Reise ins Unbekannte

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03 Sep 2017 15:31 #88158 von Todesgleiter
Reise ins Unbekannte wurde erstellt von Todesgleiter
Hallo Leute!
Nachdem ich mich ja davon habe überzeugen lassen müssen das es nicht erwünscht ist wenn ich aufhöre geht es jetzt alos weiter. Ich wünsche allen Lesern udn Leserinnen viel Vergnügen in diesem neuen fiktiven Universum. Wie üblich braucht niemand irgendwelche Gedankengänge zurück zu halten. Wenn ihr etwas sagen wollt, tut es.

Ich habe in diesem Projekt (einmal mehr....) versucht den Fortgang der Geschichte zu "entschleunigen" um mehr Zeit für Interaktiuonen zwsichen den Charaketeren und allgemeine ausführliche BEschreibungen der Situation zu haben. Ich hoffe das ist mir halbwegs gelungen^^

Nun aber genug der einleitenden Worte, viel Spaß bei:

Reiße ins Unbekannte

Kapitel 1: Die große Chance

Zufrieden strich sich Martin mit der Hand über die ordentlich geknöpfte Uniform und betrachtete sich dabei im Spiegel. „Kapitän Möllers, klingt gut.“ Dachte er sich dann selbstzufrieden als seine Hand und auch Sein Blick die nagelneuen und Glänzenden Rangabzeichen an seinem Kragen erreichten. Immerhin war er noch keine Mitte dreißig und hatte es schon geschafft das Kommando über ein Raumschiff der UNSF, der Raumflotte der vereinten Nationen zu erhalten. Nur wenigen Absolventen der, erst seit etwas über einem Jahrzehnt existierenden Akademie der Raumkriegsführung erhielten eine solche Chance, nur die Besten der Besten bekamen tatsächlich ein Kommando übertragen, in Fakt war er der einzige Absolvent seines Jahrganges der diese Chance bekam. Immerhin waren Raumschiffe höchst Wertvolle Ressourcen mit denen vorsichtig umgegangen werden musste. Es war schließlich noch nicht allzu lange her das die Menschheit den Sprung in die unendlichen Weiten des Alls gewagt hatte. Schließlich erklang ein dezentes Klopfen und Martin wandte sich schweren Herzens von dem Spiegel ab, jetzt wurde es ernst. Mit ernstem Blick öffnete er dann die Tür welche in das Ein Zimmer Appartement führte das ihm vom Oberkommando als Übergangsquartier zugewiesen worden war führte. Zu Martins Leidwesen musste er das auf die altmodische Art und weiße mit einem Türgriff tun, Trotz des Technischen Fortschrittes waren Intelligente Behausungen noch immer kein allgemeiner Standard. „Kapitän Möllers, es freut mich Sie zu sehen. Sind Sie soweit?“ meinte umgehend eine schlanke Frau im mittleren Alter welche vor der Tür stand. Martin zog daraufhin eine Fratze und meinte: „Silvia, nennen Sie mich Martin, ich bin jetzt auch kein anderer Mensch als vorher.“, „Aber nun stehen Sie im Rang höher. Wie dem auch sei, können wir?“ antwortete Silvia keck.

„Ladys First.“ Meinte Martin daraufhin und täuschte eine Verbeugung an. „Ich werde Sie vermissen.“ Stellte Silvia fest. „Ich Sie auch. Aber trösten Sie sich, Sie werden bald einen frischen Heißsporn haben den sie in alles ein weißen dürfen.“ Erwiderte Martin schelmisch während er Silvia durch die funktionell in Betonoptik gestalteten Korridore des UNSF Raumhafens Mecklenburg folgte. „Ich weiß, Genau deshalb werde ich Sie vermissen.“ Antwortete Silvia. Martin grinste daraufhin selbstzufrieden, sparte sich jedoch einen Kommentar, er wusste das es zu Silvias Aufgaben gehörte die jungen Offiziersanwärter unter ihrer Aufsicht möglichst motiviert zu halten und dafür waren ein paar Persönliche Bauchkitzeleien ganz hilfreich. Während sie daraufhin durch die Gänge zur Startrampe liefen begann in Martin die Nervosität hoch zu kochen, nicht nur würde er in kürze sein neues Schiff zum ersten Mal sehen sondern auch seine Besatzung zu ersten mal treffen. Soweit er wusste waren die anderen Mitglieder der Besatzung ebenfalls neu und hatten, ebenso wie er keinerlei vorrausgehende Praxis Erfahrungen. Dies betrachte Martin jedoch als Chance, dadurch hatten sie Möglichkeit zusammenzuwachsen und sich zu einer effektiven Einheit der UNSF zusammenzuschweißen. „Wissen Sie etwas über mein zukünftiges Schiff?“ fragte Martin dann, obwohl er sich eigentlich Geschworen hatte sich derlei Fragen zu verkneifen. Obwohl er daraufhin nur Silvias Rücken und Hinterkopf sehen konnte glaubte er ihr breites Grinsen zu erkennen als sie antwortete: „Ja, eine Werftneue Korvette der Strider Klasse. Wurde erst gestern direkt aus Hamburg hierher überführt.“, „Neu?`“ fragte Martin daraufhin verwirrt. „Ja neu, da müssen einige der großen ziemlich viel von Ihnen halten wenn Sie ihnen ein Nagelneues Schiff geben das Sie dann mit einer neuen Besatzung auch noch Einsetzen müssen.“ Antwortete Silvia.

„Wir müssen es noch Einsetzen?!“ fragte Martin daraufhin überwältigt. „Einsetzen“ war hierbei ein Fachbegriff der das Überführen eines Raumschiffes von der Planetenoberfläche in den freien Weltraum bezeichnete. Ein ungeheuer anspruchsvolles Manöver bei dem einiges Schief gehen konnte. Raumschiffe waren nicht wirklich für Atmosphärenflüge konzipiert. Lebhaft erinnerte sich Martin an einige kurze Filme die er in seiner Ausbildung gesehen hatte die von Missglückten Einsetzungen gehandelt hatten. „Ja das müssen Sie. Haben Sie etwa weiche Knie Kapitän?“ fragte Silvia daraufhin amüsiert. „Sie haben ja gut reden, Sie bleiben ja mit beiden Beinen fest auf dem Boden.“ Stellte Martin daraufhin fest. „Dafür haben Sie die Chance etwas völlig neues zu wagen. Ich beneide Sie, Sie und die anderen Raumsoldaten, Sie stehen an der Spitze der Menschlichen Expansion in ein neues Zeitalter.“ Erwiderte Silvia. „Sie haben recht, aber das macht es nicht unbedingt einfacher.“ Stimmte Martin zu. „Nein tut es nicht. Aber nichts großes war jemals einfach.“ Erwiderte Silvia während sie in die große Galerie des Raumhafens einbog von der aus man die Startplattform und das darauf stehende, noch von externen Streben gestützte Raumschiff betrachten konnte. Sofort klebte Martins Blick an dem über Hundert Meter langen, Aufrecht stehenden Schiff. Um die Flugeigenschaften innerhalb der Erdatmosphäre zu verbessern war das Schiff dabei von einer Aerodynamischen, annähernd Eiförmigen Verschalung umgeben die im all mittels Sprengsätzen vom Rumpf getrennte werden würde.

„Wenn Sie sich dann sattgeshen haben, wir sollten weiter. Der Countdown läuft schon.“ Stellte Silvia dann fest während Martin beobachtete wie sich eine kleine Kolonne Bodenfahrzeuge von der Startrampe entfernte, die letzten Ingenieure Verliesen die Gefahrenzone, immerhin würde der Hauptantrieb des Schiffes in Kürze ein mehrere Tausend Grad heißes Inferno entfesseln um den Tonnenschweren Schiffskörper in das all zu hieven. „Ja ja ich komme schon.“ Meinte Martin dann nachdem er sich von dem Anblick seines Schiffes losgerissen hatte. „Ist die Besatzung schon an Bord?“ fragte Martin dann. „Nein, sie warten vor dem Abfertigungstrakt auf Sie.“ Antwortete Silvia. „Oh, also bin ich der letzte?“ fragte Martin. „Mittlerweile vermutlich schon.“ Antwortete Silvia schnippisch. Um sich den letzten Rest seiner Würde zu bewahren, schweig Martin daraufhin und stolzierte hinter Silvia her. Auf dieser Finalen Etappe ging Martin im Geiste noch einmal die Personalien seiner Besatzung durch. Zwar hatte er die meisten davon noch nicht Persönlich getroffen, doch selbstverständlich hatte er die Personalakten aller Beteiligen ausgehändigt bekommen. Insgesamt bestand die Besatzung einer Korvette der Strider Klasse nur aus zehn Besatzungsmitgliedern, dem Kapitän, dem ersten Offizier und Stellvertreter des Kapitäns der gleichzeitig die Rolle als Taktsicher Offizier erfüllte, einem Navigationsoffizier, einem leitenden Ingenieur, drei Waffensystem Offizieren sowie zwei Ingenieuren und einem Medizinischen Offizier. Ein so kleines Team machte es erforderlich das alle beteiligten Individuen optimal zusammenarbeiten konnten weshalb die Zusammenstellung auf Basis umfangreicher Psychologsicher Tests beruhte. Martin war sich daher sicher das er mit seiner Besatzung klarkommen würde und auch umgekehrt.

