Reise ins Unbekannte

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07 Okt 2017 15:29 #88396 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Ja Sir. Ich fühle mich nach wie vor dazu in der Lage.“ Antwortete Aponi dann nach kurzer Bedenkzeit mit einer Kalt entschlossenen Stimme die so gar nicht zu ihrem äußeren Passen wollte und Martin einen kalten Schauer den Rücken hinunter jagte. Auch Peter zog sich einen halben Meter zurück ehe er meinte: „Gut zuhören Leutnant.“ Anschließend kehrte er zu seiner eigenen Station zurück. Martin wusste dabei das diese Sache noch nicht abgeschlossen war. Peter würde Aponi im Auge behalten, soviel war sicher. Im nächsten Moment wurde die Athene dann wieder gerufen: „M-1 Führer, Kapitän Tsialidis, an UNSF KS-21 wir verlassen Pionier Sation, sind Sie da?“ Martin, welcher die ganze Zeit nur auf diese Mitteillung gewartet hatte, antwortete umgehend: „M-1 Führer, hier UNSF KS-21 wir sind in Bereitschaft und nehmen Eskortposition ein sobald Sie sich von der Station separieren.“ , „Verstanden KS-21 schön das Sie da sind, fühlt sich in diesen Zeiten mit einer Eskorte definitiv besser an zum Mars zu fliegen.“ Erwiderte der Konvoyführer. „Sir ich habe den Konvoy erfasst sie entfernen sich jetzt von Pionier Station.“ Meldete Peter daraufhin. „Leutnant Halley, gleichen Sie unseren Flugvektor an den des Konvoys an.“ Befahl Martin daraufhin während er den Trägen Frachtschiffen dabei zu sah wie sie mit lodernden Triebwerken langsam an Fahrt aufnahmen. „Bestätigt, gleiche Flugbahn an.“ Antwortete Aponi daraufhin ehe auch die Athene sich in Bewegung setzte. Es war daraufhin nicht sonderlich schwierig die Frachtschiffe einzuholen, zwar waren die Treibwerksblöcke der Frachter um ein vielfaches Leistungsstärker als der Antrieb der Athene doch dafür transportierte jedes Frachtschiff Tausende Tonnen Fracht weshalb die Beschleunigung ihre Zeit in Anspruch nahm. Als die Athene dann mit einem Knappen Kilometer Abstand in der Flanke des Konvoys angelangt war aktivierte Martin erneut das Kommunikationssystem und meinte: „M-1 Führer, bitte aktivieren Sie den Navleitstrahl.“, „Verstanden KS-21, aktiviere Navleitstrahl jetzt.“ Bestätigte Tsialidis umgehend, man merkte das er diesen Job nicht zum ersten mal machte. „Empfange Navleitstrahl von Konvoy M-1 Sir. Meldete Aponi sofort daraufhin.

„Navigationssystem Synchronisieren Leutnant.“ Befahl Martin daraufhin. Bei dem Navleitstrahl handelte es sich im Prinzip um eine Drahtlose Echtzeitverbindung mit dem Navigationscomputer des Führungsschiffes eines Verbandes oder Konvoys über die sämtliche Navigatorischen Aktionen übermittelt wurden. Dies ermöglichte es den Autopiloten aller im Verband organsierten Schiffe die Formation problemlos beizubehalten. Es war nicht einmal notwendig die Navigationsstation dazu besetzt zu halten. „Bestätige Sir. Navigationssystem wird synchronisiert. Übergebe Steuerrung an Autopilot.“ Meldete Aponi daraufhin. „Synchroner Interorbitalflug eingeleitet. Bitte bleiben Sie an Ihren Stationen bis eine stabile Trägheitslage garantiert werden kann.“ Meldete der Bordcomputer umgehend darauf mit gewählt höflicher Formulierung. Martin zog daraufhin eine Augenbraue hoch, sagte jedoch nichts. Eigentlich war diese Ansage überflüssig, jeder der sich an Bord eines Raumschiffes aufhielt wusste das es ratsam war erst von seinem Stuhl aufzustehen wenn man im Interorbitalflug zwischen zwei Stellaren Körpern war. Als der Konvoy dann nach wenigen Minuten des konstanten Beschleunigens den direkten Gravitationseinfluss der Erde verlies meldete Peter plötzlich: „Kontakt, FF Identifikation unklar. Nähert sich schnell.“ Augenblicklich war Martin hellwach, es war zwar unwahrscheinlich das sie jemand so nah an der Erde Angreifen würde, aber unmöglich war es nicht. „NBW Systeme in Bereitschaft, Alarmstufe 2 für alle Decks. Schiff abriegeln. Leutnant bringen Sie uns auf einen Abfangkurs!“ befahl Martin daher umgehend. „Bestätigt, Alarmstufe 2 für alle Decks, Schiff wird abgeriegelt, NBW‘s aktiv.“ meldete Peter umgehend während hinter Martin das gepanzerte Zugangsschott zur Brücke zufuhr und die Beleuchtung in den Gefechtsmodus wechselte. „Abfangkurs gesetzt, Zündung Haupttriebwerke, Jetzt!“ meldet Aponi nur sekundenbruchteile später ehe die Athene beschleunigte und ihren Platz an der Seite der Frachter verlies. „UNSF KS-21 für M-1 Führer, wir haben einen nicht Identifizierten Kontakt in schneller Annäherung. Treffen Sie alle Vorbereitungen für einen Rückzug unter Gefechtsbedingungen, wir versuchen den Kontakt abzufangen.“ Meinte Martin dann mithilfe des Kommunikationssystems. „M-1 Führer bestätigt, wir geben Vollgas und aktivieren alle Abwehrsysteme!“ antwortete Kapitän Tsialisdis umgehend, in solchen Situationen war eine schnelle Reaktion erforderlich.

„Können Sie das Ziel Identifizieren Kapitän-Leutnant?“ fragte Martin dann. „Negativ, starke Störfelder umgeben das Ziel ich kann keine klare Erfassung bekommen.“ Antwortete Peter. „Also auf jeden Fall ein Militärschiff.“ Stellte Martin nüchtern für sich selbst fest ehe auf einen allgemeinen Kommunikationskanal wechselte und meinte: „Unidentifizierter Kontakt mit Anflugvektor auf Konvoy M-1. Hier spricht Kapitän Möllers von UNSF KS-21, identifizieren Sie sich und ändern Sie Ihren Kurs oder wir sind gezwungen Sie anzugreifen!“ Daraufhin vergingen einige klamme Sekundenbruchteile in denen alle anwesenden auf die Antwort warteten. „UNSF KS-21, nicht Feuern hier spricht Kapitän Carvalho von UNSF KSL-2 bestätige Identifikation mit meiner persönlichen ID, jetzt.“ Der Bordcomputer überprüfte den Code daraufhin in einem Augenblick ehe er die Identifikation validierte. Martin atmete daraufhin einmal tief durch und meinte: „Alarmstufe 2 aufheben, alle Kampfsysteme zurück auf Bereitschaftsmodus setzen.“, „Bestätigt Alarmstufe 2 aufgehoben, Waffen und Verteidigungssysteme zurück auf Bereitschaft.“ Meldet Peter sofort während Martin das Entwarnungssignal an den Konvoyführer übermittelte. In der Zwischenzeit war KSL-2 in Sichtweite gekommen, der mächtige Kreuzer raste mit flammenden Treibwerken durch das all um den Konvoy einzuholen und war eine wahrhaft einschüchternde Erscheinung. Mit über neunhundert Metern Länge war das schwer gepanzerte und bis an die Zähne bewaffnete Schiff ein vielfaches größer als die Athene. „Leutnant Halley, Paralelkurs zu KSL-2 einschlagen wir begleiten sie zurück zum Konvoy.“ Befahl Martin dann worauf Aponi sofort bestätigte: „Parallelkurs zu KSL-21 liegt an, beschleunige.“ Während die Athene daraufhin einmal mehr beschleunigte und ihre Besatzung dabei in die Stühle presste nahm Martin Kontakt zu Kapitän Carvalho auf: „UNSF KSL-2 wir eskortieren Sie zurück zu Konvoy M-1.“, „Verstanden UNSF KS-21. Hoffen wir dass das alles nicht nötig ist.“ Antwortete Kapitän Carvalho daraufhin. Wobei er ebenso Hoffnungsvoll klang wie Martin wenn er von der bevorstehenden Reise sprach, niemand wollte wirklich in einen Bewaffneten Konflikt geraten, egal wie mächtig das Schiff war das man Kommandierte.

„M-1 Führer an UNSF KS-21. Wir erfassen ein starkes Störfeld das sich uns nähert, gleichzeitig können wir Sie nicht mehr erfassen, was ist da los?“ fragte dann Kapitän Tsialidis mit leicht nervösem Unterton, immerhin saß er nicht auf einem bis an die Zähne bewaffneten Kriegsschiff, geschützt unter dicken Panzerplatten. „M-1 Führer, kein Grund zur Aufregung, wir haben nur ein weiteres Konvoyschiff eingesammelt. Es besteht keine Bedrohungslage.“ Antwortete Martin daraufhin. „Ein weiteres Konvoy Schiff? Diese Störfelder sind Militärtechnologie haben wir einen zusätzliche Eskorte?“erwiderte Kapitän Tsialidis, allerdings deutlich beruhigt. „Positiv M-1 Führer.“ Bestätigte Martin knapp, der Zivile Frachterkapitän würde noch früh genug bemerken das seine Eskorte deutlich größer war als er sich wohl jemals hätte träumen lassen. „Verstanden UNSF KS-21 setzen Reise zum Mars fort und erwarten Rendezvous mit Ihnen und dem zusätzlichen Eskortschiff.“ Meinte Tsialidis dann. „Wenn du wüsstest.“ Dachte sich Martin daraufhin düster. Obwohl Kapitän Tsialidis nicht den Eindruck eines Feiglings machte, war sich Martin nicht so sicher ob er seien Reise fortsetzen würde wenn er wüsste was er wusste. Immerhin fungierte der ganze M-1 Konvoy als Köder, das Oberkommando wollte herausfinden wie weit die Liga zu gehen bereit war.

