Die Meute (Staffel 2)

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10 Oct 2011 14:33 #42798 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Die Meute (Staffel 2)
Super Kapitel gefällt mir wie immer sehr gut :)
Hoffe doch mal stark das du deine Probleme bald in den Griff bekommst zum einen für dich und zum andern damit wir mehr von deiner tollen FF hören dürfen :)

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12 Oct 2011 09:57 #42836 by U.S.B
Replied by U.S.B on topic Die Meute (Staffel 2)
@ General Steffan: Danke und ich hoffe, das cih euch bald mehr zum lesen geben kann.

@ All: Ich muss mich herzlich bei der SGMG bedanken, das ich den von ihnen entworfenen Wraith Zerstörer für meine FF benutzen durfte. (Für alle die keine verbindung sehen, es sit der zerstörer den ich beschrieben habe, aber auf den Bildern der SGMG sieht er besser aus.)

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17 Oct 2011 11:18 #42952 by U.S.B
Replied by U.S.B on topic Die Meute (Staffel 2)
Da ich fest gestellt habe, das ich mich auf meine Auto-Korektur nciht mehr verlassen kann (Hölle statt Höhle) hat es etwas länger gedauert bis das neue Kapitel kommt. ICh hatte es zwar in einem Anderrem Forum schon gepostet, wurde da aber auf Gravierende Fehler hingewiesen die ich noch verbessern musste.
Jetzt habt ihr aber auch denn Spaß beim Lesen.

Lg U.s.b

S02XE11: Hasta la Vista!
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Teil 1 von 3
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Überall sprühten Funken, als eine neuen Salve von Wratihwaffen die Backbordschilde der Normandy traf.
„Backbordschilde runter auf achtundzwanzig Prozent. Die schissen sich förmlich auf die Seite ein.“ meldete Korvettenkapitän Bauer.
„Steuermann drehen sie uns frontal auf dieses Basisschiff. Alle Waffen nach vorne ausrichten, auf Feuerbefehl warten. Volle kraft voraus.“ reif Lane seine Befehle über das Funken sprühen hinweg.
Während sie beschleunigte drehte sich die Normandy auf das Basisschiff der Wraith zu und stoppte ihr gesamtes Feuer.
„Frontschilde bei sechsundsiebzig Prozent.“ meldete Bauer.
„Kursänderung auf meinen Befehl hin.“ meinte Lane.
Die Normandy flog immer weiter auf das Basisschiff zu und verringerte die Distanz von anfänglich fast fünfhundert Kilometer mit jeder Sekunde mehr.
„Frontschilde bei neunundfünfzig Prozent.“ meldete Bauer, doch Lane ließ die Normandy weiter auf das Basisschiff zuhalten.
Es waren nun noch knapp zwanzig Kilometer zwischen den beiden Schiffen, als das Basisschiff anfing seine Position zu ändern, als ob der Kommandant erst jetzt erkannt hatte das Lane sein Schiff rammen wollte.
„Sir, das Basisschiff ändert seinen Kurs. Sollen wir ihm Folgen?“ fragte Johnson.
„Verfolgen.“
Die Normandy passte ihren Kurs an und flog nun hinter dem Basisschiff her, war aber noch immer schneller als dieses.
„Zweitausend Meter bis Kontakt.“
„Tausend fünfhundert … Tausend … Sechshundert … vierhundert fünfzig.“ meldete Johnson.
„Alle Waffen Feuer frei. Kurs ändern hart Backbord.“ reif Lane.

Es war ein spektakuläres Bild was sich den Piloten im All bot.
Die Normandy feuerte fast ihr gesamtes Waffenarsenal ab, das immerhin aus zwanzig fünfzig Zentimeter und achtundvierzig fünfzehn Zentimeter Geschützen bestand.
Die Projektile flogen auf das Heck des Basisschiffes zu, jedoch wurden einige von Jäger zerstört die versehentlich die Bahn der Geschosse kreuzten.
Doch ein Großteil der Projektile traf ihr Ziel genau dort wo es am meisten weh tat, direkt neben den linken Sublichttriebwerken.
Diese Flackerte noch einmal kurz auf bevor sie erloschen oder explodierten.
„Das Basisschiff hat schweren Schaden erlitten und zieht sich zurück.“ meldete WO Castle.
„Neue Ziele: Die Kreuzer.“ befahl Lane.
Erneut drehte sich die Normandy und nahm nun zum zweiten Mal die Wraith Kreuzer unter Feuer, die sie versucht hatten zu flankieren.
Lane wusste aber auch das die Normandy diesen Beschuss nicht mehr lange aushalten würde, da sie zwar eine enorme Feuerkraft besaß, aber nicht genug Verteidigungsfähigkeit besaß, was auch der Grund war warum die Nebulon eigentlich mitkämpfen sollte.
Da man aber der Ark Royal zu Hilfe kommen musste hatte man die ganze Operation vorverlegt und so war die Nebulon noch nicht hier gewesen um zu helfen.

Im All gaben die Piloten ihr bestes um wenigstens die Jäger auf Abstand zu halten was aber nicht immer funktionierte.
Darts schafften es immer wieder in die nähe der Normandy zu kommen, wurden dann zwar von den fast zweihundert Flakgeschützen des Schlachtträgers vernichtet, konnten aber ein paar Treffer auf die Schilde landen, was diese nur noch weiter senkte.
„Haben wir schon Meldung von der Nebulon?“ fragte der Colonel seinen Funker.
„ETA in 11.“ war dessen Antwort.

