Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten

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05 Mär 2016 14:25 #78418 von Todesgleiter
@General Stefan: Naja die Naquiim denken vielleicht sogar effizienter als es den anschein hat. Ja durch derartige Strafen verlieren sie ein paar Arbeiter, aber der Rest läuft wieder brav in der Spur und da nachschub weniger Kostet als ein Mittagessen für sich selbst....

@all: Weiter geht's:

Kapitel 4: Sarahs Plan
Mehr schlafend als wach schleifte sich Nathalie durch die Korridore in Richtung der Küche wo die Putzutensilien gelagert wurden. Talshien hatte seine Drohung nach Konsequenzen für das Versagen der Arbeiter beim Transport seines neuen Schiffes wahr gemacht und es nicht bei einer diabolischen, aber einmaligen Strafaktion belassen. Die Ruhezeiten waren Drastisch reduziert worden, praktisch Täglich brachen neue Arbeiter aufgrund von Schlafmangel und Erschöpfung in sich zusammen. Zwar war das Leben im Lager nie besonders angenehm gewesen, aber im Moment war es einfach die Hölle. Die einzige die sich über die erhöhten Arbeitszeiten zu freuen schien war natürlich Sarah da sie so noch etwas länger in ihrer Phantasiewelt in der sie die Chefin war leben konnte. Als Nathalie dann in die Küche schlurfte stand sie auch schon hoch aufgerichtet auf einem kleinen Schemel und blickte Herrschaftlich drein. Nathalie ignorierte sie wie üblich während sie in die kleine Abstellkammer neben der Eigentlichen Küchenhöhle ging und ihren Wagen samt den dazugehörigen Utensilien holte. „Viel Spaß.“ Meinte sie dann Augenzwinkernd zu Ursula welche ihr entgegenkam und ähnlich verschlafen wie sie selbst wirkte während sie die Küche schonwieder verließ. Ursula brummelte als Antwort lediglich etwas unverständliches vor sich hin. „Nathalie warte mal kurz.“ Meinte dann Sarahs Stimme was Nathalie regelrecht zusammenzucken lies. Allerdings hielt sie an und drehte sich mit fragendem Blick um. „Du wirst Heute Anna einlernen. Es wird Zeit das du eine Beförderung erhältst, du machst deine Arbeit gut und ich könnte hier Verstärkung brauchen.“ Meinte Sarah dann während sie auf Nathalie zu lief und dabei Anna vor sich herschob.

„Danke.“ Antwortete Nathalie lediglich knapp, sie wusste von Ursula das es reichlich selten vorkam von Sarah gelobt zu werden was dieses Lob schon zu einer art von Auszeichnung machte. Obwohl Nathalie darauf schon ein bisschen Stolz war, sorgte ihre Abneigung gegenüber Sarah dafür das sie die Ruhe bewahrte. Sarah schien das jedoch nicht aufzufallen da sie lediglich meinte: „Dann legt mal los!“ ehe sie sich umdrehte und davon stolzierte. Anna sah Nathalie daraufhin erwartungsvoll an und fragte: „Und macht dein Job Spaß?“, „Du hast wohl zu viel Paste abbekommen, außer Sarah hat hier niemand Spaß.“ Antwortete Nathalie lediglich während sie den Wagen langsam in Richtung Essensraum schob. „Schade, naja ich bin trotzdem froh, ich währ hier noch verrückt geworden.“ Meinte Anna dann und deutete mit dem Daumen über die Schulter. „Warum denn?“ fragte Nathalie umgehend. „Sarah. Ich glaube in ihrem Kopf gibt es nichts anderes außer Arbeit.“ Antwortete Anna was Nathalie ein Grinsen entlockte. „Warte mal bis du deine erste Rinne gekratzt hast, dann überlegst du dir das vielleicht nochmal.“ Erwiderte sie dann.