Nur wenige Minuten später schlossen die beiden Kriegsschiffe mühelos zu den Frachtern auf die nur gemütlich an fahrt aufnahmen, es war offenkundig das die Maschinen gedrosselt waren um Teuren Brennstoff zu sparen. Martin registrierte daraufhin regen Kommunikationsverkehr zwischen dem führenden Frachter und KSL-2 und wartete daher ab. Die Hierarchie war eindeutig. Carvalho war der Diensterfahrenere Offizier von ihnen beiden und Kommandierte das taktisch klar überlegene Schiff, somit hatte er das Kommando. Als der Kreuzer dann eine ungewöhnliche Position zwischen den Frachtern einnahm, wurde die Athene gerufen: „UNSF KS-21, nehmen Sie eine übliche Eskortposition ein, wir wollen auf den Überwachungsschirmen der Liga wie ein normaler Konvoy aussehen.“, „Bestätigt KSL-2.“ Antwortete Martin ehe er befahl: „Leutnant Halley, synchronisieren Sie unser Navigationssytem wieder mit dem Konvoy, Standard Begleitformation.“, „Bestätigt, Navigationssystem synchronisiert, übergäbe von Steuerrung an Autopilot.“ Meldete Aponi daraufhin während die Athene sachte beschleunigte um die vorgegebene Positionen einzunehmen. Peter nickte daraufhin anerkennend, offenbar hatte er den Sinn hinter der ungewöhnlichen Platzierung des Kreuzers erkannt. „Weshalb nicken Sie Kapitän-Leutnant?“ fragte Martin dann, in der Hoffnung verbergen zu können das er selbst keine Ahnung hatte was für Gründe Kapitän Carvalho zu dieser Entscheidung getrieben hatten. „Kapitän Carvalho ist klug Sir. Durch seine Positionierung innerhalb des Verbandes in nur geringer Separation zu den Frachtschiffen ist es für Radarsysteme schwierig sein Schiff zu erfassen. Die Liga wird zwar ahnen das irgendetwas im Busch ist, aber Sie werden nicht wissen was auf sie zukommt. Auf ihren Schirmen sieht der Verband wohl wie ein einzelnes großes Schiff aus.“ Antwortete Peter und erwies Martin den Gefallen ihn aufzuklären ohne das er direkt hätte nachfragen müssen.

