FanFic: Die Rückkehr der Götter 2

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06 Oct 2012 14:02 #52550 by Jack Hunter
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Jetzt kommen also endlich die Wraith dran, sehr schön.^^
Falls du es nicht schon getan hast, dann kannst du ja "deinen" Wraith auch Schiffe und Technologien geben, die es in der Serie nicht gab, als immer nur Basisschiffe und Kreuzer, und eventuell welche aus der Mod nehmen (so fern sie natürlich bereits bekannt sind), wie es USB mit dem Zerstörer getan hat, oder auch selber welche Erfinden wie Amelius. Das macht das ganze bestimmt noch interessanter.

Was die neuen FFs angeht, dass du es nicht schreiben sollst, nur weil es sowas schon bei Star Trek gab, habe ich ja nicht behauptet. Mir ist nur aufgefallen, dass die Story einige Parallelen hat. Aber es scheinen ja eh immer irgendwo, egal bei welcher FF oder Science-Fiction-Serie, Elemente von anderen SF-Serien drin zu sein. Da DTI ja schon ein voller Erfolg war, wird es bestimmt auch bei den neuen so sein.

Und wegen Tal'mesh, da ging es mir eher um seine Gefühlslosigkeit, wodurch ich mir das mit dem Vater werden nicht so recht vorstellen kann. Andererseits Kinder können ja jeden verändern. Doch was ist wenn es ein Mädchen wird? Das tut er dann betimmt nicht zum Krieger ausbilden.^^

EDIT: Hm Telon, das war doch die Hauptfigur deiner einen Kurzgeschichte, als Tarlock den Planeten der Luzianer-Allianz überfiel. Dann war dieser Planet bestimmt auch der vom Anfang des ersten Kapitels.

Und nun gibt es noch ein neues Goa'uld-Schiff, dass sogar noch größer sein wird als die Dschu-hem-Klasse, welche ja eigentlich schon das größte Goa'uld-Schiff ist. Dann wird das wohl noch größer als ein Wraith-Basisschiff oder wie? Ich hätte ja gedacht, dass das ein neues Schiff erst nach dem Zusammentreffen mit den Wraith konstruiert werden würde. Doch wie kamst du auf den Namen Tarlock Nefer? Was bedeutet das und warum nicht nur Nefefer?

Was diesen Ring angedeht, da dachte ich ja erst an ein Ori-Supergate, aber das würde dann ja nicht in die Pegasus-Galaxie führen.^^
Eine wirklich gute Idee mit dem Hyperraumfeldgenerator, der eine noch höhere Beschleunigung ermöglicht. Wie wäre es mit dem Namen Hyperraumkatapult oder Hyper-Sprungtor oder so ähnlich?^^

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13 Oct 2012 13:42 #52689 by Todesgleiter
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@Smeagol: Naja ob die Wraith wirklich derb auf die Schnauze bekommen... Die Wraith nutzen eine Komplett andere Technologie als dei Tau'ri und haben auch eine komplett andere Kampftaktik. Zudem sind es einfach unglaublich viele. Man darf nciht vergessen das die Wraith, wenn sie ihre Internen Konflikte mal kurz ruhenlassen, selbst die Antiker haben besiegen können. So einfach wird das also nicht :D

Keine Sorge die Tarlock Nefer wird schon noch ihren Auftritt haben ;) Dann auch mit entsprechender optischer beschreibung (hoffe ich jedenfalls :D ) aber im Moment befindet sie sich ja noch in einer frühen Konstruktionsphase.

@Jack Hunter: Ichd enke schon das ich die Wraith ein wenig aufrüste, habe ich mit den Freien Jaffa in DRG 1 ja auch gemacht :) Insbesondere am Boden werden beide Seiten noch ein paar Spielzeuge erhallten. So das man richtig schöne Schlachten inszenieren kann anstatt immer nur Infanterie in einander Rennen zu lassen... Bodenschlachten lassen sich nämlcih Schreibtechnsicher sehr viel besser gestalten als Raumschlachten, deren reiz geht nunmal von der Optik aus, welche sich Schreibtechnsich nur schwer bis gar nicht darstellen lässt.

Keine Sorge ich hätte mich so oder so nicht davon abhlten lassen die neuen FF's zu schreiben ;)

Tal'mesh ist doch nicht gefühlsloß. Gut seinen Feiden gegenüber kennt er keine Gnade, aber wie soll jemand ohne Gefühle sich bitteschön verliben? :lol: Aber es stimmt der gute Tal'mesh als treusorgender Vater... Irgednwie schwer vorstellbar ^^ Stimmt eien Tochter kann er nicht zum KriegER ausbilden, aber sehr wohl zur KriegerIN :P Er ist immerhin der Primus des Tarlock, wer würde es wagen ihm zu widersprechen?
Spaß :lol: gut der anteil des Vaters bei der Erziehung dürfte bie Mädchen geringer sein, aber er kann dann ja immer noch als bößes Schreckgespenst fungieren das die ganezn Kerle auf abstand hällt :D

Genau Telon war der "Held" in "Im Schatten der Götter" Allerdings ist der Planet aus dem ersten Kapitel nicht Telons Heimatplanet, sondern irgendein Luzianer Planet. ;)

Nun die TArlcok Nefer wird ja ein einzelstück, kein in Serie Gefertigte Schiffsklasse. Sie wird eben das Flaggschiff des Tarlock. So wie Sokar/Apohis das Systemha'tak und Anubis seine Fligende Untertasse hatte. Und so ein Flaggschiff muss ja was her machen, wenn man rein zufällig das wohl mächtigste Wesen der ganzen Galxis ist... Daher wird das Schiff auch jetz schon gebaut, es ist mehr ein Prestige Objekt und keine Reaktion auf irgend einen Feind.
Der Name des Schiffes "Tarlock Nefer" bedeutet übersetzt so viel wie: "Tarlock der Unfehlbare" (Credits für die Übesretzung bitte an Toth) ein passender Name für ein Flaggschiff oder? ;)

Über den Namen für den Feldgenerator habe ich mir noch ekien Gedanken gemacht, allerdings würde der Durchschnittsjaffa ihn wohl einfach als "Portal" bezeichnen :lol:

@all: So aber jetzt geht's weiter mit:
Kapitel 4: Durch das Tor

Es herrschte reger Betrieb an Bord, während Tal’mesh sich zum Pel’tak des Schiffes begab. Immerhin wurden jetzt noch so viel Vorräte wie möglich an Bord gebracht, da niemand wusste wie lange es dauern würde die Verbindung zu etablieren und damit die Nachschubroute ein zu richten. Als Tal’mesh das Pel’tak betrat wurde er bereits von Sal’lak, der die Funktion des Waffenoffiziers sowie die Taktischen Sensoren übernahm, Nal’tek der die Navigation sowie die Navigationssensoren übernahm und Zar’ren welcher die Kommunikation unter sich hatte erwartet. „Wie sieht es aus?“ fragte Tal’mesh dann sobald er seinen Platz in der Mitte des Pel’taks, unmittelbar vor dem Prunkvollen Thron, eingenommen hatte. „Wir sind im Zeitplan und können in wenigen Minuten starten.“ Antwortete Nal’tek. „Sehr schön.“ Meinte Tal’mesh zufrieden und versuchte dabei seine Nervosität zu unterdrücken. „Also ich weiß ja nicht, irgendwie ist mir nicht so ganz wohl bei dem Gedanken an das was wir vorhaben.“ Meinte dann Sal’lak. „Mir auch nicht, aber unsere Namen werden egal wie es ausgeht nie vergessen werden.“ Erwiderte Tal’mesh schulterzuckend. Zar’ren nickte daraufhin und fügte hinzu: „Wir werden unsterblich.“, „Mal wieder, Tau’ri galt schließlich auch als uneinnehmbar.“ Witzelte Nal’tek umgehend. Dann meldete Zar’ren auf einmal: „Beladung abgeschlossen, Flotte bereit für Abflug.“ Umgehend Stellte sich Tal’mesh in Positur und befahl: „Initialisiert den Feldgenerator.“ Sofort darauf kam leben in den Gewaltigen Ring der vor der Flotte, bislang bewegungslos, im All schwebte. Die ganze Konstruktion begann zu leuchten, nur kurz bevor es einen grellen Lichtblitz gab. Sobald die Jaffa die Augen wieder öffneten erkannten sie das der Ring nicht mehr Leuchtete, dafür wurde er nun von einem Gewaltigen Hyperraumfenster ausgefüllt.

