@Amelius: Na was glauben diese primitiven Eingeborenen auch sich mit einem Gott anlegen zu können?

Das war doch absehabr dass das in die Hose geht
@Jack Hunter: Woher sollten die Allianz streitkräfte den Erfahrung haben? Außer den Reisenden haben sämtliche mitglieder ja nichtmal Raumschiffe, können demzufolge auch keinerlei erfahrung in Raumgestützten Invasionen haben.

Und die Reisenden sind ja nun auch nicht wirklich als Galaxisweit operierende Aggressoren bekannt.
Naja ohne Tal'mesh wäre es wohl ne Klassische Belagerung geworden. Früher oder später hätte Tal'mesh ber auch so spitz gekriegt was da abläuft udn dann währe auch die Kavallerie (Raumflotte^^) aufgetaucht und hätte da mal ein paar Kopfnüsse verteilt
Ja die Verluste für die Allianz sind schon happig, allerdings muss ich ja langsam mal anfangen die Feinde zu dezimieren, irgendwann soll die Story ja auch mal zu nem vorläufigen Ende kommen. Hab jetzt schon schwireigkeiten damit mir neue Namen für die Kapitel aus zu denken
@all: So dann geht es heute weiter mit:
Kapitel 56: Unerwartete Wendungen
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„Fühlt sich so der tot an?“ das waren die einzigen Gedanken welche Larin im Moment hatte, immerhin hatte sie keinen blassen Schimmer was passiert war, das letzte woran sie sich erinnerte war Feuer, überall Feuer und schreie. Doch dann bemerkte sie das pochen in ihrem Schädel sowie den drückenden Schmerz in den Armen, es war ihr daher sofort klar dass sie nicht tot war. Mit äußerster Willensanstrengung öffnete sie daher ihre Augen um heraus zu finden wo sie sich befand. Sobald ihre Lieder sich hoben erkannte sie das sie auf einem einfache Holzstuhl saß der jedoch offenbar gut gepolstert war, immerhin konnte sie sich über den Sitzkomfort nicht beklagen. Als Larin dann ihren Blick hob erkannte sie sich gegenüber einen weiteren Stuhl auf dem ein wahres Prachtexemplar von einem Mann thronte. Allerdings musste sie schlucken als ihr einige Details auffielen, so steckten die Füße des Dunkelhäutigen Mannes in gepanzerten Steife wie sie die Jaffa Soldaten trugen, ebenso thronte mittig auf seiner Stirn ein goldenes Symbol, ebenfalls ein sicheres Anzeichen für einen Stolzen Jaffa Krieger. „Guten Morgen.“ meinte der Jaffa dann völlig neutral. „Wo bin ich?“ fragte Larin dann, wobei sie schon Schwierigkeiten damit hatte den Mund zu öffnen, sie war wirklich sehr schwach. „Außerhalb der direkten Lebensgefahr.“ Antwortete der Jaffa in einem beiläufigen Tonfall.
Obwohl diese Antwort eigentlich nicht wirklich bedrohend wirkte, klang sie aus dem Mund es Jaffa wie eine Drohung. „Wer bist du?“ fragte Larin dann offen heraus. Der Jaffa verzog den Mund daraufhin zu einen gekünstelten Grinsen als er antwortete: „Ich bin enttäuscht dass du mich nicht erkennst.“, „Woher sollte ich dich kennen, du bist ein Jaffa.“ Antwortete Larin erbost obwohl sie wusste das sie in ihrer derzeitigen Verfassung keinerlei Chance gegen den Jaffa hatte, obwohl dieser augenscheinliche unbewaffnet und sie nicht gefesselt war. „Gut beobachtet. Doch trotzdem sind wir uns schien begegnet, Larin von den Reisenden.“ erwiderte der Jaffa daraufhin mit einer Stimme die Larin die Nackenhaare zu Berge stehen leise. Außerdem erkannte sie die Stimme des Kriegers nun, es war eine Stimme die sie mit Tod und Verwüstung soweit mit absolut hilfloser Verzweiflung verband. Sie biss sich daher auf die Lippe als sie den Namen des Jaffa aussprach, nur um ganz sicher zu gehen: „Du bist Tal’mesh von Watan.“, „Sehr richtig.“ Antwortete Tal’mesh zufrieden wie ein Mann der seinem Hund einen neuen Trick beigebracht hatte. „Du bist geliefert.“ dachte sich Larin daraufhin. Sie hatte bereits einmal erlebt wozu dieser Jaffa fähig war und hatte ihren Kopf damals nur dank der Tatsache aus der Schlinge ziehen können dass die Umgebung der Konfrontation zu seinem Nachteil war. Jetzt war das eine komplett andere Situation, sie war ihm ausgeliefert, auf Gedeih und Verderb.
