~~fortsetzung des vorherigen Post~~
Nachdem daraufhin gut eine Stunde vergangen war indem die Jaffa erfolglos versucht hatten die dichte Atmosphäre des Planeten mit den Schiffssensoren zu durchdringen, meldete sich Nal’tek endlich und erlöste die Besatzung des Pel’tak damit vom Angestrengten auf die Monitore starren: „Die Modifikationen sind abgeschlossen, wir können insgesamt sechs Sonden abfeuern.“, „Gut, alle Sonden auf Start vorbereiten. Zielkoordinaten auf ein perfektes Raster einstellen.“ erwiderte Tal’mesh und hoffte inständig dass sie etwas finden würden, immerhin hatten die Asgard sie bestimmt mittlerweile entdeckt und trafen in diesem Moment Vorbereitungen gegen einen Angriff. „Sonden unterwegs.“ meldete dann Nal’tek, wobei er definitiv etwas stolz klang. „Melde es sofort wenn die Sensoren irgendetwas empfangen!“ wies Tal’mesh dann den Jaffa an der Nal’teks Station im Pel’tak übernommen hatte. „Ja Primus.“ bestätigte dieser ergeben.
Schnell darauf drangen die Sonden, perfekt Synchronisert, an unterschiedlichen Stellen in die Dichte Planetenatmosphäre ein und wurden fast augenblicklich von der praktisch Blickdichten Wolkendecke verschluckt. „Sonden unterwegs, wir empfangen erste Werte.“ meldete dann Nal’tek der mittlerweile wieder im Pel’tak angekommen und seine Station übernommen hatte. „Kannst du schon sagen was uns auf der Oberfläche erwartet?“ fragte dann Tal’mesh umgehend ziemlich ungeduldig. „Die Landschaft besteht größtenteils aus ziemlich Eindrucksvollen Bergen die von tiefen Schluchten voneinander getrennt werden, zwischen den Bergen gibt es auch Seen aus flüssigem Methan, ansonsten ist da allerdings nicht viel.“, „Keine Anzeichen für Einflüsse intelligenter Lebewesen?“ fragte Tal’mesh nach. „Nein, ist aber auch nicht verwunderlich, bei den Bedingungen.“ antwortete Nal’tek. „Vermutlich suchen wir nur nach einer Art Forschungsstation. Nichts großes.“ meinte dann Zar’ren. „Das würde Sinn ergeben, die Landschaft lässt große Gebäudekomplexe sowieso nicht zu, es gibt praktisch keine ebenen Flächen, die komplette Oberfläche ist schwer Erodiert.“ erwiderte Nal’tek. Sal’lak schüttelte daraufhin ungläubig den Kopf und meinte: „Warum baut jemand auf solch einer Welt überhaupt etwas?“, „Nun, vermutlich wurde das Gebäude welches wir suchen von den Vorfahren errichtet, von welchen wir Wissen dass sie sich für allerlei Dinge interessierten die für unsere Begriffe einfach nur Belanglos sind.“ antwortete Tal’mesh schulterzuckend. Sal’lak schüttelte daraufhin erneut den Kopf schwieg allerdings.
Nur geringfügige Zeit später meldete Nal’tek aufgeregt: „Kontakt, ich habe hier etwas auf den Sensoren.“, „Was?“ fragte Tal’mesh umgehend. „Für genau scanns ist die Sonde zu weit entfernt, allerdings gibt es hier eine Störung der Magnetosphäre.“ antwortete Nal’tek. „Was auf künstlich geschaffene Energiekreisläufe hinweist.“ kombinierte Tal’mesh umgehend. „Exakt.“ bestätigte Nal’tek. „Kannst du die Sonde näher heranbringen um genauere Messungen zu erhalten?“ fragte Tal’mesh dann. „Nein, die Sonden verfügen über keinen Antrieb der innerhalb einer Atmosphäre funktioniert, sie fallen im Grunde die ganze Zeit bloß herunter, was aufgrund er Dichten Atmosphäre nun mal seine Zeit dauert.“ antwortete Nal’tek sofort. „Gut dann müssen wir uns das eben selbst ansehen. Lasst drei Al’kesh startbereit machen.“ erwiderte Tal’mesh leicht genervt.