Planetenoberfläche

Während im All die Normandy und ihre Jäger alles gaben um die Raumhoheit zu erlangen sah es am Boden zu diesem Zeitpunkt nicht so rosig aus.
Die Wraith hatten es durch Angriffe von Jägern geschafft die menschliche Streitmacht ein zu Kesseln, doch was sie nicht wussten, war das die Menschen noch einen Trumpf hatten.
Das Stargate.
Bis jetzt war der Großteil der Streitmacht reine Infanterie und die Panzer, die man von der Normandy eingeflogen hatte, doch das würde sich wenn alles nach Plan ging bald ändern.
Die Panzer waren etwas, womit die Wraith nichts Anfangen konnten.
Durch diesen Vorteil konnten die zehn Panzer bis jetzt immer wieder große Lücken in die feindlichen Reihen reißen, doch trotz dem rückten die Wraith weiter vor.
„Colonel, räumen sie den Bereich um das Tor. Vettel kommt.“ kam die Meldung über Funk.
„Gasse Bilden Vettel kommt!“ reif Colonel Becker sofort und die Nachricht verbreitete sich schnell.

Binnen weniger Sekunden wurde ein Gasse gebildet, die bis zur vordersten Reihe reichte.
„Vettel kann kommen!“ meldete Becker über Funk.
Becker zählte innerlich bis drei, als auch schon der erste Leopard 2 aus dem Ereignishorizont geschossen kam.
Mit fast siebzig Sachen brechte der Panzer nach vorne, das Geschützrohr auf die Wraith gerichtet.
Kurz nach dem der erste Panzer das Tor passiert hatte kam auch schon der zweite auf die selbe Art aus dem Tor geschossen.
Am Ende standen fast sechzig Panzer vor der Infanterie und legten die Wraith unter ein Trommelfeuer, das sie bis dato noch nicht erlebt hatten.
„Vorrücken!“ befahl Becker, während er eine Wraith-Drohne durch einen Kopfschuss zu Boden schickte.

Die Salven der 120-mm-Glatrohkanonen der Panzer waren der Befreiungsschlag für die restlichen Truppen der Menschen.
Durch die Panzer neuen Mut gesammelt, versammelten sich die Soldaten hinter diesen und kämpften sich nun durch die Wraith.
Nach zehn Minuten Kampf war die erste Hürde genommen und die Soldaten gingen ihren jeweiligen Zielen nach.
Am Tor hatte man einen kleinen Kommandoposten errichtet, der im Grunde nur für die Kommunikation mit Seefra benutzt wurde, da der Rest von Bord der Normandy geleitete wurde.
Zu dem Kommandoposten gehörte auch ein kleines Feldlazeret, in dem schon Hochbetrieb herrschte.
An einigen der Soldaten hatten sich Wraith genährt, bevor sie erschossen wurden und hatten den Soldaten ihre Lebensjahre geklaut, weshalb Becker den Befehl aus gegeben hatte einige Wraith gefangen zu nehmen.
Das Feldlazeret beherbergte aber auch Soldaten die von Wraith Granaten oder von Stunern ins Reich der Träume geschickt worden waren.

Weiter vorne saß Colonel Lane in einem Wolf mit dem er hinter einer Gruppe von sechs Panzern herfuhr, die auf dem Weg zu einem kleinen und abgelegenen Vorposten der Wraith waren.
Die Analysten auf der Erde meinten, das dort mit hoher Wahrscheinlichkeit die zentrale Energieverteilungsstation lag.
Wenn dem so wäre würden durch die Zerstörung dieser Anlage die restlichen Einheiten ihre Ziele schneller erreichen und zerstören können, da man die Basisverteidigung lahm gelegen hätte.

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17 Oct 2011 11:19 #42953 by U.S.B
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Teil 2 von 3

Während sich die Hauptstreitmacht auf den Weg gemacht hatte ihre Ziele zu zerstören, setzte rund zweihundert Kilometer weit weg ein getarnter Pelikan seine Passagiere die aus einem Scharfschützen und seinem Sucher bestanden ab.
Die beiden hatte man ausgesucht um als Einweiser für die Jagdbomber zu fungieren, die die hier liegende Anlage vernichten sollten.
In ihren Ghillie-Anzug verschmolzen die beiden fast sofort mit dem Gelände da sie umgab.
Die Anlage die sie markieren sollten sendete eine Art Störfeld aus, das sie Sensoren und das Radar der Jäger blockierte, deshalb sollten sie es mit einem Laser markieren.
Die beiden Schützen, die schon seit Jahren zusammenarbeiteten, schlichen durch das Unterholz bis sie ihr Ziel, ein Abhang ankamen.
Von dort hatten sie freien Blick auf ihr Zeil hatten, würden aber nicht entdeckt werden, da er weit genug weg war.
Der Sucher nahm aus seiner Weste ein Dreibein und den Markierungslaser.
Als er beides verbunden hatte legte er sich neben den Schützen und richtete den Laser grob auf das Ziel aus.
„Noch ein Stück nach links.“ kommentierte der Schütze, der durch sein Zielfernrohr den Laserstrahl sehen konnte.
Schnell hatte der Sucher den Laser neu ausgerichtet, als er auch schon das Ok vom Schützen erhielt.
„Tango Zulu an Kontrolle: Ziel markiert. Last das Feuerwerk beginnen.“ funkte er zum Kontrollraum auf der Normandy.
„Bestätige. Tango Zulu.“ war die Antwort.

