Reise ins Unbekannte

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10 Aug 2019 13:52 #89872 von Todesgleiter
@Jack Hunter: Arlanas Eltern können nichts tun um die "Hochzeit" zu verhindern, also haben sie sich eben Arrangiert. Vor allem vor de Hintergrund das die Familie für die Ymari ausgesprochen wichtig ist. Sie wollten daher keine Unnötigen Spannungen aufbauen.
Stimmt du hast recht, das ist bisher wirklcih ähnlcih zu Aragons Gecshichte in der Herr der Ringe, immerhin sieht Arlan sogar aus wie eine Elve ;)

@all: Weiter geht's:
Kapitel 81: Ein Bund fürs Leben

Martin wusste nicht wie ihm geschah. Nachdem Arlana ihre Eltern davon überzeugt hatte das sie und Martin eine Partnerschaft eingehen würden, was wohl das Ymari Äquivalent einer Heirat war, hatten sich die Ereignisse überschlagen. So war Martin kurzer Hand von Vikan und zwei weiteren jüngeren Männlichen Ymari in einen separaten Raum bugsiert worden in dem er sich nun aufhielt und eine maßgeschneiderte Robe anprobierte. Eben jene Robe war zwar durchaus elegant, erinnerte aber trotzdem umgehend an eine Art Kriegstunika die ein Krieger unter seiner Rüstung tragen würde. Dies war gemeinsam mit der Gesichtsbemalung welche verdächtig an die Kriegsbemalung einiger Indigener Völker auf der Erde erinnerte ein untrügliches Zeichen für die Kriegerische Vergangenheit der Ymari. Sie mochte ja ihren Lebensstyl gründlich abgeändert haben, aber sie hatten nicht vergessen wer sie früher einmal gewesen waren. Dann trat Vikan neben Martin, in seinen Händen hielt er dabei ein langes leicht gekrümmtes Schwert, das sich bei näherem Hinsehen als eine Art reich verzierter Säbel entpuppte. „Dies ist der Slihaach meines Vaters, es ist üblich dass diese Waffe von einem Vater an seinen Sohn weitergeben wird sobald er eine Partnerschaft eingeht. Die Waffe soll die Verpflichtung seine Familie um jeden Preis zu beschützen Symbolisieren. Ich werde dir diese Waffe für die Zeremonie leihen, der Tradition wegen.“ Meinte Vikan dann und hielt Martin die reich verzierte Waffe entgegen. Obwohl der Säbel dabei eindeutig als Zeremonielle Waffe zu erkennen war, für eine Waffe die im Kampf eingesetzt werden sollte war er schlichtweg zu aufwendig dekoriert, zweifelte Martin nicht daran das die Waffe auch funktionelle sein konnte. Die Klinge war aufwändig poliert und wirkte Rasiermesserscharf. „Ich fühle mich geehrt.“ Stellte Martin dann fest während er den Säbel aus Vikans Händen nahm und einmal von allen Seiten begutachtete. Dabei bewunderte er auch umgehend wie leicht die Waffe in seiner Hand lag, Martin hatte keine Zweifel dass selbst er damit kämpfen könnte. „Achte lediglich darauf, diese Waffe ist vermutlich älter als dein ganzer Familienstammbaum. Ihre Geschichte lässt sich bis in die Zeit der Gründung des ersten Imperiums zurückverfolgen.“ Meinte Vikan dann. „Ich werde darauf achten wie auf meinen Augapfel.“ Stellte Marton sofort ehrfürchtig fest, er hielt ein Stück Geschichte in Händen, wer konnte schon wissen bei welchen bedeutsamen Ereignissen diese Waffe schon zugegen gewesen war?

„Davon bin ich überzeugt, andererseits hätte ich dir den Slihaach nicht überlassen.“ Stellte Vikan dann fest. „Verzeih mir die Frage, aber warum tust du das überhaupt?“ fragte Martin dann und überwand sich dabei seinen zukünftigen Schwiegervater mit einen „du“ anzusprechen. Dieser schien sich daran nicht im Mindesten zu stören und antwortete: „Weil diese Sache für Arlana extrem wichtig ist. Ich weiß nicht wie oder weshalb, aber sie liebt dich. Das ändert zwar nichts daran das ich diese Partnerschaft für eine schlechte Idee halte, für euch beide, aber ich tue meiner Tochter diesen gefallen damit sie Glücklich sein kann.“ Martine erkannte die versteckte Drohung in dieser Aussage umgehend und schluckte daher einmal, er wollte auf keinen Fall einen Ymar zum Feind haben. „Ich werde alles tun was in meiner Macht steht um Arlana Glücklich zu machen, das verspreche ich bei allem was mir Heilig ist.“ Stellte er daher fest. „Ich weiß, ansonsten würde es diese Zeremonie nicht geben. Arlana ist meine einzige Tochter, ich würde ihr Wohlbefinden niemals Riskieren.“ Antwortete Vikan während einer der anderen, ziemlich schweigsamen, Ymar Martin einen Kopfschmuck aufsetzten der verdächtig nach einem Stilisierten Helm aussah. „Woher weißt du das?“ fragte Martin dann. Vikan fixierte Martin daraufhin mit einem ernsten Blick ehe er meinte: „Arlana hat dich erwählt, das sagt viel aus. Wie du dir denken kannst, gab und gibt es diverse andere Interessenten die um ihre Gunst werben, ohne Erfolg wenn ich das explizit erwähnen muss. Arlana ist sehr wählerisch was ihre Persönlichen Beziehungen angeht. Wenn Sie also ihr Herz an dich verloren hat, wer bin dann ich darüber zu Urteilen? Zudem habe ich mich über dich informiert Haupt Kapitän Martin Möllers von der Raumflotte der Vereinten Nationen des Planeten Erde. Du scheinst, auch nach den Maßstäben meines Volkes, ein Ehrbarer und anständiger Mann zu sein der seine Verpflichtungen ernst nimmt. Es würde nicht zu dir passen jemanden den du magst im Stich zu lassen, weshalb du schließlich hier bist. Dein Loyalitätsgefühl hat dich nach Synphyl geführt, nicht deine Abenteuerlust oder dein Stolz.“

Martin fühlte darauf ein Gefühl des Stolzes in ihm aufsteigen, es tat gut derartige Dinge zu hören, erst recht von jemandem wie Vikan. „Danke.“ Meinte Martin daher etwas kurz angebunden. Vikan sah ihn daraufhin noch einmal an ehe der Ymar meinte: „Es gibt nichts zu danken. Ich habe lediglich eine Tatsache festgestellt.“ Anschließend warf Vikan einen letzten prüfenden Blick auf Martin und meinte: „Es wird wohl genügen müssen. Folge mir, deine große Stunde hat geschlagen.“ Umgehend begann sich daraufhin Martins Puls zu beschleunigen wie als würde er mit einer Vorgehaltene Waffe konfrontiert werden. Während er dann mit pochendem Herzen Vikan folgte meinte dieser: „Sobald wir die Halle betreten wirst du auf dich alleine gestellt sein. Lass dich nicht irritieren und folge deinem Weg geradeaus. Am Ende wirst du auf Echahri und Arlana treffen. Daraufhin musst du Arlana in einem rituellen Kampf besiegen. Nach deinem Sieg, wird eure Partnerschaft nach unserem Recht gültig und in alle Ewigkeit Bestand haben.“, „Ich muss gegen Arlana Kämpfen, ich dachte dieses Ritual gibt es nicht mehr?“ fragte Martin daraufhin alarmiert, nicht nur das es ihm aus Prinzip nicht gefiel der Frau die er liebte gegenüber gewalttätig zu werden, er war sich auch nicht wirklich sicher ob er einen solchen Kampf überhaupt gewinnen konnte. Zwar wirkten die Ymari im Allgemeinen nicht gerade wie Nahkampf Monster, aber das war kein Grund sich in falscher Sicherheit zu wiegen. Martin wusste das mehr dazu gehörte einem Nahkampf zu Gewinnen als bloße Kraft. „Mach dir keine Sorgen, es ist ein Ritueller Kampf, mehr ein Tanz als ein wirkliches Duell. Die Barbarischen Zeiten in denen wir Ymari uns gegenseitig mit scharfen Waffen bekämpft haben sind lange vorbei. Dieses Duell ist nur noch ein Teil der Tradition dass eigentlich keine wirkliche Funktion mehr hat.“ beruhigte Vikan daraufhin. „Also soll ich nur so tun als würde ich Kämpfen?“ fragte Martin dann leicht verwirrt, das alles wirkte für ihn irgendwie unnötig Kompliziert. Allerdings maßte er sich trotzdem nicht an über die Tradition der Ymari zu urteilen, auch die Menschen pflegten immerhin Traditionen die für Außenstehende Sinnlos wirken mussten.

„Lass dich von deinem Gefühl lenken. Es ist nicht so schwierig wie es sich anhört.“ Antwortete Vikan umgehend. „Von meinem Gefühl? Wie soll denn das funktionieren?!“ Dachte sich Martin daraufhin über sich selbst verärgert, insgeheim hatte er durchaus Angst davor die Zeremonie in den Sand zu setzen und fragte sich dabei ob das eventuell Vikans heimliche Hoffnung war, immerhin hatte der Ymar höchst selbst bestätigt das er nach wie vor gegen seine Partnerschaft mit Arlana war. „Bist du bereit?“ fragte Vikan dann. „Ja.“ Antwortete Martin etwas wackelig, immerhin war er sich da selbst nicht so ganz sicher. Vikan nickte daraufhin ehe sich die Wand vor Martin auftat und den Weg in eine große Galerie freigab. Martin erkannte dabei dass der Weg durch die Galerie von hunderten Ymari gesäumt war. Sie alle trugen ein weißes Gewand das wirkte als würde es aus Seide bestehen und hielten lange reich verzierte Speere in ihren Händen. Hinter den zu fein säuberlich aufgestellten Ymari mit ihren Zeremoniellen Speeren erkannte Martin auch gewaltige Bügen die von ebenso massiven Säulen aus Weißem Marmor getragen wurden, die Durchgänge zwischen den Säulen wurden dabei von großen Textil Transparenten versperrt die beständig in einem leichten Luftzug wehten. Ebenso flutete warmes Licht hinter den Textil Transparenten hervor. Sobald er dann einen Schritt in die Lichtdurchflutete Galerie getreten war vernahm er ein rhythmisches Klopfen das an das Bewegungstempo seiner Beine angepasst war. Die Ymari klopften zu diesem Zweck den Schaft ihrer Zeremonien Waffen auf den Boden. „Sind das alles Verwandte?!“ fragte sich Martin dann selbst und hoffte Zeitgelich inständig das dem nicht so war, ansonsten würden Familienfeiern wohl ein absoluter, nicht enden wollender, Höllentripp werden. Langsam und mit einer Hand stets am Griff des Schwertes das Vikan im geliehen hatte Schritt Martin dann weiter. Während er weiter ging bemerkte Martin auch das keiner der Ymari welche seinen Weg flankierten ihn ansah. Sie alle starrten stur geradeaus und beschränkten sich auf das Rhythmische Klopfen mit ihren Waffen und einen leisen Singsang. Plötzlich erstrahlte vor Martin dann ein helles Licht das eine weitere Ymar offenbarte, welches Genau vor ihm stand. Sie trug ein weites Gewand das mit dem Boden der Galerie selbst zu verschmelzen schien und trug zusätzliche eine Art von Krone auf dem Kopf unter der ihr langes Hellmessingfarbenes Haar hervorquoll. Erst auf den zweiten Blick erkannte Martin die Ymar dann als Echahri. Zwar hatte die Ymar, genau wie alle anderen ihrer Art, schon immer würdevoll gewirkt doch mit der Aufmachung die sie nun trug, übertraf sie ihre Gewöhnliche Ausstrahlung definitiv bei weitem. Als Martin dann auf sie zu schritt Griff er die Zermonienwaffe die er bei sich trug noch etwas fester bereit sie jederzeit zu ziehen, immerhin wusste er nicht was genau ihn jetzt erwartete.
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10 Aug 2019 13:54 #89873 von Todesgleiter
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„Martin Möllers, bist du Willens und bereit dich für den Rest deines Lebens an ein anderes Leben zu binden?“ fragte Echahri dann in einem Tonfall der Martin beinahe die Haare zu Berge stehen ließ, die Ymari konnten durchaus Furchteinflößend sein wenn sie wollten. „Ja, so war ich hier stehe.“ Antwortete Martin dann in der Hoffnung dass diese Antwort für das Ritual passabel war. „Bist du bereit deine Partnerin und eure Nachkommen zu schützen und zu Unterstützen Egal was auf euch zukommt?“ fragte Echahri dann weiter. „Ja, bei meiner Berufsehre als Soldat.“ Antwortete Martin erneut und auch überzeugt von seiner Antwort, er würde niemals zulassen das Arlana etwas geschah. „Wirst du deiner Partnerin Loyal bis an das Ende aller Zeiten bleiben, auf das ihr gemeinsam das Ende aller Zeiten erleben werdet?“ fragte Echahri dann mit einer Endgültigkeit in der Stimme die Martin einmal mehr die Haare zu Berge stehen ließ. „Ja.“ Meinte er daher etwas knapp, es war klar das eine Partnerschaft für die Ymari mehr bedeutete als eine Hochzeit unter Menschen. „Dann Erobere was du begehrst.“ Meinte Echahri ehe das Licht verblasste und die Ymar gleichzeitig von der Bildfläche verschwand, vermutlich mithilfe der Ymari Teleportationstechnologie. Ohne Vorwarnung stürmte dann plötzlich Arlana aus dem Schatten welche das deaktivierte Licht zurückgelassen hatte. Auch sie trug eine Art Tunika welche mit Prunkvollen Armbänden und Halsketten soweit einem Diadem gepaart war und ihre Natürliche Schönheit noch weiter hervorhob. In den Händen hielt sie dabei zwei kurze Säbelartige Schwerter die deutlich kürzer und schlanker als Vikans Slihaach waren, aber trotzdem mühelos einen erwachsenen Mann töten konnten. Reflexartig zog Martin daraufhin seine Waffe, zwar war er eigentlich auf Schusswaffen trainiert, aber der Reflex umgehend seine Waffe bereit zu machen steckte ihm dennoch in den Knochen.

