Reise ins Unbekannte

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11 Dez 2017 12:50 #88583 von Todesgleiter
Na hier stecken wohl alle im Vorweihnachts-/Adventsstress hmm?^^

NIchts desto trotz geht's jetzt knallhart weiter mit:

Kapitel 15: Eine schlimme Überraschung[/b
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Martin war zufrieden, zufrieden mit der Tatsache das in den letzten zweieinhalb Tagen ihrer Reise nach Exodus Station das einzige was ihn auf Trab hielt seine Eigene Besatzung gewesen war. Erwartungsgemäß hatte seine Enthüllung über die Funde auf dem Mars für ordentlich Aufruhr gesorgt und jeder hatte eilig seine Familie Kontaktieren wollen, was wiederrum Martin dazu gezwungen hatte die Kommunikation zu Rationieren, nicht weil die Funktion der Bordsysteme gefährdet gewesen wäre, sondern um zu Verhindern das die Liga oder die Dynastie auf sie aufmerksam wurden. Zwar war es nicht unüblich das Menschen auf Sternenschiffen häufig Botschaften an die Daheimgebliebenen schickten doch eine solche Häufung der Übermittlungen konnte durchaus Aufmerksamkeit erregen. Allerdings war ansonsten nichts vorgefallen erst recht keine Konfrontation mit einen anderen Kriegsschiff, worüber Martin wirklich froh war, dieses Mal hatten sie immerhin keine Absicherung durch ein weiteres Schiff in Reichweite. Allerdings wusste Martin das eine weitere Konfrontation nur eine Frage der Zeit war, spätestens wenn sie dem Schiff der Dynastie auf die Spur gekommen waren würde es zu einem weiteren Kräftemessen kommen, hoffentlich nur mit Worten. Für den Moment gestattete er jedoch sich und auch seiner Besatzung die Ruhe und den geordneten Tagesablauf zu genießen. „Hmm, wird Zeit das ich endlich Anfange...“ stellte Martin dann mit einem weniger Motivierten Blick auf die Uhr fest. Zwar war er schon seit einigen Minuten fertig mit seiner Morgenhygiene, doch bislang hatte er einfach nur herumgetrödelt und sich seinen eigenen Gedanken hin gegeben. Wohl wissend das Marco seine Pflichten als Medizinsicher Offizier äußerst ernst nahm und mit erschreckender Regelmäßigkeit Ermahnungen verteilte wenn jemand im Trainingsrückstand war oder nicht zufriedenstellende Ergebnisse ablieferte, machte sich Martin seufzend auf den Weg zum Fitnessraum.

Unterwegs begegnete ihm niemand, was an sich kein Wunder war. Zwar war die Athene ein relativ kleines Schiff aber trotzdem konnte man sich dank der geringen Personaldichte an Bord mühelos aus dem Weg gehen, selbst unabsichtlich. Im Fitnessraum selbst war es jedoch aus mit der Ungestörtheit. Martin platze mitten in eine Damenrunde bestehend aus Aponi und Alva die es beide irgendwie fertig brachten sich ungezwungen während ihres Trainings zu unterhalten, eine Fähigkeit die wohl nur Frauen zu eigen war. „Kapitän Möllers Sir!“ grüßte Alva umgehend als sie Martin erblickte und erhob sich Schwungvoll aus ihrem Trainingsgerät wodurch sie durch den Raum driftete und mit dem Kopf an der Decke bremste. Das brachte sie jedoch nicht aus dem Konzept, Alva war so hart im nehmen wie sie aussah. Aponi dagegen bewegte wie sich üblich elegant und driftete nicht unkontrolliert durch den Raum als sie Salut schlug. „Weiter machen.“ Befahl Martin daraufhin während er einen Missmutigen Blick auf seinen eigenen Trainingsplan warf. „Ich glaub er will mich dafür bestrafen das ich seine Schwester nicht festgesetzt habe.:.“ dachte er sich dann bei dem Anblick und unterdrückte nur mit äußerster Willensanstrengung ein ächzen. Natürlich war Martin dabei klar das Marco so etwas nicht tun würde, trotzdem passte es irgendwie in die Situation. Wohl wissend das die beiden Frauen ihn nicht aus den Augen lassen würden, straffte Martin dann jedoch seien Haltung und ergab sich seinem Schicksal ohne weiterer Umschweife, immerhin musste er mit gutem Beispiel voran gehen.

Gerade als Martin sich daher in eine der Gerätschaften gefaltet hatte und voller Motivation ein Trainingsprogramm starten wollte, meldete der Bordcomputer: „Unidentifizierter Kontakt, umgehende Gefechtsbereitschaft herstellen.“, „Was?!“ fragte sich Martin daraufhin überrumpelt selbst während er sich ebenso wie Alva und Aponi beeilte sein Trainingsgerät zu verlassen um zu seiner Station zu eilen. Gerade als er diese Aufgabe bewältigt hatte, meldete sich Peter über die Bordkommunikation: „Sir, ich bin auf der Brücke und hier stimmt was nicht. Ich kann zwar einen Kontakt bestätigen, aber der Sensorcomputer kann die Werte nicht Interpretieren außerdem Ist der Kurs des Kontaktes instabil.“, „Ergreifen Sie alle Maßnahmen die Sie für nötig halten Kapitän-Leutnant. Ich bin auf dem Weg und komme so schnell wie möglich, aber bis ich da bin haben Sie das Kommando!“ erwiderte Martin. „Verstanden Sir.“ Erwiderte Peter kontrolliert, diese Anweisung kahm immerhin weniger überraschend, immerhin war er ja Martins Stellvertreter. Daraufhin verdoppelte Martin seine Anstrengungen um die Brücke möglichst schnell zu erreichen, Peter war ein fähiger Offizier, aber im Moment alleine auf der Brücke, das konnte schnell brenzlig werden. „Update: Kurs des Ziels weiterhin unstabil und schwankend, keine Anzeichen für aktive Zielerfassung entdeckt.“ meldete Peter dann über das Kommunikationssystem, während Martin gemeinsam mit Aponi um eine Biegung fegte und die letzten Meter zu Brücke bewältigte. Als er daraufhin durch das offen stehende Panzerschott in die Brücke Rauschte und sich Rabiat durch einen Griff an der Lehne seines Stuhles ausbrennte fragte Martin zwischen zwei Keuchenden Atemstößen: „Lage?“, „Unverändert Sir. Kontakt liegt auf zehn Uhr, zwanzig Grad Positiv. Keine Anzeichen für Irgendeine Reaktion auf uns erkennbar. Ebenfalls ist die Identifikation noch immer nicht möglich.“ Antwortete Peter umgehend.

„Haben Sie den Kontakt schon gerufen?“ fragte Martin dann keuchend während er sich auf seinen Stuhl zog und das einsetzende Seitenstechen ignorierte, in einer solchen Situation konnte es um Sekunden gehen. „Positiv, keine Reaktion weder auf die Automatischen Rufe des Computers noch auf meine Sir.“ Antwortete Peter ehe Aponi meldete: „Manuelle Steuerung aktiv, bereit für Gefechtsmanöver Sir.“ Martin warf daraufhin einen gehetzten Blick auf den Status der Besatzung, noch waren nicht alle Offiziere auf Posten, es war daher Riskant den Kurs des Schiffes auch nur minimal zu ändern. Da sich im Moment jedoch auch keine Eindeutige Gefährdungslage erkennen ließ, entschied sich Martin vorläufig dazu den Kurs beizubehalten um seinen Männern und Frauen etwas mehr Zeit zu geben. „Alarmstufe zwei, Schiff abriegeln sobald Mannschaft auf Posten, Alle NBW’s und Störfelder aktivieren, Ziel erfassen und Waffen entsichern!“ befahl Martin dann, zwar war es durchaus möglich das der Unidentifizierte Kontakt keine Aggressionen gegen sie hegte, es konnte sich auch um einen Schlichten defekt der Kommunikationsanlage handeln, doch trotzdem war die Situation brandgefährlich. Weshalb Martin vom Schlimmsten Szenario ausging: Ein Angriff durch überlegene Feindkräfte. „Alle Besatzungsmitglieder Status grün, Abriegelung eingeleitet.“ Meldete Peter dann ehe das Panzerschott hinter Martin mit einen dezenten Rumpeln zufuhr. „Haben wir eine Zielerfassung?“ fragte Martin dann. „Positiv Sir, ich kann das Ziel zwar nicht identifizieren, aber ich kann seine Masse deutlich erfassen.“, „Seltsam...“ dachte sich Martin daraufhin, Militärschiffe und auch einige Zivilschiffe verfügten über leistungsstrake Störsender die eine Zielerfassung erschwerten, oder je nach Sensorsystem sogar unmöglich achten, aber der Kontakt schien über keine derartigen Systeme zu verfügen. „Feuern Sie einen Warnschuss vor Ihren Bug, vielleicht nehmen sie uns dann ja ernst.“ Befahl Martin dann. „Sir, ich kann nicht erkennen wo der Bug des Ziels liegt. Soll ich einfach in Ihre Flugbahn feuern?“ Meldete Peter umgehend. „Positiv Kapitän-Leutnant.“ Bestätigte Martin ehe Peter meldete: „Bestätigt, Feuere oberes Hauptgeschütz ab.“

Sofort darauf raste das Geschoss durch das All und lief erwartungsgemäß ins Leere. „Ziel verfehlt, keine Reaktion.“ stellte Peter sofort nüchtern fest. „Entweder sind die echt abgebrüht oder hier ist was faul...“ dachte sich Martin umgehend und dachte angestrengt nach was er als nächstes tun sollte. Sicher gemäß den Richtlinien der UNSF hatte er das Recht das Ziel anzugreifen um sein eigenes Schiff zu schützen, doch der Gedanke zuerst zu Schießen gefiel Martin nicht. Nicht solange nicht klar war das es sich bei dem Kontakt tatsächlich um eine Bedrohung handelte. „Leutnant Halley, Kolliosnionkurs setzen, Annäherung um zwanzig Prozent verzögern.“ Befahl Martin dann, er wollte Wissen mit was er es zu tun hatte und dazu musste er nah ran. Schließlich scheiterte der Computer noch immer damit eine Zielidentifikation zu erstellen, was ebenfalls seltsam war. „Bestätigt Sir. Korrigiere Kurs.“ Bestätigte Aponi umgehend ehe die Athene ihre Flugrichtung änderte, aufgrund der Tatsache das sie noch nicht unter Beschuss standen war dieser Kurswechsel nicht so rabiat wie Gefechtsmanöver. „Irgendwelche Reaktionen Kapitän-Leutnant?“ fragte Martin dann angespannt, auch wenn er nicht wirklich davon ausging, ansonsten hätte Peter von sich aus Meldung gemacht. „Negativ Sir, keine Reaktion, und auch überhaupt keine Aktion. Der Kontakt liegt tot im All und scheint nur zu treiben.“ Antwortete Peter. „Wann sind wir in Visueller Reichweite?“ fragte Martin dann. „Bei gelichbleibender Annäherung in etwa zwei Minuten Sir.“ Antwortete Peter. „Fertigen Sie eine präzise Radarabtastung an.“ Befahl Martin dann und hoffte das die Abtastung nähere Ergebnisse brachte. „Abtastung eingeleitet Sir, keine Reaktion.“ Meldete Peter umgehend.

Martin schaltete einen seiner Monitore daraufhin auf das Radarbild und legte die Stirn in Falten, er konnte weder Peter noch dem Computer einen Vorwurf machen, die Formen ergaben absolut keinen Sinn. Plötzlich meinte Peter dann: „Unmöglich! Sir wir haben eine Identifikation. Der Computer war bisher nicht in der Lage den Kontakt zu identifizieren da es sich nicht um ein Schiff handelt, es ist ein Trümmerfeld.“ , „Trümmerfeld?“ fragte Martin überrumpelt. „Positiv, ich kann klar mehrere einzelne Trümmerstücke erkennen deren Formen unmöglich natürlichen Ursprungs ein können. Der Computer hat bereits damit begonnen die Trümmer einem möglichen Schiff zu zuordnen.“ Antwortete Peter. Martin aktivierte daraufhin umgehend eine Auflistung aller verschollenen oder zerstörten Schiffe der letzten Zeit, konnte jedoch nichts finden das zur Situation passte. „Sir, der Computer ist fertig,. Mit achtundneunzig Prozentiger Wahrscheinlichkeit sind das die Überreste einer Dynastie Korvette der Tiger Klasse. Allerdings gibt es auch Trümmer die der Computer nicht zu ordnen kann.“, „Sie wollen damit doch nicht etwa sagen das diese Korvette im Kampf mit einem Schiff unbekannter Bauart zerstört wurde?“ fragte Martin sofort alarmiert, wenn das stimmte hatten sie ein Problem. „Doch Sir, genau das wollte ich damit sagen.“ Antwortete Peter. „Uff.“ Meinte Martin daraufhin und dachte über seine Optionen nach, wurde jedoch von Peter gestört: „Sir Kontakt zu einem großen Trümer stück das aus dem zentralen Rumpf zu stammen scheint, es beinhaltet ungefähr siebzig Prozent er früheren Schiffsmasse und scheint Strukturell halbwegs intakt zu sein.“, „Mögliche Überlebende?“ fragte Martin daraufhin. „Möglich Sir, es könnte sich im inneren noch eine Lebensfähige Atmosphäre befinden.“ Antwortete Peter. „Leutnant Halley, bringen Sie uns zu diesem Trümmerstück, Separation fünfhundert Meter.“ Befahl Martin umgehend, falls es Überlebende gab war er durch das ungeschriebene Gesetz der Raumfahrer bei seiner Ehre als Kapitän zu Ihrer Rettung verpflichtet, auch wenn es sich um Angehörige einer Konkurrierenden Fraktion handelte. „Bestätigt Sir, setze Parallelkurs zu dem Trümmerstück, Separation fünfhundert Meter.“ Bestätigte Aponi ehe sie die Athene vorsichtig näher an das übel zugerichtete Schiff heran manövrierte und dabei versuchte den kleineren Trümmerstücken möglichst auszuweichen.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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11 Dez 2017 12:52 #88584 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Martin aktivierte unterdessen das Kommunikationssystem und wechselte auf den für Hochgradig wichtige Gespräche reservierten Prioritätskanal eins. Schließich ging es hier möglicherweise um Menschenleben und zwar um mehr als nur die der Besatzung der Dynastie Korvette. Immerhin konnte, wer auch immer das Schiff angegriffen und zerstört hatte noch immer da sein und sich in diesem Moment ein neues Ziel suchen. „UNSF KS-21, Kapitän Möllers für UNSF Hauptquartier mit dringender Meldung bitte kommen.“ Meinte Martin dann. „UNSF Hauptquartier Admiral Legrand hört. Was ist los Kapitän?“ antwortete eine strenge Frauenstimme daraufhin. „Admiral, wir haben die Überreste einer Tiger Korvette der Dynastie entdeckt. Das Schiff wurde von Unbekannten Kräften angegriffen und Zerstört. Es könnten sich noch Überlebende im Wrack befinden. Erbitte Erlaubnis für umgehenden Bergungseinsatz.“, „Unbekannten Kräften, können Sie das näher spezifizieren?“ fragte Admiral Legrand daraufhin. „Negativ, wir hatten noch keine Zeit eine Einschlagsanalyse durchzuführen. Die Anzahl und der Zustand der Trümmer deutet aber auf Schwere Explosivwaffen wie Torpedos hin.“ Antwortete Martin wahrheitsgemäß. „Verstanden. Halten Sie Ihre Position Kapitän, ich Informiere die Dynastie.“ Meinte Admiral Legrand daraufhin, offenbar darum bemüht eine unbeabsichtigte Eskalation der Beziehungen zur Dynastie zu vermeiden. „Bestätigt Admiral, KS-21 in Bereitschaft.“ Bestätigte Martin daraufhin ehe er auf den Bordinternen Kanal wechselte: „Achtung, Bergungsteam zusammenstellen. Kapitän-Leutnant Graham hat die Führung!“, „Schon auf dem Weg Sir.“ Bestätigte Peter sofort darauf er wusste das sie in dieser Situation keine Zeit verlieren durften, sobald sie die Freigabe hatten mussten sie loslegen, je länger sie warteten desto größer wurden die Risiken für sie selbst aber vor allem für eventuelle Überlebende.

