Reise ins Unbekannte

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15 Jun 2019 15:56 #89834 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Noch ehe er jedoch daran denken konnte die Augen zu schließen um sie vor dem Licht zu schützen flaute das Licht ab und Martine erkannte das er sich in einem anderen Raum befand, Arlana stand dabei noch immer neben ihm und drehte sich in diesem Moment zu ihm herum. „Willkommen an Bord Martin. Ich hoffe du bist dir darüber im Klaren worauf du dich eingelassen hast.“ Meinte Arlana dann. „Nein bin ich nicht. Immerhin weiß ich nicht was Sie… ähh dir und nun auch mir jetzt bevorsteht.“ Antwortete Martin wahrheitsgemäß, immerhin wusste er ja tatsächlich nicht wie die Ymari auf Arlanas Regelüberschreitung reagieren würden. „Und dennoch wolltest du mitkommen. Obwohl es womöglich äußerst unangenehme Folgen für dich bereithalten könnte. “ stellte Arlana dann fest. „Wie ich bereits erklärte: Ich schulde dir Mein Leben, sogar zweimal. Zudem hast du ohne einen Nutzen daraus zu ziehen meine Welt vor dem Untergang gerettet, ich würde jeden Respekt vor mir selbst verlieren dich jetzt einfach deinem Schicksal zu überlassen. Vor allem da du dich nur wegen mir überhaupt in dieser Situation befindest.“ Erklärte Martin sofort entschlossen, er war bereit jedwede Strafe auf sich zu nehmen welche die Ymari für Arlana und eventuell ihn parat hatten. „Ich verstehe, das ist äußerst, wie ihr Menschen sagt: Ehrenvoll von dir.“ Meinte Arlana dann nachdenklich. „Was wird nun passieren?“ fragte Martin dann, zwar war er bereit alles zu ertragen das auf ihn zukam, aber dennoch bekam er ein wenig weiche Füße bei dem Gedanken an das was den Ymari möglich war. Zunächst werden wir nach Selaria Reißen, meinem Amtssitz wenn man es so nennen möchte. Von dort aus geht es dann weiter nach Synphyl, dem Sitz der Regierung der Ymari und Heimat des Großteils unserer Bevölkerung.“ Antwortete Arlana. „Wir reißen nicht nach Aphyn?“ fragte Martin dann, immerhin war er davon ausgegangen das die Heimatwelt der Ymari noch immer das Zentrum des Imperiums der uralten Spezies war. „Nein, Aphyn ist schon seit Jahrtausenden verlassen. Dort lebt kein Einziger Ymar mehr.“ Antwortete Arlana Lehrerinnenhaft. In Martins Kopf spielten sich daraufhin allerlei Schreckensszenarien ab, wie die Ymari ihre Heimatwelt hatten aufgeben müssen und entschloss sich daher nicht nach dem „warum“ zu fragen.

Allerdings schien seine Miene seine Gedanken zu verraten, oder aber Arlana wusste aufgrund ihrer Telepathischen Fähigkeiten was er sich in diesem Moment dachte. Da sie ohne Aufforderung erklärte: „Es ist nicht wie du denkst. Wir haben Aphyn freiwillig verlassen und den Planeten zu einem Naturreservat gemacht. Meine Vorfahren erachteten dies als angemessene Kompensation für all das was wir dem Planeten im Laufe unserer Entwicklung angetan hatten.“, „War Ihr Volk dann nicht gezwungen einen anderen Planeten zu Kolonisieren und die dortige Biosphäre zu Unterwerfen?“ fragte Martin daraufhin, immerhin musste die Ymari Bevölkerung auf Aphyn zum Zeitpunkt als beschlossen worden war den Planeten zu verlassen mehrere Milliarden stark gewesen sein, aus Martins Blickwinkel war es dabei nicht möglich so viele Individuen im Einklang mit einer Natürlichen Biosphäre unterzubringen „Nein. Du wirst es verstehen sobald du es siehst, gedulde dich noch etwas.“ Meinte Arlana dann geheimnisvoll. „Gut, ich hätte dann jedoch noch eine Frage, oder vielmehr eine Bitte.“ Meinte Martin dann. „Ich höre?“ fragte Arlana sofort. „Ich möchte mich bei meinen Eltern verabschieden, sie müsse sich schreckliche Sorgen machen.“ antwortete Martin umgehend. „Das sollte kein Problem werden.“ Antwortete Arlana lediglich worauf Martin ein großer Stein vom Herzen fiel. „Danke Arlana.“ Meinte er daher. „Keine Ursache, die Familie ist der wichtigste Baustein einer Gesellschaft, nur ein Idiot würde sie vernachlässigen.“ Antwortete Arlana ehe es Martin ein weiteres Mal weiß vor Augen wurde. Sobald er dann wieder etwas sehen konnte, stellte er fest dass er genau vor der Haustüre seines Elternhauses stand. Zufrieden und erleichtert bemerkte er dabei dass das Gebäude selbst und auch die Einsehbare Umgebung keine Sichtbaren Spuren der vergangenen Konflikte zeigten. Das war an sich zwar nicht wirklich verwunderlich, immerhin war sein Heimatort und die ganze umgebende Region strategisch irrrelevant, es war daher nur logisch das der Konflikt die Region mehr oder weniger Ignoriert hatte.

Trotzdem pochte Martins Herz als er in einer seiner Taschen nach dem Türschlüssel für die Haustür suchte. „Hallt, keine Bewegung!“ ertönte dann eine Ausruf und Martin erstarrte mitten in der Bewegung. „Hände aus Taschen und da halten wo ich sie sehen kann und dann Langsam umdrehen.“ Forderte die Stimme dann unmissverständlich auf. Martin tat daraufhin wie geheißen und erblickte, sobald er sich umgewandt hatte einen reichlich nervös aussehenden Polizeibeamten der ihn mit seiner Dienstwaffe ins Visier genommen hatte. „Wer und was sind Sie und was haben Sie hier verloren?“ fragte der Polizist dann. „Haupt Kapitän Martin Möllers, Kommandierender Offizier von UNSF KS-21 Athene und Diplomatischer Kontaktoffizier für die Ymari. Ich bin hier um meine Eltern zu besuchen.“ antwortete Martin sofort, sein gegenüber wirkte nicht als wäre er zu Scherzen aufgelegt und Martin wollte nicht austesten wie schnell der Abzugsfinger des Mannes war. „Das glaube ich nicht, ich habe gesehen wie du in diesem Lichtblitz erschienen bist, was bist du, eine Art Formwandler für Infiltrationen der was?!“ erwiderte der Polizist entschlossen, obwohl Martin die untrüglichen Zeichen der Nervosität erkannte, die Finger des Mannes waren bleich und zitterten außerdem war sein Gesicht Schweißnass, es war klar das er Angst hatte und das machte ihn Gefährlich, immerhin neigten Verängstigte Menschen zu unüberlegten Aktionen. „Es handelt sich um ein Missverständnis. Ich bin Martin Möllers, der Lichtblitz den Sie gesehen haben ist ein Nebenprodukt der Ymari Teleportationstechnologie.“ Antwortete Martin daher klar verständlich. „Und weshalb nutzen Sie diese Teleporter Geschichte, wenn Sie ein Mensch sind verfügen sie nicht über diese Technologie.“ Fragte der Polizist dann, noch immer Nervös zitternd. „Ga’quera Arlana von Aechia Selarim hat meinen Transport freundlicher Weise übernommen.“ Antwortete Martin sofort.

„Das kann jeder behaupten, Sie kommen jetzt mit mir auf das Ihre Identität festgestellt wird. Während meiner Wache Infiltriert kein Alien die Erde.“ Meinte der Polizist dann. „Das wird nicht möglich sein, ich bin etwas unter Zeitdruck.“ Stellte Martin daraufhin fest. „Wiederstand gegen die Staatsgewalt wird nicht Toleriert werden!“ meinte der Mann dann mit unnatürlich hoher Stimme. „Ist ja schon gut, machen Sie hier nicht so einen Aufstand, wir können das mit Sicherheit klären.“ Meinte Martin dann beschwichtigend. „Dieser Sachverhallt wird auf der nächsten Dienststelle geklärt werden und jetzt: Langsam herkommen!“blaffte der Polizist umgehend, obwohl Martin durchaus Verständnis für den Mann hatte, die vergangenen Ereignisse konnten durchaus dafür gesorgt haben das die Nerven bei dem einen oder anderen etwas blank lagen, gingen diese unbegründeten Anschuldigungen für seinen Geschmack etwas zu weit. Er entschloss sich daher dazu klare kante zu Zeigen und meinte: „Ich kann verstehen das sie wegen der Vergangenen Ereignisse etwas Nervös sind, aber nehmen Sie jetzt die Waffe runter oder das könnte für Sie noch sehr unangenehm werden. Wenn Sie auf mich schießen müssen Sie sich nicht nur wegen Mordes und Amtsmissbrauch rechtfertigen, sondern werden auch vor Präsident Makowski Persönlich erklären müssen warum sie den Abgesandten der Regierung erschossen haben und damit die Diplomatischen Beziehungen mit dem Vereinten Reich von Aphyn nachhaltig torpediert haben. Das wollen Sie nicht wirklich oder?“, „Nein, natürlich nicht. Aber wenn Sie nicht der sind der Sie vorgeben zu sein…“ meinte der Polizist dann unsicher. „Wenn ich ein Formwandelender Infiltrator wäre, glauben Sie dann dass ich zulassen würde das Sie hier so einen Aufriss machen und damit Aufmerksamkeit auf meine Person lenken?!“ erwiderte Martin sofort. So langsam hatte er die Faxen dicke, immerhin hatte er es eilig. „Hmm, vermutlich nicht, das wäre viel zu riskant. Aber vielleicht wollen Sie auch nur das ich das denke um dann davonzukommen.“ Meinte der Polizist dann, noch immer Nachdenklich.

„In diesem Fall müsste ich Sie jetzt töten um endlich mit meiner Mission fortzufahren, welche Sie in diesem Moment gefährden.“ Antwortete Martin sofort kühl. Die Augen seines Gegenübers weiteten sich daraufhin vor Schreck und Martin registrierte wie die Waffe fester gegriffen wurde. „Entweder Sie schießen jetzt und leben mit den Konsequenzen, oder Sie lassen mich in Ruhe, ich habe heute noch etwas anderes vor als auf dem Grundstück meiner Eltern von einem Irren mit Waffe bedroht zu werden.“ Stellte Martin dann genervt fest. „Das war Beleidigung eines Vollzugsbeamten!“ meinte der Polizist dann aufgebracht. „Nein war, es nicht. Es war die Feststellung einer Tatsache.“ Konterte Martin eiskalt, dessen Geduldsfaden mittlerweile knapp davor war zu reisen. Noch ehe einer der beiden Männer daraufhin noch etwas Weiteres sagen oder tun konnte, tauchte eine Frau in Uniform auf und brüllte mit Autoritärer Stimme: „Waffe runter Schmidt, sind Sie den Verrückt geworden?!“, „Nein, ich habe gesehen wie er in einem Lichtblitz erschienen ist, er ist kein Mensch.“ Antwortete der Angesprochene sofort, auch wenn er seine Waffe sinken ließ. „Und woher wollen Sie das Wissen, Wissen Sie nicht wer das ist?!“ entgegnete die Frau aufgebracht während sie die Stecke zu ihrem Kameraden bewältigt hatte und ihm kurz darauf die Waffe aus den Händen riss. „Ja, aber…“ setzte der Polizist kleinlaut an. „Nichts da aber, Sie können sich als vom Dienst suspendiert betrachten, wir haben schon genug Probleme ohne das wir wahllos Bürger mit Waffen bedrohen!“, „Jawohl Ma‘am.“ Knickte der Mann dann ein und lies den Kopf hängen. Die Frau mit der energetischen Stimme drehte sich daraufhin zu Martin um und meinte, deutlich weicher: „Entschuldigen Sie die Störung Herr Möllers. Seien Sie versichert dass ihn ein Verfahren erwartet. Das war absolut unangemessenes Verhallten.“, „Ich bin nur froh dass Sie aufgetaucht sind bevor die Situation eskaliert ist.“ Antwortete Martin sofort ehrlich. „Ich auch. Die Reputation der Polizei hat schon genug gelitten, da wäre ein Mord an einem Öffentlich bekannten Kriegshelden, definitiv nicht Vorteilhaft gewesen.“ Antwortete die Polizistin. „Da haben Sie wohl recht, ich hoffe dass es Ihnen gelingt die Reputation Ihrer Institution wieder herzustellen. Wenn Sie mich nun entschuldigen würden, ich habe es wirklich etwas eilig.“ Erwiderter Martin dann. „Selbstverständlich, leben Sie Wohl.“ Antwortete die Polizisten ehe sie ihrem Kameraden, der mit hängendem Kopf und hängenden Schultern neben ihr stand einen bösen Blick zuwarf und ihn dann vor sich her aus Martins Blickfeld schob. Martin drehte sich daraufhin erneut zu der Haustür seines Elternhauses herum und öffnete die Tür mit seinem Schlüssel, wie üblich war die Tür dabei nur ins Schloss gefallen und nicht wirklich abgeschlossen. Sobald er die Tür dann geöffnet hatte peilte Martin die Lage im Hausflur und konnte dabei zu seiner Erleichterung nichts Beunruhigendes fest stellen. Alles war dort wo er es in Erinnerung hatte. Derart beruhigt bewältigte Martin die Strecke ins Wohnzimmer daraufhin mit einem angemessenen Schritt und öffnete die Tür in das Zimmer voller Selbstbewusstsein. „Hallo, wer ist da?“ hörte er dann seinen Vater Fragen. „Ich bins.“ Antwortete Martin umgehend.

