Die Meute (Staffel 2)

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23 Jan 2012 17:17 #46202 by U.S.B
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S02XE13: Ärger?
[/b]

Ulman rannte wie von der Tarantel gestochen durch die Gänge der Bunkerstadt der Genii.
Er hatte fast sein komplettes Leben in Bunkern wie diesem verbracht was ihm nun von Vorteil war um an sein Ziel zu kommen.
Wenn Ladon Radim einen riefen lies sollte man nicht zu spät kommen.
Der Bote der ihm die Nachricht überbracht hatte meinte, das er noch zu Einigen Hohen Militärs auf dem Planeten musste, die Radim ebenfalls reifen lies.
Aber darum kümmerte Ulman sich jetzt nicht wirklich, denn es ging ihm nur darum pünktlich zu sein um nicht so wie sein Vorgänger zu Enden.
Dieser war zu einem treffen mit Radim und Militärs zu spät gekommen und einige Tage später hatte er einen „Unfall“ bei dem er sich das Genick gebrochen hatte.

Ulman trat in eine enge und dunkle Gasse und durch schritt sie schnell.
Am Ende der Gasse angekommen wand er sich nach rechts und war auch schon vor dem Haus von Kommandant Kollos angekommen.
Vor der Tür standen zwei von Kollos Männern wache.
„Radim hat nach mir gerufen.“ sagte er zu den beiden Soldaten, die ihn darauf hin in das Haus ließen.
Im inneren sah Ulman sich um und stellte fest, das das Haus von innen den Charakter von Kollos wieder spiegelte, kalt und Emotionslos.
„Ulman, da sind sie ja endlich.“ ertönte eine Stimme hinter ihm.
Ulman drehte sich um und sah direkt in das vernarbte Gesicht von Rogan Prius, der rechten Hand von Kollos.
„Prius.“ sagte Ulman mit einem Nicken und folgte dem Mann.

Die beiden Männer betraten einen Raum, der offensichtlich das Wohnzimmer war.
Dort warteten schon Radon Radim, Kommandant Kollos und vier weitere Hohe Militärs die Ulman nicht kannte.
„Da wir nun vollständig sind können wir ja beginnen.“ kam es von einem der Militärs die Ulman nicht kannte.
„Seit geraumer Zeit hören wir immer wieder von unseren Verbündeten Geschichten über eine neue Macht die gegen die Wraith kämpft. Ulman, angeblich sollen es die selben Menschen sein, die auf ihrem Planeten waren und ihnen die Medizin im Tausch für die Frau dagelassen haben...“
„Von wegen Tausch.“ brummte Ulman leise.
„... Da sie damit einer der wenigen sind die direkten Kontakt hatten würden sie ihnen zutrauen, das es die selben Menschen sind?“
Alle Augen ruhten nun auf ihm und warteten auf seine Antwort auf die Frage, doch er selber wusste es selber nicht.
In Gedanken ging er noch einmal die Befreiung und die Worte durch die gesprochen wurden waren.
Der Anführer damals hatte in seinen Augen etwas wie eine starke Autorität ausgestrahlt, etwas was bei den Genii selten war.
Sein gesamtes Auftraten zeigte, das er zu vielem bereit gewesen war, sogar einen Kampf anzufangen.
Aber war dieser Mann auch verrückt genug die Wraith heraus zu fordern?
Ulman kannte die Geschichte der Atlanter, sie tauchten auf, weckten die Wraith und bekämpften sie mit allem, waren sogar bereit sich selbst für die Menschen dieser Galaxie zu opfern.
Waren die Fremden in der Lage die Wraith anzugreifen?
Er wusste nur eine Antwort darauf.
Ja.

„Meine Herren. Ich weiß nicht was sie für Geschichten gehört haben, es ist mir eigentlich auch egal. Auf ihre Frage ob diese Menschen in der Lage wären es mit den Wraith aufzunehmen, kann ich nur eins Antworten. Ja, sie wären so verrückt oder so mutig es zu versuchen.“
Kommandant Kollos hatte Ulman ruhig zu gehört und wurde in seiner Ansicht gestärkt, es gab neue Mitspieler im Kampf gegen die Wraith.
„Ulman könnten sie die Uniformen die die Männer und die Frau getragen haben identifizieren wenn sie sie sehen würden?“ fragte der Kommandant.
„Ich bin mir sicher das ich es könnte. Diese Uniformen sahen so anders aus wie alles was ich bisher gesehen habe, so was bleibt hängen.“ antwortete Ulman.
Kollos sah zu Ladon Radim und stellte ihm eine stumme Frage.
Radim nickte diesem zu und kam einen Schritt näher an den Tisch vor dem er stand.
„Prius holen sie die Bilder die unsere Aufklärung gestern gemacht hat.“ befahl Kollos seiner rechten Hand.

