Reise ins Unbekannte

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13 Jul 2019 20:48 #89860 von Todesgleiter
@Jack Hunter: Du konntest wohl mal wieder nicht wiederstehen und nach ähnlichkeiten zu anderen Fiktiven Universen zu suchen, hmm? ^^ Jeder hat halt wohl sein Steckenpferd :P Freue mich aber das du die Geschichte Plausibel findest! Immerhin ist die Leserscjaft in diesem Forum schon immer recht Anspruchsvoll xD

@all: weiter geht's:
Kapitel 77: Missverständnis

„Wohin gehen wir?“ fragte Martin während er den beiden Ymari hinterher trottete und dabei den Anblick seiner Umgebung regelrecht in sich aufsog. Synphyl war anders als alles was er jemals zuvor gesehen hatte, einfach alles an diesem Ort schien Phantastisch zu sein. Was durchaus darauf zurückführbar war das der ganze Ort synthetisch erschaffen worden war um den Ymari als Heimat zu dienen. „Ich halte es für Angebracht dir dein Gästequartier zu Ziegen.“ Antwortete Achila Vikan umgehend welcher zusammen mit Arlana vor Martin her lief. Arlana schien dabei ebenfalls genau zu wissen wohin sie gingen. „Gibt es für solche Zwecke extra ein Hotel?“ fragte Martin dann der bei der Vorstellung der eleganten Ymari die in Bademänteln am Morgen Buffet eines Hotels saßen grinsen musste. „Es gibt derartige Unterbringungsmöglichkeiten, allerdings erscheint es mir in Anbetracht der Situation nicht angemessen ein Solches Quartier in Anspruch zu nehmen. Als Arlanas Ehrengast ist es nur angebracht wenn du für dir dauer deines Aufenthaltes in unserem Heim Wohnhaft beziehen kannst.“ Antwortete Achila Vikan. Worauf Martin ein weiteres Mal das Gefühlt hatte das ein Glühendes Messer in die Eingeweide gerammt wurde, er wollte nicht daran erinnert werden das Arlana schon vergeben war. Allerdings wollte ihm auf die schnell kein guter Grund einfallen das Angebot des Ymars abzulehnen ohne Respektlos zu erscheinen im Hinblick auf seinen Diplomatische Mission antwortete Martin daher notgedrungen: „Das ist sehr großzügig.“, „Es ist eine Notwendigkeit. Du bist der erste Gast einer anderen Spezies der jemals Synphyl besucht, ich könnte es mir niemals verzeihen dir deinen Aufenthalt nicht soweit wie möglich erleichtert zu haben.“ Meinte Achila Vikan umgehend großzügig. Martin bemerkte daraufhin das Arlana bei dieser Aussage unweigerlich angefangen hatte zu grinsen, auch ihre Augen blitzten amüsiert wenn sie es immer taten wenn die Ymar irgendetwas außerordentlich erheiternd fand. „Beherrsch dich, sie ist die Frau eines anderen.“ Ermahnte sich Martin daraufhin selbst, er sollte sich besser im Griff haben und Arlana nicht länger so genau betrachten.

Nach einem kurzen Fußmarsch erreichte die Kleine Gruppe dann ein futuristisch anmutendes halbrundes Gebäude das aus der Flanke einer Klippe herausragte und als Ausgangspunkt für einen der Zahlreichen Wasserfälle diente. Wie üblich für die Architektur der Ymari wirkte das Bauwerk dabei gelichzeitig auffallend Elegant und Modern, schaffte es aber dennoch mühelos sich nahezu perfekt in die Umgebung zu integrieren. Martin erkannte ebenfalls dass das Haus mindestens drei Stockwerke haben musste, plus eine mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhandene Dachterrasse auf der Oberseite. „Bei uns auf der Erde wäre so etwas den Superreichen vorbehalten.“ Dachte sich Martin dann während er die Fassade aus Glas und Weiß gefärbten Metallflächen betrachtete. Achila Vikan drehte sich daraufhin herum und deutete eine Verneigung an während er sprach: „Ich heiße dich in meinem Heim Willkommen und hoffe das dein Aufenthalt deinen Vorstellungen entsprechen wird.“, „Danke.“ Meinte Martin daraufhin etwas kurz angebunden, vor allem weil er nicht wusste was er genau antworten sollte. Achila Vikan schien sich daran jedoch nicht zu stören und drehte sich wieder zu seinem Anwesen um ehe er einfach durch eine Glasfläche Marschierte welche Martin zuerst für ein Fenster gehalten hatte. Nun wurde ihm klar dass es sich dabei wohl eher um eine Art Energiefeld handelte. Wie dieses Energiefeld dabei zwischen Autorisierten Personen und unautorisierten unterschied war ihm jedoch nicht klar, schließlich hatte der Ymar nichts unternommen um sich in irgendeiner weiße zu autorisieren, er war einfach durch das Feld gelaufen. Arlana folgte dem anderen Ymar dabei ohne größere Umschweife auf den Fuß und schien ebenfalls keinen Gedanken daran zu verschwenden sich irgendwie auszuweisen. Martin hielt daraufhin die Luft an und streckte vorsichtig den Finger vor um zu prüfen ob das Energiefeld auch ihn passieren ließ. Erstaunlicher Weise passierte sein Finger die Sichtbare Oberfläche mühelos, er spürte weder einen widerstand noch ein elektrisches Kribbeln, es fühlte sich an als wäre das Energiefeld überhaupt nicht vorhanden. Derart zufriedengestellt nahm Martin dann seinen Willen zusammen und schritt, mit angehaltenem Atem, durch das Energiefeld. Er passierte das Feld dabei mühelos wie die beiden Ymari und sein Finger zuvor.

Sobald er die Hauchdünne und nur von einer Seite sichtbare Energiewand durchstoßen hatte blinzelte Martin einmal überrascht, die Inneneinrichtung der weitläufigen Diele in der er sich nun befand wirkte so normal. Futuristisch ja, aber trotzdem erkannte Martin Mühelos Möbelstücke wie Sitzbänke, Schuhschranke, Kleiderständer und ähnliches. Erstaunt stellte Martin dann auch fest das der Boden, anders als in allen anderen Ymari Einrichtungen die er bisher besucht hatte, in einer hellen Holzoptik, anstelle von neutralem Perlweiß gehalten war. Insgesamt erweckte die Einrichtung den Eindruck aus einer Modern eingerichteten Miliardärsvila auf der Erde zu stammen. Derartig überrumpelt sah sich Martin daher erst einmal um. „Stimmt etwas nicht Martin?“ fragte Arlana dann aufmerksam welche in etwa in der Mitte des großzügigen Raumes stand und sich halb zu Martin herumgedreht hatte. „Nein, nein alles in Ordnung.“ Antwortete Martin daraufhin und setzte sich wieder in Bewegung. Im viel daraufhin auf das Arlana ihn noch immer auffordernd mit hochgezogener Augenbraue musterte. „Ich hatte extravaganteres Mobiliar erwartet.“ Meinte Martin dann zur Erklärung. Arlanas Augenbrauen wanderten nach dieser Aussage noch weiter nach oben und verschwanden fast unter ihrem Hellmessingfarbenen Haaransatz ehe sie meinte: „Wir Ymari teilen viele Vorlieben von euch Menschen. Du wirst noch öfters feststellen das unsere Spezies gar nicht so verschieden sind.“, „Es hat den Anschein.“ Stimmte Martin zu ehe er sich wieder daran machte den Ymari zu folgen. Aus der Diele führte daraufhin ein großer durchlass in ein Halbkreisförmiges Wohn und Aufenthaltszimmer das von drei Kreisförmigen Sitzgruppen, welche jeweils auf einem eignem kleinen Podest standen, beherrscht wurde. Die gerundete Wand des Raumes war dabei durchsichtig und ermöglichte den Blick über das Künstliche Tal in dem das Gebäude errichtet worden war. Zusätzlich zu den Sitzgruppen standen auch mehrere Großblättrige Gewächse mit langen weißen Blüten in hohen Vasen in dem Raum verteilt und sorgten dafür dass er nicht zu steril wirkte.

Während Martin daraufhin noch seine Umgebung musterte bemerkte er dass sich aus einer der Sitzgruppen eine weitere Gestalt erhob. Nach einem weiteren Blick erkannte er die Gestalt auch als eine weitere Ymar. Ihre Gesichtszüge waren deutlich weicher als die Achila Vikans während ihr Gesicht von einer Arlana ähnlich lockigen Hellmessingfarbenen Haarpracht eingerahmt wurde. Sie war durchaus schön, wie alle Ymari denen Martin bisher begegnet war. Selbst Achila Vikan und Priarch Athen waren in seinen Augen durchaus als schön zu bezeichnen, nur eben auf eine Männliche Art und Weise. Die Martin unbekannte Ymar ließ den Blick ihrer, von streng wirkenden Augenbrauen eingerahmten, Goldenen Augen daraufhin über Martin und seien Begleitung gleiten. Ihr Blick war streng aber nicht offensiv. In Gewisser weiße erinnerte er Martin an den Blick den seine Mutter aufsetzte wenn er nach Hause kam. Er bemerkte auch dass die Ymar Arlana einer sehr genauen Musterung unterzog, was ihm irgendwie vertraut vorkam. Als der Blick der Ymar dann weiter wanderte blieb er an Martin hängen und er spürte dabei regelrecht wie er einer genauen Musterrung unterzogen wurde ehe die Ymar ihre Hände vor der Brust zu der selben Geste faltete die auch Arlana zu tun pflegte wenn sie jemanden Grüßte, er ging daher davon aus das es sich dabei um das Ymari Äquivalent des Händeschüttelns handelte. „Ich grüße den Botschafter der Menschheit.“ Meinte die Ymar dann. Ihre Stimme klang dabei ähnlich wie die Arlana, wenn auch wenn die Klangfärbung minimal anders war, irgendwie reifer und ein klein wenig Strenger, wenn auch nicht unfreundlich. „Es ist mir eine Freude Sie kennen zu lernen.“ antwortete Martin dann während er sich fragte wen er überhaupt vor sich hatte und warum sie Arlana und Achila Vikan bislang völlig ignoriert hatte. Die Ymar warf Martin dann einen weiteren analytisch einschätzenden Blick zu ehe sie meinte: „Ich bin Cyphra Echahri und ich hoffe das deine Freude über unser Kennenlernen nicht enttäuscht werden wird.“ Martin wusste daraufhin nicht was er erwidern sollte, oder ob er überhaupt etwas erwidern sollte und schwieg daher sicherheitshalber. Er hatte keine Ahnung wer diese Cyphra Echahri war, aber alleine die Tatsache das sie eine Ymar war, war Grund genug vorsichtig zu sein, immerhin wollte er seine Diplomatische Aufgabe nicht gleich am Anfang unnötig dadurch belasten das er ausversehen jemanden gegen sich aufbrachte.

„Nun, ich denke wir sollten Haupt Kapitän Martin Möllers nun seine Unterkunft zeigen.“ Meinte Achila Vikan dann neutral. „Selbstverständlich, es wäre mir eine ausgesprochen Freude. Wenn du mir folgen würdest Haupt Kapitän Martin Möllers?“ meinte Cyphra Echahri umgehend. „Selbstverständlich Ma’am.“ Antwortete Martin sofort ehe er der Ymar eine breite und flache Treppe die in der Mitte des Raumes durch die Decke führte folgte. Obwohl sie die Aufforderung Achila Vikans umgehend in die Tat umgesetzt hatte, bezweifelte dabei jedoch ernsthaft das Cyphra Echahri eine einfache Angestellte war. Dafür war ihr Gang zu erhaben. Außerdem bezweifelte er ernsthaft das die Ymar so etwas wie Hausbedienstete überhaupt hatten, ihre Technologie in Kombination mit den Telekinetischen Fähigkeiten ihrer Spezies machte derartige Haushaltshilfen schlichtweg überflüssig. „Wie gefällt dir dein bisheriger Aufenthalt Haupt Kapitän Martin Möllers?“ fragte Cyphra Echahri dann während sie Martin durch in einen kurzen aber breiten und hohen Quergang führte in den die Treppe gemündet hatte. „Es ist Überwältigend. Dieser Ort, Synphyl ist anders als alles was ich jeh zuvor gesehen habe.“ Antwortete Martin ehrlich. „Vergib mir meine Neugierde, aber was hältst du von uns Ymari?“ fragte Cyphra Echahri dann. „Warum interessiert es sie alle was ich von ihnen denke?“ fragte sich Martin nach dieser Frage selbst, ihm war es absolut schleierhaft warum es für die Ymari so überaus wichtig zu sein schien einen guten Eindruck auf ihn zu machen, obwohl er für sie bestenfalls irrelevant war. „Ich halte die Ymari für eine Noble und Gastfreundliche Gesellschaft, wir Menschen könnten vieles im Hinblick auf Verhalten gegenüber anderen davon lernen. Gestatten Sie nun mir eine Frage?“ erwiderte Martin. „Selbstverständlich Haupt Kapitän Martin Möllers, es war nicht angebracht von mir dich so zu bedrängen.“ Antwortet Cyphra Echahri entschuldigend. „Es würde mich Interessieren warum es für alle Ymari denen ich begegne so wichtig erscheint zu erfahren wie ich Ihre Spezies bewerte?“ fragte Martin dann.

