So nach 28!! Stunden Arbeit und 7400 Wörter hier der Erste Teil von Karl.
S02XE02: Abtrünig Teil 1
Deutschland, Berlin
Im Sky-Hotel, war an diesem Abend die Hölle los. Im größten Festsaal, war eine riesige Menschen Menge anwesend. In den Saal passten was mehr als dreitausend Gäste. Am heutigen Abend war der Saal zu zwei Drittel gefüllt. Freuen in Abendkleidern, Männer ins schicken Anzügen waren dort vertreten, aber einen Großteil der Anwesenden hatte alle da gleiche an. Es waren die Ausgehuniformen des Deutschen Heeres und der Luftwaffe. Dazu kamen dann noch die Gegenstücke der Briten und der Amerikaner, wo bei bei denen auch mehrere Marines anwesend waren. Sie waren an diesem Abend gekommen um die gute Zusammenarbeit der Militärs zu feiern.
Unter ihnen war auch eine Abordnung des Bataillon Spezielle Operation.
Angeführt wurde diese kleine Gruppe von Brigade General Alexander Dudmars, neben ihm standen der Rest des ehemaligen Teams M-1, jetzt bekannt unter Foxtrot Two November. Doch seit wenigen Tagen bestand das Team nur noch aus drei Mitgliedern. Rebecca Dietrich hatte man nach Atlantis versetzt, weil man dort fähige Piloten brauchte.
„Ich hasse es!“ fluchte Cindy kaum hörbar und zupfte an ihrem geliehenen Abendkleid.
„Genies es, solang es noch geht,“ flüsterte Laura ihr zu „Denn wann kannst du den mal schon mal auf so eine Feier und bekommst alles um sonst sogar das Kleid.“
„Das ist es ja, ich wollte nicht hier hin und ich mag keine so eleganten Kleider. Ich wäre lieber in Uniform hier auf getaucht.“ kam es von Cindy zurück, die noch immer an ihrem Kleid zupfte.
„hier wird nicht gemeckert, sonder gelächelt. Verstanden?“ mischte sich nun der General ein, wo bei er das letzte Wort mehr als Witz meinte.
Die Beiden Damen nickten und mischten sich unter das Volk. Der General wollte es ihnen nachmachen, als mehrere Politiker auf ihn zukamen.
'Das kann ja heiter werden.' dachte er, denn diese Politiker gehörten zu einer Gruppe von Personen die Gerne gewusst hätten wo für Milliarden heimlich aus den Staatskassen in ein Projekt seiner umgeleitet wurden.
„General Dudmars,schon sie hier zu sehen.“ sagte Herr Aqua, einer der Rädelsführer dieser Gruppe.
„Die Freude ist ganz meiner Seits.“ antwortete Alex gespielt Freundlich.
„Wie geht es ihnen denn heute so und wie geht es ihren Männern?“
So etwas scheinheiliges hatte Alex schon lange nicht mehr gesehen. Er wusste, das der Mann vor ihm viel Einfluss hatte, doch das war ihm egal, ihn nervte dieser Type mit seiner Art einfach.
„Warum sparen wir uns den Smaltalk einfach und kommen zur Sache. Meine Antwort lautet noch immer NEIN. Wenn sie mich jetzt entschuldigen würden ich habe wichtigeres zu tun.“
Ohne sich zu verabschieden drehte Alex ihnen den Rücken zu und verschwand in der Menge. Zurück ließ er eine Sichtlich Wütende Gruppe von Menschen.
Sein nächster Weg führte ihn zur kleinen Baar des Saales, wo er sich auf einen Freiern Hocker setzte.
„Ich Bier.“ sprach er um Barkeeper.
Dieser nickte ihn als Zeichen, das er verstanden hatte zu und ging das Bier holen. Kurz drauf er schien er mit einem Glas voll mit der Brauen Saft in der Hand bei Alex und stellte das Glas ab. Alex nickte ihm zu und nahm einen großen Schluck des Getränkes.
„Sie haben sich ja nicht verändert Oberst...“ sprach der man neben ihm.
USA, Washington, Pentagon zur Selben Zeit
Im Pentagon herrschte das pure Chaos. Vor wenigen Minuten hatte General O´Neill die Mitteilung bekommen, das aus der Werft in Alaska ein Raumschiff gestohlen wurde und das auch noch von seinem Kommandanten. Seit er diese Meldung bekommen hatte machte er alle seine Mitarbeiter verrückt.
„Simmons, nehmen sie Kontakt zur Apollo auf, sie soll versuchen...“ fing O`Neill an, als ein weitere Airmen den Raum betrat. „Milano, rufen sie die Generäle zusammen es ist wichtig.“
Wenige Räume vom Büro des Generals entfernt arbeitetet Rund zwanzig Soldaten und Zivilmitarbeiter dran die HMS Nelson das neueste Schiff der 303er Klasse aufzuspüren. Man wusste, das die Nelson noch nicht in den Hyperraum gesprungen war, denn man hatte Sensoren die einen derartigen Energieanstieg sofort Regestrierten hätten. Mehrere der Personen Glaubten, das sich der Kommandant sich samt des Schiffes hinter einem der Planeten versteckte und wartete, bis er gänzlich im Planetenschatten war und somit für die Sensoren nicht mehr auf zu spüren war.
Doch anscheinend hatte man sich geirrt, denn in der nähe des Mondes öffnete sich ein Hyperraumfenster und ein Schiff tauchte Kurz auf den Sensoren auf.
„Melden sie dem General, das Schiff ist gesprungen. Kurz 126,45 zu 56,1.“
Kurz drauf stürmte ein Wütender General durch das Pentagon, gefolgt von mehrere Soldaten, auf den Weg zum Besprechungsraum. Mit Schwung öffnete der General die Tür, es sah aber mehr danach aus, als ob er sie auf geschlagen hätte.
Im Raum herrschte eine gedrückte Stimmung. Die rund fünfzehn Offiziere die um den Runden Eichentisch saßen machten alle ein Gesicht wie Siebentage Regen. Nur der Britische General übertrumpfte alles.
„Wo ist General Heine?“ fragte O´Neill.
„Sir, der General ist krank und ist in Deutschland und seinen Vertreter sollte erst Morgen kommen.“ kam es von einem Captain hinter O´Neill.
„Rufen sie General Dudmars an und sagen sie ihm ich will eine Videoleitung und zwar Pronto.“
Sky-Hotel, Berlin
„Wenn das nicht mal Gunnery Sergeant Mike Hernandez ist. Wie geht’s dir alter Knabe?“ fragte Alex und drehte sich zu dem Mann neben ihm an.