„Jawohl Kommandant.“ sagte Rogan Prius und verließ den Raum.
„Ulman, waren sie in der zwischen Zeit dazu in der Lage die Medizin zu Analysieren die man ihnen dagelassen hat?“ fragte Ladon Radim.
„Es tut mir leid, aber nein. Unsere Wissenschaftler versuchen schon seit Wochen die Zusammensetzung der Stoffe heraus zu finden, aber haben bis jetzt kein Glück dabei gehabt. Einige diese Medikamente haben Bestandteile, die wir noch nie gesehen haben. Es könnte noch einige Zeit vergehen bis wir erste Ergebnisse haben werden.“
während Ulman gesprochen hatte war Prius mit einem Stapel Bildern wieder gekommen und hatte sie auf dem Tisch gelegt.
„Das sind sie.“ sagte Ulman und zeigte auf einen Mann der vor einer Art Fahrzeug stand, was keiner der Genii bisher gesehen hatte.
„Das ist die selbe Uniform wie sie die Frau getragen hat. Es ist das selber Muster und sie tragen die selben Waffen.“ sagte Ulman und deutete mit dem Finger auf das Bild.

Die Militärs steckten ihre Köpfe zusammen und unterhielten sich leise.
Radim stand abseits und vermittelte den Eindruck eines Mannes, der noch nicht so sicher war für was er sich entscheiden sollte.
Ulman konnte Radim ein wenig verstehen, denn auch er hatte die Gerüchte gehört.
Eines dieser Gerüchte sprach von einer Armee aus Metallungetümen die aus dem Tor kamen und über alles fuhren was ihnen im Weg war.
Auch sollten diese Ungetüme lange Rohre haben die Feuer spucken sollten.
Das wohl verbreitetste Gerücht sprach von Wraith die einfach Tot um fielen und ein einzelnes Loch im Kopf hatten, wenn überhaupt etwas von Kopf übrig blieb.
Sobald die Wraith tot waren tauchten immer zwei Männer auf die Gekleidet waren in alle was die Umgebung hergab, egal ob Blätter oder Gras.
Die Männer hatten angeblich keine Gesichter und viele Völker nannten sie deshalb die Gesichtslosen.

Anscheinend hatten die Militärs eine Entscheidung getroffen, denn Kollos machte ein paar Schritte auf Radim zu.
Die beiden Männer unterhielten sich gedämpft, doch Ulman konnte einige Wörter mit bekommen.
„ … sicher … Waffen … Möglichkeiten … Druckmittel … das würde unsere … Sicher kann einiges schief … natürlich … Prius ist der beste für den Job … Einverstanden.“
„Prius trommeln sie ihre Männer zusammen sie werden noch heute auf den Planeten gehen.“ sagte Kollos an seine rechte Hand gewannt.
„Jawohl Herr Kommandant. Wir werden sie nicht Enttäuschen.“ antwortete Prius und verschwand aus dem Raum.
„Ähm, dürfte ich wissen was Prius Auftrag ist?“ fragte Ulman laut.

Am Sternentor der Genii hatte Prius mehr als vierzig Männer und Frauen versammelt um die Mission gegen diese neuen Menschen durch zu führen.
Zuvor hatte er ihnen erklärt was genau sie machen sollten.
Kollos hatte mit den anderen Kommandanten und Radim besprochen, das man die versuchen sollte die Waffen und Medizin zu stehlen und wenn möglich eines dieser stählernen Gefährte mitzubringen um es zu untersuchen und dann selber zu bauen und zu verwenden.
Prius sah ein letztes mal zu seinem Trupp und gab die Adresse in das DHD ein.

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23 Jan 2012 17:18 #46203 by U.S.B
Replied by U.S.B on topic Die Meute (Staffel 2)
Auf der anderen Seite der Galaxie war der 1. Zug des 1. Bataillons damit beauftragt worden, Verbesserungen an dem von der Erde mitgebrachten Panzern und Unterstützungsfahrzeugen zu Testen.
Man hatte fest gestellt, das die Fahrzeuge zwar nichts an ihrer Kampfkraft verloren hatten, aber diese nicht immer voll zur Geltung bringen konnte, da einfach kein Planet dem anderem glich.
So hatte man zum Beispiel einigen Leopard 2 Kampfpanzer auf beiden Seiten eine Art Schild angebracht, den er wie Türen ausklappen konnte und so einen ein Meter hohe und zwanzig Zentimeter Dicke wand Bildete hinter der sich Infanteristen verschanzen konnten, wenn es sonst keine Deckung gab.
Auch hatte man dem Fennek Spähwagen ein zusätzliches Geschütz angebaut, was man nun auch benutzen konnte um gegen Darts zu Kämpfen und man hatte im Sensoren eingebaut, die denen aus einem Aufklärungs-Pelikan in nichts nach standen.
Aber der 1.Zug hatte noch eine andere Aufgabe, nämlich so auszusehen wie leichte Beute.
„Herr Oberstleutnant, das Tor wurde aktiviert.“ meldete ein Sergeant Oberstleutnant Schulz.

Durch das Aktivierte Tor kamen die Genii und verteilten sich sofort um kein einfaches Ziel darzustellen.
Als letzter trat Prius aus dem Tor auf den Planeten und sah sich um.
„Ok, laut der Aufklärung befindet sich unser Ziel einen drei Stunden Fußmarsch in dieser Richtung.“ sagte er und zeigte in die Richtung hinter dem Gate.
Die Genii Soldaten nahmen ihre Ausrüstung auf und marschierten los.

