Reise ins Unbekannte

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17 Feb 2018 09:58 #88707 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Für diesen Zweck liefen an den Innenseiten der nun parallel zur Oberseite des Schiffes verlaufenden Flanken Magnetische Schienensystem für diverse Abbauwerkzeuge, die bei diesem speziellen Schiff durch Magnetkräne und Roboterarme mit Schneidbrennern oder ähnlichen Werkzeugen ersetzt worden waren. „Nicht schlecht wenn man bedenkt das es sich eigentlich nur um eine Notlösung handelt.“ Stellte Peter dann fest. Während die Athene dann die ihr vom Leitstrahl zugewiesen Position an der Backbordflanke des Reparaturschiffes und unter dem ausgeklappten Hüllensegment einnahm, erkannte Martin das sie nicht die einzigen waren welche die Dienste dieses Unterstützungsschiffes in Anspruch nahmen. Von der anderen Seite näherte sich KS-15 an, immerhin hatte die Korvette ebenfalls einen direkten Treffer erlitten und war wohl ähnlich schwer beschädigt wie die Athene. „Position erreicht.“ Meldete Aponi dann ehe ein kurzer Ruck durch das Schiff ging. „Wir wurden mit Magnetischen Haltegreiffern erfasst Sir.“ Stellte Peter daher fest. Martin nickte daraufhin ehe er das Bordkommunikation Betätigte: „Kapitän Möllers an alle, wir haben an einem Reparaturschiff fest gemacht, Sie können Ihre Routinetätigkeiten aufnehmen.“ Nachdem er diese Durchsage gemacht hatte löste Martin erst einmal seine eigenen Gurte, solange die Athene an dem Reparaturschiff fest gemacht war, gab es schlichtweg keinen Grund auf seinem Platz zu verharren. Peter und Aponi schienen das ähnlich zu sehen und lösten im selben Moment auch ihre Gurte. Nachdem er sich dann von der Rückhalteeinrichtung befreit hatte steuerte Martin zielstrebig das Schott an das aus der Brücke führte. Er hatte vor sich Persönlich nach dem Zustand von Alva zu erkundigen.

Nur wenig später erreichte Martin auch die kleine Krankenstation der Athene und stellte sofort fest das Marco nicht auf seinem Platz in dem kleinen Bürobereich war, ebenfalls waren die beiden Mediliegen verwaist. Was nur den Schluss zuließ das sich sowohl Marco als auch Alva in dem separaten, durch eine Luftschleuse abgetrennten, Sterilen Operationsraum befanden der sich an die Krankenstation anschloss. „Nicht gut.“ Stellte Martin daher für sich selbst fest und schwebte zu der betreffenden Türe, welche sich umgehend öffnete und den Durchgang in einen kleinen Raum freigab der Primär aus einer weiteren Tür und einem großen Sichtfenster bestand. Sich innerlich für das wappnend was er in kürze sehen würde schwebte Martin dann zu dem Sichtfenster und konnte dadurch einen Blick in den Operationsraum werfen. Der Anblick war dabei jedoch nicht sonderlich beruhigend. Überall in dem neutral weiß gehaltenen Raum schwebten unverkennbare Rot-Braune tropfen herum die Teile der Wandverkleidung und des ebenfalls weißen Schutzanzuges den Marco trug einfärbten. Allerdings wusste Martin dass der Anblick deutlich schlimmer wirken konnte als die Situation tatsächlich war. In der Schwerelosigkeit war es eben deutlich schwieriger Blut, oder auch jedwede andere Flüssigkeit aufzufangen. Es konnte daher durchaus sein das Marco die Situation vollauf im Griff hatte. „A.M.A. erbitte Zustandsbericht von Maat Wikström. Authentifizierung Kapitän Möllers.“, „Authentifizierung bestätigt, baue Abbildungsoberfläche auf.“ Meldete der Medizinische Computer sofort. Martin wollte Marco im Moment nicht stören. Sofort darauf wurde auf dem Sichtfenster in den Operationsraum eine halbtransparente Abbildung eines einfachen Statusbildschirms abgebildet. Obwohl Martin die meisten Werte nicht viel sagten, entweder wusste er nicht einmal was sie bedeuteten oder aber er hatte keine Ahnung welcher Wert als „gut“ zu betrachten war. Trotzdem konnte er genug werte identifizieren um ableiten zu können das die Situation tatsächlich nicht so brenzlig war wie sie zunächst den Anschein machte. Das lies Martin einen echten Stein vom Herzen fallen. Während er daher von Erleichterung durchströmt wurde warf Martin dann einen weiteren Blick durch die durchscheinende Projektion hindurch in den Raum und stellte dabei fest das die Braun-Roten tropfen keine Verstärkung mehr bekamen.

Ganz offensichtlich hatte Marco mit der Unterstützung von A.M.A. die Operation abgeschlossen und wandte sich in diesem Moment von der Mediliege und seiner darauf liegenden Patienten ab, weshalb er auch Martin hinter dem Sichtfenster bemerkte. Schnell aktivierte er daher seine Persönliche Sprechverbindung. „Sir, was kann ich für Sie tun?“ ertönte Marcos Stimme dann aus einem Lautsprecher neben Martin. „Im Moment nichts Leutnant, ich wollte mich nur nach dem Zustand von Frau Wikström erkundigen.“ Antwortete Martin wahrheitsgemäß. „Sie ist Zäh Sir. Sie wird durchkommen:“ stellte Marco dann fest und untermauerte damit Martins erste Einschätzung der Lage. „Gut zu hören, Viel Spaß beim Putzen Leutnant.“ Meinte Martin dann mit einen Blick auf die ganzen Rot-Braunen Flecken die den Raum mittlerweile verunzierten. Marco prustete daraufhin kurz auf ehe er meinte: „Glücklicher weiße muss ich das nicht selbst erledigen Sir. Sonst wäre die Bezahlung für den Job viel zu mickrig.“ Nun war es an Martin zu prusten, trotz allem war es schön noch immer unverfänglichen Blödsinn machen zu können. „Verstehe Leutnant.“ Meinte Martin dann ehe sich sein Kommunikator meldete: „Leutnant Theoduru für Kapitän Möllers.“, „Ich höre Leutnant, sprechen Sie.“ Meinte Martin daraufhin er konnte sich schon denken worum es ging, mit hoher Wahrscheinlichkeit um die Reparaturen und irgendwelche Autorisierungen die er zu diesem Zweck noch geben musste. Tatsächlich sollte er damit recht behalten da Constantinos meinte: „Sir, ich benötige Ihre Autorisierung um zusätzliche Personal für Reparaturarbeiten an Bord zu lassen.“, „Senden Sie mir den Anforderrungantrag zur Krankenstation Leutnant.“ Meinte Martin daraufhin während er sich nach einer Multifunktionsschaltfläche umsah. Schnell hatte er auch eine ausfindig gemacht und schwebte zu dem interaktiven Bildschirm der Gleichzeitig als Widergabe und Eingabegerät fugieren konnte und dabei unverkennbare Ähnlichkeiten mit den, zu der Zeit als die Filme produziert worden waren, unglaublich futuristisch wirkenden Berührungssensitiven Bedienfeldern aus den Star Treck Serien aufwies. Nur kurz darauf erschien der Antrag auch auf dem Schirm und Martin überflog das Standartarisierte Formular einmal kurz das Constantinos Gewissenhaft ausgefüllt hatte. Dabei war Martin nur froh über die Errungenschaften der Modernen EDV und Netzwerktechnik, immerhin war Papierkram schon in digitaler Form lästig genug, auf tatsächlichem Papier, wie er es in seiner Ausbildung an der Akademie auch gelernt hatte, grenzte es aber schon hart an Folter.