„Erstens heißt es jetzt Sergeant Major und zweitens wer von uns ist hier alt? So viel ich weiß bist du “nur“ vier Tage jünger als ich.“ antwortete Hernandez breit grinsend.
Alex sah zum Barkeeper, der ein paar Meter von ihm entfernt stand, zeigte erst auf sein Bier und dann auf Hernandez. Kurz darauf kam er mit einem weiterem Bier für Mike an.
„Was machst du eigentlich hier?“ fragte Hernandez ihn.
„Ich bin mit einer kleinen Abordnung meines Stabes hier um die Besten der Besten, der Bundeswehr zu Repräsentieren. Offiziell. Inoffiziell sind wir hier um Eindruck zu Schinden und uns zu entspannen.“
Doch Mike hörte ihm nicht mehr zu, denn er hatte ein Frau in einem Rücken freiem enganliegendem blauen Kleid erblickt. Langsam drehte er sich wieder zu seinem Freund um.
„Hast du die gesehen?“ fragte er ihn und zeigte auf die Frau.
„Du solltest besser die Finger von ihr lassen...“ doch Hernandez war schon auf dem weg zu ihr.
Der General konnte ihm nur noch hinterherschauen. Doch er konnte nicht sehen, was bei den beiden vorging, denn ein Mann stellte sich vor ihn.
„General Alexander Dudmars?“ fragte der Mann.
„Wer will das wissen?“ blaffte Alex ein wenig versäuert zurück.
„Sir, ich bin Captain Conner, USAF. Ich wurde von General O`Neill beauftragt, sie hier abzuholen und in unsere Botschaft zu bringen. Für eine Viedokonferrenz. Es ist dringend.“
„Ich komme sofort, aber wir fahren in die Wilhelm Straße 8. Von dort werde ich an der Konferenz Teilnehmen, so wie meine Männer.“
„Wie sie meinen Sir. Ich warte vor der Lobby.“ mit diesen Worten entfernte sich Conner vom General.
'Warum musste Heine auch jetzt krank werden?' dachte Alex und machte sich auf die Suche nach seinem Team.
Wo die erste Person war wusste er ja schon. Also erhob er sich von seinem Stuhl und ging in die Richtung in die kurz zu vor Hernandez verschwunden war. Und wie er es erwartet hatte, stand er neben der Frau und versuchte sie offenbar zu einem Drink zu überreden.
„...und wie wäre es mit einem guten Tropfen Wein?“ fragte er hoffnungsvoll.
„Las es Mike, die Dame wird vielleicht was mit dir trinken, mehr aber auch nicht,“ unterband Alex die Flirt versuche seines Freundes. „Nicht war Oberstleutnant Spinofa?“
Die Frau drehte sich um und es war wirklich Oberstleutnant Spinofa. Beide so wohl sie als auch der General konnten ein Grinsen nicht unterdrücken, als sie sahen wie Hernandez der Kiefer runter fiel.
„Ja wohl Herr General. Ich flirte nur mit meiner Besserenhälfte.“
„Dann ist ja gut. Trommel sie die Truppe zusammen. Es gibt Arbeit.“ sprach er und wand sich na Mike. „Hernandez, hast du heute noch etwas vor?“
„Eigentlich nicht.“ antwortete der angesprochene.
„Dann kommst du auch mit. Jetzt arbeitest du für mich.“
Keine fünf Minuten später stand das gesamte Team plus Eins vor der Lobby des Hotels und wartete auf Captain Conner. Dieser erschien auch recht schnell und führte die fünf zu einem schwarzen Hummer.
„Wir kommen in fünf Minuten am Ziel an.“ sprach der Captain vom Beifahrersitz.
Und wirklich keine fünf Minuten später standen die fünf vor einem mittelgroßen Haus das mehr als nur herunter gekommen war. Mehrere Fenster waren mit Brettern abgedeckt, die Fassade bröckelte schon fast gänzlich ab und das Dach schien mehr als nur undicht.
„Wo sind wir nur hier gelandet? Da war selbst die Party noch unterhaltsamer.“ kam es sarkastisch von Cindy.
Der General führte die Gruppe zur Haustür. Er drückte auf die Klingel und wartete. Es verstrichen mehrere Sekunden, bis man eine Weibliche Stimme durch die Gegensprechanlage hörte.
„Ja bitte?“ fragte die Stimme unfreundlich.
„Hier ist Brigade General Dudmars. 210771D40913. Autorisierung: Schattenläufer.“
Es klickte ein paar mal in der Leitung, bis die Stimme wieder kam.
„Schattenläufer bestätigt. Willkommen im Wespennest, Herr General.“ sagte die Stimme.
Mit einem leisen Summen öffnete sich die Haustür und die Wartenden traten ein, nur im vor einer weiteren Tür zu stehen. Erneut summen schloss sich die Tür durch die sie gerade gekommen waren wieder. Als diese sich geschlossen hatte ertönte ein Zischen, wie als ob Luft aus einem Luftballon entwich. Hernandez erkannte als erster wo das Geräusch herkam.
„Das ist eine Luftsachläuse.“ sagte er verblüfft.
„Jup.“ war die knappe Antwort von Alex.
Er achte einen schritt auf die zweite Tür zu, als diese sich wie von Geisterhand öffnete in dem sie in die Rechte Wand fuhr. Der Anblick der sich ihnen bot war mehr als nur verwirrend. Sah das Haus von außen noch so herunter gekommen aus, verbarg es im inneren Hightech pur. Überall standen Computer und Bildschirme. Es gab mehrere Weltkarten auf denen allerhand Sachen Markiert waren. An einer Wand hingen Bilder von auf der ganzen Welt gesuchten Personen.
„Wow.“ kam es einhellig aus den Mündern der Erstaunten.
Alex sah sich kurz um als ob er jemanden suchen würde.
„Ah, da ist er ja.“ nuschelte er und ging auf einen Mann zu, der mit dem Rücken zu der kleinen Gruppe stand und sich über einen Bildschirm beugte.
„Oberst Adama, schön sie wieder zusehen. Lange her.“ sprach Alex den Mann an.
Der angesprochene drehte sich zu um. Jetzt konnte man etwas von seinem Gesicht erkennen. Der Oberst war von seiner Erscheinung her um die Anfang fünfzig.
„Herr General, und so sieht man sich wieder nicht war Lausbub?“
„Natürlich Herr Griskram. Spaß bei Seite, ist die Videoübertragung schon Online?“
„Ich mag zwar alt sein, aber ich bin nicht SO langsam. Raum 101.“
Alex bedankte sich und schüttelte dem Oberst noch kurz die Hand bevor er sich an seine Gruppe wand.