Cyphra Echahri begann daraufhin kurz zu kichern ehe sie meinte: „Ist das nicht Offensichtlich? Die Menschen sind die erste Fremde und unvoreingenommene Spezies seit sehr, sehr langer Zeit mit der wir offenkundig mehr als nur oberflächliche Beziehungen anstreben. Und du bist der erste nicht Ymar überhauet der Synphyl betreten hat. Wir wollen wissen wie ein Neutraler Blick das alles hier bewertet, wie ein Unvoreingenommener Verstand uns Kategorisiert.“ Antwortete Cyphra Echahri. „Aber warum Interessiert Sie das alles so sehr, ich meine die Ymari sind mächtiger als alles was ich mir jemals vorgestellt habe mit Möglichkeiten welche stellenweise selbst die wildesten Vorstellungen auf der Erde sprengen. Für ein Volk das so mächtig ist, ist es doch eigentlich völlig belanglos was andere von ihm denken.“ Meinte Martin dann, der noch immer nicht wirklich verstanden hatte. „Es ist lediglich belanglos wenn man alle anderen Spezies als Belanglos betrachtet. Für uns Ymari ist dies nicht der Fall. Wir haben uns selbst die Verantwortung für alles Leben in dieser Galaxis auf die Schultern geladen, wir haben Verstanden dass mit großer Macht auch große Verantwortung kommt. Deshalb müssen wir verhindern in die Falle der Selbstzufriedenheit und Arroganz zu fallen. Eine Betrachtungsweise von außerhalb kann uns dabei helfen, den du siehst uns als die die wir in deinen Augen sind, nicht die die wir vorgeben zu sein.“ Antwortete Cyphra Echahri dann welche sich mittlerweile umgedreht hatte um Martin mit ihren Goldenen Augen anzusehen. „Das ist eine sehr noble Einstellung.“ Stellte Martin dann fest.

„Nobel vielleicht, aber vor allem ist sie notwendig. Wir haben schon einmal erlebt was aus blinder Arroganz werden kann. Es hätte beinahe das Ende unserer Zivilisation bedeutet.“ Erwiderter Cyphra Echahri dann. „Sprechen Sie vom Krieg der Engel?“ fragte Martin dann. „Ja, wie ich sehe bist du vorbereitet.“ Bestätigte Cyphar Echahri lächelnd. „Achila Vikan hat mir diese Geschichte Freundlicherweise erzählt.“ Erklärter Martin dann. „Sehr gut, in diesem Fall wirst du umso besser verstehen warum deine Meinung für uns so wichtig ist.“ Meinte Cyphra Echahri dann ehe sie sich erneut umdrehte um ihren Weg durch einen weiteren Durchgang fortzusetzen. Hinter dem Durchgang befand sich ein Ovales Zimmer das sich wohl über dem darunter liegenden Aufenthaltsraum befand da es über dieselbe gebogene Fensterfront verfügte die den Blick auf eine große Terrasse freigab von der aus man den Blick auch über die Insel auf der das Gebäude errichtet war schweifen lassen konnte. In der Mitte des Raumes befand sich eine Art großes Seidenbezogens Kissen das auf einem erhöhten Podest stand. Rings um das Podest waren dabei vier ovale Wasserflächen angeordnet in welchen flaches, Kristallklares Wasser funkelte. Zwischen dem Podest und en Wasserflächen stand dabei je eine Statue welche eine art von Karaffe in Händen hielt aus der sich beständig frisches Wasser in den künstlichen Teich zu den Füßen der Statue ergoss. Entlang der Wände links und rechts neben der Tür erkannte Martin zudem zwei bequeme halbkreisförmige Sitzgruppen die sich jeweils um einen in die Wand integrierten Tisch gruppierten in dessen Mitte jeweils eine der Palmfarnähnlichen Pflanzen gedieh. „Ich hoffe dieses Quartier ist für dich zufriedenstellend.“ Meinte Cyphra Echahri dann. Martin konnte sich daraufhin einen ungläubigen Gesichtsausdruck nicht verkneifen, ein Schlafraum wie dieser war auf der Erde früher wohl Kaisern vorbehalten gewesen. „Auf jeden Fall.“ Meinte er daher, worauf Cyphra Echahri erneut kurz grinste ehe sie meinte „Sehr gut, wenn du fertig bist dich einzurichten, werden wir dich im Aufenthaltsraum erwarten.“, „Danke.“ Stellte Martin zur Antwort fest als die Ymar durch den Durchgang verschwand und Martin damit alleine in dem Raum lies. „Und sowas nennen die hier Gästezimmer.“ Dachte sich Martin dann kopfschüttelnd während er einen Finger in das Wasser hielt um seine Temperaturen zu überprüfen. Weniger überraschend war das Wasser angenehm temperiert, so dass man keinen Schreck bekam wenn man halb schlaftrunken ausversehen hineintrat.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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13 Jul 2019 20:50 #89861 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Anschließend inspizierte Martin das große Kissen, welches wohl als Bett dienen sollte. Bei einer kurzen Prüfung mit seiner Hand stellte er fest dass, das Kissen nicht so weich war wie er zunächst vermutet hatte, sondern ehe die Konsistenz von Hefeteig hatte und damit am ehesten den Gelmatratzen auf der Erde glich. „Nun, das wird definitiv interessant.“ Dachte er sich dann und setzte sich Probehaber auf das Kissen. Wie er erwartet hatte, sank er nicht umgehend ein, stattdessen formte sich das Material unter ihm zu seiner bequemen Sitzmulde die ein angenehmes und entspanntes Sitzen ermöglichte ohne sich um seien Haltung sorgen machen zu müssen. Derartig zufriedengestellt nahm Martin als nächstes die Fensterfront ins Visier welche auf die Terrasse führte. Vorsichtig stoppte er dann vor der vermuteten Oberfläche des Fensters und streckte prüfend seine Hand vor. Er wollte sich nicht blamieren in dem er Stockvoll auf eine Glasscheibe auflief. Wie schon zuvor bei dem Eingang in das Gebäude passierte seien Hand die Oberfläche jedoch ohne Widerstand. „Mich würde interessieren was das genau ist.“ Dachte er sich daher und machte einen Schritt durch die durchlässige Barriere hindurch. Anschließend schaute sich er sich auf der Terrasse einmal um und erkannte sofort ein Schwimmbecken das in den Boden eingelassen war und von einem der omnipräsenten Wasserströme beständig mit frischem Wasser aufgefüllt wurde. Neben dem Schwimmbecken selbst entdeckte er auch umgehen mehrere in den Boden integrieret Liegeflächen. „Sieht so aus, als hätten die Ymari ähnliche Vorlieben was ihre Freizeitgestaltung angeht wie wir.“ Dachte er sich dann während er versuchte die Vorstellung an die Durchaus attraktiven Ymari in knapper Badebekleidung welche sich in der Sonne räkelten aus seinem Bewusstsein zu drängen. Was sich als gar nicht so einfach herausstellte. „Beherrsch dich Mann! Die sollen hier nicht denken das du ein Simples Tier bist.“ Dachte er sich dann verstimmt ehe er den Rückweg in seine zugwiesen Unterkunft antrat. Dabei bemerkte er dass das, wie auch immer geartete, Energiefeld das die Räume abgrenzte von außen nicht durchsichtig war und ähnlich wie getöntes Gals aussah um den Blick zu versperren.

„Hier könnte man sich schon einrichten.“ Dachte sich Martin dann gutgelaunt. Es schien dass die Ymari den Menschen wirklich relativ ähnlich waren, ähnlicher als es Martin zunächst für möglich gehalten hatte. „Oder das ist alles nur ein sehr sorgfältig arrangierter Trick.“ Dachte sich Martin dann, er hatte keine Zweifel daran dass die Ymari mit all ihren Fähigkeiten mühelos seinen Verstand manipulieren konnten wenn sie das wollten. Allerdings wollte ihm kein logsicherer Grunde einfallen warum sie das tun sollten. Es gab schließlich nichts das er ihnen hätte geben können abgesehen von seinem Wissen über die Menschliche Kultur und das konnten sich die Ymari schlichtweg auch selbst aneignen. „Ich werde rausfinden was sie wirklich wollen, ich muss es einfach.“ Dachte sich Martin dann entschlossen während er durch das Energiefeld hindurch zurück in sein Gästezimmer ging. Dort angelangt schaute er sich ein weiteres mal in dem geräumigen Zimmer um ehe er mit den Schultern zuckte und den Ausgang ansteuerte der in den kurzen Verbindungsflur führte, immerhin gab es nichts das er hier und jetzt hätte tun können, außerdem wollte er seine Gastgeber nicht unnötig warten lassen. Bestimmt schritt er daher durch den kurzen Flur und die breite Treppe hinunter welche in das Aufenthaltszimmer führte. Dort entdeckte er auch schnell die drei Ymari die um einen der Tische herum saßen und gerade Herzhaft lachten. Das Lachen der Aliens wirkte dabei wie üblich hochgradig ansteckend auf Martin welche rumgehend leicht grinsen musste als er das Glockenklare Geräusch vernahm. „Du bist schon fertig?“ fragte Arlana dann welche Martin umgehend entdeckt hatte und ihn nun direkt ansah. „Ich bin noch nicht müde.“ Antwortete Martin umgehend. „Dürfte ich dir dann etwas zu Essen anbieten Haupt Kapitän Martin Möllers?“ fragte Cyphra Echahri umgehend aufmerksam und erinnerte Martin damit irgendwie an seine Mutter die auch immer umgehend sicher stellte das Gäste auch ja genügend zu Essen zur Verfügung hatten.

In Anbetracht der Tatsache das Martins letzte Mahlzeit mittlerweile doch schon etwas zurücklag und er auch durchaus neugierig darauf war das die Ymari aßen antwortete er: „Das wäre sehr zuvorkommend.“, „Gibt es ein spezifisches Gericht nach dem du verlangst?“ fragte die Ymar dann. „Nein, ich kenne kein Ymari Gericht, bin allerdings neugierig darauf eines zu kosten.“ Antwortete Martin. Cyphra Echahri lächelte daraufhin zufrieden ehe sie meinte: „Wie du wünschst, du wirst es nicht bereuen.“ Anschließend erhob sie sich um den Raum durch einen der Durchgänge zu verlassen. „Hoffentlich muss sie jetzt nicht noch anfangen zu kochen.“ dachte sich Martin daraufhin, es wäre ihm extrem unangenehm wenn seine Gastgeberin nur wegen ihm die nächsten Stunden in der Küche verbringen musste. „Warum setzte du dich nicht?“ fragte Arlana dann und klopfte mit der flachen Hand auf einen Stuhl neben dem ihren. Martin registrierte daraufhin durchaus wie Achila Vikan ihn genau beobachtete als er der Aufforderung nachkam und sich setzte, der Blick des Ymar war aufmerksam und konzentriert, wenn auch nicht Feindseelig. Trotzdem bekam Martin ein mulmiges Gefühl in der Magengegen als er sich gesetzt hatte. „Wir müssen diesen Sachverhalt klären, unbedingt.“ Dachte er sich dann, gleichzeitig hatte er jedoch Angst davor den Ymar offen zu Konfrontieren und damit eine Entscheidung zu erzwingen, noch konnte er sich immerhin an die kleine Hoffnung klammern das er doch noch eine Chance hatte Arlana für sich zu beanspruchen, so Egoistisch das auch sein mochte. „Alles in Ordnung Martin? Du wirkst so in dich gekehrt.“ Fragte Arlana dann Aufmerksam. „Es ist alles in Ordnung, danke der Nachfrage.“ Antwortete Martin umgehend, vielleicht etwas zu schnell, immerhin zog Achila Vikan umgehend eine Augenbraue hoch als er Martins Antwort hörte, man musste keine Telepathischen Fähigkeiten haben um zu erahnen das er Martin dies Antwort nicht abkaufte.

