@Christ: Tja da wirst du dich leider noch ein bisschen gedulden müssen... Aber ich hoffe das du dann wenn es soi weit ist auf deine Kosten kommst
@all: Weiter Geht's:
Kapitel 36: Die Armeen sammeln sich
Es herrschte eine angespannte Stimmung als es offiziell wurde: Die freien Jaffa hatten zehn Ha'tak ausgesandt sie alle zu vernichten. Zwar waren die Nedschem-Necht und die Maa-wat normalen Ha'tak weit überlegen doch gegen eine solche Anzahl von Feinden waren sie Chancenlos. Glücklicherweise schien sich der Abflug der Jaffa Flotte aufgrund von Technischen Problemen zu verzögern, doch das verlängerte nur die Galgenfrist. Tarlock hatte daher ein Sabotage Kommando bestehend aus den besten der Cherudo Necht entstand um so viele der Feindschiffe wie irgend möglich zu infiltrieren. Doch auch er wusste das es schlecht aussah. Im Wissen um die schlechte Moral im Angesicht des nahezu sicheren Unterganges seiner Truppen, erkundigte sich Tarlock ein weiteres Mal über den Fortschritt beim Bau der Dschu-hem, da dieses Schiff seine Letzte Hoffnung darstellte. Doch ein weiteres Mal hieß es das, das Schiff noch nicht fertig wäre. Während dann Tarlock durch die Gänge der Pyramide lief um den Speisesaal zu erreichen, vielen ihm die vielen Desmotivierten ja gar Schicksalsergebenen Gesichter seiner Untergebenen auf. Da erkannte er das seine Soldaten offenbar dringendst eine kleine Aufmunterung gebrauchen konnten. Weshalb Tarlock dann während er aß beschloss eine Rede an seine Untertanen zu halten, in der Hoffnung das dies die Moral zumindest etwas heben würde.
Schnell waren alle die zur Zeit nicht mit dem Bau von irgendetwas wichtigem beschäftigt waren auf dem Großen Platz versammelt. Sich der Tatsache bewusst das diese Rede über Sieg oder Niederlage in der bevorstehenden Schlacht entscheiden konnte Schritt Tarlock mit Wehendem Gewand hinter das Sprechpult und sah die versammelten an. Was er da so sah gefiel ihm zwar überhaupt nicht aber er ließ sich das nicht anmerken und sprach mit fester Stimme: "Diener des Tarlock! Ihr wisst was uns allen bevorsteht, die totale Vernichtung durch die ungläubigen Jaffa. Ich würde Lügen wenn ich behaupten würde das ihre Armee nicht eine der Größten währe die jemals unter dem Kommando eines einzelnen Volkes stand, ich würde auch Lügen wenn ich behaupten würde, das wir keinen Grund zur Beunruhigung hätten da unsere Armee noch stärker ist. doch das ist sie leider nicht, jedenfalls Zahlenmäßig." Nach diesem Auftakt sank die Moral der meisten Anwesenden bis auf den Boden doch Tarlock war noch nicht fertig: "Doch auch wir haben unsere Stärken, der Feind Kämpft aus schierer Habgier heraus und weil es ihm befohlen wurde, wir dagegen Kämpfen um alles was uns lieb ist zu schützen. Ich selbst Gedenke das Kommando über unser Flaggschiff zu übernehmen. Außerdem haben wir einen Vorteil auf unserer Seite den der Feind nie sein Eigen nennen können wird. Ich bin ein Gott! Und Götter kann man nicht besiegen!" bei den letzten Worten ließ Tarlock die Augen aufleuchten doch er machte noch weiter: "Wie oft standen unsere Armeen schon vor unlösbaren Aufgaben? Doch jedes Mal gelang es ihnen irgendwie doch noch erfolgreich zu sein. Glaubt ihr das war Zufall?" Nach diesem Argument herrschte allgemein zustimmendes Gemurmel auf dem Platz, weshalb Tarlock sofort wusste das die Menge ihm auf den Leim gegangen war, weshalb er sich beeilte fortzufahren: "Selbst die mächtigen Tau'ri erzitterten vor unseren Kriegern! Die Freien Jaffa schauten in schiere Panik in das gleichgültige Gesicht unserer Soldaten ehe diese ihre ganze Welt vernichteten, Die Luzianischen Söldner, flohen um der Rache unserer Armeen zu entkommen! daher sage ich euch, wir werden überleben, wir werden Geschichte Schreiben in dem Wir sie alle vernichten, all jene die Geschickt wurden uns zu vernichten sind des Todes. Das Mahl der Unterwelt ziert bereits ihre Körper und Schiffe, sie wissen es nur noch nicht!" Diese rede verfehlte ihre Wirkung nicht, auch wenn sie Teil weiße nur erfunden war. Über das allgemeine Kampfgebrüll hinweg rief Tarlock: "Sammelt euch nun und bewaffnet euch! Auf das wir den Freien Jaffa einen Empfang bereiten werden den sie so schnell nicht vergessen!" In erstaunlichem Tempo löste sich die Menge in diesem Moment auf um den Anweisungen ihres Gottes nachzukommen. Tarlock hingegen war reichlich zufrieden mit sich und schritt langsam von dannen. "Es geht doch nichts über ein paar wohl dosierte Flunkereien um die Moral wieder anzufachen" dachte er sich zufrieden Grinsend.