Auf ihrem Weg mussten sie immer wieder wilden Tieren ausweichen.
Tiere waren aber nicht ihr ein zigstes Problem, denn als sie etwa die Hälfte des Weges hinter sich hatten trafen sie auf eine vier Mann starke Patrouille, die sie umgehen mussten, damit sie das Überraschungsmoment nicht verlieren wollten.
Kurz darauf stießen sie auf einen kleineren Vorposten, vermutlich die Heimatbasis der Patrouille dachte Prius.

Die Männer und Frauen unter Prius Kommando hatten schon auf einigen Planeten gegen unzählige Feinde der Genii gekämpft, aber noch nie war einer von ihnen so gut ausgestattet und Ausgebildet gewesen wie dieser.
Das musste Prius erkennen als er am Rande des Waldes lag und in das Lager unter ihm schaute.
Dort waren mehr als doppelt so viele Männer wie Prius hatte.
In dem Lager standen zwanzig dieser Ungetüme aus Stahl, doch nur wenige glichen sich.
Eines der Dinger hatte einen Turm der sich offenbar drehen ließ und ein Röhre an dem Turm.
Ein anderes war fast doppelt so groß wie er selber und hatte keine Waffen, nur mehrere Öffnungen die aus Glas bestanden.
Die meisten dieser Dinger hatte Räder auf denen sie sich fortzubewegen schienen, doch man konnte nirgends eine Vorrichtung erkennen an der man Lasttiere anbringen konnte.

Urplötzlich ertönte ein tiefes Brummen in der nähe das von Sekunde zu Sekunde lauter wurde und sich anscheinend dem Camp näherte.
Prius dachte zu erst, die Wraith würden mit ihren Jägern kommen, doch dann entdeckte er eine Staubwolke die sich dem Camp näherte.
Jeder Genii sah in die Richtung aus der die Wolke kam und wartete angespannt was dort kommen würde.
Kurz darauf erschien eines dieser Dinger, stoppte vor einem der zelte und zwei Männer steigen aus.
Es war keines der großen Ungetüme sondern eines der kleineren, die anscheinend für den Transport vor mehreren Soldaten gedacht waren.

Mit einem letztem Blick zum Camp robbte Prius von der Kannte weg zum Rest seiner Männer.
„Ok, wir wissen jetzt wo was steht. Wenn es dunkel wird gehen wir runter und erledigen das wo für wir hier hergekommen sind. Ich will wenigstens einen dieser Männer lebend haben, damit wir ihn mit nehmen können und später befragen können. Radim und Kollos werden zufrieden sein wenn sie ihre Infos bekommen und wir bekommen möglicherweise erst ein mal mehrere Tage ruhe.“

Die Dunkelheit war vor einer Stunde herein gebrochen und im Camp waren mehrere Lichter angegangen, die einen Zentralen platz ausleuchteten und es standen ein paar wenige Soldaten Wache.
„Los geht’s.“ sagte Prius, als er sich seine Waffe in die Hand nahm.
So leise es ging machten sich die Genii über einen Pfad den einer der Soldaten entdeckt hatte auf den Abstieg in das Lager.
Am Rand angekommen teilten sie sich in mehrere kleine Gruppen und machten sich auf die Suche nach ihren Zielobjekten.
Bis jetzt war alles nach Plan gegangen, was sehr nach Prius Vorstellung war, denn er war ja nicht umsonst einer der besten.
Aus diesem Grund hatte er sich auch das beste der Ziel heraus gesucht, er wollte diesen kleinen Transporter Kapern und mit ihm nach Genii-Prime zurückzukehren.

Leise schlich er sich mit einem Mann als Rückendeckung zu den Fahrzeugen um diese zu entwenden.
Bei diesem angekommen setzte er sich sofort auf den rechten Sitz und sein Begleiter neben ihn.
Prius sah sich den Innenraum genausten an und erkannte mehr Einzelheiten als bis her.
Sein Begleiter hatte vor sich einen Kreisrunden Gegenstand, der durch ein Rohr mit dem Rest verbunden war.
Zwischen den beiden Sitzen befanden sich zwei lange heben, von denen der eine Senkrecht nach Oben zeigte und der andere angewinkelt war.
Vor diesem Runden Ding waren mehrere Anzeigen angebracht die verschiedene Zahlen anzeigten, doch keiner der beiden wurde daraus schlau.
Sein Begleiter hatte dazu noch drei Pedale vor sich um Fußraum auf die er immer wieder trat, doch noch immer tat sich nichts.
„Schon doof wenn man nicht weiß wie ein Auto funktioniert, wenn man es klauen will!“ ertönte eine Stimme in der nähe.

