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Ein neues Zeitalter - Wiedervereinigung

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22 Mai 2021 19:03 #90121 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Das ist eine gute Frage. Ich würde gerne von einer Beschlagnahmung absehen. Ich hatte daher gehofft du könntest sie davon Überzeugen uns ihre Schiffe Freiwillig zu überlassen.“ Antwortete Achar. „Ich?!“ rief Ahrissa überrascht aus. „Ja Du, Ahrissa.“ Bestätigte Achar umgehend. „Aber Vater! Du bist ihr Kaiser. Sie werden dir eher Folgen als mir.“ Stellte Ahrissa dann fest, auch weil sie keine Lust hatte sich mit einem Haufen Geldaristokraten herum zu streiten. „Ich bin ihr Kaiser, das ist wahr. Aber ich bezweifle dass das Grund genug für sie ist ihre Besitztümer auf zu geben.“ Erwiderte Achar. „Weshalb denkst du dann dass ich Erfolgreicher sein würde?“ fragte Ahrissa daraufhin. „Aus demselben Grund der dir erlaubt hat unsere Allianz mit der Föderation auf die Beine zu stellen Ahrissa. Ich bin nicht sonderliche in der Kunst der Diplomatie bewandert. Du hingegen, du scheinst einfach zu Wissen was du sagen musst.“ Erwiderte Achar umgehend. „Ist es dir schon einmal in den Sinn gekommen dass das die Allianz mit der Föderation auch einfach das Ergebnis von Glück sein könnte?“ fragte Ahrissa dann. „In diesem Fall müsste es eine lange Glücksträne sein, eventuell hält sie ja auch noch ein wenig länger vor.“ antwortete Achar und zwinkerte Ahrissa schelmisch, zu. Natürlich hatte ihr Vater sofort Ahrissas Taktik durchschaut. Ahrissa rollte daraufhin mit den Augen und atmete undamenhaft hörbar aus. „Ich kann verstehen dass du dich nicht sonderlich darauf freust, aber ich würde es nicht sagen wenn ich nicht denken würde das du die größte Chance auf Erfolg hast Ahrissa.“ Stellte Achar dann fest. „Tut mir leid Vater.“ Meinte Ahrissa dann, sie wusste wie sehr ihr Vater es hasste wenn man sich vor Verantwortungen drücken wollte. Achar beschränkte sich daraufhin auf ein leises Glucksen, offenbar hielt er es nicht für nötig etwas Weiterführendes Hinzuzufügen. „Hast du bereits eine Audienz organsiert?“ fragte Ahrissa dann, immerhin hatte ihr Vater die Vertreter ja auch alle eingeladen. „Ja, aber bevor du zu ihnen allen Sprichst. Habe ich noch etwas für dich.“ Erwiderte Achar geheimnisvoll und erhob sich aus dem Sitzkissen, worauf Ahrissa beinahe um viel da sie sich nicht mehr an ihrem Vater anlehnen konnte und daher in die Mulde rutschte die er Hinterlassen hatte.

„Folge mir.“ Meinte Achar dann. Ahrissa kämpfte sich daraufhin aus dem Sitzkissen hoch und machte sich daran ihrem Vater zu folgen der schon auf halbem Weg zu einer Massiv anmutenden Tür war die aus dem Raum heraus führte. Als sie dann zu ihrem Vater aufgeschlossen hatte war dieser gerade damit beschäftigt ein Fingerabdruckschloss zu entriegeln das die Tür geschlossen hielt. „Was will er mir nur geben das so wertvoll ist das es in einem Tresorraum lagert?“ fragte sich Ahrissa dann selbst. Natürlich wusste sie das es im Ganzen Palst mehrere sichere Tresorräume gab, die von der Kaiserlichen Familie oder Bediensteten genutzt wurden um wertvolle Gegenstände einzulagern die man in Bälde benötigte und sie daher nicht in der Hauptschatzkammer unter dem Gebäude aufbewahren wollte. Sobald Ihr Vater die Tür dann entriegelt hatte winkte er Ahrissa erneut hinter sich her und begab sich in das Innere des Tresorraumes dessen Innenarchitektur sich drastisch von der des Raumes davor unterschied. So bestanden die Wände im inneren des Tresorraumes aus blankem Stahl was dem ganzen Raum ein steriles Aussehen bescherte, ebenso wurde das Licht von hellen und kalten Lampen unter decke anstelle von warmen flackernden Feuerschalen verbreitet. In der Mitte es des Raumes befand sich dabei ein Podeste auf dem Ahrissa sowohl einige Textilien als auch Glitzerndes Edelmetall erkennen konnte.

Sobald er neben dem Podests angekommen war drehte sich Achar herum und sah Ahrissa an ehe er mit feierlicher Stimme meinte: „Ahrissa, meine Tochter und Erbin meines Thrones. Ich halte es in Anbetracht deiner Leistungen für das Acharranischen Volk und den Acharranischen Staat für angebracht dir deine ersten Amtszeichen zu überreichen.“ Ahrissa blieb daraufhin wie vom Donner gerührt stehen. Die Übergabe der Amtszeichen vom Amtierenden Kaiser zu seinem Nachfolger war ein Zeichen des Regierungswechsels. „Ich… Ich dachte du wolltest doch etwas warten?“ stammelte Ahrissa daher vollkommen überwältigt. „Das ist wahr und ich werde mein Wort halten. Aber es wird an der Zeit das wir es Offiziell machen.“ Erwiderte Achar und hob ein Goldglänzendes Diadem vorsichtig mit beiden Händen von seinem Kissen, Ahrissa erkannte das Schmuckstück umgehend wieder, es handelte sich um das Diadem das der Legende nach von niemand geringerem als Königin Selara getragen wurde, ein Hochzeitsgeschenk von Kaiser Achar I. Dieses Diadem war daher weitaus Wertvoller als die Summe der für den Bau verwandelten Edelmetalle und Edelsteine. „Vater… Ich kann das nicht annehmen.“ Meinte Ahrissa daher und wich vor ihrem Vater zurück der das Diadem behutsam mit beiden Händen von sich hielt, so als wolle er es ihr auf den Kopf setzen. „Du kannst und du wirst Ahrissa. Es ist mehr als nur dein Recht, es ist dein Schicksal. Einst gehörte dieses Diadem der Königin Selara ohne welche wir alle Heute nicht hier stehen könnten und nun wird es Zeit das es in den Besitz einer Rechtmäßigen Erbin übergeht. Schon viel zu lange lag es einfach nur in der Schatzkammer herum.“, „Aber Vater! Selara war die Gründerin unseres Staates. Es wäre anmaßend von mir mich ihres Schmuckes zu bemächtigen!“ Meinte Ahrissa dann. In Ihren Augen war sie der beinahe legendären Ehefrau von Kaiser Achar I. bei weitem nicht ebenbürtig, denn ihr Vater hatte recht. Ohne Königin Selara hätte es nie einen Acharrus Staat gegeben. Es war sie gewesen die ihren Ehemann dazu gebracht hatte das Grundgerüst des Heutigen Staates auf zu Bauen. „Wäre es das Wirklich Ahrissa? Königin Selara war die unbestritten Größte Königin und eine der wenn nicht sogar die wichtigste Frau in der Geschichte des Acharrus Staates, das ist wahr und dagegen will und werde ich nicht Argumentieren. Aber so wie sie für die Gründung des Staates gesorgt hat, so leitest du seine Transformation in einen modernen Staat ein. Ist das nicht mindestens so wichtig?“

„Alleine der Gedanke dass ich mich mit Königin Selara vergleichen soll…“ dachte sich Ahrissa dann und schluckte, so etwas war ihr noch nie in den Sinn gekommen, immerhin hatte sie technisch gesehen noch nicht einmal die Regierungsgewalt. Achar Schritt daraufhin zu Ahrissa hinüber und meinte: „Nun zier dich doch nicht so Ahrissa. Ich bezweifle das es im Interesse von Königin Selara gelegen währe wenn ihre Kronjuwelen in einer Vitrine Verstauben. Im Gegenteil: Ich bin mir Sicher sie wäre stolz auf dich. Du hast den Mut die eingelaufene Pfade zu verlassen und neue Wege zu gehen, sowohl für dich Privat als auch in offizieller Funktion, genau wie sie vor all diesen Jahren. Wenn du mich daher fragst gibt es niemanden der sich diese Juwelen eher verdient hat als du.“, „Ich fühle mich geehrt Vater.“ Meinte Ahrissa dann, noch immer unsicher ob es klug war das Geschenk ihres Vaters an zu nehmen, schlussendlich gehörten die Juwelen ihm da er der direkte Erbe der Kaiserlichen Linie war. „Das solltest du auch.“ Antwortete Achar ehe er mit feierlichem Shcritt weiter auf Ahrissa zuging. Diese viel daraufhin auf die Knie und senkte demütig das Haupt. Auch wenn es keine Offizielle Krönungszeremonie war, wusste sie doch um die Symbolkraft dieses Ereignisses. Als Achar Ahrissa das Diadem dann behutsam auf den Kopf setzte kam es Ahrissa so vor als würde eine wonnige Wärme und Zuversicht sich in ihr Ausbreiten, wie als würde die Legendäre Stärke dun Tatkraft der ersten Königin des Acharrus Staates auf sie übergehen. „Es steht dir.“ Stellte Achar dann fest, das Geschmeide wirkte als wäre es für Ahrissa angefertigt worden und nicht schon Hunderte von Jahren alt. Noch immer glänzte das Gold als wäre es erst vor kurzem Geschmiedet worden und noch immer funkelte der große Rubin der nun auf Ahrissa Stirn ruhte verheißungsvoll.

