Reise ins Unbekannte

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25 Jan 2018 14:42 #88660 von Jack Hunter
Dem kann ich mich nur anschließen, ist wirklich mal was komplett anderes als man gewöhnt ist (keine Laserwaffen, keine Schutzschilde, keine künstliche Gravitation!). :D
Und auch wenn du die Serie nicht kennen magst, so muss ich doch immer wieder dabei an "The Expanse" denken, zumindest stelle ich mir deine Raumkämpfe so vor wie in dieser Serie, da es doch einige Parallen gibt und vor allem die Technologie in etwa gleich ist (keine Schilde, eher kleine Raumschiffe mit nur teilweise Gravitation, Railguns und Raumtorpedos usw.). Auch geht es da um eine mysteriöse extraterrestrische Lebensform. :P

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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27 Jan 2018 13:46 #88680 von Todesgleiter
@Jack Hunter: Schön zu hören das meine Anstrenungen zur Charakterentwicklung funktionieren.
Heute werdet ihr alle eine völlig neue Dimesnion des fanatsimus der LIga erfahren, die sind noch nicht fertig :evil:

@General Stefan: Wie konntest du den drei Wochen ohne I-net Überleben :o :| ...Spaß :rolleyes:
Nuja, so ganz 100%ig korrekt ist das Kampfverhalten meiner Schiffe auch nicht, aber aufjedenfall näher and er Realität als die sonst üblcihe "Flugzeug im Weltraum" Geschichte. Vor allem bemühe ich mich die dreidimensionalität des Raumes zur Geltung zu bringen, es gibt schließlcih keinen GRuzdn warums cih Rausmchiffe nur auf zwie Dimensiuonen bewegen sollten oder konstant mit der Nase auf den Feind zeigen müssen.
Hey ich dachte du warst immer einer der Fans von Massiger Zerstörung, was hasst du denn dann plötzlich gegen Trümmerlfelder? :D

@ Jack Hunter die zwote: Lange werden die Alines kein völliges Mysterium mehr bleiben, aber vorläufig hauen sich die MENschen noch ein bisschen gegenseitig auf die Mütze

@all: Weiter geht's:
Kapitel 22: Krieg

Glücklich darüber nach der Nervenaufreibenden Schlacht um den Mars endlich seine Ruhe zu haben ließ Martin all seine Körperspannung fahren als die Tür zu seiner Privaten Kabine sich hinter ihm schloss. Jetzt brauchte er erst einmal ein bisschen Zeit für sich um die Ereignisse der letzten Stunden zu rekapitulieren. Sicher er war ein ausgebildeter Soldat und als solcher so gut es eben möglich war auf das Töten vorbereitet worden, doch es war etwas gänzlich anderes ob man über das töten von Menschen sprach oder es tatsächlich tat. Zwar hatten sie als Raumsoldaten das Glück dass das Töten in ihrem Umfeld unpersönlich und indirekt war, immerhin schossen sie nicht auf Menschen nur auf Leblose Metall hüllen, aber trotzdem ließ sich die Tatsache nicht verleugnen das sie alle Heute an der Tötung von Mindestens einem Dutzend Menschen beteiligt gewesen waren. Noch realer wurde das dadurch das auch sie Verluste zu beklagen hatten. KS-15 hatte durch den Torpedotreffer einen Waffensystemoffizier Verloren, Martin kannte den Namen des armen Teufels nicht, doch es war ihm trotzdem nur allzu klar wie sehr dieser Verlust Morin und Ihre Besatzung erschüttert haben musste. Im Laufe der Dienstzeit auf relativ beengtem Raum kam man nicht umhin eine besondere emotionale Bindung zu seinen Kameraden und Kameradinnen an Bord eines Schiffes aufzubauen. „Hoffentlich endet diese Scheiße bevor noch jemand sterben muss.“ Dachte sich Martin daher obwohl er wusste das dies wohl eine vergebliche Hoffnung war. Die Liga war noch lange nicht am Ende und die Chance das die Führung zur Besinnung kam und versuchte die Situation Diplomatisch zu lösen war wohl gleich null.

Um sich etwas zu beruhigen und seine Gedanken zu Ordnen aktivierte Martin daraufhin sein tragbares Holoschreibgerät und begann eine Nachricht an die Heimat abzufassen. Er wollte das seine Eltern wussten das er noch da war, außerdem gab ihm das Schreiben die Möglichkeit noch einmal über alles Nachzudenken was passiert war ohne Gefahr zu laufen das sich die Gedanken nur im Kreis drehten. Es viel Martin daraufhin erstaunlich leicht die Mitteilung abzufassen, was wohl daran lag das er das Guck gehabt hatte bislang ohne direkte persönliche Erfahrungen davon gekommen zu sein. Während des Schreibens hoffte er dabei dass das auch so blieb, auf eine traumatische Erfahrung konnte Martin nun wirklich verzichten. Plötzlich meldete sich dann die Tür mit einem dezenten, aber gut vernehmbaren, synthetischen Klingelgeräusch das einen futuristischen Eindruck erweckte, wie so einiges an Bord. „Nanu?“ fragte sich Martin daraufhin selbst, bisher hatte noch nie jemand an seiner Tür geklingelt. „Tür öffnen.“ Befahl er dann deutlich, so dass der Computer die Anweisung registrierte und auch umsetzen konnte. Tatsächlich öffnete sich die Tür sofort darauf, die Spracherkennung des Computers war zwar nicht perfekt, aber in den meisten Fällen ausreichend wenn man sich bei der Aussprache etwas anstrengte. „Kapitän Möllers Sir, entschuldigen Sie die Störung.“ Meinte Marco dann der vor der geöffneten Tür schwebte und nervös seine Hände knetete. Martin deaktivierte daraufhin seine Holographische Schreibumgebung und fragte: „Was kann ich für Sie tun Leutnant?“ , „Sir, es tut mir Leid Sie zu stören, aber ich weiß nicht mit wem ich sonst darüber reden soll.“ Antwortete Marco. Martin zog daraufhin eine Augenbraue hoch und meinte: „Kommen Sie erst mal rein.“, „Danke Sir.“ Antwortete Marco erleichtert und schwebte sachte durch die geöffnete Tür in die wenigen Quadratmeter die Martin als seine Private Umgebung betrachten konnte. Als die Tür sich dann hinter Marco geschlossen hatte fragte Martin: „Nun Leutnant, worüber wollen Sie denn reden?“, „Es geht um meine Schwester, mal wieder. Tut mir leid Sie schon wieder damit zu belästigen.“ Antwortete Marco wobei man ihm ansah wie unwohl er sich im Moment fühlte.

Martin dagegen war sofort auf hab acht Stellung, das war ein sensibles Thema an das man mit Fingerspitzengefühl herangehen musste, immerhin konnte er es sich nicht leisten seinen Medizinischen Offizier zu verlieren. „Ich höre Leutnant.“ Meinte Martin dann nachdem er sich in der Luft in eine aufrechte Position gebracht hatte und hoffte dadurch einen aufmerksamen Eindruck zu vermitteln. „Nun Sie Wissen mit Sicherheit noch um die Situation auf der Rubin oder?“ fragte Marco dann. „Ja Leutnant, natürlich. Da ich nichts mehr gehört habe bin ich davon ausgegangen das Sie beide den Sachverhallt geklärt hätten?“ erwiderte Martin. Marco grinste daraufhin gequält ehe er antwortete: „Bedauerlicherweise nicht Sir. Ich wollte Sie lediglich nicht mehr deswegen belästigen, insbesondere vor dem Hintergrund der sich überschlagenden Ereignisse.“, „Ich verstehe. Aber nun hat sich etwas an der Situation geändert. Habe ich recht?“ fragte Martin daraufhin. Marco schnaubte daraufhin kurz ehe er sich wieder im Griff hatte: „Das ist leider eine Untertreibung Sir. Jetzt gibt es eine ganz andere Situation. Sie ist gemeinsam mit einigen Minenarbeitern auf dem Mars gelandet und dann hat die Liga beschlossen den ganzen Planeten für sich zu beanspruchen. Zuerst hatte ich gehofft sie währe irgendwie entkommen, als ich keine Meldung bekommen habe bin ich dann davon ausgegangen das sie tot ist. Nun bis gerade eben.“, „Was ist gerade eben passiert?“ fragte Martin dann. „Ich habe eine Transmission empfangen, vom Mars Sir. Sie war so trianguliert das sie von den Kommunikationssystemen des Schiffes nicht aufgefangen wurde. Sondern nur von einem Privaten Radiowellenkommunikationsgerät empfangen werden konnte, das ich aus sentimentalen Gründen in meiner Kabine aufbewahre.“ Antwortete Marco. „Sie bewahren ein Radiokommunikationsgerät aus Sentimentalen Gründen auf?“ fragte Martin daraufhin ungläubig. „Ist eine lange Geschichte Sir.“ Antwortete Marco. „Verstehe, worum ging es in dieser Nachricht?“ fragte Martin dann und konzentrierte sich damit wieder aufs wesentliche. Immerhin stimmte es, es gab zahllose Frequenzen innerhalb des Radiowellenspektrums die von den Bordsensoren Standardmäßig nicht überwacht wurden, schlichtweg weil es nicht nötig war. Es war daher durchaus möglich das ein speziell kalibrierter Empfänger eine Nachricht auffing die vom Primären Kommunikationssystem nicht entdeckt worden war.

„Ich habe eine Aufzeichnung dabei Sir, wenn Sie daher erlauben?“ antwortete Marco vorsichtig. Martin nickte daraufhin lediglich um seine Zustimmung zum Ausdruck zu bringen während er sich innerlich gegen das wappnete was nun kommen würde. Mit Sicherheit ging es nicht nur um ein paar freundliche Worte unter Geschwistern. Marco tätigte daraufhin einige kurze Einstellungen an seinem persönlichen Datenlink worauf die etwas verzerrte und mit Rauschgeräuschen unterlegte Stimme einer jungen Frau ertönte, sie klang dabei definitiv verängstigt und verzweifelt: „Marco? Gott, hoffentlich bist du noch in Reichweite. Du hattest recht, es war eine blöde Idee hierher zu kommen, tut mir leid das ich nicht auf dich gehört habe, aber jetzt brauche ich dringend deine Hilfe. Ich habe mich einer Gruppe von Soldaten der Vereinten Nationen angeschlossen deren Basis zerstört worden ist, wir leben, im Moment noch. Aber uns gehen die Versorgungsgüter aus lange halten wir nicht mehr durch die Liga jagt uns wie die Tiere! Wenn du das hier empfängst dann bitte, bitte tu was, irgendwas! ich weiß das du nicht kommen kannst um uns abzuholen, aber bitte lass dir was einfallen! ...“ daraufhin brach die Nachricht mit einem lauten Rauschen ab und Marco deaktivieret die Aufzeichnung mit einem gequälten Gesichtsausdruck. Martin atmete daraufhin einmal hörbar aus ehe er meinte: „Ich weiß nicht was Sie von mir wollen Leutnant, ich verstehe das dass alles Sie mitnehmen muss aber ich weiß nicht wie ich Ihnen helfen soll.“, „Ich hatte gehofft Sie hätten eine Idee Sir.“ Gestand Marco daraufhin. Martin schüttelte daraufhin mitleidig den Kopf und antwortete: „Es tut mir Leid Leutnant. Sie wissen ja das wir bereits versucht haben zum Mars durchzubrechen und dabei gescheitert sind, die Göttliche Garde wird jeden Landungsversuch vereiteln...“, „Ich Verstehe Sir.“ Erwiderte Marco daraufhin niedergeschlagen. „Warten Sie, wir müssen nicht landen. Ich muss sofort mit Carvalho sprechen, warten Sie so lange.“ Meinte Martin dann, er hatte eine Idee wie sie die Orbitalblockade der Liga durchbrechen konnten und ihren Leuten auf der Oberfläche helfen konnten ohne ein weiteres mal gegen die Schiffe der Göttlichen Garde Kämpfen zu müssen.

