Reise ins Unbekannte

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18 Nov 2017 13:03 #88519 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Nur kurz darauf stoppte die Archäologin vor einem großen Rechteckigen Tisch in der Mitte des Raumes und drehte sich zu Martin und den anderen um ehe sie mit glänzenden Augen meinte: „Sie wundern sich mit Sicherheit, was wir hier gefunden haben. Nun lassen Sie es mich so ausdrücken: Wir haben herausgefunden was den Mars so Wertvoll für die Liga macht und zwar ist es das hier.“ Nachdem Sie mit Ihrer Ansprache geendet hatte trat Dr. Moore zur Seite und hab den Blick damit auf die Drei dimensionale Abbildung eines Felsens frei. „Sie haben einen Stein gefunden?“ fragte Martin daher weniger beeindruckt, für ihn sah dieser Klumpen absolut ordinär aus. „Soldaten, typisch.“ Stellte Dr. Moore daraufhin augenrollend fest worauf Raymund kichern musste, offenbar hatte er eine Vergleichbare Reaktion gezeigt. „Das ist kein Stein Kapitän, sondern Hochkomprimierter Marssand der im Laufe der Zeit von lockereren Schichten überdeckt wurde.“ Erklärte Doktor Moore Daraufhin. „Aha.“ Meinte Martin als Antwort leidlich, es war ihm herzlich egal was die exakte Geologische Bezeichnung dieses Klumpens war. „Ich sehe, Sie verstehen noch immer nicht. Dieser Sand wurde durch externe Belastung mit mehreren Hundert Tonnen Gewicht zu einer art Künstlichem Sandstein komprimiert.“ Meinte Dr. Moore daraufhin. „Ich fürchte ich verstehe Sie immer noch nicht.“ Stellte Martin daraufhin fest während er einen Fragenden Blick zu Syndia warf, die jedoch ebenfalls reichlich Ahnungslos aussah und nur mit den Schultern zuckte. Dr. Moore warf die Hände daraufhin in die Luft ehe sie meinte: „Das bedeutet das etwas extrem Schweres auf nur wenigen Quadratmetern Fläche gestanden haben muss.“, „Moment mal, Sie meinen doch nicht das jemand diesen Sand Künstlich Komprimiert hat?“ fragte Martin dann. Dr.Moores Augen leuchteten daraufhin auf als sie antwortete: „Nicht absichtlich, aber dieser Komprimierte Sand ist das Ergebnis von nicht natürlichen Kräften. Wir haben drei dieser Komprimierten Flächen gefunden die in einem perfekten Dreieck zueinander angeordnet sind und alle die selbe Größe und Verdichtung aufweisen. Das sind zu viele Regelmäßigkeiten für ein natürliches Phänomen.“

Martin kombinierte die Fakten daraufhin im Kopf und schlussfolgerte aus den Geräusch von Luft die Scharf zwischen den Zähnen hindurch gesaugt wurde das Syndia zu dem selben Schluss wie er gekommen war: Hohes Gewicht das in einer Regelmäßigen Form auf nur wenig Fläche verteilt wurde ohne irgendwelche Spuren von Bautechnischer Aktivität zu zeigen, das klang verdächtig nach Landefüßen eines Raumfahrzeugs. „Glauben Sie das ein Raumschiff für dieses Phänomen verantwortlich ist?“ fragte Martin daher. Dr. Moore nickte daraufhin und meinte: „Ja und nicht irgend eins, sondern ein Schiff von mindestens der Größe und Masse eines schweren Kreuzers.“, „Das ist unmöglich, ein Schwerer Kreuzer kann nicht landen, er würde beim Wiedereintritt in Fetzen gerissen werden.“ Erwiderte Martin umgehend, er erinnerte sich noch allzu gut an die Lektionen über Planetare Landungen auf der Akademie. „Das ist mir bewusst Kapitän, aber es ist irrelevant, den diese Landung muss vor über zehntausend Jahren stattgefunden haben, da gab es noch keine Schweren Liberty Kreuzer.“, „Sie meinen Aliens?“ fragte Martin daraufhin ungläubig. „Sehr richtig Kapitän, wir haben hier die ersten Beweise für Intelligentes Extraterrestrisches Leben.“ Stimmte Dr. Moore zu. „Wenn das stimmt, wo sind diese Aliens dann jetzt, ich meine warum haben Sie sich in über Zehntausend Jahren nicht einmal blicken lassen?“ fraget Martin dann während seine Gedanken rasten, wenn Dr. Moore recht hatte, veränderte das alles. „Das wissen wir nicht, um ehrlich zu sein wir Wissen fast nichts. Aber wir haben noch weitere Landezonen auf dem ganze Mars entdeckt. Das war mehr als ein Schiff.“ Antwortete Dr. Moore.

„Das will die Liga mit dem Mars, sie hoffen irgendwelche Artefakte zu finden!“ meinte Martin dann. „Oder haben schon welche gefunden und wollen verhindern das wir oder die Dynastie gleichziehen.“ Stimmte Raymund zu. „Was für Artefakte könnten das sein, Waffen?“ fragte Martin umgehend. „Wie ich schon sagte: Wir wissen so gut wie nichts außer das hier jemand war. Wir wissen weder wie die aussahen noch was sie überhaupt hier wollten. Ebenso haben wir keine Anzeichen für Feste Planetare Strukturen entdeckt, es ist also anzunehmen das der Mars keine Dauerhafte Kolonie war. In Kombination mit dem Wissen über die Tatsache das es auf dem Mars früher komplexes Leben gab ergeben sich aber zwei Schlüsse: Entweder diese Aliens haben versucht die Biosphäre des Mars zu retten oder aber sie sind für den Untergang des Lebens auf diesem Planeten verantwortlich.“ Antwortete Dr. Moore worauf bedrücktes schweigen herrschte. Während Martin klar war wie brisant diese Entdeckung wirklich war. Es ging nicht nur um die Entdeckung Intelligenten Lebens außerhalb der Erde, sondern es ging um die Entdeckung einer Zivilisation die so viel älter war als die der Menschheit und deren Motivation völlig unklar war. Immerhin musste das Technologische Level dieser Aliens mittlerweile an einem Punkt angekommen sein an dem Technologie von Magie nicht mehr zu Unterscheiden war. „Ich sehe an Ihrem Gesichtsausdruck das Ihnen klar ist was das alles bedeutet. Wir müssen um jeden Preis verhindern das irgendwelche Alienartefakte auf die Erde gelangen, ihre Technologie könnte sich so dermaßen von der unsrigen unterscheide dass das was wir für eine Lampe halten in Wirklichkeit eine Biologische Massenvernichtungswaffe oder etwas vergleichbares ist. Außerdem müssen wir die Liga aufhalten, es darf nicht zugelassen werden das diese Entdeckung von einem Haufen Religiöser Fanatiker für ihre Ideologie missbraucht wird.“ Meinte Dr. Moore dann.

