Reise ins Unbekannte

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13 Jul 2019 20:48 #89860 von Todesgleiter
@Jack Hunter: Du konntest wohl mal wieder nicht wiederstehen und nach ähnlichkeiten zu anderen Fiktiven Universen zu suchen, hmm? ^^ Jeder hat halt wohl sein Steckenpferd :P Freue mich aber das du die Geschichte Plausibel findest! Immerhin ist die Leserscjaft in diesem Forum schon immer recht Anspruchsvoll xD

@all: weiter geht's:
Kapitel 77: Missverständnis

„Wohin gehen wir?“ fragte Martin während er den beiden Ymari hinterher trottete und dabei den Anblick seiner Umgebung regelrecht in sich aufsog. Synphyl war anders als alles was er jemals zuvor gesehen hatte, einfach alles an diesem Ort schien Phantastisch zu sein. Was durchaus darauf zurückführbar war das der ganze Ort synthetisch erschaffen worden war um den Ymari als Heimat zu dienen. „Ich halte es für Angebracht dir dein Gästequartier zu Ziegen.“ Antwortete Achila Vikan umgehend welcher zusammen mit Arlana vor Martin her lief. Arlana schien dabei ebenfalls genau zu wissen wohin sie gingen. „Gibt es für solche Zwecke extra ein Hotel?“ fragte Martin dann der bei der Vorstellung der eleganten Ymari die in Bademänteln am Morgen Buffet eines Hotels saßen grinsen musste. „Es gibt derartige Unterbringungsmöglichkeiten, allerdings erscheint es mir in Anbetracht der Situation nicht angemessen ein Solches Quartier in Anspruch zu nehmen. Als Arlanas Ehrengast ist es nur angebracht wenn du für dir dauer deines Aufenthaltes in unserem Heim Wohnhaft beziehen kannst.“ Antwortete Achila Vikan. Worauf Martin ein weiteres Mal das Gefühlt hatte das ein Glühendes Messer in die Eingeweide gerammt wurde, er wollte nicht daran erinnert werden das Arlana schon vergeben war. Allerdings wollte ihm auf die schnell kein guter Grund einfallen das Angebot des Ymars abzulehnen ohne Respektlos zu erscheinen im Hinblick auf seinen Diplomatische Mission antwortete Martin daher notgedrungen: „Das ist sehr großzügig.“, „Es ist eine Notwendigkeit. Du bist der erste Gast einer anderen Spezies der jemals Synphyl besucht, ich könnte es mir niemals verzeihen dir deinen Aufenthalt nicht soweit wie möglich erleichtert zu haben.“ Meinte Achila Vikan umgehend großzügig. Martin bemerkte daraufhin das Arlana bei dieser Aussage unweigerlich angefangen hatte zu grinsen, auch ihre Augen blitzten amüsiert wenn sie es immer taten wenn die Ymar irgendetwas außerordentlich erheiternd fand. „Beherrsch dich, sie ist die Frau eines anderen.“ Ermahnte sich Martin daraufhin selbst, er sollte sich besser im Griff haben und Arlana nicht länger so genau betrachten.

