Wolfenstein New Order: Meine Meinung zur Zensur!

  • General Stefan
  • General Stefan's Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beta-Cheftester
More
11 Jun 2013 21:49 #58561 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Wolfenstein New Order: Meine Meinung zur Zensur!
Also ich muss mich hier leider mal absolout als Konservativ outen. Gehe auch als bald zur Jungen Union.

Ich weiß eigentlich nicht so recht was ich vom Sozialismus halten soll.

Mich schreckt allein schon die Vorstellung davor, wieder eine DDR UdSSR, kommunistisches Spanien, Nordkorea etc zu haben.

Ich denke das der Mensch von seiner Natur aus einfach nicht sozialistisch seien kann. Marx hat einmal dieses schöne Bild von einer intakten Urgesellschaft, inder die Männer Jäger waren und die Frauen für alle sorgten, aufgemalt.

Leider ist es heutzutage anzunehmen, das dem nie so war.

Tatsächlich geht man heute davon aus, dass die Menschen sogar fürher Kannibalen waren und sich immer um ihr eigenen Überleben gekümmert haben. Allgemein ist es bei den meisten Tierarten so, dass wenn sie in Gruppen auftreten, dann nur um sich zu schützen, aber sobald sie alleine bessere Chancen ohne zu zögern ihre Gruppe verraten.

Bei den Menschen war das schon immer so. Machthunger und der urmenschliche Drang dannach besser zu sein als die anderen, etwas besonderes zu sein, vergöttert zu werden, auf gut deutsch an der spitze der nahrungskette, Gruppe und sexlinie zu stehen waren schon seit der frühesten menschlichen Geschichte Gang und Gebe.

Wir sind in erster Linie Egoisten und nur deshalb Gruppentiere weil wir die Gruppe in unserem Interesse ausnutzen wollen.

Wir hat Stalin einmal so schön gesagt? Der sozialismus/kommunismus passt zu den Deutschen wie der Sattel zur Kuh.

- nur mal ein kleiner Denkanstoß von einem 17 jährigen aufmerksamen Menschen...
The topic has been locked.
  • Thor 852
  • Thor 852's Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Mitglied des Asgard Rat
More
11 Jun 2013 22:23 #58562 by Thor 852
In erster Linie:
Ich beurteile keinen Menschen nach seiner politischen Anschauung. Die CDU ist nicht konservativ, sondern eine Mainstreampartei, welche sich der aktuellen Meinung anpasst. Außerdem ist sie meiner Meinung nach ein verlängerter imperialistischer Arm der Konzerne,um die Interessen der Banken und Konzerne zu vertreten. So wie so ziemlich jede Volkspartei. Wen ein Staat in Afghanistan und Serbien, Irak etc. fleißig mit Uran auf Unschuldige feuert, dem kann man nicht mehr helfen. Ich will mich gar nicht weiter dazu äußern, dazu könnte ich ellenlange Berichte schreiben, warum ich NIE in die Junge Union gehen würde. Aber das spielt keine Rolle, ich respektiere dich voll und ganz!
Aber das der Mensch tatsächlich so ist, wie du es beschreibst, halte ich für falsch. Schließlich hat man dafür keine Beweise. Hier eine kleine Erklärung zur Behauptung: "Die Menschen sind zu egoistisch für den Kommunismus." :
Niemand ist von Geburt gut oder schlecht. Also auch nicht egoistisch. „Das Verhalten des Menschen wird durch seine Verhältnisse bestimmt.“ Im Kapitalismus wird man zum Egoisten erzogen, um zu überleben. Man muss an sich denken, um weiterzukommen. Die Verhältnisse im Kommunismus sind völlig anders. Dazu später mehr. Andersherum ist der größte Egoist der, der zusammenarbeitet. Jeder weiß, dass man gemeinsam weiterkommt, als alleine und man ist, ob man will oder nicht, auf andere angewiesen. Dies kann man heute nutzen, um die gesellschaftlichen Verhältnisse zu ändern.

Natürlich existieren noch Überbleibsel des Egoismus im Sozialismus, der Stufe vor dem Kommunismus. Auch deshalb ist der Kommunismus nicht sofort möglich. Deswegen braucht man z.B. auch noch Lohn nach Leistung. Aber eine siegreiche Revolution setzt ein gewisses Bewusstsein bei mindestens einem Teil der Klasse voraus. Der darauf folgende sozialistische Aufbau zeigt den Menschen, dass ihre eigenen Interessen und Bedürfnisse immer mehr von der Gesellschaft befriedigt werden etc. Das wirkt wiederum auf das Bewusstsein und verdeutlicht, dass der Kommunismus im eigenen Interesse ist! Man nutzt so den Egoismus für ein gesellschaftliches Denken aus. Das gesellschaftliche Sein bestimmt das Bewusstsein!

