Reise ins Unbekannte

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20 Okt 2018 13:16 #89263 von Todesgleiter
Kapitel 41: Konversation mit HIndernissen
Es herrschte eine peinlicher Stille während Martin und vermutlich auch Carvalho, klar wurde das sie die Ga’quera von Aechia Selarim, was auch immer dieser Titel bedeutete, wohl unabsichtlich mehrmals beleidigt hatten. Sie hatten ein Wesen beleidigt das über genügend Feuerkraft gebot die Erde in wenigen Minuten in die Steinzeit zurück zu bomben. Ein weiteres mal lächelte Ga‘quera Arlana daraufhin jedoch und löste die Situation damit entspannt auf ehe sie meinte: „Wie ich sagte: Sie können es nicht Gewusst haben. Dem zufolge haben Sie mich auch nie beleidigt. Es war zugegebener maßen amüsant Sie in Ihrer Unwissenheit zu lassen, wenn auch nicht ganz Fair.“, „Trotzdem entschuldige ich mich bei meiner Ehre als Admiral der Raumflotte der Vereinten Nationen bei Ihnen. Das war ein grober Fehler.“ Stellte Carvalho dann bitter ernst fest. „Wenn es Sie beruhigt, nehme ich Ihre Entschuldigung an.“ Stellte Ga’quera Arlana fest „Ich danke Ihnen von Herzen, allerdings ergibt sich aus dieser Situation eine weitere Frage: Wie sollen wir Sie ansprechen?“ erwiderte Carvalho. Die Ga’quera lachte daraufhin mit ihrer Glockenhellen Stimme, was auch Martin und Carvalho ein Lächeln auf die Lippen zauberte, das Lachen der Ga’quera war regelrecht ansteckend. „Entschuldigen Sie, ich sollte mich besser beherrschen. Um Ihre Frage zu beantworten Admiral Antonio Carvalho: Die Ymari legen nicht allzu viel Wert auf die Nennung ihrer Titel oder die Einhaltung einer strikten Etikette, solange man sich seiner Position entsprechend respektiert fühlt. Ein Umstand in dem wir uns wohl von Ihnen Unterscheiden. Sie können mich gerne mit meinem Titel, Ga’quera, Ansprechen wenn es Sie beruhigt, aber unter den Ymari ist es eher üblich sich direkt mit dem Vornamen anzusprechen.“ Erklärte die Ga’quera dann. „Danke für diese Erklärung Ga’quera.“ Stellte Carvalho umgehend fest und wählte dabei wohl ohne dabei nachzudenken die, nach der Kultur der Vereinten Nationen, respektvolleer Anrede. Die Ga’quera lächelte daraufhin erneut wobei ihre Augen erheitert zu blitzen schienen.

„Wenn Sie keinerlei Einwände dagegen vorzubringen haben, würde ich nun Vorschlagen diese Unterhaltung an einem angemesseneren Ort als einem Hangar raum fortzuführen.“ Meinte die Ga’quera dann. Carvalho schaute daraufhin kurz zu Martin, der nur Nickte, von ihm aus konnten Sie gerne wo anders weiter Reden. Solange er auch weiterhin nicht viel Sagen musste war Martin immerhin fast alles recht. „Wir haben keine Einwände dagegen vorzubringen Ga’quera.“ Stellte Carvalho daher fest. „Wenn Sie mir dann folgen wollen?“ fragte die Ga’quera und machte eine einladende Geste aus einer halben Verbeugung. Obwohl die Ymari nicht viel von Titeln hielten waren sie wohl ein ausgesprochen höfliches Volk, oder aber es war ein Persönliche Charaktereigenschaft, eine ausgesprochen angenehme wie Martin befand. Insgesamt war die Ga’quera eine Angenehme Person, weder ließ sie ihre Stellung heraushängen noch erinnerte sie ihre Gäste unnötig an die Macht über die sie gebot. Trotzdem fühlte schi Martin in ihrer Nähe unwohl, da war zum einen die Ungewissheit, er hatte keine Ahnung wer oder was dieses Wesen genau war oder was seine Ziele waren. Zum anderen war da die unbestreitbare Anziehung welche die Ymar auf ihn ausübte. Immerhin war sie ein Alien und dazu potentiell Gefährlich. Martin hielt es daher, auch im Hinblick auf eventuelle peinliche Situationen, für extrem unklug seinen Hormonen Nachzugeben und ihre Gesellschaft zu genießen. Kurz darauf trat die die Ga‘quera durch eine Öffnung in der Wand die sich nur kurz zuvor vor der Sechseckigen Kristallplatt einer Wand aufgetan hatte auf der die Ymar gestanden war. Dabei war keine Tür im Herkömmlichen Sinne erkennbar gewesen, es hatte den Eindruck gemacht das die Wand sich einfach verflüssigt und zur Seite gelaufen wäre.

Durchaus respektvoll folgten Martin und Carvalho ihrer Gastgeberin daher und unterzogen der Wand im Vorbeigehen einer möglichst genauen Musterung, natürlich ohne irgendetwas zu bemerken. Falls die Ga’quera das bemerkt hatte ignorierte si es beflissen da sie sicheren und beinahe hüpfenden Schrittes weiterging. Ihr Tempo war dabei bemerkenswert, es viel zumindest Martin schwer Schritt zu halten. „Himmel, muss die Beine haben…“ dachte er sich daher ehe er sich selbst Gedanklich zur Disziplin ermahnte, es gefiel ihm nicht das seine Gedanken die Ga’quera betreffend immer in eine eindeutig Sexuelle Richtung drifteten. „Vielleichthätte ich mir doch ne Freundin zulegen sollen.“ Dachte sich Martin daher nachdenklich. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten die drei dann einen weiteren Raum der deutlich kleiner als der Hangar in dem sich die Athene befand war, aber dennoch groß genug um als Festsaal oder ähnliches durchzugehen. Der Boden bestand aus einem Hellblauen Material das beständig in Bewegung schien und faszinierende Runde Wirbelmuster bildete während die Wände die selbe Weiß bis Hellgraue Farbgebung und Gewölbe Architektur wie der Hangar hatten. In der Mitte des Raumes stand ein großer Tisch der aussah als würde er aus Kristall bestehen und Geheimnisvoll Glitzerte. Umgeben war der Tisch dabei von Futuristisch anmutenden geschwungenen Stühlen die Augenscheinlich aus demselben Material wie der Tisch gefertigt waren. „Bitte setzen Sie sich.“ Forderte die Ga’quera dann mit einer eleganten angedeuteten Verbeugung auf während sie auf den Tisch deutete. „Oh, das wird jetzt garantiert Höllisch unbequem.“ Dachte s Martin mit einem Blick auf die Kristallin anmutenden Sitzflächen, tat es seinem Vorgesetzten jedoch gleich und setzte sich zur rechten seines Vorgesetzten an den Kreisrunden Tisch.

„Nanu!“ stellte Martin dann überrascht fest als er sich auf seinem Stuhl niedergelassen hatte. Die Sitzfläche war nicht nur angenehm kühl Temperiert sondern passte sich auch selbstständig an seine Körperform an und war dabei angenehm Nachgiebig, was einen exzellenten Sitzkomfort ermöglichte. „Selbst die Stühle hier sind Außerirdisch.“ Stellte Martin daher für sich selbst fest. Die Ga‘quera hatte sich unterdessen Hoheitsvoll auf der anderen Seite des Tisches niedergelassen, was nicht viel zu sagen hatte. Selbst wenn sie sich einen verschlissenen Sack über den Kopf ziehen würde, würde sie wohl noch immer Königlich und Würdevoll aussehen. „Soweit ich informiert bin ist es auf der Erde bei derartigen Anlässen üblich gemeinsam zu Spleißen. Haben Sie Appetit?“ fragte die Ga’quera dann. „Nur wenn es keine Umstände bereitete Ga’quera.“ Antwortete Carvalho sofort. „Das tut es nicht.“ Winkte die Ga’quera mit einem Grinsen ab. Im nächsten Moment leuchtete die Tischplatte vor Martin grell auf, doch noch bevor er in der Lage war die Augen zu schließen oder den Kopf wegzudrehen, war das leuchten auch schon wieder verschwunden. An seiner Stelle befanden sich nun Teller und Besteck, welche ebenfalls aus einem Kristallartigen Durchsichtigen Material mit goldenen Mustern darin gefertigt waren. Doch das war nicht das was den beiden Männern sprichwörtlich die Gesichtszüge entgleisen lies. Auf dem Tisch türmte sich Buchstäblich das Essen. Alleine direkt vor ihm erkannte Martin Mehrere Auflaufformen voll mit diversen Aufläufen, Schüsseln randvoll gefüllt mit gebratenem Fleisch in allen Erdenklichen und nicht erdenklichen Variationen, sich türmende Platten mit kunstvoll aufgestapelten Beilagen wie Nudeln, Reis, Kartoffeln und ähnliches sowie mehrere elegant Geschwungene Behältnisse gefüllt mit diversen Soßen. Gekrönt wurde das mehr als üppige Buffet dabei von einem gefüllten Spanferkel das auf einer Art Sockel in der Mitte des Tisches thronte. „Ich hoffe es ist mir gelungen Ihren Geschmack zu treffen.“ Stellte die Ga’quera daraufhin fest. Martin warf daraufhin einen langen Blick zu Carvalho welcher auch nur ungläubig den Kopf schüttelte.

„Ist etwas nicht zu Ihrer Zufriedenheit?“ fragte die Ga’quera umgehend. „Nein, eher im Gegenteil. Wir sind nur etwas… Überwältigt.“ Antwortete Carvalho sofort. „Ich hatte bedauerlicher weiße keine Kenntnisse über Ihre Bevorzugte Nahrung, also dachte ich das eine gute Mischung von allem das Beste wäre.“ Erklärte die Ymar. „Ich hoffe nur sie erwartete nicht das wir alles probieren.“ stellte Martin dann in Gedanken für sich selbst fest während er versuchte sich die Elegante Alienfrau dabei vorzustellen wie sie mit Kochtöpfen und Pfannen hantierte um dieses Festmahl zuzubereiten und dabei krachend scheiterte. „Warum beginnen Sie nicht?“ fragte die Ga’quera dann nach einigen Sekunden in denen sie alle stumm vor ihren Tellern gesessen hatten. „Wir wollten Sie nicht Beleidigen in dem wir gegen die bei Ihrem Volk gebräuchlichen Sitten zu Tisch verstoßen.“ Antwortete Carvalho umgehend. Erneut lachte die Ga’quera daraufhin amüsiert auf ehe sie feststellte: „Sie beide sind ausgesprochen Unterhaltsam. Auch wenn das mit Sicherheit nicht ihre Absicht ist.“, „Es tut mir leid, aber für uns ist das einen ausgesprochen… Stressige Situation.“ Stellte Carvalho daraufhin fest. „Das ist mir Bewusst Admiral Antonio Carvalho, aber hören Sie bitte dennoch auf sich für alles was Sie tun zu entschuldigen. Selbst wenn Sie sich im Hinblick auf die bei den Ymari übliche Etikette falsch verhalten sollten werde ich mich nicht gekränkt fühlen. Mir war und ist auch jetzt Bewusst dass es sich bei einer derartigen Zusammenkunft unterschiedlicher Kulturen nicht vermeiden lässt unabsichtlich die Etikette des jeweils anderen zu verletzen. Ich kann Verstehen das Sie Angst vor mir haben. Das ist normal, jede Intelligente Spezies fürchtete das was Sie nicht versteht, auf die eine oder die andere weiße. Wenn Sie sich in meiner Gegenwart daher extrem Unwohl fühlen, dann werde ich es nicht als Kränkung oder Beleidigung auffassen wenn Sie gehen wollen.“ Antwortete die Ga’quera daraufhin ungewohnt ernst und direkt, auch wenn ihre Stimme sich noch immer so hell und Freundlich wie das Läuten der Himmelsglocken anhörte. Carvalho zuckte daraufhin ertappt zusammen und auch Martin fühlte sich Schuldig. Den es stimmte er hatte Angst vor der Ga’quera. Angst davor was sie zu tun womöglich in der Lage war und das schlug sich in seinem Verhallten durch, was schlichtweg nicht Gerecht war. Die Ga’quera hatte schließlich nichts getan um der Menschheit oder seiner Person zu schaden, eher im Gegenteil.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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20 Okt 2018 13:18 #89264 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Schließlich holte Carvalho tief Luft ehe er etwas sagte und meinte dann: „Ja, ich fühle mich in Ihrer Nähe unwohl Ga’quera, es ist wohl Sinnlos das zu leugnen. Aber ich werde mir nicht nachsagen lassen eine Historische Gelegenheit verpasst zu haben nur weil ich Angst vor dem Unbekannten hatte. Wenn Sie es gestatten werde ich daher bleiben.“, „Ich habe keinerlei Einwände gegen dieses Vorhaben vorzubringen Admiral Antonio Carvalho, was ist mit Ihnen Kapitän Martin Möllers? Sie sind ausgesprochen schweigsam.“ Antwortete die Ga’quera und fixierte Martin mit ihren Goldenen Augen. Martin fühlte sich daraufhin ertappt und räusperte sich ausschweifend, Hauptsächlich um etwas Zeit zum Nachdenken zu Gewinnen ehe er antwortete: „Ich halte mich lediglich an die Rangordnung innerhalb der Raumflotte der vereinten Nationen. So lange mein Vorgesetzter Offizier anwesend ist, spreche ich nur wenn ich dazu aufgefordert werde.“, „Sie verstecken sich hinter Ihren Vorschriften Kapitän Martin Möllers, ich weiß das mehr dahinter steckt.“ Erwiderte die Ga’quera mit einem schelmischen Grinsen das dafür sorgte das Martin Buchstäblich die Spucke im Hals stecken blieb, sie konnte schließlich unmöglich von seinen ziemlich eindeutigen Phantasien ihrer Person gegenüber Wissen, oder doch? „Kapitän ich gebe Ihnen hiermit die Ausdrückliche Erlaubnis frei zu sprechen. Lassen Sie sich durch meine Anwesenheit nicht daran hindern an einem Gespräch teilzuhaben.“ meinte Carvalho daraufhin, wobei Martin glaubte so etwas wie Schadenfreude aus seiner Stimme herauszuhören. Auch die Ga’quera schaute daraufhin belustigt drein meinte jedoch: „In diesem Fall schlage ich vor das wir mit dem Essen beginnen.“ Martin und Carvalho nickte daraufhin zustimmend und griffen nach den ihnen am nächsten Stehenden Schüsseln mit Essen. Stoppten jedoch mitten in der Bewegung als sie sahen das ihre Gastgebern sich nicht rührte, stattdessen flogen mehrere Kleine Portionen aus diversen Schüsseln direkt auf ihren Teller. „Alles in Ordnung?“ fragte die Ga’quera umgehend als die beiden Männer mitten in der Bewegung stoppten. Martin fasste sich daraufhin ein Herz und fragte: „Wie machen Sie das?“ Dabei deutete er auf einen etwa Handgroßen Klumpen eines Kartoffelauflaufes der mitten durch die Luft schwebte. „Oh, es tut mir leid ich habe wohl Vergessen das Ihre Spezies nicht zu der Manipulation der Schwerkraft durch Kognitive Reorganisation fähig ist.“ Antwortete die Ga’quera während die Portionen aus Nahrungsmitteln sich beeilten ihren Zielpunkt zu erreichen und dann auf dem Teller zu landen.

