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Ein neues Zeitalter - Wiedervereinigung

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03 Jul 2021 17:12 #90147 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Amin schlug daraufhin im Geiste die Hände über dem Kopf zusammen. Die Unionsflotte brachte sich durch ihren wilden und weniger koordinierten Ausbruchsversuch in eine Taktisch ausgesprochen ungünstige Situation, so konnten sich die Schiffe nun nichtmehr gegenseitig decken da sie sich die Schussbahnen blockierten, ebenfalls war der Manöverspielraum der einzelnen Schiffe drastisch eingeschränkt. „Ihre Moral muss wirklich am Boden sein…“ dachte sich Amin dann einen derart kopflosen Rückzug hatte er selbst in den Grenzzonen bei den unprofessionellsten Söldnern noch nicht erlebt. „Feuer auf die Feindliche Flotte fokussieren!“ befahl Amin dann, in der Zwischenzeit waren die meisten Orbitalen Verteidigungsstellungen bereits zerstört worden. Die größte Gefahr ging daher von den Schiffen des Astoria Konzerns aus. Zudem hatten Amin nicht vor die Soldaten die ihren Dienst auf den Schiffen der Union taten hilflos ihrem Schicksal zu überlassen. Augenblicklich schwenkte das Feuer der Acharranischen Flotte um. Wodurch sie nun die Flotte des Astoria Konzerns inmitten des Tödlichen Feuerregens wieder fand welcher von den Kriegsschiffen entfesselt wurde. Zu Amins grenzenloser Befriedigung verfiel die Formation der Konzernsicherheitskräfte daraufhin umgehend in ein ebenso großes Chaos wie jene der Unionsflotte. Jeder Kapitän schien lediglich darauf bedacht das eigene Schiff aus der Gefahrenzone zu bringen und vergaß darüber die restlichen Schiffe in der Formation. „Sie waren noch nie mehr als billige Söldner in Teuren Uniformen…“ dachte sich Amin dann, er hatte die Konzernsicherheitsflotte des Astoria Konzerns schon seit seinem ersten Zusammenstoß mit Einheiten jener Flotte verachtet. Sie war kein Vergleich zu den zwar viel zu klein Dimensionierten aber dennoch Professionell operierenden Streitkräften der Solari Föderation oder der Republik Centauri. Das Plötzliche Chaos in der Flotte des Astoria Konzerns gab den Einheiten der Union unter Admiral Mihajlovic daraufhin die Zeit die sie brauchten um wieder zur Besinnung zu kommen. „Also haben sie doch noch ein wenig Kampfgeist in sich. Gut.“ Dachte sich Amin dann, zwar bezweifelte er das er auf die Unterstützung von Admiral Mihajlovic‘s Kräften angewiesen war um die Schlacht zu gewinnen, aber es konnte nie Schaden zusätzliche Feuerkraft zur Verfügung zu haben. Im nächsten Moment schoss dann eine Explosion aus dem Rumpf des Flaggschiffes der Konzernsicherheitsruppen. „Kritischer Treffer auf Feindlichem Führungsschiff, Defensive Felder brechen zusammen. Vermutlich haben wir ihr Hauptenergiegitter Kompromittiert.“ Stellte Kapitän Costa umgehend fest. Offensichtlich hatte eine der Granaten aus der Hauptbatterie der Stolz von Acharrus ihr Ziel gefunden du kurzen Prozess mit dem Schlachtkreuzer gemacht. „Sehr gut. Feuer aufrecht erhalten.“ Antwortete Amin kühl. So viel Nachsicht er mit den Soldaten der Union walten lies, so wenig Gnade gewährte er den Truppen des Astoria Konzerns, sie hatten ihre Existenz recht längst verwirkt.

Während das Feindliche Flaggschiff daraufhin von weiteren Explosionen durchgeschüttelt wurde und unkontrolliert aus der Kampfzone driftete, brach auch der letzte Rest an Organisation und Zusammenhalt in der Astoria Flotte in sich zusammen. „Distanz verkürzen, wir geben ihnen im Nahkampf den Rest.“ Befahl Amin dann. Immerhin würde die Primär Ballistische Bewaffnung seiner Schiffe auf eine kürzere Gefechtsdistanz deutlich effektiver sein. Um das ebenfalls Gefährlichere Abwehrfeuer der Astoria Flotte machte er sich indes keine Sorgen, die Feindliche Flotte machte nicht den Eindruck noch irgendetwas anderes außer einer panischen Flucht auf die Reihe zu bekommen. „Verkürzen Gefechtsdistanz.“ Bestätigte Kapitän Costa umgehend ehe die Flotte sich dem Feind unablässig Feuernd annäherte. „Raumverzerrungen geortet!“ hallte dann ein Warnruf durch die Brücke. „Sie werden doch nicht….“ Dachte sich Amin dann. Allerdings wurde seine Befürchtung im nächsten Moment bestätigt als mehrere Schiffe des Astoria Konzerns ihre ÜLG Antriebe zündeten und einen Sprung auf ÜLG versuchten. Ein Unterfangen das aufgrund der viel zu geringen Abstände der Schiffe zu einander von vorneherein zum Scheitern verurteilt war. Die Raumverzerrungen die mit der Aktivierung eines ÜLG Antriebs einhergingen störten einander gegenseitig, ebenso wie die Schwerkraft Justias und sorgten damit in Kombination zu einem spektakulären Zusammenbruch der Sprungereignisse. Die gesamte Energie welche die ÜLG Antriebe bis dahin gespeichert hatte entlud sich daraufhin in einem grellen Lichtblitz der kurzweilig heller strahlte als der Stern des Systems. „Massive EM Entladung geortet, bereithalten fü…“ setzte Kapitän Costa an ehe die Beleuchtung sowie die Hologramme flackerten und die Künstliche Schwerkraft versagte.

„Sekundärsysteme haben übernommen, Primärsysteme ausgefallen!“ meldet Kapitän Costa dann während Amin spürte wie die sein Körper wieder in seinen Stuhl gedrückt wurde. „Idioten…“ dachte er sich dann. Es gehörte zum Grundwissen das man einen ÜLG Antrieb nicht in einer derartigen Situation zündete. „Status der Feindflotte?“ erkundigte er sich dann. Immerhin war sein Lagehologramm ausgefallen. „Nicht mehr Operationsfähig, wir orten mehrere Schiffe die sich auf Kollisionskurs mit Justia befinden. Vermutlich wurden ihre System komplett gegrillt.“ „Schießt Sie ab.“ Befahl er dann. „Sir, die Feindeinheiten stellen keine Bedrohung mehr dar.“ Meinte Kapitän Costa dann. „Für uns nicht Kapitän. Aber wenn diese Trümmer die Oberfläche treffen wird das vermutlich eine Eiszeit auslösen.“ Antwortete Amin. „Sir?“ fragte Kapitän Costa daraufhin verwirrt. „Ich habe Admiral Mihajlovic versprochen die Zivilbevölkerung zu schonen Kapitän und ich halte mein Wort.“ Antwortete Amin umgehend. „Verstanden Sir. Alle Einheiten: Feuer auf abstürzende Astoria Schiffe fokussieren. Pulverisiert sie.“ Meinte Kapitän Costa umgehend. „Eingehender Ruf von dem Flaggschiff der Union Sir.“ Meldete dann einer der Kommunikationsoffiziere, Acharranische Kriegsschiffe verfügten über mehrfach redundante System es war nahezu unmöglich sie alle mit einer Elektromagnetischen Entladung gleichzeitig außer Funktion zu setzen, egal wie stark diese war. „Stellt Sie durch.“ Erwiderte Amin umgehend. „Großadmiral, unsere Primärsystem sind allesamt ausgefallen, aber wir Orten dennoch mehrere Trümmer die Gefahr laufen auf die Oberfläche Justias abzustürzen, wir müssen etwas dagegen unternehmen oder es werden Hundertausende Unschuldige sterben.“ Stellte Admiral Mihajlovic umgehend fest. „Dieser Umstand ist mir bekannt, seid versichert dass bereits Maßnahmen gemäß unserer Übereinkunft ergriffen worden sind. Und nun ist es denke ich an der Zeit Euch zu Ergeben, oder wollt ihre Eure Entscheidung revidieren?“ fragte Amin dann betont gelassen während sich ein Teil seiner flotte schon in Angriffsposition brachte. Amin war schließlich kein Anfänger mehr und hatte die Möglichkeit dass Admiral Mihajlovic sich dazu entschließen könnte ihn zu hintergehen von Anfang an einkalkuliert.

„Nein Großadmiral. Solange Sie ihren Teil der Übereinkunft einhalten, werde ich den meinen Einhalten. Wir werden sämtliche Waffen und Antriebssystem herunterfahren sobald die Zivilbevölkerung Justias gesichert ist.“ Antwortete Admiral Mihajlovic trotzig, offenbar war noch nicht aller Kampfgeist aus ihm gewichen. Amin erwog daraufhin kurz das Gespräch zu beenden und die Unionsflotte mit Gewalt zur Aufgabe zu bewegen, entschloss ich jedoch dagegen. „Ich befürchte Admiral, Ihr befindet euch nicht einer Position um Forderungen zu stellen und meine Geduld nähert sich ihrem Ende. Ich gebe Euch mein Wort das ich Justia nicht Bombardieren werde, auch wenn es mehr als Gerechtfertigt wäre. Sollte Euch mein Wort nicht genügen, werden wir um einen Kampf nicht um herkommen.“ Stellte Amin dann fest, er war noch nie besonders Versiert in der Kunst der Verhandlung gewesen. „Ich verstehe Großadmiral, wir ergeben uns und erwarten Ihre Entertruppen.“ Stellte Admiral Mihajlovic dann fest und knickte damit final ein. „Eine weiße Entscheidung Admiral mit der Ihr die meisten Eurer Untergeben gerettet habt. Ich bin sicher sie werden es Euch entsprechend danken.“ Meinte Amin dann. „Wir werden sehen Großadmiral. Admiral Mihajlovic Ende.“ Erwiderte der Admiral mit einem knappen Nicken ehe er die Verbindung beendete. „Vielleicht ist die Kunst der Verhandlung doch mächtiger als ich bislang dachte….“ Überlegte Amin dann ehe er Befahl: „Kommunikation: Informiert unsere Alliierten über die Übernommene Flotte. Marineinfanterie: Unionsschiffe sichern, die Besatzung ist anständig zu behandeln!“, „Enterfähren Sind Unterwegs Sir.“ Quittierte Kapitän Costa umgehend darauf. Amin lehnte sich daraufhin in seinem Kommandothron zurück, dies war ein großer Sieg. Auch ohne eine Orbitalbombardierung Justias würde der Heutige Tag eine gewaltige Signalwirkung haben. Es musste ab jetzt jedem klar sein das sie nicht entkommen konnten und ihre Schonfrist abgelaufen war. „Sir, sollen wir due Bodentruppen bereit machen?“ fragte Kapitän Costa dann. Immerhin hatten sie bislang lediglich den Orbit des Planeten gesichert, die Oberfläche war aller Wahrscheinlichkeit nach noch fest in der Hand des Astoria Konzerns. „Nein, das überlassen wir unseren Verbündeten. Kein Acharranischer Soldat wird einen Fuß auf diese Welt setzen. Richtet aber eine Orbitalblockade ein. Dann werden wir sehen wie lange sie bereit sind Widerstand zu leisten wenn wir von jedweder Versorgung abschneiden.“ Antwortete Amin, er nahm sein Versprechen gegenüber Admiral Mihajlovic ausgesprochen ernst. „Verstanden Sir, richten Orbitalblockade ein.“ Bestätigte Kapitän Costa umgehend ehe eine weitere Welle von Boden zu Weltraummarschflugkörpern die Atmosphäre Justias Verliesen, ganz offenbar sah die Lokale Garnison noch eine Chance auf einen Militärischen Sieg. Amin schenkte den Waffen daraufhin keine Beachtung, die vereinzelten Marschflugkörper stellten keine Bedrohung für seine Einheiten dar. „Kapitän Ihr habt das Kommando und die Erlaubnis selbstständig zu agieren. Ich ziehe mich zurück.“ Verkündete er dann und erhob sich aus seinem Kommandothron. „Bestätigt Sir. Übernehme Kommando.“ Bestätigte Kapitän Costa umgehend.