„Mit kommen.“
Zusammen gingen sie in den ersten Stock und machten sich auf die Kurze Suche nach Raum 101. Manuel fand den Raum als erster und öffnete auch schon die Tür. Ein kurzer Blick in den Raum, lies ihn auf den General warten.
„Sir, ich glaube sie sollten zuerst in den Raum gehen.“ sagte er zögerlich.
Der General sah ihn nur kurz verwirrt an betrat dann aber den Raum um sofort von einem Gigantischen Abbild von General O´Neill empfangen zu werden. Der Bildschirm auf dem man O`Neill sah, war 3 mal 6 Meter Groß und O´Neill stand offen bar direkt vor der Kamera und aß genüsslich ein Stück Kuchen.
Alex räusperte sich kurz und sah wie der General am anderem Ende der Leitung den Kuchenteller abstellte
„Hätten sie sich nicht noch ein wenig Zeit lassen können? Das ist Käsekuchen.“
So ein Spruch war üblich für den Drei Sterne General der USAF. Auch dieses mal wurde er aber sofort wieder ernst.
„Ich habe sie alle rufen lassen, weil heute … nun ja … der Fall X eingetreten ist. Eins unserer Raumschiffe wurde entführt.“ kam O´Neill sofort auf den Punkt.
Mit dem Ende dieses Satzes brach ein Getuschel auf beiden Seiten der Leitung aus.
„Ein Schiff entführt?“ oder „Wer hat den die Mittel dazu?“
„Sir, soll das ein Schlechter Witz sein?“ fragte ein Französischer General.
„Nein, das ist mein voller Ernst,“ antwortete O´Neill „Vor weniger als zwei Stunden wurde aus unserem Dock in Alaska ein Schlachtkreuzer der 303er Klasse gestohlen.“ erklärte der General.
„Sie meinen doch einen Leichten Kreuzer der 303er Klasse?“ mischte sich ein Russischer Oberst ein.
„Ja, ich kann mich noch nicht an die neue Bezeichnung gewöhnen.“ meinte O´Neill.
Was der General meinte war, das man vor kurzem beschlossen hatte die Schiffe der 303er Klasse auch Prometheus-Klasse genant in die Schiffsklasse der leichten Kreuzer ein zu Ordnen, da sie Schiffen der BC-304 Klasse unterlegen waren. Ob wohl viel Personen, vor allem Politiker der Meinung waren man sollte eine Flotte die nur aus Schlachtkreuzern der Deaderlus-Klasse zu Bauen, hatten die meisten Militärs darauf bestanden eine ausgewogene Flotte zu bauen, was hieß auch kleinere Schiffe zu bauen.
„Aber wir kommen von Thema ab. Die HMS Nelson wurde von ihrem Kommandanten Colonel James Lester entführt. Wir glauben, das der Colonel in Verbindung zu einer Trust-Zelle in Europa steht. Diese Zelle besteht aus einer Gruppe von Ex-Militärs, die früher für Colonel Harry Maybourn gearbeitet hat. Es ist uns bekannt, das Maybourn Informationen über mehr als nur einen Antiker Planeten hatte. Wir gehen davon aus, das Lester sich auf dem Weg zu einem der Planeten befindet. Ein SG-Team ist schon auf dem Weg um Maybourn zu befragen.“
O´Neill machte eine Pause um einen Schluck Wasser zu sich zu nehmen.
„Aber selbst wenn wir die Koordinaten des Planeten hätten, haben wir kein Schiff hier was die Nelson abfangen kann,“ er sah zu Alex. „Oder ist der Prototyp der F-1100 Klasse schon Einsatz bereit General Dudmars?“
Alle Gesichter hatten einen hoffenden Blick als sie Alex ansahen. Die F-1100 Klasse oder auch Nebulon-Klasse genant war das neues Projekt Deutschlands und sein Teil an der Verteidigung der Erde. Bei dieser Schiffsklasse handelte es sich im Rund 150 Meter langes, 65 Meter breites und 50 Meter hohes Raumschiff. Von der Form her erinnerte das Schiff ein wenig an die Nebulon-B-Fregatte aus StarWars, nur das die Vordersektion der Teil fehlte der nach unten ging.
„Sir, ich muss ihnen leider mitteilen,das der Prototyp bei einer Explosion vor wenigen Tagen beschädigt wurde und somit sich die Fertigstellung um Monate verzögert. Aber wir sollten vielleicht die Tok´ra oder die Freien Jaffa um Hilfe bitten.“
„Wir werden sehen. O´Neill Ende.“
Mit diesen Worten wurde die Videoverbindung unterbrochen. Alle sahen sich schockiert an, denn das war mal was neues. Wann wurde denn schon mal ein Raumschiff der Erde entführt und vor allem von seinem Kommandanten? Der General wand sich an Hernandez.
„Willkommen in meiner Welt. Willst du den Job?“
„Hallo, da fragst du noch? Raumschiffe? Aliens? Wo muss ich unterschreiben?“
Just in dem Moment kam ein Feldwebel mit einem dicken Bündel Papieren in der Hand in den Raum.
„Herr General sie wollten die Erklärung haben?“
„Danke legen sie sie da auf den Tisch.“ meinte Alex und deutete auf den Tisch hinter sich.
Mit der anderen Hand hielt er einen Stift vor Mikes Gesicht. Dieser nahm den Stift und unterzeichnete die Verschwiegenheitserklärung ohne sie auch nur ansatzweise zu lesen.
„Ich will ja niemanden den Spaß verderben, ABER wie wollen wir und die Nelson wieder holen?“ fragte Manuel.
„Genau, das IOA wird doch niemals unsere Verbündeten Fragen und das nächste Schiff ist wie eben schon gesagt zu weit entfernt.“ meinte Cindy.
„Wie heißt es so schön Privileg des Kapitäns?“ Fragte Alex wissend.
Auf diese Aussage erhielt er nur verwirrte und Fragende Blicke.
„Wenn die Damen mir folgen würden.“ sagte er und machte eine einladende Geste.
Die Gruppe ging wieder runter ins Erdgeschoss auf, dort hin wo eben noch Oberst Adama gestanden hatte. Doch zu aller Überraschung stand dort nicht nur der Oberst sondern auch Oberstleutnant Maria Bayer Kommandantin der 102. Suicide Kings. Sofort salutierte sie vor dem General.
„Sir, wenn sie bereit sind können wir los fliegen. Der Pelikan ist auf getankt und bereit.“ meldete Zackig.