Es vergingen daraufhin klamme Minuten in denen Martin seine Schirme keine Sekunde aus den Augen lies, er rechnete jeden Moment mit einem Angriff. „UNSF KS-21, hier Spricht Admiral Legrand, Sie haben Freigabe für einen Bergungseinsatz. Die Dynastie hat keine eigenen Schiffe in Reichweite, deshalb haben sie uns ausnahmsweise eine Erlaubnis erteilt. Ich transferiere Ihnen jetzt einen uns überlassenen Befehlscode mit dem Sie eventuelle Luftschleusen offenen können, falls die Bordenergie noch nicht vollständig zusammengebrochen ist. Kapitän finden Sie raus was da passiert ist, aber tun Sie nichts das als Militärische Aufklärung gegen die Dynastie betrachtet werden könnte. Die Dynastie hat bereits einen Ihrer Drachen Kreuzer los geschickt um die Trümmer aufzusammeln.“, „UNSF KS-21 bestätigt. Ich habe verstanden Admiral. Sende jetzt Mein Team los.“ Bestätigte Martin umgehend darauf ehe er auf den internen Kanal wechselte und befahl: „Bergungsteam zur Backbordluftschleuse, wir haben eine Freigabe.“ Daraufhin wandte er sich an Aponi und befahl: „Bringen Sie uns so nahe ran wie Sie können ohne eine Kollision zu Riskieren.“, „Bestätigst Sir, minimiere Abstand.“ Bestätigte Aponi ehe sie Athene langsam auf die traurigen Überreste der Dynastie Korvette zugleiten ließ. Martin bewunderte dabei Aponis Professionelle ruhe, sie tätigte keine Hektischen Bewegungen und wirkte in Anbetracht der Umstände ziemlich entspannt, was reichlich bemerkenswert war wenn man bedachte das sie in diesem Moment tausende Tonnen Stahl durch ein regelrechtes Minenfeld in Gefährliche Nähe zu einem anderen Brocken Stahl manövrierte. „Separation zu Ziel fünfzig Meter an Backbord, Sir ich würde es gerne vermeiden noch näher ran zu gehen.“ Meldete Aponi dann. „Bestätigt Leutnant Halten Sie diese relative Position so lange Sie können.“ Antwortete Martin ehe er wieder auf den Kanal wechselte der für die Kommunikation mit dem Bergungsteam bestimmt war: „Achtung Bergungsteam, Sie haben Status Grün. Das Ziel befindet sich ungefähr fünfzig Meter von der Schleuse entfernt. Legen Sie los wenn Sie soweit sind.“, „Bestätigt Sir. Verlassen Schiff.“ Bestätigte Peter sofort.

Daraufhin konnte Martin drei kleine Punkte auf seinem Überwachungsschirm erkennen die sich von der Athene entfernten und aktivierte die Echtzeitdaten Einspeisung auf einem seiner Monitore, jeder der Raumanzüge war mit einer Kamera ausgestattet die es Martin nun ermöglichten zu sehen was seine Leute sahen. Das Bild des übel zugerichteten Schiffsrumpfes das er daraufhin sah bestätigte umgehend Martins Vermutung über Hochleistungssprengwaffen. Keine Kinetische Waffe konnte derartig zerfranste Metallplatten an den Bruchstellen zurücklassen. „Nähern uns Ziel, sieht übel aus. Die Innere Hülle ist offenbar an mehreren Stellen gebrochen. Die haben ordentlich eingesteckt.“ Meldete Peter dann mit einer ordentlichen Portion Mitleid in der Stimme. „Suchen Sie nach einer Luftschleuse oder einem anderen Zugang in das Schiffsinnere, verwenden sie Schneidbrenner oder Ladungen nur im Notfall.“ Meinte Martin dann er wollte vermeiden das der Schiffsrumpf unter der Belastung eines Gewaltsamen Öffnungsversuches vielleicht komplett zerbrach oder ein plötzlicher Atmosphären Verlust eventuelle Überlebende getötete. „Bestätigt.“ Antwortetet Peter sofort und führte sein Team, bestehend aus Marco und Maria näher an das Wrack heran. „Ein Wunder das der Pott noch zusammenhält Sir. Solche Trefferbilder hab ich bisher nur auf Bildern über Waffentests gesehen. Dieses Schiff wurde von Topmodernen Torpedos oder vergleichbaren Sprengkörpern getroffen.“ Meldete Peter dann während er den Rumpf erreichte und seine Magnetischen Stiefel nutzte um sich auf dem Rumpf zu halten und Treibstoff für die Manövertriebwerke seines Raumanzuges zu sparen. Obwohl Martin daraufhin eigentlich scher und geborgen in seinem Stuhl saß stieg sein Puls drastisch an während er mit Argus Augen sowohl über die Schritte des Bergungsteams als auch über die Radaranzeigen wachte.

„Sir, haben eine Luftschleuse entdeckt, sieht noch funktionsfähig aus.“ Meldete Peter dann während er sich an zu den Geschlossenen Schotten hinab beugte auf denen irgendetwas in Asiatischen Schriftzeichen gestanden stand. „Verstanden Kapitän-Leutnant ich lade Ihnen einen Öffnungscode hoch, versuchen Sie die Schleuse zu öffnen.“ Antwortete Martin daraufhin ehe er seinen Worten Taten folgen ließ und den Autorisierungscode hoch lud. „Bestätigt Sir, gebe Code ein.“ Meldete Peter umgehend ehe er den Code auf einem Bedienfeld neben der Tür eingab. „Da tut sich was, bereithalten!“ meinte Peter dann und hob seine eigene Waffe. Marco und Maria hatten unterdessen ebenfalls Positionen eingenommen die es ihnen ermöglichten einen eventuellen Aggressor aus der Luftschleuse aus drei Richtungen gleichzeitig angreifen zu können. Zwar gehörte der Nahkampf nicht zu den Primären Trainingsfeldern von Raumsoldaten, aber als angehörige des Militärs hatten sie natürlich ebenfalls eine Grundsätzliche Ausbildung im Schießen und Taktischem Vorgehen hinter sich. Dann öffnete sich das äußere Schleusenschott etwas ruckelig und gab den Weg in die Schleusenkammer frei. „Vorrücken wenn Sie soweit sind Kapitän-Leutnant.“ Befahl Martin dann. Bestätigt.“ Meldete Peter ehe er sich als erster in die Schleusenkammer gleiten ließ und den Raum einer gründlichen Musterung unterzog. Über die Echtzeitdateneinspeißung konnte dabei auch Martin sehen das sich die Schleusenkammer im großen Ganzen nicht von denen auf UNSF Schiffen oder Installationen unterschied. „Sieht gut aus, wir Betreten jetzt das Schiff“ meinte Peter dann während Marco und Maria ihm folgten. Sobald alle drei im inneren der Schleusenkammer waren betätigte Peter dann eine große Schaltfläche an der Wand die ebenfalls mit Asiatischen Schriftzeichen beschriftet war. Sofort darauf schloss sich das äußere Schleußenschott wieder, wenn auch etwas wiederwillig, offenbar hatte die Mechanik etwas abbekommen. Sobald das Schotts sich geschlossen hatte meldeten die Sensoren der Raumanzüge umgehend einen Druckanstieg, der Automatische Druckausgleich schien noch zu funktionieren. „Atmosphärischer Druck bei 986 Millibar, Atmosphärenzusammensetzung: Einundzwanzig Prozent Sauerstoff, Achtundsiebzig Prozent Stickstoff, sowie Spuren von Edelgasen. Keine Giftigen Inhalte im Schnelltest erkennbar.“ Meldete Marco sofort der als Medizinischer Offizier auch für derartige Aufgaben ausgebildet war. „Also ist sie Atembar?“ fragte Peter. „Positiv Kapitän-Leutnant.“ Bestätigte Marco umgehend. „Gut, Umluftmodus aktivieren, aber die Helme bleiben auf und versiegelt.“ Befahl Peter daraufhin. Bei aktivem Umluftmouds nutzte das Lebenserhaltungssystem der Raumanzüge die Umgebungsatmosphäre zur Versorgung der Soldaten anstelle der integrierten Reserven.

Dann öffnete sich das innere Schleußenschott und gab den Blick in das Innere des Schiffes frei. „Mein Gott.“ Murmelte Maria daraufhin. Der Innenraum vor dem Team sah wirklich übel aus: Die Beleuchtung war komplett ausgefallen, stattdessen erleuchteten sporadische Funkenfontänen und vor sich hin schwelende Brände der Innenverkleidung oder Elektrischer Kabel den Korridor, zusätzlich strömte aus einer geborstenen Leitung unentwegt Dampf, vermutlich Kühlmittel für das Computersystem. Zusätzlich schwebten überall Teile der Wand und Deckenverkleidung zusammen mit losen Kabeln im Raum. „Leutnant Kovacic, werden unsere Filtersysteme damit fertig?“ fragte Peter daraufhin. Schließlich wurde die Luft welche die Anzüge aus der Atmosphäre entnahmen zuerst gefiltert bevor sie in das Innere der Anzüge gepumpt wurde. „Positiv.“ Antwortete Marco lediglich etwas knapp das Bild der Zerstörung war überwältigend. „Hoffentlich haben die Druckanzüge getragen, sonst sind die Mittlerweile alle an Rauchgasvergiftung gestorben.“ Stellte Peter dann fest ehe er sich straffte und meinte: „Vorrücken, aber vorsichtig, hier könnte alles jeden Moment in die Luft fliegen.“ Martin beobachtete das Team daraufhin dabei wie sie sich durch das Zerstörte Schiff bewegten und konnte die Anspannung der Teammitglieder dabei fühlen, auch er rechnete jeden Moment damit das sie das unvermeidbare entdeckten: Leblose und übel verunstaltete Menschliche Körper. Nach dem Zustand des Schiffes zu schließen war es unwahrscheinlich das die komplette Besatzung überlebt hatte. „Arbeiten Sie sich ins Zentrum vor, dort ist die Wahrscheinlichkeit Überlebende zu finden am höchsten.“ Meinte Martin dann, immerhin war im Zentrum der Schiffsmasse am besten geschützt, es war der logischste Rückzugsort in einem vom Kampf halb Zerstörten Schiff wenn man so lange wie möglich überleben wollte. „Bestätigt.“ Meldete Peter umgehend ehe er mit seinem Team um eine Ecke in einen einmündenden Korridor der hoffentlich tiefer ins Schiff führte Bog.

„Die hätten uns auch nen Deck plan überlassen können...“ dachte sich Martin daraufhin frustriert, immerhin verloren sie im Moment wertvolle Zeit durch die Simple Tatsache das niemand wusste wo sie hingehen sollten. Noch im selben Moment viel Martin jedoch ein das ein solcher Deck plan durchaus strategischen Wert hatte, weshalb die Dynastie wohl einen Teufel tun würde und die interne Architektur ihrer Schiffe an einen Konkurrenten zu verraten. Es war an sich schon bemerkenswert das die Dynastie Überhaupte eine Erlaubnis für eine Bergungsoperation gegeben hatte. Peter und der Bergungstrupp hatten unterdessen eine verschlossene Tür erreicht die sich nicht automatisch öffnete. Das musste bei dem Zustand des Schiffes jedoch nicht viel bedeuten. Der Mechanismus konnte schlichtweg blockiert oder beschädigt sein. „Beziehen Sie Stellung.“ Befahl Peter dann worauf sich der Trupp gelichmäßig um die Tür verteilte um einen eventuellen Aggressor ins Kreuzfeuer nehmen zu können. Peter selbst hämmerte mit der Faust daraufhin gegen die Luke und rief : „Lebt da drinnen noch wer?“ Auch Martin wartete daraufhin gespannt auf eine Reaktion und tatsächlich öffnete sich die Tür daraufhin, worauf Martin von einem hellen Scheinwerfer geblendet wurde. „Nicht Feuern!“ brüllte Peter umgehend, wobei Martin nicht klar war ob er damit seine Leute oder die Angehörigen der Kaiserlichen Flotte meinte. Kurz darauf wurde das Licht abgeblendet und Martin konnte erkennen das sich im inneren des übel zugerichteten Raumes hinter der Tür, welcher wohl mal eine Art Messe gewesen war, nur zwei Personen aufhielten. Einer der beiden Trug eine Waffe mit dem Blendscheinwerfer während der andere nur Reglos im Raums schwebte, es war unmöglich fest zustellen ob er lebte oder bereits Tot war. „Wer?“ fragte derjenige mit der Waffe dann kurz angebunden, was nicht viel Heißen musste, vermutlich beherrschte er nicht viele Worte außerhalb seiner eigenen Sprache. „Kapitän-Leutnant Graham von der UNSF Athene, wir sind hier um zu helfen.“ Antwortete Peter dann ruhig und kontrolliert.

