FanFic: Die Rückkehr der Götter 2

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31 Aug 2013 13:36 - 31 Aug 2013 13:38 #60146 by Todesgleiter
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@Jack Hunter: Nun auch die Wraith hatten schwere verluste und auch wenn sie in der Lage sind verluste vergelisweiße schnell zu ersetzen, hätte der komplette Verlust einer solch gewaltigen Armada wohl auch ihre Kapazitäten an die grenze ihrer Belastbarkeit gebracht.

Nun ja gescheitert ist der Lord ja nicht unbedingt, wer sagt den dass es sein Ziel war den Stützpunkt ein zu nehmen? ;) Aber du hast recht dass ist Wasser auf die mühlen seiner Widersacher.

@all: So dann geht es mal weiter mit:

Kapitel 54: Ein Unheil kommt selten alleine
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Mit wehendem Umhang stand Tal’mesh auf einer der wenigen Bastionen der Ehemaligen Stützpunktverteidigung die nach dem verheerenden Wraithangriff noch stand und lies seinen Blick über die verwüstete Stadt unter sich gleiten. Die Wraith hatten wirklich ganze Arbeit geleistet. Die Arbeit von Monaten war größtenteils komplett zerstört worden. Lediglich die Zitadelle ragte noch immer stolz über der Landschaft auf und kündetet von der Unbeugsamkeit der Krieger. „So viel Tod und Zerstörung, nichtmahl vor dem medizinischen Bereich des Tempels haben sie halt gemacht.“ Meinte dann Tanara die mit wehendem Gewand neben Tal’mesh stand. „Das ist Krieg, man gewöhnt sich nie daran.“ Erwiderte Tal’mesh der schon viele Städte hatten brennen sehen und deshalb bedeutend gefasster als seine Frau war. „Man muss Konflikte doch auch auf anderer Art und weiße beilegen können.“ Meinte Tanara daraufhin. „Vielleicht, aber Krieg ist ein über die Jahrtausende bewährtes und perfektioniertes Mittel das ziemlich effektiv ist.“ Antwortete Tal’mesh schulterzuckend, er war ein Krieger, das Töten gehörte zu seinem Leben wie das Atmen. „Genau diese Denkweiße ist das Problem.“ Meinte Tanara umgehend. „Du kannst ja gerne versuchen mit den Wraith darüber zu verhandeln ihr Territorium auf zu geben und die alleinige Herrschaft über diese Galaxis an unserer Gebieter zu übertragen.“ erwiderte Tal’mesh. Tanara verdrehte daraufhin aufgrund der etwas begrenzten denkweiße ihres Ehemannes die Augen sparte sich jedoch einen Kommentar, sie wusste das jedwede Diskussion über dieses Thema mit Tal’mesh sowieso nutzlos war.

Im nächsten Moment registrierte Tal’mesh das Geräusch von Schritten hinter sich, lies sich jedoch keinerlei Unruhe anmerken, immerhin erkannte er das Schrittgeräusch als das Schrittgeräusch eines anderen Jaffa. Schließlich trat der andere Jaffa neben Tal’mesh und war dadurch als Nal‘tek zu identifizieren der nun fragte: „Störe ich?“, „Nein.“ Antwortete Tal’mesh umgehend, noch bevor Tanara etwas sagen konnte. „Gut, ich habe die vorläufigen Schadensberichte und Verlustmeldungen...“ meinte Nal’tek darauf. „Und? Wie schlimm ist es?“ fragte Tal’mesh daraufhin. Nal’tek überlegte daraufhin wie er Tal’mesh die Nachrichten möglichst schonend beibringen konnte, fand jedoch auf die Schnelle keine Möglichkeit weshalb er sich für die „ab durch die Mitte“ variante entschied und meinte: „Über neunzig Prozent des Wohnraumes sind zerstört, die Straßen sind größtenteils unpassierbar und der Großteil sämtlicher Produktionskapazitäten wurde vernichtet. Die Flotte hat fast vierzig Prozent ihrer Schlagkraft verloren und die Bodentruppen sind am Ende.“ Tal’mesh schwieg daraufhin erst einmal, was hauptsächlich der Tatsache geschuldet war das er nicht wusste wie es jetzt weitergehen sollte. Die Wraith hatten sie übel erwischt und auch wenn es ihnen nicht gelungen war den Stützpunkt für sich zu gewinnen, so hatten sie dennoch erreicht die Truppen Tarlocks fürs erste Handlungsunfähig zu machen. „Wie lauten deine weiteren Anweisungen?“ fragte Nal’tek dann, nachdem Tal’mesh nichts weiter sagte. „Räumt die Trümmer weg und versucht die Militärisch notwendige Infrastruktur wieder zum Laufen zu bekommen. Die Zivilisten müssen fürs erste warten.“ Antwortete Tal’mesh darauf, wohl wissend das er sich damit bei Tanara weniger beliebt machte.

„Das ist unsere Stunde! Die Jaffa sind durch den Wraithangriff geschwächt und haben zur Zeit ganz andere Prioritäten. Wir müssen jetzt zu schlagen. So eine Chance bekommen wir nie wieder.“ Meinte Radiim gerade während er, stellenweiße etwas emotional, seine Angriffspläne erläuterte. Immerhin hatte der umfangreiche Geheimdienstapparat der Genii von dem vernichtenden Wraithgroßangriff berichtet. „Prinzipiell ist das Korrekt, aber ich muss wohl nicht an unseren letzten Versuch erinnern die Jaffa heraus zu fordern oder?“ meinte daraufhin Shiana giftig, sie hatte es noch immer verdaut dass die Jaffa mal eben eine ganze Großstadt, mehr oder weniger unabsichtlich, vernichtet hatten. Obwohl Radiim daraufhin durchaus etwas geknickt wirkte erwiderte: „Nein müssen Sie nicht. Aber dieses mal machen wir das auch anders. Zum Glück sind wir Nichtmehr auf das Portalnetzwerk angewiesen.“ Nun wachte auch Dimas auf und er fragte: „Wie sollen wir unserer Truppen den dann verlegen?“ Radiim setzte daraufhin eine gewinnende Miene auf während er antwortete: „Es ist mir nach zähen Verhandlungen gelungen neue Unterstützer für unserer Sache zu gewinnen.“, „Neue Unterstützer?“ fragte Kelore kritisch. „Korrekt.“ Bestätigte Radiim selbstzufrieden. „Und diese nebulösen Unterstützer verfügen über Raumschiffe?“ fragte nun Shiana. „Exakt und sie sind bereit uns bei der Logistik bei einem Angriff zu helfen.“ Antwortete Radiim. „Und um wen handelt es sich genau?“ fragte dann Dimas. „Die Reisenden.“ antwortete Radiim erneut.

Zwischen den Überresten des Stützpunktes ahnten die Jaffa unterdessen noch nichts davon dass sie nur allzu bald eine weitere Schlacht zu schlagen hätten und waren daher, wenn auch murrend, damit beschäftigt zumindest den Anschein von Ordnung in dem allgemeinen Chaos wieder herzustellen. Immerhin hatte Tal’mesh verfügt dass jeder Krieger der nicht durch ernst zu nehmenden Verletzungen daran gehindert wurde oder im Wachdienst benötigt wurde, bei den Aufräumarbeiten zu helfen hatte. Dies hatte dem Primus zwar eine Welle der Antisympathie eingebracht, doch ihm zu widersprechen wagte dann auch wieder niemand. Lediglich die Ischenes waren voller Eifer dabei, da ihnen Sal’lak das Ganze als eine Form des Muskeltrainings verkauft hatte und zudem war es eben die perfekte Gelegenheit mit seinen Muskelbergen ordentlich Eindruck zu schinden, auch bei der weiblichen Bevölkerung. Nal’tek hatte unterdessen die undankbare Aufgabe übertragen bekommen den Überblick über die Aufräumarbeiten zu behalten und die vorhandenen Kapazitäten zu koordinieren, ein Job um den sich wirklich niemand gerissen hatte. Zu diesem Zweck thronte Nal’tek über dem Geschehen auf den Überresten eines Flugabwehrturmes und brüllte Wild mit den Armen wedelnd Anweisungen durch seinen Komlink. In dieser allgemeinen Hektik bemerkte er nicht wie Tal’mesh hinter ihn trat und dem treiben eine Weile belustigt zu sah ehe er sich räusperte.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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Last edit: 31 Aug 2013 13:38 by Todesgleiter.