„Bist du dir da sicher?“ fragte dann auch Arlana bestimmt nach, ihre Stimme klang dabei bestimmt, wenn auch nicht minder verführerisch. Wie schon so oft wurde dabei klar dass sie sich ihres Effektes auf das Männliche Geschlecht wohl vollauf Bewusst war und es zu ihrem Vorteil einsetzte. „Nein.. äh ja, äh ich meine es ist wirklich alles in Ordnung.“ Stammelte Martin daher überrumpelt und sah dabei wie Achila Vikans Augenbrauen noch höher wanderten auch wenn er sonst keine Miene verzog und stumm und Geduldig abwartete. „Ich hoffe du kannst mir vergeben, aber das glaube ich dir nicht Martin. Die Anzeichen deines Unwohlseins sind überdeutlich, dein Herzschlag ist beschleunigt, du beginnst zu schwitzen obwohl deine Körpertemperatur innerhalb der für deine Spezies normalen Werte liegt, außerdem zucken deine Pupillen beständig.“ Stellte Arlana dann fest was Martin erst einmal schockte, er hatte ja Gewusst dass die Ymari über feine Sinne verfügten, aber das sie so fein waren hatte er dann doch nicht erwartet. „Also gut, ich fühle mich ein wenig unwohl. Aber ist das doch verständlich, ich werde jede Sekunde mit neuen Eindrücken Bombardiert.“ Versuchte sich Martin umgehend zu rechtfertigen und hoffte dabei dass Arlana es dabei belassen würde. Was sie natürlich nicht tat in ihrer üblich entwaffnenden Neugierde gab sie sich nicht mit der Ausrede zufrieden und meinte: „Da ist mehr dahinter, ich weiß es.“ Ihr Tonfall und die ganze Klangfärbung ihrer Stimme war dabei so verführerisch das Martin umgehend gegen definitiv nicht Jugendfreie Phantasien ankämpfen musste. „Verflucht noch eins, diese Frau weiß welche Knöpfe sie drücken muss.“ Dachte er sich dann während ihm klar wurde dass dies wohl kein Zufall war. Arlana war mehrere Hundert Jahre alt, genug Zeit um herauszufinden wie man andere Manipulierte. „Du solltest in Erwägung ziehen ihr zu sagen was sie Interessiert. Ansonsten wird Arlana dich nicht in Ruhe lassen, das kann ich dir versichern.“ Stellte Achila Vikan dann trocken fest während er Martin genau im Auge behielt, um selbst ergründen zu können was los war oder aber um sicher zu gehen das Martin auf keine dummen Gedanken kam, konnte Martin dabei jedoch nicht sagen.

„Ich kann versichern dass mein Unbehagen zu keinen Problemen führen wird.“ Meinte Martin dann in einem schwachen Versuch Arlana davon zu überzeugen es gut sein zu lassen. Wie er jedoch erwartet hatte reichte das bei weitem nicht aus. „Alleine die Tatsache dass du dich unbehaglich fühlst ist ein Problem Martin. Ich werde nicht tolerieren das mein Persönlicher Gast sich unwohl fühlt.“ Erwiderte Arlana sofort entschlossen und etwas an ihrer Tonlage sowie an ihrem Blick machte Martin dabei klar dass sie das vollauf ernst meinte. „Das ist sehr nobel von dir, aber in diesem Speziellen Fall sind wohl selbst dir die Hände gebunden.“ Meinte Martin dann in einem letzten Versuch sich um die eigentliche Aussage herum zu drücken, er hatte keine Lust auf eine offene Konfrontation mit Achila Vikan. „Bist du dir da sicher? Ich verfüge über ein weitreichende Repertoire an Fähigkeiten und Wissen.“ Stellte Arlana dann fest. Martin rollte daraufhin mit den Augen wobei er zu erkennen glaubte das Achila Vikans Augen erheitert blitzten obwohl sich die Miene des Ymars nicht veränderte. „Dir wird das Lachen gleich vergehen…“ dachte sich Martin dann niedergeschlagen ehe er bewusst Luft holte und versuchte sich die Worte zurechtzulegen. „Arlana, du weißt was ich denke wenn ich dich ansehe. Ich bin mittlerweile zu dem Schluss gekommen das ich mehr will als diese oberflächliche Geschäftsbeziehung und auch mehr als eine Freundschaft. Ich kann mir nicht helfen, glaube mir ich habe mich lange gegen dieser Erkenntnis gewehrt, und habe nie den Mut gefunden ehrlich zu dir und mir selbst zu sein. Und jetzt erfahre ich das du bereits vergeben bist und sehe mich fortlaufend mit dem Mann konfrontiert der mir zuvorgekommen ist.“ Meinte Martin dann leise, es kostete seinen ganzen Mut weiter zu sprechen. Nachdem er geendet hatte herrschte erst einmal tiefes Schweigen, niemand sagte etwas.

