Reise ins Unbekannte

Mehr
17 Nov 2018 13:10 #89400 von Todesgleiter
Kapitel 45: Landung
Martin schwebte mit gemischten Gefühlen durch die vor Leben brummenden Korridore der Pionier Station. Auf der einen Seite war einfach nur Glücklich wieder zu Hause zu sein und auch wenn die Station Hunderte Kilometer über der Erdoberfläche ihre Bahnen zog war sie doch etwas Stationäres, etwas das mit der Erde verbunden war, im Gegensatz zu den Raumschiffen die gehen konnten wohin sie wollten. Doch auf der anderen Seite kochte die Nervosität in seinem inneren ganz schön hoch wenn er an den ihm nun bevorstehenden Termin dachte. Er, ein Jungoffizier mit noch keinem Jahr aktivem Dienst sollte zusammen mit seinem Kameraden und Vorgesetzten Admiral Carvalho die Ehreneskorte für den wohl wichtigsten Diplomatischen Gast den die Vereinten Nationen jemals empfangen hatten spielen, Ga’quera Arlana von Aechia Selarim. Eben deshalb navigierte er in diesem Moment durch die Korridore der Station zum Fährdeck um eine Transportfähre zur Oberfläche in Anspruch zu nehmen. Das lief auch völlig Problemlos, obwohl die Korridore der Station voll waren mit Bordpersonal, und Flottenoffizieren die auf dem Weg in ihren Wohlverdienten Landurlaub waren kam er ungehindert voran da jeder ihm ohne große Diskussion Platz machte. Scheinbar hatte er es geschafft in absoluter Rekordzeit einen Ruf aufzubauen der ihm vorrauseilte. Ob das unbedingt eine gute Sache war würde sich dabei wohl noch herausstellen müssen. Als er daher vor einer Gepanzerten Schleusentür ankam auf der „Fährdock A“ stand schaute einer der beiden neben der Tür wache haltenden Soldaten nur kurz auf ehe er die Tür mithilfe seiner ID öffnete. „Der Admiral wartete schon auf Sie Kapitän.“ Meinte er dann noch als Martin durch die Tür schwebte: „Danke Maat.“ Antwortete Martin währen die Tür sich wieder hinter ihm schloss.

„Ahh Kapitän, schön das Sie schon da sind.“ Grüßte Carvalho kurz darauf der bisher wohl die Aussicht über den Hangar genossen hatte. Sie befanden sich nämlich in einer Blasenförmigen Konstruktion aus durchsichtigem Kunstharz das wie ein Pilz aus der Wand des Hangars wuchs und über insgesamt fünf Luftschleusen verfügte. Insgesamt hatte die Pionier Station vier dieser Sogenannten Fährdocks welche den Haupthangar der Station in vier Quadranten aufteilten die sich Kreisförmig um die Zentralachse der Station anordneten. Der Hangar selbst war dabei kaum mehr als ein Ringförmiger Hohlraum zwischen der äußeren Hülle der Station und einer inneren Hülle und zur Erde hin offen zum Weltraum. Theoretisch ließ sich der Hangar zwar mit einem Panzerschottnetzwerk abriegeln, doch soweit Martin wusste war dieses System seit dem Initialen Testlauf der Stationssysteme noch nie benutzt worden. „Kapitän Martin Möllers meldet sich wie Befohlen Sir.“ Meinte Martin dann Salut schlagend. „Rühren Kapitän.“ Erwiderte Carvalho daraufhin amüsiert. Im selben Moment sah Martin wie eine Transortfähre sich einer der Luftschleusen des Docks annäherte vermutlich ihr Transportmittel. „Ich wünschte die hätten sich noch ein bisschen Zeit gelassen.“ Stellte Carvalho dann fest als er Martins Blick gefolgt war. „Wir sollten es einfach hinter uns bringen Sir.“ Meinte Martin daraufhin. „Wohl war Kapitän.“ Stimmte Carvalho schicksalsergeben zu. Plötzlich schwebte dann noch ein anderes Schiff in das Sichtfeld er beiden es war annähernd wie ein Wassertropfen geformt der mit der Spitzen Seite nach vorne Flog und etwas in die breite gezogen war. Die Farbgebung des Schiffes sowie das unverkennbare Rechtwinklige hellblaue Muster auf der Hülle des Schiffes machten dabei sofort klar das es sich um ein Schiff aus Ymari Fertigung ahndete. „Sir?“ fragte Martin daher und schaute Carvalho fragend an. „Ich weiß von nichts Möllers. Ich bin genauso überrascht wie Sie.“ Antwortete Carvalho lediglich während das Ymari Schiff mühelos und elegant an der Luftschleuse fest machte ohne sich dabei sichtbaren Manövertriebwerken wie die Fähre daneben zu bedienen.

In Ermanglung einer besseren Idee formierten sich die beiden Männer daraufhin vor der Luftschleuse an welcher das Ymari Schiff fest machte. Die Chancen standen schließlich nichts schlecht das die Ga’quera Persönlich an Bord war und sie beide waren immerhin die Eskorte der Ga’quera, ob ihnen das nun gefiel oder nicht. Dann leuchtete eine grüne Lampe über der Schleusentür auf und eben jene Tür öffnete sich um den Weg in den kurzen Andocktunnel frei zu machen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Andocktunnels stand tatsächlich niemand geringeres als Ga’quera Arlana in der Schleusentür ihres Schiffes und musterte den Schleusentunnel kritisch. Sobald sie jedoch Martin und Carvalho registrierte, was nicht einmal die Zeit eines Augenblinzelns benötigte, hellten sich ihre Gesichtszüge auf und sie grüßte: „Seid mir Gegrüßt Admiral Antonio Carvalho und Kapitän Martin Möllers von der Raumflotte der vereinten Nationen.“ „Im Namen der Vereinten Nationen der Erde heißen wir Sie an Bord der Pionier Station Willkommen Ga’quera Arlana von Aechia Selarim.“ Grüßte dann Carvalho korrekt. Augenblicklich wirkte die Ga’quera wieder vollauf erheitert was wohl an der Tatsache lag das sie selbst sich nicht viel aus Ihrem Titel machte. Dann streckte die Ga’quera prüfend eine Hand vor als würde sie sicher gehen wollen das es außerhalb ihres Schiffes nicht regnete ehe sie meinte: „Das war zu erwarten.“, „Entschuldigen Sie, was war zu erwarten Ga’quera?“ fragte Carvalho daraufhin. „Der Mangel an Schwerkraft in dieser Einrichtung Admiral Antonio Carvalho. Ich hätte daran denken sollen.“ Antwortete die die Ga‘quera und schaute einmal an sich herunter. Als Martin verstand worauf sie anspielte wurde ihm ganz heiß und auch eine Ader am Hals des Admirals begann sichtbar zu Pulsieren. Die Ga’quera trug eine elegante lange Robe, in der Schwerelosigkeit tendierten derartige Kleidungsstücke jedoch dazu ihren Zweck zu verfehlen und den Träger im Wahrsten Sinne des Worte nackig da stehen zu lassen. „Eventuell sollten Sie in Erwägung ziehen ihr eigenes Schiff für den Transport zur Erde zu Verwenden Ga’quera.“ Meinte Carvalho dann. „Das wird nicht notwendig Sein Admiral Antonio Carvalho. Ich werde meine Garderobe anpassen.“ Erwiderte die Ga’quera leichthin ehe ihre Robe zu verschwimmen begann. Noch ehe Martin oder Carvalho daraufhin etwas sagen konnten um die Ymar darauf hinzuweisen das sie eventuell einen etwas privateren Ort zum Umziehen in Erwägung ziehen sollte war ihr ganzer Körper von einem milchigen Trüben Schlesier umgeben ehe sich der Schleier wieder zu einer festen Form verband. „Viel besser.“ Stellte die Ga‘quera daraufhin zufrieden fest und schaute einmal prüfend an sich herunter. Ihre Robe war verschwunden stattdessen trug sie nun ebenfalls einen Einteiler der denen welche die UNSF Offiziere trugen nicht ganz unähnlich war mit dem Unterschied das die Farbgebung dem ihrer üblichen Kleidung folgte: Diverse Weißtöne mit goldenen Ziernähten.

„Alle sin Ordnung mit Ihnen beiden?“ fragte die Ga’quera dann als sie Martins und Carvalhos Gesichter bemerkte. „Äh ja, aber das nächste mal sollten Sie uns eventuell vorwarnen wenn Sie etwas derartiges tun.“ Antwortete Carvalho. Die Ga’quera kicherte daraufhin amüsiert und meinte: „Dafür waren Ihre Gesichter viel zu Unterhaltsam.“ Ehe sie durch den kurzen Andocktunnel schwebte um ihr Schiff nun da sie passend gekleidet war zu verlassen. Obwohl sie nun Anständig gekleidet war schaute Martin mi Absicht dabei nicht auf die Ymar sondern neben sie. Das lag darin begründet das die Praktischen Einteiligen Kleidungsstücke dazu tendierten die Formen des Körpers des Tragenden Rücksichtslos zur Schau zu stellen. Zwar waren die Kleidungsstücke in der Regel nicht Hauteng, aber doch Enganliegend um die Bewegungsfreiheit nicht einzuschränken und unglückliches Verheddern schon im Voraus zu Unterbinden. Im selben Moment öffnete sich daraufhin auch die zweite Luftschleuse an welcher die Transportfähre zur Planetenoberfläche angedockt hatte und für dieses Manöver deutlich länger als das etwa gleich große Ymari Schiff gebraucht. „Ga’quera, wenn mir die Frage gestattet ist was tun Sie hier?“ fragte Carvalho dann während die Ga’quera sich amüsiert in der Luft drehte. Etwas zu abrupt um natürlich zu wirken stoppte die Ga’quera daraufhin ihre Rotation und schaute Carvalho an ehe sie antwortete: „Ich hielt es für angemessener Ihren Planeten mit einem Ihrer Schiffe zu betreten Admiral Antonio Carvalho. Ich möchte nicht als Einschüchternd oder Prahlend wahrgenommen werden.“ Carvalho zog daraufhin eine Augenbraue hoch und fragte: „Und Ihre Persönliche Sicherheit, setzen Sie sich dadurch nicht einem unnötigen Risiko aus?“ Erneut kicherte die Ga’quera erheitert und antwortete: „Nein Admiral Antonio Carvalho. Zum einen befinde ich mich nicht unter Feinden, zum anderen bin ich nicht so schutzlos wie es aussieht.“

Daraufhin warfen sich Martin und Carvalho einen vielsagenden Blick zu. Sie hatten schlichtweg noch immer keine Ahnung wozu das Volk der Ymari wirklich fähig war, weshalb definitiv Vorsicht geboten war. Im nächsten Moment schwebte dann eine junge Frau mit rosigem Gesicht und kurzen blonden Haaren aus der Luftschleuse an welcher die Fähre fest gemacht hatte und peilte vorsichtig die Lage. „Entschuldigen Sie, Ich habe den Auftrag Sie alle drei zur Oberfläche zu bringen.“ Meinte sie dann mit einer hohen und piepsigen Stimme. Martin vermutete dass sie ziemlich unter Stress stand und sich für Gewöhnlich anders anhörte. „Verstanden Maat, wir kommen gleich.“ Antwortete Carvalho freundlich. „Jawohl Sir.“ Piepste die Frau daraufhin zurück und verschwand schleunigst wieder in dem Schützenden Schleusentunnel. „Nach Ihnen Ma’am.“ Meinte Carvalho dann mit einer angedeuteten Verbeugung in Richtung der Ga’quera. „Wie zuvorkommend Admiral Antonio Carvalho.“ Antwortete diese ehe sie begann hoheitsvoll in Richtung d er Schleuse zu schweben, es schein das es egal war wie sie gekleidet war oder wo sie sich befand, die Ymar wirkte einfach immer Königlich. „Dann wollen wir mal Möllers.“ Meinte Carvalho dann an Martin gewandt der seinen Blick Krampfhaft von der Kehrseite der Ga’quera fern hielt. „Nach Ihnen Sir.“ Stellte Martin dann fest und war dabei froh eine Ausrede zu haben in eine andere Richtung schauen zu können. Carvalho nickte daraufhin nur und setzte sich mit einem sanften stoß gegen den Boden in Bewegung. Martin folgte ihm umgehend, wenn auch in einem angemessenen und würdevollen Abstand.

Im inneren des Personalraumes der Fähre angekommen stellte Martin sofort fest dass es sich bei dieser Fähre um kein Standard Modell handelte. Die Normalerweise aus Kunststoffschalen bestehenden Sitze bestanden hier offenkundig aus Leder und verliefen auch nicht in einer geraden Linie an der Bordwand entlang. Stattdessen gruppierte ich die Stühle um mehrere kleinere Tische zwischen denen Bunte Blütenpflanzen in Kugelförmigen Glasbehältern wuchsen. Mit einer hochgezogenen Augenbraue schaute Martin daher zu Carvalho der daraufhin nur meinte: „Das sehe ich auch zum ersten Mal Kapitän.“, „Interessant.“ Stellte de Ga’quera daraufhin fest während sie einer der Glaskugeln näher betrachtete. „Nutzen die Ymari den keine Pflanzen zur Dekoration Ga’quera?“ fragte Carvalho daraufhin. „Doch Admiral Antonio Carvalho. Aber ich sehe zum ersten Mal eine Pflanze unter Schwerelosigkeit. Das hat zugegebener maßen Interessante Auswirkungen auf die Biofunktionen.“ Antwortete die Ga’quera. „Sie können mit bloßem Auge erkennen was in der Pflanze vor sich geht?“ fragte Martin daraufhin erstaunt. „Ja und nein Kapitän Martin Möllers. Meine Augen können ebenso wenig wie die Ihren durch feste Materie hindurchsehen. Aber das ist auch gar nicht nötig, zum einen weil man schon durch die äußere Beobachtung genügend Hinweise auf die Vorgänge im inneren der Pflanze erhält. Außerdem kann man seien Umgebung nicht nur durch seine Augen wahrnehmen.“ Antwortete die Ga’quera ehe sie sich auf einem der Stühle niederlies. Ihre Bewegungen waren dabei wie Immer elegant, die Schwerelosigkeit schien sie nicht im Mindesten zu stören oder zu beeinträchtigen. „Wie macht die das bloß?“ fragte sich Martin daher selbst ratlos. Seine eigenen Bewegungen und auch die der meisten anderen Offiziere waren definitiv etwas unkoordiniert aufgrund der fehlenden Schwerkraft.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
17 Nov 2018 13:13 #89401 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Carvalho hatte währenddessen den Stuhl zur Rechten der Ga’quera beansprucht und war gerade dabei sich anzugurten weshalb Martin es für eine gute Idee hielt dem Vorbild seines Vorgesetzten zu folgen und sich zu setzen. Obwohl es ihm dabei lieber gewesen wäre sich etwas weiter weg zu setzen, besann er sich dabei auf seinen Funktion als Ehren Eskorte und setzte sich daher notgedrungen zur Linken der Ga’quera, wobei er versuchte den Blick von ihr abgewendet zu hallten. Das angurten verlief daraufhin routiniert und Problemlos, das hatte Martin immerhin schon hunderte Male gemacht. Sobald sein Gurt dann gesichert war verkündetet die nervöse Stimme ihrer Pilotin aus den Lautsprechern: „Besatzungsstatus: Gesichert. Beginne mit Transfer zur Planetenoberfläche Halten Sie sich für multiple Beschleunigungsschübe und turbulenzen bereit.“, „Das wird jetzt interessant.“ Stellte die Ga’quera daraufhin vergnügt fest, wie als wäre sie zum ersten mal in eine Achterbahn gestiegen. Erst kurz darauf viel Martin ein dass dieser Vergleich wohl gar nicht so weit hergeholt war, Die Schiffe der Ymari verfügten vermutlich über ausgeklügelte System um die Insassen vor den Auftretenden Beschleunigungsschüben des Antriebs zu schützen. Die Ga’quera hatte daher wohl tatsächlich noch nie etwas Vergleichbares erlebt. „Jetzt werden wir ja sehen ob sie sich dann immer noch so elegant verhält.“ Dachte sich Martin daraufhin und musste bei dem Gedanken grinsen. Lebhaft erinnerte er sich noch an seine ersten Simulator Fahrten. „Sind Sie sicher dass Sie sich das antun wollen?“ fragte dann Carvalho dann die Ga’quera gewandt. „Aber sicher Admiral Carvalho. Ich werde ein solches Erlebnis nicht verpassen.“ Antwortete die Ga’quera noch immer bester Laune. „Mal sehen wie lange das so bleibt.“ Dachte sich Martin dann ehe er spürte wie Fähre sich in Bewegung setzte und sich vermutlich in diesem Moment von dem Andocktunnel entfernte.

