Reise ins Unbekannte

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07 Sep 2019 16:19 #89890 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Sobald er dann hinter seinem Vorgesetzten in dessen Arbeitsraum Getreten war schaute Carvalho Martin ein weiteres Mal Kritsch an und meinte: „Sie müssen mir wirklich mal verraten wie sie das Anstellen.“, „Was anstelle Sir?“ fragte Martin umgehend, er hatte keine Ahnung wovon der Admiral sprach. „Na das Ihnen die Frauen alle aufs Wort gehorchen natürlich. Ich habe jedes male ein endlose Diskussion vor mir wenn ich Mariana irgendetwas vorschreiben will.“ Antwortete Carvalho verdrossen. „Ich fürchte da kann ich Ihnen nicht weiterhelfen Sir. Meines Erachtens tue ich nichts besonderes.“ Erwiderte Martin mit einen Anflug eines Grinsens im Gesicht. „Also gut, setzen Sie sich, ich fürchte wir haben einander einiges zu erzählen Haupt Kapitän.“ Meinte Carvalho dann und deutete auf einen der bereit stehenden Stühle vor seinem Schreibtisch. Martin nickte daraufhin zu Bestätigung und setzte sich in Richtung des Stuhles in Bewegung, dabei glaubte er ein leises gemurmeltes „Glückspilz“ zu hören ehe Carvalho an ihm vorbei seinen eigenen Stuhl hinter dem Schreibstich ansteuerte und sich umgehend und ohne großes Brimbaborium niederlies. Sobald die beiden Männer sich dann gegenüber saßen meinte Carvalho, welcher die Hände vor sich gefaltet hatte: „Also, fangen wir mit dem an was mich im Moment am meisten Interessiert Haupt Kapitän: Was zum Teufel haben Sie sich dabei gedacht die Ga’quera zu heiraten?!“, „Das war nicht mein Plan Sir, aber eines hat das andere ergeben und ich sah mich außerstande daran etwas zu ändern, Arlana, ähh ich meine die Ga’quera kann sehr überzeugend sein wenn sie will.“ Antwortete Martin Wahrheitsgemäß. „Also war das alles die Idee der Ga’quera?“ fragte Carvalho dann ungläubig. „Mehr oder weniger Sir, ich habe ihr meine Gefühle gestanden und ehrlich gesagt erwartet das sich daraus nicht allzu viel entwickelt, aber sie sah das anders.“ Antwortete Martin geduldig. Carvalho lehnte sich daraufhin in seinem Stuhl zurück und meinte: „Nehmen Sie mir das nicht übel, aber: Sie verdammter Glückspilz!“, „Danke Sir.“ Bedankte sich Martin umgehend, natürlich hatte er den Glückwunsch verstanden, auch wenn er etwas versteckt gewesen war. Carvalho grinste Martin daraufhin ins Gesicht und meinte: „Ich hoffe das Sie beide glücklich werden, wirklich. Sowas passiert einem nur einmal im Leben, also würdigen Sie es entsprechend.“, „Ich weiß Sir, ich kann mein eigenes Glück noch immer nicht ganz fassen.“ Stimmte Martin zu. „Das glaube ich zu gerne, so geht es jedem, zumindest am Anfang.“ Stellte Carvalho mit einem Anflug seines typischen Grinsens fest ehe er fragte: „Wo ist sie eigentlich, ihre frisch angetraute Frau?“, „Auf Ihrem Schiff Sir, ich wollte es ihr nicht zumuten im Foyer warten zu müssen bis wir hier fertig sind.“ Antwortete Martin worauf Carvalho ihm einen Abschätzenden Blick zuwarf, sich jedoch offensichtlich eines weiteren Kommentars enthielt, vermutlich weil ihm eingefallen war das sie nicht hier waren um sich gegenseitig zu Unterhalten.

„Nun ich gehe davon aus das Ihre nun bestehende Persönlicherer Bindung mit der Ga’quera zweifelsohne zu ihren Diplomatischen Erfolgen beigetragen hat, aber klären Sie mich bitte darüber auf was Genau sie eigentlich erreicht haben.“ Verlangte Carvalho dann, nun wieder in einem ersten Tonfall wie es dem Thema angemessen war. „Jawohl Sir, es ist mir gelungen nicht nur eine weitere Bestätigung der Unabhängigkeitsgarantie, welche das Vereinte Reich von Aphyn uns gewährt zu erhalten sondern zusätzlich weitere Unterstützung zugesichert zu bekommen. Achila Vikan und Cyphra Echari sind hier um uns bei der Entwicklung neuer Technologien zu helfen die unter anderem auch dazu verwendet werden könnten das Klimaproblem endlich in den Griff zu bekommen.“, „Über was für Technologieren sprechen wir hier genau Haupt Kapitän?“ fragte Carvalho dann, wobei er ehrlich Interessiert war, immerhin hatte er ja ebenfalls am eigenen Leib erlebt wozu Ymari Technologie fähig war. „Das ist nicht näher spezifiziert worden Sir. Alles was ich weiß ist das die Ymari keine Technologie direkt mit uns teilen werden, vielmehr werden sie uns helfen zu unseren eigenen Schlüssen zu kommen, ähnlich wie man einen Kind nicht direkt die Lösung für ein Problem zeigt sondern es selbst darüber nachdenken lässt.“ Antwortete Martin. „Schade, ich hatte gehofft wir hätten eine Chance eine dieser Strahlenwaffen in die Finger zu bekommen, das würde unserer Chancen bei einer weiteren Konfrontation mit den Arachniden oder diesen anderen Aliens beträchtlich verbessern. Aber das daraus nichts wird war ja wohl absehbar.“ Erwiderte Carvalho dann ehe er fragte: „Und wie stellen Sie unsere Gäste die Rettung unsers Klimas vor? Ich hoffe ihr Plan kommt ohne allzu drastische Maßnahmen aus…“ Martin sah Carvalho daraufhin einmal kurz an ehe er antwortete: „Das kann ich ebenfalls nicht definitiv beantworten Sir, es gab noch keine Zeit einen exakten Plan auszuarbeiten. Alles was ich habe ist die Zusage über Hilfe.“, „Ich verstehe, das ist nicht sonderlich viel, ich hoffe das ist Ihnen Klar Haupt Kapitän. Worte sind vergänglich.“ Stellte Carvalho dann fest. „In diesem Fall wohl eher nicht Admiral, Achila Vikan und Cyphra Echari sind keine Menschen, sie sind Ymari. Und die Ymari nehmen versprechen außerordentlich ernst.“ erwiderte Martin. „Mich müssen Sie nicht Überzügen Haupt Kapitän, ich weiß wie viel wir den Ymari bereits jetzt zu verdanken haben, ohne sie würden wir beide jetzt wohl nicht miteinander sprechen, allerdings wird der Parlamentarische Sicherheitsrat mit Sicherheit genau wissen wollen was die Abgesandten im Hinblick auf Klimamanipulation und Technischem Fortschritt unternehmen. Obwohl wir in der Lage waren sämtliche Personen die den Ymari und unserer Allianz mit ihnen offen Feindseelig gegenüber stehen aus ihren Ämtern zu entfernen, gibt es immer noch sehr viele Leute die der ganzen Situation nicht so ganz trauen und dass kann ich ihnen beim besten Willen nicht verdenken, es ist alles ein Bisschen zu Perfekt.“ Erklärte Carvalho dann.