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31 Aug 2013 13:38 #60147 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Daraufhin fuhr Nal’tek herum uns wollte schon eine ordentliche Schimpftriade loslassen, als er erkannte wer da stand. „Oh Tal’mesh, was willst du denn hier?“ fragte er daher. „Mich erkundigen wie du so vorankommst.“ Antwortete Tal’mesh amüsiert. „Wir liegen im Zeitplan, aber es liegst noch ne Menge Arbeit vor uns.“ antwortete Nal’tek umgehend. „Es gibt einen Zeitplan?“ fragte Tal’mesh daraufhin verwundert, er hatte schließlich keinen ausgearbeitet. Nal’tek zuckte daraufhin mit den Schultern ehe er antwortete: „Ich habe einen ausgearbeitet.“, „Ahh. Und bis wann können wir laut diesem Plan mit dem wideraufbau beginnen?“ fragte Tal’mesh daraufhin. „So weit ist der Plan noch nicht.“ Gestand Nal’tek woraufhin die beiden Krieger losprusten mussten. Nachdem sie sich dann wieder gefangen hatten meinte Tal’mesh: „Beeile dich einfach, ich werde das Gefühl nicht los das es noch nicht vorbei ist.“ Nal’tek nickte daraufhin lediglich ehe er meinte: „Wen die Wraith clever sind setzen sie jetzt schnell nach ehe wir uns erholen können.“, „Wir müssen leider davon ausgehen dass die Wraith clever sind, aber mit etwas Glück müssen auch sie erst mal ihre Verluste ersetzten.“ erwiderte Tal’mesh nachdenklich. „Hoffen wir es, bei einem weiteren Angriff dieser Größenordnung sähen wir nämlich vermutlich ziemlich alt aus...“ meinte Nal’tek daraufhin. „Damit hast du völlig recht, deshalb müssen wir so schnell wie möglich die Schäden reparieren.“ Stimmte Tal’mesh umgehend zu. „Danke das du mir auch garkeinen Druck machst.“ Stellte Nal’tek daraufhin sarkastisch fest. „Ich habe vollstes Vertrauen in deine organisatorischen Fähigkeiten.“ Erwiderte Tal’mesh umgehend ehe er von dannen zog.

„Das wird ein triumphaler Sieg.“ Meinte Radiim Siegesgewiss während er gemeinsam mit einigen Beratern und den restlichen Angehörigen des Rates die taktische Landkarte musterte die vor ihm auf einem großen Tisch ausgebreitete worden war. „Warum haben Sie ausgerechnet diese Welt als Ziel ausgewählt?“ fragte dann Dimas. „Die Flotte der Jaffa schützt laut unserer Informationen zur Zeit ihre Hauptbasis und dieser Planet ist bislang am kürzesten unter ihrer Herrschaft. Er ist das einzig logische Ziel.“ Antwortete Radiim. „Und wie sieht Ihr Angriffsplan aus?“ fragte dann Kelore. „Wir schneiden dem Biest den Kopf ab. Die Jaffa heben einen Stützpunkt exakt zwischen den beiden Siedlungszentren der Einheimischen errichtet. Vermutlich befindet sich auch dort das Portal. Wenn wir diesen Stützpunkt einnehmen, werden wir mit den verbliebenen Garnisonen in den Städten keine Schwierigkeiten mehr haben.“ erklärte Radiim. „Sie sagen es ja schon: falls.“ Meinte Shiana daraufhin schneidend. „Der Stützpunkt ist noch nicht fertig gestellt und die Garnison minimal, sie rechnen auf dieser Welt nicht mit schweren Kämpfen.“ Erwiderte Radiim umgehend beruhigend. „Gut, aber wie bekommen wir unserer Truppen überhaupt auf den Planeten?“ fragte dann Dimas. „Wie ich bereits sagte, sind die Reisenden bereit uns zu helfen. In Kürzte werden mehrere ihrer Schiffe hier landen und unsere Armee an Bord nehmen.“ Antwortete Radiim selbstzufrieden. „Sie haben uns noch immer nicht erzählt weshalb die Reisenden uns helfen.“ Stellte dann Shiana fest. „Nun, sie haben auch noch eine offene Rechnung mit den Jaffa.“ Antwortete Radiim schulterzuckend.

Während in den tiefen Bunkern der von der Pegasusallianz kontrollierten Welten bereits unter schalenden Schritt Invasionstruppen verladen wurden, hatte sich Tal’mesh in seinem Privatquartier eingefunden und lies den Blick einmal durch die Räumlichkeiten gleiten. Alles in allem hatten die Räume die wirren des vergangenen Kampfes gut überstanden und sahen noch fast so aus wie er sie verlassen hatte, jedenfalls wenn man von ein paar umgestürzten Dekoelementen absah. Tal‘mesh zuckte daher mit den Schultern ehe er sich zu seiner Kommunikationsstation begab, eigentlich war er zwar Hundemüde, aber andererseits musste er Lord Tarlock umgehend über den neusten Stand informieren. Entschlossen raffte er daher all seine Selbstbeherrschung zusammen und verbannte die Müdigkeit aus seinem Blick ehe er die Konsole aktivierte und mit ernstem Blick das Skorpionwappen beobachtete das sich vor seinen Augen drehte bis die Verbindung etabliert war. Zu seiner Überraschung blickte er dann schneller als erwartete in das Gesicht des Skorpiongottes persönlich, für gewöhnlich war es irgendein Sklave oder ein Jaffa in der Zentrale des Palastes der zunächst das Gespräch annahm. „Gebieter.“ Meinte Tal’mesh daher und senkte eilig den Blick. „Du wirkst überrascht.“ stellte Tarlock daraufhin fest. „Ich hatte nicht erwartete euch persönlich zu erreichen Gebieter.“ Erklärte Tal’mesh daraufhin. „Ich verstehe. Nun was willst du?“ erwiderte Tarlock daraufhin. „Die Wraith haben uns eine Falle gestellt Gebieter. Die Kloneinrichtungen haben, zumindest an den angegeben Koordinaten, niemals existiert.“ Antwortete Tal’mesh. Tarlock rang daraufhin kurz mit seiner Selbstbeherrschung um eine total überrumpelte Miene zu verhindern und war dabei auch erstaunlich erfolgreich ehe er fragte: „Inwiefern war dies eine Falle?“, „Die Wraith nutzten unserer Abwesenheit für einen großangelegten Angriff auf den Stützpunkt Gebieter. Die Schäden sind verheerend obwohl wir in der Lage waren sie zurück zu schlagen.“ Antwortete Tal’mesh umgehend.

Tarlock lehnte sich daraufhin auf seinem Thronartigen Stuhl zurück und fragte weiter: „Wie schwer sind die Schäden an der Infrastruktur?“, „Die Infrastruktur des Stützpunktes wurde praktisch komplett ausgelöscht Gebieter. Es wurden sämtliche Gebäude außer der Zitadelle zumindest schwer beschädigt.“ Antwortete Tal’mesh sofort. „Glaubst du dass die Wraith in nächster Zeit eine weiteren Angriff dieser Größenordnung starten können?“ fragte Tarlock dann nach, wobei ihm an zu sehen war das er die Antwort bereist ahnte. „Das kann ich unmöglich einschätzen Gebieter, alles was wir wissen ist das die Wraith über gewaltige Mengen an Nachschubgütern und Kriegern verfügen.“ Antwortete Tal’mesh sofort. „Ich verstehe. Ich entsende weitere Truppen und einen Konvoi mit Versorgungsgütern. Ich muss wohl nicht extra erwähnen dass ein Verlust unserer Präsenz in der Pegasusgalaxie nicht hinnehmbar ist oder?“ erwiderte Tarlock daraufhin. „Natürlich nicht Gebieter.“ Antwortete Tal’mesh der sich nur allzu gut vorstellen konnte was ihm blühte wenn die Wraith ihn und seine Truppen aus der Pegasusgalaxie vertrieben, zwar hielt Tarlock nichts von übereilten Exekutionen, aber auch sein Geduldsfaden war nicht endlos. Tarlock grinste daraufhin lediglich selbstzufrieden he er die Verbindung unterbrach und Tal’mesh wieder in seinen Räumlichkeiten alleine lies.