Neugierig warf er daher einen verstohlenen Seitenblick auf die Ga’quera die noch immer wie die Fröhlichkeit in Person wirkte und es schienbar kaum erwarten konnte bis mehr passierte. „Na die wird sich umgucken.“ Dachte sich Martin daher und hielt sich vorsorglich an den Armlehnen seines Stuhles fest. Der Landeanflug auf den Mars war schon eine holprige Angelegenheit gewesen, die Erdatmosphäre war dabei noch deutlich dichter, er erwartete daher einen noch unruhigeren Flug. „Haben Andockposition verlassen. Bereithalten für Zündung von Antrieb zur Manipulierung der Umlaufbahn.“ Meldete die nervöse Pilotin daraufhin ehe Martin spürte wie er in seinen Sitz gepresst wurde. Vermutlich hatte die Pilotin das Schiff mit dem Heck in Flugrichtung ausgerichtete und nutzte nun die Haupttriebwerke um die Orbitgeschwindigkeit zu drosseln und in einen Sinkflug überzugehen. „Verlassen Orbit. Einleitung von Sinkflug abgeschlossen. Eintritt in Erdatmosphäre t-zehn Minuten.“ Verkündete die Pilotin dann während die Fähre, zumindest vorläufig wieder zur Ruhe kam und sich nur mithilfe ihrer eigenen Trägheitsmomentes fortbewegte. „Diese art zu Reisen erlaubt definitiv sich eingehend vorzubereiten.“ Stellte die Ga’quera dann fest und hörte sich dabei immer noch quietsch vergnügt an, Martin glaubte daher langsam das sie sich in Ihrer Position trotz all Ihrer macht und Verantwortung ziemlich langweilen musste. Es hatte daher wohl auch seine Nachteile einer enigmatischen Rasse anzugehören der praktisch jedwede richtige Herausforderung abhanden gekommen war. „Nun das ist definitiv eine schmeichelhafte art auszudrücken das es vergleichsweise langsam ist.“ Erwiderte Carvalho daraufhin, offenbar bemüht eine möglichst ungezwungene Unterhaltung zustande zu bringen und ihren Gast bei guter Laune zu halten. Die Ga’quera kicherte daraufhin erneut amüsiert und meinte: „Diese Art des Transports repräsentiert das Beste wozu Ihre Spezies fähig ist Admiral Carvalho, es würde mir niemals einfallen mich darüber zu beschweren oder mich gar darüber lustig zu machen.“, „Nur weil Sie eine ausgesprochen höfliche Persönlichkeit sind Ga’quera.“ Antwortete Carvalho. „Danke für dieses Kompliment Admiral Antonio Carvalho, aber es hängt nicht nur damit zusammen. Den Fortschritt anderer anzuerkennen auch wenn er weit hinter dem eigenen zurückbleibt ist eine allgemeine Eigenschaft der Ymari. Andernfalls müssten wir zwangsläufig auf alle anderen uns bekannten Spezies hinabblicken und das wäre falsch. Wir dürfen nicht vergessen das wir einen immensen Startvorteil von Zehntausenden Jahren vor der nächsten uns bekannten Spezies hatten die noch existiert.“ Meinte die Ga’quera daraufhin. „Die noch existiert Ga’quera?“ fragte Martin daraufhin. „Wir waren nicht alleine Kapitän Martin Möllers. Aber mittlerweile sind nur noch wir übrig und daran sind wir nicht ganz unschuldig. Auch die Ymari hatten eine Phase in Ihrer Gesellschaftlichen Entwicklung in der wir die Dominanz über alle anderen anstrebten. Bedauerlicherweise waren wir mit diesem Ziel sehr erfolgreich.“ Antwortete die Ga’quera bedrückt, es war klar das sie nicht gerne darüber sprach.

„Entschuldigen Sie wenn es Ihnen unangenehm ist darüber zu sprechen Ga’quera.“ Meinte Martin dann. „Es ist schon in Ordnung Kapitän Martin Möllers. Diese Ereignisse sind Teil unserer Geschichte und haben unsere Gesellschaft zu der geformt die sie heute ist. Es ist Sinnlos seine eigene Vergangenheit zu leugnen. Man muss sie akzeptieren und daraus lernen.“ Erwiderte die Ga’quera. „Ich verstehe, denke ich.“ Meinte Martin umgehend nachdenklich. Bisher waren ihm die Ymari immer wie höhere Wesen vorgekommen, perfekt in jeder Hinsicht. Doch es schien nun dass das falsch war, auch sie konnten Fehler machen, Fehler mit teils drastischen Folgen. „Bereithallten für eintritt in Erdatmosphäre.“ Kam dann dass Statusupdate einige Minuten später in der die drei im Gastraum stumm gesessen waren und ihren Gedanken nachgehangen waren. „Sie sollten sich besser festhalten Ga’quera.“ Meinte Carvalho dann während er seinem eigenen Ratschlag folgte und sich an seinen Armlehnen festklammerte. Auch Martin hielte s für eine kluge Idee dem Rat des Dienstälteren Offiziers zu folgen, Carvalho hatte im Gegensatz zu ihm schon mehrere Landungen auf der Erde hinter sich. Dann begann das ganze Schiff zu vibrieren, Martin wusste dabei dass das nur der Anfang war, sobald sie auf die dichteren Atmosphärenschichten trafen würden sich die Vibrationen deutlich intensivieren. Innerhalb der nächsten Minute spürte Martin dann auch wie die Fähre immer heftiger durchgeschüttelt wurde als sie auf die Atmosphäre prallte. „Verflucht nochmal!“ dachte er sich daher während er sich an seinen Armlehnen festhielt, ohne das es etwas gebracht hätte ohne die Gurte wäre er wohl längst aus seinem Stuhl gerissen worden insbesondre als dann plötzlich eine Massive Beschleunigung einsetzte welche ihn aus seinem Suhl reisen wollte und Martin stattdessen ins eine Gurte presste, vermutlich die Zündung der Bremsraketen um die Geschwindigkeit weiter zu drosseln. Gleichzeitig fühlte Martin auch das Einsetzen der Erdschwerkraft die nun fühlbar wurde.
„Ooouff!“ dachte er sich daher das war wirklich kein angenehmes Gefühl. Aus dem Augenwinkel sah er dabei eine Wolke aus Hellmessingfarbenem Haar die wild herumwirbelte, offenbar hatte auch die Ga’quera ihre Schwierigkeiten mit den auftreten Kräften.

Nach einer weiteren Minute in der Martin schon glaubte das ihm sämtliche Knochen im Leib aus ihrer Position geschüttelt werden würden beruhigte sich der Flug plötzlich und die heftigen Vibrationen wurden durch ein leichtes Summen ersetzt. „Wiedereintritt in Erdatmosphäre abgeschlossen, Gleitflug zum Raumhafen Ost Paris Eingeleitet.“ Meldete die Stimme der Pilotin dann. „Verfluchte Axt.“ Dachte sich Martin daraufhin und lockerte seinen Griff um die Armlehnen ehe er feststellte dass er sich kaum bewegen konnte. Sein Körper fühlte sich an als hätte ihm jemand Blei Gewichte um jeden Quadratmillimeter Körperfläche geschnallt. „Was zum?!“ fragte er sich daher selbst und schaffte es mit äußerster Anstrengung den Kopf zu drehen um zu sehen wie es der Ga’quera und Carvalho ging. Während erstere zwar einen ziemlich unordentlichen Eindruck machte, was hauptsächlich an ihrem Haar lag sich aber ohne Probleme bewegen zu können schien, hatte Carvalho wohl ähnliche Probleme wie Martin. „Nun das war definitiv anders als alles was ich bislang erlebt habe.“ Stellte die Ga’quera dann fest ehe ihr Haar sich selbstständig wieder ordnete um ihr wieder brav über die Schultern zu fallen. Martin wollte daraufhin den Kopf schütteln, verwarf diese Idee jedoch aufgrund des für diese Bewegung nötigen Kraftaufwandes sofort wieder, es war offenkundig das dieses Erlebnis die Ga’quera nicht im Mindesten aus dem Konzept gebracht hatte, ihre Disziplin war wahrlich beeindruckend. Ebenso ihre Physische Stärke die man dem schlanken Körper nicht zutraute, immerhin konnte sie sich scheinbar noch mühelos bewegen, im Gegensatz zu Martin und Carvalho. „Alles in Ordnung bei Ihnen beiden Admiral Antonio Carvalho, Kapitän Martin Möllers, sie wirken so matt?“ fragte die Ga‘quera dann und musterte die beiden Männer kurz. „Das ist die Schwerkraft, wir sind das nichtmehr gewohnt.“ Antwortete Carvalho. „Das ist mir Bewusst Admiral Antonio Carvalho, aus diesem Grund wählte ich eine geringere Schwerkraft für Sie beide und ihre Kameraden an Bord meines Schiffes.“ Erwiderte die Ga’quera. „Sie wählten nur für uns eine andere Schwerkraft?“ fragte Martin daraufhin. „Ja dank der multidimensionalen Schwerkraft an Bord von Ymari Schiffen ist es möglich die Kraft die auf eine Masse wirkt für jedes Atom separat zu kalibrieren.“ antwortete die Ga’quera als währe dass doch das selbstverständlichste der Welt. „Bedauerlicherweise ist das mit natürlicher Schwerkraft wohl nicht möglich.“ meinte Carvalho daraufhin. „Nun es ist möglich. Aber das sprengt höchst wahrscheinlich das Physikalisches Verständnis ihrer Spezies.“ Meinte die Ga’quera daraufhin was den beiden Männern einmal mehr einen fassungslosen Gesichtsausdruck bescherte, die Ymari waren wahrlich unheimlich mächtig. Es dauerte daraufhin noch ein paar Minuten bis die Pilotin der Fähre verkündetet: „Landeanflug eingeleitet. Bodenkontakt wir hergestellt in wenigen Minuten. Das Oberkommando und der Präsident der Vereinten Nationen heißen Sie willkommen zurück.“

„Toll davon kann ich mich auch nicht wieder bewegen.“ Dachte sich Martin nach der Durchsage frustriert, niemals hätte er gedacht das er so weit abgebaut hatte. „Das kann ja heiter werden, bestimmt ist jede verfluchte Kamera des ganzen Planten auf uns gerichtet wenn wir aussteigen.“ Dachte er sich dann anschließend was seiner Stimmung nicht unbedingt zuträglich war. „Keine Sorge Kapitän unser Zustand ist dem Oberkommando bekannt. Niemand wird von uns erwarten einfach aus der Luke zu spazieren als wäre nicht passiert.“ Meinte dann Carvalho dem wohl Martins frustrierter Gesichtsausdruck aufgefallen war. „Ich wäre schon zufrieden wenn ich mich überhaupt aufrichten könnte Sir.“ Entgegneter Martin zur Antwort. Carvalho gluckste daraufhin amüsiert und meinte: „Es wurden bestimmt Vorkehrungen getroffen um uns zu unterstützen das Problem der Muskeldegenration ist nichts neues.“, „Wenn Sie Hilfe benötigen könnte ich dafür sorgen das Sie nur einem Bruchteil der Schwerkraft ausgesetzt sind.“ Mischte sich dann die Ga’quera freundlich ein. „Danke für das Angebot. Aber wir müssen das aus eigener Kraft schaffen Ga’quera.“ Antwortete Carvalho daraufhin, womit er natürlich recht hatte. Nicht nur das es gemogelt gewesen wäre wenn die Ga’quera Martin und Carvalho mithilfe ihrer Ymari Zauberei von der Erdschwerkraft befreite, nein es würde auf lange Sicht zu noch mehr Problemen führen. Ihre Körper mussten sich wieder an die Schwerkraft gewöhnen. „Wie Sie meinen Admiral Antonio Carvalho.“ Erwiderte die Ga’quera daraufhin ehe die Pilotin verkündete: „Bodenkontakt in drei, zwei, ein, jetzt!“Im nächsten Moment spürte Martin wie er kräftig in den Sitz gepresst wurde als die Fähre in die Federn ging um ihren Sinkflug abzubremsen. Daraufhin verstärkte sich die Kraft welche ihn aus seinem Sitz zerren wollte als die Fähre ihr restliches Bewegungsmoment ausbremste. „Bodenkontakt hergestellt, Landung abgeschlossen.“ Meldete die Stimme der Pilotin daraufhin knapp.