Schließlich erreichte Martin unter Silvias Führung den Zugang zum Abfertigungstrakt vor dem sich einige Journalisten und Familienangehörige, sowie die Besatzungsmitglieder selbst tummelten. „Ab hier kommen Sie bestimmt alleine klar. Viel Erfolg Kapitän.“ Meinte Silvia und entblößte ihre Strahlendweißen Zähne bei einem breiten Lächeln. „Danke für alles.“ Meinte Martin zum Abschied ehe Silvia sich auf ihren Absätzen umdrehte und in die Richtung verschwand aus der sie beide kurz zuvor gekommen waren. Es dauerte daraufhin nicht lange bis Peter Graham, eine Imposante Erscheinung von Mann mit Schottischen Ahnen und erster Offizier unter Martins Kommando seinen Kommandierenden Offizier entdeckte. „Nehm Haltung an, Kapitän an Deck!“ bellte Peter daraufhin in einem Tonfall der keine widerrede duldete. Sofort wandten sich alle Köpfe in Martins Richtung der sich der ganzen Aufmerksamkeit auf seine Person nur allzu gut im klaren war. Wie oft hatte er diesen Moment bereits in Gedanken geprobt, doch dies war die Realität, kein Gedankenspiel. Martin musste daher seine Nervosität mit schierer Willenskraft niederkämpfen ehe er in die Menschenmenge trat und so autoritär wie er es fertig brachte meinte: „Weiter machen.“ Sofort entspannte sich die Haltung der unschwer an ihren Uniformen zu identifizierenden Männer und Frauen die bald unter Martins Kommando dienen würden. In Altmodischer Manier lief Martin daraufhin zu Peter und streckte ihm die Hand hin ehe er meinte: „Es freut mich Sie Persönlich kennen zu lernen Kapitän-Leutnant Graham.“, „Die Freude ist ganz meinerseits Sir.“ Antwortete Peter steif während er Martins ausgetreckte Hand ergriff. Der Handschlag war zwar eine altmodische Form der Begrüßung und nicht unbedingt teil des Protokolls, aber Martin erachtete ihn als Persönlicher als das simple Salutieren voreiander. „Sind bereits alle da?“ fragte Martin dann. „Ja Sir, wir warten nur noch auf die Freigabe für den Start.“ Antwortete Peter umgehend. „Gut, dann habe ich noch etwas Zeit die anderen kennen zu lernen.“ antwortete Martin.
~~~forstetzung im nächsten Post~~~

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03 Sep 2017 15:34 #88159 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Zielsicher steuerte Martin daraufhin eine junge Frau mit langem schwarzen Haar das zu einem eleganten Zopf geflochten war und dunkler Haut an, ihr Name war Aponi Halley, ihr Aussehen und ihren Namen verdankte sie ihren Indianischen Vorfahren. Unter Martins Kommando würde sie als Navigationsoffizier tätig sein. „Kapitän Möllers.“ Meinte Aponi sofort leicht versteift als Martin zu ihr trat. „Nur die Ruhe Leutnant ich werde Sie schon nicht fressen.“ Antwortete Martin daraufhin und hoffte mit seiner Scherzhaften Bemerkung das Eis zu brechen, zwar wirkte Aponi nicht übermäßig nervös aber ihre Haltung und Tonfall waren für Martin etwas zu Professionell kühl. „Davon bin ich auch nicht ausgegangen Sir.“ Antwortete Aponi dann mit dem Anflug eines Lächelns. „Gut, dann besteht ja kein Grund mehr für Ihre Verkrampfte Körperhaltung. Wir müssen bald lange zusammenarbeiten, da könnte es ziemlich anstrengend werden wenn Sie sich jedes Mal so verkrampfen wenn wir uns treffen.“ Stellte Martin daraufhin fest ehe er sich abwandte. Während Martin daraufhin einen kleinen und etwas korpulent wirkenden Mann mit südländischen Teint ansteuerte konnte er noch hören wie Aponi begann mit einer anderen jungen Frau, vermutlich einer Freundin, angeregt zu tuscheln. „Kapitän.“ Grüßte der Mann umgehend während er Protokollgerecht Salut schlug. „Leutnant Theoduru, schön Sie an Bord zu Wissen.“ Erwiderte Martin mit einem schelmischen Grinsen er kannte Leutnant Konstantinos Theoduru bereits von der Akademie und hatte selten zuvor ein ähnliches Talent im Umgang mit Technik erlebt, es war daher nur Passend das Konstantinos die Rolle des Leitenden Ingenieurs übernahm. „Hoffen wir das ich nicht allzu viel zu tun haben werde.“ Stellte Constantinos dann fest. „Dafür werde ich sorgen und falls ich scheitere weiß ich das Sie da sind um zu verhindern das mir die Mühle unterm Hintern auseinander fällt.“ Erwiderte Martin gut gelaunt. Constantinos prustete daraufhin kurz und grinste breit.

Nur etwa einen Meter neben Constantinos entdeckte Martin einen grobschlächtigen Mann mit Kahlrassiertem Schädel. „Leutnant der Medizin Marko Kovacic?“ fragte Martin daher da der Mann ihm den Rücken zudrehte und offenbar damit beschäftigt gewesen war einer der Journalistinnen hinter her zu schauen. „Kapitän Möllers. Entschuldigen Sie ich habe Sie nicht bemerkt.“ Antwortete Marko während er sich eilig herumdrehte um seinem Kommandierenden Offizier nicht unhöflich den Rücken zu zudrehen. „Das habe ich bemerkt.“ Stellte Martin belustigt fest. „Es war nicht wie es aussieht Kapitän, sie ist meine Schwester.“ Erwiderte Marko entschuldigend. „Geht es ihr denn nicht gut?“ fragte Martin daraufhin. „Doch, doch. Entschuldigen Sie, das ist nicht Ihr Problem Sir.“ Antwortete Marko. „Leutnant in kürze werden wir gemeinsam in einen Stahlsarg eingesperrt mit einer Rakete unterm Hintern ins All geschossen. Wir müssen uns Hundertprozentig aufeinander verlassen können. Alle Ihre Probleme welche Ihre Leistungsfähigkeit und Aufmerksamkeit beeinträchtigen sind daher auch meine Probleme.“ Erwiderte Martin bestimmt. „Ich versichere Ihnen das meine Effizienz nicht beeinträchtigt werden wird Sir.“ Stellte Marko klar. „Das hoffe ich Doktor.“ Meinte Martin daraufhin ehe er den weniger mitteilsamen Arzt stehen ließ um sich einen ersten Eindruck von den Untergeordneten Offizieren unter seinem Kommando zu machen. Immerhin war eine Kette immer nur so stark wie das schwächste Glied, was bedeutete das ein kompetenter Führungsstab alleine nicht reichte wenn man eine effektive Besatzung formen wollte.

Nur wenige Schritte entfernt entdeckte Martin schnell eine der untergeordneten Ingenieurinnen die schon die ganze Zeit in seine Richtung geblickt hatte und nun hastig den Blick senkte und so tat als würde sie aufmerksam den Worten eines älteren Mannes neben ihr, vermutlich ihrem Vater lauschen. Davon ließ sich Martin natürlich nicht aufhalten und trat zielstrebig zu der kleinen Gruppe, was selbstverständlich nicht unbemerkt blieb. „Kapitän Möllers Sir!“ grüße die Frau daraufhin sofort während ihre Begleitung offenbar in eine Art Schock starre viel. „Freut mich sie kennen zu lernen Maat Scholz.“ Grüßte Martin ruhig zurück. „Es ist mir eine Freude unter Ihnen Dienen zu dürfen Sir. Wenn mir die Bemerkung erlaubt ist ihre Simulator Werte sind beeindruckend.“ Martin zog daraufhin eine Augenbraue hoch und fragte: „Sie haben Sich meine Simulatorwertung angesehen?“, „Ja, Sir. Ich hielt es für eine gute Möglichkeit um meinen neuen Kommandierenden Offizier besser einschätzen zu können.“, „Sehr Vorbildich.“ Stellte Martin fest worauf seien Gesprächspartnerin kurz selbstzufrieden lächelte ehe sie meinte: „Danke Sir“, „Nichts zu danken.“ Erwiderte Martin ehe er sich umwandte und feststellte das der Rest seiner Besatzung wohl mittlerweile Spitz bekommen hatte das ihr Kapitän eine kurze Begrüßungsrunde machte. Zu diese zwecks hatten sie sich alle Ordentlich in einer Reihe aufgestellt, natürlich hatten auch die omnipräsenten Kameras ihn mittlerweile ins Visier genommen. Was Martin ein weiteres Mal klar machte das die ihm in diesem Moment wohl die ganze Welt zu sah. Der Start und die vorhergehenden Vorbereitungen eines Interplanetaren Sternenschiffes waren immerhin noch lange nichts alltägliches.