„Er wirkte weniger begeistert.“ Stellte dann Tanara fest, die in den Raum getreten war ohne das Tal’mesh sie bemerkt hatte. Tal’mesh ließ sich die Überraschung jedoch nicht anhören und erwiderte: „Natürlich nicht. Das wäre wohl niemand wenn er solche Neuigkeiten mitgeteilt bekommt.“, „Ich dachte er ist ein Gott und allwissend?“ meinte Tanara daraufhin schnippisch. Tal’mesh überhörte dieses Kommentar gekonnt, er war es gewohnt das Tanara hin und wieder an seiner unerschütterlichen Loyalität zu rütteln versuchte. „Und was hast du jetzt vor?“ fragte Tanara dann nachdem sei eingesehen hatte das auch dieser Versuch gescheitert war. „Das weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Der Verstand gebietet still zu halten und die Defensive wieder auf zu bauen, aber ich vermute das das genau das ist was die Wraith wollen.“ Antwortete Tal’mesh nachdenklich. „Ich meinte eigentlich eher deine Handlungen in näherer Zukunft.“ Erwiderte Tanara daraufhin. „Wie meinst du das?“ fragte Tal’mesh daraufhin die Stirn runzelnd. „Nun ich muss mich noch für die Rettung aus den Klauen der Wraith bedanken...“ meinte Tanara daraufhin während sie sich auf das ausladende Bett, das gut und gerne zehn Jaffa Platz geboten hätte, fallen ließ. Daraufhin verstand auch Tal’mesh und er meinte grinsend: „Nun ich denke ich werde mich erst mal etwas ausruhen...“
~~~Ende Kapitel 54~~~

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06 Sep 2013 14:05 #60296 by Jack Hunter
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So so, Jaffa und Aufräumarbeiten. Ist mal was anderes. Doch immerhin muß der Stützpunkt ja auch schnellstmöglich wieder funktionieren.^^

Ah endlich, die Pegasus-Allianz starten ihren ersten richtigen Angriff. Da bin ich mal gespannt wie das ablaufen wird. Go Reisende, go Genii!^^

PS: Was ich mich schon immer gefragt habe, was passiert nach solchen Schlachten eigentlich mit den Leichen der gegnerischen Streitmacht oder den vielen Wracks im Orbit? Wer muß diese Sauerrei wegmachen? Bergungseinheiten, Bestatter und Tatortreiniger werden die ja wohl eher nicht rufen können.^^

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07 Sep 2013 13:43 #60309 by Todesgleiter
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@Jack Hunter: Wie wird die Schlacht wohl ablaufen? Kennst mich dch :D Mit jeder menge Blut und Brutalität natürlich! :evil:

Naja die Trümmer im Orbit verglühen größtenteils vermutlich von alleine in der Atmophäre oder werden durch ihre Geschwindigkeit aus der Umlaufbahn geschleudert. Was die Leichen angeht... naja mit der Zeit bauen die sich ja selbst ab :evil: Ansosnten wird das wohl wie früphe rlaufen, Sklaven sammeln die Sterblcihen übererste auf und stapeln sie zu großen Haufen die man dann anzündet ist die einzig effektieve MEthode so viele Leichen los zu werden ehe der Verwesungsgestank zu krass wird oder die Leichen als Krankheitsherde fungieren.

@all: So dann geht es heute weiter mit:
Kapitel 55: Angriff der Allianz
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„Das ist ein Fehler.“ Sagte die Stimme in Larins Kopf immer wieder während sie, gemeinsam mit der restlichen Besatzung ihres Schiffes sowie den im Frachtraum ausharrenden Invasionstruppen, darauf wartete das sie ihr Ziel erreichten. „Wir erreichen die Koordinaten jetzt.“ Meldete dann der Navigationsoffizier als das Schiff mit einem spürbaren Rick aus dem Hyperraum viel. Kaum war das Schiff jedoch aus dem Hyperraum gefallen schrillten dutzende Alarmsirenen auf und man konnte Orangerote Geschosse erkennen die auf das Schiff zu flogen., „Ich dachte das Abwehrnetzwerk ist noch nicht funktionsfähig?“ dachte sich Larin daraufhin während ihr Schiff getroffen wurde und dabei heftig durchgeschüttelt wurde. „Volltreffer, Schilde runter auf sechzig Prozent!“ brüllte der Waffenoffizier daraufhin während dutzende Funkenfontänen durch die Brücke schossen. „Ausweichen, sofort!“ rief sie daher während die nächste Salve bereist unterwegs war, offenbar hatten die Genii Spione sich geirrt, das Orbitale verteidigungsnetzwerk des Jaffa Außenpostens war zumindest teilweiße funktionsfähig und absolut effizient. „Was ist hier los?!“ rief dann auf einmal Radiim der so eben auf die Brücke gestürmt gekommen war. „Offenbar sind ihre Informationen was die Verteidigungskapazitäten unseres Ziels angeht nicht ganz korrekt.“ Erwiderte Larin während das Schiff nur um Haaresbreite einigen weiteren Geschossen entkam, ein weiteres Reisenden Schiff das auf dem Frontmonitor zu sehen war hatte nicht so viel Glück und wurde von den Plasmageschossen regelrecht zerfetzt.

„Wir müssen hier weg, wir können ihrem Abwehrfeuer nicht ewig entkommen!“ rief dann der Waffenoffizier. „Hyperraumantrieb ausgefallen.“ erwiderte der Navigationsoffizier umgehend. „Dann bleibt uns nur die Flucht nach vorne. Versuchen sie das Netzwerk zu durchbrechen und in die Atmosphäre zu entkommen!“ befahl Larin daraufhin, wohl wissend das bei weitem nicht jedes Schiff diesen Spießrutenlauf überleben würde. „Das ist doch Selbstmord.“ Meinte Radiim daraufhin geschockt. „Bekommen Sie etwa weiche Knie?“ fragte Larin umgehend spöttisch. „Nein natürlich nicht, ich nutze nur meinen gesunden Menschenverstand.“ Erwiderte Radiim. „Und was schlagen Sie dann vor?“ fragte Larin weiter. Da der Anführer der Genii daraufhin schwieg widerholte sie ihre Anweisung: „Durchbrechen Sie dieses Netzwerk!“ Der Navigationsoffizier schluckte daraufhin zwar hör und sichtbar, entschloss sich jedoch für den Moment zu gehorchen, sie hatten keine Zeit für Diskussionen. Elegant wendete das Schiff daher und schoss, begleitet von den restlichen Schiffen der Flotte, genau auf den Planeten und damit mitten durch das Verteidigungsnetzwerk hindurch, zu. Die Waffenplattformen zögerten daraufhin jedoch nicht lange und legten die Schiffe der Reisenden unter ein verheerendes Sperrfeuer. „Wir können nicht jedem Schuss ausweichen!“ brüllte daher die Stimme eines anderen Piloten durch die Kommunikationsverbindung ehe sein Schiff, einen mächtigen Flammenschweif hinter sich herziehend, wie ein Komet in eine der Plattformen raste und somit zumindest noch etwas Schaden anrichtete bevor es komplett zerstört worden war.

Noch während Larin die Augen daraufhin vor dem grellen Licht der Explosion abschirmte verfehlte ein feuriger Plasmastrahl ihr Schiff nur knapp und traf ein anderes Schiff dessen Schilde dem Angriff nicht standhalten konnten und innerhalb von Sekundenbruchteilen nachgaben. „Planetare Abwehrwaffen!“ rief der Waffenoffizier daraufhin während das getroffene Schiff von dem Strahl regelrecht in zwei Hälften geschnitten wurde. „Die nehmen uns auseinander!“ rief der Waffenoffizier dann. Noch ehe Larin daraufhin etwas erwidern konnte schoss ein gewaltiger Plasmablitz, groß wie ein ganzes Schiff, kurz vor dem Frontmonitor vorbei und traf ein weiteres Schiff dessen Schilde umgehend ausfielen und dessen Systeme offenbar durch den Treffer komplett überladen worden waren weshalb es ein leichtes Ziel für die Waffenplattformen abgab. Allerdings hatten es die restlichen Schiffe mittlerweile durch den Abwehrgürtel Geschafft und suchten Deckung in der Atmosphäre des Planeten. „Was für ein Höllenritt.“ Murmelte Radiim daraufhin, dem offenbar erst jetzt so richtig klar wurde auf was er sich da eingelassen hatte, die Jaffa waren nochmal eine ganz anderer Liga als die Atlanter. Genau im selben Moment schoss erneut eines der gewaltigen Plasmageschosse vorbei und verfehlte die Schiffe nur um Haaresbreite. „Runter, bringen Sie uns runter! Rief Larin daraufhin, ihr war es egal ob sie die Ideale Landeposition erreicht hatten oder nicht, die Flugabwehr war zu stark um näher an die Stützpunkt heran zu fliegen.

„Sie sind gelandet.“ Meldete währenddessen ein Jaffa. „Könnt ihr abschätzen wie viele Truppen sie haben?“ fragte Tal’mesh daraufhin der eigentlich rein zufällig auf diesem Planeten war, ursprünglich hatte er sich lediglich über die Fortschritte informierten, sowie einige Arbeiter für den Wideraufbau des Hauptstützpunktes abziehen wollen. „Nein, wir wissen nicht wie viele Truppen in einem ihrer Schiffe Platz finden.“ Antwortete der Jaffa sofort. „Verflixt.“ dachte sich Tal’mesh daraufhin während eine weitere Alarmsirene aufschrillte und ein anderer Jaffa rief: „Das Chaapa’ai wird aktiviert.“, „Wo sie sich das wohl abgeschaut haben.“ dachte sich Tal’mesh daraufhin genervt. „Was sollen wir jetzt tun Primus, wir sind nicht auf die Abwehr einer kompletten Invasion vorbereitet.“ Fragte dann einer der Jaffa im Kontrollraum. „Das ist auch gar nicht nötig. Sie hatten beim Anflug schwere Verluste.“ Erwiderte Tal’mesh. „Und wie lauten deine Anweisungen?“ fragte der Jaffa weiter. „Wir greifen Sie an bevor sie sich zu weit ausbreiten können und die Einheimische Bevölkerung aufwiegeln können. Übermittelt außerdem die Anweisungen an den Hauptstützpunkt ein paar Schiffe hier her zu entsenden.“ antwortete Tal’mesh der bereits nach seiner Waffe griff. „Wie du befiehlst Primus.“ Bestätigte der Jaffa mit einer leichten Verbeugung ehe er sich, gemeinsam mit Einigen seiner Kollegen, daran machte ein ganzes Kontingent Krieger samt Unterstützung sofort abmarschbereit zu machen sowie die Nachricht zu senden.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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07 Sep 2013 13:44 #60310 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Nur wenige Minuten später marschierte die Armee unter schallendem Schritt über die einziehbare Brücke die den auf einer künstlich aufgeschütteten Insel erbauten Stützpunkt mit dem Festland verband und setzte umgehend Kurs Richtung der Landeposition der Allianz Schiffe. Begleitet wurden die Krieger von einem ganzen Bataillon Kampffahrzeuge sowie zwei Geschwadern Jagddrohnen die lauernd über der Armee ihre Kreise zogen. Alles in allem war es eine ganz imposante Streitmacht. Zudem waren die Krieger hochgradig motiviert, immerhin führte der Primus des Tarlock Persönlich sie ins Gefecht, eine große Ehre die alles in allem nur vergleichsweise wenigen Kriegern zuteilwurde. Schließlich erfassten die Sensoren einer der Drohnen die Schiffe der Allianz, welche hinter einem kleinen Hügel vor den Ausläufern eines dichten Waldes gelandet waren. Rings um die Schiffe wimmelte es vor Menschen in unterschiedlichsten Uniformen, einige gehörten offenbar zu den Genii, andere trugen uniformen die Tal’mesh noch nie gesehen hatte. „Die Allianz ist offenbar größer als wir dachten...“ schoss es Tal’mesh daher durch den Kopf, doch das spielte im Moment alles keine Rolle. Die Allianz Soldaten saßen in der Falle, sie wussten es bloß noch nicht. Schnell teilte Tal’mesh daher seine Truppen auf, er plante einen Zangenangriff wie aus einem Buch das man jungen Jaffa zum Lesen gab dass sie sich an den Glorreichen Siegen ergötzen konnten. So sollten sämtliche Cherudo Necht über die er verfügte gemeinsam mit einigen Pedschet, welche mit einer neuartigen Waffe ausgerüstet waren, den Wald als Deckung nutzen und den Feind dann aufs ein Zeichen angreifen.