„Ich denke es wird wieder Zeit für eine Anpassung der Garderobe.“ Stellte die Ga’quera daraufhin fest ehe ihre Kleidung wieder begann zu verschwimmen und sich Sekundenbruchteile später wieder materialisierte. Jetzt trug sie wieder dieselbe Robe welche sie auch bei dem ersten Aufeinandertreffen getragen hatte, vermutlich handelte es sich dabei um eine art offizielles Gewand das ihrem Status angemessen war. „Wie machen Sie das Ga’qera?“ fragte Martin daraufhin beeindruckt. Die Ga’quera grinste daraufhin als sie antwortete: „Ymari Kleidung besteht aus Intelligenten Nanofasern die ihre Form, Länge, Wiederstandkraft und Farbgebung ändern können und mithilfe integrierter nanoschaltkreise direkte Befehlseingaben verarbeiten können. Zudem können die Fasern sich mithilfe eines Subatomaren Materiekonverters selbst replizieren und reinigen. Wie die meisten Steuersysteme meines Volkes reagieren die Nanokontrolleinheiten dabei auf Hirnwellenaktivität.“ Erklärte die Ga’quera. „Ihre Kleidung ist also Gedankengesteuert?“ fasste Martin kurz und bündig zusammen. „Das könnte man so Formulieren, ja Kapitän Martin Möllers.“ Antwortete die Ga’quera ehe sie die Ausstiegsrampe im Heck der Fähre fixierte und sich elegant erhob. Noch ehe Martin oder Carvalho daraufhin reagieren konnten, oder auch nur fragen konnten was los war, öffnete sich die besagte Rampe und eine kleine Abordnung Offiziere in UNSF Uniformen betrat die Fähre. Sie alle stoppten jedoch bei dem Anblick der Ga’quera welche ihre Hände wieder vor der Brust zu einem Dreieck geformt hatte und sich in diesem leicht verneigte eh sie Sprach: „So Ymari ladah’a gahrsa so Ykan.“ Die Offiziere sahen daraufhin hilfesuchend zu Martin und Carvalho welche beide jedoch nur Ahnungslos mit den Schultern zuckten, sie hatten ebenso wenig verstanden was die Ga’quera gesagt hatte. „Die Ymari bedanken sich für die Gastfreundschaft der Menschheit.“ Meinte die Ga’quera dann schelmisch grinsend. Martin wusste dabei nicht ob sie ihre vorrausgegangen Worte lediglich übersetzt hatte ob sie etwas gänzlich anderes gesagt hatte. „Willkommen auf der Erde, erlauben Sie uns Sie im Namen des Gesamtparlaments der Vereinten Nationen und dem Präsidenten Willkommen zu heißen Ga’quera Arlana von Aechia Selarim. Es ist eine große Ehre Sie hier zu haben.“ meinte der Führende Offizier dann der die Rangabzeichen eines Leutnants trug. „Die Ga’quera neigte daraufhin den Kopf ehe sie antwortete: „Auch ich fühle mich geehrt Leutnant Thomas Schneider.“ Dem Leutnant verrutschte daraufhin der Gesichtsausdruck merklich was Martin ein grinse entlockte, ja die Ga’quera konnte ganz schön unheimlich sein, insbesondre da sie so viel wusste. Hilfesuchend blickte Leutnant Schneider in Richtung von Martin und Carvalho. „Gewöhnen Sie sich daran Leutnant. Wer mit den Ymari zusammenarbeitet muss sich damit abfinden das unerklärliches geschieht.“ Meinte Carvalho dann. „Habe ich etwas falsches gesagt oder getan?“ fragte die Ga’quera daraufhin verunsichert, es war offensichtlich das sie sich wirklich um ein korrektes Auftreten bemühte. „Nein, haben Sie nicht. Leutnant Scheider ist nur von Ihrer guten Vorbereitung überrascht. Für gewöhnlich kennen Diplomaten nicht die Namen eines einfachen Soldaten.“, „Ich verstehe.“ Meinte die Ga’quera daraufhin.