Prius sprang sofort aus dem Wagen und richtete seine Pistole auf den Mann der gesprochen hatte.
„Wer sind sie?“ fragte Prius argwöhnisch.
„Ich bin derjenige der ihnen den Tag verderben wird ...“

Zwei Tage später waren Ulman, Kommandant Kollos und Ladon Radim erneut zusammen gekommen um zu besprächen was sie tun sollten, da sie keine Meldung von Prius oder jemand anderem aus seiner Einheit bekommen hatten.
„Wir müssen ein Team senden um nach Prius zu suchen oder wenigstens zu bestätigen das noch jemand auf dem Planeten ist.“ meinte Ulman.
„Eine ganze Brigade sollten wir schicken. Wenn sie Prius und sein Team gefangen oder umgebracht haben ist das eine Eindeutige Kriegserklärung an das Volk der Genii.“ meinte Kollos.
„Wir werden nichts der gleichen machen, wir werden uns still verhalten. Wenn diese macht in der Lage ist ein Top-Team unserer Soldaten zu ergreifen … wer weiß was sie noch können.“ sprach Radim.
„Aber, das sind unsere Männer. Wir können sie nicht in Feindesshand lassen. Prius weiß dafür zu viel. Er könnte wichtige Sachen verraten wenn man ihn Foltern sollte.“ entgegnete Kollos wütend.
„Nein. Wir können keinen Krieg riskieren. Die Atlanta könnten sonst unser Bündnis aufkündigen.“ erklärte Radim ruhig und gelassen.
„Was wollen sie schon mit den Atlanter? Die kümmern sich doch einen Dreck um uns Genii …“ fing Kollos an doch er wurde von Radim unterbrochen.
„Sei deinen Freunden nah, aber deinen Feind näher. Und damit ist jetzt Schluss, verlasst mein Haus.“

Kollos und Ulman wurden von Radim zur Tür begleiten, blieben aber abrupt stehen.
An der gegenüberliegenden Felswand, der unterirdischen Stadt war ein Bild projiziert worden, so das jeder in der Stadt der im Freien war sehen konnte.
„Mein Name ist Rogan Prius, Mitglied der Roten Garde unter Kommandant Kollos. Ich hatte den Auftrag die SPECTRE zu überfallen und ihnen Medizin und Technologie zu stehlen. Die Spectre haben mich und mein Team dabei gefangen genommen und hallten uns nun fest, bis sie uns nach ihrem Recht Bestraft haben.“ ertönte die Stimme von Prius.
Ein weiterer Mann in der Uniform der Bundeswehr trat ins Bild.
„Mein Name ist Oberleutnant Sebastian Schulz. Liebe Genii, sollte so etwas noch ein mal vorkommen, werden wir nicht so freundlich sein und alle lebend gefangen nehmen, sondern uns wehren. Einen schönen Tag noch!“ sagte Schulz und es wurde still in der unterirdischen Stadt.

Jeder Genii der dies gesehen hatte wurde wütend, nicht nur auf die Spectre sondern auch auf ihre Führung, die mögliche Alliierte vergrault hatte.
Auf einem der Häuser tief in der Hölle packten zwei völlig in schwarz gekleidete Männer ihre Ausrüstung zusammen, dazu zählten ein Laptop und ein Beamer.

TBC
[/b]

PS: Ein neuer Teil für Neue Welten aka ST-9 ist in Arbeit genau so wie ein neues Kapitel für Secrets.

PSS: Die zweite Staffel ist nun Offiziel länger als die erste...

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23 Jan 2012 19:39 #46208 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Die Meute (Staffel 2)
Tolles Kapitel muss man schon sagen! Ich finds geil das diese Aroganten und unfreundlichen Genii auf die Fresse bekommen haben xD Warum könen die nicht einfach mal höflich klopfen und bitte sagen? :D Btw. was ist eigentlich mit Bartels und dessen Crew? :D

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12 Feb 2012 21:15 #46805 by U.S.B
Replied by U.S.B on topic Die Meute (Staffel 2)
ICh wollte euch (meinen Lesern) mitteilen, das ich Die Meute beende.
Ich habe mir mit der zweiten Staffel einfach zu viel vorgenommen und bin dran gescheitert.
Dazu habe ich mich von der von mir gedachten Storyline, den Charakteren und dem Grene zu weit entfernt, was mit ein Grund dafür ist warum ich nicht weiter machte.

Danke fürs lesen und eurer Feedback.

Lg Marc (U.S.B)

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18 Nov 2012 16:52 #53250 by U.S.B
Replied by U.S.B on topic Die Meute (Staffel 2)
Mal nach langer abwesenheit was neue zu "Der Meute".
Die Story ist ein zwei Teiler. Ich poste den ersten Teil der zweite dürfte dann irgend wann in den nächsten Wochen kommen.
S02XE14 Neue Zeiten Teil 1

„Mira, kannst du mir die Berichte über das neue Personal bitte aus den großen Bildschirm legen?“ fragte Oberstleutnant Thomas Müller, der neue leitende Offizier der Forschungsanlage auf dem Planeten Seefra.
Ob wohl die KI der Anlage nicht physisch im selben Raum wie Müller war, konnte ihn sie doch noch immer über die überall in der Anlage platzierten Mikrophone hören und so verlagerte sie einen Bruchteil ihrer Kapazität auf die Aufgabe die ihr Müller gegeben hatte.
Kurz darauf erschienen mehrere Dokumente auf dem durchsichtigem Display im Büro.
„Danke Mira. Ich melde mich wenn ich noch etwas brauche.“ bedankte sich der Oberstleutnant bei der KI und fing an die Akten der Neuankömmlinge zu lesen, die in den letzten Wochen von der Erde nach Seefra gesendet wurden.
Während er die Akten las dachte er über die letzten Wochen nach, die wohl Interessantesten die er hatte seit er sich beim Feldzug gegen Kolma hatte.