Mit einer kurzen Kontrollierten Atemzug beruhigte Martin seine Atmung daraufhin um den Rest seiner Besatzung gegenüber zu treten die alle den selben Rang des Maates bekleideten. Der erste in der Reihe war ein dünner und etwas Schlaksiger Mann aus dem ehemaligen Spanien namens Gabriel Diez ebenfalls ein untergeordneter Ingenieur, anschließend folgten die drei Waffensystemoffiziere die Peter bei der Koordinierung und dem, hoffentlich niemals im Ernstfall nötigen, Einsatz der Bordbewaffnung assistieren würden. Zu Martins Belustigung war das weibliche Geschlecht hier vorherrschend auch wenn Alva Wikström aus der Ferne betrachtet, aufgrund ihres Robusten Körperbaus, problemlos als Kerl hätte durchgehen können. Ihre aus Mittel Italien Stammende Kollegin Stephani Consagra dagegen wirkte definitiv femininer auch wenn ihr Blick eine Entschlossenheit ausstrahlte die man bei frischen Absolventen der Akademie nur selten fand. Der letzte im Bunde war William Hobbs ein eher durchschnittlicher Typ so wie Martin selbst, immerhin war er selbst auch keine besonders ehrfurchtgebietende Erscheinung, insbesondere neben einen Wandelnden Muskelberg wie Peter. Mit seiner ersten Aktion als Kommandierender Offizier zufriedengestellt schaute Martin dann ein weiteres mal nach draußen zu seinem neuen Schiff. Lange hatte er jedoch keine Zeit den Anblick zu genießen. Mit zielstrebigem Schritt, näherte sich ein gestriegelt wirkender Mann im Anzug dessen Haar wohl mehr aus Haargel den aus tatsächlichem Haar bestand und grinste Martin Publikumswirksam an. „Kapitän Möllers, gestatten Sie das ich mich Vorstelle: Rodericko Valente von UNN.“ Meinte der Mann dann mit einer, ebenfalls ziemlich Publikumswirksamen Verbeugung und einem breiten Grinsen das Martin am liebsten mit seinem Knie umgestaltete hätte, was er aber natürlich nicht durfte. Vor laufender Kamera gegenüber einem Berühmten Moderator die Beherrschung zu verlieren wäre weder seinem noch dem Ruf der UNSF förderlich. „Was wollen Sie?“ fragte Martin daher kurz angebunden und in einem abweisenden Tonfall.

Die etwas harsche Antwort schien Rodericko jedoch nicht im Mindesten zu stören. Noch immer breit lächelnd schaffte er es gleichzeitig zu Lächeln und zu sprechen und meinte: „Ich möchte Ihnen kurz einige Fragen stellen die von unserem Hochverehrten Publikum eingesendet wurden. Sehen Sie sich dazu in der Lage?“ Obwohl Martin wusste das die meisten Fragen vermutlich von dem Team hinter dem Moderator stammten und nicht von der realen Bevölkerung, hatte er keinen guten Grund um sich um das Interview herumzudrücken, weshalb er antwortete: „So lange Ihre Fragen keine Themengebiete umfassen die aus Strategischer Sicht bedeutend sind.“, „Selbstverständlich tun sie das nicht Kapitän. Immerhin wollen wir unseren Widersachern doch nicht unabsichtlich wichtige Informationen zukommen lassen, nicht wahr?“ erwiderte Rodericko und boxte Martin kumpelhaft mit dem Ellbogen in die Seite. Es kostete Martin daraufhin all seine Willenskraft den Aufdringlichen Moderator mit dem Dauergrinsen nicht eine spontane Gesichtsoperation zu verpassen. Leute wie er waren daran Schuld das der Presse und Insbesondere dem Fernsehen innerhalb der UNSF keine sonderlich großen Sympathien entgegen gebracht wurden. Sicher gab es auch Menschlich angenehmere Moderatoren doch Martin erinnerte sich in diesem Moment an den Spruch eines Ausbilders der Sinnbildlich gemeint hatte das die Presse die Schlimmste Massenvernichtungswaffe war welche die Menschheit jemals erfunden hatte. Natürlich musste man diese Aussage mit einer ordentlichen Portion Sarkasmus betrachten, die Presse und die Medien waren in einer freien Gesellschaft zwingend nötig.

Nachdem er dann bemerkt hatte das Martin nicht auf seine Kumpelhafte Art ansprach meinte Rodericko etwas enttäuscht: „Gut dann fangen wir an. Wie fühlte man sich als Junger Mann dem so viel Verantwortung übertragen wird?“, „Es ist nicht so dass diese Verantwortung überraschend gekommen wäre. Wie alle Anwärter auf den Rang eines Führenden Offiziers wurde ich umfangreich ausgebildet und auf die vor mir liegende Aufgabe vorbereitet.“ Antwortete Martin wahrheitsgemäß während er sich lebhaft an die zahlreichen und äußerst anstrengenden Übungen erinnerte die der durchlaufen hatte. „Das glaube ich Ihnen, aber Sie haben meine Frage nicht beantwortet Kapitän. Wie fühlen Sie sich?“ erwiderte Rodericko. Martin erwog daraufhin einen Moment dem Moderator „Genervt von lästigen Moderatoren“ zu antworten entschied sich jedoch für eine Diplomatischere Antwort: „Neugierig. Neugierig auf viele neue Erfahrungen die ich machen werde.“, „Kein bisschen nervös?“ fragte Rodericko daraufhin. „Nein.“ Antwortete Martin knapp, was eine dreiste Lüge war aber er wollte dem Moderator keine Möglichkeit geben ihm die Worte im Mund herumzudrehen. „Nun dann müssen Sie aber ein ganz abgezockter Bursche sein nicht wahr?“ meinte Rodericko daraufhin. Martin beschloss daraufhin diese Aussage nicht als frage aufzufassen und schwieg. „Na gut, was hält Ihre Familie von Ihrem Beruflichen Werdegang Kapitän?“ fragte Rodericko dann nachdem er offenbar verstanden hatte das Martin von sich aus kein Gespräch mit ihm führen würde. „Ich werde keine Fragen die mein Privatleben betreffen beantworten.“ stellte Martin daraufhin fest, was er in seiner Freizeit und mit seiner Familie machte ging weder die Allgemeinheit noch den schmierigen Moderator etwas an. „Vor wenigen Minuten haben Sie noch etwas anderes gesagt. Ich hoffe diese Diskontinuität spiegelt sich nicht auch in Ihrem Führungsstyl wieder.“ stellte Rodericko umgehend fest was Martins Blut zum Kochen brachte. „Sie können versichert sein das ich Private und Berufliche dinge sehr strikt trenne.“, „Ich hoffe das entspricht der Wahrheit, wie dem auch sei: Was halten Sie von den anhaltenden Protesten gegen die Militarisierung des Interstellaren Raumes?“ erwiderte Rodericko daraufhin in einem zufriedenen Tonfall er hatte erreicht was er wollte. „Ich denke das diese Menschen gute Absichten hegen, jedoch einige Tatsachen außer Acht lassen.“ Antwortete Martin. „Sie sagen also das rund zwanzig Prozent der Bevölkerung unfähig ist Tatschen zu erkennen?“ fragte Rodericko daraufhin. „Nicht unfähig. Dies Bürgerinnen und Bürger haben sich vermutlich nur nicht ausreichend informiert.“ Antwortete Martin, wohl wissend das er sich mit seiner Antwort in eine ungünstige Lage Manövriert hatte. Allerdings erhielt Martin daraufhin Hilfe von unerwarteter Seite: Mit einem lauten Alarmton im Hintergrund verkündete die Synthetische Stimme des Raumhafencomputernetzwerkes: „Alarmstufe eins auf allen Stationen. Vorbereitungsphase für Start abgeschlossen. Einleiten der Vorstartphase sofort.“, „Sir, das war unser Signal.“ Stellte Peter daraufhin fest der in diesem Moment neben Martin auftauchte. „Ich weiß Kapitän-Leutnant. Ich komme sofort, bringen Sie die Besatzung so lange schon einmal in den Abfertigungstrakt.“ antwortete Martin. „Ja Sir.“ Bestätigte Peter ehe er sich umwandte. „Sie haben es gehört. Die Pflicht ruft.“ Meinte Martin dann an Rodericko gewandt ehe er sich umdrehte und dem Rest seiner Besatzung durch die Türen in den Abfertigungstrakt folgte die von zwei SIcherheitsoffizieren Bewacht und durch einen Irisscanner gesichert wurden.
~~~Ende Kapitel 1~~~