„Kognitive Reorganisation?“ fragte Martin daraufhin, er hatte gar nichts verstanden. „Nennen Sie es Telekinese. Das ist zwar nicht korrekt wenn man die Fakten bedenkt, aber vorläufig eine ausreichende Erklärung.“ Erklärte die Ga’quera. „Ich dachte immer Telekinese ist unmöglich.“ Stellte Martin daraufhin fest. „Nichts ist unmöglich Kapitän Martin Möllers, es kommt nur auf den Persönlichen Blickwinkel an.“, „Vermutlich haben Sie recht, aber für uns ist das ziemlich unglaublich.“ Mischte sich daraufhin Carvalho ein. „Natürlich ist es das. Sie, ich meine ihre Spezies ist noch so unendlich jung. Es muss faszinierend und aufregend sein immer mit neuen Geheimnissen Konfrontiert zu werden.“ Antwortet die Ga’quera mit funkelnden Augen. „Mir wäre etwas weniger Aufregung ganz recht. Gibt es für Ihr Volk den keine Geheimnisse mehr?“ erwiderte Carvalho daraufhin. „Nur noch sehr, sehr wenige. Und die die übrig sind, sind in keinster weiße aufregend.“ Antwortete die Ga’quera ehe sie einen bissen gebratenes Rindfleisch probierte und daraufhin überrascht die Augen aufriss. „Das schmeckt gut!“ stellte sie dann fest. „Sie wissen nicht wie das Essen schmeckt das Sie selbst servieren?“ fragte Martin daraufhin perplex. „Nein, woher auch. Immerhin habe ich es noch nie zuvor gekostet.“ Antwortete die Ga’quera während sie Interessiert die anderen Speisen auf ihrem Teller begutachtete. „Sie servieren Speisen die Sie nicht einmal kennen?“ fragte Martin daraufhin ungläubig. „Ich hielt es für angebracht Sie mit etwas zu bewirten das Sie kennen. Bedauerlicherweise hatte ich keine Zeit alles zuvor zu kosten. Offenbar habe ich dabei etwas verpasst.“ Stellte die Ga’quera daraufhin fest. Martin und Carvalho sahen sich daraufhin kurz an ehe Carvalho fragte: „Wo haben Sie das alles eigentlich her?“, „Diese Spießen wurden genau wie das Besteck mithilfe von Mimetisch Synchronisierter Materie Reformation erstellt.“ Antwortete die Ga‘quera umgehend. Erneut sahen sich Martin und sein Vorgesetzter daraufhin an, sie hatten ganz offenbar keine Ahnung was das bedeutete. „Ich fürchte das Verstehen wir nicht.“ Stellte Carvalho daher fest. „Das ist weniger überraschend Admiral Antonio Carvalho. Es wird ihre Spezies wohl noch mehrere Tausend Jahre kosten um das zu verstehen.“ Stellte die Ga’quera fest. „Mehrere Tausend Jahre?! Wer oder was zum Teufel sind diese Ymari?“ fragte sich Martin daraufhin selbst ehe er den Mut fand zu fragen: „Ga’quera was sind die Ymari? Sie erwähnten das es uns noch Jahrtausende Kosten wird um zu Verstehen was hier geschieht, daher stellt sich die Frage wer oder was Ihr Volk eigentlich ist.“, „Die Ymari sind ein altes Volk Kapitän Martin Möllers. Wir waren schon alt bevor die ersten Vorfahren Menschheit sich auf der Erde entwickelten, wir Kämpften schon in Intergalaktischen Kriegen um die Freiheit der Milchstraße bevor sich der erste moderne Mensch entwickelt hatte. Wir sind die ewigen Wächter des Lebens und des Gleichgewichts in dieser Galaxis und die älteste aller Zivilisationen vor Ort.“ Antwortete die Ga’quera worauf Martin und Carvalho schlucken mussten wenn es stimmte was die Ga’quera sagte, wovon Martin ausging, dann waren die Ymari so fortschrittlich das alles was sie taten wie das Werk höherer Mächte wirkte.

„Dann stellt sich uns natürlich die Frage was Sie hier tun Ga’quera. Für Sie können wir nicht mehr sein wir nicht mehr als ein Haufen Primitive, warum opfern Sie ihre Zeit für das hier?“ fragte dann Carvalho. Die Ymari lachte daraufhin ein weiteres mal aus vollem Herzen auf ehe sie antwortete: „Zum einen weil es lange her ist das ich dermaßen Unterhaltsame Gesellschaft hatte Admiral Antonio Carvalho. Zum anderen weil es meine Pflicht als Ga’quera ist mich mit allen Bewohnern meines Einflussbereiches zu Beschäftigen. Auch muss ich Sie korrigieren Admiral Antonio Carvalho: Ja die Menschheit mag Technologisch und Evolutionär noch einen weiten Weg bis zum Level der Ymari vor sich haben, aber das macht Sie nicht zu Primitiven. Die Ymari beurteilen eine Spezies nicht anhand ihres Wissenschaftlichen Fortschrittes sondern anhand ihrer Entwicklung als Gesellschaft. Es stimmt zwar das Sie auch hier noch einen langen Weg vor sich haben, aber wir haben nicht Vergessen das auch wir einst nicht anders waren.“ Antwortete die Ga’quera. „Was genau bedeutet der Titel Ga’qeura denn dann eigentlich?“ fragte Martin daraufhin der durch die bisher reichlich ungezwungen und lockere Art ihrer Gastgeberin Mut gefasst hatte. Augenblicklich sah sich Martin einmal mehr von den goldenen Augen seiner Gastgeberin fixiert, ihr Blick war fest und bestimmt, aber in keinster Weiße herablassend oder verärgert. „Am ehesten lässt es sich wohl als Gouverneur übersetzen. Als Ga’quera bin ich den für mir zugeteilten Raumsektor und alles was darin geschieht verantwortlich.“ Antwortete die Ga’quera dann, wodrauf Martin einmal Mehr schluckte als es das Essen in seinem Mund erforderlich gemacht hätte. Die Ga’quera gehörte nicht nur einem immens Fortschrittlichen und mächtigen Volk an, nein sie war sogar innerhalb ihres Volkes eine mächtige und Einflussreiche Persönlichkeit.

„Nun dann stellt sich mir die Frage warum eine Persönlichkeit wie Sie sich selbst um derartige Provinzangelegenheiten kümmert. In Ihrer Position gibt es doch bestimmt wichtigere Dinge zu tun?“ fragte Carvalho dann. „Ja und nein Admiral Antonio Carvalho. Es stimmt das ich eine Menge Dinge zu tun habe. Aber das bedeutet nicht das ich andere Dinge dafür vernachlässige.“ Antwortete die Ga’quera. „Das ist eine noble Auffassung Ga’quera, aber auch Sie haben nur begrenzt Zeit und können nur an einem Ort zur selben Zeit sein. Demnach müssen Sie zwangsläufig Prioritäten setzen. Daher hätte daher erwartete das Sie einen Ihrer Untergebenen schicken um sich um uns zu kümmern.“ Erwiderte Carvalho. „Erneut ja und nein Admiral Antonio Carvalho. Es stimmt das ich nur an einem Ort zur selben Zeit Persönlich Präsent sein kann. Aber das hindert mich nicht daran mehrere dinge gleichzeitig zu tun. Wir Ymari sind zu multidimensionalem Denken fähig, was es uns ermöglicht unsere Aufmerksamkeit auf mehre Dinge zur selben Zeit zu lenken.“ Antwortete die Ga’quera. „Oh.“ Stellte Carvalho daraufhin nur fest, das war natürlich ein Totschlagargument. „Kein Grund beschämt zu sei Admiral Antonio Carvalho. Diese Fähigkeit ist eine der größten Errungenschaften meines Volkes und nur von wenigen anderen erreicht.“ Erwiderte die Ga’quera leichthin. „Warum Habe ich nur das Gefühlt mich mit einem höheren Wesen zu Unterhalten?“ dachte sich Martin dann obwohl ihm klar war das, wenn die Ymari wirklich so alt waren wie die Ga’quera behauptete, sie schlichtweg so fortgeschritten in ihrer Eigenen und Technologischen Evolution waren das ihre Fähigkeiten sich wohl an denen von Göttern messen Liesen. „Nun Ga’quera ich denke Sie werden verstehen das es mich Anbetracht all dessen Interessiert wie sich die Situation weiter entwickeln wird. Vorrangig Interessiert mich natürlich wie mit den Arachniden weiter verfahren wird.“ Meinte Carvalho und unternahm damit den ersten Versuch die Diplomatische Haltung der Ymari zu ergründen. „Es wird ihnen nicht gestattet sein ihre Spezies weiter zu Bekämpfen Admiral Antonio Carvalho. Die Wesen die Sie Arachniden nennen, haben bereits genügend Territorium um ihre Bevölkerung mit allen zu Versorgen das Sie benötigt.“ Antwortete die Ga’quera ruhig und sachlich während sie neugierig einen Bissen Kartoffelauflauf inspizierte.

