Reise ins Unbekannte

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04 Jan 2018 12:04 #88608 von General Stefan
Dir natürlich auch ein gesundes neues Jahr lieber TG!

Das war ja mal wieder ein sehr spannendes und durchaus interessantes Kapitel! Ich bin sehr gespannt wie viele Einheiten die Liga tatsächlich auf dem Mars stationiert hat! Auch würde mich interessíeren wie die Liga sich das vorstellt alles auf den Mars zu evakuieren? Ist der Verlust mehrerer Milliarden Menschen als Ressource nicht tödlich?

LG Stefan

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06 Jan 2018 12:51 #88609 von Todesgleiter
@General Stefan: Der Verlust der Bevölkerrung ist nur kritsich wenn man auf deren Arbeistkarft angewiesen ist, hat man jedoch enstprecehdne vorkehrungen getroffen wie z.b. Automatiserte Fertigungsstätten oder das überführen von genügend BEvölkerrungsienheiten um die Produktion am laufen zu halten, kann der "VErslust" sogar ein VOrteil sein, immerhin muss man dann keine Zivilbevölkerung mehr Versorgen und Beschützen ;)

@all: Weiter geht's:

Kapitel 19: Kampfgruppe alpha
Ungeduldig trommelte Martin mit seinen Fingern auf die Armlehne seines Stuhles. Das tat er Hauptsächlich weil er nicht wusste was er sonst tun sollte. Da sie sich im Expresstransfer befanden war er schließlich an seinen Stuhl gebunden da die beständige Beschleunigung der Triebwerke ihn ansonsten gegen das nächste Schott gepresst hätte. Der Expresstransfer war daher nicht nur bei den Besatzungen unbeliebt sondern auch eine enorm Treibstoffaufwändige Angelegenheit. Das beständige Feuern der Haupttriebwerke sowie der Manövertriebwerke um auf Kurs zu bleiben verschlang Unmengen von Brennstoff. Dies waren auch die Gründe dafür das der Expresstransfer in aller Regel nur für Kurzstrecken, wenn überhaupt angewandt wurde. Doch im Krieg konnte Geschwindigkeit entscheidend sein, wer am schnellsten Reagierte und sich anpasste Gewann unter Umständen entscheidende Vorteile. Und der Expresstransfer beschleunigte das vorankommen, insbesondere bei Interorbitalflügen erheblich. Für gewöhnlich bewegte sich ein Raumschiff beim Flug zwischen verschiedenen Himmelskörpern nicht auf einer direkten Strecke zwischen dem Abflug und Zielpunkt sondern auf einer Elipsenförmigen Umlaufbahn um die nächste größere Schwerkraftquelle, bei Flügen zwischen Planeten war das in aller Regel die Sonne. Diese Methode ermöglichte es den Großteil des Fluges mit abgeschalteten Treibwerken passiv auf einer Umlaufbahn zu treiben und sparte Brennstoff. Ebenso war es während eines solchen Fluges möglich sich innerhalb des eigenen Schiffes zu bewegen da die eigene Körpermaße dank der Massenträgheit in dieselbe Richtung strebte wie das restliche Schiff. Nutzte man jedoch den Expresstransfer, bewegte sich das Schiff tatsächlich auf einer mehr oder weniger geraden Linie zwischen Abflug und Zielpunkt. Um das zu erreichen war es allerdings nötig konstant Schub zu geben um sowohl die Massenträgheit als auch die Schwerkraft aus zu kontern. Natürlich war es nicht möglich die Schwerkraft der Sonne komplett zu ignorieren, dafür waren die Triebwerke schlichtweg zu Schwach, aber immerhin resultierte der Expresstransfer in einer extrem abgeflachten Flugbahn und konnte über fünfzig Prozent der Reisezeit sparen.

Plötzlich meldete sich dann das Kommunikationssystem: „Leutnant Kovacic für Kapitän Möllers.“, „Sprechen Sie Leutnant.“ Antwortete Martin, froh darüber sich zumindest kurzzeitig ablenken zu können, schließlich gab es im Transfer nicht viel zu tun. „Sir, Leutnant Halley ist wieder bei Bewusstsein. Ich dachte das Sie das vermutlich interessiert.“ Meldete Marco dann. Natürlich interessierte Martin dass und aus den Augenwinkeln erkannte er auch das Peter unauffällig die Ohren spitzte um weitere Informationen aufzuschnappen. „Wie geht es Ihr Leutnant?“ fragte Martin daraufhin. „Von einem rein physiologisch Medizinischen Standpunkt aus betrachtet: Hervorragend Sir. Sie ist Kerngesund, was die Psychologische Seite angeht ist der Fall leider nicht ganz so eindeutig.“ Antwortete Marco. „Nun es war klar das eine derartige Information Spuren hinterlässt. Ich brauche Ihre Einschätzung als leitender Medizinischer Offizier an Bord Leutnant. Ist Leutnant Halley Diensttauglich, oder nicht?“ erwiderte Martin daraufhin, zwar hätte er Aponi gerne noch etwas Zeit gegeben die Schockierende Nachricht über das Schicksal ihrer Angehörigen zu verdauen, aber Fakt war nun mal das sie diese Zeit nicht hatten. Sobald sie am Sammelpunkt ankamen musste er wissen ob er sich der Kampfgruppe anschließen konnte, oder nicht. Marco zögerte mit seiner Antwort daraufhin, er wusste das seine folgenden Worte folgenschwer sein konnten. Eine Fehleinschätzung konnte das Leben aller an Bord gefährden. Nicht nur deshalb beneidete Martin ihn nicht um seinen Posten, in gewisser Weiße war der Leitende Medizinische Offizier an Bord eines Sternenschiffes der wohl undankbarste Job überhaupt. „Diensttauglich Sir. Leutnant Halley ist entschlossen, sehr entschlossen die Liga zahlen zu lassen für das was sie getan hat. Ich empfehle ihnen nur sie etwas im Auge zu behalten.“ Meinte Marco dann schlussendlich. „Gut, danke für Ihre Bemühungen Leutnant. Richten Sie Leutnant Halley aus das sie sich umgehend nach dem Verlassen des Expresstransfers auf der Brücke melden soll.“ Erwiderte Martin daraufhin auch wen er nicht so recht wusste was er von Marcos Warnung hallten sollte. „Verstanden Sir. Kovacic Ende.“ Meinte Marco daraufhin ehe er Kanal still wurde. „Kapitän-Leutnant, ich autorisiere hiermit eine Ebene zwei Überwachung von Leutnant Aponi Halley auf unbestimmte Zeit. Begründung: Ungeklärte Psychologische Wechselwirkungen im Bezug zum Konflikt mit der Arabischen Liga.“ Meinte Martin dann an Peter gewandt. „Verstanden Sir, gute Entscheidung.“ Antwortete Peter lediglich.

„Gut vielleicht , aber hoffentlich unbegründet.“ Erwiderte Martin daraufhin, diese Order hatte er nicht leichtfertig gegeben eine Ebene zwei Überwachung autorisierte den mit der Sicherheit an Bord betrauten Offizier, in diesem Fall den Ersten Offizier, jegliche Bewegungen und Interaktionen des zu Überwachenden aufzuzeichnen und auszuwerten. Lediglich das erstellen von Audiovisuellen Aufnahmen in Privaten Räumlichkeiten war ein Tabu. Dafür wäre eine Ebene drei Autorisierung notwendig. Doch für einen solch drastischen Schritt fehlte die Begründung. „Es ist besser vorsichtig zu sein, als es hinterher zu bedauern Sir.“ Stellte Peter sofort fest. „Ich weiß Kapitän-Leutnant.“ Antwortete Martin, derlei Abwägungen gehörten zur Aufgeb eines Kommandierenden Offiziers. Weshalb Martin, wie alle anderen Anwärter auf führende Positionen, im Laufe seiner Ausbildung durchaus darauf vorbereitet worden war. Allerdings konnte keine Ausbildung, so gut sie auch sein mochte, einen wirklich hundertprozentig auf die Realität vorbereiten, das war einfach noch einmal etwas anderes. „Wie lange noch bis zum Erreichen von Versammlungspunkt Alpha?“ fragte Martin dann. „Bei gelichbeliebender Annäherung dreißig Minuten Sir.“ Antwortete Peter der aufgrund von Aponis Abwesenheit im Moment auch die Aufgabe des Navigationsoffiziers übernahm. Was ihm natürlich nur dadurch möglich war das er als Taktsicher Offizier im Moment nichts zu tun hatte. In einer Gefechtssituation wäre die Athene im Moment ein leichtes Ziel. „Gut, das stehe ich auch noch durch. Irgendwie.“ Dachte sich Martin daraufhin verstimmt. Nicht nur das es langsam langweilig wurde einfach nur auf dem Stuhl zu sitzen und zu warten, nein so langsam meldete sich ein ganz bestimmtes Menschliches Bedürfnis an das so langsam zu einer echten Qual wurde.

Ungefähr eine halbe Stunde später meldete Peter dann: „Kontakt. UNSF Transponder erkannt. Erreichen Versammlungspunkt.“, „Bringen Sie uns auf einen Synchronkurs bei relativem Stillstand.“ Befahl Martin daraufhin während er das Kommunikationssystem aktivierte: „UNSF KS-21 meldet Ankunft an Versammlungspunkt Alpha, bereit für weitere Instruktionen.“, „UNSF KS-21 bestätigen Ankunftsmeldung. Beziehen Sie Standardgeleitformation und warten Sie weitere Anweisungen ab.“ Antwortete eine Martin wohl bekannte Stimme. Über Funk klang Syndia noch kühler und Emotionsloser als in Fleisch und Blut. „Bestätigt UNSF KSL-02. Beziehen Geleitformation.“ Bestätigte Martin dann während Peter das Schiff bereits ausrichtete und die Fortbewegung verzögerte. Zwar leistete er sich dabei keine groben Patzer doch trotzdem war deutlich zu spüren das ihm die Routine und Übung fehlte, so wurde Martin mehrmals heftig in seine Gurte geschmissen wenn Peter ausversehen etwas zu viel Schub auf die Lagekontrolltriebwerke gab. Natürlich waren diese etwas ruckartigen Manöver auch außerhalb zu sehen. „UNSF KSL-02 für UNSF KS-21. Kapitän Möllers haben Sie noch immer Schwierigkeiten mit Ihrer Navigation?“ fragte Syndia daher umgehend. „Negativ KSL-02. Wir halten zur Zeit nur eine Vernetzungsübung ab.“ Antwortete Martin und bediente sich einer kleinen Notlüge. Bei Vernetzungsübungen ging es darum das einzelne Offiziere Aufgeben übten die sie für gewöhnlich nicht Wahrnamen. Dadurch sollte die Fähigkeit der Männer und Frauen trainiert werden im Ernstfall flexibel agieren zu können und zum Beispiel für einen verletzten oder getöteten Kameraden einspringen zu können. „Verstehe, gute Idee im Hinblick auf die unruhigen Zeiten Kapitän. Ich werde eine ähnliche Übung anregen.“ Antwortete Syndia anerkennend. „Hoffentlich fällt mir das nicht noch alles auf die Füße.“ Stellte Martin dann für sich selbst fest. Immerhin hatte er die Wahrheit mittlerweile schon mehr als einmal etwas verbogen um sich um vorgeschriebene Verhaltensweißen herum zu drücken. Allerdings war das Risiko aufzufliegen relativ gering, zudem hatte die UNSF im Moment größere Probleme, es war daher unwahrscheinlich das er wegen so etwas seines Kommandos enthoben wurde. Insbesondere da seine Entscheidungen durchaus begründet waren und nicht lediglich aus einer Laune heraus getätigt worden waren.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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06 Jan 2018 12:54 #88610 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Kurs Synchronisiert Sir. Befinden uns auf Parallel Kurs zu KSL-02.“ Meldete Peter dann. „Gut, Bereitschaftsstatus für das ganze Schiff.“ Erwiderte Martin daraufhin während er bereits seine Gurte löste, jetzt musste er erst einmal wo hin und es war ihm dabei völlig egal ob Carvalho in den nächsten paar Minuten eine Besprechung ansetzte. Was raus musste, musste Raus, Punkt. „Bestätigt Sir, alle Systeme auf Bereitschaft.“ Meldete Peter umgehend während der Bordcomputer ein kurzes Entwarnungssignal ertönen lies das allen Besatzungsmitgliedern deutlich machte das sie sich ab jetzt wieder frei bewegen konnten. „Kapitän-Leutnant, überwachen Sie bitte kurz das Kommunikationssystem, ich muss mal eben eine wichtige Private Sitzung abhalten.“ Meinte Martin dann worauf Peter grinste und meinte: „Natürlich Sir.“Martin zögerte daraufhin nicht lange und verließ die Brücke etwas zu schnell um elegant zu wirken, allerdings war ihm das in diesem Moment auch egal. Als Martin dann nach einigen Minuten erleichtert auf die Brücke zurückkehrte wartete dort bereits Aponi Pflichtschuldigst neben der Tür. „Kapitän Möllers Sir. Leutnant Halley meldet sich zurück zum aktiven Dienst.“ Meinte sie dann und vermied es dabei Martin direkt anzusehen ein deutliches Zeichen dafür das sie sich nicht wohl in ihrer Haut fühlte. „Zur Kenntnis genommen Leutnant, übernehmen Sie Ihre Station.“ Antwortete Martin umgehend. Aponi drehte sich daraufhin auf der Stelle um und schwebte zu Ihrer Station die Peter bereits ohne viel bedauern geräumt hatte und sich nun wieder auf seinem angestammten Platz hinter der Taktischen Konsole befand. Auch Martin besetzte daraufhin die Station die Kommandierenden Offiziers und fragte nebenbei: „Vorkommnisse Kapitän-Leutnant?“, „Keine wichtigen Sir. Das letzte Schiff der Kampfgruppe ist vor ein paar Minuten angekommen. Kapitän Carvalho hat noch keine weiterführenden Anweisungen erteilt.“ Antwortete Peter. Martin nickte daraufhin zum Zeichen das er verstanden hatte und nutzte seine Schirme um sich einen kurzen Überblick über die Lage zu verschaffen.