Sofort aktivierte er daher das Kommunikationssystem und meinte: „UNSF KS-21 Kapitän Möllers für UNSF KSL-02 Kapitän Carvalho bitte kommen.“ Carvalho brachte daraufhin nicht lange um zu antworten, immerhin befanden sie sich noch immer in einer Bereitschaftssituation: „Sprechen Sie Möllers, was ist los?“, „Kapitän, einer Meiner Offiziere ist in der Lage in Kontakt mit einer Gruppe unserer Verbliebenen Truppen auf dem Mars zu treten. Sie haben unsere Hilfe angefordert.“ Meinte Martin dann. „Moment mal, wie? Die Göttliche Garde hat all unsere Satelliten im Mars Orbit zerstört und alle Sendestationen auf dem Mars besetzt.“, „Die Kommunikation findet nicht über die Offiziellen Kanäle statt, es handelt sich wohl um ein altmodisches Kommunikationsgerät das auf einem alternativen Frequenzband arbeitet.“ Antwortete Martin. „Aha und woher haben unsere Leute so ein Ding?“ fragte Carvalho dann. „Das Gerät auf dem Mars befindet sich im Persönlichen Besitz der Schwester von Leutnant Kovacic Kapitän. Die Übertragungsqualität ist eher dürftig aber es reicht um einfache Informationen zu übermitteln.“ Erklärte Martin. „Ah, ich verstehe das ist in der Tat eine wichtige Information! Ich werde das Oberkommando darüber informieren das wir eine Möglichkeit gefunden haben zumindest mit einem Teil der verblieben Bodentruppen zu kommunizieren. Was das Hilfegesuch angeht, ich weiß leider nicht wie.“ Erwiderte Carvalho aufmerksam. „Dafür habe ich eine Idee Kapitän. Die Göttliche Garde kann unmöglich den gesamten Orbit um den Mars mit einem Abwehrnetz abdecken, wenn wir daher etwas kleines und sehr schnelles aussenden müssten wir in der Lage sein ihre Blockade zu durchbrechen.“ Antwortete Martin. „Und an was haben Sie da gedacht?“ fragte Carvalho sofort nach. „Wenn wir aus einigen Torpedos die Gefechtsköpfe und den Großteil der Treibstoffreserven entfernen, könnten wir sie als Transportkapseln für Nachschubgüter einsetzen. Gelichzeitig können wir die Zielcomputer auf ein Peilsignal einstellen das mithilfe des Radiokommunikationsgerät gesendet wird, damit können wir dafür sorgen das die Lieferungen zumindest in der relativen Nähe unsere Leute runter kommen.“ Erklärte Martin.

„Das ist eine unkonventionelle Taktik Kapitän, der Feind wird nicht damit rechnen. Das Gefällt mir, wenn wir anstelle der Torpedos Orbitalminen nehmen die wir mit modifizierten Torpedos auf den Mars abschießen erreichen wir dank der Aerodynamischen Steuerflächen eine höhere Präzision.“ Meinte Carvalho daraufhin begeistert, es war offensichtlich das ihm der Gedanke außerordentlich gefiel seinem Feind ein Schnippchen zu schlagen. „Haben wir den Orbitalminen Kapitän?“ fragte Martin daraufhin überrascht. Otbitalminen waren eine Waffe die bislang lediglich in Waffentests und Theoretischen Übungen verwendet worden war. Im Prinzip handelte es sich um Gelenkte Bomben die dafür konzipiert waren aus dem Orbit abgeworfen zu werden und Planetare Ziele anzugreifen. Aufgrund der massiven Zerstörungen und Kollateralschäden welche die Minen dabei anrichteten war ihr Einsatz bisher jedoch nicht autorisiert gewesen. „Positiv Kapitän, ich habe einen ganzen Bunker voll von den Dingern an Bord, einige sogar mit Nuklearer Bestückung.“ Antwortete Carvalho worauf Martin schlucken musste. „Verstehe Kapitän.“ Meinte Martin dann dumpf nachdem er diese Mitteillung verdaut hatte. Offiziell trugen Raumschiffe immerhin Standardmäßig keine Massenvernichtungswaffen mit sich. „Ich weiß was Sie denken Möllers, ging mir am Anfang auch so. Aber sehen Sie die Sache Militärstrategisch: Es würde viel zu lange dauern Planetare Angriffswaffen erst im Ernstfall auf die Schiffe zu laden. Es ist nur logisch dass sie die ganze Zeit an Bord sind. Insbesondere in politisch Instabilen Zeiten wie diesen. Die Göttliche Garde und Kaiserliche Flotte hält das mit Sicherheit ähnlich.“, „Natürlich Kapitän, es ist trotzdem schockierend.“ Antwortete Martin. „Das ist es, alleine die Notwendigkeit für die Existenz solcher Waffen ist Schockierend. Aber wie dem auch sein, ich lasse sofort einige der Minen modifizieren. Sorgen Sie dafür das wir ein Peilsignal bekommen wenn es soweit ist.“ Erwiderte Carvalho daraufhin. „Verstanden KSL-02.“ Meinte Martin daraufhin. „Gut, KSL-02 Ende.“ Schloss Carvalho ehe die Verbindung unterbrochen wurde.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~


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27 Jan 2018 13:52 #88681 von Todesgleiter
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Martin wandte sich daraufhin zu Marco um der still und unauffällig in einer Ecke geschwebt war: „Also Leutnant, wie hoch ist Reichweite dieses Kommunikationsgeräts?“, „Schwer zu sagen Sir. Es wurde nicht für die Raumgestützte Kommunikation entwickelt. Empfangen wurde die Botschaft von der Oberfläche während unseres Kampfes mit den Truppen der Garde.“ Antwortete Marco. „Verstehe, nun das sollte kein Problem werden wenn wir nur schnell in den inneren Orbit fliegen und uns dann umgehend zurückziehen dürfte die Garde nicht genug Zeit zur Reaktion haben. Versuchen Sie eine Nachricht an Ihre Schwester zu senden in der Sie sie über unseren Plan aufklären und machen Sie umgehend Meldung sobald eine Verbindung etabliert wurde.“ Befahl Martin dann. „Bestätigt Sir.“ Antwortete Marco geschäftig und offenkundig erleichtert. „Sie können wegtreten.“ Meinte Martin dann während er sich selbst ebenfalls in Richtung Brücke in Bewegung setzen wollte, dazu kam er jedoch nicht mehr. „Eingehende Nachricht über P-1“ meldete der Bordcomputer. „Was ist denn jetzt schon wieder los?“ fragte sich Martin daher ehe er den Computer anwieß die Verbindung aufzubauen. „Achtung an alle Einheiten der Vereinten Nationen. Hier spricht Pionier Station, es gilt Code Rot, ich wiederhole es gilt Code rot. Die Liga hat mehrere Nuklearwaffen auf der Erde gezündet, jegliche Kommunikation mit der Erde ist aufgrund der resultierenden Störungen unmöglich. Status des Hauptquartiers ist unbekannt. Anzahl der Verluste ist ebenfalls unbekannt. Aktueller Status der Erde im allgemeinen unbekannt. Gemäß Notfallprotokollen übernimmt Commander Anastazja Kaczmarek den vorläufigen Oberbefehl über die Flotte und alle verblieben erreichbaren Bodentruppen der Vereinten Nationen. Erbitten Bestätigungsmeldung aller Einheiten.“ Martin drehte sich daraufhin wie in Zeitlupe zu Marco um der ebenfalls wie erstarrt in der Tür schwebte. „Jetzt sind sie definitiv übers Ziel hinausgeschossen.“ Stellte Marco dann dumpf fest. Die Zündung von Mehreren Megatonnen starken Nuklearwaffen auf der Erde war ein Kriegsverbrechen und verstieß gegen alle Konventionen und Vereinbarungen die jemals getroffen worden waren. Mit dieser Aktion hatte sich die Liga ein großes rotes X über sich selbst gemalt, niemand würde ab jetzt auch nur noch an Verhandlungen mit ihnen denken, ab jetzt gab es nur noch einen möglichen Ausgang dieses Konfliktes: Die Restlose Vernichtung der Liga, es würde keine Gnade mehr geben.

Wie in Trance aktivierte Martin daraufhin das Bordkommunikationssystem mithilfe seines Privaten Kommlinks und wechselte auf den Prioritätskanal 1: „UNSF KS-21 Bestätigt Empfang von Meldung.“ Nachdem er diese Meldung gemacht hatte meinte er dann völlig fassungslos: „Ich brauche kurz etwas Zeit für mich Leutnant, wenn Sie entschuldigen.“, „Natürlich Sir.“ Meinte Marco daraufhin ebenfalls reichlich hohl. Diese Meldung hatte sie alle beide aus der Bahn geworfen. Als die Tür sich dann hinter Marco geschlossen hatte versuchte Martin erst einmal zu begreifen was er gehört hatte. Sicher, sie alle hatten von der Existenz von Nuklearwaffen und deren Zerstörungspotenzial gewusst. Doch der tatsächliche Einsatz dieser Waffen war irgendwie surreal, Martin hoffte daher unterbewusst darauf das er im Nächsten Moment wohl behalten in seiner Schlafkapsel erwachen würde und dass das alles nur ein böser Traum war. Allerdings wollte dieser Fall nun einfach nicht eintreten weshalb Martin sich wohl oder übel mit dem Gedanken anfreunden musste das der Konflikt mit der Liga in einen Nuklear geführten Vernichtungskrieg eskaliert war. „OK, konzerniere dich...“ dachte sich Martin dann während er sich die Hände auf die Schläfen presste. Nicht dass das irgendwie helfen würde, nahezu im Sekundentakt drängten neue Gedanken in sein Bewusstsein so das Martin den Eindruck gewann sein Kopf würde jede Sekunde explodieren. Unter Aufbietung all seiner Selbstbeherrschung zwang Martin daher seine Atmung in einen ruhigen gleichmäßigen Rhythmus und versuchte sich nur auf das Atmen zu konzentrieren. Tatsächlich half ihm diese simple Übung wieder die Kontrolle über seinen Gedankenwelt zu übernehmen. „Also, eins nach dem anderen.“ Dachte er sich dann und atmete ein weiteres mal kontrolliert tief ein und aus. Dann aktivierte Martin erneut das Kommunikationssystem und wählte den Bordinternen Kanal, es war nur fair alle an Bord über die neusten Ereignisse zu informieren bevor sich eventuelle Fehlinformationen wie ein Lauffeuer verbreiteten. „Kapitän Möllers an alle. Achtung, ich habe eine wichtige Nachricht empfangen die Sie alle schocken wird, bitte sorgen Sie daher dafür das Sie sich nicht in einer Situation befinden in der Sie sich selbst oder anderen schaden könnten.“ Nach dieser Einleitung, die mit Sicherheit mehr als nur die Neugier seiner Untergebenen geweckt hatte, wartete Martin kurz um allen die Möglichkeit zu geben eventuelle Arbeitsgeräte zu sichern und einen ungefährlichen Ort abseits von freilegenden Hochspannungskabeln oder ähnlichem aufzusuchen. Nach ungefähr einer halben Minute fuhr er dann fort: „Vor wenigen Minuten habe ich eine Übermittlung von Pionier Station über den Status der Kampfhandlungen auf der Erde erhalten. Es scheint das die Liga eine volle Strategie der verbrannten Erde in Kombination mit einer maximalen Terrordoktrin verfolgt. Ich habe Meldung über die Zündung multipler Gefechtsköpfe mit Nuklearer Bestückung erhalten die jedwede Kommunikation mit der Erde bisher unterbinden. Es ist daher unbekannt wie hoch die Opferzahlen sind, wo genau die Bomben explodiert sind und ob das Oberkommando noch existiert oder nicht. Vorläufig hat Commander Kaczmarek von Pionier Station das Kommando über alle erreichbaren Einheiten der Vereinten Nationen übernommen. Ich bitte Sie Ruhe zu bewahren und mit dem absenden von Mitteilungen an die Erde zu warten bis wir näheres wissen. Möllers Ende.“ Nach dieser Ansprache lies Martin seinen Kommunikator sinken und dachte nach, darüber wie er jetzt weiter machen sollte. „So eine Schieße aber auch!“ dachte er sich daher mehr als nur etwas verstimmt.