„Ich weiß trotzdem nicht ob es Angebracht ist Vater…“ stellte Ahrissa dann fest während ihr Vater ihr einen kunstvollen Mantel um die Schultern legte, der vermutlich ebenfalls aus dem Nachlass einer der großen Königinnen oder Kaiserinnen der Geschichte stammte. „Ist es. Vertraue mir Ahrissa, so wie bisher auch.“ Antwortete Achar und reichte ihr einen Eleganten Speer, der erstaunliche Ähnlichkeiten mit Kachyr, dem Speer und Amtszeichen der Acharransichen Kaiser aufwies. Dieser Speer war allerdings deutlich schlanker und eleganter geformt als Kachyr, auch wenn die kunstvoll Geschwungenen Wiederhaken an seiner Spitze deutlich machten das es sich um ein Brutales Werkzeug des Kampfes handelte. Als Ahrissa ihn erkannte zog sie daher ein weiteres mal Scharf die Luft ein, diese Waffe trug den Namen Fellka und war die Persönliche Waffe von Königin Selara gewesen, auf jedem Schiff des Acharrus Staates fand sich eine Kopie dieser Waffe in der Schlachmatronen Büste. „Ich dachte Fellka währe vor Jahrhunderten verloren gegangen?“ fragte Ahrissa dann während sie den Speer in der Hand wog, er war erstaunlich leicht wodurch sie ihn mühelos Handhaben konnte obwohl Ahrissa keinerlei Erfahrung mit Speeren hatte. „Eine bewusst gestreute Fehlinformation um all zu aufdringliche Kuratoren und Schatzjäger fern zu halten. Aber es wird Zeit das diese Waffe wieder das Licht des Tages erblickt um erneut Furcht in die Herzen der Feinde unseres Staates zu tragen.“ Antwortete Achar. „Diese Relikte sind Preis los, sie sind Geschichte Vater. Wären sie nicht in der Schatzkammer besser aufgehoben? Was wenn ich eins davon verliere oder es Beschädige?“ meinte Ahrissa dann ehrfürchtig. Sie fühlte sich von der Geschichtsträchtigen Ausstrahlung ihres neuen Schmuckes schon ganz benommen. „Dann ist es eben so. Ich bin sicher das du die angebrachte Sorgfalt walten lässt und im Fall der Fälle sind es doch nur aufwändig verzierte Gegenstände.“ Antwortete Achar, worauf Ahrissa nichts zu Antworten wusste.
~~~Ende Kapitel 60~~~

mfg.: Tg

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29 Mai 2021 15:12 #90122 von Todesgleiter
Kapitel 61: Akquirierungsmission
Ahrissa fühlte sich ausgesprochen unwohl, gab jedoch ihr bestes sich das nicht anmerken zu lassen während sie mit Langen und entschlossen wirkenden Schritten den Weg zum großen Saal des Palastes entlang Schritt. „Ich habe viel Übung darin meine wahren Emotionen zu verschleiern...“ Dachte sie sich dann, immerhin war ein nicht zu Unterschätzender Anteil der Übungen die sie im Laufe ihres Werdeganges hatte absolvieren müssen darauf aufgelegt gewesen Ahrissa bei zu bringen wie sie absolut immer ihre Emotionen unter Kontrolle hielt und eine nichts sagende Mimik aufbehielt. Mit Theatralisch wehendem Mantel Schritt Ahrissa dann wenig später auf die Empore welche die Stirnseite des Saales beanspruchte. Zwar war sie schon des Öfteren hier gewesen, aber noch nie war die Aufmerksamkeit aller Menschen im gesamten Saal auf sie Zentriert gewesen. Für Gewöhnlich hatte sie sich immerhin gemeinsam mit ihrer Mutter hinter ihrem Vater aufgestellt während dieser seine Rede gehalten hatte. Doch nun war das anders, sie stand im Zentrum der Aufmerksamkeit, alleine. Ahrissa schluckte daher einmal tief während sie ihren Blick über den Saal schweifen lies, in welchem sich die Zahlreichen Vertreter Ziviler Unternehmen oder Einflussreiche Privatleute versammelt hatte. Sie alle unterhielten sich im Moment noch gelöst miteinander. Sehr Wahrscheinlich spekulierten sie über den Grund warum sie nach Acharrus gerufen worden waren. „Euch wird die gute Laune in Kürze vergangen sein…“ dachte sich Ahrissa dann. Immerhin hatte sie den Auftrag von diesen Leuten zu fordern das sie große Mengen ihrer Privaten Ressourcen in den Dienst des Staates stellten und zwar ohne angemessen Kompensation. Da im Moment niemand den Eindruck machte auf Ahrissa in irgendeiner weiße zu Reagieren pochte Ahrissa den Schafft Fellkahs mit Nachdruck auf den Boden wie es ihr Vater mit Kachyr zu tun pflegte wenn er sich Aufmerksamkeit verschaffen wollte. Umgehend kehrte eine nahezu gespenstische Ruhe ein während sich alle Anwesenden eilig zu der Empore umwandten.

Ahrissa wartete daraufhin einen kurzen Moment ehe sie meinte: „Ich bin Kronprinzessin Ahrissa von Acharrus. Rechtmäßige Erbin des Sandsteinthrones und Zukünftige Herrin über die Grenzzonen. Ihr alle wurdet am Heutigen Tage hier versammelt da ich und der gesamte Acharrus Staat eure Hilfe einfordern. Wir befinden uns in einem Krieg, einem Krieg in dem es um mehr geht als der Gewinn von neuen Territoirum. Wir kämpfen für die Zukunft der gesamten Menschlichen Rasse. Einige unter euch haben mit Sicherheit bereits Kenntnis von den Multarn erlangt, Alien Kreaturen von so unsagbarer Bosheit und Verdorbenheit das jedwede Koexistenz mit ihnen ausgeschlossen ist. Sie haben in der Vergangenheit bereits andere Spezies vernichtet und nun planen sie das selbe erneut zu tun. Doch wir werden nicht Versagen! In diesem Moment befindet sich ein Großteil der Kaiserlichen Flotte auf einer Offensive um den Multarn klar zu machen das sie sich dieses Mal mit der falschen Spezies angelegt haben!“ Nach ihrer Ansprache wartete Ahrissa einige wohldossierte Moment um den anwesenden die Chance zu geben das gehörte zu Verdauen. Noch bevor sie dann jedoch fortfahren konnten brandete Jubel über die Menge hinweg, offensichtlich hatte sie bislang die Richtigen Worte gewählt. „Nun werden wir sehen wie lange die gute Laune und Jubelstimme vorhält sobald ihnen klar wird was ich von ihnen will…“ dachte sich Ahrissa dann und musste sich bei dem Gedanken in Grinsen verkneifen, mit an Sicherheit Grenzender Wahrscheinlichkeit würde die Stimmung von zustimmenden Jubel innerhalb von Sekundenbruchteilen auf massive Empörung umschlagen. Erneut schlug Ahrissa dann Fellkar auf den Boden um sich wieder Gehör zu verschaffen, worauf auch tatsächlich Ruhe in dem Saal einkehrte der Respekt welcher ihr entgegen gebracht wurde überraschte sie dabei sogar selbst.

Nachdem der Jubel dann wieder zu einem abrupten Ende gekommen war räusperte sich Ahrissa erneut und fuhr fort: „Um diese Offensive und den Kampf zum Wohle der gesamten Menschheit aufrecht erhalten zu können, sind jedoch beträchtliche Mengen an Ressourcen, insbesondere Raumschiffen erforderlich deren Bereitstellung die Kapazitäten der Kaiserlichen Flotte bis an das äußerste Limit Strapaziert. Aus diesem Grund wende ich mich heute an Euch alle, ein jeder von euch verfügt über große Menge von Ressourcen welche für die Kriegsbemühungen von Entscheidender Bedeutung sind. Ich spreche von Bewaffneten Raumschiffen, Munition und anderen Versorgungsgütern.“ Noch bevor Ahrissa daraufhin weiter sprechen konnte hörte sie wie ein zwar gedämpfter aber dennoch wohl vernehmbarer Orkan der Entrüstung über die Menschen hinweg brandete. „Das war ja zu erwarten…“ dachte sie sich dann ehe sie erneut Fellkar auf den Boden Stieß um die Menge zur Ordnung zu rufen. Zu Ahrissa eigener Überraschung funktionierte das sogar und das Allgemeine Stimmen Gewirr senkte sich wieder, was die Vertreter jedoch nicht davon abhielt sie abwartend anzustarren, verständlicher Weise wollten sie eine Erklärung dafür haben warum ihre Kronprinzessin von ihnen verlangte ihr Privates Eigentum dem Staat zu überschreiben. „Mir ist Bewusst das ich damit viel Einfordere. Noch nie in der langen und Glorreichen Geschichte unseres Staates sah sich ein Kaiser gezwungen auf Private Ressourcen zurückzugreifen um die Zukunft des Staates und aller Menschen zu garantieren. Aber die Situation hat sich geändert, egal wie sehr wir uns wünschen das alles noch immer so ist wie es bislang war. Noch nie zuvor waren wir mit einer Bedrohung dieses Aufmaßes konfrontiert, ich Rufe euch alle daher dazu auf eure wahre Loyalität zu dem Acharrus Staat und seinen Idealen unter Beweis zu stellen. Den auch wenn ich keinerlei Kompensation für die zur Verfügung gestellten Ressourcen anbieten kann, so bin ich doch davon überzeugt das dieses Opfer sich für jeden Spender auf lange Sicht auszahlen wird. Wer könnte einer Firma immerhin Ausbeutung und Egoismus vorwerfen nachdem sie ihre Firmenflotte Kostenlos zur Verfügung gestellt hat um für ein höheres Ziel zu Kämpfen? Wer könnte einem Adelshaus vorwerfen das es sich nicht um die einfachen Leute kümmert nachdem es große Verluste in Kauf genommen hat um die Allgemeinheit zu schützen? Dies ist eine einmalige Chance zu beweisen dass das Wohl der Allgemeinheit für jeden von Euch von großer Bedeutung ist.“ Meinte Ahrissa dann entschlossen und verkniff sich wohl weißlich den Hinweis dass ihr Vater die benötigten Ressourcen im Zweifelsfall per Kaiserlichem Dekret einziehen würde.

Nach Ahrissas Ansprache setzte allgemeines Getuschel ein während die Anwesenden sich untereinander berieten, nicht wenige hatten wohl in Erwartung einer Komplizierten Entscheidung auch Persönliche Berater mitgebracht. „Nun werden wir sehen wie viele von ihnen wirklich Bedingungslos Loyal sind…“ dachte sich Ahrissa dann. Immerhin brüsteten sich die meisten Acharranen im Normalfall damit wie unerschütterlich sie hinter dem Staat und der Kaiserlichen Familie standen, allerdings hatten die wenigsten von ihnen diese Einstellung jemals unter Beweis stellen müssen. Zwar war Ahrissa davon überzeugt das die meisten Bürger des Acharrus Staates es mit ihrer Loyalitätsäusserung an sich durchaus ernst meinten, aber es war eben etwas anderes wenn man auf einmal dazu aufgefordert wurde einen Großteil seines Besitzes aufzugeben ohne irgendetwas zum Ausgleich zu erhalten. „Eure Hoheit, gestatte Ihr mir eine Frage?“ fragte dann ein Mann dessen Kleidung und Schmuck ihn als Angehöriger des mächtigen Adelshauses Terin auswies. Terin war dabei eines der Adelshäuser das sich zwar der Macht der Kaiser von Acharrus fügte, jedoch keinen Hehl daraus machte das sie ihr Territorium lieber ohne Einmischung Regieren würden. Ahrissa rechnet daher mit nahezu allem als sie sagte: „Fragt.“, „Mit allem gebührenden Respekt Eure Hoheit: Ist es nicht die Aufgabe der Kaiserlichen Familie für die Sicherheit und den Schutz des Acharranischen Territoriums zu sorgen? Zahlen die Adelshäuser nicht einen beachtlichen Anteil ihrer eigenen Einnahmen an Euch und Eure Familie auf das Ihr in der Lage seid die Bedrohungen außerhalb der Acharranischen Grenzen im Zaum zu halten? Ist es daher nicht ein Versagen der Acharranischen Kaiser das Ihr nun hier Steht und von uns allen Verlangt unsere mühevoll erarbeiteten Vermögenswerte zur Verfügung zu stellen, nachdem die Kaiserliche Familie zu viele Ihrer Ressourcen darauf aufgewendet hat ihre Bündnis mit der Solari Föderation auf zu bauen?“ meinte der Mann dann und bestätigte Ahrissa Befürchtungen damit. Natürlich nutzte Haus Terin die Gelegenheit Unruhe zu stiften. Ahrissas Vater ging sogar davon aus das Haus Terin Plante sich von dem Acharrus Staat los zu sagen sobald es seine Position als stark genug erachtete um mit solch einer Aktion durchzukommen. „Wir sollten sie einfach auflösen…“ schoss es Ahrissa dann durch den Kopf, obwohl sie sehr wohl wusste das eine Gewaltsame Auflösung eines Adelshauses per Kaiserlichem Dekret den Mitgliedern des Hauses Terin in die Hände spielen würde.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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29 Mai 2021 15:13 - 29 Mai 2021 15:14 #90123 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Ahrissa fokussierte den Abgesandten des Hauses Terin daraufhin mit einem Blick der den meisten anderen das Herz in die Hose sinken ließ, sie war sich sehr wohl Bewusst das der ganze Saal auf ihre Reaktion wartete, ab jetzt hatte ihr wahre Prüfung begonnen. Natürlich erwartete man von einer Kaiserin dass sie mit aufmüpfigen Untertanen fertig wurde und nicht umgehend einknickte, bedeutete Stärke doch Überleben in den Grenzzonen. Zu Ahrissa Befriedigung machte der Abgesandte ob ihres Blickes auch tatsächlich einen, vermutlich unbewussten, Schritt rückwärts ehe er sich wieder im Griff hatte. „Nennt euren Namen.“ Verlangte Ahrissa dann, sie wollte Wissen mit wem sie eigentlich sprach. „Ahron von Grezir aus dem Hause Terin Eure Hoheit, ich bin der direkte Nachkomme des großen und Edlen Vasir von Grezir aus dem Hause Terin.“ Antwortete der angesprochene umgehend und warf sich während dem Sprechen regelrecht in Pose. „Ein Selbstdarsteller… Wie widerlich.“ Dachte sich Ahrissa dabei und musste mit viel Willensanstrengung ein Naserümpfen verhindern, es wäre wohl nicht förderlich wenn sie ihre Persönliche Meinung über den Abgesandten des Hauses Terin preis gab. „Nun denn Ahron von Grezir aus dem Hause Terin, ihr habt recht. Es ist die Aufgebe der Kaiserlichen Familie für die Sicherheit eines jeden Bürgers und den Schutz des Territoriums des Acharrus Staates zu sorgen. Eine wichtige Aufgebe die von meiner Familie seit Generationen ausgesprochen Gewissenhaft ausgeführt wird. Ich kann Euch und allen anderen Anwesenden daher Versichern das die Bevölkerung und Kernterritorien des Acharrus Staates angemessen Geschützt sind und nichts zu Befürchten haben. Aber was wird die Bevölkerung und die Anderen Adelshäuser von dem mächtigen Haus Terin hallten, wenn es sich Feige in seinem Territorium verschanzt anstelle Seite an Seite mit seinen Brüdern und Schwestern in den Glorreichen Kampf zu ziehen? Zudem werde ich mich mit Sicherheit daran Erinnern wer seine Hilfe angeboten hat und wer nicht, wenn die Zeit gekommen ist.“ meinte Ahrissa dann, gefährlich Leise und mit zu schlitzen verengten Augen. Ahron schluckte daraufhin ob dieser nur behelfsmäßig kaschierten Drohung und versuchte wohl gerade abzuschätzen on Ahrissa tatsächlich fähig war ihre Drohung in die Tat um zu setzen und das Haus Terin in Zukunft bei der Vergabe von neuen Territorien, lukrativer Verträge oder einflussreicher Posten im Regierungsapparat des Acharrus Staates zu benachteiligen. Das vorläufige schweigen des Vertreters des Hauses Terin wurde in der Zwischenzeit von jemand anderem genutzt um zu sprechen: „Eure Hoheit das Haus Primar steht hinter euch, sämtliche Ressourcen unsers Hauses stehen Euch zu Verfügung.“ Ahrissa nickte dem Sprecher, einem alternden Mann daraufhin wohlwollend zu. Es war keine Überraschung das Thando von Sercutis aus dem Hause Primar sie umgehend unterstützte, gehörten er und sein Haus doch zu den Loyalsten Unterstützern des Acharrus Staates was sich bislang auch sehr gut ausgezahlt hatte. So herrschte Primar über die ältestes aller Acharranischen Kolonien: Sercutis. Und war daher ausgesprochen Einflussreich, seine Unterstützung würde daher auch viele andere Ermutigen es ihm gleich zu tun, war das Haus Primar doch ein wichtiger Geschäftspartner für die meisten großen Konzerne sowie andere einflussreiche Adelshäuser im Acharranischen Territorium.

„Eure Hoheit, es wäre nicht weise sich ein mächtiges Haus wie Terin zum Feind zu machen, insbesondere bevor Ihr überhaupt die rechtmäßige Kaiserin seid.“ Stellte Ahron dann fest, offenbar hatte er sich genug von seinem Schock erholt und hatte sich dazu entschieden weiterhin zu Provozieren, vermutlich in der Hoffnung Ahrissa zu einer unbedachten Äußerung zu verleiten. „Damit habt ihr Vermutlich Recht.“ Stimmte Ahrissa zu und lies absichtlich eine Pause um das selbstzufriedene Gesicht des Adligen zu betrachten der dachte er hätte gewonnen und in Zukunft leichtes Spiel mit ihr. Noch ehe Ahron dann jedoch zu einer Erwiderung ansetzen konnte fuhr Ahrissa fort während der Rest des Saales erneut in Abwartendes und Angespanntes Schweigen verfallen war: „Allerdings Herr von Grezir, ist auch Strategisch ausgesprochen unvorteilhaft sich die Thronerbin zum Feind zu machen. Insbesondere wenn der eigene Wohlstand sehr von Staatsverträgen abhängt…“ Augenblicklich fror die überhebliche und selbstzufriedene Mine von Ahron regelrecht ein, immerhin hatte Ahrissas Vater dem Haus Terin in einem Versuch eine Brücke zu schlagen ausgesprochen lukrative Staatsverträge über die Lieferrung von diversen aufbereitet Schwermetallen unterbreitet welche das Adelshaus auf seinem Territorium förderte. Dieser Schwermetallexport stellte dabei die Haupteinnahme Quelle des Hauses dar. Da es das Haus Terin versäumt hatte sein Territorium ausreichend auszubauen um alternative Einnahmequellen zu erschließen. Zusätzlich machte die generelle Abneigung gegen das Haus Terin in der Acharranischen Bevölkerung es dem Haus auch nicht gerade einfach seine Steuereinnahmen durch Erhöhung der Bevölkerungsdichte auf seinem Territorium zu erhöhen. Tatsächlich war das Haus Terin ausgesprochen unbeliebt, neigten die meisten seiner Mitglieder doch zu extrem Arrogantem gehabe.

„Das Haus Oncar ist willens jedwede zugesicherte Liefermenge des Hauses Terin zu übernehmen und wir garantieren einen besseren Preis.“ Mischte sich dann ein anderer Abgesandter umgehend ein, natürlich sahen die anderen Vertreter umgehend ihre Chance gekommen selbst Gewinn aus den Staatsverträgen zu schlagen. „Das wird nicht nötig sein. Das Haus Terin beugt sich den Forderungen der Kronprinzessin. Wir werden alle entbehrlichen Ressourcen entsenden. Allerdings werde ich mich, wird mein Haus sich an diesen Tag erinnern.“ Meinte Ahron dann in einem Schwachen Versuch einer Drohung. „Genau so wie ich. Es freut ich dennoch dass das Haus Terin zur Zusammenarbeit bereit ist.“ Antwortete Ahrissa umgehend, sie war nie davon ausgegangen den schwelenden Konflikt mit Haus Terin in dieser Verhandlung beilegen zu können. Dazu bedurfte es zunächst vorausgehenden Überlegungen und weitere Gespräche. „Die Sicherheitsflotte der Handelsgilde steht ebenfalls zu Eurer Verfügung Eure Hoheit. Dieser Krieg muss enden.“ Meinte dann ein Mann der untypischer weise einen Anzug trug. „Sehr richtig. Die Bergbauvereinigung von Barrakh stellt ihre Ressourcen ebenfalls zur Verfügung, zudem werden von nun an Staatliche Abnehmer bevorzugt beliefert.“ Stimmte ein weitere Abgesandter zu während Ahrissa in sich hinein grinste, das war deutlich einfacher gewesen als sie selbst angenommen hatte. Vermutlich hatten sie alle registriert dass es unter Umständen ausgesprochen unklug sein konnte sich mit ihr anzulegen und hatten sich daher für den gütlichen Weg entschieden. „Vielleicht hat Vater doch Recht und ich bin besser in diesen Verhandlungen als sich selbst denke…“ dachte sich Ahrissa dann während immer mehr Vertreter ihre Zustimmung äußerten und dadurch den Druck auf die verblieben Verweigerer erhöhten. Nachdem die nahezu beständigen Äußerungen der Unterstützung abgeebbt waren, bereite Ahrissa ihre Arme weit aus und meinte: „Das Volk des Acharrus Staates, nein die gesamte Menschheit steht von heute an in der Schuld eines jeden einzelnen Spenders. Ich hoffe dass die Heutigen Entscheidungen als Leuchtfeuer dienen werden, als Leuchtfeuer für den Zusammenhalt der unsere größte Stärke und unser größter Vorteil gegenüber allen Feinden war und noch immer ist. Ich werde niemanden Vergessen der heute Selbstlos gehandelt hat um der Menschheit eine große und Stolze Zukunft zu sichern und verspreche damit das, sollte sich die Situation ergeben, auf meine Unterstützung gezählt werden kann, so wie ich auch Euer aller Unterstützung habe zählen können. Als Zeichen meiner Dankbarkeit werde ich dafür Sorge tragen das die Namen eines jeden Spenders veröffentlicht werden auf dass ein jeder von Eurer Großzügigkeit erfährt. Ihr könnt euch nun entfernen, allerdings lade ich Euch alle ein noch ein wenig zu verweilen und die Gelegenheit zu nutzen Eure Netzwerke zu verbessern, für das leibliche wohl, wird gesorgt werden.“

Sobald Ahrissa geendet hatte schwangen die Türen in den Saal auf und etliche Palastdiener marschierten in ordentlichen Reihen in den Saal und trugen dabei Serviertabletts mit diversen Häppchen und Getränken mit sich. Kaum hatte sich die allgemeine Aufmerksamkeit von ihr abgewandt drehte sich Ahrissa dann um und verschwand durch die Tür von ihrer Empore. „Gut gesprochen, ich hatte nicht erwartete das es dir gelingt sie wirklich alle davon zu überzeugen ihrer Ressourcen zur Verfügung zu stellen.“ Meinte Achar dann anerkennend, der offenbar hinter der Tür gewartete und die gesamte Veranstaltung im geheimen beobachtet hatte. „Ich auch nicht.“ Stimmte Ahrissa ihm zu. „Nun ich denke wir sollten deinem Vorschlag Folge leisten und die Gelegenheit nutzen unsere Kontakte zu Pflegen. Viele werdend darauf begierig sein nun mit dir zu sprechen.“ Meinte Achar dann nach kurzem schweigen. „Das waren sie schon immer Vater.“ Erwiderte Ahrissa umgehend und konnte eine leicht genervte Stimmlage dabei nicht unterdrücken. Achar gluckte daraufhin amüsiert und meinte: „Du wirst es überleben.“ Ehe er Ahrissa aufmunternd auf die Schultern klopfte. „Vermutlich. Bringen wir es hinter uns.“ Stimmte Ahrissa leicht missmutig zu, ehe sie ihre Körperhaltung wieder straffte und selbstsicher voraus ging. Allerdings bemerkte sie den Nachdenklichen Blick ihres Vaters dabei sehr wohl und drehte sich daher zu ihm herum ehe sie fragte: „Was ist?“, „Nichts, nichts. Ich war nur in Gedanken.“ Antwortete Achar und hörte sich dabei untypisch zerstreut an. „Vater, geht es dir gut?“ fragte Ahrissa daher besorgt. „Ja, keine Sorge Ahrissa. Es geht mir gut. Sogar sehr gut, dank dir.“ Antwortete Achar. „Da ist mehr Vater, ich weiß es. Normalerweise verhältst du dich nicht so.“ meinte Ahrissa dann. Achar zog daraufhin eine Augenbraue hoch ehe er meinte: „Du hast recht, aber für gewöhnlich wagst du es auch nicht mir zu wiedersprechen.“ Augenblicklich stieg Ahrissa die Schamesröte ins Gesicht und sie senkte den Blick ehe sie meinte: „Verzeih mir, für meine Aufdringlichkeit.“, „So habe ich das nicht gemeint Ahrissa.“ Stellte Achar umgehend entschlossen fest, jetzt hörte er sich wieder wie der Kaiser Achar III. an den Ahrissa kannte. Ahrissa sah daher wieder vorsichtig auf und wartete ab was ihr Vater zu sagen hatte. „Ich war wirklich in Gedanken Ahrissa. Gedanken an unsere Vergangenheit, Gedanken daran wie schnell du groß geworden bist. Ich erinnere mich noch heute an das schreiende rosarote Bündel auf den Armen deiner Mutter und doch stehst du nun vor mir. Eine erwachsene junge Frau die mir ähnlicher ist als ich es jemals wahr haben wollte.“ Meinte Achar dann. „Jetzt hörst du dich wie Mutter an.“ Stellte Ahrissa dann fest. „Ich weiß.“ Meinte Achar leidglich worauf Ahrissa spürte wie sich in ihr eine wohlige Wärme ausbreitete, ihr Vater hatte sich wirklich teilweise drastisch verändert, allerdings nicht zum schlechteren. „Ich werde es ihm gleich tun. Das schulde ich ihm und Mutter einfach.“ Dachte sie sich daher und nahm sich vor ihr Selbstbewusstsein weiterhin zu stärken und ihre Eltern stolz zu machen wie es sich für eine gute Tochter gehörte. Anschließend straffte sie ihre Schultern und setzte ihren Weg fort, sie war eine Kronprinzessin kein Schüchternes Schulmädchen und niemand sollte denken dass sie von all den Einflussreichen Persönlichkeiten auch nur im Geringsten Eingeschüchtert war.
~~~Ende Kapitel 61~~~