Alles in allem war die Kampfgruppe ein Respekteinflößender Anblick, soweit Martin wusste war noch nie in der Geschichte der UNSF ein Verband zusammengezogen worden. Die größten Kampfgruppen hatten bisher aus zwei Schiffen bestanden eine Anzahl die schon von ihrer kleinen Kampfgruppe verdoppelt wurde. Es war daher einfach sich vorzustellen wie einschüchternd erst eine ganze Flotte in Formation wirkte. Die Schiffe flogen dabei in einer einfachen Reiseformation die dafür gedacht war Angreifer von alle Seiten abwehren zu können. Der Schwere Kreuzer bildete das Zentrum der Formation während die beiden Korvetten an den Flanken des größeren Schiffes stationiert waren um die Breitseitenfeuerkraft zu erhöhen oder sich im Bedarfsfallhinter den Defensivschirm aus Splitterladungen ducken zu können. Die Mittelgroße Fregatte deckte dabei den Rücken der anderen Schiffe und schloss damit den toten Winkel der Formation. „Sir, erbitte Erlaubnis zu sprechen.“ Meinte Aponi dann plötzlich. Aus ihrer Stimmlage war dabei eindeutig herauszuhören das es sie im Moment alle Überwindung kostete zu sprechen. „Erteilt Leutnant, was haben Sie auf dem Herzen?“ antwortete Martin ruhig während Peter sich betont beschäftigt gab. „Sir ich wollte Ihnen danken und mich Gleichzeitig entschuldigen. Ich kenne die Vorschriften und weiß das Sie mich eigentlich hätten beurlauben und ersetzen müssen. Doch das haben Sie nicht und sich selbst damit Regelwidrig verhallten. Ich danke Ihnen daher für Ihr Vertrauen in mich und entschuldige mich dafür das ich Sie in eine solche Lage gebracht habe. Das wird nie wieder passieren.“ Meinte Aponi dann ohne Luft zu hohlen. „Gern geschehen Leutnant. Wir sind hier so etwas wie eine Familie auf Zeit, da gehört es dazu für einander auch einmal einen gewagten Schritt zu tun.“ Antwortete Martin. „Trotzdem danke Sir. Ich werde Sie nie wieder enttäuschen.“ Stellte Aponi entschlossen fest und wählte dabei eine Tonlage die Martin die Nackenhaare zu Berge stehen ließ, diese Kalte Stimme wollte so gar nicht zu dem Bild der jungen Frau passen. „Sie haben mich nicht enttäuscht Leutnant. Sie sind ein Mensch und Menschen haben nun einmal Gefühle. Ich weiß nicht wie ich Reagieren würde wenn ich eine vergleichbare Nachricht erhalten würde. Ich habe Ihnen nie einen Vorwurf gemacht.“ Erklärte Martin daraufhin.

„Ich verstehe Sir, trotzdem danke.“ Meinte Aponi dann. „Schon gut Leutnant. Ich halte es allerdings für angebracht Sie darüber zu informieren das Sie für die nähere Zukunft unter genauerer Beobachtung stehen werden.“ Erwiderte Martin. „Natürlich Sir.“ Antwortete Aponi lediglich knapp, es war unmöglich aus dieser Eisnilbigen Antwort ihre Gemütslage hinsichtlich dieser Information abzuschätzen. Dann meldete sich das Kommunikationssystem: „UNSF KSL-02 für Kampfgruppe Alpha. Bitte stellen Sie Besprechungsbereitschaft her.“ Martin zögerte daraufhin nicht und antwortete: „UNSF KS-21 Kapitän Möllers bereit für Missionsbesprechung.“ Seine beiden Kollegen brauchten nicht viel länger und bestätigten unmittelbar nach ihm, vermutlich hatten sie alle nur darauf gewartete das der frisch zum Kampfgruppen Kommandanten beförderte Carvalho das Wort an sie richtete. „Schön das sie alle so schnell angekommen sind. Das ist für uns alle eine völlig neue und unbekannte Situation, daher möchte ich gleich zu Beginn fest stellen das wir eventuelle Fehler nicht als Makel begreifen sollten, sondern als Möglichkeit zu lernen. Sie alle Wissen was unser Auftrag ist und Sie wissen auch alle dass das womöglich sehr schnell sehr brenzlig wird. Allerdings müssen wir uns vor Augen halten das die Truppen der Liga ebenso Neulinge in Sachen Großangelegter Raumgestützter Kriegsführung sind wie wir. Sie werden auch Fehler machen, diese Fehler müssen wir erkennen und ausnutzen da der Feind mit hoher Wahrscheinlichkeit Zahlenmäßig überlegen ist. Ich fordere Sie alle daher auf eventuelle Erkenntnisse, auch wenn Sie noch nicht gesichert sind umgehend mitzuteilen. Je mehr Informationen wir haben umso besser. Im Anschluss an diese Besprechung werden wir Kurs auf den Mars setzen und uns mit maximal möglicher Beschleunigung nähern. Geschwindigkeit könnte entscheidend sein da der Feind unseren Informationen zu folge noch nicht fähig war den Planeten vollständig zu sichern. Wenn wir sie jetzt treffen könnte das ihre Bemühungen weit zurück werfen. Gibt es noch fragen, oder Anregungen von Ihrer Seite?“, „Kapitän, wissen wir was aus Zivilen Kolonisten oder Bergbaubediensteten geworden ist?“ fragte dann Kapitän Morin. „Negativ Kapitän, wir haben keine gesicherten Informationen über den Verbleib von Zivilisten oder zivilem Eigentum. Vorläufig sollten wir daher wohl aufpassen worauf wir schießen. Insbesondere da wir auch nicht Wissen wo sich unsere Leute oder die der Dynastie verschanzt haben.“ Antwortete Carvalho.