„Man wird nicht Kommandierender Offizier eines Kreuzers der Liberty Klasse wenn man nicht so einiges auf dem Kasten hat.“ Stellte Martin dann respektvoll fest. Immerhin verfügte die UNSF nur über fünf der schweren Kreuzer wovon einer zurzeit nicht Einsatztauglich war da er an der Pionierstation Grundüberholt wurde. „Das ist wohl korrekt Sir.“ Stimmte Peter zu während Aponi sich ausschwieg. „Stabile Trägheitslage für die nächsten drei Tage garantiert. Sie können Ihre Stationen verlassen.“ Meldete der Bordcomputer dann nachdem der Konvoy seine Haupttriebwerke abgeschaltet hatte und sich nun nur noch dank der Massenträgheit durch das unendlich anmutende Schwarz des Alls bewegte. Die Erde war bereits jetzt schon soweit zusammengeschrumpft das sie hinter dem Konvoy nur noch als leuchtend blaue Murmel sichtbar war. „Kapitän Möllers an alle. Sie können Ihre Routinepläne aufnehmen.“ Meinte Martin dann über das Bordkommunikationssystem, was für die Männer und Frauen an Bord bedeutete das der Alltag einkehrte. Welcher hauptsächlich aus Sport und Diagnosearbeiten bestand. Wohl wissend das er mit seinem eigenen Trainingsplan im Rückstand war und wohl früher oder später eine Ermahnung von Marco erhalten würde wenn er daran nichts änderte, schnallte sich Martin ab und schwebte mit einem säuerlichen Gesichtsausdruck aus seinem Stuhl während er meinte: „Ich befinde mich im Trainingsraum.“
~~~Ende Kapitel 6~~~

mfg.: Tg

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08 Okt 2017 18:27 #88397 von General Stefan
Oho ich sehe bereits den Dritten Weltkrieg auf unsere Protagonisten zukommen! Bin ja mal gespannt, wie sich die Situation und der sehr wahrscheinliche bewaffnete Konflikt zwischen zwei dieser Titanen abspielen wird!
Eine Frage habe ich allerdings noch. Wenn die Schweren Kreuzer die mit abstand stärksten, gepanzerten und bewaffneten schiffe sind, warum haben sie dann nicht die klasssifizierung eines Schlachtschiffes? Oder Entwickelt das Militär etwa bereits im geheimen ein richtiges Schlachtschiff uns spart sich dafür die Bezeichnung auf? :P

War auf jeden Fall wie immer ein Tolles Kapitel und die Vorfreude auf das nächste Kapitel wächst in mir mit jeder Woche!

LG Stefan

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14 Okt 2017 17:23 #88414 von Todesgleiter
@General Stefan: Wie wird sich der Kampf zwischen zwei bis an die Zähne bewaffenten Kriegsschiffen wohl abspielen? "Es gab ein großes Feuerwerk..." :D

Gegenfrage: Warum muss das größte udn stärkste Schiff einer Flotte immer als "Schlachtschiff" Klassifiziert werden? Zum ersten gibt es keine Realen verglieche da es in Realität keien Raumschiffe dieser Größenordnung gibt, daher kann man Rausmchiffe KLassifizieren wie man will. Zum zweiten Ist dieses ganze Klassifizierungssystem auch in der Realität reichlich schwammig. Die Bundesmarine zum Beispiel hat als größte Schiffe sog. "Fregatten" die von ihrem Einsatzprofil und der Bewaffnung her aber international eher als "Zerstörer" Klassifiziert werden müssten. Das Problem bei diesen Klassifizierungen ist einfach das es keine allgemein gültige Regelung gibt nach der ein Schiff eingeteilt werden kann.
Aber wer weiß vllt. Baut die UNSF ja tatsählich in irgendeiner getarnten Forschungsbasis an einem Prototyp für ein noch größeres Kriegsschiff ;)

@ all:Weiter geht's:

Kapitel 7: Tiefraumblues

Martin gähnte einmal ausgiebig und wollte sich strecken, wobei er jedoch schnell mit den Händen an die Wandung der Sargähnlichen Schlafkammer stieß. „Da ist definitiv noch Optimierungsspielraum...“ dachte er sich daraufhin verstimmt ehe er noch einmal herzhaft gähnte und mit der Hand nach dem Bedienfeld tastete. Schnell hatte er das Bedienfeld auch gefunden und betätigte die Funktionsfläche. „Gyrorotation abgeschaltet, halten Sie sich für das einsetzen der Schwerelosigkeit bereit.“ Meldete eine Sanfte Stimme daraufhin die von den Soldaten auf den Namen „Uschi“ getauft worden war und gerne mit einer jungen leicht bekleideten Frau welche einen weckte in Verbindung gebracht wurde. In Wahrheit war es natürlich nur eine vom Computer generierte Stimme. Nur kurz darauf merkte Martin wie er sich wieder absolut schwerelos fühlte, um den Kreislauf zu stärken schlief man an Bord von Raumschiffen in Gyrokapseln die mit hoher Geschwindigkeit rotierten und damit eine Schwerkraft simulierten, natürlich musste die Rotation jedoch kontrollieret gebremst werden bevor man die Kapsel verlassen konnte. „Gyrorotation abgeschaltet, Sie können die Kapsel verlassen.“ meldete Uschi dann mit ihrer lieblichen Stimme ehe sich die Verkleidung der Kapsel öffnete und Martin in seine Kabine entließ. Nur mit einem leichten Stoß beförderte er sich daraufhin aus der Kapsel und nutzte die Zeit die er daraufhin brauchte um zur Hygieneecke zu schweben um sich ausgiebig zu strecken. Nach der kurzen Flugstrecke von nur zwei Metern stoppte Martin seine Bewegung in dem er sich an einem Haltegriff fest hielt und schaute missmutig auf die säuberlich in Halterungen an der Wand befestigten Apparaturen die zur Körperhygiene im All genutzt wurden. Da in der Schwerelosigkeit keine Wasserstrahlen oder Becken genutzt werden konnten um Dreck vom Körper zu waschen, war die Körperreinigung im All nicht nur unnötig Kompliziert und Zeitaufwändig sondern auch durchaus nerv tötend.

Nachdem sich Martin dann über eine Stunde später grundlegen gesäubert sowie seinen Bart gestutzt hatte schwebte er aus der Tür seiner Kabine und machte sich auf den Weg zu Messe. Aufgrund der geringen Besatzungsstärke verfügte eine Korvette der Strider Klasse nur über eine Messe, so dass keine Trennung nach Rängen vorgenommen wurde, wie es Historisch auf Schiffen üblich war. Als Martin dann durch die Sechseckige Tür in die Messe schwebte platzte er mitten in eine Heitere Runde, so hatten Constantinos und Alva offenbar beschlossen ihre Fähigkeiten in der Fortbewegung unter Schwerelosigkeit unter Beweis zu stellen und lieferten sich ein Wettrennen quer durch den Raum während beide versuchten den jeweils anderen mit mehr oder weniger fairen mitteln auszubremsen. Natürlich achteten beide darauf den anderen nicht zu verletzen doch trotzdem ähnelte das ganze eher einer Schulrauferrei als einem disziplinierten Wettkampf. Angefeuert wurden die beiden dabei von Alvas Kollegen William und Stephani sowie Gabriel aus Constantinos Team. Von Peter, Aponi, Marco und Maria fehlte jede Spur was zumindest in Peters fall kein Wunder war, wäre er anwesend gewesen hätte ich eine solche Situation nie entwickelt. Nachdem Martin dann ein paar Sekunden amüsiert zugesehen hatte entschied der sich, sie bemerkbar zu machen und räusperte sich vernehmlich. Stephani reagieret daraufhin am schnellsten und wirbelte herum ehe sie meinte: „Kapitän Möllers Sir!“ Während sich die anderen Zuschauer daraufhin rasch bemühten ebenfalls zu Salutieren und einen Seriösen Eindruck zu vermitteln hatten Alva und Constantinos das Problem dass sie sich nicht auf unverfängliche Weiße voneinander trennen konnten und verharrten daher als langsam durch den Raum driftendes Bündel. „Was ist hier los?“ fragte Martin dann ruhig und musste ein Grinsen verkneifen. „Eine spontane Übung zum Vergleich der physischen Konstitution Sir.“ Antwortete Constantinos wie aus der Pistole geschossen worauf Alva fleißig nickte, offenbar in der Hoffnung noch mal mit einem blauen Auge davonzukommen. Martin zog daraufhin eine Augenbraue hoch und meinte: „Mir ist keine derartige Übung bekannt.“

„Es ist eine spontane Individuelle Übung Sir.“ Antwortete Constantinos ebenfalls wieder sofort. „Aha.“ Meinte Martin daraufhin worauf eine peinliches Schweigen entstand in der die Besatzungsmitglieder wohl hofften ohne eine Disziplinarmaßnahme davonzukommen, zwar hatten sie keine Dienstvorschrift gebrochen oder einen Befehl verweigert, aber trotzdem konnte derartiges ausschweifendes Verhallten mit Disziplinarmaßnahmen belegt werden, das lag im Ermessen des Ranghöchsten Offiziers. Martin hatte in diesem Moment eher mit seiner Erheiterung zu Kämpfen und versuchte Krampfhaft einen unnahbaren Gesichtsausdruck aufzubehalten während er die anderen aus purer sadistischer Freude noch etwas im eigenen Saft garen lies. Nach einigen Sekunden, die Martin zutiefst genossen hatte, meinte er dann: „Achten Sie in Zukunft darauf das Sie Ihre Übungen entweder anmelden oder zumindest so abhalten das es keiner Ihrer Vorgesetzten zufällig in die Show stolpert Leutnant.“, „Ja Sir.“ Meinte Constantinos mit erleichtertem Tonfall während einige der anderen umgehend losprusteten. Martin war unterdessen zu dem in der Wand eingelassenen Essenspender geschwebt und sondierte das Angebot. Bei dem Anblick der mehr oder weniger Geschmacksneutralen mit Vitaminen angereicherten Kohlenhydratkeksen und der Zähflüssigen Proteinpaste die es dazu gab verzog Martin daraufhin das Gesicht. Der größte Nachteil am Dienst auf einem Raumschiff war definitiv die Verpflegung. Zwar war die Ernährung reichhaltig aber nicht unbedingt ein Kulinarischer Hochgenuss.

Nach einem kurzen Moment des Bedauerns in dem Martin an das vielfältige Morgenbuffet im Speisesaal der Akademie und das einfache aber ungeheuer Leckere Frühstück in seinem Elternhaus dachte griff er sich dann eine der Vorportionierten Rationen und öffnete die Verpackung gekonnt ehe er einen der Kekse in die Paste steckte und ein großes Stück abbiss. Zwar schmeckt die Kombination nicht scheußlig, war aber kein Vergleich zu frisch aufgebackenem Brot mit süßer Konfitüre. In diesem Moment schwebte Marco in die Messe, der Medizinische Offizier machte auf Martin einen leicht übernächtigten Eindruck was jedoch nicht viel zu sagen hatte. Das Schlafen in den Gyrokapseln war gewöhnungsbedürftig, viele Raumsoldaten hatten so ihre Probleme damit. „Morgen Doc. Sie sehen scheiße aus.“ Attestierte Constantinos umgehend der sich mittlerweile von Alva getrennt hatte und zivilisiert im Raum schwebte. Marco antwortete lediglich mit einem abfälligen Brummen ehe er meinte: „Dafür sehen Ihr Trainingswerte scheiße aus Leutnant.“ Augenblicklich schwieg Constantinos und verschränkte demonstrativ die Arme vor der Brust. Martin musste während dieses kurzen Wortwechsels erneut grinsen, obwohl die Besatzung erst seit kurzem zusammen war funktionierte alles scheinbar bestens, es schienen sich sogar bereist erste Freundschaften zu bilden, ein gutes Zeichen. Dann schwebte Marco zu Martin und meinte: „Kapitän Möllers, ich hoffe die Speiseauswahl ist erträglich.“, „Ich wusste worauf ich mich einlasse als ich das Kommando angenommen habe.“ Antwortete Martin, immerhin war der Medizinische Offizier auf einem UNSF Schiff auch für die Auswahl und Zusammenstellung der Spießen an Bord zuständig, die eigentlich Zubereitung, sofern überhaupt erforderlich, wurde dagegen von einem Vollautomatischen Roboterapparat durchgeführt. Ähnliche Systeme gab es auf der Erde auch bei Wohlhabenden Familien.

„Freut mich zu hören Sir.“ Stellte Marco daraufhin fest während er sich ebenfalls eine der Rationen nahm, im Gegensatz zu Martin ohne lange darüber nachzudenken. „Ist alles mit Ihnen in Ordnung, sie sehen tatsächlich etwas mitgenommen aus?“ fragte Martin dann in einem unverfänglichen Plaudertonfall. Iich habe wenig geschlafen Sir, zu wenig wenn ich ehrlich bin. Ich werde das in Zukunft ändern.“ Antwortete Marco ausweichend so das Martin sofort wusste das sich mehr dahinter verbarg als er zunächst sagte. „Geht es um Ihre Schwester?“ fragte Martin dann mit gedämpfter Stimme, das ging niemand anderen etwas an. Marco grinste daraufhin gequält und antwortete: „Ja Sir. Sie will unbedingt zum Mars um vor Ort über die steigenden Spannungen recherchieren zu können. Ich habe versucht Ihr das auszureden, aber jetzt hat sie schon eine Passage auf einem Privaten Luxusgut Frachter.“, „Ich verstehe.“ Stellte Martin daraufhin fest, er konnte Marcos Sorgen nur zu gut Nachvollziehen, der Mars war im Moment ein Pulverfass das jederzeit explodieren konnte, er würde sich auch unwohl fühlen wenn jemand den er gut kannte und mochte sich dort aufhalten würde. „Seien Sie versichert Sir, das dies meine Effizienz nicht beeinträchtigen wird.“ Schob Marco dann hinterher, offenbar fürchtete er darum vom Dienst beurlaubt zu werden. Martin warf Marco daraufhin einen abschätzenden Blick zu, aus der Personalakte des Mannes wusste er das Marco ein ausgesprochen Willensstarker Charakter war, ein Mann den man nur ungerne zum Feind haben wollte. Er war daher sicher das Marco seine Unsicherheit und sein Unwohlsein irgendwie dazu nutzen würde um seinen Willen noch weiter zu stärken und für den Fall das seiner Schwester etwas zustieß, wollte Martin lieber nicht in der Haut der Liga oder Dynastie stecken. „Ich weiß Leutnant. Wissen Sie wann Ihre Schwester auf dem Mars ankommen soll?“ erwiderte Martin dann, immerhin würden sie selbst bald am Mars eintreffen und nach der Momentanen Lage wohl auch erst einmal dort bleiben. „Ihr Schiff ist etwa einen halben Tag hinter uns Sir.“ Antwortete Marco. Martin nickte daraufhin und meinte: „Wenn wir am Mars angekommen sind sollten Sie sich darum kümmern.“, „Ich weiß Sir. Danke.“ Meinte Marco daraufhin ehe Martin nickte und sich wieder seinem Keks zuwandte.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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14 Okt 2017 17:25 #88415 von Todesgleiter