„UNSF?“ fragte der Bewaffnete daraufhin nach. „Ja, UNSF.“ Bestätigte Peter. Daraufhin schaltete sich die zweite Person im Raum in die Unterhaltung ein, allerdings mit einer Sprache die Martin nicht verstand. „UNSF Menschen, gut. Kapitän verletzt, braucht Hilfe.“ Meinte der Bewaffnete wieder und trat näher, wodurch Martin sein Gesicht erkennen konnte, ein junger Mann mit vor Schreck geweitete Augen. „Leutnant Kovacic, sehen Sie sich das an.“ Befahl Peter umgehend und deutete auf den zweiten Raumanzug. „Sie vergeuden Zeit. Ich werde sterben.“ Meinte der Kapitän daraufhin gepresst. „Das lassen Sie mal mich entscheiden.“ Erwiderte Marco. „Andere Dinge sind wichtiger. Hier nehmen Sie diese Daten und bereiten Sie sich vor. Sie kommen.“ Erwiderte der Kapitän ehe er von einem heftigen und krampfartigen Hustenanfall geplagt wurde. „Oh Scheiße.“ Stellet Marco dann fest und als Martin auf seine Kamera schaltete wusste er auch sofort was Marco gemeint hatte: Ein scharfkantiges Metallstück hatte den Raumanzug und Tosro des Manens glatt durchstoßen. „Bekommen Sie das hin Leutnant?“ fragte Peter daraufhin. „Nicht hier, auf der Athene vielleicht.“ Antwortete Marco wage. „Gut, Kovacic kehren Sie zum Schiff zurück.“ Befahl Peter daraufhin. „Aye.“ Bestätigte Marco ehe er den Kapitän mit einer kurzen Leine an seinem eigene Anzug befestigte und die Löcher ins einem Raumanzug mit einem schnell härtenden Spezialharz versigelte so dass er die kurze Reise durch das All zur Athene überleben konnte. Peter wandte sich daraufhin an den jungen Offizier und fragte: „Wie heißt du?“ Der Mann schaute ihn daraufhin nur verwirrt und eingeschüchtert an. Peter deutete mit dem Daumen daraufhin zuerst auf sich selbst und dann auf sein gegenüber während er langsam meinte: „Ich bin Peter und wer bist du?“, „Anjing.“ Antwortete der Mann daraufhin und deutete auf sich selbst. Peter nickte daraufhin zufrieden und fragte: „Gut Anjing, was ist hier passiert?“ Dabei machte er eine Geste durch den ganzen Raum und setzte einen fragenden Gesichtsausdruck auf.

Anjing antwortete daraufhin gebrochen: „Wir geflogen. Plötzlich Angegriffen. Nicht wissen wer, keine Menschen. Haben einen getötet aber waren zufiele.“ Peter schaltete seine Kommunikationssystem daraufhin auf einen Modus der es ihm erlaubte nur mit Martin zu sprechen: „Sir, wenn ich ihn richtig verstehe wurden Sie von mehrenden Unbekannten Zielen angegriffen. Das gefällt mir nicht.“, „Mir auch nicht Kapitän-Leutnant. Der Computer ist mittlerweile mit der Rekonstruktionsimulation fertig. Hier fliegen eine Menge Trümmer rum die nicht zugeordnet werden können. Fragen Sie Anjing ob es noch mehr Überlebende gibt. Wen nicht, kommen Sie zurück.“, „Verstanden.“ Antwortete Peter ehe er sich wieder zu Anjing umwandte und fragte: „Gibt es noch mehr Überlebende?“ Anjin sah Peter daraufhin fragend an, es war offensichtlich das er nicht Verstanden hatte. Peter überlegte daraufhin kurz ehe er einen weiteren Versuch unternahm: „Mehr Menschen?“ Anjin schüttete daraufhin den Kopf und antwortete: „Alle tot. Reaktor kaputt.“, „Verstehe.“ meinte Peter daraufhin ehe er meldete: „Sir, keine weiteren Überlebenden, es gab hier offenbar eine Kernschmelze oder was vergleichbares.“, „Verstanden kehren Sie zum Schiff zurück.“ Antwortete Martin, er wollte seine Leute möglichst schnell von diesem Wrack herunter haben.
~~~Ende Kapitel 15~~~

mfg.: Tg

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17 Dez 2017 14:56 #88600 von Todesgleiter
Immer noch alle fleißig am Vorebreiten? Himmel, das muss ja ne Monster Party werden!^^
Wünsche dennoch eine halbwegs besinnliche udn erholsame restlcihe Vorweihnachtszeit, lasst es euch gut gehen und Vergesst nicht auch mal an euch zu denken. ;)

Kapitel 16: Gewissheit

Martin schaffte es gerade noch zu bremsen bevor er mit dem Schädel mit vollem Karacho gegen den Türrahmen geknallt währe und fragte: „Wie geht es unseren beiden Gästen Leutnant?“, „Ich hatte noch keine Zeit für eine ausgiebige Diagnose Sir, aber ich kann mir Sicherheit sagen das Jötöhei Lin Glück im Unglück hatte, Taishö Nagata dagegen hat viel Blut verloren und wohl Multiple Organschäden davongetragen. Ich habe keine Ahnung ob ich ihn retten kann.“ Antwortete Marco während er in der Krankenstation herum flitzte. „Verstanden, tun Sie Ihr bestes.“ Meinte Martin daraufhin, wohl wissend das er am besten dadurch half nicht im Weg zu sein oder Marco abzulenken. „Natürlich Sir, immerhin habe ich einen Eid geleistet.“ Erwiderte Marco daraufhin ehe er A.M.A. das automatische Medizinische Assistenzssystem, aktivierte das standardmäßig auf allen UNSF Schiffen verbaut war. Bei A.M.A. handelte es sich um ein Hilfssystem für Medizinische Offiziere das selbstständig Diagnosen und Untersuchungen durchführen sowie einfache Behandlungen und präzise Operationen vornehmen konnte. A.M.A. erlaubte es einem einzelnen Offizier damit Zeitgleich mehrere Patienten zu versorgen ohne auf unausgebildete und eventuell ungeeignete Hilfskräfte zurückgreifen zu müssen. „Kapitän.“ Meinte Nagata dann Plötzlich gepresst und hob eine Hand um auf sich Aufmerksam zu machen. „Sie müssen ruhig halten wenn Sie überleben wollen.“ Mahnte Marco daraufhin entschlossen, doch der Mann ignorierte ihn einfach und meinte: „Ich habe Informationen. Wichtige Informationen. Nehmen Sie.“ Daraufhin hob er einen einfachen Datenspeicher in Martins Richtung, kaum mehr als USB-Sticks früherer Tage war dieser Datenspeicher definitiv eigentlich für den Privatgebrauch vorgesehen, aber vermutlich hatte der Taishö keine Zeit gehabt einen anderen Datenspeicher zu bespielen. Martin nahm das Gerät nach einem kurzen Seitenblick zu Marco vorsichtig aus der Hand seines Kollegen welcher daraufhin meinte: „Wir haben wenig Zeit. Sie müssen warnen alle Militäreinheiten.“ , „Ich werde mein möglichstes tun Taishö Nagata.“ Meinte Martin umgehend ehe er sich zurückzog um dem Ungeduldig wirkenden Marco Platz zu machen.

„Informieren Sie mich wenn Sie fertig Sind oder irgendetwas benötigen Leutnant.“ Meinte Martin dann noch an Marco gewandt ehe er sich abwandte und den Datenspeicher Nagatas nachdenklich zwischen den Fingern drehte, sollte er es Riskieren die Daten auszulesen, oder würde das von der Dynastie eventuell als Feindseeliger Akt bewertet werden? Martin entschloss sich nach kurzer Bedenkzeit dafür das Risiko einzugehen. Nagata hätte ihm den Datenspeicher nicht gegeben wenn er nicht gewollt hätte das die Informationen in die Hände der UNSF vielen. Außerdem hatte der kommandierenden Dynastie Offizier davon gesprochen alle Militäreinheiten zu warnen, nicht nur die Kaiserliche Flotte, egal was für Informationen er also gewonnen hatte sie mussten sich um eine Bedrohung drehen die größer war als jede der Menschlichen Fraktionen. Martin aktivierte daraufhin seinen Interkom und meinte: „Kapitän-Leutnant Graham, bitte finden Sie sich im Informatikraum ein.“, „Bestätigt, bin auf dem Weg Sir.“ Antwortete Peter umgehend. Für den Fall das die Informationen auf Nagatos Datenspeicher wirklich so brisant waren wie Martin vermutete wollte er einen zweiten Mann als Zeugen dabei haben. Während er daraufhin auf dem Weg zum Informatik Raum der Athene war, welcher eine Kombination aus Zentraler Computerkontrollstation und Planungszentrale war, fragte sich Martin einmal mehr wo er da eigentlich hineingeraten war. Im Rekrutierungsbüro der UNSF hatte ihm niemand etwas davon gesagt das er regelmäßig seinen Hals riskieren musste oder irgendwelche hochgradig sensiblen Sachverhallte aufklären musste. Tatsächlich war Martin auf das recht romantische, aber ebenso naive, Bild des Raumsoldaten hereingefallen der Stur den Raum der Vereinten Nationen verteidigte und nie in irgendwelche kritischen Entscheidungen involviert war.

In seinen Gedanken bemerkte Martin gar nicht wie er den Informatik Raum erreichte und durch die Tür in das innere schwebte. Erst Peter der bereits dort wartete holte ihn zurück in die Realität als er meinte: „Sir.“, „Kapitän-Leutnant.“ Antwortete Martin dann umgehend aufgeschreckt. Während Peter eine höfliche fragende Miene aufsetzte und geduldig wartete. „Taishö Nagata hat mir etwas anvertraut Kapitän-Leutnant. Einen Datenspeicher, ich vermute das darauf Aufzeichnungen des letzten Gefechtes gespeichert sind. Stimmen Sie mit mir darüber überein das wir das Risiko eingehen können die Daten auf einem gesicherten System auszulesen?“ erklärte Marin dann. „Diese Daten könnten Überlebensnotwendig sein. Wir müssen Wissen mit wem oder was wir es zu tun haben, ich denke das die Dynastie das verstehen wird.“, „Sehr gut.“ Stellte Martin umgehend fest und schwebte zu einem Kontroll Terminal an der Wand. Nur mit wenigen Befehlen aktivierte Martin daraufhin eine abgeschirmte Virtuelle Umgebung die nicht auf dem Hauptcomputer des Schiffes, sondern auf einer lokalen, nicht vernetzten, Recheneinheit lief. Immerhin war die Verwendung virtueller Waffen mittlerweile durchaus populär, ein gut platziertes Virus konnte eine ganze Armee lahm legen ohne das ein einziger Schuss abgefeuert wurde oder ein einziger Mensch sein Leben verlor. Daher verfügten alle Militärischen Installationen über ausufernde Schutzsysteme vor Virtuellen Angriffen und Einrichtungen zur Analyse von eventuellen Virtuellen Bedrohungen. Nachdem die Testumgebung aktiv war, steckte Martin Nagatos Datenspeicher an eine Schnittstelle und bestätigte eine sofort auftauchende Sicherheitswarnung, der Computer erkannte das der Datenspeicher keine UNSF Kodierung verwendete und hatte daher standardmäßig alle Funktionen blockiert.

Daraufhin erschien auf dem Bildschirm ein Verzeichnis aller gespeicherter Daten auf dem Datenträger. Natürlich waren die Dateien jedoch in der Sprache und Schrift der Dynastie beschriftet, weshalb Martin sie nicht lesen konnte. „Versuchen wir mal eine Übersetzung.“ Murmelte Martin daher und wies den Computer an die Datennamen zu übersetzen. Diese Aufgabe war für den Computer natürlich keine Herausforderung, weshalb Martin schnell erkannte das es sich bei den meisten Daten um Aufzeichnungen von Systemmmesswerten handelte, ähnlich zu Blackboxen in früheren Flugzeugen. Interessant waren hierbei die Aufzeichnungen der Bordsensoren, welche primär aus einem lang- sowie Kurzstreckenradar sowie einer Wärmebilderfassung bestand. In diesem Fall unterschied sich die Kaiserliche Raumflotte nicht von der UNSF, genau so war anzunehmen das auch die Göttliche Garde vergleichbare Systeme verwendete. „Dann wollen wir mal sehen.“ Meinte Martin zufrieden und legte die Wiedergabe der Sensoraufzeichnungen auf einen der großen Bildschirme im Raum. Es war daraufhin nötig den Ablauf der Aufzeichnung etwas zu beschleunigen, da zu Beginn absolut nichts passierte. Erst als das Langstreckenradar einen Kontakt auffing schaltete Martin daher wieder zurück auf Echtzeitwiedergabe und schaute zusammen mit Peter gebannt auf den Bildschirm. Taishö Nagata reagierte auf den Kontakt auf die selbe Weiße in der auch Martin reagiert hätte: Er hatte das Schiff abriegeln und alle Waffen in Bereitschaft bringen lassen während er offenbar versucht hatte herauszufinden mit wem er es zu tun hatte. Aus den Zeitgleich ablaufenden Aufnahmen der Stimmrekorder auf der Brücke, welche vom Computer nach bestem ermessen simultan Übersetzt wurden, lies sich dabei schließen das zunächst von einem UNSF oder Garde Schiff ausgegangen war, eine durchaus logische und Nachvollziehbare Vermutung.

„Erstaunlich wie sehr ihre Abläufe den unseren ähneln.“ Stellte Peter dann fest, immerhin könnte die Aufzeichnung, unter Ausnahme der Sprache und Ränge, genauso gut von einem UNSF Schiff stammen. „Gewisse Vorgehensweißen haben sich eben bewährt.“ Antwortete Martin Schulterzuckend, es war nichts neues das die internen Abläufe innerhalb verschiedener Armeen Relativ ähnlich waren. Dann geschah das was unvermeidlich gewesen war, der Kontakt feuerte multiple Salven auf die Korvette der Dynastie ab. Schon jetzt musste Nagata dabei klar gewesen sein das er Hoffnungslose unterlegen war, anhand der Anzahl der sich schnell nähernden kleinen Flugkörper konnte man unschwer erkennen das man es entweder mit einem Kapitolschiff oder einer ganzen Rotte kleinerer Schiffe zu tun hatte. Dies zeigte sich in seiner folgenden Aktion das Schiff zu Wenden und sich zurück zu ziehen umgehend, er hatte gewusst das er diesen Kampf nicht gewinnen würde, nicht ohne Verstärkung. Allerdings war er von en Eigenschaften der ihn verfolgenden Waffen wohl überrascht worden, im Gegensatz zu den Torpedos welche die UNSF, aber auch die anderen beiden Raumflotten nutzten, waren diese Sprengkörper hochgradig agil und Positionieren sich umgehend in den Toten Winkeln der Punktverteidigung während sie sich mühelos an die Fersen des Schiffes hefteten. „Unmöglich.“ Hörte Martin daraufhin Peter grummeln und musste seinem Stellvertreter dabei zustimmen, nach seinem Wissensstand war es unmöglich das sich irgendein Objekt im Weltraum so bewegte, die Sprengkörper bewegten sich eher wie Erdluftraketen als Raumtorpedos. Einige schossen sogar über die Flanken der Korvette hinaus und griffen das Schiff von der Seite an, ein Manöver das mit Gewöhnlichen Raumtorpedos aufgrund ihrer Trägheit unmöglich war. Allerdings erwies sich das Punktverteidigungsnetz der Dynastiekorvette nun als durchaus fähig und schoss die meisten Sprengkörper mühelos ab, dennoch wurde das Schiff getroffen und verlor dabei seinen Primärantrieb.
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17 Dez 2017 14:58 #88601 von Todesgleiter
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Der noch immer unidentifizeirte Kontakt näherte sich daraufhin schnell und Feuerte weitere Salven ab. In diesem Moment schien sich Nagata für den Kampf entschieden zu haben, wohl wissend das er nur mit einem Bruchteil seiner Schubkraft nicht entkommen konnte da er das Schiff wieder auf den Angreifer richtete und so schnell wie es dem Beschädigten Schiff noch möglich gewesen war beschleunigen hatte lassen. „Jetzt wird’s gleich spektakulär, wer auch immer die angegriffen hat, hatte keine Ahnung was auf ihn zukommt.“ Stellte Peter bei dem Anblick der Tatsache das der Angreifer Kurs und Geschwindigkeit hielt fest. Jedem UNSF Offizier war bewusst das man einen Nahkampf mit Schiffen der Kaiserlichen Marine lieber vermied wenn man vorhatte an einem Stück nach Hause zu kommen. Schiffe der Kaiserlichen Marine waren mit einem beachtlichen Arsenal an umgelenkten Kurzstreckentorpedos bewaffnet die über gewaltige Zerstörungskraft verfügten und in hoher Kadenz auf den Feind verschossen werden konnten. Unterstützt wurden diese schweren Explosivwaffen dabei von Großkalibrigen Autokanonen die auf den meisten Kaiserlichen Schiffen traditionellen NBW Geschütze ersetzten. Im Nahkampf konnten Kaiserliche Schiffe ihre Feinde daher mit einem Inferno aus Explosivwaffen und einem vernichtenden Trommelfeuer in Fetzen reisen. „Da scheinen Sie sich unsicher geworden zu sein.“ Stellte Martin dann fest als der Kontakt verlangsamte, offenbar verunsichert wegen des direkten Konfrontationskurses der Korvette. Zu diesem Zeitpunkt waren die Radarsysteme auch in der Lage gewesen zu erkennen das es sich bei dem Kontakt in Wahrheit um drei Separate Schiffe handelte, jedes von der Größe her in etwa Vergleichbar mit den Schiffen der Korvettenklasse innerhalb der Menschlichen Streitkräfte. Anhand der umgehend einsetzenden Kurzstreckenradarabtastung erübrigte sich jedoch jedweder weitere Vergleich mit Menschlichen Konstruktionen. Diese Schiffe waren definitiv Außerirdisch. Ihre Hüllen verfügten über eine Fließende, beinahe organische Struktur die im krassen Gegensatz zu den harten Mechanischen Kanten Menschlicher Schiffsdesigns standen. Im großen und ganzen sahen die Schiffe dabei aus wie übergroße Rochen deren Flügel leicht nach hinten gebogen waren. Wobei die meisten Lenkwaffen aus dem Bereich des „Maules“ im Zentrum des Rumpfes abgefeuert wurden.

Schließlich geschah was hatte passieren müssen: Die Dynastie Korvette hatte ihre Feuerreichweite erreicht und Nagata hatte keine Sekunde gezögert das Feuer zu eröffnen. Das erste Alienschiff wurde von einem Hagel aus Geschossen eingedeckt der Gleichzeitig jegliche Lenkwaffen neutralisierte die das Schiff im selben Moment hatte starten wollen. Zeitgleich feuerte die Korvette alle ihre Kurzstreckentorpedorohre auf das zweite Alien schiff ab. Dieses feuerte daraufhin eigene Lenkwaffen welche versuchten die eingehenden Torpedos zu neutralisieren, aber nicht schnell oder Zahlreich genug waren um alle zu erwischen. Das Schiff wurde daher von dutzenden Torpedos getroffen welche die Hülle in Fetzen rissen und die komplette Front des Schiffes zerstörten. Augenblicklich konzentrierte das Autokanonen feuer daraufhin auf das Angeschlagen Schiff. Nagata war ganz offensichtlich wirklich ein fähiger Kommandant. Da die Panzerrung des Alienschiffes von den Torpedos in Fetzen gerissen worden war, wurde es nun von den Autokanonen regelrecht durchlöchert. Martin wusste dabei das die Großkalibrigen Autokanonen der Dynastie keine reinen Wuchtgeschosse wie die NBW Geschütze der UNSF oder Göttlichen Garde verfeuerten, sondern Panzerbrechendeexplosiv Granaten mit Zeitversetzten Zündern, ähnlich den Geschossen welche die UNSF in ihren Ballistischen Geschützen verwendete. Mit derartiger Munition war es möglich eine Granate im inneren eines Ziels zur Explosion zu bringen und immense Schäden zu erzeugen. Allerdings feuerten die beiden verblieben Alienschiffe in der Zwischenzeit weitere Salven von Lenkwaffen ab, welche keine Schwierigkeiten damit zu haben scheinen Hundert Grad Kurven unmittelbar nach dem Abschuss zu vollführen. Offenbar konzentrieret sich die Bewaffnung der Alienschiffe Primär auf die Front, während die Flanken nur minimal Bewaffnet waren, Ebenso drängte sich der Verdacht auf das die Bewaffnung reichlich Einseitig nur auf Lenkwaffen getrimmt war da die Aliens bislang keine andere Waffe eingesetzt hatten.

Das war jedoch auch gar nicht nötig. Da die meisten der Autokanonen dem angeschlagenen Alienschiff den Rest gaben, stellten sich nur wenige Waffen den sich nähernden Lenkwaffen entgegen. Trotzdem verfehlte eine ordentliche Portion der Alienlenkwaffen die Korvette, offenbar war ihre Zielerfassung von den Störfelden soweit beeinträchtigt worden das die Waffen die Erfassung komplett verloren hatten und nun Ziellos ins All irrten. Trotzdem mussten die Schäden immens gewesen sein welche die Verblieben Lenkwaffen angerichtet hatten. „Sie sind nicht ohne Kampf untergegangen.“ Stellte Peter dann fest da eine weitere Kurzstreckentorpedosalve ein weiteres Alienschiff aufs Korn nahm während das zuvor schwer beschädigte Schiff offenbar in seine Bestandteile zerfiel, was die Trümmer erklärte die der Computer nicht hatte identifizieren können. Erneut richteten die Kurzstreckentorpedos daraufhin schwere Schäden an und durchbrachen die Hülle des Alienschiffes an mehreren Stellen verteilt über die ganze rechte Flanke, doch es war zu spät, eine weitere Lenkwaffensalve der Aliens traf die Korvette und gab dem angeschlagenen Schiff den Rest. Die beiden Verbliebenen Schiffe scheinen daraufhin gerade zum finalen Todesstoß anzusetzen als sie plötzlich abdrehten und einfach von dem Radarschirm verschwanden als wären sie nie da gewesen. Gleichzeitig erfassten die verbliebenen Wärmebildkameras einen immensen Temperaturanstieg ehe auch sie die Erfassung verloren. Ein Blick auf den Zeitstempel zeigte Martin dabei das wohl sie die Ursache für die Flucht der Aliens gewesen waren. Sie mussten die sich nähernde Athene irgendwie bemerkt haben und sich und Anbetracht der Schäden die sie im letzten Kampf erlitten hatten für den Rückzug entschieden haben.

„Was sagen Sie dazu Kapitän-Leutnant?“ fragte Martin dann. „Das wir ein Problem haben Sir. Es gibt nicht nur Intelligentes Extraterrestrisches Leben, sondern dieses Leben ist auch hochgradig Aggressiv und verfügt über Möglichkeiten die wir nicht haben. Es ist eine Bedrohung.“ Martin nickte daraufhin dem gab es nicht mehr viel hinzu zu fügen. „Fertigen Sie ein Taktisches Profil aus den Verfügbaren Informationen für diesen neuen Feind an und versuchen Sie Gegenstrategien zu entwickeln die in einem Kampf angewendet werden können. Ich informiere das HQ.“ Meinte Martin dann, er wusste das diese Information zu wichtig war um sie aus irgendwelchen Gründen zurück zu halten. Ein Aggressor von außerhalb des Sonnensystems erforderte ein komplette Umstellung der bisherigen Militärstrategie. „Verstanden Sir.“ Bestätigte Peter umgehend während Martin sich innerlich sammelte, er hatte jetzt auf jeden Fall ein Interessantes Gespräch vor sich, so viel stand fest. Nachdem er sich dann ausreichend Mental vorbereitet hatte, aktivierte Martin sein Interkom und synchronisierte das Gerät mit einem kurzen Tastendruck mit dem Bordkommunikationssystem ehe er auf den Prioritätskanal eins wechselte, diese Nachricht war seiner Meinung nach so wichtig das sie umgehend überbracht werden musste.

„UNSF KS-21 Kapitän Möllers für UNSF Hauptquartier mit dringender Mitteillung. Bitte kommen.“ Meinte Martin dann wohl Wissend das seine Worte ab jetzt wohl von mehreren Hochrangigen angehörigen er UNSF gehört werden würden. „UNSF Hauptquartier Admiral Legrand hört, wie sieht es aus Kapitän?“ antwortete das Hauptquartier nur nach wenigen Sekundenbruchteilen, eine Mitteillung dem Prioritätskanal eins wurde immer umgehend bearbeitet. „UNSF KS-21 meldet beweise für Extrasolaren Aggressor der für Angriff auf Einheit der Kaiserlichen Flotte verantwortlich ist.“ meinte Martin daraufhin. „Extrasolarer Aggressor?!“ antwortete Admiral Legrand völlig überrumpelt. „Positiv Sir. Wir haben Einblick in die Sensorlogs des Dyanstieschiffes. E ist eindeutig das sie von einer uns unbekannten, hoch Aggressiven Militärmacht unprovoziert angegriffen wurden.“ Bestätigte Martin. „Woher haben Sie diese logs?“ fragte der Admiral umgehend. „Sie wurden mir vom Kommandierenden Offizier, Taishö Nagata übergeben.“ Antwortete Martin. „Das bedeutete Sie haben Überlebende geborgen?“ fragte Admiral Legrand umgehend. „Positiv. Jötohei Anjin Lin und Taishö Yuito Nagata konnten Lebend geborgen werden. Der Rest der Besatzung ist verloren.“ Bestätigte Martin. „Wie ist der Status der Überlebenden, können Sie mit Ihrer Führung sprechen?“ fragte Admiral Legrand umgehend. „Jötohei Lin hat nur leichte Verletzungen zu beklagen und ist stabil, ich denke er wäre in der Lage mit seinen Vorgesetzten zu sprechen.“ Antwortete Martin Wahrheitskonform. „Was ist mit Taishö Nagata?`“ fragte Admiral Legrand umgehend. „Sein Status ist Kritisch. Leutnant Marco Kovacic führt zur Zeit eine Not Operation durch um sein Leben eventuell zu Retten.“ Antwortete Martin. „Ich Verstehe Kapitän. Verschaffen Sie Herrn Lin Zugriff auf das Kommunikationssystem. Ich werde eine Verbindung zum Kommandostab der Dynastie herstellen. Sie müssen von einem ihrer eigenen Leute hören was passiert ist.“, „Bestätigt Admiral, ich leite das nötige Sofort in die Wege.“ Meinte Martin daraufhin. „Gut, ich melde mich Kapitän.“ Stellte Admiral Legrand fest ehe sie die Verbindung vorläufig verlies.
~~~Ende Kapitel 16~~~