Alexander Dudmars war von den Toten wieder auferstanden, beziehungsweise von den Aufgestiegenen wieder „heruntergestiegen“, das Aufsichtsgremium hatte ihnen mehrere hunderte Zivilmitarbeiter unterstellt und die Wraith hatten versuchten einen Alliierten Planeten zu ernten.
Dazu kamen noch die Spannung mit dem IOA, die seit dem es erfahren hatte das Dudmars Aufgestiegen war nur noch stärker wurden.

Schnell wand er sich aber den Akten zu die ihm Mira auf den Schirm gelegt hatte. Darunter waren einige Kandidaten für die neuen ST-Teams die man ihnen genehmigt hatte. Wenn diese Teams einsatzbereit sein würden hätte man in der Pegasusgalaxie mehr als sechzig Teams die man gegen die Wraith und auch gegen die Genii ins Feld schicken konnte, das waren mehr Teams, als Atlantis und das Stargate-Center zusammen aufbringen konnte und in dieser Rechnung waren noch nicht die Teams aufgezählt die in der Milchstraße ihren dienst taten.
Thomas lächelte kurz, als er sich einer weiteren Akte zu wandte.
„Mira kannst du bitte Alex ins Büro bestellen und ich würde Canna auch gerne deine Meinung hören.“ sprach er in den Raum hinein.
„Natürlich Thomas.“ antwortete Mira als sie auch schon als Hologramm auf seinem Schreibtisch auftauchte.

Das war auch eine Sache an die sich Thomas noch gewöhnen musste.
Die KI sprach jeden auf der Basis mit seinem Vornamen an, oder erschien mitten in der Nacht als Hologramm im Quartier und weckte einen.
Dadurch kam es schon des öfteren vor, das einige Bewohner der Anlage behauptet hatten sie hätten in den Gängen der Anlage Nachts einen Geist gesehen, obwohl es nur Mira war.
Auch ihm war dies kurz nach seinem Eintreffen auf der Basis passiert, als Mira mitten in der Nacht in sein Quartier kam und sich ihm vorstellte.
Doch keiner konnte der KI dieses verhalten übelnehmen denn sie war trotz allem eine große Hilfe für alle.

„Herein!“ reif Thomas als jemand an seiner Bürotür schellte.
Die Tür öffnete sich und Alex betrat den Raum.
„Und wie sitzt es sich so in meinem Stuhl?“ fragte er seinen ehemaligen Teamkameraden.
„Besser al in dem letzten in dem ich saß.“ kam postwendend die Antwort.
„Ha ha. Was kann ich denn heute für dich tun?“ wollte Alex wissen.
„Ich hätte gerne deine und Mira´s Ideen für den neuen Kommandanten von ST-54. Ich kann mich einfach nicht entscheiden wem ich das Kommando geben soll. Zu einem wäre da Hauptmann Stefan Stiebaner und der andere ist Hauptfeldwebel Jennifer Zan. Jetzt müsste ich mich nur noch entscheiden können und da du der Kommandant der Spectre in der Galaxie und ein erfahrener Kommandant eines ST-Teams bist würde ich gerne deine Meinung hören und Mira, die hat halt Jahrtausende mehr Erfahrung als wir beide.“ erklärte Thomas.
„Ich Danke ihnen Thomas für dieses Kompliment, aber hat man ihnen den nicht beigebracht man macht keine witzigen Kommentare über das Alter einer Frau?“ sagte Mira, als sie erneut auf seinem Schreibtisch auftauchte.
Die beiden Männer schmunzelten kurz und wandten sich wieder den beiden Akten zu die nach immer auf dem Bildschirm geöffnet waren.

„Ich würde sagen nimm Zan. Sie ist eine gute Soldatin und sie hatte schon des öfteren das Kommando über kleinere Einheiten.“ meinte Alex als er die Akten überflogen hatte.
„Ja, aber Stiebaner hat mehr Erfahrung in führen von Truppenverbänden.“ entgegnete Thomas.
„Das mag ja sein, aber er hat die letzten fünf Jahre hinter einem Schreibtisch gesessen und hat für irgend einen General den Papierkram erledigt. Er hat zwar mehr Erfahrung im führen von Truppen, aber er saß zu lange hinter de Schreibtisch um direkt ein Kommando zu übernehmen. An deiner Stelle würde ich ihn für einige Zeit einem Team als 2IC zuteilen, damit er sich wieder dann gewöhnen kann ein Kommando zu führen. Ein weitere Punkt der für Zan spricht ist das sie schon vor sechs Jahren mit von der Partie war als wir gegen Kolma kämpften, also hat sie mehr Erfahrung bei Fremdwelt-Einsätzen und reagiert daher eventuell anders als jemand der ich nie bzw. kaum auf anderen Planeten war. Oder was meinst du Mira?“ kam die Frage an Mira gerichtet.
„Ich kann Alex nur zustimmen Thomas. Er hat sehr gute Argumente gebracht warum Jennifer das Kommando über ST-54 übernehmen sollte. Wie ich ihnen ja schon des öfteren gesagt habe war es im Lantianichem Militär so, das jedes Team von einem Offizier geleitet wurde und bevor sie etwas sagen Alex, ja ich weiß, dass das lantianiche Militär anders aufgebaut war als das ihrige. Ich Stimme für Jennifer.“
„Ich ebenfalls. Das soll aber nicht heißen das du sie ernennen sollst. Die letzte Entscheidung liegt bei dir, als Spectre Kommandant werde ich sie akzeptieren egal wie sie ausfällt.“
„Ihr zwei habt euch gegen mich verschworen, aber gut ihr habt beide gute Punkte die für den Hauptfeldwebel sprechen und ihr habt mich überzeugt. ST-54 hat eine neue Kommandantin.“