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Letzte Änderung: 29 Mai 2021 15:14 von Todesgleiter. Grund: Absätze Eingebaut...

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12 Jun 2021 14:07 #90124 von Todesgleiter
Kapitel 62: Große Entdeckung

Amin war zufrieden. Der Feldzug entwickelte sich gut, trotz dem immensen Widerstand der Multarn wurden sie nach und nach zurück gedrängt während sich die Ausfälle der Menschlichen Flotte in Grenzen hielten. Allerdings waren sie bislang damit gescheitert den entscheidenden Schlag auszuführen der ihre Feinde auf Dauer verkrüppelte. Bislang waren sie immerhin auch auf keinerlei Logistische Einrichtungen getroffen, weshalb so mancher mittlerweile den Eindruck hatte das die Multarn einfach so wie die Pilze aus dem Boden wuchsen, inklusive ihrer Schiffe und Munition. Amin wusste jedoch dass das Unfug war. Auch wenn die Technologie der Multarn Biologisch war und daher wohl eher gezüchtet anstelle gebaut wurde, bedeutete das nicht das man dazu keine spezialisierten Einrichtungen benötigte immerhin konnten auch Pflanzen oder Tiere nicht einfach aus dem Nichts heraus wachsen. „Wir werden euch finden und dann werden wir euch zermalmen.“ Dachte sich Amin daher, bislang hatten sie immerhin jeglichen Widerstand beiseite gefegt und dabei fest gestellt dass die Multarn lediglich kleine Garnisonen, aus wenigen zehntausend Kreaturen auf ihren Welten unterhielten. Die Garnisonen waren dabei viel zu klein um die Welten als wichtige Stützpunkte für die Kriegsmaschinerie der Aliens zu qualifizieren. Amin ging daher davon aus das die Multarn eine sehr Zentralisierte Strategie verfolgten und ihre Kritische Infrastruktur auf wenigen Welten im tiefsten Kern ihres Territoriums konzentriert hatten. Eine Vorgehensweise die ihnen lediglich aufgrund ihrer einzigartigen Natur überhaupt möglich waren, schließlich schienen die Multarn im Feld nahezu ohne Versorgung klar zu kommen. Sie benötigten keine Ersatzteile, Rationen oder medizinische Versorgungsgüter da sie alles vor was sie benötigten aus vor Ort vorhandenen Rohstoffen wachsen lassen konnten. Ein beträchtlicher Vorteil gegenüber den Menschlichen Streitkräften die auf ein mittlerweile reichlich ausgedehntes Logistiknetzwerk zurück greifen mussten um Kriegswichtige Versorgungsgüter aus den Vorratsdepots an die Frontlienen zu bekommen.

Ein weiteres mal studierte Amin daher die Dreidimensionale Holo Karte des Raumsektors in dem sie sich befanden. Er wusste einfach dass sich der Feind irgendwo dort verkrochen hatte und aller Wahrscheinlichkeit nach in diesem Moment seine Stärke für einen entschlossenen Gegenschlag sammelte. Jedenfalls würde er an der Stelle der Multarn so verfahren. Allerdings hatte er bislang keine zündende Idee wo er nach der oder den Hauptbasen der Multarn suchen sollte, sie waren zu Fremdartig um Menschliche Maßstäbe wie die Abstrahlenergie der Sterne zur Grundlage zu nehmen. Schließlich hatten die Multarn selbst auf einer Höllisch anmutenden Dampfkessel Welt scheinbar Problemlos überlebt, es war daher denkbar das sie deutlich robuster als Menschen waren was ihre Umwelt anging und daher bei weitem nicht so wählerisch sein mussten wenn es um die Auswahl von Planeten zur Besiedlung ging. Dann machte das Kommunikationssystem mit einem dezenten Piepsen sowie schwachen Leuchten des Kontrollpanels auf sich aufmerksam. „Großadmiral Khouba hört.“ Meinte Amin daher nachdem er den Knopf betätigt hatte der die Verbindung frei schaltete. „Kommunikator Balodis spricht Sir, entschuldigt die Störung, aber wir haben eine Aufdringliche Spezialistin der Republik Centauri in der Leitung die darauf beharrt das sie Kriegswichtige Informationen für euch hat. Ich versuche jetzt schon seit einer halben Stunde sie abzuwimmeln.“, „Warum Infomiert Sie nicht Admiral Hendersen Kommunikator?“ fragte Amin daraufhin. Immerhin war Admiral Hendersen der Kommandierende Offizier der Republikanischen Streitkräfte in der Allianz Flotte. „Unbekannt Sir.“ Antwortete Kommunikator Balodis umgehend. „Stellt diese Spezialistin durch, ich werde mich mit ihr und ihrem Anliegen befassen.“ Meinte Amin dann ehe er in Gedanken anfügte: „Und ich hoffe für sie das sie eine gute Begründung für ihr Verhalten hat.“, „Jawohl. Stelle durch.“ Meinte Kommunikator Balodis dann ehe sein Abbild auf der Konsole verblasste, nur um umgehend von dem Bild einer Frau mit großer Brille vor ihren Hellblauen Augen und Langen Kastanienbraunen Haaren ersetzt zu werden. Amin schätzte sie auf ungefähr dreißig Jahre, ihr Haar war noch voll und zeigte keinerlei Anzeichen von Verfärbungen, ebenfalls war die Haut in ihrem Gesicht Straff und faltenlos. Gleichzeitig machten die vollen Wangen jedoch klar dass es sich um kein junges Mädchen mehr handelte.

„Großadmiral Khouba hört.“ Meinte Amin dann erneut um seiner neuen Gesprächspartnerin zu verstehen zu geben das sie loslegen konnte. „Dank Gott, ich hatte schon befürchtet Sie würden mich nicht sprechen wollen…“ plapperte die Frau umgehend los ehe Amin entschlossen dazwischen fuhr: „Mir wurde berichtet Ihr hättet wichtige Informationen, ich schlage daher vor ihr beeilt euch damit sie mir offen zu legen anstelle meine Zeit zu vergeuden.“, „Oh, ja. Natürlich. Bitte entschuldigen Sie, ich bin so furchtbar aufgeregt…“ plapperte die Frau erneut los weshalb Amin sie erneut unwirsch unterbrach: „Ich schlage vor Ihr kommt endlich auf den Punkt!“ Daraufhin herrschte erst einmal schwiegen während die Frau, welche sich bislang noch nicht einmal vorgestellt hatte, Amin Perplex anstarrte. Um seine Ungeduld zum Ausdruck zu bringen trommelte Amin daher sichtbar vor sich auf seinen Arbeitstisch und schaute das Abbild der Frau auffordernd an. „Ich habe die Hauptwelt der Multarn entdeckt.“ Meinte die Frau dann nachdem sie tief luftgeholt und sich wohl gesammelt hatte reichlich eingeschüchtert. „Habt ihr das? Warum sollte ich Eurem Wort glauben Schenken?“ fragte Amin dann und lehnte sich ein wenig vor um seine Interesse zu bekunden. „Ich heiße Sophia Woodman und arbeite als Tiefraum Astronomin an der Akademie der Wissenschaften auf Centauri Prime und unterstütze die Republikanische flotte mit Theoretischen Modellen.“ Antwortete Sophia dann. „Könnt Ihr das auch belegen Frau Woodman?“ fragte Amin dann, immerhin konnte schließlich jeder behaupten er wäre ein Experte. „Ich verfüge über eine Sicherheitsfreigabe die es mir ermöglicht direkt Kontakt zu einer Flotte im Feindgebiet auf zu bauen?“ erwiderte Sophia umgehend vorsichtig. „Das alleine beweist überhaupt nichts.“ Antwortete Amin umgehend, zwar hatte sie recht: Dadurch das sie es geschafft hatte ihn zu erreichen anstelle in der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Streitkräfte zu landen bewies das sie nicht einfach irgendwer war, aber das sie die war für sie sie sich Ausgab bewies es noch immer nicht. „Soldaten…“ murmelte Sophia daraufhin ehe sie meinte: „Ich übermittle meine Freigabe. Lassen Sie sie gerne bestätigen.“, „Kommunikator!“ verlangte Amin darauf worauf umgehend ein zweiter Holoschirm erschien auf dem erneut Kommunikator Balodis abgebildet war. „Kommunikator Balodis hört Sir.“ Meldete sich dieser umgehend Pflichtschuldigst. „Überprüft die Freigabe dieser Frau Woodman.“ Befahl Amin umgehend. „Jawohl.“ Bestätigte Kommunikator Balodis sofort.
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12 Jun 2021 14:08 #90125 von Todesgleiter
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Die Bestätigung über die Echtheit der Freigabe erreichte Amin nur Sekunden später weshalb er sich wieder dem Holoschirm widmete und meinte: „Ihre Identität wurde von den Einheiten der Republikanischen Flotte bestätigt Frau Woodman. Nun sagt mir was Ihr herausgefunden habt.“, „Nichts weniger als die Basis der Feindlichen Operationen, können wir nun Reden?“ erwiderte Sophia. „Ich muss Euch wohl nicht an unsere Situationen erinnern Frau Woodman.“ Antwortete Amin umgehend, er würde sich bestimmt nicht entschuldigen. „Nein müssen Sie nicht. Unter Stress neige ich lediglich dazu etwas zu viel zu sprechen und will mich dafür erneut entschuldigen. Man spricht nicht jeden Tag mit dem Großadmiral Khouba…“ meinte Sophia dann und betonte das „dem“ dabei extrem. „Ihr hätte euch an Admiral Henderson wenden können. In der Tat scheint er mir die geeignetere Wahl zu sein.“ Stellte Amin dann fest. „Lediglich weil Sie Admiral Henderson nicht kennen, er…“ setzte Sophia an ehe sie von selbst stoppte und meinte: „Sagen wir einfach Admiral Henderson erfüllt nicht gerade die Voraussetzungen die man an einen großen Führer stellt.“, „Ist das so? Weshalb Kommandiert er dann die Eingreifflotte der Republik?“ fragte Amin umgehend, Informationen über seine Kollegen und in gewisser Sicht gleichzeitige Konkurrenten, konnte sich in der Zukunft als ausgesprochen wertvoll erweisen. Amin war daher geneigt seine momentane Gesprächsfreudige Unterhaltungspartnerin etwas auszuhorchen wenn sich die Gelegenheit bot. „Oh der Admiral ist ein guter Stratege und versteht sein Handwerk. Habe ich mir zumindest sagen lassen. So habe ich das nicht gemeint. Es ist lediglich das er andere Meinungen und Ansichten nicht teilt, insbesondere wenn die äußernde Peron kein Mitglied der Republikanischen Admiralität ist. Ich bezweifle das er mir überhaupt zugehört hätte.“ erzählte Sophia dann. „Ein Arroganter Besserwisser also… Das erklärt sein Verhalten.“ Dachte sich Amin umgehend, er konnte Sophias Anklage umgehend nachvollziehen immerhin verhielt sich der Admiral in jeder Besprechung ausschließlich kritisch gegenüber allem. „Ihr sagt also dass der Admiral aus Stolz nicht auf Euren Ratschlag hören würde?“ fragte Amin dann. „Ob es Stolz ist weiß ich nicht, aber auf mich hören würde er mit an Sicherheit Grenzender Wahrscheinlichkeit nicht auf mich. Darum wende ich mich an Sie. Sie ignorieren keine Informationen, oder?“ antwortete Sophia und verfiel dabei zusehends wieder in ihre Plappernde art und Weise, offensichtlich war ihr erster Schreck abgeklungen.