mfg.: Tg

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22 Dez 2017 20:15 #88602 von General Stefan
Hallo mein lieber Todesgleiter!

Zu allererst bitte entschuldige, dass ich mich in letzter Zeit nicht im Forum habe blicken lassen, war privat alles etwas stressig!

Umso schöner war es jetzt gleich drei Kapitel auf einmal lesen zu können! Sehr spannend! Ich bin ja mal wirklich neugierig, wie die Geschichte weitergeht und was wir noch über die Hintergründe dieser mysteriösen Aliens erfahren werden! Ob sich die drei menschlichen Blöcke wohl nun zusammenschließen oder die Liga alles nur für einen Trick hält und selbst eine Offensive starten wird? Wir werden es sehen!

Wie immer tolle Kapitel, ich freue mich auf das nächste!

LG Stefan

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23 Dez 2017 12:34 #88603 von Todesgleiter
@General Stefan: Auch wenn ich nicht wüsste für was du dich entschuldigen müsstest, nehme ich die Entschuldigung an wenn es dich erleichtert ;)

@all: Weiter geht's:
Kapitel 17: Feindliche Übernahme
Als Martin die Krankenstation erreichte stellte er schnell fest das sich die hektische Aktivität, welche hier geherrscht hatte als er sich vor einigen Minuten nach dem Zustand der Überlebenden erkundigt hatte, abgeklungen war. Marco schwebte erschöpft vor einem der Statusmonitore und bemerkte Martin gar nicht als er in den Raum kam. „Leutnant Kovacic.“ Meinte Martin daher um sich bemerkbar zu machen. Marco drehte sich daraufhin umgehend um und antwortete: „Kapitän Möllers Sir, was kann ich für Sie tun?“, „Leutnant sagen Sie mir: Ist der Status von Jötohei Anjin Lin aus Medizinischer Sicht stabil genug das er mit seinen Oberkommandierenden sprechen kann?“ fragte Martin daraufhin. „Eigentlich braucht er etwas Ruhe. Der arme Kerl steht unter immensem psychischen Stress, aber eine Unterhaltung dürfte keine Schwierigkeiten verursachen Sir.“ Antwortete Marco. „Gut, danke Leutnant.“ Meinte Martin ehe er sich zu Anjin umwandte und zu der Mediliege Schwebte in der der junge Mann fest geschnallt war. Dieser bemerkte Martin umgehend und fixierte ihn mit einem unsicheren Blick. Martin wusste nicht ob der Rangniederen Offizier der Kaiserlichen Flotte mit den Rangabzeichen und Rängen der UNSF vertraut war, vermutlich eher nicht, aber er erkannte sehr wohl das Martin eine andere Uniform mit anderen Abzeichen als der Rest trug. „Anjin, können Sie mich verstehen?“ fragte Martin dann langsam und kontrolliert wobei er darauf achtete jedes Wort deutlich auszusprechen, obwohl er keine Ahnung hatte ob das wirklich etwas half. Anjin überlegte daraufhin kurz und schüttelte dann den Kopf ehe er antwortete: „Anjin nicht verstehen.“, „Zumindest ist er bei Bewusstsein und fähig eine Konversation zu führen.“ Stellte Martin daraufhin für sich selbst fest während er sich darüber Ärgerte das er den Sprachkurs an der Akademie nicht belegt hatte. Jetzt wäre es doch ungeheuer Hilfreich gewesen mehr als nur eine Sprache zu sprechen. Zum Glück hatte Martin jedoch an eine mögliche Sprachbarriere gedacht und Vorbereitungen getroffen.