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Während er daraufhin auf dem Keks herum kaute und sich dabei bemühte sich den Geschmack von frischem Brot vorzustellen erreichte Peter die Messe und schwebte ebenfalls zielstrebig zur Essensausgabe, im Gegensatz zu Marco wirkte er dabei topfit, auch wagte es niemand ihm einen dummen Kommentar entgegen zu rufen. „Kapitän Möllers.“ Grüßte Peter dann Protokollgerecht als er an Martin vorbei kam. „Kapitän-Leutnant Graham.“ Grüßte Martin nickend zwischen zwei bissen zurück. Als Peter dann nur wenige Sekunden später ebenfalls mit einer Ration bewaffnet zurückkehrte fragte Martin beiläufig: „Irgendetwas da sich Wissen sollte Kapitän-Leutnant?“, „Nichts Sir.“ Antwortete Peter sofort. „Das hatte ich mir schon gedacht. Die Psychologische Abteilung auf der Erde hat nen guten Job gemacht.“ Erwiderte Martin anerkennend, immerhin hatten die Spezialisten es geschafft die Besatzung so zusammenzustellen das alle bestens miteinander klar kamen ohne sich zuvor kennengelernt zu haben. „Das kann man wohl sagen Sir. Wenn es so weitergeht ist meine Aufgabe an Bord ziemlich einfach.“ Stimmte Peter mit einem Anflug von Humor zu. „Was halten Sie von einer allgemeinem Runde Graviti Ball nachher?“ fragte Martin dann, immerhin hatten sie nicht viel zu tun. Peter sah Martin daraufhin überrascht an und meinte: „Natürlich Sir, ich denke es wäre eine gute Übung.“, „Gut, das wird mit Sicherheit unterhaltsam.“ Stellte Martin fest. Graviti Ball war eine Mannschaftsportart die von Raumschiffbesatzungen entwickelt wurde und sich obwohl sie offiziell nicht anerkannt war, mittlerweile an einiger Popularität erfreute.

Das Ziel des Spiels bestand darin einen locker aufgeblasenen Ball in eine Zielzone hinter dem Gegnerrischen Team zu befördern. Was an sich nichts weiter besonderes war. Jedenfalls unter Schwerkraft Bedingungen. In der Schwerelosigkeit wurde das ganze deutlich anspruchsvoller und artete früher oder später immer in ein Unterhaltsames Chaos aus miteinander verknäulten Menschen aus. Da sich im Moment sowieso fast die gesamte Besatzung in der Messe aufhielt, jeder der Offiziere versuchte offenbar den Start seiner persönlichen Trainingseinheit für diesen Tag durch herumtrödeln noch etwas aufzuschieben, beschloss Martin die Ankündigung sofort zu tätigen und meinte gut vernehmbar: „Alle mal herhören, nachher um vierzehn Uhr Standard Zeit wird eine Runde Graviti Ball gespielt, jeder der mitmachen Will ist eingeladen.“, „Gute Idee Sir.“ Kommentieret Constantinos umgehend begeistert, vermutlich kam er durch das Spiel um eine besonders Dröge Standard Diagnose herum. „Machen Sie auch mit Kapitän?“ fragte William dann nach. „Aber sicher, sowas lasse ich mir doch nicht entgehen.“ Antwortete Martin grinsend, er selbst hatte immerhin ebenfalls nur äußerst langweilige Routineaufgaben und natürlich das Fitnessprogramm zu tun. Beinahe hoffte er daher schon auf einen Hinterhalt durch die Liga, dann würde es wenigstens ein bisschen spannend werden. Allerdings wünschte er sich das natürlich nicht wirklich, niemand wollte wirklich in ein Gefecht verwickelt werden.

Nachdem er dann seine Frühstücksration verspeist hatte, nahm Martin all seine Selbstdisziplin zusammen und schwebte aus der Messe hinaus in den Fitnesstrakt. Dort angelangt holte Martin einmal tief Luft ehe er sich schicksalsergeben an einer Kontrollfläche registrierte, worauf der Computer Automatisch seinen Trainingsplan aufrief und auf Martins Persönlichen Datenspeicher kopierte den jeder Offizier bei sich trug. „Na super, ich liebe sit-ups.“ Stellet Martin umgehend resigniert fest ehe er sich seinem Schicksal ergab. Nur unwesentlich später bekam er dann Gesellschaft durch Marco und Stephani, welche beide kein Problem mit den zwangsverordneten Fitnesseinheiten zu haben schienen. Oder es zumindest nicht so deutlich zeigten wie er. Wohl wissend das er ab jetzt unter Beobachtung stand und als Ranghöchster Offizier an Bord auch eine Vorbildfunktion zu erfüllen hatte bis Martin die Zähne daraufhin zusammen und verkniff sich das Grimassen schneiden ebenso wie das laute ächzen. Was gar nicht so einfach war, immerhin war Martin nie die Sportskanone gewesen. Zwar war er auch nie wirklich pummelig gewesen was aber mehr an seinem Stoffwechsel als an seiner Sportlichen Betätigung oder seiner Nahrungsauswahl lag. „Worauf hab ich mich da nur eingelassen.“ Stellte er daher einmal mehr für sich selbst fest, wenn auch mit einem selbstironischem Hintergrundgedanken, im großen und ganzen fühlte er sich ja ganz wohl an Bord.

Geraume Zeit später hatte Martin sein Persönliches Trainingsprogramm dann soweit abgearbeitet und fand sich zusammen mit allen anderen in der zur Arena umfunktionierten Messe ein. Constantinos hatte mithilfe von selbstarretierenden Metallplatten, die eigentlich zur Provisorischen Reparatur von Hüllenbrüchen gedacht waren, sämtliche Öffnungen in den Wänden versigelt was die Verletzungsgefahr minimierte. Zu Martins Erheiterung hatte sich bereits die gesamte Besatzung versammelt, offenbar wollte sich niemand dieses Spektakel entgehen lassen. „Sir, alle Teilnehmer sind angetreten und bereit.“ Meldete Peter umgehend als Martin durch die Tür geschwebt kam. „Sehr schön, das verspricht eine Menge Spaß.“ Stellte Martin daraufhin mit einem grinsen fest. Anschließend hob er die Stimme etwas, so das ihn jeder verstehen konnte und meinte: „Sie kennen alle die Regeln: Keine Fußtritte, Faustschläge oder ähnliches. Passen Sie außerdem bei Pässen und würfen auf, der Ball muss nicht mit voller Kraft geschleudert werden. Wenn ich jemanden erwische der diese Regeln bricht oder sich auf andere art und weiße ungebührlich verhallt wird derjenige nicht nur von zukünftigen Runden ausgeschlossen werden sondern muss auch Disziplinarische Konsequenzen fürchten. Habe ich mich klar ausgedrückt?“, „Ja Sir.“ Bestätige die versammelte Besatzung umgehend.“, „Sehr gut dann wünsche ich uns allen Viel Spaß, haben Sie die Teameinteilung schon vorgenommen?“ erwiderte Martin daraufhin. „Ja, Sir. Mit Ihrer Genehmigung...“ antwortete Peter und sandte Martin kleines Datenpaket. „Sie gegen mich Graham?“ fragte Martin daraufhin mit hochgezogener Augenbraue. „Ja Sir, wenn es kein Problem ist. Ich wollte dem Eindruck vorbeugen das die Dienstgrade gegeneinander antreten.“ Antwortete Peter. „Ist schon in Ordnung.“ Erwiderte Martin während er Peter insgeheim für seine Weitsicht bewunderte. „Nehmen Sie bitte Aufstellung in Ihren zugeteilten Teams.“ Meinte Martin dann ehe er den Spielball hervorholte und vorsichtig in der Luft, in etwa in der Mitte des Spielfeldes platzierte.

Daraufhin schwebte Martin zum rest seines Teams bestehend aus der kompletten Technik Abteilung sowie Marco, während Peter zusammen mit seinen Waffensystemoffizieren und Aponi spielte. Bei dem Anblick der relativ ungleich verteilten Geschlechter musste Martin grinsen, Peter war eben auch nur ein Kerl. „Haben wir eine Taktik Sir?“ fragte Constantinos dann. „Ja, immer drauf, wir haben mehr Masse, das müssen wir nutzen um sie aus ihren Positionen zu schleudern.“ Antwortete Martin. „Gute Taktik Sir.“ Stellte Constantinos amüsiert fest. „Kapitän-Leutnant, sind Sie soweit?“ fragte Martin dann über das Spielfeld hinweg. „Hundertprozentig.“ Antwortete Peter entschlossen. „Na, dann wollen wir mal. Los geht’s!“ meinte Martin daraufhin und stieß sich gemeinsam mit allen anderen von der Wand ab vor der er geschwebt war. Es stellte sich jedoch schon nach wenigen Metern Flugstrecke heraus das eine etwas feinfühligere Abstimmung volleicht sinnvoll gewesen wäre. Während Martin mit Gabriel zusammenstieß wodurch beide aus ihrer Flugbahn geschleudert wurden und den Ball in der Mitte eindeutig verfehlten, kollidierte auch Peter mit Stephani welche beide ebenfalls versucht hatten den Ball zu erreichen. Während auf beiden Seiten daraufhin die Hälfte des Teams um Kontrolle kämpfte und nutzlos durch den Raum trieb versuchten die verblieben sechs Spieler ihr Glück und starteten einen Angriff auf das Zentrum und den noch immer unberührten Ball. Während Maria das Ziel verfehlt und stockvoll am Ball vorbeirauscht bewies Constantinos ein besseres Augenmaß und schaffte es den Ball zu greifen. Allerdings wurde er nur kurz darauf von Alvoa getakelt welche ebenfalls aus ihrer Ecke angerauscht kam, wodurch beide in einem Knäul aus Gliedmaßen in die gegenüberliegend Ecke trieben.

Mittlerweile hatten sich Martin und Gabriel jedoch wieder soweit sortiert das sie wieder am Geschehen teilnehmen konnten, weshalb Martin rief: „Constantinos, hier!“ Constantinos reagierte sofort und schaffte es tatsächlich den Ball an Alva vorbei zu Martin zu werfen, was in Anbetracht er Schwerelosigkeit gar nicht so einfach war. Martin bekam den Ball daraufhin jedoch nicht zu fassen da er kurz vorher von Peter aus der Bahn gekegelt wurde so das beide gegen die nächste Wand prallten. Aponi die Peter gefolgt war, schaffte es zwar den Ball zu fangen, wurde jedoch von dem Spielgerät aus der Flugbahn gerissen, offenbar hatte Constantinos es etwas zu gut gemeint und trudelte unkontrolliert in die eigene Spielhälfte ab. Zwar wurde sie dort von William aufgefangen, doch Marco nutzte den Moment der unkontrolliertheit und schnappte sich den Ball im Vorbeiflug unter dem Fassungslosen Blick seiner beiden Kontrahenten. Da daraufhin niemand übrig war der sich ihm in den Weg hätte stellen können machte Marco kurz darauf den ersten Punkt und vollführte danach eine Rolle rückwärts. „Das war Glück.“ Stellte Peter umgehend fest worauf Martin breit grinsen musste während er zurück zur Ausgangsposition schwebte, es gab keine Regel über die Dauer einer Graviti Ball Runde. Man konnte es Spielen solange man wollte. „Ich würde eher sagen überlegene Selbstbeherrschung Kapitän-Leutnant. Geduld ist eine Tugend.“ Stellte Marco fest während er den Ball wieder auf die Startposition bewegte. Peter schnaubte daraufhin nur einmal auf, enthielt sich aber eines Kommentars. Nachdem dann beide Teams wieder die Startaufstellung eingenommen hatten meinte Martin elendiglich: „Los!“ Dieses mal hatte er sich zu einer etwas Vorsichtigeren Strategie entschlossen und stieß sich nicht mit voller Wucht ab, dadurch konnte Martin beobachten wie Wiliam, welcher sich den Ball als erster geschnappt hatte und dabei einer Kollision mit Aponi nur um Haares breite entging, voll mit Maria zusammenstieß, welche den Ball direkt angegriffen hatte und es schaffte dem Überraschten William den Ball mühelos aus den Fingern zu ziehen. Schnell schleuderte sie den Ball dann zu Constantinos der bereits im Anflug auf die gegnerische Hälfte war, jedoch nur dumm gucken konnte als Peter den Ball elegant mitten in der Luft abfing und dabei sogar daran gedacht hatte das Bewegungsmoment des Balls auszugleichen, so dass er mehr oder weniger auf Kurs blieb.

Lange konnte er diesen Erfolg jedoch nicht auskosten, da Gabriel sich mit voller Wucht von der Wand abstieß und Peter takelte wodurch dieser den Ball aus den Fingern verlor während die beiden unkontrolliert taumelnd durch den Raum glitten. Martin sah seine Chance daraufhin gekommen und visierte den Ball an ehe er sich abstieß und den trudelnden Ball aus der Luft pflückte ehe er ihn schnell an Marco weiter gab der sich einmal mehr strategisch günstig Positioniert hatte. Allerdings hatte Alva ein Auge auf Marco und startete umgehend einen Frontalangriff was Marco zwang den Ball an Constantinos abzuspielen, wo er jedoch nie ankam. Mit weiblicher Grazie und ihrer Erfahrung im Schätzen von Distanzen und Geschwindigkeiten, schob sich Aponi zwischen den Ball und Constantinos und schob ersteren mit dem Po beiseite während sie ihm zuzwinkerte und fing den Ball elegant aus der Luft. Noch ehe der völlig verdutzte Constantinos daraufhin eine Chance hatte zu reagieren passte Aponi den Ball über die Wand zu Stephani die sich ohne Aufmerksamkeit zu erregen an der Wand entlang vorgearbeitet hatte und nun den Punkt mühelos versenkte. „Sauberes Spiel.“ Gratulieret Martin daraufhin während er wieder zur Startposition schwebte, es war ihm reichlich egal welches Team gewann, es ging bei dieser Veranstaltung Hauptsächlich darum das alle beteiligten Spaß hatten und als Gruppe weiter zusammenwuchsen. Aber natürlich hatte er trotzdem seinen Stolz und entschloss sich die nächste Runde wieder etwas aggressiver anzugehen, immerhin schien sich Constantinos, der zwar vollen Einsatz zeigte, allzu leicht von den weiblichen Mitspielern ablenken und ausmanövrieren zu lassen. „Diez, wenn ich den Ball angreife schleudern Sie sich von hinten gegen mich sobald ich den Ball habe, Theoduru sie beschäftigen Wikström, Kovacic Sie kümmern sich um Graham und Scholz Sie kümmern sich um Halley, alles klar?“ meinte Martin dann. „Volle offensive hmm?“ fragte Constantinos daraufhin amüsiert. „Sie haben es erfasst. Damit rechnen die nicht.“ Stimmte Martin zu ehe sie alle die Startpositionen einnahmen.

Direkt nach dem Start schoss Martin daraufhin los und visierte den Ball an, aus dem Augenwinkel konnte er nur noch beobachten wie seine Mitspieler ihre zugewiesen Kontrahenten takelten und damit zeitweilig aus dem Spiel nahmen. Daher erreichte nur William zeitgleich mit Martin den Ball weshalb die beiden Männer in d er Luft zusammenprallten, Martin lies daraufhin jedoch nicht locker und rollte sich zu einer Kugel zusammen ehe Gabriel in von hinten Anstieß wodurch er William bei Seite räumte, allerdings hatte Stephani aufgepasst und startete ein Abfangmanöver, was ihr jedoch nichts nützte da Martin en Ball einfach ins Ziel warf nachdem sie auf ihn geprallt war. „Sie haben eine Vorliebe für offensive Taktiken Sir.“ Stellte Peter daraufhin fest der sich inderzwe3ichen Zeit aus der verknäulen mit Marco befreit hatte. „Weil Sie meistens Funktionieren.“ Antwortete Martin grinsend. „Solange der Gegenspieler nicht darauf eingestellt ist, stimme ich Ihnen zu.“ Meinte Peter daraufhin. Da nun alle anwesenden von den vergangen drei Runden reichlich zerknautscht aussahen meinte Martin dann: „Ich denke das war es für Heute. Ich hoffe Sie hatten alle Ihren Spaß.“ Niemand wiedersetzte sich daraufhin, zwar waren alle wohl noch in der Lage ein oder zwei Runden mehr zu spielen, aber Schlussendlich hatten sie auch alle Pflichten zu erfüllen und konnten nicht den ganzen Tag mit einem Spaß Spiel verbringen.
~~~Ende Kapitel 7~~~

