Reise ins Unbekannte

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16 Mär 2019 14:18 #89661 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Na zum Glück ist das nicht mein Problem.“ Stellte Martin dann gut gelaunt für sich selbst fest und begann munter in sich hinein zu summen während er zurück zu seiner Kabine schwebte. „Erstaunlich wie ich den Blechhaufen vermisst habe.“ Dachte sich Martin dann während er mit der Hand über die Innenverkleidung des Korridors strich. Zwar war die Athene nur ein lebloser Haufen Metall, aber es war eben sein lebloser Haufen Metall. Trotz all der zweifel die Martin in letzter Zeit geplagt hatten war er noch immer stolz darauf was er erreicht hatte. Und dazu hatte Martin schließlich auch allen Grund, bei weitem nicht jeder der es vorhatte schaffte es zum Raumschiffkapitän. Sobald sich die Tür dann erneut hinter Martin geschlossen hatte und er damit alleine in „seinen“ vier Wänden war schaute er ich ein weiteres Mal um und beschloss endlich einmal die Dekoration in Angriff zu nehmen. Zwar verboten die Sicherheitsbestimmungen an Bord von Raumschiffen allzu ausufernde Dekorationen aus Sicherheitsgründen, immerhin war jeder Gegenstand an Bord ein Potenzielles Risiko der sich bei den rapiden Beschleunigungsmanövern in ein Tödliches Geschoß verwandeln konnte, doch das hielt in der Praxis niemanden davon ab seine Räumlichkeiten zu Personalisieren. Vorsichtig einpackte Martin daher eine Kopie seines Kapitänsbreifes der ihm bei seinem Abschluss an der Akademie überreicht worden war. Und befestigte den Gläsernen Rahmen mithilfe eines Saugnapfes auf der Rückseite an der Wand. Dieser Saugnapf war stark genug den Rahmen an Ort und Stelle zu hallten selbst wenn zwei erwachsene Männer mit aller Kraft versuchten ihn zu bewegen. Es bestand daher kein, oder jedenfalls lediglich ein kalkuliertes Risiko das der Rahmen durch die Kabine schoss und eventuell jemanden tötete. Nachdem er seinen Kapitänsbrief dann neben der Zugangstür befestigt hatte lies Martin ein weiteres mal den Blick durch den Raum gleiten. Die Einrichtung war immer noch Spartanisch, trotzdem wirkte die Kabine mit einem großen Luftbild seiner Heimat gegenüber der Schlafkapsel und der Holouhr welche sowohl Datum als auch Uhrzeit neumodisch freischwebend in die Luft projizierte gleich viel Wohnlicher. Außerdem hatte Martin einen Kurzfloorigen Teppich über den Boden gespannt, auch wenn dieser in diesem Fall nur der Optik und Orientierung im Raum diente, immerhin stand an Bord niemand jemals auf dem Boden solange die Athen sich im freien Raum bewegte.

Derart zufrieden gestellt wandte Martin sich in Richtung seiner Arbeitsecke und aktivierte den Interaktiven Bildschirm an der Wand durch eine simple Berührung. Aufgrund der Schwerelosigkeit in der sich Raumschiffe die meiste Zeit aufhielten verfügten die meisten Schiffe über keine klassischen Schreibtische in den Büros und Kabinen der Offiziere sondern lediglich Interaktiv Bildschirme die Zeitgleich als anzeige und Eingabemöglichkeiten fungierten und ohne großen Aufwand völlig frei Skalierbar waren. Es war daher möglich relativ zur Schiffsachse gesehen auf dem Kopf zu stehen und trotzdem Problemlos zu Arbeiten. Martin hatte zwar etwas Zeit gebraucht um sich an die Arbeit mit diesen Geräten zu gewöhnen doch mittlerweile war das kein Problem mehr. Routiniert rief Martin daher den Schiffsüberblick Schirm auf der es ihm ermöglichte nicht nur eine Intelligente Karte seines Schiffes einzusehen, sondern auch den Status aller Abteillungen sowie den Standort aller Offiziere zu überprüfen, ein ausgesprochen nützliches Hilfsmittel. Mit nur einemBlick auf die Auflistung aller an Bord Registrierten Offiziere bemerkte Martin dann dass seine Besatzung mittlerweile Vollständig war. Die meisten Offiziere hielten sich dabei in ihren Privaten Kabinen auf und richteten sich vermutlich in diesem Moment ein. Mit einer kurzen Handgeste wechselte Martin daraufhin den Infobildschirm und überprüfte den Status seines Geschwaders, sowohl die beiden Korvetten als auch das Bergungsschiff lagen ebenfalls an der der Pionierstation gedockt und nahmen in diesem Moment vermutlich ebenfalls Versorgungsgüter sowie Ihre Besatzung an Bord. Martin entschloss sich daraufhin seine Untergebenen kennen zu lernen und aktivierte daher das Kommunikationssystem eher er meinte: „UNSF KS-21 Haupt Kapitän Möllers für UNSF KS-05, UNSF KS-11 und UNSF ZB-01 bitte kommen.“, „UNSF KS-11 Kapitän Domascic hört Sir.“ Antwortete umgehend eine tiefe Männerstimme die sich anhörte als würde der Sprecher mindestens zwei Meter groß sein. „UNSF KS-05 Kapitän Sartori hört ebenfalls Sir.“ Meldete sich dann eine Frauenstimme nur kurz nach der ersten Meldung immerhin hatte Martin beim aufbauen der Verbindung darauf geachtet das sich alle Teilnehmer auch untereiander hören konnten, was es erheblich vereinfachte ein Diszipliniertes Gespräch zu führen ohne sich dauernd gegenseitig ins Wort zu fallen. „Freut mich von Ihnen zu hören, wie ist Ihr Status?“ fragte Martin dann und ignorierte die Tatsache das sich das Bergungsschiff nicht gemeldet hatte dabei vorläufig, vielleicht war der Kommandierende Offizier schlichtweg noch nicht an Bord.

„UNSF KS-05 meldet Status orange Sir.“ Antwortete Kapitän Sartori sofort Pflichtbewusst. Die Farbe Orange stand hierbei für „in Vorbereitung auf Eisatzfähigkeit.“ Schon kurz nach ihrer Gründung hatte die UNSF und soweit Martin wusste auch die UNA ein standartarisiertes Statussystem herausgegeben das die Statusmeldungen abkürzen sollte und Missverständnissen vorbeugte. Angelehnt war dieses Stausystem dabei an eine Verkehrsampel: Grün stand für bereit, gelb für beschränkt bereit, Orange für in Vorbereitung, Rot für nicht bereit und Schwarz für langfristig außer Gefecht. „UNSF KS-11 meldet Status gelb Sir.“ Meinte dann Kapitän Domascic routiniert. „Verstanden, informieren Sie mich sobald Sie Status grün erreichen.“ Wies Martin dann an. „UNSF KS-11 Kapitän Domascic bestätigt Meldung bei Status grün.“ Erwiderte Kapitän Domascic sofort. Martin vermutete dass er schon lange dabei war und daher derartige Routineaufgaben auch im Halbschaf bewältigen konnte. „UNSF KS-05 bestätigt ebenfalls Meldung bei Erreichen von Status grün.“ Meinte dann Kapitän Sartori, auch sie hörte sich nicht so an als ob das irgendetwas Neues für sie war. „Verstanden, Sie können zurück auf Rufbereitschaft gehen.“ Meine Martin dann worauf zwei kurze Bestätigungen folgten ehe es in der Verbindung still wurde. „Das war ja schon mal vielversprechend.“ Dachte sich Martin dann zufrieden die beiden anderen Kommandierenden Offiziere Hatten sich routiniert angehört, Martin ging daher davon aus das sie wussten was sie taten und auch im Fall der Fälle einen kühlen Kopf behielten. „Und was ist mit euch?“ fragte sich Martin dann selbst mit Blick auf das Bergungsschiff das sich bisher noch immer nicht gemeldet hatte. Gerade als er dann überlegte die Dockkontrolle der Pionierstation nach dem Staus des Bergungsschiffes und dessen Besatzung zu befragen meldete sich dann eine hektisch klingende Frauenstimme: „Hallo? Haupt Kapitän Möllers?“, „UNSF KS-21, Haupt Kapitän Möllers hört, bitte identifizieren Sie sich.“ Erwiderte Martin umgehend steif, schließlich hatte er keine Ahnung wer sich da in der Verbindung befand. „Oh Entschuldigung.“ Meinte die Stimme daraufhin ehe Martin ein räuspern vernahm das von einer förmlicheren Aussage gefolgt wurde: „UNSF ZB-01 Kapitän Miller hört.“, „Alles in Ordnung bei Ihnen Kapitän, Sie hören sich etwas gestresst an?“ fragte Martin dann und hoffte ein Erklärung für das etwas unkoordinierte Auftauchen seiner Gesprächspartnerin zu erhalten. „Nein es ist alles in Ordnung, danke der Nachfrage, Sie haben mich nur etwas mit Ihrer Anfrage überrollt, ich äh… war nicht wirklich bereit dafür.“ Antwortete Kapitän Miller. „Verstanden Kapitän. Wie ist der Status Ihrs Schiffes und Ihrer Besatzung?“ Fragte Martin dann. Zwar war er sich ziemlich sicher dass mehr dahinter steckte als Kapitän Miller zugab, doch im Moment war ihm das egal. „Ähm, Status Orange, glaube ich.“ Meinte Kapitän Miller dann nachdenklich. „Sind Sie neu auf Ihrem Posten Kapitän?“ fragte Martin dann. „Nein, jedenfalls nicht all zu neu. Ich bin nur neu in diesem ganzen Militärischen Brimbaborium. Bei OWM gab es nicht so viele Protokolle, ich hoffe sie nehmen mir das nicht all zu Persönlich.“, „Machen Sie sich keine Sorgen Kapitän ich bin froh das Sie und Ihre Firma uns helfen.“ Erwiderte Martin daraufhin. Was er durchaus ernst meinte, er war noch immer über die Weitreichende Unterstützung der Streitkräfte durch Zivilisten überrascht und bewunderte den Mut der Besatzung des Bergungsschiffes innerlich, Immerhin begaben Sie sich an Bord eines Schiffes das nicht wirklich Kampftauglich war und ohne eine Militärische Ausbildung in umkämpftes Territorium.