P3S-M4L

ST-35 war jetzt schon seit mehr all drei Stunden auf dem Planeten und war dabei die nähere Umgebung um das Stargate auszukundschaften, um einen geeigneten Ort für einen Hinterhalt zu suchen. Das Oberkommando hatte sich dazu entschieden nach dem Erfolgt von Operation: Overlord die Wraith nicht frontal an zu greifen sondern sie in kleine aber heftige Gefechte zu verwickeln, während der Geheimdienst versuchte weitere Hochrangige Ziel der Aliens zu finden und für einen Großangriff aus zu spionieren.
Zwei Mitglieder von ST-35 waren auf halben Weg einen kleinen Hügel zu erklimmen von dem man Alleinanschein nach einen sehr guten Blick in das Tal in dem das Stargate stand hatte.
Ihnen war die Idee gekommen das man hier mehrere MG-Nester aufbauen konnte um die Wraith in Empfang zu nehmen.
„Hier ein 50er und dort drüben wen wir sie bekommen ne 40 Millimeter Auto. Das würde den Wraith den Tag doch versüßen oder was meinst du?“
„Ja klar, als ob wir ne 40er Auto bekommen würde die brauchen sie doch im Moment alle um Narah zu sichern. Der Oberst wir da bestimmt keine Ausnahme machen auch wen die Idee von ihm stammt.“
„Man darf doch noch träumen.“

Die beiden wollten weiter Reden, als eine Explosion die Stille um sie herum verdrängte.
„Hauptmann Steiner, bitte kommen.“ kam es über Funk.
„Steiner hier.“
„Eine Mine ist neben uns Explodiert und es hat Kreuz schwer erwischt. Er verblutet mir hier!“
„Wo sind sie wir kommen zu ihnen.“
„Zirka zwo Klicks Östlich des Tores. Machen sie schnell.“

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25 Nov 2012 15:53 #53379 by frimi
Replied by frimi on topic Die Meute (Staffel 2)
Für eine Abgebrochene FF ist ein neues Kapitel echt mal was "neues". :D
Ich mag "Die Meute" einfach und deinem Schreibstil, auch wie sich die Menschen entwickeln in deiner Story.
Hoffentlich folgen noch ein paar Kapitel bis die FF zu ende ist! ;)

Wer lesen kann ist klar im Vorteil!
Wer suchet der findet! FAQ

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26 Jan 2013 20:17 #55820 by U.S.B
Replied by U.S.B on topic Die Meute (Staffel 2)
Eigentlich war geplant das dieses Kapitel vor einem Monat online kam, habe es aber immer wieder vergessen..

S02XE15: Nicht nur Krieg...

„Oberst Beyer warten sie!“ reif Alex über die Startbahn hinweg.
Oberst Beyer drehte sich um und sah ihren Vorgesetzten direkt an.
„Meine Antwort ist noch immer nein. Ich werde nicht fliegen, suchen sie sich jemand anderes.“ antwortete sie ihm barsch.
„Kommen sie doch es sind doch nette Menschen und wir haben ihnen versprochen das wir sie mit Vorräten versorgen bis der Winter auf ihrem Planeten vorbei ist.“
„Nein, sie haben das versprochen ich habe damit nichts zu tun. Einen schönen Tag noch Herr Oberst.“ sagte sie und drehte sich um und ging weg.
„Sie haben sich doch entschuldigt, als sie ihr Cockpit als Toilette benutzt haben!“ reif Alex ihr nach doch sie schien ihn nicht zu hören.
„Na toll.“ murmelte er in seinen nicht vorhandenen Bart als er sich umdrehte um wieder in die Anlange hineinzugelangen.

„Mira, schick mein Team bitte in Besprechungsraum 1.“
„Heißt das sie konnten Maria nicht überreden diesen Versorgungsflug zu übernehmen?“ fragte die KI ein wenig spitzbübisch.
„Ha,ha.“ mit diesen Worten steig Alex in den Transporter vor ihm und verschwand in den Kontrollraum.