„Martin?!“ hörte er dann seine Mutter beinahe kreischen, dicht gefolgt von Hastigen Schrittgeräuschen. Noch ehe Martin dann eine Chance hatte durch die Tür zu treten wurde er beinahe umgerannt. „Ja ich bins Wirklich.“ Meinte er daher erstickt während er das Gefühl hatte das ihm in diesem Moment jede Ader im Körper abgequetscht wurde. Für ein alte Frau hatte seine Mutter noch Immer ganz schön Kraft wenn sie wollte. „Sandra, erstick den Jungen doch nicht gleich.“ Meinte Martin Vater dann gut gelaunt, während er in Martins Sichtfeld lief. „Sowas darfst du mir nie wieder antun, hörst du Martin.“ Verlangte seine Mutter dann während sie ihm in die Augen schaute. „Da hat deine Mutter nicht ganz Unrecht, uns ist fast das Herz stehen geblieben als du vor diesem Exekutionsgericht warst.“ Stellte Martins Vater dann ernst fest. „Es war die einzige Möglichkeit.“ Erwiderte Martin daraufhin lediglich, er würde sich jederzeit wieder so entscheiden. „Warum, hättest du nicht auch einfach auf deinem Schiff bleiben können?“ fragte Sein Vater dann. „Nein. Wilmuth hat angedroht das Nukleare Arsenal der Vereinten Nationen gegen die eigene Bevölkerung einzusetzen wenn wir uns nicht Ergeben. Um das zu beweisen hat sie Iberische Halbinsel mit einer Nuklearrakete getroffen, ich will nicht Wissen wie viele dabei gestorben sind.“, „Was?!“ meinte Sein Vater daraufhin fassungslos während seine Mutter nur eine ersticktes Gurgeln vernehmen lies. „So hab ich auch reagiert. Diese Frau ist völlig wahnsinnig und zu allem bereit. Deshalb bin ich froh das euch nichts passiert ist.“ Stellte Martin dann fest währen er vorsorglich einen Arm um seine Mutter legte um sie im Bedarfsfall festhalten zu können. „Das ist Nachvollziehbar.“ Meinte Martins Vater dann dumpf, vermutlich musste er die Neuigkeiten über eine Nuklearwaffen Einsatz auf dem Gebiet der Vereinten Nationen erst noch verdauen. „Das ist… das ist Grauenvoll.“ Meinte Martins Mutter dann bestimmt. „Ja das ist es, ohne Zweifel. Wir können von Glück sagen das die Ga’quera dieser Irren Einhalt geboten hat.“ Stimmte Martin zu. „In diesem Fall stehen wir alle einmal mehr in ihrer Schuld. Halt dir diese Lady warm Junge, so eine Frau findet man nur einmal im Leben.“ Meinte Martins Vater dann worauf ein erbostes: „Johann!“ zu hören war. „Was denn Sandra?“ fragte Martins Vater umgehend unschuldig. „Ich bin immer noch der Meinung dass du dich nach einer Menschlichen Frau umsehen solltest.“ Meinte Martins Mutter dann. „Sandra, das Thema haben wir durch. Schon vergessen?“ Meinte Martins Vater dann entschlossen. „Nein habe ich nicht, aber das ändert nichts an meiner Meinung.“ Antwortete Martins Mutter sofort. „In dem Fall werde ich dich enttäuschen müssen. Ich bin nur auf der Durchreise, in Fakt muss ich so schnell wie möglich weiter um die Ga’quera im Rahmen einer Diplomatischen Mission zurück in Ihre Heimat zu begleiten.“ Erzählte Martin dann.