„Haben Sie denn abgesehen von diesen Sandsteinfelsen noch weitere Anhaltspunkte für Ihre Theorie? Obwohl es unwahrscheinlich ist, könnten diese Bodenverdichtungen durchaus natürlichen Ursprungs sein. Bevor wir einen Ausgewachsenen Krieg riskieren sollten wir absolut Sicher sein was die Schlussfolgerung angeht.“ Meinte Syndia dann kühl und objektiv. Worauf sich Martin überrascht halb umdrehte, bislang hatte Syndia unaufgefordert immerhin so gut wie keinen Ton von sich gegeben. „Bedauerlicherweise habe ich das nicht. Außer dem komprimierten Sand haben wir keinerlei Stichfeste Beweise gefunden. Aber es wäre möglich das die Liga mehr entdeckt hat. Außerdem ist es praktisch ausgeschlossen das sich das selbe Geometrische Muster an Verdichtungen auf Natürliche Weiße sich an unterschiedlichen Punkten der Oberfläche des Planeten gebildet hat, insbesondere vor dem Hintergrund das die Fundorte nicht zufällig verteilt sind.“ Antwortete Dr. Moore ehe sie sich umwandte und etwas auf einer der Befehlsfläche eintippte. Sofort darauf erschien ein einfaches Hologramm des Mars über dem Tisch auf dem die Fundorte des Verdichteten Sandes eingezeichnet waren. Martin viel sofort auf das die insgesamt sechs Fundorte tatsächlich perfekt gleichmäßig über die Oberfläche verteilt waren, vier entlang des Mars Äquators und jeweils eine an den beiden Polen. „Ich muss Dr. Moore hierbei zustimmen Kapitän-Leutnant, das ist alles viel zu regelmäßig für ein Natürliches Produkt. Ich denke wir sollten das Oberkommando auf jeden Fall informieren.“, „Ich hielt es lediglich für angeracht auf die Risiken übereilter Schlüsse hinzu weißen Kapitän.“ Antwortete Syndia umgehend. Martin rollte daraufhin mit den Augen und meinte: „Es besteht kein Grund sich zu rechtfertigen Kapitän-Leutnant.“ Raymund hatte während dieser kurzen Unterhaltung zwischen Martin und Syndia hin und her geschaut und schaute nun leicht belustigt drein. Martin ignorierte diesen Sachverhallt jedoch gekonnt und fragte stattdessen: „Haben Sie noch andere Erkenntnisse die dem Oberkommando mitgeteilt werden müssen?“, „Nein, vorläufig nicht.“ Antwortete Dr. Moore kopfschüttelend wobei ihre Langer Zopf wild umher baumelte.

„Gut, wenn es keine weiteren Fragen zu klären gibt, sollten Sie beide wohl möglichst schnell zu Ihren Schiffen zurückkehren, nicht das die Liga noch kalte Füße bekommt und Ihre Pläne etwas beschleunigt.“ Stellte Raymund dann fest. Martin nickte daraufhin, obwohl das alles hier ziemlich interessant gewesen war, fühlte er sich unwohl seit er sein Schiff verlassen hatte. In einer Gefahrensituation gehörte es sich für einen Kapitän nicht sein Schiff und seine Besatzung alleine zu lassen. „Warten Sie noch kurz, ich überspiele Ihnen alle relevanten Daten auf einen Sicherheitsdatenspeicher. Nur für den Fall das diese Einrichtung durch externe Kräfte überwältigt wird, halte ich es für angebracht das eine Kopie existiert.“ Meinte Dr. Moore dann während sie bereits fleißig auf einer Kontrollfläche herum tippte. Martin und Raymund warfen sich daraufhin einen Bedeutungsschweren Blick zu, die Archäologin hatte die Situation vollkommen richtig eingeschätzt, der ganze Mars war ein Pulverfass das jeden Moment in die Luft fliegen konnte. „Hier Kapitän.“ Meinte Dr. Moore dann und händigte Martin einen der etwa Filsstift großen Datenzylinder aus die von den Vereinten Nationen für den Transport sensibler Daten benutzt wurden. Die Zylinder waren dabei so robust das sie enorme physische Impakte überstehen konnten ohne das die Daten im inneren beschädigt wurden, ebenfalls waren ausgeklügelte elektronische Sicherheitssysteme installiert die den Zugriff unautoriserter Personen auf die gespeicherten Daten verhindern sollten. Martin nahm den Datenzylinder mit dem gebotenen Respekt entgegen und steckte ihn in eine der wenigen Taschen an seinem Anzug, sobald er wieder im Orbit war würde er den Zylinder Carvalho übergeben, damit dieser die Daten im Computerbunker der Britannia verwahren konnte.
~~~Ende Kapitel 12~~~

mfg.: Tg

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20 Nov 2017 10:49 #88520 von General Stefan
"Menschlichen Kühlschrank" hahahaha :D:D:D:D:D der spruch hat mich unvorbereitet getroffen! :D

Hui ein paar Abdrücke im Sand und schon gibt es Aliens! Mich überrascht es, dass die Islamischen Fundamentalisten nicht versuchen würden jedwede spur die ihre Ideologie wiederlegen würde zu vernichten! Ich bin ja mal gespannt, was die Wissenschaftler sonst noch für spannende Gegenstände auf dieser Staubwüste finden werden!

Die beschreibung der Elitetruppen und des Sicherheitsapparats ist dir übrigens äußerst gut gelungen!

Ich freue mich sehr auf nächste Woche!

LG Stefan

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25 Nov 2017 12:47 #88528 von Todesgleiter
@General Stefan: Nun Abdrücke im Boden mögen nciht sonderlich spektakulär sein, aber ihre bloße Existenz ist trotzdem bemerkenswert. Immerhin hatt irgendwer, oder irgendwas sie ja hinterlassen müssen. Auch Heute sidn bloße Fußabdrücke von längst ausgestorbenen Spezies ein wichtiger Archeologsicher Beweiß.
Vielleicht versucht ie LIga ja alle Bewese zu Zerstören? Niemand weiß so genau was die eigentlich treiben.

@all: Weiter geht's:
Kapitel 13: Nachbesprechumg

Martin schaute aus dem Cockpitfenster aus dem er sehen konnte wie der massive Rumpf der Britannia immer näher kam. Der Anblick des mächtigen Kriegsschiffes schüchterne Martin dabei nicht ein, eher im Gegenteil: Der Anblick erleichterte ihn. Immerhin bedeute die Anwesenheit der Britannia das in seiner Abwesenheit nichts weiter vorgefallen war. „UNSF KSL-2 Brücke Hier UNSF Marsdiver eins. Erbitten Landeerlaubnis.“, „Marsdiver eins, Landeerlaubnis erteilt, wir öffnen die Hangarschotten.“ antwortete die Neutrale Stimme eines Martin unbekannten Offiziers. Während Leone daraufhin den Gleiter langsam in den Hangar des Kreuzers manövrierte warf Martin einen kurzen Blick zu Syndia die wie üblich absolut Reaktionslos auf ihrem Stuhl saß und sich keine Gefühlsregung anmerken lies. Es war unmöglich einzuschätzen ob sie sich auf die Rückkehr zu Ihrem Schiff und Ihrer Besatzung freute oder nicht. Martin schüttelte daraufhin leicht den Kopf es war im völlig Schleierhaft wie man so emotionsneutral sein konnte. Unterdessen schwebte der Gleiter langsam durch die offenen Hangarschotten und bewegte sich nun nur noch mithilfe der Lagekontrolltriebwerke um eine Kollision mit dem Mutterschiff durch zu rabiates Beschleunigen zu verhindern. Es war dabei durchaus imposant wie Leone trotz der anspruchsvollen Situation äußerlich absolut entspannt blieb, ganz offenbar hatte er dieses Manöver schon sehr oft durchgeführt. „Achtung jetzt rumpelt es gleich.“ meinte Leone dann ehe sich seine Voraussage erfüllte als die Halteklammern den Gleiter erfassten und physisch mit dem größeren Schiff verbanden. „Andockschürzte verriegelt und abgedichtet. Atmosphärischer Druck aufgebaut, sie können das Schiff verlassen.“ meldete Leone dann zufrieden nachdem er einen kurzen Blick über seien Statusmonitore geworfen hatte. „Danke für Ihre Dienste Fähnrich.“ Meinte Martin daraufhin, zwar hatte Leone nur seine Pflicht getan, doch trotzdem hielt Martin es für angebracht sich bei dem Mann zu bedanken. „Danke Sir.“ Antwortete Fähnrich Leone daraufhin zufrieden grinsend.