„Herr Oberst sie wollten uns hier sahen.“ sprach Manuel den Oberst direkt an.
„Ja. Ich hatte kein Glück Maria, Oberst Beyer zu überreden den Versorgungsflug nach M3S-747 zu über nehmen und da wir schon seit einer Woche keine Mission hatten werden wir diesen Flug begleiten. Abmarsch in drei Stunden.“ erklärte Alex und er verließ den Raum.
„Ach bevor ich es vergesse nehmt euch was zu lesen mit wir sind zwei Tage in einem Pelikan.“

Zwei ein halb Stunden später standen zwanzig Personen vor fünf voll beladenen Pelikans und warteten drauf das sie los fliegen würden.
Vier der Pelikans waren bis oben hin mit Materialien voll, die die Menschen von M3S-747 brauchen würden um die nächsten zwei Monate zu überleben.
Zwischen der warmen Kleidung und den medizinischen Vorräten befanden sich sogar ein halbes Dutzend alte G3 Gewehre der Bundeswehr mit deren Hilfe die Bewohner sich gegen die Wraith verteidigen könnten.
„Ok alle her gehört!“ kam es von Alex der aus dem Führungspelikan kam und seinen Blick über die Personen vor ihm gleiten ließ.
„Jeder weiß warum er hier ist. Wir werden ungefähr zwei bis drei Tage bei den Bola Maar verbringen und von daher verlange ich von jedem das er sich freundlich verhält. Die Bola Maar sind die Guten, vergesst das nicht, also los Einsteigen.“

Hyperraum

„LMAA!!“ reif Laura voller Wut und stapfte in Richtung Cockpit davon.
Der Arzt mit dem sie seit fast einer viertel Stunde diskutiert hatte schaute ihr nur verdutzt nach.
„Na Toll. Sie haben es geschafft, sie haben sie wütend gemacht. An ihrer Stelle würde ich ihr ab jetzt aus dem Weg gehen bis wir wieder auf Seefra sind.“ sprach Manuel und legte dem Doc seine Hand auf die Schulter.
Ein dumpfer Knall lies nun alle acht Personen die anwesend waren in Richtung Cockpit zu schauen.
Gedämpfte Stimmen drangen durch die geschlossen Tür zu ihnen in den Passagierbereich doch sie waren zu leise um die gesprochenen Worte einwandfrei zu verstehen.

„Tim ich glaube der Feldwebel hat recht.“ sagte die einzige Ärztin die anwesend war.
„Hey was kann ich dafür wen...“ fing Tim an wurde aber von Alex, der die ganze Zeit im hinterstem Winkel der Passagierbereiches gesessen und gelesen hatte unterbrochen.
„Doc lassen sie es einfach sein. Sie beide sind aufgebracht, also kommen sie jetzt mal von ihrem hohem Ross hinunter und beruhigen sie sich. Wir sind noch weitere zweiundzwanzig Stunden dieser Blechbüchse eingeschlossen und da ist es nicht gut wenn zwei Personen anfangen durch zu drehen.“
„War ja klar, das sie ihre Seite wählen. Kommt wohl davon das sie miteinander Schlafen.“ spottete Tim ohne über seine Worte nach zu denken.
Kaum waren die Worte verklungen wurde es Still.
„Das mag schon sein, das erlaubt aber keinem von ihnen beiden so etwas zubringen und das wird sich der Oberstleutnant auch anhören müssen und wir beide reden mal ein paar Takte wenn wir wieder auf Seefra sind Doktor Berhoven.“
Beschämt sah Berhoven auf seine Füße denn erst jetzt wurde ihm die Tragweite seiner Worte klar.
Alex stand auf und ging nun ebenfalls ins Cockpit.

Orbit von M3S-747

„Hey aufwachen dahinten wir sind da!“ reif Alex vom Cockpit in den Passagierbereich und die anderen zu wecken.
Die letzten zwei Tage waren der Horror für ihn.
Jeder auch wirklich jeder hatte sich über zu wenig platz, die nicht vorhandene Dusche und die allgemeine Sanitärlage im Pelikan bei ihm beschwert.
Irgend wann war im dann sogar bei seinem Team der Kragen geplatzt und er hatte die Tür zum Cockpit von innen verschlossen, mit Gnu Nahrung und Wasser für den Restlichen Trip zum Planeten.
Jetzt war er endlich froh, das er endlich den Pelikan landen konnte.
„Oberst Dudmars hier spricht Lieutenant Levis. Wir sind so eben aus dem Hyperraum gefallen und nähern uns ihrer Position von achtern.“
„Roger Levis. Wenn die anderen hier sind fangen wir mit dem Sinkflug an.“
Vierzig Minuten später fingen sie auch schon an in die Atmosphäre des Planeten einzutreten.
Alex hatte seine Piloten noch einmal daran erinnert das auf dem Planeten unter ihnen tiefster Winter herrschte und sie vorsichtig machen sollten da die Gefahr bestand in einen Schneesturm zu kommen.

Die Maschinen wurden auf dem Weg zum Dorf der Bola Maar aufs heftigste durchgeschüttelt da das Dorf mitten in einem Schneesturm lag.
Mit Mühe schafften es die Piloten die Pelikans einige hundert Meter vom Dorf entfernt zu landen.
Als sie die Heckluken öffneten wurden sie von klirrender Kälte empfangen, doch jeder hatte Wintersachen dabei und so machte es ihnen wenig aus.
Alex stapfte gefolgt von seinem Team und zwei der Ärzten in Richtung der Bola Maar Siedlung.

