Reise ins Unbekannte

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10 Aug 2019 13:52 #89872 von Todesgleiter
@Jack Hunter: Arlanas Eltern können nichts tun um die "Hochzeit" zu verhindern, also haben sie sich eben Arrangiert. Vor allem vor de Hintergrund das die Familie für die Ymari ausgesprochen wichtig ist. Sie wollten daher keine Unnötigen Spannungen aufbauen.
Stimmt du hast recht, das ist bisher wirklcih ähnlcih zu Aragons Gecshichte in der Herr der Ringe, immerhin sieht Arlan sogar aus wie eine Elve ;)

@all: Weiter geht's:
Kapitel 81: Ein Bund fürs Leben

Martin wusste nicht wie ihm geschah. Nachdem Arlana ihre Eltern davon überzeugt hatte das sie und Martin eine Partnerschaft eingehen würden, was wohl das Ymari Äquivalent einer Heirat war, hatten sich die Ereignisse überschlagen. So war Martin kurzer Hand von Vikan und zwei weiteren jüngeren Männlichen Ymari in einen separaten Raum bugsiert worden in dem er sich nun aufhielt und eine maßgeschneiderte Robe anprobierte. Eben jene Robe war zwar durchaus elegant, erinnerte aber trotzdem umgehend an eine Art Kriegstunika die ein Krieger unter seiner Rüstung tragen würde. Dies war gemeinsam mit der Gesichtsbemalung welche verdächtig an die Kriegsbemalung einiger Indigener Völker auf der Erde erinnerte ein untrügliches Zeichen für die Kriegerische Vergangenheit der Ymari. Sie mochte ja ihren Lebensstyl gründlich abgeändert haben, aber sie hatten nicht vergessen wer sie früher einmal gewesen waren. Dann trat Vikan neben Martin, in seinen Händen hielt er dabei ein langes leicht gekrümmtes Schwert, das sich bei näherem Hinsehen als eine Art reich verzierter Säbel entpuppte. „Dies ist der Slihaach meines Vaters, es ist üblich dass diese Waffe von einem Vater an seinen Sohn weitergeben wird sobald er eine Partnerschaft eingeht. Die Waffe soll die Verpflichtung seine Familie um jeden Preis zu beschützen Symbolisieren. Ich werde dir diese Waffe für die Zeremonie leihen, der Tradition wegen.“ Meinte Vikan dann und hielt Martin die reich verzierte Waffe entgegen. Obwohl der Säbel dabei eindeutig als Zeremonielle Waffe zu erkennen war, für eine Waffe die im Kampf eingesetzt werden sollte war er schlichtweg zu aufwendig dekoriert, zweifelte Martin nicht daran das die Waffe auch funktionelle sein konnte. Die Klinge war aufwändig poliert und wirkte Rasiermesserscharf. „Ich fühle mich geehrt.“ Stellte Martin dann fest während er den Säbel aus Vikans Händen nahm und einmal von allen Seiten begutachtete. Dabei bewunderte er auch umgehend wie leicht die Waffe in seiner Hand lag, Martin hatte keine Zweifel dass selbst er damit kämpfen könnte. „Achte lediglich darauf, diese Waffe ist vermutlich älter als dein ganzer Familienstammbaum. Ihre Geschichte lässt sich bis in die Zeit der Gründung des ersten Imperiums zurückverfolgen.“ Meinte Vikan dann. „Ich werde darauf achten wie auf meinen Augapfel.“ Stellte Marton sofort ehrfürchtig fest, er hielt ein Stück Geschichte in Händen, wer konnte schon wissen bei welchen bedeutsamen Ereignissen diese Waffe schon zugegen gewesen war?

„Davon bin ich überzeugt, andererseits hätte ich dir den Slihaach nicht überlassen.“ Stellte Vikan dann fest. „Verzeih mir die Frage, aber warum tust du das überhaupt?“ fragte Martin dann und überwand sich dabei seinen zukünftigen Schwiegervater mit einen „du“ anzusprechen. Dieser schien sich daran nicht im Mindesten zu stören und antwortete: „Weil diese Sache für Arlana extrem wichtig ist. Ich weiß nicht wie oder weshalb, aber sie liebt dich. Das ändert zwar nichts daran das ich diese Partnerschaft für eine schlechte Idee halte, für euch beide, aber ich tue meiner Tochter diesen gefallen damit sie Glücklich sein kann.“ Martine erkannte die versteckte Drohung in dieser Aussage umgehend und schluckte daher einmal, er wollte auf keinen Fall einen Ymar zum Feind haben. „Ich werde alles tun was in meiner Macht steht um Arlana Glücklich zu machen, das verspreche ich bei allem was mir Heilig ist.“ Stellte er daher fest. „Ich weiß, ansonsten würde es diese Zeremonie nicht geben. Arlana ist meine einzige Tochter, ich würde ihr Wohlbefinden niemals Riskieren.“ Antwortete Vikan während einer der anderen, ziemlich schweigsamen, Ymar Martin einen Kopfschmuck aufsetzten der verdächtig nach einem Stilisierten Helm aussah. „Woher weißt du das?“ fragte Martin dann. Vikan fixierte Martin daraufhin mit einem ernsten Blick ehe er meinte: „Arlana hat dich erwählt, das sagt viel aus. Wie du dir denken kannst, gab und gibt es diverse andere Interessenten die um ihre Gunst werben, ohne Erfolg wenn ich das explizit erwähnen muss. Arlana ist sehr wählerisch was ihre Persönlichen Beziehungen angeht. Wenn Sie also ihr Herz an dich verloren hat, wer bin dann ich darüber zu Urteilen? Zudem habe ich mich über dich informiert Haupt Kapitän Martin Möllers von der Raumflotte der Vereinten Nationen des Planeten Erde. Du scheinst, auch nach den Maßstäben meines Volkes, ein Ehrbarer und anständiger Mann zu sein der seine Verpflichtungen ernst nimmt. Es würde nicht zu dir passen jemanden den du magst im Stich zu lassen, weshalb du schließlich hier bist. Dein Loyalitätsgefühl hat dich nach Synphyl geführt, nicht deine Abenteuerlust oder dein Stolz.“