„Werden die Arachniden diese Anweisung den einfach so hinnehmen?“ fragte Carvalho daraufhin verwundert. „Ihnen wird keine andere Wahl bleiben Admiral Antonio Carvalho. Sie wissen wir sind, zumindest ungefähr. Dieses Wissen wir ausreichen um ihnen klar zu machen das es äußert… unklug währe meine Forderung zu ignorieren.“ Antwortete die Ga’quera noch immer sachlich, trotzdem lief es Martin dabei eiskalt den Rücken hinunter, die Ga’quera würde nicht zögern die Waffentechnische Überlegenheit der Ymari zu nutzen um die Arachniden zur Not mit Waffengewalt dazu zu bewegen das Sonnensystem zu verlassen das machte diese Aussage mehr als deutlich. „Kommt es häufiger vor das Sie sich in die Konflikte anderer Zivilisationen in ihrem Territorium einmischen?“ fragte Carvalho dann Vorsichtig. „Nein. Für Gewöhnlich ist es besser wenn die Konflikte ohne unsere Einmischung ausgetragen werden. Allerdings sah ich mich in Ihrem Fall genötigt einzugreifen. Nicht wegen denen die Sie Arachniden nennen sondern wegen denen die wir die Agalae‘ nennen.“ Antwortete die Gaquera erneut, mit Sicherheit hatte sie Fragen in dieser Richtung vorhergesehen. „Sie erwähnten die Agalae‘ bereits zuvor Ga’quera, wer sind die?“ fragte Martin dann neugierig. Es war daraufhin als würde ein Schatten über das Gesicht der Ga’quera ziehen ehe sie antwortete: „Sie haben viele Namen. So viele Namen wie Spezies die Sie versklavt und unter Zwang in ihr Imperium eingegliedert haben. Ich zeige es Ihnen, Sie sollen erfahren das die Ymari wirklich über diese Galaxis und ihre Bewohner wachen.“ Stellte die Ga’quera fest ehe es Martin einmal mehr weiß vor Augen wurde.
~~~Ende Kapitel 41~~~

mfg.: Tg

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26 Okt 2018 15:44 #89294 von Jack Hunter
Sehr interessant das alles über die Ymari und die Ga’quera zu erfahren. Ich dachte auch erst das sei ihr Vorname und kein Titel. :D
Dafür hatte ich mir schon seit ich den Namen das erste mal las, gedacht, dass Carvalho wohl spanischer Abstammung ist, auch wenn der Name wohl nichts zu bedeuten schein. Dennoch ganz nettes Detail mit dem "Mierda Bosta", was so viel wie "Verdammter Mist!" heißt. ;)
Es freut mich auch, dass wieder alles beim alten ist, nicht nur die Crew wieder lebt, sondern das Schiff sogar repariert und anscheinend etwas verbessert wurde. Aber das musste ja so sein. Würde mich nicht wundern, wenn das Schiff später sogar noch weitere Upgrades erhält. :)

Ach ja, sorry späte Antwort, aber auch wenn ich mal nichts schreibe, lesen tue ich trotzdem, dauert nur mit dem Korrigieren der leider immer noch auftretenden Fehler etwas länger. Dafür fasse ich dann, wenn nicht gerade was außergewöhnliches passiert, halt mal wie jetzt drei Kapitel zusammen. :D

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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27 Okt 2018 13:49 #89298 von Todesgleiter
@Jack Hunter: Tja die Vorstellung der Ga'qura war ja auch absichtlich fehlfürhend. Es war von mir durchaus so beabsichtigt das der Leser denkt ihr Titel währe ihr Name um das "aha" erlebnis der charactere später ebenfalls nachvollziehen zu können.
Die Namen der Bestazungsmitglieder, Vorgesetzten und Kameraden ist in sofern noch von bedeutung das es klar machen soll das die Vereinten Nationen ein kunterbunmter Flickenteppich der Kulturen sind. Ich fand es immer doof wenn die Angehörigen einer den ganzen Globus umspannednedn Organisation immer nur Amerikansiche Namen haben... Das suggereirt nämlich die bevorzugung bestimmer Bevlkerungsgruppen, beziehungsweise macht den Fiktiven Staat unglaubwürdig.

Es zwingt dich ja keiner alles zu korrigieren ;) Den die "Fehlerquote" wird sich kaum bessern, da bin ich durchaus realistsich :D :P

@all: Weiter geht's:
Kapitel 42: Die Macht der Ymari

Als das grelle leuchten verblasst war und Martin einmal geblinzelte hatte blieb ihm vor Schreck fast das Herz stehen. Er schwebte neben Carvalho soweit er es beurteilen konnte im freien Raum. In der Ferne sah Martin auch einige Bunte Lichtquellen, es dauerte kurz bis er begriff das es sich dabei um Galaxien handelte. „Was zum? Warum sind wir hier und warum leben wird noch?!“ fragte sich Martin daraufhin ratlos. Ehe er sich herumdrehte und dabei bemerkte das er direkt vor einer Galaxis schwebte, wobei die äußersten Sterne dieser Galaxis wohl auch Lichtjahre weit entfernt waren, anders ließ sich nicht erklären weshalb er das ganze Ausmaß des Kosmischen Gebildes erkennen konnte. „Willkommen im Leerraum.“ Stellte die Stimme der Ga’quera dann fest. Erst jetzt bemerkte Martin dass auch sie einige Meter entfernt schwebte und nicht im Mindesten beunruhigt wirkte. IhreGewand wehte sogar theatralisch, wie von einer leichten Windböe erfasst, was im freien Raum eigentlich keinen Sinn ergab, hier gab es schließlich keine Luft.„Warum kann ich sie hören?“ fragte sich Martin daraufhin komplett verwirrt, irgendwie ergab gerade gar nichts einen Sinn. „Wo sind wir?“ fragte Carvalho dann und hörte sich dabei so verstört an wie Martin sich fühlte. „Im Leerraum zwischen den Galaxien Admiral Antonio Carvalho, das sagte ich doch bereits. Viel Interessanter ist wann wir sind.“ Antwortete die Ga’quera ohne damit irgendetwas zu beantworten. „Wann wir sind?“ fragte Martin daraufhin komplett verwirrt. „Auch wenn die Zeit relativ ist, ohne die richtige Zeit ist der Ort bedeutungslos Kapitän Martin Möllers. Nehmen Sie Ihre Heimat die Erde. Vor mehreren Milliarden Ihrer Jahre war es ein bedeutungsloser Ort in einer Bedeutungslosen Galaxis. Zur aktuellen Zeit ist diese Tatsache zumindest aus ihrem Blickwinkel wohl nicht mehr korrekt.“ Antwortete die Ga’quera erneut in Rätseln. „Ich verstehe nicht.“ Stellte Martin daraufhin kurz, bündig und ehrlich fest. „Öffnen Sie ihren Versandt für neue Möglichkeiten Kapitän Martin Möllers. Betrachten Sie nicht nur das offensichtliche.“ Erwiderte die Ga’quera daraufhin. Martin sah daraufhin nur einmal Verständnislos zu der Ymar, er verstandt kein Bisschen von dem was hier vorging.

Die Ga’quera kicherte daraufhin amüsiert ehe sie erklärte: „Sie beide befinden sich nicht wirklich im freien Raum. Dies ist eine Synthetisch-Mimetische Simulation.“, „Ich fürchte das verstehen wir immer noch nicht.“ Stellte Carvalho einmal mehr am heutigen Tage fest. „Es ist eine künstlich erzeugte Erinnerung die in Ihr Bewusstsein gespeist wird was es Ihnen ermöglicht die Situation so real wie möglich zu Erleben.“ Erklärte die Ga’quera daraufhin. „Müssen Sie dazu nichteine Verbindung zu unseren Gehirnen herstellen?“ fragte Carvalho daraufhin, wobei man ihm deutlich anhörte wie wenig ihm diese Vorstellung behagte. „Keine Sorge Admiral Antonio Carvalho. Die Einspeisung verläuft ohne ein festes Trägermedium und ist eine Einbahnstraße. Es werden keine Emotionen oder Gedanken Ihrerseits empfangen. Die Simulation reagiert lediglich auf durch Sensoren Messbare Veränderungen Ihrer Physiologie, wie zum Beispiel Bewegungen.“ Beruhigte die Ga’quera sofort. Martin atmete daraufhin einmal erleichtert aus, zwar war es möglich das die Ga’quer sie angelogen hatte, aber dazu hatte sie keinen Grund, Schlussendlich gab es nichts was er oder Carvalho hätte tun können um sie zu stoppen wenn sie sich etwas nehmen wollte. „Die Simulation spielt nach Ihrer Zeitrechnung im Jahre 1877 nach Christus, Genauer gesagt dem Achtundzwanzigsten Februar dieses Jahres um Achtzehn Uhr Mitteleuropäischer Zeit. In wenigen Minuten werden Sie beide Zeugen des Falls der Agalae‘ werden, aber zunächst ein paar Zusatzinformationen.“ Meinte die Ga’quera dann ehe mitten vor den drei eine einfache Karte erschien auf der mehrerer Galaxien eingezeichnet waren. „Der Rot markierte Bereich steht für das Einflussgebiet der Spezies die wir Agalae‘ nennen. Sie selbst nennen sich das Imperium von Chyranth.“ Erklärte die Ga’quera dann ehe zwei Galaxien und sämtliche dazugehörigen Sattelitengalaxien sich rötlich verfärbten. „Wie Sie erkennen können Herrschen die Agalae‘ über ein weitreichendes Territorium. Auch sie sind eine alte Spezies. Wir wussten schon zu diesem Zeitpunkts seit Jahrhunderten über ihre Existenz Bescheid und es ist nur anzunehmen dass sie auch von uns wussten. Doch dass stoppte die Führung der Agalae‘ nicht in ihrer Gier nach Macht die Invasion der Milchstraße zu befehlen, sie waren so zuversichtlich, immerhin hatten sie schon andere Galaxien erobert. Wir versuchten sie mit Diplomatie zu stoppen, wir warnten sie das wir gezwungen sein würden unsere Galaxis und alle Spezies darin zur Not mit Waffengewalt gegen sie zu schützen, doch sie nahmen uns nicht ernst. Meistens ignorierten die Agalae’ unsere Kommunikationsversuche und wenn sie sich dazu herabliefen mit uns zu sprechen, dann verspotteten sie uns, nannten uns schwach und weich.“ Erzählte die Ga’quera.

„Wie groß ist das Territorium über das die Ymari herrschen Ga’quera?“ fragte Carvalho dann, als Soldat war ihm selbstverständlich klar das eine Streitmacht die aus den Ressourcen von mehreren Galaxien zehren konnte kaum zu stoppen war. „Dass ist davon Abhängig Admiral Antonio Carvalho, wie sie Herrschen Definieren. Die Ymari Erobern schon lange nicht mehr das Territorium anderer Spezies. Direkt Kontrolliert werden daher nur einige wenige Sonnensysteme, doch unser Einfluss reicht sehr viel weiter. Wenn auch nicht soweit wie der der Agalae‘.“ Antwortete die Ga’quera. „Hindert das nicht Ihre Bemühungen Ressourcen zu akquirieren und Ihre Bevölkerung wachsen zu lassen?“ fragte Carvalho daraufhin. „Nicht im Mindesten Admiral Antonio Carvalho. Wir haben so viel Platz für unsere Bevölkerung wie wir wollen und Ressourcen im Traditionellen Sinne sind nichtmehr von Nöten.“ Antwortete die Ga’quera geheimnisvoll, deutete dabei aber trotzdem an das die Ymari noch so einige unerklärliche Wunder zu bieten hatten. Im nächsten Moment erkannte Martin etwas, etwas näherte sich ihnen, es näherte sich sehr schnell. Es dauerte kurz bis er begriff das er eine Flotte der Pyramidenförmigen Raumschiffe sah die direkt auf sie, oder vielmehr die Galaxis hinter ihnen zu hielt. Die schiere Menge der Schiffe war dabei unbegreiflich, es waren mehr Schiffe als Martin mit einem Blick erkennen konnte und es wurden beständig mehr. „Das müssen Millionen sein!“ stellte er daher für sich selbst fest. Auch die Ga’quer blickte in die Richtung der Schiffe und meinte: „Was sie hier sehen ist die Invasionsflotte des Imperium von Chyranth, genau Achtundsechzig millionen Kriegsschiffe.“, „Achtundsechzig Millionen?!“ dachte sich Martin daraufhin schockiert diese Zahl war so gewaltig groß das er Schwierigkeiten damit hatte sie zu begreifen. Ohne Vorwarnung wurde Martins Blickfeld dann weggezogen so dass er die sich nähernde Flotte nun von der Seite sehen konnte. Nicht das er eine Chance hatte all die Schiffe tatsächlich zu sehen, dafür waren es einfach viel zu viele.

Plötzlich erschienen dann weitere Schiffe in einiger Distanz vor der sich nähernden Flotte. Sie tauchten einfach ohne Vorwarnung aus dem Nichts auf. Daraus und aus der Form und Farbgebung schlussfolgerte Martin das es sich bei diesen Schiffen wohl um, die Ymari Flotte handelte welche sich den Invasoren entgegenstellte. Auch wenn er keine Idee hatte wie die Ymari die Agalae‘ daran hindern wollten einfach ihre ÜLG Antriebe zu nutzen um ihre Flotte zu passieren. Neben den Gewaltigen Sternenförmigen Schiffen erkannte Martina auch einige kleinere Modelle die in einer perfekt Organsierten Formation um die größeren Schiffe Positioniert waren. „Hier sehen sie de eintreffende Verteidigungsflotte unter dem Kommando von Achshar Leshor, lediglich Zwanzigtausend Schiffe. Welche die Invasionsflotte des Imperiums mittels eines Störfeldes aus ihrem Überlichttransfer geholt hat.“ Meinte die Ga’qura dann und deutete auf die Ymari Flotte die völlig unbeeindruckt den Weg der deutlich größeren Invasionsflotte versperrte. „Himmel die sind mehr als tausend zu eins Unterlegen. Das kann man nicht gewinnen.“ Dachte sich Martin umgehend. Selbst wenn die Ymari Schiffe einen Waffentechnischen Vorteil hatten, wovon er in Anbetracht des Auftritts der Ga’quera gegen die Eingreiftruppe der Agalae‘ ausging, hielt er es für ausgeschlossen das dieser so groß war um die Zahlenmäßige Differenz auszugleichen. Auch Carvalho schüttelte bei diesen Zahlen den Kopf auch wenn es Mutig von den Ymari war sich dieser Flotte entgegen zu stellen, es war Selbstmord. Im nächsten Moment hörte Martin eine Stimme sie war ebenso Melodisch wie die der Ga’quera aber deutlich tiefer, wenn auch nicht Minder Autoritär: „Chyranth Flotte hier Spricht Achshar Leshor vom Vereinten Reich Aphyns das ist Ihre letzte Warnung kehren Sie um und treten Sie die Rückreise in Ihre Galaxis an, oder wir werden Sie restlos vernichten. Es wird keine weitere Warnung geben.“ Die schiere Selbstsicherheit in dieser Aussage lies Martin dabei die Nackenhaare zu Berge stehen. Achshar Leshor war entweder wirklich davon überzeugt seine Drohung wahrmachen zu können, oder aber er war ein verdammt guter Schauspieler.„Das vereinte Reich Aphyns?“ fragte Carvalho daraufhin. „Die offizielle Bezeichnung unserer Staates Admiral Antonio Carvalho. Aphyn ist die Heimatwelt des Volkes der Ymari.“ Antwortete die Ga’quera umgehend.

Die Agalae‘ Schiffe reagierten Daraufhin nicht und hielten stur ihren Kurs, offenbar waren sie von dieser Ansprache nicht sonderlich beeindruckt, was in Anbetracht ihrer schieren Anzahl durchaus verständlich war. Auch Martin hätte als Kommandierender Offizier der Agalae‘ Flotte die Drohung von Achshar Leshor nicht sonderlich ernst genommen. Ohne Vorwarnung änderte sich dann die Farbe der bislang hellblau leuchtenden Linien auf den Hüllen der Ymari Schiffe zu einem deutlich sichtbaren drohenden Rotton. Marin wusste dabei nicht ob e sich dabei lediglich um eine optische Showeinlage handelte oder ob der Farbwechsel den er auch beim Schiff der Ga’quera beobachtet hatte tatsächlich mit der Funktion eines oder mehrerer Schiffssystem zusammenhing. Wie als hätte sie Martins Gedanken gelzen erklärte die Ga’qera daraufhin: „Der Farbwechsel den Sie beobachten konnten hängt mit einer Änderung der Funktion der Hauptwaffen zusammen. Im Negativen Modus, der durch die Farbe Blau symbolisiert wird, eigenen sich die Waffen für Präzisionsangriffe ohne größere Schäden anzurichten. Im Positiven, durch rot symbolisierten, Modus dagegen Zerstören sie alles was sie Treffen.“ Erklärte die Ga’quera dann wie als ob sie Gedanken lesen konnte. „Wir werden ja sehen ob sie alles Zerstören.“ Dachte sich Martin daraufhin, er war nicht wirklich davon überzeugt das die Ymari Flotte dem gewachsen war was da auf sie zukam. Sicher nach allem was er bisher gesehen hatte waren die Ymari mächtiger als alles was er sich Vorstellen konnte, aber die Agalae‘ Kontrollierten ein mehrere Galaxien umspannendes Imperium, ums so etwas schaffen zu können musste man ebenfalls eine regelrechte Naturgewalt sein. Entgegen Martins Vermutung und vermutlich auch zur Überraschung ihrer Kontrahenten waren es dann tatsächlich die Ymari welche zuerst feuerten, es wirkte als würde eine regelrechter Energieimpuls von außen nach innen durch die rotleuchtenden Streifen der Schiffe schießen ehe er sich im Zentrum er Schiffe zu einem einzigen Energiestrahl bündelte der auf den Agalae‘ Flotte zuschoss.

Die Strahlen brauchten dabei nicht einmal einen Augenblick um ihre Ziele zu erreichen, auf jedenfalls waren sie zu schnell als das die Agalae‘ irgendwas hätten unternehmen können um ihnen auszuweichen. Die Roten Strahlen fanden ihre Ziele daher problemlos und hielten sich nicht lange mit den Energieschildsystemen der Agalae‘ Schiffe auf und durchschlugen sie einfach ohne Verzögerung ehe sie den Rumpf der getroffene Schiffe praktisch instant in einer Wolke aus rot bis orangenen Energieblitzen vaporisierten. Von jedem zerstörten Schiff schossend dabei dutzende weitere Strahlen in die Flotte der Agalae‘ und vernichteten ebenfalls alles was sie trafen. Es schien dass die Waffen umso effektiver wurden je mehr Ziele sie getroffen hatten. Nach nicht einmal einer Sekunde waren Tausende von Agalae‘ Schiffen einfach verschwunden, restlos ausgelöscht. Nicht einmal Trümmer waren zurückgeblieben und es machte nicht den Eindruck das die Ymari Flotte sich mit dieser Zerstörerischen Eröffnungssalve zufriedengab, ein weiteres mal schossen die Roten Energieblitze in das Zentrum der Schiffe und generierten somit eine weitere Salve aus den Zerstörerischen Leuchtend Roten Energiestrahlen die nun auf weiter entfernte Agalae‘ Schiffe zielten und auch diese mühelos trafen und ausradierten. „Diese Feuerkraft… Das ist eine andere Liga als alles was wir kennen, oder uns auch nur Vorstellen lönnen.“ Stellte Martin daher für sich selbst fest, bisher war noch kein einziges Ymari Schiff auch nur getroffen worden, geschweige denn Beschädigt während er bei dem Gedanken erschauerte, immerhin hatte die Chyranth Invasionsflotte wohl schon Verluste jenseits der Hundertausend zu beklagen und das nach gerade einmal fünf Sekunden nach Eröffnung des Gefechtes.
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27 Okt 2018 13:52 #89299 von Todesgleiter
