Ein neues Zeitalter - Wiedervereinigung

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04 Jul 2020 14:42 #90010 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Achar lachte nach dieser Antwort kurz auf ehe er fragte: „ Weshalb?“ Ahrissa schluckte daraufhin kurz während sie sich ihre Antwort überlegte. Erneut bemerkte Ihr Vater ihr Zögern umgehend und seufzte kurz auf ehe er meinte: „Ahrissa hör mir bitte gut zu. Ich weiß dass du mich fürchtest und das tut mir leid, es ist meine Schuld dass du und selbst deine Mutter so denken. Ich wollte nie dass ihr Angst vor mir habt, du hast nichts vor mir zu Befürchten Ahrissa.“, „Ich habe keine Angst vor dir… Vater.“ Stellte Ahrissa dann fest, es stimmte sie hatte keine Angst vor ihrem Vater aber sie ging dennoch immer auf eine hab acht Stellung wen er in der Nähe war. „Wirklich nicht? Warum zögerst du dann mir zu Antworten, warum senkst du immer dienen Blick wenn ich in der Nähe bin. Ich habe dieselben Verhaltesnweisen bei deiner Mutter erlebt und es bricht mir bis heute fast das Herz zu sehen das die Frau die ich Liebe mich fürchtet, dass sie Angst vor mir hat. Bedauerlicher weiße kann ich nicht viel tun um das zu ändern außer mit euch zu Reden.“ Erwiderte Achar gnadenlos realistisch. Ahrissa sah daraufhin vorsichtig auf und blickte in das Gesicht ihres Vaters, dabei bemerkte sie dass er Recht hatte. Sie hatte ihm schon sehr, sehr lange nicht mehr ins Gesicht geschaut und war regelrecht schockiert über die deutlichen Zeichen des Alters. „Es… es tut mir leid. Ich wollte dich nicht kränken.“ Meinte Ahrissa dann. Achar seufzte daraufhin erneut ehe er meinte: „Du tust es schon wieder. Du versuchst schon wieder mich zu beruhigen. Du lässt dich schon wieder von deiner Angst leiten.“ Ahrissa zuckte bei dieser Aussage ihres Vaters kurz zusammen, erneut hatte er recht. Hilflos sah sie daher auf und meinte: „Ich kann nicht anders. Seit ich dich wirklich kenne warst du immer der unnahbare Anführer der Familie, warst du immer die Person vor der jeder eingeschüchtert war. Ich habe nicht Gewusst das du so darüber denkst.“, „Vermutlich hast du recht. Ich habe Fehler gemacht. Ich hätte dir und deiner Mutter nicht nur sagen dürfen das ich euch über alles Liebe. Ich hätte es zeigen müssen. Stattdessen habe ich immer wie der unnahbare Einzelkämpfer agiert. Den auch ich bin Gefangen in meinen Gewohnheiten. Kannst du mir vergeben Ahrissa? Ich war dir wohl nicht der Vater der ich hätte sein sollen.“ Meinte Achar dann nach kurzer Bedenkzeit. Ahrissa konnte dabei regelrecht sehen wie die Eiskalte und Steinharte Fassade die ihr Vater sonst zur Schau trug in sich zusammenviel und nur einen traurigen alten Mann zurücklies der Begriff das er ausgerecht in dem Punkt gründlich versagt hatte in dem er eigentlich um jeden Preis erfolgreich hätte sein müssen.

„Natürlich, du bist noch immer Mein Vater und du hast nicht versagt. Nie hast du mich im Stich gelassen, nie warst du ungerecht. Du bist jetzt ungerecht zu dir selbst.“ Meinte Ahrissa dann, immerhin hatte ihr Vater ihr selbst und auch ihrer Mutter immer alles gegeben was sie benötigt hatten, alles außer sichtbarer Zuneigung die über simple Gesten hinausgingen. „Danke. Du glaubst nicht wie gut diese Worte meinem geschundenen Herzen tun.“ Stellte Achar dann dankbar fest während Ahrissa glaubte das erste Mal überhaupt zu sehen wie seine Augen feucht wurden. „Du solltest auch mit Mutter reden. Ich denke sie leidet so viel wie du unter dieser Situation.“ Stellte Ahrissa dann fest, sie zweifelte nicht daran dass ihre Mutter ihren Vater noch immer liebte trotz der Tatsache dass sie die wohlige Zweisamkeit wohl schmerzlich vermisste die Paare für Gewöhnlich teilten. Immerhin konnte sich Ahrissa gut vorstellen wie unemotional ihr Vater seine Beziehung zu seiner Frau bislang angegangen war. „Vermutlich hast du erneut recht. Ich hätte schon viel früher mit dir darüber reden sollen.“ Meinte Achar dann. „Warum hast du es nicht getan?“ fragte Ahrissa dann neugierig. „Angst. Ich hatte Angst vor deiner Reaktion, ich hatte Angst davor das du mich ablehnen würdest.“ Antwortete Achar mit einem sarkastischen Unterton in der Stimme ihm war die Ironie der Situation wohl vollauf bewusst. „Du hattest Angst?“ fragte Ahrissa umgehend ungläubig. „Jeder hat Angst auch ein Kaiser. Die Kunst liegt darin unsere Angst zu Kontrollieren und uns nicht von ihr leiten zu lassen. Darin habe ich offensichtlich versagt.“ Antwortete Achar umgehend. „Ich verstehe, denke ich. Aber ich bezweifle das ich das kann.“ erwiderte Ahrissa nachdenklich. „Du wirst es schaffen. Davon bin ich überzeugt. Nicht nur das du mein einziger Nachkomme bist, nein du hast schon größere Selbstdisziplin bewiesen als ich es in deinem Alter jemals habe tun müssen.“ Meinte Achar bestimmt. „Meine Entführung?“ fragte Ahrissa daraufhin lediglich knapp, sie wollte eigentlich nicht an diese schlimmsten Stunden ihres Lebens zurück denken. „Ja, es sind schon große Persönlichkeiten an derartigen Tragödien zerbrochen. Aber nicht du. Du bist stark Ahrissa, ich habe dich nicht zu meiner Designierten Nachfolgerin gemacht nur weil du meine Erstgeborene und einzige Tochter bist. Andere mögen das in ihrer Ignoranz vielleicht so sehen, aber die Aufgabe eines Kaisers ist zu wichtig um sie jemandem zu überlassen nur weil er das Richtige Blut in seinen Adern hat.“ Antwortete Achar worauf Ahrissa erst einmal Nachdenken musste.

„Bislang läuft es doch alles ziemlich glatt…“ dachte sich Sabine zufrieden von dem Zwischenfall mit der VVR Flotte abgesehen hatte es keine weiteren Hindernisse gegeben und Kapitän Galiew hatte ihr Mitgeteilt das Sie Acharrus in wenigen Stunden erreichen würden. „Hoffen wir das Kaiser Achar uns nicht umgehend fest setzen lässt sobald wir Acharrus erreichen.“ meinte Pascal dann mit einer Spur von Galgenhumor, er saß gemeinsam mit Sabine und den Restlichen Angehörigen der Delegation auf einer der Bequemen Sitzgruppe innerhalb der Messe der Solarwind. „Unwahrscheinlich, wenn der Kaiser uns festsetzen wollte währen wir wohl schon längst von einem Schiff der Kaiserlichen Marine abgefangen worden.“ Stellte Anton fest. „Woher wollen Sie das Wissen?“ fragte Roseanna dann interessiert. „Ich habe mich mit einigen Besatzungsmitgliedern Unterhalten und sie alle haben mir von dem dichten Netz aus Patrouillen und automatischen Überwachungsstationen erzählt welche den Acharranischen Raum überwachen. Kein Schiff kann sich Unentdeckt längere Zeit innerhalb ihres Territoriums bewegen. Zusätzlich ist anzunehmen das dieses Überwachungsnetz dichter wird je näher man der Hauptwelt kommt.“ Erklärter Anton. „Wie kann der Acharrus Staat genügend Ressourcen für all das haben? Ich meine nicht einmal wir haben so ein Überwachungsnetzwerk.“ Stellte Pascal sofort fest. „Sie sind Militaristen. Der Acharrus Staat wird einen Großteil seiner Ressourcen auf die Sicherrung und Befestigung seines Raumes verwenden, während ein Großteil der Unionsressourcen in Konsum und Luxusgüter sowie Dienstleistungen fließt.“ Erklärte Sabine. „Hmm das macht Sinn.“ Stimmte Pascal nachdenklich zu. „Haben wir dann jetzt eine Strategie für die Verhandlung mit dem Kaiser?“ fragte Roseanna dann. „Außer ihn zu bitten sich lediglich zu Verteidigen meinen Sie?“ fragte Pascal sofort, immerhin hatten sie sich zuvor darauf geeinigte das es die höchsten Erfolgschancen bot Kaiser Achar davon zu überzeugen Angriffe auf Unionsterritorium besser sein zu lassen.

„Wir können ihn mit Nachdruck bitten.“ Stellte Anton dann fest. „Der Kaiser reagiert nicht sonderlich gut darauf wenn man versucht Druck aus zu üben, das habe ich schon versucht.“ Meinte Sabine sofort, immerhin war ihr das letzte Gespräch mit Kaiser Achar III. noch sehr Lebhaft in Erinnerung. „Das war ab zu sehen. Er ist ein Kaiser und daran gewöhnt das die Leute tun was er will.“ Stellte Pascal sofort fest. „Nein, Sie verstehen das Falsch. Er hat keinen Überheblichen oder Arroganten Eindruck gemacht.“ Erwiderte Sabine umgehend. „Dann müssen wir ihm einen Persönlichen Vorteil versprechen, auch ein Kaiser ist nur ein Mensch.“ Meinte Pascal dann. „Das wird nicht funktionieren.“ Stellte daraufhin eine Stimme von hinter der Sitzgruppe fest. Als Sabine sich überrascht herumgedreht hatte entdeckte sie Bran, den ersten Offizier des Schiffes und Freund des Kapitäns der entspannt auf seiner Sitzgelegenheit flanierte. „Warum nicht?“ fragte Roseanna dann. „Ich mag ja kein Diplomat sein, sondern nur ein einfacher Ziviler Offizier, aber ich bezweifle das es Ihnen gelingen würde Kaiser Achar III. zu bestechen. Er ist bekannt für seine Integrität, schon mehr als ein Piratenfürst hat versucht sich Freizukaufen, sie sind alle Gescheitert obwohl die Angebote stellenweise sehr großzügig waren.“ Antwortete Bran ruhig während er sich entspannt zurücklehnte und die Decke musterte. „Ich bezweifle das ein Pirat dieselben Dinge bieten kann wie die Galaktische Union.“ Stellte Pascal umgehend fest. „Trotzdem hat Herr Anderson recht, es ist keine sonderlich gute Strategie sich auf Bestechung zu verlegend, insbesondere wenn man nicht weiß wie die andere Seite darauf reagiert.“ Stellte Anton umgehen fest. „Dann geben wir ihm etwas das nicht nur ihm Persönlich hilft, Sondern seinem ganzen Staat. Das kann er eigentlich kaum ablehnen.“ Meinte Roseanna dann. „Und an was haben Sie dabei gedacht?“ fragte Pascal sofort. „Informationen. Informationen die den Acharranischen Streitkräften helfen werden ihr Territorium zu schützen.“ Antwortete Roseanna. „Sind Sie verrückt?! Wenn wir unsere Freigaben nutzen um an Militärstrategische Informationen zu kommen und diese Informationen an den Acharrus Staat weiterleiten ist das Hochverrat!“ stellte Anton sofort fest. „Ein kleiner Verrat um großes Leid zu verhinder, ich Persönlich bin bereit Eventuelle Konsequenzen dafür auf mich zu nehmen. Wenn dadurch das Leben von Milliarden verschont wird.“ Stellte Rosanna fest. „Wir sollten uns derart drastische Methoden besser für später aufheben Frau Rizzo.“ Meinte Sabine dann, ihr war nicht wohl bei dem Gedanken dem Acharrus Staat Strategische Informationen zukommen zu lassen welche genutzt werden konnten um die Union zu besiegen.