Martin zückte daher ein mobiles Datendisplay auf das er eine Übersetzungssoftware geladen hatte und beschränkte sich darauf die folgenden Worte aufzuschreiben, worauf sie von dem Computer übersetzt wurden. Seine erste Nachricht war simpel und mehr als ein Test gedacht: „Ich bin Kapitän Martin Möllers. Kommandierender Offizier dieses Schiffes. Wie geht es Ihnen?“ Nachdem er fertig war reichte er Anjin das Display auf dem nun die Kunstvoll anmutenden Symbole der Asiatischen Schrift zu sehen waren. Anjin verstand daraufhin sofort was er zu tun hatte und tippte seine Antwort ein, offenbar überglücklich darüber sich mitteilen zu können. Seine Antwort war daher bei weitem nicht so einfach und simpel wie Martins frage: „Mir geht es gut, dank Ihnen und Ihren Leuten Kapitän. Ich und mein Kapitän stehen in Ihrer Schuld. Ohne Sie würden wir in diesem Moment in den Trümmern unseres Schiffes sterben. Ich bin Ihnen unendlich Dankbar für Ihre Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft.“ Als Martin das las musste er kurz lächeln, es war schön zu sehen das auch seine Kontrahenten bei der Dynastie nur Menschen Waren, Menschen mit Ängsten und Gefühlen wie jeder andere auch. Er verfasste daher schnell eine Antwort, da er aus Anjins Gesicht lesen konnte das der junge Mann seit seiner Rettung auf eine Chance wie diese gewartete hatte. „Es freut mich das Sie Ihren Aufenthalt an Bord meines Schiffes als angenehm auffassen. Fühlen Sie sich in der Lage Ihren Oberkommandierenden Rede und Antwort über Ihr Gefecht mit den Alienstreitkräften zu stehen?“ Anjins Augen weiteten sich als er diese Zeilen laß, doch sein Blick war der eines entschlossenen Mannes. Er nickte daher als er seine Antwort abfasste: „Das bin ich Kapitän. Alle müssen erfahren was passiert ist. Alle müssen Wissen das wir nicht alleine sind und das wir bedroht werden. Ich werde mit dem Hauptquartier sprechen.“ Martin nickte daraufhin zufrieden und reichte Anjin ein Interkom Gerät das bereits auf das Bordkommunikationssystem kalibriert war, zusammen mit einer Schriftlichen Bedienungsanleitung und der Aufforderung noch zu warten.

Während Martin und Anjin daraufhin auf die Rückmeldung der Admiralität warteten, warf Martin einen fragenden Blick in Richtung von Nagata, seine Liege war durch eine weiße Blickschutzwand vom Rest der Krankenstation abgeschirmt, weshalb man nicht sehen konnte wie es dem Mann ging. Marco folgte jedoch Martins Blick und setzte eine düstere Miene auf während er mit den Schultern zuckte. Offenbar war die Zukunft des Taishö höchst ungewiss. Martin wusste jedoch das Marco alles tun würde was in seiner Macht stand um das Leben des Mannes zu retten, weshalb er keine weiteren Fragen stellte. Nur etwa zwei Minuten später meldete sich Martins Interkomm dann wieder: „UNSF KS-21 Kapitän Möllers, hier UNSF Hauptquartier Admiral Legrand. Kapitän sind Sie soweit? Wir haben eine Verbindung zu dem Kommandostab der Dynastie hergestellt, soweit ich weiß hört selbst der Kaiser mit.“, „Verstanden Admiral. Jötohei Lin ist soweit.“ Meldete Martin umgehend. „Gut, schalten Sie ihn auf VHP-1. Wir leiten die Verbindung dann direkt weiter. „Bestätigt.“ Bestätigte Martin lediglich ehe er sich zu einem Kontrollfeld an der Wand umdrehte und die nötigen Einstellungen vornahm, in weißer Voraussicht hatte er eine Kopie der Kommunikationskontrollen von der Brücke auf die Krankenstation legen lassen. Anschließend drehte er sich Anjin um und hob die Daumen während er auffordernd nickte. Anjin verstand sofort und schluckte einmal ehe er sein Interkom scharf schaltete und zu sprechen begann. Natürlich verstand Martin kein Wort, zum Glück war das aber auch gar nicht nötig. „Admiral, Jötohei Lin spricht. Funktioniert alles?“ erkundigte sich Martin dann. „Soweit wir das beurteilen können ja Kapitän. Ich informiere Sie sobald der Kommandostab sich wieder an uns wendet. Im Moment ist es wohl das klügste wenn wir sie sich ungestört unterhalten lassen.“, „Verstanden Admiral.“ Bestätigte Martin und zog sich in Richtung des Büros des Medizinischen Offiziers zurück in dem Marco die Szenerie aufmerksam beobachtete um Anjin etwas Freiraum zu verschaffen und nicht den Eindruck zu erwecken er würde lauschen.

Da sich die Konversation die Anjin daraufhin führte reichlich lebhaft anhörte, dachte sich Martin das er wohl ein wenig Zeit hatte und wandte sich an Marco: „Leutnant was halten Sie von all dem?“, „Von was Sir? Aliens die Schiffe angreifen? Ich frage mich in was für eine Zeit ich geboren wurde. Ich meine hätten diese Gründen Männchen nicht noch ein wenige länger ein bloßes Phantasieprodukt bleiben können? Ich habe keine Lust auf einen ausgewachsenen Krieg. Weder mit der Liga oder Dynastie noch mit irgendwelchen Extrasolaren Mächten.“ Martin nickte daraufhin schwach das waren in etwa auch seine Gedanken ehe er erwiderte: „Hoffen wir das es Herrn Lin hier gelingt die Dynastie davon zu überzeugen das es im Moment fahrlässig währen Kapazitäten durch Konflikte untereiander zu verschwenden. Immerhin haben sie gerade ein ganzes Schiff verloren.“, „Zum Glück haben wir Überlebende geborgen, ansonsten könnten sie uns diese Zerstörung in die Schuhe schieben.“ Stellte Marco daraufhin fest. Worauf Martin erst einmal schwieg an diese Möglichkeit hatte er noch gar nicht gedacht. Dann bemerkte er das Anjin ruhig geworden war, im selben Moment meldete sich sein Interkom wieder: „Kapitän Möllers, der Kommandostab hat alles gehört was sie hören wollten. Ich übermittle Ihnen Koordinaten für einen Rendezvous mit einem Schiff der Dynastie dem sie die Überlebenden überstellen werden.“ , „Bestätigt Admiral.“ Antwortete Martin lediglich, dem gab es nichts anzufügen. „Empfange Missionsparameter.“ Meldete der Computer nur Sekundenbruchteile darauf. „Hört, hört.“ stellte Martin daraufhin amüsiert für sich selbst fest, die Fähigkeit des Bordcomputer offensichtliche dinge fest zu stellen war schlichtweg bemerkenswert. Dann zückte Martin seinen Interkomm und stellte ihn auf den Bordinternen Kommunikationskanal: „Kapitän Möllers an alle. Abflugbereitschaft herstellen. Alle Offiziere finden sich so schnell wie möglich an Ihren Stationen ein.“ Anschließend wandte er sich noch einmal zu Anjin um und teilte ihm mithilfe des Übersetzer Displays mit das sie ihn zu seinen Leuten bringen würden, eine Nachricht die der junge Mann offenkundig mit großer Freude aufnahm. Bevor er die Krankenstation dann jedoch verlassen konnte meldete sich Marco zu Wort: „Sir, Taishö Nagata ist noch immer unstabil. Vermeiden Sie bitte wenn möglich allzu große Beschleunigungskräfte wenn er überleben soll.“, „Ich werde darauf Rücksicht nehmen Leutnant.“ Antwortete Martin wahrheitskonform, er hoffte wirklich das Nagata überlebte, er schien ein fähiger Offizier zu sein der auch über den Tellerrand hinausblickte. Männer wie er würden im Falle einer ausgewachsenen Alieninvasion von Unschätzbarem Wert sein.

Als Martin wenige Minuten darauf auf der Brücke ankam war er wieder einmal der erste und setzte sich daher entspannt auf seinen Stuhl. Während Martin daraufhin die Gurte anzog erreichte Aponi die Brücke und stoppte im Zugang um Protokollgerecht zu grüßen: „Kapitän Möllers Sir.“ Martin drehte sich daraufhin nicht herum, schon alleine aus dem Grund weil er sich sonst hätte wieder abschnallen müssen, und antwortete lediglich: „Leutnant Halley.“Aponi setzte ihren weg daraufhin fort und schwebte, bei weitem nicht so akrobatisch wie sonst, zu ihrer Station. Martin studierte unterdessen das Missionsdossier welches das Hauptquartier zusammen mit den Rendezvous Koordinaten geschickt hatte. Zwar erwartete er nicht das er dort irgendwelche weiterführenden Informationen finden würde, aber für den Fall konnte es nicht Schaden sich alles einmal durchzulesen. „Kapitän Möllers Sir.“ Grüßte dann Peter als er durch das Schott geschwebt kam. „Kapitän-Leutnant Graham.“ Grüßte Martin zurück während er einen Seitenblick auf die Besatzungsstatusanzeigen warf. Noch waren die meisten rot, was aber weder Verwunderlich noch ein Problem war. Immerhin gab es keinen besonderen Grund zur Eile, niemand hatte einen Expresstarsfer angeordnet. Außerdem benötigte das Schiff der Dynastie ja auch noch seine Zeit den Rendezvous Punkt zu erreichen. Es war nämlich höchst unwahrscheinlich das die Dynastie einen leichten Kreuzer der Drachen Klasse zufällig mittenwo im Nirgendwo geparkt hatte. Obwohl daraufhin noch nicht alle Stationen Status grün meldeten, gab Martin daraufhin den Befehl: „Leutnant Halley, errechnen Sie einen Kurs zu den in diesem Moment an Ihre Station gesendeten Rendezvous Koordinaten. Kein Expressstransfer.“, „Bestätigt errechne Kurs und stelle Brennplan auf.“ Bestätigte Aponi umgehend ehe ihre Hände wieder einmal begannen über die Bedienelemente zu fliegen, es war dabei durchaus beeindruckend zu zusehen wie sie die Steuerelemente bediente ohne hin zu sehen, offenbar wusste sie Auswendig wo sich welche Kontrollfläche befand. „Kurs errechnet und Brennplan aufgestellt. Erwarte Freigabe.“ Meldete Aponi dann nur etwa eine halbe Minute später. Sofort erschien der Brennplan dabei auf einem von Martins schirmen, der ihm wie üblich nur einen halbherzigen Blick schenke ehe er meinte: „Plan freigegeben Leutnant.“ Und gleichzeitig den Plan auch Virtuell bestätigte.

„Brennplan frei, warte auf Besatzungsstatus.“ Meldete Aponi daraufhin. „Sir wenn mir die Frage gestattet ist: Halten Sie das für ein gute Idee? Sich in den direkten Wirkungsbereich eines Drachen zu begeben. Wenn die Kaiserliche Flotte einen Hinterhalt plant währen wir praktisch Chancenlos gegen solch eine Feuerkraft.“ Meinte Peter dann. „Ich weiß Kapitän-Leutnant. Aber wir haben was das angeht klare Befehle. Hoffen wir das die Dynastie die Aliengeschichte ernst genug nimmt um von Sinnloser Resourcenverschwendung in einem Gefecht mit uns abzusehen.“ Antwortete Martin daraufhin, der Peter seine Bedenken nicht verübeln konnte. Kreuzer der Drachenklasse waren die größten Schiffe der Kaiserlichen Marine und bis an die Zähne mit schweren Autokanonen und Kurzstreckentorpedowerfern bestückt. Im Kurzstreckenkampf gab es kein bekanntes Schiff das sich auf Dauer mit einem Drachen Duelliren konnte, selbst die Schweren Liberty Kreuzer mussten auf Sicherheitsabstand bleiben wenn sie das Gefecht an einem Stück überleben wollten. Für eine kleine Korvette wie die Athene standen die Chancen daher denkbar schlecht, die Autokanonen würden das Schiff mühelos in Fetzen reisen. „Besatzungsstatus grün, erwarte Zündfreigabe.“ Meldete Aponi dann als die letzte leuchte von rot auf grün wechselte. „Zündfreigabe erteilt Leutnant.“ Antwortete Martin daraufhin. Sofort beschleunigte das Schiff daraufhin rapide während Aponi zeitgleich verkündete: „Hauptantrieb gezündet, Übergabe Steuerrung an Autopilot. Errechnete Zeit bis Rendezvous in T-vier Stunden.“, „Nur vier Stunden?“ fragte Peter daraufhin mit hochgezogener Augenbraue. „Vermutlich handelt es sich um das selbe Schiff das die Trümmer aufsammeln soll. Die waren sowieso schon auf dem Weg.“ Mutmaßte Martin daraufhin. „Was die Frage aufwirft weshalb sie einen kompletten Kreuzer schicken um ein paar Trümmer aufzusammeln.“ Stellte Peter daraufhin fest. „Eine Machtdemonstration.“ Antwortete Martin Schulterzuckend. Es war naheliegend das die Kaiserliche Admiralität nach dem Verlust eines ihrer Schiffe nun zeigen wollte das sie keines Weges Schwach oder Handlungsunfähig waren.
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23 Dez 2017 12:38 #88604 von Todesgleiter
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Die Zeit die sie daraufhin im Transfer verbrachten, nutzte Martin produktiv damit sich in die Grundlagen des Höflichen Umgangs miteinander in der Dynastie zu befassen. Schließlich wollte er seinen Amtskollegen von der Kaiserlichen Flotte nicht ausversehen durch eine falsche Geste kränken. Die Übersetzung des gesprochenen Wortes würde zum Glück kein Problem werden. Der Kreuzer der Dynastie hatte offenbar einen Linguistiker an Bord der als Übersetzer fungieren würde. Zweifelsfrei war dieser Spezialist eigentlich an Bord um aufgefangene Funksprüche der Konkurrenz zu übersetzen, aber trotzdem war diese Fügung außerordentlich Hilfreich. Während Martin seine Nase daher in das Virtuelle Buch steckte verging die Flugzeit im wahrsten Sinne des Wortes wie im Flug. „Kontakt, erfasse Radarsignatur direkt voraus. Abstand Hunderttausend Kilometer und schnell näher kommend.“ Meldete Peter dann unvermittelt und riss Martin damit aus seiner, zugegebener maßen Interessanten, Lektüre. Da die Dynastie ebenso wie die Vereinten Nationen ein Schmelztiegel unterschiedlicher Kulturen war gab es unzählige Herangehensweisen einem ebenbürtigem Partner Respektvoll gegenüberzutreten. „Identifikation?“ fragte Martin dann eine Augenbraue hochziehend. „Noch nicht Sir. Sie sind noch zu weit weg.“ Antwortete Peter während Martin selbst einen Blick auf den Langstreckenradarschirm warf. Der Kontakt war deutlich zu sehen, allerdings war das Langstreckenradar zu ungenau um irgendwelche Aufschlüsse über den Kontakt selbst zu zulassen,. Auf diesem Schirm sah man nur das da etwas war, nicht aber was. „Warten wir noch etwas.“ Stellte Martin dann fest, da im Moment sowieso alle Mann auf Posten waren gab es keinen Grund zur Eile. „Empfange Transpondersignal. FF Erkennung: Kaiserliche Marine. Ein Drachenkreuzer.“ Meldete Peter nur unwesentliche Augenblicke später. „Das muss unser Kontakt sein.“ dachte sich Martin daher ehe er befahl: „Leutnant Halley, bringen Sie uns auf einen direkten Konfrontationskurs und verzögern Sie unsere Annäherung soweit das kein Risiko für eine Kollision besteht, Kapitän-Leutnant Graham, halten Sie die NBW System nur in Bereitschaft. Keine entriegelten Waffen oder aktive Zielerfassung und keine aktiven Störfelder. Alarmstufe vier für das ganze Schiff.“ Zwar ging Martin davon aus das sie nicht Kämpfen mussten, aber trotzdem wäre es grob fahrlässig gewesen sich einen anderen Schiff komplett ohne Vorsichtsmaßnahmen zu nähern, insbesondere wenn das entsprechende Schiff dem eigenen Taktisch weit überlegen war.

