~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~
Auf Watan ahnte man unterdessen noch nichts davon das die letzte Schlacht in der Pegasusgalaxie zwar mit einem Sieg zu geendet hatte, die Truppen dafür jedoch einen hohen Preis hatten zahlen müssen. Im Moment war Tarlock auch viel zu beschäftigt damit, sich die Ausführen S’kells an zu hören um sich den Kopf über die Pegasusgalaxie zu zerbrechen. „Du sagst also das es euch gelungen ist einen Prototypen zu fertigen?“ fragte Tarlock gerade gespannt. „Ja Gebieter, der Technische Sachverstand der Asgard hat sich als große Hilfe herausgestellt.“ bestätigte S’kell. Tarlock lehnte sich daraufhin entspannt zurück und dachte sich: „Langsam nehmen meine Pläne Gestalt an, bald schon wird sich mir nichts und niemand mehr in den Weg stellen können!“ Allerdings bremste S‘kell Tarlocks Gedanken schnell daraufhin ziemlich rabiat aus in dem er sagte: „Allerdings müssten wir den Prototypen erst einmal testen ehe wir ihn im großen Stil Massenproduzieren und in eure Schiffe einbauen können.“, „Worauf wartest du dann noch?“ fragte Tarlock umgehend nach. „Es tut mir leid Gebieter, aber so einfach ist das nicht. Um den Störfeldgenerator zu testen benötigen wir ein einige Vorfahren Projektilwaffen die von der Mentalen Schnittstelle aus Gesteuert werden.“ erwiderte S’kell. Tarlock erkannte die sich stellende Problematik daraufhin schnell, sie verfügten dank Tal’mesh zwar sowohl über die Kontrollschnittstelle als auch über die Waffen, jedoch wusste niemand so genau wie man die Schnittstelle aktivierte und nutzte. „Ich verstehe. Konntest du herausfinden was zur Aktivierung und Nutzung der Schnittstelle erforderlich ist?“ fragte Tarlock daher und verbarg seine Frustration dabei gekonnt, immerhin hatte er gelernt das es effektiver war seine Emotionen zu verbergen.
„Ich war in der Lage eine Genetische Steuerung zu Isolieren, anscheinend funktionieren viele Technologien der Vorfahren lediglich wenn der Bediener über ein bestimmtes Gen oder eine Genkombination verfügt.“ antwortete S’kell umgehend. „Denkst du das du fähig bist das benötigte Gen zu Isolieren?“ fragte Tarlock umgehend nach. „Ohne Genproben eines Lebewesens das über dieses Gen verfügt nicht Gebieter.“ gestand S’kell umgehend. „Mist.“ dachte sich Tarlock daraufhin, es war einfach zum verrückt werden, kaum hatte er eine Lösung für ein Problem gefunden tat sich umgehend ein neues auf. Zur allgemeinen Verwunderung war es daraufhin Sha, welcher bislang nur stumm dagesessen war, die das Problem löste: „Einige meiner Sklaven haben berichtet das dieses Gen stellenweiße in der menschlichen Bevölkerung verschiedener Welten vorkommt mein Pharao.“ Tarlock hatte daraufhin mühe sein Erstaunen zu verbergen als er erwiderte: „Wie meinst du das?“, „Als euer Krieg gegen die Vorfahren begann erzählten sich einige Sklaven Geschichten von Menschen die Vorfahrentechnologie nutzen konnten und damit unvorstellbares bewerkstelligten.“ antwortete Sha selbstzufrieden, sie wusste das sie damit einige Sympathien Punkte gewonnen hatte. „Das heißt wir müssen nur einige Sklaven Testen, wenn die Technologie bei einem anspringt können wir sein Genetisches Material untersuchen und mit dem eines Sklaven vergleichen bei dem Technologie nicht reagiert hat.“ meinte S’kell umgehend. „So soll es sein.“ erwiderte Tarlock umgehend bestimmt ehe er fragte: „Gibt es sonst noch Fortschritte zu vermelden?“, „Ja Gebieter, diese Asgard sind wirklich eine extreme Hilfe. Dank ihrem Technischen Verständnis sowie der Asgard Datenbank konnten wir bereits Pläne für die Optimierung unserer Waffen, Schilde, Antriebssysteme sowie Energiesysteme erstellen.“ antwortete S’kell.
