Reise ins Unbekannte

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07 Sep 2019 16:19 #89890 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Sobald er dann hinter seinem Vorgesetzten in dessen Arbeitsraum Getreten war schaute Carvalho Martin ein weiteres Mal Kritsch an und meinte: „Sie müssen mir wirklich mal verraten wie sie das Anstellen.“, „Was anstelle Sir?“ fragte Martin umgehend, er hatte keine Ahnung wovon der Admiral sprach. „Na das Ihnen die Frauen alle aufs Wort gehorchen natürlich. Ich habe jedes male ein endlose Diskussion vor mir wenn ich Mariana irgendetwas vorschreiben will.“ Antwortete Carvalho verdrossen. „Ich fürchte da kann ich Ihnen nicht weiterhelfen Sir. Meines Erachtens tue ich nichts besonderes.“ Erwiderte Martin mit einen Anflug eines Grinsens im Gesicht. „Also gut, setzen Sie sich, ich fürchte wir haben einander einiges zu erzählen Haupt Kapitän.“ Meinte Carvalho dann und deutete auf einen der bereit stehenden Stühle vor seinem Schreibtisch. Martin nickte daraufhin zu Bestätigung und setzte sich in Richtung des Stuhles in Bewegung, dabei glaubte er ein leises gemurmeltes „Glückspilz“ zu hören ehe Carvalho an ihm vorbei seinen eigenen Stuhl hinter dem Schreibstich ansteuerte und sich umgehend und ohne großes Brimbaborium niederlies. Sobald die beiden Männer sich dann gegenüber saßen meinte Carvalho, welcher die Hände vor sich gefaltet hatte: „Also, fangen wir mit dem an was mich im Moment am meisten Interessiert Haupt Kapitän: Was zum Teufel haben Sie sich dabei gedacht die Ga’quera zu heiraten?!“, „Das war nicht mein Plan Sir, aber eines hat das andere ergeben und ich sah mich außerstande daran etwas zu ändern, Arlana, ähh ich meine die Ga’quera kann sehr überzeugend sein wenn sie will.“ Antwortete Martin Wahrheitsgemäß. „Also war das alles die Idee der Ga’quera?“ fragte Carvalho dann ungläubig. „Mehr oder weniger Sir, ich habe ihr meine Gefühle gestanden und ehrlich gesagt erwartet das sich daraus nicht allzu viel entwickelt, aber sie sah das anders.“ Antwortete Martin geduldig. Carvalho lehnte sich daraufhin in seinem Stuhl zurück und meinte: „Nehmen Sie mir das nicht übel, aber: Sie verdammter Glückspilz!“, „Danke Sir.“ Bedankte sich Martin umgehend, natürlich hatte er den Glückwunsch verstanden, auch wenn er etwas versteckt gewesen war. Carvalho grinste Martin daraufhin ins Gesicht und meinte: „Ich hoffe das Sie beide glücklich werden, wirklich. Sowas passiert einem nur einmal im Leben, also würdigen Sie es entsprechend.“, „Ich weiß Sir, ich kann mein eigenes Glück noch immer nicht ganz fassen.“ Stimmte Martin zu. „Das glaube ich zu gerne, so geht es jedem, zumindest am Anfang.“ Stellte Carvalho mit einem Anflug seines typischen Grinsens fest ehe er fragte: „Wo ist sie eigentlich, ihre frisch angetraute Frau?“, „Auf Ihrem Schiff Sir, ich wollte es ihr nicht zumuten im Foyer warten zu müssen bis wir hier fertig sind.“ Antwortete Martin worauf Carvalho ihm einen Abschätzenden Blick zuwarf, sich jedoch offensichtlich eines weiteren Kommentars enthielt, vermutlich weil ihm eingefallen war das sie nicht hier waren um sich gegenseitig zu Unterhalten.

„Nun ich gehe davon aus das Ihre nun bestehende Persönlicherer Bindung mit der Ga’quera zweifelsohne zu ihren Diplomatischen Erfolgen beigetragen hat, aber klären Sie mich bitte darüber auf was Genau sie eigentlich erreicht haben.“ Verlangte Carvalho dann, nun wieder in einem ersten Tonfall wie es dem Thema angemessen war. „Jawohl Sir, es ist mir gelungen nicht nur eine weitere Bestätigung der Unabhängigkeitsgarantie, welche das Vereinte Reich von Aphyn uns gewährt zu erhalten sondern zusätzlich weitere Unterstützung zugesichert zu bekommen. Achila Vikan und Cyphra Echari sind hier um uns bei der Entwicklung neuer Technologien zu helfen die unter anderem auch dazu verwendet werden könnten das Klimaproblem endlich in den Griff zu bekommen.“, „Über was für Technologieren sprechen wir hier genau Haupt Kapitän?“ fragte Carvalho dann, wobei er ehrlich Interessiert war, immerhin hatte er ja ebenfalls am eigenen Leib erlebt wozu Ymari Technologie fähig war. „Das ist nicht näher spezifiziert worden Sir. Alles was ich weiß ist das die Ymari keine Technologie direkt mit uns teilen werden, vielmehr werden sie uns helfen zu unseren eigenen Schlüssen zu kommen, ähnlich wie man einen Kind nicht direkt die Lösung für ein Problem zeigt sondern es selbst darüber nachdenken lässt.“ Antwortete Martin. „Schade, ich hatte gehofft wir hätten eine Chance eine dieser Strahlenwaffen in die Finger zu bekommen, das würde unserer Chancen bei einer weiteren Konfrontation mit den Arachniden oder diesen anderen Aliens beträchtlich verbessern. Aber das daraus nichts wird war ja wohl absehbar.“ Erwiderte Carvalho dann ehe er fragte: „Und wie stellen Sie unsere Gäste die Rettung unsers Klimas vor? Ich hoffe ihr Plan kommt ohne allzu drastische Maßnahmen aus…“ Martin sah Carvalho daraufhin einmal kurz an ehe er antwortete: „Das kann ich ebenfalls nicht definitiv beantworten Sir, es gab noch keine Zeit einen exakten Plan auszuarbeiten. Alles was ich habe ist die Zusage über Hilfe.“, „Ich verstehe, das ist nicht sonderlich viel, ich hoffe das ist Ihnen Klar Haupt Kapitän. Worte sind vergänglich.“ Stellte Carvalho dann fest. „In diesem Fall wohl eher nicht Admiral, Achila Vikan und Cyphra Echari sind keine Menschen, sie sind Ymari. Und die Ymari nehmen versprechen außerordentlich ernst.“ erwiderte Martin. „Mich müssen Sie nicht Überzügen Haupt Kapitän, ich weiß wie viel wir den Ymari bereits jetzt zu verdanken haben, ohne sie würden wir beide jetzt wohl nicht miteinander sprechen, allerdings wird der Parlamentarische Sicherheitsrat mit Sicherheit genau wissen wollen was die Abgesandten im Hinblick auf Klimamanipulation und Technischem Fortschritt unternehmen. Obwohl wir in der Lage waren sämtliche Personen die den Ymari und unserer Allianz mit ihnen offen Feindseelig gegenüber stehen aus ihren Ämtern zu entfernen, gibt es immer noch sehr viele Leute die der ganzen Situation nicht so ganz trauen und dass kann ich ihnen beim besten Willen nicht verdenken, es ist alles ein Bisschen zu Perfekt.“ Erklärte Carvalho dann.

„Damit haben Sie nicht ganz unrecht, aber ich bin sicher dass die Ymari einen guten Grund für Ihre Großzügigkeit haben.“ Erwiderte Martin dann während er mit sich Rang ob er seinen Vorgesetzten über das Verhältnis zwischen den Ymari und den Menschen aufklären sollte. Zwar verlangte seine Loyalität der UNSF und damit der Regierung gegenüber das er dieses Wissen umgehend mit Carvalho teilte, allerdings hatte er Arlana, seiner Ehefrau versprochen es nicht weiter zu sagen. „Verfluchte Gewissenskonflikte.“ Dachte sich Martin dann Frustriert, es gefiel ihm nicht, aber vorläufig entschied er sich dafür das Geheimnis der Ymari noch etwas zu wahren. Immerhin stimmte es eine solche Nachricht würde wohl für unvergleichbares Chaos überall auf der Erde sorgen und das konnten sie gerade überhaupt nicht brauchen. „Damit haben Sie mit Sicherheit recht, aber ich wüsste trotzdem gerne warum sie uns ohne jedwede Kompensation helfen.“ Antwortet Carvalho nachdenklich während er seine Finger betrachtete. Im nächsten Moment flog dann die Tür in das Zimmer regelrecht auf und Carvalhos Assistentin betrat den Raum, in ihren Händen hielt sie dabei ein Tablett auf dem sowohl eine dampfende Tasse Tee, ein großes Glass voll dunklem Saft neben einer Schale voller lecker aussehender Kekse drapiert waren. Carvalho schaute daraufhin umgehend Missbilligend zu der Frau auf und meinte: „Mariana, wie oft hab ich dir schon gesagt das du nicht einfach so reinplatzen kannst wenn ich Gäste Habe?!“, „Beruhige dich doch Antonio, es war keine Absicht. Das weißt du doch.“ Antwortete Mariana während sie ihr Tablett zwischen Martin und dem Admiral auf dessen Schreibstich abstellte. „Du musst das endlich lernen, irgendwann kostet uns das beide noch Kopf und Kragen.“ Stellte Carvalho dann fest, dabei hörte er sich zwar noch immer erbost an, begnügte sich jedoch mit einem Gemäßigten Tonfall. „Du übertreibst, es wird dich wohl keiner wegen so einer Trivialität aus dem Amt entheben.“ Erwiderte Mariana. Carvalho sah Martin daraufhin kurz an während er meinte: „Verstehen Sie jetzt was ich meine?“, „Nicht Vollständig Sir.“ Antwortete Martin während er sich bemühte einen Ausdruckslosen Gesichtsausdruck beizubehalten. „Also gut, dann lasse ich euch beide eben wieder Alleine.“ Stellte Mariana dann fest ehe sie erhobenem Hauptes aus dem Raum spazierte und die Tür dabei hinter sich schloss. Sobald die Tür ins Schloss gefallen war, schaute Martin seinen Vorgesetzten fragend an, er bezweifelte das es sich bei Marina um eine Gewöhnlich Assistentin handelte, dazu passte ihr Verhalten nicht wirklich.

„Was?“ fragte Carvalho dann als er Martins Blick bemerkte. „Das Verhältnis zwischen Ihnen und Ihrer Assistentin ist… Ungewöhnlich Sir.“ Meinte Martin dann Diplomatisch. „Das können Sie laut sagen.“ Stimmte Carvalho zu ehe er erklärte: „Marina ist meine Frau, ihr war Langweilig zu Hause, außerdem war ich ihr immer zu lange weg. Daher habe ich meine Beziehungen spielen lassen um ihr diesen Posten zu verschaffen und endlich Ruhe vor Ihrer Endlosen Nörgelei zu haben.“ Martin zog ob dieser Antwort eine Augenbraue hoch und antwortete: „Ich verstehe Sir, aber ist das nicht Bevorzugung von Familienangehörigen?“, „Wenn man es ganz genau betrachtet: Ja ist es. Aber Mariana bringt durchaus einige nützliche Fähigkeiten mit, ich habe daher nicht komplett geschummelt, Außerdem ist unser Verhältnis zu einander der Admiralität und auch dem Verteidigungsministerium bekannt, zumindest in irgendwelchen Akten, ich habe nie Versucht das zu vertuschen.“ Antwortete Carvalho worauf Martin nickte, er machte seinem Vorgesetzten keinen Vorwurf aus seiner Handlung. „Ich Verstehe Sir, wirklich.“ Meinte Martin daher, er wollte nicht dass Carvalho in ihm ein Mögliches Risiko sah, dafür war der Admiral als Verbündeter und Freund viel zu Wertvoll. „Ich weiß Möllers, ansonsten hätte ich Ihnen das nie anvertraut.“ Erwiderte Carvalho dann beinahe beiläufig, während in Martin einmal mehr der Stolz hochstieg, es fühlte sich gut an zu Wissen das die Leute die er Respektierte ihm vertrauten. „Danke Sir.“ Meinte Martin daher aufrichtig. „Nichts zu danken, ich habe lediglich eine Tatsache festgestellt.“ Erwiderte Carvalho umgehend beiläufig. Ehe er meinte: „Wie ich bereits erwähnt hatte haben sich die Ereignisse seit ihrer Abreise nach Synphyl hier fast überschlagen. Zwar ist es uns dank der Vorarbeit von Ga’quera Arlana schnell und ohne größere Rückschläge gelungen sämtliches von Rebellen besetztes Regierungseigentum zurück unter unsere Kontrolle zu bringen, aber die Aufarbeitung der Geschmissen hält nach wie vor an. Es wird Sie vermutlich Interessieren zu hören dass die Hauptverhandlung für Frau Wilmuth in zwei Tagen geplant ist. Die Verhandlung ist hierbei öffentlich, sie können dem Fall dieser durchgehallten Irren also Persönlich beiwohnen, ich für meinen Teil werde auf jeden Fall dort sein.“, „Wie lautet die Anklage der sich Frau Wilmuth stellen muss?“ fragte Martin dann Interessiert.

„Hochverrat, Rebellion, Versuchter Mord in Hunderten, Anstiftung zum Mord in hunderten Fällen Fällen sowie Genozid.“ Antwortete Carvalho und zählte die Punkte an seinen Fingern ab. Martin schluckte daraufhin, jeder einzelne Anklagepunkt war mehr als ausreichend um Tanja Wilmuth für den Rest Ihres Lebens in Isolationshaft zu stecken, in Kombination war er sich nicht sicher was für ein Strafmaß von den Richtern für angemessen erachtet werden würde. „Gibt es eine Höchststrafe?“ fragte Martin dann. „Nein, dieser Fall ist wie Sie sich mit Sicherheit denken können einzigartig in der Geschichte der Vereinten Nationen. Ich gehe jedoch davon aus das es auf eine Exekution hinausläuft. Am Leben ist diese Frau zu Gefährlich, sie hat noch immer Anhänger.“ Antwortete Carvalho. „Besteht in diesem Fall nicht das Risiko sie zu einer Märtyrerin zu machen Sir?“ fragte Martin dann. „Doch, aber das müssen die Richter abwägen. Glücklicher weise ist das nicht unser Problem. Neben der Gerichtlichen Aufarbeitung des Putsches läuft auch eine Großangelegte Volksabstimmung die über das Schicksal unserer Nation bestimmen wird, dass Parlament hat die Entscheidung über die Abgabe einiger seiner Rechte an eine neue Übergeordnete Institutionen die Bevölkerung weitergegeben. Jeder Mann und Jede Frau die zu diesem Zeitpunkt ein Registrierter Staatsbürger der Vereinten Nationen ist hat ein Stimmrecht, das trifft auch auf die Abgeordneten sowie sämtliche Regierungsangestellte, also auch uns zu.“ Meinte Carvalho dann. „Haben Sie schon abgestimmt Sir?“ fragte Martin umgehend. „Ja, es ist eine Notwendigkeit dass wir endlich aufwachen und zusammenhallten anstelle uns gegenseitig das Leben schwer zu machen.“ Antwortete Carvalho. „Ich hoffe das sehen noch mehr Leute so. Wir haben eine einmalige Chance erhalten und sollten sie nicht verspielen.“ Meinte Martin dann nickend. „Weise Worte Haupt Kapitän, ich hoffe nur das wir der Verantwortung gerecht werden und nicht ausversehen alles in den Sand setzen, ich möchte nur ungerne als totaler Versager in die Geschichte eingehen.“ Stellte Carvalho dann grinsend fest. Martin prustete zur Antwort daraufhin kurz, der Humor seines Vorgesetzten konnte zwar Stellenweise etwas schwarz sein, aber dafür hatte der Admiral wirklich immer einen dummen Spruch parat. „Gut, das soll fürs erste genügen. Ich möchte Sie nicht weiter aufhalten. Immerhin haben Sie ja einen Befehl des Präsidenten erhalten Haupt Kapitän.“ Stellte Carvalho dann fest. „Sie halten mich nicht auf Sir.“ Erwiderte Martin umgehend.