„Jetzt kommt wohl der Interessante Teil…“ dachte sich Martin dann während er die Waffe, etwas unbeholfen vor sich hielt immerhin hatte er überhaupt Keine Erfahrungen mit derartigen Schlagwaffen. In der kurze Zeit die Martin gebraucht hatte um seine Waffe zu heben hatte Arlana die Strecke zu ihm bewältigt und zögerte auch nicht zuzuschlagen, es gelang Martin gerade noch so die Klingen abzufangen welche Arlana über Kreuz direkt auf seinen Oberkörper gezielt hatte. Noch bevor Martin daraufhin einen weiteren Entschluss fassen konnte, wirbelte Arlana mit wehendem Haar herum und attackierte seinen Rücken, so schnell er konnte, aber doch reichlich unelegant wich Martin der Attacke aus und stolperte daraufhin rückwärts während er gerade noch rechtzeitig seine Waffe hob um die zweite Klinge, welche auf seinen Nacken zielte, abzufangen. „Und das soll ein Tanz sein?!“ fragte er sich dabei, für seinen Geschmack ging es im Moment viel zu eng für eine bloße Zeremonie zu. Arlana ließ sich in der Zwischenzeit nicht ausbremsen und wirbelte erneut um Martin herum um nun von vorne zu attackieren, Martin bewunderte dabei die Tänzerische Eleganz mit der sie sich Bewegte, es war nicht schwer sich vorzustellen was für Gefürchtete Nahkämpfer die Ymari waren wenn sie es wirklich ernst meinten. Zwar waren Arlana Schläge nicht besonders stark, aber das glich sie mühelos durch die Geschwindigkeit und Präzision ihrer Bewegungen aus, Martin fühlte sich im Vergleich dazu so unbeholfen und lebte vermutlich nur noch weil Arlana gar nicht wirklich versuchte ihn zu töten. Ein weiteres Mal schaffte es Martin nur um Haaresbreite der Attacke zu entkommen und wurde sich in diesem Moment bewusst was für ein lächerlicher Anblick er sein musste, allerdings hatte er keine Zeit seine Umgebung zu Mustern, dafür war er viel zu Konzentriert darauf seinen Kopf zu behalten. Im nächsten Moment startete Arlana einen frontalen Angriff auf Martins Beine während Martin Begriff dass er es niemals schaffen würde die Geschwindigkeit und Präzision der Ymar zu erreichen, wenn er Gewinnen wollte musste er sich daher von dem Gedanken verabschieden das Duell mittels eleganter Schläge für sich zu entscheiden. „Dann bleibt nur die Ab durch die Mitte Taktik.“ Dachte er sich daher, soweit er es beurteilen konnte war er Arlana in Sachen purer physischer Kraft überlegen, wenn er gewinnen wollte musste er diesen Vorteil daher unbedingt nutzen.

Entschlossen ging Martin daher in den Gegenangriff über und rammte Arlana mit der Schulter voran noch ehe eben jene einen Treffer anbringen konnte. Dieser Angriff zeigte sich effektiver als Martin erwartete hätte da er Arlana aus dem Gleichgewicht brachte wodurch die Ymar nun ihrerseits ins Taumeln geraten war und offenbar damit kämpfte nicht umzufallen. Umgehend startete Martin einen weiteren Angriff und zielte mit seiner Waffe auf Arlanas Flanke, diese Blockte den Angriff zwar, verlor im Prozess jedoch vollständig das Gleichgewicht und kippte zur Seite um. Unschlüssig wie er nun weiter machen sollte, immerhin wollte er Arlana ja eigentlich nicht verletzen zögerte Martin daraufhin mit seinen weiteren vorgehen. „Nimm dir deinen Preis, du musst mich entwaffnen.“ Hörte er dann Arlanas Stimme in seinem Kopf während eben jene damit beschäftigt war sich wider aufzurappeln, dabei vermutete Martin das sie bewusst langsam machte um ihm eine Chance zu geben. Entschlossen takelte Martin Arlana daraufhin ein weiteres Mal so dass sich beide auf dem Boden wiederfanden, wobei Martin auf der Ymar lag und dadurch einen massigen Vorteil hatte. Umgehend fixierte Martin daraufhin Arlanas Hände mit seinen eigenen so dass sie ihre Waffen nicht verwenden konnte und schaute auf sie herab. Arlana begann daraufhin zu grinsen und flüsterte: „Du musst deine Dominanz beweisen, Küss mich.“ Das ließ sich Martin nicht zweimal sagen und küsste Arlana direkt auf ihre Rot Geschminkten Lippen. Sobald sich ihre Lippen berührten spürte er dass die Spannung aus Arlanas Armen wich und vermutete daher dass der Kampf nun offiziell vorüber war. „Du kannst mich jetzt los lassen, du hast Gewonnen.“ Meinte Arlana dann als die beiden sich wieder getrennt hatten. Augenblicklich ließ Martin Arlanas Arme daraufhin los und richtete sich wieder auf ehe er Arlana wieder auf die Füße zog.

„Dann soll es so sein.“ Meinte Echahri daraufhin mit Schicksalsschwerer Stimme ehe sich ein Chor aus Stimmen erhob: „Zwei Leben, zwei Geister, ein Schicksal bis an das Ende der Zeit selbst.“ Martin schluckte daraufhin, die Endgültigkeit in den Stimmen der Ymari machte sehr deutlich das eine Partnerschaft eigentlich nichts war was man Kurzfristig vollzog. Er fühlte sich daher unglaublich privilegiert von Arlana in so kurzer Zeit erwählt worden zu sein. „Vom Heutigen Tage an, sollt ihr die Herausforderungen des Lebens gemeinsam bestreiten. Auf dass das Band eurer Gegenseitigen Liebe jede Prüfung überdauern möge. Möge das Schicksal viele glückliche Wendungen für euch parat haben und euch den Erfolg und die Zufriedenheit schenken die ihr euch erhofft.“ Meinte Vikan dann, der wie aus dem nichts aufgetaucht war. Martin wusste dabei nicht ob er sich der Hilfe eines Teleporters bedient hatte oder sich einfach nur schnell aber unauffällig bewegt hatte. Auch bemerkte Martin das Arlanas Augen bei den Worten ihres Vaters ganz glasig wurden, ehe sie meinte: „Ich danke dir Vater, für alles was du mir gegeben hast.“ Dann trat Echari an ihrem Mann vorbei und legte Arlana beide Hände auf die Wangen ehe sie leise meinte: „Geh deinen Weg, egal was andere sagen. Wenn dies das ist was du willst, werde ich dich und Martin immer Unterstützen.“, „Ich weiß.“ Stellte Arlana daraufhin fest worauf Echari wieder einen Schritt zurückmachte um neben Vikan zum stehen zu kommen. Arlana wandte sich umgehend danach zu Martin um und strahlte eben jenen an, in diesem Moment sah sie für Martin wie ein wahrer Engel aus, wunderschön und irgendwie unwirklich. „Wir haben es vollbracht, ab jetzt ist es Offiziell!“ meinte sie dann mit einer Stimme die selbst für ihre Verhältnisse irgendwie zu hoch klang. „Und jetzt?“ fragte Martin daraufhin, immerhin hatte es noch niemand für nötig gehalten ihn darüber zu informieren wie eine Solche Zeremonie im Weiteren verlief. „Ich denke es wäre Angebracht auch deine Familie über die neuen Verwandtschaftsverhältnisse aufzuklären, denkst du nicht?“ erwiderte Arlana daraufhin neckisch. „Oh… meinst du nicht wir könnten das noch etwas hinzuzögern?“ fragte Martin umgehend, nicht das er seinen Eltern die Nachricht auf Dauer vorenthalten wollte, aber vor allem seine Tante konnte außerordentlich anstrengend werden. „Ich fürchte das du in diesem Fall auf Verlorenem Posten Kämpfst, ergib dich besser umgehend.“ Stellte Vikan erheitert glucksend Fest nachdem er Martins Antwort gehört hatte.

