Reise ins Unbekannte

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29 Jul 2018 20:17 #88857 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Lange hatte Martin jedoch keine Zeit sich den Kopf über seine Persönliche zukünftige Berufliche Laufbahn zu machen, da sich sofort Marco meldete: „Leutnant Kovacic an Kapitän Möllers.“, „Ich höre Leutnant, sprechen Sie.“ Antwortete Martin sofort, noch war er schließlich der Kommandierende Offizier dies Schiffes und er würde sich nicht nachsagen lassen das er seine Pflichten vernachlässigt hätte. „Sir, ich habe mit der Obduktion der Kadaver begonnen, oder es zumindest versucht.“ Meinte Marco daraufhin ausweichend. „Irgendwelche Probleme Leutnant?“ fragte Martin daraufhin. „Könnte man so sagen Sir. Die Körper sind von einer extrem robusten Schale umgeben die jedoch durch massive stumpfe Gewalt Einwirkung an mehreren Stellen gebrochen ist, das Innenleben ist allerdings ein komplettes Chaos. Es scheint als würde sich das Gewebe unter Normalatmosphäre in kurzer Zeit zu einer Art Öliger Flüssigkeit zersetzen.“ Antwortete Marco. „Können Sie als Ursache für diese Umwandlung andere Faktoren ausschließen?“ fragte Martin dann. „Negativ Sir, es ist nur eine Vermutung. Diese... diese Wesen sind anders als alles was ich bisher gesehen habe. Sie ähneln keiner mir bekannten Spezies auf der Erde, nicht nur was ihr Erscheinungsbild angeht, sondern auch im Hinblick auf ihre Anatomie, soweit ich das bisher beurteilen kann.“ Antwortete Marco definitiv etwas gefrustet. „Ist dieses Öl gefährlich für das Schiff oder die Besatzung?“ fragte Martin dann. „Das kann ich nicht abschließend beurteilen Sir. Bisher scheint es keine Wirkung auf die in der Innenauskleidung verwendeten Materialien zu haben. Ich würde vorläufig jedoch empfehlen den ungeschützten Kontakt zu vermeiden.“ Antwortete Marco. „Danke für Ihre Einschätzung Leutnant, versuchen Sie so viel wie möglich in Erfahrung zu bringen bevor die sich komplett verflüssigt haben.“ Meinte Martin daraufhin. „Bestätigt Sir.“ Quittierte Marco ehe er die Verbindung wohl wieder Stumm schaltete um ungestört arbeiten zu können. Noch während Martin sich daraufhin überlegte wie er nun weiter vorgehen sollte und wem er die Informationen über die Toten Aliens an Bord anvertrauen sollte als sich das Kommunikationssystem meldete: „UNSF KSL-01 für UNSF KS-21, melden Sie sich.“ Martin atmete daraufhin einmal tief durch, es war ziemlich klar worum es sich in dem folgenden Gespräch drehen würde.

Nachdem er sich dann so gut wie möglich mental auf das Vorbereitet hatte was nun kommen würde aktivierte Martin seine Kommunikationsverbindung und meldete sich Pflichtschuldigst: „UNSF KS-21 Kapitän Möllers hört.“, „Schön zu hören das Sie nicht alles vergessen haben was man Ihnen an der Akademie in Sachen Disziplin beigebracht hat Möllers. Kraft meiner Autorität als Admiral einbinde ich Sie hiermit von all Ihren Verpflichtungen. Betrachten Sie sich selbst als Beurlaubt. Es ist Ihnen nicht länger gestattet sich auf der Kommandobrücke der Athene aufzuhalten. Das Kommando über das Schiff geht vorläufig auf den nächsten Offizier über. Haben Sie noch irgendwelche Fragen?“ meinte Admiral Pawlak dann wobei Martin sich Sicher war eine Ordentliche Portion Selbstzufriedenheit herauszuhören. Unter äußerster Willensanstrengung schluckte er seinen Stolz jedoch herunter und antwortete ergeben: „Negativ Sir, keine weiteren Fragen.“, „Sehr gut, Admiral Pawlak Ende.“ Meinte der Admiral daraufhin zweifellos um sich mit den restlichen Offizieren zu befassen die seinen Anweisungen Zuwider gehandelt hatten. Martin aktivierte unterdessen das Schiffsinterne Kommunikationssystem und meinte: „Kapitän Möllers an alle: Ich wurde vorläufig meines Amtes entbunden. Ab jetzt trägt Kapitän-Leutnant Graham die Kommando Verantwortung an Bord. Alle meine Rechte und Autorisierungen gehen auf ihn über. Möllers Ende.“ Nach dieser Durchsage löste Martin seine Gurte und schwebte aus dem Stuhl des Kommandierenden Offiziers. Auch wenn er mit der Entscheidung des Admirals nicht einverstanden war, musste er sich dennoch fügen. Immerhin war ein interner Konflikt im Moment das letzte was die UNSF brauchen konnte. Die Raumflotte musste jetzt stark sein und geeint auftreten wenn sie eine Chance haben wollte den Krieg mit den unbekannten Aliens zu Gewinnen.

Weit kam er jedoch nicht, noch bevor er eine Chance hatte die Brücke zu verlassen versperrte ihm Aponi entschlossen den Weg. Es war dabei durchaus bemerkenswert wie eine solch zierliche Person es schaffte das komplette Schott zu blockieren. Ihre Augen sprühten regelrecht vor Feuer als Sie meinte: „Sie werden das nicht tun.“, „Was nicht tun?“ fragte Martin. „Einfach aufgeben. Sie werden sich diesem Idioten auf keinen Fall beugen.“ Antwortete Aponi. „Dieser Idiot ist zufällig der Kommandierende Offizier dieser Flotte, vergessen Sie das nicht.“ Erwiderte Martin. „Und wenn er die Fleisch gewordene Inkarnation der Geister der Vorfahrens selbst währe, er ist trotzdem ein Idiot und absolut unfähig. Die Flotte kann es sich nicht leisten die einzigen Offiziere mit etwas Mut in den Knochen zu verlieren. Ich werde nicht zulassen das Sie diesen Raum verlassen und sich einfach fügen und wenn ich Sie dazu Bewusstlos prügeln muss, haben Sie verstanden?!“ meinte Aponi daraufhin entschlossen. Martin warf Aponi daraufhin einen abschätzenden Blick zu an ihrer Entschlossenheit zweifelte er nicht und auch was eine Physische Konfrontation anging war er sich bei weitem nicht sicher als Sieger hervorzugehen. Aponi war zwar Kleiner als er, aber dafür schnell und extrem beweglich. „Sie sollten eventuell in Erwägung ziehen Ihr Temperament zu zügeln, ansonsten könnten Sie noch in gewaltige Schwierigkeiten kommen.“ Stellte Martin dann fest. „Ich weiß. Aber ich sehe nicht zu wie ein einzelner Idiot dafür sorgt das die Menschheit von irgendwelchen Aliens überrannt wird. Wer soll den Ihren Platz einnehmen? Nichts gegen Kapitän-Leutnant Graham, aber wenn er Ihren Posten übernimmt, haben wir keinen Taktischen Offizier mehr. Ich bezweifle ernsthaft das es genug Reserve Offiziere gibt um gleichzeitig die Verluste und die Sinnlosen Dienstenthebungen auszugleichen.“ Erwiderte Aponi, die Hände trotzig in die Hüften gestemmt. „Ich verstehe Ihre Motivation, aber wie soll die Disziplin aufrecht erhalten werden wenn niemand Konsequenzen für Fehlverhallten zu fürchten hat?“ konterte Martin dann, jedenfalls dachte er das. „Gar nicht. Es geht nicht darum Leute für echtes Fehlverhallten zu strafen. Sie haben sich nicht falsch verhalten.“ Antwortete Aponi noch immer mit Feuer sprühendem Blick. „Doch das habe ich. Ich habe mich Wissentlich und absichtlich über einen direkten Befehl meines Vorgesetzten Offiziers hinweg gesetzt.“ Rief Martin ihr in Erinnerung. „Das mag sein, aber Sie hatten gute Gründe dafür. Sie haben den Gehorsam nicht verweigert weil sie keine Lust hatten oder einen Persönlichen Vorteil dadurch hatten. Im Gegenteil, Sie haben sich selbst in mehrerlei Hinsicht in Gefahr gebracht um Ihre Kameraden zu decken. Wenn Sie mich fragen müsste der Admiral wegen Inkompetenz und Egoismus seines Amtes enthoben werden.“ Erwiderte Aponi.

Ohne Vorwarnung tauchte dann plötzlich Peter hinter Aponi auf und musterte die sich ihm bietende Situation mit einer hochgezogenen Augenbraue. Mit einem dezenten Hüsteln machte Peter dann auf sich Aufmerksamkeit und meinte: „Hätte jemand die Güte mir zu erklären was hier los ist?“, „Leutnant Halley scheint ein Problem damit zu haben das ich den Anweisungen des Admirals Folge Kapitän-Leutnant.“ Antwortete Martin wahrheitsgemäß. Aponi bestätigte diese Aussage mit einem kurzen Nicken, wich jedoch nicht von der Stelle wodurch sie weiterhin den Durchgang blockierte. „Nun ich denke mit dieser Auffassung ist sie nicht ganz alleine.“ Stellte Peter dann fest, worauf sowohl Marti als auch Aponi einen überraschten Blick auf Peter warfen. „Was meinen Sie damit?“ fragte Martin umgehend. „Es ist offensichtlich das Admiral Pawlak nicht über die notwendigen Fähigkeiten verfügt um die Flotte im Kampf gegen einen so mächtigen Feind zu führen. Seine Entscheidungen haben Teile der Flotte unnötigen Risiken ausgesetzt ohne einen Vorteil daraus zu ziehen. Seine Entscheidungen waren mehr auf das eigene Persönliche überleben fokussiert den auf das Gewinnen der Schacht oder die Sicherung verbleibender Einheiten. Die Intervention von Ihnen und einigen anderen Offizieren hat lediglich das schlimmste verhindert und ist absolut vertretbar.“ Erkälte Peter kühl analytisch. „Das mag sein, trotz allem ist Admiral Pawlak der Kommandierende Offizier.“ Stellte Martin fest. „Vielleicht noch im Moment. Sie sollten eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen ihn Initiieren. Schlagen Sie ihn mit seinen eigenen Waffen.“ Erwiderte Peter. „Wer wird denn einen Dienstaufsichtsbeschwerde eines Offiziers gegen seinen Vorgesetzten ernstnehmen der wegen Insubordination seines Amtes enthoben wurde?“ fragte Martin daraufhin sarkastisch. „Wenn Sie nicht der einzige Sind der eine Beschwerde einreicht, wird dem HQ nichts anderes übrig bleiben als die Anschuldigen zu Prüfen.“ Antwortete Peter. „Das könnte man schon fast als Verschwörung bezeichnen, ist Ihnen das klar?“ fragte Martin daraufhin. „Ja, ist es. Und ich habe keine Probleme damit mich deswegen einem Dienstaufsichtsverfahren zu stellen.“ Antwortete Peter noch immer kühl und analytisch. Es war klar das er all das nicht aus einer Emotionalen Laune heraus sagte, er hatte sich ernsthaft Gedanken über den Sachverhallt gemacht. Martin schüttelte daraufhin den Kopf und meinte: „Also gut, ich Kapituliere. Gegen Sie beide auf einmal habe ich keine Chance.“