Im Kommunismus geht es nicht mehr darum, den größten Gewinn zu erwirtschaften, sondern die Bedürfnisse des Menschen zu befriedigen. D.h. Man braucht nicht mehr egoistisch zu sein, da man durch die gesellschaftliche Arbeit sowieso das bekommt, was man braucht. Im Kapitalismus arbeitet man für eine höhere Klasse (Chef, Manager etc.) und bekommst selbst nur ein ganz kleines Stück vom Gewinn ab, damit man noch grad am leben bleiben kann. Ein Unternehmen kann nur Profite machen, wenn der Arbeiter mehr arbeitet und dadurch mehr Wert herstellt, als für seinen Lohn gebraucht wird. Profit ist damit verschleierter Mehrwert bzw. Ausbeutung. Man bettelt für eine Arbeitsstelle, kriecht dem Vorgesetzten in den Arsch usw. Im Kommunismus arbeitest du für dich selbst und für die Gesellschaft. Alles wird gemeinsam organisiert. Man bist frei von Unterdrückung und Ausbeutung, weil Gewinne nicht interessieren und bist nicht mehr eine Ware für irgendeinen Kapitalisten. Es existiert kein Markt, der zu Konkurrenz führt. Alle arbeiten gemeinsam für das Gemeinwohl. Im Kapitalismus arbeiten alle in Konkurrenz für das Wohl einiger weniger. Auch in der Schule ist das maßgebliche Mittel, um die Menschen für den kapitalistischen Markt vorzubereiten Noten. Sie dienen vielerlei Dingen. Zum einen dienen sie Menschen in Schubladen zu stecken, Menschen zu klassifizieren, psychologischen Druck auf die Schüler zu ermöglichen, sie den Lehrern unterzuordnen, den Schülern ihre Solidaritätsbewusstsein zu nehmen, da eine gute Note nur dann gut ist, wenn sie nur wenige haben. Falls alle eine Eins schreiben, werden die Arbeiten als „zu leicht“ gekennzeichnet und schwächer gewichtet. Schule erzieht zum Drill und nicht dazu kritische, selbstständig denkende Menschen zu erschaffen. Sie passt die Schüler der kapitalistischen Produktionsweise an, in welche die Schüler später sich verkaufen müssen.

Die Menschen werden faul im Kommunismus, weil sie sowieso genug bekommen.

Im Kommunismus arbeiten die Menschen für sich selber und nicht für eine höhere Elite. Einer für alle, alle für Einen ist das Motto. Normalerweise müssten die Menschen im Kapitalismus faul werden, weil sie eben nur für andere arbeiten und nur ein winziges Stück vom Reichtum zurückbekommen, um sich am leben zu halten. Trotzdem arbeiten die Menschen heute und sind nicht faul. Auch zeigen die Erkenntnisse in der Sowjetunion, dass es mehr das Gegenteil ist, weil durch die Planwirtschaft, welche wirklich bis in die Fünfziger herrschte, dort die Wirtschaft boomte. Agrarstaat > Weltmacht in weniger als 40 Jahren! Mit Faulheit ist das nicht zu vereinbaren.

Menschen werden im Sozialismus zur Arbeit gezwungen. Deshalb haben sie in der Sowjetunion auch diesen Sprung vom Agrarstaat zur Weltmacht geschafft.

Noch nicht mal Hitler hat mit einer offen terroristischen Methode geschafft soviel aus den Zwangsarbeitern herauszupressen, dass Deutschland einen enormen Steigerung im Lebensstandard erreicht hätte. Wer durch Zwang arbeitet, arbeitet ungern und deshalb auch unproduktiv. Zwang kann niemals ausreichen, solchen Wachstum wie im Sozialismus zu erreichen. Zwang hat auch nichts mit dem Sozialismus zu tun.

Aber kleine Babys zeigen schon Zeichen von Egoismus. Das eine will das z.B. Spielzeug vom anderen.