„Das kannst du uns doch nicht antun!“ rief seine Mutter dann aus. „Das ist eine Einmalige Chance Mama, ich werde der erste Mensch sein der eine Ymari Welt betritt, das ist Aufregend. Außerdem könnte das überleben unserer Spezies davon abhängen das wir gute Beziehungen zu den Ymari unterhalten. Es wäre Falsch diese Chance nicht zu ergreifen.“ Erklärte Martin umgehend, er konnte seine Mutter verstehen, wollte aber auch dass sie ihn verstand. Er war kein kleines Kind mehr und hatte seine Gründe für das was er tat. „In dem Fall, kann ich dir wohl nur viel Erfolg wünschen.“ Meinte Martins Mutter dann niedergeschlagen, sie schien sehr wohl zu Wissen wann die Schlacht verloren war. „Pass auf dich auf mein Sohn und sei immer wachsam, diese Ymari sind mir ein bisschen zu glatt, irgendwas verbergen die.“ Meinte Martins Vater dann mit ernstem Blick während er Martin die Hand auf die Schulter legte. „Immer, ich vertraue der Ga’quera zwar aber das bedeute nicht das ich alle Vorsicht fahren lasse.“ Erwiderte Martin nicht minder ernst, er teilte die Ansicht seines Vaters dass es mehr Gründe für Arlanas Handeln gab als sie bereit war zu zugeben.
~~~Ende Kapitel 73~~~

mfg.: Tg

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22 Jun 2019 13:25 #89838 von Todesgleiter
Kapitel 74: Heim der Götter

Nachdem Martins Blick wieder scharf gestellt war und das blendend weise Licht verschwunden war, blickte er in das Erwartungsvolle Gesicht Arlanas, deren Augen vor Vorfreude funkelten. Ganz offenbar freute sich die Ymar, aus welchem Grund auch immer auf die Bevorstehende Reise. „Willkommen zurück an Bord Martin, ich hoffe das du deine Familiären Verpflichtungen zufriedenstellend lösen konntest.“ Grüßte Arlana dann höflich und politisch Korrekt wie immer. „Ja, noch einmal danke für Ihr… äh ich meine deine Geduld.“ Antwortete Martin sofort. „Keine Ursache. Fühlst du dich jetzt bereit für das Abenteuer das dich erwartet?“ erwiderte Arlana sofort. „Abenteuer? Ich dachte wir reisen zum Regierungssitz deines Volkes?“ fragte Martin umgehend verwirrt. „Das werden wir auch, doch für dich muss es ein Abenteuer sein, du weißt nicht was dich erwartet und hast mit Sicherheit allerhand Phantastische Vorstellungen. Ich beneide dich um diese Fähigkeit weißt du? Es hat durchaus auch seine Nachteile zu einer Spezies zu gehören die schon so alt ist und schon so viel gesehen hat.“ Antwortete Arlana. „Ich kann nicht Leugnen das ich Neugierig bin zu sehen wie dein Volk lebt.“ Meinte Martin dann ehrlich. „Nun in diesem Fall sollten wir keine Zeit mehr verlieren.“ Stellte Arlana fest und machte eine Einladende Handgeste die Martin zu verstehen gab dass er ihr Folgen sollte. Sobald Martin dann zu der in einer eleganten weißen Robe mit verziertem Stehkragen gewandten Yamr aufgeschlossen hatte setzte sich diese in Bewegung und führte Martin durch einen kurzen Korridor. Martin bewunderte dabei einmal mehr die Innenarchitektur des Schiffes, obwohl die Gewölbe Architektur eigentlich antik wirkten, sorgte die gelungen Wahl aus diversen Weiß und Hellgrau Tönen, welche bis in das Silberne reichten in Kombination mit der Beleuchtung dafür das alles irgendwie zeitlos wirkte. Ebenso passte die Farbgebung und Architektur des Innenraumes perfekt zu Arlanas Roben.

Nur kurz darauf traten die beiden dann durch eine der faszinierenden Ymari Türen welche den anscheine erweckten zu schmelzen um den Weg freizugeben. Martin bemerkte dabei auch das die Tür schon rechtzeitig mit dem öffnen begann so dass er und Arlana nicht abbremsen mussten. Der Raum in den die Tür führte erinnerte Martin daraufhin sofort an eine Kommandozentrale in einer UNSF Installation. Mit dem unterschied das er nicht lesen konnte was auf den dreidimensionalen Hologrammen geschrieben stand. Arlana steuerte daraufhin einen größeren Freiraum im fordern Drittel des Raumes an und schaute sich dabei Stirnrunzeln um. „Stimmt etwas nicht?“ fragte Martin daher. „Es ist alles in Ordnung in Martin, ich war nur schon sehr lange nicht mehr hier.“ Antwortete Arlana. „Wo ist denn dann die Besatzung?“ fragte Martin sofort, natürlich konnte es nicht nur sein sondern war sogar recht wahrscheinlich das Arlana als Politische Führungspersönlichkeit die Stationen an Bord ihres Flaggschiffes nicht selbst besetzten musste. Arlana lächelte daraufhin ehe sie antwortete: „Es gibt keine. Im Grunde genommen ist dieser Raum völlig überflüssig. Wir Ymari benötigen keine Physischen Kontrollinstrumente um mit unserer Technologie zu interagieren. Dieser Raum ist daher ein Erbe unserer Vergangenheit und eine Art Notfalleinrichtung.“ Antwortete Arlana. „Wie Interagieren die Ymari dann mit Ihrer Technologie?“ fragte Martin neugierig, auch wenn er die Theorie hatte das die Telepathischen Fähigkeiten der Ymari dabei ein Rolle spielten. „Um es vereinfacht auszudrücken gehen wir Ymari eine Symbiose mit unserer Technologie ein, ein Teil unseres Bewusstseins lebt in der Technologie mit der wir interagieren, Gleichzeit existiert ein Teil der Künstlichen Intelligenz in uns. Wir nennen das Symbiotische Intelligenz, sie verbindet die Stärken von Künstlichen und Natürlichen Intelligenzen und kompensiert die schwächen beider.“ Antwortete Arlana umgehend. „Das ist beeindrucken, ich hätte nicht gedacht das so etwas möglich ist.“ Stellte Martin umgehend fest, auch wenn er nicht wirklich verstand wie ein Teil deseigenen Bewusstsein in einer Maschine leben sollte. „Es ist vieles möglich von dem du noch nichts weißt.“ Meinte Arlana daraufhin während sie zurück zu Martin schlenderte welcher den ganzen Raum mit neugierigen Blicken Bombardierte, für ihn war es unbegreiflich das man eine Kommandozentrale baute obwohl man nicht vorhatte sie zu benutzen.

„Bist du bereit?“ fragte Arlana dann. „Wofür?“ fragte Martin umgehend. „Dafür das wir aufbrechen. Im Moment befinden wir uns noch in der Erdatmosphäre.“ Antwortete Arlana. Offenbar schwebte ihr Schiff noch immer drohend über dem Regierungskomplex, als deutlich sichtbare Mahnung. „Aber natürlich.“ meinte Martin dann aufgeregt. „Sehr gut, dann sollten wir keine weitere Zeit verlieren, Gewisse Persönlichkeiten werden schon etwas unruhig.“ Stellte Arlana dann fest ehe die ganze Wand vor Martin und Arlana auf einmal ein Bild darstellte das den Regierungskomplex aus der Vogelperspektive zeigte. Im nächsten Moment wurde der Komplex dann immer kleiner. Martin benötigte kurz um zu verstehen dass das Raumschiff in dem er sich befand damit begonnen hatte zu steigen. Die Geschwindigkeit mit der das Ymari Schiff stieg war dabei mehr als beeindruckend, Martin schätzte das es sich mehr als doppelt so schnell wie eine Korvette der Striker Klasse durch die Atmosphäre bewegte und das Rückwärts. Dann schwenkte das Bild auf einmal herum und Martin konnte den freien Raum sehen, offenbar hatten sie die Erdatmosphäre verlassen. Dann wurde Martin auf einmal wieder von dem grellen weißen Licht geblendet das nur Sekundenbruchteile andauerte ehe es wieder verblasste. Mittlerweile war er auch schon ziemlich gut darin dieses Licht zu ignorieren und beschränkte sich auf ein kurzes blinzeln nachdem das leuchten abgeklungen war. Allerdings sorgte das was er daraufhin sah dafür dass er noch einmal blinzelte, nur um sicher zu gehen das ihm seine Augen keinen Streich spielten. Er befand sich noch immer in dem Kontrollraum von Arlanas Schiff, jedenfalls soweit er das beurteilen konnte es war natürlich auch möglich dass es sich um ein anderes Ymari Schiff handelte. Auf dem Monitor oder dem Sichtfenster vor ihm, so genau wusste Martin nicht um was genau es sich dabei handelte, war das Bild der Sterne aus der Erdumlaufbahn verschwunden. Stattdessen blickte er auf einen Blauen Superriesen, einen Stern von dem er bislang nur Computeranimationen gesehen hatte. Noch eindrucksvoller als der massive Stern, der wohl ein Vielfaches größer als Sol war, war jedoch die Konstruktion welche den Stern umspannte.

„Das ist Selaria, ihr Menschen würdet es wohl als Ringwelt bezeichnen die den Stern in einer Distanz von etwa drei eurer astronomischen Einheiten umspannt. Die breite der Konstruktion ist dabei groß genug das selbst der Jupiter aus dem Sonnensystem bequem auf der Oberfläche Platz hätte.“ Erklärte Arlana dann in Kurzform, es war in diesem Moment natürlich nicht schwer zu erraten an was Martin dachte, auch ohne Telepathische Fähigkeiten. „Das ist Gigantisch, warum hat dein Volk so etwas gebaut?“ fragte Martin daraufhin völlig von der Rolle. Zwar sprengten die Zahlen alles was er im Kopf ausrechnen konnte doch ihm war klar dass für den Bau von so etwas gewaltigem mehr Rohmaterial von Nöten war als man im ganzen Sonnensystem finden konnte. „Es ist ein Erbe der Vergangenheit. Eine Methode Lebensraum für unser Volk zu Schaffen ohne weiter Expandieren zu müssen Mittlerweile haben wir sehr viel effektivere Lösungen gefunden.“, „Effektiver als so etwas? Willst du damit sagen das die Ymari Konstruktionen erschaffen können die größer als Planeten sind, es aber nicht mehr nötig haben?“ fragte Martin mehr als überrascht. „Ja.“ Bestätigte Arlana lediglich knapp. „Wir wüssten nicht mal wie man so etwas bauen soll.“ Murmelte Martin daraufhin mehr zu sich selbst als zu irgendjemand anderem. „Die Zeit wird kommen in der auch die Menschen derartiges erschaffen werden. Wir Ymari haben nur einen gewaltigen Vorsprung vor euch.“ Antwortete Arlana umgehend, offenbar hatte sie ihn gehört und verstanden. „Wie viele Ymari leben auf Selaria?“ fragte Martin dann. Die Konstruktion war so gewaltig dass sie wohl ein Vielfaches des Lebensraumes der Erde bot. „Etwa Fünfhundert Milliarden. Mit leichten Schwankungen durch Geburten und das Wechseln des Wohnsitzes.“ Antwortete Arlana umgehend. „Fünfhundert Milliarden! Das ist mehr als das Zehnfache der gesamten Menschlichen Bevölkerung und es ist nur eine Kolonie, Wilmuth hatte echt keine Idee mit wem sie sich anlegen wollte...“ Dachte sich Martin umgehend schluckend. Selbst wenn der immense Technologische Vorsprung der Ymari nicht währe, hatten sie mehr als genügend blanke Zahlen verfügbar um die Menschheit zur Not Unbewaffnet mit bloßen Fäusten zu überrennen.

„Wie ist das Leben auf so einer Synthetischen Welt?“ fragte Martin dann. „Auch nicht viel anders wie auf einem normalen Planeten, nur die Aussicht ist besser.“ Antwortete Arlana vergnügt. „In wie fern?“ fragte Martin sofort neugierig er wusste das er im Momente ein Gelegenheit hatte die man im Leben nur einmal bekam, er hatte sich daher vorgenommen alle Eindrücke und alles Wissen das er bekommen konnte wie ein Schwamm aufzusaugen. „Die Atmosphäre ist deutlich dünner wodurch es möglich ist hindurch zu sehen und den Sterne sowie das All auch bei vollem Tageslicht zu Bewundern welches man rund um die Uhr hat.“ Erklärte Arlana. „Wie wird die Atmosphäre den über der Ringwelt gehalten?“ fragte Martin dann, immerhin müsste die Gravitation des Sterns die Gasförmige Atmosphäre ja eigentlich wie ein Staubsauger ansaugen. „Die Gravitation der Ringwelt selbst. Die ganze Konstruktion ist von der Stellaren Schwerkraft des Sternes befreit und erzeugt ihr eigenes Gravitationsfeld das sowohl Bewohner wie auch Atmosphäre an Ort und Stelle hält.“ Antwortete Arlana. „Sie sagt das all wäre dass das normalste der Welt...“ Dachte sich Martin daraufhin. Nach seinem begrenzten Wissensstand gab es keine Möglichkeit die Schwerkraft künstlich abzuschirmen oder sonst wie zu beeinflussen, die Tatsache das die Ymari das jedoch auf absolut makroskopischer Ebene taten führte daher sehr deutlich vor Augen wie viel die Menschheit noch zu lernen hatte wenn sie auch nur annähernd in der selben Liga spielen wollte wie die Ymari. „Kann ich es sehen?“ fragte er dann und war sich dabei bewusst das er sich wie ein neugieriges kleines Kind anhörte. Arlana lächelte daraufhin wohlwollend und meinte: „Bedauerlicherweise nicht. Wir werden direkt weiter nach Synphyl reißen. Allerdings bin ich davon überzeugt das Synphyl ein würdiger Ersatz sein wird.“ Antwortete Arlana. „Ist Synphyl auch eine Ringwelt?“ fragte Martin dann. „Nein, viel, viel, viel mehr.“ Antwortete Arlana geheimnisvoll ohne weitere Details zu nennen während die Ringwelt Selaria vor ihnen immer größer wurde während sich das Schiff der Konstruktion näherte.

„Warum sind wir dann nicht direkt nach Synphyl gereist, ist dies nicht ein Umweg?“ fragte Martin dann. Immerhin ergab es für ihn keinen Sinn einen Zwischenstopp einzulegen wenn man es sowieso schon eilig hatte. „Weil es nicht möglich ist. Synphyl ist der letzte Rückzugsort meines Volkes, unsere Letzte Festung wenn es so will. Selbst wenn all unsere Bastionen in der Galaxis zu Staub zermalmt werden, würden die Ymari dort überleben. Aus diesem Grund ist es nicht möglich einfach so nach Synphyl zu reißen, niemand, nicht einmal wir Ymari selbst können das.“ Erklärte Arlana. Ich fürchte ich verstehe nicht.“ Stellte Martin umgehend fest. Egal wie schwer Befestigt ein Ort auch war, man konnte nie verhindern dass irgendjemand ihn erreichte. „Du wirst es in Kürze verstehen.“ Meinte Arlana dann noch immer geheimnisvoll während das Bild vor den beiden dunkel wurde. Mittlerweile waren sie so nah an die Massive Hülle der Selaria Ringwelt herangeflogen das eben jene das Licht des Sterns komplett abblockte. Erst aus dieser nähe wurden dabei die schieren Dimensionen des Künstlichen Habitats klar. Arlanas Schiff, welches selbst größer als alles was Menschen jemals gebaut hatten war, wirkte wie ein Staubkorn daneben. Martins schauten daher durchaus ehrfürchtig auf die Silbergraue Wand vor ihm die zumindest aus dieser Entfernung völlig Nahtlos aussah. Dann schossen auf einmal blauweise Blitze über die Oberfläche der Silbergrauen Hülle und vereinigten sich unmittelbar vor Arlanas Schiff zu einer Blauweiß leuchtende Scheibe auf deren Oberfläche ein art Mahlstrom zu erkennen war, ebenfalls entwichen an den pulsierenden Rändern der Schiebe beständig Wellen aus Licht welche dann über die Stationshülle rasten, nur um in der Distanz zu verglühen. „Arlana was ist das?“ fragte Martin dann während das Schiff in dem er sich befand zielstrebig auf die Leuchtende Scheibe zu hielt und die Oberfläche in wenigen Sekunden erreichen würde. „Ein Transuniverseller Bruch, künstlich erschaffen um uns die Passage zu ermöglichen.“ Antwortete Arlana ohne damit irgendetwas zu sagen, immerhin hatte Martin keine Ahnung was ein Transuniverseller Bruch sein sollte.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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22 Jun 2019 13:27 #89839 von Todesgleiter
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„Also ist es eine Art Durchgang?“ fragte Martin daher, durchaus etwas nervös. Nach seinem Wissensstand hielten sie immerhin auf die Hülle einer Gigantischen Raumstation zu. „Ja, ein Durchgang nach Snyphyl. Es gibt nur fünf Punkte im ganzen Universum an denen so etwas möglich ist.“ Antwortete Arlana umgehend. Noch bevor Martin daraufhin weitere Fragen stellen konnte um seinen Wissensdurst zu stillen durchbrach das Schiff mit seiner Hülle die hell leuchtende Scheibe mit dem Mahlstrom Muster. Umgehend darauf fühlte sich Martin als würde jedes Atom in seinem Körper in alle Richtungen gleichzeitig gezerrt werden, es war ein scheußliches Gefühl. Gerade als er sich daher vor Qualen winden wollte endete das Gefühl, gleichzeitig erstarb das Blauweise leuchten. Wenn Martin daraufhin nicht schon die eine oder andere unglaubliche Erfahrung mit den Ymari und ihrer Technologie gemacht hätte, hätte er nun geglaubt dass er träumte. Nicht nur das Blauweise Leuchten war verschwunden, ebenso die massive Silbergraue Stationshülle und eigentlich alles andere, inklusive der Schwärze des Alls selbst. Stattdessen blickte Martin nun auf einen Seltsamen Ort der wie aus einem Fantasie Roman wirkte. Vor ihm erstreckten sich hunderte wenn nicht gar tausende Inseln, diese Inseln, welche den Eindruck erweckten aus traditionellem Fels zu bestehen, befanden sich jedoch nicht in einem Ozean, sondern schwebten scheinbar schwerelos Mitten in der Luft, der Raum zwischen den Inseln sah dabei wie der Strahlend blaue Himmel eines Ungetrübten Sommertages auf der Erde aus. Die Inseln waren dabei nicht nur Unterschielich groß, während die kleineren schätzungsweise deutlich kleiner als Arlanas Raumschiff waren, so wirkten die größeren Doch groß genug um Bequem eine moderne Megametropole darauf unterbringen zu können, sondern schwebten auch auf unterschiedlichen Höhen und stellenweiße Gegeneinader verdreht, so dass die Oberseite einer Insel gegen die Flanke einer anderen zeigte. Einige der Inseln verfügten sogar über schillernde Wasservorkommen welche sich in endlosen Wasserfällen in den Lehrraum zwischen den Inseln ergossen und dabei schimmernde Wolken aus fein verteilten Wassertropfen erzeugten.

Zusätzlich sprießte auf den Inseln scheinbar eine Vielzahl Saftig grüner Palmen und Farnartiger Pflanzen welche mit den Futuristisch geschwungenen Weiß- bis Silberglänzendend Bauwerken, welche sich ebenfalls auf den Inseln befanden um die Wette zu wachsen schienen. Martin bemerkte dabei auch dass die Architektur der Gebäude und die Pflanzen in keinem Widerspruch zueinander standen, sie passten perfekt zusammen. Untereinander waren die Inseln dabei von einem Netzwerk aus Leuchtenden Lichtbahnen verbunden auf denen Martin unzählige Punkte erkennen konnte welche auf den Lichtbahnen hin und her reisten. Während Martin ob dieses Anblickes noch Sprachlos war, hörte er Arlana mit einem sehnsüchtigen Tonfall sagen: „Ich war schon viel zu lange nicht mehr hier.“ Im nächsten Moment tauchte eine ganze Formation kleinere Gefährte auf welche die unverkennbaren fließenden Hüllenformen der Ymari Konstruktionen zu eigen hatten. Martin erkannte dabei das es sich um offene Konstruktionen handelte auf denen jeweils dutzende von Ymari standen welche in diesem Moment lange Bahnen aus leicht durchschimmerndem Textilien schwenkten, dabei erinnerten sie Martin unwillkürlich an die Zuschauer welche Rückkehrende Raumfahrer oder Seeleute auf der Erde willkommen hießen. Aus der Tatsche das die Ymari auf den Schwebegleitern dabei keine Druckanzüge, Atemmasken oder ähnliches trugen Schlussfolgerte Martin dabei das der Zwischenraum zwischen den Schwebenden Inseln von einer Atembaren Atmosphäre ausgefüllt war, was in etwa so viel Sinn ergab wie der ganze Rest. „Was ist das für ein Ort?“ fragte er dann nachdem er den Anblick fürs erste verdaut hatte. „Das ist Synphyl, die Wahlheimat der Ymari. Du kannst dich Glücklich schätzen hier zu sein, nur wenige nicht Ymari haben diesen Ort je erblickt.“ Antwortete Arlana umgehend. „So einen Ort habe ich noch nie zuvor gesehen.“ Stellte Martin dann fest, immerhin übertraf das was er hier sah definitiv seine kühnsten Vorstellungen. Er hatte ja mit allem möglichen Gerechnet, aber das war dann doch noch Etwas Spezielles.

„Das ist nicht Verwunderlich, Synphyl ist einzigartig.“ Erwiderte Arlana während die Schwebegleiter eine Art Ehrengeleit Formation an den Flanken des Raumschiffes einnahmen um es auf seinem weiteren Weg durch das Fremdartige Herz der Ymari Zivilisation zu begleiten. „Das kann man wohl sagen.“ Stimmte Martin zu, er hatte keinen Schimmer wie ein Ort wie dieser überhaupt möglich war. Zwar verfügten die Ymari über Schwerkraft manipulierende Technologie, was die Schwebenden Inseln erklären konnte, aber trotzdem war das alles einfach zu unglaublich, vor allem wenn man die Schieren Ausmaße des Ortes bedachte, Martin konnte keine wie auch immer geartete Grenze erkennen. Dann sah Martin auf einmal ein Riesiges Schwebendes Standbild das von einem Ring aus Schwebenden Inseln umgeben war. Das Standbild selbst war aus einem Schwarzen Gestein geschnitten und stellte wohl eine Art Kriegsszene dar. Jedenfalls schlussfolgerte Martin dass aus den Stilisierten Flamen welche aus den Fingern einer Menschenähnlichen Gestalt schossen und mehrere Angedeutete Körper verzehrte, während eine Gruppe aus kleineren Figuren eine Art Lanze in den Torso des Flammenwerfenden Giganten bohrte. Aus der schieren Größe des Schwebenden Standbildes und der Inszenierung ließ sich mühelos erkennen dass es wohl von immenser Bedeutung war. Auch Arlanas Reaktion als sie es erblickte sprach Bände: Die Ymari verschränkte die Hände demütig vor der Brust und senkte den Blick für eine knappe Sekunde. „Wen stellt dieses Standbild dar?“ fragte Martin daher neugierig nachdem er sicher war das Arlana ihr Ritual abgeschlossen hatte. „Niemand spezifisches. Es ist eine Erinnerung an ein Düsteres Kapitel unserer Geschichte, eine Epoche die Ironischer weiße als Krieg der Engel bezeichnet wird. Andere Völker derselben Zeit nennen es auch den Krieg in dem die Ymari ihre eigenen Götter töteten.“ Antwortete Arlana. „Das ist doch mit Sicherheit metaphorisch für ein Zeitalter des Wissenschaftlichen Fortschrittes gemeint, oder?“ fragte Martin dann, der nicht so wirklich verstehen wollte was daran so schlimm sein konnte.

„Nein es ist Wörtlich gemeint. Ich werde dir die Geschichte später einmal erzählen, jetzt musst du nur Wissen das dieser Krieg ein sehr Prägendes Ereignis für das Volk der Ymari war das uns zu dem Gemacht hat was wir heute sind, es ist daher unsere Verantwortung die Opfer welche unsere Vorfahren erbracht haben niemals zu vergessen um zu verhindern das sich die Ereignisse wiederhohlen.“ Antwortete Arlana dann. „Ich kann nicht leugnen neugierig auf dieses Geschichte zu sein.“ Stellte Martin dann fest. „Das glaube ich dir gerne, aber zuerst werden wir beide Priarch Athen aufsuchen.“ Erwiderte Arlana. „Wer ist er?“ fragte Martin dann, durchaus neugierig darauf einen anderen Ymar zu treffen. „Der Führer unserer Regierung, in etwa vergleichbar mit eurem Präsidenten.“ Antwortete Arlana sofort worauf Martin umgehend ein nervöses Kribbeln verspürte, immerhin würde er in kürze einem der mächtigsten, wenn nicht sogar dem mächtigsten Individuum des ihm bekannten Raumes treffen. Demzufolge aufgeregt fragte er: „Was für Umgangsformen muss ich beachten wenn ich Priarch Athen gegenüber stehe?“, „Wie ich bereits erwähnte legen wir Ymari keinen großen Wert auf Titel oder Persönliche Verehrung. Es ist demnach nicht erforderlich sich zu verneigen oder ähnliche Gesten der Unterwerfung zu vollführen, es wird nur von dir erwartet dich Höflich zu verhallten.“ Antwortete Arlana umgehend. „Ich verstehe.“ Erwiderte Martin umgehend während er sich vornahm am besten so wenig wie möglich zu sagen und sich eher im Hintergrund zu halten immerhin wollte er den Ruf der Menschheit nicht schon bei der ersten Gelegenheit ruinieren. Während ihrer kurzen Unterhaltung hatte Arlanas Schiff die Strecke zu einer großen Ringförmigen Konstruktion bewältigt welche um das Denkmal des Kriegs der Engels schwebte und dockte in einer Vertiefung der äußeren Hülle des Ringes an. Die Vertiefung hatte dabei die exakten Abmessungen des Schiffes wodurch das Schiff schienbar nahtlos mit der Struktur zu verschmelzen schien. „Also dann, folge mir.“ Stellte Arlana dann fest und obwohl sie äußerlich ruhig war hörte Martin doch so etwas wie leichte Nervosität aus ihrer Stimme heraus. Das wiederrum war für Martin Grund genug auch leicht Nervös zu werden, immerhin war Arlana normalerweise der Inbegriff des Selbstbewusstseins, wenn etwas daher selbst sie Nervös machte war es definitiv ein Grün beunruhigt zu sein.

Nur wenige Minuten später folgte Martin Arlana durch eine art Galerie und renkte sich fast das Genick aus während er die Architektur bestaunte. Der ganze Innenraum war, Typisch für die Ymari, in Weiß bis Hellen Silbertönen gehalten und war komplett Lichtdurchflutet. Die Decke war so hoch das es den Anschein erweckte als wäre der Raum für Riesen Gebaut worden. Getragen wurde die Gewölbte Decke dabei von Schlanken eleganten Säulen welche den Anschein erweckten aus Purem Elfenbein zu bestehen. Zusätzlich wehten große transparente aus leicht durchscheinenden weißen Textilien zwischen den Säulen. Was allerdings komplett fehlte waren andere Ymari, Martin fragte sich schon ob die anderen Ymari ihnen bewusst aus dem Weg gingen oder ob sich schlichtweg sonst niemand an diesem Ort aufhielt. Dann sah Martin auf einmal ein Hoch gewachsene Gestalt welche vor ihm und Arlana in der Galerie stand und offensichtlich auf sie wartete. Augenblicklich beschleunigte sich daraufhin sein Puls, immerhin war es ja möglich dass es sich bei dieser Gestalt um Priarch Athen handelte. Ein kurzer Seitenblick auf Arlana zeigte Martin dann jedoch das die Ymar über das ganze Gesicht strahlte und sich offenkundig auf die Begegnung mit dem oder der anderen Ymar freute. Daraus schloss er dass es sich nicht um Priarch Athen handelte, sondern jemand anderen den Arlana Persönlich kannte. Sobald sie dann näher herangekommen waren erkannte Martin dann das es sich um einen Männlichen Ymar handelte das erkannte er unter anderem an dem kurzen und spitzen Bart an seinem Kinn, den insgesamt deutlich schärfer geschnittenen Gesichtszügen und der breiteren Statur, auch wenn der Ymar im Vergleich zu Martin noch immer recht schmal und Zerbrechlich wirkte. Zusätzlich hatte er seine Hände vor der Brust Verschränkt wie es auch Arlana bei Begrüßungen zu tun pflegte, dabei erkannte Martin das seinen Finger kürzer und deutlich kräftiger als die Arlanas waren, er vermutete daher das die Grundlegenden Physischen Unterschiede zwischen Mann und Frau bei den Ymari zumindest ähnlich waren wie bei den Menschen. „So dona’a Ga’quera Arlana she Bach‘el da Ykan.“ Meinte der der Ymar dann, seine Stimme klang ähnlich Melodisch wie Arlanas, wenn auch eine gute Oktave tiefer, Martin war daher mittlerweile ziemlich sicher einen Männlichen Ymar vor sich zu haben. „So dona’a Achila Vilar, achia sa Sawa de Ykan.“ Antwortete Arlana dann wobei Martin meinte sie Grinsen zu sehen. „Ich bitte um Entschuldig Botschafter der Menschheit.“ Meinte der Ymar dann plötzlich ohne Vorwarnung während er eine leichte Verbeugung andeutete. Martin war daraufhin vollauf verwirrt, er hatte keine Ahnung warum der Ymar sich bei ihm hätte entschuldigen sollen, immerhin hatte er nichts getan ihn zu kränken. „Es gilt als höchst unhöflich sich einer Sprache zu bedienen welche nicht alle Anwesenden sprechen wenn man fähig ist eine Sprache zu Sprechen die alle Verstehen.“ Erklärte Arlana dann. „Oh, muss ich mich dann auch Entschuldigen?“ fragte Martin dann, immerhin beherrschte er die Sprache der Ymari nicht. „Nein, du sprichst unserer Sprache nicht, daraus kann und wird dir niemand einen Vorwurf machen.“ Beschwichtigte Arlana umgehend grinsend.

Dann meinte Arlana deutlich Förmlicher: „Haupt Kapitän Martin Möllers, gesandter der Vereinten Nationen des Planeten Erde dies ist Achila Vikan, Achila Vikan, Haupt Kapitän Martin Möllers.“, „Es ist eine Freude dich kennen zu lernen Haupt Kapitän Martin Möllers, ich habe schon viel von dir gehört und kann nicht leugnen Neugierig auf diese Begegnung gewesen zu sein.“ Meinte der Ymar dann. „Es ist mir eine Ehre Achila Vikan, ich empfinde große Demut wegen des mir entgegen gebrachten Vertrauens.“ Erwiderte Martin umgehend. Achila Vikan verzog den Mund daraufhin zu einem Lächeln und meinte an Arlana gewandt. „Du hast nicht übertrieben, er ist ausgesprochen Höflich.“, „Natürlich habe ich nicht übertrieben. Haupt Kapitän Martin Möllers ist jedoch nicht nur Höflich sondern auch ausgesprochen Mutig, er hat sich selbst erboten mich zu Unterstützen um einer etwaigen Strafe zu entgehen.“ Antwortete Arlana umgehend. Die Art und Weise wie die beiden Ymari miteinander sprachen wirkte dabei so vertraut das Martin sich sicher war das sie mehr waren als bloße bekannte, er musterte Achila Vikan daher aufmerksam, stellte jedoch fest das es praktisch unmöglich war sein Alter zu schätzen. „Dies ist in der Tat Mutig wenn man nicht weiß was einen Erwartet. Es scheint das die Menschen unserer Aufmerksamkeit vollauf würdig sind.“ Stellte Achila Vikan mit einem anerkennenden Tonfall fest, für Martin war es dabei beeindruckend das die Ymari nicht auf ihn und die Menschheit im allgemein herabsahen, oder aber sie verbargen diesen Umstand nur ausgesprochen gut. „Nun denn wir sollten Priarch Athen nicht unnötig warten lassen. Folgt mir.“ Stellte Achila Vikan dann fest und machte eine einladende Geste mit den Armen. „Du hast wohl recht.“ Stimmte Arlana zu, obwohl sie dabei etwas Säuerlich klang. „Ich bin davon überzeugt dass du deine Beweggründe für dein Handeln wohl abgewägt hast. Es gibt keinen Grund unruhig zu werden.“ Stellte Achila Vikan dann fest während er Arlana an der Hand nahm. Als er diese simple Geste sah fühlte Martin einen seltsamen Dorn der Eifersucht in sein Bewusstsein schlagen. „Verflucht noch eins! Sie ist schon vergeben, das war bei einer Frau wie ihr ja irgendwie klar.“ Dachte er sich dann niedergeschlagen und versuchte seine Romantischen Intentionen Arlana betreffend zu begraben.
~~~Ende Kapitel 74~~~