„Wir haben Flugfreigabe.“ Meldete Zar’ren dann. „Flotte Formieren, Ihneb Kreuzer zuerst, danach wir, die Ha’tak eskortieren die Torsegmenttransporter.“ Erwiderte Tal’mesh, woraufhin die Flotte aus sich in Bewegung setzte. „Flotte formiert.“ Meldete Zar’ren dann schnell. „Dann vorwärts, aber langsam.“ Befahl Tal’mesh der ein leichtes beben in seiner Stimme nicht zu unterdrücken vermochte. „Aktiviere Trägheitsantrieb, Leistung auf fünfundzwanzig Prozent.“ Bestätigte Nal’tek ehe das mächtige Dschu-hem Schiff sich langsam in Bewegung setzte, ebenso wie die Restliche Flotte. Doch plötzlich meldete Zar’ren aufgeregt: „Wir werden gerufen.“, „Von wem?“ fragte Tal’mehs verwundert. „Ein Tel’tak das sich uns mit Höchstgeschwindigkeit nähert.“ Antwortete Zar’ren. „Was soll das denn?“ fragte sich Tal’emsh antwortete aber: „Schiff stoppen, legt das Tel’tak auf den Hauptschirm.“, „Schiff gestoppt.“ Bestätigte Nal’tek kurz bevor das Gesicht eines Jungen Jaffa auf dem Hauptschirm erschien. „Was willst du?“ fragte Tal’mesh knapp. „Ich entschuldige die Unterbrechung Primus, aber ich habe eine wichtige Persönlichkeit an Bord die euch begleiten wird.“ Antwortete der Jaffa. Die Vier Jaffa im Pel’tak warfen sich daraufhin kurze Blicke zu, ihres Wissens war jeder bereits an Bord. „Sämtliche benötigten Persönlichkeiten befinden sich bereits an Bord.“ Entgegnete Tal’mesh daher. „Du irrst Primus. Tarlock hat beschlossen das jemand weiteres euch begleiten wird.“ antwortete der Jaffa nach wie vor in einem Unterwürfigen Tonfall, aber nicht minder bestimmt. „Um wen handelt es sich denn?“ fragte Tal’mesh daraufhin in einem Tonfall der klar machte das seine Geduld ziemlich strapaziert war. „Ein hoher Priester des Tempels samt seiner Assistenz, für euer Seelenheil und das eurer Krieger.“ Antwortete der Jaffa, woraufhin Sal’lak deutlich hörbar aufstöhnte. Auch Tal’mesh verdrehte die Augen und erwiderte: „Ich bezweifle das wir dort wo wir hin gehen die Zeit und das Material für ausschweifende Zeremonien haben.“

~~fortsetzung im nächsten Post~~

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13 Oct 2012 13:44 #52690 by Todesgleiter
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~~fortsetzung des vorherigen Post~~

„Das spielt keine Rolle.“ Konterte Daraufhin Tanara breit grinsend während sie in das Bild geschlendert kam, wobei Ihre weiße Robe eindrucksvoll wehte. „Was?!“ fragte Tal’mesh irritiert. „Ich werde dich begleiten, irgendwer muss ja für das Seelenheil deiner Armee Sorge tragen.“ Antwortete Tanara sachlich. Tal‘mesh warf daraufhin schnell Blicke zu seinen drei Freunden die ebenfalls völlig überrumpelt wirkten, offenbar wussten sie auch nicht von mehr als er. „Seit wann bist du bitte eine Hohe Priesterin?“ fragte Tal’mesh dann völlig von der Rolle. „Oh, habe ich dir das gar nicht gesagt? Naja jedenfalls bin ich seit gut zwei Wochen hohe Priesterin des Tarlock und vermutlich Nachfolgerin des Oberpriesters.“ Antwortete Tanara in einen nahezu beiläufigen Tonfall. Tal’mesh fiel daraufhin die Kinnlade herunter und er meinte nur: „Nein das hast du nicht erwähnt.“, „Muss ich wohl vergessen haben.“ Erwiderte Tanara schulterzuckend. Daraufhin warfen sich die vier Jaffa Freunde im Pel’tak kurze Blicke zu und Tal’mesh fragte: „Wie kann man den so etwas vergessen?“, „Ich hatte eben andere Dinge im Kopf.“ antwortete Tanara ehe sie meinte: „Und jetzt lass uns Andocken dann können wir das von Angesicht zu Angesicht besprechen.“, „Kommt gar nicht in Frage, du kehrst auf der Stelle nach Watan zurück!“ erwiderte Tal’mesh: „Ach und wieso?“ fragte Tanara. „Weil das wo wir hin fliegen kein Ort für eine Frau ist, schon gar nicht für eine Schwangere!“ antwortete Tal’mesh aufgebracht. Die anderen drei Jaffa warfen sich daraufhin überraschte Blicke zu , sie hatten bis dato nicht gewusst das Tanara ein Kind erwartete. „Ach wirklich?“ erwiderte Tanara schneidend. „Ja wirklich.“ entgegnete Tal’mesh. „Nun Tarlock sieht das offenbar anders. Er war Meinung das es so die beste Lösung ist, so kannst du Gleichzeitig deine Pflichten als Vater und Ehemann als auch deinen Pflichten als Primus nachkommen.“ sagte Tanara dann und spielet damit ihren Trumpf aus.

„Tarlock persönlich hat dich her geschickt?“ fragte Tal’mesh überrascht und auf einmal sehr viel ruhiger. „Ja und du willst dich bestimmt nicht seinem Befehl wiedersetzen, oder Primus?“ antwortete Tanara, die wusste das sie gewonnen hatte. „Nein, niemals. Also gut, ihr könnt andocken.“ meinte Tal’mesh daraufhin zerknirscht. „Na also, warum nicht gleich so?“ erwiderte Tanara ehe die Verbindung abbrach. „Rumms.“ meinte Sal’lak daraufhin und traf es mit diesem einfachen Wort ziemlich genau. Tal’mesh selbst stand erst mal nur da und dachte über die Situation nach. Einerseits fand er es viel zu Gefährlich Tanara diesem Risiko aus zu setzen, aber andererseits konnte er sie so immer in seiner Nähe haben. Erst Nal‘tek unterbrach dann nach einigen Minuten Tal’meshs Grübelei in dem fragte: „Irgendwelche Anweisungen Primus? Das Hyperraum Tor ist noch immer Aktiv.“ Umgehend erwachte Tal’mesh aus seinen Gedanken und erinnerte sich daran das er eben nicht allein war. „Tor ansteuern, zehn Prozent Schub.“ befahl er daher. „Bestätigt.“ meldete Nal’tek, als sich die Flotte wieder in Bewegung setzte und auf das unheimlich leuchtende Portal zu hielt. „Weist alle Schiffe an die Geschütze umgehend Feuerbereit zu machen sobald wir den Hyperraum wieder verlassen. Am Ende springen wir mitten in eine Wraithflotte…“ meinte Tal’mesh dann während die voraus fliegenden Ihneb Kreuzer nur noch wenige Meter von dem Hyperraumportal entfernt waren. „Erledigt.“ meinte Zar’ren kurz darauf.
Nur wenig später waren die Ihneb Kreuzer verschwunden und Tal’emsh starrte, möglichst gleichgültig auf das riesige Hyperraumfenster, das mittlerweile den gesamten Frontmonitor ausfüllte. „Auf Sprung vorbereiten!“ rief Nal’tek dann während der Bug des Schiffes das Fenster berührte. Obwohl die Jaffa sich in Erwartung eines Hyperraumsprunges daraufhin stabil hin stellten und mental auf die Beschleunigung ein gestellt waren, riss es sie jedoch allesamt von den Füßen als das Schiff regelrecht von dem Portal eingesaugt wurde. „Was bei Kheb?!“ rief Sal’lak aus während er versuchte sich von der Rückwand des Pel’tak zu lösen gegen welche er gemeinsam mit den anderen drei Jaffa gepresst wurde. „Die Beschleunigung ist enorm!“ meinte Nal’tek gerade als die Trägheitsdämpfer den Effekt ausgleichen konnten und die Jaffa wie nasse Säcke vornüber umkippten. „Daran müssen wir definitiv noch arbeiten.“ dachte sich Tal‘mesh während er sich wieder aufrappelte und seine blauen Flecke dabei professionell ignorierte. Dann fragte er: „Alles in Ordnung?“, „Noch alles dran.“ meinte Nal’tek der sich den Kopf rieb. „Mir tut alles weh, aber sonst sieht es gut aus…“ meldet Zar’ren der sich mühevoll an einer Konsole hoch zog. „Ich lebe noch.“ ließ Sal’lak verlauten während er sich den Hinterkopf rieb. „Irgendwelche Schäden am Schiff?“ fragte Tal’mesh daraufhin erleichtert. „Nein, aber bevor wir das nächste Mal durch so ein Ding Fliegen sollten wir Trägheitsdämpferaus Rücksicht auf die Besatzung verstärken.“ antwortete Nal’tak. Tal’mesh nickte zustimmend und meinte: „Das habe ich mir auch schon gedacht.“ In diesem Moment öffnete sich eine der Zugangstüren zum Pel’tak und eine reichlich mitgenommen aussehende Tanara trat ein. „Was war denn hier los?!“ fragte sie dann aufgebracht. „Nichts, alles ist wie geplant verlaufen.“ antwortete Tal’mesh dem es schwer viel ein Grinsen bei dem Anblick der ziemlich zerknittert aussehenden Priesterin zurück zu halten. „Ach das nennst du „wie geplant“? Ich bin durch den halben Hangar geschleudert worden!“ erwiderte Tanara die Hände ein die Hüften Stemmend. „Zu gegeben die Beschleunigung war etwas stärker als gewöhnlich, aber es war allgemein bekannt das wir in den Hyperraum springen.“ konterte Tal’mesh. Tanara bedachte Tal’emsh daraufhin mit einem Blick der selbst dem furchtlosesten Krieger das Herz in die Hose sinken ließ und meinte: „Ich gehe dann mal in unser Quartier, meine Frisur richten.“

