Reise ins Unbekannte

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28 Okt 2017 15:24 #88455 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Ohne Vorwarnung kam dann plötzlich Bewegung in die Situation, als Peter meldete: „Die Störfelder der Liga sind zusammengebrochen Sir, ich kann ihre Schiffe erfassen.“, „Schiffe?“ fragte Martin daraufhin. „Ein schwerer Zerstörer, Prophet Mohammed Klasse, eine weitere Korvette, Mekka Klasse.“ Antwortete Peter umgehend. „Was tun sie?“ fragte Martin sofort darauf. „Es scheint als würden sie sich zurückziehen Sir.“ Antwortete Peter. Augenblicklich fühlte Martin sich erleichtert, wartete jedoch noch damit den Bordweiten Alarm aufzuheben bis Carvalho offiziell Entwarnung gab. „UNSF KSL-2 für UNSF KS-21. Kapitän Möllers Sie können den Alarm aufheben. Die Situation wurde aufgelöst.“ Meinte dann Kapitän Carvalho über das Kommunikationssystem. Martin verlor daraufhin keine Zeit und befahl: „Alarmnstufe 2 aufheben, Versiegelung aufheben, Waffen und Verteidigungssystem zurücksetzen!“, „Alarmstufe 2 wird aufgehoben, Bordweite Versieglung wird aufgehoben, alle Waffen und Verteidigungssysteme zurück auf Bereitschaft.“ Bestätigte Peter umgehend während die Beleuchtung zurück in den Standardmodus wechselte und das gepanzerte Schott hinter Martin sich öffnete. „Bestätigt UNSF KSL-2 Gefechtsmodus wurde aufgehoben.“ Meldete Martin dann an Carvalho. „Das war knapp Möllers, ich hoffe Sie wissen wie viel Glück wir alle Heute hatten. Sie sogar noch mehr als ich. Wir sind nur um Haaresbreite an einem ausgewachsenen Krieg vorbeigeschrammt.“ Meinte Carvalho daraufhin, wobei er sich definitiv erschöpft anhörte. „Ich weiß Kapitän, aber das kann auf Dauer auch keine Lösung sein. Wir müssen diesen kalten Krieg beenden, bevor so eine Situation eskaliert.“ Antwortete Martin. „Ich stimme Ihnen zur Kapitän. Diesen Konflikt können wir nicht durch das beständige Aufrüsten der Flotte und Drohgebärden für uns entscheiden. Aber das ist nicht unser Part. Wir sind Soldaten und als solche sollten wir das tun wozu Soldaten da sind.“ Erwiderte Carvalho. „Natürlich Kapitän.“ Stimmte Martin zu. „Hoffen wir einfach dass das genug Aufregung für den Rest der Reise war, begeben Sie sich zurück in Eskortposition zu M-1, bringen wir die Frachter sicher zum Mars.“ Meinte Carvalho dann. „Bestätigte KSL-2 beziehen Eskortposition zu UNSF Versorgungskonvoy M-1.“ Bestätigte Martin umgehend.

„Gut, KSL-2 Ende.“ Meinte Carvalho daraufhin während sein Schiff beschleunigte um wieder zu den Frachtern aufzuschließen welche mit maximaler Triebwerksleitung vor der Gefechtszone Geflohen waren. „Leutnant Halley, bringen Sie uns auf eine Standard Eskortposition zu M-1.“ Befahl Martin dann. „Bestätigt Sir. Eskortposition wird eingenommen.“ Bestätigte Aponi ehe auch die Athene ihre Treibwerke zündete. Martin nutzte die Zeit unterdessen um erneut Constantinos zu kontaktieren und befahl: „Leutnant, ich möchte das Sie eine detaillierte Aufstellung aller erlittenen Schäden und den daher notwendigen Reparaturen samt einer Einschätzung aller benötigten Ressourcen inklusive Arbeitskraft anfertigen. Haben Sie verstanden?“ Constantinos schnaufte daraufhin einmal hörbar durch ehe er antwortete: „Natürlich Sir. Wo währen wir nur ohne unsere Bürokratie.“, „Höre ich da etwa Sarkasmus in Ihrer Stimme Leutnant? Ich benötige den Bericht nicht nur für das Bordlogbuch sondern auch um zu belegen das die Liga uns Angegriffen hat.“ Antwortete Martin der Constantinos Abneigung gegen das Verfassen des geforderten Berichtes gut verstehen konnte. Für einen praktisch veranlagten Mann wie ihn musste es die reinste Zeitverschwendung sein einen Bericht zu verfassen wenn er in der selben Zeit bereits mit der Arbeit hätte beginnen können. „Ich verstehe Sir, Sie bekommen Ihren Bericht so schnell wie möglich.“ Meinte Constantinos daraufhin. Obwohl Martin daraufhin ernsthaft bezweifelte das Constantinos wirklich verstanden hatte, gab er sich zufrieden und erwiderte lediglich: „Gut Leutnant, eventuelle schicke ich Ihnen später noch Verstärkung.“, „Das wäre Hilfreich Sir. Danke.“ Meinte Cosntantinos daraufhin ehe Martin die Verbindung stumm schaltete und einen kurzen Blick auf einen seiner Schirme warf auf dem er erkennen konnte das sie den Konvoy fast wieder eingeholt hatten und im Moment ihre Flugbahn anglichen. Da im All nahezu unendlich viel Platz für derartige Manöver zur Verfügung stand und auch keinerlei Zeitdruck bestand, führte Aponi die Kursangleichung dabei so sanft und subtil durch das man von den einzelnen Kursänderrungen nahezu nichts mitbekam, was im krassen Gegensatz zu den heftigen Gefechtsmanövern stand die sie alle vor kurzem durchgemacht hatten.

„Sir, erbitte Erlaubnis für Synchronisierung der Navigationssystems mit dem Leitstrahl von M-1 Führer.“ Meinte Aponi dann. „Erlaubnis erteilt Leutnant, hoffen wir das es ab jetzt etwas ruhiger wird.“ Antwortete Martin. „Synchronisierung abgeschlossen, Übergabe von Steuerrung an Autopilot.“ Meldete Aponi kurz darauf ehe der Bordcomputer verkündete: „Synchroner Interorbitalflug eingeleitet. Bitte bleiben Sie gesichert an Ihren Stationen bis eine stabile Trägheitslage garantiert werden kann.“, „Na du wirkst ja nicht sonderlich beeindruckt von den Ereignissen.“ Stellte Martin umgehend für sich selbst fest. „Sir ich erbitte eine Genehmigung für eine ausführliche Virtuelle Nachanalyse der Schlacht. Eventuell können wir noch ein paar Dinge lernen.“ Meinte Peter dann. „Erteilt Kapitän-Leutnant.“ Antwortete Martin umgehend auch wenn er bezweifelte das Peter irgendwelche neuen Erkenntnisse gewinnen würde, der Versuch an sich konnte nicht schaden. „Stabile Trägheitslage für die nächsten zwei Tage garantiert. Sie können Ihre Stationen verlassen.“ Meldete der Bordcomputer dann mit seiner ewig monotonen und absolut unemotionalen Stimme. Martin löste daraufhin zu erst seine Gurte und streckte sich einmal ausgiebig, in den vergangen Minuten war er mehr als einmal heftig in die Gurte geschleudert worden und jetzt tat ihm daher nahezu jedes Körperteil weh. Nachdem er sich dann aus seinem Stuhl gefaltet und den Platz im freien Raum etwas genossen hatte, aktivierte Martin das Bordinternen Kommunikationssystem und meinte: „Möllers an alle, Sie können Ihre Routinepäne und Reparaturtätigkeiten aufnehmen.“ Nach dieser ansage deaktivierte Martin das Kommunikationssystem wieder und meinte nur an Peter und Aponi gewandt: „Ich bin in meiner Kabine.“ Die beiden Offiziere nickten daraufhin lediglich kurz ehe Martin seinen Worten Taten folgen ließ und die Brücke verlies.

„Himmel das wird eine Hölle von einem Bericht.“ Murmelte Martin dann während er zu seiner Kabine schwebte immerhin hatte er nun die weniger beneidenswerte Aufgabe einen umfassenden und Präzisen Bericht über den Aggressiven Kontakt mit den Kräften der Liga abzufassen und anschließend zusammen mit Teilen der Flugdatenaufzeichnungen des Bordcomputers an das Oberkommando auf der Erde zu schicken. Natürlich wusste Martin dass dieses Vorgehen einen guten Grund hatte, jede Reale Kampfsituation konnte genutzt werden um neue Trainingsprogramme auszuarbeiten und die kommende Offiziersgenerationen noch besser auf das Vorzubereiten was sie erwartete. Außerdem konnte das Oberkommando durch die Analyse des Schlachtverlaufes eventuell neue Taktiken entwickeln oder Schwachstellen in der des Gegners entdecken, es war daher zwingen nötig die Berichte wirklich sehr Detailliert abzufassen. Zudem hatte Martin sowieso nichts besseres zu tun und im Vergleich zu den Routineberichten war ein Schlachtbericht doch deutlich interessanter abzufassen. Doch bevor er das tat nahm sich Martin vor eines seiner Versprechen in die Tat umzusetzen. Bevor er zu Akademie gegangen war, hatte er seinem Vater versprochen das falls er es jemals Schaffen sollte an Bord eines Sternenschiffes zu Dienen er seinem Vater eine Holographische Tour bieten würde. Immerhin hatte sein Vater, trotz seiner Begeisterung für die Raumfahrt nie die Chance gehabt selbst Fuß auf ein Raumschiff zu setzen, wohingegen seine beiden Söhne es geschafft hatten dieses Privileg in Anspruch zu nehmen, auch wenn es Martins Bruder nicht sonderlich gut bekommen war und auch er selbst ein reichlich Riskantes Leben führte wie der Heutige Tag ihm allzu Eindeutig vorgeführt hatte. Daher war es besser etwas zu Hinterlassen mit dessen Hilfe die Nachwelt sich an ihn, Kapitän Martin Möllers vom UNSF Sternenkriegsschiff Athene erinnern konnte, selbst wenn das Schiff und Sein Kapitän den Soldatentot ereilen sollte.

