(Teil 2 von 3)
Kontrollraum
Maierhofer sah dabei zu, wie die vier Feldjäger, gefolgt von Oberst Bartels den General in ihrer Mitte zu den Treppen eskortierten.
Er wusste nicht wo hin sie den General hinbringen würden, aber er wäre nicht hier wo er jetzt war, wenn ihn das nicht interessieren würde.
„Oberstleutnant Spinofa, sie sollten besser mal in den Kontrollraum kommen.“ sprach er leise in sein Headset.
„Schon auf dem Weg.“ war die Antwort des Oberstleutnants.
Maierhofer deaktivierte die Funkverbindung und versuchte ein wenig Zeit für seine Vorgesetzte heraus zu schinden, in dem er die Türen des Kontrollraum schloss.
Der führende Feldjäger ging zum Pannel neben der Tür und fuhr mit der Hand drüber, um die Tür wieder zu öffnen, doch nichts geschah.
„Wer hat die Tür verschlossen!“ fragte der Leutnant der Feldjäger in die Runde.
Keiner der Anwesenden gab auch nur einen Mucks von sich.
„Ich rate ihnen diese Tür wieder zu öffnen, sonst kann der oder diejenige uns sofort begleiten.“ drohte der Leutnant den Anwesenden, auch wenn er ihre Reaktion in die Situation nachfühlen konnte.
Wer würde den schon gerne sehen, wenn sein Vorgesetzter der einen Beschütze von jemand abgeführt würde.
„Ich weiß, das sie alles tun, um ihren Vorgesetzten zu schützen, aber wenn wir nicht mit ihm in Atlantis auftauchen, wir das alles nur schlimmer machen.“ erklärte der Leutnant.
Es war das erste mal in Minuten, das der General sprach.
„Maierhofer ich weiß ihre Aktion zu schätzen, aber öffnen sie diese Tür. Jetzt.“
Ertappt drehte sich Maierhofer zu seiner Konsole und entriegelte die Tür, doch anstatt auf zu gehen blieb die Tür geschlossen.
„Maierhofer, das war keine bitte.“ raunte Alex.
„Ich weiß und ich habe die Tür auch wieder entriegelt und geöffnet, aber anscheinend blockiert jemand anderes die Tür.“
„Stabsfeldwebel, ich hoffe für sie, das dass nicht eine weiterer Versuch ist uns daran zu hindern die Anlage zu verlasen.“ meine der Leutnant.
„Herr Leutnant, ich versichere ihnen das ist nicht meine Absicht. ICH kann die Türe wirklich nicht öffnen. Wenn sie wollen können sie es sich selber anschauen.“ meinte Maierhofer und stand von seinem Stuhl auf um dem Leutnant platz zu machen.
„Bemühen sie sicherst gar nicht. Sie werden die Tür nicht geöffnet bekommen, da für habe ich gesorgt.“ drang eine weibliche Stimme an die Ohren aller anwesenden.
„Wer spricht da?“ fragte der Leutnant.
„Ihr größter Feind, Leutnant Urlas.“ sprach die Stimme.
„Auch du scheiße!“ reif ein Feldwebel.
„Was?“ fragte der General.
„Sir, die Normandy nimmt die Akira ins Visier.“ antwortete er.
„Maierhofer, fragen sie was die Vorhaben.“
Sofort setzte sich Maierhofer wieder an seinen Platz und versuchte eine Verbindung mit der Normandy herzustellen.
„Ich bekomme keine Verbindung Sir, alles ist wie Tot.“
Alle im Raum waren geschockt.
Wer auch immer die Kontrolle über die Tür hatte, hatte auch die Kontrolle über die mit unter mächtigsten Waffen in dieser Galaxie.
Wenn der oder diejenige auf die Idee kamen auf die Akira zu feuern, würde die Fragte das nicht überleben.
Schon wenige Treffer aus den schweren 50 Zentimeter Geschützen würden Löcher von der Größe eines klein Busses in die Hülle des Schiffes reißen, wenn nicht sogar schlimmer.
„Hier spricht General Dudmars. Wer sind sie?“ fragte der General in den Raum hinein.
Alle Lichter im Raum fingen an zu flackern und eine bläulichem schimmernde Frau stand plötzlich mitten im Raum.
Sofort richteten sich alle Waffen im Raum auf die Frau.
„Ich bin Mira 27-58-7895-A, die Verwalterin dieser Einrichtung.“ sprach die Frau mit eine etwas künstlichen Stimme.