„UNSF KSL-02 Kapitän Carvalho für UNSF KS-21 Kapitän Möllers, sind Sie da?“ fragte dann Carvalhos Stimme aus dem Kommunikationssystem an. „Kapitän Möllers hört, sprechen Sie.“ Bestätigte Martin etwas langsamer als sonst, aber immer noch zügig. „Ihrer Stimmlage entnehme ich das Sie die Mitteillung von Pionier Station auch gehört haben, richtig?“ fragte Carvalho daraufhin. „Positiv.“ Antwortete Martin etwas knapp und einsilbig, das war kein Thema über das er sprechen wollte. Carvalho atmete daraufhin einmal geräuschvoll durch ehe er fortfuhr: „Ich hatte gerade eine Unterredung mit unserer neuen Oberkommandierenden. Wir haben einen uneingeschränkten Angriffsbefehl mit Massenvernichtungswaffen auf die Stellungen der Liga auf dem Mars. Diese Idioten haben keine Ahnung was sie ausgelöst haben. Aber bevor ich den Angriff plane muss ich Wissen ob Sie und Ihr Schiff einsatzbereit sind. Das wird ein Höllenritt mitten durch die Stellungen der Göttlichen Garde im Orbit hindurch in Angriffsreichweite und nach Möglichkeit wieder zurück.“, „Auge um Auge, Zahn um Zahn, nicht war Kapitän?“ fragte Martin daraufhin, dieser Angriffsbefehl war nichts als Rachegelüst. „So sieht es aus.“ Stimmte Carvalho zu. „KS-21 wird seine Pflicht erfüllen Kapitän, wenn Sie angreifen werden wir an Ihrer Seite kämpfen, bis zum letzten Mann wenn es notwendig wird.“ Meinte Martin dann entschlossen, er konnte nachvollziehen warum es diesen Angriffsbefehl gab, es ging darum ein Zeichen zu setzen. Die Liga hatte den Schrecken der Massenvernichtungswaffen entfesselt, doch sie waren nicht die einzigen die über solche Waffen verfügten. „Das hatte ich mir Gedacht Kapitän, halten Sie sich bereit, es wird nicht lange dauern bis wir zum Angriff übergehen. Carvalho Ende.“ Meinte Carvalho dann düster, aber zu allem entschlossen klingend. „UNSF KS-21 bestätigt.“ Meinte Martin zum Abschluss. Nachdem er seinen Kommunikator dann hatte sinken lassen, atmete Martin einmal mehr tief durch und spürte dabei etwas neues in sich, etwas brennendes, etwas gefährliches. Es war blanke Wut, blanke Wut auf die Liga und Martin war sich dabei sicher das es jedem einzelnen an Bord genauso ging, mit dem Einsatz von Nuklearwaffen hatte die Liga es geschafft den Konflikt auf eine Persönliche eben zu bringen, ab jetzt kämpften sie alle nicht mehr nur für ihre Ideologie sondern aus Persönlichem Antrieb um diese Unmenschen zu strafen und das würde der Liga über kurz oder lang zum Verhängnis werden, da war sich Martin sicher.
~~~Ende Kapitel 22~~~

mfg.: Tg

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04 Feb 2018 14:52 #88694 von Todesgleiter
Whoops ich hab grade gemerkt das Heute ja schon Sonntag ist... Blöde Nachtschicht, da verliert man jedes Zeitgefühl :D Sorry!
Kapitel 23: Vernichtungsschlag
Martin schaute düster drein während er auf seinem Stuhl saß, nicht weil er unglücklich war, sondern weil er ganz genau wusste was jetzt passieren würde. Die Kampfgruppe hatte sich ein weiteres mal formiert und stieß in diesem Moment erneut in den Orbit des Mars vor. Da KS-15 zu schwer beschädigt für weitere Kampfhandlungen war und zudem einen Besatzungsausfall zu vermelden hatte, bestand die Gruppe dabei nur aus drei Schiffen. „Erreichen inneren Marsorbit.“ Meldete Aponi umgehend als die Athene in Formation mit der Britannia und der Thor sich dem Mars mit maximaler Beschleunigung näherten. Sie waren nicht gekommen um die Orbitalen Streitkräfte der Göttlichen Garde ein weiteres Mal herauszufordern, dafür hatten sie zu wenig Schiffe, nein sie waren gekommen um die Führung der Liga ihre eigene Medizin schmecken zu lassen. Die Britannia würde ihr Arsenal an Nuklearwaffen über die Stellungen der Liga auf dem Mars regnen lassen und der Führung die Liga die wahre Bedeutung der Erleuchtung verdeutlichen. Während sie sich daher dem Mars so schnell es eben ging annäherten beobachtete Martin seine Überwachungsschirme genau. Mit Sicherheit hatten die Einheiten der Garde den Kampfverband geortet und befanden sich in diesem Moment auf einem Abfangkurs. Aufgrund der Formgebung und verwendeten Materialien der äußeren Hülle der meisten Liga Schiffe hatte die Garde dabei den Vorteil das sie sich dabei über weite Strecken unerkannt nähern konnten. Ohne Vorwarnung plopten daher unidentifizierte Kontakte auf Abfangkurs nur wenige Tausend Kilometer von dem Verband auf. Peter meldete daraufhin umgehend: „Kontakt, unidentifiierte Kontakte auf Abfangkurs nähern sich über Steuerbord minus zehn Grad, Distanz Fünftausendachthundert Kilometer und schnell näher kommend.“, „Da kommen sie.“ Dachte sich Martin daraufhin. Er brauchte keine FF Identifikation um zu wissen wer sich da näherte und vermutlich ging es allen anderen genauso.

„KSL-02 an alle Begleitschiffe, bereithalten für Abwehr von Lenkwaffen Kurs und Formation beibehalten.“ Verkündete Syndias Stimme dann aus dem Kommunikationssystem, einmal mehr hatte sie die Koordination der Kampfgruppe übernommen um ihren Kommandierenden Offizier zu entlasten. „Kapitän-Leutnant, Störfelder und NBW Netzwerk mit der Kampfgruppe Synchronisieren, alle Verteidigungssysteme in Bereitschaft.“, „Bestätigt Sir, Störfelder und NBW System Synchronisiert, alle Systeme in Bereitschaft.“ Bestätigte Peter umgehen darauf während die Schiffe weiterhin stur in Richtung Mars beschleunigten. Ihr Anflugvektor würde sie dabei fast bis in die oberen Ausläufer der Marsatmosphäre bringen und nutzte zur Zeit auch die Schwerkraft des roten Planeten um zusätzliche Beschleunigung zu erreichen. Die Kampfgruppe führte daher ein abgewandeltes „Slingshot“ Manöver durch bei dem die Schwerkraft eines stellarem Objektes genutzt wurde um die eigene Flugbahn positiv zu beeinflussen und Brennstoff zu sparen, mit dem Unterschied das die UNSF Schiffe ihre Haupttriebwerke auf maximaler Leistung lodern Liesen, es ging um Geschwindigkeit. Sie hatten nicht die Feuerkraft die Blockade der Göttlichen Garde mit Gewalt zu durchbrechen, also mussten sie schlichtweg so schnell sein das die Garde sie nicht Abfangen konnte. „Erreichen Torpedoreichweite der Garde Einheiten Sir.“ Meldete Peter dann, die Schiffe der Garde flogen auf einem typischen Abfangkurs, sie zielten dabei nicht direkt auf die Kampfgruppe sondern bewegten ich auf einen Punkt zu an dem sie Theoretisch Zeitgleich mit den UNSF Schiffen ankommen würden, vorausgesetzt sie waren schnell genug. „Dann zeigt mal was ihr habt.“ Dachte sich Martin düster während er die Armelehnen seines Stuhles umklammerte, ab jetzt wurde es brenzlig. Aufgrund der hohen Bewegungssgeschwindigkeit war es durch die Massenträgheit fast unmöglich Ausweichmanöver durchzuführen. Außerdem würde jedes Ausweichmanöver die Schiffe von ihrem präzise geplanten Kurs abbringen, sie mussten sich in der Verteidigung daher ausschließlich auf die Verteidigungssysteme verlassen und das konnte im Angesicht von einem oder sogar mehreren schweren Zerstören durchaus eng werden.

„Kontakt, multiple Lenkwaffen auf Annäherungskurs geortet!“ meldete Peter dann, wie erwartet hatte die Garde nicht damit gezögert das Feuer zu eröffnen. Martin überprüfte den Kurs der Torpedos daraufhin auf einem seiner Schirme, auch die Lenkwaffen flogen einen Abfangkurs, es war daher wahrscheinlich das sie zu den UNSF Schiffen aufschließen konnten. Gleichzeitig überprüfte er dabei ihre Annäherung an den Mars, der rote Planet rückte beständig näher und zog die Kampfgruppe mit seiner Schwerkraft ebenfalls weiter zu sich heran. Plötzlich meldete sich dann das Kommunikationssystem: „Leutnant Kovacic für Kapitän Möllers, bitte kommen!“ Marcos Stimmlage hörte sich daraufhin drängend an weshalb Martin nicht zögerte zu antworten: „Ich höre Leutnant, was ist los?“, „Sir, ich habe eine aktive Verbindung zum Mars. Die Qualität ist bescheiden, aber ausreichend.“ Antwortete Marco. Augenblicklich war Martin hellwach, vor lauter Nuklearem Vernichtungskrieg hatte er ganz vergessen das er Marco ja befohlen hatte eine Verbindung mit seiner Schwester auf dem Mars aufzubauen. „Bestätigt Leutnant, wie ist der Status auf dem Boden?“ fragte Martin dann. „Sie haben weitere Überlebende aufgesammelt und haben Zugriff auf einige Zivile Bergbauvehikel zu Transportzwecken erlangt. Zur Zeit befinden Sie sich auf dem Weg in die Ehemaligen Dynastiezonen.“, „Gut, sagen Sie ihnen sie sollen sich für einen Abwurf von Versorgungsgütern bereithalten.“ Meinte Martin daraufhin, wenn sie nahe genug an den Mars herankamen um ihre Nuklearwaffen abzuwerfen, konnten sie auch die Versorgungskapseln abwerfen, vorausgesetzt Carvalho hatte die Modifizierungen vornehmen lassen. „UNSF KS-21 für UNSF KSL-02 bitte Kommen!“ meinte Martin daher drängend, sie hatten nicht viel Zeit. „KSL-02 hört, was ist los Kapitän?“ fragte Syndia umgehend. „Kapitän-Leutnant, wir haben eine Aktive Kommunikationsverbindung mit einigen verblieben Bodentruppen auf dem Mars die wir als Peilsignal für Versorgungsabwürfe nutzen können.“ Antwortete Martin sofort.

„Verstehe.“ Meinte Syndia ehe Carvalho sich einschaltete, offenbar hatte er mitgehört: „Halten Sie die Verbindung aufrecht Möllers, wir haben eigne Kapseln vorbereitet die wir zeitgleich mit den Bomben abwerfen werden. Versuchen Sie so lange so viele Informationen wie möglich zu gewinnen, jede Info kann sich im Moment als Kriegsentscheidend herausstellen.“, „Verstanden Kapitän.“ Bestätigte Martin daraufhin ehe er den Kanal stumm schaltete und wieder den Bordinternen Kommunikationskanal nutzte: „Leutnant, halten Sie die Verbindung aufrecht, wir nutzen sie als Peilstrahl für die Versorgungsabwürfe, warnen Sie die Leute außerdem vor den Nuklearwaffen und versuchen Sie so viel wie möglich in Erfahrung zu bringen. Verbliebene Ausrüstung, eventuelle Kenntnisse über Feindliche und Verbündete Stellungen und so weiter.“, „Verstanden Sir.“ Meinte Marco daraufhin, offenbar durchaus über seine indirekte Beförderung als Kommunikationsoffizier erfreut. Martin warf daraufhin einen abschätzenden Blick auf seine Kontrollschirme die Schiffe der Garde waren mittlerweile bedeutend näher gekommen, ebenso die von den Schiffen abgefeuerten Torpedos, es würde nicht mehr lange dauern bis der wirklich kritische Teil des Vergeltungsschlages bevorstand. Die Zeit bis dahin nutzte Martin jedoch Produktiv anstelle einfach nur Schicksalsergeben auf das unausweichliche zu warten. Sobald es wirklich ernst wurde waren alle düsteren Gedanken wie hinweggefegt und ein nüchternes, kontrolliertes, beinahe maschinelles denken übernahm die Kontrolle. So schnell es ihm daher möglich war isolierte Martin die von Marcos Kommunikationsgerät verwendete Wellenfrequenz um die bestehende Verbindung als Leitstrahl für die Zielsystem der Versorgungskapseln nutzen zu können. Wie alle aktiven Sender war es nicht schwierig den Sender zu lokaliseren sobald man erst einmal wusste wonach man suchte. „UNSF KS-21 für UNSF KSL-02, übermittle Peilfrequenz für Versorgungsabwürfe, jetzt.“ Meldete Martin daher ehe er die isolierten Verbindungsdaten an das Flaggschiff übermittelte. „UNSF KSL-02 bestätigt empfang, wir können den Sender anpeilen, gute Arbeit.“ Antwortete Syndia daraufhin, welche offenbar wieder den Kommunikationspart für ihren Kommandierenden Offizier nach dessen Intervention übernommen hatte. „Achtung, Feindliche Torpedos erreichen äußere Warngrenze.“ Meldete Peter dann. Martins schluckte daraufhin jetzt wurde es ernst. Die äußere Warngrenze war eine fiktive Blase um das Schiff welche definierte ab wann ein Objekt, oder wie in diesem Fall eine Waffe, als Bedrohung für das Schiff zu klassifizieren war. Die äußere Warngrenze lag dabei außerhalb des Sicherheitsbereiches und der effektiven Reichweite der NBW Geschütze.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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04 Feb 2018 14:54 #88695 von Todesgleiter
~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