Amin biss daher die Zähne zusammen um sich einer weiteren Scharfen Erwiderung zu entziehen, sollte sie die Wahrheit sprechen, wovon er im Moment ausging, könnte sich Sophia als ein ausgesprochen wertvoller Aktivposten herausstellen, ein direkter Draht in die Republikanische Akademie der Wissenschaften konnte schließlich nur von Vorteil sein. „Ihr habt recht. Ich ignoriere keine Informationen die sich als entscheidend für die Kriegsbemühungen herausstellen könnten. Sollte Admiral Henderson dies, aus welchen Gründen auch immer, tun ist er ein Narr und versteht sein Handwerk nicht halb so gut wie er oder Ihr zu denken scheinen. Erzählt mir von Eurer Entdeckung Frau Woodman.“ Meinte Amin dann mit einer, für seine Verhältnisse, direkt warm und einladend klingende Tonlage. Selbst er wusste dass es manchmal von Vorteil sein konnte nett zu sein. „Nun das ist eine spannende Geschichte! Ich habe im Auftrag der Astronomischen Fakultät einige Beobachtungen durchgeführt um heraus zu finden warum sich ein Gewisser Bereich im Pferdekopf Nebel nicht gemäß den Modellen verhält…“ begann Sophia zu Erzählen worauf Amin innerlich aufseufzte und meinte: „Ich denke die Kurzfassung wird genügen Frau Woodman.“, „Oh natürlich, tut mir leid ich fange schon wieder an zu Plappern. Ich habe herausgefunden woher die Anomalien rühren: Ein Vagabund von der Größe der Venus.“ Meinte Sophia dann und hörte sich dabei ausgesprochen zufrieden mit sich selbst an. „Das perfekte Versteck…“ dachte sich Amin dabei. Ein Vagabund war schließlich so gut wie unaufspührbar so fern man nicht gezielt und ausgesprochen ausgiebig danach suchte. Schließlich war der Leerraum zwischen den Sonnensystemen schlichtweg gigantisch, selbst ein Objekt von der Größe eines Planeten war darin nahezu unauffindbar wenn man nicht wusste wo man danach suchen musste. Zeitgelich stellte der Vagabund jedoch Ressourcen und einen sicheren Hafen bereit wie es nur ein Terrestrischer Himmelskörper konnte. „Habt ihr die Koordinaten dieses Vagabunden?“ fragte Amin umgehend, er teilte Sophias Meinung dass dieser Vagabund die Operationsbasis der Multarn war, die sich an den Widrigen Umweltbedingungen auf einem Vagabunden wohl nicht stören würden. „Ich lasse ihn sogar von einem unsere Gravitationsteleskope verfolgen, der Gravitationslinseneffekt verrät mir dabei dass es in seinem Orbit durchaus Bewegung gibt.“ Antwortete Sophia. „Sie mag ein Plappermaul sein, aber sie versteht ihr Handwerk. Henderson ist ein Idiot wenn er Leite wie sie ignoriert…“ dachte sich Amin daraufhin, seine Meinung von Sophia Woodman hatte sich so eben deutlich gebessert. Er schätzte es wenn Leute wussten was sie taten und sich nicht zu einfach von ihren Zielen abbringen Liesen. „Ihr habt einen großen Dienst für die Menschheit geleistet Frau Woodman. Sendet die Koordinaten sowie den Bewegungsvektor des Vagabunden an mich und ich werde dafür sorgen das Ihr die Wohlwollende Aufmerksamkeit erhaltet die sich für dies Entdeckung gebührt.“ Stellte Amin dann fest. „Übertrage die Daten jetzt an Sie Großadmiral. Aber was Eventelle Belohnungen angeht: Deshalb habe ich das nicht getan.“ Antwortete Sophia erstaunlich und untypisch ernst.

„Das habe ich euch auch nicht Unterstellt Frau Woodman. Allerdings sollte gute Arbeit auch angemessen entlohnt werden. Ich freue mich schon auf unsere nächste Kooperation.“ Meinte Amin dann. „Die Freude ist ganz meinerseits denken Sie das… nun ja… Sie vielleicht… unter Umständen…“ meinte Sophia dann worauf Amin erneut dazwischen grätschte: „Was wollt ihr?“, „Nun ich würde mich ausgesprochen über eine Ihrer Signaturen freuen.“ Meinte Sophia dann reichlich kleinlaut. Amin zog daraufhin eine Augenbraue hoch, jemand wollte ein Autogramm von ihm? Das war definitiv neu, noch niemals zuvor in seiner Laufbahn hatte er sich mit einer ähnlichen Anfrage auseinander setzen müssen. „Ich sehe keinen Grund warum ich Eure Anfrage abweisen sollte Frau Woodman.“ Stellte Amin dann fest. „Wunderbar! Ich sende Ihnen einen Karte, Sie ahnen ja nicht was für einen gefallen Sie mir damit tun!“ stellte Sophia dann aufgeregt fest und schien sich dabei nahezu selbst zu überschlagen. „Was für eine seltsame Person…“ dachte sich Amin daraufhin, er war noch nie jemandem wie Sophia begegnet und ging davon aus das er das so schnell auch nicht wieder tun würde. Ohne lange darüber nach zu denken signierte er Sophias Karte dann Virtuell. Natürlich sendete sie keine Papierkarte, waren sie doch etliche Lichtjahre voneinander entfernt. „Ich danke Ihnen, das werde ich nie vergessen!“ stellte Sophia dann mit leuchtenden Augen fest und erinnerte Amin dabei eher an ein junges Mädchen dein eine erwachsene Frau. „Es war mir eine Freude Frau Woodman.“ Meinte Amin dann ehe er die Verbindung vorsorglich unterbrach bevor er erneut in ein Gespräch verwickelt werden konnte, schussendlich hatte er was er wollte.