Carvalho sah Martin daraufhin kurz abschätzend an ehe er meinte: „Höflich wie immer, nicht war Haupt Kapitän? Aber Sie haben einen Auftrag des Präsidenten zu erfüllen und ich will nicht dafür verantwortlich sein das sie in diesem Fall versagen. Zudem haben Sie eine Frisch angetraute Frau die auf Sie wartet und deren Unmut will ich mir ganz bestimmt nicht einhandeln.“ Martin musste nach dieser Aussage breit grinsen und Gluckste leise ehe er meinte: „Soweit ich weiß neigt Arlana nicht zu spontanen Wutausbrüchen, vielleicht genießt sie sogar die Möglichkeit mich nicht ständig um sich zu haben.“, „Seien Sie sich da nicht so sicher Haupt Kapitän, ich an ihrer Stelle würde sie nicht zu lange aus den Augen lassen.“ Stellte Carvalho umgehend fest. „Ich werde Ihren Rat beherzigen Sir.“ Meinte Martin sofort zu Antwort.
~~~Ende Kapitel 85~~~

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13 Sep 2019 15:54 #89891 von Jack Hunter
Zu deiner Frage: Klar, momentan wirkt es zwar so als ob die Geschichte in die Länge gezogen wird, ähnlich wie bei manchen Serien, die eine Staffelweite Handlung haben, aber trotzdem einige "Lückenfüllerfolgen" besitzen, die nichts mit dem eigentlichen Handlungsbogen zu tun haben und somit auch ignoriert werden können. Dennoch finde ich es bei deiner Geschichte anders, da auch in jedem "unwichtigen" Kapitel einige wichtige Sachen versteckt sein können, wie hier etwa mit der Vorbereitung zu Wilmuths Verhandlung, den neuen Sicherheitsmaßnahmen sowie den rückblickenden Ereignissen. Daher denke ich, solltest du alles erst mal so weiter machen wie du es geplant hast. Wäre auch schade um die investierte Zeit und die Zeilen, die wir sonst nicht lesen könnten. ;)

PS: ich mag es wie du es immer wieder schaffst einige lustige Stellen mit einzubauen wie diese mit Carvalhos Assistentin, die sich als seine Frau herausstellte. Dachte mir schon, dass die zwei sich näher stehen, aber eher seine Freundin/Geliebte oder eine Verwandte (Schwester, Cousine oder so^^) sei. :D

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
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15 Sep 2019 15:01 #89895 von Todesgleiter
Nun das nenne ich mal mäßige Beteilligung an einer Leserschaftsbefragung^^ Wie dem auch sei nach dem eine von einer Abgegebenen Stimme dafür votiert wie bisher fortzufahren, wird's auch so gemacht. Wem's nicht passt hat halt pech gehabt :P

@Jack Hunter: Lachen ist halt gesund, also tu ichs dauernd udn kanns mir nicht verkneifen das auch einfließen zu lassen ;)

@all: Weiter geht's:
Kapitel 86: Lokalereigniss
Martin fühlte sich ungewöhnlich entspannt während er dem Flickenteppich aus Waldstücken und Landwirtschaftlichen Flächen dabei zu sah wie er unter ihm dahinflog. Nach seinem Treffen mit Admiral Carvalho hatte er sich wieder mit seiner frisch angetrauten Frau sowie deren Eltern getroffen und seinen zugewiesenen Transportgleiter bestiegen um zu Martins Heimatort geflogen zu werden. „Von mir aus muss jetzt nichts Aufregendes mehr passieren.“ Dachte sich Martin dann, er hatte erreicht was er Unterbewusst wohl schon lange hatte erreichen wollen. „Es ist kein Wunder das Ihr Menschen Schwierigkeiten mit dem Klima eurer Welt habt wenn Ihr derartige Flugvehikel zur Beförderung nutzt.“ Stellte Echahri dann fest während Sie eines der Turbostrahltriebwerke welche das Fluggefährt in der Luft hielten durch eines der Fenster beobachtete. Der Strom aus Heißem Abgas der aus dem Triebwerk entwich war dabei deutlich als flimmernde Luft erkennbar. „Wir benutzen diese Art von Fahrzeugen nur für wichtige Würdenträger die schnell und Unabhängig Mobil sein müssen. Normalerweise benutzen wir Bodengebundene Radfahrzeuge mit einem Wasserstoffantrieb zur Personen und Güterbeförderung.“ Erklärter Martin dann. Immerhin hatte die Brennstoffzellentechnologie mittlerweile die meisten Klassischen Verbrennungsanriebe im Straßenverkehr verdrängt und sich gegen die Konkurrierenden Batteriefahrzeige durchgesetzt. „Dennoch setzt ihr Nach wie vor Turbinen ein die auf Basis von Chemischen Verbrennungsreaktionen Abgase erzeugen und eure Atmosphäre verunreinigen. Wenn ihr das Ökosystem dieses Planeten und euch selbst retten wollt, muss das Aufhören.“ Stellte Echari umgehend fest. „Das Problem ist das wir auf derartiges Antriebssysteme nicht verzichten können. Es gibt keine Gangbare Alternative.“ Antwortete Martin. „Du hast erwähnt das ihr Wasserstoff verwendet um Bodengestützte Fahrzeuge mit Energie zu versorgen, was Spricht dagegen die Turbinen eurer Flugvehikel mit einem ähnlichen System auszustatten?“ fragte Echari weiter. „Die Wasserstoff Brennstoffzellen können nicht genügend Energie freisetzen um ein Fluggerät in der Luft zu halten.“ Antwortete Martin umgehend. „In diesem Fall muss der Energieverbrauch der Turbinen soweit reduziert werden das es möglich ist.“ Meinte Echari umgehend. „Das ist einfacher gesagt als getan.“ Stellte Martin umgehend fest, er wusste nicht genug über die genaue Funktion von Turbinen um überlegen zu können wie der Energieverbrauch reduziert werden könnte. „Es ist gar nicht so schwierig, glaube mir.“ Erwiderte Echari daraufhin.

Martin bemerkte daraufhin das Arlana breit grinste ehe sie meinte: „Du solltest das eventuell mit Ingenieuren besprechen, nicht Martin.“, „Selbstverständlich, ich hielt es nur für Angebracht darauf hinzuweisen.“ erwiderte Echari umgehend. „Die tun mir jetzt schon leid.“ Dachte sich Martin daraufhin grinsend während er sich Vorstellte wie die Ymar einen ganzen Hörsaal voll renommierter Physiker und Ingenieure deklassierte. Im nächsten Moment verkündete der Pilot des Schwebegleiters über einen Lautsprecher: „Erreichen Zielkoordinaten, setze zur Landung an.“, „Es scheint das die Menschen einen Dezentralisierten Lebensraum bevorzugen.“ Stellte Vikan dann fest während er seinen Falkenblick über Martins Heimatdorf wandern lies. „Das ist stark unterschiedlich die meisten bevorzugen jedoch das Leben in der Großstadt.“ Antwortete Martin umgehend. Dann landete der Schwebegleiter sanft auf einer der Wiesen am Ortsrand, wie auch schon die letzten male war der Anflug selbstverständlich nicht unbemerkt geblieben und mehrere Schaulustige hatten sich in Gebührendem Abstand versammelt. In Schach gehalten wurde die Menge dabei von einem deutlich Wahrnehmbaren Aufgebot Uniformierter Sicherheitskräfte, das Innenministerium hatte zweifelsohne seine Garnison vor Ort aufgerüstet um besser Vorbereitet zu sein insbesondere vor dem Hintergrund das sich eine Diplomatische Garnison vor Ort aufhalten würde. „Sie wissen nicht das wir hier sind, oder?“ fragte Vikan dann und deutet auf die Menschen. „Nein, Sie denken vermutlich dass ich alleine bin um meine Eltern zu Besuchen.“ Antwortete Martin. „Müssen wir in diesem Fall etwas bestimmtes beachten?“ fragte Vikan dann. „Nicht wirklich. Sie werden alle so oder so bei eurem Anblick erschrecken.“ Antwortete Martin Schulterzuckend. „Lässt sich das nicht vermeiden, ich möchte keine Furcht verursachen.“ Stellte Echari dann fest. „Die Menschen werden so oder so von Eurem Aufenthalt erfahren, es ist besser wenn sie es von Anfang an Wissen.“ erwiderte Martin. Obwohl die Ymari daraufhin nicht restlos überzeugt wirkten, fügten sie sich offenkundig Martins Urteil da Echahri einknickte: „Wenn du dies für die Richtige Vorgehensweise hältst.“

Dann leuchtete die grüne Statuslampe über der Tür die in das Passagierabteil des Gleiters führte auf und verkündete damit dass der Landevorgang abgeschlossen war und das Gefährt gefahrlos verlassen werden konnte. Martin sah daraufhin noch einmal in die Runde um sich davon zu vergewissern das alle Anwesenden soweit waren ehe er einen Taster neben der Tür betätigte, worauf eben jene sich öffnete und den Weg über die Ausstiegsrampe nach draußen Frei machte. Dort erkannte Marti n umgehend ein Ehrenspalier aus Sicherheitskräften in Paradeuniformen, ebenfalls war ein Teppich in aller Eile über den Boden gerollt worden um den Gästen Rechnung zu tragen. Davon ließ sich Martin jedoch nicht irritieren und Schritt zielsicher die Ausstiegsrampe hinab, Arlana lief dabei zu seiner Rechten während Vikan und Echari die Nachhut bildeten. Außerhalb des Gleiters erkannte Martin dann ein Mann in Anzug der eine prunkvolle Goldene Halskette trug und von zwei weiteren Männern und einer Frau begleitet wurde. Er kannte diese Leute, bei dem Mann im Vordergrund handelte es sich um Heinz Schulz den Bürgermeister der Ortschaft bei seiner Begleitung handelte es sich um die Vertretung des Stadtrates. Alle vier wirkten leicht bis Mittelschwer nervös als sie die Ymari bemerkten welche Martin begleiteten und mühelos um einen ganzen Kopf überragten. Die Tatsache das sowohl Arlana als auch ihre Eltern dabei die Prunkvollen und Ausufernden Roben trugen welche die Ymari bei offiziellen Anlassen zu tragen pflegten tat dabei wohl ihr übriges. Sobald Martin samt seiner Begleitung dann vor den Bürgermeister getreten war und in einem Respektvollen Abstand zum stehen gekommen war, räusperte sich Bürgermeister Schulz etwas umständlich Martin bemerkte dabei die Schweißtropfen auf Stirn und Schläfen des Mannes, offenbar war er mehr als nur etwas Aufgeregt, was irgendwie Verständlich war, noch nie hatte er oder seiner Amtsvorgänger derart wichtige Persönlichkeiten empfangen müssen. „Im Namen der Gemeinde Jagsthausen, des Stadtrates und den Einwohnern unserer Schönen Gemeinde ist es mir eine Ausgesprochen Ehre Sie hier Begrüßen zu dürfen. Es ist für uns ein absoluter Meilenstein für uns das derartig wichtige Persönlichkeiten hier verweilen möchten.“

Auf diese Ansage folgte erst einmal Schweigen in dem der Bürgermeister wohl versuchte die Wirkung seiner Ansprache abzuschätzen und dabei wohl hoffte die Sache nicht Ausversehen in den Sand gesetzt zu haben. Wie üblich war es dann Arlana welche die Situation auflöste und meinte: „Wir bedanken uns für die Herzliche Begrüßung, Bürgermeister Heinz Schulz aus Jagsthausen, es erfüllt uns mit Freude zu sehen das unsere Anwesenheit eine derart Positive Reaktion hervorruft.“ Die Erleichterung war dem Bürgermeister daraufhin ins Gesicht geschrieben oh ja, er hatte Angst gehabt. Die Erleichterung musste dabei so stark sein das er gar nicht mitbekommen hatte das Arlana seinen Namen kannte obwohl er sich nie Vorgestellt hatte. „Erlauben Sie dass ich Sie alle als Gäste der Gemeinde zu einen Festessen einlade?“ fragte der Bürgermeister dann während Martin mehrere Kameras und Fotoapparate bemerkte welche die Szene aus allen Blickwinkeln fest hielten, er war sicher die Titelseite der Lokalzeitung für den nächsten Tag zu kennen. Arlana schaute daraufhin zunächst zu Martin welcher umgehend nickte, er sah keinen Grund das Angebot des Stadtoberhauptes auszuschlagen. Der sich wohl irgendeinen Vorteil davon Versprach so viel Eindruck wie möglich zu machen. „Wir würden uns Geehrt fühlen Bürgermeister Heinz Schulz.“ Stellte Arlana dann fest. „Sehr gut! Folgen Sie mir bitte ich habe mich bemüht ein Standesgemäßes Transportmittel zu Organisieren.“ Meinte der Bürgermeister dann und deutete eine Verbeugung an während er auf zwei Limousinen deute die auf der nächsten Straße geparkt waren. Neben den auf Hochglanz polierten Fahrzeugen wartete dabei auch gut sichtbar jeweils ein Chauffeur. „Er hat sich wirklich nicht lumpen lassen.“ Dachte sich Martin dann amüsiert, nie hätte gedacht einmal zu den Ehrengästen seines eigenen Heimatdorfes zu gehören. Während er dem Bürgermeister dann folgte stellte Arlana neben ihm fest: „Es tut gut zu sehen das wir nicht alle mit Angst erfüllen.“, „Täusch dich nicht, der Bürgermeister ist mehr als nur Nervös.“ Antwortete Martin umgehend. „Das ist überdeutlich, aber seine Nervosität gründet auf der Angst bei einer wichtigen Tätigkeit zu versagen, nicht auf der Angst vor den Ymari als solchen.“ Antwortete Arlana. „Ist es nicht Unhöflich die Gedanken anderer zu lesen?“ fragte Martin dann neckisch, dieses Thema hatte ihn schon immer Interessiert, aber bisher hatte es nie eine geeignete Situation gegeben um nachzuhaken. „Es gilt sogar als Indirekter Angriff auf die Peron selbst Martin. Aus diesem Grund dringe weder ich noch ein anderer Ymar jemals in das Bewusstsein eines anderen Wesens ein, außer es besteht ein Grund von immenser Wichtigkeit oder eine direkte Aufforderung.“ Erklärte Arlana umgehend. „Woher weißt du dann was der Bürgermeister denkt?“ fragte Martin dann. „Das weiß ich nicht, jedenfalls nicht mit Hundertprozentiger Sicherheit. Ich kann lediglich aus einem Verhalten und seiner Aura Schlüsse ziehen.“ Antwortete Arlana. „Aura? Was ist das?“ fragte Martin dann.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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15 Sep 2019 15:04 #89896 von Todesgleiter
~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

„Jedes fühlende Wesen ist von einer Aura umgeben, sie ist eine Spiegelung der Bioelektrischen Ladungen im Gehirn und Nerven in der Umgebung des betreffenden Wesens. Mit etwas Erfahrung ist es leicht die Unterschiedlichen Impulse gewissen Gemütsregungen zu zuordnen.“ Erklärte Arlana umgehend und wohl bemüht das ganze so auszudrücken das Martin zumindest ansatzweise etwas Verstand. „Ich Verstehe, warum kann ich diese Aura nicht Sehen?“ fragte Martin dann. „Weil sie unsichtbar ist, wir Ymari sehen die Aura nicht durch unsere Augen, unser Gehirn erspürt die Spiegelungen der Energie in der Umgebung ähnlich den Organen mancher Tiere die das Bioelektrsiche Feld eines Lebwesens Orten können.“ antwortete Arlana sofort. „Jeh mehr ich über sie erfahre, desto Unheimlicher werden mir diese Ymari.“ Dachte sich Martin dann, er konnte Verstehen Warum sich einige Menschen vor den Ymari Fürchteten. „Hat sich diese Fähigkeit natürlich entwickelt, oder habt ihr diese Entwicklung bewusst beschleunigt?“ fragte Martin dann. „Wir selbst nicht. Die Telepathischen Fähigkeiten unserer Spezies sind auf die Pryliaden zurück zu führen, die Telepathischen Fähigkeiten der Ymari erleichterten es den Pryliaden nicht nur sich von der Psionischen Energie zu nähren sondern stellte für die Pryliaden auch einen effektiven Weg da ihren Willen zu äußern.“ Antwortete Vikan an Arlanas Stelle der gemeinsam mit Echari hinter Martin und Arlana her lief und bislang einen recht schweigsamen Eindruck gemacht hatte. „Entschuldigen Sie die Frage: Aber wer oder was sind Pryliaden?“ fragte dann BürgermeisterSchulz der die Unterhaltung wohl mit gehört hatte und nun genug Mut angesammelt hatte um direkt zu Fragen. Martin schaute daraufhin kurz zu seiner Begleitung, er erachtete es für Angebrachter wenn einer der Ymari diese Frage selbst beantwortete: „Die Pryliaden sind Uralte Kreaturen mit Gottähnlichen Fähigkeiten.“ Antwortete Vikan dann als er Martins Blick bemerkt hatte. Der Bürgermeister stoppte daraufhin Aprubt seinen Schritt und drehte sich herum, dabei bemerkte Martin das er kreide Bleich geworden war. „Das sagen Sie jetzt?!“ fragte Bürgermeister Schulz dann entsetzt, vermutlich fürchtete das er das die Erde oder gar seine kleine Gemeinde nun zum Ziel von Gottähnlichen Kreaturen werden konnte.

„Es besteht kein Grund zur Beunruhigung Bürgermeister Heinz Schulz. Die Pryliaden stellen schon seit sehr langer Zeit keine reale Bedrohung mehr dar. Sie wurden Vernichtet, genau wie jede andere Macht auch die diese Galaxis bedroht.“ Meinte Arlana dann in einem Beiläufigen Tonfall welcher dem Inhalt ihrer Aussage in keinster Weise angemessen war. „Wollen Sie damit sagen, Sie haben... Sie haben diese Dinger getötet?“ fragte der Bürgermeister dann. „Ja, einst haben die Ymari die Pryliaden als Götter verehrt, dann haben sie Sie getötet und die Galaxis von dieser Bedrohung ein für allemal befreit.“ Antwortete Vikan düster, es war offenkundig das er nicht Stolz auf die ganze Pryliaden Geschichte war, aber im Gegensatz zu Menschen die dazu tendierten ihre eigene Vergangenheit zu leugnen und begraben zu wollen hatte er Akzeptiert das diese Dinge passiert waren. Der Bürgermeister schaute daraufhin zu Martin der dabei erkannte dass jegliche Farbe aus dem Gesicht seines gegenüber gewichen war, scheinbar hatte der Lokalpolitiker erst jetzt wirklich Verstanden mit was für Mächten er es zu tun hatte. „So viel zum Thema Furcht.“ Dachte sich Martin dann, immerhin war er ziemlich sicher das der Bürgermeister von jetzt an Angst vor den Ymari haben würde. „Es besteht kein Grund zur Sorge Bürgermeister Heinz Schulz, es besteht nicht einmal die Idee Gegen die Menschheit vorzugehen.“ Stellte Echari dann fest, welche die Gefühlsalge des Bürgermeisters wohl ebenfalls erfolgreich interpretiert hatte. Obwohl der Bürgermeister daraufhin nicht wirklich überzeugt wirkte, entschloss er sich offenkundig dafür das Thema sein zu lassen um seine Gäste nicht ausversehen zu kränken da er meinte: „Das ist… äh ich meine das ist Erleichternd zu hören.“ Arlana warf Martin nach dieser Aussage einen vielsagenden Blick zu, sie wusste so gut wie er selbst dass das Stadtoberhaupt nicht überzeugt war. „Ich hoffe du hast es wirklich Verstanden. Wir sind keine Bedrohung für euch und werden es auch niemals sein.“ Stellte Vikan dann fest. „Natürlich, Natürlich. Ähm, ich denke wir sollten Fortfahren, der Wirt wartet mit Sicherheit schon.“ Erwiderte Bürgermeister Schulz reichlich durch den Wind und viel zu schnell. „In diesem Fall sollten wir uns besser Beeilen Herr Bürgermeister.“ Stellte Martin dann in dem Versuch fest das Gesprächsthema, zumindest vorläufig, abzubrechen. „Aber selbstverständlich, folgen Sie mir, Folgen Sie mir.“ Meinte der Bürgermeister dann und winkte eifrig mit der Hand.

Nur wenige Minuten später hatten Bürgermeister Schulz, Martin soweit Arlana, Echari und Vikan dann die Fahrzeuge erreicht neben denen noch immer die Fahrer warteten und sich nichts anmerken leisen. Martin vermutete dass es sich um Speziell geschulte Fahrer aus dem Bereich des Diplomatischen Fahrdienstes der Vereinten Nationen handelte, sie waren daher daran Gewöhnt in der Nähe von Mächtigen und Potenziell gefährlichen Personen zu sein. „Bitte steigen Sie ein.“ Verlangte der Bürgermeister dann der in der Zwischenzeit wohl seine Selbstbeherrschung zum Großteil zurück erlangt hatte. Kaum hatte er geendet öffneten die Fahrer die Türen zu ihren Fahrzeugen ohne ein Wort zu sagen. „Es erweckt den Anschein dass es notwendig sein wird sich für den Transport zu trennen.“ Stellte Vikan dann fest nachdem er die Limousinen einer kurzen Musterrung unterzogen hatte. „Bedauerlicherweise steht kein Fahrzeug zur Verfügung das groß genug ist uns alle aufzunehmen.“ Entschuldigte sich der Bürgermeister dann. „Das wird kein Problem darstellen Bürgermeister Heinz Schulz.“ Stellte Vikan dann fest. Die Erleichterung war dem Bürgermeister daraufhin ins Gesicht geschrieben, offensichtlich hatte er damit Gerechnet dass die Ymari darauf bestehen würden zusammen zu bleiben. „Wunderbar, dann sollten wir Einsteigen, ich habe langsam Hunger.“ Meinte Martin dann um das ganze Geschehen etwas zu beschleunigen und etwas Druck von dem Stadtoberhaupt zu nehmen. Vikan nickte Martin daraufhin lediglich zu ehe er sich in einer Flüssigen und elegant anmutenden Bewegungsabfolge auf die Rücksitzbank einer der Limousinen setzte. Dass er es dabei schaffte derart erhaben zu wirken obwohl er eigentlich zu groß war um in den Innenraum zu passen sprach dabei für die Natürliche Eleganz der Ymari. Echari folgte ihrem Mann dabei umgehend und schaffte es ebenso elegant einzusteigen ohne ein einziges Mal in Ihren Bewegungen inne zu halten.

Martin steuerte daraufhin gemeinsam mit Arlana die zweite Limousine an, und lies eben jene als erste einsteigen. Als er sich dann selbst setzte stellte Martin dann zu seiner Unzufriedenheit fest dass seine eigenen Bewegungen in diesem Fall bei weitem nicht so anmutig wirkten, obwohl er es rein von der Körpergröße her eigentlich leichter mit dem Einsteigen hatte. Im nächsten Moment setzten sich dann auch der Fahrer auf den Fahrersitz sowie der Bürgermeister auf den Beifahrer Sitz vor Martin und Arlana. Martin hatte sich in der Zwischenzeit bereits angeschnallt, Arlana folgte diesem Beispiel ohne auch nur einen Finger zu krümmen und nutzte wohl ihre Telekinetischen Fähigkeiten. Als sie bemerkte dass Martin sie beobachtete zwinkerte sie ihm kurz Schelmisch zu und lächelte verführerisch. „Was für eine Frau und sie ist die meine.“ Dachte sich Martin dann ein weiteres Mal Stolz. Egal was andere gesagt hatten oder noch sagen würden, er war sich Sicher die Perfekte Frau gefunden zu haben.
~~~Ende Kapitel 86~~~