Da die Soldaten daraufhin etwas verlegen und eingeschüchtert herumstanden fragte Carvalho nach kurzer Zeit: „Leutnant Schneider, was ist Ihr Auftrag?“, „Sie und Kapitän Möllers zu Unterstützen Ihrem Auftrag als Ehreneskorte für Ga’quera Arlana zu erfüllen Sir.“ Antwortete Leutnant Schneider umgehend, wohl froh darüber nicht selbst die Initiative ergreifen zu müssen. „Gehe ich recht in der Annahme das die Kameras schon in der Wartestellung sind Leutnant?“ fragte Carvalho dann. „Positiv Sir.“ Bestätigte der angesprochene sofort. „Dann hellen Sie uns aufzustehen Leutnant.“ Befahl Carvalho daraufhin. „Sir wenn ich einen Vorschlag machen darf?“ fragte Leutnant Schneider daraufhin. „Sprechen Sie Leutnant.“ Meinte Carvalho umgehend. „Sir wir haben zwei Elektroimpuls Kontrollierte Exoprothesen dabei. Diese könnten Sie und Kapitän Möllers entlasten.“ Meinte Leutnant Schneider dann. Carvalho warf Martin daraufhin einen kurzen Blick zu, Exoprothesen waren im Prinzip Computergesteuerte Motorisierte Schienen für den Menschlichen Körper. Die neuste Generation dieser Geräte reagierte dabei auf die Elektroimpulse des Menschlichen Nervensystems was es dem Träger ermöglichte sich, mit etwas Übung, völlig natürlich zu bewegen. „Das ist eine gute Idee Leutnant. Schaffen Sie diese Prothesen her.“ Meinte Carvalho dann, immerhin würden sie wohl einen ziemlich erbärmlichen Eindruck als Eskorte machen wenn sie sich ohne Hilfe nicht mal aufrecht halten konnten. „Jawohl Sir.“ Bestätigte Leutnant Scheider umgehend und winkte seinen Kameraden zu. Diese trugen daraufhin die Besagten Prothesen zusammen mit säuberlich gefalteten Paradeuniformen in den Gastraum der Fähre. „Paradeuniformen Leutnant?“ fragte Carvalho daher eine Augenbraue hochziehend. „Das Oberkommando hielt es für angebracht Sir, außerdem ermöglichen die Uniformen das verbergen der Prothesen.“ Antwortete Leutnants Schneider sofort. „Ich verstehe. Ga’quera wenn Sie uns kurz entschuldigen würden, wir müssen uns wohl anders ankleiden.“, „Wie bedauerlich. Ich werde hier warten.“ Antwortete die Ga’quera daraufhin schelmisch grinsend was Martin die Schamesröte ins Gesicht trieb, nie hätte er gedacht das die Ga’quera ebenfalls derart einschlägige Gedanken bei seinem Anblick, oder dem eines anderen Mannes, hegen könnte.
~~~Ende Kapitel 45~~~

mfgl.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
24 Nov 2018 16:23 - 07 Dez 2018 17:14 #89451 von Todesgleiter
Kapitel 46: Politzirkus
[/size]

„Das ist erstaunlich!“ dachte sich Martin während er seine Hand hob und zu einer Fast ballte. Die Exoprothese die dabei unter seiner Uniform verborgen war leistete erstklassige Arbeit, schon nach wenigen Minuten hatte er nahezu die perfekte Kontrolle erlangt, genau wie Carvalho der ein paar prüfende Schritte hin und her machte. Die Prothesen stützen ihre Degenerierten Körper dabei weit genug ab, so dass die beiden Männer trotz der Erdschwerkraft normal stehen konnten. Nur das heben des Kopfes war noch immer eine Anstrengende Angelegenheit. „Die Wunder der Modernen Medizintechnik.“ Murmelte Carvalho dann zufrieden ehe er sich an Martin wandte: „Kapitän fühlen Sie sich im Stande fortzufahren?“, „Jawohl Sir, lassen wir den Präsidenten nicht länger warten.“ Antwortete Martin. Die Ga’quera schaute daraufhin kurz zwischen den beiden hin und her, es war offensichtlich dass sie all die Geschehnisse auf eine art und weiße Interessant fand die beinahe schon unheimlich war. Es dämmerte Martin daher das dieser ganze Ausflug für die Ymar mehr sein könnte als bloße Pflicht, vielleicht war es ihr persönliches Hobby fremde Gesellschaften zu studieren, so wie manche Menschen auch andere Gesellschaften studierten. Oder aber sie betrachtete das alles als eine art Abenteuerurlaub, als eine Willkommene Möglichkeit aus der Kontrollierten Umgebung und der Routine auszubrechen. „Ga’quera wenn Sie bereit sind können wir gehen.“ Meinte Carvalho dann. „Ich bin bereit Admiral Antonio Carvalho.“ Antwortete die Ga’quera daraufhin mit ihrer Glockenhellen Stimme. „Leutnant, Sie führen.“ Befahl Carvalho dann an Leutnant Schneider gewandt. „Jawohl Sir. Ma’am wenn Sie mir folgen wollen?“ bestätigte dieser umgehend. „Aber selbstverständlich Leutnant Thomas Schneider.“ Antwortete die Ga’quera und trat mit elegant Wehender Robe und Haar hinter ihn. Martin vermutete dabei dass die Bewegungen ihrer Robe und ihres Haare nicht ganz Natürlich waren, dazu waren sie einen Tick zu Theatralisch. Wie die Ymar die Bewegung ihrer Kleidungsstücke und Haare jedoch bewusst Manipulieren sollte wusste er jedoch auch nicht, was jedoch noch lange nicht bedeuten musste das sie es nicht tat.

Nur kurz darauf trat die Ga’quera hinter Leutnant Thomas Schneider und flankiert von Martin und Carvalho aus der Ladeluke der Fähre. Erst jetzt bemerkte Martin dabei dass die Fähre nicht einfach irgendwo gelandet war. Zu beiden Seiten der Landebahn erhoben ich Stolz mit Glas verkleidete Geschwungen Bauwerke die im Sonnenlicht strahlten. Auf den auslandenden Terrassen die sich zwischen den Wellenförmig geschwungenen Formen befanden wuchsen dabei all möglichen Arten von Pflanzen die in allen erdenklichen Farben blühten. Zudem erhob sich zu Martins linken ein großer Eiförmiger Turm in den Himmel dessen Flanken mit den umgebenden Gebäuden zu verschmelzen schienen. Natürlich wusste Martin genau wo er hier war, sie waren mitten in der, von einer Gruppe aus berühmten Architekten entworfenen, Regierungszentrale der Vereinten Nationen die komplett aus dem nichts innerhalb weniger Jahre gebaut worden war gelandet. Das ganze Projekt hatte eine Menge Kritik nach sich gezogen, war jedoch trotzdem realisiert worden. Links und rechts von der Fähre hatten zudem Hunderte wenn nicht gar Tausende von Soldaten in einem ordentlichen Spalier Formation bezogen und schirmten gemeinsam mit einem Zaun aus Schnell aufbaubaren Straßensperren wie sie Sicherheitskräfte nutzen einen Weg durch eine wahre Masse von Menschen frei. Ganz offenbar waren viele Menschen neugierig das erste Intelligente Außerirdische Wesen das die Erde betrat mit eigenen Augen zu sehen. Über dem ganzen geschehen schwebten mit einem leisen Sirren dabei mehrere der bewaffnete Schwebegleiter der Armee, Martin wusste dabei das der UNA nur wenige dieser neuartigen Gefährte zur Verfügung standen, die Schwerbegleiter waren die nächste Evolution der Bisherigen Kampfhelikopter und tauschten die großen Rotorblätter auf dem Dach gegen zwei Hochleistungsturbinen für den Auftrieb. Ebenfalls erkannte Martin eine Formation aus Jagdflugzeugen die am Himmel ihre Kreise zog, es war mehr als offensichtlich das die Regierung dieses erste Aufeinander treffen nicht verpatzen wollte. Anschließend folgte Martin der Ga’quera die wiederum angemessenem Schritt Leutnant Schneider folgte welcher das Spalier aus Soldaten ablief ohne nach rechts oder links zu sehen, das perfekte Abbild stoischer Disziplin. Auch Martin bemühte sich dabei würdevoll und unnahbar zu wirken, im Moment sah ihnen wohl der ganze Planet zu. Nach einem kurzen Fußmarsch über etwas mehr als fünfzig Meter erreichten Sie dann ein Podest auf dem der Präsident der Vereinten Nationen bereits auf sie wartete. Bei dem Anblick ging Martin kurz alles durch was er über seinen Ranghöchsten Vorgesetzten wusste. Präsident Viktor Makowski war jetzt seit ungefähr zwei Jahren im Amt und ansonsten war er nicht großartig aufgefallen. Es war offensichtlich das Präsident Makowski ein Freund der leiseren Töne und war und es bevorzugte subtil vorzugehen anstelle Rigorors alles umzuschmeißen. Neben ihm stand dabei ein älterer Mann in einem langen Goldenen Kleidungsstück. Aufgrund seiner würdevollen Ausstrahlung, seinem asiatischen Aussehen und der Tasche das Bewaffnete das Podest bewachten schlussfolgerte Martin dabei das es sich wohl um den Kaiser der Dynastie handelte, ein wahrhaft denkwürdiger Augenblick. Offenbar war der Besuch einer Außerirdischen Intelligenz Selbst für den Kaiser aufregend genug um seine Vorbehalte gegen die Vereinten Nationen zumindest Vorläufig zu vergessen, oder zumindest zu verdrängen.

Schließlich stoppte Leutnant Scheider vor dem Podest salutierte und meinte dann mit fester Stimme: „Herr Präsident, eure Hoheit: Ga’quera Arlana von Aechia Selarim. Die Vertreterin des alten Volkes der Ymari.“ , „Danke Leutnant. Sie können gehen.“ Meinte der Präsident darauf, worauf der angesprochen sich auf dem Absatz seiner Stiefel herumdrehte und die Bildfläche räumte, vermutlich ganz froh darüber seinen Part erfolgreich gespielt zu haben. Anschließend fixierte der Präsident die Ga’quera mit seinem ernsten Blick und meinte: „Treten Sie doch bitte näher Ga’quera , es ist mit Sicherheit nicht angebracht wenn wir uns gegenseitig Anbrüllen müssen.“, „Mit Freuden Präsident Viktor Makowski.“ Antwortete die Ga’quera gut gelaunt und melodisch wie immer. Die Präsident warf daraufhin einen kurzen Blick auf Martin und Carvalho, vermutlich um herauszufinden ob sie der Ga’quera seinen Namen gesteckt hatten. Martin starrte jedoch stur geradeaus und ignorierte den Blick des Präsidenten gekonnt, wobei er vermutete das Carvalho exakt das selbe tat. Sie beide würden nur etwas sagen wenn man sie direkt dazu aufforderte. Die Ga‘quera hatte die Stufen zu dem Podest in der Zwischenzeit mit einem einzigen weiten Schritt bewältigt ohne sich mit den einzelnen Treppenstufen aufzuhalten, es hatte beinahe so ausgesehen als ob sie das Podium einfach empor geschwebt war und nach allem was Martin mittlerweile über die Möglichkeiten der Ymari wusste war das gar nicht so unwahrscheinlich. Martin und Carvalho traten daraufhin genau bis an das Podest heran ehe sie sich synchron auf den Spitzen ihrer Stiefel umdrehten um wieder das Spalier entlang zu schauen. Das Podium selbst war für die Politiker und deren Gäste reserviert, einfache Soldaten wie sie beide hatten darauf bei einem solchen Anlass nichts zu suchen.

Hinter sich hörte Martin daraufhin die Stimme des Präsidenten erneut sprechen: „ Erlauben Sie mir Sie Offiziell Willkommen auf der Erde zu heißen Ga’quera Arlana von Aechia Selarim, dies ist ein großer Tag. Nicht nur für die Vereinten Nationen sondern für alle Menschen. Heute hat das erste Mal das ein Gesandter einer Zivilisation aus einem anderen Sternensystem unsere Heimat betritt. Ich hoffe das wir fähig sein werden die Allgemeinen Erwartungen zu erfüllen die an solch ein Treffen gestellt werden.“, „Himmel trägt der Dick auf.“ Dachte sich Martin daraufhin, ganz offenbar war dem Präsidenten ebenfalls bewusst das er mit einer Persönlichkeit sprach welche die Existenz der Menschlichen Zivilisation beenden konnte wenn sie wollte. Kaum hatte der Präsident dann geendet ertönte eine andere Stimme sie klang Autoritätsgewohnt und fest auch wenn die Wortwahl etwas brüchig war. Martin vermutete daher das sie zum Kaiser gehörte: „Mein Vater hat ich gelehrt das ich nur Dinge glauben soll die ich begreifen kann. Aus diesem Grund zweifelte ich an der Existenz anderer Spezies außer der unsrigen. Ich erlag, wie viele andere auch dem Irrtum das der Mensch die alleinige Krone der Schöpfung ist. Heute weiß ich dass ich falsch lag, was mich zu der Vermutung bringt das ich auch mit anderen Dingen falsch gelegen sein könnte. Im Namen meiner Vorfahren und der gesamten Yang Dynastie entschuldige ich mich daher für meine Arroganz und hoffe darauf dass wir viel voneinander lernen können. Als Kaiser der Asiatischen Dynastie versichere Ihnen daher das wir offen für jedwede Zusammenarbeit sind.“, „Der ist ja noch schlimmer als unsrer.“ Dachte sich Martin daraufhin, allerdings ohne dass ihm auch nur ein Regung über das Gesicht gezogen wäre. „Die Freude über dieses Zusammentreffen ist ganz meinerseits. Es ist lange her dass das Volk der Ymari neue freundschaftliche Beziehungen zu einer anderen Intelligenten Art geknüpft hat. In meiner Funktion als Ga’quera von Aechia Selarim überbringe ich Ihnen, ihrem ganzen Volk daher den Gruß des Volkes der Ymari. Es liegt noch ein weiter weg vor Ihnen allen, aber Sie können sicher sein das Sie diesen Weg nicht alleine werden gehen müssen, sofern sie das nicht explizit wünschen. Ich biete daher Stellvertretend für alle Ymari dem Volk der Menschen vom Planeten Erde Freundschaft und eventuelle Kooperationen an.“ Meinte die Ga’quera dann mit wohltönender Stimme, wobei sie aber nicht minder Dick als die beiden Männer auftrug. Entweder hatte sie das von Anfang an so geplant gehabt, oder aber sie hatte sich lediglich den beiden Regierungschefs angepasst. „Nun in diesem Fall haben wir die besten Vorrausetzungen für eine fruchtbare zukünftige Zusammenarbeit.“ Stellte der Präsident dann fest und hörte sich dabei irgendwie erleichtert an, vermutlich hatte er insgeheim befürchtet das die Ymari ihre Freundschaft an irgendwelche Bedingungen knüpfen oder gar die Eingliederrung der Menschheit in ihr Imperium fordern würden. „Seid Ihr in eurer Position berechtigt Diplomatische Verträge auszuhandeln Ga’quera von Aechia Selarim?“ fragte dann der Kaiser. „In meiner Funktion als Ga’quea von Aechia Selarim bin ich bevollmächtigt sämtliche Diplomatischen Handlungen zu vollziehen die meinen Einflussbereich betreffen.“ Antwortete die Ga’quera daraufhin. „Das ist eine Glückliche Gegebenheit. Es wird für unser beider Völker mehr Sicherheit bringen wen unser gegenseitiges Verhältnis Vertraglich geregelt ist.“ Stellte der Kaiser dann fest. „Seid Versichert Kaiser Hao Yang von der Asiatischen Dnyastie dass das Volk der Ymari kein Vertragswerk benötigt um Stabile Beziehungen pflegen zu können. Ich bin jedoch gerne bereit Euch in diesem Fall entgegen zu kommen um Eure Bevölkerung beruhigen zu können.“ Antwortete die Ga’quera daraufhin während Martin sich bereits fragte wie lange die drei sich wohl noch belanglos Unterhalten und sich gegenseitig höfliche Floskeln an den Kopf werfen wollten, es hatte seinen Grund das er sich bisher nie für Politik interessiert hatte. Martin war einfach gestrickt, dieses ewige herumgeeiere um ein Thema das Politiker so gerne veranstalteten empfand er einfach als Tod langweilig.