mfg. und frohes Schwitzen: Tg

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29 Jun 2019 14:29 #89842 von Jack Hunter
Wow, ich hätte nie gedacht, die Heimat der Ymari schon im ersten Teil zu besuchen, dachte es wäre eher was für Teil 2. Es war ja schon beeindruckend zu erfahren, dass ihre ursprüngliche Heimatwelt verlassen wurde, um der Flora und Fauna Gelegenheit zu geben, sich ohne Einmischung höherer Wesen zu entwickeln, aber diese Ringwelt um einen Stern ist ja Oberhammer! Und dieses Synphyl scheint in einer anderen Dimension zu existieren, die dem Himmel gleicht. Dennoch habe ich das Gefühl du wurdest von "Avatar - Aufbruch nach Pandora" inspiriert, Stichwort "Die schwebenden Berge von Pandora". Gib's zu! ;)

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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29 Jun 2019 15:05 #89843 von Todesgleiter
@Jack Hunter: Ich geb gar nichts zu, weil es nichts zuzugeben gibt ;) :P
Das Design von Synphyl ist, (zumindest Bewusst) von gar nichts inspiriert. ich wollte nur einen möglichst phantastischen Ort erschaffen, einen Ort der deutlich macht das die Ymari nicht an dieselben Regeln gebunden sind wie die Menschen, das sie in einer anderen Liga spielen.
Selaria (die Ringwelt) ist nur eine von vielen Ymari Makrokosntruktionen, die eien oder andere wird auch noch in der GEcshichte auftauchen, da bin ich mir ziemlich sicher ;)

@all: Weiter geht's:
Kapitel 75: Stellungnahme

Leicht deprimiert trottete Martin hinter Achila Vikan und Arlana her, wobei er fest stellte dass er seinen Schritt durchaus beschleunigen musste um mit der höheren Schrittlänge der Ymari mithalten zu können. „Hast du Priarch Athen schon gesprochen?“ fragte Arlana dann, offensichtlich nicht an Martin gerichtet. „Nein, ich habe es zwar versucht, wurde aber abgewiesen.“ Antwortete Achila Vikan. „Ich verstehe, trotzdem danke für den Versuch.“ Erwiderte Arlana umgehend. „Ich fühle mich wie das dritte Rad am Wagen.“ Stellte Martin dann geräuschlos für sich selbst fest, es viel ihm deutlich schwerer als erwartet sich damit abzufinden das Arlana für ihn unerreichbar war. Zwar stimmte es das er den Mut sie Anzusprechen noch nicht zusammengebracht hatte doch das änderte nichts an seiner Gefühlswelt. Dann erreichten Sie eine große Doppelflügel Tür, die im Gegensatz zu gewöhnlichen Ymari Türen sofort als solche zu erkennen war. Die Türflügel waren dabei mit einem komplizierten Rechtwinkligen Muster ähnlich dem auf der Hülle von Ymari Schiffen versehen. Neben der Tür standen zwei Soldaten Wache, ihre Dunkelgrauen Kampfanzüge verbragen jedwedes Fleisch und waren vermutlich Luftdicht, obwohl er keine Ahnung hatte wie effektiv diese Soldaten wirklich waren schluckte Martin bei ihrem Anblick einmal, alleine die Technologie welche ihnen zur Verfügung stand machte sie zu mehr als ernstzunehmenden Gegnern wenn sie das wollten. Die Soldaten ignorierten Martin und seine Begleitung jedoch Professionell, Martin vermutete dass die Ymari ihre Telepathischen Fähigkeiten genutzt hatten um über ihre Ankunft zu informieren. Dann öffneten sich die Türflügel Theatralisch Langsam und gaben den Weg in eine Art von Wintergarten frei der dahinter lag. So erkannte Martin diverse Unterschiedliche Gewächse die neben dem Blankpolierten Laufweg wucherten.