Während er daher in seine Private Kabine schwebte durchzuckte Martin kurz ein Stich der Traurigkeit, immerhin war sein Bruder tot und wenn auch er sterben sollte war seine Linie unweigerlich ausgelöscht. Immerhin hatten weder er noch sein Bruder bislang Kinder gezeugt. „Kein Grund so Pessimistisch zu sein, ich bin noch Jung.“ Dachte sich Martin dann auch wenn er ernsthaft bezweifelte dass das mit den Kindern bei ihm jemals etwas werden würde. Bislang war er immerhin noch keiner Frau begegnet bei der er das Gefühl gehabt hatte das sie all den Stress und Aufwand den eine enge Beziehung mit sich brachte wert war. Aber daran ließ sich jetzt auch nichts mehr ändern. Daher setzte Martin ein förmliches Gesicht auf während er nach seinem Dreidimensionalen Bildrecorder suchte den er irgendwo in einem seiner Staufächer untergebracht hatte.

~~~Ende Kapitel 9~~~

mfg.: Tg

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29 Okt 2017 13:37 #88456 von General Stefan
Oh wow was eine Ballerei um es mal mit O'neills worten zu sagen :D Interessant, dass die Liga schließlich doch einen Rückzieher gemacht hat, obwohl sie ja damit rechnen mussten, dass früher oder später ein Zerstörer die Übernahme des Mars zu verhindern versucht hätte. Ist ja für alle beteiligten nochmal glimpflich ausgegangen. Ich habe da aber mal eine taktische Frage. Wenn du sagst, dass die Hauptbewaffnung der Liga-Zerstörer ihre ausgedehnten Torpedo-Anlagen sind, und der Allianz Zerstörer einfach mir nichts dir nichts den gesammten Torpedoschwarm pulverisieren konnte, ist dann nicht ein Allianz Zerstörer dem der Liga weit überlegen? Auch logistisch stelle ich mir das schwierig vor auf einem Liga Zerstörere mehrere Tausend Torpedos zu Lagern. Würde mich interessieren, ob du da für eine entspannte in-lore antwort hast ^^

Wie immer ein tolles Kapitel!

LG Stefan

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04 Nov 2017 14:20 #88499 von Todesgleiter
@General Stefan: Es ist ja nicht mal erwiesen das die Liga den Mars wirklcih übernehmen will ;) Außerdem war klar das im Falle eines Gefechtes beide Seiten Schwer beschädigt werden würden und der Sieger keines Falls fest stand, vor diesem HIntergrund war ein Rückzug nicht die Schlechteste Option.

Was das Matchup Prophet Mohammed vs. Liberty angeht: Zum ersten war das erste Mal das diese beden Schiffstypen überhaupt aufeinander geschossen haben, keien von beiden Seiten wusste wie sich die jeweiligen Offensiv und Defensiv Systeme der Schiffe gegeneiander schlagen würden. Zum zweiten ist die Liberty Klasse deutlich größer (In fakt sind die UNSF Liberty Kreuzer zur Zeit die größten Menschlichen Kriegsschiffe)was eine schwerer Bewaffnung eigentlich nahelegt. Trotzdem stellen die Torpedos eien substanziele Bedrohung dar, wenn die Volle Slave trifft bleibt von dem Kreuzer auch nicht viel übrig. Das Punktverteidgugsperrfeuer das Carvalho verwnedte hat um die Salve der LIga abzuweghren ist zuwar zweifelsohne effektiev, bringt aber auch Probleme mit sich: Zum einen ein immenser Munituionsverbarcuh, immerhin verfeuern die Geschütze Granaten von denen nur eien begrenzte Menge an Bord vorrätig ist, die Liga könnte den Kreuzer daher mit meheren "Hit and run" Manövern in die Knie zwingen. das zweite Problemn ist das man selsbt nicht feuern kann solange man das Sperrfeuer aktiv hat den die Geschütze feuern ja die Spilltermunition und könnend aher nicht auf den Feind wirken und eigene Torpedos würden von der Wand aus Feuer und Splittern genauso zerfetzt werden wie die Feindlichen.
Abschließend kann man woihl sagen das beide Schiffe mächtig sidn aber eben die jeweils völlig adneren Philosophienn zur Kriegsführung repräsentieren. Die LIberty ist das klassische Frontschwein mit flexibel einsetzbarer massiver Feuerkarft und hart im nehmen, die Prohet Mohammed ist dagegen nicht für direkte Konfrontationen gebaut, mehr für Angriffe aus dem HInterhalt und das zermürben eines Feindes.

@all: Weiter geht's:
Kapitel 10: Mars
Die Stimmung an Bord war aufgeladen, aber nicht in einem aggressiven Sinne. Im Gegenteil die ganze Besatzung war regelrecht beschwingt von der Aussicht in kürze das Ziel ihrer fast eine Woche andauernden Reise zu erreichen. Den Planeten Mars. Immerhin würde die Ankunft am roten Planeten bedeuten das sie alle eventuell zumindest für kurze Zeit das Schiff verlassen konnten und endlich wieder einmal eine Schwerkraft fühlen konnten. Zwar war die Mars Schwerkraft nicht so stark wie die der Erde, aber immer noch besser als gar nichts. Außerdem würde Ankunft einen Bruch mit den Routinetätigkeiten hervorrufen ohne das man dabei sein Leben riskieren musste, was ebenfalls durchaus ein Ereignis war dem man entgegen streben konnte. Dementsprechend zufrieden, ließ sich Martin nicht einmal von seiner Täglichen Sportdosis die Laune verderben und summte vor sich hin während er mit den Füßen die Pedale von sich presste. Zu seiner guten Laune trug dabei auch die Tatsache bei das sie sobald sie den Mars erreichten ihre erste Mission erfolgreich abgeschlossen hatten und das trotz erschwerter Umstände. Immerhin war der komplette Konvoy vollzählig und die Fracht unbeschädigt, was bedauerlicherweise nicht die Regel war. Nicht selten wurden Frachtcontainer in einem Hinterhalt beschädigt. Allerdings wusste Martin auch das dies zu großen Teilen Carvalhos verdienst war, ohne den schweren Kreuzer an ihrer Seite währen sie wohl nie so weit gekommen sondern von der Liga einfach aus dem All gepustet worden.

„Kapitän Möllers, Sir.“ Grüßte dann Marco der in diesem Moment in den Raum geschwebt kam. „Leutnant Kovacic.“ Grüßte Martin mit einem Nicken zurück. „Sir, kann ich Sie kurz sprechen?“ fragte Martin dann. „Das tun Sie im Moment schon, also tun Sie sich keinen Zwang an.“ Erwiderte Martin gut gelaunt. „Danke Sir. Sie wissen doch bestimmt noch um das Thema mit meiner Schwester oder?“ meinte Marco daraufhin vorsichtig. „Natürlich Leutnant.“ Antwortete Martin ernst, dieses Thema war zu ernst um dumme Sprüche zu bringen. Marco knetete daraufhin seine Finger, es war Offenkunig das er sich unwohl fühlte ehe er weiter sprach: „Sir, denken Sie es wäre möglich Ihr Schiff abzufangen wenn es sich dem Mars nähert und sie an Bord zu holen?“ Martin zog daraufhin eine Augenbraue hoch und wägte seine Antwort sehr vorsichtig ab, das war ein gefährliches Terrain. „Sie Wissen dass das unbegründete Abfangen ziviler Schiffe im Vertrag von Warschau geächtet wurde oder? Außerdem kann ich keine Zivilisten grundlos festnehmen lassen.“, „Ich weiß Sir. Ich hatte nur gehofft das man da eventuell irgendetwas arrangieren könnte.“ Erwiderte Marco niedergeschlagen. Martin überlegte daraufhin kurz ehe er meinte: „Das einzige was ich Ihnen anbieten kann ist Ihre Schwester als Schutzsuchende an Bord zu nehmen, wenn sie das selbst will. Also müssen Sie sie irgendwie davon überzeugen. Mehr kann ich leider nicht tun.“, „Ich verstehe. Danke Sir.“ Meinte Marco daraufhin ehe er sich selbst zu einem der Trainingsgeräte bewegte und damit aus Martins Sichtfeld verschwand. Martins schüttelte daraufhin den Kopf, froh das er sich nicht in einer derartigen Situation befand. Ehe er sich wieder auf seine Übung konzentrierte.

Etwa eine Stunde später befand sich Martin in seiner Kabine und beförderte seine zusammengeknüllte Uniform gekonnt mit einem gezielten Wurf in den Wäschebehälter. Ehe er sich zu dem Spind ähnlichen Schrank umwandte um eine neue herauszuholen. Die Reinigung der verschmutzten Wäschestücke geschah dabei vollautomatisch. Das einzige was man selber tun musste war die gereinigten Wäschestücke wieder in den Schrank zu hängen, das konnte das Automatische System noch nicht. Als sich Martin die neue Uniform dann überzog und sich dabei nicht daran störte das er relativ zur Einrichtung betrachtet auf dem Kopf stand, war er bester Dinge. „Annäherung an Reiseziel, bitte besetzen Sie ihre Stationen. Stabile Trägheitslage kann nur noch für wenige Minuten gewährleistet werden.“ meldete der Bordcomputer dann plötzlich, aber wie üblich ausgesucht höflich. „Ich weiß.“ Stellte Martin daraufhin für sich selbst fest während er sich selbst einmal im Spiegel betrachtete um sich davon zu überzeugen das seine Uniform halbwegs korrekt saß und auch seine Frisur in einem annehmbaren Zustand war. „Keine Ahnung wie die Frauen das machen...“ murmelte er dann während er mit einem Kamm sein Haar ordnete. Nachdem er mit seinem äußerlichen dann mehr oder weniger zufriedengestellt war verlies Martin seine Kabine und machte sich auf den kurzen weg zur Kommandobrücke um dem Aufruf des Bordcomputers zu folgen.

Dort angelangt stellte Martin einmal mehr fest das er der erste war, von Peter und Aponi fehlte noch jede Spur. Davon ließ sich Martin jedoch nicht stören und gurtete sich an währen er gleichzeitig seine Schnittstelle aktivierte worauf er sehen konnte das sie sich dem Mars rapide näherten, bald würde der Konvoy erste Bremsmanöver durchführen um der Marsschwerkarft zu erlauben die Schiffe einzufangen und Schlussendlich auf eine Umlaufbahn zu zwingen. Ebenfalls gab es erste Daten der Langstreckensensoren vom Orbit des Roten Planeten, im Orbit herrschte bei weitem kein so dichter Verkehr wie in der Umlaufbahn um die Erde was primär daran lag das es in de Umlaufbahn um den Mars keine Künstlichen Satelliten gab die groß genug waren um daran anzudocken oder Personal darauf zu stationieren. Natürlich schwirrten jedoch dutzende kleinerer Satelliten um den Planeten die für Dinge wie die Kommunikation oder Landvermessung zuständig waren. Ebenfalls gehörten einige der Satelliten zum Terraformingprogarmm das unter Zusammenarbeit aller drei Fraktionen auf dem Mars zugange war. Das Terraforming Projekt war dabei ein Leuchtfeuer der friedlichen Zusammenarbeit in der ansonsten turbulenten Umgebung. Keine der drei Fraktionen hatte die Ressourcen ein solches Gewaltprojekt alleine zu stemmen und nebenbei verkörperte das Projekt auch das unbändige Verlangen der Menschheit sich über die von der Natur auferlegten Grenzen hinaus zu entwickeln.

Noch während Martin darüber sinnierte das eine Friedliche Koexistent z offenbar doch möglich war und tatsächlich bereits funktionierte erreichte Peter die Brücke und grüßte Protokollgerecht: „Kapitän Möllers Sir!“ als er die Brücke betrat. „Kapitän-Leutnant Graham.“ Antwortete Martin lediglich und nickte Peter kurz zu der daraufhin Kurs auf seine Station nahm und zivilisiert Platz nahm. „Achtung hier UNSF Konvoy M-1 Führer an alle Begleitschiffe, wir leiten in kürze die Verzögerungsmanöver ein, bereiten Sie Ihr Schiff auf Verzögerungen vor!“ meldete Kapitän Tsialidis dann über das Kommunikationssystem. Martin warf daraufhin eine n Blick auf den Schiffsstatusmonitor und stellte Fest das die meisten Offiziere bereist auf Positionen waren und ihren Status entsprechend auf Grün gestellt hatten. „Kapitän Möllers, Sir.“ Grüßte im selben Moment Aponi als sie an ihm vorbei schwebte. „Leutnant Halley.“ antwortete Martin umgehend während Aponi ihren Platz einnahm. „Kapitän-Leutnant, irgendetwas interessantes zu sehen?“ fragte Martin dann. „Negativ Sir, sieht alles ruhig aus.“ Antwortete Peter umgehend. „Gut. Hoffentlich bleibt das auch so.“ erwiderte Martin er hatte nach der Konfrontation mit dem schweren Zerstörer der Liga genug vom Kämpfen für die nächste Zeit. „Achtung. UNSF Konvoy M-1 Führer an alle Begleitschiffe. Wir empfangen Status Grün von allen Schiffen. Leiten Verzögerung und Einflug in Stabilen Marsorbit ein.“ Meldete Tsialidis dann. Ehe Martin spürte wie die Triebwerke der Athene zündeten. Im Gegensatz zu den Raumschiffen in den meisten Science Fiction Filmen, flog der Konvoy dabei Rückwärts auf den Mars zu um die massiven Haupttriebwerksblöcke zur Verzögerung nutzen zu können. Daher konnte man den Mars mit bloßem Auge auch noch nicht sehen, immerhin befand er sich im Moment hinter dem Schiff. Während er von der Leistung der Triebwerke daraufhin in seinen Stuhl gedrückt wurde, beobachtete Martin auf einem seiner Schirme wie die errechnete Flugbahn des Konvoys sich langsam änderte und von einer mehr oder weniger geraden Linie langsam zu einer Kreisbahn um den Mars wurde. Die Schwerkraft mochte nicht die schnellste Macht des Universums sein, aber sie war absolut zuverlässig und unermüdlich.

