Reise ins Unbekannte

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15 Dez 2018 13:28 #89529 von Todesgleiter
@Armageddon: Ich habe nie behauptet das Jack Hunter der einzige ist der noch mitliest, ansonsten hätte ich das Projekt auch schon eingestellt. Ich habe lediglcih gecshriebe das Jack Hunter der einzige ist der noch Rückmeldung gibt, was zu diesen Zeitpunkt auch durchaus korrekt war.Immerhin war es schon etlcihe Sieten her das jemand anderes etwas gepostet hatte.

Die Geschichte von Martin Möllers ist noch lange nicht am Ende. Das wird definitiv mein bisher längstes Projekt, ich habe noch so viel vor^^ Von daher darfst du noch eine ganze weile gespannt wie ein Flitzebogen blieben ;)

@all: Weiter geht's:

Kapitel 49: Ein Unerwarteter Gast

Martin genoss das süße Nichtstun und das ausgiebig. Entspannt lag er im Gras im Garten des Hauses seiner Eltern und döste halbschläfrig vor sich hin. Es war lange her dass er es hatte genießen können einfach nur da zu liegen und die Düfte der ihn umgebenden Pflanzen zu riechen. „Da weiß man wieder wofür man eigentlich gekämpft hat.“ Dachte er sich daher und schaute einem Schmetterling hinterher der von einem Blumenbeet im Nachbargarten über die Hecke geflattert kahm um die Lage zu peilen. Obwohl Martin immer noch so seine Schwierigkeiten mit der Schwerkraft hatte, das aufstehen kostete ihn doch mehr Mühe als ihm lieb war und auch das stehen oder gehen forderten ein Höchstmaß an Konzentration hatte, Martin seine Exoprothesen abgelegt, was seine Eltern zunächst erschreckt hatte als sie die Mechatronischen Gehhilfen gesehen hatten. Aber Martin war davon überzeugt dass sein Körper wieder lernen musste ohne Hilfe mit der Schwerkraft fertig zu werden. Außerdem war es ein seltsam befreiendes Gefühl gewesen die aus Hartplastik gefertigten Stützen abzulegen. Als Martin dann in den blauen Himmel schaute drängte sich in seinem inneren einmal mehr die Frage in den Vordergrund die ihn schon seit seiner Ankunft auf der Erde beschäftigte: Wollte er diesen Planeten wirklich wieder verlassen um in einem Stahlsarg eingeschlossen das ewige nichts des Weltraumes zu durchreisen? Martin atmete daraufhin einmal tief durch, er hatte gemischte Gefühle was seine Zugehörigkeit zur UNSF anging. Noch immer war er davon überzeugt das die UNSF einen wichtigen Job machte und er fühlte sich Stolz in den Rängen dieser Organisation zu dienen, insbesondre seit die letzten Ereignisse deutlich gemacht hatten wie dringend die Menschheit eine Militarisierte Raumflotte brauchte schon aus Selbstschutzgründen. Aber auf der anderen Seite wusste Martin nicht ob er wirklich bereit war sich mit Leib und Leben der Sache der UNSF zu verschreiben und jegliche Chance auf ein „normales“ leben schon im Voraus bei Seite zu Wischen. Denn die Vergangenen Ereignisse hatten ihm auch seine eigene Vergänglichkeit vor Augen geführt. Nicht immer würde die Ga’quera da sein um das Schlimmste abzuwenden und die Toten zurück ins Reich der Lebenden zu hohlen.

„Warum können solche Entscheidungen eigentlich nie einfach sein?!“ fragte sich Martin dann frustriert selbst, er wusste das er eine Entscheidung treffen musste und das möglichst schnell, schon alleine aus dem Grund das die Admiralität eine Chance hatte der Athene einen neuen Kommandanten zuzuteilen. „Hmmpf. Egal wie ich mich entscheide, irgendwas wird mich immer stören.“ Dachte sich Martin dann frustriert und rollte ein paar Kieselsteine zwischen den Fingern während er Nachdachte. Plötzlich hörte er dann Schrittgeräusche die in seien Richtung kamen, was an sich schon ungewöhnlich war. Sein Vater pflegte um diese Uhrzeit sein Mittags Nickerchen zu hallten während seine Mutter sich meistens mit den anderen Frauen aus dem Dorf auf dem Marktplatz traf. Schließlich bog eine Frau mit langer Fuchsbrauner Haarpracht um die Ecke des Hauses und steuerte zielsicher Martin an der halb aufgerichtet im Gras flanierte und Versuchte sich zu erinnern ob er die Frau kannte, oder nicht. Schließlich blieb die Frau etwa zwei Meter vor Martin stehen und musterte ihn einmal genau. „Du hast dich verändert.“ Stellte sie dann fest. „Entschuldigen Sie, kennen wir uns?“ fragte Martin dann der das durchaus hübsche Gesicht mit den Sommersprossen das unter einem breiten Strohhut mit Stoffschleife hervor lugte nicht so recht einordnen konnte. „Hmm, offenbar habe ich mich auch verändert.“ Stellte die Frau dann fest und hob ihren Hut vom Kopf ehe sie eben jenen einmal Schüttelte um ihre Haare dazu zu bringen ihr Gleichmäßig über die Schultern zu fallen. In diesem Moment erkannte Martin sie wieder, wie hatte er dieses Gesicht nur Vergessen können? „Claudia?“ Fragte er daher. „Jawohl in absoluter Lebensgröße.“ Antwortete die Angesprochene sichtlich zufrieden damit dass Martin sie wieder erkannt hatte.

Martin erhob sich daraufhin etwas wackelig und unter Zuhilfenahme eines einfachen Holzstabes den er benötigte um seine etwas schwächelnde Muskulatur zu unterstützen wenn er keine Exoprothesen trug. „Alles in Ordnung mit dir, du siehst so… Schwächlich aus.“ Fragte Claudia dann besorgt. „Das ist normal. Ich war zu lange im All. Meine Muskulatur und Knochen haben sich in der Schwerelosigkeit zurückgebildet. Das kommt wieder von selbst. Hoffe ich jedenfalls.“ Antwortete Martin daraufhin. Claudia warf ihm daraufhin einen dieser Berechnenden Frauen Blicke zu die klar machten dass sie so ihre eigenen Gedanken zu dem Thema hatte, sparte sich jedoch einen Kommentar. Stattdessen meinte Sie: „Das wollen wir doch mal hoffen!“ ehe sie ihm einfach um den Hals viel und Martin ein Freundschaftliches Küsschen auf die Wange drückte. Martin musste daraufhin damit kämpfen nicht umzufallen meinte jedoch mit vergnügtem Unterton: „Ich freu mich auch dich wieder zu sehen, aber immer langsam mit den jungen Pferden!“. „Ich will jetzt aber nicht langsam machen.“ Stellte Claudia daraufhin lachend fest ehe sie Martin los lies so dass dieser sein Gleichgewicht wieder finden konnte. „Du bist ganz schön erwachsen geworden.“ Stellte Martin dann fest nachdem er sich wieder aufgerichtet hatte. Claudia war mehrere Jahre jünger als er und als er sie zuletzt gesehen hatte, hatte sie noch direkt Kindlich gewirkt. „Ich fasse das einfach mal als Kompliment auf.“ Stellte Claudia daraufhin fest. Martin schnaubte daraufhin kurz und meinte: „He, es ist immerhin über zwei Jahre her.“, „Zwei lange Jahre, das kannst du mir glauben.“ Meinte Claudia daraufhin. „Warum, was ist schief gelaufen?“ fragte Martin dann. Immerhin war Claudia soweit er sich erinnern konnte Feuer und Flamme für das Tiefsee Forschungsprojekt irgendwo vor der Küste Australiens gewesen bei dem sie die letzten zwei Jahre verbracht hatte. „So war das nicht gemeint. Es war eine schöne Zeit, aber auch anstrengend und fordernd. Außerdem habe ich festgestellt das ich meine Sozialen Kontrakte sträflich vernachlässigt habe.“ Antwortete Claudia. „Nun das kommt mir definitiv bekannt vor.“ Meinte Martin daraufhin. „Tja wir haben eine Menge gemein was das angeht, du lässt dich in einem Metallsarg ins All Schießen und ich mich auf dem Grund der Ozeane deponieren.“ Stellte Claudia dann fest.