Wenige Stunden Später hallt eine Durchsage durch die Korridore der Mittlerweile fertig gestellten Orbitalwerft: "Achtung, alle bereithalten für Abdockmanöver der Dschu-hem!" Als Nal'tek diese Durchsage hörte konnte er es gar nicht glauben: Die Dschu-hem das erste Schiff einer neuen Schiffsklasse, die vermutlich bis dato die größte jemals von Goa'uld für die Serienproduktion entworfene Schiffsklasse, war in einer Absoluten Rekordzeit von zwei Wochen gebaut worden. Das wäre schon für ein Kleineres Schiff wie ein Ha'tak eine Meisterleistung, doch für ein Schiff das mehr als Dreimal so groß war absolut unglaublich. Wie sämtliche anderen auch ging Nal'tek zu einem der großen in der Wand eingelassenen Fenster, um das gigantische Schiff bei seinem Abdockmanöver zu beobachten. Unterwegs kam ihm seine neue Assistentin breit Grinsend entgegen, mit Gespielter Verärgerung fragte Nal'tek: "Warum war ich nicht über das Fortschreiten der Arbeiten an der Dschu-hem informiert?", "Ich dachte du hast schon genug zu tun, außerdem tut eine kleine positive Überraschung zwischen drin auch mal gut." erwiderte Irine immer noch grinsend. "Frauen." sagte Nal'tek daraufhin seufzend, Irine grinste noch breiter erwiderte aber nichts, da die Dschu-hem in diesem Moment die Andockklauen welche den Schiffsrumpf fest mit der Werft verbanden löste. Daraufhin erwachte der Gigantische Koloss vor ihnen mit einem Mahl zum Leben, hunderte von Lichtern leuchteten auf und auf der Hauptpyramide leuchtete mittig das Zeichen des Skorpion in einem Kreis Blutrot auf, von dem Kreis breitete sich das Rote Licht Strahlenförmig über den oberen Frontbereich der Pyramide aus und verpasste dem Schiff dadurch den Eindruck eines Riesigen Einäugigen Wächters der jeden Feind Tarlock's mühelos unter sich zermalmt. Selbst Nal'tek der den Bau ja mehr oder weniger verfolgt hatte und daher bereits vorher wusste was ihn in etwa erwarten würde, war schlicht geplättet von dem Anblick , der sich ihm bot. Erst dann viel ihm etwas ein: "Ich muss unbedingt Tarlock Bescheid sagen!" Nal'tek kam seine eigene Stimme aufgrund der sonstigen andächtigen Stille nahezu übernatürlich laut vor als er in seinen Komlink Sprach: "Nal'tek an Tarlock, ich habe eine wichtige Neuigkeit für den Allmächtigen."
