SO nun mit ein wenig verzögerung das neue Kapitel von DG:R
Gespräche
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Seit vier Tagen war sie nun fast rund um die Uhr vor der Zelle von Leutnant Duece und beobachtete ihn zusammen mit einem Corporal der Militärpolizei.
In dieser Zeit hatte sie die Gelegenheit den Leutnant eingehend zu studieren, wie er sich im Schlaff verhielt.
Jedes Zucken Augen, jede Regung der Gesichtsmuskulatur versuchte sie sich dabei einzuprägen damit sie wenn die Wirkung der Drogen die man ihm verabreicht hatte damit er nicht zu Bewusstsein, wusste worauf sie zu achten hatte wenn Captain O´Hera ihn einem erneuten Verhör unterzog ob er die Wahrheit sagte.
Da der Leutnant allerdings noch immer unter den Betäubungsmitteln stand war ihre einzige Tätigkeit im Moment kalten abgestandenen Kaffee zutrinken und alte Aufzeichnungen auf einem Tab zu schauen.
„Ma´am, dürfte ich sie etwas fragen?“ kam es von dem jungen Corporal.
„Haben ja nichts anders zu tun.“ kam es von ihr.
„Ma´am warum sitzen wir beide hier wenn der Gefangene an das Bett gefesselt ist und eigentlich auf die Krankenstation gehört. Ich weiß das er wichtig ist deswegen sollte er doch auf die Krankenstation.“
„Wenn sie schon so viel wissen ist ihnen ja bekannt, das er auf der Krankenastion beinahe völlig ausgerastet ist. Dabei hatte er die beiden Soldaten die ihn festhielten ein paar üble blaue Flecken, verpasst. Deshalb ist er hier damit er weder sich noch andere verletzt.“
Der Corporal sah seine Vorgesetzte dankbar an, bevor er seinen Blick wieder auf den hinter der Glasscheibe der Zelle schlafenden richtete.
Smith nahm einen erneuten Schluck ihres nun noch kälteren Kaffees und fing wieder an auf ihrem Tab zu lesen.
Ohne weitere Worte zu wechseln saßen die beiden Marines im Beobachtungsraum um den Duece zu beobachten.
Es waren keine fünf Minuten vergangen als Smith auffiel das sich die Augenbewegungen von Duece um ein vielfaches verschnellert hatten und seine Gesichtsmuskeln leicht zuckten.
„Corporal gehen sie den Doc holen.“ befahl sie dem jungen Soldaten der nach dem er kurz Salutiert hatte sich auch schon auf den Weg machte den Bord Arzt zu holen.
Sie wusste das der Corporal erst ein mal für mehrere Minuten weg war da er durch das halbe Schiff rennen musste um zur Krankenastion zu kommen und sich dann zusammen mit dem Doc auf den Rückweg zu machen.
Genug Zeit für sie mit Duece zu reden.
„Wissen sie wir hatten einen schlechten Start auf der Krankenstation das gebe ich ja zu. Das ist aber kein Grund das bei weiteren Gesprächen das selbe geschieht. Wir können uns wie zivilisierte Menschen unterhalten und zu einem ergebnis- kommen mit dem beide Seiten zufrieden sind. Was meinen sie?“
Doch wie es eigentlich zu erwarten war kam keine Antwort von Duece dessen Augen noch immer hinter seinen Augenlidern wie wild hin und her rasten.
„Wenn sie mir versprächen würden das sie sich benehmen wäre ich bereit ihnen die Fesseln zu Entfernern so das sie sich setzten könnten.“
„Ma´am mit wem reden sie?“ erklang die Stimme des Corporals.
„Sie waren ja schnell.“
„Ähm, der Doc war schon auf dem Weg hier her.“
„Gut gut. Doc der Leutnant ist wachen. Untersuchen sie ihn damit ich mit dem verhör beginnen kann.“ erklärte Smith und setzte sich wieder auf ihren Stuhl und sah durch das Fenster auf Duece.
Van Dabaat nahm seine untersuchngs Geräte in die Hand und wagte sich in die Zelle ohne das er Duece aus den Augen ließ.
Als er direkt neben ihm am Bett stand nahm er den rechten Unterarm von Duece und suchte mit Zeige- und Mittelfinger an den Hauptschlagadern nach einem Puls.
„Lieutanant Duece können sie mich hören?“ fragte Van Dabaat denn anscheinend noch immer schlafenden Mann.
Er machte noch einige Untersuchungen und verließ die Zelle wieder.
„Lieutanant Smith sie haben sich geirrt. Er ist nicht wach. Sein Puls und seine Reflexe sind die die man bei einem Schlafenden Menschen vorfindet.“
„Ich kann es nicht versprechen, aber ich werde es versuchen.“ erklangt die Stimme von Duece aus der Zelle.