„Damit haben Sie nicht ganz unrecht, aber ich bin sicher dass die Ymari einen guten Grund für Ihre Großzügigkeit haben.“ Erwiderte Martin dann während er mit sich Rang ob er seinen Vorgesetzten über das Verhältnis zwischen den Ymari und den Menschen aufklären sollte. Zwar verlangte seine Loyalität der UNSF und damit der Regierung gegenüber das er dieses Wissen umgehend mit Carvalho teilte, allerdings hatte er Arlana, seiner Ehefrau versprochen es nicht weiter zu sagen. „Verfluchte Gewissenskonflikte.“ Dachte sich Martin dann Frustriert, es gefiel ihm nicht, aber vorläufig entschied er sich dafür das Geheimnis der Ymari noch etwas zu wahren. Immerhin stimmte es eine solche Nachricht würde wohl für unvergleichbares Chaos überall auf der Erde sorgen und das konnten sie gerade überhaupt nicht brauchen. „Damit haben Sie mit Sicherheit recht, aber ich wüsste trotzdem gerne warum sie uns ohne jedwede Kompensation helfen.“ Antwortet Carvalho nachdenklich während er seine Finger betrachtete. Im nächsten Moment flog dann die Tür in das Zimmer regelrecht auf und Carvalhos Assistentin betrat den Raum, in ihren Händen hielt sie dabei ein Tablett auf dem sowohl eine dampfende Tasse Tee, ein großes Glass voll dunklem Saft neben einer Schale voller lecker aussehender Kekse drapiert waren. Carvalho schaute daraufhin umgehend Missbilligend zu der Frau auf und meinte: „Mariana, wie oft hab ich dir schon gesagt das du nicht einfach so reinplatzen kannst wenn ich Gäste Habe?!“, „Beruhige dich doch Antonio, es war keine Absicht. Das weißt du doch.“ Antwortete Mariana während sie ihr Tablett zwischen Martin und dem Admiral auf dessen Schreibstich abstellte. „Du musst das endlich lernen, irgendwann kostet uns das beide noch Kopf und Kragen.“ Stellte Carvalho dann fest, dabei hörte er sich zwar noch immer erbost an, begnügte sich jedoch mit einem Gemäßigten Tonfall. „Du übertreibst, es wird dich wohl keiner wegen so einer Trivialität aus dem Amt entheben.“ Erwiderte Mariana. Carvalho sah Martin daraufhin kurz an während er meinte: „Verstehen Sie jetzt was ich meine?“, „Nicht Vollständig Sir.“ Antwortete Martin während er sich bemühte einen Ausdruckslosen Gesichtsausdruck beizubehalten. „Also gut, dann lasse ich euch beide eben wieder Alleine.“ Stellte Mariana dann fest ehe sie erhobenem Hauptes aus dem Raum spazierte und die Tür dabei hinter sich schloss. Sobald die Tür ins Schloss gefallen war, schaute Martin seinen Vorgesetzten fragend an, er bezweifelte das es sich bei Marina um eine Gewöhnlich Assistentin handelte, dazu passte ihr Verhalten nicht wirklich.

„Was?“ fragte Carvalho dann als er Martins Blick bemerkte. „Das Verhältnis zwischen Ihnen und Ihrer Assistentin ist… Ungewöhnlich Sir.“ Meinte Martin dann Diplomatisch. „Das können Sie laut sagen.“ Stimmte Carvalho zu ehe er erklärte: „Marina ist meine Frau, ihr war Langweilig zu Hause, außerdem war ich ihr immer zu lange weg. Daher habe ich meine Beziehungen spielen lassen um ihr diesen Posten zu verschaffen und endlich Ruhe vor Ihrer Endlosen Nörgelei zu haben.“ Martin zog ob dieser Antwort eine Augenbraue hoch und antwortete: „Ich verstehe Sir, aber ist das nicht Bevorzugung von Familienangehörigen?“, „Wenn man es ganz genau betrachtet: Ja ist es. Aber Mariana bringt durchaus einige nützliche Fähigkeiten mit, ich habe daher nicht komplett geschummelt, Außerdem ist unser Verhältnis zu einander der Admiralität und auch dem Verteidigungsministerium bekannt, zumindest in irgendwelchen Akten, ich habe nie Versucht das zu vertuschen.“ Antwortete Carvalho worauf Martin nickte, er machte seinem Vorgesetzten keinen Vorwurf aus seiner Handlung. „Ich Verstehe Sir, wirklich.“ Meinte Martin daher, er wollte nicht dass Carvalho in ihm ein Mögliches Risiko sah, dafür war der Admiral als Verbündeter und Freund viel zu Wertvoll. „Ich weiß Möllers, ansonsten hätte ich Ihnen das nie anvertraut.“ Erwiderte Carvalho dann beinahe beiläufig, während in Martin einmal mehr der Stolz hochstieg, es fühlte sich gut an zu Wissen das die Leute die er Respektierte ihm vertrauten. „Danke Sir.“ Meinte Martin daher aufrichtig. „Nichts zu danken, ich habe lediglich eine Tatsache festgestellt.“ Erwiderte Carvalho umgehend beiläufig. Ehe er meinte: „Wie ich bereits erwähnt hatte haben sich die Ereignisse seit ihrer Abreise nach Synphyl hier fast überschlagen. Zwar ist es uns dank der Vorarbeit von Ga’quera Arlana schnell und ohne größere Rückschläge gelungen sämtliches von Rebellen besetztes Regierungseigentum zurück unter unsere Kontrolle zu bringen, aber die Aufarbeitung der Geschmissen hält nach wie vor an. Es wird Sie vermutlich Interessieren zu hören dass die Hauptverhandlung für Frau Wilmuth in zwei Tagen geplant ist. Die Verhandlung ist hierbei öffentlich, sie können dem Fall dieser durchgehallten Irren also Persönlich beiwohnen, ich für meinen Teil werde auf jeden Fall dort sein.“, „Wie lautet die Anklage der sich Frau Wilmuth stellen muss?“ fragte Martin dann Interessiert.

„Hochverrat, Rebellion, Versuchter Mord in Hunderten, Anstiftung zum Mord in hunderten Fällen Fällen sowie Genozid.“ Antwortete Carvalho und zählte die Punkte an seinen Fingern ab. Martin schluckte daraufhin, jeder einzelne Anklagepunkt war mehr als ausreichend um Tanja Wilmuth für den Rest Ihres Lebens in Isolationshaft zu stecken, in Kombination war er sich nicht sicher was für ein Strafmaß von den Richtern für angemessen erachtet werden würde. „Gibt es eine Höchststrafe?“ fragte Martin dann. „Nein, dieser Fall ist wie Sie sich mit Sicherheit denken können einzigartig in der Geschichte der Vereinten Nationen. Ich gehe jedoch davon aus das es auf eine Exekution hinausläuft. Am Leben ist diese Frau zu Gefährlich, sie hat noch immer Anhänger.“ Antwortete Carvalho. „Besteht in diesem Fall nicht das Risiko sie zu einer Märtyrerin zu machen Sir?“ fragte Martin dann. „Doch, aber das müssen die Richter abwägen. Glücklicher weise ist das nicht unser Problem. Neben der Gerichtlichen Aufarbeitung des Putsches läuft auch eine Großangelegte Volksabstimmung die über das Schicksal unserer Nation bestimmen wird, dass Parlament hat die Entscheidung über die Abgabe einiger seiner Rechte an eine neue Übergeordnete Institutionen die Bevölkerung weitergegeben. Jeder Mann und Jede Frau die zu diesem Zeitpunkt ein Registrierter Staatsbürger der Vereinten Nationen ist hat ein Stimmrecht, das trifft auch auf die Abgeordneten sowie sämtliche Regierungsangestellte, also auch uns zu.“ Meinte Carvalho dann. „Haben Sie schon abgestimmt Sir?“ fragte Martin umgehend. „Ja, es ist eine Notwendigkeit dass wir endlich aufwachen und zusammenhallten anstelle uns gegenseitig das Leben schwer zu machen.“ Antwortete Carvalho. „Ich hoffe das sehen noch mehr Leute so. Wir haben eine einmalige Chance erhalten und sollten sie nicht verspielen.“ Meinte Martin dann nickend. „Weise Worte Haupt Kapitän, ich hoffe nur das wir der Verantwortung gerecht werden und nicht ausversehen alles in den Sand setzen, ich möchte nur ungerne als totaler Versager in die Geschichte eingehen.“ Stellte Carvalho dann grinsend fest. Martin prustete zur Antwort daraufhin kurz, der Humor seines Vorgesetzten konnte zwar Stellenweise etwas schwarz sein, aber dafür hatte der Admiral wirklich immer einen dummen Spruch parat. „Gut, das soll fürs erste genügen. Ich möchte Sie nicht weiter aufhalten. Immerhin haben Sie ja einen Befehl des Präsidenten erhalten Haupt Kapitän.“ Stellte Carvalho dann fest. „Sie halten mich nicht auf Sir.“ Erwiderte Martin umgehend.