Da Martin beim durchsehen des Antrages keinen Grund erkennen konnte Constantions die Anforderung zu verweigern, nutzte er seine Persönliche ID um den Antrag zu Autorisieren und dem Computer damit klar zu machen das er damit einverstanden war. Sobald er die Autorisierung auf den Weg gebracht hatte funkte Martin Peter an: „Kapitän Möllers, an Kapitän-Leutnant Graham.“, „Kapitän-Leutnant Graham hört Sir. Was kann ich für Sie tun?“ antwortete Peter fast auf dem Fuß. „Kapitän-Leutnant, in Kürze werden einige Zusätzliche Arbeitskräfte das Schiff zur Verstärkung von Leutnant Theodorus Reparaturanstrengungen betreten. Obwohl diese Kräfte zwar wohl offiziell autorisiert sind, möchte ich das Sie sie im Auge behalten.“ Meinte Martin dann, schließlich war Peter auch die Sicherheit an Bord verantwortlich und Martin sah es trotz allem Kritisch einen Haufen Zivilisten an Bord eines Kriegsschiffes zu lassen, sie waren immerhin im Krieg und die Gefahr von Unterwanderungsversuchen war real. „Bestätigt Sir, ich werde alle Mannschaftsfremden Personen an Bord Überwachen.“ Bestätigte Peter dann routiniert. „Gut Kapitän-Leutnant. Kapitän Möllers Ende.“ Meinte Martin dann und beende die Verbindung ehe er sich Überlegte ob er nun nicht Versuchen sollte sich etwas Ruhe zu gönnen.
~~~Ende Kapitel 25~~~

mfg.: Tg

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24 Feb 2018 13:57 #88714 von Todesgleiter
Kapitel 26: Das Letzte Gefecht der Garde

Es war wie in einer schlechten Komödie, natürlich hatte es sich Martin gerade so richtig schön bequem in seiner Schlafkapsel gemacht und sich in die aus Synthetischer Multizweckfaser bestehende Decke gekuschelt als der Bordcomputer Rücksichtslos meldete: „Aufruf zur Flotteneinsatzbesprechung auf FK-1.“, „Och verflucht noch mal.“ Dachte sich Martin daraufhin verstimmt ehe er einen Missmutigen Blick auf die Uhr warf. Nach Zentraleuropäischer Zeit war es kurz nach Mittag, doch das bedeutete im All nicht viel. Hier verlor man schnell jedes Gefühl für den Natürlichen Tag und Nacht Rhythmus weshalb die meisten Besatzungsmitglieder an Bord von Raumschiffen dazu tendierten absolut wilde Schlafzeiten zu entwickeln die sich an Ruhezeiten innehrlab ihrer Tätigkeiten orientierten. Dies wiederrum sorgte dafür das die meisten zu wenig Schlaf abbekamen und früher oder später ziemlich am Ende waren. Etwas fester als unbedingt nötig hieb Martin daher mit der Hand auf die Kontrollfläche um die Schlafkapsel zu stoppen und austeigen zu können. „Gyrorotation abgeschaltet, halten Sie sich für das einsetzen der Schwerelosigkeit bereit.“ Meldete Uschi umgehend während Martin spürte wie die Rotation ausgebremst wurde und sein Körper wieder begann sich absolut schwerelos anzufühlen. Nachdem sich die Kapsel dann geöffnet hatte schwebte Martin sich einmal genüsslich streckend aus besagter Kapsel heraus und warf seinem Spiegelbild einen kurzen Blick zu, er wirkte leicht zerknittert, aber noch Präsentationsfähig, immerhin hatte er sich nur zu einem kurzen Nachmittagsnickerchen hingelegt. Noch immer leicht gefrustet griff sich Martin dann seinen Persönlichen Kommunikator den er, bevor er sich hingelegt hatte, an einer dafür vorgesehen Halterrung an der Wand befestigt hatte und synchronisierte das Gerät mit dem Bordkommunikationssystem ehe er dem neu eingerichteten Flottenweiten Kommunikationskanal FK-1 beitrat. „UNSF KS-21 Kapitän Möllers hört.“ Meldete er dann brav und lehnte sich innerlich erst mal zurück, es war unwahrscheinlich das er selbst allzu viel zu sagen haben würde. Zwar war dies erst die zweite Flottenweite Besprechung innehrlab der neu Gegründeten UNSF Tiefraumflotte eins, doch trotzdem hatte Martin schnell erkannt das es sich bei diesen Besprechungen weniger um eine tatsächliche Besprechung als vielmehr um ein Information durch die Flottenführung handelte. Umso überraschter war er daher als der Bordcomputer nur kurz darauf meldete: „Eingehende Kommunikationsanfrage über DK-2. “, „Nanu?“ fragte sich Martin daher, DK-2 war ein Diplomatischer Kommunikationskanal der eigentlich für Gespräche mit anderen Parteien reserviert war, es war ihm daher schleierhaft wer über diesen Kanal ausgerechnet mit ihm reden wollte. Da sich innerhalb der Flottenbesprechung im Moment jedoch noch nichts tat, schaltete Martin sich selbst stumm und öffnete eine zweite Kommunikationsverbindung. „KRF DK-02 für UNSF KS-21, bitte kommen.“ Tönte sofort eine Martin bekannte Stimme aus dem Lautsprecher, allerdings konnte er den klang zunächst nicht einordnen und war absolut ratlos was der Kommandant eines Drachenkreuzers mit ihm zu besprechen haben sollte. Ja sie waren jetzt wohl Verbündete aber das bedeutete noch lange nicht das sich die einzelnen Offiziere einfach so unter einander austauschten.

„UNSF KS-21 Kapitän Möllers hört. Sprechen Sie.“ Meinte Martin dann gut verständlich, zwar ging er davon aus das sein Gesprächspartner wenn er ein Gespräch initiierte halbwegs bewandert in Sprachlichen Dingen war, aber trotzdem achtete Martin noch strenger als sonst auf seine Aussprache. „Ehre Kapitän. Ich bin erfreut Sie erneut treffen zu dürfen. Ich habe nicht Vergessen was Sie für mich getan haben.“ Meinte der Kommandierende Offizier des Dynastie Schiffes, vergaß dabei aber offensichtlich sich vorzustellen, vermutlich weil er so konzentriert auf die Wahl der richtigen Worte war. Das war jedoch auch gar nicht notwendig, jetzt wusste Martin sehr genau mit wem er es zu tun hatte. „Taishö Nagata es freut mich zu sehen das Sie ihre Verletzungen überwunden haben.“ Meinte Martin daher ehrlich erfreut darüber den anderen Mann erneut zu treffen. Sie hatten es immerhin Nagata zu verdanken das sie von der Bedrohung durch die unbekannte Alien macht wussten, auch wenn besagte Aliens sich bislang zurück gehalten hatten. „Dank Ihnen und Ihrer Leute Kapitän. Es erfüllt mein Herz mit Stolz das wir nun Seite an Seite als Brüder im Kampf gegen unsere Feinde ausziehen werden. Ich hoffe Das ich mich dadurch revanchieren kann.“ Antwortete Nagata der einen erstaunlich flüssigen Redefluss zustande brachte ohne sich dabei allzu Konzentriert anzuhören. „Das werden Sie mit Sicherheit Taishö.“ Stellte Martin dann fest, nach allem was er über Nagata gelesen und aus den Aufzeichnungen seines früheren Zerstörten Schiffes gesehen hatte war er ein außerordentlich fähiger Offizier, es tat gut zu wissen solche Leute auf seiner Seite zu haben. „Achtung Admiral Pawlak an alle, Einsatzbesprechung startet in t-2 Minuten.“ Meldete Admiral Pawlak dann über den Flotteninternen Kommunikationskanal. „Es tut mir leid Taishö, ich muss einer Besprechung beiwohnen.“ Meinte Martin daher zu Nagata. „Ich verstehe. Mögen Ihre Feinde vor Ihnen erzittern Kapitän. Nagata ende.“ Antwortete Nagata daraufhin und beendete die Unterhaltung mit einem ziemlich Blutdürstenden Gruß.

Martin richtete seine Aufmerksamkeit daraufhin wieder auf den Flottenkommunikationskanal, nicht das er etwas wichtiges verpasste. Tatsächlich brauchte der noch immer ziemlich frisch im Sattel sitzende erst kürzlich beförderte Flottenadmiral nicht lange um seine Besprechung zu starten: „Sehr geehrte Kollegen und Kolleginnen. Sie alle Wissen zu welchem Zweck wir hier sind. Die Arabische Liga hat es nicht nur gewagt sämtliche Vereinbarungen zur Friedenssicherrung die in den letzten Jahrzehnten getroffen wurden einseitig aufzukündigen und widerrechtlich weiteres Territorium zu annektieren, sondern auch Massenvernichtungswaffen auf zivile Ziele einzusetzen. Das können und dürfen wir nicht ignorieren oder gar tolerieren. Sie sind einen Schritt zu weit gegangen und dafür werden Sie jetzt bezahlen. Gemeinsam mit unseren Alliierten der Kaiserlichen Raumflotte, werden wir noch heute dafür sorgen das die Liga niemals wieder irgendwelche Verträge bricht und Millionen Menschen ins Leid stürzt. Ich habe bereits mit meinem Kollegen von der Ersten Raunlegion einen Schlachtplan ausgearbeitet der in diesem Moment an Ihre Systeme geschickt wird. Wir werden den Feind aus drei Richtungen gleichzeitig angreifen und die Zahlenmäßig unterlegenen Schiffe der Göttlichen Garde damit entweder in ein Kreuzfeuer zwingen oder ihre Kräfte weiter auseinander zu ziehen und dadurch eine lokale Übermacht erzeugen. Um den Reibungslosen Verlauf des Angriffes sicherzustellen wird die Flotte dabei in drei separate Kampfeinheiten mit einem jeweiligen zugeordneten Flügelkommandanten aufgeteilt.“ Martin musste Admiral Pawlak bei der Entscheidung die Flotte Kommandotechnisch aufzuteilen zustimmen, es waren zu viele Schiffe um sie alle zentral zu Koordinieren zu können, kein Schiff hätte die Kapazitäten dafür. Es machte daher Sinn jeder der drei Angriffsgruppen einen eigenen Kommandanten zu zuteilen. „Wie Ihnen mit Sicherheit mittlerweile aufgefallen ist, werden sich die Schiffe der Dynastie direkt an dem Angriff beteiligen, unsere Formation wird daher gemischt sein. Wobei es Ihre Aufgabe ist den Kampfeinheiten unserer Alliierten den Rücken frei zu halten, so dass diese den Feind im Nahkampf Angreifgen können. Wenn wir das entschlossen durchziehen sollte die Schacht nicht allzu lange dauern und wir sind der Beendigung dieses leidigen Kriegs ein Stück näher. Sobald wir den Orbit gesichert haben werden wir zur weiteren Unterstützung der Bodentruppen vor Ort bleiben.“ Erklärte Admiral Pawlak dann zu Ende, wobei er offenbar davon ausging den Orbit ohne größere Schwierigkeiten sichern zu können. Ein Umstand den ihm Martin ebenfalls nicht übel nehmen konnte. Die Göttliche Garde war mittlerweile Hoffnungslose Unterlegen. Sie hatten keine Chance gegen solch eine Armada.

„In dem Datenpacket das Ihnen übertragen wurde befindet sich auch eine Zuweisung zu Ihrem Platz in der Angriffsformation sowie eine Information über Ihren nächst höheregestellten Offizier. Lassen Sie uns also beginnen.“ Meinte Admiral Pawlak dann. Sobald sein Vorgesetzter geendet hatte, wechselte Martin auf den Schiffsinternen Kommunikationskanal und meinte: „Kapitän Möllers an alle: Sofortige Gefechtsbereitschaft herstellen!“ Zwar hatten sie noch immer einen Ausfall, Alva hatte sich noch nicht vollständig von ihren Verletzungen erholt, doch innerhalb einer so großen Flotte war es nicht so wichtig das jedes Schiff Hundert Prozent Leistung brachte. Insbesondere wenn man gegen eine Gegner ins Feld ging der keine Chance hatte. „Sir, geht es los?“ fragte dann plötzlich Aponi die in diesem Moment auf die Brücke geschwebt kam. „Positiv Leutnant, jetzt geht es los.“ Bestätigte Martin. „Sehr gut.“ Stellte Aponi lediglich fest ehe sie an Martin vorbei zu ihrer Station schwebte. Martin warf ihr daraufhin einen berechnenden Blick hinterher. Er wusste nicht so recht ob er Aponis neue Blutdürstende Persönlichkeit mochte. Andererseits war sie mit Sicherheit nicht die einzige die sich auch Persönlich darauf freute die Liga zu strafen für das was sie getan hatten. Martin hoffte daher darauf das sie nach Ausführung ihrer Rache wieder etwas weniger fokussiert auf das töten wurde. Auch Peter lies naturgemäß nicht lange auf sich warten und folgte nur kurz hinter Aponi, was in Martin den Verdacht reifen lies das seine Leute insgeheim bereits auf diese Anweisung gewartet hatten. Immerhin war es für jeden offensichtlich gewesen das die Flotte sich formierte und nichtmehr lange warten würde.

„Leutnant Halley, bringen Sie uns zu unserer zugeweisen Position.“ Befahl Martin dann während er gleichzeitig das Datenpaket mit den Formationsdaten an die Navigationsstation sandte. „Bestätigt, errechne Nötige Kursänderrungen und warte auf Besatzungsstatus.“ Meldete Aponi umgehend darauf während auch Martin einen kurzen Blick auf die Besatzungszustandslampen warf. Überraschenderweise fehlte nur noch eine der Lampen, der Rest war offenbar schon auf Position und wartete darauf das es los ging. „Besatzungsstatus gesichert. Verändere Relative Position.“ Meldete Aponi dann während die Athene begann gemächlich zu ihrer neuen Position zu gleiten. Der Schlachtplan des Admiral sah nämlich vor das die Athene gemeinsam mit einigen weiteren Schiffen der Hauptformation sowohl die Flanke freihielt als auch eventuell der Göttlichen Garde in eben jene viel. Die Führung über diesen Teil der Formation hatte Kapitän Sophia Marini von der UNSF FF-07 Walhalla. Nicht dass das für Martin irgendeine Rolle spielen würde. Sicher auf einer Menschlichen Ebene war er bestens mit Carvalho ausgekommen, aber das war in keinem Fall eine Notwendigkeit. „Erreichen zugewiesene Position.“ Meldete Aponi dann während die Athene verlangsamst um die neue Position zu halten. „UNSF FF-07 an alle Untergeordneten Einheiten: Formation einnehmen.“ Bellte dann eine reichlich unsympathisch und Befehlsgewohnte Stimme aus den Kommunikationskanal. Gleichzeitig begann der ganze Angriffsflügel sich in Bewegung zu setzen. Durch diese Abänderung des bisherigen Kurses näherten sich die UNSF Schiffen den in einigem Abstand wartetenden Schiffen der Kaiserlichen Raumflotte die ebenfalls bereits eine Kampfformation angenommen hatten und offenkundig nur noch auf ihre Alliierten warteten um los zu schlagen. „UNSF KSL-01 an Flotte: Angriff einleiten!“ befahl Admiral Pawlak dann worauf sich die ganze Flotte in Bewegung setzte und den inneren Orbit des Mars ansteuerte. Der Angriff kam für die Göttliche Garde daraufhin mit Sicherheit alles andere als überraschend, immerhin hatten sie ja zuvor Stunden Zeit gehabt die große Flotte zu beobachten während diese sich zusammenrottete.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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24 Feb 2018 14:01 #88715 von Todesgleiter
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Während des Anfluges hatte das Zentrum der Flotte einen klassische Mauerformation eingenommen während die beiden Flügel an den Flanken jeweils eine Pyramidenformation anwandten. Während die Schiffe der Kaiserlichen Raumflotte einen durchgängige Linie noch vor den Schiffen der UNSF Gebildet hatten. Ohne Vorwarnung meldete Peter dann plötzlich: „Kontakt, Lenkwaffen im Anflug!“, „Ziellösung?“ fragte Martin daraufhin, es war hochgradig unwahrscheinlich das sie das Ziel des Feindliche Gegenangriffes waren. „Kann ich nicht exakt bestimmen aber sie Zielen definitiv auf das Zentrum.“ Antwortete Peter. „UNSF FF-07 an Angriffsflügel: „Tordpedosperrfeuer auf folgende Koordinaten!“ befahl Kapitän Marini oder ihr erster Offizier, so genau wusste Martin das nicht, dann. „Kapitän-Leutnant, alle Torpedorohre auf angegebene Koordinaten richten, Dauerfeuer!“ befahl Martin dann. Zwar war ein solches Blindes Sperrfeuer eine ziemliche Munitionsverschwendung, aber andererseits war der Effekt auf den Feind auch verheerend, vor allem aus einem Moraltechnischen Standpunkt betrachtet und es war nur Sinnvoll die Zahlenmäßige Überlegenheit voll auszuspielen. „Bestätigt Sir, alle Rohre Dauerfeuer.“ Bestätigte Peter umgehend während hunderte von Torpedos auf die angegebenen Zielkoordinaten zu rasten. Sollten Schiffe der Garde dabei das Pech haben sich tatsächlich an diesen Koordinaten aufzuhalten hatten sie nun definitiv ein Problem. Kein NBW Netzwerk und auch kein Störfeld würden sie vor einem solch massiven Angriff schützen können. Insgeheim war Martin bisher allerdings enttäuscht. Er hatte mit stärkerer Gegenwehr seitens der Göttlichen Garde gerechnet. Die paar Torpedos welche die Garde aus der Deckung ihrer Störfelder heraus auf die Flotte abgefeuert hatte waren wohl kaum mehr als ein bestenfalls halbherziger Versuch und in keinster Weise ausreichend eine Flotte dieser Größe auch nur zu verlangsamen und das musste den Verantwortlichen der Garde auch durchaus klar sein. Martin hatte daher zwei Theorien warum die Garde nicht härter kämpfte. Die erste besagte hierbei dass sie die Garde schlichtweg überrollt hatten und die Verantwortlichen in eine art Schock zustand vorgefunden hatten da keiner von Ihnen von einer ernsthaften groß angelegten Invasion ausgegangen war. Die zweite besagte das die Garde schlichtweg ihr Pulver verschossen hatte. Es war durchaus denkbar das die Göttliche Garde den Aufwand für Nachschubgüter unterschätzt hatte und nun mit einem Versorgungsengpass zu kämpfen hatte, eine denkbar ungünstige Situation wenn man eine Invasion zurückschlagen wollte.

„Sir ich kann ihre Störfelder nun durchdringen.“ Meldete Peter dann während sich die Athene gemeinsam mit dem restlichen Angriffsflüge weiter genähert hatte. Sofort schaltete Martin daraufhin einen seiner Monitore auf das Radarbild, er wollte selbst sehen mit was sie es zu tun hatten. „Da stimmt was nicht.“ Stellte er dann umgehend für sich selbst fest. Zwar hatte die Garde eine beträchtliche Anzahl an Schiffen zu einer Verteidigungslinie Formiert, aber Martin bezweifelte dennoch dass diese Schiffe alles waren was der Garde geblieben war, dafür waren es zu wenige. Noch im selben Moment als er daher darüber nachdachte ob er seiner Vorgesetzten von diesem Umstand berichten sollte warnte Peter: „Kontakt, multiple Sprengköpfe aus allen Richtungen!“, „Hinterhalt, das war ja klar.“ Dachte sich Martin sofort resigniert. Immerhin war die Garde für ihre Hinterhaltstaktiken berühmt und berüchtigt. Offenbar war die kombinierte UNSF KRF Flotte der Garde voll auf den Leim gegangen. Die Verteidigungslinie war nicht mehr als ein Köder und während die Angriffsfloftte darauf zugerückt war hatte die Garde sie vollständig eingekreist und Feuerte nun aus allen Richtungen Sperrfeuer. „UNSF FF-07 an Angriffsflügel, Kurs und Formation beibehalten. Bereiten Sie sich auf die Abwehr des Gegnerischen Angriffes vor!“ befahl Kapitän Marini dann. „Das wird haarig.“ Stellte Peter dann fest zwar waren die Torpedos der Garde nicht zahlreich genug um das Abwehrfeuer der UNSF Schiffe durch schiere Masse zu durchbrechen, doch aufgrund der Annäherung aus unterschiedlichen Richtungen würde das Abwehrfeuer auseinander gezogen werden und dadurch an Effizienz verlieren. Gelichzeitig mit dem Angriff aus dem Hinterhalt, legte die Sichtbare Verteidigungslinie der Garde ebenfalls zu und sandte ein breit gefächertes Torpedosperrfeuer aus. So das die Angriffsflotte im Prinzip eingekeilt zwischen Torpedos war.

„Eingehende Lenkwaffen erreichen äußere Verteidigungsgrenze.“ Meldete Peter dann worauf die NBW Systeme des Schiffes zum leben erwachten, gemeinsam mit hunderten weiteren Geschützen auf anderen Schiffen. Das schiere Volumen der Abwehrgeschosse sorgte daraufhin dafür das auch nicht wenige Torpedos abgeschossen wurden lange bevor sie ihre Ziele erreichten. Allerdings näherten sich nun auch Torpedos über die Front an und zwangen die Abwehrnetzwerke ihr Feuer weiter zu verteilen um die Schiffe abschirmen zu können. Martin bemerkte darauf eine klare Schwäche ihrer Flotte: Es mangelte definitiv an Koordination. Zwar versuchten einzelne Schiffe ihr Abwehrfeuer miteinander zu synchronisieren, doch das nützte insgesamt eher weniger. Es wäre deutlich effektiver gewesen einzelnen Schiffen Verteidigungsperimeter zuzuweisen welche sie abdeckten anstelle jedes Schiff jede Richtung decken zu lassen. Durch bloße Masse gelang es den NBW Geschützen jedoch dennoch die Bedrohungen zu neutralisieren bevor sie ihre Zeile erreichten. Das war jedoch weniger dem Taktischen können der Flottenführung als vielmehr der Zahlentechnischen Überlegenheit zuzuschreiben. Würden sie gegen eine Zahlenmäßig ebenbürtige Flotte kämpfen würden sie jetzt ganz schön in der Tinte sitzen. Den die Göttliche Garde war im Momentan aus Taktsicher Sicht klar überlegen. Mittlerweile steckten die Schiffe der Garde jedoch selbst in Schwierigkeiten. Da ihre Abwehrfelder nicht mehr ausreichten um die Schiffe vor der sich nähernden Flotte zu verbergen lagen sie nun unter gezieltem Langstreckentorpedofeuer. Zwar deckten sich die Schiffe der Garde gegenseitig. Doch aufgrund ihrer Positionierung zwischen dem Mars und der Anrückendend Flotte waren ihre Fluchtmöglichkeiten begrenzt und auf Dauer hatten sie keine Chance dem Torpedosturm zu entkommen der auf sie zuhielt. Immerhin standen sie durch über fünfzig Schiffe unter Beschuss. Zudem verkürzten die Schiffe der Kaiserlichen Flotte den Abstand mittlerweile mit einem imposanten Tempo. Schiff der Kaiserlichen Flotte waren nicht nur brutale Nahkämpfer sondern auch außerordentlich schnell um möglichst ohne Probleme in die für sie so vorteilhafte Nahkampfsituation zu gelangen.

„Diese Schlacht geht nicht mehr Lange wenn sie keine Tricks mehr auf Lager haben.“ stellte Peter daher fest. Obwohl Martin diese Meinung teilte, bremste er seinen Optimismus aus, schon einmal waren sie der Garde auf den Leim gegangen. Die Zentrale Formation der Garde löste sich daraufhin unter dem massivem Druck des beständigen Torpedobombardements und der bald sehr realistischen Bedrohung durch die Schiffe der Kaiserlichen Flotte zusehends auf. Die Schiffe brachen ihre Formation und versuchten der sich nähernden Armada zu entkommen, zweifelllos um sich dann neu zu formieren und erneut anzugreifen. Dazu kamen sie jedoch nicht mehr. „Gensui Chen an alle: Wir sind in Reichweite. Angriff!“ tönte dann die Stimme des Kommandierenden Dynastie Offiziers durch die Sprechverbindung. Martin hatte daraufhin durchaus etwas Mitleid mit den Truppen der Garde. Jeder wusste wozu Schiffe der Kaiserlichen Flotte fähig waren wenn man den Fehler machte sie nahe genug heran zu lassen. Mit Typisch Asiatischer Disziplin und Präzision feuerten die Schiffe der Kaiserlichen Flotte ihre Kurzstreckentorpedos auf die Schiffe der Garde ab. Dabei feuerten die Schiffe nicht einfach stupide jeder für sich auf den Feind sondern stimmten ihre Feuer so untereinander ab das eine mehrschichtige Wand aus Torpedos Sprengköpfen auf die Garde zu hielt, es war unmöglich diesem Angriff zu entkommen dafür hatten die Offiziere der Kaiserlichen Raumflotte definitiv gesorgt. Die Schiffe der Garde wurden daher nur kurz darauf von den Treffern regelrecht in Fetzen gerissen. Jeder Treffer zertrümmerte Rumpfpanzerrungen und tragende Strukturbauteile als bestünden sie nur aus Pappe. Unmittelbar nach der ersten, absolut vernichtenden Torpedosalve, folgte ein schweres Autokanonen Sperrfeuer das den meisten Schiffen der Garde mühelos den Rest gab. Immerhin waren sie nach den Torpedotreffern sowieso nur noch Hilflos driftende Metallansammlungen im Weltraum gewesen. Nur wenige Schiffe der Garde schafften es diesem Kombinierten Schlag zu entgehen, selbst einer der beiden schweren Zerstörer hatte sein Ende in dem Hagel aus Großkalibrigen Geschossen gefunden nachdem er mehrere Torpedotreffer über die ganze Hülle verteilt erlitten hatte.

„Die Feindliche Flotte hat hohe Verluste sie haben über siebzig Prozent ihrer Kampfkraft eingebüßt.“ Stellte Peter dann fest während sie weiterhin auf die traurigen Überreste der Garde Flotte zu hielten und die Schiffe der Dynastie sich daran machten die wenigen Überlebenden ihres ersten Angriffes zu verfolgen. Gelichzeitig intensivierte sich das Toredobombardement der in der Peripherie stationierten Schiffe der Garde noch einmal in einem verzweifelten Versuch das Blatt doch noch zu wenden. Allerdings standen die Chancen dafür denkbar schlecht. Mit der Zerschlagung der Feindlichen Zentralen Kampfgruppe war ein Großteil des Torpedoangriffes Zusammengebrochen. Weshalb die Schiffe der UNSF nun nahezu all ihre Kapazitäten zur Abwehr der verblieben Schiffe nutzen konnten. Es war mehr als unwahrscheinlich das es den wenigen verblieben Garde Schiffen gelang einen Kritischen Treffer zu landen. Allerdings wusste Martin auch das es grob fahrlässig währe die Garde jetzt schon abzuhaken. In der Verzweiflung tendierten Menschen dazu absolut unvorhersehbare Dinge zu tun und die die Garde verfügte noch immer über Kampftaugliche Schiffe, die Gefahr war noch nicht gebannt. „UNSF KSL-01 an Flotte, Formation auflösen und Peripherie Ziele Angreifen!“ befahl Admiral Pawlak dann. Noch ehe irgendjemand jedoch dazu kam den Befehl in die Tat umzusetzen, oder auch nur darüber nachzudenken meldete Peter: „Kontakt, multiple unidntifizierte Ziele in Feuerreichweite!“, „Was?!“ fragte Martin daraufhin, zu mehr kam er auch gar nicht da Peter sofort weiter machte: „Multiple Sprengköpfe auf Annäherungskurs geortet!“ Martin musste daraufhin zu erst einmal die Lage peilen um fest zu stellen was eigentlich los war. Schnell hatte er die frisch aufgetauchten Schiffe daraufhin auch gefunden und was er da sah gefiel ihm überhaupt nicht. Das waren keine Schiffe der Liga. Es waren überhaupt keine Menschlichen Schiffe. Die fließenden Formen die entfernt an Tiefseekreaturen erinnerten waren unverkennbar. Das waren die selben Aliens welche Taishö Nagata angegriffen hatten. Doch dieses mal hatten sie mehr Spielzeug mitgebracht. Neben den Rochenartigen Korvettenschiffen die Nagata angegriffen hatten, waren dieses mal auch größere Schiffe anwesend. Die größten ähnelten entfernt Tiefseekalmaren mit kurzen Tentakelartigen Auslegern am Heck und waren von der Größe her Vergleichbar mit den Kreuzern der Menschlichen Flotte. Und sie alle Feuerten einen absolut überwältigenden Schwarm aus Lenkwaffen ab von denen Martin wusste das es Praktisch unmöglich war ihnen auszuweichen. Zeitgleich starteten hunderte kleinerer Flugkörper aus Öffnungen in den größeren Schiffen die Offenbar als Träger fungierten. „Sir der Feind scheint weitere Flugkörper zu starten.“ Meldete Peter dann, wobei er so verwirrt klang wie sich Martin fühlte. „Volle Leistung auf die Störfelder!“ befahl Martin dann, immerhin hatten sich die Störfelder in der Vergangenheit als effektiv gegen diese Aliens erwiesen.
~~~Ende Kapitel 26~~~