Wenige Minuten später befanden sich die Jaffa im Cockpit von einem der drei Al’kesh welche gerade im Begriff waren in die Atmosphäre des Planeten ein zu dringen. „Festhalten jetzt wird’s vermutlich Holperig.“ meinte Tal’mesh, welche das Steuer übernommen hatte daher kurz bevor das ganze Raumschiff einen heftigen Ruck erfuhr. Augenblicklich meldete sich eine Warnlampe zu Wort. „Die Atmosphäre ist zu dicht, wir produzieren zu viel Reibung, Hüllentemperatur steigt schnell.“ meldete daher Nal’tek der den Platz des Copiloten besetzt hatte. „Ich bremse ab.“ erwiderte Tal’mesh und reduzierte die Fluggeschwindigkeit auf ein Viertel der Maximalbeschleunigung, immerhin wollte er die Schilde nicht über Gebühr beanspruchen, vermutlich stand ihnen noch ein Kampf bevor. Dann brach die Al’kesh Formation durch die dicke Wolkendecke der oberen Atmosphäre so dass de Jaffa die fremdartige Landschaft unter sich betrachten konnten. „Aus was bestehen diese Felsen, sie sind merkwürdig gefärbt.“ stellte dann Sal’lak fest. „Laut den Sensoren größtenteils aus Chlorsalzen.“ antwortete Nal’tek da sich Tal’mesh auf das Steuern konzentrieren musste, durch die dichte Atmosphäre reagierte das Schiff auf Steuereingaben nämlich ziemlich verzögert, wie wenn es in Zähflüssigem Sirup stecken würde. Schließlich flogen die Al’kesh, aufgrund der Atmosphäre im Schneckentempo, über einen großen See aus einer klaren Flüssigkeit welcher sich zwischen zwei imposanten Steilhängen befand, hinweg und Sal’lak meinte: „So klares Wasser habe ich noch nie gesehen.“, „Liegt daran dass das kein Wasser ist, das ist Methan.“ erwiderte Nal’tek. „Methan ist doch ein Gas?“ fragte dann Zar’ren. „Unter Normaldruck schon, aber der Atmosphärische Druck ist hier dermaßen hoch dass das Methan flüssig wird.“ erklärte Nal’tek.
Dann registrierten die Sensoren auf einmal eine Energiequelle am andere Ufer des Methansees und Tal’mesh meinte zufrieden: „Haben wir euch.“, „Sollten wir uns nicht tarnen?“ fragte dann Sal’lak. „Nein, der Druck würde uns ohne Schilde vermutlich sofort zerquetschen.“ erwiderte Nal’tek. „Wir sind mit Sicherheit sowieso schon lange entdeckt.“ meinte dann Tal’mesh. „Warum starten sie dann keine Verteidigungseinheiten?“ fragte Sal’lak verwundert. „Vermutlich haben sie keine Kampffähigen Schiffe mehr.“ mutmaßte Zar’ren, während der Gebäudekomplex in Sichtweite kam. Es handelte sich um eine simple Konstruktion von geringer Größe die größtenteils von Geröll bedeckt war. „Sieht so aus als hätte hier schon lange niemand mehr aufgeräumt.“ stellte Nal’tek fest. „Sucht nach einem Zugang oder einer Luke die groß genug ist ein Raumschiff passieren zu lassen.“ meinte dann Tal’mesh. „Zeigen die Sensoren den nichts an?“ fragte Zar’ren nach während die Al’kesh begannen suchend um das Gebäude zu kreisen. „Nein, das Gebäude projiziert ein Sensorstörfeld.“ erwiderte Tal’mesh. „Warum emittiert ein Forschungsaußenposten Sensorstörsignale?“ fragte Sal’lak nach. „Vermutlich handelt es sich um eine Nachträgliche Modifikation durch die Asgard.“ mutmaßte Nal’tek. Dann meldete einer der beiden anderen Al’keshpiloten: „Primus, wir haben die Zugangsluke entdeckt, allerdings ist sie verschlossen.“ Tal’mesh begann daraufhin zu grübeln, natürlich könnten sie mithilfe der Waffen eine Zugang durch die Luke sprengen, allerdings war das bei den Umgebunsgbedingungen ziemlich riskant. Immerhin würden sie Riskieren dass die Atmosphäre des Planeten in den Komplex eindrang und jegliches Leben parktisch sofort auslöschte, von den Schäden an dem Gebäude selbst einmal abgesehen. „Könnt ihr starke Energiefelder um die Luke ausmachen?“ fragte Tal’mesh dann nach. „Was soll denn die Frage?“ fragte Zar’ren. „Eventuell gibt es atmosphärische Schutzschilde die verhindern das die Außenatmosphäre in den Innenraum der Anlage vordringen kann, so ähnlich wie bei den Hangars eines Raumschiffes.“ erklärte Nal’tek.