Ich hoffe es gefällt bis hier hin. Fortsetzung kommt vorraussichtlich am Samstag dem 09.09.2017

mfg.: Tg

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03 Sep 2017 15:37 #88160 von Todesgleiter
~~~Reserviert~~~

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03 Sep 2017 22:07 #88161 von General Stefan
Hui das ist ja in vierlerlei Hinsicht eine interessante erste Folge gewesen! Ich fand diese pre-start Szenen sehr atmosphärisch und habe direkt eine Abneigung gegen diesen Reporter-Heini entwickelt xD
Ich bin ja mal sehr gespannt wie diese Geschichte sich weiter entwickeln wird und wann es zum unvermeidbaren ersten großen Rückschlag für diese Crew kommt ^^
Ich hoffe wir erfahren noch viel mehr über das Lore deiner Zeitlinie und des Universums sowie der einzelnen Charachtäre!

Wie immer eine tolle Episode! Freue mich auf nächste Woche!

LG Stefan

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09 Sep 2017 17:07 #88191 von Todesgleiter
@General Stefan: Bis zu ersten Rückschlag dauert es noch ein wenig, wie gesagt, ich will es langsam angehen und den Charakteren sowie der Geschichte Zeit geben sich zu entwicklen.

@all: Weiter geht's:

Kapitel 2: Vorebreitungen

Die Gänge im Abfertigungstrakt hatten die selbe Einfallslose von Leuchtstoffröhren erhellte Betonoptik wie die meisten Bereiche des Raumhafens. Doch das störte Martin weniger, genau genommen nahm er seine Umgebung gar nicht mehr richtig war. Im Kopf saß er bereits auf dem Stuhl des Kommandierenden Offiziers. Bevor es soweit war, musste jedoch noch eine nicht ganz unwichtige Angelegenheit erledigt werden. Das wechseln der Kleidung. Dies hatte mehrere Gründe, der erste und wichtigste war das Irdische Kleidung die in aller Regel auf die Schwerkraft angewiesen war um ihre Funktion ordentlich zu erledigen an Bord eines Raumschiffes ohne Gravitation recht unpraktisch war. Im Gegensatz zu den meisten Science Fiction Filmen verfügte die Moderne Menschheit nämlich über keine Technologie zur Erzeugung künstlicher Gravitation ohne das ausnutzen der Fliehkraft. Aus diesem Grund tauschten die Besatzungen von Raumschiffen und auch alle anderen angehörige der UNSF ihre Uniform gegen spezielle Funktionskleidung die nicht nur auch ohne Schwerkraft tadellos die Blöße bedeckte sondern gleichzeitig auch noch als Unteranzug für die Halbgepanzerten Raumanzüge dienten die es an Brod jedes UNSF Schiffes und jeder Orbitalinstallation gab so dass man den Raumanzug an und ablegen konnte ohne zuvor die Kleidung wechseln zu müssen. Nur kurz nach dem Eingang teilte sich der Korridor in zwei weitere auf die jeweils von einer Milchglastür versperrt wurden auf denen die üblichen Piktogramme für „Mann“ und „Frau“ abgebildet waren. Natürlich zogen sich die Geschlechter voneinander getrennt um. Vor den Türen stoppte die Gruppe dann und die Raumoffiziere wandten sich zu Martin um. „Gehen Sie, wir treffen uns wieder im Zugangstunnel.“ Meinte Martin daraufhin. „Ja Sir!“ bestätigte seine versammelten Untergebenen.

Nur kurz nach der Tür, die Martin daraufhin durchquerte erreichte er einen steril wirkenden Raum in dem mehrere Medizinische Offiziere warteten, ebenfalls führte ein kleiner Seitengang zu einer Toilette. Da jeder das Prozedere aus der Theoretischen Vorbereitung kannte stellten sich die Männer aus Martins Kommando daraufhin einzeln neben einem der bereitstehenden Medizinischen Arbeitstische auf. Dies war die Medizinische Endkontrolle bei der Überprüft wurde ob alle anwesenden Körperlich in der Lage waren die Belastungen des Raumfluges zu überstehen, eine reine Sicherheitsmaßnahme, natürlich wurde jeder Raumfahrer schon Wochen vor seinem Start Medizinisch äußerst Gründlich überprüft und auch überwacht. „Hatten Sie in den letzten Stunden irgendwelche auffälligen Empfindungen Kapitän?“ fragte dann der ältere Offizier der sich um Martin kümmerte. „Nein, von einem leichten flattern in der Magengegend einmal abgesehen.“ Antwortete Martin wahrheitsgemäß. „Das kann ich verstehen, der erste Flug soll etwas ganz besonderes sein. Bitte atmen Sie Gleichmäßig und halten Sie still.“ Meinte der Offizier der laut seinem Namensschild Oskar Wittenburg hieß routiniert und legte Martin ein kleines Messgerät auf den Arm. „Puls gleichmäßig, Blutdruck normal, keine sichtbaren Atemstörrungen...“ murmelte Oskar daraufhin vor sich hin während er sein Protokoll ausfüllte. Nach nur wenigen Sekunden meinte Oskar dann: „Sie werden gleich ein kurzes pieksen verspüren bitte versuchen Sie trotzdem still zu halten.“ Nur Sekunden darauf fühlte Martin tatsächlich einen kleinen Piker in seinem Arm, das Messgerät hat eine feine Nadel in die durch den Arm laufende Arterie gestochen um eine Schnellanalyse von Martins Blut anfertigen zu können. „Sauerstoffsättigung normal, keine erhöhte Leukozyten Anzahl, keine im Schnelltest erkennbaren Schadstoffe...“ murmelte Oskar daraufhin weiter vor sich hin während er seine Checkliste abarbeitete. „Gut, bitte entkleiden Sie sich und legen Sie sich auf den Rücken.“ Meinte Oskar dann ruhig nachdem er das Messgerät von Martins Arm genommen hatte, der feine Einstich den das Messgerät vorgenommen hatte war dabei mit bloßem Auge überhaupt nicht zu erkennen.

Martin sagte daraufhin nichts sondern entledigte sich seiner Uniform die er in eine dafür bereitstehende Schale legte, er würde sie in absehbarer Zeit nicht mehr benötigen. Anschließend legte er sich auf die angenehm Temperierte Liegefläche und wartete. „Keine Sichtbaren Hautreizungen oder Verfärbungen, ebenfalls keine erkennbaren verdächtigen Verletzungen.“ Stellte Oskar fest ehe er meinte: „Der Computer wird jetzt eine Ultraschallabtastung ihrer inneren Organe vornehmen. Das geht am Schnellsten wenn sie sich nicht bewegen, am besten halten Sie die Luft an.“ Daraufhin fuhr am Fußende der Liegefläche ein, ebenfalls angenehm temperierter Messfühler an einem beweglichen Roboterarm aus und begann äußert sorgfältig jeden Quadratmillimeter von Martins Körper abzufahren. Zwar waren Medizinische Geräte die sich Elektromagnetischer Strahlen bedienten, wie zum Beispiel das altbekannte Röntgen verfahren, deutlich effektiver darin einen Blick in das Innere eines lebenden Körpers zu werfen, aber Ultraschallwellen hatten im Gegensatz zu den Elektromagnetischen Wellen dieser Geräte keine Schädigenden Wirkungen und waren daher in Kombination mit modernen Computeranalysesystemen , welche die Informationen aufbereiteten, die bevorzugte Wahl bei kleineren Untersuchungen. Nachdem der Ultraschallfühler seine Untersuchung beendet hatte meinte Oskar: „Soweit ich es beurteilen kann sind Sie kerngesund. Aus Medizinischer Sicht spricht nichts dagegen das Sie zu Ihrer Mission aufbrechen.“, „Danke Doktor.“ Meinte Martin daraufhin ehe er sich erhob. „Nichts zu danken, aber wenn ich Ihnen noch einen Rat geben darf Kapitän. Überlegen Sie es sich gut ob Sie noch einmal auf die Toilette wollen bevor Sie weitergehen, ich habe eine ordentliche Menge Flüssigkeit in Ihrer Blase gesehen und sobald Sie an Bord Ihres Schiffes sind kann es etwas dauern bis Sie wieder können.“ Erwiderte Oskar ruhig. „Danke für die Warnung Doktor, ich denke ich werde Ihrem Rat folgen.“ Erwiderte Martin grinsend. „Dann wünsche ich Ihnen viel Erfolg Kapitän, möge Gott Sie schützen.“ Meinte Oskar ehe er sich wieder seinem Protokoll zuwandte, vermutlich um die Gemessenen Werte Ordnungsgemäß einzutragen.

Martin beschloss daraufhin dem Ratschlag des Doktors zu folgen und schlenderte zur Toilette um seine Blase zu lehren. Zu seiner Erheiterung fand er dort die Überzahl seiner Kameraden vor die wohl den selben Ratschlag erhalten und in die Tat umgesetzt hatten. „Wir sollten das genießen.“ Stellte Constantinos im selben Moment fest. „Was?“ fragte Gabriel. „Das pissen unter Schwerkraft. Im All ist das nicht so leicht.“ Antwortete Constantinos worauf alle anwesenden von einem abrupten Heiterkeitsanfall heimgesucht wurden. „Wie ich sehe ist das Niveau der Unterhaltungen unter Männern hier auch nicht besser als an der Akademie.“ Stellte Martin daraufhin grinsend fest. „Bitte meine unangemessene Sprache zu entschuldigen Sir.“ Meinte Constantinos daraufhin überrascht, offenbar hatte er nicht bemerkt das Martin den Raum betreten hatte. „Betrachten Sie Ihre Aussage als entschuldigt Leutnant, auch wenn es dafür keinen Grund gibt. Ich bin auch bloß ein Mann.“ Antwortete Martin Schulterzuckend. „Gut zu wissen Kapitän.“ Erwiderte Constantinos erleichtert. „Lassen Sie sich das nur nicht zu Kopf steigen.“ Erwiderte Martin mahnend, ja er war kein Freund von extrem steilen Hierarchien, aber wenn eine Militärische Einheit funktionieren wollte musste eine Gewisse Rangordnung eingehalten werden. „Keine Sorge Sir.“ Meinte Constantinos beschwichtigend. Martin kicherte daraufhin leise in sich hinein, es hatte durchaus seine angenehmen Seiten der Kommandierende Offizier zu sein. Die art und weiße in der jeder einen Rückzieher vor ihm machte war durchaus unterhaltsam.

Nachdem Martin sein Geschäft dann erledigt hatte schlenderte er, mit den anderen Männern im Schlepptau, zurück durch den Untersuchungsraum der mittlerweile bis auf die Medizinen Offiziere verwaist war und folgte dem Hauptkorridor nur einen Meter in den nächsten Raum. Hier traf er auch auf Peter und seine restlichen Männlichen Untergeben die bereits damit beschäftigt waren den bereitgestellten Einteiler über zu ziehen der ab jetzt für die nächsten Tage oder sogar Wochen normale Kleidung für alle Besatzungsmitglieder ersetzen würde. Obwohl er diese Funktionskleidung bereits zuvor in Simulationen getragen hatte, strich Martin daraufhin mit der Hand über das Hochelastische und Atmungsaktive Gewebe dessen Farbgebung die selbe wie bei Konventionellen Uniformen war, der primäre Farbton war Kräftiges Marineblau mit Verzierungen in Silber oder Gold je nach Rang des Trägers. Das Anlegen der „Astronautischen Vielzweckkleidung“ wie die Einteiler offiziell hießen verlief daraufhin schnell und problemlos, obwohl die Kleidungsstücke eng anlagen, sorgte das Dehnbare Material dafür das man sie ohne Schwierigkeiten überziehen konnten und das tragen recht komfortabel war. Insbesondere die Tatsache das man zu der Vielzweckkleidung keine separaten Schuhe trug erhöhte den Tragekomfort im Vergleich zu regulären Uniformen nicht ganz unerheblich. Nachdem er sich dann angekleidet hatte lies Martin einen kurzen Blick über die anderen Männer schweifen, so langsam wurden die ersten Zeichen der Nervosität und Aufregung sichtbar. Mehr als einem zitterten die Hände oder standen Schweißperlen auf der Stirn obwohl die Umgebungsluft auf angenehme zweiundzwanzig Grad Celsius bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von zwanzig Prozent Temperiert war. Wohl wissend das ihnen jetzt die finalen Meter bevorstanden schritt Martin möglichst selbstsicher aus dem Raum, zu den Erwartungen an einen Kapitän gehörte auch das er immer so wirkte als währe absolut von dem überzeugt was er tat, auch wenn er tatsächlich keinen Plan hatte.

Nach der Ankleide folgte das Arsenal in dem die Halbgepanzerten Raumanzüge bereit standen. Aus Sicherheitsgründen musste jedes Besatzungsmitglied sowohl beim Start als auch in einer Gefechts oder allgemeinen Gefahrensituation einen Umgebungsatmosphären unabhängigen Raumanzug tragen. Nur für den Fall das es ein Leck gab oder anderweitige Komplikationen auftraten. Die Reise ins all war noch immer etwas gefährliches ,auch ohne Scharfe Waffen. Ähnlich wie die Einteiler war das Anlegend er Raumanzüge einfach, nicht nur in dieser Hinsicht waren die modernen Versionen den Altmodischen Anzügen aus dem zwanzigsten Jahrhundert weit überlegen. Auch die Widerstandskraft war deutlich höher. Die Außenhaut der Anzüge konnte Temperaturen vom Absoluten Nullpunkt bis hin zu Viertausender Grad Celsius überstehen und war dank einer Kevlarschicht selbst für Scharfe Kanten oder Klingenwaffen undurchdringbar. Zusätzlich waren die Anzüge resistent gegen die meisten Säuren oder Basen und boten aus offensichtlichen Gründen hervorragenden Schutz vor jedweder Biologischen Gefährdung. „Zumindest sehen wir jetzt aus wie echte Raumsoldaten.“ Dachte sich Martin dann nachdem er den Anzug angelegt hatte. Die einzelnen Teile aus denen das Rüstungsähnliche Kleidungsstück angefertigt war, verbanden sich dabei selbstständig und versigelten auch jedweden Spalt um eine absolut Luftdichte Hülle zu erschaffen die von einem Bordeigenen Lebenserhaltungssystem genauestens überwacht wurde. „Jetzt dann wird es ernst.“ Dachte sich Martin, er wusste das sie das Ende des Abfertigungstraktes erreicht hatten. Nur eine Fußmarsch von wenigen Minuten durch einen Unterirdischen Tunnel zur Startplattform und ein anschließender Lift zur Luftschleuse des Schiffes trennten ihn noch von seiner Verpflichtung.
~~~fortsetzung im nächtsen Post~~~~

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09 Sep 2017 17:09 #88192 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Alles in Ordnung Sir, Sie sehen so bleich aus.“ Fragte Peter umgehend aufmerksam, dem Kapitän-Leutnant entgingen offenkundig selbst Kleinigkeiten nicht, eine nützliche Fähigkeit für einen Offizier dessen Hauptaufgabe es war seinem Vorgesetzten den Rücken frei und die Besatzung in der Spur zu halten. „Alles in Ordnung, danke der Nachfrage.“ Meinte Martin umgehend. Peter beließ es daraufhin dabei und warf einen prüfenden Blick zu den anderen Männern die mittlerweile alle ihre Anzüge trugen und mehr oder wenige bereit für die vor ihnen liegende Aufgabe wirkten. Martin ging daraufhin mit gutem Beispiel voran und verließ den Raum durch die nächste Tür in einen weiteren Korridor der sich nur wenige Meter später mit einem zweiten Korridor vereinigte und dann mit einer Neigung von etwa zwanzig Grad in die Tiefe führte. Hier traf er auch auf den Rest seiner Besatzung. Die Frauen waren offenbar auch schon fertig und amüsierten sich im Moment ebenso offenkundig prächtig über eine Bemerkung die eine von ihnen gemacht hatte. Die Heitere Stimmung verflog jedoch sofort als die Frauen Martin und Peter entdeckten die auf sie zukamen. „Gab es irgendwelche Probleme?“ fragte Peter daraufhin. „Negativ Sir. Wir sind alle für Tauglich befunden worden und bereit.“ Antwortete Aponi umgehend. „Gut, folgen Sie mir.“ Erwiderte Peter ehe er sich hinter Martin einreihte der bereits damit begonnen hatte die Rampe hinab zu steigen.