Ein paar Meter nach der Tür mündete der Weg in eine Art vertiefte Piazza die von mehreren seichten Wasserflächen durchbrochen war. In jeder Wasserfläche sprudelte dabei Munter ein kleiner Kugel oder Oval förmiger Brunnen. Aus denen sich das Wasser in kleinen Fontänen aus einer Öffnung an der Oberseite ergoss. Der Großteil des Wassers strömte allerdings von den Seiten aus der Vegetation in kleinen Wasserfällen heraus um die Flächen zu füllen. Das Wasser war dabei so strahlend klar dass Martin sich schon fragte ob es sich überhaupt um Wasser und nicht um etwas anderes handelte. In der Mitte der Piazza, unter einer großen Skulptur welche eine Spiralförmige Form aufwies befanden sich dabei mehrere Sitzgruppen welche in den Sockel auf welchem die Skulptur Thronte eingelassen waren. Auf einer der Sitzbänke erkannte Martin dabei einen Ymar in einer eleganten Silbernen Robe mit Goldenen Verzierungen, er vermutete daher dass es sich dabei um Priarch Athen handelte. Als der einzelne Ymar die Gruppe bemerkte welche sich ihm näherte erhob er sich umgehend fließend, scheinbar waren alle Ymari fähig sich so fließend und elegant wie Arlana zu bewegen. Durchaus Nervös und unsicher wie er sich jetzt verhalten sollte schaute Martin daraufhin auf seine beiden Begleiter um sich an deren Reaktion orientieren zu können. Die beiden Ymari reagierten zunächst jedoch gar nicht und folgten ihrem Weg. Notgedrungen folgte Martin diesem Beispiel und lief hinter den beiden her, dabei achtete er jedoch darauf stets die ganze Szenerie im Auge behalten zu können um umgehend reagieren zu können falls sich irgendetwas änderte.

„Ga’quera Arlana von Aechia Selarim, Achila Vikan, es ist eine Freude euch hier empfangen zu dürfen.“ Meinte der Ymar dann als sie alle Näher gekommen waren so dass sie sich Unterhalten konnten ohne einander anzubrüllen. „Priarch Athen, es ist uns eine Freude zu diesem Treffen eingeladen worden zu sein.“ Antworteten Arlana und Achila Vikan dann synchron. Priarch Athen drehte sich daraufhin elegant auf den Absätzen seiner Stiefel soweit herum das sein Blick aus den, wie bei Arlana Goldenen, Augen auf Martin ruhte ehe er meinte: „Es ist mir auch eine Freude dich zu treffen Haupt Kapitän Martin Möllers, Abgesandter der Vereinten Nationen des Planeten Erde und Botschafter der Menschheit. Lange habe ich darauf gewartet einen Menschen hier willkommen heißen zu dürfen.“ Martin fühlte sich daraufhin mehr als überrascht, mit einer derart förmlichen Begrüßung hatte er nicht gerechnet. „Dafür dass sie nicht viel Wert auf Titel legen hat er sich aber ganz schön Mühe gegeben.“ Dachte sich Martin dann, welcher nicht erwartet hatte jemals einen so langen Titel zu tragen. „Es ist mir eine Ehre Heute hier sein zu dürfen Priarch Athen, ich weiß das mir entgegengebrachte Vertrauen zu schätzen und spreche Ihnen im Namen der Gesamten Menschheit meinen Dank aus.“ Antwortete Martin dann. Priarch Athen zog daraufhin eine seiner, feinen und kaum sichtbaren, Augenbrauen nach oben ehe er erwiderte: „In diesem Fall hoffe ich das deine Erwartungen an dieses Treffen nicht enttäuscht werden.“ Daraufhin wartete er noch kurz höflich auf einen Antwort Martins, welcher sich jedoch in Stillschweigen übte ehe er sich wieder Arlana zuwandte und meinte: „Bedauerlicherweise dient dieses Treffen einem weniger erfreulichen Grund. Arlana du hast eine der obersten Direktiven gebrochen in dem du direkt in eine Innenpolitische Situation auf dem Planeten Erde eingegriffen hast. Du weißt, was das für Konsequenzen nach sich zieht?“ Arlanas Haltung versteifte sich daraufhin kaum merklich und sie schob trotzig das zierliche Kinn vor als sie Standhaft antwortete: „Ja.“, „Sehr gut, nichts anderes hatte ich erwartet. Was waren deine Gründe, für dein Handeln?“ antwortete Priarch Athen dann mit einer sanften Stimme, er hörte sich in keinster Weise Bedrohlich an.

„Es war notwendig Athen. Ich konnte nicht Riskieren dass alles Zerstört wird.“ Meinte Arlana dann. „Ich Verstehe, allerdings könntest du durch dein Eingreifen noch mehr Schaden angerichtet haben und das muss dir klar gewesen sein, hattest du daher noch weitere Gründe?“ antwortete Priarch Athen dann, noch immer vollauf neutral. Martin registrierte daraufhin das Arlana auf ihrer Lippe herum kaute ehe sie auf die Frage Priarch Athens antwortete: „Es waren Massenvernichtungswaffen im Spiel, ohne mein Eingreifen hätte sich die Menschliche Bevölkerung mit einer Wahrscheinlichkeit von über einundneunzig Prozent selbst terminiert. Das konnte ich nicht Zulassen.“ Martin fühlte sich daraufhin genötigt ebenfalls einzuschreiten um Arlana Schützendeckung zu geben und meinte daher: „Priarch Athen, wenn Ga’quera Arlana nicht eingeschritten wäre, wäre ich jetzt Tot und nicht nur ich. Sie hat Milliarden von Leben gerettet, mein ganzes Volk steht mehr als einmal in Ihrer Schuld. Es muss auch in Ihrem Volk Gründe geben die es rechtfertigen eine Regel zu übergehen wenn die äußeren Umstände es erforderlich machen.“, „Selbstverständlich gibt es gewisse Umstände unter denen Regeln übergangen werden können, andernfalls gäbe es dieses Treffen nicht Haupt Kapitän Martin Möllers. Aber du wirst verstehen das derartige Übertritte sorgsam überwacht werden müssen um sicherzustellen dass sie nur geschehen wenn es wirklich von Nöten ist.“ Antwortete Priarch Athen ehe er sich wieder an Arlana wandte und meinte: „Du weißt welche Verantwortung auf den Schultern einer Ga’quera lastet, deshalb bin ich davon überzeugt das du die Entscheidung den Vorgängen auf der Erde ein Ende zu setzen nicht Leichtfertig getroffen hast. Allerdings bestand das Risiko eines Planetaren Aussterbevorganges schon längere Zeit, es muss daher einen Grund geben warum du erst später eingegriffen hast.“ Meinte Priarch Athen, sein Versandt war offenbar so scharf wie der Arlanas was Martin einen kalten Schauer den Rücken hinunter jagte, selbst ohne ihre Technologie währen die Ymari Gefährlich das war ihm schon länger klar.

„Der Grund hält sich zu diesem Zeitraum im selben Raum wie wir auf Athen. Was wäre ich Wert wenn ich mit all meiner Macht nicht einmal diejenigen Beschützen kann zu denen ich eine engere Private Beziehung führe.“ Antwortete Arlana dann. Die Augen der beiden anderen Ymari wanderten daraufhin umgehend zu Martin, welcher mehr als überrumpelt war. Er hatte ja Gewusst das Arlana mehr in ihm sah als einen Professionellen Kontakt und eventuell Kollegen, aber das sie sogar gewillt war seinetwegen ihre Position und eine eventuelle Strafe zu Riskieren hatte er dann doch nicht erwartet. „Es scheint das Haupt Kapitän Martin Möllers sich dessen nicht Bewusst war.“ Stellte Achila Vikan dann kurz und bündig fest während er Martin einer außerordentlich gründlichen Musterung unterzog. „Super, hoffentlich sieht er mich jetzt nicht als Potenziellen Rivalen.“ Dachte sich Martin dabei, zwar hatte er keine Ahnung was für eine Position der Ymar inne hatte, aber alleine die Tatsache das er ein Ymar war, war Grund genug gesunden Respekt vor ihm zu haben. „Ich habe es ihm gegenüber nie explizit erwähnt da Haupt Kapitän Martin Möllers dazu neigt sich bei derartigen Vorkommnissen unwohl zu fühlen.“ Erklärte Arlana dann. „Ich Verstehe in diesem Fall muss der Umstand selbstverständlich differenziert betrachtet werden.“ Stellte Priarch Athen dann fest. Martin hoffte daraufhin inständig dass diese Eröffnung innerhalb der Gesellschaft der Ymari nicht Grund genug war Arlana zu bestrafen. Er entschloss ich daher ein weiteres mal einzuschreiten und meinte daher kontrolliert, aber entschlossen: „Priarch Athen, bitte verschont Ga’quera Arlana, ich bin bereit an Ihrer stelle eine Strafe zu erdulde, da es offenkundig ich war der sie dazu gebracht hat das Gesetz zu brechen.“, „Ihr Sinn für Loyalität ist Bemerkenswert Haupt Kapitän Martin Möllers, allerdings ist Ihr Angebot glücklicherweise nicht von Nöten. Es ist schon viel zu lange her das ein oder eine Ymar echte Freundschaft mit einem Angehörigen einer anderen Spezies geschlossen hat. Wie könnte ich so etwas bestrafen. Unter den gegebenen Umständen war das Verhalten von Ga’quera Arlana richtig. Niemand sollte zu sehen wenn jemand anderes der einem etwas bedeutet in Schwierigkeiten steckt.“ Stellte Priarch Athen dann fest worauf Martin erst einmal hauptsächlich Verwundert war, so eine Reaktion hatte er definitiv nicht erwartet.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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29 Jun 2019 15:08 #89844 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Danke Priarch Athen.“ Meinte Arlana dann förmlich. „Es gibt keinen Grund sich zu bedanken. Es scheint dass die Menschheit die in sie gestellten Erwartungen weit übertrifft. Es wäre ein großes Versäumnis gewesen sie nicht zu retten.“ Erwiderte Priarch Athen mit einem Väterlich wohlwollenden Tonfall. Martin kam dabei nicht umhin den Ymar zu Bewundern, er war die ganze Zeit ausgesprochen gelassen geblieben und hatte den Sachverhallt aus Martins Perspektive sehr Objektiv behandelt ohne dabei irgendwie Gefühlslos zu bleiben. Man merkte ihm einfach an das er wohl schon sehr viele Jahre an Erfahrung hatte, jedenfalls wenn Arlanas Alter als Richtwert dienen konnte. „Nun da dieser unglückselige Sachverhalt aus dem Weg geräumt ist, sollten wir uns angenehmeren Themenstellungen zuwenden. Ich muss zugeben das ich mich auf dieses Treffen aus Wissenschaftlicher Neugier Gefreut habe, immerhin habe ich noch nie das Vergnügen gehabt einen Menschen Persönlich zu treffen. Mich würde daher Interessieren wie wir Ymari auf dich wirken Haupt Kapitän Martin Möllers, sie haben den Neutralen Blick eines Außenstehenden der bis vor kurzem noch nicht einmal von unserer Existenz gewusst hat.“ Meinte Priarch Athen dann in einem neugierigen Tonfall während sein Blick wieder zu Martin wanderte. „Ich weiß nicht was ich darauf antworten soll Priarch Athen. Für mich sind Sie Ymari und alles was zu Ihrem Volk gehörte einfach nur Überwältigend. Ich habe auf der Reise hier her innerhalb weniger Minuten Dinge gesehen die ich bislang für Unmöglich gehalten habe. Alleine die schiere Bevölkerungsstärke ihres Volkes ist für mich kaum Vorstellbar.“ Antwortete Martin dann ehrlich. „Das ist Verständlich, wenn du Gestattest würden mich jedoch noch Interessieren wie du uns einschätzt, abseits der Technologischen Möglichkeiten, siehst du die Ymari als Bedrohung, als Chance, als etwas von beidem? Es ist schon lange her das wir in Kontakt mit einer unbedarften Spezies gekommen sind.“ Erwiderte Priarch Athen dann und hörte sich dabei durchaus Neugierig an, es war klar dass er diese Fragen nicht aus Höflichkeit stellte.

„Was erwartete er jetzt von mir, ich werde ja wohl kaum sagen dass ich ihn und sein Volk als Bedrohung betrachte.“ Dachte sich Martin dann. „Ich bin ehrlich genug zu mir selbst um zu wissen dass die Menschheit auf die Hilfe der Ymari angewiesen ist. Wie wir schmerzhaft erfahren haben ist das Universum voll von Feindlich gesinnten Mächten und die Ymari scheinen die einzigen zu sein die willig sind uns zu helfen das zu Überleben, es wäre daher wohl mehr als undankbar Feindselige Gedanken zu hegen.“ Antwortete Martin ausschweifend und in der Hoffnung den Ymar damit zufriedengestellt zu haben. „Eine sehr vernünftige Einstellung Haupt Kapitän Martin Möllers. Vertraust du uns also?“ meinte Priarch Athen dann. Martin zögerte daraufhin mit der Antwort, er wollte den Ymar nicht anlügen, immerhin wusste er das seien Spezies Telepathisch begabt war und demnach vermutlich in der Lage war Lügen mühelos zu durchschauen. Er wählte seine Worte, als er dann antwortete daher sehr, sehr Vorsichtig: „Bis zu einem gewissen Grad ja Priarch Athen, ich verstehe nicht was die Motivation ihres Volkes dafür ist uns zu Helfen und solange ich das nicht weiß, kann ich den Ymari nicht Bedingungslos Vertrauen.“, „Sehr weiße Worte für ein so junges Wesen. Du kannst davon überzeugt sein das wir unsere Gründe haben, gute Gründe. Bedauerlicherweise steht es noch nicht fest ob die Menschheit dafür bereit ist diese zu erfahren.“ Erwiderte Priarch Athen dann. „Ich Verstehe Priarch Athen.“ Meinte Martin dann, er war ziemlich sicher dass es keine gute Idee war den mächtigen Ymar irgendeine unter Druck zu setzen. „Das hoffe ich Haupt Kapitän Martin Möllers, wirklich. Hast du noch Fragen an mich?“ meinte Priarch Athen dann, höflich und Korrekt wie immer. Für Martin war es daraufhin schwer begreiflich das ein Mann mit der Macht des Ymars vor ihm sich die Zeit nahm einfach so ohne Grund Fragen von jemandem wie ihm zu beantworten. Immerhin war Martin für Priarch Athen bestenfalls Bedeutungslos. „Wenn Sie gestatten würde mich durchaus interessieren welche Pläne die Ymari für die Menschheit in der näheren Zukunft haben.“ Fragte Martin dann. „Es gibt keine Pläne ihr Volk betreffend Haupt Kapitän Martin Möllers, jedenfalls keine kurzfristigen. Die Langfristigen Planungen kann ich wie bereits gesagt jedoch bedauerlicherweise nicht mit dir Teilen. Du kannst sich jedoch mit derartigen Anliegen vertrauensvoll an Ga’quera Arlana wenden. Die Erde liegt in Ihrem Zuständigkeitsgebiet.“ Antwortete Priarch Athen Geduldig. „Danke für diese Antwort Priarch Athen. Gestatten Sie mir noch eine weitere Frage?“ erwiderte Martin dann.