Tarlock saß gerade auf seinem Thron und überlegte fieberhaft wie er die kommende Schlacht überstehen sollte. Auch wusste er das seine kleine Rede bei weitem nicht den Effekt gehabt hatte den er sich gewünscht hatte. Aber daran konnte er jetzt auch nichts mehr ändern. Doch dann störte ihn das penetrante Gepiepe des Interkomms, welches in die Pyramide Integriert war, weshalb er nicht ständig einen Komlink mit sich herumschleifen musste. "Hier kann man sich nicht mal in Ruhe mit seinem Ende abfinden, ohne gestört zu werden." dachte sich Tarlock genervt, musste dann jedoch über seine eigenen Gedanken Grinsen während er das Gespräch mithilfe eines Knopfes in der Armlehne seines Thrones annahm. Sofort erschien ein Holographischer Bildschirm welcher Frei in der Luft schwebte, auf dem Bildschirm erschien kurz darauf Nal'tek welcher offenbar vor kurzem etwas recht eindrucksvolles gesehen hatte, jedenfalls ließ sein Gesichtsausdruck darauf schließen. "Gebieter, ich habe eine wichtige Nachricht für euch." eröffnete Nal'tek das Gespräch auf die übliche weise. Tarlock meinte in der Hoffnung das diese Nachricht guter Natur war: "Ich höre." Nal'tek zögerte völlig untypischerweise etwas ehe er sagte: "Seht selbst." Dann wackelte die Kamera etwas, was darauf hin deutete das Nal'tek seinen Komlink aufhob, dann erblickte Tarlock kurz einen Teil eines Goa'uld Typischen Korridors, vermutlich auf der Werft, doch dann kam ein Fenster in den Sichtbereich der Kamera. Sehr viel Interessanter als das Fenster selbst oder die dutzenden Leute die sich daran die Nase Plattdrückten während sie zutiefst beeindruckte Mienen zur Schau stellten, war jedoch das was außerhalb des Fensters zu sehen war. Dieser Blick bestätigte nicht nur Tarlock's Vermutung das sich Nal'tek auf der Werft befand, sondern ließ ihn fast vor Freude Platzen: Vor dem Fenster konnte man die Gigantische Dschu-hem erkennen welche sich momentan noch Rückwärts zwischen den Piers der Werft heraus manövrierte. Selbst Tarlock welcher ja sämtliche Baupläne und damit die Dimensionierungen kannte, war erst mal total von dem gigantischen Anblick überwältigt, ja er kannte die Pläne aber es war etwas ganz anderes so ein riesiges, Kilometerlanges Schiff auch tatsächlich im All schweben zu sehen. Als Tarlock sich wieder einigermaßen im Griff hatte meinte er schnell zu Nal'tek: "Sende die Bandaufnahmen des Komlinks umgehend an alle anderen, das wird sie motivieren.", "Ja Gebieter." war die knappe Antwort ehe die Verbindung beendet wurde, Tarlock rieb sich nun die Hände, da durch die Fertigstellung der Dschu-hem das Kräftegleichgewicht in der kommenden Schlacht doch recht erheblich zu seinen Gunsten verändert wurde, Zwar sah es streng nach Zahlen immer noch nicht allzu gut aus, immerhin stand es Drei Schiffe gegen Zehn, aber dafür war die Dschu-hem jedem Ha'tak Meilenweit überlegen. Außerdem gab es da noch die nicht zu unterschätzende Wirkung des Überraschungseffektes: Die Freien Jaffa wussten nichts von der Dschu-hem und hatten vermutlich noch nie so etwas ähnliches gesehen.