„Also starten wir einen frontal Angriff ins Ungewisse?“ fragte Kapitän Harvey umgehend. „Mehr oder weniger ja Kapitän.“ Stimmte Carvalho zu. „Mit Verlaub, ist das nicht etwas Riskant, sollten wir nicht zuerst Versuchen den Feind auszukundschaften?“ erwiderte Harvey. „Damit würden wir exakt das tun was die Liga von uns erwartet. Sie gehen davon aus das wir weiterhin zögerlich und Vorsichtig agieren werden, so wie wir es immer getan haben. Außerdem ermöglicht jede Minute in der unser Feind ungestört operieren kann die Wahrscheinlichkeit das es ihm gelingt den Planten zu sichern. Das sollten wir besser verhindern.“ Erwiderte Carvalho. „Also eine hoch Risiko Taktik. Nun wenn es funktioniert erwischen wir die Kameltreiber definitiv kalt.“ Stellte Harvey fest. „Aber wir könnten auch mitten in einen Hinterhalt fliegen und zerfetzt werden noch bevor wir in der Lage sind uns zu Verteidigen.“ Gab Kapitän Morin daraufhin zu bedenken. Martin sah sich daraufhin genötigt Carvalho bei zu stehen, sicher die volle Offensiv Taktik war Riskant, aber er stimmte mit ihm darüber ein das sie keine Zeit hatten. Immerhin gab es da auch noch die weit größere Bedrohung durch die unbekannten Aliens. Sie Konnten sich jetzt daher keinen Langatmigen und zermürbenden Belagerungskampf um den Mars leisten. Dieses Problem musste schnell aus der Welt geschafft werden damit man die Ressourcen gegen die Extrasolaren Aggressor bündeln konnte. „Es ist unwahrscheinlich das die Göttliche Garde in der Lage war bereits ein Minenfeld oder etwas vergleichbares aufzubauen um einen Überraschungsangriff abzuwehren. Wenn wir uns dagegen Zeit lassen, haben sie die Gelegenheit ein Defensivparameter aufzubauen und uns in ein langwieriges Artillerie Gefecht zu verwickeln. Was wir im Moment wohl nur verlieren könnten. Wir müssen zuschlagen bevor sie die Chance haben ihre Position zu festigen.“ Meinte Martin daher entschlossen, er würde nicht zulassen das die über die Jahre antrainierte Vorsicht seiner Kollegen den Aliens Tür und Tor öffnete.
„Da ist wohl was Wahres dran. Also schlagen wir zu und zeigen den Kameltreibern das sie den falschen Leuten auf die Eier gegangen sind.“ Stellte Kapitän Harvey mit einem absolut untypischen Umgangston fest. „Nicht das ich eine Wahl hätte, aber gut, sie haben recht. Zeigen wir es den Typen.“ Meinte dann auch Kapitän Morin und sprach damit an das dies eigentlich keine Abstimmung war, Carvalho hatte das Kommando und hätte seinen Entschluss auch ohne vorige Diskussion durchsetzen können, es zeugte jedoch von seinem guten Charakter das er das nicht getan hatte und seine Kollegen die Möglichkeit gegeben hatte ihre Sicht der Dinge darzustellen. „Gut, ich aktiviere einen Leitstrahl, bleiben Sie in Transfer Formation und halten Sie sich jederzeit für Feindkontakt bereit.“ Meinte Carvalho dann. „UNSF FF-05 bestätigt.“ Meldete Harvey umgehend. „UNSF KS-15 bestätigt.“ Meldete auch Kapitän Morin, weshalb Martin den goldenen Abschluss machte: „UNSF KS-21 bestätigt.“, „Empfange Leitstrahl von UNSF KSL-02.“ Meldete Aponi nur Sekundenbruchteile darauf. „Synchronisieren Sie uns mit dem Leitstrahl.“ Befahl Martin daraufhin. „Bestätigt. Synchronisation mit Leitstrahl abgeschlossen, Übergabe Steuerrung an Autopilot.“ Antwortete Aponi umgehend. „Achtung, Synchroner Interorbitalflug unter Gefechtsbedingungen eingeleitet. Bitte bleiben Sie an Ihren Stationen bis eine stabile Trägheitslage garantiert werden kann.“ Meinte der Bordcomputer umgehend weniger überraschend. „Und so ziehen wir in den Krieg.“ Stellte Peter dann mit einer undeutbaren Stimmlage fest. Martin nickte daraufhin lediglich und schaute düster drein. Eigentlich hatte er gehofft das eben das nie passieren würde.
~~~Ende Kapitel 19~~~

mfg.: Tg

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12 Jan 2018 15:25 #88617 von Jack Hunter
So, bis auf das aktuelle Kapitel habe ich endlich alles aufgeholt und ich finde die Story wird immer besser und besser. Erst war es recht ruhig und es gab nur die drei menschlichen Fraktionen, doch nun kommen (endlich^^) die Aliens! Wie üblich schön mysteriös gehalten, ein sehr guter Auftakt. Mir gefällt auch, dass du die japanischen Ränge genutzt hast, statt nur der unseren. :D

Im Bezug auf eine wohl kommende Allianz der drei Fraktionen scheint die Dynastie zumindest schon mal dabei zu sein, immerhin sind das auch ehrenhafte Leute und tapfere Krieger. Nur könnte ich mir denken, dass die Liga da zunächst eher misstrauischer dem ganzen gegenüber ist und erst noch schwer überzeugt werden muss, insbesondere nachdem sie den Mars angegriffen haben. Bin sehr gespannt wie das alles so ausgeht. Also nur weiter so, lieber TG. :thumbsup:

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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13 Jan 2018 13:22 #88624 von Todesgleiter
@Jack Hunter: Danke für diese riesen Portion Lob! :h_salute: Ich versuche im Moment nunmal einen kosntanten Spannungsbogen aufzubauen, scheint so das mir das Gelingen würde. Ich hoffe daher das ich das aufrecht erhallten kann und die Story nicht allzu vorhersehabr wird. Ich plane noch den einen oder anderen unvorhergesehen Plot Twist.

@all: Dann wollen wir mal steil in die erste Schlacht der Geschichte Tauchen. Willkommen im Krieg um den Mars!

Kapitel 20: Schlacht um Planet Mars
Es herrschte ein Trügerische Ruhe an Bord, niemand sagte etwas, selbst der Computer hatte nichts mitzuteilen. Diese unheimliche Stille konnte man wohl am ehesten als die große Ruhe vor dem Sturm bezeichnen, den ein Sturm würde in kürze kommen. Auf seinem Schirm sah Martin dass sie die höheren Orbits um den Mars in wenigen Minuten erreichten, zweifelsohne hatte die Liga den Kampfverband mittlerweile geortet und traf in eben diesen Minuten Vorbereitungen auf das unausweichliche aufeinander treffen der Kräfte. Martin wusste nicht wie ihre Chancen standen, es gab schlichtweg keinerlei Referenzwerte die für eine Prognose des Ausgangs der ersten Weltraumflottengestützten Schlacht der Menschheitsgeschichte herangezogen werden konnten. Niemand wusste wie sich die Fähigkeiten und Eigenschaften der unterschiedlichen Schiffe verhallten würden wenn sie nur als Teil einer größeren Einheit und nicht mehr oder weniger auf sich selbst gestellt operierten. „Wir schreiben Geschichte, aber so wollte ich eigentlich nicht in die Geschichtsbücher eingehen.“ Stellte Martin dann verstimmt für sich selbst fest. Er hatte nie vorgehabt als einer der ersten an einem Systemweiten Militärkonflikt beteiligten Militäroffiziere in die Geschichte einzugehen, aber daran konnte er jetzt auch nichts mehr ändern, jetzt galt es vor allem am Leben zu bleiben und dafür zu sorgen das die UNSF Siegreich und möglichst ohne Verluste aus dem Konflikt hervorging. „Kontakt! Drei Korvetten, Mekka Klasse auf Abfangkurs.“ Meldete Peter dann. „Alarmstufe eins für das ganze Schiff, alle Waffen und Verteidigungssysteme aktivieren, Ziele erfassen, Schiff abriegeln.“ Befahl Martin daraufhin. „Bestätigt, alle Waffen aktiv und auf Ziel gerichtet, Verteidigungssysteme aktiv und in Bereitschaftsstellung, Schiff abgeriegelt.“ Antwortete Peter während die Panzerschotten sich mit einem endgültig anmutenden Rumpeln schlossen und die Beleuchtung in den Kampfmodus wechselte.

„UNSF KSL-02 an alle Begleitschiffe: Transferformation auflösen und Kurs auf beigefügte Koordinaten ändern. Linienformation einnehmen und Bereithalten das Feuer zu eröffnen.“, „Synchroner Interorbitalflug beendet, Steuerrung auf Manuell.“ Verkündete der Bordcomputer umgehend daraufhin. „Leutnant Halley, Sie haben es gehört. Bringen Sie uns auf Position.“ Befahl Martin daraufhin. Umgehend darauf nahm der Verband eine Altertümlich anmutende Linienformation ein bei der die Schiffe ihre Breitseiten zum Feind richteten. Aufgrund der relativen Positionierung der Schiffe zu einander war es dabei möglich das der schwere Kreuzer den gesamten Verband mit seinem Schrapnellsperrfeuer vor eingehenden Torpedos decken konnte. Martin wartete daraufhin mit stetig steigendem Herzschlag ab, seine Instrumente erfassten einen regen Kommunikationsverkehr zwischen der Britannia und dem führenden Schiff der Göttlichen Garde. Offenbar versuchten beide Seiten trotz allem die Situation mit einem Wortgefecht zu lösen bevor sie die physischen Waffen auspackten. „Die spielen auf Zeit.“ Stellte Peter dann fest. „Natürlich tun sie das, aber das weiß Carvalho auch.“ Antwortete Martin, immerhin war es eine offensichtliche Taktik einen Gegner hin zu halten um weiteren Verbündeten Kräften zu ermöglichen in Reichweite zu kommen. „UNSF KSL-02 an alle Begleitschiffe: Feuer frei, Feuer auf markiertes Ziel konzentrieren, NBW Systeme synchronisieren!“ ertönte dann Syndias Stimme aus dem Kommunikationssystem, offenbar hatte sie die Koordination der Begleitflotte übernommen um Carvalho zu ermöglichen sich auf das Kommandieren seines Schiffes und die allgemeine Situation zu konzentrieren. „Sie haben es gehört, Kapitän-Leutnant, Torpedos los!“befahl Martin daraufhin. „Sir, der Winkel ist ungünstig, die Torpedos werden das Ziel verfehlen.“ Antwortete Peter. „Leutnant Halley, Schiff auf Ziel richten, ursprünglichen Kurs beibehalten!“ erwiderte Martin umgehend über sich selbst verärgert, das hätte er schon vorher tun sollen, jetzt kostete das wenden des Schiffes wertvolle Sekunden. „Bestätigt Sir. Gyroskopische Lagekontrolle und Manövertriebwerke eingestellt!“ antwortete Aponi umgehend ehe die Athene rabiat herumgerissen wurden so dass der Bug des Schiffes nun auf die Schiffe der Liga gerichtet war, aufgrund der Massenträgheit bewegte sich das Schiff dabei jedoch auf seinem ursprünglichen Kurs in Formation mit den restlichen Schiffen weiter. „Alle Torpedos abgefeuert, Nachladevorgang läuft!“ meldete Peter sofort darauf, er hatte keine Zeit vertrödelt, sobald die Torpedos eine klare Feuerlösung hatten waren sie auch schon auf die Reise geschickt worden.

Natürlich zögerte die Göttliche Garde jedoch auch nicht lange. „Kontakt, multiple Lenkwaffen auf Annäherungskurs erfasst!“ meldete Peter daher sofort, die Schlacht um den Mars hatte begonnen. „Bestimmen Sie das Ziel der Feindlichen Lenkwaffen.“ befahl Martin daraufhin. „Das ist mir noch nicht möglich Sir.“ Antwortete Peter. „Meldung sobald feindliche Ziellösung bekannt Kapitän-Leutnant. Feuer nach eigenem Ermessen fortsetzen!“ befahl Martin dann. „Bestätigt Sir.“ Antwortete Peter während Martin sich einen kurzen Überblick über die gesamt Situation verschaffte, die Flotte bewegte sich noch immer in Linienformation sowohl KS-15 als auf FF-05 hatten dabei die selbe Taktik wie Martin angewandt und die Schiffe gedreht um die Torpedorohre abfeuern zu können. Die Britannia hielt ihren Breitseitenkurs dagegen stur und beteiligte sich bislang nicht aktiv an dem Schusswechsel. Die drei Korvetten der Göttlichen Garde hatten ihrerseits ihre Lenkwaffen abgefeuert und beschleunigtem im Moment rückwärts um die Gefechtsdistanz zu vergrößern, wohl Wissend das sie ein Duell mit den UNSF Schiffen nur auf lang Distanz für sich entscheiden konnten, außerdem warteten sie vermutlich auf weitere Kräfte. „Torpedorohre neu geladen, alle Torpedos Feuer!“ meldete Peter dann während die nächste Salve aus den Torpedorohren schoss. Gleichzeitig waren die Torpedos der Liga gefährlich nahe gekommen und die NBW Systeme der USNF Schiffe erwachten zum Leben. Gleichzeitig spielte sich auf der anderen Seite des Schlachtfeldes ähnliche Szenen ab. Allerdings hatten die Korvetten der Liga den entscheidenden Vorteil auf ihrer Seite das sie mit deutlich weniger Torpedos konfrontiert waren, die zudem nicht geballt sondern nach einander in den Verteidigungsbereich der Schiffe einflogen. „Feindliche Ziellösung errechnet: UNSF FF-05!“ meldete Peter dann. „Clever.“ Dachte sich Martin daraufhin. Die Kommandierenden Offiziere der Liga verschwendeten ihre ersten Salven nicht an die Britannia welche die Lenkwaffen relativ gut abwehren konnte und fokussierten sich Stattdessen auf ein Ziel das zwar gefährlich aber nicht so schwer Verteidigt war. „Achtung UNSF FF-05 Sie sind das Primärziel der feindlichen Angriffe!“ warnte Martin daher über das Kommunikationssystem. „Bestätigt, das deckt sich mit unsere Analyse, bereit für Defensivsperrfeuer!“ antwortete Harvey ehe Syndia sich einmischte: „KS-15 NBW Feuer auf Anflugvektor zu FF-05 Konzentrieren, fangen Sie die Torpedos ab! KS-21 Formation verlassen und zu FF-05 zurückfallen lassen.“, „Leutnant Halley, verzögern Sie unsere Orbitgeschwindigkeit!“ befahl Martin umgehend.