„Was haben wir denn ansonsten? Wir müssen handeln, die Unionsflotte sammelt sich an der Grenze und es ist nur eine Frage der Zeit bis sie los schlagen. Wir haben daher keine Zeit für langwierige Verhandlungen.“ Beharrte Roseanna entschlossen. „Damit haben Sie zwar Recht und glauben Sie mir ich schätze ihren Idealismus und Ihre Selbstlosigkeit Frau Rizzo, aber als Diplomat muss man sich auch der Folgen seiner Aktionen bewusst sein. Folgen die in diesem Fall über Persönliche Bestrafungen hinausgehen würden, weit hinzugehen würden. Wer sagt denn das Kaiser Achar die Chance nicht nutzt um in die Offensive zu gehen sobald er sein Territorium mithilfe der Strategischen Informationen gesichert hat?“ erwiderte Sabine nicht minder entschlossen. „Ich… Ich verstehe.“ Meinte Roseanna dann nachdenklich. Im selben Moment öffnete sich die Tür in den Raum und Kapitän Galiew trat mit Schicksalsschwerer Mine ein. Augenblicklich richtete sich die Aufmerksamkeit aller Anwesenden auf ihn. „Die Galaktische Union hat ihre Offensive begonnen. Wir haben so eben ein Warnsignal aufgefangen das alle Zivilschiffe zur umgehenden Rückkehr zu ihren Docks aufruft.“ Meinte Kapitän Galiew dann. „Was?!“ fragte Sabine umgehend überrascht. „Keine Sorge wir sind weit genug von der Grenze entfernt, uns droht keine Gefahr.“ Meinte dann Bran der auch wieder Hellwach wirkte. „Exakt, wir werden Acharrus in wenigen Stunden erreichen. Allerdings bezweifle ich das Sie nun allzu viel erreichen werden. Tut mir Leid Frau Delegierte.“ Stellte Kapitän Galiew sofort darauf fest. „So viel zu Adesinas zusage.“ Stellte Anton dann ruhig fest und hörte sich Dabei düster an.
~~~Ende Kapitel 15~~~

mfg.: Tg

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11 Jul 2020 14:29 #90011 von Todesgleiter
Hmm, tja in dem Fall muss ich wohl davon ausgehen das ich alles so Perfekt mache das es euch allen die Sprache, oder viel eher die Fingerchen verschlagen hat =)
Kapitel 16: Acharrus

„Was für eine Ironie des Schicksals…“ dachte sich Ahrissa amüsiert während sie mit Neutralem Gesichtsausdruck wartete. Immerhin war es noch gar nicht so lange her das Sie zu Gast bei einer Diplomatischen Konferenz gewesen war welche durch die Manipulation durch den Astoria Konzern zum Ausgangspunkt des neuen Krieges zwischen dem Acharrus Staat und der Galaktischen Union diente. Und nun gerade einmal wenige Tage später erwartet sie eine Abordnung der Galaktischen Union welche darauf hoffte den Krieg beenden zu können während die ersten Gefechtsverbände der Union bereits in Acharranisches Territorium vorstießen. „Bereithalten, Fähre im Anflug!“ warnte dann eine Künstlich verstärkte Stimme durch den Hangar. Im selben Moment öffnete sich die Dachluke über Ahrissa die den Zugang zum Hangar bisher versperrt hatte. Sobald die Hangartüren in ihre Endposition gerumpelt waren verdunkelte dann ein weiterer Schatten die sengende Sonne und ein deutlich spürbarer Luftzug lies Ahrissas Haar aufwehen. Umgehend sah Ahrissa auf und war noch schnell genug um den finalen Landeanflug der Fähre zu beobachten. Routiniert stoppte die Fähre mittig über dem geöffneten Hangarschott ehe sie langsam zu sinken begann. Die Triebwerke erzeugten dabei einen Miniorkan der Ahrissas Frisur und Kleidung ordentlich durch wirbele während das heulen der Maschinen beinahe Ohrenbetäubend war. Trotz der eher unkomfortablen Situation verzog Ahrissa jedoch keinerlei Miene, immerhin wurde sie beobachtet. Gemeinsam mit ihr wartete eine Abordnung aus hundert Soldaten und sechs Leibwächtern darauf das die Fähre gelandet war und keiner lies eine Regung erkennen, was im Fall der Soldaten nicht verwunderlich war. Unter ihren Luftdichten Rüstungen mit dem Bewegungsverstärkenden Exoskellet spürten sie vermutlich sowieso nichts von dem Getöse. Schließlich setzte die Fähre mit einem vernehmlichen Rumpeln auf dem kahlen Steinboden auf worauf die Treibwerke fast umgehend verstummten.

Augenblicklich stellten sich die Soldaten daraufhin in Positur, die Waffen Schussbereit erhoben. Ebenfalls traten zwei von Ahrissa Leibwächtern vor, obwohl die Unionsdelegation bereits im Orbit überprüft worden war ging in Anwesenheit der Kronprinzessin niemand ein Risiko ein. Schließlich öffnete sich die Ausstiegsrampe der Fähre. Der Pilot hatte das Schiff dabei so gelandet das die Ausstiegsrampe genau auf Ahrissa zeigte. Noch während die Rampe daraufhin nach unten fuhr hob Ahrissa ihre Arme zu einer angedeuteten Begrüßungsgeste, wobei ihr dünner an ihren Handgelenken befestigter Seidenumhang sich wie eine Flughaut zwischen Armen und Körpern spannte. Nur kurz darauf ertönte das typische „klong“ wenn die Metallene Rampe auf den Steinboden traf. „Willkommen auf Acharrus.“ Grüßte Ahrissa dann als vier Menschen vorsichtig aus dem Innenraum der Fähre traten und ihre Umgebung wachsam musterten, die beiden Frauen erkannte sie, Delegierte Sabine Schmidt und ihre Assistentin Roseanna Rizzo, die beiden Männer erkannte sie jedoch nicht. „Danke, es ist uns eine Freude hier sein zu dürfen.“ Antwortete Sabine dann erstaunlich sicher ihr Diplomatentraining schien sich bezahlt zu machen. „Im Gegensatz zu anderen achten wir unsere Gäste.“ Meinte Ahrissa dann, diese Spitze hatte sie sich einfach nicht verkneifen können. Augenblicklich sah sie dann einen Schatten über das Gesicht der Delegierten zeigen, sie verkniff sich aber ein Kommentar. Ahrissa grinste daraufhin kurz amüsiert ehe sie fragte: „Wünschen Sie sich zunächst von Ihrer Reise zu erholen, oder möchten sie zunächst Ihr Anliegen vortragen?“, „Wir haben keine Zeit zu verlieren. Je eher wir Anfangen können umso besser. Millionen von Leben stehen auf dem Spiel.“ antwortete Sabine sofort. „Wie Sie wünschen Frau Delegierte. Folgen Sie mir.“ Erwiderte Ahrissa umgehend gediegen und wandte sich elegant um, gleichzeitig gab sie den Soldaten ein Zeichen ihre Waffen sinken zu lassen und die Delegation passieren zu lassen.

Während sie dann lief winkte Ahrissa mit ihrer linken Hand, in der Hoffnung das die Abgesandten der Union die Geste verstehen würden. Tatsächlich schien ihre Geste verstanden worden zu sein da nur wenige Augenblicke später die Delegierte zu ihr Aufschloss und neben Ahrissa her lief. Ahrissa gefiel daraufhin wie die ältere Frau schwieg und wartete bis das Wort an sie gerichtet wurde. „Ich will ehrlich mit Ihnen sein Frau Delegierte. Ich war mehr als nur etwas überrascht als ich davon Kenntnis erhalten habe das eine Unionsdelegation auf dem Weg nach Acharrus ist. Insbesondere vor dem Hintergrund das Unionstruppen bereits die Grenze überquert haben und eine Invasion starten. Die größere Überraschung war jedoch die Tatsache dass ausgerechnet Sie diese Delegation anführen. Ich bitte Sie daher mir zu verraten was damit bezwecken?“ meinte Ahrissa dann ohne den Kopf auch nur in die Richtung ihrer Gesprächspartnerin zu drehen oder ihr Tempo zu drosseln. „Ich weiß das Ihr nicht allzu gut auf mich zu sprechen seid Kronprinzessin. Aber ich bitte euch über euren Ärger hinweg zu sehen und das größere Bild zu sehen. Wir müssen diesen Krieg stoppen bevor der Schaden zu groß wird.“ Antwortete Sabine. Ahrissa lachte daraufhin kurz trocken auf ehe sie meinte: „Nicht gut auf Sie zu sprechen? Sie haben keine Ahnung. Wegen Ihnen wurde ich beinahe getötet und entehrt. Sie können von Glück sagen das ich und auch mein Vater dazu in der Lage sind Professionell zu denken und unsere Emotionen hinten an zustellen.“ Erwiderte Ahrissa bestimmt. Sie wollte sicherstellen das die Delegierte und ihre Begleitung bemerkte das sie nicht willkommen waren, niemand auf Acharrus hatte vergessen was sie getan hatten. „Ich kann Euch Versichern das Eure Entführung weder von mit gebilligt noch Unterstützt wurde. Es war ein harter Bruch mit geltendem Recht zu dem die Verantwortlichen des Astoria Konzerns nicht Autoriosert waren.“ Stellte Sabine dann klar, Ahrissa hörte dabei deutlich die Resignation aus der Stimme der älteren Frau heraus, sie hatte das wohl schon sehr oft erklären müssen. „Dennoch haben Sie es getan, unter Ihrer Aufsicht Frau Delegierte.“ Meinte Ahrissa dann kalt.

Ahrissa hörte die Delegierte neben ihr daraufhin aufächzen, sie bemerkte offenbar das sie hier auf Granit bis. „Ich bitte euch leidglich das ganze Bild zu sehen Kronprinzessin. Ich kann damit leben das Ihr mich verachtet, aber ich kann nicht damit leben einfach zu zusehen wie dieser Krieg alles zunichtemacht für das so viele Menschen so lange hart gearbeitet haben.“, „Das hätten Sie sich eventuell früher überlegen sollen Frau Delegierte. Zu Ihrem Glück bin ich bereit über meine Persönlichen Emotionen hinweg zu sehen. Ansonsten wären sie nicht hier. Nun beantworten Sie bitte Meine Frage: Was wollen Sie hier?“ erwiderte Ahrissa umgehend, sie machte keinen Hehl aus ihrer Abneigung gegen die Union, welche in ihren Augen lediglich ein Konglomerat Ehrloser Feiglinge war. „Ich und meine Kollegen sind hier um zu verhindern das der Krieg eskaliert und um den Weg für neuen Frieden zu ebnen.“ Antwortete Sabine dann umgehend. „Das sagten Sie bereits. Aber wie wollen Sie diese Ziele erreichen? Insbesondere vor dem Hintergrund das die Invasion schon begonnen hat.“ Fragte Ahrissa durchaus neugierig obwohl ihre Persönliche Meinung von der Delegierten nicht all zu hoch war musste sie doch den Mut der älteren Frau Respektieren. Die Tatsache das sie und ihre Kollegen nach Acharrus gekommen waren und sich damit schutzlos ausgeliefert hatten um ihr Ziel zu erreichen war beeindruckend und Ahrissa musste zugeben das sie das niemandem aus der Union zugetraut hätte, nicht nach den letzten Ereignissen. „Ich möchte euch und euren Vater darum bitten von einer Gegenoffensive ab zusehen. Wenn keine Zivilsten Sterben, habe ich eventuelle die Chance die Kommission davon zu überzeugen die Kampfhandlungen einzustellen.“ Antwortete Sabine umgehend. Ahrissa wandte daraufhin den Kopf um und sah ihre Gesprächspartnerin ungläubig an ehe sie Kopfschüttelnd fragte: „Ist das Ihr ernst? Sind die Zahllosen Menschen im Acharranischen Territorium den weniger Wert als Ihre hoch geschätzten und wertvollen Unionsbürger? Ist es Belanglos wenn sie alle sterben müssen? Die Arroganz der Union kennt wohl keine Grenzen.“
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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11 Jul 2020 14:30 #90012 von Todesgleiter
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„Natürlich sind die Menschen im Acharranischen Territorium nicht belanglos, aber seit den Brutalen Angriff auf Justia stehen Menschen die nicht zur Union gehören nicht mehr im Fokus unserer Führung. In den Augen der Bevölkerung wurde die Union angegriffen und Millionen getötet, wenn sich so etwas wiederholt wird der Krieg unvermeidlich sein.“ Antwortete Sabine. „Der Krieg hat schon begonnen. Während wir hier reden wurde bereits eine der vorgeschobenen Aufklärungsflotten der Invasionsstreitmacht aufgerieben. Es gibt keine Überlebenden.“ Antwortete Ahrissa dann. Immerhin hatte sie kurz vor der Landung der Delegation die Information erhalten das eine Unionsflotte angegriffen und vernichtet worden war. Die Kaiserliche Flotte ging nicht gerade zimperlich vor. „Das ist… bedauerlich aber nicht verwerflich. Niemand kann verlangen das der Acharrus Staat sich nicht verteidigt.“ Stellte Sabine dann schluckend fest. „Aber man kann verlangen dass die Entführung der Thronfolgerin und Politischen Gesandten ignoriert wird?“ fragte Ahrissa dann mit hochgezogenen Augenbrauen. Erneut hörte Ahrissa daraufhin wie die Gesandte geräuschvoll ausatmete ehe sie antwortete: „Nein, natürlich nicht. Lediglich die Ausmaße der Reaktion sind Problematisch, es starben Millionen von unschuldigen Unionsbürgern. Ihr werdet verstehen dass das einige kontroversen aufgeworfen hat.“, „Eventuell sollten mögliche Konsequenzen abgewogen werden bevor man handelt.“ Meinte Ahrissa dann während sie die Delegation durch eine große Halle direkt auf eine überdimensionierte Türe aus dunklem Holz zu führte. „Damit habt Ihr vermutlich recht.“ Stellte Sabine dann fest. Kurz vor der Tür, welche von einer Gruppe Kaiserlicher Leibwächter bewacht wurde wandte sich Ahrissa dann zu der Unionsdelegation und sah einmal in die Runde ehe sie meinte: „Sie werden nun vor den Imperialen Senat und Kaiser Achar III. treten. Wägen Sie ihre Worte sorgsam ab.“ Anschließend gab sie den Wächtern ein Handzeichen. Sofort darauf trat die Wachmannschaft zur Seite und bildete ein Spalier während die Türe sich langsam nach innen öffnete. „Der Imperiale Senat? Ich wusste nicht mal das es so etwas überhaupt gibt.“ Hörte Ahrissa dann einen der beiden Männer aus der Delegation leise zu seinem Kameraden flüstern während sie selbstsicher voran schritt und die großen Türflügel passierte.

Sabine hielt den Atem an als sie der Kronprinzessin durch die nun offen stehenden Türflügel folgte. Hinter der Türe erstreckte sich eine große Runde Halle. Direkt gegenüber der Eingangstür erhob sich eine Empore mit einem Wuchtigen Thron darauf. Hinter eben jenem Thron ragte eine gewaltige Statue eines Mannes empor der in der einen Hand einen Speer und in der anderen einen großen Schild hielt. Zu beiden Flanken der Empore und der Statue erhoben sich dabei Amphitheater ähnliche Ränge auf denen Dutzende wenn nicht gar hunderte von Menschen saßen. Sie alle waren dabei ähnlich knapp wie die Kronprinzessin bekleidet, egal ob Mann oder Frau. Die Ränge waren dabei jedoch durch eine etwa drei Meter hohe mit kunstvollen Reliefs verzierte, Mauer vom Hallenboden abgetrennt. Während sie der Kronprinzessin zu einer großen Kreisrunden Fläche direkt vor der Empore folgte bemerkte Sabine wie alle Augen in dem Saal auf sie gerichtet wurden und sie spürte auch die Abneigung der Menschen gegen ihre Person. „Es fühlt sich an wie der Gang zum Scharfrichter.“ Dachte sich Sabine dann ehe die Kronprinzessin stoppte und die Arme ausbreitete ehe sie meinte: „Verehrte angehörige des Imperialen Senates, seht wer vor euch getreten ist um über die Zukunft zu sprechen: Eine Delegation der Galaktischen Union! Bewundert ihren Mut, oder bedauert ihre Arroganz, was auch immer sie hier her geführt hat es ist an euch zu entscheiden!“ Nach ihrer Ansprache zog sich die Kronprinzessin aus der Mitte der Kreisrunden fläche vor der Empore in Richtung eben jener zurück und lies Sabine samt ihrer Begleitung damit alleine zurück. „Ein denkwürdiger Tag. Abgesandte der Galaktischen Union hier im Imperialen Senat auf Acharrus. Was ist Ihr Anliegen?“ fragte dann Kaiser Achar der weit zurückgelehnt auf seinem Thron saß und Sabine düster anstarrte. Er war eine wahrhaft ehrfurchtgebietende Erscheinung das musste Sabine ihm zugestehen.

„Eure Hoheit, verehrte Senatoren. Meine Wenigkeit und meine Begleiter sind hier um das große Unglück das sowohl über die Galaktische Union als auch den Acharrus Staat kommt zu verhindern. Wir wissen das der Krieg bereits begonnen hat, aber wir hoffen das eine weitere Eskalation vermieden werden kann auf das der Frieden wieder eine Chance hat.“ Meinte Sabine dann und war dabei von der exzellenten Akustik in dem Saal überrascht, immerhin hatte sie in kein Mikrophon oder etwas Ähnliches Gesprochen, aber trotzdem war ihre Stimme wohl im ganzen Saal leicht zu hören gewesen. „Große Worte für die Abgesandte eines Staates welcher nicht einmal in der Lage ist die Diplomatische Immunität von Diplomaten zu garantieren. Was haben Sie vor zu schlagen?“ erwiderte der Kaiser dann und hörte sich dabei ähnlich seiner Tochter nicht sonderlich neugierig an. „Ich bitte seine Majestät und die Senatoren darum von Gegenoffensiven ab zu sehen. Dadurch könnten wir wertvolle Zeit gewinnen um den Vorstoß der Unionstruppen mit Diplomatischen Mitteln zu stoppen.“ Meinte Sabine umgehend und wappnete sich innerlich schon für die Erwiderung, wenn die Reaktion der Kronprinzessin ein Indikator war würde der Kaiser nicht gerade begeistert von dem Vorschlag sein. „Sie verlangen also dass wir sämtliche Initiative aufgeben und uns unserem Schicksal fügen?“ fragte der Kaiser dann gefährlich ruhig, ähnlich seiner Tochter hatte er seine Gefühlswelt und Mimik wohl sehr gut im Griff. „Nein Eure Majestät, ich verlange nicht das Ihr oder Euer Staat sich seinem Schicksal ergibt. Ich bitte euch lediglich von weiteren Übergriffen auf Bevölkerte Welten ab zu sehen.“ Antwortete Sabine umgehend. „Wird die Unionsflotte das Ebenso halten und die Acharranische Bevölkerung verschonen?“ fragte der Kaiser dann wobei Sabine bereits den spöttischen Unterton aus seiner Stimme heraus hören konnte. „Ich habe keinerlei Befugnisse Einheiten der Galaktischen Union zu befehligen Eure Majestät. Aber ich kann euch versichern das die Flotte von groß anngelegten Orbitalangriffen absehen wird.“ Antwortete Sabine sofort. „Also nein.“ Stellte der Kaiser umgehend fest worauf ein Sturm der Entrüstung auf den Rängen los brach. Ganz offensichtlich waren die Senatoren nicht wirklich begeistert von Sabines Vorschlag und sie hörte sogar Forderungen nach der umgehenden Exekution ihrer selbst aus dem Stimmen Meer heraus.

„Das läuft nicht allzu gut…“ dachte sich Sabine dann schluckend und machte einen unbewussten Schritt rückwärts. Im nächsten Moment ertönte dann ein lautes Klopfen und Sabine sah dass der Kaiser einen reich verzierten Speer, der verdächtig nach der Waffe aussah welche auch die Statue hinter ihm hielt, kraftvoll auf den Boden gestoßen hatte. Augenblicklich legte sich das Stimmenmeer und die Senatoren setzten sich wieder auf ihre Plätze. „Seine Autorität ist unangefochten…“ stellte Sabine dann schluckend für sich selbst fest. Trotz der überraschenden Existenz des Imperialen Senates war ihr nun klar das es nur eine einzige Peron überzeugen musste und das war, wie bereits zuvor angenommen, Kaiser Achar III. selbst. „Wie Sie sehen können sind die Senatoren nicht gerade mit Ihrem Vorschlag einverstanden Frau Delegierte und ich muss gestehen dass ich ähnlich denke.“ Stellte der Kaiser dann fest. „Mein Kaiser, ich denke es wird Zeit das wir diese Scharade beenden. Es sollte der Unionsdelegation dieselbe Ehre erwiesen werden, welche sie Eurer Tochter gewährt haben. Exekution! Auf das die Union aus Ihrer Selbstherrlichen Arroganz aufwacht!“ verkündete daraufhin ein Mann von der Tribüne, in seinen Augen brannte unverkennbar das Feuer des Hasses. Sofort nach diesem Vorschlag ertönten zustimmende Rufe und weitere Senatoren erhoben sich um ihre Zustimmung zum Ausdruck zu bringen. Daraufhin lief Sabine ein eiskalter Schauer den Rücken hinunter, sie hatte nicht damit gerechnet dass die Abneigung der Acharranen gegen die Union so tief sein könnte. „Nein. Die Delegation der Galaktischen Union steht noch immer unter dem Schutz der Diplomatischen Immunität. Ihnen wird kein Leid zugefügt werden. Ansonsten währen wir nicht besser als sie.“ Stellte der Kaiser dann klar. Dabei zeigte sein Gesicht noch immer keine Gefühlsregung auch wenn seine Tonlage keine Zweifel an der Ernsthaftigkeit dieser Aussage aufkommen ließ. Während Sabine daraufhin erleichtert ausatmet sah sie wie sich die Senatoren mit teilweise enttäuschten Minen wieder setzten, sie fügten sich der Anweisung ihres Kaisers ohne weitere wiederworte. Eine weitere Bestätigung der unangefochtenen Autoritätsposition Kaiser Achars.

„Was sollen wir dann tun mein Kaiser? Diese Delegation steht hier und besitzt die Frechheit und Arroganz uns vorschreiben zu wollen wie wir uns in dem Krieg verhallten sollen den sie angefangen haben?“ fragte dann ein weiterer Senator. „Zu diesem Zweck gibt es diese Versammlung. Ich hielt es für angebracht den kompletten Senat über das weitere Vorgehen abstimmen zu lassen. Da ich in diesem Fall befangen bin.“ Antwortete der Kaiser ruhig. „Mein Kaiser, das sind wir alle. Die Galaktische Union hat einen unprovozierten Akt der Aggression gegen jeden einzelnen Bürger des Acharrus Staates vollzogen als sie Kronprinzessin Ahrissa I. entführt haben. Ihr wisst das wir hinter euch stehen.“ Stellte derselbe Senator fest. „Delegierte Schmidt, können Sie Garantieren das Sie in der Lage sind den Vorstoß der Unionstruppen zu stoppen wenn wir Ihren Bedingungen zustimmen?“ fragte dann Ahrissa welche sich bislang ruhig verhalten hatte und neben dem Thron ihres Vaters gestanden war. „Nein Kronprinzessin das kann ich nicht. Aber es ist die einzige Chance auf Frieden.“ Gestand Sabine geknickt. „Weshalb sind Sie dann hier? Haben Sie überhaupt die Autorisierung Ihrer Regierung oder handelt es sich bei Ihrem Aufenthalt um einen Alleingang Ihrerseits?“ fragte Ahrissa dann weiter während deutlich hörbares Getuschel auf den Rängen einsetzte, die Senatoren machten sich im Moment wohl ihr eigenes Bild. „Ich reise mit Zustimmung des Kommissionspräsidenten, aber ich muss gestehen dass diese Mission auf Persönlicher Initiative beruht.“ Gestand Sabine umgehend worauf das Getuschel ein weiteres Mal zu nahm. „Warum sind Sie auf eigenen Wunsch hier?“ fragte Ahrissa dann erneut während sie Sabine mit ihrem Blick regelrecht fixiert hatte. „Weil ich den Gedanken nicht ertragen kann das alles wofür ich die besten Jahre meines Lebens gegeben habe in einem Wahnsinnigen Krieg zunichte gemacht wird. Weder die Galaktische Union noch der Acharrus Staat hat in diesem Konflikt irgendetwas zu Gewinnen. Am Ende werden beide Seiten um Jahrzehnte vielleicht sogar Jahrhunderte Zurück geworfen sein. Eventuell fällt die Menschheit sogar zurück in ein neues Dunkles Zeitalter. Ich bitte Sie daher alle inständig geben Sie dem Frieden noch eine Chance, beweisen Sie das Sie besser sind als man größtenteils an immt.“ Antwortete Sabine dann emotional worauf das Getuschel auf den Rängen erstarb.

„Also sind Sie aus Pflichtgefühl gegenüber allen Menschen hier. Eine noble Geste. Vielleicht habe ich Sie falsch eingeschätzt Delegieret Schmidt der Galaktischen Union.“ Stellte Kaiser Achar dann nachdenklich fest. Sein Blick blieb dabei aber unnachgiebig. „Was können Sie uns im Austausch für unsere Zusicherung die Zivilbevölkerung der Galaktischen Union zu schonen Frau Delegierte?“ fragte Ahrissa dann kühl. „Nichts außer meinem Versprechen den Krieg so schnell wie möglich zu beenden Kronprinzessin.“ Antwortete Sabine realistisch. „Das ist nicht gerade viel.“ Stellte Ahrissa sofort fest. „Ich weiß.“ Stimmte Sabine zu, immerhin war es lediglich eine leere Versprechung. „Wir werden über Ihren Vorschlag beraten Delegierte Schmidt.“ Stellte Kaiser Achar dann fest und klopfte seinen Speer zur Untermauerung seiner Worte auf den Boden. „Mehr kann ich nicht Verlangen Eure Hoheit.“ Meinte Sabine umgehend erleichtert, es schien sich einmal mehr zu bewahrheiten das Ehrlichkeit die Erfolgversprechendste Strategie war um jemanden zu überzeugen. „Ihr seid entlassen.“ Meinte Kaiser Achar dann worauf zwei Kräftige Männer aus dem Schatten hinter Sabine und ihren Kameraden traten, die nackten Arme vor der breiten Brust verschränkt. Sabine warf den Männern daraufhin einen unsicheren Blick zu, zwar waren die beiden augenscheinlich unbewaffnet aber trotzdem wusste sie nicht so recht was sie von ihnen halten sollte. „Folgt uns wir werden Sie zu Ihren Räumlichkeiten bringen. Sollten Sie sich wiedersetzen wird nicht tödliche Gewalt angewendet werden um sie aus diesem Raum zu befördern.“ Meinte dann einer der beiden Männer der wohl Sabines Blick bemerkt hatte. „Das wird nicht notwendig sein.“ Stellte Sabine umgehend fest ehe sie eine kurze Verneigung in Richtung des Kaisers und den Senatoren andeutete um sich anschließend umzuwenden und ihren Führern zu Folgen. Die Restlichen Mitglieder der Delegation folgten umgehend ohne etwas zu sagen.
~~~Ende Kapitel 16~~~