„Also schön. Meine Eltern machen sich bestimmt sowieso bereits Sorgen.“ Lenkte Martin umgehend ein. Er hatte aus den verbalen Auseinandersetzungen die seine Eltern hin und wieder führten längst gelernt dass es Sinnlos war der eigenen Frau zu widersprechen. „Wunderbar!“ stellte Arlana daraufhin zufrieden fest. „Wenn ihr eure Abreise noch ein wenig verschieben könntet, würde ich euch begleiten um den Menschen bei ihrem eigenen Fortschritt zu helfen.“ Meinte dann Echahri. „Du bist sehr großzügig.“ Meinte Martin daraufhin aufrichtig dankbar, zwar hatte Echari diesen Schritt bereits angekündigt, doch das sie es wirklich in die Tat umsetzen würde und vor allem so schnell überraschte Martin dann doch etwas. „Wie du selbst fest gestellt hast: Die Menschen haben noch viel zu lernen, je eher damit begonnen wird desto schneller werden Erfolge erzielt werden. Außerdem möchte ich weiter Menschen und vor allem meine Jetzigen Familienangehörigen treffen.“ erwiderte Echahri. „Ich bin davon überzeugt dass sie diese Mitteilung im wahrsten Sinne des Wortes Sprachlos machen wird.“ Stellte Martin umgehend Gnadenlos Realistisch und mit einer Prise Galgenhumor fest, er konnte sie die Blicke seiner Eltern schon Bildlich vorstellen wenn er nicht nur aus Heiterem Himmel mit einer Ehefrau auftauchte sondern gleich noch seine Schwiegermutter mitbrachte, vor allem wenn die beiden Frauen keine Menschen waren. „Ich werde euch ebenfalls begleiten, eventuell bin ich fähig in den Bemühungen zu assistieren.“ Meinte Vikan dann, was Martin erneut überraschte, bisher hatte den Ymar als eher reserviert eingeschätzt.
~~~Ende Kapitel 81~~~

mfg.: Tg

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17 Aug 2019 14:43 #89877 von Todesgleiter
So ich hoffe ihr und Sie seid/sind bereit für die Auflösung eines der größten Geheimnisse im fiktiven Universums dieser Geschichte: Was wollen die Gott gleichen Ymari eigentlich von den Menschen?

Kapitel 82: Eine Delikate Information

Martin fühlte sich irgendwie deplatziert während er zwischen den drei Ymari in der Kommandobrücke von Arlanas Schiff stand. Wenig überraschend war das Monumentale Schiff umlegenden zur Verfügung gestanden nachdem die Ymari ihre Abreise Vorbereitungen abgeschlossen hatten. Martin vermutete dabei das es zu einer Art Sektor Flotte gehörte die Arlana als Ga’quera unterstand. „Wenn wir die Erde erreichen, wartet bitte kurz ab bis ich mit einigen Leuten gesprochen habe, es könnte zu unangenehmen Nebenwirkungen kommen wenn wir alle einfach in der Mitte des Regierungskomplexes auftauchen.“ Meinte Martin dann und hoffte dabei das die Ymari bereit waren seinem Wort zu folgen, andernfalls hatte er schließlich überhaupt keine Handhabe. „Selbstverständlich wir Möchten schließlich nach allem was geschehen ist keinen Aggressiven Eindruck erwecken.“ meinte Arlana daraufhin. „Sind deine Truppen eigentlich immer noch auf der Erde?“ fragte Martin dann, immerhin hatte Arlana bei ihrer Abreise nach Synphyl ganze Legionen der Kugelförmigen Kampfdrohnen zurückgelassen um Sicherzustellen das die Besiegten Putschisten keine Probleme bereiten konnten. „Einige ja, die meisten sind jedoch abgezogen. Die Regierung der vereinten Nationen hat sich sehr damit beeilt die Kontrolle über ihr Territorium zurück zu erhalten.“ Antwortete Arlana umgehend. „Wohin haben sie sich zurückgezogen?“ fragte Martin dann, zwar wusste er das die Drohnen wohl Problemlos zum Flug im freien All fähig waren, aber er bezweifelte einfach das sie sich alle auf eigene Faust auf den Heimweg nach Selaria oder zu einem anderen Ymari Außenposten in der Nähe gemacht hatten. „Sie wurden von einem anderen Schiff in der Nähe aufgenommen.“ Antwortete Arlana umgehend und beinahe beiläufig, wie als wäre das doch absolut selbstverständlich. „Es befinden sich noch mehr Ymari Schiffe im Sonnensystem?“ fragte Martin umgehend überrascht. „Nein, aber nach dem Ausbruch offene Feindseligkeiten mit den Chyrant und Agalae` habe ich mehrere Schiffe über den ganzen Sektor verteilt stationiert, zur Abschreckung. Eines davon war in Reichweite die Drohnen an Bord zu nehmen.“ Erklärte Arlana.

„Haben die Chyrant dir etwa Probleme bereitet?“ fragte dann Vikan und klang dabei definitiv überrascht. „Nicht wirklich, allerdings ist ein ansteigen ihrer Aggressivität und ihres Selbstbewusstseins feststellbar. Ich hielt es daher für Angebracht sie an ihre Situation zu erinnern.“ Stellte Arlana zur Antwort klar. „Manche Spezies werden es wohl nie Lernen.“ Stellte Vikan daraufhin fest und hörte sich dabei wirklich traurig an. Es schien dass das Schicksal der Chyrant den Ymari, trotz allem was zwischen beiden Spezies vorgefallen war, nicht gleichgültig war. „Ist das Territorium der Chyrant nicht eigentlich im Terna‘ Sektor?“ fragte Echahri dann nachdenklich. „Das war bis vor wenigen Jahren noch zutreffend. Allerdings konnten die Agalae‘ sich offenkundig nicht zügeln und haben die Chyrant in einen Krieg verwickelt in den beide Spezies im Moment verwickelt sind. Weniger überraschend sind die Agalae‘ nur begrenzt in der Lage sich gegen die Chyrant zu behaupten und haben seit dem Ausbruch des Kriegs schon viel Territorium verloren.“ Antwortete Arlana. „Die Agalae‘ scheinen ebenso Hoffnungslos zu sein wie die Chyranth, es sind wahrhaft finstere Zeiten wenn sich nahezu alle Intelligenten Spezis derart selbstzerstörerisch und unvernünftig verhalten.“ Meinte Vikan dann. „Warum stoppen die Ymari die Kämpfe zwischen den Chyrant und den Agalae‘ nicht?“ fragte Martin dann, immerhin hatte Arlana die Kämpfe der beiden Alien Spezies gegen die Menschheit ja auch unterbunden. „Weil es eine bloße Verschwendung von Zeit und Ressourcen wäre. Weder die Chyrant noch die Agalae‘ sind zu einer Friedlichen Koexistenz fähig und solange sie sich gegenseitig bekämpfen, ist der Großteil ihrer Ressourcen gebunden was ihre Fähigkeit weiteren Ärger zu verursachen drastisch einschränkt. Wir werden erst einschreiten wenn die Existenz einer der beiden Spezis gefährdet ist, solange dies nicht der Fall ist beschränken wir uns auf das zusehen.“ Antwortete Arlana. „Aber ist es nicht ein ungerechter Kampf? Die Chyranth scheinen die Agalae‘ weit überlegen zu sein.“ Meinte Martin dann. „Wann ist Krieg jeh gerecht? Es stimmt das die Chyrant in dieser Konfrontation eine Menge Vorteile auf ihrer Seite haben, allerdings waren es die Agalae‘ welche die Chyrant angegriffen haben, nicht umgekehrt. Daher verletzt dieser Konflikt nicht die Regeln die wir den Chyrant zur Auflage gemacht haben, sie kämpfen einen Defensiven Krieg und sind im Begriff eben jenen mühelos zu gewinnen.“ Erklärte Arlana. Martin musste daraufhin schlucken als ihm klar wurde was diese Aussage im weiteren Sinne bedeutete, fals die Menschheit sich jemals übernehmen und einen bewaffneten Konflikt beginnen den sie nicht gewinnen konnte, würden die Ymari ihnen nicht zur Hilfe eilen, jedenfalls nach aktueller Sachlage nicht. „Wir haben den höheren Erdorbit erreicht Martin.“ Stellte Arlana dann fest und holte Martin damit zurück in die Gegenwart. „Gibt es an Bord ein Kommunikationssystem?“ fragte Martin dann umgehend. „Selbstverständlich, du kannst die Konsole zu deiner Rechten verwenden.“ Antwortete Arlana und deutete auf eines der Elegant in die Innenarchitektur integrierten Kontrollpulte die bislang vor allem dadurch aufgefallen waren das sie von jedem ignoriert worden waren. Als Martin dann hinter die Konsole getreten war bemerkte er erstaunt das die Bedienelemente alle in seiner Sprache beschriftet waren und Überhaupts seltsam vertraut wirkten. „Ist sie eigentlich auch nur ein einziges mal nicht Vorbereitet?“ fragte sich Martin daraufhin Kopfschüttelnd selbst während er aus dem Augenwinkel heraus bemerkte wie sich Arlana und ihre Eltern gelassen unterhielten, keiner der drei Ymari schien es dabei für Notwendig zu erachten die Umgebung des Raumschiffes im Auge zu behalten. Was einmal mehr deutlich machte wie mächtig und schlichtweg unantastbar die Ymari waren, es war für sie nicht notwendig wachsam zu sein, den niemand konnte ihnen etwas anhaben.

Martin stellte dann das Kommunikationssystem des Raumschiffes so ein das es ihm möglich war einen der Kommunikationskanäle zu nutzen die für die Koordinierung des Raumverkehres im Erdnahen Raum genutzt wurden, immerhin wollte er sich Vorschriftsmäßig anmelden und nicht einfach mit der Sprichwörtlichen Tür ins Haus fallen. „Haupt Kapitän Martin Möllers von Bord des Diplomatischen Kreuzers des Vereinten Reiches von Aphyn, erbitten Einflugerlaubnis In tieferen Erdordbit. Bitte kommen.“ Meinte Martin dann und klassifizierte das Schiff auf dem er war einfach als Kreuzer, obwohl er keine Ahnung hatte ob das Angebracht war oder nicht, immerhin war es unwahrscheinlich das die Ymari das selbe Klassifizierungssystem für ihre Raumschiffe wie die Menschen nutzten das bekanntermaßen nach dem Vorbild Seetauglicher Schiffe aufgebaut war. Die Antwort ließ daraufhin wenig überraschend nicht lange auf sich warten, selbst wenn das Auftauchen des Schiffes aufgrund der Tatsache das es auf Radarschirmen nicht auftauchte bislang unbemerkt geblieben war, war Martin davon überzeugt das alle Offiziere welche die Kommunikationskanäle überwachten dazu angehalten worden waren umgehend zu Reagieren wenn sie eine Mitteilung empfingen die mit den Ymari oder anderen Extraterrestrischen Wesen zusammenhängen könnte. „UNSF Pionier Station Flugkontrolle für Haupt Kapitän Martin Möllers: Willkommen zurück Sir, hier haben sich einige Leute schon Sorgen um Sie gemacht. Einflugerlaubnis in Tieferen Erdorbit erteilt.“ Meinte dann eine Aufgeregt klingende Stimme die der Tonlage nach zu schließen zu einer Frau mittleren Alters gehörte. „Verstanden, und danke für die Begrüßung.“ Antwortete Martin dann ehe er sich an Arlana wandte die noch immer in eine bequeme Plauderei mit ihren Eltern verstrickt war: „Entschuldigung, Arlana?“, „Ja Martin?“ antwortete Arlana umgehend. „Wir sind jetzt angemeldet und können in den tieferen Erdorbit eindringen.“ Meinte Martin dann. „Sehr schön, ich bringe uns in Position.“ Stellte Arlana umgehend fest während sich das ganze Schiff wieder in Bewegung setzte, es hatte sich in der Zwischenzeit auf einer sehr weitläufigen Umlaufbahn noch hinter dem Edmond befunden.

„Das ist also die Erde.“ Stellte dann Vikan fest während er den Planeten betrachtete. „Sie sieht fast aus wie Aphyn, nur die Ozeane sind größer.“ Meinte dann Echahri. „Ich hoffe Ihr Menschen seid euch des Juwels das ihr Heimat nennt bewusst. Es gibt zwar viele Planeten die Leben in der einen oder anderen Form ermöglichen, aber eine derartige Fülle an Organsimen ist sehr selten. Außer der Erde und Aphyn befinden sich nur eine Handvoll weiterer Planeten dieses Typs in dieser Galaxis.“ Meinte Vikan dann an Martin Gewandt. „Oftmals leider nicht, Menschen tendieren dazu dinge erst wirklich zu schätzen wenn sie keinen Zugriff mehr darauf haben.“ Gab Martin dann etwas wiederwillig zu, es war nie schön sich selbst oder anderen Gegenüber die eigenen Fehler einzugestehen. „Das ist kein Grund sich zu schämen. Früher oder später werdet ihr es erkennen, genau wie die Ymari vor so langer Zeit. Wir waren euch ähnlicher als du glaubst, trotz der Pryliaden.“ Meinte Echari dann wohlwollend. „Hoffen wir dass es dann noch nicht zu spät ist.“ Stellte Martin etwas trocken fest, ihm war wie den Meisten Menschen klar dass sie alle auf den Abgrund zusteuerten. Umweltverschmutzung und absichtliche oder unabsichtliche Zerstörung natürlicher Habitate waren noch immer ein großes Problem und hatten schon zu diversen Klimakatastrophen geführt. „Das Leben ist beinahe unverwüstlich Martin. Es wird sich anpassen.“ Meinte Vikan daraufhin. „Vermutlich ist das wahr, aber es ist trotzdem bedauerlich.“ Erwiderte Martin umgehend. „Wenn ihr Wünscht, werden wir euch bei der Bewältigung dieses Probleme helfen, wie Vikan bereist erwähnter: Die Ymari standen vor ähnlichen Herausforderungen.“ Bot Echahri dann an. „Das wäre sehr zuvorkommend, allerdings haben wir keine Gottgleichen Supernatürlichen Wesen auf unserer Seite.“ Erwiderte Martin umgehend, die Ymari hatten in dieser Phase ihrer Entwicklung immerhin die Unterstützung durch die Pryliaden gehabt. „Nein, ihr habt etwas viel besseres an eurer Seite: Uns. Auch wenn man es nicht wegargumentieren kann dass die Ymari den Pryliaden trotz allem viel verdanken, so war das Verhältnis doch sehr einseitig, wann immer sie unseren Vorfahren halfen, hatte dies einen Egoistischen Hintergrund. Wenn die Pryliaden nicht davon profitieren konnten, halfen sie auch nicht.“
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17 Aug 2019 14:45 #89878 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Martin sah daraufhin eine günstige Gelegenheit gekommen eine der Fragen zu stellen die er schon länger hatte und noch nie ausreichend beantwortete bekommen hatte. Er entscheid sich nach kurzer Überlegung dafür es ein weiteres Mal zu versuchen, die Ymari wirkten nicht wie Persönlichkeiten die leicht reizbar waren oder sich von einer derartigen Frage aus dem Konzept bringen lassen würden. „Was mich dazu bringt, mich ein weiteres Mal zu Fragen was die Ymari aus dieser ganzen Situation heraus zu Gewinnen hoffen?“ fragte Martin daher und achtete genau auf die Reaktionen der Ymari. Dabei bemerkte er den kurzen Blick den Echari Vikan zuwarf, was seine Vermutung bestärkte das deutlich mehr im Busch war als Arlana oder die Ymari im allgemeinen bereit waren zu zugeben. „Wir Gewinnen neue Freude in einem Universum in welchem Freunde rar sind.“ Meinte Vikan dann ausweichend. „Das kann nicht alles sein. Es muss mehr Spezies im Universum geben als nur die Ymari, Chyrant, Arachniden und Menschen und mit den Möglichkeiten die eurer Zivilisation zur Verfügung stehen sollte es kein Problem sein sie zu Finden.“ Stellte Martin daher umgehend fest, er wollte unmissverständlich klar machen das er sich so einfach nicht abspeisen lies. „Durch unsere Partnerschaft bist zu einem Bürger des Vereinten Reiches von Aphyn geworden und hast daher dieselben Rechte wie ein gebürtiger Ymar, ich denke daher das es angebracht ist dich einzuweihen.“ Meinte Arlana dann. „Aber nur unter der Voraussetzung dass es ein Geheimnis bleibt, die Menschheit ist noch nicht bereit dafür es zu erfahren.“ Fügte Vikan dann ernst an. „Das kann ich unmöglich versprechen.“ Stellte Martin dann fest. „Du hast mein Wort das es nichts Schlimmes ist, wir wollen der Menschheit nicht schaden, eher im Gegenteil.“ Meinte Arlana daraufhin. Martin schaute seine frisch angetraute Frau daraufhin kurz an und konnte dabei nicht anders als ihr zu vertrauen, immerhin wäre er schließlich nie eine Partnerschaft mit ihr eingegangen wen er Arlana nicht Vertrauen würde. „Also gut, ich werde nichts verraten.“ Meinte er daher. „Du weißt welchen weg wir Ymari hinter uns bringen mussten um zu sein was wir nun sind. Nach der Gründung des Vereinten Reiches von Aphyn, stellten die Ymari fest dass sie alleine waren. Zwar gab es andere Intelligente Spezies, doch keine davon war gewillt oder fähig zu Koexistieren. Wohl wissend dass die Isolation früher oder später Stagnation und schließlich den Fall unserer Gesellschaft bedeuten würde, beschlossen unsere Vorfahren, frustriert und enttäuscht von Ihrem bisherigen Schicksal eben jenes fortan in die eigenen Hände zu nehmen. Es wurde daher beschlossen eine neue Spezies zu sähen, eine Spezies in unserem eigenen Abbild, anders als wir Ymari aber immer noch ähnlich genug um in einer fernen Zukunft eine Gemeinsame Existenz zum beiderseitigen Vorteil möglich zu machen. Auf der Suche nach geeigneten Welten fanden unsere Vorfahren den Planeten den ihr Erde nennt. Zu diesem Zeitpunkt gab es zwar bereits Komplexes Leben auf dem Planeten aber keine der Existierenden Spezies konnte auch nur als begrenzt Intelligent bezeichnet werden. Mithilfe unseres Wissens über Evolutionsgenetik und die Manipulation eben jener begannen wir die Entwicklung des Lebens auf der Erde zu lenken. Wir schufen die Umstände die zu der Entwicklung einer Spezies führen würden die uns Ähnlich sein sollte. Es hat Zehntausende eurer Jahre gedauert, aber nun stehst du hier, zwischen uns Martin Möllers von der Erde.“ Erklärte Vikan dann.

Diese Eröffnung traf Martin umgehend wie ein Hammerschlag ins Gesicht, die Ymari hatten die Menschen erschaffen wie ein Züchter eine Spezielle Rasse von Hunden erschuf um seine Ansprüche zu erfüllen. „Ich glaube ich muss mich setzen.“ Meinte Martin daher während er fühlte wie seine Knie ganz weich wurden, diese Eröffnung warf ein völlig anderes Licht auf all die Vergangenen Geschehnisse, natürlich hatten die Ymari nicht Riskiert das ihre Arbeit von Jahrtausenden zunichte gemacht wurde. Augenblicklich erschein daraufhin ein Stuhl auf dem sich Martin niederlies. Nachdem er dann einmal tief durchgeatmet hatte meinte Martin dann: „Also wurden wir erschaffen wie Nutzvieh um einem Spezifischen Zweck zu dienen.“, „Nein. Die Menschheit ist nicht als Nutzvieh erschaffen worden, sie wurde überhaupt nicht erschaffen. Es wurde nicht einfach ein Mensch in einem Labor gezüchtet. Wir haben lediglich dafür gesorgt dass die Evolutionäre Entwicklung auf der Erde einen bestimmten Weg einschlägt. Selbst unsere Genetiker konnten nicht mit Absoluter Sicherheit sagen wie das Endergebnis aussehen wird.“ Erwiderte Vikan. „Trotzdem haben die Ymari Gott gespielt und über das Schicksal einer anderen Spezies entschieden.“ Konterte Martin. „Aber es war nie zu eurem Nachteil gedacht. Von Beginn an wurde den Menschen ein freier Wille eingeräumt, wir wollten nicht als Götter verehrt werden und wollen es auch heute nicht. Alles was wir wollten und noch immer wollen ist nichtmehr alleine zu sein.“ Meinte dann Arlana. „Die Ymari sind doch nicht alleine, es gibt so viele von euch, mehr als von uns viel mehr.“ Stellte Martin dann fest. „Dennoch waren wir als Spezies bisher alleine. Die Arachniden, Chyrant und andere sind zu fremdartig in ihrer Denkweise.“ Erwiderte Echari. „Also habt ihr uns gezüchtet um eurer eigenen Langeweile zu entgehen?“ fragte Martin dann, er wusste im Moment nicht ob er Wütend oder enttäuscht sein sollte, nie hätte er den Ymari etwas Derartiges zugetraut. „Ein weiteres Mal, ihr wurdet nicht gezüchtet. In einer Zucht werden die exakten Eigenschaften festgelegt und das Ergebnis daran bemessen und eventuell nachkorrigiert. Das ist jedoch und wird niemals geschehen.“ Erwiderte Vikan umgehend, jedoch mit einer Kontrolliert ruhigen Stimme, die Ymari wirkten nicht im Mindesten durch Martins Anschuldigungen aufgebracht, ja nicht einmal überrascht.

„Das ändert nichts daran dass wir nur aufgrund eurer Intention existieren.“ Meinte Martin dann. „Das ist zwar korrekt, aber ist es etwas Schlimmes? Wir wollen nichts weiter von euch als Freundschaft.“ Erwiderte Arlana während sie sich vorsichtig in Martins Richtung bewegte, offenbar unschlüssig ob es in dieser Situation eine gute Idee war sich Martin anzunähern. „Was haben wir denn für eine Wahl? Ihr habt uns Geschaffen, so wie wir Menschen Tiere gezüchtet haben um unseren Zielen zu dienen, die Methodik mit der dies Bewerkstelligt wurde ist doch völlig egal.“ Erwiderte Martin niedergeschlagen. Arlana ging daraufhin vor Martin die Hocke, so dass ihre Augen auf der Höhe seiner waren und legte Martin die Hände auf die Schultern ehe sie erklärte: „Weißt du wie die Menschen in unserer Sprache heißen? Wie nennen euch Ykan. Dir fällt die Ähnlichkeit zu Ymar, wie wir uns selbst nennen mit Sicherheit auf. Diese Ähnlichkeit ist kein Zufall, Ykan bedeutet frei übersetzt so viel wie Kinder der Gefallenen. Wir sehen euch nicht als Diener, wir sehen euch als die Zukunft unserer eigenen Spezies.“, „Wie sollen wir den eure Zukunft sein? Ihr seid praktisch Götter im Vergleich zu uns.“ Erwiderte Martin weniger überzeugt, denn was hatte die Menschheit den Ymari schon zu bieten? „Du unterschätzt dich selbst und deine ganze Spezies drastisch. So mächtig wir auch sein mögen, wir haben eine begrenzte Sichtweise auf die Dinge, eine Sichtweise begrenzt durch die Art und Weise wie wir Ymari denken. Es ist nur eine Frage der Zeit bis wir auf eine Macht treffen die eben dies zu ihrem Vorteil nutzt um uns zu besiegen.“ Meinte Vikan dann. Martin musste daraufhin beinahe sarkastisch auflachen ehe er meinte: „Und was sollen wir gegen eine Macht ausrichten die sogar euch bezwingen kann? In einer solchen Situation können wir Menschen wohl lediglich noch Kapitulieren.“, „Du verstehst nicht. Wir erwarten nicht von euch selbst in den Kampf zu stürmen. Wir hoffen lediglich das ihr mit eurer Persönlichen Sichtweise der Dinge dazu beitragt unseren eigenen Horizont zu erweitern auf das wir unserer Rolle als Wächter dieser Galaxis gerecht werden können.“ Erklärte Vikan geduldig.

„Das ändert nichts daran das es schwer ist zu Akzeptiren das wir nur existieren weil eine außerirdische Macht es so wollte.“ Meinte Martin darauf der sehr gut verstehen konnte warum die Ymari diese Information nicht bereitwillig herausrückten. Das Chaos das auf der Erde nach einer derartigen Eröffnung herrschen würde war kaum Vorstellbar. „Spielt das denn eine Rolle? Ihr seid jetzt hier, ob aufgrund bloßen Zufalls, dem Wirken eines Gottes, oder dem Wirken einer Sterblichen Rasse ist schlussendlich völlig irrelevant.“ Meinte Vikan dann. „Wie würdet ihr euch den fühlen wenn ihr herausfindet das alles was ihr erreicht habt nur möglich war weil jemand andere die Voraussetzungen dafür geschaffen hat?“ Fragte Martin daraufhin. „Das müssen wir nicht Herausfinden, wir wissen das es so ist. Die Pryliaden haben uns Erschaffen, genau wie alle anderen früheren Zivilisationen. Im Gegensatz zu euch wurden wir jedoch erschaffen um zu Dienen.“ antwortete Arlana. „Worauf ihr eure Schöpfer getötet habt.“ Stellte Martin dann fest. „Das ist Korrekt. Allerdings kann man das Verhältnis das wir zu unseren Schöpfern hatten nicht mit dem Vergleichen das ihr zu uns habt.“ Erwiderte Vikan objektiv. Obwohl er wusste das der Ymar recht hatte, viel es Martins schwer das alles einfach zu akzeptieren. Es wollte einfach nicht das Menschliche Weltbild passen nur zu existieren weil jemand anderes die Evolution auf der Erde dahingehend manipuliert hatte. „Martin, haben wir euch jemals Unrecht getan? Haben wir euch jemals vorgeschrieben was ihr sein sollt oder wie ihr denken sollt? Haben wir euch jemals angehalten uns zu Verehren? Du musst uns Glauben das wir Ymari nur das Beste für euch wollen, genau wie Eltern für ihre Kinder.“ Meinte Arlana dann und sah Martin dabei direkt in die Augen. „Nein ihr habt nichts von all dem getan.“ Antwortete Martin dann zaghaft, es viel ihm immer noch schwer das alles zu akzeptieren. „Und wir werden es auch niemals tun. Ohne uns Ymari hätte es vielleicht niemals eine Menschliche Rasse gegeben, aber das macht euch nicht weniger Wertvoll für das Universum. Ich habe mich für den Rest meines Lebens an dich gebunden, einen Menschen. Glaubst du so etwas würde ich tun wenn wir die Menschen als Minderwertig betrachten würden?“ fragte Arlana dann. „Nein wohl eher nicht. Es tut mir leid, ich habe überreagiert.“ Lenkte Martin dann ein. „Es muss dir nicht leid tun. Uns war Bewusst das eine derartige Reaktion deinerseits nicht nur möglich, sondern auch wahrscheinlich war. Es ist niemals leicht all seine bisherigen Überzeugungen in Frage zu stellen.“ Stellte Echahri dann fest. „Ich danke euch für eure Nachsicht.“ Meinte Martin dann der sich beinahe dafür schämte so reagiert zu haben wir es getan hatte. Er Persönlich hatte dieser Spezies und den spezifischen Ymari in diesem Raum so viel zu verdanken und kahm sich daher nun extrem undankbar vor weil er sie beschuldigt hatte im Grunde nicht anders als die Pryliaden zu sein. „Ich hoffe du verstehst nun warum wir diese Information noch nicht mit der Menschheit teilen wollen, oder können. Es könnte alles zunichtemachen.“ Meinte Echahri dann. „Ja, allerdings wird es unmöglich sein diese Information auf ewig geheim zu halten.“ Antwortete Martin, immerhin hatte Geheim gehaltene Informationen die unangenehm Eigenschaft früher oder später entdeckt zu werden. „Das ist uns Bewusst, wir werden die Menschheit einweihen, sobald eben jene als Gesellschaft stark genug ist die Wahrheit zu erfahren. Ihr habt es verdient die Wahrheit zu kennen.“ Stellte Vikan dann fest. Martin warf dem Ymar daraufhin einen abschätzenden Blick zu, trotz der Zeit die er mit ihnen verbracht hatte konnte er die Ymari noch immer nicht völlig einschätzen ihre Charakter waren so tief wie ihr Wissen und unübersichtlich weitreichend. „Ich bin froh dass du es verstanden hast.“ Stellte Arlana dann fest welche noch immer vor Martin der Hocke saß und ihm in die Augen sah. Martin hob daraufhin seine Hand und legte sie Arlana an die Wange ehe er meinte: „Ich vertraue dir, mir blieb gar nichts anderes übrig.“ Arlanas Augen blitzten daraufhin regelrecht vor Freude ehe sie leise meinte: „Danke Martin.“
~~~Ende Kapitel 82~~~