„Bestätigt Sir.“ Meldete Aponi ehe Martin spürte wie das Schiff von den Manövertriebwerken in seiner Fortbewegung gebremst wurde, wodurch es hinter der Britannia vorbei zum hinteren Ende der Formation zurückviel an dem FF-05 in diesem Moment sein defensives Sperrfeuer zündete um die eingehenden Torpedos der Liga zu neutralisieren. Zwar verfügte die Fregatte über nicht so viele Geschütze wie ein Vollwertiger Kreuzer, doch trotzdem war das Schiff in der Lage eine Wand aus Feuer zu erschaffen welche einen einzelnen Anflugvektor komplett zu blockieren vermochte. In Kombination mit den Schiffseigenen NBW Geschützen und der Nahbereichsunterstützung durch KS-15 gelang es dem Schiff daher sämtliche Torpedos zu neutralisieren ohne Schäden davon zu tragen. Dasselbe galt jedoch für die Korvettenformation der Göttlichen Garde, die Schiffe deckten sich ebenfalls gegenseitig und neutralisierten die anfliegenden Torpedos mühelos. „So kommen wir nicht weiter.“ Dachte sich Martin daher. In einem Artillerie Gefecht gegen die Göttliche Garde konnten sie nur Siegreich sein wenn die Britannia ihre Massive Torpedobewaffnung ebenfalls zur Geltung brachte um die Feindliche Punktverteidigung durch schiere Masse zu überwältigen. „Sir, soll ich weiter feuern?“ fragte Peter dann, immerhin erreichten ihre Torpedosalven keinen wirklichen Effekt. „Wir haben einen gültigen Feuerbefehl vom Flaggschiff, halten Sie das Feuer aufrecht.“ Antwortete Martin daraufhin, es konnte immerhin durchaus Teil von Carvalhos Taktik sein den Feind in falscher Sicherheit zu wiegen um ihn dann irgendwie kalt zu erwischen. „Bestätigt, alle Rohre Feuer!“ antwortete Peter, worauf die Athene eine weitere Welle von Sprengkörpern los Schickte, allerdings tat es die Liga ihnen natürlich gleich. Dabei wurde die Spezialisierung der Liga auf Langstreckenduelle durchaus offenbar. Die drei Korvetten der Göttlichen Garde vermochten es nicht nur pro Slave mehr Torpedos als die beiden UNSF Korvetten und die einzelne Fregatte zu verfeuern, sie konnten ihre Rohre auch schneller nachladen, was in einer erdrückendes Menge an Torpedos resultierte die in diesem Moment auf die UNSF Flotte zu hielt. „KS-21, KS-15 beziehen Sie Position auf der Feindabgewandten Seite von FF-05. Setzen Sie anschließend als Verband und mit maximaler Beschleunigung Kurs auf folgende Koordinaten.“ Wies Syndia dann an. „Leutnant Halley, bringen Sie uns in Position!“ befahl Martin daraufhin während er einen kurzen Blick auf die übermittelten Koordinaten warf. Der neue Kurs würde den Verband effektive in zwei Gruppen spalten, eine Gruppe bestehend aus der Fregatte mit den beiden Korvetten, die andere lediglich aus der Britannia. Beide Gruppen würden dabei annähernd im rechten Winkel zu einander fliegen und sich dadurch immer weiter voneinander entfernen.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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13 Jan 2018 13:24 #88625 von Todesgleiter
~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

Als die Athene ihren neuen Platz in der Formation an der Flanke und leicht über FF-05 und über KS-15 welche leicht schräg versetzt unter der Fregatte flog eingenommen hatte starteten die Schiffe einen Synchrones Beschleunigungsmanöver. Die Schiffe der Göttlichen Garde reagierten umgehend auf diese Umstellung der Taktik ihres Kontrahenten und änderten ihren eigenen Flugvektor um die Distanz zu den drei UNSF Schiffen zu hallten. „Wir kommen nicht in Feuerreichweite für die Ballistischen Waffen wenn wir so weiter machen.“ Stellte Peter umgehend fest. „Ja, aber die machen auch keinen wirklichen Fortschritt.“ Stellte Martin fest, bislang waren immerhin beide Seiten damit gescheitert ihren Feind nennenswert zu Beschädigen. „Achtung FF-05, KS-15, KS-21 Torpedofeuer hallten. Bringen Sie sich in eine Abschussposition um all Ihre Torpedos Zeitgleich abzufeuern.“ Meinte Syndias Stimme dann ruhig und Kontrolliert aber Befehlsgewohnt. Martin musste ihr dabei lassen das sie sich die Hitze des Gefechtes nicht anmerken lies und deutliche Anweisungen gab die einfach zu verstehen und umzusetzen waren. Im Gefecht mussten die untergeordneten Einheiten nicht Wissen was der große Plan war, sie mussten nur Wissen was sie wann zu tun hatten und diese Informationen brachte Syndia perfekt rüber. Unterdessen wurden weitere Torpedos von dem vereinten Punktverteidigungsnetz der drei UNSF Schiffe neutralisiert. Es schien Praktisch unmöglich den Kombinierten Verteidigungsschirm mehrerer Schiffe zu überwinden selbst für die auf Artillerie Gefechte spezialisierten Schiffe der Garde. „Das ist das reinste patt.“ Stellte Martin daher für sich selbst fest. Auf lange Reichweiten schien es unmöglich zu sein seinen Feind zu Beschädigen solange dieser ebenfalls eine Koordinierte Formation unterhielt. „Achtung KS-15, KS-21 wir Wenden jetzt den Bug zum Feind, bereiten Sie sich auf Kursanpassungen vor!“ warnte Harvey dann während die Fregatte eine Drehung auf der Stelle vollführte. Die beiden Korvetten taten es dem größeren Schiff daraufhin gleich so dass alle drei Schiffe nun ihre Front zum Feind gerichtet hielten.

„FF-05, KS-15, KS-21 direkter Anflug auf Feindziele maximale Beschleunigung!“ ertönte dann Syndias Stimme. „KS-21 für KSL-02, sollen wir Formation auflösen?“ fragte Martin nach, immerhin waren die Korvetten in der Lage sich schneller als die Fregatte fortzubewegen. Positiv KS-21, Formation auflösen und Angreifen.“ bestätigte Syndia sofort. „Das ist Riskant.“ Stellte Peter umgehend fest. „Ja, aber wer nichts Riskiert wird auch nichts gewinnen.“ Erwiderte Martin ehe er befahl: „Leutnant Halley, maximale Beschleunigung auf den Feind, Omega Vektor!“, „Bestätigt Sir, Anflug auf Ziel in Omega Vektor.“ Bestätigte Aponi sofort ehe die Athene einen sprichwörtlichen Satz nach Vorne machte und auf die Korvetten der Liga zu preschte. Dabei bewegte sich das Schiff jedoch konstant nach links und rollte langsam um die Längsachse was einen Spiralförmigen Anflug zur Folge hatte, der Sinn des Omega Anflugvektors war es dabei feindlichen Waffen das Treffen zu erschweren da sie multiple Bewegungsvektoren ausgleichen mussten. Die Schiffe der Göttlichen Garde reagierten umgehend und schleuderten eine weitere vernichtende Torpedosalve gegen die sich schnell nähernden Korvetten, wohl wissend das die Korvetten im Gegensatz zu der Fregatte oder dem Kreuzer kein Splitterfeld zur Selbstverteidigung aufbauen konnten, dazu hatten sie schlichtweg zu wenige Geschütze. Gleichzeitig korrigierten sie ihren eigenen Flugvektor um die Korvetten daran zu hindern in Gefechtsdistanz zu gelangen. „Achtung, FF-05, KS-15, KS21 Alle Torpedos Feuer! KS-15 und 21 Anflug abbrechen und hart ausbrechen FF-05 volles Defensivsperrfeuer!“befahl Syndia dann über Funk. Das ließ sich Martin nicht zweimal sagen und befahl: „Kapitän-Leutnant alle Torpedos los, Leutnant, hart nach Steuerbord brechen!“, „Bestätigt, alle Torpedos abgefeuert!“ meldete Peter dicht gefolgt von Aponi: „Bestätigt Gyroskopische Lagekontrolle Eingestellt, Zündung Backbordmanövertriebwerke Einhundert Prozent fünf Sekunden!“ Gleichzeitig wurde die Athene rabiat aus ihrer Flugbahn geschleudert so dass alle an Bord hart in ihre Gurte geopresst wurden, es fühlte sich an als hätte ein Riese das Schiff mit einem Baseball Schläger erwischt und in etwa so sah die Flugbahn des Schiffes im Moment auch aus. Allerdings sorgte dieser brutale Kurswechsel dafür das das Schiff die Gefahrenzone durch die Torpedos der Liga umgehend verlies, die Lenkwaffen waren zu träge um der Schiffsbewegung zu folgen und hielten nun nur noch auf die einzelne Fregatte zu welche bereits ihre Breitseite zu den Torpedos gedreht hatte und in diesem Moment das Defensivsperrfeuer zündete. KS-15 befand sich Unterdessen auf einem ähnlichen Abenteuerlichen Kurs und war damit ebenfalls außer Gefahr.

Erst als die massiven G-Kräfte nachließen hatte Martin daraufhin die Gelegenheit sich einen kurzen Überblick über die Situation zu verschaffen und stellte dabei fest das er Carvalho unterschätzt hatte. Während sie die Aufmerksamkeit des Feindes auf sich gezogen hatten, hatte Carvalho die Britannia in eine Angriffsposition gebracht und seine Torpedorohre so abgefeuert das die Sprengköpfe die Ziele nahezu zeitgleich mit den Lenkwaffen der restlichen Flotte am Ziel eintrafen, nur aus der exakt entgegengesetzten Richtung. Zudem hatten er sein Schiff daraufhin stark beschleunigen lassen und näherte sich den Schiffen der Garde im Moment mit großer Geschwindigkeit. Diese hatten mittlerweile zwar offenkundig bemerkt das sie in eine Falle getappt waren, hatten jedoch Schwierigkeiten angemessen darauf zu reagieren. Immerhin bewegten sie sich schnell, was Kurswechsel schwierig machte, außerdem wurden sie von zwei Seiten angegriffen was es praktisch unmöglich machte einen Kombinierten Defensivschirm mit den Verteidigungsgeschützen aufzubauen. Die Feindlichen Schiffe lösten daher ihre Formation auf um mehr Platz zum Manövrieren zu haben und versuchten den eingehenden Sprengköpfen auszuweichen. Dabei waren zwei der drei Schiffe auch insofern erfolgreich das sie dem Feuersturm ohne Schäden entgingen. Das dritte Schiff jedoch hatte nicht so viel Glück. Der erste Torpedo der das Schiff traf riss ein Loch von mehreren Metern in den vorderen Rumpf und schleuderte das Schiff aus seiner Flugbahn, worauf es von einem weiteren Sprengkopf direkt in die seitlich neben dem zentralen Rumpf angebrachten Torpedowerfer getroffen wurde. Der Treffer löste eine Kettenreaktion aus welche die gesamte Torpedo Wurfanlage an Backbord des Schiffes zerstörte und damit ein klaffendes Loch in die Schiffshülle riss. Ein weiterer Torpedo traf das Schiff dabei praktisch Zeitgleich ebenfalls in den vorderen Rumpf und sorgte gemeinsam mit den durch die Treffer auftretenden G-Kräften dafür dass der Rumpf brach und das Schiff in zwei Teile Riss. Unglücklicherweise war der Spießrutenlauf damit jedoch noch nicht beendet. Ein weiterer Sprengkopf traf die nun ungeschützten Haupttriebwerke und löste damit eine Explosion aus die das Schiff ein weiteres Mal auseinander riss.

„Zielkontakt zerstört, zwei Ziele verbleibend.“ Meldete Peter daraufhin umgehend während Martin kurz Schlucken musste, mit Sicherheit war der Großteil der Besatzung des Zerstörten Schiffes bei den Treffern getötet worden, was Martin seine eigene Situation vor Augen führte, es hätte genauso gut sein Schiff sein können das derart zerfetzt wurde. „Erreichen Ballistische Feuerreichweite!“ meldete Peter dann. Immerhin hatten die Schiffe der Göttlichen Garde ihren Fluchtkurs verlassen müssen um den Torpedos zu entkommen und waren dadurch in Reichweite der Bordkanonen geraten. „Feuer frei, Kapitän Leutnant. Leutnant Halley, bringen Sie uns zurück FF-05!“ befahl Martin daraufhin, im Moment waren die Schiffe ihrer Kampfgruppe voneinander isoliert und damit einfache Ziele für konzentrierte Angriffe, das wollte Martin so schnell wie möglich ändern um nicht das Schicksal der Liga Korvette zu und ihrer Besatzung zu teilen. „Bestätigt, Feuer frei!“ erwiderte Peter umgehend ehe Bordgeschütze zum Leben erwachten während das ganze Schiff ein weiteres Mal rabiat aus seiner Flugbahn gerissen wurde und in einer weiten Schleife wieder auf die Fregatte zu hielt die noch immer mit der Breitseite zum Feind flog um die eingehenden Torpedos zu eliminieren. „UNSF KS-21, für FF-05. Achtung FF-05 wir nähern uns schräg über Bug an.“ Meldete Martin dann an Harvey, das dieser wusste was er vorhatte. „Bestätigt KS-21.“ Antwortete Harvey lediglich knapp, in einer Gefechtssituation war keine Zeit für Langatmige Konversationen. „UNSF KSL-02 an alle Begleitschiffe: Neu Formieren an folgenden Koordinaten.“ Befahl dann Syndia über das Kommunikationssystem. „KS-21 bestätigt.“ Antwortete Martin sofort während er Zeitgleich nachschaute wo genau sie sich wieder treffen sollten. Die Koordinaten lagen mehr oder weniger genau an dem Punkt an dem sie die Korvette der Liga neutralisiert hatten, also in etwa auf halber Strecke zwischen den Schiffen.