Martin schnaubte daraufhin amüsiert ehe er meinte: „Naja was das angeht bin ich mir nicht mehr so sicher.“, „Wie meinst du das?“ fragte Claudia dann. „Ich bin am Überlegen ob ich die Raumfahrt nicht Raumfahrt sein lasse.“ Antwortete Martin daraufhin, es tat gut mit jemandem darüber reden zu können. „Aber bist du denn jetzt nicht dort wo du immer hinwolltest?“ fragte Claudia daraufhin. „Ja, schon. Aber das Aufgabenfeld eines Militärischen Raumschiffkapitäns hat sich in jüngster Zeit drastisch verändert.“ Antwortete Martin. „Du meinst die Aliens?“ fragte Claudia daraufhin. „Genau die. Und es gibt noch sehr viel mehr von denen.“ bestätigte Martin. „Hmm. Ich denke du solltest das alles erst mal auf dich zukommen lassen. Ich hätte auch nie gedacht das es zum Aufgabengebiet eines Meeresbiologen gehört in Haifischkacke herumzuwühlen.“ Meinte Claudia dann. „Echt jetzt, Haifischkacke?“ fragte Martin daraufhin. „Um nur eines der Harmloseren Dinge zu nennen, ja. Die Innereien eines Kalmars sind noch viel ekliger.“ Antwortete Claudia. „Iih, hört sich echt unangenehm an.“ Stellte Martin daraufhin fest. „Und riecht auch so, insbesondre wenn sich deine Kollegen einen Scherz erlauben und du dir hinterher einen halben Tag Tintenfisch Därme aus den Haaren sortieren musst. Was ich damit sagen will ist dass man seinen Traum nicht aufgeben sollte nur weil man ein paar unvorhergesehen Hindernisse erkannt hat.“ Bestätigte Claudia. „Naja, eklig ist das eine die hohe Chance von irgendeiner Alienwaffe vaporisiert zu werden das andere.“ Gab Martin dann zu bedenken. „Wo ist der Unterschied ob es eine Alienwaffe oder eine Kanone einee anderen Menschen ist die dich aus dem Leben reist? Als du Soldat geworden bist musst du dir doch im Klaren darüber gewesen sein dass dieser Job nicht unbedingt zur Steigerung deiner Lebenserwartung beiträgt, oder?“ konterte Claudia umgehend geschickt. „Schätze du hast recht.“ Stellte Martin daraufhin nachdenklich fest, denn es stimmte auch vor dem Auftauchen der Arachniden hatte es jederzeit die Möglichkeit gegeben das er in einem Plötzlich eskalierenden Konflikt getötete wurde.
~~~forstetzung im nächsten Post~~~

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15 Dez 2018 13:30 #89530 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Während Martin daraufhin nachdenklich schweig sah Claudia sich einmal kurz um ehe sie fragte: „Ist hier noch Platz, ich würde mich gerne etwas ausruhen?“ Dabei deutete sie auf die Mulde die Martin ihm Gras hinterlassen hatte als er darin gelegen war. Zur Antwort zuckte Martin lediglich die Schultern. Worauf Claudia sich einfach mitten im Gras niederlies und dabei einen leisen Seufzer vernehmen lies. Martin folgte ihrem Beispiel daraufhin und lies sich auch wieder, etwas unelegant, zurück sinken wobei er seinen Stock nutzte um nicht einfach rücklings umzukippen. „Du bewegst dich wie ein alter Mann.“ Stellte Claudia daher neckend fest. „Ich bin ein alter Mann, junge Frau!“ entgegnete Martin daraufhin Todernst. Claudia prustete daraufhin einmal amüsiert auf ehe sie erwiderte: „Jaja, und was bist du dann in zwanzig Jahren?“, „Woher soll ich das denn jetzt schon wissen? Bis dahin ist es noch lange Zeit.“ Antwortete Martin ehe die beiden in lautes Gelächter ausbrachen und sich dabei mit dem Rücken ins Gras legten. Nachdem Martin sich dann wieder im Griff hatte fragte er während er sich den Bauch hob: „Was machst du eigentlich hier?“, „Das Forschungsprojekt wurde wegen dem vermaledeiten Krieg abgebrochen. Ich wusste nicht wo ich sonst hin sollte außer zurück nach Hause, also habe ich das getan.“ Antwortete Claudia leichthin. Auch wenn Martin ihr deutlich anhörte das sie das bei weitem nicht so locker sah. „ Dann bist du gerade Arbeitslos?“ fragte Martin weiter. „Jain. Technisch gesehen bin ich immer noch beim Institut angestellt, aber mein Vertrag ruht bis sie ein neues Einsatzgebiet für mich finden. Leider gilt das aktuelle Interesse des Institutes und eigentlich aller anderen auch im Moment nicht den Meeren sondern dem Weltraum.“ Antwortete Claudia. „Kannst du ihnen das übel nehmen?“ fragte Martin daraufhin. „Nicht wirklich. Ich meine Aliens sind einfach viel Interessanter als irgendwelche Bakterien die auf dem Grund der Meere ihr Dasein fristen, das kann Ich schon Verstehen. Aber es fühlt sich trotzdem wie ne ziemlich üble Degradierung an nach seiner Forschungstätigkeit wieder Kellnern zu müssen.“ Antwortete Claudia. „Du kellnerst?“ fragte Martin daraufhin amüsiert schnaubend. „Ja, irgendwie muss ich ja mein Geld verdienen nachdem sich bislang kein Mann bereiterklärt hat meine Rechnungen zu zahlen.“ Bestätigte Claudia. „War in deiner Forschungsgruppe den kein alter einsamer Professor mit einer Menge Geld?“ fragte Martin daraufhin scherzhaft. „Hey! So billig bin ich nicht!“ meinte Claudia daraufhin in gespielter Entrüstung während sie Martin spielerrisch in die Seite boxte.

„Autsch!“ meinte dieser daraufhin grinsend. „Außerdem waren alle erstrebenswerten Kollegen schon vergeben.“ Meinte Claudia dann. „Naja, aber jetzt triffst du doch bestimmt ne menge Kerle, da wird sich schon noch einer finden.“ Stellte Martin dann fest während er Claudia auf die Schulter klopfte. „Meinst du?“ fragte diese eher weniger überzeugt. „Klar. Männer sind Berechenbar, erhasche ihre Aufmerksamkeit indem du halbnackt rumrennt und gib ihnen dann was zu Essen, schon folgen sie dir überall hin.“ Meinte Martin dann. „Du bist unmöglich!“ stellte Claudia daraufhin fest was nicht so wirklich überzeugend klang da sie im selben Moment tränen lachte. „Na wie ich sehe habt ihr zwei ne Menge Spaß, darf ich auch mit lachen?“ fragte dann plötzlich Paul der in diesem Moment um die Ecke bog. „Kommt drauf an.“ Meinte Martin daraufhin. „Auf was?“ fragte Paul umgehend. „Na ob du das überhaupt noch kannst und nicht Holzernst geworden bist.“ Antwortete Martin worauf Paul schnaubte und meinte: „Alle Mann in Deckung, die Witze fliegen heuet tief.“, „Aber dafür mit Antrieb.“ Fügte Claudia an während Paul sich neben den beiden niederlies. „Keine Arbeit Heute?“ fragte Martin dann Paul. „Nö, wir haben grade nicht viel zu tun. Also hab ich meinem Chef die Kettensäge an den Hals gehalten und drum gebeten frei zu bekommen.“ Antwortete Paul. „Wie zivilisiert von dir, anstelle es einfach zu fordern.“ Stellte Martin umgehend scherzhaft fest. Paul hob daraufhin den linken Zeigefinger in die Luft und meinte: „Meine Mutti hat mir beigebracht immer höflich zu bleiben und wenn Mutti das sagt dann tue ich das auch.“ Während Martin daraufhin laut Prusten musste stellte Claudia mit gespielt genervter Stimme fest: „Männer!“, „Jawohl das sind wir, und dafür leiben uns die Weiber!“ stellte Paul voller Inbrunst fest. „Oh jeh, jetzt trägst du aber ganz schön auf.“ Attestierte Martin daraufhin während Claudia nur die Augen verdrehte ehe sie meinte: „Das glaubst zumindest du.“

„Was hast du mit deinem Urlaub jetzt eigentlich vor, du willst doch bestimmt nicht mehrere Monate hier im Gras liegen, oder?“ fragte Paul dann Martin nachdem sich die drei wieder etwas beruhigt hatten. „Warum denn nicht? Hier ist es bequem!“ stellte Martin daraufhin fest. Pauls schüttelte daraufhin den Kopf und meinte Grinsend: „Du bist immer noch der gleiche Vogel wie früher.“, „Jep und auch noch stolz drauf.“ bestätigte Martin sofort. „Ne, jetzt mal im Ernst. Es ist lange her das wir uns das letzte mal was gemeinsam unternommen haben, hättest du Bock drauf wenn wir zusammen was Unternehmen? Du darfst natürlich auch mit Claudi.“ Fragte Paul dann. „Warum nicht. An was hattest du den gedacht?“ erwiderte Martin darauf. „Naja, wegen deiner exzellenten Körperlichen Verfassung scheidet alles was mit viel Bewegung zu tun hat ja schon im Vorfeld aus.“ Meinte Paul daraufhin nachdenklich. „Ich will dich mal nach mehreren Monaten in der Schwerelosigkeit sehen.“ Stellte Martin zu seiner Ehrrettung fest. „Ich hab zufällig die Möglichkeit uns verbilligten Zugang zum Ozeanium oben an der Küste zu beschaffen. Vorausgesetzt ihr zwei Jungs habt an sowas Interesse.“ Stellte Claudia dann fest. „Ist das dieses Riesenaquarium?“ fragte Martin daraufhin. „Ja, auch wenn es deutlich mehr ist als das.“ Antwortetet Claudia. „Ist recht Frau Professor.“ Stellte Paul umgehend fest wofür er sich einen tadelenden Blick einfing. „Hört sich gar nicht so übel an, wäre ein toller Ausgleich zum Weltraum.“ Meinte Martin dann. „Ich bin auch dabei, Zoos waren schon immer mein Ding besonders die wo man die Tiere auch streicheln kann.“ Meinte Paul dann worauf alle drei wieder lachen mussten. „Oh Mann hab ich das vermisst.“ Stellte Martin dann fest. „Was, die dummen Sprüche?“ fragte Paul sofort. „Nö, davon hatte ich auch auf der Akademie und an Bord genug. Ich meine diese Unbeschwertheit, frei sein einfach mal nur Stundenlang rum zu blödeln und den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen wenn man es will.“ Antwortete Martin. „Hmm, das kann ich Verstehen. Disziplinierte Gesellschaften sind auf Dauer ermüdend.“ Stimmte Claudia zu mit ihren Akademischen Forschungskollegen wohl ähnliche Erfahrungen gemacht wie Martin bei der UNSF gemacht hatte. „Ich fürchte da kann ich mit Reden. Bei der Forstverwaltung sind wir alles andere als Diszipliniert. Erst gestern hat Udo ausversehen einen morschen Baum auf einen Zeltplatz fallen lassen und die Camper ziemlich erschreckt.“ Unkte Paul amüsiert. „Vielleicht solltet ihr besser aufpassen was ihr tut anstelle den ganzen Tag nach einer Schnapsflasche zu suchen.“ Meinte Claudia dann tadelnd. Paul riss daraufhin die Augen auf und meinte schockiert: „Aber dann währe das ja Arbeit! Das kann ich nicht zulassen!“ Martin musste daraufhin erneut lachen, zwar stimmte es das er auch mit seinen Kameraden in der Flotte Scherze hatte machen können aber das hier war einfach eine andere Liga und ja er hatte es definitiv vermisst.

Plötzlich hörte Martin dann seien Mutter rufen die wohl von ihrer eigenen Gesprächsrunde zurück war: „Martin! Wo steckst du, du hast Besuch.“, „Erwartest du heute noch jemanden?“ fragte Claudia daraufhin. „Nein eigentlich nicht. Ich hab auch keine Idee wer das sein könnte.“ Antwortete Martin ehe er lauter sprach: „Ich komme.“ Anschließend wandte er sich an Paul: „Helf mir mal hoch.“, „Aber klar doch, alter Mann.“ Meinte dieser und zerrte Martin mit roher Kraft auf die Beine. Martin griff sich daraufhin seinen Stock und meinte zu Paul und Claudia gewandt: „Wartete doch einfach kurz hier. Ist bestimmt nichts Größeres.“Paul zuckte daraufhin nur mit den Schultern und lies sich ins Gras zurückplumpsen während Claudia sich demonstrativ auf den Rücken legte. Martin setzte sich dagegen in Bewegung und steuerte den Zugang zum Grundstück an. Zwar war das gante Grundstück von einem Zaun umgeben, aber das Tor stand eigentlich immer offen, Martin wusste nicht einmal ob der Schlüssel für eben jenes Tor überhaupt noch auffindbar war. Es war daher ungewöhnlich das jemand außerhalb, vor dem Zaun wartete. Alle die ihn oder seien Eltern persönlich kannten wussten das sie das Grundstück problemlos betreten konnten. Sobald er daraufhin um die Hausecke bog kam ihm auch schon seine Mutter entgegen und meinte: „Da steht eine junge Dame vor dem Tor die behauptete dich zu kennen, hast du uns was verheimlicht?“, „Nein heb ich nicht. Wie heißt sie denn?“ erwiderte Martin. „Hat sie nicht gesagt, nur das sie dich von der Arbeit her kennen würde.“ Antwortete seine Mutter umgehend. Martin zog daraufhin fragend eine Augenbraue in die Höhe ehe er meinte: „Ich schau mal.“
Nur unwesentlich später erreichte Martin dann das Gartentor und erblickte eine Frau in einem langen Hellorangenen Kleid sowie einem dazu passenden Breitkrempigen Hut mit weißem Hutband den sie Schräg auf dem Kopf trug. „Entschuldigen Sie?“ meinte Martin dann. Umgehend fixierte die Frau ihn und Martin viel vor Schreck fast die Kinnlade herunter: Diese Goldenen Augen hatte er bisher nur ein einziges Mal gesehen. „Ah’gahrsa so Kapitän.“ Meinte die Ymar dann mit ihrer Glockenhellen und melodischen Stimme die sich noch Verführerischer anhörte wenn sie sich ihrer eigenen Sprache bediente. „Ga’quera? Was machen Sie hier?“ fragte Martin dann überrumpelt und vergaß dabei sogar seine Frage in diverse Höflichkeitsfloskeln zu packen, dafür war er gerade viel zu überrumpelt. „Ist das nicht offensichtlich Kapitän Martin Möllers? Ich Besuche Sie.“ Antwortete die Ga’quera. „Ja schon, aber warum?“ fragte Martin weiter, noch immer komplett überrumpelt. Nie in tausend Jahren hätte er damit gerechnet dass ausgerechnet sie in Besuchen kommen würde. „Warum denn nicht?“ frage die Ga’quera zurück. Martin überlegte daraufhin kurz ehe er antwortete: „Weil es unüblich ist. Sie sind die Diplomatische Abgesandte einer anderen Zivilisation und wir kennen uns eigentlich gar nicht.“ Die Ga’qura kicherte daraufhin erheitert ehe sie meinte: „Soweit ich informiert bin darf ich mich frei auf Ihrem Planeten bewegen. Ihre Regierung hat mir keinerlei Beschränkungen auferlegt und ich halte es für angebracht mein Verständnis über die Menschliche Kultur zu Verbessern. Schon lange genug war ich die Passiven Beobachterin. Allerdings werde ich Sie nicht weiter behelligen wenn Sie das wünschen Kapitän Martin Möllers.“ Martin war daraufhin in einer Zwickmühle, auf der einen Seite hegte er kein Gesteigertes Interesse daran sein Privatleben mit seiner Arbeit zu verschmelzen, aber auf der anderen Seite hatte er die einzigartige Gelegenheit die Ymar auf einer Persönlichen ebene kennen zu lernen und mehr über sie und ihr Volk zu erfahren, abseits der streng Organsierten und Protokollierten Offiziellen Veranstaltungen. „Sie können Bleiben wenn Sie das wünschen Ga’quera, aber ich muss Sie warnen: Das wird vermutlich ziemlich langweilig für Sie werden.“ Antwortete Martin dann. Die Ga’quera lächelte daraufhin ehe sie meinte: „Überlassen Sie die Einschätzung ob etwas für mich langwellig ist oder nicht einfach mir Kapitän Martin Möllers. Außerdem möchte in anregen unsere Kommunikation zu vereinfachen. Es ist unnötig umständlich sie beständig mit dem Titel des jeweils anderen anzusprechen.“, „Von mir aus, wenn Sie das so wollen. Wie soll ich Sie nennen?“ erwiderte Martin obwohl er nicht so recht wusste ob das eine gute Idee war, bisher hatte er sich ganz wohl damit gefühlt sich selbst hinter eine Wand aus Höflichkeitsfloskeln zu verstecken.

„Das teilte ich Ihnen doch bereist mit. Sie können mich bei meinem Namen, Arlana, nennen wie es unter den Ymari üblich ist.“ Antwortete die Ga’quera. Martin nickte daraufhin und meinte: „Ich werde mich bemühen.“ Die Ga’quera grinste daraufhin breit als sie meinte: „Davon bin ich überzeugt.“, „Wenn Sie mir bitte folgen wollen, ich habe bereits zwei Freunde zu gast.“ Meinte Martin dann. „Es besteht keine Notwendigkeit für eine derartige Formulierung. Ich folge Ihnen gerne.“ Antwortete die Ga’quera, ihrer Stimmlage nach zu urteilen quietsch vergnügt. Martins setzte sich daraufhin wieder in Bewegung um seinen neuen Gast um das Haus zu führen. Sobald er dann mit der Ga’quera im Schlepptau um die Hausecke bog, erhoben sich sowohl Claudia als auch Paul umgehend und setzten eine neugierig-fragende Miene auf. „Claudia, Paul darf ich Vorstellen: Ga’quera Arlana von Aechia Selarim. Abgesandte des alten Volkes der Ymari. Ga‘… äh ich meine Arlana: Das sind meine Freunde Claudia Schmidt und Paul Schulze.“ Meinte Martin dann worauf der Blick seiner Freunden regelrecht erstarrte.
~~~Ende Kapitel 49~~~

mfg.: Tg

Frohen Dritten Advendt euch allen!