Kaum hatte Martin daraufhin den Gleiter durch die Schleuse verlassen wurde er auch bereits von Carvalho erwartete der offenbar umgehend nachdem die Landeerlaubnis erteilt worden war zum Hangar geeilt war. „Kapitän Carvalho.“ Grüßte Martin daher während er Salutierte, was unter Schwerelosigkeit gar nicht so einfach war wenn man dabei nicht wie ein Idiot durch den Raum taumeln wollte. „Kapitän Möllers.“ Erwiderte Carvalho den Gruß ehe Syndia durch die Luftschleuse schwebte und es mit weibliche Grazie Schaffte in einer einzigen Fließenden Bewegung ebenfalls zu dem Gruß überzugehen: „Kapitän Carvalho Sir. Kapitän-Leutnant Parker meldet sich zurück zum Dienst.“, „Schön Sie wieder an Bord zu haben Kapitän-Leutnant.“ Erwiderte Carvalho wobei Martin aus seiner Stimmlage ebenfalls nicht herauslesen konnte ob er sich darüber wirklich freute oder nicht. „Kommen wir gleich zum Punkt, was haben Sie herausgefunden?“ fragte Carvalho dann neugierig und unter kompletter Umgehung des Protokolls. Angesichts der angespannten Situation konnte ihm das Martin allerdings nicht wirklich übel nehmen und antwortete daher: „Das werden Sie mir nie glauben. Die Archeologen auf Marsdome 2 haben herausbekommen was die Liga höchstwahrscheinlich auf dem Mars will.“ Carvalho zog daraufhin fragend eine Augenbraue hoch und fragte: „Gibt es etwa Öl oder große Vorkommen anderer wertvoller Bodenschätze auf dem Mars?“, „Negativ Kapitän, noch abgefahrener. Dr. Moore hat Beweise für Intelligentes Extraterrestrischen Leben auf dem Mars gefunden.“ Antwortete Martin. „Sie Verarschen mich Kapitän, das ist keine Zeit zum Scherze machen.“ Stellte Carvalho daraufhin ungläubig fest. „Seien Sie versichert das ich mir im Moment keine Scherze erlaube Kapitän. Dr. Moore hat mir all Ihre Ergebnisse mitgegeben.“ Antwortete Martin und reichte Carvalho den Datenzylinder welcher ihn mit gerunzelter Stirn entgegen nahm.

„Und da drauf sind wirklich Beweise für die Existenz Intelligenzen Extraterrestrischen Lebens?“ fragte Carvalho dann ungläubig, es war offensichtlich das er so seine Schwierigkeiten damit hatte diese Information zu verarbeiten. Ein Umstand den ihm Martin beim besten Willen nicht übel nehmen konnte, wenn er an Carvalhos stelle gewesen wäre, hätte auch er zunächst auf einen schlechten Scherz spekuliert. „Ja Kapitän.“ Bestätigte Martin. „Erbitte Erlaubnis meine Meinung kund tun zu dürfen.“ Meinte Syndia dann worauf Martin eine Augenbraue hochzog und sie fragend zu ihr Umdrehte während Carvalho nur einmal kurz durchatmete. „Erlaubnis erteilt Kapitän-Leutnant.“ Meinte Carvalho dann. „Danke Sir, ich teile die Meinung von Kapitän Möllers und Dr. Moore nicht. Die Beweise für Intelligentes Extraterrestrisches Leben von Dr. Moore könnten ebenso auf eine seltene aber nicht unmögliche Natürliche Begebenheit Zurückzuführen sein.“ Nun war es an Carvalho die Augenbrauen hoch zu ziehen und er fragte: „Kapitän, was sagen Sie dazu?“, „Es steht mir nicht zu die Persönliche Meinung des Kapitän-Leutnants zu Kritisieren.“ Antwortete Martin daraufhin. „Könnte der Kapitän-Leutnant recht haben?“ fragte Carvalho dann. „Positiv Kapitän. Es grenzt zwar ans Unmögliche aber die Beweise könnten das Ergebnis eines Natürlichen Vorganges sein.“ Bestätigte Martin, immerhin war das die Wahrheit. „Hmm. Verstehe, wie ich sehe muss ich mir mein eigenes Bild machen. Folgen Sie mir bitte.“ Antwortete Carvalho daraufhin Nachdenklich ehe er sich daran machte zielstrebig durch den Korridor zu schweben. Während sie Carvalho folgten schloss Syndia dann plötzlich zu Martin auf und meinte: „Kapitän Möllers, kann ich Sie kurz sprechen?“, „Nur zu.“ Antwortete Martin Achselzuckend und überspielte damit gekonnt seine Überraschung, bisher war sie immerhin nicht allzu Kommunikativ gewesen. „Danke Kapitän, ich wollte mich nur für gerade eben entschuldigen. Das war nichts Persönliches.“ Nun war Martin verwirrt und fragte deshalb: „Entschuldigen wofür Kapitän-Leutnant? Ich fürchte ich kann Ihnen nicht folgen.“, „Entschuldigen dafür das Ich Ihre Meinung Untergraben habe Kapitän.“ antwortete Syndia. Martin musste daraufhin ein prusten unterdrücken und erwiderte daher mit Verzögerung: „Da gibt es nichts zu entschuldigen Kapitän-Leutnant. Aus dem einfachen Grund das Sie mich nie gekränkt haben. Es steht jedem frei seine eigene Meinung zu haben.“ Nun war es an Syndia verwirrt drein zu schauen und sie meinte: „Gut, danke. Glaube ich.“ Ehe sie sich wieder zurückfallen lies, vermutlich um über Martins Reaktion nachzudenken.

Daraufhin Schloss Martin zu Carvalho auf und fragte leise, so dass nur der Kapitän ihn hörte: „Nicht das es mich etwas anginge Kapitän, aber ist der Kapitän-Leutnant immer so?“ Carvalho prustete daraufhin einmal kurz und leise ehe er antwortete: „Bedauerlicher weiße ja. Kapitän-Leutnant Parker ist ein hervorragender Offizier und erledigt Ihre Aufgeben gründlich und absolut zuverlässig aber sie ist nicht der Typ Mensch mit dem man Nach einem anstrengenden Tag in der Messe ausspanen möchte.“, „Verstehe.“ Meinte Martin daraufhin. Carvalho zuckte daraufhin mit den Schultern, sagte jedoch nichts weiter, offenbar war das Thema damit für ihn erledigt. „Haben Sie den schon Rückmeldung vom Hauptquartier bezüglich der Radarschatten erhalten?“ fragte Martin dann. Zwar war es unmöglich das die Drohne in den Stunden die Martin auf der Oberfläche zugebracht hatte zur Erde zurück geflogen war, aber eventuell war sie auf ein anderes UNSF Schiff getroffen. „Leider nicht Kapitän, aber wenn es stimmt was Sie über die Entdeckungen auf dem Mars sagen, ergibt sich sowieso noch einmal eine andere Faktenlage.“ Antwortete Carvalho. „Hoffentlich verliert keine Seite die Nerven.“ Stellte Martin dann fest, er hatte keine Lust sein Leben in einem Kampf um einen dämlichen Felsbrocken zu riskieren. „Es gibt da ja auch noch die Unbekannte in Gestalt der Dynastie, niemand weiß so genau was die eigentlich zur Zeit treiben.“ Meinte Carvalho dann. „Im schlimmsten Fall eine eigenen Offensive Planen.“ Stellte Martin trocken fest. Zwar war die Dynastie im Gegensatz zur Liga deutlich Rationaler unterwegs doch die Asiaten hatten einen unheimliche Ehrgeiz und einen endlosen Hunger nach Macht und Einfluss. Carvalho antwortete daraufhin nicht sondern öffnete eine Tür mithilfe seiner Persönlichen ID ehe er Martin und Syndia mit einer Geste gebot ihm zu folgen. Nachdem er die Tür durchquert hatte fand sich Martin dann im inneren eines Raumes wieder dessen Wände, Boden und Decke im Prinzip aus einem einzigen Bildschirm bestanden welcher nur von der Kontrollstation und der gegenüber liegenden Tür unterbrochen wurde.