„Gute Entscheidung.“ Stellte Peter daraufhin zufrieden fest. „Ich erbitte dennoch Erlaubnis die Brücke verlassen zu dürfen, vorläufig haben die Anweisungen des Admiral trotz allem bestand.“ Meinte Martin dann. „Erlaubnis erteilt. Leutnant Halley machen Sie Platz.“ Meinte Peter daraufhin amüsiert, worauf Aponi tatsächlich etwas widerwillig den Platz räumte. Martin beeilte sich daraufhin die Brücke zu verlassen bevor es sich einer der beiden anders Überlegte und setzte sich in Richtung seiner Persönlichen Räumlichkeiten in Bewegung. Sowohl Peter als auch Aponi sahen ihm dabei nach während Martin selbst nicht so recht wusste was er denken sollte. In den letzten Stunden hatten sich die Ereignisse Wahrlich überschlagen und nun lag es an Ihm die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, eine Schwere und Anspruchsvolle Aufgabe. Trotz Peters und Aponi Beteuerungen war Martin nämlich nicht davon überzeugt das es der Richtige Weg war gegen den Admiral aufzubegehren. Das konnte zu weiteren Unstabilitäten innerhalb der Flotte führen die sie im Moment nicht brauchen konnten. Allerdings waren sowohl Peter als auch Aponi alles andere als dumm, genau wie der Rest der Besatzung. Es war daher durchaus wahrscheinlich das sie diesen Faktor durchaus bedacht hatten, aber zu dem Schluss gekommen waren das es das Risiko wert war. „Ohne Risiko kein Gewinn. Steh deinen Mann, Verflucht du bist Soldat und kein Angsthase der sich Widerstandslos unterbuttern lässt!“ dachte sich Martin dann während eine grimmige Entschlossenheit sich ihm breit machte. Wenn der Admiral glaubte dass diese Situation Erledigt war, hatte er sich geschnitten. Er war nicht der UNSF beigetreten um zuzusehen wie schwache Führungspersöhnlichkeiten den Untergang der Menschlichen Rasse einleiteten.
~~~Ende Kapitel 29~~~

mfg.: Tg

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01 Aug 2018 16:58 #88858 von Jack Hunter
Oh man, so viele Verluste, gleich 9 Schiffe verloren. Das ist echt hart, aber immerhin haben sie nicht noch mehr verloren und nun sogar ein Paar der Aliens zum studieren. Finde ich gut, dass du das so gemacht hast, damit sich die Niederlage wenigstens nicht ganz so mies anfühlt. Ich habe das Gefühl, diese Opduktion wird bestimmt noch einmal wichtig sein.

Doch ich muss sagen, diesen Admiral mag ich überhaupt nicht. Der war mir schon vorher unsymphatisch und jetzt erst recht. Was für ein arrogantes A****loch! Aber anscheinend braucht es immer solche Typen, damit die Helden auch wirkliche Helden werden können, immerhin war das Verhalten vom Admiral wirklich falsch und dennoch behaart er auf seiner Position. Daher mag ich um so mehr den Zusammenhalt der Crew, die loyal zu ihrem Captain steht, egal ob suspendiert oder nicht. So muss das sein! ;)

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
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04 Aug 2018 13:42 #88864 von Todesgleiter
@Jack Hunter: Der Krieg ist hallt die Hölle. Und wenn zwei mehr oder weniger ebenbürtige Kontrahenten aufeiander treffen sind Verluste auf beiden Seiten vorprogramiert, außer eine Seite ist so inkopertent das man sich schon wundert wie die ihre Schiffe überhaupt in die Kampfzone gebracht haben^^

TJa Admiral Pawlak hats cih eben in eine Position manövriert aus der er ohne weiteres nicht wieder rauskommt, also muss er eben aus Selbstschutz in die Offensive gehen, aber keine Sorge, der kommt nicht ungestraft davon!

@all: Weiter geht's:

Kapitel 30: Verhandlung

Martin hatte die Vorteile die es hatte Offiziell suspendiert zu sein schnell erkannt, endlich hatte er die Zeit sich mal wieder so richtig auszuschlafen oder einfach nur dem süßen nichts tun zu frönen. Obwohl er sich bemühte den anderen Männern und Frauen an Bord möglichst aus dem Weg zu gehen um nicht den Eindruck zu erwecken das er die Strafe genoss die ihm auferlegt worden war, ließen sich Kontakte in der Messe oder dem Fitness Raum natürlich nicht vermeiden. Bei diesen Begegnungen hatte er mittlerweile von allen Besatzungsmitgliedern ihre Unterstützung zugesichert bekommen, niemand an Bord schien Admiral Pawlak ernst zu nehmen oder auch nur als Vorgesetzten Offizier zu respektieren. Ein Umstand der durchaus nicht unbedingt für den Admiral sprach, in einer solchen Position musste man die Leute unter seinem Kommando überzeugen können und das konnte er definitiv nicht. In Fakt hatte er es wohl geschafft mittlerweile den Großteil der ersten Tiefraumflotte gegen sich aufzubringen, was auf eine Kombination von Taktisch fragwürdigen Entscheidungen im Gefecht und seinem Umgang mit Kritischen Stimmen zurückging. Auch wenn die UNSF eine Militärische Organisation war, bedeutete das nicht das die Offiziere in der Kommandoebene tun und lassen konnten was sie wollten nur weil sie gemäß der Hierarchie relativ weit oben standen. Trotzdem war Martin nicht allzu sicher wenn es um die Frage ging ob er sein Kommando zurück bekam. Immerhin stimmte es: Er hatte einen direkten Befehl mit voller Absicht verweigert, das war in jeder Militärischen Organisation ein schwerwiegendes Vergehen. „Kapitän-Leutnant Graham für Herr Möllers, bitte kommen.“ Tönte dann Peters Stimme aus dem Kommunikationssystem. Martin viel daraufhin durchaus auf das Peter ihn nicht mit seinem Rang aufrief, was im Anbetracht der Situation vollauf korrekt war. „Ich höre Sir.“ Meldete sich Martin daraufhin, im Moment war Peter schließlich sein Vorgesetzter. Peter ließ sich bei seiner anschließenden Ausführung daraufhin keine Gefühlsregung anhören: „Sie werden von der Admiralität in P-2 erwartet.“, „Ich verstehe.“ meinte Martin daraufhin, vermutlich würde nun das endgültige Urteil über ihn Gesprochen werden. „Lassen Sie sich kein schlechtes Gewissen einreden. Sie haben das richtigegGetan, immer. Graham Ende.“ Meinte Peter dann abschließend. „Na wir werden ja gleich Wissen ob die Admiralität das ähnlich sieht.“ Dachte sich Martin daraufhin, wobei er das ernsthaft bezweifelte. Aus dem Blickwinkel der Admiralität war der Fall schließlich klar.

Nachdem er sich Geistig dann soweit es eben möglich war auf das was ihm nun bevorstand vorbereitet hatte, atmete Martin einmal tief durch und zückte seinen Kommunikator ehe er sich Meldete: „Kapitän außer Dienst Möllers, meldet sich wie Befohlen.“, „Zur Kenntnis genommen, bitte Warten Sie bis wir Vollständig sind.“ Antwortete eine Martin unbekannte Stimme daraufhin. Er schluckte seine Neugier jedoch herunter und wartete brav, still und leise darauf dass das Wort an ihn gerichtete wurde. Obwohl er daraufhin keine weiteren Meldungen gehört hatte, vermutlich hatte die Admiralität den Kommunikationskanal neu konfiguriert um bestimmen zu können wer wen wann hörte, meinte die Stimme wieder: „ Kapitän Möllers Ihnen wird Insubordination und aktive Aufhetzung weiterer Offiziere gegen den Kommandierenden Offizier Admiral Pawlak vorgeworfen. Wie bekennen Sie sich in Anbetracht dieser schwerwiegenden Anschuldigung?“ Obwohl sich der Sprecher nicht vorgestellt hatte, nahm Martin aufgrund der Art und weiße wie er Sprach einfach an, das es sich um einen Richter oder etwas Vergleichbares handelte. „Schuldig im Sinne der Anklage euer Ehren.“ Antwortete er daher. Wenn man diesen Sachverhallt isoliert betrachtete stimmte es schlichtweg. „Verstehe, was haben Sie dann zu Ihrer Verteidigung, oder zur Rechtfertigung Ihrer Taten zu sagen?“ fragte der Richter weiter, wobei er sich nicht anmerken lies was er von Martins erster Antwort hielt. „Es war notwendig Euer Ehren. Hätte ich nicht gehandelt währen Weitere Schiffe zerstört und weitere Soldaten getötet worden ohne einen Taktischen Sinn zu erfüllen. Ich musste Handeln da Admiral Pawlak offenbar nicht fähig war die Situation selbst zu lösen.“ Antwortete Martin wobei er sich durchaus bewusst war das er Pawlak damit selbst schwer angeklagt hatte. „Wie können Sie beurteilen ob der Admiral unfähig ist die Situation zu handhaben?“ fragte der Richter erneut neutral. Das war eine schwierig zu beantwortende Frage, immerhin gehörte es zu den Vorrechten eines Kommandierenden Offiziers seinen Untergeben nicht alle Informationen anvertrauen zu müssen. „Es ergab sich aus der Situation. Der Admiral hat zwar einen Rückzug befohlen, aber keinerlei Schritte unternommen um eben jenen zu Koordinieren. Es war offenkundig das er nur an sein Persönliches entkommen gedacht hat.“ Antwortete Martin. „Sie erheben schwere Vorwürfe gegen Admiral Pawlak Kapitän Möllers, ist ihnen das klar?“ fragte der Richter dann. „Ja, euer Ehren. Ich habe bereits eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht.“ Antwortete Martin erneut. „Diese Beschwerde liegt Heute vor, zusammen mit weiteren ähnlich formulierten Dokumenten. Es scheint das Sie nicht der einzige sind welcher die Führungsqualitäten eines unsere Dienstältesten Offiziere in Frage stellt. Aufgrund dieser Tatsache wurde die Admiralität in die unbequeme Situation gebracht Ihre vergangenen Entscheidungen auf den Prüfstand zu stellen. Aus diesen Grund wird das Urteil über Sie Vertagt, bis das Urteil über Admiral Pawlak gesprochen ist.“ Meinte der Richter dann kühl und kalkulierend. „Ich verstehe Euer Ehren.“ meinte Martin lediglich.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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04 Aug 2018 13:44 - 04 Aug 2018 13:44 #88865 von Todesgleiter
~~~fortsetztung des vorherigen Post~~~

Im nächsten Moment meldete sich eine Martin vertrautere Stimme zu Wort: „Kapitän Martin Möllers, stehen Sie nach wie vor, ohne Einschränkung zu ihren Kritiken gegenüber Admiral Tomasz Pawlak welche Sie in Ihrer Dienstaufsichtsbeschwerde vermerkt haben?“, „Positiv Admiral.“ Bestätigte Martin der Wrights Stimme sofort erkannt hatte. „Das hatte ich erwartet und befürchtet.“ Stellte Admiral Wright umgehend daraufhin fest. Martin verkniff sich daraufhin eine Frage und schwieg weiterhin, immerhin war er noch immer ein Angeklagter. „Sie bringen mich und meine Kollegen damit in eine schwierige Position, ist Ihnen das Bewusst Kapitän?“ fragte Admiral Wright dann. „Positiv Sir. Ich hielt diese Vorgehensweiße im Hinblick auf die Bedrohungssituation in der wir uns Befinden jedoch für unumgänglich.“ antwortete Martin. „Damit haben Sie recht. Sie haben richtig gehandelt. Jedenfalls was die Beschwerde angeht. Wir können es uns im Moment nicht leisten ungeeignete Persönlichkeiten in Führungspositionen zu haben. Bitte Warten Sie einen Augenblick.“ Meinte Admiral Wright dann, wobei er sich zwar weniger begeistert aber auch nicht verärgert anhörte. Natürlich brach die Beschwerde mehrere Offiziere Gegen den Admiral ein bisheriges Novum und brachte die restlichen Admirale in eine weniger Beneidenswerte Position in der sie über das Schicksal von einem der ihren entscheiden mussten, aber wie Admiral Wright selbst gesagt hatte: Sie konnten es sich im Moment nicht Leisten Personen aus puren bequemlichkeitsgründen auf ihren Posten zu behalten wenn eben jene Persönlichkeiten ungeeignet für die Aufgabe waren die sie Ausfüllen sollten. Martin wartete daraufhin Geduldig und still darauf das wieder das Wort an ihn gerichtet wurde. Immerhin war es mittlerweile offensichtlich das es in dieser Verhandlung um mehr als nur sein persönliches Schicksal ging und demzufolge auch mehr Hochrangige Persönlichkeiten zugegen waren als nur der Richter. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wohnte die gesamte Admiralität, samt einiger seiner Kollegen der Verhandlung zu Unterschiedlichen Zwecken bei. Einige als Ankläger, einige als Angeklagte, einige als Zeugen und die meisten Vermutlich in mehreren Rollen gleichzeitig.