mfg.: Tg

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28 Feb 2018 14:56 #88721 von Jack Hunter
Juhu, die Aliens sind (endlich) da! :a_appl:
Komisch nur, dass die genau zu dem Zeitpunkt auf den Plan treten, als die UNSF so viele Schiffe versammelt hat, noch dazu mit der Dynastie, gerade als die Garde-Schiffe aufgerieben wurden. Doch andererseits auch zum Glück, da sie nun genügend Feuerkraft haben sollten sie zurückzuschlagen. :what:

Apropos, wenn ich das richtig verstanden habe, hat also nur die Kampfgruppe mit der Athene die ganzen verbliebenen Dynastie-Schiffe besiegt und die restlichen zwei Gruppen sind woanders gewesen. Dann dürften die ja noch rechtzeitig zur Hilfe eilen, bevor die kleine Kampfgruppe von der Alien-Macht überwältigt wird. :cool:

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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14 Jul 2018 18:54 - 21 Jul 2018 12:59 #88836 von Todesgleiter
Na was sagt man dazu... Ich bin eigentlich davon ausgegangen das sich dieses Thema nach über zwei Monaten "Seite offline" erledigt hätte. Dann surft man mal wieder "Just for fun" vorbei und siehe da. Erstaunlich ist das ^^

@Jack Hunter: Vllt. haben die Aliens den Angriffszeitpunkt ja ganz bewusst so gewählt um die gesammte Opposition auf einmal ausschalten zu können. Streng nach dem Motto "Wenn zwei sich streiten freut sich der dritte" immerhin ist die UNSF KRF Flotte durch die Kämpfe mit der Garde geschwächt. Aus Strategsicher SIcht kein Schelchter Plan, wenn man zuversichtlcih ist den Feind frontal bezwingen zu können.

