Die Meute (Staffel 2)

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18 Aug 2011 20:37 #41557 by U.S.B
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@ Jack Hunter: Schön das du es geschaft hast dich durch mein gekrakel durch zu Arbeiten. Ja die Namen *am Kopf kratz* zu der Zeit hatte ich ein paar Probleme mir nachen für meine Figuren aus zudenken und da dann entweder BSG oder Primeval im hintergrund aud dem DVD-Player lief habe ich mich halt da bedient (nur so neben bei, der Schauspieler heißt Andrew Lee Potts und nein Abby wird vermutlick keinen Auftritbekommen und der BEcker in meiner Story hat nicht viel mit dem BEcker aus PE gemein). An die Episode war meine auch angelehnt. Das Carter noch Kommandant von Atlantis ist kommt so zu stande das diese Fanfiktion eine AU-Stoy (Alternate Universe Story) ist und wie der Name schon sagt in einem Art Alternativen Universum spielt. Einiges ist gleich anderes auch nicht. Rein Zeitlich gesehen befinden wir uns jetzt im ersten viertel der fünften Staffel von Atlantis.

@ All: Dieses mal wird es vier Teile deieser Episode geben, weil die weider etwas länger ist.
S02XE08: Blocksberg
Teil 1 von 4

Mit aller Kraft versuchte sie den Lärm der Menschen um sie herum auszublenden.
Hecktisch sah sie sich um.
Sie suchte einen Ausweg aus ihrer jetzigen Situation.
Der Pfahl an dem sie fest gebunden war drückte ihr unangenehm gegen den Rücken und je mehr sie sich bewegte um so mehr tat es weh.
Erneut zehrte sie erfolglos an den Fesseln die ihre Hände hinter ihrem Rücken am Pfahl fixiert hielten.
Leise sprach sie ein Stoßgebet in Richtung Himmel.
Als ihre Augen dann auch noch den König dieser Menschen sah wusste sie das es vorbei war.
Ihr Team würde es nicht rechtzeitig schaffen wieder hier zu sein.

Der König erhob sich von seinem hölzernem Thron und hob beide Arme um sein Volk zu Ruhe aufzurufen.
Nach und nach wurden die Gespräche weniger, bis sie gänzlich verstummt waren.
„Mein Volk! Wir sind hier zusammen gekommen um unseren Gesetzen nach zukommen. Wir sind hier um diese HEXE,“ bei diesem Wort zeigte er auf sie, wie sie auf dem Scheiterhaufen festgebunden war, „ihrer gerechten Strafe zu zuführen.“

Der König unterbrach seine Rede um seinen nun folgenden Worten mehr Gewischt zu verleihen.
„Den Tot auf dem Scheiterhaufen!“ rief er laut aus.
Sofort brach die Menschenmasse in wildes Gejubel aus.
Erneut erhob der König seine Arme um für ruhe zu sorgen.
Dieses mal dauerte es länger bis sich das Volk beruhigt hatte.

„Hexe hast du noch etwas zu sagen, bevor wir dich verbrennen?“ fragte der König sie hämisch.
„Oh ja das habe ich! Ich hoffe ihr werdet alle von den Wraith geholt und langsam eurer Leben verlieren!“ schrie sie so laut sie konnte.
Nach dem sie dies gesagt hatte verfielen die Menschen in ein höhnisches Lachen. Einige bewarfen sie sogar mit faulem Gemüse.
„Nun gut. Las uns beginnen. Entzündet den Scheiterhaufen und verbrennt diese Hexe.“ befahl der König als er sich wieder setzte.
Sofort kamen vier Männer auf den Scheiterhaufen zu,die in ihrer Mitte einen Korb mit Brennendem Stroh trugen.

Sie konnte die Hitze die von den Flammen ausgingen regelrecht auf ihrer Haut spüren, auch wenn diese noch Meter von ihr entfernt waren.
Je näher die Männer kamen um so mehr machte sich ihn ihr eine angenehme Ruhe breit. In diesem Moment fühlte sie sich, als ob nichts ihr etwas anhaben könnte.
Sie war mit sich ihm reinen, bereit vor ihren Schöpfer zu treten.
Sie schloss die Augen und Atmete noch ein Letztes mal tief durch.

Drei Stunden zuvor

M-1 war unterwegs um sich mit General Dudmars im Besprechungsraum von Anlage Horizon, so hatte man aus der Antiker-Datenbank erfahren hieß diese Anlage.
„Und habt ihr euch schon ein Quartier in der Anlage ausgesucht?“ fragte Cindy ihre beiden Teammitglieder, die neben ihr gingen.
„Nein noch nicht. Ich glaube ich brauche nur das an Bord der Normandy, da ich dort meine Position habe.“ antworte Oberstleutnant Laura Spinofa.
„Wer´s glaubt.“ hustete Feldwebel Manuel Pole in seinen nicht vorhandenen Bart.
„Das will ich jetzt mal überhört haben. Das selbe könnte man ja auch über sie sagen Feldwebel.“ meinte Spinofa und sah zu Cindy.
„Ja wohl Ma´am.“ war seine Antwort, als er durch die Tür zum Besprechungsraum ging.

In diesem saßen schon drei Personen.
General Dudmars, Colonel Lane und Lieutanant Colonel Becker. Die drei setzten sich zu ihnen an den Tisch und nahmen die Mappen die vor ihnen lagen in die Hand.
Während Cindy und Manuel die Dokumente in den Akten überflogen sah Laura den General fragend an.
„Ihr wundert euch bestimmt warum ihr hier seid. Ihr drei werdet unser Aufklärungsteam Nummer eins sein. Die Aufgaben die ihr bekommt werden die gleichen sein, wie auch schon vor fünf Jahren. Vor allem werdet ihr aber für Fremdweltkontakte benutzt, ihr seit diejenigen mit der meisten Erfahrung mit Fremden Kulturen. Von daher ist das die logischste Entscheidung. Ihr lauft unter dem Namen ST-1. Darum seit ihr aber nicht hier,“ er machte eine pause. „Colonel Lane.“

Der angesprochene nahm nun die Papiere die vor ihm lagen ebenfalls in die Hand.
„Wie der General schon sagte werden sie vor allem Kontakt mit anderen Kulturen herstellen. Aus diesem Grund haben wir auch schon einen Planeten ausgesucht auf den sie gehen werden. Laut den Daten die wir aus Atlantis haben sind auf dem Planeten auf den wir sie schicken immer wieder Wraith-Anbeter erschienen.
Diese haben immer wieder die Bevölkerung terrorisiert. Ihr Auftrag lautet, Kontakt zu dem Volk herzustellen und Informationen über die Anbeter zu bekommen. Noch Fragen?“
Fragend sah er in die Runde.

„Ich hätte da eine.“ kam es von Manuel.
„Wenn ich es richtig versteh sollen wir nur Informationen sammeln? Warum schicken wir kein Undercover-Team?“
„Ihr Auftrag ist mehr als nur Informationen zu beschaffen. Sie sollen auch einfach nur dort auftauchen. Wir wollen so Präsens in dieser Galaxie zeigen.“ sprach Becker.
„Genii?“ fragte Cindy in die Runde.
Becker und Lane nickten mit dem Kopf und es kehrte Ruhe ein.
Die erste die etwas sagte war Laura.
„Sir, wenn sie uns dann jetzt entschuldigen würden wir müssen uns dann auf eine Mission vorbereiten.“ sprach sie und machte Anstalten den Raum zu verlassen.

Nach dem ST-1 den Raum verlassen hatte saßen die drei anderen Offiziere noch in dem Besprechungsraum.
„Und sie sind sich sicher, das der Lieutanant Colonel schafft diese Mission zu leiten?“ fragte Becker seinen Vorgesetzten.
„Ich bin mir sicher das sie das kann. Sie hat schon schwerere Aufgaben gemeistert.“ antwortete der General.
„Wie sie meinen Sir. Ich hätte da noch etwas mit ihnen zu Besprechen. Grauer Wolf …“

Waffenkammer, Zwanzig Minuten später.