„Wir tun was wir können. Aber es tut zu wissen dass das Gewürdigt wird.“ Stellte Kapitän Miller umgehend erleichtert fest, offensichtlich hatte sie befürchtet mit einem Arroganten Emporkömmling Arbeiten zu müssen der auf sie und andere Zivilsten herabsah. „Mache Sie sich darum keine Sorgen Kapitän ich, und auch die meisten meiner Kameraden sind uns sehr wohl Bewusst was die Zivile Unterstützung leistet. Melden sie sich einfach sobald Sie und Ihre Besatzung bereit sind aufzubrechen.“ Meinte Martin dann der es durchaus genoss hier und jetzt von den strengen UNSF Protokollen abweichen zu können. „Verstanden. Kapitän Miller ende.“ Bestätigte Kapitän Miller dann ehe sei die Verbindung verlies. Martin schaute daraufhin ein weiteres mal auf den Statusmonitor seines Geschwaders um sich davon zu versichern das er nichts vergessen hatte ehe er seinen Kommunikator auf Bereitschaft stellte und sich einmal in der Luft um die eigene Achse drehte. „Das hätten wir geschafft.“ Dachte sich Martin dann, obwohl er sich sehr wohl darüber im Klaren war das die eigentlichen Herausforderungen noch gar nicht begonnen hatten. Nicht nur das sie sich in Umkämpftes Territorium begeben würden wo sie jederzeit in ein Gefecht auf Leben und Tod mit den Arachniden verwickelt werden konnten, nein sie mussten unter diese erschwerten Bedingungen auch die erste Bergungsaktion in der Geschichte der UNSF durchführen. Noch nie zuvor war es versucht worden ein anderes Schiff abzuschleppen. Martin war sich daher ziemlich sicher dass sie in das eine oder andere Problem geraten würden, selbst wenn die Arachniden keinen Ärger machten. „Was Solls, man wächst ja mit seinen Aufgaben, heißt es jedenfalls.“ Dachte sich Martin dann Sarkastisch.
~~~Ende Kapitel 61~~~

mfg.: Tg

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21 Mär 2019 16:29 #89681 von Jack Hunter
juhu, endlich geht es wieder in den Weltraum zurück und wir sehen - oder lesen?^^ - die Athene wieder! Bin mal gespannt, ob das eine Bergung wie im Bilderbuch wird oder doch alles schief geht. Ich kann mir das gut als ein Hinterhalt vorstellen.

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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23 Mär 2019 12:39 #89683 von Todesgleiter
@Jack Hunter: Gibt es Bilderbücher von Raumschiffsbergungen? :o

@all: Weiter geht's:

Kapitel 62: Schiffsfriedhof

„Alle Systeme bereit Sir, Abflugvorbereitungen abgeschlossen.“ Meldete Peter routiniert hinter Martin während dieser selbst einen letzten Blick auf den Schiffsstatusmonitor warf. Martin aktivierte seinen Kommunikator daraufhin und stellte ihn auf den Schiffs internen Kanal ehe er befahl: „Kapitän Möllers an alle: Bestätigen Sie Abflugbereitschaft.“, „Interne System meldet: Abflugbereitschaft hergestellt Sir.“ Meldet Constantinos sofort. „Navigation meldet: Abflugbereitschaft hergestellt Sir.“ Meinte Aponi sofort darauf. „Taktik meldet: Abflugbereitschaft hergestellt Sir.“ Folgte dann Peter. „Medizin Meldet: Abflugbereitschaft hergestellt Sir.“ Machte Marco dann das Schlusslicht. „Gut, halten Sie sich alle für den Start bereit.“ Meinte Martin dann zufrieden ehe er den Kommunikationskanal wechselte um zu seinem Geschwader sprechen zu können, dieser Wechsel war dabei nicht mehr als ein einziger Knopfdruck: „UNSF KS-21 Haupt Kapitän Möllers für UNSF BG-01 bestätigen Sie Startbereitschaft.“, „BG“ Stand hierbei für „Bergungsgruppe“ Martin hatte die Zeit welche die Schiffe benötigt hatten um ihre Startbereitschaft herzustellen dazu genutzt einen Standartarisierten Kommunikationskanal zu erstellen in dem alle Schiffe unter seinem Kommando zusammengefasst waren. „UNSF KS-05 bestätigt Startbereitschaft.“ Meldete Kapitän Sartori sofort, sie wurde dabei direkt von Kapitän Domascic gefolgt: „UNSF KS-11 bestätigt ebenfalls Startbereitschaft.“, „UNSF ZB-01 ist auch soweit.“ Fügte dann Kapitän Miller an und wich dabei von dem Protokoll ab was Martin jedoch nicht weiter störte. „Verstanden, Abdockvorgang einleiten, Formierung bei Navpunkt Alpha, bitte bestätigen.“ Meinte Martin dann. „UNSF KS-11 bestätigt Einleitung von Abdockvorgang und Formierung bei Navpunkt Alpha.“ Bestätigte Kapitän Domascic sofort. „UNSF KS-05 bestätigt einleiten von Abdockvorgang und Formierung bei Navpunkt Alpha.“ folgte Kapitän Sartori auf dem Fuß. „UNSF ZB-01 bestätigt Abdocken und Formierung bei Navpunkt Alpha.“ Fügte dann Kapitän Miller an. Martin stellte den Kommunikationskanal daraufhin auf stumm so dass seine Stimme nicht weiter übertragen wurde und befahl an seine Besatzung gewandt: „Abdocken und Formieren bei Navpunkt Alpha.“, „Bestätigt Sir, Abdocken eingeleitet. Vorbereitung für Formierung bei Navpunkt Alpha.“ Quittierte Aponi sofort routiniert während leichte Erschütterungen durch das Schiff gingen als das die Mechanischen Halteklammern die das Schiff mit der Raumstation verbanden gelöst wurden.

„Halteklammern gelöst, Luftschleuse versiegelt, Andocktunnel eingezogen, Magnetsiegel offen.“ Meldete Peter dann. „Initiiere Manövertreibwerke Steuerbord ein Prozent Schub eine Sekunde.“ Meldete Aponi dann ehe sich die Athene in Bewegung setzte und langsam von dem Dockpunkt wegtrieb. „Einstellung Gyroskopische Lagekontrolle, Rotation neunzig Grad über Bug, zwanzig Prozent Leistung.“ Meldete Aponi kaum dass das Schiff ein paar Meter Abstand gewonnen hatte. Sofort darauf schwenkte das Schiff den Bug nach unten in Richtung des freien Weltraumes. „Zündung Manövertriebwerke Backbord eine Sekunde, ein Prozent Leistung.“ Meinte Aponi dann ehe die Manövertriebwerke die Bewegung des Schiffes wieder terminierten so dass die Athene relativ zur Station gesehen still stand. Zündung Manövertriebwerke Heck eine Sekunde zehn Prozent Leitung.“ Meinte Aponi dann ehe sich das Schiff gemächlich in Bewegung setzte. „Berechnung von Navsequenz abgeschlossen, erwarte Freigabe.“ Meinte Aponi dann während der Brennplan auf Martins Schirm erschien. Dieser warf dem Schema wie üblich nur einen kurzen Blick zu ehe er den Plan bestätigte. Navsequenz freigegeben, Übergabe Steuerrung an Autopilot.“ Meldete Aponi sofort ehe der Bordcomputer meldete: „Automatischer Orbitalflug initialisiert. Bitte bleiben Sie an Ihren Stationen bis eine stabile Trägheitslage gewährleistet werden kann.“, „Das hatten wir eigentlich vor.“ Stellte Martin umgehend für sich selbst fest während sich das Schiff in Richtung des Navpunktes auf den Weg machte. Auf seinem Lagebildschirm konnte Martin dabei auch die anderen Schiffe seines Geschwaders beobachten welche dasselbe taten. Zufrieden schaute Martin daher geradeaus aus dem Brückenfenster um abzuwarten bis sie den Navpunkt erreicht hatten.

„Erreichen Navpunkt alpha.“ Meldet Aponi nach wenigen Minuten während der Computer das Schiff bereits abbremste um es stabil auf seiner Umlaufbahn zu hallten. „Verstanden Leutnant, bereiten Sie die Aktivierung eines Navleitstrahls zur Geschwader Koordinierung vor.“ Befahl Martin dann. „Verstanden, aktiviere Navleitstrahl.“ Bestätigt Aponi sofort. Martin reaktivierte daraufhin seinen Kommunikator wieder und meinte: „UNSF KS-21 Haupt Kapitän Möllers für UNSF BG-01. Synchronisieren Sie ihre Navigationssystem mit dem Leitstrahl und Halten Sie sich für ÜLG Flug bereit.“, „UNSF KS-05 bestätigt synchronisieren Navigationscomputer mit Leitstrahl und hallten uns für Überlichtflug bereit.“ Quittierte Kapitän Sartori umgehend routiniert. „UNSF KS-11 bestätigt ebenfalls Synchronisierung mit Leitstrahl und Bereitschaftshaltung für ÜLG Flug.“ Meinte dann Kapitän Domascic, beide Kapitäne schienen nicht aufgrund des Wissens in kürze schneller als das Licht zu reisen nervös zu sein, oder aber sowie verbargen es lediglich gut. „UNSF ZB-01 bestätigt Synchronisation mit Navleitstrahl, erbittet aber Anweisungen für das Bereithallten auf Überlichtflug.“ Meldete sich dann Kapitän Miller worauf Martin sich ein Grinsen verkneifen musste. Er selbst hatte auch keine Idee wie man sich genau auf einen Überlichtflug vorbereiten sollte, immerhin gab es keine Diesbezüglichen Vorgaben. „UNSF KS-21 Haupt Kapitän Möllers für UNSF ZB-01 Kapitän Miller: Sorgen Sie dafür das Ihre Schiff und Ihre Besatzung gesichert sind, außerdem sollten Sie sicherstellen das sich keines Ihrer Bordsysteme in einem kritischen Zustand befindet.“, „In diesem Fall kann ich Bereitschaft bestätigen.“ Meinte Kapitän Miller dann und vergaß dabei diese Aussage Vorschriftskonform zu verpacken. Martin ignorierte das jedoch großzügig und wechselte stattdessen auf einen anderen Kommunikationskanal um mit Arlana sprechen zu können.

„UNSF KS-21 Haupt Kapitän Möllers für Diplomatisches Gesandten Schiff des Vereinigten Reiches von Aphyn, bitte kommen.“ Sprach Martin dann in seinen Kommunikator, wohl wissend das Arlana diese Meldung wohl einmal mehr als hochgradig Unterhaltsam empfinden würde. „Ich kann Sie hören laut und deutlich Haupt Kapitän Möllers.“ Meldete sich Arlanas Glockenhelle melodische Stimme nur Sekundenbruchteile darauf mit einem erwartet amüsierten Unterton. „UNSF KS-21 erbittet sofortigen ÜLG Transfer für UNSF BG-01 in den Marsorbit.“ meinte Martin umgehend in der Hoffnung die Sache schnell über die Bühne bringen zu können. Die Überraschung war Martin daraufhin ins Gesicht geschrieben als Arlana antwortete: „Bestätigt UNSF KS-21, leite Übelrichttransfer zum äußeren Marsorbit für Sie und Ihre Begleitflotte ein.“, „Was ist denn mit der los?“ fragte sich Martin daraufhin noch schnell selbst bevor es den Anschein erweckte als würde das Schiff und auch der Weltraum um das Schiff herum in die Länge gezogen werden, sämtliche Formen zerrten sich in die Länge ehe Martins Sichtfeld innerhalb eines Augenblickes wieder zu normalen Proportionen zurückkehrte gleichzeitig schien alles kurz grell aufzuleuchten. Nachdem Martin dann einmal geblinzelt hatte erkannte er außerhalb der Kommandobrücke der Athene bunte farbschlieren die ihm schon von der letzten Überlichtreise bekannt waren. Aus derselben Erfahrung wusste Martin auch das der Vorgang nicht lange dauern würde, was sich auch nur ein Augenblinzeln später Bewahrheitete. Ohne Vorwarnung verfestigten sich die Farbschlieren wieder zu einem klaren Bild und Martin erkannte sofort die unerkenntliche Rotbraune Oberfläche des Mars. „Erreichen Marsorbit.“ Meldete Aponi umgehend Pflichtbewusst während der Bordcomputer meldete: „Achtung Navigationserror, System wird neu gestartet.“, „Da bist du wohl von den Socken was?“ dachte sich Martin umgehend amüsiert es war doch immer wieder erleichternd festzustellen das auch die Technik so ihre liebe Not mit den Möglichkeiten der Ymari hatte. „Position bestimmt. Planet Mars, Umlaufbahn.“ Verkündete der Computer dann stolz was Martin erneut ein Grinsen ins Gesicht zauberte, die Fähigkeit des Bordcomputer offensichtliche Dinge fest zu stellen war doch immer wieder Bemerkenswert.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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23 Mär 2019 12:40 #89684 von Todesgleiter
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„Volle Umgebung zur Überprüfung Kapitän-Leutnant.“ Befahl Martin umgehend nachdem die Athene zurück in den Normalraum gefallen war. „Passives Radar sauber, keine Kontakte in Unmittelbarer Umgebung auf Radar oder Optischen Sensoren.“ Antwortete Peter sofort routiniert. „Identifizieren Sie unser Ziel.“ Befahl Martin dann, zwar hatte er nicht ernsthaft damit gerechnet von einer Flotte Kampfbereiter Arachniden Schiffe empfangen zu werden, aber trotzdem war es beruhigend zu wissen das keine Feindkontakte in unmittelbarer Nähe waren, auch wenn das nicht viel zu sagen hatte, es war durchaus möglich sich vor den Sensoren zu verstecken und auch der ÜLG Antrieb der Arachniden versetzte sie in der Lage jederzeit zuzuschlagen wenn sie das wollten. „Bestätigt starte Langstreckenabtastung des Marsorbits.“ Quittierte Peter sofort, immerhin war der Orbit eines Planten recht groß selbst wenn man wusste das sich das Objekt der Begierde irgendwo dort aufhielt bedeutete das noch lange nicht es auch sofort finden zu können. „Ziel identifiziert Sir, Entfernung: Achttausend Kilometer, dreißig Grad Positiv und vierundvierzig Grad backbord über Bug.“ Meldete Peter dann nach kurzer Zeit. „Leutnant Halley, Annäherung an Zielobjekt einleiten. Kapitän Leutnant Graham: Behalten Sie die Umgebung im Blick, Bereitschaftsalarm.“, „Bestätigt Bereitschafstalarm für alle Stationen genaue Umgebungsüberwachung.“ Quittierte Peter sofort, dicht gefolgt von Aponi: „Berechnung für Annäherungskurs an Zielobjekt eingeleitet.“ Martin schaltete seinen Kommunikator daraufhin erneut auf den Gruppeninternen Kanal, so dass die anderen Schiffe ihn hören konnten und Befahl: „Bereitschaftsalarm für alle Schiffe, gehen Sie jederzeit von einem Angriff aus. ZB-01 lassen Sie sich zurückfallen und folgen Sie mit eintausend Kilometer Sicherheitsabstand. KS-05 Sie eskortieren ZB-01, ihre höchste Priorität ist der Schutz des Bergungsschiffes. KS-11 Sie begleiten uns.“, „UNSF KS-11 bestätigt, nehmen Begleitposition an Ihrer Flanke ein.“ Bestätigte Kapitän Domascic sofort. „UNSF KS-05 bestätigt ebenfalls, nehmen Eskortposition zu UNSF ZB-01 ein.“ Meldete dann auch Kapitän Sartori nur mit minimaler Zeitverzögerung. „UNSF ZB-01 bestätigt auch, wir lassen uns zurückfallen, Abstand zum Führungsschiff Eintausend Kilometer.“ Meinte dann Kapitän Miller zum Abschluss. Martin stellte seinen Kommunikator daraufhin wieder auf Schiffsintern und fragte: „Status Leutnant Halley?“, „Berechnungen abgeschlossen, erwarte Freigabe für Navsequenz.“ Antwortete Aponi sofort. Martin warf der besagten Navsequenz daraufhin einen kurzen Blick zu ehe er sie bestätigte.

„Navsequenz freigegeben, Übergabe Steuerrung an Autopilot.“ Meldete Aponi daraufhin worauf der Bordcomputer sofort sein Mitteilungsbedürfnis stillte: „Automatischer Orbitalflug initiiert. Bitte bleiben Sie an Ihren Stationen bis eine stabile Trägheitslage garantiert werden kann.“ Gleichzeitig spürte Martin wie die Haupttriebwerke des Schiffes zündeten. Dank des Leitstrahles den die Athene dabei noch immer sendete viel es den restlichen Schiffen dabei nicht schwer in Formation zu bleiben und Zeitgelich zu beschleunigen. Alles was die Navigationsoffiziere der betroffenen Schiffe getan hatten war die Formationseinstellungen zu überarbeiten um Martins Anweisungen umzusetzen, ohne Computerunterstützung war es nämlich selbst für einen gut ausgebildeten Navigationsoffizier praktisch unmöglich absolut simultan mit einem anderen Schiff zu agieren. Während sie sich daraufhin dem Objekt der Begierde näherten spürte Martin wie die Aufregung in ihm hochkochte bisher war einfach alles zu glatt verlaufen, er ging daher davon aus das der große Knall noch folgen würde. „Distanz zum Ziel noch Sechstausend Kilometer verbliebend.“ Meldete Aponi dann. Martin nutzte daraufhin einen seiner Bildschirme um eine Abbildung des Zielschiffes einzusehen. Es handelte sich wie er bereits wusste um ein Mittelklasse Schiff der Arachniden, vergleichbar mit den UNSF Fregatten, was bedeute dass das Schiff der Athene und auch der begleitenden zweiten Korvette Waffentechnisch überlegen war, jedenfalls wen es noch Kampftauglich war. Damit hörte das Wissen über diesen Schiffstyp jedoch auch schon auf, wie nahezu alles was mit den Arachniden zu tun hatte bestand nahezu das gesamte zur Verfügung stehende Wissen über diese Schiffsklasse aus Feldreporten aus den Begegnungen und einer Menge Vermutungen. „Irgendwelche Reaktionen des Zieles auf unsere Annäherung?“ fragte Martin dann, obwohl er nicht davon ausging, sollte sich irgendetwas ereignen würde Peter das sofort bemerken und melden. „Negativ Sir, das Ziel liegt tot im All, wie es sein sollte.“ Antwortete Peter wobei man auch bei ihm deutlich die Anspannung in der Stimme hören konnte. „Hoffen wir dass das so bleibt.“ Stellte Martin dann für sich selbst fest während er die Anzeige welche die Distanz zum Ziel anzeigte im Auge behielt, der Abstand schmolz beständig während die Athene sich mit entschlossener aber dennoch vorsichtiger Geschwindigkeit näherte, das Schiff war zwar schnell genug um sein Ziel in einer annehmbaren Zeitspanne zu erreichen, aber nicht so schnell das eine Reaktion auf Änderungen der Umgebung praktisch unmöglich wurde.

Während Sie daraufhin auf das Wrack des Arachniden Schiffes zuhielten bemerkte Martin die anderen Kontakte auf dem Radarschirm, es gab noch unzählige weitere Überreste der letzten Schlachten um den Mars, zwar waren die Trümmer weit verteilt, stellenweise lagen über hundert Kilometer zwischen zwei Stücken, aber dennoch war überdeutlich was sich hier abgespielt hatte. „Mögt ihr im Tode den Frieden finden der euch im Leben verwehrt blieb.“ Dachte sich Martin dann schluckend während sein Blick von den Überresten des einst stolzen UNSF Kreuzers Amerika wie magisch angezogen wurde, das Schiff war in mehrere Teile zerbrochen. Zwischen den größeren Bruchstücken schwebten dabei ganze Wolken aus kleineren Trümmer stücken. „Wenn Arlana nicht gewesen wäre, während das hier nicht nur Trümmer.“ Rief sich Martin dann ins Gedächtnis immerhin hatte die Ymar nicht nur die Kampfhandlungen beendet und die verblieben Schiffe der Menschheit damit gerettet sondern auch die bereits gefallen Kräfte wiederbelebt. Warum sie dabei ausgerechnet Martins Schiff wieder repariert hatte, immerhin war die Athene in den Kampfhandlungen eigentlich Kampfunfähig geschossen worden und hätte eigentlich aufgegeben werden müssen, und andere Schiffe nicht, wusste er dabei jedoch nicht. „Ich weiß so vieles nicht.“ Stellte Martin dann fest während er den Blick von dem gefallen Schiff abwandte um sein Ziel wieder zu fixieren, je schneller sie Ihren Auftrag bewältigten, desto schneller konnten sie diesen Ort wieder verlassen. Zwar wusste Martin das keine Menschlichen Toten zwischen den Trümmern lagen, oder vielmehr schwebten, doch trotzdem schlug der Anblick der Zerstörten Schiffe ganz schön aufs Gemüt, immerhin erinnerte diese Szenerie deutlich an die Vergänglichkeit von allem, sogar gewaltige Stahlkolosse lebten nicht ewig.

„Erreichen Ziel, aktiviere Bremsraketen.“ Meldete Aponi dann während die Athene verlangsamte und nur in etwa einem Kilometer Distanz zu dem deutlich größeren Arachniden Schiff relativ gesehen zum Stillstand kam. Martin warf der beinahe Organisch geformten Hülle des anderen Schiffes daraufhin einen abschätzenden Blick zu, er musste zugeben dass das Schiff noch immer Respekteinflößend wirkte, obwohl es nur tot im All hing. „Kapitän-Leutnant Graham, tasten Sie das Ziel mit Ladar ab.“ Befahl Martin dann, er wollte so viele Informationen sammeln wie nur möglich bevor sie irgendetwas unternahmen. „Bestätigt, Ladar Abtastung eingeleitet.“ Bestätigte Peter sofort. Martin schaltete seinen Kommunikator in der Zwischenzeit zurück auf Flottenweit und befahl: „UNSF ZB-01 Sie können aufrücken. Verkürzen Sie ihre Separation auf zehn Kilometer.“, „UNSF ZB-01 hat verstanden nähern uns auf zehn Kilometer.“ Bestätigte Kapitän Miller sofort, obwohl sie so ihre Schwierigkeiten mit dem Militärischen Protokoll hatte und daher oftmals einen etwas unkoordinierten Eindruck machte, zeigte die Tatsache das Sie und ihr Schiff jegliche Anweisung bisher fehlerlos ausgeführt hatten das sie sehr wohl wusste was sie da tat. „Aus was für einem Material sind diese Schiffe nur gebaut?“ hörte Martin dann Peter Mehr ssich selbst als irgendjemand anderes fragend. „Warum Kapitän-Leutnant, ergeben die Ladarwerte keinen Sinn?“ fragte Martin daher. „Ja Sir, genau das. Ich kann keine Nähte zwischen einzelnen Rumpfsegmenten erkennen noch irgendetwas anderes dass darauf schließen lassen würde dass die Hülle des Schiffes aus mehreren separaten Teilen gefertigt wurde. Es sieht vielmehr so aus als wäre der gesamte Schiffsrumpf an einem Stück gegossen worden oder so.“ antwortete Peter. „Sind Sie sicher? Vielleicht ist die Verarbeitungsqualität nur sehr gut.“ Erwiderte Martin nachdenklich, immerhin war es aus Technischer Sicht extrem unpraktisch etwas so großes an einem Stück zu fertigen, egal aus welchem Material. „Negativ Sir. Ich kann nur Mutmaßungen anstellen.“ Antwortete Peter sofort. „Können Sie auf dem Ladar Bild eine Öffnung im Rumpf ausmachen die geeignet wäre Truppen an Bord zu bringen Kapitän-Leutnant?“ fragte Martin dann, er hielt es für eine gute Idee das Arachniden Schiff so gründlich wie möglich zu überprüfen bevor sie es auch nur in die Nähe der Erde brachten. Das letzte was er wollte war dass das Schiff mit einer Art Biologsicher Massenvernichtungswaffe oder ähnlichem ausgerüstet war die auf die Erde abgefeuert wurde. „Positiv Sir, ich kann mehrere Öffnungen im Rumpf erkennen die groß genug sind um Truppen passieren zu lassen.“ Bestätigte Peter umgehend. „Ermöglichen diese Öffnungen den Zugang ins Innere des Schiffes Kapitän-Leutnant?“ fragte Martin dann. „Das kann ich nicht beurteilen Sir. Sie führend definitiv in Hohlräume, welche Funktion diese Hohlräume allerdings haben, oder ob es sich um Kampfschäden handelt kann ich ohne näheres Wissen über den Spezifischen Schiffstyp und die Technologie der Arachniden im Allgemeinen aber nicht beurteilen.“ Antwortete Peter sofort. Martin nickte daraufhin kurz ehe im einfiel das Peter diese Geste eventuell nicht wahrgenommen hatte da er auf seine Anzeigen konzentriert war weshalb Martin meinte: „Verstanden Kapitän-Leutnant.“

Anschließend wog Martin seine Optionen ab, er war sich dessen Bewusst das er jeden Mann und jede Frau die er auf das Arachniden Schiffs schickte einem unkalkulierbaren Risiko aussetzte. Sie hatten keine Ahnung ob Arachniden Schiffe über Verteidigungsanalgen gegen Entermanöver verfügten und wenn ja wie diese genau funktionierten, daher konnten sie auch keine Präventiven Maßnahmen unternehmen. Ebenfalls war nicht abschließend geklärt ob die Besatzung des Zielschiffes wirklich tot war. Trotz der improvisierten Autopsie die Marco vorgenommen hatte war schlichtweg so gut wie nichts über die Physiologie der Arachniden bekannt, es war daher durchaus denkbar das sie in der Lage waren selbst lange Zeit in einer Art Winterschlaf zu überbrücken in dem sie den Bedarf an Nährstoffen und anderen Lebenswichtigen Dingen so gut wie annullierten. Zusätzlich gab es da noch das Problem das keines der Schiffe Entertruppen mit sich führte, was schlichtweg daran lag das es keine derartigen Truppen gab. Entermanöver waren bisher nur Gegenstand Theoretischer Überlegungen gewesen, aufgrund der Tatsache dass es Suizid war zu Versuchen ein Schiff gewaltsam zu betreten das auch nur noch minimal Manövrierfähig war. Schließlich währen die Entertruppen den auftreten Beschleunigungskräften schutzlos ausgeliefert. Das führte dazu das Martin für ein eventuelles Entermanöver Besatzungsmitglieder von den Schiffen abziehen musste die im Falle eines Gefechts auf ihren Stationen fehlten, worunter die Effizienz des betroffen Schiffes stark leiden würde. Auf der anderen Seite waren sie alle jedoch Soldaten, wer wenn nicht sie sollte sich der Gefahr stellen? Immerhin musste irgendjemand das Risiko eingehen das Arachniden Schiff zuerst zu betreten und so hart es klang ein Soldat wurde dafür ausgebildet und Vorbereitet eventuell sein Leben im Dienst für seine Nation zu geben, Zivilsten nicht. „Ich darf nicht zulassen dass irgendetwas Gefährliches auch nur in die Nähe der Erde kommt.“ Stellte Martin dann entschlossen für sich selbst fest.
~~~Ende Kapitel 62~~~

