Reise ins Unbekannte

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16 Feb 2019 13:32 #89613 von Todesgleiter
Kapitel 57: Ein Hauch Veränderung

Während Martin so in seinem Bett lag wuchs in ihm eine Entschlossenheit heran die ihm sogar selbst Angst machte. Er hatte bis spät in die Nacht darüber nachgegrübelt wie er die Ga’qauera dazu bringen konnte die Bitte des Präsidenten und des Kaisers zu erfüllen. Doch je länger er über diese Themenstellung nachgedacht hatte desto deutlicher war ihm klar geworden das er Versuchte das Pferd von Hinten aufzuzäumen. Es war nicht die Ga’quera die ihre Meinung ändern musste, es waren die Regierungen der Menschheit. Jetzt wo die Existenz anderer Intelligenter Spezies deutlich belegt war, war es nach Martins Meinung absolut unverantwortlich und kleinlich an dem bisherigen System festzuhalten. Schon einmal hatte es die Menschheit geschafft über ihren eigenen Schatten zu springen und interne Differenzen zum Großteil beizulegen. Jetzt war es an der Zeit auch die letzten Grenzen aufzulösen, die Menschheit hatte nun größere Feinde als sich selbst. Die Arachniden würden die Schmach das sie von der Ga’quera zum Rückzug gezwungen worden waren wohl nicht ewig auf sich sitzen lassen und auch die Überreste der Invasionsflotte des Imperiums von Chyranth warteten vermutlich nur auf ihre Chance. „Ich will nicht das es einen beinahe Genozid der Menschlichen Bevölkerung braucht bis wir endlich kapieren das wir nicht auf Methoden von Gestern beharren können.“ Stellte Martin dann für sich selbst fest. Anschließend erhob er sich schwungvoll worauf das Licht im Zimmer sich selbstständig aktivierte. Dank seiner neuen Position hatte die UNSF ihm eine Unterkunft direkt neben dem Gebäude des Oberkommandos zugebilligt. Und diese Wohnung verfügte über allen möglichen Technischen Schnickschnack von dem Martin bis dahin nur Gelesen hatte. Es war für ihn daher reichlich ungewohnt dass sich zum Beispiel das Licht selbstständig an und ausschaltete oder dass das Radio von selbst wusste wann es sich anzuschalten hatte.

Während Martin dann kurz darauf in seinem Brotkorb nach einen Brötchen für das Frühstück stöberte, nur um festzustellen das der Korb wie üblich lehr war wuchs seine Entschlossenheit das bisherige Politische System abzuändern noch weiter. Es war nicht nur die Tatsache das er davon überzeugt war das richtige zu tun die ihm Kraft gab, sondern auch die schwer von der Hand zu weißende Tatsache das er mittlerweile jemand war dem die Leute zuhörten. Wie genau er es dabei fertig gebracht hatte diesen Status so schnell zu erreichen war ihm jedoch selbst nicht ganz klar. Entschlossen Marschierte Martin daher dann, ohne Frühstück, zu seinem Begehbaren Kleiderschrank der ebenfalls die Angewohnheit hatte die Kleidungsstücke die Martin benötigte von selbst nach vorne zu Hängen. Vermutlich speicherte der Computer der die ganzen Systeme steuerte dabei Martins Gewohnheiten ab und erstellte daraus eine Wahrscheinlichkeitsanalyse die es ihm ermöglichte zu beurteilen welche Kleidungsstücke am wahrscheinlichsten benutzt werden würden. Obwohl diese Art der Analytischen Heimtechnologie in Gewisser Weise beängstigen war, immerhin konnte ja niemand wissen ob die gesammelten Daten und erstellten Analysen wirklich nur Lokal und Temporär abgespeichert wurden, aber auf der anderen Seite war es Zweifellos bequem. Außerdem war Martin davon überzeugt dass es für einen Professionellen Geheimdienst oder eine ausreichend Professionelle andere Organisation so oder so nicht sonderlich schwer war an Daten seinen Individuellen Tagesablauf betreffend zu gelangen. Entschlossen verlies Martin dann seine Unterkunft und lief den kurzen Gang zum Ausgang hinaus, in dem Gebäude waren mehrere Wohnungen untergebracht, soweit Martin Wusste lebte nahezu die ganze Admiralität hier. Außerhalb des Gebäudes lief Martin über den Runden gepflasterten Platz in dessen Mitte in dekorativer Springbrunne vor sich hin plätscherte. Anschließen Bog Martin in eine breite Allee ein die ihn zum Regierungskomplex führte in dem auch das Hauptquartier der UNSF sowie der UNA untergebracht waren.

Unterwegs machte Martin jedoch einen kleinen Schlenker von der Allee hinunter auf einen weiteren Platz der Hauptsächlich als Ankunftsort für Gäste diente und demzufolge direkt mit einem Parkplatz verbunden war. Die beiden Soldaten welche neben dem Offenstehenden Tor wache standen durch das Martin lief um auf den Platz zu gelangen würdigten ihn dabei nur eines kurzen Blickes ehe sie wieder damit fortfuhren Löcher in die Luft zu starren, vermutlich waren die beiden zu Tode gelangweilt. Auf dem Platz steuerte Martin dann zielsicher einen LKW Anhänger an dessen Seite geöffnet war weshalb man erkennen konnte das der Innenraum zu einem Mobilen Verkaufsraum umgestaltete worden war. „Guten Morgen Kapitän, was wünschen Sie?“ fragte eine Frau Mittleren Alters dann als Martin den Verkaufsstand erreicht hatte. Zunächst war Martin darauf verwundert das sein Gegenüber fähig gewesen war seine Rangabzeichen zu lesen, dann viel ihm jedoch ein das sie vermutlich schon länger an diesem Ort tätig war und deshalb mit der Zeit gelernt hatte die Rangabzeichen einzuordnen. „Haben Sie Nusszopf?“ fragte Martin dann. „Ja, wie viel Möchten Sie?“ antwortete die Verkäuferin Routiniert und griff nach einem Vielversprechenden Zuckerglasiertem Gebäck. „Zwei Scheiben Bitte, zum gleich Essen.“ Antwortete Martin während er bereits nach seinem Geldbeutel kramte. Die Verkäuferin säbelte daraufhin zwei gut gemeinte Stücke von dem Leib ab ehe sie beide auf einen Pappteller legte und diesen vor Martin auf den Gläsernen Tresen legte. „Macht dann drei Fünfzig.“ Meinte sie dann. Martin zögerte daraufhin nicht lange und händigte die Münzen aus ehe er sich artig bedankte und seinen Nusszopf an sich nahm ehe er sich auf den Weg zu Hauptquartier machte.

Nach seiner improvisierten Frühstücksstärkung fühlte sich Martin dann auch bereit für das was er vorhatte als er durch die Eingangshalle des Hauptquartiers Schritt, auch hier beachteten ihn die Wachestehenden nicht weiter. Erst als er die Halle durch eine Tür Verlassen wollte musste er vor einer Tür aus Milchglas anhalten ums ich mit seiner ID zu Autorisieren ehe die Tür sich öffnete um ihm den Zugang zu ermöglichen. Alles in allem waren die Sicherheitsvorkehrungen jedoch bei weitem nicht so streng wie man sich das Vorstellte. Zwar waren die Gänge alle Kamera überwacht doch ansonsten bekam man nicht viel von Sicherheitsvorkehrungen mit. Im inneren dies Abgeschirmten Bereichs des Hauptquartiers dominieret dabei wie in den meisten Militärischen Einrichtungen ein Funktioneller Architekturstil was im Klartext hellgraue Trockenbau Wände bedeute wache die Büros voneinander trennten. Martin erreichte daraufhin ungestört eine weitere Milchglastür die sich erst nach seiner Autorisierung bereit erklärte ihn Passieren zu lassen ehe er vor dem Zugang zu seinem eigenen Büro, oder vielmehr dem Vorraum dazu stand. Da die Tür noch abgeschlossen war, zückte Martin daraufhin einen altmodisch anmutenden Schlüssel um das Schloss zu entriegeln und trat ein. Das Licht im Innenraum reagierte sofort ansonsten regte sich jedoch nichts, vermutlich fing Milana erst später an. Martin lies die Tür daher wieder ins Schloss fallen um eventuelle unerwünschte Besucher auszusperren und lief an dem Feinsäuberlich aufgeräumten Schreibtisch seiner Sekretärin vorbei in sein eigenes Büro. Dieses war zwar bei weitem nicht so Penibel aufgeräumt wie das von Milana, aber wirklich unordentlich war es auch nicht. Schon alleine aus dem Grund das Martin dieses Büro noch nicht lange in Beschlag hatte und damit schlichtweg noch keine Zeit gehabt hatte Stöße von nicht aufgeräumtem Papier zu Produzieren. Nachdem er dann seinen eigenen Schreibtisch umrundet hatte ließ sich Martin auf seinem Stuhl nieder und dehnte erst einmal seine Finger ehe er den Computer einschaltete und den Bildschirm veranlasste sich aus der Tischplatte auszufahren. Anschließend Autorisierte sich Martin einmal mehr mit seiner ID um Zugriff auf das System zu erhalten.

Sobald sich Martin dann ins Netzwerk eingeloggt hatte begann er eine Nachricht sowohl an das Büro Präsidenten als auch an die Militärische Führungseben der UNSF zu verfassen. Der Grund dafür das Martin sich dabei für eine Schriftliche Nachricht war dabei schlichtweg das Martin nicht abwarten wollte bis jeder der angeschriebenen Anwesend war und Zeit für ein Gespräch hatte. Während Martin dann in das Verfassen seiner Nachricht vertieft war, bemerkte er nach einer Weile eine Bewegung an seinem Bildschirm vorbei und sah deshalb kurz auf. Dabei erkannte er nur noch einen Marineblauen Rockzipfel der sich eilig aus dem Türrahmen bewegte. „Maat Dembski, sind Sie das?“ fragte er dann laut und deutlich. „Ja Sir, tut mir leid Sir ich wollte Sie nicht stören, aber ich war überrascht das Sie so früh schon hier sind, ich wollte Ihnen eigentlich noch etwas zu Essen hinrichten, aber dann habe ich gesehen das Sie ja schon Arbeiten…“ plapperte Milana daraufhin entschuldigend los und hörte sich dabei mehr als etwas Nervös an. „Nur die Ruhe Maat. Sie haben mich nicht Gestört und müssen Sich nicht Entschuldigen.“ Stellte Martin dann Fest wobei er den scheinbar unaufhörlichen Redefluss der Frau etwas unpolitisch unterbrach, aber er wollte nicht das sie sich noch weiter selbst schlechtredete. Milana stockte daraufhin in ihrem Redefluss und schaute Martin verunsichert an. „Sir?“ fragte Milana dann. „Beruhigen Sie sich einfach. Es besteht kein Grund sich vor mir zu fürchten.“ Antwortete Martin umgehend wohlwollend. „Ich fürchte mich nicht vor Ihnen Sir, es ist nur…“ setzte Milana dann an, stoppte jedoch mitten im Satz. Martin warf ihr daraufhin eine Auffordernden Blick zu und wartete Geduldig, es war mehr als Offenkundig wie nervös Milana war und er als Kapitän hatte immerhin eine Ausbildung in Sachen Führung hinter sich, er wusste daher wie er mit der Situation umzugehen hatte.

„Es ist nur das ist meine erste Anstellung nach der Akademie und ich möchte mich nicht blamieren.“ Antwortete Milana dann. „Wie Sie mit Sicherheit Wissen bin ich auch noch nicht allzu lange aus der Akademie, ich weiß daher wie Sie sich fühlen. Aber das ist kein Grund nervös zu sein. Soweit ich es bisher beurteilen kann machen Sie Ihre Arbeit ausgesprochen zuverlässig und Gewissenhaft.“ Meinte Martin dann. „Danke Sir. Ich möchte Sie nur nicht enttäuschen, ich meine ich weiß was für eine Ehre ich habe direkt unter Ihnen Arbeiten zu dürfen.“ Martin gluckste daraufhin amüsiert ehe er feststellte: „Sie haben mich bislang nicht enttäuscht. Außerdem werden Sie bald feststellen das ich nicht viel mit dem Mann zu tun habe der gerne unter meinem Namen Propagiert wird.“, „Trotzdem sind Sie ein Held. Sie sind nicht nur der Erfinder eines völlig neuen Militärischen Manövers nein Sie sind auch der erste Mensch der im direkten Kontakt mit einer Außerirdischen Intelligenten Macht steht.“, „Das war ich alles nicht alleine.“ Relativierte Martin umgehend, es war im regelrecht unangenehm so viel zugesprochen zu bekommen. „Ich verstehe.“ Meinte Milana dann kleinlaut, offenbar wagte Sie es nicht Martin zu widersprechen. Dieser seufzte daraufhin einmal kurz ehe er meinte: „Was halten Sie davon wenn Sie sich erst einmal setzen und sich ein wenig beruhigen. Dann können Sie anfangen Ihren Tätigkeiten nachzugehen?“ fragte Martin dann. „Ich kann auch sofort Anfangen Sir, es tut mir leid dass ich das nicht schon getan habe.“ Meinte Milana dann hektisch. „Genau das habe ich gemeint, mit erst einmal Beruhigen Maat. Sie helfen niemandem wenn Sie beständig Versuchen sich selbst zu überhohlen. Eins nach dem anderen.“ Erwiderter Martin dann. „Äh… Jawohl Sir.“ Stellte Milana dann offenkundig verwirrt fest. „Setzen Sie sich und denken Sie über dieses Gespräch in Ruhe nach Maat. Das ist ein Befehl.“ Meinte Martin dann. „Jawohl Sir.“ Bestätigte Milana sofort, offenkundig froh darüber eine klare Order erhalten zu haben die sie ausführen konnte.
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16 Feb 2019 13:33 #89614 von Todesgleiter
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Sobald Milana sich dann auf ihren Stuhl hiergelassen hatte wandte sich Martin wieder seiner Nachricht zu und überflog den Text ein letztes mal, er wollte sich immerhin nicht durch eine etwas fragwürdige Wortwahl oder ähnliches Blamieren. Nachdem er sich dann davon überzeugt hatte das die Nachricht die Anforderungen die er an eine solche Mitteillung stellte erfüllte betätigte Martin die Senden Schaltfläche und lehnte sich zurück, ihm war Bewusst das er mit dieser Nachricht vermutlich unweigerlich dinge ins Rollen gebracht hatte welche die sich nichtmehr stoppen liesen und die Lebensweise der Menschheit nachhaltig beeinflussen konnten. „Wenn ich so weiter mache bin ich irgendwann einer dieser Geschichtsträchtigen Persönlichkeiten deren Geburtsdaten Schüler auswendig lernen müssen.“ Stellte Martin dann amüsiert für sich selbst fest, auch wenn er derartiges Wissen als bestenfalls trivial betrachtete. Er selbst hatte nie damit geglänzt Geburts und Todestage von diversen Geschichtlichen Figuren, oder auch nur deren Namen zu kennen. Plötzlich meldet sich dann Milana aus dem Vorzimmer, jedoch über das Kommunikationssystem und nicht Persönlich: „Sir, Admiral Carvalho möchte Sie sprechen, sofort.“ Dabei entnahm Martin Milanas Stimmlage das der Admiral es wohl wirklich eilig hatte und Martin vermutete auch schon weshalb. „Stellen Sie ihn durch.“ Erwiderte er daher lediglich und wappnete sich innerlich für das Gespräch das er jetzt führen musste.