„Wie ich ihn doch umbringen könnte!“ fluchte Laura laut.
„Was hat der General den dieses mal wieder gemacht?“ fragte Cindy zögerlich da sie wusste, das dass ein Thema war bei dem man vorsichtig sein sollte.
„Ich rede nicht von ihm. Ich reden von Becker. Der Typ ist so ein Arsch. Egal was ich mache der Typ nörgelt an allem rum. Selbst wenn ich mal vergesse mein Barreet aufzusetzen meckert er schon wie ein Verrückter.“
„Na ja, er hat halt ein Problem damit, das du und der General, du weißt schon. Ein Paar seit. Er denkt das ihr beide dadurch nicht in der Lage seit Regeln zu befolgen.“
„Ja ich weiß. Ach egal, las uns nicht mehr drüber reden und auf die Mission gehen.

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18 Aug 2011 20:38 #41558 by U.S.B
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Teil 2 von 4

Nach dem sich die drei ihre Ausrüstung zusammen gesucht hatten machten sie sich auf den Weg zum Haupteingang der Anlage wo auch schon ein Jeep auf sie wartete der sie zum Tor bringen würde.
Obwohl das Tor nur knappe fünfhundert Meter vom Hauptturm entfernt stand nahmen sie lieber einen Jeep als das zu gehen.
Theoretisch hätten sie sogar nur wenige Meter gehen müssen, denn in den Ruinen neben dem Tor gab es einen Transporter wie die die es auf Atlantis gab.
Doch aus Sicherheitsgründen hatte man diesen abgeschaltet.
Am Tor angekommen stiegen sie aus dem Wolf auf und warteten darauf, das der Kontrollraum das Tor anwählte. Was auch fast sofort geschah.
Als sich das Tor Aktiviert nahmen die drei sich ihre Ausrüstung und durchschritten das Tor noch M39-W4E.

Zu ihrer Überraschung stand das Gate mitten auf einem Platz, der Ähnlichkeiten mit einem Markt des Mittelalters auf der Erde hatte.
Die Kaufleute die von hinter ihren Ständen ihre Ware verkaufte würdigten den drei keinen Blick.
Im Gegensatz dazu schienen die Restlichen Menschen sie förmlich an zu starren.
„Sind wohl keine Fremden wie uns gewöhnt.“ sagte Manuel leise zu Spinofa.
„Hat so den Anschein. Last uns ein wenig über diesen … Markt gehen. Mal sehen vielleicht finden wir ja was Interessantes.“
Mit einem Wink ihrer Hand gab sie das Signal damit sich die beiden anderen über den Marktplatz verteilen sollten.

Sie selber machte sich auf den Weg zu einem Stand an dem es offensichtlich Schmuck gab.
Ihr kam es merkwürdig vor als sie sich so durch die Massen drängte.
Jeder schien sie anzustarren, als ob sie nicht von dieser Welt sei, was ja eigentlich auch richtig war.
Vor allem die Männer sahen sie komisch an.
Irgend wie war ihr diese ganze Aufmerksamkeit auch ein wenig unangenehm, aber was sollte sie machen?
Sie konnte ja schlecht jeden dieser Männer an schreien, dafür wusste sie einfach zu wenig über diese Kultur.

Der Stand auf den sie zugegangen war kam nun in Sichtweite und tatsächlich wurde dort Schmuck angeboten.
Das Sortiment bestand hauptsächlich aus Ketten für Hals und Handgelenk.
Ein Stück viel ihr direkt ins Auge. Es war ein Armreif, an dem mehrere kleine Gebilde hingen. Anscheinend stellten diese Gebilde irgend eine Einheimeiche Tierart dar.

„Drei Taler.“ sagte der Händler.
„Wie bitte?“ fragte Laura ein wenig verwundert.
„Das Stück was sie in der Hand haben. Es gefällt ihnen anscheinend. Es kostet drei Taler.“ erklärte der Händler.
„Tut mir leid ich habe keine drei Taler. Ich bin nicht von hier.“
„Ah, was haben sie denn? Vielleicht können wir ja Handeln. Was habe sie da am Bein?“ fragte der Händler und zeigte auf das Holster in dem ihre Pistole steckte.
„Das ist das Holster meiner Pistole.“
„Pistole? Von so einem Dolch habe ich noch nie gehört. Kann ich ihn mal sehen?“
„Eine Pistole ist kein Dolch. Es ist eine Waffe die kleine Kugeln verschießt.“
Auf den fragenden Blick des Händlers öffnete sie das Holster und nahm die Pistole hinaus und zeigte dem Händler diese.
„Ich geben ihnen zwanzig Taler und das Armband für diese Pistole.“
„Das ist zwar ein nettes Angebot, aber die Pistole ist nicht zu verkaufen. Wenn ich dies machen würde bekomme ich ärger mit unserem Waffenmeister. Aber wie wäre es ich habe ihnen meinen Verbandskasten für den Armreif?“
Der Händler schien zu überlegen nickte dann aber.
Nach dem sie ihm den Verbandskasten ausgehändigt hatte überreichte er ihr den Armreif.

Es vergingen weitere zehn Minuten in den sie über den Platz ging.
Hier und da bekam sie einige der Gespräche der Einheimeichen mit.
Die meisten von ihnen drehten sich über das Angebot der verschiedenen Stände.
Einige wenige drehten sich aber auch um den hiesigen Führer des Volkes.
Sie nannten ihn König Ulman.
Nach allem was sie so hörte war dieser König sehr beliebt bei seinem Volk.
Sie stand gerade an einem Stand an dem es Kleidung zu kaufen gab, als ein Schuss die Luft zerriss. Sofort war sie im Kampfmodus.

Sie hob ihr Gewehr und griff, während sie in die Richtung rannte, aus der der Schuss kam an ihr Funkgerät.
„Wer hat geschossen?“ fragte sie gehetzt.
„Philips, Ma´am.“ kam die Prompte Antwort von Manuel.
„Wo sind sie?“ fragte Laura.
„Östlich des Gates vor einem Stand mit Obst, denke ich.“
Der Oberstleutnant sah sich um und entdeckte eine Menschenmasse die sich um einen Stand gebildet hatte.
„Las mich durch!“ rief sie der Menge zu, wo bei sie einen bedrohlichen Unterton in ihrer Stimme hatte.
Sie hatte sich auf das schlimmste vorbereitet, wie etwa ein verwundetes Teammitglied, doch was sich ihr offenbarte veranlasste sie dazu sich zu entspannen.

Vordem Stand lag ein Mann verwundet auf dem Boden, während sich Cindy um die Wunde kümmerte.
Unterdessen hielt Manuel zusammen mit einem anderen Mann den Angreifer auf dem Boden fixiert.
„Was ist passiert?“ forderte Laura sofort Informationen ein.
„Der Verwundete hatte sich mit unserem Unteroffizier unterhalten, als dieser Herr mit einem Messer in der Hand angelaufen kam und und sie angreifen wollte. Doch anstatt sie zutreffen hat er ihn getroffen und schwer verletzt. Wir haben ihn sofort Medizinisch versorgt.“
Wütend ging Laura auf den Angreifer zu und baute sich vor Wut kochen vor ihm auf.
„Was fällt ihnen ein, einfach so eins meiner Teammitglieder einfach so anzugreifen?“ schrie sie den Mann wutentbrannt an.
Doch dieser schien keine Reaktion auf diese Aktion zu zeigen.
Was er je doch nicht ahnte war das sich sein Verhalten nur noch schlechter auf seine jetzige Lage auswirkte.
Laura wollte erneut zu einer Schimpftirade ansetzen, als der Mann blitzschnell seinen Kopf drehte und ihr Mitten ins Gesicht spuckte.
„HEXE!!“ reif er dann laut.