mfg.: Tg

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30 Mär 2019 13:45 #89693 von Todesgleiter
63: Komplikationen

Entschlossen aktivierte Martin seinen Kommunikator und stellte den Flotteninternen Kanal ein ehe er sprach: „UNSF KS-21 Haupt Kapitän Möllers für UNSF BG-01. Ich habe mich entschlossen das Ziel vor einer Bergungsaktion zu Entern um eventuelle Bedrohungen erkennen und bekämpfen zu können. Jedes Schiff wird ein Besatzungsmitglied stellen um die Enteroperation zu Unterstützen. Die Auswahl des Betreffenden Besatzungsmitgliedes ist dem jeweiligen Kommandierenden Offizier überlassen. Der Entertrupp sammelt sich in T-10 Minuten auf fünfzig Meter Backbord zum Ziel. Sie sind autorisiert Ihre Formation Zeitweilig zu Verlassen um ihr Besatzungsmitglied abzusetzen. Anschließende Neu Formierung zu einer Verteidigungsformation um das Ziel und ZB-01.“, „Sir, soll ich das Enterkommando führen?“ fragte Peter sofort pflichtbewusst, als Stellvertreter des Geschwader Kommandanten war er immerhin die logische Wahl. „Negativ Kapitän-Leutnant. Für den Fall das wir angegriffen werden benötige ich meinen Taktischen Offizier. Wählen Sie stattdessen jemand aus Ihrem Bereich aus welcher der Anforderrung gewachsen ist.“ Antwortete Martin umgehend. „Verstanden Sir.“ Bestätigte Peter ehe er Martin ihn weitersprechen hörte: „Maat Wikström, nehmen Sie eine Waffe auf und bereiten Sie sich auf einen Entereisatz vor. Sie werden einen Entertrupp anführen welcher das Arachniden Schiff sichert.“ Auch die Bestätigung seitens Alva hörte Martin mit: „Verstanden Kapitän-Leutnant, bereite mich auf Entermanöver vor.“

Während die Vorbereitungen daraufhin liefen und die Schiffe jeweils einen Ihrer Soldaten absetzten um das Enterteam zu formen, blätterte Martin durch die Aufzeichnungen der vergangenen Schlacht um möglichst viele Informationen über Ihr Ziel zu erhalten um eventuelle Gefahren für den Entertrupp schon im Vorfeld identifizieren zu können, auch wenn die Ausbeute bestenfalls als mickrig zu bezeichnen war. Außer ungefähren Radarmessungen und unscharfen Bildaufzeichnungen gab es nicht viel das die bisher größte Weltraumschlacht in der Geschichte der Menschheit objektiv dokumentierte. Die ganze Situation war einfach so Chaotisch gewesen das niemand daran gedacht hatte oder auch nur dafür Zeit gehabt hätte das Vorgehen ordnungsgemäß zu Dokumentieren. Martin wusste daher nicht einmal mit Sicherheit um welches Schiff genau es sich bei seinem Ziel handelte. In der großen Schlacht um den Mars waren mehrere Schiffe dieser Größenklasse involviert gewesen und es waren auch einige Zerstört worden, doch Martin schaffte es nicht das Wrack vor ihm einem Schiff zuzuordnen das in der Anfangsformation der Arachniden erkannt worden war. „Also operieren wir komplett blind.“ Dachte er sich dann, weniger zufrieden. Eine gute und sachkundige Aufklärung war immerhin bei jeder Militärischen Operation von immenser Wichtigkeit. Je mehr man über sein Ziel und seine Umgebung wusste desto besser waren die Chancen erfolgreich zu sein. „UNSF ET-01 für UNSF KS-21, Entertrupp zusammengestellt, erwarten Angriffsfreigabe.“ Meldete sich dann Alvas Stimme aus Martins Kommunikator. Dieser warf daraufhin einen kurzen Blick auf Einen seiner Bildschirme und erkannte vier halbgepanzerte Raumanzüge an dem von ihm festgelegten Treffpunkt im All schweben. „Moment vier?“ fragte sich Martin dann ehe er die Individuellen Kennungen der einzelnen Anzüge überprüfte. Dabei stellte er schnell fest das auch Kapitän Miller ein Mitglied Ihrer Besatzung abkommandiert hatte bei der Sicherrung des Arachniden Schiffes zu helfen.

„Da soll noch einer sagen diese Zivilsten hätten keinen Mumm.“ Dachte sich Martin daraufhin immerhin hatte er nie erwartete dass sich auch das Bergungsschiff an seinem Befehl beteiligte. „UNSF KS-21 Kapitän Möllers für UNSF ET-01. Wir haben sich auf unseren Schirmen. Rücken Sie vor, aber Vorsichtig! Wenn Ihnen irgendetwas auffällt das Ihnen komisch vorkommt treten Sie lieber den Rückzug an. Wir brauchen hier und heute keine Helden, verstanden?“, „Verstanden KS-21, ich hatte sowieso nicht vor Heute zu sterben Sir.“ Antwortet Alva umgehend während sich der Trupp in Richtung einer der Öffnungen im Schiffsrumpf auf den Weg machte. „Irgendwelche Auffälligkeiten Kapitän-Leutnant?“ fragte Martin dann nachdem er seinen Kommunikator umgestellt hatte. „Negativ Sir. Keine Auffälligen Werte vom Ziel oder der Umgebung.“ Antwortete Peter sofort wobei er sich jedoch äußerst konzentriert anhörte, es war offensichtlich das er alle Sensor Messungen höchst Gründlich überwachte. Martin vertraute Peter daraufhin dass er jede Bedrohung für die Schiffe rechtzeitig erkennen würde und lenkte seine eigene Aufmerksamkeit auf die Übertragungen des Entertrupps. Eben jener rückte gerade unter höchster Vorsicht durch eine unregelmäßig geformte Öffnung im Schiffsrumpf vor. Durch die zerfranste Form der Öffnung ließ sich schlussfolgern das es sich um einen Kampfschaden und nicht um eine Konstruktionstechnisch vorgesehene Öffnung handelte, was die Chance erhöhte das sich die Öffnung bis in den, wie auch immer gearteten, Innenraum des Schiffes erstreckte und daher als Zugang benutzt werden konnte. Zufrieden bemerkte Martin dabei das die Soldaten nicht einfach in einem Haufen vorrückten sondern sich über ein kleines Gebiet verteilten das es ihnen ermöglichte sich gegenseitig zu Decken ohne dabei so dicht beisammen zu sein das eine einzige Granate sie alle Ausschalten konnte, unter Berücksichtigung der Tatsache das der Nahkampf mit Handfeuerwaffen in keinster Weise zu den Kernkompetenzen eines Raumsoldaten gehörte, erst recht in Schwerelosigkeit, war es in keinster Weise eine Selbstverständlichkeit das sich die Mitglieder des Entertrupps taktisch günstig Positionierten.