Anschließen nahm Martin das Gespräch an und wartete darauf das Carvalho das Wort an ihn richtete. Dies dauerte auch nicht lange da Carvalho sofort meinte: „Möllers, sind Sie da?“, „Ja Sir.“ Bestätigte Martin lediglich. Anhand der Tatsache das Carvalho vergessen hatte seinen Rang mit zu nennen war überdeutlich zu erkennen das der Admiral reichlich aufgeregt war. „Was zum Teufel haben Sie sich gedacht?“ fragte Carvalho dann völlig durch den Wind. „Womit Sir?“ fragte Martin dann und spielte damit den Unwissenden, immerhin hatte Carvalho seine Frage nicht wirklich präzisiert. „Das Wissen Sie sehr genau. Diese Nachricht welche Sie vor ein paar Minnten rausgegeben haben natürlich!“ erwiderte Carvalho daraufhin. „Ich habe meine Motivation in der Entsprechenden Nachricht sehr deutlich dargelegt Sir. Ich weiß daher nicht was ich Ihnen jetzt noch erklären soll.“ Antwortete Martin dann ruhig, er hatte sich das alles schon im Vorfeld überlegt und ihm war natürlich klar gewesen das er sich mit seinen Vorgesetzten auseinander setzen musste wenn er derartig revolutionäre Vorschläge vorbrachte. „Ist Ihnen eigentlich klar was Sie anrichten können wenn die Öffentlichkeit davon erfährt das Sie vorschlagen unser bisheriges Wertesystem aufzugeben?“ fragte Carvalho dann. „Bei allem nötigen Respekt Sir. Ich habe nie vorgeschlagen unser bisheriges Wertesystem aufzugeben. Ich habe lediglich angeregt eine Übergeordnete Institution zu schaffen welche die Erde in Außenpolitischen Fragen vertritt.“ Antwortete Martin umgehend Kontrolliert. „Das kann aber nur funktionieren wenn wir und die Dynastie verschmelzen.“ Konterte Carvalho. „Bis zu einem gewissen Punkt natürlich Sir. Allerdings ist das Heutige Territorium der Vereinten Nationen auch ein Flickenteppich vieler Kulturen.“ Gab Martin zu bedenken.

Carvalho atmete daraufhin einmal tief und hörbar durch ehe er meinte: „Ich verstehe ja was Sie meinen. Aber das Problem ist das Sie praktisch Vorschlagen unsere bisherige Regierung und nebenbei die der Dynastie gleich mit, abzusetzen. Das kann sogar als Hochverrat aufgefasst werden. Sie haben einen Eid geschworen, vergessen Sie das nicht.“, „Ich erinnere mich sehr gut an meinen Diensteid. Ich habe geschworen die Vereinten Nationen und Ihre Bürger vor jedweder Bedrohung zu schützen und genau das versuche ich zu tun. Wie sollen wir uns gegen Aggressoren von Außerhalb unseres eigenen Sonnensystems zur Wehr setzen wenn wir einen Großteil unserer Ressourcen damit verplempern uns gegenseitig in Schach zu halten? Die Arachniden werden keine Rücksicht darauf nehmen ob wir zusammen stehen oder nicht. Noch weniger werden es die Überblenden der Chyranth Expeditionsflotte tun.“ Erwidert Martin entschlossen. „Das stimmt, aber ich denke Sie überschätzen unsere Feine. Solange die Ymari uns Schützen wird keine dieser beiden Mächte es wagen uns Anzugreifen.“ Relativierte Carvalho. „Also Halten Sie es für eine gute Strategie all unsere Hoffnung auf eine Macht zu legen die wir weder verstehen noch beeinflussen können Sir?“ fragte Martin dann. „Nein, tue ich natürlich nicht. Aber was haben wir den für eine Wahl? Unsere Kombinierte Streitkraft war nicht in der Lage der Invasion der Arachniden Einhalt zu gebieten, ganz zu schweigen von den Chyranth. Ob es uns gefällt oder nicht, wir sind, zumindest im Moment abhängig von den Ymari. Das müssten Sie am besten Wissen.“ Antwortete Carvalho. „Und eben aus diesem Grund müssen wir uns bemühen uns an die geänderte Sachlage anzupassen Sir. Wir dürfen uns nicht in falscher Sicherheit wiegen um unsere Stagnation zu begründen.“ Beharrte Martin.

„Sie sind hartnäckig, das muss man Ihnen lassen und ganz unrecht haben sie obendrein auch nicht. Aber wie stellen Sie sich das vor, glauben Sie allen Ernstes der Präsident oder gar der Kaiser geben einen Großteil Ihrer Macht einfach so ohne Gegenleistung ab?“ erwiderte Carvalho, dessen Tonfall sich in der Zwischenzeit etwas beruhigt hatte daraufhin. „Derartiges ist schon früher gelungen, es muss einfach jedem klar sein das kein Weg daran vorbei führt.“ Meinte Martin dann. „Sie sind wirklich ein Revolutionär Haupt Kapitän Möllers, in jeder Hinsicht.“ Stellte Carvalho umgehend fest. „Tut mir leid das ich Ihnen Kopfschmerzen bereite Sir.“ Erwiderte Martin dann. Carvalho quittierte das mit einem kurzen Schnauben und meinte: „Wenn es nur Kopfschmerzen währen… Sie riskieren das Ansehen dieser ganzen Abteilung zu ruinieren, womit Sie auch meine Position gefährden.“, „Niemand wird Ihnen einen Vorwurf machen Sir. Ich übernehme die alleinige Verantwortung.“ Stellte Martin sofort klar, er hatte nicht vor sich im Falle dass etwas schief ging hinter seinem Vorgesetzten zu verstrecken. „Das weiß ich. Trotzdem bringen Sie mich in eine unangenehme Situation. Ich muss mich entscheiden auf welcher Seite ich Stellung beziehe, genau wie alle anderen.“ Meinte Carvalho zur Antwort. „Daran kann ich bedauerlicher weiße nichts ändern Sir.“ Stellte Martin daraufhin fest.