~~~forstetzung im nächsten Post~~~

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25 Nov 2017 12:49 #88529 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Er wusste was das für ein Raum war, es handelte sich um ein Virtuelles Analyse Labor, die Bildschirme an der Wand wahren mit fortschrittlicher Projektionstechnik ausgerüstet Wodurch es möglich war Bilder freischwebend und Drei Dimensional im Raum darzustellen. Ein ähnliches Prinzip wurde in modernen Kinos auf der Erde angewendet um den Zuschauern das Gefühl zu geben sich im Film zu befinden. Carvalho schwebte daraufhin zur Kontrollkonsole und autorisierte sich einmal mehr, es war auf Kriegsschiffen nicht unüblich das sich ein Offizier vor jeder Benutzung einer Konsole autorisieren musste. Das machte es zum einen eventuellen Infiltrationen extrem schwer die Systeme an Bord zu manipulieren, zum anderen ließ sich einfach nachvollziehen wer wann wo was getan hatte falls es doch einen erfolgreichen Sabotage Versuch gegeben haben sollte. Dann steckte Carvalho den Datenzylinder in eine dafür vorgesehene Schnittstelle und bestätigte eine Sicherheitsmeldung ehe der Bordcomputer verkündete: „Wiedergabe von externem Speichergerät, abgeschirmter Betriebsmodus und Firewalls aktiv.“ Die Stimme klang dabei ein zu eins wie auf der Athene, die UNSF machte sich nicht die Mühe die Stimme des Computer auf ihren Schiffen unterschiedlich klingen zu lassen. „Dann wollen wir mal.“ Stellte Carvalho fest ehe er sich von der Konsole abwandte und meinte: „Zeige Karte der Fundstellen.“, „Bestätigt, Ziege Karte der Fundstellen.“ Quittierte der Computer ehe er die Anweisung umsetzte und ein Drei Dimensionales Hologramm des Mars mittig im Raum erscheinen ließ auf dem die Fundstellen des verdichteten Sandes eingezeichnet waren. Carvalho legte die Stirn daraufhin in Falten und meinte: „Merkwürdig, die Fundorte sind exakt Symmetrisch. Das wäre in der Tat ein merkwürdiger Zufall.“, „Das dachte ich mir auch Kapitän, aber warten Sie bis Sie die eigentlichen Fundstellen sehen.“ Erwiderte Martin. „Vergrößere Fundstelle A 3.“ Befahl Carvalho dann. „Bestätigt, vergrößere Fundstelle A 3“ bestätigte der Computer erneut bevor das Hologramm auf die angegeben Stelle zoomte und nun einen Teil der Marsoberfläche abbildete. „Visualisiere den verdichteten Sand.“ Befahl Carvalho dann. „Bestätigt, Visualisiere verdichteten Sand.“ Bestätigte der Computer wieder ehe er die Anweisung umsetzte.

„Hmm tut mir Leid Kapitän-Leutnant. Ich mag zwar kein Archäologe sein, aber das sind auch mir zu viele Regelmäßigkeiten für ein Natürliches Produkt. Diese Abdrücke sehen Verdächtig nach Landezonen aus.“ Meinte Carvalho dann. „Das ist korrekt Sir, aber ich wollte lediglich darauf hin weißen das es kein Hundertprozentiger Beweis für Extraterrestrisches Leben ist und wir deshalb vorsichtig sein sollten um den Konflikt mit der Liga nicht unnötig anzuheizen.“, „Sie haben recht, das ist kein Hundertprozentiger Beweis, aber die Theorie passt zu Situation und ist deutlich wahrscheinlicher als die Alternativen. Ich werde sofort eine weitere Nachrichtendrohne starten lassen.“ Meinte Carvalho daraufhin. „Meinen Sie nicht das eine Nachrichtendrohne eventuell zu langsam sein könnte?“ fragte Martin dann. „Womöglich, aber ich will unter keinen Umständen das Risiko eingehen in offene bewaffnete Konflikte mit einer ganzen Liga Flotte verwickelt zu werden. Im Moment können wir nur hoffen das die Liga ebenfalls eine offene Konfrontation vermeiden will.“ Antwortete Carvalho. „Es gefällt mir zwar nicht, aber Sie haben recht.“ Meinte Martin dann geknickt, trotz der Entdeckung hatte sich die Grundlegende Situation nicht geändert. Es waren nun einmal nur zwei UNSF Schiffe anwesend und damit standen ihre Chancen es mit einer ganzen Invasionsflotte aufzunehmen eher dürftig. Carvalho entfernte den Zylinder daraufhin wieder von der Konsole und meinte: „Danke das Sie für mich eingesprungen sind Möllers, wenn Sie nichts mehr auf dem Herzen haben können Sie auf Ihr Schiff zurückkehren.“, „Das klingt nach einer guten Idee Kapitän.“ Meinte Martin daraufhin, immerhin wurde seine innere Unruhe immer größer. „Dachte ich mir das Sie das so sehen, finden Sie selbst zur Luftschleuse?“ erwiderte Carvalho daraufhin. „Ich fürchte nicht auf Anhieb Kapitän.“ gestand Martin, immerhin hatte er den Deck Plan eines schweren Kreuzers nicht auswendig im Kopf. Carvalho nickte daraufhin und meinte „Kapitän-Leutnant Parker, bringen Sie Kapitän Möllers bitte wieder auf sein Schiff.“, „Aye Sir. Kapitän, wenn Sie mir folgen wollen.“ Antwortete Syndia weniger überraschend umgehend. „Kapitän.“ Meinte Martin Salutierend zum Abschied ehe Carvalho die Geste erwiderte.

Nur wenige Minuten später erreichte Martin unter Syndias Führung die Luftschleuse an der die Athene noch immer fest am Rumpf des schweren Kreuzers angedockt war. „Danke für Ihre Hilfe Kapitän-Leutnant.“ Meinte Martin dann. „Gern geschehen.“ Antwortete Syndia und schaffte es dabei tatsächlich zu lächeln, das brachte Martin derart aus dem Konzept das er nichts weiter sagte sondern nur zum Abschied Salutierte. Als sich Syndia dann herumgedreht hatte und zurück in die Richtig schwebte aus der sie beide kurz zuvor gekommen waren, schüttelte Martin einmal kurz den Kopf und fragte sich ob sie das mit der Absicht getan hatte ihn aus dem Konzept bringen ehe er durch die Schleuse in das innere seines Schiffes schwebte. Kaum an Bord aktivierte Martin dann sein Interkom und meinte: „Kapitän-Leutnant Graham, wo sind Sie?“, „Auf dem Weg zu Ihnen Sir.“ Antwortete Peter umgehend. Natürlich hatte der Bordcomputer registriert das Martin zurück an Bord gekommen war und die Besatzung informiert. „Kein Grund zur Eile.“ Meinte Martin dann, die Athene war immerhin nicht so groß das die Durchquerung lange dauern würde, selbst wenn Peter sich zeit lassen würde. Martin nutzte die Zeit in der er auf einen Stellvertreter wartete daraufhin um sich ein kurzes Statusupdate an einer der Konsolen zu holen. Zufrieden stellte er dabei fest das in seiner Abwesenheit wohl nichts vorgefallen war das seine Aufmerksamkeit erfordern würde. „Kapitän Möllers, Sir. Willkommen zurück an Bord.“ Meinte Peter dann während er regelrecht aus einem der Korridore in den Lagerraum geschossen kam und es dabei fertig brachte gleichzeitig zu Salutieren und sich an einem Haltegriff festzuhalten. „Kapitän-Leutnant Graham.“ Erwiderte Martin dann ebenfalls Salutierend. „Schön das Sie wieder da sind Sir.“ Meinte Peter dann. „Die Freude ist ganz meinerseits Kapitän-Leutnant, geben Sie mir doch bitte ein kurzes Update.“ Antwortete Martin. „Keine Außergewöhnlichen Vorkommnisse Kapitän. Der Großteil der Besatzung ist zur Zeit mit Reparaturaufgaben beschäftigt, wir haben eine große Lieferrung Ersatzteile erhalten.“ Antwortete Peter. „Stand der Reparaturen?“ fragte Martin dann, zwar erwartete er nicht das Constantinos das Kunststück geschafft hatte die Spuren des vergangenen Gefechtes innerhalb von ein paar Stunden zu beseitigen, aber neugierig war er trotzdem.