Nach weiteren Minuten des steten Verzögerns schalteten sich die Treibwerke dann ab und Kapitän Tsialidis meldete: „UNSF Konvoy M-1 Führer, an alle Begleitschiffe. Wir haben unser Ziel erreicht und eine stabile Umlaufbahn eingenommen. Sie können die Formation nun auflösen. Ich danke Ihnen allen für Ihr Hilfe bei dieser Mission. M-1 Führer Ende und Möge Gott ein Auge auf uns alle haben.“ Sofort darauf meldete der Bordcomputer: „Interorbitaler Synchronflug beendet. Alle Steuersysteme auf Manuell.“ Da Martin zur Zeit jedoch keinen Grund sah sich irgendwohin zu bewegen gab er keine weiteren Anweisungen und wartete darauf das Carvalho sich meldete. Dieser ließ auch nicht lange auf sich warten: „UNSF KSL-2 für UNSF KS-21. Kapitän Möllers Ich denke es ist an der Zeit Ihnen zu Ihrer ersten erfolgreich abgeschlossenen Mission zu Gratulieren. Insbesondre unter den deutlich erschwerten Umständen.“, „Danke Kapitän. Ohne Sie hätten wir das aber nicht geschafft.“ Antwortete Martin ehrlich. „Daraus kann man Ihnen nun wirklich keinen Strick drehen. Sie sind einem schweren Zerstörer Materialtechnisch eben weit unterlegen. Niemand hätte das an Ihrer Stelle hinbekommen.“ Erwiderte Carvalho. „Nun dann, danke für die Gratulation.“ Meinte Martin daraufhin. „Gern geschehen, es wird Sie außerdem freuen zu erfahren das Ich Sie und Ihre Besatzung in meinem Bericht an das Oberkommando lobend erwähnt habe. Sie haben da ein tolles Team Möllers, darauf können Sie stolz sein.“, „Danke Kapitän. Haben Sie weitere Anweisungen?“ erwiderte Martin mit vor Stolz anschwellender Brust. „Nein, vorläufig hallten wir wohl einen Marsorbit und sehen Bedrohlich aus Kapitän.“ Antwortete Carvalho glucksend. „Gut, dann können wir ein paar komplizierter Reparaturen in Angriff nehmen.“ Stellte Martin zufrieden fest. „Das klingt tatsächlich nach einer guten Idee Kapitän. Carvalho Ende.“ Meine Carvalho daraufhin.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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04 Nov 2017 21:12 - 07 Nov 2017 13:19 #88501 von Todesgleiter
So in der Hoffnung das die Seite ihren Schluckauf überwunden hat, jetzt der zweite Teil von Kapitel 10:

„Leutnant Halley, bringen Sie uns in einen Synchronorbit zu KSL-2. Separation zwei Kilometer.“ Befahl Martin dann Immerhin wirkten Militärschiffe im Verband noch einmal deutlich Respekteinflößender als einzeln. „Bestätigt Sir, Einnahme von Synchronorbit zu UNSF KSL-2, Separation zwei Kilometer. Brenndaten errechnet, erwarte Freigabe.“ Antwortete Aponi daraufhin worauf Martin wieder einmal einen Brennplan vorgelegt bekam. Martin warf dem Plan daraufhin einen bestenfalls Rudimentären Blick zu ehe er meinte: „Freigabe erteilt Leutnant.“, „Bestätigt, Übergabe Steuerrung an Autopilot.“ meldete Aponi daraufhin ehe sich das Schiff wieder in Bewegung setzte. Martin nutzte die Zeit daraufhin Constantinos zu Kontaktieren: „Leutnant Theoduru, stellen Sie einen Plan für alle nötigen externen Reparaturarbeiten auf, wir haben ein bisschen ruhe und ich will das Schiff in dieser Zeit wieder fit machen.“, „Alles klar Sir. Für die Reparaturen werden wir aber Rohmaterial brauchen das wir nicht an Bord haben. Panzerplatten entstehen nicht aus dem nichts.“, „Das ist mir Bewusst Leutnant, erstellen Sie eine Auflistung der Rohmaterialien, ich werde diese dann bei der Lokalen Verwaltung anfordern.“ Antwortete Martin. „Bestätigt Sir. Ich bin schon dran.“ Antwortete Constantinos dann. Erst jetzt hatte Martin auch kurz Zeit einen Blick auf den Mars selbst zu werfen. Dabei musste er allem was er über den roten Planeten gelesen hatte zustimmen, das eintönige Rostrot war reichlich unspektakulär, kein Vergleich zur Erde. Allerdings gab es hier und da Braun-grüne Flecken auf der Oberfläche des Planeten. Soweit Martin wusste stammten diese Verfärbungen von Quadratkilometer großen Flechtenkulturen welche vom Terraforming Programm zur Erzeugung von Sauerstoff angelegt worden waren und auch noch immer wurden. „Was für ein trostloser Klumpen Fels...“ dachte sich Martin dann Kopfschüttelnd er konnte beim besten Willen nicht verstehen woher die Euphorie der Kolonisten für diesen Planeten kam. Außer Rostrotem Gestein, Sand und andauernden Stürmen gab es auf dem Mars nicht viel. „Stabilen Synchron Orbit zu UNSF KSL-2 eingenommen Sir.“ Meldete Aponi dann. „Gute Arbeit Leutnant.“ Antwortete Martin ehe er das Bordinterne Kommunikationssystem aktivierte und meinte: „Kapitän Möllers an alle: Wir befinden uns in einem stabilen Orbit um den Mars. Sie können Ihre Routinetätigkeiten aufnehmen und Ihre Stationen verlassen.“ Nach dieser Ansprache öffnete Martin seinen Gurt, machte jedoch keinerlei Anstalten aus seinem Stuhl zu schweben, er war am überlegen was er jetzt tun sollte. „Sir, ich empfange einige unregelmäßige Radarschatten auf hohen Orbits um den Mars.“ Meldete Peter dann plötzlich. „Haben Sie die Funktion des Radarsystems überprüft?“ fragte Martin daraufhin, immerhin hatte das Schiff ordentlich etwas abbekommen, es war gut möglich das einige der Feinfühligeren System an Bord einen Schaden davongetragen hatten der bislang noch nicht bemerkt worden war.

„Positiv Sir. Eine Fehlfunktion kann ausgeschlossen werden.“ Antwortete Peter umgehend. Martin überlegte daraufhin ehe er meinte: „Beobachten Sie diese Schatten. Vermutlich handelt es sich um Einheiten der Liga oder der Dynastie die die Abläufe im Orbit beobachten.“, „Verstanden Sir, aber warum sollten Sie sich verstecken, die Kaiserliche Raumflotte hat ebenso wie die Göttliche Garde das selbe Recht dem Mars Orbit zu verwenden wie wir. Der Mars ist immerhin neutrales Territorium.“ Erwiderte Peter. „Ich weiß nicht Kapitän-Leutnant, aber irgendwas stimmt da nicht. Behalten Sie das einfach im Auge und informieren Sie mich wenn sich etwas tut.“ Antwortete Martin ehrlich ehe er das Kommunikationssystem wieder aktivierte: „UNSF KS-21 an UNSF KSL-2, wir haben Unidentifizierte Radarschatten in hohen Orbits auf den Bildschirmen. Können Sie das bestätigen?“, „Positiv KS-21 wir sehen die auch. Irgendwas ist da im Busch Möllers, würde mich nicht wundern wenn die Sandköpfe einen Großteil ihrer Flotte hier Verstecken.“ Antwortete Carvalho, auch er klang nachdenklich und leicht angespannt. „Wäre das unserer Aufklärung nicht aufgefallen?“ fragte Martin daraufhin kritisch, immerhin war das verlegen einer Flotte nichts was man in aller Heimlichkeit tun konnte. „Wenn Sie die ganze Flotte auf einmal verlegt hätten bestimmt. Aber die sind nicht dumm. Wenn Sie die Schiffe im Abstand mehrerer Wochen eins nach dem anderen geschickt haben, zum Beispiel als Konvoy Eskorten, ist es gut möglich dass das alles unter gegangen ist.“ Antwortete Carvalho. „Wir müssen das Oberkommando über diese Möglichkeit informieren Kapitän.“ Stellte Martin dann fest. „Sie haben recht, aber wir müssen vorsichtig sein. Wenn die Liga wirklich eine Annexion des Mars plant und ihre Flotte schon in Stellung gebracht hat, dürfen wir sie nicht beunruhigen sonst könnte die Situation womöglich eskalieren.“ Antwortete Carvalho. „Wo bin ich da nur rein geraten?“ fragte sich Martin daraufhin selbst, den er erkannte das Carvalho recht hatte.

„Ich werde eine Nachrichtendrohne schicken, bis wir Meldung von der Zentrale haben, sollten wir so tun als würden wir nichts ahnen und gemäß Standard Protokoll verfahren. Mit ein bisschen Glück wollen die uns auch nicht unbedingt Frontal angreifen.“ Meinte Carvalho dann. „Verstanden Kapitän.“ Antwortete Martin dann obwohl es ihm eigentlich nicht gefiel im Anblick einer realen Bedrohung nur herumzusitzen und nichts zu tun. Aber da ihm im Moment auch keine bessere Vorgehensweiße einfallen wollte, blieb im nichts anderes übrig als zuzustimmen. „Gut, hoffen wir das wir da an einem Stück durchkommen. Bleiben Sie Wachsam Möllers.“ Stellte Carvalho dann fest. „Sie auch Carvalho, auf das wir Lebend aus dieser Scheiße wieder rauskommen.“ Antwortete Martin. „Gut gesprochen Kapitän.“ Stellte Carvalho umgehend prustend fest ehe er meinte: „ UNSF KSL-2 ende.“ Martin schüttelte daraufhin langsam den Kopf ihm gefiel überhaupt nicht wie sich die Situation entwickelte. Hatte die Menschheit aus den letzten großen Kriegen den gar nichts gelernt? Ein Krieg mit den Waffen und Möglichkeiten des Raumfahrtzeitalters würde noch um ein vielfaches schlimmer werden als der Letzte große Krieg auf Erden. „Vielleicht soll es einfach so sein, vielleicht sind wir eben ein Auslaufmodell...“ dachte sich Martin dann immerhin hatte die Menschliche Art nichts als Zerstörung über Ihre Heimat gebracht. Die Dinosaurier hatten Jahrmillionen gebraucht die Erde herunter zu wirtschaften, die Menschheit hatte das selbe in wenigen Jahrhunderten bewerkstelligt. Ja man hatte mittlerweile die Notbremse gezogen, ausgesprochen Kostspielige Ökörestaurationsprojekte liefen auf der ganzen Erde um Zerstörte Biosysteme wieder herzustellen, zudem war die Schadtsoffreiche Schwerindustrie von der Erde verbannt worden und Energie wurde mittlerweile nicht mehr aus Fossilen Brennstoffen erzeugt, doch trotzdem schien die Menschheit die fundamentale Lektion immer noch nicht begriffen zu haben.

„Sir ich habe den Start der Nachrichtendrohne erfasst.“ Meldete Peter dann. „Gut, dann bleibt uns nur das abwarten.“ stellte Martin fest und verbannte die düsteren Gedanken aus seinem Kopf während er einen kurzen Blick auf seinen Überwachungsschirm warf, auf dem die Drohne nicht abgebildet wurde. Obwohl Nachrichtendrohnen erheblich langsamer als Satellitenverstärkte Radiowellen waren, hatten sie aus Militärischer Sicht den immensen Vorteil das man mit Ihrer Hilfe Kommunizieren konnte ohne einen Konkurrenten zu alarmieren. Denn während Drahtlose Übertragungen leicht zu Orten und abzufangen waren, waren die kleinen Drohnen,. welche nur zwei Meter lang waren und aus einem Radarwellen absorbierenden Material gefertigt wurden auf dem Radar praktisch unsichtbar. Gleichzeitig war es praktisch unmöglich eine Drohne abzufangen, selbst wenn man sie geortet hatte, dafür waren sie zu schnell und zu klein was die Nachrichten an Bord auch besser schützte als jeder Verschlüsselungsalgorythmus der Theoretisch geknackt werden konnte. „Leutnant Theoduro für Kapitän Möllers, Sir hören Sie mich?“ fragte dann plötzlich Constantinos über das Kommunikationssystem. „Sprechen Sie Leutnant.“ Meinte Martin daraufhin. „Ich habe die angeforderte Rohmaterialienauflistung fertig Sir. Soll ich Sie an Ihr Persönliches Computersystem senden?“ fragte Constantinos daraufhin. „Positiv Leutnant.“ Bestätigte Martin umgehend. „Daten gesendet, hoffentlich haben die das Zeug überhaupt vorrätig.“ Meinte Constantinos daraufhin. „Machen Sie sich darum keine Sorgen. Möllers Ende.“ Erwiderte Martin umgehend ehe er eine Mitteillung über den Eingang einer Mitteilung auf seinem Persönlichen System erhielt. „Dann wollen wir mal.“ Dachte sich Martin daraufhin und rief eine Vorlage für eine Rohmaterialanforderung in seinem System auf, es gab keinen Grund warum er die Anforderrung nicht hier direkt auf der Brücke tätigen sollte. So konnte er immerhin Gleichzeitig auch noch die Radarschatten im Auge behalten und schnell reagieren falls es nötig werden sollte, was Martin definitiv nicht hoffte. Für den Fall das es sich bei den Radarschatten tatsächlich um eine im Geheimen zusammengezogene Invasionsflotte der Liga handelte standen die Chnacen schlecht für ihn und die UNSF im allgemeinen. Schließlich verfügte die UNSF zur Zeit nur über zwei Schiffe in der Reichweite zum Mars, die Athene und die Britannia unter Carvalho, welche zwar über nicht zu unterschätzende Feuerkraft verfügten doch gegen eine ganze Invasionsflotte konnten zwei Schiffe eben nicht viel ausrichten.
~~~Ende KApitel 10~~~