Babys haben das Bedürfnis die Welt zu entdecken. Das erreichen sie vor allem durch Spielen. Wenn Babys von einem anderen Kind das Spielzeug wollen, ist das nicht wegen dem Egoismus, sondern wegen ihrer Neugier. Man muss hinzufügen, dass aber auch ein kleines Baby schon von seinen Verhältnissen im Kapitalismus beeinflusst ist. Erste Zeichen von Egoismus oder Neid können schon präsent sein. In diesem Fall geht es aber um die Neugier und das Bedürfnis zu lernen. Außerdem ist anzumerken, dass es unlogisch wäre von der Natur dem Menschen den Egoismus einzuprogrammieren. Dies hätte keinen Zweck außer der Vereinsamung und Isolation der Menschen voneinander. Der Selbsterhaltungstrieb ist das Einzige, was als egoistisch benennbar wäre, doch jeder Selbstmord zeigt, dass die gesellschaftlichen Verhältnisse über diesen natürlichen Instinkten stehen und dass diese Instinkte unterdrückt werden können.

Warum sollte der Kapitalismus zugrunde gehen?

Der Kapitalismus muss zugrunde gehen, weil er ein System der Widersprüche ist. Die, die arbeiten, erwerben nicht und die, die erwerben, arbeiten nicht. D.h. eine Reihe von Arbeitern stellt in einer Firma einen Reichtum her. Da er von vielen Arbeitern erwirtschaftet ist, ist es eigentlich gesellschaftliches Eigentum. Der Kapitalist besitzt aber die Produktionsmittel, um diesen Reichtum herzustellen und eignet sich diesen Gemeineigentum an. Es wird zu seinem Privateigentum. Das führt zu einer immer reicheren kleinen Elite und einer immer größer werdenden Armutsschicht. (Siehe Welt). Dadurch, dass immer mehr Menschen ins Elend getrieben werden, wächst Unmut und Wut unter der Bevölkerung. Falls es zu Aufständen kommt und die Unruhen wachsen, ist das Kapital gezwungen sich zu schützen. Dies bedeutet mehr Repression nach Innen und wegen der Profitmaximierung eine erhöhte Aggression nach Außen. Nach Außen sind die Kriege zu nennen und nach Innen der Ausbau des Überwachungsstaates, Bundeswehr im Innern etc. Außerdem ist die kapitalistische Wirtschaft daran geneigt immer mehr Profit zu erwirtschaften. Dies kann sie aber nicht durch Einsatz wenigerer Maschinen, sondern durch Senkung von variablem Kapital. Das sind die Löhne der Arbeiter. Dadurch das man Arbeiter entlässt, sie länger arbeiten lässt etc. muss aber auf der anderen Seite die Kaufkraft sinken und das bedeutet wiederum, dass die Profite sinken. Denn: Weniger Arbeiter in einer Firma bedeuten zugleich weniger Mehrwert, da Maschinen keinen Mehrwert herstellen können. Das liegt daran, dass beim Zeitpunkt, wenn alle Kapitalisten einer Branche die gleichen Maschinen haben, es keinen Vorsprung zu der Konkurrenz entsteht. Deshalb werden leistungsfähigere, teurere Maschinen gekauft, die dann mehr produzieren, aber nicht mehr effektiv sind, weil die Ware nicht mehr abgesetzt werden kann.

Die Sozialisten/Kommunisten zwingen den Menschen ihre Meinung auf!

Um eine sozialistische Revolution zu ermöglichen, muss ein Teil der Menschen für die Revolution sein, sonst wäre eine Revolution unmöglich. Wenn die Verhältnisse immer schlimmer werden, suchen die Menschen von selbst nach Alternativen. Dann versucht jede politische Richtung die Menschen zu überzeugen. Das ist zwangsläufig immer so, denn falls man die Menschen nicht überzeugt oder überzeugen kann, geht jede politische Bewegung unter. Deshalb kann den Sozialisten/Kommunisten nicht vorwerfen gegenüber den Menschen Zwang auszuüben. Im Gegenteil: Heute werden den Menschen Zwänge auferlegt wie z.B. Hartz4, Überwachungsstaat, Steuererhöhungen, Niedrigeinkommen usw., welche von Oben entschieden werden ohne nach der Meinung der Menschen zu fragen. Gerade der Sozialismus will die Zwänge beseitigen, damit der Mensch selbstbestimmt und frei leben kann.

Warum könnte es, wenn der Kapitalismus bestehen bleibt, die totale Vernichtung der Menschheit bedeuten?