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„Wie Sie sehen hatten die Agalae‘ unserer Feuerkraft nichts entgegen zu setzen, sie flohen schon nach wenigen Sekunden.“ Stellte die Ga’quera dann fest. Doch die Ymari Liesen ihren Feind nicht entkommen. Ohne irgendeine optische Warnung verschwanden einige der Ymari Schiffe und tauchten im selben Moment an anderen Stellen wieder auf um den Agalae‘ die Rückzugsrouten abzuschneiden. Rücksichts- und gnadenlos glühten daraufhin de Sekundären Waffen der Ymari Schiffe an den Spitzen der Sternzacken auf und forderten ihre Opfer. Auch diese Waffen durchdrangen Die Schilde der Agalae‘ mühelos und vaporisierten das ganze Schiff in Sekundenbruchteilen, allerdings vermehrten sich die Strahlen nach einem Treffer zumindest nicht, so das weiterhin nur ein Strahl auf seiner ursprünglichen Flugbahn bestehen blieb. „Das ist keine Schlacht, das ist ein Gemetzel.“ Meinte Martin daher mehr zu sich selbst als irgendjemand anderem. Trotzdem schien die Ga’quera ihn gehört zu haben da sie antwortete: „Sie wurden mehrfach gewarnt. Sie wollten es so, sie mussten ihre Lektion lernen. Nur weil wir Ymari keine Aggressiven Kriegstreiber sind bedeutet das nicht dass wir Pazifisten sind. Wie die Agalae‘ in dieser Schlacht bemerkt haben zögern wir nicht Waffengewalt anzuwenden wenn es keine andere Möglichkeit gibt, auch wenn das nie unsere Bevorzugte Vorgehensweise ist.“, „Ihre Leute hätten die sich zurückziehenden Schiffe aber entkommen lassen können.“ Stellte Carvalho daraufhin fest. „Das ist korrekt Admiral Antonio Carvalho, allerdings mussten wir unseren Standpunkt klar machen. Die Regierung der Agalae‘ musste verstehen das wir Aggressive Vorstöße ihrerseits nicht tolerieren werden. Ansonsten hätten sie es wieder und wieder und wieder versucht. Sie mussten verstehen das es nichts für sie zu gewinnen gibt.“ Antwortete die Ga’quera. „Also hat ihre Flotte die Feindliche Restlos vernichtet. Ich denke das sie diese Mitteilung wohl Verstanden haben.“ Meinte Martin daraufhin. „Sie haben Recht Kapitän Martin Möllers kein einziges Agalae‘ Schiff, kein Einziges von über sechzig Millionen hat diese Schlacht überdauert. Alles was das Imperium von Chyranth jemals von seiner Flotte zurückerhalten hat war ein Verzweifelter, verstümmelter Notruf vom Flaggschiff der Flotte kurz bevor es vernichtet wurde. Weniger überraschend haben sie nie wieder Schiffe auch nur in die Nähe unserer Galaxis geschickt. Tatsächlich bestätigt die Fernaufklärung dass das Imperium in eine tiefe Rezession gefallen ist und all seine Wirtschaftskraft darauf verwendet seine Grenzen gegen einen Konterangriff unsererseits zu befestigen, als hätten wir das nötig.“ Bestätigte die Ga’quera leichthin, worauf es Martin eiskalt den Rücken herunter lief. Die Ymari konnten Gnadenlos sein wenn sie wollten.

„Woher stammen dann die Agalae‘ Schiffe die Sie bei Ihrer Ankunft Zerstört haben? Und wie können die Agalae‘ eine Bedrohung für die Menschheit sein wenn sie sich nicht einmal in die Nähe unserer Galaxis wagen?“ fragte Carvalho dann. „Eine gute Frage Admiral Antonio Carvalho. Die Antwort ist einfach: Die Invasionsflotte der Agalae‘ wurde zerstört, nicht aber die kleineren Aufklärungsgruppen welche der Flotte voraus geeilt waren. Wir wussten von Ihrer Existenz, aber wir hofften das sie einsehen würden das es Klüger währe sich bedeckt zu hallten. Die Ymari haben und hatten auch nie Interesse an unnötigem Blutvergießen.“ Antwortete die Ga’quera. „Scheinbar hatten sie ihre Lektion gelernt, dann aber wieder verdrängt.“ Stellte Carvalho daraufhin fest. „Sie hofften wohl dass wir nicht eingreifen würden wenn sie den Konflikt nicht selbst auslösen.“ Bestätigte die Ga’quera. „Drohen den Agalae‘ jetzt weitere Konsequenzen wegen ihres Handelns?“ fragte dann Martin. „Das muss noch entschieden werden Kapitän Martin Möllers.“ Antwortete die Ga’quera. „Ga’quera ich muss in Kürze einen Bericht in die Heimat senden um über die Ereignisse zu Berichten. Erlauben Sie mir Sie zu erwähnen?“ fragte Carvalho dann vorsichtig und äußerst bedacht. „Aber natürlich Admiral Antonio Carvalho, meine Existenz und die der Ymari im allgemeinen wird nun offenbart werden, egal was ich wünsche. Mir war das Bewusst sobald ich mich entschlossen hatte einzugreifen. Sie können in Ihrem Bericht auch meine Bereitschaft zu einem Diplomatischen Treffen mit Ihrer Regierung erwähnen. Ich möchte nicht das ihr Volk in Ungewissheit und Furcht lebt.“ Antwortete die Ga’quera. „Danke Ga’quera.“ Bedankte sich Carvalho daraufhin. „Es gibt nichts wofür Sie sich bedanken müssten Admiral Antonio Carvalho, noch nicht.“ Erwiderte die Ga’quera. Carvalho wirkte daraufhin erleichtert, vermutlich weil ihm klar wurde das er in Zukunft wohl nicht mehr für die Gespräche mit der Ymar zuständig war, ein Umstand den ihm Martin nicht verdenken konnte, sie waren Soldaten, keine Diplomaten. Auch die Ga’quera schien Carvalhos Gesichtsausdruck bemerkt zu haben da sie meinte: „Ich fürchte ich werde an meinem Auftreten Arbeiten müssen wenn Sie sich noch immer Unwohl fühlen.“ Carvalho schaute daraufhin ertappt drein und antwortete: „Es liegt nicht an Ihrem Auftreten. Es spielt keine Rolle wie Sie auftreten, alleine die Tatsache das Sie die Botschafterin einer Zivilisation sind welche die unsere mühelos auslöschen könnte sorgt dafür das sich Menschen in Ihrer Nähe immer etwas unwohl fühlen werden.“, „Vermutlich haben Sie recht.“ Stimmte die Ga’quera nachdenklich zu ehe sie meinte: „Ich bin der Ansicht das wir nun unser gemeinsames Essen fortsetzen sollten, was meinen Sie?“, „Keine Einwände.“ Stelzte Carvalho kurz und knapp fest. „Dem kann ich mich nur anschließen.“ Bestätigte Martin während er sich für das unweigerlich folgende grelle weiße Licht wappnete.

Nur Sekundenbruchteile später saß er dann auch schon wieder an dem Kristallartigen Tisch vor seinem Teller. Erstaunt stellte Martin daraufhin fest dass das Essen auf jedem Teller nicht abgekühlt war und noch immer verheißungsvoll vor sich hin dampfte. „Das kann doch nicht sein….“ Dachte er sich verwundert, immerhin waren sie mehrere Minuten weg gewesen, eigentlich hätten die Portionen auf den Tellern in dieser Zeit ordentlich abkühlen müssen. Auch Carvalho stocherte überrascht mit seiner Gabel in seiner Portion herum. „Stimmt etwas nicht?“ fragte die Ga’quera daraufhin umgehend, ihr schien kaum etwas zu entgehen. „Das kann ich nicht abschließend beurteilen. Wie lange wohnten wir der Präsentation über den Krieg gegen die Agalae‘ bei Ga’quera?“ erwiderte Carvalho daraufhin. „Fünfzehn Minuten und zweiundzwanzig Sekunden Admiral Antonio Carvalho, jedenfalls nach der auf der Erde gebräuchlichen Zeitrechnung.“ Antwortete die Ga’quera umgehend und ohne darüber nachzudenken. „Wieso ist das Essen dann noch warm, es hätte in der Zwischenzeit abkühlen müssen?“ fragte Carvalho dann. „Ahhh, ich Verstehe was Sie verunsichert. Die Speisen sind von einem Isulationsfeld umgebend dass einen Energieaustausch mit der Umgebung unterbindet. Daher können sie nicht abkühlen.“ Antwortete die Ga’quera daraufhin. Martin schüttelte ob dieser Aussage nur den Kopf, die Ymari Technologie war offenbar nicht nur in Punkto Militärtechnologie extrem fortschrittlich, sondern auch in anderen belangen, so Fortschrittlich das ihre Anwendung für die Ymari wohl schon eine art Selbstverständlichkeit war. „Ga’quera, war Ihr Volk vor mehreren tausend Jahren schon zu Gast auf dem Mars?“ fragte Martin dann da ihm in diesem Moment wieder die Abdrücke im Marsgestein einfielen die laut den Untersuchenden Wissenschatlern von Aliens stammen mussten.

„Ja Kapitän Martin Möllers. Die Ymari besuchten den Planeten den Sie Mars nennen schon vor langer Zeit. Auch wenn der Planet zum damaligen Zeitpunkt noch kein totes und trostloses Ödland war. Er ist als eine der größten Niederlagen aller Zeiten in unsere Geschichte eingegangen.“ Antwortete die Ga’quera. „Haben Sie Krieg geführt?“ fragte Martin daraufhin ungläubig. „Nein Kapitän Martin Möllers, jedenfalls nicht so wie Sie sich das nun mit Sicherheit vorstellen. Die Ymari kämpften gegen den Tod des Planeten. Wir wollten verhindern dass der Planet zu dem wird was er nun ist, aber wir scheiterten. Wir waren zum damaligen Zeitpunkt einfach noch nicht soweit.“ Antwortete die Ga’quera und hörte sich dabei wirklich bedauernd an. „Warum versuchten die Ymari den Planeten zu retten wenn er keine Bedeutung für Ihr Volk hatte?“ fragte Martin dann. „Der Planet war nur die Sekundäre Priorität der Operation Kapitän Martin Möllers. Es ging um die Biosphäre die er Beherbergte. Wir versuchten das Leben zu retten das sich auf dem Planeten den Sie Mars nennen entwickelt hatte.“ Antwortete die Ga’quera erneut. „Aber wozu Ga’quera, es gab dort mit Sicherheit keine Intelligente Spezies?“ fragte Martin daraufhin. „Weil wir, die Ymari, dazu fähig waren Kapitän Martin Möllers. Mit großer macht kommt auch große Verantwortung. Wir sind die mächtigste Zivilisation dieser Galaxis und soweit wir wissen auch noch weit darüber hinaus. Die Ymari sind daher davon Überzeugt das e unsere Verantwortung ist über andere, weniger weit entwickelte, Lebewesen zu wachen, dabei spielt es keine Rolle ob sie sich Ihrer selbst Bewusst ein oder nicht. Das Leben ist ein Geschenk Kapitän Martin Möllers, ein Geschenk das e Wert ist Verteidigt zu werden. Wir schätzen das Leben, in all seinen Formen.“ Antwortete die Ga’quera. „Sie haben nicht Gezögert das Leben von Mehreren Millionen zu beenden.“ Gab Martin daraufhin zu bedenken und spielte damit auf die Vernichtung er Agalae‘ Flotte an. „Das ist Korrekt Kapitän Martin Möllers und es war bedauerlich. Aber um das Leben als großes ganzes zu Schützen ist es hin und wieder notwendig einzelne Lebewesen zu vernichten. Auch wenn viele Agalae‘ von uns getötet wurden, ihre Spezies ist noch lange nicht vom Aussterben bedroht.“ Erklärte die Ga‘quera. „Dann würden Sie auch nicht zögern uns zu Töten?“ fragte Martin daraufhin. „Wenn es Notwendig wäre, ja Kapitän Martin Möllers. Ich würde auch Menschen Töten, auch wenn ich dies als höchst traurig empfinden würde.“ Bestätigte die Ga’quera. Martin und Carvalho warfen sich daraufhin einen vielsagenden Blick zu, es war definitiv Klüger die Sympathie welche zumindest die Ga’quera denn Menschen entgegen brachte nicht überzustrapazieren.

„Sie müssen sich keine Sorgen machen. Im Moment ist die Menschheit noch weit davon entfernt eine Bedrohung für das Leben in dieser Galaxis zu werden.“ Stellte die Ga’quera dann fest als sie die etwas bedrückten Gesichter der Männer bemerkte. „Trotzdem ist das etwas das man im Hinterkopf behalten muss.“ Stellte Carvalho klar. „Wenn die Gefahr besteht das Ihre Spezies zu weit geht, werden Sie gewarnt werden. Wir eröffnen das Feuer nicht ohne Vorwarnung.“ Erwiderte die Ga’quera beruhigend. „Gut zu wissen, auch wenn ich davon überzeugt bin das es trotzdem einige Kontroversen aufwerfen wird.“ Antwortete Carvalho. „Das lässt sich nun bedauerlicher weiße nicht mehr verhinder Admiral Antonio Carvalho, das ist Ihnen mit Sicherheit genauso klar wie mir.“ Erwiderte die Ga’quera. „Natürlich ist es das und ich bin davon Überzeugt das der Großteil unserer Bevölkerung Ihre Intensionen Verstehen wird Ga’quera. Aber es wird bestimmt Minderheiten geben die Ihr Auftreten für Ihre zwecke Pervertieren werden.“ Meinte Carvalho daraufhin. „Machen Sie sich keine Sorgen Admiral Antonio Carvalho, ich habe die Menschheit schon lange beobachtet. Mir sind die Eigenheiten Ihrer Zivilisation daher keines Weges neu.“ Beruhigte die Ga’quera. „Sie haben uns beobachtet?“ fragte Martin daraufhin sofort. „Ja. Ich und vor mir meine Vorgänger haben den Fortschritt der Menschlichen Zivilisation beobachtet, genau wie wir es mit anderen Zivilisationen tun. Um den richtigen Zeitpunkt zu finden an dem die jeweilige Spezies bereit ist ihren eigenen Weg zu beschreiten.“ Bestätigte die Ga’quera. „Warum beschäftigen Sie sich dann überhaupt noch mit uns? In der näheren und längeren Vergangenheit hat sich die Menschheit nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert…“ stellte Carvalho dann fest. Die Ga’quera lachte daraufhin erheitert auf ehe sie meinte: „Sie sind Extrem selbstkritisch Admiral Antonio Carvalho. Versuchen Sie dass alles aus unserem Blickwinkel zu betrachten, ihre Spezies ist noch so jung. Sie müssen erst lernen was richtig und falsch ist. Oder würden sie gleich die Hoffnung für ein Minderjähriges Kind verlieren das sich Falsch verhält?“ erwiderte die Ga’quera. „Nein natürlich nicht. Vermutlich haben Sie recht Ga’quera, es ist beruhigend zu wissen das die Ymari derart besonnen sind.“ Antwortete Carvalho. „Eine Charaktereigenschaft die auch wir erst erlenen mussten Admiral Antonio Carvalho. Aus ihrem Blickwinkel müssen wir gemäß meinen Erzählungen wie die perfekten Wesen erscheinen. Seien Sie aber Versichert dass das nicht immer der Fall war. Zu Beginn unserer Geschichte hatten auch die Ymari mit ähnlichen Gesellschaftlichen Problemen zu kämpfen wie sie nun die Menschheit hat. Auch wir verschwendeten Jahrtausende damit uns gegenseitig zu Bekämpfen. Auch aus diesem Grund wissen wir das es nicht fair ist eine Spezies oder Gesellschaft nach Ihrer anfänglichen Entwicklung zu bewerten.“ Erklärte die Ga’quera. „Dann hat ihr Volk eine sehr weitreichende Definition von Anfänglich Ga’quera.“ Stellte Carvalho daraufhin fest. Die Ga’quera lachte daraufhin ein weiteres mal auf ehe sie meinte: „Das ist alles eine Frage des Blickwinkels Admiral Antonio Carvalho. Wenn ihre Spezies schon so alt währe wie die Meine würden Sie das ähnlich sehen. Oder glauben Sie das Ihre Vorfahren vor mehreren Tausend Jahren dachten sie befänden sich in der Anfänglichen Entwicklung Ihrer Spezies?“ Carvalho wirkte daraufhin nachdenklich als er antwortete: „Damit haben Sie vermutlich recht.“

Als sich daraufhin alle anwesenden wieder Ihren Tellern widmeten, fand Martin den Mut den er brauchte um zu fragen: „Ga’quera im Kampf mit den Arachniden wurde mein Schiff Zerstört und einige meiner Besatzungsmitglieder getötet. Doch sowohl das Schiff als auch meine toten Kameraden waren wieder in bester Verfassung nach unserem ersten Treffen. Haben Sie die Leute wieder belebt und die Schiffe repariert? Und wenn ja, warum?“ Die Ga’quera lehnte sich daraufhin in ihrem Stuhl zurück und schaute Martin mit ihren Goldenen Augen an ehe sie antwortete: „Ja ich habe Ihr Schiff und auch andere wieder instand gesetzt, oder vielmehr setzen lassen. Genau so wie ich Ihre toten Kameraden ins Reich der Lebenden zurückgeholt und sie von sämtlichen Körperlichen Beschwerden befreit habe Kapitän Martin Möllers. Was meine Beweggründe dazu anging: Können Sie nicht akzeptieren das ich Ihnen und der Menschheit einfach einen Gefallen tun wollte? Ich wollte das Leid das Sie alle erfahren hatten soweit es ging begrenzen und den angerichteten Schaden soweit möglich beheben der durch mein Zögern hervorgerufen wurde.“ Antwortete die Ga’quera. „Ihr Zögern Ga’quera? Auf mich machten Sie einen ziemlich entschlossenen Eindruck als Sie das Schlachtfeld betraten.“ Fragte Carvalho daraufhin was Martin aus dem Blick der Goldenen Augen befreite da sich die Ymar daraufhin dem Admiral zuwandte als sie erklärte: „Ich war schon sehr viel Früher über die hiesigen Ereignisse im Bilde Admiral Antonio Carvalho. Ich wusste von den Angriffsplänen derer die Sie Arachniden nennen schon bevor sie ihre ersten Schiffe in das hiesige System sandten und ich hätte es Unterbinden können. Das meine ich mit meinem Zögern. , „Woher wussten Sie davon Ga’quera?“ fragte Carvalho dann neugierig. „Ist das nicht Offensichtlich Admiral Antonio Carvalho? Natürlich unterhalte ich eine Umfangreiche Aufklärungsoperation, ich kann meine Aufgaben nur Wahrnehmen wenn ich über sämtliche wichtigen Vorkommnisse Informiert bin.“ Antwortete die Ga’quera. „Wie Effektive ist diese Aufklärung den, vorausgesetzt Sie können das beantworten hohen Taktische Geheimnisse zu verraten natürlich.“ Fragte Carvalho daraufhin mit kaum maskierter Neugierde, etwas das Martin ihm kaum übel nehmen konnte, eine Möglichkeit über alles in einem Umkreis von mehreren Lichtjahren Informiert zu sein war für jeden Militärangehörigen Verlockend. „Reicht Ihnen als Antwort das kein Raumschiff, kein Asteroid ja nicht einmal ein Staubkorn ungesehen den überwachten Bereich durchqueren kann?“ antwortete die Ga’quera daraufhin. „Ja, das reicht.“ Erwiderte Carvalho wobei man ihm deutlich anhörte das er zutiefst beeindruckt war und gerne noch mehr Erfahren hätte, sich aber aus Respekt vor seiner Gesprächspartnerin weitere Fragen verkniff. Auch der Ga’quera schien das aufgefallen zu sein da sie meinte: „Eines Tages werde ich Ihnen vielleicht mehr erzählen können Admiral Antonio Carvalho. Aber das obliegt nicht meiner Entscheidung, auch ich bin wie Sie mit Sicherheit versehen können Gebunden an die Gesetzte meines Volkes.“

„Natürlich Verstehe ich das Ga’quera.“ bestätigte Carvalho umgehend. Plötzlich meldete sich dann das Persönliche Kommunikationsgerät des Admirals und Martin hörte Snydias Stimme: „Entschuldigen Sie die Störung Sir, aber die Gensui Chen und Cui werden langsam unruhig. Ich weiß nicht wie lange es mir noch möglich ist sie von unbesonnen Taten abzuhalten.“, „Entschuldigen Sie bitte Ga’quera.“ Meinte Carvalho daraufhin ehe er sich seinem Kommunikationsgerät zuwandte und fragte: „Unbesonnen Handlungen Kapitän-Leutnant?“, „Die Herren Gensui planen einen Angriff auf das Ymari Schiff um Sie aus der Gefangenschaft zu befreien Sir.“ Antwortete Syndia. „Sind die denn Wahnsinnig geworden?!“ fragte Carvalho daraufhin, was Martin nur zu gut verstehen konnte, alleine der Gedanke gehen die Feuerkraft der Ymari antreten zu wollen war simpel und ergreifend Wahnwitzig. „Negativ Sir, aber Sie betrachten es als Verpflichtung Ihrer Ehre.“ Antwortete Snydia. „Ich Verstehe, halten Sie sie noch ein bisschen hin, ich komme gleich.“ Meinte Carvalho daraufhin verärgert. „jawohl Sir Ich werde mein bestes geben.“ Antwortete Syndia umgehend ehe Carvalho seinen Kommunikator wieder stumm stellte und an die Ga’quera, welche seiner Unterhaltung regungslos verfolgt hatte, gewandt meinte: „Es tut mir leid Ga’quera, aber es scheint das sich eine Situation Entwickelt hat die mein Eingreifen erforderlich macht.“, „Ich Verstehe Admiral Antonio Carvalho.“ Antwortete die Ga’quera lediglich. „Gut. Kapitän Informieren Sie Ihre Besatzung, wir Verlassen dieses Schiff.“ Befahl Carvalho dann. „Jawohl Sir.“ bestätigte Martin umgehend ehe er seinen Kommunikator zückte und dabei mit einem Ohr hörte das Carvalho und die Ga’quera noch ein paar Höflichkeiten austauschten. „Kapitän Möllers an alle: Der Admiral und sich kommen zurück an Bord, sofortige Abflugbereitschaft herstellen, erbitte Bestätigung.“ Befahl Martin dann durch seinen Kommunikator. „Bestätigt Sir, wir stellen Abflugbereitschaft her. Wir können los sobald Sie da sind.“ Bestätigter Peter sofort. „Wir können los Sir.“ Meldete Martin dann zu Carvalho. „Es war mir eine Freude Sie beide näher kennen zu lernen. Wir sollten das hier zu einem anderen Zeitpunkt eventuell Widerhohlen. Bis dorthin wünsche ich Ihnen viel Erfolg Admiral Antonio Carvalho, Kapitän Martin Möllers.“ Meinte die Ga‘quera daraufhin, erneut mit einer leichten angedeuteten Verbeugung.