Noch immer von dieser Attacke überrascht stand Laura einfach so da.
Erst langsam realisierte sie was gerade passiert war.
Genau so schnell wie der Angreifer eben seinen Kopf gedreht hatte um sie anzuspucken kam auch ihre Antwort.
Mit aller Kraft die sie aufbringen konnte schlug sie ihn mit der Geballten Hand ins Gesicht.
Unter ihren Fingern spürte sie wie die Nase des Mannes unter dieser Belastung nachgab und brach.
Sofort brach ein wildes hin und her auf dem Platz aus.
Die Menschen rannte in alle Richtungen davon.
Nur wenige von ihnen, meist die Händler, bleiben zurück.

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18 Aug 2011 20:38 #41559 by U.S.B
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Teil 3 von 4

„Haben sie etwas Falsch gemacht?“ fragte Manuel, die sich mit ihrem Ärmel die Spucke aus dem Gesicht wischte.
„Ich habe kleine Ahnung. Philips, die versorgen denn Mann fertig, dann gehen wir, ich glaube wir sind hier nicht mehr gerne gesehen.“
Es dauerte noch mehrere Minuten, bis Cindy den verwundeten so gut es ging versorgt hatte. Vorsichtshalber hatte sie ihm eine Dose Morphium gegeben, damit die Schmerzen ein wenig verträglicher wurden.
„Ma´am ich bin fertig, wir können gehen.“

Obwohl der Marktplatz noch immer wie leergefegte war, gingen die drei vorsichtig und sich gegenseitig deckend in Richtung Tor.
Doch sehr weit kamen sie nicht. Dutzende brüllende und mit Schwertern und Äxten bewaffnete Männer strömten auf die Platz.
Sie alle hatten die Selbe Kleidung und einen mittelalterlichen Brustpanzer.
Sie umstellten die drei und verhinderten so das sie zum Gate kamen.
Einer der Männer trat vor und sprach zu den dreien.

„Halt. Im Namen von König Ulman befehle ich euch stehen zu Bleiben.“ sprach er und hielt dabei die Hand ausgestreckt.
„Er befiehlt euch die Hexe, die ihr mit euch mitführt sofort in unsere Gefangenschaft zu überstellen. Wenn ihr dem nicht nach kommt werden wir euch töten und die Hexe mitnehmen. Entscheidet.“
Laura wechselte mit jedem der beiden mehrere Blicke.
Sie wusste das die beiden sie nicht einfach so gehen lassen würden, das zeigte ihr schon alleine die Tatsache, das beide ihre Gewehre entsichert hatten und fest umklammerten.

„Ich werde mit euch gehen, sobald meine Begleiter sicher durch das Tor gegangen sind.“ sprach sie.
„Ma´am!“
„Frau Oberstleutnant, das können sie nicht machen.“ sprach Philips.
„Und wie ich das kann. Sie beide werden jetzt durch dieses Tor gehen. Das war ein verdammter Befehl.“ knurrte sie ihre Untergebenen an, machte dabei aber Gesten mit ihrer Hand.
Cindy sah diese und nickte unmerklich.
„Komm wir gehen, ich will nicht wegen Befehlsverweigerung vordem Kriegsgericht landen.“ sagte sie laut und deutlich.
Da auch dieser die Handsignale seiner Chefin gesehen hatte sprang auf den Zug auf.
„Ja, las uns gehen. Es reicht schon wenn wir dem General das HIER erklären müssen.“

Die Männer bildeten eine Gasse die die beiden direkt bis zum DHD dirigierte.
Von Manuel gedeckt gab sie Cindy die Adresse von Seefra in das DHD ein.
Als sich das Wurmloch aufgebaut hatte warfen beide noch ein mal einen Blick zu Spinofa.
Diese hatten man entwaffnet und in Handschellen gelegt.

Horizon, Seefra

Noch in voller Montur rannten die beiden Mitglieder von ST-1 die Treppen hinauf zum Kontrollraum.
Dabei achteten sie kaum auf andere Personen und schon gar nicht auf die wütenden rufe die sie ihnen hinterher riefen.
Abgehetzt kamen sie am Kontrollraum vor bei, wo auch schon der General auf sie wartete.
„Besprechungsraum.“ befahl er und machte sich mit ihnen auf den Weg eine Etage weiter höher.

Nach dem die Beiden die Situation geschildert hatten, warteten sie auf eine Reaktion von Seiten des Generals.
Dieser war wieder erwartend relativ ruhig, als ob es hier nicht um seine Lebensgefährtin gehen würde.
Er tippte auf sein Headset und öffnete so einen Funkkanal.
„Stabsfeldwebel Maierhofer. Schicken sie mir bitte Oberleutnant Schulz und einen unserer Versorungs Hampelmänner in den Besprechungsraum.“
Schon wenige Minuten später kamen Schulz und ein Master Corporal in den Besprechungsraum.

„Schulz, ich brauche sie uns … sagen wir mal zehn ihrer Männer in einer Stunde Abmarsch bereit am Tor. Master Corporal, stellen sie eine Liste von Medikamenten und unwichtiger Ausrüstung zusammen mit der wir Handeln können. In einer halben Stunde will ich die liste auf meinem Schreibtisch haben. Wegtreten.“
„Feldwebel, Stufftz. Sie beide stehen ebenfalls in einer Stunde am Tor bereit.“

M39-W4E, Palast von König Ulman

„Ah, da ist ja diese Hexe. Ich habe schon viel von euch gehört.“ sprach ein Mann.
„Das kann ich nicht behaupten.“ antwortete Laura abfällig, wo für sie auch sofort einen Schlag in die Magengegend kassierte.
„So redest du nicht mit unserem König Hexe.“ zischte der Mann der sie geschlagen hatte ihr zu.
„Hey, komm verschwinde in das dunkle Loch aus dem du heraus gekrochen kamst.“
Ein heftiger Schmerz durchfuhr ihren Rücken.
„Mein Gebieter, was sollen wir mit dieser widerspenstigen Hexe machen?“
„Bringt sie zu den Walanen, sie sollen sich um sie kümmern. Sie wird ihrer gerechten Strafe zugeführt.

„Ich könnt mich mal. Was für beweise habt ihr, dafür das ich eine Hexe bin? Hä? Kein einzigen!“
„Du hast die Haare einer Hexe, du Trägst Kleidung, die nicht für Frauen gemacht sind und du wagst es eine Waffe zu tragen. Das ist Beweis genug. Bringt sie weg.

JETZT

Sie hielt die Augen geschlossen und hörte auf jedes Geräusch, das sie hörte.
Das gleichmäßige auftreten von Füßen was sich ihr näherte verlangte ihre ganze Aufmerksamkeit. Sie wusste was da auf sie zu kam. Zwar hatte sie gehofft, das der General noch rechtzeitig hilfe Schicken würde, doch selbst die war nun verschwunden.
Sie öffnete wieder die Augen und richtete ihren Blick auf das nur wenige Meter von ihr entfernte Tor.
Sie hatte sich ihren Tod doch ein wenig anders vorgestellt, als auf einem Scheiterhaufen auf einem unterentwickeltem Planeten in einer Gottverdamten fremden Galaxie verbrannt zu werden.

Die Fackelträger kamen direkt neben dem Scheiterhaufen zum stehen und warteten auf das Zeichen ihren Königs.
Dieser hatte sich erneut erhoben, als sich das Gate aktivierte.
Hunderte von Augenpaaren drehten sich zu Gate um um zu sehen wer es passieren würde.
Als sich das Wurmloch etabliert hatte kam ein für die einheimischen ein Ungetüm durch das Gate.
Das Ungetüm hatte sechs Räder und war knapp zwei ein halb Meter lang.
Wie von Geisterhand fuhr es zu einem Punkt vor dem Scheiterhaufen und blieb dort stehen.
Die Menschen waren so fasziniert von diesem Gerät, das sie nicht mitbekamen, wie dreizehn Menschen nun am Ereignishorizont erschienen.