mfg.: Tg

P.S.: Bitte Untertänigst die VErspätung zu entschuldigen, aber der Todesgleiter war Gestern auf einer wichtigen Familiären Mission unterwegs und ist nach einer langen (oder kurzen, je nachdem ) Nacht erst heute Morgen in den Heimischen Hangar zurückgekehrt.

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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21 Sep 2019 14:14 #89901 von Todesgleiter
Kapitel 87: Festtag

Als Martin aus dem Fahrzeug stieg und sich einmal umsah bemerkte er sofort die Menge an mit Kameras bewaffneten Menschen welche sich außerhalb einer von mehre Uniformierten Bewachten Absperrung tummelten. „Das muss die gesamte Lokalpresse sein, plus ein paar Internationale Teams.“ Dachte sich Martin dann weniger begeistert, zwar wusste er das es sich mit seinem jetzigen Status wohl unmöglich verhindern lies von Scharen aus Reportern bedrängt zu werden, aber das bedeutete nicht das es ihm gefiel. Nachdem er sich dann nach wenigen Sekunden fürs erste sattgesehen hatte drehte Martin sich herum und half Arlana aus dem Fahrzeug, nicht das sie es nötig gehabt hätte, aber es gehörte sich nach Martins Meinung einfach so. „Dankeschön.“ Bedankte sich Arlana dann als sie sich neben Martin stellte und sich demonstrativ bei ihm Unterhakte. „Hältst du das für eine gute Idee?“ fragte Martin daher und nickte mit dem Kinn auf Arlanas Arm der deutlich sichtbar um den seinen gelegt war. „Aber natürlich.“ Antwortete Arlana lediglich während Bergmeister Schulz das Fahrzeug einmal umrundet hatte und nun zu Martin und Arlana trat. Auch er bemerkte natürlich sofort die sehr vertraut wirkende Geste Arlanas die Martins Arm fest hielt. Für eine kurze Sekunde wurde der Blick des Mannes daher wir Magisch angezogen ehe er den Blick abwenden konnte und meinte: „Bitte folgen Sie mir.“ Martin und Arlana nickten daraufhin zum Zeichen das sie Verstanden hatten, während Vikan und Echari mühelos mit langen Schritten zu ihnen aufschlossen. Die Bewegung der Ymari wirkte dabei wie als würden sie schweben anstelle von laufen. Martin wusste dabei nicht ob das daran lag das sie wirklich schwebten oder ob sie sich nur so elegant Bewegten. Während sie daraufhin dem Bürgermeister folgten der mit wichtigtuerischer Miene vorausging bemerkte Martin dass die Menschenmenge rings um sie herum in ein tiefes Schweigen gefallen war. Nur wenige Sekunden zuvor hatte noch eine deutliche Geräuschkulisse aus Gesprächen und allgemeinem Fußgetrappel bestanden, jetzt dagegen hätte man eine Stecknadel fallen hören können.

„Scheint als ob selbst diese Aasgeier mal von der Situation überrannt sind.“ Dachte sich Martin dann Selbstzufrieden, er machte keinen Hehl aus seiner generellen Abneigung gegenüber der Presse. Unter dem Mantel des Schweigens betrat die Gruppe dann das Lokal in welches sie Bürgermeister Schulz führte. Im Gastraum der sofort an die Eingangstür angrenzte wartete dann auch bereits die Reichlich Nervös wirkende Belegschaft die sich vor dem Massiven Tresen aus dunklem und Kräftig gemasertem Holz in einer Ordentlichen Reihe aufgestellt hatte. Martin kannte sowohl das Lokal als auch die Mitarbeiter, zumindest vom sehen her und er war sich ziemlich sicher das sie auch ihn wieder erkannten. Sobald die Gruppe unter der Führung von Bürgermeister Schulz dann vollständig in den Gastraum getreten war, senkten sowohl die Inhaber als auch die Angestellten den Blick und starten den Rustikal anmutenden Parkettboden an. Nach einer peinlichen Sekunde in der sich alle Anwesenden lediglich gegenseitig angeschwiegen hatte meinte der Wirt, ein kräftig gebauter Mann mit glänzender Glatze und vollem Gesicht etwas wackelig: „Die Tafel ist schon angerichtet, bitte bedienen Sie sich.“ Dabei deutete mit einem seiner Kräftigen Arme auf die breite Tür zu einem weiteren Zimmer das durch eine Wand aus braunem Bunt Glas von dem Hauptraum abgetrennt war. Da daraufhin einmal mehr nichts geschah, beschloss Martin die Initiative zu übernehmen und meinte: „Wunderbar, wenn es so gut Schmeckt wie es Riecht bin ich ein Glücklicher Mann.“ Anschließend setzte er sich einfach in Bewegung und nahm Arlana, die sich noch immer an seinem Arm fest hielt, dabei einfach mit. Vikan und Echari folgten den beiden dabei wie zwei anmutige Schatten. Sobald er in den Raum getreten war erkannte Martin dass auf dem massiv anmutenden Holzstich lediglich Teller und Besteck sowie drei große Töpfe voll mit Suppe und dazugehörende Körbe voll mit knusperigem Gebäck angerichtet waren, die restlichen Gänge würden wohl später folgen. Dass es sich bei dem Tisch um einen typisch geformten Rechteckigen Tisch handelte setzte sich Martin auf den Mittleren Stuhl der Flanke welche der Tür zugewandt war, er vermeid dabei mit voller Absicht eine der beiden Stirnseiten in Beschlag zu nehmen.

Arlana folgte Martins Beispiel daraufhin umgehend und lies sich zu seiner Rechten nieder während ihre Augen aufmerksam die Auswahl musterten. Echari und Vikan Liesen sich daraufhin neben Martin und Arlana nieder und prüften ebenfalls das dargebotene Angebot mit analytischen Blicken. „ Es ist bei uns Menschen üblich Mahlzeiten in verschiedene Gänge aufzuteilen die nacheinander Serviert werden. Hierbei handelt es sich lediglich um eine Vorspeise.“ Erklärte Martin dann um einer eventuellen unglücklich formulierten Frage seitens seiner Gäste entgegen zu wirken, immerhin hatten die Ymari definitiv ein Talent dafür Menschen aus dem Konzept zu bringen. „Ich verstehe, das ist ausgesprochen Interessant, da es die Vorfreude über den nächsten Gang beständig aufrecht erhält. Eine exzellente Idee.“ Meinte Vikan dann begeistert worauf Martin grinsen musste, er hätte nie gedacht das der Schlanke Ymar eine Leidenschaft fürs Essen hatte. In der Zwischenzeit waren auch Bürgermeister Schulz sowie seine Verstärkung aus dem Stadtrat, welche wohl mit einem Separaten Fahrzeug angereist waren, in dem Raum angekommen uns leisen sich gegenüber Martin und den Ymari auf der anderen Seite des Tisches nieder. Martin kam dabei nicht umhin zu bemerken das alle vier seltsam versteinerte Mienen zur Schau trugen, vermutlich unschlüssig ob sie sich über die Ehre einem derartige Treffen beiwohnen zu können Freuen, oder sich von ihrer Regierung zum Abschuss freigegeben fühlen sollten. „Bitte beginnt, als Gäste haben Sie natürlich den Vortritt.“ Meinte Bürgermeister Schulz dann Gönnerhaft, so langsam schien er sich wieder halbwegs gefangen zu haben. Umgehend darauf viel sowohl ihm selbst als auch den Stadträten die Kinnlade herunter als sich drei Blasen aus Suppe magisch in die Lufterhoben und ohne zu Tropfen zu den Tellern der Ymari schwebten, diese schauten dabei selbst so unselig aus das es schon wieder Komisch wirkte. „Die Ymari verfügen über Telekinetische Fähigkeiten welche sie zur Hilfe bei vielen Tätigkeiten einsetzen.“ Erklärte Martin dann während er ein Grinsen unterdrückte. „Ich verstehe, das ist… Faszinierend.“ Meinte der Bürgermeister dann während sein Blick noch immer wie gebannt den Schwebenden Suppen blasen folgte.