Es war dann Achila Vikan, der sich keine Mühe mehr gab seine Überraschung zu verbergen, der zuerst wieder etwas sagte: „Ich vermute das hier ein Missverständnis vorliegt. Auch wenn das die Situation wohl kaum einfacher machen wird.“, „Martin, ich, ich… Ich hatte keine Ahnung dass deine Gefühle so tief sind. Ich dachte das leidglich deine Männlichen Hormone mit dir durchgehen. Es tut mir leid das ich die Situation so unterschätzt habe.“ Meinte Arlana dann peinlich berührt während sich ihre Wangen leicht rötlich verfärbten. Es war klar dass ihr die Situation nun auch unangenehm war, wenn auch aus anderen Gründen als Martin. „Nein mir tut es leid. Ich hätte mir keine Hoffnungen machen dürfen.“ Stellte Martin dann fest der sich zeitgleich irgendwie extrem dumm vorkam, was hatte er sich eigentlich gedacht? „Du kannst nichts dafür, ich hätte es bemerken müssen. Allerdings verstehe ich nicht in wie fern du mich als vergeben betrachtest?“ meinte Arlana dann nachdenklich. „Es scheint das Haupt Kapitän Martin Möllers falsche Schlüsse über unser Verhältnis zueinander gezogen hat.“ Meinte Achila Vikan dann, der offenbar verstanden hatte was Martin meinte. Anschließend fixierte er Martin erneut mit seinem Blick ehe er fest stellte: „Arlana ist nicht meine Partnerin, noch wird sie es jemals sein. Sie ist meine Tochter.“ Diese Aussage haute Martin beinahe buchstäblich um. „Großes Kino du Volldepp, das hast du komplett verbockt.“ Dachte sich Martin daraufhin als er Verstanden hatte was das bedeutete. Es war gut denkbar gewesen das er mit einem Konkurrenten um dieselbe Frau hätte umgehen können, wenn Ymari aber nur ähnlich wie Menschen dachten war Achila Vikan in einer Rolle als Vater wohl unnahbar.
~~~Ende Kapitel 77~~~

mfg.: Tg

P.S.: Schöne Sommerferien an alle die diesen unverschämten Luxus noch genießen dürfen^^

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18 Jul 2019 17:26 - 18 Jul 2019 17:29 #89863 von Jack Hunter
So so, Achila Vikan ist also Arlanas Vater. Sehr interessant, hätte ich nicht gedacht. Ich hätte schwören können es wäre ihr Bruder und die angebliche "Haushälterin" ihre Mutter. Knapp daneben, aber, dass es nicht ihr Freund bzw. Ehemann ist, war mir schon gleich klar. Das war in der Tat sehr peinlich, allerdings hätte ich an Martins Stelle nicht gleich gestanden, sondern erst mal nach dem Verhältnis der drei zueinander gefragt. :D
Und diese Situation erklärt nun auch Arlanas Freude über Martins Verhältnis zu seinen Eltern, als sie ihn besuchte, da die Ymari anscheinend ebenfalls so sozial sind.

PS: Ja ich vergleiche nun mal gerne deine Geschichten und deren Inhalte mit bekannten Filmen und Serien, da komme ich leider immer wieder nicht umhin, da es doch recht häufig Parallelen gibt, ob absichtlich oder nicht. Und das soll keine Kritik sein, nur eine Feststellung. ;)

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions
Letzte Änderung: 18 Jul 2019 17:29 von Jack Hunter.

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20 Jul 2019 13:48 - 20 Jul 2019 14:32 #89864 von Todesgleiter
@Jack Hunter: Ich weiß doch das du deinen verglechen nicht wiederstehen kannst ;) Keine Sorge, es stört mich nicht. Man kann es immerhin auch als Lob auffassen :D
Martin ist halt hin und wieder etwas unbeholfen und hat absolut keine Ahnung wie er gewise Situationan angehen soll, das soll in etwas "Menschlicher" oder "Dreidimensionaler" als Cahracter machen, immerhin ist in Wirklichkeit auch keiner Perfekt und verhält sich immer absolut korrekt.
Achila Vikan in einer Rolle als Vater wohl unnahbar.

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Kapitel 78: Überraschende Wendung

Martin bereitete sich innerleich auf das vor was nun kommen musste. Er konnte sich vorstellen was sich Achila Vikan in diesem Moment dachte nachdem Martin ihm unabsichtlich eröffnete hatte das er auf seine Tochter stand. Arlana selbst schien dabei noch immer völlig von der Situation überfahren, es war für Martin durchaus überraschend gewesen fest zu stellen das er es erfolgreich geschafft hatte seine Gefühle auch vor ihr zu verbergen, immerhin hatte Arlana ein Talent dafür zu erraten was in seinem Kopf vorging. „Nun das ist jetzt definitiv eine unbefriedigende Situation.“ Meinte Arlana dann vorsichtig, ihre Stimme klang dabei unnatürlich leise und dünn, wie als wäre sie sich selbst nicht so sicher ob es eine gute Idee war zu sprechen. Achila Vikan beschränkte sich daraufhin die Situation vorläufig einfach nur zu beobachten, mit dem Blick eines jagenden Wanderfalken. Martin war davon überzeugt das ihm nichts entgehen würde, keine Bewegung gar nichts. In diesem Moment kehrte Cyphra Echahri in den Raum zurück, verfolgt wurde die Ymari dabei von mehreren schweben Servierplatten die den Eindruck erweckten aus geschliffenem Bergkristall zu bestehen. „Das war aber schnell.“ Dachte sich Martin dann, die Ymar hatte immerhin keine fünf Minuten benötigt das Essen zu Organisieren, Martin bezweifelte daher das sie es frisch zubereitet hatte. Sobald die Ymar in den Raum Getreten war wanderten ihre Augen verwundert zu Martin und den anderen beiden Ymari, vermutlich hatte sie sofort bemerkt das hier etwas nicht Stimmte. „Ist etwas nicht in Ordnung?“ fragte sie daher mit einer forschend, strengen Stimme wobei sie jedoch ihr Glockenhelles Klangbild bewahrte. „Es hat den Anschein das Haupt Kapitän Martin Möllers sich etwas mit seinen Emotionen verrannt hat.“ Stellte Achila Vikan umgehend fest. Seine Stimme klang dabei unnahbar, wenn auch nicht Feindselig, trotzdem stellten sich Martin bei diesem Klang sämtliche Nackenhaare auf.

Cyphra Echahri beschleunigte ihren Schritt daraufhin und erreichte die Sitzgruppe in kürzester Zeit, dort angelangt verlangte sie sofort zu erfahren: „Was ist geschehen?“ Obwohl das eine eindeutige Frage war, lies ihre Stimme keinen Zweifel daran dass es nicht ratsam war sie zu ignorieren. Nachdem weder Martin noch Arlana daraufhin einen Ton vernehmen Liesen meinte Achila Vikan in einem erstaunlich objektiven und beinahe gelassenen Tonfall: „Offenbar hat sich Haupt Kapitän Martin Möllers in Arlana verliebt.“ Cyphra Echahri verrutschte die Mine nach dieser Aussage kurzzeitig, sie benötigte einige Sekunden um den überraschten Gesichtsausdruck wieder aus ihren Zügen zu verbannen. „Ist das korrekt?“ fragte sie dann. „Ich fürchte ja Ma’am.“ Bestätigte Martin es hatte jetzt keinen Sinn mehr irgendetwas zu leugnen, ab jetzt hieß es Augen zu und durch. „Wusstest du das nicht Arlana?“ fragte Cyphra Echahri dann beinahe ungläubig. „Nein. Ich war mir Bewusst das Martin gewisse Erotische Reproduktionsphantasien bei meinem Anblick hegt, aber das seine Emotionen so tief reichen habe ich nicht Gewusst.“ Antwortete Arlana. Cyphra Echari setzte daraufhin einen Typischen, gewinnenden „ich-hab-es-dir-doch-gesagt“ Gesichtsausdruck auf und meinte: „Eventuell solltest du dann in Betracht ziehen in Zukunft doch etwas genauer in hinzusehen.“ Arlana warf Cyphra Echari daraufhin einen langen Blick zu und meinte Nachdenklich: „Das hätte auch nicht viel geändert. Seine Gefühle wären dieselben geblieben.“, „Aber du hättest die Möglichkeit gehabt diese Peinliche Situation und die enorme Enttäuschung deines Gastes zu vermeiden.“ Stellte Achila Vikan Gnadenlos fest wie Martin es von einem Siegesgewissen Vater erwartet hätte. Arlana wirkte daraufhin noch immer nicht restlos überzeugt und schaute wieder zu Martin, der mittlerweile niedergeschlagen in sich zusammengesunken war. Ja er fühlte sich wirklich furchtbar und fragte sich in diesem Moment ob er die ganze Mission nicht besser abblasen sollte um eine Beschädigung des Verhältnisses zwischen den Menschen und den Ymari zu verhindern. Immerhin wusste er nicht wie streng die Ymari Gesellschaft mit derartigen Themen umging, es war daher durchaus denkbar das seine Gefühle ein Tabu verletzt hatten und einen Skandal auslösen konnten.

„Martin, bist du dir ganz sicher was deine Gefühle angeht?“ fragte Arlana dann vorsichtig und leise, wie es eigentlich gar nicht ihre art war, für gewöhnlich strotzte die Ymar geradezu vor Selbstbewusstsein. „So sicher man sich dieser dinge sein kann. Du kannst mir glauben das ich auch lange gebraucht habe um das zu Akzeptieren.“ Antwortete Martin niedergeschlagen während er das Gefühl hatte das Sein Magen sich in diesem Moment selbstverdaute. „Ich verstehe, ich muss darüber nachdenken.“ Meinte Arlana dann noch immer leise und Nachdenklich. Martin registrieret dabei sofort Achila Vikans alarmierten Gesichtsausdruck sowie das Wandern seiner Augenbraue in die Höhe ehe er meinte: „Denkst du nicht das es Unfair gegenüber Haupt Kapitän Martin Möllers ist ihm falsche Hoffnungen zu machen?“, „Ich mache niemandem Falsche Hoffnungen, ich sagte ich muss darüber nachdenken und das werde ich tun. Nicht mehr, nicht weniger.“ Erwiderte Arlana bestimmt wobei Martin deutlich die gewohnte Selbstsicherheit aus Ihrer Stimme heraushörte, es war doch erstaunlich wie ähnlich die Ymari den Menschen waren. „Worüber willst du das Nachdenken. Bei allem angebrachten Respekt für Haupt Kapitän Martin Möllers und seine Spezies ist er doch kein Ymar.“ Meinte Achila Vikan dann. „Und in wie fern stellt das ein Problem dar?“ fragte Arlana umgehend spitz. Martin kam dabei nicht umher zu bemerken das Arlana sich von ihrem Vater nicht wirklich einschüchtern lies. „Es ist natürlich kein Problem. Dein Vater meint lediglich das es in Anbetracht gewisser Biologsicher Gegebenheiten eventuell für euch beide unangenehm werden könnte wenn ihr tatsächlich eine tiefere Beziehung eingeht.“ Fuhr Cyphra Echahri dann bestimmt dazwischen. Martin bewunderte dabei das die anwesenden Ymari trotz der Tatsche das die Gemüter mittlerweile definitiv mehr als etwas erregt waren höflich blieben und sich sogar weiterhin einer Sprache bedienten die er auch verstehen konnte. Ihre Selbstbeherrschung war dabei wirklich bemerkenswert. „An unseren Herausforderungen wachsen wir. Es ist alleine die Entscheidung von Martin und mir wie es zwischen uns weitergeht.“ Stellte Arlana dann bestimmt fest, obwohl ihre Stimme ruhig und beherrscht blieb entging Martin die unterschwellige Autorität nicht die mitschwang, es war mehr wie offensichtlich das Arlana überhaupt nicht glücklich über die Versuche ihrer Eltern war sie zu manipulieren.

Auch Achila Vikan schien der Unterschwellige Tonfall seiner Tochter nicht entgangen zu sein da er augenblicklich versöhnlicher Töne anschlug: „Wir möchten euch lediglich beide raten euch das gut zu Überlegen. Trotz allem gehört ihr unterschiedlichen Spezies an.“, „Sei versichert dass diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen wird.“ Stellte Arlana dann fest. „Das ist zu hoffen, für euch beide.“ Meinte Achila Vikan umgehend und es war dabei klar was er meinte, natürlich war er nicht gerade Glücklich darüber dass seine Tochter es ernsthaft in Betracht zog ein Alien zu einem Intimen Partner zu machen. Eventuell hatte er einen anderen Kandidaten für diese Position im Sinn, so wäre es auf jeden Fall wenn die beiden Menschen gewesen wären, davon war Martin überzeugt. „Genug jetzt davon. Wünschst du nun zu spießen Haupt Kapitän Martin Möllers, oder ist dir dein Aufenthalt hier nun unangenehm geworden?“ erkundigte sich Cyphra Echahri dann und unterband eine weitere Diskussion zwischen ihrem Mann und ihrer Tochter damit vorläufig. „Fast wie daheim.“ Stellte Martin daher für sich selbst fest auch bei ihm zu Hause war es stets seine Mutter welche ihn oder seinen Vater in die Schranken wies wenn die beiden Männer zu sehr aus der Reihe tanzten. „Ich würde wirklich gerne etwas Essen.“ antwortete Martin dann, auch um sich auf andere Gedanken zu bringen, im Moment wusste er nichtmehr so wirklich was er glauben sollte. Die Tatsache das Arlana es wirklich in Betracht zog eine tiefere Beziehung zu ihm aufzubauen hatte seien Gefühlswelt wieder ins totale Chaos gestoßen, immerhin hatte er sich schon beinahe damit abgefunden gehabt total versagt zu haben. „Ich hoffe es wird dir schmecken.“ Stellte Cyphra Echari dann fest während sich die Kristallinen Platten auf denen das Essen angerichtet war sich wieder in Bewegung setzten, bisher hatten sie brav in dem Durchgang aus dem die Ymar getreten war gewartet. Als Martin seinen Blick dann wieder auf den Tisch richtete musste er kurz überrascht blinzeln um sicher zu gehen das ihm seine Augen keinen Streich spielten, ohne einen Laut von sich zu geben waren elegante geschwungene Teller und dazu Passsendes Besteck aus dem selben Kristallinen Material wie die Platten aufgetaucht. „Daran muss man sich wirklich gewöhnen.“ Dachte sich Martin dann, die völlig alltägliche Verwendung von Technologien wie der Teleportation war für ihn schlichtweg schwer zu begreifen, immerhin gab es derartige Technologien auf der Erde nur in der Vorstellungskraft von Filmemachern und Bücherautoren.