Der Fußmarsch durch den Unterirdischen Tunnel hatte daraufhin beinahe etwas meditatives, niemand sagte etwas und die einzigen Geräusche waren ihre eigenen Schrittgeräusche auf dem kahlen Beton Boden. Jeder der Anwesenden hing in dieser Zeit in seiner eigenen Gedankenwelt fest und erlebte sämtliche Hoffnungen, Wünsche und Ängste noch einmal durch die der betreffende bereits in der Zeit nach der Offiziellen Zuteilung zum aktiven Raumcorps der UNSF durchlebt hatte. Nur wenige Militärangehörige schafften diesen Sprung, nur die Besten der Besten erhielten das Privileg auf einem Raumschiff dienen zu dürfen. Selbst der rangniederste Offizier im aktiven Raumdienst wurde daher selbst von Ranghöheren die nicht im aktiven Raumdienst waren mit einer ordentlichen Portion Respekt und oftmals auch Neid behandelt. Als der Lift am Ende des Korridors in greifbare nähe kahm befahl Martin: „Anzüge versiegeln und volle Selbstdiagnose durchführen. Ergebnisse der Diagnose Protokollieren und an Kapitän-Leutnant Graham übermitteln.“ Daraufhin ging Martin selbst mit gutem Beispiel voran und aktivierte den Raumanzug über einen einfachen Druck auf eine Befehlsfläche an seinem Unterarmdisplay. Sofort darauf entfaltete sich aus dem Kragen des Anzuges mehrere Einzelteile die sich innehrlab von Sekundenbruchteilen zu einem Geschlossenen Helm verbanden. „Interne Lebenserhaltungssystem aktiv.“ Meldete die Synthetische Stimme des Anzuges daraufhin. Mit einem weiteren Druck aktivierte Martin daraufhin die Selbstdiagnosefunktion des Anzuges. Die Ergebnisse wurden in Echtzeit über ein Freischwebendes Holodisplay im inneren des Helms angezeigt. Das System würde die Ergebnisse automatisch Protokollieren so das Martin das fertige Protokoll später nur noch an Peter senden musste damit dieser die Protokolle dem Bordlogbuch hinzufügen konnte.

Wie zu erwarten fand keines der Diagnosesystem keine Fehlfunktion. Die Anzüge waren neu und waren, genau wie jedes andere Technische Gerät, bereits zuvor dutzende Male überprüft worden. Dann ständen sie alle im Lift der daraufhin langsam begann nach oben zu steigen und bald an einer der Stützstreben die das Raumschiff noch fest hielten empor kletterte. Erst jetzt unmittelbar davor wurde einem dabei klar wie gewaltig ein solches Raumschiff war, selbst ein Verhältnis mäßig kleines. Raumschiffe waren die komplexesten und Aufwändigsten Maschinen welche die Menschheit je kreiert hatte und wenn man die mächtigen UNSF Kreuzer der Liberty Klasse betrachtete auch die größten. In Gewisser Hinsicht verkörperten sie daher den Fortschritt der Menschlichen Zivilisation. „Unglaublich das sowas überhaupt fliegen kann.“ Dachte sich Martin daraufhin, der massive Schiffskörper wirkte so unbeweglich und fest wie eine Felswand. Schließlich erreichte der Lift die kurze Brücke die zu der Luftschleuse führte. Wohl wissend das in diesem Moment wohl die ganze Welt zu sah, wählte Martin einen entschlossenen aber nicht zu hastigen Schritt und führte seine Besatzung über die Brücke zur Luftschleuse. „UNSF KS-21“ stand in gut lesbaren schwarzen Lettern quer über die Sechseckige Schleusentür geschrieben, so lautete der nüchterne Offizielle Name des Schiffes. Die Kennung setzte sich dabei aus einem „K“ für Korvette, einem „S“ für den Anfangsbuchstaben der Klassenbezeichnung „Strider“ und einer fortlaufenden Nummer zusammen. Martins Schiff war daher das einundzwanzigste Schiff der Strider Klasse. Direkt unter der nüchternen Buchstaben-Zahlenkombination stand der der Deutlich Eingänglichere Name des Schiffes: „Athene“, eigentlich der Name einer antiken Gottheit an die schon lange keiner mehr glaubte, aber es war wichtig sich an seine Vergangenheit zu Erinnern damit man wusste wer man war, außerdem klang der Name schön.

Aufsehenerregend an der Beschriftung war dabei das sie Senkrecht von oben nach unten verlief, was daran lag das die Athene im Moment aufrecht stand so das ihre Haupttriebwerke in Richtung Erde zeigten. Da es ebenso wenig wie Künstliche Gravitation, Antigravitationstechnologie gab war schiere Schubkraft nämlich noch immer die einzige Methode ein Raumschiff in den Orbit zu befördern. „Dann wollen wir mal.“ Murmelte Martin zu sich selbst und legte seinen Unterarm auf eine in der Wand integrieret Kontrollfläche die umgehend aufleuchtet und meldete: „ID Überprüfung positiv.“ Sofort darauf öffnete sich das Schleusenschott und gab den Weg in die, ebenfalls sechseckige, Schleusenkammer frei. Die durch ein weiteres, ebenfalls geöffnetes, Schott mit einem sechseckigen Korridor verbunden war. Gleichzeitig sprang die, jeweils in den Spalten zwischen den Wandverkleidungen eingebaute Beleuchtung an Bord an und lies die milchig Weißen Kunststoffverkleidungen welche die Wände der Korridore bedeckten regelrecht aufleuchten. Der Anblick war durchaus futuristisch und stand im krassen Gegensatz zu der althergebrachten Betonoptik des Raumhafens. Nachdem er einmal tief durchgeatmet hatte marschierte Martin durch die Schleusenkammer in das Innere der Athene bis er den anschließenden Korridor erreichte der im Moment senkrecht von oben nach unten führte da er entlang der aufrecht stehenden Längsachsachse des Schiffes verlief. Dann blieb er stehen und befahl: „Stationieren besetzen und Startvorbereitungschecks durchführen!“, „Ja Sir, besetzen Stationen.“ Bestätigte seine Besatzung ehe die Männer und Frauen an ihm vorbei liefen und entweder an den in die Wände der Korridore eingelassenen Sprossen geschickt nach oben kletterten oder sich an den Haltestangen in die tiefe gleiten Liesen, je nachdem wo sich die spezifische Station befand. Diese Fortbewegung an Brod eines Aufrecht stehenden Raumschiffes unter Erdschwerkraft hatten sie alle, genau wie Fortbewegung an Bord unter Schwerelosigkeit, hunderte Male geübt.

Martin folgte daraufhin Peter nach oben und zog sich an den Sprossen nach oben, ehe er nur wenige Meter später in einen weiteren Korridor treten konnte der weiter ins Zentrum des Schiffes führte. Von dort aus gelangte er schnell zur Kommandobrücke welche sich im hinteren Drittel des Schiffes auf dem dritten Deck befand. Insgesamt hatte die Athene drei Decks plus zwei Zwischendecks und diverse Wartungstunnel dazwischen. Ähnlich wie die Korridore war auch die Kommandobrücke jedoch „nach hinten gekippt“ da sie wie der Rest der Inneneinrichtung entlang der Längsachse ausgerichtet war. Daher waren auch hier sprossen in den Boden und die Decke eingelassen an denen man sich hochziehen konnte. Martin wusste das diese sprossen sich Nahtlos in den Boden oder die Decke einfügen würden sobald sie im Orbit angekommen war, das traf auch auf sämtliche andere Kletterhilfen im Innenraum zu, sie waren im All nicht notwendig und bargen ein unnötiges Verletzungsrisiko. Im Gegensatz zu den fest installierten Überwachungsschirmen, waren die Sitzplätze und Arbeitsstationen der Brückenoffiziere jedoch beweglich gelagert und im Moment um neunzig Grad geschwenkt was es ermöglichte sich relativ einfach von den Sprossen auf den Ergonomischen Stuhl zu ziehen. Nachdem Martin diese Aufgabe bewältigt hatte, atmete er einmal kurz durch ehe er sich erneut auf einer Kontrollfläche autorisierte. „ID des Kommandierenden Offiziers erkannt. Aktiviere Steuerkontrollen.“ Meldete der Schiffscomputer umgehend. Daraufhin fuhren aus den Armlehnen von Martins Stuhl zwei kleine Bedienfelder aus. Mit dem Druck auf eine der Kontrollflächen lies Martin den Stuhl um neunzig Grad rotieren so das er mit dem Rücken zum Erdboden in dem Stuhl lag worauf Martin das Holodisplay aktivierte das es ihm ermöglichte den Status sämtlicher Schiffssysteme und Besatzungsmitglieder einzusehen. Direkt vor Martin hatte Peter unterdessen die Taktische Station besetzt und führte, wie befohlen die Startvorbereitungschecks durch die in seinem Fall hauptsächlich die Kontrolle von gelagerter Munition und die Sicherung der Bordbewaffnung umfasste.

„UNSF KS-21 hier Flugkontrolle von Raumhafen Mecklenburg, bitte bestätigen Sie erfolgreichen Abschluss aller Startvorbereitungen.“ Tönte dann die Stimme eines Flugleitoffizieres der Flugkontrolle aus den Lautsprechern. Mit einem einzigen Tastendruck verband Martin daraufhin das Mikrofon seines Anzuges mit der Bordkommunikationsanlage und antwortete: „Flugkontrolle Mecklenburg, hier UNSF KS-21 Startvorbereitungen laufen, wir haben noch keinen Status grün.“, „Bestätigt KS-21, der Countdown wurde gestoppt. Melden Sie wenn Sie soweit sind.“ Antwortete der Flugleitoffizier. „Verstanden Flugkontrolle.“ Bestätigte Martin ehe er in den Bordinternen Kommunikationskanal umschaltete und befahl: „Leutnant Halley, Statusbericht, wie lange Brauchen Sie noch?“ Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: „Statusüberprüfungen abgeschlossen, Lagekontrolltriebwerke und Gyrostabilisation voll einsatzbereit, Haupttriebwerke und Bremstriebwerke einsatzbereit, Computergestützte Navigation einsatzbereit, ich warte nur noch auf die Selbstdiagnose der Navigationssensoren.“, „Gute Arbeit Leutnant, Kapitän-Leutnatn Graham Status?“ erwiderte Martin daraufhin. „Munitionsbunker Gesichert, Primäre Geschütze eingerastet, Abriegelung bereit. Aktualisiere Taktischen Status auf Status grün.“ Antwortete Peter ehe Martin auf seinem Übersichtsschirm die entsprechende Meldung bekam. „Gut Kapitän-Leutnant, halten Sie sich bereit das Schiff abzuriegeln, Leutnant Theoduru Status?“ meinte Martin daraufhin. „Reaktor gezündet, Funktionen innerhalb normaler Parameter, ich warte nur noch auf die abschließende Selbstdiagnose des Triebwerkkühlsystems.“, „Gute Arbeit Leute.“ Meinte Martin umgehend zufrieden. Leutnant Marco Kovacic musste er daraufhin nicht aufrufen, der Status der Medizinischen Abteilung war bereits auf Grün gestellt.