Martin benutzte daraufhin einen der bereit gestellten Schöpflöffel um seinen eigenen Teller zu füllen, dabei beobachtete er seine gegenüber die ganze Zeit aus dem Augenwinkel. Als dann alle ihre Teller mit Suppe befült hatten schaute der Bürgermeister einmal in die Runde ehe er sich umständlich räusperte und meinte: „Ich freue mich heute hier sein und diesem Gesichtsträchtigen Ereignis bei wohnen zu dürfen. Hoffen wir das das dieses Beispiel des Friedlichen Miteinanders zum Standard im Umgang zwischen unseren Welten wird und jetzt lässt uns unsere neue Freundschaft mit einer reichhaltigen Mahlzeit besiegeln.“, „Gut gesprochen Bürgermeister Heinz Schulz. Auch wir hoffen auf ein Friedliches und Freundschaftliches Miteinander mit den Menschen.“ Stellte Arlana dann fest ehe sich alle Anwesenden ihren Tellern zuwandten. „Interessant.“ Stellte Arlana dann fest nachdem sie den ersten Löffel voll herunter geschluckt hatte. „Gibt es bei den Ymari keine Suppen?“ fragte Martin dann überrascht immerhin zählten Suppen in ihren Vielfältigen Ausprägungen zu einem der am weitesten Vorbereiteten Gerichte auf der Erde. „Nicht in dieser Anwendung wir nutzen Flüssige Nahrungsmittel leidlich als Beilage um andere Spießen zu komplementieren. Es ist jedoch noch niemand auf die Idee gekommen einen Fleischsaftextrakt als Eigenständiges Nahrungsmittel zu Verwenden.“ Antwortete Arlana. „Das sollten wir eventuell überdenken, es ist eine Hervorragende Idee den eigentlichen Hauptgang derartig vorzubereiten.“ Fügte dann Vikan an. „Wer hätte gedacht das Aliens von einer anderen Welt so begeistert von Suppe sind?“ fragte sich Martin dann selbst während er in sich hinein grinste, die art und wiese mit der Arlana und die anderen Ymari sich für beinahe Triviale dinge begeistern konnten war für ihn hochgradig Unterhaltsam. „Es wird den Wirt mit Sicherheit freuen zu Hören das dieses Gericht derart Anklang findet.“ Stellte dann auch der Bürgermeister fest, der ebenfalls leicht Überrascht wirkte. „Oh, es schmeckt vorzüglich, wenn auch ein wenig Salzig, aber das ist lediglich eine Persönliche Präferenz.“ Erwiderte Vikan umgehend.

Nach einigen weiteren Minuten waren dann alle mit Ihrer Suppe fertig und Martin stellte zu seiner Erheiterung fest das Vikan gespannt und voller Vorfreude auf den nächsten Gang zu Warten schien. Im nächsten Moment tauchten dann jedoch zwei Angestellte auf um die Teller und das benutzte Besteck sowie die Töpfe einzusammeln während der Wirts selbst an eine Stirnseite des Tisches trat und fragte: „Wünschen die Herrschaften vor dem Hauptgang etwas zu Trinken?“, „Was haben Sie im Angebot Gastwirt Leonard Voigt?“ erwiderte Vikan während er sich dem mehr als nur etwas überraschten Mann zuwandte, immerhin hatte er seinen Namen nie verraten. „Ähm, wir haben verschieden Weine, Biere, Süßgetränke sowie Fruchtsäfte.“ Antwortete der Wirt dann Vorsichtig. „Servieren Sie etwas das den Geschmack des Nächtens Gerichtes optimal Komplementiert Gastwirt Leonard Voigt, ich werde Ihrem Urteil vertrauen.“ Meinte Vikan dann. „Ich denke dem können wir uns alle Anschließen.“ Fügte Echari dann an. „Für mich bitte keinen Alkohol, ich bin im Dienst.“ Meinte Martin dann, er wollte kein Risiko eingehen. Der Gastwirt nickte daraufhin ehe er fragte: „Wäre Johanessbeersaft dann ein Ordnung?“ Nun war es an Martin bestätigend zu nicken während er antwortete: „Jawohl, das hört sich gut an. „Und Sie Herr Bürgermeister?“ fragte der Wirt dann. „Ich schließ mich unseren Gästen an, ich Vertraue auf Ihr Urteil.“ Antwortete der Bürgermeister lediglich wobei Martin bemerkte das er es sich im letzten möglichen Moment verkniff den Wirt mit seinem Namen anzusprechen, immerhin kannten sich die beiden bekannt erweise auch Privat. Der Gastwirt nickte daraufhin erneut ehe er Geschäftig davon lief. „Bist du eigentlich immer im Dienst Martin?“ fragte Arlana dann nachdem der Wirt sich entfernt hatte. „Normalerweise nicht, aber ich habe den Befehl von Präsident Makowsky erhalten euren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten, solange diese Diplomatische Mission daher besteht, muss ich mich als im Dienst betrachten.“ Antwortete Martin. „Ich hoffe das ist keine unnötige Belastung für dich?“ fragte Echari dann. „Nein, keine Sorge. Ich bin sowieso kein großer Wein und Bier Freund.“ Winkte Martin gelassen ab während der Bürgermeister und seine Stadträte der Unterhaltung aufmerksam folgten, ihnen musste so langsam klar sein das mehr zwischen Martin und den Ymari war als es zunächst den Anschein hatte.
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21 Sep 2019 14:16 #89902 von Todesgleiter
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„So, was haben Sie in Ihrer Zeit bei uns alles vor, wir haben hier ein paar schöne Waldwander Wege wissen Sie?“ fragte Bürgermeister Schulz dann, offensichtlich in dem Versuch so etwas wie eine Konversation zu starten. „Es gibt keine Planungen bezüglich der exakten Gestaltung unseres Aufenthaltes.“ Antwortete Vikan darauf. Der Bürgermeister schaute daraufhin Hilfesuchend zu Martin ehe er weiter fragte: „Aber Ihr Aufenthalt hier ist doch mit Sicherheit nicht zufällig, oder?“, „Nein das ist er in der Tat nicht. Wir sind hier um den guten Willen unseres Volkes zu demonstrieren und der Menschheit zu Helfen.“ Antwortete Vikan. „Cyphra Echari und Achila Vikan haben sich Freundlicherweise bereit erklärt uns als Berater betreffend dem Klimaproblem zu Unterstützen.“ Erklärte Martin dann etwas ausführlicher. Die Überraschung war dem Bürgermeister und den Stadträten zu seiner Flanke daraufhin anzusehen, sie hätte vermutlich niemals erraten das sich jemand wie die Ymari dazu herablassen würde bei einem solchen Problem zu helfen immerhin hatten sich die Menschen dieses ganze Problem selbst zuzuschreiben. „Nun das ist auf jeden Fall sehr Großzügig. Haben Sie denn schon eine Vorstellung davon wie Sie dieses Problem angehen möchten?“ fragte Bürgermeister Schulz dann. „Es ist mehr wie offenkundig das der Größte Teil des Problems mit der Energieerzeugung und dem Abbau von Natürlichen Ressourcen zusammenhängt, wir Ymari hatten vor langer Zeit eine ähnliche Problemstellung. Wir sind daher ziemlich sicher dass sich das Problem mithilfe einer Verbesserten Energieverwaltung sowie der erhöhten Effizienz in der Verwertung von Ressourcen weitläufig eindämmen lassen kann, ohne dass die Bevölkerung Einschnitte wahrnimmt.“ Antwortete Echari umgehend. Martin bemerkte dabei das die Stadträte nun sehr Aufmerksam zuhörten, immerhin war Umweltschutz ein Brandheißes Thema über das auch die UNSF mehr als einmal gestolpert war, schließlich verschlang sowohl die Produktion als auch der Start von Raumschiffen oder von Versorgungsgütern für die Raumflotten Unmengen von Energie. Von den immensen Abgasmengen welche Raumschifftriebwerke ausstießen einmal ganz abgesehen.

„Das hört sich zugegebener maßen Interessant an, aber bei allem Respekt: Woher können Sie Wissen was für uns machbar ist?“ fragte Bürgermeister Schulz dann der mittlerweile wohl den Großteil seiner anfänglichen Scheu abgelegt hatte. Echari lächelte den Bürgermeister daraufhin an, ihr Lächeln war wie das Arlanas absolut umwerfend. Es überraschte Martin daher nicht zu sehen dass der Bürgermeister verlegen zur Seite schaute. „Der Entwicklungsstand der Menschheit ist Vergleichbar mit dem unserer Eigenen Zivilisation vor sehr langer Zeit, wie ich bereits erwähnt hatte standen wir vor ähnlichen Problemen. Auch wir gewannen den Großteil unserer Energie damals aus Fossilen Brennstoffen, von welchen immer mehr benötigt wurden um denn beständig wachsenden Hunger unserer Zivilisation nach Energie zu sättigen.“ Antwortete Echari dann. „Ich Verstehe, glaube ich. Es ist auf jeden Fall erleichternd zu hören das sich diese Probleme beheben lassen.“ Meinte der Bürgermeister dann. „Jedes Problem lässt sich beheben, Bürgermeister Heinz Schulz. Vorausgesetzt man ist willens genügend Zeit und Ressourcen darauf zu verwenden.“ Stellte Vikan dann fest. Im nächsten Moment traten dann mehrere Personen in den Raum die anhand ihrer Schwarzen Schürzen sofort als Personal des Gasthauses zu identifizieren waren. Gemeinsam mit den Bedienungen betrat auch ein Martin wohl bekannter Duft den Raum. „Oh, da haben Sie sich aber nicht lumpen lassen.“ Dachte er sich dann während ihm das Wasser im Mund zusammenlies, es war schon sehr lange her das er das letzte mal Wild gegessen hatte. Das lag zum einen daran das die Rationen für die Verpflegung der Raumsoldaten ohne Fleisch auskahmen, zum anderen daran das Wild insgesamt ziemlich rar geworden war. Es gab nur noch wenige, streng überwachte, Populationen von Frei lebendem Wild.

Gleichzeitig mit den Tellern auf denen das Fleisch gemeinsam mit einer Sauce, Beeren und Kraut angerichtet waren, erschienen auch Getränke auf dem Tisch. „Das riecht Verführerisch.“ Stellte Vikan dann fest während er seinen Teller begutachtete. „Ihr könnt euch geehrt fühlen, Wildfleisch wird nur sehr selten Serviert. Es ist selten und Wertvoll.“ Meinte Martin dann. „Für derart wichtige Gäste ist kein Preiß zu hoch.“ Meinte Bürgermeister Schulz dann. „In diesem Fall werden wir jeden Bissen zu würdigen wissen.“ Meinte Echari dann. „Gut, dann sollten wir besser Anfangen bevor es kalt wird. Das wäre eine absolute Schande.“ Stellte Bürgermeister Schulz dann fest ehe er sich mit gierigem Blick daran machte sein Fleisch zu zerteilen. Auch Martin zögerte nicht lange und schnitt sich ein Stück von dem zarten Fleisch ab. „Das muss ich jetzt genießen.“ Dachte er sich dann, immerhin hatte er nicht Übertreiben als er gesagt hatte das Wildfelsich wertvoll und daher teuer war, er ging nicht davon aus in näherer Zukunft wieder davon Essen zu können. „Das schmeckt ausgezeichnet! Es scheint das ihr Menschen einen erlesen Geschmack habt wenn es um warme Speisen geht.“ Meinte Arlana dann begeistert, was Martin ein weiteres mal ein Grinsen auf das Gesicht zauberte, die beinahe Kindliche Begeisterung für nahezu alles machte Arlana in seinen Augen nur noch liebenswerter. „Dieser Eindruck drängt sich tatsächlich auf.“ Stimmte Vikan seiner Tochter umgehend zu. „Gibt es den bei Ihnen kein Fleisch?“ fragte Bürgermeister Schulz dann überrascht, sicher das Fleisch schmeckte hervorragend, aber es war ganz bestimmt nicht Beispiellos, außer natürlich man kannte überhaupt kein Fleisch. „Nur ausgesprochen selten, wir Ymari haben das Töten und verspeisen von Tieren schon vor langer Zeit aufgegeben.“ Antwortete Arlana dann. „Ich hoffe dass Sie sich dann von dieser Speise nicht irgendwie angegriffen fühlen?“ fragte der Bürgermeister sofort alarmiert. Mit Sicherheit befürchtete er nun ausversehen seine Gäste gekränkt zu haben in dem er ihnen eine Speise hatte Servieren lassen die gegen ihre ethischen Grundsätze verstieß.

Arlana lachte daraufhin auf, ihr Lachen hörte sich für Martin dabei wie üblich wie das Läuten der Himmelsglocken an. Auch der Bürgermeister und die Stadträte konnten sich offensichtlich der Wirkung von Arlanas lachen nicht entziehen, Martin erkannte bei ihnen allen das typische zucken der Mundwinkel wenn man sich ein Grinsen nur mit äußerster Anstrengung unterdrückte. „Machen Sie sich keine Gedanken Bürgermeister Heinz Schulz, wir Ymari Essen zwar für gewöhnlich kein Fleisch, allerdings gibt es auch keine Regel die es uns verbieten würde. Der Großteil unserer Speisen kommt lediglich vollkommen ohne Fleisch aus.“ Erklärte Arlana dann beruhigend. Die Erleichterung war dem Stadtoberhaupt daraufhin anzusehen als er erleichtert meinte: „In diesem Fall ist es umso erfreulicher zu Erfahren das Ihnen diese Mahlzeit schmeckt.“, „Es schmeckt nicht nur, es ist absolut Köstlich. Eventuell sollten wir Ymari unserer Einstellung zu Fleisch im Speiseplan überdenken.“ Stellte Vikan dann nachdenklich fest während er ein auf seiner Gabel aufgespießtes Stückchen Fleisch begutachtete. „Allerdings solltet ihr Menschen dies ebenfalls überdenken, die Haltung und Aufzucht von Tieren benötigt sehr viel mehr Ressourcen als die Kultivierung von zum Verzehr bestimmten Nutzpflanzen.“ Meinte dann Echari Lehrerinenhaft. „Das ist uns bekannt, aber das Verbot von Fleisch würde auf keine Sonderlich positive Resonanz in der Gesellschaft stoßen.“ Stellte Bürgermeister Schulz umgehend fest. „Niemand hat etwas von einem Verbot gesagt Bürgermeister Heinz Schulz, es ist nie Ratsam in extremen zu denken oder zu Handeln. Alles was ich Vorgeschlagen habe ist es zu überdenken. Es würde zum Beispiel auch die Möglichkeit bestehen die zur Verfügung stehenden Ressourcen durch Orbitale Landwirtschaftshabitate zu erhöhen.“ Erwiderte Echari. „Ich fürchte das ist im Moment außerhalb unserer Möglichkeiten Echari, wir haben schon Schwierigkeiten damit Orbitale Installationen wie die Pionier Station zu unterhalten.“ Meinte Martin dann. „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg Martin. Eure Vorfahren hätten vor dreihundert Jahren mit Sicherheit auch gesagt das es außerhalb ihrer Möglichkeiten liegt zu anderen Planeten zu Reisen.“ Konterte Echari. „Das stimmt zwar mit hoher Wahrscheinlichkeit, allerdings sind Dreihundert Jahre auch eine lange Zeit. Wir leben nicht so lange wie ihr.“ Gab Martin dann zu bedenken. Er zweifelte nicht daran dass die Menschheit eines Tages dazu in der Lage sein würde Künstliche Lebensräume im Erdorbit zu Konstruieren, vorausgesetzt die Spezies überlebte lange genug dafür.