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24 Aug 2019 14:19 #89879 von Jack Hunter
Na das sind ja mal wirklich brisante Informationen, obwohl ich mir so etwas ähnliches bereits gedacht hatte, allerdings eher sowas wie, dass die Ymari nach den Krieg der Engel Wiedergutmachung leisten wollten, nach so viel Tod und Zerstörung, und daher begonnen hatten überall in den Galaxien den Samen des Lebens ausstreuten, um das Universum wieder zu bevölkern.

Der rituelle Schaukampf war aber auch nicht schlecht, eine gute Idee um die Tradition mit dem heutigen Weltbild zu verknüpfen. Bin schon sehr gespannt wie das Finale aussehen wird. :D

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
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24 Aug 2019 15:40 #89880 von Todesgleiter
@Jack Hunter: Ich glaube das dich das Finale eher enttäuschen, wird das wird dieses mal wohl eher recht ruhig, auch wenn ich noch nicht soweit bin ;)

@all: Weiter geht's:

Kapitel 83: Heimkehr


Martin war zwar noch immer damit fertig die Informationen bezüglich des Ursprungs der Menschliche Rasse zu verdauen welche die Ymari ihm anvertraut hatten, aber dennoch fühlte er sich fit genug sich wieder von seinem Stuhl zu erheben. Sobald er sich dann wieder aufgerichtet hatte meinte Arlana, welche sich auffällig nahe an seiner Flanke hielt: „Wir werden von der Oberfläche gerufen, die Kommunikationssignatur passt zum Flottenhauptquartier der Vereinten Nationen.“, „Rufen Sie uns schon lange?“ fragte Martin dann überrascht und schollt sich innerlich dafür so überreagiert hatte als ihm der Ursprung seiner Spezies mitgeteilt worden war. „Nein, nur wenige Minuten. Aber ich hielt es für Angebracht dir die Zeit zu lassen die du benötigst.“ Antwortete Arlana. „Danke.“ Meinte Martin darauf und fuhr Arlana mit der Hand einmal durch das lange Haar das sich wie Seide auf seiner Hand anfühlte, glatt, weich und angenehm kühl. Anschließend wandte er sich wieder der Kommunikationskonsole zu und stellte dabei weniger überraschend fest das Arlana recht hatte. Mit einem einzigen Tastendruck sorgte er daraufhin dafür dass er die auf Breitband gesendete Nachricht empfangen konnte. Das Flottenhauptquertier wusste offensichtlich nicht was für eine Kommunikationskodierung korrekterweise von einem Ymari Schiff verwendet wurde und sandte daher auf unverschlüsseltem Breitband was es zwar faktisch jedem Empfänger mühelos möglich machte die Nachricht zu empfangen, aber gleichzeitig ein immenses Sicherheitsrisiko war, immerhin konnte wirklich jeder mithören wen er dies wollte. „UNSF Hauptquartier, Admiral Carvalho für Ymari Schiff im Erdorbit. Bitte melden Sie sich so schnell wie möglich.“ Hörte Martin dann Carvalhos Stimme. „Haupt Kapitän Möllers von Bord des Diplomatischen Gesandten Kreuzers des Vereintes Reiches von Aphyn für UNSF Hauptquartier Admiral Carvalho: Wir hören Sie Sir.“ Meldete sich Martin dann eilig um seinen Vorgesetzten nicht noch länger Warten zu lassen. „Es tut gut ihre Stimme zu hören Haupt Kapitän, wie ist Ihr Status?“ erwiderte Carvalho daraufhin wobei Martin wirklich glaubte so etwas wie Erleichterung in der Stimme seines Vorgesetzten zu hören. „Hat er sich etwa Sorgen gemacht?“ fragte sich Martin daher selbst und konnte sich das eigentlich nur schwer vorstellen, Carvalho war es als Admiral immerhin gewohnt dass seine Untergebene zu teilweise Riskanten Aufträgen aufbrachen.

„Status Grün Sir, ich würde vorschlagen zunächst auf einen gesicherten Kanal zu wechseln bevor wir weitere Informationen austauschen.“ antwortete Martin dann. „Ist Ihnen das den Möglich Haupt Kapitän?“ fragte Carvalho dann und hörte sich dabei irgendwie überrascht an. „Positiv Sir, Moment.“ Bestätigte Martin lediglich, in dem Versuch so wenig Informationen wie möglich über die ungeschützte Verbindung zu senden. „Es ist auch möglich eine Direktverbindung zu eurem Hauptquartier herzustellen.“ Meinte Arlana dann welche noch immer neben Martins stand während ihre Eltern schweigsam die Erde betrachteten und vermutlich ihren eigenen Gedanken nach hingen. „Wie meinst du das?“ fragte Martin dann, immerhin hatte er keine Ahnung was eine Direktverbindung sein sollte. Drahtlose Kommunikation funktionierte immerhin immer nach demselben Prinzip, man sendete ein wie auch immer gewartetes Signal aus das von allen Empfängern in Reichweite aufgefangen werden konnte. „Nun es ist möglich die Übertragung auf einen sehr schmalen Korridor zu begrenzen und es damit für jeden der Mithören will sehr zu verkomplizieren.“ Meinte Arlana dann. „Wie begrenzt man den Elektromagnetische Wellen?“ fragte Martin daraufhin verwirrt, nach seinem Wissensstand war das Schlichtweg unmöglich. Elektromagnetische Wellen Breiteten sich von ihrem Ursprung aus Gleichmäßig in alle Richtungen aus. „Durch den Einsatz einer Gravitationslinse können Elektromagnetische Wellen gebündelt und gezielt eingesetzt werden.“ Erklärte Arlana umgehend, vermutlich stark vereinfacht und in Kurzform. „Gravitationslinse?“ fragte sich Martin daraufhin selbst, er hatte nicht einmal eine Idee davon was das denn nun schon wieder sein sollte, entschied sich aufgrund der Tatsache das Carvalho vermutlich auf ihn wartete dagegen zu Fragen und fragte stattdessen lediglich: „Wie aktiviere ich diese Form der Kommunikation?“, „Bereits erledigt. Es ist so umständlich den Umweg über Konsolen zu gehen.“ Antwortete Arlana daraufhin entschuldigend. „Danke dir.“ Meinte Martin dann ehe er sich wieder der Kommunikationskonsole zuwandte und sprach: „Haupt Kapitän Martin Möllers für UNSF Hauptquartier Admiral Carvalho, hören Sie mich Sir?“, „Laut und deutlich Haupt Kapitän, ist dies eine Gesicherte Verbindung?“ erwiderte Carvalho umgehend. „Jawohl Sir.“ Bestätigt Martin umgehend und sparte sich dabei unnötige Erklärungen die im Moment fehl am Platze waren.

„Sehr gut, also Haupt Kapitän während sie weg waren ging hier alles drunter und drüber, im Moment läuft eine groß Angelegte Volksbefragung in der über die Frage entschieden wird ob wir den Weg für eine Föderale Regierung frei machen welche die gesamte Menschheit vertreten wird, soweit wir Wissen hat der Kaiser dem Vorschlag bereits unter Vorbehalt zugestimmt. Sie können sich ja mit Sicherheit Vorstellen was das bedeutet. Außerdem hat es sich als schwieriger als erwartet herausgestellt sämtliche Unterstützer Wilmuths aufzustöbern, wir werden hier regelmäßig von Sabotageakten zurückgeworfen.“ Meinte Carvalho dann und gab Martin dabei mit Sicherheit die Kurzfassung über die jüngsten Ereignisse. „Ist die Integrität der Regierung durch die Sabotage gefährdet?“ fragte Martin dann alarmiert, man durfte das Risiko von Maulwürfen in den eigenen Reihen nicht Unterschätzen. „Nein, wir haben sichergestellt das sämtliche Kritischen Posten mit Vertrauenswürdigem Personal besetzt wurden, das hat zwar für einiges an Murren gesorgt, war aber notwendig.“ Antwortete Carvalho. „Ich verstehe Sir. Ich habe deutlich bessere Nachrichten.“ Erwiderte Martin dann. „Das tut gut zu hören, in wie fern haben Sie gute Nachrichten?“ fragte Carvalho dann und hörte sich dabei ehrlich erleichtert an. Vermutlich froh darüber das wenigstens jemand gute Neuigkeiten hatte. „Ich habe eine Zusage für die Hilfe bei der Entwicklung neuer Technologien sowie der Hilfe bei der Rettung des Weltklimas vom Vereinten Reich von Aphyn erhalten.“ Meinte Martin dann.