Diese Spezielle Waffe war eine Brand neue Entwicklung und wurde ursprünglich entworfen um den schier endlosen Massen an Wraith etwas entgegen setzen zu können. Dabei handelte es sich um eine veränderte Version der Schweren Stationären Stabwaffen wie sie schon seit Jahrtausenden von den Armeen der Goa‘uld eingesetzt wurden. Im Gegensatz zu den Altbewährten und nach wie vor effektiven Waffen, verzichtete die neue Version zugunsten von Kadenz auf Feuerkraft. So verfügte die Waffe anstatt über ganze Drei separate Geschütze die nacheinender abgefeuert wurden uns somit eine beeindruckende Kadenz erreichen konnte. Der Schaden den jedes einzelne Geschoß anrichtete war zwar bei weitem nicht mehr so groß wie bei dem Vorbild, doch um einen Infanteristen zu töten war sie nach wie vor mehr als ausreichend. Sobald die Allianz Soldaten daraufhin den Wald unter Beschuss nehmen würden, sollten praktisch gleichzeitig sämtliche Kampffahrzeuge einen Angriff über den Hügel unternehmen während die restliche Infanterie einen Flankenangriff durchführte indem sie um den Hügel herum lief und damit hoffentlich dem Feind in den Rücken fallen konnte. Während der ganzen Operation sollten die Kampfdrohnen Luftunterstützung gewähren und verhindern das die Allianz mithilfe der Bordgeschütze ihrer Schiffe die Jaffa zu Klump schoss.

Sobald dann sämtliche Truppführer ihr Zeichen übermittelten dass sie gemeinsam mit ihren Truppen auf Position waren, gab Tal’mesh den Angriffsbefehl und linste dabei über die Hügelkrone um den Verlauf der Schlacht besser einschätzen zu können. Umgehend auf sein Zeichen eröffneten die im Wald verschanzten Jaffa auch das Feuer und erwischten die Truppen der Allianz größtenteils Kalt. Zwar hatten diese bereits mehrere ihrer Panzerfahrzeuge in Position gebracht, doch sie hatten offensichtlich nicht mit einem Gegenangriff gerechnet. Es gelang den Jaffa daher eine nicht zu unterschätzende Anzahl an Feinden zu erledigen ehe diese sich formiert hatten und ihre Panzer sowie überall herumstehendes Gerümpel als Deckung nutzen konnten. Dann versuchte die Allianz zum Gegenschlag aus zu holen, dutzende Soldaten, rückten gemeinsam mit mehreren der Panzer unter Dauerfeuer vor und hofften offensichtlich die Jaffa dadurch zu beeindrucken, gleichzeitig erwachten einige der Bordgeschütze der Schiffe zum leben und begannen wahllos in den Wald zu feuern. „Wie vorhersehbar.“ Dachte sich Tal’mesh gelangweilt und leitete teil zwei seines Angriffsplanes ein. Umgehend darauf preschten die Kampffahrzeuge über den Hügel und nahmen die feindlichen Truppen von der Flanke unter Beschuss während dutzende von Kampfdrohnen aus den Wolken vielen und sich auf die Gelandeten Schiffe stürzten. Gleichzeitig rückten weiterer Truppen um den Hügel herum vor und eröffneten ebenfalls umgehend das Feuer. Die Truppen der Allianz fanden sich daraufhin in einem regelrechten Kreuzfeuer wieder, egal wie sich sie Positionierten, von irgendwoher konnten sie immer beschossen werden.

Schließlich begannen die Allianz Truppen mit dem Rückzug, die einzig logische Option in einer solchen Situation. Allerdings gab es nichts wohin sie sich hätten zurückziehen können. Hinter ihren Schiffen lag lediglich ein e offene Wiesenlandschaft auf der sie leichte Ziele für Luftschläge abgaben. Sie versuchten daher zurück in das innerer ihrer Schildgeschützten Raumschiffe zu gelangen was in dem allgemeinen Chaos nicht ganz einfach war, immerhin lagen mittlerweile überall brennende Trümmer und Leichen herum, zusätzlich zischten nach wie vor Plasmageschosse durch die Luft die alles verbrannten dass dumm genug war sich von ihnen treffen zu lassen. Tal’mesh beobachtete das ganze treiben, mittlerweile zu voller Größe aufgerichtet, noch immer von der Krone des Hügels aus und war damit weithin sichtbar. Das störte ihn jedoch weniger, seine Feinde hatten zur Zeit wichtiges zu tun als einige Kugeln an seinem Schutzschild zu opfern. „Habt ihr wirklich geglaubt ihr könntet uns o leicht besiegen?“ fragte sich Tal’mesh dann bei dem Anblick der völlig ins Chaos gestürzten Angreifer, und musste beinahe Mitleid für die Naivität seiner Gegner empfinden. Es war offensichtlich dass sie kaum bis gar keine Erfahrungen in Planetaren Invasionen hatten und daher von einem Anfängerfehler in den nächsten geschlittert waren. Ein Umstand der natürlich hochgradig ungünstig war wenn man gegen einen Feldherren wie Tal’mesh antrat der schon weit über hundert Jahre Kampferfahrung vor zu weißen hatte.

In diesem Moment trat ein anderer Jaffa heran und fragte unterwürfig: „Primus, sollen wir ihr Lager stürmen?“ Tal‘mesh überlegte daraufhin kurz eher er antwortete: „Nein, haltet sie einfach nur fest oder treibt sie auf das offene Land hinaus. Kein Sturmangriff.“, „Wie du wünscht.“ erwiderte Jaffa der einfach davon ausging das Tal‘mesh schon seine Gründe dafür hatte keinen Sturmangriff durchzuführen. Dann befahl Tal’mesh einen weiteren Schlag: „Al’kesh los!“ Umgehend darauf erhoben sich fünf Al’kesh, mehr gab es auf diesem Planeten nicht, welche bislang hinter dem Hügel in Deckung verharrt hatten in die Luft und deckten die Stellungen der Allianz mit einem vernichtenden Geschosshagel ein. Die Folgende Explosion war so gewaltig dass die Druckwelle die vorderen Reihen der Jaffa Krieger einfach umdrückte und selbst die Panzerfahrzeuge einen Stückweit den Hügel hinaufschob. Es war daher weniger verwunderlich dass alles was sich außerhalb der Schützenden Schilde der Schiffe aufgehalten hatte zerstörte oder getötet worden war. Noch während die Bordgeschütze der Schiffe sich daraufhin neu orientierten und anstatt der nach wie vor kreisenden und feuernden Kampfdrohnen, die Al’kesh ins Visier nahmen, starteten diese eine weiteren Angriff und flogen im Tiefflug über die Gelandeten Schiffe hinweg um sie mit einem regelrechten Schauer aus Bomben zu bedecken ehe sie steil nach oben zogen und den Schussbereich der Bordwaffen verliesen ehe der Feind das Feuer erwidern konnte.

Dann ertönte ein mächtiges Rauschen und Tal’mesh wusste sofort was da vor sich ging. „Sie wollen wohl abhauen.“ Dachte er sich daher mit einem mörderischen Grinsen. Doch zum fliehen sollten die Allainzschiffe nicht mehr kommen da in eben jenem Moment die Stimme Nal’teks aus dem Komlink ertönte: „Die Verstärkung ist da!“, „Visiert die startenden Reisendeschiffe an und holt sie runter. Ihr braucht dabei nicht mit Feuerkraft zu geizen.“ Erwiderte Tal’mesh zufrieden. „Alles klar, visieren die fliehenden Schiffe an, volle Feuerkraft.“ bestätiget Nal’tek umgehend. Nur wenige Sekundenbruchteile darauf brachen hunderte von Plasmageschossen durch die Wolkendecke. Das sich daraufhin bietenden Feuerwerk war definitiv sehenswert, die angeschlagene Schiffe der Reisenden hatten nicht den Hauch einer Chance dem mörderischen Bombardement zu entgehen, auch wenn sie durchaus versuchten. Doch nach nicht einmal fünf Minuten konnte Tal’mesh seinen Blick über ein Flammenmehr gleiten lassen, zwar war es einzelnen Schiffen tatsächlich gelungen ab zu heben, doch sie waren wenige Meter von ihrem Startplatz entfernt wieder aufgeschlagen so dass ich vor Tal’mesh nun eine regelrechte Wüste aus Flammen und verkohlten Schiffstrümmern erstreckte. „Umstellen.“ befahl Tal’mesh darauf, er hatte nicht vor sich eventuelle überlebend durch die Lappen gehen zu lassen.

Es dauerte auch nicht lange bis die ersten, etwas angesengt wirkenden Menschen aus der Trümmerwüste stürmten und offenbar nur noch weg wollten. Ein Vorhaben das die Jaffa Krieger jedoch durch ihre bloße Anwesenheit zunichtemachten. Als die Menschen die in einer ordentlichen Formation rings um die Absturzstelle aufgestellten Jaffa nämlich bemerkten weiteten sich ihre Augen vor Schreck und sie kamen allesamt schlitternd zum stehen. Erst jetzt schien den Soldaten So langsam klar zu werden wen sie da herausgefordert hatten, einige von ihnen hatten schon gegen die Wraith gekämpft, doch das hier war noch einmal etwas ganz anderes. „Setzt sie fest.“ Befahl Tal’mesh dann ehe er sich umdrehte und in Richtung Stützpunkt davon marschierte, immerhin hatte er noch anderes Dinge zu tun. Aus dem Augenwinkel erkannte er jedoch noch das aufblitzende Zat’n’ktel Feuer dass die Allianz Soldaten außer Gefecht setzte.
~~~Ende Kapitel 55~~~