„Dann wollen wir mal.“
Bayer nahm einem dem Helm der vor ihr auf dem Boden lag wieder auf und ging wieder auf die Treppe zu die sie eben hinunter gegangen waren. Oben angekommen wand sie sich nach Recht und ging den Gang entlang. Am Ende des Ganges war eine Stahltür angebracht. Mit Schwung öffnete sie die Tür. Hinter der Tür kam eine weitere Treppe, die weiter nach Oben führte zum vor scheinen. Entschlossen nahm sie immer Zwei Stufen auf ein mal nach oben. Diese Treppe war fast doppelt solang wie die die sie zuerst genommen hatten. Doch auch hier kamen sie recht bald an eine weitere Tür. Auf der Linken Seite war ein Touchscreen au dem ein Zahlenfeld abgebildet war. Queen Tippte eine Reihe von Zahlen ein und die Tür öffnete sich zischend.
Nach dem alle das Dachbetreten hatten sahen sie sich , konnten aber keinen Pelikan entdecken.
„Tarnung.“ war die Antwort die sie von Maria bekamen. Bevor sie einfach so mir nichts dir nichts verschwand. Ohne mit der Wimper zu zucken ging der General als erstes durch das Tarnfeld. Er spürte eine sanftes Kribbeln auf der haut, als er durch das Feld schritt. Kurz nach ihm durchschritten auch die Restlichen Personen das Feld und fanden sich im ihnen vertrauten Passagierbereich eines C-200 wieder. Einzig und allein Mike Hernandez war fasziniert von dem Anblick. Während sich Laura, Manuel und Cindy auf die Sitze setzten gingen Hernandez und der General ins Cockpit. Hernandez sah sich her genauestens um, um ja nichts zu verpassen. Der Pelikan wurde leicht durch geschüttelt als er vom Dach abhob.
Maria hielt den Vogel mehrere Meter über dem Dach im Schwebeflug und sah den General Fragend an.
„Was sehen sie mich den so an? Habe ich was im Gesicht?“ fragte dieser.
„Nein Herr General, nur würde ich gerne unser Flugziel wissen, damit ich die Koordinaten auf dem Navigationsrechner holen kann.“
„Süddeutschland, Alpen. Kurz vor der Österreichischen Grenze. Koordinaten sind...“
während Alex ihr die Koordinaten sagte Tippte sie diese auf der Tastatur vor ihr ein. Las er geendet war Rechnete der Navigationscomputer kurz die Zahlen durch und gab ihr eine Ankunftszeit.
„Ankunft in einer Stunde.“
Alpen, Irgendwo im Nirgendwo
Vor rund zehn Minuten war der Pelikan auf einem Alten und verwittertem Hubschrauberlandeplatz gelandet und hatte dort seine Passagiere ausgeladen und war sofort wieder abgeflogen. Ob wohl es Sommer war es hier zweitausendfünfhundert Meter über Normal Null , mit 4 Graf doch ein wenig Kalt. Hätten sie nur ein kurzen weg gehabt, oder wären sie von einem Wagen abgeholt worden wäre das ja kein Problem, aber Nein sie mussten zu Fuß laufen.
Weiter Zehn Minuten später kamen sie an eine Steile Felswand, die offenbar ihr Ziel gewesen war.
„Sie wollen doch nicht sagen, das wir jetzt DA hoch klettern müssen?“ fragte Manuel und zeigte auf die Fels wand.
„Wenn du so fragst, ja wir müssen da hoch, aber ich nehme lieber den Aufzug.“ antwortete der General grinsend.
Die vier sahen ihren Freund und Vorgesetzten an, als ober nicht mehr alle Tassen im Schrank hatte. Hier mitten im Nirgends wo sollte es einen Aufzug geben? Das sie nicht lachten. Aber der General hatte sie ja mit Absicht hier her geführt, deshalb musste es hier ja etwas geben, dachten die Vier.
Bevor sie einen Weiteren Gedanken fassen konnten Teilte sich der Fels vor ihnen und es erschien eine Tür mitten in der Steilwand. Gemütlich mit einer Dampfenden Tasse Kaffee in der Hand erschien Oberst Stefan Bartels, ehemaliger Erster Offizier der Bismarck II in der Tür.
„Habt ihr euch verlaufen oder was kann meine Wenigkeit für euch tun?“ fragte er seelenruhig.
„Als erstes kannst du uns allen einen Kaffee geben und dann die Nebulon und die Akira startklar wachen wir laufen aus!“
Dreihundert Meter unter dem Erdboden, Hanger
„Ich glaube es ja nicht. Du hast gelogen, von wegen der Prototyp wurde beschädigt. Hier steht er doch in voller Pracht vor uns und ist sogar einsatzbereit.“ kam es von Laura.
Vor ihr Stand eine Komplet fertig gestellte F-1100 Fregatte. Am Bug, wo bei Normalen Schiffen die Registriernummer beziehungsweise der Name stand, stand in großen weißen Buchstaben auf Schwarzem Grund Nebulon.
„Ich habe nicht gelogen, der Prototyp ist beschädigt worden. Die Nebulon und die Akira sind ebenfalls Prototypen. Die Akira ist eine Flugabwehrfregatte, ihre Bewaffnung ist Hauptsächlich auf die Bekämpfung von Jägern ausgelegt. Die Nebulon auf den Kampf gegen Kreuzer, dafür hat sie mehr Raketen und Abschussrampen an Bord wie die Akira.“
„damit wollen wir die Nelson einholen? Sie hat doch mehrere Stunden Vorsprung.“ sagte Cindy.
„Das wird kein Problem für uns sein. Die Fregatten der F-1100-Klasse haben über züchtete Sublichtantriebe und Hyperantriebe. Sie sind schneller als jedes uns bis jetzt bekannte Raumschiff. Wir könnten Theoretisch die Strecke Erde Atlantis in weniger als zwölf Tagen schaffen, während eine BC-304 achtzehn Tage benötigt.“ erklärte Bartels.
„Genug geredet, sonst wird ihr Vorsprung noch größer. Wir heben ab.“
Die Brücke der Nebulon war anders aufgebaut, als sie es bis hier kannten. Die Brücke befand sich im Hinteren Bereich des Schiffes. Man hatte wie auch bei Schiffen der 303er oder 304er Klasse der Amerikaner auf der Brücke in Fenster. Vor dem Fenster waren zwei Konsolen angebracht. Die eine gehörte dem Steuermann und die andere dem Waffenoffizier. An den Wänden links und recht vom Fenster waren weitere Stationen, zum einem waren dort die Sensoren unterbracht und eine Maschinenstation. Der „heiße Stuhl“ wie man den Platz des Kapitäns nannte stand hinter den Konsolen des Navigators und der des Waffenoffiziers in der Mitte des Raumes.
Alex setzte sich auf den Platz des Kapitäns, während Bartels das selbe auf der Brücke der Akira machte.