Amin verliest die Brücke daraufhin sicheren Schrittes, er musste sein weiteres Vorgehen planen. Noch gab es immerhin einige Planeten die der Herrschaft der Kommission unterstanden. Die Heutige Schlacht hatte Amin dabei allerdings in seiner Annahme bestätigt das eine Niederlage so gut wie ausgeschlossen war. Immerhin ließ der Zustand der Verteidigungsflotte um Justia den Schluss zu dass das Regime der Kommission aus dem letzten Loch pfiff und so oder so vor dem Zusammenbruch stand. „Offenbar leiten unsere Alliierten bessere Arbeit bei der Bindung und Zermürbung der Feindlichen Ressourcen als bislang angenommen…“ dachte sich Amin dann, immerhin war dies die erste großangelegte Konfrontation der Kaiserlichen Sternenflotte mit den Streitkräften der Union seit Ausbruch des Krieges gewesen. Der extrem schlechte Zustand der Feindlichen Streitkräfte musste daher auf das Wirken der Föderalen und Republikanischen Truppen zurück geführt werden. „Wir werden sie methodisch zerlegen, wie ein Jäger der seine Beute ausnimmt.“ Dachte sich Amin dann zufrieden.
~~~Ende Kapitel 65~~~

mfg.: Tg

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10 Jul 2021 15:26 #90150 von Todesgleiter
Kapitel 66: Angebot

„Jetzt machen Sie ernst…“ dachte sich Sabine während sie spürte wie ihr ein kalter Schauer den Rücken herunter lief. Die Neuigkeit dass die Kaiserliche Sternenflotte den Orbit Justias gesichert und dabei eine komplette Unionsflotte gekapert hatte, hatte sich wie ein Lauffeuer durch den bekannten Raum verbreitet. Ein weiteres mal hatten die Acharranen damit unter Beweis gestellt das es unklug war sich mit ihnen anzulegen. „Sie währen ein ausgesprochen wertvolles Mitglied in einer neuen Union. Mit dem Kaiser in der Kommission hätte es dieses ganze Schlamassel nie gegeben.“ Dachte sie sich dann seufzend. Immerhin war sich Sabine sicher dass Kaiser Achar niemals zugelassen hätte dass der Astoria Konzern selbständig wird. Ebenso war nicht von der Hand zu weisen das die Kaiserliche Familie gut darin war ihre Volk zusammen zu schweißen. Der Acharrus Staat war nur deshalb so erbarmungslos effektiv weil seine gesamte Bevölkerung auf ein Gemeinsames Ziel hinarbeitete und das aus freien Stücken. Alles Qualitäten welche sie Persönlich nicht bei einem Autokratischen Herrscher vermutet hätte. Doch Kaiser Achar III. und auch seine Tochter und Thronerbin Kronprinzessin Ahrissa I. waren in ihren Denkweisen deutlich liberaler als es sich Sabine jemals hätte Träumen lassen. Sie war daher davon überzeugt dass es möglich war die Wertevorstellungen der Kernwelten mit denen der Acharranen in Einklang zu bringen. Den wenn die nähere Vergangenheit eines gezeigt hatte dann das es nicht Wirtschaftlicher Wohlstand oder Militärische Macht war die eine Gesellschaft zusammenhielt. Beides hatte in der Union zu Hauf gegeben und dennoch war dieses große Bündnis an seiner ersten wirklich großen Prüfung in die Brüche gegangen. Wohingegen die zunächst als äußerst wackelig bezeichnete Allianz zwischen den Gründerstaaten und dem Acharrus Staat noch immer bestand hatte und das trotz einiger Meinungsverschiedenheiten. „Wir sind einander ähnlicher als wir zu glauben wagen. Das kann ich nutzen.“ Dachte sie sich dann. Mittlerweile war Sabine nämlich davon überzeugt dass eine Neuauflage der Galaktischen Union nur dann erfolgreich sein konnte wenn man die Belange der Randwelten mit einbezog, es war ein Fehler gewesen nur die Wohlhabenden Kernwelten in der ersten Iteration mit einzubeziehen aus Furcht den eigenen Wohlstand zu gefährden.

„Wenn die Zeit reif ist, werde ich Bereit sein.“ Dachte sich Sabine dann. Sie wusste dass es vorläufig erst einmal galt den Krieg zu Beenden und allen Parteien die Zeit zu geben wieder zur Ruhe zu kommen bevor sie damit beginnen Konnte ihre Lobby Arbeit für die Gründung einer neuen Union zu Beginnen. Das bedeutete allerdings nicht dass Sabine die Vorbereitungen schleifen ließ. Eher im Gegenteil. Sie hatte ihre bekannten Verbindungen zur Kaiserlichen Familie ausgenutzt um mit anderen Acharranischen Würdenträgern in Kontakt zu kommen und sie dazu bewegt Kooperations- und Handelsverträge mit den großen Konzernen im Föderalen und Republikanischem Raum ab zu schließen. Dank den Verträgen zwischen der Föderation, Republik und dem Acharrus Staat welche die Grundlage des momentanen Bündnisses bildeten waren derartige Wirtschaftliche Übereinkommen Privater Unternehmen problemlos möglich und genossen das Wohlwollen aller Regierungen, was sich insbesondere in dem Militärischen Schutz der Handelsrouten widerspiegle. Seit der Unterzeichnung der Verträge waren die Überfälle von Piraten oder Söldnerbanden, die im Auftrag der Kriegsfürsten der Grenzwelten agierten, auf Handelsschiffe welche zwischen den Kernwelten und dem Acharranischen Territorium verkehrten drastisch zurück gegangen nachdem sich herumgesprochen hatte wie einige unglückliche Möchtegern Piraten durch entschlossene Militärische Interventionen mehr als nur ihre Beute verloren hatten. Dies alleine stellte dabei einen gewaltigen Fortschritt dar, da es dafür sorgte das nicht nur die Hartgesottenen und mit allen Wassern gewaschenen freien Acharranischen Handelskapitäne wie Kapitän Galiew, welcher selbst vor einer ausgewachsenen Konfrontation mit Militäreinheiten der Vereinten Völker Republik nicht zurückgeschreckt war, Grenzübergreifende Handelsoptionen wahrnehmen konnten. Alles was Sabine daher getan hatte war diesen Umstand auch den Verantwortlichen klar zu machen, den Rest hatte dann in aller Regel der Geschäftssinn des betreffenden geregelt.

Im nächsten Moment stürmte Roseanna dann in Sabines Arbeitszimmer, die junge Frau war ihr bislang treu geblieben und verdingte sich noch immer als Sabines Assistentin obwohl sie in der Zwischenzeit lukrative Konkurrenzangebote erhalten hatte. „Was ist denn los Frau Rizzo?“ fragte Sabine daher, für gewöhnlich war Roseanne deutlich mehr auf ihr Auftreten bedacht und lies sich nicht nehmen sich jeden Tag ordentlich in Schale zu werfen, obwohl sie nur hinter ihrem Schreibtisch saß und außer Sabine in aller Regel kaum jemanden zu Gesicht bekam. „Botschafter Willis will Sie sprechen, er sagte es sie Wichtig und eilig.“ Antwortete Roseanna. Sabine sprang umgehend regelrecht auf, Willis neigte für gewöhnlich nicht zu Scherzen oder Übertreibungen wenn er daher sagte es etwas Wichtig war, dann war es das auch. „Dann sollten wir uns besser umgehend auf den Weg machen. Wissen Sie worum es geht?“ Meinte Sabine dann und trat eilig hinter ihrem Schreibtisch hervor. „Nein, aber der Botschafter erwähnte das etwas geschehen ist das von immenser Bedeutung für die Zukunft ist.“ Antwortete Roseanna während sie sich hinter Sabine einordnete während die beiden Frauen das Vorzimmer zu Sabines Büro mit hastigen Schritten durchquerten. „Vielleicht hat der Kaiser uns ja wieder den Krieg erklärt.“ Scherzte Roseanna dann. „Das ist nicht komisch Frau Rizzo.“ Rügte Sabine umgehend kurz angebunden, auch weil sie im Moment ihre Luft für andere Dinge als das Sprechen benötigte. „Seien Sie doch nicht immer so ernst Frau Schmidt. Etwas Humor kann ihnen nur gut tun.“ Stellte Roseanna dann mit „Haben Sie etwa mit Herrn Lambert gesprochen?“ fragte Sabine dann worauf Roseanna verstummte. Sabine grinste daraufhin in sich hinein, ersparte sich jedoch ein Kommentar. Für sie war es schon seit langem offensichtlich das sich zwischen ihrer Assistentin und ihrem früheren Kollegen mehr anbahnte als eine simple Freundschaft, egal wie sehr beide das auch gerne Dementierten.

Wenig später erreichten die beiden Frauen dann einen der weitläufigen Besprechungsräume in welchem bereits Botschafter Willis und Präsident Basuto warteten. Ebenso erkannte Sabine umgehend Verteidigungsminister Schneider der wie üblich schlecht gelaunt wirkte und etwas abseits saß. „Ah Frau Schmidt, gut das Sie so schnell gekommen sind. Hier hat sich etwas ausgesprochen interessantes ergeben.“ Meinte Botschafter Willis dann. „Frau Rizzo erwähnte dass ihre Nachricht eine Gewisse Dringlichkeit impliziert hat Herr Botschafter.“ Stellte Sabine dann fest während sie Präsident Basuto und Verteidigungsminister Schneider zunickte. „Nun das hat seinen Grund. Wir haben so eben eine Nachricht von Kommissionspräsident Adesina erhalten.“ Meinte Präsident Basuto dann und hörte sich dabei ausgesprochen zufrieden an. Bei der Erwähnung des Namens ihres frühen Arbeitgebers und auch vertrauten zuckte Sabine kurz zusammen, den Verrat des Kommissionspräsidenten an ihr und allen Werten für die er eigentlich hätte stehen sollen hatte Sabine noch immer nicht ganz verkraftet. Insbesondere da sie lange Zeit davon ausgegangen war das sie den Kommissionspräsidenten kannte und ihn als Freund betrachtet hatte. „Und was hatte er zu sagen Herr Präsident?“ fragte Sabine dann und schaffte es dabei tatsächlich eine ruhige Tonlage zu halten. „Überhaupt nichts. Es ist eine Textnachricht, allerdings eine ausgesprochen aufschlussreiche.“ Antwortete Willis und deutete auf ein soeben erschienenes Hologramm über dem Besprechungstisch, welches die Nachricht mittels frei in der Luft schwebender Buchstaben wiedergab.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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10 Jul 2021 15:28 #90151 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Sabine konnte daraufhin kaum fassen was sie las. „Sie sind zu einem Waffenstillstand bereit?“ fragte sie daher irritiert. „Unter der Bedingung das wir unsere Zusammenarbeit mit Acharrus beenden und sämtliche Acharranischen Einheiten des Kernraumes Verweisen, ja.“ Bestätigte Botschafter Willis. „Das ist eindeutig die Handschrift des Astoria Konzernes oder die von ihrem Sympathisanten Allan.“ Stellte Sabine dann fest. „Das ist zwar richtig. Aber dennoch sollten wir dieses Angebot nicht einfach so verwerfen. Wir haben eine Chance auf Frieden und darauf diesen leidigen Konflikt Diplomatisch beizulegen.“ Meinte Präsident Basuto dann. „Ich sage, wir nehmen das Angebot an. Unsere oberste Priorität sollte das Wohlergehen der Bevölkerung sein und die leidet unter dem Krieg.“ Meinte Verteidigungsminister Schneider dann fest. „Nicht so schnell Herr Schneider. Der Acharrus Staat war uns ein Loyaler Verbündeter, trotz unserer vergangen Differenzen und ich möchte einen erneuten kalten Krieg gerne vermeiden.“ Meinte Präsident Basuto dann. „Ein kalter Krieg ist immer noch besser als ein Heiser der uns in das dunkle Zeitalter zurückzuwerfen droht. Durch den Zusammenbruch der Galaktischen Union hat die Solari Föderation viel verloren.“ Gab Verteidigungsminister Schneider zu bedenken. „Das kommt auf ihre Betrachtungsweise an Herr Schneider.“ Stellte Willis umgehend fest. „Wie meinen Sie das?“ fragte Präsident Basuto umgehend. „Es ist wahr dass die Solari Föderation durch den Zusammenbruch der Union und dem darauf ausbrechenden Krieg in Wirtschaftlicher und Militärischer Hinsicht viele ihrer Kapazitäten eingebüßt hat. Immerhin waren wir es die das meiste in die Union investiert hatten um die Vision einer Vereinten Menschheit wahr werden zu lassen. Allerdings haben wir auch etwas dazugewonnen: Wir haben das wahre Gesicht unsrer vermeintlichen Freunde gesehen die sich ohne zu zögern gegen uns gestellt haben sobald es für sie von Vorteil war. Ich bin der Meinung das es ein Fehler war das sich die Solari Föderation der Union so bedingungslos verschrieben und für deren Erhalt Dinge wie die Unabhängigkeit des Astoria Konzerns in Kauf genommen hat.“, „Sie haben Vergessen die Sicherheit zu erwähnen Herr Willis. Zu Zeiten der Union war der Raum um die Kernwelten sicher, Handel und Migration konnten Gefahrenlos vonstattengehen. Jetzt sieht das anders aus. Selbst hier auf der Erde ist man nichtmehr wirklich sicher. Die einzig objektive Lösung ist daher das Angebot anzunehmen und den Frieden wiederherzustellen. Wenn wir uns dafür den Unmut einiger Grenzweltler einhandeln, von mir aus.“ Meinte Verteidigungsminister Schneider dann.

„Es ist genau diese verklärte Ansicht von Elitismus die dieses ganze Problem verursacht hat Herr Schneider. Egal wie sehr wir es uns auch vormachen: Wir sind nicht besser als die Menschen aus den Grenzwelten. Eher im Gegenteil. Die Menschen dort mögen ihre Kanten haben, aber sind aufrichtig und Loyal.“ Stellte Willis umgehend fest. „Nun ja, wenn man den Mord an tausenden von Zivilisten als Kanten bezeichnen kann haben Sie recht.“ Meinte Verteidigungsminister Schneider dann. „Dieser Mord war keineswegs unprovoziert Herr Schneider. Und glauben Sie mir: Für die Verhältnisse der Grenzwelten war das noch eine relativ sachte Herangehensweise. Könnte mir aber nun jemand erklären wozu ich hier bin?“ fragte Sabine dann, sie hatte genug davon den Männern beim Streiten zuzuhören, vor allem weil sie wusste das dieser Streit zu nichts führen würde. Weder würde Botschafter Willis seine Meinung ändern, noch Verteidigungsminister Schneider. „Sie sind als Unterstützung für Herrn Willis hier. Ich denke wir sollten zumindest in Kontakt mit der Kommission treten, eventuell können wir die Bedingungen ja noch etwas entschärfen.“ Meinte Präsident Basuto dann. „Und was wenn uns das nicht Gelingt?“ fragte Sabine weiter. „Dann werden wir unsere Optionen neu bewerten müssen Frau Schmidt. Ich möchte mich im Moment noch nicht auf eine Vorgehensweise festlegen.“ Stellte Präsident Basuto fest. „Bei allem nötigen Respekt Herr Präsident, aber ich bezweifle dass das in Ihrem Ermessungsvermögen liegt. Wir müssen den Föderalen Rat darüber entscheiden lassen. Immerhin geht es hier um das Schicksal unseres ganzen Staates.“ Meinte Verteidigungsminister Schneider dann. „Damit haben Sie selbstverständlich Recht Herr Schneider. Ich habe bereits eine Sondersitzung einberufen, sie ist für Morgen um zehn Uhr morgens angesetzt. Allerdings können wir es uns im Moment nicht leisten zu zögerlich zu sein. Zeit ist entscheidend wenn wir die Phase des Leidens für alle Beteiligten so kurz wie möglich halten wollen. Ich halte es daher für Angebracht den Botschafter schon im Vorfeld zu beauftragen um ihm und seiner neuen Kollegin etwas Vorlauf und die Gelegenheit Kontakt herzustellen zu geben.“ Erwiderte Präsident Basuto gelassen.

„Da muss ich Schneider schon etwas mehr anstrengen.“ Dachte sich Sabine daher amüsiert. Es war ein offenes Geheimnis das der Verteidigungsminister der Solari Föderation es auf das Amt des Präsidenten abgesehen hatte und daher kaum eine Gelegenheit ausließ um dem Momentanen Inhaber ein Bein zu stellen. Bislang hatte Basuto jeglichen Versuch jedoch spielend pariert und schien sich einen Spaß daraus zu machen seinen Verteidigungsminister mit Entscheidungen auf zu ziehen die ihm missfielen, wie zum Beispiel die Militärallianz mit dem Acharrus Staat. Zwar war Verteidigungsminister Schneider nach Sabines Wissensstand kein Sympathisant der Absolut Kernwelten zentrierten Politik des Vizepräsidenten der Kommission Allan, in welcher die Grenzzonen regelrecht als ein Gebiet zur Ausbeutung betrachtet wurden, aber dennoch hielt er nicht sonderlich viel von Menschen die von Außerhalb der Wohlhabenden Kernwelten Stammten. Was ihn insbesondere bei den Erzkonservativen Wahlkreisen beliebt machte, welche es nicht einsehen wollten dass sie ihre Ressourcen mit anderen, weniger Privilegierten, Menschen Teilen sollten. „Ich werde sehen was sich tun lässt Herr Präsident. Aber ich bezweifle das es Frau Schmidt und mir gelingen wird innerhalb nur eines Tages irgendeine signifikante Veränderung der Situation herbei zu führen.“ Meinte Willis dann. „Das habe ich auch nicht Erwartet. Ich erwarte lediglich von Ihnen beiden das sie tun was in Ihrer Macht steht um diesen Konflikt auf Diplomatische Weise beizulegen ohne den Kaiser zu verprellen, dafür ist er ein zu wertvoller und mächtiger Verbündeter. Aufgrund Ihrer beider Hintergrundgeschichten bin ich davon überzeugt das Sie dieser Erwartung gerecht werden können und sie mit aller Wahrscheinlichkeit sogar übertreffen werden.“ Meinte Präsident Basuto dann. „Ich kann Ihnen versichern dass wir unsere möglichstes tun werden Herr Präsident.“ Stellte Botschafter Willis dann mit einer angedeuteten Verneigung fest.“ Sabine untermauerte diese Aussage mit einem entschlossenen Nicken, es wurde auch langsam Zeit das sie und die anderen Diplomaten wieder tun konnten wofür sie Ausgebildet worden waren: Dass Sinnlose Blutvergießen dass die Machtgierigen Politiker angerichtet hatten zu beenden bevor der Schaden für alle Beteiligen zu groß wurde. „Mehr kann und werde ich nicht erwarten. Ichs schlage vor das Sie keine weitere Zeit vergeuden und umgehend Beginnen.“ Meinte Präsident Basuto dann. „Das ist wohl Angebracht. Frau Schmidt, nach Ihnen.“ Stellte Botschafter Willis dann fest und deutete mit seiner Hand auf den Ausgang. „Selbstverständlich.“ Stimmte Sabine zu ehe sie der Aufforderung nach kam und das Besprechungszimmer verlies. Beim hinaus gehen sah Sie dann noch wie sich Präsident Basuto zu Verteidigungsminister Schneider herumdrehte, offensichtlich hatte er noch etwas mit seinem Verteidigungsminister zu Besprechen das weder sie noch Botschafter Willis hören sollten. „Ich glaube jetzt bekommt jemand die Leviten gelesen…“ dachte sich Sabine dann zufrieden, Präsident Basuto war mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht entgangen das der Verteidigungsminister Versuchte ihn aus zu Booten.

Gleich außerhalb des Besprechungszimmers trafen Sabine und Botschafter Willis dann auf die wartende Roseanna welche sich betont lässig an die Wand gelehnt hatte, da es keine Sitzgelegenheit in Reichweite gab auf welcher sie sich hätte in gebührender Würde niederlassen hätte können. „Wie ich sehe sind Sie und Frau Rizzo noch immer ein Team Frau Schmidt?“ stellte Botschafter Willis daher fest. „Es ist nicht einfach eine kompetente Assistenz zu finden von deren Loyalität man überzeugt ist Herr Willis. Solange Frau Rizzo daher mit mir zusammenarbeiten möchte, ist es mir eine Freude unsere Beziehung aufrecht zu erhalten.“ Antwortete Sabine während Roseanna sich von der Wand abstieß und respektvoll Grüßte: „Herr Botschafter, eine Freude Sie zu sehen.“, „Das beruht auf Gegenseitigkeit Frau Rizzo.“ Erwiderte Botschafter Willis umgehend. Roseanna wandte sich daraufhin zu Sabine um und fragte: „Und?“, „Ich wurde damit betraut Botschafter Willis dabei zu helfen tragbare Konditionen für einen Waffenstillstand mit der Kommission auszuhandeln.“ Antwortete Sabine und konnte dabei nicht Verhindern das sich ihre Miene dabei aufhellte. „Das sind ja wunderbare Neuigkeiten! Haben die Soldaten etwa endlich genug davon sich Gegenseitig die Köpfe für nichts und wieder nichts einzuschlagen?“ erwiderte Roseanna begeistert. „Ich denke eher das es etwa mit den jüngsten Militärischen Erfolgen unsererseits zu tun hat Frau Rizzo. Die Kommission fürchtet Ihre Niederlage und sucht daher nach alternativen.“ Antwortete Botschafter Willis. „Umso besser. Dann sind sie verzweifelt, das dürfte sie empfänglicher für Verhandlungen machen.“ Stellte Roseanna fest. „Vollkommen Richtig.“ Stellte Botschafter Willis fest ehe er sich an Sabine wandte und meinte: „Ich kann Sie verstehen, ich an Ihrer stelle würde Frau Rizzo auch nicht so ohne weiteres gehen lassen.“ Roseanna grinste daraufhin breit und selbstzufrieden, sparte sich jedoch einen Kommentar. Auch Sabine huschte daraufhin ein kurzes Grinsen übers Gesicht ehe sie meinte: „Davon bin ich überzeugt Herr Willis.“, „Nun gut, dann sollten wir besser Anfangen. Nach Ihnen meine Damen.“ Meinte Willis dann gut gelaunt, vermutlich war er im Moment ähnlich zufrieden mit den Entwicklungen wie Sabine selbst.
~~~Ende Kapitel 66~~~