Das ließ Tarlock umgehend aufhorchen und er fragte: „Wie weit sind diese Pläne?“, „Wir haben noch keine Prototypen gebaut Gebieter, immerhin lautete eure Order sich auf den Störgenerator zu Konzentrieren, diese Optimierungen sind daher nicht mehr als eine Freizeitbeschäftigung der Asgard.“ antwortete S’kell wobei in seiner Stimme definitiv Respekt für die kleinen grauen Männer mit schwang. „Freizeitbeschäftigung? Wie sieht das erst aus wenn die sich auf ein solches Projekt konzentrieren!“ schoss es Tarlock daraufhin durch den Kopf, während ihm so langsam klar wurde weshalb die Asgard den Goa‘uld Jahrtausende lang Diktieren konnten was sie zu unterlassen hatten. „So ist es, dieses Projekt genießt auch weiterhin höchst Priorität, allerdings solltest du den Freizeitbeschäftigungen ebenfalls etwas Aufmerksamkeit zukommen lassen.“ erwiderte Tarlock daraufhin, immerhin waren Optimierungen immer gut. „Wie ihr wünscht Gebieter.“ bestätigte S’kell daraufhin ehe er sich Rückwärts aus dem Thronsaal entfernte. Sobald die Goldenen Türen zum Thronsaal sich daraufhin wieder hinter S’kell geschlossen hatte lehnte Tarlock sich entspannt zurück, es machte den Anschein als hätte sein Primus mit den Asgard, einmal mehr, einen absoluten Glücksgriff gelandet.
Tal’mesh selbst lag gerade, alle viere von sich gestreckt, auf seinem Luxuriösen Bett und ruhte sich von den Strapazen der letzten Schlacht aus. Allerdings Liesen die Verluste ihm keine Ruhe. Zwar war er als altgedienter Veteran den Tod gewohnt doch die Schiere Menge der Jaffa die am Letzten Tag gestorben waren lies selbst ihn nicht kalt. Daher wälzte er sich nun schon seit mehreren Stunden hin und her, in dem Versuch zumindest etwas Ruhe zu bekommen. Allerdings schien das Schicksal keine Gnade zu kennen, gerade als Tal’mesh begonnen hatte weg zu dämmern, weckte ihn das aufdringliche Piepsen der Kommunikationskonsole. „Was ist denn nun schon wieder, hier kann man nicht mal in Ruhe Schlafen.“ dachte sich Tal’mesh daher genervt und schlurfte zu der Konsole. Dort angelangt aktivierte er sie und starrte so mürrisch wie er konnte auf den Monitor. Bald schon war das Gesicht eines anderen Jaffa in der Mitte zu erkennen, der bei dem Anblick Tal’meshs erst mal schlucken musste, der Primus des Tarlock wirkte definitiv weniger erfreut. „Was willst du?“ fragte Tal’mesh dann direkt heraus und ignorierte jede Form von Höflichkeit dabei gekonnt. „Es tut mir leid Primus, aber wir haben Kenntnis über beunruhigende Vorgänge erhalten.“ antwortete der Jaffa umgehend, offenbar in der Hoffnung doch nicht gelyncht zu werden. „Was ist passiert?“ fragte Tal’mesh umgehend nach und befürchtete bereits das die Wraith zur groß Offensive geblasen hatten. „Unsere Spione und Informanten berichten das die Wraith die Bevölkerung der Galaxis derzeit extrem ausdünnen, weiter als es für sie üblich ist.“ antwortete der Jaffa. „Schlecht.“ dachte sich Tal’mesh umgehend da er sofort eins und eins zusammengezählt hatte und wusste was das bedeutete: Die Wraith hatten ihre Reproduktionsgeschwindigkeit gesteigert, sie vergrößerten ihre Armee. „Ich habe verstanden.“ meinte Tal’mesh daher und beendete die Verbindung ehe er sich seine Rüstung über streifte, er musste etwas unternehmen, sonst würden die Wraith die Präsenz Tarlocks in der Pegasusgalaxie einfach überrennen.
Nicht lange Zeit später hatten sich Tal’mesh, Sal’lak, Nal’tek und Zar’ren zu einer Krisenstabssitzung zusammengefunden und versuchten nun gemeinsam eine Strategie zu ergründen mit der sie den Wraith trotzen konnten. „Wie können die Wraith ihre Truppenproduktion eigentlich so einfach erhöhen? Laut der Tau’ri Datenbank, wurde die Wraith Kloneinrichtung zerstört.“ fragte Zar’ren gleich zu Anfang und überraschte die anderen Krieger damit das er sich tatsächlich die Zeit genommen hatte und einige Informationen aus der Tau’ri Datenbank gelesen hatte, etwas das sonst nur Nal’tek tat. „Ich weiß es nicht, aber ich wüsste nicht wozu die Wraith die Bevölkerung sonst ausdünnen sollten.“ antwortete Tal’mesh umgehend. „Vielleicht haben die Wraith weitere Kloneinrichtungen gebaut als sie erkannt haben das der Krieg gegen uns noch ziemlich verlustreich werden wird.“ mutmaßte dann Nal’tek. „ Das wäre schlecht, ein paar kleine verteilte Außenposten muss man erst mal finden.“ stellte dann Tal’mesh fest. „Stimmt das könnte Problematisch werden.“ stimmte Zar’ren zu.