„Selbstverständlich, du hast meine Fragen schlussendlich ebenfalls beantwortet.“ Bestätigte Priarch Athen umgehend mit einem amüsierten Grinsen. Martin nickte daraufhin dankend mit dem Kopf ehe er fragte: „Welche Restriktionen unterliegt mein Aufenthalt hier in Synphyl?“ Priarch Arten zog daraufhin eine Augenbraue hoch ehe er antwortete: „Warum sollte es Restriktionen geben Haupt Kapitän Martin Möllers, Du bist als Gast der Ga’quera von Aechia Selarim hier und genießt dadurch genügend Vertrauen in deine Peron um dich frei Bewegen zu dürfen.“, „Das ist sehr großzügig.“ Stellte Martin umgehend fest, er hatte ja eigentlich damit gerechnet das es ihm verboten war einfach so herum zu wandern oder das er eine Eskorte zugeteilt bekommen würde. „Du wärst nicht hier wenn Ga’quera Arlana dir nicht vertrauen würde Haupt Kapitän Martin Möllers und ich, genau wie alle anderen Vertraue Ga’quera Arlana.“ erwiderte Priarch Athen simpel. „Wenn du gestattest Haupt Kapitän Martin Möllers, darfst du für die Zeit deines Aufenthaltes gerne unser Gast sein.“ Meinte Achila Vikan. „Das ist ein guter Vorschlag, Achila Vikan kann viele Fragen bezüglich der Ymari und unserer Lebensweise beantworten.“ Stellte Priarch Athen daraufhin fest. Martin war sich jedoch dennoch nicht so sicher ob er die Einladung annehmen sollte, immerhin kannte er den Ymar nicht. Zudem stand noch die Möglichkeit im Raum das Achila Vikan ihn als Konkurrenten um seine Frau oder Freundin betrachtete. Arlana schien Martins zögern zu bemerken und warf ihm einen Aufmunternden Blick zu ehe sie meinte: „Ich bin davon überzeugt das Haupt Kapitän Martin Möllers dieses Angebot lediglich nicht sofort in Anspruch nimmt weil er sich nicht sicher ist ob es angemessen ist.“ Martin verstand den Wink mit Zaunpfahl daraufhin und meinte: „Ja, das ist zutreffend, immerhin bin ich als Gast von Ga’quera Arlana hier.“

„Das wird kein Problem darstellen, wie ich aus dieser Aussage vermute bist du nicht über die Verwandtschaftsverhältnisse im Bilde. Ga’quera Arlana wird selbstverständlich ebenfalls Gastgeberin sein.“ Stellte Achila Vikan umgehend klar, was nur noch stärker daran erinnerte das er sich ausgerechnet in eine Frau hatte verlieben müssen die für ihn schlichtweg unerreichbar war. Er schluckte seine Verletzten Gefühle und den umgehen aufkommenden Drang mit Achila Vikan zur rivalisieren jedoch vorerst herunter und antwortete: „In diesem Fall nehme ich das großzügige Angebot selbstverständlich an.“, „Sehr schön. Ich möchte sie alle in diesem Fall nicht weiter aufhalten. Genießen Sie ihren Aufenthalt in Synphyl.“ Meinte Priarch Athen daraufhin, wobei sich Martin über die scheinbar endlose Geduld des Ymar wunderte. „Es war eine Freude Priarch Athen.“ Stellte Achila Vikan dann fest ehe er sich umwandte um den Raum zu verlassen. „Ich schaue voller Erwartung auf unser nächstes Treffen Achila Vikan.“ Erwiderte Priarch Athen umgehend, obwohl die Ymari keinen großen Wert auf Titel legten, waren sie offenbar ausgesucht höflich. „Ich hoffe dass unser nächstes Treffen aufgrund anderer Umstände zustande kommt, bis dahin wünsche ich dir Erfolg Priarch Athen.“ Meinte dann Arlana, nicht minder höflich. „Dies beruht auf Gegenseitigkeit Ga’quera Arlana.“ Erwiderte Priarch Athen umgehend. „Danke für Ihre Zeit Priarch Athen.“ meinte dann Martin zur Verabschiedung. „Es war mir eine Freude Haupt Kapitän Martin Möllers.“ Stellte Priarch Athen fest ehe Martin den beiden anderen Ymari aus dem Raum heraus folgte, dabei bemerkte er das Priarch Athen ihnen mit einem schwer zu deutenden Nachdenklichen Blick hinter her schaute. „Nun Haupt Kapitän Martin Möllers, möchtest du einen Spezifischen Ort sehen?“ fragte Achila Vikan dann sobald sich die mächtigen Türflügel hinter Martin, der den beiden Ymari hinterher trottete, geschlossen hatten. „Ich wusste bis vor wenigen Minuten noch gar nichts von Synphyl Achila Vikan, ich hatte daher keine Zeit ein Spezifisches Interesse für einen Ort entwickeln.“ Antwortete Martin wahrheitsgemäß, zwar war er Neugierig, aber diese Neugierde betraf so ziemlich alles was mit den Ymari zu tun hatte.

„Ich verstehe, in diesem Fall schlage ich vor zunächst einen Geeigneten Aussichtspunkt aufzusuchen.“ Antwortete Achila Vikan umgehend. Martin hatte keinerlei Einwände gegen dieses Vorgehen und meinte daher: „Selbstverständlich.“, „Ich Verstehe mittlerweile warum Arlana deine Gesellschaft so sehr genießt Haupt Kapitän Martin Möllers, diene Präsenz sorgt für fortlaufende Erheiterung.“ Stellte Achila Vikan dann fest. „Varahl!“ rief Arlana daraufhin mit einem empörten Unterton aus, fing jedoch nur kurz drauf an zu lachen. „Waren dies nicht deine Worte?“ erwiderte Achila Vikan daraufhin. „Ja, allerdings kannst du das doch nicht so ausdrücken. Ansonsten geht Martin noch davon aus wir würden uns über ihn Lustig machen.“ Antwortete Arlana. „Ich kann versichern dass dies auf keinen Fall meine Intention war oder ist. Haupt Kapitän Martin Möllers, wenn ich dich gekränkt haben sollte, Entschuldige ich mich hiermit aufrichtig. Es gebührt sich nicht einen Gast zu beleidigen.“ Stellte Achila Vikan dann mit ernster, aber nicht minder Melodischer Tonlage fest, sein Blick war dabei auf Martin gerichtet und er schien nicht einmal zu Blinzeln um seiner Aussage mehr Nachdruck zu verleihen. „Sie haben mich gekränkt Achila Vikan, ich bin es gewohnt dass meine Aussagen zu spontanen Heiterkeitsausbrüchen führen.“ Antwortete Martin auf diese Aussage mit einem Achselzucken, er hatte sich schon längst damit abgefunden unabsichtlich für die Unterhaltung von Ymari in seiner Umgebung zu sorgen. „Dennoch war es unprofessionell von mir so etwas zu sagen. Ich werde mich von nun an besser zügeln.“ Stellte Achila Vikan dann fest, dem es offenbar reichlich nahe ging ausversehen einen Gast einer anderen Spezies beleidigt haben zu können. Arlana wirkte daraufhin vollauf erheitert, vermutlich weil sie derartiges schon vorhergesehen hatte. „Martin hat Interesse daran bekundet die Geschichte des Kriegs der Engel zu hören. Ich denke du bist eine geeignetere Wahl sie zu erzählen als ich. Eventuell könntest du damit dein Missgeschick ausgleichen.“ Stellte Arlana dann mit erheitert blitzenden Augen und fröhlich glockenheller Stimme fest.