mfg.: Tg

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17 Jul 2021 16:33 #90153 von Todesgleiter
Kapitel 67: Letzter Ruhe Ort der Finsternis

Kapitän Aris Michaelis lies den Blick beinahe gelangweilt über die Sensordaten schweifen, er erwartete nicht das sie irgendetwas interessantes finden würde, nicht hier am Sprichwörtlichen Hinterteil des Universums. Dennoch zwang er sich dazu seine Aufgabe ernst zu nehmen, immerhin hatte er den Befehl bekommen zusammen mit seinem kleinen Geschwader diesen Sektor genauestens zu überprüfen und jeglichen Hinweisen auf Multarnaktivität umgehend nachzugehen und wie jeder Acharranische Offizier nahm er seine Anweisungen ausgesprochen ernst. Immerhin hätten seine Vorgesetzten ihn nicht mit dieser Aufgabe betraut wenn sie der Ansicht währen das es Sinnlos war. „Langstreckenabtastung abgeschlossen, keine Hinweise auf Aktivität entdeckt.“ Meldete dann einer der Offiziere aus dem Besatzungsdeck. „Spürsonden abwerfen und Stellare Körper abtasten.“ Befahl Kapitän Michaelis dann, immerhin hatten die Multarn schon in der Vergangenheit effektiv Stellare Körper verwendet um sich einer Entdeckung zu entziehen und er wollte nicht als der Kapitän in die Geschichte eingehen der auf diesen Trick hereingefallen und damit eine Bedrohung für die gesamte Menschheit hatte erwachsen lassen. „Spürsonden gestartet, Kartographierung eingeleitet.“ Bestätigte der Offizier umgehend. Aris lehnte sich daraufhin in seinem Stuhl zurück, ab jetzt hieß es wieder einmal warten bis die Ergebnisse der Abtastungen vorlagen. Aus diesem Grund hatte er auch den Großteil der Besatzung von ihren Stationen entbunden auf das sie sich erholen konnten. Es gab im Moment keinen Grund sämtliche Stationen voll zu besetzen und in letzter Zeit hatte seine Besatzung aufgrund des Feldzuges gegen die Multarn nur sehr wenige Gelegenheiten gehabt sich zu erholen. Natürlich beschwerte sich niemand offen über diesen Umstand, sie waren Soldaten und alle Stolz darauf ihre Pflicht zu tun, aber das bedeutete nicht dass er es seinen Untergeben nicht ansah dass sie eine Pause vertragen konnten. Ein ausgeruhter Soldat kämpfte schließlich besser als ein gestresster und müder.

Während er dann darauf wartete dass die Sonden mit ihrer Suche fertig waren drifteten Aris Gedanken ab und er dachte über all das nach was in der näheren Vergangenheit geschehen war. Das leben in den Grenzzonen war nie langweilig, aber in letzter Zeit hatten sich die Ereignisse selbst für deren Verhältnisse regelrecht überschlagen. So hätte er nie erwartete einmal Seite an Seite mit der Solari Föderation in einem Krieg gegen einen gemeinsamen Feind zu ziehen, immerhin hatte er sämtliche Mitgliedsstaaten der Galaktischen Union bislang als ignorante Idioten betrachtet die langsam von ihrer eigenen Dekadenz zerfressen wurden. Diese Sichtweise hatte er in der Zwischenzeit ordentlich revidieren müssen nachdem er mit Föderalisten zusammengearbeitet hatte und er war sich sicher dass dies auf Gegenseitigkeit beruhte. „Wir hätten schon viel früher den Kontakt suchen sollen anstelle und abzuschotten, dann hätte man viel vermeiden können.“ Dachte er sich daher obwohl er natürlich wusste das es im Nachhinein einfach war das Geschehene zu Kritisieren. Plötzlich riss ein ruf ihn dann aus seinen Gedanken: „Kontakt! Multarnsignatur geortet!“ Umgehend war Aris hellwach und fragte: „Identifikation?“, „Es ist das Archenschiff Sir, es ist auf einem der Planeten gelandet. Keine Orbitalen Verteidigungen erkennbar.“, „Umgehende Meldung an das Oberkommando, alle Einheiten in Gefechtsformation, Stationen besetzen, Kurs auf Geostationären Orbit über das Zielobjekt setzen!“ befahl Aris dann und verfiel umgehend in eine gespannte Erwartungshaltung. Er würde nicht zulassen dass das Archenschiff ein weiteres mal entkommen konnte. Augenblicklich heulte dann auch eine Alarmsirene auf die alle Besatzungsmitglieder alarmierte auf das sie ihre Stationen umgehend besetzten.

Nur wenige Minuten später war das komplette Geschwader dann in volle Gefechtsbereitschaft versetzt und näherte sich ihrem Ziel langsam und vorsichtig, wie eine Raubkatze die sich an ihre nichtsahnende Beute heranpirschte. Jeden Moment rechnete Aris damit dass eine ganze Flotte aus Multarnschiffen wie aus dem nichts auftauchte und sich umgehend auf sie stürzte, bislang jedoch lag das System friedlich da. Selbst das Archenschiff schien keinen Fluchtversuch zu unternehmen und das obwohl das Acharranische Geschwader mittlerweile entdeckt worden sein musste. Immerhin hielten sie sich schon seit Stunden im System auf und hatten sich nicht wirklich angestrengt um unentdeckt zu bleiben. Ungeduldig trommelte Aris daher mit seinen Fingern auf der Armlehne seines Stuhles während er wartete. Trotz seiner Ungeduld wagte er es allerdings nicht sich auf einem direkten Weg in den Orbit des Zielplaneten zu begeben. Draufgänger überlebten für Gewöhnlich in den Grenzzonen nicht sonderlich lange, Geduld zahlte sich in aller Regel aus. Vor allem vor dem Hintergrund dass das Oberkommando eine komplette Flotte in das System entsandt hatte die als Verstärkung fungierte. Es war daher durchaus eine praktikable Taktik auf langsam zu machen bis die angekündigte Verstärkung eingetroffen war. „Wo steckt ihr… Ihr werdet dieses Ding doch nicht alleine zurückgelassen haben?“ Fragte sich Aris dann selbst, schließlich hatten die Multarn in der Schlacht um Charybdis alles daran gesetzt das Archenschiff zu schützen, es wäre daher vor diesem Hintergrund mehr als Merkwürdig wenn sie es jetzt unverteidigt zurück Liesen. Vorausgesetzt natürlich das sie noch über einsatzfähige Schiffe verfügten natürlich, es war schließlich auch möglich das sämtliche Aktivposten der Multarn in den vergangen Zusammenstößen Vernichtet worden waren schließlich hatten sie teilweise schwere Verluste in Kauf nehmen müssen.

„Da stimmt etwas nicht. Es ist taktisch unklug ohne Deckung auf einem ungesicherten Planeten zu landen. “ Stellte Exul Madan dann nachdenklich fest. „Glaubt ihr es ist eine Falle?“ fragte Aris daher, auch er wusste schließlich nicht so recht was er von der gegebenen Situation halten sollte. „Möglich und wenn das ist es eine perfekt ausgeführte. Ich bezweifle es allerdings, bislang haben die Multarn nie ein derartig hohes maß an Raffinesse an den Tag gelegt.“ Antwortete Exul Madan abwägend. Aris musste seinem Stellvertreter daraufhin recht geben die Multarn hatten sich bislang in aller Regel brutale und direkte Vorgehensweisen verlassen, das legen eines Hinterhaltes wollte daher nicht so recht in ihre bisherige Strategie passen. Ausschließen durfte man die Möglichkeit deswegen jedoch noch lange nicht. „Überwachung: Fangen unsere Sonden irgendwelche ungewöhnlichen Signale auf?“ fragte Aris daher, schließlich hatte er Sensorsonden im gesamten System verteilen lassen um es den Multarn unmöglich zu machen sich im Sensorschatten eines Stellaren Körpers anzuschleichen. „Negativ Sir, wir empfangen keine Signale die künstlichen Ursprungs sind. Das gesamte System ist mit Ausnahme des Archenschiffes verlassen.“ Antwortete einer der Offiziere umgehend weniger überraschend. Wenn sie etwas entdeckt hätten, wäre es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit längst gemeldet worden. „Das soll jetzt jemand verstehen…“ dachte sich Aris dann und widerstand dabei dem Drang sich nachdenklich am Schädel zu kratzen, es machte den Anschein dass die Multarn ihnen Schutzlos ausgeliefert waren.