„Das ist mir vollauf Bewusst Martin. Aber es ist genau diese Vergänglichkeit eures seins die euch zu Bahnbrechenden Dingen antreibt. Die Tatsache das euch nur eine limitierte Zeitspanne zur Verfügung steht ist ein nicht zu Unterschätzender Antriebsfaktor. Wir Ymari haben dies am eigenen Leib erfahren, als wir unsere eigene Sterblichkeit überwanden, sank unsere Produktivität und Innovationskraft enorm, immerhin gab es keinen Grund mehr sich wirklich anzustrengen man hat ja schließlich die ganze Ewigkeit lang Zeit sein Ziel zu erreichen.“ Antwortete Echari. „Sie sind Unsterblich?“ fragte Bürgermeister Schulz dann überrascht während er sich beinahe an seiner Gabel verschluckte. „Ja Bürgermeisters Heinz Schulz, das ist korrekt. Weder die Zeit noch andere Faktoren die zum Tode führen können uns etwas anhaben.“ Bestätigte Echari beinahe beiläufig. Jetzt waren die Gesichter der Stadträte und des Bürgermeisters wirklich wie vereist, wenn sie noch einen Beweis gebraucht hatten um zu dem Schluss zu kommen mit einer höheren Spezies zu interagieren dann war er damit erbracht. „Würden Sie… ich meine währen sie unter bestimmten Umständen bereit… eventuell…“ druckste der Bürgermeister dann herum. „Ob wir das Geheimnis des ewigen Lebens mit den Menschen teilen werden? Nein. Jedenfalls nicht in absehbarer Zeit. Eure Art ist noch nicht reif dafür.“ Erwiderte Echari umgehend bestimmt, es war nicht sonderlich schwer gewesen sich zusammenzureimen was der Bürgermeister gemeint hatte. „Oh... Ich verstehe.“ Meinte Bürgermeister Schulz dann enttäuscht. „Das tun Sie nicht Bürgermeister Heinz Schulz, ich kann es an ihren Augen sehen. Aber es ist auch ohne jedweden Belang, eines Tages werden Sie es verstehen, genau wie alle anderen Menschen auch.“ Stellte Echari amüsiert fest während sie breit lächelte. Der Bürgermeister schaute daraufhin ertappt drein und konzentrierte sich wieder auf seinen Teller während Martin in sich hinein grinste.