Alle anwesenden drehten sich um und blickten erstaunt auf einen wachen JT Duece, der sie direkt an sah.
„Wie ist das möglich?“ fragte eine Krankenschwester die den Doc begleitet hatte.
„Er hat doch die anderthalb fache Menge der erlaubten Maximal Dosis bekommen. Er müsste doch noch bewusstlos sein wenn wir in Romsa ankommen.“ quiekte sie mit ihrer hohen
Van Dabaat ging erneut in die Zelle und fühlte er erneut den Puls von Duece und sah ihn nur verwundert an.
„Lieutanant wie schaffen sie es das ihr Puls so niedrig ist obwohl sie hell wach sind?“ wollte Van Dabaat wissen.
„In meiner Gefangenschaft war es nötig die Wachen hin und wieder mal an der Nase herum zuführen und nach Jahrzehnte langen Trainings war es mir dann endlich möglich meinen Puls und meine Atmung durch Konzentration zu verlangsamen. Hat mir schon das ein oder andere mal das Leben gerettet.“
Der Doc nickte nur und verließ erneut die Zelle und ging zu Smith und den anderen.
„Lieutanant passen sie gut auf ihn auf während ich den Commander über die Änderung bei unserem Gast unterrichte.“
„Natürlich doch Doc. Dafür bin ich ja da.“
„Ich werde mich auch beeilen. Der Lieutanant sollte auf jeden Fall wieder auf die Krankenstation damit ich noch einige Untersuchungen am ihn machen kann.“ erklärte Van Dabaat und verließ den Raum endgültig gefolgt von seiner quiekenden Krankenschwester.
„Wir werden sehen.“ murmelte Smith.
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„Commander Burke dürfte ich sie kurz stören?“ fragte Van Dabaat als er auf die Brücke der NEXUS kam.
Burke der sich seit Tagen mit den Kleinigkeiten eines Schiffskommandanten herumschlug war natürlich sofort aufmerksam als der Doc ihn ansprach.
„Was haben sie denn für mich Doc? Noch mehr Unterlagen die ich unterzeichnen muss damit sie wieder neue Vorräte bekommen wenn wir gelandet sind?“
„Nein. Ich wollte sie nur persönlich informieren das der Gefangene aufgewacht ist.“
„Das sind die ersten guten Nachrichten die ich seit tagen gehört habe.“ kam es von Burke als er aus seinem Stuhl aufstand und zum Doc ging.
Auf dem Weg zum Doch Tippte er kurz sein Headset an.
„Captain O`Hera kommen sie zur Zelle des Gefangenen. Er ist aufgewacht.“ befahl er dem Recon-Marine und machte sich selber mit dem Doc auf den Weg zur Zelle.
„Commander, ich hätte eine Bitte an sie. Ich würde gerne noch weitere Untersuchungen machen, dafür müsste der Gefangene allerdings auf die Krankenstation verlegt werde und dafür ist ihre Genehmigung nötig.“
„Sie können ihre Test machen, nachdem ich mit meinem Verhör fertig bin.“ ertönte die Stimme des marines hinter den beiden Männern.
„Ah da sind sie ja schon Captain. Dann können wir ja weiter.“
„Commander, meine Tests sind wichtiger als alles was wir von ihm erfahren könnten. Wenn wir genug Daten sammeln könnten wäre es uns mit einiger Forschung vielleicht möglich die Technologie die ihn solange am Leben erhalten hat nachbauen und für uns nutzbar machen.“ versuchte Van Dabaat den Commander umzustimmen.
„Was soll uns das denn bringen wenn wir den Krieg gegen die Gres verlieren? Es kann gut möglich sein das Duece uns mit Insider Informationen versorgen kann wie die Gres kämpfen, was sie noch für Waffensysteme benutzen die wir noch nicht kennen oder ihre Truppen stärke.“ konterte O´Hera.
„Meine Herren beruhigen sie sich. Sie beide haben ihre Positionen deutlich gemacht. Allerdings muss ich dem Captain zustimmen. Der Gefangene könnte wichtige Informationen haben die den Kriegsverlauf entscheiden ändern könnte. Zweihundert Jahre sind eine lange Zeit da können sie auch noch einige Stunden warten bevor die ihre Tests machen Doc.“
„Natürlich Commander Burke.“ antwortete Van Dabaat und sah den Captain nur wütend an und wollte ihm noch etwas sagen als sie aber schon an der Zelle ankamen und dort auf den Corporal trafen der zusammen mit Smith auf Duece aufgepasst hatte.