„Mira, ich darf sie doch so nennen;“ die Frau nickte mit dem Kopf „was meinen sie mit Verwalterin dieser Einrichtung? Sind sie eine Antikerin?“ fragte der General.
„Nein, ich bin keiner vom Volk der Lantianer, auch wenn sie mich erschaffen haben. Ich bin die Künstliche Intelligenz die hier erschaffen wurde. Und im Moment das ein zigste was zwischen ihnen und der Freiheit steht.“
„Mira, sind sie diejenige, die auf die Akira zielt? Warum frage ich eigentlich, natürlich sind sie es, bist du es. Ich bitte dich nur ein mal. Hört damit auf.“ sprach der General in einem Ton der keine Widerrede zu lies.
„Es tut mir leid Brigadegeneral Alexander Dudmars, 200768D40915, das kann ich nicht machen. Eine meiner Aufgaben ist es SIE zu Beschützen. Ich kann also nicht zulassen, das sie nach Atlantis gehen und mit einer Wahrscheinlichkeit von 78.89 Prozent zur Erde gebracht werden.“
„Mira, wenn es deine Aufgabe ist mich zu Beschützen, musst du auch wissen, wann du zu weit gehst. Auf dem Schiff auf das zu zielst sind unschuldige Menschen, sie haben nichts damit zu tun was mit mir geschieht. Du wirst sofort alle Waffen deaktivieren und mich gehen lassen. Wenn nicht, machst du alles nur noch schlimmer. Ich muss nach Atlantis. Jetzt!“
Die KI schwieg ganze fünf Sekunden, was aber für sie fast eine Ewigkeit darstellte.
In ihrem Hauptprozessor rechnete sie alle Möglichkeiten bis ins letzte Detail durch und kam zum selben Ergebnis wie der General.
„General, ich lasse sie gehen, da sich mit einer Wahrscheinlichkeit von 98,96 Prozent sich wirklich alles verschlimmert, aber wenn sie nicht in vierundzwanzig Stunden wieder hier sind, eröffne ich das Feuer auf das Schiff.“
„Ich habe verstanden. Maierhofer, solange ich weg bin … “ fing der General an.
„ … Hat der Oberstleutnant das Kommando und ich unterhalte mich mit Mira.“ beendete Stabsfeldwebel Maierhofer den Satz seines Vorgesetzten.
„Richtig. Oberst Bartels, so wie es aus sieht, müssen wir wohl das Gate nutzen.“
Der Oberst verdrehte nur seine Augen und brummte etwas unverständliches.
„Das habe ich gehört Oberst Stefan Bartels. Ich werde es nicht machen wenn ich nicht muss.“ sprach Mira, die gehört hatte was der Oberst gesagt hatte.
Die Feldjäger gingen zusammen mit Bartels und Dudmars zu Tür, doch diese öffnete sich immer noch nicht.
„Mira!“ sagte der Oberst, als ob er so etwas von der KI, obwohl er sie erst seit wenigen Minuten kannte gewöhnt war.
„Ja ist gut.“ antwortete die KI und machte einen eleganten Schlenker mit ihrer Hand und die Tür öffnete sich.
„Geht doch.“ war die knappe Antwort des Generals.
Der kleine Tross ging zum nahe gelegenem Transporter um zum Gate zu kommen, als eine Person ankam.
Die Türren öffneten sich und entließen eine etwas wütende und verwirrte Oberstleutnant Laura Spinofa.
„Sir, was ist ihr los?“ fragte sie den General.
„Gehen sie z Maierhofer ist wird sie einweisen Frau Oberstleutnant.“ sagte der General und trat in den Transporter.
Sie nickte nur und sah zu, wie der General hinter den Türen verschwand.
„Maierhofer, ich will antworten!“ reif sie noch vor dem Kontrollraum.
„Die bekommen sie auch.“ bekam sie als Antwort von einer unbekannten Stimme als Antwort.
Atlantis, Kontrollraum
Schon den ganzen Morgen über rannte Colonel Carter wie von der Tarantel gebissen durch den Kontrollraum und die restliche Stadt.
Der Grund dafür, war einfach gewesen: Am Abend zu vor war eine kleine Gruppe von Generälen aus den USA, Kanada und Deutschland durch das Gate gekommen, mit der Aussage, das sie am nächsten Tag eine Befragung eines Offiziers durch zu führen.
Lieutanant Colonel Sheppard, der mit ihr die hohen Offiziere begrüßt hatte wusste sofort, was mit Befragung gemeint war.
Das letzte mal als er selber zu so einer „Befragung“ gerufen wurde, war er Degradiert und versetzt worden.