Carvalho sah Martin daraufhin kurz abschätzend an ehe er meinte: „Höflich wie immer, nicht war Haupt Kapitän? Aber Sie haben einen Auftrag des Präsidenten zu erfüllen und ich will nicht dafür verantwortlich sein das sie in diesem Fall versagen. Zudem haben Sie eine Frisch angetraute Frau die auf Sie wartet und deren Unmut will ich mir ganz bestimmt nicht einhandeln.“ Martin musste nach dieser Aussage breit grinsen und Gluckste leise ehe er meinte: „Soweit ich weiß neigt Arlana nicht zu spontanen Wutausbrüchen, vielleicht genießt sie sogar die Möglichkeit mich nicht ständig um sich zu haben.“, „Seien Sie sich da nicht so sicher Haupt Kapitän, ich an ihrer Stelle würde sie nicht zu lange aus den Augen lassen.“ Stellte Carvalho umgehend fest. „Ich werde Ihren Rat beherzigen Sir.“ Meinte Martin sofort zu Antwort.
~~~Ende Kapitel 85~~~

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13 Sep 2019 15:54 #89891 von Jack Hunter
Zu deiner Frage: Klar, momentan wirkt es zwar so als ob die Geschichte in die Länge gezogen wird, ähnlich wie bei manchen Serien, die eine Staffelweite Handlung haben, aber trotzdem einige "Lückenfüllerfolgen" besitzen, die nichts mit dem eigentlichen Handlungsbogen zu tun haben und somit auch ignoriert werden können. Dennoch finde ich es bei deiner Geschichte anders, da auch in jedem "unwichtigen" Kapitel einige wichtige Sachen versteckt sein können, wie hier etwa mit der Vorbereitung zu Wilmuths Verhandlung, den neuen Sicherheitsmaßnahmen sowie den rückblickenden Ereignissen. Daher denke ich, solltest du alles erst mal so weiter machen wie du es geplant hast. Wäre auch schade um die investierte Zeit und die Zeilen, die wir sonst nicht lesen könnten. ;)

PS: ich mag es wie du es immer wieder schaffst einige lustige Stellen mit einzubauen wie diese mit Carvalhos Assistentin, die sich als seine Frau herausstellte. Dachte mir schon, dass die zwei sich näher stehen, aber eher seine Freundin/Geliebte oder eine Verwandte (Schwester, Cousine oder so^^) sei. :D

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
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15 Sep 2019 15:01 #89895 von Todesgleiter
Nun das nenne ich mal mäßige Beteilligung an einer Leserschaftsbefragung^^ Wie dem auch sei nach dem eine von einer Abgegebenen Stimme dafür votiert wie bisher fortzufahren, wird's auch so gemacht. Wem's nicht passt hat halt pech gehabt :P

@Jack Hunter: Lachen ist halt gesund, also tu ichs dauernd udn kanns mir nicht verkneifen das auch einfließen zu lassen ;)

@all: Weiter geht's:
Kapitel 86: Lokalereigniss
Martin fühlte sich ungewöhnlich entspannt während er dem Flickenteppich aus Waldstücken und Landwirtschaftlichen Flächen dabei zu sah wie er unter ihm dahinflog. Nach seinem Treffen mit Admiral Carvalho hatte er sich wieder mit seiner frisch angetrauten Frau sowie deren Eltern getroffen und seinen zugewiesenen Transportgleiter bestiegen um zu Martins Heimatort geflogen zu werden. „Von mir aus muss jetzt nichts Aufregendes mehr passieren.“ Dachte sich Martin dann, er hatte erreicht was er Unterbewusst wohl schon lange hatte erreichen wollen. „Es ist kein Wunder das Ihr Menschen Schwierigkeiten mit dem Klima eurer Welt habt wenn Ihr derartige Flugvehikel zur Beförderung nutzt.“ Stellte Echahri dann fest während Sie eines der Turbostrahltriebwerke welche das Fluggefährt in der Luft hielten durch eines der Fenster beobachtete. Der Strom aus Heißem Abgas der aus dem Triebwerk entwich war dabei deutlich als flimmernde Luft erkennbar. „Wir benutzen diese Art von Fahrzeugen nur für wichtige Würdenträger die schnell und Unabhängig Mobil sein müssen. Normalerweise benutzen wir Bodengebundene Radfahrzeuge mit einem Wasserstoffantrieb zur Personen und Güterbeförderung.“ Erklärter Martin dann. Immerhin hatte die Brennstoffzellentechnologie mittlerweile die meisten Klassischen Verbrennungsanriebe im Straßenverkehr verdrängt und sich gegen die Konkurrierenden Batteriefahrzeige durchgesetzt. „Dennoch setzt ihr Nach wie vor Turbinen ein die auf Basis von Chemischen Verbrennungsreaktionen Abgase erzeugen und eure Atmosphäre verunreinigen. Wenn ihr das Ökosystem dieses Planeten und euch selbst retten wollt, muss das Aufhören.“ Stellte Echari umgehend fest. „Das Problem ist das wir auf derartiges Antriebssysteme nicht verzichten können. Es gibt keine Gangbare Alternative.“ Antwortete Martin. „Du hast erwähnt das ihr Wasserstoff verwendet um Bodengestützte Fahrzeuge mit Energie zu versorgen, was Spricht dagegen die Turbinen eurer Flugvehikel mit einem ähnlichen System auszustatten?“ fragte Echari weiter. „Die Wasserstoff Brennstoffzellen können nicht genügend Energie freisetzen um ein Fluggerät in der Luft zu halten.“ Antwortete Martin umgehend. „In diesem Fall muss der Energieverbrauch der Turbinen soweit reduziert werden das es möglich ist.“ Meinte Echari umgehend. „Das ist einfacher gesagt als getan.“ Stellte Martin umgehend fest, er wusste nicht genug über die genaue Funktion von Turbinen um überlegen zu können wie der Energieverbrauch reduziert werden könnte. „Es ist gar nicht so schwierig, glaube mir.“ Erwiderte Echari daraufhin.

Martin bemerkte daraufhin das Arlana breit grinste ehe sie meinte: „Du solltest das eventuell mit Ingenieuren besprechen, nicht Martin.“, „Selbstverständlich, ich hielt es nur für Angebracht darauf hinzuweisen.“ erwiderte Echari umgehend. „Die tun mir jetzt schon leid.“ Dachte sich Martin daraufhin grinsend während er sich Vorstellte wie die Ymar einen ganzen Hörsaal voll renommierter Physiker und Ingenieure deklassierte. Im nächsten Moment verkündete der Pilot des Schwebegleiters über einen Lautsprecher: „Erreichen Zielkoordinaten, setze zur Landung an.“, „Es scheint das die Menschen einen Dezentralisierten Lebensraum bevorzugen.“ Stellte Vikan dann fest während er seinen Falkenblick über Martins Heimatdorf wandern lies. „Das ist stark unterschiedlich die meisten bevorzugen jedoch das Leben in der Großstadt.“ Antwortete Martin umgehend. Dann landete der Schwebegleiter sanft auf einer der Wiesen am Ortsrand, wie auch schon die letzten male war der Anflug selbstverständlich nicht unbemerkt geblieben und mehrere Schaulustige hatten sich in Gebührendem Abstand versammelt. In Schach gehalten wurde die Menge dabei von einem deutlich Wahrnehmbaren Aufgebot Uniformierter Sicherheitskräfte, das Innenministerium hatte zweifelsohne seine Garnison vor Ort aufgerüstet um besser Vorbereitet zu sein insbesondere vor dem Hintergrund das sich eine Diplomatische Garnison vor Ort aufhalten würde. „Sie wissen nicht das wir hier sind, oder?“ fragte Vikan dann und deutet auf die Menschen. „Nein, Sie denken vermutlich dass ich alleine bin um meine Eltern zu Besuchen.“ Antwortete Martin. „Müssen wir in diesem Fall etwas bestimmtes beachten?“ fragte Vikan dann. „Nicht wirklich. Sie werden alle so oder so bei eurem Anblick erschrecken.“ Antwortete Martin Schulterzuckend. „Lässt sich das nicht vermeiden, ich möchte keine Furcht verursachen.“ Stellte Echari dann fest. „Die Menschen werden so oder so von Eurem Aufenthalt erfahren, es ist besser wenn sie es von Anfang an Wissen.“ erwiderte Martin. Obwohl die Ymari daraufhin nicht restlos überzeugt wirkten, fügten sie sich offenkundig Martins Urteil da Echahri einknickte: „Wenn du dies für die Richtige Vorgehensweise hältst.“

Dann leuchtete die grüne Statuslampe über der Tür die in das Passagierabteil des Gleiters führte auf und verkündete damit dass der Landevorgang abgeschlossen war und das Gefährt gefahrlos verlassen werden konnte. Martin sah daraufhin noch einmal in die Runde um sich davon zu vergewissern das alle Anwesenden soweit waren ehe er einen Taster neben der Tür betätigte, worauf eben jene sich öffnete und den Weg über die Ausstiegsrampe nach draußen Frei machte. Dort erkannte Marti n umgehend ein Ehrenspalier aus Sicherheitskräften in Paradeuniformen, ebenfalls war ein Teppich in aller Eile über den Boden gerollt worden um den Gästen Rechnung zu tragen. Davon ließ sich Martin jedoch nicht irritieren und Schritt zielsicher die Ausstiegsrampe hinab, Arlana lief dabei zu seiner Rechten während Vikan und Echari die Nachhut bildeten. Außerhalb des Gleiters erkannte Martin dann ein Mann in Anzug der eine prunkvolle Goldene Halskette trug und von zwei weiteren Männern und einer Frau begleitet wurde. Er kannte diese Leute, bei dem Mann im Vordergrund handelte es sich um Heinz Schulz den Bürgermeister der Ortschaft bei seiner Begleitung handelte es sich um die Vertretung des Stadtrates. Alle vier wirkten leicht bis Mittelschwer nervös als sie die Ymari bemerkten welche Martin begleiteten und mühelos um einen ganzen Kopf überragten. Die Tatsache das sowohl Arlana als auch ihre Eltern dabei die Prunkvollen und Ausufernden Roben trugen welche die Ymari bei offiziellen Anlassen zu tragen pflegten tat dabei wohl ihr übriges. Sobald Martin samt seiner Begleitung dann vor den Bürgermeister getreten war und in einem Respektvollen Abstand zum stehen gekommen war, räusperte sich Bürgermeister Schulz etwas umständlich Martin bemerkte dabei die Schweißtropfen auf Stirn und Schläfen des Mannes, offenbar war er mehr als nur etwas Aufgeregt, was irgendwie Verständlich war, noch nie hatte er oder seiner Amtsvorgänger derart wichtige Persönlichkeiten empfangen müssen. „Im Namen der Gemeinde Jagsthausen, des Stadtrates und den Einwohnern unserer Schönen Gemeinde ist es mir eine Ausgesprochen Ehre Sie hier Begrüßen zu dürfen. Es ist für uns ein absoluter Meilenstein für uns das derartig wichtige Persönlichkeiten hier verweilen möchten.“