Nur kurz darauf zündete die Britannia ihr Defensives Sperrfeuer und zog damit eine schützende Barriere zwischen der Kampfgruppe und den sich kaltschnäuzig nähernden Torpedos hoch. Solange die Garde nur von einer Seite angreifen konnte waren die UNSF Schiffe damit ziemlich sicher vor den Lenkwaffen da die Kampfgruppe eine kompakte Formation gewählt hatte die allen drei Schiffen ermöglichte sich hinter den Verteidigungsschirm zu ducken. „Wenn das alles ist was die haben, wird das relativ einfach.“ Dachte sich Martin dann während die ersten Torpedos in den Defensivschirm fuhren ohne irgendeinen Effekt zu erzielen. So wirklich war er davon jedoch nicht überzeugt. Die Göttliche Garde war dafür berüchtigt Hinterhaltstaktiken anzuwenden und wie aus dem nichts zuzuschlagen. Es war durchaus denkbar das die Taktik des Kommandierenden Garde Offiziers im Moment darin bestand die UNSF Schiffe in falscher Sicherheit zu wiegen. Allerdings hatten sie auch einen Trumpf den sie ausspielen konnten, es war ja gar nicht das Ziel der Kampfgruppe die Einheiten der Garde zu besiegen. Unterdessen war der Mars extrem nah herangekommen und dominierte nun alle Schirme mit seiner Rostroten Oberfläche die von dem Tobenden Konflikt absolut unbeeindruckt schien. Das würde allerdings nichtmehr lange so bleiben. Martin hatte früher Aufzeichnungen über die, zum Glück wenigen, Atombombenabwürfe auf der Erde gesehen und moderne Nuklearwaffen waren um ein vielfaches mächtiger als die Waffen welche damals verwendet worden waren. Es war daher davon auszugehen dass das Antlitz des Mars nach dem Angriff um ein paar Krater und einen tobenden Sandsturm reicher sein würde.

„Kontakt, multiple Lenkwaffen auf Annäherungskurs geortet, elf Uhr zwanzig Grad Positiv, Distanz Fünftausend Meter und schnell näher kommend!“ meldete Peter dann. „Verflucht!“ dachte sich Martin dann, genau wie er befürchtete hatte, hatte die Göttliche Garde weitere Schiffe im Tarnmodus platziert welche die Kampfgruppe nun von der anderen Seite angriffen. „UNSF KSL-02 an alle Begleitschiffe: Konzentrieren Sie Ihr Abwehrfeuer auf die sich über den Bug annähernden Lenkwaffen, Formation um jeden Preis halten!“ wies Syndia dann an. „Als hätte ich vor gehabt mitten im Feindgebiet die Formation zu verlassen und den einsamen Wolf zu spielen.“ Dachte sich Martin daraufhin, ihre einzige Überlebenschance war den Plan exakt einzuhalten. Wenn Sie verlangsamten oder den Kurs änderten und so mehr oder weniger im Orbit des Mars, und damit im Einflussbereich der Garde, strandeten würde die Garde sie Problemlos überwältigen. Genug Feuerkraft auf Abruf hatte die Garde auf jeden Fall stationiert, zwar erschwerten die Störfelder der Liga die Identifikation ihrer Schiffe, aber anhand der eingehenden Lenkwaffen konnte man Problemlos ablesen das wohl beide Schweren Zerstörer der Liga anwesend waren und aus allen Rohren Feuerten. „NBW Zielsystem kalibriert, Feuerbereich eingeschränkt.“ meldete Peter dann welcher selbstständig das automatische Feuerleitsystem der NBW Geschütze neu eingestellt hatte um die Waffen dazu zu bringen nur Ziele anzuvisieren und zu bekämpfen die sich aus einem speziellen Winkel näherten. Dadurch wurde das NBW Feuer in diesem Bereich deutlich wirkungsvoller, lies das Schiff aber verwundbar durch Angriffe aus anderen Richtungen zurück. In diesem speziellen Fall war das jedoch kein Problem da die Athene durch das defensive Sperrfeuer der Britannia vor Angriffen aus anderen Richtungen geschützt wurde. „Jetzt geht’s los.“ Dachte sich Martin dann als die Torpedos den Verteidigungsbereich der UNSF Schiffe erreichten. Augenblicklich erwachten hunderte von Geschützen zum leben und sandten einen imposanten Kugelhagel in Richtung der Torpedos. Nicht wenige der Lenkwaffen explodierten daraufhin auch, doch Martin wusste das er sich von der imposanten Optik nicht blenden lassen durfte. Die schiere Anzahl der sich nähernden Torpedos machte es schlichtweg wahrscheinlich das sie nicht alle erwischen würden. „Wie lange noch bis zum Abwurfpunkt?“ fragte Martin dann, je schneller sie sich wieder entfernen konnten desto besser. „Abwurfpunkt erreicht in T-fünf Minuten.“ Antwortete Aponi sofort. „Verflixt, das ist noch ganz schön lange.“ Dachte sich Martin daraufhin und warf einen prüfenden Blick auf seinen Anzeigen.

Tatsächlich zeigte die hohe Geschwindigkeit der UNSF Schiffe bereits Wirkung, die erste Gruppe Garde Schiffe viel bereits rasant zurück, auch weil die Schiffe der Garde in Erwartung eines Gefechts umgehend nach dem eröffnen des Feuers damit begonnen hatten ihre Übliche Rückwärtsbewegung aufzunehmen und dadurch unabsichtlich der Kampfgruppe ermöglichten ihren Plan umzusetzen. „UNSF KSL-02 für alle Begleitschiffe, bereithalten für wechseln des Abwehrvektors.“ Meinte Syndia dann über das Kommunikationssystem. Da sie die erste Gruppe an Garde Schiffen hinter sich gelassen hatten würde die Britannia ihr Abwehrfeuer nun auf die andere Flanke konzentrieren um die eingehenden Torpedos der zweiten Gruppe Garde Schiffe abzuwehren. „Achtung, feindliche Lenkwaffen haben Abwehrnetz durchbrochen, bereithalten für Aufschlag!“ meldete Peter dann. Instinktiv krallte Martin sich daraufhin an seinem Stuhl fest, obwohl das wohl weniger nützen würde wenn das Schiff wirklich getroffen wurde. Dann traf einer der feindlichen Torpedos die Athene kurz unterhalb des Bugs in die untere Panzerrung. Die Erschütterung die daraufhin durch das ganze Schiff fuhr war so heftig das es Martin schwarz vor Augen wurde während er so heftig in die Gurte geschmissen wurde das er das Gefühl hatte das ihm im nächsten Moment die Schultern und Hüften abgerissen werden würden. Gleichzeitig tönte ein Alarm Ton so laut durch das Schiff das er auch glaubte im nächsten Moment seine Hörfähigkeit zu verlieren. Im nächsten Moment setzten die Lagekontrollsystem ein um die Athene gewaltsam zurück auf ihren Kurs zu befördern aus dem sie durch den Aufschlag gerissen worden war. Ein weiteres mal wurde die Besatzung daher schweren G Kräften ausgesetzt so das Martin nun wirklich jeden Knochen im Körper spürte. „KS-21 Bericht!“ rief dann Syndias Stimme in dem allgemeinen durcheinander. Martin musste daraufhin all seine Willenskraft zusammennehmen um seinen Blick wieder zu schärfen und sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen. Er warf daher einen schnellen Blick auf einen der Statusmonitore auf dem das Schiff als Stilisiertes 3D Modell abgebildet war auf dem eventuelle Schäden vereinfacht dargestellt wurden.

Martin schluckte daraufhin bei dem Anblick der vielen rot eingefärbten Bereiche, welche für schwere Systemschäden standen. „Möllers an alle: Bericht!“ rief Martin daher und übertönte dabei die verschiedenen um die Wette grölenden Alarmsirenen. „Navigation meldet: Ausfall von Lagekontrollcluster S1, 3, 7 und 11. Frontgyroskop ausgefallen. Manöverfähigkeit eingeschränkt.“ Antwortete Aponi sofort. „Taktik meldet: Torpedorohre 2, 4 und sechs außer Funktion, NBW Geschütze S4, S5, S6, B6 und B8 reagieren nichtmehr, Störfelder zusammengebrochen, Primäre Kommunikationsantenne außer Funktion. Eingeschränkte Kampffähigkeit.“ Schloss sich Peter an worauf Martins schlucken musste, der Treffer hatte gesessen. „Interne Systeme meldet: Hüllenbruch Steuerbordkorridor und Torpedooperationsraum, vollständiger Verlust der internen Atmosphäre in betroffenen Gebieten. Netzwerkverbindung zum Frontalen Rechenknoten unterbrochen, Frontale Störfeldkpazitatorzelle zerstört, vermutlicher Computerkühlmittelverlust in Kreislauf eins, Steuerbordenergieleitung unterbrochen, Bruch von Frontalem Steuerbordhilfstank.“ meldete dann Constantinos. „Medizin meldet: Vermutlich schwere Verletzungen von Maat Wikström, sie ist nicht mehr Einsatztauglich.“ Meinte dann noch Marco zum Abschluss. „Verflucht nochmal...“ dachte sich Martin daraufhin jetzt sah es wirklich übel aus. „Ich Wiederhole: KS-21 Bericht, sind Sie noch da?!“ meinte dann erneut Syndias Stimme. „KS-21 meldet schweren Treffer, haben Großteil unserer Kapazitäten verloren, Schiff nur noch bedingt einsatztauglich.“ Antwortete Martin dann während weitere Torpedos von dem Defensivfeuer der Britannia zerfetzt wurden. „Verstanden KS-21, können Sie das Manöver zu Ende bringen?“ fragte Syndia dann wobei Martin glaubte eine gewisse Erleichterung herauszuhören. Allerdings konnte er sich das genauso gut auch nur eingebildet haben, es wollte irgendwie nicht zu seinem Bild von Kapitän-Leutnant Syndia Parker passen das sie sich tatsächlich um andere Menschen sorgte. , „Positiv KSL-02, wir können die Formation hallten.“ Bestätigte Martin, sicher sie hatten eine Menge Systeme verloren, aber die Athene war ein Kriegsschiff, sie war dafür gebaut getroffen zu werden. Aus diesem Grund gab es für alle Kritischen Systeme an Bord Ersatzsysteme die Automatisch übernahmen wenn das Hauptsystem aus irgendwelchen Gründen ausfiel oder gar komplett zerstört wurde. „Verstanden KS-21, bringen wir das zu Ende.“ Meinte Syndia dann.

Erst jetzt bemerkte Martin auch das sie den Abwurfpunkt fast erreicht hatten, der Mars lag nun relativ betrachtete unter den Schiffen und seine Schwerkraft zog sie nicht mehr frontal auf den Planeten zu. Auch die Garde schien mittlerweile zu ahnen was die UNSF Schiffe planten, konnte jedoch nicht viel dagegen tun, ihre Schiffe waren schlichtweg völlig außer Position. „Carvalho an alle Begleitschiffe, werfen Orbitalminen und Versorgungskapseln jetzt ab!“ meinte Carvalho dann über Funk ehe dutzende von Objekten aus den Torpedorohren der Britannia geschossen kahmen und umgehend begannen ihre Flugbahn zu korrigieren um auf den Mars zuzuhalten. Die kleinen Flugkörper waren dabei so schnell unterwegs das sie vermutlich ein oder zwei Runden um den Mars drehen mussten bevor sie ihr Ziel richtig anpeilen konnten, doch das war egal sie waren zu klein und schnell um sie effektiv abfangen zu können, vorausgesetzt es gelang der Garde überhaupt sie zu erfassen. Orbitalminen verfügten über eine Radarwellen absorbierende Außenhaut und erzeugten aufgrund des Fehlens von konventionelle Treibwerken auch keine Wärmesignatur die man aufschalten konnte. Was es ausgesprochen schwierig machte die kleinen Biester aufzuspüren, ein von den Planern der Waffe durchaus beabsichtigter Effekt. „Das ist für die Erde.“ Dachte sich Martin dann beim Anblick der schnurstracks auf ihre Ziele zuhaltenden Waffen, er bezweifelte ernsthaft das die Verantwortlichen der Liga die Nuklearwaffen die nun auf ihre Köpfe zuhielten auch als „reinigendes Licht“ bezeichnen würden. „Wir entfernen uns von den Feindkontakten, sie können uns nicht folgen.“ meldete Peter dann. Der Plan des Manövers war aufgegangen die Gravitation des Mars hatte den Schiffen eine immense Geschwindigkeit verliehen die es den Kriegsschiffen der Liga unmöglich machte die Verfolgung aufzunehmen, sie waren schlichtweg zu langsam. Martin atmete daraufhin einmal tief durch. Erst jetzt, als sein Puls sich wieder verlangsamte und sein Körper nicht mehr von Adrenalin überschwemmt war, hatte sein Gehirn die Möglichkeit das geschehene wirklich zu begreifen.

Umgehend aktivierte Martin daher das Bordinterne Kommunikationssystem und meinte: „Kapitän Möllers, an Maat Wikström, hören Sie mich?“ Es folgte daraufhin keine Antwort, weshalb sich Peter einschaltete: „Ich habe auch keinen Kontakt mehr Sir.“, „Verdammt noch mal.“ Dachte sich Martin daher und kontaktierte schnell Marco: „Leutnant Kovacic, können Sie eine Ferndiagnose über den Zustand von Maat Wikström erstellen?“, „Bedauerlicherweise nicht Sir. Ich weiß das Sie noch lebt, aber ihr Herzschlag ist unregelmäßig. Sieht nicht gut aus.“ Antwortete Marco. „Verflucht, Verflucht, Verflucht!“ dachte sich Martin daher, im Moment waren ihnen allen immerhin die Hände gebunden, solange das Schiff aktiv beschleunigte und seinen Kurs korrigierte um den Einflussbereich der Liga zu verlassen, konnte niemand los ziehen um nach Alva zu sehen, sie war daher wohl oder übel vorläufig auf sich selbst gestellt.
~~~Ende Kapitel 23~~~