Martin fühlte darauf ein Gefühl des Stolzes in ihm aufsteigen, es tat gut derartige Dinge zu hören, erst recht von jemandem wie Vikan. „Danke.“ Meinte Martin daher etwas kurz angebunden. Vikan sah ihn daraufhin noch einmal an ehe der Ymar meinte: „Es gibt nichts zu danken. Ich habe lediglich eine Tatsache festgestellt.“ Anschließend warf Vikan einen letzten prüfenden Blick auf Martin und meinte: „Es wird wohl genügen müssen. Folge mir, deine große Stunde hat geschlagen.“ Umgehend begann sich daraufhin Martins Puls zu beschleunigen wie als würde er mit einer Vorgehaltene Waffe konfrontiert werden. Während er dann mit pochendem Herzen Vikan folgte meinte dieser: „Sobald wir die Halle betreten wirst du auf dich alleine gestellt sein. Lass dich nicht irritieren und folge deinem Weg geradeaus. Am Ende wirst du auf Echahri und Arlana treffen. Daraufhin musst du Arlana in einem rituellen Kampf besiegen. Nach deinem Sieg, wird eure Partnerschaft nach unserem Recht gültig und in alle Ewigkeit Bestand haben.“, „Ich muss gegen Arlana Kämpfen, ich dachte dieses Ritual gibt es nicht mehr?“ fragte Martin daraufhin alarmiert, nicht nur das es ihm aus Prinzip nicht gefiel der Frau die er liebte gegenüber gewalttätig zu werden, er war sich auch nicht wirklich sicher ob er einen solchen Kampf überhaupt gewinnen konnte. Zwar wirkten die Ymari im Allgemeinen nicht gerade wie Nahkampf Monster, aber das war kein Grund sich in falscher Sicherheit zu wiegen. Martin wusste das mehr dazu gehörte einem Nahkampf zu Gewinnen als bloße Kraft. „Mach dir keine Sorgen, es ist ein Ritueller Kampf, mehr ein Tanz als ein wirkliches Duell. Die Barbarischen Zeiten in denen wir Ymari uns gegenseitig mit scharfen Waffen bekämpft haben sind lange vorbei. Dieses Duell ist nur noch ein Teil der Tradition dass eigentlich keine wirkliche Funktion mehr hat.“ beruhigte Vikan daraufhin. „Also soll ich nur so tun als würde ich Kämpfen?“ fragte Martin dann leicht verwirrt, das alles wirkte für ihn irgendwie unnötig Kompliziert. Allerdings maßte er sich trotzdem nicht an über die Tradition der Ymari zu urteilen, auch die Menschen pflegten immerhin Traditionen die für Außenstehende Sinnlos wirken mussten.

„Lass dich von deinem Gefühl lenken. Es ist nicht so schwierig wie es sich anhört.“ Antwortete Vikan umgehend. „Von meinem Gefühl? Wie soll denn das funktionieren?!“ Dachte sich Martin daraufhin über sich selbst verärgert, insgeheim hatte er durchaus Angst davor die Zeremonie in den Sand zu setzen und fragte sich dabei ob das eventuell Vikans heimliche Hoffnung war, immerhin hatte der Ymar höchst selbst bestätigt das er nach wie vor gegen seine Partnerschaft mit Arlana war. „Bist du bereit?“ fragte Vikan dann. „Ja.“ Antwortete Martin etwas wackelig, immerhin war er sich da selbst nicht so ganz sicher. Vikan nickte daraufhin ehe sich die Wand vor Martin auftat und den Weg in eine große Galerie freigab. Martin erkannte dabei dass der Weg durch die Galerie von hunderten Ymari gesäumt war. Sie alle trugen ein weißes Gewand das wirkte als würde es aus Seide bestehen und hielten lange reich verzierte Speere in ihren Händen. Hinter den zu fein säuberlich aufgestellten Ymari mit ihren Zeremoniellen Speeren erkannte Martin auch gewaltige Bügen die von ebenso massiven Säulen aus Weißem Marmor getragen wurden, die Durchgänge zwischen den Säulen wurden dabei von großen Textil Transparenten versperrt die beständig in einem leichten Luftzug wehten. Ebenso flutete warmes Licht hinter den Textil Transparenten hervor. Sobald er dann einen Schritt in die Lichtdurchflutete Galerie getreten war vernahm er ein rhythmisches Klopfen das an das Bewegungstempo seiner Beine angepasst war. Die Ymari klopften zu diesem Zweck den Schaft ihrer Zeremonien Waffen auf den Boden. „Sind das alles Verwandte?!“ fragte sich Martin dann selbst und hoffte Zeitgelich inständig das dem nicht so war, ansonsten würden Familienfeiern wohl ein absoluter, nicht enden wollender, Höllentripp werden. Langsam und mit einer Hand stets am Griff des Schwertes das Vikan im geliehen hatte Schritt Martin dann weiter. Während er weiter ging bemerkte Martin auch das keiner der Ymari welche seinen Weg flankierten ihn ansah. Sie alle starrten stur geradeaus und beschränkten sich auf das Rhythmische Klopfen mit ihren Waffen und einen leisen Singsang. Plötzlich erstrahlte vor Martin dann ein helles Licht das eine weitere Ymar offenbarte, welches Genau vor ihm stand. Sie trug ein weites Gewand das mit dem Boden der Galerie selbst zu verschmelzen schien und trug zusätzliche eine Art von Krone auf dem Kopf unter der ihr langes Hellmessingfarbenes Haar hervorquoll. Erst auf den zweiten Blick erkannte Martin die Ymar dann als Echahri. Zwar hatte die Ymar, genau wie alle anderen ihrer Art, schon immer würdevoll gewirkt doch mit der Aufmachung die sie nun trug, übertraf sie ihre Gewöhnliche Ausstrahlung definitiv bei weitem. Als Martin dann auf sie zu schritt Griff er die Zermonienwaffe die er bei sich trug noch etwas fester bereit sie jederzeit zu ziehen, immerhin wusste er nicht was genau ihn jetzt erwartete.
