***fortsetzung des vorherigen Post***
Wenig später waren Holger Karl und ein paar Techniker sowie Leutnant Hiller mit einer Abordnung Marines die nervös ihre Waffen polierten, an Bord einer Fähre welche auf die New Horizon zusteuerte welche noch immer von den Jägern begleitet wurde. „Nähern uns Andockschleuse drei.“ Meldete der Pilot und verlangsamte das Fortbewegungstempo um nicht auf die Hülle zu prallen. „Ok nähern Sie sich langsam, wenn irgendwas passiert was nicht passieren sollte, geben Sie Gas und bringen uns hier weg.“ Meinte Holger. „Ja Sir.“ Meinte der Pilot während er das Heck der Fähre auf den Andockring ausrichtete. „Ok leite Andocksequenz ein. Die Andockcodes funktionieren scheinbar noch“ Meldete der Pilot durchgeschwitzt, da es sich um ein recht anspruchsvolles Manöver handelte immerhin musste er sein Schiff auf den Millimeter genau, an ein sich mit mehreren Tausend Stundenkilometer fortbewegendes Objekt ausrichten. Dann wackelte die Fähre Kurz worauf der Pilot meldete: „Andockklauen gesichert fahre Zugangstunnel aus, Zugangstunnel ausgefahren baue Druck auf. Fertig. Sir Sie können los wenn sie wollen.“, „Ok Leute vorwärts.“ Meinte Holger worauf das Heckschott sich öffnete und den Blick auf den Gläsernen Andocktunnel freigab der abrupt an einer massiv aussehenden Panzerstahl Tür endete. Als die ersten langsam vorrückenden Marines die Tür erreichten öffnete sich diese, genau wie es sein sollte und gab den Zugang in das Stockfinstere Innere des Schiffes frei. „Wou, Wou, Wou“ meinte einer der Marines bei dem Eisigen Luftzug der ihnen aus dem Inneren des Schiffes entgegenschlug. „Sieht so weit Sicher aus, weiter.“ meinte Leutnant Hiller der in zweiter Reihe lief. Als die Stiefel der beiden vordersten Marines den Boden des Korridors betraten, ertönte ein „Klong“ gefolgt von vielen weiteren, während die Beleuchtung hochfuhr. „Was war denn das?“ fragte der Marine verwirrt. „Offenbar wurde das gesamte Schiff in eine Art Standby zustand heruntergefahren, vermutlich um Energie und damit Treibstoff zu sparen. Als die internen Sensoren jedoch registrierten das jemand das Schiff betreten hat, wurden einige Systeme wieder hochgefahren, damit das Überleben an Bord überhaupt möglich ist.“, erklärte Karl. „Und was ist mit der Crew?“ fragte der Marine, „Tja keine Ahnung, ich hoffe das wir das noch rausfinden.“, gestand Karl „Genau, also los wir gehen zur Brücke.“ meinte Holger. Während sich die Gruppe wieder in Bewegung setzte und in das Innere des Geisterschiffes vordrang.
Etwa eine halbe Stunde, dutzende Korridore und Treppen später stand die Gruppe vor den Massiven Türen die zur Brücke führten. „OK Klassisches vorgehen.“ Befahl Leutnant Hiller, worauf sich je ein Marine Links und Recht der Tür positionierte und ein dritter den Finger über dem öffnen Knopf positionierte: „Los“ befahl Holger, worauf die Tür sich öffnete und die beiden Marines Links und rechts der Tür um die Ecke sprangen und den Raum musterten. „Sicher.“ Meinte einer der Mariens zügig. „Hmm, sieht intakt aus.“ Stellte Karl schnell fest. „Ist mir auch schon aufgefallen, Checkt die Treibstoffvorräte und Energieversorgung und versucht am besten Zugriff auf die Logs zu bekommen. Wir müssen rausfinden was hier passiert ist. Außerdem sollten wir den Kahn anhalten.“ Befahl Holger. Bald darauf hatten sich die Techniker einen groben Überblick über das Schiff verschafft während die Marines die Brücke sowie die Dahinter liegende Sicherheitszentrale und den Computerkern sicherten. „Wie sieht es aus Karl?“ fragte Holger, „Nun der Sprit ist Quassie alle, der Kahn fliegt nur noch mit Dämpfen, der Hauptreaktor ist soweit ich das von hier beurteilen kann in Takt arbeitet aber nur mit einem Prozent der Maximal Leistung. Außerdem gibt es keine Lebenszeichen oder Bewegung irgendwo auf dem Schiff. Falls die Crew also noch an Bord ist, ist sie in einem Zustand den die Sensoren nicht erfassen können.