Tal’mesh erkannte an dem Gesichtsausdruck seines Gegenübers das Larin sich voll im klaren darüber war in was für einer brenzligen Situation sie sich befand, er selbst war jedoch völlig entspannt, schließlich hatte er ja nichts zu befürchten. Schließlich hatte sich Larin zu ihrer nächsten Frage durchgerungen: „Was willst du von mir?“, „Woher willst du wissen das ich etwas von dir will?“ erwiderte Tal’mesh gelassen. „Wenn dem nicht so wäre, wäre ich bereits tot.“ Antwortete Larin. „Gut kombiniert.“ Gratulierte Tal’mesh daraufhin ehe er sich dazu entschloss die ursprüngliche Frage zu beantworten: „Nun du bist die Anführerin der Reisenden welche offensichtlich mit der Pegasus Allianz kooperieren. Die Pegasus Allianz ist jedoch ein erklärter Feind meines Gebieters. Ist es nicht offensichtlich was ich von dir will?“ Tal’mesh bemerkte zwar das Larin daraufhin schneller atmete und einen leicht verkrampften Gesichtsausdruck zur Schau trug doch an ihrer Stimme hatte sich praktisch nichts verändert als sie antwortete: „Ich werde dir keine Informationen geben. Egal was für Foltermethoden du dir ausdenkst!“ Tal’mesh grinste daraufhin breit ehe er amüsiert antwortete: „Das glaube ich dir sogar. Folter war noch nie eine effektive Methode zur Informationsbeschaffung da man die erhaltenen Informationen nur schwer überprüfen kann. Sie dient primär zur Befriedigung sadistischer Gefühle und dem stillen von Frust weil man keinen Erfolg hatte.“, „Aber wie gedenkst du dann an die Informationen zu gelangen die du haben willst?“ fragte Larin daraufhin mit einem verwirrten Gesichtsausdruck.
Tal’mesh lehnte sich bevor er diese Frage beantwortete Demonstrativ zurück und sprach mit einer ruhigen Stimme: „Ich hatte gehofft wir könnten eine Vereinbarung treffen.“, „Eine Vereinbarung? Weshalb sollte ich darauf eingehen? Ich weiß das es für dich und deines Gleichen nur ein Ziel gibt, die totale Versklavung der ganzen Galaxie.“ erwiderte Larin umgehend mit einem leicht spöttischen Unterton. Nur Sekundenbruchteile darauf biss sie sich auf die Unterlippe, es war offensichtlich dass sie wusste dass dieses Äußerung ziemlich unklug gewesen war. Tal’mesh grinste daraufhin lediglich amüsiert und meinte: „Ich an deiner Stelle würde mich mit derartigen Äußerungen zurückhalten.“ Larin schwieg daraufhin befleißen, sie wollte ihn offensichtlich nicht weiter durch eine unbedachte Äuserung provozieren, was Tal’mesh nur noch mehr amüsierte. Bester Laune fuhr er daher mit dem sprechen fort: „Um zu der Vereinbarung zurück zu kommen, du verrätst mir alles was ich wissen will. Im Gegenzug werde ich dich und die restlichen Angehörigen deines Volkes vor der Sklaverei oder Auslöschung verschonen.“ Es war daraufhin zugegeben keine besondere Kunst zu erraten was in Larins Kopf vor sich ging, dennoch fragte Tal’mesh nach: „Was hältst du davon?“, „Unter was für weiteren Bedingungen wirst du uns verschonen?“ fragte Larin umgehend zurück.
„Keine großen Bedingungen. Ihr werdet freie Händler unter dem Banner Tarlocks sein. Im großen und ganzen werdet ihr wie bis jetzt auch leben können, mit dem unterschied das ihr eine Steuer auf eure Handelseinkommen zahlt und eure Schiffe zu besonders wichtigen Anlässen zur Verfügung stellt.“ Antwortete Tal’mesh sofort, auch wenn er nicht wirklich davon ausging dass Larin auf das Angebot einging, die Chance bestand immerhin. „Was für Anlässe?“ fragte Larin umgehend nach. „Hauptsächlich wichtige Transporte die nicht auf das nächste Schiff warten können. Aber auch Kampfeinsätze gegen ungefährliche Feinde oder Unterstützungsaufgaben innerhalb der Armada Tarlocks.“ Antwortete Tal’mesh erneut geduldig, die Kooperation Larins könnte in Zukunft einiges vereinfachen und das wusste er. „Ich muss erst darüber nachdenken.“ Meinte Larin dann. „Gut, du hast zwei Stunden.“ Erwiderte Tal’mesh ehe er sich erhob. Gerade als er durch die Tür gehen wollte ertönte noch eine Frage: „Was ist aus den anderen Mitgliedern der Angriffsgruppe geworden?“, „Alle die überlebt und kooperiert haben sind gefangen genommen worden, der Rest ist Tot.“ antwortete Tal’mesh umgehend ehe er den Raum verlies und die Tür hinter ihm sich verschloss.
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