„Sparen Sie sich das gespielte Mitgefühl, ich bin davon überzeugt das Sie diese Situation in vollem Wissen über die Konsequenzen für alle anderen herbeigeführt haben. Ich muss daher zugeben das ich Sie unterschätzt habe Haupt Kapitän Möllers. Ich habe Sie schon lange für einen fähigen Kommandanten gehalten, aber ihr Strategisches Geschick, das habe ich wohl sträflich unterschätzt und wie es aussieht nicht nur ich.“ Erwiderte Carvalho lediglich. „Danke Sir.“ Bedankte sich Martin umgehend für dieses Lob. „Bedanken Sie sich wenn Sie mit dieser Größenwahnsinnigen Idee durchgekommen sind.“ Stellte Carvalho zur Antwort lediglich fest. „Dann werden Sie nicht Versuchen mich aufzuhalten Sir?“ fragte Martin dann. „Nein werde ich nicht. Wenn ich eines gelernt habe dann das man mit der Zeit gehen muss oder gnadenlos überrollt wird. Ich möchte nicht überrollt werden. Auf meinen Unterstützung können Sie daher Zählen.“ Antwortete Carvalho. „Gut Sie auf meiner Seite zu Wissen Sir.“ Stellte Martin dann ehrlich fest, er empfand nach wie vor großen Respekt vor dem Admiral und war daher ehrlich froh darüber ihn auch weiterhin als Verbündeten betrachten zu können. „Wie könnte ich mich gegen Sie stellen, Sie lagen bisher immer richtig.“ Erwiderte Carvalho lediglich lapidar. Was dafür sorgte das es sich nach keiner großen Sache anhörte, doch Martin wusste das es nicht einfach für seinen Vorgesetzten sein musste ihm einfach Blind zu vertrauen. „Ich werde Ihr Vertrauen nicht enttäuschen Sir.“ Stellte Martin daher fest. „Wir werden sehen Haupt Kapitän.“ Meinte Carvalho dazu leidglich.
~~~Ende Kapitel 57~~~

mfg.: Tg

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23 Feb 2019 13:58 #89615 von Todesgleiter
Kapitel 58: Sondersitzung

„Das war alles zu erwarten also reg dich ab!“ dachte sich Martin selbst während er unruhig auf seinem Stuhl herumrutschte, auch wenn es ihm nicht Gefiel, so war er doch ziemlich aufgeregt. Der Grund hierfür war das er im Moment auf dem Weg zum großen Parlamentssahl der Vereinten Nationen war. Gemäß Carvalhos vorhersage und auch Martins eigenen Vermutungen hatte seine Mitteillung wie eine Bombe in den Führungskreisen der Vereinten Nationen eingeschlagen. Der Aufruhr den er erzeugt hatte war sogar so groß dass der Parlamentspräsident eine Sondersitzung einberufen hatte zu der Martin prompt eingeladen worden war. Obwohl die Einladung höflich formuliert war, war Martin dabei dennoch klar das es sich nicht um eine Einladung sondern eine Aufforderung zum erscheinen handelte. Wohl Wissend das von dieser Sitzung einiges abhing, immerhin war es bedeutungslos wie viele Leute Martin von seiner Idee überzeugte wenn sich das Parlament als Gesetzgebende Institution verweigerte, nicht einmal der Präsident der Vereinten Nationen konnte im Alleingang eine so weitreichende Politische Reform durchsetzen ohne die Unterstützung des Parlamentes auf seiner Seite zu haben. „Wir erreichen den abgeschirmten Bereich, halten Sie sich bereit sich zu autorisieren.“ Meldete der Fahrer dann neutral durch das Kommunikationssystem. Aufgrund der Tatsache das der Parlamentssahl im selben Gebäudekomplex wie das Hauptquartier der UNSF untergebracht war, eben jener Komplex allerdings ziemlich weitläufig war, hatte Martin für die Reise den Fahrdienst, der allen Angestellten des Hauptquartiers zur Verfügung stand, genutzt. Im nächsten Moment öffnete sich dann eine der beiden getönten Glasscheiben und eine Frau in Uniform warf einen kurzen Professionell abschätzenden Blick in den Fahrgastraum. „Bitte autorisieren Sie sich Haupt Kapitän Möllers.“ Verlangte sie dann und hielt Martin zu diesem Zweck ein mobiles ID Lesegerät hin.

„Aber selbstverständlich.“ Antwortete Martin und autorisierte sich mit seiner Persönlichen ID, derartiges hatte er bereits erwartet. Immerhin gehörten ID Überprüfungen zu den absoluten Standard Sicherheitsvorkehrungen wie sie auch im UNSF Hauptquartier durchgeführt wurden. Die Frau nickte daraufhin kurz ehe sie meinte: „Sieht gut aus. Sie können passieren. Denken Sie nur daran das Sie solange Sie sich im inneren den Abgeschirmten Bereiches aufhalten jederzeit erneut überprüft werden könnten. Halten Sie Ihre ID daher besser Griffbereit. Ansonsten wünsche ich Ihnen einen erfolgreichen und angenehmen Aufenthalt. , „Danke.“ Antwortete Martin höflich während sich das Fahrzeug bereits wieder in Bewegung setzte und auf einen großen Platz rollte in dessen Mitte eine große Skulptur der Erde thronte. Von diesem Hauptplatz gingen mehrere gepflasterte Wege ab die zu anderen Abschnitten des Parlamentsgebäudes führten. Martins Fahrzeug jedoch umrundete die Erdskulptur zur Hälfte um dann geradeaus weiter auf einen ebenfalls gepflasterten Vorplatz zu fahren von dem aus breite Stufen in das Haupt Parlamentsgebäude führten. Die Futuristisch geschwungene Architektur der Gebäude in Kombination mit dem geschickt verbauten und geformtem Glas erzeugte dabei eine übernatürlich schimmernde Atmosphäre, welche durch überlegt platzierte Lampen noch weiter verstärkt wurde. „Wir sind da.“ Meldete der Fahrer umgehend reichlich Empathie los. „Danke.“ Erwiderte Martin ebenfalls etwas kurz angebunden und stieg aus der aufschwingenden Flügeltüre ehe er die Stufen in Angriff nahm, die in diesem Speziellen Fall wohl mehr der Optik als Funktion geschuldet waren. Immerhin gab es eigentlich keinen Grund warum das Erdgeschoß des Parlamentsgebäudes nicht auf Erdbodenlevel war. Sobald Martin die Stufen dann gemeisterter hatte lief er zwischen zwei weiteren Wachposten hindurch welche die große Automatische Glastür bewachten die in das Innere der Eingangshalle des Gebäudes führte. Keiner der beiden Soldaten verschwendete dabei einen zweiten Blick auf Martin und starten einfach weiter gerade aus. In der Eingangshalle angelangt schaute sich Martine einmal kurz beeindruckt um, die Halle war zwar nicht absolut überdimensioniert groß, aber dennoch Mehr als Eindrucksvoll. Die ganze Halle war Kuppelförmig wobei das obere Drittel der Kuppel aus Glas bestand das so geformt war das es das Licht tausendfach brach und die ganze Halle überirdisch funkeln lies, dabei liefen große Gewölbeartige Streben an den Wänden entlang ehe sie sich in der Mitte des Daches zu einem Ring vereinigten der ein Abbild der Erde aus Buntem Glas einfasste.

Genau unter dem Gläsernen Abbild war dabei ein Kunstvolles Mosaik in den ansonsten aus weißem Marmor bestehenden Boden gelegt das ein ähnliches Motiv präsentierte. Um das Mosaik lief dabei ein Ring aus Schwarzem Marmor in dem das Motto der Vereinten Nationen: „Zu vereinigen und zu schützen was zusammen gehört“ eingraviert waren. Aus den Streben welche entlang der Wände nach oben liefen wuchsen dabei jedoch diverse Bunte Hängepflanzen deren Blütenfarben perfekt zur Umgebung passten. Zusätzlich gruppierten sich entlang der Wände der Halle mehrere kleine Sitzgruppen um Runde Tische in deren Mitte jeweils ein kleiner Baum wuchs. Alles in allem war die Halle daher ein durchaus imposanter Anblick ohne allzu Prunkvoll zu sein, ein Kunststück das die Architekten des Gebäudes mehrmals vollbracht hatten. Angemessenen Schrittes lief Martin daher durch die Halle in der das beständige Summen mehrere Gespräche zu vernehmen war, natürlich war er nicht alleine hier. Die Empfangshalle des Parlaments diente oftmals auch als Ort für Interviews oder andere Interaktionen zwischen einzelnen Parlamentsangehörigen und Bürgern der Vereinten Nationen. Lange hielt sich Martin jedoch nicht in der Halle auf und steuerte den großen Korridor an der gegenüber der Eingangstür von der Halle abging und damit tiefer in das Gebäude hineinführte. Auch hier standen wieder zwei Soldaten in Paradeuniformen Wache welche das Geschehen in der Halle mit kühler Distanziertheit musterte.

Als Martin zwischen den beiden hindurch laufen wollten versperrte ihm auf einmal einer der beiden den Weg und forderte Martin auf: „Bitte Autorisieren Sie sich, bevor Sie weitergehen.“ Martin zögerte daraufhin nicht lange und antwortete lediglich: „Selbstverständlich.“ Ehe er der Aufforderung nachkam. „Danke für Ihre Kooperation Haupt Kapitän Möllers.“ Bedankte sich der Soldat daraufhin sofort Höflich ehe er seinen Wachposten wieder einnahm. Martin schritt daraufhin bestimmt aber nicht zu eilig durch den Korridor und fand sich in Kürze vor einem breiten Tresen aus Schwarzem Marmor wieder hinter dem mehrere Männer und Frauen in Sicherheitsuniformen Standen. Über dem Tresen verkündete dabei ein Mehrsprachig verfasstes Schild: „Anmeldung“ Guter Dinge trat Martin daher an den Tresen woraufhin sich ihm sofort ein junger Mann zuwandte und fragte: „Was ist Ihr Anliegen?“, „Ich bin für die Heutige Parlamentssitzung vorgeladen.“ Antwortete Martin umgehend und ohne Umschweife. „Können Sie sich dann bitte Autorisieren?“ fragte der Mann daraufhin freundlich und deutete auf eine große Fache Fläche in dem Tresen die wohl als ID Lesegerät fungierte. „Natürlich.“ Erwiderte Martin noch während er sich Autorisierte. „Haupt Kapitän Möllers, Sie sind angemeldet.“ Stellte der Mann nach einer kurzen Pause fest in der er wohl die auf einem in dem Tresen eingebauten Bildschirm abgeglichen hatte. Martin antwortete daraufhin nicht, immerhin war dies eine Feststellung und keine Frage gewesen. „Sie dürfen in den Parlamentssaal, bitte folgen Sie jedoch den Anweisungen Ihres Einweisers.“ Meinte der Mann dann während sich ein Durchgang in dem Tresen öffnete um Martin das Durchqueren zu ermöglichen, Zeitgleich öffnete sich eine Tür in der Wand hinter dem Tresen aus der sofort ein etwas Älter wirkender Herr in Uniform trat. Martin warf daraufhin einen kurzen Blick auf seinen bisherigen Gesprächspartner um fest zu stellen ob dieser noch etwas zu sagen hatte. Allerdings konnte Martin keinerlei Anzeichen dafür feststellen deshalb er durch die Öffnung in dem Tresen trat und auf die Tür zuhielt. „Haupt Kapitän Martin Möllers?“ fragte der Mann in Uniform dann sofort unverblümt. „Jawohl“ bestätigte Martin umgehend und ebenfalls kurz angebunden. „Igor Straclitz, ich bin für Heute Ihr Einweiser.“ Meinte der Mann dann. „Und was genau ist damit Ihre Aufgabe?“ fragte Martin dann, der mit den Abläufen im Parlament nicht wirklich vertraut war. Igor gluckste daraufhin kurz amüsiert ehe er erklärte: „Ich zeige Ihnen Ihren Sitzplatz und beantworte Eventuelle Fragen. Außerdem soll ich Aufpassen das Sie keinen Ärger machen, aber ich glaube nicht dass das in diesem Fall nötig ist.“, „Also sind Sie Mein Aufpasser.“ Fasste Martin zusammen. „Wenn Sie das so ausdrücken wollen. Es gab in der Vergangenheit schon häufiger Probleme, daher hat der Parlamentspräsident beschlossen das alles Parlamentsfremden Personen nur noch unter Aufsicht einer Sitzung beiwohnen dürfen.“ Erklärte Igor umgehend Schulterzuckend.

Martin zog daraufhin eine Augenbraue hoch sparte sich jedoch eine Frage bezüglich des Umstandes wie Problematische Personen überhaupt in den Parlamentssaal gelangen konnten, schließlich war der Zugang so oder so beschränkt und wurde überwacht. „Wenn Sie mir dann folgen wollen?“ fragte Igor dann. „Gehen Sie vor.“ Antwortete Martin leidglich, es gab aus seiner Perspektive keinen Grund das Unvermeidliche noch weiter hinaus zu zögern. Igor nickte daraufhin ehe er sich umdrehte und durch die Tür Schritt aus der er zuvor gekommen war. Hinter der Tür trat Martin seinem Führer hinterher in einen deutlich kleineren Gang der sich nur kurz hinter dem Zugang mehrmals verzweigte, vermutlich handelte es sich dabei um Zugänge zu den Sitzplätzen im Parlament, ähnlich den Zugangstunneln in großen Stadien, wodurch nicht alle Teilnehme durch einen Zugang kommen mussten um sich dann Langwierig über den Raum zu verteilen. Schon nach einem kurzen Fußmarsch führte Igor Martin dann durch eine Tür die in einen großen Halbrunden Saal führte, die Architektur war vergleichbar mit der in der Eingangshalle mit dem Unterschied das die Rückwand des Raumes gerade war und aus einem Gewaltigen Glasmosaik bestand das einmal mehr die Erde selbst als Motiv hatte. Ebenso war der Boden Schräg und lief Trichterförmig auf das Redner Pult in der Mitte der Rückwand zu, ähnliche einem Hörsaal in einer Universität oder einem Amphitheater. Diese Design kniffe erlaubte es allen Anwesenden Bequem sehen zu können was sich abspielte ohne komplizierte Verfahren vorauszusetzen. Kaum durch die Tür getreten führte Igor Martin dann zu einer Reihe von Sitzen die Separat von den anderen Sitzplätzen gehallten waren. Vermutlich waren diese Plätze schon vom Architekten für Gäste des Parlaments vorgesehen worden. „Setzen Sie sich, die Sitzung wird in Kürze Starten.“ meinte Igor dann ehe er mit Gutem Beispiel voran ging und sich auf einem der Stühle neiderlies.

Martin folgte dem Beispiel seines Führers nahezu ohne Zeitverzögerung und setzte sich während er seine Umgebung musterte und dabei vor allem Versuchte unauffällig herauszufinden wie die anwesenden Abgeordneten auf ihn reagierten. Zwar waren bei weitem noch nicht alle Plätze besetzt aber trotzdem war natürlich der eine oder andere Politiker Anwesend. Soweit Martin das jedoch feststellen konnte ohne sich allzu offensichtlich auf seinem Stuhl zu drehen war seine Anwesenheit wohl für die anderen Anwesenden kein Grund zur Aufregung. Sie alle hatten nicht einmal aufgesehen als er seinen Platz eingenommen hatte. Diese Tatsache beruhigte und Beunruhigte Martin dabei zugleich. Zum einen war er froh das sein Vorstoß offenbar doch nicht so viel Aufregung verursacht hatte wie er vermutete hatte, zum anderen war er jedoch nicht sicher ob die Parlamentarier sich der Wichtigkeit des Themas überhaupt bewusst waren. „Das wirst du noch früh genug rausfinden, jetzt bleibe erst mal ruhig und warte ab.“ Dachte sich Martin dann und zwang sich zur Ruhe. „Sind Sie nervös Haupt Kapitän Möllers?“ fragte Igor dann neben Martin und hörte sich dabei entspannt an, er hatte schließlich nichts am Heutigen Tag zu verlieren. „Ein wenig, ja. Es geht um viel.“ Bestätigte Martin daher sofort. „Sie sind Heute wegen diesem Vorschlag zur teilweisen Entmachtung der Regierung hier, oder?“ fragte Igor dann. „Eigentlich geht es mehr um die Gründung einer neuen Regierung, aber ja.“ Stimmte Martin zu. „Dann haben Sie allen Grund aufgeregt zu sein. Ich kann mir Vorstellen das diese Vorschläge bei den meisten hier auf nicht allzu viel Gegenliebe stoßen werden.“ Meinte Igor umgehend glucksend. „Glauben Sie das ich überhaupt eine Chance habe jemanden zu überzeugen?“ fragte Martin dann. Igor war immerhin schon länger in der Nähe des Parlaments und hatte damit zumindest die realistische Chance die Mitglieder einzuschätzen, im Gegensatz zu Martin. Igor legte die Stirn daraufhin und falten ehe er vorsichtig meinte: „Das kann ich nicht einschätzen. Ich bin Sicher das die meisten Ihre Intention hinter dem Vorschlag verstehen werden, aber zustimmen? Das ist etwas komplett anderes.“, „Ich bin mir Bewusst das ich viel Verlange, wenn Sie mir zuhören und ohne Vorurteile darüber nachdenken, reicht mir das vollkommen. Fürs erste.“ Stellte Martin dann fest, immerhin war es auch gut möglich das die Berufspolitiker die sich deutlich häufiger mit Fragen die Regierungsform betreffend auseinandersetzten einen besseren Vorschlag hatten als Martin selbst. „Davon können Sie wohl ausgehen. Sie währen Heute nicht hier wenn Ihnen niemand zuhören wollte.“ Meinte Igor umgehend beruhigend. „Gut zu Wissen.“ Stellte Martin dann fest, dieses Wissen beruhigte ihn immerhin wirklich, zusammen mit der Tatsache das zumindest er Präsident ihn schon einmal überrascht hatte.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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23 Feb 2019 14:00 #89616 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Plötzlich ertönte dann eine tiefe Autoritätsgewohnte Stimme: „Ich bitte um Ruhe.“ Augenblicklich erstarben die bis dato allgegenwärtigen Hintergrundgeräusche daraufhin und Martins schaute zum Rednerpult vor ihm. Hinter diesem Pult stand ein älterer Mann in Perfekt sitzendem Anzug, Martin erkannte ihn sofort als Ricardo Correa den Parlamentspräsidenten der Vereinten Nationen welcher der Parlamentssitzungen sowohl eröffnete als auch moderierte und in diesem speziellen Fall sogar dem Präsidenten der Vereinten Nationen selbst vorgesetzt war, auch wenn er keinerlei exekutive oder legislative Macht hatte. Zufrieden fuhr Ricardo dann fort: „Hiermit eröffne ich die Heutige Parlamentarische Sondersitzung betreffs der Diskussion um den Reformvorschlag von Haupt Kapitän Martin Möllers der Raumflotte der Vereinten Nationen. Ich bitte Sie alle objektiv zu bleiben und sich an die allgemeinen Verhaltensregeln zu hallten. Dies ist ein wichtiges Thema das wir nicht übereilt angehen sollten. Sofern es keine berechtigten Einwände gibt, rufe ich zur Eröffnung dann Haupt Kapitän Möllers auf seine Sicht der Dinge zu erläutern. Gibt es Einwände dagegen?“ Zu Martins Überraschung erhob daraufhin niemand die Stimme stattdessen senkte sich eine Totenstille über den Saal die beinahe furchteinflößend wirkte. „Haupt Kapitän Möllers, bitte Treten Sie vor.“ Forderte Ricardo dann auf. Martin schluckte daraufhin einmal kurz ehe er sich etwas steif erhob und in Richtung des Rednerpultes marschierte. Dabei bemerkte er wie Igor sich ebenfalls erhob und seinen Schatten spielte.