„Oberst, wenn sie gestatten würde ich gerne schnellst möglich das Medi Zelt aufbauen.“ kam es von Doktor Sarina Costello, der Leitenden Ärztin auf dieser Mission.
„Doc, kann das nicht warten bis der Sturm aufgehört hat?“ fragte Alex und sah sie über die Schulter hinweg an.
„Nein. Wir sollten dafür sorgen das die Menschen hier schnellst möglich versorgt werden, ist eine Vorschrift der WHO bei Humanitären Einsätzen.“
„Nur das die WHO hier nicht zuständig ist Doc, aber ich weiß worauf sie hinaus wollen. Wenn wir mit dem ältesten Rat gesprochen haben können sie sofort anfangen. Versprochen.“
„Danke Oberst.“

Kurz nach dem Gespräch kamen sie an den Rand der Siedlung.
Die Siedlung bestand großteils aus großen Zelten in dehnen dutzende Menschen Unterschlupf finden konnten und aus fast allen drang durch ein Loch in der Zeltdecke ein stetiger Strom von Rauch.
„Hallo Fremde, willkommen.“ sprach ein Mann der aus dem größten der Zelte kam und die Gruppe entdeckt hatte.
„Kommt herein. Bei diesem Wetter sollte niemand hier draußen sein.“ sagte er und lud sie mit einer Handbewegung dazu ein in das Zelt zukommen.
Alle sechs kamen der Aufforderung sofort nach denn es Schneite nun noch mehr als bei ihrer Ankunft vor wenigen Minuten.

Als alle im Zelt standen nahmen sie ihre Kapuzen der Winterjacken ab und wurden von allen Anwesenden erkannt.
„Oberst Dudmars es ist schön das sie gekommen sind. Es tut mir leid, das ich sie nicht direkt erkannt haben, dafür entschuldige ich mich.“ sprach der Mann der sie herein gebeten hatte.
„Wir hatten gesagt wir kommen und wir halten unser Wort Janas. Du brauchst dich für nichts zu entschuldigen.“ sprach Alex als er sich die Handschuhe von den Händen zog.
„Janas, das ist Doktor Sarina Costello sie würde euch gerne untersuchen um festzustellen ob jemand aus eurem Volk Krank ist.“ stellte Alex den Doc vor.
„Es ist eine Ehre Heilerin Costello. Einer meiner Männer wir ihnen Zeigen wo sie arbeiten können.“
„Janas, wenn nichts dagegen spricht würde ich gerne meine eigenes Zelt am Rand eurer Siedlung aufbauen. Ich habe viel mit mir gebracht und ich will nicht den Platz deiner Leute in Anspruch nehmen, das ist nicht meine Art.“
„Heilerin Costello du würdest niemanden etwas wegnehmen, aber ich respektiere deinen Wunsch der von Noblem verhalten zeug. Recar wird dir zeigen wo du dein Zelt aufbauen kannst.“
„Danke Janas.“ sagte Sarina und verbeugte sich leicht vor dem Ältesten des Dorfes.
„Nun da wir alles besprochen haben Lade ich euch alle ein heute Abend mit mir und meiner Familie zu speisen.“
„Es wäre uns eine Ehre Janas.“ sprach Alex und verbeugte sich ebenfalls vor ihm.

Es dauerte fast den gesamten Nachmittag um die Pelikans zu entladen und alles zu verteilen.
Sarina hatte alle Hände voll zu tun, die Männer des Dorfes hatten darauf bestanden das sie zu erst die Kinder und die Alten zu untersuchen, da ihnen die Kinder und die alten das wichtigste waren.
Sie war gerade dabei eine schwangere Frau zu untersuchen als Janas gefolgt von Alex in das Zelt trat.
„Heilerin Costello benötigst du etwas?“ fragte Janas sie als er neben ihr stand.
„Ich habe alles was ich benötige hier, aber vielleicht kannst du mir sagen wo ich den Vater dieses Kindes finde?“
„Stimmt etwas nicht mit dem Kind von Janus und Mera?“ fragte er besorgt und sah die schwangere Frau genau so besorgt an.
„Nein Mera und ihrem Kind fehlt nichts, beiden geht es gut. Ich wollte es dem Vater, Janus ermöglichen seinen Sohn zum ersten mal zu sehen.“ erklärte Sarina und zeigte auf den Bildschirm des Ultraschallgerätes.
„Wie ist das Möglich?“ fragte Janas erschrocken, als er ein Baby auf dem Monitor erkannte.
„Schall wird in den Mutterleib gesendet und von dem Baby reflektiert. Bevor du fragst es ist ganz ungefährlich für Mutter und Kind.“
„Erstaunlich. Janus ist mit seiner Jagdgruppe unterwegs, sollte aber morgen wieder kommen.“

Alex der die ganze Zeit im Hintergrund gestanden hatte schmunzelte nur, kannte er doch das Verfahren was sich dort abspielte.
Ohne einen Ton von sich zu geben verließ er das Medi Zelt und ging auf den Dorfplatz und sah zu wie mehrere Kinder mit Manuel und Cindy Fußball spielten während die anderen Mitglieder dieser Mission damit beschäftigt waren ihre Mitgebrachten Sachen unter den Dorfbewohnern zu verteilen.
„Frohe Weihnachten.“ murmelte er als er auf seine Armbanduhr sah und das Datum sah:
24.12.2008.

Ende

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