„In seinem letzten Bericht hat Leutnant Theoduru die Wiederabdichtung aller Hüllenbrüche ebenso wie die Wiederinstandsetzung der außer Gefecht gesetzten Manövertriebwerke gemeldet Sir. Im Moment läuft eine große EVA Mission zum Austausch der Beschädigten Panzerplatten.“ Antwortete Peter sofort. „Gut, wirklich gut.“ Meinte Martin daraufhin mit hochgezogener Augenbraue er hatte nicht erwartet das die Reparaturen ohne schweres Gerät so schnell von statten gehen würden. Aber hier war die Schwerelosigkeit des Alls wohl ein klarer Vorteil. Im All konnte man selbst Tonnenschwere Panzerplatten relativ mühelos mit Muskelkraft bewegen während man auf der Erde für die selbe Arbeit schwere Mechanische Hebehilfen benötigte. „Sonst noch irgendetwas das sich wissen sollte?“ fragte Martin dann. Peter überlegte daraufhin kurz ehe er meinte: „Sie sollten eventuell Wissen das Leutnant Kovacic mehrfach eine Kommunikationsverbindung mit einen Schiff der ZE Minengeselschafft aufgebaut hat. Ein Personaltransporter, nur Defensive Bewaffnung.“, „Darüber bin ich informiert. Solange es keine Anzeichen für die Weitergaben sicherheitsrelevanter Daten gibt, und die Leistung des Leutnants nicht leidet ist das in Ordnung.“ Antwortete Martin. „Ich verstehe Sir.“ Erwiderte Peter umgehend, wobei Martin wusste das das Thema damit für Peter noch nicht erledigt war. Zwar würde er Marco ohne weitere Nachfragen fürs erste gewähren lassen, aber Peter würde ihn dafür besonders im Auge behalten.

Plötzlich meldete sich dann der Bordcomputer: „Dringende Kommunikationsanfrage für Kapitän Möllers.“ Martin zog daraufhin ein Augenbraue hoch, das Timing des Anrufers war wirklich grandios, immerhin war er noch keine zehn Minuten zurück. Martin aktivierte daraufhin seinen Interkomm und kalibrierte das Gerät mit einem Handgriff so dass es die Kommunikationsverbindung aufnahm. „Kapitän Möllers hört.“ Meinte er dann zu wem auch immer. „Kapitän Möllers, hier spricht Kapitän Lopes von der ZE PT-02 Rubin, wir haben hier eine kleine Situation an Bord bei der wir Ihre Hilfe brauchen.“ Antwortete eine Weibliche, Martin unbekannte Stimme umgehend. „Spezifizieren Sie Ihre Situation.“ Meinte Martin daraufhin, es war reichlich ungewöhnlich das der Kapitän eines Zivilschiffes sich direkt an den Kommandierenden Offizier eines Militärschiffes wandte, für gewöhnlich versuchten die Zivilsten ihre Sachen unter sich auszumachen. Zudem währe Carvalho eigentlich die Logischere Wahl für ein Gesuch gewesen. „Kapitän, es ist mir unangenehm zu sagen, aber eine meiner Passagiere ist an mich herangetreten und hat mich darum gebeten Ihr zu helfen. Offenbar wird Sie von einem Ihrer Männer Bedroht.“ Meinte Kapitän Lopes daraufhin vorsichtig. „Bedroht, von einem meiner Männer? Wer?“ fragte Martin daraufhin ungläubig. „Ein gewisser Leutnant Kovacic Kapitän.“ Antwortete Kapitän Lopes. Augenblicklich wusste Martin worum es ging und meinte: „Ich verstehe Nun Kapitän, ich weiß nicht in wie weit Sie in die Hintergründe eingeweiht sind, aber ich bezweifle ernsthaft das es sich hier um eine Bedrohungssituation handelt.“, „Sondern? Klären Sie mich bitte auf Kapitän.“ Fragte Kapitän Lopez daraufhin. „Leutnant Kovacic ist der Bruder Ihrer Passagerin und fürchtet um ihr wohlergehen auf dem Mars.“ Antwortete Martin bündig.

„Ahh. Ich verstehe, das lässt alles in einem ganz anderen Licht erscheinen. Ich dachte aufgrund des Nachnahme zuerst das es sich um einen aufgebrachten Ehemann oder so handelt.“ Meinte Kapitän Lopez daraufhin. „Ich werde Leutnant Kovacic trotzdem darauf hin weißen das seine Bemühungen einiges an Unmut erregen.“ Meinte Martin dann, zwar konnte er Marco nicht verbieten mit seiner Schwester zu reden, aber er konnte die Nutzung des Bordkommunikationssystems für Private Zwecke sehr wohl einschränken. „Ich danke Ihnen Kapitän. Ich werde auch noch einmal mit Frau Kovacic sprechen, in der Hoffnung das die beiden Ihren Disput beilegen können. Ich kann schließlich beide Seiten verstehen. Der Mars ist kein sicherer Aufenthaltsort mehr.“ Antwortete Kapitän Lopez daraufhin. „Das ist leider wahr, passen Sie auf sich auf dass Sie nicht zwischen die Fronten geraten wenn es brenzlig wird. Möllers Ende.“ Meinte Martin dann abschließend. Danach atmete Martin erst einmal tief durch ehe er Peters auffordernden Gesichtsausdruck bemerkte.

„Ja Kapitän-Leutnant?“ fragte Martin daher. „Nichts Sir.“ Meinte Peter daraufhin auch wenn es offenkundig war das die Situation sich zu seinem Wohlgefallen entwickelt hatte. „Wir können das beide nicht Verstehen Kapitän-Leutnant, ich mache dem Leutnant keinen Vorwurf.“ Stellte Martin dann fest. „Das tue ich auch ich auch nicht Sir. Ich meine lediglich das Leutnant Kovacic eventuell lernen sollte seine Ziele anders zu erreichen.“ Erwiderte Peter. „Das liegt nicht in unserem ermessen Kapitän-Leutnant.“ Erinnerte Martin daraufhin, immerhin ging es sie beide als Kommandierende Offiziere tatsächlich nichts an wie die Familiären Verhältnisse der Besatzung waren, so lange jeder der Offiziere seiner Arbeit nachkam. „Natürlich Sir. Ich meinte ja nur.“ Stimmte Peter zu.
~~~Ende Kapitel 13~~~

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26 Nov 2017 13:33 #88530 von General Stefan
Ich bin immer wieder schwer beeindruckt wie gut du inzwischen darin geworden bist Gespräche zwischen deinen Charakteren lebeindig, realistisch und meistens auch durchaus amüsierend zu gestalten! Manchmal weiß ich gar nicht, was ich wirklich lieber lese - deine Aktionsequenzen oder die Momente in denen es in der Geschichte ruhiger zu geht und du dafür deine einzelnen Charaktere sprechen und atmen lässt! Ein großes Kompliment von mir an dich dafür, dass du so angenehm zu lesende und durchaus spannende Geschichten schreibst! Vielleicht wird ja doch eines Tages ein erfolgreicher Science-Fiction Autor aus dir, gönnen würde ich es dir auf jeden Fall!

Ein tolles und spannendes Kapitel wie immer!

LG Stefan

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02 Dez 2017 14:07 #88547 von Todesgleiter
@Stefan: Danke fuer die Komplimente! Das aus mir aber jemals mehr als ein, mehr oder weinger erfolgreicher, Hobby Autor wird ist bei meinem "Glueck" eher unwahrscheinlich. Bisher hat bei mir immerhin nichts das etwas mit Arbeit zu tun hatte zufriedenstellend funktionirt^^ Trotzdem Danke.

@All: Auf das naechste Kapitel werdet ihr leider eine noch nicht abschaetzbare Zeit warten muessen. Der Gleiter hat nen Antriebsschaden und haengt zur Zeit in der Werkstatt fest..... Heisst ich lieg im Krankenhaus und habe keinen zugriff auf meinen Rechner. Bitte vielmals um Entschuldigung.

mfg.: Tg

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02 Dez 2017 14:33 #88549 von Jack Hunter
Autsch, ich hoffe doch es ist nichts ernstes. Wünsche dir jedenfalls alles Gute und, dass du schnell wieder auf die beine kommst! :h_salute:

Doch für mich ist es zumindest nicht schlimm, dass vorerst nichts neues kommt, ich bin zurzeit eh im Weihnachtsstress und bin nicht mehr dazu gekommen die letzten drei Kapitel zu lesen, werde das aber sobald wie möglich nachholen. :P

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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03 Dez 2017 21:19 #88566 von General Stefan
Oh weia gute Besserung, hoffe das du für die Weihnachtstage den Weg zurück nach Hause findest!