„Maat Wikström von UNSF ET-01 für UNSF KS-21: Wir haben eine Öffnung in Schiffsinnere entdeckt, erbitten Erlaubnis vorzurücken.“ Meldete Ava dann Protokollgerecht während sie und die anderen Soldaten in Warteposition um die Öffnung Schwebten. „UNSD KS-21 für UNSF ET-01: Rücken Sie vor.“ Befahl Martin umgehend aufgeregt, immerhin war dies das erste Mal das ein Mensch ein Arachniden Schiff betrat. Aufgrund der fremdartigen Physiologie der Aliens war dabei anzunehmen das auch die Innenarchitektur des Schiffes im bestenfalls Fremdartig war. Martin erwartete jedenfalls keine Hellerleuchteten Korridor wie auf dem Schiff der Ga’quera. Plötzlich stoppte der Trupp dann und Alva meldete: „UNSF ET-01 für UNSD KS-21, wir haben ein Hindernis entdeckt das unser weiteres vorrücken Blockiert. Es sieht aus wie eine Art Eisblock aus Matsch.“, „Bitte was?“ fragte sich Martin daraufhin selbst ehe er sich in die Echtzeitübertragung der Helmkameras einklinkte um das Problem selbst begutachten zu können. Sobald das Bild dann auf seinem Bildschirm erschien musste Martin Alva umgehend rechtgeben. Das was er im Lichtkreis der Lampen sah, sah am ehesten wie leicht gräulicher Schleim oder Matsch aus der plötzlich erstarrt war. „UNSF KS-21 für UNSF ET-01, prüfen Sie die Konsistenz des Hindernisses, aber vorsichtig, wir wissen nicht was das ist!“ befahl Martin dann, immerhin würden sie auch nicht weiterkommen wenn sie gar nichts unternahmen. Einer der Soldaten zückte daraufhin eine Granate mit aktiver Sicherrung und schleuderte den inaktiven Sprengsatz aus sicherer Distanz gegen das Hindernis. Wie Martin erwartete hatte prallte die Granate nutzlos von der Oberfläche ab ohne dass eben jene sich auch nur minimal verändert hätte. „UNSF KS-21 für UNSF ET-01: Sie haben Feuerfreigabe und Befehl auf das Hindernis, feuern Sie einen einzigen Schuss darauf ab.“ Befahl Martin dann, er hoffte durch die Reaktion des Hindernisses auf das Geschoss mehr zu erfahren. „UNSF ET-01 für UNSF KS-21: Bitte bestätigen Sie das wir auf das Hindernis schießen sollen.“ Meinte Alva daraufhin offenbar überrascht von dem Befehl. „UNSF KS-21 für UNSF ET-01: Feuerbefehl bestätigt.“ meinte Martin umgehend, er konnte es Alva nicht übel nehmen das sie Vorsichtig reagierte.

Sofort darauf hob einer der Soldaten seine Waffe und feuerte einen einzigen Schuss ab während der Rückschlag den Soldaten sofort rücklings davon treiben lies während die Manövertriebwerke seines Anzuges versuchten das Bewegungsmoment auszugleichen hatte Martin eher Augen für das Ziel. Der Treffer hatte einen kleinen Krater in die Oberfläche geschlagen und mehrere kleinere Stücke von der Substanz abgesprengt die nun schnell davon trieben. „ET-01 nehmen Sie eine Probe von dem Material!“ befahl Martin daher, jedes bisschen Wissen das sie gewinnen konnten, konnte sich als Wertvoll erweise. „Verstanden.“ antwortete Alva sofort ehe sie die Triebwerke in ihrem Anzug nutzte um sich in Richtung der Splitterwolke zu bewegen und einend er Splitter auffing. Anschließend steckte sie dem Splitter in eine Art Dose aus mit Karbon verstärktem Titan welche sich Luftdicht verschließen lies und nur für den Zweck Proben von unbekannten Substanzen zu nehmen entwickelt worden war. In weißer Voraussicht hatte das Oberkommando hunderte dieser Robusten Probenbehälter an Bord der Schiffe bringen lassen bevor sie zu der Mission aufgebrochen waren. In Martins Augen ein weiterer Beleg für die Fachkompetenz seiner Vorgesetzten, er selbst hätte nie daran Gedacht so etwas wie Probenbehälter an Bord zu nehmen. „UNSF ET-01 für UNSF KS-21: Probe genommen und sicher verwahrt, erwarten weitere Anweisungen.“ Meldete Alva dann während sie auf Ihren Posten in der Formation der Schwebenden Soldaten zurückkehrte. „Gute Frage.“ Dachte sich Martin dann, er hatte auch keine Wirkliche Idee was sie jetzt tun sollten, ohne zu wissen um was es sich bei dem Block aus „was-auch-immer“ genau handelte widerstrebte es Martin nämlich zutiefst Gewalt anwenden zu lassen um das Hindernis zu passieren. „UNSF KS-21 für UNSF ET-01: Zurückziehen und alternativen Zugang aufspüren.“ Befahl Martin dann im Zweifelsfall war es immer Ratsam die Vorsichtigere Vorgehensweise zu wählen wenn man nicht wusste mit was man es zu tun hatte.
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30 Mär 2019 13:46 #89694 von Todesgleiter
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„UNSF ET-01 bestätigt. Ziehen uns zurück und suchen Alternativen Zugang zum Ziel.“ Bestätigte Alva daraufhin, wobei Martin glaubte einen erleichterten Unterton aus ihrer Stimme heraushören zu können, ehe sich der Trupp wieder in Bewegung setzte. „Kapitän-Leutnant Graham, können Sie einen anderen Zugang zum Ziel lokalisieren der hohe Erfolgschancen versprich?“ fragte Martin dann Peter, immerhin hatten sie eine komplette Ladar Abstützung des Zieles. „Negativ Sir. Ich kann mehre Öffnungen identifizieren, aber die Erfolgschancen kann ich bestenfalls Schätzen.“ Antwortete Peter umgehend. „Ich verstehe Kapitän-Leutnant.“ Meinte Martin daraufhin durchaus etwas enttäuscht, aber er machte Peter trotzdem keinen Vorwurf, immerhin war davon überzeugt dass Peter alles versuchte das in seiner Macht stand um zusätzliche Informationen zu erhalten. „UNSF ET-01 für UNSF KS-21: Wir haben eine alternative Öffnung lokalisiert, der Zugang ist jedoch ebenfalls durch eine vergleichbare Substanz wie die letze blockiert.“ Meldete dann Alva. „UNSF KS-21 für UNSF ET-01: Bestätigt, setzen Sie Ihre Suche fort.“ Antwortete Martin daraufhin während er überlegte um was es sich bei diesen seltsamen Klumpen handeln könnte welche die Zugänge blockierten. Allerdings musste er sich eingestehen dass er ohne tieferes Hintergrundwissen über die Technologie der Arachniden nur raten konnte. „Leutnant Theoduru für Haupt Kapitän Möllers.“ Meldete sich dann Plötzlich Constantinos. Martin stellte seinen Kommunikator daraufhin mit einem einzigen Knopfdruck um und antwortete: „Haupt Kapitän Möllers hört Leutnant, was ist los?“, „Sir, bei den Hindernissen die dem Entertrupp den Weg blockieren könnte es sich um eine Form von Provisorischer Selbstreparatur von Schäden handeln. Eventuell verwenden die Arachniden schnellhärtende Harze die in beschädigte Sektionen gesprüht werden um Hüllenbrüche zu verriegeln, ähnlich der Blutgerinnung bei den meisten Irdischen Tieren. Ich würde Vorschlagen eine Öffnung im Schiffsrumpf aus zu probieren welche nicht von Kampfschäden hervorgerufen wurde.“ Antwortete Constantinos sofort. „Verstanden Leutnant, wir kommen Sie auf so eine Idee?“ fragte Martin dann. „Ich habe auf der Akademie mit einigen Kollegen an einem ähnlichen System gearbeitet, wir waren allerdings leider nicht in der Lage einen funktionierenden Prototypen zu entwickeln. Aber wer weiß, vielleicht waren die Arachniden in dieser Hinsicht ja erfolgreicher.“ Antwortete Constantinos erneut. „Guter Einfall Leutnant, wir werden das versuchen.“ Meinte Martin daraufhin anerkennend, er hatte zwar nicht nie von so einem System gehört, aber das musste ja nichts heißen.

„UNSF KS-21 für UNSF ET-01: Konzentrieren Sie Ihre suche auf Öffnungen im Schiffsrumpf die nicht durch Kampfschäden hervorgerufen wurden. Wir haben hier eine Interessante Theorie.“ Befahl Martin dann. „UNSF ET-01 für UNSF KS-21: Verstanden, konzentrieren Suche auf Baulich vorgesehen Öffnungen.“ Quittierte Alva sofort. „Ich bezweifle das wir dort erfolgreicher sind Sir, die Arachniden werden kaum die Tür in einer Kampfsituation offen gelassen haben.“ Stellte Peter dann fest. „Glaube ich auch nicht Kapitän-Leutnant, aber eventuell finden wir eine Möglichkeit die Tür zu öffnen.“ Antwortete Martin. „UNSF ET-01 für UNSF KS-21: Wir haben eine Art Luftschleuse gefunden.“ Meldete Alva dann worauf Martin einen kurzen Blick auf seinen Bildschirm war auf dem noch immer das Bild der Helmkamera abgebildet wurde. Er musste Alva daraufhin zustimmen dass das was er sah zumindest Ähnlichkeiten mit einer Luftschleuse hatte. Allerdings sah Martin auf den ersten Blick kein Bedienfeld oder irgendetwas das eventuell genutzt werden konnte um die Tür zu steuern. „UNSF KS-21 für UNSF ET-01: Untersuchen Sie die Öffnung gründlich. Halten Sie Ausschau nach einer Form von Eingabegerät.“ Befahl Martin dann obwohl er sich nicht einmal sicher war ob die Soldaten, oder auch seine Wenigkeit, überhaupt in der Lage waren Arachniden Technologie als das zu erkennen was es war. Man durfte schließlich nicht vergessen das die Arachniden sich auf einer anderen Welt als die Menschheit entwickelt hatten was es mehr wie unwahrscheinlich machte das sie auch auf Berührungssensitive Anzeigeschirme zur Steuerrung ihrer Technologie verwendeten. „UNSF ET-01 bestätigt genaue Überprüfung der Öffnung.“ Meldete Alva dann während Martin weiterhin auf seinen Bildschirm starrte um die Soldaten vor Ort zu unterstützen. Obwohl die Soldaten ihrer Aufgabe daraufhin äußerst Gewissenhaft nachkamen und wirklich jeden Quadratzentimeter der vermuteten Luftschleuse genauestens überprüften konnte niemand etwas auffälliges entdecken, die Hülle des Schiffes war von nichts durchbrochen außer einer kleinen Trichterförmigen Öffnung neben der vermuteten Schleusentür. Die Öffnung war dabei sehr klein und hatte lediglich einen Durchmesser von etwa einem halben Zentimeter was den Schluss nahelegte das es sich um eine Art Anschluss handelte, vergleichbar mit Digitalen Schnittstellen. Allerdings nützte diese Vermutung so ziemlich gar nichts, schließlich wusste niemand ob es sich bei der Öffnung überhaupt um eine Schnittstelle handelte noch um was für eine Schnittstelle. Martin bezweifelte jedenfalls das die Arachniden dieselben Standards für ihre Datensysteme verwendeten wie die UNSF, immerhin gab es dabei ja schon Abweichungen zwischen den einzelnen Menschlichen Fraktionen und auch Zivile Schnittstellen waren nicht zwangsläufig mit Militärischen Kompatibel.

„UNSF ET-01 für UNSF KS-21: Erbitten weitere Anweisungen.“ Meinte Alva dann während sie und die anderen Soldaten wartend im All schwebten. „Gute Frage.“ Dachte sich Martin daraufhin, es wurde immer offensichtlicher dass sie wohl Gewalt anwenden mussten um an Bord des Arachniden Schiffes zu gelangen, doch das wollte Martin eigentlich aus mehreren Gründen tunlichst vermeiden. Zum einen wollte er keine weiteren Schäden verursachen die eventuell dazu führen konnten das wertvolle Technologie nicht mehr zurück entwickelbar war. Zum anderen war es ja möglich dass sie mit einem gewaltsamen Öffnungsversuch eine Art von Selbstverteidigungprotokoll auslösten. Plötzlich meldete sich dann jedoch Martins Kommunikator einmal mehr: „Leutnant Kovacic für Haupt Kapitän Möllers, ich habe eine Idee bezüglich des Zugangs zum Ziel.“, „Ich höre interessiert zu Leutnant.“ Meinte Martin daraufhin. „Sir, bei der Obduktion der Arachniden Exemplare welche versuchten unser Schiff zu Entern habe ich Ausrüstungsgegenstände an den Extremitäten der Exemplare festgestellt. Damals hielt ich sie für Teile des Exoskeletes, aber jetzt glaube ich das es sich um eine Art Arachniden Handcomputer handeln könnte.“ antwortete Marco umgehend. „Haben wir diese Computer noch an Bord?“ fragte Martin daraufhin. „Positiv Sir.“ Antwortete Marco umgehend worauf Martin sich fragte warum zum Teufel sie noch Überreste der Obduktion an Bord hatten. Er hätte gedacht das sämtliche Proben der Arachniden in ein Wissenschaftliches Labor überführt worden waren um genauere Untersuchungen zu ermöglichen. „Leutnant Kovacic, warum haben wir noch Proben der Obduktion an Bord?“ fragte Martin daher, immerhin wollte er nicht das man ihm nachsagte das er seine Besatzung und Lagerverwaltung nicht im Griff hatte. „Das Oberkommando hat verfügt das wir die Proben für diese Mission an Bord behalten, vermutlich für derartige Situationen.“ Antwortete Marco. „Die denken aber auch an alles.“ Dachte sich Martin daraufhin und verspürte einmal mehr großen Respekt vor seinen Vorgesetzten. Es waren Momente wie diese in denen ihm klar wurde was für einen weiten Weg er noch vor sich hatte wenn er das Level an Kompetenz seiner Vorgesetzten erreichen wollte. Es gehörte eben mehr dazu Admiral zu sein als nur ein passabler Stratege zu sein. „Stellen Sie die benannten Proben an der Backbordluftschleuse bereit Leutnant.“ Befahl Martin dann. „Bestätigt Sir.“ Quittierter Marco sofort. „Ach und Leutnant…“ meinte Martin dann. „Ja Sir?“ fragte Marco sofort. „Gut mitgedacht.“ Antwortete Martin in einem lobenden Tonfall. „Danke Sir.“ Erwiderte Marco wobei Martin durchaus glaubte einen selbstzufriedenen Unterton heraushören zu können.