Es folgte daraufhin eine weitere Schweige Phase in der jeder sich hauptsächlich auf seinen Teller und das daneben stehende Getränk konzentrierte. Es dauerte dann demzufolge auch nicht lange bis die Teller leer gegessen waren wonach Martin ein angenehmes völle Gefühl versprühte, er war angenehm satt ohne Überfressen zu sein. Kaum war die letzte Gabel dann auf dem dazugehörigen Teller abgelegt tauchten auch sofort Angestellte auf um das dreckige Geschirr mit zu nehmen, Martin vermutete dabei das sie alle die ganze Zeit unter Beobachtung standen ansonsten war ihm das nahezu perfekte Zeitgefühl unerklärlich. Noch während seien Angestellten daraufhin damit beschäftigt waren das Geschirr davon zu tragen fragte der Wirt: „Soll die Nachspeise sofort serviert werden, oder wünschen Sie eine kurze Pause?“ Bürgermeister Schulz schaute daraufhin zu Martin und seiner Begleitung offenbar wollte er die Entscheidung den Gästen überlassen wie es sich für einen guten Gastgeber gehörte. „Ich schaue mit großem Interesse auf eine Fortsetzung dieses Bankettes.“ Stellte Vikan dann mit lüsternem Blick fest. Echari grinste daraufhin amüsiert und meinte: „Ich denke es ist Angebracht fortzufahren.“ Der Wirt nickte daraufhin geschäftig und wuselte aus dem Raum, vermutlich um Anweisungen weiter zu geben. „Ich hoffe sie Genießen Ihren Aufenthalt bisher?“ fragte Bürgermeister Schulz dann, offenbar in dem Versuch ein Gespräch ins Rollen zu bringen. „Oh ja, bisher war unser Aufenthalt ausgesprochen angenehm.“ Antwortete Arlana in einem bequemen Plaudertonfall welcher dem betörenden Klang ihrer Stimme in keinster Weise einen Abbruch trat. Plötzlich meldete sich dann die Stadträtin die zur Linken des Bürgermeisters saß und bislang sehr schweigsam gewesen war mit gepresster Stimme zu Wort: „In diesem Fall hoffe ich Sie wissen zu Schätzen wie sehr wir uns anstrengen trotz all dem was Sie über uns gebracht haben.“ Bürgermeister Schulz drehte sich daraufhin auf seinem Stuhl zur Hälfte herum um mit seiner Kollegin sprechen zu können und meinte bestimmt: „Wir haben bereits darüber gesprochen Karin, du weißt dass das nicht angebracht ist.“ Anschließend wandte er sich wieder Martin und den Ymari zu und entschuldigte sich: „Ich bitte Sie diesen Zwischenfall zu entschuldigen, Frau Steinwendner hier hat bedauerlicher weise eine sehr Traumatische Erfahrung hinter sich.“, „Das ist offensichtlich, keine Mutter sollte den Tod ihres Sohnes erleben müssen.“ Stellte Arlana fest worauf die angesprochen Frau sie entgeistert ansah. „Sie sind überrascht das ich weiß worum es geht, nichtwahr Stadträtin Karin Steinwendner?“ fragte Arlana dann in einem Anflug ihrer Unheimlichen Fähigkeit die Gedanken anderer zu erraten.
~~~Ende Kapitel 87~~~

mfg.: Tg

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28 Sep 2019 14:19 #89906 von Todesgleiter
Kapitel 88: Wunder und andere alltägliche dinge

Martin konnte die Spannung in der Luft regelrecht fühlen während eine der Stadträtinnen seines Heimatortes Arlana fassungslos anstarrte nachdem diese erfolgreich und ohne ein großes Brimbaborium draus zu machen erraten hatte was in ihrem Kopf vorging. „Sie… Sie wissen es?“ fragte die Frau dann völlig Fassungslos. „Ja, ich kenne den Namen eines jeden der im Laufe der unglücklichen näheren Vergangenheit sein Leben verloren hat.“ Antwortete Arlana. „Dann Wissen Sie auch dass das alles Ihre Schuld ist! Wenn Sie alle nicht gewesen wären, wäre Mein Thomas jetzt noch am Leben!“ meinte die Stadträtin dann aufgebracht und mit einer Stimme die eigentlich viel zu hoch für sie war. „Beruhige dich Karin! Weißt du eigentlich mit wem du redest?“ fuhr Bürgermeister Schulz dann energisch dazwischen, wohl in dem Versuch zu Retten was an der Situation noch zu Retten war. „Es ist in Ordnung Bürgermeister Heinz Schulz. Sie trägt diesen Schmerz schon viel zu lange mit sich herum.“ Meinte Arlana dann ruhig und völlig gefasst, Martin wusste dass dies nicht gespielt war, es brauchte schon deutlich mehr als ein paar Anschuldigungen um Arlana oder einen anderen Ymar aus dem Konzept zu bringen. „Sagen Sie wenigstens dass es Ihnen leid tut!“ verlangte Karin Steinwendner dann während die ersten Tränen begannen ihre Wangen hinunter zu laufen. „Das tut es, das können Sie mir glauben. Jeder der sein Leben im Verlauf dieser unglücklichen Ereignisse verloren hat war eine völlig Sinnlose Verschwendung von Leben.“ Antwortortete Arlana während ihre Eltern sich in Schweigen hüllten und die Situation beobachteten. „Warum Sitzen Sie dann hier als wäre nichts passiert?!“ fuhr Karin Arlana an. Martini wollte daraufhin eingreifen, zwar wusste er nicht worum es eigentlich ging, aber niemand sprach so mit seiner Frau! Allerdings wurde er von einem Blick Arlanas umgehend zurück auf seinen Stuhl verweisen und beschränkte sich daher vorläufig auch wieder auf das Zuhören. „Was sollte ich denn Ihrer Meinung nach tun Stadträtin Karin Steinwendner? So bedauerlich der Tod ihres Sohnes auch ist, ich hätte ihn unmöglich verhindern können. Er hatte eine Seite gewählt und sich in einen bewaffneten Konflikt geworfen, es hat sowohl ihm als auch Ihnen klar sein müssen das dies sein Todesurteil sein könnte.“ Meinte Arlana dann noch immer ruhig und nicht wirklich bedrohlich, trotzdem erkannte Martin die Unterschwellige Autorität in ihrer Stimme die ihm die Haare zu Berge stehen ließ.

„Sie hätten uns einfach in Ruhe lassen sollen, dann währe es nie zu diesem dämlichen Krieg gekommen!“ beharrte Karin wobei ihr Gesicht vor Tränen glänzte. „Vielleicht, vielleicht aber auch nicht, können Sie mit Sicherheit sagen wie sich die Situation entwickelt hätte? Ich kann es nicht.“ Erwiderte Arlana bestimmt. „Hören Sie auf so zu tun als wüssten Sie nicht was Sie angerichtet haben, hier war in alles in bester Ordnung bevor Sie und diese anderen Aliens alle aufgetaucht sind, warum haben Sie uns nicht einfach alle in Ruhe lassen können?!“ beharrte Karin. „Ich fürchte dass Sie sich der Situation in der Sie und die Menschheit sich befinden nicht vollauf Bewusst sind Stadträtin Karin Steinwendner. Wenn wir Sie, in Ihren Worten gesprochen: In Ruhe gelassen hätten, wäre ihre Spezies in einen Langwierigen Krieg ohne Hoffnung auf Sieg verwickelt worden. Sie können nicht einfach den Kopf in den Sand stecken und hoffen dass alles so bleibt wie bisher. Meine Intervention unterlag den besten Absichten und war meiner Ansicht nach Erfolgreich, immerhin konnte eine Unterwerfung ihrer Zivilisation verhindert werden.“ Erwiderte Arlana, noch immer ruhig und gefasst. „Und was sagen Sie dann zu den Millionen von Toten die es nur gab weil Sie unbedingt die Regierung haben spalten müssen?“ konterte Karin Steinwendner. „Wie ich bereits erwähnte ist der Verlust so vieler Leben mehr als Bedauerlich. Allerdings war dies nicht zu verhindern ohne in den freien Willen ihres Volkes einzugreifen.“ Stellte Arlana ruhig fest während Martin seine Wut im Zaum halten musste, wie konnte sich diese Frau eigentlich erdreisten Arlana oder die Ymari im Allgemeinen für die Kurzsichtigkeit einiger Menschen verantwortlich zu machen, immerhin waren es nicht die Ymari gewesen die Massenvernichtungswaffen auf die eigenen Leute abgefeuert hatten. „Doch es wäre zu verhindern gewesen, Sie hätten sich leidglich aus unseren Angelegenheiten raushalten müssen. Sie hätten diese anderen Aliens besiegen und Verschwinden können!“ beharrte Karin verzweifelt. „Damit hätte ich lediglich noch mehr Furcht und Ungewissheit gesät als es so der Fall war. Die Menschen währen von Ihrer Angst einer unbekannten Macht in Unmittelbarer Nähe verschlungen worden. Dies hätte zu ähnlichen Unruhen führen können wie jene in denen Ihr Sohn sein Leben verloren hat.“ Entgegnete Arlana unbeeindruckt. „Ja vielleicht, aber dann währe mein Thomas noch am Leben!“ stellte Karin verzweifelt fest. „Denken Sie das die Möglichkeit sich von Ihrem Sohn zu verabschieden ihren Schmerz lindern würde?“ fragte Arlana dann.

„Das ist unmöglich er ist Tod, zerfetzt von einer Verfluchten Mörsergranate. Also machen Sie sich nicht über mich Lustig!“ erwiderte Karin Steinwendner. „Nichts liegt mir ferner als mich an ihrem Leid zu amüsieren Stadträtin Karin Steinwendner, ich kann den Nachhall des Bewusstseins Ihres Sohnes noch immer vernehmen es ist mir Möglich sein Bewusstsein zurück aus der Endlosen Leere zu hohlen auf das Sie sich Verabschieden können.“ Erklärte Arlana. Nun war es an Martin überrascht zu Arlana aufzusehen, er hatte ja Gewusst das die Ymari tote zurück ins Leben hohlen konnten, aber er war davon ausgegangen dass dies nur unwesentlich nach dem Tod möglich war. Nach allem was er gehört hatte ging er jedoch davon aus dass der Sohn der Stadträtin schon mehrere Tage Tod war. „Wie?“ fragte die völlig überraschte Mutter dann.“, „Das ist schwer zu erklären da Sie über keine Telepathischen Fähigkeiten verfügen, stark vereinfacht ausgedrückt Suche ich die zerstreuten Reste seines Bewusstseins und nutze das Telepathische Netzwerk meines Volkes um sein Bewusstsein wieder zusammenzufügen und einen Avatar seines Bewusstseins heraufzubeschwören.“ Erklärte Arlana dann Mysteriös. „Wird es dann auch wirklich mein Sohn sein und nicht nur eine Illusion?“ fragte Karin Steinwender umgehend. „Sie haben mein Wort das ich nicht Versuche zu betrügen. Sie werden mit dem Sprechen was von Ihrem Sohn übrig ist. Allerdings kann die Erfahrung des eigenen Todes und der darauffolgende Aufenthalt in der Leere das Bewusstsein verändern, es könnte daher sein das sich ihr Sohn leicht Paranoid und verwirrt verhält.“ Antwortete Arlana. „Tun Sie es!“ verlangte Karin dann. Arlana nickte daraufhin ehe sie meinte: „Wie Sie wünschen Stadträtin Karin Steinwendner.“ Anschließend bemerkte Martin wie sich Arlanas Haltung straffte, sie war die ganze Zeit aufgerichtet gesessen, aber nun stand ihr ganzer Körper unter Spannung. Plötzlich fühlte Martin dann wie die Raumtemperatur um mehrere Grad viel und ein kurzer Rund um Blick bestätigte ihm umgehend das dies nicht nur seinem Persönlichen Empfinden geschuldet war, auch der Bürgermeister schaute überrascht und vor allem Verängstigt drein. Plötzlich spürte Martin dann einen leichten Windhauch und konnte es sich nicht verkneifen herumzufahren, dabei sah er wie sich auf dem Boden neben Arlana ein Wirbel aus Schwarz bis dunkel Blauem Nebel bildete. „Was zum?!“ fragte er sich daher selbst. Im nächsten Moment vernahm er ein lautes aufkreischen und wirbelte erneut herum.

„Wa… Was ist mit ihr?“ fragte Karin dann zitternd und deutete auf Arlana, ihre Hand war dabei Kreidebleich. Alarmiert schaute Martin daraufhin zu Arlana die wirkte als wäre sie auf der Stelle zu einer Salzsäule erstarrt. Sehr viel besorgniserregender und unheimlicher war jedoch die Tatsache das Arlanas Augen nun tiefschwarz waren, es war keine Iris und keine Pupille mehr sichtbar nur ein eintöniges glänzendes Schwarz. „Soll das so sein?“ fragte sich Martin dann selbst während es ihm Eiskalt den Rücken herunter lief. Noch ehe er sich jedoch weitere Fragen stellen konnte hörte er die Stimme eines jungen Mannes: „Was ist, wo bin ich? Was bin ich?!“ Als er sich zu der Stimme umgewandt hatte stellte er fest dass sich der Wirbel aus dunklem Nebel mittlerweile zum Abbild eines jungen Mannes verdichtet hatte, jedenfalls fast, seine Füße waren noch immer ein einziger Wirbel aus Dunkelheit. „Th… Tho… Thomas?“ fragte dann Karin vorsichtig. „Was…? Das kann nicht sein, Mama?“ erwiderte der junge Mann während der Bürgermeister und die anderen Stadträte wie festgefroren auf ihren Stühlen wirkten und auch dementsprechend aus der Wäsche schauten. Echari und Vikan rührten sich ebenfalls nicht, trugen jedoch bewusst neutrale Minen zur Schau. „Ich bin hier, kannst du mich sehen?“ erwiderte Karin dann während ihr eine Träne die Wange hinunter lief. „Ich sehe nur Dunkelheit, was ist Passiert, wo sind wir?“ antwortete der Mann, der wohl der verlorene Sohn der Stadträtin, Thomas Steinwendern war, oder zumindest das was noch von ihm übrig war. „Es ist alle sin Ordnung, du bist jetzt… an einem besseren Ort.“ Antwortete Karin dann Schluchzend. „Wie? Ich Verstehe nicht, bin ich in einem Krankenhaus? Das letzte woran ich mich erinnere ist das ich in Deckung gesprungen bin um einer Mörsergranate dieser Verräter zu entkommen, danach ist nur noch… Dunkelheit und Kälte.“, „Nein du bist nicht in einem Krankenhaus, die Granate… Sie… Sie hat dich getroffen und getötet, es ist nicht mal genug für eine Beerdigung übrig geblieben.“ Erklärte Karin dann. „Was erzählst du da? Das ist unmöglich! Wie könnten wir sprechen wenn das wahr wäre?!“ erwiderte Thomas der weniger überraschend nicht allzu gut auf der Neuigkeit reagierte das er Technisch gesehen eigentlich Tot war.

„Eine der Aliens, sie hat dein Bewusstsein irgendwie zurück geholt damit wir ein letztes mal sprechen können, uns Verabschieden.“ Erklärte Karin umgehend. „Was! Das ist nicht möglich, das ist alles ein Trick um an Informationen zu kommen! Ich werde euch nichts verraten ihr Verfluchten Aliens, die Menschheit wird frei bleiben, frei von Eurer Unterdrückung, habt ihr Gehört: FREI!“ erwiderte Thomas. „Aber Thomas, ich bin es! Bitte du musst mir glauben.“ Meinte Karin dann verzweifelt. „Ich werde nicht auf eure Tricks reinfallen, egal was für Drogen ihr mir gegeben habt, kapiert?! Tötet mich wenn ihr wollt, aber ich werde meine Spezies niemals verraten!“ stellte Thomas daraufhin fest, offenbar fest davon überzeugt in diesem Moment unter Drogen zu stehen und Verhört zu werden. „Du hast ja keine Ahnung.“ Dachte sich Martin dann, er war sich ziemlich sicher das die Ymari sehr viel effektivere Methoden hatten um an Informationen zu gelangen die sie wollten als einen Gefangenen unter Drogen zu setzen. „Aber du sollst doch gar nichts verraten, ich will mich doch nur von dir Verabschieden!“ stellte Karin dann fest und hörte sich dabei so an als würde sie in Kürze einen Nervenzusammenbruch erleiden. „Ich werde nichts mehr sagen, wer weiß welche Möglichkeiten zum Deuten meiner Worte euch zur Verfügung stehen.“ Stellte Thomas dann fest und beharrte damit auf seiner Ansicht im Moment unter Drogen zu stehen und befragt zu werden. „Aber… Thomas!“ meinte Karin daraufhin verzweifelt, Martin konnte nachvollziehen das die Ablehnung ihres Sohnes schlimmer für die Frau war als sein eigentlicher Tot. „Ich habe sie gewarnt Stadträtin Karin Steinwendner. Es fällt schwer den eigenen Tod zu akzeptieren.“ Ertönte dann Arlanas Melodische Stimme, allerdings hörte sich die Stimme dabei seltsam Hallend an, wie als würde von sehr weit entfernt kommen. Ebenfalls bemerkte Martin dass sich Arlanas Lippen nicht bewegt hatten, sie saß noch immer wie erstarrt auf ihrem Stuhl.
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28 Sep 2019 14:21 #89907 von Todesgleiter
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„Diese Telepathie ist unheimlich.“ Stellte Martin dann für sich selbst fest, aus irgendeinem Grund war diese Erfahrung für in sehr viel verstörender als Zeuge des Wirkens der unfassbaren Technologie der Ymari zu werden. Vielleicht eben weil es sich bei diesen Geschehnissen nicht um das Wirken irgendeines Apparates, sondern um Fähigkeiten handelte über welche die Ymari ohne Hilfsmittel verfügten. „Was war das?!“ fragte Thomas dann und wirbelte herum, dabei erkannte Martin klare Anzeichen der Furcht in seinem Gesicht, offensichtlich war er sich doch nicht ganz so sicher was seine Situation anging. „Nicht was, sondern wer Thomas Steinwendner, es ist sehr unhöflich Personen zu Gegenständen zu Degradieren.“ Antwortete Arlanas gespenstische Stimme umgehend. „Wer spricht da?!“ verlangte Thomas dann zu Wissen und schaute sich Panisch um. Auch seine Mutter und die anderen Stadträte sowie der Bürgermeister machten einen äußerst Unkomfortablen Eindruck. „Lediglich ein Verfluchtes Alien das versucht dich deiner Freiheit zu berauben.“ Antwortete Arlanas Stimme ehe eine Geisterhafte Gestalt Arlanas neben der von Thomas erschien Im Gegensatz zu dem düsteren Abbild des jungen Mannes strahlte ihr Abbild wie mit dem Licht von tausend Sternen und sah wahrhaft Engelsgleich aus, lediglich die Flügel fehlten noch um das Bild perfekt zu machen. „Wa… Was… Ich sehe einen Geist?“ fragte Thomas dann völlig von der Rolle. „Nein. Sie sehen das Telepathische Echo meines Bewusstseins Thomas Steinwendner. Aufgrund ihres Zustandes können Sie keine Physischen Körper mehr sehen, sie verfügen über keine Augen mehr.“ Erklärte Arlana umgehend. „Was habt ihr mit mir gemacht?!“ fragte Thomas dann panisch und versuchte vor Arlana zurück zu weichen. „Nichts was Sie sich nicht zuvor selbst angetan haben. Ihre Mutter spricht die Wahrheit, Sie sind Tod und erleben in diesem Moment eine einmalige Chance sich zu verabschieden. Ich an Ihrer Stelle würde Sie wahrnehmen bevor dem Verfluchten Alien der Geduldsfaden reißt.“ Antwortete Arlana die als Geisterhafte Lichterscheinung irgendwie noch einschüchternder als in Fleisch und Blut wirkte. Martin wusste dabei nicht ob es daran Lag das Ihr Avatar von innen heraus leuchtete oder an der simplen Tatsache dass sie ihren Avatar in dieser Telepathischen Umgebung so mächtige erscheinen lassen konnte wie sie wollte.

„B… Bleib weg von mir!“ verlangte Thomas dann und begann ein weiteres Mal Rückwärts zu taumeln, all sein Selbstsicheres Auftreten war von ihm abgefallen, im Moment wirkte er einfach nur Verängstigt. „Dieser Wunsch ist leicht zu erfüllen, wir können uns im Moment weder einander näheren noch voneinander entfernen Thomas Steinwendner, was Sie in diesem Moment wahrnehmen ist eine durch meinen Willen zusammengehaltene Telepathische Replikation der Realität in der es keinen Raum und keine Zeit gibt, sie können sich daher nicht von mir entfernen oder sich mir annähern.“ Erwiderte Arlana ruhig und sachlich während ihr Gegenüber den Eindruck erwecke komplett in Panik zu verfallen und wegrennen zu wollen. „Thomas der Krieg ist vorbei, bitte hör mir zu!“ mischte sich dann Karin wieder ein. Thomas lies Arlans Lichtgestalt daraufhin nicht aus den Augen während er antwortete: „Das ist unmöglich, wir hatten so gut wie gewonnen!“, „Nein, ihr habt Verloren. Die Ga’quera hat den Krieg innerhalb von Sekunden beendet und jedweden Wiederstand niedergeschlagen.“ Erklärte Karin dann vorsichtig. „Was?!“ rief Thomas umgehend schockiert aus, die Tatsache das die Ideologie für die er gekämpft hatte besiegt worden war setzte ihm offenbar mehr zu als der Gedanke eventuell Tot zu sein. „Die Ga’quera der Ymari hat eingegriffen und den Konflikt innerhalb von Sekunden beendet, ganze Armeen waren innerhalb eines Augenblickes Kampfunfähig. Diese Ymari sind eine höhere Spezies Thomas es gibt nichts was wir gegen sie tun könnten.“ Bestätigte Karin dann ein weiteres mal. Das Gesicht des jungen Mannes wurde daraufhin noch weiter von Furcht verzerrt als ihm klar wurde wie gefährlich Arlana wirklich war. „Du hast nichts von mir zu befürchten Thomas Steinwendner. Ich hege keinen Persönlichen Groll gegen dich, deine Kameraden oder die Ideologische Führerin eurer Bewegung. Es war lediglich notwendig dem sinnlosen Sterben ein Ende zu setzen.“ Beschwichtigte Arlana dann.

Während Thomas Arlanas Abbild daraufhin mit einer Mischung aus Furcht und Abscheu anstarrte bemerkte Martin dass weitere Leute den Raum betreten hatten, umgehend erkannte er daraufhin Bedienstete des Gasthauses die wie Angewurzelt im Türrahmens stehen bleiben als sie die sich bietende Szenerie sahen. „Es besteht kein Grund zur Beunruhigung.“ Meinte Martin daher während er sich komplett auf seinem Stuhl herumdrehte um nicht den Hals verrenken zu müssen um mit den verängstigten Angestellten reden zu können. „Wer spricht da?!“ verlangte Thomas dann zu wissen, seine Nerven lagen dabei offenkundig blank das war leicht an seiner Stimme und seiner Körpersprache zu kernen. „Haupt Kapitän Martin Möllers von der Raumflotte der Vereinten Nationen, er begleitet die Gesandten des Vereinten Reiches von Aphyn.“ Erklärte Karin umgehend. „Er ist hier?! Verflucht Mama pass auf, diesem Mann ist alles zuzutrauen!“ stellte Thomas daraufhin fest, worauf Martin grinsen musste, es war mehr wie offensichtlich das Thomas der Philosophie von Tanja Wilmuth voll erlegen war. Aus Respekt auf die Gefühle der verzweifelten Mutter verkniff er sich auch direkt zu Antworten und dem Toten Rebell zu erläutern das es nicht er gewesen war der Millionen, wenn nicht gar Milliarden von Leben in einem Sinnlosen Nuklearschlag ausgelöscht hatte. „Thomas unsere Zeit ist Begrenzt, bitte ich will nicht das wir in dieser Stimmung auseinander gehen.“ Meinte Karin dann entschlossen. „Warum?“ erwiderte Thomas. „Weil ich diese Illusion nicht ewig aufrecht erhalten werde Thomas Steinwendner, ich tue dies lediglich aus Mitgefühl ihrer Mutter gegenüber. Sie währen klug diese Chance zu nutzen, nur wenige erhalten eine Solche Chance.“ Antwortete Arlana. „Ich… Ich verstehe.“ Meinte Thomas daraufhin der zum ersten mal so richtig zugehört zu haben schien. „Das hoffe ich für Sie Thomas Steinwendner.“ Stellte Arlana fest während ihr Avatar langsam zu verglühen schien, sie zog sich offenkundig zurück. „Mama, es tut mir leid, alles. Ich war… ähm bin Blind vor Hass und das hat mich mein Leben gekostet, ich hoffe du kannst mir dieses letzte Mal verzeihen.“ Karin liefen daraufhin erneut Tränen die Wange hinunter während alle anderen Respektvoll schwiegen, es war jedem klar dass dies ein sehr Emotionaler Moment für die beiden beteiligten war. „Aber natürlich, kannst du nicht einfach bleiben?“ fragte Karin dann während ihre Tränen frei über ihre Wangen liefen. „Nein, es muss weitergehen ich fühle eine Kraft die an mir zerrt, die mich fort von dieser Welt zieht. Ich weiß nicht wohin, es ist nur die Willenskraft der Ymar die es mir erlaubt hier zu sein.“ Antwortete Thomas bedauernd. „Aber, du kannst mich nicht verlassen, nicht schon wieder!“ erwiderte Karin panisch. „Das werde ich nicht. Aber wir müssen uns alle Weiter entwickeln, müssen aus der Vergangenheit lernen. Damit die Opfer der Toten nicht vergebens waren. Vielleicht lag ich falsch mit meinem Urteil über der Ymari, vielleicht sind sie wirklich der Schlüssel zu unserer Zukunft. Du musst weiter machen und dir selbst ein Bild machen ohne der Vergangenheit nachzuhängen.“ Meinte Thomas dann während auch seine Gestalt begann sich aufzulösen. „I.. Ich werde dich nie vergessen.“ Meinte Karin dann und streckte hilflos eine Hand in Richtung der sich auflösenden Astralen Gestalt aus. „Lebe wohl Mama.“ Waren dann die Letzten Worte des Geisterhaften Thomas Steinwendner ehe seine Gestalt vollends verschwand.

Kaum war das Geisterhafte Abbild vollkommen verblasst normalisierte sich die Gefühlte Raumtemperatur sowie die Beleuchtung umgehend wieder und Martin hörte ein lautes Ächzen. Sobald er sich herumgedreht hatte stellte er fest das Arlana den Kopf gesenkt hatte und halb gekrümmt auf ihrem Stuhl saß während ihr Atem schnell ging. „Alles in Ordnung Arlana?“ fragte er daher besorgt. „Es ist… es ist in Ordnung Martin. Das war lediglich außerordentlich anstrengend. Es ist nicht einfach die Integrität eines Toten Bewusstseins aufrecht zu erhalten.“ Antwortete Arlana und hörte sich dabei seltsam flach an, selbst die sonst übliche Melodische Klangfärbung ihrer Stimme war ihr abhanden gekommen. „Du hast die Verbindung zulange aufrecht erhalten und dich damit selbst in Gefahr gebracht, das war unklug.“ Stellte Vikan dann tadelnd fest, allerdings hörte Martin deutlich den besorgten Unterton aus der Stimme des Ymars heraus. Arlana richtete sich daraufhin wieder auf und erwiderte: „Es war notwendig.“ Anschließend sah Arlana auf und damit Karin Steinwender direkt in das Gesicht und meinte: „Ich hoffe Sie Wissen die Chance zu schätzen die Sie erhalten haben und überdenken Ihren Standpunkt noch einmal.“ Karin beschränkte sich daraufhin auf einen Gläsernen Blick und brachte offenbar keine Worte hervor. „Ähm, Entschuldigung der Nachtisch ist soweit.“ Informierte dann ein Piepsige Stimme aus dem Türrahmen, offenbar hatten die Wartenden Bedienungen genug Mut gefunden endlich den Mund aufzumachen. „Wunderbar, eine kleine Stärkung zum jetzigen Zeitpunkt erscheint mir eine gute Idee zu sein.“ Stellte Arlana umgehend begeistert fest. „Dem kann man sich nur anschließen, bitte beginnen Sie mit dem Servieren.“ Meinte dann Bürgermeister Schulz der wohl auch seine Stimme wieder entdeckt hatte nachdem ihm eben jene während der ganzen Unterhaltung zwischen Karin Steinwender und ihrem Sohn abhanden gekommen schien.

Im nächsten Moment wurden dann mehrere Glasschüsseln auf dem Tisch drappiert, ebenso wie dazugehörige kleinere Schalen samt Löffeln so dass man nicht direkt aus der großen Schüssel essen musste. „Das riecht vorzüglich.“ Stellte Vikan dann mit lüsternen Augen fest währen der den Blick über die diversen Speisen gleiten ließ. Echari wirkte dagegen weniger begeistert und stellte umgehend fest: „Kontrolliere dich selbst, du erinnerst dich mit Sicherheit noch an das letzte Mal als du zu viel Zucker zu dir genommen hast.“, „Dessen bin ich mir vollauf bewusst.“ erwiderte Vikan kurz angebunden, er ließ sich den Moment offensichtlich nicht von seiner Frau ruinieren. Obwohl Martin daraufhin versucht war nachzufragen was genau Vikan im Zusammenspiel mit Zucker wiederfahren war, zügelte er seien Neugierde und konzentrierte sich stattdessen auf die Nachspeisen vor ihm. „Himmel, die fahren aber ganz schön auf.“ Dachte er sich dann. Neben den üblichen Verdächtigen wie Schokocreme oder Vanillepudding erblickte Martin eine erstaunliche Vielzahl an Beeren oder Obst Cremes, Süßem Kuchen und Geschichtete Beeren Nachspeisen. „Wo fang ich denn da an?!“ fragte er sich daher selbst, immerhin wusste Martin bereits jetzt das ihm vermutlich alles Schmecken würde, er allerdings bei weitem nicht von allem kosten konnte, dazu war die Hauptspeise viel zu sättigend gewesen. „Ich hoffe die Nachspeisen sind für sie zufriedenstellend.“ Meinte Bürgermeister Schulz dann selbstzufrieden, offensichtlich vollauf mit dem Wissen zufrieden gestellt dass seine Gäste die vergangene Zeit mehr oder weniger angenehm empfunden hatten. „Davon können Sie ausgehen Bürgermeister Heinz Schulz, es ist schon sehr lange her das ich in der Lage war derart viele, mir unbekannte, Wohlschmeckende Speisen zu kosten.“ Stellte Vikan begeistert fest. Der Bürgermeister schwieg daraufhin, doch sein zufriedener Gesichtsausdruck sprach Bände, was Martin ein Grinsen abverlangte, es war sehr amüsierend zu sehen wie wirklich alle Menschen rings um ihn versuchten den Ymari zu gefallen.

Nachdem alle anwesenden sich dann ihre Bäuche mit den diversen süßen leckereren vollgeschlagen hatten welche ihnen dargeboten worden waren, lehnte sich Martin in seinem Stuhl zurück und musste dem drang widerstehen sich den Bauch zu halten, ja er hatte es etwas übertreiben. „Das war ein vorzügliches Willkommensgeschenk Bürgermeister Heinz Schulz, ich hoffe wir können uns eines Tages angemessen revanchieren.“ Stellte Vikan dann fest, der über das ganze Essen aufgetaut zu sein schien und nun sehr viel Reger an Konversationen teilnahm als es sonst sein Stil war. „Wenn Sie uns helfen die Katastrophe die wir selbst über uns gebracht haben abzuwenden, ist das eine mehr als langessen Entschädigung.“ Antwortete der Bürgermeister umgehend. „In diesem Fall steht zu hoffen das wir Sie nicht enttäuschen werden Bürgermeister Heinz Schulz.“ Stellte Arlana umgehend fest. „Davon bin ich überzeugt Sie haben jetzt schon viel für uns getan, vieles davon dinge die wir selbst nicht einmal in einem Traum zuwege gebracht hätten.“ Erwiderte der Bürgermeister schmeichelnd. „Ich hoffe, er erhofft sich keinen Persönlichen Vorteil aus dem ganzen.“ Dachte sich Martin dann, immerhin hatte er keine Lust den Frust des Stadtoberhauptes abzubekommen wenn sein Plan nicht aufging. „Es ist gut zu sehen das es Menschen gibt die unsere Hilfe zu würdigen wissen. Wir hatten bereits befürchtet von allen als Eindringlinge wahrgenommen zu werden.“ Meinte Vikan dann. Bürgermeister Schulz warf Karin daraufhin einen kurzen Seitenblick zu, immerhin hatte auch sie die Ymari im Allgemeinen für ihren Persönlichen Schmerz verantwortlich gemacht. „Es besteht kein Grund der Vergangenheit nachzuhängen.“ Stellte Arlana dann fest, vermutlich um zu verhindern das der Bürgermeister Karin für ihr verhalten schollt und sie damit noch näher zu einem Nervenzusammenbruch führte. „Ich verstehe. Sie sind mit Sicherheit von Ihrer langen Reise erschöpft. Ich halte es daher für angemessen Ihnen etwas Ruhe zu gönnen.“ Meinte Bürgermeister Schulz dann.

„Das ist sehr zuvorkommend von Ihnen Bürgermeister Heinz Schulz.“ Stellte Arlana dann fest, zwar wusste Martin das die Reise selbst die Ymari wohl eher weniger angestrengt hatte, immerhin hatten sie die Strecke innerhalb weniger Sekunden bewältigt doch Thomas Steinwenders letztes Gespräch mit seiner Mutter zu ermöglichen musste in einen nicht zu Unterschätzenden Ausmaß an Arlanas Kräften genagt haben, dafür sprach auch die Tatsache das Vikan ehrlich besorgt gewirkt hatte als sie die Verbindung endlich gelöst hatte. „Wir danken Ihnen für Ihre Gastfreundschaft Bürgermeister Heinz Schulz.“ Meinte dann Echari während sie sich elegant erhob. „Aber nein, ich muss mich ein weiteres Mal für Ihre Güte bedanken Ma’am! Ich hoffe Sie genießen alle Ihren weiteren Aufenthalt in unserer Schönen Gemeinde.“ Erwiderte der Bürgermeister sofort unterwürfig wie es eigentlich gar nicht zu dem an sich stattlichen Mann passte. „Daran besteht Glücklicher weise im Moment kein begründeter Zweifel.“ Stellte Vikan dann fest während er es seiner Frau gleichtat und sich fließend erhob. Auch Martin erhob sich, etwas schwerfällig, aus seinem Stuhl und wartete darauf dass noch einige weitere Höflichkeitsfloskeln ausgetaucht wurden. Dabei viel ihm auf das Arlana seltsam Matt wirkte. Zwar hielt sie sich Aufrecht, doch ihr Blick verriet ihre Erschöpfung. „Alles in Ordnung mit dir?“ fragte er daher leise nachdem er neben sie getreten war, so das nur Arlana und eventuell Vikan der einen Meter weiter stand ihn verstehen konnte. „Ich bin Müde, das ist alles, es besteht kein Grund sich um mich zu sorgen.“ Antwortete Arlana dann sofort und schenkte Martin ein Bezauberndes Lächeln. Martin strich Arlana daraufhin zärtlich über die Flanke und meinte: „Dann sollten wir uns besser beeilen dir etwas Ruhe zu verschaffen.“
~~~Ende Kapitel 88~~~