mfg.: Tg

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10 Feb 2018 15:48 #88699 von General Stefan
Huiuiui Nuklearwaffen, was? :D Diese religiösen Fanatiker wollen ja wirklich alle die ihnen nicht folgen auslöschen! Auf jeden Fall waren das mal wieder zwei sehr spannende und gut geschriebene Kapitel! Ich hoffe, dass wir vielleicht später einmal zu hören bekommen, wie ein charachter sich videomaterial der zerstörung der erde anschaut, damit wir sehen dürfen wie glorreich alles geleuchtet hat muhaha xD
Wie immer zwei tolle Kapitel! Freue mich auf Morgen!

LG Stefan

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10 Feb 2018 16:05 #88700 von Todesgleiter
@General Stefan: Nun die Liag ist nur kosnequent, wenn sie androhen das alles in Flammen untergehen wird, dann tun sie auch alles was in Ihrer Macht steht um das umzusetzen. Großartiges VIeomaterial von den Einschlägen gibt's aber nicht. Denn jede Kamera die nahe genug daran gewesen währe um die Explsoion aufzuzeichnen ist entweder von der Schockwelle komplett desintegriert oder von der anschließenden Strahlung gegrillt worden^^

@all: Weiter geht's, dieses mal sogar pünktlich :O :

Kapitel 24: Nachwehen

Kaum hatte der Bordcomputer eine stabile Trägheitslage verkündet brach hektische Aktivität an Bord aus, jetzt zählte jede Sekunde. „Kapitän-Leutnant, Abrieglung in unbeschädigten Bereichen aufheben, sofort!“ befahl Martin daher, sie hatten noch immer ein verletztes Mitglied ihrer Besatzung das dringend Hilfe benötigte, genauso gab es dutzende Schäden am Schiff die so schnell wie möglich repariert werden mussten. „Leutnant Kovacic an Kapitän Möllers, ich bin auf dem Weg zum Torpedooperationsraum.“ Meldete Marco nur Sekunden später. „Bestätigt Leutnant.“ Antwortete Martin ehe er Peter anwies: „Kapitän-Leutnant sorgen Sie dafür das Leutnant Kovacic sich so schnell wie möglich fortbewegen kann!“, „Sir ich könnte den Großteil der Wegstrecke entlüften, dadurch müssten wir nicht auf die Schotten zu den beschädigten Bereichen warten.“ Meinte Peter dann. „Tun Sie das Kapitän-Leutnant!“ erwiderte Martin, das war eine gute Idee. Sowohl Marco als auch Alva trugen sowieso Raumanzüge, es gab keinen Grund die Atmosphäre aufrecht zu erhalten, insbesondere da in den beschädigten Bereichen des Schiffes aufgrund der Hüllenbrüche sowieso keine mehr vorhanden war. „Kapitän Möllers an Leutnant Kovacic, achtung Leutnant, wir entlüften den kompletten abschnitt von der Krankenstation zum Torpedooperationsraum!“ informierte Martin daher Marco, um zu verhindern das dieser ausersehen mit offenem Visier unterwegs war. „Verstanden Sir.“ Antwortete Marco knapp und ziemlich außer Puste, aber er bewegte sich immerhin auch wie der Blitz. „Achtung Deck zwei Steuerbordkorridor Abschnitt zwei und drei werden entlüftet!“ meldete der Bordcomputer dann als allgemeine Warnung. „Leutnant Theoduru für Kapitän Möllers, Sir Ich muss den Großteil der Systeme im Frontbereich runterfahren, wir verlieren eine Menge Kühlmittel.“ Meldete Constantinos dann. „Schalten Sie alles ab außer der Türsteuerrung, die brauchen wir noch.“ Antwortete Martin. „Bestätigt Sir.“ Antwortete Constantinos ehe er der Bordcomputer meldete: „Warnung, Verlust der Netzwerkkonnektivität mit den Decks 1a,2 und 2a Sektionen eins bis zwei!“, „Schon gut, keine Panik.“ Dachte sich Martin daraufhin, im Moment hatten sie dringendere Probleme als den Verlust der Netzwerkverbindung.