Unterdessen hatten sich die verbliebenen beiden Schiffe der Liga jedoch wieder soweit organisiert das sie das Feuer wieder erwidern konnten und sandten ihre Torpedos aus. Gleichzeitig gerieten sie dabei jedoch unter Ballistisches Feuer, sowohl die Britannia als auch die Athene waren in Feuerreichweite und sandten ihre Tödlichen Geschosse auf die Reise. „Das machen die nicht lange mit.“ Stellte Peter fest. „KS-15 an Flotte, wir brauchen hier Hilfe!“ ertönte dann Kapitän Morins Stimme. Erst jetzt bemerkte Martin das alle Feindliche Torpedos auf die einzelne Korvette zu hielten und aufgrund der Anzahl der Sprengköpfe war es dabei Wahrscheinlich das es ihn en gelang den Punktverteidigungsschirm zu überwinden. „KS-21 hat Verstanden, wir kommen!“ erwiderte Martin daraufhin und befahl: „Leutnant Halley, Rendezvouskurs mit KS-15 volle Beschleunigung und Nachrenner, Kapitän-Leutnant, lassen Sie sich was einfallen um diese Torpedos los zu werden!“, „Beeilen Sie sich!“ meinte Kapitän Morin daraufhin ihre Stimme klang dabei definitiv etwas höher als Gewöhnlich was in Anbetracht der Umstände jedoch niemanden störte. „Nachbrenner gezündet!“ meldete Aponi dann ehe die Athene vorwärtskatapultiert wurde. Mit aktivem Nachrenner konnte eine Korvette der Strider Klasse in Extremsituationen wie dieser mit bis zu Zwanzig G Beschleunigen. Diese extreme Beschleunigung konnte jedoch nicht lange aufrecht erhalten werden, nicht weil die Technik versagte, sondern weil der Menschliche Körper dazu tendierte bei derartigen Belastungen den Dienst zu verweigern. Auch Martin spürte sofort wie die Beschleunigung ihm das Blut aus den Adern presste, sein Raumanzug tat daraufhin sein möglichstes um der Beschleunigung durch das ausüben von Druck auf die Venen und Arterien zum Gehirn entgegen zu wirken doch gegen diese extrem Beschleunigung war das nur ein Tropfen auf den heißen Stein. „Maximale Brenndauer erreicht, Nachbrenner deaktiviert.“ Meldete der Bordcomputer nur kurz darauf, aus Sicherheitsgründen gestattete das Computersystem den Einsatz des Nachbrenners nur für drei Sekunden. „Sir, wir sind zu langsam, wir erreichen KS-15 nicht rechtzeitig um sie mit unseren NBW Systemen zu unterstützen. Erbitte daher Erlaubnis für Vorschlag.“ Meldete Peter dann. „Erlaubnis erteilt.“ Antwortete Martin. „Es müsste mir möglich sein die Feindlichen Torpedos mithilfe von einem der unseren zur Detonation zu bringen, wenn ich die Manuelle Zündung im richtigen Moment auslöse.“ Antwortete Peter. „Tun Sie es.“ Meinte Martin daraufhin ohne großartig nachzudenken. Zwar war so etwas noch nie versucht worden, aber rein Theoretisch konnte es funktionieren. Die Schrapnelladungen im inneren des Torpedos würden eine Wolke aus sich schnell bewegenden Metallsplittern erzeugen die Theoretisch die Hülle der Feindlichen Torpedos durchbrechen und die Sprengladung entweder zünden oder die Lenkwaffe funktionsunfähig machen konnten.

„Torpedo abgefeuert.“ Meldete Peter dann während die Athene noch immer mit halsbrecherischem Tempo auf das andere Schiff zuraste. „KS-21, was tun Sie da?!“ fragte dann Kapitän Morin umgehend. „Wir versuchen die feindlichen Lenkwaffen mit unseren eigenen abzufangen Kapitän, aber wir werden nicht alle erwischen können, halten Sie ihre Abwehrnetz in Bereitschaft.“ Antwortete Martin. Unterdessen gerieten die beiden Verbliebenen Schiffe der Göttlichen Garde richtig in Bedrängnis, sie schafften es nicht die Kampfdistanz wieder zu vergrößern und gleichzeitig ihre Torpedorohre auf die UNSF Schiffe gerichtete zu hallten. Nachdem sie daher eine weitere Salve abgefeuert hatten versuchten sie eine Wende um ihre Haupttriebwerke zur Flucht nutzen zu können. „Zünde Torpedo manuell, jetzt!“ meldete Peter dann worauf die Lenkwaffe umgehend detonierte und dabei tatsächlich einige der Liga Torpedos mit sich riss, Peter hatte das Kunststück geschafft den Torpedo nicht nur am richtigen Ort sondern auch zur Richtigen Zeit zur Detonation zu bringen. „Guter Schuss KS-21.“ Meinte Kapitän Morin daher anerkennend während die NBW System ihres Schiffes los legten und den verbliebenen Torpedos einen schwall aus Geschossen zur Begrüßung entgegen schickten, es waren noch immer gefährlich viele. Daraufhin überschlugen sich die Ereignisse regelrecht: Während die Punktverteidigung von KS-15 ein Feuerwerk Veranstaltete, fanden einige der Ballistischen Geschosse der Britannia ihr Ziel und schleuderten eine weitere Korvette der Liga aus ihrer Flugbahn während Teile der äußeren Rumpfpanzerrung unter der Wucht der Einschläge vom Rumpf abplatzten. Was ein klares Indiz für die Zerstörerische Wucht der Geschosse war, vermutlich hatte das Schiff von dem Treffer auch erhebliche interne Schäden erlitten. Ohne Vorwarnung tauchten auf dem Überwachungsschirm jedoch weitere Torpedos auf, ein ganzer Schwarm, Bestehend aus hunderten Sprengköpfen näherte sich genau von achtern auf die Britannia an. „Kontakt, multiple Sprengköpfe geortet!“ meldete Peter daher sofort. „Wo kommen die her?“ fragte Martin überrascht. „Keine Ahnung Sir.“ Gestand Peter. Die Britannia startete daraufhin umgehend ein Ausweichmanöver und begann sich gleichzeitig um zwei Achsen zu drehen um den Anfliegenden Torpedos den schwer gepanzerten und mit zahlreichen Geschützen gedeckten Bauch anstelle des Verwundbaren Hecks zu präsentieren. Die Größe des Schiffes schränkte dabei allerdings die Beweglichkeit ein, um zu verhindern das sich ein schwerer Kreuzer ausversehen selbst bei einem Wendemanöver in zwei Teile riss war die Leistung der Gyroskopssysteme an Bord beschränkt.

Noch während die Britannia versuchte sich auf das unvermeidliche vorzubereiten erreichte FF-05 die Feuerreichweite auf die beiden Korvetten der Liga und deckte beide Schiffe mit einem Hagel aus Ballistischen Geschossen ein. Zeitgleich wurde KS-15 von einem feindlichen Torpedo getroffen. Trotz Peters Hilfsaktion waren es zu viele Torpedos für das Abwehrnetz des Schiffes gewesen, wodurch es einem der Sprengköpfe gelungen war das Schiff in etwa auf halber Schiffslänge auf der Steuerbordseite in die obere Panzerrung zu treffen. Der Treffer schleuderte das Schiff aus seiner Flugbahn und riss eine regelrechte Wolke von Metallsplittern aus der Rumpfhülle. Trotzdem hatte das Schiff noch einmal Glück im Unglück gehabt, Martin wusste das es unwahrscheinlich war das ein Treffer an dieser Stelle das Schiff Kampfunfähig machen würde. Sicher das eine oder andere NBW Geschütz war wohl zerstört worden und es gab eventuelle einen kleineren Hüllenbruch, aber nichts was ein Kriegsschiff aufhalten konnte. Die Lage der Britannia war dagegen sehr viel brenzliger, sicher ein schwerer Kreuzer war massiv gepanzert und konnte mühelos selbst mehrere Torpedotreffer verkraften, doch das waren wirkliche eine Menge Torpedos. Aufgrund des Annäherrungskurses hatte Carvalho auch keine Zeit oder Möglichkeit das defensive Sperrfeuer zu nutzen um sein Schiff zu schützen und musste sich daher auf die NBW Systeme sowie seine Störfelder und Panzerrung verlassen. Es kam daher wie es kommen musste: Mehrere Torpedos durchbrachen die Verteidigungszone und schlugen auf den Rumpf auf. „Das hat weh getan.“ Stellte Peter daher fest. „KSL-02 an Begleitschiffe Statusreport!“ verlangte dann Syndias Stimme, man musste ihr dabei lassen das sie sich weder panisch noch abgehetzt anhörte. „KS-15 meldet mittlere Schäden, sind weiterhin eingeschränkt Kampftauglich.“ Meldete Kapitän Morin umgehend. „FF-05 meldet keine Schäden, volle Kampftauglichkeit.“ Meinte Kapitän Harvey umgehend. „KS-21 meldet keine Schäden, volle Kampftauglichkeit.“ Meldete dann auch Martin. „Alle Einheiten neu formieren.“ Befahl Syndia dann. Während bereits eine weitere Welle von Torpedos auf die Britannia zuhielt. Gleichzeitig vollführten die beiden verblieben Liga Korvetten ein weites Schleifen Manöver um sich mit den offenkundig nähernden Verstärkungstruppen zu treffen, beide Schiffe hatten dabei zwar schon den einen oder anderen Treffer durch die Ballistischen Geschütze der Fregatte kassiert, waren bisher aber von Kritischen Treffern verschont geblieben, weshalb sie das Manöver relativ Problemlos durchführen konnten. „Leutnant Halley, Kurs auf die Britannia, Vorwärts!“ befahl Martin dann, anhand der Anzahl der Sprengköpfe welche auf die Britannia zuhielten war es einfach abzuschätzen das mindestens ein schwerer Zerstörer zu den anrückenden Truppen der Göttlichen Garde gehörte und gegen so einen Kontrahenten wollte Martin lieber nicht außerhalb der Formation erwischt werden.

„Bestätigt Kurs auf UNSF Britannia, Zünde Haupttriebwerke.“ Bestätigte Aponi daraufhin ehe die Athene ein weiteres Mal rabiat aus ihrer Flugbahn gerissen wurde. Die Britannia hatte unterdessen ihr defensives Sperrfeuer gezündet und hatte ein Barriere aus Feuer hoch gezogen um sich vor der nähernden Torpedowelle zu schützen. „Kontakt, erfasse weitere Einheiten der göttlichen Garde. Schnell näherkommend. Identifikation klar, Schwerer Zerstörer Prophet Mohammed Klasse, zwei Torpedofregatten Khaba Klasse.“ Meldete Peter dann. Martin rutschte daraufhin unruhig auf seinem Stuhl herum, ihr Überraschungsvorteil war aufgebraucht, der Feind sammelte seine Truppen und war ihnen nun Zahlenmäßig und Schiffsklassentechnisch überlegen. Unterdessen prallten die ersten Torpedos des vernichtenden Sperrfeuers auf den Defensivschirm der Britannia und erleuchteten das All damit Taghell, doch der Strom aus Torpedos lies nicht nach. Schwere Zerstörer waren dafür gebaut ihren Feind so lange mit einem absolut überwältigend Aufgebot an Sprengköpfen einzudecken bis selbst die massivste Verteidigung überwältigt war. Zusätzlich steuerten die beiden Torpedofregatten ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Menge an Explosivmaterial bei. „UNSF KSL-02 an alle Begleitschiffe: Formation einnehmen.“ befahl Syndia dann während der Navigationscomputer des Schweren Kreuzers die entsprechenden Navigationsleitstrahlen aussandte. „Wir können uns nicht ewig hinter diesen Defensivschirm ducken.“ Stellte Peter dann fest während die Athene brav die ihr zugeweisense Position leicht über der Britannia auf der vom Feind abgewandten Seite einnahm. „Nein, aber die können auch nicht ewig so Weiterballern.“ Antwortete Martin. Sicher er wusste nicht was Carvalho vor hatte, aber im Zweifelsfall konnten sie Theoretisch versuchen das Spiel so lange weiterzuspielen bis einer Seite die Munition ausging.

„Achtung Begleitflotte: Bereit für schnellen Kurswechsel und gleichzeitiges Umstellen der Formation!“ meinte Syndia dann. „Jetzt gehen wir aufs Ganze.“ Dachte sich Martin daher der neue Kurs brachte die Flotte auf einend direkten Kollisionskurs mit den Schiffen der Garde, geradewegs durch deren Strom aus Torpedos hindurch. „Wechsel jetzt!“ meinte Syndia dann ehe die Britannia hart ihren Kurs brach und die Nase auf den Feind richtete. „Leutnant Halley, Sie wissen was zu tun ist.“ Meinte Martin daraufhin ehe die Athene hart zur Seite gedrückt wurde und damit eine Position nahezu zentral über der Britannia im hinteren Drittels des Schiffsrumpfes einnahm. Die beiden anderen Schiffe nahmen dabei entweder direkt hinter der Britannia oder unter dem Schiff Position, wobei die angeschlagene KS-15 sich hinter das größere Schiff ducken konnte während FF-05 den Beschädigten Bauch decken konnte. „Alle Einheiten, Torpedos los!“ meinte Syndia dann. „Kapitän-Leutnant!“ meinte Martin daraufhin. „Alle Rohre Feuer Sir.“ Bestätigte Peter umgehend während alle Schiffe der Flotte ihre Torpedorohre Zeitgleich abfeuerten.
~~~Ende Kapitel 20~~~