Auf diese Ansage folgte erst einmal Schweigen in dem der Bürgermeister wohl versuchte die Wirkung seiner Ansprache abzuschätzen und dabei wohl hoffte die Sache nicht Ausversehen in den Sand gesetzt zu haben. Wie üblich war es dann Arlana welche die Situation auflöste und meinte: „Wir bedanken uns für die Herzliche Begrüßung, Bürgermeister Heinz Schulz aus Jagsthausen, es erfüllt uns mit Freude zu sehen das unsere Anwesenheit eine derart Positive Reaktion hervorruft.“ Die Erleichterung war dem Bürgermeister daraufhin ins Gesicht geschrieben oh ja, er hatte Angst gehabt. Die Erleichterung musste dabei so stark sein das er gar nicht mitbekommen hatte das Arlana seinen Namen kannte obwohl er sich nie Vorgestellt hatte. „Erlauben Sie dass ich Sie alle als Gäste der Gemeinde zu einen Festessen einlade?“ fragte der Bürgermeister dann während Martin mehrere Kameras und Fotoapparate bemerkte welche die Szene aus allen Blickwinkeln fest hielten, er war sicher die Titelseite der Lokalzeitung für den nächsten Tag zu kennen. Arlana schaute daraufhin zunächst zu Martin welcher umgehend nickte, er sah keinen Grund das Angebot des Stadtoberhauptes auszuschlagen. Der sich wohl irgendeinen Vorteil davon Versprach so viel Eindruck wie möglich zu machen. „Wir würden uns Geehrt fühlen Bürgermeister Heinz Schulz.“ Stellte Arlana dann fest. „Sehr gut! Folgen Sie mir bitte ich habe mich bemüht ein Standesgemäßes Transportmittel zu Organisieren.“ Meinte der Bürgermeister dann und deutete eine Verbeugung an während er auf zwei Limousinen deute die auf der nächsten Straße geparkt waren. Neben den auf Hochglanz polierten Fahrzeugen wartete dabei auch gut sichtbar jeweils ein Chauffeur. „Er hat sich wirklich nicht lumpen lassen.“ Dachte sich Martin dann amüsiert, nie hätte gedacht einmal zu den Ehrengästen seines eigenen Heimatdorfes zu gehören. Während er dem Bürgermeister dann folgte stellte Arlana neben ihm fest: „Es tut gut zu sehen das wir nicht alle mit Angst erfüllen.“, „Täusch dich nicht, der Bürgermeister ist mehr als nur Nervös.“ Antwortete Martin umgehend. „Das ist überdeutlich, aber seine Nervosität gründet auf der Angst bei einer wichtigen Tätigkeit zu versagen, nicht auf der Angst vor den Ymari als solchen.“ Antwortete Arlana. „Ist es nicht Unhöflich die Gedanken anderer zu lesen?“ fragte Martin dann neckisch, dieses Thema hatte ihn schon immer Interessiert, aber bisher hatte es nie eine geeignete Situation gegeben um nachzuhaken. „Es gilt sogar als Indirekter Angriff auf die Peron selbst Martin. Aus diesem Grund dringe weder ich noch ein anderer Ymar jemals in das Bewusstsein eines anderen Wesens ein, außer es besteht ein Grund von immenser Wichtigkeit oder eine direkte Aufforderung.“ Erklärte Arlana umgehend. „Woher weißt du dann was der Bürgermeister denkt?“ fragte Martin dann. „Das weiß ich nicht, jedenfalls nicht mit Hundertprozentiger Sicherheit. Ich kann lediglich aus einem Verhalten und seiner Aura Schlüsse ziehen.“ Antwortete Arlana. „Aura? Was ist das?“ fragte Martin dann.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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15 Sep 2019 15:04 #89896 von Todesgleiter
~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

„Jedes fühlende Wesen ist von einer Aura umgeben, sie ist eine Spiegelung der Bioelektrischen Ladungen im Gehirn und Nerven in der Umgebung des betreffenden Wesens. Mit etwas Erfahrung ist es leicht die Unterschiedlichen Impulse gewissen Gemütsregungen zu zuordnen.“ Erklärte Arlana umgehend und wohl bemüht das ganze so auszudrücken das Martin zumindest ansatzweise etwas Verstand. „Ich Verstehe, warum kann ich diese Aura nicht Sehen?“ fragte Martin dann. „Weil sie unsichtbar ist, wir Ymari sehen die Aura nicht durch unsere Augen, unser Gehirn erspürt die Spiegelungen der Energie in der Umgebung ähnlich den Organen mancher Tiere die das Bioelektrsiche Feld eines Lebwesens Orten können.“ antwortete Arlana sofort. „Jeh mehr ich über sie erfahre, desto Unheimlicher werden mir diese Ymari.“ Dachte sich Martin dann, er konnte Verstehen Warum sich einige Menschen vor den Ymari Fürchteten. „Hat sich diese Fähigkeit natürlich entwickelt, oder habt ihr diese Entwicklung bewusst beschleunigt?“ fragte Martin dann. „Wir selbst nicht. Die Telepathischen Fähigkeiten unserer Spezies sind auf die Pryliaden zurück zu führen, die Telepathischen Fähigkeiten der Ymari erleichterten es den Pryliaden nicht nur sich von der Psionischen Energie zu nähren sondern stellte für die Pryliaden auch einen effektiven Weg da ihren Willen zu äußern.“ Antwortete Vikan an Arlanas Stelle der gemeinsam mit Echari hinter Martin und Arlana her lief und bislang einen recht schweigsamen Eindruck gemacht hatte. „Entschuldigen Sie die Frage: Aber wer oder was sind Pryliaden?“ fragte dann BürgermeisterSchulz der die Unterhaltung wohl mit gehört hatte und nun genug Mut angesammelt hatte um direkt zu Fragen. Martin schaute daraufhin kurz zu seiner Begleitung, er erachtete es für Angebrachter wenn einer der Ymari diese Frage selbst beantwortete: „Die Pryliaden sind Uralte Kreaturen mit Gottähnlichen Fähigkeiten.“ Antwortete Vikan dann als er Martins Blick bemerkt hatte. Der Bürgermeister stoppte daraufhin Aprubt seinen Schritt und drehte sich herum, dabei bemerkte Martin das er kreide Bleich geworden war. „Das sagen Sie jetzt?!“ fragte Bürgermeister Schulz dann entsetzt, vermutlich fürchtete das er das die Erde oder gar seine kleine Gemeinde nun zum Ziel von Gottähnlichen Kreaturen werden konnte.

„Es besteht kein Grund zur Beunruhigung Bürgermeister Heinz Schulz. Die Pryliaden stellen schon seit sehr langer Zeit keine reale Bedrohung mehr dar. Sie wurden Vernichtet, genau wie jede andere Macht auch die diese Galaxis bedroht.“ Meinte Arlana dann in einem Beiläufigen Tonfall welcher dem Inhalt ihrer Aussage in keinster Weise angemessen war. „Wollen Sie damit sagen, Sie haben... Sie haben diese Dinger getötet?“ fragte der Bürgermeister dann. „Ja, einst haben die Ymari die Pryliaden als Götter verehrt, dann haben sie Sie getötet und die Galaxis von dieser Bedrohung ein für allemal befreit.“ Antwortete Vikan düster, es war offenkundig das er nicht Stolz auf die ganze Pryliaden Geschichte war, aber im Gegensatz zu Menschen die dazu tendierten ihre eigene Vergangenheit zu leugnen und begraben zu wollen hatte er Akzeptiert das diese Dinge passiert waren. Der Bürgermeister schaute daraufhin zu Martin der dabei erkannte dass jegliche Farbe aus dem Gesicht seines gegenüber gewichen war, scheinbar hatte der Lokalpolitiker erst jetzt wirklich Verstanden mit was für Mächten er es zu tun hatte. „So viel zum Thema Furcht.“ Dachte sich Martin dann, immerhin war er ziemlich sicher das der Bürgermeister von jetzt an Angst vor den Ymari haben würde. „Es besteht kein Grund zur Sorge Bürgermeister Heinz Schulz, es besteht nicht einmal die Idee Gegen die Menschheit vorzugehen.“ Stellte Echari dann fest, welche die Gefühlsalge des Bürgermeisters wohl ebenfalls erfolgreich interpretiert hatte. Obwohl der Bürgermeister daraufhin nicht wirklich überzeugt wirkte, entschloss er sich offenkundig dafür das Thema sein zu lassen um seine Gäste nicht ausversehen zu kränken da er meinte: „Das ist… äh ich meine das ist Erleichternd zu hören.“ Arlana warf Martin nach dieser Aussage einen vielsagenden Blick zu, sie wusste so gut wie er selbst dass das Stadtoberhaupt nicht überzeugt war. „Ich hoffe du hast es wirklich Verstanden. Wir sind keine Bedrohung für euch und werden es auch niemals sein.“ Stellte Vikan dann fest. „Natürlich, Natürlich. Ähm, ich denke wir sollten Fortfahren, der Wirt wartet mit Sicherheit schon.“ Erwiderte Bürgermeister Schulz reichlich durch den Wind und viel zu schnell. „In diesem Fall sollten wir uns besser Beeilen Herr Bürgermeister.“ Stellte Martin dann in dem Versuch fest das Gesprächsthema, zumindest vorläufig, abzubrechen. „Aber selbstverständlich, folgen Sie mir, Folgen Sie mir.“ Meinte der Bürgermeister dann und winkte eifrig mit der Hand.

Nur wenige Minuten später hatten Bürgermeister Schulz, Martin soweit Arlana, Echari und Vikan dann die Fahrzeuge erreicht neben denen noch immer die Fahrer warteten und sich nichts anmerken leisen. Martin vermutete dass es sich um Speziell geschulte Fahrer aus dem Bereich des Diplomatischen Fahrdienstes der Vereinten Nationen handelte, sie waren daher daran Gewöhnt in der Nähe von Mächtigen und Potenziell gefährlichen Personen zu sein. „Bitte steigen Sie ein.“ Verlangte der Bürgermeister dann der in der Zwischenzeit wohl seine Selbstbeherrschung zum Großteil zurück erlangt hatte. Kaum hatte er geendet öffneten die Fahrer die Türen zu ihren Fahrzeugen ohne ein Wort zu sagen. „Es erweckt den Anschein dass es notwendig sein wird sich für den Transport zu trennen.“ Stellte Vikan dann fest nachdem er die Limousinen einer kurzen Musterrung unterzogen hatte. „Bedauerlicherweise steht kein Fahrzeug zur Verfügung das groß genug ist uns alle aufzunehmen.“ Entschuldigte sich der Bürgermeister dann. „Das wird kein Problem darstellen Bürgermeister Heinz Schulz.“ Stellte Vikan dann fest. Die Erleichterung war dem Bürgermeister daraufhin ins Gesicht geschrieben, offensichtlich hatte er damit Gerechnet dass die Ymari darauf bestehen würden zusammen zu bleiben. „Wunderbar, dann sollten wir Einsteigen, ich habe langsam Hunger.“ Meinte Martin dann um das ganze Geschehen etwas zu beschleunigen und etwas Druck von dem Stadtoberhaupt zu nehmen. Vikan nickte Martin daraufhin lediglich zu ehe er sich in einer Flüssigen und elegant anmutenden Bewegungsabfolge auf die Rücksitzbank einer der Limousinen setzte. Dass er es dabei schaffte derart erhaben zu wirken obwohl er eigentlich zu groß war um in den Innenraum zu passen sprach dabei für die Natürliche Eleganz der Ymari. Echari folgte ihrem Mann dabei umgehend und schaffte es ebenso elegant einzusteigen ohne ein einziges Mal in Ihren Bewegungen inne zu halten.

Martin steuerte daraufhin gemeinsam mit Arlana die zweite Limousine an, und lies eben jene als erste einsteigen. Als er sich dann selbst setzte stellte Martin dann zu seiner Unzufriedenheit fest dass seine eigenen Bewegungen in diesem Fall bei weitem nicht so anmutig wirkten, obwohl er es rein von der Körpergröße her eigentlich leichter mit dem Einsteigen hatte. Im nächsten Moment setzten sich dann auch der Fahrer auf den Fahrersitz sowie der Bürgermeister auf den Beifahrer Sitz vor Martin und Arlana. Martin hatte sich in der Zwischenzeit bereits angeschnallt, Arlana folgte diesem Beispiel ohne auch nur einen Finger zu krümmen und nutzte wohl ihre Telekinetischen Fähigkeiten. Als sie bemerkte dass Martin sie beobachtete zwinkerte sie ihm kurz Schelmisch zu und lächelte verführerisch. „Was für eine Frau und sie ist die meine.“ Dachte sich Martin dann ein weiteres Mal Stolz. Egal was andere gesagt hatten oder noch sagen würden, er war sich Sicher die Perfekte Frau gefunden zu haben.
~~~Ende Kapitel 86~~~