Das Kapital muss sich ausdehnen, um seine Gewinne aufrechtzuerhalten und zu erhöhen. Wenn es nichts mehr zum ausdehnen gibt, müssen daher Kriege um die Aufteilung der Welt her. Durch die immer moderneren Technologien ist die Gefahr immer mörderischerer Waffen, die zum Einsatz kommen unvermeidbar. Es bilden sich „Allianzen“ wie die EU, NATO etc. dadurch ziehen die Kriege mit der Tendenz immer mehr Länder ins Kriegsgeschehen hinein, die Interessen der Kapitalisten verschiedener Länder überschneiden sich immer weiter, da der Markt immer kleiner wird. Falls es eben zu so einem Krieg um Öl (momentan) oder andere Ressourcen kommt zwischen einigen Großmächten, dann wird es ein logischerweise ein verdammt harter werden. Außerdem laufen wir einer weltweiten Energiekrise entgegen, bei dem es zu immer erbitterteren Kriegen kommen muss, weil es direkt um Leben und Tod geht. Kriege um Wasser sind Beispiele dafür. Energie spielt die Hauptrolle in den Kriegen des 21. Jhs.

Daher ist es nur eine Frage der Zeit bis ein Dritter Weltkrieg im Kapitalismus über die Menschheit einbricht. Falls ein Dritter Weltkrieg kommt, würden mit Wahrscheinlichkeit eben auch die gewaltigsten Bomben, die die Menschheit hervorgebracht hat, benutzt. Dann würde die Menschheit nicht mehr existieren oder die Menschheit würde in die Anfänge zurückkatapultiert und die Geschichte geht von vorne los. Rosa Luxemburg sagte schon deshalb: Sozialismus oder Barbarei!

Dir gehört eine Kuh und mir auch die selbe. Dann würde niemand mehr auf sie aufpassen.

Ersetz die Kuh mit einem 100€ Schein, weil eine Kuh wird heutzutage als nicht sehr wertvoll angesehen. Wer würde denn darauf nicht aufpassen und es nicht benutzten? Im Kommunismus geht es aber nicht darum viel zu besitzen, sondern darum genug zu besitzen, damit die eigenen Bedürfnisse befriedigt sind. Eine größere Gemeinschaft würde zum Beispiel zehn Autos besitzen, die allen von ihnen gehören und man könnte sie nutzen, wenn sie sie brauchen. Wer würde das nicht tun?

"Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben."
"Proletarier aller Länder vereinigt euch!"
"Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen."
The topic has been locked.
  • xHANIBALx
  • xHANIBALx's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Leader des SG- Zero
More
12 Jun 2013 00:17 #58564 by xHANIBALx
Replied by xHANIBALx on topic Wolfenstein New Order: Meine Meinung zur Zensur!
Meine Lieben Herrschaften...

Also zu aller erst wollte ich das hier nicht so ausarten lassen. Aber ich liebe solche Diskussionen und muss mich daran beteiligen.

1) Zum Gesellschaftverhalten der Menschen, der Mensch ist ein Herdentier dies ist bewießen, wir gehören zur Katergorie der Trocken Nasen Affen. Und der Mensch agiert egoistisch und dennoch sozial in seiner Gruppe, gut zu beobachten ist dies bei Schimpansen die alle Verhaltensweißen des Menschen ausfweißen. Die Gruppe für sich hält zusammen und agiert zusammen, jedoch gibt es interne Streiterein um Weibchen usw...Ich möchte dies nicht weiter ausführe schaut euch ein paar Dokus darüber an.
2) Ich war auch Kommunist, ich war auch Liberal, ich habe schon einige Meinungen durchgemacht. Diese Systeme habe ich alle früher oder später abgelehnt. Der Kommunismus sowie der Kaptalismus, Feudalismus, Fachismus usw. sind alles Systeme die nicht ausreichend für eine Gesamtheitliche faire und dennoch individuelle Gesellschaft sind. Zu diesen Schluss wird man früher oder später kommen. Der Kommunismus sowie der Kapitalismus sind beides Systeme die nicht funktionieren es wäre auch schlimm sie es täten. Die Folgen des Kommunismus kann man gut im Film 1984 sehen. Die Folgen des Kapitalismus veranschaulichen genügend Dispotische Filme und Spiele. Beide Systeme exiestierten nie in ihrer absoluten Form was letzlich gut so ist.

Jetzt kann man ja sagen ich wäre für und gegen nichts. Das ist Falsch ich bin Humanist.
Humanismus ist kein Vorschlag wie mein ein System erstellt sondern eher eine ganz einfache Methode um Systeme auszuschließen.