Erst als eine durch ein Megafon verstärkte Stimme über den Platz hallte drehten sich die Menschen wieder um.
„Ich bin Brigadegeneral Alexander Dudmars vom Planeten Seefra. Ich bin hier um die Freilassung meiner Untergebenen Oberstleutnant Laura Spinofa zu verlangen.“

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18 Aug 2011 20:39 #41560 by U.S.B
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Teil 4 von 4

„Ich bin König Ulman. Sie verlangen hier gar nichts, diese Hexe wir hier verbrannt. Das ist unser Gesetz.“
„Sie werden die Hexe nicht verbrennen.“ rief Alex laut.
„Hey danke, ich habe sie versucht zu überzeugen, das ich keine Hexe bin und du stimmst ihm auch noch zu.“ rief Laura von ihrem Scheiterhaufen hinunter.
„Frau Oberstleutnant halten sie wenigstens ein mal ihren Mund. Bitte.“ antwortete Alex.
„Also wo waren wir … Ja genau. Sie werden die Hexe nicht verbrennen, wenn sie das machen wir mein Volk sterben. Sie ist eine unserer Ärztinnen, eine der letzten die uns nach dem letzten Ausdünnen geblieben ist.“

„Das ist egal. Nach unserem Gesetz muss die Hexe verbrannt werden.“
„Eure Hoheit, können wir das nicht anderster regeln.?“ fragte Alex.
„Und wie stellen sich sich das vor?“ war die Gegenfrage des Königs.
Alex zeigte auf den Transportkarren der als erstes durch das Tor gekommen war.
„Auf diesem Transporter ist ein drei Monatsvorrat unser besten Medizin. Sie reicht für mehrere Tausend Menschen. Ich geben ihnen die Medizin im Tausch für die Hexe. Was sagen sie?“

Ulman sah zu seinem Beraterstab und redete mit ihnen.
Immer wider warf einer von ihnen einen Blick zu Alex, steckte aber sofort wieder seinen Kopf mit den anderen zusammen.
Nach schier Unmengen von Minuten drehte sich Ulman wieder zu Alex.

„Ihr Angebot klingt verlockend, aber ich kann unsere Gesetze nicht so einfach brechen. Dies geht nur, wenn ich eine Gegenleistung hätte die groß genug wäre.“
Alex schnaubte laut, denn er konnte es nicht fassen. Ulman versuchte doch galt ihn zu erpressen. Alex verschränkte seine Arme vor der Brust.
„Sie wissen genau so gut wie ich das ich das nicht machen kann. Sie können das haben was auf dem Fahrzeug ist mehr nicht. Das ein zigste was sie noch bekommen ist die ewige Dankbarkeit meines Volkes.“
„Geben sie mir etwas zeit und ich sage ihnen wie ich mich entscheiden habe.“ mit diesen Worten drehte sich Ulman um und verschwand in einem Haus.

Sein Volk hatte die gesamte Konversation still verfolgt.
Die meisten waren sich unschlüssig was sie denken sollten.
Sollte man die Hexe freilassen und dafür Medizin bekommen oder sollte man die Hexe verbrennen und leer aus gehen?
Einige wenige dachten sogar an etwas anderes wie zum Beispiel der König.

Er wollte die Hexe verbrennen und dann den General uns seine Männer festnehmen lassen und sie dann gegen Nützliche Sachen von seinem Heimatplaneten eintauchen.
Oberleutnant Schulz ging ein ähnlicher Gedanke durch den Kopf.
Leise gab er zwei von seinen Männer die Anweisung die Medikamente zu entladen.

Die zwei Männer waren gerade mit dem entladen fertig geworden, als einer der Fackelträger unruhig wurde.
Er packte ein brennendes Stück Holz aus dem Topf und warf es auf den Scheiterhaufen, der sich auch sofort entzündete.
Das Feuer sprang auf das Stroh das unter dem Holz lag über und binnen Sekunden war der gesamte untere Teil des Scheiterhaufens am brennen.
Geschockt sah der General zum Scheiterhaufen.

„Schulz Tor anwählen!“ reif er und rannte zum brennenden Scheiterhaufen.
Ohne nachzudenken sprang er auf den Haufen und zog sein Messer.
Trotz dem wabernden Flammen um ihn herum schaffte er es die Fesseln die Laura an dem Pfahl fest hielten zu durch trennen.
Hustend schlang er einen Arm um ihre Knie und den anderen um ihren Rücken.
Mit einem Ruck hob er sie hoch. Als er sie einigermaßen auf dem Arm hatte sprang er von dem Scheiterhaufen und rannte Richtung Tor, wo Seine Leute einen Abwehrring gebildet hatten.

Als der General mit Laura auf dem Arm bei ihnen ankam überreichte er sie den beiden Sanitätern die sie mitgebracht hatten.
Diese legten sie auf die am Boden liegende Falttrage und begannen notdürftig ihre erlittenen Verbrennungen zu behandeln.

Alex das Megafon, das ihm Manuel hin hielt.
„Ulman das war kein guter Start für freundschaftliche Verhandlungen!“ reif er durch das Megafon verstärkt über den Platz.
Während er sprach hatten die Sanitäter Laura so weit verarztet, das man sie durch das Gate bringen konnte. Zusammen haben sie die Tage an und verschwanden durch das Gate.
Kurz darauf folgten auch die anderen.

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18 Aug 2011 20:54 #41561 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Meute (Staffel 2)
Interresssant, ob dieser Ulman und Konsorten noch eine Rolle spielenw erden? Man darf gesapnnt sein.
Auch wenn ich das vorgehend es Herren General irgendwoie seltsam fand... Ich wärd a mit ner Ladung Soldaten mit LMG's und außreichend Munition aufmarschiert, hätte dann nett gefragt ob der große König bereit ist die "Hexe" gehen zu lassen (In etwa so: He du, ja genau der Spaßt auf dem Thron der Glaubt er hätte die Weißheit mit Löffeln gefressen. Wenn du die Frau da nicht gehen läßt, wird's echt unangenehm für dich.)
Wenn dann die erwartuzngsgemäße antwort kommt, würde ich meinen Männern sagen: "Ziehht mal hübsch durch, mal schaun wie viele Stehen bleiben...." :evil:

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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18 Aug 2011 23:54 #41563 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Die Meute (Staffel 2)
Muss mich da Tg 150% anschließen! Die hätte nnicht wirklich was zwei leos 5 mg4 und 20 g36c entgegenzusetzen gehabt :D

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22 Aug 2011 19:07 #41677 by U.S.B
Replied by U.S.B on topic Die Meute (Staffel 2)
@ Todesgleiter: Ulman wird noch den ein oder anderen Auftritt haben, das kann ich mit sicherheit sagen. Nur das wann und wo ist noch geheim. In der Rohversion dieses Kapitel hatte ich auch so etwas inder Art vor, nur wäre dann ein Leopard 2 A6 vorgefahren und hätte mal das ein oder andere Huas dem Erdboden gleich gemacht.. Am Ende habe ich mich dann aber so entscheiden, wie du es gelesen hast. Das habe ich so gemacht, damit ich eine bessere Überletiung für das nächste Kapitel habe.

@ General Steffan: Gegen einen Leopard 2 A6 nicht, das stimmt, aber gegen die Soldaten schon.

@ All: Das neue kapitel sit schon in Arbeit und wird vermutlich am Sonntag gepostet. Das hängt aber davon ab wann ich meinen Teil zum Multi-Crossover Wächter der Galaxien (?) fertig habe.