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Letzte Änderung: 20 Jul 2019 14:32 von Jack Hunter.

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20 Jul 2019 13:50 #89865 von Todesgleiter
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Als Martin seinen Blick dann von dem Besteck losreisen konnte, stellte er fest das die Platten mit dem darauf befindlichen Essen in der Zwischenzeit ebenfalls ihren Weg auf den Tisch gefunden und ihren Platz in der Mitte zwischen den Tellern eingenommen hatten. Martin hatte dabei jedoch eher Augen für das was sich auf den Platten befand. Direkt vor ihm befanden sich Stücke einer leicht gelblichen Frucht die von einer Cremig weißen Sauce bedeckt waren und mit roten Johannisbeer ähnlichen Früchten dekoriert waren, rechts daneben erkannte er eine Art Auflauf aus diversen dünnen Blättern während zu seiner linken Knollenartig aussehende Klumpen auf einem Bett aus Pflanzen Blättern ruhten die Martin am ehesten an Kohl erinnerten. Martin bemerkte dann nachdem er sich an dem Essen vor erst stattgesehen hatte das Achila Vikan eine Augenbraue fragend hochgezogen hatte, während Arlana über das ganze Gesicht strahlte. Allerdings begann niemand zu Essen oder sich etwas auf den eigenen Teller zu legen. Martin schaute sich daher vorsichtig um, um fest zu stellen was jetzt von ihm erwartet wurde. Er konnte jedoch keine Indikatoren erkennen die es ihm ermöglicht hätten Schlüsse darüber zu ziehen wie er sich nun verhalten sollte. „Stimmt etwas nicht Martin?“ fragte Arlana dann. „Bei mir ist alles in Ordnung.“ Antwortete Martin umgehend Wahrheitsgetreu. „In diesem Fall solltest du es in Erwägung ziehen zu Beginnen. Als Gast steht dir das Recht zu zuerst aus allen Speisen auszuwählen.“ Meinte Arlana dann. „Oh, das war mir nicht Bewusst.“ Entschuldigte sich Martin umgehend, zwar kannte er ähnliche Höflichkeitsfloskeln von der Erde, aber woher hätte er den Wissen sollen das die Ymari das auch so Handhabten?

Sobald er sich dann jedoch dem Essen zuwandte stand Martin umgehend vor dem nächsten Problem: Er konnte kein Besteck erkennen mit dem er sich etwas von dem Essen aufs einen Teller befördern konnte. Etwas hilflos schaute er daher zu Arlana die daraufhin meinte: „Es scheint das wir vergessen haben das Martin über keine Telekinetischen Fähigkeiten verfügt.“, „Ich entschuldige mich für dieses versehen Haupt Kapitän Martin Möllers, ich hätte daran denken müssen.“ meinte Cyphra Echahri dann peinlich berührt ehe auf jeder Platte umgehend zusätzliche Besteck erschien mit dem man die Speisen Portionieren konnte. „Sie müssen sich nicht Entschuldigen, außerdem müssen Sie auch nicht jedes Mal meinen ganzen Titel nennen. Soweit ich informiert bin ist dies in Ihrer Gesellschaft sowieso unüblich.“ Stellte Martin dann fest, auch in der Hoffnung die anderen bedien Ymari für sich gewinnen zu können schließlich hatte er noch immer eine Diplomatische Mission zu erfüllen und für deren Erfolg konnte es wichtig sein die Unterstützung anderer Personen als nur Arlana zu Gewinnen. „Wenn du dies erlaubst, wir dachten du würdest als unhöflich erachten wenn deine Titel nicht erwähnt werden.“ Meinte Achila Vikan dann. „Machen Sie sich darüber keine Sorgen. Auch unter Menschen wird nicht in jedem Satz der komplette Titel eines Gesprächspartners erwähnt.“ Meinte Martin dann, der selbst ja auch noch nie ein großer Anhänger dieses ganzen Titel Wahns gewesen war. „Ich verstehe.“ Meinte Achila Vikan dann Nachdenklich während Martin sich von jeder der drei Platten eine kleine Portion auf den Teller beförderte, immerhin hatte er keine Ahnung um was es sich bei diesem Essen überhaupt handelte und ob es ihm schmecken würde.

Als Martin dann fertig damit war sich Essen auf den Teller zu Schaufeln sah er zu wie sich weitere Portionen von selbst in die Luft erhoben und zu den Tellern der Ymari schwebten. Höflich wartete Martin dann bis alle Teller gefüllt waren ehe er mithilfe des Bestecks eine kleine Portion der gelblichen Frucht kostete. „Wow!“ dachte sich Martin dann, die Frucht schmeckte anders als alle Früchte die er bislang gegessen hatte, sie schmeckte wie ein Zwischending aus Kartoffel und Nudel wenn auch mit viel weicherer Konsistenz, die Sauce schmeckte für Martin zu allererst angenehm würzig und erinnerte am ehesten an eine Käsesauce während die Roten Früchte überraschenderweise so ähnlich wie Zwiebeln schmeckten, wenn auch viel milder als die Irdischen Gewächse. „Wer hätte gedacht das Alien Essen so gut schmeckt.“ Dachte sich Martin dann, auch wenn es wohl weniger überraschend war, schließlich hatte Arlana das Essen auf der Erde auch geschmeckt es war daher nur naheliegend das die Ymari und die Menschen ähnliche Präferenzen hatten wenn es um Nahrung ging. „Was sind nun deine weiteren Ziele während deines Aufenthaltes hier in Synphyl Martin Möllers?“ fragte Cyphra Echahri dann, wohl in dem Versuch die allgemeine Aufmerksamkeit auf weniger Streitbare Themen wie das, nach wie vor unklare, Verhältnis zwischen Martin und Arlana zu lenken. Martin überlegte daraufhin kurz während er das Essen in seinem Mund herunterschluckte ehe er antwortete: „Ich möchte so viel Unterstützung wie möglich gewinnen, mein Volk benötigt Hilfe ob es uns Gefällt oder nicht. Es ist daher meine wichtigste Aufgebe sicher zu stellen das unsere einzigen Freuden in dieser Galaxis auch Freunde bleiben.“, „Worte eines weißen Mannes Martin Möllers, du bist klug nach Freunden Ausschau zu halten.“ Stellte Achila Vikan dann anerkennend fest. „Ich habe am eigenen Leib erlebt wie wenig wir Menschen gegen die Mächte ausrichten können die in dieser Galaxis am Werke sind. Nur ein Narr würde darauf beharren das aus eigener Kraft schaffen zu wollen.“ Erwiderte Martin sofort. „Das ist eine realistische und Selbstkritische Einschätzung. Eventuell könnte ich dir dabei behilflich sein.“ Stellte Cyphra Echahri umgehend fest.

„Nun die wichtigste Persönlichkeit für dieses Unterfangen kennst du ja bereits und wie es mir scheint pflegst du auch bereits ein Tieferes Verhältnis.“ Meinte dann Achila Vikan, Martin wusste natürlich sofort worauf der Ymar anspielte und entschloss sich den Köder nicht zu schlucken, stattdessen meinte er: „Es wäre sehr zuvorkommend von Ihnen wenn Sie uns wirklich helfen wollen Cyphra Echahri.“, „Es ist mir eine Freude Martin Möllers, du kannst mich in Zukunft jedoch Echahri nennen, es besteht für dich so wenig Grund wie für mich immer den vollen Titel zu nennen.“ Antwortete Cyphra Echari mit einem amüsierten Grinsen das sie fast wie Arlana aussehen ließ, es war überdeutlich das die beiden Ymari eng miteinander Verwandt waren. „Mir war nicht Bewusst dass es sich bei Cyphra um einen Titel handelt.“ Meinte Martin dann ehrlich. „Unter Ymari ist es üblich lediglich den Vornamen zu nennen der bei einer offiziell Vorstellung stets an zweiter Stelle nach dem Titel des betreffenden genannt wird.“ Erklärte Echahri dann. „Das ist gut zu wissen, ich danke Ihnen für diese wichtige Information Echahri.“ Stellte Martin dann fest, je mehr er über die Gesellschaftlichen Gepflogenheiten der Ymari wusste desto besser. „Dürften wir erfahren was genau du für dein Volk erreichen möchtest Martin Möllers?“ fragte Vikan dann. „Selbstverständlich, zu aller erst möchte ich Sicherstellen das die Menschheit, die Erde und das Solsystem den Militärischen Schutz des Vereinten Reiches von Aphyn genießt. Das ist meine größte Priorität da wir nicht in der Lage sind uns selbst zu Verteidigen. Ansonsten versuche ich nicht zu verheimlichen das wir über jedwede Hilfe dankbar sind die es uns ermöglicht unseren eigenen Fortschritt zu beschleunigen, es gibt eine Menge zu lernen.“ Antwortete Martin ehrlich, wenn er eines wusste dann das es immer am besten war sofort reinen Tisch zu machen wenn man jemanden für seine Sache gewinnen wollte, er hielt es demzufolge für keine gute Idee den Ymari irgendetwas vorzugaukeln oder auch nur die Wahrheit etwas zu verzerren.

„Die weitergäbe von Technologie ist ein heikles Thema Martin Möllers, das ist dir Hoffentlich bewusst.“ Fragte Vikan dann, der Ymar wirkte dabei nicht ablehnend, sondern wirklich aufrichtig an dem Gespräch interessiert. „Ich weiß, aber Fragen kostet nichts.“ Stimmte Martin zu. „Ich habe mir über dieses Thema bereits Gedanken gemacht. Auch wenn es stimmt das die Herausgabe von Technologie aus gutem Grund wohl mehr als Strittig währe, gehe ich davon aus das es möglich sein sollte den Menschen ein paar Denkanstöße zukommen zu lassen aus denen sie dann ihre Eigenen Schlüsse ziehen können.“ Meinte Arlana dann, welche sich bislang auffällig zurückgehalten hatte, ob aus Höflichkeit ihren Eltern gegenüber, oder aus Scham wegen Martin Eröffnung über seine Gefühle war dabei jedoch nicht klar. „Das hört sich nach einer vernünftigen Vorgehensweise an, es ist stets die effektivste Lösung wenn der Fortschritt selbst erarbeitet wird.“ Stellte Echahri dann lobend fest. „Ich hatte eigentlich gehofft das du mir dabei helfen würdest, ich habe nicht viel Erfahrung in derartigen Dingen und würde es gerne vermeiden einen schwerwiegenden Fehler zu machen.“ Meinte Arlana dann. „Es wäre mir eine Freude.“ Stellte Echahri dann mit leuchtenden Augen fest, Martin zweifelte keine Sekunde daran das sie sich wirklich darauf Freute den Menschen dabei zu helfen die korrekte Richtung einzuschlagen. „Wie stellen Sie sich das vor?“ fragte Martin dann, immerhin bezweifelte er das sich renommierte Wissenschaftler und Ingenieure einfach so in eine art Sitzungssaal setzen würden um neuen Theorien zu zuhören. „Mach dir keine Sorgen, diese Art von Aufgabe ist mir wohl vertraut.“ Stellte Echahri dann fest. „Das auf jeden Fall, allerdings kannst du Menschen nicht mit Ymari gelichsetzen, bei allen Ähnlichkeiten denken die Menschen doch anders als wir.“ Stellte Vikan dann fest. „Ich werde mich anpassen, das wird eine erfrischende Abwechslung es ist schon zu lange her das ich eine Möglichkeit hatte etwas wirklich interessantes zu tun.“ Erwiderte Echahri umgehend. „Ich denke das ich für alle Menschen Spreche wenn ich mich bei Ihnen auch nur für den Versuch bedanke Echahri.“ Meinte Martin dann, für ihn war es keinesfalls selbstverständlich und sogar in Gewisser Weise überraschend wie schnell Sich die Ymar bereit erklärt hatte den Menschen zu helfen. Echahri nickte Martin daraufhin zu, dem es ausgesprochen gut tat zu sehen dass seine Bemühungen Früchte trugen, wie es den Anschein hatte war es ihm schließlich gelungen Unterstützung zu konsolidieren und das machte ihn durchaus stolz, immerhin war Martin nicht gerade ein Ausgebildeter Diplomat.
~~~Ende Kapitel 78~~~