Sobald Tanara das Pel’tak verlassen hatte meinte Sal’lak: „Na das kann ja noch heiter werden.“, „Wohl war.“ stimmte Tal’mesh zu ehe die vier Krieger in lautes Gelächter ausbrachen. erst als sich der Lachanfall wieder gelegt hatte fragte Tal‘mesh: „Wie lange noch bis wir den Hyperraum wieder verlassen?“, „Ungefähr eine halbe Stunde“ antwortete Nal’tek. „So schnell?“ fragte Zar’ren überrascht. „Wir bewegen uns Zehntausendmal so schnell wie wir es aus eigener Kraft könnten. Wir sind vermutlich sogar schneller als jedes Asgardschiff.“ antwortete Nal’tek. „Nicht schlecht.“ meinte Zar’ren beeindruckt. „Hoffentlich wird das Bremsmanöver nicht wieder so hart wie die Beschleunigung…“ meinte dann Sal’lak. „Ich werde tun was ich kann, aber ich bezweifle das die Trägheitsdämpfer in der Lage sind den Effekt komplett zu neutralisieren.“ erwiderte Nal’tek entschuldigend. „Müssen sie ja auch gar nicht, ich will nur nicht nochmal so durch die gegen geschleudert werden. Insbesondere da mich Tanara sonst wohl umbringt…“ erwiderte Tal’mesh worauf Nal’tek breit grinste und meinte: „Ich denke das sollte machbar sein.“, „Sehr gut.“ erwiderte Tal’mesh zufrieden und blickte kurz auf den Hauptmonitor um den Hyperraum zu betrachten. „Es sieht anders als sonst aus.“ meinte Sal’lak dann nachdem er ebenfalls einen kurzen Blick auf den Monitor geworfen hatte. „Das liegt daran das wir sehr viel schneller als Gewöhnlich sind. Wir befinden uns auf einem Energetisch höheren Hyperraum Level.“ erklärte Nal’tek. „Wenn du meinst.“ antwortete Sal’lak der damit nicht viel Anfangen konnte. „Ich werde kurz nach Tanara schauen gehen, ruft mich wenn irgendwas unerwartetes geschieht.“ meinte Tal’mesh dann nach ein paar Minuten. Die drei Anderen Krieger nickten lediglich knapp, woraufhin Tal’mesh mit wehendem Umhang aus dem Pel’tak schritt. „Ich möchte nicht ins einer Haut stecken.“ meinte dann Nal’tek sobald die Tür sich hinter Tal’mesh geschlossen hatte. „Ich auch nicht, immerhin befinden wir uns auf dem Weg in eine gänzlich unbekannte Umgebung. Ich denke nicht das ich ruhig schlafen können würde wenn ich wüsste das meine Frau mit meinem ungeborenen Kind ebenfalls dieser Gefahr ausgesetzt ist.“ stimmte Zar’ren zu. „Er ist wohl der größte Krieger von uns allen.“ meinte dann Sal’lak anerkennend. „Ein wahres Wort.“ stimmten die beiden zu.

Tal’mesh befand sich unterdessen schon vor der Tür die in sein Quartier führte, es handelte sich dabei um eine Prunkvolle Kajüte, deren Pracht nur noch von dem Privatquartier des Tarlock überboten wurde. Nachdem er kurz tief Luft geholt hatte, tippte Tal’mesh daraufhin seinen Code auf dem Bedienfeld neben der Tür ein, worauf sich die Tür auch öffnete. Erleichtert das ihm nicht sofort irgendetwas entgegen geflogen kam, schritt Tal’mesh dann durch die Tür welche sich hinter ihm Automatisch wieder schloss. „Tanara?“ fragte Tal’mesh daraufhin. Zu seiner Erleichterung ertönte auch schnell eine Antwort: „Ich bin hier.“ Umgehend steuerte Tal’mesh daraufhin auf die Quelle der Antwort zu und fand Tanara daher kurz darauf in dem prächtigen Aufenthaltsraum des Quartieres auf einem der übergroßen Kissen sitzend. „Na wie geht’s?“ fragte Tal’mesh dann während er sich neben Tanara auf ein weiteres Kissen plumpsen lies. „Warum fragst du?“ erwiderte Tanara und sah Tal’mesh forschend an. „Warum denn nicht?“ entgegnete Tal’mesh. „Weil du so etwas sonst nie fragst.“ Antwortete Tanara trocken. „Naja aber sonst bist du auch nicht bei einem rapiden Beschleunigungsmanöver durch das Hangardeck eines Trägerkampfschiffes geschleudert worden.“ gab Tal’mesh zu bedenken. „Ach das war halb so wild, ich hatte das Tel’tak noch gar nicht verlassen.“ Erwiderte Tanara grinsend. Tal’mesh stand die Fassungslosigkeit daraufhin ins Gesicht geschrieben als er fragte: „Und warum hast du dann vorhin im Pel’tak so einen Aufstand gemacht?!“, „Weil ich wusste das du dann kommen und dich nach mir erkundigen würdest.“ antwortete Tanara breit grinsend. Tal’mesh schüttelte daraufhin lediglich den Kopf und fragte: „Und warum wolltest du das ich mich nach dir erkundige?“, „Einfach so. Damit wir zusammen sind.“ Antwortete Tanara und rutschte auf ihrem Kissen näher zu Tal’mesh. „Frauen…“ meinte Tal’mesh daraufhin leise zu sich selbst.

Nur wenig später ertönte die Stimme Nal’teks durch das Bordinterne Kommunikationssystem: „Erreichen Absprungkoordinaten in wenigen Minuten, auf rapide Verlangsamung vorbereiten.“ Umgehend sprang Tal’mesh auf, wobei er Tanara fast umgeworfen hätte da sie sich an seine Schulter gelehnt hatte und meinte: „Tut mir leid, ich muss ins Pel’tak.“, „Schon gut, ist ja kein Grund mich um zu werfen.“ Entgegnete Tanara gespielt beleidigt. Tal’mesh sah sie daraufhin einmal fest an ehe er meinte: „Leg dich am besten hin, wir haben keine Ahnung wie der Absprung ausfallen wird und ich will nicht das du dich verletzt.“, „Ich passe schon auf mich auf.“ Erwiderte Tanara grinsend. „Ich weiß.“ Stimmte Tal’mesh zu ehe er sich umwandte um das Quartier zu verlassen. Gerade einmal fünf Minuten später trat Tal’mesh wieder in das Pel’tak und fragte: „Wie sieht es aus?“, „Unverändert.“ Antwortete Nal’tek der mit seinen Fingern nervös auf der Konsole herum Trommelte. „Du schaffst dass schon ohne das wir alle hinterher mit dem Kopf im Hauptmonitor hängen.“ Beschwichtigte Tal’mesh seinen Freund, was Nal’tek tatsächlich ein grinsen entlocken konnte. Dann begann das Schiff zu vibrieren und Nal’tek meldete: „Der Hyperraumkanal wird Instabil, Absprung jetzt!“

~~Ende Kapitel 4~~

mfg.: Tg

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15 Oct 2012 15:51 #52717 by Amelius
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Tja, sieht so aus als könnte Sal'lak niemals weit genug weg reisen, die Priester werden ihn immer einholen :) Bin schon gespannt was sich deine Wraith alles für Spielsachen zugelegt haben...