„Endlich mal ein bequemer Stuhl. Nicht so was was wir auf der Bismarck hab... hatten. Verbesserte er sich.
Kurz nach dem er sich auf seinen Platz gesetzt hatte strömten mehrere Soldaten auf die Brücke. Ein Hauptfeldwebel setzte sich an den Platz des Steuermannes, ein Leutnant an den Platz des Waffenoffizieres, während sich mehrere Oberstabsgefreite. Als letztes Betrat ein Hauptmann die Brücke.
„Herr General, Hauptmann Ellers meldet: Schiff klar zum Auslaufen.“
„Danke Hauptmann. Ich nehme an sie sind der Erste Offizier?“ fragte Alex.
„Jawohl Herr General.“
„Hinter mir ist Foxtrott 2 November. Sie werden unter meiner Führung und den KSK-Soldaten die Nelson Aufbringen.“
Ellers nickte zum Zeichen das er verstanden hatte. Eigentlich wollte er protestieren, das der General das Kommando über den Entertrupp übernahm, aber er war ja nur ein Hauptmann, da sollte man keinem General widersprechen.
„Steuermann, wir laufen aus. Funker Start melden und Befehl zur Öffnung der Hangertore übermitteln. Waffenkontrolle: Tarnung aktivieren.“ befahl Alex ohne einmal Luft zu holen.
Unterdessen hatten sich Hernandez, Laura, Cindy und Manuel in die hinterste Ecke der Brücke verzogen wo sie nicht stören würden und flüsterten.
„Ich wette zwanzig Euro, das er es macht.“ flüsterte Cindy leise.
„Was soll er machen?“ fragte Hernandez.
„Ich bin dabei.“ sagte Manuel.
„Ich auch. Ich sage aber er macht es nicht.“ meinte Laura.
„Was soll er machen oder auch nicht?“ fragte Hernandez schon wieder.
„Hast wohl gesagt, wenn er es macht, schläft er auf dem Sofa?“ meinte Cindy an Laura gewannt.
Diese allerdings sah ihre Freundin nur schief an und meinte: „So was berede ich nicht in der Öffentlichkeit.“
Die Stimme des Funkers unterband jegwedlichen erwiederungs Versuch von Seitens Cindy.
„Sir, Hangertore öffnen sich. Startfreigabe erteilt.“
„Na dann. Energie!“ beim letzten Wort machte er die wohl bekannteste Geste der Filmgeschichte. Er streckte seinen Arm aus und Zeige durch das Fenster auf die Hangertore.
Die Brückenbesatzung sah ihn an, als ob er irgend etwas im Gesicht hatte, fingen dann aber trotz dem an zu lachen.
Cindy und Manuel streckten triumphierend ihre Fäuste in die Luft, während Laura den General nur böse an sah und flüsterte: „Die Couch ist dein.“
Während sie das von sich gab fing das Deck unter ihren Füßen an zu vibrieren.
Im Hanger koppelten Verbindungsschläuche ab, die Die die Schiffe Bis her mit Energie versorgt hatten. Einige vielen zu Boden, andere fuhren ihn ihre Halterungen. Zentimeter um Zentimeter kämpften sich die beiden Schiffe gegen die Schwerkraft der Erde an. Immer schneller gewannen sie an Höhe. Es wäre bestimmt ein Majestätischer Anblick gewesen, wie die beiden Fregatten aus dem Boden flogen und sich weiter auf den Weg zum Himmel machten, wäre da nicht die Tarnung und die Geheimhaltung.
Jeder der in der nähe eines Fensters stand beobachtete wie die Erde unter ihnen immer und immer kleiner wurde und sich das blau des Himmel langsam in ein Schwarz verwandelte. Schließlich sah man die Sterne und die Erde als blaues Juwel unter ihnen. Doch auch diese wurde schnell kleiner, als die beiden Schiffe auf Kurs Richtung Mondhinterseite gingen.
Da offiziell ja die Schiffe nicht existierten konnte man nicht einfach im Erdorbit in den Hyperraum springen, also flog man den Mond an um im Sensorenschatten der Erde in den Hyperraum zu springen. Alex hatte den Steuermann angewiesen so dich über dem Mond zu fliegen, das man einen schönen Blick auf diesen. Es war jedoch ein anderer Grund für diesen Tiefflug. Man wollte das geringe Magnetfeld des Mondes dazu nutzen den Hyperraumeintrit noch weiter zu verschleiern. Man hatte von der Erde aus dafür gesorgt, das keine der im Moment im Einsatzbefindelichen Mond Sonden die Fregatten erkannte.
Kaum waren die beiden Schiffe im Sensorenschatten des Mondes befahl Alex auch schon den Sprung in den Hyperraum. So begann die Verfolgung der Nelson.
„Wenn wir die Nelson auf den Sensoren haben will ich informiert werden, keine Aktionen ohne meinen ausdrücklichen Befehl. Ich bin in der Messe Hauptmann sie haben die Brücke.“
Alex stand aus seinem Stuhl auf und ging Richtung Schott.
Nahe eines Unbekannten Planeten, HMS Nelson
„Also Mr. Crimbel, das soll also dieser Sagen umworbene Planet sein, von dem sie mir erzählt haben?“ fragte ein Mann ende vierzig der am Brückenfenster der Nelson stand, den Mann neben sich.
„Ja Colonel, das ist Cosmoscasus. Colonel Mayborne hatte uns damals nicht die Koordinaten gegeben, da er nicht wusste ob er uns so weit trauen konnte. Kurz bevor ich dann auf meine letzte Mission unter ihm angefangen habe hat er mir anvertraut wo ich die Koordinaten finden würde und was auf dem Planeten sein sollte.“ erklärte der Mann.
„Sie wissen also nicht was dort unten ist und dafür habe ich mein Schiff gestohlen?“ kam es empört von Lester.
„Ganz und gar nicht Colonel. Laut den Aufzeichnungen des Colonel gibt es dort unten „Eine Quelle der Macht und des Wissen.“ Seine Worte nicht meine. UND nach alle dem was wir über die Antiker wissen könnte sich dort unten es was verbergen, was an den Antikeraußenposten auf der Erde heran kommt oder ihn sogar übertrifft.“
Colonel Lester schwieg einen Moment bevor er wieder aus dem Fenster schaute auf den Planeten vor ihm.