„Bestätigt Sir, verzögere Anflug und korrigiere Kurs auf Spiegelparalellkurs.“ Meldet Aponi sofort darauf während der Bordcomputer verkündete: „Alarmstufe vier für das komplette Schiff!“ und die Beleuchtung in einen leichten Gelbton wechselte. Alarmstufe vier war lediglich ein „hab acht“ Alarm. Man ging von keinen größeren Schwierigkeiten aus wenn man diese Alarmstufe verkündete. „NBW System in passiver Zielsuche, Schiff abgeriegelt.“ Meldete dann Peter als letzter währende das Gepanzerte Schleusenschott hinter Martin diese Aussage mit einem Rumpeln bestätigte. Martin aktivierte daraufhin das Kommunikationssystem und rief das Schiff der Dynastie: „UNSF KS-21 Kapitän Möllers für den Kommandierenden Offizier von KRF DK-03 bitte kommen.“ Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: „Taishö Jat von KRF DK-03 hört. Bestätigen Sie Rendezvous wegen Besatzungstransfer.“, „UNSF KS-21 betätigt Rendezvous zwecks Besatzungstransfer an vereinbarten Koordinaten.“ Bestätigte Martin daraufhin. Worauf keinerlei Antwort ertönte, Taishö Jat war offenkundig kein Sonderlich Kommunikativer Mensch, oder aber er hatte schlichtweg dasselbe Problem wie Anjin: Er kannte schlichtweg nicht genügend Worte in einer Sprache die Martin verstehen konnte um eine ausgedehntere Unterhaltung zu führen. Peter wirkte unterdessen etwas nervös was mit Sicherheit an dem unmittelbar bevorstehenden Treffen mit dem Kreuzer der Dynastie lag und schaltete in absoluter Rekordzeit durch seine Überwachungsmonitore, offenbar besessen davon ja nichts zu verpassen. Martin konnte ihm diese Aufregung nicht verdenken, auch wenn er sich zur Ruhe zwang, als Kommandierender Offizier musste er immerhin auch eine Vorbildrolle erfüllen.

„Erreichen Visuelle Reichweite.“ Meldete Peter dann nach einigen Minuten in denen der Radarkontakt des Dynastie Kreuzers beständig näher gekommen war. „Irgendwelche verdächtigen Reaktionen?“ fragte Martin daraufhin, nur der Vollständigkeit halber, natürlich hätte Peter es ihm längst gemeldet wenn ihm etwas aufgefallen wäre. „Negativ Sir. Keine Zielerfassung oder Störfelder entdeckt.“ Antwortete Peter dann auch umgehend. „Gut.“ Stellte Martin daher zufrieden fest während er einen seiner Schirme so einstellte das er das andere Schiff mit seinen eigenen Augen sehen konnte. Sofort darauf konnte er den Blick über die klaren Hüllentrassen des Drachenkreuzers gleiten lassen. Das ganze Schiff sah im Prinzip aus wie die Schneide eines Schwertes und hatte ähnlich den UNSF Schiffen kaum Aufbauten die aus den ansonsten klaren Formen ausbrachen. Diese relativ einfallslosen Dreieckigen Formen hatten sich Schlichtweg aufgrund ihrer Praktischen Eigenschaften gegenüber anderen Designs durchgesetzt. Für ein Kriegsschiff war die Dreieckige Formgebung eines der effektivsten Designs da es dem Schiff dadurch möglich wurde nahezu seine ganze Feuerkraft auf ein Ziel unmittelbar vor dem Bug des Schiffes zu konzentrieren. Trotzdem gab es natürlich Designtechnische Unterschiede zwischen der UNSF und der Kaiserlichen Marine. So waren Schiffe der Kaiserlichen Marine im allgemeinen „schlanker“ und mehr in die Länge gezogen, wohingegen die UNSF Schiffe mehr in die breite und vor allem höhe gingen. Dies war den Unterschiedlichen Bewaffnungsphilosophien geschuldet. Während die UNSF versuchte durch die im Verhältnis zur Längsachse des Schiffes beständig nach außen ansteigenden Hüllentrassen den Ballistischen Kanonen, die vornehmlich in vier Parallel zu einander ausgerichteten Batterien auf dem Schiffsrumpf angeordnet waren, ein ideales Schussfeld nach vorne zu bieten, Versuchte das Design der Kaiserlichen Marine die Frontale Trefferfläche so klein wie irgend möglich zu halten um den Schiffen die Chance zu geben die Distanz zum Feind zu verkürzen und ihre vernichtende Kurzstreckenbewaffnung auszuspielen.

„Sir wir nähern uns den Rendezvous Koordinaten.“ Meldete Aponi dann. „Bringen Sie uns an den Koordinaten zu einem Relativen Stillstand Leutnant.“ Befahl Martin daraufhin. Er würde sich exakt an die Absprache halten und an den Koordinaten warten. „Bestätigt Sir.“ Meldete Aponi daraufhin lediglich während Martin spürte wie die Bremstreibwerke das Schiff verlangsamten. „Leutnant Kovacic, machen Sie unsere Gäste bitte für die Verlegung bereit. Wir sind an den Koordinaten angekommen.“ Meinte Martin dann über das Kommunikationssystem. „Verstanden Sir.“ Bestätigte Marco lediglich knapp. Unterdessen verzögerte auch der Drachenkreuzer seine Annäherung und brachte sich selbst relativ zur Athene betrachtete etwa zwei Kilometer entfernt zum Stillstand. „Da wird Einem schon ganz anders.“ Stellte Peter bei dem Anblick der Waffenstarrenden Breitseite des anderen Schiffes fest. „Nur die Ruhe bewahren.“ Murmelte Martin daraufhin und rief das andere Schiff erneut, je schneller sie das hinter sich brachten desto besser: „UNSF KS-21 für KRF DK-03, erbitten Anweisung für Besatzungstransfer.“, „UNSF KS-21. Halten Sie Ihre Position wir senden eine Fähre für den Transfer.“ Antwortete daraufhin eine Routinierte Stimme die zwar einend deutlichen Akzent hatte, aber offenkundig hatte der Sprecher keine Probleme mit den Worten an sich, höchstwahrscheinlich handelte es sich um den Linguistig Experten. „UNSF KS-21 betätigt. Erwarten Ankunft Ihrer Fähre.“ Antwortete Martin daraufhin, er war dabei ganz froh nicht direkt an dem anderen Schiff andocken zu müssen, wobei sie sich dem Imposanten Kriegsschiff zwangsläufig noch weiter hätten nähern müssen. Nur Sekunden Später erfassten die Sensoren die Fähre welche sich Schnurrstracks auf den Weg machte. Martin nutzte daraufhin einmal mehr das Bordinterne Kommunikationssystem um Marco zu kontaktieren: „Leutnant Kovacic, bringen Sie unsere Gäste bitte zur Backbordschleuse.“, „Bestätigt Sir.“ Antwortete Marco daraufhin lediglich während Martin sich an Peter wandte und meinte: „Senden Sie weitere Kräfte zur Schleuse Kapitän-Leutnant und riegeln Sie die ganze Sektion ab sobald die Fähre andockt.
Ich möchte kein Risiko eingehen.“, „Verstehe Sir, kluge Entscheidung.“ Antwortete Peter umgehend. Zwar ging Martin nicht davon aus das die Kräfte der Kaiserlichen Flotte ein Entermanöver versuchten, aber sich vorzubereiten konnte schließlich nicht Schaden.

Als die Fähre der Dynastie dann den inneren Sicherheitsbereich um die Athene erreichte meldete sich der Pilot, oder ein anderer Offizier an Bord, umgehend Vorschriftsmäßig: „KRF PF-01 für UNSF KS-21 erbitten Landeerlaubnis und Andockinstruktionen.“, „KRF PF-01, Sie haben Landeerlaubnis, sende Andockinstruktionen für Backbordschleuse.“ Antwortete Martin umgehend ehe er den entsprechenden Leitstrahl aktivierte der den Piloten der Fähre bei dem Andockmanöver unterstützen würde. „Bestätigt KS-21. Empfangen Leitstrahl. Leiten Andockmanöver ein.“ Bestätigte die Fähre dann umgehend während sie sich Langsam auf das Schleusenschott zu bewegte. „Zum Glück sind die Andockschleusen Standartarisiert.“ Dachte sich Martin dann während die Fähre im Schneckentempo auf den Andockring zu hielt. Es zählte zu den Denkwürdigen Errungenschaften der Fraktionsübergreifenden Diplomatie das alle Schiffe und Weltrauminstallationen über dieselben Andockschürzen verfügten wodurch es möglich war das jedes Schiff mit jedem anderen Docken konnte. Schließlich ging ein leichter Schock durch das Schiff als die Fähre sachte gegen die Andockschürze stieß und die Mechanischen Halteklammern die beiden Schiffe sofort darauf fest miteinander verbanden.

„Andockvorgang erfolgreich, erbitten Personaltransfer.“ Meldete die Fähre der Dynastie umgehend. Martin nickte Peter daraufhin zu welcher sofort meinte: „Schleusenschott geöffnet.“ Martin schaltete einen seiner Schirme daraufhin auf das Sicherheitssystem und beobachtete die folgenden Vorgänge durch die Sicherheitskameras. Direkt gegenüber der Schleuse befand sich Marco der zwei Mobile Mediliegen auf denen Anjin und Nagata fixiert waren, an Halteleinen hinter sich herzog. Eskortiert wurde er dabei von Alva und William die beide jeweils eine Waffe im Anschlag hielten. Sobald die Scheues sich geöffnet hatte löste Marco die Halteleinen von den Mediliegen und schob sie nebeneiander sachte durch die Schleusenkammer, Alva und William blieben dabei auf Abstand. In der Schleusenkammer wurden die beiden Liegen währenddessen von Offizieren der Kaiserlichen Flotte in Empfang genommen die Wachsam um sich spähten, offenbar fühlten sie sich auch nicht sonderlich wohl in Ihrer Haut. Anschließend überreichte Marco einem der Offiziere noch einen Mobilen Datencomputer und meinte: „Hierauf sind alle bisherigen Medizinischen Diagnosen und die Bisherigen Behandlungsschritte gespeichert.“ Der Offizier der den Computer darauf entgegen nahm nickte lediglich, ob er wirklich verstanden hatte was Marco gesagt hatte würde wohl auf ewig sein Geheimnis bleiben.