Nur wenige Minuten später meldeten dann jedoch alle Abteillungen Status grün und Martin wechselte wieder in den Flugkontrollkommunikationskanal: „Flugkontrolle Mecklenburg, hier UNSF KS-21, alle Stationen melden Status Grün, Besatzung gesichert. Erwarten Freigabe für Treibwerkszündung.“, „UNSF KS-21 hier Flugkontrolle Mecklenburg, Countdown wurde wieder gestartet und auf ihre Computernetzwerk übertragen, Sie haben Freigabe für Hauptzündung. Viel Erfolg und möge Gott mit Ihnen sein.“ Antwortete der Flugleitoffizier. „Danke Flugkontrolle.“ Antwortete Martin ehe er wieder auf den Bordinternen Kommunikationskanal wechselte und meinte: „Alle Mann, bereithalten für Start, wir haben Freigabe für Zündung der Haupttriebwerke. Leutnant Halley, legen Sie los.“
~~~Ende Kapitel 2~~~

mfg.: Tg

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09 Sep 2017 18:31 #88193 von General Stefan
Oh wow ich bin jedes mal aufs neue überrascht, wie wahnsinnig atmosphärisch du solche Situationen beschreiben kannst! Ich könnte schwören, dass ich das vor meinem inneren Auge alles grade hab abspielen sehen! Das war ein echt tolles Kapitel und ich freue mich wirklich sehr auf das nächste! Mir gefällt dein Ansatz das ganze ein wenig langsamer anzugehen und dafür einzelne Szenen bis ins Detaill zu beschreiben, das gelingt die bisher wirklich außerordentlich gut!

Ich freue mich auf nächste Woche!

LG Stefan

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13 Sep 2017 16:03 #88201 von Jack Hunter
Ja, also das bisher gelesene ist gar nicht so schlecht. Gefällt mir so weit. Wie ich bemerke wird die Geschichte wieder aus der Sicht eines Hauptcharakters statt eines "Erzählers" beschrieben, und dieses Mal ein männlicher. Richtig gut. Die Besatzung ist auch international, was sehr passend ist. Und toll ist, dass sich der Raumhafen in Hamburg befindet. ;)

Was ich allerdings nicht so toll finde sind einige der Ränge. Maat passt eigentlich nicht so gut zur Raumfahrt. Daher würde ich Unteroffiziere, insbesondere die Rangniedrigsten, Fähnrich oder Gefreiter nennen. Und Kapitän-Leutnant ist auch nicht so bekannt, insbesondere, da es ja international ist. Klingt sonst zu sehr Deutsch, wenn du verstehst wie ich das meine. Da es ja der Erste Offizier ist, warum dann nicht Commander oder etwas ähnliches? Nur ein Vorschlag, keine negative Kritik.

Mir ist auch manchmal diese Diskrepanz bei Titeln oder Namen in verschiedenen FFs aufgefallen, wo du etwas mal so und dann wieder anders geschrieben hast. In dem Fall der Vorname vom leitenden Ingenieur. Wie wird der denn nun geschireben, Constantinos oder Konstantinos?

PS: Ich hoffe auch, dass du irgendwann noch eine Zeitschiene mit wichtigen Daten nachreichst, um zu sehen, was alles so für Ereignisse vorangingen, bis zum ersten Kapitel, ähnlich wie in DTI zu Beginn. Man weiß ja noch nicht einmal im welchem Jahr die Story spielt. :D

@Stefan: Ich kann diesen schmierigen Moderator auch nicht leiden, aber das wird bestimmt so beabsichtigt sein. :P

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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16 Sep 2017 14:50 #88219 von Todesgleiter
@General Stefan: Danke für die Buackitzeleien, ich geb mir auch wirklich mühe langsam zu machen. Das ist gar nicht so einfach^^

@Jack: Der Raumhafen befindet sich nicht "in" Hamburg sondern irgendow im Heutigen Mecklenburg-Vorpommern. Ich dachte da ist so viel faklche bene udn Platz das man da auch nen Raumhafen hochziehen kann :D
Die Erzählstruktur mit einer Hauptfigur hat sich jedoch mehr oder weniger zufällig ergeben, ich finde dadurch kann man alles etwas "emotionaler" gestalten wie aus einer Neutralen Perspektive, schauen wir mal ob ich das auch bis zum Ende hin hinbekomme xD

Hmm bei der bennung der unsteren Räne war ich auch nie so richtig Glücklich, finde auch das "Maat" nicht so schön klingt aber es war immehrin ein realer Marinerang :P Wenn ihr wollt kann ich das auf nen Gefreiten ändern.Der Kaleu bleibt aber, ich verstehe nicht warum immer alles Veramerikanisert werden muss wenn es International klingen soll. Wer sagt den das die USA in dieser Zeitschiene überhaupt ein führendes MItglied der UNSF sind? Vielleicht hat es Trump in dieser Zeitschiene ja geschafft sein Land vollends zu grunde zu richten :P :D

Zu der Diskrepanz in Namns Fragen: Verdammt, tut mir leid... Hatt gehofft das ich die alle erwischt hätte, es heißt Constantinso mit "C"

Ich hatte eigentlcih vor die Voirgeschichte nach und nach in der Story selvbst aufzuklären. Wenn mir das aber nicht ausreichend gelingt, liefer ich gerne noch einen Zeitstrahl nach.

@all: Weiter geht's:

Kapitel 3: Aufbruch

Die Anspannung an Bord war beinahe fühlbar, sie alle hatten Jahrelang für diesen Moment trainiert doch jetzt da er gekommen war, fühlte sich niemand mehr Hundertprozentig sicher. Es war eine Sache etwas in der Theorie und in praxisnahen Übungen zu tun, doch es war etwas ganz anderes das selbe unter Realbedingungen ohne Sicherheitsvorkehrungen zu tun. „Finale Startphase erreicht. Countdown bei t-dreißig Sekunden.“ Meldete der Bordcomputer dann. Martin warf daraufhin einen abschätzenden Blick nach vorne zur Navigationsstation, immerhin lag der größte Teil der Aufgabe beim Start definitiv beim Navigationsoffizier. „Vorzündungssequenz initiiert, Zündspulen geladen und bereit, Treibstoffpumpen aktiviert, Treibstoffdruck bei fünfundzwanzig Bar und steigend.“ Meldete Aponi dann mit leicht vor Nervosität schwankender Stimme. „Countdown T-zwanzig Sekunden.“ Meldete der Bordcomputer dann erbarmungslos. „Schiff abgeriegelt, alle Sektionen versigelt.“ Meldete dann Peter, aufgrund der unwahrscheinlichen Möglichkeit eines Lecks war es Vorschrift das sämtliche Schotten geschlossen wurden bevor das Schiff startete. „Countdown T-10 Sekunden.“ Meinte der Bordcomputer dann. „Treibstoffventile geöffnet, Hauptzündung!“ meinte Aponi daraufhin ehe das ganze Schiff zu vibrieren begann, die Haupttriebwerke waren zum Leben erwacht. Unter dem Schiff schleuderten die Treibwerke in diesem Moment einen glühend heißen Feuerstrahl in den unter dem Schiff befindlichen Schacht der dazu gedacht war die heißen Abgase aufzunehmen um Schäden an der Startplattform zu vermeiden. „Countdown T-5 Sekunden.“ Meldete der Bordcomputer dann. „Treibwerksschub stabil, erhöhe Schubleistung auf fünfzig Prozent!“ erwiderte Aponi, wie als würde sie ein Gespräch mit dem Bordcomputer führen. Die Vibrationen verstärkten sich daraufhin noch weiter und Martin hielt sich instinktiv an seinem Stuhl fest, obwohl die Sicherheitsgurte in selbst im Falle einer Explosion der Treibwerke im Stuhl gehalten hätten.

„Countdown T-0 Sekunden Start.“ Meldete der Bordcomputer dann emotionslos ehe Aponi meinte: „Seperationsladungen gezündet!“ Das ganze Schiff erbebte daraufhin einmal heftig als kleinere Sprengladungen die Stützstreben die das Schiff bisher festgehalten hatten vom Rumpf trennten. „Alle Verstrebungen gelöst. Erhöhe Schub auf volle Kraft!“ meldete Aponi dann. Auf seinen Kontrollschirmen konnte Martin daraufhin sehen das die Athene zunächst für einen kurzen Moment in der Luft schwebte ehe die Treibwerke ihr Kräftemessen mit der Erdschwerkraft gewannen und das Schiff begann langsam anzusteigen. Die aus massivem Beton gefertigte Startplattform unter dem Schiff glühte währenddessen bereits Hellorange, auf voller Schubkraft war der Schubstrahl einer Korvette der Strider Klasse heiß genug um selbst Fels zu Schmelzen. „Triebwerkstemparaturen innerhalb normaler Parameter, Steigrate bei zwei Metern die Sekunde und Steigend.“ Meldet Aponi dann während ihre Hände über die Bedienelemente zu fliegen Schienen. Als dass Schiff dann etwa eine Schifflänge von der Startplattform entfernt war meinte Aponi: „Bereithalten für Zündung von Feststoffboostern.“ Genau wie auch frühe Raumgleiter nutzten auch moderne Raumschiffe die schiere Schubkraft von Feststoffraketen um aus der Erdatmosphäre zu entkommen, der Treibstoffbedarf für die Treibwerke währe ansonsten viel zu hoch. „Flughöhe einhundert fünfzig Meter über Bodenlevel, Zündung der Boosterraketen.“ Meldete Aponi dann ehe Martin von der immensen Beschleunigung in den Sitz gepresst wurde. Die Booster waren immens Leistungsstark und beschleunigten das Schiff mit über fünf G. „Bericht Leutnant, Kurs und Steigedaten.“ Befahl Martin dann. „Steigrate bei fünfzehn Metern die Sekunde und schnell ansteigend. Kursabweichung gegenüber optimal route 0,2 Grad Ost und 0,3 Grad Süd, wir liegen innerhalb der Toleranzgrenzen Sir.“ Antwortete Aponi. „Gut, Kursstabilisierung einleiten.“ Befahl Martin daraufhin. „Bestätigt, leite Kursstabilisierung durch Eigenrotation ein. Zündung von Lagekontrolltriebwerken und Initialisierung von Gyroskopischer Lagekontrolle.“ Bestätigte Aponi worauf die Athene begann sich langsam um die eigene Achse zu drehen, ebenfalls ein schon vor Jahrhunderten angewandtes Verfahren um die Flugbahn zu stabilisieren. „Aktuelle Flughöhe zwölftausend einhundert und achtzig Meter über Erdbodenlevel und steigend, Steigrate bei fünfzig Metern die Sekunde und steigend.“ meldete Aponi dann.