mfg.: Tg

Edit: Erster Staz Vervollständigt, da ist irgendwie beim Kopieren was abhanden gekommen. Thx an Jack für die Info

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.
Letzte Änderung: 07 Nov 2017 13:19 von Todesgleiter.

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06 Nov 2017 11:36 #88507 von General Stefan
Oho oho, langsam spitzt sich die Situation ja ganz schön zu was? ^^ Aber habe ich das richtig gehört? Die Kaiserliche Flotte? xD Die Asiatische Fraktion hat in deinem Szenario einen Kaiser? :D

Bezüglich der unterschiedlichen Bewaffnungen: Das ist ein interessantes Konzept! Ein bisschen Stein-Schere-Papier vom System her. Man muss sich wohl zwischen starker Offensive und effektiver Verteidigung im Gefecht entscheiden. Auf gut Deutsch, wer zu erst ballert ist im Vorteil da der andere sich zwangsläufig verteidigen muss!

Bin ja mal gespannt was den ganzen Konflikt schließlich heiß werden lässt! Freue mich schon aufs nächste Kapitel!

LG Stefan

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06 Nov 2017 15:01 #88508 von Jack Hunter
Ja, das Kampfsystem gefällt mir bisher auch ganz gut. Richtig ausgeklügelt, als ob sich TG so ein Strategie-Brettspiel zusammengebastelt hätte und so die einzelnen Züge nachvollziehen kann. :D
Gar nicht mal schlecht die Taktik, erst eine Korvette vorauszuschicken, um den Gegner abzulenken und dann mit dem schweren Kreuzer ankommen. Echt genial! ;)

Auch das Prinzip, dass die Schiffe der Liga eher auf schwere Bewaffnung und Artillerie aufbauen, dafür die UNSF gut in der Abwehr sind, aber dennoch über vernichtende Offensivbewaffnung verfügen, passt hervorragend zur jeweiligen Kultur (Liga = Orient, UNSF = NATO/USA). Alles in allem ziemlich durchdacht, ebenso die namen und Schiffsklassen/Bezeichnungen. Weiter so! :)

PS: Fehlt da im zweiten post nicht noch was am Anfang? Der erste Satz ergibt nicht viel Sinn.