mfg.: Tg

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18 Jul 2020 15:07 #90013 von Todesgleiter
Kapitel 17: Der Preis des Krieges

„Leutnant Luo war erreichen wir das Zielsystem?“ fragte Admiral Peterson, seines Zeichens Kommandierender Offizier der ersten Angriffsgruppe der zweiten Flotte der Unionsmarine. „Ankunft in Zielsystem in T-2Minuten Sir.“ Meldete Leutnant Luo umgehend. „Alle Stationen in Kampfbereitschaft, denen werden wir es Zeigen!“ befahl Admiral Peterson dann entschlossen. Nachdem die Vorhut seiner Flotte von der Kaiserlichen Marine Zerstört worden war sann er auf Rache. Immerhin hatte die Vorhut es vor ihrer Zerstörung noch geschafft die Operationsbasis der Acharranischen Truppen zu lokaliseren und eben jene Basis griffen Sie jetzt an um ihre gefallenen Kameraden zu rächen und die Acharransichen Kriegsbemühungen in dieser Region zurück zu werfen. „Alle Stationen in Kampfbereitschaft Sir, Schiff und Flotte bereit für Gefecht, die haben keine Ahnung was auf sie zukommt.“ Meldete dann Kapitän Morneo, Admiral Petersons Stellvertreter. „Wunderbar. Leutnant, bringen Sie uns zurück in den Normalraum sobald wir an den Zielkoordinaten angekommen sind!“ erwiderte Admiral Peterson dann aufgeregt, die Einheiten der Kaiserlichen Marine hatten keine Ahnung was ihnen bevorstand. Sein Verband verfügte über drei Centaur III Schlachtkreuzer sowie dazugehörige Eskorten. Die Centaur III Schlachtkreuzer waren dabei zwar nicht die Topaktuellsten Schiffe kannten außer den mächtigen Sol Klasse Schlachtschiffen der Föderation oder ihren direkten Konkurrenten den Schlachtschiffen der Proxima Klasse aus Fertigung der Republik Cenaturi keinen ebenbürtigen Feind. Der Admiral war daher zuversichtlich mehr als genug Feuerkraft dabei zu haben um mit allem fertig zu werden das gegen ihn geworfen wurde. „Verlassen ÜLG Transfer jetzt!“ meldete Leutnant Luo dann ehe Petersons Flaggschiff in den Normalraum zurückviel.

„Umgebungsabtastung negativ keine Raumsattionen oder Schiffe in unmittelbarer Umgebung!“meldete dann Leutnant Commander Rajmbeck umgehend. „Leutnant Luo, bestätigen Sie unsere Ankunft an den richtigen Koordinaten?“ fragte Admiral Peterson dann überrascht. „Positiv Sir, wir befinden uns an den eingeloggten Koordinaten, Abweichung zu Theoretischer Optimalmarke: Vierhundertachtzwanzig Kilometer Sir.“ Antwortete Leutnant Luo sofort. „Haben die etwa eine Tarnvorrichtung?“ fragte sich der Admiral dann nachdenklich selber, anders konnte er sich das Fehlen des Feindlichen Stützpunktes eigentlich nicht erklären. Ohne Vorwarnung meldete sich Leutnant Commander Rajmbeck dann wieder zu Wort und meinte: „Sir, ich orte eine starke Ionisierte Strahlungswelle die sich uns nähert, die Sensoren können sie nicht durchdringen!“, „Ursprung Leutnant Commander?!“ verlangte Admiral Peterson umgehen zu erfahren. „Kann ich nicht bestimmen Sir, sie nähert sich von allen Seiten Gleichzeitig!“ antwortete Leutnant Commander Rajmbeck sofort. „Leutnant Luo, Ausweichmanöver, sofort!“ befahl Admiral Peterson dann, ihm dämmerte so langsam das er wohl in eine Falle getappt war, diese Strahlungswelle konnte kaum Natürlichen Ursprungs sein. „Bestätige Sir, Flotte führt Notfall Ausweichmanöver aus!“ meldete Leutnant Luo noch im selben Moment als die komplette Flotte von der massiven Strahlungsfront verschlungen wurde. „Sensoren und Kommunikation ausgefallen Sir, Defensive Felder außer Funktion!“ meldete Leutnant Commander Rajmbeck dann umgehend. „Leutnant Luo bringen Sie uns hier raus!“ verlangte Admiral Peterson sofort darauf, er wusste das sie im Moment wie auf dem Präsentierteller saßen, ohne Sensoren waren sie Blind und konnten sich nicht effektiv verteidigen.

Im nächsten Moment erzitterte das ganze Schiff dann und Leutnant Commander Rajmbeck meldete: „Sir, wir wurden getroffen, Panzerrung hat gehalten!“, „Feuer erwidern Leutnant Commander!“ befahl Admiral Peterson umgehend. „Sir ich habe keine Zielerfassung!“ erwiderte Leutnant Commander Rajmbeck sofort zu seiner Verteidigung als dass Schiff ein weiteres mal erbebte. „Eröffnen Sie das Feuer auf den errechneten Angriffsvektor Leutnant Commander!“ verlangte Kapitän Morneo dann. „Sir es besteht das Risiko alliierte Kräfte zu treffen, ich kann weder die Feindziele noch die Transponder unserer Einheiten erfassen.“ Erwiderte Leutnant Commander Rajmbeck. „Starten Sie mehrere Sensorbojen, wenn sie dieses Strahlungsfeld verlassen können wir den Feind vielleicht sehen.“ Meinte Admiral Peterson dann, er war vielleicht mit heruntergelassenen Hosen erwischt worden aber das bedeutete nicht dass er so einfach aufgab. „Sir, die Strahlungswolke wird unsere Kommunikation mit den Bojen unterbinden, ich kann nicht mal mit unseren Eskortschiffen Kontakt aufnehmen.“ Erwiderte Leutnant Commander Rajmbeck. Im nächsten Moment erzitterte das Schiff ein weiteres mal heftig. „Die Observationskameras! Wir können Sie nutzen um Visuelle Zielinformationen zu erhalten.“ Stellte Kapitän Morneo dann fest ehe das ganze Schiff einen Satz machen zu schien und diverse Warnlampen aufleuchteten. „Wir wurden Kritsch getroffen, Eindämmung von Hauptturbine drei hat versagt. Unsere Antriebsleistung ist beeinträchtigt.“, „Verflucht, wie können die uns sehen?!“ fragte Admiral Peterson dann. „Vermutlich ebenso wenig wie wir sie, aber im Gegensatz zu uns Wissen sie wo wir sind und legen wohl das ganze Gebiet unter Sperrfeuer.“ Antwortete Leutnant Commander Rajmbeck. „Die sind gut…“ dachte sich Admiral Peterson dann anerkennend, dieser Hinterhalt war gut geplant und bislang fehlerlos ausgeführt. Das musste er seinem Gegner zugestehen.