~~~Edne Kapitel 42~~~

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02 Nov 2018 16:58 #89325 von Jack Hunter
Interessant, Geschichtsstunde einmal anders. Wäre echt klasse gewesen, so einen Simulator damals in der Schule gehabt zu haben. :D
Nun kann man wenigstens die Ymari und die interstellare Situation etwas besser verstehen.

So so, 68 Millionen Schiffe, alle vernichtet und davon bereits tausende innerhalb der ersten Sekunden. Ich glaube das ist an Dimensionen aller deiner FFs nicht mehr zu toppen. ;)

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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03 Nov 2018 14:21 #89326 von Todesgleiter
@Jack Hunter: Ich hätte noch mehr der Spielzuege der Ymari geren gehabt und würde sie noch immer gerne haben wollen :D

Zu erst hatte ich eigentlich 680 MIllionen Schiffe geplant, dann ist mir aber eure Animosität gegen Flottenzahlen größer als zwanzig Schiffe wieder eigfallen, weshlab ich mich schweren Herzens dazu entschlossen habe "nur" 68 Mio. Schiffe zu nehmen :D
Aber im Ernst, für ein Expansionistisches und Aggressives Imperium das mehere Galaxien kontrolliert st es doch agr nicht so weit hergeholt oder? Insbesondere wenn man bedenkt das eben jenes Imperium sehr wohl von der Lokalen Großmacht (Den Ymari) Wusste und davon ausgehen musste das eben jene Großmacht ihr Territoium wohl Verteidigen wird.
Der Hauptgrund für diese Zahlen ist aber zu Demonstrieren wie mächtig die Ymari sind. Sie sind das was Ich mir Persöhnlcih immer von einer Alten Hochzivilistion erhofft hatte: Ein Praktsich unaufhalstamer Juggernaut. Also im Prinzip das was die Antiker in Stargate hätten sein sollen bevor sie in SGA zur absoliten Lachnummer verkommen sind.

@all: Weiter geht's:
Kapitel 43: Rettungsmission

Zufrieden saß Martin auf seinem Stuhl, auch wenn er eigentlich nicht saß sondern schwebte und nur von den Gurten in einer Sitzenden Position gehalten wurde. Er war zufrieden weil sich der Konflikt mit den Arachniden wohl in Wohlgefallen aufgelöst hatte und er noch am Leben war. Die Ga’quera hatte Ihren Worten Taten folgen lassen und die Arachnidenflotte vor die Wahl gestellt sich zurück zu ziehen oder Zerstört zu werden, weniger überraschend Hatten sich die Arachniden für den weniger glorreichen, dafür aber sicheren Rückzug entschieden und das Feld geräumt. Dabei hatten sie sogar so hastig gewirkt das ihr Rückzug eher an eine überstürzte Flucht erinnert hatte, sie hatten sich immerhin nicht einmal die Zeit genommen nach eventuellen Überlebenden in Trümmern Ihrer Kriegsschiffe die bei der Vorangegangen Schlacht mit den Menschen und Agalae‘ zerstört worden waren zu suchen. Ein Umstand der in Anbetracht der Feuerkraft des Ymari Schiffes das der Ga’quera als Transportmittel diente durchaus verständlich war. Nur Minuten nach dem Abzug der Arachniden hatten die Gensui Cui und Chen gemeinsam mit Admiral Carvalho eine großangelegte Rettungsaktion für noch immer auf dem Mars fest sitzende Menschen gestartet welche im Moment lief und sämtliche Atmosphärenflugtaugliche Vehikel der beiden Flotten beanspruchte, es galt immerhin einen ganzen Planeten abzusuchen. Zwar war Martin davon überzeugt das die Ga’quera ihnen in diesem Fall hätte helfen können um den Vorgang zu beschleunigen, aber er Verstand auch das Carvalho nicht schon wieder nach Hilfe hatte fragen wollen. Insbesondre nach dem selbstlosen und für alle beteiligten überraschenden Einsatz der Ymari Abgesandten um sie alle zu Retten. „Leutnant Theoduru für Kapitän Möllers, bitte kommen.“ Meldete sich dann Constantinos. „Ich höre Leutnant.“ meldete sich Martin umgehend. „Modifikation de Frachtraumes fast abgeschlossen Sir. Wir sind fast fertig.“ Meldete Constantinos daraufhin. „Gute Arbeit Leutnant, gönnen Sie sich und Ihrem Team nach Abschluss eine Kleien Pause.“ Antwortete Martin umgehend. „Jawohl Sir, mit Freuden.“ Bestätigte Konstantinos. Martin wechselte unterdessen auf einen Flottenweiten Kanal und meldete: „UNSF KS-21 meldet Bereitschaft für Aufnahme von Flüchtlingen.“, „Bestätigt UNSF KS-21 Halten Sie sich für das Eintreffen der ersten Fähre in Kürze bereit.“ Bestätigte prompt Syndias Stimme. „Bestätigt.“ Antwortete Martin daraufhin und warf dem Roten Planeten auf dem Bildschirm einen nachdenklichen Blick zu. Der Krieg gegen die Liga und Anschließend die Besatzung durch die Arachniden hatte nahezu sämtliche Infrastruktur auf dem Mars Zerstört. Weshalb beschlossen worden war sämtliche Überlebenden zu evakuieren.

Erfreulicher weiße gab es dabei wohl eine Menge Überlebende die sich in Minenstollen oder den Natürlichen Canyons der Marsoberfläche versteckt hatten. Carvalho hatte daher angeordnet das jedes Schiff einen Teil seiner Frachtraumkapazitäten mit Transportmöglichkeiten für die Menschen von der Oberfläche aufrüsten sollte so dass alle zur Erde zurückgebracht werden konnten. Ohne zunächst auf Transportschiffe aus der Heimat warten zu müssen die ja immerhin Mehrere Tage benötigen würden um die Strecke zu bewältigen. Während er daraufhin darauf wartete das die angekündigte Fähre sich näherte wanderte Martins Blick zu dem Schiff der Ga’quera dass Flotenintern auf den Spitznamen „Todesstern“ getauft worden war, auch wenn Martin ernsthaft bezweifelte das dies der wirkliche Name des mächtigen Sternenkriegsschiffes war. Als sein Blick daraufhin an der Grauen Hülle des Ymari Schiffes hängen blieb fragte sich Martin selbst: „Was tust du wirklich hier?“ Zwar hatte die Ga’quera Ihre Motivation zumindest andeutungsweise bei ihrem letzten zusammentreffen erläutert, doch Martin bezweifelte dass das die ganze Wahrheit war. Allerdings hatte auch keine Idee was die Ymari vor ihnen verbergen könnte, wenn ihr Volk auch nur halb so mächtig war de Ga’quera behauptete waren sämtliche Unterwanderungs und Manipulationstheorien schon von vorneherein abwegig. Ein Volk mit der Macht der Ymari konnte sich nehmen was es wollte, sie hatten es nicht nötig andere zu Unterwandern, erst recht nicht die Menschheit. „UNSF PF-03 für UNSF KS-21 bitte kommen.“ Tönte dann eine Stimme aus dem Kommunikationssystem und störte Martins Gedankengang damit. „UNSF KS-214 Kapitän Möllers hört. Sprechen Sie PF-03.“, „Ich habe mehrere Flüchtlinge von der Marsoberfläche an Bord Kapitän. Erbitte Erlaubnis sie an Bord Ihres Schiffes bringen zu dürfen.“, „Ihre Ankunft ist Angekündigt PF-03, Andockerlaubnis erteilt.“ Erwiderter Martin. „Bestätigt KS-21, warte auf Aktivierung von Leitstrahl.“ Bestätigte der Pilot der Personenfähre umgehend.