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22 Dez 2018 13:22 #89548 von Todesgleiter
Kapitel 50: Enthüllungen

„Es ist mir eine Freude Sie beide kennen zu lernen.“ Meinte die Ga’quera dann und lies sich von den versteinerten Gesichter ihrer gegenüber nicht im mindesten aus dem Konzept bringen, sie war derartige Reaktionen ihrer Person gegenüber wohl schon hinlänglich gewohnt. „Äh, gleichfalls, denke ich.“ Meinte Paul dann reichlich hilflos und erinnerte Martin dabei extrem an sich selbst als er das erste mal mit der Ga’quera hatte reden müssen. „Es gibt keinen Grund für Sie sich zu fürchten. Es liegt mir fern Ihnen zu schaden.“ Stellte die Ga’quera dann einmal mehr fest. „Nehmen Sie es ihnen nicht übel. Sie haben nur nicht damit gerechnet jemanden wie Sie zu treffen.“ Meinte Martin dann während Claudia und Paul zustimmend nickten, Offenbar froh sich nichts selbst erklären zu müssen. „Das ist überdeutlich.“ Antwortete die Ga’quera amüsiert. „Ähh was verschafft uns denn die Ehre?“ fragte dann Paul vorsichtig. Die Ga’quera fixierte ihn daraufhin mit ihren Goldenen Augen ehe sie strahlend meinte: „Ich freue mich zu erfahren das mein Besuch für Sie eine Ehre ist Herr Paul Schulze. Um ihre Frage zu beantworten: Ich möchte mehr über die Kultur der Menschheit erfahren, ich möchte sie selbst erleben.“ Paul sah daraufhin hilfesuchend zu Martin der meinte: „Ich war genauso überrascht wie du als sie hier aufgetaucht ist.“, „Es scheint meine Spezialität zu sein Sie zu Überraschen Martin.“ Stellte die Ga’quera dann mit einer fröhlichen Stimme fest die sich anhöret als wolle sie im nächsten Moment anfangen zu Tanzen. Claudia schaute daraufhin erschrocken zwischen Martin und der Ga’quera hin und her und wirkte im besten Falle ungläubig. „Sie wirken verunsichert Frau Claudia Schmidt, ist etwas nicht in Ordnung?“ fragte die Ga’quera fröhlich und offenkundig bester Laune, obwohl Martin zugeben musste das er sie noch nie mit Schlechter Laune gesehen hatte und das wohl auch nicht wollte. Er wollte sich gar nicht vorstellen was die Mächtige Alien frau fähig war wenn sie wirklich mies drauf war. „Nichts, es ist alles in Ordnung.“ Piepste Claudia daraufhin gepresst zur Antwort, es war mehr wie offenkundig das sie sich sehr wohl im Klaren darüber war mit wem sie sprach. „Wenn Sie mir die Freiheit gestatten das Festzustellen: Sie hören sich nicht danach an Frau Claudia Schmidt.“ Erwiderte die Ga’quera mit ihrer typisch entwaffnenden Objektivität und Ehrlichkeit. Claudia sah daraufhin, ähnlich wie zuvor Paul, hilfesuchend zu Martin, seine beiden Freunde machten auch keine bessere Figur beim ersten Kontakt mit der Ga’quera als der Präsident und der Kaiser es getan hatten. „Ich glaube sie möchte nicht darüber sprechen Ga‘… äh ich meine Arlana. Jedenfalls nicht im Moment.“ Meinte Martin dann was Claudia mit heftigem Nicken bestätigte. „Wie bedauerlich. Aber ich werde Ihren Entschluss respektieren Frau Claudia Schmidt.“ Meinte die Ga’quera daraufhin.

„Wie haben Sie sich ihre Zeit hier den Vorgestellt?“ fragte Martin dann die Ga’quera. „Ich habe keinerlei Vorstellungen bezüglich des weiteren Vorgehens Martin Möllers. Wie ich bereits erwähnte möchte ich das Leben erfahren das Sie und alle anderen Menschen führen. Abseits der Propaganda ihrer Regierung.“ Antwortete die Ga’quera während sie ihren Hut zurechtrückte um ihre Augen auch weiterhin vor der Sonne zu schützen. „Dann hätten Sie sich eventuell eine Großstadt aussuchen sollen um sich unter die Leute zu Mischen. Hier werden Sie nicht viel erleben.“ Stellte Martin dann fest. „Aber dort hätte ich niemanden gekannt. Zudem habe ich nie erwähnt etwas erleben zu wollen Martin.“ Antwortete die Ga’quera, worauf Claudia Martin wieder einen dieser Alarmierten Blicke zuwarf. Die Ga’quera schaute daraufhin kurz zwischen Claudia und Martin hin und her ehe sie meinte: „Wünschen Sie das ich Sie kurzzeitig allein lasse?“, „Ich wüsste nicht weshalb Arlana.“ Antwortete Martin unter Aufbietung nahezu seines ganzen Willens, es war extrem gewöhnungsbedürftig eine Persönlichkeit wie die Ga’quera mit ihrem Vornamen zu benennen, auch wenn Martin zugeben musste das es im auf eine seltsame Art gefiel, es fühlte sich irgendwie gut an sich so vertraut mit ihr zu fühlen. „Ich befürchte das ihre Freundin Frau Claudia Schmidt das differenziert betrachtet Martin.“ Stellte die Ga’quera dann fest. Martin schaute daraufhin einmal auffordernd zu Claudia, welche nur einen gepressten Gesichtsausdruck zur Schau trug.

Plötzlich ertönte dann eine weitere Stimme: „Martin willst du mich nicht deiner neuen Freundin Vorstellen?“, „Oh nein….“ Dachte sich Martin daraufhin während die Ga’quera sich elegant auf dem Absatz herumdrehte und strahlend meinte: „Es ist mir eine Freude und Ehre Sie Kennen zu lernen Frau Sandra Möllers.“Martin drehte sich daraufhin ebenfalls notgedrungen zu seiner Mutter herum die in der Tür zur Terrasse stand und die Ga’quera überrascht musterte. „Mama, darf ich Vorstellen: Ga’quera Arlana von Aechia Selarim. Die Gesandte und Diplomatische Bevollmächtigte des alten Volkes der Ymari. Arlana, meine Mutter Sandra Möllers.“ Meinte Martin dann. „Moment. Dann sind Sie…?“ Fragte Martins Mutter daraufhin während ihrer Augen sich Weiteteten ehe ihre Augen rückwärts in ihre Höhlen rollten. Noch bevor Martin etwas tun konnte flimmerte die Luft rings um seine Mutter daraufhin auf und eine annähernd Humanuide Gestalt fing sie auf ehe sie auf dem Boden aufschlagen konnte. Die Konturen der Gestalt waren dabei in ständiger Bewegung und verschwammen beinahe mit der Umgebung wie als würde sie aus einer Flüssigkeit und nicht aus massiver Materie bestehen. „Ich glaube Sie hätten meine Vorstellung etwas schonender angehen sollen Martin.“ Stellte die Ga’quera dann ruhig fest. „Was ist das?“ presste Claudia dann zwischen den Zähnen hervor und deutete auf die wabernde Gestalt. „Ein Wae’hal Frau Claudia Schmidt. Sie müssen sich nicht vor ihm fürchten.“ Antwortete die Ga’quera. „Was ist ein Wae’hal?“ fragte Martin dann vorsichtig. „Eine aus subatomaren Intelligenten Bausteinen bestehende synthetische Konstruktion die ihre Form und Funktion jederzeit anpassen kann. Sie dienen hauptsächlich als Leibwächter und Schocktruppen.“ Antwortete die Ga’quera. „Das ist eine Maschine?“ fragte Martin ungläubig. „Eher mehrere Milliarden Maschinen die kollektiv zusammenarbeiten um ihr Ziel zu erreichen, ähnlich den Zellen in Ihrem Körper. Nur noch viel kleiner Martin.“ Antwortete die Ga’quera. Martin schluckte daraufhin einmal und Fragte: „Wie viele von den Dingern haben sie dabei?“, „Ich erwähnte bereits das ich nicht so schutzlos bin wie es den Anschein hat.“ Antwortete die Ga‘quera ruhig ehe sich fünf weitere der verschwommenen Gestalten materialisierten, oder vielmehr sichtbar wurden, sie waren vermutlich die ganze Zeit da gewesen und hatten nun den Befehl erhalten sich zu zeigen. „Sie machen es uns nicht gerade einfach uns in Ihrer Nähe normal zu verhallten Arlana, ich hoffe das ist ihnen klar.“ Stellte Martin dann mit Blick auf die Wae’hal fest. „Es tut mir leid, aus exakt diesem Grund habe ich die Wae’hal verborgen gehalten. Ich bitte Sie einfach darüber hinweg zu sehen.“ Antwortete de Ga’quear beinahe peinlich berührt.

Martin zog daraufhin eine Augenbraue hoch, die Ga’quera verlangte so ziemlich das unmögliche, zwar glaubte er ihr das es nicht ihre Absicht war sie alle einzuschüchtern aber sie tat es trotzdem, wenn auch unabsichtlich. Plötzlich ertönte dann ein Lebenszeichen von Martins Mutter die noch immer von dem Wae’hal gehalten wurde, der in typisch Maschineller endloser Geduld auf weitere Anweisungen wartete und so lange einfach still hielt. „Alles in Ordnung Mama?“ fragte Martin dann vorsichtig, sie war nicht mehr die Jüngste. „Ja ich… ich glaube schon.“ Antwortete diese dumpf. Ehe ihr Blick wieder auf die Ga’quera viel und ihre Augen sich weiteten: „Dann war das keine Einbildung.“ Stellte sie dann fest. Martin, der dem Blick seiner Mutter gefolgt war, antwortete umgehend: „Nein war es nicht. Aber mach die keine Sorgen Sie ist nicht hier um irgendjemandem etwas anzutun und auch nicht in ihrer offiziellen Diplomatischen Funktion.“, „Weshalb dann, was hat die Botschafterin eines Alienimperiums denn außerhalb ihrer Diplomatischen Funktion hier zu tun?“ fragte Martins Mutter umgehend. „Das kann ich dir auch nicht beantworten. Die Ymari ticken einfach anders als wir.“ Antwortete Martin ruhig. „Wenn du meinst…“ meinte seine Mutter daraufhin ehe ihr auffiel das sie von einer durchscheinenden wabernden Wolke festgehalten wurde: „Was, ist das?!“ fragte sie daher erschrocken und sprang mit einer Geschwindigkeit auf die Beine die man einer alten Frau nicht zugetraut hätte. „Ein Leibwächter der Ga’quera, er hat dich aufgefangen um zu verhindern das du auf dem Boden landest. Das war doch nett, oder nicht?“ erwiderte Martin beruhigend währen alle andern schwiegen. „Ja, ich denke schon.“ Antwortete seien Mutter dann nachdenklich ehe sie sich langem zu der Ga’quera herumdrehte und mit gesenktem Blick meinte: „Ich bitte meine Reaktion zu entschuldigen. Ich wollte Sie nicht Beleidgen.“, „Es besteht keine Notwendigkeit sich zu entschuldigen. Dennoch akzeptiere ich Ihre Entschuldigung wenn es Sie beruhigt. Des Weiteren können Sie mich gerne ansehen Frau Sandra Möllers.“ Antwortete die Ga’quera mit fröhlich klingender Stimme. „Wenn Sie meinen. Ich habe noch ein paar Stücke Kuchen übrig, wenn Sie also Hunger haben…?“ erwiderte Martins Mutter dann Vorsichtig. „Ich würde gerne etwas von Ihrem Kuchen kosten. Bisher fand ich alle Irdischen Spießen außerordentlich lecker!“ stellte die Ga’quera umgehend begeistert fest. „Dann bringe ich Ihnen den Kuchen hier raus.“ Antwortete Martins Mutter dann ehe sie Geschäftig davoneilet. „Schätze dann ist jetzt Kaffee Zeit.“ Stellte Paul umgehend fest.