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10 Aug 2019 13:54 #89873 von Todesgleiter
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„Martin Möllers, bist du Willens und bereit dich für den Rest deines Lebens an ein anderes Leben zu binden?“ fragte Echahri dann in einem Tonfall der Martin beinahe die Haare zu Berge stehen ließ, die Ymari konnten durchaus Furchteinflößend sein wenn sie wollten. „Ja, so war ich hier stehe.“ Antwortete Martin dann in der Hoffnung dass diese Antwort für das Ritual passabel war. „Bist du bereit deine Partnerin und eure Nachkommen zu schützen und zu Unterstützen Egal was auf euch zukommt?“ fragte Echahri dann weiter. „Ja, bei meiner Berufsehre als Soldat.“ Antwortete Martin erneut und auch überzeugt von seiner Antwort, er würde niemals zulassen das Arlana etwas geschah. „Wirst du deiner Partnerin Loyal bis an das Ende aller Zeiten bleiben, auf das ihr gemeinsam das Ende aller Zeiten erleben werdet?“ fragte Echahri dann mit einer Endgültigkeit in der Stimme die Martin einmal mehr die Haare zu Berge stehen ließ. „Ja.“ Meinte er daher etwas knapp, es war klar das eine Partnerschaft für die Ymari mehr bedeutete als eine Hochzeit unter Menschen. „Dann Erobere was du begehrst.“ Meinte Echahri ehe das Licht verblasste und die Ymar gleichzeitig von der Bildfläche verschwand, vermutlich mithilfe der Ymari Teleportationstechnologie. Ohne Vorwarnung stürmte dann plötzlich Arlana aus dem Schatten welche das deaktivierte Licht zurückgelassen hatte. Auch sie trug eine Art Tunika welche mit Prunkvollen Armbänden und Halsketten soweit einem Diadem gepaart war und ihre Natürliche Schönheit noch weiter hervorhob. In den Händen hielt sie dabei zwei kurze Säbelartige Schwerter die deutlich kürzer und schlanker als Vikans Slihaach waren, aber trotzdem mühelos einen erwachsenen Mann töten konnten. Reflexartig zog Martin daraufhin seine Waffe, zwar war er eigentlich auf Schusswaffen trainiert, aber der Reflex umgehend seine Waffe bereit zu machen steckte ihm dennoch in den Knochen.

„Jetzt kommt wohl der Interessante Teil…“ dachte sich Martin dann während er die Waffe, etwas unbeholfen vor sich hielt immerhin hatte er überhaupt Keine Erfahrungen mit derartigen Schlagwaffen. In der kurze Zeit die Martin gebraucht hatte um seine Waffe zu heben hatte Arlana die Strecke zu ihm bewältigt und zögerte auch nicht zuzuschlagen, es gelang Martin gerade noch so die Klingen abzufangen welche Arlana über Kreuz direkt auf seinen Oberkörper gezielt hatte. Noch bevor Martin daraufhin einen weiteren Entschluss fassen konnte, wirbelte Arlana mit wehendem Haar herum und attackierte seinen Rücken, so schnell er konnte, aber doch reichlich unelegant wich Martin der Attacke aus und stolperte daraufhin rückwärts während er gerade noch rechtzeitig seine Waffe hob um die zweite Klinge, welche auf seinen Nacken zielte, abzufangen. „Und das soll ein Tanz sein?!“ fragte er sich dabei, für seinen Geschmack ging es im Moment viel zu eng für eine bloße Zeremonie zu. Arlana ließ sich in der Zwischenzeit nicht ausbremsen und wirbelte erneut um Martin herum um nun von vorne zu attackieren, Martin bewunderte dabei die Tänzerische Eleganz mit der sie sich Bewegte, es war nicht schwer sich vorzustellen was für Gefürchtete Nahkämpfer die Ymari waren wenn sie es wirklich ernst meinten. Zwar waren Arlana Schläge nicht besonders stark, aber das glich sie mühelos durch die Geschwindigkeit und Präzision ihrer Bewegungen aus, Martin fühlte sich im Vergleich dazu so unbeholfen und lebte vermutlich nur noch weil Arlana gar nicht wirklich versuchte ihn zu töten. Ein weiteres Mal schaffte es Martin nur um Haaresbreite der Attacke zu entkommen und wurde sich in diesem Moment bewusst was für ein lächerlicher Anblick er sein musste, allerdings hatte er keine Zeit seine Umgebung zu Mustern, dafür war er viel zu Konzentriert darauf seinen Kopf zu behalten. Im nächsten Moment startete Arlana einen frontalen Angriff auf Martins Beine während Martin Begriff dass er es niemals schaffen würde die Geschwindigkeit und Präzision der Ymar zu erreichen, wenn er Gewinnen wollte musste er sich daher von dem Gedanken verabschieden das Duell mittels eleganter Schläge für sich zu entscheiden. „Dann bleibt nur die Ab durch die Mitte Taktik.“ Dachte er sich daher, soweit er es beurteilen konnte war er Arlana in Sachen purer physischer Kraft überlegen, wenn er gewinnen wollte musste er diesen Vorteil daher unbedingt nutzen.

Entschlossen ging Martin daher in den Gegenangriff über und rammte Arlana mit der Schulter voran noch ehe eben jene einen Treffer anbringen konnte. Dieser Angriff zeigte sich effektiver als Martin erwartete hätte da er Arlana aus dem Gleichgewicht brachte wodurch die Ymar nun ihrerseits ins Taumeln geraten war und offenbar damit kämpfte nicht umzufallen. Umgehend startete Martin einen weiteren Angriff und zielte mit seiner Waffe auf Arlanas Flanke, diese Blockte den Angriff zwar, verlor im Prozess jedoch vollständig das Gleichgewicht und kippte zur Seite um. Unschlüssig wie er nun weiter machen sollte, immerhin wollte er Arlana ja eigentlich nicht verletzen zögerte Martin daraufhin mit seinen weiteren vorgehen. „Nimm dir deinen Preis, du musst mich entwaffnen.“ Hörte er dann Arlanas Stimme in seinem Kopf während eben jene damit beschäftigt war sich wider aufzurappeln, dabei vermutete Martin das sie bewusst langsam machte um ihm eine Chance zu geben. Entschlossen takelte Martin Arlana daraufhin ein weiteres Mal so dass sich beide auf dem Boden wiederfanden, wobei Martin auf der Ymar lag und dadurch einen massigen Vorteil hatte. Umgehend fixierte Martin daraufhin Arlanas Hände mit seinen eigenen so dass sie ihre Waffen nicht verwenden konnte und schaute auf sie herab. Arlana begann daraufhin zu grinsen und flüsterte: „Du musst deine Dominanz beweisen, Küss mich.“ Das ließ sich Martin nicht zweimal sagen und küsste Arlana direkt auf ihre Rot Geschminkten Lippen. Sobald sich ihre Lippen berührten spürte er dass die Spannung aus Arlanas Armen wich und vermutete daher dass der Kampf nun offiziell vorüber war. „Du kannst mich jetzt los lassen, du hast Gewonnen.“ Meinte Arlana dann als die beiden sich wieder getrennt hatten. Augenblicklich ließ Martin Arlanas Arme daraufhin los und richtete sich wieder auf ehe er Arlana wieder auf die Füße zog.

