Eigentlich war geplant das dieses Kapitel vor einem Monat online kam, habe es aber immer wieder vergessen..
S02XE15: Nicht nur Krieg...
„Oberst Beyer warten sie!“ reif Alex über die Startbahn hinweg.
Oberst Beyer drehte sich um und sah ihren Vorgesetzten direkt an.
„Meine Antwort ist noch immer nein. Ich werde nicht fliegen, suchen sie sich jemand anderes.“ antwortete sie ihm barsch.
„Kommen sie doch es sind doch nette Menschen und wir haben ihnen versprochen das wir sie mit Vorräten versorgen bis der Winter auf ihrem Planeten vorbei ist.“
„Nein, sie haben das versprochen ich habe damit nichts zu tun. Einen schönen Tag noch Herr Oberst.“ sagte sie und drehte sich um und ging weg.
„Sie haben sich doch entschuldigt, als sie ihr Cockpit als Toilette benutzt haben!“ reif Alex ihr nach doch sie schien ihn nicht zu hören.
„Na toll.“ murmelte er in seinen nicht vorhandenen Bart als er sich umdrehte um wieder in die Anlange hineinzugelangen.
„Mira, schick mein Team bitte in Besprechungsraum 1.“
„Heißt das sie konnten Maria nicht überreden diesen Versorgungsflug zu übernehmen?“ fragte die KI ein wenig spitzbübisch.
„Ha,ha.“ mit diesen Worten steig Alex in den Transporter vor ihm und verschwand in den Kontrollraum.
„Herr Oberst sie wollten uns hier sahen.“ sprach Manuel den Oberst direkt an.
„Ja. Ich hatte kein Glück Maria, Oberst Beyer zu überreden den Versorgungsflug nach M3S-747 zu über nehmen und da wir schon seit einer Woche keine Mission hatten werden wir diesen Flug begleiten. Abmarsch in drei Stunden.“ erklärte Alex und er verließ den Raum.
„Ach bevor ich es vergesse nehmt euch was zu lesen mit wir sind zwei Tage in einem Pelikan.“
Zwei ein halb Stunden später standen zwanzig Personen vor fünf voll beladenen Pelikans und warteten drauf das sie los fliegen würden.
Vier der Pelikans waren bis oben hin mit Materialien voll, die die Menschen von M3S-747 brauchen würden um die nächsten zwei Monate zu überleben.
Zwischen der warmen Kleidung und den medizinischen Vorräten befanden sich sogar ein halbes Dutzend alte G3 Gewehre der Bundeswehr mit deren Hilfe die Bewohner sich gegen die Wraith verteidigen könnten.
„Ok alle her gehört!“ kam es von Alex der aus dem Führungspelikan kam und seinen Blick über die Personen vor ihm gleiten ließ.
„Jeder weiß warum er hier ist. Wir werden ungefähr zwei bis drei Tage bei den Bola Maar verbringen und von daher verlange ich von jedem das er sich freundlich verhält. Die Bola Maar sind die Guten, vergesst das nicht, also los Einsteigen.“
Hyperraum
„LMAA!!“ reif Laura voller Wut und stapfte in Richtung Cockpit davon.
Der Arzt mit dem sie seit fast einer viertel Stunde diskutiert hatte schaute ihr nur verdutzt nach.
„Na Toll. Sie haben es geschafft, sie haben sie wütend gemacht. An ihrer Stelle würde ich ihr ab jetzt aus dem Weg gehen bis wir wieder auf Seefra sind.“ sprach Manuel und legte dem Doc seine Hand auf die Schulter.
Ein dumpfer Knall lies nun alle acht Personen die anwesend waren in Richtung Cockpit zu schauen.
Gedämpfte Stimmen drangen durch die geschlossen Tür zu ihnen in den Passagierbereich doch sie waren zu leise um die gesprochenen Worte einwandfrei zu verstehen.
„Tim ich glaube der Feldwebel hat recht.“ sagte die einzige Ärztin die anwesend war.
„Hey was kann ich dafür wen...“ fing Tim an wurde aber von Alex, der die ganze Zeit im hinterstem Winkel der Passagierbereiches gesessen und gelesen hatte unterbrochen.
