@ venator96: Ich finde das ganz und garnicht unrealistich. Ja sie mögenzwar Soldaten sein und auch ausgebildet worden sein, so etwas weck zu stecken, aber eins darf man nciht vergessen: Es sind auch nur Menschen. Menschen die besser ausgebildet sind, die das vermutlich schon oft erlebt haben, aber trotzdem nur Menschen.
@ Thor 852: genau so sehe ich das auch.
Kapitel 2
Drei Tage später, hatte es Sam endlich geschafft, sie war über denn Berg. Zwischenzeitlich, hatte es ausgesehen, als ob sie es nicht schaffen würde.
Flashback
Janet betrat gerade die Krankenstation und ging zu Sam. Sam hatte sich vor kurzem die Pulsadern auf geschnitten. Janet, vermutete, das es mit dem Tod ihres Vaters vor nicht ein mal einem Tag zu tun hatte. Sie schmerzte der Blick auf Sam. Sie hatte keine Farbe mehr im Gesicht, wo durch sie fast wie eine Leiche wirkte.
Janet wollte gerade gehen, als das Gerät, welches Sam´s Puls überwachte an fing zu piepen und wurde zu einem durchgehenden Ton, ihr Herz hatte aufgehört zu schlagen.
„Ich brauche Hilfe.“ schrie Janet. Sofort waren mehrere Pfleger bei ihr, einer brachte auch denn Rehanimationswagen mit. Janet nahm die beiden Pänels, einer der Pfleger drückte aus einer Tube Gleitmittel auf die Elektroden. In der zwischen Zeit hatte eine Pflegerin Sam das Hemd auf geschnitten und die Erkennungsmarken abgenommen.
Janet drückte die Elektroden auf Sam´s Brust. „weg.“ sagte Janet und drückte den Knopf. Sam´s Körper zuckte unter dem Stromschlag. Sam´s Herz schlug ein mal kurz, sätzte dann aber wieder aus. „Laden auf 300.“ befahl Janet. Als der Reanimator wieder geladen war setzte Janet ein zweites mal an. „Weg.“ Wieder zuckte Sam stark unter den Stromschlägen. Dieses mal schlug Sam´s Herz wieder in einem ruhigerem Rhythmus, aber Sam war in Komma gefallen. Janet untersuchte Sam noch einmal gründlich und ging dann zum General um ihn von dem Vorfall zu Berichten.
Flashback Ende
Es Klopfte an Janet´s Bürotür und Daniel steckte denn Kopf in ihr Büro. Janet sah in an und fragte. „Daniel, was kann ich für sie tun?“ „Ich wollte fragen, ob ich zu Sam kann?“ „Natürlich. Gehen sie ruhig zu ihr, sie kann es gut gebrauchen,wenn sie weiß, das jemand bei ihr ist.“ sagte Janet und stand auf, und ging mit Daniel zu dem Raum in dem Sam lag. Sie öffnete die Tür und musste grinsen. Dort bei Sam saßen schon Colonel O´Neill und Teal´c.
„Fragen sie denn nie, ob sie zu einem meiner Patienten können?“ fragte Janet die beiden. Jack und Teal´c sahen sie nur an, sahen dann aber direkt wieder zu Sam. „Wie geht es ihr?“ fragte Jack ohne denn Blick von Sam zu nehmen. Janet unter suchte Sam kurz. „Sie ist jetzt komplett über den Berg.“ Sie sah denn Blick von Daniel. „Aber wann sie aufwachen wird, das kann ich nicht sagen. Das weiß nur sie selbst.“ Denn letzten Satz sagte sie mit trauriger und bedrückter Stimme.
Unter dessen, stand General Hammond am Eingangstor der Basis. Er wartete auf eine bestimmte Person. Er hatte mit ihr einen Termin für heute aus gemacht. Von weitem, sah er einen Wagen auf ihn zu kommen. Der Wagen wurde immer größer, bis Hammond einen Kombi erkennen konnte. Die Wachen hielten den Kombi an und untersuchten den Wagen und den Fahrer auf alles mögliche, schließlich ließen sie ihn aber passieren.
Der Fahrer des Wagen lenkte ihn auf einen freien Platz und stellte denn Motor ab. Hammond ging zum Wagen und wartete darauf, das der Fahrer ausstieg. Lange musste der General nicht warten, denn der Fahrer öffnete schon die Wagentür. „Mister Carter danke das sie kommen konnten.“ begrüßte Hammond den Mann. „Danke General.Aber wenn es um meine Schwester geht, würde ich sogar die um reisen.“ Gemeinsam gingen die bei den Männer Richtung Fahrstuhl.