~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.
Letzte Änderung: 07 Dez 2018 17:14 von Todesgleiter. Begründung: Buchstabendreher beseitigt.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
24 Nov 2018 16:24 - 07 Dez 2018 17:23 #89452 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Da musst du jetzt durch.“ Dachte er sich daher und versuchte sich die Zelt damit zu vertreiben sich die Dinge vorzustellen die er tun würde sobald sein Verdienter Urlaub endlich begonnen hatte. „Auch wenn Ihr Volk keine Vertraglichen Reglungen benötigt, werden Sie hoffentlich verstehen dass sich das in unserem Fall nicht so verhält. Die jüngere Geschichte hat überdeutlich gezeigt das feste Vereinbaren nötig sind wenn man zudienst ein Mindestmaß an Sicherheit erreichen will.“ Meinte dann der Präsident und spielte damit mit Sicherheit auf die einseitige Kriegserklärung durch die Liga an. „Ich bin mit der Vergangenheit Ihrer Spezies und Gesellschaft vertraut Präsident Viktor Makowski. Ich verstehe Ihre Beweggründe daher vollauf. Und wie ich bereits zuvor erwähnte, bin ich bereit ein Vertragswerk zu unterzeichnen um Ihnen und ihrer Bevölkerung die Sicherheit zu geben die Sie alle verdienen.“ Meinte die Ga’quera daraufhin während sich Martin ernsthaft fragte wie ein paar Worte auf einem Blatt Papier irgendjemandem Sicherheit geben sollten. Die Ymari waren so mächtig das niemand sie aufhalten konnte wenn sie sich etwas nehmen wollten und kein Zettel würde sie daran hindern können. „Das ist beruhigend zu erfahren. Bedauerlicherweise haben wir bisher keine sonderlich guten Erfahrungen mit anderen Zivilisationen gemacht.“ Stellte der Präsident dann fest. „Es ist bedauerlich, aber nur wenige Zivilisationen sind zu echter Koexistenz fähig. Sie werden sich und Ihr Volk auf eine Menge Feindseligkeiten vorbereiten müssen wenn Sie die Zukunft ihrer Art sichern wollen Präsident Viktor Makoswi.“ Stellte die Ga’quera dann fest. „Wäre es in Euch in diesem Zusammenhang möglich, zumindest vorläufig Eure Schützende Hand über uns zu halten? Die nähere Vergangenheit hat zu meinem Bedauern gezeigt das wir noch nicht bereit sind für das was uns erwartet.“ Fragte der Kaiser dann wofür Martin ihm ehrlich Respekt zollen musste. Es dürfte dem stolzen Autokraten nicht leicht gefallen sein einzuräumen dass die Dynastie auf Hilfe angewiesen war. „So sei es Kaiser Hao Yang.“ Stimmte die Ga’quera lediglich zu. „Und Sie verlangen keinerlei Gegenleistung für Ihren Schutz?“ fragte der Präsident dann überrascht. „Nein Präsident Viktor Makowski. Ich betrachte es als Wiedergutmachung dafür dass ich gescheitert bin ihrer Spezies die unabhängige Entwicklung zu ermöglichen die angemessen gewesen wäre.“ Antwortete die Ga’quera. „Sie sind damit gescheitert uns eine unabhängige Entwicklung zu ermöglichen?“ fragte der Präsident daraufhin verwundert. „Das ist bedauerlicher weiße Korrekt Präsident Viktor Makowski. Die Existenz der Menschlichen Zivilisation samt all ihren Problemen ist den Ymari schon seit Tausenden Jahren bekannt. Wir beschlossen daher der Menschheit, genau wie anderen Spezies überall in der Galaxis, eine selbstbestimmte Entwicklung ohne Einmischung von außerhalb zu ermöglichen.“ Antwortete die Ga’quera. „Ihr Wacht seit Jahrtausenden über uns?“ fragte dann der Kaiser und vergaß vor lauter Überraschung wohl sogar seine Aussage standesgemäß zu verpacken. „Ja und nein Kaiser Hao Yang. Ich selbst wache erst seit ungefähr zweihundert eurer Jahre über die Menschliche Zivilisation und alle anderen Spezies in Aechia Selarim. Zuvor war es die Aufgabe meines Vorgängers Ga’qurs Vileth.“ Antworte die Ga’quera leichthin. „Sie ist über zweihundert Jahre alt?!?“ fragte sich Martin daraufhin, zwar war er nie besonders gut darin Gewesen das alter von Leuten zu schätzen aber über Hundert Jahre daneben zu liegen war dann doch selbst für ihn ein neuer Rekord.

Auf dieser Eröffnung der Ga’quera folgte zunächst erst einmal lediglich schweigen als allen anwesenden klar wurde das die Geschichten von Aliens vielleicht doch gar nicht so weit hergeholt waren. Zwar bezweifelte Martin ernsthaft das die Ymari Menschen für Experimente entführt hatten, aber das bedeute nicht das sie die Erde nicht auch schon zuvor betreten hatten. „Und Sie haben einfach Zugesehen wie wir von einer Katastrophe in die nächste geschlittert sind, es wäre für eine Zivilisation wie die Ihre doch mit Sicherheit ein leichtes gewesen Dramen wie die Weltkriege zu vereiteln und das Leben von Millionen zu retten?“ fragte der Präsident dann leicht vorwurfvoll. „Ja wir haben nur zugesehen und ja, wir hätten viel vereiteln können. Aber das hätte nichts genützt. Die Menschheit musste diese Erfahrungen selbst machen. Es ist wie mit einem Kind, egal wie oft Sie ihm sagen das es eine Heiße Herdplatte nicht berühren soll, sobald Sie nicht hinsehen wird das Kind es dennoch versuchen und sich unweigerlich verbrennen. Danach wird das Kind jedoch nie wieder eine Herdplatte berühren. Das bedeutet zwar nicht das es einfach ist zuzusehen wie jemand anderes sehenden Auges in sein eigenes Leid läuft, aber es führt bedauerlicherweise kein Weg daran vorbei.“ Erklärte die Ga’quera daraufhin. Obwohl es Martin nicht gefiel musste er der Ga’quera daraufhin zustimmen. Wenn die Ymari eingegriffen hätten um die diversen Menschengemachten Dramen zu verhindern die sich in der Geschichte der Menschheit ereignet hatten, hätte die Menschheit nichts gelernt und würden dieselben Fehler jederzeit wieder machen, aus blinder Ignoranz und Arroganz. Immerhin hatte es erst den fast vollständigen Kollaps der Zivilisation gebraucht um die frühere Kleinstaaterei aufzugeben und sich darauf zu besinnen das man ja eigentlich gar nicht so verschieden war, egal ob man jetzt aus dem ehemaligen Deutschland, dem amerikanischen Kontinent, oder Polen stammte. Genau wie viele andere vermutlich auch hoffte Martin nun darauf dass das Wissen über extrasolare Mächte welche der Menschheit feindlich gegenüber standen dafür sorgte das auch die verbliebenen Grenzen verschwammen. „Weshalb habt Ihr euch dann nach so langer Zeit entschlossen euch zu offenbaren Ga’quera von Aechia Selarim?“ fragte der Kaiser daraufhin welcher sich offenbar wieder halbwegs gefasst hatte.

„Weil es notwendig war Kaiser Hao Yang. Ich konnte den Agalae‘ nicht erlauben alles zu zerstören.“ Antwortete die Ga’quera. „Alles zu Zerstören? Ich verstehe nicht.“ Stellte der Präsident dann fest. „Das kann ich Ihnen bedauerlicher weiße nicht näher erläutern Präsident Viktor Makowski. In diesem Fall bin ich gebunden.“ Antwortete die Ga’quera. Martin bildete sich daraufhin ein das Schlucken der Politiker zu hören. Natürlich zogen sie alle nun ihre eigene Schlüsse, genau wie Milliarden von Menschen welche das Historische Ereignisse von zu Hause aus verfolgten. Und das musste der Ga‘quera klar sein, weshalb auch immer sie über die genauen Umstände weshalb die Menschen für die Ymari so wichtig waren schwieg, es mussten schwerwiegende Gründe sein. Angst vor eventueller Ablehnung durch die Menschheit schied dabei aber schon von vorneherein aus, nicht nur das die Menschheit in keinster weiße eine Gefahr für die Ymari war, nein alleine durch ihre Weigerung die näheren Umstände zu erläutern provozierte die Ga’quera Unwillen gegen ihre Person und ihr Volk im allgemeinen. „Ihnen Ist mit Sicherheit bewusst dass diese Antwort für uns Problematisch ist, oder?“ fragte der Präsident dann. „Selbstverständlich Präsident Viktor Makowski und ich habe vollstes Verständnis für eventuelles Misstrauen gegen meine Person oder mein Volk im Allgemeinen aufgrund dieser Tatsache. Aber mir sind nichts desto trotz die Hände gebunden. Ich kann nicht Riskieren noch mehr darüber zu sprechen.“ Meinte die Ga’quera dann bedauernd aber bestimmt. Martin war sofort klar das sie nicht mehr über dieses Thema preisgeben würde, egal was der Präsident, der Kaiser oder sonnt wer sagte oder tat. „Das ist Bedauerlich Gga’quera von Aechia Selarim. Dennoch bin ich bereit darüber hinweg zu sehen, jede Gesellschaft hat Geheimnisse die sie nicht mit jedem teilt. Seid daher versichert das dieses Geheimnis die Beziehungen zwischen der Dynastie und den Ymari nicht trüben wird.“ Meinte dann der Kaiser, auch ihm war vermutlich klar dass er nicht mehr Informationen aus seiner Gesprächspartnerin herausholen würde ohne zu Riskieren sie zu verärgern. In Typisch Asiatisch Pragmatischer weiße konzentrierte er sich daher darauf das die Ymari ein zu Wertvoller Verbündeter sein konnten um jeglichen Diplomatischen Kontakt schon von vorneherein zu belasten.

„Auch wenn ich die Sache nicht genauso unproblematisch betrachte wie Kaiser Yang, stimme ich doch darin über ein das wir trotzdem Kooperieren sollten. Zumindest vorläufig.“ Meinte dann der Präsident dem es offenbar gewaltig gegen die Strich ging das er etwas nicht erfuhr dass er wissen wollte. Mit Sicherheit würde dieser Vorfall einen Ausschuss nach sich ziehen der Wochenlang tagte ohne am Ende ein Sinnvolles Ergebnis zu fabrizieren. Obwohl Martin im großen und ganzen zufrieden mit den Vereinten Nationen als staatliche Institution war so fand er doch das die Sinnlose Bürokratie ein echtes Problem war. „Mehr kann und werde ich nicht erwarten. Ich danke Ihnen beiden für Ihr Verständnis.“ Meinte die Ga’quera dann welcher weder die Stimme noch Tonlage verrutscht war, sie klang noch immer freundlich melodisch und absolut betörend. Jedenfalls für Martin. „In Anbetracht dieser unglücklichen Verwicklung, würdet ihr euch bereit erklären uns ein wenig unter die Arme zu greifen um uns bereit für die vor uns liegenden Prüfungen zu machen Ga’quera?“ fragte der Kaiser dann beinahe hoffnungsvoll. „Könnten Sie das näher erläutern Kaiser Hao Yang?“ fragte die Ga’quera dann wobei Martin auffiel das sich die Klangfärbung Ihrer Stimme minimal geändert hatte, sie klang nun deutlich schärfer als zuvor. „Ihr habt selbst die unzähligen Gefahren durch andere Zivilisationen erwähnt welche uns gegenüber stehen. Zivilisationen die uns Technisch überlegen sind wie wir in der näheren Vergangenheit lernen mussten. Ich hoffe daher darauf das Ihr uns helft das Feld etwas zu ebnen Ga’quera von Aechia Selarim.“ Antwortete der Kaiser in einem beinahe bittenden und Unterwürfigen Tonfall, er wusste offenbar sehr genau das er hier mit bloßem Autoritären gehabe nicht weiter kommen würde. „Das ist eine schwierige Frage Kaiser Hao Yang. Die Erfahrung lehrt das plötzliche Sprünge im Technologischen Level einer Zivilisationen zu absolut desaströsen Ergebnissen führen können.“ Antwortete die Ga‘quera daraufhin. „Ich wäre auch niemals so dreist gewesen um die Technologie der Ymari zu bitten, alles worum ich euch bitte ist das Feld etwas zu ebnen.“ Erwiderte der Kaiser umgehend. „Ich werde darüber nachdenken Kaiser Hao Yang, aber versprechen kann ich nichts.“ Meinte die Ga’quera daraufhin was für Martin absolut überraschend kam, er hatte erwartete dass sie die Bitte nach Technologie notorisch abschmettern würde.

„Das wäre in der tat ein weiterer großer Beweis für den Kooperationswillen der Ymari, nicht das Sie es nötig hätten. Mit Ihrer Hilfe im Kampf gegen die Arachniden und diese Agalae‘ haben Sie mehr als deutlich gemacht dass die Ymari als Freunde wahrgenommen werden wollen. Ich bin zudem der Meinung das dies fürs erste genügt Immerhin möchte ich die Geduld unseres Ehrengastes nicht überstrapazieren. Wir sollten zum nächsten Punkt der Tagesordnung übergehen, was meint Ihr Kaiser, Ga’quera?“ meinte der Präsident dann, welcher wohl der Meinung gewesen war sich auch wieder einmischen zu müssen. „Ich habe weder bedenken noch Einwände gegen diesen Vorschlag einzubringen Präsident Viktor Makowski.“ Antwortete die Ga’quera umgehend. „Auch ich stimme euch zu Präsident.“ Meinte der Kaiser daraufhin kurz und bündig ehe sich die drei durch einen am hinteren Ende des Podestes befindlichen kurzen Überdachten Gang in das Innere eines der Gebäude in Bewegung setzten. Martin beeilte sich daraufhin zu folgen ohne dabei hastig oder unelegant zu wirken und brachte tatsächlich eine weitere Drehung auf den Zehen und auf der Stelle fertig ohne alzusehr zu schwanken, die Exoprothesen waren wahrlich Gold wert. „Mit etwas Glück verlassen wir den Fokus der Öffentlichkeit jetzt.“ Dachte er sich dann während er gemessenen Schrittes hinter den Politikern herlief und dabei darauf achtete zwar einen höflichen Abstand zu halten aber nicht so weit zurückzufallen das man ihm Vernachlässigung seiner Eskortenaufgabe vorwerfen konnte.
~~~Ende Kapitel 46~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.
Letzte Änderung: 07 Dez 2018 17:23 von Todesgleiter. Begründung: Thomases Gejagt und zu Strecke gebracht.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
01 Dez 2018 18:27 - 07 Dez 2018 17:30 #89484 von Todesgleiter
Kapitel 47: Politmarathon
[/size]