Anschließend zogen sich beide Seiten aus der Schleusenkammer zurück, offenkundig froh darüber wieder etwas Sicherheitsabstand zu einander zu Gewinnen. „Das lief bisher doch echt gut.“ Attestierte Peter daraufhin. „Hoffen wir dass das so bleibt.“ Stellte Martin fest ehe der Bordcomputer mit seiner ewig Monotonen Stimme verkündete: „Notruf empfangen UNSF Kodierung!“, „Was?!“ fragte sich Martin daraufhin gleichzeitig während der Bordcomputer den Eingang weiterer Notrufe meldete, einige wiesen dabei allerdings auch die Codierung der Dynastie auf. Martin hatte daraufhin eine üble Vorahnung die sich umgehend bestätigte als er einend er Rufe abspielte, eine Standartarisierte Nachricht: „Dies ist ein Automatisierter Notruf der UNSF Basis Marsdome 1. Feindliche Kräfte haben einen Überraschungsangriff gestartet und die äußeren Verteidigungsanlagen überwunden. Angreifer als Göttliche Garde identifiziert. Alle Alliierten Kräfte in Reichweite vernichtet oder auf dem Rückzug.“, „Nicht gut.“ Stellte Peter umgehend fest. „Himmel die machen aber ernst.“ Stellte Martin währenddessen für sich selbst fest, offenbar hatte die Liga eine Großoffensive gestartete und nahezu alle Stellungen simultan Angegriffen und rasche Bodengewinne verzeichnet. Dann meldete sich das Kommunikationssystem erneut, dieses mal war es jedoch das Schiff der Dynastie: „KRF DK-03 Taishö Jat, für UNSF KS-21 Kapitän Möllers. Hören Sie mich?“, „Sprechen Sie Taishö.“ Antwortete Martin umgehend. Sie haben auch Notrufe Empfangen?“ fragte der Kommandierende Offizier des anderen Schiffes dann umgehend unverblümt. „Positiv.“ Bestätigte Martin. „Dann Sie Wissen das es wird Krieg geben. Die Dynastie wird nicht akzeptieren die Übernahme des Mars. Ich hoffe das wir gemeinsam kämpfen.“ Meinte Jat dann wobei er offenkundig mit der Sprache rang, aber es trotzdem schaffte die Informationen zu übermitteln auf die es ankam. „Ja Taishö, es wird Krieg geben. Hoffen wir das es keine komplette Eskalation gibt.“ Stimmte Martin seinem Amtskollegen dann zu, zwar war es klar das man diese unverfrorene Aktion der Liga nicht tolerieren würde und auch nicht durfte. Aber dennoch hoffte Martin auf den gesunden Menschenverstand aller beteiligten. Ein ausgewachsener Krieg gegen die Liga würde immerhin gerade zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt kommen schließlich gab es da noch immer die Aliens die vermutlich nur abwarten würden Bis sich die Streitkräfte der Menschheit untereinander aufgerieben hatten.
~~~Ende Kapitel 17~~~

Abschließend Wünsche ich euch allen noch ein schönes Weihnachtsfest, nachdem ihr euch ja schon seit Wochen vorbereitet kann da ja nix mehr schief gehen^^ Genießt die Feiertage und lasste s euch gut gehen!

mfg.: Tg

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26 Dez 2017 20:57 #88605 von General Stefan
Hai das war ja mal wieder ein interessantes Kapitel! Ich finde das wirklich spannend, dass Dynastie und die westlichen Staaten jetzt "gemeinsame Sache" machen! Ich hoffe die menschlichen Fraktionen einigen sich auf einen Waffenstillstand im Angesicht dieser neuen Bedrohung! Wobei es natürlich äußerst amüsant wäre, wenn mitten in einer drei-fraktionen-schlacht über dem Mars die Alieninvasion beginnt! Btw gefällt es mir sehr gut, wie du immer mal wieder beiläufig in Nebensätzen Informationen zum Lore preisgibst, wie z.b. diese standatisierten Andockschleusen und dass diese Errungenschaft erst durch Diplomatie möglich wurde!

LG Stefan und einen guten Rutsch!

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30 Dez 2017 12:45 #88606 von Todesgleiter
@General Stefan: Nun die Dynastie und die Vereinten Nationen hallten es eben gemäß dem Sprichwrt:"Der Feind meines Feindes ist mein Freund". Zudem haben sie ja ähnliche Ziele in diesem speziellen Konflickt, aus Militärstrategsicher SIcht ist es einfach Sinnvoll zusammenzuarbeiten und die Unternommenen Anstrengungen zu koordinieren um ein möglichst zufriedenstellendes Ergebniss zu erreichen.

Was die "HIntergrundinformationen" angeht: Zu einem kompletten Universum gehört eben mehr als ein Hauptsächlicher Handlungsbogen. Ich versuche schon immer meine fiktiven Univesren "Lebendig" zu gestallten nicht nur als HIntergrund für die aktionen der Hauptcharactere.

@all: Na dann wollen wir mal hoffen das ihr die Feiertage alle an einem Stück überstanden habt und jetzt bereit für das Neue Jahr seit ;) Vorher geht's im alten Jaahr aber noch weiter mit:

Kapitel 18: Kriegsvorbereitungen

Martin erwachte mit beschleunigtem Atem und Schweißnass. Er brauchte einige Sekunden um zu realisieren das er sich sicher und geborgen in seiner Schlafkapsel befand und nicht als Halbtoter Haufen Biomasse durch ein Trümmerfeld driftete. „Wou, was für ein mieser Traum.“ Dachte er sich dann verstimmt während er einmal kontrolliert ein und aus atmete um seine Atmung zu beruhigen. Nachdem er das bewerkstelligt hatte betätigte er die Funktionsschaltfläche welche die Schlafkapsel stoppen würde um ihm zu erlauben aufzustehen. „Gyrorotation abgeschaltet, halten Sie sich für das einsetzen der Schwerelosigkeit bereit.“ Meldete Uschi umgehend mit ihrer ewig verführerischen Stimme. Nur Sekundenbruchteile darauf spürte Martin dann wie die Schwerkraft, oder eigentlich Fliehkraft, nachließ während er begann sich von der Liegefläche zu lösen und frei in der Kapsel zu schweben. Sobald die Kapsel sich dann öffnete beförderte Martin sich mit einem sachten Fußtritt aus der etwas beengten Umgebung und streckte sich erst einmal genüsslich während er seine Decke achtlos zusammengeknüllt, mit dem anderen Fuß zurück in die Kapsel beförderte. Anschließend warf Martin einen Blick an sich herunter und verzog im Angesicht seiner Schweißdurchnässten Erscheinung seine Miene. „Damit wäre auch geklärt was ich die nächste Stunde so treibe...“ stellte er dann missmutig fest während er sich mehr oder weniger elegant in der Luft drehte um zu der Hygiene Ecke seiner Kabine zu gelangen. Auf halbem Weg dorthin überlegte er sich jedoch anders und schwebte erst einmal zu einem in der Wand integrierten Multifunktionspanel. „Irgendwas wichtiges passiert während ich geschlafen habe?“ fragte er sich dann selbst und verschaffte sich einen kurzen Überblick. Seit dem Rückruf des UNSF Hauptquartiers der alle Kräfte zu Sammelpunkten beorderte war jedoch nichts weiter vorgefallen. Zügig wandte sich Martin daher wieder der Körperhygiene zu, es war absehbar das es heute noch eine groß angelegte Lagebesprechung gab, der Rückruf aller Einheiten lies nämlich nur eine Möglichkeit offen: Die UNSF sammelte Ihre Kräfte für den Gegenschlag gegen die Liga. Es würde Krieg geben.

Tatsächlich hatte das Kommunikationssystem eine Menge Aktivität aufgezeichnet während Martin seiner weniger erholsamen Nachtruhe gefrönt hatte. Doch keine der Mitteillungen war über den Prioritätskanal empfangen worden oder direkt an ihn Adressiert. Weshalb der Computer davon abgesehen hatte ihn zu wecken. Die meisten dieser Mitteillungen waren nicht einmal für die Athene bestimmt, es handelte sich um Zahllose Kommunikationsversuche zwischen nahezu allen UNSF Einheiten die sich zur Zeit im Einsatz befanden. Zusätzlich waren eine Menge Privater Mitteilungen von Flottenangehörigen für Familienmitglieder und Freuden darunter sowie deren Reaktionen. Es war offensichtlich das der Überraschungsangriff der Liga die Moral der UNSF Truppen hart getroffen hatte, obwohl Martin sich nicht die Mühe machte sämtliche Nachrichten durchzulesen war der Konsens der Fassungslosigkeit doch nicht zu übersehen. Niemand hatte mit einem echten Krieg gerechnet, weshalb auch niemand wirklich darauf vorbereitet schien. Alles in allem machte das alles einen ziemlich Armseeligen Eindruck wenn man bedachte das die Menschen welche diese Mitteillungen versendet hatten eigentlich Professionelle angehörige der Flotte waren. Trotzdem machte Martin niemandem Vorwürfe deswegen, sie waren eben auch alle nur Menschen und Angst war eine Emotion die so Elementar im Menschlichen Wesen verankert war das man niemandem einen Strick daraus drehen konnte wenn er kurzzeitig von der Panik übermannt wurde. Alles was zählte war schließlich das jeder sein bestes gab wenn es nötig wurde und davon war Martin überzeugt. Nicht umsonst waren die Aufnahme Kriterien in die Flotte so streng. Überrascht stellte Martin dann fest das es doch eine Nachricht für ihn gab, der Computer hatte sie lediglich mit niederer Priorität eingestuft da sie nicht von einer offiziellen Stelle sondern von einem Privaten Transmitter gesendet worden war. Martin wusste schon nach dem Blick auf die Sendungskodierung von wem die Nachricht stammte und verfluchte sich deswegen weil er es bisher verschlafen hatte seine Privaten Nachrichteneinstellungen zu konfigurieren. „Hoffentlich ist nichts passiert.“ Dachte sich Martin dann mit einem schuldigen Gefühl in der Magengegend ehe er die Nachricht öffnete. Es viel ihm daraufhin ein Stein vom Herzen als er die einfache Textnachricht las. Es war eine Mitteilung von seinen Eltern auf der Erde. Glücklicherweise schienen sie von den eskalierenden Ereignissen bisher verschont geblieben zu sein, machten sich aber dafür umso mehr Sorgen um ihn, was in Anbetracht der Umstände absolut Nachvollziehbar war.

Ehe er daraufhin antwortete änderte Martin gleich seine Privaten Nachrichteinstellungen um dafür zu sorgen das der Computer Mitteillungen von seiner Familie in Zukunft mit erhöhter Priorität klassifizierte. Gleichzeitig setzte er sich noch eine Automatische Erinnerung dafür das er sich jede Woche mindestens einmal Zuhause meldete. Erst als diese Einstellungen getätigt waren verfasste Martin seine Antwort, in der der versicherte das es ihm bislang gut ging. Zwar bemühte er sich dabei die Situation als nicht ganz so verfahren darzustellen wie sie war, doch trotzdem log er nicht was die direkte Zukunft betraf. Er würde in den Krieg ziehen, das war eine Tatsache und Soldaten starben im Krieg, auch das war eine Tatsache. Es würde niemandem etwas nützen diese Tatsachen zu verschleiern oder zu beschönigen. Als er die Nachricht dann abschickte verspürte Martin erneut ein leichtes Zwicken seines Gewissens. Wenn er starb würde seine Linie unvermeidlich enden, er war der letzte Erbe seiner Familie nachdem sein Bruder ja bereits sein Ende gefunden hatte. Doch für derlei Gedanken hatte Martin jetzt keine Zeit. Er wusste das er an diesem Tag vermutlich noch einiges zu tun bekommen würde. Entschlossen atmete er daher durch und wandte sich der Hygiene Ecke zu, immerhin musste er immer noch die sichtbaren und vor allem früher oder später erschnüffelbaren Rückstände seiner Alpträume entfernen.

Als Martin einige Minuten später seine Morgentoilette sowie das spartanische Frühstück hinter sich gebracht hatte und die Brücke erreichte war das erste was er bemerkte das er nicht alleine war. Aponi saß auf der Station des Navigationsoffiziers, was aus dem Grund ungewöhnlich war das es absolut keinen Grund gab die Station zu besetzen, vor allem in Hinblick auf die Uhrzeit. Soweit Martin wusste begann Aponi ihren Tag für Gewöhnlich mit einer Runde Frühsport. „Guten Morgen Leutnant.“ Grüßte Martin dann während er sich zu seinem eigenen Platz begab. Zwar hätte er sich auch in seiner Kabine über alles auf dem laufenden halten können, aber Martin hielte s für Klüger dies auf der Brücke zu tun um im Ernstfall sofort reagieren zu können. „Leutnant, alles in Ordnung?“ fragte Martin dann nachdem Aponi nicht auf seinen Gruß reagiert hatte. Da die junge Frau auch daraufhin nicht reagierte zog Martin fragend eine Augenbraue hoch und stieß sich von seinem Stuhl ab um nach vorne zu Navigatoren Station zu schweben. Als er über Aponis Stuhl hinweg schwebte stellte er fest das sie sich auf dem Stuhl regelrecht zusammengerollt hatte und die Knie bis unters Kinn hochgezogen hatte während sie mit leeren Augen geradeaus starrte. Gleichzeitig erkannte Martin umgehend den glänzenden Kalten Schweiß in ihrem Gesicht und schlussfolgerte daraus umgehend das etwas nicht stimmte. „Leutnant Halley, geht es Ihnen gut?“ fragte er daher mit mehr Nachdruck. Doch noch immer blieb jede Reaktion aus. Vorsichtig griff Martin daher nach Aponis Handgelenk und zuckte erschrocken zurück als er spürte wie Kalt ihre Haut war. „Scheiße!“ dachte er sich daher und aktivierte umgehend das Kommunikationssystem: „Kapitän Möllers an Leutnant Kovacic, bitte kommen. Sofort!“, „Ich höre Sir was ist?“ antwortete Marco sofort, zwar hörte er sich etwas überrumpelt an, vermutlich hatte Martin ihn beim Frühstück gestört, doch das war jetzt nebensächlich. „Medizinischer Notfall auf der Brücke Leutnant. Leutnant Halley reagiert nicht mehr und ist Eiskalt.“ Antwortete Martin umgehend. „Ich komme sofort!“ erwiderte Marco umgehend, wobei Martin keine Sekunde daran zögerte das er sich tatsächlich noch im selben Moment in Bewegung gesetzt hatte.

„Ok, ganz cool bleiben, eins nach den anderen.“ Dachte sich Martin dann während er sich mit der Hand zerstreut durch das Haar fuhr. Er brauchte daraufhin einige Sekundenbruchteile um sich soweit zu sammeln das er zu einer Sinnvollen Aktion fähig war und streckte dann vorsichtig die Hand nach Aponis Hals aus um den Puls zu fühlen. In den bangen Sekunden die er brauchte um den Puls zu tasten raste Martins eigenes Herz vor Aufregung. Es war daher eine echte Erleichterung als er einen deutlich spürbaren Pulsschlag spürte, zwar unregelmäßig und schnell, aber immerhin ein Puls. „Ok, das ist gut. Denke ich jedenfalls.“ Stellte Martin daher für sich selbst fest ehe er den Blick über die Navigatoren Station gleiten ließ, nur um sicher zu gehen das es kein Technisches Problem gab. Die Anzeigen verkündeten jedoch den aktiven Autopiloten mit dem gesetzten Ziel eines Rendezvous Punktes an dem sie sich mit weiteren UNSF Einheiten treffen sollten, insoweit war zumindest alles in Ordnung. Martin konnte auf die Schnelle auch keinerlei Blutspuren oder andere Indizien für Verletzungen erkennen, ob das allerdings ein gutes Zeichen war, da war er sich nicht ganz so sicher und hoffte das Marco bald auftauchte. Dieser ließ auch nicht lange auf sich warten und kam nur Sekunden später völlig abgehetzt und mit einem Notfallkoffer unterm Arm auf die Brücke geschossen. Nur kurz hinter ihm erkannte Martin auch Peter der weitere Medizinische Gerätschaften bei sich trug, natürlich hatte der erste Offizier an Bord sich sofort Pflichtbewusst eingeschaltet als er von dem Notfall erfahren hatte.