„Leutnant Halley, Andockleitstrahl für Steuerbordluftschleuse aktivieren.“ Befahl Martin daraufhin. „Bestätigt Sir, Andockleitstrahl für Steuerbordluftschleuse ist aktiv.“ Antwortete Aponi sofort. „Empfange Leistrahl. Leite Andockmanöver jetzt ein.“ Meldete der Pilot der Fähre nur unwesentlich später. „Bestätigt PF-03.“ Quittierte Martin um dem Piloten mitzuteilen dass er seine Meldung zu Kenntnis Genomen hatte. „Kapitän-Leutnant Graham begeben Sie sich zur Steuerbordluftschleuse um die Flüchtlinge an Bord einzuweisen.“ Befahl Martin dann. „Jawohl Sir, ich bin schon unterwegs.“ Bestätigte Peter umgehend ehe er seine Station verlies um durch das Schott hinter ihm zu verschwinden. Martin stellte seinen Kommunikator unterdessen auf den Schiffsinternen Kanal und meinte: „Kapitän Möllers für Leutnant Kovacic.“, „Leutnant Kovacic hört Sir.“ Bestätigte Marco sofort. „Leutnant begeben Sie sich zur Steuerbordluftschleuse und assistieren Sie Kapitän-Leutnant Graham bei der Einweisung der Flüchtlinge von der Marsoberfläche. Sollten Sie dabei Verletzungen bemerken, leiten Sie umgehend eine Erstversorgung ein.“ Befahl Martin umgehend. „Bestätigt Sir, bin schon unterwegs.“ Antwortete Marco geschäftig. Martin stellte seinen Kommunikator daraufhin wieder stumm und kontrollierte den Anflug der Fähre auf einem seiner Schirme. Der Pilot folgte dem Leitstrahl, sein Vektor sah gut aus. „Vielleicht dürfen wir ja alle dann bald mal unseren Landurlaub nachholen…“ dachte Martin sich dann, immerhin war eben jener Mittlerweile überfällig und durch das Wegfallen der Bedrohung durch die Arachniden war es nur eine Frage der Zeit bis der Notfallstatus aufgehoben wurde und die Flotte zur Routine zurückkehren konnte. Vorausgesetzt natürlich die Nachricht über die Existenz der Ymari und ihrer Beteiligung am Ende des Arachnidenkonfliktes ließ die öffentliche Ordnung nicht zusammenbrechen. „UNSF PF-03 für UNSF KS-21, Andockmanöver abgeschlossen. Bitte aktivieren Sie die Halteklammern.“ Meldete sich der Pilot der Personenfähre dann. „Bestätigt PF-03, aktiveier Halteklammern und magnetische Versiegelung jetzt.“ Bestätigte Martin während er die betreffenden Schalter betätigte. Nur Sekundenbruchteile darauf leuchteten die Statuslampen grün auf. „Halteklammern und Magnetisches Siegel haben Status Grün. Entriegle Luftschleuse. Sie können den Personentransfer einleiten Pf-03.“ Meinte Martin dann. „Bestätigt KS-21, leite Personentransfer ein.“ Quittierte der Pilot sofort.
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03 Nov 2018 14:22 #89327 von Todesgleiter
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Martin schaltete einen seiner Monitore daraufhin auf die im Korridor der Luftschleuse befindliche Sicherheitskamera um den Vorgang selbst Überwachen zu können, nicht das er davon ausging das es Schwierigkeiten gab. Aber die Athene war nun mal ein Kriegsschiff, daher galt es bestimme Standards einzuhalten. Erheitert stellte er daraufhin fest das Peter wohl ähnlich gedacht hatte, so erkannte Martin sowohl Alva als auch William die beide mit einer Waffe in der Hand etwas abseits der Schleuse positioniert waren und sofort eingreifen konnten wenn irgendetwas außer Kontrolle geriet. Nicht dass irgendjemand der in diesem Moment durch das geöffneten Schott schwebenden Männer oder Frauen dazu in der Lage wirkte irgendwelchen Ärger zu machen. Sie sahen einfach nur erschöpft aus. Erschöpft, aber überglücklich der Hölle auf dem Mars an einem Stück entkommen zu sein. Bei dem Anblick dieser dreckigen und Verschrammten Menschen dachte sich Martin: „Wir haben schon ne Menge Mist mitgemacht, aber ich glaube das war nichts im Vergleich zu dem was diese armen Schweine erlebt haben.“ Im nächsten Moment wurde Martin dann zeuge eines glücklichen Wiedersehens. Marco begutachtete gerade den Arm eines älteren Mannes als eine junge Frau durch die Luftschleuse geschwebt kam und sich umgehend darauf bestimmt vordrängelte. Noch bevor Peter, der die Situation sofort erkannt hatte, daraufhin eingreifen konnte viel die Frau dem verdutzen Marco um den Hals. Aufgrund seiner kurz darauf folgenden Reaktion schlussfolgerte Martin das es sich bei der Frau um Marcos Schwester Mirjana handelte, welche wohl gegen ihren Willen eine wichtige Rolle bei der Koordinierung mit den verbliebenen Bodentruppen der Vereinten Nationen auf dem Mars gespielt hatte. „Hoffentlich werde ich zu Hause auch so überschwänglich empfangen.“ Dachte sich Martin dann nachdenklich während er sich Überlegte seinen Job bei der Raumflotte an den Nagel zu hängen, er hatte keine Lust mehr auf das Leben als Raumsoldat. Zwar war ihm immer bewusst gewesen dass das Leben und Arbeiten auf einem Sternekriegsschiff bei weitem nicht so Romantisch war wie in der allgemeinen Vorstellung, aber mit dem Auftauchen der Arachniden und dem darauf folgenden Krieg war es für Martins Geschmack dann doch etwas zu aufregend geworden. Die Nah Tod Erfahrungen welche er in dem vergangenen Konflikt gemacht hatte, hatten Martin überdeutlich gezeigt das er seine Prioritäten wohl überdenken sollte. Im Krieg gab es außer Tod und Verzweiflung nichts zu gewinnen, kein Ruhm, keine Ehre und auch sonst nichts. „Vielleicht sollte ich mich wirklich niederlassen, eine nette Frau suchen und eine Familie gründen…“dachte sich Martin daher. Zwar hätte sein Persönliches Ehrempfinden es ihm Verboten die Reihen der UNSF in einer aktuellen Krise wie dem Arachnidenkonflikt zu verlassen, aber jetzt wo die Bedrohung abgewendet war sah das wieder anders aus. „Vielleicht sollte ich diese Entscheidung vertagen bis ich wirklich wieder zu Hause bin.“ Dachte sich Martin dann, das war schließlich nichts was man überstürzt entscheiden sollte. Zwar war er Zuversichtlich das er eine alternative Anstellung finden würde, als ex Raumsoldat standen ihm so gut wie Türen offen, aber trotzdem hielt Martin es für klüger über diesen Sachverhalt gründlich nachzudenken. „UNSF KSL-02 Admiral Carvalho für UNSF KS-21 Kapitän Möllers, bitte kommen.“ Verlangte dann Carvalhos Stimme aus dem Kommunikationssystem. „UNSF KS-21 Kapitän Möllers hört Admiral.“ Bestätigte Martin sofort. „Kapitän ich hatte gerade eine Unterredung mit dem Hauptquartier. Sie können sich sicher vorstellen dass es einige Zeit gekostet hat die vergangenen Ereignisse zu schilden. Naja, wie dem auch sei, jedenfalls hat sich der Präsident in die Unterhaltung eingeschaltet und die Unmissverständliche Anweisung gegeben das wir die Ga’quera zur Erde zu Eskortieren, die Regierung will Sie Persönlich treffen. Offenbar überlegt sogar der Kaiser ob er dem Treffen beiwohnen will. Aufgrund der Tatsache das Sie eine einen guten Draht zu der Ga’quera haben und ich nicht alleine mit all diesen Politikern und einer Alien Senhora sein will, bestimme ich Sie daher zur zusätzlichen Ehrengarde während dieses Treffens. Noch fragen Kapitän?“ erklärte Carvalho dann. Martin wusste daraufhin nicht ob er sich geehrt oder ausgenutzt fühlen sollte.

Auf der einen Seite freute sich sein Soldatenherz natürlich über das Vertrauen seines Vorgesetzten, außerdem sagte der Name „Ehrengarde“ ja schon das es eine Ehre war dabei zu sein. Aus rein Verteidigungstechnischen Gründen hätte die Ga’quera nämlich wohl keine Eskorte gebraucht. Ihr Schiff war mächtig genug um die kombinierte UNSF und KRF Flotte mühelos auszulöschen. Und selbst das gesammelte Nuklearwaffen Arsenal der Erde stellte wohl keine wirkliche Bedrohung dar. Auf der anderen Seite wurde Martin jedoch das Gefühl nicht los das sein Vorgesetzter hoffte Aufmerksamkeit von sich selbst auf Martin abzulenken. „Sir denken Sie nicht ein altgedienter Veteran währe für diese Aufgabe eher geeignet als ich?“ fragte Martin daher. „Würde es sich bei dieser Mission um eine übliche Politeskorte handeln, würde ich Ihnen zustimmen Kapitän. Aber keiner der Offiziere aus der alten Garde, mich selbst eingeschlossen, hat es zuerst Gewagt die Ga’quera anzusprechen. Sie schon. Sie sind noch offen für neues Kapitän, außerdem glaube ich das die Ga’quera ihre Person auf einer Persönlichen Ebene schätzt. Ich bin daher der Meinung das Sie der Perfekte Kandidat sind.“ Erwiderte Carvalho. „Danke für das Vertrauen Sir.“ Meinte Martin daraufhin, wenn auch weniger überzeugt. Er hatte sich eigentlich darauf gefreut die Pflicht zumindest vorerst hinter sich zu lassen sobald sie die Erde erreicht hatten und seine Familie zu Besuchen. „Nur keine Falsche Bescheidenheit vorschützen Möllers. Damit werden Sie Ihrem Namen einen Platz in den Geschichtsbüchern sichern.“ Stellte Carvalho umgehend amüsiert fest. „Den haben wir sowieso schon alle Sicher Sir. Ich hatte mich lediglich auf etwas Freizeit gefreut.“ Antwortete Martin. „Das kann ich Verstehen Kapitän. Seien Sie Versichert das ich mein Wort dafür einlegen werde das Sie und auch alle anderen schnellstmöglich Ihren verdienten Landurlaub erhalten. Aber vorläufig sollten Sie sich wohl auf das Treffen Vorbereiten. Admiral Carvalho Ende.“ Meinte Carvalho zur Antwort. „Na super.“ Dachte sich Martin daraufhin weniger begeistert. Nicht nur das sich sein Landurlaub gerade verschoben hatte, nein jetzt musste er auch noch einer Politischen Veranstaltung beiwohnen, was im Klartext wohl bedeutete Stundenlang herumzustehen und einen guten Eindruck zu machen.

„Hach was soll’s zumindest haben Mama und Papa dann was auf das sie richtig stolz sein können. Wird da ja genug Fotographen geben um ein Bild für Private Zwecke abzustauben.“ Stellte Martin dann für Sich selbst fest, obwohl ihm das nicht wirklich half über seinen leichten Frust hinwegzukommen. Mit einem Auge überprüfte Martin daraufhin den Status des Personentransfers der mittlerweile zum Großteil abgeschlossen war. Tatsächlich wartete der Pilot der Fähre wohl nur noch auf irgendeine Bestätigung. Immerhin hatten die an Bord gebrachten Menschen den Korridor mittlerweile schon Verlassen und waren von Peter in den Frachtraum gebracht worden der für die Dauer der Rückreise zur Erde als Provisorische Massenunterkunft diente. Erfreulicherweise schien Marco bei der ersten Begutachtung der Flüchtlinge keine Gravierenden Fälle von Verletzungen oder Krankheit erkannt zu haben, was Martin aus einer Zweizeiligen Statusmitteilung seines Medizinischen Offiziers herauslas. „Gut Schwere Krankheitsfälle könnten wir jetzt gerade nicht Baruchen.“ Dachte er sich daher zufrieden dass zumindest etwas wie geplant lief. Daraufhin warf Martin einen Blick auf die Statusanzeige des provisorischen Personentransportraumes um abzuschätzen wie viele Fähren sie noch aufnehmen konnten. Die Athene war nun mal kein besonders großes Schiff. Und trotz der Optimierungen welche die Ga’quera ungefragt an den Bordsystemen vorgenommen hatte konnten die Lebenserhaltungssystem nur eine begrenzte Anzahl an Menschen für einen längeren Zeitraum am Leben halten. Schließlich stand dem Schiff mit all den Flüchtlingen an Bord noch die Rückreise zur Erde bevor. Überrascht stellte Martin dann fest das, keine weiteren Flüge angekündigt waren, offenbar mussten die Korvetten nicht allzu viele Menschen zusätzlich aufnehmen. Was in Anbetracht der Tatsache dass der Flotte auch deutlich größere Schiffe zur Verfügung standen nur Sinn ergab.