Sobald Martin dann das Rednerpult erreicht hatte meinte Ricardo: „Ich übergebe an Haupt Kapitän Möllers.“ Ehe er zurücktrat und eine Handgeste machte die Martin symbolisierte das er in das Mikrofon sprechen sollte. Martin folgte der Anweisung auch ohne Umschweife und trat hinter das Pult ehe er den Blick einmal durch den Saal wandern lies. Alle Augen waren auf ich gerichtet. Die Mienen der Politiker reichten dabei von einem steinernen Ausdruckslosen Pokerface über eine Schläfrig gelangweilte Miene bis hin zu offenkundiger Interesse. Allerdings erkannte Martin keine offene Abneigung, was durchaus beruhigend war. Es schien so als wären Sie alle tatsächlich gewillt ihn zumindest anzuhören. Nachdem er dann einmal tief und Bewusst durchgeatmet hatte räusperte sich Martin dann und meinte mit überraschend fester Stimme: „Sehr geehrte Damen und Herren, Abgeordnete des Parlaments der Vereinten Nationen und angehörige der Regierung. Zuerst möchte ich mich für die Chance bedanken vor Ihnen allen sprechen zu dürfen. Sie alle Wissen vermutlich das ich als Kontaktoffizier für die Gesandte der Ymari bestimmt wurde. Als solcher liegt meine Primäre Aufgabe darin ein stabiles Diplomatisches Verhältnis aufzubauen und zu Unterhalten. Darum kam ich nicht umher zu bemerken das die Forderung der Ymari Gesandten nach einem Ansprechpartner der für die gesamte Menschheit sprechen kann schlichtweg logisch ist. Stellen Sie sich vor wir würden einen bis jetzt unbekannten Kontinent entdecken der von zwei rivalisierenden Staaten Kontrolliert wird. Beide Staaten sind nach unsere Auffassung legitim und streben tiefe Diplomatische Beziehungen mit uns an. Auch wir würden Sichergehen wollen das wir nicht in die internen Konflikte hineingezogen werden. Aus diesem Grund halte ich die Gründung für eine Regierungsunabhängige Institution für erforderlich die in Außenpolitischen Fragen für die Menschheit spricht und sowohl von den vereinten Nationen als auch der Dynastie unterstützt wird. Die Zeiten Ändern sich und wir müssen uns Anpassen. Schon einmal musste die Menschheit einsehen das ihr Interne Zersplitterung überholt ist, bedenken Sie das auch die Vereinten Nationen einst als Bündnis kleinerer Staaten ohne echte Regierungsgewalt über ihre Mitglieder gegründet wurde. Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.“

Nach seiner Ansprache atmete Martin dann ein weiteres Mal tief durch und wartete mit pochendem Herzen auf eine Reaktion. Er sah einige Abgeordnete daraufhin energisch den Kopf schütteln, andere schauten mit offenkundiger Verachtung auf ihn herab, doch andere nickte zustimmend während weitere bereits leise anfingen miteinander zu diskutieren. „Nun ja, zumindest haben sie mich nicht sofort ausgebuht, das ist ja schon mal ein Anfang…“ dachte sich Martin dann. „Danke für die Darlegung Ihrer Sichtweise Haupt Kapitän Möllers, Sie können sich wieder setzen.“ Meinte dann Ricardo der die ganze Zeit hinter ihm gestanden hatte. Martin nickte daraufhin einmal kurz ehe er sich von dem Pult abwandte um wieder seinen Platz anzusteuern. Noch während Martin dann unterwegs war übernahm Ricardo wieder die Wortführung und meinte Autoritätsgewohnt, aber völlig Neutral: „Wir sollten alle Haupt Kapitän Möllers für die Darlegung seiner Sichtweise danken.“ Daraufhin ertönte tatsächlich höflicher und verhaltener Applaus was für Martin durchaus überraschend war. „Nun da Sie alle den Grund für den Vorliegenden Vorschlag kennen, haben Sie eine viertel Stunde Zeit sich eine eigene Meinung zu bilden und Fraktionen zu bilden.“ Stellte Ricardo dann fest woraufhin ein Geschäftiges Summen ertönte als Hunderte Menschen gleichzeitig anfingen miteinander zu Reden und sich aus Ihren Stühlen erhoben um mögliche Gleichgesinnte zu finden. Die Akustik des Saals war dabei jedoch so gut das man sich trotzdem problemlos Unterhalten konnte ohne einander anbrüllen zu müssen weshalb Martin Igor fragte: „Was meinen Sie?“. „Ich verstehe Ihre Motivation und wie ich bereits sagte, die meisten anderen vermutlich auch. Und aus dem allgemein Hintergrundgeräuschen lässt sich schließen das es einige Diskussionen gibt. Das ist gut, den es bedeutet das sie nicht alle einer Meinung sind. Ich gehe davon aus das diese Thema zumindest ausführlich Diskutiert werden wird.“ Antwortete Igor umgehend. „Und Ihre Persönliche Meinung?“ fragte Martin dann neugierig. „Nicht das die irgendetwas zu sagen hätte. Aber ich glaube Sie haben Recht. Wir müssen uns was einfallen lassen.“ Antwortete Igor umgehend was Balsam für Martins Nerven war, es tat immer gut zu wissen das es Menschen gab welche den Sachverhallt wie man selbst einschätzten.

Die viertel Stunde welche der Parlamentspräsident den Parlamentariern Zeit gegen hatte um sich zu beraten und sich zu Fraktionen gleichgesinnter zusammenzuschließen war für Martin daraufhin extrem unangenehm. Er war einfach zu nervös um sich einfach in seinem Stuhl zurück zu lehnen und die Dinge kommen zu lassen. Zwar wusste er dass er sowieso nichts daran ändern konnte wie sich einzelne Abgeordnete entschieden, aber trotzdem konnte er es kaum erwarten das endlich reiner Tisch gemacht wurde. „Diese elende Warterei ist echt überall das Schlimmste, egal ob vor einer Schlacht oder vor einer wichtigen Entscheidung.“ Stellte er daher leise für sich selbst fest und beneidete Igor welcher offenkundig die Ruhe in Person war. „Ich bitte um Ruhe. Bitte formieren Sie sich zu Ihren Fraktionen auf das wir die Anhörung der Argumente beginnen können.“ Verlangte Ricardo dann gewohnt Autorität nach der sich für Martin wie eine Ewigkeit anfühlenden viertel Stunde. Sofort darauf ertönte kurze Zeit das Geräusch von Menschen die eilig durcheinander liefen. Es erstaunte Martin jedoch wie schnell und alles in allem Geordnet alles ablief. Es war offensichtlich das dieses Vorgehen von allen Beteiligten schon dutzende Male durchgeführt worden war. Nach gerade einmal zwei Minuten kehrte dann wieder erwartungsvolle Stille ein und Ricardo ergriff einmal mehr das Wort: „Ich zähle drei Fraktionen. Jede Fraktion soll nun ihren Sprecher nach vorne schicken.“ Martin beobachtete daraufhin wie drei Abgeordnete nach vorne zum Rednerpult liefen und dort warteten bis sie an der Reihe waren. „Drei Fraktionen? Ja, nein und vielleicht oder was?“ fragte sich Martin dann dem das ganze vorgehen irgendwie unnötig umständlich und langwierig vorkam. Allerdings hütete er sich eine diesbezügliche Bemerkung fallen zu lassen, egal wie leise. „Ich übergeb das Wort an Abgeordnete Tanja Wilmuth.“ Verkündete Ricardo dann und trat einen Schritt zurück um den Platz am Rednerpult frei zu machen.

Daraufhin trat eine Frau mit schwer einzuschätzendem Alter an das Rednerpult welche ihr Hellblondes Haar zu einem strengen Knoten hinter dem Kopf verknotet hatte und schaute einmal durch ihre Trapez förmige Brille durch den Saal ehe sie zu sprechen begann, ihre Stimme klang barsch, definitiv wie die Stimme von jemandem den man nicht verärgern wollte: „Sehr geehrte Kollegen, verehrte Angehörige der Regierung, die Vereinten Nationen haben schon viele schwere Prüfungen ertragen müssen und alle gemeistert. Man kann daher mit gutem Recht behaupten das bestehende System hat sich bewährt auch und gerade in Konflikten mit anderen Kräften. Nun ist es an der Zeit zu zeigen das wir auch in der Lage sind mit Bedrohungen aus den eigenen Reihen fertig zu werden. Der Antrag von Haupt Kapitän Martin Möllers muss natürlich abgelehnt werden. Jedwede Entrechtung der Legitimen Regierung muss um jeden Preis verhindert werden. Wie könnten wir als Parlament und Gewählte Regierung unsere Verpflichtung gegenüber dem Volk nachkommen wenn wir weite Teile unserer Möglichkeiten in andere Hände legen? Ich sehe in dem Reformantrag lediglich einen klugen Schachzug um das Parlament und die Regierung zu entmachten, vielleicht zu Gunsten des Militärs, vielleicht zu Gunsten einer externen Macht.“ Nach dieser Ansprache währe Martin am liebsten aufgesprungen und hätte dieser Tanja Wilmuth am liebsten sehr deutlich seine Meinung gesagt allerdings zwang er sich zur Ruhe er wusste das ein Wutausbruch in dieser Situation seinem Ansinnen und seiner Reputation im Allgemeinen nicht gerade förderlich sein würde. „Ich danke Ihnen für die Darlegung Ihrer Sichtweise und die Ihrer gleichgesinnten.“ Meinte Ricardo völlig neutral aber nicht minder Autoritär, man musste ihm lassen das er es schaffte dominant zu wirken ohne sich jemals im Ton zu vergreifen.

Nach Ricardos Worten ertönte dann ein kurzer Applaus der vor allem aus dem Bereich des Saals am lautesten war aus dem die Sprecherin herausgetreten war. Der Rest der Parlamentarier klatschte zwar ebenfalls, allerdings deutlich verhaltener und wohl mehr oder weniger nur aus Höflichkeit. Nachdem der Applaus dann nach etwa einer Minute abgeklungen war ergriff Ricardo wieder das Wort und meinte, noch immer völlig neutral: „Ich bitte nun den Abgeordneten Herrn Federico Pagano das Wort zu ergreifen.“ Daraufhin trat Ricardo erneut zurück und räumte den Platz vor dem Sprechpult damit erneut. Sein Platz wurde jedoch umgehend von einem gemütlich wirkenden älteren Herrn eingenommen der sich offenkundig weniger um sein äußeres scherte und ganz leger auf eine Krawatte verzichtet hatte. Kaum an dem Pult angekommen stützte sich Federico dann schwer auf das Pult ehe er begann zu sprechen: „Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, angehörige der Regierung und Gäste des Parlaments, ich vertrete im Gegensatz zu Frau Wilmuth die Auffassung das wir keinen größeren Fehler machen könnten als den Vorliegenden Reformvorschlag einfach abzuschmettern. Wie Ihnen allen mit Sicherheit Bewusst ist sind wir im Moment nicht in einer Position der Stärke aus der wir anderen Mächten den Umgang Diktieren können, eher im Gegenteil. Ob es uns Gefällt oder nicht wir sind Abhängig von einer extrasolaren Macht deren Fähigkeiten unsere Vorstellungskraft sprengen. Wir haben bereits erfahren dass wir, zumindest im Moment, ohne eine Schutzmacht binnen eines halben Jahres durch Kriegslüsterne Alienhorden erobert sein würden. Schon alleine aus Selbsterhaltungsgründen ist es daher erforderlich einen Diplomatischen Schulterschluss mit einer Macht zu suchen die in der Lage und willens ist uns zu schützen, die Ymari sind beides. Es ist dabei nicht verwunderlich das die Ymari Ihre Hilfe nicht kostenlos anbieten, natürlich erwarten Sie ein entgegenkommen, wie auch wir es in Ihrer Situation wohl erwarten würden. Ich stimme Haupt Kapitän Möllers Vorschlag daher unter Vorbehalt zu. Wir brauchen eine neue Außenpolitische Stelle die für den ganzen Planeten Erde sprechen kann. Entgegen des Ursprünglichen Vorschlages würde ich jedoch zur Debatte stellen diese, wie auch immer geartete Institution, unter die Aufsicht der nationalen Regierungen zu stellen um Sicherzustellen das die Interessen Der Bürgerinnen und Bürger gewahrt werden.“

„Nun ja, zumindest sieht er ein das sich was tun muss.“ Dachte sich Martin dann, auch wenn er der Meinung war das es schlichtweg nicht machbar war eine derartige Aufsicht zu Installieren ohne die neu gegründete Institution praktisch Handlungsunfähig zu machen. Während daraufhin dann erneut der Applaus ertönte trat erneut Ricardo an das Sprachpult und meinte fest und autoritär wie gewohnt: „Ich bedanke mich bei Ihnen für die Darlegung der von Ihrer Fraktion vertreten Sichtweise, nun rufe ich zum Abschluss Frau Monique Dumont auf.“ Nach dieser Ansage trat eine junge Frau mit Sommersprossen und Knallroten Haaren an das Rednerpult. Martin vermutete dabei das die Haare gefärbt waren, der Rotton war einfach zu Investiv um Natürlich zu sein. „Liebe Kolleginnen, Kollegen, angehörige der Regierung und Gäste. Ich habe den Worten von Herrn Pagano nicht viel hinzu zu fügen außer etwas Entscheidendes: Wenn wir eine neue Institution Gründen die sowohl dem Parlament der Vereinten Nationen als auch dem Kaiser Dynastie Rechnung schuldig ist, verändern wir an der Grundsituation überhaupt nichts. Noch immer würde der Außenpolitische Kurs von den, stellenweise gegenläufigen, Interessen zweier Staaten gelenkt werden. Ich denke die Geschichte hat bereits mehr als einmal deutlich gezeigt das derartige Systeme von vorneherein zum Scheitern verurteilt sind und ein Scheitern können wir uns im Angesichts der Situation in der wir uns Wiederfinden, nicht leisten. Wir sind es unseren Wählerinnen und Wählern sowie allen Menschen auf diesem Planeten schuldig eine Zukunftsfähige Lösung zu finden, auch wenn diese Lösung eventuell mit der Entwertung unserer eigenen Position einher geht. Vergessen Sie alle nicht das wir uns als Diener des Volkes verstehen, nicht als Herrscher. Unserer Entscheidung sollte daher auf das größtmögliche Wohl aller und nicht auf das Wohl dieser Regierung abgestimmt sein. Ich schlage daher die Gründung eines völlig neuen Politischen Systems im Föderalen Stil vor. Sowohl die Vereinten Nationen als auch die Asiatische Dynastie könnten in einem solchen System die Innenpolitische und Kulturelle Hoheit über Ihre Territorien wahren und währen nur Verpflichtet nach außen hin zusammen zu Arbeiten.“

Nachdem Monique dann geendet hatte ertönten umgehend laute Diskussionen und mehrere Abgeordnete riefen wild durcheinander, jedenfalls bis Ricardo Einschritt: „Ruhe und Ordnung meine Damen und Herren!“ Umgehend nach dieser Aufforderung kehrte auch tatsächlich ruhe ein, für Martin war es immer wieder beindruckend wie Diszipliniert alle anwesenden trotz allem waren. „Um allen anwesenden die Möglichkeit zu geben das Gehörte zu durchdenken und ihre eigenen Schlüsse zu ziehen unterbreche ich die Sitzung hiermit für eine halbe Stunde.“ Meinte Ricardo dann worauf die Geräuschkulisse sofort wieder aufdrehte, auch wenn es sich dieses mal primär um die Geräusche handelte die Entstanden wenn sich hunderte Menschen gleichzeitig erhoben.
~~~Ende Kapitel 58~~~