„Was ist passiert?“ fragte Marco dann außer Atem während er sich neben Martin an einem der Haltegriffe derart rabiat ausbremste das Martin sicher war das Marco seine Hände noch Stunden später würde spüren können, doch das interessierte ihn jetzt offenkundig nicht. „Weiß ich nicht Leutnant. Ich habe sie vor ein paar Minuten hier so vorgefunden.“ Antwortete Martin Wahrheitsgemäß. „War Sie alleine?“ fragte Marco daraufhin ohne sich mit Höflichkeitsfloskeln oder Rängen aufzuhalten. „Nicht das ich wüsste. Aber wir können das Sicherheitssystem Checken.“ Antwortete Martin worauf Peter umgehend nickte und sich an seiner Konsole zu schaffen machte. „Atmung flach und beschleunigt, Puls schnell und unregelmäßig kaum Pupillenreaktion, keine äußeren Verletzungen erkennbar.“ Stellte Marco daraufhin fest während er Aponi mit einer kleinen Taschenlampe ins Gesicht leuchtete und eine fragende Mine zog. „Laut dem Sicherheitssystem war Leutnant Halley etwa eine halbe Stunde vor dem Eintreffen von Kapitän Möllers alleine auf der Brücke.“ Meldete Peter dann. „Was hat Sie getan?“ fragte Marco umgehend. „Moment.“ Antwortete Peter während seine Finger über das Bedienfeld flogen, natürlich wurde alles was sich in Kritischen Bereichen auf einem Kriegsschiff, wie der Kommandobrücke, abspielte aufgezeichnet. „Helfen Sie mir mal kurz.“ Meinte Marco dann zu Martin während er Aponis Gurt löste. Martin zögerte daraufhin nicht und half Marco die junge Frau aus dem Sitz in die Mediliege zu befördern die Peter mitgebracht hatte. Es störte ihn dabei nicht das Marco seinen Rang übergangen hatte. In Momenten wie diesem, in denen es um Sekunden gehen konnte, war es völlig egal wer welchen Rang bekleidete s war die Pflicht eines jeden an Bord dem Medizinischen Offizier in derartigen Fällen zur Seite zu stehen. „Leutnant, hören Sie mich?“ fragte Marco dann und leuchtete Aponi erneut mit der Lampe ins Gesicht, doch wieder zeigte sie nur Minimale Reaktion. „Nicht ansprechbar.“ Stellte Marco daher fest.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~


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30 Dez 2017 12:47 #88607 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Sieht so aus als hätte sie etwas auf ihrem Persönlichen Datenlink gelesen.“ Meldete Peter dann der wohl in der Zwischenzeit die Kameraaufzeichnungen durchgesehen hatte. Martin und Marco sahen sich daraufhin kurz an ehe sie sich zunickten. In diesem Fall wog die Sicherheit und Unversehrtheit von Aponi mehr als ihre Privatsphäre. „Vermutlich Psychotisches Trauma, ausgelöst durch externe Stimulation. Verflucht noch mal.“ Stellte Marco daraufhin fest während er bereits damit beschäftigt war Aponi auf der Liege aus dem Raum zu buxieren. Martin hatte sich unterdessen Aponis Datenlink gegriffen und überbrückte die Sicherheitsrestriktionen mit seiner Autorität als Kommandierender Offizier. Dies war ein Vorrecht des Kommandierenden Offizieres das nur in Notsituationen angewendet werden durfte. Schließlich ging es Martin nichts an was Aponi, oder irgendjemand anderes an Bord, in seiner Freizeit tat oder mit wem er was besprach. Sobald er daraufhin Zugriff auf den Datenspeicher hatte musste Martin nicht lange suchen, es war noch immer eine Datei aktiv, eine Mitteillung vom Diplomatischen Corps der Vereinten Nationen. „Scheiße.“ Dachte er sich dann, immerhin wusste er ja das Aponis Familie in die Verhandlungen mit der Liga verwickelt gewesen war. Seine Vorahnung bestätigte sich umgehend in der Mitteillung wurde Aponi das offizielle Beileid für den Verlust ihrer Tante und ihres Onkels sowie ihres Cousins ausgesprochen die wohl bei einem Überraschungsangriff von Paratruppen der Liga auf den Verhandlungsort entweder umgekommen oder in Gefangenschaft geraten waren. „Private Schwierigkeiten wegen der Eskalation mit der Liga?“ fragte Peter dann scharfsinnig. Martin nickte daraufhin zustimmend und antwortete: „Ja. Sieht so aus.“, „Ich befürchte das sich das noch öfters Wiederholen könnte Sir. Mehrere Besatzungsmitglieder haben Familiäre Bindungen die sie in dieser Situation Psychisch Angreifbar machen.“ Stellte Peter dann fest. „Ich weiß Kapitän-Leutnant.“ Meinte Martin tief durchatmend ehe er das Kommunikationssystem nutzte um sich mit Marco zu unterhalten: „Kapitän Möllers für Leutnant Kovacic.“, „Ich höre Sir.“ Antwortete Marco umgehend. „Leutnant Halley hat unmittelbar vor meinem eintreffen Mitteillung über schwere Familiäre Verluste im Zusammenhang mit der Eskalation der Diplomatischen Beziehung mit der Liga erhalten.“ Erklärte Martin dann.

„Alles klar, danke für die Info Sir.“ Erwiderte Marco daraufhin. „Meinen Sie, Sie bekommen sie wieder hin?“ fragte Martin dann, er konnte sich im Moment keinen Totalausfall in seiner Besatzung leisten, insbesondere da die Anzahl der verfügbaren Ersatzkräfte in Anbetracht der Situation wohl eher überschaubar war. „Ich hoffe es Sir.“ Antwortete Marco vage. „ Ich verstehe. Tun Sie was Sie können. Möllers Ende.“ Erwiderte Martin ehe er sich zu Peter umwandte und meinte: „Meinen Sie wir sollten einen Ersatzoffizier anfordern?“ Peter setzte daraufhin eine Nachdenkliche Miene auf und antwortete bedächtig: „Gemäß der Vorschriften müssten wir es Sir. Allerdings weiß ich nicht ob das in Anbetracht er Umstände die korrekte Vorgehensweiße wäre.“, „Ich weiß was Sie meinen.“ Seufzte Martin während er sich auf seinem Stuhl niederlies und sich mithilfe der Gurte fixierte. Immerhin würden Sie für die Aufnahme eines Ersatzoffiziers vermutlich zur Erde zurückfliegen müssen was bedeutete das sie für längere Zeit als operable Einheit ausvielen und im Moment konnte die UNSF jedes Kampftaugliche Schiff brauchen . Jedes einzelne Schiff konnte immerhin den Unterschied machen. „Vielleicht sollten wir mit der Entscheidung noch etwas warten. Leutnant Kovacic ist ein fähiger Offizier und mittlerweile in einer ähnlichen Lage wie Leutnant Halley, ich denke die Chancen stehen ganz gut das er diese Aufgabe bewältigt.“ Stellte Peter dann Diplomatisch fest. „Sie haben Recht. Warten wir noch etwas.“ Stimmte Martin zu, froh darüber das Peter eben nicht wie Syndia Parker war und nicht nur streng nach Vorschrift handelte. Sicher es gab gute Gründe für die Vorschriften aber man musste auch im Hinterkopf behalten das die UNSF sich noch nie zuvor in einer echten Kriegssituation befunden hatte. Es war naheliegend das mehrere etablierte Vorgehensweißen in Anbetracht dieser Umstände über Bord geworfen werden würden, einfach weil es die Situation erforderte.

Gerade als Martin daher überlegte wie er diesen Vorfall in seinem Täglichen Besatzungszustandsbericht so schönen konnte das es bei einer eventuellen Überprüfung der Berichte zu keinen Problemen kahm meldete sich das Kommunikationssystem: „Eingehende Kommunikationsanfrage über P-2.“ Martin zögerte daraufhin nicht lange und trat dem Kanal bei. „UNSF Hauptquartier für UNSF KSL-02, UNSF FF-05, UNSF KS-21 und UNSF KS-15 bitte melden Sie Bereitschaft für Besprechung und treten Sie der Konferenzschaltung bei.“, „Jetzt wird’s ernst.“ Dachte sich Martin umgehend. Die Anzahl der aufgerufenen Schiffe machte klar das es vermutlich um die Formierung einer Kampfgruppe ging. Ein Vorgehen das sie alle bislang nur Theoretisch durchgespielt hatten. Ohne lange zu zögern schaltete Martin dann sein Kommunikationssystem in den Konferenzmodus und machte brav Meldung: „UNSF KS-21 Kapitän Möllers bereit für Besprechung.“ , „Schön von Ihnen zu hören Möllers, ich habe gehört Sie haben da was interessantes Entdeckt.“ Grüßte Carvalho umgehend. „Das kann man wohl sagen Kapitän, aber ich fürchte wir haben im Moment andere Probleme.“ Antwortete Martin. „Sie sagen es.“ Stimmte Carvalho zu. Nur kurz darauf meldete sich ein weiteres Schiff bereit. „UNSF KS-15 Kapitän Morin bereit für Besprechung.“ Da Martin Kapitän Morin nicht kannte entschloss er sich daraufhin dafür einen Professionellen Eindruck zu vermitteln und schwieg. Carvalho schien es ähnlich zu halten weshalb es kurzfristig sehr still in der Konferenzschaltung wurde, allerdings nicht lange. „UNSF FF-05 Kapitän Harvey bereit für Besprechung.“, „Dann sind wir ja vollzählig, fehlt nur noch die Admiralität.“ Stellte Carvalho umgehend fest. „Negativ Kapitän. UNSF Hauptquartier Admiral Wright bereit für Besprechung.“ Stellte Admiral Wright daraufhin amüsiert fetz, vermutlich hatte er die ganze Zeit still zugehört.

Umgehend legte sich daraufhin erneut eine Professionelle stille über den Kanal während alle darauf warteten das der Admiral das Wort ergriff. Dieser wartete auch nicht lange und meinte: „Wir haben wenig Zeit, deshalb will ich gleich zum Punkt kommen. Sie wissen alle das die Liga eine Großoffensive mit dem Ziel der Vollständigen Annektierung des Mars gestartet hat. Gleichzeitig wurden mehrere Übergriffe auf der Erde durchgeführt. Doch diese sind Strategisch betrachtet irrelevant. Es ist ausgeschlossen das die Liga den Krieg hier auf der Erde gewinnt. Ihre Truppen befinden sich bereits auf dem Rückzug. Wir haben ebenfalls Informationen die besagen das die Liga den Großteil ihrer Führung ausgeflogen hat. Offenbar planen sie ihre Stellungen auf der Erde aufzugeben und sich stattdessen einen ganzen Planeten zu sichern. Ich muss Ihnen wohl nicht sagen das wir das unmöglich tolerieren können. Insbesondere im Hinblick auf die letzten Entdeckungen die auf dem Mars getätigt wurden ist der Planet Strategisch zu Wertvoll um ihn aufzugeben. Sie werden daher eine Schnelle Eingreiftruppe bilden und die Feindliche Präsenz im Orbit des Mars auskundschaften und wenn möglich durchbrechen um unseren verblieben Bodentruppen Langstreckenunterstützung zukommen zu lassen.“ Daraufhin herrschte erst einmal schweigen ehe Carvalho das fragte was sie alle dachten: „Sir, nur das ich das Richtig verstehe. Wir haben eine Freigabe für Orbitalangriffe auf Planetare Stellungen?“ , „Positiv Kapitän. Sie haben Freigabe für Ihr komplettes Arsenal. Setzen Sie ein was Sie für nötig halten um die Liga zurück zu drängen. Zivile Verluste sollten zwar nach Möglichkeit vermieden werden aber sind kein Code Schwarz mehr.“ Antwortete Admiral Wright Schicksalsschwer worauf Martin einmal schluckte. Sie hatten die Freigabe erhalten die komplette Zerstörungskraft moderner Waffensysteme zu entfesseln, die Liga hatte mit ihrem Annexionsplan wirklich in eine Wespennest gestochen. „Bestätigt Sir.“ Meinten Sie dann nach einander, nach dem jeder diese Mitteillung verdaut hatte.

„Gut, Kapitän Carvalho erhält das operative Kommando über die Kampfgruppe. Kräfte der Dynastie sind als Alliierte zu klassifizieren und nach Möglichkeit einzubinden. Weitere Verstärkungen sind auf dem Weg, aber wir können nicht zu lange warten. Auch die Dynastie hat einen Kampfverband zusammengestellt der sich in diesem Moment auf dem Weg zum Mars befindet. Riskieren Sie keine Verluste wenn es nicht unbedingt nötig ist und warten Sie im Fall der Fälle auf die Truppen der Dynastie. Noch Fragen?“ meinte Admiral Wright dann. „Ja Sir, wir soll mit eventuellen Kriegsgefangenen verfahren werden?“ fragte Kapitän Harvey dann, immerhin gab es für diesen Fall keine allgemeingültige Regel, aus dem einfachen Grund das es noch nie eine Situation gegeben hatte in der ganze Raumschiffbesatzungen in die Gefangenschaft gewandert waren. „Halten Sie sich an die Regeln des Moralkodex und beschlagnahmen Sie Ziviles Eigentum für Gefangenentransporte wenn nötig.“ Antwortete Admiral Wright. „Versanden Sir.“ Erwiderte Harvey daraufhin. Da sich anschließend niemand meldete meinte Admiral Wright: „Lassen Sie mich Ihnen noch einen abschließenden Ratschlag erteilen: Vergessen Sie nicht das Sie Menschen sind. Der Krieg tendiert dazu das schlimmste in uns allen hervor zu bringen. Lassen Sie nicht zu das Sie zu den Monstern werden welche die Feindliche Propaganda aus Ihnen machen will.“, „Bestätigt Sir.“ Antwortete Martin mit seinen Kollegen daraufhin im Chor. „Gut, Wright Ende.“ Meinte Admiral Wright daraufhin. „Ich lade einen Navmarker hoch, umgehendes Versammeln an diesen Koordinaten zur Bildung einer Kampfgruppe.“ Meinte Carvalho dann während der Computer meldete: „Empfange Missionsparameter.“, „Alles weitere am Versammlungspunkt.“ Stellte Carvalho dann abschließend fest. „UNSF FF-05 Verstanden und bestätigt Expresstransfer zu Versammlungspunkt. Errechnete Zeit bis eintreffen: sechsundzwanzig Stunden und vierzehn Minuten.“ Meldete Harvey umgehend, man merkte das er ein alteingesessener Profi war. „UNSF KS-015 bestätigt ebenfalls Expresstransfer zu Versammlungspunkt. Errechnete Zeit bis eintreffen: Achtundzwanzig Stunden und fünfzig Minuten.“ Schloss sich Morin dann an. „UNSF KS-21 bestätigt Expresstransfer zu Versammlungspunkt, keine errechnete Ankunftszeit verfügbar. Wir haben gerade ein paar Probleme mit der Navigation.“ Meldete Martin dann.

„Hoffentlich keine Schwerwiegenden Kapitän?“ fragte Carvalho umgehend. „Wir befinden uns noch in der Diagnostigphase. Ich meldet mich sobald wir näheres wissen.“ Antwortete Martin ausweichend. „Alles klar KS-21 beeilen Sie sich einfach.“ Erwiderte Carvalho dessen Tonfall verriet das er bereits ahnte das mehr als ein Technisches Problem hinter Martins Meldung steckte. „Bestätigt KSL-02.“ Meinte Martin dann abschließend und stellte das Kommunikationssystem stumm. „Kapitän-Leutnant, Reprogrammieren Sie den Autopiloten. Ich werde mich nach Leutnant Halley erkundigen.“ Meinte Martin dann. „Bestätigt Sir.“ Antwortete Peter ehe er seien Gurte löste um zur Navigatoren Station zu gelangen. Gerade als Martin dann die Brücke verlassen wollte meinte Peter noch: „Sir, das haben Sie richtig gemacht. Ein Kapitän sollte sich vor seine Besatzung stellen.“, „Danke Kapitän-Leutnant.“ Erwiderte Martin daraufhin ehe er die Brücke verlies, wohl wissend das er sich beeilen musste. Sobald sich das Schiff im Expresstransfer befand würde jegliche Fortbewegung an Bord durch die Kontinuierlich beschleunigenden Haupttriebwerke unmöglich werden. Schon kurze Zeit später erreichte Martin daher die Krankenstation und warf einen prüfenden Blick in den Raum. Aponi lag festgezurrt auf einem der Medibetten während mehrere Messfühler ihre Vitaldaten überwachten. „Kapitän, was kann ich für Sie tun?“ fragte dann Marco der sofort aus seinem Büro geschwebt kam als er Martin erblickte. „Wie geht es ihr?“ fragte Martin sofort und nickte in Richtung von Aponi. „Den Umständen entsprechend. Ich habe Ihre Vitaldaten stabilisiert, sie ist außer Lebensgefahr. Im Moment schläft sie.“ Antwortete Marco. „Leutnant, in kürze werden wir einen Expresstransfer zu einem Versammlungspunkt durchführen und uns einer aktiven Kampfgruppe anschließen um die Liga im Orbit des Mars heraus zu fordern. Wenn wir auf die anderen Schiffe treffen muss ich Wissen ob Leutnant Halley einsatzfähig ist oder ob wir doch einen Ersatzoffizier anfordern müssen.“ Erklärte Martin dann. „Ich verstehe Sir. Ich tue was ich kann. Aber ich kann nichts versprechen.“ Erwiderte Marco umgehend. „Ich weiß Leutnant.“ Meinte Martin ehe er sich abwandte um auf die Brücke zurück zu kehren.
~~~Ende Kapitel 18~~~

Abschließend Wünsche ich euch allen dann noch einen guten Rutsch ins neue Jahr, rutscht nicht aus und kommt nächtes Jahr alle gut gelaunt und Munter wieder!

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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