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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11 Nov 2017 13:49 - 11 Nov 2017 13:52 #88511 von Todesgleiter
@General Stefan: Was hast du den gegen einen Großasiatischen Kaiser? Sowoh China als auch Japan hatten mal nen Kaiser und Russland hatte mal nen Zar, was im Prinzip auch nix anderes als nen Kaiser ist. Ich denke so abwegig ist es nicht das diese unterschiledichen Staaten versuchen nen gemeinsamen Nenner zu finden wenn sie einen gemeinsamen Staat gründen.

Nun zumindest die UNSF Schiffe müssen sich zwischen eigenem Feuer und Defensivem PD Schirm entscheiden ja, aber auch alle anderen müssen derartige Taktische Entscheidungen treffen. Ich wollte die Kämpfe damit weg von dem ansonsten üblichen "Die größrere Kanonen gewinnt" Schema abbringen ohne in ein absolut lächerlcihes "Kleiner ein Mann Jäger killt zwie Kilometer Schalchtschifff" Schema zu fallen.

Nun in den nächsten Kapiteln wirst du mehr über die Motivation der Liga erfahren ;)

@Jack Hunter: Freut mich das ich dich ausnahmsweise mal vollständig zufriedenstellen konnte :D (Nicht böse gemeint, du bist normalerweise nur der wo dauerdn logik und Plotlöcher fidnet xD)

@all:
Kapitel 11: Fester Boden

Martin war gerade dabei zu versuchen sein Mittagessen zu genießen, ein Vorhaben das aufgrund der mehr oder weniger Geschmacksneutralen Speisen nicht ganz einfach war, als der Bordcomputer meldete: „Übertragung von UNSF KSL-2 für Kapitän Möllers. Bitte aktivieren Sie ihr Persönliches Interkom.“ , „Carvalho hat heute aber ein mieses Timing.“ Dachte sich Martin daraufhin verstimmt ehe er sein Mittagessen neben sich in der Luft parkte, wo es dank der Schwerelosigkeit auch brav schweben blieb und sein Interkom aktivierte. „Kapitän Möllers hört.“ Meldete sich Martin dann zu Wort. „Ah, Kapitän das ging ja schnell. Ich hatte schon befürchtet Sie aufgeweckt zu haben.“ Meinte Carvalho daraufhin. „Negativ Kapitän, nur beim Mittagessen gestört.“ Erwiderte Martin. „Oh, tut mir leid. Aber ich habe so eben eine Nachricht von einer unserer Planetaren Basen erhalten. Die haben da unten irgendwas entdeckt und wollen das sich das jemand von außerhalb anschaut. Aufgrund der allgemeinen Situation mit der Liga würde ich mein Schiff aber nur ungerne verlassen. Daher dachte ich, insbesondre vor dem Hintergrund das Ihr Schiff sowieso repariert werden muss das Sie an meiner Stelle gehen könnten.“, „Ich fühle mich geehrt Kapitän, aber was wenn die Liga angreift während ich auf der Oberfläche bin?“ erwiderte Martin. „In dem Fall würde Ihre Anwesenheit wohl auch keinen großen Unterschied machen. Für die Dauer Ihres Aufenthaltes auf dem Mars können Sie Ihr Schiff an meinem Docken, ich Sende Ihren Leuten dann auch Verstärkung für die Reparaturen.“ Antwortete Carvalho. Martin dachte daraufhin kurz über die Situation nach und auch wenn es ihm nicht gefiel: Carvalho hatte einmal mehr recht. Wenn die Liga zum Großangriff blies würde eine beschädigte Korvette mehr oder weniger kaum einen Unterschied machen, außer dem Rückzug gab es sowieso keine Taktischen Optionen. „Ich stimme Ihnen zu Kapitän. Was genau wurde den auf dem Mars entdeckt?“ meinte Martin dann. „Keine Ahnung. Es muss aber etwas Bahnbrechendes sein wenn es nicht über Drahtlose Kommunikationskanäle übermittelt wird.“ Antwortete Carvalho. „Wahrscheinlich haben Sie jetzt kleine grüne Männchen gefunden...“ dachte sich Martin daraufhin amüsiert, immerhin hielt sich das Gerücht einer Intelligenten Alienspezies die den Mars besiedelt hatte bis heute.

„Alles klar Kapitän, reservieren Sie einen Andockport.“ Meinte Martin dann. „Bestätigt, ich erteile Ihnen Andockerlaubniss für den Backbordport, machen Sie fest sobald Sie soweit sind. Ich sorge auch dafür das ein Gleiter bereit steht um Sie zur Oberfläche zu bringen.“ Antwortete Carvalho. „Verstanden, Möllers Ende.“ Bestätigte Martin ehe er auf den Schiffsinternen Kommunikationskanal wechselte und mit Autoritärer Stimme meinte: „Kapitän Möllers an alle. Sichern Sie sich selbst gegen Beschleunigungskräfte, Leutnant Halley auf die Brücke.“ Er hatte darauf verzichtet alle Besatzungsmitglieder zu Ihren Stationen zu zitieren da dies schlichtweg überflüssig war. Für ein einfaches Andockmanöver musste weder die Taktik noch der Maschinenbereich besetzt sein. Sofort nach seiner Ansprache setzte sich Martin dann auch selbst in Bewegung und schwebte zielstrebig zur Kommandobrücke. „Kapitän Möllers, was ist los?“ fragte dann Peter über das Interkomnetzwerk, anhand seiner Tonlage war unschwer zu erkennen das er von dem Aufruf überrumpelt worden war. „Wir werden ein Andockmanöver an KSL-2 vornehmen Kapitän-Leutnant.“ Antwortete Martin ehe er anfügte: „Und anschließend überlasse ich Ihnen das Kommando für ein paar Stunden.“, „Sir?“ fragte Peter umgehend alarmiert. „Ich muss mir etwas auf der Oberfläche ansehen.“ Antwortete Martin wahrheitskonform, mehr wusste er immerhin selbst nicht. „Verstehe. Graham Ende.“ Erwiderte Peter daraufhin, wenn er Neugierig war ließ er sich jedenfalls nicht anmerken. Martin hatte unterdessen die Brücke erreicht und stellte überrascht fest das er ausnahmsweise nicht der erste war. Aponi saß bereits angeschnallt auf ihrem Stuhl und wartete offenkundig auf ihn. Martin zog daher eine Augenbraue hoch, sparte sich jedoch einen Kommentar ehe er es Aponi gleichtat und sich auf seinen Platz setzte.

Sobald er sich gesetzt und vorschriftsmäßig gesichert hatte meinte Martin dann: „Leutnant treffen Sie alle Vorbereitungen für ein Andockmanöver am Backbord Port von KSL-2. Die Andockerlaubnis wurde bereits erteilt.“, „Bestätigt Sir, bereite Andockmanöver mit UNSF Kreuzer KSL-2 vor. Warte auf Besatzungssicherrung.“ Meldete Aponi daraufhin. Martin tat daraufhin nichts außer abzuwarten, mehr konnte er im Moment sowieso nicht tun. Schließlich wechselten die Statusanzeigen für die einzelnen Besatzungsmitglieder auf grün, was bedeutete das sich alle Offiziere zumindest gegen leichtere Beschleunigungen gesichert hatten. „Besatzungsstatus: Gesichert. Leite Andockmanöver mit KSL-2 ein. Gyrorotation eingestellt, Rotation um neunzig Grad über Backbord.“ Meldete Aponi dann ehe die Lagekontrollgyroskope das Schiff relativ zur Britannia betrachtet auf die Seite stellten so dass die Andockluke am Bauch des Schiffes auf die Flanke des Kreuzers zeigte. „Zündung obere Lagekontrolltriebwerke zehn Sekunden zehn Prozent Leistung für Annäherung.“ Meinte Aponi daraufhin, worauf die Athene begann mit dem Bauch voraus langsam auf das deutlich große Schiff zu zudriften. Martin sah daraufhin auf seinem Bildschirm dabei zu wie der gepanzerte Rumpf des Kreuzers immer näher kam, aus der Nähe wirkte das Gewaltige Kriegsschiff noch um ein vielfaches Respekteinflößender. „Zündung untere Manövertriebwerke zehn Sekunden, fünf Prozent Leistung um Annäherung zu verzögern.“ meldete Aponi dann während das Schiff seine Annäherung verlangsamte und nun nur noch mit wenigen Metern pro Sekunde auf die Andockschleuse zu hielt. „Korrigiere Anflugvektor, Zündung hintere Manövertriebwerke ein Prozent Leistung eine Sekunde, Backbordmanövertriebwerke zwei Prozent Leistung eine Sekunde.“ Meldete Aponi dann während das Schleusenschott bereits beängstigend nah war. Nur noch etwa einhundert Meter trennten die beiden Schiffe voneinander. „Verzögere Annäherung weiter, Zündung untere Manövertriebwerke ein Prozent Leistung eine Sekunde Bereithalten für Physischen Kontakt!“ meldete Aponi dann nur Sekunden bevor ein leichtes Rumpeln durch das Schiff ging als die Andockports aufeinander stießen.