„Dann soll es so sein.“ Meinte Echahri daraufhin mit Schicksalsschwerer Stimme ehe sich ein Chor aus Stimmen erhob: „Zwei Leben, zwei Geister, ein Schicksal bis an das Ende der Zeit selbst.“ Martin schluckte daraufhin, die Endgültigkeit in den Stimmen der Ymari machte sehr deutlich das eine Partnerschaft eigentlich nichts war was man Kurzfristig vollzog. Er fühlte sich daher unglaublich privilegiert von Arlana in so kurzer Zeit erwählt worden zu sein. „Vom Heutigen Tage an, sollt ihr die Herausforderungen des Lebens gemeinsam bestreiten. Auf dass das Band eurer Gegenseitigen Liebe jede Prüfung überdauern möge. Möge das Schicksal viele glückliche Wendungen für euch parat haben und euch den Erfolg und die Zufriedenheit schenken die ihr euch erhofft.“ Meinte Vikan dann, der wie aus dem nichts aufgetaucht war. Martin wusste dabei nicht ob er sich der Hilfe eines Teleporters bedient hatte oder sich einfach nur schnell aber unauffällig bewegt hatte. Auch bemerkte Martin das Arlanas Augen bei den Worten ihres Vaters ganz glasig wurden, ehe sie meinte: „Ich danke dir Vater, für alles was du mir gegeben hast.“ Dann trat Echari an ihrem Mann vorbei und legte Arlana beide Hände auf die Wangen ehe sie leise meinte: „Geh deinen Weg, egal was andere sagen. Wenn dies das ist was du willst, werde ich dich und Martin immer Unterstützen.“, „Ich weiß.“ Stellte Arlana daraufhin fest worauf Echari wieder einen Schritt zurückmachte um neben Vikan zum stehen zu kommen. Arlana wandte sich umgehend danach zu Martin um und strahlte eben jenen an, in diesem Moment sah sie für Martin wie ein wahrer Engel aus, wunderschön und irgendwie unwirklich. „Wir haben es vollbracht, ab jetzt ist es Offiziell!“ meinte sie dann mit einer Stimme die selbst für ihre Verhältnisse irgendwie zu hoch klang. „Und jetzt?“ fragte Martin daraufhin, immerhin hatte es noch niemand für nötig gehalten ihn darüber zu informieren wie eine Solche Zeremonie im Weiteren verlief. „Ich denke es wäre Angebracht auch deine Familie über die neuen Verwandtschaftsverhältnisse aufzuklären, denkst du nicht?“ erwiderte Arlana daraufhin neckisch. „Oh… meinst du nicht wir könnten das noch etwas hinzuzögern?“ fragte Martin umgehend, nicht das er seinen Eltern die Nachricht auf Dauer vorenthalten wollte, aber vor allem seine Tante konnte außerordentlich anstrengend werden. „Ich fürchte das du in diesem Fall auf Verlorenem Posten Kämpfst, ergib dich besser umgehend.“ Stellte Vikan erheitert glucksend Fest nachdem er Martins Antwort gehört hatte.

„Also schön. Meine Eltern machen sich bestimmt sowieso bereits Sorgen.“ Lenkte Martin umgehend ein. Er hatte aus den verbalen Auseinandersetzungen die seine Eltern hin und wieder führten längst gelernt dass es Sinnlos war der eigenen Frau zu widersprechen. „Wunderbar!“ stellte Arlana daraufhin zufrieden fest. „Wenn ihr eure Abreise noch ein wenig verschieben könntet, würde ich euch begleiten um den Menschen bei ihrem eigenen Fortschritt zu helfen.“ Meinte dann Echahri. „Du bist sehr großzügig.“ Meinte Martin daraufhin aufrichtig dankbar, zwar hatte Echari diesen Schritt bereits angekündigt, doch das sie es wirklich in die Tat umsetzen würde und vor allem so schnell überraschte Martin dann doch etwas. „Wie du selbst fest gestellt hast: Die Menschen haben noch viel zu lernen, je eher damit begonnen wird desto schneller werden Erfolge erzielt werden. Außerdem möchte ich weiter Menschen und vor allem meine Jetzigen Familienangehörigen treffen.“ erwiderte Echahri. „Ich bin davon überzeugt dass sie diese Mitteilung im wahrsten Sinne des Wortes Sprachlos machen wird.“ Stellte Martin umgehend Gnadenlos Realistisch und mit einer Prise Galgenhumor fest, er konnte sie die Blicke seiner Eltern schon Bildlich vorstellen wenn er nicht nur aus Heiterem Himmel mit einer Ehefrau auftauchte sondern gleich noch seine Schwiegermutter mitbrachte, vor allem wenn die beiden Frauen keine Menschen waren. „Ich werde euch ebenfalls begleiten, eventuell bin ich fähig in den Bemühungen zu assistieren.“ Meinte Vikan dann, was Martin erneut überraschte, bisher hatte den Ymar als eher reserviert eingeschätzt.
~~~Ende Kapitel 81~~~

mfg.: Tg

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17 Aug 2019 14:43 #89877 von Todesgleiter
So ich hoffe ihr und Sie seid/sind bereit für die Auflösung eines der größten Geheimnisse im fiktiven Universums dieser Geschichte: Was wollen die Gott gleichen Ymari eigentlich von den Menschen?