Nur wenige Minuten später fanden sich dann alle auf der Terrasse wieder wo Martin zusammen mit Paul kurzerhand die Gartenmöbelgarnitur aufgestellt hatte. „Setzen Sie sich Arlana.“ Meinte Martin dann an die Ga’quera gewandt die etwas verlegen herumstand und das geschehen beobachtete. „Mit Freuden Martin.“ Erwiderte diese und steuerte einen der Stühle an ehe sie sich gewohnt elegant darauf niederlies. Martin glaubte dabei sogar einen neidischen Blick seitens Claudia bemerkt zu haben die sie wohl wünschte sich genauso wie die Ga’quera bewegen zu können. Sobald sich dann alle rings um den Tisch aus massivem Eichenholz auf, bei weitem nicht so massiven, Kuntstsoffstühlen hiergelassen hatten kahm Martins Mutter mit einer großen Kuchenplatte aus der Küche zurückgeeilt. Worauf sich Martin ein Grinsen verkneifen musste, „Das sind ein „paar“ Stückchen Kuchen?“ fragte Paul dann mit hochgezogener Augenbraue. Genau wie Martin es erwartete hatte war die ganze Platt randvoll. „Ja, aber natürlich. Das sind doch nur Reste. Ich habe auch noch eine zweite Platte.“ Stellte die Angesprochene geschäftig fest während sie das Blech auf dem Tisch drapierte. „Ich will gar nicht Wissen wo sie das wieder alles zusammengesammelt hat.“ Dachte sich Martin dann vergnügt. Er selbst war zwar kein großer Fan von Kuchen, seine Eltern dafür aber wie der Großteil der älteren Bevölkerung umso mehr. Es verwunderte ihn daher nicht im Mindesten das seine Mutter mal eben genügend Kuchen für eine kleine Party im Haus hatte. „So, bitteschön die Herrschaften. Ich bringe auch noch eine Themoskanne mit Kaffee.“ Meinte Martin Mutter dann als sie die zweite Platte abgestellt hatte und ihr Werk zufrieden musterte. „Dürfte ich, ohne Unhöflich zu erscheinen, ein alternatives Getränk erhalten?“ fragte die Ga’quera dann. „Aber natürlich. Was möchten Sie?“ erwiderte Martins Mutter umgehend, welche so Langsam warmzulaufen schien, das war ihr Revier, hier fühlte sie sich Sicher, das merkte man.
~~~forstetzung im nächsten Psot~~~

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22 Dez 2018 13:25 - 22 Dez 2018 13:26 #89549 von Todesgleiter
~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

„Etwas das weniger bitter ist wenn es keine Umstände macht Frau Sandra Möllers.“ antwortete die Ga’quera und verzog bei dem Wort „bitter“ das Gesicht kaum merklich. „Mögen Sie Heiße Milch?“ fragte Martins Mutter dann. „Das wäre auf jeden Fall eine Option.“ Antwortete die Ga’quera erleichtert. Sobald seine Mutter dann davon gewuselt war fragte Martin: „Haben Sie Schlechte Erfahrungen mit Bitteren Lebensmitteln gemacht Arlana?“, „Nicht wirklich. Das Problem besteht darin das wir Ymari anders schmecken als Sie. Unsere Geschmacksknospen reagieren sehr viel stärker auf Bitterstoffe und Schärfe als die Ihren. Aus diesem Grund ist es Klüger allzu bittere oder Scharfe Gerichte zu meiden.“ Antwortete die Ga’quera. „Ich verstehe. Wenn es Sie beruhigt: Ich mag auch keinen Kaffe dieser Bohnentee hat mir noch nie geschmeckt.“ Meinte Martin dann Wahrheitskonform worauf Paul leise: „Ketzer!“ murrte. „Es hat den Anschein das Sie mit dieser Ansicht ziemlich allein sind Martin.“ Stellte die Ga’quera umgehend amüsiert fest. Ihr Gehör war offenkundig so fein wie ihr Blick scharf war. „Das weiß ich schon länger.“ Antwortete Martin erheitert schnaubend. Dann vernahm Martin ein räuspern und schaute sich umgehend nach der Quelle um die sich als Claudia herausstellte. Als er seine Freundin dann mit einen auffordernden Blick ansah meinte diese: „Ähm ich hätte da eine Frage, eine wichtige.“, „Ja?“ meinte Martin daraufhin fragend, es passte nicht zu Claudia so schüchtern zu sein, zwar war sie nicht aufdringlich, aber im Normalfall durchaus selbstbewusst. Claudia schluckte daraufhin einmal und holte tief Luft ehe sie Fragte: „Ist da mehr als ein Professionelles Verhältnis zwischen dir und Ga’quera Arlana?“ Nach dieser Frage herrschte erst einmal Totenstillte während Claudia vorsichtig auf Martins Reaktion wartete und Paul zwischen Martin und der Ga’quera hin und herschaute.

Es war dann die Ga’quera welche die Stille nach wenigen Sekundenbruchteilen mit einem Fröhlichen Lächen darbrächt ehe sie meinte: „Seien Sie Versichert Frau Claudia Schmidt das ich und Martin Möllers keine Intime Beziehung führen. Sollte ich einen derartigen Eindruck erweckt haben, dann entschuldige ich mich bei Ihnen es war nicht meine Absicht als Konkurrentin zu Ihnen aufzutreten.“ Claudia lief daraufhin sichtlich rot an und meinte gepresst: „Ich bin nicht… Ähm ich hielt Sie nie für eine Konkurrentin. Jedenfalls nicht auf diesem Level.“, „Wirklich Frau Claudia Schmidt?“ fragte die Ga’quera daraufhin in einem Tonfall der klar machte das sie diese Aussage nicht wirklich glaubte. Claudia beschränkte sich daraufhin auf ein schnelles Nicken um ihre Aussage zu Untermauern. „Wenn Sie meinen Frau Claudia Schmidt. In diesem Fall verpassen Sie jedoch etwas. Martin Möllers ist ein Gesunder und gut aussehender Menschlicher Mann, ich bin davon überzeugt das sie beide viele Gesunde und Kräftige Nachkommen zeugen könnten.“ Meinte die Ga’quera daraufhin. Was dazu führte das Claudia noch roter anlief und Paul sich an seinem Kaffee verschluckte während Martin ein ersticktes Röcheln ertönen lies. Die Kompromisslos ehrliche art der Ga’quera konnte eben auch hochgradig unangenehm werden, das hatte schon der Präsident erfahren müssen und jetzt waren eben Martin und Claudia an der Reihe gewesen. Während Paul daraufhin Hustete um seine Luftröhre wieder frei zu bekommen Fragte die Ga’quera: „Habe ich etwas falsches Gesagt?“ Ihre Stimme klang dabei so Unwissend und Naiv das Martin glaubte dass sie entweder wirklich nicht wusste dass sie Gerade in ein Gesellschaftliches Fettnäpfchen getreten war, oder aber sie war eine herausragende Schauspielerin. Martin tendierte dabei zu zweiterer Theorie, das Wissen der Ga’quera war umfangreich, er bezweifelte daher das die Reaktionen auf ihren Aussage sie wirklich überraschten.

„Nun Arlana, wir Menschen tendieren dazu nicht allzu öffentlich über unsere Intimen Partnerschaften zu reden. Das kann in einigen Gesellschaftsschichten als offensiv wahrgenommen werden.“ Meinte Martin dann. „Ich verstehe, auch wenn es keinen Sinn ergibt. Der Reproduktionstrieb ist Elementar im Wesen einer jeden Kreatur verankert und ist verantwortlich für eine Vielzahl von Entscheidungen die wir alle fällen. Intime Beziehungen sind demzufolge etwas völlig normales und nichts das man Geheim halten müsste.“ meinte die Ga’quera daraufhin. „Das mag eine alte und analytische Gesellschaft wie die der Ymari so sehen, wir bevorzugen es Private Dinge, privat zu halten.“ Erwiderter Martin. Die Ga’quera lachte daraufhin erneut auf ehe sie meinte: „Die Gesellschaft der Ymari ist nicht wirklich analytisch Martin. Sie haben eine völlig falsche Vorstellung von uns. Wir sind weder Götter noch Engel noch irgendwie anders geartete übernatürliche Wesen. Jeder von uns hat seine Persönlichen Vorlieben und Abneigungen, wie bei Ihnen. Auch bei den Ymari gibt es daher Emotionalere und Impulsivere Charaktere.“ , „Dennoch ist Ihre Gesellschaft alt und hatte viel Zeit sich zu entwickeln.“ Beharrter Martin. „Das bestreite ich nicht Martin. Aber das ist nicht immer ein Vorteil. Auch wir haben die Probleme eingefahrener Denkweisen, aufgrund unserer langen Lebesspanne wohl sogar noch mehr als die Menschheit.“ Antwortete die Ga’quera. „Wie lange leben Ymari den Durchschnittlich?“ fragte Martin dann neugierig auf die Definition der Ga’quera von „lang“. Die Ga’quera meinte daraufhin amüsiert: „Das kann ich Ihnen leider nicht verraten Martin. Denn es gibt keine durchschnittliche Lebenserwartung für Ymari. Schon seit Tausenden von Jahren sterben wir nicht mehr gegen unseren Willen. Wir haben die Sterblichkeit längst überwunden.“ Paul hörte nach dieser Äußerung sofort auf zu husten, vermutlich vor Überraschung während Martin fassungslos fragte: „Sie sind Unsterblich?“, „Ja Martin, ich und auch alle anderen Ymari sterben nicht solange wir das nicht wünschen.“ Bestätigte die Ga’quera. „Das ist… Überwältigend. Die Unsterblichkeit ist einer der größten Träume der Menschheit.“ Meinte Martin umgehend. „Das ist nicht Überraschend. Jede Spezies die sich ihrer eigenen Endlichkeit Bewusst ist, möchte Unsterblichkeit erlangen.“ Antwortete die Ga’quera. „Würden Sie es als Kränkung auffassen wenn ich Sie nach Ihrem Alter befrage Arlana?“ fragte Martin dann vorsichtig, das war immerhin eine höchst heikle Frage, zumindest unter Menschen. Er kannte mehr als eine Person die ziemlich giftig werden konnte wenn man eine Frage in dieser Richtung stellte. „Nein. Weshalb sollte ich Martin? Mein alter ist Teil meines Wesens, genau wie mein Körper oder mein Bewusstsein. Um Ihre Frage zu beantworten: Mein Körperliches Alter liegt bei Dreihundert und einundzwanzig Erdenjahren. Mein Chronologisches Alter bei fünfhundert und fünf Jahren.“ „Dreihun….“ Dachte sich Martin daraufhin schockiert während ihm die Kuchengabel aus der Hand viel.

„Ich fasse Ihre Reaktion als Kompliment auf.“ Stellte die Ga’quera umgehend kokett Grinsend fest und strich sich selbst über das Haar. „Nun, das war überraschend.“ Stellte Martin dann fest, er hatte ja bereits gewusst das sie deutlich älter war als sie aussah, aber das sie so alt war, war dann doch überraschend.. „Warum Martin, wie viele Über fünfhundert Jährige kennen Sie denn?“ erwiderte die Ga’quera. „Keinen, weil niemand so alt wird.“ Antwortete Martin. Die Ga’quera kicherte umgehend ehe sie meinte: „Dann können Sie aber unmöglich beurteilen ob ich wie eine Fünfhundertjährige wirke oder nicht.“, „Damit haben Sie zwar Recht, aber ich bin einfach davon ausgegangen das niemand ein solches Alter erreicht. Was meinen Sie eigentlich mit Körperliches und Chronologisches Alter?“ erwiderte Martin während Paul und Claudia wohl ganz froh darüber waren sich aufs Zuhören beschränken zu können und somit nicht im Fokus der Ga’quera zu stehen. „Ist das nicht offenkundig Martin? Mein Körper ist Dreihundert und einundzwanzig Jahre alt. Ich bin jedoch schon Fünfhundert und Fünf Jahre alt.“ Antwortete die Ga’quera während sie ein Stück Kuchen einer genauen Inspektion unterzog. „Das verstehe ich nicht. Wie können Sie älter sein als Ihr Körper?“ fragte Martin dann verwirrt. Die Ga’qura zögerte daraufhin kurz mit der Antwort ehe sie meinte: „Dies ist nicht mein Geburtskörper. Es ist eine Synthetisch replizierte Kopie meines Originalen Körpers. Sie würden es wohl einen Klon nennen. Mein Bewusstsein wurde weit nach meiner Geburt in diesen Körper transferiert.“, „Das können Sie tun?“ frage Martin umgehend ungläubig. „Aber ja Martin. Bei uns Ymari ist das Bewusstsein nicht unlösbar mit dem Körper verbunden. In der tat kann unser Bewusstsein dank des Technischen und evolutionären Fortschrittes gänzlich ohne Physische Hülle in dem Mentalen Netzwerk das meinen Spezies verbindet überleben.“ Antwortete die Ga’quera. Martin schluckte daraufhin ein weiteres mal diese Information war weitaus schwerwiegender als es zunächst den Anschein hatte, bedeutete es doch das die Yamri nicht nur Unsterblich waren, nein man konnte sie nicht einmal durch externe Einwirkung Töten. Den selbst wenn man es schaffte den Körper eines Ymar zu vernichten so lebte der Betroffene doch weiter.

„Ich verstehe.“ Meinte Martin dann schicksalsschwer je mehr er über die Ymari erfuhr, desto mehr Respekt bekam er vor dieser Uralten Zivilisation. Auch wenn die Ga’quera beharrte das die Ymari alles andere als Perfekt waren, so kamen sie diesem Zustand doch reichlich nahe. Jedenfalls deutlich näher als es die Menschheit in absehbarer Zeit werden würde. „Wenn Sie nicht sterben können, explodiert ihre Bevölkerung dann nicht?“ fragte dann Paul vorsichtig. „Das ist positiv Herr Paul Schulze. Die Bevölkerung der Ymari steigt unablässig und exponentiell. Auch wenn es nicht so schnell geht wie sich Vorstellen. Wir reproduzieren uns bei weitem nicht so schnell wie Sie.“ Antwortete die Ga’quera. „Trotzdem muss Ihr Volk doch mittlerweile enorm viel Platz benötigen?“ fragte Martin daraufhin. „Das ist Korrekt Martin. Allerdings haben wir eine Möglichkeit gefunden welche uns so viel Platz zur Verfügung stellt wie wir benötigen.“ Antwortete die Ga’quera. „Lebt Irh Volk in Orbitalen Lebensräumen?“ fragte Martin dann immerhin viel ihm nicht ein wie die Ymari sonst beliebig neuen Platz akquirieren könnten. „Ja und nein Martin. Mehr werde ich vorläufig dazu nicht sagen.“ Antwortete die Ga’quera geheimnisvoll ehe sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Kuchen auf ihrem Teller richtete. „Da muss mehr dran sein.“ stellte Martin dann für sich selbst fest verkniff sich jedoch weitere Fragen, nicht nur aus Respekt sondern auch aus Höflichkeit er hatte seinen Gast heute schon genug mit Fragen gelöchert. Nur kurze Zeit später stellte die Ga’quera begeistert fest: „Das schmeckt ausgezeichnet!“ Martin musste sich daraufhin ein Grinsen verkneifen, hatte sie doch den berüchtigten Erdbeerkuchen seiner Mutter gegessen den Bekannte hinter dem Rücken seiner Mutter auch als Kuchen mit Röstaroma bezeichneten. Der Grund dafür war schlichtweg das Martin es noch nie erlebt hatte das dieser Spezielle Kuchen rechtzeitig den Backofen verlassen hätte und daher immer etwas angesengt war. „Es wird meine Mutter Freuen zu erfahren dass Ihnen der Kuchen schmeckt.“ Meinte Martin dann Wahrheitskonform. „Das ist eine einzigartige Kombination von Geschmäckern, so etwas habe ich noch nie zuvor gekostet.“ Stellte die Ga’quera dann fest. „So kann man das auch bezeichnen.“ Dachte sich Martin daraufhin grinsend, der Geschmack des Erdbeerkuchen seiner Mutter war definitiv Einzigartig.
~~~Ende Kapitel 50~~~

Tg wünscht allen Leserrinnen und Lesern (und Natürlich auch allen anderen, auch wenn die das ja nicht mitbekommen :D) ein Frohes und Besinnliches Weihnachtsfest! Geniest die freien Tage, erholt euch und lasst euch reich Beschenken ;)

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.
Letzte Änderung: 22 Dez 2018 13:26 von Todesgleiter. Begründung: Absätze eingebaut.... Kopf kaputt