Ein Beispiel wie ich dabei vorgehe:

Es gibt 3 Pfeiler auf die der Humanismus aufbaut, sowie eine goldene Regel die ganz einfach ist

1. Wissenschaft: Um den Menschen ein besseres Leben mit weniger Arbeit und mehr Komfort zu ermöglichen.
2. Philosophie: Um Wissenschaftliche erkenntnisse einzuordnen und Gesellschaftlichen nutzen daraus zu ziehen
3. Kunst: Um das bedürfnis der Menschen nach Freiheit und Selbstverwirklichung zu stillen.
Grundgesetz: „Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.“

Wenn ein System diese Regel bricht ist es Unmenschlich...

Wenden wir es an:

Kapiatalismus:
- Technologie wird durch Firmenkartelle zurückgehalten
- Menschen werden ausgebeutet
- Kunstfreiheit wird durch Patentrechte und Zensur verletzt
- Patente verhindern Technologische Vortschritt
- dokmatische fundamentalische Züge ähnlich einer religion
- usw...

Kommunismus:
- erstreben einer Revolution = letztendliche Genozid an einer Minderheit
- Lämende Kunstfreiheit, individualität des Menschen stark beschnitten.
- Durch ungenügende Motivation über kurz oder lang Technologische Stagnation
- dokmatische fundamentalische Züge ähnlich einer religion
- Durch gleiche Verteilung des reichtums schwindet die Individualität
- usw...

Jetzt kann man durchaus behaupten das es beide Systeme nie ganz existierten. Aber die Vergangenheit hat abgeschwächte Variaten hervorgbracht... Stalinismus in den 30er und die USA heute.

Nun wie ihr merkt ist das was ich geschrieben habe keine Gesellschaftordnung, ich vergleiche es mit Atheismus.
Ich glaube nicht an eine Gesellschaftordnung, ich glaube aber nicht das es sie nicht gibt!


Ich habe genug von beiden Systemen gelesen und erlebt als das ich eines besser finden kann als das andere.

zu guter letzt einige zitierungsversuche

Thor 852 wrote: Die Menschen werden faul im Kommunismus, weil sie sowieso genug bekommen.

Im Kommunismus arbeiten die Menschen für sich selber und nicht für eine höhere Elite. Einer für alle, alle für Einen ist das Motto. Normalerweise müssten die Menschen im Kapitalismus faul werden, weil sie eben nur für andere arbeiten und nur ein winziges Stück vom Reichtum zurückbekommen, um sich am leben zu halten. Trotzdem arbeiten die Menschen heute und sind nicht faul. Auch zeigen die Erkenntnisse in der Sowjetunion, dass es mehr das Gegenteil ist, weil durch die Planwirtschaft, welche wirklich bis in die Fünfziger herrschte, dort die Wirtschaft boomte. Agrarstaat > Weltmacht in weniger als 40 Jahren! Mit Faulheit ist das nicht zu vereinbaren.


Jedes Lebewesen ist ersteinmal grundsätzlich Faul, das ist auch durchaus wichtig. Jedes Lebewesen will mit so wenig aufwand wie möglich überleben. Gut zu sehen am Löwen, der Frisst in der Woche ein paar Gazellen und die meiste Zeit schläft er. Der Löwe gibt sich auch zufrieden damit, der Mensch aber nicht. Das ist kein Fleiß was der Mensch an den Tag legt, das ist der Konkurenzdruck der uns genetisch vorgegeben ist. Man verzeihe mir folgendes beispiel: Mann sieht hübsche Frau, mann will Frau zum ..., anderer Mann will auch Frau, Frau nimmt besser gestelten mann. Das liegt in der Natur und ist Wissenschaftlich klar bewießen. Ergo geht es beim Menschen nicht um die Bedürfniss erfüllung, bei den Menschen geht es um Primitivstes Paarungs und Selektionsverhalten, durch dieses Verhalten konnte der Mensch erst eine solche Inteligenz erreichen...

General Stefan wrote: Wir sind in erster Linie Egoisten und nur deshalb Gruppentiere weil wir die Gruppe in unserem Interesse ausnutzen wollen.


Ganz so schlimm ist es nun aber auch nicht... zwar kämpfen Menschen um den besseren Sexualpartner durchaus egoistisch aber das überleben der Gruppe ist dennoch eines der hösten Ziele. Mechanismen wie Mitleid und Trauer entstanden eben aus diesen Grund, das es einen evolutionären Vorteil bringt solidarisch in einer Gruppe zu agieren. Ich kann hier wieder nur empfehlen in das Tierreich zu schauen.


So jetzt habe ich ja auch nen ganzschönen Schmarn zusammen geschrieben.

