So. ich hab an Folge 4 sehr viel gearbeitet, aber fertif ist sie dennoch nicht. Aber trotzdem gibt es etwas für euch: eine Leseprobe von "Battlegrounds"
S01xE04 „BATTLEGROUNDS“
Kapitel 1: Nacht
10. November 2010
Olympus im Hyperraum
04:00 Uhr
Es war Totenstille auf der Olympus. Die dunkelblaue Beleuchtung sollte die Nacht simulieren. Nur die Mindestbesatzung von Zehn Mann war wach. Drei auf der Brücke, der Rest im Maschinenraum. Die restlichen dreihundert Personen schliefen. Die Stille war ein bisschen beängstigend, aber auch angenehm. Überall war es dunkel. Nur aus einem Raum strahlte Licht. Aus der Waffenkammer.
Auf einem Tisch in der Mitte lagen ausgebreitet Waffen, Ausrüstungsgegenstände und Magazine. Auf dem Boden daneben lagen gestapelt Funktionswesten. In all dem Zeug, saß ein etwas nicht mehr ganz so wacher Colonel Richards und befestigte eine Winkellampe an einer der Westen. Er was ganz alleine. Was ihn nicht weiter störte. Er hatte sich an diesen Zustand gewöhnt und wusste das auch oft zu schätzen. Nach dem Zwischenfall auf der Scimitar saß John jeden Abend hier und modifizierte die Ausrüstung der Teams. Vor allem die Bewaffnung hatte sich als ineffektiv erwiesen. Die P-90 war eine gute Waffe, aber nur auf kurze Distanz zu gebrauchen. Der Colonel hatte neue Munition entwickelt. Obwohl, er es nicht ganz alleine war. Dr. Lowman und Er brüteten über drei Stunden über einer Lösung. Es gab nur wenige ARW`s auf dem Schiff. ARW stand für Anti-Replikatoren-Waffen. Sie lösten die Verbindung zwischen den einzelnen Bausteinen und ließen die Gegner so zu Staub zerfallen. Trotzdem hatten die beiden einen Weg gefunden. Und der hieß ARM. Anti-Replikatoren-Munition. Sie lösten den Teil auf, auf den sie trafen, so konnte man theoretisch die Predatoren erledigen. Alle Teams bekamen dazu jetzt ein ACR-Sturmgewehr. Die wahrscheinlich modernste Waffe der Neuzeit. Ihr modernes Design war schon fast futuristisch. Es hatte einen fast viereckigen Lauf der leicht abgerundet war. Auf dem Rücken ein Rotpunktvisier und an der Seite ein ausklappbarer Lebenszeichendedektor, der auf die mechanischen Rhythmen der Replikatoren eingestellt worden war. Insgesamt war einer der Waffen jetzt runde zweihunderttausend Dollar wert. Von der Munition gar nicht erst zu sprechen. An der Seite, war wie bei der Striker Pistole von Richards, jetzt ein blaues Licht, das die Aktivierung zeigte.
John kniff sich mit Daumen und dem Zeigefinger ins Nasenbein. Er war müde. Mehr, als er zugeben wollte. Plötzlich klopfte es an der angelehnten Tür und eine zerzauselte, grade aufgestandene Dr. Lowman betrat im Jogginganzug den Raum. Verschlafen aber doch lächelnd schaute sie ihn an.
„Hey, du Nachteule.“
„Sie…“
„Ach komm John lass den Quatsch. Denkst du allen ernstes das ich im Schlafanzug vor dir Salutiere und Sir zu dir sage? Es ist Vier Uhr morgens verdammt!“
„Echt?“
„Ne Armbanduhr ist ne tolle Erfindung.“
„Ey, ich mach das hier nicht aus Spaß.“
„Du könntest es auch während deiner Arbeitszeit machen.“
„Da hab ich andere Pflichten.“
„Ja, es ist normal für einen Schiffskommandanten, das er in der Kantine beim Essen oder mitten auf der Brücke auf seinem Sitz einschläft.“
„Das war einmal.“
„Gönne dir doch einmal eine Pause und schlaf dich richtig aus.“
„Erst wenn ich das hier fertig habe.“
„Wie weit bist du?“
„Jeder hat jetzt eine umgebaute USP. 45 und eine modifizierte ACR. Für beides jeweils vier Zusatzmagazine, jeweils zwei mit ARM und zwei normalen Vollmantelgeschossen. Die Funktionswesten haben jetzt außerdem Winkeltaschenlampen an der rechten oberen Seite um auf die Waffen als Lichtquelle verzichten zu können.“
„Nett. Funktionieren die Lebenszeichendedektoren?“
„Man kann sie jetzt ausklappen und sonst laufen sie wie immer.“
„Wie viele hast du?“
„Noch zwölf, dann haben wir Ausrüstung für 85 Soldaten.“
„Mach Schluss für heute.“
„Heute ist erst seit vier Stunden.“
„Erbsenzähler. Los komm, ich bring dich zu deinem Quartier.“
„Ausreden kann ich es dir ja doch nicht. Von mir aus.“
Etwas träge stand der Colonel auf, riss aber noch mal die Augen weit auf um den Eindruck zu untergraben, dass er gleich einschlief. Vorbei an der Krankenstation, einem Ringtransporterraum und durch lange Korridore schleppend erreichten die zwei schließlich Richards geräumiges Quartier. Auf der linken Seite standen mehrere Schränke und Regale. Darin standen Bücher über Systeme des Schiffes. Blaupausen lagen neben einer großen Pflanze am hinteren Fenster. Auf dem Fensterbrett gammelte ein alter Football vor sich hin. Gegenüber vom Fenster stand der graue Schreibtisch mit dem LapTop und etlichen Unterlagen. An der rechten Wand ein großes Doppelbett mit weißer Bettwäsche. Auf dem Nachtschrank daneben stand das Modell der Olympus, was er zum Geburtstag bekommen hatte. Über dem Kopf des Bettes hing ein riesiges Gemälde der BC-304. Es war so genau gemalt, das man dachte es wäre ein Foto.
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