-Does he know the location of Atlantis?
-More unnesessary detail. Well, obviously the answer is yes, an obviously you'll assume I'm lying, And obviously it won't matter because I know you can't take the chance either way.

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19 Oct 2012 15:08 #52770 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic FanFic: Die Rückkehr der Götter 2
Nicht schlecht, auch wenn es vielleicht etwas übertrieben ist, diesem Hyperraumtor eine zehntausendfache Leistung des normalen Hyperraumgenerators zu geben. Wenn die, sagen wir mal, 30 Stunden in die Pegasus-Galaxie brauchen würden, ist das auch schon besser als mit intergalaktischem Hyperantrieb, der "nur" 3 Wochen benötigt. Wäre so auch glaubwürdiger, aber was solls. Hauptsache sie sind nun endlich in der Pegasus-Galaxie und treten den Wraith ordentlich in den Hintern (oder bekommen selbst einige A***tritte^^). Ich hoffe ja, dass auch bei dir die Reisenden sowie die Genii (und vielleicht noch die Vanir und diese Cyborg-Wesen aus "Die Daedalus Varianten") vorkommen. Die Tau'ri sind ja nun nicht mehr dort und können sich daher auch nicht mehr einmischen.

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20 Oct 2012 13:09 #52784 by Todesgleiter
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@Amelius: Nein Sal'lak kann seinemn Schoicksal nicht entkommen :lol: Armer kerl :D

@Jack Hunter: Nun du musst ebdenken das dieser Hyperraumgenerator von einem Schwarzen Loch gspeist wird und nebenbei sehr viel größer als jeder bOrdinterne Hyperraumantrieb ist. Zusätzlich beztieht sich der Faktor "Zehntausend" ja auf Goa'uld Hyperraumantreibe, die ja insgesammt langsamer als die Asgardvarianten sind (Thor's Beliskner benötigte auch nichtmal eine Sekunde von der Milchstraße nach Ida...)
Stimmt die Tau'ri sind vorerst aus dem Rennen, aber keine Sorge die Pegasusgalaxie wird sich trotzdem wehren ;)

@all: So dann geht's Heute mal weiter mit:
Kapitel 5: Pegasus

Ohne Vorwarnung öffnete sich ein Riesiges Hyperraumfenster mitten im All, größer als es selbst ein Wraith Basisschiff zu öffnen vermochte und warf seinen Unheimlichen schimmer in die Tiefschwarze Umgebung. Dann spie das Fenster die Flotte Tarlocks mitten wo im Nirgendwo aus, die Goa’uld hatten die Pegasus Galaxie erreicht. Die Jaffa an Bord der Schiffe hatten jedoch im Moment ganz andere Sorgen als die Denkwürdige Tatsache das sie so eben etwas in der Geschichte ihrer Rasse völlig einmaliges vollbracht hatten, nämlich auf den Beinen zu bleiben während die Flotte rapide verlangsamte. „Uff.“ meinte Tal’mesh der durch die enormen Kräfte die bei der Verlangsamung aufgetreten waren bis an die Navigationskonsole geschoben worden war und sich nun an eben jener festkrallte. „Schiff gestoppt.“ Meldete Nal’tek dann als das Riesige Dschu-hem Schiff zum stehen kam. „Zustand der Flotte?“ fragte Tal’mesh umgehend während er wieder zu seinem Platz in der Mitte des Pel’taks vor dem Thron schritt. „Keine Strukturellen Schäden, es gibt zwar ein paar blaue Flecke und Prellungen in der Besatzung aber nichts was uns Sorgen machen müsste.“ antwortete Zar’ren nach kurzem Informationsabgleich. „Sehr schön, zumindest etwas. Irgendwas auf den Sensoren?“ erwiderte Tal’mesh erleichtert. „Langstreckenscann läuft noch, aber nichts in Unmittelbarer Nähe.“ Antwortete Sal’lak. „Nichts?“ fragte Tal’mesh. „Ja nichts, wir sind mitten zwischen zwei Sonnensystemen aufgetaucht.“ Bestätigte Sal’lak. „Das ist gut, dann ist die Chance gering das uns jemand bemerkt hat.“ stellte Zar‘ren fest. Tal’mesh nickte und meinte: „Wir treffen uns in einer halben Stunde im Besprechungsraum, das weitere Vorgehen besprechen.“, „Was ist mit den Geschützen und Jägern, weiter in Bereitschaft halten?“ fragte Sal’lak umgehend. „Nein, das wird nicht nötig sein, lasst aber die Schilde oben.“ Antwortete Tal’mesh der nicht mit einem Angriff rechnete, vor allem da die Wraith oder ein möglicher anderer Aggressor ja gar keine Ahnung hatten wer da einfach so aufgetaucht war.

Nur wenig später hatten sich die Jaffa im Besprechungsraum eingefunden und lümmelten sich aufgrund der Tatsache das sie unter sich waren auf den Stühlen um den Wuchtigen Tisch herum. Schließlich eröffnete Tal’mesh die Besprechung weniger formell in dem er meinte: „Wir haben die Pegasusgalaxie erreicht, allerdings sind unserer Anweisungen das weiterer vorgehen betreffend bestenfalls dürftig.“ Sallak nickte als Antwort lediglich Schicksalsschwer, während Nal’tek meinte: „Ich würde es für angebracht halten Spähschiffe in die umgebenden Sternensystem zu schicken, mit etwas Glück können wir das hiesige Tornetzwerk für weitere Erkundungen nutzen.“, „Guter Vorschlag, zu dem könnten wir versuchen die einheimische Bevölkerung ein wenig aus zu quetschen, ohne uns zu verraten versteht sich.“ Stimmte Zar’ren zu. „Ich wage einfach einmal zu bezweifeln das uns die Einheimischen bei der Suche nach einem Schwarzen Loch weiter helfen können.“ Stellte dann Sal’lak fest. „Da hast du zwar recht, aber sie könnten uns trotzdem interessante Informationen liefern, Hauptsächlich was die Wraith betrifft. Leider ist ein nicht zu unterschätzender Teil der Tau’ri Datenbank nämlich bei der Dechiffrierung verloren gegangen.“ Erwiderte Tal’mesh. „Gut, aber wie finden wir das Schwarze Loch?“ fragte dann Zar’ren. „Wir könnten das Schwarze Loch einfach Optisch suchen.“ Schlug Nal’tek vor. „Wie soll denn das gehen?“ fragte Sal’lak. „Obwohl Schwarze Löcher an sich nicht sichtbar sind, ziehen sie bekanntermaßen gewaltige Materiemengen sowie das Licht an. Es müsste möglich sein zumindest die Auswirkungen auf die Umgebung optisch zu Identifizieren.“ Antwortete Nal’tek woraufhin ihn seine Freunde mit offenen Mündern anstarrten. „Was?“ fragte Nal’tek daher. „Woher weißt du das alles?“ brachte Sal’lak die Frage der drei auf den Punkt. Nal’tek zuckte daraufhin mit den Schultern und Antwortete: „Ich dachte eben das etwas allgemein Bildung nicht schaden kann.“, „Offenbar nicht.“ Stimmte Tal’mehs zu der zwar nicht viel verstanden hatte aber einfach davon ausging das Nal’tek schon wusste wovon er sprach.