Und nein du hasst das falsch Verstanden die Athene befindet sich in der Flanke der UNSF Formation, es gibt keine weiteren UNSF Schiffe in Reichweite nur die Flotte der Kaiserlichen Raumflotte die sich in unmittelbarer nähe befindet.

@all: So auch wenn das jetzt eine echt Rekordverdäöchtige Auszeit war, geht's jetzt mal lansgam weiter. Vorrausgesetzt natürlcih es sind überhaupzt noch Leser da^^
Kapitel 27: Ein neuer Mitspieler

„Feindliche Lenkwaffen nähern sich schnell.“ Meldete Peter währen die Formation der UNSF im Chaos versank. Offenbar war die Flottenführung von der Situation völlig überfordert, da sich keiner der Formationsführer oder der Admiral selbst bislang gemeldet hatte. Weshalb einige Kapitäne ihr Schicksal wohl selbst in die Hand nahmen und eigenmächtig aus der bisherigen Formation ausbrachen um sich dem neuen Feind entgegen zu stellen. Der eigentliche gültige Befehl die Peripherie Einheiten der Garde anzugreifen wurde dabei beflissen ignoriert, wohl weil jedem klar war das die eigentliche Bedrohung nicht mehr von der Garde ausging. Immerhin standen deren Schiffe mittlerweile auch unter Beschuss durch die Neuankömmlinge und hatten dabei das Pech sich außerhalb einer Formation zu befinden wodurch sie sich nicht gegenseitig decken konnten. „Feindliche Lenkwaffen erreichen äußere Verteidigungsgrenze!“ meldete Peter dann ehe die NBW Systeme los legten. Die Feindlichen Lenkwaffen versuchten daraufhin dem Beschuss aktiv auszuweichen, ein Unterfangen das nach dem bisherigen Stand der Wissenschaft eigentlich nicht möglich war. Doch diese Lenkwaffen schafften es nicht nur elegant und schnell den Kurs zu wechseln sondern sich sogar seitwärst zu bewegen was sie zu ausgesprochen schwierigen Zielen machte. Trotzdem zeigte das schiere Volumen des Abwehrfeuers seine Wirkung und Zerstörte mehrere Lenkwaffen durch ungezieltes Sperrfeuer. „Das ist unmöglich.“ Murmelte Peter daraufhin, noch nie hatten sie von einer Waffe gehört die sich so verhielt. Allerdings verloren nicht wenige der Marschflugkörper ihre Zielerfassung als sie in den kombinierten Störschirm der UNSF Flotte eindrangen was sich leicht daran erkennen ließ das sie auf einmal nur noch schnurgerade aus flogen und offenbar ein neues Ziel suchten.

Schließlich ließ sich die Flottenführung doch noch dazu herab ihre Aufgabe zu erfüllen da Admiral Pawlak über das Kommsystem befahl: „UNSF KSL-01 an alle Einheiten, neu Formieren. Formieren Sie sich zu einer Abwehrformation gegen diese ... Aliens!“, „Zu spät.“ Dachte sich Martin daraufhin die Aliens hatten nicht nur einen denkbar ungünstigen Moment abgepasst um die Flotte anzugreifen, sondern waren auch tödlich effizient darin die Unordnung in der Formation auszunutzen. Schon nach ihrer ersten Eröffnungssalve hatten die Aliens ihr Feuer auf die Schwachpunkte der Formation konzentriert um ihren Lenkwaffen zu ermöglichen das NBW Feuer zu umgehen. Zeitgelich schwärmten die kleinerenn Flugkörper aus die von den größeren Schiffen gestartet waren und stürzten sich in diesem Moment auf die Flotte. Jedes der kleinen, etwa fünf bis ssieben Meter langen, Fluggeräte war dabei mit weiteren Lenkwaffenwerfern sowie scheinbar umgelenkten Sprengkörpern bestückt die sie umgehend gegen die UNSF Schiffe einsetzten. „Die sind überall, NBW Zielerfassung überlastet. Aktiviere Prioritätsmodus!“ meldete Peter dann während rings um die Athene ein regelrechtes Feuerwerk abgehalten wurde. Das all war voll von Geschossen, Lenkwaffen und Flugkörpern. Durch ihre massiven Angriffe zwangen die Aliens die UNSF Schiffe dabei dazu sich voll auf die Defensive zu konzentrieren und verhinderten damit effektiv eine neu Formierung der Flotte. „Leutnant Halley, Schiff wenden, ich will Zurückschiesen können!“ befahl Martin dann. „Bestätigt Sir, volle Wende!“ antwortete Aponi ehe die Athene sich auf der Stelle drehte um dem Feind en Bug anstelle der Breitseite zu zuwenden. Einige weitere Schiffe waren diesem Beispiel bereits gefolgt und feuerten ihrerseits Torpedos ab. Allerdings ohne einen Effekt zu erzielen. Die Torpedos wurden mühelos von den Feindlichen Lenkwaffen abgefangen. Martin fasste sich daraufhin ein Herz und aktivierte sein Kommunikationssystem auf Flottenweit: „UNSF KS-21 Kapitän Möllers an alle: Versuchen Sie dem Feind in die Breitseite zu kommen. Sie verfügen über keine Nennenswerte Breitseitenfeuerkraft!“ jedenfalls hoffte Martin das dies der Fall war. Es war immerhin durchaus möglich das die Aliens bei ihren größeren Schiffen die Bewaffnung etwas gleichmäßiger verteilt hatten. „UNSF KSL-01 an UNSF KS-21. Möllers, woher wollen Sie das wissen?!“ fragte Admiral Pawlak daraufhin.

„Es gab bereist eine Konfrontation zwischen den Streitkräften der Kaiserlichen Raumflotte und diesen Unbekannten extrasolaren Aggressoren Sir. Ich hatte die Möglichkeit die Sensorlogs dieses Gefechtes einzusehen.“ Antwortete Martin wahrheitsgemäß während er sich wunderte warum der Admiral das nicht Wusste. Vermutlich waren die Informationen um den Alien Übergriff schlichtweg im Allgemeinen Chaos des Nuklearwaffen Angriffes der Liga auf das Hauptquartier untergegangen. „Verstehe, haben Sie noch weitere Informationen bezüglich dieser Aliens?“ fragte Admiral Pawlak dann während die Alienstreitkräfte den Druck weiter erhöhten und begannen einzelne Schiffe aus der UNSF Formation herauszupicken und gezielt anzugreifen. „Nicht viele Sir. Ich weiß das Sie nur über Lenkwaffen verfügen die auf einen Vorwärtsgerichteten Feuerwinkel beschränkt sind, das Ihre Lenkwaffen den unseren weit überlegen sind wenn es um die Manöverfähigkeit der Waffen geht. Man kann ihnen nicht ausweichen. Außerdem scheinen Ihre Sensoren anfällig auf Störfelder zu reagieren, ihre Waffen haben Schwierigkeiten die Zielerfassung durch starke Störfelder hindurch aufrecht zu erhalten.“ Antwortete Martin. „Das ist besser als nichts, danke Möllers.“ Stellte Admiral Pawlak daraufhin fest. Nun da seine kurze Unterredung mit seinem Kommandierenden Offizier, zumindest vorläufig, zu Ende war, Richtete Martin seine Aufmerksamkeit wider auf die tobende Schlacht um sich herum und musste erst einmal schlucken. Es sah nicht gut aus. Die kleineren Kampfflugkörper der Aliens hatten den Abwehrschirm an mehreren Stellen durchbrochen und sorgten für zusätzliches Chaos während sie Schiffe aus unvorhergesehenen Winkeln angriffen und dabei durchaus ernst zu nehmende Schäden hervorriefen. Gleichzeitig zeigte das Artillerie Feuer der größeren Alienschiffe Wirkung, ihre Intelligenten Lenkwaffen nutzten die Lücken in der NBW Verteidigung mühelos aus und fanden daher ihre Ziele. Allerdings hatten sich die UNSF Kräfte mittlerweile neu formiert und stellten dem Feind eine kombinierte Abwehrlinie entgegen. „UNSF KSL-01 an alle Schiffe: In Formation mit maximaler Beschleunigung bis auf Ballistische Reichweite vorrücken!“ befahl der Admiral dann. „Leutnant Halley, synchronisieren Sie unsere Geschwindigkeit mit dem Rest der Flotte, Kurs auf den Feind!“ befahl Martin dann, es wurde Zeit das sie zurückschlugen. „Bestätigt Sir, Beschleunigung und Flugrichtung Synchronisiert.“ meldete Aponi dann ehe sich die Athene gemeinsam mit dem Rest der Flotte in Bewegung setzte.

„Wir müssen etwas gegen diese Kampfbomber unternehmen.“ Stellte Peter dann fest während besagte Vehikel weiter angriffen schon mehr als ein Schiff war mit Schäden hinter der Formation zurückgefallen und suchten Deckung bei den Aufschließenden Kräften der Kaiserlichen Flotte die sich nun auch dem neuen Feind zuwandte. „Vorschläge?“ fragte Martin daraufhin. Wenn alle Schiffe ihre Ballistischen Geschütze mit Zeitgezündeten Splitterladungen laden könnten wir die ganze Flotte in eine Todeszone verwandeln, zumindest kurzfristig.“ Antwortete Peter. „Damit würden wir aber riskieren die eigenen Schiffe zu beschädigen.“ Gab Martin zu bedenken. „Positiv Sir. Aber wenn wir nichts tun Könnten die Schäden noch schlimmer sein.“ Erwiderte Peter. „Sie haben recht.“ Stimmte Martin zu. „UNSF KS-21 für UNSF KSL-01.“ Meinte Martin dann über das Kommunikationssystem. „UNSF KSL-01 hört, was ist los?“ fragte Admiral Pawlak umgehend wobei er sich definitiv etwas abgehetzt anhörte. Offenbar hatte er so seine Schwierigkeiten mit der Situation fertig zu werden. Ein Umstand den ihm Martin nicht wirklich übel nehmen konnte. Niemand war wirklich auf eine ausgewachsene Alieninvasion vorbereitet gewesen. „Sir wenn Sie erlauben möchte ich eine Taktik zur Bekämpfung der Feindlichen Bomberstreitkräfte vorschlagen.“ Meinte Martin dann. „Legen Sie los Möllers.“ Antwortete Admiral Pawlak offenbar froh darüber sich nicht selber etwas ausdenken zu müssen. „Sir, wenn wir alle Schiffe der Flotte ihre Ballistischen Geschütze mit Zeitgezündeten Splitterladungen bestücken lassen und die Geschütze simultan und aufeinander abgestimmt feuern lassen, können wir die ganze Flotte in ein kurzweiliges aber effektives Schrapnellsperrfeuer tauchen das die feindlichen Bomber hoffentlich zerstören wird.“ Antwortete Martin. Der Admiral überlegte daraufhin kurz ehe er antwortete: „So machen wir’s. Guter Einfall Möllers.“ Nur kurz darauf verkündete der Admiral über das Kommunikationssystem: „UNSF KSL-01 an alle Einheiten bestücken Sie ihre Ballistische Bewaffnung mit Zeitgezündeten Splitterladungen und zielen sie auf beigefügte Koordinaten!“