Schnell Darauf fanden sich Tarlock, Sha und die restlichen Üblichen Verdächtigen im Strategischen Planungsraum ein, der in der Mitte von einem gewaltigen Holotisch, der eine Detaillierte Ansicht der Planetenoberfläche wiedergab dominiert wurde, jeder Truppenverband, jedes Waffenlager, ja sogar jede von der Armee verwendete Feld-Toilette war darauf mit einem Speziellen Taktischen Symbol Dargestellt, so dass man schnell die Gesamte Lage überblicken konnte. Tal'mesh beachtete den Tisch allerdings nicht weiter, da er ihn von den diversen Simulationen der Invasion, welche sie hier durchgespielt hatten zur Genüge kannte. Tarlock eröffnete die Vorschlagsrunde spartanisch mit: "Vorschläge?" , Sal'lak zögerte nicht lange: "Wir formieren all unsere Schiffe in einer Abwehrlinie und kämpfen bis zum letzten Mann." Tal'mesh warf daraufhin sofort ein: "Nichts für ungut, Sal'lak aber dieser Plan hat zu geringe Erfolgsaussichten." Sal'lak zuckte nur mit den Schultern und meinte: "Taktik war noch nie meine Stärke.". Da hatte Zar'ren eine Idee: "Wir sollten das Überraschungsmoment so gut wie möglich ausnutzen. Daher verstecken wir die Dschu-hem hier." dabei deutete er auf eine Position hinter einem der Monde, dann fuhr er fort: "Die freien Jaffa werden in ihrer Überzeugung total überlegen zu sein höchstwahrscheinlich direkt vor die Werft Springen, welche wir mit unseren beiden Ha'tak beschützen.", "Und sobald die Jaffa in den Kampf verwickelt sind und damit unaufmerksam nähert sich die Dschu-hem mit der Sonne im Rücken und fällt ihnen in die Flanke." beendete Tarlock den Gedanken, Zar'ren nickte: "Genau das war mein Gedanke Gebieter." Tal'mesh meinte daraufhin: "Aber das wird nicht reichen um mit zehn Ha'tak fertig zu werden, ich schlage außerdem vor einige Getarnte Al'kesh sowie Tel'tak bereit zu halten, um den Feind aus allen Richtungen angreifen zu können." Tarlock nickte ebenfalls und meinte: "Gute Idee, das setzt sie Zusätzlich unter Druck.". Da mischte sich Nal'tek ein der bislang still dagestanden hatte: "Was haltet ihr von einer Art Mienenfeld?", "Mienenfeld?" fragte der Rest. "Nun wir nehmen einige Bomben wie sie auf Al'kesh verwendet werden und verteilen sie in Feldern rund um die Werft, also dem Vermutlichen Austragungsort der Schlacht. Und wenn ein Feindschiff hineinfliegt betätigen wir den Fernzünder für dieses Feld und..." erklärte Nal'tek ehe Sal'lak den Satz beendete: "Kabooom!". Tarlock war sichtlich von den Ideen begeistert und war einmal mehr glücklich darüber Taktisch einigermaßen fähige Truppenführer zu haben. Zur allgemeinen Überraschung leistete Sha auch noch einen Beitrag zur Diskussion: "Außerdem währen einige mit Sprengstoff beladene Ferngesteuerte Tel'tak und eine Art Feld aus Deaktivierten Jagddrohnen welche sich automatisch aktivieren wenn ein Feind in Reichweite kommt hilfreich.", "Gute Idee Herrin." meinte Tal'mesh anerkennend nickend.
Bald darauf waren sämtliche Vorbereitungen Getroffen und die Truppen erwarteten gerade zu ungeduldig den bevorstehenden Angriff. Tarlock hatte seine Residenz vorübergehend auf die Dschu-hem verlegt, welche er auch selbst im Gefecht Kommandieren würde. Tal'mesh war ebenfalls auf der Dschu-hem und würde als eine Art erster Offizier dienen, Nal'tek kommandierte die Maa-wat, Zar'ren die Nedschem-Necht und Sal'lak hatte die Planetaren Defensivtruppen unter seinem Kommando. Dann geschah das Unausweichliche Zehn Hyperraum Fenster öffneten sich und die Armada der Freien Jaffa Sprang in den Orbit des Planeten, sofort starteten sie Hunderte von Jägern, welche sich wie ein Formationsloser Bienenschwarm um die Ha'tak bewegte. Dann rief der der Jaffa Kommandeur die Maa-wat als vermeintliches Flaggschiff: "Ergebt euch oder werdet vernichtet." Auf seinem Monitor erschien Tarlock auf seinem Thron der antwortete: "Irrtum, ergebe du dich oder fahre die bislang größte Niederlage eurer Lächerlichen Nation ein. Ich bin Tarlock, ich bin ein Gott und Götter kann man nicht besiegen!" Doch der Jaffa Kommandeur ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und erwiderte: "Ein letztes Mal: Ergebt euch und euren Untertanen wir nichts geschehen, dir selbst ist ein Schneller Tot in Würde garantiert.", "Träum weiter Würmling." erwiderte Tarlock kurz angebunden. "Wie du meinst. Angriff tötete sie alle!" war die Reaktion des Jaffa Kommandeurs.
So das war's für heute

P.S.: Schaut mal in die Enziklopädie

Also wenn ihr mich fragt hat Craqq sich da selbst übetroffen