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01 Mär 2019 14:19 #89618 von Jack Hunter
Ganz schön langes Kapitel dieses Mal. Ist zwar nicht das spannendste, ebenso wie die davor, die sich mit Politik befassen, aber dennoch ist es mal was anderes und interessant solche Hintergründe, die zu einer neuen Ära führen, zu erfahren.

Ich bin neugierig wie du das immer schaffst alles so detailliert zu beschreiben, ich nehme an, du kennst dich nicht in allen diesen Bereichen aus und recherchierst zu den politischen, technischen und medizinischen Sachverhalten ausgiebig, oder ist das doch nur ausgedacht?

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
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02 Mär 2019 16:05 - 02 Mär 2019 17:07 #89620 von Todesgleiter
@Jack Hunter: Ich hatte mir vorgenommen mi mit dieser Geschichte Zeit zu lassen und sehr tief ins Detail zu gehen, daher gehören "Hintergründe" wie Politsiche Debatten etc. einfach dazu. Freut mich dass es trotzdem nicht allzu Langweillig wird :)

Du hast völlig recht, ich kenne mich weder in der Politik, noch z.b. der Medizin sehr gut aus. Das meiste was in meinen Geshichten geschiöldert wird ist daher eine Kombination aus Gefährlichem Halbwissen und mehr oder weniger erfundenen Elementen.Nur das wenigste (wie z.b Namen) Google ich wirklich.

@all: Weiter geht's:

Kapitel 59: Eingeständnis
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„Was sollen diese Pausen all Nasenwasser lang?“ fragte sich Martin genervt während er darauf wartete dass die Parlamentarische Sondersitzung die als Reaktion auf seinen Vorstoß stattfand fortgesetzt wurde. „Möchten Sie etwas trinken?“ fragte Igor dann der noch immer neben Martin saß und seiner Aufsichtspflicht sehr Gewissenhaft nachkam. „Nein danke.“ Antwortete Martin umgehend, im Moment war er viel zu Aufgeregt um Durst, Hunger oder andere Körperliche Verlangen zu empfinden. „Denke ich mir. Aber Ihre Sache läuft gut. Mit Frau Dumont haben Sie eine gute Fürsprecherin gewonnen, sie mag Jung sein aber sie weiß wie man andere Leute hinter sich bringt, auch Herr Pagano ist nicht zu Unterschätzen ich denke das die beiden sich zusammenraufen werden und eine Allianz gegen die Hardliner hinter Frau Wilmuth bilden.“ Meinte Igor dann Freundlich. „Hoffen wir es, ich möchte nicht erleben müssen wie die Erde unter Alien Herrschaft steht.“ Erwiderte Martin umgehend. „Das kann ich nachvollziehen.“ Stimmte Igor sofort zu. Unterdessen tröpfelten die Abgeordneten wieder im Saal ein, allesamt waren noch immer in hitzige Diskussionen vertieft, auch wenn der Tonfall dabei nicht Aggressiv war, war es offensichtlich dass es noch immer einiges an Gesprächsbedarf gab. Sobald sich dann auch der letzte Parlamentarier gesetzt hatte trat Ricardo einmal mehr an das zentrale Pult des Sprechers und m einte: „Nun nachdem wir die Unterschiedlichen Standpunkte der Fraktionen erfahren haben, muss eine Grundsätzliche Abstimmung erfolgen: Soll über den Sachverhalt des Reformvorschlages von Haupt Kapitän Möllers weiter verhandelt werden, oder nicht. Zu diesem Zweck bitte ich Sie nun alle Ihre Stimme abzugeben.“ Nach Ricardos Ansprache leuchtete umgehend ein kleiner Bildschirm vor Martin auf der in das Geländer das die Sitzreihe begrenzte eingearbeitete war. Darauf waren drei Schaltflächen abgebildet eine für „ja“ eine für „nein“ und eine für Enthaltungen. „Darf ich auch abstimmen?“ fragte Martin dann Igor etwas unsicher. Dieser antwortete sofort: „Die Sitzplätze sind Namen zugeordnet, es werden daher nur die Abstimmungsfelder aktiviert die validierten Akteuren zugeordnet sind. Wenn Ihr Feld aktiv ist, dürfen Sie auch eine Auswahl treffen.“

„Wie Sinn frei.“ Dachte sich Martin daraufhin, seine Meinung zu dem Thema sollte schließlich ziemlich offenkundig sein. Trotzdem ging er mit gutem Beispiel voran und betätigte die „ja“ Schaltfläche, immerhin wollte er ja das weiter über seinen Vorschlag debattiert wurde. Dank der Digitalen Auswertung aller Stimmen meldete Ricardo daraufhin schon nach etwas mehr wie einer Minute: „Das Ergebnis der Abstimmung ist Eindeutig, sechsundsiebzig Prozent der Stimmberechtigten haben sich für eine Fortsetzung der Debatte ausgesprochen, einundzwanzig Prozent dagegen und drei Prozent haben sich enthalten. Es wird daher weiter über den Reformvorschlag von Haupt Kapitän Möllers debattiert.“, „Wie kann man sich bei so einem Thema nur enthalten?“ fragte sich Martin daraufhin, er konnte die Ablehnende Haltung gegen seinen Vorschlag ja noch verstehen, aber wie man gar keine Meinung zu dem Thema haben konnte war ihm dann einfach unbegreiflich. „Einspruch Herr Parlamentspräsident.“ Ertönte dann eine Frauenstimme von irgendwo hinter Martin. „Mit Welcher Begründung Frau Wilmuth?“ fragte Ricardo umgehen aalglatt und ohne sich aus dem Konzept bringen zu lassen nach. „Der Reformvorschlag kann nicht Diskutiert werden da er gegen die Verfassung verstößt. Jegliche Entmachtung des Parlaments ist ausgeschlossen.“ Antwortete Tanja umgehend flammend. „Deshalb kann man doch trotzdem darüber reden und eine Verfassungskonforme Lösung finden, oder aber die Verfassung abändern.“ rief umgehend jemand dazwischen. „Wir sollten uns stattdessen auf wichtigere Dinge konzentrieren!“ giftete Tanja umgehend zurück. „Ruhe und Ordnung meine Damen und Herren, achten Sie auf Ihre Aussprache!“ Schritt dann Ricardo ein. Augenblicklich kehrte wieder Ruhe ein weshalb Ricardo deutlich gemäßigter fortfuhr: „Ich lehne den Einspruch von Abgeordneter Wilmuth ab. Es konnten keine Gründe vorgebracht werden die eine weitere Erörterung des Themas verbieten würden. Setzen Sie die Diskussion daher,zivilisiert fort.“, „Mit allem Respekt Herr Parlamentspräsident, was gibt es da noch zu Diskutieren, wenn wir versagen uns den Forderungen der Ymari anzupassen wird in relativ kurzer Zeit keine Vereinten Nationen mehr geben. Es muss daher sofort eine Verfügung aufgestellt werden welche die Regierung berechtigt umgehend mit den Planungen zur Einführung einer zentralen Außenpolitischen Stelle in Zusammenarbeit mit der Asiatischen Dynastie zu beginnen.“ Meinte daraufhin eine Männer Stimme von irgendwo aus dem Saal, es war offensichtlich das die Emotionen bei allen Beteiligten ganz schön am hochkochen waren, da sich niemand damit aufhielt sich zunächst zu Wort zu melden.

„Das ist Blödsinn und das Wissen Sie selbst, wir sollten uns viel mehr darauf konzentrieren die Vorherrschaft zu erreichen, damit hätte sich das Problem von selbst gelöst.“, „Sind Sie den Wahnsinnig?! Haben Sie den schon vergessen was der Konflikt mit der Liga für Schäden angerichtet hat?“, „Wir waren lediglich nicht vorbereitet. Mit einem gut vorbereiteten Vernichtungsschlag könnten wir diese Autoritären Narren ein für allemal aus der Welt tilgen.“ Aufgrund der Tatsache das die Diskussionen zunehmend aus dem Ruder zu laufen drohte und sich eigentlich unwichtigen Themen zuwandte entschied sich Martin, trotz der Tatsache das er eigentlich nur Gast war dazwischen zu fahren und erhob ich ehe er laut rief: „Genug! Merken Sie alle eigentlich nicht das Sie sich Sinnlos im Kreis drehen? Sie debattieren hier über nichts geringer als die Zukunft unserer Spezies! Wenn Sie gegen meinen Vorschlag sind, in Ordnung. Aber dann präsentieren Sie eine alternative Lösung, mir gefällt es auch nicht auf einmal Hand in Hand mit der Dynastie zu arbeiten, aber wir haben keine Andere Wahl. Im Moment sind wir einzig und alleine von dem Wohlwollen einer einzigen Person abhängig und das ist eine Tatsache die wir ändern müssen und zwar so schnell wie möglich. Wir müssen fähig sein uns selbst zu schützen und bis wir das können müssen wir Sicherstellen das wir das Wohlwollen das uns entgegengebracht wird nicht verspielen. Das alles können wir aber nur Schaffen wenn wir aufhören Sinnlos Ressourcen für kleinliche Konflikte untereiander zu verschwenden. Die Galaxis ist groß und sie wartete nur darauf das wir kommen um unseren Platz darin zu beanspruchen, doch das werden wir niemals Schaffen wenn wir uns zu sehr mit uns selbst beschäftigen.“ Nach dieser flammenden Rede atmete Martin einmal schwer durch und setzte sich wieder wobei er Igors entgleiste Gesichtszüge bemerkte, offenbar hatte er nicht damit gerechnet das Martin sich erdreisten würde so etwas zu tun. „Sollen Sie mich doch des Saales verweisen.“ Dachte sich dieser daraufhin frustriert.

Nach Martins Ausraster herrschte dann erst einmal Stille das wilde Stimmengewirr der Abgeordneten war von jetzt auf nachher erstorben, vermutlich waren sie alle erbost das sich Jemand wie Martin erdreistete ihnen den Marsch zu blasen. „Haupt Kapitän Möllers hat Recht. Wir kommen vom Kurs ab, wir müssen uns der Zukunft stellen und uns nicht davor verstecken. Im Namen der Regierung spreche ich hiermit Offiziell die Unterstützung für die Erarbeitung einer Verfassungsreform aus.“ Meinte dann Präsident Makowski der sich bislang extrem bedeckt gehalten hatte, was an sich nicht Ungewöhnlich war, hier im Parlament hatte er schließlich nicht das alleinige Sagen. „Bei allem Respekt Herr Präsident, das übersteigt Ihre Kompetenzen, es gibt aus gutem Grund eine Gewaltenteilung.“ Erwiderte umgehend Tanja Wilmuth, welche sich offenbar so schnell nicht klein kriegen lassen wollte. „Jeder hat das Recht einen Vorschlag auszusprechen Abgeordnete Wilmuth, der Vorschlag und die Unterstützung der Regierung sind hiermit zu Kenntnis genommen.“ stellte Ricardo dann schneidend fest. Anschließend schaute Ricardo einmal in die Runde und meinte: „Ich bitte nun alle Anwesenden sich etwas zu zügeln. Auch wenn Haupt Kapitän Möllers seine Rechte als Gast des Parlaments definitiv überbeansprucht hat, so hat er doch recht. Dieses Verhalten ist diesem Forum nicht angemessen ich rufe Sie daher alle auf sich auf die geltenden Verhaltensregeln zu besinnen bevor wir fortfahren. Die Abstimmung hat eindeutig ergeben dass über das Thema einer Grundsätzlichen Reform debattiert wird. Ich schlage daher vor das wir damit fortfahren anstelle uns in gegenseitigen Anschuldigungen zu verstricken.“, „Wir können in diesem Fall nichts entscheiden, denn wir sind auch von der Dynastie abhängig. Was wenn der Kaiser sich gegen eine derartige Zusammenarbeit sperrt? Wir müssen uns auf unsere eigene Stärke besinnen, wenn diese Ymari sich dann weigern uns zu helfen, von mir aus. Die Vereinten Nationen haben bislang noch jede Bedrohung bezwungen, ohne die Hilfe von irgendwelchen Aliens.“ beharrte Tanja Wilmuth umgehend welche sich offenbar mit allen Mitteln dagegen sträubte irgendetwas am bestehenden System zu ändern.
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Letzte Änderung: 02 Mär 2019 17:07 von Jack Hunter.

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02 Mär 2019 16:06 #89621 von Todesgleiter
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„Glauben Sie es würde diese Versammlung geben wenn wir auch nur eine Realistische Chance, so klein sie auch sein möge, hätten das alles aus eigener Kraft zu schaffen Frau Wilmuth? Die Wahrheit ist das wir im Moment Chancenlos in einer Konfrontation sind. Die Schlacht um den Mars war ein Fiasko mit den höchsten Verlusten in der Geschichte der UNSF. Der einzige Grund dass wir, und im übrigen auch die Dynastie, nicht unsere gesamte Flotte verloren haben sind die Ymari. Wir stehen gegen ein Feindliches Imperium das auf die Ressourcen mehrere Sternensysteme zurückgreifen kann um seine Kriegsmaschinerie am Laufen zu halten, wir haben nicht mal einen einzigen Planeten. Und dann gibt es da noch die Chyranth deren Technologie soweit fortgeschritten ist das ein einziges ihrer Schiffe wohl unsere gesamte Verteidigung überwältigen könnte. Alles was uns im Moment vor der totalen Auslöschung bewahrt sind die Ymari. Sie sehen dass wir ohne diese Aliens wie Sie es ausdrücken schon längst am Boden währen. Unsere Flotte ist zu klein und zu Primitiv um unsere Feinde in Schach halten zu können und auf absehbare Zeit wird sich daran nichts ändern.“ Meinte dann erneut der Präsident dem es Offenkunig schwer viel zuzugeben das sie auf Hilfe angewiesen waren wenn sie die nähere Zukunft überleben wollten. „Wir müssen nur auf die Innovationskraft und den Willen unserer Bevölkerung vertrauen, im drei Fraktionen Krieg hatten wir auch keine Hilfe und standen auch mit dem Rücken zur Wand.“ Beharrte Tanja umgehend. „Das können Sie nicht vergleichen, im drei Fraktionen Krieg standen sich drei Parteien mit mehr oder weniger gleich hohem Technologie Level und vergleichbaren verfügbaren Ressourcen gegenüber, jetzt ist das eine ganz anderer Situation. Glauben Sie mir, Verteidigungsministerin Roux und ich haben zusammen mit dem Führungsstab der Streitkräfte versucht einen Ausweg aus der Situation zu finden, aber alle Simulationen Enden früher oder späte, die meisten Übrigends eher früher, mit unserer Niederlage. “ erklärte der Präsident dann niedergeschlagen wobei man deutlich Resignation aus seiner Stimme heraushören konnte. Es musste für ihn als Regierungschef eines der mächtigsten Staaten Allerzeiten nicht einfach sein sich selbst und auch allen anderen gegenüber einzugestehen das man Machtlos war.