Nach der Landung auf dem Planeten hatte einer der drei Jagdbomber Rotten ihren Luft-Boden-Raketen nicht eingesetzt, da man vermutet hatte, das man diese noch brauchen würde und nicht auf Nachschub von der Normandy hoffen konnte.
Jetzt flogen eben diese Maschinen mit Mach 7,3 auf die Anlage zu.
„Ziel erfasst. Waffen Grün.“ meldete der RIO dem Piloten.
„Feuer Frei.“ befahl der Rottenführer und zweiundzwanzig Tonnen an Raketen und Bomben gingen auf die Anlage nieder.
Die drei Maschinen drehten ab und flogen zur Hauptkampfzone zurück um die Bodentruppen mir ihren Bordkanonen zu unterstützen.
Die beiden Scharfschützen wollten schon zusammenpacken und wieder zu ihrem Transporter gehen, als auf einmal aus den Trümmern der vor wenigen Sekunden bombardierten Anlage mehrere Darts aufstiegen.
„Kommandozentrale hier Tango Zulu: Es steigen Darts aus Ziel Gamma auf.“ meldeten die beiden sofort und kurz darauf drehten die Jagdbomber um und eröffneten das Feuer auf die neuen Kontakte.

Wraithraumstation

Die Schlacht im All und auf dem Boden hatten ihre momentanen Höhepunkte erreicht, davon spürte der Trupp um den General zur dieser Zeit jedoch nichts.
Sie schlichen seit fast dreißig Minuten durch die Eingeweide der Station und waren ihrem Ziel nicht wirklich nahe gekommen.
Sie mussten immer wieder vereinzelten Patrouillen und Wachen ausweichen, was sie verlangsamte.
Der General schaute auf seinen PDA und überprüfte die Position seines Trupps; Sie waren ihrem Zeitplan um Längen hinterher und das zweite Team unter Schulz musste schon im Reaktorraum sein.
„Schulz Statusmeldung:“ flüsterte Alex in sein Headset.
„Sind im Reaktorraum. Mussten die Wachen mit Zat´s außer Gefecht setzten und auflösen. Warten auf Befehle.“ meldete Schulz umgehend.
„Machen sie sich auf Angriffe der Wraith gefasst. Mein Team und ich vergessen jetzt alle Vorsicht und kämpfen uns zum Datenkern durch. Machen sie sie Bombe scharf und halten sie ihre Position bis weitere Befehle folgen.“
„Jawohl Herr General.“

Alex sah sich seine Leute genau an uns erkannte in jedem die selbe Entschlossenheit die auch in ihm herrschte.
„Viel Glück.“ sagte er leise und bog um die nächste Ecke und feuerte auf die erste Wache.
Hinter ihm kam Laura um die Ecke, hob ihr MG 4 und feuerte auf die zweite Wache.
Noch bevor die zweite Wache auf dem Boden landete ging der Alarm los.
Jetzt wusste jeder Wraith auf der Station das sie Besuch von Menschen hatten.
Die fast dreißig Mann kämpften sich Gang um Gang zu ihrem Ziel durch und schalteten dabei immer mehr Wraith aus.
Bis jetzt hatten sie keine Eigenverluste.

Auch bei Schulz war die Hölle ausgebrochen.
Am Anfang waren es nur vereinzelte Wraith, die gegen die Menschen kämpften doch mittlerweile warnen es mehr als fünfzig von diesen Alienvampieren.
Das schwierigste allerdings war, das der Raum zwei Stockwerke hatte die insgesamt über fünf Eingänge verfügten.
Schulz hatte seine Männer zwar auf die Eingänge verteil, doch das verhinderte nicht das die Wraith langsam vorrückten.
Dazu kamen schon mehrere Ausfälle durch die Stunner der Wraith.
„Blum, wann ist die Bombe scharf?“ fragte Schulz über das rattern der Sturmgewehre hin weg, als er ein neues Magazin in sein XM8 schob.
„Ready and Armed.“ reif der Kanadier zurück.
„General Dudmars, wir sind hier fertig!“ reif Schulz in sein Funkgerät.
„Ziehen sie sich zurück.“ hörte er den General röchelnd antworten.
„Sir, was ist bei ihnen los?“ fragte Schulz nach, doch er erhielt keine Antwort.
„Oberleutnant Schulz ziehen sie sich zurück, das ist ein Befehl.“ erklang nun die Stimme von Oberstleutnant Spinofa.

„Ihr habt die Lady gehört! Weg hier!“ reif Schulz seinen Leuten zu.
Langsam zogen sich die Männer an einem Ausgang zusammen und verschwanden durch in, wurden aber weiterhin von den Wraith verfolgt.

Planetenoberfläche

Am Boden hatte sich allem Anschein das Blatt gegen die Menschen gewannt.
Die Jäger die aus der vernichteten Anlage auf gestiegen waren hatten den Kampf gegen die Rotte von Jagdbombern gewonnen und hatten sich nun in die Hauptkampfzone begeben, wo sie sofort die Menschen unter Feuer nahmen.
Bei ihren Angriffen die sehr an die Angriffe der Stukas im Zweiten Weltkrieg erinnerten hatten bis jetzt mehr als einhundert Tote und weit mehr als dreihundert Verletze gekostet.
Auch hatten sie es geschafft sechs der Panzer trotz der dicken Panzerung zu zerstören.
Allem Anschein nach waren die Waffen dieser Jäger um einiges stärker als die der anderen, oder die Piloten hatten einfach mehr Glück.

Colonel Becker hatte es währenddessen geschafft in sein Ziel einzudringen und zu sichern.
„Wenigstens waren die Information der Analysten korrekt.“ murmelte er zu sich selber.
„Bringt mal jemand C4 an und dann nichts wie raus hier.