Nun wenig später betrachtete Amin dann eine Holodarstellung des Vagabunden die ihm von Sophia Woodman gesendet worden war, die Darstellung war erstaunlich Detailreich wenn man bedachte das sie einzig auf Langstreckenbeobachtungen basierte. „Diese Hölle wird euer selbstgewähltes Grab werden.“ Dachte sich Amin dann zufrieden, immerhin hatte der Vagabund außer Rohmaterial nicht viel zu bieten und würde, wäre er ein Solarer Himmelskörper, wohl keines Blickes gewürdigt werden. Lediglich die Tatsache das er ein Vagabund war und ein vergleichsweise großer noch dazu, machte ihn überhaupt interessant. „Keine anderen Solaren Körper die als Deckung fungieren könnten, das wird ein direkter Schlagabtausch, einfach, brutal und effektiv.“ Dachte sich Amin dann zufrieden wie die meisten Acharransichen Offiziere bevorzugte er es eine Situation direkt anzugehend und Schlachten waren in dieser Hinsicht nichts Besonderes. Er war davon überzeugt das die Kombinierte Menschliche flotte über Überlegene Feuerkraft verfügte und in der Lage sein würde den Feind in einem entschlossenen Angriff in die Knie zwingen zu können bevor die Multarn Zeit hatten etwas dagegen zu tun. Dennoch wäre es unklug ohne weitere Vorbereitungen einfach in die Orbit zu springen, nur ein Narr überhastete einen Angriff und bezahlte in aller Regel dafür. „Kapitän Costa kommen.“ Verlangte Amin daher. „Kapitän Costa hört Sir.“ Meldete Kapitän Costa umgehend. „Sorgt für eine lückenlose Aufklärung an folgenden Koordinaten Kapitän. Ich habe Grund zur Annahme das sich die Feindliche Operationsbasis dort auf einem Intersolaren Vagabunden befindet.“ Ordnete Amin dann an. „Verstanden Sir. Ich werde einige unsere neuen Sprungbojen auf das Ziel ansetzen.“ Bestätigte Kapitän Costa umgehend. „Sehr gut Kapitän. Großadmiral Khouba Ende.“ Antwortete Amin worauf Kapitän Costa bestätigend nickte ehe Amin die Verbindung beendete.
~~~Ende Kapitel 62~~~

mfg.: Tg

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19 Jun 2021 16:16 - 19 Jun 2021 16:16 #90131 von Todesgleiter
Kapitel 63: Invasion

Amin saß auf dem Kommandothron der Stolz von Acharrus und beobachtete seine Umgebung mit gesenktem Haupt, er wartete. „Großadmiral, alle Einheiten melden volle Einsatzbereitschaft und erwarten das Startsignal.“ Meldete Kapitän Costa dann. „Sehr gut Kapitän.“ Meinte Amin ehe er seine Stimme hob und verlangte: „Kommunikation, schaltet mich Flottenweit!“, „Verbindung etabliert Großadmiral.“ Bestätigte umgehend einer der mit der Kommunikation betrauten Offiziere. „Soldaten des Acharrus Staates, Krieger der Rechtschaffenheit und Beschützer der Freiheit vor uns liegt eine Schlacht wie keine andere. Heute werden wir einen Feind gegenüber treten der die Sterne schon seit Tausenden von Jahren terrorisiert und schon viel Opfer gefordert hat. Doch er hat einen kritischen Fehler gemacht, er hat es gewagt uns heraus zu fordern. Und wir, die erste und letzte Verteidigungslinie der Menschheit werden die Herausforderung annehmen und diesen Feind aus seiner Selbstzufriedenheit reisen und in den Abgrund seiner Vernichtung blicken lassen. Wir sind die Kaiserliche Marine und wir kennen keinen Rückzug im Angesicht des bösen oder Furcht dem Feind. Für Ruhm und Ehre, Staat, Familie und Schlachtmatrone ziehen wir ins Gefecht und kehren erst zurück wenn dieser Feind zerschmettert vor uns liegt!“ Augenblicklich nach seiner Rede stimmte die Brückenbesatzung einen der Schlachtgesänge an die Mündlich von den Dienstälteren Besatzungsmitgliedern übermittelt wurden und der Legende nach noch aus Gründungszeit des Acharrus Staates stammten. „Navigation. Sprung.“ Befahl Amin dann während der dunkle und bedrohliche Rhythmus des Gesanges den ganzen Raum erfüllte. „Sprungsequenz eingeleitet. Sprung in T-10 Sekunden.“ Bestätigte die Navigationsstation umgehend. „Sie werden nicht Wissen was über sie gekommen ist.“ Dachte sich Amin dann, trotz der Geschichte welche die Multarn nun schon mit den Menschlichen Streitkräften hatten, hatten sie noch nie etwas erlebt das mit einem Acharranischen Sturmangriff vergleichbar war. Jene, von Rationelleren Militärs der Union als komplett verrückte und Selbstmörderisch bezeichnete, Vorgehensweise die es Amin erlaubt hatte mit nur einem einzigen Schiff die Befestigungen von Justia zu überwinden und Tod und Zerstörung über die Wohlhabenden Eliten des Astoria Konzerns zu bringen.

Nur wenig später viel die Flotte dann wieder in den Normalraum zurück. Amin genügte ein einziger Blick auf die Sensoranzeigen um zu wissen dass es ihm erneut gelungen war den Feind völlig unvorbereitet und mit runter gelassenen Hosen zu erwischen. „Navigation: Voller Schub!“ befahl Amin dann er plante nicht irgendwelche Zeit zu verplempern und ihren Überraschungsmoment damit zu verspielen. „Großadmiral, was zur Hölle tun sie da?!“ verlangte dann Admiral Henderson zu Wissen während die Flotten der Föderation und Republik eine traditionelle Schlachtlinie bildeten. „Den Multarn einen Geschmack ihrer eigenen Medizin geben Admiral. Steht uns nicht im Weg.“ Antwortete Amin während die Acharranische Flotte, welche den mit Abstand größten Anteil der Alliierten Flotte stellte, mit flammenden Triebwerken rapide beschleunigte. „Das ist Selbstmord!“ erwiderte Admiral Henderson. „Deshalb werden sie es nicht erwarten.“ Antwortete Amin erneut kurz angebunden. „Aber…“ setzte Admiral Henderson erneut an wurde jedoch von Admiralin Domascic unterbrochen: „Großadmiral Khouba weiß was er tut. Wenn mich nicht alles täuscht war eine ähnliche Vorgehensweise über Justia auch erfolgreich. Wir halten Ihnen den Rücken frei Großadmiral.“, „Dann lassen wir sie jetzt unseren Zorn spüren.“ Erwiderte Amin worauf seine Kollegen sich fragende Blicke zu warfen, derartige Äußerungen waren sie von ihm schlichtweg nicht gewohnt. Das interessierte Amin jedoch nicht, in diesem Moment interessierte ihn nichts als das kurz bevorstehende Zusammentreffen der beiden Kampfformationen. Die Multarn hatten in der Zwischenzeit nämlich ebenfalls einige Schiffe zur einer hastigen Formation zusammengezogen und stürmten ebenfalls in berechenbarer Manier auf die Menschliche Flotte zu. Dieses mal jedoch würde die Menschliche Flotte nicht versuchen den Ansturm der Multarn zu brechen, sondern sie begegnete dem Ansturm mit ihrem eigenen Ansturm. Zur sichtlichen Überraschung der Multarn denen kurzerhand jegliche Koordination abhandenkam während die beiden Flotten ineinander fuhren. Wie ein Streithammer fuhren die Acharranischen Schiffe dabei auf ihre ahnungslosen Feinde nieder und rammten stellenweise geradewegs durch ein Multarnschiff. Die Bugsektion eines jeden Acharranischen Kriegsschiffes war immerhin in Hinblick auf derartige Taktiken besonders verstärkt und bestand im Prinzip nur aus massiver Panzerrung welche in Kombination mit dem hohen Bewegungsmoment dafür sorgte dass das ganze Schiff zu einer Tödlichen Waffe wurde.

„Wir scheinen sie völlig unvorbereitet erwischt zu haben.“ Stellte Kapitän Costa dann fest während die Stolz von Acharrus wie der sprichwörtliche Speer des Kaisers auf die Multarn niederfuhr, sämtliche Geschützbatterien feuerten ein unablässiges Sperrfeuer das bereits jetzt Zahllose Opfer gefordert hatte. Zusammen mit den restlichen Schiffen der Acharranischen Flotte erzeugte das Schiff damit eine regelrechte Todeszone in welche jegliches Objekt zerfetzt wurde, während die nachrückenden Einheiten der Föderation und Republik gleichzeitig dafür sorgten das es den Multarn nicht möglich war in den Rücken der beständig vorrückenden Acharranischen Flotte zu gelangen, auch wenn Amin bezweifelte das die Multarn dazu überhauet in der Lage waren. Sie schienen regelrecht in eine Schockstarre gefallen zu sein nachdem die ersten ihrer Schiffe dem Sturmangriff zum Opfer gefallen waren. „Das haben wir Kapitän.“ Stimmte Amin daher zu während die Stolz von Acharrus geradewegs durch ein, von dem unablässigen Feuer der Geschütze bereits schwer beschädigtes, größeres Feindschiff hindurch flog wodurch die gesamte Hülle von der Flüssigkeit die im inneren der Multarnschiffe zirkulierte bedeckt wurde und damit zu einem grausigen Anblick für die verbliebenen Multarnschiffe werden musste, sah es für sie doch so aus als würde die golden Glänzende Galionsfigur, eine Nachbildung von Königin Selara von Acharrus, der Schlachtmatrone, am Bug des Schiffes sich mit ihrem Vorgestreckten Speer geradewegs durch ihre Schiffe hindurch bohren, ein von Konstrukteuren durchaus beabsichtigter Effekt. Dann geschah das undenkbare: Die Multarn entfernten sich von der Vorrückenden Flotte, noch nie zuvor hatten sie etwas Vergleichbares getan und waren immer beständig vorgerückt. „Wir werden euch doch keine Angst gemacht haben, oder?“ fragte sich Amin daraufhin selbst sadistisch Grinsend.

Plötzlich kam dann großes Objekt in Sicht das in diesem Moment von der Planetenoberfläche startete, es war ein Orb von immensen Ausmaßen, selbst die Stolz von Acharrus konnte nicht an seine Ausmaße heranreichen. „Wie konnten unsere Aufklärer das übersehen?“ fragte sich Amin daraufhin selbst ehe er befahl: „Identifiziert dieses Ding!“, „Nicht möglich, seine Signatur passt zu den restlichen Multarn Einheiten, aber mehr wissen wir nicht!“ tönte die Antwort aus dem Besatzungsdeck. „Also habt ihr noch ein Ass im Ärmel hmm? Das wird euch auch nicht Retten.“ Dachte sich Amin dann, er ging davon aus das es sich bei diesem Orb um eine art von Dreadnought oder Superwaffe handelte, einen Notfallplan der Multarn für den Fall das sie komplett überwältigt wurden, zwar hätte er den animalistischen Multarn niemals zugetraut das sie soweit zu denken in der Lage waren und einen Plan B parat hatten aber er bezweifelte dennoch das der Orb in der Lage sein würde das Schlachtenglück zu wenden. „Angriffsvektor berechnen, heißen wir unseren neuen Gast gebührend Willkommen!“ befahl Amin dann ehe er vernahm dass Admiralin Domascic sich bemühte seine Aufmerksamkeit zu erhaschen. „Was ist Admiralin?“ fragte er daher etwas kurz angebunden, im Moment rauschte das Adrenalin durch seine Adern und er befand sich in einer Art Blutrausch weshalb Amin nicht wirklich in der Stimmung nach einer Unterhaltung war. „Großadmiral, Feuert nicht auf den Orb!“ meinte Admiralin Domascic dann. „Weshalb nicht Admiralin?“ fragte Amin umgehend. „Wir haben den Orb anhand der Daten der Vorläufer identifiziert es ist ein Archenschiff, Unbewaffnet aber mit ausgesprochen widerstandsfähiger Panzerung ausgestattet.“ Antwortete Admiralin Domascic. „Ihr hoff weitere Daten aus dem Schiff gewinnen zu können Admiralin?“ fragte Amin daraufhin, seines Wissens nach hatten sie Zugriff auf einen Vorläufer Datenspeicher auf welchem das gesamte Wissen der uralten Spezies gespeichert war, es erschloss sich ihm daher nicht wozu das Archenschiff gut sein sollte. „Nein Großadmiral, Sie verstehen nicht. Dieses Archenschiff besitzt die Macht jedwedes Ökosystem umzugestalten oder aus dem nichts zu erschaffen. Mit seiner Hilfe könnten wir jeden Felsen in einen blühendend Garten Eden verwandeln und die Ressourcenknappheit ein für allemal bezwingen.“ Antwortet Admiralin Domascic. „Ich dachte die Säher Sonden wurden dafür benutzt?“ fragte Amin daraufhin. „Wurden sie auch, aber ein Archenschiff ist um ein vielfaches effektiver. Eine Säher Sonde kann nur ein Primitives Ökosystem erschaffen das noch immer Jahrtausende benötigt um sich vollständig zu entwickeln, ein Archenschiff kann so viel mehr.“ Antwortete Admiralin Domascic.
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Letzte Änderung: 19 Jun 2021 16:16 von Todesgleiter.

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19 Jun 2021 16:18 #90132 von Todesgleiter
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Amin überlegte daraufhin, er versandt durchaus worauf Admiralin Doamscic hinauswollte. Eine derart mächtige Terraforming Technologie könnte in der Tat viele Probleme lösen und das Leid der Menschen in den Grenzzonen beenden in dem aus den Leblosen Staub und Felswüsten blühende Landschaften erzeugt werden konnten. Auf der anderen Seite wusste er jedoch das eine solche Technologie auch als Massenvernichtungswaffe taugte und war sich nicht sicher ob die Menschheit schon bereit für eine derartige Verantwortung war, was leben schaffen konnte, konnte schließlich auch Leben nehmen. „Die Vorläufer wollten damit Gott spielen und haben den Preis für ihre Anmaßungen bezahlt. Sind wir besser als sie?“ fragte sich Amin daher selbst. Schließlich begann er zu Grinsen, er war Acharrane er fürchtete keine Herausforderung. „Also gut Frau Admiralin, wir versuchen das Archenschiff zu erobern. Hoffen wir das seine Panzerrung wirklich so stark ist wie Ihr behauptet.“, „Danke Großadmiral.“ Meinte Admiralin Domascic umgehend erleichtert. „Kapitän: Entermannschaften bereit machen!“ befahl Amin dann während sie auf das Archenschiff zu hielten das wie ein kleiner künstlicher Mond ohne sichtbare Treibwerke in der Umlaufbahn schwebte und von einem dichten Gürtel aus Multarnschiffen umgeben war die offensichtlich versuchten es abzuschirmen. Vermutlich lud in diesem Moment der ÜLG Antrieb des Archenschiffes seine Kondensatoren um aus dem Orbit zu springen sofern es überhaupt über so etwas verfügte. Immerhin waren schon die geradezu lächerlich winzigen Säher Sonden der Vorläufer zu ÜLG reisen fähig gewesen, kein Menschlicher ÜLG antrieb würde auch nur annähernd in ein so kleines Gehäuse Passen, egal von wem er gefertigt worden war. So Namen die ÜLG Antriebe und ihre unterstützenden Systeme in aller Regel ein Großteil des Platzes auf einem Maschinendeck ein. Es waren sperrige und komplexe Aggregate deren genaue Funktion nur von sehr wenigen überhaupt verstanden wurde, Amin gehörte nicht zu diesen Menschen. „Warum ist ihnen dieses Schiff so wichtig?“ fragte sich Amin dann selbst, schließlich schienen die Multarn ja keine Terraforminggeräte zu benötigen um auf fremden Welten zu überleben. „Durchbrecht ihre Verteidigungslinie, wir müssen unsere Truppen auf dieses Schiff bekommen bevor es seine ÜLG Aggregate Zünden kann!“ befahl Amin dann. „Sir ihre Formation ist zu dicht, wir gehen ein nicht unerhebliches Risiko ein wenn wir versuchen ihre Linie zu durchbrechen.“ Warnte Kapitän Costa dann. „Ich weiß Kapitän.“ Antwortete Amin umgehend ehe er aufgrund des schockierten Gesichtsausdruckes seines Untergebenen meinte: „Wir werden einmal mehr der Speer sein der sich durch die Herzen der Feinde des Acharrus Staates bohrt. Heute werden unsere Namen zu Legenden werden.“, „Jawohl Sir.“ Bestätigte Kapitän Costa umgehend. „Sehr gut Kapitän. Dann zeigen wir denen mal das man sich nicht mit uns Anlegt.“ Meinte Amin dann „Bestätigt Sir, Angriffsformation eingenommen.“ Quittierte Kapitän Costa umgehend. „Angriff Kapitän!“ befahl Amin sofort ehe die Flotte ein weiteres mal beschleunigte und direkt auf das Archenschiff und seine Eskorte zu hielt. Die wenigen Multarnschiffe der ursprünglichen Orbitalen Verteidigungsflotte die bisher überlebt hatten konnten sie dabei nicht aufhalten und wurden einfach von einem Konzentrierten Regen aus Garanten beiseite Gewischt. Die Multarn formierten ihre Schiffe rings um das Archenschiff daraufhin so um das die einzelne Schiffsrümpfe sich nahezu berührten und einen Praktisch Lückenlosen Panzer vor dem Archenschiff bildeten. „Sie wollen es um jeden Preis schützen… warum?“ fragte sich Amin erneut.

Amins Instinkt sagte ihm dabei das die Frage warum die Multarn das Archenschiff so vehement schützen wollten wichtig war. Allerdings wollte ihm beim besten Willen keine Antwort auf diese Frage einfallen. „Nun, wir werden es früher oder später mit Sicherheit Erfahren. Spätestens wenn wir Das Archenschiff gesichert haben.“ Dachte er sich dann, jetzt war nicht der Zeitpunkt um zu zögern, sie mussten schnell und entschlossen vorgehen um die Schlacht zu Gewinnen und die Initiative nicht aus der Hand zu geben. „Feuer konzentrieren, wir müssen eine Bresche in ihren Abwehrmantel schlagen!“ befahl Amin dann, ihm war klar dass es keine gute Idee währe geradewegs durch die Dicht gedrängten Multarnschiffe zu rammen. „Alle Geschützbatterien Konzentrieren Feuer!“ bestätigte Kapitän Costa umgehend während die Granaten erbarmungslos auf die Multarnschiffe nieder prasselten. Diese versuchten dabei nicht einmal auszuweichen, sie schien wirklich entschlossen zu sein das Archenschiff um jeden Preis zu schützen. „Starke Gravitationsverwerfungen geortet!“ meldete dann ein Offizier aus dem Besatzungsdeck. „Verdammt.“ Dachte sich Amin daraufhin er ahnte was das zu bedeuten hatte. Im nächsten Moment verschwand das Archenschiff dann aus der Umlaufbahn des Vagabunden, es war Gesprungen. „Errechnet den Wahrscheinlichsten Fluchtvektor des Archenschiffes und sendet umgehend ein Eingreiftruppe!“ befahl Amin dann, denn ihm war klar dass sie bei der Vernichtung der Multarn gründlich sein mussten. Schon wenige Hundert konnten sich in einigen Generationen wieder auf eine stattliche Anzahl vermehrt haben und erneut zu einer Bedrohung werden, vorausgesetzt dass die Multarn sich überhaupt Heterosexuell fortpflanzten. „Das wäre tatsächlich eine wertvolle Information…“ dachte sich Amin dann, immerhin wussten sie nach seinem stand weder wie sich die Multarn reproduzierten noch welche Form von Nahrung sie benötigten. Zwar waren dies alles Informationen die von den meisten als Unwichtig bezeichnet werden würden, aber Amin wusste es besser. Die art und Weise einer Gruppe zu leben schlug sich zwangsläufig in ihrer Denkweise nieder, welche wiederrum ihre art und Weise zu Kämpfen nachhaltig beeinflusste. „Vielleicht ist in dem Vorläufer Datenspeicher die Antwort auf diese Fragen zu finden...“ fragte sich Amin dann immerhin waren die Multarn nichts anderes als grausam mutierte Vorläufer. Anschließend richteten sich seine Gedanken jedoch wieder auf die noch immer tobende Schlacht, Archenschiff hin oder her, sie mussten noch immer den Vagabunden von der Multarnpräsenz befreien um ihrem Feind einen wahrhaft vernichtenden Schlag zu zufügen.

„Feindliche Einheiten Fächern auf, sieht so aus als wollten sie sich zu ihrem letzten Kampf stellen.“ Meinte Kapitän Costa dann und klang dabei beinahe gehässig. „Unterschätzt niemals einen in die Enge getrieben Feind Kapitän. Das ist grob Fahrlässig, wir haben erste Gewonnen wenn der letzte Feind bezwungen ist nicht vorher.“ Maßregelte Amin seinen Protegé umgehend, Hochmut kahm bekanntlich vor dem Fall und hatte schon viele große Feldherren in der Gesichte der Menschheit den Sieg und in nicht wenigen Fällen auch das Leben des betreffenden Feldherren gekostet. „Jawohl Sir, entschuldigung. Es wird nicht wieder vorkommen.“ Antwortete Kapitän Costa umgehend mit einem neutralen und kontrollierten Tonfall, die Zurechtweisung seines Vorgesetzten Offiziers hatte umgehend seine antrainierte Disziplin zutage gefördert. Amin ging daraufhin nicht weiter auf den Vorfall ein, im Moment gab es wichtigere Dinge auf die er seine Aufmerksamkeit richten wollte. Zum Beispiel die auffächernde Multarnflotte. Die Schiffe der Außerirdischen Kreaturen stoben regelrecht auseinander wie als würden sie von unsichtbarer Hand von der Menschlichen Flotte hin weggeschoben werden. „Verfolgung der Feindeinheiten einstellen und Verteidigungsformation bilden!“ befahl Amin dann, er war kein Anfänger mehr und erkannte einen Köder wenn er ihn sah. Offenbar versuchten die Multarn die Menschliche Flotte in ein Kreuzfeuer zu locken, durch ihre Fluchtartigen Manöver hatten sie sich immerhin Kugelförmig um die Menschliche Flotte angeordnet und würden nun versuchen ihre Ziel in das Geometrische Zentrum eben jener Kugel zu bekommen. Dazu mussten sie die Menschen jedoch dazu bringen ihren Orbit aufzugeben, da ansonsten die Masse des Vagabunden einen komplette Einkesselung verhinderte, gleichzeitig aber auch den Fluchtweg der Menschlichen Flotte abschnitt. Die Multarn benötigten daraufhin nicht lange um zu bemerken das ihr Vorhaben keine Früchte trug und verlegten sich daher auf eine altbewährte Taktik: Sie eröffneten das Feuer aus allen Rohren und nahmen die Menschliche flotte damit trotz ihrer unvollständigen Einkesselung in ein ansehnliches Kreuzfeuer.

Amin überlegte daraufhin kurz, wenn er die momentane Position aufgab um dem Kreuzfeuer zu entgehen erlaubte er den Multarn ihre Einkesselungstaktik fort zu führen, wenn er die Stellung jedoch hielt würde das Kreuzfeuer über kurz oder lang zu Problemen führen. Die Entscheidung viel Amin leicht, Schlachten wurden in der Regel von der Seite Gewonnen welche die Initiative behielt und Aggressiv ihre Ziele verfolgte. Defensive Taktiken verzögerten das unvermeidliche dagegen lediglich. „Zeigen wir ihnen was wir können.“ Dachte sich Amin dann ehe er anordnete: „Angriffsrudel bilden und die Feindformation aufbrechen!“ Niemand hatte immerhin beschlossen dass eine Flotte im Gefecht immer nur eine einzelne Große Formation bilden musste. Manchmal waren mehrere kleinere und flexibel operierende Formationen effektiver als eine einzige Zusammenhängende Front. „Großadmiral, was machen Sie denn da?“ fragte Admiral Henderson beinahe panisch als er wohl bemerkte wie die Acharranische Formation auffächerte. „Den Feind von mehreren Winkeln ans Angreifen Admiral.“ Antwortete Amin umgehend und ohne seinen Kollegen auch nur anzusehen, Admiral Henderson war nicht gerade der Typ Mann den Amin respektierte. Diese Tatsache behielt er allerdings wohl weißlich für sich. „Dadurch riskieren Sie das unsere Einheiten voneinander Isoliert und getrennt Ausgeschaltet werden!“ erwiderte Admiral Henderson. „Nein, das tue ich nicht Admiral. Der Feind befindet sich auf einer weit entfernten Position, es würde ihn viel Zeit kosten sich zwischen unsere Einheiten zu schieben, Zeit in welcher er von Allen Seiten Angreifbar wäre. Nur ein Idiot würde das versuchen.“ Antwortete Amin leicht genervt. „Es besteht aber trotzdem das Risiko das eine der kleineren Formationen Überwältigt wird bevor Verstärkungen aufschließen können.“ Meinte Admiral Henderson. „Positiv, was würdet Ihr also Vorschlagen?“ fragte Amin umgehend während er gleichzeitig sicher stellte das alles nach Plan verlief, was es bislang tat. Die Multarn waren gezwungen worden ihr Feuer auf die verschiedenen Formationen aufzuteilen und waren nicht fähig ihre Kugelformation um die Menschlichen Streitkräfte zu halten wenn sie gleichzeitig einen Sicherheitsabstand zu den sich nähernden Einheiten halten wollten.

Nachdem Admiral Henderson daraufhin wie erwartet schwieg rollte Amin mit den Augen und beschloss den Admiral vorläufig zu ignorieren, er hatte wahrlich wichtigeres zu tun als sich mit dem Admiral herum zu streiten. „Feindliche Formation bricht zusammen, wir jagen sie Auseinander wie ein Pack Ratten.“ Stellte Kapitän Costa dann fest. „Maximale Distanz zu Formationsanker Eintausend Kilometer.“ befahl Amin dann, prinzipiell war der Einwand Admiral Hendersons schließlich richtig gewesen, sie mussten verhindern das es den Multarn gelang einzelne Einheiten aus der flotte zu separieren. Ein Formationsanker war dabei ein imaginärer Punkt der sich exakt in der Mitte einer Formation befand und im Gefecht als Orientierungshilfe genutzt wurde, schließlich gab es im All keine Statischen Objekte die man ansonsten für denselben Zweck hätte benutzen können, alles war beständig in Bewegung selbst die unverrückbar anmutenden Sterne. „Es ist nur eine Frage der Zeit bis die Multarn bemerken das unsere Einheiten sie nur bis zu einem gewissen Punkt verfolgen.“ Stellte Kapitän Costa dann fest. „Positiv.“ Stimmte Amin zu, es störte ihn nicht wenn die Multarn ihre Formation immer weiter und weiter aufstellten um ihre Einkesselung aufrecht zu erhalten. Denn dadurch begaben sie sich in die Gefahr das einzelne Bereiche ihre Formation separiert ausgeschaltet wurden bevor Verstärkungen eintreffen konnten. „Ordert alle Zerstörer und leichten Kreuzer in Richtung Westen vor zu stoßen, die Restlichen Formationen sollen sich zurückfallen lassen.“ Befahl Amin dann. Nun würde er einmal mehr die Taktik seines Feindes gegen eben jenen verwenden und es gab nicht viel was die Multarn dagegen unternehmen konnten, selbst wenn sie rechtzeitig bemerkten was er vor hatte.

Daraufhin stieße ein Keil aus schnellen und Agilen Schiffen in Richtung der Multarn Formation, erneut versuchten die Multarn daraufhin ihren Abstand ein zu halten und so einen Nahkampf zu vermeiden. Gelichzeitig formierte sich der Rest der Flotte zu einer einzigen Kugelformation zusammen. Die Multarn schienen daraufhin keine Ahnung zu haben was ihnen bevorstand als der Keil einen Rapiden Kurswechsel durchführte und dadurch einige Multarnschiffe zwischen die beiden Menschlichen Formationen zwang, Amin war das Kunststück gelungen den Feind einzukesseln obwohl er selbst eingekesselt war. „Nehmt sie unter ein Sperrfeuer!“ befahl Amin dann, mit jedem Schiff das die Multarn verloren wurde es für sie schwerer ihre weitläufige Kugelformnation lückendicht aufrecht zu erhalten, es war daher vollauf ausreichend nach und nach kleine Teile ihrer Formation auszuschalten. „Das ist beeindruckend Großadmiral.“ Stellte Kapitän Costa dann fest und hörte sich dabei Ehrlich beeindruckt an. „Nicht immer ist ein Streithammer die beste Wahl Kapitän. Manchmal ist ein Schwert die bessere Wahl.“ Antwortete Amin und meinte damit das Brutale Gewalt nicht immer die beste Lösung war, Raffinesse war mindestens so viel wert. „Ich verstehe.“ Stimmte Kapitän Costa zu ehe er fragte: Woher wusstet Ihr das die Multarn es zulassen würden das wir ihre Formation derart dehnen?“ Amin grinste daraufhin ehe er antwortete: „Es passte zu ihrem bisherigen Vorgehen, sie scheinen über keinerlei Abwägung zu verfügen und reagieren nur auf das hier und jetzt, ohne Eventualitäten ein zu kalkulieren.“, „Ihnen fehlt die Weitsicht.“ Fasste Kapitän Costa dann zusammen. „Ganz genau. Es sind Tiere, intelligente und Gefährliche Tiere zwar, aber dennoch nur Tiere.“ Bestätigte Amin er hatte einmal mehr die größte Schwäche seines Feindes gegen ihn Gewand und damit seinen Sieg so gut wie sicher gemacht, dieser Krieg würde nicht mehr lange andauern da war sich Amin sicher. Auch wenn das Archenschiff entkommen war hatten sie den Multarn das Rückrad gebrochen. Es würde die Multarn Jahrzehnte kosten sich auch nur ansatzweise von dem Verlust ihrer Primären Versorgungswelt zu erholen, Zeit genug das Archenschiff aufzuspüren und entweder zu erobern oder es zu vernichten.
~~~Ende Kapitel 63~~~