Auch von mir aus nochmal, ich will niemanden beleidigen oder sonst was. Aber schaut über den Tellerand, viele Leute haben nur noch eine Rechts Links skala im Kopf wenn es um solche Dinge geht. Aber es gibt kein Schwarz weiß. Wir müssen für eine bessere Gesellschaft wie die evolution arbeiten, für den Mensch erfolgreiche dinge in der Gesellschaft weiterentwickeln und Schädliche dinge Absterben lassen. Die divise lautet :"Evolution statt Revolution und Fortschritt statt konservativen Stillstand!"

Ein zitat für beide Seiten gilt...

"Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg" George Bernard Shaw

P.S. Natürlich ist keiner hier "dumm" aber ihr wisst wie es gemeint ist...

Schaut vorbei auf mein You Tube channel!!!
www.youtube.com/user/MrJUSTSPAM
The topic has been locked.
  • General Stefan
  • General Stefan's Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beta-Cheftester
More
13 Jun 2013 14:05 - 13 Jun 2013 14:07 #58581 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Wolfenstein New Order: Meine Meinung zur Zensur!
ALso Hanibal eins muss ich dir auf jeden Fall lassen, du schaffst es zu vermitteln! Du solltest Diplomat werden! :D

Ich muss ganz ehrlich gestehen das mir das jetzt zu viele und zu große Punkte sind um konkret darauf einzuegehen. Außerdem bin ich durch eure Posts sehr nachdenklich. Ist leider bei mir immer so :D

Aber ich möchte jetzt einfach mal Hanibal nachfolgen. Wenn niemand was dagegen hat würd ich gern mal mein politisches Herz und ein bisschen was aus meiner Geschichte erzählen. Keine Einwände? :P Gut dann fang ich mal an :D

Also aufgezogen bin ich sehr konservativ, ja teilweise sogar schon ein wenig rechtsradikal.

Als ich noch kleiner war erschien mir vieles logisch was Hilter gemacht hat ( jetzt Massemorde etc. natürlich nicht.), so z.B. die tatsache das die Grenzen "Deutschlands" die größten lügen der Menschheit sind und man dagegen zur Not Krieg führen musste.

Sowohl die gehirngewaschenen Elsass-Lothringer sind bis heute eigentlich immer deutsche gewesen wie auch die Ostgebiete die nach dem 1Wk. an die Polen abgegeben wurden ( größtenteils ohne Volksabstimmung!!!). Genauso wie meiner Meinung nach Luxemburger, Österreicher und Deutschschweizer ebenfalls Deutsche sind.

Mit der Zeit fing ich an zu verstehen das Rassismus (so Sätze wie, wenn Türken als Gastarbeiter hergekommen sind, gehen doch Gäste irgentwann auch wieder oder?!) oder auch die Intelligenz eines Menschen als Maßgeblich zu beurteilen, mir tief in mir drinnen wiedersprachen. Ich hatte einen türkischstämmigen besten Freund den ich inzwischen 11 Jahre kenne und ich hatte nie den Drang ihn loszuwerden.

Dann fing ich an parallel mich für den Kommunismus zu interessieren. Musste aber aufgrund der erschreckend erfolglosen und mishandelten Geschichte dieser Regierungs und Gesellschaftform wieder innerlich abstand nehmen.

Irgentwann fing ich an das Mainstream-Gutmenschentum nachzueifern. Musste allerdings bald feststellen das ein sehr großer Teil der Bevölkerung einfach nur Dumm, desinteressiert, selbststüchtig und verantwortungslos sind.

Ich fing wieder an mich für ein nach heutigen Bevölkerungen akzeptables Großdeutschland iinnerlich anzustreben. Distanzierte mich allerdings komplett vom Nationalsozialismus und wurde mehr etwas das man am besten als Nationalliberal bezeichnen könnte.

Nach einigen hin und hers wusste ich nicht mehr so recht was ich eigentlich wollte. Ich wusste nur was ich nicht wollte. Ich wollte unter allen Umständen und zur Not auch unter einsatz meiens Lebens, die Menschen vor einer Regierungsform beschützen, die Mündige Bürger zwingt den Ideologien, einiger Weltfremder vollidioten nachzufolgen.

Im Blick auf die Geschichte muss ich gestehen das mir als mit weitem abstand größte Gesellschaftsform sowohl Soziallismus als auch Kommunismus eingefallen sind. Entsprechend war ich komplett gegen SPD und jemand der die Linke mit Imbrunnst hasst. Meiner Meinung nach sind in der Linken, so viele verkappte alt-DDRistas und Anarchisten, die langsam die Räder eines funktionierenden Verwaltungsapperates unterlaufen wollen, das man die eigentlich "Guten Jungs" in der Linken komplett gehirnwäscht!