LG Stefan!

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05 Dez 2017 20:06 #88570 von Todesgleiter
@Jack Hunter: Danke für die Besserungswünsche, zieht sich hier zwar noch etwas, aber immehrin durfte ich wieder heim :) Tut mir daher leid das du jetzt wohl noch mehr ins HIntertreffen gerätst^^

@General Stefan:Auch dir danke für die BEsserunsgwünsche! Das "finden" war aber nie das Problem :P Eher die Typen in weiß wo einen nicht Heim lassen wollten xD

@all: Besser spät als nie, jetzt geht's weiter mit:
Kapitel 14: Befehl ist Befehl

Martin überflog gerade zufrieden den letzten Statusbericht der Schiffsreparaturen und stellte dabei fest das Constantinos und seine Helferlein ausgezeichnete Arbeit leisteten, immerhin hatten sie in gerade einmal anderthalb Tagen nahezu alle äußeren Reparaturaufgaben erledigt und das ohne Schweres Gerät. So war die Hüllenpanzerrung mittlerweile erneuert, ebenso funktionierten sämtliche Lagekontrolle und Hauptantriebsdüsen wieder, genauso wie die stellenweise übel zugerichteten NBW Geschütze. Ab jetzt standen daher hauptsächlich Reparaturarbeiten an die man aus dem inneren des Schiffes heraus bewerkstelligen konnte, was ein großer Fortschritt war, schließlich konnten diese Reparaturen Theoretisch auch durchgeführt werden während das Schiff auf dem Weg zu einem neuen Einsatzgebiet war. In der Praxis gab es jedoch noch keinen neuen Einsatzbefehl, Martin fragte sich stellenweiße schon ob die Liga es irgendwie bewerkstelligte hatte die Langstreckenkommunikation irgendwie zu unterbrechen und die beiden UNSF Schiffe damit zu Isolieren. Plötzlich meldete sich dann jedoch der Bordcomputer: „Dringende Kommunikationsanfrage über Kanal P-1 für Kapitän Möllers. UNSF HQ Zertifikat erkannt.“, „Na also geht doch.“ Dachte sich Martin zufrieden ehe er sein Interkomm scharf schaltete und sich in den entsprechenden Kanal einklinkte. Umgehend darauf meldete er dann Vorschriftsmäßig: „Kapitän Möllers hört.“, „Kapitän Möllers, hier Spricht Admiral Wright wir haben einige beunruhigende Dinge über den Mars und Ihre letzte Mission gehört, wie ist die Lage?“, „Schwer einzuschätzen Sir. Wir haben keine bestätigten Daten über Zahl und Klasse eventueller Liga Kräfte.“ Antwortete Martin. Admiral Wright atmete daraufhin einmal hörbar aus, vermutlich um sich Zeit zum Nachdenken zu verschaffen. „Gut, geben Sie mir ein kurzes Update über alle Informationen die Sie haben, unserer letzten Informationen stammen aus einer Nachrichtendrohne der Britannia und sind wohl schon ein paar Tage alt.“, „Wir konnten das mögliche Ziel der Liga auf dem Mars Identifizieren Sir. Es wurden Hinweise auf die Existenz einer Extraterrestrischen fortschrittlichen Zivilisation auf dem Mars gefunden. Es ist bereits eine Nachrichtendrohne mit weiteren Informationen auf dem Weg zur Erde.“ Antwortete Martin umgehend während er sich fragte warum der Admiral nicht Carvalho kontakiert hatte.

„Aliens Kapitän? Ist das Ihr ernst?“ fragte der Admiral daraufhin überrascht. „Ja Sir, ich habe es zunächst auch nicht geglaubt.“ Stimmte Martin zu. „Das ändert alles, das kann alles kein Zufall sein. Hören Sie Kapitän, vor ein paar Tagen haben wir Meldung von einem Bergbauschiff im Asteroidengütrtel erhalten, die haben da auch irgendwelche komischen Spuren entdeckt. Wir müssen verhindern das eventuelle Entdeckungen von der Liga Instrumentalisiert werden. Aber vorläufig können wir nicht viel tun. Ich werde die weitere Vorgehensweiße mit der Restlichen Admiralität besprechen, bis dahin erhalten Sie den Auftrag nach Exodus Station zu fliegen um da mal nach dem Rechten zu sehen. Angeblich hällt sich ein Bewaffnetes Schiff der Dynastie in der Gegend auf.“, „Sir halten Sie es für klug die Britannia im Angesicht der Bedrohungslage alleine am Mars zurückzulassen?“ fragte Martin dann ehe er sich auf die Zunge biss, damit hatte er klar seine Kompetenzen überschritten. Glücklicherweise schien sich Wright daran jedoch nicht zu stören und erwiderte: „Negativ Kapitän, die Britannia wird mit dem nächsten Konvoy zur Erde zurück kehren. Im Moment müssen wir unsere Kräfte konservieren damit wir unseren Anspruch auf den Mars mit einer geballten Streitkraft durchsetzen können. Falls es zu einem Krieg kommt, ist es besser wenn wir unserer Schiffe in einer Flotte schicken können anstelle einzeln in eine Konfliktzone tröpfeln.“ Obwohl diese Aussage durchaus Sinn machte, gefiel Martin der Gedanke nicht den Mars vorerst in den Klauen der Liga zurückzulassen. „Ich verstehe Sir.“ Meinte Martin dann geknickt, was dem Admiral offenbar auffiel, da er umgehend erwiderte: „Mir gefällt das auch nicht Kapitän, aber Sie wissen mit Sicherheit selbst das zwei Schiffe alleine die Übernahme Maximal verzögern könnten und im Laufe des Konfliktes mit hoher Wahrscheinlichkeit verloren gehen würden. Und was das bedeuten würde muss ich wohl nicht erklären.“, „Ich weiß Sir.“ Meinte Martin lediglich. „Gut Kapitän, dann machen Sie sich auf den Weg Exodus, aber nicht mit maximaler Geschwindigkeit, für den Fall das die Situation auf dem Mars schnell heiß werden sollte sind Sie und Carvalho unsere Schnelle Eingreiftruppe.“ Führte der Admiral dann weiter aus. „Verstanden Sir.“ Bestätigte Martin daraufhin. „Sehr gut Kapitän, ich sende Ihnen jetzt das Missionsdossier, Wright Ende.“ Erwiderte der Admiral ehe er die Verbindung unterbrach.

„Bestätige Empfang von Missionsparametern.“ meldete der Bordcomputer dann umgehend. „Welch Überraschung.“ Stellte Martin daraufhin amüsiert fest. Ehe er seinen Interkomm auf eine Bordinterne Frequenz stellte und meinte: „Kapitän Möllers für Leutnant Kovacic. Leutnant hören Sie mich?“, „Leutnant Kovacic hört Sir. Was kann ich für Sie tun?“antwortete Marco nur mit wenigen Sekundenbruchteilen Verspätung. „Leutnant ich habe neue Befehle erhalten. Wir werden den Marsorbit in kürze Verlassen. Klären Sie Ihre Familiären Verhältnisse besser schnell.“, „Ich verstehe Sir.“ Meinte Marco daraufhin wobei es Martin nicht gelang seinen Gefühlszustand aus seiner Tonlage herauszuhören. „Gut, Möllers Ende.“ Endete Martin dann ehe er auf den allgemeinen Bordinternen Kommunikationskanal wechselte: „ Kapitän Möllers an alle. Abflugbereitschaft herstellen. Alle Offiziere melden sich innerhalb der nächsten halben Stunde an Ihren Stationen.“ Anschließend stellte er seinen Interkomm zurück auf Bereitschaft und machte sich selbst auf den Weg zu seiner Station. Wie üblich kam er dort auch schnell an, stellte jedoch überrascht fest das er nicht alleine war. „Kapitän-Leutnant Graham.“ Grüßte Martin daher während er sich gemütlich auf seinen Stuhl zog, aufgrund der Schwerelosigkeit konnte er sich ja nicht einfach fallen lassen. „Kapitän Möllers, Sir.“ Grüßte Peter zurück und machte dabei Anstalten sich aus seinen Stuhl zu erheben. „Bleiben Sie Sitzen Kapitän-Leutnant.“ Winkte Martin daher nur ab. Peter erstarrte daraufhin mitten in der Bewegung ehe er seinen Gurt wieder fest zog und sich damit zurück auf den Stuhl beförderte.

