Zusammentreffen
Die Marines sahen sich das Schauspiel was sich ihnen dort bot weiter an.
Der Mensch kämpfte sich immer weiter durch die Arena bis zu anderen Seite hindurch, dabei hinter ließ er eine Spur der Verwüstung.
Auf seinem Weg hatte er mehrere Granaten benutzt um Gruppen von Kämpfern unschädlich zu machen und dabei immer wieder Teile der Arena mit in die Luft gejagt.
Ein lautes Signal ertönte in der gesamten Arena und überall blieben die Kämpfer stehen und legten ihre Waffen nieder.
Mehrere duzten Krieger der Gres betraten die Arena und gingen auf die Kämpfer zu.
Diese legten sich nun auf den Boden und stecken ihre Hände zu allen Seiten aus.
Urplötzlich ertönte ein Schuss.
O´Hera sah sich nach der Quelle des Schusses um und blieb an einem der Gres hängen.
Dieser hatte seine Waffe auf den Casson auf dem Boden gerichtet und ihn kaltblütig erschossen.
„Kein Wunder das die Gres Soldaten lieber im Kampf sterben als sich zu ergeben.“ meinte Okaforn.
Die restlichen Kämpfer wurden von den Wachen zusammen getrieben und durch ein großes Tor aus der Arena geführt.
„Grun fas Kerum glo.“ ertönte es in der ganzen Arena.
O´Hera sah seine untergeben an und meinte: „Gehen wir in den Zoo.“
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Nach dem sie gezahlt hatten um nicht aufzufallen machten sich die vier marines auf den Weg und suchten nach Informationen.
„Ich fasse es nicht, wie kann man so etwas nur irgend einem Lebewesen antun.“ flüsterte Okaforn über Funkt.
Und sie hatte recht, an der Stelle von Tieren wie es in den Zoos der Erde vor hundert Jahren üblich war waren hier die Kämpfer ausgestellt.
Hinter den Scheiben die die Besucher von der Kämpfern trennten vegetierten diese vor sich hin.
Neben einem jedem Fenster stand der Name des Kriegers der hier ausgestellt war und wie viele
Kämpfe er hinter sich hatte.
Unter diesen Listen standen Informationen zu seinem Volk und wie lange er schon hier war.
„Sir, wie sollen wir hier den Mann bzw. die Frau finden?“ fragte Sergeant Wong.
„Wir suchen einfach bis wir ihn finden.“ war die Antwort die der Captain gab.
Seit mehr als einer halben Stunde durch kämmten die vier den Zoo, doch er war riesige.
Selbst hier konnte man Zeuge werden wie sich die Gefangenen noch umbrachten egal was auch der Auslöser war.
„Smith sie gehen zusammen mit Wong los und halten Ausschau nach allem was auf unsere Zielperson Aufschluss bieten könnte.“ befahl O´Hera.
„Sir ich glaube das ist nicht mehr nötig.“ kam es von Wong, als er eine Masse von Gres entdeckt hatte, die vor einer der Scheiben standen.
Der Captain zog seine Augenbraue hoch und sah Wong fragend an.
Dieser Zeigte auf die Ansammlung und auf das Schild welches neben der Scheibe war.
Mensch, stand groß in der Sprach der Gres auf diesem.
Okaforn ging vorsichtig so nah an die Gruppe heran, das sie in den Raum hinter der Scheibe sehen konnte.
Sie war erstaunt, als sie sah was sich alles in dem Raum befand.
Im Gegensatz zu denen die sie bei ihrer suche bisher gesehen hatten war dieser Raum fast schon gemütlich.
Es gab ein anständigen Bett, eine Art Sofa und sogar einen zweiten Raum, der allerdings ebenfalls durch ein Fenster einsehbar war.
In einer der Ecken erkannte sie eine Waffe, zu mindestens hielt sie es dafür, denn es hatte Ähnlichkeit mit den von den Marines verwendeten Gewehren.
Sie konnte sehen wie aus dem zweiten Raum Wasserdampf in den ersten wehte und schloss daraus, das ihre Zielperson sich gerade am säubern war.
O´Hera und der Rest waren zu ihr gekommen und blickten ebenfalls in denn Raum hinein.
Eine Gruppe von Gres die durch das zweite Fenster sahen fing an zu grölen, als sie einen Blick auf den von ihnen so geliebten Leben Tod werfen konnten.
Kurz darauf fing auch die Gruppe in der sich die Marines befanden an zu Jubeln, denn der Mensch, ein Mann betrat den zweiten Raum.
„Er … er ist nackt.“ kam es ein wenig belustigt von Wong.
„Aber gut gebaut ist er.“ sprach Smith, was ihr seltsame Blicke von ihren Kameraden einbrachte.
„Hey, ich darf das, ich bin eine Frau.“ sagte sie zu ihrer Verteidigung.
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Er trat aus der Dusche, zu mindestens das was die Gres dafür hielten und steckte sich.
Das kalte Wasser, das den ganzen Schmutz und das Blut von seinem Körper gewaschen hatte beruhigte ihn auf eine angenehme weiße.
Es kam für ihn einem Ritual gleich, denn nach jedem Kampf gönnte er sich als erstes eine eiskalte Dusche, gefolgt von seiner täglichen Ration waren Wassers.