„Ich hoffe sie haben recht, wenn nicht können wir nicht mehr zurück auf die Erde und die Crew wird Rebellieren.“
Mit dem letzten hatte Lester den Wunden Punkt des planes getroffen. Die Crew der Nelson wusste nicht, das Lester mit Hilfe von Crimbel das Schiff entwendet hatte. Der Colonel hatte der Crew gesagt, das sie einen Geheimauftrag hätten und sofort aufbrachen müssten. Sie hatten alles für den Start vorbereitet. Lester hatte den Befehl erteilt, keine Funksprüche zu Senden oder Empfangen, die nicht mit dem Richtigen Code übermittelt wurde. Auch hatte er Crimbel und sein Team als ein Team von Spezialistin der Crew vorgestellt, die an ihrem Zeil ihre Arbeit verrichten sollten.
Doch es war nicht ganz so gelaufen wie geplant. Kurz nach ihrem Start war der Funker ihnen auf die Schliche gekommen, als er einen der Funksprüche an die Nelson gehört hatte darauf hin war er zum Ersten Offizier gegangen der dann zum Colonel gekommen war und ihn auf die Richtigkeit dieser Funksprüche zu befragen. Kurz darauf waren sowohl der Erste Offizier und der Funker in die Brig bzw. auf die Krankenstation gekommen und außergefecht gesetzt worden.
Mittlerweile kam es einigen aus der Crew merkwürdig vor, das angeblich der Funker sich mimt dem Ersten Offizier geschlagen hätte. Vor allem da keiner irgend ein Anzeichen eines Streites mitbekommen hatte. Was ihnen am merkwürdigsten vorkam, war die Tatsache, das diese „zivilen Experten“ anscheinend jedem über die Schulter schauten damit diese ja nichts Falsches machen konnten.
So kam es, das sich mehrere Offiziere und andere Crewmitglieder heimlich in einem der Frachträume Trafen.
„Sir, was halten sie von der ganzen Sache? Wir bekommen einen Geheimauftrag, sollen jeglichen Funkkontakt unterlassen und dann diese „Zivilen Mitarbeiter“. Hier stimmt doch etwas nicht.“ sprach ein Squadron Leader das aus was alle dachten.
„Sie haben recht, hier stimmt etwas nicht. Und zwar gewaltig. Der angebliche Streit zwischen dem Ersten Offizier und Mensfield hat auch etwas damit zu tun. Ich würde fast behaupten Mensfield hat einen der Funksprüche der erde gehört und ist dann zum XO gegangen.“ meinte der CAG (Commander of the Air Groupe).
„Wir sollten etwas unternehmen.“ meinte der Kommandant des Royal Marines Commando Kontingents an Board der Nelson, Major Andrew Potts.
„Immer mit der Ruhe Major. Ich weiß ja das sie und ihre Leute voller Tatendrang sind, aber sie sprechen hier von Meuterei. Sie wissen das das Verrat gleich kommt.“ meinte Wing Commander Samuel Roslin.
„Sir, mit allem gebotenem Respekt: Das ist mir egal! Ich weiß das hier etwas nicht stimmt, ich habe dafür einen siebten Sinn und ich habe mich selten geirrt.“
Es entstand ein schweigen zwischen den Personen. Jeder dachte über das eben gesagt nach. Denn es wurden wahre Worte gesprochen. Der Colonel benahm sich merkwürdig seit er ihnen von diesem Geheimauftrag erzählt hatte. Und dieser Mr. Crimbel war über all wo auch der Colonel war, als ob er ein Auge auf ihn warf. Bevor wieder jemand etwas sagen konnte kam eine durch sage durch die Schiffsinternekommunikation: „Der CAG meldet sich umgehend auf dem Flugdeck. Wiederhole der CAG wird auf dem Flugdeck benötigt.“
„Das bin dann ja wohl ich.“ meinte der CAG grinsen. „Wenn ihr etwas beschlossen habt sagt es mir. Noch ein Tipp am Rande: Sprecht erst mit dem XO wenn er wach ist oder mit Mensfield.“
und schon war er verschwunden.
„Er hat recht, wir sollten mit einem der beiden Reden.“ meinte Roslin.
„Ich geh zu Mensfield.“ meinte Potts.
An Bord der Nebulon
an Bord der Nebulon war im Moment nicht sehr viel los. Da es 23.34 Uhr war schlief ein Großteil der Besatzung. Nicht so der General und Foxtrot Two November. Sie saßen in der Messe der Nebulon und erklärten Hernandez was sie so in den letzten Jahren so erlebt hatten. Er war doch sichtlich erstaunt über das was er erfahren hatte.
„Ihr seit ja verrückt. Sich mit der NSA anzulegen. Das hätte auch nach hinten los gehen können.“ meinte er nüchtern.
„Wir sind nicht verrückt, man muss nur einen guten Plan haben und ein gutes Team. Sterne auf der Schulter helfen auch.“ meinte der General.
Noch während er den letzten Satz von sich gab brachen alle in lachen aus.. So ging es mehrere Stunden weiter, bis ein Ruf von der Brücke.
„General Dudmars auf die Brücke! General Dudmars auf die Brücke!!“
Der General sprang wie von der Tarantel gestochen auf und machte ich auf den Weg zur Brücke. Kurz bevor er außer Sichtweite war drehte er sich noch ein mal um.
„Macht euch bereit und weckte Major Dege und seine Leute.“
So schnell wie er gesprochen hatte war er auch ganz verschwunden.
„Weiß einer von euch wo der Major Schläft?“ fragte Laura in die Runde.
„Bordding Teams, Deck 2, Abteilung 4.“ antwortete Manuel, worauf er fragend angesehen wurde.
„Habe ich hier als ein zigster mir den Lageplan durch gelesen?“ fragte er. „Warum frage ich eigentlich?“ fügte er noch hinzu, als er die unwissenden Gesichter seiner Freunde sah.
Er schüttelte den Kopf und ging gefolgt von den anderen zum nächsten Aufzug um nach Deck 2 zukommen.
Nebulon, Brücke
„Kommandant auf der Brücke!“ meldete der Steuermann und alle Standen urplötzlich stramm.
„Weiter machen.“ sagte Alex und jeder setzte sich wieder auf seinen Platz.
Schnellen Schrittes ging er auf Hauptmann Ellers zu, der an einem Bildschirm im hinterem Bereich der Brücke stand und sich irgendwelche Daten an sah.
„Also Hauptmann warum haben sie mich gerufen lassen?“ wollte Alex wissen.
„Aus zweierlei Gründen. Wir haben vor weniger als fünf Minuten einen Funkspruch abgefangen, der an die Erde gerichtet war. Allem Anschein nach kommt er von der HMS Nelson. Sie hätten gerne eine Bestätigung über ihren Auftrag.“
„Moment wollen sie mir sagen, das die Crew denkt, sie hätten irgend einen Auftrag?“ fragte Alex ungläubig.