Als die beiden dann etwas Später über die Rinne gebeugt die Reste des Frühstücks entfernten meinte Anna plötzlich: „Ich glaube Sarah hat was übles vor.“, „Wie kommst du darauf?“ fragte Nathalie ohne aufzusehen, sie wusste aus Erfahrung das Pausen die Sache nicht unbedingt leichter machten da es einem nach der Pause noch schwerer viel sich wieder aufzuraffen. „Ich hab sie gehört wie sie mit einem der Aufseher gesprochen hat.“ Antwortete Anna. „Aha. Und worum ging es?“ erwiderte Nathalie , froh darüber jemanden zu Reden zu haben. „Ich habe nicht alles verstanden aber ich glaube sie hat sich mit dem Aufseher darüber unterhalten die Führungsstruktur des Lagers umzubauen und irgendwie Kosten zu sparen.“ Antwortete Anna umgehend. „Sie will die Führungsstruktur ändern? Warum sollte irgendjemand darauf eingehen?“ fragte Nathalie umgehend ungläubig. „Soweit ich weiß hat sie behauptet das es Menschen leichter fällt sich anderen Menschen Unterzuordnen, das soll wohl die Arbeitseffizienz erhöhen.“ Antwortete Anna wieder. „Und dreimal dürfen wir Raten wenn sie sich auf dieser neuen Führungsposition vorstellt.“ Stellte Nathalie umgehend fest. „Genau.“ Stimmte Anna zu. „Du hast recht, das verheißt nichts Gutes.“ Stimmte Nathalie dann zu, sie wollte sich gar nicht vorstellen was für Maßnahmen Sarah durchführen würde wenn sie die dafür nötige Macht hätte. „Warum erzählst du mir das?“ fragte Nathalie dann nachdem einige Minuten schweigen geherrscht hatte. „Du bist nett zu mir. Außerdem weiß ich das du mich nicht verpfeifst und irgendjemandem musste ich es einfach sagen.“ antwortete Anna Schulterzuckend.

„Hmm ich denke ich versuche Sarahs neues Wohlwollen mir gegenüber nachher mal auszunutzen und mehr zu erfahren.“ Stellte Nathalie dann fest während sie sich auf ihre Schaufel gestützt aufrichtete. „Manchmal frage ich mich ob es nicht besser wäre einfach zu sterben.“ Stellte Anna dann fest. Umgehend schrillten bei Nathalie die Alarmglocken es konnte nicht gut sein wenn man sich in diesem Jugendlichen Alter schon den Tod wünschte. „Das ist ein furchtbar schlechter Gedanke.“ Stellte sie daher fest. „Ich weiß, aber wenn man logisch darüber nachdenkt: Wozu leben wir eigentlich, um den Naquiim ihren Dekadenten und bequemen Lebensstyl zu ermöglichen, ist es das wirklich wert?“ erwiderte Anna. Obwohl Nathalie Anna prinzipiell recht geben musste meinte sie: „Es wäre trotzdem Verschwendung sich selbst umzubringen. Es gibt immernoch die anderen Menschen die dich vielleicht Gerne haben.“ Anna wirkte daraufhin weniger überzeugt lies es jedoch erst mal gut sein während die beiden wieder damit begannen die Rinnen aus zu Kratzen.

Einige mühevolle Stunden später befanden sich Nathalie und Anna auf dem Rückweg in die Küche um die zurückgewonnene Paste abzugeben. „Wie hältst du das aus wenn du das alleine machen musst?“ fragte Anna dann und deutete mit dem Daumen über die Schulter zurück in die Essenshöhle. „Es ist bloße Gewöhnungssache. Am Anfang war es heftig und ich war mehr als einmal hinter dem Zeitplan. Sarah ist jedes Mal ausgeflippt.“ Antwortete Nathalie Schulterzuckend. „Tolle Aussichten.“ stellte Anna umgehend finster fest. „Mach dir keine Sorgen ich zeige dir alle Tricks, dann wird das kein Problem für dich.“ Erwiderte Nathalie Augenzwinkernd. „Danke, aber ich glaube das ich nach zwei Tagen meine Arme nichtmehr bewegen kann, das ist ja noch Schlimmer als den Grillrost zu schrubben.“ Meinte Anna umgehend. „Du packst das schon. Manchmal muss man einfach Vertrauen in sich selbst haben.“ Beruhigte Nathalie während die beiden in die Küche traten und den Wagen mit den darauf stehenden Paste gefüllten Eimern dabei lässig vor sich herschoben. Natürlich entging das Sarahs allessehendem Auge nicht und sie kahm umgehend angelaufen. „Seid ihr fertig?“ fragte sie dann umgehend. „Ja.“ Antwortete Nathalie und deutete auf die Eimer. Sarah verschwendete jedoch keinen Blick an die Paste sondern fragte umgehend: „Wie hat sie sich geschlagen?“ wobei sie in Richtung Anna nickte. „Für das erste Mal ganz ordentlich, ich kann nicht klagen.“ Antwortete Nathalie wahrheitsgemäß.