„Also sind Sie als Präsident der Vereinten Nationen bereit Ihre von der Verfassung legitimierte und der Bevölkerung verliehene Macht abzugeben?“ fragte Tanja dann ungläubig. „Wenn es die einzige Möglichkeit ist die Menschliche Zivilisation zu schützen, ja. Allerdings müssen wir ja nicht gleich so drastisch reagieren. Ich kann mir ähnlich wie Abgeordnete Dumont ein übergeordnetes Föderales System sehr gut Vorstellen. Eine Solche Institution hätte die Befugnisse die sie braucht um die Sicherheit unserer Zivilisation gegen äußere Einflüsse zu schützen, würde unsere Kulturelle Identität aber nicht zerstören.“ Antwortete der Präsident sofort wobei er sich durchaus entschlossen anhörte, Martin zweifelte keine Sekunde daran das er meinte was er sagte. „Gibt es weitere Unterstützung für die Planung der Formierung einer Föderalen Zentralregierung?“ fragte dann Ricardo der sich wohl mal wieder einmischen wollte. Martin registrieret daraufhin das mehrere Abgeordnete aufstanden, wohl um ihre Zustimmung zum Ausdruck zu bringen. Zwar waren sie in der Minderheit, doch das hatte nicht viel zu sagen, alleine die Tatsache dass es Unterstützer für die Gründung einer derartigen Institution gab weckte Hoffnung in Martin das es doch noch nicht alles verloren war. Offensichtlich gab es doch noch Parlamentarische Abgeordnete die Ihren Kopf benutzten und die eindeutigen Fakten nicht zu Ignorieren versuchten. „Sind Sie jetzt zufrieden?“ fragte dann Igor leise neben Martin der sich wohl von seinem Schock soweit erholt hatte. „Mehr als das ernsthaft darüber geredet wird, konnte ich nie Verlangen.“ Antwortete Martin umgehend. „Das hörte sich gerade aber anders an.“ Erwiderte Igor ebenso schnell. „Dieses Thema ist mir Wichtig, das bestreite ich nicht. Aber ich nehme nicht für mich in Anspruch die Perfekte Lösung zu haben.“ entgegnete Martin sofort.

Igor begnügte sich daraufhin mit einem abschätzenden Blick in Martins Richtung der deutlich machte dass er von dieser Aussage nicht wirklich restlos überzeugt war. Was Martin ihm nicht übel nahm. Igor war den Großteil seines Lebens von Leuten umgeben die oftmals für sich in Anspruch nahmen alles besser zu wissen. „Es ist eine Offizielle Abstimmung erforderlich um den Beschluss zu fassen die Planungen für die Gründung einer Föderalen Regierung sowie die Erforderlichen Vorbereitungen einzuleiten. Ich bitte daher alle Stimmberechtigten Teilnehmer ihre Stimme abzugeben.“ Meinte Ricardo dann. „Einspruch Herr Parlamentspräsident.“ Meinte dann eine Männerstimme. Ricardo wirkte daraufhin nicht im Mindesten über die weitere Unterbrechung verärgert als er fragte: „Mit Welcher Begründung Herr Pagano?“, „Dies ist eine Elementare Frage die weitreichende Veränderungen mit sich bringen wird, egal wie wir entscheiden. Ich halte es vor dem Hintergrund der Bedeutung dieser Entscheidung für das Leben aller Bürgerinnen und Bürger der Vereinten Nationen daher für erforderlich einen Volksentscheid anzusetzen.“, „In unserer Verfassung ist ein Bürgerentscheid für derartige Fragen nicht vorgesehen.“ Gab Ricardo daraufhin zu bedenken stockte dann jedoch Nachdenklich. „Ich unterstütze den Vorschlag von Herrn Paganao.“ Meinte dann Monique entschlossen während mehrere andere Abgeordnete hinter ihr Bestätigend nickten. „Dürfte ich etwas Vorschlagen?“ fragte dann Präsident Makowski Diplomatisch. „Sprechen Sie.“ Erwiderte Ricardo umgehend. „Es stimmt zwar das die Verfassung unsere Nation es nicht vorsieht Volkentscheide einzusetzen um über wichtige Politische Themen abzustimmen, aber nichts und niemand hindert uns daran eine repräsentative Volksbefragung durchzuführen. Das Ergebnis dieser Befragung können wir dann nutzen um die eigentliche Entscheidung im Sinne der Bevölkerung zu treffen.“ Erklärte der Präsident ruhig, kontrolliert und fest. Ricardo nickte daraufhin kurz ehe er meinte: „Das wäre in der Tat eine gute Lösung. Bitte stimmen Sie nun alle über diesen Vorschlag ab.“ Kaum hatte er dann ausgesprochen leuchtete erneut der Bildschirm vor Martin auf, welcher wie schon zuvor nicht zögert die „ja“ Schaltfläche auszuwählen. Seiner Meinung nach war es eine mehr als gute Idee die Bevölkerung, welche schlussendlich ja auch ihn umfasste, bei einer so wichtigen Entscheidung frühzeitig ins Boot zu hohlen.