Achila Vikan machte daraufhin ein überraschtes Gesicht und fragte Martin: „Würdest du dich wirklich für so eine Geschichte Interessieren?“, „Ja, es muss ein bedeutsames Ereignis gewesen sein.“ Antwortete Martin mit ehrlicher Neugier in der Stimme. „Nun in diesem Fall ist es mir eine Freude dir diesen Wunsch zu erfüllen. Doch zunächst sollten wir einen etwas bequemeren Ort aufsuchen. Ymari Geschichten werden nicht nur Wörtlich erzählt.“ Meinte Achila Vikan dann. Martin ahnte daraufhin schon das er damit auf die Gedankensynchronisationstechnologie anspielte welche Arlana verwendet hatte um ihm und Carvalho den Kampf der Ymari gegen die Chyranth zu zeigen und musste Achila Vikan daher zustimmen, es war definitiv zu bevorzugen dabei sicher zu sitzen, immerhin befand sich der Körper für die Dauer der Erzählung wohl in einer Art Trance zustand. „Das wäre wohl angemessen.“ Stimmte Martin zu. Achila Vikan nickte daraufhin kurz, mit dem Kopf ehe er meinte: „Sehr gut, ich kenne einen für unser Vorhaben geeigneten Aufenthaltsort in der Nähe.“ Martin machte daraufhin eine Geste mit den Händen die Signalisierte dass der Ymar vorangehen sollte. Achila Vikan verstand die Geste offenkundig da er sich erneut umdrehte und die Führung übernahm, Arlana ließ sich dabei soweit zurückfallen das sie neben Martin und hinter dem anderen Ymar herlief ehe sie meinte: „Ich hoffe du bist bisher nicht enttäuscht?“, „Wie sollte ich, ich bin der erste Mensch der diesen Ort jemals betreten hat und er ist Phantastisch.“ Antwortete Martin ehrlich begeistert, Synphyl hatte bislang all seine Erwartungen übertroffen. „Sehr gut, ich hoffe dass eines Tages auch andere Menschen diese Emotionen teilen können.“ Stellte Arlana dann fest. „Dank dir und den anderen Ymari haben wir zumindest eine Chance dazu.“ Meinte Martin daraufhin, er gab sich keinen Illusionen hin ohne die Ymari und Arlana im Speziellen gäbe es jetzt bereits keine Menschliche Zivilisation mehr.
~~~Ende Kapitel 75~~~

Frohes Schiwtzen und viel Spaß!

mfg.: Tg

P.S.: Nächste Woche gibt's nen einblick in die Geschichte der Ymari...

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06 Jul 2019 14:13 - 06 Jul 2019 14:14 #89846 von Jack Hunter
Na das sind ja echt nette Ymari, und vor allem so tolerant. Seltsam jedoch, dass das eigentliche Thema, die Einmischung in interne Angelegenheiten anderer Spezies, so schnell abgehakt wurde. Aber gut für Martin (und uns^^), sodass man sich anderen Dingen widmen kann, wie zum Beispiel der Geschichte der Ymari. Wird bestimmt sehr interessant.

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Letzte Änderung: 06 Jul 2019 14:14 von Jack Hunter.

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06 Jul 2019 14:50 #89847 von Todesgleiter
@Jack Hunter: Die Ymari haben Jahrtausende der Gesellschaftlichen Evolution hinter sich und waren nicht immer so Freundlich, sie hatten eine harte Lektion zu lernen, wiue du heute erfahren wirst.

Der Grund das Arlana so einfach mit ihrem Regelbruch davongekommen ist liegt darin begründet das die Modernen Ymari Freudnschaft udn andere Peröhnlcihe Beziehungen sehr hoch schätzen. Und dann gibt es ja noch die Myteriöse Verbuidnung zwsichen den beiden Spezies...

@all: Weiter geht's
Kapitel 76: Der Krieg der Engel

„Dieser Ort wird unseren Ansprüchen genügen.“ Stellte Achila Vikan fest während Martin seinen Blick noch über die Terrassenartige Konstruktion schweifen lies welche über die Kante einer der Schwebenden Inseln hinausragte und als Ausgangspunkt für einen der Wasserfälle ins Nirgendwo diente. Martin hatte mittlerweile schon bemerkt dass die Ymari offenbar große Anhänger von Wasserfläche waren, ebenso wie von der Weißen bis Silbrigen Farbgebung die in welcher absolut alles gehalten war, von Kleidungsstücken bis hin zu Bauwerken. „Bitte setze dich.“ Meinte Achila Vikan und deutete auf eine Runde Sitzbank die in einer kleinen Vertiefung der Terrasse stand und eines der großen Palmenartigen Gewächse umfasste. Martin warf der Bank daraufhin einen Kritischen Blick zu, wenn er es nicht besser gewusst hätte wäre er davon ausgegangen eine simple Steinbank vor sich zu haben. Doch er hatte schon genug Erfahrung mit den Möbelstücken der Ymari gesammelt um zu Wissen das der Eindruck höchst wahrscheinlich täuschte. Tatsächlich stellte sich die Sitzfläche der Bank als ausgesprochen bequem heraus und passte sich mühelos an Martins Körperform an sobald er sich darauf niederlies. Arlana ließ sich daraufhin neben Martin nieder während Achila Vikan sich auf einer zweiten Bank niederlies welche der Bank auf der Martin und Arlana saßen gegenüber stand so dass er die beiden ansehen konnte ohne den Kopf verdrehen zu müssen. „Bist du bereit zu beginnen?“ fragte Achila Vikan dann. „Ja.“ Antwortete Martin, wie elektrisiert vor Spannung, er wollte wissen was Arlana gemeint hatte als sie gesagt hatte dass die Ymari wirklich ihre eigenen Götter getötet hatten. Immerhin hatte Martin keine Ahnung wie man einen Gott überhaupt verletzen sollte. Nach den Vorstellungen der Menschen waren Götter schließlich Körperlose Wesen mit Allmacht und demzufolge unantastbar. „Sehr gut, dann beginnen wir.“ Meinte Achila Vikan ehe Martins Sichtfeld begann zu verschwimmen.

Als sich Martins Sichtfeld daraufhin Sekundenbruchteile später wieder scharf gestellt hatte blickte er aus der Vogelperspektive auf die Oberfläche eines Planeten, die Perspektive änderte sich dabei beständig so das Martin die Ganze Oberfläche zur selben Zeit betrachten konnte und sogar erkennen konnte was sich auf der Oberfläche abspielte, es war zunächst verstörend doch Martin schaffte es einen klaren Kopf zu behalten und sich immer nur auf einen Aspekt seines Sichtfeldes zu konzentrieren. „Du musst deinen Geist öffnen wenn du es wirklich erleben willst.“ Hörte er dann Arlanas Stimme irgendwo in seinen Gedanken. „Wie?“ fragte Martin daraufhin, er hatte nicht viel Erfahrung wenn es um derartige Telepathische Vorgänge ging. „Las los, las es zu die Kontrolle zu verlieren.“ Antwortete Arlanas beinahe ätherische Stimme in Martin Kopf umgehend. „Das kann ich nicht.“ Gestand Martin umgehend, er war Soldat und darauf Trainiert niemals die Kontrolle über sich selbst zu verlieren. Zudem befürchtete er dass er Achila Vikan ausversehen Informationen preisgeben könnte die nicht für die Augen des Ymars bestimmt waren wenn er jegliche Vorsicht fahren lies. „Doch du kannst es. Du hast es schon einmal getan, habe Vertrauen.“ Erwiderte Arlanas Stimme. „Du verlangst viel.“ Stellte Martin fest. „Nicht mehr als gerechtfertigt ist. Du hast Mein Wort das dir oder deinem Volk kein Nachteil entstehen wird.“ Antwortete Arlanas Stimme umgehend. Martin entscheid sich daraufhin dazu über seinen Schatten zu springen, die Ymari vertrauten ihm schließlich auch genug um ihm Zugang zum Herzen Ihrer Zivilisation zu gewähren. Er hielt es daher für angebracht dem Alienvolk ebenfalls zu Vertrauen, jedenfalls innerhalb gewisser Grenzen. Konzentriert lies Martin daher seinen Atem entwichen und lies zu das die Vision von der Fremden Welt sich in seinem Bewusstsein ausbreiten konnte, es war ein eigenartiges Gefühl und zunächst fühlte er sich von der Flut an Informationen regelrecht überrannt doch er ließ es zu das die Bilder regelrecht durch ihn strömten und ihm daher das Gefühl gaben ein Teil der Vision zu sein anstelle von nur einem Beobachter. „Deine Mentale Disziplin ist beeindruckend, nur wenige nicht Ymari beherrschen die Telepathische Projektion auf Anhieb so gut.“ Stellte dann eine Männliche Stimme in Martins Kopf fest, er vermutete anhand der Tonlage dass sie zu Achila Vikan gehörte. „Du wärst erstaunt, die Menschen können sehr viele Dinge von denen sie selbst noch gar nichts wissen.“ Meinte Arlanas Stimme dann.

„Es hat den Anschein.“ Stimmte Achila Vikans Stimme zu ehe er begann zu erzählen: „Dies ist Aphyn vor sehr, sehr langer Zeit. Die Spezies der Ymari hatte sich erst vor kurzem entwickelt und war in mehrere Stammesgesellschaften zersplittert. Wie auch bei anderen Intelligenten Spezies hatten die Ymari dieser Zeit keine Vorstellung von ihren eigenen Fähigkeiten und lagen praktisch beständig im Konflikt miteinander. Die andauernde Rivalität beschleunigte zweifelsohne die Physische und Technologische Entwicklung um einen Vorteil über die Zahllosen Konkurrenten zu erringen. Es viel in diese Zeit das die Ymari Schreine entdeckten die schienbar schon seit Urzeiten in der Wildnis Aphyns verborgen lagen. In der Nähe dieser Schreine geschahen wundersame Dinge, Kranke wurden geheilt, schwache wider stark.“ Während Achila Vikan erzählte sah Martin die Schreine vor seinem inneren Auge: Massive Säulen aus Fels die aus der Erde selbst hervor gewachsen zu sein schienen. In die Oberflächen der Säulen waren dabei diverse Muster und stilisierte Wesenheiten graviert. Noch während Martin die Bilder betrachtete fuhr Achila Vikan fort: „Die Ymari begannen die Schreine und die darauf abgebildeten Wesenheiten daher als Götter zu verehren und je mehr Verehrer sich um einen der Schreine Scharten desto überwältigender wurden die Wunder die geschahen. Irgendwann offenbarten sich die Wesenheiten denen die Schreine gewidmet waren den Schamanen und Stammesältesten der einzelnen Stämme und teilten ihnen ihren Willen mit. Es folgte daraufhin eine lange und blutige Ära der nicht enden wollenden Kriege. Die Götter der Ymari waren zweifelsohne mächtig und konnten sogar Tote wieder zum Leben erwecken, doch sie waren ebenso grausam und verlangten von Ihren Anhängern sich gegenseitig zu bekämpfen um die eigenen Machtbasis zu stärken. Nach Jahrhunderten in denen die Ymari sich gegenseitig bekämpft hatten, ohne das ein Sieger aus dem Sinnlosen Gemetzel hervorgegangen währe, verschwanden einige der alten Götter und ihre Anhänger wurden überwältigt. Die verbleiben Götter hatten eine Allianz gebildet um sich ihrer Rivalen zu entledigen und sie von Aphyn fort gejagt. Es viel auch in diese Zeit das die Ymari ihre ersten Versuche unternahmen die Grenzen ihrer Heimat zu verlassen und in die Endlosen Weiten des Alls vorzustoßen.“

Martin folgte der Erklärung des Ymars interessiert und sehr genau während er gleichzeitig die Bilder betrachtete welche er sah, die früheren Ymari die er dabei sah, glichen ihren Modernen Pendants soweit er das Beurteilen konnte zumindest optisch weitestgehend. Allerdings kam Martin nicht umhin bei dem Anblick der frühen Ymari Soldaten in ihren Mittelalterlichen Harnischen erneut an die Elfen aus Irdischen Fantasie Geschichten zu denken, die Ähnlichkeiten waren dabei wirklich augenfällig, so das Martin bezweifelte das es sich dabei um einen Zufall handelte. Er entschloss sich jedoch dazu seien Überlegungen zunächst für sich zu behalten und stattdessen weiter der Erzählung Achila Vikans. „Die verblieben Götter schlossen sich daraufhin zu einem neuen Pantheon zusammen: Dem Zirkel der Wahren Götter. Der Zirkel treib das Volk der Ymari daraufhin dazu an ihren Glauben und damit das Einflussgebiet des Zirkels selbst zu erweitern. Angetrieben von der Machtgier und den Versprechungen ihrer Götter eroberten die Ymari den Weltraum in einer Rekordverdächtigen Zeit und begannen schnell damit ihre neue Umgebung zu erkunden. Sobald der Kontakt zu den ersten anderen Intelligenten Spezies hergestellt war, war der Konflikt jedoch vorprogrammiert. Bedauerlicherweise hatten die Jahrhunderte des internen Kampfes die Ymari zu exzellenten Kriegern heranreifen lassen, sowohl auf einem Individuellen Taktischen als auch auf einem Strategischen Level. Die Kriegsflotten des damaligen „Heilligen Imperiums des Zirkels“ waren demzufolge gefürchtet, in ihrem Eifer ihren Göttern zu gefallen und deren Weisungen umzusetzen entwickelte die Ymari schnell Waffensysteme und Kriegstechnologien welche denen anderer Spezies überlegen waren und vernichteten jegliche Opposition dabei gnadenlos. Es sollte weiter Jahrhunderte vergehen in denen das Volk der Ymari von seinen Göttern benutzt wurde um die Einflusssphäre eben jener Götter gewaltsam zu erweitern. Nichts und niemand konnte sich der Kombination aus Technisch ausgereiften Waffen, fähigen Soldaten und der Unterstützung lebender Götter entziehen, die Ymari hinterließen nur eine Schneise der Zerstörung wo auch immer sie hingingen.“ Als er all das Hörte und die Unterstützenden Bilder der Kriegsschiffe sah die sich mit aufflammenden Strahlenwaffen und donnernden Artillerie Geschützen auf ihre Feinde stürzten lief es Martin eiskalt den Rücken herunter, die Ymari waren nicht nur Rücksichtslos Brutal vorgegangen sondern auch erbarmungslos effizient. Selbst anderer Sternenreiche, welche in einer eigentlich überlegen Situation gestartet waren wurden einfach hinweg gefegt. Was Martins Vermutung, wonach die Ymari selbst ohne einen Technischen Vorsprung von Jahrtausenden unglaublich gefährlich waren nur noch weiter bestärkte.

„Glücklicherweise für uns Ymari und vermutlich auch das restliche Universum, vergrößerte unser Fortschritt auch unser Verständnis für das umgebende Universum. So geschah es das die Ymari in einer kurzen Phase des Friedens eine verhängnisvolle Entdeckung machten: Die Götter des Zirkels waren keine Götter. Sie waren zweifelsohne mächtige Wesen deren Natur mit der des Universums selbst verwoben war. Sie wurden daher auf den Namen Pryliaden getauft, die ersten. Auf diese Entdeckung folgte ein regelrechter Schockmoment in der das Stolze und von seiner Sache überzeugte Volk der Ymari realisierte das sie schon seit Jahrtausenden manipuliert worden war um den Zielen anderer zu dienen. Aufgrund der stolzen Natur der Ymari war das ein untragbarer Zustand und die Ymari wandten sich gegen ihre bisherigen Götter, verbrannten ihre Schreine und zerstörten ihre Statuen in blinder Wut während sie realisierten welche Verbrechen Sie begangen hatten. Um Ihre Spezies von der Sünde reinzuwachsen welche sich begangen hatten Schworen sich die Ymari daraufhin die Bedrohung für alles Leben durch die Pryliaden ein Ende zu setzen, ein für allemal. Auch wenn das mit hoher Wahrscheinlichkeit das Ende der Ymari selbst bedeuten würde. Rasend vor Zorn über den Verrat ihrer Treuen Diener wandten sich die Pryliaden jedoch zu erst gegen die Ymari und setzten ihre Gottgleichen Kräfte gegen das bis dahin florierende Imperium ein um Krankheiten und anderes übel über die Ymari zu bringen gelichzeitig hetzten Sie das Volk der Cherbol, welcher der selben Lüge wie die Ymari aufgesessen waren gegen die Ymari auf um sie für ihren Verrat bezahlen zu lassen. Sie hofften das der Druck von allen Seiten die Ymari dazu bewegen würde sich wieder ihren alten Göttern zu zuwenden.“ Erklärte Achila Vikan dann weiter. Seine Stimme blieb dabei fest auch wenn Martin der Traurige Unterton in seiner Stimme nicht entging.
~~~fortsetzung im nächtsen Post~~~

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06 Jul 2019 14:52 #89848 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~


Sie lagen falsch, so falsch. Der Angriff der Cherbol löste eine Kette von Ereignissen aus die als Krieg der Engel bekannt geworden sind. Im Bewusstsein über ihre Militärischen Fähigkeiten stürtzten sich die Ymari auf die Cherbol und vernichten die Spezies, welche zuvor ungefähr zwanzig Prozent der Galaxis im Namen ihrer Götter dominiert hatte restlos. Schockiert über die Entschlossenheit und vor allem den Erfolg der Ymari, griffen die Pryliaden daraufhin direkt ein und vernichteten die vorgeschobene Flotten und Militärbasen der Ymari mühelos. Trotz all der angesammelten Kampferfahrung und Waffen mit Massiver Zerstörungskraft waren die Ymari den Pryliaden und ihren Gottähnlichen Urtümlichen Kräften nicht gewachsen. Es ist wohl unnötig zu erwähnen dass sich in dieser Phase des Konfliktes Verheerende Niederlage an Verheerende Niederlage reihte. Die Pryliaden vernichten in ihrem lodernden Zorn über den Verrat durch die Ymari ganze Sternensysteme um auf Nummer sicher zu gehen wirklich jeden einzigen Ymar dort getötet zu haben. Obwohl sie einen Aussichtslosen Krieg kämpften und beständig an Territorium und Bevölkerung einbüßten kam Kapitulation für die Ymari nie in Frage, Geblendet von ihrem Stolz und Unterstützt von ihrer nicht zu leugnenden Tapferkeit stürmten die Kampfeinheiten der Ymari begeistert und jubelnd in das Aussichtslose Gefecht, kein einziges Schiff kehrte jemals zurück. Glücklicherweise waren die Kräfte der Pryliaden jedoch nicht unbegrenzt. Obwohl sie zu unglaublichen Taten fähig waren, zehrten derartige Aktionen an der Macht der urtümlichen Kreaturen was dazu führte das sich einzelne Prylid zu Regenerationspausen zurückziehen mussten um ihre Energie in der Nähe von Sternen wieder auf zu laden. Es stellte sich dabei heraus dass die Pryliaden Energie in verschiedenen Formen absorbieren konnten um ihre eigene Macht aufzuladen oder zu vergrößern. Die Schreine welche sie erschaffen hatten dienten dem Primären Zweck die Psionische Energie die jedes Lebewesen umgibt zu absorbieren und für die Pryliaden nutzbar zu machen.“ Fuhr Achila Vikan fort.