„UNSF KS-21 für UNSF ET-01: Kehren Sie zur Backbordluftschleuse zurück um zusätzliche Ausrüstung aufzunehmen.“ Befahl Martin dann. „UNSF ET-01 für UNSF KS -21. Verstanden ziehen uns zu Ihrer Backbordluftschleuse zwecks Ausrüstungsaufnahme zurück.“ Bestätigte Alva umgehend offenbar durchaus glücklich darüber das Arachniden Schiff zumindest jetzt noch nicht beteten zu müssen, ein Umstand den Martin ihr nicht wirklich übel nehmen konnte, niemand wusste immerhin was die Soldaten im inneren des Alien Schiffes erwartete. Während die Soldaten sich daraufhin auf die Rückkehr zur Athene machten überprüfte Martin die Bordsensoren, nur um sicher zu gehen. Wenn sich irgendetwas genähert hätte, hätte Peter das längst gemeldet. Davon war Martin überzeugt. Genau wie er erwartet hatte konnte Martin daraufhin jedoch nichts erkennen das den Schluss nahegelegt hätte das sich andere Schiffe in der Region aufhielten. Der Marsorbit war von seinem Geschwader abgesehen verlassen und Tod. „Hoffen wir dass das so bleibt.“ Dachte sich Martin dann. Noch immer war er nicht restlos davon überzeugt dass sie ungeschoren davonkommen würden, bisher hatten die Arachniden ihnen immerhin noch keinen Sieg gegönnt.
~~~ Ende Kapitel 63~~~

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06 Apr 2019 17:21 #89702 von Todesgleiter
Kapitel 64: Im Bauch der Bestie
„UNSF ET-01 für UNSF KS-21: Wir sind in Position.“ meldete Alvas Stimme die erstaunlich ruhig klang. Ob das daran lag das Alva selbst ruhig war, oder ob sie sich schlichtweg nur gut im Griff hatte konnte Martin dabei nicht beurteilen. „UNSF KS-21 für UNSF ET-01: Versuchen Sie die Luftschleuse des Ziels zu öffnen.“ Befahl Martin dann und konnte seine Aufregung dabei nur mit Mühe unter Kontrolle halten, beinahe wäre er sogar auf seinem Stuhl nach vorne gerutscht. „UNSF ET-01 bestätigt, versuchen Luftschleuse zu öffnen.“ Quittierte Alva sofort worauf sie zu der kleinen Öffnung neben der vermuteten Schleuse schwebte. Die anderen Soldaten hatten ihre Waffen dabei auf die Schleuse selbst gerichtet und hatten sich so Positioniert das sie nicht nur umgehend das Feuer auf alles eröffnen konnten das aus der Schleuse kam ohne Alva zu treffen und gleichzeitig nicht durch den Rückschlag der Waffen wild durcheinander gewirbelt zu werden. Alva versicherte sich daraufhin ein weiteres Mal davon das ihre Kameraden sie deckten ehe sie das Arachniden Gerät aus einer Transportbox holte und die lange dünne Spitze in die Öffnung steckte. Martin hielt daraufhin kurz die Luft an während er darauf wartete dass sich etwas tat. „UNSD ET-01 für UNSD KS-21: Das Gerät, es bewegt sich.“ meldete Alva dann verunsichert. „UNSF KS-21 für UNSF ET-01: In wie fern bewegt sich das Gerät?“ fragte Martin umgehend alarmiert, immerhin hatte sie keine Ahnung welche Funktion das Gerät genau erfüllte, es konnte sich daher auch um eine Art Bombe oder etwas Vergleichbares handeln. „UNSF ET-01 für UNSF KS-21: Die Unterseite wellt sich in regelmäßigen Abständen, außerhalb scheint es als ob das Gerät irgendeine Flüssigkeit absondert.“ Antwortete Alva und klang dabei nun definitiv verunsichert. Was Martin ihr nicht Übel nehme konnte, immerhin hantierte sie mit Außerirdischer Technologie ohne zu wissen um was es sich bei dieser Technologie überhaupt handelte. Insofern war er in keinster weiße neidisch auf Alva. „UNSF KS-21 für UNSF ET-01: Fangen Sie eine Probe der Flüssigkeit ein.“ Befahl Martin dann, er hatte keinen blassen Schimmer welchem Zweck das absondern eine Flüssigkeit dienen sollte. Für eine Chemische Waffe war die Menge der abgesonderten Flüssigkeit viel zu klein. Selbst eine Hochgiftige oder Korrosive Substanz würde in so kleinen Konzentrationen nicht viel erreichen und ansonsten viel Martin kein Verwendungszweck für das Absondern von Flüssigkeit ein, außer dass es sich um eine Art High Tech Waschlappen handeln könnte.

Während Alva daraufhin eine winzige Menge der Flüssigkeit, welche sich in Form einer kaum sichtbaren Wolke um das Gerät herum ausbreitete, auffing meldete sich Marco zu Wort: „Leutnant Kovacic für Haupt Kapitän Möllers.“, „Sprechen Sie Leutnant.“ Meinte Martin umgehend, vielleicht hatte Marco ja eine zündende Idee, immerhin war er es Gewesen der ursprünglich den Einfall gehabt hatte das es sich bei dem Arachniden Gerät um Technologie und nicht um ein Körperteil handeln könnte. „Sir, ich habe die Vermutung dass die Flüssigkeit welche das Gerät absondert zu Kommunikationszwecken mit dem Träger dient. Bei der Obduktion der Toten Arachniden habe ich keine Sinnesorgane entdecken können die unseren Augen auch nur ähnlich sind, es ist daher gut möglich das die Arachniden eine Art von Hormonaustausch nutzen um mit ihrer Technologie zu Kommunizieren.“ Obwohl Martin daraufhin keine Ahnung hatte was Marco genau meinte oder wie man mit einem Computer über Hormone kommunizieren sollte fragte er: „Und was schlagen Sie nun vor Leutnant?“, „Eventuell sollten wir das Gerät bewegen. Vielleicht funktioniert die Schleusenverriegelung ähnlich wie der Schließmechanismus einer Tür. Ansonsten haben wir ein Problem, es würde Jahre der Forschung benötigen um herauszufinden wie wir genau mit der Arachniden Technologie kommunizieren können.“ Antwortete Marco. „Super, das sind ja tolle Neuigkeiten.“ dachte sich Martin daraufhin, der sich ehrlich gesagt etwas mehr erhofft hatte. „UNSF KS-21 für UNSF ET-01: Versuchen Sie das Gerät zu drehen oder anderweitig zu bewegen, eventuell entriegelt das die Luftschleuse.“ Wies Martin dann dennoch an, immerhin hatte er selber keine wirklich bessere Idee. „Bestätigt UNSF KS-21 versuchen de Luftschleuse durch mechanische Bewegungen der Apparatur zu entriegeln.“ quittieret Alva dann Professionell und ohne sich zu einem dummen Kommentar oder ähnlichem hinreißen zu lassen.

Daraufhin fasste Alva das Arachniden Gerät, welches noch immer in der Öffnung steckte und seine Private Wolke aus Gefrorener Flüssigkeit um sich herum aufbaute, und versuchte es vorsichtig in der Öffnung zu bewegen. Das war dabei deutlich schwieriger als es sich anhörte, immerhin hatte sie dabei selbst keinerlei halt was es notwendig machte seine Bewegungen und die eingesetzte Kraft sehr genau zu bemessen. Etwas bei dem Martin wohl kläglich versagen würde, Feinmotorik war noch nie seine stärke gewesen. Plötzlich schnappte das Gerät in der Öffnung dann um neunzig Grad herum und Alva zog die Hände erschrocken zurück, während die anderen Soldaten ihre Waffen fester Griffen, allerdings ohne aus Schreck das Feuer zu eröffnen. Gleichzeitig kam Bewegung in die Schleusentür und sie fuhr geschmeidig zurück. Die Bewegung der Tür wirkte dabei als würde sich Tür um eine zentrale Achse drehen und nicht einfach zurückgezogen werden. Nur Sekundenbruchteile später leuchteten mehrere Lampen den Innenraum er Schleusenkammer aus. Die Innenarchitektur der Schleusenkammer folgte dabei derselben fließend organischen Design Philosophie wie das ganze Schiff. Die Arachniden schienen wirklich eine Abneigung gegen scharfe winkel oder kannten zu haben. Alles war in sanften Rundungen geformt. Ansonsten war der Innenraum reichlich unspektakulär, nach Martins Meinung sogar zu unspektakulär. Nichts durchbrachen die fließende Form der Wände welche nahtlos in Decke und Bodenübergingen, sofern diese Bezeichnungen in diesem Fall überhaupt zutreffend waren. Es gab keine sichtbaren Eingabegeräte oder anzeigen, gar nichts. „UNSF ET-01 für UNSF KS-21: Erbitten weitere Anweisungen…“ meinte Alva dann, offenbar unschlüssig was sie von dem sich ihr bietenden Bild halten sollte. Martin überlegte daraufhin kurz, auf der einen Seite konnte er Alves Unschlüssigkeit verstehen, es war mehr als ungewöhnlich eine Schleusenkammer ohne jegliche Interaktionsmöglichkeiten zu Konstruieren, auf der anderen Seite bezweifelte Martin jedoch ernsthaft das es sich um eine Falle handelte. Immerhin hatten die Arachniden unmöglich Wissen können das ausgerechnet dieses Schiff von Menschlichen Truppen geentert werden würde und dabei auch noch erbeutet Arachniden Technologie zum Einsatz kam. „Rücken Sie vorsichtig vor.“ Befahl Martin daher, er war neugierig wie der Innenraum eines Arachniden Schiffes gestaltet war. „UNSF ET-01 bestätigt. Rücken in das Innere des Zieles vor.“ Bestätigte Alva dann ehe sie in Schleusenkammer schwebte und dabei das noch immer in der Öffnung steckende Arachniden Gerät mit nahm. Natürlich hatte sie nicht vergessen ihre einzige Möglichkeit mit dem Schiff zu Interagieren mitzunehmen.

Sobald der ganze Trupp dann im inneren der Schleusenkammer versammelt war schauten sich die Soldaten erwartungsvoll um, doch nichts passierte. Es hatte den Anschein dass die Schleuse über keine Automatischen Protokolle verfügte wie sie auf UNSF Schiffen üblich waren. Alva begann daher umgehend die Wände der Schleusenkammer einer gründlichen Musterung zu unterzeihen, vermutlich auf der Suche nach einer Öffnung ähnlich der an der Außenhaut des Schiffes. Lange musste sie dann auch nicht suchen und fand eine Öffnung neben der inneren Schleusentür welche der neben der äußeren Tür ähnlich sah. „UNSF ET-01 für UNSF KS-21: Haben vermutliche Schnittstelle lokalisiert. Erbitten Erlaubnis fortzufahren.“ Meinte Alva dann. „UNSF KS-21 für UNSF ET-01: Erlaubnis erteilt Leutnant.“ Meinte Martin dann, immerhin wollte er jetzt dann endlich sehen was sich im inneren des Arachniden Schiffes befand. „UNSF ET-01 für UNSF KS-21: Bestätigt.“ Meldete Alva dann ehe sie das Gerät, welches sie an einer haltelasche an ihrem Anzug befestigt hatte um die Hände frei zu haben, griff um die Spitze in das Loch zu stecken. Anschließend drehte Alva das Gerät vorsichtig im Uhrzeigersinn, die Richtung in der es sich an der äußeren Schleuse bewegt hatte. Erneut schnappte das ganze Gerät daraufhin um neunzig Grad herum. Gleichzeitig schloss sich die äußere Schleusentür so geschmeidig wie sie sich geöffnet hatte. Bei diesem Anblick griffen alle Soldaten im Trupp ihre Waffen fester, immerhin war ihr Fluchtweg damit Blockiert. Gleichzeitig bemerkte Martin einen merklichen Anstieg der Pulsfrequenzen der Mitglieder des Entertrupps. Wohl wissend dass auch Marco die Echtzeitübermittelten Vitalfunktionen überwachte machte sich Martin jedoch keine Sorgen deswegen, Marco würde schon einschreiten wenn die Werte begannen bedenklich zu werden.

Kaum hatte sich die äußere Schleusentür dann geschlossen begannen die Wände der Schleusenkammer regelrecht zu schwitzen. Auf jedem Quadratzentimeter der Oberfläche bildeten sich innerhalb von Sekundenbruchteilen tropfen einer unbekannten bräunlichen Flüssigkeit. Diese Tropfen schwollen dabei in bedenklichem Tempo an ehe sie miteinander verschmolzen um nach und nach den ganzen Schleuseninnenraum auszufüllen. „UNSF ET-01 für UNSF KS-21: Die Schleusenkammer füllt sich mit einer unbekannten Flüssigkeit, erbitten Anweisungen!“ meinte Alva dann über das Kommunikationssystem wobei ihre Stimmlage definitiv höher klang als zuvor. „UNSF KS-21 für UNSF ET-01: Bewahren Sie einen kühlen Kopf, ihre Anzüge werden Sie vor jedweder Flüssigkeit beschützen. Eventuell gehört dieser Vorgang zur normalen Funktion der Schleuse, es wäre möglich das die Arachniden einen gefluteten Lebensraum vorziehen.“ Meinte Martin dann. „UNSF ET-01 für UNSF KS-21: Bestätigt, ich hoffe sie haben recht.“ Meinte Alva dann weniger überzeugt während sie genau wie die anderen Mitglieder des Trupps von der Flüssigkeit verschlungen wurden die deutlich dickflüssiger als Wasser zu sein schien. Sobald sich die ganze Schleusenkammer dann mit der dickflüssigen Bräunlichen Flüssigkeit gefüllt hatte welche dafür sorgte das die Sichtweite aus den Visierkameras der Soldaten trotz der Lampen an Waffen Helmen reichlich limitiert war registrierte Martin eine Bewegung aus der Richtung in der die innere Schleusentür liegen musste. Auch Alva und die anderen Soldaten hatten diese Bewegung bemerkt und wandten sich umgehend in diese Richtung um, auch wenn die Bewegung deutlich langsamer war als zuvor. Die Flüssigkeit die sie nun umfing bremste ihre Bewegungen definitiv aus und machte gleichzeitig die Manövertriebwerke der Anzüge mehr oder weniger nutzlos. Zwar waren die Triebwerke so konstruiert das es ihnen nichts ausmachte nass zu werden und theoretisch auch auf dem Grund des Pazifiks gezündet werden konnten ohne spektakulär zu explodieren, aber die Schubkraft war schlichtweg nicht ausreichend um einen Menschen gegen den Widerstand einer Flüssigkeit effizient zu bewegen. „Falls an Bord noch Arachniden sind, sind sie definitiv in einer taktisch überlegenen Situation…“ dachte sich Martin dann, immerhin waren die Soldaten der UNSF nicht dafür ausgebildet oder ausgerüstet tauchend in einer Flüssigkeitsgefüllten Raum zu operieren, von der extremen Einschränkung der Sicht einmal ganz abgesehen. Zwar war die Flüssigkeit nichts so trüb das man gar nichts mehr sah, aber außerhalb des Lichtkegels der Lampen sah man wirklich so ziemlich gar nichts.