„Sagen Sie das nochmal, die Ymari wollen uns beim Technologischen Fortschritt helfen?“ fragte Carvalho dann. „Ja Sir, zusammen mit mir und Ga’quera Arlana befinden sich zwei weitere Abgesandte an Bord welche die Weiterbildung Koordinieren werden.“ antwortete Martin umgehend. „Das sind die besten Neuigkeiten die sich seit Tagen gehört habe Haupt Kapitän! Was erwarten die Ymari im Austausch dafür?“ erwiderte Carvalho umgehend und hörte sich dabei ehrlich erfreut an, es musste zermürbend sein den ganzen Tag nur mit Hiobsbotschaften Konfrontiert zu werden. „Nichts Sir. Sie erwarten keine Gegenleistung von uns.“ Antwortete Martin umgehend wahrheitsgemäß. Carvalho benötigte daraufhin kurze Zeit um zu antworten, vermutlich musste er sich erst überlegen was genau er antworten sollte: „Ich verstehe, keine Ahnung wie sie das fertig gebracht haben, aber gute Arbeit.“, „Danke Sir.“ Erwiderte Martin umgehend. „Melden Sie sich als nächstes bei Präsident Makowsky er möchte Sie und Ga’quera Arlana sprechen. Danach melden Sie sich bei mir für eine ausführliche Besprechung.“ Meinte Carvalho dann. „Jawohl Sir.“ Bestätigte Martin umgehend. „Gut Weiter machen Haupt Kapitän.“ entließ Carvalho Martin dann, vermutlich weil er wusste das der Präsident wohl schon wartete, immerhin war die Ankunft des Ymari Raumschiffes wohl Mittlerweile auf dem ganzen Globus bekannt. „Sir, ich habe noch etwas.“ stellte Martin dann fest. „Ja? Dann sprechen Sie.“ Erwiderte Carvalho umgehend. „Sir, ich melde hiermit einen Änderung meines Persönlichen Status auf liiert.“ Meinte Martin dann so ruhig wie möglich. Carvalho schwieg daraufhin während er die Nachricht wohl verdauet ehe er fragte: „Habe ich das Richtig Verstanden Haupt Kapitän, Sie sind Verheiratet?“, „Positiv Sir.“ Bestätigte Martin und schaffte es dabei tatsächlich eine Kontrollierte Stimmlage beizubehalten.

„Ich fürchte ich Verstehe das nicht Haupt Kapitän, Sie waren doch auf einer Diplomatischen Mission im Territorium des Vereinten Reiches von Aphyn?“ fragte Carvalho dann verwirrt. „Das war auch vollauf zutreffend Sir. Allerdings stellte dies kein Hindernis dar.“ Antwortete Martin und spannte seinen Vorgesetzten damit absichtlich noch etwa auf die Folter. Zwar hatte er nichts gegen Carvalho, eher im Gegenteil, aber es machte trotzdem Spaß. „Reden Sie Klartext verdammt. Wer ist die zu bemitleidende?“ fragte Carvalho dann in einem Anflug seines typischen Humors. „Ga’quera Arlana von Aechia Selarim Sir.“ Antwortete Martin umgehend und lies die Bombe damit platzen, immerhin hatte er einen direkten Befehl erhalten auch wenn dieser etwas flapsig formuliert gewesen war. Erneut herrschte daraufhin zunächst schweigen in der Verbindung während Carvalho das gehörte wohl verdaute. „Es gab Gerüchte bezüglich ihres Verhältnisses mit Senhora Arlana, aber dass es so ernst ist hätte ich nicht gedacht. Ich hoffe Sie haben sich das gut überlegt, immerhin ist sie kein Mensch.“ Meinte Carvalho dann nach seiner Bedenk Pause. „Ich habe mir das sehr gut Überlegt Sir, machen Sie sich um mich keine Gedanken.“ Erwiderte Martin umgehend der es langsam aber sicher als nervig empfand dass wirklich jeder seine Fähigkeit Entscheidungen zu treffen in Frage stellte nur weil er Arlana geehelicht hatte. „Das hoffe ich für Sie, wirklich Haupt Kapitän. Wir können es uns nicht leisten einen guten Mann wie sie zu verlieren und Frauen, selbst Menschliche, haben schon so manchen großen Mann zu Fall gebracht. Wie dem auch sei, ich wünsche Ihnen und Ihrer Angetrauten auf jeden Fall viel Erfolg, vielleicht schaffen Sie ja etwas das noch keinem zuvor gelungen ist. Mal wieder.“ Stellte Carvalho dann fest wobei seine Stimme eine schwer zu deutende Tonlage angenommen hatte. „Danke Sir.“ Bedankte sich Martin dann für die Glückwünsche. „Danken Sie mir in ein bis zwei Jahren, wen Sie dann immer noch Glücklich verheiratet sind. Admiral Carvalho Ende.“ Erwiderte Carvalho mit dem für ihn typischen Humor. Während Martin wegen des letzten Satzes seines Vorgesetzten grinsen musste fragte Arlana: „Was hat Admiral Antonio Carvalho damit gemeint?“
~~~fortsetzung im nächsten POst~~~

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24 Aug 2019 15:41 #89881 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Martin überlegte daraufhin kurz wie er den Sachverhallt Arlana gegenüber am besten erklärte ehe er meinte: „Bei uns Menschen ist es bedauerlicherweise nicht immer üblich das Partnerschaften bis an das Lebensende der Partner bestehen. Außerdem neigen Menschliche Frauen dazu ihre Partner zu ärgern, wenn auch meistens unabsichtlich.“ Daraufhin vernahm er ein halb unterdrücktes Auflachen ehe Vikan fest stellte: „Nun der letzte Teil deiner Aussage trifft auch auf Ymari Frauen zu, niemand schafft es einen Ymari so einfach zu verärgern wie seine Eigene Partnerin.“ Martin musste nach dieser Aussage erneut grinsen ehe er meinte: „In diesem Fall gibt es dann wohl einmal mehr Ähnlichkeiten zwischen unseren Spezies.“, „In diesem Fall bestehen diese Ähnlichkeiten lediglich weil wir auf offensichtliches hinweisen das von Männern gerne Ignoriert wird.“ Erwiderte Echahri dann umgehend spitz, natürlich ließ sie all das nicht auf sich sitzen. „Genug jetzt, ihr macht Martin sonst noch Angst vor mir.“ Meinte Arlana dann in einem entschlossenen Tonfall, auch wenn dieser durch ihr breites Grinsen auf dem Gesicht ziemlich unterminiert wurde. „Dafür ist es schon zu spät. Ich habe bereits Angst vor dir.“ Stellte Martin dann fest. „Was?!“ fragte Arlana daraufhin erschrocken und fuhr in einer Atemberaubenden Geschwindigkeit herum wobei ihr Gewand und ihr Haar Eindrucksvoll aufwehte. „Ich müsste ein Totaler Idiot sein um dich nicht zu fürchten. Du hast mein denken gekapert, ich kann kaum noch an etwas anderes denken.“ Erklärter Martin dann. Augenblicklich wurden Arlana Züge daraufhin weicher und sie meinte: „Das war ein kreatives Liebesbekenntnis.“, „Du bist klug die Frau die du liebst zu fürchten, den niemand anderes kann dir so große Schmerzen bereiten.“ Stelle Vikan dann fest und schaffte es dabei tatsächliche eine ernste Stimmlage aufrecht zu erhalten während er breit grinsen musste. „Ich würde dir niemals wehr tun.“ Stellte Arlana dann an Martin gewandt fest ehe sie ihm einen kurzen Kuss auf die Backe drückte. Diese Berührung versetzte Martin regelrecht in Ekstase, jedenfalls für ein paar Sekunden und er benötigte kurze Zeit um seine Gedanken wieder auf das hier und jetzt zu richten.

„Wirst du nun Präsident Viktor Makowsky Treffen?“ fragte Arlana dann nachdem sie sich wieder auf eine Gesellschaftlich vertretbare Distanz zu Martin entfernt hatte. „Ja, immerhin habe ich einen direkten Befehl erhalten.“ Betätigte Martin, auch wenn er im Moment eigentlich keine Lust hatte den Präsidenten zu treffen. „In diesem Fall werden wir solange hier warten.“ Erbot Vikan umgehend. „Ich denke es wäre angebracht wen ihr alle mich begleiten würdet, der Präsident möchte euch mit Sicherheit kennen lernen.“ Erwiderte Martin umgehend, er sah nicht ein als Botenjunge zu fungieren wenn der Präsident auch selbst direkt mit den Leuten sprechen konnte. „Denkst du das wäre angebracht?“ fragte Echahri daraufhin zweifelnd. „Warum nicht, ich habe schließlich auch an meinem ersten Tag in Synphyl mit Priarch Athen sprechen dürfen.“ Erwiderter Martin. „Das lag daran das du gekommen warst um Arlana zu Unterstützen. Außerdem wollte Athen dich sprechen.“ Stellte Vikan umgehend klar. „Ich weiß, aber ich sehe trotzdem keinen Grund warum es zu Problemen führen sollte wen ihr mich begleitet.“ Meinte Martin Schulterzuckend. „Nun in diesem Fall, werden wir dich gerne begleiten.“ Stimmte Echari umgehend zu. „Armer Viktor, wenn er wüsste was ihm bevorsteht.“ Dachte sich Martin daraufhin amüsiert ehe er Arlana fragte: „Könntest du uns bitte in den Eingangsbereich des Regierungskomplexes bringen?“, „Selbstverständlich.“ antwortete Arlana beinahe beiläufig ehe es Martin einmal mehr weiß vor Augen wurde. Mittlerweile hatte er sich jedoch an diesen Nebeneffekt der Teleportationstechnologie der Ymari gewöhnt und versuchte gar nicht erst die Augen zu schließen, wohl Wissend das er dazu sowieso viel zu langsam wer.

Im nächsten Moment materialisierte sich Martin samt seiner Begleitung im Foyer des Regierungskomplexes, genau in der Mitte des Raumes und direkt auf dem in den Boden gravierten Wappen der Vereinten Nationen. Die Wachestehenden Soldaten überwanden ihre Überraschung daraufhin schnell, weshalb sich Martin samt seiner Begleitung umgehend mit mehreren Waffen konfrontiert sah die auf ihn zeigten. Die restlichen Anwesenden Personen hatten sich dabei bei weitem nicht so gut im Griff wie die Wächter, während die meisten entgeistert auf die Neuankömmlinge starten, erkannte Martin aus dem Augenwinkel das jemand wohl rücklings von seinem Hocker gefallen war, so dass man jetzt nur noch die in die Höhe ragenden Füße erkennen konnte. Schon nach einer knappen Sekunde erkannten die Soldaten jedoch wer da mitten in den Raum Teleportiert war und Liesen ihre Waffen umgehend sinken, sie wussten vermutlich alle das eben jene Waffen sowieso vollständig nutzlos waren. „Haupt Kapitän Möllers. Der Präsident möchte Sie sehen.“ Stellte dann einer der Soldaten fest, den Martin anhand seiner Rangabzeichen als Truppführer Identifizierte. „Ich weiß, das ist der Grund für meine Anwesenheit.“ Antwortete Martin umgehend. „Sir, Sie und Ihre Begleitung müssen Sie zunächst ausweisen bevor wir Sie alle tiefer in das Gebäude gelangen lassen dürfen.“ Stellte der Soldat dann fest und behielt dabei einen Respektvollen, aber dennoch bestimmten Tonfall bei. „Selbstverständlich.“ Bestätigte Martin umgehend und hielt seine Persönliche ID so dass der Soldat eben jene Problemlos mit einem Lesegerät abgleichen konnte. Dieser zögerte auch nicht lange dies zu tun und meinte kurz darauf erleichtert: „Identität bestätigt Sir, kann sich Ihre Begleitung auch ausweisen?“ meinte der Soldat dann während er den Ymari welche bislang still und Regungslos verharrt hatten einen abschätzend analytischen Blick zu. Er wusste vermutlich sehr Genau das er diese Leute nicht aufhalten konnte wenn sie nicht kooperieren wollten. „Ich Bürge für sie alle.“ Meinte Martin dann umgehend. „Ich verstehe Sir.“ Bestätigte der Soldat und machte den Weg frei, allerdings nicht ohne ein weiteres Mal einen krischen Blick auf die unerwarteten Gäste zu werfen. „Folgt mir.“ Meinte Martin dann an Arlana, Echari und Vikan gewandt. Die drei Ymari setzten sich daraufhin fließend und elegant in Bewegung wie man es von ihrer Spezies gewohnt war. Dabei hielten alle drei ihren Blick stur geradeaus gerichtete, sie verschwendeten keinen Blick an die Menschen die sie teilweise mit offenen Mündern anstarrten.

Schan nach kurzer Zeit erreichte Martin dann den zentralen Schalter an dem er sich einige Wochen zuvor auch angemeldet hatte um der Parlamentssitzung beizuwohnen. Ihm gegenüber stand dabei eine ältere Frau die einmal deutlich bei dem sich ihr bietenden Anblick schluckte ehe sie vorsichtig Fragte: „Was kann ich für Sie tun?“, „Wir benötigen einen Termin mit Präsident Makowsky, er sollte uns eigentlich erwarten.“ Antwortete Martin umgehend. „Ihre ID bitte.“ Verlangte die Frau daraufhin und schluckte ihre Nervosität dabei wohl herunter. Martin sparte sich daraufhin eine Antwort und hielt seine ID über das in dem Pult integrierte Lesegerät. Wie erwartet leuchtete umgehend eine grüne Kontrollleuchte auf und die Frau meinte: „Ihr ID ist in Ordnung Haupt Kapitän. Was ist mit Ihrer Begleitung?“, „Ga’quera Arlana von Aechia Selarim, Cyphra Echari und Achila Vikan vom Vereinten Reich Aphyns verfügen über keine Gültige ID der Vereinten Nationen. Sie sind jedoch als Diplomatische Gäste hier und stehen unter meinem Schutz.“ Antwortete Martin sofort. Nach dieser Antwort weiteten sich die Augen der Frau hinter dem Pult noch weiter, sie hatte zwar vermutlich bereits Ihre Vermutungen gehabt was die Identität von Martins Begleitung anging aber jetzt da sie es Wusste schien sie doch etwas von der Situation überfahren. „Ich verstehe bitte Warten Sie kurz, ich versuche das abzuklären.“ Meinte die Frau dann und wandte sich einem in ihrem Pult integrierten Bildschirm zu. „Es scheint dass unsere Anwesenheit zu einigen Komplikationen führt.“ Stellte Vikan dann fest, er schaffte es dabei eine völlig neutrale, allerdings nicht minder Melodische Stimmlage zustande zu bringen. „Für uns Menschen ist das Konzept nicht die einzigen Intelligenten Spezies im All zu sein noch relativ neu. Einige müssen sich erst noch damit abfinden.“ Antwortete Martin umgehend. „Es steckt mehr dahinter, ich spüre die Angst der Leute.“ Meinte dann Echahri. „Natürlich, ihr seid Ymari. Jeder weiß wozu ihr fähig seid, nur ein Narr würde keine Angst vor euch haben.“ Stellte Martin fest. „Das wird sich legen sobald mehr Menschen die Chance haben uns Persönlich kennen zu lernen.“ Meinte Arlana dann überzeugt. Martin war daraufhin nicht restlos von dieser Ansicht überzeugt, bedauerlicher weise neigten Menschen immerhin zu einer gewissen Engstirnigkeit und konnten sehr Professionell darin werden Fakten zu Ignorieren. „Hoffen wir es.“ Meinte er daher. „Hast du etwa Zweifel daran Martin?“ fragte Arlana sofort neugierig. „Sagen wir, ich stehe dem allen leicht skeptisch gegenüber.“ Antwortete Martin. Arlana belies es daraufhin dabei auch wenn ihr Blick sofort klar machte dass sie eigentlich noch nicht zufrieden Gestellt war. Dies hing wohl auch damit zusammen das sich die Frau hinter dem Pult wieder an Martin gesandt hatte und meinte: „Präsident Makowsky wird Sie und die Abgesandten des Vereinten Reiches von Aphyn umgehend in seinem Büro empfangen.“, „Danke sehr.“ antwortetet Martin darauf aus purer Höflichkeit. „Aus Sicherheitsgründen werden Sie dabei jedoch eine Sicherheitseskorte erhalten, sind Sie damit einverstanden?“ meinte die Frau dann vorsichtig während sie insbesondere Arlana und ihre Eltern genau im Blick hielt, bereit sofort auf Tauchstation zu gehen falz die Ymari Zeichen von Aggression ob einer eventuellen Beleidigung erkennen Liesen. „Wir haben keine Einwände gegen dieses Vorgehen vorzubringen.“ Stellte Arlana zur Antwort auf die Frage endgültig fest. „Sehr gut, bitte Folgen Sie dem Sicherheitspersonal.“ Meinte die Frau hinter dem Pult dann, offenbar Glücklich darüber die Situation gemeistert zu haben ohne eine Diplomatische Krise ausgelöst zu haben.
~~~Ende Kapitel 83~~~