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29 Dez 2018 13:07 #89553 von Todesgleiter
So zu erst einmal: Ich hoffe ihr habt die Feiertage alle gut Überstanden und seid nicht aufgrund von Überfressung geplatzt :P
Des weiteren geht's jetzt weiter mit:

Kapitel 51: Ein Denkwürdiger Tag

„Worauf habe ich mich da nur eingelassen…“ dachte sich Martin nachdenklich während er aus dem Fenster schaute und die Vorbeiziehende Landschaft begutachtete. Er war auf dem Weg zum nächsten großen Vergnügungspark der Region. Nicht das Martin selbst das Verlangen danach verspührte, er hatte sich lediglich breit schlagen lassen. „Diese Art zu Reisen ist toll, man kann Unterwegs die Landschaft beobachten.“ Stellte niemand geringeres als Ga’quera Arlana fest die neben ihm saß und noch immer irgendwie alles faszinierend und Toll fand. „Ich finde es einfach nur langweilig.“ Antwortete Martin daraufhin. „Sie müssen lernen die natürliche Schönheit Ihrer Heimat wieder bewundern zu können Martin. Das ist keine Selbstverständlichkeit.“ Meinte Arlana daraufhin Tadelnd. „Ich weiß, aber ich habe bedauerlicherweise keine Ewigkeit Zeit um zu leben. Ich empfinde diesen Transfer daher als Zeitverschwendung.“ Beharrter Martin. „Dann müssen Sie erst recht lernen die Schönheit des Augenblickes zu Genießen. Gerade die Tatsache das die Anzahl der Augenblicke begrenzt ist macht sie Wertvoll.“ Meinte Arlana und hörte sich dabei fast wie eine Esoterische Lebensberaterin an, auch wenn ihre Melodische klingende Stimme dafür sorgte dass ihre Aussage für Martin bei weitem nicht so nervig war wie sonst üblich. „Sie haben ja recht, aber das ist nicht so einfach.“ Antwortete Martin. Er hatte keine Lust sich zu streiten, erst recht nicht mit einer Persönlichkeit die so klug wie die Ga’quera war. Schließlich raffte Martin all seinen Mut zusammen und fragte etwas das ihn schon länger Interessierte: „Arlana, warum ich. Sie hatten eine große Auswahl von Persönlichkeiten um die Menschliche Lebensweise aus erster Hand zu beobachten. Einige davon während deutlich besser dafür geeignet gewesen als ich. Trotzdem haben Sie sich für mich entschieden, warum?“ Die Angesprochen wandte ihren Blick daraufhin von dem Fenster ab und schaute Martin mit ihren Goldenen Augen an ehe sie untypisch leise meinte: „Weil Sie mich als die Respektieren die ich bin, nicht weil ich eine Ymar bin, nicht weil ich die Gesandte des Vereinten Reiches von Aphyn bin, sondern einfach nur weil ich, ich bin. Glauben Sie mir in meiner Position ist es nicht einfach Leute zu finden die einen Mögen nur weil sie dich nett finden. Aber genau wie Sie und alle anderen Menschen auch, sehne ich mich, sehnen sich alle Ymari nach Freundschaft. Unser beider Spezies sind nicht dafür geschaffen alleine zu sein.“

Daraufhin war Martin erst einmal Sprachlos und wich dem Blich der Ymar aus. Er wusste nicht was er darauf hin erwidern sollte, nie hätte er gedacht das eine Mächtige Alien Persönlichkeit wie sie ihn als Freund betrachten könnte. „Sie müssen nichts antworten Martin. Aber glauben Sie mir wenn ich Ihnen sage das ich bei weitem nicht jedem die Freude machen würde ihn oder sie Privat zu besuchen.“ Meinte Arlana dann ehe sie sich weder abwandte um erneut aus dem Fenster zu sehen. „Ich hätte nie gedacht das Sie so von mir denken Arlana.“ Meinte Martin dann. „Sie unterschätzen sich selbst Martin. Sie sind eine Nette und Loyale Persönlichkeit. Nicht nur ich betrachte Sie mittlerweile als Freund.“ Antwortete Arlana. „Woher wollen Sie das wissen?“ fragte Martin dann. „Wie ich bereits mehrmals erwähnte ist das Volk der Ymari Telepathisch begabt. Ich spüre die Emotionen anderer Fühlender Wesen um mich herum.“ Antwortete Ariana ruhig und sachlich worauf Martin ein Kloß im Hals stecken blieb, das bedeutete auch das sie von seinen ziemlich eindeutigen Emotionen sie betreffend wissen musste. „Keine Sorge Martin. Ich mache Ihnen keine Vorwürfe dafür das sie mich auf einer Sexuellen ebene als ausgesprochen attraktiv betrachten, eher im Gegenteil. Ich fasse dies als Kompliment auf, immerhin bin ich nicht einmal ein Mensch.“ Stellte Arlana dann grinsend fest. „Danke, schätze ich.“ Meinte Martin dann. Worauf Arlana erheitert gluckste und meinte: „Wie ich bereits zuvor erwähnte: Der Reproduktionstrieb ist etwas ganz natürliches, man Mus sich nicht dafür schämen. Außerdem müsste ich lügen wenn ich behaupten würde das ich nicht auch hin und wieder derartig denke.“ „Ihr Verständnis ist beeindruckend Arlana. Danke.“ Meinte Martin dann, der immer befürchtet hatte das seine Hormongesteuerten Gedanken noch zum Problem werden würden. Plötzlich kamen dann große Stahlkonstruktionen in Sicht die sich dutzende Meter über die Wipfel der umliegenden Bäume in den Himmel erhoben. „Wir erreichen Ihren Zielpunkt, soll ich Sie bis zum Eingang bringen?“ fragte dann die Stimme des Fahrers aus einem Lautsprecher. In den Modernen Taxen war die Fahrgastzelle vom Cockpit getrennt um den Fahrgästen ein größtmögliches maß an Privatsphäre zu geben. Allerdings war es jederzeit möglich über ein internes Freisprechsystem mit einander zu reden. „Ja, tun Sie das bitte.“ Bestätigte Martin der das Taxi nicht aus eigener Tasche hatte bezahlen müssen. Die UNSF kam in diesem Fall während des Landurlaubs für derartige Ausgaben auf, was wohl ein Versuch war die Entbehrungen welche die Soldaten hatten erleiden müssen zu kompensieren.

Schließlich kam das Gefährt sanft zum stehen und die Flügeltüren an den Flanken schwangen elegant und leise auf. „Danke für den Transport.“ Bedankte sich Martin dann bei dem Gesichtslosen Fahrer. „Keine Ursache, für einen Helden wie Sie jederzeit Herr Möllers.“ Antwortete dieser, offenbar Stolz darauf eine Persönlichkeit wie Martin in seinem Fahrzeug gehabt zu haben. Martin verkniff sich daraufhin einen Kommentar und folgte Arlana ins Freie. „Es scheint das sie Mittlerweile berühmt sind Martin.“ Stellte sie dann fest als Martin neben Sie trat. „Ja, es scheint so.“ stimmte Martin zu der noch immer nicht Wusste ob er über diesen Zustand stolz oder frustriert sein sollte. „Dann wollen wir mal.“ Dachte sich Martin dann bei dem Anblick des großen Zugangs zu dem Vergnügungspark und setzte sich in Bewegung. Glücklicherweise wurde er daraufhin nicht erkannt während er eine der Kassen ansteuerte. Auch Arlana blieb unbehelligt, sie sah einfach zu Menschenähnlich aus als das irgendjemand sich gewundert hätte, immerhin hatte die moderne Plastische Chirurgie schon ganz andere Dinge hervorgebracht. An der Kasse angelangt meinte Martin dann: „Zweimal für Erwachsene bitte.“ Die Kassiererin schaute ihn und Arlana welche kurz hinter ihm stand und wie das Vergnügen in Person wirkte daraufhin kurz an ehe sie meinte: „Studenten oder Öffentlicher Dienst Ermäßigung?“, „Ich bin angehöriger der UNSF.“ antwortete Martin daraufhin wahrheitskonform. „Dann brauche ich Ihren Dienstausweis bitte.“ Erwiderte die Kassiererin routiniert. Innerlich atmete Martin daraufhin einmal tief durch, er vermutete bereits was ihm jetzt bevorstand. Antwortete aber: „Natürlich.“ Ehe er den Besagten Ausweis zückte den alle Angehörigen der Streitkräfte stets bei sich trugen. Die Augen der Kassiererin weiteten sich daraufhin als sie den Namen auf dem Ausweis las und schaute einmal schnell zu Martin hoch ehe sie meinte: „Der Kapitän Möllers?“, „Ja, der Kapitän Möllers.“ Bestätigte Martin schicksalsergeben. „Moment bitte, ich muss meinen Vorgesetzten Infomieren.“ Meinte die Kassieren dann furchtbar aufgeregt. „Warum? Können Sie mir nicht einfach meine Eintrittskarten Verkaufen?“ fragte Martin umgehend. „Tut mir Leid Herr Möllers aber ich habe die klare Anweisung von der Parkverwaltung erhalten das ich sie informieren muss wenn jemand wie Sie uns mit seiner Anwesenheit beehrt.“ Beharrte die Kassiererin während sie bereits mit einer Hand nach ihrem Telefon tastete. Martin seufzte daraufhin einmal auf, ihm wäre es lieber gewesen einfach ohne Brimbaborium seine Karten zu kaufen.

„Sie wirken nicht erfreut über Ihren Ruhm Martin.“ Stellte Arlana daher umgehend fest. Martin schnaufte daraufhin einmal kurz ehe er meinte: „Damit haben Sie nicht so ganz unrecht. Ich will meinen Urlaub Genießen und nicht von einer Presseveranstaltung zur anderen turnen.“ Arlana grinste daraufhin schelmisch, was ihrer äußerst anziehenden Ausstrahlung keinen Abbruch tat, eher im Gegenteil, als sie meinte: „ Sie werden Sich daran Gewöhnen, außerdem kann es ja durchaus sein das es Gewisse Vorteile hat berühmt zu sein.“, „Ich kann davon nicht leben.“ Erwiderter Martin. „Das eventuell nicht, aber Sie können sich Ihr Leben definitiv versüßen.“ Antwortete Arlana und nickte mit dem Kopf in die Richtung einer Gruppe junger Frauen die ein paar Meter entfernt aufgeregt miteinander tuschelten. „Ich versteh Sie nicht.“ Meinte Martin daraufhin während er mit einem Ohr mithörte wie die Kassiererin Ihrem Chef erklärte wer in diesem Moment an ihrer Kasse stand und sich dabei vor Aufregung fast selbst Überholte. Martin wusste dabei nicht ob es seine Person war welche die Frau so aus dem Häuschen brachte oder ob es die Vorstellung war eine Gehaltserhöhung aufgrund Ihrer Verhaltens zu erhalten. Arlana grinste daraufhin noch breiter was dafür sorgte das in Martin ein angenehmes wärme Gefühl aufstieg ehe sie meinte: „Sie können sich Ihre Begleitung für die Nacht Aussuchen Martin. Vermutlich müssten Sie sich nicht einmal an die Monogame Lebensweise halten die bei Ihrem Volk sonst verbreitet ist.“, „Bitte was? Wie kommen Sie denn darauf?“ fragte Martin daraufhin überrascht, er und in der Lage junge Frauen nur durch seine Ausstrahlung dazu zu bringen ihre Beine zu spreizen war dann eine doch recht abenteuerliche Vorstellung. Arlana lachte daraufhin amüsiert ehe sie meinte: „Sie haben mich schon Verstanden. Ich kann sehr deutlich Hören worüber sich diese Mädchen Unterhalten und es ist ziemlich eindeutig. Wähe ich nicht, hätten sie mit Sicherheit bereits eine andere Begleitung.“ Martins schaute daraufhin zwischen Arlana und der Gruppe aus jungen Frauen, keine davon schien ihm älter als zwanzig Jahre zu sein, hin und her. Als eine der Frauen seine Blicke bemerkte untermauert ihre Reaktion Arlanas Behauptung umgehend da sie völlig aufgeregt ihre Kameradinnen aufmerksam machte ehe sie alle kollektiv in Gekreische ausbrachen. „Was habe ich ihnen gesagt?“ stellte Arlana umgehend amüsiert fest ehe sie sich demonstrativ bei Martin unterhakte und kokett grinste. Ganz offenbar waren derartige soziale Rivalitäten auch bei den Yamri zumindest bekannt.