„UNSF PF-03 für UNSF KS-21. Personentransfer abgeschlossen erbitte Startfreigabe und Lösung der Halteklammern.“ Meldete sich dann der Pilot der noch immer gedockten Personenfähre welcher sich wohl ein kurzes Päuschen gegönnt hatte, immerhin war der eigentliche Transfers schon länger über die Bühne. Ein Umstand en ihm Martin nicht verdenken konnte, die Landeanflüge und anschließenden Starts vom Mars mussten extrem anstrengend sein. „Bestätigt PF-03. Luftschleuse meldet Status grün, entriegle Magnetisches Sigel und Halteklammern, guten Flug,“ meinte Martin dann schnell während seine Finger über die Kontrollflächen glitten, mittlerweile hatte er den Bogen echt raus. „Bestätigt KS-21 Magnetisches Siegel entriegelt und Klammern gelöst ich bin frei.“ Betätigte der Pilot noch ehe seine Fähre sich vom Rumpf der deutlich größeren Athene entfernte. „Kapitän-Leutnant Graham für Kapitän Möllers, bitte kommen.“ Verlangte dann Peters Stimme aus dem Kommunikationssystem. Martin stellte seinen Kommunikator daraufhin sofort auf den Bordinternen Kanal ehe er antwortete: „Kapitän Möllers hört. Sprechen Sie Kapitän-Leutnant.“, „Wir haben alle Flüchtlinge untergebracht Sir. Keine Schwierigkeiten. Ich habe Maat Wikström als Dauerhaften Wachposten abgestellt. Sind Sie mit dieser Entscheidung einverstanden Sir?“ Martin musste daraufhin Grinsen, Peter nahm seinen Job wirklich immer ausgesprochene ernst. „Keine Einwände gegen dieses Vorgehen Kapitän-Leutnant, gute Arbeit.“ Antwortete Martin daher, er selbst hatte nicht einmal daran Gedacht die Flüchtlinge bewachen zu lassen, auch wenn es wohl keine Schlechte Idee war. „Danke Sir. Sie sollten außerdem Wissen das ich Leutnant Kovacic gestatte habe seine Schwester für die Dauer der Rückreise zur Erde bei sich Wohnen zu lassen. Haben Sie noch weitere Anweisungen?“ erwiderte Peter Diszipliniert wie immer. „Negativ Kapitän-Leutnant. Sie können sich Vorläufig Ihren Routinetätigkeiten widmen.“ Antwortete Martin. „Bestätigt Sir. Kapitän-Leutnant Graham Ende.“ Quittierte Peter umgehend worauf er wohl seinen Kommunikator stumm stellte.