Martin war zum ersten mal in seinem Leben im Verwaltungszentrum der Vereinten Nationen und sah sich dementsprechend neugierig um, jedenfalls wenn er sicher war das ihn niemand währenddessen beobachten konnte. Zwar war der Korridor durch den er und Carvalho den Politikern hinter her liefen nicht ausufernd prunkvoll, doch trotzdem strotzte der ganze Ort gerade so vor Macht und Autorität. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten sie dann einen Lichtdurchfluteten Raum der sich bei näherem Hinsehen als eine Art Wintergarten mit einer großen Freifläche darin entpuppte. Martin musste dabei zugeben das der Raum prächtig wirkte ohne Teuer verziert zu sein, das Licht der Sonne strahlte durch das Geschwungen Glasdach das sich stellenweiße soweit nach unten wölbte das auf eine Konventionelle Wand verzichtete worden war. Die Geschwungen Form der Glasflächen sorgte dabei in Kombination mit verschiedenen Glas stärken dafür das sich das Licht dabei hundertfach brach was den Pflanzen einen beinahe überirdisch anmutenden Glanz verlieh. Soweit Martin wusste war diese Form der Innenraumgestaltung maßgebend für den gesamten Gebäudekomplex und die Zukunftsvision der Erbauer, die Kombination von Modernen Materialien und der Kultur des Menschen mit der Ursprünglichkeit der Natur. Es war daher ein Versuch Natur und Mensch in Einklang zu bringen. Auf der Freifläche in der Mitte des Raumes war dabei ein Modern anmutender Metallisch mit Glasplatte aufgestellt der von dazu passenden Edelstahl Stühlen Flankiert wurde. Zwar viel Martin umgehend auf das um den Tisch mehr Stühle standen als drei, aber das störte ihn nicht weiter. Genau wie Carvalho neben ihm bezog er gemeinsam mit den Unauffälligen Leibwächtern des Kaisers Stellung neben der Eingangstür, ganz froh darüber damit aus dem Rampenlicht zu sein. Lange sollte diese Erleichterung jedoch nicht anhalten. Sobald sich die Politiker gesetzt hatten erhob der Präsident die Stimme soweit das Martin und Carvalho ihn verstehen konnten: „Admiral Carvalho, Kapitän Möllers. Wenn Sie beide sich bitte zu uns Gesellen würden?“ Martin wechselte daraufhin einen kurzen Blick mit Carvalho der genauso so überrascht wie er selbst dreinschaute ehe die beiden sich etwas steif in Bewegung setzten.

Sobald sie die Strecke zudem Tisch gemeistert hatten deutete der Präsident auf zwei freie Stühle welche den auf dem die Ga‘quera saß flankierten. Man musste ihm lassen das er auf Details achtete. Ohne etwas zu sagen oder ein Miene zu verziehen lies sich Martin dann wie aufgefordert auf dem Stuhl Nieder und versuchte dabei weder den Präsidenten noch den Kaiser anzusehen. Stattdessen wählte er eine Blickrichtung zwischen den beiden Regierungschefs hindurch und konzentrierte sich darauf ja keine Miene zu ziehen. Was nicht gerade durch den Fakt erleichtert wurde das er die Ga’quera neben sich erheitert kichern hörte. „Ist alles mit Ihnen in Ordnung Ga’quera?“ fragte der Präsident dann aufmerksam. „Mein Körperlicher und Geistiger Zustand ist zufriedenstellend Präsident Viktor Makowski, was allerdings wohl nicht von Admiral Antonio Carvalho und Kapitän Martin Möllers behauptet werden kann. Es muss furchtbar unbequem sein so regungslos und angestrengt neutral zu verharren.“ Antwortete die Ga’quera daraufhin und hörte sich dabei definitiv amüsiert an, ganz offenbar empfand sie das ganze Getue als hochgradig erheiternd um nicht zu sagen lächerlich. „Der Admiral und der Kapitän hallten sich lediglich an die übliche Etikette. Bisher war das auch angebracht, aber hier gibt es keine Kameras mehr. Admiral, Kapitän, Sie können sich rühren.“ Meinte der Präsident dann. Martin warf daraufhin einen verstohlenen Blick aus dem Augenwinkel an der Ga’quera vorbei in Richtung Carvalho um festzustellen wie dieser Reagierte und seine eigenen Handlung anpassen zu können. Erleichtert stellte er dabei fest das Carvalho seine Steife Körperhaltung aufgegeben hatte und nun zwar aufrecht aber doch deutlich entspannter als zuvor auf seinem Stuhl saß. Umgehend beschloss Martin daraufhin es seinem Vorgesetzten gleich zu tun und widerstand nur mit Mühe dem Drang die Schultern einmal Kreisen zu lassen. Anschließend richtete der Präsident erneut sein Wort an Martin und Carvalho als er meinte: „Admiral, Kapitän, Ihnen ist mit Sicherheit beiden bewusst das es nicht zum normalen Prozedere gehört eine Ehreneskorte mit an den Tisch zu bitten. In diesem Fall Verhällt sich das allerdings anders. Sie beide sind nicht nur in Ihrer Offiziellen Funktion als Ehrengeleit für die Ga’quera von Aechia Slearim hier, sondern auch in einer art Diplomatischen Berater Funktion. Es waren Sie beide welche den ersten Diplomatischen Kontakt hergestellt haben. Ich hielt es daher für Angebracht Sie an diesem Treffen direkter zu beteiligen. Fühlen Sie sich daher frei und dazu aufgefordert sich an einer Unterhaltung zu beteiligen und Ihre eigenen Meinung einzubringen.“, „Ich verstehe Sir.“ Meinte Carvalho daraufhin kurz und bündig während sich Martin lediglich auf ein Nicken beschränkte, unsicher in wie weit er wirklich sprechen sollte, immerhin war Carvalho Technisch gesehen noch immer sein Vorgesetzter.

„Sehr gut. Wenn niemand etwas dagegen hat, können wir dann mit dem nicht öffentlichen Teil dieses Treffens beginnen.“ Meinte der Präsident dann. Niemand erhob daraufhin seine Stimme, was nicht wirklich verwunderlich war. Der Kaiser war mit Sicherheit in die Planung des ganzen Treffens involviert gewesen und war demzufolge mit dem Ablauf einverstanden, die Ga’quera fand einfach alles hochgradig Interessant und Unterhaltsam während Martin und Carvalho sowieso keine Einwände erheben würden. Anschließend fixierte der Kaiser die Ga’quera berechnend ehe er fragte: „Ga’quera von Aechia Selarim, Ihr werdet mit Sicherheit verstehen das Euer Auftreten Hier einige Fragen aufgeworfen hat. Warum hat sich Ihr Volk nicht schon früher Offenabart? Warum seht Ihr fast so aus wie wir? Weshalb könnt Ihr ohne Probleme auf unserem Planeten überleben? Was ist die Langfristige Agenda der Ymari die Menschheit betreffend? Um nur ein paar zu nennen. Ich kann verstehen das Ihr nicht all diese Fragen beantworten könnt oder dürft, aber je mehr wir über euch und euer Volk Wissen, je besser wir euch verstehen, desto besser stehen die Chancen auf langfristige gute Beziehungen. Natürlich ist mir bewusst dass die Ymari nicht auf uns angewiesen sind. Eher im Gegenteil, aber eure Anwesenheit hier macht deutlich das Ihr und Euer Volk trotzdem ein gesteigertes Interesse an einer Friedlichen Zusammenarbeit haben.“ Martin hielt daraufhin angespannt die Luft an, zwar glaubte er nicht das die Ga’quera nun einem Tobsuchtsanfall verfallen würde, dazu war sie seiner Meinung nach schlichtweg zu freundlich und höflich, aber trotzdem war es möglich das sie ungehalten auf den Ansprache des Kaisers reagieren würde. Ihre tatsächliche Reaktion überraschte Martin jedoch. Sobald der Kaiser geendet hatte begann die Ga’qura erheitert aufzulachen ehe sie erklärte: „Ihr seid unfreiwillig Komisch Kaiser Hao Yang. Ihr schlagt einen fordernden Tonfall an um etwas zu erfahren das euch interessiert. Nur um noch im selben Atemzug selbst deutlich zu machen das Eure Forderung bedeutungslos ist.“, „Ich bin es lediglich nicht gewohnt mit einer derart Mächtigen Persönlichkeit zu interagieren Ga’quera von Aechia Selarim.“ Antwortete der Kaiser dann zu seiner Ehr Rettung „Macht ist eine Frage des Standpunktes und des Persönlichen Verständnisses für die eigenen Umgebung Kaiser Hao Yang. Bevor die Menschheit von der Existenz anderer Intelligenter Spezies erfuhr gingen Sie mit Sicherheit nicht davon aus das sie mächtig sind, oder?“ erwiderte die Ga’quera daraufhin. „Nein, wie hätte ich ohne von Ihrer Existenz zu wissen?“ antwortete der Kaiser leicht verwirrt. „Nun in diesem Fall mussten Sie davon ausgehen das Sie selbst oder ein anderer Mensch so mächtig ist wie sie es jetzt mir zuschreiben. Dennoch bezweifle ich das Sie sich einem anderen Menschen gegenüber jedes Mal so ausgedrückt haben.“ Stellte die Ga’quera erheitert fest. Der Kaiser schaute daraufhin Hilfesuchend zu dem Präsidenten, offenbar waren ihm die Worte ausgegangen. Er war es wohl nicht gewohnt mit einer Person zu Reden die weder ihn noch die Dynastie fürchtete und sich deshalb in seiner oder Ihrer Wortwahl beschränkte.