mfg.: Tg

P.S.: Frohes Schwitzen an alle (Ich HASSE Sommer...) ;)

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27 Jul 2019 16:07 #89866 von Todesgleiter
Kapitel 79: Eingeständniss

„Puuuh.“ Dachte sich Martin als er sich auf dem großen Kissen niederlies das im Zentrum seiner Unterkunft als Bett fungierte. Der Abend mit Arlana und ihrer Familie war durchaus anstrengend gewesen, obwohl die Ymari allesamt eine angenehme Gesellschaft waren, selbst Vikan, Arlanas Vater zeigte keine offene Feindseligkeit oder Herabwürdigung gegenüber Martin. Allerdings hatte die Voraussetzung ständig Konzentriert zu sein um eine anspruchsvolle Konversation zu führen trotzdem ihren Tribut gefordert. Martin war daher durchaus erleichtert das er nun alleine war und ein paar Stunden für sich hatte in denen er seine Gedanken ordnen und sich Ziele für den nächsten Tag setzen konnte. „Wer hätte das gedacht.“ Dachte sich Martin dann schmunzelnd als er aus der großen Fensterfront hinaus in die Weiten des Künstlich erschaffenen Universums blickte das den Ymari als Heimat und letzer Rückzugsort diente. Immerhin hatte er das Geschafft was von vielen Menschen als unmöglich betrachte wurde, er war nicht nur der erste Mensch gewesen der die Heimat einer extrasolaren Spezies betreten hatte, er war auch der Mensch gewesen der es fertig gebracht hatte sich selbst und seiner Spezies die Unterstützung eines Volkes zu sichern das aus Sicht der Menschen so alt wie die Zeit selbst war. Zwar waren die Ymari nicht so alt wie die Zeit, sondern viel Jünger, aber trotzdem war ihre Spezies so unendlich viel älter als die Menschheit, Martin vermutete sogar mit den Ymari ein Überbleibsel aus einer lange vergangen Epoche vorgefunden zu haben, außer den Eleganten und Höflichen Weltraumelfen war wohl keine andere Spezies aus ihrer Zeit mehr übrig.

Plötzlich hörte er dann ein behutsames Klopfen an der Tür zu seinem Zimmer. Wie es die meisten Ymari Türen an sich hatten hatte Martin die Tür erst bemerkt nachdem sie sich geschlossen hatte, da sie im Geöffneten Zustand vollständig mit der Wand verschmolz und demzufolge nichtmehr erkennbar war. „Wer das wohl ist?“ fragte er sich dann selbst während er kurz sicher ging das er noch Präsentable aussah, zwar hätte er nun lieber seine Ruhe gehabt, aber das änderte nichts daran das sich Martin im Moment auf einer Diplomatischen Mission befand und demzufolge seine Persönlichen Gefühle zurückstecken musste. Deutlich meinte er daher: „Treten Sie ein.“ Augenblicklich öffnete sich die Tür in den Raum, auch wenn öffnen für den Vorgang wohl eigentlich das Falsche Wort war, immerhin wirkte es eher als würde die Wand schmelzen und die Flüssigkeit zur Seite weg gezogen werden. „Ich hoffe ich Störe dich nicht Martin?“ fragte Arlana dann welche vor der Tür stand. „Du störst nicht, naja jedenfalls nicht wirklich, eigentlich wollte ich mir gerade etwas Ruhe gönnen.“ Antwortete Martin umgehend, immerhin hatte er lernen müssen dass es nicht Ratsam war Arlana irgendetwas vorzuenthalten, das führte in der Regel nur zu unnötigen Komplikationen. „Ich verstehe, ich kann auch wieder gehen.“ Meinte Arlana dann Nachdenklich, sie wirkte irgendwie immer noch verunsichert, was für Martin hochgradig verwirrend war. „Nein, Nein passt schon. Komm rein.“ Meinte er dann wohlwollend, immerhin bestand noch die minimale Chance das Arlana den Weg für eine Intimere Beziehung frei machte. Etwas unschlüssig trat die Ymar dann durch die Tür, welche sich hinter ihr umgehend wieder schloss.

Martin bemerkte dabei dass sie ihre Garderobe geändert hatte, anstelle der Ausladenden weißen Robe trug sie nun ein deutlich leichteres, mehrschichtiges Siedenkleid das sogar Teile ihrer Beine entblößte. „Martin wir müssen reden, dringend. Ohne dass jemand zuhört.“ Stellte Arlana dann fest. Augenblicklich war Martin darauf Hellwach, es gab nur ein Thema bei dem Martin davon ausging das es den Kriterien welche die Ymar stellte gerecht wurde. „Dann sollten wir das besser tun.“ Meinte Martin daher während er sich von seinem Schlafkissen erhob und eine der Sitzbänke an der Wand seines Zimmers ansteuerte. Dabei bemerkte er das Arlana alles anderes als sicher wirkte, am ehesten sah sie aus als würde sie im Moment mit sich und ihrer Entscheidung hadern, er entschloss sich daher dazu die Initiative zu ergreifen und meinte: „Es tut mir wirklich leid das ich dich in diese Situation gebracht habe, hätte ich Gewusst das ich vor deinen Eltern spreche, hätte ich es nie gesagt.“, „Darum musst du dir keine Sorgen machen. Das Problem ist viel mehr das du dafür gesorgt hast das ich Persönlich nicht weiß was ich will.“ Antwortete Arlana niedergeschlagen während sie sich Martin gegenüber setzte. „Das kann ich nachvollziehen, ich habe selbst auch sehr lange gebraucht es zu akzeptieren.“ Stellte Martin umgehend fest. „Du hast keine Vorstellung von Lange. Aufgrund unserer Lebenserwartung lassen sich Ymari bei der Auswahl eines Partners unter Umständen Jahrhunderte Zeit. Wir lernen einander zu erst sehr genau kennen bevor wir weitere Schritte einleiten, auch da eine Partnerschaft unter Ymari für die Ewigkeit ist, es gibt keine Scheidung wie ihr Menschen sagt, nicht einmal der Tod kann dieses Verhältnis Theoretisch beenden.“ Erwiderte Arlana umgehend, worauf es Martin wie ein Faustschlag in den Magen fuhr, ihm war vollauf klar was das bedeutete. Wenn Arlana nachgab und eine Beziehung mit ihm einging würde sie für alle Ewigkeit zur Einsamkeit verdammt sein, immerhin lebten Menschen nicht ewig, sondern nur wenige Jahrzehnte aus dem Blickwinkel der Ymari war das kaum mehr als Eintagsfliege aus dem Blickwinkel eines Menschen.

„Nun unter diesen Umständen, kann ich nicht guten Gewissens von dir Verlangen eine Beziehung mit mir einzugehen, ich möchte nicht das du dann bis in alle Ewigkeit zum Alleine sein verdammt bist.“ Stellte Martin daher niedergeschlagen fest, das Schicksal war einfach nicht fair. Daraufhin bemerkte er eine einzelne Kristallklare Träne die Alanas Wange hinunter lief. Martin musste daraufhin gegen den Impuls ankämpfen Arlana in den Arm zu nehmen um sie zu trösten, da er sich nicht sicher war wie diese Geste Interpretiert werden würde. Er beschränkte sich daher darauf zu Fragen: „Was ist denn los?“ Arlana sah ihn daraufhin direkt an und meinte: „Ist das nicht Offensichtlich? Ich hadere mit meinen Gefühlen und bedauerlicherweise nicht nur mit meinen eigenen.“, „Wie kann man mit den Gefühlen eines anderen hadern?“ fragte Martin dann, während er sich selbst zur Ruhe zwang, für ihn war diese Unterhaltung auch nicht einfach und er war sicher das auch er noch von seinen Gefühlen eingeholt werden würde, es fühlte sich einfach falsch an jemanden zu lieben, aber gelichzeitig zu Wissen das es schlichtweg unmöglich war diesen Gefühlen nachzukommen. „Ich weiß was du fühlst und ich fühle mich schlecht dir diese Qual zu bereiten, ich habe nicht viele vertraute weißt du? Und du, du vertraust mir auf einer Ebene wie es nie jemand zuvor getan hat, ich möchte dir nicht weh tun.“ Stellte Arlana dann fest. „Ich tue mir lediglich selbst weh. Mir war von Anfang an klar das derartige romantische Intentionen keine Zukunft haben werden, trotzdem habe ich mich der Sehnsucht hingegeben.“ Erwiderte Martin dann, bestimmt er konnte es nicht ertragen Arlana so traurig zu sehen. „Woher solltest du wissen dass es keine Zukunft hat?“ fragte Arlana dann. „Du bist kein Mensch, so hart das auch zu akzeptieren ist. Du bist eine Ymar, wie könnte das jemals funktionieren?“ antwortete Martin. „Ich verstehe, aber trotzdem fühlst du was du fühlst.“ Stellte Arlana dann fest. „Ja.“ Stimmte Martin knapp zu während auch er um Fassung rang.