Eine Gruppe von zehn Soldaten hatte sich nach dem ihr Panzer zerstört wurde etwas vom Kampfgebiet entfernt um die Wraith von der Flanke anzugreifen und so schlichen sie durch einige Büsche.
„Herr Feldwebel sehen sie da vorne; sind das nicht Menschen?“ fragte eine Hauptgefreiter und zeigte auf eine Gruppe von vier Wraith die von zwanzig Menschen in Uniformen der Genii eskortiert wurden.
Es hatte den Anschein, als ob die Wraith Gefangene der Genii waren.
„Folgen wir ihnen, aber unauffällig.“

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17 Oct 2011 11:20 #42954 by U.S.B
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Teil 3 von 3

Es hatte den Anschein, das die Genii nicht wussten was hier los war.
Dieser Eindruck wurde noch verstärkt, als sich umdrehten und sich wunderten, das einen Wraith Jäger vom Himmel geholt hatte.
„Colonel Becker, hier ist Team Zulu Mike 22. Wir haben eine Gruppe von Genii ausgemacht, die vier Wraith gefangengenommen haben. Erbitte weitere Befehle.“
„Verfolgen und Beobachten. Wenn nötig beschützen.“
„Verstanden.“
Die Genii bewegten sich genau auf auf den Ort der ganzen Kampfhandlungen zu, hörten aber anscheinend nichts von den Kampfgeräuschen um sie herum.

Orbit

Im All sah es etwas besser für die Menschen aus.
Die Wraith hatten sich vorerst aus der Feuerreichweite der Menschen zurückgezogen, denn sie hatten einiges an Schaden abbekommen.
Der Normandy war es gelungen noch zwei Kreuzer und einen der Zerstörer zu vernichten und weitere zu beschädigen.
Das war erst möglich geworden, als die Nebulon aus dem Hyperraum gesprungen war und sich zusammen mit den Jägern um die Darts gekümmert hatte.
Colonel Lane hatte befohlen das sich alle Jäger zur Normandy zurück ziehen sollten um neu auf zu munitionieren dann auf dem Planeten helfen sollten.
An Bord der Normandy herrschte aber trotz dem weiterhin Chaos.
Mit ihrer gabelten Feuerkraft war es den Wraith gelungen die Schilde der Normandy komplett zu senken und die Hülle direkt anzugreifen.
Doch hatten die Wraith nicht damit gerechnet das die Hülle der Normandy zwei Meter dick war und aus einem Fortschrittlichen Naquadah-Trinium Gemisch bestand.

„Colonel wir erhalten Berichte von kleineren Hüllenbrüchen im Achter Bereich und am Backbord Hangar.“ meldete Bauer.
„Colonel Lane hier Doc Gerach. Sagen sie den Pelikans sie sollen die Verletzen vom Planeten zu mir bringen. Ich habe die Berichte gesehen.“
„In Ordnung Doktor.“
Colonel Lane ging auf der Brücke auf und ab und wartete nur auf das was als nächstes passieren würde, auch wenn er nicht wusste was es war.
„Colonel wir empfangen eine verschlüsselte Datenübertragung von der Wraithstation und einen Countdown von dreißig Minuten.“ rief WO Castle aufgeregt.
„Rufen sie sofort die Bodentruppen zurück. Big Boy ist im Anmarsch.“

Planetenoberfläche

Colonel Becker erhielt die Nachricht als erster und war sehr erfreut, das sie endlich von diesem Planten konnten.
Die Soldaten hatten es geschafft die letzten Darts mit der Hilfe der SuperTomcats vom Himmel zu holen und waren nun auf dem Rückzug zur Landezone.
„Hier Colonel Becker: An alle sofortiger Rückzug zur LZ. Evak in 20.“ verbreitete er die Nachricht über Funk.

Auch Zulu Mike 22 hörte die Meldung und Freute sich, doch auch die Genii und die Wraith vor ihnen hatten da gehört.
Die vier Wraith drehten sich zu ihnen um und fauchten etwas in ihrer Sprache, als auch schon die Genii das Feuer auf die Menschen eröffneten.
„Scheiße. Feuer erwidern!“ befahl der Teamführer.
„Colonel Becker, wir brauchen Verstärkung die Genii und die vier Wraith eskortieren feuern auf uns!“ brüllte der Teamführer von Zulu Mike 22 in sein Funkgerät.
Es dauerte einige Sekunden, bis er eine Antwort erhielt.
„Skorpion 12 und 13 sind auf dem Weg.“

Wraithraumstation, T – 15 Minuten bis zur Explosion

Oberleutnant Schulz war nach harten Kämpfen mit seinem Team wieder an den Pelikans angekommen.
Die zurück gelassenen Soldaten hatten gute Arbeit geleistet und hatten die beiden Transporter gegen mehrere Angriffe von Drohnen gehalten.
„Frau Oberstleutnant wir sind an den Pelikans und warten auf sie.“ funkte Schulz Laura an.
„Machen sie sich Abflug bereit. Wir kommen heiß rein.“
Das war nicht übertrieben, als Laura zusammen mit Cindy und Manuel als letztes in den Schacht gerannt kamen.
Hinter ihnen waren mehr Wraith als man zählen konnte.
„Weg hier!“ rief Cindy, als sie in den Pelikan sprang und die Hand von Schulz ergriff der ihr in den Pelikan half.
„Wo ist der General ?“ fragte er sie, doch sie schüttelte nur mit dem Kopf.