„Empfange Zieldaten Sir.“ Meldete Peter umgehend. „Waffen laden und ausrichten Kapitän-Leutnant.“ Erwiderte Martin daraufhin während er gelichzeitig ihre Distanz zur feindlichen Flotte überprüfte sie waren mittlerweile deutlich näher gekommen, was die Aliens aber nicht sonderlich zu beeindrucken schien, jedenfalls bewegten sie sich nicht und feuerten nur stur weiter aus allen Rohren. „Geschütze geladen und ausgerichtet Sir.“ Meldete Peter dann. „Warten Sie auf den Feuerbefehl.“ Meinte Martin umgehend. „Sir feindliche Bomber im Anflug!“ meldete Peter dann, offenbar hatte eine Rotte der feindlichen Bomber nun die Athene ins Visier genommen und näherte sich schnell. Nur wenige Abwehrfeuer stellte sich ihnen dabei entgegen, die meisten NBW Geschütze waren vollauf damit beschäftigt die Flut an feindlichen Lenkwaffen zu bekämpfen. Martin musste darauf eine Entscheidung treffen, schützte er das eigene Schiff und riskierte dadurch das einige feindliche Lenkwaffen durchbrachen und eventuelle andere Schiffe trafen, oder konzentrierte er sich weiterhin auf „das große ganze“ und vertraute einzig auf die Hüllenpanzerrung der Athene um sie alle vor den Anfliegenden Bombern zu schützen. Er entschloss sich schnell für Möglichkeit eins. Sein eigenes Leben war ihm dann doch wichtiger als das befolgen von Befehlen. „Schießen Sie diese Bomber ab Kapitän-Leutnant!“ befahl er daher. „Positiv Sir, NBW Systeme haben neue Ziele erfasst. Bekämpfung eingeleitet.“ Bestätigte Peter lediglich. Martin beobachtete auf seinem lageschirm daraufhin die Reaktionen der Aliens und stellte fest das ihr Abwehrfeuer erstaunlich effektiv war. Die Alienbomber wurden regelrecht zerfetzt von dem ihnen entgegen schlagenden Kugelhagel. Zwar waren sie ausgesprochen wendig, aber Peter hatte diese Eigenschaft seines Feindes mit einkalkuliert und die Geschütze so programmiert das sie ein breit gefächertes Sperrfeuer in den Anflugkorridor der Bomber legten. „Alle Zeile zerstört.“ Meldete Peter dann durchaus selbstzufrieden als der letzte Bomber in einer Wolke aus Trümmern und Rauch aufging. Ihr Feind hatte die Lücke im NBW Abwehrnetz das durch den Abschuss der Bomber entstanden war jedoch sofort entdeckt und mehrere Lenkwaffen los geschickt. „Multiple Sprengköpfe im Anflug Sir!“ meldete Peter daher. Zeitgelich befahl Admiral Pawlak: „UNSF KSL-01 an alle Einheiten: Splitterladungen Feuer!“ Peter zögerte darauf nicht lange und feuerte die Hauptgeschütze der Athene, zeitgleich mit dem Rest der Flotte ab.
~~~fotrtsetzung im nächsten Post~~~

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Letzte Änderung: 21 Jul 2018 12:59 von Todesgleiter. Begründung: Tippser behoben

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14 Jul 2018 18:56 #88837 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Die darauf folgende Serie von Explosionen und der heftige Splitterregen Zerstörten die Alienbomberstreitkräfte praktisch ohne Zeitverzögerung. Allerdings nahmen auch einige der bereits angeschlagenen Schiffe zusätzlichen Schaden. Als positiver Nebeneffekt Zerfetzten die Splitterladungen auch die in die Formation eingedrungen Lenkwaffen. „Das hat gesessen.“ Dachte sich Martin daher zufrieden während Peter meldete: „Feindliche Verluste an Nahkampfflugvehikeln bei annähernd hundert Prozent. Wenn die keine Verstärkungen mehr haben war’s das mit dieser Bedrohung.“ Schon kurz nach dieser Aussage startete jedoch eine weitere Welle Bomber aus den Hangars de Aliensschiffe. Dieses mal standen sie allerdings einer geschlossenen Front gegenüber und konnten daher nicht in die Formation eindringen um die Schiffe aus unterschiedlichen Richtungen anzugreifen und das Abwehrfeuer auseiander zu ziehen. „Erreichen Ballistische Feuerreichweite auf feindliche Kriegsschiffe Sir.“ Meldete Peter dann. „Feuer auf das nächste Feindziel eröffnen!“ befahl Martin sofort, es wurde langsam auch Zeit das sie zurückschlugen, bisher waren die Kriegsschiffe der Aliens immerhin noch kein einziges Mal getroffen worden. „Bestätigt, Ballistische Batterie hat Ziel erfasst, Feuer frei!“ meldet Peter dann. Umgehend schlossen sich auch die restlichen UNSF Schiffe dem Ballistischen Feuer an und starteten damit einen respektablen Hagel aus tödlichen Geschossen. Die Feindlichen Schiffe versuchten daraufhin die Geschosse mit ihren Lenkwaffen abzufangen, mit eher Gemischten Ergebnissen. Zwar waren die Lenkwaffen schnell und Manövrierfähig genug um die Geschosse zu treffen und hatten auch genug Zerstörungskraft um sie zu pulverisieren, doch die schiere Menge an Geschossen die von weiteren Torpedoslaven begleitet wurden, überwältigten den Defensiven Perimeter mühelos, es konnten schlichtweg nicht genug Lenkwaffen gestartet werden um alle eingehenden Bedrohungen zu bekämpfen, selbst wenn die Alienschiffe all ihre Feuerkraft zur Selbstverteidigung aufwandten. Es folgte daher eine Serie von Einschlägen in der feindlichen Flotte ehe eben jene ihre Taktik umstellte und die Geschosse größtenteils ignorierte um die sehr viel gefährlicheren Torpedos abzufangen und Gleichzeitig noch selbst Auf die UNSF Flotte feuern zu können.

„Wirkung des Beschusses auf den Feind Kapitän-Leutnant?“ fragte Martin dann. „Schwer zu beurteilen Sir. Es gibt aber definitiv mehrere Oberflächliche Schäden in der äußeren Panzerrung.“ Antwortete Peter. Erst jetzt hatte Martin auch Zeit sich einmal einen kurzen Überblick über die gesamte Lage zu verschaffen. „Oh, nicht gut.“ Dachte er sich dann bei dem sich ihm bietenden Anblick. Ungefähr vierzig Prozent der Flotte war bereits ausgefallen oder befand sich aufgrund schwerer Schäden auf dem Rückzug. Etwa zweitausend Kilometer entfernt lieferte sich der Schwere UNSF Kreuzer „Amerika“ ein verzweifeltes Gefecht mit zwei Feindlichen Schiffen ähnlicher Größe während kleinere Feindschiffe die Kämpfenden Großkampfschiffe umkreisten um außerhalb des Wirkungsbereiches der Geschützbatterien der Amerika zu bleiben und gelichzeitig trotzdem Feuern zu können. Sämtliche Schiffe der UNSF welche der Amerika dabei zur Hilfe hätten kommen können standen dabei selbst unter schwerem Feuer. Es war offensichtlich das dieser teil der Formation zusammenbrechen würde. Aus diesem, Grund konzentrierten die Aliens den großteilihres Angriffes auf diesen Bereich der Formation, sie waren alles andere als dumm und passten Ihre Taktik mühelos im laufenden Gefecht an. Allerdings näherten sich in diesem Moment Verstärkungen. Die erste Legion der Dynastie griff nun Aktiv in das Gefecht gegen die Aliens ein und stürzte sich auf die Feinde.

Martin war von der beinahe animalischen Aggressivität mit der die Asiaten den Feind angriffen daraufhin kurzzeitig regelrecht geschockt. Die Schiffe der Kaiserlichen Flotte verlangsamten nicht sondern rasten mit allen Waffen wild um sich feuernd mitten in die Feindliche Flotte hinein. Der Brutale Frontalangriff zeigte daraufhin auch insofern sofort Wirkung das er die Aliens zwang ihre bisherigen Angriffsmuster aufzugeben um sich der neuen Bedrohung zuzuwenden, was einiges an Druck von den UNSF Kräften nahm. „UNSF KSL-01 an alle Kräfte: Feuer auf angeschlagene Feindziele konzentrieren, halten sie der Kaiserlichen Flotte den Rücken frei!“ befahl Admiral Pawlak dann. Während der Geschosshagel der Ballistischen Geschütze sich langsam aber sicher durch die Feindlichen Schiffe fraß. Die Rumpfpanzerrung der Alienschiffe war auch nicht nennenswert widerstandsfähiger als die der UNSF Schiffe. Zudem sorgte das komplette fehlen von Elektronischen Störversuchen seitens der Alienstreitkräfte das die Geschütze mit maximaler Präzision feuern konnten, was in bisher als unmöglich bezeichneten Trefferquoten resultierte. Plötzlich ertönte dann ein Notruf durch das Kommunikationssystem: „UNSF KSL-03 meldet kritische Schäden. Wir geben das Schiff auf. Ich wiederhole: Wir geben das Schiff auf!“, „Verstanden KSL-03, senden Einheiten um Sie aufzunehmen!“ antwortete Admiral Pawlak dann worauf sich ein Kontingent aus drei Fregatten und zwei Korvetten auf den Weg zu dem heftig beschädigten Kreuzer machten um die Besatzung aufzunehmen. „Lange machen wir das nicht mehr mit.“ Stellte Martin daraufhin für sich selbst fest. Sie hatten schwere Verluste und auch die Kaiserliche Flotte stand unter heftigem Beschuss. Allerdings zeigte das konzentrierte Feuer der UNSF und KRF Einheiten ebenfalls Wirkung. „Feindlicher Kreuzer zerstört.“ Meldete Peter als eines der gewaltigen Schiffe auseinander brach, es war von hunderten Geschossen und einigen Kurzstrecken Torpedos der Kaiserlichen Flotte getroffen worden. Offenbar zu viel für das Kraken förmige Kriegsschiff das sich in diesem Moment seinem Schicksal ergab. Erst jetzt bemerkte Martin das auch ihr Feind mit ausfällen zu kämpfen hatte, das Fehlen von ECM Systemen machte insbesondere die kleineren Feindschiffe explizit verwundbar für konzentriertes Feuer.

„FF-10 an Flotte, stehen unter schwerem Beschuss!“ hallte dann der Hilferuf eines Martin unbekannten Kapitäns durch das Kommunikationssystem, schnell hatte Martin das betreffende Schiff entdeckt, es gehörte zu der Rettungsgruppe welche die Besatzung des Zerstörten Kreuzers aufnehmen sollte. Allerdings hatten die Aliens in Erwartung eines Rettungsmanövers einen Hinterhalt gelegt und griffen die Schiffe nun von allen Seiten an. „UNSF KSL-02 an UNSF FF-10 wir kommen, halten sie durch.“ Meinte dann Carvalho ehe die Britannia aus der Formation ausbrach um den Schiffen zur Hilfe zu eilen. „Carvalho, was machen Sie da?! Kommen Sie zurück in die Formation sofort!“ brüllte dann Admiral Pawlak. „Negativ Sir. Ich schaue nicht zu wie die eigenen Leute abgeschlachtet werden.“ Antwortete Carvalho kühl ehe die Britannia das Feuer eröffnete und Tod und Verderben über die Feindschiffe spuckte. Der schieren Feuerkraft eines schweren Kreuzers waren die größtenteils Korvettengroßen Ziele nicht gewachsen, Insbesondere da sie Ihre Aufmerksamkeit auf andere Schiffe gerichtete hatten. „Das wird Konsequenzen haben Carvalho!“ stellte Pawlak daraufhin fest während sein Schiff unter Feuer geriet. Ein Teil der Feindlichen Formation hatte es geschafft sich mithilfe massiven Bombereinsatzes der KRF Schiffe zu entledigen und Feuerte nun alle Waffen auf das Führungsschiff der UNSF ab. „UNSF KSL-01 an Flotte, sofort das Zentrum verstärken!“ befahl Admiral Pawlak dann. „Das ist Wahnsinn. Wenn wir weitere Kräfte zur Verstärkung des Zentrums aus den Flanken abziehen, werden die Flanken überrannt.“ Stellte Martin daraufhin für sich selbst fest. Insbesondere vor dem Hintergrund dass das Zentrum der Formation jetzt zwar unter schwerem Feuer stand aber mit zwei Liberty Kreuzern plus einigen begleitenden Korvetten weit davon entfernt war überwältigt zu werden gab die Anweisung des Admirals nur wenig Sinn. Trotzdem folgten einige Schiffe der Aufforderung ihres Kommandierenden Offiziers und stärkten das Zentrum der Formation, wodurch die Flanken jedoch extrem unstabil wurden. Ihre Feinde bemerkten das natürlich sofort und versuchten sofort die exponierte Flanke der Formation welche ohne Unterstützung durch Kreuzer auskommen musste und nun auch noch die wenigen Fregatten verloren hatte welche die Formation bisher zusammengehalten hatten. „Multiple Sprengköpfe und Feindziele im Anflug Sir, wir können nicht alle Abfangen.“ Meldete Peter daher. „Feuer auf die Sprengköpfe konzentrieren.“ Befahl Martin daraufhin, wohl wissend das Ausweichmanöver nichts nützen würden. Entweder die NBW Geschütze fingen die feindlichen Lenkwaffen ab, oder die ECM Systeme brachte sie von ihrem Kurs ab oder sie trafen das Schiff. Das waren die drei Möglichkeiten. „Bestätigt Sir, Feuer wird auf Lenkwaffen fokussiert.“ Bestätigte Peter umgehend kühl Professionell. „Das wird jetzt richtig übel.“ Dachte sich Martin bei dem Anblick der Anfliegenden Feindkontakte und krallte sich unterbewusst an seinem Stuhl fest.
~~~Ende Kapitel 27~~

mfg.: Tg

P.S.: Kann die neue Forensoftware eigentlcih auch ein ganezs Kapitel in einem Post handeln? Dann müsste ich nicht immer Doppelposten^^

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18 Jul 2018 16:03 #88839 von Jack Hunter
Willkommen zurück, Todesgleiter! Bin froh, dass du doch noch weiter postest, war echt ein sehr langer Cliffhanger wegen des Websiteausfalls. ;)

Selbstverständlich lese ich noch weiter, warte auch schon sehnsüchtig darauf, wie es weiter geht, insbesondere jetzt, wo die Aliens endlich da sind und offen angreifen. Sobald es sich herumgesprochen hat, dass die Seite wieder online ist, werden bestimmt auch wieder mehr lesen und posten, insbesondere der gute General Stefan. :D

Was die Taktik der Aliens angeht hast du recht, ergibt Sinn den Gegner in dieser Situation kalt zu erwischen. Hat wohl auch zu Anfang gut funktioniert, allerdings scheinen die Aliens nicht ganz so gute Karten zu haben. Gut, die UNSF Flotte hat einige Verluste, dennoch bin ich zuversichtlich, dass sie es letztendlich noch schaffen werden, das Blatt zu wenden. Bin froh, dass du diese Aliens nicht gleich so übermächtig wie die Tauron gemacht hast, es sei denn da kommt noch eine fette Überraschung auf uns zu. :P

Zu deiner Frage: Da ich mir nicht sicher bin, ob die neue Forensoftware mehr verträgt als die alte, würde ich es lieber mit zwei Posts beibehalten, zumindest bis jemand bestätigt, dass es nicht zu einem Absturz führt.