mfg.: Tg

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05 Okt 2019 13:44 #89910 von Todesgleiter
Kapitel 89: Überraschung!

Es hatte einiges an Überredungskunst gekostet Bürgermeister Schulz davon zu überzeugen das Martin und die ihn Begleitenden Ymari den Rest der Strecke zu Martins Elternhaus zu Fuß und damit ohne die von der Stadt bereit gestellten Luxusfahrzeuge bewältigen würden. Zwar war der Spaziergang durch den Ort bei weitem nicht so entspannt wie Martin es gerne gehabt hätte, dafür sorgte die Kleine Armee aus Personenschützen und Uniformierten Sonderbeamten des Innenministeriums welche die Kleine Gruppe begleitete. „Ich bezweifle das eine derart große Eskorte notwendig ist, dieser Ort wirkt friedfertig.“ Stellte Vikan dann fest. „Eine pure Sicherheitsmaßnahme, der Präsident und seine Minister wollen kein Risiko eingehen.“ Antwortete Martin Schulterzuckend, er konnte Verstehen warum die Sicherheitskräfte hier waren. „Es hat den Anschein, allerdings befürchte ich dass eine derart große Eskorte weitere Ressentiments schaffen wird, anstelle sie abzubauen.“ Antwortete Vikan. „Eventuell, allerdings ist auch für Menschliche Würdenträger oder Berühmtheiten nicht unüblich sich mit einer Sicherheitseskorte zu umgeben, insbesondre in Zeiten des Umbruches.“ Antwortete Martin. „Dies ist uns Bewusst, allerdings bezweifle ich das wir wirklich in Gefahr sind.“ Erwiderte Vikan. „Wie ich bereits erwähnte handelt es sich um eine Vorsorgliche Sicherheitsmaßnahme. Wilmuth hat noch immer Unterstützer und niemand kann mit Sicherheit abschätzen was sie planen.“ Erklärter Martin. „Ich hatte gehofft dass dieses Leidige Kapitel abgeschlossen ist.“ Stellte Echari dann fest. „Das wünschen wir uns alle, aber Menschen können extrem Dickköpfig sein. Für einige werden die vergangenen Geschehnisse lediglich eine Bestätigung ihrer Sichtweise sein.“ Antwortete Martin. „Urteilt nicht zu hart über die Menschen, auch wir waren einst nicht anders.“ Stellte Arlana dann fest während sie sich von Martin stützen lies, sie war offenkundig erschöpfter als sie zugeben wollte. „Das ist mir vollauf Bewusst, es ist dennoch ernüchternd zu sehen das sein nahezu exakt dieselben Fehler machen wie wir einst.“ Antwortete Vikan. „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.“ Stellte Martin dann fest und spielte damit darauf an das die Ymari einen nicht unwesentlichen Anteil daran hatten das es überhaupt Menschen gab. „Es scheint so.“ stimmte Vikan zu ohne näher auf den Sachverhallt einzugehen, was vermutlich an den dutzenden Sicherheitsleuten lag die sie begleiteten. Natürlich würde der Ymar nicht Riskieren das irgendjemand zufällig von einem der größten Geheimnisse seines Volkes erfuhr.

Obwohl sich entlang des Weges den Martin mit seiner Begleitung entlang schritten eine ansehnliche Traube an Schaulustigen eingefunden hatte, kamen sie ohne Probleme voran. Niemand stellte sich dem Imposanten Aufgebot an Sicherheitskräften entgegen, insbesondere vor dem Hinblick das Verstärkung in mehreren an der Straßenseite geparkten, leicht gepanzerten und Bewaffneten, Mannschaftstransportern im Zweifelsfall nicht weit war. „Sie fahren echt ganz schön auf.“ Dachte sich Martin dann als er aus dem Augenwinkel einen Schwebegleiter bemerkte der seine Bahnen außerhalb des Stadtgeländes zog. Aufgrund all dieser Sicherheitsvorkehrungen kam er nicht umher sich zu Fragen ob Carvalho mit der Bedrohung durch Anhänger Wilmuths nicht vielleicht etwas untertrieben hatte um ihn zu Beruhigen. „Das muss ich auf jeden Fall klären.“ Dachte sich Martin dann, es gefiel ihm aus Prinzip nicht wen ihm Informationen vorenthalten wurden auch wenn es in diesem Fall wohl nur mit besten Hintergedanken getan worden war. „Nun dies war das letzte mal definitiv noch nicht hier.“ Stellte Arlana dann plötzlich fest, worauf Martin aufsah und fest stellte das eine Straßensperre die Straße vor ihnen Blockierte. „Eine Straßensperre, hier?!“ fragte sich Martin daher selbst, immerhin befanden sie sich mitten im Wohngebiet, hier gab es nichts das für die Regierung in irgendeiner Weiße wertvoll sein konnte. „Halt, identifizieren Sie sich.“ Verlangte dann einer der Männer welche die Straßenspeere bewachten. Martin stellte dabei fest das es sich nicht um einen Polizeibeamten, sondern um einen Soldaten der UNA handelte der sein Geladenes Gewehr Schussbereit in Händen hielt. Auch wenn er im Moment auf den Boden zielte war die Botschaft klar. „Sie können uns passieren lassen, Wir Eskortieren Haupt Kapitän Martin Möllers, Ga’qurea Arlana von Aechia Selarim sowie zwei weitere abgesandte des vereinten Reiches von Aphyn.“ Erklärte einer der Männer aus Martins Eskorte umgehend und hörte sich dabei alles andere als Eingeschüchtert an. Gleichzeitig hielt er dem bewaffneten etwas hin, vermutlich ein Ausweis der ihn autorisierte. „Ich muss Ihre ID überprüfen.“ Stellte der Soldat dann fest. Dabei hörte er sich zwar nicht weniger grumellig als zuvor an, hielt seine Waffe jedoch deutlich entspannter.

„Wurdest du über diese Vorkehrungen Informiert Martin?“ fragte Vikan dann interessiert während sich der Führer ihrer Eskorte mit seiner ID Auswies. „Nein. Ich bin ebenso überrascht wie ihr über das alles.“ Antwortete Martin ehrlich. „Es könnte beinahe der Verdacht aufkommen das tatsächlich eine Bedrohungssituation besteht.“ Stellte Vikan dann fest. „Es gefällt mir nicht, aber dem muss ich zustimmen. Ich habe auch das Gefühl das man mir Informationen vorenthalten hat.“ Stimmte Martin umgehend zu, er wusste das es sowieso sinnlos war zu Versuchen den Ymar anzulügen. „In diesem Fall bleibt zu hoffen dass die Spannungen sich nicht entladen und rechtzeitig beruhigt werden können.“ Meinte Echari dann. „Ein wahres Wort.“ Stellte Martin umgehend fest, die Idee dass die Vereinten Nationen, schon wieder, in einem Bürgerkrieg versinken könnten passte ihm überhaupt nicht. „Sie können passieren, entschuldigen Sie die Unannehmlichkeit.“ hörte Martin dann den Soldaten sagen während er seinen Kameraden ein Handzeichen gab, worauf diese die Schranke welche Straße blockierte öffneten. Martin warf dem Soldaten daraufhin einen kurzen, abschätzenden Blick zu. Entschied sich jedoch dagegen weiter nachzufragen, jetzt und hier war weder der Ort noch die Zeit der Situation auf den Grund zu gehen. Schweigend lief Martin Samt seinem Gefolge daher weiter und bog in die Straße ein an der das Haus seiner Eltern stand. „Was zum?!“ meinte Martin dann überrascht als er in die Straße eingebogen war.

Der Einfache Holzlatten Gartenzaun der das Grundstück begrenzt hatte, war nun deutlich optimiert worden. Immerhin wurde das Grundstück seiner Eltern nun von einem sieben Meter hohen Stahlzaun eingefasst der in regelmäßigen Abständen von Massiv anmutenden Pylonen verstärkt wurde an deren Spitzen Scheinwerfer montiert waren. Ebenso patrouillierten mehrere Gruppen bewaffneter sowohl auf der Innen wie der Außensete des Zaunes und musterten ihre Umgebung dabei mit Eindringlichen Blicken. „Sind denn jetzt alle komplett übergeschnappt?“ dachte sich Martin dann während er den Kopf schüttelte. Er konnte sich beim besten Willen nicht Vorstellen das sein Vater allzu Glücklich über den Umstand gewesen war das sein Vorgarten in eine Festung verwandelte worden war. „Ich gehe davon aus das diese Befestigungsanlagen eine relativ aktuelle Installation sind?“ fragte Vikan dann während er den Zaun mit einer hochgezogenen Augenbraue betrachtete. „Das kann man wohl so sagen. Ich habe die Befürchtung das ich ein paar eindringliche Worte mit dem Innenminister wechseln muss.“ Stellte Martin umgehend fest. „Du solltest nicht zu hart Urteilen Martin. All dieser Aufwand wurde offensichtlich betrieben um dich und uns zu schützen und auch wenn die Maßnahmen etwas exzessiv sind, solltest du bedenken das sie in deinem Interesse getroffen wurden.“ Meinte Arlana dann. „Ich weiß. Aber ich bin trotzdem nicht gerade begeistert davon. Insbesondere weil man mir eigentlich versichert hatte das die gröbste Bedrohungslage gebannt sei.“ Erwiderter Martin. „Vermutlich wollten deine Vorgesetzten dich nicht mit dem Wissen belasten um dir zu ermöglichen dich auf deine eigentliche Aufgabe zu Konzentrieren. Du bist durch deine Verbindung zu uns für deine Regierung praktisch unersetzbar geworden und das Wissen die Verantwortlichen nur zu gut.“ Mutmaßte Echari dann. Martin beließ es daraufhin bei einem zustimmenden Brummen während er auf das von zwei mürrisch dreinschauenden Soldaten bewachte Tor in dem Zaun der Grundstück seiner Eltern einfasste zuhielt.