Fünfzehn Minuten zuvor Datenkern

Feldwebel Manuel Pole feuerte die letzte Patrone aus seinem Magazin ab und warf sich durch die Tür.
„Herr General, sie sind direkt hinter mir.“ sagte er vom Boden aus und lud seine Gewehr nach.
„Verstanden. Philips wie lange brauchen sie noch bis die Verbindung mit dem Datenkern steht?“ kam es von Alex, der zusammen mit zwei anderen Soldaten die Tür hielt durch die eben Manuel kam.
„Moment noch … Moment noch … Verbindung steht!“ meldete überschwänglich, stockte aber sofort.
Die Tür wurde in diesem Moment von mehr als zwanzig Wraith überrannt und begruben die Soldaten inklusive dem General unter sich.
„General Dudmars, wir sind hier fertig!“ hörte man Schulz über Funk.
Oberstleutnant Laura Spinofa höre dies ebenfalls, konnte aber nicht ihren Blick davon lasen, wie die Wraith die drei Männer aus dem Raum zogen.
Umstehende Soldaten versuchten noch ihre Kameraden zu retten, doch schafften es nicht mehr.
„Ziehen sie sich zurück.“ hörten alle die Stimme des Generals schwach.
Jeder wusste, das das nicht nur für Schulz galt.
„Sir, was ist bei ihnen los?“ fragte Schulz nach, doch er erhielt keine Antwort.
„Oberleutnant Schulz ziehen sie sich zurück, das ist ein Befehl.“ befahl Oberstleutnant Spinofa.

Jetzt, T – 5

Die beiden Pelikans kamen mit den den letzten Transporter vom Planeten an.
Laura steig aus und ging sofort auf Becker zu.
„Colonel, sind das alle?“ fragte sie ihn.
„Nein. Wir haben noch fünfzehn Mann am Boden. Ich habe ihnen befohlen nach Atlantis auszuweichen.“
„Verstanden.“ war ihre knappe Antwort.
Becker sah ihr hinter her und fragte sich innerlich was mit ihr auf der Raumstation passiert war.
„Fragen sie lieber nicht Colonel.“ erklang die Stimme von Manuel neben ihm, als ob er Gedanken lesen konnte.
Der Colonel schüttelte dann nur den Kopf und ging zum Nächsten Intercom.
„Sir, alle an Bord, wir können weg.“ meldete er der Brücke.
Die Nebulon und die Normandy aktivierten ihre Hyperantriebe und sprangen aus dem System.

Atlantis, T – 2 Minuten

Das Tor war Aktiviert und der Schild gesenkt, als auch schon die ersten Menschen durch das Tor kamen.
„Räumt den Torraum!“ reif der Anführer der Gruppe.
Alle anwesenden taten wie er ihnen befohlen hatte, was aber sofort Colonel Carter und Sheppard auf den Plan rief.
Die beiden sahen vom Kontrollraum hinunter, las etwas großes das Tor durch querte.
Der Torraum von von jetzt auf gleich von einem lauten Motorengeräusch und einem Quietschen erfüllt, als der Leopard 2 auf dessen Turm Skorpion 12 stand, zum stehen kam.
„Schild aktiveren!“ rief jemand.
Chuck war so Geistes gegenwärtig auf den Befehl zu reagieren.

Raumstation T – 1

Die Wraithkönigin sah auf den Mann unter ihr an dem sie sich nährte, es war General Dudmars.
In seinen letzten Atemzügen grinste er die Königin noch an.
„Hasta la vista, baby!“ flüsterte er ihr zu, als alles um sie herum explodierte.

T – 0

TBC
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19 Dec 2011 13:07 #44938 by U.S.B
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S02XE12: Der Schatten im Nebel
(Teil 1)


Die Ark Royal trat aus dem Hyperraum in der nähe des Mars aus und schwenkte sofort auf einen neuen Kurs, der sie direkt zur Erde bringen würde ein.
Man konnte noch an der Hülle des Schiffes dutzende weit aufklaffende Risse sehen, wo die Plasmasalven der Wraith den Kreuzer getroffen hatten nach dem die Schilde versagt hatten.
Lieutanant Colonel Nelson, der frühere XO und jetzige amtierende Kapitän des Schiffes stand zusammen mit einer Delegation der Spectre auf der Brücke seines Schiffes und Blickte auf die Erde.
Um die Gruppe herum auf der Brücke konnte man kaum noch erkennen, das das Schiff vor weniger als einen Monat in schwere Kämpfe verwickelt war.
Das hatten sie den Techniker auf Seefra zu verdanken, die ihre Arbeit schnell durch geführt hatten.
Doch nicht auf dem ganzen Schiff waren die Schäden schnell behoben wurden mehrere Gänge waren noch immer von Trümmern versperrt oder waren von anderen Sachen blockiert.

Auch wenn die Schlacht fast einen Monat her war hatte es die Ark Royal erst jetzt wieder ins Sol-System, ihre Heimat geschafft.
Colonel Nelson setzte sich in seinen Stuhl und betrachtete seine Passagiere von der Seite.
Es waren Teilnehmer an Operation Overlord, die jetzt vor einem Ausschuss Aussagen über den verlauf der Operation machen sollten.
Unter ihnen waren auch Oberstleutnant Laura Spinoza, Feldwebel Manuel Pole und die zum Feldwebel beförderte Cindy Philips.

Nelson wusste nicht viel für den Grund warum er die Passagiere dabei hatte.
Er hatte mit seinem Schiff gerade die Randausläufer der Pegasusgalaxie erreicht, als er eine Funknachricht von Seefra erhalten hatte in der er gebeten wurde einen Planeten mit Stargate anzufliegen und dort wenn möglich seine Passagiere aufzunehmen.
Über die gesamte Flugzeit hatte er versucht heraus zu finden warum er sie befördern musste, bis sie ihm von dem Ausschuss erzählten.
Mit gemischten Gefühlen stand er dieser aussage gegenüber, da er an der Schlacht beteiligt war hieß es für ihn mit großer Wahrscheinlichkeit, das er auch Aussagen musste.
Seine Aussage würde mit großer Wahrscheinlichkeit nicht viel bringen, da er schon nach der Explosion seiner Atombomben flüchten musste.