„Und jetzt?“ fragte Sal’lak daraufhin Pragmatisch wie immer. „Teilen wir uns auf. Nal’tek bleibt hier und sucht das Schwarze Loch, wir drei nehmen uns ein Tel’tak und nehmen das nächste Sonnensystem mal näher unter die Lupe.“ Antwortete Tal’mesh. Die anderen Jaffa nickten lediglich, es gab keinen Grund dem noch etwas hinzu zu fügen. „Wir treffen uns dann in ein paar Minuten im Hangar.“ Beendete Tal’mesh daher die Versammlung woraufhin die Krieger sich erhoben und zielstrebig den Ausgang ansteuerten.

Bald darauf befanden sich Tal’emsh, Sal’lak und Zar’ren gemeinsam mit vier weiteren Jaffa in einem Tel’tak das mit Höchstgeschwindigkeit das nächste Sternensystem ansteuerte. „Wie die Leute hier wohl Leben?“ fragte Zar’ren der Inständig hoffte das sie mit Ihren über die Rüstungen geworfenen Mänteln nicht allzu sehr auffallen würden. „Wir werden die erstbeste Siedlung erst einmal getarnt überfliegen, sollte sich dabei herausstellen das die einheimische Bevölkerung sich komplett anders kleidet brechen wir die Mission ab.“ antwortete Tal’mesh. „Und was machen wir wenn sie in der Lage sind die Tarnung unseres Schiffes zu durchschauen?“ fragte Zar’ren rein Hypothetisch. „Das ist ziemlich unwahrscheinlich. Nicht einmal die Asgard waren dazu in der Lage.“ antwortete Tal’mesh. In diesem Moment meldete sich der, bislang ziemlich schweigsame, Pilot: „Wir erreichen das Äußere Sonnensystem.“, „Dann verlasse den Hyperraum und aktiviere umgehend die Tarnung.“ erwiderte Tal’mesh. Nur sekundenbruchteile später fiel das Tel’tak aus dem Hyperraum und aktivierte umgehend seine Tarnsysteme. „Tarnung funktioniert einwandfrei.“ meldete der Pilot daraufhin. „Gut, Irgendwas auf en Sensoren?“ fragte Tal’mesh daraufhin. „Nein Primus, keine anderen Schiffe im System.“ antwortete der Pilot zufrieden. „Dann bringe uns zum nächsten besiedelbaren Planeten.“ befahl Tal’mesh ebenfalls beruhigt. „Ja Primus.“ bestätigte Pilot ehe das Tel’tak einen weiteren kleineren Kurzstrecken Hyperraum Sprung vollführte.

~~fortsetzung im nächsten Post~~

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20 Oct 2012 13:10 #52785 by Todesgleiter
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~~fortsetzung des vorherigen Post~~

Im Orbit des Planeten angekommen deutete zur Erleichterung der Jaffa nichts darauf hin das dieser Planet von einer Technologisch fortschrittlichen Rasse bewohnt wurde. „Beginne Planeten Abtastung.“ meldete der Pilot noch während er das Schiff in einen niederen Orbit steuerte. Schnell darauf wurden die Schiffsensoren fündig. „Ich habe eine kleinere Siedlung geortet, aufgrund minimaler Störungen der Magnetosphäre gehe ich allerdings davon aus das der Technologische stand der Einwohner nicht all zu hoch ist.“ meldete der Pilot daher Pflichtbewusst. „Führe trotzdem einen Überflug durch, nur zur Sicherheit.“ erwiderte Tal’mesh der den Goa’uld Angriff auf die Pegasus Galaxie durch übereilte Handlungen nicht schon ins Stottern bringen wollte bevor er überhaupt richtig begonnen hatte. „Ja Primus.“ betätigte der Pilot und lies das Tel’tak in einen leichten Sinkflug übergehen. „Hoffentlich sieht niemand die Atmosphärischen Störungen…“ meinte Zar’ren. „Unwahrscheinlich, es gibt eine dichte Wolkendecke.“ antwortete der Pilot. „Sehr gut.“ stellte Tal’mesh fest.

Schließlich fiel das Tel’tak aus der Wolkendecke und brauste über eine grüne Wald und Wiesenlandschaft hinweg. „Sieht fast wie zu Hause aus.“ stellte Sal’lak fest. Tal’mesh nickte und meinte: „Mit etwas Glück ähneln die einheimischen hier ebenfalls den Einheimischen bei uns.“ Dann kahm die Siedlung in Sicht, schon der erste Blick genügte um die Jaffa zu beruhigen, die Optik aus Windschiefen Lehm und Bretter Hütten kam ihnen bekannt vor. „Langsamer.“ befahl Tal’mesh dann als das Tel’tak, gerade einmal zehn Meter über dem Boden, über die ersten Häuser hin weg glitt. Nachdem das Tel’tak abgebremst hatte und in einem gemächlichen Schritttempo weiter flog, konnten die Jaffa in aller Ruhe die einheimische Bevölkerung bei ihren Alltagsarbeiten beobachten. „Sieht wie ein Typisches Dorf in der Milchstraße aus.“ stellte Sal’lak fest. Zar’ren nickte und stimmte zu: „Offenbar ist das Durchschnittliche Technologielevel der hiesigen Bevölkerung mit dem von zu Hause vergleichbar.“, „Das ist ja perfekt.“ meinte Tal’mesh zufrieden woraufhin Sal’lak zustimmend meinte: „In der Tat, wenn die Wraith erst beseitigt sind, dürfte es keine nennenswerten Probleme mehr geben.“, „Immer langsam Sal’lak, immerhin haben die Wraith die Vorfahren besiegt, so einfach werden die sich nicht abservieren lassen.“ dämpfte Tal’mesh Sal’laks‘ etwas zu optimistische Ansicht. „Mag sein, aber wenn wir sie schlagen, dann können wir auch die Vorfahren schlagen.“ erwiderte Sal’lak der in Erwartung dutzender brutaler Gemetzel in bester Laune war. „Erst mal müssen wir die Wraith schlagen.“ gab Zar’ren zu bedenken, da er, ähnlich wie Tal’mesh, die Sache nicht ganz so optimistisch betrachtete. Genau immer eins nach dem anderen.“ stimmte Tal’mesh zu ehe er den Piloten anwies: „Lande außerhalb der Siedlung hinter einem Hügel.“

Wenige Minuten später standen Tal’emsh und seine Freunde mit beiden Beinen auf einem Planeten in der Pegasusgalaxie, ein Wahrhaft denkwürdiger Augenblick. Was den Kriegern jedoch nicht wirklich klar war, weshalb sie so unauffällig wie möglich, in Richtung Siedlung liefen, das Getarnte Tel’tak schwebte mit einsatzbereitem Ringtransporter und Gefechtsturm dabei direkt über ihnen, bereit im Notfall ein zu greifen. Sobald die Krieger den kleinen Hügel, der ihnen Deckung gewährt hatte bestiegen hatten blieben sie stehen und peilten die Lage. „Tztz, nicht mal ein Zaun…“ stellte Sal’lak kopfschüttelnd Fest. „Vielleicht gibt es auf dieser Welt keine Raubtiere die das Rechtfertigen würden.“ gab Zar’ren zu bedenken. „Selbst wenn dies der Fall ist, ist es grob Fahrlässig, wie soll man denn ohne eine Verteidigungslinie einen Angreifer abwehren?“ gab Sal’lak zurück: „Nun eventuell gibt es hier keine Konflikte zwischen den Einheimischen und vor den Wraith dürfte ein Zaun nicht wirklich schützen.“ erwiderte Zar’ren, woraufhin Sal’lak erst mal schwieg. „Wie dem auch sei, wir sollten uns nun unauffällig nähern.“ meinte Tal’emsh daraufhin. Die anderen Krieger nickten lediglich, woraufhin sich die Kleine Gruppe, betont unauffällig, wieder in Bewegung setzte.