Es dauerte daraufhin einige Minuten bis sich wieder jemand meldete, vermutlich befragte Wright in diesem Moment andere Zeugen oder Pawlak selbst, der mit Sicherheit nicht erfreut über die Ereignisse war. Dann allerdings meldete sich der Admiral wieder: „Kapitän Martin Möllers, es wird Sie interessieren zu Erfahren das die Admiralität zu dem Schluss gekommen ist Ihrer Beschwerde nachzukommen. Das Verhalten von Admiral Tomasz Pawlak ist eines Admirales unwürdig, ebenso wie seine Führungsqualitäten. Er wird mit sofortiger Wirkung auf den Rang eines Kapitäns degradiert.“, „Ich verstehe Sir.“ Antwortete Martin etwas enttäuscht, eigentlich hatte er gehofft das Pawlak etwas härter bestraft werden würde. „Sie sind mit dieser Entscheidung nicht einverstanden Kapitän?“ fragte Admiral Wright daraufhin, offenbar war Martins Tonlage etwas zu eindeutig und zu leicht zu interpretieren gewesen. „Positiv Admiral. Aber es obliegt nicht meiner Entscheidung.“ Antwortete Martin daraufhin. „Ich Verstehe warum Sie so denken wie Sie denken Möllers. Aber bedenken Sie die Gesamtsituation: Wir sind im Krieg mit einer Extrasolaren Macht die ohne Ausnahme Aggressiv auftritt. Wir können es uns im Moment kaum leisten einen erfahrenen Offizier wie Pawlak zum Nichtstun zu verdammen.“ Erklärte Admiral Wright daraufhin. „Ich verstehe Sir.“ Antwortete Artin lediglich kurz angebunden während er hoffte das die Selbe Begründung ihm den Hintern wegen der Anklage auf Insubordination helfen würde. „Ich hoffe das Sie das wirklich tun Kapitän.“ Stellte Admiral Wright dann fest ehe sich der, noch immer unbenannte, Richter wieder zu Wort meldete: „Kapitän Möllers. Sind Sie bereit das Urteil bezüglich Ihrer Insubordination zu erfahren?“, „Ja euer Ehren.“ Antwortete Martin trockener Kehle. „Nach eingehender Prüfung der Umstände ist das Gericht zu dem Schluss gekommen das Sie Schuldig zu sprechen sind. Allerdings dürfen in diesem Fall die äußeren Umstände in denen sich Tat ereignet hat nicht außer Acht gelassen werden. Sie handelten nicht aus Feigheit oder Habgier heraus, sondern um die, mittlerweile erwiesene, Inkompetenz ihres Vorgesetzten auszugleichen und Leben sowie Kriegswichtiges Material zu retten.“

Martin schluckte daraufhin einmal während er auf die abschließende Worte des Richters wartete, jetzt kam es darauf an. „In Übereinstimmung mit der Admiralität der Raumflotte der Vereinten Nationen und auf Grundlage der allgemeinen Dienstvorschriften der Streitkräfte werden sie, Kapitän Martin Möllers, Zwangsdegradiert. Ab jetzt tragen Sie den Rang eines Kapitän-Leutnants und müssen Ihr Kommando abgeben. Ansonsten drohen Ihnen keine weiteren Konsequenzen. Akzeptieren Sie diese Strafe?“ meinte der Richter dann. Obwohl Martins Mund daraufhin ganz trocken war und seine Gedanken rasten antwortete er so sicher er es fertig brachte: „Ja euer Ehren.“, „Gut, damit erkläre ich diese Verhandlung für beendet.“ meinte der Richter erneut ehe es Still in der Verbindung wurde. „Das war’s dann wohl. Hätte zwar auch schlimmer kommen können, aber meine Zeiten als Kommandierender Offizier sind wohl vorbei. Muss ein neuer Rekord sein.“ Dachte sich Martin daraufhin niedergeschlagen während er überlegte wo er ab jetzt seinen Dienst tun würde. Lange hatte er jedoch keine Zeit sich darüber Gedanken zu machen da sich nur kurz darauf wieder jemand zu Wort meldete: „Admiral Wright für Kapitän-Leutnant Möllers, hören Sie mich?“, „Bestätigt Admiral, ich höre.“ Antwortete Martin sofort, er wollte es jetzt tunlichst vermeiden beleidigt zu klingen, immerhin hätte er genauso gut noch weiter degradiert oder Komplett aus dem aktiven Dienst geworfen werden können. „In Anbetracht Ihrer Leistungen auf dem Feld und der zur Schau gestellten Selbstlosigkeit, ist die Admiralität zu dem Schluss gekommen Sie umgehend zu Befördern. Ab jetzt beträgt Ihr Rang Kapitän. Sie erhalten das Kommando über UNSF KS-21 Athene.“ Meinte Admiral Wright dann völlig gefühllos. „Sir?“ fragte Martin daraufhin verwirrt. Immerhin war er noch nicht einmal vor fünf Minuten degradiert worden. „Ja Kapitän?“ fragte Wright zurück und tat dabei offenkundig so als wüsste er nicht was Martin so verwirrte. „Ich fürchte ich Verstehe nicht Sir. Ich wurde gerade eben erst aufgrund von Insubordination degradiert. Halten Sie es wirklich für angemessen mich nun schon wieder zu Befördern?“ antwortete Martin daraufhin, im Moment Verstanden er die Welt nicht mehr.

„Ja das Denke ich Kapitän. Wir mussten Sie für Ihr Vergehen bestrafen, verstehen Sie? Aber das bedeutet nicht das wir die Situation in der Sie sich befunden haben aus den Augen verloren haben. Sie, Carvalho, Harvey und andere haben das getan was man von jedem Soldaten erwarten würde. Pawlak dagegen... nun ich bin enttäuscht von ihm. Wir brauchen Offiziere mit mum in den Knochen wenn wir gewinnen wollen, diese Aliens sind Gnadenlos. Deshalb haben wir einstimmig beschlossen das Sie alle Ihre Positionen zurück erhalten sollen.“ Antwortete Admiral Wright ausführlich. „Ich verstehe Sir, denke ich.“ Meinte Martin dann, obwohl sich sein Kopf im Moment drehte. „Eines Tages werden Sie es Möllers. Konzentrieren Sie sich für den Moment nur auf das was sie gut können und das ist Ihr Schiff ins Gefecht zu führen.“ Erwiderte Admiral Wright daraufhin wohlwollend. „Danke Sir.“ Stellte Martin dann fest. „Admiral Wright Ende.“ Meinte der Admiral dann abschließend. „Daraus soll jetzt noch einer schlau werden.“ Stellte Martin dann für sich selbst fest ehe er sich daran machte seine alte und neue Besatzung darüber zu informieren das sie ihren alten Kommandierenden Offizier nun als neuen Vorgesetzten zurück bekamen: „Kapitän Möllers an alle: Hiermit informiere Ich Sie darüber das ich auf Anordnung der Admiralität mit sofortiger Wirkung das Kommando über dieses Schiff übernehme.“ Die Antwort lies nicht lange auf sich warten: „Kapitän-Leutnant Graham, für Kapitän Möllers.“, „Sprechen Sie Kapitän-Leutnant.“ Erwiderte Martin sofort. „Gut Sie zurückzuhaben Sir. Ich habe alle Befehlskommandos zurück an Sie abgegeben.“ Meinte Peter dann. „Danke Kapitän-Leutnant.“ Stellte Martin sofort fest. „Leutnant Kovacic für Kapitän Möllers.“ Meldete sich umgehend darauf Marco. „Ich höre, sprechen Sie Leutnant.“ Antwortete Martin sofort. „Sir, zunächst möchte ich Ihnen gerne Mitteilen das ich mich freue, das Sie unser Kommandierender Offizier bleiben Sir. Aber Primär geht es darum das ich meine Vorläufe Autopsie der Toten Aliens abgeschlossen habe.“ Meinte Marco umgehend. Obwohl sich Martin daraufhin durchaus gebauchkitzelt fühlte, offenbar beruhte die große Achtung die er vor seiner Besatzung verspürte auf Gegenseitigkeit, antwortete er lediglich Professionell: „Haben Sie dabei irgendwelche neuen Erkenntnisse gewinnen können Leutnant? „Positiv Sir, mehr als erwartet, aber weniger als erhofft.“ Antwortete Marco sofort. „Irgendetwas das wir nutzen können um einen Strategischen Vorteil über sie zu erlangen?“ fragte Martin daraufhin, die Einzelheiten Interessierten ihn im Moment nicht, vor allem da er sie vermutlich sowieso nicht verstehen würde.