Ohne sich groß abzutrocknen verließ er die von ihm gebaute Duschkabine, die aus zwei Stofffetzen bestand und trat in sein Reich, zwar ein kleines Reich, aber Seins.
Er drehte kurz den Blick zur Wand die rechts von ihm war und schüttelte den Kopf.
`Immer das selbe.´ dachte er und betrat den zweiten Raum.
Sein erster Gang führte ihn zu seinem Schrank in dem er seine Lebensmittel verstaut hatte.
Ohne groß drauf zu achten griff er in eine der Schubladen und holte einen blaugrünen Riegel hervor.
Mit einem großem Biss hatte er fast die Hälfte des Riegels in seinem Mund verschwinden lassen und kaute genüsslich auf diesem herum.
Ihn störte es kaum, das er splitterfasernackt hier stand und jeder ihn sehen konnte.
Ja er wusste, das seine Kerkermeister zwei der Wände mit einem Einwegglas ausgetauscht hatten und nun jeder ihn sehen konnte.
`Was soll´s.´dachte er sich und ging zu seiner Koje, wo schon frische Kleidung auf ihn wartete.
Als er seine Hose und seine Socken an hatte setzte er sich auf die Matratze und zog alle abgelaufen wirkende Stiefel unter seinem Bett hervor, die so alt aussahen wie die Hose die schon an dutzenden Stellen geflickt war.
Er hatte sich seine Stiefel angezogen, und senkte seinen Kopf.
„Vergebt mir. Ich hoffe ihr findet nun Frieden und Erlösung. Legt ein gutes Wort für mich ein, wo auch immer das sein mag.“ sprach er und sah zur Decke.
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„Wong, machen sie Rauchgranaten bereit, wir brauchen Deckung. Smith, Thermit-Ladungen bereithalten. Okaforn sie passen auf etwaige Irrläufer auf.“ befahl O´Hera über Funk.
Drei grüne Punkte blinkten in seinem Visor auf und zeigten ihm das alle ihre Befehle verstanden hatten.
Wong trennte sich von der Gruppe und ging fünf Meter weit einen der Gänge hinunter.
Dort platzierte er einen zylindrischen Behälter und bewegte sich unauffällig weiter, bis er den nächsten Behälter legte.
Er war der erste, der ein gelbes Licht an O´Hera senden um zu zeigen das er mit seiner Aufgabe fertig war.
Kurz drauf er hielt der Captain auch von Smith und Okaforn gelbe Lichter.
`Zehn … neun … acht...´fing O´Hera an zu Zählen.
Bei Null angekommen drückte er drei mal kurz auf die Senden-Taste seines Funkgeräts um den Start der Befreiung einzuleiten.
Wong drückte auf den Auslöser und seine Rauchgranaten gingen hoch, gefolgt von zwei Blendgranaten.
Nach dem sich der schrille Ton und das grelle Licht der Blendgranaten verzogen hatte, waren auch schon alle Gänge im Umkreis von vierzig Metern mit einem dicken fast undurchdringlichem Nebel gefüllt.
Das nutzte Smith aus, um mehrere Ladungen von Thermit-Sprengsätzen an dem Fenster an zubringen.
„Feuer in der Stellung!“ rief Smith und drückte auf den Auslöser...
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… Er hatte sich gerade ganz angezogen und war aufgestanden als er gedämpfte Geräusche vernahm, die entfernt an Explosionen erinnerten.
Das konnte nur bedeuten, das jeden Moment die Feuerlöschanlage anging, weil einer der Besucher des Klingchen mal wieder eines der Terminals zerstört hatte.
Doch nichts dergleichen geschah.
Das nächste an das er sich erinnern konnte war wie er auf dem Boden seiner Zelle lag und nichts außer Rauch sehen konnte.
Der auf gewirbelt Staubt und der Rausch veranlassten ihn dazu los zu husten.
Mit mühe schaffte er es vom Boden aufzustehen.
Seinem Instinkt folgend griff er nach seinem Gewehr und richtete es auf den Punkt wo eben noch die Wand war hinter der sich die Zuschauer befanden.
Irgend etwas bewegte sich in dem Nebel und sofort drückte er den Abzug und eine Salve aus drei Kugeln verschwand im Nebel.
Mit einem Ton von Metall das auf Metall traf hatten die Kugeln ihr Ziel getroffen und zu Boden geworfen.
„Weg mit der Waffe!“ reif eine Stimme, eine menschliche Stimme.
Ein menschlicher Mann.
Ohne groß zu überlegen senkte er die Waffe und wartete darauf, das der Mann sich zeigte.
Ein schwarze Gestalt löste sich aus dem Nebel und wurde zu einer Gestalt, die eine Schwarze Kapuzenrobe trug.
Aus Erfahrung richtete er seine Waffe sofort wieder auf die Gestalt, den er wusste das so nur Gres herum liefen.
Die Gestalt blieb kurz stehen und hob die Hänge.
„Ich entferne nur die Kapuze.“ sagte der Mann und tat wie er gesagt hatte.
Das Gesicht eines Mann es in seinen frühen dreißigern kam zum vor scheinen.
„Captain Jason O´Hera. EDF Force Recon. Wir holen sie hier raus Soldat.“
TBC
PS: Frohe Ostern euch allen