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06 Apr 2019 17:22 #89703 von Todesgleiter
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Vorsichtig setzte sich der Trupp dann in Bewegung, Martin bemerkte dabei dass die Soldaten instinktiv zu schwimmen begannen um sich fortzubewegen. Sobald die Soldaten dann die innere Schleusentür passiert hatten und damit den eigentlichen Innenraum des Arachniden Schiffes erreichten, schauten sich alle neugierig um, erkannten aber gar nichts. Anstelle sich in einem wie auch immer gearteten Korridor oder Verbindungsgang wiederzufinden schien sich der Entertrupp in einem großen Leerraum zu befinden. Im Schein der Lampen waren weder Wände, Decken oder Böden zu erkennen. „UNSF ET-01 für UNSF KS-21: erbitten Instruktionen bezüglich des weiteren Vorgehens.“ meinte Alvas Stimme dann aus dem Kommunikationssystem. Auch Martin hatte keine wirkliche Idee wie sie weiter vorgehen sollten und meinte daher: „UNSF KS-21 für UNSF ET-01: Rücken Sie entlang der Zentralachse des Schiffes an der Außenwand vor, irgendetwas muss sich ja im Innenraum befinden.“, „UNSF ET-01 für UNSF KS-21: Bestätigt rücken an der Außenwand entlang der Zentralachse des Schiffes vor.“ Daraufhin setzte sich der Trupp wieder in Bewegung. Alle Mitglieder wirkten dabei hochgradig nervös, was sich in ihren Vitalfunktionen deutlich ablesen lies. Immerhin konnten sie nur wenige Meter weit sehen und hatten keine Ahnung was sich noch im Bauch des Alien Schiffes befand.

Plötzlich tauchte dann eine verschwommen Form im Lichtkegel der Lampen auf und der Entertrupp stoppe seine Bewegung sofort um das unbekannte Objekt ins Visier zu nehmen. Allerdings bewegte sich die Form nicht. Alva schien sich daher dafür zu entscheiden die Sache näher zu inspizieren und rückte langsam vor während ihre Kameraden sie deckten, bereit sofort auf alles das Feuer zu eröffnen das sich plötzlich zu erkennen gab. Sobald Alva dann jedoch näher an die Form herangekommen war, stellte sich der verschwommene Schemen als eine art Träger heraus der wohl zur Tragenden Struktur des Schifffes gehörte. „UNSF KS-21 für UNSF ET-01: Folgen Sie dem Träger in den Innenraum des Schiffes, eventuell führt er zu einer Art von Kommandozentrale.“ Befahl Martin dann, immerhin bezweifelte er ernsthaft das die Arachniden kritische Bereiche ihrer Schiffe völlig frei in einem großen Leerraum positionierten ohne sie zusätzlich abzuschirmen. „UNSF ET-01 für UNSF KS-21: Bestätigt, folgen dem Träger.“ Quittierte Alva sofort ehe sie die Anweisung in die Tat umsetzte und an dem Träger entlang tiefer in das Innere des Arachniden Schiffes tauchte dessen Innenraum bisher so befremdlich war wie man es von einem Alien Schiff erwartete. Schon nach kurzem tauchen erschienen dann weitere Schemen in den Lichtkegeln der Lampen. Erneut gingen die Soldaten des Entertrupps daraufhin auf Nummer sicher, und näherten sich den Schemen gestaffelt so dass die weiter hinten stationierten Soldaten ihren Kameraden weiter vorne Feuerdeckung geben konnten falls irgendetwas schief ging. Erneut stellten sich die verschwommen Formen jedoch als Teil der Schiffskonstruktion heraus, es machte den Eindruck dass das innere des Arachniden Schiffes größtenteils hohl war und von einem Netzwerk aus Skelet artigen Trägerkonstruktionen durchzogen war. Alva hatte sich unterdessen bereits dafür entschlossen dem Träger tiefer in das Schiffsinnere zu folgen und hagelte sich zu diesem Zweck an der glatten Oberfläche der Konstruktion entlang, was ein deutlich höheres Bewegungstempo ermöglichte als klassische Schwimmbewegungen. Trotzdem bemerkte Martin bei einem Blick auf die Vitalanzeigen des Entertrupps das die Fortbewegung ganz schön kräftezehrend sein musste, die Pulsfrequenz der Soldaten war durchgängig erhöht und auch die Atemfrequenz war beschleunigt.

„Hoffen wir dass sie etwas befinden bevor wie die Operation abbrechen müssen…“ dachte sich Martin daher, immerhin hatte er nicht vor die Soldaten bis an den Rand der totalen Erschöpfung zu treiben, einmal davon abgesehen das Marco das sowieso nicht zulassen würde. „UNSF ET-01 für UNSF KS-21: Wir haben eine Art von Sphäre voraus entdeckt.“ Meldete Alva dann was Martin veranlasste seine Aufmerksamkeit wieder auf die Übertragen der Helmkameras zu richten. Das sich im bietende Bild erinnerte Martin am ehesten an eine Distel die an einem Baumstamm klebte. So hing in einer Gabelung der Träger welche dem Entertrupp bisher zur Orientierung gedient hatten eine Kugel von etwa drei Metern Durchmesser. Die Oberfläche der Kugel war dabei nicht statisch sondern beständig in Bewegung und erinnerte am ehesten an die Oberfläche eines Ozeans. „UNSF KS-21 für UNSF ET-01: Überprüfen Sie die Härte der Oberfläche der Sphäre.“ Befahl Martin dann, er wollte wissen ob diese Kugel eine feste Oberfläche hatte oder nicht. „UNSF ET-01 für UNSF KS-21: Bestätigt überprüfen Oberflächenbeschaffenheit der Sphäre.“ Quittierte Alva sofort ehe sie sich vorsichtig auf die Kugel zu bewegte und etwa einen Meter vor der Oberfläche stoppte. Anschließend zückte sie einend er Probenbehälter und schleuderte ihn auf die Kugel. Trotz der Tatsache dass die alles umgebende Flüssigkeit den Behälter rapide ausbremste erreichte er die Oberfläche der Kugel und glitt geradewegs hindurch. Dabei breiteten sich Wellen auf der Oberfläche der Kugel aus wie Wellen auf dem Wasser wenn man einen Stein hineinfallen lies. „Interessant…“dachte sich Martin daraufhin. Er hatte keine Ahnung wie Kugel, welche offenbar keine wirklich feste Oberfläche besaß ihre Form behielt. „UNSF KS-21 für UNSF ET-01: Überprüfen Sie die Sphäre von innen.“ Befahl Martin dann. Er war davon überzeugt dass diese Kugel irgendeine Funktion haben musste.

„UNSF ET-01 für UNSF KS-21: Bestätigt, untersuchen den Innenraum der Sphäre.“ Meinte Alva umgehend ehe sie mit gutem Beispiel voran ging und sich langsam und respektvoll der Sphäre annäherte. Nur wenige Zentimeter vor der sich wellenden Oberfläche stoppte Alva dann und steckte erst einmal die Mündung ihrer Waffe durch die Oberfläche der Sphäre. Erneut stellte die Oberfläche der Sphäre kein Hindernis dar und lies die Waffe Problemlos passieren. Anschließend streckte Alva eine Hand aus und durchbrach die Oberfläche der Sphäre mit der spitze ihres Fingers. Auch dieses Mal stellte sich kein sichtbarer Widerstand ein. Dermaßen zufrieden gestellt steckte Alva dann den Kopf durch die Oberfläche und durchbrach eben jene mühelos. Im inneren der Kugel sah es zunächst genauso aus wie außerhalb. Der einzige Unterschied war das die Wandung der Sphäre von innen völlig glatt erschien. Erst auf den zweiten Blick erkannte Martin einige seltsam aussehende Arme die sich in das Innere der Sphäre erstreckten. Jeder der Arme war dabei dick genug um das Bein eines erwachsenen Menschen komplett einfassen zu können und innen hohl. Dass die Arme hohl waren erkannte Martin dabei daran dass sie wie an einem Scharnier auseinandergeklappt waren so das zwei Halbrunde Formen übrig blieben. „Das sieht aus wie geradewegs aus einem Alptraum entkommen…“dachte sich Martin umgehend immerhin sah die sanft geschwungenen Arme die alle zu einer einzigen Basis an der Wandung er Sphäre zusammenliefen aus wie die Extremitäten eines Alptraumhaften Monsters. Alva unterzog die Arme daraufhin einer genaueren Musterung wodurch auch Martin einen genaueren Blick auf die Konstruktion werfen konnte da die Helmkamera näher am Ziel war. „UNSF ET-01 für UNSF KS-21: Die Innenseite diese Röhren sieht aus wie die Unterseite des Arachniden Apparates den wir als Schlüssel verwendet haben.“ Meldete Alva dann. „UNSF KS-21 für UNSF ET-01: Verstanden, haben Sie eine Idee über den Verwendungszweck?“, „UNSF ET-01 für UNSF KS-21: Positiv Sir. Ich vermute dass es sich dabei um Steuergeräte handelt. Praktisch die Arachniden Version einer Tastatur.“ Antwortete Alva. Martin warf den Armen daraufhin einen abschätzenden Blick zu, Alvas Theorie war durchaus denkbar, immerhin verfügten die Arachniden über mehre lange und kräftige Extremitäten. Es war durchaus denkbar dass sie diese Extremitäten in die Röhren steckten um mit ihrer Technologie zu interagieren.

In diesem Fall war natürlich auch klar dass der Entertrupp es von vorneherein vergessen konnte zu versuchen Zugriff auf den Borcomputer oder das wie auch immer geartete äquivalent dazu zu nehmen. „UNSF KS-21 für UNSF ET-01: Können Sie irgendwelche Anzeigen oder ähnliches entdecken?“ fragte Martin dann, sollte es sich bei den Armaturen Konstruktionen wirklich um Steuergeräte handeln war es immerhin nur logisch nach Anzeigeelementen oder ähnlichem in der Nähe zu suchen. Allerdings vermutete Martin bereits dass sie nichts finden würden. Die Arachniden waren als Spezies einfach so fremdartig dass es ohne ausgiebige Untersuchen wohl unmöglich näheres über ihre Technologie in Erfahrung zu bringen. „UNSF ET-01 für UNSF KS-21: Verstanden suchen Umgebung nach Anzeigeelementen ab.“ Betätigte Alva dann ehe der Trupp sich daran machte die Anweisung auszuführen und die Wandung der Sphäre einer genaueren Musterung zu unterziehen. Wie Martin jedoch bereits erwartet hatte, gab es an der glatten Innenwand nichts zu sehen. Keine Bildschirme und auch sonst nichts. „Jetzt wissen wir wie sich der Arachniden Entertrupp gefühlt haben muss…“ dachte sich Martin dann, immerhin musste die Innenraumgestaltung der Athene für die Arachniden so fremdartig und verwirrend gewesen sein wie der Innenraum des Arachniden Schiffes für die UNSF Soldaten. „UNSF ET-01 für UNSF KS-21: Suche negativ. Wir konnten keine Anzeigeelemente entdecken. Erbitten weitere Anweisungen.“ Meldete sich dann Alvas Stimme. „UNSF KS-21 für UNSF ET-01: Rücken Sie weiter vor um Lagerräum oder Teile der Maschinerie an Bord zu finden.“ Befahl Martin umgehend. „UNSF ET-01 für UNSF KS-21: „Verstanden, rücken weiter vor.“ Bestätigte Alva sofort ehe sie die Sphäre verlies, auch von innen war die Wandung der Sphäre problemlos durchgängig.

Kaum hatte sie die Sphäre verlassen folgte Alva mit dem restlichen Trupp im Schlepptau dem Träger tiefer in die Eingeweide des Schiffes. Schon kurze Zeit später verzweigte sich der Träger dem Trupp folgte jedoch erneut und in dem trüben Dämmerlicht der Helm und Waffenmontierten Lampen des Entertrupps war zu erkennen das sie sich in einem regelrechten Netzwerk aus Trägern befanden die eine Art von Wabenstruktur ohne Zwischenwände bildeten. Erst auf den zweiten Blick erkannte Martin dutzende wenn nicht gar hunderte Sphärenartige Formen die zwischen den Trägern regelrecht wucherten. Die kleineren waren dabei in etwa so groß wie die Sphäre welche der Entertrupp bereits erkundet hatte, die größeren hatten jedoch mindestens einen Durchmesser von zehn oder mehr Metern. Zusätzlich waren einige der Sphären eigentlich eher Eierförmig und deutlich in die Länge gezogen anstelle eine perfekte Kugel zu bilden. Bei diesem Anblick kahm Martin auf die Idee dass es sich bei den Sphären vermutlich um die Arachniden Version von Räumen handelte. Die Aliens sparten sich lediglich das Anlegen eines wirklichen Korridornetzwerkes und verteilten ihre Räume stattdessen frei im Schiffsvolumen da der mit Flüssigkeit gefüllte Innenraum es ermöglichte sich mühelos in allen drei Dimensionen zu bewegen ohne dabei zu Riskieren hilflos mitten in der Luft zu Enden. Ein Problem das UNSF Ingenieure bislang vergeblich zu lösen versucht hatten, was der Grund für die ziemlich begrenzten Abmessungen der Räume an Bord von UNSF Schiffen war. Niemand wollte das Risiko eingehen das ein Besatzungsmitglied unter Umständen Minutenlang in der Mitte eines Raumes gefangen war bis er zur nächsten Wand getrieben war. Im Gegensatz zu der Darstellung in diversen Filmen war es ohne Zuhilfenahme von Manövertriebwerken nämlich praktisch unmöglich sich in der Schwerelosigkeit zu Bewegen ohne sich an irgendetwas entlang ziehen oder abstoßen zu können. „UNSF ET-01 für UNSF KS-21: Erbitten Anweisungen für weiteres Vorgehen, sollen wir jede dieser Sphären untersuchen?“ fragte Alvas Stimme dann wobei ihre Stimmlage klar machte dass sie von dieser Vorstellung definitiv weniger begeistert war. „Negativ ET-01. Untersuchen Sie lediglich die größten.“ Erwiderte Martin umgehend. Er bezweifelte das sie in den kleineren Sphären mehr finden würden als in der ersten de sie bereits untersucht hatten. „Verstanden und bestätigt KS-21. Untersuchen die größten Sphären.“ Antwortete Alva umgehend und hörte sich dabei definitiv erleichtert an.
~~~Ende Kapitel 64~~~