„Entschuldigen Sie Herr Möllers?“ meldete sich dann die Kassiererin wieder zu Wort. „Kann ich Endlich meine Karten bekommen?“ erwiderte Martin daraufhin und konnte einen leicht genervten Unterton nicht unterbinden. „Aber natürlich und das völlig Kostenlos!“ antwortete die Kassiererin aufgeregt ehe sie Martin zwei Plastik Karten in die Hand drückte. „Premium Zugang?“ fragte Martin daraufhin überrascht. „Aber selbstverständlich. Genießen Sie Ihren Aufenthalt.“ Antwortete die Kassieren. „Nun, danke.“ Meinte Martin dann und wandte sich zum gehen. „Herr Möllers, eine letzte Sache noch.“ Meinte die Kaiserin dann. „Ja?“ fragte Martin und konnte sich nur mit Mühe daran hindern allzu Harsch zu klingen, als so nervig er es auch empfand, diese Frau machte Schlussendlich nur ihren Job. „Der Direktor möchte Sei gerne Treffen, wenn Sie es also Einrichten könnten ihn aufzusuchen wäre das sehr zuvorkommend.“ Martin atmete daraufhin einmal tief durch so etwas in der Art hatte er sich schon Gedacht. „Richten Sie ihrem Direktor aus ich werde ihn aufsuchen nachdem ich ein so großzügiges Geschenk erhalten habe.“ Meinte Martin dann der es als eine Verpflichtung bei seiner Ehre betrachtete dieser bitte nachzukommen. „Wunderbar! Ich will Sie dann nicht länger aufhalten, Geniesen Sie ihren Aufenthalt!“, „Ich werde mich bemühen.“ Murmelte Martin daraufhin was seiner Hellhörigen Begleitung sofort ein Grinsen entlockte.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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29 Dez 2018 13:11 #89554 von Todesgleiter
~~~ fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Was wollen Sie als erstes tun?“ fragte Martin dann nachdem er gemeinsam mit Arlana durch den Zugang getreten war. „Ich weiß es nicht Martin. Was würden Sie empfehlen?“ erwiderte diese wobei sie sich mehr als nur gut gelaunt anhörte. „Da fragen Sie den Falschen, ich habe keine große Erfahrung mit derartigen Anlagen.“ Antwortete Martin ehrlich während er mit den Schultern zuckte. Das letzte mal das er einen Vergnügungspark aufgesucht hatte musste gut und gerne zehn oder mehr Jahre her sein. „Wie bedauerlich, dann haben Sie mit Sicherheit etwas verpasst.“ Stellte Arlana vergnügt fest während sie sich umsah. „Das kommt drauf an.“ Beharrte Martin umgehend, er zog die Ruhe der Hektik vor, demzufolge hatte er auch nie allzu viel Begeisterung für Massenveranstaltungen wie Konzerte oder eben Vergnügungsparks empfunden. „Warum hegen Sie eine derartige Abneigung gegen Soziale Interaktionen mit unbekannten?“ fragte Arlana dann. Wie üblich hatte sie ihn ohne Probleme durchschaut. „Ich weiß es nicht.“ Gestand Martin ahnungslos. „Dann ist es umso mehr zu Bedauern.“ Meinte Arlana umgehend. „Wenn Sie das meinen.“ Antwortete Martin er hatte keine Lust darauf diese Diskussion fortzuführen. Arlana kicherte daraufhin amüsiert ehe sie meinte: „Was halten Sie von dieser Attraktion?“ Während sie mit einem ihrer Schlanken Finger auf ein Schild für ein Fahrgeschäft deutete das Martin sofort als eine art Wildwasserbahn identifizierte. „Von mir aus, aber Sie sollten sich darüber im Klaren sein das Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit Nass werden.“ Antwortete Martin dann. „Das wird kein Problem darstellen, zum Glück sind wir Ymari Wasserfest Martin.“ Meinte Arlana umgehend und setzte sich in Richtung der Warteschlange in Bewegung, „Das kann ja noch Heiter werden.“ Dachte sich Martin dann mit Blick auf eine der Achterbahnen die über die Bäume und Kulissen ragten.

Als die beiden dann am Eingang der Wartschlange angelangt waren sah Martin sofort eine zweite Warteschlange welche den Großteil des Hauptweges abkürzte. Auf einer Infotafel neben der Abzweigung stand dabei: „Nur für Kunden mit Premium Zugang.“ Neben der Tafel stand dabei ein weniger Motiviert aussehender Parkmitarbeiter der wohl die Undankbare Aufgabe hatte die Einhaltung dieser Regel zu Kontrollieren. „Arlana, wir können hier lang.“ Meinte Martin dann und deutete auf die Premiumabzweigung. „Wie zuvorkommend!“ stellte Arlana umgehend begeistert fest und steuerte den Zugang an. „Zeigen Sie bitte Ihre Eintrittskarten.“ Verlangte der Mitarbeiter daraufhin routiniert und Monoton, vermutlich hatte er dies am Heutigen Tag schon mehrfach gesagt. „Bitte.“ Erwiderte Martin und zeigte dem Mann die Karten. „Gut, Sie können weitergehen viel Spaß.“ Antwortete dieser und machte den beiden Platz. Auch wenn er dabei nach wie vor nicht so wirklich Motiviert wirkte. „Täusche ich mich oder war Herr Pfeifer ziemlich unglücklich Martin?“ fragte Arlana dann als sie den Mann hinter sich gelassen hatten. „Sie täuschen sich nicht Arlana. Wahrscheinlich ist er mit seiner Anstellung nicht gerade glücklich. Ist vermutlich auch nicht allzu gut bezahlt.“ Antwortete Martin. „Aber weshalb führt er diese Tätigkeit dann aus wenn er sie ihn Unglücklich macht?“ fragte Arlana dann. „Das weiß ich nicht. Aber wahrscheinlich baucht er das Geld, man kann eben nicht alles haben.“ Antwortete Martin während er einen Blick auf die Runden Boote warf die auf einem Künstlichen Fluss neben ihnen vorbeitrieben. „Wie bedauerlich. Ist es euch Menschen nicht möglich einer Tätigkeit nachzugehen die euch Freud bereitet?“ Fragte Arlana dann während ihr Blick dem Martins folgte. „Möglich schon, aber es ist die Ausnahme. Wir müssen Arbeiten um unser Geld zu verdienen. Es interessiert niemanden außer uns selbst ob wir dabei Glücklich sind, Hauptsache der Staat kassierst seine Steuern und muss nichts bezahlen.“ Antwortete Martin obwohl das vielleicht etwas überspitzt ausgedrückt war.

„Das empfinde ich als ausgesprochen traurig Martin. Kein Intelligentes Wesen sollte zu einer Tätigkeit gezwungen werden die ihm Unbehagen bereitet. Sind Sie denn Glücklich mit Ihrer Arbeit?“ erwiderte Arlana daraufhin nachdenklich. „Wenn ich das wüsste wäre ich auch schlauer. Ich habe zwar Jahrelang auf das Ziel Raumsoldat zu werden hingearbeitete, aber bin ich damit wirklich Glücklich? Das kommt wohl auf die Situation an. Sind Sie denn Glücklich mit Ihrer Position als Ga’quera?“ meinte Martin zur Antwort und behielt seine Gedanken über den Austritt aus der UNSF dabei mit voller Absucht für sich. „Aber natürlich. Ansonsten würde ich diese Position nicht bekleiden.“ Antwortete Arlana umgehend. „Dann sind Sie definitiv als Privilegiert zu beneiden.“ Stellte Martin fest während die beiden vor einer Geschlossenen Schranke welche den Zugang zum Einstiegsbereich absperrte ankamen. „In dieser Hinsicht bin ich in keinster weiße privilegiert Martin. Bei uns ist es nicht erforderlich eine unliebsame Aufgeb auszuführen um Überleben zu können. Wir erhalten alles was wir benötigen ohne eigenen Gegenleistungen erbringen zu müssen.“ Antwortete Arlana. „Und wie funktioniert das, ich meine wenn niemand etwas tun muss das er oder sie nicht mag gibt es doch bestimmt einige die gar nichts tun oder?“ erwiderte Martin ungläubig während eines der Kreisrunden Boote mit den um einen Zentralen Haltegriff angeordneten Plastiksitzen in den Kanal neben dem Einstiegssteg trieb. „Sie legen Menschliche Maßstäbe an Martin. Unsere Technologie ermöglicht es uns die meisten unangenehmen Beschäftigungen sowieso Autonom Erleidgen zu lassen. Wir benötigen daher nur sehr wenige organische Arbeitskraft. Um genau zu sein, eigentlich gar keine.“ Antwortete Arlaan als die Schranke vor ihnen sich öffnete. Martin registrierte dabei das eine zweite Schranke neben ihnen welche die normale Warteschlage abriegelte dabei geschlossen blieb. „Dann führen Sie Ihre Tätigkeit aus Spaß aus?“ fragte Martin während er vorausging. „So könnte man das formulieren, ja. Auch wenn es nicht nur Vergnügen sondern auch Ehrgefühl ist.“ Bestätigte Arlana während sie vor dem Einstieg zu dem Runden Boot stehen lieb und eben jenes kritisch musterte.

Martin stieg daraufhin selbstsicher das Boot und streckte Arlana eine Hand hin um ihr bei Einsteigen zu helfen. Diese kicherte daraufhin mädchenhaft und meinte: „Wie zuvorkommend!“ ehe sie mit einem eleganten Schritt in das Boot trat. „Kommt sonst niemand mehr?“ fragte sich Martin dann selbst während er sich zur Rechten seines Gastes auf dem Plastik Sitz nieder lies und einen Blick auf den och immer geschlossenen Eingang für die nicht Premium Gäste warf. Kaum saßen die beiden dann auf ihren Plätzen wechselte das Licht einer Ampel unter dem Dach vor der Ausfahrt zu grün und das Botts letzte sich mit der Wasserströmung gemütlich in Bewegung. Im Vorbeifahren warf Martin dem Parkmitarbeiter hinter seinem Kontrollstand einen Fragenden Blick zu. Dieser antwortete indem er beide Daumen hob und meinte: „Viel Spaß!“, „Ich gehe davon aus das es nicht üblich ist diese Gefährte derart unter zu besetzen, oder Martin?“ fragte Arlana dann. „Nein ist es nicht.“ Stimmte Martin zu, normalerweise wurden die Sitzplätze in Attraktionen voll ausgenutzt, das war ja schon eine Frage von Kosteneffizienz. Kaum als das Boot daraufhin den Einstiegsbereich verlassen hatte wurde die Künstliche Strömung turbulenter und das Boot begann sich um die eigene Achse zu drehen und zu schaukeln während es immer heftiger gegen die Wände des Kanas stieß. Ebene jene waren mit Diversen Pflanzen in einer Dschungel Optik gehallten um den Insassen das Gefühl zu geben eine Wilde Fahrt über einen ungezähmten Wildfluss zu fahren. Plötzlich sackte der Kanal vor dem Boot dann genau nach einer Kurve ab so dass das Bott rapide beschleunigte und kurze Zeit später mit wildem Spritzen wieder in das Wasser tauchte. Neben ihm hörte Martin dabei Arlana amüsiert und begeistert lachen ehe das Boot in künstliche Stromschnellen geriet und wild herumgeschleudert wurde. Bei dem Anblick der quietsch vergnügten Ymar neben ihm deren Augen vor Erheiterung blitzten und welche sich offenbar nicht im Mindesten daran störte das ihr Haar oder ihr Kleid nass geworden war musste Martin ebenfalls grinsen die ungetrübte Freude war einfach Ansteckend.

Lange sollte Martins gute Laune jedoch nicht anhalten. Als das Boot wenige Minuten und einige rasante Abfahrten und wilde Stromschnellen später friedlich seinen Kanal entlang auf den Ausstiegsteg zu dümpelte, erkannte er schnell das an eben jenem Ausstieg einiges los war. „Was ist denn da los?“ fragte er daher mehr sich selbst als irgendjemand anderes. „Ihre Reputation eilt Ihnen voraus Martin.“ Antwortete Arlana neben ihm während ihre Kleidung und Ihr Haar innerhalb eines Augenblickes trockneten. Martin ächzte daraufhin einmal auf ehe er meinte: „Ich hatte befürchtet das so etwas passiert.“, „Sie werden es überstehen Martin, Sie sind nun eben eine Person die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zentriert.“ Erwiderte Arlana. „Das wollte ich aber nie sein.“ Stellte Martin fest während ihr Boot sanft zu einem Stopp kahm um seine Passagiere aussteigen zu lassen. Gleichzeitig leuchtete eine Lampe mit einem stilisierten Fußgänger darauf auf um sie zu informieren dass sie Ihr Boot verlassen konnten. Etwas steif und träge erhob sich Martin daraufhin aus einem Sitz und trat auf den Hölzernen Boden des Ausstiegs ehe er Arlana eine Hand reichte um ihr aus dem Boot zu liefen. Nicht dass sie es benötigt hätte, aber Martin erachtete es als Zeichen guten Benehmens einer Dame zu helfen, auch wenn diese Spezielle Dame nicht einmal ein Mensch war. „Dankeschön.“ Stellte Arlana erheitert kichernd fest während sie Martins Hand ergriff und sich aus dem Boot ziehen ließ. Anschließend wandte sich Martin, nachdem er einmal tief durchgeatmet hatte, dem Ausgang selbst zu vor dem er mehrerer Kameras, Mikrophone und Menschen erkannte. „Sind Sie bereit?“ fragte er dann Arlana mit Blick auf den Ausgang. „Aber selbstverständlich Martin.“ Antwortete diese bester Laune. „Wenigstens jemand der seinen Spaß hat.“ Dachte sich Martin daraufhin ehe er meinte: „Gut, dann wollen wir mal.“ Und sich in Bewegung setzte.

Kaum hatte sich die Schranke welche den Ausgang verschloss daraufhin geöffnet wurde Martin beinahe von mehreren simultan aufleuchtenden Blitzen, die von Fotoapparaten ausgingen geblendet. Während Martin daraufhin noch kurz blinzelte um seine Sicht wieder scharf zu stellen hörte er bereits dutzende Stimmen auf ihn einredeten. Da er in dem allgemeinem Stimmengewirr so ziemlich gar nichts verstand entschloss sich Martin dazu die Klappe zu halten und schritt zielsicher zwischen den Leuten hindächt, jedenfalls versuchte er es. Es dauerte nämlich nicht lange bis jedwede Fluchtmöglichkeit mit einer Masse aus Leibern verzerrt war die alle auf ihn einredeten. „Könnten Sie bitte Platz machen?“ fragte er dann, ohne eine wirkliche Hoffnung zu haben das irgendjemand auf diese Bitte reagierte. Wie es zu erwarten gewesen war ging seine Bitte im allgemeinem Stimmengewirr jedoch unter. „Nun das ist in jedem Fall unangenehm.“ Stellte Arlana dann neben ihm fest, zwar achteten die Reporter, Kameramänner und Frauen sowie allgemeine Schaulustige darauf einen Gewissen Mindestabstand zu halten um sie nicht zu erdrücken, trotzdem fühlte sich Martin definitiv in seinem Persönlichen Freiraum eingegrenzt. „Deshalb wollte ich eine derartige Situation nach Möglichkeit vermeiden.“ Antwortete Martin umgehend. Plötzlich tat sich dann eine Lücke in der Menge auf. Schnell erkannte Martin das Uniformierte dafür verantwortlich waren, offenbar hatte sich die Parkverwaltung dazu entschieden den Sicherheitsdienst einzuschalten um zu Verhindern das ihr Ehrengast allzu sehr beeinträchtigt wurde. „Sie haben keine Filmgenehmigung, bitte schallten Sie umgehend Ihre Aufzeichnungsgeräte ab, oder Sie werden des Geländes verwiesen!“ tönte dann eine Stimme aus einem Megafon heraus die zu einem Wachmann gehörte.

Einige der Kameraleute folgten der Anweisung daraufhin, andere jedoch nicht während sich die dazugehörigen Reporter versuchten zwischen dem Sicherheitspersonal hindurch zu drängeln. Diese reagierten mit sanfter Gewalt und schoben die Menschen bestimmt zurück in Richtung Ausganges wobei sie weitere Verstärkungen durch weitere Eintreffende Parkmitarbeiter erhielten. „Wie desillusionierend.“ Stellte Arlana daraufhin neben Martin fest. „Was meinen Sie?“ fragte Martin umgehend. „Das verhallten dieser Menschen. So animalisch.“ Antwortete Arlana umgehend. „Das ist in deren Berufsstand völlig normal. Sie würden sich wundern was so mancher Paparazzi alles auf sich nimmt um seiner Meinung nach gute Fotos zu erhalten.“ Antwortete Martin der keinerlei Verständnis für derartige Leute hatte, wenn es nach ihm ginge würde würden sie alle zu Zwangsarbeit verdonnert werden. Allerdings war Martin durchaus klar das er sich mit solchen Ansichten in der Regel weniger beliebt machte und behielt sie daher für sich. Im nächsten Moment trat dann einer der Uniformierten Sicherheitskräfte zu Martin heran und meinte: „Bitte Entschuldigen Sie die Störung Herr Möllers. Wir werden diese Personen umgehend des Geländes verweisen.“, „Es war nicht Ihr Fehler.“ Antwortete Martin Schulterzuckend ehe er meinte: „Könnten Sie mich und meine Begleitung bitte zum Büro des Direktors bringen, er wollte mich Sprechen.“. „Selbstverständlich Herr Möllers, folgen Sie mir.“ Antwortete der Mann umgehend ruhig und professionell, er war ganz offensichtlich ein alter Hase im Geschäft und Martin war wohl bei weitem nicht der erste Promi mit dem er es zu tun hatte.
~~~Ende Kapitel 51~~~