“, „Mhm, ok beziehungsweiße eigentlich nicht, aber was solls.“ Meinte Holger ehe ihm etwas auffiel weshalb er fragte: „Du sagtest der Reaktor arbeitet mit einem Prozent der Maximalleistung?“; „Ja, warum?“ erwiderte Karl leicht verwirrt. „Was an Bord braucht momentan den so viel Energie? Dieses Schiff wird von einem Mark 3 DT Fusionsreaktor angetrieben, selbst bei nur einem Prozent der Maximalleistung ist der Energieausstoß riesig, so viel kann die Beleuchtung und das Lebenserhaltungssystem nicht verbrauchen.“ Antwortete Holger. „Stimmt, da hast du recht. Warte mal kurz ich finde raus welches System die Energie abzapft.“ Erwiderte Karl und wandte sich wieder der Konsole zu. Bald darauf meinte Karl nachdenklich: „Seltsam, die ganze Energie fließt nach Ebene acht Sektion vier. Aber da gibt es nur Frachträume…“, „Welcher Frachtraum genau ist den betroffen?“ fragte Holger an, „Frachtraum fünf.“ Antwortete Karl ehe er anfügte: „Aber Moment mal die Lebenserhaltung in diesem Frachtraum ist abgeschaltet es dürfte also verdammt kalt da drinnen sein.“, „Das ist in der Tat seltsam, hast du Zugriff auf die Sicherheitssysteme? Dann könnten wir nämlich die Kameras nutzen um uns mal um zu sehen.“ Erwiderte Holger, „Nein tut mir leid dafür müsste ich den Hauptrechner Hochfahren, das würde ich gerne unterlassen bis wir wissen was hier überhaupt los ist.“ Antwortete Karl. „Verstehe, Tja dann werden wir uns das mal näher ansehen, Leutnant Hiller!“ erwiderte Karl während er sich zu dem sich eilig nähernden Leutnant umdrehte.
Bald darauf stand eine Abordnung Marines samt Karl und Holger vor dem Tor zu Frachtraum fünf, in dessen inneren das sein musste was die Energie verbrauchte. „Also Leute dieses Schiff war verdammt lange unterwegs, wir wissen also nicht was sich da alles eingenistet haben könnte, seit also vorsichtig.“ Meinet Leutnant Hiller ehe Holger meinte: „Laut Frachtliste sollte der Frachtraum von ein paar Kisten mal abgesehen nahezu leer sein. Wenn das also stimmt haben wir wenigstens eine gute Übersicht und rennen nicht in einen Hinterhalt.“, „Alles klar Marines, wir werden die Tür jetzt in einem Manöver wie aus dem Lehrbuch öffnen, Higgins, Jons Sie stellen sich links und rechts neben die Tür, Marlow Sie werfen die Rauchgranate der Rest hält sich bereit alles über den Haufen zu Schießen was hier nicht an Bord gehört.“ Wies Leutnant Hiller seine Männer an. „Alles klar Sir.“ Antworteten die Marines und nahmen ihre Positionen ein. Dann öffnete sich die Tür und noch ehe sie sich komplett geöffnet hatte, flog auch schon die Rauchgranate in den Frachtraum jedoch kam den Marines auch etwas entgegen, ein Eisiger Luftzug der das Wasser in ihrem Atem auskondensieren und als Hagel ähnliche Eiskörner zu Boden fallen ließ. Davon unbeeindruckt spurteten Higgins und Jons in den Raum und meldeten bald: „Arschkalt und Stockfinster hier drinnen, aber wir können nichts Gefährliches entdecken.“ Darauf rückten auch die Restlichen Marines sowie Holger und Karl in den Frachtraum vor in dem man die Hand vor Augen nicht sehen konnte. „Lampen an.“ befahl Leutnant Hiller, worauf die Marines die an ihren Waffen montierten Lampen aktivierten. „Was zum?“ fragte Leutnant Hiller bei dem sich ihm bietenden Anblick. Der ganze Frachtraum war komplett mit Seltsamen länglichen Maschinen die in regelmäßigen Abständen Glasfenster hatten vollgestellt: „Irgendwelche Ideen?“ fragte Holger während er sich eines der Fenster auf welchem sich eine dünne Eisschicht gebildet hatte und von welchem ein beständiger Nebel ausging näher ansah. „Sieht aus wie… Nun ja wie Irgendwelche Maschinen.“ Antwortete Leutnant Hiller Schulter zuckend.