„Das Abstimmungsergebnis ist Eindeutig, Einundneunzig Prozent der Stimmberechtigen Abgeordneten stimmen dafür eine Repräsentative Volksbefragung durchzuführen, ein Prozent ist dagegen und acht Prozent Enthalten sich. Die Entscheidung steht damit fest. Es wird eine Repräsentative Volksbefragung zum Thema der Gründung einer Föderalen Regierung welche den bisherigen Regierungen übergeordnet ist abgehalten. Zu diesem Zweck ergeht hiermit der offizielle Parlamentarische Erlass an die Regierung der Vereinten Nationen den Vorbereitungen für eine derartige Befragung umgehend in die Wege zu Leiten. Sofern es keine weiteren Wortmeldungen gibt erkläre ich die Heutige Sondersitzung des Parlamentes der Vereinten Nationen dann für geschlossen.“ Meinte Ricardo dann routiniert man merkte ihm einfach an das er diesen Job schon länger machte. Es folgten daraufhin einige wenige Sekunden in denen alle darauf warteten ob sich noch jemand zu Wort meldete, doch nichts dergleichen passierte. „Hiermit erkläre ich die Heutige Parlamentarische Sondersitzung für Geschlossen.“ Verkündete Ricardo dann endgültig ehe er sich von dem Pult abwandte und durch eine kleine Tür in der Rückwand des Saales vor der er bislang gestanden war verschwand. „Puuuh, das hätten wir fürs erste geschafft.“ Dachte sich Martin dann der es nie für möglich gehalten hätte das eine Parlamentsdebatte ihn so mitnehmen würde.
~~~Ende Kapitel 59~~~

mfg.: Tg

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09 Mär 2019 14:16 #89633 von Todesgleiter
Kapitel 60: Eine einmalige Gelegenheit

Martin marschierte mit strammem und zielstrebigen Schritt durch den Gang im inneren des Flottenhauptquartiers, nicht weil er es besonders eilig hatte, sondern weil er herausgefunden hatte das ein entschlossen wirkender Schritt dafür sorgte das man in aller Regel nicht behelligt wurde, niemand stoppte ihn dann um ihn mit Fragen bezüglich der Ymari und Ga‘quera Arlana im speziellen zu löchern, Fragen auf die Martin in aller Regel selbst keine klaren Antworten hatte. Immerhin standen noch immer mehre Fragen im Raum, einige davon Privater Natur, wie das ungeklärte Verhältnis zwischen Martin und der betörenden Ymar, andere eher Professioneller Natur wie die Frage warum die Ymari ein derartiges Interesse an der Menschheit hegten obwohl sie offenkundig nichts von den Menschen haben wollten. Ebenfalls hatte Martins Auftritt im Parlament dafür gesorgt seine Popularität noch weiter zu steigern mittlerweile erkannte ihn wohl wirklich jeder der ihm über den Weg lief. Die Schattenseite dieses Ruhmes waren dabei definitiv die Aufdringlichen und Sensationslüsternen Papparazzi und Reporter. Schon aus diesem Grund bevorzugte es Martin mittlerweile auf dem Gelände des Regierungskomplexes zu bleiben. Dieses war immerhin rund um die Uhr streng bewacht und Unruhestifter wurden schnell entfernt. Als Martin dann durch eine Tür in den dahinterliegenden Besprechungsraum getreten war, salutierte er umgehend Protokollgerecht und meinte: „Haupt Kapitän Möllers meldet sich wie befohlen.“, „Rühren Haupt Kapitän.“ Erwiderte Carvalho lediglich mit einem abwinken Handbewegung ehe er auf einen Stuhl an dem länglichen Tisch, an dem neben seiner Wenigkeit auch Admiral Wright, sowie Admiral Legrand saßen deutete und meinte „Setzen Sie sich.“, „Sir.“ Bestätigte Martin lediglich ehe er der Anweisung folgte und sich brav auf den ihm zugewiesen Stuhl setzte. Dabei unterdrückte mit all seiner Willenskraft einen All zu neugieriger Gesichtsausdruck, immerhin hatte er keine Ahnung was die Admirale von ihm alleine wollten. Er war jedoch zuversichtlich das es sich um nichts allzu schockierendes handelte, sowohl Carvalho als auch Wright hatten sich Martins Respekt durch fachkompetentes und besonnenes Handeln verdient, was Legrand anging so kante Martin sie nicht weiter, ging aber davon aus das sie ihre Sterne aus gutem Grund hatte.

Sobald er dann saß und eine höflich Interessierte Miene aufgesetzt hatte fixierte Carvalho Martin mit seinem Blick und begann zu sprechen: „Haupt Kapitän, wie Sie wissen befinden wir uns in einer prekären Situation. Wir sind mit Feindlichen Mächten Konfrontiert die uns Überlegen sind. Und wie Sie selbst sehr Eindrucksvoll bei der letzten Parlamentssitzung geschildert haben, müssen wir daran etwas ändern. Das es jedoch so gut wie unmöglich ist den Technologischen Fortschritt mit Gewalt anzutreiben, müssen wir nach alternativen Wegen suchen um das Feld zu ebnen.“ Martin nickte daraufhin lediglich er konnte diese Aussage voll und ganz Unterstützen, auch wenn ihm Schleierhaft was das alles mit ihm zu tun haben sollte. „Wir haben vor kurzem von Unbemannten Aufklärern Daten erhalten die nahelegen das im Orbit des Mars noch immer mehrere große Trümmer von der letzten Schlacht kreisen, insbesondere dieses Stück hier hat unsere Aufmerksamkeit erregt.“ Meinte Carvalho dann während eine Dreidimensionale Darstellung eines Arachniden Schiffes erschien. Martin erkannte es als eines der Mittelklasse Schiffe wieder die wohl bei der UNSF als Fregatte oder Zerstörer Klassifiziert werden würden. Erstaunlicher weiße schien der Rumpf auf der Darstellung dabei größtenteils intakt. „Wie Sie erkenne können ist der Rumpf des Schiffes mehr oder weniger intakt. Wir vermuten das der Antrieb beschädigt ist und die Besatzung evakuiert wurde als Ga’quera Arlana den Rückzug der Arachniden verlangt hat. Ich muss Ihnen wohl nicht erklären was für einmalige Chance das für uns bedeutet, oder Haupt Kapitän?“ meinte dann Admiral Wright. „Nein Sir.“ Antwortete Martin, das Wissen das aus der Analyse der Arachniden Technologie gewonnen werden konnte, selbst wenn die Bordsystem beschädigt waren, war immens. Die Arachniden verfügten nicht nur über ÜLG Technologie sondern auch über weit überlegene Lenkwaffen. „Gut, denn genau hier kommen Sie ins Spiel Haupt Kapitän. Wir haben Ihnen zwei weitere Schiffe zugewiesen KS-05 und KS-11 um die Sicherheit der Operation zu gewährleisten. Außerdem wird ihnen ein Bergungsschiff zugeteilt. Ihre Mission ist das beschädigte Arachniden Schiff zu bergen und sicher in einen Stationären Orbit auf der Rückseite des Mondes zu bringen. Wo es dann von der Besatzung der Lunar Forschungsstation Analysiert werden kann. Noch Fragen Haupt Kapitän?“ fuhr Admiral Wright dann fort. „Ja Sir, mehrere sogar Sir.“ Antwortete Martin umgehend. „Dann schießen Sie los.“ Meinte Carvalho umgehend während Admiral Legrand sich bedeckt hielt und sich bislang ausschließlich auf die Beobachtung der Situation beschränkte.

„Danke Sir, zunächst interessiert es mich warum Sie ausgerechnet mich für diese Mission ausgewählt haben Sir. Immerhin kann ich meine Diplomatischen Pflichten nur schwerlich während dieser Mission ausführen. Zudem währe ein erfahrener Offizier wohl die geeignetere Wahl.“ Fragte Martin dann sofort. „Die Antwort darauf ist einfach Haupt Kapitän. Wir hoffen das Ihre Verbindung zu Ga’quera Arlana bei dieser Mission von Vorteil ist. Insbesondre hoffen wir das es Ihnen möglich ist sie dazu zu überreden die Transferzeit zu verkürzen und einzuschreiten für den Fall das irgendetwas schief geht.“ Antwortete Admiral Wright umgehend unverblümt und direkt. „Schief geht Sir?“ fragte Martin sofort alarmiert, das hörte sich nicht gerade Vertrauenerweckend an. Admiral Legrand hob daraufhin beschwichtigend die Hände und meinte: „Wir haben keine Anzeichen für Feindaktivität in dem Bereich sonst würden wir Sie nicht losschicken, aber aufgrund der Tatsache das unsere Feinde schneller als das Licht reisen können, können sie zu jeder Zeit unvorhersehbar erscheinen. Es gibt nichts was wir dagegen tun könnten.“, „Außerdem besteht die geringe Chance das die Besatzung des Arachniden Schiffes noch immer an Bord ist. Wir wissen zu wenig über ihre Spezies um einschätzen zu können wie Realistisch diese Möglichkeit ist.“ Fügte Admiral Wright an. „Ich Verstehe.“ Meinte Martin daraufhin, er konnte den Standpunkt seiner Vorgesetzten nachvollziehen. „Haben Sie noch weitere Fragen, Sie erwähnten dass Sie mehrere haben.“ Fragte Admiral Carvalho dann. „Ja Sir, danke Sir. Mir ist nicht bekannt das wir über Bergungsschiffe verfügen Sir.“ Meinte Martin sofort. Carvalho musste daraufhin grinsen, vermutlich wegen Martins Art und Weise mit ihm zu sprechen, enthielt ich jedoch Professionell eines Kommentars. „Haben wir auch nicht Haupt Kapitän. Es handelt sich um eine Umgerüstete Version eines Bergbauschiffes. Derselbe Typ hat sich bereits als Reparaturschiff als effektiv erwiesen.“ Antwortete Admiral Wright dann. „Die Zivile Kooperation ist dabei bemerkenswert. Wir haben das Schiff samt Besatzung auf unbestimmte Zeit zur freien Verfügung gestellt bekommen. Es scheint das die Konzernführungen sich mehr als Bewusst sind das eine Alieninvasion die wir im Moment nicht zurückschlagen könnten sehr schädlich für das Geschäft wäre.“ Fügte Admiral Carvalho dann an.

„Ich verstehe Sir.“ Antwortete Martin umgehend. „Gut, wenn Sie keine weiteren Fragen haben, können Sie Aufbrechen sobald Sie bereit sind. Ihre Flotte wurde bereits zusammengezogen und wartet an der Pionierstation auf sie. Ihre Besatzung wurde ebenfalls bereits informiert und befindet sich auf dem Weg zu ihrem Schiff.“ Meinte Carvalho dann zufrieden weshalb Martin eine Augenbraue hochzog, ganz offensichtlich war die Operation schon angelaufen bevor er überhaupt informiert worden war. „Keine weiteren Fragen Sir.“ stellte Martin dann fest. „Sehr gut. Wir haben die Missionsparameter an den Bordcomputer der Athene gesendet.“ Erwiderte Admiral Wright umgehend. Martin nickte daraufhin einmal zur Bestätigung dass er Verstanden hatte und wartete dann daraufhin darauf das einer der Anwesenden Admirale das Wort erneut an ihn richtete. Nach ein paar Sekunden Wartezeit geschah das dann auch und Admiral Carvalho fragte: „Sonst noch etwas Haupt Kapitän?“, „Negativ Sir.“ Bestätigte Martin wahrheitsgemäß. „Dann sind Sie entlassen Haupt Kapitän.“ Erwiderte Carvalho sofort. „Sir.“ Meinte Martin zur Bestätigung während er Salutierte ehe er sich erhob. „Bevor Sie gehen Haupt Kapitän, versuchen Sie sich der Unterstützung der Ga’quera zu versichern bevor Sie aufbrechen, sollte Ihnen diese Unterstützung verweigert werden erfordert das eine Umstellung der Vorgehensweise.“ Meinte Carvalho dann noch. „Natürlich Sir.“ Bestätigte Martin umgehend. Carvalho nickte daraufhin zufrieden während er sich in s einem Stuhl zurücklehnte und offenbar nichts weiter zu sagen hatte. Martin fasste dies als Erlaubnis auf seinen Weg fortzusetzen und verließ den Raum.

Sobald sich die Tür zu dem Besprechungsraum in dem die Admiräle saßen sich dann geschlossen hatte, atmete Martin einmal tief durch und sammelte seine Gedanken. Obwohl er durchaus verstand wie wichtig es war mehr über die Arachniden und ihre Technologie zu lernen und demzufolge Problemlos nachvollziehen konnte weshalb die Admiralität ihn auf eine Bergungsmission schickte, war ihm doch unwohl bei dem Gedanken. Nicht wegen der Wahrscheinlichkeit das er in ein Gefecht verwickelt werden könnte, Martin war immerhin Soldat mit dem Risiko erschossen werden zu können hatte er sich mittlerweile abgefunden. Sondern wegen der immensen Verantwortung die während dieser Operation auf seinen Schultern lasten würde. Sicher als Kapitän war er darauf vorbereitet worden Verantwortung zu tragen, doch es war etwas anderes die Verantwortung für ein Schiff und seine Besatzung zu tragen, oder aber dasselbe für eine ganze Flotte tun zu müssen. Er hatte Pawlak oder Carvalho nie dafür beneidet das Kommando über die Tiefraumflotte gehabt zu haben, all diese Leben die von den eigenen Entscheidungen abhängig waren, dieses Wissen war einfach erdrückend. Dazu kam noch der Umstand dass er Arlana um Hilfe bitten sollte, es gefiel ihm einfach nicht schon wieder um Hilfe betteln zu müssen auch wenn es in diesem Fall wohl angebracht war. Ganz davon abgesehen das er sich immer noch nicht wirklich sicher war wie er zu der eleganten und verführerischen Ymar stand. „Es hilft alles nichts, Augen zu und durch.“ Dachte sich Martin dann und zog eine Fratze ehe er sich in Bewegung zu seinem Büro setzte. Er teilte Carvalhos Einschätzung das es Klüger war zuerst mit Arlana zu reden bevor er irgendetwas unternahm.
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09 Mär 2019 14:17 #89634 von Todesgleiter
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Nach einem kurzen Fußmarsch hatte Martins ein Büro dann erreicht und trat in Gedanken versunken durch die Tür in das Vorzimmer, wo er beinahe mit Milana zusammengestoßen währe die gerade scheinbar damit beschäftigt gewesen war auch das letzte Staubkorn in dem Raum mit einem statischen Staubwedel zu erlegen. „Entschuldigung.“ Meinte Martin daher überrascht. Während Milana in eine Art Schock starre gefallen schien und nur schwach nickte. „Alles in Ordnung?“ fragte Martin daher Vorsichtshaber, er wollte sich nicht nachsagen lassen das er Untergeben schlecht behandelte oder seine Fürsorge Pflicht vernachlässigte. „Ja Sir, es tut mir leid ich wollte Ihnen nicht im Weg stehen.“ Presste Milana dann zwischen ihren Lippen hervor die sich schienbar nicht öffnen wollten. „Sie müssen sich nicht entschuldigen, ich hätte besser schauen müssen wo ich hinlaufe.“ Erwiderte Martin dann umgehend Freundlich. Milan quittierte diese Aussage nur mit einem kurzen nicken, wie als ob sie sich nicht traute etwas anderes zu sagen. „Haben Sie Angst vor mir Maat Dembski?“ fragte Martin daher offen heraus. „Ja, äh ich meine nein Sir.“ Nuschelte Milana daraufhin eilig und weniger überzeugend. Martin zog daraufhin nur auffordernd eine Augenbraue hoch, er wusste einfach dass hier mehr dahinter steckte. Vor allem vor dem Hintergrund das Milana sich am Tag zuvor noch mehr oder weniger normal in seiner Gegenwart verhallten hatte. „Sir, es tut mir leid. Ich weiß nicht wie ich es erklären soll.“ Meinte Milana dann ausweichend. „Keine Ausflüchte Maat.“ Stellte Martin dann streng fest, nicht weil er es genoss Milana in die Ecke zu drängen sondern weil er die böse Ahnung hatte das hier etwas nicht mit rechten zulief. „Es ist nur… Ach verdammt, ich mach das echt Professionell!“ meinte Milana dann und sackte in sich zusammen. „Ich warte immer noch.“ Erinnerte Martin daraufhin freundlich aber bestimmt. „Mein Verlobter hat mich vor Ihnen gewarnt. Er meint Sie seien von dieser Ymar gegen einen Doppelgänger ausgetauscht und würden dasselbe mit mir tun. Deshalb hat er mir angedroht mich zu verlassen wenn ich weiter meiner Tätigkeit für Sie nachkomme. Ich wollte daher vermeiden das die Tatsache das ich nach wie vor für Sie tätig bin zur Sprache kommt.“ Erklärte Milana dann niedergeschlagen.

Obwohl Martin erleichtert darüber war das Milana keine Angst vor ihm hatte und auch sonst offenbar in keiner Gefahr schwebte machte ihm das Wissen das es offenbar Menschen gab die davon ausgingen das die Ymari aktiv versuchten die Menschheit zu Unterwandern zu denken. Es war kein Weiter schritt von Paranoia zu angst und von Angst zu Hass. „Ich werde es niemandem verraten.“ Meinte Martin dann an Milana gewandt um zu erst einmal sie zu beruhigen. „Danke Sir, aber das kann so nicht weiter gehen. Ich werde die Sache selbst in die Hand nehmen.“ Antwortete Milana schwach aber mit einem entschlossene Unterton, Martin bezweifelte nicht das sie diese Aussage in die Tat umsetzen würde, auch wenn es nicht einfach für sie war. „Ich verstehe, wenn Sie jeh dennoch Hilfe benötigen, zögern Sie nicht zu Fragen.“ Meinte Martin dann. „Danke Sir, wirklich.“ stellte Milana dann fest. „Keine Ursache.“ Erwiderte Martin Schulterzuckend ehe er sich Abwandte um seinen eigenen Schreibtisch zu erreichen.

Dieses Ziel hatte Martin dann auch nur eine halbe Minute später erreicht und lies sich auf dem Ausladenden Stuhl nieder der hinter seinem Schreibtisch stand. Sobald er saß wurden seine bisherigen Gedanken, welche sich auch um die offensichtliche Tatsache drehten dass das Misstrauen gegen ihn anstieg, von dem Unwohlsein beiseite Gedrängt das aufgrund des Wissens das er jetzt mit Arlana sprechen musste ausgelöst wurde. Während Martin dann all seinen Willen zusammennahm um das Kommunikationssystem einzustellen und einen eigenen Gesicherten Kommunikationskanal zu öffnen waren ihm die Worte seines Vaters, das er sich nicht ewig gegen seine Gefühle wehren konnte nur all zu bewusst. Er wusste dass sein Vater Recht hatte und genau dieses Wissen machte ihm jetzt Angst da er keine Idee hatte wie er weiter vorgehen sollte. Mit Angehaltenem Atem aktvierte Martin daher dass Kommunikationssystem und sprach dann so ruhig und konzentriert wie er es fertig brachte: „Haupt Kapitän Möllers von UNSF Hauptquartier für Ga’quera Arlana, bitte kommen.“ Die Antwort ließ daraufhin, wie üblich nicht lange auf sich warten: „Haupt Kapitän Möllers, es ist mir eine Ausgesprochene Freude erneut mit Ihnen sprechen zu dürfen!“ Während Martin sich daraufhin fragte ob die Ymar eigentlich nie schlief oder anderen Tätigkeiten nachging welche ihre Fähigkeit auf eingehende Kommunikationsanfragen zu antworten einschränken könnten meinte er: „Ga’quera Arlana es ist auch mir eine Freude mich mit Ihnen Unterhalten zu dürfen.“ Arlana antwortete daraufhin zunächst mit einem kurzen Kichern ehe Sie meinte: „Es hört sich so Lustig an wenn Sie versuchen so objektiv und neutral zu klingen. Ich gehe daher davon aus das Sie sich nicht nur etwas Unterhalten wollen, auch wenn dies schade ist. Immerhin unterhalte ich mich sehr gerne mit Ihnen.“ Martin schluckte daraufhin einmal, wie üblich hatte Arlana nicht mehr als eine Erwiderung gebraucht um ihn aus dem Konzept zu bringen, in dieser Disziplin war sie definitiv eine Spezialistin. „Sie haben recht, ich möchte mich über ein bestimmtes Thema mit Ihnen unterhalten Ga’quera. Und zwar ist es der Fall das die Vereinten Nationen, das ich Ihre Hilfe benötige.“, „Wie berechenbar.“ Stellte Arlana daraufhin fest ehe sie fragte: „Wobei benötigen Sie den Hilfe?“, „Wir haben ein Trümmerstück im Marsorbit identifiziert das uns weiterhelfen kann die Arachniden besser zu verstehen und unserer eigene Technologie voranzubringen. Wir wollen es daher bergen und für weitere Untersuchungen in einen Erdorbit bringen. Ich frage Sie nun im Namen der UNSF um Ihre Hilfe bei der nötigen Logistik. Wie Ihnen bekannt ist verfügen wir über keine Möglichkeit uns schneller als das Licht fortzubewegen, ich hatte daher gehofft das Sie in diesem Fall helfen könnten um mir eine Wochen lange Reise zu ersparen.“

„Ich Verstehe, ich denke dass ich in diesem Fall bedenkenlos helfen kann Haupt Kapitän Martin Möllers. Allerdings hätte ich im weiteren Zusammenhang auch noch eine Frage.“ Erwiderte Arlana dann. Während Martin daraufhin erleichtert war das sie seiner Bitte entsprochen hatte, ohne das er lange darum hatte betteln müssen meinte er leichthin: „Was beschäftigt Sie denn?“, „Ich habe einige Verstörende Informationen aufgefangen Haupt Kapitän. Es scheint dass sich Ihre Regierung im Aufruhr befindet. Außerdem habe ich erfahren dass diese Tatsache wohl in weiten Teilen Ihnen geschuldet ist.“ Meinte Arlana dann. „Ich habe nur Versucht Akzente zu setzen. Wir müssen uns Ändern wenn wir bereit für die Zukunft sein wollen.“ Antwortete Martin umgehend während er bereits bereute darauf eingegangen zu sein. „Also haben Sie Vorgeschlagen die Regierung abzusetzen und durch eine andere zu ersetzen?“ fragte Arlana dann in einem vergnügten Plaudertonfall wie als würde sie sich mit Martin lediglich über den Ausgang einer Lustigen TV Sendung Unterhalten. „Nicht direkt, aber es ist offenbar von einigen so aufgefasst worden.“ Antwortete Martin, wohl wissend das es nichts nützen würde der Frage aus dem Weg zu gehen, Arlana würde solange nachbohren bis sie erfahren hatte was sie wissen wollte, was auch immer das genau war. Immerhin war ihm schleierhaft warum sie sich überhaupt für dieses Thema interessierte, die internen Angelegenheiten der Menschlichen Staaten waren für sie und Ihr Volks schließlich völlig belanglos. „Ich Verstehe, sogar besser als Sie nun denken Haupt Kapitän Möllers. Die Furcht vor der Veränderung ist leider tief im Wesen der meisten Intelligenten Spezies verwurzelt, ich kann mir daher Vorstellen was für Kontroversen ein derart Grundlegender Reformvorschlag ausgelöst hat. daher möchte ich Sie auch Wissen lassen das ich von Ihnen beeindruckt bin das Sie sich das getraut haben.“ Meinte Arlana dann. In Martin stieg daraufhin ein Wohliges Wärmegefühl ob des Lobes auf, es fühlte sich gut an zu Wissen die Ymar Beeindruckt zu haben. „Fühlt es sich so an wenn man Verliebt ist?“ rätselte Martin dann nachdenklich. „Sie sagen ja gar nichts mehr.“ Stellte Arlana dann vergnügt fest. „Das liegt daran das ich nicht weiß was ich sagen soll Ga’quera.“ Erwiderte Martin seine Stimme zur Neutralität zwingend. Arlana kicherte daraufhin einmal mehr ehe sie meinte: „In diesem Fall halte ich es für Klüger dieses Gespräch zu vertagen, ich möchte Sie nicht noch mehr in Verlegenheit bringen. Ich erwarte Ihre Ankunft im Orbit Haupt Kapitän Martin Möllers.“ Meinte Arlana dann mit einer der Verführerischsten Tonlagen in der Stimme die Martin jemals gehört hatte ehe sie die Verbindung unterbrach noch ehe er eine Chance hatte selbst etwa zu erwidern. „Puuh.“ Dachte sich Martin dann und fuhr sich mit dem Arm über Stirn.
~~~Ende Kapitel 60~~~

mfg.: Tg

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16 Mär 2019 14:16 #89660 von Todesgleiter
Kapitel 61: Wiedersehen