„Sir Observationskameras haben Feindkontakt entdeckt. Die Zielinformationen sind zu ungenau für gezielten Beschuss.“ Meldet Leutnant Commander Rajmbeck dann nach kurzer Zeit. „Wenigstens können wir jetzt zurück schießen…“ dachte sich der Admiral dann ehe er Befahl: „Spielt keine Rolle, Feuer Frei Leutnant Commander!“, „Bestätigt erwidere Feuer mit ungezieltem Flächenbeschuss.“ Quittierte Leutnant Commander Rajmbeck sofort. „Nehmt das, macht euch bestimmt nicht mehr so viel Spaß wenn wir zurück schießen.“ Dachte sich Admiral Peterson dann bestimmt. Noch im selben Moment als die Geschütze dann jedoch das Feuer erwiderten ging ein weiterer Ruck durch das Ganze Schiff welcher von diversen Alarmsirenen gefolgt wurde. Noch während der Admiral daraufhin versuchte einen klaren Gedanken zu fassen hörte er die Meldung: „Schwerer Treffer Mittschiffs, Hülle gebrochen. Schotten verriegelt!“, „Wo kam das her Leutnant Commander?“ fragte Kapitän Morneo dann überrascht. „Einschlagsrichtung lässt auf Beschuss durch eine zweite Feindliche Kampfgruppe schließen Sir, sie nehmen uns offenbar ins Kreuzfeuer.“ Antwortete Leutnant Commander Rajmbeck sofort. „Wenn wir so weiter machen werden wir aufgerieben…“ dachte sich Admiral Peterson dann zerknirscht bislang war immerhin alles gründlich schief gelaufen. Im nächsten Moment schoss das Schiff dann jedoch aus der Strahlungszone heraus und die Sensoren konnten ihre Arbeit wieder aufnehmen. Umgehend meldete der Bordcomputer daher mehre Unidentifizierte Feindschiffe in der Umgebung, es waren jedoch bei weitem nicht so viele wie Admiral Peterson zunächst angenommen hatte. Die Größe der Schiffe lies auf größtenteils Zerstörer und Fregatten mit ein paar Kreuzer schließen. „Feuer auf Feindliches Führungsschiff konzentrieren!“ befahl der Admiral dann, jetzt war er sauer und das sollten seine Feinde auch merken. „Sir ich kann das Führungsschiff nicht identifizieren.“ Stellte Leutnant Commander Rajmbeck sofort fest. „Dann nehmen Sie das Größte in Reichweite aufs Korn!“ erwiderte Admiral Peterson ehe sie von einem wahren Sturm aus Geschossen getroffen wurden.

Natürlich war die Flucht des Unionsschlachtkreuzers aus der Strahlungswolke nicht unbemerkt geblieben und die Feindliche Flotte hatte sofort reagiert. Mehrere Zerstörer sowie ein Schiff das der Bordcomputer als Leichten Kreuzer einstufte hatten daher sofort das Feuer mit allen Geschützen eröffnet. Da die Defensiven Felder noch im Aufladezyklus wahren stand das Schiff ziemlich schutzlos da und wurde von dem Geschosssturm heftig gebeutelt. „Himmel die machen keine halben Sachen!“ dachte sich Admiral Peterson daher. „Sir, ich kann die Quelle für das Strahlungsfeld orten, es befinden sich mehrere Satelliten in Reichweite welche als Ausgangspunkt für die Srarke Strahlung dienen!“ stellte Leutnant Commander Rajmbeck dann Triumphierend fest während das ganze Schiff unter dem Beschuss erzitterte. „Ziele Erfassen und ausschalten Leutnant Commander!“ befahl Admiral Peterson sofort. „Bestätigt, Lenkwaffen abgefeuert!“ erwiderte Leutnant Commander Rajmbeck sofort. Im selben Moment hatten die Defensiven Felder ihren Ladezyklus endlich abgeschlossen und verschafften der Besatzung damit eine kurze Verschnaufpause. Schlachtkreuzer der Centaur Klasse wahren für ihre starken Verteidigungsfelder berühmt und berüchtigt zugleich. Obwohl die Schiffe mit aktiven Verteidigungssystemen ordentlich einstecken konnten zeigten sie sich sehr Anfällig sollten eben jene System ausfallen. Aus diesem Grund hatte die Republik Centauri die Planung eines Komplett neuen Schlachtkreuzer Designs begonnen das sich im Gegensatz zur bewährten Centaur Klasse nicht ausschließlich auf aktive Abwehrmaßnahmen verlies um sich zu schützen. Admiral Peterson nutzte die Verschnaufpause daraufhin um sich einen Überblick zu verschaffen, sein Schiff war schwer getroffen worden. Zwar waren sie noch nicht am Ende doch es sah nicht allzu gut aus. „Verflixt die haben uns hart getroffen…“ dachte sich Admiral Peterson dann ehe von Leutnant Commander Rajmbeck abgelenkt wurde: „Lenkwaffen haben Ziele Getroffen, multiple Störsender zerstört.“, „Status der Flotte?“ fragte Admiral Peterson sofort. „Sieht übel aus Sir, wir haben einige Totalausfälle.“ Faste Kapitän Morneo umgehend zusammen.

„Sir wir müssen uns zurückziehen, diese Schlacht können wir nicht mehr Gewinnen. Noch können wir einige Schiffe retten. Aber durch den Ausfall ihrer Störsender kann auch der Feind wieder gezielt schießen. Es wird nicht lange dauern bis sie diesen Vorteil nutzen.“ Stellte Leutnant Commander Rajmbeck dann fest. Admiral Peterson überlegte daraufhin und warf dabei einen Blick auf seine Statusschirme. Noch ehe der Admiral jedoch in der Lage war eine Entscheidung zu treffen leuchtete eine weitere Warnlampe auf. „Scherkräfte entdeckt, wir bekommen besuch!“ stellte Leutnant Commander Rajmbeck sofort daraufhin fest. Im nächsten Moment spie ein Riss in der Raum Zeit weitere Schiffe der Kaiserlichen Marine in den Normalraum zurück. „Feindliche Verstärkungen geortet, keine Identifizierung möglich. Mutmaßliche Klassifizierung: Zwei Schlachtkreuzer, und drei begleitende Kreuzer!“ meldete Leutnant Commander Rajmbeck sofort. „Verflucht! Die haben offenbar schnelle Eingreiftruppen in der Reserve. Die Wissen was sie tun…“ dachte sich Admiral Peterson daraufhin, es gefiel ihm nicht aber er musste zugeben das die Kaiserliche Marine ihnen im Moment auf dem Strategischen Level wohl voraus war. Der ganze Hinterhalt war perfekt geplant und fehlerfrei inszeniert worden, jegliche versuche seinerseits dieses Vorgehen zu sabotieren waren schnell und effektiv vereitelt worden. „Defensiv Formation um die angeschlagenen Schiffe einnehmen, wir evakuieren unsere Kameraden und dann nichts wie weg hier!“ orderte Admiral Peterson dann, er sah ein das er dieses Gefecht nicht mehr gewinnen konnte. „Sir, durch dieses Vorgehen riskieren wir den Verlust weiterer Schiffe.“ Stellte Kapitän Morneo dann realistisch fest. „Ich weiß Kapitän, aber wir können unsere Kameraden nicht zurück lassen.“ Erwiderte Admiral Peterson entschlossen.
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18 Jul 2020 15:08 #90014 von Todesgleiter
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Im nächsten Moment wurde das ganze Schiff heftig durchgeschüttelt und diverse Statuslampen leuchteten Rot auf. „Wir wurden Kritisch getroffen Sir, Zentrale Reaktorkammert ist Kompromittiert, wir verlieren Kühlmittel. Versagen der Reaktoreindämmung steht bevor, Notfallsysteme haben übernommen und Reaktorentlüftung eingeleitet!“ meldete Leutnant Commander Rajmbeck dann sofort während zeitgleich die Defensiven Felder kollabierten ohne das primäre Energiegitter das vom Zentralreaktor gespeist wurde verfügte das Schiff schlicht nicht über genügend Energie um ein solch Energiehungriges System am Laufen zu halten. „Was zum Teufel war das?!“ fragte Admiral Peterson umgehend während er fühlte wie die Künstliche Schwerkraft an Bord aus viel, die Notfallprotokolle des Hauptcomputers schalteten alle nicht relevanten System ab um der Besatzung eine Chance zu geben das Problem zu lösen oder das Schiff zu evakuieren bevor sämtliche Energie verbraucht war. „Einer der Schlachtkreuzer hat uns mit seiner Hauptbatterie getroffen die Hüllenpanzerrung war kein Hindernis für das Projektil.“ Antwortete Leutnant Commander Rajmbeck umgehend. „Was haben die bloß für Geschütze?!“ fragte sich Admiral Peterson daraufhin selbst, ihm war kein Ballistisches Waffensystem bekannt das auf diese Distanz die Defensiven Felder eines Centaur III Schlachtkreuzer überwinden konnte und dann noch über genügend Kinetische Energie verfügte um sowohl die Panzerrung als auch die Zitadelle zu durchschlagen und sich mehrere Meter tief in die Eingeweide des Schiffes zu bohren. „Sir, ich empfehlen das Schiff zu evakuieren, wir sind im Moment die Perfekte Zielscheibe.“ stellte Kapitän Morneo umgehend fest. Wiederwillig nickte Admiral Peterson dann es gefiel ihm nicht aber es war die einzige Verantwortungsvolle Entscheidung. „Schiff evakuieren, Selbstzerstörung auf dreißig Minuten einstellen, Zentralen Computerkern löschen und dann nichts wie raus hier!“ befahl er dann.

Nur wenige Minuten später stützte sich Ahrissa schwer auf dem Rand des Holoprojektors ab der im selben Moment Szenen der vergangenen Schlacht abspielte. „Arroganz ist der erste Schritt zum eigenen Fall.“ Stellte dann ihr Vater fest, welcher Ahrissa gegenüber stand und die Szenen aufmerksam musterte. „Das war ein Gemetzel. Warum gehen wir nicht in die Offensive Vater?“ fragte Ahrissa dann. „Weil die Zeit dafür noch nicht reif ist.“ Antwortete Achar ruhig. „Es ist anzunehmen das die Feindliche Militärführung sich anpassen wird, ein weiteres mal wird diese Taktik wohl nicht so gut funktionieren meine Prinzessin.“ Erklärte dann Großadmiral Amin Khouba der ebenfalls anwesend war. „Und was werden wir dann jetzt tun?“ fragte Ahrissa weiter obwohl sie diese Lehrstunden in Sachen Militärstargeie als äußerst ermüdend empfand und im Moment lieber etwas anderes gemacht hätte zwang sie sich mit dem Kopf bei der Sache zu bleiben. Ihr Vater nickte Großadmiral Khouba daraufhin zu worauf dieser meinte: „Wir sollten weiter unsere Strategie des kontrollierten, kämpfenden Rückzuges verfolgen und die Feindlichen Kräfte dadurch auseinander ziehen. Sobald ihre Einheiten zu weit voneinander entfernt sind um sich zu helfen oder sie ihre Nachschublinien nicht ausreichend sichern schlagen wir mit aller Härte zu. Wir können im Moment noch keine Direkte Konfrontation Riskieren, die feindliche Invasionsstreitmacht ist zu groß.“, „Und was ist mit Raumsattionen und Planeten in der Nähe der Grenze, wir können die dortige Bevölkerung nicht im Stich lassen.“ Meinte Ahrissa dann, sie hatte es sich wirklich zu Herzen genommen das es als Regentin ihre erste und wichtigste Pflicht war an ihre Untergeben zu denken nicht an sich selbst.

„Wir haben die gesamte Region bereits evakuieren lassen. Die Unionisten werden nur verlassene Geisterstädte vorfinden, gespickt mit Minen.“ Antwortete Kaiser Achar umgehend. „Wie konnten so viele Menschen so schnell evakuiert werden?“ fragte Ahrissa dann überrascht. Zwar verfügten die meiste Acharransichen Welten nicht über dieselben Populationsdichten wie Unionswelten aber dennoch lebten oftmals mehrere Millionen in einem Sonnensystem. „Die Evakuierungen wurden bereits eingeleitet bevor dieser Krieg offiziell ausgebrochen ist. Als die Union dich entführt hat, wusste ich das es hierzu kommen würde und habe Vorkehrungen getroffen.“ Antwortete Achar. Ahrissa sah daraufhin überrascht zu ihrem Vater auf und fragte sich selbst: „Wie kann ich ihn nur jemals ersetzen?“, „Zusätzlich befinden sich mehrere schnelle Eingreiftruppen in Reichweite. Sollte sich doch noch ein Ziviles Schiff in der Krisenzone befinden, stehen Einheiten der Kaiserlichen Marine bereit um ein zu greifen.“ Fügte Großadmiral Khouba dann noch an. „Werden die Einheiten der Union nicht unsere Eingreiftruppen aufspüren und Angreifen?“ fragte Ahrissa dann nachdenklich. „Sie werden es vermutlich versuchen meine Prinzessin. Aber die Eingreiftruppen bestehen aus schnellen Schiffen mit guter Langstreckenaufklärungskapazität. Sie haben Anweisung sich einem Gefecht zu entziehen so lange sie keine anders lautenden Anweisungen hallten haben.“ Erklärte Großadmiral Khouba geduldig und ohne seine Stimmlage oder Mimik zu ändern. „Und was wenn die Unionstruppen sich entschließen den sich zurückziehenden Einheiten zu folgen?“ fragte Ahrissa weiter und kahm sich dabei wie ein kleines Kind das seinen Eltern auf die Nerven ging. „In diesem Fall werden sie in Vorbereitete Defensivpositionen gelockt und dort aufgerieben werden Prinzessin.“ Antwortete Großadmiral Khouba noch immer ruhig, falls ihn die Fragerei störte ließ er sich zumindest nicht anmerken. „Ich sehe ich habe noch viel zu lernen.“ Stellte Ahrissa dann realistisch fest, sie war beeindruckt wie weit die Admiralität und vermutlich auch ihr Vater gedacht hatten. Sie selbst hätte wohl nur an einen Bruchteil davon gedacht.