„UNSF KSL-02 für UNSF KS-21, Kapitän Möllers wie sieht’s aus?“ fragte dann Carvalho über das Kommunikationssystem, natürlich hatte er während des Gefechtes mitbekommen das die Athene getroffen worden war und natürlich wusste er auch das Korvetten nicht die Dicke Panzerrung eines Kreuzers hatten um den Treffer zu absorbieren. „Wir sind vorläufig ausgeknockt Kapitän. KS-21 ist keine Operative Einheit mehr. Wir haben multiple Schäden über eine Vielzahl von Systemen verteilt und einen möglichen Besatzungsausfall.“ Antwortete Martin. „Verstehe, wenn Sie Hilfe brauchen, zögern Sie nicht zu fragen. Wir halten vorläufig den Kurs um ihnen die Möglichkeit zu geben das gröbste wieder hin zu biegen.“ Antwortete Carvalho. „Bestätigt KSL-02.“ Erwiderte Martin, dankbar dafür einen Vorgesetzten wie Carvalho zu haben. „Leutnant Kovacic an Brücke, ich habe Maat Wikström geborgen, öffnen Sie bitte die Türen zur Krankenstation, ich bin auf dem Rückweg.“ Meldete Marco dann. „Bestätigt Leutnant, ich schließe die Schotten hinter Ihnen wieder und baue den Atmosphärischen Druck wieder auf, dann können Sie einfach durchfliegen.“ Antwortete Peter. Martin verkniff sich daraufhin sich in die Unterhaltung einzuschalten und sich nach Alvas Status zu erkundigen. Im Moment war es das beste Marco nicht zu stören. Plötzlich meldete sich dann der Bordcomputer: „Eingang von Kommunikationsanfrage über P-1“, „Ich dachte die Hauptantenne ist zerstört?“ fragte Martin daraufhin verwundert. Ohne die Hauptantenne war die Kommunikationsreichweite der Athene eingeschränkt und auf die lokale Umgebung von einigen Tausend Kilometern beschränkt. „Positiv Sir, KSL-02 fungiert als Relay sie senden das Signal an uns weiter.“ Antwortete Peter. „Carvalho denkt auch an alles.“ Dachte sich Martin daraufhin ehe er das Kommunikationssystem scharf schaltete. „UNSF Hauptquartier Admiral Wright an alle Einheiten. Wir sind noch da. Der Feind hat wie Sie mit Sicherheit alle Wissen einen groß angelegten Vernichtungsschlag gegen uns und die Dynastie geführt. Glücklicher weiße konnte der Großteil der Raketen jedoch von unserem IRVS System abgefangen werden bevor sie ihre Ziele erreicht haben. Trotzdem gehen die Verluste in die Millionen. Im Anschluss an diese Mitteillung sende ich eine Exakte Auflistung der getroffenen Städte. Glücklicher weiße war dies die wohl letzte Militärische Aktion der Arabischen Liga auf der Erde, das gesamte Territorium der Liga wurde durch die Automatischen Vergeltungsschläge durch uns und die Dynastie Rückstandslos vernichtet, es gibt vermutlich keine Überlebenden. Fahren Sie Vorläufig mit Ihren bisherigen Missionen fort bis sie neue Anweisungen erhalten. Zudem möchte ich sie darüber in Kenntnis setzen das die UNSF den K-5 Kanal vorläufig für Private Korrespondenz freigegeben hat. Wright Ende.“

Martin wusste darauf nicht ob er aufgrund diese Meldung erleichtert oder schockiert sein sollte. Auf der einen Seite war er froh dass es das Hauptquartier noch gab und der Nuklearschlag der Liga wohl doch nicht ganz so vernichtend ausgefallen war wie sie alle bislang gedacht hatten, doch auf der anderen Seite war es schockierend zu erfahren dass das Territorium der Liga rückstandslos vernichtete worden war, trotz allem waren das immer noch Menschen gewesen. Milliarden von Menschen, die jetzt alle tot waren. Gestorben in einer Thermonuklearen Hölle die das Antlitz es blauen Planeten wohl auf ewig verändert hatte. „Wenn es einen Gott gibt, warum lässt er sowas zu?“ fragte sich Martin dann selbst, die Vorstellung von so viel Grauen war für ihn irgendwie surreal, sein Verstand sträubte sich dagegen das zu akzeptieren. „Konzentrier dich, jetzt ist nicht der Zeitpunkt sich in Philosophischen Fragen zu verlieren.“ Dachte sich Martin dann verärgert über sich selbst und aktivierte das Bordinterne Kommunikationssystem: „Kapitän Möllers an alle. Wir haben so eben eine Nachricht von der Erde erhalten. Das Hauptquartier ist intakt und wurde nicht zerstört, außerdem konnte der Großteil der Nuklearwaffen der Liga offenkundig neutralisiert werden bevor sie ihr Ziel erreichten. Außerdem wurde die Kommkanal K-5 für Private Korrespondenz reserviert, Sie können sich daher alle über den Status ihrer Angehörigen, Bekannten und Freunden erkundigen sobald die Situation stabilisiert wurde. Möllers Ende.“ Nach dieser durchsage schnaufte Martin erst einmal durch, er hatte aus gutem Grund den Vernichtungsschlag gegen die Liga nicht erwähnt, nicht weil er seine Leute belügen wollte, sondern weil er sie nicht ablenken wollte, nicht jetzt. Sie waren noch nicht außer Gefahr. Zwar hatten sie die Einheiten der Garde hinter sich gelassen doch ihr Schiff war schwer beschädigt, das war im Moment Glasklar Priorität eins. „Sir, erbitte Erlaubnis Frage zu stellen.“ Meinte Aponi dann etwas kleinlaut.

„Erlaubnis erteilt Leutnant.“ Antwortete Martin, er konnte sich schon denken worum es ging. „Gibt es Informationen über den Verbleib der Liga auf der Erde?“ fragte Aponi daraufhin und bestätigte Martins Befürchtung damit. Auch Peter spitzte daraufhin unauffällig die Ohren, aufgrund der Luftdicht versiegelten Raumanzüge und Helme die sie alle trugen hatten die beiden die Mitteillung des Admirals schließlich nicht hören können. „Positiv Leutnant. Die Liga hat alle ihre Stellungen auf der Erde verloren. Sie ist einem konzentrierten Vergeltungsschlag zum Opfer gefallen.“ Antwortete Martin dann und obwohl er dabei Nuklearwaffen nicht explizit erwähnte war es ihm doch klar das seine Untergebenen eins und eins zusammenzählen würden. Es war immerhin weitläufig bekannt das alle drei großen Fraktionen über Automatische Abschussprotokolle für ihr Arsenal an Massenvernichtungswaffen verfügten um zu verhindern das einer durch den Einsatz eben jener Waffen gewinnen konnte. Und die Computer welche diese Automatischen Abschussbefehle verwalteten kannten keine Gnade. „Ich verstehe Sir.“ Antwortete Aponi etwas bedrückt während Peter sich in Professionelles Schweigen hüllte. „Leutnant Theoduru für Brücke.“ Tönte dann Constantinos Stimme aus dem Kommunikationssystem. „Sprechen Sie Leutnant.“ Meinte Martin daraufhin. „Erbitte Freigabe für EVA Einsatz zur Begutachtung der Schäden vor Ort.“ Meinte Constantinos dann. Martin überlegte daraufhin kurz, Carvalho hatte ihm zugesichert das sie den Kurs vorläufig halten würden, es sprach daher nichts dagegen. „Erlaubnis erteilt Leutnant, aber beeilen Sie sich, unter Umständen müssen wir innerhalb der nächsten Stunde einen Kurswechseln durchführen.“ Antwortete Martin dann, immerhin war es unwahrscheinlich da sie diesen Kurs, der mitten ins nirgendwo führte, auf ewig hallten würden. „Bestätigt Sir, wir geben Gas.“ Antwortete Constantinos.

„Kapitän-Leutnant, erstellen Sie bitte eine Kampftauglichkeitsanalyse des Schiffes, in seinem jetzigen Zustand.“ Meinte Martin dann, immerhin musste er früher oder später einen Offiziellen Bericht und einen Logbucheintrag abfassen in denen die Schäden und der Zustand der Athene genau dokumentiert waren. „Verstanden Sir.“ Antwortete Peter umgehend er kannte das Prozedere ja. Nur kurz darauf leuchtete eine gelbe Warnlampe vor Martin auf, es war die Automatische Warnung darüber das die Luftschleusen benutzt wurden. Sofort schaltete Martin sich daher in die Echtzeitverbindung zwischen den Raumanzügen der Ingenieure und dem Schiff um die Schäden mit eigenen Augen sehen zu können. „Ok Leute, Vorsichtig. Könnte noch ne Scharfe Ladung hier irgendwo fest stecken, also passt auf was ihr anfasst und halte euch von allem das auch nur entfernt nach Granate oder Geschütz aussieht fern. Wir verschaffen uns nur nen Überblick.“ meinte Constantinos gerade und er hatte Volkommen recht. Es war durchaus denkbar das nicht explodierte Ladungen aus einem Sprengkopf sich irgendwo an dem Beschädigten Rumpf verkeilt hatten, außerdem ging von dem Beschädigten Schiff selbst eine nicht zu unterschätzende Gefahr aus. Jederzeit konnte es zu unvorhergesehen Spannungsspitzen in abgeschnitten Stromkreisen kommen die sich in einem Lichtbogen entluden, jederzeit konnten die Treibladungen der Bereitstellmunition der NBW Geschütze zünden oder ähnliches. Constantinos und seine beiden Untergeben bewältigten die Strecke von der Luftschleuse zum beschädigten Teil des Schiffes daraufhin zügig unter Zuhilfenahme der in ihren Anzügen integrierten Manövertriebwerke. Diese Treibwerke waren zwar im eigentlichen Sinn kein Treibwerk, sondern lediglich eine Öffnung aus der unter hohem Druck stehendes Stickstoffgas entwich, aber sie hatten dennoch genug Schubkraft um einen Menschen durchs All zu befördern, oder den Kurs eines Raumschiffes zu beeinflussen, schließlich funktionierten die meisten Manövertriebwerken auf Raumschiffen nach einem ähnlichen Prinzip.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~~

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10 Feb 2018 16:07 #88701 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~~

„Ach du Scheiße.“ Stellte Constantinos dann kurz und bündig fest als er den Beschädigten Bug der Athene erreichte, vermutlich war ihm dabei jedoch nicht klar das Martin mithörte. Dieser verkniff sich jedoch eine diesbezügliche Information, auch weil er selbst der Meinung war das Constantinos Feststellung der Situation vollkommen korrekt war. Aus dem Blickwinkel in dem der Leitende Ingenieur auf das Schiff sah, war es defakto unmöglich den Ursprünglichen Verlauf der Hülle zu erkennen. Nicht nur das mitten in der Panzerung ein Loch mit ausgefransten Rändern klaffte das groß genug war um Problemlos drei ausgewachsene Männer Nebeneinader passieren zu lassen, das wirkliche Ausmaß des Schadens wurde erst ersichtlich wenn man durch das Loch in das Innere des Schiffes blickte. So führte das Loch direkt durch die äußere Panzerrung, die darunter liegende Dämm und absorptionsschicht aus einem dauerelastischen Kunstharz und die innere Hülle des Schiffes geradewegs durch einen Kabel und Rohrkanal, den Wartungstunnel, die äußere Wandung des Steuerbordkorridors und dessen Innenverkleidung. Von dort aus führten zahlreiche weitere Löcher geradewegs durch das Schiff und diverse Bauteile hindurch die wohl von den Schrapnellen des Torpedosprengkopfes verursacht worden waren. Zusätzlich schwebten in den nun vorhandenen Hohlräumen Bruchstücke der Zerstörten berieche herum die wohl zusätzlich Schäden durch Kollisionen verursacht hatten. „Ich bezweifle das wir das mit Bordmitteln wieder hinbekommen.“ Stellte Gabriel bei dem Anblick fest. „Da könnten Sie durchaus recht haben.“ Stimmte Constantinos zu welcher mittlerweile die Scharfkantige Bruchstelle eines Rohres inspizierte das ehemals entlang des Korridors verlaufen war. Aufgrund der Tatsache das die Leitung dick ummantelt war und im inneren zahllose, nun natürlich auch unterbrochene, Kable stränge verliefen schlussfolgerte Martin das es sich um eine Kühlmittelleitung für das Computersystem handelte. „Gut, beziehungsweise nicht gut. Versiegeln Sie alle Geborstenen Leitungen provisorisch, ich seh mir den Hilfstank an.“ Meinte Constantinos dann und schwebte vorsichtig durch das Loch. Er achtete dabei tunlichst darauf den „Wänden“ des Loches nicht zu nahe zu kommen und freischwebenden Trümmer auszuweichen.