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31 Aug 2019 13:33 #89887 von Todesgleiter
Kapitel 84: Wind der Veränderung

Martin lief den, sich offenbar ziemlich unwohl in ihrer Haut fühlenden, Sicherheitsmitarbeitern hinter her die ihn sowie Arlana, Echahri und Vikan durch den Regierungskomplex führten. Dabei achteten die Uniformierten stets peinlich genau darauf einen Respektvollen Sicherheitsabstand einzuhalten und waren offensichtlich alles andere als Glücklich darüber ausgerechnet mit dieser Aufgabe betraut worden zu sein. Schon nach kurzem Fußmarsch trat Martin samt Begleitung und ihrer Eskorte in ein erstaunlich schlicht gehaltenes Ovales Zimmer das mit mehreren Sitzbänken und einem Wasserspender sowie einem großen Schreibtisch ausgerüstet war. Hinter eben jenem Schreibtisch saß eine alte Frau, Martins schätzte sie auf über sechzig Jahre und schaute nur einmal kurz auf als sie die ganzen Schrittgeräusche Hörte. „Präsident Makowsky wartet bereits.“ Meinte sie dann und deutete auf eine einfache Doppelflügelige Türe aus einem dunklen stark gemaserten Holz. Der Führende Sicherheitsmann, welche offenkundig eine Ausbildung bei der UNA hinter sich hatte, das erkannte Martin schon an der wart und weise wie er sich bewegte und seine Waffe hielt, nickte daraufhin und meinte etwas wortkarg: „Gut.“ Anschließend steuerte er die Tür an und drückte die Messingfarbenen Klinke herunter worauf Martin das typische Klicken eines Altmodischen Schlosses vernahm ehe die Tür sich öffnete. Hinter der Tür offenbarte sich ein reichlich unscheinbarer Raum der erneut von einem Schreibtisch beherrscht wurde. Hinter dem Schreibtisch und vor ein paar Blühenden Büschen in Bunten Übertöpfen saß auf einem simplen Bürostuhl Präsident Makowsky. „Herr Präsident, Haupt Kapitän Martin Möllers und die Abgesandten es vereinten Reiches von Aphyn.“ Stellte der Führende Sicherheitsmann sie dann alle vor. Der Präsident erhob sich daraufhin etwas steif aus einem Stuhl und grüßte demütig: „Es ist mir eine unbeschreibliche Ehre erneut Abgesandte des Vereinten Reiches von Aphyn willkommen heißen zu dürfen.“ Bei dieser Ansprache fielen Martin die dunklen Schatten unter den Augen des Präsidenten auf, insgesamt wirkte er einfach nur noch müde, offenbar hatte er eine Menge Arbeit gehabt oder war anderweitig um seinen Schlaf gebracht worden. „Auch wir grüßen dich Präsident Viktor Makowsky von den vereinten Nationen des Planeten Erde.“ Meinten Aralna und ihre Eltern dann beinah im Chor. Die Sinfonie Ihrer Stimmen lies Martin dabei beinahe die Nackenhaare zu Berge stehen, ihre Koordination war schlichtweg beeindruckend.

Auch der Präsident schien erst einmal überfahren zu sein da er kurz benötigte um den Faden wieder auf zu nehmen und meinte dann: „Offenbar liefern Sie immer Haupt Kapitän Möllers. Darf ich davon ausgehen das die Anwesenheit mehrerer Abgesandter mit einer Änderung unseres Verhältnisses zum Vereinten Reich von Aphyn begründet ist?“, „Nicht direkt Sir. An dem Grundlegenden Diplomatischen Verhältnis hat sich nichts geändert.“ Antwortete Martin. „Jedenfalls noch nicht.“ Fügte Arlana dann an. Präsident Makowsky zog daraufhin Neugierig eine Augenbraue hoch und fragte: „Steht eine Änderung des Diplomatischen Verhältnisses den in Aussicht Ga’quera?“, „Selbstverständlich. Wie ich bereits bei anderen Gelegenheiten erwähnte, steht das Vereinte Reich von Aphyn bereit eine Offizielle Allianz mit der Menschheit einzugehen, vorausgesetzt die Menschen schaffen es ihre Kleinlichen internen Streitereien zu begraben.“ Antwortete Arlana. Der Präsident nickte daraufhin und meinte: „Es wird Sie in diesem Fall zweifelsohne Freuen zu erfahren das die ersten Schritte bereist unternommen sind. Nachdem Sie diese Regierung und diese Nation vor dem Selbstverursachten Untergang bewahrt haben ist es mir Gelungen eine Parlmentarische Mehrheit hinter der Idee einer übergeordneten Regierung zu versammeln. In diesem Moment läuft eine umfassende Abstimmung der Bevölkerung zu diesem Thema.“, „Also hat Carvalho nicht übertrieben.“ Stellte Martin nach dieser Aussage für sich selbst fest, immerhin hatte sein Vorgesetzter etwas ganz ähnliches erzählt. „Das ist in der Tat eine erfreuliche Begebenheit Präsident Viktor Makowsky.“ Stellte Arlana dann fest und schenkte dem Präsidenten dabei ein Lächeln. „Es freut mich das Sie das ebenso sehen Ga’quera.“ Meinte der Präsident dann und hörte sich dabei ehrlich erleichtert an. Anschließend wanderte sein Blick zu Echahri und Vikan die beide stumm und geduldig abgewartet hatten bis sie an der Reihe waren. „Würden Sie mich bitte mit den beiden anderen Abgesandten bekannt machen Haupt Kapitän Möllers?“ verlangte der Präsident dann an Martin gewandt. „Jawohl Sir. Darf Ich Ihnen Cyphra Echahri und Achila Vikan vorstellen. Sie sind im Namen des Vereinten Reiches von Aphyn hier um uns auf Indirekte weiße bei unserem Technologischen Fortschritt zu helfen und den guten Willen ihrer Regierung zu bestätigen.“ Antwortete Martin umgehend.

Die Augen des Präsidenten weiteten sich daraufhin kurz vor Überraschung ehe er seine Gesichtsmimik wieder im Griff hatte. „Das ist ausgesprochen großzügig!“ stellte der Präsident dann fest und hatte wohl noch immer seine Liebe not damit Herr seiner Aussprache zu bleiben. „Es scheint das Ihr Volk eine derartige Hilfe benötigen kann und zu schätzen weiß, es wird uns daher eine Ausgesprochen Freude sein die Menschheit bei Ihrem weiteren Weg zu Unterstützen und anzuleiten.“ Meinte Echahri dann. Der Präsident schaute daraufhin erneut Martin an und meinte: „Haupt Kapitän Möllers, ich erteile Ihnen hiermit den Offiziellen Befehl dafür zu sorgen das es den Abgesandten an nichts mangelt das sie zur Ausführung ihrer Mission benötigen.“, „Jawohl Sir, allerdings muss ich in diesem Zusammenhang darauf verweisen das meine Autorisierungsstufe dafür eventuell unzureichend sein könnte.“ Erwiderte Martin umgehend immerhin hatte er keine Freigabe auf eigene Faust Ressourcen akquirieren. „Das soll kein Problem sein. Ich sorge dafür das Sie eine Beschränkte Generalvollmacht über Regierungsressourcen erhalten solange Sie für unsere Gäste verantwortlich sind.“ Antwortete Präsident Makowsky umgehend was für Martin mehr als nur etwas Überraschend war, nie hätte er Gedacht das Ausgerechnet er eine Vollmacht erteilt bekommen würde, soweit er wusste verfügte nicht einmal sein direkter Vorgesetzter, Admiral Carvalho, über eine. „In diesem Fall werde ich dafür sorgte tragen das unsere Gäste alles erhalten was Sie benötigen Sir.“ Meinte Martin dann. „Sehr gut Haupt Kapitän.“ Meinte der Präsident dann ehe er sich wieder an Echari und Vikan wandte: „Im Namen der Vereinten Nationen, spreche ich Ihnen hiermit den kollektiven Dank der Menschlichen Spezies aus.“, „Es gibt nichts zu danken. Noch nicht Präsident Viktor Makowsky, wir tun leidglich was in dieser Situation erforderlich ist.“ Antwortete Vikan. Der Präsident warf dem Ymar daraufhin einen abschätzenden Blick zu und wägte vermutlich für sich selbst ab ob er es Riskieren sollte weiter nachzufragen.

Weniger überraschend entschied er sich jedoch offensichtlich dagegen und meinte Lediglich: „Ich verstehe, denke ich. Hat Ihre Regierung diese Hilfsmaßnahmen an weitergehende Bedingungen geknüpft?“, „Nein, die Hilfe der Ymari war und wird immer Kostenlos sein.“ Antwortete Echahri umgehend. Präsident Makowsky schaute daraufhin hilfesuchend zu Martin. Genau wie eben jener war auch der Präsident der vereinten Nationen daran gewohnt das jeder eine Gegenleistung für das erwartete was er oder sie getan hatte, sei sie auch noch so gering. „Die Ymari vertreten eine differenzierte Werteanschauung Sir. Sie erwarten tatsächlich keine Form der Gegenleistung und seien es auch nur Gefallen für etwas das sie Freiwillig tun.“ Erklärte Martin dann, der eben diese Lehre auch erst in der Praxis hatte lernen müssen. „In diesem Fall hat die Menschheit unbeschreibliches Glück auf die wohl Wohlwollendste und Großzügigste Spezies in der ganzen Galaxis zu treffen.“ Stellte der Präsident dann fest. „Du schmeichelst uns Präsident Viktor Makowsky.“ Stellte Vikan daraufhin fest. „Ich stelle lediglich Tatsachen fest Achila Vikan. Die Ymari haben bereits jetzt schon so viel für uns Menschen getan, es erscheint mir daher mehr als etwas angebracht meinen Dank Stellvertretend für den meiner ganzen Spezies deutlich zu machen.“ Erwiderte der Präsident lässig. Martin bemerkte dabei das der Präsident sehr darauf bemüht schien Dankbar und bescheiden zu wirken, woran man wohl umgehend eine Person erkannte die nicht neu im Diplomatischen Geschäft war, er wusste das er seine Gegenüber auch auf einer Persönlichen ebene dazu bringen musste ihn zu mögen. „Wie bin ich da nur hineingeraten?“ fragte sich Martin dann ein weiteres Mal selbst, immerhin waren seine eigenen Diplomatischen Fähigkeiten bestenfalls als bescheiden zu betrachten auch wenn er überraschender weise einige Erfolge für sich verbuchen konnte. Allerdings war sich Martin durchaus Bewusst das die meisten seiner Diplomatischen Erfolge wohl nicht in seinem Talent oder können begründet lagen, sondern darin das er das Glück gehabt hatte mit einer Spezies zu Interagieren die schon von sich selbst aus an tieferen Freundschaftlichen Beziehungen mit den Menschen interessiert war. Dazu kam der Hilfreiche Umstand das Arlana ihn wohl schon von Beginn an gern gehabt hatte und ihm daher mehrere Türen geöffnet hatte die Martin ansonsten verwehrt geblieben wären.

Plötzlich atmete der Präsident dann sehr Bewusst ein und warf den Ymari einen kurzen, aber berechnenden Blick zu ehe er vorsichtig fragte: „Ich hätte eine Bitte an Sie alle. Es gibt Gewisse Elemente in unserer Gesellschaft die sich unwohl bei dem Gedanken fühlen dass sich Intelligente nicht Menschliche Spezies frei in unserem Territorium Bewegen können. Ich bitte Sie daher diese Armbänder zu tragen.“ Arlana griff sich eines der Armbänder daraufhin und unterzog es einer kurzen Musterung, Martin erkannte sofort worum es sich handelte: Es waren Ortungsbänder ähnlich denen die genutzt wurden um Inhaftierte auf Freigang zu überwachen. „Es handelt sich um Ortungsgeräte mit einer Kommunikationsfunktion. Solange Sie diese Bänder tragen werden wir in der Lage sein Ihren Standort zu Bestimmen und Sie zu Kontaktieren.“ Erklärte der Präsident dann. „Sir, halten Sie das für Angebracht, es handelt sich immerhin um Diplomatische Gäste, soweit ich weiß ist eine derartige Überwachung nur mit einem Begründeten Verdachtsmoment zulässig.“ Erwiderte Martin dann entschieden, es gefiel ihm nicht wie viel Misstrauen den Ymari entgegengebracht wurde, vor allem vor dem Hintergrund das sie nun wohl Teil seiner Familie waren. „Das ist wahr Haupt Kapitän und glauben Sie mir, es gefällt mir ebenso wenig wie Ihnen das ich um diesen gefallen bitten muss. Aber wir müssen einige Schichten der Gesellschaft beruhigen, ansonsten Riskieren wir einen weiteren Bürgerkrieg.“ Erklärte Präsident Makowsky. „Zurückgebliebene Idioten.“ Dachte sich Martin daraufhin genervt, es war doch ernüchternd wie undankbar Menschen sein konnten. „Bei allem Respekt Sir, würde es sich bei den Gesandten des Vereinten Reiches von Aphyn um Menschliche Diplomaten handeln wäre eine derartige Aktion ein Skandal.“ Stellte er daher fest. Die Ymari hatten ihm ebenfalls vertraut, er war daher der Meinung das es nun an ihm war ihnen zu vertrauen und ihnen zur Seite zu stehen. „Ich weiß. Aber ich habe nur einen Begrenzten Spielraum. Das Parlament hat verfügt das jegliche Aktion von Extraterrestrischen Intelligenzen auf der Erde genau überwacht wird.“ Erklärte Präsident Makowsky umgehend, Martin glaubte ihm dabei zwar dass das alles nicht seine Idee gewesen war, aber dennoch machte es sich der Präsident nach Martins Einschätzung zu einfach. „Es ist in Ordnung Martin. Wir haben nichts zu verbergen.“ Meinte Arlana dann sind legte sich das Armband an umgehend leuchtetet eine kleine grüne Kontrolllampen darauf auf und zeigte damit wohl das der Ortungssender aktiv war. „Nein das ist es nicht. Es widerspricht nicht nur geltendem Recht unbedarfte Personen ohne Gerichtsbeschluss und begründeten Verdacht rund um die Uhr überwachen zu lassen, es verstößt auch gegen sämtliche Diplomatischen Konventionen Botschafter zu überwachen.“ Erwiderter Martin bestimmt. Präsident Makowsky schaute daraufhin überrascht zu Martin, er hatte offenbar nicht damit gerechnet dass sich Martin derart bestimmt gegen dieses Vorgehen stemmen würde.