„Haben wir einen neuen Auftrag Sir?“ fragte Peter dann. „Positiv Kapitän-Leutnant, ich sende Ihnen das Missionsdosier auf Ihre Station.“ Bestätigte Martin ehe er seinen Worten Taten folgen ließ. „Exodus Station Sir?“ fragte Peter dann ungläubig. „Ja Exodus Station Kapitän-Leutnant.“ Bestätigte Martin der Peters Ungläubigkeit nachvollziehen konnte die Exodus Station war kaum mehr als ein Provisorisch zusammengeschusterter Unterschlupf am Rande des inneren Asteroidengürtels, eigentlich gab es keinen Grund für die Dynastie bewaffnete Kräfte dorthin zu senden, immerhin gab es im Asteroidengürtel mehr als genug Rohmaterial für alle. Vor allem da der Abbau eher pathetisch ablief, aufgrund der langen Reisezeiten, schreckten die meisten Bergbaugesellschaften davor zurück in dieses Gebiet zu Investieren was dafür sorgte das selten mehr als ein Frachter pro Woche sich auf den Weg machte um die Schürferzeugnisse abzutransportieren. „Die Admiralität wird schon Wissen was sie da tut, hoffentlich.“ Stellte Peter dann Kopfschüttelend fest. Martin grinste daraufhin sagte jedoch nichts. „UNSF KSL-2 für UNSF KS-21 Möllers sind Sie da?“ fragte dann Carvalhos Stimme aus dem Kommunikationssystem. „UNSF KS-21 Kapitän Möllers hört.“ Antwortete Martin daraufhin. „Ich denke Sie haben Ihr neues Missionsdossier auch beklommen oder?“ fragte Carvalho dann. „Ja, das habe ich.“ Bestätigte Martin. „Was halten Sie davon?“ fragte Carvalho dann. „Sieht für mich nach einem Ablenkungsmanöver aus Kapitän. Das HQ will die Liga beruhigen.“ Antwortete Martin. „So sehe ich das auch, aber ich bezweifle dass das funktioniert. Ich rate Ihnen sich bereit zu halten Möllers und wenn es soweit ist, spielen Sie nicht den Helden. Die UNSF braucht gute Offiziere in der kommenden Zeit mehr denn je.“, „Ich verstehe Kapitän.“ Antwortete Martin daraufhin. Er wusste das Carvalho mit dieser Aussage meinte das Martin sich im Zweifelsfall lieber zurückziehen sollte. „Hoffentlich sehen wir uns an einem Stück wieder Kapitän. Es war mi eine Freude mit Ihnen gemeinsam Dienen zu dürfen.“ Meinte Carvalho dann abschließend. „Das beruht auf Gegenseitigkeit Kapitän. Möllers Ende.“ Antwortete Martin daraufhin.

Nach diesem kurzen Gespräch mit seinem Geschätzten Kollegen warf Martin einen kurzen Blick über die Brücke und auf seinen Statusmonitor, wo er zu seiner Zufriedenheit fest stellte das alle Offiziere Status Grün meldeten. „Leutnant Halley, Abdockmanöver einleiten. Separation zu KSL-2 vier Kilometer.“ Befahl Martin dann, es wurde Zeit aufzubrechen und diese Endlose Rote Sandwüste hinter sich zu lassen, auch wenn das bedeutete das sie wieder in die ewige Schwärze des Alls fliegen würden. „Bestätigt, leite Abdockmanöver ein. Alle Besatzungsmitglieder gesichert und Andocktunnel geräumt und evakuiert. Löse Magnetische Siegel und öffne Halteklammern.“ Meldete Aponi daraufhin ehe ein leichtes Vibrieren durch das Schiff ging, wenn man nicht darauf achtete würde man es überhaupt nicht spüren. „Verbindungen Getrennt, Schiff frei.“ Meldete der Bordcomputer dann umgehend. „Zündung unter Manövertriebwerke ein Prozent Leistung, zehn Sekunden.“ Meldete Aponi dann worauf die Athene begann sich langsam von dem größeren Schiff zu entfernen. „Leutnant Halley, errechnen Sie einen Kurs nach Exodus Station, kein Expresstransfer möglichst langsam.“ Befahl Martin dann, immerhin hatten sie jetzt ein bisschen Zeit bis das Schiff den Abstand zu KSL-2 aufgebaut hatte. Man musste Aponi daraufhin lassen das sie weder nachfragte noch Zeit verlor und umgehend meldete: „Bestätigt, errechne Kurs zu Exodus Station.“ Martin sah unterdessen dabei zu wie sie sich immer weiter von der Britannia entfernten und genoss das Gefühl absoluter Freiheit. Es waren Momente wie diese die das Leben als Raumsoldat aufheiterten, die wenigen Momente in denen man sich wie ein höheres Wesen fühlen konnte, frei zu tun was immer man wollte da man ungebunden war, es gab keine Grenzen im Weltraum. „Separation erreicht, stoppe Bewegung, Zündung obere Manvertriebwerke zwanzig Prozent Leistungen ein Sekunde.“ Meldete Aponi dann beiläufig ehe die Athene relativ zur Britannia betrachtet zum Stillstand kam. „Kurs errechnet, Brennplan aufgestellt, erwarte Freigabe.“ Meldete Aponi dann nur unwesentlich später.