Während Kaiser Achar III. daraufhin breit grinste meinte Großadmiral Khouba: „Ihr unterschätzt euch selbst Prinzessin. Alleine die Tatsache dass ihr nachgefragt habt beweist dass verstanden habt und euch Eure eigenen Gedanken macht.“, „Danke Großadmiral.“ Meinte Ahrissa daraufhin und schenkte dem Großadmiral ein kurzes Lächeln. Worauf Amin eilig das Gesicht abwandte um seine geröteten Wangen zu verbergen. „Nanu? Was ist denn mit ihm los…?“ fragte sich Ahrissa dann selbst, für Gewöhnlich war Großadmiral Amin Khouba nicht dafür bekannt schüchtern zu sein. Als sie dann auch noch ihren Vater leise prusten hörte sah Ahrissa fragend auf und sah dabei das ihr Vater bei bester Laune zu sein schien und breit Grinste. „Habe ich etwas falsches gesagt?“ fragte sie dann vorsichtig während sie gelichzeitig überlegte ob sie ausversehen gängige Umgangsformen verletzt hatte. „Nein hast du nicht. Aber du solltest eventuelle deine Wirkung auf Menschen in deinem Umfeld bedenken Ahrissa. Du bist kein kleines Mädchen mehr.“ Stellte Kaiser Achar breit Grinsend fest. „Oh…“ dachte sich Ahrissa dann als sie Verstand worauf ihr Vater hinauswollte. „Es tut mir leid Großadmiral, ich wollte euch nicht in Verlegenheit bringen.“ Meinte sie dann, in der Hoffnung die Situation noch retten zu können. „Ihr müsst euch nicht entschuldigen Prinzessin. Ich habe zu viel in Eure Worte hineininterpretiert.“ Antwortete Großadmiral Khouba umgehend und hörte sich dabei nicht wirklich erleichtert an. Ahrissa beschloss daher das Thema lieber ruhen zu lassen bevor sie den Großadmiral noch weiter in Verlegenheit brachte, wenn auch Unabsichtlich. „Vater hast du schon entschieden was ob dem Gesuch der Gesandten geschieht?“ fragte Ahrissa dann immerhin stand die Entscheidung ihres Vaters und auch die Senates zu diesem Thema noch aus. „Nein. Aber im Hinblick auf die gegenwärtigen Ereignisse sollte diese Entscheidung wohl besser nicht länger aufgeschoben werden.“ Antwortete ihr Vater umgehend nachdenklich, es war offensichtlich das er sich die Entscheidung nicht leicht machte. „Herr, ich kann nur davon abraten unsere Strategischen Möglichkeiten künstlich zu beschneiden. Wir befinden uns bereits jetzt in einer Situation in der wir über unserer eigenen Klasse zuschlagen müssen.“ Stellte Großadmiral Khouba umgehend fest. „Ich weiß Großadmiral. Aber die Möglichkeit den Krieg zu beenden sollte man nicht Unterschätzen.“ Antwortete Kaiser Achar sofort. „Wie ihr meint mein Herr.“ Erwiderte Großadmiral Khouba abschließend, Ahrissa wusste das er dieses Thema nicht wieder aufgreifen würde. Wie alle untergebenen ihres Vaters war der Großadmiral unerschütterlich Loyal.
~~~Ende Kapitel 17~~~

mfg.: Tg

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25 Jul 2020 13:55 #90015 von Todesgleiter
Kapitel 18: Neue Strategie

„Wie können die nur so schlafen.“ Murte Sabine während sie sich das Kreuz hob. Für die Dauer ihres Aufenthaltes auf Acharrus waren ihr und ihrer Begleitung Unterkünfte zur Verfügung gestellt worden. Bedauerlicher weise entsprachen die Schlafgelegenheiten nicht wirklich Sabines Geschmack. Es machte den Anschein dass die Acharranen anstelle auf Matratzen auf weichen Kissen schliefen in denen man Zentimeter tief einsank, ein Umstand den Sabines Rücken umgehend schmerzhaft kommentiert hatte. Nachdem sie dann fertig damit war sich ihren Rücken zu reiben sah Sabine sich einmal in ihrem Zimmer um und stellte dabei fest dass sie in der Nacht wohl Besuch gehabt hatte. Auf dem flachen Steintisch, der den Hauptraum dominierte und von einem kunstvollen Hölzernen Relief umschlossen wurde, waren mehrere Golden schimmernde Schalen drapiert worden in denen sich diverse Speisen befanden. Neugierig lief Sabine daher aus dem Schlafzimmer ihrer Unterkunft durch einen verzierten Durchgang in den Hauptraum um die Speisen näher zu inspizieren. „Und was ist das alles?“ fragte sie sich dann selbst während sie ihren Blick über die diversen Cremes, geschnittenen Früchte, aufgeschnittene Wurstscheiben sowie Käsewürfel gleiten ließ. „Und vor allem was ist man mit was?“ fragte sich Sabine dann weiter immerhin konnte sie kein Brot oder etwas Ähnliches erkennen. Ebenso erkannte sie mehrere reich verzierte Karaffen in denen wohl die Getränke aufbewahrt wurden sowie die dazugehörigen Gold schimmernden Becher. Neugierig warf Sabine dann einen Blick in jede der Karaffen die aus einem schweren und Porösen Tonartigen Material, verziert mit goldenen Bändern gefertigt waren und stellte dabei fest das der Inhalt sehr gut von der Umgebung isoliert war. Während zwei der Karaffen Heißgetränke enthielten drei weitere Kaltgetränke.

Während Sabine dann noch damit beschäftigt war herauszufinden wie sie die Speisen die ihr Serviert worden waren am besten zu sich nehmen sollte, hörte sie ein dezentes klopfen von der Tür her. Die Tür selbst bestand dabei aus einem massiven stark gemaßerten Holz und war kunstvoll mit Schnitzereien verziert. Umgehend richtete sich Sabine wieder auf und meinte: „Herein.“ Immerhin hatte sie davon abgesehen den Archaisch anmutenden Riegel aus demselben dunklen Holz vorzuschieben um die Türe zu Blockieren vor welcher nach ihrem Wissen die ganze Zeit eine der Leibwächterrinen der Kronprinzessin Wache geschoben hatte. Als sich die Tür dann öffnete traten zunächst zwei weitere Leibwächterrinen in den Raum nur um sofort neben der Tür Position zu beziehen und ihre Waffen mit einem endgültigen Geräusch auf den Boden zu rammen. Gefolgt wurden die beiden Resolut dreinschauenden Frauen von niemand geringerem als Königin Cyrene von Acharrus Persönlich. Ähnlich ihrer Tochter und ihrem Mann war der Kleidungstyl der älteren Frau dabei für Unionsstandards sehr Freizügig. Ihre Brust wurde von einem mit Brillanten bestickten Tuch verdeckt von dem ein feiner und durchscheinender Seidenschleier herabhing, welcher den Bauch der Königin zumindest etwas bedeckte, ab den Hüften abwärts trug sie dabei einen Perlweisen Rock der auf vorder und Rückseite mit Goldenen Stickereien verziert war. Trotz ihres fortgeschrittenen Alters, Sabine schätzte die Königin auf etwa sechzig Erdenjahre, sah sie dabei durchaus noch ansehnlich aus. Die Haut war straf und hatte aufgrund der enormen Sonneneinstrahlung auf Acharrus eine kräftige Bräunung. Da sie noch nie mit der Frau des Kaiser interagiert hatte nahm Sabine umgehend eine hab acht Stellung ein, sie wusste nicht wie weit der Einfluss der Königin reichte. „Eure Hoheit, was verschafft mit die überraschende Freude eures Besuches?“ fragte Sabine dann und verfiel dabei mühelos in die Blumige Diplomatensprache. „Sagen wir ich wollte mich mit Ihnen Unterhalten Delegierte Schmidt. War Ihr bisheriger Aufenthalt zu Ihrer Zufriedenheit?“ erkundigte sich die Königin dann während Sabine regelrecht spürte wie sie von den Augen der älteren Frau überprüft wurde. Sabine nickte daraufhin sofort und antwortete: „Eure Gastfreundschaft ist beeindruckend Eure Hoheit, ich kann bisher nicht über meine Behandlung klagen.“, „Das dachte ich mir. Achar hat darauf bestanden das Sie und Ihre Begleitung standesgemäß untergebracht werden. Wenn es nach mir gegangen wäre, würde Ihre Unterbringung deutlich weniger Komfortabel ausfallen.“ Stellte die Königin dann mit kaltem Blick und ebenso unterkühlter Stimmlage fest.

Sabine schluckte daraufhin als sie den unterschwelligen Zorn hinter den Stahlblauen Augen der Königin erblickte. Sie musste auch nicht lange überlegen um zu erraten was die Frau des Kaisers gegen Sie hatte, vermutlich hing es mit der Entführung von Kronprinzessin Ahrissa zusammen. Sicherheitshalber trat Sabine daher einen Schritt zurück, einer Zornigen Mutter war schließlich alles zu zutrauen ehe sie fragte: „Und über was wolltet Ihr euch dann Unterhalten?“, „Darüber was Sie wirklich beabsichtigen Frau Delegierte. Sie behaupten im Namen des Friedens hier zu sein und doch muss Ihnen klar sein das Ihre Anwesenheit hier eine Provokation ist. Was wollen Sie wirklich?“ erwiderte Königin Cyrene bestimmt. Obwohl ihr die imposante Statur ihres Mannes fehlte wirkte sie dabei nicht weniger Autoritär. „Ich bin wirklich nur Hier um zu Verhindern das die Situation völlig Eskaliert eure Hoheit. In der näheren Vergangenheit sind viele Dinge gesehen die niemals hätten passieren dürfen. Ich hoffe diese Fehler wieder auszubügeln.“ Antwortete Sabine dann so beschwichtigend wie möglich. Auch wenn sie bezweifelte das Königin Cyrene selbst auf sie losgehen würde traute sie der älteren Frau doch zu ihren Leibwächterrinen zu befehligen sie nieder zu schießen. „Auszubügeln? Für mich macht es eher den Eindruck das Sie versuchen zu beenden was Sie begonnen haben Delegierte Schmidt.“ Stellte Königin Cyrene dann mit Gefährlich ruhiger Stimme fest. „Was beenden Eure Hoheit?“ fragte Sabine dann vorsichtig, ihr gefiel weder die Tonlage noch der Blick der älteren Frau. Auch wenn sie nicht so weit gehen würde die Königin als Wahnsinnig zu bezeichnen sah Sabine doch deutliche Anzeichen für Wahnhaftes verhallten. „Halten Sie mich für Dumm Frau Delegierte? Sie sind hier um unseren Fall zu beschleunigen um zu beenden was Sie mit dem gescheiterten Komplott gegen meine Tochter begonnen haben und ich warne Sie: Ich behalte Sie im Auge.“ Antwortete Königin Cyrene mit einem Warnenden Unterton. „Ich kann euch Versichern das ich nichts von all dem Plane Eure Hoheit. Die Tragischen Ereignisse die durch die Entführung eurer Tochter in die Wege geleitet wurden fanden weder mit meiner Zustimmung noch mit meinem Wissen statt.“ Erklärte Sabine ein weiteres mal und machte dabei einen weiteren Schritt zurück, die Königin wollte Rache, Rache für das was Ihrer Tochter unrechtmäßig angetan worden war. Rache dafür das die Galaktische Union alles bedrohte was sie kannte.

„Und Sie denken ich würde auf diese Worte hereinfallen. Auf die Worte eines Feiglings. Jeder Kriegsfürst hat genug Ehre sich uns offen zu stellen, aber nicht die große Galaktische Union. Ich könnte damit leben wenn Sie unsere Feinde währen, es wäre mir egal. Aber stattdessen bedient sich dieser große Staat eines so erbärmlichen Tricks. Sie und Ihre Union sind verachtenswert.“ Stellte Königin Cyrene dann fest. „Ich kann Euren Zorn verstehen Eure Hoheit, mir ginge es an Eurer Stelle wohl kaum anders. Alles worum ich Euch bitte ist eine Chance mich zu beweisen. Ich weiß dass Worte alleine in diesem Fall nicht ausreichen. Aber ich benötige Zeit um die Situation zu lösen. Ich bin nicht Eure Feindin Königin. Noch bin ich die Feindin Eurer Tochter oder Eures Staates, im Gegenteil ich bin eine der Wenigen Verbündeten die Ihr noch habt. Die meisten anderen haben sich nach dem Übergriff auf Justia abgewandt und Predigen nun den Krieg, ich nicht. Ich weiß dass der Krieg keine Lösung ist. Nicht für die Galaktische Union aber auch nicht für den Acharrus Staat.“ Meinte Sabine dann in der Hoffnung die Königin soweit zu beruhigen das sie von dannen zog ohne das sie Sabine zuerst Standrechtlich hinrichten ließ. „Wir werden sehen Delegierte Schmidt. Wie ich sagte: Ich behalte Sie und Ihre Begleitungen im Auge.“ Stellte die Königin dann fest und wandte sich aprubt um ehe sie mit wehendem Gewand aus dem Raum stolzierte, ihre Leibwächterrinen folgten ihr dabei ohne mit der Wimper zu zucken, oder sonst wie eine Reaktion zu Zeigen, auf den Tritt. „Verflucht das war knapp…“ dachte sich Sabine dann durchatmend und stützte sich auf dem Tisch ab um ihr Wild schlagendes Herz wieder auf einen akzeptablen Ruhepuls zu bekommen. Ihr war sehr wohl bewusst wie schnell diese Situation hätte aus dem Ruder laufen können. „Ich muss in die Offensive gehen, Sonst wird das sehr, sehr unschön.“ Dachte sich Sabine dann und setzte sich auf den bereit stehenden Stuhl um nach zu denken und dabei eventuell noch etwas von dem fulminanten Frühstücksbuffet zu Essen.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~[/center[

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25 Jul 2020 13:57 #90016 von Todesgleiter
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Gerade als sie sich daher etwas das nach einer Art Früchte Kompott aussah zusammen mit einer Form von Gemüsesalat auf den Teller gelegt hatte um Ihren Magen zu beruhigen, klopfte es ein weiteres mal an der Tür. Augenblicklich machte Sabines Herz daraufhin einen Satz während sie sich erhob und vorsichtig meinte: „Herein.“ Zu ihrer Erleichterung trat daraufhin Roseanna durch die Tür. Ihre Assistentin war dabei jedoch ein ungewöhnlicher Anblick, und sah in dem, nach Sabines Meinung zu kurzem, Rock sowie dem farblich zu dem Rock passsenden Tuch das sie um ihre Brust gewickelt hatte beinahe Nackt aus. „Frau Rizzo?“ fragte Sabine daher überrascht eine Augenbraue hoch ziehend. „Guten Morgen Frau Schmidt.“ Antwortete Roseanna ehe sie Sabines blick bemerkte und kokett fragte: „Was schauen Sie denn so?“, „Nun selbst für Ihre Verhältnisse sind Sie heute äußerst Freizügig gekleidet.“ Antwortete Sabine vorsichtig. Roseanna grinste daraufhin breite ehe sie mit weit schwingenden Hüften in den Raum trat und meinte: „Ich dachte, ich passe mich dem lokal Vorherrschenden Stil an. Es ist zwar etwas Gewöhnungsbedürftig, aber nicht unangenehm.“ Sabine warf ihrer deutlich jüngeren Assistentin daraufhin einen abschätzenden Blick zu, beherrschte sich jedoch etwas zu sagen. „Was wollten Sie sagen?“ fragte Roseanna dann während sie die Speisen auf dem Tisch in Augenschein nahm. „Nichts.“ Antwortete Sabine umgehend während sie sich wieder ihrem Teller widmete. Roseanna stöhnte daraufhin gekünstelt auf und meinte: „Sie sind so Prüde, genießen Sie das Leben doch einmal.“, „Das tue ich, aber anders als Sie Frau Rizzo.“ Erwiderte Sabine umgehend kalt. „Wenn Sie meinen. Ich glaube aber das Sie gar nicht Wissen was Ihnen entgeht. Es ist schön begehrt zu sein.“ Stellte Roseanna dann fest und lies sich Sabine gegenüber auf einen Stuhl fallen. Sabine rollte daraufhin mit den Augen sparte sich jedoch einen Kommentar und fragte Stattdessen: „Weshalb sind Sie denn schon so früh hier?“, „Ich wollte mit Ihnen über unsere weitere Strategie Sprechen Frau Delegierte. Ich habe versucht mit einigen der Einheimischen ins Gespräch zu kommen mit eher durchwachsenem Erfolg. Es scheint das wir hier nicht erwünscht sind.“ Antwortete Roseanna nachdenklich während sie die Ellbogen auf dem Tisch abstützte, offenbar hatte sie durch ihre Annäherungsversuche nicht allzu viel Schlaf ab bekommen.

„Das kann ich nur bestätigen, ich hatte gerade Besuch von Königin Cyrene. Sie war alles andere als Erfreut darüber mich hier zu sehen.“ Stellte Sabine dann fest. „Das deckt sich mit meinen Erfahrungen. Unser Ansehen hier ist wirklich miserabel, dagegen müssen wir etwas unternehmen.“ Erwiderte Roseanna während sie den Kopf noch tiefer auf die Hände sinken ließ. „Ich bin offen für Vorschläge Frau Rizzo. Leider scheint es das man mit gutem zureden alleine nicht weit kommt.“ Meinte Sabine dann. „Wir müssen Ihnen durch unser Handeln beweisen das wir auf Ihrer Seite sind oder zumindest nicht gegen sie sind.“ Stellte Roseanna sofort darauf fest. „Ich weiß, aber ich weiß nicht wie. Hier sind alle geblendet von Ihrer Abneigung und Ihrem Stolz. Sie weigern sich zu sehen das sie alle in Ihre eigene Vernichtung laufen.“ Antwortete Sabine Schulterzuckend. „Kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor?“ fragte Roseanna dann sarkastisch. „Leider ja. Unser eignen Leute sind nicht wirklich besser.“ Stimmte Sabine missmutig zu, es war ernüchternd zu sehen und zu Erfahren wie kurzsichtig die meisten Menschen unterwegs waren. „Und das ist der Punkt an dem wir ansetzen müssen.“ Meinte Roseanna dann plötzlich und hob ihren Kopf dabei wieder mit leuchtenden Augen, es war offensichtlich das sie eine Idee hatte. „Ich fürchte ich kann Ihnen nicht ganz folgen?“ fragte Sabine dann während sie sich bemühte dem Gedankengang ihrer Assistentin zu folgen. „Es ist offensichtlich dass wir hier keine Fortschritte machen solange man uns Misstraut. Wenn wir aber dafür sorgen das die Öffentliche Unterstützung für die Offensive der Union schwindet könnten wir uns eventuell Vertrauen verdienen das wir nutzen können um Kaiser Achar III. und den Senat davon zu überzeugen das es einen Friedlichen Ausweg gibt.“ Erklärte Roseanna umgehend enthusiastisch. „Das könnte zwar funktionieren, aber wie wollen Sie das anstellen? Wir sind weiß Gott wie Viele Lichtjahre vom Unionsraum entfernt.“ Fragte Sabine neugierig. „Ich bin Sicher das hier eine Form von Langstreckenkommunikationsausrüstung gibt mit der wir den Unionsraum erreichen können. Wenn wir dann der Zivilbevölkerung zeigen können das wir auf Acharrus sind und uns in Diplomatischen Verhandlungen mit der Führung des Staates befinden wird Adesina es schwer haben die Öffentliche Meinung hinter seiner Offensive zu halten.“ Erklärte Roseanan erneut. „Nicht nur die Öffentliche Meinung, ich bin sicher die Solari Föderation und die Republik Centauri werden ihre Gewicht in die die Waagschale werfen um die Offensive aus zu setzen. Das könnte tatsächlich funktionieren, bravo Frau Rizzo! Das ist eine gute Idee.“ Stellte Sabine umgehend begeistert fest, jegliche Müdigkeit war dabei wie weg gewischt. Endlich hatten sie einen Plan, wie sie weiter vorgehen konnten. „Jetzt benötigen wir nur noch ein Kommunikationsmittel.“ Stellte Roseanna umgehend fest. „Das bekommen wir hin.“ Antwortete Sabine überzeugt. Bisher hatte sich der Acharrus Staat immerhin offensichtlich Mühe gegeben ihnen die Rechte zu Gewähren die einem Diplomaten zustanden, trotz der wahrnehmbaren Abneigung. Sie ging daher fest davon aus dem sie auch Zugriff auf ein geeignetes Kommunikationsmittel bekommen würden.

Nachdem Sabine und Roseanna dann fertig mit ihrem üppigen Frühstück waren machten sie sich auf um Anton und Pascal aufzusammeln. Die beiden Männer hatten sich bislang immerhin nicht blicken lassen und schliefen aller Wahrscheinlichkeit nach noch. „Finden Sie es nicht Seltsam dass sie uns erlauben uns frei zu Bewegen?“ fragte Roseanna dann während sie den Gang hinunter liefen. „Nicht wirklich, wir stehen unter Beobachtung und ich bin sicher dass der Zugang zu sensiblen Bereichen sowieso überwacht wird.“ Antwortete Sabine und deutete ein nicken auf ihre Verfolger an. Seit sie ihre Räumlichkeiten verlassen hatten folgten zwei der stoischen Leibwächterrinen den beiden Frauen auf Schritt und Tritt. „Oh, die habe ich gar nicht bemerkt.“ Stellte Roseanna umgehend überrascht fest. Sabine grinste daraufhin und meinte: „Sie müssen lernen Ihre Umgebung im Auge zu behalten Frau Rizzo. Oftmals können sich vielversprechende Gelegenheiten alleine dadurch ergeben das man aufmerksam ist.“, „Ich werde mich bemühen.“ Antwortete Roseanna daraufhin. „Keine Sorge, Sie werden das Schaffen, davon bin ich überzeugt.“ Stellte Sabine dann fest. Auch wenn sie Stellenweise nicht mit den etwas radikalen Ideen ihrer Assistentin und insbesondere deren Kleidungstyl anfreunden konnte war sie doch davon überzeugt das Roseanna Rizzo eines Tages ihre Nachfolge antreten würde. Noch bevor die beiden es dann schafften die Räumlichkeiten der beiden Männer zu erreichen, wurden sie von niemand geringerem als Kronprinzessin Ahrissa von Acharrus abgefangen. Sowohl Sabine als auch Roseanan stoppten daraufhin umgehend und deuteten eine Verneigung an.

„Sie könne sich erheben.“ meinte die Kronprinzessin dann ruhig. Als Sabine den Blick wieder gehoben hatte stellte sie fest das die Kronprinzessin sie genau ansah du offenbar geduldig darauf wartete das sie sich wieder aufgerichtet hatte. „Was verschafft uns die Freude eurer Anwesenheit Kronprinzessin?“ fragte Sabine dann, sie war sich ziemlich sicher das die Tochter des Kaisers ihnen nicht zufällig über den Weg gelaufen war. „Es wird Sie interessieren zu Erfahren das mein Vater und der Senat über Ihr Gesuch entschieden haben Frau Delegierte.“ Antwortete die Kronprinzessin noch immer völlig Gefühlslos. Sowohl Sabine als auch Roseanna warteten daraufhin angespannt darauf dass die Kronprinzesin fortfuhr und verharrten daher still und Regungslos. „Es wurde in Übereinstimmung mit dem Imperialen Senat beschlossen das der Acharrus Staat sich im Moment nicht in einer Situation befindet in dem die eigenen Strategischen Möglichkeiten beschnitten werden können. Solange die Galaktische Union daher kein Entgegenkommen an den Tag legt und Ihren Kurs der Aggression fortsetzt, wird sich der Acharrus Staat das Recht Vorhaltens selbst in die Offensive zu gehen, sollte die Strategische Lage dafür günstig sein.“ Meinte die Kronprinzessin dann, noch immer ohne jedwede Gefühlsregung. Es war kein Triumpf aus ihrer Stimme herauszuhören. „Ich verstehe.“ Antwortete Sabine umgehend verbittert, sie hatte schon befürchtet das der Kaiser ihren Vorschlag abschmettern würde, die Fronten waren im Moment einfach zu verhärtet. „Ich hoffe das tun Sie wirklich Frau Delegierte. Mein Vater hat, entgegen seinem Persönlichen empfindet eine Hintertür für Sie offen gelassen. Stoppen Sie die Aggression Ihrer eigenen Leute und Ihr Vorschlag kann erneut evaluiert werden.“ Erwiderte Kronprinzessin Ahrissa kalt. Es war mehr wie offensichtlich das auch sie keine sonderlich hohe Meinung von Sabine und ihrer Begleitung hatte, diesen Umstand jedoch deutlich besser als ihre eigene Mutter verbarg, das Erbe des Kaisers lebte überdeutlich in seiner Tochter und Sabine war sich Sicher das Kronprinzessin Ahrissa das Zeug zur Kaiserin hatte und damit eine wertvolle Verbündete für sie und die Union im allgemeinen darstellte. „Kronprinzessin gewährt Ihr mir eine Bitte?“ fragte Sabine dann unterwürfig, sie ging davon aus das dieses Auftreten am ehesten zum Erfolg führen würde, immerhin war Ahrissa als Kronprinzessin wohl daran gewöhnt das die Leute vor ihr Buckelten.

„Ich höre Frau Delegierte.“ Antwortete Kronprinzessin Ahrissa daraufhin und verschränkte die Arme vor der Brust während sie Ihr Gewicht auf ein Bein verlagerte und damit eine Typisch Abwartende Haltung einnahm. „Könnt Ihr mir Zugriff auf eine Kommunikationsmöglichkeit verschaffen mit der es mir möglich ist den Unionsraum zu erreichen? Ich muss mit meinen Leuten in Kontakt treten.“ Fragte Sabine dann. „Auf das Sie als Informantin dienen können?“ fragte Kronprinzessin Ahrissa umgehend mit einem Spitzen Unterton. „Nein. Ich habe nicht vor die Kriegsbemühungen der Union zu Unterstützen, eher im Gegenteil. Ich hoffe das es mir gelingen kann der Bevölkerung die Augen über den Sinnlosen Krieg zu öffnen den die Kommission bedauerlicher weise voran treibt.“ Kurzzeitig sah Sabine daraufhin so etwas wie Überraschung über das Gesicht der Kronprinzessin zucken ehe eben jene fragte: „Warum sollte Ich Ihnen das glauben Frau Delegierte? Diese ganze Situation existiert lediglich weil die Galaktische Union nicht Vertrauenswürdig ist.“, „Ich verlange nicht von Euch mir blind zu Vertrauen Kronprinzessin. Es steht euch oder Euren Untergeben Frei die Übermittlungen zu überwachen und im Bedarfsfall zu Unterbrechen. Ebenso habe ich Verständnis für jedwede Sicherheitsvorkehrung die getroffen werden muss um die Position von Acharrus geheim zu halten.“ Stellte Sabine dann fest, wohl Wissend dass sie große Zugeständnisse machte. Nun wirkte die Kronprinzessin vor allem nachdenklich als sie meinte: „Wenn Sie die Wahrheit sagen, Delegierte Schmidt, dann habe ich mich eventuell in Ihnen getäuscht. Sie sind Mutiger als ich erwartet hätte. Sie sollen Ihre Kommunikationsmöglichkeit bekommen, aber seien Sie gewarnt dass wir mithören werden.“, „ich danke Euch Kronprinzessin.“ Meinte Sabine dann ehrlich und erleichtert, endlich hatte sie einen Erfolg erzielt und vielleicht die ersten Schritte zu einem Vertrauensverhältnis mit der Kronprinzesin des Acharrus Staates begangen.
~~~Ende Kapitel 18~~~

