@ Venator die Nachweisbarkeit Gottes ist kein Fakt oder sonst was... das was du (ich weiß jetzt nicht ob das ein Argument für Gott war^^) gesagt hast, bringen auch Kreationisten immer wieder vor. "Da das könnt ihr nicht erklären des wegen muss es Gott geben" Das ist der sogenannte Gott der Lücken, der immer in breschen stößt die die Wissenschaft nicht Geschlossen hat. Nebenbei benutzen Physiker das Wort Gott völlig anders als Gläubige Menschen, selbst Einstein der immer wieder über Gott redete meine das keineswegs Theistisch. Vielmehr staunte er über das Universum (er meint einen Deistschen Gott einen Naturgott, sozusagen meint er die Natur damit.) Bei Biologen zum beispiel sieht die ganze Sache ziemlich anders aus, diese zweifeln immer mehr an einen Erschaffer und Philosophen machen das selbe. Wissenschaftler sind immer bemüth elegante Hypothesen aufzustellen, das heist das eine Hypothese in der Wissenschaft mehr erklären muss als sie probleme aufwirft und das fakten gestützt. Hier wird es schon schwieriger, den ein Erschaffer kann auch nicht einfach irgendwo her kommen, man verschiebt das Problem einfach nur auf eine höhere Instanz, wo man sich dan wieder die Frage stellt wer hat Gott erschaffen usw. Wir haben das Problem das unser Universum bis jetzt ein Geschlossenes System ist. Wir können bis jetzt nicht nach außen schauen. Dadurch können wir keine Antworten darauf geben. Was ich aber völlig ausschließe ist ein Gott der Gebete erhörht usw.
Und zum Thema Quanten Forschung, 60 Jahre sind kein Zeitraum mit der die Wissenschaft Probleme hat, wir Fliegen mit 40 jahre alten Sajus kapseln ins All, das unteilbare Atom hat mehr als 2000 Jahre gebraucht bis es widerlegt war(durch erste Kernspaltung). VIeleicht müssen wir erst auf einen anderen Feld der Wissenschaft messtechniken entwickeln um diese dan auf die Quanten anwenden zu können. Es gab viele punkte in der Menschheit die nicht nachgewießen werden konnten was deswegen aber keinen Gott beweißt.
Ich empfehle allen die in die Materie um Gottesbeweiße eindringen wollen Richard Dawkins Buch "Der Gotteswahn" zu lesen.
Da werden solche dinge näher erläutert, ich würde es ja besser wiedergeben doch ich mach mir sorgen, da ich das Buch vor einer weile gelesen habe und mir vieleicht wichtige Details entfallen sind
Ich bin Atheist aus tiefer Überzeugung, wir können nicht sagen "Nein euren Gott gibt es nicht". Aber wir können die Hypothese und das ist Gott nunmal aus Wissenschaftlicher Sicht, soweit widerlegen das wir sie vorerst nicht benötigen. Sie ist einfach unelegant und erklärt garnichts. Ich betone aus wissenschaftlicher Sicht, in gegensatz zu Dawkins will ich nicht noch auseinander nehmen warum Menschen glauben usw (was sich nämlich auch erklären lässt), aber ich möchte vorallem mit Irrglaube wie Kreationismus und eben solchen aus den Glauben resultierenden "Wissenschaftlichen" Nachweißversuche aufräumen.
Wir (also alle, auch ich) sitzen schon ohne Religion oft genug solchen Dingen auf und es gehört zum Leben dazu.
Noch ein Zitat warum es sogar schwierig ist ein Atheist zu sein " Ob es einen Gott gibt? Das erfahren vieleicht irgendwann mal, aber wenn ich recht habe Erfahren wir es nie" Volker Pispers.
Nochmal, das ist alles aus nüchterene Sicht betrachtet, was ihr glaubt bleibt natürlich jeden selbst überlassen, aber wenn die Religion ihren Glauben beibehalten will und ihn nicht bis aufs kleinste von Biologen, Psyschologen udn Evolutionstheoretikern auseinander genommen haben will, muss es auch beim Glauben bleiben. Und nicht bei wissenschaftlicher Lückenfüllerei, was ich Venator natürlich auf keinen Fall unterstellen möchte! Ich fande nur den Punkt interesannt den er damit angesprochen hat^^.
Aber jetzt muss ich mich erstmal wieder damit beschäftigen was das mit der "Zeitgeist" Bewegung auf sich hat, da mir ja nahe gelegt wurde das es doch durchaus Gründe gibt diese Hypothesen in frage zu stellen. Eine Meinung bilden kann echt anstrengend sein^^