mfg.: Tg

P.S.: Bitte Untertänigst die VErspätung zu entschuldigen, aber der Todesgleiter war Gestern auf einer wichtigen Familiären Mission unterwegs und ist nach einer langen (oder kurzen, je nachdem ) Nacht erst heute Morgen in den Heimischen Hangar zurückgekehrt.

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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21 Sep 2019 14:14 #89901 von Todesgleiter
Kapitel 87: Festtag

Als Martin aus dem Fahrzeug stieg und sich einmal umsah bemerkte er sofort die Menge an mit Kameras bewaffneten Menschen welche sich außerhalb einer von mehre Uniformierten Bewachten Absperrung tummelten. „Das muss die gesamte Lokalpresse sein, plus ein paar Internationale Teams.“ Dachte sich Martin dann weniger begeistert, zwar wusste er das es sich mit seinem jetzigen Status wohl unmöglich verhindern lies von Scharen aus Reportern bedrängt zu werden, aber das bedeutete nicht das es ihm gefiel. Nachdem er sich dann nach wenigen Sekunden fürs erste sattgesehen hatte drehte Martin sich herum und half Arlana aus dem Fahrzeug, nicht das sie es nötig gehabt hätte, aber es gehörte sich nach Martins Meinung einfach so. „Dankeschön.“ Bedankte sich Arlana dann als sie sich neben Martin stellte und sich demonstrativ bei ihm Unterhakte. „Hältst du das für eine gute Idee?“ fragte Martin daher und nickte mit dem Kinn auf Arlanas Arm der deutlich sichtbar um den seinen gelegt war. „Aber natürlich.“ Antwortete Arlana lediglich während Bergmeister Schulz das Fahrzeug einmal umrundet hatte und nun zu Martin und Arlana trat. Auch er bemerkte natürlich sofort die sehr vertraut wirkende Geste Arlanas die Martins Arm fest hielt. Für eine kurze Sekunde wurde der Blick des Mannes daher wir Magisch angezogen ehe er den Blick abwenden konnte und meinte: „Bitte folgen Sie mir.“ Martin und Arlana nickten daraufhin zum Zeichen das sie Verstanden hatten, während Vikan und Echari mühelos mit langen Schritten zu ihnen aufschlossen. Die Bewegung der Ymari wirkte dabei wie als würden sie schweben anstelle von laufen. Martin wusste dabei nicht ob das daran lag das sie wirklich schwebten oder ob sie sich nur so elegant Bewegten. Während sie daraufhin dem Bürgermeister folgten der mit wichtigtuerischer Miene vorausging bemerkte Martin dass die Menschenmenge rings um sie herum in ein tiefes Schweigen gefallen war. Nur wenige Sekunden zuvor hatte noch eine deutliche Geräuschkulisse aus Gesprächen und allgemeinem Fußgetrappel bestanden, jetzt dagegen hätte man eine Stecknadel fallen hören können.

