~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~
„Wie sieht es aus?“ fragte Tarlock daher denn Blick von dem sich in den Himmel erhebenden Bauwerk abwendend. „Alle Systeme arbeiten innerhalb der erwarteten Parameter.“ antwortete Ral’shek, definitiv zufrieden. Immerhin war dieser Palast sein erstes richtig Monumentales Projekt. „Sehr gut.“ meinte Tarlock daraufhin, ebenfalls zufrieden, immerhin schaute in diesem Moment vermutlich über die Hälfte der Bevölkerung Watans der Pyramide dabei zu wie sie in den Himmel stieg. Es wäre daher ziemlich Blamabel gewesen wenn das Tonnenschwere Bauwerk einfach vom Himmel fallen würde. „Wir haben die vorgesehen Flughöhe erreicht Gebieter.“ meldete Ral’shek dann woraufhin das Bauwerk über den Köpfen der beiden Götter und den, etwas beunruhigt wirkenden Jaffa und Menschen, zum stehen kam. Tarlock setzte daraufhin eine Selbstzufriedene Miene auf und meinte: „Gut, dann solltest du damit beginnen die anderen Bereiche fertig zu stellen.“, „Natürlich Gebieter.“ bestätigte Ral’shek erneut in einer tiefen Verbeugung.
Tal’mesh befand sich in der Pegasusgalaxie unterdessen, einmal wieder, auf dem Weg zum Zellentrakt. Immerhin war es Gelungen das Leben der sechs gefangenen Asgard zu Retten, welche nun in einer Gefängniszelle darauf warteten das der Primus des Tarlock Zeit hatte sich mit ihnen zu beschäftigen. Schließlich erreichte Tal’mesh die Abzweigung die zu der Zelle der Asgard führte. Der Zellentrakt der Zitadelle war nämlich wie die feinen Adern eines Blattes aufgebaut: es gab einen Zentralkorridor von dem mehrere, mit Massiven Türen abgeriegelte, Gefängniskorridore abgingen an deren Seiten sich die Zellen befanden. „Öffnen.“ befahl Tal’mesh dann den beiden Jaffa welche vor der Tür wache standen. Sofort gehorchten die Krieger und tippten jeweils einen Code auf einer von zwei Konsolen ein, woraufhin sich die Tür öffnete und den Zugang zu dem, durch die aktiven Kraftfelder in gespenstisches Licht gehüllten, Gefängniskorridor freigab. Schließlich trat Tal’mesh vor die Zelle in der die kleinen grauen Männchen eingesperrt waren. Sobald die Asgard den Jaffa erblickten standen sie von ihren Sitzgelegenheiten auf und stellten sich mehr oder weniger ordentlich in einer Reihe knapp hinter der Kraftfeldbarriere auf. „Kre Asgard.“ grüßte Tal’mesh dann, für seine Verhältnisse direkt höflich.
Die Asgard sahen den Jaffa dann mit einem schwer zu ergründenden Blick an. Schließlich meinte einer der Asgard: „Du kannst unmöglich ein Jaffa sein. Die Goa’uld können die Milchstraße nicht verlassen.“ , „Ich fürchte eure Informationen sind etwas veraltet. Es hat sich einiges geändert seit ihr hier fest sitzt.“ erwiderte Tal’mesh in einem bequemen Plaudertonfall. „Du weißt über uns Bescheid?“ fragte der Asgard daraufhin etwas verunsichert. „Ich weiß eine Menge über euch, wir verfügen über die komplette Datenbank eures Volkes.“ erwiderte Tal’mesh und spielte damit einen seiner Trümpfe aus. „Das ist unmöglich.“ erwiderte der Asgard trocken. „Ihr seid die vermutlich letzten lebenden Asgard. Leider hat ein bedauerlicher Zwischenfall den Rest eurer Art ausgelöscht. Glücklicherweise ging das Wissen eurer Art dennoch nicht verloren und befindest ich nun im Besitz meines Gebieters.“ erklärte Tal’mesh daraufhin während er sich lässig auf seine Stabwaffe stützte und jeden Augenblick der Unterhaltung in tiefen Zügen genoss. „Ich bezweifle dass deinem Gebieter dieses Wissen überlassen wurde.“ stellte der Asgard dann fest. „Nicht freiwillig, korrekt.“ erwiderte Tal’mesh dämonisch Grinsend ehe er meinte: „Kommen wir zum Punkt. Ihr seid Gefangene des Skorpiongottes, allerdings könntet ihr in den Genuss einiger Vergünstigungen kommen wenn ihr Kooperiert.“, „In welcher Hinsicht erwartet ihr Kooperation?“ fragte der Asgard daraufhin. „Obwohl wir im Besitz der Datenbank sind die das komplette Wissen eurer Art enthält, verkompliziert die Sprachbarriere das Auswerten extrem. Solltet ihr euch bereit erklären uns bei der Übersetzung der Inhalte und der Implementierung der Technologie in die unsre zu assistieren, könnten wir in Zukunft auf solche hässlichen Maßnahmen wie Zellen verzichten.“ antwortete Tal’mesh.