„Halt, Zutritt nur für Autorisiertes Personal.“ Grunzte dann einer der beiden Soldaten. Seine Tonlage machte mehr als deutlich dass er nicht zu Scherzen aufgelegt war. „Wir Eskortieren Haupt Kapitän Martin Möllers, Ga’quera Arlana sowie eine Delegation des Vereinten Reiches von Aphyn.“ Antwortete der Führer von Martins Eskorte erneut während er ein weiteres Mal seinen Ausweis zückte. „Sieht gut aus, das Tor hat Sie angekündigt. Aber ich muss Ihre ID überprüfen.“ Meinte der Soldat umgehend, wie es sich für einen guten Sodalen gehörte befolgte er seine Vorschriften. Nach einem weiteren ID Lesevorgang trat der Soldat dann bei Seite und gab einem seiner Kameraden hinter dem Geschlossen Tor ein zechen, worauf dieses sich öffnete. Martin warf der Stahlkonstruktion, welche den Eindruck vermittelte einen Panzer aufhalten zu können, daraufhin einen abschätzenden Blick zu. Er hatte keine Ahnung wofür so massive Befestigungen notwendig sein sollten. Als er dann dass Tor passierte meinte der Soldat welcher sie alle angehalten hatte: „Entschuldigen Sie die Verzögerung Sir.“ Martin stoppte daraufhin und meinte: „Auf Wessen Anweisung wurde dieser Perimeter errichtet?“, „Auf Anweisung von Präsident Makowsky Persönlich Sir.“ Antwortete der Soldat umgehend. „Da ist was im Busch.“ Dachte sich Martin daraufhin, immerhin hatte der Präsident in ihrem Gespräch nichts davon erahnen lassen das derartige Sicherheitsvorkehrungen notwendig waren. „Danke für die Auskunft.“ Bedankte sich Martin dann und lief durch das geöffnete Tor. Dabei bemerkte er das seien Eskorte zurück blieb. „Wenigstens etwas.“ Dachte er sich daher, insgeheim hatte Martin bereits befürchtet das er ab jetzt immer von dem Schwarm aus Leibwächtern umringt sein würde. Derart erleichtert trat Martin dann vor die Geschlossen Haustüre die im krassen Kontrast zu den massiven Sicherheitsanlagen stand und so alt und klapprig wie eh und jeh wirkte.

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05 Okt 2019 13:46 #89911 von Todesgleiter
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Martin betätigte daraufhin den Klingelknopf, er erachtete es für Angebracht nicht gleich mit drei Gästen ins Haus zu fallen. Nur kurz darauf hörte er eiliges Schrittgeräusch ehe die Tür schwungvoll nach innen Aufschwang: „Was woll….“ Setzte Martins Vater dann an und stoppte mitten im Satz als er bemerkte wer da vor seiner Tür stand. „Hallo Papa.“ Stellte Martin dann fest. Augenblicklich wich die Anspannung daraus aus den Zügen des alten Mannes und er meinte: „Martin! Tut gut dich wieder zu sehen. Martin nickte daraufhin und meinte förmlich: „Darf ich dich mit Cyphra Echari und Achila Vikan vom Vereinten Reich von Aphyn bekannt machen, sie sind gemeinsam mit Ga’quera Arlana meine Gäste für die Dauer ihres Aufenthaltes.“, „Wir grüßen dich Johan Möllers.“ Meinten Echari und Vikan dann Synchron während sie ihre Hände zu derselben Geste vor der Brust verschränkten die Arlana zu tun pflegte wenn sie jemanden Grüßte. „Eine Freude Sie beide kennen zu lernen.“ stellte Martins Vater dann fest nachdem er einmal geschluckt und einen Unterbewussten Rückschritt gemacht hatte. Im nächsten Moment erschien dann Martins Mutter hinter ihrem Mann im Flur, vermutlich weil sie überprüfen wollte wo eben jener abgeblieben war und kahm umgehend aufgeregt angelaufen. „Wir haben Gäste Sandra.“ Stellte Martins Vater dann trocken und ohne jeden Unterton fest. „Wir grüßen auch dich Sandra Möllers.“ Stellten Vikan und Echari umgehend danach fest, die Symphonie ihrer Melodischen Stimmen klang dabei selbst bei einer so simplen Aussage fast wie Musik. „Darf ich Achila Vikan und Cyphra Echari vom Vereinten reich von Aphyn vorstellen Mama? Sie sind gemeinsam mit Ga’quera Arlana meine Gäste.“ Meinte Martin dann um seiner Mutter zu erklären wem sie überhaupt gegenüber stand. „Schön Sie kennen zu Lernen.“ Stellte Martins Mutter dann etwas distanziert fest, die Tatsache gleich mit drei Ymari konfrontiert zu sein schien etwas viel für sie zu sein. „Dürfen wir reinkommen?“ fragte Martin dann, immerhin wollte er nicht noch länger vor der Tür herumstehen, auch weil er sich sorgen um Arlana machte. „Aber ja, kommt rein.“ Stellte Sein Vater umgehend fest und machte den Weg frei.

Kaum hatte sich Tür hinter Vikan, der das Schlusslicht der Gruppe bildete, geschlossen hatte meinte Martin: „Tut mir leid das ich euch so überrenne aber Können wir zuerst ins Wohnzimmer gehen bevor wir weiter reden?“, „Aber Natürlich stellte Sein Vater mit einen Fragenden Unterton fest und schaute Martin hinterher der noch immer Arlana stützte. „Keine Sorge, es ist nichts Schlimmes passiert.“ Beruhigte Martin dann während er Arlana auf das Sofa setzte wo sich eben jene unter den Fragenden Blicken von Martins und den Besorgten Blicken von Ihren Eltern dankbar niederlies. „Ist alles in Ordnung mit Ihnen, Sie sehen… blass aus?“ fragte Martins Vater dann Arlana. Diese hob ihren Kopf daraufhin und lächelte den alten Mann an ehe sie sagte: „Es besteht kein Grund zur Beunruhigung. Es scheint lediglich das ich mich etwas übernommen habe.“, „Mehr als nur ein wenig, du bist keine Te’ahla.“ Stellte Vikan fest. Auch wenn Martin keine Ahnung hatte was eine „Te’ahla“ eigentlich war, ignorierte er diesen Sachverhallt gekonnte und überlegte stattdessen wie er seinen Eltern beibringen sollte das er Verheiratet war und ihre Schwiegertochter in diesem Moment zufällig auf ihrem Sofa saß. Er entschloss sich schnell für die „ab durch die Mitte“ Methode, auch weil er wusste das es ihm sowieso nicht gelingen würde lange um die Sache herum zu reden. Martin holte daher tief Luft ehe er sagte: „Mama, Papa. Ich muss euch etwas Wichtiges sagen.“ Da Martin nach diesen Einleitenden Worten stockte während er sich überlegte wie genau er die Tatsache weiter formulieren sollte bemerkte er wie seine Eltern ihn voller Erwartung Ansahen, sie hatten offenbar keine Ahnung worum es ging. Arlana und ihre Eltern schwiegen ebenfalls, sie wussten vermutlich was Martin versuchte zu sagen und hielten sich daher höflich im Hintergrund.

„Ich… Ich habe Geheiratet.“ Stellte Martin dann fest, nachdem er sich dazu entschlossen hatte auf allzu viel Gerede zu verzichten und stattdessen direkt zum Punkt kommen. „Du hast was?!“ fragte sein Vater daraufhin während er sich Rücklings auf einen zufällig bereit stehenden Stuhl fallen ließ, offenbar vollkommen von der Situation überfahren. „Ich habe Geheiratet Papa.“ Antwortete Martin dann, nun deutlich selbst sicherer, es tat gut es heraus gelassen zu haben. „Das ging schnell, hättest du uns nicht Vorwarnen können?“ fragte Sein Vater dann von seinem Stuhl aus. „Eins hat das andere ergeben, so war das nicht geplant.“ Rechtfertigte sich Martin dann. „Wer ist denn die Glückliche?“ fragte seine Mutter dann, offenbar in der Hoffnung dass Martin sich in letzter Sekunde doch noch für eine Menschliche Frau entschieden hatte. „Sie sitzt neben mir.“ Antwortete Martin daraufhin und zerstörte die Hoffnung seiner Mutter damit wohl komplett. „Ich Verstehe, nun Glückwunsch.“ Stellte sein Vater dann etwas emotionslos fest, vermutlich weil er erst noch verarbeiten musste was er soeben gehört hatte. „Danke.“ Meinte Martin umgehend. „Wie habt ihr geheiratet, ohne Familie, ohne dass irgendjemand davon erfährt?“ fragte Martins Mutter dann vorwurfsvoll, vermutlich fühlte sie sich benachteiligt weil sie nicht von Anfang an eingebunden gewesen war. „Wir sind eine Partnerschaft nach geltendem Recht im Vereinten Reich von Aphyn eingegangen. Nachdem die Gesetze der Ymari auf der Erde jedoch nicht bindend sind, werden wir eine Hochzeit nach irdischem Recht wohl nachholen müssen.“ Antwortete Martin während er Arlana liebevoll durch das lange Haar strich. Augenblicklich bemerkte Martin darauf wie das Leben in seine Mutter zurückkehrte die Aussicht darauf ein großes Fest ausrichten zu können um damit ihren Status in dem, nach Martins Meinung, lächerlichen Wettstreit mit den anderen Frauen der Gemeinde zu verbessern wirkte offensichtlich wahre Wunder. „Das ist eine Wundervolle Idee! Hast du schon eine Halle gemietet und dem Priester Bescheid gesagt…“ fing seine Mutter daraufhin geschäftig an. Martins Vater musste daraufhin lachen und meinte: „Lass es gut Sein Sandra, es gibt keinen Grund das zu überstürzen.“, „Aber sie sind doch schon verheiratet, also müssen wir da schnell nachziehen. Was sollen den sonst die Nachbarn denken!“ erwiderte Martins Mutter aufgebracht und offenbar mehr um ihren Ruf besorgt als um alles andere.

„Die sind dank der Straßensperre und dem Zaun um unser Haus sowieso schon skeptisch was uns angeht.“ Stellte Martin Vater dann realistisch fest. „Genau deswegen sollten wir Ihnen nicht noch mehr Gründe geben. Sonst kann ich Edeltraud ja garnichtmehr unter die Augen treten.“ Erwiderte Martins Mutter. „Wir haben Gäste, könnten wir das eventuell später ausdiskutieren?“ fragte Martin dann, der genau eine solche Reaktion befürchtet hatte. „Es ist ausgesprochen Interessant dieser Argumentation zu folgen, wir fühlen uns daher nicht im Mindersten gestört.“ Stellte Vikan umgehend fest. „Trotzdem gehört das hier und jetzt nicht hin.“ Stellte Martin entschlossen fest, er hatte keine Lust das seine Beziehung zu Arlana von seiner Mutter instrumentalisiert wurde um sich in ihrem kleinen Wettstreit zu behaupten. „Ich verstehe.“ Meinte Vikan umgehend während Echari einfach nur erheitert wirkte und damit Arlana erstaunlich ähnelte auch wenn diese im Moment nur Müde wirkte und offenbar ganz froh darüber war einfach nur Sitzen zu können. „Außerdem muss ich euch noch etwas sagen.“ Stellte Martin dann fest und erstickte jeden Keim des Protests seiner Mutter damit schon im Keim. „Achila Vikan und Cyphra Echari sind nicht nur in ihrer Funktion als Gesandte des Vereinten Reiches von Aphyn hier. Als Arlanas Eltern sind sie durchaus daran Interessiert ihre neuen Familienangehörigen kennen zu lernen.“ Erklärte Martin und lies damit die Bombe platzen. „Das erklärt so einiges.“ Stellte Martins Vater dann trocken fest und spielte damit vermutlich darauf an das Martin die Ymari mit nach Hause gebracht hatte. „Ohh, wie peinlich und ich habe garkeinen Kuchen vorbereitet!“ stellte Martins Mutter dann am Boden zerstört fest. „Das wird kein Problem sein, wir sind ausreichend genährt um die nächste Zeit problemlos überbrücken zu können.“ Meinte Echari dann was Martin dazu brachte aufzulachen, die Ymar hatte ja keine Ahnung dass es bei dem Kuchen nicht darum ging satt zu werden. „Habe ich etwas falsches gesagt Martin?“ fragte Echari dann überrascht. Martin antwortete, wenn auch noch immer amüsiert glucksend: „Nein, aber du hast den Kontext nicht Verstanden. Es geht beim Essen von Kuchen nicht primär darum satt zu werden sondern zusammen sein zu können.“, „Ich Verstehe, nun in diesem Fall wird es erleichternd sein das wir uns auch ohne eine Süßspeise näher kennen lernen können.“ Stellte Echari umgehend fest. „Ja, natürlich aber das ist trotzdem furchtbar Peinlich.“ Erwiderte Martins Mutter beschämt. „Beruhige dich Sandra, Das ist doch nun wirklich kein Weltuntergang.“ Beruhigte Martins Vater seine Frau dann.

Während seine Mutter daraufhin noch vor sich hin murmelte und vermutlich über die Sinnlosigkeit eines Geselligen Zusammenseins ohne Kuchen philosophierte meinte Martin an seine Schwiegereltern gewandt: „Ich hoffe euer Bild von uns Menschen leide im Moment nicht zu sehr.“ Vikan grinste daraufhin und antwortete: „Es besteht diesbezüglich kein Grund zur Besorgnis, auch bei uns Ymari werden einige Fragwürdige Gesellschaftliche Traditionen gepflegt die für Außenseiter nicht nachvollziehbar sein dürften. Dies ist daher in keinster Weise eine Menschliche Eigenart.“, „Wenn es dich beruhigt Sandra Möllers, könnten wir entsprechende Süßspeisen bereit stellen.“ Meinte Echari dann versöhnlich, sie versandt vermutlich wie wichtig dieser Umstand Martins Mutter war. „Das wäre nett.“ Stellte Martins Mutter dann fest. Weniger wie einen Augenblick später bemerkte Martin dass typisch gelle Aufleuchten vom Esstisch aus und war nicht überrascht nur Sekundenbruchteile später regelrechte Türme aus süßen Backwaren darauf vorzufinden, zusammen mit dem typischen Kristallinen Besteck das die Ymari benutzten. „Ich hoffe diese Auswahl ist angemessen.“ Stellte Echari dann fest. „Wie…?“ fragte Martins Vater dann völlig überrumpelt. „Unsere Teleportations Technologie kann auch verwendet werden um Materie zu erschaffen Johan Möllers.“ Erklärte Echari umgehend. Martin stöhnte währenddessen leise auf, er hatte schon gehofft um das, seiner Meinung nach, überflüssige Kuchen Essen herum zu kommen, aber jetzt standen die Chancen dafür bestenfalls minimal. „Es erschient das du kein Freund dieser Tradition bist Martin.“ Stellte Vikan dann umgehend fest, dem Scharfen gehör der Ymari entging nur wenig bis gar nichts. „Ein wahres Wort, ich mag keinen Kuchen und finde es unnötig.“ Stimmte Martin zu und fing sich dafür einen bösen Blick seiner Mutter ein. Vikan schien dies ungeheuer erheiternd zu finden und meinte: „Es scheint das sich die Ähnlichkeiten zwischen Menschen und Ymari weiter erstrecken als zunächst angenommen.“, „Varahl!“ meinte Arlana daraufhin umgehend aufgebracht während Echari ihrem Mann einen Blick von der tödlicheren Sorte zuwarf. Vikan ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und schwieg überlegen.
~~~Ende Kapitel 89~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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