Arlana atmete dann einmal tief durch ehe sie meinte: „Das alles macht es nicht unbedingt einfacher, nicht wahr?“, „Nein tut es nicht.“ Stimmte Martin zu den es in Gewisser weiße irgendwie beruhigte zu sehen das selbst die Ymari mit Ihren Gefühlen zu kämpfen hatten und nicht über ihre eigenen Emotionen zu stehen schienen, das machte es für ihn einfacher sein eigenes Gefühlschaos zu akzeptieren. „Nun wie sollen wir dann fortfahren, wir müssen diese Situation lösen, irgendwie.“ Stellte Arlana dann fest. „Uns bleibt nur uns auf unseren Verstand zu Verlassen und zu akzeptieren das wie gemeinsam wohl keine Zukunft haben.“ Stellte Martin fest während er sich selbst an genau diesem Gedanken fest hielt. Arlana richtete sich daraufhin auf Ihrer Sitzgelegenheit auf, in der sie bislang in sich zusammengesunken war und meinte: „Nein. Das wäre die Falsche Lösung.“, „Was schlägst du dann vor?“ fragte Martin umgehend neugierig, eventuell kannte Arlana eine Ymari Technik um die Kontrolle über ihre Emotionen zurück zu erlangen. Arlana erhob sich daraufhin elegant aus ihrer Sitzposition und umrundete den kleinen Tisch an dem sie und Martin saßen mit zwei langen Schritten so dass sie nun neben Martin stand er zu der Ymar aufsah deren Haar und Gesicht in der Abendlich reduziertem Beleuchtung mysteriös leuchteten. Anschließend legte Arlana Martin eine Hand an die Wange und meinte: „Zwei Leben, ein Schicksal bis an das Ende der Zeit selbst.“ Martin hatte dabei zwar die Worte verstanden, schaffte es aber nicht die Situation zu interpretieren und schaute immer noch Fragend zu Arlana auf die sich im selben Moment kokett auf seinen Schoß setzte. „Äh Arlana…“ meinte Martin daher alarmiert, er ahnte so langsam was hier vorging. „Ja Martin?“ antwortete Arlana dann in einer der verführerischsten Tonlagen die Martin jemals gehört hatte. „Du darfst das nicht tun.“ Meinte Martin dann. „Warum nicht?“ fragte Arlana lediglich, noch immer mit der verführerischen Stimme. „Weil es falsch ist, ich werde vielleicht noch achtzig Jahre oder so Leben und dann wirst du für den Rest deines Lebens alleine sein, das kann ich nicht zulassen.“ Antwortete Martin bestimmt. So sehr es ihn auch schmerzte, er konnte nicht zulassen dass dies passierte, dafür war ihm Arlana viel zu Wichtig. „Das soll meine Sorge sein. Ich habe meinen Entschluss gefasst Martin. Zwar kann ich nicht begreifen wie es dazu kommen konnte, aber das Interessiert mich auch nicht.“ Antwortete Arlana umgehend bestimmt. „Aber…“ setzte Martin an, kam jedoch nicht weiter da Arlana ihm umgehend einen Finger auf die Lippen legte und meinte: „Shh, du kannst mich nicht Umstimmen und ich weiß das du das eigentlich auch gar nicht willst. Also akzeptiere es einfach.“ Martin sah daraufhin hilflos zu der Ymar auf, welche in diesem Moment einfach unwiderstehlich wirkte, ehe er leise meinte: „Ich könnte es mir nie verzeihen dich für alle Ewigkeit zu verdammen, dazu mag ich dich viel zu sehr.“, „Du verdammst mich nicht, wenn dann tue ich dies selbst, als meine eigene freie Entscheidung.“ Stellte Arlana fest während sie die Hände auf Martins schultern ablegte. „Gut, was passiert dann jetzt?“ fragte Martin dann der sein eigenes Glück in diesem Moment kaum fassen konnte.
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27 Jul 2019 16:08 #89867 von Todesgleiter
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Arlana grinste daraufhin schelmisch und meinte: „Wir werden es Offiziell verlautbaren das wir eine Partnerschaft eingegangen sind.“, „Ist das denn so ohne weiteres Möglich?“ fragte Martin dann, immerhin war es ja durchaus möglich das bei derartigen Vorkommnissen eine Menge Leute etwas mit zu Reden hatten. „Aber ja. Einige werden über die Entscheidung nicht Glücklich sein. Aber niemand kann es unterbinden. Wir Ymari respektieren das Recht eines jeden Frei über sein eigenes Schicksal zu entscheiden. Nicht einmal Priarch Athen würde es wagen so etwas zu verbieten.“ Stellte Arlana dann fest. „Ich verstehe, gibt es Rituale die eingehalten werden müssen?“ fragte Martin dann, immerhin gab es auch schon zwischen den verscheiden Kulturen auf der Erde erhebliche Unterscheide was Hochzeitszeremonien betraf. „Ja, jedenfalls unter normalen Umständen. Aber du bist kein Ymar, für dich gelten diese Regeln daher nicht.“, „Warum?“ fragte Martin dann verwundert. „Weil es nicht fair wäre. Aufgrund der Vergangenheit er Ymari ist es Tradition das der Vater und der Verehrer um die Frau der Begierde in einem Rituellen Kräftemessen antreten. Zwar handelt es sich dabei schon seit langem um kein Wirkliches Duell mehr sondern lediglich um ein Überbleibsel aus einer anderen Zeit, aber du verfügst über keine Telepathischen Fähigkeiten und kannst diesen Rituellen Kampf daher nicht ausführen.“ Stellte Arlana dann fest. „Das hört sich aber sehr martialisch an.“ Stellte Martin umgehend fest. „Wie du weißt waren wir früher stolze Krieger die eroberten was sie wollten, das galt für Territorium wie für Partner. Nur ein Mann der stark genug ist hatte eine Chance es war sogar üblich das die beiden Partner selbst ein Duell austrugen, denn weibliche Ymari akzeptierten keine Schwachen Männer.“ Stellte Arlana dann fest. „Nun in diesem Fall bin ich froh das sich das geändert hat.“ Stellte Martin dann fest. „Nicht nur du. Die Denkweise die zu derartigen Ritualen geführt hatte war schlichtweg falsch. Stärke bedeute nicht nur Physisches Kraft und Telepathische Überlegenheit, es gibt auch viele andere wertvolle Eigenschaften die eine Gesellschaft benötigt um erfolgreich zu sein.“ Stellte Arlana dann fest.

„Ich verstehe, wir verkünden wir unsere Partnerschaft dann?“ fragte Martin dann, Morgen. Heute nicht mehr. Heute sollten wir genießen endlich unsere Gefühle akzeptiert zu haben.“ Antwortete Arlana mit vor Vorfreude blitzenden Augen. „Und das heißt?“ fragte Martin dann vorsichtig, er hatte keine Ahnung was sich Arlana unter diesem Genießen vorstellte. Arlana grinste daraufhin amüsiert und meinte tadelnd: „Nicht das was du jetzt denkst. Derartige Körperliche Liebe wird noch etwas warten müssen.“, „Ich habe nicht an so etwas gedacht!“ verteidigte sich Martin umgehend selbst, immerhin hatte er tatsächlich nicht daran Gedacht sofort derartig intim zu werden, jedenfalls nicht Bewusst, durch den Kopf gehuscht war ihm der Gedanke natürlich schon, er war auch nur ein Kerl. „Es spricht nichts dagegen sich nahe zu sein.“ Stellte Arlana dann, noch immer breit Grinsend, fest. Martin fasste sich daraufhin ein Herz und legte seine Arme um Arlanas Taille ehe er die Ymar etwas dichter zu sich heranzog, so dass er sich an ihren Körper schmiegen konnte. „So etwas zum Beispiel.“ Meinte Arlana dann zufrieden während sie ihren Kopf auf den von Martin legte, immerhin war sie nicht nur größer als Martin sondern saß auch noch erhöht, was ihr einen zusätzlichen Größenvorteil bescherte.

Martin fühlte sich daraufhin wie in einem Traum, er spürte die angenehme Wärme die von Arlanas Körper ausging und war sich der extremen Körperlichen Nähe zu der Frau seiner Begierde mehr als Bewusst. „Im Himmel selbst könnt es nicht angenehmer sein.“ Dachte er sich dann während Arlana ihm sachte über den Kopf strich. Obwohl er kein Experte in Sachen Körpersprache und Verhalten war, war es doch mehr als offensichtlich dass auch Arlana sich in diesem Moment so wohl wie schon lange nicht mehr fühlte. „Sie muss furchtbar einsam gewesen ein…“ stellte Martin dann für sich selbst fest, immerhin hatte Arlana selbst zugegeben das sie Schon sehr lange nicht mehr Zu Hause gewesen war. „Bist du nun zufrieden?“ fragte Arlana dann langsam und leise. „Wie könnte ich jetzt nicht zufrieden sein. Ich habe einen Engel auf meinem Schoß sitzen und ganz für mich alleine.“ Antwortete Martin neckisch. Arlana kicherte daraufhin Mädchenhaft und amüsiert ehe sie meinte: „Ich finde es verwunderlich das du noch keine Partnerin hast, du bist so charmant.“, „Das selbe könnte ich über dich sagen. Du bist die absolute Traumfrau: Intelligent, mit beiden Beinen voll im Leben, eine angenehme Gesprächspartnerin und dazu noch Wunderschön.“, „Ich fühlte bisher nie das verlangen mich zu binden, nun bis jetzt.“ Stellte Arlana dann fest. „Und ich hatte keine Zeit für eine Frau.“ Meinte Martin dann. „Was soll denn das bedeuten?“ fragte Arlana umgehend überrascht. „Menschliche Frauen können hochgradig Anstrengend und fordernd sein, während meiner Zeit auf der Akademie hatte ich keine Zeit für eine derartige Ablenkung.“ Erklärter Martin dann, obwohl das nur die halbe Wahrheit war, immerhin hatte er es mit seiner eignen Unbeholfenheit durchaus auch selbst vermasselt. „Ich fürchte das weibliche Ymar auch anstrengend und fordernd sein können Martin, eine Beziehung kann nur aufrecht erhalten werden wenn beide Partner willens sind Zeit und Kraft zu investieren.“ Meinte Arlana dann tadelnd.

„Mach dir keine Sorgen für dich wäre mir keine Anstrengung zu groß und keine Entbehrung zu schwer.“ Stellte Martin dann fest und das meinte er auch so. Er würde für Arlana durch die Hölle und zurück gehen. „Ich weiß, wenn dem nicht so währe würde es diese Partnerschaft nicht geben.“ Meinte Arlana dann und hörte sich dabei so vollauf zufrieden und Glücklich mit Ihrer Situation an das es auch Martin ganz wohlig warm wurde, es fühlte sich gut an jemand anderen, den man sehr, sehr gerne hatte glücklich zu machen. „Arlana, ich bin müde. So schön dieser Moment auch ist, ich habe das dumpfe Gefühl das ich Morgen all meine Kraft brauchen werde.“ Meinte Martin dann, immerhin war er nicht so Naiv zu glauben das Vikan, Arlanas Vater die Entscheidung seiner Tochter Kampflos hinnehmen würde, jedenfalls würde das kein Menschlicher Vater tun. „Du hast recht. Wir sollten uns ausruhen, vorläufig.“ Stimmte Arlana zu und wollte Aufstehen um Martin ebenfalls zu Ermöglichen sich wieder aufzurichten. Dazu lies es Martin jedoch nicht kommen, mit Vorteil der Überraschung auf seiner Seite brachte er Arlana aus dem Gelichgewicht, so dass diese Hinterrücks umkippte ehe er sie wieder auffing, die Ymar war dabei erstaunlich Leicht für Ihre Größe, Martin schätzte die zwei Meter große Frau dabei auf lediglich sechzig bis siebzig Kilogramm. Arlana selbst lies ob dieser Aktion ein überraschtes Geräusch ertönen das am ehesten an eine Mischung aus Kreischen und Quicken erinnerte. Sobald sie dann jedoch in Martins Armen lag meinte sie: „Du musst wohl bewiesen was für ein starker Mann du bist, hmm?“, „Vielleicht.“ Antwortete Martin daraufhin schelmisch während er Arlana zu dem großen Schlafkissen trug, wenn ihn seine Sinne dabei nicht täuschten reduzierte sich das Gewicht der Ymar dabei noch weiter was darauf hindeuten konnte das sie irgendwie die Schwerkraft manipulierte um ihr eigenes Gewicht zu reduzieren.