„Kaiser Yang wollte lediglich darauf hin weißen das wir es als ausgesprochen zuvorkommend wahrnehmen würden wenn Sie einige der Mysterien welche Sie und die Ymari im Allgemeinen bislang umgeben auflösen würden.“ Meinte der Präsident dann und eilte dem Kaiser damit zur Hilfe. Dieser beschränkte sich daraufhin auf ein Nicken, offenbar hielt er es im Moment für Klüger nichts zu sagen. „Ich bin gerne bereit einige Antworten zu geben Präsident ViktorMakowski. Die Ymari offenbaren sich erst jetzt weil das zweifelsohne die Kulturelle, Technologische und Gesellschaftliche Entwicklung der Menschheit beeinflussen wird. Wir wollten die Kontamination der Menschlichen Entwicklung so gering wie möglich halten. Ich kann auf der Erde überleben weil die Ymari sich auf einer vergleichbaren Welt entwickelt haben, Aphyn. Derartige Gartenwelten sind zwar nicht häufig, aber auch nicht wirklich exklusiv. Die Langfristige Agenda meines Volkes das Ihre betreffend hängt stark von Ihnen ab. Unsere bisherigen Pläne sind nun da Sie über unsere Existenz Bescheid wissen hinfällig. Und es wäre grob Arrogant die Entscheidungen der Menschheit nicht zu berücksichtigen.“ Antwortete die Ga’quera daraufhin wobei Martin sofort auffiel das sie auf alle Fragen antwortete bis auf die welche sich mit er Physiologischen Ähnlichkeit befasste. „Ich danke Ihnen für diese Antworten Ga’quera von Aechia Selarim.“ Meinte der Präsident daraufhin und verkniff sich dabei offenkundig den Hinweis dass sie nicht alle Fragen beantwortet hatte. Trotz der Tatsache das der Präsident genau wie der Kaiser keine Erfahrungen im Umgang mit einer Persönlichkeit wie der Ga’quera hatte und sich mit Sicherheit darüber ärgerte wenn Sie ihm etwas nicht gab das er wollte, so Verstand er sich doch deutlich besser auf die Kunst der Diplomatie, was vermutlich der Tatsache geschuldet war das der Präsident der vereinten Nationen gewählt wurde und nur eine beschränkte Amtszeit hatte. Im Gegensatz zu dem per Vererbung bestimmten Kaiser der auf Lebenszeit regierte und sich demzufolge nie darum bemühen musste andere zu überzeugen oder ihnen zu schmeicheln um zu erhalten was er wollte.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.
Letzte Änderung: 07 Dez 2018 17:30 von Todesgleiter. Begründung: Mehr Thomase zur Strecke gebracht.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
01 Dez 2018 18:30 - 07 Dez 2018 17:40 #89485 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Im Nächsten Moment ertönte dann ein dezenter Glockenton, worauf der Präsident aufhorchte und meinte: „Das Essen ist Servierbereit. Hat jemand von Ihnen Einwände dagegen zu beginnen?“ Niemand formulierte daraufhin seinen Widerstand, was weniger überraschend war. Martin glaubte sogar ein erregtes zucken seitens der Ga’quera bei der Erwähnung von Essen bemerkt zu haben. Allerdings hatte er sich das auch genauso gut einbilden können. Der Präsident betätigte unterdessen einen Taster welcher unter der Tischplatte befestigt war und sprach: „Servieren Sie bitte die Vorspeisen.“ Martin warf daraufhin einen unauffälligen Blick unter den Tisch und stellte dabei fest dass auch an seinem Platz ein derartiger Taster angebracht war. Es folgte daraufhin zwar keine Verbale Bestätigung das die Anweisung des Präsidenten auch nur zur Kenntnis genommen worden war doch die nur Sekunden später in den Raum tretenden Bediensteten machten dies auch überflüssig. Im Gegensatz zu dem Festmahl das die Ga’quera auf ihrem Schiff serviert hatte wurden die Speisen hier schon vorportioniert direkt auf dem Teller gereicht. Da Martin noch nie so vornehm Essen gewesen war, war er daraufhin etwas unsicher wie er genau vorgehen sollte und entschloss sich daher dazu erst einmal gar nichts zu tun und abzuwarten wie die anderen anwesenden reagierten. Problematischer weiße reagierten diese jedoch alle unterschiedlich. Der Kaiser zögerte nicht lange und begann umgehend damit seinen Teller zu lehren, ohne dabei Rücksicht auf andere zu nehmen. Die Ga’quera dagegen musterte ihren Teller und das darauf dargebotene Essen ausschließlich interessiert während der Präsident einen prüfenden Blick in die Runde warf. Carvalho hielt es dagegen wie Martin und hatte seinen Teller bisher nicht wirklich beachtet, vermutlich ebenso unsicher wie die korrekte Verfahrensweise war. Als sich dann jedoch auch der Präsident ohne weitere Worte seinem Teller zuwandte beschloss Martin dass es nicht beleidigend war wenn er auch mit dem Essen begann.

Nachdem Martin mit der Vorspeise fertig war stellte er fest dass sich ein kaltes und berechnendes Schweigen über sie alle gelegt hatte. Was Hauptsächlich daran lag das niemand etwas sagte und sich dabei bemühte niemand anderen anzusehen. „Das hat vorzüglich geschmeckt.“ Stellte die Ga’quera dann fest wobei sie sich so anhörte als hätte sie auch gerne noch mehr auf ihrem Teller gehabt. „Es freut mich das Sie mit dem Essen zufrieden Sind Ga’quera. Ich werde Ihr Lob an die Küche weiterleiten.“ Meinte der Präsident dann geschmeidig. „Das wäre wohl nur angebracht Präsident Viktor Makowski. Gestatten Sie mir zur Abwechslung eine Frage?“ meinte die Ga’quera dann beinahe neckend. „Selbstverständlich. Ich wollte nie den Eindruck erwecken das dies eine Einseitige Fragerunde oder gar ein Verhör ist.“ Antwortete der Präsident. „Seien Sie Versichert das ich es auch nie so aufgefasst hatte. Mich würde nun aber Interessieren wie Sie, die Vereinten Nationen und die Asiatische Dyanstie, weiter vorgehen wollen. Ihr Planet trägt noch immer die Narben des letzten Konfliktes mit der Liga und auch wenn Ihre bedien Staaten sich Kurzfristig um Kooperation bemüht haben lassen Sie beide noch immer Ihre Grenzen Scharf bewachen und hallten Tausendschaften von Soldaten bereit. Sie können mit Sicherheit beide verstehen das ich schon alleine aus Diplomatischen Gründen daran interessiert bin ob sie Ihre Territorien Streitigkeiten beibehalten werden.“, „Oha, jetzt wird sie auch unangenehm.“ Dachte sich Martin daraufhin, bisher hatte sich die Ga’quera bedeckt gehalten, aber jetzt zeigte sie das auch sie eine Diplomatische Agenda verfolgte. Sowohl der Präsident als auch der Kaiser Liesen sich daraufhin mit einer möglichen Antwort Zeit und griffen zu leicht durchschaubaren Verzögerungstaktiken wie das trinken aus ihrem Glas oder das Richten eines Ärmels. Offenbar waren sie beide unvorbereitet erwischt worden, ein Gefühl das Martin im Hinblick auf die Ga’quera nur zu gut kannte. „Ihr müsst verstehen dass es nicht so einfach ist die Vergangenheit von einem Augenblick auf den nächsten ruhen zu lassen. Seid aber versichert das die Diplomatischen Verwicklungen auf der Erde nicht zu Lasten Eures Volkes gehen werden.“ Meinte der Kaiser dann in einem Versuch der eigentlichen Frage auszuweichen und die Ga’quera gleichzeitig zu beschwichtigen. Diese durchschaute das Manöver allerdings wohl umgehend da sie antwortete: „ Ich verstehe sogar sehr gut Kaiser Hao Yang, besser als Sie oder irgendjemand anderes auf diesem Planeten denkt. Ich mache Ihnen keinen Vorwurf aus Ihrer Uneinigkeit, die Ymari hatten vor langer Zeit ähnliche Probleme. Allerdings muss Ihnen klar sein das sich der Diplomatie Kontakt zwischen unseren Völkern in grenzen hallten wird solange das Risiko besteht das die Menschheit erneut in einen Krieg gegen sich selbst stürzt. Denn je tiefer die Diplomatischen Verflechtungen zwischen den Ymari und den Menschen zu diesem Zeitpunkt sind, desto höher ist das Risiko das wir uns genötigt sehen würden einzugreifen und das wollen wir um jeden Preis vermeiden.“ Martin musste daraufhin einmal schlucken, selbst er als Nichtpolitiker verstandt die Botschaft zwischen den Zeilen welche die Ga’quera übermittelte ohne sie auszusprechen. Solange die Menschheit weiterhin gegen sich selbst arbeitete würden die Ymari jeden tieferen Kontakt verweigern. „Würden Sie es in Erwägung ziehen uns etwas Bedenkzeit vor der Beantwortung dieser Frage einzuräumen Ga’quera?“ fragte der Präsident daraufhin ziemlich kleinlaut, auch ihm war wohl in diesem Moment klar geworden das er seine Gesprächspartnerin bislang unterschätzt hatte. „Aber natürlich Präsident Viktor Makowski. Sie haben so viel Zeit zur Beantwortung dieser Frage wie Sie wünschen. Bedenken Sie nur das ich eventuell gezwungen sein könnte mein eigenes Urteil zu fällen wenn Sie zu lange zögern.“ Antwortete die Ga’quera, obwohl ihr dabei die Tonlage nicht verrutschte und sie sich noch immer fröhlich anhörte, entging Martin die verborgene Drohung nicht. Genau wie den beiden Regierungschefs. Jedenfalls folgerte Martin das aus deren Reaktion.

„Ähm, was halten Sie davon mit dem nächsten Gang fortzufahren?“ fragte der Präsident dann und hörte sich auf einmal sehr nervös an. „Das halte ich für eine vorzügliche Idee.“ Meinte der Kaiser umgehend und etwas zu schnell um einfach nur am Essen interessiert zu wirken. „Aber natürlich.“ Meinte die Ga’quera dann und hörte sich dabei munter und voller Vorfreude an, offenbar schätzte sie das gute Essen mehr als ihre zierliche Statur vermuten ließ. „Allerdings ist sie ein Alien, gut möglich das die Ymari einfach nicht Dick werden können.“ Dachte sich Martin dann. Der Präsident wirkte daraufhin erleichtert als er erneut den Taster unter der Tischplatte betätigte und meinte: „Servieren Sie bitte den nächsten Gang.“ Umgehend darauf erschienen die Bediensteten wieder und tauschten die lehr gegessenen Teller gegen gefüllte aus, der ganze Vorgang lief dabei so geschmeidig und elegant ab das Martin sich schon fragte ob diese Menschen nicht in Wirklichkeit Roboter waren. Erneut startete der Kaiser daraufhin umgehend mit dem Essen, dieses mal tat es ihm der Präsident jedoch gleich. Die beiden Regierungschefs wirkten so als wollten sie weiteren Fragen aus dem Weg gehen in dem sie dafür sorgten das ihre Münder die ganze Zeit mit Essen gefüllt waren. „Ihr hättet damit rechnen Müssen das sie auch etwas zu sagen hat.“ Dachte sich Martin dann während er den beiden Männern einen abschätzenden Blick zuwarf. Die Ga’quera kicherte daraufhin nur einmal leise amüsiert ehe auch sie sich ihrem Teller zuwandte. Ganz offenbar fühlte sie sich nicht beleidigt, sondern hatte tatsächlich eine Menge Spaß. Das war etwas was man vom Präsidenten und dem Kaiser definitiv nicht sagen konnte, sie waren alle beide so daran gewohnt mit Leuten zu reden die ihre Position fürchteten und wurden nun knallhart von der Realität eingeholt. Ein Umstand der in Martin eine Gewisse Schadenfreude aufkeimen lies, wie jeder andere auch hegte er eine gewisse Abneigung gegen das Überhebliche Getue der Hochrangigen Politiker und kam daher nun nicht umhin sich darüber zu amüsieren das sie so gründlich demontiert wurden.

Nachdem dann alle mit dem Essen fertig waren legte sich erneut eine Stille über den Tisch, dieses mal war sie jedoch nicht angespannt, eher verlegen. Sowohl der Präsident als auch der Kaiser rutschten unruhig auf ihren Stühlen herum. Die Ga’quera legte daraufhin bedächtig ihr Besteck ab ehe sie die beiden Männer mit ihren Goldenen Augen fixierte. Alle beiden schienen daraufhin zu versuchen dem Blick auszuweichen, allerdings ohne Erfolg. „Ich habe noch eine weitere Frage. Aufgrund der Tatsache das die Menschheit wohl in näherer Zukunft ein Gespaltenes Volk bleiben wird, muss ich nun Wissen wer für den Diplomatischen Kontakt zuständig sein wird.“ Meinte die Ga’quera dann wobei Martin glaubte eine kühlerer Stimmlage heraushören zu können. Der Präsident und er Kaiser sahen sich daraufhin einmal kurz an ehe er der Kaiser Luft hohlte und meinte: „Wäre es in Anbetracht der Umstände nicht angebracht wenn Ihr Diplomatische Anfragen sowohl an mich als auch an Präsident Makowski richten würdet?“, „Angemessen vielleicht. Aber wer wird dann eine Entscheidung treffen welche den ganzen Planeten Erde betrifft?“ antwortete die Ga’quera während Martin ihr einen abschätzenden Blick zu warf, jetzt hatte sie wirklich die Krallen ausgefahren, was nur Verständlich war, auch sie war eine Politikerin sogar eine die mächtiger war als der Präsident und der Kaiser zusammen, sie wusste demzufolge natürlich auch wie man unangenehm wurde. „Keiner von uns beiden könnte eine Entscheidung treffen welche das Hoheitsgebiet des jeweils anderen betrifft. Wir müssten uns demzufolge untereinander beraten und zu einem gemeinsamen Ergebnis kommen.“ Meinte der Präsident dann. „Ich Verstehe Präsident Viktor Makowski. Können Sie denn dann auch garantieren das es eine gemeinsame Entscheidung geben wird?“ fragte der Ga’quera daraufhin obwohl ihre Stimme dabei noch immer hell und fröhlich klang konnte Martin sich durchaus vorstellen wie unwohl sich die beiden Männer auf der anderen Seite des Tisches im Moment fühlten. „Das ist stark von der jeweiligen Anfrage abhängig Ga’quera.“ Antwortete der Präsident dann. „Und was soll geschehen wenn Sie sich nicht einigen?“ fragte die Ga’quera dann, obwohl das eine durchaus logische und nachvollziehbare Frage war wusste Martin schon jetzt das es darauf keine ordentliche Antwort geben würde, schlichtweg aus dem Grund weil er es nicht konnte.

„Das kann ich Ihnen bedauerlicher weiße noch nicht sagen Ga’quera, würden Sie es in Erwägung ziehen uns etwas Bedenkzeit einzuräumen und derartige Fragen zu klären?“ fragte der Präsident dann beinahe flehend. „Aber natürlich. Es liegt mir fern Sie unter Druck zu setzen.“ antwortete die Ga’quera leichthin. Martin musste daraufhin leise auf schnauben, die Ga’quera konnte ihm nicht erzählen das sie nicht aktiv versuchte Diplomatischen Druck auszuüben, zwar tat sie es auf eine Höfliche und wenig Aggressive weiße aber trotzdem musste ihr einfach klar sein welche Wirkung ihre Worte hatten. „Das ist erleichternd zu erfahren Ga’quera.“ Meinte der Präsident dann und hörte sich dabei ehrlich erleichtert an. „Präsident Viktor Makowski, gestatten Sie mir eine letzte Frage?“ fragte der Ga’quera dann. Der Präsident schluckte daraufhin sichtbar ehe er langsam und vorsichtig antwortete: „Ja, Ga’quera.“, „Ich danke Ihnen Präsident Viktor Makowski. Mir drängt sich so langsam der Eindruck auf das weder Sie, noch Kaiser Hao Yang gut auf diese Unterredung vorbereitet waren. Es musste Ihnen beiden doch von Anfang an klar sein das ich ebenfalls Fragen an Sie haben würde. Dennoch zucken Sie beide bei jeder meiner Fragen zusammen und geben möglichst ausweichende Antworten. Weshalb?“ erwiderte die Ga’quera daraufhin, nach wie vor in einem zunächst unverfänglich klingenden Tonfall. Doch Martin, der das zweifelhafte Glück hatte sie nun schon etwas länger zu kennen und ihre Mimik daher besser deuten konnte entdeckte sofort die Rationale Schärfe in ihrem Blick. In diesem Moment war für ihn mehr als deutlich das Ga’quera Arlana von Aechia Selarim auch ohne die beeindruckende Technologie und Rassenspezifischen Fähigkeiten ihres Volkes gefährlich war. Ihr Verstand war schärfer wie jede Rasierklinge und sie wusste sehr wohl Worte und auch ihre offensichtliche Schönheit einzusetzen um ihre Ziele zu erreichen, ohne eben jene offenzulegen. Sie war eine Persönlichkeit die man nicht zum Feind wollte, egal wie mächtig man siebst war. Es überraschte Martin daher nicht das sie es zu einem Posten wie dem der Ga’quera gebracht hatte.