Kapitel 82: Eine Delikate Information

Martin fühlte sich irgendwie deplatziert während er zwischen den drei Ymari in der Kommandobrücke von Arlanas Schiff stand. Wenig überraschend war das Monumentale Schiff umlegenden zur Verfügung gestanden nachdem die Ymari ihre Abreise Vorbereitungen abgeschlossen hatten. Martin vermutete dabei das es zu einer Art Sektor Flotte gehörte die Arlana als Ga’quera unterstand. „Wenn wir die Erde erreichen, wartet bitte kurz ab bis ich mit einigen Leuten gesprochen habe, es könnte zu unangenehmen Nebenwirkungen kommen wenn wir alle einfach in der Mitte des Regierungskomplexes auftauchen.“ Meinte Martin dann und hoffte dabei das die Ymari bereit waren seinem Wort zu folgen, andernfalls hatte er schließlich überhaupt keine Handhabe. „Selbstverständlich wir Möchten schließlich nach allem was geschehen ist keinen Aggressiven Eindruck erwecken.“ meinte Arlana daraufhin. „Sind deine Truppen eigentlich immer noch auf der Erde?“ fragte Martin dann, immerhin hatte Arlana bei ihrer Abreise nach Synphyl ganze Legionen der Kugelförmigen Kampfdrohnen zurückgelassen um Sicherzustellen das die Besiegten Putschisten keine Probleme bereiten konnten. „Einige ja, die meisten sind jedoch abgezogen. Die Regierung der vereinten Nationen hat sich sehr damit beeilt die Kontrolle über ihr Territorium zurück zu erhalten.“ Antwortete Arlana umgehend. „Wohin haben sie sich zurückgezogen?“ fragte Martin dann, zwar wusste er das die Drohnen wohl Problemlos zum Flug im freien All fähig waren, aber er bezweifelte einfach das sie sich alle auf eigene Faust auf den Heimweg nach Selaria oder zu einem anderen Ymari Außenposten in der Nähe gemacht hatten. „Sie wurden von einem anderen Schiff in der Nähe aufgenommen.“ Antwortete Arlana umgehend und beinahe beiläufig, wie als wäre das doch absolut selbstverständlich. „Es befinden sich noch mehr Ymari Schiffe im Sonnensystem?“ fragte Martin umgehend überrascht. „Nein, aber nach dem Ausbruch offene Feindseligkeiten mit den Chyrant und Agalae` habe ich mehrere Schiffe über den ganzen Sektor verteilt stationiert, zur Abschreckung. Eines davon war in Reichweite die Drohnen an Bord zu nehmen.“ Erklärte Arlana.

„Haben die Chyrant dir etwa Probleme bereitet?“ fragte dann Vikan und klang dabei definitiv überrascht. „Nicht wirklich, allerdings ist ein ansteigen ihrer Aggressivität und ihres Selbstbewusstseins feststellbar. Ich hielt es daher für Angebracht sie an ihre Situation zu erinnern.“ Stellte Arlana zur Antwort klar. „Manche Spezies werden es wohl nie Lernen.“ Stellte Vikan daraufhin fest und hörte sich dabei wirklich traurig an. Es schien dass das Schicksal der Chyrant den Ymari, trotz allem was zwischen beiden Spezies vorgefallen war, nicht gleichgültig war. „Ist das Territorium der Chyrant nicht eigentlich im Terna‘ Sektor?“ fragte Echahri dann nachdenklich. „Das war bis vor wenigen Jahren noch zutreffend. Allerdings konnten die Agalae‘ sich offenkundig nicht zügeln und haben die Chyrant in einen Krieg verwickelt in den beide Spezies im Moment verwickelt sind. Weniger überraschend sind die Agalae‘ nur begrenzt in der Lage sich gegen die Chyrant zu behaupten und haben seit dem Ausbruch des Kriegs schon viel Territorium verloren.“ Antwortete Arlana. „Die Agalae‘ scheinen ebenso Hoffnungslos zu sein wie die Chyranth, es sind wahrhaft finstere Zeiten wenn sich nahezu alle Intelligenten Spezis derart selbstzerstörerisch und unvernünftig verhalten.“ Meinte Vikan dann. „Warum stoppen die Ymari die Kämpfe zwischen den Chyrant und den Agalae‘ nicht?“ fragte Martin dann, immerhin hatte Arlana die Kämpfe der beiden Alien Spezies gegen die Menschheit ja auch unterbunden. „Weil es eine bloße Verschwendung von Zeit und Ressourcen wäre. Weder die Chyrant noch die Agalae‘ sind zu einer Friedlichen Koexistenz fähig und solange sie sich gegenseitig bekämpfen, ist der Großteil ihrer Ressourcen gebunden was ihre Fähigkeit weiteren Ärger zu verursachen drastisch einschränkt. Wir werden erst einschreiten wenn die Existenz einer der beiden Spezis gefährdet ist, solange dies nicht der Fall ist beschränken wir uns auf das zusehen.“ Antwortete Arlana. „Aber ist es nicht ein ungerechter Kampf? Die Chyranth scheinen die Agalae‘ weit überlegen zu sein.“ Meinte Martin dann. „Wann ist Krieg jeh gerecht? Es stimmt das die Chyrant in dieser Konfrontation eine Menge Vorteile auf ihrer Seite haben, allerdings waren es die Agalae‘ welche die Chyrant angegriffen haben, nicht umgekehrt. Daher verletzt dieser Konflikt nicht die Regeln die wir den Chyrant zur Auflage gemacht haben, sie kämpfen einen Defensiven Krieg und sind im Begriff eben jenen mühelos zu gewinnen.“ Erklärte Arlana. Martin musste daraufhin schlucken als ihm klar wurde was diese Aussage im weiteren Sinne bedeutete, fals die Menschheit sich jemals übernehmen und einen bewaffneten Konflikt beginnen den sie nicht gewinnen konnte, würden die Ymari ihnen nicht zur Hilfe eilen, jedenfalls nach aktueller Sachlage nicht. „Wir haben den höheren Erdorbit erreicht Martin.“ Stellte Arlana dann fest und holte Martin damit zurück in die Gegenwart. „Gibt es an Bord ein Kommunikationssystem?“ fragte Martin dann umgehend. „Selbstverständlich, du kannst die Konsole zu deiner Rechten verwenden.“ Antwortete Arlana und deutete auf eines der Elegant in die Innenarchitektur integrierten Kontrollpulte die bislang vor allem dadurch aufgefallen waren das sie von jedem ignoriert worden waren. Als Martin dann hinter die Konsole getreten war bemerkte er erstaunt das die Bedienelemente alle in seiner Sprache beschriftet waren und Überhaupts seltsam vertraut wirkten. „Ist sie eigentlich auch nur ein einziges mal nicht Vorbereitet?“ fragte sich Martin daraufhin Kopfschüttelnd selbst während er aus dem Augenwinkel heraus bemerkte wie sich Arlana und ihre Eltern gelassen unterhielten, keiner der drei Ymari schien es dabei für Notwendig zu erachten die Umgebung des Raumschiffes im Auge zu behalten. Was einmal mehr deutlich machte wie mächtig und schlichtweg unantastbar die Ymari waren, es war für sie nicht notwendig wachsam zu sein, den niemand konnte ihnen etwas anhaben.