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08 Sep 2011 20:43 #42005 by U.S.B
Replied by U.S.B on topic Die Meute (Staffel 2)
So hier was neues zum lesen, hat ein wenig länger gedauert mit dem Schreiben.
S02XE09: Wie mans macht, macht mans falsch.
(Teil 1 von 3)

Mit einem gewaltigen Gewitter aus purer Energie öffnete sich eine Hyperraumfenster und entließ die Fregatte der Nebulon-Klasse in die schwärze des All´s.
„Miss Renko, dann bringen sie uns mal nach Seefra. Maximaler Sublicht.“ befahl Oberst Bartels seiner Steuerfrau.
„Kurs eingegeben, Maschinen volle Kraft. Aye, Sir.“ antwortete sie.
Bartels musste grinsen, denn er war stolz auf Renko, auf jedem anderem Raumschiff die das IOA und die Spectre unterhielten waren die Steuermänner mindestens ein Leutnant, er war der ein zigste, der so einen Rangniedriegen Steuermann hatte.
Bartels wusste, das sein Besuch auf Seefra nicht der angenehmste werden würde, man hatte ihm den Befehl gegeben, General Dudmars nach Atlantis zu bringen, wo er vor Vertretern, der Spectre-Mitgliedstaaten sich erklären musste, warum er gegen die Bestimmung der Spectre verstoßenen hatte, auch wenn er so ein Leben gerettet hatte.

Er persönlich hielt nichts davon, den General vor dieses Komitee zu stellen, denn er hätte an seiner Stelle vermutlich das selbe gemacht, nur lag diese Entscheidung nicht in seiner Hand.
„Sir, wir schwenken in den Orbit von Seefra ein.“ meldete Renko.
„Danke für den Hinweis. Stellen sie sicher, das mich die Herren von Komitee in zehn Minuten im Hangar treffen. Bis ich wieder zurück bin herrscht absolute Funkstille.“ befahl Bartes.

Bei den von ihm erwähnten Herren vom Komitee handelte es sich eigentlich nicht um Mitglieder des richtigen Komitees, es waren mehrere Soldaten der Militärpolizei, die dafür sorgen sollten, das der General ohne irgendwelche Proteste mit ihnen gehen würde.

Seefra, versiegelter Raum in Horizon-Forschungsanlage, drei Tage nach eintreffen der Normandy und Inbesitznahme des Planeten durch die Spectre

Im Raum war es bis auf ein einzelnes blinkendes rotes Lämpchen alles dunkel.
Das blicken war in einem regelmäßigem Rhythmus und das schon seit langer Zeit, seit die Erbauer diese Anlage verlassen hatten und den Raum versiegelt hatten, doch es sollte nicht mehr lange so bleiben.
Ein helles Licht erfüllte den Raum und ein Mann stand nun neben der Konsole auf der das Lämpchen blinkte.
„Wie ich sehe ist es dir in den letzten Jahren gut ergangen.“ sagte er in den Raum hinein und drückte auf mehrere Tasten auf der Konsole.
Als Antwort erhielt er ein aufblitzen einer Grünen Leuchte.
„Du kannst dir bestimmt denken warum ich hier bin.“
Wieder Blinkte die grüne Lampe.
„Dann weißt du auch was ich von dir erwarte.“
Es dauerte einige Zeit, bis eine Reaktion auf die Aussage kam, doch nicht das grüne sondern das rote Lämpchen leuchtete wieder auf.
„Ich will das du ihnen hilfst. Sie sind alles was wir einst waren. Sie und ihr Volk sind die letzte Hoffnung auf Frieden in dieser Galaxie. Mir müssen es so beibehalten. Nur sie können die Wraith vertreiben.“
Alle Lichter im Raum fingen an wie wild drauf los zu blinken, als ob sie dem Mann etwas sagen wollte, doch dieser tippte weiter ungestört auf der Konsole herum, bis sich ein Bild vor ihm materialisierte, es zeigte einen Mann in der Uniform der Specter.
„Auf ihn musst du ein besonderes Auge werfen und ihn gut beschützen. Ohne ihn sind diese Menschen verloren.“
Wieder blinkte die grüne Leuchte.
„Viel Glück Mira.“

Jetzt, Besprechungsraum

Oberst Bartels ging gefolgt von den vier Feldjägern durch den Kontrollraum zum Besprechungsraum der Anlage.
Jeder Soldat und die wenigen Zivilisten die hier arbeiten drehten ihre Köpfe zu dieser kleinen Gruppe, denn es bedeutete immer Ärger, wenn ein hochrangiger Offizier mit Feldjägern in voller Montur irgendwo auftauchte.

Maierhofer hatte die Gruppe schon gesehen, als diese aus dem Pelikan ausgestiegen waren und in der Anlage verschwunden waren, sofort hatte er den General benachrichtigt und dieser war in den Besprechungsraum gegangen um dort auf die Ankömmlinge zu warten.
Es dauerte auch nicht sehr lange bis diese eintrafen.
Bartels erkannte schon an der Mine des Generals, das er vermutete was er hier tat, doch wollte er es nicht drauf ankommen lassen.
„General Dudmars, sie wissen warum ich hier bin?“ fragte Bartels aus Respekt vor dem General.
Der General sah im direkt in die Augen und schüttelte den Kopf.
Der Oberst hatte in diesem Blick alle Antworten gefunden die er haben wollte.
„Sir, ich muss sie Informieren, das sie bis auf weiteres von ihren Pflichten befreit wurden. Des weiteren habe ich den Befehl, sie zu einer Befragung nach Atlantis zu Eskortieren. Die Heeren hinter mir werden sie begleiten.“
Die vier Feldjäger gingen auf den General zu und blieben vor ihm stehen.
„Sir, wenn sie bitte auf stehen würden, wir haben Befehl sie mit zunehmen.“ sagte der Teamführer nochmals.
Ohne ein Wort stand der General auf und stellte sich vor den Teamführer.
„Sir, wenn sie bitte ihre Arme ausstrecken würden, in meinem Befehl heißt es, ich soll sie in sicheres Gewahrsam nehmen.“

Noch immer zückte kein Muskel des General auch nur ein wenig.
Jeder Wusste, was dieses „sichere Gewahrsam“ war, der General sollte in Handschellen abgeführt werden, das wusste auch Bartels.
„Leutnant, ich glaube wir brauchen keine Handschellen.“ meinte Bartels.
„Herr Oberst, meine Befehle sind da eindeutig.“ widersprach der Leutnant.
„Leutnant das mag sein, aber wenn sie dem General Handschellen anlegen, haben sie eine ganze Basis und eine Schlachtschiff voller gut ausgebildeter Soldaten am Hals.“
Der Leutnant musste sichtlich schlucken, als er die unterschwellige Drohung hörte.
„Ich glaube wir können die Handschellen weglassen.“ meinte ein wenig eingeschüchtert, dabei machte er eine Geste, die verdeutlichte, das der General vor gehen sollte.
Langsam setzte sich der General in Bewegung und ging in Richtung Kontrollraum.

Versiegelter Raum

In den letzten Wochen und Monaten hatte sie alles sorgfältig studiert, was sie in ihrer Datenbank über diese Menschen hatte, dabei hatte sie festgestellt, das es nicht viel war.
Heimlich hatte sie dann begonnen sich Zugang zu den Datenbänken der Menschen zu verschaffen, dabei hatte sie interessante Informationen gefunden.
Sie kannte den Namen eines jeden Menschen auf der Basis, einfach alles über ihn.
Was sie aber am meisten Faszinierte, war das was diese Menschen, die Menschen der Erde geleistet hatten.
In den letzten zehn Jahren hatten sie viele neuen Entdeckungen gemacht, zwar stammte das meiste dabei von anderen Rassen, aber die Menschen hatten es geschafft die Technologie zu ergründen und zu verstehen.
Zwar gab es immer wieder Ausnahmen, aber das waren wirklich nur Ausnahmen.
Die Menschen der Erde waren wirklich wie ihre Erschaffer, sie hatten sich dem Leben verschreiben.
In ihrer eigenen Galaxie hatten sie es geschafft große Feinde zu besiegen und einen Frieden zu schaffen den diese Galaxie seit Tausenden von Jahren nicht mehr gesehen hatte.
Jetzt verstand sie warum sie auf diese Menschen aufpassen und ihnen helfen sollte und das tat sie auch.