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09 Sep 2013 09:13 #60350 by Amelius
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autsch,
die Allianz ist dieses mal ja nach allen regeln der Kunst zerlegt worden ;) schon ein bischen bitter das die so viel riskiert haben und dann dermaßen gegen die wand fahren (nicht das ich damit ein problem hätte :))

-Does he know the location of Atlantis?
-More unnesessary detail. Well, obviously the answer is yes, an obviously you'll assume I'm lying, And obviously it won't matter because I know you can't take the chance either way.

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13 Sep 2013 17:15 #60535 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic FanFic: Die Rückkehr der Götter 2
Na das war ja ein kurzer Angriff. Schade eigentlich, dass dieser so amateurhaft war.^^

Ein seltsamer Zufall, dass sich gerade an diesem Tag Tal'mesh auf diesem Planeten befand. Ohne ihm wäre das Gefecht wohl ganz anders ausgegangen.^^
Allerdings denke ich trotzdem, dass die Allianz verloren hätte, da es ja immerhin trotzdem dieselbe Anzahl an Garnisonstruppen wären, ob sie nun draußen im Feld waren oder in der Basis verweilt hätten.

Dass sich da Ladon Radiim persönlich an Bord der Schiffe befand ist ja mal ein Wunder, da der ja sonst immer die Fäden aus dem Hintergrund zieht.^^
Der wird bestimmt mit Larin entkommen sein, falls die beiden nicht im nächsten Kapitel "Gäste" von Tal'mesh sind.^^
Dennoch war dies ein riesiger Verlust für die Reisenden, da die ja nicht gerade eine Armada besitzen und zudem, bisher zumindest, keine neuen Schiffe produzieren können. Auch die Genii müßen da bestimmt hunderte Soldaten verloren haben. Was für eine Schande.