Weitere Minuten später hatte das Geschwader dann ohne weitere Vorkommnisse den Geostationären Orbit direkt über dem Archenschiff erreicht, was für sich genommen schon seltsam genug war. Noch seltsamer war jedoch die Entdeckung welche sie unmittelbar nach ihrem Eintreffen gemacht hatten. „Sie sind abgestürzt?“ fragte Exul Madan fassungslos. „Anders lassen sich die Felsformationen welche das Archenschiff umgeben nicht erklären Sir, die Planetenkruste ist praktisch Tektonisch tot, es kann sich daher nicht um natürlich entstandene Verwerfungen oder ähnliches handeln.“ Antwortete Seher Kauwitz, welcher mit seinem Team für die Sensoren verantwortlich war. Anders als in der Bevölkerung angenommen war die korrekte Bedienung der massiven Sensorphalanxen alles andere als einfach. In aller Regel mussten die Instrumente beständig nach justiert werden um ein optimales Sensorbild mit annehmbarer Auflösung zu erzeugen, es gehörte daher deutlich mehr dazu als lediglich auf einen Bildschirm zu starren. Aris betrachtete das Bild das sie aus dem Orbit heraus von dem Archenschiff geschossen hatten daraufhin nachdenklich und musste dabei zugeben dass die Erklärung des Sehers mit hoher Wahrscheinlichkeit der Realität reichlich nahe kam. Es sah gerade so aus als währe Archenschiff abgestürzt und danach noch etliche Kilometer über den Felsboden geschlittert wobei es einen künstlichen Canyon, welcher zu beiden Seiten von hohen Feldaufwürfen flankiert wurde, hinter sich erzeugt hatte. Ebenso war die Tatsache dass das Schiff nahezu komplett von Fels bedeckt war und sich regelrecht in den Untergrund gebohrt zu haben schien ein sicheres Indiz dafür dass es sich um keine gewollte Landung handelte. Wie das Archenschiff diese Bruchlandung und die anschließende Schlitterpartie sowie den Widerstand des Felsens in welchen es sich gebohrt hatte überstanden hatte ohne dabei in Tausend Teile zu zerbrechen, überstieg Aris Vorstellungskraft jedoch. Die gewaltigen Kräfte die auf den Felsen gewirkt hatten, hatten schließlich auch auf den Schiffsrumpf gewirkt und es machte den Anschein dass eben jener diese Tortur ohne größere Schäden überstanden hatte. Immerhin konnte Aris keine Trümmerstücke in der Schleifspur entdecken, ebenso hatte sich der Rumpf nicht verzogen und war noch immer Form. „Man muss diesen Vorläufern lassen das sie wussten wie man ein Schiff baut das ordentlich einstecken kann…“ dachte sich Aris daher, er war überzeugt dass kein Menschliches Schiff in der Lage gewesen wäre eine solche Bruchlandung zu überstehen.
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17 Jul 2021 16:36 #90154 von Todesgleiter
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„Wir orten keinerlei Aktivität um das Schiff, falls die Besatzung den Absturz also überlebt hat, befindet sie sich wohl noch immer im inneren des Schiffsrumpfes.“ Führte Seher Kauwitz seine Erklärung dann fort. „Vielleicht versuchen sie Notfall Reparaturen durchzuführen um das Schiff wieder starten zu können?“ meinte Exul Madan dann allerdings ohne sich sonderlich überzeugt anzuhören. „Ich bezweifle ernsthaft dass dieses Schiff ohne weiteres wieder starten könnte. Seine Haupttriebwerke sind Parallel zur Oberfläche ausgerichtet und es ist von tausenden Metrischen Tonnen an Geröll bedeckt. Selbst wenn die Haupttriebwerke daher wider erwarten noch funktionieren sollten, ist es unwahrscheinlich das sie fähig wären das Schiff von der Oberfläche zu heben.“ Erwiderte Seher Kauwitz umgehend. „Wer weiß, eigentlich hätte dieses Ding auch wie ein rohes Ei platzen müssen als es auf der Oberfläche aufgeschlagen ist.“ Gab Aris dann zu bedenken, sie wussten zu wenig über die Möglichkeiten der Vorläufer um sicher einschätzen zu können was ihrer Technologie möglich war und was nicht. „Im Moment gibt es jedenfalls keine Indizien die dafür sprechen das der Hauptantrieb des Archenschiffes funktionsbereit ist, ich denke wir können daher davon ausgehen das es, zumindest vorläufig, hier gestrandet ist.“ Meinte Seher Kauwitz dann. „Die perfekte Gelegenheit…“ dachte sich Aris dann, im Moment schien ihr Feind wehrlos. Wenn sie daher jetzt zuschlugen könnten in der Lage sein einen schnellen Sieg zu erringen und das Archenschiff für den Acharrus Staat in Besitz zu nehmen. „Navigation: Wie lange dauert es noch bis unsere Verstärkungen eintreffen?“ fragte Aris dann, er wollte kein unnötiges Risiko eingehen. „Bei gleichbleibender Annäherungsgeschwindigkeit werden die Verstärkungen unsere Momentane Position in neun Stunden erreicht haben Sir.“ Antwortete einer der Navigationsoffiziere umgehend. „Neun Stunden… In neun Stunden kann eine Menge Geschehen, oder aber auch nicht…“ dachte sich Aris dann abwägend. Weniger überraschend entschied er sich dann jedoch dafür dass das Risiko es wert war, er war schließlich Acharrane. „Exul Madan: Lasst sämtliche Entertruppen einsatzbereit machen, wir schlagen zu solange der Feind sich noch nicht Verteidigen kann!“ befahl Aris daher, er wollte nicht Riskieren das es ihm so erging wie Großadmiral Khouba dem das Archenschiff direkt unter der Nase entwischt war. „Entertruppen machen sich bereit Sir!“ bestätigte Exul Madan umgehend.

Nur wenige Minuten später viel eine komplette Formation aus Sturmfähren durch die dünne Atmosphäre des Felszwerges, eigentlich war die Atmosphäre kaum mehr als ein paar verstreute Gasmolekühle die von der geringen aber vorhandenen Schwerkraft des Planetoiden eingefangen worden waren. Das Archenschiff lies währenddessen keinen mucks erkennen und lag nach wie vor unbewegt am Ende des beim Absturz entstandenen Canyons. Als sich die Sturmfährend dann dem scheinbar unversehrten Rumpf des Archenschiffes näheren sprang die Beleuchtung in den jeweiligen Bereitschaftsräumen in einen Rotton um, das Signal für die sich dort aufhaltenden Soldaten sich Bereit zu machen. Mit professioneller Routine begutachtete Hauptman Thomas Hansen seine Waffe und wischte beinahe Liebevoll mit seiner gepanzerten Hand über die ungeschmückte Flanke des wuchtigen Großkalibersturmgewehrs. Die Waffe hatte ihm schon oft das Leben oder das seiner Kameraden gerettet, er behandelte sie daher mit Respekt und Zuneigung, was für Zivilisten oftmals verstörend war. „Ausrüstung überprüfen und Rüstungen versiegeln!“ befahl er dann über den Truppinternen Kanal, auch wenn es wohl nicht notwendig war, kein Acharranischer Soldat würde das Risiko eingehen nicht funktionale Ausrüstung mit ins Gefecht zu nehmen, dafür waren sie viel zu abhängig von eben jener. Auch ohne explizierte Anweisung seinerseits stellte sich der Trupp daraufhin in einer ordentlichen Zweierreihe vor dem Schott auf. Noch war die Haltung der Soldaten dabei lässig und entspannt während sie über diverse private Kommunikationskanäle miteinander sprachen und scherzten. Als dann ein kurzer Warnton ertönte und das Licht begann rhythmisch zu flackern, Erstarben die Gespräche jedoch umgehend und auch die Haltung der Soldaten versteifte sich. „Landezone erreicht, keine Feindkontakte in unmittelbarer Umgebung geortet. Gute Jagd!“ meinte dann die Stimme des Piloten aus den Lautsprechern in Thomas Helm. Gleichzeitig öffnete sich das Schott mit einem kurzen Zischen, die Sturmrampe war bereits abgesenkt worden. „Vorwärts!“ befahl Thomas dann, worauf sich der ganze Trupp wie ein Mann in Bewegung setzte, beinahe im Gleichschritt stürmten die Soldaten aus dem geopanzerten Bauch der Fähre auf den mit Geröll bedecken Felsboden. „Umgebung sichern!“ befahl Thomas dann nachdem er keine unmittelbare Bedrohung erkennen konnte. Nur einige Dutzend Meter zu seiner linken und rechten stürmten weitere Trupps aus ihren Sturmfähren und Namen ebenfalls umgehend eine Defensive Formation ein.

„Langsam Vorrücken, Formation mit den andere Trupps halten!“ befahl Thomas dann, worauf sie sich in Bewegung setzten und sich zusammen mit den anderen Trupps in einer langgezogenen Linie, welche die komplette breite des Canyon bedeckte, auf das noch immer leblos erscheinende Archenschiff zu bewegten. Die Einsatzleitung war der immerhin der Meinung das sich an der Unterseite des Schiffes am ehesten ein Zugang finden lassen würde der nicht von tonnenweise Geröll verdeckt war. „Zu still…“ dachte sich Thomas dann, der jederzeit mit einem überraschungsangriff der Multarn rechnete. Immerhin hatten die Aliens schon des Öfteren bewiesen wie gut sie darin waren sich in Leblosen Fels und Staubwüsten zu verstecken und aus dem Hinterhalt anzugreifen. Allerdings blieb alles ruhig, außer den vorrückenden Soldaten und den folgenden Exoton Kampfläufern bewegte sich absolut gar nichts. „Wir werden doch nicht etwa Glück haben und die sind alle drauf gegangen?“ fragte sich Thomas daher ungläubig während er in den Schatten trat den der mächtige Rumpf des Archenschiffes warf. „Unglaublich, das Ding hat nicht mal nen Kratzer!“ meinte dann Spezialist Attah kopfschüttelnd. Auch Thomas blickte daraufhin kurz zu dem Schiffsrumpf auf, welcher sich über ihnen erhob und so unverrückbar wie eine Bergflanke wirkte. „Aus was ist dieses Ding bloß gemacht?“ fragte er sich dann als auch er daran scheiterte irgendeine Form von Beschädigung oder auch bloß Alterserscheinung auf dem Rumpf zu erkennen. Soweit er es bewerten konnte war der Rumpf noch immer praktisch Werftneu und das nach einem Impact der selbst ein Sterilisator Superdreadnought in einen Haufen verstreuter Trümmer verwandelt hätte. „Wirklich beeindruckend, eine Schiffspanzerrung aus diesem Material wäre wohl praktisch unzerstörbar.“ Meinte dann auch Ordon Powell und hörte sich dabei schwer beeindruckt an. Als Ordon verfügte er immerhin über eine umfassende Materialkunde Ausbildung und konnte wohl daher am ehesten von ihnen allen Abschätzen was dieses Alienmaterial alles hatte überstehen müssen um nun hier vor ihnen herum zu liegen. „Unwahrscheinlich, wen dem so wäre, hätten die Multarn die Vorläufer nicht besiegen können.“ Stellte Spezialist Attah dann realistisch fest. „Außer sie hatten dabei Zugriff auf Waffen die unsere Vorstellungskraft sprengen.“ Meinte Ordon Powell. „Ich denke es ist Wahrscheinlicher dass sie die Schwachstellen der Panzerrungen kannten und ausgenutzt haben. Es gibt immer Bereiche des Schiffsrumpfes die entweder gar nicht oder nur sehr schwach gepanzert werden können. Denkt an Triebwerksauslässe oder ähnliches.“ Relativierte Thomas umgehend, auch um sich selbst zu beruhigen. Die Vorstellung dass die Multarn Zugriff auf bislang unbekannte Superwaffen hatten war nicht sonderlich angenehm. „Möglich Sir.“ Stimmte Spezialist Attah umgehend zu ehe sie stehen blieben, die Neigung des Schiffsrumpfes blockierte das Weiterkommen vor ihnen wenn sie aufrecht stehen bleiben wollten. Thomas bezweifelte allerdings sowieso das es ihnen irgendetwas nützen würde noch weiter unter den Schiffsrumpf zu kriechen, sie hatten bislang keinen Schäden auf der Außenhaut entdecken was es unwahrscheinlich erscheinen ließ das es überhaupt welche gab die als Zustiegspunkt verwendet werden konnten.