Nach einem kurzen Fußmarsch erreichte die Kleine Gruppe dann ein futuristisch anmutendes halbrundes Gebäude das aus der Flanke einer Klippe herausragte und als Ausgangspunkt für einen der Zahlreichen Wasserfälle diente. Wie üblich für die Architektur der Ymari wirkte das Bauwerk dabei gelichzeitig auffallend Elegant und Modern, schaffte es aber dennoch mühelos sich nahezu perfekt in die Umgebung zu integrieren. Martin erkannte ebenfalls dass das Haus mindestens drei Stockwerke haben musste, plus eine mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhandene Dachterrasse auf der Oberseite. „Bei uns auf der Erde wäre so etwas den Superreichen vorbehalten.“ Dachte sich Martin dann während er die Fassade aus Glas und Weiß gefärbten Metallflächen betrachtete. Achila Vikan drehte sich daraufhin herum und deutete eine Verneigung an während er sprach: „Ich heiße dich in meinem Heim Willkommen und hoffe das dein Aufenthalt deinen Vorstellungen entsprechen wird.“, „Danke.“ Meinte Martin daraufhin etwas kurz angebunden, vor allem weil er nicht wusste was er genau antworten sollte. Achila Vikan schien sich daran jedoch nicht zu stören und drehte sich wieder zu seinem Anwesen um ehe er einfach durch eine Glasfläche Marschierte welche Martin zuerst für ein Fenster gehalten hatte. Nun wurde ihm klar dass es sich dabei wohl eher um eine Art Energiefeld handelte. Wie dieses Energiefeld dabei zwischen Autorisierten Personen und unautorisierten unterschied war ihm jedoch nicht klar, schließlich hatte der Ymar nichts unternommen um sich in irgendeiner weiße zu autorisieren, er war einfach durch das Feld gelaufen. Arlana folgte dem anderen Ymar dabei ohne größere Umschweife auf den Fuß und schien ebenfalls keinen Gedanken daran zu verschwenden sich irgendwie auszuweisen. Martin hielt daraufhin die Luft an und streckte vorsichtig den Finger vor um zu prüfen ob das Energiefeld auch ihn passieren ließ. Erstaunlicher Weise passierte sein Finger die Sichtbare Oberfläche mühelos, er spürte weder einen widerstand noch ein elektrisches Kribbeln, es fühlte sich an als wäre das Energiefeld überhaupt nicht vorhanden. Derart zufriedengestellt nahm Martin dann seinen Willen zusammen und schritt, mit angehaltenem Atem, durch das Energiefeld. Er passierte das Feld dabei mühelos wie die beiden Ymari und sein Finger zuvor.

Sobald er die Hauchdünne und nur von einer Seite sichtbare Energiewand durchstoßen hatte blinzelte Martin einmal überrascht, die Inneneinrichtung der weitläufigen Diele in der er sich nun befand wirkte so normal. Futuristisch ja, aber trotzdem erkannte Martin Mühelos Möbelstücke wie Sitzbänke, Schuhschranke, Kleiderständer und ähnliches. Erstaunt stellte Martin dann auch fest das der Boden, anders als in allen anderen Ymari Einrichtungen die er bisher besucht hatte, in einer hellen Holzoptik, anstelle von neutralem Perlweiß gehalten war. Insgesamt erweckte die Einrichtung den Eindruck aus einer Modern eingerichteten Miliardärsvila auf der Erde zu stammen. Derartig überrumpelt sah sich Martin daher erst einmal um. „Stimmt etwas nicht Martin?“ fragte Arlana dann aufmerksam welche in etwa in der Mitte des großzügigen Raumes stand und sich halb zu Martin herumgedreht hatte. „Nein, nein alles in Ordnung.“ Antwortete Martin daraufhin und setzte sich wieder in Bewegung. Im viel daraufhin auf das Arlana ihn noch immer auffordernd mit hochgezogener Augenbraue musterte. „Ich hatte extravaganteres Mobiliar erwartet.“ Meinte Martin dann zur Erklärung. Arlanas Augenbrauen wanderten nach dieser Aussage noch weiter nach oben und verschwanden fast unter ihrem Hellmessingfarbenen Haaransatz ehe sie meinte: „Wir Ymari teilen viele Vorlieben von euch Menschen. Du wirst noch öfters feststellen das unsere Spezies gar nicht so verschieden sind.“, „Es hat den Anschein.“ Stimmte Martin zu ehe er sich wieder daran machte den Ymari zu folgen. Aus der Diele führte daraufhin ein großer durchlass in ein Halbkreisförmiges Wohn und Aufenthaltszimmer das von drei Kreisförmigen Sitzgruppen, welche jeweils auf einem eignem kleinen Podest standen, beherrscht wurde. Die gerundete Wand des Raumes war dabei durchsichtig und ermöglichte den Blick über das Künstliche Tal in dem das Gebäude errichtet worden war. Zusätzlich zu den Sitzgruppen standen auch mehrere Großblättrige Gewächse mit langen weißen Blüten in hohen Vasen in dem Raum verteilt und sorgten dafür dass er nicht zu steril wirkte.