Es dauerte nicht lange bis die Jaffa die äußeren Häuser der Siedlung erreicht hatten, die einheimischen warfen ihnen zwar hin und wieder neugierige Blicke zu, schienen sich jedoch keine Besonderen Gedanken zu machen. Weshalb die Jaffa langsam den Weg, der in die Mitte des Dorfes führte entlang schlenderten und sich dabei wie Wanderer die schon lange unterwegs waren auf ihre Stabwaffen stützten. „Da fühlt man sich direkt heimisch.“ meinte Sal‘lak und spielte damit auf das Dorf an welches den Kriegern vor Tarlocks aufstieg als Heimat gedient hatte. Tal’mesh schnaubte daraufhin und meinte: „Du wirst doch nicht etwa sentimental, oder?“ Sal’lak warf Tal’mesh daraufhin einen schockierten Blick zu antwortete: „Ich doch nicht!“, „Gut, ich dachte schon…“ erwiderte Tal‘mesh grinsend während die Krieger auf den Marktplatz des Dorfes schlenderten und sich erst einmal umsahen. „Und jetzt?“ fragte Zar’ren. „Spitzen wir die Ohren und tun so als ob wir die Auslagen der Händler begutachten würden.“ antwortete Tal’mesh und ging mit gutem Beispiel voran in dem er sich die Auslage eines Obst Standes näher ansah und dabei so tat als würde er überlegen ob er die große Orangene Frucht vor ihm Kaufen wollte. Dabei konnte er ein Gespräch zwischen zwei Einheimischen verfolgen: „Ja und dann sind sie einfach abgehauen! Wenn du mich fragst wollten die nie helfen.“, „Da hast du nicht ganz unrecht, die sind vermutlich nicht viel besser als die Wraith.“, „Ssscht! Du weißt doch das man ihren Namen nicht aussprechen darf! das bringt Unglück!“, „Ach was, wir wurden doch erst ausgedünnt, so schnell kommen die nicht wieder.“, „Wer weiß soweit ich weiß rüsten sich die Wraith für einen Wachechten Krieg gegen die Allianz.“, „Dann ist die Allianz bald Geschichte, ich meine sie haben keine Möglichkeiten die Fliegenden Städte der Wraith an zu greifen.“, „Hör endlich auf sie beim Namen zu nennen!“ In diesem Moment wurde Tal’meshs Lauschangriff durch die Obstverkäuferin unterbrochen die ihn Freundlich fragte: „Na Reisender, wollt ihr jetzt kaufen oder nicht?“, „Äh nein.“ antwortete Tal’mesh überrumpelt und zog von dannen.

Zar’ren drückte sich unterdessen in der Nähe eines Standes herum in dem der Dorfschmied diverse Töpfe und Pfannen anpries und versuchte ebenfalls möglichst unauffällig den Unterhaltungen zu lauschen: „Lass es lieber bleiben, alle die sich der Allianz anschließen sind dem Tod geweiht.“, „Ja aber ich meine wir können uns doch nicht einfach unserem Schicksal ergeben!“, „Nein, aber was können wir schon ausrichten? Die haben Fliegende Städte und Wagen die Feuer spien können. Gegen so etwas kommen wir mit Speeren nicht an.“, „Die Allianz verfügt über fortschrittlichere Waffen, ähnlich den Waffen welche die Atlanter benutzt haben.“, „Pfft, die Atlanter, von denen halte ich nicht all zu viel. Sind hier aufgetaucht und haben wunder was für Töne gespuckt und jetzt? Stehen wir doch wieder alleine da.“, „Schon aber sie haben du weißt schon wem ganz schöne Verluste bei gebracht.“, „Ja aber nur so lange bis du weißt schon wer zurück geschlagen hat. Angeblich wurde die Heimatwelt der Atlanter an gegriffen.“, „Wirklich? Aber die befindet sich doch so unglaublich weit weg….“, Tja aber offensichtlich nicht weit genug weg…“Plötzlich wurde Zar’rens Aufmerksamkeit jedoch von etwas anderem, zu gegebener maßen weniger Interessanten Gespräch der beiden Einheimischen beansprucht, nämlich von Sal’lak der es offenbar einmal mehr geschafft hatte die Schwierigkeiten auf geradezu magische Art und weiße an zu ziehen.

Wenige Minuten zuvor schritt Sal’lak über den Platz und steuerte zielstrebig einen der Händler an, er hatte vor die ganze Angelegenheit etwas direkter an zu gehen, er war einfach kein Freund diskreter Herangehensweisen. Daher rief der bullige Krieger sobald er in Hörweite gekommen war: „Kre!“ Der Händler drehte sich auch augenblicklich herum und sah Sal’lak mit einem Fragenden Blick an. Dieser meinte daraufhin zufrieden: „Ich muss dir einige Fragen stellen.“, „Kre?“ fragte der Händler da er offensichtlich keine Ahnung hatte was dieses Wort bedeuten sollte. „Spielt keine Rolle, beantworte mir meine Fragen.“ erwiderte Sal’lak genervt. „Immer langsam Fremder wer bist du eigentlich und von wo kommst du?“ meinte der Händler ruhig, es war offensichtlich das er von Sal’lak weniger beeindruckt war. „Ich werde gleich den schlimmster Alptraum wenn du mir nicht alles sagt was du über die Wraith weißt“ antwortete Sal’lak drohend. „Warum interessierst du dich für die Wraith? Ich kann dir auch nicht mehr sagen als das was da mit Sicherheit schon weißt.“ entgegnete der Händler achselzuckend. Daraufhin riss Sal’lak der, zugegebener maßen nicht besonders strapazierfähige, Geduldsfaden und er packte den Menschen mit einer Hand an der Kehle um ihn mühelos vom Boden hoch zu heben, dann wiederholte er seine Frage: „Was weißt du über die Wraith?“ Umgehend fiel die lässige Art von dem Händler ab, er hatte noch nie einen Menschen gesehen der über solche Kräfte verfügte und würgte hervor: „Ist ja gut, lasst mich runter und ich erzähle alles!“, „Sehr schön.“ meinte Sal’lak und lies den Menschen los welcher daraufhin zu einem armseligen Häufchen am Boden zusammensackte. „Also die Wraith…“ würget der Händler heraus und rieb sich den Hals ehe er fortfuhr: „Sind unsterbliche Dämonen die sich von unserer Lebenskraft ernähren und das Portal der Vorfahren ebenso wie Riesige fliegend Städte nutzen um jedes Dorf und jede Stadt zu überfallen. Zusätzlich können sie Fliegen und sich in einem Lichtstrahl an jeder Position materialisieren, sie sind im Nahkampf jedem Menschen kräftemäßig überlegen und faktisch nicht zu töten.“, „Ist das alles?“ hakte Sal’lak nach. „Ich schwöre bei allem was mir heilig ist.“ erwiderte der Mensch mittlerweile offenbar ziemlich eingeschüchtert.

Doch plötzlich bemerkte Sal’lak eine Bewegung hinter sich und duckte sich gerade noch rechtzeitig unter einem Schwungvoll geführten Hieb mit einer Holzkeule hindurch die von einem Stämmig aussehenden Mann geführt wurde. DerMann war sichtlich überrascht das Sal’lak seinem Schlag ausgewichen war und versuchte es ein zweites Mal, doch dieses Mal war Sal’lak vorbereitet und fing die Keule mit einer Hand mühelos ab. „Was soll das?“ fragte Sal’alk drohend und entwand die Keule mühelos dem Griff des mittlerweile Kreidebleichen Mannes. Dieser erwiderte in einer für einen Mann wie ihn ziemlich hoch klingende Tonlage: „Nehmt ich fest, er ist von einem Dämon besessen!“ Dann brach er genau vor Sal’lak zusammen der die am Boden liegende Gestalt fragend ansah. Umgehend darauf stürmten jedoch fünf griesgrämig dreinschauende Männer in Rasselnden Kettenhemden die sie über einfallslos Braune Lederwämser geschnallt hatten auf den Platz. An ihren breiten Gürteln konnte Sal’lak Schwerter Hängen sehen. „Du bist fest genommen.“ meinte dann einer der Männer zu Sal’lak. Welcher lediglich meinte: „Wer sagt das?“, „Ich!“ erwiderte der Mann und wollte Sal’lak am Arm packen bekam Sal’lak jedoch nicht zu fassen. „Wie du willst, Männer!“ brüllte der Mann worauf seine Kameraden mit gezückten Klingen auf Sal’lak zu kamen. In diesem Moment trudelten jedoch auch Tal’mesh und Zar’ren am Ort des Geschehens ein und bauten sich neben Sal’lak auf. „Gehört ihr zusammen?“ fragte der Mann lediglich. „Ja. Und es wäre unklug von dir dich mit uns an zu legen.“ antwortete Tal’mesh gefährlich leise. „Das haben schon viele gesagt.“ meinte der Mann Abfällig worauf er und seine Männer zum Angriff übergingen. Allerdings nur um wenige Sekundenbruchteile mit vor Angst verzerrten Gesichtern zurück zu weichen, mit einem Lauten Surren zischten die Ringe aus dem über den Kriegern schwebenden Frachtschiff und dematerialisierten sie in einem grellen Lichtblitz.