„Und jetzt?“ fragte Spezialist Attah dann pragmatisch während er den Blick über die nahezu unversehrte Außenhaut gleiten ließ. „Es muss Möglichkeiten geben das Schiff zu betreten und zu verlassen, wir müssen sie nur finden Spezialist. Setzt Eure Drohne ein.“ Meinte Thomas dann, schließlich hatten ja auch die Multarn irgendwie an Bord gelangen müssen. „Drohne wird gestartet.“ Quittierte Spezialist Attah umgehend während Ordon Powell bemerkte: „Dann wollen wir nur mal hoffen das die Schleuse nicht unter Tonnenweise Geröll verdeckt ist.“, „Ihr seid ein Hoffnungsloser Pessimist Ordon.“ Stellte Thomas dann grinsend fest auch wenn das durch sein Visier ja niemand sehen konnte. „Ich bevorzuge Realist Sir. Wie Wahrscheinlich ist es denn das die Vorläufer ihre Luftschleusen auf der Unterseite ihrer Schiffe angebracht haben?“ erwiderte Ordon Powell umgehend und sprach damit eine simple aber weitreichende Wahrheit aus. Zumindest Menschliche Ingenieure bevorzugen es Luftschleusen entlang er Längsachse an den Flanken eines Raumschiffes anzubringen. Vermutlich war diese Tatsache dem Umstand geschuldet das es schwierig war alte Gewohnheiten ab zu legen. „Nun eigentlich ist die Unterseite eines Raumschiffes ein logischer Ort für eine Luftschleuse, jedenfalls wenn das Schiff zu Planetaren Landungen fähig ist.“ Meinte Spezialist Attah dann. „Ja, aber ein Schiff dieser Größe ist für Gewöhnlich nicht für Planetare Landungen konzipiert.“ Gab Thomas umgehend zu bedenken. „Dieses hier schon. Immerhin war es ordentlich auch Charybdis gelandet und in der Lage aus eigener Kraft zu starten.“ Erwiderte Spezialist Attah erneut kontrolliert. „Da hat er nicht ganz unrecht…“ dachte sich Thomas umgehend. „Angenommen wir, oder einer der anderen Trupps finden eine Luftschleuse auf der Unterseite des Archenschiffes, wie kommen wir dann dort hin?“ fragte Ordon Powell dann, schließlich bot die Rumpfhülle des Schiffes keinen Halt um daran hoch zu klettern. „Das Problem lösen wir wenn es soweit ist Ordon, Im Zweifelsfall kann uns eine Fähre befördern.“ Antwortete Thomas umgehend. Er war davon überzeugt dass es ihnen gelingen würde eine eventuelle Luftschleuse zu erreichen und auch zu öffnen, sollten sein der Lage seine eine aufzuspüren.
~~~Ende Kapitel 67~~~

mfg.: Tg

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24 Jul 2021 15:43 #90157 von Todesgleiter
Kapitel 68: Rückzugsort der Finsternis

„Beeindruckend, die künstliche Schwerkraft funktioniert immer noch…“ dachte sich Hauptmann Thomas Hansen während er den Blick durch den Korridor gleiten ließ welchen er soeben betreten hatte. Nach langem Suchen war es ihnen tatsächlich gelungene eine Luftschleuse zu lokaliseren die mithilfe einer Fähre ohne weiteres zu erreichen gewesen war. Das öffnen eben jener Schleuse war daraufhin dank Daten aus dem Vorläuferdatenspeicher ebenfalls Problemlos verlaufen, sie hatten nicht einmal Gewalt anwenden müssen worüber Thomas froh war, er bezweifelte das ihre Schneid- und Brechladungen irgendetwas erreicht hätten wenn die Hülle den extremen Belastungen eines unkontrollierten Absturzes ohne Schramme getrotzt hatte. Sobald sie dann alle das Schiff betreten hatten war jedem Trupp von der Einsatzleitung ein Sektor zugeweisen worden den er sichern sollte. Thomas Trupp hatte die weniger erstrebenswerte Aufgabe erhalten in den Kern des Schiffes vorzurücken, dorthin wo man naturgemäß den Schwersten Widerstand erwartete. Anstelle sich jedoch zu fragen was er verbrochen hatte um in dieser Weise bestraft zu werden blieb Thomas Professionell und stimmte seinen Trupp ein: „Kontrolliert Euer Feuer, der Einsatz von Granaten und Sprengwaffen ist bis auf weiteres eingeschränkt. Die Wissenschaftler können von diesem Schiff eine Menge lernen und wie ich gehört habe könnte es sogar verwendet werden jegliche Umweltprobleme auf jeder bekannten Welt zu lösen. Ich möchte daher nicht dafür verantwortlich sein irgendeine Alien Apparatur zerlegt zu haben die nicht repariert werden kann und für die Funktion dieses Schiffes essenziell ist. Verstanden!?“ es folgte umgehend zustimmendes Gebrumme sowie vereinzelte vokalisierte Zustimmungen weshalb Thomas es vorläufig darauf beruhen lies. „Gut, Vorrücken Standard Formation.“ Befahl er daher.

Die Anspannung in der Luft war daraufhin regelrecht fühlbar während sie durch die dunklen und verlassen anmutenden Korridore des Archenschiffes vorrückten. Entweder hatte das Schiff doch größere Schäden genommen als es den Anschein hatte und die Beleuchtung funktionierte schlichtweg nicht mehr, oder aber die Multarn hatten sie bewusst abgeschaltete vermutlich in der Hoffnung dadurch einen Vorteil zu haben. Tatsächlich störte die Finsternis die Soldaten jedoch überhaupt nicht. Ihre Helmvisiere waren mit einer Vielzahl von Optischen Filtern und Aufbereitungsmöglichkeiten ausgestattet, diverse Möglichkeiten im Dunkeln zu sehen wie klassische Restlichtverstärker oder Wärmebilder natürlich eingeschlossen. „Die werden doch nicht alle drauf gegangen sein, diese Viecher sind viel zu Robust um einfach bei einem Absturz zu verrecken.“ Stellte Ordon Powell dann unruhig fest während er zum wiederholten mal den Griff an seinem Maschinengewehr anpasste das er sich für diese Mission als Hauptwaffe ausgesucht hatte. Immerhin beinhaltet der Aufgabenbereich eines Ordon auch der Flächendeckende Beschuss mit Schnellfeuerwaffen sowie das Legen von Unterdrückungsfeuer. „Vielleicht waren von Beginn an nicht viele an Bord? Wir wissen nicht welche Rolle dieses Schiff für die Multarn erfüllt hat.“ Meinte Thomas dann. „Es muss etwas Wichtiges gewesen sein, ansonsten hätten sie es nicht so vehement verteidigt. Und wegen des Animalischen Verhaltens der Multarn können wie einen rein Sentimentalen Grün wohl ausschließen.“ Meinte Spezialist Attah dann während er die Anzeige seiner Drohne überprüfte welche er voraus geschickt hatte um einen behelfsmäßigen Deck Plan zu erstellen und es ihnen zu erleichtern im inneren des Schiffes zu navigieren. „Und wo sind dann alle?“ fragte Oron Powell umgehend. „Das finde ich so seltsam wie Ihr Ordon.“ Antwortete Spezialist Attah und deutete ein Schulterzucken an. „Vermutlich haben sie ihre verblieben Einheiten um die kritischen Schiffsbereiche zu einer letzten Verteidigungslinie zusammengezogen. Als letztes Aufbäumen gegen das Unvermeidliche.“ Meinte Thomas dann, immerhin machte das aus Taktsicher Sicht Sinn. „Vorausgesetzt sie wissen das wir an Bord sind.“ Meinte Ordon Powell dann. „Davon können wir wohl ausgehen, dieses Schiff verfügt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit über eine Art von Innenraumüberwachung. Alles andere wäre grob fahrlässig. Selbst wenn die Sensoren daher ausgefallen und unserer Annäherung unbemerkt geblieben ist, werden sie spätestens seit wir durch die Luftschleuse gekommen Bescheid Wissen was vor sich geht.“ Stellte Spezialist Attah dann realistisch fest. Immerhin gehörten Innenraum Sensoren, wie automatische Kamera, Mikrophon und Wärmebildsysteme zur Standardausrüstung auf jedem Menschlichen Schiff.

Auch nach weiteren zäh verlaufenden Minuten war der Trupp daraufhin noch immer nicht auf irgendeine Form von Widerstand getroffen, was Thomas so langsam unruhig werden ließ. Das Archenschiff war immerhin wahrhaft gewaltig, vergleichbar mit einem Sterilisator Superdreadnought, an Bord war daher Platz für Zehntausende von Multarn. Auch die anderen Trupps hatten bislang keinen Feindkontakt gehabt, die Kommunikationskanäle blieben still. „Das wird richtig Hässlich wenn wir sie endlich finden…“ dachte sich Thomas dann und griff unterbewusst seine Waffe ein wenig fester. Plötzlich hob Spezialist Attah dann die geballte Faust und der komplette Trupp legte einen abrupten stopp hin, während die Soldaten sich umgehend über den gesamten Korridor verteilten um eine Abwehrformation einzunehmen die es ihnen ermöglichte einen eventuellen Feind, der den Korridor entlang auf sie zu kam, in ein Sperrfeuer nehmen. „Was ist los Spezialist?“ fragte Thomas dann aus seiner halbgeduckten Bereitschaftsposition heraus. „Aktivität voraus Sir.“ Antwortete Spezialist Attah. „Was für eine art von Aktivität Spezialist?“ fragte Thomas weiter. „Die Drohne hat Bewegung und Hitzesignaturen in einer großen Halle etwa fünfzig Meter voraus entdeckt. Das müssen hunderte von den Viechern sein.“ antwortete Spezialist Attah. „Hunderte?!“ dachte sich Thomas daraufhin alarmiert. Er war sich nicht sicher ob sein Trupp in der Lage war es mit einer derartigen Überzahl aufzunehmen, sie waren immerhin keine Schocksoldaten. „Haben sie uns entdeckt?“ fragte er daher. „Negativ, zumindest nehme ich das an. Es gibt keine erkennbare Bewegung in unsere Richtung.“ Antwortete Spezialist Attah. „Dafür werden wir Verstärkung brauchen….“ Dachte sich Thomas dann realistisch, wer versuchte den Helden zu spielen verlor in der Regel immerhin alles. „Perimeter einrichten, wir verschanzen uns bis wir Verstärkung erhalten!“ befahl er daher.

Während sein Trupp daraufhin umgehend die diversen Tragbaren Barrikaden und Schweren Waffensystem aufbaute um ihre Position zu befestigen, informierte Thomas seinen Befehlshaber über die Situation: „Gamma Trupp für Missionskommando. Haben Feindkontakt und benötigen Verstärkung, bitte kommen.“, „Missionskommando Leutnant Dahan hört Hauptmann. Spezifiziert eure Anfrage.“ Antwortete Leutnant Dahan, welcher für die Koordination der Bodentruppen verantwortlich war umgehend. „Haben Große Konzentration von Feindkontakten voraus geortet und benötigen Unterstützung um vorzurücken Sir.“ Erklärte Thomas sofort. „Verstanden, Delta und Sigma sind auf dem Weg zu Euch haltet die Position.“ Befahl Leutnant Dahan dann. „Sir unsere Daten legen nahe das es sich um hunderte wenn nicht gar Tausende von Kontakte auf engstem Raum handelt.“ Meinte Thomas dann. Selbst mit der Unterstützung durch zwei weitere Trupps währen sie noch immer Gefährlich in der Unterzahl und ohne den Einsatz schwerer Waffen, welchen Thomas angesichts ihrer Umgebung für keine gute Idee hielt, hatten sie nichts was diesen Nachteil wieder ausgleichen konnte. „Verstanden. Position halten Gamma, wir senden Euch mehrere Experimentelle CWM Bomben.“, „CWM Bomben Sir?“ fragte Thomas umgehend. CW stand hierbei für „Chemische Waffe“ wofür das M jedoch stand wusste er nicht. „Eine neue Entwicklung der Militärischen Forschungsabteilung. Mithilfe der Daten aus dem Vorläufer Datenspeichern ist es ihnen gelungen das Korrosive Kampfgas zu replizieren das die Vorläufer verwendet haben um wichtige Bereiche vor den Multarn zu schützen.“ Antwortet Leutnant Dahan. Thomas lief es daraufhin eiskalt den Rücken herunter, er hatte davon gehört wozu diese Chemische Vorläufer Waffe fähig war und fühlte sich bei dem Gedanken unwohl ein solches grauen zu entfesseln. Aber auf der anderen Seite musste er seinem Vorgesetzten zustimmen dass es eine schnelle Möglichkeit mit der Überzahl an Multarn fertig zu werden, so grausam es auch sein mochte. „Bestätigt halten die Position.“ Bestätigte er daher ehe er sich dachte: „Wenn die Föderation davon erfährt werden sie es sich zweimal Überlegen ob sie ihre Erkenntnisse weiterhin mit uns teilen wollen…“ Immerhin war die Entwicklung und der Einsatz von Chemischen Waffen eigentlich aus gutem Grund geächtet. Zwar hatte der Acharrus Staat das entsprechen Statut nie ratifiziert, wie alle anderen Mächte der Grenzzonen, aber das würde der Empörung der Föderation keinen Abbruch tun, dafür waren die Föderalisten zu idealistisch. Allerdings war Idealismus eben auch ein Luxus den man sich im Krieg nur selten bis gar nicht leisten konnte, der Acharrus Staat hatte dies vor langem begriffen. Die trotz allem verwöhnten Kernkolonien hingegen hatten sich nie in einer Position befunden in denen sie derartige Entscheidungen hatten treffen müssen.
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24 Jul 2021 15:44 #90158 von Todesgleiter
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Die Zeit verging daraufhin zäh und langsam während Thomas zusammen mit seinen Untergebenen angespannt wartete. „Wenn das so weiter geht bekomme ich noch nenn Krampf.“ Dachte sich Thomas dann, immerhin verharrte er nun schon einige Zeit nahezu Regungslos. Zwar stützten die Servomotoren seiner Rüstung seinen Körper, so dass er das Gewicht der Rüstung und seine eigenen Körpers nicht selbst tragen musste. Aber dennoch war es auf Dauer ermüdend in derselben Haltung zu verharren, egal wie gut man Trainiert und wie Hilfreich die Ausrüstung war. „Warum starten sie keinen Gegenangriff? Sie müssten unsere Position mittlerweile kennen und sich darüber im Klaren sein das wir etwas im Schilde führen?“ fragte Ordon Powell dann wohl vor allem sich selbst, allerdings hatte er wohl vergessen davor sein Mikrophon Stumm zu schalten. „Vielleicht sind sie von ihrer Niederlage auf Charybdis traumatisiert. Wir wissen nicht in wie weit sie soziale Beindungen Unterhalten. Falls sie das tun stehen sie nach dem Verlust nahezu ihrer gesamten Spezies wohl unter Schock.“ Meinte Spezialist Attah dann, allerdings hörte sich diese Aussage ebenfalls eher wie eine Frage als einer Feststellung an. Thomas musste unterdessen Schlucken, er hatte noch nie in Betracht gezogen das die Multarn ein ähnliches soziales Geflecht wie Menschen unterhalten könnten. Für ihn waren sie bislang immer lediglich Seelenlose Bestien gewesen, ohne Sinn und Verstand. „Aber was wenn ich Falsch liege? Ich würde wohl Wahnsinnig werden wenn ich einer apokalyptischen Schlacht beiwohnen müsste an deren Ende nur noch ich und ein paar hundert andere von meiner ganzen Spezies übrig sind…“ dachte sich Thomas dann, alleine bei der Vorstellung lief es ihm eiskalt den Rücken herunter. Sicher die Multarn hatten den Krieg begonnen und jegliche Verhandlung mit ihnen war aussichtslos, aber trotzdem war er sich in diesem Moment nicht so sicher ob ein Vollständiger Genozid wirklich die richtige Lösung war. Lange hatte er jedoch keine Zeit mehr darüber zu Grübeln da in diesem Moment endlich die Verstärkung eintraf.

„Hauptmann Hansen wir sind Eure Verstärkung.“ Meinte der Führende Soldat dann umgehend. „Tut gut Euch zu sehen Hauptman Peters, haben sie CWM Bomben dabei?“ erwiderte Thomas umgehend. „Jawohl.“ Bestätigte Hauptman Peters und nickte seinen Männern zu die allesamt dutzende Granaten bei sich trugen. Offenbar war das Kampfgas in handliche Behälter gefüllt worden die es ermöglichten das Kampfgas zumindest halbwegs gezielt einzusetzen anstelle einfach den gesamten Raum zu fluten wie die Vorläufer es getan hatten. „Ausrüstung aufnehmen.“ Befahl Thomas dann ehe er sich selbst ein paar der CWM Granaten griff, auf den ersten Blick wirkten sie absolut unscheinbar jedenfalls für eine offensichtliche Waffe. Lediglich bei genauerem hinsehen bemerkte er dann jedoch die Zusätzlichen Warnmarkierungen die vor einer Tödlichen Chemischen Waffe warnten. „Hoffentlich funktionieren die Dinger auch…“ dachte sich Thomas dann kritisch ehe er sich die Granaten zusammen mit den Konventionellen Splittergranaten an seinen Waffengürtel hängte, dabei achtete er darauf sie getrennt von den Konventionellen Granaten zu halten immerhin konnte eine Verwechslung in diesem Fall schwerwiegende Folgen haben, mit Chemischen Waffen war nicht zu spaßen. „Perimeter abbauen und Abmarschbereitschaft herstellen!“ befahl Thomas dann, sie würden das Archenschiff nicht einnehmen wenn sie noch länger hier herum standen. Der Trupp um Hauptmann Peters gab Thomas Leuten daraufhin Deckung während sie ihre schweren Waffen und Tragbaren Barrikaden abbauten.

Nur wenige Minuten später waren die beiden Trupps dann abmarschbereit und hatten zu diesem Zweck eine gemeinsame Formation gebildet. So sorgte Thomas mit seinem Trupp dafür den Feind von Vorne zu bekämpfen während Hauptmann Peters und seine Männer den Rücken sowie die eventuellen Flanken der Formation sicherten. „Dann wollen wir mal…“ dachte sich Thomas dann und fuhr sich bei diesem Gedanken mit der Zunge über die Lippen immerhin hatte ihre Aufklärungsausrüstung sie vor einer großen Konzentration an Feindkräften nur wenige Meter voraus in einem großen Saal vorgewarnt. „Vorrücken.“ Befahl er daher, es wurde Zeit das sie es hinter sich brachten, sie waren immerhin Acharranische Soldaten, sie sollten sich nicht vor dem Feind verstecken und hoffen dass das Gefecht an ihnen vorüber ging. Entschlossen rückten die beiden Trupps daraufhin voran, wobei die Soldaten immer unruhiger wurden je näher sie dem großen Saal kamen in welchem sich ihre Feinde aufhalten sollten. Die Tatsache dass sie von den Multarn bislang komplett ignoriert wurden verunsicherte sie dabei sichtlich. Es war in höchsten Maße untypisch für diesen Feind passiv abzuwarten. „Lange könnt ihr euch nicht mehr verkriechen dann sehen wir aus was ihre gemacht seid…“ dachte sich Thomas dann, der Durchgang welcher in den Saal führte war mittlerweile trotz der im inneren des Archenschiff herrschenden Finsternis zu erkennen, dahinter erstreckte sich allerdings sogar mit den Restlichtverstärkern nichts als gähnende Dunkelheit. „Wie passend.“ Dachte sich Thomas daher sarkastisch, immerhin war es in den meisten Filmen ebenso das sich der Feind in einem Finsteren oder anderweitig nicht einsehbaren Raum verschanzte.

„Blendgranaten.“ Befahl Thomas dann bevor sie in den Saal traten, zwar wusste er nicht in wie weit die Multarn sich im Gefecht auf ihren Gesichtssinn Verliesen, aber Vorsicht hatte noch niemandem Geschadet. „Bestätigt, Blendgranaten!“ bestätigte Thomas Trupp umgehend ehe die Soldaten nahezu Zeitgleich jeweils eine Blendgranate in den Raum schleuderten. Die Waffen zündeten nur Sekunden Bruchteile später mit einem grellen Lichtblitz der die Soldaten selbst nicht beeinträchtigte, die automatischen Filter ihrer Helmvisere sorgten dafür dass sie selbst während des Lichtblitzes noch problemlos sehen konnten. „Vorwärts!“ meinte Thomas dann, immerhin hielt der desorientierende Effekt einer Blendgranate auch bei Menschlichen Gegnern nur einige wenige Sekunden vor und es war durchaus Wahrscheinlich das die Multarn sich mindestens genauso schnell erholten wenn nicht sogar schneller, immerhin verfügten sie auch ansonsten über beeindruckende Physische Merkmale. Die Soldaten stürmten daraufhin in den Saal und fächerten dabei umgehend auf um eine gemeinsame Linie zu bilden, da es in Reichweite nichts gab das als Deckung verwendet werden konnte war es immerhin die Vielversprechendste Taktik so viel Feuerkraft wie irgend möglich gelichzeitig aufbringen zu können. Kaum waren die Soldaten in den Raum gestürmt, stürzten sich umgehend einige Multarn mit gewohnter Animalischer Wildheit auf sie, allerdings waren es bei weitem zu wenige um die Messergebnisse der Aufklärungsdrohnen rechtfertigen zu können. „Ordon, Unterdrückungsfeuer!“ befahl Thomas dann umgehend während er einem Multarn mit seiner Waffe geradewegs den Schädel wegpustete, die Großkalibrige Waffe machte wie üblich kurzen Prozess mit allem was sie traf. Die Schiere Menge an Leibern die sich daraufhin jedoch gegen die beiden Stoßtrupps warf drohte die Soldaten zu überfordern weshalb Thomas ohne lange darüber nachzudenken an seinen Gürtel Griff und eine der CWM Garanten zückte, er war Soldat und wusste das manche Dinge getan werden mussten und wenn der Einsatz einer Chemischen Waffe sein Leben und das seiner Kameraden rette sollte es ihm recht sein. „Kampfsiegel überprüfen, Chemischer Waffen Einsatz!“ brüllte Thomas dann durch die Sprechverbindung während er seien Waffe nur mit einer Hand hielt und im Vollautomatischen Dauerfeuermodus in die Menge der Multarn hielt, eine Aktion die ohne seine Exosrüstung nicht möglich gewesen wäre. Immerhin war alleine der Rückschlag eines Acharranischen KMS-2 Sturmgewehres mehr als ausreichend einem erwachsenen Mann den Arm zu brechen und die Schulter aus zu Kugeln. „Kampfsiegel klar!“ antworteten die Restlichen Soldaten umgehend ohne große Verzögerung, es gehörte schließlich zu ihrer antrainierten Standard Vorgehensweise ihre Rüstungen zu versiegel bevor sie ein Schlachtfeld betraten. Thomas hatte aufgrund er Natur des Kampfgases jedoch auf Nummer sicher gehen wollen schließlich gab es kein bekanntes Heilmittel gegen das Vorläufer Kampfgas wenn ein Organismus damit in Kontakt kam war sein Schicksal besiegelt.

„Gra…“ setzte Thomas dann zu einem Warnruf an kahm jedoch nicht weiter da ihm mitten im Wort ein Markerschütternder Schrei durch den Kopf schrillte, selbst sein Arm, mit welchem er die Granaten hatte schleudern wollen, verharrte auf Halbem Weg. „Was zum…?“ fragte sich Thomas dann selbst ehe er registrierte das auch die Multarn den Schrei vernommen haben mussten, anders ließ sich nicht erklären warum einige von Ihnen das Gelichgewicht verloren zu haben schienen und nun dabei waren sich wieder auf zu Rappeln. „Gnade.“ Hörte Thomas dann erneut dieselbe Stimme brüchig in seinem Geist buchstabieren während die Multarn ordentlich verwirrt wirken, ihr Ansturm lies bei weitem die entschlossene Wucht von zuvor vermissen. „Hauptmann Peters, hört ihr das auch?“ erkundigte sich Thomas dann, nur um sicher zu gehen das er nicht verrückt geworden war. „Positiv Hauptmann.“ bestätigte Hauptmann Peters umgehend konzentriert während er Professionell gezielte Salven in die Anrückenden Multarn jagte. „Seit wann bitten die Multarn um Gnade und seit wann beherrschen sie Thelepathie?“ fragte sich Thomas dann verwirrt, er hatte die CWM Bombe in der Zwischenzeit wieder sicher an seinem Gürtel verstaut. Plötzlich riss der nahezu endlose Strom an Multarn dann ab und die Waffen der Soldaten verstummten. „Waren das etwa schon alle?“ fragte Ordon Powell daraufhin überrascht, immerhin hatten die Messungen der Aufklärungsdrohne auf sehr viel mehr Gegner schließen lassen. „Wachsam bleiben. Spezialist was sagen ihre Geräte?“ erwiderte Thomas während er Reflexartig das Magazin seiner Waffe tauschte um die Feuerpause möglichst effektiv zu nutzen. „Ich orte noch immer große Mengen Lebeniger Biomasse voraus Sir.“ Antwortete Spezialist Attah umgehend angespannt. „Unsere Geräte zeigen ein ähnliches Ergebnis, ich schlage vor wir Rücken vor und sehen uns das an.“ Mischte sich dann Hauptmann Peters ein. „Ich stimme euch zu Hauptmann. Trupp: Vorrücken, aber vorsichtig! Hier ist etwas gewaltig Faul und damit meine ich nicht die vergammelnden Überreste…“ meinte Thomas dann.
~~~Ende Kapitel 68~~~