„Bisher läuft alles gut.“ Dachte sich Martin daraufhin in kürze würden sie die innere Atmosphäre der Erde verlassen und damit die kritische Phase hinter sich lassen sobald der Luftwiderstand nachließ würde das Schiff nämlich um ein vielfaches leichter zu steuern sein. „Flughöhe siebzehn Tausend zweihundert zwanzig Meter und steigend, verlasen die Troposphäre, atmosphärischer Außen Druck fallend. Steigrate bei Hundert Meter die Sekunde und Steigend.“ Meldete Aponi kurz darauf während die Vibrationen spürbar nachließen, dafür wurde die Beschleunigung welche alle anwesenden in die Sitze presste nur umso stärker. Die Athene nahm jetzt rasant an Fahrt auf. „Flughöhe zweiundfünfzigtausend und dreißig Meter über Erdbodenlevel und Steigend, verlassen die Stratosphäre, Steigrate bei zweihundertfünzig Metern die Sekunde und steigend. Ab jetzt ging es wirklich zügig voran auf seinen Kontrollschirmen konnte Martin sehen wie die Athene immer schneller an Höhe gewann. Die Fluggeschwindigkeit nahm dabei exponentiell zur Flughöhe zu da der Luftwiderstand immer geringer wurde. „Flughöhe siebzigtausend Meter über Erdbodenlevel und steigend, Steigrate bei vierhundert Metern die Sekunde und Steigend.“ Kam dann Aponis üblicher Statusreport. Jetzt hatten sie die Schallmauer durchbrochen, die Athene bewegte sich nun schneller als der Schall fort. „Achzigtausend Meter Eintritt in die Ionosphäre, Geschwindigkeit Eintausend einhundert fünfzig Meter die Sekunde.“ Kürzte Aponi ihre Statusmeldung ab, es wusste ja sowieso jeder worum es ging. „Einleiten der Orbitstabilisierung.“ Befahl Martin daraufhin, es wurde Zeit die Flugbahn so abzuändern das die Athene in einem Orbit um die Erde endete und nicht geradewegs ins All schoss. „Bestätigt, leite Einflug in Planetaren Standard Orbit ein, Zündung vorderer Giertriebwerke fünf Sekunden volle Kraft.“ Bestätigte Aponi worauf der Bug der Athene von den Lagekontrolltriebwerken langsam nach unten gedrückt wurde in Kombination mit dem noch immer flammenden Hauptantrieb und den Boostern ergab sich daraus eine im Verhältnis zur Erdoberfläche abgeflachte Flugbahn anstelle eines annähernd neunzig Grad Steigewinkels. „Hundertfünfzigtausend Meter, Boosterraketen ausgebrannt. Werfe Booster ab.“ Meldete Aponi dann worauf die Boosterraketen ebenfalls via Sprengladungen vom Rumpf getrennt wurden und umgehend begannen wieder Richtung Erde zurückzufallen.

„Abwerfen der Epidermhülle vorbereiten.“ Befahl Martin dann, es wurde Zeit die Athene aus der Aerodynamischen Verschalung zu befreien auf ihrer jetzigen Flughöhe war der Luftwiederstand praktisch nicht mehr existent. „Bestätigt Sir, Trennladungen Scharf.“ Bestätigte Peter umgehend. „Zündung.“ Befahl Martin lediglich nachdem er sich mit einem Blick auf seine Bildschirme, vergewissert hatte das sie hoch genug waren. „Bestätigt, Zündung von Trennladungen, jetzt.“ Bestätigte Peter . Sofort darauf ging ein erneuter Ruck durch das Schiff ehe die Eiförmige Verkleidung von der Schiffshülle abfiel. Dabei zerfiel die Verkleidung in zwei Teile die wie wenn sie am Heckende mit einem Scharnier verbunden wären aufklappten und die Athene entließen. „Abtrennung der Epidermhülle erfolgreich. Keine Schäden.“ Meldete Peter umgehend. „Flughöhe Vierhunderttausend Meter über Erdbodenlevel, Geschwindigkeit dreitausend Meter die Sekunde, finale Angleichung der Flugbahn an Standard Orbit. Zündung vordere Giertriebwerke zehn Sekunden volle Kraft.“ Meldet Aponi daraufhin ehe die Lagekontrolltriebwerke das Schiff relativ zur Erdoberfläche gesehen in die Horizontale brachten, ab jetzt galt es nur noch die Orbitgeschwindigkeit zu erreichen, dann hatten sie es geschafft. Aufgrund der Tatsache das es nun keinerlei bremsende Atmosphäre gab, erreichte die Athene die Orbitgeschwindiglkeit innehrlab weniger Sekunden und Aponi meldete: „Orbitgeschwindigkeit erreicht, Schließe Haupttreibstoffventile, Treibstoffpunpen auf Bereitschaft. Orbit Stabil. Wir haben es geschafft Sir.“ Im selben Moment in dem Aponi die Triebwerke drosselte fühlte Martin zum ersten mal das Gefühl der Schwerelosigkeit das sich nun da die immense Beschleunigungskraft des Antriebs weggefallen war bemerkbar machte. Für einige kurze Augenblicke genoss Martin daher nur fasziniert das Gefühl völliger Leichtigkeit ehe er befahl: „Taktik, Bericht.“, „Messgeräte melden keinen Druckabfall, empfehle Aufhebung von Alarmstufe eins und der Verriegelung Sir.“ Antwortete Peter. „Ich stimme Ihnen zu, alle Stationen Alarmstufe eins wird aufgehoben. Kapitän Leutnant deaktivieren Sie die Verriegelung.“ Antwortete Martin worauf die Beleuchtung wieder in einen neutral weißen Farbton wechselte und die Schotten sich wieder öffneten. „Technik, Bericht.“ Befahl Martin dann.

„Reaktorsysteme innerhalb der Toleranzgrenzen, die automatischen Warnsysteme können keine Fehlfunktionen oder Schäden entdecken Sir.“ Antwortete Constantinos. „Gut, Medizin Bericht.“ Meinte Martin daraufhin. „Keinerlei Beeinträchtigungen Kapitän.“ Meldet Marco sofort. Zufrieden entspannte sich Martin daraufhin in seinem Stuhl und atmete einmal tief durch ehe er meinte: „Sie können nun alle Ihre Helme abnehmen.“ Daraufhin folgte Martin erst einmal seiner eigenen Erlaubnis und hob die Versiegelung seines Anzuges auf ehe er das Kommunikationssystem aktivierte und auf den Flugkontrollkanal wechselte: „Flugkontrolle Mecklenburg, hier UNSF KS-21 Einsetzung erfolgreich, keine Schäden am Schiff, Besatzung voll einsatzfähig. Erwarten weitere Anweisungen.“ Die Antwort lies nicht lange aufs ich warten: „KS-21 hier Flugkontrolle Mecklenburg, Glückwunsch für diesen Bilderbuchstart! Ihre weiteren Anweisungen lauten auf Pionier Station Vorräte an Bord zu nehmen und weitere Anweisungen dort abzuwarten.“, „Bestätigt Flugkontrolle, wir sind schon auf dem Weg. Und danke für die Glückwünsche.“ Bestätigte Martin. „Verstanden, Flugkontrolle out.“ Erwiderte der Flugleitoffizier. Nach dieser Konversation schaltete Martin das Kommunikationssystem wieder stumm, ohne den Helm auf dem Kopf brauchte er kein Kommunikationssystem um mit einem Offizier im selben Raum zu sprechen. „Leutnant Halley, Sie haben es gehört. Bringen Sie uns nach Pionier Station, kein Express Transfer.“, „Bestätigt Sir. Errechne nötige Kurskorrektur für Anflug auf Pionier Station mit normaler Orbitgeschwindigkeit.“ Bestätigte Aponi sofort. Der Navigationscomputer brauchte daraufhin nicht lange um die exakten Brennzweiten für alle für das Manöver benötigten Treibwerke zu kalkulieren.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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16 Sep 2017 14:52 #88220 von Todesgleiter
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„Berechnung von Brennmanövern abgeschlossen, erwarte Freigabe für Zündung.“ Meldete Aponi sofort während Martin auf seinem Holoschirm den errechneten Kurs samt den nötigen Manövern angezeigt bekam. „Ausführen Leutnant.“ Befahl er dann, es gab an dem Kurs nichts auszusetzen. „Bestätigt, Steuerrung an Navigationscomputer übertragen. Überprüfe Sicherungsstatus der Besatzung.“ Bestätigte Aponi daraufhin. Da es an Bord weder einen Trägheitsdämpfer, noch eine Künstliche Gravitation gab war es zwingend notwendig das alle Besatzungsmitglieder und auch alle anderen losen teile gesichert waren sobald das Schiff irgend eine art von Manöver durchführte ansonsten würden die lose herum schwebenden Menschen oder Objekte zu gefährlichen Geschossen werden die durch den Innenraum flogen. „Besatzungsstatus gesichert. Autorisiere Navigationssequenz.“ Meinte Aponi dann worauf der Bordcomputer damit begann eine Abfolge exakt kalkulierter Triebwerkszündungen durchzuführen um den Kurs der Athene so abzuändern das sie sich der Pionier Station näherte. Es war dabei nicht außergewöhnlich diese Aufgabe dem Computer zu überlassen, der Autopilot konnte schlichtweg sehr viel exakter manövrieren als jeder Mensch und Präzision war bei diesen Manövern außerordentlich wichtig. Verkalkulierte man sich nur um wenige Sekundenbruchteile schoss man schon hunderte Meter am Ziel vorbei. „Kurskorrekturen durchgeführt, Abweichung von optimal route minimal.“ Meldete Aponi sobald die Treibwerke des Schiffes wieder schwiegen, die meiste Zeit im All bewegte sich ein Schiff ohne aktive Triebwerke nur unter Nutzung der Massenträgheit fort da es ansonsten konstant beschleunigen würde. „Errechnete Zeit bis zur Ankunft?“ fragte Martin daraufhin. „Ankunft an Pionier Station in t-zwölf Minuten Sir.“ Antwortete Aponi. Aufgrund der relativ kurzen Zeitspanne die ihnen bis zu Ankunft an der Station und den dort bevorstehenden erneuten Kurskorrekturen zur Orbitangleichung und dem eigentlichen Andockvorgang bevorstanden entschloss sich Martin daraufhin dagegen aufzustehen um die Schwerelosigkeit zu genießen. Er würde noch genug Möglichkeiten dazu haben. In Fakt würde es wohl nicht lange Dauen bis sich jeder an Bord die Erdschwerkraft zurückwünschte. Der Mensch war einfach nicht für ein Leben in Schwerelosigkeit gemacht.