„Scheint als ob selbst diese Aasgeier mal von der Situation überrannt sind.“ Dachte sich Martin dann Selbstzufrieden, er machte keinen Hehl aus seiner generellen Abneigung gegenüber der Presse. Unter dem Mantel des Schweigens betrat die Gruppe dann das Lokal in welches sie Bürgermeister Schulz führte. Im Gastraum der sofort an die Eingangstür angrenzte wartete dann auch bereits die Reichlich Nervös wirkende Belegschaft die sich vor dem Massiven Tresen aus dunklem und Kräftig gemasertem Holz in einer Ordentlichen Reihe aufgestellt hatte. Martin kannte sowohl das Lokal als auch die Mitarbeiter, zumindest vom sehen her und er war sich ziemlich sicher das sie auch ihn wieder erkannten. Sobald die Gruppe unter der Führung von Bürgermeister Schulz dann vollständig in den Gastraum getreten war, senkten sowohl die Inhaber als auch die Angestellten den Blick und starten den Rustikal anmutenden Parkettboden an. Nach einer peinlichen Sekunde in der sich alle Anwesenden lediglich gegenseitig angeschwiegen hatte meinte der Wirt, ein kräftig gebauter Mann mit glänzender Glatze und vollem Gesicht etwas wackelig: „Die Tafel ist schon angerichtet, bitte bedienen Sie sich.“ Dabei deutete mit einem seiner Kräftigen Arme auf die breite Tür zu einem weiteren Zimmer das durch eine Wand aus braunem Bunt Glas von dem Hauptraum abgetrennt war. Da daraufhin einmal mehr nichts geschah, beschloss Martin die Initiative zu übernehmen und meinte: „Wunderbar, wenn es so gut Schmeckt wie es Riecht bin ich ein Glücklicher Mann.“ Anschließend setzte er sich einfach in Bewegung und nahm Arlana, die sich noch immer an seinem Arm fest hielt, dabei einfach mit. Vikan und Echari folgten den beiden dabei wie zwei anmutige Schatten. Sobald er in den Raum getreten war erkannte Martin dass auf dem massiv anmutenden Holzstich lediglich Teller und Besteck sowie drei große Töpfe voll mit Suppe und dazugehörende Körbe voll mit knusperigem Gebäck angerichtet waren, die restlichen Gänge würden wohl später folgen. Dass es sich bei dem Tisch um einen typisch geformten Rechteckigen Tisch handelte setzte sich Martin auf den Mittleren Stuhl der Flanke welche der Tür zugewandt war, er vermeid dabei mit voller Absicht eine der beiden Stirnseiten in Beschlag zu nehmen.

Arlana folgte Martins Beispiel daraufhin umgehend und lies sich zu seiner Rechten nieder während ihre Augen aufmerksam die Auswahl musterten. Echari und Vikan Liesen sich daraufhin neben Martin und Arlana nieder und prüften ebenfalls das dargebotene Angebot mit analytischen Blicken. „ Es ist bei uns Menschen üblich Mahlzeiten in verschiedene Gänge aufzuteilen die nacheinander Serviert werden. Hierbei handelt es sich lediglich um eine Vorspeise.“ Erklärte Martin dann um einer eventuellen unglücklich formulierten Frage seitens seiner Gäste entgegen zu wirken, immerhin hatten die Ymari definitiv ein Talent dafür Menschen aus dem Konzept zu bringen. „Ich verstehe, das ist ausgesprochen Interessant, da es die Vorfreude über den nächsten Gang beständig aufrecht erhält. Eine exzellente Idee.“ Meinte Vikan dann begeistert worauf Martin grinsen musste, er hätte nie gedacht das der Schlanke Ymar eine Leidenschaft fürs Essen hatte. In der Zwischenzeit waren auch Bürgermeister Schulz sowie seine Verstärkung aus dem Stadtrat, welche wohl mit einem Separaten Fahrzeug angereist waren, in dem Raum angekommen uns leisen sich gegenüber Martin und den Ymari auf der anderen Seite des Tisches nieder. Martin kam dabei nicht umhin zu bemerken das alle vier seltsam versteinerte Mienen zur Schau trugen, vermutlich unschlüssig ob sie sich über die Ehre einem derartige Treffen beiwohnen zu können Freuen, oder sich von ihrer Regierung zum Abschuss freigegeben fühlen sollten. „Bitte beginnt, als Gäste haben Sie natürlich den Vortritt.“ Meinte Bürgermeister Schulz dann Gönnerhaft, so langsam schien er sich wieder halbwegs gefangen zu haben. Umgehend darauf viel sowohl ihm selbst als auch den Stadträten die Kinnlade herunter als sich drei Blasen aus Suppe magisch in die Lufterhoben und ohne zu Tropfen zu den Tellern der Ymari schwebten, diese schauten dabei selbst so unselig aus das es schon wieder Komisch wirkte. „Die Ymari verfügen über Telekinetische Fähigkeiten welche sie zur Hilfe bei vielen Tätigkeiten einsetzen.“ Erklärte Martin dann während er ein Grinsen unterdrückte. „Ich verstehe, das ist… Faszinierend.“ Meinte der Bürgermeister dann während sein Blick noch immer wie gebannt den Schwebenden Suppen blasen folgte.

Martin benutzte daraufhin einen der bereit gestellten Schöpflöffel um seinen eigenen Teller zu füllen, dabei beobachtete er seine gegenüber die ganze Zeit aus dem Augenwinkel. Als dann alle ihre Teller mit Suppe befült hatten schaute der Bürgermeister einmal in die Runde ehe er sich umständlich räusperte und meinte: „Ich freue mich heute hier sein und diesem Gesichtsträchtigen Ereignis bei wohnen zu dürfen. Hoffen wir das das dieses Beispiel des Friedlichen Miteinanders zum Standard im Umgang zwischen unseren Welten wird und jetzt lässt uns unsere neue Freundschaft mit einer reichhaltigen Mahlzeit besiegeln.“, „Gut gesprochen Bürgermeister Heinz Schulz. Auch wir hoffen auf ein Friedliches und Freundschaftliches Miteinander mit den Menschen.“ Stellte Arlana dann fest ehe sich alle Anwesenden ihren Tellern zuwandten. „Interessant.“ Stellte Arlana dann fest nachdem sie den ersten Löffel voll herunter geschluckt hatte. „Gibt es bei den Ymari keine Suppen?“ fragte Martin dann überrascht immerhin zählten Suppen in ihren Vielfältigen Ausprägungen zu einem der am weitesten Vorbereiteten Gerichte auf der Erde. „Nicht in dieser Anwendung wir nutzen Flüssige Nahrungsmittel leidlich als Beilage um andere Spießen zu komplementieren. Es ist jedoch noch niemand auf die Idee gekommen einen Fleischsaftextrakt als Eigenständiges Nahrungsmittel zu Verwenden.“ Antwortete Arlana. „Das sollten wir eventuell überdenken, es ist eine Hervorragende Idee den eigentlichen Hauptgang derartig vorzubereiten.“ Fügte dann Vikan an. „Wer hätte gedacht das Aliens von einer anderen Welt so begeistert von Suppe sind?“ fragte sich Martin dann selbst während er in sich hinein grinste, die art und wiese mit der Arlana und die anderen Ymari sich für beinahe Triviale dinge begeistern konnten war für ihn hochgradig Unterhaltsam. „Es wird den Wirt mit Sicherheit freuen zu Hören das dieses Gericht derart Anklang findet.“ Stellte dann auch der Bürgermeister fest, der ebenfalls leicht Überrascht wirkte. „Oh, es schmeckt vorzüglich, wenn auch ein wenig Salzig, aber das ist lediglich eine Persönliche Präferenz.“ Erwiderte Vikan umgehend.