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01 Aug 2020 15:24 #90017 von Todesgleiter
Kapitel 19: Die Macht des Wortes

Unter dem Neutralen und Absoluten Gefühlskalten Blick von Sabines omnipräsenter Eskorte durch die Kaiserliche Leibwache setzte sie sich vor eine in ein Steinpult eingearbeitete Konsole und lies ihren Blick über die Schaltflächen gleiten. Die Kronprinzessin hatte wie erwartet Wort gehalten und Sabine Zugang zu einer Kommunikationsausrüstung verschafft. Das Signal würde dabei zwar über diverse Außenposten und Satteliten der Kaiserlichen Marine umgelenkt werden bevor es in den Unionsraum gelangen konnte, aber dennoch hatte sie nun die Möglichkeit mit der Heimat in Kontakt zu treten und ihre Aufgabe als Vermittlerin wirklich wahr zu nehmen. Nach einem kurzen Blick stellte Sabine dann zu ihrer Befriedigung auch fest dass die Benutzeroberfläche der Kommunikationssteuerrung sich nicht großartig von der im Unionsraum Unterschied, offenbar waren die Acharranen zu ähnlichen Schlüssen gelangt was den Aufbau einer Effizienten Benutzeroberfläche anging. Mühelos etablierte Sabine daher eine Verbindung mit dem Kommunikationsnetzwerk der Union und legte eine ihrer Persönlichen Digitalen Signaturen bei, in der Hoffnung das ein Kommunikationsoffizier im Hauptquartier darauf aufmerksam werden würde und das Signal Autorisieren würde obwohl es über kein gültiges Zertifikat verfügte und mit Sicherheit als Acharranisch erkannt werden würde. Während sie dann darauf wartete das sich jemand auf ihren Ruf hin meldete lies Sabine den Blick einmal durch den relativ Spartanisch anmutenden Raum gleiten. Vermutlich handelte es sich eigentlich um einen Ungenutzten Raum der nun spezifisch eingerichtet worden war. „Man kann ihnen nicht vorwerfen dass sie sich nicht bemühen würden.“ Dachte sich Sabine dann, trotz der mal gut, mal weniger gut verborgenen Abneigung der Acharranen gegen sie und die Union im Allgemeinen konnte sie sich bislang nicht wirklich beschweren. Auf jeden Fall machte der Kaiser als Gastgeber bislang eine bessere Figur als sie es selbst während der Konferenz getan hatte, das musste Sabine wiederwillig zugeben.