„Haupt Kapitän Möllers, ich Verstehe ihre Intentionen. Allerdings kann ich mich genauso wenig wie Sie über einen Parlamentarischen Beschluss hinwegsetzen.“ Stellte der Präsident dann fest. „Sir, ich bezweifele das dieser Beschluss vor einem unabhängigen Gericht bestand hätte. Es handelt sich zweifelsohne um Populismus erster Güte. Wir Menschen haben die Ymari so viel zu verdanken und vergelten es ihnen so? Wir können von Glück reden das die Gesandten des Vereinten Reiches von Aphyn deutlich toleranter und besonnener sind als alle Menschlichen Botschafter, ansonsten hätten wir unsere Beziehungen alleine mit diesem Vorschlag wohl Nachhaltig beschädigt.“ Konterte Martin entschlossen, auch wenn er keine Möglichkeit hatte den Präsidenten dazu zu zwingen seine Meinung zu ändern und schlussendlich den Befehl seines Ranghöchsten Vorgesetzten Akzeptieren musste ob es ihm gefiel oder nicht, hieß das nicht das er Kampflos aufgab. „Sie sind Sehr bestimmt Haupt Kapitän.“ Stellte Präsident Makowsky dann fest. „Natürlich Sir, immerhin habe ich einen Gültigen Befehl für das Wohlergehen der Gesandten zu Sorgen“ antwortete Martin und verschwieg dabei gekonnt den deutlich Persönlicheren und Privateren Grund warum er sich so vehement gegen die Überwachung seiner neuen Familienangehörigen einsetzte. „Arlana hat recht Martin, es ist nicht so schlimm. Junge Spezies tendieren dazu Angst vor dem unbekannten zu haben und Angst führt zu Hass. Wir wollen weder gefürchtet noch gehasst werden. Sofern diese Ortungssender die Menschen Beruhigen und ihnen ihre Furcht nehmen, werde wir sie für die Dauer unseres Aufenthaltes tragen.“ Meinte dann Vikan während ein weitere der Bänder unter dem überraschten Blick des Präsidenten von seinem Schreibtisch in die Ausgestreckte Hand Vikans schwebte. „Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis.“ Meinte Präsident Makowsky dann wobei Martin einen feinen Schweißfilm auf seiner Stirn bemerkte, dem Präsidenten war offensichtlich sehr wohl klar wie heikel seine Anfrage war. „Trotzdem ist es unangebracht.“ Beharrt Martin. „Das Vielleicht, aber es scheint notwendig. Die Menschen werden lernen müssen uns zu Vertrauen.“ Erwiderte Echari während sie es ihrem Mann gleichtat und das letzte Band mittels ihrer Telekinetischen Fähigkeiten in ihre Hand beförderte.

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31 Aug 2019 13:35 #89888 von Todesgleiter
~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

Präsident Makowsky tupfte sich daraufhin die Stirn mit einem Taschentuch ab ehe er meinte: „Nachdem dieses unleidliche Thema glücklicherweise geklärt ist kommen wir zum nächsten Punkt: Was für Anforderungen stellen Sie an Ihre Unterkünfte? Als Diplomatische Gesandte steht Ihnen selbstverständlich das Recht zu eine Unterkunft in Anspruch zu nehmen die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.“ Arlana schaute daraufhin kurz zu Martin ehe sie regelrecht beiläufig erklärte: „Es wird nicht notwendig sein uns eine Unterkunft zur Verfügung zu stellen Präsident Viktor Makowsky. Haupt Kapitän Martin Möllers hat sich bereits erboten uns für die Dauer unseres Aufenthaltes bei sich aufzunehmen.“ Nun schaute der Präsident Martin mit einem abschätzenden Blick an, ihm war mit Sicherheit aufgefallen das die Ymari Martin sehr viel Persönlicher Ansprachen als sie es mit ihm selbst taten. Dass in Kombination mit den, mittlerweile korrekten, Gerüchten über eine Liebesaffäre zwischen Martin und Arlana bewogen ihn nun mit Sicherheit dazu seine eigene Schlüsse zu ziehen. „Stimmt etwas nicht Präsident Viktor Makowsky?“ fragte Arlana dann mit einer so unschuldigen und Ahnungslosen Stimmlage das Martin die Selbstbeherrschung der Ymar ein weiteres Mal einfach nur bewundern konnte. „Es ist alles in Ordnung, es ist lediglich etwas… nun ja unüblich das Diplomatische Gesandte Privat bei einem Staatsbediensteten unterkommen.“ Antwortete der Präsident umgehend. „Ich Verstehe, dies war uns nicht Bewusst.“ Meinte Arlana dann und schaffte es dabei tatsächlich überrascht zu wirken, auch wenn Martin sicher war das dieser Hinweis für sie keineswegs Überraschend war. „Haben Sie diesem Arrangement bereits zu gestimmt Haupt Kapitän?“ fragte der Präsident dann. „Jawohl Sir. Bei den Ymari ist es üblich einen direkteren Umgang mit Gästen zu Pflegen. Ich selbst war auch ein Persönlicher Gast von Ga’quera Arlana in einer Privaten Behausung.“ Antwortete Martin worauf der Blick des Präsidenten regelrecht alarmiert wurde, in diesem Moment überlegte er sich vermutlich ob es klug war weiter zu Fragen. „Ich verstehe, unter diesen Voraussetzungen spricht selbstverständlich nichts dagegen, allerdings muss ich darauf Bestehen das eine Zusätzliche Polizeieinheit für den Schutz unserer Gäste vor Ort Stationiert wird.“ Meinte Präsident Makowsky dann, der sich offenbar dagegen entschieden hatte allzu Aufdringlich seine Neugierde zu befriedigen.

„Wunderbar! Ich hoffe allerdings das dies zu keinen ungeahnten Schwierigkeiten führen wird?“ fragte Arlana dann. „Aber nein. Dank Ihrer Einwilligung die Ortungssender zu tragen sollten wir in der Lage sein die etwas radikaleren Schichten der Gesellschaft zu beruhigen. Die Zusätzlichen Sicherheitskräfte sind lediglich für den Unwahrscheinlichen Fall einer Unvorhersehbaren Eskalation vorgesehen.“ Antwortete Präsident Makowsky umgehend beruhigend. „Das steht zu Hoffen, ich möchte nicht ein weiteres Mal Zeuge eines Sinnlosen Kampfes unter Menschen sein. Es ist so eine Verschwendung die eigene Art zu bekämpfen.“ Stellte Arlana dann fest. „Sie können Sicher sein das unsere Sicherheitskräfte jegliche Form der Eskalation umgehend schon im Keim ersticken werden, das Verspreche ich Ihnen Persönlich.“ Antwortete der Präsident sofort. „Ich werde mich an dieses Wort Erinnern Präsident Viktor Makowsky.“ Meinte Arlana dann worauf der Angesprochene einmal sichtbar schluckte, das er sich noch immer unwohl in der Direkten Gesellschaft von Ymari fühlte war überdeutlich. „Sehr gut, nun ich werde mich bei Ihnen melden wenn das Ergebnis der Abstimmung vorliegt Ga’quera.“ Meinte Präsident Makowsky dann nach einer kurzen Pause in der er wohl überlegt hatte wie er die Konversation weiter angehen sollte. „Ich werde die Neuigkeit erwarten.“ Antwortete Arlana umgehend. „Wenn es in diesem Fall keine weiteren Themen von Ihrer Seite gibt, würde ich nun Vorschlagen das Sie sich alle erst einmal einleben.“ Meinte der Präsident mi kurzer Verzögerung. Arlana schaute daraufhin kurz zu ihren Eltern, wie als würde sie sich davon vergewissern wollen ob eben jene noch etwas zu sagen hatten, diese Geste war jedoch völlig überflüssig wie Martin wusste, immerhin konnten die Ymari Geräuschlos miteinander Kommunizieren. „Es gibt von unserer Seite kein weiteres Thema das zur jetzigen Zeit angesprochen werden müsste Präsident Viktor Makowsky.“ Meinte Arlana dann nachdem sie sich wieder ihrem Gesprächspartner zugewandt hatte. Der Präsident wirkte daraufhin irgendwie erleichtert und meinte: „Sehr gut, wenn Sie bitte kurz im Vorzimmer warten würden, ich muss noch etwas mit Haupt Kapitän Möllers besprechen. Frau Zielinski wird sich so lange um Sie und eventuelle Bedürfnisse Ihrerseits kümmern.“
„Es war mir wie immer eine Freude mit Ihnen zu sprechen Präsident Viktor Makowsky.“ Meinte Arlana dann während sie sich elegant aus ihrem Stuhl erhob, wie üblich waren dabei keine einzelnen Bewegungen erkennbar, die ganze Aktion wirkte einfach nur Fließend. „Es war eine Angenehme Erfahrung dich kennen zu lernen Präsident Viktor Makowsky der Vereinten Nationen des Planeten Erde.“ Meinte Echahri dann nachdem ihre Tochter geendet ohne einmal dazwischen Luft zu hohlen. „Auch ich habe mich über dieses Treffen gefreut Cyphra Echari.“ Antwortete Präsident Makowsky sofort betont Höflich. Vikan beschränkte sich daraufhin auf eine angedeutet Verbeugung ehe er den beiden Frauen hinter her aus dem Raum Schritt auch seine Bewegungen waren dabei Betont elegant und entspannt. Sobald sich die Tür dann hinter dem schlanken Rücken des Ymar geschlossen hatten meinte der Präsident an Martin gewandt: „Zunächst einmal muss ich Ihnen wohl zu Ihrem Erfolg gratulieren Haupt Kapitän. Ich hatte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet das Sie es wirklich Schaffen so schnell Unterstützung zu mobilisieren.“, „Danke Sir.“ Antwortete Martin lediglich knapp, er wusste das da noch mehr kahm den ein solch simples Lob hätte der Präsident auch aussprechen können solange die Ymari noch im Raum gewesen waren. Präsident Makowsky beäugte Martin daraufhin abschätzend und lies sich damit Zeit sein nächstes Anliegen zu formulieren. „Als nächstes muss ich Sie etwas Fragen Haupt Kapitän, etwas das unter Umständen als Anstößig empfunden werden kann.“ Meinte der Präsident dann Vorsichtig und machte eine kurze Pause um Martin die Gelegenheit zu geben etwas zu erwidern, Martin nahm diese Chance jedoch nicht wahr sondern schwieg. Als sein Gesprächspartner dies bemerkte fuhr er fort: „Mir ist aufgefallen das unsere Gäste mit Ihnen sehr viel Intimer umgehend als es für sie üblich scheint. Zudem halten sich die Gerüchte über ein Intimes Verhältnis zwischen Ihnen und Ga’quera Arlana sehr Hartnäckig. Sie werden daher verstehen dass ich als Ranghöchster Vertreter der Regierung sicher gehen muss dass Sie nach wie vor die geeignete Persönlichkeit sind den Kontakt zum Vereinten Reich von Aphyn aufrecht zu erhalten. Ich muss Sie daher Fragen ob diese Gerüchte und meine Vermutungen auch nur ein winziges Körnchen Wahrheit enthalten.“

Martin zögerte daraufhin mit seiner Antwort, ihm war immer klar gewesen das er seine Beziehung zu Arlana Offenlegen musste, spätestens sobald er seine Familie eingeweiht und die Hochzeit nach Irdischem Recht vollziehen wollte hätte er die Angelegenheit schließlich Offiziell machen müssen, doch trotzdem wusste er nicht so genau wie er diesen Umstand nun möglichst schonend erklären sollte. Der Präsident wartete daraufhin höflich auf eine Antwort Martins und zog aus der langen Pause vermutlich bereite seine Schlüsse. Schließlich holte Martin dann tief Luft bevor er begann zu erklären: „Ich fürchte das die Gerüchte mittlerweile Größtenteils der Wahrheit entsprechen Sir. Während meines Aufenthaltes in Synphyl, dem Regierungszentrum des Vereinten Reiches von Aphyn, ergab eines das andere und ich endete in einem Partnerschaftsverhältnis mit Ga’quera Arlana. Diese Partnerschaft ist dabei in etwa gleichbedeutend mit einer Ehe nach Irdischem Recht. Cyphra Echari und Achila Vikan sind dabei die direkten Eltern von Ga’quera Arlana und daher nun meine Schwiegereltern.“ Nach dieser Eröffnung schwieg nun der Präsident erst einmal während er das gehörte wohl verdaute. Dann stöhnte er einmal leise auf und meinte: „Was haben Sie sich dabei nur Gedacht Haupt Kapitän, Sie können doch nicht einfach ein Alien Ehelichen.“, „Es ist nach Geltendem Recht nicht illegal Sir.“ Stellte Martin sofort fest. „Natürlich ist es das nicht, immerhin hat niemand an so eine Möglichkeit Gedacht als die Entsprechenden Gesetzte entworfen worden sind. Sie können aber Sicher sein das es nun eine Menge Kontroversen um eben jenes Thema geben wird. Wodurch die Regierung gezwungen werden wird, ein Gesetzentwurf auszuarbeiten der diese Möglichkeit mit einbezieht. Dies alles wird unnötige Wellen Verursachen und Teile der Bevölkerung noch weiter als ohnehin schon verunsichern, wir haben bereits jetzt mit dem Vorwurf zu Kämpfen Marionetten der Ymari zu sein, wenn öffentlich wird das Ausgerechnet Sie, unser Botschafter bei den Ymari, ein Persönliches Verhältnis mit der Ga’quera Unterhält wird das wie eine Bombe einschlagen.“, „Ich werde mich nicht dafür Entschuldigen Sir, ich habe nichts Verwerfliches getan. Es kann nicht Illegal sein zu Lieben.“ Stellte Martin umgehend fest. „Natürlich nicht, aber Sie Wissen so gut wie ich das Angst Menschen zu irrationalen Handlungsweisen und Gedanken drängt und viele Menschen haben Angst vor den Ymari, sie alle haben Erlebt wie Machtlos wir gegen sie sind.“, „Ich Verstehe was Sie meinen Sir, aber das ändert nichts an meiner Entscheidung.“ Stellte Martin dann fest, er würde sich seien Beziehung zu Arlana nicht verbieten lassen nicht jetzt nachdem er seine Gefühle endlich akzeptiert hatte und so Glücklich wie lange nicht war.