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15 Okt 2017 23:55 #88416 von General Stefan
Ja mensch, da stellt man sich Raumschiffe und das Leben an Bord immer so cool und interessant vor und lässt dabei außer acht, dass sämlticher "normaler" komfort in der Schwerelosigkeit gar nicht mehr vorhanden ist. Also wenn Raumoffiziere so leben müssen, möchte ich ehrlicher Weise nicht der Flotte angehören xD Eine gute Dusche am Morgen muss einfach sein!
Ich fand die Idee mit dem Gravball echt gut! Ich hab wirklich ordentlich vor mich hingeprustet als du dieses wilde geknäule von Menschen beschrieben hast, eine großartige Idee!
Bin mal gespannt wie es dann mit den ernsteren Kapiteln weiter geht!

Freue mich aufs Nächste Kapitel und Liebe Grüße

Stefan

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20 Okt 2017 17:59 #88423 von Jack Hunter
Lol Uschi? Was für ein toller Name für einen Bordcomputer. :lol:

Ja, dieses Graviti-Spiel (müßte es nicht eigentlich Gravity heißen?) gefällt mir auch, insbesondere deine Beschreibung, die schon einem Fußballspiel-Kommentator gleicht. Nicht schlecht!

Jetzt weiß ich allerdings warum mir die Geschehnisse bekannt vorkommen. Das ganze ähnelt etwas der Sci-Fi-Serie "The Expanse". Da haben die Menschen auch das Sonnensystem bevölkert und den Mond sowie Mars kolonisiert und sogar einen Bergbauaußenposten im Asteroidengürtel. Das ganze geht sogar so weit, dass es zu Spannungen mit dem Mars kommt, die zu einem Krieg zu eskalieren drohen, da diese unabhängig werden wollen. Es ist zwar nicht genauso, aber dennoch ähnlich. Mal sehen wie das in deiner Story so abläuft und ob es da dann zu einem Krieg mit der Liga und Dynastie kommt oder gar mit dem Mars. Im Prinzip wäre das ja dann ein Bürgerkrieg, wenn man die Menschheit als eine Art ansieht. ;)

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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21 Okt 2017 15:48 #88430 von Todesgleiter
@General Stefan: Ich wollte so der so nicht der Raumflotte angehören, immerhin riskiert man da jedne Tagt seinen HIntern und darf dank der sadistischen Autoren andauernd gegen irgendwelche Alienmächte ran die ur eins wollen: Dich umbringen :D
Nun da reguläre Ball Sportarten in der SChwerrelosigkeit eben nicht funktioniertn, mussten sich die Leute im All halt was neues überlegen um sich die Zeit zu vertreiben^^ Also warum nicht ein unterhaltsames neues Siel entwickeln xD

@Jack Hunter: Da der Name "Graviti Ball" ein Eigenname und nebenbei eine Kunstschöpfung ist, gibt's keine Allgemeinen Rechtschreibregeln dafür ;)
Na dat war ja klar, der Jack kommt wieder mit irgendeinem Film(einer Serie um die Ecke von dem/der ich noch nie was gehört oder gesehen habe, deren Handlung aber mal wieder ählich zu meiner Verläuft^^
Aber keine Sorge ich werde das alte "Marsunabhängiogkeits cliche" nicht bringen, das gab's schonviel zu oft. ;)

@all: Weiter geht's:
Kapitel 8: HInterhalt
Mehr gelangweilt als aufmerksam und konzentriert studierte Martin die Eintragungen auf dem Bildschirm seines Persönlichen Computersystems. Außer den obligatorischen Sportübungen und einigen trockenen Verwaltungsaufgaben wie das überprüfen des Bordlogbuches oder das abfassen eines Besatzungszustandsberichtes für das Hauptquartier stand nicht an. Was an sich nicht verwunderlich war, immerhin flog die Athene zusammen mit dem M-1 Konvoy mitten durch das Nirgendwo außer der Sonne war kein einziger Himmelskörper im Umkreis mit bloßem Auge zu erkennen und es würde noch Tage dauern bis sie den Mars erreichten. Der bei den Besatzungen oftmals beschworene „Tefraumblues“ hatte Martin daher voll im Griff und ihn lethargisch und Antriebslos gemacht. Und nicht nur ihn, auch der Rest der Besatzung hatte mit der Antriebslosigkeit zu kämpfen und musste sich jeden Tag aufs neue aufraffen um die schier endlosen Diagnostigarbeiten und Simulationsübungen zu absolvieren. Selbst die gelegentlich eingeschobenen Runden Graviti Ball konnten nur kurzzeitige Linderung verschaffen, immerhin holte einen der Alltagstrott schon nach wenigen Minuten wieder ein. „Wenn all diese Neidhammel Daheim wüssten wie Dröge der Raumdienst eigentlich ist.“ Dachte sich Martin dann amüsiert und freute sich innerlich schon auf seinen ersten Landurlaub. Mittlerweile war er die Synthetisch einfallslose und gänzlich kontrollierte Umgebung an Bord gründlich satt und wollte endlich mal wieder auf feuchtem Gras stehen und einen frische Brise spüren. Bedauerlicherweise musste er bis dahin jedoch noch eine ganze Weile warten. Immerhin war es unwahrscheinlich das sie sofort zu Erde zurückkehren würden sobald sie den Mars erreicht hatten. Die UNSF hatte nicht allzu viele Schiffe und die meisten steckten sowieso die meiste Zeit im Interplanetaren Transfer fest. Daher war es sehr gut möglich das die Athene vorläufig in der Nähe das Mars stationiert werden würde um der UNSF zu helfen ihren Einfluss auf das heikle Gebiet zu projizieren.

Lustlos aber fügsam begann Martin dann damit seinen Täglichen Besatzungsbericht abzufassen in dem er über den aktuellen Zustand der Besatzung informierte. Dazu ließ er seine Hände frei über eine Holographisch in die Luft geworfene Tastatur fliegen eine coole Technologie die aber nicht mehr als eine Spielerei war, das System war zu anfällig und unpräzise um es für die Steuerrung von Wichtigen Systemen zu nutzen, erst recht auf einem Kriegsschiff. Auf dem man immerhin mit Feindbeschuss oder anderen externen Gefährdungen und dadurch bedingten Systemstörungen rechnen musste. Während Martin dann darüber grübelte was er eigentlich in den Bericht schreiben sollte, immerhin hatte sich an der Situation seit seinem letzten Bericht nichts verändert und sich dabei freischwebend langsam um die eigene Achse drehte, verging die Zeit im Schneckentempo. Als Martin sich daher gerade gelangweilt an der Nase kratzte ertönte plötzlich und absolut ohne Voranmeldung, der Bordalararm. „Was zum?!“ dachte sich Martin daher aufgeschreckt und deaktivierte sein Holographisches Schreibset ehe er sich von der Decke seiner Kabine abstieß und zum nächsten Bedienfeld in der Wand schwebte. „Alle Mann auf Ihre Stationen. Dies ist keine Übung!“ meldete der Bordcomputer dann und beantwortete damit Martins Frage nach einer Übung noch ehe er das Bedienfeld erreicht hatte. Mitten in der Luft vollführte Martin daher eine Rolle vorwärts und stieß sich mit den Füßen von der Wand ab worauf er zielstrebig durch die sich umgehend öffnende Tür schwebte. Da der Bordcomputer nicht dafür bekannt war Scherze zu machen, tatsächlich kannte das nüchterne Computersystem überhaupt keinen Humor, legte Martin daraufhin ein gesteigertes Tempo an den Tag und erreichte die Kommandobrücke nur zwei Minuten später als erster.

Sofort zog er sich auf seinen Stuhl und aktivierte noch während er sich auf die Sitzfläche zog die Benutzeroberfläche. Das automatische Diagnosesystem zeigte sofort darauf alle relevanten Informationen an. Sofort wusste Martin daher was den Alarm ausgelöst hatte, das Radarsystem hatte einen unidentifizierten Kontakt auf Abfangkurs geortet der sich weigerte auf die Standard Aufforderungen zu reagieren welche der Bordcomputer verschickt hatte. Ein kurzer Blick auf das Schiffsstatusfeld zeigte Martin daraufhin das sein Schiff alles andere als Gefechtsbereit war, die meisten Stationen waren, mit Ausnahme des leitenden Ingenieurs, unbesetzt. Allerdings war der Kontakt auch noch mehrere Tausend Kilometer entfernt, sie hatten also noch etwas Zeit zu reagieren. „UNSF KS-21 an UNSF KSL-2. Haben unidentifitzierten Kontakt auf Abfangkurs geortet, erbitten Anweisungen.“ Meinte Martin dann mit aktiviertem Kommunikationssystem. „Bestätigt UNSF KS-21 wir sehen den Kontakt auch, gehen Sie von möglichen Feindzielen aus. Behalten sie vorläufig aber Formation bei. Kapitän Carvalho wird in Kürze weitere Anweisungen geben.“ Antwortete daraufhin eine Martin unbekannte weibliche Stimme die vermutlich zu einem der Offiziere unter Carvalhos Kommando gehörte, offenbar war auch der Kapitän des schweren Kreuzers zur Zeit nicht auf seinem Posten. Kurz darauf kam Peter auf die Brücke gerauscht und Bremste seine Bewegung rabiat an einem Haltegriff aus während er fragte: „Sir, was ist los?“, „Kontakt auf Abfangkurs FF Identifikation unklar. Alarmstufe 2, Offensiv und Defensivsystem aktivieren sowie Schiff abriegeln sobald alle auf Posten sind Kapitän-Leutnant!“ Erwiderte Martin. „Bestätigt Alarmstufe 2 für alle Decks, Waffensystem aktiv, NBW Netzwerk und Störfelder aktiv. Taktisches Netzwerk aktiv.“ Meldet Peter umgehend darauf sobald er sich aufs einen Stuhl gezogen und sich angeschnallt hatte. Er hatte alle Informationen die er brauchte.