„Wenn die Wraith ihren Militärapparat erst einmal in Schwung gebracht haben, kann sie vermutlich nichts und niemand mehr stoppen. Soweit wir Wissen Waren selbst die Vorfahren den Wraith nicht gewachsen und wir Wissen über was für Waffen die verfügen…“ stellte dann Nal’tek fest und musste dabei schlucken. „Theoretisch müssten wir durchhalten, wir könnten uns einigeln und warten bis die Überbevölkerung der Wraith ihr übriges tut.“ schlug dann Zar’ren vor. „Ich bezweifle das wir den Wraithattacken auf Dauer gewachsen sein würden, einmal davon abgesehen das Wraith ihren Stoffwechsel ziemlich weit herunterfahren können. Wir müssten vermutlich Jahrhunderte warten bis ein sichtbarer Effekt entsteht.“ antwortete Tal’mesh. „Ich sage wir greifen an, bevor die es können.“ meinte dann Sal’lak, was niemanden wirklich überraschte. „Und was willst du angreifen?“ fragte Tal’mesh daraufhin. „Einfach alles, jedes Wraithschiff, jeden Außenposten.“ antwortete Sal’lak. „Eine ganze Galaxis ist ziemlich groß Sal’lak.“ meinte dann Nal’tek. „Das bedeutet mehr Ziele.“ erwiderte Sal’lak umgehend.
„Ich denke wir gehen die Sache falsch an.“ meinte dann auf einmal Zar’ren. „Wie meinst du das?“ fragte Tal’mesh umgehend. „Wir versuchen immer mit dem Kopf durch die Wand zu kommen.“ erklärte Zar’ren. „Jetzt hörst du dich fast wie Tanara an.“ stellte Tal’mesh umgehend fest woraufhin die Krieger allesamt grinsen mussten. „Was ich meine ist das wir nicht versuchen sollten den Wraith bei ihren Stärken zu begegnen. Wir müssen uns wieder mehr an unsere alten Vorgehensweißen annähern.“ erwiderte Zar’ren dann. „Du meinst verstecken und weglaufen?“ fragte Sal’lak daraufhin wobei man ihm ansehen konnte das er sich in diesem Moment fragte in wie fern das Hilfreich sein sollte. „Nein, ich meine das wir unseren Gegner genau analysieren müssen und seine große Schwäche finden. Die müssen wir dann erbarmungslos ausnutzen.“ antwortete Zar’ren. „Klingt gut. Vorschläge?“ fragte Tal’mesh dann auffordernd in die Runde, erntete jedoch nur Planlose Gesichter.
Gut eine halbe Stunde später in der die Krieger so intensiv nachgedacht hatten das man meinen könnte die Falten in ihren Gesichtern würden sich nie mehr glätten, sprang Nal’tek plötzlich auf und meinte zufrieden. „Ich hab es!“, „Dann las uns an deiner Erkenntnis teilhaben.“ meinte Tal’mesh daraufhin. „Zar’ren hat es bereits gesagt wir müssen ihre Anzahl gegen sie nutzen.“ antwortete Nal’tek. „Und wie soll das gehen?“ fragte Sal’lak umgehend nach. „Ganz einfach, die Wraith betreiben keinerlei Nahrungskultivierung, sie sind also auf die Menschliche Bevölkerung dieser Galaxis angewiesen wenn sie überleben wollen. Zum ausdünnen teilen sie sich dabei auf es ist selten mehr als ein Basisschiff im System. Wenn wir ihre Schiffe genau in dem Moment angreifen wenn sie eine Planetenbevölkerung ausdünnen, versetzen wir ihnen gleich mehrere Schläge. Zum einen verhindern wir das sie weitere Nahrung in die Finger bekommen und zum Anderen fügen wir ihnen Verluste zu.“ erklärte Nal’tek. „Das könnte tatsächlich funktionieren , mit etwas Glück sorgt die Nahrungsverknappung dann dazu das die momentane Allianz der Wraith zerbricht und sie sich wieder gegenseitig bekämpfen.“ meinte Tal’mesh umgehend. „Dann brauchen wir mehr Schiffe, im Moment könnten wir niemals genug Feuerkraft Mobiliaren um das effektiv durch zu ziehen.“ gab dann Zar’ren zu Bedenken. „Lass das meine Sorge sein“ erwiderte Tal’mesh umgehend, auch wenn er noch nicht so ganz wusste wie er Tarlock davon überzeugen sollte noch mehr Kapazitäten in die Pegasusgalaxie zu verlegen.
~~~Ende Kapitel 42~~~
mfg.: Tg