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
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14 Sep 2013 13:37 - 14 Sep 2013 13:38 #60555 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic FanFic: Die Rückkehr der Götter 2
@Amelius: Na was glauben diese primitiven Eingeborenen auch sich mit einem Gott anlegen zu können? :D Das war doch absehabr dass das in die Hose geht :evil:

@Jack Hunter: Woher sollten die Allianz streitkräfte den Erfahrung haben? Außer den Reisenden haben sämtliche mitglieder ja nichtmal Raumschiffe, können demzufolge auch keinerlei erfahrung in Raumgestützten Invasionen haben. :lol: Und die Reisenden sind ja nun auch nicht wirklich als Galaxisweit operierende Aggressoren bekannt.

Naja ohne Tal'mesh wäre es wohl ne Klassische Belagerung geworden. Früher oder später hätte Tal'mesh ber auch so spitz gekriegt was da abläuft udn dann währe auch die Kavallerie (Raumflotte^^) aufgetaucht und hätte da mal ein paar Kopfnüsse verteilt :P

Ja die Verluste für die Allianz sind schon happig, allerdings muss ich ja langsam mal anfangen die Feinde zu dezimieren, irgendwann soll die Story ja auch mal zu nem vorläufigen Ende kommen. Hab jetzt schon schwireigkeiten damit mir neue Namen für die Kapitel aus zu denken :lol:

@all: So dann geht es heute weiter mit:
Kapitel 56: Unerwartete Wendungen
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„Fühlt sich so der tot an?“ das waren die einzigen Gedanken welche Larin im Moment hatte, immerhin hatte sie keinen blassen Schimmer was passiert war, das letzte woran sie sich erinnerte war Feuer, überall Feuer und schreie. Doch dann bemerkte sie das pochen in ihrem Schädel sowie den drückenden Schmerz in den Armen, es war ihr daher sofort klar dass sie nicht tot war. Mit äußerster Willensanstrengung öffnete sie daher ihre Augen um heraus zu finden wo sie sich befand. Sobald ihre Lieder sich hoben erkannte sie das sie auf einem einfache Holzstuhl saß der jedoch offenbar gut gepolstert war, immerhin konnte sie sich über den Sitzkomfort nicht beklagen. Als Larin dann ihren Blick hob erkannte sie sich gegenüber einen weiteren Stuhl auf dem ein wahres Prachtexemplar von einem Mann thronte. Allerdings musste sie schlucken als ihr einige Details auffielen, so steckten die Füße des Dunkelhäutigen Mannes in gepanzerten Steife wie sie die Jaffa Soldaten trugen, ebenso thronte mittig auf seiner Stirn ein goldenes Symbol, ebenfalls ein sicheres Anzeichen für einen Stolzen Jaffa Krieger. „Guten Morgen.“ meinte der Jaffa dann völlig neutral. „Wo bin ich?“ fragte Larin dann, wobei sie schon Schwierigkeiten damit hatte den Mund zu öffnen, sie war wirklich sehr schwach. „Außerhalb der direkten Lebensgefahr.“ Antwortete der Jaffa in einem beiläufigen Tonfall.

Obwohl diese Antwort eigentlich nicht wirklich bedrohend wirkte, klang sie aus dem Mund es Jaffa wie eine Drohung. „Wer bist du?“ fragte Larin dann offen heraus. Der Jaffa verzog den Mund daraufhin zu einen gekünstelten Grinsen als er antwortete: „Ich bin enttäuscht dass du mich nicht erkennst.“, „Woher sollte ich dich kennen, du bist ein Jaffa.“ Antwortete Larin erbost obwohl sie wusste das sie in ihrer derzeitigen Verfassung keinerlei Chance gegen den Jaffa hatte, obwohl dieser augenscheinliche unbewaffnet und sie nicht gefesselt war. „Gut beobachtet. Doch trotzdem sind wir uns schien begegnet, Larin von den Reisenden.“ erwiderte der Jaffa daraufhin mit einer Stimme die Larin die Nackenhaare zu Berge stehen leise. Außerdem erkannte sie die Stimme des Kriegers nun, es war eine Stimme die sie mit Tod und Verwüstung soweit mit absolut hilfloser Verzweiflung verband. Sie biss sich daher auf die Lippe als sie den Namen des Jaffa aussprach, nur um ganz sicher zu gehen: „Du bist Tal’mesh von Watan.“, „Sehr richtig.“ Antwortete Tal’mesh zufrieden wie ein Mann der seinem Hund einen neuen Trick beigebracht hatte. „Du bist geliefert.“ dachte sich Larin daraufhin. Sie hatte bereits einmal erlebt wozu dieser Jaffa fähig war und hatte ihren Kopf damals nur dank der Tatsache aus der Schlinge ziehen können dass die Umgebung der Konfrontation zu seinem Nachteil war. Jetzt war das eine komplett andere Situation, sie war ihm ausgeliefert, auf Gedeih und Verderb.

Tal’mesh erkannte an dem Gesichtsausdruck seines Gegenübers das Larin sich voll im klaren darüber war in was für einer brenzligen Situation sie sich befand, er selbst war jedoch völlig entspannt, schließlich hatte er ja nichts zu befürchten. Schließlich hatte sich Larin zu ihrer nächsten Frage durchgerungen: „Was willst du von mir?“, „Woher willst du wissen das ich etwas von dir will?“ erwiderte Tal’mesh gelassen. „Wenn dem nicht so wäre, wäre ich bereits tot.“ Antwortete Larin. „Gut kombiniert.“ Gratulierte Tal’mesh daraufhin ehe er sich dazu entschloss die ursprüngliche Frage zu beantworten: „Nun du bist die Anführerin der Reisenden welche offensichtlich mit der Pegasus Allianz kooperieren. Die Pegasus Allianz ist jedoch ein erklärter Feind meines Gebieters. Ist es nicht offensichtlich was ich von dir will?“ Tal’mesh bemerkte zwar das Larin daraufhin schneller atmete und einen leicht verkrampften Gesichtsausdruck zur Schau trug doch an ihrer Stimme hatte sich praktisch nichts verändert als sie antwortete: „Ich werde dir keine Informationen geben. Egal was für Foltermethoden du dir ausdenkst!“ Tal’mesh grinste daraufhin breit ehe er amüsiert antwortete: „Das glaube ich dir sogar. Folter war noch nie eine effektive Methode zur Informationsbeschaffung da man die erhaltenen Informationen nur schwer überprüfen kann. Sie dient primär zur Befriedigung sadistischer Gefühle und dem stillen von Frust weil man keinen Erfolg hatte.“, „Aber wie gedenkst du dann an die Informationen zu gelangen die du haben willst?“ fragte Larin daraufhin mit einem verwirrten Gesichtsausdruck.

Tal’mesh lehnte sich bevor er diese Frage beantwortete Demonstrativ zurück und sprach mit einer ruhigen Stimme: „Ich hatte gehofft wir könnten eine Vereinbarung treffen.“, „Eine Vereinbarung? Weshalb sollte ich darauf eingehen? Ich weiß das es für dich und deines Gleichen nur ein Ziel gibt, die totale Versklavung der ganzen Galaxie.“ erwiderte Larin umgehend mit einem leicht spöttischen Unterton. Nur Sekundenbruchteile darauf biss sie sich auf die Unterlippe, es war offensichtlich dass sie wusste dass dieses Äußerung ziemlich unklug gewesen war. Tal’mesh grinste daraufhin lediglich amüsiert und meinte: „Ich an deiner Stelle würde mich mit derartigen Äußerungen zurückhalten.“ Larin schwieg daraufhin befleißen, sie wollte ihn offensichtlich nicht weiter durch eine unbedachte Äuserung provozieren, was Tal’mesh nur noch mehr amüsierte. Bester Laune fuhr er daher mit dem sprechen fort: „Um zu der Vereinbarung zurück zu kommen, du verrätst mir alles was ich wissen will. Im Gegenzug werde ich dich und die restlichen Angehörigen deines Volkes vor der Sklaverei oder Auslöschung verschonen.“ Es war daraufhin zugegeben keine besondere Kunst zu erraten was in Larins Kopf vor sich ging, dennoch fragte Tal’mesh nach: „Was hältst du davon?“, „Unter was für weiteren Bedingungen wirst du uns verschonen?“ fragte Larin umgehend zurück.