„Wir gingen lediglich nicht davon aus dem Ihr euch für die Politische Situation auf der Erde derart Interessiert.“ Antwortete der Kaiser dann in einem schwachen Versuch die Ga’quera mit einer Antwort abzuspeisen. „Und wie kamen Sie zu dieser Auffassung? Selbstverständlich ist die Politische Situation sämtlicher Spezies mit denen wir interagieren für uns von Interesse, oder wäre es Ihnen gelichgültig ob sich eine Staat mit dem sie eine Diplomatische Beziehung aufbauen wollen mitten in einem Bürgerkrieg befindet oder nicht?“ fragte die Ga’quera daraufhin knallhart auch wenn ihre Stimmlage sich noch immer nicht geändert hatte. Sie war definitiv nicht neu im Diplomatischen Geschäft, Martin konnte sich lebhaft vorstellen wie die Ga’quera mühelos die Regierung der Arachniden klein bekam, ohne auch nur ein einziges Mal direkt zu Drohen. „Nein, natürlich nicht. Aber wir konnten unmöglich einschätzen wie eine Außerirdische Macht das beurteilt.“ Antwortete der Präsident dann wobei ihm ein Schweißtropfen über die Schläfe lief. Die Ga’quera gab daraufhin ein nachdenkliches „Mhm“ von sich ehe sie meinte: „Ich für meinen Teil gehe eher davon aus das sie beide von Ihrer eigenen subjektiven Macht geblendet waren und es nie auch nur in Erwägung gezogen haben das ich es wagen würde unbequeme Fragen zu stellen.“ Erneut schluckten der Präsident und der Kaiser daraufhin, vermutlich hatte die Ga’quera mit dieser Aussage den Sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf getroffen. „Ga’quera gehen Sie bitte nicht zu hart mit uns allen ins Gericht. Für uns Menschen ist das Konzept das es andere, noch höher entwickelte und mächtigere Spezies als uns selbst gibt noch ziemlich neu. Ich bezweifle das der der Präsident, oder seine Majestät jemals die Absicht hatten Sie bewusst so zu behandeln.“ Sprang dann Carvalho ein um den Regierungschefs etwas Schützenhilfe zu geben. „Ich gehe überhaupt nicht ins Gericht. Mit niemandem Admiral Antonio Carvalho. Ich beurteile nicht was geschieht, ich stelle es lediglich fest.“ Meinte die Ga’quera daraufhin. „Nun es hört sich aber anderst an, wenn Sie verstehen was ich meine.“ Meinte Carvalho daraufhin. „Ich Verstehe es Admiral Antonio Carvalho. Aus diesem Grund schlage ich ein Angebot vor: Wir vertagen dieses Treffen auf unbestimmte Zeit um allen Parteien die Faire Chance zu geben sich gründlich darauf vorzubereiten. In der Zwischenzeit werde ich die Beziehung zur Erde als Eingefroren betrachten.“ Erwiderte die Ga’quera. „Das wäre sehr zuvorkommend von Ihnen Ga’quera.“ Meinte der Präsident daraufhin, offenbar froh einen Ausweg aufgezeigt zu bekommend er alle Parteien das Gesicht waren lies. Der Blick der Goldenen Augen wanderte daraufhin zum Kaiser der umgehend nickte und meinte: „Das halte ich für eine weiße Vorgehensweise.“, „Dann sei es so.“ meinte die Ga’quera noch immer ohne auch nur um eine einzige Note im Klangbild ihrer Stimme zu verrutschen, ihre Selbstbeherrschung war beeindruckend.
~~~Ende Kapitel 47~~~

Schöne, Friedliche und Enstpannte Adventszeit allen die hier Lesen (Und natürlich auch allen anderen, nur der Vollständigkeit halber ;) ) !

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.
Letzte Änderung: 07 Dez 2018 17:40 von Todesgleiter. Begründung: Hoffentlich alle Thomase Erledigt.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
07 Dez 2018 17:01 #89515 von Jack Hunter
Nur eins vorweg, ich lese noch immer all deine Kapitel, es dauert nur leider etwas länger, da ich beruflich und moddingtechnisch zur Zeit viel mehr zu tun habe. Also verzeih bitte, wenn ich jetzt immer mal über mehrere Kapitel nichts schreibe, lesen tue ich sie aber dennoch.

Zum Topic: Soweit ist ja alles noch ruhig verlaufen und so ein diplomatisches Treffen ist natürlich recht logisch und sehr wichtig. Dennoch ist das etwas seltsam verlaufen und ich werde das Gefühl nicht los, die Ga'quera verheimlicht etwas oder hat gar ganz andere Ziele, die bis jetzt noch nicht ganz klar sind, durch das Gespräch aber schon etwas hervorgekommen sind. Mal abwarten, ob das sich zum positiven oder negativem entwickelt.

PS: Mir ist da ein wichtiger Fehler aufgefallen, der sich mittlerweile über 2 Kapitel erstreckt. Und zwar wurde plötzlich aus "Präsident Viktor Makowski" "Präsident Thomas Makowski", den du bestimmt mit "Thomas Schneider" verwechselt hast. Wäre schön, wenn du das noch korrigieren könntest. ;)

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
08 Dez 2018 13:26 - 08 Dez 2018 13:28 #89517 von Todesgleiter
@Jack Hunter: Du musst dich für nichts Entschuldigen, ich weiß doch das die Vorweihnachtszeit für dich Großkampfzeit ist, hoffentlcih laufen die Geschäfte gut ;) Außerdem bist du ja der einzige der überhaupt noch Rückmeldung gibt^^

Natürlcih hat Ga'quera Arlana ihre eignen Pläne und sie macht ja auch kein Geheimniss daraus das sie über Gewisse Dinge nicht sprechen kann und darf, von daher: Ja Sie verheimlicht etwas.

Danke für den Hinweiß mit dem Namen, ist mir echt nicht aufgefallen^^! Habe die Thomase jetzt gnadenlos gejagt und Hopffenlich alle erwischt ;)

@all: Weiter geht's:
Kapitel 48: Heimat

Martin schaute aus dem Fenster vor dem die Landschaft an ihm vorbeizog während er dem beruhigenden gleichbleibenden Summen des elektrischen Antriebs des Fahrzeugs lauschte. Die Landschaft vor dem Fenster kam ihm mittlerweile wieder so vertraut vor als wäre er nie weg gewesen. Hier abseits der geschäftigen Großstädte schien die Zeit schon vor Jahrzehnten stehen geblieben zu sein. Weder zierten hier große Laserreklamen die Landschaft noch gab es Spuren der modernen Architektur. Die Häuser hier waren noch immer in guter alter Fachwerkoptik gebaut und sahen aus wie aus einem Spielfilm aus der guten alten Zeit. „Ich war schon viel zu lange nicht mehr hier.“ Dachte sich Martin dann der die Ruhe genoss. Außer dem Summen des Elektromotors der von einer Wasserstoffzelle gespeist wurde gab es so gut wie keine Geräusche im inneren der Kabine, sein Fahrer war ebenfalls eher der Schweigsame Typ und hatte seit seiner Frage nach Martins Zielort nichts mehr von sich hören lassen. Wofür Martin ihm ganz dankbar war, er freute sich auf eine entspannte Zeit weit ab vom Stress und der dauer Hektik. Immerhin hatte Admiral Carvalho sein Versprechen wahr gemacht: Alle Aktiven Soldaten der Tiefraumflotte 1 hatten einen ausgedehnten Urlaub von mehreren Monaten zugesprochen bekommen. Ob Martin nach Ablauf dieser Frist sich jedoch wieder zum Dienst meldete wusste er noch nicht. Sicher er hatte seine Kameraden auch auf einer Persönlichen Ebene zu schätzen und mögen gelernt, aber trotzdem war er sich nicht mehr so sicher ob er wirklich weiterhin in der ersten Reihe stehen wollte. Die Arachniden und Agalae‘ mochten fürs erste von den Ymari verscheucht worden sein, aber Martin wusste einfach dass das nicht das Ende der Geschichte war, sondern der Anfang. Früher oder später musste die Menschheit sich ihren Feinden stellen, vielleicht Seite an Seite mit den Ymari, vielleicht aber auch alleine. Das hing weitestgehend davon ab ob der Präsident und der Kaiser es auf die Reihe brachten ihren falschen Stolz herunter zu schlucken und eine vernünftige Verhandlung mit Ga’quera Arlana von Aechia Selarim auf die Beine zu stellen. „Nun, das ist zum Glück ja nicht mein Problem.“ Dachte sich Martin dann zufrieden, er und die anderen Soldaten hatten ihre Feuerprobe schon hinter sich, es war nur fair das die Politker jetzt mit der Ihrigen Konfrontiert waren und nicht ungeschoren davon kamen.

„Naja, aber irgendwie ist es schon schade, ich hätte die Ga’quera gerne noch näher kennengelernt.“ Dachte sich Martin dann auch wenn er wusste dass dies ein vergeblicher Wunsch war. Da er und die elegante und durchaus attraktive Alienfrau sich wohl niemals außerhalb ihrer Pflichten begegnet währen. „Herr Möllers, wir sind da. Wünschen Sie das ich Sie bis zu Ihrem Haus fahre?“ fragte der Fahrer dann plötzlich. Martin war so in Gedanken versunken gewesen das er gar nicht bemerkt hatte wie sie sein Heimatdorf erreicht hatten. „Nein, das ist schon in Ordnung. Lassen Sie mich hier raus bitte.“ Antwortete Martin daraufhin. „Wie Sie wünschen. Es war mir eine Ehre einen Kriegshelden wie Sie fahren zu dürfen.“ Meinte der Fahrer daraufhin ehe sich die Flügeltür neben Martin öffnete und ihm ermöglichte das futuristisch anmutende Gefährt, welches mitten auf dem Markplatz angehalten hatte und im Moment von den Einheimischen Kritsch beäugt wurde, zu verlassen. Sobald Martin sich daraufhin aus dem bequemen Sitz erhoben hatte und sich einmal genüsslich in der Nachmittagssonne gestreckt hatte bemerkte er dass der Fahrer sein Gepäck schon auf den Intelligenten Transportkarren geladen hatte, welcher in diesem Moment selbstständig zu Martin fuhr um dann brav neben ihm zu warten. Derartige Roboterhilfen waren zurzeit der letzte Schrei, zumindest in den großen Städten. „Haben Sie alles?“ fragte der Fahrer dann freundlich. „Ja, ich denke schon. Danke für die Fahrt.“ Antwortete Martin daraufhin. „Leben Sie wohl.“ Verabschiedete sich der Fahrer dann ehe er sich wieder auf dem Sitzplatz des Fahrers niederlies und die Türen nur mit einer kurzen Handgeste dazu brachte sich zu schließen. Martin schaute dem Silbergrauen Gefährt darauf noch kurz hinterher als es die Hauptstraße hinunter fuhr und dabei so gut wie keine Geräusche machte.

Als sein Taxi dann hinter der nächsten Straßenbiegung verschwand drehte Martins ich um und lief in die entgegengesetzte Richtung los. Der Transportkarren mit seinem Gepäck folgte ihm dabei in etwa einem halben Meter Abstand. Obwohl er vorgab nichts zu bemerken war sich Martin der Blicke die auf ihn gerichtet waren dabei überdeutlich bewusst. Zwar kam es häufiger vor das sich Touristen oder andere Ortsfremde Leute blicken Liesen, aber sowohl sein Transportkarren als auch das deutlich Sichtbare Emblem der UNSF das stolz auf seinem Koffer prangte verrieten deutlich das er kein Ordinärer Besucher war. Vermutlich versuchten die Menschen in diesem Moment ihn einzuordnen und Martin war davon überzeugt das es nur eine Frage der Zeit war bis ihn jemand erkannte. Zwar sah er anders aus als zu der Zeit als er das letzte Mal zu Hause gewesen war, aber in einer kleinen Ortschaft wie dieser sprachen sich Neuigkeiten für gewöhnlich schnell herum. Und da außer ihm wohl niemanden vor Ort der zur UNSF gegangen war, war seine Identifizierung wahrlich keine Meisterleistung. Schnell bemerkte er dann auch einen Mann Mitte vierzig der Zielstrebig auf ihn zu hielt und ihn abpasste. „Entschuldigen Sie.“ Meinte der Mann dann um auf sich Aufmerksam zu machen. Matin stoppte daraufhin und wandte sich zu dem Mann um während er einen Fragenden Blick aufsetzte. „Was kann ich für Sie tun?“ fragte Martin dann höflich. „Sie sind es wirklich. Kapitän Martin Möllers. Willkommen Zu Hause!“ meinte der Mann dann überschwänglich. „Freut mich auch wieder daheim zu sein.“ Stellte Martin daraufhin fest. „Hätten Sie ein Problem wenn ich ein Foto von Ihnen und mir mache? Es kommt nicht oft vor das jemand aus unserer Gegend es zu Weltberühmtheit bringt.“ Fragte der Mann dann. Martin gluckste daraufhin einmal amüsiert und meinte: „Aber klar doch.“, „Sehr zuvorkommend von Ihnen.“ Meinte der Mann dann begeistert ehe er sich neben Martin stellte um das Foto zu machen.

Diese ganze Szenerie hatte natürlich noch mehr Aufmerksamkeit provoziert und ehe Martin sich versah stand er inmitten einer neugierigen Gruppe von Männern und Frauen aller Altersklassen. Zwar hielten sie alle einen Respektvollen Abstand, aber trotzdem fühlte sich Martin wie auf dem Präsentierteller, auch wenn er mit einer derartigen Reaktion gerechnet hatte. „Martin?, Martin! He schau hier rüber!“ rief dann jemand worauf Martin die Quelle der Stimme suchte und sie sofort in Gestalt seines Kindheitskumpels Paul wiederfand. Dieser bahnte sich unterdessen seinen Weg durch die Menschen, was ihm nicht sonderlich schwer viel. Paul war schon immer Kräftig gebaut gewesen und seine Anstellung bei der Lokalen Forstverwaltung hatte ihn definitiv noch Kräftiger werden lassen. Zwar gab es Mechanische Hilfen für nahezu alles, aber Paul und seine Kollegen bevorzugten trotzdem die gute alte Handarbeit in den meisten Fällen und zerrten Gefällte Baumstämme meistens unter Zuhilfenahme von Zugtieren aus dem Wald anstelle einer Maschine dafür zu nutzen. „Paul! Man tut das gut dich zu sehen!“ meinte Martin dann ehrlich froh darüber seinen alten Freund zu sehen. „Und ich erst! Mann ich dachte du wärst bei dieser ganzen Scheiße mit diesen Aliens drauf gegangen.“ Stellte Paul daraufhin fest. „Du weißt doch, ne Deutsche Eiche haut so schnell nichts um.“ Antwortete Martin daraufhin. Paul schnaubte daraufhin amüsiert ehe er meinte: „Sieht wohl so aus. Bist du auf dem Weg nach Hause?“, „Ja, ich habe endlich Heimaturlaub. Hat lange genug gedauert.“ Antwortete Martin. „Das glaube ich gerne. Komm ich helf dir, damit dich diese Kletten hier nicht länger aufhalten, deine Eltern sind schon ganz hibbelig seit deinem Auftritt im Fernsehen.“ Meinte Paul. „Danke dir.“ Stellte Martin ehrlich erleichtert fest ehe Paul sich daran machte den Weg frei zu räumen und die Schaulustigen dabei mit sanfter Gewalt einfach bei Seite schob.
~~forstetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.
Letzte Änderung: 08 Dez 2018 13:28 von Todesgleiter. Begründung: Tippser Korrigiert....

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
08 Dez 2018 13:28 #89518 von Todesgleiter
~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

Dank Pauls Hilfe kam Martin daraufhin schnell voran und erreichte die Straße an der sein Elternhaus lag schon nach wenigen Minuten. „Was ist denn da los?“ fragte er dann als er Uniformierte sah welche über die Bürgersteige Patrouillierten, sogar eines der leicht gepanzerten Einsatzfahrzeuge der Polizei parkte am Straßenrand. Zwar wirkte keiner der Polizisten besonders aufgeregt aber ihre bloße Anwesenheit war natürlich schon etwas Besonderes und dann auch noch in dieser Mannstärke. „Die sind wegen dir hier, oder um genauer zu sein, wegen deinem Ruf. Kurz nach der ersten Schlacht über dem Mars wurden wir hier von einer wahren Meute aus Reportern aus aller Herren Länder belagert. Um eventuelle Ausschreitungen von beiden Seiten zu verhindern hat das Innenministerium dann eingegriffen.“ Antwortete Paul. „Ahh.“ Meinte Martin daraufhin und sparte sich genauere Fragen. Er konnte sich bildlich vorstellen wie den eher einfach gestrickten Bewohnern der Geduldsfaden riss. Sobald die beiden, begleitet von Martins Transportkarren der noch immer stumm und ergeben hinter ihm herfuhr, in die Straße eingebogen waren kahmen sofort zwei Uniformierte auf sie zu. „Was ist Ihr Grund für Ihren Aufenthalt?“ fragte einer der beiden daraufhin routiniert und ohne richtig aufzusehen. „Ich will nach Hause.“ Antwortete Martin daraufhin wahrheitskonform. Der Polizist sah daraufhin auf und erkannte Martin natürlich umgehend. „Oh, Herr Möllers! Es tut mir leid, ich habe Sie nicht gleich erkannt. Willkommen zurück.“, „Kein Problem.“ Antwortete Martin daraufhin Während der Polizist ihm eifrig Platz machte und zur Seite trat. „Da schau mal einer an, sogar die Staatsgewalt hat Respekt vor dir!“ unkte Paul daraufhin. „Beule, Keule!“ erwiderte Marzin daraufhin ehe die beiden Männer anfingen amüsiert zu Prusten, ja Martin fühlte sich schon jetzt wieder heimisch und vermisste weder sein Schiff noch sonst irgendetwas das er zurückgelassen hatte. Sobald sie dann vor dem Gartentor zu Martins Elternhaus angekommen waren meinte Paul: „Ich lass dich dann mal alleine und gehe ein paar Reporter verprügeln.“ Martin schnaubte daraufhin einmal kurz auf ehe er meinte: „Lass dich bloß nicht erwischen.“, „Ich doch nicht!“ erwiderte Paul daraufhin in Gespielter Entrüstung während er die Augen theatralisch aufriss. „Nein, du doch nicht. Du bist ja auch ganz unauffällig.“ Meinte Martin umgehend und spielte dabei auf Pauls hünenhafte Statur an, es war schwer einen Mann wie ihn zu übersehen. Die beiden Männer lachten daraufhin herzhaft auf ehe Paul meinte: „Mann was hab ich dich vermisst, war echt langweilig hier ohne dich.“, „Jetzt bin ich ja wieder da.“ Stellte Martin fest ehe er einen Ausruf hinter sich vernahm: „Martin?! Oh Mein Gott du bist es wirklich!“, „Und so nimmt es seinen Lauf. Ich störe dann mal nicht weiter.“ Stellte Paul fest ehe er eilig den Rückzug antrat. Martin drehte sich stattdessen um und setzte ein breites Grinsen auf.

Im nächsten Moment wurde er dann auch schon beinahe von einem Wirbelwind aus langen Haaren über den Haufen gerannt. „Ist ja schon gut, erdrück mich nicht!“ stellte er daher fest halb lachend fest. Seine Mutter schob ihn daraufhin auf Armeslänge von sich während sie ihn an den Oberarmen festhielt und Martin einer Gründlichen Musterrung unterzog wie es nur Mütter konnten. „Du hast abgenommen, bekommt Ihr denn nicht mal was Ordentliches zu essen?“ stellte sie dann fest. „Gemäß deiner Definition von Ordentlich nicht, nein.“ antwortete Martin glucksend. Seine Mutter schüttelte daraufhin den Kopf und meinte: „Wie unverantwortlich. Komm mit, ich habe noch etwas Suppe von Gestern übrig!“ Martin konnte daraufhin nur in sich hinein Grinsen während er an einem Arm hinter seiner Mutter her gezerrt wurde. Manche Dinge änderten sich eben nie. Kaum hatten sie daraufhin die Haustür hinter sich gebracht trällerte seine Mutter auch schon los: „Johan, schau mal wer wieder da ist!“, „Was ist denn los Sandra, du weißt doch das ich mich grade ausruhe!“ hörte Martin daraufhin seinen Vater sich beschweren, nein hier hatte sich wirklich gar nichts geändert. „Das siehst du dann, jetzt beweg dich!“meinte seine Mutter daraufhin energisch. „Ist ja schon gut, komm ja schon.“ Lenkte die Stimme seines Vaters dann ein ehe eben jener leicht verschlafen wirkend in der Tür zum Wohnzimmer erschien und einmal blinzelte. „Martin?“ fragte er dann dumpf. „Jawohl sogar in Lebensgröße.“ Bestätigte Martin. „Hätte nicht geglaubt das diese Politikasper dich so schnell gehen lassen.“ Stellte sein Vater dann realistisch fest während er ebenfalls einen prüfenden Blick auf Martin warf. „Zum Glück habe ich Freunde in hohen Positionen.“ Meinte Martin daraufhin schulterzuckend. „Freunde in hohen Positionen?“ fragte sein Vater daraufhin eine Augenbraue hochziehend. „Wie wäre es wenn wir uns alle an den Tisch setzen, dann kann Martin uns alles erzählen während er etwas gegen diese von oben verordnete Mangelernährung tut.“ Stellte seine Mutter dann fest und schob die beiden Männer energisch vor sich her. „Sieht nicht so aus als hätte ich eine Wahl, oder?“ stellte Martin daher fest. „In dem Fall wohl eher nicht.“ Stimmte ihm sein Vater gut gelaunt zu.

Nur kurze Zeit später fand sich Martin an dem Massiven Holzstich der das Esszimmer dominierte, sitzend wieder während vor ihm ein Teller Suppe verheißungsvoll dampfte. Zusätzlich waren weniger überraschend auch noch mehrere Scheiben Brot, mehrere Brötchen, einige Ringe Wurst sowie zwei Leibe Käse aufgetaucht. Was Martin ein zufriedenes Grinsen entlockte, es tat gut zu wissen dass sich manche Dinge nie änderten. „Ich habe auch noch ein paar Stücke Käse und Erdbeerkuchen, ich stelle sie auch mal dazu.“ Stellte die Stimme seiner Mutter dann aus der Küche fest während eben jene Vermutlich den Kühlschrank durchforstete. „Lass gut sein, Sandra. Wenn du so weiter machst kommt er nie wieder in ein Raumschiff, weil er nicht durch die Schleuse passt.“ Stellte Martins Vater dann fest. „Papperlapapp! Fühl dich frei so viel zu Essen wie du willst.“ Entgegnete Martins Mutter daraufhin knapp und schwang dabei in Gespielter Aggression ihren Hölzernen Kochlöffel. „Danke, das hatte ich sowieso vor, aber ich glaube nicht dass ich das alles Schaffe.“ Antwortete Martin daraufhin während er den Gedeckten Tisch begutachtete. „Du hast es ja noch gar nicht probiert.“ Erwiderte seine Mutter daraufhin während sie stolz mit einem Blech in den Händen in das Esszimmer trat auf dem sich die Reste diverser Kuchen befanden. „Zumindest muss ich das jetzt nichtmehr alles Alleine Essen.“ Stellte Martins Vater dann fest während er Martins Blick auf das Blech gefolgt war. „Als ob das so schlimm für dich gewesen wäre.“ Entgegnete Martins Mutter daraufhin und stellte das Blech zwischen den beiden Männern auf den Tisch. Diese Schauten sich daraufhin einmal kurz an ehe sie mit den Achseln zuckten, es war beiden klar das jedwede weitere Diskussion von vorneherein zum Scheitern verurteilt war. „So dann erzähl mal, wie war das denn so bei einem Historischen Diplomatischen Gespräch anwesend zu sein?“ fragte sein Vater dann während er sich unter dem Wachsamen und auffordernden Blick seiner Frau ein Brot mit Wurst belegte. „Ehrliche Antwort? Ziemlich Desillusionierend.“ antwortete Martin während er mit einem Löffel voll Suppe herum wedelte um eben jene dazu zu bringen auf eine Genießbare Temperatur abzukühlen.

„Weshalb denn das? Ist was passiert?“ fragte seine Mutter daraufhin. „Nein nicht direkt, genau das war ja das Desillusionierende Mama.“ Antwortete Martin ehe er zu dem Schluss kam das sein Löffel jetzt weit genug abgekühlt war und eben jenen daher in den Mund schob. „Sag nur unser Hochverehrter Herr Präsident hat sich blamiert?“ fragte sein Vater daraufhin neugierig. Nachdem er seine Suppe daraufhin heruntergeschluckt hatte antwortete Martin: „Ich darf keine Details nennen, aber ja. So könnte man das Ausdrücken. Zum Glück hat der Kaiser auch keine wirklich bessere Figur gemacht. Wir müssen uns also nicht alleine Schämen.“, „Haben sich die beiden Kasper etwa von einem Alien aus dem Konzept bringen lassen?“ fragte Martins Vater daraufhin. „Ich sagte doch schon dass ich keine Detail nennen darf Papa. Außerdem hat sie einen Namen und einen Titel. Es ist herabwürdigend Sie nur als Alien zu bezeichnen. Du würdest ja auch nicht als ein Mensch bezeichnet werden wollen oder?“ erwiderte Martin daraufhin. „Nunja, Mensch wär mir stellenweiße immer noch lieber als fauler Stinkstiefel.“ Stellte Martins Vater daraufhin mit einem Seitenblick auf seine Frau fest. „Kennst du diese Ga’quera denn Persönlich?“ fragte dann Martins Mutter und überging die Provokative Äußerung ihres Ehemannes dabei gekonnt. „Als Persönlich würde ich das nicht Bezeichnen, aber ich war bei den ersten Gesprächen mit ihr selbst involviert.“ Antwortete Martin. „Und wie ist sie so?“ fragte sein Vater daraufhin neugierig. „Das ist schwer zu erklären. Sie verhält sich Menschlich und kein bisschen Alien wenn ihr Versteht. Aber trotzdem ist es überdeutlich das sie kein Mensch ist.“ Antwortete Martin. „Ich bin ja der Meinung wir sollten Vorsichtig sein. Wenn diese Ymari auch nur ansatzweise so ticken wie wir, dann sind Konflikte vorprogrammiert.“ Stellte sein Vater dann fest. „Da musst du dir keine Sorgen machen. Nach allem was ich erfahren habe stehen die Ymari über den meisten Kleinigkeiten die unter uns Menschen zu Konflikten führen.“, „Trotzdem. Irgendetwas müssen die sich von uns erhoffen. Es gibt nicht geschenkt im Leben.“ Stellte Martins Vater dann fest. „Damit hast du wohl recht. Ich habe mich auch schon mehrfach gefragt was die Ymari eigentlich von uns wollen.“ Stimmte Martin seinem Vater daraufhin zu. „Hast du den schon andere Ymari außer dieser Ga’quera gesehen? Vielleicht sind sie eine Aussterbende Rasse die sich Menschlicher DNA bedienen will um ihre eigene Existenz zu sichern.“ Fragte seine Mutter dann.

„Ich glaube du hast zu viele Filme gesehen Mama. Die Ymari können Tote wiederbeleben, selbst wenn der Körper des Toten bis zur Unkenntlichkeit zerstört ist. Ich glaube daher das eine DNA Modifikation für die keine Herausforderung ist.“ Erwiderte Martin lachend. „Sie können Tote wiederbeleben?“ fragte Sein Vater daraufhin erstaunt. „Ja, ich habe es selbst gesehen. Ein Mitglied meiner Besatzung ist vor meinen Augen gestorben. Doch die Ga’quera hat sie in nicht einmal einer Minute Wiederbelebt.“ Antwortete Martin schluckend, diese Erinnerung war ihm immer noch nicht ganz geheuer. „Aber warum?“ fragte sein Vater daraufhin nachdenklich. „Ich weiß es nicht. Darauf angesprochen hat die Ga’quera lediglich geantwortet das sie so viel von dem Leid das wir erfahren hatten wieder gut machen wolle.“ antwortete Martin Schulterzuckend. „Diese Ga’quera scheint ja eine ganz Nette junge Frau zu sein.“ Stellte Martins Mutter dann fest. „Oder aber sie ist nur gut im Schauspielern. Sie ist ein Alien, es wäre Falsch Menschliche Maßstäbe anzulegen.“ Erwiderte Martins Vater daraufhin. „Trotzdem sollte man sie und ihr Volk nicht zu früh verurteilen. Vielleicht meinen es diese Ymari wirklich nur gut mit uns.“ Beharrte Martins Mutter. „Das wäre auf jeden Fall ein schöner Zufall.“ Stimmte Martins Vater zu. „Naja, das ist ja alles zum Glück nicht unser Problem. Sollen sich die Politiker mit derartigen Fragen quälen, mein Job ist das Gott sei Dank nicht.“ Stellte Martin dann fest. „Aber es könnte dein Problem werden.“ Gab seine Mutter daraufhin zu bedenken. „Das halte ich für unwahrscheinlich. Wenn die Ymari beschließen uns eine Lektion zu erteilen, gibt es nichts was wir dagegen tun könnten.“ Antwortete Martin Wahrheitsgemäß. „Das sind ja heitere Aussichten, hoffen wir das der Präsident und seine Spezis das nicht vergeigen.“ Stellte Martins Vater dann fest.
~~~Ende Kapitel 48~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
10 Dez 2018 15:48 #89519 von Armageddon
Nach dem ich das gelessen haben TG muss ich mich doch glatt auch mal wider melden :D

Nett das du denkst Jack Hunter ist der einzige der noch da ist :lol:

Und was ich echt lustig fand mir ist es nicht auf gefallen das der Präsident auf einmal Thomas his :D

Ich bin echt gespant ob sich die beiten übrigen Welt mächte einigen können und die menschheit da durch technologisch aufgewerdet weden und dann mit sicherheit wider neus cooles Spielzeug bekommt :D

Mach weiter so TG es gehört immer noch zur wöchentliche rutine deine Geschichte weiter zu lesen und mann ist neugierig wie es weiter geht:crossed:

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ladezeit der Seite: 1.822 Sekunden