„Colonel, wissen sie mittlerweile, wer „befragt“ werden soll?“ fragte Colonel Sheppard, als er den Kontrollraum betrat.
„Nicht wirklich. Ich hatte gestern Abend noch eine Mail an das Büro von General O´Neill geschickt und habe heute Morgen die Antwort bekommen. Er wüsste nicht wer aus Atlantis befragt werden solle, vor allem von diesen Generälen die hier nichts zu sagen haben.“ antwortete Carter.
„Hat er ihnen gesagt, was dieser Coolidge vom IOA dann hier macht?“
„Auf die Frage habe ich als Antwort bekommen, ich zitiere: Das IOA ist auch da, was haben sie gemacht Carter, noch eine Sonne gesprengt?“
Sheppard musste bei diesem Kommentar grinsen, denn das war General O´Neill wie er war.
„Gate Aktivierung von Außen!“ reif Chuck unerwartet.
Noch bevor sich das Wurmloch vollständig etabliert hatte aktivierte der kanadische Sergeant denn Schild.
Ob wohl Kanada zu den Specters gehörte waren alle Kanadier und so wie alle deutschen Teilnehmer der Expedition noch auf ihren Posten.
„Haben wir einen IDC?“ fragte Carter gespannt.
„Ja, Ma´am. Es ist einer der Spectre.“
„Schild senken und holen sie mir sofort Major Schäfer hier hin, ich will wissen welches Team er draußen hat.“
„Zu Befehl.“
Der Schild senkte sich und sechs Personen kamen durch das Gate und wurden sofort von den Torwachen Richtung Kontrollraum verwiesen, anstatt zur Krankenstation.
Während die Personen zum Kontrollraum hinauf gingen, kam Major Schäfer aus der Jumperbucht.
„Colonel Carter, sie haben mich …“ den Satz beendete er nicht, sonder stellte sich urplötzlich stramm hin und Salutierte.
Von dieser Aktion verwirrt, drehte sich Carter in die Richtung um in die Schäfer sah, es waren die neu Ankömmlinge.
Als sie den Mann in der Mitte sah salutierte auch Carter aus Reflex.
„General, Sir.“
„Immer mit der ruhe Colonel. Ich bin nicht Dienstlich hier. Ich soll mich hier zu einer Befragung einfinden.“
„Ähm, ja. Gehen sie in den Besprechungsraum. Ich werde die anderen Generäle sofort informieren.“ sprach Carter und zeigte in die Richtung in die der General gehen musste.
Der General und die vier Feldjäger machten sich auf den Weg, während Bartels zusammen mit Schäfer, Sheppard und Carter zurück blieb.
„Oberst Bartels, wo haben sie ihr Schiff gelassen?“ fragte Schäfer seinen Vorgesetzten.
„Eine KI hält es als Geisel und wenn der General sich nicht bei ihr meldet, jagt sie es in die Luft.“
„Guter Witz.“ meinte Schäfer.
„Das war kein Witz.“
Die drei Offiziere aus Atlantis sahen ihren Kameraden nur entsetzt an.
„Oberst Bartels, ich bin Colonel Carter, Kommandantin diese Basis, können sie mir eventuell sagen was hier los ist?“ st5ellte sich auch nun Sam dem Oberst vor.
In wenigen Sätzen, erklärte Bartels Carter und Sheppard, was in den letzten drei Stunden so alles passiert war.
„Sie wollen sagen, das die Specter in einer Antiker-Forschungsanlage hier in der Pegasus eine Basis errichtet haben?“ fragte Sheppard, nur um es noch zum dritten mal bestätigt zu bekommen.
„Ja so ist es Colonel. Und genau diese Basis besitzt eine Künstliche Intelligenz mit dem Namen Mira und die hält mein Schiff als Geisel.“ antwortete Bartels.
„Sir, ich hätte eine Frage. Glauben sie wirklich, das der General das mit Absicht gemacht hat und er Schuldig ist?“
„Nein, er hat das gemacht, was das Stargate Center und Atlantis schon immer gemacht haben, er hat gehandelt. So wie ich General Heine verstanden habe, beruht der ganze Mist auf den Schultern des IOA´s.“
Sam wollte gerade noch etwas hinzufügen, als auch schon die restlichen Generäle kamen.
„Colonel Carter, ich würde sie gerne bei der Befragung dabei haben, wenn sie nichts dagegen haben.“ sagte Mr. Coolidge.
„Aber gerne doch.“ war Sam´s gequälte Antwort.