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26 Jun 2021 14:42 #90140 von Todesgleiter
Kapitel 64: Brot und Spiele

Beinahe hatte Ahrissa Mitleid mit den Multarn, aber nur beinahe. Großadmiral Khouba hatte sie nach allen Regeln der Kunst Auseinander genommen und sie methodisch Schritt für Schritt Zerstört, so wie er es bislang mit jedem Feind getan hatte, egal wie mächtig er auch gewesen war. Der Sieg der Alliierten Flotte über dem auf den Namen Charybdis getauften Vagabunden wurde bereits in der ganzen Union und auch im Acharrus Staat als Ende des Multarnkrieges gefeiert. Nachträgliche Abtastungen hatten die ersten Vermutungen bestätigt wonach es sich bei dem Planeten um die Primäre Farbrikwelt der Multarn handelte, hier hatten sie ihre Schiffe und Armeen gezüchtet und sich in Sicherheit gewägt, ein Fehler. Nun war eine regelrechte Flotte beladen mit Wissenschaftlern auf dem Weg nach Charybdis um zu lernen was es dort zu lernen gab während die meisten Kriegsschiffe die Heimreise antraten um in einer Triumphalen Zurschaustellung von Macht und Entschlossenheit wieder in ihre Heimatdocks einzulaufen. Auch auf Acharrus liefen die Planungen für die Siegesparade schon auf Hochtouren. „Wer hätte das erwartet…“ dachte sich Ahrissa dann während sie auf einem der Balkone der Palastanlage stand und den Blick über das Herz und Gehirn des Acharrus Staates gleiten ließ, direkt vor ihr erstreckte sich Shamar, die Sonnenstadt und Hauptstadt des Acharrus Staates die ihren Namen zu ehren von Laatia dem Stern des Systems in dem sich Acharrus befand, trug. Für die Hauptstadt eines Interstellaren Imperiums war Shamar dabei allerdings regelrecht unscheinbar, die wenigsten Gebäude ragten höher als drei Stockwerke in den Himmel und die Fassaden bestanden lediglich aus, von den Sandstürmen geschliffenen, Sandsteinblöcken ohne jegliche Verzierung. Ahrissa wusste das dies einer der Lieblingsorte ihres Vaters war und sie hatte auch schnell verstanden warum: Hier stand man hoch über dem Trubel der Stadt und konnte dennoch sehen wofür man sich eigentlich den ganzen Tag abmühte. Die Sonnenstadt befand sich inmitten einer Felswüste die von Kolonisten aus der Union wohl als Unbewohnbar bezeichnet werden würde. Doch sie hatten sich hier eine Heimat geschaffen mit nichts weiter als unverrückbarer Entschlossenheit und einer Menge Schweiß. Die Sonnenstadt war daher ein Beispiel für die Tugenden derer sich die Acharranen rühmten und das machte Ahrissa stolz. Im Gegensatz zu vielen anderen Gesellschaften hatten sie ihre Überzeugungen schon oft auf die Probe stellen müssen und bisher war es nicht ein einziges mal notwendig gewesen die Acharranischen Ideale zu Kompromittieren.

„Über was denkst du nach?“ fragte dann die Stimme ihres Vaters von hinter Ahrissa. „Das weiß ich nicht Vater.“ Antwortete Ahrissa wahrheitsgemäß, sie hatte ihre Gedanken einfach nur schweifen lassen ohne jeglichen Fokus. „Das kann ich verstehen. Wir leben in ungewissen Zeiten. Der Krieg gegen die Multarn ist so gut wie vorüber und der Krieg gegen die Union wird ebenfalls nicht mehr lange andauern. Aber was danach kommt das weiß ich auch nicht.“ Stellte Achar dann fest. „Wie meinst du das?“ fragte Ahrissa umgehend. „Sobald die Kampfhandlungen zum erliegen gekommen sind, wird die Solari Föderation gemeinsam mit der Republik Centauri wohl eine neue Iteration der galaktischen Union gründen und sie werden darauf bestehen das wir als ihr mächtigster Alliierter ebenfalls beitreten.“ Antwortete Achar. „Ich verstehe.“ Meinte Ahrissa leidglich, ihr war die Zwickmühle bewusst in welcher sich ihr Vater befand. Auf der einen Seite war es sein Ziel die Unabhängigkeit des Acharrus Staates zum Wohle seiner Bevölkerung zu wahren. Auf der anderen Seite könnten sich die Föderation und Republik vor den Kopf gestoßen fühlen wenn er ein Beitrittsangebot ausschlug, was den Weg zu weiteren Spannungen ebnen würde. „Was wirst du tun?“ fragte Ahrissa dann. „Ich weiß es nicht, denn zum Ersten mal in meiner Laufbahn als Kaiser bin ich mir nicht sicher was die Richtige Vorgehensweise ist. Auf der einen Seite Riskieren wir unsere Identität, alles was uns Ausmacht wenn wir uns der Union anschließen. So viele Kulturen auf einem Haufen führen immer zur Entstehung einer Einheitskultur in der viele Facetten der ursprünglichen Kulturen verloren gehen. Auf der anderen Seite währen die Vorteile für beide Seiten groß wenn wir auf ein solches Angebot eingehen, egal ob Wirtschaftlich oder Militärisch.“ Meinte Achar. „Vielleicht gelingt es uns eine Mitgliedschaft auszuhandeln die unsere Kulturelle Identität in Takt lässt. Wenn die vergangenen Ereignisse eines beweisen haben, dann das es von Vorteil ist wenn jeder seinen Individuellen Blickwinkel behält.“ Meinte Ahrissa dann. „Ich weiß nicht ob das möglich ist.“ Meinte Achar dann. „Du darfst nicht die Maßstäbe der alten Union zugrundelegen Vater. Ich bin sicher das die Föderation aus den Ereignissen ihre Lehren gezogen hat.“ Meinte Ahrissa dann. „Hoffen wir dass du recht hast.“ Stellte Achar dann fest und hörte sich dabei alles andere als vollständig überzeugt an. „Selbst wenn nicht. Wir sind Acharranen, der Krieg ist unser ständiger Begleiter.“ Meinte Ahrissa dann verheißungsvoll. Sie war nicht gerade scharf auf einen weiteren Konflikt mit der Solari Föderation und ihren Verbündeten aber das bedeutet nicht dass sie davor zurückschrecken würde wenn es notwendig war. In aller erster Linie war sie immerhin genau wie ihr Vater dem Acharranischen Volk verpflichtet und niemandem sonst.