mfg.: Tg

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20 Jan 2018 13:06 #88651 von Todesgleiter
Kapitel 21: Temporärer Rückschlag

„Multiple Sprengköpfe eingehend Sir!“ meldete Peter. „Abwehrfeuer mit der Britannia Synchronisieren!“ befahl Martin daraufhin. Wenn Sie eine Chance haben wollten diese Wolke aus Torpedos abzuwehren dann mussten alle Schiffe ihre Abwehrkapazitäten zusammenlegen. Schließlich hatte die Britannia ihr defensives Sperrfeuer aufgeben müssen um der eigenen Flotte das abfeuern ihrer Torpedos zu ermöglichen. „Abwehrfeuer Synchronisiert, alle Geschütze Feuer!“ meldete Peter dann während die UNSF Schiffe einen Kugelhagel entfesselten der in der bisherigen Geschichte der Militärischen Raumfahrt wohl vergeblich seines gleichen suchte. „Kontakt, weitere Sprengköpfe von Backbord!“ meldete Peter dann. Offenbar hatten die beiden Korvetten der Liga beschlossen sich wieder direkt an den Kampfhandlungen zu beteiligen und die Schiffe der UNSF in die Zange zu nehmen. „KSL-02 an FF-05, Defensives Sperrfeuer auf Backbordflanke, fangen Sie die Torpedos ab.“ Befahl Syndias Stimme dann routiniert, noch immer hörte man ihr dabei weder den Stress noch eventuelle andere Gefühlszustände an, es hatte eben offenbar doch seine Vorteile so Gefühlskalt wie ein Roboter zu sein. „FF-05 Bestätigt, decken Backbordflanke.“ Bestätigte Harvey umgehend ehe sein Schiff eine Wand aus Feuer hochzog. „Alle Einheiten Ausweichmanöver einleiten!“ befahl Syndia dann da es offensichtlich wurde das die NBW Geschütze unmöglich alle über die Front eingehenden Torpedos abfangen konnten, dafür waren es einfach zu viele. „Leutnant Halley, bereithallten für Zündung unterer Manövertriebwerke auf Vollem Schub!“ befahl Martin dann er plante die Torpedos unter dem Schiff passieren zu lassen und dann möglichst schnell wieder die Position innehrlab der Formation einzunehmen. „Bestätigt Sir, untere Manövertrebwekee bereit.“ Bestätigte Aponi umgehend während sie ihren Finger vorsorglich auf der Zündschaltfläche bereitlegte. „Zündung!“ befahl Martin dann da die Torpedos mittlerweile gefährlich nah gekommen waren. Sofort darauf wurde die Athene nach oben geschleudert was alle an Bord tief in ihre Sitze drückte und dem Rücken vermutlich weniger bekömmlich war, es gab gute Gründe warum man nur bis Anfang vierzig im aktiven Raumdienst bleiben konnte. „Zündung obere Manövertriebwerrke!“ meldete Aponi dann um die Bewegung der Athene wieder auszubremsen und zu verhindern dass das Schiff sich allzu weit von der Britannia und den anderen Schiffen der Kampfgruppe entfernte.

Sofort darauf kehrte sich die Beschleunigung an Bord um und presste die Männer und Frauen an Brod in die Gurte während das Schiff heftig vibrierte als die Treibwerke gegen die Massenträgheit ankämpften. Das Manöver hatte daraufhin wie geplant funktioniert, die Sprengköpfe die noch auf dem Weg zur Athene gewesen waren, hatten keine Chance ihren Kurs rechtzeitig zu korrigieren und schossen ins leere ehe die integrierten Selbstzerstörungsmechanismen die Sprengköpfe zur Detonation brachten. Die Britannia hatte aufgrund ihrer höheren Masse nicht so viel Glück und schaffte es nicht rechtzeitig allen Sprengköpfen auszuweichen weshalb das Schiff weitere Treffer über die gesamte vordere obere Panzerrung verteilt erlitt. Mittlerweile hatte jedoch auch die Torpedosalve der UNSF Schiffe ihr Ziel erreicht und hielt Schnurstracks auf das führende Schiff der Liga zu, einen der schweren Zerstörer der Prophet Mohammed Klasse. Ähnlich der Kampfgruppe Alpha selbst koordinierten auch die Schiffe der Liga ihr Abwehrfeuer um einen dichteren Defensivschirm aufzubauen. Dabei mussten sie ihr eigenes Torpedobombardement jedoch deutlich zurückschrauben um zu verhindern das ihre NBW Geschütze ausversehen die eigenen Sprengköpfe abschossen. Dasselbe Problem hatten die UNSF Schiffe zwar Prinzipiell auch, allerdings war dies hier weniger ein Problem da UNSF Schiffe von Haus aus keine so hohe Feuerrate ihrer Torpedowerfer hatten. Was es erleichterte die Salven so Zeitlich abzustimmen das sie nicht mit dem Abwehrfeuer konkurrieren mussten. Carvalho erkannte die Chance die sie daraufhin hatten als guter Offizier natürlich umgehend weshalb Syndia den Befehl an die Kampfgruppe gab: „Alle Einheiten Vorrücken, Formation hallten!“ Sofort darauf beschleunigte die Kampfgruppe um in Reichweite der Ballistischen Geschütze zu kommen während die Liga noch mit der Abwehr der Torpedos beschäftigt war. „Erstaunlich dass das Schiff immer noch fliegt als wäre nichts passiert.“ Stellte Peter dann Kopfschüttelnd fest. Martin wusste dabei was Peter meinte: Die Britannia war mittlerweile von über einem Dutzend Torpedos an mehreren Stellen getroffen worden, mehr als genug Feuerkraft um die Athene komplett zu vaporisieren, doch der schwere Kreuzer weigerte sich dennoch stoisch auszufallen. Ein eindrucksvolles Zeugnis der Effektivität der Rumpfpanzerrung und redundanten Systeme an Bord der Schweren Liberty Kreuzer welche in der Vergangenheit oft ein großer Kritikpunkt der Schiffe gewesen waren und fast zur Ausmusterrung der Klasse zugunsten eines deutlich kleineren Schiffes geführt hatten da sie Preis und Bauzeit extrem in die Länge zogen. Doch nun, in einem echten Kriegsszenario zeigte sich das all diese Ressourcen gut investiert waren. Die Britannia fungierte als Anker der ganzen Kampfgruppe der alles zusammenhielt und auch mal einen Treffer für ein anderes Schiff fraß wenn es notwendig war.