„Wollen sie erst zu ihrer Schwester, oder wollen sie sich erst ausruhen,wir haben für sie ein Quartier bereit gestellt?“ wollte Hammond wissen. „Ich würde erst gerne zu Sam und mich dann erst ein mal ausruhen, es war nämlich ein weiter Weg hier her.“ „Natürlich.“ meinte Hammond und drückte auf den Knopf für die Ebene auf der die Krankenstation lag. Der Fahrstuhl setzte sich in Bewegung.
Als der Aufzug hielt, öffneten sich die Türen und der General und Mister Carter traten aus dem Aufzug. „bitte folgen sie mir.“ kam es von General Hammond. Gemeinsam gingen sie durch die Flure der Basis. Von weitem erkannte Mark, eine große Doppeltür. Genau auf diese ging der General zu.
Der General öffnete eine der Türhälfte und hielt sie für Mark auf. Mark durch schritt die Tür , Hammond folgte ihm. Der General ging auf eine brünette Frau zu. „Doctor Fraiser, darf ich ihnen Mark Carter vorstellen.“ sagte Hammond und zeigte auf Marc. Die Frau hielt ihm die Hand hin und meinte: „Hallo ich bin Doc Fraiser. Sie können mich aber ruhig Janet nennen.“ stellte sich Janet vor. „Hallo ich bin Mark Sam´s Bruder. Wie geht es ihr?“ wollte Mark sofort wissen.
„Ihre Schwester ist über denn Berg. Sie schläft im Moment.“ „Kann ich zu ihr?“ „Aber nur Kurz.“ meinte Janet und führte Mark zu einer Tür. Mark öffnete die Tür und betrat den Raum. Was er dort sah machte ihn traurig. Sam lag in einem Krankenbett angeschlossen an die verschiedensten Transfusionen und Apparate die sie überwachten.
Er trat näher zu ihr ans Bett und nahm ihre Hand in die seine. Er strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht und drückte ihre Hand. „Was machst du nur für Sachen Sam? Das hast du nicht nötig. Werde wieder Gesund dann können wir über alles reden.“ kam es leise mit besorgter Stimme von Mark. Er drückte noch ein mal ihre Hand. „Ich komme wieder!“ sagte er mit fester Stimme, kurz bevor er den Raum verließ an sie gewannt.
Vor der Tür warteten schon General Hammond und Doctor Fraiser, beide sahen Mark erwartungsvoll an. Er schüttelte nur leicht den Kopf, als er ihre Gesichter sah. „Ich würde gerne meinen Vater sehen.“ Janet nahm ihn am arm und ging mit ihm von der Krankenstation und führte ihn zu einer andern Tür. Beide betraten denn Raum.
An denn Wänden, standen metallene Schränke mit großen Klappen. Zu einer dieser Klappen ging Janet und öffnete sie und zog eine Metallplatte raus. „Ich werde sie jetzt alleine lassen.“ meinte sie nur und verließ denn Raum.Er ging auf die Platte zu. Er zögerte kurz, entfernte dann aber doch das Leichentuch vom Gesicht seines Vaters. Er sah in eine weißes und lebloses Gesicht, jeder Glanz der dort einst war war verschwunden. Eine einsame Träne bahnte sich ihren weg an Mark´s Wange herunter und hinterließ eine glitzernde Spur. Er konnte es und wollte es nicht ertragen, wie sein Vater da einfach so lag. Er wollte ihn als den Menschen in Erinnerung behalten der er war und nicht als kalter leblosen Körper so wie er dort vor ihm lag. Er deckte das Gesicht seines Vater wieder zu und ging. „Eins schwöre ich dir. Ich werde mich um Sam kümmern, solange es nötig ist!“ sagte er beim verlassen des Raumes.
Janet betrat die Leichenhalle und schob Jacob zurück. In der zwischen Zeit wurde Mark auf sein Quartier gebracht.