„Wohl war. Dennoch würde ich einen bewaffneten Konflikt gerne vermeiden, die Föderation und Republik sind ausgesprochen wertvolle Verbündete.“ Stellte Achar dann fest. Ahrissa drehte sich daraufhin mit aufgerissenen Augen zu ihrem Vater herum und meinte: „Und das aus deinem Munde. Warst du nicht immer Kritisch was sie betrifft?“ Achar schnaubte daraufhin kurz ehe er meinte: „Auch ich kann meine Meinung ändern Ahrissa und ich gebe offen zu das ich mich in der Föderation und Republik getäuscht habe. Sie sind aufrichtiger in ihrer Bestrebung als ich es zunächst für möglich gehalten habe und haben eine zweite Chance verdient.“, „Ich weiß was du meinst.“ Stellte Ahrissa dann fest, immerhin hatte auch sie so ihre Bedenken gegen die beiden führenden Mitgliedsstaaten der Galaktischen Union gehabt, da sie den Fehler gemacht hatte die fadenscheinigen und inkonsequenten Handlungen der Galaktischen Union ihnen anzurechnen ohne zu berücksichtigen das die Union über die Jahre von Entitäten wie der Elysiansichen Republik oder der Freien Völker Republik nach und nach Korrumpiert worden war um den egoistischen Zielen dieser Fraktionen zu dienen. Alles was man der Solari Föderation und der Republik Centauri daher tatsächlich vorwerfen konnte war das sie es zugelassen hatten das der Staatenbund dermaßen Pervertiert worden war. Etwas das niemals geschehen wäre wenn der Acharrus Staat ein Mitglied gewesen wäre, die unbeugsame Art und Weise der Acharranen hatte sich bislang doch als unkorrumpierbar herausgestellt, schon mehr als ein Kriegsfürst hatte versucht Lokale Gouverneure oder andere Exekutivbeamten zu bestechen um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen, doch bislang war kein einziger dieser Versuche geglückt, eher im Gegenteil. „Nun es bringt nichts sich Gedanken über Dinge zu machen die man nicht ändern kann, komm Ahrissa es wird Zeit das wir uns für den großen Auftritt vorbereiten.“ Stellte Achar dann fest. Ahrissa seufzte daraufhin undamenaft deutlich hörbar auf, was ihrem Vater ein Grinsen entlocke, protestierte jedoch nicht als sie sich umwandte um ihm zu folgen.

Eine lange, und für Ahrissa ausgesprochen langweilige, Zeit später in der Ahrissa von ihren Zofen aufgehübscht worden war, stand sie dann hinter ihrem Vater und neben ihrer Mutter auf einer mobilen Antigravitationsplattform. Aufgrund der Tragweite des Sieges über die Multarn hatte ihr Vater immerhin beschlossen das die Feierlichkeiten nicht auf dem Palastgelände stattfinden würde sondern auf dem Sonnenplatz, dem größten Platz in ganz Shamar der Raum für Hunderttausende von Menschen bot und somit der gesamten Bevölkerung der Hauptstadt ermöglichte direkt an den Feierlichkeiten teil zu haben anstelle lediglich einer Ausgesuchen Elite. Es waren Entscheidungen wie diese die dafür gesorgt hatten das Kaiser Achar III. und die Kaiserliche Familie so hohe Beliebtheit bei der Bevölkerung genossen. Er gab jedem das Gefühl wichtig und geschätzt zu sein, ein wertvolles Talent für einen Kaiser. Tatsächlich waren sich die meisten Experten darin einig das selbst wenn es eine Demokratische Wahl geben würde um den nächsten Kaiser zu Bestimmen Ahrissa den Titel so gut wie in der Tasche haben würde. Es gab nur sehr, sehr wenige die die Herrschaft der Kaiser Kritisierten und das obwohl es keinerlei Umerziehungsprogramme oder ähnliches gab. Ironischer weise genoss ein autoritäres Regime daher höher Zustimmung als die meisten Demokratisch gewählten Regierungen was für sich genommen schon eine bemerkenswerte Leistung war. Als die Plattform dann in einen langsamen Sinkflug überging um vor dem Monument zu Ehren Kaiser Achars des Einigers an der Kopfseite des Platzes auf zu setzen fühlte Ahrissa ein regelrechtes Kribbeln im Bauch als sie auf die Menschenmenge herabblicke die sich auf dem Platz versammelt hatte. „Was für ein Auflauf…“ dachte sie sich daher, wie eigentlich immer wenn sie zu einer offiziellen Feierlichkeit erschien. Die schiere Masse an Menschen war wahrlich bemerkenswert, insbesondere wenn man bedachte das Acharrus im Vergleich zu Kernplaneten der Union, wie zum Beispiel der Erde, sehr dünn besiedelt war. Die Wasserarme, heiße und Windgepeitschte Oberfläche lies keine ausufernde Bebauung zu und limitierte das Bevölkerungswachstum, ein Umstand der auf den meisten Grenzwelten vorherrschte die nicht wie die Kernwelten durch Jahrelanges und Aufwändiges Terraforming gründlich umgemodelt worden waren. Zwar hatte auch Acharrus seiner Zeit ein Terraforming Projekt durchlaufen, allerdings lediglich die Grundversion um Menschliches Leben auf der Oberfläche überhaupt möglich zu machen.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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26 Jun 2021 14:43 #90141 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Als die Plattform dann im Begriff war auf der Reservierten Fläche auf zu setzen, hob Kaiser Achar die Arme und es kehrte eine unheimliche Ruhe auf dem Platz ein. „Wie macht er das nur?“ fragte sich Ahrissa daher. Immerhin hatte ihr Vater gerade unzählige Menschen nur durch eine Geste verstummen lassen. „Bürger des Acharrus Staates, Kameraden, Freunde, Brüder, Schwestern. Heute ist ein großer Tag für uns alle, für die gesamte Menschheit. Den Heute haben wir ein weiteres mal bewiesen dass wir uns nicht vor unserer Verantwortung drücken und uns jeder Herausforderung stellen. Vor in etwa zwei Standard Stunden hat die Kaiserliche Flotte unter der Führung Großadmiral Khoubas und unter Unterstützung von Kampfeinheiten aus dem gesamten Unionsraum einen vernichtenden Schlag gegen die Multarn geführt. Einen Schlag der so verheerend war das es das Ende dieses Krieges bedeutet. Dieser Sieg markiert einen Wendepunkt in der Geschichte des Acharrus Staates. Es mag nicht der erste oder glorreichste aller Siege gewesen sein, aber es war der erste denn wir gemeinsam mit Alliierten und gegen einen Feind errungen haben der kein Mensch ist. Er hat beweisen zu was wir fähig sind und das wir bereit sind zu einer Intergalaktischen Macht zu werden, koste es was es wolle!“ meinte Achar dann mit einer ernsten Stimme die regelrecht über den Platz zu donnern schien. Der Ansprache des Kaisers folgte daraufhin umgehend tosender Jubel der den Boden zum Beben brachte. Ahrissa wusste das andere Gesellschaften es für Primitiv und Barbarrisch hielten sich derart für Kriege zu begeistern aber im Moment war ihr das Egal. Sie ließ sich von der allgemeinen guten Laune anstecken und lächelte zufrieden während sie brav und regungslos hinter ihrem Vater stand. „Und da jeder Sieg nur durch die kompromisslose Loyalität und Unterstützung eines jeden Einzelnen zustande kommen konnte, erkläre ich den Heutigen Tag hiermit zu einem Feiertag, lasst das Fest beginnen!“ meinte Achar dann und schaffte es dank des Geschickt in seinem Bart verborgenen Mikrophones dabei sogar die Tosende Menge zu übertönen. Sobald er jedoch geendet hatte schwoll die Intensität des Jubels noch weiter an, das Volk gab seinem Regenten Lautstark zu verstehen wie sehrt es ihn schätzte.

„Dabei haben wir doch noch gar nicht gewonnen.“ Stellte Cyrene dann neben Ahrissa fest. „Ja, aber derlei Veranstaltungen sind notwendig um die Moral aufrecht zu erhalten. Sagt zumindest Vater.“ Antwortete Ahrissa umgehend. Die beiden Frauen schafften es dabei sich zu Unterhalten ohne dass jemand diesen Umstand bemerkte, immerhin hatten sie beide Jahrzehnte lange Erfahrung darin. Achar machte daraufhin einen Schritt zurück wodurch er nun zwischen Ahrissa und Cyrene stand und meinte: „Der Krieg zermürbt eine Gesellschaft. Es ist wichtig einen Ausgleich zu schaffen. Und nun sollten wir unseren Platz einnehmen.“Ahrissa seufzte daraufhin innerlich auf, natürlich war ihr Auftritt am Heutigen Tag nicht damit beendet während seiner kurzen Rede hinter ihrem Vater zu stehen. Als nächstes auf dem Plan folgte eine ausgiebige Parade die Kaiserstraße hinunter, nahezu durch das ganze Stadtgelände von Shamra. „Dann sollten wir besser beginnen.“ Stellte Cyrene fest während sie sich neben dem großen von Greifvogelstatuen getragenen Thron auf dem Achar während der ganzen Zeit Flanieren würde in Positur stellte. Auch Ahrissa fügte sich widerspruchslos ihrem Schicksal, sie wusste ja dass ihr Vater recht hatte. Es war wichtig dass sie den Kontakt mit dem gemeinen Volk nicht scheuten und dies auch offen zur Schau stellten. Immerhin demonstrierte der Astoria Konzern ausgesprochen abschreckend was geschah wenn sich eine Elitäre Oberschicht vom Rest der Bevölkerung distanzierte. Das alles bedeute jedoch nicht das Ahrissa gerne diesen Paraden beiwohnte, sie waren Langweilig und eigentlich reine Zeit und Ressourcen Verschwendung.
Nur wenig später glitt die Antigravitationsplattform dann, von einer Doppelreihe Schweigender und sogar einem ganzen Bataillon Schocktruppen eskortiert entlang der Kaiserstraße, welche von einer jubelnden Masse gesäumt war. Vor der Plattform rollte dabei eine eindrucksvolle Formation von Kampfpanzern der lokalen Garnison über die Straße, jedes der Kampffahrzeuge war für die Parade dabei ordentlich gesäubert worden und glänzte daher wie Fabrikneu während Spruchbänder und Fahnen über ihre Hüllen gelegt waren. Die Besatzungen standen, bis auf den jeweiligen Fahrer ebenfalls gut sichtbar neben den Gefechtstürmen ihrer Fahrzeuge und trugen unnahbare Minen zur Schau. Plötzlich stieß Achar dann Kachyr auf den Boden des Podestes auf welchem sein Thron stand. Umgehend stoppte die Plattform und eine Handvoll Bediensteter, die sich bislang in einer Vertiefung die den Rand der Plattform umlief gewartet hatten, begannen umgehend damit Händeweise Gebäck in die Menge zu werfen. Natürlich wusste auch die Acharranische Führung das es eine der Effektivsten Strategien war sich beliebt zu machen in dem man etwas verschenkte, die handlichen Backwaren waren dabei jedoch nur der Anfang. Ahrissa wusste das ihr Vater kaum Kosten gespart hatte als er die Parade hatte vorbereiten lassen und sich daher nun im inneren der Plattform etliche Kubikmeter an Gütern befanden die am Heutigen Tage an Zufällig ausgewählte Bürger verteilt werden würden. Schließlich hob Achar Kachyr und deutete mit dessen Spitze wahllos und ohne hin zu sehen in die Menge am Straßenrand. Die dort befindlichen Menschen waren bislang damit beschäftigt gewesen die Backwaren auf zu fangen die von den Bediensteten in ihre Mitte geworfen wurden, doch nun hielten alle kurz inne, die Geste des Kaisers war nicht unbemerkt geblieben. Zunächst brach dann ein kurzes Gerangel aus, natürlich standen mehrere Menschen eng bei einander weshalb es nicht ganz einfach war herauszufinden auf wen genau Achar gedeutet hatte. Doch kaum richtete Achar seinen Blick auf die miteinander streitenden Menschen kehrte augenblicklich Ruhe ein. Erneut richtete Achar dann Kachyr auf die Menge und deutete dieses Mal exakt auf einen jungen Mann in einer Prachtvollen Tunika. Entweder gehörte er dem niederen Adel an oder stammte aus einer Familie die mit Handel oder Fabrikation zu großem Wohlstand gelangt war. Ahrissa bezweifelte daher das er eine Geschenk des Kaisers nötig hatte, sparte sich jedoch einen diesbezüglichen Kommentar hier und jetzt war es wichtig die Stimmung nicht zu vermiesen und schlussendlich waren die Geschenke allesamt Eigentum des Kaisers es war daher Achars Entscheidung wem er etwas schenkte und wem nicht.

Der Mann trat daraufhin mit respektvoll gesenktem Kopf vor und trat durch das Spalier aus Soldaten in Voller Rüstung welche die Straße flankierten ohne von ihnen aufgehalten zu werden. Selbst die Doppelreihe der Schweigenden teilte sich vor ihm, wodurch er bis an die Antigravitationsplattform heran treten konnte. Achar nicke Ahrissa daraufhin knapp zu, worauf sie sich in Bewegung setzte und ebenfalls an den Rand der Plattform trat. Dort nahm sie eine Wuchtige Schatulle von einem der Bediensteten entgegen und öffnete eben jene ohne einen Blick hinein zu werfen. Dem Gewicht nach zu urteilen war sie mit Textilien, vermutlich einem Wickelrock oder einer Tunika, gefüllt. Anschließend hob sie die Geöffnete Schatulle dem jungen Mann hin, so dass er sich den Inhalt nehmen konnte. Diese art der Übergabe sollte Demonstrieren das sich die kaiserliche Familie als Diener des Volkes betrachtete und nicht als etwas Bessres. Der junge Mann hielt den Blick daraufhin gesenkt und vermied es daher Ahrissa ins Gesicht zu sehen, wie es sich gemäß der Etikette gehörte, und hob die Gefalteten Stoffbahnen mit spitzen Fingern aus der Schatulle. Kaum hatte er sein Geschenk erhalten trat er dann zurück und Achar ließ Kachyr erneut auf die Plattform herab fahren, worauf sich die Parade wieder in Bewegung setzte, auch Ahrissa schritt angemessenen Schrittes zurück zu ihrer Angestammten Position hinter der rechten Schulter ihres Vaters. Aus dem Augenwinkel sah Ahrissa dann aus dem Augenwinkel wie der soeben beschenkte sein Geschenk an eine ältere Frau übergab, deren Kleidung deutlich machte das sie zu einer weniger Privilegierten Schicht der Acharranischen Gesellschaft gehörte. „Daran könnten sich so einige ein Beispiel nehmen…“ dachte sich Ahrissa daraufhin in letzte Zeit hatte immerhin einige ausgesprochen Egozentrische Menschen kennen gelernt. Es tat daher gut zu sehen das es auch noch Leute gab die nicht ausschließlich an sich selbst dachten und die Tatsache das es sich bei diesem Beispiel um einen Acharranischen Bürger handelte erfüllte sie mit Stolz darauf zu sein wer sie war.