„Es hat den Anschein, das es so ist Herr General.“
„Dann wissen sie ja nicht das Lester sie entführt hat. Das bietet uns einige Möglichkeiten.“ Alex machte eine Pause. „Und was ist das zweite was sie mir mitteilen wollen?“
„Wir haben in einiger Entfernung ein Schiff entdeckt, welches um einen Planeten Kreist. Aus dieser Entfernung können wir nicht mit Sicherheit sagen ob es die Nelson ist. Ich würde aber behaupten das sie es ist.“
„Dann wollen wir das mal über prüfen,“ meinte Alex. „Steuermann neuer Kurs.“
HMS Nelson zwanzig Minuten früher
„Ich habe mit Mensfield gesprochen. Er hat mir gesagt, das er einen der Funksprüche abgefangen hat und darauf hin zum XO gegangen ist. Er sagt, das der Colonel in dem Funkspruch aufgefordert wird umzudrehen und das Kommando an den XO abzugeben.“ sprach Major Andrew Potts.
Wing Commander Samuel Roslin und der CAG und die anderen anwesenden hatten ihm aufmerksam zugehört.
„Der XO bestätigt diese Geschichte. In der kurzen Zeit wo er ansprechbar war hat er mir von diesem Funkspruch erzählt. Außerdem hat er mir den waren Grund genannt warum er auf der Krankenstation ist und Mensfield in der Brig. Einer von Crimbels Männern hat ihn zusammengeschlagen, als er ihn und Mensfield reden hörte.“
Alle verfielen in ein Schweigen, bis sich der CAG zu Wort meldete.
„Ich weiß, das Lester und Crimbel in den Nächsten zehn Minuten mit einem Teil von Crimbelsmännern auf den Planeten wollen. Die Restlichen stehen alle um die Brücke und den Maschinenraum verteilt. Ich würde vorschlagen wir schicken einen Funkspruch zur Erde und lassen uns unseren Auftrag bestätigen.“
„Schön und gut Johnson, ABER bis ein Funkspruch die Erde erreicht hat, können Tage vergehen. Wir sollten das alles schnellst möglich über die Bühne bringen. Ich hole meine Marines, bewaffne sie, dann holen wir uns den Maschinenraum und die Brücke und sobald der Colonel und Crimbel vom Planeten wieder kommen wandern beide in die Brig.“ meine Potts.
„So ungern ich das ja sage, aber Major sie haben Recht. Wir müssen handeln,“ meinte Roslin. „Holen sie ihre Männer wir starten sobald der Colonel von Bord ist. Sie müssen aber schnell agieren, denn wir müssen die Brücke und den Maschinenraum gleichzeitig ein nehmen, sonst sind wir am Arsch.“
„Vertrauen sie mir ruhig wir schaffen das schon. Es ist aber jeder willkommen, der helfen will.“ meinte Potts noch bevor er sich auf den weg machte seine Männer zu Alarmieren.
Es hatte keine fünf Minuten gedauert um die dreißig Marines zu Alarmiren, doch sie zu bewaffnen war schon etwas schwerer. Zwar hatten sie alle Zugang zu den Waffenkammern, aber wie sollten sie denn bitte erklären warum sie mit ihrer vollen Ausrüstung und bewaffnet durch das Schiffen liefen. Was aber noch hinzukam, war da vor jeder der vier Waffenkammern mindestens zwei von Crimbelsmännerns unauffällig Wache standen. Erst jetzt erkannte Potts wie viele Männer Crimbel hatte. Er kam auf mehr als dreißig Mann. Er sah auf seine Uhr, diese Zeigte noch eine Minute an, bis der Colonel das Schiff verlassen würde. Roslin würde ihn verabschieden und ihm dann über Funk die Bestätigung geben, das sie mit der zurück Eroberung des Schiffes starten konnten.
Dreißig Sekunden.
Er sah die Männer neben ihm an, die ihm bestätigend zunickten.
Fünf Sekunden.
Er verstärkte den Griff um sein Messer und wartete auf das Funkzeichen.
Puls zwanzig Sekunden.
Ein vierfaches Klicken im Funkgerät sagte ihm, das der Colonel von Bord war und sie starten konnten. Er hielt drei Finger in die Luft und zählte Runter. Als er den letzten Finger senkte gab er drei Klick durch sein Funkgerät, dass das Angriffssignal war für alle Team. Zeitgleich stürmten an vier Stellen acht marines auf die Waffenkammern zu. Schnell hatten sie die zwei Wächter überwältigt. Diese konnten nicht Mals mehr einen Hilferuf absetzten so schnell ging es.
Major Potts öffnete die Waffenkammer mit seinem Persönlich Code und lies seine Marines passieren. Diese deckten sich mit allem ein was sie brauchten, von Pistolen bis hin zu leichten Maschinengewehren und Blendgranaten. Einige der Soldaten nahmen sich auf Granatpistolen und Tränengasgranaten mit. Potts unterdessen nahm sich ein SPAS-12 Schrottgewehr, zusätzlich nahm er sich noch ein L85 und ein weiteres SPAS-12 für Roslin mit.
Vor der Waffenkammer warteten auch schon seine Männer auf ihn.
„Trupp eins und vier ihr kommt mit mir. Wir nehmen uns die Brücke vor. Der zwei und drei ihn nehmt den Rest und sichert den Maschinenraum. LOS!“ erteile er seine Befehle über Funk.
„Dann wollen wir mal auf die Jagt gehen.“ meinte er zu seinen Männer und lud das SPAS-12 durch.
Die Trupps kamen gut voran, wenn man bedachte was sie vorhatten. Immer wieder begegneten ihnen Crewmitglieder die sie nur verstört ansahen, sie aber auch nicht behinderten. Doch weit sollten sie nicht mehr kommen. Sie wollten Deck 1, auf dem die Brücke lag, über den Aufzug und mehrere Zugangsröhren betreten, doch diese waren versiegelt oder außer kraft gesetzt. Man hatte sie von der Brücke aus über die Sicherheitskameras entdeckt.
„Scheiße.“ fluchte Potts leise aber doch hörbar.
„Nana Major so spricht man aber nicht.“ hörte er eine Stimme hinter sich sagen.
Es war Roslin. Potts ignorierte seinen Kommentar gab ihm sein SPAS-12 und nahm das zweite von seinem rücken.
„Team zwei Status?“ sprach er ins Funkgerät.
Es herrschte stille auf dem Funkkanal, bis auf einem das Geräusch von Schüssen zu hören war.
„Hier Team zwei Sir. Sind fünfzig Meter vor dem Maschinenraum. Stoßen auf schweren wieder stand. Es dauert bis wir drin sind.“ meldete Team 2.