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20 Apr 2019 14:05 #89723 von Todesgleiter
So Leute, jetzt muss ich mal ernsthaft mit euch Schimpfen. Warum meldet sich den hier keiner wenn ich Vergesse zu Posten hmm? Sind die Fingerchen nocht vom Winterschlaf taub oder was? :P

Wie dem auch sei, jetzt geht's halt stellvertretend für letzte Woche weiter:

Kapitel 65: Unerwartete Hindernisse

Konzentriert beobachtete Martin das Andockmanöver des Bergungsschiffes an dem Arachniden Schiff. Nachdem die Entermission nach einigen Komplikationen keine Gefahren an Bord des Alien Schiffes hatte ausmachen können, und nebenbei auch sonst nicht viel in Erfahrung hatte bringen können was Martin noch immer ärgerte, hatte er Anweisung gegeben das Arachniden Schiff so schnell wie möglich zu sichern auf das sie den Marsorbit ebenfalls möglichst schnell wieder verlassen konnten. Obwohl bislang nichts Beunruhigendes vorgefallen war, fühlte er sich einfach unsicher und unruhig im Orbit des Roten Planeten zwischen all den Trümmern. Jede Sekunde seit ihrer Ankunft rechnete er nun schon mit einem Überraschungsangriff der Arachniden. Allerdings schienen die Arachniden zumindest vorläufig von Arlana derart eingeschüchtert worden zu sein das sie von derartigen Aktivitäten absahen. „UNSF ZB-01 für UNSF BG-01: Aufnahme Position erreicht, beginnen Arretierung des Zieles.“ Meldete Kapitän Miller dann und riss Martin damit aus seinen Gedanken. Beiläufig warf er daher einen Blick auf Einen seiner Überwachungsschirme. Das Bergungsschiff hatte sich relativ gesehen über dem Arachniden Schiff in Position gebracht und seine eigene Ausrichtung mit der des Alien Schiffes synchronisiert. Martin hatte schnell gemerkt das Kapitän Miller hier in ihrem Element war und sehr genau wusste was sie tat. Immerhin ähnelte das arretieren des Arachniden Schiff sehr dem Einfangen eines Asteroiden, für was das Bergungsschiff ursprünglich konstruiert und verwendet worden war. Im nächsten Moment klappten die Seiten des Bergungsschiffes dann auf um den mit diversen Haltesystemen ausgestatteten Haupthangar des Schiffes zu entblößen. Das dieser Vorgang so reibungslos funktionierte war dabei definitiv ein Ingenieurstechnischer Geniestreich, immerhin waren die großen Hangar Tore, welche sich über die gesamte Höhe des Schiffes erstreckten, ein Struktureller Schwachpunkt, trotzdem hatten es die Konstrukteure der Schiffsklasse geschafft den Schiffsrumpf stabil genug zu bauen dass das Schiff keine Gefahr lief bei, den im Weltraum recht häufigen, Beschleunigungsmanövern zu zerbrechen.

„UNSF ZB-01 Kapitän Miller für UNSF KS-21, bitte kommen.“ Verlangte die Stimme von Kapitän Miller dann, welche sich mittlerweile so halbwegs mit dem Militärischen Protokoll angefreundet zu haben schien. „UNSF KS-21 Haupt Kapitän Möllers hört. Sprechen Sie Kapitän.“ Antwortete Martin umgehend. „Wir haben ein Problem Haupt Kapitän, wir wissen nicht wie wir das Ziel sicher arretieren sollen. Niemand hat uns gesagt dass wir ein mehr oder weniger vollständiges und größtenteils intaktes Schiff abschleppen sollen.“, „Wie gehen Sie denn bei Asteroiden vor?“ fragte Martin dann. „Normalerweise werden Anker in die Asteroiden gebohrt an denen der Asteroid sicher arretiert werden kann. Das funktioniert in diesem Fall aber nicht. Ich möchte nur ungern durch die Hülle dieses Alien Schiffes bohren lassen.“ Erklärte Kapitän Miller. „Ich verstehe Kapitän. Haben Sie Magnetische Siegel versucht?“ fragte Martin daraufhin. „Die Außenhaut des Alien Schiffes ist nicht magnetisch, außerdem würde ich es nicht riskieren etwas so großes nur Magnetisch zu befestigen wenn wir die Haupttriebwerke zünden.“ Antwortete Kapitän Miller, wobei Martin ihr recht geben musste. Die Kräfte die bei einer Zündung der Haupttriebwerke auf die tragenden Elemente eines Schiffes wirkten waren nicht zu unterschätzen. „Hmm, das könnte in der Tat ein Problem werden…“dachte sich Martin dann, er teilte die bedenken was dass durchbohren der Außenhaut des Arachniden Schiffes anging. Sie hatten keine Ahnung aus was für einem Material die Hülle gefertigt war und wie sie auf Mechanische Beanspruchung reagierte. Ganz davon abgesehen dass sie wohl etlicher Bohrer verschleißen würden, immerhin war die gepanzerte Schiffshaut mit Sicherheit dichter und robuster als Poröser Fels.

„Stoppen Sie den Arretierungsvorgang vorläufig Kapitän, wir können nicht riskiere das Ziel oder ihr Schiff zu beschädigen.“ Meinte Martin dann. „Verstanden Haupt Kapitän.“ Quittierte Kapitän Miller umgehend, offenbar froh darüber das Martin ein einsehen hatte und nicht verlangte die Sache auf Teufel komm raus durch zu ziehen. Martin wechselte daraufhin in den Schiffsinternen Kommunikationskanal und meinte: „Haupt Kapitän Möllers für Leutnant Theoduru, bitte antworten.“, „Leutnant Theoduru hört Sir.“ Meldete sich Konstantinos sofort. „Starten Sie mit den Überlegungen für ein sicheres Verfahren das Arachniden Schiff zu arretieren. Dieser Auftrag hat höchste Priorität Leutnant.“ Befahl Martin sofort. Konstantinos hatte deutlich mehr Fachwissen im Bereich der Mechanik, Elektrik und Ingenieurstechnik als er selbst. Es war daher nur logisch ihn mit einzubeziehen.“, „Sir?“ fragte Konstantinos daraufhin überrascht. „ZB-01 hat Schwierigkeiten Leutnant. Sie können ihre Standard Anker nur verwenden wenn sie die Schiffhaut durchbohren. Das wollen wir aus offensichtlichen Gründen natürlich vermeiden.“ Antwortete Martin. „Verstanden Sir. Allerdings kann ich da nichts garantieren…“ erwiderte Konstaninos umgehend. „Das habe ich auch nicht erwartet Leutnant.“ Erwiderte Martin. Anschließend wechselte Martin auf den Flotten weiten Kommunikationskanal, wenn er eines gelernt hatte dann das es nie eine schlechte Idee war so viele Köpfe wie möglich zusammen zu bekommen. Jeder einzelne sah das Problem aus seinem Persönlichen Blickwinkel und entwickelte daher unter Umständen eine eigene Lösung. „UNSF KS-21 Haupt Kapitän Möllers für UNSF BG-01: Bitte weißen Sie ihre Technischen Abteilungen dazu an eine Strategie zu entwickeln die es uns ermöglicht mit vorhandenen Mitteln das Arachniden Schiff an ZB-01 zu arretieren. Nach Möglichkeit ohne das Ziel zu beschädigen. Sie können einen Kommunikationskanal erstellen um die Abstimmung der Abteilungen untereiander zu ermöglichen.“, „UNSF KS-11 Kapitän Domascic bestätigt, erörtern Strategie zu Arretierungen des Ziels mit Bordmitteln.“ Quittierte Kapitän Domascic sofort und ohne Fragen zu stellen, was nicht weiter verwunderlich war. Die Schiffe des Geschwaders waren nicht zufällig ausgewählt worden sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit Handverlesen um zu Garantieren das die Besatzungen auch in außergewöhnlichen Umständen ihr bestes gaben. „UNSF KS-05 Kapitän Sartori bestätigt und hat Verstanden, erarbeiten Plan zur Arretierung des Zieles mit Bordmitteln.“ Meldete dann auch Kapitän Sartori sofort. Auch sie zögerte nicht zu bestätigen und sparte sich Professionell Fragen.

Während die Bordingenieure des Geschwaders daraufhin über dem sich bietenden Problem brüteten, was einfach an der regen Kommunikationsaktivität zwischen den Schiffen zu erkennen war, warf Martin dem Mars selbst einen abschätzenden Blick zu. Trotz all dem Trubel wirkte der rote Planet völlig unverändert und unbeeindruckt. „Ich hasse diesen Planeten.“ Dachte sich Martin dann, zwar wusste er das der Mars nichts dafür konnte das er der Austragungsort der ersten Weltraumgestützten Kriege der Menschheit war, oder das Martin in eben jene Kriege verwickelt worden war, doch trotzdem konnte Martin den Planeten einfach nicht leiden. Immer wenn er sich auch nur in der Nähe des Mars aufhielt gab es Probleme. Einige nur Nervig und Zeitraubend, wie das jetzige Arretierungsproblem, andere Gefährlich genug um seinem Gastspiel in diesem Universum ein vorzeitiges Ende zu bereiten. Während er die Eintönig Rostrote Oberfläche des ungeliebten Planeten dann betrachtete kahm Martin jedoch eine Idee, wenn sie schon im Marsorbit ausharren mussten, konnten sie die Zeit auch nutzen um Informationen zu sammeln. „Kapitän-Leutnant Graham, können unsere Instrumente aktive Signale erfassen?“ fragte Matin dann. „Positiv Sir, aber nur verstümmelte und unregelmäßige, vermutlich werden sie von verbleibenden Satelliten oder den Überbleibseln Planetarer Anlagen ausgesandt.“ Antwortete Peter sofort. „Versuchen Sie die einzelnen Signalquellen zu identifizieren und ihre Signale zu isolieren Kapitän-Leutnant. Eventuell ruhen in den Speichern wertvolle Informationen. Wer weiß was die passiven Sensoren der Satelliten seit dem Gefecht mit der Liga alles aufgefangen haben.“ Befahl Martin dann. „Sir, ich halte es für notwendig zu erwähnen das die meisten der Signale wohl verschlüsselt sind. Ich kann nicht garantieren das ich diese Verschlüsslungen knacken kann.“ Gab Peter dann zu bedenken. „Zur Kenntnis genommen Kapitän-Leutnant. Glücklicherweise wird das keine Rolle spielen. Ich möchte die Übertragungen nur aufzeichnen, die Auswertung und Entschlüsselung können dann unsere Experten im Hauptquartier übernehmen.“ Erwiderter Martin. „Jawohl Sir. Guter Einfall.“ Meinte Peter dann anerkennend.