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31 Jul 2021 14:17 #90159 von Todesgleiter
Kapitel 69: Kreissaal der Finsternis

Die Strecke durch den Saal und zwischen den ordentlich zerfetzten Überresten der Multarn hindurch kahm Thomas wie eine Ewigkeit vor, er war derart angespannt das die Zeit für ihn wie in Zeitlupe verging. Schließlich kam etwas vor ihnen in Sicht das Thomas am ehesten als einen Haufen von dutzenden zu einer kruden Kegelform aufgehäufter Leiber bezeichnet hätte, Multarn Leiber. Die Kreaturen lagen dabei nahezu regungslos aufeinander, allerdings verrieten unregelmäßig zuckende Gliedmaßen oder Schwänze das sie noch am Leben waren und keines Weges Tot. „Warum greifen sie nicht an?“ fragte Spezialist Atta dann. „Ich weiß es nicht.“ Antwortete Thomas während er überlegte was sie jetzt tun konnten, sicher sie konnten das Feuer eröffnen und damit zu verhindern das sich die Multarn die Sache mit dem Angriff auf die Soldaten eventuell noch einmal überlegten, aber damit würden sie auch die einmalige Chance verstreichen lassen herauszufinden was genau vor sich ging. „Hauptmann Hansen, was schlagt Ihr vor?“ fragte dann Thomas Kollege Hauptmann Peters, welcher offensichtlich auch nicht so recht wusste was er von der Situation halten sollte. „Dies ist eine Gelegenheit zu lernen, der Feind verhält sich untypisch, sogar nahezu gänzlich passiv, und ich bin mir ziemlich sicher das sich der Grund dafür vor uns Befindet. Wir sollten die Gelegenheit daher nicht verstreichen lassen oder durch übereiltes Handeln zunichtemachen.“ Meinte Thomas dann bedächtig. „Sehe ich ähnlich Hauptmann.“ Stimmte Hauptmann Peters zu, sie mochten ja beide einfache Soldaten sein, aber auch sie wussten das es schlussendlich Informationen und Wissen waren die einen Konflikt gewannen.

Nur ein Narr würde eine derartige Gelegenheit daher ignorieren, jetzt galt es daher nur noch heraus zu finden was genau sie unternehmen sollten. „Spezialist, könnt Ihr einen Tiefenabtastung durchführen um heraus zu finden was sich unter den Viechern befindet?“ fragte Thomas dann. „Prinzipiell ja Sir, aber dafür müsste ich Stationäre Geräte nahe am zu abtastenden Bereich anbringen, definitiv in ihrer Reichweite.“ Antwortete Spezialist Atta Zögernd, es war klar das er nicht sonderlich von der Idee angetan war sich dem Haufen aus Multarn zu nähern, was Thomas an sich durchaus nachvollziehbar fand. „Wir geben euch Deckung Spezialist, wenn sich da einer Rührt ist er tot bevor er auch nur eine Klaue krümmen könnte. Baut Eure Ausrüstung auf.“ Meinte Thomas dann ehe er befahl: „Alle Mann: den Spezialisten Decken, wenn einer der Multarn Anstalten macht auf zu stehen oder sich anderweitig verdächtig verhält ist er umgehend zu Eliminieren!“ Es folgte eine umgehende Bestätigung während die Soldaten ihre Waffen fester griffen, niemand wollte dafür verantwortlich sein einen Kameraden zu verlieren nur weil er etwas zu lässig gewesen war. Thomas informierte in der Zwischenzeit das Missionskommando: „Gamma Trupp für Missionskommando. Haben ungewöhnliche Anomalie im Zielgebiet entdeckt und Versuchen eine Untersuchung. Bitte bestätigen.“, „Meldung Bestätigt Hauptmann. Was für eine Anomalie habt ihr entdeckt?“ fragte Leutnant Dahan umgehend. „Seht selbst, es ist schwer zu beschreiben.“ Antwortete Thomas und schaltete seine Helmkamera frei so dass sein Vorgesetzter durch sie hindurch sehen konnte was vor sich ging. „Ich verstehe was Ihr meint, gibt es Theorien was die da machen?“ fragte Leutnant Dahan dann fragend. „Negativ Sir. Wir versuchen eine Tiefenabtastung, vielleicht versuchen sie etwas unter ihren Körpern zu schützen.“ Antwortete Thomas umgehend. „Ich verstehe, haltet mich auf dem Laufenden, ich entsende zudem Omega zu Eurer weiteren Verstärkung.“ Meinte Leutnant Dahan dann. „Verstanden Sir, Hauptmann Hansen Ende.“ Meinte Thomas dann und beendete die Übertragung, zumindest vorläufig.