Plötzlich ertönte dann eine Stimme aus den Lautsprechern der Konsole, aufgrund der Tatsache das die Kaiserlichen Streitkräfte und eventuell sogar der Kaiser Persönlich mit hörte, hatte Sabine davon abgesehen Kopfhörer oder etwas ähnliches zu verwenden. Nach ihrer Meinung konnten die Leibwächterrinen ruhig mit hören wenn sie wollten. „Hier spricht Leutnant Kowalski von der Unionsflotte. Identifizieren Sie sich.“, „Hier Spricht Delegierte Schmidt, gesandte der Unionskommission Herr Leutnant, haben Sie meine Signatur denn nicht erkannt?“ erwiderte Sabine umgehend, froh das überhaupt jemand antwortete. „Ihre Signatur ist Authentisch und verifiziert, aber Sie melden sich über einen nicht registrierten Kommkanal aus den Grenzzonen. Sie könnten auch jemand anderes sein der sich die Signatur wiederrechtlich angeeignet hat. Ich muss sicher sein das Sie sind wer Sie vorgeben zu sein.“ antwortete Leutnant Kowalski ruhig und ohne hast, Sabine wusste bei dem klang seiner Stimme sofort das er sehr genau wusste was er da tat. „Und wie soll ich meine Identität bestätigen Leutnant, dies ist keine Gesicherte Verbindung?“ fragte Sabine umgehend. „Sie könnten zum Beispiel damit Anfangen mir zu erklären was eine Unionsdelegierte in die Grenzzonen führt.“ Erwiderte Leutnant Kowalski unbeeindruckt und unnahbar. „Ich befinde mich auf einer Diplomatischen Mission Leutnant Kowalski ist das nicht offensichtlich? Zurzeit befinde ich mich auf Acharrus um diesen Sinnlosen Krieg zu beenden bevor er noch mehr Leben fordert.“ Antwortete Sabine. „Mir liegen keine Informationen über eine Diplomatische Mission im Territorium des Acharrus Staates vor, sämtliche Schiffe wurden angewiesen sich entweder zurück zu ziehen oder den Kampfhandlungen bei zu wohnen.“ Stellte Leutnant Kowalski dann fest nachdem er einen kurzen Blick auf einen anderen Monitor geworfen hatte. „Ich bin mit der Unterstützung eines Acharranischen Kapitäns gereist Leutnant.“ Antwortete Sabine brav. Leutnant Kowalski zog daraufhin eine Augenbraue ungläubig hoch ehe er meinte: „Das ist mehr als unwahrscheinlich. Ich bezweifle das eine Unionsdiplomatin mit einen Acharranischen Schiff hätte reisen können, selbst vor der Eröffnung der offensive.“
Sabine rollte daraufhin ungeduldig mit den Augen, auch wenn sie wusste dass der Leutnant lediglich auf Nummer sicher gehen wollte um eine mögliche Virtuelle Bedrohung abzuwenden hielt er sie nur auf. „Kontaktieren Sie das Oberkommando der Solari Föderation. Sie können bestätigen dass ich an Bord eines Acahrransichen Frachtschiffes in das Territorium des Acharrus Staates gereist bin. Botschafter Willis und Kommissionpräsident Adesina können dies ebenfalls bestätigen.“ Meinte Sabine dann. „Wir werden Sehen, bitte warten Sie. Ich werde diese Abenteuerlichen Worte überprüfen.“ Orderte Leutnant Kowalski umgehend ehe sein Bild verschwamm. „Überzeugt klingt anders…“ dachte sich Sabine dann, wartete aber brav. Sie wollte zuerst mit Adesina sprechen bevor sie sich direkt an die Bevölkerung wandte, in der Hoffnung ihren Vorgesetzten zur Vernunft bringen zu können und weitere Blutvergießen ebenso wie öffentlichen Aufruhr zu vermeiden. Nach kurzer Wartezeit, in welche Sabine einmal mehr ihre Umgebung betrachtet hatte und dabei zu der Feststellung gelangt war das die Leibwächterrinen die über sie wachten sich keinen Millimeter bewegt hatten meldete sich Leutnant Kowlaski wieder: „Tut mir leid das Sie so lange haben warten müssen Frau Delegierte. Das Oberkommando der Föderation hat Ihre Geschichte bestätigt. Und ich muss sagen dass ich mehr als nur etwas überrascht war. Sie haben mehr Mut als ich es dem gesamten Diplomatischen Corps zusammen zugetraut hätte.“, „Mut kommt in vielen Formen Leutnant, nicht nur der Soldat an vorderster Front ist Mutig.“ Erwiderte Sabine daraufhin. „Vermutlich haben Sie recht. Mit wem wollten Sie sprechen Frau Delegierte?“ erwiderte Leutnant Kowalski dann professionell. „Kommissionspräsident Adesina Leutnant.“ Antwortete Sabine etwas kurz angebunden. „Ich Verstehe, bitte Warten Sie einen Moment.“ Meinte Leutnant Kowalski dann ehe sein Abbild verschwamm.

Während sich Sabine dann schon innerlich auf eine längere Wartezeit einstellte erschien überraschender Weise Adesians Abbild auf dem Bildschirm inmitten der Konsole. „Frau Schmidt?“ fragte der Kommissionspräsuident dann und hörte sich dabei vor allem überrumpelt an. „Herr Kommissionspräsident. Danke das Sie so schnell Zeit für mich gefunden haben.“ Antwortete Sabine umgehend und schenkte ihrem Gesprächspartner ein kurzes Lächeln. „Ich dachte Sie sind Tot. Oder Zumindest eingesperrt, eine äußerst erfreuliche Überraschung fest zu stellen das dies offensichtlich nicht der Fall ist.“ Stellte Kommissionspräsident Adesina umgehend etwas dumpf fest. „Ich kann Ihnen versichern dass mein Körperreiches Wohlbefinden unbeeinträchtigt ist. Wir wurden bislang durchaus respektvoll behandelt.“ Antwortete Sabine dann, in der Hoffnung damit pluspunkte bei Kaiser Achar zu Sammeln sollte er tatsächlich persönlich lauschen. „Das ist…erfreulich, wenn auch etwas Überraschend. Ich hatte damit Gerechnet dass der Acharrus Staat die Möglichkeit nutzen würde ein Exempel zu statuieren. Eventuell habe ich diese Leute falsch eingeschätzt.“ Stellte Adesina dann nachdenklich fest. „Das haben wir alle zu Beginn. Es war mir gestattet sowohl mit Kaiser Achar III. Persönlich als auch einer mir bislang unbekannten Demokratischen Institution, dem Imperialen Senat, zu sprechen. Sie haben Mmin Angebot Offensiven zu Unterlassen im Hinblick auf die laufende Offensive der Uniosntruppen abgelehnt. Allerdings scheint sowohl der Kaiser als auch der Senat dafür offen zu sein diese Entscheidung zu überdenken, vorausgesetzt die Unionstruppen stoppen ihre laufende Offensive. Das könnte unsere Chance sein diesen Krieg zu beenden bevor die Situation völlig Eskaliert.“ Meinte Sabine dann. „Das ist er schon Frau Delegierte, in wie weit sind sie über die Kampfhandlungen Informiert?“ fragte Kommissionpräsident Adesina daraufhin und hörte sich dabei irgendwie müde an.

„Überhaupt nicht. Ich habe mich darauf konzentriert den Konflikt zu stoppen.“ Antwortete Sabine wahrheitskonform. „Dafür ist es wohl zu spät. Wir haben über fünfzig Prozent der zweiten Flotte verloren Frau Delegierte, es war ein Massaker. Die Kaiserliche Marine hat eine Angriffstruppe in einen Hinterhalt gelockt und den fliehenden Schiffen nachgesetzt während sie gleichzeitig sämtliche Vektoren für Verstärkungen vermint haben. An einem einzigen Tag haben wir Zehntausende Soldaten verloren.“ Erklärte Kommissionspräsident Adesina düster. Sabine musste daraufhin schlucken, der Krieg war bereits in vollen Gang. „Das ist ein Grund mehr die Kampfhandlungen zu beenden. Herr Kommissionpräsident.“ Meinte sie dann. „Das kann ich unmöglich tun. Der Tot all dieser Soldaten darf nicht umsonst gewesen sein, das sind wir sowohl den Gefallenen als auch deren Familien Schuldig.“ Erwiderte Adesina entschlossen, Sabine Zweiflete keine Sekunde daran das er entschlossen war zu not bis zum bitteren Ende weiter zu machen. „Bei allem Respekt Herr Kommissionpräsident wir haben die Chance das Blutvergießen zu beenden, das sollten wir tun. Ansonsten werden noch sehr viel mehre Menschen sterben, auf beiden Seiten. Soll es das Vermächtnis der Galaktischen Union werden Tod und Verderben über die Menschheit gebracht zu haben?“, „Nein Natürlich nicht. Aber manchmal bleibt einem keine andere Wahl als Gewalt. Sie sind auf Acharrus, Sie müssten doch am ehesten sehen wie Gefährlich diese Leute sind. Ich kann als Kommissionspräsident nicht Riskieren das all die Arbeit meiner Vorgänger umsonst war und dieses Leuchtfeuer der Menschlichen Zivilisation wieder auseinander bricht. So leid es mir Tut, ich kann, will und werde diesen Krieg nicht stoppen.“ Erwiderte Kommissionspräsident Adesina mit wildem Blick. „Ich verstehe.“ Meinte Sabine dann kühl. „Ich weiß dass Sie nicht mit meiner Meinung übereinstimmen Frau Schmidt. Aber bedauerlicher weiße muss ich in diesem Fall Ihre Meinung ignorieren, es steht zu viel auf dem Spiel um es alles zu Riskieren.“, „Mit Ihrem Festhalten an einer Strategie der Eskalation, Riskieren Sie aber alles Herr Kommissionpräsident. Ich bin sicher dass es möglich ist Abkommen mit dem Acharrus Staat zu schließen das beide Seiten das Gesicht wahren lässt.“ Erwiderte Sabine in einem letzten Versuch.
~~~Fortsetzung im nächsten Post~~~

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01 Aug 2020 15:26 #90018 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Immer die Diplomatin, ihre Hingabe an Ihren Beruf ist bewundernswert Frau Schmidt. Aber leider lässt sich nicht jedes Problem in einer Verhandlung lösen. Passen Sie auf sich auf, nicht mehr lange und Unionstruppen werden Sie erreichen und Sie aus der Gesellschaft dieser Kriegstreiber befreien.“ Stellte Kommissionspräsident Adesina dann fest und hörte sich dabei ehrlich besorgt an. „Im momentsind nicht sie die Kriegstreiber Herr Kommissionspräsident, sondern wir. Und mit den weiter gehenden Aggressionen unsererseits drängen wir den Acharrus Staat in eine Ecke in der die einzig mögliche Reaktion ebenfalls Aggression ist. Dies ist nicht der Weg der Union Herr Präsident.“ Antwortete Sabine Spitz, es schmerzte sie das zu sagen doch es war die Wahrheit. „Es tut mir leid wenn Sie das so sehen Frau Schmidt. Ich hoffe Sie werden eines Tages verstehen das alles was ich tue nur dem Wohl der Galaktischen Union und ihrer Bürger dient. Guten Tag Frau Delegierte.“ Meinte Kommissionspräsident Adesina dann und hörte sich dabei irgendwie beleidigt an ehe er die Verbindung einseitig Unterbrach. „Traurig, aber nicht Überraschend.“ Dachte sich Sabine dann während sie sich sammelte. Was sie jetzt zu tun gedachte konnte und würde wohl auch als Verrat gebrandmarkt werden. Aber sie wusste dass es keinen anderen Weg gab, sonst würden sich die Union und der Acharrus Staat wohl gegenseitig vernichten. Konzentriert atmete Sabine daher einmal tief ein und aus um sich Mental vor zu bereiten, ihr ganzes bisheriges Leben war sie Loyal zu den Werten der Galaktischen Union gestanden und hatte fest daran geglaubt das die Union die einzige Chance der Menschheit auf eine blühende Zukunft war und das glaubte sie noch immer. Doch die letzten Tage hatte ihr beweisen das auch die Galaktische Union nicht fehlerfrei war, das selbst dieses Leuchtfeuer der Hoffnung von seiner eigenen Arroganz korrumpiert worden war. Daher blieb ihr nun keine Wahl, um die Union zu retten musste Sabine jetzt zu drastischen Maßnahmen greifen.

Wohl wissend dass das Unions Kommnet ihre Übertragung als nicht Vertrauenswürdig einstufte, was eine direkte Kommunikation unmöglich machte. Bereitete Sabine eine einfache, einseitige Übertragung vor die in das Galnet eingespeist werden würde. Dort würde ihre Botschaft vermutlich ziemlich schnell von mehreren Unionsbürgern entdeckt und weiterverbreitet werden. Wenn es etwas gab worauf man sich verlassen konnte dann war es der Sensationshunger des Menschen. Mit ernstem Blick und sicherer Stimme sprach Sabine dann: „Bürger der Galaktischen Union, ich bin Delegierte Sabine Schmidt, Abgesandte der Unionskommission der Galaktischen Union. Wie Sie mit Sicherheit wissen befindet sich die Galaktische Union zurzeit in einem Kriegerischen Konflikt mit einer Macht aus den Grenzzonen, dem Acharrus Staat. Ich befinde mich, zusammen mit drei weiteren Diplomaten der Galaktischen Union auf einer Mission diesen Krieg zu beenden bevor er noch mehr Leben fordert. Zu diesem Zweck sind meine Begleiter und ich nach Acharrus, dem Sitz der Regierung des Acharrus Staates gereist und befindet uns im Moment in Verhandlungen mit der Politischen Führung des Acharrus Staates. Bedauerlicher weiße lehnt die Unionskommission jegliche Diplomatische Lösung des Konfliktes im Moment kategorisch ab. Obwohl ich weiß das diese Mitteillung mich mit hoher Wahrscheinlichkeit mein Amt kosten und mich für den Rest meines Lebens als Verräterin brandmarken wird, hoffe ich das ich damit eine Möglichkeit Schaffe den Konflikt Gewaltlos zu lösen. Ich bitte Sie daher alle Ihr Gewicht in die Waagschale zu werfen, die Kommission kann den Krieg nicht lange entgegen dem Öffentlichen Willen führen. Stehen Sie auf gegen die Sinnlose Gewalt und sorgen Sie dafür das Ihre Kinder auch die Chance haben in dem sicheren und Friedlichen Umfeld auf zu wachsen das die Galaktische Union bietet. Ich selbst werde weiterhin versuchen die Wogen auf Acharrus zu glätten, doch jegliche Bemühungen meinerseits werden erfolglos ein wenn die Truppen der Union Ihren Kurs der Aggression fortsetzen, ich bitte Sie daher alle zu tun was nötig ist um diesen Selbstzerstörerischen Kurs der Unionskommission zu stoppen. Ich hoffe für unser aller Zukunft das wir dabei Erfolgreich sein werden, leben Sie wohl.“

Nachdem sie fertig mit ihrer Nachricht war und das Mikrofon abgeschaltet hatte atmete Sabine einmal tief durch. „Das wird in die Geschichtsbücher eingehen, fragt sich nur noch als was. Das kann wohl nur die Zeit zeigen.“ Dachte sie sich dann und erhob sich Langsam von dem bereitgestellten Stuhl. Anschließend wandte sie sich zu ihrer Eskorte um und meinte: „Ich bin fertig hier.“ Keine der Leibwächterrinen bewegte sich daraufhin oder sagte etwas die Frauen verharrten noch immer Still, wie steinerne Bildnisse. „Sprechen die eigentlich nie?“ fragte sich Sabine dann selbst und steuerte die Tür an. Niemand versuchte sich daraufhin sich ihr in den Weg zu stellen, so das Sabine den Raum mühelos verlassen konnte. Sobald sie den Türrahmen passiert hatte bemerkte sie aus dem Augenwinkel wie ihre Eskorte sich beinahe Lautlos wieder hinter ihr einreihte, allerdings wohl nicht zu ihrem Schutz, sondern um ein Auge auf sie haben zu können. „Und was jetzt?“ fragte sich Sabine dann selbst während sie den Korridor langsam hinunter lief. Ihr war Bewusst das es Zeit Brauchen würde bis Ihr Aufruf an die Unionsbevölkerung irgendetwas erreichen würde, falls er überhaupt etwas erreichte. Immerhin war es gut möglich das die Kommission die Bevölkerung mit Propaganda bombardierte um die Menschen davon zu überzeugen das der Krieg ihrer aller Wohl diente. „Nichts was ich im Moment dagegen unternehmen könnte.“ Dachte sich Sabine dann und entschloss sich dazu sich erst einmal etwas aus zu ruhen und ihre Gedanken zu ordnen.
~~~Ende Kapitel 19~~~

mfg.: Tg

P.S.: Frohes Schwitzen allerseits! Sieht aus als hätte der verdammte Sommer uns eingehohlt...