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08 Sep 2011 20:44 #42006 by U.S.B
Replied by U.S.B on topic Die Meute (Staffel 2)
(Teil 2 von 3)

Kontrollraum

Maierhofer sah dabei zu, wie die vier Feldjäger, gefolgt von Oberst Bartels den General in ihrer Mitte zu den Treppen eskortierten.
Er wusste nicht wo hin sie den General hinbringen würden, aber er wäre nicht hier wo er jetzt war, wenn ihn das nicht interessieren würde.
„Oberstleutnant Spinofa, sie sollten besser mal in den Kontrollraum kommen.“ sprach er leise in sein Headset.
„Schon auf dem Weg.“ war die Antwort des Oberstleutnants.
Maierhofer deaktivierte die Funkverbindung und versuchte ein wenig Zeit für seine Vorgesetzte heraus zu schinden, in dem er die Türen des Kontrollraum schloss.
Der führende Feldjäger ging zum Pannel neben der Tür und fuhr mit der Hand drüber, um die Tür wieder zu öffnen, doch nichts geschah.

„Wer hat die Tür verschlossen!“ fragte der Leutnant der Feldjäger in die Runde.
Keiner der Anwesenden gab auch nur einen Mucks von sich.
„Ich rate ihnen diese Tür wieder zu öffnen, sonst kann der oder diejenige uns sofort begleiten.“ drohte der Leutnant den Anwesenden, auch wenn er ihre Reaktion in die Situation nachfühlen konnte.
Wer würde den schon gerne sehen, wenn sein Vorgesetzter der einen Beschütze von jemand abgeführt würde.
„Ich weiß, das sie alles tun, um ihren Vorgesetzten zu schützen, aber wenn wir nicht mit ihm in Atlantis auftauchen, wir das alles nur schlimmer machen.“ erklärte der Leutnant.

Es war das erste mal in Minuten, das der General sprach.
„Maierhofer ich weiß ihre Aktion zu schätzen, aber öffnen sie diese Tür. Jetzt.“
Ertappt drehte sich Maierhofer zu seiner Konsole und entriegelte die Tür, doch anstatt auf zu gehen blieb die Tür geschlossen.
„Maierhofer, das war keine bitte.“ raunte Alex.
„Ich weiß und ich habe die Tür auch wieder entriegelt und geöffnet, aber anscheinend blockiert jemand anderes die Tür.“
„Stabsfeldwebel, ich hoffe für sie, das dass nicht eine weiterer Versuch ist uns daran zu hindern die Anlage zu verlasen.“ meine der Leutnant.
„Herr Leutnant, ich versichere ihnen das ist nicht meine Absicht. ICH kann die Türe wirklich nicht öffnen. Wenn sie wollen können sie es sich selber anschauen.“ meinte Maierhofer und stand von seinem Stuhl auf um dem Leutnant platz zu machen.

„Bemühen sie sicherst gar nicht. Sie werden die Tür nicht geöffnet bekommen, da für habe ich gesorgt.“ drang eine weibliche Stimme an die Ohren aller anwesenden.
„Wer spricht da?“ fragte der Leutnant.
„Ihr größter Feind, Leutnant Urlas.“ sprach die Stimme.
„Auch du scheiße!“ reif ein Feldwebel.
„Was?“ fragte der General.
„Sir, die Normandy nimmt die Akira ins Visier.“ antwortete er.
„Maierhofer, fragen sie was die Vorhaben.“
Sofort setzte sich Maierhofer wieder an seinen Platz und versuchte eine Verbindung mit der Normandy herzustellen.
„Ich bekomme keine Verbindung Sir, alles ist wie Tot.“

Alle im Raum waren geschockt.
Wer auch immer die Kontrolle über die Tür hatte, hatte auch die Kontrolle über die mit unter mächtigsten Waffen in dieser Galaxie.
Wenn der oder diejenige auf die Idee kamen auf die Akira zu feuern, würde die Fragte das nicht überleben.
Schon wenige Treffer aus den schweren 50 Zentimeter Geschützen würden Löcher von der Größe eines klein Busses in die Hülle des Schiffes reißen, wenn nicht sogar schlimmer.
„Hier spricht General Dudmars. Wer sind sie?“ fragte der General in den Raum hinein.

Alle Lichter im Raum fingen an zu flackern und eine bläulichem schimmernde Frau stand plötzlich mitten im Raum.
Sofort richteten sich alle Waffen im Raum auf die Frau.
„Ich bin Mira 27-58-7895-A, die Verwalterin dieser Einrichtung.“ sprach die Frau mit eine etwas künstlichen Stimme.
„Mira, ich darf sie doch so nennen;“ die Frau nickte mit dem Kopf „was meinen sie mit Verwalterin dieser Einrichtung? Sind sie eine Antikerin?“ fragte der General.
„Nein, ich bin keiner vom Volk der Lantianer, auch wenn sie mich erschaffen haben. Ich bin die Künstliche Intelligenz die hier erschaffen wurde. Und im Moment das ein zigste was zwischen ihnen und der Freiheit steht.“
„Mira, sind sie diejenige, die auf die Akira zielt? Warum frage ich eigentlich, natürlich sind sie es, bist du es. Ich bitte dich nur ein mal. Hört damit auf.“ sprach der General in einem Ton der keine Widerrede zu lies.
„Es tut mir leid Brigadegeneral Alexander Dudmars, 200768D40915, das kann ich nicht machen. Eine meiner Aufgaben ist es SIE zu Beschützen. Ich kann also nicht zulassen, das sie nach Atlantis gehen und mit einer Wahrscheinlichkeit von 78.89 Prozent zur Erde gebracht werden.“
„Mira, wenn es deine Aufgabe ist mich zu Beschützen, musst du auch wissen, wann du zu weit gehst. Auf dem Schiff auf das zu zielst sind unschuldige Menschen, sie haben nichts damit zu tun was mit mir geschieht. Du wirst sofort alle Waffen deaktivieren und mich gehen lassen. Wenn nicht, machst du alles nur noch schlimmer. Ich muss nach Atlantis. Jetzt!“

Die KI schwieg ganze fünf Sekunden, was aber für sie fast eine Ewigkeit darstellte.
In ihrem Hauptprozessor rechnete sie alle Möglichkeiten bis ins letzte Detail durch und kam zum selben Ergebnis wie der General.
„General, ich lasse sie gehen, da sich mit einer Wahrscheinlichkeit von 98,96 Prozent sich wirklich alles verschlimmert, aber wenn sie nicht in vierundzwanzig Stunden wieder hier sind, eröffne ich das Feuer auf das Schiff.“
„Ich habe verstanden. Maierhofer, solange ich weg bin … “ fing der General an.
„ … Hat der Oberstleutnant das Kommando und ich unterhalte mich mit Mira.“ beendete Stabsfeldwebel Maierhofer den Satz seines Vorgesetzten.
„Richtig. Oberst Bartels, so wie es aus sieht, müssen wir wohl das Gate nutzen.“
Der Oberst verdrehte nur seine Augen und brummte etwas unverständliches.
„Das habe ich gehört Oberst Stefan Bartels. Ich werde es nicht machen wenn ich nicht muss.“ sprach Mira, die gehört hatte was der Oberst gesagt hatte.

Die Feldjäger gingen zusammen mit Bartels und Dudmars zu Tür, doch diese öffnete sich immer noch nicht.
„Mira!“ sagte der Oberst, als ob er so etwas von der KI, obwohl er sie erst seit wenigen Minuten kannte gewöhnt war.
„Ja ist gut.“ antwortete die KI und machte einen eleganten Schlenker mit ihrer Hand und die Tür öffnete sich.
„Geht doch.“ war die knappe Antwort des Generals.

Der kleine Tross ging zum nahe gelegenem Transporter um zum Gate zu kommen, als eine Person ankam.
Die Türren öffneten sich und entließen eine etwas wütende und verwirrte Oberstleutnant Laura Spinofa.
„Sir, was ist ihr los?“ fragte sie den General.
„Gehen sie z Maierhofer ist wird sie einweisen Frau Oberstleutnant.“ sagte der General und trat in den Transporter.
Sie nickte nur und sah zu, wie der General hinter den Türen verschwand.
„Maierhofer, ich will antworten!“ reif sie noch vor dem Kontrollraum.
„Die bekommen sie auch.“ bekam sie als Antwort von einer unbekannten Stimme als Antwort.