„Solange Sie nicht einen großanagelegten Chemieangriff Planen, kann ich Ihnen leider wohl kaum Helfen Sir.“ Stellte Marco dann fest. „Das war absehbar.“ dachte sich Martin daraufhin ehe er meinte: „Protokollieren Sie all Ihre Erkenntnisse, egal wie unscheinbar sie auch sein mögen und konservieren Sie die Überreste.“, „Jawohl Sir.“ Bestätigte Marco sofort, offenbar froh die Kadaver wieder los zu werden. „Möllers Ende.“ Beendete Martin dann die Unterredung und schaltete seinen Komlink zurück in den Bereitschaftsmodus ehe er sich daran machte die Logs der vergangenen Stunden durchzusehen, immerhin war es ja durchaus möglich in der kurzen Zeit in der nicht der Kommandierende Offizier gewesen war, neue Erkenntnisse oder Befehle dazugekommen waren die Peter schlichtweg vergessen hatte weiterzugeben.
~~~Ende Kapitel 30~~~

mfg.: Tg

P.S.: Schwitzt schön! Dieses Jahr kann sich niemand über mangelnden Sommer beklagen^^ ( *kotz* )

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.
Letzte Änderung: 04 Aug 2018 13:44 von Todesgleiter. Begründung: Zentrieren Tag reapariert

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11 Aug 2018 13:28 #88883 von Todesgleiter
Kapitel 31: Krisenrat
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Martin schaute düster drein, das was er vor sich sah, gefiel ihm Überhaupt nicht. „Wir sind praktisch aus dem Spiel.“ Dachte er sich dann während er sich die statistische Einsatztauglichkeit der verbliebenen UNSF Kräfte durchsah. Diese Statistik war vor kurzem an alle Schiffe übermittelt worden, ganz offensichtlich wollte die Führung keine falschen Hoffnungen wecken und jedem nur allzu deutlich vor Augen führen das sie mit dem Rücken zur Wand standen. Nicht nur die Schäden am Material und die Ausfälle an Personal schränkte die Aktionsfähigkeit der UNSF deutlich ein, nein sie hatten auch ein ganz klassisches Nachschubproblem. Noch niemals zuvor hatte es derart großangelegte und ausgedehnte Kampfeinsätze im Interstellaren Raum gegeben, demzufolge war die Logistische Infrastruktur die nötig war um eine größere Flotte über einen längeren Zeitraum hinweg Kampffähig zu halten im besten Fall als Unterentwickelt zu bezeichnen. Nach dem letzten großen Gefecht gegen die, mittlerweile auf den Namen Arachniden getauften, Aliens fehlte es in der Flotte an praktisch allem: Munition für NBW und Hauptgeschütze, Ersatzteile und Reparaturmaterialien, Medizinische Versorgungsgüter und Sogar Rationen. Besonders dramatisch war die Situation bei dem Versorgungslevel mit schweren Torpedos. Obwohl sich diese Waffen als effektiv gegen den Feind erwiesen hatten wenn sie in der Lage waren das Abwehrnetz zu durchbrechen, gab es schlichtweg nicht genug Sprengköpfe um die im Verlauf der letzten Kampfhandlungen abgeschossenen zu ersetzen. Die Reserven der Athene selbst waren auf ein lächerliches maß von gerade einmal zwanzig Prozent zusammengeschrumpft, was vielleicht noch genug für eine weitere Konfrontation war, dann würde dem Schiff wohl die Munition für die schweren Waffen ausgehen. Zwar hatten sie keinen Zugriff auf Offizielle Daten über den Zustand der ersten Raumlegion der Dynastie welche sich in Sichtweite der ersten Flotte hielt und ebenfalls ihre Wunden leckte, aber Martin vermutete das die Asiaten ähnliche Probleme hatten. „Wenn die Arachniden das wüssten...“ stellte Martin dann für sich selbst fest, ihr Feind hatte bisher immerhin eine nicht zu Unterschätzende Schlachtfeldintelligenz gezeigt, es war daher wahrscheinlich dass sie die Versorgungssituation ausnutzen würden um ihren Feind zu besiegen ohne einen weitere groß angelegte Konfrontation riskieren zu müssen.

Dazu kam das die UNSF im Moment eher damit beschäftigt war ihre Personellen Fragen zu klären als ihre Kampffähigkeit wieder herzustellen. Nach dem, auch durch seine Wenigkeit initiierten, Sturz von Admiral Pawlak als Führer der ersten Tiefraumflotte war die Flotte Offiziell Führerlos und wurde daher bisher Kommissarisch von der Erde aus Kommandiert. Ein Umstand der sich dringend ändern musste bevor Ihnen das nächste Gefecht bevorstand, ansonsten könnten sie alle auch gleich die Selbstzerstörung aktivieren. Erfreulicher weiße schienen sich die Arachniden bisher jedoch auch ziemlich bedeckt zu halten, entweder weil sie ihr vorläufiges Ziel mit der Sicherrung des Marsorbits erreicht hatten, oder weil sie ähnliche Probleme wie die Menschlichen Flotten hatten. Immerhin hatten die Arachniden selbst auch schwere Verluste im Verlauf des letzten Gefechtes erlitten und Martin war sich nicht sicher wie schnell und einfach sie diese Ersetzen konnten. „Genug mit der Grübelei.“ Stellte Martin dann für sich selbst fest, nur durch das Nachdenken über ihre etwas verfahrene Situation würde sich schließlich auch nichts ändern. Anschließend zückte er seinen Dreidimensionalen Bildrecorder um zur Abwechslung einmal seine Mitteillungen an seien Familie dieses mal auch mit Bildmaterial zu Unterlegen. Immerhin sah Martin mittlerweile deutlich die Chance das er nie wieder nach Hause zurückkehren würde. Schon jetzt hatte der Krieg mit den Arachniden mehr Opfer gefordert als alle voran gegangenen Scharmützel mit der Liga oder Dynastie zusammengerechnet. Martin gab sich daher keiner Illusion hin: Ab jetzt konnte jede Minute seine Letzte sein. Jederzeit konnte der Feind zuschlagen, jederzeit konnte eine Lenkwaffe sein Leben beenden und es gab nichts was er dagegen tun konnte. Vorsichtig drapierte Martin den Rekorder daher freischwebend vor sich mitten in der Luft, einer der Vorteile in der Schwerelosigkeit war immerhin das man niemanden brauchte der Dinge für einen fest hielt und aktivierte das Aufzeichnungsgerät nachdem er sich davon vergewissert hatte das er einen halbwegs präsentablen Eindruck machte und man ihm die Strapazen der Vergangenen Tage nicht allzu deutlich ansah.

Nachdem Martin seine Holoaufzeichnung, in welcher er die daheim geblieben Hauptsächlich darüber informierte das in Fakt noch lebte und sie sich trotz der sich mit Sicherheit Überschlagenden Medien keine Sorgen machen sollten abgeschlossen hatte lies Martin die ganze Nachricht vom Computer automatisch komprimieren und Versandfertig machen. Er legte dabei auch eine einfachere Verschlüsselung über die Nachricht, nichts was einen erfahrenen Hacker oder einen Militärischen Nachrichtendienst aufhalten würde aber es ging ja auch nur darum das nicht jedes Schiff das zufällig die Mitteillung auffing die Private Mitteillung lesen konnte. „Datenaufbereitung abgeschlossen.“ meldete der Computer dann synthetisch und Empathie los. Obwohl er die Versendung theoretisch auch über ein Sprachkommando hätte anordnen können, schwebte Martin zu einem der Multifunktionsschirme und schickte die Datei manuell über den noch immer für Privat Korrespondenz freigegebenen K5 Kanal. Anschließend ließ Martin seinen Blick einmal Gedankenversunken durch seine Kabine gleiten und überlegte sich ob er den Räumlichkeiten eventuelle einen etwas Persönlicheren Stil geben sollte. Mit hoher Wahrscheinlichkeit war diese Kabine immerhin sein letztes Zuhause. „So ein Verfluchter Mist aber auch. Warum müssen diese Verdammten Arachniden ausgerechnet aufkreuzen während ich Lebe?! Hätten die nicht noch ein paar Jahrzehnte warten können?!“ dachte sich Martin dann frustriert, obwohl er wusste dass das ein ziemlich egoistischer Gedanke war. Obwohl er inständig hoffte das es den Kombinierten Kräften der Dynastie und Vereinten Nationen gelang die Arachniden zu schlagen, hatte er daran so sein Zweifel. Zwar hatten sie, anders als in den meisten Science Fiktion Novellen die sich mit dem Thema der Alieninvasion befassten keine Ultrahochentwickelten Strahlenwaffen die alles pulverisierten oder Alles absorbierende Schutzschilde, aber dennoch hatten sie durchaus das Potenzial die Menschheit zu besiegen.

„Eingehende Nachricht über P-1.“ Meldete der Bordcomputer dann kurz darauf und erlöste Martin damit aus seinen kreisenden Gedanken. Sofort aktivierte er daher seinen Kommlink und stellte ihn auf die entsprechende Frequenz ein. „UNSF Hauptquartier für UNSF TF-1, bitte bestätigen Sie Anwesenheit.“ Meinte dann die Stimme eines Martin unbekannten Mannes in dauerschleife. „UNSF KS-21 Kapitän Möllers hört.“ Meldete er dann brav um den Versender der Nachricht davon in Kenntnis zu setzen das er zuhörte. Vermutlich würde es aber noch eine ganze Weile dauern bis irgendwelche Informationen übermittelt würden. Der Aufruf zur Anwesenheitsbestätigung konnte nur bedeuten das die ganze Flotte zuhören sollte. Nachdenklich ließ Martin daher erneut seinen Blick wandern während er sich langsam in der Luft um die eigene Achse drehte. Früher hatte ihn das immer abgelenkt, aber mittlerweile hatte Martin sich an die speziellen Gegebenheiten die das Leben und Arbeiten in der Schwerelosigkeit mit sich brachten gewöhnt und bemerkte es so gut wie gar nicht mehr. Trotzdem hoffte er dass er eines Tages zurück auf die Erde gelangen konnte, Menschen waren nicht für das Leben im All geschaffen. Sie gehörten auf die Erde, punkt. „UNSF Hauptquartier Admiral Wright an UNSF TF-1. Gut das Sie alle so schnell Anwesend waren, zunächst möchte ich Sie alle über eine Änderung der Flottenleitung Informieren. Mit sofortiger Wirkung wird Kapitän Antonio Carvalho in den Rang eines Admirals erhoben und erhält den Disziplinarische und Einsatzbedingten Oberbefehl über TF-1. Wir hier im Hauptquartier hoffen dass dies ein Schritt in die richtige Richtung ist um die Kampffähigkeit der Flotte wieder voll herzustellen.“ Meinte Admiral Wright dann worauf Martin überrascht eine Augenbraue hochzog. Carvalho war zwar ohne Zweifel ein fähiger Offizier und dazu ausgesprochen Charismatisch, aber er hätte nie gedacht das ein Offizier der sich offen den Anweisungen seines Vorgesetzten wiedersetzt hatte dafür mit einer Beförderung belohnt werden würde. Andererseits hatte Carvalho es geschafft trotz anders lautender Anweisungen und konfrontiert mit einer aussichtslosen Situation mehrere andere Offiziere dazu zu Bewegen ihm zu vertrauen, eine nützliche Eigenschaft für einen Flottenkommandeur.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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11 Aug 2018 13:29 - 11 Aug 2018 13:31 #88884 von Todesgleiter
~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

„Gibt es begründete Einwände gegen diese Entscheidung?“ fragte Admiral Wright dann, was er eigentlich nicht hätte müssen. Aber offenbar sorgte man sich im Hauptquartier um Moraltechnische Probleme und ein nachlassen der allgemeinen Disziplin wen zu viel Unpopuläre Entscheidungen von oben herab getroffen wurden. Es meldete sich daraufhin jedoch niemand zu Wort, oder aber Martin konnte ihn lediglich aufgrund einer neuen Einstellung des Kommkanals nicht hören. Falls es jedoch Einwände gegeben haben sollte, so hatte die Admiralität sie abgeschmettert da Admiral Wright nur kurz darauf verkündete: „Gut, dann währe das Beschlossen. Der nächste Punkt auf der Tagesordnung ist eine Ideensammlung. Sie wissen alle um die Desolate Situation in der wir uns befinden. Der Angriff der Arachniden kam völlig überraschend und hat uns alle kalt erwischt, zudem scheinen die Arachniden über Technische Möglichkeiten zu verfügen, welche wir nicht haben. Nach eingehender Analyse der letzten Schlacht um den Mars sind alle mit der Analyse beauftragten Experten zu dem Schluss gekommen das die Arachniden über einen, wie auch immer gearteten, ÜLG Antrieb verfügen. Das ist für einige von Ihnen vermutlich nichts neues, aber wir müssen uns darüber im Klaren werden was das aus Strategischer Sicht für uns bedeutet: Der Feind kann uns nach Belieben umgehen wenn er es will und seine Kräfte innerhalb von Minuten im ganzen System verschieben. Wir stehen daher vor einem Strategischen Dilemma und die Admiralität ist sich nicht sicher wie wir weiter verfahren sollen. Ich brauche vermutlich niemandem von Ihnen sagen das die Entscheidungen die in den nächsten Stunden getroffen werden das Schicksal der Menschheit nachhaltig beeinflussen werden. Aus diesem Grund hat sich die Admiralität darauf verständig, sie alle nach Ihrer Meinung zu befragen. Wir können es uns im Moment nicht leisten aufgrund von Engstirnigkeit eine mögliche Erfolg versprechende Strategie zu versäumen.“ Daraufhin schwieg der Admiral, genau wieoffenbar alle anderen auch.

Auch Martin atmete einmal tief durch. Soweit er wusste hatte eine Militärische Führung noch nie die rangniedrigeren bezüglich des weiteren Vorgehens befragt. Ein klares Zeichen dafür das die Admiralität nicht mehr weiter wusste und kurz vor der Verzweiflung stand. Schließlich meldete sich jemand zu Wort: „UNSF KS-15 Kapitän Morin. Ich schlage den sofortigen Rückzug zur Erde aller Einheiten und eine anschließende Formierung eines Defensivnetzwerkes vor.“ Obwohl Martin den Gedankengang seiner Kollegin durchaus nachvollziehen konnte, war er der Meinung das eine volle Defensivstargie ein Fehler war. Noch nie war ein Krieg dadurch Gewonnen worden das man sich einfach zusammengekauert und das Beste gehofft hatte. „UNSF FF-05 Kapitän Harvey. Bei allem Respekt Kapitän, das ist keine gute Idee. Wir müssen Angreifen solange wir dazu noch eine Chance haben. Wenn wir dem Feind erlauben seine Stärke wieder herzustellen ist es nur eine Frage der Zeit bis wir Überwältigt werden.“, „UNSF KSL-01 Kapitän Pawlak: Das ist Selbstmord Kapitän. Wenn wir Sie jetzt Angreifen sind wir alle Tod. Wir hatten bereite schwere Verluste, ich stimme daher Kapitän Morin zu: Ein Rückzug ist die einzig Sinnvolle Option.“, „UNSF FF-10 Kapitän Maliqi: Wir dürfen die Menschen auf dem Mars nicht Vergessen werte Kollegen. Wollen Sie sie wirklich alle der Willkür der Arachniden überlassen? , „UNSF KSL-01 Kapitän Pawlak: In diesem Fall müssen wir bedauerlicherweise Abwägen. Versuchen wir einige wenige zu retten, oder schützen wir die Mehrheit. Wir haben keine Wahl.“ Martin hatte bislang wie die meisten anderen lediglich still zugehört und obwohl er Pawlaks und Morins Standpunkt nachvollziehen konnte fühlte er sich nun genötigt seine Meinung zur Disposition zu stellen: „UNSF KS-21 Kapitän Möllers: Werte Kollegen und Vorgesetzte, Vergessen Sie nicht die Arachniden uns mühelos überholen und die Erde überfallen können während wir noch auf dem Weg sind. Diese Chance dürfen wir ihnen nicht geben. Ich schlage daher vor aus der Situation des Feindes Gewinn zu schlagen. Die Arachniden haben bislang nicht versucht den Marsorbit zu verlassen. Vermutlich hatten sie daher schwerere Verluste als sie geplant hatten, sie haben uns Unterschätzt und können es sich im Moment ebenso wenig wie wir Leisten eine weitere Konfrontation zu riskieren. Wir müssen Ihre Ressourcen daher weiterhin beanspruchen und verhindern das sie den Mars als gesicherten Brückenkopf für ihre Invasion verwenden können.“

„UNSF KSL-02 Admiral Carvalho: Wie stellen Sie sich das vor Möllers? Sie haben selbst gesagt das wir uns eine offene Konfrontation kaum leisten können.“ Fragte Admiral Carvalho dann, welcher offenbar Schwierigkeiten hatte Martins Gedankengang zu folgen. „UNFS Ks-21 Kapitän Möllers: Wir zwingen Sie ihre Ressourcen zu verteilen. Um den Mars als sicheren Brückenkopf zu verwenden, müssen sie die Oberfläche sichern, auch um dort Ressourcen für eventuelle Reparaturen gewinnen zu können. Wir wissen das es noch lebende und Kampffähige Menschen auf der Oberfläche gibt, wenn wir ihnen Nachschub zukommen lassen können werden sie in der Lage sein den Feindlichen Fortschritt drastisch zu verlangsamen und uns damit die Zeit uns für die große Schlacht zu rüsten.“ Erklärte Martin. „ UNSF KSL-01 Kapitän Pawlak: Wie stellen Sie sich das vor? Die Arachniden werden jedes Schiff das eine Landung auch nur Versucht in Stücke schießen. Wir müssten ihre Linie durchbrechen um das zu bewerkstelligen und das wäre praktisch eine volle Konfrontation.“ Stellte Kapitän Pawlak dann fest, welcher offenbar nicht allzu Nachtragend war und sogar teilweiße froh über seine Degradierung schien. „UNSF KS-21 Kapitän Möllers: Wir müssen nicht landen, Kapitän. Vor dem Angriff der Arachniden waren wir in der Lage Versorgungsgüter aus dem Orbit mithilfe modifizierter Orbitalminen abzuwerfen.“ Antwortete Martin. „UNSF KSL-02 Admiral Carvalho: Das könnte funktionieren. Wenn wir die Flotte der Arachniden Zeitgleich aus verschieden Richtungen angreifen, müsste eine kleine Gruppe von Schiffen mit hoher Geschwindigkeit fähig sein ihre Linie zu durchbrechen. Aber das wird Gefährlich, die betreffenden Schiffe müssten geradeaus durch die Marsatmosphäre fliegen um ihre Geschwindigkeit zu behalten und dem Feind wieder entkommen zu können.“ Stellte Carvalho dann fest. „UNSF VT-01 Kapitän Perez wir sind bereit dieses Risiko auf uns zu nehmen und unser Schiff kann deutlich mehr Güter fassen als jedes Kriegsschiff.“ Stellte dann Kapitän Perez fest, sie kommandierte einen der Umfunktionierten Zivilen Frachter die nun als Versorgungsschiffe dienten. „UNSF Hauptquartier Admiral Wright: Wir müssen das aus Konstruktionstechnischer Sicht überprüfen. Immerhin müssen wir Sichergehen das die Schiffe den Belastungen beim Eintritt und der Durchquerung der Marsatmosphäre gewachsen sind.“ Mischte sich Admiral Wright dann wieder in die Diskussion ein.

„UNSF KS-15 Kapitän Morin: Dann ist es beschlossen das wir das versuchen?“ fragte Kapitän Morin dann ungläubig. Daraufhin folgte kurzes schweigen ehe Admiral Wright meinte: „Vorläufig ja. Es ist unsere beste Option. Die Arachniden müssen lernen dass es eine dumme Idee war uns Anzugreifen. Sie müssen verstehen dass wir nicht aufhören werden zu Kämpfen.“, „Ich verstehe Sir.“ Stellte Kapitän Morin daraufhin weniger zufrieden fest. Ihre Unzufriedenheit mit dieser Entscheidung war überdeutlich, aber offen Wiederworte wagte sie dann doch auch nicht. „Damit erkläre ich diese Besprechung vorläufig für beendet. Ich bedanke mich im Namen des Hauptquartiers für Ihre konstruktive Mitarbeit. Admiral Wright Ende.“ Verabschiedete sich Admiral Wright dann geschäftig, immerhin musste er jetzt gemeinsam mit seinen Kollegen ja einen Angriffsplan austüfteln und das möglichst schnell bevor die Arachniden begannen weiter vorzurücken. „Sie können sich alle wieder Ihren Pflichten zuwenden. Kapitän Möllers auf ein Wort.“ Meinte Carvalho dann abschließend. Martin wartetet daraufhin Geduldig darauf das Carvalho ihn kontaktierte und versuchte in dieser Zeit zu erraten was der frisch ernannte Admiral wohl von ihm wollte. Lange Zeit zum Nachdenken hatte er jedoch nicht, da Admiral Carvalho nicht lange auf sich warten ließ und Martin über einen Flotteninternen Kanal rief: „UNSF KSL-02 Admiral Carvalho für UNSF KS-21 Kapitän Möllers.“, „UNSF KS-21 Kapitän Möllers hört, sprechen Sie Admiral.“, „Freut mich zu sehen das Sie sich nicht verbiegen lassen Möllers. Es tut gut zu wissen Männer wie Sie auf der eigenen Seite zu haben.“ Meinte Carvalho dann. „Danke Sir.“ Erwiderte Martin umgehend während ihm die Brust vor Stolz anschwoll. „Was wahr ist muss auch mal gesagt werden. Das war ein guter Einfall mit dem Unterstützen der Bodentruppen, ich selbst hatte keine Idee in dieser Richtung. Sie können außerhalb der ausgetretenen Pfade denken, das ist eine Eigenschaft die vielen großen Kammandanten der Geschichte zu eigen war. Machen Sie weiter wie bisher und ich bin mir sicher das Sie noch eine große Karriere vor sich haben. Vorausgesetzt wir überleben diesen Krieg natürlich.“ Stellte Carvalho dann fest. Martin wusste daraufhin nicht was er sagen sollte und schwieg daher in der Hoffnung das er Carvalho damit nicht ausversehen kränkte. Carvalho bemerkte das Schweigen natürlich und meinte daher wohlwollend: „Hat es ihnen die Sprache verschlagen Möllers? Ich mag ja jetzt meine streifen gegen einen Stern eingetauscht haben, aber das bedeutet nicht das ich vergessen habe was wir als Kameraden durchgemacht haben.“, „Ich weiß lediglich nicht was ich antworten soll Sir.“ Stellte Martin dann fest, noch immer ganz überwältigt von Carvalhos Lobhudelei. Carvalho gluckste daraufhin vergnügt ehe er meinte: „Wie Sei meinen. Halten Sie sich bereit, es wird nicht lange dauern bis wir Losschalgen. Jede Minute stärkte den Feind.“, „Verstanden Sir.“ Bestätigter Martin sofort. „Nichts anderes hatte ich erwartete. Carvalho Ende.“ Erwiderte Carvalho, nun wieder mit kalt Professioneller Stimmlage. Nachdem sein Vorgesetzter die Verbindung beendet hatte, atmete Martin einmal tief durch, es war offensichtlich das Carvalho in Hoch schätzte.

„Noch kein halbes Jahr im Amt und schon Freunde in hohen Positionen, ich glaube, irgendwas hab ich richtig gemacht.“ Dachte sich Martin daher. „Naja bis auf die Tatsache in einen Krieg um das Überleben der Menschheit mit einer Aggressiven Alienspezies verwickelt zu werden.“ Korrigierte er sich dann selbst ehe er die Schultern straffte und den Bordinternen Kommunikationskanal aktivierte: „Kapitän Möllers an alle: Einsatzbereitschaft für das ganze Schiff, halten Sie sich bereit jederzeit die volle Gefechtstauglichkeit herzustellen!“ Der Bordcomputer schaltete sich sofort darauf ebenfalls ein: „Bereitschaftsalarm Stufe eins für alle Stationen.“, „Danke.“ Dachte sich Martin daraufhin lediglich amüsiert ehe er sich daran machte seine eigene Anweisung in die tat umzusetzen und sich auf die Brücke zu begeben. Zwar war es nicht vorgeschrieben das man sich während des Bereitschaftsalarms ausschließlich an seiner Station aufhielt, aber es machte Sinn. Schließlich diente der Bereitschaftsalarm dazu dafür zu sorgen dass das Schiff und seine Besatzung schnell reagieren konnten wenn die Situation es erforderte.
~~~Ende Kapitel 31~~~