Sie erreichten die Rückseite des Mondes und umrundeten diese und erhielten einen Blick auf die Erde, wo zu aller Verwunderung aller, die gesamte Flotte der Erde vorzufinden war.
In den Letzten Jahren war dies noch nie gewesen, da die verschiedenen Schiffe immer irgend einen Auftrag hatten.
Dieses Bild konnte nichts gutes bedeuten.
„Sir wir werden gerufen. Es ist die HMS Nelson. Sie sagen, wir sollen umgehend in die Umlaufbahn einschwenken und zu ihnen aufschließen, sie bringen dann Material zur Reparatur herüber.“ meldete der Funker.
„Danke. Funken sie noch die Spectre an damit sie unsere Gäste abholen könnten.“
„Aye, Sir.“

Kurz nach diesem Funkspruch kam die Nachricht, das ein Pelikan schon unterwegs sei um die Passagiere der Ark Royal zu überführen.
Manuel und Cindy gingen einige Meter hinter ihrer Vorgesetzten und unterhielten sich.
„Was glaubst du was mit uns passiert nach dieser Anhörung?“ wollte er von ihr wissen.
„Wenn alles gut geht können wir unseren Dienst wieder aufnehmen, wenn nicht schmeißen sie uns im hohen Bogen aus der Bundeswehr und halten uns unter ständiger Beobachtung. Wir könnten ja Geheimnisse verraten.“ antwortete er und machte Sarkastisch Gänsefüßchen in die Luft.
Es dauerte auch nicht lange bis sie im Hanger ankamen und den Pelikan besteigen, der sie ins Hauptquartier bringen sollte.

Der Flug erlief sehr ruhig, was auch daran lag, das keiner der Passagieren im hinterem Bereich des Pelikans etwas sagte.
„Sierra 19 erbittet Landeerlaubniss auf Landebahn 2. ETA 4 Minuten.“ funkte der Pilot zum Tower.
Nach dem er die Bestätigung erhalten hatte drosselte der Pilot das Tempo weiter und durchbrach die Wolkendecke die ihn bis her vor den Augen der Menschen unter ihm geschützt hatte.
Da sich die Kaserne wo sich das Hauptquartier der Spectre lag in einem weiträumigen Sperrgebiet lag war es für Pelikans nicht gefährlich hier unter den Wolken zu fliegen.
Mit einer Schleife brachte der Pilot die C-200 B auf die exakte Anflugrichtung und schon wenige Sekunden später setzte die Maschine auf.

Als der Pelikan still stand betrat der Co-Pilot des Fracht- und Passagierbereich und ging zur Heckluke.
„Danke das sie heute mit uns geflogen sind. Wir entschuldigen uns dafür, das wir ihnen leider keinen Kaffee servieren konnten. Die Kantine ist leider wegen leichten Beschädigungen geschlossen.“ sagte er und öffnete die Heckluke.

Die zehn Menschen an Bord nahmen ihre Seesäcke in die Hand und verließen den Pelikan und sahen sich nach einem LKW oder nach Wölfen um die sie abholen würden.
Diese kamen auch zusammen mit der Bodenmannschaft die den Pelikan weg brachte.
Nach dem alle Gepäckstücke verladen waren wurde sie zum Gebäude 16 gebracht.
Gebäude 16 war dafür zuständig den Papierkram zu erledigen, wenn Soldaten vom extraterrestrisch Einsatz wieder kamen.
Es dauert nicht lang bis jeder der zehn eine Legende plausible Erklärung für die lange Abwesenheit hatte falls er von jemanden der nichts vom Stargate wusste.

„Oberstleutnant Spinofa. Ich bin hier um sie und ihre beiden Teammitglieder zu General Heine und den anderen Ausschussmitgliedern zu bringen.“ sprach ein Mann in Zivil Laura von der Seite an.
„Ihnen auch einen schönen Tag. Wer sind sie? Was wollen sie? WAS FÄLLT IHNEN EIN MICH EINFACH SO VON DER SEITE AN ZU SPRECHEN?!!!!!“ entgegnete sie mit Lauter Stimme und Hochrotem Kopf.
Der Mann zuckte zusammen und versuchte etwas zu sagen doch entschied sich im letzten Moment dagegen.
„Frau Oberstleutnant. Soll ich ihnen einen Kaffee holen, bevor wir zu General Heine gehen?“ fragte Manuel seine Vorgesetzte ohne auch nur einen Blick zu dem noch immer unbekannten Mann zu werfen.
Manuel wusste, das der Oberstleutnant in letzter Zeit extrem gereizt war, was er auch verstand, denn er ertappte sich manchmal selber dabei das er gereizt war.
Doch was dieser Idiot von Mann gerade gebracht hatte lies auch bei ihm das Fass überlaufen, doch er zeigte es in dem Er ihm die kalte Schulter zeigte.
Auch wenn der Mann eigentlich nur der Bote gewesen war, gab es doch besser und vor allem nettere Methoden seine Arbeit zu verrichten wie Manuel fand.
„Gerne Feldwebel Pole. Die UHG oder die OHG müssten schon offen haben.“ antwortete Laura als sie auf ihre Uhr sah.
Zusammen ließen die drei Mitglieder von ST-1 den Mann stehen und gingen gemütlich ihres Weges.