Bei dem Anblick der Bilder von ganzen Sternesystemen die in glühenden Supernovä vergingen fröstelte Martin einmal kurz, was nicht an der Temperatur lag. Er fühlte sich wirklich unbehaglich immerhin führten diese Szenen ihm sehr deutlich vor Augen wie wenig die Menschheit wirklich von dem Wusste was in den Tiefen des Alls lauerte. Wesen wie die Pryliaden konnten die Menschheit und vermutlich auch jede andere Spezies mühelos vernichten. Und trotzdem hatten die Ymari sich gegen sie gewandt. Wie gebannt folgte er daher der weiteren Erzählung Achila Vikans: „Trotz ihrem Ungebrochen Kampfwillen und der Entschlossenheit es zu Ende zu bringen, koste es was es wolle, standen die Ymari kurz darauf mit dem Rücken zur Wand, die meisten Kolonien waren von dem brennenden Zorn der gestürzten Götter Zerstört ebenso wie der Großteil der einst stolzen und gefürchteten Flotte. Alles was die Ymari bis dahin vor der kompletten Auslöschung bewahrt hatte waren die Regenerationspausen ihrer neuen Erzfeinde. Gerade als die Ymari sich daher grimmig auf ihr letztes Gefecht vorbereiteten gelang Wishur Thaelan jedoch ein Durchbruch der alles verändern sollte, er entwickelte den ersten funktionsfähigen Prototypen eines Multiunversalen Replikators. Die Tatsache das die Pryliaden mit dem Universum selbst verbunden waren, und in Geweißter hinsicht sogar ein Teil dessen waren, machte sie Immun gegen jede Art von Energieentladung oder anderweitigem Angriff, nichts aus diesem Universum konnte sie auch nur verletzen oder ausbremsen. Mithilfe der neuen Technologie war das jedoch kein Hindernis mehr, die Ymari bauten neue Waffen tödlicher und raffinierter als alles was sie jemals zuvor geschaffen hatten. Was für sich genommen schon eine Errungenschaft ist. Das Imperium verfügte bereist zu dieser Zeit über Waffen die ganze Sternensysteme vernichten konnten. Doch die neuen Waffen waren anders da sie keine Energie oder Projektile verfeuerten sondern stattdessen ein eigenständiges synthetisch Erschaffenes Universum gegen ihr Ziel schleudern konnten. Ein getroffenes Objekt oder auch nur bloße Energie werden dabei in das Künstliche Universum gesaugt und sind fortan darin gefangen. Nur nach wenigen Sekundenbruchteilen bricht das künstliche Universum jedoch in sich zusammen und verschwindet restlos aus der Existenz, zusammen mit allem was sich darin befindet.“

Martin lauschte der Erklärung des Ymars noch immer gebannt, auch wenn er keine Ahnung hatte wie man ein ganzes Universum künstlich erzeugen und als Waffe einsetzen sollte. Allerdings war er sicher das der Ymar ihn nicht anlog die Ymari hatten immerhin eine Menge Dinge vollbracht die für Martin bestenfalls schwer zu Gauben waren die Militärische Nutzung von Künstlichen Universen war daher kaum mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. „Im ersten Gefecht mit der neuen Waffe errangen die Truppen der Ymari daraufhin einen überraschenden Sieg und vernichteten den Prylid Achza’har der früher als Gott des Kriegs verehrt worden war. Der Tod des uralten Wesens erschütterte und verunsicherte die Pryliaden tief, nie zuvor war es einem Sterblichen gelungen einen der ihren nicht nur zu Besiegen sondern zu töten. Sie wussten dass dies der Beginn einer neuen Ära war, eine Ära der Sterblichen doch sie waren nicht bereit die Vorherrschaft so einfach abzugeben und Kämpften verbissen weiter. Die folgenden Kämpfe waren für beide Seiten verlustreich doch die Ymari gewannen aufgrund ihrer Zahlenmäßigen Überlegenheit die Oberhand und drängten die wenigen verbliebenen Pryliaden zurück. Unglücklicherweise für die Ymari erhielten die Pryliaden daraufhin jedoch Verstärkung durch weitere Wesen ihrer Art in der Furcht ihre Vormachtstellung an eine Sterbliche Spezies zu verlieren, schafften sie es ihre internen Konflikte zu überwinden und sich gegen ihren neuen Feind Nummer eins zu Verbünden. Allerdings vermochte selbst die Tatsache das weitere Pryliaden dem Kampf beigetreten waren nicht mehr den Ansturm der Ymari zu stoppen. In der Zwischenzeit hatten die Ymari neue Anwendungen für ihre neue Fähigkeit künstliche Universen zu erschaffen entdeckt. So wurde die Technologie fortan nicht nur als Waffe sondern auf den neueren Schiffen auch als Verteidigungstechnologie genutzt in dem das betreffende Schiff in ein Künstlich generiertes Subuniversum versetzt wird und dadurch vollständig immun gegen jedweden Angriff aus dem Primären Universum wird. Derart aufgerüstet wandelte sich der Krieg in ein Ziemlich einseitiges Gemetzel, die Ymari jagten die Pryliaden Systematisch bis die ganze Spezies knapp vor dem Aussterben stand. Erst als der letzte Prylid von Kriegsschiffen der Ymari dingfest gemacht war beschlossen sie den Kreislauf des Todes und der Zerstörung zu durchzubrechen und verschonten das Leben ihres einstigen Erzfeindes.“ Erzählte Achila Vikan dann während Martin die Kampfszenen bestaunte, die Pryliaden nahmen im Kampf in den meisten Fällen die Form von Gigantischen Monstrositäten aus einem undurchsichtigen Schwarzen Nebel an, oftmals mit langen Tentakel. Allerdings nützte ihnen das offensichtlich gar nichts. Die Waffen der Ymari Schiffe, welche Martin verdächtig an die Waffen erinnerten welche er gesehen hatte als Arlana die Chyranth besiegt hatte, schnitten mühelos durch die gewaltigen Kreaturen.

„Nachdem sie den letzten Prylid Seech’lar der früher den Gott der Zeit repräsentiert hatte für alle Ewigkeit in ein eigenes Gefängnis Universum gesperrt hatten in dem er Überleben, aber unmöglich entkommen konnte standen die Ymari dann jedoch vor den Ruinen ihrer Gesellschaft. Der Krieg hatte die Galaxis verwüstet, zudem war das Gemeinsame Fundament auf dem das bisherige Imperium aufgebaut hatte in sich zusammengebrochen. Die Ymari beschlossen daraufhin eine Linie zu ziehen und ihr altes Imperium zusammen mit den Pryliaden zu begraben, als ein abgeschlossenes Kapitel der Galaktischen Geschichte gleichzeitig entschlossen sie sich zu verhindern das sich derartige Ereignisse jemals wiederhohlen. Es wurde daher das Vereinte Reich von Aphyn gegründet, das im Gegensatz zu seinem direkten Vorgänger nicht auf die Aggressive Expansion baute sondern sich als Beschützer der Galaxis verstand. Die Bereitschaft der Ymari ihren Entschluss in die Tat umzusetzen sollte daraufhin noch oft geprüft werden, doch bis zum heutigen Tag hat kein Aggressor es geschafft uns zu bezwingen und Fuß in dieser Galaxis zu fassen und das seit mehreren Tausend Erdenjahren.“ Erklärte Achila Vikan dann ehe sich Martins Sichtfeld wieder aufklarte und er in das Gesicht des Ymars blickte der ihn unverwandt anschaute. „Das war beeindruckend.“ Stellte Martin dann leicht überfordert mit der Situation fest. „Das kann ich mir vorstellen, du bist der erste nicht Ymar der diese Geschichte hört.“ Stellte Achila Vikan dann fest. „Ich fühle mich geehrt, danke Achila Vikan für das Vertrauen.“ Erwiderte Martin umgehend, er hatte keine Ahnung warum die Ymari ihm al dieses Wissen anvertrauten wenn sie das mit noch niemand anderem zuvor getan hatten. Achila Vikan meinte daraufhin: „Wie Priarch Athen bereits erwähnt hatte: Es ist lange her das die Ymari wahre Freundschaft zu einer anderen Spezies geschlossen haben. Viel zu lange. Wir nennen uns selbst die ewigen Wächter dieser Galaxis und entfremden uns doch immer weiter von ihren Bewohnern. Das muss ein Ende haben.“, „Ich Verstehe.“ Meinte Martin daraufhin der wirklich verstand was der Ymar meinte, sein Volk befand sich in einem anspruchsvollen Spagat die Entwicklung der anderen Spezies nicht zu sehr zu beeinflussen aber auf der andern Seite genug Kontakt zu halten um ein gegenseitiges Vertrauen aufbauen zu können, keine leichte Aufgabe selbst für ein Volk mit den Fähigkeiten der Ymari. „Hast du weitere Fragen zum Krieg der Engel, oder unserer Geschichte allgemein? Eine bessere Gelegenheit sie zu stellen wirst du kaum bekommen.“ Fragte Arlana dann welche sich in der Zwischenzeit entspannt zurückgelehnt hatte und sich das scheinbar Quellenlose Licht das Synphyl erhellte in das Gesicht strahlen lies. „Du ehrst mich zu viel Arlana.“ Stellte Achila Vikan umgehend fest.

Arlana begnügte sich daraufhin mit einem kurzen lächeln das ihre Strahlend weisen Zähne aufblitzen lies ehe sie die Augen wieder schloss und sich offenbar der Tagträumerei hingab, Martin viel dabei auf das er sie noch nie so entspannt gesehen hatte. In der Vergangenheit war ihr ganzer Körper immer wie zum Sprung angespannt, jederzeit bereit zu reagieren hier und jetzt jedoch war diese Anspannung von ihr abgefallen. „Sie haben erwähnt das die Ymari Künstliche Universen für ihre Waffen erzeugt haben, wie genau soll man sich das Vorstellen?“ fragte Martin dann, er hatte ja so einiges abgefahrenes erwartet aber das hatte er noch immer nicht verdaut. „Das Universum ist nicht einzigartig Haupt Kapitän Martin Möllers. Es ist wie ein Verbund aus Raum und Zeit das mehrere Schichten der Realität zusammenhält. Ihr Volk nennt diese Schichten soweit ich informiert bin Dimensionen. Wir Ymari erzeugen Künstliche Zeit und Künstlichen Raum um ein Universum zu erschaffen das außerhalb der Grenzen des ursprünglichen Universums existiert. Aufgrund von Manipulationen des Raumes innerhalb des Künstlichen Universums können die Ränder eben jenes Universums dabei so gestaltet werden das sie entweder jedwede Passage unmöglich oder nur in eine Richtung möglich machen. Wird Masse oder Energie in diesem Künstlichen Universum gefangen, verschwindet es aus seinem Ursprünglichen Universum da es unmöglich ist in zwei Universen zur selben Zeit zu Existieren. Sobald wir das Künstliche Universum dann löschen geht alle Masse und Energie darin unwiederbringlich verloren. Es ist jedoch auch möglich ein Subuniversum zu erschaffen das mit dem Ursprünglichen Universum soweit verknüpft ist das darin befindliche Masse oder Energie nicht verloren geht sondern in das Ursprüngliche Universum zurückkehrt. Ymari Schildsysteme nutzen diese Technologie beispielsweise um unsere Schiffe vollständig immun gegen jedwede Waffe oder andere Auswirkung ihrer Umgebung zu machen.“ Erklärte Achilla Vikan dann in Kurzform und vermutlich stark vereinfacht so dass Martin es verstehen konnte. „Das hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorzustellen gewagt.“ Stellte daraufhin für sich selbst fest. Während er sich gelichzeitig fragte warum Achila Vikan derartige Militärstrategisch relevante Informationen mit ihm teilte. „Vermutlich weil ich oder Menschheit im allgemein sowieso nichts damit anfangen kann.“ Dachte er sich dann resigniert, immerhin war man sich auf der Erde noch nicht einmal sicher ob es mehrere Universen gab und wenn ja wie man diese erreichen konnte. „Dann ist Synphyl ein solches Subuniversum?“ fragte Martin dann der in diesem Moment einen Geistesblitz hatte. „Nein. Synphyl ist ein vollständig eigenständiges Universum, Künstlich erschaffen um unseren Bedürfnissen gerecht zu werden. Im Gegensatz zu den Waffensystem ist dieses Universum jedoch in sich stabil und kann auch ohne uns Ymari überdauern.“ Erklärte Achila Vikan. Martin verstand daraufhin sofort warum Arlana Synphyl als die letzte uneinnehmbare Festung der Ymari bezeichnet hatte, es war ein eigenständiges Universum und damit unerreichbar für alle außer die Ymari selbst. Mit diesem Wissen Schlich sich gleichzeitig einmal mehr tiefe Demut in Martins Gedanken, er hatte keine Ahnung womit ausgerechnet er es verdient hatte al diese Phantastischen Erfahrungen zu machen.
~~~Ende Kapitel 67~~~

mfg.: Tg

Und frohes Schwitzen ;)

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13 Jul 2019 14:18 #89859 von Jack Hunter
Nicht schlecht, die Geschichtsstunde, sehr authentisch und plausibel. Hat ein bisschen was von den Ori, die ja auch ihre Macht durch die Energie der Anbeter verstärken, aber auch etwas von anderen Sci-Fi-Serien wie etwa Babylon 5 und den Krieg mit den Schatten, die auch zu einem Volk gehörten, das zu den ältesten des Universum zählte und zusammen mit den Vorlonen über die jüngeren Völker wachen sollte, dann jedoch ihre Macht zu Kopf stieg und fortan Konflikte unter den verschiedenen Rassen auslöste, da sie der Meinung waren, nur die Stärksten könnten überleben. Die jenigen, die sich ihnen nicht anschlossen, wurden dann vernichtet, ähnlich wie bei den Ori. Daher eine sehr interessante Mischung dein "Krieg der Engel". Weiter so! :D

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