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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21 Jul 2018 13:40 #88851 von Todesgleiter
Also der Cliffhanger war jetzt aber nicht meine Schuld, den Schuh ziehe ich mir nicht an! :P

Die Aliens sollen (zumidnest vorläufig :D) auch gar nicht übermächtig sein, sondern mehr oder weniger auf einem Level mit dem Menschen. Ja sie haben einige Technologien welche die Menschen nciht kennen und in den meisten Sci fi Geschichten eine Selbstvertsändlcihkeit sind (ÜLG ANtriebe, Trägheistkompensatoren etc.), umgekehrt ist das aber auch der Fall. Die Aliesn kennen weder E-war noch Computergetützte Automatsiche Punktverteiegungsgeschütze. Alles in allem sind sich die Schiffe daher ebenbürtig so das es auif Taktik und zur Verfügung stehendes Material ankommt wenn man Gewinnen will.

Und ja es wird noch Übeerraschungen geben, größerere und kleinere .

@all Weiter geht's:

Kapitel 28: Bittere Niederlage

„Feindkontakte erreichen äußere Verteidigungsgrenze.“ Meldete Peter, der es noch immer fertig brachte eine mehr oder wenige ruhige Tonlage zu treffen obwohl in diesem Moment hunderte von Lenkwaffen und kleineren Kampfeinheiten auf die Athene zu hielten, insgesamt mehr als genug Zerstörungskraft um das Schiff restlos zu Zerstören. Das all vor dem Schiff glühte daraufhin Taghell auf als die NBW Geschütze dutzende Lenkwaffen gleichzeitig eliminierten, immerhin stand die Athene ja nicht alleine gegen diesen Ansturm. „Weitere Sprengkörper im Anflug, festhalten!“ warnte Peter dann als die Feindlichen Bomberkräfte ihre Waffen abfeuerten. Nur etwa eine Sekunde später erzitterte das Schiff unter den Einschlägen und wurde von der Wucht der Explosionen aus seiner bisherigen Flugbahn gerissen. „Multiple Treffer, Panzerrung hat gehalten, keine Hüllenbrüche.“ Meldete Peter sofort während die Manövertriebwerke die Athene gewaltsam zurück auf ihre ursprüngliche Flugbahn beförderten, worauf das Schiffe erneut heftig durchgeschüttelt wurde und rabiat nach unten gepresst wurde. „Bericht, was zum Teufel ist passiert?“ fragte Martin sofort. „Massiver Treffer Mittschiffs, Bruch der äußeren Panzerrung.“ Antwortete Peter. „Eine feindliche Lenkwaffe?“ fragte Martin daraufhin. „Negativ Sir. Dem Zielcomputer nach ein feindliches Kampfschiff.“ , „War das etwa ein Kamikaze Angriff?“ fragte Martin ungläubig. „Negativ, ich glaube eher dass die unsere Manövrierbarkeit unterschätzt haben.“ Antwortete Peter. „Alarm, Nicht autorisierte Kräfte geortet. Wartungstunnel 2a Sektion fünf.“ Meldete Computer umgehend. „Es scheint wir werden geentert Sir.“ Stellte Peter umgehend fest. „Sind die den Lebensmüde?“ fragte Martin sich daraufhin selbst ehe er befahl: „Leutnant Halley, Zündung Hauptantrieb, volle Leistung zwei Sekunden!“, „Bestätigt Sir, Zündung Hauptantrieb, zwei Sekunden, volle Leistung!“ bestätigte Aponi ehe die Athene einen Satz nach vorne machte und ihre Besatzung damit in die Sitze drückte. „Zündung Bremsraketen volle Power, bringen Sie uns zurück in Formation!“ befahl Martin dann. „Bestätigt Sir. Zündung der Bremstriebwerke, jetzt!“ meldete Aponi dann ehe sich die Beschleunigung umkehrte um das Schiff zurück auf seine Position zu schieben.

„Wenn die das Überlebt haben fresse ich einen Besen.“ Dachte sich Martin dann ehe er einen Blick auf den internen Statusmonitor warf. Die internen Sicherheitssensoren erfassten die Eindringlinge noch immer, doch sie bewegten sich scheinbar nicht mehr, außerdem orteten die Systeme große Mengen von Flüssigkeit die sich im selben Bereich ausbreitete. Es war unwahrscheinlich das sie noch am Leben waren. „Sir weitere Sprengköpfe im Anflug!“ meldete Peter dann während Martin auf seinem Überwachungsschirm sah wie sich die Feindlichen Lenkwaffen über den Bug und die verbliebenen Bomber über das Heck annäherten. „Kapitän-Leutnant, Abwehrfeuer auf die Lenkwaffen konzentriert halten, Leutnant Halley, voller Umkehrschub!“, „Bestätigt Sir, NBW System Feuern auf Lenkwaffen!“ meldete Peter ehe sich Aponi anschloss: „Voller Umkehrschub, jetzt!“ Sofort darauf wurde die Athene rückwärts gedrückt und raste damit mit dem Heck voraus auf die Bomber zu. „Leutnant Halley, bereithalten für Zündung der Haupttriebwerke plus Nachbrenner!“, „Triebwerke bereit Sir.“ Meldet Aponi sofort ehe Peter meldete: „Weiter Sprengköpfe über Heck im Anflug!“ Martin schwieg daraufhin er hatte sich eine alles oder nichts Taktik zu Recht gelegt bei der es auf die richtige Zeitliche Abfolge ankam. Als die von den Bombern abgefeuerten Sprengköpfe sich der Athene dann gefährlich genähert hatten befahl Martin: „Zündung Hauptantrieb plus Nachbrenner, Bremsraketen aus!“, „Bestätigt Sir.“ Antwortete Aponi lediglich ehe sie alle von der plötzlich auftretenden Beschleunigung in die Sitze gepresst wurden. Die feindlichen Lenkwaffen passten sich dem Kurswechsel zwar mühelos an, doch der Lodernde Abgasstrahl der Haupttriebwerke war so Heiß das er die Lenkwaffen dutzende Meter vor dem Schiffsrumpf zur Detonation brachte. Auch ein Feindliches Kampfschiff das zu nahe an die Athene herangekommen war wurde voll von dem Flammenstrahl erwischt, worauf der Pilot offenkundig die Kontrolle über sein Schiff verlor und unkontrolliert zur Seite hin weg taumelte. „Gutes Manöver Sir.“ Stellte Peter daraufhin fest. „Ja, aber nochmal wird das nicht funktionieren.“ stellte Martin fest, ihr Feind hatte schon mehr als einmal in dieser Konfrontation bewiesen das er nicht zweimal denselben Fehler machte.

„UNSF KS-11 an alle verfügbaren Kräfte, wir brauchen Hilfe!“ tönte dann die Panisch klingende Stimme des Kommandierenden Offiziers des betreffenden Schiffes aus den Lautsprechern. Noch bevor Martin, oder sonst jemand, jedoch eine Chance hatte zu reagieren wurde KS-11 von mehreren Lenkwaffen getroffen die das Bemitleidenswerte Schiff komplett zerfetzten. Es blieb nur eine Undefinierbare Ansammlung von Trümmern in verschiedenen Größen übrig die nun begannen zu expandieren und zu einem realen Risiko für alle anderen Schiffe zu werden. „Sieht nicht gut aus Sir.“ Stellte Peter dann fest, womit er völlig recht hatte, sie verloren diese Schlacht. „KRF DK-03 an UNSF Flotte. Wir erleiden schwere Verluste. Müssen uns zurückziehen, Heute gibt es keine Ehre mehr zu Gewinnen.“ Stellte Gensui Chen dann fest während die Schiffe der KRF sich aus ihren bisherigen Zweikämpfen lösten um den weniger ruhmreichen Rückzug anzutreten. „UNSF KSL-01 an Flotte: Rückzug einleiten, sofort!“ schloss sich Admiral Pawlak der Einschätzung seines Kollegen umgehend an. Der darauf einsetzende Rückzug ähnelte jedoch eher einer panischen Flucht, als einem Koordinierten Rückzug, da jedes Schiff für sich selbst versuchte zu entkommen. „Was für ein Armseliger Anblick.“ Stellte Martin daher für sich selbst fest, auch wenn er keinem seiner Kollegen einen Vorwurf machte. Dieser Tag hatte sie alle in den Grundfesten erschüttert, eine großangelegte Alieninvasion war so ziemlich das letzte was sie alle erwartete hatten. Dazu hatten meisten Angehörigen der UNSF Heute wohl mindestens einen Freund oder guten bekannten Verloren, vermutlich eher mehrere. Die Grausame Realität des Kriegs hatte sie eingeholt. „Sir, wir werden verfolgt, mehrere Feindschliffe beschleunigen stark.“ meldete Peter dann. „Das war ja Vorhersehbar.“ Dachte sich Martin daraufhin. Natürlich würden die Aliens versuchen ihnen jetzt den Rest zu geben, jetzt hatten Sie Blut geleckt. „Können wir Sie anhängen?“ fragte Martin dann. „Wir vermutlich schon. Aber einige weitere Schiffe eher nicht. Ihre Maximal Beschleunigungskraft wurde im Verlaufe des Gefechtes durch Schäden reduziert.“ antwortete Peter. „Sieht nicht so aus als würde das den Herrn Admiral interessieren.“ Stellte Martin dann für sich selbst fest, immerhin führte die Liberty die Kolonne fliehender Schiffe mit lodernden Treibwerken an.