mfg.: Tg

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Letzte Änderung: 11 Aug 2018 13:31 von Todesgleiter. Begründung: Absatz korrigiert

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19 Aug 2018 16:27 #88921 von Armageddon
juhu es geht entlich wider weiter mit der geschichte :)

was habe ich gehofft das ich den rest noch erfahran darf und ich freu mich das es jetzt wider weiter geht :D

Ich hoffe du postest bald wider das nächste Kapitel

mach weiter so TG ;-)

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19 Aug 2018 19:46 #88922 von Todesgleiter
@Armageddon das nächste LKapitel kommt bestimmt, sofern ich es nicht Vergesse^^ Oder die Seite abschmiert, oder die Welt untergeht, oder ich schmleze... :D

@all: Weiter geht's:

Kapitel 32: Präzisionsschlag

„Worauf hab ich mich da nur eingelassen?“ fragte sich Martin während er dabei zu sah wie seine Besatzung die letzten Vorbereitungen traf. Die letzten Vorbereitungen für Manöver das so noch nie, noch nicht mal in der Theorie, versucht worden war. Immerhin waren er, sein Schiff und seine Besatzung als Eskorte für die drei Umgerüsteten Zivilschiffe auserkoren worden welche den heikelsten Teil der bevorstehenden Operation gegen die Arachniden durchführen sollten. Der Plan, welchen das Oberkommando auf Vorlage von Martins eigener Idee in Zusammenarbeit mit der Militärischen Führung der Kaiserlichem Flotte ausgearbeitet hatte. Der Plan sah vor die Streitkräfte der Arachniden über dem Mars zunächst konventionell von zwei Seiten anzugreifen. So sollte die verbliebenen Schiffe der UNSF Tiefraumflotte den Feind von der Erdzugewandten Seite des Mars angreifen während die Erste Raumlegion der Dynastie Zeitgelich von der Erdabgewandten Seite angriff. Das Ziel dieses Angriffes war dabei primär nicht die feindlichen Kräfte zu schlagen, obwohl das natürlich ein schöner Nebeneffekt gewesen wäre, sondern die Truppen der Arachniden auseinander zu ziehen um den Frachtern und der begleitende Athene zu ermöglichen ihre Linie zu durchbrechen und dringend benötigte Versorgungsgüter via speziell modifizierter Abwurfkapseln auf den Mars zu befördern. Das Problem dabei war das die Frachter keine Zeit hatten einen stabilen Orbit einzunehmen. Sie würden lediglich mit hoher Geschwindigkeit am Mars vorbeifliegen, wobei ihre Flugbahn auch durch die Atmosphäre des Roten Planten selbst führen würde. Das war der Teil des Planes der wirklich heikel war. Raumschiffe waren aus offensichtlichen Gründen nicht für Inneratmosphärische Flüge gebaut, schon gar nicht für derartige Hochgeschwindigkeitsmanöver. Es bestand daher die Möglichkeit das die Schiffe von den auftretenden Kräften in der Atmosphäre regelrecht zerfetzt werden würden. „Sir, alle Vorbereitungen sind abgeschlossen.“ Meldete Peter dann mit einem zufriedenen Unterton. „Gute Arbeit Kapitän-Leutnant.“ Antwortete Martin ehe er der restlichen Flotte den Status Grün übermittelte, als Zeichen dafür das sie bereit waren. Für das gelingendes Plans war ein präzise ausgearbeiteter Zeitplan von Nöten um zu verhindern das die Arachniden eine Chance hatten gegen zu steuern.