Während Constantinos sich daraufhin ein tiefgreifenderes Bild der schweren Schäden machte welche die Athene im letzten Gefecht erlitten hatte, richtete Martin seine Aufmerksamkeit weg von den Ingenieurstruppe zu dem zweiten Großen Problem: Der Gesundheitszustand von Alva. „Kapitän Möllers für Leutnant Kovacic, wie sieht es aus?“ fragte er daher. „Ernst, aber nicht Hoffnungslos.“ Antwortete Marco kurz und knapp ehe er sich dazu herablief die Situation etwas ausführlicher zu erläutern: „Maat Wikström wurde beim Treffer durch den Torpedo der Liga von mehreren Trümmern und unter Umständen auch Schrapnellen getroffen. Glücklicher weiße war keines der Objekte in der Lage die innere Schicht ihres Anzuges zu durchbrechen. Allerdings haben die mitunter wohl recht heftigen Aufschläge zu Verformungen der tragenden Elemente des Anzuges geführt was heftigen Quetschungen, Knochenbrüchen und anderen Symptomen stumpfer Gewalteinwirkung resultiert. Zudem gibt es durch die heftigen Krafteinwirkung diverse innere Verletzungen, inklusive Blutungen. Ich habe den Patienten im Moment in ein Künstliches Koma versetzt.“ Martin schluckte daraufhin einmal, das hörte sich definitiv nicht gut an. „Verstehe Leutnant, melden Sie sich wenn es eine Veränderung des Zustandes gibt.“ Meinte Martin dann nachdem er den Gedanken akzeptiert hatte das Alva wohl erst mal außer Gefecht war. „Verstanden Sir.“ Bestätigte Marco umgehend. „Möllers Ende.“ Meinte Martin dann und beendete die Verbindung. Im selben Moment meldete Peter: „Sir die Orbitalminen erreichen die Oberfläche in wenigen Sekunden.“ Augenblicklich war Martin hellwach und schaltete einen seiner Monitore in die Rückansicht um den Mars zu betrachten können. Zwar hatten sie mittlerweile schon wieder eine Ordentliche Distanz zwischen sich und den roten Planeten gebracht, doch trotzdem war der Planet noch immer gut gegen den Hintergrund des Alls zu erkennen. Tatsächlich konnte Martin daraufhin mühelos die Detonationen der Nuklearwaffen erkennen, die Explosionen leuchteten Hell auf und sandten ihre Schockwellen aus Feuer um den Planeten, welche eine ganze Wand aus aufgepeitschtem Marssand vor sich her schoben. Es war eine wahrhaft apokalyptische Szene, Martin hoffte daher das die Überlebenden der Besatzungen der Basen der Vereinten Nationen und der Dynastie sowie die Zivilen Besatzungen der Terraformingbasen und Minenschächte in der Lage waren Schutz zu finden um nicht von dem Radioaktiven Unwetter im wahrsten Sinne des Wortes davon geblasen zu werden.

„Sieht nach einem fast perfekten Treffer aus. Scheinbar war die Garde nicht in der Lage den Angriff abzuwehren.“ Meinte Peter dann mit unergründlicher Stimme. „Hoffen wir einfach dass das letzte mal war das wir solche Bomben abwerfen mussten.“ Meinte Martin daraufhin. „Es ist wahrscheinlich das ein Großteil der Planetaren Infrastruktur bei diesem Angriff zerstört wurde. Ich bezweifle ernsthaft das die Liga sich davon ohne Unterstützung erholen kann.“ Antwortete Peter rational. „Davon ist auszugehen.“ Stimmte Martin zu. Immerhin hatten sie allem Anschein nach selbst kleine Horchposten der Liga mit einer eigenen Atombombe bedacht. Unter Umständen hatten tiefgelegene Schutzbunker den Angriff daher zwar überlebt, aber alles was sich oberhalb des Roten Marsgesteins befunden hatte war definitiv ausgelöscht. Nur Sekunden darauf meldete sich das Kommunikationssystem: „Eingehende Kommunikation über P-1“ , „Schon wieder?, Was ist heute eigentlich los?“ fragte sich Martin daraufhin ehe das Kommunikationssystem freischaltete. „UNSF Hauptquartier Admiral Wright für Kampfgruppe Alpha. Bitte antworten.“ Meinte Admiral Wrights Stimme dann. „Wir hören Sir.“ Meinte Kapitän Carvalho nur unwesentlich später. „Kapitän, wie ist ihr Status?“ fragte Admiral Wright dann. „Wir haben multiple Ausfälle Sir. Fünfundsiebzig Prozent unsere Schiffe sind nur noch eingeschränkt wenn überhaupt Kampftauglich. Zusätzlich haben wir Besatzungsausfälle.“ Antwortete Carvalho so rational und Objektiv wie es in dieser Situation eben möglich war. „Verstehe, wie ist ihr Angriff auf den Mars verlaufen?“ fragte Admiral Wright dann. „Soweit wir es bislang beurteilen können, erfolgreich Sir. Wir können mehrere Einschläge Nuklear bestückter Waffen auf dem Mars bestätigen.“ Antwortete Carvalho umgehend. „Gratulation Kapitän, Gratulation an Sie und Ihre Kollegen. Unter Berücksichtigung der Tatsache das ihre Kampfgruppe mit ihren beschränkten Ressourcen die Hauptlast der Kämpfe bislang tragen musste haben Sie ausgezeichnete Arbeit geleistet und dafür gesorgt das die Liga nicht ungeschoren davon kommt. Es wird Sie alle vermutlich erleichtern zu hören das die neu Geformte erste Flotte in ungefähr einem Tag als Verstärkung am Mars ankommen wird, zusammen mit der Ersten Legion der Dynastie. Gemeinsam sollte das mehr als genug Schlagkraft sein um den Mars von diesen gestörten zu befreien.“ Meinte Admiral Wright daraufhin.