Martin überlegte daraufhin kurz ehe er den Entschluss fasste dass er das so nicht tolerieren wollte. Schnell aktivierte er daher den Bord internen Kommunikationskanal. „Kapitän Möllers an alle: Sie Wissen vermutlich alle dass wir diese Schlacht verloren haben. Die Flottenführung plant offenbar die beschädigten Schiffe als Deckung für den eigenen Rückzug zu nutzen und ihrem Schicksal zu überlassen. Ich bin nicht gewillt das zu akzeptieren. Ich plane gegen den Rückzugsbefehl zu verstoßen und unseren Kameraden zur Hilfe zu eilen. Diesen Entschluss kann ich aber nicht alleine treffen. Ich muss daher Wissen Sind Sie derselben Meinung?“, „Kapitän-Leutnant Graham an Kapitän Möllers: Ich halte Ihnen den Rücken frei, egal was passiert.“ Stellte Peter daraufhin endgültig fest. „Leutnant Kovacic für Kapitän Möllers: Ich bin dabei. Es verstößt gegen den Hypokritischen Eid Menschen sterben zu lassen.“, „Leutnant Halley für Kapitän Möllers: Sie sind zu mir gestanden, jetzt stehe ich zu Ihnen.“, „Leutnant Theoduru für Kapitän Möllers: Ein Schiff, eine Crew, ein Weg . Wir stehen hinter Ihnen egal was der Admiral sagt.“, „Maat Consagra für Kapitän Möllers: Auf mich können Sie zählen.“ Stellte Stephani dann fest. „Maat Hobbs an Kapitän Möllers: Niemand greift mich an und kommt damit ungeschoren davon. Ich bin dabei.“ Martin fühlte daraufhin das angenehm wohlige Gefühl des Stolzes in sich aufsteigen, nicht auf sich selbst sondern auf die Männer und Frauen unter seinem Kommando. Sie waren Loyal, bis zum bitteren Ende wenn es sein musste. „Kapitän Möllers an alle: Danke Leute.“ Meinte er daher ehe er eine Idee hatte. „UNSF KS-21 für UNSF KSL-02. Kapitän Sind Sie da?“ fragte Martin daher über das Kommunikationssystem. „Positiv Sprechen Sie Möllers.“ Antwortete Carvalho. „Kapitän, ich weiß nicht wie es Ihnen geht. Aber mir gefällt der Gedanke nicht fast die Hälfte der bislang Überlebenden Schiffe zu Opfern um den eigenen Rückzug zu decken. Aber alleine kann ich nicht viel tun.“ Meinte Martin. „Hmm, da haben Sie nicht ganz unrecht. Mir steht sowieso ein Disziplinarverfahen ins Haus, also was soll’s. Auf uns können Sie Zählen.“ Stellte Carvalho dann fest. „Danke Kapitän, dann wollen wir mal.“ Erwiderter Martin. „Sie sagen es, treten wir den Aliens ein bisschen in den Hintern.“ Stimmte Carvalho zu ehe die Britannia ihren bisherige Kurs hart brach und sich wieder den sich mittlerweile schnell bewegenden Alienstreitkräften zuwandte. „Leutnant Halley, bringen Sie uns in Formation mit KSL-02.“ Befahl Martin dann, ja es war eine dumme Idee zu glauben das zwei Schiffe eine ganze Flotte aufhalten konnten, aber es war trotzdem das einzig richtige.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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21 Jul 2018 13:42 - 21 Jul 2018 13:42 #88852 von Todesgleiter
~~~forstetztung des vorherigen Post~~~

„UNSF FF-05 für UNSF KS-21 und UNSF KSL-02, was haben Sie vor?“ fragte dann Harvey über das Kommunikationssystem, natürlich hatte er gesehen wie die beiden Schiffe ihren Kurs geändert hatten, genau wie der Rest der Flotte. „UNSF KS-21 für UNSF FF-05 wir versuchen unsere Kameraden zu retten, oder gehen bei dem Versuch unter.“ Antwortete Martin. „Verstehe.“ Meinte Harvey daraufhin lediglich ehe Peter meldete: „FF-05 bricht ebenfalls den Kurs und nähert sich jetzt schnell.“ Mittlerweile waren wohl noch mehr Schiffe auf das ungewöhnliche Verhalten ihrer Kameraden aufmerksam geworden. „Sir, weitere Schiffe nähern sich.“ Stellte Peter daher fest. Es erfüllte Martin daraufhin ein weiteres Mal mit Stolz zu sehen das der Großteil der UNSF Offiziere doch noch so etwas wie Ehre im Leib hatte. „UNSF KS-21 an UNSF KSL-02.“ Meinte Martin daher. „UNSF KSL-02 hört, sprechen Sie.“ Antwortete Carvalho umgehend. „Kapitän, ich glaube wir müssen eine improvisierte Kommandostruktur errichten.“ Stellte Martin im Hinblick auf die Schiffe fest die sich ihnen angeschlossen hatten und solch in diesem Moment selbstständig um die Britannia herum formierten während sie sich den Nachzüglern ihrer Formation näherten die aufgrund schwerer Schäden Probleme hatten zu beschleunigen. „Damit können Sie recht haben Möllers.“ Stimmte Carvalho zu. „Nun Kapitän, Sie Kommandieren das Taktisch Überlegene Schiff und haben schon Erfahrung im Führen einer Kampfgruppe.“ Stellte Martin daraufhin fest. „Danke für das Vertrauen Kapitän. Ich hoffe das wir hier alle wieder an einem Stück rauskommen.“ Antwortete Carvalho. „Ich denke das geht jedem so.“ erwiderte Martin worauf Carvalho kurz schnaubte und meinte: „Dann wollen wir mal. KSL-02 Ende.“

Nur kurz darauf ertönte Carvalhos Stimme wieder dieses Mal jedoch auf einem allgemeinen Kanal: „UNSF KSL-02 an Kampfgruppe: Torpedos auf Zeitzündung stellen Einstellung Detonation zwanzig Sekunden Nach Start. Feuer erst auf Befehl.“, „Kapitän-Leutnant, ausführen!“ befahl Martin daraufhin, er ahnte schon was Carvalho vorhatte. „Torpedozünder eingestellt, alle Rohre Bestückt und Feuerbereit, warte auf Feuerfreigabe.“ Meldete Peter dann. Unterdessen hatte der improvisierte Kampfverband die letzten Nachzügler der Flotte erreicht und bezog trotzig zwischen den angeschlagenen Schiffen und den verfolgenden Alientruppen Stellung. Diese reagierten, wie üblich sofort und ohne Verzögerung. „Lenkwaffen und Kampfschiffe im Anflug Sir.“ Meldete Peter daher. „Abwarten Kapitän-Leutnant.“ Antwortete Martin, er wollte Carvalhos Taktik nicht durch eine übereilte Aktion unterminieren. „UNSF KSL-02 an Kampfverband: Torpedos Los!“ meinte dann Syndias Stimme die einmal mehr ihren Kommandierenden Offizier entlastete. „Feuer Kapitän-Leutnant!“ befahl Martin sofort. „Alle Torpedorohre abgefeuert.“ Meldet Peter sofort während die Schiffe synchron ihre Torpedos auf die Reise schickten. Sofort setzten einige der feindlichen Lenkwaffen einen Abfangkurs um die Bedrohung für die Alien schiffe zu neutralisieren. Allerdings konnte ihr Feind ja auch unmöglich Wissen das diese Torpedos die Großkampfschiffe gar nicht erreichen sollten. „UNSF KSL-02 an Kampfverband, Umkehrschub einleiten. Formation halten.“ Meinte Syndia dann über das Kommunikationssystem ehe die Torpedos alle mehr oder weniger gleichzeitig aufgrund der Zeitzündung detonierten. Die Welle aus Schrapnellen die daraufhin auf die feindliche Flotte zuhielt pulverisierte mühelos einen Großteil der Feindlichen Kampfschiffe und Lenkwaffen, richtete jedoch nur vernachlässigbaren Schaden an den schweren Kreuzern des Feindes an. „Leutnant Halley, Umkehrschub. Formation mit Flotte hallten!“ befahl Martin dann während der Kampfverband sich Rückwärts vom Feind weg zu bewegen, ähnlich der Taktik welche die Göttliche Garde angewandt hatte.

„Bestätigt Sir. Synchronisierter Umkehrschub mit Kampfverband.“ Bestätigte Aponi umgehend ehe Martin spürte wie die Beschleunigung ihn aus dem Sitz ziehen wollte. „Weitere Lenkwaffen im Anflug Sir.“ Meldete Peter dann. „Kampfschiffe?“ fragte Martin daraufhin. Mit den Lenkwaffen wurden sie fertig wenn sie all ihre Kapazitäten auf eben jene Konzentrieren konnten. „Nicht viele Sir, Sie halten sich in der Nähe Ihrer Mutterschiffe, offenbar haben die jetzt Schiss.“ Antwortete Peter. „Nun Sie haben heute auch hunderte von den Dingern verloren.“ Stellte Martin daraufhin fest, es war nur logisch von den Aliens ihre Bomber daher jetzt etwas defensiver einzusetzen um die Verluste einzudämmen, immerhin war es unwahrscheinlich das sie in der Lage waren die Verlorenen Schiffe sofort zu ersetzen. „UNSF KSL-02 an Kampfgruppe: NBW Feuer Synchronisieren und auf folgende Vektoren konzentrieren.“ Meinte Syndias Stimme dann ewig monoton und unaufgeregt, so das Martin sich schon fragte ob es überhaupt etwas gab was diese Frau aus der Reserve locken konnte, ihr eigener mit realistischer Wahrscheinlichkeit bevorstehender Tot konnte es nämlich offensichtlich nicht. „Kapitän-Leutnant, Abwehrfeuer mit der Kampfgruppe synchronisieren.“ Befahl Martin dann, er hatte schnell erkannt worin Carvalhos Taktik bestand, während die Britannia gemeinsam mit den zwei Fregatten des Kampfverbandes das Zentrum der Formation mit einem defensiven Sperrfeuer deckten, sollten die NBW Geschütze die Flanken sichern. Eine zwar wenig innovative aber funktionelle Taktik wenn man bedachte das ihr Ziel das sichere entkommen und nicht die Zerstörung des Feindes war. „NBW Zielsystem synchronisiert. Feuervektoren Kalibriert, alle Geschütze in Bereitschaft.“ Meldete Peter dann. „Wollen wir hoffen dass das reicht.“ Stellte Martin dann für sich selbst fest, immerhin hinderte die Aliens niemand daran ihnen einfach zu folgen. Mit Sicherheit konnten ihre Schiffe mit den sich im Umkehrschub befindlichen UNSF Schiffen mithalten. „Verfolgen Sie uns?“ fragte Martin dann. „Bisher nicht Sir.“ Antwortete Peter. Immerhin hielten die Alienschiffe ihre Positionen und Beschränkten sich lediglich darauf ein Sperrfeuer aus Lenkwaffen zu entfesseln. „Hoffen wir dass das so bleibt.“ Meinte Martin dann während sie begannen langsam aber Sicher Distanz zu ihrem Feind zu Gewinnen. Plötzlich meldete sich dann das Kommunikationssystem zu Wort: „Leutnant Kovacic an Kapitän Möllers.“, „Sprechen Sie Leutnant, was ist los?“ fragte Martin sofort alarmiert während er hastig den Status der Besatzung durchsah, da er fürchtete das sich jemand Verletzt haben könnte ohne das er es mitbekommen hatte.

„Sir, ich habe Meldungen von der Oberfläche erhalten, da unten herrscht das reinste Chaos.“ Stellte Marco dann fest. Worauf Martin schlagartig wieder bewusst wurde das ja noch immer Leute auf dem Mars fest saßen und damit in Reichweite der Aliens. „Leutnant Kovacic, sind Sie noch in Reichweite zum Mars?“ fragte er daher. „Positiv Sir.“ Bestätigte Marco. „Gut, dann warnen Sie die Leute vor unseren neuen Alienfreunden. Wir wissen nicht weshalb die hier sind und wie sie reagieren werden wenn sie entdecken das es noch Menschen auf dem Mars gibt.“ Befahl Martin umgehend. „Verstanden Sir.“ Betätigte Marco umgehend geschäftig. „Ab wann hat eigentlich alles angefangen schief zu gehen?“ fragte sich Martin dann selbst, mit hoher Wahrscheinlichkeit würden die Überlebenden auf dem Mars, egal welcher Fraktion sie angehörten nun die ersten Menschen sein die durch Aliens ums Leben kamen. Aufgrund des kompromisslos aggressiven Auftretens das die Aliens bislang an den Tag gelegt hatten bezweifelte Martin nämlich ehrlich dass sie die Leute am Leben lassen würden. Bislang hatten sie immerhin noch nicht einmal versucht zu Kommunizieren sondern immer umgehend direkt Angegriffen. „Sir die Feindlichen Lenkwaffen erreichen die äußere Verteidigungsgrenze.“ Stellte Peter dann fest, hörte sich deswegen jedoch nicht sonderlich beunruhigt an. Immerhin befanden sie sich nun in einer geschlossenen Formation und konnten Ihr Abwehreuer gezielt einsetzen, außerdem näherten sich die Bedrohungen nur aus einer Richtung. Es war daher trotz der imposanten Flugeigenschaften der feindlichen Lenkwaffen unwahrscheinlich dass sie die Verteidigungszone durchbrechen würden. „UNSF KSL-02 an Kampfverband: Wende und anschließenden Rückzug vorbereiten!“ wies Syndias Stimme dann durch das Kommunikationssystem an. „Leutnant Halley, neu Ausrichtung des Schiffes auf Fluchtvektor vorbereiten. Kapitän-Leutnant Graham, neu Fokussierung der Abwehrgeschütze vorbereiten!“ befahl Martin daraufhin. „Bestätigt Sir, Gyroskopische Lagekontrolle und Manövertriebwerke eingestellt und auf Bereitschaft.“ Betätigte Aponi sofort. „NBW Systeme bereit für Neuorientierung.“ Meldete dann auch Peter im Anschluss. „UNSF KSL-02 an Kampfverband: Wende um Hundertachtzig Grad, anschließende Beschleunigung!“ wies Syndia dann an. „Leutnant Halley, Schiff wenden. Anschließend sofort Synchronisierte Beschleunigung mit Haupttriebwerken!“ befahl Martin folgend. Sofort darauf wurde das Schiff herumgerissen weshalb sich Aponi ihre verbale Bestätigung sparte.

Als die Athene sich dann gemeinsam mit dem Rest der Kampfgruppe vom Mars entfernte schnaufte Martin einmal tief durch und hoffte inständig das die Aliens auch erst mal ihre Verluste verdauen mussten, sie waren im Moment alles andere als Kampffähig. Sollte ihr neuer Feind daher jetzt beschließen sie zu verfolgen, war es durchaus möglich dass sie den Sack zumachen konnten. „Kapitän Möllers an alle: Schadensberichte zu mir.“ Wies Martin dann über das Kommunikationssystem an, während er sich überlegte wie es jetzt weitergehen sollte.
~~~Ende Kapitel 28~~~

mfg.: (Ein verschwitzter) Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.
Letzte Änderung: 21 Jul 2018 13:42 von Todesgleiter.