Während Martin daraufhin noch seine Umgebung musterte bemerkte er dass sich aus einer der Sitzgruppen eine weitere Gestalt erhob. Nach einem weiteren Blick erkannte er die Gestalt auch als eine weitere Ymar. Ihre Gesichtszüge waren deutlich weicher als die Achila Vikans während ihr Gesicht von einer Arlana ähnlich lockigen Hellmessingfarbenen Haarpracht eingerahmt wurde. Sie war durchaus schön, wie alle Ymari denen Martin bisher begegnet war. Selbst Achila Vikan und Priarch Athen waren in seinen Augen durchaus als schön zu bezeichnen, nur eben auf eine Männliche Art und Weise. Die Martin unbekannte Ymar ließ den Blick ihrer, von streng wirkenden Augenbrauen eingerahmten, Goldenen Augen daraufhin über Martin und seien Begleitung gleiten. Ihr Blick war streng aber nicht offensiv. In Gewisser weiße erinnerte er Martin an den Blick den seine Mutter aufsetzte wenn er nach Hause kam. Er bemerkte auch dass die Ymar Arlana einer sehr genauen Musterung unterzog, was ihm irgendwie vertraut vorkam. Als der Blick der Ymar dann weiter wanderte blieb er an Martin hängen und er spürte dabei regelrecht wie er einer genauen Musterrung unterzogen wurde ehe die Ymar ihre Hände vor der Brust zu der selben Geste faltete die auch Arlana zu tun pflegte wenn sie jemanden Grüßte, er ging daher davon aus das es sich dabei um das Ymari Äquivalent des Händeschüttelns handelte. „Ich grüße den Botschafter der Menschheit.“ Meinte die Ymar dann. Ihre Stimme klang dabei ähnlich wie die Arlana, wenn auch wenn die Klangfärbung minimal anders war, irgendwie reifer und ein klein wenig Strenger, wenn auch nicht unfreundlich. „Es ist mir eine Freude Sie kennen zu lernen.“ antwortete Martin dann während er sich fragte wen er überhaupt vor sich hatte und warum sie Arlana und Achila Vikan bislang völlig ignoriert hatte. Die Ymar warf Martin dann einen weiteren analytisch einschätzenden Blick zu ehe sie meinte: „Ich bin Cyphra Echahri und ich hoffe das deine Freude über unser Kennenlernen nicht enttäuscht werden wird.“ Martin wusste daraufhin nicht was er erwidern sollte, oder ob er überhaupt etwas erwidern sollte und schwieg daher sicherheitshalber. Er hatte keine Ahnung wer diese Cyphra Echahri war, aber alleine die Tatsache das sie eine Ymar war, war Grund genug vorsichtig zu sein, immerhin wollte er seine Diplomatische Aufgabe nicht gleich am Anfang unnötig dadurch belasten das er ausversehen jemanden gegen sich aufbrachte.