Nur kurz darauf leuchteten immer mehr Statuslampen auf Martins überwachungsschirm grün, seine Offiziere brauchten nicht lange um ihre Stationen zu besetzen, in diesem Fall war die geringe Größe der Athene durchaus ein Vorteil, egal wo man sich aufhielt man hatte es nie weit zu seiner Station. Gerade als Martin daher einmal mehr das wohlig warme Stolzgefühl in sich aufsteigen spürte, registrierte er eine Bewegung am Rande seines Gesichtsfeldes und schaute gerade noch rechtzeitig auf um Aponi über sich hinwegrauschen zu sehen welche ohne abzubremsen in einer sehr akrobatisch anmutenden Rolle quer durch die Brücke schoss und es schaffte nicht nur mit dem Po nach unten sondern auch Punktgenau auf ihrem Stuhl aufzukommen. Peter schaute daraufhin kurz zu Martin zurück welcher nur die Schultern zuckte im Gegensatz zu dieser Vorstellung waren sie beide verkalkte alte Männer. „UNSF KS-21, hier UNSF KSL-2 Kapitän Carvalho. Kapitän Möllers, sind Sie Gefechtsbereit?“ fragte dann plötzlich Kapitän Carvalho der sich leicht atemlos anhörte, offenbar hatte auch er sein Schiff im absoluten Eiltempo durchquert. Da im selben Moment die letzte Statuslampe auf grün wechselte und die Panzerschotten zufuhren antwortete Martin: „Positiv UNSF KS-21 ist Bereit für Gefecht.“ Daraufhin gab es eine kurze Pause ehe Kapitän Carvalho meinte: „Beeindruckend. Es hat wohl definitiv seine Vorteile eine junge Besatzung zu haben. Wie dem auch sei, Kapitän verfahren Sie nach Standard Protokoll, bis wir wissen was los ist. Ich möchte meine Anwesenheit nur Preisgeben wenn es wirklich nötig ist.“, „Bestätigt, verfahren nach Standard Protokoll.“ Bestätigte Martin daraufhin ehe er befahl: „Leutnant Halley, wir verlassen die Formation, Abfangkurs auf unidentifizierten Kontakt setzen.“, „Bestätigt, Abfangkurs liegt an, bereithalten für Beschleunigung.“ Antwortete Aponi ehe die Athene aus der Formation ausbrach und genau auf den unbekannten Kontakt zuhielt.

Martin aktivierte daraufhin das Kommunikationssystem auf einem allgemeinem Kanal und meinte: „Achtung unidentifizierer Kontakt im Anflug auf UNSF Konvoy M-1. Hier spricht Kapitän Martin Möllers von UNSF KS-21 Identifizieren Sie sich und ändern Sie umgehend Ihren Kurs oder wir sind gezwungen defensive Maßnahmen zu ergreifen.“ Während er daraufhin auf eine Antwort wartete befahl Martin gleichzeitig: „Kapitän-Leutnant visieren Sie das Ziel an und laden Sie alle Torpedorohre!“, „Ich kann keine klare Zielerfassung bekommen Sir, die Störfelder sind zu stark. Ich visiere das Zentrum des Störfeldes an.“ Antwortete Peter daraufhin. „Na kommt schon redet mit mir.“ Dachte sich Martin daraufhin der wie auf glühenden Kohlen saß, dieses Mal hatte er immerhin keine Harmlosen Übungsflugkörper in den Rohren sondern echte und scharfe Torpedos. „Sind wir schon in Feuerreichweite?“ fragte Martin dann. „Positiv Sir, wir sind in Langstreckenfeuerreichweite für Torpedos.“ Bestätigte Peter sofort. Martin fuhr sich daraufhin mit der Zunge über die Lippen, sollte er wirklich den ersten Schuss abgeben? Plötzlich meldet Peter dann aufgeregt: „Kontakt, mehrere Torpedos im Anflug nähern sich schnell von Bug!“, „Feuer frei Kapitän-Leutnant, erwidern Sie das Feuer. Leutnant Halley, Ausweichmanöver einleiten, halten Sie uns aber auf Distanz!“ befahl Martin daraufhin. Wenn ihr Feind wirklich ein Schwerer Liga Zerstörer war waren ihre Chancen im Fernkampf zwar gleich null, aber im Nahkampf auch nicht wirklich höher. Daher war es klüger auf Abstand zu bleiben um mehr Reaktionszeit zu haben. „Bestätigt, alle Torpedorohre Feuer frei!“ meinte Peter daraufhin während Martin Carvalho anfunkte: „UNSF KS-21 unter Feindbeschuss anzahl und Klasse der Ziele unbekannt.“, „Verstanden KS-21 Halten Sie durch wir kommen, wenn die zuerst schießen soll es eben so sein.“ Antwortete Carvalho sofort. „Torpedos in NBW Reichweite!“ meldete Peter dann während die Automatischen Geschütze auf der Außenhaut zum leben erwachten und einen Strahl aus Geschossen in Richtung der näherkommenden Torpedos jagten. „Sir, da stimmt was nicht. Das sind zu wenig Marschflugkörper für einen Schweren Zerstörer.“ Stellte Peter dann Stirnrunzelnd fest während die ersten Torpedos von den NBW’s zerfetz wurden. Obwohl es für Martins Geschmack immer noch zu viele waren, musste er Peter zustimmen, schwere Zerstörer der Prophet Mohammed Klasse waren berüchtigt für ihre Extensiven Lenkwaffenbatterien. Entweder hatte der Zerstörer daher nur einen Bruchteil seiner Feuerkraft genutzt oder ihr Kontrahent war überhaupt kein schwerer Zerstörer.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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21 Okt 2017 15:50 #88431 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Da es aus Martins Blickwinkel keinen großen Sinn machte die eigene Feuerkraft nicht zu nutzen ging er von der zweiten Option aus und befahl: „Leutnant Halley, bringen Sie uns näher ran, aber vorsichtig. Ich will sehen womit wir es zu tun haben. Ewig können die sich nicht unter ihrem Störschirm verbergen.“, „Bestätigst Sir, verkürze Gefechtsdistanz bis zur Visuellen Identifizierung der Ziele!“ antwortete Aponi ehe sie das Schiff rapide beschleunigte und dabei elegant einige Torpedos abschüttelte die ihren Kurs nicht mehr anpassen konnten. „Möllers, was tun Sie da?!“ fragte dann plötzlich Carvalho der in der hitzigen Situation wohl auch das Protokoll bei Seite lies. „Da stimmt was nicht Kapitän. Das sind zu wenige Torpedos für einen Propheten. Ich will Wissen mit was wir es zutun haben.“ Antwortete Martin. „Sie haben recht. Ich verlangsame meine Annäherung um meine Tarnung noch etwa saufrecht zu erhalten.“ antwortete Carvalho nach kurzer Bedenkzeit. „Kapitän-Leutnant, machen Sie die ballistischen Kanonen klar.“ Befahl Martin dann wenn sie es nur mit einer Korvette oder Fregatte zu tun hatten, konnten sie ihre Kontrahenten mit den Ballistischen Kanonen durchaus übel erwischen. „Bestätigt Sir, Ballistische Waffen aktiviert und im Zielsuchmodus, Es scheint das unsere Torpedos ins Leere gelaufen sind, ich halte das Feuer bis zur Zielidentifikation.“ Antwortete Peter ehe Aponi rief: „Bereithalten für starke G-Kräfte!“ Erst in diesem Moment bemerkte Martin die zwei Torpedos die direkt auf den Bug der Athene zuhielten, die Distanz war bereits jetzt reichlich kurz. Allerdings zündeten dann die oberen Manövertriebwerke mit voller Kraft gleichzeitig mit den Backbordtriebwerken und schleuderten die Athene in Kombination mit den Gyroskopen aus ihrer Flugbahn in ein Fassrollenähnliches Manöver dem die Torpedos unmöglich folgen konnten und die Athene sauber verfehlten während die NBW Systeme zwei weitere Marschflugkörper neutralisierten. „Wou.“ Stellte Martin daraufhin für sich selbst fest während er sich wider aufrichtete, das war knapp gewesen.

„Visueller Kontakt zu Zielen.“ Stellte Peter dann fest, offenbar hatten die Reaktionsschnellen Hochleistungskameras die Zielschiffe erfasst. Sofort Schaltete Martin seinen Holographischen Monitor in den Zielanalyse Modus. Der Bordcomputer hatte das einzelne Schiff sofort identifiziert, eine Liga Korvette der Mekka Klasse. „UNFS KS-21 für UNSF KSL-2 wir haben Zielidentifikation Liga Korvette, Mekka Klasse.“, „Verstanden KS-21 pusten Sie die weg. Wir bleiben im Stealthmodus.“ Antwortete Carvalho. „Bestätigt KSL-2“ antwortete Martin ehe er meinte: „Kapitän-Leutnant Sie haben es gehört.“, „Bestätigt Sir, kalibriere Zielerfassung mit optischen Daten und errechne Torpedolösung. Feuer auf Ihr Zeichen.“, „Feuer nach eigenem Ermessen Kapitän-Leutnant. Leutnant bringen Sie uns näher ran und nach Möglichkeit in Ihre Flanke!“ erwiderte Martin daraufhin. Alle Ligaschiffe hatten gemein das sie mit extensiven Batterien von Langstreckenwaffen bestückt waren, allerdings im Gegensatz zu UNSF Schiffen über keine Ballistischen Geschütze für Kurz und Mittelstrecken verfügten, es war daher ratsam die Distanz soweit zu verkürzen das die Liga ihren Reichweitenvorteil nicht ausspielen konnte. Der Liga Kapitän reagierte daraufhin schnell und lies sein Schiff eine weitere Salve Marschflugkörper abfeuern während sein Schiff auf vollen Umkehrschub ging um das Zusammentreffen der beiden Schiffe hinauszuzögern. Allerdings feuerte auch Peter eine weitere Slave Torpedos ab, zwar verfügte die Athene nicht über die Schiere Menge an Torpedorohren wie eine Korvette der Mekka Klasse, trotzdem war die Bedrohung nun für beide Schiffe real, jede Seite hatte mehr als genug Feuerkraft den jeweils anderen aus dem All zu pusten. „Das sind zu viele, ich greife Manuelle in die Zielerfassung der NBW Geschütze ein.“ Stellte Peter dann fest immerhin hatte die Liga genug Torpedos gegen sie geschickt um eine Fregatte aus dem All zu pusten. Da diese Torpedos dabei in einer weiten Formation flogen machte sie nur umso Gefährlicher, da die NBW Systeme ihr Feuer nicht auf einen Kleinen Bereich konzentrieren konnten. Noch bevor die erste Salve Torpedos die Athene erreicht hatte feuerte die Liga Korvette bereits die nächste ab und sorgte damit dafür das Martins Überwacghungsschirm praktisch nur noch aus roten Warnmarkierungen bestand. „Himmel die machen aber echt ernst...“ dachte sich Martin daher, obwohl er gewusst hatte das die Liga in Sachen Langstreckenwaffen führend war, war es etwas völlig anderes mit der überwältigen Feuerkraft wirklich konfrontiert zu werden.