Martin stellte dann das Kommunikationssystem des Raumschiffes so ein das es ihm möglich war einen der Kommunikationskanäle zu nutzen die für die Koordinierung des Raumverkehres im Erdnahen Raum genutzt wurden, immerhin wollte er sich Vorschriftsmäßig anmelden und nicht einfach mit der Sprichwörtlichen Tür ins Haus fallen. „Haupt Kapitän Martin Möllers von Bord des Diplomatischen Kreuzers des Vereinten Reiches von Aphyn, erbitten Einflugerlaubnis In tieferen Erdordbit. Bitte kommen.“ Meinte Martin dann und klassifizierte das Schiff auf dem er war einfach als Kreuzer, obwohl er keine Ahnung hatte ob das Angebracht war oder nicht, immerhin war es unwahrscheinlich das die Ymari das selbe Klassifizierungssystem für ihre Raumschiffe wie die Menschen nutzten das bekanntermaßen nach dem Vorbild Seetauglicher Schiffe aufgebaut war. Die Antwort ließ daraufhin wenig überraschend nicht lange auf sich warten, selbst wenn das Auftauchen des Schiffes aufgrund der Tatsache das es auf Radarschirmen nicht auftauchte bislang unbemerkt geblieben war, war Martin davon überzeugt das alle Offiziere welche die Kommunikationskanäle überwachten dazu angehalten worden waren umgehend zu Reagieren wenn sie eine Mitteilung empfingen die mit den Ymari oder anderen Extraterrestrischen Wesen zusammenhängen könnte. „UNSF Pionier Station Flugkontrolle für Haupt Kapitän Martin Möllers: Willkommen zurück Sir, hier haben sich einige Leute schon Sorgen um Sie gemacht. Einflugerlaubnis in Tieferen Erdorbit erteilt.“ Meinte dann eine Aufgeregt klingende Stimme die der Tonlage nach zu schließen zu einer Frau mittleren Alters gehörte. „Verstanden, und danke für die Begrüßung.“ Antwortete Martin dann ehe er sich an Arlana wandte die noch immer in eine bequeme Plauderei mit ihren Eltern verstrickt war: „Entschuldigung, Arlana?“, „Ja Martin?“ antwortete Arlana umgehend. „Wir sind jetzt angemeldet und können in den tieferen Erdorbit eindringen.“ Meinte Martin dann. „Sehr schön, ich bringe uns in Position.“ Stellte Arlana umgehend fest während sich das ganze Schiff wieder in Bewegung setzte, es hatte sich in der Zwischenzeit auf einer sehr weitläufigen Umlaufbahn noch hinter dem Edmond befunden.

„Das ist also die Erde.“ Stellte dann Vikan fest während er den Planeten betrachtete. „Sie sieht fast aus wie Aphyn, nur die Ozeane sind größer.“ Meinte dann Echahri. „Ich hoffe Ihr Menschen seid euch des Juwels das ihr Heimat nennt bewusst. Es gibt zwar viele Planeten die Leben in der einen oder anderen Form ermöglichen, aber eine derartige Fülle an Organsimen ist sehr selten. Außer der Erde und Aphyn befinden sich nur eine Handvoll weiterer Planeten dieses Typs in dieser Galaxis.“ Meinte Vikan dann an Martin Gewandt. „Oftmals leider nicht, Menschen tendieren dazu dinge erst wirklich zu schätzen wenn sie keinen Zugriff mehr darauf haben.“ Gab Martin dann etwas wiederwillig zu, es war nie schön sich selbst oder anderen Gegenüber die eigenen Fehler einzugestehen. „Das ist kein Grund sich zu schämen. Früher oder später werdet ihr es erkennen, genau wie die Ymari vor so langer Zeit. Wir waren euch ähnlicher als du glaubst, trotz der Pryliaden.“ Meinte Echari dann wohlwollend. „Hoffen wir dass es dann noch nicht zu spät ist.“ Stellte Martin etwas trocken fest, ihm war wie den Meisten Menschen klar dass sie alle auf den Abgrund zusteuerten. Umweltverschmutzung und absichtliche oder unabsichtliche Zerstörung natürlicher Habitate waren noch immer ein großes Problem und hatten schon zu diversen Klimakatastrophen geführt. „Das Leben ist beinahe unverwüstlich Martin. Es wird sich anpassen.“ Meinte Vikan daraufhin. „Vermutlich ist das wahr, aber es ist trotzdem bedauerlich.“ Erwiderte Martin umgehend. „Wenn ihr Wünscht, werden wir euch bei der Bewältigung dieses Probleme helfen, wie Vikan bereist erwähnter: Die Ymari standen vor ähnlichen Herausforderungen.“ Bot Echahri dann an. „Das wäre sehr zuvorkommend, allerdings haben wir keine Gottgleichen Supernatürlichen Wesen auf unserer Seite.“ Erwiderte Martin umgehend, die Ymari hatten in dieser Phase ihrer Entwicklung immerhin die Unterstützung durch die Pryliaden gehabt. „Nein, ihr habt etwas viel besseres an eurer Seite: Uns. Auch wenn man es nicht wegargumentieren kann dass die Ymari den Pryliaden trotz allem viel verdanken, so war das Verhältnis doch sehr einseitig, wann immer sie unseren Vorfahren halfen, hatte dies einen Egoistischen Hintergrund. Wenn die Pryliaden nicht davon profitieren konnten, halfen sie auch nicht.“