„Nun, ich denke wir sollten Haupt Kapitän Martin Möllers nun seine Unterkunft zeigen.“ Meinte Achila Vikan dann neutral. „Selbstverständlich, es wäre mir eine ausgesprochen Freude. Wenn du mir folgen würdest Haupt Kapitän Martin Möllers?“ meinte Cyphra Echahri umgehend. „Selbstverständlich Ma’am.“ Antwortete Martin sofort ehe er der Ymar eine breite und flache Treppe die in der Mitte des Raumes durch die Decke führte folgte. Obwohl sie die Aufforderung Achila Vikans umgehend in die Tat umgesetzt hatte, bezweifelte dabei jedoch ernsthaft das Cyphra Echahri eine einfache Angestellte war. Dafür war ihr Gang zu erhaben. Außerdem bezweifelte er ernsthaft das die Ymar so etwas wie Hausbedienstete überhaupt hatten, ihre Technologie in Kombination mit den Telekinetischen Fähigkeiten ihrer Spezies machte derartige Haushaltshilfen schlichtweg überflüssig. „Wie gefällt dir dein bisheriger Aufenthalt Haupt Kapitän Martin Möllers?“ fragte Cyphra Echahri dann während sie Martin durch in einen kurzen aber breiten und hohen Quergang führte in den die Treppe gemündet hatte. „Es ist Überwältigend. Dieser Ort, Synphyl ist anders als alles was ich jeh zuvor gesehen habe.“ Antwortete Martin ehrlich. „Vergib mir meine Neugierde, aber was hältst du von uns Ymari?“ fragte Cyphra Echahri dann. „Warum interessiert es sie alle was ich von ihnen denke?“ fragte sich Martin nach dieser Frage selbst, ihm war es absolut schleierhaft warum es für die Ymari so überaus wichtig zu sein schien einen guten Eindruck auf ihn zu machen, obwohl er für sie bestenfalls irrelevant war. „Ich halte die Ymari für eine Noble und Gastfreundliche Gesellschaft, wir Menschen könnten vieles im Hinblick auf Verhalten gegenüber anderen davon lernen. Gestatten Sie nun mir eine Frage?“ erwiderte Martin. „Selbstverständlich Haupt Kapitän Martin Möllers, es war nicht angebracht von mir dich so zu bedrängen.“ Antwortet Cyphra Echahri entschuldigend. „Es würde mich Interessieren warum es für alle Ymari denen ich begegne so wichtig erscheint zu erfahren wie ich Ihre Spezies bewerte?“ fragte Martin dann.

Cyphra Echahri begann daraufhin kurz zu kichern ehe sie meinte: „Ist das nicht Offensichtlich? Die Menschen sind die erste Fremde und unvoreingenommene Spezies seit sehr, sehr langer Zeit mit der wir offenkundig mehr als nur oberflächliche Beziehungen anstreben. Und du bist der erste nicht Ymar überhauet der Synphyl betreten hat. Wir wollen wissen wie ein Neutraler Blick das alles hier bewertet, wie ein Unvoreingenommener Verstand uns Kategorisiert.“ Antwortete Cyphra Echahri. „Aber warum Interessiert Sie das alles so sehr, ich meine die Ymari sind mächtiger als alles was ich mir jemals vorgestellt habe mit Möglichkeiten welche stellenweise selbst die wildesten Vorstellungen auf der Erde sprengen. Für ein Volk das so mächtig ist, ist es doch eigentlich völlig belanglos was andere von ihm denken.“ Meinte Martin dann, der noch immer nicht wirklich verstanden hatte. „Es ist lediglich belanglos wenn man alle anderen Spezies als Belanglos betrachtet. Für uns Ymari ist dies nicht der Fall. Wir haben uns selbst die Verantwortung für alles Leben in dieser Galaxis auf die Schultern geladen, wir haben Verstanden dass mit großer Macht auch große Verantwortung kommt. Deshalb müssen wir verhindern in die Falle der Selbstzufriedenheit und Arroganz zu fallen. Eine Betrachtungsweise von außerhalb kann uns dabei helfen, den du siehst uns als die die wir in deinen Augen sind, nicht die die wir vorgeben zu sein.“ Antwortete Cyphra Echahri dann welche sich mittlerweile umgedreht hatte um Martin mit ihren Goldenen Augen anzusehen. „Das ist eine sehr noble Einstellung.“ Stellte Martin dann fest.