„Wenn das wirklich hinhaut schreiben wir Geschichte.“ Stellte Martin dann für sich selbst fest, wobei er relativieren musste das sie das sowieso schon getan hatten, immerhin waren sie die ersten die gegen eine Extrasolare Macht Kämpften. „UNSF KSL-02 Admiral Carvalho an alle: Einleiten von Operation Schneller Feger jetzt!“ verkündete Carvalhos Stimme dann über das Kommunikationssystem. Martin handelte daraufhin ebenfalls sofort und zögerte nicht: „ Kapitän-Leutnant Graham. Schiff abriegeln, Verteidigungssysteme in Bereitschaft, Leutnant Halley Synchronbeschleunigung auf voller Leistung mit den Frachtern, jetzt!“, „Bestätigt Schiff abgeriegelt, NBW und Störsysteme in Bereitschaft, Waffen auf Zielsuchmodus.“ Bestätigte Peter sofort, worauf sich Aponi sofort anschloss: „Synchrone Beschleunigung mit maximal möglicher Beschleunigung, Kursdaten gesetzt!“ Den leuchtenden Abschluss machte daraufhin der Bordcomputer der es sich wohl auch nicht nehmen lassen wollte noch etwas zur Situation beizutragen: „Gefechtszustand für das ganze Schiff, alle Stationen in Gefechtsbereitschaft.“ Gleichzeitig schlossen sich die gepanzerten Schotten an Bord und das Schiff beschleunigte schnell, wenn auch nicht so schnell wie es maximal möglich gewesen wäre, immerhin musste die Athene ja auf die Frachter warten die etwas Träger waren. „UNSF KSL-02 an alle: Angriff einleiten!“ befahl Carvalho dann über das Kommunikationssystem, worauf sich die restliche UNSF Flotte und auch die Schiffe der Dynastie in Bewegung setzten um die Arachniden direkt anzugreifen. Aufgrund der Positionierungen der Flotten würden die beiden Hauptkpamfkräfte dabei einige Minuten vor den Frachtern eintreffen und so hoffentlich die Aufmerksamkeit des Feindes erst einmal auf sich ziehen. Zwar war es unwahrscheinlich das die Arachniden fähig waren die Frachter samt der Athene zu verfolgen wenn diese erst einmal Geschwindigkeit aufgebaut hatten, aber das mussten sie ja auch gar nicht. Es würde vollauf reichen wenn sie die Schiffe aus der Ferne mit Lenkwaffen bombardierten um die Mission zum Scheitern zu bringen.

„Wie lange bis wir die Abwurfzone erreichen?“ fragte Martin dann. „Wenn alles nach Plan läuft erreichen wir die Abwurfzone in T-zwanzig Minuten Sir.“ Antwortete Aponi während sie alle von den lodernden Triebwerken in ihre Sitze gepresst wurden . „Hoffen wir das sie die Falle nicht wittern.“ Stellte Martin dann fest. Wie alle anderen auch, konnte er die Arachniden einfach nicht einschätzen. Zwar hatten sie in der einzigen bisher geschlagene Konfrontation durchaus eine ernst zu nehmende Kampfintelligenz unter Beweis gestellt, aber das war wohl kaum Aussage kräftig. „Bisher scheint alles nach Plan zu laufen Sir. Die Arachniden formieren sich gegen unsere Kameraden.“ Stellte Peter dann fest. Martin warf unterdessen einen Blick auf einen seiner Schirme um zu überprüfen ob sie noch immer auf Kurs waren. Zufrieden stellte er dabei fest das ihre Abweichung von der Theoretischen Optimal route bei unter null Komma null eins Prozent lag. Allerdings mussten die Arachniden die sich nähernden Schiffe mittlerweile bemerkt haben, auch wenn bislang keine deutliche Reaktion zu erkennen war. „Kapitän-Leutnant, Splittergeschosse laden und bereithalten zu feuern.“ Befahl Martin dann, er wusste das es Sinnlos war zu versuchen mit nur einem Schiff, noch dazu in einem sehr kurzen Zeitfenster, Gegen die schweren Kampfmaschinen des Feindes vorzugehen aber sie hatten trotzdem mehr als genug Feuerkraft um ein paar anfliegende Marschflugkörper oder Kampfflugkörper abzuwehren. „Splittergeschosse geladen, Geschütze im Zielsuchmodus Sir.“ Bestätigte Peter nur unwesentlich später. „Geschütze auf Manuelle Zielerfassung, schießen Sie uns lediglich den Weg frei, Feindkontakte außerhalb des Flugkorridors sind keine Ziele.“ Meinte Martin dann, immerhin musste er dafür sorgen das die Frachter möglichst an einem Stück das Manöver überstanden. „Bestätigt, Hauptgeschütze auf Manuelle Zielerfassung eingestellt Sir.“ Meldete Peter sofort. Martin versuchte daraufhin eine kalkulierend überlegen wirkende Pose auf seinem Stuhl einzunehmen, scheiterte jedoch einmal mehr an der Schwerelosigkeit, man konnte sich in der Schwerelosigkeit immerhin weder zurücklehnen noch die Ellbogen auf die Armlehnen stützen ohne sich selbst aus dem Stuhl zu heben. Frustriert gab er den Versuch daher auf und beschränkte sich darauf die Arme vor der Brust zu verschränken während er darauf wartete das sie ihr Ziel erreichten.

„Lauft, schneller!“ brüllte irgendjemand über das allgemeine Getöse hinweg während das zischen von Kugeln und fauchen der Zielsuchenden Granatenwaffen der Aliens dafür sorgten das niemand auch nur einen Gedanken daran verschwendete zu widersprechen. Wer stehen blieb, war tot. So einfach war das. Mirjana hatte keine Idee wo diese seltsamen Kreaturen auf einmal hergekommen waren, genauso wenig wie alle anderen in ihrer Gruppe. Sie waren einfach nach dem massiven Orbitalangriff der UNSF aufgetaucht und machten keine Unterscheide zwischen den Fraktionen. Sie schossen genauso auf angehörige der Vereinten Nationen wie sie es mit den Überesten der Liga machten. Zuerst hatten einige der Überlebenden Militärangehörige nach dem auftauchen der Aliens auf ein Biologisches Waffenprojekt als deren Ursprung getippt, doch diese Theorie war sofort verworfen worden als sie eines ihrer Schiffe gesehen hatten das sich regelrecht in den Marssand gebohrt hatte und seit dem als eine art Basis fungierte von der die Aliens aus Jagd auf die Menschen machten. Bisher war es ihnen zwar gelungen die Patrouillen der Aliens zu umgehend und die wenigen Verfolger welche sie aufgespürt hatten zu töten bevor sie Schwierigkeiten machten, aber jetzt setzten die Aliens auch Kampfflugzeuge gegen sie ein und hetzten die Überlebendend wie eine Herde wilder Tiere zu Tode. Sie hatten schlichtweg nicht die Feuerkraft um es mit diesem Feind aufzunehmen. „Oh Marco, warum hab ich bloß nicht auf dich gehört?“ fragte sich Mirjana dann selbst, obwohl sie natürlich sehr genau wusste warum. Sie war einfach zu stolz und zu fokussiert auf ihre Arbeit gewesen um die gut gemeinten Warnungen ihres Bruders ernst zu nehmen. Und jetzt saß sie deswegen auf dem Mars fest und war im Begriff von einer aggressiven Alienspezies getötet zu werden, nach allem was man wusste war die UNSF gemeinsam mit der Kaiserlichen Flotte von den Aliens aus dem Orbit gedrängt worden, so dass diese nun frei agieren konnten.

„Mirjana, dein Funkgerät, blinkt. Ich glaube da will dich jemand erreichen, geh besser ran!“ stellte dann einer der Soldaten fest der früher zur Garnison eines UNSF Außenpostens gehört hatte und nun gemeinsam mit einigen wenigen Kameraden sein möglichstes tat um die Überlebenden am Leben zu hallten. „Oh Marco, verflucht wenn du das bist schulde ich dir was.“ Dachte sie sich dann ehe sie eilig die Kopfhörer aufsetzte und das Mikrofon zückte. „Mirjana verdammt, geh ran. Wir haben nicht viel Zeit. Hier ist die Hölle los!“ tönte dann die Stimme ihres Bruders aus den Kopfhörern. „Marco? Ich bin dran!“ antwortete Mirjana dann eilig, die Stimme ihres Bruders machte deutlich das auch er sich in einer ungewissen Situation befand. „Oh Gott sei Dank, ich hab schon gedacht dieser Viecher hätten euch schon erwischt.“ Stellte Marco dann ehrlich erleichtert fest. „Noch nicht, aber sie sind dabei. Lange machen wir das nicht mehr mit!“ antwortete Mirjana. „Hab ich mir schon Gedacht. Ok hör zu, wir kommen euch zu helfen. Wir eskortieren hier einen Konvoy aus Frachtern die Militärische Versorgungsgüter auf die Oberfläche abwerfen werden. Die Arachniden haben den Orbit unter Kontrolle deshalb können wir nicht landen, wir haben zwar Soldaten dabei welche die Landungszone sichern werden, aber ihr müsst euch trotzdem beeilen, alles klar?“ erklärte Marco dann im Schnelldurchlauf. „Hab ich verstanden, wir werden uns beeilen!“ stellte Mirjana dann fest. „OK, ich übermittle die geplanten Abwurfkoordinaten, sie sind in eurer nähe, beeilt euch, wir sind gleich da.“ Stellte Marco dann fest.