„Und was wenn wir nicht kooperieren?“ fragte der Asgard, obwohl im anzuhören war das er die Antwort bereits erahnte. „In diesem Fall, könnte es noch sehr, sehr unangenehm für euch werden…“ antwortete Tal’mesh und schien damit die Befürchtungen des Asgard zu bestätigen. „Ich verstehe.“ meinte der Asgard daraufhin, worauf er sich mit den anderen Asgard in einer seltsam klingenden Sprache, vermutlich die eigentliche Sprache der Asgard, unterhielt. Tal’mesh verstand zwar kein Wort lies die Asgard aber gewähren, ihre Kooperation währe von großen Vorteil und das wusste er. Schließlich wandte sich der Asgard wieder an den Geduldig wartenden Tal’mesh: „Wir werden Kooperieren.“, „Sehr gut. Dann werde ich in kürze eure Verlegung nach Watan ermöglichen.“ erwiderte Tal’mesh ehrlich begeistert, er hatte eigentlich nicht damit gerechnet das die Asgard einlenken würden. Allerdings handelte es sich bei diesen speziellen Asgard soweit er wusste sowieso um Individuen die eine für ihre Arte etwas unorthodoxe Einstellung an den Tag legten.
Nur wenig später befand sich Tal’mesh gut gelaunt auf dem Rückweg zu seinen Privaten Gemächern und ahnte noch nicht das sein Tag in kürze noch besser werden sollte. Gerade als der Primus des Tarlock mit Zielstrebigem Schritt einen der Ringtransporter ansteuerte konnte er hastige Schritte hinter sich hören. Neugierig drehte er sich daher herum und sah nach wer es da so eilig hatte. „Wohin denn so eilig Nal’tek?“ fragte er dann. „Zu dir.“ antwortete Nal’tek während er sich neben Tal’mesh stellte. „Hast du mir etwas zu berichten?“ fragte Tal’mesh dann. „Ja, aber zuerst: Wie ist deine Unterhaltung mit unseren neuen unfreiwilligen Gästen verlaufen?“ erwiderte Nal’tek. „Erstaunlich erfolgreich. Sie sind zur Kooperation bereit und das ganz ohne das ich ein Exempel statuieren musste.“ antwortete Tal’mesh. „Wirklich? Interessant.“ erwiderte Nal’tek erstaunt. „Finde ich auch, was wolltest du mir mitteilen?“ meinte dann Tal’mesh während die beiden Jaffa gemütlich weiter in Richtung des Ringtransporters schlenderten. „Die Datenbank der Asgard wir waren in der Lage zumindest teilweiße zugriff zu erhalten.“ antwortete Nal’tek. „Und?“ fragte Tal’mesh daraufhin interessiert. „Offenbar haben sie schon lange ein Auge auf andere Zivilisationen geworfen, sie haben unglaubliche Datenmengen über die meisten Gruppierungen in der Pegasusgalaxie gesammelt.“ antwortete Nal’tek. „Das sind gute Neuigkeiten.“ erwiderte Tal’mesh daraufhin, sich innerlich bereits die Hände reibend, er wusste wie wertvoll diese Informationen werden konnten. Nal’tek nickt daraufhin und meinte: „Ja, aber das war noch nicht alles. Die Asgard haben den Standpunkt eines gewaltigen Wraith Stützpunktes ausmachen können.“, „Was für ein Stützpunkt?“ fragte Tal’mesh daraufhin, soweit er weißte bauten die Wraith keine Stützpunkte auf, sondern lebten lediglich auf ihren Schiffen.
„Wir würden es vermutlich als Fabrikaußenposten bezeichnen, bei den Wraith ist das aber eher eine Biofarm.“ antwortete Nal’tek Schulterzuckend. „Du meinst die Asgard haben eine der größten Nachschubproduktionseinrichtungen der Wraith lokalisiert?“ fragte Tal’mesh daraufhin ungläubig während sein Respekt vor den unscheinbaren kleinen grauen Männchen ins unermessliche Anstieg. „Ja, so wie das aussieht Wachsen dort rund dreißig Prozent des Wraithnachschubes.“ bestätigte Nal’tek. „Eine Zerstörung dieser Einrichtung würde den Wraith einen schweren Schlag versetzen.“ stellte Tal’mesh umgehend fest. „Ja, aber laut den Daten der Asgard ist der Planet schwer verteidigt, alleine Fünf Basisschiffe sind beständig im Orbit.“ gab Nal’tek zu bedenken. „Das ist nur logisch, nur ein Narr würde eine Strategisch dermaßen Wichtige Welt unverteidigt lassen.“ meinte daraufhin Tal’mesh schulterzuckend. „Du willst es trotzdem versuchen, hab ich recht?“ fragte dann Nal’tek. „Exakt.“ bestätigte Tal’mesh. „Dann Brauchen wir mehr Schiffe und sehr viel mehr Truppen.“ schlussfolgerte Nal’tek umgehend. „Ich denke Lord Tarlock wird bei der Aussicht den Wraith einen Strich durch die Rechnung zu machen, nicht zögern uns etwas Verstärkung zu schicken.“ meinte Tal’mesh umgehend. „Da könntest du ziemlich wahrscheinlich Recht haben“ bestätigte Nal’tek, ehe die beiden Jaffa in den Ringtransporter traten.