Nach dem sich Mark ein wenig hingelegt hatte wurde er zu General hommond in sein Büro gebracht. „Mister Carter, ich hoffe mal das sie sich ein wenig aus ruhen konnten.“ „Es ging einiger maßen. Warum wollten sie mich sprechen?“ „Wegen ihrer Schwester. Können sie sich vorstellen, warum sie das gemacht haben könnte?“ fragte Hammond. Mark überlegte kurz. „Als damals unsere Mutter gestorben ist, hat sie sich wochenlang zurück gezogen und kaum gegessen. Ihren Tod hat Sam nie ganz überwunden. Daher glaube ich, das der Tot unseres Vater Sam jetzt ganz am Boden zerschellen lies.“
Hammond wollte gerade antworten als Janet das Büro betrat. „Sie ist wach.“
Der General und Mark brauchte ein paar Sekunden bis sie realisierten, was ihnen Janet da gesagt hatte. Mark sah den General an. „Gehen Sie schon.“, antwortete dieser auf seine stumme Frage. Janet und Mark rannten zur Krankenstation. „Doc, kann ich zu ihr?“ Janet nickte nur als Antwort. Als die Tür zur Krankenstation in Sicht kam verlangsamten die beiden ihre Schritte.
Fünf Minuten zuvor bei Sam
Sam lag in einem Halbschlaf, alles um sie herum war neblig. Sie konnte sich nicht bewegen. Sie nahm eine Person in ihrer nähe war, wusste aber nicht wo sie war. Sie schaffte es ihre Augen zu öffnen, sah aber alles nur verschwommen. Nun sah sie auch die Person die bei ihr war, welche auf ein Gerät, das neben ihr stand, starrte. “Wo bin ich?“, fragte Sam die Person. Diese schreckte zusammen und sah dann Sam an. „Endlich Sam, Sie sind wach.“, sprach die Person. Sam erkannte Janet´s Stimme. „Janet.“, kam es zittrig von Sam. Es war mehr eine Frage, als eine Aussage.
Janet nahm ihr Stethoskop und untersuchte Sam, die einigermaßen wach war. Nachdem sie Sam untersucht hatte, wollte Janet zu General Hammond gehen, um ihm die freudige Nachricht zu überbringen. „Wo...hin...?“, fragte Sam schwach. „Deinem Bruder und dem Rest sagen das du wach bist.“ antwortete Janet. „Mark...er...hier?“ Janet, meinte kurz ein aufblitzen in Sam´s Augen gesehen zu haben, als sie den Namen ihres Bruders hörte. Es war aber so schnell wieder vorbei, wie es gekommen war, also verließ sie das Zimmer.
Jetzt
Mark betrat das Zimmer in dem seine Schwester lag. Er ging auf ihr Bett zu. Sie hatte das Gesicht so gedreht, das er es nicht sehen konnte. Er kam an ihrem Bett an und setzte sich ans Fußende. „Sam?“, fragte er leise.
Sam drehte ihr Gesicht zu ihm. Es war und feucht von ihren Tränen, ihre Augen wirkten glasig und abwesend. Sie zitterte leicht. Einzelne Tränen liefen noch immer über ihre Wangen und tropften auf die Bettdecke. „Sam, komm her.“, sagte Mark und nahm seine Schwester in den Arm. Sie lies ihren Tränen freien Lauf. Immer wieder schluchzte sie.
Nach Stunden oder doch Minuten, beruhigte sie sich etwas. „Er ist weg! Weg für immer.“, brachte sie mit leiser und zittriger Stimme hervor. „Ich weiß Sam. Ich weiß.“, versuchte Mark sie zu beruhigen. „Ich kann das nicht mehr. Ich will es nicht mehr.“, kam es leise von ihr. „Ich will zu ihnen.“
Mark wusste wer mit `ihnen´ gemeint war. Ihre Eltern. „Nein Sam. Das kannst du nicht und du weißt sie wollen es auch nicht und wir wollen es auch nicht!“, sagte Mark mit fester Stimme. Sam sah in an, legte dann den Kopf wieder an seine Schulter. „Wir?“, fragte sie. „Ja, wir. Deine Freunde und ich.“
Das alles war eine Woche her und heute war die Beerdigung von Jacob. Viele waren gekommen: Freunde, Verwandte, Kollegen ihres Vaters und sogar einige Tok’ra, denn sie hatten einen großen Anführer – Selmak - verloren.
Viele hatten schon etwas über Jacob gesagt, doch nun zum Schluss wollte Sam noch etwas sagen. Sie ging nach vorne ans Podium.
„Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
der ist nicht Tod der ist nur Fern.
Tod ist nur,
wer vergessen wird.“
Ihr kullerte eine Träne übers Gesicht und viel auf ihr Kleid.
Epilog
Mit Hilfe ihrer Freunde und ihres Bruder schaffte Sam es über den Tod ihrer Mutter und ihres Vaters zu sprechen und es so zu verarbeiten. Auch fand sie ihre Lebensfreude wieder.
Und?
Anmerkung: Der Sprich ist nicht von mir