Aber auch die Nazis, sprich der Braune Haufen Schei*e der sich NPD schimpft, Geschichtlich wie auch aktuell keinen deut besser! Allgemein ist Faschissmus schwachsinn.

Ich sinniere Momentan über 2-3 Ideolodien nach.

Zum 1. eine Gemeinschaft aller Nationen (angefangen mit den Vereinten Staaten Europas). Ich meine die erste Lektion die man aus Stargate lernt ist, dass nur ein geeinter Planet in der Lage ist das Weltall zu kolonialisieren und zu erkunden! Mal ganz davon abgesehen, dass die zunehmendem Spannungen auf unserem ignoranten Planeten das Potential haben, uns ins Nichts zurückzubomben, oder diesem Planeten Ökölogisch zu vernichten!

2. Eine staatlich kontollierte soziale Marktwirtschaft, ein vereintes Deutschland und eine allgemeine aufrämung der Landkarten, so dass ungerecht einverleibte Völker Frei Leben können! (Iren, Schotten Katalanen, Kurden, vereinte Niederlande etc.) und eine friedliche Koezistenz der Nationen mit dem Ziel eine friedliche, hochtechnisierte saubere Welt, für unsere Kinder zu schaffen!

Drittens schließlich ist merh so ein ungeordneter Wunsch der in etwa der von Hanibal als "humanistisch" bezeichneten Form.

Hoffe ich bin euch etz mit meiner Lebensgeschichte nicht auf die Nerven gegangen ://
War nicht ganz leicht das etz mal so öffentlich im Internet auszupacken, aber ich finde ich bruache mich nicht zu verstecken, nur weil ich ein mündiger, nachdenkender Bürger bin, der heir mit ebenjenen anderen Bürgern freidlich diskutiert!

Mfg. G. Stefan :)
Last edit: 13 Jun 2013 14:07 by General Stefan.
The topic has been locked.
  • Thor 852
  • Thor 852's Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Mitglied des Asgard Rat
More
13 Jun 2013 19:11 - 13 Jun 2013 19:13 #58583 by Thor 852
Ich bin froh darüber, in diesem (meiner Meinung nach) zivilisiertesten Forum, welches ich je besucht habe, auch über politische Dinge zu diskutieren. Es gibt in Politforen oft Intoleranz und kein Respekt, das ist hier nicht der Fall!
Ich möchte auch einmal von meinem politischen Werdegang berichten... Aufgewachsen bin ich in einer normalen mittelständischen Arbeitnehmerfamilie. Meine gesamte Familie kam aus der DDR. Allerdings war niemand Mitglied der SED oder der Stasi, sie waren Normalbürger, welche das völlig normale Leben lebten. Sie haben keine schlechten Erfahrungen gemacht, sind dennoch nicht links orientiert. Ich bin also in einer eher gleichgültigen typischen Familie aufgewachsen, welche sich an der SPD orientiert.
Ich selber bin in meiner Gymnasialzeit einer rassistischen und nationalistischen Umgebung "ausgesetzt" gewesen. Asiaten und Afrikaner fand ich anders und schlecht, ich sah in ihnen eigentlich nur Kriminelle. Mit der Zeit änderte sich die Meinung dazu, dass die jetzige Situation und eine parlamentarische System hier in Deutschland das Beste System ist und man nichts verändern braucht. Allerdings gab es ungerechtfertigte Entlassungen, Dumping-Löhne, ungerechte Behandlung am Arbeitsplatz oder im Arbeitsamt in meinem näheren Umfeld. Ich begann mich politisch zu interessieren, nachdem ich zufällig auf Phoenix eine Bundestagsrede von Sahra Wagenknecht verfolgt hatte. Ich interessierte mich für die linke Gemeinschaft, die für mich immer recht unsichtbar und albern war. Das was ich in der Schule gelernt hatte, schreckte natürlich davor zurück. Aber das Wisaen, das ich mir über Monate hin weg angeeignet hatte, veränderte auch meine Ansichten zum Kommunismus. Ich erkannte das kaltblütige und unmenschliche Wesen des Kapitalismus und auch, dass kommunistische Staaten in der Vergangenheit eine Menge falsch gemacht haben. Aber das ist kein Grund, sich nicht mehr damit zu befassen.
Ich bin ein moderner Marxist geworden. Ich halte den Marxismus für eine gute Möglichkeit, Gerechtigkeit, Freiheit und Frieden für die Masse der Menschheit herzustellen. Man muss die Vergangenheit beachten, aber auch die Gegenwart, die einem zeigt, dass der Marxismus viele Probleme lösen könnte (natürlich nur wenn er international angewandt wird). Es sterben 100000 Menschen täglich durch unseren Imperialismus. Es werden von uns sinnlose Kriege geführt. Die westliche Gemeinschaft ist Hauptursache für Hunger, Not und Elend im Nahen Osten, in Lateinamerika, in Afrika und in Teilen Asiens! Das kann niemand abstreiten! Die Welt kann 18 Milliarden Menschen ernähren!
Marxismus ist keine Gleichschaltung, keine Unterdrückung und keine Diktatur. Die Menschen sind im Kapitalismus gleich geschaltet, denn es herrschen Orwellsche Verhältnisse von 1984! Die Menschen tun alles für das Geld, früher war der Führer Hitler, heute hat das Geld Hitlers Position eingenommen.
Stalinismus ist religiöser Fanatismus, denn Stalin galt als Unantastbar -> Stalinismus hat faschistische Züge.
Diktatur des Proletariats: Ist es Diktatur, wenn 99% der Menschheit die herrschende Klasse (1%) stürzt, um sich der Versklavung zu entziehen? Meiner Meinung nach nicht. Die Rätedemokratie ist fortschrittlicher als die parlamentarische Demokratie.
Von Anarchismus halte ich übrigens überhaupt nichts.