TBC

PS: Mehr gibt es noch nicht, weil ich selber noch nciht mehr habe

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19 Dec 2011 13:29 #44942 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Meute (Staffel 2)
Schön das es hier weitergeht ;)

Immerhin brauchen die Tau'ri fanboys ja auch ne Story wo sie auf ihre Kosten kommen :lol: *duck und weg*

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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23 Dec 2011 17:26 #45151 by U.S.B
Replied by U.S.B on topic Die Meute (Staffel 2)
Da stimme ich dir zu :P

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31 Dec 2011 14:36 #45401 by frimi
Replied by frimi on topic Die Meute (Staffel 2)
So, hab mich mal durch die ganzen Kapitel durchgelesen und muss sagen, hat sich richtig schön entwickelt! :thumbsup:

Mir gefällt vor allem, dass die Deutschen hier selbstständig was auf die Beine Stellen und das Korrumpierte IOA hinter sich lassen! Auch wenn der Typische Army versucht, sich als Obermacho aufzuführen ;)

Im großen und ganzen warte ich auf die Fortsetzung.

Jetzt muss ich nur noch bei Tg und seiner Invasion mal Anfangen...^^

Wer lesen kann ist klar im Vorteil!
Wer suchet der findet! FAQ

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08 Jan 2012 14:07 #45664 by U.S.B
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S02XE12 Teil 2

Mit einer dampfenden Tasse Kaffee betrat Laura den Besprechungsraum in dem der Ausschuss saß.
„Oberstleutnant Spinofa meldet sich wie befohlen.“ sagte sie laut in den Raum hinein wo mit sie sich de Aufmerksamkeit aller gesichert hatte.
„Setzen sie sich.“ sprach General Heine der am Kopfende des Tisches vor ihr saß.
Laura tat wir ihr befohlen und setzte sich an den Tisch, wo bei sie sich ein wenig unwohl fühlte bei so vielen Sternen auf den Schultern.

„Frau Oberstleutnant sie wissen ja warum wir hier sind: Operation Overlord. Wir würden gerne von ihnen wissen was bei dieser Großoperation schief gegangen ist.“ sprach ein Admiral.
„Natürlich Admiral. Die Normandy lag hinter einem Mond versteckt, als wir ein Schiff orteten das den Hyperraum verlassen hatte. Auf Grund der Tatsache das wir uns im Tarnmodus befanden hatten wir das Schiff nicht früher entdeckt und konnten es nicht richtig Identifizieren.“ fing Laura an.
„Also wussten sie nicht das es sich um ein Schiff der Erde handelte?“ fragte ein kanadischer General.
„Genau Sir. Das wurde uns erst klar, als wir eine Atomexplosion registrierten die mit einer Mark 8 übereinstimmte. Darauf hin befahl Colonel Lane, das wir dem Schiff zu Hilfe eilen sollten und General Dudmars ordnete den Start der Mission an, da unser Überraschungseffekt vorbei war.“
„Also sagen sie das die großen Verluste die wir erlitten haben nur auf den Befehl von Colonel Lane dem Schiff zu helfen hin geschehen sind?“ fragte der Admiral der als erstes gesprochen hatte.
„Nein Sir, das sage ich nicht. Wir hatten einen strickten Zeitplan für diese Operation, die damit angefangen hätte die Wraithschiffe im Orbit mit Atomminen in die Luft zu sagen. Auf Grund des zu frühen eingreifens waren die Minen nicht angebracht. Und wir mussten so kämpfen. Da viele der Schiffe über eine Großzahl von Jägern verfügten konnten sie damit die Bodentruppen angreifen.“ erklärte Laura die Dinge aus ihrer Sicht.
„Also hängt alles mit dem auftauchen der Ark Royal zusammen?“ fragte General Heine.
„Jawohl Herr General.“ antwortete Laura.
„Dann war es das Oberstleutnant sie können gehen.“ meinte der Admiral.

Verdutzt sah Laura zwischen den Generälen und den Admirälen hin und her.
Sie konnte nicht Verstehen warum man sie erst aus einer anderen Galaxie geholt hatte um sie dann keine zehn Minuten zu befragen.
„Was soll das heißen: Sie können gehen? Sie holen mich aus einer anderen Galaxie um mir Fragen zu stellen und dann das? Sie stellen mir ein paar Fragen und sagen das war es!“ machte sie ihrem Ärger Dampf.
„Oberstleutnant Spinofa! Beruhigen sie sich!“ befahl General Heine ihr, doch Laura dachte nicht ein mal daran.
„Sie zerreißen die Entscheidungen von General Dudmars hier einfach so ohne zu wissen warum er es getan hat. Sie alle wissen wie es im Gefecht ist, doch nichts über den Kampf in einer anderen Galaxie. Überlegen sie lieber zwei mal was sie am Ende entscheiden.“
„Es reicht Frau Oberstleutnant! Sie sollten lieber nicht unsere Entscheidungen in Frage stellen oder es wird nicht gut für sie ausgehen. Ich rate ihnen lieber sofort aus diesem Raum zu verschwinden und sich ab zu regen. Das war ein Befehl.“ wies Heine Laura im seinem Befehlston zurecht.
„Jawohl Herr General.“ sagte sie und verließ den Raum.

Seefra, Miras Zentral Kern

„Wo sind wir hier?“ fragte die eine Gestalt.
„Wir sind auf Seefra, einem der wenigen Orte wo man uns nicht entdecken kann?“ antwortete die andere Gestalt.
„Das verstehe ich nicht ganz Admiral. Warum sind wir hier? Ich dachte sie wollten mir zeigen warum es sich lohnt aufzusteigen.“ sprach die erste Stimme.
„Nicht ganz. Ich bin hier um ihnen zu zeigen warum sie nicht den unsrigen Weg gehen sollten. Zu mindestens jetzt noch nicht.“
„Kein wunder das keiner euch Antiker versteht. Ihr sagt Dinge die keinen Sinn ergeben.“
„Oh doch sie ergeben Sinn und jetzt kommen sie wir sind auf dem falschen Planeten um ihnen alles zu zeigen.“ sprach der zweite Mann und die beiden verschwanden in einem hellem Licht.
Mira die das ganze beobachtete hatte nickte mit ihrem Kopf und verriegelte einen Raum in der Forschungsanlage.
Sie würde in erst wieder öffnen wenn eine Entscheidung gefallen wäre.