Atlantis, Kontrollraum

Schon den ganzen Morgen über rannte Colonel Carter wie von der Tarantel gebissen durch den Kontrollraum und die restliche Stadt.
Der Grund dafür, war einfach gewesen: Am Abend zu vor war eine kleine Gruppe von Generälen aus den USA, Kanada und Deutschland durch das Gate gekommen, mit der Aussage, das sie am nächsten Tag eine Befragung eines Offiziers durch zu führen.
Lieutanant Colonel Sheppard, der mit ihr die hohen Offiziere begrüßt hatte wusste sofort, was mit Befragung gemeint war.
Das letzte mal als er selber zu so einer „Befragung“ gerufen wurde, war er Degradiert und versetzt worden.
„Colonel, wissen sie mittlerweile, wer „befragt“ werden soll?“ fragte Colonel Sheppard, als er den Kontrollraum betrat.
„Nicht wirklich. Ich hatte gestern Abend noch eine Mail an das Büro von General O´Neill geschickt und habe heute Morgen die Antwort bekommen. Er wüsste nicht wer aus Atlantis befragt werden solle, vor allem von diesen Generälen die hier nichts zu sagen haben.“ antwortete Carter.
„Hat er ihnen gesagt, was dieser Coolidge vom IOA dann hier macht?“
„Auf die Frage habe ich als Antwort bekommen, ich zitiere: Das IOA ist auch da, was haben sie gemacht Carter, noch eine Sonne gesprengt?“
Sheppard musste bei diesem Kommentar grinsen, denn das war General O´Neill wie er war.
„Gate Aktivierung von Außen!“ reif Chuck unerwartet.

Noch bevor sich das Wurmloch vollständig etabliert hatte aktivierte der kanadische Sergeant denn Schild.
Ob wohl Kanada zu den Specters gehörte waren alle Kanadier und so wie alle deutschen Teilnehmer der Expedition noch auf ihren Posten.
„Haben wir einen IDC?“ fragte Carter gespannt.
„Ja, Ma´am. Es ist einer der Spectre.“
„Schild senken und holen sie mir sofort Major Schäfer hier hin, ich will wissen welches Team er draußen hat.“
„Zu Befehl.“
Der Schild senkte sich und sechs Personen kamen durch das Gate und wurden sofort von den Torwachen Richtung Kontrollraum verwiesen, anstatt zur Krankenstation.
Während die Personen zum Kontrollraum hinauf gingen, kam Major Schäfer aus der Jumperbucht.
„Colonel Carter, sie haben mich …“ den Satz beendete er nicht, sonder stellte sich urplötzlich stramm hin und Salutierte.
Von dieser Aktion verwirrt, drehte sich Carter in die Richtung um in die Schäfer sah, es waren die neu Ankömmlinge.
Als sie den Mann in der Mitte sah salutierte auch Carter aus Reflex.
„General, Sir.“
„Immer mit der ruhe Colonel. Ich bin nicht Dienstlich hier. Ich soll mich hier zu einer Befragung einfinden.“
„Ähm, ja. Gehen sie in den Besprechungsraum. Ich werde die anderen Generäle sofort informieren.“ sprach Carter und zeigte in die Richtung in die der General gehen musste.
Der General und die vier Feldjäger machten sich auf den Weg, während Bartels zusammen mit Schäfer, Sheppard und Carter zurück blieb.
„Oberst Bartels, wo haben sie ihr Schiff gelassen?“ fragte Schäfer seinen Vorgesetzten.
„Eine KI hält es als Geisel und wenn der General sich nicht bei ihr meldet, jagt sie es in die Luft.“
„Guter Witz.“ meinte Schäfer.
„Das war kein Witz.“

Die drei Offiziere aus Atlantis sahen ihren Kameraden nur entsetzt an.
„Oberst Bartels, ich bin Colonel Carter, Kommandantin diese Basis, können sie mir eventuell sagen was hier los ist?“ st5ellte sich auch nun Sam dem Oberst vor.
In wenigen Sätzen, erklärte Bartels Carter und Sheppard, was in den letzten drei Stunden so alles passiert war.

„Sie wollen sagen, das die Specter in einer Antiker-Forschungsanlage hier in der Pegasus eine Basis errichtet haben?“ fragte Sheppard, nur um es noch zum dritten mal bestätigt zu bekommen.
„Ja so ist es Colonel. Und genau diese Basis besitzt eine Künstliche Intelligenz mit dem Namen Mira und die hält mein Schiff als Geisel.“ antwortete Bartels.
„Sir, ich hätte eine Frage. Glauben sie wirklich, das der General das mit Absicht gemacht hat und er Schuldig ist?“
„Nein, er hat das gemacht, was das Stargate Center und Atlantis schon immer gemacht haben, er hat gehandelt. So wie ich General Heine verstanden habe, beruht der ganze Mist auf den Schultern des IOA´s.“

Sam wollte gerade noch etwas hinzufügen, als auch schon die restlichen Generäle kamen.
„Colonel Carter, ich würde sie gerne bei der Befragung dabei haben, wenn sie nichts dagegen haben.“ sagte Mr. Coolidge.
„Aber gerne doch.“ war Sam´s gequälte Antwort.

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08 Sep 2011 20:47 #42007 by U.S.B
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(Teil 3 von 3)

Besprechungsraum, Atlantis

Mann hatte extra für diese Befragung einen weiteren Tisch und den Raum gestellt, damit Alex von allen gesehen werden konnte, was ihm selber etwas missfiel.
'Seis drum.' dachte er sich und setzte sich.
Es vergingen keine drei Minuten, als sich die Türen hinter ihm öffneten und acht Personen den Raum betraten, wie man ihm es in der AGA vor Jahren beigebracht hatte stellte er sich hin und sah die eintretenden Personen an.
Was ihn am meisten überraschte, war die Anwesenheit von James Coolidge, der Inbegriff von Arroganz und Oberidiot des IOA´s.
Die restlichen Personen kannte Alex und waren mit Ausnahme von Colonel Carter alle mindestens im Rang eines Generalmajors.
Freundlich lächelte er ihnen zu und schüttelte ihnen die Hand.
Nach dem sich alle gesetzt hatten setzte sich auch Alex wieder.

Einige der Generäle legten Mappen vor sich auf den Tisch von denen Alex vermutete, das es seine Dienstakte und alle seine Bericht, vor allem sein letzter waren.
Nach dem das rascheln der Blätter verstummt war erhob sich ein deutscher drei Sterne General.
„Nennen sie uns bitte ihren vollständigen Namen, Rang und PK.“ forderte er Alex auf.
„Alexander Dudmars, Brigadegeneral, PK: 200768D40915.“ antwortete Alex pflichtgemäß.
„General Dudmars, wie sie vermutlich wissen sind wir hier um ihre Aktion auf dem Planeten,“ der General sah kurz in seine Akten „M39-W4E zu besprechen und eventuelle Konsequenzen daraus zu ziehen.“
„Ich versteh Herr General.“
„General Dudmars, würden sie uns bitte sagen was ihre genaue Funktion ist?“
„Natürlich Herr General. Ich bin stellvertretender Kommandant aller Specter, Kommandant der Specters in der Pegasusgalaxie, Basiskommandant der Horizon-Forschungsanlage und Kommandant der Normandy.“ zählte Alex seine Posten auf.
„Das war alles? Haben sie nicht noch irgend etwas vergessen zum Beispiel Vorsitzender des Schachclubs?“ fragte Coolidge sarkastisch und abwertend.
Alex verdrehte die Augen, musste jetzt natürlich noch einen drauf setzen.
„Danke Herr Coolidge, das sie mich dran erinnern. Ich habe vergessen, das ich auch Teamführer von ST-1 bin.“
Auf diese Antwort zeigte Coolidge sein bestes auf gesetztes, schleimiges Lächeln.