„Keine großen Bedingungen. Ihr werdet freie Händler unter dem Banner Tarlocks sein. Im großen und ganzen werdet ihr wie bis jetzt auch leben können, mit dem unterschied das ihr eine Steuer auf eure Handelseinkommen zahlt und eure Schiffe zu besonders wichtigen Anlässen zur Verfügung stellt.“ Antwortete Tal’mesh sofort, auch wenn er nicht wirklich davon ausging dass Larin auf das Angebot einging, die Chance bestand immerhin. „Was für Anlässe?“ fragte Larin umgehend nach. „Hauptsächlich wichtige Transporte die nicht auf das nächste Schiff warten können. Aber auch Kampfeinsätze gegen ungefährliche Feinde oder Unterstützungsaufgaben innerhalb der Armada Tarlocks.“ Antwortete Tal’mesh erneut geduldig, die Kooperation Larins könnte in Zukunft einiges vereinfachen und das wusste er. „Ich muss erst darüber nachdenken.“ Meinte Larin dann. „Gut, du hast zwei Stunden.“ Erwiderte Tal’mesh ehe er sich erhob. Gerade als er durch die Tür gehen wollte ertönte noch eine Frage: „Was ist aus den anderen Mitgliedern der Angriffsgruppe geworden?“, „Alle die überlebt und kooperiert haben sind gefangen genommen worden, der Rest ist Tot.“ antwortete Tal’mesh umgehend ehe er den Raum verlies und die Tür hinter ihm sich verschloss.
~~~forstetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.
Last edit: 14 Sep 2013 13:38 by Todesgleiter.

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14 Sep 2013 13:40 #60556 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic FanFic: Die Rückkehr der Götter 2
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Zur selben Zeit irgendwo im Tiefraum Wraith Basisschiff:
Leicht frustriert musterte der Wraithlord die Verlustmeldungen der letzten Schlacht gegen die Jaffa, ja er hatte mit schweren Verlusten bei einem derartigen Frontalangriff gerechnet, doch so hohe Verluste hatte er doch nicht vermutet gehabt. „Diese Jaffa mögen nicht über die Technologie der Lantianer verfügen, aber sie sind trotzdem mindestens genauso gefährlich, wenn nicht sogar gefährlicher.“ Dachte er sich daher und hoffte dass sein Plan die Jaffa durch den Angriff in eine Defensivrolle zu drängen funktionieren würde. Solange die Jaffa frei Agieren und die Austragungsorte der Schlachten selbst bestimmen konnten waren sie unglaublich effizient gewesen, doch nun hoffte der Lord sie von der Aktoren in Reaktoren Rolle gedrängt zu haben, was ihm einen taktischen Vorteil verschaffen würde. Seine Gedanken wurden jedoch jäh gestört als ein Wohlbekannter Alarmton ertönte, ein feindliches Schiff musste sich in Feuerreichweite genähert haben. Im nächsten Moment spürte er auch die charakteristische Erschütterungen die bedeuteten dass sein Schiff unter Beschuss stand. Umgehend hastete er daher zu seiner Kommunikationskonsole und etablierte eine Verbindung zur Brücke. Sobald die Verbindung stand fauchte er den Offizier an: „Was ist da los?“, „Die beiden anderen Basisschiffe haben das Feuer auf uns eröffnet mein Lord. Ihre Commander fordern Sie auf sich zu ergeben.“ Antwortete der Offizier. Der Lord fauchte daraufhin verärgert ehe er befahl: „Aktivieren Sie den Hyperraumantrieb.“, „Ja mein Lord.“ Bestätigte der Offizier ehe ein Ruck durch das Schiff ging.

Nur Sekunden Später ging ein erneuter Ruck durch das Schiff, dieser war jedoch bedeutend heftiger als der Erste und wurde von einer Alarmsirene quittiert. Der Lord welcher im Moment auf dem Weg zur Brücke gewesen war und nun breitbeinig mitten in einem der unzähligen Korridore seines Flaggschiffes gestanden war, ahnte sofort was da geschehen war und marschierte sofort zur nächsten Waffenkammer. „Ist es also wieder so weit.“ dachte er sich dabei verbittert während er vor den fein säuberlich aufgehängten Stunnern und Plasmagewehren stand. Er entschloss ich für eines der Tödlichen Plasmagewehre ehe er sich auf den Weg Richtung Hyperantriebsgenerator machte. Weit kam er jedoch nicht, schon auf halber Strecke kahm en ihm einige Drohnen entgegen die umgehend das Feuer eröffneten. „Verräter.“ Schoss es ihm durch den Kopf während er sich elegant hinter einem Vorsprung in der Wand in Deckung brachte. Im nächsten Moment bogen weitere Drohnen in den Korridor, er erkannte sie jedoch als Loyale Kräfte und nutzte die Ablenkung um die Verräter unter Beschuss zu nehmen. „Mein Lord!“ rief dann der Offizier der die Drohnen angeführt hatte aufgeregt. „Schweigen Sie, ich weiß dass wir Verräter an Bord haben.“ antwortete der Lord beiläufig während er einer feindlichen Drohne den Kopf von Schultern schoss, er wusste ja das Körpertreffer gegen Wraith ziemlich ineffektiv waren. „Ja mein Lord, allerdings unterstützt sie die Verräter.“ Erwiderte der Offizier. Daraufhin erstarrte der Lord mitten in der Bewegung. Er wusste ja dass die Königin des Schiffes auf seinen Führungsposten scharf gewesen war doch dass sie eine offenen Rebellion anzettelte hätte er ihr dann doch nicht zu getraut.

In der Milchstraße ahnten die beiden Krieger Mak’sal und Tek’tel nichts davon dass die Wraith in der Pegasusgalaxie im Begriff waren erneut übereinander herzu fallen und selbst wenn sie es gewusst hätten, wäre es ihnen wohl egal gewesen. Sie hatten ihren eigenen Auftrag von Lord S’kell persönlich. Höchst Konzentriert starrten die beiden Jaffa daher auf die Instrumente ihres Tel’tak während es durch den Hyperraum raste. Schließlich fragte Tek’tel: „Weißt du eigentlich was genau wir suchen?“, Nein aber Lord S’Kell meinte dass wir es schon erkennen würden.“ Antwortete Mak’sal schulterzuckend. Tek’tel schwieg daraufhin zwar, jedoch nicht für lange, da der Navigationscomputer verkündete das die Krieger ihren Zielort erreicht hatten. „Bereite Absprung aus dem Hyperraum vor.“ Meldete Tek’tel daher pflichtbewusste während Mak’sal bereits einen Schnellcheck der Tarnsysteme vornahm, immerhin würden sie mitten im Territorium der Vorfahrenallainz aus dem Hyperraum fallen. „Absprung, Jetzt!“ rief Tek’tel dann während das Tel’tak aus dem Hyperraum viel, noch während der Trägheitsantrieb daraufhin damit beschäftigt war das Schiff ab zu bremsen, aktivierte Mak’sal bereits die Tarnsysteme. „Starrte Umgebungsscan.“ Meinte Mak’sal dann sobald das Tel’tak relativ zu dem Planeten in dessen Orbit es sich befand zum Stillstand gekommen war.

Es dauerte auch nicht lange bis die Bordsensoren etwas entdeckten. „Bei Kheb.“ Murmelte Mak’sal daraufhin. „Was ist denn?“ fragte Tek’tel neugierig. „Ich habe hier eine Energiequelle auf den Sensoren, sie ist gewaltig.“ Antwortet Mak’sal. Tek’tel schielte daraufhin schnell auf die Sensoranzeigen und musste seine Kameraden recht geben, eine derart mächtige Energiequelle hatte er noch nie gesehen. „Ich würde sagen, das sollten wir uns ansehen.“ stellte er daher fest und korrigierte die Flugrichtung des Schiffes. Mak’sal bekräftigte seien Zustimmung lediglich mittels eines kurzen Nickens, er war zur Zeit damit beschäftigt die Sensorauflösung zu optimieren um heraus zu finden um was es sich bei der Energiequelle genau handelte.