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08 Aug 2020 13:33 #90019 von Todesgleiter
Kapitel 20: Erste Erfolge

„Vermutlich haben wir sie falsch eingeschätzt. Ich hätte niemals erwartet das sie den Mut aufbringt öffentlich gegen ihre Regierung zu sprechen.“ Stellte Kaiser Achar nachdenklich fest. „Damit bist du nicht alleine, auch ich hätte das niemals erwartet und bin bei dem Gesuch der Delegierten davon ausgegangen das sie versuchen würde Informationen zu übermitteln die den Kriegsanstrengungen der Union förderlich sein würden.“ Stimmte Ahrissa zu, ähnlich wie ihr Vater machte sie kein Geheimnis daraus das sie von den Taten der Unionsdelgierten überrascht worden war. Es machte im Moment den Anschein dass sie die ganze Zeit die Wahrheit gesagt hatte und tatsächlich lediglich versuchte die Kampfhandlungen zu stoppen. „Das bedeutet auch dass wir unsere Einschätzung über die Galaktische Union als Ganzes überdenken müssen. Wenn wir uns in der Botschafterin getäuscht haben, könnten wir uns auch in der ganzen Institution getauscht haben.“ Meinte Achar dann. „Eventuell, aber die bisherigen Handlungen der Union stützen unsere bisherige Einschätzung nahezu perfekt.“ Antwortete Ahrissa. „Das ist wahr. Aber wir dürfen nicht denselben Fehler wie sie machen.“ Erwiderte Achar Geduldig. „Welchen Fehler haben Sie denn gemacht?“ fragte Ahrissa dann neugierig. „Sie haben die gesamte Bevölkerung des Acharrus Staates anhand eines Stereotypes bewertet und außer Acht gelassen das selbst Menschen aus dem selben Umfeld andere Überzeugungen entwickeln können. Wir stehen im Moment kurz davor denselben Fehler zu machen. Nur weil es einige Unionsbürger gibt denen man nicht trauen kann, bedeutet das nicht das man allen nicht trauen kann.“ Erklärte Achar umgehend. „Das klingt einleuchtend.“ Stimmte Ahrissa umgehend zu.

„Nun ich denke dies könnte eine weitere wichtige Lektion für dich werden Ahrissa, Diplomatie ist ein wichtiges Werkzeug für einen Regenten, nicht alle Probleme lassen sich mit Gewalt lösen.“ Stellte Kaiser Achar dann fest. „Was meinst du, was soll ich tun?“ fragte Ahrissa daraufhin sofort. Ihr Vater grinste daraufhin weit ehe er meinte: „Die Situation in die eigenen Hände nehmen. Du bist alt genug und ich habe Vertrauen in deine Fähigkeiten. Ich gebe dir daher freie Hand bei deinem weiteren Vorgehen.“, „Aber Vater, was wenn ich einen Fehler mache?!“ fragte Ahrissa umgehend alarmiert, sie fühlte sich nicht allzu wohl bei dem Gedanken selbst entscheiden zu müssen. „Dann musst du eben jenen Fehler wieder geraderücken. Es wird der Tag kommen an dem ich nicht mehr da bin und ich könnte es mir nie Verzeihen wenn ich dich nicht Richtig dafür vorbereitet hätte. Zu dieser Vorbereitung gehört es auch dich Selbstbestimmt handeln zu lassen, ohne dass ich oder deine Mutter beständig über deine Schulter schauen.“ Antwortete Achar umgehend. „Dein Vertrauen ehrt mich Vater, aber ich denke nicht dass ich schon bereit dafür bin.“ Erwiderte Ahrissa unschlüssig, sie konnte es sich noch immer nicht vorstellen jemals die Nachfolge ihres Vaters an zu treten, für sie würde der Sandsteinthron immer der Thron ihres Vaters sein. „Aber ich denke es. Du musst Vertrauen in dich und deine Fähigkeiten haben.“ Erwiderte Achar entschlossen. „Ich werde mich bemühen.“ Stellte Ahrissa dann mit hängenden Schultern fest. „Andere Frauen würden sich um diese Chance reißen.“ Stellte Achar dann grinsend bei dem Anblick fetz. „Nur bis sie lernen was alles dazu gehört. Das leben als Prinzessin hat nicht viel mit der allgemeinen Vorstellung davon zu tun.“ Antwortete Ahrissa. „Damit musst du Leben, keine Aufgabe kommt ohne Verpflichtungen und dazugehörige Sorgen.“ Stellte Achar noch immer breit Grinsend fest.

„Ein Abendessen, mit der Kronprinzessin? Was haben die nur vor?“ fragte Anton analytisch. „Ich weiß es nicht, aber ich weiß dass es unklug wäre das Angebot abzulehnen.“ Antwortete Sabine. „Das auf jeden Fall, aber die planen irgendetwas.“ Erwiderter Anton. „Natürlich tun sie das, sie befinden sich im Krieg. Es wäre ziemlich Ignorant in diese Fall nichts zu planen.“ Stellte Pascal fest. „Im Krieg gegen uns, wir müssen sehr, sehr vorsichtig sein.“ Fügte Anton umgehend an. „Ich bitte Sie wenn der Kaiser, seine Tochter sonst wer wirklich vor hätte uns zu töten, wären wir längst Tod. Diese Leibwachen folgen uns auf Schritt und Tritt, wie Schatten. Es wäre ein leichtes für sie einen Unfall zu inszenieren.“ Entgegnete Roseanna. „Das ist nicht ihr Stil.“ Stellte Sabine dann fest. „Wie meinen Sie das?“ fragte Roseanna umgehend. „Diese Leute haben eine sehr direkte Herangehensweise. Sie würden uns nicht Vergiften, niederschlagen oder sonst wie aus den Schatten Angreifen. Wenn der Kaiser uns los werden will wird er das mit hoher Wahrscheinlichkeit höchst Persönlich tun, von Angesicht zu Angesicht.“ Erklärte Sabine. „Dann sollten wir nachher erst recht Aufpassen.“ Stellte Anton umgehend fest. „Was glauben sie etwas das die Kronprinzessin zu einer Rachsüchtigen Kung fu Furie wie im Film Mutiert?“ fragte Pascal umgehend. „Nein, aber sie könnte sehr wohl eine Waffe bei sich tragen um ihre Beleidigung zu Rächen.“ antwortete Anton grinsend. „Können schon, aber ich bezweifle das es dazu kommt.“ Stellte Sabine umgehend fest. Auch wenn sie selbst schon den Unterschwelligen Zorn registriert hatte der unter der kontrollierten Fassade der Kronprinzessin brodelte, so bezweifelte sie doch das die junge Frau sich davon übermannen lassen würde. Auf sie machte Kronprinzessin Ahrissa den Eindruck einer sehr kalkulierenden Persönlichkeit die es nicht zu lies das ihre Emotionen ihre Sicht verklärten.

„Ich meine ja nur dass wir weder die Kronprinzessin noch sonst jemanden hier unterschätzen sollten.“ Meinte Anton umgehend. „Damit haben Sie recht, diese Leute sind Gefährlich, sogar Gefährlicher als Sie denken Herr Blinow. Aber sie sind auf eine art und weiße Gefährlich die nichts damit zu tun hat jedem eine Waffe unter die Nase zu halten. Wir müssen uns daher davor vorsehen zu Unterschätzen, den das ist die wahre Gefahr.“ Erwiderte Sabine umgehend. „Die Lektion haben unsere Leute wohl auch schon lernen müssen, wenn es stimmt was Kommissionspräsident Adesina ihnen erzählt hat.“ Stellte Pascal dann schaudernd fest. „Warum hätte er lügen sollen? Ihm muss klar gewesen sein dass das Gespräch abgehört wird und das jedwede Lüge seinerseits daher umgehend aufgedeckt werden würde.“ Antwortete Sabine schulterzuckend. „Ich hätte nie gedacht dass der Acharrus Staat zu so etwas fähig ist. So viele Schiffe zerstört.“ Meinte Roseanna dann schaudernd. „Unsere Militärs haben die Bedrohung unterschätzt, genau wie so ziemlich jeder andere auch. Der Acharrus Staat betreibt einen nicht zu unterschätzenden Aufwand seine genauen Fähigkeiten zu verbergen und das zahlt sich im Moment aus.“ Meinte Anton dann schulterzuckend, immerhin wusste niemand so genau wie groß das Acharranische Territorium war, wo sich Acharrus überhaupt befand und wie viele Schiffe der Marine zur Verfügung standen. Bis zu der Konferenz war selbst die Existenz der Sterilisator Superdreadnoughts nur ein Gerücht gewesen. „Und genau deswegen ist es so wichtig das wir das nachher nicht vergeigen, wir haben eine Chance bekommen unser Verhältnis auf zu polieren, diese müssen wir nutzen. „Natürlich, ich hielt es nur für angebracht zur Vorsicht zu mahnen.“ Erwiderte Anton umgehend.

Als sich der Tag dem Abend zu wandte setzte sich Sabine dann in Richtung des für das Treffend designierten Speisesaales in Bewegung und sah dabei nervös an sich herunter. „Hoffentlich wird meine Garderobe als angemessen betrachtet.“ Dachte sie sich dann nachdenklich. Natürlich entsprach ihr weites Abendkleid in Pastelltönen nicht wirklich der auf Acharrus vorherrschenden Mode. Sie hoffte aber dass die Kronprinzessin darüber hinweg sehen konnte, im Gegensatz zu Roseanna hatte sie so ihre Vorbehalte dagegen halb nackt umher zu laufen. „Bin gespannt was sich die Männer ausgesucht haben.“ Dachte sich Sabine dann, immerhin schien die Acharranische Mode auch bei Männern eine Menge nackte Haut voraus zu setzen. Wenig später hatte Sabine dann den Speiseaal erreicht. Dort waren bereits Bedienstete damit beschäftigt aufgeregt herum zu wuseln und das Mahl vor zu bereiten. Umgehend erkannte Sabine dabei auch das der Tisch, sowie die Stühle aus Massivem Holz bestanden, auf Acharrus eine Darstellung von Macht und Reichtum. Für Gewöhnlich bestanden Möbel hier aus Stein oder Metall, da diese Rohstoffe auf dem Kargen Planeten deutlich häufiger vorkamen als Holz. Während Sabine dann etwas verlegen herumstand, immerhin wusste sie nicht ob es als anmaßend gelten würde wenn sie sich einfach setzte näherte sich ihr ein Bediensteter in einem einfachen Wickelrock und athletisch wirkendem Nacktem Oberkröper. „Frau Delegierte, was wünschen Sie zu trinken?“ fragte er dann während er sich vor Sabine verneigte. „Äh…“ meinte Sabine umgehend etwas überfahren was der Mann gekonnt ignorierte und Geduldig wartete. „Was haben Sie zur Auswahl?“ fragte Sabine dann. „Es steht eine große Auswahl von Getränken zur Verfügung Frau Delegierte, wir haben sogar eine Auswahl von Getränken die sich innerhalb der Galaktischen Union großer Beliebtheit erfreuen. Wünschen Sie eine Empfehlung?“ antwortete der Mann. „Das wäre äußerst zuvorkommend. Ich würde gerne ein Einheimisches Getränk kosten, nach Möglichkeit ohne zu hohen Alkoholgehalt.“ Erwiderte Sabine, immerhin wollte sie sich nicht betrinken. „Sehr gerne, was halten sie von Gepresstem Beros Saft, verfeinert mit Azur Extrakt?“ erwiderte der Mann umgehend galant. „Wonach schmeckt das?“ fragte Sabine dann. „Ich habe mir sagen lassen das der Geschmack entfernt mit Orangensaft gemischt mit Limonensaft vergleichbar ist.“ Antwortete der Bedienstete noch immer höflich und fließend, sowie ohne jegliches Anzeichen von Ungeduld. „Also eine Art Zitrusgetränk… Warum nicht.“ Dachte sich Sabine daraufhin und antwortete: „Das hört sich sehr gut an, danke.“ Der Mann verneigte sich daraufhin ein weiteres mal ehe er meinte: „Ich werde Ihnen Ihr Getränk umgehend servieren. Bitte entschuldigen Sie mich.“ Anschließend erhob er sich elegant inmitten einer Drehung und lief zügig von dannen.

Nur wenig später tauchte dann Anton auf, der sich ähnlich wie Roseanna wohl auf Einheimische Mode verlegt hatte. „Wie ich sehe versuchen Sie sich anzupassen Herr Blinow.“ Stellte Sabine dann fest und musste dabei zugeben dass Anton mit seinem breiten Körperbau erschreckend gut in der eher spärlichen Acharranischen Mode aussah. „Ich dachte das würde meinen Respekt für ihre Kultur verdeutlichen. Es ist sogar erstaunlich bequem, hätte nie gedacht das ich einmal freiwillig einen Rock trage.“ Antwortete Anton schulterzuckend. „Das ist kein Rock, sondern ein Lendenschurz.“ Korrigierte Sabine umgehend grinsend. „Wenn Sie meinen, für mich das dasselbe.“ Erwiderte Anton schulterzuckend. „Entschuldigen Sie.“ Ertönte dann eine gedämpfte Stimme worauf Sabine sich eilig umsah, nur um fest zu stellen das der Bedienstete bereits mit ihrem Getränk zurück gekehrt war. „Danke.“ Meinte sie dann lediglich und griff sich das aus Kristall geschliffene Behältnis umgehend. „Haben Sie Tibar?“ fragte Anton dann. „Selbstverständlich Herr Gesandter, wünschen Sie eine Karaffe?“ erwiderte der Bedienstete umgehend. „Ja, auf jeden Fall!“ Antwortete Anton umgehend begeistert. „Wie Sie wünschen, ich werde ihnen Ihr Getränk in kürze Servieren. Bitte entschuldigen Sie mich.“ Anschließend drehte er sich erneut elegant herum und lief von dannen. „Tibar?“ fragte Sabine dann. „Eine art Likör der aus einer einheimischen Beere gewonnen wird. Sehr schmackhaft wie ich habe fest stellen müssen. Diese Leute hier wissen wie man lebt.“ Antwortete Anton umgehend gut gelaunt. „Ich verstehe.“ Meinte Sabine daraufhin, dabei war sie sich ziemlich sicher dass Anton dem Getränk wohl vor allem wegen seinem Alkoholgehalt zugetan war.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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