Das war ein vielleicht recht zusammenhangsloser Text, aber ich hatte einen anstrengenden Tag und ich hoffe, ihr könnt meine Gedankengänge etwas verstehen. Es gibt so viel, dass ich noch schreiben könnte, aber das wäre zu viel. Ich wollte euch nur einmal zeigen, dass ich als Marxist kein Unmensch bin, der für Unterdrückung, Krieg und Gleichschaltung ist. Ein wahrer Marxist möchte das Gegenteil erreichen. Funktionierender Marxismus ist von den Säulen deiner humanistischen Gesellschaft tragbar. Übrigens sind das tolle Werte, die du vertrittst, Hannibal.

Ich hoffe ihr versteht wenigstens etwas,
Friedliche Grüße
Thor 852

"Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben."
"Proletarier aller Länder vereinigt euch!"
"Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen."
Last edit: 13 Jun 2013 19:13 by Thor 852.
The topic has been locked.
  • xHANIBALx
  • xHANIBALx's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Leader des SG- Zero
More
13 Jun 2013 19:27 #58584 by xHANIBALx
Replied by xHANIBALx on topic Wolfenstein New Order: Meine Meinung zur Zensur!
@ Stefan ich finde es toll andere Meinungsblidungsverläufe (was für ein wort) lesen zu dürfen. Es gehört mut dazu soetwas zu Posten. Aber auch Thor hat mut, nicht jeder steht offen zum Kommmunismus.

Was das Thema Weltregierung angeht bin ich bisher auf keinen guten Gedanken gekommen. Einerseits bin ich gegen die meisten Nationalen gebilde, eine Nation ist die Summe ihrer Bevölkerung mehr nicht. Eigentlich eint uns nur die selbe Sprache.
Andereseits ist der Gedanke einer Weltregierung im grundsatz nicht schlecht. Aber ich vermute das dauert noch 300 Jahre bis wir und als Erdlinnge sehen.
Ich selber vermute das diese Frage garnicht so wichtig ist, ich vermute das Technologie und Vernunft früher oder später den Schlüssel für eine friedliche Koexistenz liefern, Die Kaltefusion wäre der 1. Schritt. Das ablegen des Fundamentalistischen Glaubens an einer Ideologie , Relgion oder Nation ist der nächste. Wir sollten all diese dinge Wissenschaftlich angehen , uns die Systeme anschauen usw. Wir werden die Perfektion sicher nicht erreichen aber unsere Gesellschaft wird immer besser, dafür braucht es sicher ab und zu Leute wie Marx (der ohne Zweifel ein Großer Mann war) und Voltaier, aber darf man sich an die Ideen die diese Männer hatten nicht verbeißen. Auch diese Ideen sind veraltet. Mittlerweile gibt es neue erkenntnisse. Ich denke das die Gesellschaft mit der Zeit den richtigen Weg geht...

Schaut vorbei auf mein You Tube channel!!!
www.youtube.com/user/MrJUSTSPAM
The topic has been locked.
Time to create page: 0.110 seconds