„Gut, das wäre erledigt.“ dachte sich Martin dann zufrieden ehe er seien Aufmerksamkeit auf die gesamte Flotte richtete, in der Hoffnung herausfinden zu können wann sie den roten Planeten endlich verlassen konnten. Es gab jedoch keinerlei Anzeichen dafür dass die Flotte in den nächsten Minuten bereit zum Aufbruch war. Vor allem die von der Marsoberfläche ausgehenden Transponder Signale der Landefähren machten klar das sie wohl noch ein paar Stunden hier ausharren mussten. Zeit genug für Martins Gedanken wieder um das Thema zu kreisen das ihn seit den letzten Tagen am meisten beschäftigte: Ga’quera Arlana von Aechia Selarim und die Ymari im Allgemeinen. Das Mysteriöse und enigmatische Volk der Weltraumelfen, wie die Ymari hinter vorgehaltener Hand von den meisten Soldaten genannt wurden, war nicht nur faszinierend und erschreckend zugleich sondern auch hochgradig geheimnisvoll. Martin wusste gar nicht was ihm am meisten Interessierte auch wenn die Frage warum die Ymari so Menschenähnlich aussahen definitiv eine der Spitzenreiterinnen war. Martin war davon überzeugt das diese Frage auch die meisten Evolutionsbiologen auf der Erde beschäftigen dürfte, immerhin war es, nach bisherigem Stand er Wissenschaft, Praktisch unmöglich das sich eine Spezies die sich auf einem anderen Planeten entwickelte auch nur Ähnlichkeiten mit Irdischen Lebewesen hatte. Doch das war wohl nur eines von Vielen Geheimnissen dass die Ymari bargen. Wo kamen Sie her, wie mächtig waren sie wirklich, waren sie alle so nett wie die Ga’quera? „Naja, zumindest habe ich etwas über das ich während der Heimreise nachdenken kann.“ Stellte Martin dann für sich selbst fest. Nicht dass er die Tödliche Action des Krieges vermissen würde, aber der Transfer zurück zur Heimat würde voraussichtlich doch eine etwas eintönige Angelegenheit werden.
~~~Ende Kapitel 43~~~

mfg.: Tg

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10 Nov 2018 13:04 #89358 von Todesgleiter
Kapitel 44: Der nicht so lange Weg nach Hause
Martin stellte fest das de Luft ganz schön muffig war als er die Messe seines Schiffes betrat, oder vielmehr durch die Türe schwebte. Der Grund dafür war das sich deutlich mehr Menschen in dem Raum tummelten als ursprünglich von den Planern vorgesehen. „Kapitän an Deck!“ verkündete William umgehend welcher im Moment wohl Schicht als Wachposten hatte und neben der Tür schwebte während er das geschehen überwachte, eine reine Vorsichtsmaßnahme. Weder gingen Martin, Peter oder sonst jemand davon aus das einer der an Bord befindlichen Flüchtlinge von der Marsoberfläche Probleme machen würde, noch hatte sich auch nur einer der Männer und Frauen unkooperativen verhallten, dafür waren sie viel zu Froh die Hölle Mars hinter sich gelassen zu haben. Obwohl der Angriff der Arachniden abgewendet worden war bezweifelte Martin das es in nächster Zeit so schnell wieder Besiedlungspläne für den Roten Planeten geben würde. Die Vergangenen Geschehnisse hatten gezeigt das die Kolonisten zu leichte Ziele für jeden waren der ihnen schaden wollte, die Reaktionszeiten der UNSF und auch der KRF waren einfach zu lange. „Rühren Sie sich.“ Antwortete Martin dann während er sich einmal in dem Raum umsah und dabei in diverse ihm unbekannte Gesichter blickte, die ich alle Ihrerseits jedoch voller Respekt betrachtete. Für die meisten Menschen waren die Raumsoldaten der UNSF und KRF mittlerweile zu Volkshelden mutiert und da bildeten die Leute vor Martin wohl keine Ausnahme. Martin beschloss dann nach kurzer Zeit sich ganz normal zu verhalten und steuerte zielsicher die Essensausgabe an um sein heutiges Frühstück in Empfang zu nehmen. Dank der Zivilen Unterstützung der Flotte waren die Nahrungsvorräte selbst jetzt nicht von einer Rationierung betroffen, worüber Martin wirklich dankbar war. Unterwegs wichen ihm die meisten Anwesenden aus, obwohl sie sich wieder ihren bisherigen Unterhaltungspartnern oder Beschäftigungen zugewandt hatten.

„Guten Morgen Sir, Menü eins oder zwei?“ grüßte Marco dann der das automatische Essensausgabe System unterstütze da das System nicht für die Versorgung so vieler Menschen konzipiert war. „Guten Morgen Leutnant, Menü zwei.“ Antwortete Martin worauf Marco aus einem von Costantinos Provisorisch zusammengeschweißten Spezial Regal das hinter ihm schwebte eine dreckabweisende leicht zu reinigende Kunststoffbox angelte und sie Martin reichte. „Danke Leutnant, haben Sie Anzeichen für Körperliche Beschwerden unserer Gäste entdecken können?“ meinte Martin daraufhin. „Negativ Sir, von ein paar Schrammen und leichter Unterernährung abgesehen habe ich bisher nichts entdecken können.“ Antwortete Marco welcher seine Unterstützende Position an der Essensausgabe auch wahrnahm um die Menschen an Bord etwas genauer in Augenschein nehmen zu können ohne jemanden beunruhigen zu müssen. „Das sind gute Neuigkeiten, hoffen wir dass es so bleibt.“ Erwiderter Martin während er die Box öffnete und den Inhalt inspizierte. „Dem kann ich nur zustimmen Sir.“ Bestätigter Marco. Martin räumte daraufhin den Platz vor der Ausgabe und widmete seine Aufmerksamkeit einem Hefebrötchen mit Schokokern das in seinem Frühstück enthalten war. Wie viele der Besserschmeckenden, und weniger gesunden, Speißen stammten diese Brötchen aus den zivilen Nachschublieferrungen. Die Standard Rationen der UNSF waren zwar nicht eklig, aber der Geschmack der Rationen war definitiv die niederste Priorität bei ihrer Entwicklung und Fertigung gewesen. Während er daraufhin genüsslich kaute schweiften Martins Gedanken um die Vorstellung bald schon wieder zu Hause zu sein, auch wenn „bald“ in diesem Fall ein reichlich gedehnter Begriff war. Immerhin waren sie noch nicht einmal aus der Marsumlaufbahn gestartet. Was daran lag das Carvalho auf Nummer Sicher gehen wollte dass sie auch alle Überlebenden gefunden hatten bevor sie gingen.

Als Martin dann gerade damit beschäftigt war das ebenfalls in seinem Frühstücksration enthaltene Rührei zu sich zu nehmen, was in der Schwerelosigkeit nicht so einfach war wie es sich anhörte, bemerkte er das sich ihm jemand näherte. Aufgrund der Tatsache das die Messe reichlich voll war, schenkte Martin dieser Tatsache zunächst keinerlei Beachtung es ließ sich eben nicht vermeiden einander räumlich näher zu kommen wenn sie viele Menschen einen Räumlich begrenzten Ort bevölkerten. Doch dann vernahm er ein Räuspern und schaute sich daher kurz um, schnell hatte er die Quelle des Räusperns entdeckt, eine Frau mit leuchtend roten Haaren schwebte direkt vor ihm. „Kapitän Martin Möllers?“ fragte die Frau dann. Aufgrund ihrer Kleidung war es deutlich dass sie keine Angehörige der UNSF oder UNA war und konnte demzufolge wohl die Rangabzeichen auf Martins Einteiler nicht lesen. „Ja, was kann ich für Sie tun?“ erwiderte Martin höflich. „Mirjana Kovacic Kapitän, ich wollte mich bei Ihnen bedanken Sir. Mein Bruder hat mir erzählt welche Risiken Sie und alle anderen an Bord eingegangen sind um uns da unten zu helfen.“, „Wir haben lediglich unsere Pflicht getan Frau Kovacic.“ Antwortete Martin schulterzuckend. „Das sehen vielleicht Sie so Kapitän, aber für uns haben Sie viel mehr getan. Ich bezweifle zwar das ich Ihnen irgendwie helfen kann, aber wenn Sie doch jemals meine Hilfe brauchen sollten, dann zögern Sie nicht zu fragen.“ Erwiderte Mirjana entschlossen. „Ich werde daran denken. Danke Frau Kovacic.“ Meinte Martin daraufhin. Mirjana warf Martin daraufhin einen abschätzenden und kalkulierenden Blick zu den Martin auch von seiner Mutter nur zu gut kannte ehe sie vorsichtig Fragte: „Kapitän, Sie wissen mit Sicherheit womit ich Mein Geld verdien, oder?“, „Soweit ich informiert bin Arbeiten Sie als Journalisten Frau Kovacic.“ Antwortete Martin Wahrheitskonform, er hatte keine Ahnung für welchen Sender oder Verlag Marcos Schwester Arbeitete und bisher war es ihm auch herzlich egal gewesen. „Genau Kapitän, ich Arbeite für ZENS, wenn auch nur auf den unteren Rängen. Eigentlich wollte ich eine Recherche zur Lauge auf dem Mars durchführen, aber das hat sich dann ja selbst erledigt. Hätten Sie ein Problem damit mir exklusiv ein paar Fragen zu beantworten, damit ich nicht mit leeren Händen zu meinen Vorgesetzten zurückkehren muss?“

Martin war daraufhin froh das er gerade nichts im Mund hatte, sonst hätte er sich wohl daran verschluckt als er antwortetet: „Sie sind immer im Dienst oder?“ Mirjana grinste daraufhin schelmisch und meinte: „Man bringt es in diesem Gewerbe nur zu etwas wenn man Chancen erkennt und zu nutzen weiß.“, „Es hat den Anschein.“ Stimmte Martin zu. „Und was Sagen Sie?“ fragte Mirjana dann unnachgiebig. „Das muss ich zunächst abklären Frau Kovacic. Ich weiß im Moment nicht welche Informationen unter die Geheimhaltung fallen.“ Antwortete Martin und wand sich damit, zumindest vorläufig, elegant aus der Patsche. „Ich Verstehe Kapitän. Aber ich werde wieder auf Sie zukommen.“ Erwiderte Mirjana. „Natürlich, alles andre hätte mich enttäuscht.“ Stellte Martin fest. Mirjana grinste daraufhin und meinte: „Ihre Abneigung gegen die Medien ist überdeutlich Kapitän. Seien Sie versichert dass wir nicht alle versuchen unser gegenüber aus der Reserve zu locken und im Schlechten Licht stehen zu lassen. Guten Tag.“, „Guten Tag.“ Verabschiedete sich Martin daraufhin überrumpelt, während er sich fragte warum war er nur so einfach zu durchschauen war. „Alles in Ordnung Sir?“ fragte dann plötzlich Marco der überraschend hinter Martin aufgetaucht war und selbst ein Schokobrötchen in Händen hielt. „Ja, Leutnant alles in Ordnung. Danke der Nachfrage.“ Antwortete Martin etwas durch den Wind. „Ich habe nur gesehen das Sie sich mit Mirjana Unterhalten haben, sie kann eine echte Nervensäge sein.“ Meinte Marco dann betont beiläufig während er offenkundig überlegte wo er zuerst in sein Brötchen beißen sollte. „Machen Sie sich keine Gedanken Leutnant, Sie hat nichts gesagt oder getan das falsch gewesen wäre.“ Stellte Martin dann fest. „Davon bin ich auch nicht ausgegangen Sir. Aber wenn Sie erlauben rate ich mal das Sie ein Interview haben wollte.“ Erwiderte Marco. „Woher wissen Sie das?“ fragte Martin daraufhin neugierig. Marco schnaubte daraufhin belustig als er antwortete: „Weil Sie für Ihren Job lebt Sir. Unsere Eltern haben den Glauben schon aufgegeben jemals Enkel haben zu können mit einem Sohn der in Intergalaktischen Kriegen gegen Aliens kämpft und einer Tochter die nur an die nächste große Story denkt.“, „Ich verstehe Leutnant. Vielleicht sollten wir uns dann alle bemühen doch noch eine Partnerschaft einzugehen.“ Erwiderte Martin umgehend. „Wenn das so einfach wäre. Wenn alle Frauen so kompliziert sind wie Mirjana…. Ne danke, da habe ich ja keine ruhige Minute mehr!“ stellte Marco mit gespielter Verzweiflung fest ehe die beiden Männer erheitert lachen mussten.

Einige Minuten später hatte Martin sein Frühstück dann hinter sich gebracht und überlegte gerade ob er seine Tägliche Fitnessleistung in Angriff nehmen sollte als der Bordcomputer empathielos wie immer verkündete: „Eingehende Übertragung von KSl-02 für alle.“ Sofort stellte Martin seinen Kommunikator daraufhin scharf und vertagte seine Überlegungen auf später. „UNSF KSL-02 Admiral Carvalho für alle Männer und Frauen von UNSF TF-1. Es freut mich Sie alle darüber in Kenntnis setzen zu können das unsere Rettungs und Bergungsmission auf dem Mars abgeschlossen ist. Sobald die letzten Fähren zurückgekehrt sind können wir uns daher endlich auf den Heimweg machen. Stellen Sie daher Zeitnah die Abflugbereitschaft her, wir verlassend en Roten Planeten.“ Verkündete Carvalho Stimme daraufhin was in Martin ein jubilierendes Hochgefühl aufsteigen ließ, endlich ging es wieder Richtung Heimat! Martin zögerte daher nicht lange du stellte seinen Kommunikator auf Schiffsintern ehe er befahl: „Kapitän Möllers an alle: Abflugbereitschaft herstellen!“ Anschließend setzte er sich selbst in Richtung der Kommandobrücke in Bewegung um seinem eigenen Befehl Folge zu leisten, dass Fitnesstraining konnte warten die Heimreise nicht. Auf der Brücke angekommen bemerkte Martin zunächst Peter der bereits Pflichtschuldigst auf seinem Stuhl saß und bereite die ersten Abflugvorbereitungen traf, es war überdeutlich das nicht nur Martin genug vom Mars hatte, sie alle wollten wieder nach Hause. „Status Kapitän-Leutnant?“ fragte Martin dann während er an Peter vorbei zu seinem eigenen Stuhl schwebte. „Alle Systeme Grün Sir, die Selbstdiagnose kann keine Fehlfunktionen feststellen. Wir warten noch auf die Statusberichte von der Navigation, Medizin und Technik.“ Antwortete Peter. „Gut Kapitän-Leutnant, weiter machen.“ Meinte Martin daraufhin während er sich angurtete und seine diversen Monitore aktivierte.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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10 Nov 2018 13:06 #89359 von Todesgleiter
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Nur kurz darauf glitt Aponi elegant wie immer durch das Schott, auch wenn man ihr dabei, wie allen anderen an Bord auch, die vergangenen Strapazen ansah wirkte sie doch glücklich und zufrieden als sie mit einem unnötigen Salto über Martin hinweg flog und Punktgenau auf ihrem Stuhl landete. „Leutnant Halley meldet sich Sir.“ Grüßte Sie dabei unterwegs und ohne sich von ihren Akrobatischen Manövern aus dem Redefluss bringen zu lassen. „Zur Kenntnis genommen Leutnant.“ Antwortete Martin während er innerlich den Kopfs schüttelte, er hatte keine Ahnung wie Aponi diese Kunststücke fertigbrachte, war er wirklich so ungelenkig? Martin beschloss daraufhin einfach davon auszugehen das Aponi schlichtweg überdurchschnittlich agil war, so sah er selbst nicht so verkalkt aus, und konzentrierte sich stattdessen wieder auf seine Statusschirme. Nicht dass es dort viel zu sehen gegeben hätte, die Flotte formierte sich schließlich noch nicht. „Sir, wird die Ymari gesandte uns auf dem Heimweg zur Erde begleiten?“ fragte dann plötzlich Peter. „Ich weiß es nicht Kapitän-Leutnant.“ Gestand Martin. Obwohl er es bezweifelte das die Ga’quera ihnen zur Erde folgen würde. Ihr Schiff konnte die Distanz immerhin wohl in einem Sekundenbruchteil bewältigen. „UNSF KSl-02 für UNSF TF-1, bitte bestätigen Sie abflugbereitschaft.“ Verlangte dann Syndias Stimme aus dem Kommunikationssystem. Martin warf daraufhin einen kurzen Blick auf die Statuslampen, in der Zwischenzeit hatten sowohl die Technik als auch die Medizinischer Abteilung ihren Status auf grün gestellt. Zufrieden aktivierte er daher seinen Kommunikator und Meldete: „UNSF KS-21 meldete Abflugbereitschaft hergestellt. Erwarten weitere Anweisungen. Wie es zu erwarten gewesen war erfolgte daraufhin nicht sofort ein Anweisung. Natürlich wartete Syndia mit weiteren Anweisungen bis alle Schiffe ihre Bereitschaft Signalisiert hatten. Martin vertreib sich die Zeit daraufhin damit einen prüfenden Blick durch die Sicherheitskameras in den Frachtraum zu werfen um sich davon zu überzeugen das ihre Passagiere sich Ordnungsgemäß verhielten.

Weniger überraschend stellte er daraufhin fest das alle brav auf ihren Stühlen saßen und sich angegurtet hatten. Sie alle waren immerhin schon zuvor mit einem Sternenschiff geflogen, die Vorbereitungen und allgemeinen Verhaltensregeln waren ihnen daher offenkundig geläufig. Wirklich beruhigt waren die Flüchtlinge im Frachtraum aber wohl trotzdem nicht. Auf den zweiten Blick erkannte Martin das sich etliche der Männer und Frauen an den Händen hielten und reichlich versteinert dreinschauten. Daraus konnte er ihnen jedoch keinen Vorwurf machen, das Wissen in Wenigen Minuten auf einer Flammenden Rakete sitzend quer durch das Sonnensystem geschossen zu werden konnte durchaus einschüchternd sein, selbst wenn man es schone einmal hinter sich hatte. Die Zündung der Haupttriebwerke für einen Interplanetaren Transfer war schließlich ein Ereignis vor dem auch gestandene Raumsoldaten durchaus Respekt hatten. „UNSF KSL-02 für UNSF TF-1. Reiseformation einnehmen und einleiten von Synchronisiertem Interplanetarflug vorbereiten.“ Wies Syndia dann monoton wie immer an. ihren Schock von der Begegnung mit der Ga’quera hatte sie offenbar gut verdaut. „Leutnant Halley, Formnation einnehmen.“ Befahl Marti daraufhin. „Bestätigt Sir, leite Kursangleichungen zur Synchronisierung unserer Flugbahn mit UNSF TF-1 ein.“ Bestätigte Aponi während sie einen kurzen Seitenblick auf die Statuslampen der Besatzung war um sich noch einmal davon zu vergewissern das alle Männer und Frauen an Bord gesichert waren. „Besatzungsstatus überprüft, alle Stationen gesichert. Zünde Manövertreibwerke.“ Meldete Aponi dann ehe die Athene von den Lagekontrollsysteme in Bewegung gesetzt wurde. „Kapitän-Leutnant Graham, Abriegelung aller Schotten einleiten.“ Befahl Martin dann während die Athene auf ihren Platz in der Formation zuhielt. „Bestätigt Sir, Schiffsweite Abriegelung aktiv.“ Bestätigter Peter sofort während das Panzerschott hinter ihm mit einem endgültig klingenden rumpeln zufuhr. „Alle Schotten verriegelt.“ Meldete Peter nur kurz darauf während Martin sah das die Gesichter Ihrer Passagiere mittlerweile noch ängstlicher Wirkten, sie wussten genau was gleich passieren würde.

„UNSD KSL-02 für UNSF TF-1. Aktivieren Leitstrahl, Synchronisierung einleiten.“ Wies Syndia dann an. „Leutnant Halley Navigationssystem mit Leitstrahl von KSL-02 Synchronisieren.“ Befahl Martin umgehend. „Synchroniserung von Navigationssystem mit Leitstrahl von KSL-02 abgeschlossen, Übergabe von Steuerrung an Autopilot.“ Quittieret Aponi sofort darauf ehe der Bordcomputer meldete: „Synchroner Interorbitalflug eingeleitet. Bitte bleiben Sie an Ihren Stationen bis eine stabile Trägheitslage garantiert werden kann.“, „Du hast es erfasst.“ Stellte Martin daraufhin amüsiert für sich selbst fest. Die Fähigkeit des Bordcomputers offensichtliche Dinge zu verkünden war schlichtweg bemerkenswert. „UNSF KSL-02 Admiral Carvalho für UNSF TF-1. Wir haben es geschafft, jetzt verlassen wir den Mars und machen uns auf die Verdiente Heimreise. Hoffen wir das die Reise zur Erde ereignislos verläuft auf das wir alle Bald wieder echtes Gras unter den Füßen Spüren und richtige Luft atmen können. Leutnant Countdown für Haupttriebwerkzündung initiieren!“ meinte Carvalho dann über das Kommunikationssystem. Seiner Ansage folgte ein aus vollem Herzen kommender Jubel ehe der Bordcomputer meldete: „Zündung der Haupttriebwerke in t-10 Sekunden.“, „Machs gut Mars, ich werde dich nicht vermissen.“ Dachte sich Martin dann während er die leichten Vibrationen spürte die von den Hochfahrenden Treibstoffpumpen herrührten. „Zündung in T-5 Sekunden einleiten der Präzündung.“ Meldete Bordcomputer dann was so viel bedeute wie das eine kleine Flamme in den Triebwerken gezündet wurde welche den Haupttreibstofffluss entzünden sollte. „Zündung der Haupttriebwerke, Öffnung aller Ventile.“ Meldete der Computer dann ehe das Schiff einen Sprichwörtlichen Satz nach vorne Machte und alle Männer und Frauen an Bord in Ihre Sitze presste. „Treibstofffluss stabil und Beschleunigung Konstant, sieht alles gut aus Sir.“ Meldete Aponi dann etwas gepresst während das ganze Schiff unter seiner eigenen Schubkraft erzitterte. „Gut Leutnant, behalten Sie das im Auge.“ Befahl Martin während er gleichzeitig seine Statusschirme überprüfte, der Bordcomputer untermauerte Aponis Lageanalyse jedoch: Alle Systeme Arbeiteten normal.

Überrascht stellte Martin bei seiner Lagekontrolle auch fest dass das Schiff der Ga’quera der Formation folgte und weniger überraschend mühelos Schritt halten konnte. „Will die uns wirklich zu Fuß hinter her eiern?“ fragte er sich daher. Sicher für die Verhältnisse der Menschlichen Technologie bewegten sie sich gerade Extrem schnell voran, aber nach den Standards Ymari musste das ein absolutes Schneckentempo sein. Plötzlich meldete sich dann erneut Carvalho: „Admiral Carvalho von UNSF KSL-02 für UNSF TF-1. Halten Sie sich für eine plötzliche Beschleunigung bereit. Die Ymari Abgesandte wird unsere Heimreise beschleunigen. Sie hat mir versichert dass diese Beschleunigung keine Folgen für unsere Schiffe oder uns selbst haben wird, passen Sie trotzdem auf. Admiral Carvalho ende.“, „Ich weiß nicht ob mir das gefällt.“ stellte Peter daraufhin fest. „Ich weiß was Sie meinen Kapitän-Leutnant.“ Stimmte Martin zu während er sich ans einem Stuhl festkrallte. Nur Sekundenbruchteile viel ihm ein das er eventuell alle anderen an Bord auch Warnen sollte weshalb er schnell das Kommunikationssystem aktivierte und meinte: „Kapitän Möllers an alle: Bereithalten für Extreme Beschleunigung!“ Im nächsten Moment war es als würde der Weltraum vor der Athene und auch der Bug des Schiffes selbst wie von unsichtbarer Hand in die Länge gezogen werden ehe sich andere Schiffe vor der Athene einfach in Silbern Farbene Energieblitze verwandelten und davon Schossen, allerdings folgte die Athene den Anderen Schiffen auf den Fuß durch einen regelrechten Sturm aus Farbschlieren ehe die Farbschlieren plötzlich zu einem Aprubten stopp kahmen und sich zu einem sinnvollen Bild zusammenfügten. Gleichzeitig rematerialisierten sich auch die anderen Schiffe um die Athene herum wieder. Es war daraufhin der Bordcomputer der Martin nur einen Augenblick später gewaltsam in das hier und jetzt zurück holte als er meldete: „Warnung Kollisionsalarm. Stellarer Körper voraus!“ Erst jetzt registrierte Martin dabei das sie in der Erdumlaufbahn waren und genau auf den Blauen Planeten zuschossen. „Voller Umkehrschub Leutnant Halley, Kurs auf Stabile Umlaufbahn abändern!“ befahl Martin daher umgehend, er brauchte keine Anweisung seines Vorgesetzten um eine derart offensichtliche Entscheidung zu treffen. „Alle Bremsraketen gezündet Sir!“ bestätigte Aponi daraufhin ehe sie die Beschleunigung umkehrte und die Männer und Frauen aus ihren Stühlen heraus zu zerren versuchte. Nur die Gurte hielten sie dabei alle auf ihren Plätzen.

„Flugbahn Stabilisiert, sicheren Orbit erreicht Sir.“ Meldete Aponi nur kurz darauf, trotz der gut gemeinten Warnung des Bordcomputers waren sie noch mehr als weit genug von der Erde weg gewesen um ihre Beschleunigung zu terminieren. „Achtung Navigationserror. System wird neu gestartet.“ Meldete der Bordcomputer dann nachdem er offenbar vergeblich versucht hatte seinen Standort zu bestimmen. „Das war schnell.“ Stellte Peter dann fest, natürlich Brauchten sie alle keinen Navigationscomputer um ihre Heimat zu erkennen. „Vermutlich wurden wir gerade zeuge des ersten Überlichtfluges der Menschheitsgeschichte.“ Stellte Martin daraufhin fest. „Position bestimmt. Planet Erde, Umlaufbahn.“ verkündete der Computer dann stolz was allen anwesenden ein prusten entlockte. „Hoffen wir das die Jungs von der Heimatverteidigung keinen Nervösen Abzugsfinger hatten, sonst wird gleich richtig unangenehm.“ Stellte Peter dann fest und erinnert Martin damit an die extrem erhöhten Sicherheitsvorkehrrungen um die Erde die getroffen worden waren um einen Übergriff durch die Arachniden abzuwehren. „Irgendwas auf dem Radar?“ fragte er daher. „Bisher negativ Sir.“ Antwortete Peter. „Hoffen wir dass das so bleibt.“ Antwortete Martin, er hatte keine Lust dass das geballte Nuklearwaffen Arsenal der Vereinten Nationen und der Dynastie auf sie abgefeuert wurde. „UNSF Hauptquartier für UNSF TF-1. Willkommen zu Hause! Das Hauptquartier und alle Bürger und Bürgerinnen der Vereinten Nationen heißen Sie alle Willkommen zurück. Sie alle können sich des endlosen Dankes aller Daheimgebliebenen Sicher sein. UNSF Hauptquartier Ende.“ Verkündete dann Admiral Wrights Stimme. „Tut gut wieder daheim zu sein.“ Dachte sich Martin daraufhin und warf der Erde einen Sehnsüchtigen Blick zu. Ja er konnte es kaum erwarten sein Schiff zu verlassen, auch wenn die Schwerkraft der Erde ihn wohl vor eine Gewaltige Herausforderung stellen würde, aber das war ihm Egal.
Kapitel 45: Landung
~~~Ende Kapitel 44~~~(/center]

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