„Magnetische Arretierung aktiv, Physische Halteklammern eingerastet. Andockvorgang erfolgreich beendet. Sir.“ Meldete Aponi dann mit einem Hochgradig selbstzufriedenen Unterton. „Gute Arbeit Leutnant.“ Meinte Martin dann anerkennend während er sich abschnallte. Sobald er sich dann aus seinem Stuhle erhoben hatte und sich in Richtung Schleuse aufgemacht hatte meinte Martin über das Bordkommunikationssystem: „Sie können Ihre Tätigkeiten wieder aufnehmen. Kapitän-Leutnant Graham hat vorübergehend das Kommando, ich werde das Schiff für ein paar Stunden verlassen.“ Kurz darauf erreichte Martin die Schleuse und öffnete das Schott mit einem einfachen Druck auf eine Funktionsfläche ehe die gepanzerte Schleuse sich öffnete und den Weg in den Andockkorridor frei machte. Dort wartete bereits Kapitän Carvalho gemeinsam mit einer schlanken Blondine welche sich ihr langes Haar locker hinter dem Rücken zusammengebunden hatte. „Kapitän Carvalho.“ Grüßte Martin dann Salutierend. „Kapitän Möllers.“ Grüßte Carvalho mit derselben Geste zurück ehe er meinte: „Kapitän, das ist Kapitän-Leutnant Parker. Mein erster Offizier und mit Ihrer Zustimmung Ihre Begleitung.“, „Kapitän-Leutnant.“ Grüßte Martin daraufhin mit einem Nicken in Richtung der Frau im mittleren Alter. „Kapitän Möllers Sir.“ Grüßte sie umgehend zurück. „Ich habe keine Einwände gegen die Anwesenheit von Kapitän-Leutnant Parker Kapitän.“ meinte Martin dann an Carvalho gewandt. „Dachte ich mir schon. Flogen Sie mir bitte.“ Antwortete Carvalho ehe er sich umdrehte und begann in gemäßigtem Tempo durch den kurzen Andocktunnel zurück auf Sein Schiff zu schweben. Martin versuchte daraufhin seine Ehrfurcht nicht anmerken zu lassen, immerhin betrat er im Moment eines der mächtigsten Kriegsschiffe der ganzen Menschheit.
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Letzte Änderung: 11 Nov 2017 13:52 von Todesgleiter.

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11 Nov 2017 13:51 #88512 von Todesgleiter
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„Willkommen an Bord der Britannia Kapitän. Leider haben wir keine Zeit für eine Führung, aber ich hoffe das wird das eines Tages nachholen können.“ meinte Carvalho dann nachdem sie die Schleusentüren durchquert hatten auf denen Stolz „UNSF Britannia“ stand. „Es ist mir eine Ehre an Bord zu sein.“ Stellte Martin dann fest, auch wenn der Korridor hinter der Schleuse sich in keinster Weiße von denen auf der Athene unterschied. „Denke ich mir, ich Erinnere mich noch gut an meine ersten Dienstjahre. Aber glauben Sie mir, der Dienst an Bord eines Schweren Kreuzers ist in keinster Weiße aufregender oder irgendwie anders als an Brod einer Korvette, der einzige Unterschied ist das mehr Leute an Bord sind und das Stählerne Gefängnis etwas weitläufiger ist.“ Erwiderte Carvalho glucksend. Martin beschloss daraufhin das Gespräch auf etwas ernstere Themen zu richten und fragte: „Weshalb genau hat die Bodenstation eigentlich einen von uns angefordert?“ Schließlich waren sowohl Carvalho als auch er selbst lediglich Kapitäne und damit keine Vorgesetzten Entscheidungsträger für Planetare Basen. „Sie wollten eine unabhängige Meinung von jemandem haben der nicht durch sein Vorwissen beeinflusst wird. Außerdem Wollen Sie über uns Kontakt zum HQ aufnehmen.“ Antwortete Carvalho während zielsicher durch die Korridore navigierte. „Warum können Sie das HQ nicht direkt kontakten?“ fragte Martin daraufhin, das ergab für ihn irgendwie keinen Sinn. „Vermutlich weil Sie Ihre Entdeckung geheim halten wollen. Muss etwas wirklich wichtiges sein.“ Antwortete Carvalho erneut. „Oder die sind alle durchgedreht weil sie zu viel Sand abbekommen haben.“ Murmelte Martin daraufhin. Carvalho hatte dieses Kommentar daraufhin entweder nicht gehört oder aber ignorierte es da er nicht antwortete und stattdessen meinte: „Da wären wir.“

Martin, der noch nie zuvor den Hangar eines schweren Kreuzers gesehen hatte schaute daraufhin Respektvoll durch die große Durchsichtige Scheibe aus einem Klaren Kunstharz. Der Hangar war groß genug um eine ganze Korvette mühelos aufnehmen zu können und bestand im Wesentlichen aus einer mächtigen Gepanzerten Luke im Boden sowie den Stellplätzen für die Kurzstreckengleiter an Bord. Diese Gleiter waren dabei deutlich größer als der in den meisten Science Fiction Filmen Porträtierte Raumjäger und hatten in etwa die Abmessungen einer Lambda Klasse Fähre aus den Star Warst Filmen, nur ohne die gewaltigen Flügel. Obwohl die Gleiter durchaus bewaffnet waren wurden sie im Raumkampf eigentlich nie eingesetzt, sie waren zu Träge um NBW Geschossen ausweichen zu können und nicht stark genug gepanzert um die Treffer einfach zu schlucken. Zwar hatte sowohl die UNSF als auch die Kaiserliche Raumflotte und die Göttliche Garde mit Raumgestützten Kampfvehikeln in der Größenordnung eines Jagdbombers experimentiert, immerhin waren diese Vehikel auf der Erde ausgesprochen erfolgreich, allerdings hatte zumindest die UNSF das Projekt relativ schnell wieder aufgegeben nachdem klar wurde das es mit dem Momentanen stand er Technik unmöglich war hohe Beschleunigungskraft, schnelle Reaktionsgeschwindigkeit auf Steuereingaben und massive Bewaffnung unter einen Hut zu bekommen. Die Massenträgheit hatte den Ingenieuren schlicht und ergreifend einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Ich habe Ihnen beiden auch bereits einen Piloten zugeteilt, der Sie sicher zur Basis und wieder zurück bringen wird.“ Meinte Carvalho dann während er sich von der Scheibe abwandte und in Richtung der Andockpunkte weiter schwebte an denen die Gleiter mit dem Mutterschiff angedockt waren. Aufgrund der Tatsache das der Menschheit jegliche Form von Masselosen Atmosphärischen Eindämmungsfeldern unbekannt waren, stand der ganze Hangar nämlich unter Nulldruck so dass die Gleiter beim Start und der Landung keine Luftschleuse passieren mussten welche den Vorgang nur unnötig verlangsamt hätte.

Schließlich erreichten Sie eine geöffnete Luftschleuse vor der bereits ein junger Mann schwebte und offenkundig auf sie Gewartet hatte. „Kapitän Möllers, das ist Fähnrich Leone er ist Ihr Pilot für die Dauer Ihres Aufenthaltes auf dem Mars.“ Stellte Carvalho dann vor. „Kapitän Möllers Sir.“ Grüßte Leone umgehend salutierend. „Fähnrich.“ Grüßte Martin mit einem Kopfnicken zurück ehe er sich wieder Carvalho zuwandte. „Wissen Sie, ich beneide Sie drei. Ist schon viel zu lange her das ich echte Schwerkraft gefühlt habe. Aber gut, keine Zeit für Sentimentalitäten. Kapitän tun Sie was immer da unten zu tun ist und tun Sie mir den gefallen möglichst schnell zurück zu kommen.“ Meinte Carvalho dann. „Keine Sorge Kapitän, der Mars ist sowieso nicht mein bevorzugtes Urlaubsziel.“ Antwortete Martin umgehend. Carvalho prustete daraufhin einmal kurz ehe er zum Abschied Salutierte. Martin und Parker erwiderten die Geste daraufhin ehe sie dem Piloten in das Innere des Gleiters folgten. Im Innenraum waren die Gleiter so unspektakulär wie von außen: Es gab nur zwei Räume, einen Fracht und Personalraum sowie das Cockpit mit Platz für bis zu vier Offiziere. Die Innenraumarchitektur war dabei so nüchtern wie an Bord jedes UNSF Schiffes. Da Martin daraufhin keinen Grund sah im Passagierbereich Platz zu nehmen schwebte er durch die massiv anmutende aber offenstehende Tür ins Cockpit in dem Fähnrich Leone bereits damit beschäftigt war die Abflugvorbereitungschekcs auszuführen. Der Rangniedere Offizier sah daraufhin nicht einmal auf als Martin sich auf dem Platz des Sensor und Kommunikationstechnikers niederlies während Kapitän-Leutnant Parker die Station des Taktischen Offiziers Beschlagnahmete. „Alle Ablflugcheks durchgeführt. Verriegele Hauptschleuse und bereite Abtrennung von Mutterschiff vor.“ Meinte Leone dann routiniert ehe er lässig das Kommunikationssystem aktivierte und meinte: „Achtung Brücke, Marsdiver eins ist Startklar, erwarte Startfreigabe.“, „Marsdiver eins, Startfreigabe erteilt, wir offenen die Hangartore.“ Antwortete eine Martin nur allzu bekannte Stimme die zu Carvalho gehörte umgehend. „Der war aber schnell.“ Dachte sich Martin daher überrascht, immerhin war Carvalho noch wenige Minuten vorher mit ihnen im Hangarbereich gewesen.

„Bestätigt Brücke, kopple Magnetische Verriegelung ab.“ Meinte Leone dann während ein kurzer Ruck durch den Gleiter ging ehe der Gleiter sich langsam zu bewegen begann. Gelichzeitig öffneten sich die Hangarschotten im Boden des Hangar Raumes und gaben den Weg ins All frei. Martin stellte daraufhin fest das Leone das wohl nicht zum ersten mal machte da er den Gleiter mühelos und absolut lässig aus dem Schott manövrierte eh er meldete: „Alle Mann festhalten, Zünde Haupttriebwerke.“ Nur Sekundenbruchteile später spürte Martin wie der Schub der Triebwerke ihn in den Sitz presste, ein mittlerweile nur allzu bekanntes Gefühl. Während Leone daraufhin den Gleiter in einen leichten Sinkflug brachte rief er gelichzeitig die Bodenstation auf dem Mars: „Marsdome zwei hier UNSF Marsdiver eins erbitten Landeerlaubnis und Navleitstrahl für Anflug Over.“, „Marsdiver eins, sie haben Landeerlaubnis, sende Leitstrahl jetzt. Passen Sie bloß auf das sie den Anflugkorridor nicht verlassen, die Liga ist zurzeit richtig Schießwütig, over.“ Antwortete umgehend eine Männliche Stimme. „Verstanden, danke für die Warnung.“ Antwortete Leone ehe er ein paar Bedienfelder betätigte worauf der Anflugkorridor Sichtbar auf die Fontsichtscheibe projiziert wurde. „Wann sind die den mal nicht Schießwütig...“ hörte Martin Leone dann vor ich hin murmeln während er den Gleiter noch schneller an Höhe verlieren lies. „Waren Sie schon mal auf dem Mars Kapitän-Leutnant?“ fragte Martin dann in dem Versuch eine Konversation mit seiner dekorativen aber recht schweigsamen Begleitung zu starten. „Nein Sir und das bedauere ich nicht.“ Antwortete Parker Naserümpfend. „Nun das ist das ja für uns beide das erste mal.“ Stellte Martin fest. „Es hat den Anschein.“ Stimmte Parker wortkarg zu.

