Meine Lieben Herrschaften...
Also zu aller erst wollte ich das hier nicht so ausarten lassen. Aber ich liebe solche Diskussionen und muss mich daran beteiligen.
1) Zum Gesellschaftverhalten der Menschen, der Mensch ist ein Herdentier dies ist bewießen, wir gehören zur Katergorie der Trocken Nasen Affen. Und der Mensch agiert egoistisch und dennoch sozial in seiner Gruppe, gut zu beobachten ist dies bei Schimpansen die alle Verhaltensweißen des Menschen ausfweißen. Die Gruppe für sich hält zusammen und agiert zusammen, jedoch gibt es interne Streiterein um Weibchen usw...Ich möchte dies nicht weiter ausführe schaut euch ein paar Dokus darüber an.
2) Ich war auch Kommunist, ich war auch Liberal, ich habe schon einige Meinungen durchgemacht. Diese Systeme habe ich alle früher oder später abgelehnt. Der Kommunismus sowie der Kaptalismus, Feudalismus, Fachismus usw. sind alles Systeme die nicht ausreichend für eine Gesamtheitliche faire und dennoch individuelle Gesellschaft sind. Zu diesen Schluss wird man früher oder später kommen. Der Kommunismus sowie der Kapitalismus sind beides Systeme die nicht funktionieren es wäre auch schlimm sie es täten. Die Folgen des Kommunismus kann man gut im Film 1984 sehen. Die Folgen des Kapitalismus veranschaulichen genügend Dispotische Filme und Spiele. Beide Systeme exiestierten nie in ihrer absoluten Form was letzlich gut so ist.
Jetzt kann man ja sagen ich wäre für und gegen nichts. Das ist Falsch ich bin Humanist.
Humanismus ist kein Vorschlag wie mein ein System erstellt sondern eher eine ganz einfache Methode um Systeme auszuschließen.
Ein Beispiel wie ich dabei vorgehe:
Es gibt 3 Pfeiler auf die der Humanismus aufbaut, sowie eine goldene Regel die ganz einfach ist
1. Wissenschaft: Um den Menschen ein besseres Leben mit weniger Arbeit und mehr Komfort zu ermöglichen.
2. Philosophie: Um Wissenschaftliche erkenntnisse einzuordnen und Gesellschaftlichen nutzen daraus zu ziehen
3. Kunst: Um das bedürfnis der Menschen nach Freiheit und Selbstverwirklichung zu stillen.
Grundgesetz: „Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.“
Wenn ein System diese Regel bricht ist es Unmenschlich...
Wenden wir es an:
Kapiatalismus:
- Technologie wird durch Firmenkartelle zurückgehalten
- Menschen werden ausgebeutet
- Kunstfreiheit wird durch Patentrechte und Zensur verletzt
- Patente verhindern Technologische Vortschritt
- dokmatische fundamentalische Züge ähnlich einer religion
- usw...
Kommunismus:
- erstreben einer Revolution = letztendliche Genozid an einer Minderheit
- Lämende Kunstfreiheit, individualität des Menschen stark beschnitten.
- Durch ungenügende Motivation über kurz oder lang Technologische Stagnation
- dokmatische fundamentalische Züge ähnlich einer religion
- Durch gleiche Verteilung des reichtums schwindet die Individualität
- usw...
Jetzt kann man durchaus behaupten das es beide Systeme nie ganz existierten. Aber die Vergangenheit hat abgeschwächte Variaten hervorgbracht... Stalinismus in den 30er und die USA heute.
Nun wie ihr merkt ist das was ich geschrieben habe keine Gesellschaftordnung, ich vergleiche es mit Atheismus.
Ich glaube nicht an eine Gesellschaftordnung, ich glaube aber nicht das es sie nicht gibt!
Ich habe genug von beiden Systemen gelesen und erlebt als das ich eines besser finden kann als das andere.
zu guter letzt einige zitierungsversuche
Thor 852 wrote: Die Menschen werden faul im Kommunismus, weil sie sowieso genug bekommen.
Im Kommunismus arbeiten die Menschen für sich selber und nicht für eine höhere Elite. Einer für alle, alle für Einen ist das Motto. Normalerweise müssten die Menschen im Kapitalismus faul werden, weil sie eben nur für andere arbeiten und nur ein winziges Stück vom Reichtum zurückbekommen, um sich am leben zu halten. Trotzdem arbeiten die Menschen heute und sind nicht faul. Auch zeigen die Erkenntnisse in der Sowjetunion, dass es mehr das Gegenteil ist, weil durch die Planwirtschaft, welche wirklich bis in die Fünfziger herrschte, dort die Wirtschaft boomte. Agrarstaat > Weltmacht in weniger als 40 Jahren! Mit Faulheit ist das nicht zu vereinbaren.
Jedes Lebewesen ist ersteinmal grundsätzlich Faul, das ist auch durchaus wichtig. Jedes Lebewesen will mit so wenig aufwand wie möglich überleben. Gut zu sehen am Löwen, der Frisst in der Woche ein paar Gazellen und die meiste Zeit schläft er. Der Löwe gibt sich auch zufrieden damit, der Mensch aber nicht. Das ist kein Fleiß was der Mensch an den Tag legt, das ist der Konkurenzdruck der uns genetisch vorgegeben ist. Man verzeihe mir folgendes beispiel: Mann sieht hübsche Frau, mann will Frau zum ..., anderer Mann will auch Frau, Frau nimmt besser gestelten mann. Das liegt in der Natur und ist Wissenschaftlich klar bewießen. Ergo geht es beim Menschen nicht um die Bedürfniss erfüllung, bei den Menschen geht es um Primitivstes Paarungs und Selektionsverhalten, durch dieses Verhalten konnte der Mensch erst eine solche Inteligenz erreichen...
General Stefan wrote: Wir sind in erster Linie Egoisten und nur deshalb Gruppentiere weil wir die Gruppe in unserem Interesse ausnutzen wollen.
Ganz so schlimm ist es nun aber auch nicht... zwar kämpfen Menschen um den besseren Sexualpartner durchaus egoistisch aber das überleben der Gruppe ist dennoch eines der hösten Ziele. Mechanismen wie Mitleid und Trauer entstanden eben aus diesen Grund, das es einen evolutionären Vorteil bringt solidarisch in einer Gruppe zu agieren. Ich kann hier wieder nur empfehlen in das Tierreich zu schauen.
So jetzt habe ich ja auch nen ganzschönen Schmarn zusammen geschrieben.
Auch von mir aus nochmal, ich will niemanden beleidigen oder sonst was. Aber schaut über den Tellerand, viele Leute haben nur noch eine Rechts Links skala im Kopf wenn es um solche Dinge geht. Aber es gibt kein Schwarz weiß. Wir müssen für eine bessere Gesellschaft wie die evolution arbeiten, für den Mensch erfolgreiche dinge in der Gesellschaft weiterentwickeln und Schädliche dinge Absterben lassen. Die divise lautet :"Evolution statt Revolution und Fortschritt statt konservativen Stillstand!"
Ein zitat für beide Seiten gilt...
"Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg" George Bernard Shaw
P.S. Natürlich ist keiner hier "dumm" aber ihr wisst wie es gemeint ist...