„Doc lassen sie es einfach sein. Sie beide sind aufgebracht, also kommen sie jetzt mal von ihrem hohem Ross hinunter und beruhigen sie sich. Wir sind noch weitere zweiundzwanzig Stunden dieser Blechbüchse eingeschlossen und da ist es nicht gut wenn zwei Personen anfangen durch zu drehen.“
„War ja klar, das sie ihre Seite wählen. Kommt wohl davon das sie miteinander Schlafen.“ spottete Tim ohne über seine Worte nach zu denken.
Kaum waren die Worte verklungen wurde es Still.
„Das mag schon sein, das erlaubt aber keinem von ihnen beiden so etwas zubringen und das wird sich der Oberstleutnant auch anhören müssen und wir beide reden mal ein paar Takte wenn wir wieder auf Seefra sind Doktor Berhoven.“
Beschämt sah Berhoven auf seine Füße denn erst jetzt wurde ihm die Tragweite seiner Worte klar.
Alex stand auf und ging nun ebenfalls ins Cockpit.
Orbit von M3S-747
„Hey aufwachen dahinten wir sind da!“ reif Alex vom Cockpit in den Passagierbereich und die anderen zu wecken.
Die letzten zwei Tage waren der Horror für ihn.
Jeder auch wirklich jeder hatte sich über zu wenig platz, die nicht vorhandene Dusche und die allgemeine Sanitärlage im Pelikan bei ihm beschwert.
Irgend wann war im dann sogar bei seinem Team der Kragen geplatzt und er hatte die Tür zum Cockpit von innen verschlossen, mit Gnu Nahrung und Wasser für den Restlichen Trip zum Planeten.
Jetzt war er endlich froh, das er endlich den Pelikan landen konnte.
„Oberst Dudmars hier spricht Lieutenant Levis. Wir sind so eben aus dem Hyperraum gefallen und nähern uns ihrer Position von achtern.“
„Roger Levis. Wenn die anderen hier sind fangen wir mit dem Sinkflug an.“
Vierzig Minuten später fingen sie auch schon an in die Atmosphäre des Planeten einzutreten.
Alex hatte seine Piloten noch einmal daran erinnert das auf dem Planeten unter ihnen tiefster Winter herrschte und sie vorsichtig machen sollten da die Gefahr bestand in einen Schneesturm zu kommen.
Die Maschinen wurden auf dem Weg zum Dorf der Bola Maar aufs heftigste durchgeschüttelt da das Dorf mitten in einem Schneesturm lag.
Mit Mühe schafften es die Piloten die Pelikans einige hundert Meter vom Dorf entfernt zu landen.
Als sie die Heckluken öffneten wurden sie von klirrender Kälte empfangen, doch jeder hatte Wintersachen dabei und so machte es ihnen wenig aus.
Alex stapfte gefolgt von seinem Team und zwei der Ärzten in Richtung der Bola Maar Siedlung.
„Oberst, wenn sie gestatten würde ich gerne schnellst möglich das Medi Zelt aufbauen.“ kam es von Doktor Sarina Costello, der Leitenden Ärztin auf dieser Mission.
„Doc, kann das nicht warten bis der Sturm aufgehört hat?“ fragte Alex und sah sie über die Schulter hinweg an.
„Nein. Wir sollten dafür sorgen das die Menschen hier schnellst möglich versorgt werden, ist eine Vorschrift der WHO bei Humanitären Einsätzen.“
„Nur das die WHO hier nicht zuständig ist Doc, aber ich weiß worauf sie hinaus wollen. Wenn wir mit dem ältesten Rat gesprochen haben können sie sofort anfangen. Versprochen.“
„Danke Oberst.“
Kurz nach dem Gespräch kamen sie an den Rand der Siedlung.
Die Siedlung bestand großteils aus großen Zelten in dehnen dutzende Menschen Unterschlupf finden konnten und aus fast allen drang durch ein Loch in der Zeltdecke ein stetiger Strom von Rauch.
„Hallo Fremde, willkommen.“ sprach ein Mann der aus dem größten der Zelte kam und die Gruppe entdeckt hatte.