Zum Abschluss Wünsche ich allen natürlich noch einen frohen JAhresabschluss 2018 und einen guten Rutsch ins nächste Jahr! Rutscht nicht aus und wenn doch dann landed zumindest weich ;) So Gott will lesen wir uns dann 2019 wieder.

mfg.: Tg

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10 Jan 2019 12:54 #89572 von frimi
frimi antwortete auf Reise ins Unbekannte
Hallo alle zusammen! ;)

Ich meld mich auch mal wieder zu Wort als stiller Mitleser und wünsche allen noch ein gutes neues Jahr.
Die Geschichte gefällt mir bis dato sehr gut und gehört zum samstäglichen Ritual wie fast alle Storys von Tg bisher. Ich finde es sehr lustig wie du mit Arlana und Martin, sowie seiner Umgebung umgehst. Auch wenn momentan die Action in der Geschichte fehlt bin ich gespannt wie es weiter geht und was die intergalaktischen Spzies noch für Überaschungen und Plot twists bereithalten. Ferner glaube ich das die Trennung der Erde in zwei verschiedenen Regierungs- und Gesellschaftsformen noch größere Probleme bereiten wird und dies auch nicht so schnell Überwunden werden kann, da man sich einigermaßen in Sicherheit wiegt.
Ansonsten freue ich mich auf weitere Kapitel aus Tg‘s kreativem (manchmal auch größenwahnsinnigen) Kopf. :D

Wer lesen kann ist klar im Vorteil!
Wer suchet der findet! FAQ

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12 Jan 2019 13:44 #89573 von Armageddon
Danke auch von meiner seit her Ein gutes neues Jahr euch allen

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12 Jan 2019 14:47 #89574 von Todesgleiter
@frimi: Hallo du einer! :P
Die Action wird in der Geschichte noch eien ganze Weile ausbleiben, es hat sich hearsugestellt das es einiges an Schreibarbeit braucht wenn man die Dinge langsam angehen und seinen Carakteren sowie deren Beziehungen etwas Zeit zur entwicklung geben will xD
Allerdings keine Unmittelbare Bedrohung? Wie würdest du ein Alienkrigesschifff im Erdorbit das so mächtig ist das es die ganze Menschliche Zivilisation in einem Augenblick auslöschen kann denn dann Bezeichnen?

@Armageddon: Bitte?^^

@all: Weiter geht's:

Kapitel 52: Ein denkwürdiger Tag 2

Weniger überraschte stellte Martin fest dass die Architektur im Verwaltungstrakt des Vergnügungsparkes ebenfalls primär funktionell war, hier gab es keine ausufernden Dekorationen, stattdessen denominierte eine Typische Bürobau Optik. Schließlich erreichte der Sicherheitsbeamte der Martin und die vergnügt vor sich hin summende Arlana führte eine einfache Tür aus einem dunklen Holz mit kaum sichtbarer Maserung und klopfte einmal kurz. Nur unwesentlich später ertönte daraufhin eine Frauenstimme: „Herein.“ Worauf der Mann die Tür öffnete welches in ein größeres Büro führte in dem zwei Geschwungene Glasschreibtische standen. „Ich bringe Herrn Martin Möllers zu seinem Gespräch mit dem Direktor.“ Antwortete Martins Führer dann ruhig und gelassen. Martin konnte daraufhin eine ältere Frau erkennen die einen kurzen Blick über ihre Brille hinweg in seine Richtung warf ehe sie meinte: „Sehr gut Herr Steir wird sich freuen. Kommen Sie doch rein Herr Möllers.“ Martin folgte der Aufforderung umgehend und trat auf den Dunkelgrauen Kurzflorteppich der den Boden in dem Büro bedeckte. „Setzen Sie sich doch bitte.“ Meinte die Frau dann freundlich und deutete auf eine Sitzgruppe an der Wand neben der Eingangstür die sich um einen runden Tisch gruppierte. „Möchten Sie etwas Trinken?“ fragte sie dann während Martin einen der Weißen Ledersessel ansteuerte. „Nein danke.“ Antwortete Martin während er sich Hinsetzte. „Wie Sie wünschen, bitte Warten Sie noch kurz, ja?“ meinte die Frau dann freundlich, auch sie schien durch Martins vorauseilender Reputation nicht im Mindesten aufgeregt zu sein. Was nur Verständlich war. Als Sekretärin des Direktors hatte sie bestimmt Häufiger als ihr lieb war mit Berühmten Personen zu tun, wovon einige mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich Glanzvollere Erscheinungen waren als Martin. „Tut mir leid dass Sie ihre Zeit hierfür opfern müssen.“ Meinte Martin dann an Arlana gewandt, sie hatte immerhin einen schönen Tag im Freizeitpark im Kopf gehabt und nicht das herumsitzen in einer Sitzgruppe in einem Büro. „Es muss ihnen nicht leid tun Martin. Immerhin opfere ich meine Zeit nicht. Im Gegenteil ich müsste mich eigentlich sogar bei Ihnen dafür Bedanken das sie mir einen so Vielseitigen Einblick gewähren.“ Antwortete Arlana gut gelaunt während ihre Augen begeistert blitzten.

„Nun wenn Sie das so betrachten wollen, bitteschön.“ Antwortete Martin dem es einfach unbegreiflich war wie die Ymar etwas so langweiliges und Eindimensionales wie das Warten Interessant und erlebenswert finden konnte. Arlana kicherte daraufhin amüsiert ehe sie den Glastisch vor ihr einer näheren Inspektion unterzog und es dabei fertig brachte noch immer elegant zu wirken. Lange hatte sie dazu jedoch keine Zeit da sich nur etwa eine halbe Minute später eine andere Tür in das Zimmer als jene durch die sie das Büro betreten hatten öffnete. Im nächsten Moment trat dann ein junger Mann Mitte dreißig durch die Tür und meinte: „Es ist eine Ehre Sie hier Begrüßen zu dürfen Herr Möllers! Ich danke Ihnen dass Sie die Zeit für dieses Treffen erübrigen konnten. Natürlich Freue ich mich auch über Ihre Anwesenheit, meine Dame.“, „Sind Sie Direktor Steir?“ fragte Martin dann da der Mann offenbar vergessen hatte sich selbst vorzustellen. „Oh. Ja der bin ich. Ich bitte um Entschuldigung, aber man hat nicht jeden Tag einen Kriegshelden samt seiner entzückenden Begleitung in seinem Vorzimmer sitzen.“ Antwortete der Direktor worauf Martin ein leises Kichern seitens Arlana vernahm. „In Anbetracht ihrer Großzügigkeit erschien es mir als einzig Anständige Option Ihrer bitte nachzukommen Herr Steir.“ Antwortete Martin dann korrekt. „Ach das war doch nicht viel. Ich betrachte es als eine Form danke dafür zu sagen dass Sie und Ihre Kameraden uns alle gegen diese Arachniden verteidigt haben. Wenn Sie mich fragen steht die Gesamte Welt in Ihrer Schuld.“ Antwortete der Direktor lässig. „Danke. Es tut gut zu wissen das die eigenen Bemühungen wahrgenommen und Gewürdigt werden.“ Meinte Martin daraufhin. „Das ist doch das mindeste. Wenn Sie mir bitte in Mein Büro folgen wollen?“erwiderte Herr Steir. Martin nickte daraufhin lediglich um seine Zustimmung zum Ausdruck zu bringen ehe er sich erhob um dem Relativ Sympatischen Parkdirektor in sein Büro zu folgen. „Sehen Sie Martin, nicht immer muss es etwas unangenehmes sein Berühmt zu sein.“ Stellte Arlana dann fest während sie ihrerseits mit federnden Schritten neben Martin herlief. „Wer wäre ich Ihnen zu Wiedersprechen.“ Erwiderte Martin daraufhin schicksalsergeben, wenn er mittlerweile eins gelernt hatte, dann das es Sinnlos war sich mit Arlana zu streiten. Sie war einfach zu Intelligent und verfügte über zu viel Hintergrundwissen um eine Reelle Chance zu haben Siegreich aus dem Wortgefecht hervorzugehen. Martin hielt sich daher an die alte Weisheit: Schlage keine Schlachten die du nicht Gewinnen kannst.

Unterdessen hatten die beiden die Tür zum Büro des Direktors Passiert welcher eine einladende Geste in Richtung zweier bequem anmutenden Stühlen machte die vor seinem reichlich konventionell anmutenden Schreibtisch standen. Während Martin der Aufforderung umgehend nachkam und den Stuhl in Beschlag nahm der etwas weiter von der Tür entfernt war hörte er den Direktor sagen: „Meine Glückwünsche meine Dame, Sie können sich Glücklich schätzen Herrn Möllers an Ihrer Seite zu haben.“, „Ich fürchte Sie Missverstehen die Beziehung zwischen mir und Kapitän Martin Möllers Herr Direktor Manfred Steir.“ Antwortete Arlana mit einem leichten Kichern in der Stimme. „Oh, äh tut mir leid. Ich dachte nur das Sie beide zusammen sind.“ meinte der Direktor dann etwas überrumpelt. „Sie müssen sich nicht entschuldigen Herr Direktor Manfred Steir, mir ist Bewusst das unser Auftreten zu Fehlerhaften Schlussfolgerungen führen kann.“ Erwiderte Arlana während Martin stumm in sich hinein grinste, obwohl er das Gesicht des Direktors im Moment nicht sehen konnte, konnte er sich doch Bildlich Vorstellen wie überrumpelt dieser war. Die erste Begegnung mit Arlana war einfach für jeden eine bestenfalls Interessante Erfahrung, selbst wenn man nicht Wusste wer sie eigentlich war und nur eine junge Frau in ihr sah. Im nächsten Moment sah er dann aus dem Augenwinkel wie Arlana sich elegant und fließend neben ihm auf dem zweiten Stuhl niederlies und dabei die Beine übereinander schlug auch wenn das mit Ihrem langen Kleid eigentlich aus Gesellschaftlicher Sicht nicht unbedingt notwendig war. In der Zwischenzeit hatte auch Direktor Steir die Strecke um seinen Schreibtisch bewältigt und lies sich auf dem Drehstuhl mit der großen Lehne nieder.