Martin verdrehte daraufhin die Augen und gab den Versuch der Konversation auf. „Bereithalten für Atmsophäreneintritt, gleich wird’s ein bisschen holprig.“ Meldete Fähnrich Leone dann während die Rostrote Marsoberfläche mittlerweile den Großteil des Sichtfeldes aus dem Cockpitfenster beanspruchte. „Ok, treffen auf die Atmosphäre... jetzt!“ meldete Leone dann ehe Zeitgleich mit seiner Meldung begannen Flammen über den Rumpf zu schießen und der ganze Gleiter heftig erzitterte. „Atmosphärischer Eintrittswinkel sieht gut aus, Geschwindigkeit bei Zweitausend Metern die Sekunde und fallend.“ Meldet Leone dann routiniert während er minimale Justierungen an der Ausrichtung des Gleiters tätigte, das tolle am Eintritt in eine Atmosphäre war das man sobald man den Winkel getroffen hatte nicht mehr viel tun musste. Da die Atmosphäre den Bremsvorgang selbstständig ausführte. „Geschwindigkeit unter eintausend Metern die Sekunde, fahre Atmosphärische Steuerflächen aus, bereithalten für Aerodynamischen Flug.“ Meinte Leone dann während aus den Flanken des Gleiters Flügel ausfuhren welche die Atmosphärischen Flugeigenschaften drastisch verbesserten und es dem Raumgleiter ermöglichten sich wie ein Flugzeug fortzubewegen. Gleichzeitig mit dem Nachlassen der G-Kräfte des Eintritts fühlte Martin dann auch das Eisnetzen der Marsschwerkraft. Zwar war die Schwerkraft des Mars nicht so stark wie die der Erde doch für jemanden der zuvor Wochenlang in einer Null-G Umgebung gelebt hatte war sie trotzdem klar zu spüren. „Alles in Ordnung bei Ihnen beiden?“ fragte Fähnrich Leone dann vorsichtig. „Alles in Ordnung Fähnrich, danke der Nachfrage.“ Antwortete Martin. „Ich habe nichts zu beanstanden.“ Meinte auch Parker umgehend. Leone zog daraufhin eine Augenbraue hoch, sagte jedoch nichts weiter.

Martin ließ seinen Blick daraufhin über die Landschaft gleiten die unter dem Gleiter hinweg raste. auch wenn es außer Rostroten Felsen und Sanddünen nichts zu sehen gab. Dann erkannte Martin in der Ferne jedoch hoch aufsteigende Rauchschwaden. Da die Marsatmosphäre und die von den Menschen gesäte Flora jedoch zu dünn für einen Flächenbrand war musste es sich dabei um gewaltige Terrafominganlagen handeln welche große Mengen an Gasen in die Atmosphäre pusteten um eben jene soweit zu verdichten das sie Irdisches Leben zu lies. Dann tauchten vor dem Gleiter plötzlich auch Raketenstellungen auf, ein klares Indiz dafür das sie im Anflug auf die UNSF Basis Marsdome zwei waren. „Warum will sich die Liga überhaupt die mühe machen diesen Felsbrocken einzunehmen?“ fragte sich Martin dann Kopfschüttelend, wenn es nach ihm ging hätte man den Mars der Liga auch gerne ohne weiteres überlassen können. Ja die Planetenkruste war reich an Eisenhaltigen Mineralien und anderen Schwermetallen, aber davon gab es im Asteroidengürtel auch reichlich. Schließlich kam die von hohen Mauern umgebende Basis in Sicht, Martin wusste dabei das die Mauern weniger zum Schutz vor einem Angriff als vielmehr als Schutz gegen die häufigen und sehr heftigen Sandstürme auf diesem Planeten diente. Hinter der Mauer befand sich neben der Landebahn und einem Silo für Langstreckenraketen ein zentrales Kuppelförmiges Gebäude aus massiven Beton das über Halbkreisförmige Korridore aus durchsichtigen Kunstharz mit drei weiteren Kuppelbauten verbunden war. Diese Kuppeln bestanden aus dem selben durchsichtigen Material wie die Verbindungsgänge und dienten als Anbauzonen für Nahrungsmittel sowie zur Lufterneuerung in der Basis. Der Großteil der eigentlichen Basis befand sich dabei jedoch zum Schutz vor Konkurrierenden Aufklärern und eventuellen Angriffen unterirdisch. „Fahrwerk ist draußen, Geschwindigkeit sieht gut aus, halten Sie sich besser fest die Landung könnte ein bisschen holprig werden.“ Meinte Leone dann. Immerhin musste er mit hoher Geschwindigkeit landen da die Marsatmophäre zu dünn war um das Gewicht des Gleiters bei niedrigeren Geschwindigkeiten zu tragen.