„Ich schicke die Hälfte von vier zu ihnen als Unterstützung.“ sprach Potts nach kurzer Denkpause.
„Wir sind über jede Hilfe dankbar. Zwei out.“
Potts brauchte nicht mehr zusagen, denn hallte hatten seine befehle mit bekommen und so machte sich auch sofort ein Teil von Team vier auf den weg ihren Kameraden zur Seite zu stehen.
„Sir, was ist eigentlich wenn der Colonel und Crimbel zurück kommen bevor wir da Schiff gesichert haben?“ fragte ein Soldat von hinten.
„Ich glaube da ist unwahrscheinlich, ich habe denn Hauptsteuerkristall auf dem Bedienfeld entfernt. Jetzt können andere Ringe unsere nicht mehr erfassen.“
Team eins wartete jetzt schon seit mehr als fünf Minuten darauf, das die anderen Teams vom Maschinenraums aus die Türen zur Brücke öffneten. Langsam wurde der Major ungeduldig und schickte zwei weitere Soldaten los um einen Schweißbrenner zu organisieren, mit dem man die Türen aufschneiden konnte.
Nebulon, Brücke, Jetzt
In einer grellen bläulichen Explosion aus Strahlung und Energie, verließ die stolze Fregatte den Hyperraum. Sekunden nach dem sie den Hyperraum verlassen hatte blitzten ihre Triebwerke auf und brachten sie auf Kurs zur Nelson.
Man sah wie im Hinterem Teil der Fregatte sich zwei Luken öffneten und zwei Transporter der C-200er Klasse zum Vorscheinen kamen. Immer näher kam das Schiff der Nelson. Da man hinter einem Planeten aus dem Hyperraum gekommen war konnten die Sensoren der Nelson noch nichts empfangen.
„Ok, gehen sie über dem Magnetpol des Planeten in warte Position. Wenn die Akira ankommt soll sie sich sofort hier hergegeben und bereit halten. Ich starte mit dem Entertrupp.“
„Aye.“
Als der General im Rechten Hanger der Fregatte an kam wurde er auch schon von seinen Männern begrüßt.
„Herr General, wir sind bereit.“
„Abflug in zwei.“ rief der General und ob zwei Finger in die Luft.
Selber ging er auf den Pelikan zu vor dem Schon sein Team ungeduldig auf ihn wartete.
„Wo waren sie denn solange? Zeitung lesen?“ fragte Manuel, wo bei er einen bösen Blick vom General erntete.
Nicht aber wegen der fehlenden Anrede sondern wegen dem Kommentar mit der Zeitung. Er hatte aber Glückt, das Laura den General Sofort ablenkte und ihm eine Taktikweste und ein Gewehr hinhielt.
„Wie kein G36?“ fragte der General Traurig.
„Ahm. Nein, wir haben keine mehr. Irgend ein General, wir wollen keine Namen nennen, hat beschlossen, das wir nur noch das XM8 benutzen sollen. Natürlich hat dieser General aber vergessen, sich zu merken, ab wann das XM8 eingeführt wird.“ kam es sarkastisch von ihr.
„Öhm, ich glaube ich sollte mal mit diesem General reden.“ meinte der General klein laut, nahm sich aber das XM8 und lud es durch.
„Abflug.“
Die zwei Pelikane lösten sich vom Schiff und flogen auf die Nelson zu. Kurz bevor sie den Magnetschatten des Planeten verließen Aktivierten sie die Tarnung um zu verhindern, das sie zu früh entdeckt würden.
So getarnt kamen sie immer näher an die 303 heran. Je näher sie kamen um so größer wurde das Schiff, bis es am Ende in seiner vollen Pracht vor ihnen im Schwaz des Weltalls hing.
„Fliegen sie uns in den Backbordhanger.“ befahl Alex dem Piloten.
Dieser befolgte den Befehl des Generals, doch wurde an der Ausführung gehindert, den die beiden Hangertore waren geschlossen.
„Sir, die Tore sind geschlossen, da kommen wir nicht rein. Wir haben zwar die Kommandocodes, aber die könnten schon geändert sein.“ erklärte der Pilot.
„Was empfehlen sie?“ wollte der General nun von ihm wissen.
„Ich könnte sie am Andockring über dem Hauptlagerraum absetzten. Von dort könnten sie Theoretisch auf schnellsten Weg zur Brücke und zum Maschinenraum.“
„Machen sie es so.“
HMS Nelson, vor der Brücke
Major Potts und Wing Commander Roslin waren Mittlerweile in schwere Kämpfe verwickelt. Einige Männer von Crimbel die auf der Brücke waren hatten es geschafft, sich heimlich von der Brücke zu schleichen und sich hinter die beiden und Team 1 zu bringen. Von dort hatten sie eine Blendgranate geworfen, die die Hälfte des Teams erwischte und kampfunfähig machte. Die restlichen Teammitglieder setzten sich erbittert zu Wehr, was darauf hinauslief, das sie zwei von Crimbels Männern getötet und weitere Verletzt hatten. Aber auch selber mussten sie Verluste hinnehmen. Ein Marine war von einem Querschläger in den Hals getroffen worden und war noch bevor sein Körper den Boden berührt hatte tot.
„Magazin!“ rief Potts, da er sein letztes Magazin für das L85 verschossen hatte.
Einer der Marines holte eins aus seiner Tasche und schleuderte es aus seiner Deckung über den Boden zum Major. Dieser nahm es dankend an und steckte es in sein Gewehr.
„Status!“ hörte er Roslin hinter sich rufen.
„Wir stecken hier richtig in der Scheiße Sir. Uns geht langsam die Munition aus. Teams zwei und Drei stehen ebenfalls unter schwerem Beschuss. Ich habe keinen Plan wie uns diese Männer so festnageln konnten.“ brüllte Potts über das ständige knatter der Gewehre hinweg in die Richtung von Roslin.
„Fire in the Holl!“ ertönte eine Laute fast schon unheimliche Stimme.
Aus Reflex warfen sich alle auf den Boden und wartete auf die nun folgende Explosion. Doch diese kam nicht. Potts hob den Kopf nur um zusehen, wie rund zwanzig völlig in schwarz gekleidete Männer mit erhobenen Waffen auf sie zu kamen.
„Liegenbleiben, sollten sie auch nur zucken schießen wir.“ brüllte eine der Gestalten durch den Gang.
Die Gestalt tippte sich kurz ans Ohr und flüsterte dann irgend etwas ihn ihr Mikrofon, das unter der Maske sein musste. Kurz darauf kamen zwei der Gestalten auf sie zu und fesselten ihre Hände mit Kabelbindern.
„Alles gesichert.“
TBC