„Ich weiß wie bescheuert das Klingt, aber für mich sieht das hier wie in einem Stasis raum aus einer Science Fiction Serie aus.“ Meinte einer der Marines. „Das könnte in der Tat sein und würde auch die niedere Temperatur erklären.“ Meinte Karl nachdenklich. „Ich will euch ja nicht desillusionieren, aber die Kryostase Technologie befindet sich noch in der Entwicklung, zu der Zeit als dieses Schiff verloren ging war es nur eine Theoretische Möglichkeit.“ Warf Holger ein. „Das wäre doch nur eine Ungereimtheit mehr in dieser ganzen merkwürdigen Geschichte oder?“ erwiderte Kar, „Tja da hast du auch wieder recht.“ stimmte Holger zu. Dann lief Karl zu einem der Glasfenster und meinte als er davor zum Stehen gekommen war: „Dann finden wir mal raus wofür die Teile gut sind.“ und wischte mit seinem Ärmel über die Eiskalte Oberfläche um die Sichtbehindernde Eisschicht los zu werden. Er hielt den Atem an als er seinen Ärmel wieder zurückzog und erkennen konnte was sich im inneren befand. „Verdammt noch mal.“ Keuchte er als sein Gehirn die Information verarbeitet hatte. „Was ist?“ fragte der Rest alarmiert. „Es sind tatsächlich Stase Kapseln, der Anzahl nach ist die gesamte Crew hier drinnen auf Eis gelegt.“ Antwortete Karl: „Und du meinst die leben alle noch?“ fragte Holger, „Schau es dir an die sehen verdammt lebendig aus, wie wenn sie nur mal kurz ein Nickerchen machen würden.“ Erwiderter Karl. Dann ertönte auf einmal eine Warnsirene und eine vom Computer generieret Stimme verkündete: „Warnung, Treibstoffvorrat Kritisch, Ausfall der Hauptenergie steht unmittelbar bevor.“, „Nicht gut.“ Meinten alle anwesenden übereinstimmend, „Schnell wir müssen was tun, wenn die Hauptenergie ausfällt fällt auch die Stromversorgung der Kapseln aus, das wäre der Tot all dieser Leute!“ reif Karl, „Schnell sucht nach einer Art auftauen Schalter!“ befahl Leutnant Hiller, worauf die Mariens um die Kapseln herumliefen und verzweifelt nach einem Schalter, Hebel oder etwas vergleichbarem suchten. „Warnung Treibstoffvorrat erschöpft, Hauptreaktor Offline Umschalten auf Notfall Energieversorgung, abschalten aller nicht Überlebensnotwendigen Systeme.“ Verkündete der Computer Gefühlslos. „Scheise!“, rief Karl frustriert aus als die Beleuchtung ausfiel und von der Notbeleuchtung abgelöst wurde.
Dann ertönte von überall her ein durchdringender Piep Ton, gefolgt von einem Fauchen, wie bei einer undichten Dampfleitung. Noch ehe die Anwesenden Realisiert hatten was überhaupt los war, öffneten die Kapseln sich alle Gleichzeitig. „Was ist denn jetzt los?!“ fragte Leutnant Hiller panisch die Waffe hebend. „Vermutlich eine Art Notfall Protokoll, welches die Leute automatisch auftaut wenn die Stromzufuhr unterbrochen wird.“ Meinte Karl begeistert. Holger schaltete jedoch sofort und zückte seinen Kommunikator: „Hier Colonel Schmidt an Außenposten EXQ-P4 können Sie mich hören?“, „Ja Colonel hier Außenposten EXQ-P4 wir hören Sie, was ist los?“ kam die Antwort. „Schicken Sie alle Medizinischen Notfalltrupps die Sie haben, wir haben die Crew der New Horizon entdeckt, allerdings ist ihr Zustand wohl Kritisch.“ Erklärte Holger die Situation im Schnelldurchlauf. „Verstanden Colonel, wir schicken alles was wir haben.“ Meldete der Außenposten. Während dieses kurzen Gespräches, hatten die Kapseln sich komplett geöffnet und die darin liegenden Körper fielen wie nasse Säcke Gesicht voraus auf den Boden, allerdings rührte sich trotzdem niemand. „Sind die Tot?“ fragte Einer der Marines einen der Körper mit der Fußspitze an stupsend. „Nein sie Leben aber der Puls ist schwach, vermutlich eine Art Schock zustand durch das Plötzliche Auftauen.“ Meinte Leutnant Hiller der den Puls von einem der am Boden liegendes Fühlte. „Und was machen wir jetzt?“ fragte der Marine wieder. „Auf die Sanitäter warten und hoffen das die Leute hier überleben sie könnten Wertvolle Informationen haben.“ Erwiderter Holger. „Entschuldige aber in Medizinischen Fragen bin ich nicht allzu Hilfreich, ich würde mir gerne den Maschinenraum ansehen, vielleicht kann ich ja rausfinden wie der Kahn überhaupt hier her gekommen ist.“ Meinte Karl, „Gute Idee, aber ich erwarte einen Ausführlichen Bericht, ich habe nämlich das dumpfe Gefühl das der Rat der Admirale sich für diese Geschichte Interessieren dürfte.“ Erwiderter Holger. „Ja Sir.“ Meinte Karl grinsend ehe er augenzwinkernd anfügte: „Obwohl ich nichts versprechen möchte…“ Im nächsten Moment ertönte lautes Fußgetrappel und die erste Gruppe Sanitäter kam in den Frachtraum Gestürmt und blieb Fassungslos in der Tür stehen. „Verdammt, die sollen wir alle versorgen?“ fragte einer der Sanitäter zweifelnd. „So sieht es aus, ich denke Sie sollten zügig anfangen.“ Meinte Holger. „Ja Sir.“ Antworteten die Sanitäter Salutierend aber dennoch weniger überzeugt.
So und das war's auch schon wieder, hoffe es hat gefallen
mfg.: Tg