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29 Jul 2018 20:16 #88856 von Todesgleiter
BItte die Verspärtung zu Entschuldigen, muss mich erst wieder an das Wöchentliche Posten gewöhnen, war ne lange Pause^^
Kapitel 29: Der Preis des Krieges

Obwohl die unmittelbare Bedrohung für sein Leben zumindest vorläufig vorbei war, fühlte sich Martin alles andere als entspannt während er wartete. Die große Schlacht um den Mars war erst etwa zwei Stunden her, der schrecken war daher noch durchaus real. „Kapitän-Leutnant Graham an Kapitän Möllers, wir haben Stellung bezogen. Bereit für Zugriff.“ Meldete Peter dann über das Bordinterne Kommunikationssystem. Schließlich hatten einige der Feindlichen Aliens versucht die Athene zu Entern. Obwohl dieser Enterversuch nicht sonderlich erfolgreich gewesen war, waren die Körper der Wesen noch immer an Bord. Da Martin wusste dass sie aus der Autopsie der toten Kreaturen womöglich wertvolle Erkenntnisse gewinnen konnten, immerhin wussten sie bislang so gut wie Garnichts über ihren neuen Feind, hatte er Peter befohlen die Körper zu bergen. Zu diesem Zweck hatte der Erste Offizier einen Eingreiftrupp bestehend aus sich selbst, Gabriel, Stephani und Maria zusammengetrommelt und wartete nun vor dem versiegelten Schott in den Betreffenden Korridorabschnitt. „Verstanden Kapitän-Leutnant, ich öffne das Schott.“ Meinte Martin daraufhin. „Bestätigt.“ Quittierte Peter konzentriert, zwar ging niemand davon aus das die Aliens noch am Leben waren, schließlich hatten sie in all der Zeit keine Regung von sich gegeben, aber wenn man es mit einer Unbekannten Spezies zu tun hatte war trotzdem höchste Vorsicht angeraten. „Schott öffnet jetzt.“ Informierte Martin dann als er das betreffende Schott über das Sicherheitssystem öffnete. Sofort darauf klebte sein Blick förmlich auf dem Statusmonitor der den Zustand von Peters Truppe zeigte. „Schott offen, betreten Korridor. Bisher keine Feindkontakte.“ Meldete Peter dann während Martin auf dem Sicherheitsmonitor beobachten konnte wie die Männer und Frauen vorsichtig den Korridor betraten. „Ziel identifiziert, keine Lebenszeichen erkennbar.“ Meldete Peter nur kurz darauf, natürlich war es nicht weiter schwierig oder langwierig die Überreste des Feindlichen Enterkommandos in einem ansonsten leeren Korridor zu entdecken. „Können Sie den Tod der Eindringlinge zu Hundertprozentig bestätigen?“ fragte Martin dann. „Negativ Sir. Sie bewegen sich nicht und hier fliegt eine Menge Flüssigkeit herum die wohl aus den Körpern austritt. Aber ich kann nicht Garanteiren das sie Tot sind.“ Antwortete Peter. „Nähern Sie sich weiter und fixieren Sie die Ziele für eine Überstellung in die Krankenstation. Aber Vorsichtig!“ befahl Martin dann. „Bestätigt Sir.“ Quittierte Peter umgehend während er und der Rest der Truppe die scheinbar toten Aliens einkreisten um sie im Fall der Fälle in en Sperrfeuer nehmen zu können.

„Kapitän Möllers für Leutnant Kovacic.“ Meinte Martin dann über das Kommunikationssystem. „Leutnant Kovacic hört Sir.“ Meldete sich Marco sofort. „Bereiten Sie sich und Ihre Ausrüstung auf eine Obduktion von Kadavern einer unbekannten Spezies vor.“ Befahl Martin dann. „Wir haben welche von denen an Bord Sir?!“ fragte Marco sofort überrascht, er hatte in der Krankenstation schließlich nichts von dem Enterversuch mitbekommen. „Positiv Leutnant, sie haben Versucht das Schiff zu Entern, sind aber gescheitert.“ Antwortete Martin. „Enterversuche? So Intelligent können die nicht sein.“ Stellte Marco daraufhin ungläubig fest. Enterversuche galten als Unmöglich da die Enternden Soldaten den massiven G-Kräften die an Bord eines sich im Gefecht befindlichen Schiffes schutzlos ausgeliefert waren. Sobald das Schiff seinen Kurs oder seine Fluggeschwindigkeit änderte wurden die Wände, Böden und Decken der Inneneinrichtung für jeden an Bord der nicht Gesichert war zu einer Tödlichen Gefahr, da sie mit hoher Geschwindigkeit auf einen Stoßen und dabei mühelos Knochen zermalmen und Gewebe Zerreisen konnten, kein sehr angenehmer Tod. „Offenkundig ist sich unser Feind über die Gefahren beim Entern nicht bewusst.“ Stimmte Martin zu, was für sich genommen schon merkwürdig war, für eine Raumfahrende Spezies mit einem durchaus imposanten Techlevel war das ein ziemlich grober Anfängerfehler. „Verstehe Sir, ich bin bereit sobald die Kadaver hier eintreffen.“ Meinte Marco dann. „Gut, Möllers Ende.“ Erwiderte Martin daraufhin ehe er die Verbindung abschaltete um seine Konzentration wieder auf Peter und seine Truppe zu richten.

„Ziele gesichert, bisher keine Lebenszeichen feststellbar. Beginnen Transport zur Krankenstation.“ Meldete Peter dann während Martin auf dem Überwachungsschirm beobachten konnte wie die Truppe langsam wieder abrückte. „Bisher ist ja alles glatt gelaufen.“ Dachte sich Martin dann, froh das die Aliens bislang offenbar wirklich Tot waren und keine Schwierigkeiten gemacht hatten. „Verlassen Beschädigten Bereich.“ Meldete Peter während er und seine Truppe mit den Toten im Schlepptau durch das noch immer geöffnete Schott schwebten. „Schließe Schott.“ Informierte Martin daraufhin während er das Schott in den beschädigtenTeil des Schiffes wieder Schloss und gleichzeitig das nächste Schott auf dem Weg der Truppe öffnete. Aus Sicherheitsgründen waren sämtliche restliche Schotten an Bord versiegelt, für den Unwahrscheinlichen Fall das die Aliens doch Plötzlich beschlossen ins Reich der Lebenden zurückzukehren. Bisher verhielten sie sich jedoch ruhig und wenn sie tatsächlich noch am Leben waren, waren ihre Schauspielerischen Fähigkeiten bemerkenswert. „Nähern uns Krankenstation.“ Machte Peter seine übliche Meldung während Martin auf dem Überwachungsschirm beobachtete wie die Punkte welche die Besatzungsmitglieder symbolisierten sich tatsächlich der Krankenstation näherten und dann vor der, ebenfalls verschlossenen Tür innehielten. „Kapitän Möllers an Leutnant Kovacic.“ Meinte Martin dann. „Leutnant Kovacic hört, sprechen Sie Sir.“ Antwortete Marco sofort. „Die Kadaver befinden sich vor der Krankenstation, haben Sie Ihre Vorbereitungen abgeschlossen?“ erwiderte Martin. „Positiv Sir, ich öffne das Schott.“ Antwortete Marco. „Bestätige Öffnung des Zugangschotts zur Krankenstation. Überstellen Kadaver.“ Meldete Peter sofort darauf. „Himmel, was sind das den für Monster?“ hörte Martin daraufhin Marco fragen, vermutlich weil einer der Anwesenden vergessen hatte sein Mikrofon Stumm zu schalten. „Das dürfen Sie jetzt herausfinden Leutnant.“ Antwortete Peter unmittelbar darauf . „Kapitän-Leutnant, bleiben Sie zur Sicherrung vor Ort.“ Wies Martin dann über das Kommsystem an. Er hatte die Aliens zwar noch nicht selbst gesehen, aber aus Marcos Reaktion lies sich ableiten das sie wohl eine recht Eindrucksvolle Erscheinung waren. „Bestätigt Sir.“ Antwortete Peter daraufhin sofort.

Im nächsten Moment meldete sich das Kommunikationssystem: „UNSF KSL-01 an Flotte, bereithalten für Einsatznachbesprechung.“, „Was gibt es da großartig Nachzubesprechen?“ dachte sich Martin daraufhin verstimmt. Die Aliens hatten ihnen einen Denkzettel verpasst, sie hatten eine Menge Schiffe und Kameraden verloren und der neue Admiral hatte sich als absolut Überfordert mit der Situation herausgestellt. Nach Martins Auffassung gab es da nichts mehr über das man Reden müsste. Trotzdem wartete er geduldig auf den Anfang der „Besprechung“ während er gleichzeitig ein Auge auf die Überwachungsschirme hielt, um sofort informiert zu sein falls sich die Situation in der Krankenstation änderte. Admiral Pawlak wartete dann Glücklicherweise auch nicht mehr lange und begann zu sprechen: „Kameraden und Kameradinnen, hinter uns liegt eine schwere Prüfung. Heute wurden wir Zeugen der unprovozierten Aggression einer uns bis jetzt unbekannten Spezies die vielen Tapferen Männern und Frauen das Leben gekostet hat. Wir haben mehr Verloren als jemals zuvor, die UNSF KSL-03 Amerika mit allen Hundertzweiundzwanzig Männern und Frauen an Bord, FF-02 Odin samt der Kompletten Besatzung, FF-06 Freya samt Besatzung, FF-08 Njörd samt Besatzung, KS-10 Mars samt Besatzung, KS-11 Hera samt allen Zehn Besatzungsmitgliedern, KS-15 Demeter samt Besatzung, KS-18 Artemis samt Besatzung sowie KS-20 Hermes samt allen an Bord. Etliche weitere Schiffe sind Beschädigt und einig Besatzungsmitglieder schwer Verwundet.“ Nach dieser Aufzählung musste Martin erst einmal Schlucken, so viele Schiffe Zerstört, so viele Männer und Frauen Tot und das waren nur die Verluste der UNSF, die KRF hatte Verluste in ähnlicher Höhe zu beklagen. „Hoffentlich haben die Aliens auch derartige Verluste.“ Dachte sich Martin dann, im Moment waren sie immerhin keine Einsatz taugliche Flotte mehr, die Moral war am Boden das Material am Ende. Nach einer kurzen Pause fuhr der Admiral dann fort: „Nur dank des Rechtzeitig eingeleiteten Rückzuges konnten weitere Verluste vermieden werden. Bedauerlicherweise musste ich jedoch feststellen das Mehrere Kommandierende Offiziere offensichtlich falsch auf ihren Plätzen sind. Das Level an Insubordination im Verlaufe des Gefechts ist nicht annehmbar und wird in kürzester Zeit Konsequenzen nach sich ziehen. In einer Kritischen Situation wie der in der wir alle uns im Moment befinden können wir es uns nicht erlauben die Grundlegende Struktur der Militärischen Befehlskette zu Untergraben. Ich hoffe daher auf Ihrer aller Unterstützung bei der Aufarbeitung und Sühnung der Vorfälle. KSL-01 Ende.“ Martin klappte daraufhin fasst der Kiefer aufgrund der Dreistigkeit des Admirals herunter. Ja es stimmte, er selbst, Carvalho und einige andere hatten sich bewusst gegen die Befehle des Admirals gewandt was an sich falsch war und zur Kommandoenthebung führen konnte. Allerdings hatten sie das ja nur gemacht weil der Admiral offenkundig unfähig gewesen war die Entscheidungen zu treffen die nötig gewesen waren und dadurch zusätzliche Schiffe gefährdet hatte. Wären sie nicht eingeschritten währen die Verluste noch deutlich höher ausgefallen, ohne irgendetwas an dem Ausgang der Schlacht zu ändern. „Damit war ich dann wohl die längste Zeit Kapitän.“ Dachte sich Martin dann resigniert. Er bereute seine Entscheidung nicht, aber er wusste das der Admiral seine Drohung mit hoher Wahrscheinlichkeit wahr machen würde. Schon alleine aus dem Grund um sich den letzten Rest der Glaubwürdigkeit und des Respektes seiner Untergebenen zu Bewahren.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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