„Das ist unheimlich. Wenn sie sich brüllend auf uns stürzen würden, wäre mir das lieber.“ Stellte Ordon Powell dann fest, welcher sein LMG auf einem Portabölen Dreibein aufgestellt hatte um gezielter Feuern zu können. „Ich weiß was Ihr meint.“ Stimmte Thomas umgehend zu, behielt Spezialist Attah und die Multarn dabei jedoch die ganze Zeit im Auge und die Waffe im Anschlag. „Aufbau der Gerätschaften abgeschlossen, leite Abtastung ein.“ Stellte Spezialist Attah dann fest, dank der Unterstützung durch den Spezialisten aus Hauptmann Peters Trupp war das Aufstellen deutlich schneller vonstattengegangen. Thomas begann daraufhin vor Anspannung mit dem Kiefern zu mahlen, bislang hatten sich die Multarn nicht weiter gerührt und sich absolut unbeeindruckt von der Ausrüstung oder den Soldaten gezeigt. „Das glaube ich nicht…“ murmelte Spezialist Attah dann während er auf seinen Statusschirm an seinem Unterarm blickte. „Spezialist, Bericht.“ Verlangte Thomas dann. „Sir, die Multarn… Sie liegen auf einer anderen Kreatur mehr als dreimal so groß wie sie selbst.“ Meinte Spezialist Atta dann. „Ist sie lebendig?“ fragte Thomas umgehend alarmiert, egal um was genau es sich bei dieser anderen Kreatur handelte, bei einer derartigen Größe hatte es auf jeden Fall das Potenzial Gefährlich zu werden. „Nach aller Wahrscheinlichkeit ja, sie bewegt sich.“ Antwortete Spezialist Atta umgehend. „Super.“ Dachte sich Thomas daraufhin, fragte jedoch: „Habt Ihr eine Erklärung für dieses Verhalten Spezialist?“, „Ich habe eine Vermutung Sir aber nicht mehr. Auf einigen Einstellungen hat es den Anschein als das die Multarn versuchen mithilfe einer mir bislang unbekannten Extremität eine Körperöffnung der anderen Kreatur zu Penetrieren, natürlich sind sie sich dabei die ganze Zeit gegenseitig im Weg. Das Ganze erinnert mich daher irgendwie an das Paarungsverhalten einiger Irdischer Schlangenarten bei welchen sich eine Gruppe Männchen fest um den Körper eines deutlich Größeren Weibchens wickeln und Versuchen eben jene zu Befruchten.“, „Ihr meint die Mistkerle haben grade Sex?“ fragte Thomas daraufhin ungläubig, er konnte ja verstehen das man ob der Reize einer Frau etwas sein Umfeld aus dem Blick verlieren konnte, aber das man deswegen eine komplette Feindliche Übernahme ignorierte fand er dann doch etwas weit hergeholt. „Wie ich sagte Sir: Es ist nur eine Theorie. Außerdem sollten wir nicht vergessen das die Multarn sich sehr animalistisch verhallten und der Reproduktionstrieb ist neben dem Selbsterhaltungstrieb einer der stärksten Instinkte nahezu aller uns bekannter komplexer Organismen.“

~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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31 Jul 2021 14:19 #90160 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Während Thomas sich noch mit der Vorstellung anfreunden musste das er in diesem Moment Vermutlich Zeuge einer Alien Gruppensex Party war schaffte es Hauptmann Peters objektiv bei der Sache zu bleiben und meinte: „Das würde Sinn ergeben. Die Multarn haben alles in ihrer Macht stehende getan um dieses Schiff zu schützen, aber was wenn es ihnen gar nicht um das Schiff ging, sondern das was sich darin befindet? Vielleicht Pflanzen sie sich ähnlich Insektenvölkern fort und benötigen zu diesem Zweck eine art von Königin. Welche wir nun hier vor uns sehen.“, „Und nun?“ fragte Ordon Powell dann pragmatisch während er bereits mit seinem Granatwerfer herumhantierte. „Ich informiere die Missionsleitung, diese Entscheidung ist wohl zu groß für uns.“ Meinte Thomas dann nachdem er sich von seinem Schock erholt hatte. „Das ist nur Vernünftig, diese Königin, falls es sich dabei um eine handelt, ist zweifelsohne Gefährlich, aber könnte auch eine Wertvolle Ressource sein.“ Stimmte Hauptmann Peters umgehend zu. „Gamma Trupp für Missionskommando, bitte kommen.“ Meinte Thomas dann. „Ich höre Hauptmann, habt Ihr neue Erkenntnis erzielen können?“ erwiderte Leutnant Dahan umgehend. „Positiv Sir. Die Multarn verhalten sich noch immer Passiv und es ist uns gelungen eine Tiefenabtastung durchzuführen, welche verstörende Ergebnisse gebracht hat.“ Antwortete Thomas. „Spezifizieren.“ Verlangte Leutnant Dahan sofort, natürlich wollte er mehr Informationen haben. „Die Multarn scheinen eine andere Kreatur mit ihren Körpern zu bedecken die deutlich größer als sie selbst ist, die Messungen deuten daraufhin dass diese Kreatur ungefähr drei bis viermal so viel Körpermaße aufbieten kann wie ein durchschnittlicher Multarn. Wir haben zudem die Theorie aufgestellt das es sich um eine Form von Paarungsritual handeln könnte und diese Kreatur eine Art Multarn König ist. Erbitten nun weitere Anweisungen.“ Erklärte Thomas dann, lies währenddessen jedoch nach wie vor nicht den Haufen aus Multarn aus dem Auge. „Wie kommt Ihr darauf dass es sich um ein Paarungsritual handelt Hauptmann?“ fragte Leutnant Dahan dann. „Die Abtastungen deuten darauf hin dass die Multarn mit einer uns bislang unbekannten Extremität versuchen eine einzige Körperöffnung der anderen Kreatur zu penetrieren Sir, es sieht auf jeden Fall nicht nach einer art von Nahrungsaufnahme aus.“ Meinte Thomas zur Antwort.


Es folgte daraufhin ein kurzes Schweigen in der Leitung, vermutlich musste auch der Leutnant Überlegen was sie nun tun sollten. Noch ehe er dann antworten konnte, hörte Thomas erneut die Körperlose Stimme in seinem inneren hörte: „Befreien, Gnade.“, „Hauptmann, habt Ihr das auch gehört?“ fragte Leutnant Dahan daraufhin erschrocken. „Positiv Sir, dieselbe Stimme hat schon um Gnade gefleht als wir die CWM Bomben zünden wollten.“ Antwortete Thomas. „Das ändert alles… Hauptmann! Bergt diese andere Kreatur umgehend, sie darf nicht verwundet werden. Entfernt die Multarn zur Not mit Gewalt von ihr.“, „Bitte wiederholt die Anweisung Sir, ich denke ich habe sie falsch verstanden.“ Meinte Thomas dann überrascht. Für Gewöhnlich führte er die Anweisungen seiner Vorgesetzten ohne einen weiteren Gedanken aus, wie es sich für einen guten Soldaten gehörte, doch dieses mal nicht. Der Befehl die Multarnkönigin, sofern es sich bei der unbekannten Kreatur um eine solche handelte, ohne weitere Nachforschungen zu Bergen ergab in seinen Augen keinen Sinn. „Bergt die Multarnköinigin Hauptmann, sie darf dabei nicht Verwundet werden und beeilt euch.“ Antwortete Leutnant Dahan. „Bei allem Respekt Sir, sollten wir uns nicht zunächst davon versichern dass sie Ungefährlich ist?“ fragte Thomas dann, immerhin waren sie kein Wissenschaftlicher Forschungstrupp sondern ein Militärisches Enterteam. „Das ist sie, wir haben soeben einen Bericht von der Forschungsgruppe erhalten welche den Vorkäufer Datenspeicher ausliest Hauptmann. Ihr habt keine Multarnkönigin gefunden sondern eine Vorläuferkönigin. Gemäß den Daten des Datenspeichers waren die weiblichen Vorläufer immun gegen die Seuche welche die Mutation auslöste.“ Erklärte Leutnant Dahan, dann was an und für sich ziemlich ungewöhnlich war. Für Gewöhnlich rechtfertigten sich Offiziere nicht vor ihren Untergeben, das hatten sie schlichtweg nicht nötig.

„Und was macht sie dann hier?“ fragte Thomas dann überrascht. „Die Multarn verfügen noch immer über die notwendige Genetische Kompatibilität um sich mit den Vorläufern fortpflanzen zu können. Offenbar haben sie sich daher bemüht die wenigen Weiblichen Vorläufer in ihre Gewalt zu bringen um sie zur Fortpflanzung zu nutzen.“ Erklärte Leutnant Dahan dann weiter. „Verstanden Sir, wir retten sie.“ Meinte Thomas dann, wenn es stimmte was sein Vorgesetzter sagte, wovon er eigentlich ausging, handelte es sich bei dem vermeintlichen Fortpflanzungsritual immerhin um eine Vergewaltigung und das war etwas was Thomas auf garkeinen Fall dulden wollte. „Hohlkopfgeschosse laden und die Multarn gezielt eliminieren!“ befahl Thomas dann, immerhin bezweifelte er das sich die Multarn Gewaltlos von ihrem Opfer trennen lassen würde sie konnten sie daher ebenso gut gleich Töten. „Laden Hohlkopfgeschosse.“ Bestätigte Thomas Trupp daraufhin umgehend. „Hauptmann?“ fragte Hauptmann Peters dann. „Wir haben Anweisung die Fremde Kreatur zu Bergen, unversehrt. Es handelt sich aller Wahrscheinlichkeit nach um eine Überlebende der Vorläuferrasse.“ Erklärter Thomas im Schnelldurchlauf. „Verstanden.“ Bestätigte Hauptmann Peters umgehend. „Feuer in kurzen Salven, vermeiden von Querschlägern auf die unbekannte Kreatur!“ befahl Thomas dann ehe er mit gutem Beispiel voran ging und das Feuer auf die vor im Befindlichen Multarn eröffnete. Die Getroffene Kreatur wand sich daraufhin sichtlich, und schlug mit ihrem Schwanz in Richtung der Soldaten, wollte sich allerdings trotz der Wunde nicht erheben. „Die muss ja richtig gut sein…“ dachte sich Thomas dann sarkastisch während er weiter feuerte. Mit einen wütenden Kreischen erhoben sich einige der Multarn daraufhin und sprangen mit einem einzigen Satz in die Reihe der Soldaten. Diese Reagierten jedoch umgehend und nahmen die Angreifenden Kreaturen sofort unter ein gezieltes Kreuzfeuer. Da die Hohlkopfgeschosse gegen die Halbgepanzerten Multarn jedoch reichlich inneffektiv waren schafften sie es dennoch mehr oder weniger unversehrt zu Landen und die Soldaten in einen Nahkampf zu verwickeln.

Ohne zu Zögern rammte Thomas dem ersten Multarn daraufhin seine geopanzerte Faust in die Region die bei einem Menschen der Unterleib gewesen wäre während er die Nahkampfklingen an seinem zweiten Arm ausfahren lies, im Nahkampf musste er schließlich nicht befürchten ausversehen das Opfer der Multarn zu treffen und konnte daher sein gesamtes zur Verfügung stehendes Arsenal einsetzen. „Stirb du Abschaum!“ dachte sich Thomas dann ehe er seine Klingen auf den Multarn niederfahren lies. Dieser schien noch nicht so ganz auf der Höhe seiner Physischen Leistungsfähigkeit zu sein und reagierte viel zu langsam. „Geschieht dir Recht.“ Dachte sich Thomas während er den nun Kopflosen Kadaver dabei beobachtete wie er unter Muskelzuckungen zu Boden ging. Dank den Bewegungsunterstützenden Servomotoren in seiner Rüstung war es Thomas möglich gewesen seine Klinge durch den Nackenbereich der Kreatur zu treiben und den Kopf sauber abzutrennen, etwas für das seine Kräfte ohne die Unterstützung wohl nicht ausgereicht hätten, die Haut der Multarn war immerhin ausgesprochen Robust und erinnerte eher an die Flexiblen Körperpanzer von Insekten denn an Gewöhnliche Haut. Lange Zeit seinen Triumpf zu Feiern hatte Thomas daraufhin jedoch nicht, er hatte sich zwar schnell seines Angreifers Entledigen können, einige seiner Kameraden waren jedoch nicht derart Erfolgreich gewesen und waren stellenweise in Arge Bedrängnis geraten. „Verpisst euch, oder ich Reise euch ne neue Anale Kavität auf!“ tobte Ordon Powel der in eine art Ringkampf mit gleich drei Multarn verwickelt war, trotz der Servomotoren drohten die Kreaturen dabei ihn zu überwältigen. Ohne lange zu zögern hob Thomas daraufhin seine Waffe und feuerte gezielt auf die Beine eines der Multarn. Die Hohlkopfgeschosse richteten dabei zwar erneut nur geringen Tatsächlichen Schaden an, allerdings sorgte die Kinetische Einschlags Energie dafür dass der Multarn das Gelichgewicht verlor und umstürzte. Dies wiederrum verschaffte dem Ordon den Freiraum den er benötigte um sich eines weiteren Feindes mittels einer LMG Salve in den Schlund der Kreatur zu entledigen und seinen zweiten Gegner mit seiner Nahkampfklinge der Länge nach auf zu schlitzen. „Ich hatte euch gewarnt.“ Knurrte er daraufhin und jagte umgehend einen weiteren Feuerstoß in den am Boden liegenden Multarn.