„Kommt herein. Bei diesem Wetter sollte niemand hier draußen sein.“ sagte er und lud sie mit einer Handbewegung dazu ein in das Zelt zukommen.
Alle sechs kamen der Aufforderung sofort nach denn es Schneite nun noch mehr als bei ihrer Ankunft vor wenigen Minuten.
Als alle im Zelt standen nahmen sie ihre Kapuzen der Winterjacken ab und wurden von allen Anwesenden erkannt.
„Oberst Dudmars es ist schön das sie gekommen sind. Es tut mir leid, das ich sie nicht direkt erkannt haben, dafür entschuldige ich mich.“ sprach der Mann der sie herein gebeten hatte.
„Wir hatten gesagt wir kommen und wir halten unser Wort Janas. Du brauchst dich für nichts zu entschuldigen.“ sprach Alex als er sich die Handschuhe von den Händen zog.
„Janas, das ist Doktor Sarina Costello sie würde euch gerne untersuchen um festzustellen ob jemand aus eurem Volk Krank ist.“ stellte Alex den Doc vor.
„Es ist eine Ehre Heilerin Costello. Einer meiner Männer wir ihnen Zeigen wo sie arbeiten können.“
„Janas, wenn nichts dagegen spricht würde ich gerne meine eigenes Zelt am Rand eurer Siedlung aufbauen. Ich habe viel mit mir gebracht und ich will nicht den Platz deiner Leute in Anspruch nehmen, das ist nicht meine Art.“
„Heilerin Costello du würdest niemanden etwas wegnehmen, aber ich respektiere deinen Wunsch der von Noblem verhalten zeug. Recar wird dir zeigen wo du dein Zelt aufbauen kannst.“
„Danke Janas.“ sagte Sarina und verbeugte sich leicht vor dem Ältesten des Dorfes.
„Nun da wir alles besprochen haben Lade ich euch alle ein heute Abend mit mir und meiner Familie zu speisen.“
„Es wäre uns eine Ehre Janas.“ sprach Alex und verbeugte sich ebenfalls vor ihm.
Es dauerte fast den gesamten Nachmittag um die Pelikans zu entladen und alles zu verteilen.
Sarina hatte alle Hände voll zu tun, die Männer des Dorfes hatten darauf bestanden das sie zu erst die Kinder und die Alten zu untersuchen, da ihnen die Kinder und die alten das wichtigste waren.
Sie war gerade dabei eine schwangere Frau zu untersuchen als Janas gefolgt von Alex in das Zelt trat.
„Heilerin Costello benötigst du etwas?“ fragte Janas sie als er neben ihr stand.
„Ich habe alles was ich benötige hier, aber vielleicht kannst du mir sagen wo ich den Vater dieses Kindes finde?“
„Stimmt etwas nicht mit dem Kind von Janus und Mera?“ fragte er besorgt und sah die schwangere Frau genau so besorgt an.
„Nein Mera und ihrem Kind fehlt nichts, beiden geht es gut. Ich wollte es dem Vater, Janus ermöglichen seinen Sohn zum ersten mal zu sehen.“ erklärte Sarina und zeigte auf den Bildschirm des Ultraschallgerätes.
„Wie ist das Möglich?“ fragte Janas erschrocken, als er ein Baby auf dem Monitor erkannte.
„Schall wird in den Mutterleib gesendet und von dem Baby reflektiert. Bevor du fragst es ist ganz ungefährlich für Mutter und Kind.“
„Erstaunlich. Janus ist mit seiner Jagdgruppe unterwegs, sollte aber morgen wieder kommen.“
Alex der die ganze Zeit im Hintergrund gestanden hatte schmunzelte nur, kannte er doch das Verfahren was sich dort abspielte.
Ohne einen Ton von sich zu geben verließ er das Medi Zelt und ging auf den Dorfplatz und sah zu wie mehrere Kinder mit Manuel und Cindy Fußball spielten während die anderen Mitglieder dieser Mission damit beschäftigt waren ihre Mitgebrachten Sachen unter den Dorfbewohnern zu verteilen.
„Frohe Weihnachten.“ murmelte er als er auf seine Armbanduhr sah und das Datum sah:
24.12.2008.
Ende