Plötzlich meldete sich dann das Kommunikationssystem: „Mirjana Kovacic für Haupt Kapitän Möllers, hören Sie mich?“ Obwohl Martin daraufhin ein schlechtes Bauchgefühl hatte antwortete er Pflichtbewusst sofort, immerhin hatte er keinen Grund das nicht zu tun: „Haupt Kapitän Möllers hört. Sprechen Sie.“, „Danke Haupt Kapitän. Ich möchte um Ihre Erlaubnis bitten eine kurze Reportage auf der Kommandobrücke durchzuführen, eventuell in Kombination mit kurzen Interviews.“ Antwortete Mirjana sofort. „Wir befinden uns inmitten einer Operation, ich möchte Ablenkungen und Störungen für die Besatzung lieber vermeiden.“ Erwiderte Martin sofort wahrheitsgemäß. „Mir ist Bewusst das wir uns inmitten der Operation Befinden Haupt Kapitän Möllers. Gerade deswegen frage ich ja um Erlaubnis. Wie soll ich denn eine Reportage für die Daheimgeblieben anfertigen wenn ich nie die Gelegenheit habe Sie alle bei der Tätigkeit zu filmen und zu Befragen?“ beharrte Mirjana, wie es zu erwarten gewesen war. Martin war schon in dem Moment als sie das erste Mal nach der Evakuierung des Mars an Bord gekommen war klar gewesen das sie sich nicht so einfach unter kriegen lies. Martin atmete daraufhin einmal tief durch ehe er antwortete: „Ich verstehe, aber Sie müssen auch mich verstehen. Ich bin für Sicherheit dieses ganzen Geschwaders verantwortlich und kann daher nicht Riskieren das meine Offiziere behindert werden. Sie können ihre Reportage machen so lange sie versprechen sich bedeckt zu halten und niemanden zu behindern.“, „Sie haben mein Wort bei meiner Ehre als Reporterin Haupt Kapitän.“ Meinte Mirjana daraufhin ernst.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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20 Apr 2019 14:07 #89724 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Halten Sie das für eine gute Idee Sir?“ fragte Peter daraufhin der natürlich mit gehört hatte, seinem Vorgesetzten Offizier aber nicht ins Wort gefallen war. „Weiß ich nicht Kapitän-Leutnant. Sie ist mit Billigung der Admiralität hier, außerdem unterstützt die Zivilbevölkerung uns maßgeblich. Ich denke daher dass wir durchaus kooperieren sollten wenn es die Situation ermöglicht. Das bedeutet jedoch nicht das ich all zu Glücklich darüber bin.“ Antwortete Martin. „Ich verstehe was Sie meinen Sir. Wir sollten jedoch darauf achten das Frau Kovacic keine Vertraulichen Informationen, absichtlich oder nicht, aufzeichnet.“ Erwiderter Peter sofort. „Ich bezweifle das diese Reportage veröffentlicht wird bevor das Oberkommando sie geprüft und seine Freigabe erteilt hat Kapitän-Leutnant. Aber dennoch haben Sie natürlich recht.“ Stimmte Martin zu. Nach seiner kurzen Unterhaltung überprüfte Martin den Status der Planungen bezüglich der Arretierung des Arachniden Schiffes an dem Bergungsschiff und stellte dabei fest dass die Ingenieure noch fleißig am Diskutieren waren. „War ja abzusehen dass das länger dauert…“ dachte sich Martin dann missmutig, jede Sekunde die sie hier blieben stellte ein nur schwer bis gar nicht kalkulierbares Risiko dar. Im nächsten Moment bemerkte Martin aus dem Augenwinkel eine Bewegung und sag als er den Kopf gedreht hatte gerade noch wie Mirjana gefolgt von ihrem Techniker durch das geöffnete Schott in die Brücke schwebte. Während die Reporterin selbst durchaus aufgeregt wirkte, war die Körpersprache ihrer Begleitung am ehesten als Missmutig zu bezeichnen. Martin fragte sich ob der arme Kerl gegen seinen Willen abkommandiert worden war, oder ob er nur einen miesen Tag hatte. Auch Peter hatte die beiden natürlich bemerkt und hatte sich gleichzeitig mit Martin umgewandt. Amüsiert bemerkte Martin dabei wie sowohl Mirjana als auch ihr Techniker zusammenzuckten und instinktiv versuchte einen Schritt zurück zu machen, was in der Schwerelosigkeit natürlich nicht funktionierte, Peter war einfache eine Einschüchternde Erscheinung, insbesondre wenn er auch noch einen grimmig Disziplinierten Gesichtsausdruck zur Schau trug.

„Was ist der Grund Ihrer Anwesenheit?“ fragte Peter dann in einem Tonfall der klar machte dass er keine Lust auf Scherze hatte. „Ich benötige Bilder sowie ein paar antworten von Ihnen und Ihren Kameraden für meine Reportage Kapitän-Leutnant. Haupt Kapitän Möllers hat mir bereits eine Erlaubnis erteilt.“ Antwortete Mirjana fest, aber respektvoll. Martin sah Peter daraufhin leicht nicken, was in dem halbgeopanzerten Raumanzug nur schwer zu erkennen war ehe er meinte: „Ich bin darüber Informiert worden. Aber ich warne Sie beide: Dies ist ein Kritischer Bereich, wenn ich der Meinung bin das Sie ein Sicherheitsrisiko sind werde ich Sie umgehend entfernen.“, „Verstanden Herr Kapitän-Leutnant.“ Bestätigte Mirjana sofort und hörte sich dabei Todernst an. „Gut. In diesem Fall können Sie fortfahren.“ Meinte Peter offenbar zufriedengestellt ehe er sich wieder seinen Bildschirmen zuwandte. Daraufhin hörte Martin wie Mirjana ihrem Techniker ein paar Anweisungen zuflüsterte, verstehen konnte er jedoch nicht was sie sagte, offenbar bemühte sie sich wirklich nicht zu stören in dem sie den Geräuschpegel möglichst niedrig hielt. „Leutnant Theoduru für Haupt Kapitän Möllers, bitte kommen.“ Meinte dann Konstantinos Stimme aus dem Kommunikationssystem. „Haupt Kapitän Möllers hört. Sprechen Sie Leutnant.“ Antwortete Martin sofort. „Sir, wir haben eine Idee wie wir das Arachniden Schiff abschleppen können.“ Meldete Konstantinos sofort. „Ich höre Leutnant?“ verlangte Martin umgehend, er war neugierig was die Ingenieure ausgetüftelt hatten. „Jawohl Sir. Wenn die Anker des Bergungsschiffes in die gefrorene Matschartige Substanz bohren welche die Hüllenbrüche verstopfen und gleichzeitig mehrere Elastahl Kabel um das Schiff schlingen, müssten wir in der Lage sein es sicher genug zu arretieren das Vorsichtige Beschleunigungsmanöver möglich ein sollten.“ Erklärte Konstantinos. „Wie hoch ist das Risiko bei dieser Vorgehensweise, vergessen Sie nicht dass wir unter hoher Wahrscheinlichkeit auch noch eine ÜLG Reise durchführen müssen um zurück zur Erde zu gelangen?“ Fragte Martin daraufhin. „Die Simulationen sehen gut aus Sir. Allerdings kann ich Ihnen keine genaue Auskunft geben. Wir wissen zu wenig über das Beschleunigungsverhallten von Arachniden Schiffen oder den Physikalischen Eigenschaften der beim Bau der Schiffe verwendeten Legierungen um eine abschließende Bewertung durchführen zu können Sir. Wir haben für die Simulationen daher vergleichbare Werte wie die von UNSF Schiffen verwendet plus Sicherheitspuffer von etwa zwanzig Prozent. In diesen Simulationen hat das von uns erdachte System in Fünfundneunzig Prozent der Fälle funktioniert.“ Antwortete Konstantinos hörbar stolz. „Und in den anderen fünf Prozent Leutnant?“ fragte Martin dann, nur um auf Nummer sicher zu gehen. „War die Beschädigung oder Zerstörung des Zieles oder Bergungsschiffes der Ausgang Sir. Allerdings bezweifel ich das wir unter den gegeben Umständen eine hundert Prozentig sichere Alternative finden können. Wir wissen zu wenig über das Ziel und haben nur begrenzt Ausrüstung verfügbar.“ Antwortete Konstantinos. „Ich verstehe Leutnant. Informieren Sie Kapitän Miller. Es soll ihre Entscheidung sein ob sie das Risiko für ihr Schiff und ihre Besatzung eingeht oder nicht.“ Meinte Martin dann.

„Bestätigt Sir. Ich werde Kapitän Miller informieren.“ Quittierte Konstantinos sofort. Sobald Konstantions geendet hatte und Martin seine Aufmerksamkeit daher auf andere Dinge richten konnte, bemerkte er das Mirjana neben ihm schwebte und bisher wohl geduldig gewartet hatte. „Haupt Kapitän Möllers, haben Sie ein wenig Zeit?“ fragte Mirjana dann vorsichtig nachdem sie davon überzeugt war das Martin fertig mit seiner Unterhaltung war. „Das kommt auf Ihre Definition von „Wenig“ an Frau Kovacic. Wie Sie selbst sehen können befinden wir uns inmitten einer kritischen Phase.“ Antwortete Martin, im Moment mochte er zwar nichts direkt zu tun haben, aber das konnte sich jederzeit und sofort ändern. „Nur ein vielleicht zwei Minuten Haupt Kapitän. Ich möchte Sie nur kurz den Zuschauern vorstellen.“ Antwortete Mirjana sofort. Worauf Martin eine Augenbraue hochzog und fragte: „Halten Sie das für nötig? Ich habe häufig das Gefühl das ich bereits bekannter bin als mir lieb ist.“ Mirjana grinste daraufhin Kurz ehe sie antwortete: „Man kennt Ihren Namen und eventuell ihr Gesicht. Aber die wenigsten haben eine wirkliche Vorstellung von Ihnen Haupt Kapitän. Sie sind eine ziemlich zweidimensionale Figur über die niemand wirklich viel weiß.“, „Also gut. Von mir aus.“ Meinte Martin dann, immerhin konnte er sowieso nicht mehr unter dem Radar bleiben und musste ab jetzt wohl mit dem Presserummel um seine Person leben, ob es ihm gefiel oder nicht. „Danke Haupt Kapitän.“ Meinte Mirjana dann ehe sie sich zu ihrer, reichlich demotiviert wirkenden, Begleitung wandte und eine kurze Handgeste machte. Obwohl der junge Mann nicht den Eindruck erweckte allzu begeistert über seine Aufgabe zu sein nickte er sofort und positionierte sich in einem anderen Winkel während er ein paar Einstellungen an seiner Kamera vornahm, ganz offenbar wusste er sehr wohl was er da tat. Mirjana hatte sich unterdessen erneut zu Martin umgewandt und sich in einem kleinen Schminkspiegel davon versichert dass ihre äußeres passabel war ehe sie mit Professioneller Gefühlsneutraler Stimme und vor Begeisterung leuchtenden Augen fragte: „Haupt Kapitän Martin Möllers, könnten Sie das Ziel der Aktuellen Mission bitte erläutern?“ Martin ging daraufhin davon aus das die Aufnahme gestartet war und meinte daher nicht minder Professionell: „Wir befinden uns auf einer Aufklärung und Bergemission mit dem primären Ziel die Überreste eines Feindlichen Kriegsschiffes zu finden, zu sichern und schlussendlich zwecks eingehender Analyse zu einem Forschungsaußenposten zu bringen.“, „Ist eine solche Mission nicht für einen verdienten Veteranen wie Sie eine Unterforderung Ihrer Fähigkeiten?“ fragte Mirjana dann was für Martin durchaus überraschend kam. Er erinnerte sich noch leibhaftig an sein erstes Interview alleine mit Rodericko Valente bei dem der Schmierige Profi alle Register gezogen hatte um Martin in einem schlechten Licht dastehen zu lassen und damit seine eigenen Quoten zu verbessern. Mirjana dagegen schien Exakt die gegenläufige Taktik zu verfolgen in dem sie offen vor laufender Kamera seine Fähigkeiten und Verdienste hervorhob.

„In Keinster Weise. Es handelt sich um eine ausgesprochen wichtige Mission. Wie allgemein bekannt sein dürfte sind wir unseren Feinden unterlegen. Jede Möglichkeit das Gleichgewicht der Kräfte, wenn auch nur ein wenig, zu unseren Gunsten zu verschieben ist daher ausgesprochen wichtig und kann im Prinzip gar nicht überbesetzt sein. Zu dem kann die Situation jederzeit eskalieren, die Arachniden könnten uns ohne Verwarnung mithilfe Ihres Überlichtantriebs angreifen.“ Antwortete Martin dann auf Mirjana Frage. „Ich verstehe Haupt Kapitän, sind Sie wegen des Risikos in dem Sie sich befinden besorgt?“ erwiderte Mirjana dann. „Nein. Ich bin dafür ausgebildet. Außerdem weiß ich dass meine Kameraden mir den Rücken frei halten werden, immer und jederzeit. Wenn die Arachniden sich zu einen Angriff aus dem Hinterhalt entschließen werden wir ihnen einen Kampf liefern den sie so schnell nicht vergessen werden.“, „Danke für Ihre Zeit Haupt Kapitän.“ Meinte Mirjana dann ehe sie ihrem Techniker ein weiteres Handzeichen gab. „Danke für die Auskünfte Haupt Kapitän, das sollte vorläufig genug sein.“ Meinte sie dann. Martin nickte daraufhin lediglich, hauptsächlich weil er nicht wusste was er sagen sollte, die kurze Unterhaltung war anders gewesen als die anderen Interviews die er zuvor über sich hatte ergehen lassen müssen. „UNSF ZB-01 für UNSF KS-21, erbitten Erlaubnis für Fortsetzung der Bergungsmaßnamen.“ Meinte dann die Stimme von Kapitän Miller. „Perfektes Timing.“ Dachte sich Martin daraufhin umgehend immerhin hatte Kapitän Miller es unabsichtlich geschafft genau die Länge des Interviews abzuwarten. „UNSF KS-21 für UNSF ZB-01: Gehe ich recht in der Annahme das Sie dem von den Ingenieursabteilungen ausgearbeiteten Plan zugestimmt haben Kapitän?“ fragte Martin dann, nur um sicher zu gehen, immerhin wollte er zumindest Wissen was in seinem Geschwader vor sich ging. „Positiv Haupt Kapitän. Ich habe schon schlechtere Chancen ergriffen.“ Bestätigte Kapitän Miller sofort. „In diesem Fall: Erlaubnis Erteilt Kapitän. Fahren Sie mit dem Bergevorgang fort.“ Meinte Martin dann, er sah keinen Grund seine Erlaubnis zu verweigern. „Bestätigt, wir fahren mit dem Bergevorgang fort.“ Meinte Kapitän Miller dann.

Im nächsten Moment kam dann wieder leben in das Bergungsschiff das bislang nur Tot im All relativ über dem Arachniden Schiff gehangen war. Schon mit bloßen Auge konnte Martin auf seinen Schirmen mehrere Punkte erkennen die lange Kabel hinter sich herzogen. Vermutlich befand sich in diesem Moment faktisch die ganze Besatzung des Bergungsschiffes in einem EVA Einsatz um den Plan welchen Konstantinos zusammen mit den anderen Ingenieuren des Geschwaders ausgearbeitet hatte in die Tat umzusetzen. „Hoffen wir, dass das gut geht…“dachte sich Martin dann, er wollte nicht als der Geschwader Führer in die Geschichte der UNSF eingehen der bei einem Bergungsmanöver sowohl das zu bergende Schiff als auch das Bergungsschiff in einem Katastrophalen Beschleunigungsunfall verloren hatte. Zwar hatte er Vertrauen zu Kostantinos und auch den anderen Technischen Offizieren die an Bord der Schiffe ihren Dienst taten, aber immerhin hatte Konstantinos ja selbst zugeben das sie im Prinzip geschätzt hatten als sie die Berechnungen durchgeführt hatten. „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“ Dachte sich Martin dann. Wenn Kapitän Miller bereit war das Risiko auf sich zu nehmen, sollte er sich erst recht keine Sorgen machen.
~~~Ende Kapitel 65~~~

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