Es dauerte daraufhin nicht lange bis Pionier Station über der Erdkrümmung auftauchte. Die Station war die größte Künstliche Orbitalstruktur welche die Menschheit bislang fertig gestellt hatte, ihr riesiger Ringförmigen Ausleger, der zur Erzeugung von Gravitation durch Fliehkraft um eine zentrale Nabe rotierten, hatten einen Durchmesser von über zwei Kilometern. Kaum war die Station in Sicht, wurde die Atrhene auch bereits kontaktiert: „UNSF KS-21, hier Pionier Flugkontrolle, bitte bestätigen Sie ihre Identifikation und nennen Sie den Grund für Ihre Annäherung.“, „Pionier Flugkontrolle, hier UNSF KS-21, bestätige Identifikation mit Persönlicher ID jetzt.“ Antwortete Martin ehe er seinen persönlichen ID Code übermittelte. „Bestätigt UNSF KS-21 ihre ID ist in Ordnung, bitte nennen Sie den Grund Ihrer Annäherung.“ Antwortete Flugkontrolloffizier umgehend. „Aufnehmen von Vorräten auf Pionier Station.“ Antwortete Martin wahrheitskonform. „Bestätigt, Sie sind angekündigt, wir übermitteln Ihnen einen Leitstrahl. Willkommen hier oben.“ Antwortete der Flugkontrolloffizier. „Danke Flugkontrolle.“ Meinte Martin ehe er befahl: „Leutnant Halley, synchronisieren Sie unser Navigationssystem mit dem Leitstrahl und bringen Sie uns rein.“, „Bestätigt Sir. Leitstrahl angepeilt und synchronisiert. Fluglösung errechnet. Autopilot aktiv.“ Bestätigte Aponi umgehend daraufhin. Als die Athene sich der Station dann noch weiter näherte bemerkte Martin das sie nicht das einzige UNSF Schiff waren das die Station besuchte. Direkt an einem der mächtigen Werftpiers an der Unterseite der Station ankerte einer der gewaltigen UNSF Kreuzer der Liberty Klasse die größten Raumschiffe der UNSF Flotte. Im Vergleich zu dem mächtigen Kriegsschiff war die Athene kaum mehr als eine Fliege. „Kapitän-Leutnant sehen Sie sich dann an. Meinen Sie wir können eines Tages auch so eins haben?“ fragte Martin dann Peter.

„Wenn wir uns Anstrengen vermutlich Sir. Es wäre auf jeden Fall eine große Auszeichnung.“ Antwortete Peter mit leicht verträumter Stimme. „Bereithalten für Andockmanöver.“ Meldete Aponi dann und riss die beiden Männer damit aus ihren Tagträumen. Martin warf daraufhin umgehend einen Blick auf seine Statusanzeigen und vergewisserte sich das die Besatzung nach wie vor gesichert war ehe er meinte: „Ausführen.“, „Zündung von Lagekontrolltriebwerken.“ Antwortete Aponi worauf Martin erneut strake G Kräfte spürte die an ihm und dem Schiff zogen während der Autopilot die Flugbahn der Athene mit der der Station synchronisierte und es tatsächlich schaffte das Schiff relativ zur Station gesehen direkt neben einem Andockport zum stehen zu bringen. „Andockmanöver über Hauptfrachtluke einleiten Leutnant.“ Befahl Martin dann. Im Gegensatz zu den Luftschleusen die für den Personentransfer genutzt wurden, befand sich die Hauptfrachtluke nicht an den Flanken sondern der Unterseite des Schiffes, nicht dass das im All irgendeinen unterschied gemacht hätte. „Bestätigt, Gyroskopische Lagekontrolle eingestellt, rotiere Schiff.“ Bestätigte Aponi ehe die Athene ordentlich entlang der Längsachse rotierte bis der Bauch des Schiffes zur Station zeigte. „Zündung obere Lagekontrolltriebwerke fünfundzwanzig Prozent Schubkraft eine Sekunde.“ Meldete Aponi dann worauf die Athene begann langsam auf den Andockport der Station zu zuschweben. „Ausrichtung weicht um dreißig Zentimeter ab, Zünde hintere Lagekontrolltriebwerke, fünf Prozent Schubkraft, halbe Sekunde.“ Meldete Aponi dann während sie die Athene feinfühlig zu dem Dockingport manövrierte. Es war dabei durchaus beeindruckend wie sie das hunderte Tonnen schwere Raumschiff Millimetergenau ausrichtete ehe die Elektromagnetischen Dockinghilfen das Schiff die restlichen Zentimeter zum Dock zogen. Als kurz darauf eine leichte Vibration durch das Schiff ging meldete Aponi: „Schiff angedockt und gesichert. Druckaufbau in Schleusentunnel abgeschlossen.“, „Gute Arbeit Leutnant.“ Lobte Martin daraufhin beeindruckt, wenn man bedachte das Aponi das noch nie zuvor gemacht hatte, hatte sie eine wirklich reife Leistung abgeliefert. „Danke Sir.“ Antwortete Aponi. Martin aktivierte daraufhin erneut den Schiffsinternen Kommunikationskanal und meinte: „Wir liegen im Dock, Sie können sich nun frei bewegen.“

Daraufhin löste auch Martin selbst die Gurte die ihn in seinem Stuhl hielten und schwebte daraufhin aus seinem Stuhl heraus. „Kapitän-Leutnant, folgen Sie mir.“ Meinte er dann worauf Peter meinte: „Ja Sir.“ Mit Peter im Schlepptau verlies Martin daraufhin die Brücke und bewegte sich in bemerkenswertem Tempo durch das Schiff, die Fortbewegung an Bord war ohne Schwerkraft definitiv einfacher und auch schneller als in Startposition. Innerhalb von nur drei Minuten hatte Martin sein Schiff daher durchquert und erreichte gemeinsam mit Peter die Hauptfrachtschleuse. Nachdem er sich mithilfe seiner ID autorisiert hatte, öffnete sich das gepanzerte Schott umgehend und gab den Weg durch den kurzen Andocktunnel in die Pionier Station frei. Dort warteten bereits mehre Männer und Frauen die neben großen Frachtkisten Schwebten auf denen das Emblem der UNSF prangte. „Kapitän Möllers, Ich bin Leutnant Williams Willkommen an Bord.“ Grüßte umgehend der offenbar führende Offizier. „Freut mich Sie kennen zu lernen Leutnant, was haben Sie alles für mich dabei?“ erwiderte Martin während Peter hinter ihm bereist einen Tragbaren Handcomputer gezückt hatte auf dem die Frachtlisten aufgeführt wurden. „Nahrungsrationen für Einhundert Standard Tage, Medizinische Versorgungsgüter, Hundfertfünzig SLT-2 Stalker Torpedos, Achthundert zweihundertfünfzig Millimeter Panzerbrechende Geschützgranaten, dreihundert zweihundert fünfzig Millimeter Hohlladungsgranaten und zwei Million zwanzig Millimeter Hartkerngeschosse. Sowie ne Ladung Übungsgeschosse.“ Antwortete Leutnant Williams nachdem er seinen eigenen Handcomputer zu Rate gezogen hatte. „Kapitän-Leutnant Graham?“ fragte Martin daraufhin. „Das deckt Sich mit unserer Frachtliste Sir.“ Antwortete Peter sofort. „Gut, Leutnant bringen Sie die Ladung an Bord. Kapitän-Leutnat Graham, überwachen Sie den Vorgang.“ Befahl Martin daraufhin. „Ja Sir.“ Bestätigte Peter umgehend. Während Williams nur nickte.

Martin zog sich daraufhin ein wenig zurück und sah aus sicherer Distanz zu wie die Frachtkisten an Bord gebracht wurden, hier war die Schwerelosigkeit ein klarer Vorteil, es spielte keine Rolle wie schwer die Ladung war, im All konnte ein einzelner Mensch Problemlos Fracht von über einer Tonne Gewicht hinter sich herziehen. Nicht nur deshalb wurde die Munition für die Waffen erst jetzt an Bord gebracht, der Hauptgrund bestand darin das man beim Start eines Raumschiffe so viel Gewicht wie irgend möglich sparen wollte, daher starteten Raumschiffe für Gewöhnlich ohne irgendwelche Versorgungsgüter an Bord und nahmen diese erst im Orbit auf. „Kapitän Möllers, hören Sie mich?“ fragte dann Constantinos Stimme aus den Lautsprechern in Martins Anzug, immerhin trug er noch immer den Halbgepanzerten Raumanzug. „Sprechen Sie Leutnant.“ Meinte Martin daraufhin. „Ich benötige Ihre Autorisation um zusätzlichen Kernbrennstoff an Bord zu nehmen.“ Antwortete Constantinos. Genau wie die reguläre Fracht war auch beim Gewicht des Treibstoffes gespart worden, beim Start war nur so viel an Bord gewesen wie zum Erreichen der Pionier Station nötig war, plus natürlich eine Sicherheitsreserve. „Senden Sie mir das Formular zur Hauptfrachtluke.“ Erwiderte Martin daraufhin während er zur nächsten Kontrollfläche schwebte die in der Wand eingelassen war. Sobald er sich daraufhin mit seiner ID Autorisiert hatte erschien bereits das Virtuelle Formular das die Aufnahme von Brennstoff autorisierte. Nachdem Martin die Liste kurz überflogen hatte zuckte er mit den Achseln und bestätigte die Autorisierung mit einem simplen Druck auf eine Schaltfläche. „Leutnant Theoduru, Sie haben Ihre Autorisierung.“ Meinte Martin dann über das Bordinterne Kommunikationssystem. „Habe ich gerade gesehen, danke Sir.“ Antwortete Constantinos. Zufrieden zog sich Martin daraufhin von der Kontrollfläche zurück und sah wieder dabei zu wie die Frachtkisten an Bord verstaut wurden, viel anderes hatte er im Moment immerhin sowieso nicht zu tun.
~~~Ende Kapitel 3~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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