Einige Minuten später näherte sich das Tel’tak der Energiequelle, sie befand sich auf der Rückseite eines durchschnittlichen Mondes. Doch sobald das Tel’tak den Mond umrundet hatte viel den Jaffa erst mal die Kinnlade herunter, vor ihnen thronte eine gewaltige annähernd Röhrenförmige Raumstation im All die von einem monströsen Blasenförmigen Schutzschild umgeben war. „Was ist denn das?“ fragte Mak’sal daher. „Ich habe keine Ahnung.“ gestand Tek’tel. dann kahmen einige Schiffe in den Sichtbereich der Krieger, es handelte sich um eines der unverkennbaren Kriegsschiffe der Vorfahren das von vier Ha‘tak eskortiert wurde und scheinbar eine Patrouille um die Station flog. Dann erkannte Mak’sal etwas das ihm überhaupt nicht gefallen wollte und er meinte: „Das ist eine Werft.“, „Blödsinn und wo sind die Schiffe die diese Werft baut?“ erwiderte Tek’tel. „Sie baut nur ein einziges Schiff, schau in die Öffnung.“ Antwortete Mak’sal. Obwohl Tek’tel daraufhin mehr als Skeptisch war folgte er der Anweisung und starrte angestrengt in die Öffnung der Röhre und tatsächlich konnte man den Bug eines Schiffes erahnen das der sich im inneren befand. „Das ergibt keinen Sinn, die Vorfahren verfügen über keine Schiffer dieser Größenordnung.“ Stellte Tek’tel dann fest. „Sicher?“ fragte Mak’sal daraufhin. „Nein.“ gestand Tek’tel.

„Dann sollten wir so viele Informationen wie möglich sammeln.“ meinte Mak’sal und aktivierte die Bordsensoren um die Station zu vermessen. Die gesammelten Ergebnisse beruhigten die beiden Jaffa jedoch nicht wirklich, dieses Ding ist größer als ein Dschu-hem Schiff!“ stellte Mak’sal schnell fest. „Ich glaube wir haben die Geheimwaffe der Vorfahrenallianz gefunden.“ meinte Tek’tel daraufhin nüchtern. „Mhm.“ Bestätigte Mak’sal der noch immer an den Einstellungen der Sensoren herumfummelte um möglichst viele Informationen über das Schiff zu bekommen. Plötzlich jedoch änderten die Patroullierenden Schiffe ihren Kurs und hielten genau auf das nur knapp über der Schildlinie schwebende Tel’tak zu. „Ich glaube wir wurden entdeckt.“ meinte Tek’tel daher. „Unmöglich, wir sind getarnt.“ Erwiderte Mak’sal. „Erklär das denen.“ erwiderte Tek’tel und deutete mit dem Finger auf die drohend näher kommenden Schiffe. „Vielleicht folgen sie nur ihrer Patrouillenroute?“ vermutete Mak‘sal daraufhin. „Unwahrscheinlich sie haben die Waffen aktiviert.“ erwiderte Tek’tel. „Dann sollten wir uns verdrücken.“ Stellte Mak’sal fest. „Einverstanden.“ stimmte Tek’tel zu und aktivierte den Hyperraumantrieb.

In der der Pegasusgalaxie marschierte Tal‘mesh unterdessen mit wehendem Umhang durch den Zellentrakt der Zitadelle der die vergangen Kämpfe praktisch unbeschadet überstanden hatte. Schnell erreichte er auch die Zelle die er gesucht hatte und trat ein. „Deine Bedenkzeit ist um.“ Meinte er dann zu Larin die noch immer auf ihrem Stuhl saß und reichlich in sich zusammengesunken wirkte. Zuerst gab es daraufhin keine Reaktion, doch dann fuhr Larin mit einer für einen Menschen durchaus beachtlichen Geschwindigkeit herum und versuchte ein offenbar selbst gebasteltes Messer in Tal’meshs Kopf zu rammen. Dieser reagierte jedoch Blitzschnell und fing den Arm mühelos ab. „Was sind denn das für Manieren. Behandelt man so einen Gastgeber?“ meinte er dann während er das Messer aus dem Griff Larins entwand. Diese keuchte daraufhin nur überrascht ehe sie einsehen musste dass sie es jetzt wohl endgültig verbockt hatte. „Darf ich davon ausgehen das deine Antwort nein ist?“ fragte Tal’mesh dann während er das Messer betrachtete welches offenbar aus einem Teil eines Stiefels gefertigt worden war. „Wie könnte ich mit dir und deines Gleichen kooperieren. Lieber sterbe ich!“ entgegnete Larin. „Nana, wir sind hier doch keine Barbaren, ich werde dich nicht töten.“ erwiderte Tal’mesh daraufhin. Larin schwieg daraufhin während sie sich offenkundig überlegte welche Grausamkeiten der Jaffa wohl für sie vorbereitet hatte. Tal’mesh schwieg ebenfalls und betätigte einen kleinen Knopf der in seinem Unterarm Panzer eingebaut war. Sofort darauf öffnete sich die Tür zur Zelle und vier Männer in weißen Wissenschaftsuniformen sowie zwei griesgrämig dreinschauende Krieger traten in die Zelle.

Zwei der Wissenschaftler hielten ein Kissen zwischen sich auf dem eine Grotesk aussehendes Gerät ruhte. Es handelte sich dabei um eine Gehirnsonde. Eine Technologie die einst von Lord Anubis vor seinem Untergang entwickelt worden war um an Informationen zu gelangen. Erst vor kurzem hatte ein Gruppe von Jaffa eine Ruine durchsucht und war dabei auf einige nützliche Aufzeichnungen aus der Ära des wohl bekanntesten und gefürchtetsten Systemlords aller Zeiten gestoßen. Daraufhin hatte Lord S‘kell umgehend mit der Rekonstruktion einiger Technologien begonnen und dabei schnell Fortschritte erzielt. „Was ist das?“ fragte Larin dann und deute mit einer Mischung aus Furcht und Abscheu auf das kleine Runde gerät. „Das wirst du sehr bald erfahren.“ erwiderte Tal’mesh mit einem Dämonischen Grinsen ehe er zu den Wissenschaftlern meinte: „Fangt an.“ Diese nickten lediglich ehe sie auf Larin zugingen. Tal’mesh selbst hatte jedoch keine Zeit der Operation zu sehen, welche ohne jedwedes Narkotikum durchgeführt werden würde, immerhin musste er den Wideraufbau des Stützpunktes voran treiben.
~~~Ende Kapitel 56~~~

mfg.: Tg

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19 Sep 2013 15:56 #60757 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic FanFic: Die Rückkehr der Götter 2
Ha, Meuterei! Da hat der arme Lord nun doch nichts mehr zu sagen und muß die Konsequenzen seines dauerhaften Fehlverhalten erleiden. Das kommt davon, wenn man immer wieder versagt. Eventuell ist das sogar der Beginn eines zweiten Bürgerkriegs.^^

Aber ich bin beeindruckt, gleich drei Handlungsstränge in einem Kapitel. Nicht schlecht. Nur schade um Larin, auch wenn sie noch lebt, wird es ihr nach der Gehirnsonde (eine gute Idee) bald so ergehen. Über das Schicksal von Ladon Radiim erfährt man wohl erst später näheres.

Was diese neue Geheimwaffe der Vohrfahren angeht, kann es sein, dass du zu viel Sins of a Solar Empire gespielt hast? Auch wenn es noch nicht fertig ist, klingt das sehr nach einem Titan. Alternativ könnte man es auch einen Dreadnought nennen.^^

Ich vermute mal Mak'sal und Tek'tel sind dann wohl das Pondon zu dem Jaffa-Duo Tel'sak und Quel'san der Milchstrasse, wie?^^

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