Thomas wandte sich indessen bereits den nächsten Feinden zu, wie gewohnt kämpften die Multarn verbissen und Liesen sich von der Tatsache dass ihre Klauen und Zähne den Gerüsteten Soldaten nicht viel anhaben konnten nicht davon abschrecken mit ihren Klauen über die Rüstungen zu schaben und sich ihre Zähne an den Robusten Panzerplatten auszubeißen. Allerdings waren die Bewegungen der Multarn dennoch nicht so schnell und Kraftvoll wie üblich, sie wirkten irgendwie abgelenkt und nicht wirklich bei der Sache. Es gelang den Soldaten daher im Laufe der nächsten Minuten sämtliche Angreifenden Multarn zu eliminieren. „Bei allem Respekt Hauptmann, die Hohlkopfgeschosse waren ne Miese Idee.“ Stellte Spezialist Attah dann schwer atmend fest nachdem der letzte Multarn zu Boden gegangen war. „Wir durften nicht riskieren Sie zu verletzen, explizierte Anweisung vom Leutnant.“ Stellte Thomas umgehend fest und deutete auf den massigen Leib der Vorläuferin. Atta begnügte sich daraufhin mit einem Brummen während Thomas näher an die Vorläuferin heran trat, in der Hoffnung ihren Kopf finden zu können. Er wollte er der Kreatur für welche er sein Leben Riskiert hatte wenigstens in die Augen sehen können. „Sie sehen definitiv anders aus als die Multarn.“ Stellte Hauptmann Peters neben Thomas fest während er die Vorläuferin wohl betrachtete. Zwar schien auch ihr Körper aus einer Vielzahl von ineinander verwobenen und stellenweise Verschmolzenen Tentakel zu bestehen, aber im Gegensatz zu den Multarn schien ihre Haut nicht von einem Exoskellet umgeben zu sein. Insgesamt machte der Massige Leib vor ihnen einen erschreckend verletzlichen Eindruck. Welcher von diversen Flossenartigen Fortsätzen die sich wie in einem imaginären Windhauch bewegten, nur noch weiter verstärkt wurde. „Nun, wenigstens ist sie wohl noch am Leben.“ Stellte Thomas dann fest. „Hoffen wir es sonst war diese ganze Plagerei umsonst.“ Stellte Hauptmann Peters daraufhin fest. „In jedem Fall hätten wir das Archenschiff gesichert.“ Gab Thomas dann zu Bedenken. „Positiv, aber das hätten wir auch ohne einen ausgedehnten Faustkampf mit den Multarn tun können.“ Erwiderte Hauptmann Peters. „Da habt Ihr wohl recht.“ Stimmte Thomas seinem Kollegen umgehend zu während er hoffte dass sich der Leutnant nicht verrannt hatte und sie Tatsächlich eine Vorläuferin und keine Abart von Multarn vor sich hatte. Trotz ihres verletzlichen Aussehens konnte sie aufgrund ihrer Größe nach aller Wahrscheinlichkeit wohl ziemlich Gefährlich werden, sofern sie das wünschte.
~~~Ende Kapitel 69~~~

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08 Aug 2021 15:32 #90166 von Todesgleiter
Kapitel 70: Der letzte Kampf der Kommission

Sabine schreckte regelrecht auf ihrem Stuhl hoch als sie die neuen Mitteillung der Kommission las. Es handelte sich dabei weniger um eine Mitteillung oder eine Fortsetzung des Diplomatischen Kontaktes den sie gemeinsam mit Botschafter Willis etabliert hatte als um einen Panischen Notruf. Offenbar hatte Großadmiral Khouba mit seinem Überfall auf den Tagungsort der Kommission ernst gemacht, ohne auf die Unterstützung der Föderalen Flotte zu warten. Ihr lief daher ein weiteres Mal ein kalter Schauer den Rücken herunter als sie las wie simpel Brutal und effizient die Acharranische Marine die eigentliche überlegene Flotte der Kommission bei Seite räumte, es war nur eine Frage der Zeit bis die Acharranische Flotte in der Lage sein würde die Verteidigung der L-6 Station zu überwinden und so wie sie den Großadmiral kannte würde er dann keine Gnade walten lassen, nach aller Wahrscheinlichkeit würde die Acharranischen Flotte die gesamte Station mitsamt der Kommission an Bord aus dem Orbit schießen und damit jeden an Bord Töten. „Sie hätten uns besiegt, irgendwie.“ Dachte sich Sabine dann. Mittlerweile war sie davon überzeugt dass es dem Acharrus Staat gelungen wäre den Krieg gegen die Union zu gewinnen, entgegen aller Logik. Denn im Kampf machte ihnen so schnell keiner etwas vor. Entschlossen aktivierte Sabine dann den ihr zur Verfügung stehenden Langstreckentransmitter, es galt jetzt zu Verhindern das ihre Alliierten in ihrem Blutrausch zu weit gingen und dafür würde es wohl mehr als ein paar Worte benötigen.

„Verteidigungsfelder der L-6 Station werden schwächer, ihr Energiegitter scheint zu fluktuieren.“ Meldete Kapitän Costa während mehrere Granaten große Löcher in den Rumpf der Station Rissen. Die L-6 Station war keine Festungsstation und nicht dafür gebaut derart heftigem Beschuss zu trotzen. „Beschuss aufrecht erhalten.“ Erwiderte Amin lediglich genüsslich. Die Schlacht entwickelte sich gut, der Feind hatte ihrer entschlossenen Offensive nicht viel entgegen zu setzen und das trotz der Zahlenmäßigen Überlegenheit der Verteidigenden Flotte. „Sie haben so viel Potenzial, aber sie nutzen es nicht.“ Dachte sich Amin dann Kopfschüttelnd die Kommissionsflotte war schließlich alles andere als ein Papiertiger. So hatte diese Flotte doch für hunderte von Jahren die Sicherheit der Kernwelten Garantiert und jegliche Bedrohung effizient eliminiert, man konnte ihnen daher nicht vorwerfen Amateure zu sein. „Sie scheinen ihren Mut wieder gefunden zu haben Sir, wir empfangen mehre Einheiten die über die Flanken vorrücken.“ Meinte Kapitän Costa dann. „Wurde auch Zeit.“ Dachte sich Amin während er einen Blick auf das Lagehologramm warf, auf welchem zu sehen war wie sich einige Formationen aus der Feindlichen Flotte lösten und in weiten Bögen die Hauptlinie der Acharranischen Formation zu umgehen versuchten um dann von den Seiten sowie von oben und unten angreifen zu können. Keine schlechte Idee wenn man die Materielle Überlegenheit sicher auf seiner Seite hatte. Allerdings kam dieser Vorstoß viel zu spät. Der Asteroiden Schlag hatte die Materielle Überlegenheit der Kommissionsflotte praktisch neutralisiert. Zwar verfügten die Verteidiger der L-6 Station wohl streng genommen noch immer über mehr Schiffe als die Acharranischen Interventionsarmee, aber die meisten Schiffe der Kommissionsflotte waren mittlerweile alles andere als voll Einsatzfähig. „ÜLG Minen einsetzen.“ Befahl Amin dann. Natürlich hatte er mehr als ein Ass im Ärmel wenn er eine überlegene Flotte angriff. So hatten Minenleger rings um das Aschen System die neuartigen ÜLG Minen ausgebracht die seitdem auf ihren Einsatz warteten. „ÜLG Minen, Welle 1 eingesetzt.“ Bestätigte Kapitän Costa dann.

Sofort darauf materialisierten sich die erste Welle von ÜLG Minen in einer mächtigen Welle von Raumverzerrungen. Aufgrund der Massenträgheit sowie der Gravitation des Planeten trieben die Minen dabei mit einem nicht zu unterschätzenden Tempo auf die Flotte der Kommission zu. Diese versuchten zumindest umgehend zu reagieren und eröffneten das Feuer auf die Minen während die Schiffe welche den Ausfall versucht hatten Heftige Ausweichmanöver flogen. Der Beschuss zeigte sich allerdings wie erwartete weniger effektiv. Raumminen waren Standardmäßig mit Störsendern ausgerüstete die es nahezu unmöglich machten die Mine aufzuschalten und gezielt zu beschießen. Alles was den Kommissionseinheiten daher blieb war ungezielt in die ungefähre Flugbahn der Minen zu Feuern und das Beste zu hoffen. Durch ihre Ausweichmanöver und das Aufteilen ihres Feuers um den Minen zu begegnen machten sich die Kommissionseinheiten jedoch anfällig für das Feuer aus der Acharranischen Flotte, immerhin konnten sie sich nicht zwei Bedrohungen auf einmal in den Weg stellen, egal wie sehr sie es versuchten. Zudem baute der beständige Beschuss der L-6 Station einen gewaltigen Druck für die Kommissionsflotte auf, sie konnten es sich nicht leisten sich zurück zu ziehen oder anderen Verzögerungstaktiken anzuwenden. „Weiteren Torpedofächer in den Sensorschatten der Minen absetzen.“ Befahl Amin dann. Die Störsender der Minen würden dabei auch die Torpedos effektiv vor den Feindlichen Zielerfassungssensoren verbergen und den Torpedos ermöglich ihre Ziele zu erreichen. Die Kommissionsflotte versuchte daraufhin einen weiteren Ausfall um den Druck von ihren Zentralen Einheiten und der L-6 Station zu nehmen, dabei nutzten die Schiff geschickt die Schwerkraft des Planeten aus um den sich nähernden Minen auszuweichen und die Todeszone genau zwischen den Beiden Flotten zu meiden.

Allerdings hatte Amin noch ein weiteres Ass im Ärmel mit dessen Hilfe er das Leben der nun Vorstoßenden Kommissionseinheiten zur Sprichwörtlichen Hölle machen konnte. „Setzt die Trägergaranten ein, Zünder auf sechstausend Meter vor Ziel.“ Befahl Amin dann. „Bestätigt, Einsatz von Experimentellen Trägergranaten autorisiert, Zündung Sechstausend Meter vor Ziel.“ Bestätigte Kapitän Costa umgehend. Sofort darauf feuerten mehrere der Acharranischen Schiffe eine Breitseite in Richtung der Vorrückenden Kommissioneinheiten. Die Granaten Zerstörten sich jedoch vor dem Kontakt mit dem Feind selbst ohne sichtbare Granatsplitter oder ähnliches abzusondern. Dementsprechend Sorglos rauschten die Kommissionschiffe in die Todeszone. Erst als die vordersten in einem grellen Lichtblitz ohne jegliche Vorwarnung vergingen, versuchten ihre Kameraden einen verzweifelten Kurswechsel. Die meisten davon jedoch ohne Erfolg. „Mit freundlichen Grüßen aus den Waffenlaboren der Föderation.“ Dachte sich Amin dann gehässig. Es hatte die Militäringenieure der Kaiserlichen Flotte nicht viel Zeit gekostet die Kanistergranaten Technologie der Föderation so zu modifizieren das die Waffen aus Acharranischen Geschützen verfeuert werden konnten. Die Tatsache das es keine bekannte Verteidigungsmöglichkeit gegen die Antimateriewolken gab, so waren Verteidigungsfelder inneffizient und Punktverteidigungswaffen und Panzerrungen sogar komplett nutzlos, machte die Kanistergranaten, oder Trägergranaten wie die Kaiserliche Flotte sie nannte zu außerordentlich Furcht einflößenden Waffen. Die einzige zuverlässige funktionierende Verteidigung gegen diese Waffen war daher nicht in ihren Wirkungsbereich zu geraten, schließlich verflüchtigte sich Antimaterie relativ schnell. Das war allerdings einfacher gesagt als getan, Kampfsensoren registrierten die Antimaterie nicht und da sie farblos und lichtdurchlässig war, waren auch Optische Systeme vollkommen nutzlos. Insgeheim bewunderte Amin die Föderalisten daher dafür dass es ihnen gelungen war eine derart effiziente Waffe zu entwickeln.

Plötzlich ertönte dann die Meldung aus dem Besatzungsdeck: „Achtung starke Scherkräfte geortet!“, „Formation zurückfallen lassen!“ befahl Amin umgehend, zwar hatte die Militärische Aufklärung versichert das die Kommission keine Verstärkungen in Reichweite mehr hatte, immerhin hatten sie alle zur Verfügung stehenden Einheiten zu der Verteidigungsflotte um die L-6 Station zusammengezogen, aber das musste nichts bedeuten. Amin hatte schließlich selbst schon mehr als einmal verborgene Verstärkungen genutzt um das Schlachtenglück zu Wenden. Er wusste daher das Vorsicht in diesem Fall besser war als Nachsicht. „Dann zeigt mal was ihr aufzufahren habt.“ Dachte sich Amin dann. „Föderale Transpondersignatur geortet das ist die Afrika und ihre Eskorte Sir.“ Meldete ein Offizier aus dem Besatzungsdeck im selben Moment in dem das Flaggschiff der Föderalen Flotte vollständig in den Normalraum zurück viel. „Was haben die vor?“ fragte sich Amin daraufhin selbst. Die art und wiese wie die Afrika den ÜLG Transfer verlassen hatte implizierte das der Kommandierende Offizier des Schiffes nicht die Absicht hatte als Verstärkung für die Acharranische Flotte zu fungieren immerhin war die Flotte der Föderation genau zwischen die beiden Flotten gesprungen und blockierte nun die direkte Feuerlinie. Die Geschütze der Acharranischen Flotte verstummten daraufhin selbstständig als die Kanoniere die Verbündeten Einheiten bemerkten. „Kommunikation: Umgehend eine Verbindung mit der Afrika Herstellen!“ befahl Amin dann. Ihn hatte das ungute Gefühl beschlichen das hier etwas vor sich ging das ihm überhaupt nicht gefallen würde. „Verbindung steht Sir.“ Bestätigte der mit der Kommunikation betraute Offizier umgehend. „Hier Spricht Großadmiral Amin Khouba von der Kaiserlichen Flotte von Acharrus, für die SDF Afrika. Ihr behindert eine Acharranische Militäroperation, nennt Euren Aufenthaltsgrund.“ Meinte Amin dann, ihm war im Moment nicht nach Vorsichtigen Diplomatischen Gesprächen. Tatsächlich musste er mit sich Ringen um nicht einen Feuerbefehl auf die Föderale Flotte zu geben. „Admiralin Domascic für Großadmiral Khouba, es tut mir leid das wir uns unter diesen Bedingungen wieder sehen müssen Großadmiral, aber ich kann nicht zulassen das Sie Ihre Operation fortführen.“ Amin musste sich daraufhin reichlich zusammenreisen um nicht umgehend die Verbindung zu terminieren und das Feuer eröffnen zu lassen und fragte stattdessen: „Muss ich das Bündnis zwischen dem Acharrus Staat und der Soalri Föderation nun als Aufgelöst betrachten Admiralin? Wir schätzen keine Verräter.“, „Nein Großadmiral. Das Bündnis hat noch immer bestand, aber wir können nicht zulassen das Sie die gesamte Kommission und all ihre Bediensteten auslöschen.“ Antwortete Admiralin Domascic. „Weshalb? Die Kommission ist ein erklärter Feind der Solari Föderation und ist für den Tod Zahlloser Föderaler Bürger verantwortlich. Wie könnt Ihr Euch da auf deren Seite schlagen?“ fragte Amin beinahe bellend, sein Blut kochte ob des Verrates den er Witterte, schon einmal zu oft war der Acharrus Staat hintergangen worden.
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