„Nobel vielleicht, aber vor allem ist sie notwendig. Wir haben schon einmal erlebt was aus blinder Arroganz werden kann. Es hätte beinahe das Ende unserer Zivilisation bedeutet.“ Erwiderter Cyphra Echahri dann. „Sprechen Sie vom Krieg der Engel?“ fragte Martin dann. „Ja, wie ich sehe bist du vorbereitet.“ Bestätigte Cyphar Echahri lächelnd. „Achila Vikan hat mir diese Geschichte Freundlicherweise erzählt.“ Erklärter Martin dann. „Sehr gut, in diesem Fall wirst du umso besser verstehen warum deine Meinung für uns so wichtig ist.“ Meinte Cyphra Echahri dann ehe sie sich erneut umdrehte um ihren Weg durch einen weiteren Durchgang fortzusetzen. Hinter dem Durchgang befand sich ein Ovales Zimmer das sich wohl über dem darunter liegenden Aufenthaltsraum befand da es über dieselbe gebogene Fensterfront verfügte die den Blick auf eine große Terrasse freigab von der aus man den Blick auch über die Insel auf der das Gebäude errichtet war schweifen lassen konnte. In der Mitte des Raumes befand sich eine Art großes Seidenbezogens Kissen das auf einem erhöhten Podest stand. Rings um das Podest waren dabei vier ovale Wasserflächen angeordnet in welchen flaches, Kristallklares Wasser funkelte. Zwischen dem Podest und en Wasserflächen stand dabei je eine Statue welche eine art von Karaffe in Händen hielt aus der sich beständig frisches Wasser in den künstlichen Teich zu den Füßen der Statue ergoss. Entlang der Wände links und rechts neben der Tür erkannte Martin zudem zwei bequeme halbkreisförmige Sitzgruppen die sich jeweils um einen in die Wand integrierten Tisch gruppierten in dessen Mitte jeweils eine der Palmfarnähnlichen Pflanzen gedieh. „Ich hoffe dieses Quartier ist für dich zufriedenstellend.“ Meinte Cyphra Echahri dann. Martin konnte sich daraufhin einen ungläubigen Gesichtsausdruck nicht verkneifen, ein Schlafraum wie dieser war auf der Erde früher wohl Kaisern vorbehalten gewesen. „Auf jeden Fall.“ Meinte er daher, worauf Cyphra Echahri erneut kurz grinste ehe sie meinte „Sehr gut, wenn du fertig bist dich einzurichten, werden wir dich im Aufenthaltsraum erwarten.“, „Danke.“ Stellte Martin zur Antwort fest als die Ymar durch den Durchgang verschwand und Martin damit alleine in dem Raum lies. „Und sowas nennen die hier Gästezimmer.“ Dachte sich Martin dann kopfschüttelnd während er einen Finger in das Wasser hielt um seine Temperaturen zu überprüfen. Weniger überraschend war das Wasser angenehm temperiert, so dass man keinen Schreck bekam wenn man halb schlaftrunken ausversehen hineintrat.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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13 Jul 2019 20:50 #89861 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Anschließend inspizierte Martin das große Kissen, welches wohl als Bett dienen sollte. Bei einer kurzen Prüfung mit seiner Hand stellte er fest dass, das Kissen nicht so weich war wie er zunächst vermutet hatte, sondern ehe die Konsistenz von Hefeteig hatte und damit am ehesten den Gelmatratzen auf der Erde glich. „Nun, das wird definitiv interessant.“ Dachte er sich dann und setzte sich Probehaber auf das Kissen. Wie er erwartet hatte, sank er nicht umgehend ein, stattdessen formte sich das Material unter ihm zu seiner bequemen Sitzmulde die ein angenehmes und entspanntes Sitzen ermöglichte ohne sich um seien Haltung sorgen machen zu müssen. Derartig zufriedengestellt nahm Martin als nächstes die Fensterfront ins Visier welche auf die Terrasse führte. Vorsichtig stoppte er dann vor der vermuteten Oberfläche des Fensters und streckte prüfend seine Hand vor. Er wollte sich nicht blamieren in dem er Stockvoll auf eine Glasscheibe auflief. Wie schon zuvor bei dem Eingang in das Gebäude passierte seien Hand die Oberfläche jedoch ohne Widerstand. „Mich würde interessieren was das genau ist.“ Dachte er sich daher und machte einen Schritt durch die durchlässige Barriere hindurch. Anschließend schaute sich er sich auf der Terrasse einmal um und erkannte sofort ein Schwimmbecken das in den Boden eingelassen war und von einem der omnipräsenten Wasserströme beständig mit frischem Wasser aufgefüllt wurde. Neben dem Schwimmbecken selbst entdeckte er auch umgehen mehrere in den Boden integrieret Liegeflächen. „Sieht so aus, als hätten die Ymari ähnliche Vorlieben was ihre Freizeitgestaltung angeht wie wir.“ Dachte er sich dann während er versuchte die Vorstellung an die Durchaus attraktiven Ymari in knapper Badebekleidung welche sich in der Sonne räkelten aus seinem Bewusstsein zu drängen. Was sich als gar nicht so einfach herausstellte. „Beherrsch dich Mann! Die sollen hier nicht denken das du ein Simples Tier bist.“ Dachte er sich dann verstimmt ehe er den Rückweg in seine zugwiesen Unterkunft antrat. Dabei bemerkte er dass das, wie auch immer geartete, Energiefeld das die Räume abgrenzte von außen nicht durchsichtig war und ähnlich wie getöntes Gals aussah um den Blick zu versperren.