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17 Aug 2019 14:45 #89878 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Martin sah daraufhin eine günstige Gelegenheit gekommen eine der Fragen zu stellen die er schon länger hatte und noch nie ausreichend beantwortete bekommen hatte. Er entscheid sich nach kurzer Überlegung dafür es ein weiteres Mal zu versuchen, die Ymari wirkten nicht wie Persönlichkeiten die leicht reizbar waren oder sich von einer derartigen Frage aus dem Konzept bringen lassen würden. „Was mich dazu bringt, mich ein weiteres Mal zu Fragen was die Ymari aus dieser ganzen Situation heraus zu Gewinnen hoffen?“ fragte Martin daher und achtete genau auf die Reaktionen der Ymari. Dabei bemerkte er den kurzen Blick den Echari Vikan zuwarf, was seine Vermutung bestärkte das deutlich mehr im Busch war als Arlana oder die Ymari im allgemeinen bereit waren zu zugeben. „Wir Gewinnen neue Freude in einem Universum in welchem Freunde rar sind.“ Meinte Vikan dann ausweichend. „Das kann nicht alles sein. Es muss mehr Spezies im Universum geben als nur die Ymari, Chyrant, Arachniden und Menschen und mit den Möglichkeiten die eurer Zivilisation zur Verfügung stehen sollte es kein Problem sein sie zu Finden.“ Stellte Martin daher umgehend fest, er wollte unmissverständlich klar machen das er sich so einfach nicht abspeisen lies. „Durch unsere Partnerschaft bist zu einem Bürger des Vereinten Reiches von Aphyn geworden und hast daher dieselben Rechte wie ein gebürtiger Ymar, ich denke daher das es angebracht ist dich einzuweihen.“ Meinte Arlana dann. „Aber nur unter der Voraussetzung dass es ein Geheimnis bleibt, die Menschheit ist noch nicht bereit dafür es zu erfahren.“ Fügte Vikan dann ernst an. „Das kann ich unmöglich versprechen.“ Stellte Martin dann fest. „Du hast mein Wort das es nichts Schlimmes ist, wir wollen der Menschheit nicht schaden, eher im Gegenteil.“ Meinte Arlana daraufhin. Martin schaute seine frisch angetraute Frau daraufhin kurz an und konnte dabei nicht anders als ihr zu vertrauen, immerhin wäre er schließlich nie eine Partnerschaft mit ihr eingegangen wen er Arlana nicht Vertrauen würde. „Also gut, ich werde nichts verraten.“ Meinte er daher. „Du weißt welchen weg wir Ymari hinter uns bringen mussten um zu sein was wir nun sind. Nach der Gründung des Vereinten Reiches von Aphyn, stellten die Ymari fest dass sie alleine waren. Zwar gab es andere Intelligente Spezies, doch keine davon war gewillt oder fähig zu Koexistieren. Wohl wissend dass die Isolation früher oder später Stagnation und schließlich den Fall unserer Gesellschaft bedeuten würde, beschlossen unsere Vorfahren, frustriert und enttäuscht von Ihrem bisherigen Schicksal eben jenes fortan in die eigenen Hände zu nehmen. Es wurde daher beschlossen eine neue Spezies zu sähen, eine Spezies in unserem eigenen Abbild, anders als wir Ymari aber immer noch ähnlich genug um in einer fernen Zukunft eine Gemeinsame Existenz zum beiderseitigen Vorteil möglich zu machen. Auf der Suche nach geeigneten Welten fanden unsere Vorfahren den Planeten den ihr Erde nennt. Zu diesem Zeitpunkt gab es zwar bereits Komplexes Leben auf dem Planeten aber keine der Existierenden Spezies konnte auch nur als begrenzt Intelligent bezeichnet werden. Mithilfe unseres Wissens über Evolutionsgenetik und die Manipulation eben jener begannen wir die Entwicklung des Lebens auf der Erde zu lenken. Wir schufen die Umstände die zu der Entwicklung einer Spezies führen würden die uns Ähnlich sein sollte. Es hat Zehntausende eurer Jahre gedauert, aber nun stehst du hier, zwischen uns Martin Möllers von der Erde.“ Erklärte Vikan dann.

Diese Eröffnung traf Martin umgehend wie ein Hammerschlag ins Gesicht, die Ymari hatten die Menschen erschaffen wie ein Züchter eine Spezielle Rasse von Hunden erschuf um seine Ansprüche zu erfüllen. „Ich glaube ich muss mich setzen.“ Meinte Martin daher während er fühlte wie seine Knie ganz weich wurden, diese Eröffnung warf ein völlig anderes Licht auf all die Vergangenen Geschehnisse, natürlich hatten die Ymari nicht Riskiert das ihre Arbeit von Jahrtausenden zunichte gemacht wurde. Augenblicklich erschein daraufhin ein Stuhl auf dem sich Martin niederlies. Nachdem er dann einmal tief durchgeatmet hatte meinte Martin dann: „Also wurden wir erschaffen wie Nutzvieh um einem Spezifischen Zweck zu dienen.“, „Nein. Die Menschheit ist nicht als Nutzvieh erschaffen worden, sie wurde überhaupt nicht erschaffen. Es wurde nicht einfach ein Mensch in einem Labor gezüchtet. Wir haben lediglich dafür gesorgt dass die Evolutionäre Entwicklung auf der Erde einen bestimmten Weg einschlägt. Selbst unsere Genetiker konnten nicht mit Absoluter Sicherheit sagen wie das Endergebnis aussehen wird.“ Erwiderte Vikan. „Trotzdem haben die Ymari Gott gespielt und über das Schicksal einer anderen Spezies entschieden.“ Konterte Martin. „Aber es war nie zu eurem Nachteil gedacht. Von Beginn an wurde den Menschen ein freier Wille eingeräumt, wir wollten nicht als Götter verehrt werden und wollen es auch heute nicht. Alles was wir wollten und noch immer wollen ist nichtmehr alleine zu sein.“ Meinte dann Arlana. „Die Ymari sind doch nicht alleine, es gibt so viele von euch, mehr als von uns viel mehr.“ Stellte Martin dann fest. „Dennoch waren wir als Spezies bisher alleine. Die Arachniden, Chyrant und andere sind zu fremdartig in ihrer Denkweise.“ Erwiderte Echari. „Also habt ihr uns gezüchtet um eurer eigenen Langeweile zu entgehen?“ fragte Martin dann, er wusste im Moment nicht ob er Wütend oder enttäuscht sein sollte, nie hätte er den Ymari etwas Derartiges zugetraut. „Ein weiteres Mal, ihr wurdet nicht gezüchtet. In einer Zucht werden die exakten Eigenschaften festgelegt und das Ergebnis daran bemessen und eventuell nachkorrigiert. Das ist jedoch und wird niemals geschehen.“ Erwiderte Vikan umgehend, jedoch mit einer Kontrolliert ruhigen Stimme, die Ymari wirkten nicht im Mindesten durch Martins Anschuldigungen aufgebracht, ja nicht einmal überrascht.