Als das Fahrwerk Sekunden später tatsächlich Bodenkontakt herstellte wurde Martin heftig durchgeschüttelt, Leone hatte wirklich nicht übertreiben, der Gleiter hüpfte daraufhin noch ein, zweimal aus der Federung heraus in die Luft ehe die Räder auf dem Boden blieben und die Bremsraketen den Gleiter rabiat ausbremsten. „Willkommen auf dem Mars Kapitän, Kapitän-Leutnant.“ Stellte Leone dann fest während er in gemäßigtem Tempo zum Ende der Ladenbahn rollte. „Danke Fähnrich.“ Meinte Martin daraufhin. „Unter Ihren Stühlen finden Sie jeweils ein paar Allzweckstiefel, damit Sie sich Ihre Uniformen hier nicht ruinieren.“ Meinte Leone dann während er den Gleiter zum stehen brachte. Während Martin daraufhin nach den bereitstehenden Stiefeln griff spürte er wie der Gleiter plötzlich nach unten sackte und schaute schnell auf, wodurch er gerade noch sehen konnte wie sich eine Massive Luke über dem Gleiter schloss. Kurz darauf stoppte die Abwärtsbewegung und der Gleiter stand in einem Unterirdischen Hangar Raum, in dem weitere Gleiter sowie Atmosphärische Flugvehikel bereit standen. Nur kurz darauf näherte sich ein kleines Fahrzeug das den Gleiter daraufhin gemächlich auf eine freie Parkfläche zog. „Lassen Sie sich Zeit beim Aufstehen.“ Riet Leone dann als Martin versuchte sich aus dem Sitz zu stemmen. „Himmel, habe ich abgebaut...“ stellte Martin dabei für sich selbst fest, er schaffte es kaum sich gegen die Schwerkraft zu stemmen. Ein kurzer Blick hinter ihn zeigte ihm dabei das Parker jedoch ähnliche Schwierigkeiten hatte, was ungeheuer befriedigend war.
~~~Ende Kapitel 11~~~

mfg.: Tg

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12 Nov 2017 15:31 #88513 von General Stefan
Uhh jetzt wird es in der Geschichte also endlich mal so richtig spannend! Ich bin ja mal gespannt, was auf dem Mars zu finden ist und was es mit dieser kalten Parker auf sich hat!

Wie immer ein tolles Kapitel!

LG Stefan

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18 Nov 2017 13:01 #88518 von Todesgleiter
@General Stefan: "Endlich mal richtig spannend."? Fandest du Gefechtsszenarioen mit scharfen Waffen etwa langweillig? :O :D

@all: Weiter geht's:
Kapitel 12: Das Geheimnis der Liga
Als Martin nach mehreren, äußerst anstrengenden Minuten, es geschafft hatte aufrecht zu stehen und, gefolgt von Kapitän-Leutnant Parker die ebenfalls etwas wackelig auf den Beinen war, die Ausstiegsrampe des Gleiters der ihn auf den Mars gebracht hatte Hinunter zu laufen, wurde er dort bereits von einer Abordnung der lokalen Basisbesatzung erwartet. „Kapitän Martin Möllers und Kapitän-Leutnant Syndia Parker?“ fragte einer der Männer daraufhin. Martin nickte daraufhin und antwortete: „Korrekt Commander.“ Während dieser Antwort dachte Martin konzentriert t über die Ränge des Bodenpersonals der UNSF nach. Aus offensichtlichen Gründen machte es nämlich keinen Sinn einen hochrangigen Basiskommandanten „Kapitän“ zu nennen, schließlich Kommandierte er kein Schiff. „Erfreut Sie kennen zu lernen, Ich bin Commander Raymund Walker und dies hier sind Leutnant-Commander Tomas Brennecke, mein Stellvertreter sowie Leutnant Roseanna Parisi die Sicherheitschefin dieser Basis .“ stellte Commander Walker sich selbst sowie seine Begleitung daraufhin vor. „Die Freude ist ganz unsererseits Commander.“ Antwortete Martin dann. „Wenn es Sie nicht stört Kapitän, wir sind hier fast wie eine Familie, daher nennen Sie mich Raymund.“ „In Ordnung, dann lassen wir die Ränge weg.“ Stimmte Martin zu, das machte alles immerhin sowieso deutlich einfacher. „Benötigen Sie Hilfe beim stehen? Ich erinnere mich noch gut an meine ersten Schritte hier nach dem Transfer von der Erde.“ Fragte Reymund dann aufmerksamer weise. „Danke, aber ich komme schon klar.“ Antwortete Martin Wahrheitskonform, zwar stand er nicht so sicher wie früher, aber er schaffte es doch aus eigener Kraft auf den Beinen zu bleiben. „Ich werde diese Aufgabe aus eigner Kraft bewältigen.“ meinte dann Syndia, kühl und unnahbar wie üblich. Martin fragte sich daraufhin wie Carvalho es neben einem solchen Menschlichen Kühlschrank auf Dauer aushielt. Raymund zog daraufhin eine Augenbraue hoch und erwiderte: „Wie Sie meinen, melden Sie sich wenn Sie es sich doch anders überlegen, oder eine Pause brauchen. Ansonsten folgen Sie mir bitte. Ich muss Ihnen dringend etwas zeigen.“, „Was müssen Sie uns den zeigen?“ fragte Martin daraufhin, er wollte immerhin wissen weshalb er überhaupt hier und nicht im Orbit auf seinem Schiff und bei seiner Besatzung war, wo er immerhin hin gehörte insbesondre in einer brenzligen Situation wie der aktuellen.

„Bitte gedulden Sie sich noch etwas, die ganze Angelegenheit ist hoch Sensibel.“ Antwortete Raymund dann entschuldigend während er voran ging. Martin verkniff sich daraufhin einen dummen Scherz über sensible Sandkörner die unter keinen Umständen gestört werden durften und folgte Raymund daher schweigend durch einen kurzen Korridor zu einem Lift. Der Bewegungsmelder über der Tür des Liftes registrierte die Gruppe daraufhin umgehend und verlasset die Türen sich zu öffnen. Als alle in die geräumige Transportkabine gestiegen waren zückte Raymund dann eine ID-Sicherheitskarte, wobei es sich in Wirklichkeit um einen etwa Scheckkartengroßen Minicomputer handelte der über eine Induktive Schnittstelle über Elektromagnetismus mit dem Steuerungssystem des Lifts Kommunizierte. Während er Zeitgleich sowohl die Fingerabdrücke sowie die über eine Blutprobe ermittelte DNS Struktur des Benutzers als auch dessen Blutdruck überwachte, ID-Sicherheitskarten waren daher praktisch unmöglich von nicht autorisierten Benutzern zu verwenden und ebenso schwer zu Hacken weshalb sie gerne als High-Tech Schlüssel für Empfindliche Anlagen genutzt wurden. Raymund legte die Karte dann flach auf das Bedienfeld des Liftes ehe er deutlich sagte: „Walker, Commander, Autorisierung für Freigabe der Sicherheitsoptionen.“, „ID Überprüfung und Stimmabgleich positiv. Sicherheitsoptionen freigeschaltet.“ Quittierte die Computersteuerung sofort darauf. Martin zog daraufhin fragend eine Augenbraue hoch, was Raymund bemerkte und mit den Schultern zuckte ehe er meinte: „Wie ich sagte, die Angelegenheit ist Hochsensibel.“, „Der Eindruck drängt sich auf.“ Stellte Martin umgehen für sich selbst fest wenn schon ein derartiges Brimbaborium um die Bedienung des Aufzuges gemacht wurde, ging es definitiv um mehr als ein paar Sandkörner. Raymund betätigte unterdessen eine der Befehlsflächen, worauf die Türen zufuhren und der Lifts ich rapide abwärts bewegte.

Nach der kurzen, aber rasanten Liftfahrt welche sie alle wohl hunderte Meter unter die Oberfläche gebracht hatte fand sich Martin vor einer Kreisförmigen, gepanzerten Luke wieder welche den Korridor versperrte. Flankiert wurde die imposante Tür dabei von insgesamt vier Automatischen Geschützen, zwei Kaliber fünfzig Zwillingsmaschinengewehren an der Decke sowie zwei Miniguns auf dem Boden und all diese Feuerkraft nahm die Ankömmlinge natürlich umgehend ins Visier. „Selbstschussanlagen?! Himmel Commander was haben Sie denn hier unten?“ fragte Martin daraufhin. „Das werden Sie in Kürze sehen, aber solange bleiben Sie lieber stehen und machen Sie keine schnellen Bewegungen, in Ordnung?“ antwortete Raymund während er zu einer Bedienkonsole schritt die sich nur wenige Meter vor den Lifttüren befand. „Als hätte ich ne großartige Wahl.“ Dachte sich Martin daraufhin, die Computer welche die Waffen kontrollierten kannten weder Gnade noch Mitgefühl, sie würden jeden im Raum töten ohne eine zweite Rechenoperation an sie zu verschwenden wenn die Parameter es verlangten. Raymund legte daraufhin erneut seine ID-Karte auf ehe ein Niedrigenergie Laser einen Irisscan vollführte, die Sicherheitsvorkehrungen waren hier wirklich extrem. „Commander Walker erkannt. Bitte Autorisieren Sie Ihre Begleiter.“ Meinte der Computer dann gefühlslos. „Leutnant-Commander Brennecke Stellvertretender Basiskommandant Marsdome 2 Sicherheitsfreigabe 5, Leutnant Parisi Kommandierende Sicherheitschefin Marsdome 2 Sicherheitsfreigabe 5, Kapitän Möllers Kommandierender Offizier UNSF KS-21 Athene manuelle Sicherheitsfreigabe, Kapitän-Leutnant Parker Stellvertretende Kommandantin UNSF KSL-2 Britannia manuelle Sicherheitsfreigabe.“, „Identitäten geladen, bitte Autorisieren Sie sich einzeln.“ Meinte der Computer daraufhin, worauf Martin einmal konzentriert ausatmete, er hatte ja schon damit gerechnet das der Computer sie irgendwie als Eindringlinge wahrnehmen würde.

Nachdem sich Martin und die anderen daraufhin brav einzeln zu der Konsole bewegt und den Computer einen Irisscan sowie Daumenabdruckabgleich durchführen hatten lassen um ihre jeweilige Identität zu bestätigen, verkündete der Computer: „Identitäten bestätigt. Sicherheitsfreigabe validiert. Achtung Schott wird geöffnet, bitte halten Sie Abstand.“ Daraufhin ertönte schweres mechanisches Rumpeln ehe die massive Tür sauber in der Mitte auseiander glitt und soweit zurück fuhr das ein etwa anderthalb Meter großer Durchgang entstand, groß genug um eine Person problemlos passieren zu lassen, aber zu eng für zwei nebeneinander. „Folgen Sie mir, aber geben Sie acht. Der gesamte Sicherheitsbereich ist mit Notfall Hardkill Maßnahmen ausgerüstet.“ Meinte Raymund dann ehe er voranging. Martin schüttelte daraufhin erst einmal den Kopf ehe er den anderen folgte, während Syndia wie üblich seinen Schatten spielte. Hinter dem massiven, über drei Meter starken, Schott entdeckte Martin dann umgehend eine weitere Sicherheitseinrichtung: Ein Flammenwerfer von der Größe eines Kleinbusses war in eine Ausschachtung der Decke gefahren, Martin war sich dabei absolut sicher das für den Fall das jemand das Schott unautorisiert öffnete dieser Flammenwerfer ihm das Gesicht wegbruzeln würde. Am Ende des kurzen Korridors hingen währenddessen zwei weitere Geschütze von der Decke welche eine Tür flankierten die zwar bei weitem nicht so unüberwindbar wie das, sich in diesem Moment schließende, Panzerschott wirkte aber trotzdem einen Robusten Eindruck machte. Während Raymund die Tür daraufhin mit seiner ID-Karte öffnete überlegte Martin fieberhaft was so wertvoll sein konnte das es derartige Schutzmaßnahmen rechtfertigte. „Ok, alles klar, folgen Sie mir bitte.“ Meinte Raymund dann einmal mehr nachdem die Tür sich öffnete.

Als er dann durch die Tür getreten war fand er sich in einem weiteren kurzen Korridorsegment wieder das von einer Milchglastür abgeschlossen wurde. Sehr viel Interessanter als der Korridor selbst waren dabei jedoch die grimmig dreinschauenden Soldaten welche die Ankömmlinge genau musterten. Martin brauchte nur einen Blick auf die Totenschädelabzeichen auf ihren breitenSchultern um zu wissen mit wem er es zu tun hatte. Dieser Männer und Frauen gehörten zur Todessturm Truppe die Elite der Bodentruppen der vereinten Nationen. Sie trugen Körperpanzer aus einem leichten, aber Kugelsucheren Carbon-Kevlar Gewebe das mit Aramit streben verstärkt war und den Soldaten ein unnatürlich Bulliges Aussehen verlieh während sie vor den meisten Infanteriewaffen geschützt waren ohne an Beweglichkeit zu verlieren. In den Händen hielten sie die neuste Generation der Rückstoßneutralen Hochkaliber Gewehre, welche genug Feuerkraft hatten um einem Nashorn den Schädel weg zu pusten. „Commander wer sind diese Leute?“ fragte einer der Soldaten daraufhin, wobei seine raue und tiefe Stimme definitiv zu seinen einschüchternden Aussehen passte. „Sie gehören zur UNSF und sind hier um die Informationen zur Erde zu bringen.“ Antwortete Raymund. „Alles klar.“ Meinte der Soldat daraufhin ehe er den Weg freimachte und die Gruppe eilig durch die Milchglastür trat. Hinter der Tür befand sich ein ziemlich Typischer Kontrollraum, der zwar einen leicht improvisierten Eindruck machte aber dennoch nicht sonderlich spektakulär wirkte. Das einzig bemerkenswerte waren dabei die in weiße Kittel gewandten Männer und Frauen die umher wuselten oder gebannt auf Ihre Bildschirme schauten. „Commander?“ fragte Martin daraufhin. „Warten Sie noch kurz, das soll Ihnen jemand erklären der etwas davon versteht.“ Antwortete Raymund während er zu einer Frau ging deren langes schwarzes Haar ähnlich dem von Aponi zu einem Zopf geflochten ihr bis zu den Hüften reichte. Nur kurz darauf kehrten die beiden zurück und Raymund erfüllte seine Rolle als Gastgeber in dem er die Parteien vorstellte: „Kapitän Möllers, Kapitän-Leutnant Parker das ist Doktor Moore unsere Chefarcheologin, Dr. Moore das sind Kapitän Möllers und Kapitän-Leutnant Parker von der UNSF. Sie sind hier um Ihre Entdeckung dem Oberkommando mitzuteilen.“, „Doktor Moore, es ist mir eine Freude Sie kennen zu lernen.“ meinte Martin daraufhin höflich. Dr. Moore antwortete daraufhin: „Die Freude ist ganz meinerseits, folgen Sie mir bitte.“
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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