Im nächsten Moment schoss dann eine Formation Jagdflugzeuge, die bunte Fahnen aus Abgas in den Farben des Acharranischen Staatswappen hinter sich herzogen über die Kaiserallee hinweg, worauf sich sämtliche Köpfe gen Himmel wandten. Alle Köpfe außer der von Kaiser Achar und seiner Leibwache jedenfalls, Ahrissa Vater war einmal mehr ein unnahbares Ebenbild von Disziplin und Selbstkontrolle. Im nächsten Moment folgte dann ein Schatten der die ganze Stadt in untypisches Dunkel hüllte. Geworfen wurde der Schatten dabei von dem massigen und von Waffeneinschlägen vernarbten Rumpf eines gewaltigen Sterilisator Klasse Superdreadnoughts, einem Schwesterschiff der Stolz von Acharrus. „Die Schild Laatias? Wie haben sie es nur geschafft?“ fragte sich Ahrissa daraufhin selbst. Eigentlich war ein Schiff dieser Größe unfähig in einer Atmosphäre zu fliegen, nicht nur das immense Gewicht eines solch gewaltigen Raumschiffes stellte ein Problem dar, auch der Luftwiderstand stellte die Tragende Struktur eines Raumschiffes dieser Größe auf eine harte Probe. Die einsetzende Stille zeigte Ahrissa dabei das sie nicht einzige war die ehrfürchtig und fragend gen Himmel blickte. Im nächsten Moment lies Achar Kachyr dann ein weiteres mal auf den Boden der Plattform herab fahren worauf das gewaltige Schiff über ihren Köpfen begann ein eindrucksvolles Feuerwerk ab zu feuern während gleichzeitig ein Farbenfrohes Lichtspiel vom Boden aus auf die Hülle des Schifffes projiziert wurde. Die Farben sowohl des Feuerwerkes als auch der Niederenergielaser waren dabei so gewählt dass das Schiff eindrucksvoll in Szene gesetzt wurde. Der Anblick des prächtig illuminierten Kriegsschiffes dessen Zahlreiche Kampfnarben deutlich Sichtbar waren erfüllte Ahrissa daraufhin mit Zuversicht, nichts und niemand konnte sich dieser Kriegsmaschine in den Weg stellen. Konnte sich dem Acharrus Staat in den Weg stellen, all ihre Feinde würden vor dem Rechtschaffen Speer des Kaiser Zittern, egal wer sie und wie mächtig waren.
~~~Ende Kapitel 64~~~

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03 Jul 2021 17:10 #90146 von Todesgleiter
Kapitel 65: Furcht

„Dieses mal kommt ihr nicht so einfach davon, die Rache des Kaisers ist über euch.“ Dachte sich Amin zufrieden während er die Lagekarte betrachtete die vor seinem Kommandothron projiziert wurde. Er hatte nach dem Sieg über die Multarn Streitkräfte im Orbit von Charybdis keine Zeit verloren und die umgehende Verlegung der meisten Einheiten zurück in das Unionsterritorium angeordnet, die Jagd auf die verblieben verstreuten Multarnkräfte konnte vorläufig warten oder von kleineren Verbänden erledigt werden. Immerhin wartete der Astoria Konzern sowie die Unionskommission noch immer auf ihre Abreibung. Zusätzlich plante er mit diesem Schachzug die Allianz zur Solari Föderation und Republik Centauri zu festigen, hatten sich doch beide als Wertvolle Alliierte herausgestellt die weder er selbst noch Kaiser Achar verlieren wollten. Schließlich hatten sich die beiden Staaten nur mit erheblichem Druck davon überzeugen lassen bei der Offensive gegen die Multarn mitzuwirken, in dem er jetzt ebenso schnell und entschlossen gegen die Feinde vor ging welche das Territorium der beiden Staaten bedrohten hoffte er daher Vertrauen aufzubauen das auch die Föderalen und Republikanischen Anliegen Respektiert wurden. Im Moment befand sich die Stolz von Acharrus gemeinsam mit einer kompletten Acharranischen Tiefraumflotte im Anflug auf das Kommerz System, das Hauptsystem des Astoria Konzerns und dieses Mal würde er es nicht bei einer Symbolischen Bombardierung des Hauptplaneten des Systems, Justia, belassen. Dieses Mal würde der Astoria Konzern wirklich spüren was es bedeute sich den Zorn des Acharranischen Kaisers einzuhandeln Amin würde erst ruhen wenn das ganze Sternensystem in Trümmern lag, die Geiselnahme von Kronprinzessin Ahrissa war noch lange nicht vergessen.

„Wir werden sie Jagen wie die Tiere die sie sind.“ Dachte sich Amin dann grimmig, zwar hatten sowohl die Föderalen als auch die Republikanischen Einheiten davon abgesehen sich bei dem Frontal Angriff auf das Kommerz System anzuschließen, beide Seiten wollten ihre Einheiten so schnell wie möglich wieder im eigenen Territorium haben um sich der zunehmenden Überfälle durch die Unionsflotte zu erwehren, war Amin davon überzeugt das er keine Schwierigkeiten mit der Eroberung des Kommerz Systems haben würde. Nicht nur das sich einige Verteidigungsanlagen wohl noch immer nicht von seinem Letzten Besuch im System erholt hatten, auch die Desolate Versorgungssituation in der sich die Verteidiger des Systems befanden lies Amin von einem Sieg in der Bevorstehenden Konfrontation ausgehen. Die Feindliche Moral dürfte immerhin Sprichwörtlich am Boden sein, während sich die Moral der Acharranischen Besatzungen durch den kürzlich erlangten Sieg über die Multarn kaum besser sein könnte. „Erreichen Absprungkoordinaten in T-15 Sekunden!“ hallte dann der Warnruf durch die Kommandobrücke. „Volle Gefechtsbereitschaft, alle Stationen besetzen!“ befahl Kapitän Costa umgehend routiniert, auch wenn es vermutlich nicht notwendig war. Sämtliche Offiziere hatten ihre Stationen natürlich längst besetzt und hatten bislang Geduldig abgewartet. An Bord eines Acharranischen Kriegsschiffes überließ man in der Regel nichts dem Zufall. „Großadmiral wir sind voll Einsatzbereit.“ Meldete Kapitän Costa dann nahezu im Selben Moment in dem die Stolz von Acharrus zurück in den normal Raum fiel. „Kontakt! Feindformation Eintausend Kilometer voraus!“ hallte dann umgehend ein Warnruf durch die Brücke während der Bordcomputer umgehend den Bordalarm auslöste und damit die ganze Brücke in Schwaches rötliches Licht tauchte. „Sie wussten dass wir kommen.“ Stellte Amin umgehend fest, anders ließ sich nicht erklären warum die Kommission zwei Komplette Flotten im Kommerz System stationiert hatte. Ebenfalls hielt sich weniger Überraschend ein Großteil der Konzernsicherheitsflotte des Astoria Konzerns im System auf.

„Angriffsformation!“ ordert Amin dann, er war nicht von der Zahlenmäßigen Überlegenheit seines Feindes beeindruckt. Anschließend orderte er: „Kommunikation: Verbindung mit dem Feindlichen Flaggschiff herstellen!“, „Sir?“ fragte Kapitän Costa umgehend verwirrt während der Zuständige Offizier seinen Auftrag quittierte. „Wir geben ihnen eine Chance sich zu Ergeben, als Zeichen unsers guten Willens.“ Erklärte Amin dann. „Ich verstehe.“ Meinte Kapitän Costa umgehend, hörte sich allerdings nicht allzu Überzeugt an und Amin wusste auch weshalb: Es entsprach nicht der Acharranischen Militärdoktrin dem Feind die Chance auf Kapitulation ein zu Räumen. Allerdings stammte diese Vorgehensweise noch aus einer Zeit in der die Kaiserliche Sternenflotte Hauptsächlich gegen Kriegsfürsten und deren Söldnerbanden gekämpft hatte, Feinde bei denen in aller Regel jedwede Hoffnung auf eine Zivilisierte Einigung unmöglich war. Jetzt und hier war das etwas anderes, zumindest die Flotte der Galaktischen Union hatte gewisse Standards die sie in Amins Augen zu einem Ehrenvollen Gegner machten, einen Feind den er Respektieren konnte um ihm daher eine andere Behandlung zukommen ließ. Man musste seinen Feind schließlich nicht hassen um ihn zu Bekämpfen.

„Verbindung Etabliert Großadmiral.“ Meldete dann der zuständige Kommunikationsoffizier. Amin verschwendete daraufhin keine weitere Zeit und meinte: „Hier Spricht Großadmiral Amin Khouba von Kaiserlichen Sternenflotte. Dieses Sternensystem und seine Bewohner haben sich Verbrechen gegen Kaiser Achar III. und die Bevölkerung des Acharrus Staates schuldig gemacht und ich werde dafür Sorge tragen das sie den Pries dafür zahlen. Dies ist ein einmaliges Angebot an alle Einheiten der Galaktischen Union sich umgehend zu Ergeben. Kämpft und werdet vernichtet oder ergebt euch und Lebt. Es ist Eure Entscheidung. Ihr habt fünf Minute bevor ich die Offensive starten werde. Danach wird es keine Gnade mehr geben.“, „Glaubt Ihr sie werden das Angebot annehmen?“ fragte Kapitän Costa dann. „Ich weiß es nicht Kapitän.“ Antwortete Amin wahrheitsgemäß, es war immerhin das erste mal das er seinen Feind die Gelegenheit überhaupt zugestand, folglich fehlte ihm die Erfahrung in derartigen Situationen. „Eingehender Ruf Sir.“ Meldete dann der Kommunikationsoffizier, worauf Amin überrascht die Augenbraue hoch zog jedoch meinte: „Durchstellen.“ Im nächsten Moment erschien das das erschöpft wirkende Gesicht eines Mannes im Mittleren Alter dessen Augen einfach nur Müde wirkten. „Ich bin Admiral Mihajlovic von der Flotte der Galaktischen Union, Kommandierender Offizier der Sektorverteidigung. Großadmiral, ich möchte über die Bedingungen meiner Kapitulation Verhandeln.“, „Da sieh mal einer an.“ Dachte sich Amin daraufhin. „Ihr seid nicht in der Position Bedingungen zu stellen Admiral.“ Stellte Amin dann fest. „Unsere Flotte ist der Ihren Zahlenmäßig weit Überlegen Großadmiral. Sie müssten schwere Schäden und Verluste in Kauf nehmen wenn Sie uns Angreifen.“ Stellte Admiral Mihajlovic dann fest. „Vielleicht Admiral, vielleicht aber auch nicht.“ Erwidertes Amin. „Hören Sie, ich Verlange nicht viel. Ich und meine Besatzung sind diesen Krieg leid. Er hat nichts als Zerstörung über uns alle gebracht, hat Familien zerrissen und Freundschaften Zerstört. Wir sind müde und alles was wir im Austausch für unsere Kapitulation fordern ist das die Zivilbevölkerung des Systems verschont wird und wir als Kriegsgefangen anständig behandelt werden. Ich würde Ihnen sogar meine Befehlscodes zur Verfügung stellen.“ Meinte Admiral Mihajlovic dann. Noch ehe Amin jedoch eine Chance hatte etwas zu erwidern mischte sich wohl der Kommandierende Offizier der Konzerntruppen ein: „Das ist Hochverrat Mihajlovic!“

„Ach halten Sie den Mund, ohne Ihren Verdammten Konzern währen wir gar nicht erst in dieser Situation. Großadmiral: Ich schlage eine Temporäre Allianz vor. Wir helfen ihnen die Konzerntruppen zu beseitigen und im Gegenzug gehen Sie auf meine Bedingungen ein.“ Stellte Admiral Mihajlovic dann fest. „Sie sind gespalten, das wird es erleichtern diesen Krieg zu beenden.“ Dachte sich Amin dann, immerhin war der Riss zwischen den Streitkräften der Union und den Konzernsicherheitskräften überdeutlich und spiegelte sich sogar in der Kampfformation wieder: Anstelle eine einzige zusammenhängende Formnation zu bilden hatten sich die beiden Kommandierenden Offiziere offenbar dazu entschlossen zwei separate Formationen zu bilden. „Ich nehme Euer Angebot an Admiral Mihajlovic.“ Verkündete Amin dann, Immerhin waren die Schiffe der Unionsflotte wertvolle Ressourcen die von ihren Verbündeten bitter benötigt wurden um ihre eigenen Streitkräfte aufzurüsten. Zudem sah Amin keinen Sinn darin die Soldaten für das Verhalten ihrer Politischen Führung zu bestrafen, schließlich war es zweifelhaft das sie in den Entscheidungsprozess involviert gewesen waren. „Ich danke Ihnen.“ Antwortete Admiral Mihajlovic ehe die Schiffe des Astoria Konzerns ohne Vorwarnung das Feuer auf ihre Bisherigen Verbündeten eröffneten. Ebenso zögerten die Orbitalen und Planetaren Verteidigungsanlagen nicht lange damit das Feuer auf die Einheiten der Unionsflotte zu eröffnen. „Alle Einheiten Angriff! Feuer auf die Orbitalen Verteidigungsstellungen Konzentrieren.“ Befahl Amin umgehend er hatte nicht vor die Unionssoldaten ihrem Schicksal zu überlassen um weniger Schäden an seinen eigenen Schiffen zu Riskieren. Das wäre zwar eine Valide, wenn auch Skrupellose, Taktik gewesen aber einfach nicht Amins Stil. Er mochte ja ein Brutaler, erbarmungsloser sowie manchmal etwas sadistischer Feldherr sein, aber das bedeutet nicht das er Leute Hinterging. „Bestätigt, alle Einheiten leiten Angriff auf feindliche Orbitalstellungen ein.“ Quittierte Kapitän Costa umgehend. Die Acharranischen flotte fächerte daraufhin auf um den einzelnen Einheiten mehr Raum zum Manövrieren zu geben und näherte sich dem Kampfgeschehen schnell an.

Die Schiffe der Unionsflotte stecken derweil ziemlich in der Patsche, wurden sie doch von nahezu allen Seiten beschossen. Selbst von der Oberfläche Justias, welche die Flotte im Rücken hatte starteten Marschflugkörper. Noch bevor es den Einheiten des Astoria Konzerns dann jedoch gelingen konnte aus der Situation Profit zu schlagen erreichte die Acharranische Flotte Gefechtsreichweite und eröffnete ohne Umschweife das Feuer. Die Orbitalen Verteidigungsplattformen des Astoria Konzern hatten dem darauf einsetzenden Feuersturm nicht allzu viel entgegen zu setzen insbesondere die mächtigen Primärbatterien der Stolz von Acharrus sowie der Begleitenden Schlachtschiffe machten kurzen Prozess mit den Waffenplattformen, die aufgrund ihrer mangelnden Manövrierbarkeit keine Chance hatten den Großkalibrigen Geschützen auszuweichen welche exakt für den Zweck entworfen worden waren die Schweren Panzerrungen Stationärer oder Schwerfälliger Ziele zu durchbrechen. Aus diesem Grund waren sie gegen die Multarn zwar weniger effektiv gewesen, setzten die Multarn doch hauptsächlich leichtere Einheiten ein die ausgesprochen agil waren, bewiesen hier und jetzt aber ihren Wert. Nicht wenige Granaten durchschlugen ihre Primären Ziele daher und rasten in die dahinter Stationierten Schiffe des Astoria Konzerns, was kein Zufall war. Die Kanoniere der Acharranischen Schiffe wählten ihre Ziele so dass die Einheiten der Union keine Gefahr liefen von Querschlägern getroffen zu werden, die Einheiten des Astoria Konzerns sich jedoch in der Risikozone befanden. „Die Einheiten der Unionsflotte versuchen einen Ausbruch Sir.“ Stellte Kapitän Costa dann fest während die besagten Kampfeinheiten der Union versuchten den Niederen Orbit um Justia, den sie bislang gehalten lassen, durch die Bresche welche die Acharranische Flotte in das Perimeter des Astoria Konzern geschlagen hatte zu verlassen.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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