„Das ändert nichts daran dass wir nur aufgrund eurer Intention existieren.“ Meinte Martin dann. „Das ist zwar korrekt, aber ist es etwas Schlimmes? Wir wollen nichts weiter von euch als Freundschaft.“ Erwiderte Arlana während sie sich vorsichtig in Martins Richtung bewegte, offenbar unschlüssig ob es in dieser Situation eine gute Idee war sich Martin anzunähern. „Was haben wir denn für eine Wahl? Ihr habt uns Geschaffen, so wie wir Menschen Tiere gezüchtet haben um unseren Zielen zu dienen, die Methodik mit der dies Bewerkstelligt wurde ist doch völlig egal.“ Erwiderte Martin niedergeschlagen. Arlana ging daraufhin vor Martin die Hocke, so dass ihre Augen auf der Höhe seiner waren und legte Martin die Hände auf die Schultern ehe sie erklärte: „Weißt du wie die Menschen in unserer Sprache heißen? Wie nennen euch Ykan. Dir fällt die Ähnlichkeit zu Ymar, wie wir uns selbst nennen mit Sicherheit auf. Diese Ähnlichkeit ist kein Zufall, Ykan bedeutet frei übersetzt so viel wie Kinder der Gefallenen. Wir sehen euch nicht als Diener, wir sehen euch als die Zukunft unserer eigenen Spezies.“, „Wie sollen wir den eure Zukunft sein? Ihr seid praktisch Götter im Vergleich zu uns.“ Erwiderte Martin weniger überzeugt, denn was hatte die Menschheit den Ymari schon zu bieten? „Du unterschätzt dich selbst und deine ganze Spezies drastisch. So mächtig wir auch sein mögen, wir haben eine begrenzte Sichtweise auf die Dinge, eine Sichtweise begrenzt durch die Art und Weise wie wir Ymari denken. Es ist nur eine Frage der Zeit bis wir auf eine Macht treffen die eben dies zu ihrem Vorteil nutzt um uns zu besiegen.“ Meinte Vikan dann. Martin musste daraufhin beinahe sarkastisch auflachen ehe er meinte: „Und was sollen wir gegen eine Macht ausrichten die sogar euch bezwingen kann? In einer solchen Situation können wir Menschen wohl lediglich noch Kapitulieren.“, „Du verstehst nicht. Wir erwarten nicht von euch selbst in den Kampf zu stürmen. Wir hoffen lediglich das ihr mit eurer Persönlichen Sichtweise der Dinge dazu beitragt unseren eigenen Horizont zu erweitern auf das wir unserer Rolle als Wächter dieser Galaxis gerecht werden können.“ Erklärte Vikan geduldig.

„Das ändert nichts daran das es schwer ist zu Akzeptiren das wir nur existieren weil eine außerirdische Macht es so wollte.“ Meinte Martin darauf der sehr gut verstehen konnte warum die Ymari diese Information nicht bereitwillig herausrückten. Das Chaos das auf der Erde nach einer derartigen Eröffnung herrschen würde war kaum Vorstellbar. „Spielt das denn eine Rolle? Ihr seid jetzt hier, ob aufgrund bloßen Zufalls, dem Wirken eines Gottes, oder dem Wirken einer Sterblichen Rasse ist schlussendlich völlig irrelevant.“ Meinte Vikan dann. „Wie würdet ihr euch den fühlen wenn ihr herausfindet das alles was ihr erreicht habt nur möglich war weil jemand andere die Voraussetzungen dafür geschaffen hat?“ Fragte Martin daraufhin. „Das müssen wir nicht Herausfinden, wir wissen das es so ist. Die Pryliaden haben uns Erschaffen, genau wie alle anderen früheren Zivilisationen. Im Gegensatz zu euch wurden wir jedoch erschaffen um zu Dienen.“ antwortete Arlana. „Worauf ihr eure Schöpfer getötet habt.“ Stellte Martin dann fest. „Das ist Korrekt. Allerdings kann man das Verhältnis das wir zu unseren Schöpfern hatten nicht mit dem Vergleichen das ihr zu uns habt.“ Erwiderte Vikan objektiv. Obwohl er wusste das der Ymar recht hatte, viel es Martins schwer das alles einfach zu akzeptieren. Es wollte einfach nicht das Menschliche Weltbild passen nur zu existieren weil jemand anderes die Evolution auf der Erde dahingehend manipuliert hatte. „Martin, haben wir euch jemals Unrecht getan? Haben wir euch jemals vorgeschrieben was ihr sein sollt oder wie ihr denken sollt? Haben wir euch jemals angehalten uns zu Verehren? Du musst uns Glauben das wir Ymari nur das Beste für euch wollen, genau wie Eltern für ihre Kinder.“ Meinte Arlana dann und sah Martin dabei direkt in die Augen. „Nein ihr habt nichts von all dem getan.“ Antwortete Martin dann zaghaft, es viel ihm immer noch schwer das alles zu akzeptieren. „Und wir werden es auch niemals tun. Ohne uns Ymari hätte es vielleicht niemals eine Menschliche Rasse gegeben, aber das macht euch nicht weniger Wertvoll für das Universum. Ich habe mich für den Rest meines Lebens an dich gebunden, einen Menschen. Glaubst du so etwas würde ich tun wenn wir die Menschen als Minderwertig betrachten würden?“ fragte Arlana dann. „Nein wohl eher nicht. Es tut mir leid, ich habe überreagiert.“ Lenkte Martin dann ein. „Es muss dir nicht leid tun. Uns war Bewusst das eine derartige Reaktion deinerseits nicht nur möglich, sondern auch wahrscheinlich war. Es ist niemals leicht all seine bisherigen Überzeugungen in Frage zu stellen.“ Stellte Echahri dann fest. „Ich danke euch für eure Nachsicht.“ Meinte Martin dann der sich beinahe dafür schämte so reagiert zu haben wir es getan hatte. Er Persönlich hatte dieser Spezies und den spezifischen Ymari in diesem Raum so viel zu verdanken und kahm sich daher nun extrem undankbar vor weil er sie beschuldigt hatte im Grunde nicht anders als die Pryliaden zu sein. „Ich hoffe du verstehst nun warum wir diese Information noch nicht mit der Menschheit teilen wollen, oder können. Es könnte alles zunichtemachen.“ Meinte Echahri dann. „Ja, allerdings wird es unmöglich sein diese Information auf ewig geheim zu halten.“ Antwortete Martin, immerhin hatte Geheim gehaltene Informationen die unangenehm Eigenschaft früher oder später entdeckt zu werden. „Das ist uns Bewusst, wir werden die Menschheit einweihen, sobald eben jene als Gesellschaft stark genug ist die Wahrheit zu erfahren. Ihr habt es verdient die Wahrheit zu kennen.“ Stellte Vikan dann fest. Martin warf dem Ymar daraufhin einen abschätzenden Blick zu, trotz der Zeit die er mit ihnen verbracht hatte konnte er die Ymari noch immer nicht völlig einschätzen ihre Charakter waren so tief wie ihr Wissen und unübersichtlich weitreichend. „Ich bin froh dass du es verstanden hast.“ Stellte Arlana dann fest welche noch immer vor Martin der Hocke saß und ihm in die Augen sah. Martin hob daraufhin seine Hand und legte sie Arlana an die Wange ehe er meinte: „Ich vertraue dir, mir blieb gar nichts anderes übrig.“ Arlanas Augen blitzten daraufhin regelrecht vor Freude ehe sie leise meinte: „Danke Martin.“
~~~Ende Kapitel 82~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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