„Erreichen Marsorbit Sir.“ Meldete Aponi im selben Moment während die Athene gemeinsam mit den Frachtern in einem Halsbrecherischem Tempo auf den Mars zuschoss. „Eingehender Beschuss, sie versuchen uns aufzuhalten!“ meldete Peter nur kurz darauf, das war zu erwarten gewesen. Natürlich würden die Arachniden tun was sie konnten um jedes Menschliche Schiff zu bekämpfen das sich in ihre Reichweite begab. „Kurs beibehalten.“ Antwortete Martin lediglich, jetzt war es sowieso zu spät noch Etwas zu ändern. Sie waren zu schnell und mittlerweile auch zu nah am Mars um den Kurs noch großartig zu ändern, jetzt mussten sie da durch, ob es ihnen nun passte oder nicht. „Feindliche Lenkwaffen erreichen äußere Verteidigungsgrenze Sir.“ Meldete Peter dann. „Abwehrfeuer auf Lenkwaffen im Anflug auf die Frachter konzentrieren, wir können einen Treffer verkraften, die nicht.“ Befahl Martin daraufhin, der alleinige Grund für ihre Anwesenheit war immerhin die Frachter zu eskortieren, sollte sie dabei in Erfüllung Ihrer Pflicht abgeschossen werden, dann sollte es so sein. Hier und jetzt musste an das übergeordnete Wohl der Menschheit gedacht werden. „Bestätigt Sir, Zielprioritäten eingestellt, alle Abwehrgeschütze Feuer frei.“ Meldet Peter dann während der Mars in einem beunruhigenden Tempo näher kam. „Das geht sowas von schief.“ Dachte sich Martin daher während er sich instinktive an den Armlehne seines Stuhles festkrallte trotz aller Planungen und Berechnungen die im Vorfeld getätigt worden waren, hielt er es für keine gute Idee mit weit über zwanzigtausend Metern pro Sekunde auf einen Planeten zu zurasen. „Gott, wenn es dich gibt dann währe es jetzt wirklich nett von dir wenn du dafür sorgst das wir das hinbekommen...“ dachte sich Martin dann während sie Distanz zur Atmosphäre des roten Planeten beständig schmolz, die Arachniden waren zu langsam. Sie hatten keine Chance den Konvoy abzufangen, selbst ihre Lenkwaffen konnten die beständig beschleunigenden Schiffe nicht einholen.

„Wir haben ihre Linie durchbrochen Sir. Sie können uns nicht mehr Abfangen.“ meldete Peter dann. „Dann kommt jetzt der interessante Teil, wie lange bis wir in die Atmosphäre eintreten Leutnant Halley?“ erwiderte Martin daraufhin. „T-zwanzig Sekunden Sir.“ Antwortete Aponi mit einem Konzentrierten Unterton. Martin wollte jetzt definitiv nicht mit ihr tauschen, immerhin lag es an ihr das Schiff auf Kurs zu halten sobald sie in die Atmosphäre eingetreten waren und das war kein einfacher Job. „Kapitän Möllers an alle: Bereithalten für Atmosphäreneintritt!“ meinte Martin dann über das Kommunikationssystem während auf dem Hauptbildschirm vor ihm nur noch die eintönig Rotbraune Marsoberfläche zu sehen war. „Eintritt in Zehn, neun, acht, sieben, sechs, fünf, vier, drei , zwei, eins, Eintritt in Obere Marsatmsophäre jetzt!“ meldete Aponi dann ehe das Schiff begann leicht zu vibrieren während die vereinzelten Moleküle der Oberen Atmosphäre auf den extra für diese Mission installierten Hitzeschild prallten der sich wie ein Regenschirm vor dem Bug der Athene aufspannte und dafür sorgen sollte das die Atmosphärische Reibung das Schiff nicht in Fetzen riss. Je tiefer sie daraufhin kahmen desto heftiger wurden die Vibrationen da die Atmosphäre immer dichter wurde. „Ok Schiffchen tu mir den gefallen und fall jetzt nicht auseiander.“ Dachte sich Martin daraufhin schluckend während er so heftig durchgeschüttelt wurde das es ihm schon schwer viel irgendwas auf den Anzeigen vor sich zu erkennen. „Hitzeschildtemparatur bei fünftausend Grad und schnellsteigend!“ meldete Peter dann während man auf dem Monitor außer den Lodernden Flammen aus brennender Atmosphäre absolut nichts mehr erkennbar war.
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19 Aug 2018 19:48 #88923 von Todesgleiter
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„Mirjana, achtung wir kommen jetzt rein!“ meldete Marcos Stimme aus dem Funkgerät. Sofort schaute Mirjana auf um nach den Schiffen Ausschau zu halten die sich näherten. Sie waren nicht schwer zu erkennen. Ein gewaltiger Feuerball raste durch den Himmel genau auf sie zu. Nur Sekunden später ertönte ein dröhnender Überschallknall, ausgelöst von den mit mehr als Hundertfacher Schallgeschwindigkeit fliegenden Schiffen. „Da kommen Sie!“ rief jemand anderes, der knall war schlichtweg unüberhörbar gewesen, selbst wenn man Taub war, konnte man die Schallwellen in der Magengrube spüren. Sofort begannen einige Leute aufgeregt zu rufen und wild die Hände in die Luft zu werfen um die Schiffe auf sich aufmerksam zu machen, nicht dass das etwas gebracht hätte, sie waren zu schnell um die Menschen aus ihrer Flughöhe erkennen zu können. Auch die Arachniden welche die Gruppe bislang angegriffen hatten, hatten die Schiffe natürlich bemerkt und stellten ihren Beschuss vorläufig ein. „Parameter aufbauen, Vorwärts!“ brüllte einer der Soldaten daraufhin sofort, jetzt mussten sie diese Position halten, bis die Versorgungsämter gelandet und aufgesammelt worden waren. „Wir können euch sehen, aber die Arachniden sind nur kurz hinter uns, ich weiß nicht ob wir sie abwehren können.“, „Ich schau mal ob wir euch helfen können.“ Antwortete Marco daraufhin. „Wie?“ fragte Mirjana daraufhin. „Weiß ich nicht, das überlasse ich dem Kapitän. Ich bin kein Taktsicher Offizier.“ Antwortete Marco Wahrheitskonform.

„Leutnant Kovacic an Kapitän Möllers.“ Tönte Marcos Stimme daraufhin aus den Lautsprechern in Martins Helm. „Sprechen Sie Leutnant.“ Antwortete Martin wobei er damit zu kämpfen hatte das seine Zähne nicht so laut klapperten das man nichts mehr verschwand, obwohl die Marsatmosphäre im Vergleich zur Erde relativ dünn war, stellte sie den Schiffen ein Ordentliches Hindernis in den Weg. „Sir die Überblendenden auf der Oberfläche stehen unter schwerem Feuer durch die Arachniden, eventuell können Sie ihre Position nahe der Landezone nicht halten.“, „Verstanden Leutnant, wir überlegen uns was.“ Antwortete Martin daraufhin ehe er fragte: „Kapitän Leutnant Graham, können Sie die Überlebenden erfassen?“, „Positiv Sir. Ich erfasse ebenfalls mehrere Kampfeinheiten der Arachniden in der unmittelbaren Umgebung.“ Antwortete Peter. „Können wir die Arachniden unter Beschuss nehmen?“ fragte Martin daraufhin. „Theoretisch ja, aber das wurde noch nie versucht. Zudem dürfte die Präzision des Beschusses stark leiden. Ich kann nicht garantieren das die Überlebenden nicht auch getroffen werden.“ Antwortete Peter. „Versuchen Sie es, nur NBW Waffen.“ Befahl Martin daraufhin, aufgrund von Peters Warnung sah er davon ab die Hauptgeschütze zu verwenden. „Bestätigt NBW Waffen haben Ziele erfasst, Feuer auf Ihr Kommando.“ Meldete Petr sofort. Martin rief daraufhin Marco: „Achtung Leutnant, wir nehmen die Arachniden mit den NBW’s unter Beschuss. Sagen Sie den Leuten das sie in Deckung gehen sollen, das wird kein Präzisionsschlag.“, „Verstanden Sir.“ Antwortete Marco umgehend. Martin verlor daraufhin keine Zeit, immerhin war ihr Zeitfenster sowieso stark beenget: „Kapitän-Leutnant: Feuer!“, „Bestätigt Sir. NBW Geschütze Feuer frei!“ bestätigte Peter sofort.

„Alle in Deckung die Schiffe Feuern auf die Arachniden!“ rief Mirjana so laut sie konnte, die Warnung ihres Bruders das der Beschuss alles andere als Präzise werden würde war ihr nur allzu geläufig. Wie es zu erwarten war Liesen sich die meisten anwesenden das nicht zweimal sagen und suchten Schutz hinter Felsen, Sandhügeln oder anderen Natürlichen Barrieren, in der Hoffnung das diese stark genug waren um den Beschuss eines Sternenschiffes zu trotzen. Zunächst passierte daraufhin gar nichts, doch das irritierte niemand, die Geschosse mussten immerhin mehrere Kilometer weit fliegen bis sie ihr Ziel erreichten. Dann brach plötzlich die Hölle über den Arachniden los, der Marssand wurde von den Einschlägen zu meterhohen Staubfontäne aufgewirbelt, und mehrere der Flugvehikel schmierten mit wimmernden Maschinen und Rauchfahnen hinter sich herziehend ab, gleichzeitig war das Geräusch der peitschenden Geschosse praktisch Ohrenbetäubend. Selbst ganze Felsen wurden von dem Beschuss regelrecht zersplittert so dass die Scharfkantigen Fragmente wie Granatsplitter durch die Gegend flogen. Es war eine wahrhaft apokalyptische Szene. „Das ist das reinste Trommelfeuer, Himmel, die machen ernst!“ stellte einer der Soldaten irgendwo neben Mirjana fest während die Fontänen aus Marssand begannen sich in einer regelrechten Wand aus aufgewirbeltem Staub auszubreiten. Mittlerweile war auch das Feuer der Arachniden praktisch erstorben, wenn noch einer von ihnen lebte dann versuchte er im Moment wohl auch sich möglichst klein zu machen und zu hoffen dass er irgendwie mit dem Leben davon kam. „Wir stellen das Feuer jetzt, ein hoffe das hat geholfen.“ Stellte Marco dann über das Funksystem fest. „Danke, bisher sieht’s gut aus. Die Arachniden haben definitiv ordentlich was abgekriegt.“ Antwortete Mirjana ehrlich. „Hoffen wir dass denen das erst mal reicht. Nochmal können wir das glaube ich nicht machen.“ Stellte Marco dann fest. „Ich bezweifle das die noch eine Runde riskieren.“ Stellte Mirjana daraufhin fest während sie vorsichtig in Richtung des sich langsam legenden Sandsturmes den der Beschuss angerichtet hatte spähte. Außer dem wirbelnden Sand war keine Bewegung zu erkennen, entweder waren die Arachniden alle Tot, oder stellten sich zumindest Tot in der Hoffnung dadurch vorläufig ignoriert zu werden.

„Erreichen Abwurfzone Sir!“ meldete Peter nur kurz nachdem er das Feuer auf die Zielkoordinaten eingestellt hatte. Aufgrund der hohen Fluggeschwindigkeit und der daraus resultierenden Störungen war es jedoch ein Ding der Unmöglichkeit die Wirkung des Beschusses auf den Feind einzuschätzen. Martin hoffte daher einfach dass der Beschuss gesessen hatte. „UNSF KS-21 Kapitän Möllers an Transportschiffe: Wir haben die Abwurfzone erreicht, abwürf von Versorgungsmaterial und Verstärkungstruppen einleiten!“, „UNSF MT-01 bestätigt Abwurfprozess eingeleitet.“, „UNSF MT-02 bestätigt, Abwurf eingeleitet.“, „UNSF MT-03 bestätigt Abwurfprozess eingeleitet.“ Bestätigten die drei Transportschiffe eines nach dem anderen ehe sie ihren Worten Taten folgen Liesen. Auf seinen Überwachungsschirmen konnte Martin beobachten wie die, in Hitze und Stoßresistenten Kisten verpackten, Güter aus dem Heck der Frachter abgeworfen wurden. Es war dabei zwingend notwendig das die Güter über das Heck abgeworfen wurden, so dass das Schiff davor als Schutzschild gegen die Atmosphäre fungierte, ansonsten bestand das Risiko das die Kisten sofort von der Atmosphäre zerrissen wurden wenn sie auf die schnell vorbeiströmende Luft trafen. „UNA TS-1 an Kapitän Möllers, wir verlassen jetzt den Transporter.“ Meldete daraufhin eine raue Stimme, sie gehörte zu dem Kommandierenden Offizier der Einheit aus Bodentruppen welche sich freiwillig gemeldet hatten, ebenfalls aus einem fliegenden Schiff mitten in das Feindgebiet abzuspringen um den Überlebenden zu helfen und die Landezone der Versorgungsgüter zu sichern. Obwohl diese Männer und Frauen als Angehörige der Todessturm Truppe dafür bekannt waren kein Risiko zu scheuen, empfand Martin einen tiefgreifenden Respekt vor Ihnen aufgrund dieser Entscheidung. Alleine der Absprung selbst war Lebensgefährlich, bei dem Tempo das die Schiffe drauf hatten war die Marsatmosphäre so hart wie Beton wenn man frontal gegen die Strömung prallte. Dazu kahm das diese Soldaten wissentlich in Feindgebiet vorstießen ohne zu wissen wann oder ob sie überhaupt jemals wieder Verstärkung erhalten würden oder exfiltriert wurden.