„Hier könnte man sich schon einrichten.“ Dachte sich Martin dann gutgelaunt. Es schien dass die Ymari den Menschen wirklich relativ ähnlich waren, ähnlicher als es Martin zunächst für möglich gehalten hatte. „Oder das ist alles nur ein sehr sorgfältig arrangierter Trick.“ Dachte sich Martin dann, er hatte keine Zweifel daran dass die Ymari mit all ihren Fähigkeiten mühelos seinen Verstand manipulieren konnten wenn sie das wollten. Allerdings wollte ihm kein logsicherer Grunde einfallen warum sie das tun sollten. Es gab schließlich nichts das er ihnen hätte geben können abgesehen von seinem Wissen über die Menschliche Kultur und das konnten sich die Ymari schlichtweg auch selbst aneignen. „Ich werde rausfinden was sie wirklich wollen, ich muss es einfach.“ Dachte sich Martin dann entschlossen während er durch das Energiefeld hindurch zurück in sein Gästezimmer ging. Dort angelangt schaute er sich ein weiteres mal in dem geräumigen Zimmer um ehe er mit den Schultern zuckte und den Ausgang ansteuerte der in den kurzen Verbindungsflur führte, immerhin gab es nichts das er hier und jetzt hätte tun können, außerdem wollte er seine Gastgeber nicht unnötig warten lassen. Bestimmt schritt er daher durch den kurzen Flur und die breite Treppe hinunter welche in das Aufenthaltszimmer führte. Dort entdeckte er auch schnell die drei Ymari die um einen der Tische herum saßen und gerade Herzhaft lachten. Das Lachen der Aliens wirkte dabei wie üblich hochgradig ansteckend auf Martin welche rumgehend leicht grinsen musste als er das Glockenklare Geräusch vernahm. „Du bist schon fertig?“ fragte Arlana dann welche Martin umgehend entdeckt hatte und ihn nun direkt ansah. „Ich bin noch nicht müde.“ Antwortete Martin umgehend. „Dürfte ich dir dann etwas zu Essen anbieten Haupt Kapitän Martin Möllers?“ fragte Cyphra Echahri umgehend aufmerksam und erinnerte Martin damit irgendwie an seine Mutter die auch immer umgehend sicher stellte das Gäste auch ja genügend zu Essen zur Verfügung hatten.

In Anbetracht der Tatsache das Martins letzte Mahlzeit mittlerweile doch schon etwas zurücklag und er auch durchaus neugierig darauf war das die Ymari aßen antwortete er: „Das wäre sehr zuvorkommend.“, „Gibt es ein spezifisches Gericht nach dem du verlangst?“ fragte die Ymar dann. „Nein, ich kenne kein Ymari Gericht, bin allerdings neugierig darauf eines zu kosten.“ Antwortete Martin. Cyphra Echahri lächelte daraufhin zufrieden ehe sie meinte: „Wie du wünschst, du wirst es nicht bereuen.“ Anschließend erhob sie sich um den Raum durch einen der Durchgänge zu verlassen. „Hoffentlich muss sie jetzt nicht noch anfangen zu kochen.“ dachte sich Martin daraufhin, es wäre ihm extrem unangenehm wenn seine Gastgeberin nur wegen ihm die nächsten Stunden in der Küche verbringen musste. „Warum setzte du dich nicht?“ fragte Arlana dann und klopfte mit der flachen Hand auf einen Stuhl neben dem ihren. Martin registrierte daraufhin durchaus wie Achila Vikan ihn genau beobachtete als er der Aufforderung nachkam und sich setzte, der Blick des Ymar war aufmerksam und konzentriert, wenn auch nicht Feindseelig. Trotzdem bekam Martin ein mulmiges Gefühl in der Magengegen als er sich gesetzt hatte. „Wir müssen diesen Sachverhalt klären, unbedingt.“ Dachte er sich dann, gleichzeitig hatte er jedoch Angst davor den Ymar offen zu Konfrontieren und damit eine Entscheidung zu erzwingen, noch konnte er sich immerhin an die kleine Hoffnung klammern das er doch noch eine Chance hatte Arlana für sich zu beanspruchen, so Egoistisch das auch sein mochte. „Alles in Ordnung Martin? Du wirkst so in dich gekehrt.“ Fragte Arlana dann Aufmerksam. „Es ist alles in Ordnung, danke der Nachfrage.“ Antwortete Martin umgehend, vielleicht etwas zu schnell, immerhin zog Achila Vikan umgehend eine Augenbraue hoch als er Martins Antwort hörte, man musste keine Telepathischen Fähigkeiten haben um zu erahnen das er Martin dies Antwort nicht abkaufte.