„Die Sensoren können hier trotz des Störfeldes zwar ein Energiefeld erfassen, allerdings würde ich es nicht als Stark bezeichnen Primus.“ antwortete der Pilot des anderen Al’kesh dann. „Nal’tek, du verstehst von uns vieren wohl mit Abstand am meisten von Technologie was meinst du?“ fragte dann Tal’mesh. „Das ist eine heikle Frage. Von der Technologie der Vorfahren verstehe ich nicht halb so viel wie ich gerne würde.“ antwortete Nal’tek. „Ich sage wir wagen es, immerhin nützt es uns auch nicht hier herum zu schweben.“ meinte dann Sal’lak bestimmt. „Ich bin zwar kein Freund von diesen ab durch die Mitte Taktiken aber ich muss Sal’lak zustimmen. Was haben wir schon zu Verlieren? Wenn wir nichts tun kommen wir schließlich auch nicht weiter.“ meinte dann Zaren, worauf Sal’lak ihm einen erstaunten Blick zuwarf, es war reichlich selten das die beiden Krieger, welche zwei Grundverschiedene Auffassungen vom Kämpfen hatten, die selbe Taktik favorisierten. „Na dann.“ meinte Tal’mesh nicht minder erstaunt und befahl den andere beiden Al’kesh: „Position um die Luke beziehen, Waffen scharf.“, „Bestätigt Primus, Waffen Scharf.“ bestätigten die beiden Piloten schnell daraufhin. „Dosierter Beschuss, ich will nicht die ganze Anlage sprengen.“ meinte Tal’mesh dann und hoffte damit seine etwas zur Übereifrigkeit neigenden Untergebenen genügend ausgebremst zu haben. Sofort darauf zuckten die Plasmablitze durch die Atmosphäre und schlugen erbarmungslos auf der Luke ein, welche offensichtlich nicht dafür konstruiert worden war Beschuss stand zu halten. Schon bald begann das Metall der Luke unter dem Beschuss nach zu geben und die ganze Konstruktion brach in den Schacht herunter, der bislang von der Luke verschlossen worden war. Sofort darauf flimmerte ein Energiefeld auf und verhinderte dass die unter Hochdruck stehende Außenatmosphäre in das Innere des Komplexes vordringen konnte.
„Offensichtlich gibt es einen Eindämmungsschild.“ stellte dann Zar’ren fest. „Seht so aus, wollen wir hoffen das er lange genug stabil bleibt, damit wir unsere Mission beenden können.“ erwiderte Tal’mesh ehe er befahl: „In den Schacht vorrücken, Feuer nach eigenem Ermessen.“, „Bestätigt.“ kam schnell darauf die Meldung der Piloten ehe die beiden Al’kesh beidrehten und dann langsam in den Schacht schwebten. Sobald die beiden Schiffe in dem Loch verschwunden waren steuerte auch Tal’mesh das Al’kesh hinein und meinte dabei: „Besetzt die Geschütze, wer weiß was die da drinnen für Überraschungen parat haben.“
~~Ende Kapitel 32~~
mfg.: Tg