„Es ist in der Tat erleichternd das zu hören Sir.“ Antwortete Carvalho daraufhin. „Gut Kapitän, ihre Vorläufigen Anweisungen lauten sich mit den sich nähernden Verstärkungstruppen zu treffen und einen gemeinsamen Angriff vorzubereiten. Die Kommandoebene der Dynastie hat bereits eingewilligt unsere Ressourcen in dieser Aktion zusammenzulegen. Sie werden daher mit allen Aktionen warten bis die Truppen der Dynastie ebenfalls anwesend und eingeweiht sind.“ Erklärte Admiral Wright dann. „Ich verstehe Sir. Schön zu hören das wenigstens die Asiaten noch über so etwas wie einen gesunden Menschenverstand verfügen.“ Stellte Carvalho dann leicht verbittert fest. „Ich verstehe was Sie meinen Kapitän, dieser ganze Krieg ist Wahnsinn. Aber seien Sie unbesorgt der Präsident hat sich bereits mit dem Kaiser getroffen, es hat den Anschein das eine Vollwertige Allianz geformt wird. Zumindest vorläufig.“ Antwortete Admiral Wright. Martin hatte daraufhin Schwierigkeiten seine Überraschung nicht kund zu tun und konnte sich nur mit Mühe davon abhalten in das Gespräch seiner Vorgesetzten zu platzen. „Das sind in der Tat beruhigende Nachrichten Sir.“ Meinte Carvalho, wobei er sich vermutlich fragte ob es wirklich einen Nuklearkrieg gebraucht hatte um den Menschen die Sinnlosigkeit ihrer Konflikte vor Augen zu führen, jedenfalls war das Martins Gedankengang. „Wir erwarten dann Ihren Vollständigen Bericht, inklusive Auflistungen aller Verluste und Schäden Kapitän. Ansonsten möge Gott über Sie wachen.“ Meinte Admiral Wright dann abschließend. „Bestätigt Sir. Ich werde den Bericht so schnell wie möglich abfassen.“ Bestätigte Carvalho umgehend. „Admiral Wright Ende.“ Meinte der Admiral dann ehe er die Verbindung beendete. Carvalho atmete daraufhin einmal etwas geräuschvoll durch ehe er fragte: „Achtung Kampfgruppe, sind alle da?“, „UNSF KS-15 hört.“ Meldete Kapitän Morin umgehend. „UNSF FF-05 hört auch.“ Schloss sich Harvey an. „UNSF KS-21 hört ebenfalls.“ Machte Martin dann den goldenen Abschluss. „Sehr schön, Sie haben ja vermutlich alle mitgehört, ich benötige daher so schnell wie möglich Ihre Berichte.“ Meinte Carvalho dann. „Verstanden.“ Meinten alle drei angesprochenen daraufhin brav nacheinander. „Das war’s vorläufig, bereiten Sie sich lediglich auf einen eventuellen Kurswechsel vor um uns mit der Verstärkung zu treffen. Carvalho Ende.“ Erwiderte Carvalho dann abschließend.
~~~Ende Kapitel 24~~~

mfg.: Tg

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11 Feb 2018 15:01 #88704 von General Stefan
Oh wow da sind unsere Helden ja glatt noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen! Ich weiß nicht wie sich die Liga das vorstellt, aber denen muss doch klar gewesen sein, dass sie gegen die vereinten Raumstreitkräfte der Allianz nicht durchhalten können? Bin auf jeden Fall mal gespannt wie denen auf dem Mars sowohl im Orbit als auch auf dem Planeten eingeheizt wird!
Wie immer ein spannendes Kapitel! Ich freue mich sehr auf das nächste und das unausweichliche eintreffen der Aliens!

LG Stefan

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17 Feb 2018 09:56 #88706 von Todesgleiter
@General Stefan: Nun was soll ich sagen, die Liga ist der klassischen Selbstüberschätzung zum Opfer gefallen. Die Führung dachte das sowohl die Vereinten Nationen als auch die Dynastie nach dem großabgelegten Vernichtungsschlag nicht in der lage sein würden weiter zu Kämpfen. Dass das jetzt anch hinten los gegangen ist, ist haltt echt ddof gelaufen :P

@all: Weiter geht's:
Kapitel 25: Neu Formierung

Martin war durchaus aufgekratzt während er auf seinem Stuhl sitzend darauf wartete das sie den Rendezvous Punkt erreichten. In kürze würden sie sich gemeinsam mit der restlichen Kampfgruppe Alpha mit der ersten Raumflotte treffen welche die Distanz von der Erde bis zum Mars mittlerweile beinahe bewältigt hatte. Das aufregende daran war, das noch nie zuvor in der Geschichte der Menschheit eine solch große Flotte zusammengezogen worden war, Martin war daher durchaus gespannt auf den Anblick der sich ihnen bieten würde. Ebenfalls würde die erste Raumlegion der Asiatischen Dynastie ebenfalls zu ihnen stoßen. Beide Flotten waren dabei frisch formiert worden, bis vor wenigen Tagen hatte es weder die erste Flotte der UNSF noch die erste Raumlegion der Kaiserlichen Raumflotte gegeben. Beide Flotten standen daher stellvertretend für den Reformationsprozess in dem sich die Organisation der Raumflotten der Menschheit im Moment befand. Die Liga hatte mit ihrem Unverantwortlichen Überraschenden Vernichtungskrieg allen beteiligten schamlos vor Augen geführt, wie schlecht sie eigentlich auf eine groß Angelegte Konfrontation vorbereitet waren. Selbst jetzt noch agierten die meisten führenden Offiziere mehr aus dem Bauch heraus als mithilfe Disziplinierter Vorgänge, was simpel und ergreifend daran lag, das es keine derartigen Richtlinien gab. „Erreichen Sichtreichweite mit UNSF TF-1“ meldete Peter dann. TF-1 stand hierbei für „Tiefraumflotte 1“ der Offizielle Name der ersten Raumflotte. Sofort schaltete Martin einen seiner Schirme auf die Ansicht der Flotte und wurde nicht enttäuscht. Die Flotte bestand aus zwei schweren Kreuzen der Liberty Klasse welche von fünf Fregatten der Freedom Klasse und ganzen zwölf Korvetten der Strider Klasse begleitet wurden. Alles in allem befanden sich in dieser Flotte zusammen mit der Kampfgruppe Alpha über achtzig Prozent der Schiffskapazitäten der UNSF.

„Wenn die Legion der Dynastie auch so groß ist hat die Liga keine Chance.“ Stellte Peter dann trocken fest. „Ich denke wir können davon ausgehen das die Kaiserliche Flotte ebenfalls den Großteil ihrer Schiffe schickt, es geht hier darum etwas klarzustellen.“ Antwortete Martin. Immerhin musste sowohl die Dynastie als auch die Vereinten Nationen demonstrieren das sie sich es nicht gefallen Liesen wenn man ihr Territorium annektierte und ein paar Massenvernichtungswaffen auf ihre Städte abwarf. „UNSF KSL-01 Flotten Admiral Pawlak an UNSF KS-21, bitte kommen.“ Ertönte dann die Stimme des wohl frisch zum Admiral beförderten Kommandierenden Offiziers des UNSF Kreuzers KSL-01 „Liberty“ das Typschiff der Liberty Klasse und der Dienstälteste Kreuzer der Flotte. „Nanu, warum direkt zu mir?“ fragte sich Martin daraufhin, immerhin war er nur ein untergeordneter Schiffskommandant einer Korvette, Carvalho war der Kommandierende Offizier der Kampfgruppe und als solcher der logische Ansprechpartner für einen Ranghöheren. Trotzdem zögerte Martin natürlich nicht lange, schließlich wollte er den Admiral nicht warten lassen: „UNSF KSL-21, Kapitän Möllers hört.“, „Kapitän, ich habe Informationen erhalten wonach Sie in der Lage sind mit Einheiten auf der Marsoberfläche zu Kommunizieren und in der Folge im Verlauf ihrer Letzten Operation Informationen über den Status auf der Oberfläche erhalten haben. Ist das korrekt?“ fragte Admiral Pawlak direkt. „Das ist korrekt Sir.“ Bestätigte Martin sofort. „Geben Sie mir ein Update über die Lage auf der Oberfläche Kapitän. Wir haben einige Bodentruppen an Bord die nur auf Ihre Chance warten zu zuschlagen.“ Meinte Admiral Pawlak umgehend. „Wir haben alle erreichbaren Befestigungen auf dem Mars Verloren. Verluste an Personal und Ausrüstung liegen geschätzt bei achtzig Prozent. Die Gruppe zu der wir Kontakt haben bestehet mittlerweile aus zweihundert Männern und Frauen. Nur ungefähr fünfzig davon haben eine aktuelle Ausbildung an der Waffe, der Rest setzt sich aus Zivilen Mitarbeitern und angehörigen Ziviler Unternehmungen auf dem Mars zusammen. Sie waren in der Lage einige Nicht Militärische Rover zu fortbewegungszwecken zu sichern und befinden sich im Moment im Sektor N3 auf dem Weg zur Grenze zum Territorium der Dynastie in der Hoffnung dort eine Funktionsfähige Basis vorzufinden die nicht von den Truppen der göttlichen Garde besetzt wird.“ Antwortete Martin in Kurzform und ersparte dem Admiral dabei die kritische Versorgungssituation in der sich die Überlebenden Befanden. „Verstehe, danke für diese Informationen Kapitän. Ist es Ihnen möglich eine Kommunikationsverbindung auch zu anderen Gruppen auf der Oberfläche herzustellen?“ erwiderte der Admiral dann. „Negativ Sir. Bedauerlicherweise nicht. Die Kommunikation findet über altmodische Funkwellensender in Privatbesitz statt.“ Antwortete Martin. „Ahh, das erklärt natürlich alles. Dann gehe ich auch recht in der Annahme das die Reichweite der Kommunikationsverbindung reichlich beschränkt ist?“ meinte Admiral Pawlak dann. „Positiv Sir. Wir müssen uns in einem relativ niederen Marsorbit befinden um eine Verbindung herstellen zu können und selbst dann lässt die Qualität zu wünschen übrig.“ Bestätigte Martin. „Das hatte ich befürchtet. Aber es ist besser als gar nichts. Danke für Ihre Auskünfte Kapitän. Admiral Pawlak Ende.“ Meinte der Admiral dann ehe er die Verbindung trennte.

Nach dieser Unterredung mit seinem Vorgesetzten warf Martin wieder einen Blick auf seinen Schirm und sah dabei das sie die Flotte mittlerweile erreicht hatten und sich im Moment auf einem Paralellkurs zu den restlichen Schiffen befanden. Schnell viel Martin dann auf das er bei seinem ersten schnellen Überblick über die Flotte nicht alle Schiffe erkannt hatte. Zusätzlich zu den Kriegsschiffen gehörten auch fünf Zivil anmutende Frachtschiffe zur Flotte welche den Militärschiffen folgten. Martin vermutete daraufhin das diese Frachter wohl als improvisierte Versorgungsschiffe dienten um die Lagerkapazitäten für Munition, Treibstoff und andere Verbrauchgüter zu ergänzen. Plötzlich meldete sich dann wieder das Kommunikationssystem: „NMS TRB-01 für UNSF KS-21 hören Sie mich?“, „UNSF KS-21 Kapitän Möllers hört.“ Antwortete Martin daraufhin auch wenn er nicht so recht wusste mit was er es zu tun hatte. Die Bezeichnung „TRB“ stand für „Tiefraumbergbauschiff“ während „NMS“ das Kürzel für eines der im Asteroidengürtel tätigen Bergbauunternehmen stand. „Kapitän Möllers, wir haben Meldung vom Flaggschiff erhalten wonach Ihr Schiff im Laufe der Kampfhandlungen schwer beschädigt wurde. Aufgrund des Kooperationsvertrages zwischen der Nordic Mining Bergbaugesellschaft und der Raumflotte der Vereinten Nationen, welcher kurz nach Ausbruch dieses leidigen Krieges unterzeichnet wurde, wurde unser Schiff zu einem Reparaturschiff umfunktioniert. Wir sind hier um Ihr Schiff wieder zusammen zu flicken.“ Antwortete der Kommandierende Offizier des Schiffes daraufhin ziemlich hastig, offensichtlich war er es nicht gewohnt mit Militärischen Offizieren zu sprechen. Durchaus selbstzufrieden mit der Tatsache das er wohl einschüchternd auf seinen Gesprächspartner wirkte erwiderte Martin daraufhin: „Bestätigt NMS TRB-01. Bitte senden Sie Annäherungsinstruktionen.“, „Aktivieren Leitstrahl.“ Meldete der Namenlose Kapitän des Zivilschiffes daraufhin, immerhin hatte er bislang völlig verschwitzt sich vorzustellen. Ein Umstand den Martin vorläufig ignorierte. „Empfange Leistrahl Sir.“ Meldet Aponi umgehend darauf. „Bringen Sie uns rein Leutnant, aber vorsichtig.“ Befahl Martin daraufhin, immerhin hatte die Athene ordentlich etwas abbekommen. „Bestätigt. Annäherung an NMS TRB-01.“ Meldete Aponi dann. „Achtung NMS TRB-01 wir kommen jetzt rein.“ Meldete Martin dann an das Reparaturschiff weiter. „Verstanden UNSF KS-21 wir sehen Sie.“ Antwortete der Kapitän des anderen Schiffes umgehend.

Während die Athene sich daraufhin dem umfunktionierten Bergbauschiff näherte, aktivierte Martin das Bordinterne Kommunikationssystem: „Kapitän Möllers, für Leutnant Theoduru.“, „Leutnant Theoduru hört, was kann ich für Sie tun Sir?“ antwortete Constantinos schnell. „Leutnant, sind Sie mit ihrer Erfassung der Schäden fertig?“ fragte Martin dann. „Größtenteils Sir.“ Antwortete Constantinos. „Gut, dann können Sie sich gleich über die Reparatur Gedanken machen.“ Erwiderte Martin. „Sir, mit Verlaub. Das wird nicht möglich sein. Diese Schäden kann ich nicht mit Bordmitteln Reparieren wir haben zu viele Totalausfälle.“ Stellte Constantinos dann fest. „Das ist mir Bewusst Leutnant. Im Moment befinden wir uns im Anflug auf ein Reparaturschiff das die erste Flotte begleitet.“ Erklärte Martin. „Reparaturschiff Sir? Seit wann gibt es den sowas?“ fragte Constantins dann. „Es handelt sich offenbar um ein umgerüstetes Tiefraumbergbauschiff.“ Erklärte Martin erneut. „Ahh, ich verstehe. Clever. Ich mache mich sofort an die Arbeit.“ Meinte Constantinos dann geschäftig. „Gut. Möllers Ende.“ Meinte Martin dann abschließend ehe er die Verbindung unterbrach. Unterdessen hatte sich die Athene dem Reparaturschiff soweit angenähert das Martin einen genaueren Blick auf das von hunderten Mikroasteroiden Einschlägen vernarbte Schiff werfen konnte. Es war etwa doppelt so lang wie die Athene und hatte in etwa die Form eines Backsteines. Insgesamt ein reichlich uninteressantes Design aber bei zivilen Schiffen stand eben ähnlich wie bei den Militärschiffen der Funktionelle Aspekt im Vordergrund. Zudem war die einfache Box Form widerstandsfähig, eine nützliche Eigenschaft wenn man bedachte das dieses Schiff dafür Gedacht war zwischen Asteroiden zu navigieren. Plötzlich klappten die Flanken des Schiffes von der Mitte des Schiffsbauches aus auf und gaben den Blick auf einen großen Hohlraum im Zentrum des Schiffes frei , so dass das Front und Heckende nur noch durch ein dünn anmutendes Verbindungsstück an der Oberseite des Schiffes zusammengehalten wurden. „Interessant.“ Stellte Martin daraufhin für sich selbst fest, er hatte sich nie mit Bergbauschiffen beschäftigt, aber diese Technik ergab Sinn. Immerhin konnte das Schiff nun einen kleinen Asteroiden regelrecht an drei Seiten „umschlingen“ und somit sicher während des Abbaus fixieren.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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