„Bist du dir da sicher?“ fragte dann auch Arlana bestimmt nach, ihre Stimme klang dabei bestimmt, wenn auch nicht minder verführerisch. Wie schon so oft wurde dabei klar dass sie sich ihres Effektes auf das Männliche Geschlecht wohl vollauf Bewusst war und es zu ihrem Vorteil einsetzte. „Nein.. äh ja, äh ich meine es ist wirklich alles in Ordnung.“ Stammelte Martin daher überrumpelt und sah dabei wie Achila Vikans Augenbrauen noch höher wanderten auch wenn er sonst keine Miene verzog und stumm und Geduldig abwartete. „Ich hoffe du kannst mir vergeben, aber das glaube ich dir nicht Martin. Die Anzeichen deines Unwohlseins sind überdeutlich, dein Herzschlag ist beschleunigt, du beginnst zu schwitzen obwohl deine Körpertemperatur innerhalb der für deine Spezies normalen Werte liegt, außerdem zucken deine Pupillen beständig.“ Stellte Arlana dann fest was Martin erst einmal schockte, er hatte ja Gewusst dass die Ymari über feine Sinne verfügten, aber das sie so fein waren hatte er dann doch nicht erwartet. „Also gut, ich fühle mich ein wenig unwohl. Aber ist das doch verständlich, ich werde jede Sekunde mit neuen Eindrücken Bombardiert.“ Versuchte sich Martin umgehend zu rechtfertigen und hoffte dabei dass Arlana es dabei belassen würde. Was sie natürlich nicht tat in ihrer üblich entwaffnenden Neugierde gab sie sich nicht mit der Ausrede zufrieden und meinte: „Da ist mehr dahinter, ich weiß es.“ Ihr Tonfall und die ganze Klangfärbung ihrer Stimme war dabei so verführerisch das Martin umgehend gegen definitiv nicht Jugendfreie Phantasien ankämpfen musste. „Verflucht noch eins, diese Frau weiß welche Knöpfe sie drücken muss.“ Dachte er sich dann während ihm klar wurde dass dies wohl kein Zufall war. Arlana war mehrere Hundert Jahre alt, genug Zeit um herauszufinden wie man andere Manipulierte. „Du solltest in Erwägung ziehen ihr zu sagen was sie Interessiert. Ansonsten wird Arlana dich nicht in Ruhe lassen, das kann ich dir versichern.“ Stellte Achila Vikan dann trocken fest während er Martin genau im Auge behielt, um selbst ergründen zu können was los war oder aber um sicher zu gehen das Martin auf keine dummen Gedanken kam, konnte Martin dabei jedoch nicht sagen.