Es fühlte sich ungewohnt an wieder in der Schwerelosigkeit zu sein. Martin Bewegte sich daher mit Vorsicht vorwärts und war bei weitem nicht so schnell Unterwegs wie noch vor wenigen Wochen. Es war erstaunlich wie schnell sich sein Körper wieder an die Schwerkraft der Erde gewöhnt hatte. Dass er sich im Moment etwas unbeholfen fortbewegte störte Martin jedoch nicht weiter, er wusste ja das dies nur ein Temporärer Zustand war. Außerdem war er durchaus glücklich wieder im All zu sein, ihm war gar nicht klar gewesen wie sehr er seine Zeit im All, trotz allem, vermisst hatte. Sicher zu Hause auf der Erde war es immer noch am schönsten doch trotzdem hatte ihm auf dem Erdboden immer etwas gefehlt. „Kapitän Möllers Sir!“ grüßte dann eine kräftige, Martin wohl bekannte Stimme. „Kapitän-Leutnant Graham, können Sie keine Rangabzeichen lesen?“ fragte Martin daraufhin scherzhaft. „Sir?“ fragte Peter daraufhin unschlüssig ehe er meinte: „Ohh, Glückwunsch zur Beförderung Sir.“, „Danke Kapitän-Leutnant. Es freut mich Sie wiederzusehen.“ Meinte Martin dann. „Ebenso Sir, auch wenn es mich Interessiert was so wichtig ist das ich meinen Urlaub habe Unterbrechen müssen.“ Erwiderte Peter umgehend. „Das werden Sie in kürze erfahren Kapitän-Leutnant.“ Antwortete Martin sofort, wobei es ihn wunderte dass sein Stellvertreter keine Umfänglicheren Informationen erhalten hatte. „Jawohl Sir.“ Bestätigte Peter erwartungsgemäß lediglich, als Disziplinierter Soldat konnte er seine Neugier zügeln.

Nur wenige Später erreichte Martin dann eskortiert von Peter die Luftschleuse an der die Athene festgemacht hatte. Zufrieden warf Martin einen Blick durch das Sichtfenster auf sein Schiff. Die Hülle schien makellos, es waren keine Spuren der vergangenen Gefechte zu erkennen. Arlana hatte ganze Arbeit bei der Wiederinstandsetzung des Schiffes geleistet, auch wenn Martin noch immer keine Ahnung hatte wie sie das eigentlich Angestellt hatte. „Sir?“ fragte Peter dann während er auf den Zugang deutete neben dem er wartete während Martin in seinen Gedanken versunken gewesen war. „Danke Kapitän-Leutnant.“ Meinte Martin dann und schwebte zu dem geschlossenen Schleusentor ehe er sich mit seiner ID autorisierte. Obwohl das Schiff an einer UNSF Einrichtung in einem Abgeschirmten und Bewachten Hangar gedockt war, verlangen die internen Sicherheitsprotokolle diese Autorisierung. Der Grund hierfür war es einem möglichen Spion schlichtweg so viele Hindernisse wie nur möglich in den weg zu stellen. Augenblicklich wechselte die Statuslampe über dem Bedienfeld auf grün und die Schleuse öffnete sich um den Weg in die Schleusenkammer freizugeben. Die innere Schleusentür blieb daraufhin versiegelt, was ebenfalls den Sicherheitsprotokollen geschuldet war, die innere Schleuse würde sich erst öffnen nachdem eine Abtastung sowie Schnellluftanalyse der Schleusenkammer keine bedenklichen Ergebnisse geliefert hatten. Immerhin bestand ja das Risiko eines Terrorristischen Angriffes mit Biologischen oder Chemischen Kampfstoffen. Diese Überprüfung dauerte dann auch nicht lange und die innere Schleusentür öffnete sich ebenfalls um den Weg freizugeben. Intuitiv orientierte sich Martin daraufhin in dem Korridor um seine Kabine zu erreichen. Es war doch erstaunlich wie tief sich das Schema der Bordkorridore in Martins Unterbewusstsein gebrannt hatte.

Nach wenigen Minuten hatte Martin dann seien Kabine erreicht die so nüchtern und Unpersönlich wie eh und jeh eingerichtet war, immerhin hatte er noch keine Zeit oder Lust gefunden daran etwas zu ändern. Trotzdem schaute sich Martin einmal in dem Raum um, immerhin war diese Kabine trotz allem so etwas wie sein Zuhause. Während er dann sein Persönliches Gepäck, von dem er wie üblich nicht allzu viel dabei hatte, in den Staufächern verstaute um seine Privaten Gegenständen als auch die Inneneinrichtung des Schiffes bei den Beschleunigungsmanövern welche die Athene in kürze durchführen würde zu schützen bemerkte Martin wie sich ins einem inneren einmal mehr eine seltsame ruhe breitmachte. Es dauerte kurz bis ihm klar wurde das dies daran lag das er hier in seinem Element war, hier kannte er sich aus, hier hatte er die Dinge unter Kontrolle, meistens jedenfalls. „Ich bin für diesen Verwaltungsjob einfach nicht geschaffen.“ Dachte sich Martin dann während er Schwungvoll das letzte Stau fach schloss. Im nächsten Moment machte dann der Bordcomputer aufs ich aufmerksam: „Haupt Kapitän Möllers wird an der Luftschleuse erwartet.“, „Nanu?“ fragte sich Martin daraufhin, seien Besatzung konnte das Schiff immerhin selbstständig betreten und verlassen er hatte daher eine Idee was seine Anwesenheit an der Luftschleuse nötig machen sollte. „Spezifiziere, warum wird Haupt Kapitän Möllers an der Luftschleuse erwartet?“ fragte Martin daher in der Hoffnung das der Bordcomputer sich dazu herab lies ihm mehr Informationen zu gewähren. Dies war auch tatsächlich der Fall, da der Computer sofort antwortete: „Es wird die Autorisierung des Kommandierenden Offiziers für das an Bord nehmen von Begleitpersonal benötigt.“, „Begleitpersonal?“ fragte sich Martin daraufhin selbst, er hatte keinen Schimmer was für eine Art von Begleitpersonal benötigt werden würde. Trotzdem setzte er sich umgehend in Bewegung und aktivierte unterwegs seinen Kommunikator: „Haupt Kapitän Möllers, für Kapitän-Leutnant Graham.“, „Kapitän-Leutnant Graham hört Sir.“ Meldete sich Peter sofort Pflichtbewusst. „Finden Sie sich bitte an der Luftschleuse ein, wie es aussieht nehmen wir zusätzliches Personal auf, ich möchte dass Sie eine Sicherheitsüberprüfung dieses Personals durchführen.“, „Positiv Sir, ich bin schon auf dem Weg.“ Antwortete Peter prompt was Martin nicht wirklich wunderte. Peter war ein Musterbeispiel von Pflichtbewusstsein.

Martin brauchte daraufhin nicht lange die Luftschleuse zu erreichen neben der Peter, eskortiert von Alva, bereits wartete. „Sir.“ Grüßten beide umgehend sobald sie Martin bemerkten. Martin nickte zur Erwiderung lediglich ehe er die Luftschleuse entriegelte um die Türen zu öffnen. Sobald sich die Schleusentüren dann geöffnet hatten, blickte Martin in das im Bekannte Gesicht von Mirjana. Die dieses mal jedoch eine Abwandlung des UNSF Einteilers trug. Begleitet wurde sie dabei von einem durchschnittlich wirkenden Mann der diverse Gerätschaften an seinem Körper festgezurrt hatte. Martin zog daher eine Augenbraue hoch und meinte: „Frau Kovacic, was für eine Überraschung.“ Mirjana strahlte Martin zur Antwort ins Gesicht und meinte: „Ich sagte Ihnen bereits das Sie mich nicht so ohne weiteres los werden. Ich freue mich schon auf dieses Abenteuer Haupt Kapitän!“, „Ich fürchte das ich Sie nicht einfach so an Bord nehmen kann Frau Kovacic, dies ist ein Militärschiff.“ Erwiderte Martin sachlich. Er hatte eigentlich nichts gegen Mirjana, aber trotzdem gefiel ihm die Vorstellung eine Reporterin an Brod zu haben nicht unbedingt. „Das wird kein Problem sein Haupt Kapitän. Ich habe mich vorbereitet.“ Antwortete Mirjana und förderte einen kleinen Handcomputer aus einer ihrer Taschen zutage. „Hier bitte, lesen Sie.“ Meinte Sie dann und reichte Martin das Gerät mit einem Triumphierenden Gesichtsausdruck. Martin las die Mitteillung daraufhin wobei seine Augenbrauen ein weiteres mal nach oben wanderten. Er hielt in diesem Moment einen Offiziellen Befehl in Händen wonach Mirjana als Frontlinienberichterstatterin die Mission begleiten sollte. Autorisiert war der Befehl dabei von niemand anderem als Admiral Carvalho persönlich. „Wie Sie sehen können Sie mich sehr wohl an Brod lassen.“ meinte Mirjana dann. Martin warf der jungen Frau daraufhin einen kurzen Blick zu ehe er den Handcomputer Drahtlos mit dem Schiffscomputer verband um eine Echtheitsprüfung durchzuführen. Zwar bezweifelte er das Mirjana selbst den Befehl fälschen würde, aber er hatte ja schließlich auch Vorgaben einzuhalten. Der Bordcomputer bestätigte die Echtheit der ID und des Befehls jedoch praktisch umgehend. „Nun in diesem Fall, Willkommen an Bord Frau Kovacic.“ Meinte Martin daher Notgedrungen und schwebte einen halben Meter Seite um den Weg in das Innere des Schiffes freizugeben.

„Danke.“ Erwiderte Mirjana kokett und schwebte durch die Schleusentür. „Kapitän-Leutnant, zeigen Sie unseren Gästen bitte Ihre Unterkunft und weißen Sie sie ein.“ Befahl Martin dann. „Jawohl Sir.“ Bestätigte Peter umgehend. Ehe er sich an Mirjana und ihren Assistenten wandte: „Dies ist ein Militärschiff, auch wenn Sie sich an Bord aufhalten dürfen unterliegt Ihr Aufenthalt strengen Regeln. Verstoßen Sie gegen eine dieser Regeln und Sie werden in Ihrer Bewegungsfreiheit drastisch eingeschränkt werden. Haben Sie das Verstanden?“, „Ja haben wir.“ Bestätigte Mirjana umgehend ernst, es war offensichtlich dass sie sich wirklich vorbereitet hatte. „Gut. In diesem Fall, können Sie mir folgen. Ich werden Ihnen nun Ihre Unterkunft zeigen sowie die Verhaltensregeln erläutern.“ erwiderte Peter ehe er sich in Bewegung setzte und dabei Mirjana samt Assistenz hinter sich herzog. Martin schaute den drei noch kurz hinterher ehe er sich abwandte um zu seiner eigenen Kabine zurückzukehren. Noch bevor der dieses Vorhaben jedoch in die Tat umsetzen konnte ertönte der Gruß: „Haupt Kapitän Möllers Sir. Leutnant Kovacic meldet sich zurück zum Dienst.“ Martin drehte sich daraufhin um und meinte: „Zur Kenntnis genommen Leutnant. Sie haben Ihre Schwester nur um zwei Minuten verpasst.“, „Sir?“ fragte Marco daraufhin verwundert. „Ihre Schwester befindet sich an Brod und wird uns als Berichterstatterin begleiten. Wussten Sie das etwa nicht?“ antwortete Martin. „Nein Sir.“ Quittierter Marco daraufhin mit gerunzelter Stirn. „Dann sollten Sie das eventuell klären Leutnant. Sie befindet ich zurzeit vermutlich auf Deck zwei, Gästequartiere und erhält ihre Einweisung von Kapitän-Leutnant Graham.“, „Ich Verstehe Sir. Danke, ich werde das überprüfen.“ Meinte Marco daraufhin. „Sie können sich entfernen.“ Entließ Martin dann Marco welcher lediglich mit „Sir.“ Antwortete ehe er sich abwandte um seiner Schwester zu folgen. Martin war sich dabei ziemlich sicher dass es am Heutigen Tage noch eine größere Diskussion geben würde, immerhin hatte Marco nicht den Eindruck erweckt allzu Positiv von der Entscheidung seiner Schwester überrascht zu sein, eher im Gegenteil.
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