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05 Dez 2017 20:07 #88571 von Todesgleiter
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Martin warf dem Brennplan daraufhin einen halbherzigen Blick zu ehe er abwinkte und meinte „Freigabe erteilt Leutnant.“, „Bestätigt. Zündung Hauptantrieb, Übergabe Steuerung an Autopilot.“ Meldete Aponi daraufhin ehe die Athene von den Treibwerken vorwärts geschoben wurde. Martin bemerkte dabei das die Maschinen bei weitem nicht auf Volllast liefen, Aponi hatte die Anweisung die Reise gemütlich anzugehen offenbar vollauf berücksichtigt. „Extraorbital Flug eingeleitet. Bitte bleiben Sie auf Ihren Stationen bis eine stabile Trägheitslage gewährleistet werden kann.“ Meldete der Computer dann ewig Monoton. „Sir, wenn es mir erlaubt ist zu fragen, warum sollte ich die Ankunft auf Exodus möglichst lange verzögern?“ fragte Aponi dann. „Fragen dürfen Sie alles Leutnant, solange Sie nicht jedes Mal mit einer Antwort rechnen.“ Antwortete Martin daraufhin gut gelaunt ehe er anfügte: „Ich werde nachher ein kurzes Brieffing in der Messe abhalten, gedulden Sie sich noch bis dorthin.“, „Verstanden Sir.“ Erwiderte Aponi und wandte sich wieder ihren Kontrollen zu, auch wenn sie im Moment nicht viel zu tun hatte. Martin überlegte sich unterdessen wie er die Situation seinen Untergebenen erklären sollte, zwar war keine der Informationen bisher Offiziell unter Geheimhaltung, aber das war wohl nur noch eine Frage der Zeit. Außer natürlich die Führung entschied sich für eine volle Offensive und würde zu diesem Zweck die Informationen nutzen um sich dem Wohlwollen der Bevölkerung zu sichern. In Anbetracht der verfahren Lage und der Tatsache das er all seinen Leuten Hundertprozentig vertraute entschloss sich Martin nach kurze Überlegung für die einfachste Methode: Die volle Wahrheit. Routiniert aktivierte er daher das Bordinterne Kommunikationssystem und meinte: „Kapitän Möllers an alle, bitte finden Sie sich nach Abschluss der Beschleunigungsphase in der Messe zwecks einer Besprechung ein. Möllers Ende.“

„Geht es in diese Besprechung um die Entdeckungen auf dem Mars Sir?“ fragte Peter daraufhin, obwohl er es gut verbarg war er natürlich genauso neugierig wie alle anderen. „Unter anderem Kapitän-Leutnant.“ Antwortete Martin wage immerhin waren die Eindeckungen auf dem Mars nur ein Teil der ganzen Situation. „Verlassen Marsorbit, wer noch einmal winken will muss sich beeilen.“ meldete Aponi dann mit einem Anflug von absolut untypischem Humor. Martin grinste daraufhin sagte jedoch nichts, er verspürte absolut keinen Verlust bei dem Gedanken daran den roten Planeten hinter sich zu lassen, lediglich dir Tatsache das er damit die womöglich größte Entdeckung der bisherigen Menschheitsgeschichte ebenfalls in den Klauen der Konkurrenz zurücklies wurmte ihn etwas. Allerdings war es fraglich das die Liga es bislang geschafft hatte wesentlich mehr als die Forscher der vereinten Nationen herauszufinden, den wen dem so wäre hätte die Liga dieses Wissen garantiert irgendwie eingesetzt und dafür gab es neunmal keine Anhaltspunkte, zumindest bis jetzt. „Verlassen direkten Gravitationseinfluss des Mars. Beschleunigen auf Reisegeschwindigkeit.“ Meldete Aponi dann beiläufig während die Athene begann in die Tiefen des Alls davon zu rasen. Obwohl das Schiff verhältnismäßig langsam machte, bewegte es sich immerhin noch immer mit mehreren Tausend Matern die Sekunde voran. Martin beschäftigte sich daraufhin kurzfristig mit einem seiner Überwachungsschirme und versuchte herauszufinden ob einer der Mysteriösen Radarschatten eine Form von Reaktion gezeigt hatte als die Athene den Orbit verlassen hatte. Zwar hatte es den Anschein das die Schatten den Flugvektor der Korvette geräumt hatten, doch das konnte ebenso Zufall sein, alles war im All beständig in Bewegung nichts aber auch gar nicht stand hier jemals still. Das war eines der Konzepte das Rekruten an der Akademie häufig Kopfschmerzen bereitete, da Bewegungen immer relativ zu anderen Objekten angeben werden mussten, ansonsten war es Schlichtweg unmöglich sich im All zu Orientieren, es gab schlichtweg kein starres Koordinaten Netz wie auf der Erdoberfläche wo man immer am selben Ort ankam wenn man exakt dieselben Schritte wiederholte.

„Stabile Trägheitslage für die nächsten fünf Tage gewährleistet, Sie können Ihre Stationen verlassen.“ Meldete der Bordcomputer dann plötzlich während Zeitgleich die Triebwerke verstummten. „Möllers an alle: Finden Sie sich umgehend in der Messe ein.“ Befahl Martin nur kurz hinterher über das Bordkommunikationssystem. Daraufhin startete ein stiller Wettbewerb zwischen den drei Offizieren auf der Brücke wer es als erstes Schaffte sich aus seinen Gurten zu lösen und die Brücke zu verlassen, ein Wettbewerb den Aponi mit Leichtigkeit gewann, sowohl Martin als auch Peter wirkten neben ihr wie verkalkte alte Männer und das obwohl beide eigentlich gut in Schuss waren. Allerdings wartete Aponi daraufhin diszipliniert neben der Tür bis Ihre Vorgesetzten Offiziere soweit waren. Lange musste sie daraufhin nicht warten da auch Martin und Peter nicht allzu lange benötigten um sich aus ihren Gurten zu befreien und daraufhin so hoheitsvoll wie irgend möglich Voraus schwebten. Unterwegs zur Messe ließ sich Martin seine , zugegebener maßen nicht sonderlich lange oder Schmuckvolle, Ansprache noch einmal durch den Kopf gehen, zwar waren alle Leute an Brod Professionelle Offiziere, aber unter der harten Kruste steckte dennoch nur ein Mensch. Ein Mensch mit Gefühlen und Familiären oder Freundschaftlichen Bindungen die durch einen Bevorstehenden Krieg gefährdet wurden, daher war durchaus Vorsicht bei der Formulierung geboten, immerhin wollte Martin verhindern das Emotionale Gleichgewicht seiner Männer und Frauen zu gefährden. Lange Zeit zum überlegen hatte er jedoch nicht, die Messe war schon nach wenigen Minuten erreicht. Ein kurzer Blick in die Runde sagte Martin dabei das sie noch nicht Vollzählig waren, was die anwesenden natürlich nicht dabei störte auf seine Anwesenheit zu Reagieren. „Kapitän an Deck!“verkündete Gabriel, der Martin als erster entdeckte hatte umgehend. Sofort darauf wandten sich alle Anwesenden um und Salutierten, auch wenn das Ergebnis nicht ganz so ordentlich wie auf der Erde wirkte, immerhin treiben die Offiziere frei im Raum und standen teilweise in extrem merkwürdigem Winkel zu einander. „Nehmen Sie bequeme Haltung an.“ Antwortete Martin daraufhin, da die Standard Antwort „Stehen Sie bequem“ im All irgendwie witzlos war, schließlich stand niemand.

Nur kurz darauf trudelten auch die letzten fehlenden Offiziere ein, und gesellten sich, nach einer Ordnungsgemäßen Begrüßung, eilig zu ihren Kameraden. Als Alva dann als letzte in die Messe geschwebt war und sich hinter Peter, Martin gegenüber Positioniert hatte, holte Martin einmal kurz Luft ehe er zu sprechen begann: „Sie haben mit hoher Wahrscheinlichkeit alle von der Momentanen, ziemlich angespannten Politischen Lage gehört und sind auf die eine oder andere Weise davon betroffen. Ebenfalls dürften die meisten von Ihnen bereits von den Gerüchten über ein geplante Annexion des Mars gehört haben. Nun ich muss Ihnen leider mitteilen das diese Gerüchte mit hoher Wahrscheinlichkeit wahr sind und eine großflächige bewaffnete Auseinandersetzung mit der Liga immer Wahrscheinlicher wird. Während unseres Aufenthaltes im Mars Orbit habe ich mich mit einer führenden Archäologinnen der Vereinten Nationen getroffen, auf dem Mars wurde spektakuläres entdeckt, so klischeehaft es auch klingt, wir haben Spuren von Intelligentem Extraterrestrischen Leben auf dem Mars entdeckt, Spuren einer extrem fortschrittlichen Alienspezies die schon vor mehreren Zehntausend Jahren zu Interstellarem Raumflug fähig war. Während unsere Funde keinerlei Form von Technologie oder anderem verwertbaren Hinterlassenschaften beinhalten ist es durchaus möglich das die Liga in dieser Hinsicht erfolgreicher war. Es liegt daher der Schluss nahe das die Liga mögliche Alientechnologie sichern will die ihr einen Entscheidenden Vorteil gewährt. Sollte dies der Fall sein, ist ein Krieg wohl leider unumgänglich. Bereits jetzt prüft das HQ die Entsendung einer Flotte zum Mars die es mit einer möglichen Invasionsstreitmacht aufnehmen könnte. Bitte bedenken Sie dass all diese Informationen höchst sensibel und stellenweiße sehr spekulativ sind, ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.“ Daraufhin herrschte erst einmal bedrücktes Schweigen während sich jeder die Konsequenzen dieser Informationen ausmalte, niemand hatte Lust auf Krieg. „Puhh, das muss ich erst mal sacken lassen.“ Stelle Constantinos dann trocken fest. Worauf die anderen zustimmend nickten. „Ich verstehe, bitte Bewahren Sie über dies Informationen jedoch vorläufig Stillschweigen gegenüber Außenstehenden. Sollten Sie fragen haben was Sie Ihnen nahestehenden Personen erzählen dürfen, kommen Sie gerne auf mich zu.“ Meinte Martin daraufhin.
~~~Ende Kapitel 14~~~

mfg.: Tg

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