„Ich kann versichern dass mein Unbehagen zu keinen Problemen führen wird.“ Meinte Martin dann in einem schwachen Versuch Arlana davon zu überzeugen es gut sein zu lassen. Wie er jedoch erwartet hatte reichte das bei weitem nicht aus. „Alleine die Tatsache dass du dich unbehaglich fühlst ist ein Problem Martin. Ich werde nicht tolerieren das mein Persönlicher Gast sich unwohl fühlt.“ Erwiderte Arlana sofort entschlossen und etwas an ihrer Tonlage sowie an ihrem Blick machte Martin dabei klar dass sie das vollauf ernst meinte. „Das ist sehr nobel von dir, aber in diesem Speziellen Fall sind wohl selbst dir die Hände gebunden.“ Meinte Martin dann in einem letzten Versuch sich um die eigentliche Aussage herum zu drücken, er hatte keine Lust auf eine offene Konfrontation mit Achila Vikan. „Bist du dir da sicher? Ich verfüge über ein weitreichende Repertoire an Fähigkeiten und Wissen.“ Stellte Arlana dann fest. Martin rollte daraufhin mit den Augen wobei er zu erkennen glaubte das Achila Vikans Augen erheitert blitzten obwohl sich die Miene des Ymars nicht veränderte. „Dir wird das Lachen gleich vergehen…“ dachte sich Martin dann niedergeschlagen ehe er bewusst Luft holte und versuchte sich die Worte zurechtzulegen. „Arlana, du weißt was ich denke wenn ich dich ansehe. Ich bin mittlerweile zu dem Schluss gekommen das ich mehr will als diese oberflächliche Geschäftsbeziehung und auch mehr als eine Freundschaft. Ich kann mir nicht helfen, glaube mir ich habe mich lange gegen dieser Erkenntnis gewehrt, und habe nie den Mut gefunden ehrlich zu dir und mir selbst zu sein. Und jetzt erfahre ich das du bereits vergeben bist und sehe mich fortlaufend mit dem Mann konfrontiert der mir zuvorgekommen ist.“ Meinte Martin dann leise, es kostete seinen ganzen Mut weiter zu sprechen. Nachdem er geendet hatte herrschte erst einmal tiefes Schweigen, niemand sagte etwas.

Es war dann Achila Vikan, der sich keine Mühe mehr gab seine Überraschung zu verbergen, der zuerst wieder etwas sagte: „Ich vermute das hier ein Missverständnis vorliegt. Auch wenn das die Situation wohl kaum einfacher machen wird.“, „Martin, ich, ich… Ich hatte keine Ahnung dass deine Gefühle so tief sind. Ich dachte das leidglich deine Männlichen Hormone mit dir durchgehen. Es tut mir leid das ich die Situation so unterschätzt habe.“ Meinte Arlana dann peinlich berührt während sich ihre Wangen leicht rötlich verfärbten. Es war klar dass ihr die Situation nun auch unangenehm war, wenn auch aus anderen Gründen als Martin. „Nein mir tut es leid. Ich hätte mir keine Hoffnungen machen dürfen.“ Stellte Martin dann fest der sich zeitgleich irgendwie extrem dumm vorkam, was hatte er sich eigentlich gedacht? „Du kannst nichts dafür, ich hätte es bemerken müssen. Allerdings verstehe ich nicht in wie fern du mich als vergeben betrachtest?“ meinte Arlana dann nachdenklich. „Es scheint das Haupt Kapitän Martin Möllers falsche Schlüsse über unser Verhältnis zueinander gezogen hat.“ Meinte Achila Vikan dann, der offenbar verstanden hatte was Martin meinte. Anschließend fixierte er Martin erneut mit seinem Blick ehe er fest stellte: „Arlana ist nicht meine Partnerin, noch wird sie es jemals sein. Sie ist meine Tochter.“ Diese Aussage haute Martin beinahe buchstäblich um. „Großes Kino du Volldepp, das hast du komplett verbockt.“ Dachte sich Martin daraufhin als er Verstanden hatte was das bedeutete. Es war gut denkbar gewesen das er mit einem Konkurrenten um dieselbe Frau hätte umgehen können, wenn Ymari aber nur ähnlich wie Menschen dachten war Achila Vikan in einer Rolle als Vater wohl unnahbar.
~~~Ende Kapitel 77~~~

mfg.: Tg

P.S.: Schöne Sommerferien an alle die diesen unverschämten Luxus noch genießen dürfen^^

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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