Nach einigen weiteren Minuten waren dann alle mit Ihrer Suppe fertig und Martin stellte zu seiner Erheiterung fest das Vikan gespannt und voller Vorfreude auf den nächsten Gang zu Warten schien. Im nächsten Moment tauchten dann jedoch zwei Angestellte auf um die Teller und das benutzte Besteck sowie die Töpfe einzusammeln während der Wirts selbst an eine Stirnseite des Tisches trat und fragte: „Wünschen die Herrschaften vor dem Hauptgang etwas zu Trinken?“, „Was haben Sie im Angebot Gastwirt Leonard Voigt?“ erwiderte Vikan während er sich dem mehr als nur etwas überraschten Mann zuwandte, immerhin hatte er seinen Namen nie verraten. „Ähm, wir haben verschieden Weine, Biere, Süßgetränke sowie Fruchtsäfte.“ Antwortete der Wirt dann Vorsichtig. „Servieren Sie etwas das den Geschmack des Nächtens Gerichtes optimal Komplementiert Gastwirt Leonard Voigt, ich werde Ihrem Urteil vertrauen.“ Meinte Vikan dann. „Ich denke dem können wir uns alle Anschließen.“ Fügte Echari dann an. „Für mich bitte keinen Alkohol, ich bin im Dienst.“ Meinte Martin dann, er wollte kein Risiko eingehen. Der Gastwirt nickte daraufhin ehe er fragte: „Wäre Johanessbeersaft dann ein Ordnung?“ Nun war es an Martin bestätigend zu nicken während er antwortete: „Jawohl, das hört sich gut an. „Und Sie Herr Bürgermeister?“ fragte der Wirt dann. „Ich schließ mich unseren Gästen an, ich Vertraue auf Ihr Urteil.“ Antwortete der Bürgermeister lediglich wobei Martin bemerkte das er es sich im letzten möglichen Moment verkniff den Wirt mit seinem Namen anzusprechen, immerhin kannten sich die beiden bekannt erweise auch Privat. Der Gastwirt nickte daraufhin erneut ehe er Geschäftig davon lief. „Bist du eigentlich immer im Dienst Martin?“ fragte Arlana dann nachdem der Wirt sich entfernt hatte. „Normalerweise nicht, aber ich habe den Befehl von Präsident Makowsky erhalten euren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten, solange diese Diplomatische Mission daher besteht, muss ich mich als im Dienst betrachten.“ Antwortete Martin. „Ich hoffe das ist keine unnötige Belastung für dich?“ fragte Echari dann. „Nein, keine Sorge. Ich bin sowieso kein großer Wein und Bier Freund.“ Winkte Martin gelassen ab während der Bürgermeister und seine Stadträte der Unterhaltung aufmerksam folgten, ihnen musste so langsam klar sein das mehr zwischen Martin und den Ymari war als es zunächst den Anschein hatte.
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21 Sep 2019 14:16 #89902 von Todesgleiter
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„So, was haben Sie in Ihrer Zeit bei uns alles vor, wir haben hier ein paar schöne Waldwander Wege wissen Sie?“ fragte Bürgermeister Schulz dann, offensichtlich in dem Versuch so etwas wie eine Konversation zu starten. „Es gibt keine Planungen bezüglich der exakten Gestaltung unseres Aufenthaltes.“ Antwortete Vikan darauf. Der Bürgermeister schaute daraufhin Hilfesuchend zu Martin ehe er weiter fragte: „Aber Ihr Aufenthalt hier ist doch mit Sicherheit nicht zufällig, oder?“, „Nein das ist er in der Tat nicht. Wir sind hier um den guten Willen unseres Volkes zu demonstrieren und der Menschheit zu Helfen.“ Antwortete Vikan. „Cyphra Echari und Achila Vikan haben sich Freundlicherweise bereit erklärt uns als Berater betreffend dem Klimaproblem zu Unterstützen.“ Erklärte Martin dann etwas ausführlicher. Die Überraschung war dem Bürgermeister und den Stadträten zu seiner Flanke daraufhin anzusehen, sie hätte vermutlich niemals erraten das sich jemand wie die Ymari dazu herablassen würde bei einem solchen Problem zu helfen immerhin hatten sich die Menschen dieses ganze Problem selbst zuzuschreiben. „Nun das ist auf jeden Fall sehr Großzügig. Haben Sie denn schon eine Vorstellung davon wie Sie dieses Problem angehen möchten?“ fragte Bürgermeister Schulz dann. „Es ist mehr wie offenkundig das der Größte Teil des Problems mit der Energieerzeugung und dem Abbau von Natürlichen Ressourcen zusammenhängt, wir Ymari hatten vor langer Zeit eine ähnliche Problemstellung. Wir sind daher ziemlich sicher dass sich das Problem mithilfe einer Verbesserten Energieverwaltung sowie der erhöhten Effizienz in der Verwertung von Ressourcen weitläufig eindämmen lassen kann, ohne dass die Bevölkerung Einschnitte wahrnimmt.“ Antwortete Echari umgehend. Martin bemerkte dabei das die Stadträte nun sehr Aufmerksam zuhörten, immerhin war Umweltschutz ein Brandheißes Thema über das auch die UNSF mehr als einmal gestolpert war, schließlich verschlang sowohl die Produktion als auch der Start von Raumschiffen oder von Versorgungsgütern für die Raumflotten Unmengen von Energie. Von den immensen Abgasmengen welche Raumschifftriebwerke ausstießen einmal ganz abgesehen.

„Das hört sich zugegebener maßen Interessant an, aber bei allem Respekt: Woher können Sie Wissen was für uns machbar ist?“ fragte Bürgermeister Schulz dann der mittlerweile wohl den Großteil seiner anfänglichen Scheu abgelegt hatte. Echari lächelte den Bürgermeister daraufhin an, ihr Lächeln war wie das Arlanas absolut umwerfend. Es überraschte Martin daher nicht zu sehen dass der Bürgermeister verlegen zur Seite schaute. „Der Entwicklungsstand der Menschheit ist Vergleichbar mit dem unserer Eigenen Zivilisation vor sehr langer Zeit, wie ich bereits erwähnt hatte standen wir vor ähnlichen Problemen. Auch wir gewannen den Großteil unserer Energie damals aus Fossilen Brennstoffen, von welchen immer mehr benötigt wurden um denn beständig wachsenden Hunger unserer Zivilisation nach Energie zu sättigen.“ Antwortete Echari dann. „Ich Verstehe, glaube ich. Es ist auf jeden Fall erleichternd zu hören das sich diese Probleme beheben lassen.“ Meinte der Bürgermeister dann. „Jedes Problem lässt sich beheben, Bürgermeister Heinz Schulz. Vorausgesetzt man ist willens genügend Zeit und Ressourcen darauf zu verwenden.“ Stellte Vikan dann fest. Im nächsten Moment traten dann mehrere Personen in den Raum die anhand ihrer Schwarzen Schürzen sofort als Personal des Gasthauses zu identifizieren waren. Gemeinsam mit den Bedienungen betrat auch ein Martin wohl bekannter Duft den Raum. „Oh, da haben Sie sich aber nicht lumpen lassen.“ Dachte er sich dann während ihm das Wasser im Mund zusammenlies, es war schon sehr lange her das er das letzte mal Wild gegessen hatte. Das lag zum einen daran das die Rationen für die Verpflegung der Raumsoldaten ohne Fleisch auskahmen, zum anderen daran das Wild insgesamt ziemlich rar geworden war. Es gab nur noch wenige, streng überwachte, Populationen von Frei lebendem Wild.

Gleichzeitig mit den Tellern auf denen das Fleisch gemeinsam mit einer Sauce, Beeren und Kraut angerichtet waren, erschienen auch Getränke auf dem Tisch. „Das riecht Verführerisch.“ Stellte Vikan dann fest während er seinen Teller begutachtete. „Ihr könnt euch geehrt fühlen, Wildfleisch wird nur sehr selten Serviert. Es ist selten und Wertvoll.“ Meinte Martin dann. „Für derart wichtige Gäste ist kein Preiß zu hoch.“ Meinte Bürgermeister Schulz dann. „In diesem Fall werden wir jeden Bissen zu würdigen wissen.“ Meinte Echari dann. „Gut, dann sollten wir besser Anfangen bevor es kalt wird. Das wäre eine absolute Schande.“ Stellte Bürgermeister Schulz dann fest ehe er sich mit gierigem Blick daran machte sein Fleisch zu zerteilen. Auch Martin zögerte nicht lange und schnitt sich ein Stück von dem zarten Fleisch ab. „Das muss ich jetzt genießen.“ Dachte er sich dann, immerhin hatte er nicht Übertreiben als er gesagt hatte das Wildfelsich wertvoll und daher teuer war, er ging nicht davon aus in näherer Zukunft wieder davon Essen zu können. „Das schmeckt ausgezeichnet! Es scheint das ihr Menschen einen erlesen Geschmack habt wenn es um warme Speisen geht.“ Meinte Arlana dann begeistert, was Martin ein weiteres mal ein Grinsen auf das Gesicht zauberte, die beinahe Kindliche Begeisterung für nahezu alles machte Arlana in seinen Augen nur noch liebenswerter. „Dieser Eindruck drängt sich tatsächlich auf.“ Stimmte Vikan seiner Tochter umgehend zu. „Gibt es den bei Ihnen kein Fleisch?“ fragte Bürgermeister Schulz dann überrascht, sicher das Fleisch schmeckte hervorragend, aber es war ganz bestimmt nicht Beispiellos, außer natürlich man kannte überhaupt kein Fleisch. „Nur ausgesprochen selten, wir Ymari haben das Töten und verspeisen von Tieren schon vor langer Zeit aufgegeben.“ Antwortete Arlana dann. „Ich hoffe dass Sie sich dann von dieser Speise nicht irgendwie angegriffen fühlen?“ fragte der Bürgermeister sofort alarmiert. Mit Sicherheit befürchtete er nun ausversehen seine Gäste gekränkt zu haben in dem er ihnen eine Speise hatte Servieren lassen die gegen ihre ethischen Grundsätze verstieß.