Aufgrund der Tatsache das der Kampfverband daraufhin seine Haupttriebwerke nutzen konnte um auf die Schiffe der Liga zuzuhalten, welche lediglich die Leistungsschwächeren Umkehrschubtreibwerke nutzen konnten um die Distanz zu halten, schmolz der Abstand zwischen den beiden Flotten zusehends. Allerdings hatte die Göttliche Garde es kurz darauf geschafft die anfliegenden Torpedos abzuwehren und nahm ihr Torpedotrommelfeuer wieder auf. „KSL-02 an alle Begleiteinheiten, Kurs und Geschwindigkeit beibehalten, bereithalten für eröffnen von Ballistischen Feuer.“ Wies Syndia dann an ehe die Britannia begann sich ein weiteres Mal zu drehen und ihre Waffenstarrende Breitseite auf die Schiffe der Göttlichen Garde richtete. Aufgrund der Massenträgheit behielt das Schiff dabei seine ursprüngliche Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit bei was dafür sorgte das der Kreuzer nun mit der Breitseite voraus auf den Feind zuhielt. Als die ersten Ausläufer der Torpedosalve der göttlichen Garde sich dann näherten zündete die Britannia das Defensive Sperrfeuer und schuf damit vor der Flotte eine für Torpedos praktisch unüberwindbare Barriere. Martin konnte sich daraufhin bildlich vorstellen wie sich die Offiziere der Garde fühlen mussten, aus ihrem Blickwinkel hielt eine Wand aus Feuer direkt auf sie zu, kein sonderlich beruhigender Anblick. „Erreichen Ballistische Reichweite Sir.“ Meldete Peter dann. Zwar war die Formulierung streng genommen falsch, immerhin hatten Kinetische Waffen im Freien raum keine Maximale Reichweite, schließlich flogen die Geschosse so lange weiter bis auf irgend eine Art von Hindernis trafen, doch trotzdem hatte sich die Bezeichnung durchgesetzt. Auch wenn die Reichweite in diesem Fall nicht auf die tatsächliche Reichweite der Waffe sondern auf die Distanz in der die Zielcomputer eine Realistische Trefferchance garantieren konnte gemünzt war. Es war nämlich gar nicht so einfach ein anderes Schiff mit einer Kanone zu treffen. Tatsächlich war es ohne Computerunterstützung praktisch unmöglich ein sich bewegendes Sternenschiff zu treffen das mehr als ein paar hundert Meter entfernt war. „Warten Sie auf den Feuerbefehl.“ Meinte Martin daraufhin. „KSL-02 an alle Begleitschiffe Feuer auf den Zerstörer konzentrieren!“ befahl Syndia dann über das Kommunikationssystem. „Kapitän-Leutnant, Feuer auf das Feindliche Führungsschiff eröffnen, Zielen Sie auf die Torpedogondeln.“ Befahl Martin daraufhin, er hoffte auf eine art von Kettenreaktion im Falle eines Glücklichen Treffers.

„Bestätigt Sir, Geschütze haben Ziel erfasst, alle Rohre Feuer!“ meldete Peter dann ehe die Bordgeschütze das Feuer aufnahmen. Auch die restlichen Schiffe der Kampfgruppe schlossen sich dem an, trotzdem war die Menge an Geschossen eher enttäuschend was daran lag das außer der Athene keines der Schiffe seine volle Bewaffnung nutzen konnte. KS-15 war Beschädigt und konnte nur einen der zwei Geschütztürme nutzen, KSL-02 und FF-105 mussten beide eine große Menge ihre Geschütze für das Defensive Sperrfeuer nutzen. Trotzdem waren die Geschosse für die Göttliche Garde eine reale Bedrohung, ein einziger glücklicher Treffer konnte schließlich Kritische Schäden hervorrufen, so unwahrscheinlich das im ersten Moment auch war. Zwar versuchten die NBW Systeme der Garde Schiffe daraufhin die Geschosse abzufangen, hatten dabei aber nur mäßigen Erfolg. Ballistische Geschosse waren im Vergleich zu Torpedos klein und sehr schnell und zudem bei weitem nicht so empfindlich. Was es extrem schwierig machte sie abzufangen. „Multiple Treffer auf Ziel, keine sichtbaren Schäden.“ meldete Peter umgehend natürlich war ein schwerer Zerstörer nicht durch ein oder zwei Treffer in die Knie zu zwingen. „Feuer aufrecht erhalten Kapitän-Leutnant.“ Befahl Martin daher. „Gefechtsdistanz steigt wieder, sie entkommen uns.“ Meldete Peter nur kurz darauf, immerhin beschleunigten die Schiffe der Garde noch immer während die Kampfgruppe nur unter Ausnutzung der Massenträgheit driftete. „KSL-02 an alle Begleitschiffe, neuer Zielkurs maximale Beschleunigung, Formation hallten.“ Befahl dann Syndias Stimme. „Leutnant, richten Sie uns aus.“ Befahl Martin dann ehe die Athene eine Drehung nach Backbordvollzog und damit nun mit dem Bug auf die beiden Flankierenden Korvetten der Göttlichen Garde gerichtet war. Offenbar hatte Carvalho seine Zielprioritäten überarbeitetet und konzentrierte sich nun wieder auf die Korvetten.

Dann zündetet die Britannia wieder ihre massiven Haupttriebwerke und beschleunigte rapide während die Begleitschiffe ihre relative Position zu dem Kreuzer dabei hielten. Die Korvetten der Göttlichen Garde hatten daraufhin kaum eine Chance zu reagieren. Der Kurs der Kampfgruppe führte sie genau zwischen die beiden Gruppen der Göttlichen Garde was die Korvetten nun der kompletten Breitseitenfeuerkraft mehrere UNSF Schiffe preisgab während die Torpedos des zweiten Garde Kampfverbandes noch immer von dem Sperrfeuer der Britannia abgewehrt wurden. „Alle Schiffe: Feuer auf Ziele eröffnen.“ Meinte Syndia dann. „Sie haben es gehört Kapitän-Leutnant, pusten Sie diese Korvetten weg!“ befahl Martin daraufhin. „Mit Vergnügen Sir, Ballistische Geschütze haben Ziele erfasst, Feuer frei!“ antwortete Peter. Im Gegensatz zu dem in früheren Filmen häufig porträtierten fall das die Bordgeschütze von Raumschiffen, ähnlich zu schweren Geschützbatterien auf der Erde, relativ langsam in der Eigenbewegung waren, waren die Ballistischen Geschütztürme der UNSF sehr flink in ihrer Bewegung und konnten daher mühelos die Ziele wechseln oder auch sehr schnelle Ziele bekämpfen, immerhin spielte das Gewicht der Geschütze im all keine Rolle. Daraufhin schoss ein regelrechter Geschossregen auf die Korvetten der Liga zu. Immerhin konnte dieses Mal auch die Britannia ihre Geschützbatterien zur Geltung bringen was für sich genommen schon mehr als genug war um zwei Korvetten aus dem All zu pusten. Trotz der Ausweichmanöver welche die Korvetten daraufhin Aufnahmen wurden sie schnell getroffen, die schiere Menge an Geschoßen war einfach zu viel, es war unmöglich ihnen allen auszuweichen. „Multiple Treffer auf Zielen, ich orte Rumpfbrüche und den Verlust von interner Atmosphäre.“ Meldete Peter umgehend. „Die haben nicht den Hauch einer Chance.“ Stellte Martin für sich selbst fest. Noch ehe eines der beiden Schiffe daraufhin zerstört werden konnte meldete Peter dann jedoch: „Kontakt, erfasse weitere Schiffe im Anflug, keine FF Identifikation möglich. Annäherungskurs legt jedoch die Vermutung über weitere Einheiten der Garde nahe.“
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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20 Jan 2018 13:08 #88652 von Todesgleiter
~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

Sofort darauf meldete sich wieder Syndia: „KSL-02 an alle Begleitschiffe, neuer Zielkurs wir ziehen uns zurück.“ „Leutnant, setzen Sie neuen Kurs!“ befahl Martin umgehend, er teilte Carvalhos Einschätzung das die Zeit für den Rückzug gekommen war, mit weiteren Einheiten der Garde im Anflug wurde die taktische Situation langsam aber sicher unhaltbar. Immerhin hatten sie schon jetzt Schwierigkeiten damit effektiv gegen den Kern der Feindlichen Kampfgruppe vorzugehen . Außerdem waren fünfzig Prozent der eigene Schiffe beschädigt was die Chancen einen Totalverlust zu erleiden drastisch erhöhte. „Bestätigt Sir, neuer Kurs gesetzt, beschleunige Synchron mit Flotte.“ Meldete Aponi dann während die Kampfgruppe einen Bogen um die beiden angeschlagenen Garde Korvetten schlug und damit gleichzeitig Abstand zu dem schweren Zerstörer und seinen beiden begleitenden Fregatten gewann. Die Schiffe der Garde mussten daraufhin zunächst ihre eigene Rückwärtsbewegung stoppen ehe sie die Verfolgung aufnehmen konnten was den UJNSF Schiffen einen Sicheren Rückzug ermöglichte. Auf voller Beschleunigung war es Schiffen durchaus möglich Torpedos davon zu fliegen wenn der Start Abstand groß genug war. „UNSF KSL-02 an alle Begleitschiffe: Übermitteln Sie Schadensberichte und halten Sie sich für eine Nachbesprechung bereit.“ Meinte Syndia dann über Funk, immerhin hatten sie die Flotte der Garde mittlerweile so weit hinter sich gelassen das diese wohl erst gar nicht versuchen würden sie zu verfolgen. Martin aktivierte daraufhin den Schiffsinternen Kommunikationskanal und meinte: „Kapitän Möllers für alle. Wir verlassen die aktive Gefechtszone, Schadens- und Zustandsberichte aller Stationen so schnell wie möglich zu mir.“, „Navigation meldet: Ausfall von Lagekontrollcluster B3, ansonsten keine Schäden. Zustand aller System gemäß selbst Diagnose: Volle Einsatztauglichkeit.“ Meldete Aponi umgehend. Peter schloss sich sofort an: „Taktik meldet: Ausfall von NBW Geschützen T5 und S1. NBW Munitionsreserven auf siebzig Prozent, Torpedoreserven auf vierzig Prozent, Munitionsstand für Hauptgeschütze auf achtzig Prozent. Restliche Systeme voll Einsatzbereit.“

„Das ist bisher ja nichts tragisches.“ Dachte sich Martin erleichtert, aber immerhin waren sie ja auch nie direkt getroffen worden, die Ausfälle liesen sich bislang auf schnell fliegende Trümmerstücke oder Schrappnelle zurückführen die einen Glückstreffer hingelegt hatten. „Interne Systeme meldet: Keine Schäden, alle Systeme Arbeiten innerhalb normaler Parameter.“ Meldete dann Constantinos. „Medizin meldet: Keine Schäden alle System einsatzbereit.“ Schloss dann Marco mit seiner Meldung. Zufrieden machte Martin daraufhin Meldung an das Flaggschiff: „UNSF KS-21 meldet nur minimale Beschädigungen, Schiff und Besatzung voll Einsatzbereit. Übermittle exakten Bericht jetzt.“, „Empfang bestätigt KS-21.“ Quittierte Syndia umgehend. Daraufhin versuchte Martin sich in seinem Stuhl zurück zu lehnen, was nicht so recht funktionieren wollte da die Schwerelosigkeit ihm einen Strich durch die Rechnung machte. Genervt gab er den Versuch daher auf und wartete geduldig bis Carvalho seine Nachbesprechung startete. Vermutlich wartete er dafür allerdings so lange bis alle Schiffe ihre Berichte abgegeben hatten. Was im Falle von KS-15 wohl etwas länger dauern konnte, ein direkter Torpedotreffer hatte mit Sicherheit etliche System beschädigt oder komplett funktionsunfähig gemacht. „Für die erste Weltraumgestützte Schlacht die jemals geschlagen wurde haben wir uns nicht schlecht geschlagen.“ Dachte sich Martin dann als er den Blick über seine Brücke gleiten ließ. Ja schlussendlich hatten sie verloren und hatten den Rückzug antreten müssen doch alles in allem war der Angriff gar nicht so schlecht verlaufen, immerhin hatten sie ein Feindliches Schiff Zerstört und weitere teilweiße schwer beschädigt während sie keinen totalausfall zu beklagen hatten. Aus Militärtaktischer Sicht war der Angriff daher erfolgreich gewesen.