~~Ende Kapitel 5~~

mfg.: Tg

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20 Oct 2012 13:29 #52789 by Smeagol3
Replied by Smeagol3 on topic FanFic: Die Rückkehr der Götter 2
Klingt schonmal spannend, freue mich schon aufs nächste Kapitel :D

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27 Oct 2012 16:50 #52883 by Todesgleiter
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@ Smeagol: Na dann kannts du dich ja jetzt freuen :)

@All: So dan geht's mal weiter. Tg wünscht FF bei:
Kapitel 6: Triumph der Liebe

Tal’mesh saß alleine im Besprechungsraum und brütete über den Informationen die sie besaßen, ihm war klar das alles bislang weniger optimal verlaufen war. Zum einen war es Nal’tek noch nicht gelungen ein Schwarzes Loch zu Lokaliseren und zum zweiten dürfte sich die Neuigkeit über Fremde die in grellem Licht verschwinden momentan wie ein Lauffeuer durch die ganze Galaxis verbreiten. „So viel zu unserem Plan uns bedeckt zu halten..“ dachte sich Tal’mesh der eine offene Konfrontation mit den Wraith nach Möglichkeit erst riskieren wollte wenn er auf Verstärkung zurück greifen konnte, immerhin hatte er keine Ahnung wie sich die beiden Technologien verhalten würden wenn sie mit einander konfrontiert wurden. Vorläufig hatte der Primus daher angeordnet das die Flotte auf Position blieb, immerhin war es unwahrscheinlich das irgendjemand sie hier, mitten wo im Nirgendwo, finden würde. Gleichzeitig hatte er weitere Jaffa ausgesandt um die Einheimischen zu beobachten, dieses Mal jedoch erfahrenere Spione, die gleichzeitig versuchen sollten die Gerüchte über Magier oder höhere Wesen zu zerstreuen, immerhin konnte er es sich nicht leisten das die Wraith sich die Sache einmal näher ansahen, sie würden vermutlich sofort erkennen das hier fortschrittliche Technologie am Werke war. Plötzlich störte die sich öffnende Tür Tal’meshs Gedanken, aus dem Augenwinkel erkannte er fließende weiße Stoffbahnen und wusste daher umgehend genau wer da eingetreten war. „Über was grübelst du den schon wieder, mach doch mal ein glückliches Gesicht.“ meinte Tanara aufmuntert während sie sich auf einen weiteren Stuhl, neben Tal’mesh setzte. „Darüber wie wir hier lebend rauskommen.“ antwortete Tal’emsh, obwohl das vielleicht etwas überzogen war, im Moment befanden sie sich schließlich nicht in akuter Gefahr. „Jetzt übertreibe mal nicht. Ich bezweifle das dieser Zwischenfall allzu große Konsequenzen nach sich zieht.“ erwiderte Tanara gelassen. „Wie kommst du zu der Annahme?“ fragte Tal’mesh daraufhin. „Wenn die Wraith auch nur halb so Intelligent sind wie ich denke, werden sie nicht viel auf die Geschichten von ein paar Dorfbewohnern geben. Es ist völlig normal das Menschen wenn sie etwas nicht verstehen gleich höherer Mächte dafür verantwortlich machen.“, „Da könntest du in der Tat recht haben...“ stimmte Tal’mesh zu. „Natürlich habe ich recht, mit so etwas habe ich Erfahrung. Es ist schließlich mein Tätigkeitsfeld übernatürliche Dinge vor zu gaukeln.“ erwiderte Tanara zwinkernd.

Zur selben Zeit stürmte Telon regelrecht durch einen der Zahlreichen von prachtvollen Säulen flankierten Korridore des Privatpalastes Lord Tarlocks. Unterwegs begegneten ihm nicht viele Leute dieser Bereich war nur für ausgewählte Personen zugänglich, selbst Tal’mesh der Primus des Tarlock betrat die Privatgemächer der Götter nur in Ausnahmefällen. Schließlich bog Telon um eine weiterer Ecke und schritt durch ein eindrucksvolles, von zwei Meterhohen Jaffa Statuen mit Stabwaffe flankiertes, Goldenes Portal in einen der Lichthöfe des Palastes. Dann blieb er erst mal stehen, obwohl er nicht zum ersten Mal seinen Fuß in einen dieser Höfe setzte, war es jedes Mal aufs Neue einfach umwerfend. Der ganze Hof hatte einen Rechteckigen Umriss und wurde von einer Mehrere Stockwerke hohen, fensterlosen, Mauer eingefasst hinter der sich die unzähligen Zimmer und Korridore des Palastes erstreckten, am Fuße der Mauer befand sich ein etwa fünf Meter breiter, säuberlich gepflasterter Weg der von einem Wuchtigen Dach das auf der Hof zugewandten Seite von mächtigen, mit prachtvollen Gravuren verzierten, Säulen getragen wurde, überschattet wurde. In der Mitte des Hofes befand sich ein Künstlich angelegter rechteckiger See auf dem diverse Bunte Wasserpflanzen gediehen und an dessen Ecken mächtige Obelisken in den Himmel ragten. Um den See herum verlief ein Weg aus weißem Kies der an vier Stellen mit dem gepflasterten Rundweg verbunden war. Zwischen den Kieswegen erstreckte sich ein regelrechter Urwald aus Palmen, Farnen und bunten Blütenpflanzen. Über der ganzen Szenerie schwebte zudem ein Betörender Blütenduft, den Telon nicht so recht einordnen konnte sowie eine leise aber durchdringende Musikalische Melodie die von überall und nirgends zugleich zu kommen schien. Schließlich hatte sich Telon fürs ersten Sattgesehen und lief einen der Kieswege entlang. Es dauerte nicht lange bis er am gegenüberliegenden Seeufer Sha entdeckte. Zu gegebener Maßen gab sich die Skorpiongöttin auch keinerlei Mühe übersehen zu werden, eher im Gegenteil. Sie flanierte auf einem mit Siede bespannten Stuhl der groß genug gewesen wäre um drei Frauen von ihrer Statur bequem Platz zu bieten und wurde von einer regelrechten Wolke aus Dienern umschwärmt. Zusätzlich trug sie ein auffallend Goldenes Gewand das für Telons Geschmack etwas zu viel Haut zeigte, allerdings interessierte sich hier für gewöhnlich niemand für seine Meinung.

~~fortsetzung im nächsten Post~~

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27 Oct 2012 16:51 #52884 by Todesgleiter
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~~fortsetzung des vorherigen Post~~

Ihr habt mich gerufen Gebieterin?“ fragte Telon dann mit gesenktem Blick nachdem er herangetreten war. „Ja das habe ich, mir wurde zu getragen das du schon seit längerer eine Reise nach Erebus unternehmen willst. Stimmt das?“ antwortete die Göttin mit einer Honigsüßen Stimme, Telon konnte sich in solchen Augenblicken lebhaft vorstellen weshalb der gefürchtete Skorpiongott ihr offenbar verfallen war. „Ja Herrin.“ bestätigte Telon. Sha setzte daraufhin eine nachdenkliche Miene auf und fragte die Frage die wohl vorprogrammiert gewesen war: „Und was willst du auf dieser Minenkolonie?“, „Ich hoffe jemanden aus meiner Vergangenheit zu finden Herrin, bevor ich zu euch kam.“ antwortete Telon wahrheitsgetreu. „Wozu? Gefällt es dir hier denn nicht?“ erwiderte Sha und obwohl ihre Stimme nach wie vor Freundlich klang wusste Telon das er jetzt aufpassen musste was er sagte, zwar mochte die Göttin seine Gesellschaft aber er hatte keine Ahnung wie sie reagieren würde wenn er ihr beichten würde das er eine andere Frau liebte. „Doch es gefällt mir hier sogar sehr gut. Allerdings fällt es mir schwer komplett mit meiner Vergangenheit ab zu schließen.“ meinte Telon daher und war froh dass er sich derart Diplomatisch hatte ausdrücken können. „Ich verstehe.“ erwiderte Sha mit einer nachdenklichen Miene ehe sie mit einem Augenleuchten meinte: „Dann geh nach Erebus und tue was du tun musst um mit deiner Vergangenheit in Frieden leben zu können.“, „Ich danke euch Herrin.“ antwortete Telon der seine Freude nur schwer im Zaum halten konnte. Sha wedelte lediglich mit der Hand herum und meinte: „Gehe nun.“ „Wie ihr wünscht.“ entgegnete Telon, verneigte sich und entfernte sich langsam rückwärts. Erst als er zwanzig Schritte rückwärts gemacht hatte drehte er sich auf dem Absatz seiner Lederstiefel herum und wollte gerade los marschieren als Sha hinter ihm „Halt!“ rief. Telon sackte daraufhin zwar das Herz in die Hose doch er blieb wie eingefroren stehen und drehte sich langsam wieder herum. „Wenn du schon unterwegs bist, kannst du gleich nach ein paar gut Aussehenden Freunden deiner Vergangenheit Ausschau halten.“ Meinte Sha dann. Telon war umgehend ziemlich erleichtert, er hatte schon damit gerechnet dass die Göttin es sich anders überlegt hatte. „Wie ihr wünscht.“ Antwortete er daher Pflichtbewusst und setzte seinen Weg in Richtung Chaapa’ai dann schnell fort ehe Sha noch etwas anderes einfallen konnte.