„Leutnant, ich schlage ein Loch in ihren Torpedofächer, schaffen Sie es uns da durch zu manövrieren?“ fragte Peter dann, ihm war klar das sie niemals alle Torpedos abfangen konnten, dafür waren es zu viele, also mussten Sie den Zerstörerischen, aber trägen Waffen ausweichen. „Positiv Kapitän-Leutnant.“ Antwortete Aponi während sie die Eigenrotation der Athene rabiat bremste um schneller reagieren zu können. „OK, dann vorwärts!“ meinte Peter ehe er alle NBW’S Sperrfeuer mehr oder weniger vor den Bug feuern lies wodurch er einen Korridor im Feindlichen Torpedonetz erzeugte. Gleichzeitig zündeten die Haupttriebwerke und katapultierten das Schiff regelrecht vorwärts. Die Torpedos der Liga hatten keine Chance ihren Kurs rechtzeitig abzuändern. Allerdings war die zweite Welle ja bereits im Anflug, weshalb Aponi erneut die unteren Lagekontrolltriebwerke zündete und die Athene rabiat aus der Flugbahn schleuderte. „Feindliche NBW’s haben alle unsere Torpedos abgefangen, keine Schäden am Ziel.“ Meldete Peter dann während er die nächste Slave auf die Reise schickte und dabei die Taktik des blinden Winkel nutzte, was bedeutete das er einen Torpedo exakt hinter einem anderen Platzierte wodurch das Feindliche Überwachungsnetz ihn erst erfassen konnte wenn es zu spät war. Gleichzeitig feuerte die Liga Korvette, welche bislang stoisch ihren Bug auf die Athene gerichtet hielt, ebenfalls eine weitere Torpedosalve. Allerdings war die Kampfdistanz mittlerweile weit genug zusammengeschmolzen das Peter die Ballistischen Geschütze nutzen konnte, weshalb er meinte: „Eröffne Feuer mit Ballistischen Geschützen.“ Dies zwang die Liga ebenfalls Ausweichmanöver aufzunehmen, ein mehr oder weniger Still stehen das Objekt war ein zu leichtes Ziel und die Ballistischen Geschütze der Athene hatten mehr als genug Schlagkraft um eine Korvette zu zerstören. „Leutnant, richten Sie uns auf das Ziel aus!“ befahl Martin dann er wollte Peter ein gutes Schussfeld bieten. „Bestätigt Sir, Gyroskopische Lagekontrolle eingestellt!“ antwortete Aponi ehe der Bug der Athene aus der Flugrichtung gerissen wurde wodurch das Schiff nun seitwärst driftete und im Prinzip wie ein Raubvogel um sein Ziel kreiste.

Noch ehe Peter daraufhin einen Treffer anbringen konnte, erreichten die jeweiligen Torpedos die Verteidigungszone des anderen Schiffes. Aufgrund der hohen Gefechtsgeschwindigkeit war es dabei nicht möglich den Kurs erneut kurzfristig zu ändern weshalb Martin gebannt auf die Taktische Lageanzeige schaute, das NBW Netzwerk leiste ganze Arbeit und neutralisierte die meisten Marschflugkörper mühelos, der Kommandant der Liga verlies sich alleine auf brutale Schlagkraft, ohne irgendeine Form der Finesse in seiner Taktik. Trotzdem sorgte der ungünstige Anflugwinkel in Kombination mit der schieren Menge an Flugkörpern dafür das einer der Torpedos viel zu nahe herankam und sich nun von Schräg hinten annäherte. „Oh, nein. Nicht so.“ stellte Peter daraufhin fest und schoss den Torpedo manuell ab. Aufgrund der geringen Distanz zwischen dem Sprengkörper und der Schiffshülle wurde die Athene jedoch trotzdem von dutzenden Panzerbrechenden Splittern getroffen die durch die Explosion beschleunigt worden waren. Immerhin gab es im All keine Atmosphärischen Druckwellen weshalb Raumbasierte Sprengkörper ihre Energie anderweitig transportieren mussten. Daraufhin wurde die Athene rabiat aus ihrer Flugbahn gerissen und taumelte koordinationsunfähig durch das All. „Schadensbericht!“ rief Martin daraufhin während er sich an seinem Stuhl festkrallte. „Treibwerk eins ausgefallen, Hüllenbruch in der Triebwerkswartung, Lagekontrollblock 6 und sieben außer Funktion. NBW Geschütz zehn defekt!“ antwortete Peter sofort während Aponi darum kämpfte die Kontrolle über die Flugbahn des Schiffes zurückzugewinnen. „Sie schicken weitere Torpedos!“ meldete Peter dann überflüssigerweise, natürlich versuchte die Liga die momentane Manövrierunfähigkeit auszunutzen und den Tödlichen Treffer anzubringen.

Dafür waren sie allerdings zu langsam, Aponi hatte das Schiff mittlerweile wieder unter Kontrolle die Schäden waren alles andere als Rückradbrechend, die Athene war ein Kriegsschiff und dafür gebaut getroffen zu werden. „Jetzt hab ich euch genau da wo ich will...“ stellte Peter dann fest und lies einen vernichtenden Geschosshagel aus den zweihundertfünfzig Millimeter Kanonen der Athene auf die Liga Korvette niederprasseln. Die Relativ träge Artillerie Korvette hatte daraufhin nicht den Hauch einer Chance den Hochgeschwindigkeitsgranaten zu entkommen, die Athene war mittlerweile zu nah dran, die Liga hatte ihr Fenster verspielt. Beeindruckt sah Martin dabei zu wie die Granaten unbarmherzig auf den Rumpf der Korvette prallten und dabei ganze Panzerplatten von der hülle rissen. Während das Chancenlose Schiff durch Eigenrotation versuchte den Schaden zu minimieren. „Kapitän-Leutnant, Torpedos los. Wir setzen den Fangschuss.“ Meinte Martin dann düster. Bestätigt Sir, Torpedos lo...“ bestätigte Peter ehe die Liga Korvette auf Breitband ein SOS Signal sendete und alle Treibwerke deaktivierte. Die Situation war eindeutig, sie kapitulierten. „Nicht Feuern, Kapitän-Leutnant!“ befahl Martin daher es gab einen allgemeinen Ehrenkodex unter Raumsoldaten der Fraktionsübergreifend gültig war und das Angreifen von Kampfunfähigen Schiffen oder Feinden die Kapituliert hatten ächtete. „Bestätigt, Feuersequenz abgebrochen.“ meinte Peter daraufhin. Lies jedoch sämtliche Waffen in Bereitschaft. „UNSF KS-21 an UNSF KSL-2 Feinschliff hat Kapituliert, erbitten weitere Anweisungen.“ Meinte Martin dann. Noch ehe Carvalho jedoch die Chance hatte zu antworten. Meldete Peter Fassungslos: „Kontakt multiple Torpedos im schnellen Anflug!“, „Was?!“ fragte Martin ehe er es selbst sah. „Leutnant Halley, bringen Sie uns weg hier!“ befahl er dann das waren wirklich eine Menge Torpedos die sich da näherten, viel zu viele für eine einzelne Korvette, selbst für zwei Korvetten. Soweit Martin wusste gab es nur ein Schiff das eine solche Wand aus Gefechtsköpfen feuern konnte. „Das war ein Hinterhalt Sir!“ stellte Peter dann fest. „Ich weiß Kapitän-Leutnant, können Sie diese Torpedos abfangen?“ erwiderte Martin dann. „Negativ Sir, das sind zu viele.“ Antwortete Peter. „Dachte ich mir schon.“ Stellte Martin daraufhin dumpf für sich selbst fest.