„UNSF KS-21 Kapitän Möllers an UNA TS-1 Viel Glück, treten sie den Arachndien für uns ein bisschen in den Arsch!“ antwortet Martin sofort „Mit Vergnügen Kapitän. Truppe: Vorwärts!“ erwiderte der Truppführer ehe die Soldaten unter regelrecht freudigem Gebrüll aus der geöffneten Ladeklappe sprangen und einige überflüssige Saltos im Windschatten des Transporters schlugen ehe sie die Gleitflügel die an ihren Rüstungen angebracht waren nutzten um ihre Flugbahn zu stabilisieren und gezielt zu Landen. „Verrückte Typen.“ Dachte sich Martin daraufhin Kopfschüttelnd aber grinsend. „Sir, Marschflugkörper über Bug im Anflug!“ meldete Peter dann. „Wo kommen die her?“ fragte Martin sofort. „Es scheint das sie von einem gelandeten Arachniden Schiff aus abgefeuert worden sind das wohl als lokale Basis dient.“ Antwortete Peter. „NBW Sperrfeuer auf Anflugkorridor der Lenkwaffen, sie dürfen nicht treffen!“ befahl Martin sofort, ein Treffer einer schweren Lenkwaffe zum jetzigen Zeitpunkt konnte jedes der Schiffe mühelos vernichten. Da der Einschlag das Ziel wohl aus seiner Flugbahn reisen würde was dafür sorgen würde das die Schiffe unkontrolliert auf die Atmosphäre prallen und dabei zerstört würden. „Bestätigt Sir. NBW System einstellt, alle Geschütze Feuer frei!“ bestätigte Peter sofort. Martin studierte sofort darauf die Daten Bezüglich des Gelandeten Schiffes der Arachniden, obwohl die Messwerte der Sensoren in der Atmosphäre nicht so genau waren wie im All ließ sich dabei leicht erkennen dass das Gelandete Schiff eine Modifizierte Variante der schweren Kreuzer der Arachniden Flotte war das sich mit dem Heck in die Marskruste gebohrt hatte. Zur Stabilisierung waren dabei mehrere Stützstreben zwischen dem Schiffsrumpf und dem Boden gespannt die verhinderten dass das Schiff umkippte. „Warum landen die den so umständlich?“ fragte sich Martin daraufhin, immerhin wäre es sehr viel einfach gewesen mit dem Bauch des Schiffes aufzusetzen wodurch der Schwerpunkt des Schiffes näher am Boden und die ganze Konstruktion damit deutlich stabiler gewesen wäre. Sofort darauf viel ihm jedoch ein ganz simpler Grund dafür ein: Vermutlich waren auch die Arachniden auf die Schubkraft ihrer Haupttriebwerke angewiesen um sicher Landen und vor allem wieder starten zu können.

„Kapitän-Leutnant, können sie die Stützstreben und die unteren Bereiche des Schiffes anvisieren und Angreifen?“ fragte Martin dann. „Anvisieren schon Sir, ob wir auch treffen kann ich ihnen aber nicht garantieren. Außerdem besteht die Gefahr das die Geschütze durch den starken Luftstrom beschädigt werden sobald sie die Bereitschaftsposition verlassen.“ Antwortete Peter. „Tun Sie es.“ Befahl Martin daraufhin während Zeitgleich die Lenkwaffen in den Verteidigungsbereich der Athene eindrangen. Glücklicherweise hatten die Arachniden den großen toten Winkel in der Front des Schiffes der durch den Hitzeschild hervorgerufen wurde noch nicht bemerkt. „Bestätigt Sir, Geschützturm B hat Ziel erfasst, bereit zum Angriff.“ Antwortete Peter daraufhin routiniert. „Feuer Frei Kapitän Leutnant!“ befahl Martin daraufhin während die NBW Systeme der Athene einen Sturm aus Stahl gegen die Lenkwaffen der Arachniden sandten. „Bestätigt Sir, Geschützturm B Feuer frei! Bestätigte Peter sofort. Nur Sekundenbruchteile darauf meldet er dann: „Sir, eingehende Lenkwaffen ändern Kurs, Sie visieren die Transporter an!“, „NBW Geschütze neue Feuer Vektoren zuteilen Kapitän-Leutnant!“ befahl Martin sofort, immerhin war der Hauptgrund für die Anwesenheit er Athene in dieser Mission die Transportschiffe gegen Lenkwaffenangriffe abzuschirmen. „Bestätigt Sir, NBW Geschütze neu eingestellt!“ meldete Peter dann während mehrere Feindliche Lenkwaffen in glühenden Feuerbällen vergingen. Die Präzision der NBEW Geschütze mochte aufgrund er Atmosphärischen Störungen nicht so präzise wie im all sein, aber dafür war die Manövrierbarkeit der Arachniden Lenkwaffen ebenfalls eingeschränkt, da auch sie mit dem Luftwiderstand zu kämpfen hatten. Trotzdem schaffte es eine Lenkwaffen den Abwehrschirm zu durchbrechen indem sie sie sich genau über den Toten winkel vor den Hitzeschilden der Schiffe annäherte und traf auf den Hitzeschild eines der Transporter. Der Sprengkopf der Waffe zerstörte den nicht für den Schutz vor Beschuss konzipierten Hitzeschild mühelos und riss damit ein gewaltiges Loch in eben jenen. „UNSF MT-2 an UNSF KS-21: Wir wurden getroffen, wiederhohle wir wurden getroffen!“ hallte daraufhin die Panische Stimme eines Mannes aus dem Kommunikationskanal während der Hitzeschild des Schiffes von der Atmosphäre in Fetzen gerissen wurde. Noch ehe Martin daraufhin antworten konnte trafen einige der Trümmer des Hitzeschilds den Frachter und schlugen dabei ordentliche Krater in die nur leicht gepanzerte Außenhaut, welche wiederum zusätzliche Angriffspunkte für die Atmosphäre darstellten. Unter dem Schockierten Blick der Brückenbesatzung der Athene wurde das Frachtschiff dann von dem Luftwiederstand aus seiner Flugbahn gerissen und prallte voll auf die Atmosphäre. Diesem Impakt war das Schiff nicht gewachsen und explodierte umgehend in einem grellen Feuerball. „Sir, MT-2 Zerstört, keine Überblenden.“ Meldete Peter dann bedrückt. Martin atmete daraufhin einmal tief aus, das Schicksal des Frachters machte nur allzu deutlich was für einen Balance Akt am Rande des sicheren Todes sie alle ausführten.

„Scheiße!“ brüllte jemand als der Feuerball am Himmel erschien, offenbar hatten die Arachniden eines der Schiffe erfolgreich abgeschossen. Der grollende Donner der Explosion erreichte die Gruppe nur Sekunden später. „Schaut, ihre Basis!“ brüllte dann jemand anderes und lenkte die allgemein Anwesenheit damit auf den in der ferne sichtbaren Turm der den Arachniden als Basis diente, einige vermuteten das es sich dabei in Wirklichkeit um ein gelandetes Raumschiff handelte, da es schlichtweg schwer vorstellbar war das die Arachniden in der kurzen Zeit in der sie auf dem Mars waren ein so groi0ßes Bauwerk hatten errichten können. „Unsere Leute schießen zurück.“ Stellte ein Soldat neben Mirjana daraufhin fest, immerhin Liesen sich selbst aus dieser Entfernung die Explosionen sehen die auf dem Turm Zündeteten. „Da stimmt was nicht, der Turm, er neigt sich!“ stellte Mirjana dann fest während die gewaltige Siluette am Horizont begann sich immer weiter zu neigen. „Ich glaube nicht dass das Absicht ist.“ Mutmaßte eine andere Frau in der nähre daraufhin während der Turm immer schneller zur Seite wegknickte und schließlich zu Boden stürzte. Nur Sekundenbruchteile darauf leuchtete ein grelles Licht auf das Sekundenbruchteile später von einem Ohrenbetäubenden Knall gefolgt wurde. „Deckung!“ brüllten mehrere Leute daraufhin als eine Furchteinflößende Wand aus aufgepeitschtem Marssand genau auf sie zuhielt. „Krieg ist wirklich die Hölle.“ Stellte Mirjana dann für sich selbst fest während sie sich in eine Vertiefung im Sand hinter einem kleinen Felsen warf, einmal mehr am heutigen Tag. „Aber den Pennern haben wir’s trotzdem gezeigt. DAS wird an ihrem Ego kratzen.“ Dachte sie sich dann während sei einen letzten Blick auf die in der Ferne verschwindenden Schiffe warf die einen Imposanten Feuerschweif hinter sich herziehend durch den Himmel schossen. Dann erreichte der künstliche Sandsturm die Flüchtlinge und verdunkelte den Himmel ehe der Tosende Sturm alles einhüllte und jede Oberfläche die er zu fassen bekam erbarmungslos abschliff. Mirjana hatte schon gesehen wozu diese Stürme fähig waren, sie konnten einem erwachsenen Mann mühelos das Fleisch von den Knochen schmirgeln und selbst die Knochen selbst hatten dem Tosenden Sand nicht viel entgegen zu setzen.

„Ziel getroffen Sir, ich glaube ihre Statik ist instabil geworden.“ Meldete Peter nur Sekunden zuvor. „Genug um sie zu erledigen?“ fragte Martin dann. „Das kann ich unmöglich beurteilen Sir.“ Antwortete Peter ehe er sich selbst korrigierte: „Korrektur, Ziel neigt sich, die fallen um.“, „Sehr gut Kapitän-Leutnant, gut geschossen.“ Stellte Martin fest. „Danke Sir, Ziel kollabiert. Es explodiert!“ antwortete Peter umgehend aufgeregt. „Nehmt das ihr Wichser!“ dachte sich Martin daraufhin während er die Hand zu einer Faust ballte. Die Arachniden mochten sie ja mit runter gelassenen Hosen erwischt haben, aber kampflos gab sich die Menschheit nicht geschlagen. Wenn die Arachniden in Eroberungsabsicht gekommen waren, würden sie für jeden Millimeter Land mit Blut bezahlen müssen, viel Blut. Das war den Aliens jetzt hoffentlich auch klar
~~~Ende Kapitel 32~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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24 Aug 2018 17:41 #88966 von Jack Hunter
Also nachdem es ja in Kapitel 30 nicht also spannend war, ging es in den letzten beiden wieder actionreicher zu. ;)

Dass Pawlak degradiert wurde finde ich toll und auch das andere war eine gute Lösung. Erst Degradierung als offizielles Urteil vom Militärgericht mit anschließender Beförderung seitens der Admiralität wegen hervorragender Leistung, quasi um das Gesicht zu waren und den Status Quo wiederherzustellen. Geniale Idee!

Was den Namen der Aliens angeht, gehe ich dann recht in der Annahme, dass sie spinnenartig oder zumindest insektenartig sind? Übrigens, Arachnide gab es auch schon bei Starship Troopers, obwohl sie dort auch hauptsächlich nur Bugs genannt wurden. :)

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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