In der Pegasusgalaxie hatte es Quel’san bei weitem nicht so eilig, er saß gemeinsam mit Tel’sak an einem Massivhölzernen Tresen und nippte an einem ebenfalls hölzernen Becher der mit einer Süßlich schmeckenden, berauschenden Flüssigkeit gefüllt war. Dabei hielt er die Ohren offen und versuchte die Gespräche der Umgebung möglichst komplett mit zu bekommen. Allerdings hatte der Jaffa bereits feststellen müssen das sich die einheimischen hauptsächlich über ziemlich belangloses Zeug unterhielten, auch wenn das Topthema noch immer die drei Fremden die sich einfach in einem Lichtblitz aufgelöst hatten war. „Wie langweilig.“ brummte Tel’sak neben ihm während ein kräftiger Mensch gerade lautstark seinem Unmut über die offensichtlich schlecht verlaufene Ernte Luft machte. „Mhm.“ Brummte Quel‘san als Antwort, es stellte sich als ausgesprochen schwer heraus den durch das Klebrige Getränk zu gepappten Mund auf zu bekommen. „Noch mehr Fremder?“ fragte dann der Mann hinter dem Tresen und deutete auf Quel’sans leeren Becher. Quel’san zuckte lediglich mit den Schultern und meinte: „Von mir aus.“ Der Mann wirkte daraufhin sichtlich begeistert und machte in Mords Gedöns darum den Becher wieder auf zu füllen ehe er fragte: „Von wo kommt ihr wenn ich fragend darf?“, „Von sehr weit weg, von einem Ort dessen Name hier nicht bekannt ist.“ Antwortete Quel’san wahrheitsgetreu. „Sind dort wo ihr herkommt alle so trinkfest?“ fragte der Mann weiter. Quel‘san nickte lediglich und meinte: „Die einen mehr, die anderen weniger.“, „Verstehe.“ Erwiderte der Mann freundlich grinsend. „Noch einen Becher?“ fragte dann Tel’sak als er bemerkt hatte das Quel’san erneut an der Flüssigkeit nippte. „Warum denn nicht?“ erwiderte Quel’san. „Weil das Zeug berauschend ist und ich keine Lust habe dich hier nachher raus zerren zu müssen.“ Antwortete Tel’sak. Quel’san winkte daraufhin lässig ab ehe er erwiderte: „Ach quatsch, ich habe alles im Griff.“, „Das hoffe ich.“ Gab Tel’sak zu bedenken und widmete sich wieder seiner neuen Lieblingsbeschäftigung: Planlos in die Gegend starren.

Plötzlich öffnete sich die Tür zu der Spelunke und zwei bewaffnete Männer in Schlam braunen Lederwämsern betraten den leicht heruntergekommenen Raum. Quel’san und Tel’sak Liesen sich daraufhin nichts anmerken und reagierten wie die restlichen Anwesenden: Kurz Aufschauen und sich dann wieder seiner bisherigen Beschäftigung widmen. Allerdings kamen die Männer trotzdem genau auf die beiden Jaffa zu und bauten sich regelrecht hinter ihnen auf. Schließlich meinte einer der beiden: „Ihr da!“ In gemäßigtem Tempo drehten sich Qul’san und Tel’sak daraufhin herum und sahen die beiden Männer fragend an. „Ihr seid schon die zweite Gruppe Reisender innerhalb von nur zwei Tagen und die letzte Gruppe hat hier für einiges Aufsehen gesorgt. Wisst ihr etwas darüber?“, Die beiden Jaffa sahen sich dann kurz an und Tel’sak antwortete: „Nein, was ist denn geschehen?“, „Sie haben für Unfrieden gesorgt und haben sich dann der Festnahme durch Magie entzogen, außerdem waren sie gekleidet wie ihr…“ erwiderte der Mann. „Magie?“ fragte Tel’sak. „Sie sind ein einem grellen Lichtblitz verschwunden, lediglich die Dämonen deren Name nicht genannt werden darf sind dazu fähig.“ Bestätigte der Mann worauf die beiden Jaffa in heftiges Gelächter ausbrachen. Der Mann sah die Jaffa daraufhin mit einer Mischung aus Unverständnis und Zorn an ehe er fragte: „Was amüsiert euch so?“, „Tut uns leid. Aber Magie? Männer die sich in licht auflösen? Dämonen? So etwas gibt es doch nur in Kindergeschichten.“ Antwortete Tel’sak glucksend. „Sagt nur eure Welt ist noch nie von den Dämonen heim gesucht worden.“ Meinte der Mann ungläubig. „Nein. Dort wo wir herkommen hat man noch nie etwas von derartigen Dämonen gehört.“ Antwortete Quel’san. „Dann müsst ihr wirklich von sehr weit herkommen.“ Meinte der Mann. „Weiter als du denkst.“ Murmelte Tel’sak.

„Also habt ihr nichts mit den gestrigen Vorfällen zu tun?“ fragte nun der andere Mann bestimmt. „Nein.“ Antworteten die beiden Jaffa entschlossen. Die beiden Männer sahen sich daraufhin kurz an ehe sie sich ohne ein weiteres Wort herum drehten und davon stolzierten. „Was für Spielverderber.“ Murmelte Quel’san dann als die beiden Männer verschwunden waren und er sich wieder seinem Becher widmete. „Ihr glaubt uns also nicht dass sich gestern drei Männer in Licht aufgelöst haben?“ fragte dann ein unangenehm dreinschauender Kerl. „Nein. So etwas gibt es nicht. Vermutlich sind die bloß weggerannt und die Sonne hat euch geblendet.“ Bestätigte Quel‘san mit einer Hand abwinkend. „Also bezeichnet ihr uns als Lügner?“ fragte der Mann wobei eine seiner Adern auf der Stirn gefährlich hervor trat. „Aber nein, eure Wahrnehmung wurde lediglich getäuscht.“ Erwiderte Tel’sak beschwichtigend da er keine Lust auf eine handfeste Schlägerei hatte. „Ich habe es mit eigenen Augen gesehen, sie sind keine zwei Meter vor mir verschwunden.“ Beharrte der Mann und streckte dabei das Kinn trotzig vor. „Dich hat lediglich die Sonne geblendet.“ Winkte Tel’sak ein weiteres Mal ab und wandte sich wieder seinem Becher zu. Daraufhin legte der Mann seine Große Hand auf Tel’saks Schulter und meinte drohend: „Ich sagte ich habe es gesehen.“, „Nimm deine Hand weg.“ Erwiderte Tel’sak lediglich ruhig was den Mann offenbar völlig aus dem Konzept brachte. „Sonst was?“ fragte der Mann. „Würdest du es bereuen.“ Antwortete Tel’sak wobei der Drohende Unterton nicht zu überhören war.„Ist ja gut.“ Meinte der Mann dann nach kurzer Musterung der beiden Jaffa, sie waren beide durchaus kräftig und zog seine Hand zurück ehe er sich entfernte.

~~fortsetzung im nächsten Post~~

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