„KS-21 was ist da los, warum beschleunigen Sie?“ fragte Carvalho dann verwirrt. „KSL-2 das ist ein Hinterhalt, ich weiderhole, das ist ein Hinterhalt. Wir werden von hunderten Torpedos angeflogen. Der Zerstörer muss doch hier sein.“ antwortet Martin. „Ich verstehe. Versuchen Sie am Leben zu bleiben, wird Zeit das wir diesen Wüstenkamelen die Höcker stutzen.“ Antwortete Carvalho daraufhin grimmig. Obwohl ein Hinterhalt ans sich eine legitime Taktik war, war es doch ein wenig verpönt . „Verstanden KSL-2.“ Erwiderte Martin dann eher er sich wieder dem akuten Problem der sich nähernden Torpedos zuwandte. Es waren zu viele um sie alle abzuschießen oder ihnen einfach auszuweichen. „Also ab durch die Mitte...“ stellte Martin für sich selbst fest. „Leutnant, wenden Sie das Schiff, Kapitän-Leutnant, volles Sperrfeuer vor den Bug!“ befahl Martin dann. Ihre einzige Chance das lebend zu überstehen war genug Torpedos abzuschießen so dass sie den Rest ausmanövrieren konnten. „Bestätigt volles Sperrfeuer!“ antwortete Peter während die Wand aus Torpedos beängstigend schnell näher kam. „Leutnant Halley, Vollgas, jetzt!“ befahl Martin dann als die Distanz zwischen dem aus allen Rohren feuernden Schiff und den Kaltschnäuzig näherkommenden Torpedos nur noch wenige Hundert Meter betrug. „Bestätigt, Zündung Haupttriebwerke, volle Leistung, Nachbrenner aktiv!“ antwortete Aponi daraufhin ehe die Haupttriebwerke die Athene Vorwärtskatapultierten, genau auf die Sprengköpfe zu. „Eigentlich hatte ich ja auf eine etwas längere Karriere gehofft...“ stellte Martin dann leise für sich selbst fest während er einmal tief einatmete und die Augen schloss, ab jetzt lag sein Schicksal nicht mehr in seinen Händen. Er hatte alles getan was er tun konnte, ab jetzt entschied das Schicksal über den weiteren Verlauf. Plötzlich wurde das ganze Schiff dann heftig durchgeschüttelt und innerlich rechnete Martin jeden Moment damit durch ein herum schießenden Trümmerstück enthauptet zu werden. Immerhin würde sein Raumanzug ihn vor der plötzlichen Dekompression schützen. Die heftigen G-Kräfte nahmen jedoch keinen Abbruch, weshalb Martin die Augen öffnete und zuerst fest stellte das er sich noch immer auf der Brücke seines Schiffes befand. Als nächstes warf er einen Blick auf die Statusmonitore und stellte überrascht fest das sie das Feld des Todes durchquert hatten die Torpedos lagen hinter ihnen und liefen ins Leere.
~~~Ende Kapitel 8~~~

mfg.: Tg

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23 Okt 2017 13:09 #88433 von General Stefan
Oh wow! Das war ja wirklich ein spannendes Kapitel! Ich bin von der Action in einem doch eher statischem Universum sehr überrascht! Hat mir wirklich gut gefallen! Ich bin mal gespannt was nächste Woche passieren wird und wie im Falle eines Sieges die Schiffe überhaupt repariert werden sollen, schließlich gibt es ja auf dem Mars keine Werft?

Auf jeden Fall wie immer ein tolles Kapitel und ich freue mich auf nächste Woche!

LG Stefan

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28 Okt 2017 15:22 #88454 von Todesgleiter
@General Stefan: Sei versichert das es noch mehr Action geben wird, nur nicht auf einer Wöchentlichen Basis. Was die Reparaturen angeht, nun da wird mans ich eben wie in der Realität mit improviserten Feldreparaturen begnügen müssen udn alles so gut es geht mirt Bordmitteln wieder zusammen Basteln.

@all: Weiter geht's:
Kapitel 9: Provokation
„Schadensbericht!“ verlangte Martin, sie mussten einfach getroffen worden sein, anders Liesen sich die heftigen Beschleunigungen bei Durchflug durch die Torpedosalve nicht erklären. „Obere Geschützbatterie klemmt, Hüllenbruch Deck 1 Backbordkorridor, dreißig Prozent unserer NBW Waffen sind außer Funktion und wir haben ein Leck im Steuerbordtreibstofftank.“ Antwortete Peter sofort, alles in allem waren sie daher nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen, offenbar hatte keiner der Torpedos direkten Kontakt machen können sondern nur mithilfe eines Annäherungszünders detoniert. „Leutnant bringen Sie uns zu KSL-2 sofort, nochmal haben wir garantiert nicht so viel Glück.“ Befahl Martin dann der sein Glück noch immer nicht fassen konnte sie hatten den Feuersturm eines schweren Zerstörers überlebt und das ohne kritische Schäden, sie mussten daher wirklich einen Schutzengel haben der auf sie alle aufpasste. „UNSF KS-21 an UNSF KSL-2 wir sind noch da, haben uns aber ne blutige Nase geholt, ziehen uns zu Ihnen zurück!“ meldete Martin dann. „Verstanden KS-21. Himmel Sie haben echt einen Schutzengel ich habe die Torpedos gesehen.“ Antwortete Carvalho daraufhin. Unterdessen näherte sich bereits die nächste Salve die Kaltschnäuzig auf die angeschlagene Korvette zu hielt. „Die wollen uns echt tot sehen...“ dachte sich Martin daher. Doch dann schob sich die massive Siluette des schweren Kreuzers zwischen die Torpedos und die Athene. „KS-21 sind Sie noch Kampftauglich?“ fragte Carvalho dann. Martin warf daraufhin einen kurzen Blick über seine Status Monitore sowie die Besatzung in seinem Blickfeld. Schiff und Besatzung wirkten mitgenommen, ja. Aber auch zu allem bereit. „Positiv KSL-2, wir sind noch Kampftauglich.“, „Gut, dann heizen wir denen jetzt mal kräftig ein. Beziehen Sie Eskortposition.“, „Bestätigt beziehen Eskortposition.“ Antwortete Martin daraufhin ehe er wieder auf den Schiffsinternen Kommunikationskanal wechselte: „Leutnant Halley, bringen Sie uns auf Eskortposition zu KSL-2. Kapitän-Leutnant, sorgen Sie dafür das alle verblieben Waffen bereit für mehr Action sind.“, „Bestätigt, beziehe Eskortposition zu UNSF KSL-2“ meldete Aponi umgehend darauf während die Athene langsam beschleunigte und die zugewiesene Position an der Flanke des größeren Schiffes einnahm. Dadurch konnte Martin sehen was sich in diesem Moment abspielte. Die im Anflug befindlichen Torpedos der Liga waren noch immer auf Kurs und kahmen schnell näher. Allerdings hatte sich vor den Torpedos eine bedrohliche Wand aus Feuer aufgebaut. Der schwere Kreuzer feuerte mit Zeitgezündeten Splittergranaten Schnellfeuer aus seinen Hauptbatterien und erzeugte damit einen defensiven Schutzschirm der für Torpedos praktisch unüberwindbar war. Eine altmodische Taktik die schon vor Jahrhunderten auf der Erde gegen Flugzeugangriffe genutzt worden war, doch sie war effektiv und nebenbei reichlich spektakulär. Das Licht der Explosionen erleuchtete das All taghell und wenn es im All Schallübertragung geben würde war sich Martin sicher dass das dröhnen und donnern der Geschütze und Explosionen alles in der Umgebung zum erzittern bringen würde.

Dann nahm der Kreuzer an Fahrt auf und hielt genau auf die Torpedos zu, welche nutzlos einer nach dem anderen in der Barriere aus Feuer detonierten ohne irgendwelche Schäden anzurichten. „Ich beschwere mich nie wieder über Routine...“ stellte Martin dann für sich selbst fest während sie gemeinsam mit KSL-2 durch die sprichwörtliche Hölle flogen. „Sir, da stimmt was nicht. Sie feuern keine weitere Salve.“ Stellte Peter dann fest. Martin stutzte daraufhin, Peter hatte recht. Aus irgendeinem Grund hatte die Liga das Feuer eingestellt. Ebenso drosselte KSL-2 das Tempo. „KS-21, bitte verlangsamen Sie ihre Fluggeschwindigkeit. Wir befinden uns in Verhandlungen mit den Streitkräften der Arabischen Liga.“ Meinte dann eine Martin unbekannte Stimme aus dem Kommunikationssystem. Vermutlich war Carvalho selbst in ebenjene Verhandlungen verstrickt weshalb einer seiner Untergebenen nun für die Kommunikation mit der Athene zuständig war. „Bestätigt KSL-2 wir verlangsam Fluggeschwindigkeit und bleiben auf Parallelkurs zu Ihnen.“ Antwortete Martin daraufhin ehe er die entsprechenden Anweisungen an Aponi weiter gab. „Verhandlungen? Die haben gerade versucht uns alle aus dem All zu pusten. Da gibt’s nichts mehr zu Verhandeln wenn man mich fragt.“ Stellte Peter dann fest. Obwohl Martin Peter dabei eigentlich zustimmen musste, wusste er es besser: „Wir sind ersetzbar Kapitän-Leutnant. Das Oberkommando würde dieses Schiff und alle Leute an Bord ohne darüber nachzudenken opfern um einen Krieg zu verhindern.“, „Ich weiß Sir, das ist eine kranke Welt.“ Antwortete Peter Kopfschüttelnd. Die Momentane Lage war wirklich verfahren.

Da sie daraufhin etwas Zeit hatten während Carvalho mit seinem Kollegen von der Liga verhandelte, kontaktierte Martin Constantinos: „Leutnant, wie sieht’s aus?“, „Hoffnungslos aber nicht ernst Sir.“ Antwortete Constantinos umgehend. „Ist das Ihr offizieller Lagebericht?“ fragte Martin daraufhin. „Natürlich nicht Sir. Wollen Sie den kompletten Bericht haben?“ erwiderte Constantinos. „Sparen Sie sich die Details. Aber ich muss wissen ob das Schiff ein weiteres Gefecht übersteht.“ Antwortete Martin daraufhin. „Wenn Sie es vermeiden können nochmal von einem Torpedo getroffen zu werden vermutlich schon. Wir haben hier ein kleines Problem mit dem Kühlmitteldruck in Kreislauf zwei. Ich musste den kompletten Reaktorblock B runterfahren um eine Kernschmelze zu verhindern.“ Antwortete Constantinos worauf Martin erst mal schluckte eine Kernschmelze war wirklich etwas unangenehmes. „Ich verstehe Leutnant, wie sieht es mit den Treibwerken aus, bekommen Sie das wieder hin?“ fragte Martin dann, immerhin hatte das letzte Gefecht die Manövrierfähigkeit der Athene drastisch beschnitten. „Nicht von hier aus Sir. Ich müsste meinen Platz verlassen und das würde ich im Moment Leiber vermeiden.“ Antwortete Constantinos. „Ich verstehe, gute Arbeit da unten.“ Meinte Martin dann. „Danke Sir.“ Bedankte sich Constantinos umgehend ehe Martin die Verbindung zurück in die Bereitschaft stellte. „Wir haben ganz schön was abgekriegt.“ Stellte Peter daraufhin fest. „Das war absehbar, aber immerhin leben wir noch.“ Erwiderte Martin Schulterzuckend. Das konnte außer ihnen immerhin niemand behaupten, immerhin waren sie die erste Korvetten Besatzung gewesen die gegen ein voll Einsatzbereites Kapitol Kriegsschiff angetreten war.

Daraufhin kehrte eine angespannte Stille an Bord ein, während alle darauf warteten wie Carvalhos Verhandlungen mit dem Kommandierenden Offizier der Liga wohl endeten. Trotz der Tatsache das sie nun alle noch eine offene Rechnung mit der Liga hatten, hofften dabei doch alle das die beiden Kommandierenden Offiziere sich auf eine gewaltlose Auflösung der Situation einigen konnten. Den eine Lösung der Situation mit Waffengewalt würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einem ausgewachsenen Krieg zwischen den Vereinten Nationen und der Liga eskalieren. Wobei es Wahrscheinlich war das auch die Dynastie dann ihre Chance gekommen sehen würde. „UNSF KSL-2 an UNSF KS-21 bitte geben Sie uns Ihren aktuellen Kampfzustand durch.“ Verlangte dann plötzlich die Stimme eines Kommunikationsoffiziers, worauf es Martin abwechselnd heiß und kalt wurde, wenn Carvalho den Kampfstatus der Athene wollte war es gut möglich das es doch noch zu einer bewaffneten Auseinandersetzung kam. „Bestätigt KSL-2, sende Kampfzustandsbericht. Wir sind mitgenommen aber noch nicht aus dem Spiel.“ Antwortete Martin dann. „Empfange Daten, alles klar. Halten Sie sich für weitere Anweisungen bereit.“, „Bestätigt KSL-2 wir erwarten weitere Anweisungen. Wie sieht es den aktuell aus?“ meinte Martin dann und hoffte dem Offizier am anderen Ende der Leitung ein paar Informationen aus der Nase ziehen zu können. „Kritisch. Die Liga fordert unseren bedingungslosen Rückzug und die Aufgabe des Konvoys.“ Antwortete der Kommunikationsoffizier tatsächlich. „Verstehe, danke für die Info.“ Erwiderte Martin daraufhin während er Peter einen vielsagenden Blick zuwarf. Ganz offensichtlich waren die Geschichten von der geplanten Übernahme des Mars durch die Liga doch nicht ganz so spekulativ wie allgemein angenommen.

„Ich wünschte die würden sich beeilen.“ Dachte sich Martin dann, so ungerne er sich auch wieder in den Kampf stürzen würde, das warten und die Ungewissheit die ihn im Moment plagte war deutlich schlimmer. Angespannt erwischte er sich daher dabei wie er mit den Fingern auf seiner Armlehne trommelte und zwang seine Hände wieder zur Ruhe während er seinen Blick über die Brücke gleiten ließ. Peter wirkte vollauf Konzentriert und beobachtete geradezu verbissen seine Schirme, Martin war sich sicher das er es sofort merken würde wenn sich irgendetwas an der Situation änderte und sei es nur ein Staubkorn das sich von einer Rumpfhülle löste. Aponi dagegen war definitiv durchgeschwitzt und wirkte ziemlich erledigt, was ihr Martin auch nicht übel nehmen konnte, sie hatte das Schiff durch die Sprichwörtliche Hölle geflogen und dabei das Kunststück geschafft dafür zu sorgen das alles an einem Stück blieb. „Kapitän-Leutnant, können wir den Feind sehen?“ fragte Martin dann und überging dabei die Tatsache das die Liga noch kein erklärte Feind der Vereinten Nationen war, nur ein Kontrahent. Peter störte sich an diesem Patzer in der Formulierung seines Vorgesetzten jedoch nicht und antwortete: „Negativ, sie haben ein starkes Störfeld aufgebaut und befinden sich außerhalb der Visuellen Reichweite.“, „Wie können Sie dann mit Carvalho reden?“ fragte Martin daraufhin, ein Störfeld dieser Kategorie unterdrückte immerhin auch jede art der Kommunikation. „Vermutlich haben sie eine Kommunikationssonde gestartet.“ Antwortete Peter umgehend achselzuckend. „Dumm sind sie jedenfalls nicht.“ Stellte Martin daraufhin für sich selbst fest während er wieder darüber nachzudenken begann wie er seine Besatzung am besten aus dieser Situation führen sollte.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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