„Dann tue was du für nötig hältst. Vielleicht stehe ich ja auf starke Männer.“ Stellte Arlana dann in einer Tonlage fest die sich in Martins Ohren fast wie das wohlige Schnurren eiern Katze anhörte, auch wenn die üblich melodische Klangfärbung ihrer Stimme kein bischend darunter gelitten hatte. „Hast du den Vergleichswerte?“ fragte Martin dann mit einem Anflug des sonst für seinen Vater typischen Humors, immerhin bezweifelte er ernsthaft das Arlana schon einmal eine Verabredung gehabt hatte, ansonsten würde sie seine, ziemlich unbeholfene, Vorgehensweise wohl kaum so ansprechend finden. „Wer weiß…“ meinte Arlana dann Geheimnisvoll und offensichtlich in dem Versuch in Martin so etwas wie Eifersucht zu erwecken. „Nun dann waren die anderen offensichtlich nicht sehrt erfolgreich.“ Meinte Martin dann während er Arlana Schwungvoll auf das Liegekissen beförderte, warum die Ymari dabei derartige Kissen Betten vorzuziehen schienen war ihm dabei zwar nicht klar, aber Schlussendlich auch völlig egal. „Ich bin eben wählerrisch, das kann man sich in meiner Position durchaus erlauben, findest du nicht?“ Stellte Arlana dann fest während sie sich ihr Haar, das ihr ins Gesicht gefallen war aus eben jenem Wischte. „Was ein Glück für mich.“ Meinte Martin dann während er es sich neben Arlana bequem machte, unschlüssig ob er wagen konnte etwas näheren Körperkontakt zu suchen ohne Aufdringlich zu wirken. „Verdammt, ich hätte wirklich zuerst andere Erfahrungen suchen sollen.“ Dachte sich Martin dann verstimmt. Allerdings erledigten sich seine Überlegungen dann auch schon im nächsten Moment, da Arlana offenbar die Initiative ergriffen hatte und sich an seine Seite kuschelte. Zufrieden legte Martin daraufhin seinen Arm um die Ymar und fühlte sich so zufrieden wie schon lange nicht mehr, im Monet war er einfach nur zufrieden mit sich und dem ganzen Universum. Die Arachniden waren ihm ebenso egal wie die Chyrant oder der Tod von Millionen von Menschen durch Wilmuths Wahnsinn, so egoistisch das auch sein mochte.
~~~Ende Kapitel 79~~~

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03 Aug 2019 16:14 #89868 von Todesgleiter
Kapitel 80: Familiäre Verwicklungen
Als Martin aufwachte stellte er zunächst fest das etwas anders war als sonst, aufgrund seines verschlafenen Zustandes benötigte er jedoch einen Augenblick um fest zu stellen was genau anders war als sonst. Sobald er dann jedoch Arlanas gleichmäßigen Atem spürte und ihre wallende Haarpracht erblickte viel ihm alles Schlagartig wieder ein. Gleichzeitig durchströmte ihn ein Gefühl des Stolzes, wer außer ihm hatte es immerhin schon Geschafft ein Alien zu verführen? Zwar wusste Martin selbst nicht genau wie er das angestellt hatte, aber das änderte nichts an der Errungenschaft als solche. Erst auf den zweiten Blick bemerkte Martin dann dass sich Arlana seit dem Hinlegen wohl so gut wie gar nicht Bewegt hatte. „Schläft sie etwa so schnell ein?“ fragte sich Martin dann überrascht, auf ihn hatte Arlana nicht müde Gewirkt. Gerade als er sich dann überlegte wie er Arlana aufwecken sollte ohne sie zu erschrecken, meinte eben jene: „Bist du bereits wach Martin?“, „Ja, gerade aufgewacht.“ Antwortete Martin ehrlich und noch etwas schlaftrunken dumpf. „Sehr gut, ich hatte mich schon gefragt wie lange es für Menschen eigentlich üblich ist zu schlafen.“ Stellte Arlana dann fest und richtete sich in einer einzigen Fließenden Bewegung auf, sie wirkte dabei sofort Putzmunter und in keinster weiße Müde, was man von Martin nicht gerade behaupten konnte. Trotzdem schaffte er es erfolgreich über die Situation nachzudenken und fragte daher: „Bist du schon lange wach?“, „Ich habe nie geschlafen Martin. Wir Ymari schlafen nicht.“ Antwortete Arlana dann. „Wozu gibt es dann Betten?“ fragte Martin überrascht und deutete auf das Liegekissen auf dem die Beiden noch immer lagen, beziehungsweise in Arlanas Fall saßen. „Nur weil wir nicht Schlafen, bedeutet das nicht das wir keine Ruhe benötigen. Am ehesten ist die Erholungspause von uns Ymari wohl mit einer tiefen Meditation vergleichbar, im Gegensatz zu dem Menschlichen Schlaf handelt es sich dabei jedoch um einen Bewusst herbei geführten und Aufrecht erhaltenen Zustand. Obwohl es Möglich ist diesen Zustand in praktisch jeder Körperhaltung zu erreichen ist es schlichtweg angenehmer es Bequem zu haben.“ Erklärte Arlana dann. „Ist es nicht furchtbar langweilig Stundenlang einfach nur herumzuliegen?“ fragte Martin dann, immerhin fand er die Vorstellung seinem Schlaf Bewusst beizuwohnen im wahrsten Sinne des Wortes einschläfernd. „Nein, nicht wirklich. Wir nutzen diese Zeit nicht nur zur Selbstreflektion sondern auch um unseren Geist schweifen zu lassen und unserer Umgebung zu lauschen.“ Antwortete Arlana dann. „Was gibt es den in einem geschlossen Raum zu hören?“ fragte Martin dann. „Du verstehst nicht, wir lauschen nicht auf Schallwellen sondern auf das pulsieren des Lebens selbst. Du kannst es nicht verstehen, ihr Menschen seid dazu leider nicht in der Lage aber ich versichere dir dass es faszinierend ist. Es gibt sogar Ymari welche ihr ganzes Leben dem stummen Lauschen verschrieben haben.“ Antwortete Arlana umgehend wobei Martin einmal mehr klar wurde wie anders die Ymari trotz aller Ähnlichkeiten zu den Menschen waren. Sie waren eben im Wahrsten Sinne des Wortes von einer anderen Welt. „Hört sich… kompliziert an.“ Stellte Martin dann fest, sein Denken funktionierte noch nicht so wirklich, immerhin war er noch gar nicht richtig wach. Arlana begann daraufhin amüsiert zu Kichern und meinte: „Eventuell solltest du in Betracht ziehen deinen Aufwachvorgang etwas zu beschleunigen.“, „Tut mir leid, das braucht seine Zeit.“ Stellte Martin dann fest. „Ich bin sicher dass es möglich ist diesen Vorgang zu beschleunigen.“ Stellte Arlana dann mit einem frechen Grinsen fest ehe Martin eine Eiskalte Dusche bekam.

Noch während er vor Schreck aufschrie und fast aus dem Liegen in die Luft hüpfte begann Arlana zu lachen. Während Martins Herzschlag sich dann noch beruhigte und er einmal tief durchatmete meinte Arlana dann quietsch vergnügt: „Wie es scheint, hatte ich recht. Alles deutet nun daraufhin dass du im vollständigen Besitz deiner Kognitiven und Physischen Fähigkeiten bist.“, „Tu sowas nie wieder, verstanden? Sonst haben wir beide ein Problem.“ Meinte Martin dann verstimmt, er war noch nie ein Morgenmensch gewesen und von einer Ladung eiskaltem Wasser geweckt zu werden war alles andere als angenehm. Augenblicklich war Arlanas heitere Laune daraufhin verflogen und sie meinte Alarmiert: „Es tut mir leid, ich konnte der Versuchung nicht verstehen. Wirst du mir dieses eine mal verzeihen?“ Während sie sprach krabbelte sie dabei auf allen vieren zu Martin so dass ihre Gesicherter auf einer Höhe waren. Martin fühlte daraufhin wie sich seine Wut ob des etwas radikalen und Rücksichtslosen Aufweckvorganges in Luft auflöste, er sah das es Arlana wirklich leid tat und konnte ihr beim besten Willen nicht böse sein. „Aber natürlich, wie könnte ich dir wirklich böse sein.“ Stellte Martin dann fest während er Arlana mit der Hand einmal über die Wange strich. „Danke.“ Meinte Arlana lediglich unüblich Wortkarg während ihr Gesicht so knapp vor dem Martin schwebte das er schon glaubte sie würde ihn im nächsten Moment Küssen. Allerdings zog Arlana ihren Kopf dann zurück und wirkte wirklich erleichtert, allerdings auch unschlüssig. Vermutlich hatte sie ähnlich wenige Erfahrung darin in einer Beziehung zu leben wie Martin und wusste schlichtweg nicht wie sie fortfahren sollte. Martin nutzte die Zeit daraufhin um an sich hinunter zu schauen und stellte dabei fest dass das Wasser wieder verschwunden war, ebenso wirkte seine Kleidung nicht zerknittert wie man es normalerweise erwartete hätte. „Hast du…?“ fragte Martin daher überrascht. „Ich habe mir erlaubt dein Aussehen wieder herzustellen, ja Martin.“ Bestätigte Arlana mit einem selbstzufriedenen Unterton. „Toll, ich glaube dass dies eine angenehme Beziehung wird. Wie fahren wir nun fort?“ meinte Martin dann überrascht. „Zunächst sollten wir es in Erwägung ziehen das Bedürfnis unserer Körper nach Nährstoffen zu befriedigen. Bei dieser Gelegenheit, wird es sich ebenfalls anbieten unsere Partnerschaft meinen Eltern zu verkünden.“ Antwortete Arlana dann und überspielte mit der komplizierten Ausdruckweise wohl ihre Nervosität.

„Das kann ja dann jetzt heiter werden.“ dachte sich Martin dann und hoffte inständig das Vikan nicht den rituellen Kampf forderte der in der Gesellschaft der Ymari normalerweise üblich war. „Dann los, bringen wir es hinter uns.“ Meinte Martin dann tief durchatmend, es brachte nichts das unangenehme Ereignis vor sich herzuschieben, irgendwann würden sie sich stellen müssen. „Du hast recht.“ Stimmte Arlana zu und erhob sich etwas hastig und weniger elegant als sonst üblich ehe sie begann die kurze Strecke in den Primären Aufenthaltsraum, welcher wohl auch als Esszimmer genutzt wurde, in Angriff nahm. Martin folgte Arlana dabei in würdigem Abstand, aber trotzdem musste es für jeden offensichtlich sein das sie gemeinsam Unterwegs waren. Schnell erreichten Martin und Arlana dann auch den annähernd Halbkreisförmigen Aufenthaltsraum wo Vikan und Echahri bereits auf sie zu warten schienen. Die Beiden Ymari wandten jedenfalls sofort die Köpfe als Arlana die Treppe als erste Herab schritt. Martin bemerkte dabei auch das Vikans Blick Forschend war, offensichtlich vermutete er bereits das irgendetwas faul war. „War deine Nachtruhe erholsam?“ fragte Echahri dann offenkundig an Arlana gerichtete da Martin erst in diesem Moment die Treppen herabstieg. „Sie war Erholsam für Körper und Seele.“ Antwortetet Arlana daraufhin während sie mit weiten Schritten die Strecke zu der Sitzgruppe an der ihre Eltern saßen Bewältigte. Sobald die beiden Ymari dann Martin erspähten meinte Echahri höflich wie immer: „Ich hoffe auch deine Nachtruhe war zu deiner Zufriedenheit und erholsam, Martin Möllers.“, „Ich habe sehr gut geschlafen, danke der Nachfrage Echahri.“ Antwortete Martin dann und umschiffte die Tatsache das er nicht alleine geschlafen hatte dabei gekonnt. Er hielt es für Klüger diese Eröffnung Arlana zu überlassen, sie kannte die Sitten und Gebräuche der Ymari und zu guter letzte ihre Eltern deutlich besser als er und war demzufolge mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Lage die Situation sehr viel besser zu Kontrollieren als er selbst.

„Das ist erfreulich, ich hatte bereits befürchtet das Menschen eine andere art von Komfort für Ihre Ruhezierten gewohnt sind.“ Stellte Echari dann fest und hörte sich dabei ehrlich erleichtert an. Dabei viel Martin ein das die ganze Situation für die Ymari auch nicht ganz ohne war, sicher er Vertrat seine ganze Spezies, aber dasselbe taten sie auch. Auch Arlanas Eltern mussten sich aus Stolz genötigt fühlen ihre Spezies einem Diplomatischen Gesandten gegenüber so vorteilhaft wie möglich darzustellen, auch wenn weder sie noch ihre Gesellschaft als Ganzes wirklich etwas zu verlieren hatte. „Ist irgendetwas nicht in Ordnung?“ fragte Vikan dann mit einer gefährlich ruhigen Tonlage. „Es ist alles in bester Ordnung, danke der Nachfrage. Tatsächlich bin ich im Moment so zufrieden wie lange nicht mehr.“ Antwortete Arlana dann und begann damit wohl sich dem heiklen Thema ihrer neu gegründeten Partnerschaft mit Martin zu nähern, ein Umstand der bei ihren Eltern wohl auf weniger Gegenliebe stoßen würde. „Das ist ausgesprochen erfreulich, gibt es für diesen Gemütszustand eventuell einen spezifischen Grund?“ fragte Vikan dann was in Martin den Verdacht keimen lies das er irgendetwas vermutete, mit hoher Wahrscheinlichkeit wusste er nicht was genau los war, aber das etwas im Busch war musste dem Ymar vollauf klar sein, das verriet schon sein analytischer Blick und die Tatsache das er sich der Konversation äußerst Distanziert annäherte. „Selbstverständlich gibt es einen Spezifischen Grund.“ Meinte Arlana dann ohne auf die eigentliche Frage zu antworten. Martin bemerkte daraufhin wie Vikan fordernd die Augenbrauen hochzog. Arlana ignorierte diese Geste jedoch gekonnt und wandte sich stattdessen ihrer Mutter zu: „Bei den Menschen ist es üblich nach der Nachtruhe etwas zu Essen zu sich zu nehmen. Soll ich das übernehmen?“, „Das wird nicht notwendig sein, ich habe bereits Vorkehrungen getroffen.“ Antwortet Echahri lediglich ehe ein weiteres mal das blendend weise Licht aufleuchtete was die drei Ymari bestenfalls beiläufig registrierten. „Man gewöhnt sich wohl wirklich an alles.“ Dachte sich Martin dann, der noch immer innerlich zusammenzuckte wenn er Zeuge eines Teleportationsvorganges wurde. Sobald das Licht dann nachgelassen hatte erkannte Martin dass der Tisch nun erneut von mehreren Serviertablets aus dem Kristallinen Material bedeckt war. Auf jedem der Tablets stapelte sich dabei eine andere Form von Speise, was von einfachen Früchten in allen erdenklichen Farben, über bunte Gelees bis hin zu Diversen Backwaren reichte. Martin war sich dabei nicht Sicher ob ein derart Opulentes Frühstück normal für Ymari Verhältnisse war oder ob es sich um eine Sonderversion zu seinen Ehren handelte.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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03 Aug 2019 16:16 #89869 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Während sich Martin dann mehrere kleine Portionen auf den Teller beförderte stellte er fest das Vikan es offenbar bei der Wagen Antwort seiner Tochter beließ, jedenfalls vorläufig. Martin war jedoch davon überzeugt dass er dieses Thema noch nicht abgehackt hatte sondern vermutlich nur auf eine Günstigere Gelegenheit wartete. Dazu sollte er jedoch nicht kommen da Arlana kurzerhand die Initiative ergriff und meinte: „Ich habe eine wichtige Mitteilung zu machen, beziehungsweise nicht nur ich alleine.“ Augenblicklich fokussierten sich die Blicke der anderen beiden Ymari auf Arlana, die Geschwindigkeit mit der die beiden ihre Köpfe dabei wandten war für Martin mehr als nur verblüffend, die Bewegung war so schnell gewesen das er sie überhaupt nicht registriert hatte. Ebenfalls registrierte er den lauernden Blick Vikans der jedoch lediglich eine höflich neugierige Mine zur Schau trug. „Handelt es sich um eine Beruflich Professionelle oder Private Mitteilung?“ fragte Echarhi dann, auch sie sah irgendwie alarmiert aus, auch wenn sie diesen Umstand deutlich besser verbarg als ihr Ehemann. „Es handelt sich um eine Mitteilung Privater Natur. Wie man mich bereits mehrfach angehalten hat, habe ich mich entschlossen eine Partnerschaft einzugehen. Als meinen Partner erwähle ich dabei Martin Möllers von der Erde.“ Antwortete Arlana dann ruhig und nahezu emotionslos, ihre Selbstbeherrschung war einmal mehr beeindruckend. Dasselbe galt jedoch auch für ihre Eltern, Sowohl Echari als auch Vikan schafften es zu verhindern dass ihnen die Gesichtszüge entgleisten, stattdessen behielten sie ihre Ursprünglichen Gesichtsausdrücke bei, auch wenn diese nun leicht versteinert wirkten. „Etwas Derartiges wurde noch nie vollzogen.“ Stellte Vikan dann fest. „Dies ist mir Bewusst, allerdings gibt es keine Regeln die es verbieten würden.“ Erwiderte Arlana. „Selbstverständlich gibt es keine diesbezüglichen Regeln, weil es für Gewöhnlich offenkundig ist das derartige Partnerschaften keine Zukunft haben. Martin Möllers wird sterben und du wirst alleine zurückblieben. Überlege dir das gut.“ Meinte Echari dann in einem offenkundigen Versuch ihre Tochter umzustimmen. „Jede Sekunde unseres gemeinsamen Lebens wiegt mehr als die komplette Ewigkeit.“ Meinte Arlana dann endgültig wobei Martin schlucken musste, die Endgültigkeit in ihrer Stimme war wahrlich furchterregend sie wusste sehr genau auf was sie sich einließ, doch das war es ihr offenkundig wert. „Ich muss der größte Glückspilz aller Zeiten sein.“ Dachte sich Martin dann, welcher noch immer Schwierigkeiten damit hatte sein eigenes Glück zu fassen, nicht nur hatte er aus Heiterem Himmel eine Frau gefunden, sondern gleich eine absolute Traumfrau, Arlana war alles das er sich jeh hatte wünschen können und noch mehr, in vielerlei Hinsicht. „Ich hoffe du unternimmst diesen Schritt nicht nur aus dem Willen heraus mir zu Wiedersprechen. In diesem Fall müsste ich dich daran erinnern das es äußerst unklug ist seine eigene Zukunft für marginale Gewinne auf das Spiel zu setzen.“ Stellte Vikan dann fest. „Sei unbesorgt, ich habe diesen Schritt wohl durchdacht und bin zu dem Schluss gekommen dass ich meine Gefühle nicht ignorieren kann. Es wird nun wohl notwendig werden das du Geliar Sophor in Kenntnis setzt das seine Bemühungen nicht mehr erforderlich sind.“ Meinte Arlana dann in einem beiläufigen, aber entschlossenen Tonfall.

Die Reaktion Vikans sprach daraufhin Bände da er umgehend erwiderte: „Ich hielt nur für Angebracht dir Hilfe anzubieten.“, „Ich weiß, wofür ich dir danke. Du hast mir klar gezeigt was ich nicht möchte.“ Erwiderte Arlana umgehend. Martin vermutete dabei das es sich bei Geliar Sophor um einen anderen Ymar handelte der von Vikan auserkoren worden war seine Tochter zu Ehelichen. Ähnlich wie bei Eltern auf der Erde hatte er mit diesem Vorgehen jedoch wohl exakt das Gegenteil von dem erreicht was er ursprünglich erreichen hatte wollen. „Ich bin davon überzeugt das Geliar Sophor selbst zu dem Schluss kommen wird das weitere Bemühungen seinerseits unnötig sind. Allerdings muss ich deinem Vater zustimmen das es nicht klug ist die eigene Zukunft zu Opfern.“ Meinte dann Echahri. „Glücklicherweise habe ich nicht vor meine Zukunft zu Opfern. Ich schaue auf eine lange und glückliche Zukunft.“ Antwortete Arlana daraufhin rebellisch es war mehr als offensichtlich das sie sich von ihren Eltern nicht würde überreden lassen. Vikan fixierte daraufhin Martin und meinte: „Ich hoffe dir ist Bewusst was Arlana für dich zu tun bereit ist Martin Möllers.“ Martin nickte daraufhin und antwortete: „Ich mag nur ein Mensch sein, aber ich verstehe welches Opfer Arlana zu bringen bereit ist. Ich kann Ihnen versprechen das ich alles in meiner Macht stehende tun werde um dieser Aufopferung den angemessen Tribut zu zollen.“, „Wir werden sehen Martin Möllers von der Erde. Und ich hoffe für alle Anwesenden in diesem Raum dass es dir gelingt zu deinen eigenen Maßstäben zu stehen.“ Erwiderte Vikan lediglich, obwohl er sich dabei nicht wirklich feindselig anhörte war es offensichtlich dass der Ymar alles andere als begeistert von der Situation war. „Ich hätte mich nicht zu diesem Schritt entschlossen wenn ich nicht davon überzeugt wäre das Martin dazu in der Lage ist.“ Fuhr Arlana dann dazwischen. Sowohl Vikan als auch Echahri schienen sich daraufhin zu zügeln und schluckten weitere Erwiderungen die ihnen wohl auf der Zunge gelegen hatten hinunter, ihnen war vermutlich klar das sie dieses Gefecht verloren hatten.

„Werdet ihr uns euren Segen geben?“ fragte Arlana dann während eine Portion Gelee gefolgt von einer art Brötchen auf ihren Teller schwebte. Die beiden anderen Ymari wirkten daraufhin regelrecht versteinert, man musste kein Telepath sein um zu erraten das sie von dieser Frage kalt erwischt worden waren. Arlana tat daraufhin offenkundig so als würde sie dies nicht bemerken würde und schaute auffordernd in die Runde ehe sie meinte: „Ich habe nicht vor mein eigenes Volk und meine eigenen Kulturellen Wurzeln zu verraten, ich würde es daher begrüßen euren Segen zu erhalten. Der Tradition wegen.“ Martin bemerkte daraufhin das Vikan kurz zuckte und offenbar mit sich selbst ringen musste. „Wenn es wirklich das ist was du willst, werde ich mich dir nicht in den Weg stellen. Meinen Segen sollt ihr daher haben wenn dies euer Wunsch ist.“ Meinte Echahri dann bestimmt. „Ich danke dir, dies bedeutet mir wirklich viel.“ Erwiderte Arlana dann. „Also gut, ich bin zwar der Meinung dass du die falsche Entscheidung triffst, Aber ich möchte nicht dass du unglücklich bist. Meinen Segen sollt ihr daher auch bekommen.“ Knickte dann auch Vikan ein, allerdings nicht ohne seine Meinung kundzutun wofür ihm Martin nicht böse war, es war immer besser direkt zu Wissen mit was man es zu tun hatte. „Danke, ich hatte befürchtet dass du es verweigern würdest.“ Stellte Arlana dann fest. Vikan verzog das Gesicht daraufhin zu einem wohlwollenden Lächeln und meinte: „Wie könnte ich, du bist mein einziger Nachkomme und ich habe Geschworen zu tun was ich kann um dir ein Erfolgreiches und Glückliches Leben zu ermöglichen.“ Martin fühlte sich daraufhin irgendwie unter Druck gesetzt, immerhin musste er nun beweisen das er das Vertrauen wert war das in ihn gesetzt wurde. „Danke.“ Meinte Arlana daraufhin in einem versöhnlichen Tonfall, sie nahm sich ihre eigene Sichtweise, nach der die Familie eines der wichtigsten Dinge im Leben war, wohl wirklich zu Herzen. „Wann möchtet ihr das Ritual der Bindung durchführen?“ fragte Echahri dann und hörte sich dabei nicht ablehnend sondern ehrlich interessiert an. „So schnell wie möglich. Unsere Zeit ist, wie ihr beide mehrmals fest gestellt habt begrenzt.“ Antwortete Arlana umgehend.

„Du weißt dass dies entgegen des üblichen Vorgehens läuft? Du kennst Martin Möllers noch nicht sehr lange. Eventuell wäre es klug abzuwarten.“ Stellte Vikan dann in einem offensichtlich Versuch seine Tochter umzustimmen fest, natürlich gab er nicht so ohne weiteres auf. Wofür Martin dem Ymar allerdings nicht wirklich böse sein konnte, er versuchte Schließlich lediglich seine Tochter vor einer, seiner Meinung nach, dummen Entscheidung zu schützen. „Unter normalen Umständen würde ich dir zustimmen, aber ich möchte nicht noch mehr Zeit verlieren, nicht jetzt wenn ich endlich jemanden Gefunden habe.“ Antwortete Arlana. „Ich Verstehe, in diesem Fall schlage ich vor keine weitere Zeit zu verlieren.“ Meinte Vikan dann. Arlanas Gesicht begann daraufhin vor Erregung regelrecht zu leuchten als sie sich erhob und den Runden Tisch halb umrundete um ihrem Vater um den Hals fallen zu können. Dieser legte seiner Tochter daraufhin eine Hand auf den Rücken und schaute Martin mit einem Blick an der klar machte dass es äußerst unklug von Martin währe ihn zu enttäuschen. Martin schluckte daraufhin einmal, oh ja er hatte Verstanden.
~~~Ende Kapitel 80~~~

mfg.: Tg

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09 Aug 2019 16:01 #89870 von Jack Hunter
Hey, na endlich hat Martin es geschafft, zu seiner liebe zu Arlana zu stehen, und sie sogar zu ihm. Mazeltov!
Hätte nicht gedacht, dass die Eltern so schnell einverstanden seien. Und jetzt wird auch gleich geheiratet. Das geht aber alles recht schnell. Ja ich weiß, Martin ist sterblich und kann keine Ewigkeit mit Arlana verbringen, doch würde es mich nicht wundern, wenn entweder er irgendein Mittel verabreicht bekommt, um unsterblich zu werden oder Arlana auf irgendeiner Weise ihre Unsterblichkeit aufgibt. :D
Das ganze erinnert sehr an die Elben aus Herr der Ringe, insbesondere an die Beziehung zwischen Aragorn und Arwen, welche letztendlich auch ihre Unsterblichkeit aufgab, um mit ihrem geliebten Aragorn zusammen zu sein. ;)

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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