„Da wir das nun hinter uns haben.“ meinte der drei Sterne General.
„General Dudmars ist ihnen bewusst, das sie mit ihrer Handlung am 15. April 2009, gegen die Doktrin der Erde verstoßen haben mit nicht „Friedlich gesinnten“ Planeten Handel zu treiben?“ fragte der Generalleutnant.
Alex musste innerlich grinsen, denn was der General ihm vorwarf war so was von Realitätsfremd, wie es schon nicht mehr ging.
„Jawohl, das ist mir bewusst, nur habe ich mit dieser Aktion Oberstleutnant Spinofa das Leben gerettet. Und genau durch diese Situation, habe ich mir nichts vorzuwerfen. Sowohl das Stargate-Center wie auch Atlantis hat auf Planeten Handel getrieben, die eins ihrer Mitglieder fest hielten, egal ob es dabei um die Heilung einer Krankheit oder die Umsiedlung einer ganzen Bevölkerung. Was macht da schon eine Monatsration Medikamente aus. Es ist meines erachten doch egal, ob man die Medikamente gegen Lebensmittel oder Informationen taucht.“ machte Alex seinen Standpunkt deutlich.

„General Dudmars, sie wissen das M39-W4E ein Planet ist, der in Verdacht steht mit den Genii verbündet zu sein? Und das die Genii alles was sie in die Hände bekommen untersuchen und versuchen zu reproduzieren? Stellen sie sich jetzt mal vor, die Genii können eins dieser Medikamente reproduzieren und wenden es dann falsch an, das kann schnell einen umgekehrten Effekt haben. Anstatt eines Heilmittel haben sie eine Waffe.“ schaltete sich nun Coolidge ein.
„Herr Coolidge, was hat das IOA eigentlich damit zu tun? So viel ich weiß gehöre ich nicht ihrer Organisation an, also bin ich ihnen auch keine Rechenschaft schuldig. Und denken sie wirklich ich bin so doof und wüsste nicht, das der Planet zu den Genii gehört? Natürlich wusste ich das, als ich die Rettungsaktion für Frau Oberstleutnant Spinofa in die Wege geleitet habe. Seitdem die Bewohner von M39-W4E die Medikamente haben ist ein Team Aufklärer vor Ort und behält alles im Auge. Ein Aufklärungsschiff kreist getarnt um Genii Prime um Signale der Kisten in der die Medizin ist aufzufangen.“

„General Dudmars, wollen sie uns damit sagen, das dass alles von vornherein geplant war? Sie wollten, das ihr 2IC gefangen genommen wird? Ich bin überrascht, das hätte ich ihnen nicht zu getraut, vor allem da es heißt,das sie in einer Beziehung mit dem Oberstleutnant sind.“ sprach ein kanadischer General.
„Sir, Verlaub, meine Beziehung zu Frau Oberstleutnant Spinofa steht hier nicht zu Debatte. Aber wenn sie es wollen. Als Kommandant muss man Entscheidungen treffen, die einem nicht leicht fallen. Mann muss in der Lage sein wenn es nötig ist Leute in den Tot zu schicken. Ich hoffe das reicht ihnen als Antwort.“
Die Specter Generäle nickte zustimmend, doch Coolidge gab sich mit dem ganzen nicht zufrieden.
„Ich fasse es nicht. Sie kommen in eine Fremde Galaxie und denken, das sie alles machen können, ohne es mit dem IOA abzusprechen. General Dudmars, das wird ihre letzte Aktion solcher Art gewesen sein.“ kam es aufgebracht von Coolidge, doch Alex lies sich das nicht gefallen.
Er stand von seinem Stuhl auf und ging auf Coolidge zu, an seinem Platz angekommen stütze er sich mit beiden Armen am Tisch ab und beugte sich so weit vor, bis ihre Gesichter sich nur wenige Zentimeter von einander entfernt waren.“
„Herr Coolidge, ich nehme Drohungen sehr ernst. Sie sollten lieber ihre Klappe halten oder wollen sie wieder eine solche Niederlage wie beim letzten mal erleben? Es reicht schon wenn die KI auf Seefra im Moment eins meiner Schiffe als Geisel hält und droht es aus dem All zu pusten, wenn ich mich nicht bei ihr melde. Also noch ein mal freundlich, das IOA soll seine Finger aus den Sachen der Specter halten, sonnst erleben sie noch ihr blaues Wunder. Wir mischen uns ja auch nicht in ihre Angelegenheiten ein.“ sagte Alex in einem bedrohlichen Ton und wand sich von Coolidge ab.
„Wachen nehmen sie den General wegen Bedrohung eines Mitglied des IOA´s fest!“ rief Coolidge laut, doch die Wachen kamen nie dazu den General Fest zu nehmen, denn dieser hatte sich umgedreht und Coolidge mitten ins Gesicht geschlagen, wodurch Coolidge bewusstlos zusammen sackte.“

„General Dudmars. Ich hoffe das war es ihnen wert.“ meinte der Generalleutnant.
„Das war es. Herr General, ich stelle mich zwecks einer disziplinarischen Maßnahme.“
„Darum können wir uns kümmern, wenn Herr Coolidge wieder aufgewacht ist. In der zwischen Zeit würden ich und bestimmt meine verehrten Kollegen gerne mehr über diese Sache mit der KI erfahren.“
während ein Ärzteteam Coolidge aus dem Besprechungsraum brachten erklärte der General die Situation mit Mira, der KI.
Die Generäle und Colonel Carter hörten gespannt zu, vor allem aber Colonel Carter.
„Eine Frage hätte ich aber: Sind sie sich sicher, das diese KI nicht so ist wie die Replikatoren?“ fragte Colonel Carter.
„Ich bin kein Wissenschaftler und ich kenne sie noch nicht so lange, allerdings hatte sie schon dutzende Gelegenheiten uns umzubringen oder zu verletzen und sie hat es nicht getan. Von daher glaube ich, das man ihr vertrauen kann.“
es wurde noch einige Zeit über die KI geredet, da man alles geklärt hatte was man sich vorgenommen hatte und bis jetzt hatte niemand etwas zu befürchten. Nur die Sache mit dem K.O Schlag gegen Coolidge könnte Folgen haben.

Zwei Stunden später

Coolidge war aus seiner Ohnmacht aufgewacht uns hatte sofort damit begonnen wie wild rum zu brüllen, wie sich Alex so etwas leisten durfte.
Colonel Carter musste als IOA Mitglied natürlich zustimmen und dem General vorläufiges Hausverbot erteilen, was in dieser Situation mehr als nur verrückt war, wie wollte man jemanden Hausverbot erteilen in einer anderen Galaxie?
Es wurde beschlossen, das Alex vorerst seine Posten wieder aufnehmen konnte, bis die endgültige Entscheidung fallen würde, allerdings waren sich die Generäle einige, da Alex richtig gehandelt hatte , das dort nicht mehr passieren würde.
„Colonel Carter, sie sind immer herzlich bei uns auf Seefra willkommen wenn sie wollen.“ sagte Alex zum Abschied.
„Sie sind hier auch willkommen, wenn sie kein Hausverbot mehr haben meinte der Colonel und gab Alex die Hand, bevor dieser durch das Gate trat.

Seefra, Stargate

Ein Wolf stand für den General bereit, damit er schnellst möglich in den Kontrollraum kam um die Sache mit Mira zu klären.
Nach einer Halsbrecherischen Fahrt kam er dort auch an.
„Mira, ich bin wieder hier und muss nicht weg, könntest du nun bitte die Akira wieder Freilassen?“
„Wie sie wünschen Herr General. Ich würde aber gerne Wissen was sie besprochen haben.“
„Nun weißt du dies und das und ich habe Coolidge K.O. Geschlagen...“

TBC


PS: Bitte kein Feedback, ich weiß wie schlecht die Episode ist.

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