Arlana lachte daraufhin auf, ihr Lachen hörte sich für Martin dabei wie üblich wie das Läuten der Himmelsglocken an. Auch der Bürgermeister und die Stadträte konnten sich offensichtlich der Wirkung von Arlanas lachen nicht entziehen, Martin erkannte bei ihnen allen das typische zucken der Mundwinkel wenn man sich ein Grinsen nur mit äußerster Anstrengung unterdrückte. „Machen Sie sich keine Gedanken Bürgermeister Heinz Schulz, wir Ymari Essen zwar für gewöhnlich kein Fleisch, allerdings gibt es auch keine Regel die es uns verbieten würde. Der Großteil unserer Speisen kommt lediglich vollkommen ohne Fleisch aus.“ Erklärte Arlana dann beruhigend. Die Erleichterung war dem Stadtoberhaupt daraufhin anzusehen als er erleichtert meinte: „In diesem Fall ist es umso erfreulicher zu Erfahren das Ihnen diese Mahlzeit schmeckt.“, „Es schmeckt nicht nur, es ist absolut Köstlich. Eventuell sollten wir Ymari unserer Einstellung zu Fleisch im Speiseplan überdenken.“ Stellte Vikan dann nachdenklich fest während er ein auf seiner Gabel aufgespießtes Stückchen Fleisch begutachtete. „Allerdings solltet ihr Menschen dies ebenfalls überdenken, die Haltung und Aufzucht von Tieren benötigt sehr viel mehr Ressourcen als die Kultivierung von zum Verzehr bestimmten Nutzpflanzen.“ Meinte dann Echari Lehrerinenhaft. „Das ist uns bekannt, aber das Verbot von Fleisch würde auf keine Sonderlich positive Resonanz in der Gesellschaft stoßen.“ Stellte Bürgermeister Schulz umgehend fest. „Niemand hat etwas von einem Verbot gesagt Bürgermeister Heinz Schulz, es ist nie Ratsam in extremen zu denken oder zu Handeln. Alles was ich Vorgeschlagen habe ist es zu überdenken. Es würde zum Beispiel auch die Möglichkeit bestehen die zur Verfügung stehenden Ressourcen durch Orbitale Landwirtschaftshabitate zu erhöhen.“ Erwiderte Echari. „Ich fürchte das ist im Moment außerhalb unserer Möglichkeiten Echari, wir haben schon Schwierigkeiten damit Orbitale Installationen wie die Pionier Station zu unterhalten.“ Meinte Martin dann. „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg Martin. Eure Vorfahren hätten vor dreihundert Jahren mit Sicherheit auch gesagt das es außerhalb ihrer Möglichkeiten liegt zu anderen Planeten zu Reisen.“ Konterte Echari. „Das stimmt zwar mit hoher Wahrscheinlichkeit, allerdings sind Dreihundert Jahre auch eine lange Zeit. Wir leben nicht so lange wie ihr.“ Gab Martin dann zu bedenken. Er zweifelte nicht daran dass die Menschheit eines Tages dazu in der Lage sein würde Künstliche Lebensräume im Erdorbit zu Konstruieren, vorausgesetzt die Spezies überlebte lange genug dafür.

„Das ist mir vollauf Bewusst Martin. Aber es ist genau diese Vergänglichkeit eures seins die euch zu Bahnbrechenden Dingen antreibt. Die Tatsache das euch nur eine limitierte Zeitspanne zur Verfügung steht ist ein nicht zu Unterschätzender Antriebsfaktor. Wir Ymari haben dies am eigenen Leib erfahren, als wir unsere eigene Sterblichkeit überwanden, sank unsere Produktivität und Innovationskraft enorm, immerhin gab es keinen Grund mehr sich wirklich anzustrengen man hat ja schließlich die ganze Ewigkeit lang Zeit sein Ziel zu erreichen.“ Antwortete Echari. „Sie sind Unsterblich?“ fragte Bürgermeister Schulz dann überrascht während er sich beinahe an seiner Gabel verschluckte. „Ja Bürgermeisters Heinz Schulz, das ist korrekt. Weder die Zeit noch andere Faktoren die zum Tode führen können uns etwas anhaben.“ Bestätigte Echari beinahe beiläufig. Jetzt waren die Gesichter der Stadträte und des Bürgermeisters wirklich wie vereist, wenn sie noch einen Beweis gebraucht hatten um zu dem Schluss zu kommen mit einer höheren Spezies zu interagieren dann war er damit erbracht. „Würden Sie… ich meine währen sie unter bestimmten Umständen bereit… eventuell…“ druckste der Bürgermeister dann herum. „Ob wir das Geheimnis des ewigen Lebens mit den Menschen teilen werden? Nein. Jedenfalls nicht in absehbarer Zeit. Eure Art ist noch nicht reif dafür.“ Erwiderte Echari umgehend bestimmt, es war nicht sonderlich schwer gewesen sich zusammenzureimen was der Bürgermeister gemeint hatte. „Oh... Ich verstehe.“ Meinte Bürgermeister Schulz dann enttäuscht. „Das tun Sie nicht Bürgermeister Heinz Schulz, ich kann es an ihren Augen sehen. Aber es ist auch ohne jedweden Belang, eines Tages werden Sie es verstehen, genau wie alle anderen Menschen auch.“ Stellte Echari amüsiert fest während sie breit lächelte. Der Bürgermeister schaute daraufhin ertappt drein und konzentrierte sich wieder auf seinen Teller während Martin in sich hinein grinste.

Es folgte daraufhin eine weitere Schweige Phase in der jeder sich hauptsächlich auf seinen Teller und das daneben stehende Getränk konzentrierte. Es dauerte dann demzufolge auch nicht lange bis die Teller leer gegessen waren wonach Martin ein angenehmes völle Gefühl versprühte, er war angenehm satt ohne Überfressen zu sein. Kaum war die letzte Gabel dann auf dem dazugehörigen Teller abgelegt tauchten auch sofort Angestellte auf um das dreckige Geschirr mit zu nehmen, Martin vermutete dabei das sie alle die ganze Zeit unter Beobachtung standen ansonsten war ihm das nahezu perfekte Zeitgefühl unerklärlich. Noch während seien Angestellten daraufhin damit beschäftigt waren das Geschirr davon zu tragen fragte der Wirt: „Soll die Nachspeise sofort serviert werden, oder wünschen Sie eine kurze Pause?“ Bürgermeister Schulz schaute daraufhin zu Martin und seiner Begleitung offenbar wollte er die Entscheidung den Gästen überlassen wie es sich für einen guten Gastgeber gehörte. „Ich schaue mit großem Interesse auf eine Fortsetzung dieses Bankettes.“ Stellte Vikan dann mit lüsternem Blick fest. Echari grinste daraufhin amüsiert und meinte: „Ich denke es ist Angebracht fortzufahren.“ Der Wirt nickte daraufhin geschäftig und wuselte aus dem Raum, vermutlich um Anweisungen weiter zu geben. „Ich hoffe sie Genießen Ihren Aufenthalt bisher?“ fragte Bürgermeister Schulz dann, offenbar in dem Versuch ein Gespräch ins Rollen zu bringen. „Oh ja, bisher war unser Aufenthalt ausgesprochen angenehm.“ Antwortete Arlana in einem bequemen Plaudertonfall welcher dem betörenden Klang ihrer Stimme in keinster Weise einen Abbruch trat. Plötzlich meldete sich dann die Stadträtin die zur Linken des Bürgermeisters saß und bislang sehr schweigsam gewesen war mit gepresster Stimme zu Wort: „In diesem Fall hoffe ich Sie wissen zu Schätzen wie sehr wir uns anstrengen trotz all dem was Sie über uns gebracht haben.“ Bürgermeister Schulz drehte sich daraufhin auf seinem Stuhl zur Hälfte herum um mit seiner Kollegin sprechen zu können und meinte bestimmt: „Wir haben bereits darüber gesprochen Karin, du weißt dass das nicht angebracht ist.“ Anschließend wandte er sich wieder Martin und den Ymari zu und entschuldigte sich: „Ich bitte Sie diesen Zwischenfall zu entschuldigen, Frau Steinwendner hier hat bedauerlicher weise eine sehr Traumatische Erfahrung hinter sich.“, „Das ist offensichtlich, keine Mutter sollte den Tod ihres Sohnes erleben müssen.“ Stellte Arlana fest worauf die angesprochen Frau sie entgeistert ansah. „Sie sind überrascht das ich weiß worum es geht, nichtwahr Stadträtin Karin Steinwendner?“ fragte Arlana dann in einem Anflug ihrer Unheimlichen Fähigkeit die Gedanken anderer zu erraten.
~~~Ende Kapitel 87~~~

mfg.: Tg

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