Sobald er sich dann gesetzt hatte nahm Direktor Steir eine lässige Plauderpose an und meinte: „Nun Herr Möllers, ich denke Ihnen ist klar das dieses Treffen einen Geschäftlichen Hintergrund hat. Ich denke Sie wissen mittlerweile vermutlich auch das Sie eine nicht zu Unterschätzende Reputation mit Ihren Heldentaten über dem Mars aufgebaut haben. Was Sie vermutlich nicht Wissen ist das unsere Besucherzahlen leider Rückläufig sind, die Konkurrenz durch die neuen VR-Cafe’s macht uns und auch anderen Parks das Leben schwer. Ich wollte Sie daher darum bitten in einer kurzen Werbesequenz für uns mitzuwirken. Nichts großes das verspreche Ich Ihnen, aber ich bin überzeugt davon das es dennoch einen nicht zu Unterschätzenden Effekt haben wird.“ Martin lehnte sich daraufhin in seinem Stuhl zurück, etwas Derartiges hatte er bereits befürchtet, immerhin war es kein Geheimnis das jeder der es zu Berühmtheit brachte früher oder später derartige Aufforderungen erhielt. „Wenn Sie zunächst darüber nachdenken wollen, Verstehe ich das natürlich vollauf. Ich möchte Sie zu nichts drängen. Auch wenn ich es als Notwendig erachte Sie darüber zu Informieren das eine Zusage Ihrerseits selbstverständlich angemessen entlohnt werden würde.“ Stellte Direktor Steir dann fest, offenbar in der Hoffnung Martin mit Aussicht auf viel Geld Ködern zu können. „Was genau müsste ich für diese Werbesequenz tun?“ fragte Martin dann, hauptsächlich um etwas mehr Zeit zum Nachdenken zu gewinnen. „Wie ich bereits sagte: Nicht viel. Sie müssten wohl nur einmal durch das Bild laufen und dabei erzählen wie sehr Sie ihren Aufenthalt in unserem Park genießen.“ Antwortete Direktor Steir beinahe Hoffnungsvoll. „Ich verstehe. Allerdings verstehe ich nicht weshalb Sie das nötig hätten. Soweit ich das bis jetzt erlebt habe ist Ihr Park doch voller Menschen?“ erwiderte Martin dann. „Das täuscht bedauerlicherweise. Auch wenn wir Saisonal bedingt noch gute Umsätze erwirtschaften schaffen wir es gerade noch Verluste zu vermeiden. Von Gewinnen einmal ganz abgesehen. Sie unterschätzen vermutlich die laufenden Kosten die ein derartiger Park verursacht. “ Antwortete Direktor Steir. „Wie hoch währe den meine Entlohnung?“ fragte Martin dann, immerhin hörte sich die Aufgabe nicht allzu anstrengend an und berühmt war er sowieso schon, von daher würde sich seien Situation durch eine kurze Werbesequenz auch nicht verschlimmern.

~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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12 Jan 2019 14:49 #89575 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Was würden Sie von Zwanzigtausend Ewe‘s plus einer Gewinnbeteiligung von einem Prozent über fünf Jahre halten?“ fragte Direktor Steir umgehend. „Zwanzigtausend Ewe‘s!“ dachte sich Martin daraufhin überrascht. Ewe war die Abkürzung für „Einheitswährungseinheiten“ welche jegliche anderen Währungen auf dem Globus ersetzt hatten. Es war insofern bemerkenswert das es alle der ursprünglichen drei Staaten geschafft hatten sich auf eine einzige Währung zu einigen. Auch wenn Martin ziemlich sicher war dass dies nur darin Begründet lag die jeweils eigene Wirtschaft zu Unterstützen da der Im und Export ohne jegliche Währungswechsel natürlich sehr viel einfacher war. „Nun Herr Möllers, hat es Ihnen die Sprache verschlagen?“ fragte Direktor Steir dann selbstzufrieden während er sich ebenfalls in seinem großen Sessel zurücklehnte. „Das ist auf jeden Fall ein großzügiges Angebot.“ Meinte Martin dann, alleine die einmal Zahlung entsprach in etwa einem Viertel seines Jahresgehaltes bei der UNSF dazu kam noch die Gewinnbeteiligung am Park, was wohl auch auf mehrere Tausender im Monat hinauslief. „Natürlich ist es das. Ich würde es nicht wagen jemanden Wie Sie mit einem minderwertigen Angebot zu Beleidigen.“ Antwortete Direktor Steir. „Dennoch zögen Sie nicht Kapitän Martin Möllers für Ihre Persönlichen Zwecke einzuspannen. Ihre Gier wird Ihr Untergang sein Direktor Manfred Steir.“ Stellte dann plötzlich Arlana neben Martin fest. Ihre Stimme klang dabei selten schneidend. „Ich bitte Sie junge Frau, bringen Sie doch nicht solche unhaltbaren Anschuldigungen vor. Eine nicht zu Unterschätzende Anzahl von Arbeitsplätzen hängt an dem Wirtschaftlichen Erfolg dieses Parks. Arlana ließ daraufhin ein kühles Lachen ertönen ehe Sie fragte: „Haltlose Anschuldigungen Direktor Manfred Steir? Woher können Sie denn mit Sicherheit Wissen das ich nichts über Ihre Nebenkonten weiß?“ Augenblicklich veränderte sich die Körpersprache des Direktors da er sich ruckartig aufsetzte und fragte: „Woher wissen Sie das?!“Martin schaute daraufhin zwischen Arlana welche ein Gewinnendes Grinsen aufgesetzt hatte und dem geschockt werkenden Direktor hin und her ehe Arlana mit einer Eiskalten Stimme die Martin sämtliche Nackenhaare zu Berge stehen ließ meinte: „Das spielt keine Rolle. Das einzige was Interessant ist, das ich weiß das Sie die Bilanzen doppelt führen und nicht zu Unterschätzende Summen veruntreuen und die gefälschten Bilanzen dann einsetzen um ihren Persönlichen Gewinn durch Gehaltskürzungen Ihrer Mitarbeiter zu maximieren Direktor Manfred Steir. Sie können von Glück sagen das ich hier und jetzt keinerlei Autorität besitze, ansonsten würde ich mich genötigt fühlen Ihren Machenschaften ein Ende zu setzen.“ Direktor Steir schaute daraufhin mit definitiver Panik zu Arlana ehe er fragte: „Für wen Arbeiten Sie?“, „Das übersteigt die Grenzen Ihrer Vorstellungskraft Direktor Manfred Steir.“ Antwortete Arlana herablassend. Martin fühlte sich daraufhin genötigt einzugreifen und fragte: „Arlana, sind Sie sich sicher was diese Anschuldigungen angeht?“, „Absolut Martin. Ich an Ihrer Stelle würde jedwede Zusammenarbeit mit diesem Individuum verweigern.“ Antwortete Arlana. Martin wandte sich daraufhin zu dem Direktor um und meinte: „Ich werde mich nicht für Ihre Persönliche Bereicherung einspannen lassen Herr Steir. Außerdem setzte ich Sie hiermit davon in Kenntnis das Sie sich als Festgenommen betrachten können, alles was Sie ab jetzt sagen oder tun kann und wird gegen Sie verwendet werden.“, „Sie haben keinerlei Bewiese Herr Möllers, die Aussage einer einzigen Person, die nicht einmal untermauert ist, reicht nie und nimmer für eine Festnahme. „Lassen Sie das meine Sorge sein.“ Antwortete Martin ebenfalls scharf und kühl. Als Mitglied der UNSF hatte er die Autorisierung Festnahmen durchzuführen und den fall Anschließend an die Zuständigen Behörden weiter zu reichen.

„Das kann und werde ich nicht Akzeptieren. Ich lasse meine Reputation nicht von Ihnen Zerstören Herr Möllers.“ Stellte Direktor Steir dann fest. „Wenn Sie Unschuldig sind haben Sie ja nichts zu Befürchten, während mein Name dann befleckt ist.“ Erwiderte Martin entschlossen, wenn er eines über Arlana wusste dann das sie immer Gründe für das hatte was sie sagte oder tat. Er war daher fest davon überzeugt dass ihre Anschuldigungen gegen den Direktor der Wahrheit entsprachen. „Ich fürchte das kann ich nicht zulassen. Sie hätten das Angebot einfach annehmen und nicht auf ihre Persönliche Sex puppe hören sollen.“ Stellte Direktor Steir dann fest. „Sie scheinen keine Ahnung zu haben mit wem Sie reden.“ Stellte Martin dann fest ehe er aufforderte: „Kommen Sie jetzt hinter ihrem Schreibtisch hervor, schön langsam! , „Das werde ich nicht tun.“ Beharrte Direktor Steir ehe sich eine verborgene Tür in der Wand neben dem Schreibtisch öffnete und Martins ich mit einer geladenen Waffe konfrontiert sah. Die von einem Mann in voller Kampfrüstung, vermutlich ein Söldner gehalten wurde. Das Gesicht des Söldners wurde dabei von seinem Helmvisier vollständig verdeckt, es war daher unmöglich abzuschätzen was er selbst von dieser Situation hielt. Martin ging jedoch davon aus das er keine Probleme damit haben würde zu Feuern.„Wie Sie sehen, sind Sie nicht in der Position Forderungen zu stellen Martin Möllers.“ Stellte Direktor Steir dann genüsslich fest. „Sie können uns nicht erschießen lassen, zu viele Leute Wissen das wir hier sind.“ Stellte Martin dann kontrolliert fest. „Und Sie glauben das ich diese Menschen nicht unter Kontrolle hätte Herr Möllers? Sie müssen mich für ziemlich nachlässig hallten.“ Stellte Direktor Steir dann fest. „Das tue ich tatsächlich wenn sie Glauben mit so einer Nummer durchzukommen.“ Stellte Martin fest, selbst wenn der Direktor all seine Angestellten im Griff hatte war es bestenfalls Riskant eine Berühmtheit wie Martin umzubringen, zu viele Leute kannten ihn und die Meute aus Reportern hatte mit Sicherheit mehr als ein Foto von ihm im Park gemacht.

„Seien Sie versichert dass ich das nicht bin.“ Stellte Direktor Steir dann selbstzufrieden fest ehe er seinem Schläger zunickte. Dieser zögerte auch nicht lange und betätigte den Abzug. Worauf das charakteristische Summen einer Schallgedämpften Waffe ertönte. Martin Schloss daraufhin innerlich schon mit seinem Leben ab, so hatte er sich sein Ende zwar nicht vorgestellt, aber man konnte sich das Schließlich nicht aussuchen. Erst ein pansicher Männerschrei riss ihn dann in die Realität zurück in der er sah wie die Waffe welcher der Söldner noch immer in Händen hielt säuberlich der Länge nach halbiert worden war so dass die Hälften nun unter dem panischen Blick von Direktor Steir und seinem Söldner nutzlos zu Boden vielen. Die Kugel welche die Waffe abgefeuert hatte schwebte unterdessen etwa einen halben Meter vor dem Söldner in der Luft, wie als würde sie von Geisterhand festgehalten werden. „Ich gehe eher davon aus das Sie sich Ihrer Situation nicht Bewusst sind Direktor Manfred Steir.“ Stellte Arlana dann fest während die Kugel sich wieder in Bewegung setzte und gemächlich über den Schreibtisch des Direktors schwebte wo sie kurz verharrte ehe sie wie von einer Unsichtbaren Schrottpresse zu einem unförmigen Metallklumpen zerdrückt wurde und auf die Schreibtischplatte viel. „Was… Wie…?!?“ Stotterte der Direktor daraufhin während er die traurigen Überreste des Geschosses betrachte die auf seinem Schreibtisch lagen. „Sie werden akzeptieren müssen das es Kräfte gibt die Sie weder verstehen noch kennen Direktor Manfred Steir.“ Stellte Arlana daraufhin selbstzufrieden fest. „Was sind Sie?“ fragte dann der Söldner der ebenfalls ziemlich in sich zusammengesunken wirkte und jegliche Bedrohliche Ausstrahlung verloren hatte. Obwohl man sein Gesicht nach wie vor nicht erkennen konnte verriet seine Körpersprache definitiv dass er Angst hatte, ein Umstand er durchaus verständlich war.

„Die Hüterin der Sterne, die Richterin der Zivilisationen, die Wächterin des Lebens, suchen Sie sich etwas aus Herr Emanuil Balan. Ich habe so viele Namen wie es Sterne in dieser Galaxis gibt.“ antwortete Arlana ziemlich dick aufgetragen während ihre Augen erheitert blitzten. Jetzt hatte der Söldner definit Angst, die Tatsche das Ariana seinen Namen kannte hatte das Fass für ihn offenkundig zum Überlaufen gebracht da er auf die Knie viel und mit zittriger Stimme bettelte: „Verschone mich bitte!“, „Das ist nicht meine Entscheidung.“ antwortete Arlana lediglich ehe sich die Tür in das Büro öffnete und die Sekretärin des Direktors in den Raum trat. Als sie die sich bittende Szenerie betrachtete wich auch ihr sämtliche Farbe aus dem Gesicht und sie stolperte Rückwärts, stieß jedoch gegen eine Unsichtbare Wand welche sie daran hinderte den Raum zu verlassen. „Weshalb möchten Sie uns den keine Gesellschaft leisten Frau Nela Novotny?“ fragte Arlana dann wieder mit fröhlich melodischer Stimme es war beängstigend wie schnell und mühelos sie ihre Tonlage ändern konnte, selbst für Martin der sie nun ja schon etwas länger kannte. „Was… Was haben Sie getan?“ fragte die Sekretärin dann mit brüchiger Stimme. „Diese Frage sollten Sie eventuell an Ihren Ehemaligen Chef richten Frau Nela Novotny.“ Stellte Arlana umgehend gut gelaunt fest. „Aber dass, das kann nicht Sein!“ kreischte die Frau dann ehe sie offenbar einem Nervenzusammenbruch erlag. Allerdings wurde sie umgehend von Geisterhand aufgefangen so dass sie nicht auf dem Boden aufschlug. „Nun Herr Steir, weigern Sie sich immer noch zu kooperieren?“ fragte Martin dann nachdem er seine Aufmerksamkeit wieder auf den Direktor gerichtet hatte der mittlerweile so tief in seinen Stuhl gesunken war das man ihn fast nicht wieder erkannte. „Ich habe keine Ahnung was hier vor sich geht, aber Sie werden von meinen Anwälten hören Herr Möllers.“ Antwortete Direktor Steir dann ziemlich kleinlaut und dumpf. „Das halte ich für Unwahrscheinlich.“ Stellte Martin lediglich fest, alleine die Tatsache das der Direktor ernsthaft versucht hatte ihn erschießen zu lassen würde seine Glaubwürdigkeit komplett torpedieren, Martin machte sich daher keine größeren Sorgen was eventuelle Rechtliche Konsequenzen anging.
~~~ Ende Kapitel 52~~~

mfg.: Tg

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