Wenig später hatten sich die Jaffa in einem der Planungsräume der Zitadelle eingefunden und planten en Angriff auf den, von den Wraith zu einer Festung ausgebauten, Produktionsaußenposten. „Wenn diese Daten Korrekt sind ist dieser Planet schwerer Verteidigt als die Erde ihrer Zeit.“ stellte Sal’lak gerade bei dem Anblick der Anlagen fest. „Ja das wird nicht einfach.“ bestätigte Nal’tek. Immerhin befanden sich zusätzlich zu den fünf Basisschiffen noch eine komplette Wraithflotte im Orbit. Außerdem hatten die Wraith auf dem Planeten mehrere Gebäude errichtete die sowohl als Startplattform für Jäger dienen konnten als auch über schwere Plasmageschütze verfügten die Schiffe im Orbit unter Feuer nehmen konnten. „Viel drehen können wir nicht, der Planet verfügt nur über einen einzigen Mond der nicht einmal groß genug ist ein Ha’tak zu verbergen.“ meinte dann Zar’ren. „Also ein simpler Frontalangriff.“ erwiderte Sal’lak begeistert. „So sieht es aus, dafür benötigen wir jedoch eine Enorme Feuerkraft.“ bestätigte Tal’mesh. Nal’tek nickte lediglich und fügte an: „Es würde mich auch nicht wundern wenn die Wraith zusätzliche Schiffe in Sprungreichweite haben die nur darauf warten das jemand den Planeten angreift.“, „Damit hast du bestimmt recht.“ bestätigte Tal’mesh das Gesicht zu einer Fratze verzogen. „Und was machen wir jetzt?“ fragte dann Sal’lak. „Ihr ruht euch aus während ich Kontakt zu unserem Gebieter aufnehme.“ antwortete Tal’mesh woraufhin die Krieger sich von ihren Stühlen erhoben und den Raum Verliesen.
Wenig später befand sich Tal’mesh wieder in seinem Arbeitszimmer und wartete darauf das die Echtzeitkommunikationsverbindung nach Watan aufgebaut war. Schließlich war es soweit und Tal’mesh blickte in das Antlitz seines Gebieters, zumindest für eine Tausendstel Sekunde, dann hatte der Krieger den Blick gesenkt. „Berichte.“ meinte Tarlock dann. „Es ist uns mithilfe der Datenbank der ansässigen Asgard die Position eines Wichtigen Außenpostens der Wraith zu lokalsten Gebieter.“ antwortete Tal’mesh umgehend. „Um was für einen Außenposten handelt es sich dabei?“ fragte Tarlock umgehend nach. „Offensichtlich um eine Zentralisierte Produktionseinrichtung für den Nachschub der Wraith. Laut den Daten gibt es Riesige Werften für Jäger und Großkampfschiffe.“ antwortet Tal’mesh sofort. „Ich verstehe, dieser Stützpunkt wird ziemlich schwer verteidigt sein oder?“ erwiderte Tarlock. „Ja Gebieter, wir benötigen zusätzliche Schiffe wenn wir eine Realistische Chance haben wollen die Verteidigung des Planeten zu Durchbrechen.“ bestätigte Tal’mesh. Tarlock setzte daraufhin eine nachdenkliche Miene auf und fragte: „Und du bist Sicher das dieser Stützpunkt den Aufwand wert ist?“, „Ja Gebieter.“ bestätigte Tal’mesh der nur allzu gut wusste weshalb Tarlock die Verlegung so vieler Truppen vermeiden wollte, es gab zwar ein Waffenstillstandsabkommen mit der Vorfahrenallianz, allerdings war das Verhältnis nach wie vor bestenfalls angespannt. „Gut, du wirst die benötigte Verstärkung erhalten.“ meinte Tarlock dann nach kurzer Bedenkzeit. „Ich danke euch Gebieter.“ erwiderte Tal’mesh umgehend unterwürfig. Tarlock nickte daraufhin lediglich knapp ehe die Verbindung getrennt wurde. „Endlich können wir zurück schlagen.“ dachte sich Tal’mesh dann während er sich in seinem Stuhl zurück lehnte.
~~~Ende Kapitel 39~~~
mfg.: Tg