„Das hatte ich befürchtet.“ Stellte Präsident Makowsky daraufhin leicht frustriert fest ehe er meinte: „In diesem Fall muss ich Sie darüber in Kenntnis setzen das Sie wegen Befangenheit aus Ihrem Amt als Diplomatischer Kontaktoffizier enthoben werden könnten.“ Martin zuckte daraufhin mit den Schultern, es war ihm Herzlich egal ob er weiter für den Diplomatischen Kontakt mit den Ymari zuständig war oder nicht. „Wenn Sie das für notwendig erachten.“ Meinte er dann um seiner Geste etwas mehr Bedeutung zu geben. Der Präsident sah Martin daraufhin ein weiteres mal müde an, ehe er leise fragte: „Sie lieben diese Frau wirklich oder?“ Obwohl er von der Plötzlichen Änderung der Tonlage seines Vorgesetzten überrascht war antwortete Martin: „Soweit ich es Beurteilen kann ja Sir. Noch niemals zuvor kannte ich jemanden für den ich dasselbe empfunden hätte.“ Präsident Makowsky nickte daraufhin langsam ehe er meinte: „Ich verstehe, in diesem Fall würde ich an Ihrer Stelle wohl ähnlich handeln. Ich werde versuchen die Wellen niedrig zu halten, aber ich kann Ihnen nichts versprechen.“, „Danke Sir.“ Stellte Martin dann kurz und knapp fest, er hatte den Präsidenten schon immer als einen Anständigen Kerl dem man Vertrauen konnte eingeschätzt, das Verständnis das eben jener nun Aufbrachte war ein weiterer Beweis dafür. „Ich weiß in welcher Situation Sie sich Befinden, nur zu gut Wissen Sie?“ stellte der Präsident dann fest. „In wie fern Sir?“ fragte Martin darauf, durchaus neugierig. „Lange vor meiner Wahl zum Präsidenten war ich ähnlich wie Sie in Diplomatischer Mission tätig, Unglücklicherweise verliebte ich mich dabei in eine Assistentin des Botschafters der Dynastie. Es hat viel Ausdauer und Überredungskunst gekostet meinen damaligen Vorgesetzten und das Innenministerium davon zu Überzügen Ihr eine Aufenthaltserlaubnis auszustellen. Heute sind wir seit über zehn Jahren Glücklich verheiratet und ich bereue nichts.“ Antwortete Präsident Makowsky, worauf sich Martin geehrt fühlte zwar war allgemein bekannt das der Präsident Verheiratet war, aber der Öffentlichkeit war weder der Name noch das Aussehen seiner Frau bekannt, jetzt Versandt Martin auch warum. „Ich danke für Ihr Vertrauen Sir.“ Meinte Martin dann, er war sich wohl Bewusst dass diese Information sehr Vertraulich war. „Ich weiß das ich Ihnen Vertrauen Kann Haupt Kapitän Möllers, Sie waren immer loyal, auch wenn Sie dadurch in Schwierigkeiten gekommen sind und ich möchte das Sie wissen das Sie auch mir Vertrauen können.“ Antwortete der Präsident dann. „Sir, selbstverständlich Vertraue ich Ihnen.“ Stellte Martin dann fest, immerhin hatte er keinen Grund an der Integrität des Präsidenten zu zweifeln, welcher nach Martins Meinung bisher einen relativ guten Job gemacht hatte. Tatsächlich glaubte Martin das ohne Viktor Makowsky eine Menge Dinge anders Gelaufen wären und das nicht unbedingt zum Besseren. „Gut, in diesem Fall sind wir Fertig Haupt Kapitän, aber Zögern Sie nicht mich zu Kontaktieren wenn Sie etwas Benötigen um Ihren Auftrag auszuführen.“ Stellte Präsident Makowsky dann fest. „Jawohl Sir.“ Bestätigte Martin sofort.
~~~Ende Kapitel 84~~~

mfg.: TG

P.S.: Frohes Schwitzen allerseits!

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07 Sep 2019 16:18 #89889 von Todesgleiter
Hallo Liebe Leser*innen (und alle die es eventuell noch werden wollen ;) ),

Vor Beginn habe ich Heute eine Frage an euch: Findet ihr das ich die Geschenisse im Moment zu sehr "in die länge ziehe"? D.h. mich zu lange mit "nicht aufregendem" aufhalte, oder ist das eurer Meinung nach in Ordnung so?
Sollte sich Herrausstellen das ich es im Moment zu Langsam angehe, werde ich mich bemühen die Geschichte schneller zu einem Ende zu bringen und evtl. einige bereits geschriebene Kapitel überspringen.

So jetzt aber zum eigentlichen Thema ;) :

Kapitel 85: Unter sich

Entspannt lief Martin die kurze Strecke vom Regierungskomplex zum Hauptquartier der Streitkräfte der vereinten Nationen, es tat gut wieder in einer vertrauten Umgebung zu sein. Zwar konnte er sich nicht darüber beklagen wie er in Synphyl behandelt worden war, eher im Gegenteil, aber die beständige Wachsamkeit um auf keinen Fall in ein Diplomatisches Fettnäpfchen zu treten war auf Dauer sehr ermüdend. „Mal sehen was Carvalho alles zu Erzählen hat.“ Dachte sich Martin dann, er ging davon aus das es noch sehr viel mehr geschehen war als das was ihm der Admiral in ihrem kurzen Gespräch von Alanas Schiff aus mitgeteilt hatte. Ohne großartig darüber nachzudenken und in Gedanken versunken Schritt Martin dann durch die große Gläserne Schiebetüre, welche sich Automatisch für ihn öffnete und in das Foyer der Militärzentrale der Vereinten Nationen führte. Unmittelbar hinter der Tür wurde er jedoch von einem Soldat in voller Kampfmontur aufgehalten als dieser Verlangte: „Sie müssen sich Autorisieren bevor sie weiter in dieses Gebäude vordringen.“, „Also haben Sie die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt.“ Dachte sich Martin dann, das war im Hinblick auf das erhöhte Risiko durch Attentate und Sabotage die Carvalho erwähnt hatte nur Nachvollziehbar. Erst jetzt bemerkte er auch dass das Foyer offenbar gründlich umgestaltet worden war. So spannte sich jetzt eine Absperrung mitten durch den Raum die man nur Passieren konnte in dem man einen Türrahmenähnlichen Detektor durchschritt, der Tresen am anderen Ende des Raumes hinter dem mehrere junge Offiziere bereit standen um eventuelle Gäste zu beraten oder mögliche Rekruten zu informieren war nun mit einer Glasscheibe, vermutlich Kugelsicher, abgetrennt so dass man nur noch über eingebaute Lautsprecher mit den Offizieren Sprechen konnte. Zusätzlich erkannte Martin mehrere Automastische Geschütze, zwei Flankierten den Tresen während zwei weitere so angebracht waren das sie die Eingangstür in ein verheerendes Sperrfeuer nehmen konnten. „Ich glaube Carvalho hat leicht untertrieben was das Risiko durch Rebellen angeht.“ Dachte sich Martin dann während er dem Soldaten der ihm gegenüber stand seine ID zeigte, so dass dieser sie abgleichen konnte.

„Haupt Kapitän Martin Möllers, ihre Identität ist bestätigt Sir. Bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten.“ Meinte der Soldat dann entschuldigend. „Ist schon in Ordnung, Sagen Sie, gab es schon Tätliche Angriffe auf das Hauptquartier?“ fragte Martin dann und deutete auf die Geschütze. „Noch nicht Sir, bisher ist es gelungen jegliche Aufwiegler schon zu stoppen bevor sie den Abgeschirmten Bereich betreten konnten, doch die Verteidigungsministerin und der Präsident hielten es für notwendig zu garantieren dass das Hauptquartier auf keinen Fall kompromittiert wird.“ Antwortete der Soldat Schulter zuckend. „Ich verstehe, danke für die Information.“ Bedankte sich Martin dann ehe er sich daran machte seinen Weg fortzusetzen. Nur zwei Schritte später stand er dann vor einem der Detektoren die ihm den Weg versperrten und musterte das Gerät einmal kritisch, ihm war schleierhaft was man hoffte mit diesen Geräten zu finden, die meisten Leute welche die Detektoren durchschreiten würden waren immerhin bewaffnet und das war auch allgemein bekannt. Allerdings verschwendet Martin nicht zu viel Zeit damit darüber nachzudenken und schritt dann bedenkenlos durch die Detektoren, sollten sie doch seine Dienstwaffe entdecken, sie war registriert und er autorisiert eine Waffe zu tragen. Tatsächlich geschah auch gar nichts als er den Detektor durchquert hatte, weder die Geschütze noch die Wache stehenden Soldaten zeigten irgendeine Reaktion während Martin zielsicher eine der Türen ansteuerte die aus dem Foyer heraus in die Eingeweide des Gebäudes führten. Neben der Tür bemerkte er umgehend ein weiteres gerät neben dem ID Lesegerät und unterzog den Schwatzen Kasten daher einer kurzen Musterrung um herauszufinden worum es sich dabei handelte. Schnell bemerkte er dann dass es sich bei dem Zusätzlichen Gerät, das in etwa auf Augenhöhe angebracht war, um einen Irissensor handelte. Martin zog daraufhin eine Augenbraue hoch, seiner Meinung nach war das ein wenig paranoid. Nachdem er sich dann an den neuen Sicherheitsmaßnahmen satt gesehen hatte, hielt Martins seine ID vor das Lesegerät und blickte gleichzeitig in den Irissensor, er vermutete das beide System gleichzeitig ausgelöst werden mussten um die Tür zu entriegeln um ein weiteres Hindernis für unautorisierte Eindringlinge darzustellen.

Tatsächlich leuchtete umgehend eine Grüne Lampe auf und die Tür neben ihm glitt geräuschlos in die Wand zurück. Amüsiert stellte Martin dabei fest das der weitere Weg von einer weiteren Tür versperrt wurde die sich vermutliche erst öffnen ließ wen die erste Türe wieder verschlossen war um zu verhindern dass jemand durch die geöffnete Tür schlüpfte. Derart amüsiert stellte sich Martin dann in die kleine Schleusenkammer zwischen den beiden Türen und wartete bis sich die Tür hinter ihm geschlossen hatte, worauf sich die andere Tür auch tatsächlich öffnete. Sobald sich die Tür jedoch geöffnet hatte schaute Martin erst einmal in die Mündung eines Maschinengewehrs das kurz hinter der Tür von der Decke hing. „Wou!“ dachte er sich daher und machte Reflexartig einen Schritt zurück. Wie erwartet passierte daraufhin jedoch nichts, die Automatische Waffe hatte ihn wohl längst als autorisiert eingestuft und ignorierte ihn daher. „Mann kanns auch Übertreiben.“ Dachte sich Martin dann leicht genervt, es war ihm schleierhaft wozu so viele Automatische Waffensysteme notwendig sein sollten. Er schüttelte daher einmal den Kopf während er dem Automatischen Geschützturm einen Abschätzenden Blick zuwarf und machte sich auf den Weg zu dem Büro seines Vorgesetzten, Admiral Antonio Carvalho. Unterwegs begegnete er mehreren anderen Offizieren sowie Assistenten die außerhalb der Rangfolge der UNSF standen, allerdings wichen ausnahmslos alle vor ihm zurück, in ihren Augen las Martin dabei oftmals eine Mischung aus Angst und Bewunderung, ohne es zu wollen war er wohl zu einer Lebenden Legende innerhalb der Raumflotte geworden. „Wenn mir das einer vor einem Jahr gesagt hätte.“ Dachte sich Martin dann Grinsend immerhin war er zu diesem Zeitpunkt mitten im Prüfungswahnsinn gewesen und hatte mehr als einmal daran gezweifelt das es die Richtige Entscheidung war der UNSF beizutreten.

Ohne weitere Interferenzen gelangte Martin auch zu dem Büro seines Vorgesetzten und kündigte sich mit einem Höflichen Klopfen an, immerhin wollte er nicht Sprichwörtlich mit der Tür ins Haus Fallen. „Herein.“ Verlangte dann eine Feminine Stimme, vermutlich von der Assistentin des Admirals. Martin öffnete daraufhin die Tür und trat in den Vorraum des Büros, der dem vor seinem eigenen Büro erstaunlich ähnlich war, lediglich die in großen Bunten Übertöpfen gedeihenden Pflanzen vielen ihm sofort ins Auge. „Ahh, Haupt Kapitän Möllers, richtig? Ich wollte sie schon lange einmal kennen lernen.“ Meinte die Frau Martin gegenüber dann. „Jawohl Ma’am. Ich habe einen Termin mit Admiral Carvalho.“ Antwortete Martin dann, ohne genauer auf die Aussage der Frau einzugehen. „Ja, Antonio hat mir diesbezüglich bereits Bescheid gesagt. Bitte warten Sie kurz.“ Erwiderte Frau worauf Martin eine Augenbraue hochzog, es war doch sehr verwunderlich das der Admiral von seiner Assistenz bei seinem Vornamen genannt wurde. Martin sparte sich jedoch eine Diesbezügliche Frage, das ging ihn Schlussendlich nichts an. Im nächsten Moment öffnete sich dann die Milchglas Türe hinter der Assistentin und Admiral Carvalho trat hindurch. „Admiral Carvalho Sir!“ grüßte Martin umgehend mit einem Salut. „Folgen Sie mir Haupt Kapitän.“ Befahl Carvalho daraufhin ohne Umschweife. „Ich mache euch beiden einen Tee, was für eine Sorte mögen Sie Haupt Kapitän Möllers?“ meinte die Assistentin dann geschäftig. „Ähh, ich trinke für Gewöhnlich keinen Tee.“ Stellte Martin dann fest. „Dann wird heute ihre Premiere sein, Wiederstand ist in diesem Fall zwecklos, glauben Sie mir.“ Stellte Carvalho umgehend fest. Daraufhin fing sich der Admiral erst einmal einen giftigen Blick ein der den Eindruck erweckte den Erwachsenen Mann mühelos durchbohren zu können ehe seine Assistentin spitz meinte: „Möchten Sie dann etwas anderes Trinken Haupt Kapitän Möllers, eventuell eine Kaffee?“ Während Carvalho nach dieser Aussage seine Assistentin fassungslos anstarrte und wohl für einen kurzen Moment jedwede Selbstbeherrschung verloren hatte antwortete Martin: „Nein danke, ich mag keine Kaffee. Haben Sie Fruchtsaft?“, „Selbstverständlich, wäre Ihnen ein Beerenmischsaft genehm?“ antwortete die Frau selbstzufrieden. „Ja, das wäre sehr zuvorkommend von Ihnen.“ Antwortete Martin umgehend während Carvalho ihn ungläubig anstarrte, wie als konnte er nicht fassen was gerade passiert war. „Ich bin in kürz bei euch.“ verkündete die Assistentin dann und wuselte in Richtung der kleinen Kochecke davon die Martin auch in seinem Büro hatte, eigentlich ein Unverschämter Luxus, er ging daher davon aus dass dies den wichtigeren Persönlichkeiten vorbehalten war.
~~~Fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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