Erde, Kaserne der Spectre

General Heine und die anderen Mitglieder des Komitees hatten alle Personen angehört die Auskunft über die Operation Overlord geben konnten und waren dabei alle zum selben Ergebnis gekommen.
„Sie hatten Recht Heine. Dudmars wusste wirklich was er tat. Wir hätten niemals an ihm zweifeln sollen. Seine Befehle waren alle Richtig und er konnte nicht tun um seinen Soldaten zu helfen.“ antwortete der kanadische General der am Anfang Laura ausgefragt hatte.
„Danke General McCloud. Doch das alle wirft bei mir eine neue Frage auf. Dudmars hat bevor wir die Operation genehmigt gesagt, das die Spectre noch nicht bereit für so eine Operation sein. Jetzt frage ich mich ob er nicht recht hatte.“
Heine machte eine Pause und überlegte wie er weiter machen sollte.
„Er meinte unsere beiden Nationen hätten sehr viel in dieser kurzen Zeit geschafft, meinte aber auch wir sind zwei unter vielen und schlug vor, das wir noch mehr Nationen an Bord holen.“
„Worauf wollen sie hinaus Heine?“
„Ich stimme Dudmars zu. Unsere beiden Nationen sind nicht genug, wir sollten noch mehr verbündete suchen.“
Die Anwesenden fingen auch sofort an wie wild zu diskutieren ob man noch mehr Nationen bräuchte oder nicht.

Dabei bemerkte keiner das zwei weitere Personen im Raum anwesend waren, wenn auch nicht wirklich für sie sichtbar.
„Sehen sie. Ihre Zeit ist noch nicht gekommen. Einige bei uns glauben das die Menschen auf dem Weg sind unseren Platz ein zunehmen und es besser als wir zu machen. Sie und die anderen beiden sind die Hoffnung zweier Galaxien. Ihnen werden die Menschen folgen wenn es so weit ist. Und es wird kommen das sie Folgen müssen.“
„Aber warum sind sie sich so sicher? Ich bin ein Mann. Was soll ich bitte schön ausrichten können?“
Der andere Mann lachte lauthals.
„Was sie ausrichten sollen? Sehen sie sich diese Menschen hier an. Sie haben erst nicht auf sie gehört und durch ihren Tot haben sie angefangen zu überlegen warum sie nicht auf sie gehört haben. Wenn sie zurück kehren können sie mehr bewegen als bei uns. Dort haben sie nicht diese ganzen Regeln die sie behindern. Sie haben die Wahl. Wollen sie etwas verändern oder wollen sie nur zusehen? Ihre Entscheidung.“

Bei ST-1

„Ich fasse es nicht. Wir sind nur für so einen Mist wieder hier hergekommen.“ fluchte Manuel und nahm einen Schluck seines Bieres.
„Politik.“ meinte Cindy darauf hin.
„Macht Geilheit.“ fügte Laura noch hinzu.
„Wie können sie nur denken, das der General mit Absicht die Operation gefährdet hat. Er hat das beste aus dieser Situation gemacht. Keiner von denen hätte anders gehandelt.“machte Manuel mit seiner Schimpftirade weiter, wurde aber durch das öffnen der Tür unterbrochen.

Niemand geringeres als General Heine hatte soeben die Bar betreten.
Er sah sich um und entdeckte sein bestes Team in der hintersten Ecke und ging zu ihnen.
„Bleiben sie sitzen.“ sagte er als die drei aufstehen wollten.
„Ich bin hier um ihnen die Entscheidung des Komitees mitzuteilen.“
Sofort setzten sich die drei wieder und warteten gespannt auf das Folgende.
„Wir kamen zum Schluss, das Alex nichts falsch gemacht hat, er wird nicht angeklagt. Des weiteren wurde beschlossen das die Normandy und Seefra einen neuen Kommandanten bekommen. Oberstleutnant Thomas Müller wird das Kommando auf Seefra übernehmen.“
Die drei Mitglieder freuten sich zu hören wer das Kommando auf Seefra übernahm, vor allem da es niemand geringeres war als eine Ehemaliges Mitglied von M-1.
„Er wir zusammen mit ihnen nach Seefra kommen sobald alles geregelt ist.“
„Wenn ich fragen darf wer wird das Kommando über die Normandy übernehmen?“ fragte Laura.
„Wir hatten eigentlich gedacht, das Colonel Lane diesen Posten übernehmen wollte, allerdings hat er abgelehnt. Er will lieber das Kommando über die neue Fregatte übernehmen so wie es geplant war. Bis wir einen neuen Ersten Offizier und einen Kommandanten befunden haben haben wir Oberst Beyer zur Amtierenden Kommandantin befördert.“
„Sir, was ist mit uns? Was wird aus ST-1?“ fragte Manuel.
„Bis sie ein neues Teammitglied gefunden haben sind sie für alle Außerplaetaren Missionen gesperrt. Sie werden solange auf Seefra bleiben.“
„Na toll.“ brummte Manuel.

Ein helles Licht erleuchtete die Bar und eine Gestalt in Flecktarn kam zum vor scheinen.
„Hey, Leute.“ sagte die Person bevor sie zusammen klappte.

Ende von Episode 12

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