Plötzlich meldete sich dann das Kommunikationssystem. Nur nach einem Blick wusste Martin dabei das er es nicht mit Carvalho zu tun haben würde. Die Übertragung war weder korrekt Codiert noch nutzte sie die für Militärische Kommunikation reservierten Frequenzkanäle, zudem wurde sie vom Mars aus gestrahlt. Trotzdem ließ sich Martin dazu herab sich den Inhalt anzusehen, hauptsächlich weil er im Moment sowieso nichts anderes außer Warten zu tun hatte. Augenblicklich erschien auf einem von Martins Schirmen das Abbild eines älteren Mannes mit langem Silbernen Bart der in eine weiße Tunika gekleidet war. Es war daher nicht schwer ihn als ein Mitglied er Arabischen Liga zu identifizieren. „Streitkräfte der Vereinten Nationen. Eure Gotteslästerlichen Aktionen werden nicht toleriert werden. Wir werden euch und alle die euch folgen für eure Anmaßungen und Respektlosigkeit bestrafen auf das ihr zum wahren Glauben bekehrt werden könnt. Euer Krieg ist jetzt schon verloren, den wir kämpfen für und mit Gott. Erinnert euch an diese Worte wenn eure Städte in Trümmern liegen. Die Zeit der Unterdrückung durch den Kapitalistischen Faschismus endet hier und jetzt!“ Sprach der Mann dann mit voller Inbrunst und Tiefenüberzeugung, es war klar das er das glaubte was er sagte. „Himmel, die haben ja das läuten nicht gehört.“ Stellte Peter daraufhin fest was Martin ein grinsen entlockte. „Sie sind lediglich überzeugt Kapitän-Leutnant.“ Meinte er dann. „Und ich dachte wir hätten das ganze Krieg im Namen einer Religion Thema längst hinter uns gelassen.“ Erwiderte Peter Kopfschüttelnd. „Die Religion ist nur ein Vorwand, es geht der Führung der Liga auch nur um Weltliche Macht. Sie nutzen den Glauben nur aus um die größtenteils ungebildeten Massen auf ihre Seite zu bringen.“ Meinte dann Aponi. „Woher wissen Sie das der Großteil er Bevölkerung in der Liga ungebildet ist?“ fragte Martin dann durchaus interessiert, das war keine allgemein verfügbare Information. „Meine Tante hat es mir erzählt nachdem sie auf einer Diplomatischen Reise ins Territorium der Liga zurückgekehrt ist. Die meisten Menschen dort können nicht mal Rechnen und haben absolut keinen Schimmer von der Politik der großen weiten Welt, sie werden von ihrer Führung wie in einer Parallelwelt gehalten. Ohne Zugang zu modernen Medien oder Kommunikationsmöglichkeiten.“ Antwortete Aponi. „Verstehe.“ Meinet Martin daraufhin einsilbig während er sich dafür verdonnerte das er Aponi ausversehen an das Schicksal ihrer Angehörigen erinnert hatte.

„UNSF KSL-02 Kapitän Carvalho für alle Begleitschiffe. Sind Sie alle da?“ fragte Carvalho dann über das Kommunikationssystem. „UNSF KS-21 Kapitän Möllers hört.“ Antwortete Martin sofort wie aus der Pistole geschossen. „UNSF KS-15 Kapitän Morin hört.“ Meldete sich auch Kapitän Morin nur mit unwesentlicher Verzögerung. „UNSF FF-05 Kapitän Harvey hört auch.“ Machte Harvey den goldenen Abschluss. „Sehr gut, nun Ich versuche das hier möglichst kurz zu halten das Sie sich alle um die mit Sicherheit aufgetreten Problemen auf ihren Schiffen kümmern und sich danach vielleicht noch ein bisschen Ruhe gönnen können. Verdient hat sich das auf jeden Fall jeder von Ihnen und Ihren Besatzungen. Zuerst möchte ich daher Ihnen allen und auch all Ihren Untergebenen gratulieren. Jedes Schiff hat sich absolut vorbildlich verhalten und das obwohl wir alle mit einer hochgradig gefährlichen und absolut unbekannten Situation konfrontiert waren. In Anbetracht der Tatsache das eine derartige Situation an der Akademie nie trainiert und nicht einmal in der Theorie wirklich durchgespielt wurde haben wir alle ganze Arbeit geleistet und dem Ego der Göttlichen Garde einen ganzschönen knacks verpasst. Zudem waren unsere Sensoren in der Lage wichtige Daten zu Gewinnen. Im Laufe des Gefechtes haben wir Messungen machen können die es unseren Ingenieuren ermöglichen werden effektivere Waffen und Verteidigungssystem zu entwickeln. Außerdem konnten wir uns einen groben Überblick über die Lage auf dem Mars verschaffen. Dank der Synchronsierungen und anschließenden Computergestützten Analyse sämtlicher Sensorwerte unsere Kampfgruppe kann ich Ihnen allen mit Gewissheit sagen das die Liga noch weit davon entfernt ist den Mars für sich selbst zu beanspruchen. Es scheint noch mehrere aktive Kampfzonen zu geben und über achtzig Prozent der Oberfläche sind noch immer umkämpft. Die haben definitiv den Aufwand für eine komplette Planetare Invasion unterschätzt.“ Meinte Carvalho dann. „Dann ist anzunehmend das unser Angriff die Bemühungen der Liga weiter verschleppen wird. Sie müssen sich nun entscheiden ihre Ressourcen darauf zu verwenden den Orbit unter Kontrolle zu halten oder den Planeten zu sichern und egal wie sie sich entscheiden, sie werden an einer Front Einbußen haben.“ Meinte Harvey dann. „Genau Kapitän. Alleine unsere Anwesenheit zwingt die Göttliche Garde Ressourcen abzustellen um einen weiteren Übergriff unserseits abzuwehren.“ Stimmte Carvalho zu. „Mit Verlaub Kapitän, wir sind nicht in der Lage ein weiteres Mal anzugreifen. Sie haben den Schadensbericht erhalten, mein Schiff überlebt keine weitere Konfrontation.“ stellte Kapitän Morin dann fest. „Das ist mir bewusst Kapitän, aber die Verantwortlichen der Garde wissen das nicht. Sie müssen daher davon ausgehen das wir in der Lage sind ein weiteres mal anzugreifen und das auch tun werden. Weshalb sie Vorkehrungen treffen müssen.“ Erklärte Carvalho. „Also bemühen wir uns ab jetzt bedrohlich auszusehen bis die Verstärkung kommt?“ fragte Martin dann, dem Gedanken um eine weitere Schlacht vorläufig herumzukommen nicht ganz abgeneigt. „Vorläufig ja Kapitän, es sei denn es bietet sich eine günstige Gelegenheit.“ Bestätigte Carvalho. „Wir sollten so viele Aufklärungsdrohnen wie möglich absetzen, sie würden zum einen die Schiffe der Garde beschäftigen und könnten außerdem tatsächlich wichtige Informationen über die Verteidigungsstrategie des Feindes liefern.“ Stellte Harvey dann fest, welcher so langsam Warm zu laufen schien und seine Denkweise an die veränderten Umstände anpasste. „Das ist eine gute Idee Kapitän.“ Stimmte Carvalho zu. Da sich daraufhin eine ahnungslose Stille über den Kanal legte meinte Carvalho dann: „Gut, starten Sie alle so viele Aufklärungsdrohnen wie sie Zeitgleich koordinieren können und setzen Sie sie in einer abgestimmten Aufklärungsmission auf den Marsorbit an. Ansonsten reparieren Sie was zu Reparieren geht und gönnen Sie sich und Ihren Leuten etwas Ruhe. Ich melde mich wenn sich unsere Strategie ändert.“, „UNSF FF-05 Bestätigt.“ Meinte Harvey umgehend., „UNSF KS-15 Bestätigt.“ Fügte Kapitän Morin daraufhin an weshalb es Martins Part war den Abschluss zu machen: „UNSF KS-21 bestätigt.“, „UNSF KSL-02 Ende.“ Meinte Carvalho dann und beendete die Besprechung damit.

„Kapitän-Leutnant, wie viele Aufklärungsdrohnen haben wir an Bord?“ fragte Martin dann. „Zwei Sir. Beide Einsatzbereit.“ Antwortete Peter. „Gut, starten Sie alle beide und synchronisieren Sie ihren Flugplan mit den Drohnen der anderen Schiffe.“ Befahl Martin dann. „Bestätigt Sir, starte Drohnen für Synchrone Aufklärung.“ Bestätigte Peter umgehend. Martin aktivierte daraufhin das Kommunikationssystem und wählte den allgemeinen Bordinternen Kanal: „Kapitän Möllers für alle: Gefechtszustand aufgehoben, es gilt Alarmstufe drei für das ganze Schiff. Sie können vorläufig Ihre Routinetätigkeiten wieder aufnehmen.“, „Verriegelung wird aufgehoben Sir.“ Meldete Peter daraufhin während sich das Panzerschott hinter Martin umgehend in Bewegung setzte um den Weg frei zu machen. Zeitgleich stufte der Bordcomputer das Alarmlevel von Level eins, das für eine große unmittelbare Gefahr stand, auf drei herab was sich in einer normalisierten Beleuchtungssituation umgehend bemerkbar machte. „Aufklärungsdrohnen gestartet und Programmiert, Echtzeitdateneinspeißung in Taktisches Kampfgruppennetzwerk etabliert.“ Meldete Peter dann nach kurzer Zeit. „Gut, das hätten wir geschafft.“ Stellte Martin dann für sich fest, wobei er eher an die ganze Kampfsituation als an die gestarteten Drohnen dachte während sich sein Pulsschlag langsam wieder normalisierte.
~~~Ende Kapitel 21~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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24 Jan 2018 18:21 #88658 von Jack Hunter
So, endlich auf den neuesten Stand. Echt gute Weltraumschlacht. Schön, dass alle UNFS Schiffe überlebt haben und auch, dass es Aponi wieder besser geht. Ist mir richtig ans Herz gewachsen! Selbst Carvalho ist ein echt sympatischer Charakter. :D
Das sind so die tollen kleinen Dinge, die du immer wieder gut rüber bringst, ebenso wie die Erklärungen zu bestimmten Sachen. Mir gefällt auch wie du die Liga (wie zur heutigen Zeit fanatisch und terroristisch) und Dynastie (ehrenwert und stolz) entwickelt hast. Also nur weiter so! :thumbsup:

PS: Ich wette, die anbrückenden Schiffe sind keine Verstärkung für die liga, sondern eher für die UNSF in Form der Dynastie, da diese ja noch fehlen und helfen wollten. ;)

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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25 Jan 2018 14:17 #88659 von General Stefan
So nachdem ich jetzt leider drei Wochen kein Internet hatte, komme ich endlich auch dazu die spannende Geschichte weiter zu lesen! Alle Achtung mein lieber TG! Das war mal ne fetzen Raumschlacht! Ich finde du hast es richtig gut geschafft dich einerseits von den wissenschaftlich falschen vorstellungen eines Raumkampfs in Syfy zu trennen und gleichzeitig ein extrem gut aussehendes (in meinem kopf XD) und erstaunlich gut funktionierendes System für Raumkämpfe zu entwickeln! Ich fand das war sehr spannend und mal eine erfrischende Abwechslung von Schlachten in denen alle Schiffe nach dem Gefecht nur noch explodierende Trümmer sind! Immer weiter so!

LG Stefan

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