Sarah nickte daraufhin zufrieden ehe sie meinte: „Das habe ich mir gedacht. Macht weiter, die Essensausgabe beginnt bald.“ Dann drehte sie sich herum und stolzierte zurück auf ihren Platz in der Mitte der Küche von wo aus sie das ganze Geschehen überblicken konnte. „Wow für ihre Verhältnisse war das direkt schmeichlerisch. Was hast du mit ihr gemacht?“ fragte Anna dann leise. Nathalie grinste daraufhin ehe sie erwiderte: „Keine Ahnung.“, „Schon wieder Paste?“ fragte im nächsten Moment Ursula von ihrer Leiter herunter. „Natürlich, was auch sonst.“ Antwortete Nathalie während sie damit begann die Eimer in den Flaschenzug zu entleeren immerhin wollte sie vorläufig Sarahs wohlwollen nicht Riskieren, nicht bevor sie mehr über die Pläne der alten Frau in Erfahrung gebracht hatte. Während des eintönigen Eimer Umschüttens bemerkte Natahlie wie Sarah ihren Wachposten verlassen hatte und erneut mit einem der Aufseher redete. Dieses mal erkannte sie ihn auch, das vom alter Ergrauende Fell und die Narbe im Gesicht welche eines seiner beiden Augen unbrauchbar machte waren eigentlich unverkennbar. „Das bedeutet nichts gutes.“ Stellte sie daher für sich selbst fest. Wenn Sarah gemeinsame Sache mit Oberkommandanten der Aufseher machte, musste ihre Beliebtheit weiter reichen als Nathalie zunächst angenommen hatte. Immerhin war der Kommandant der Aufseher so ziemlich das mürrischste Wesen das Nathalie je gesehen hatte.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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05 Mär 2016 14:27 #78419 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Weitere Minuten des Paste Umschüttens später hatten es Nathalie und Anna dann geschafft due gesamte Paste zurück in den großen Kochpott zu befördern. „Räum das mal bitte auf, ich versuche mal mit Sarah zu sprechen.“ Meinte Nathalie dann zu Anna. Diese nickte lediglich knapp ehe sie die Eimer zurück auf den Wagen beförderte. Nathalie lief unterdessen, unter dem fragenden Blick von Ursula und einigen anderen Frauen, auf Sarah zu welche sie noch nicht bemerkt hatte. Nathalie beschloss daher sich bemerkbar zu machen damit Sarah nicht den Eindruck Gewann sie würde ihr nachschleichen. „Na, läuft alles nach Plan?“ fragte Nathalie daher vorsichtig. Sarah drehte sich umgehend um und meinte: „Im Moment ja, aber man muss beständig aufpassen. Eine gute Küchenchefin muss ihre Augen überall haben weißt du.“, „Das muss ein anspruchsvoller Job sein.“ stellte Nathalie daraufhin fest in der Hoffnung das Sarah so eitel war wie sie dachte. „Oh ja, das ist er, aber die meisten wissen das nicht zu würdigen.“ Antwortete Sarah. „Vielleicht liegt das an der Führung?“ meinte Nathalie daraufhin und versuchte damit sich langsam an das eigentliche Thema heran zu tasten, obwohl sie verwundert darüber war das Sarah überhaupt so lange mit ihr redete anstatt sie umgehend zurück zur Arbeit zu schicken.

„Damit hast du recht. Die Aufseher machen ihre Arbeit gut, aber sie vermitteln keine Werte.“ Erwiderte Sarah daraufhin. „Wohl war.“ Pflichtete Nathalie umgehend bei obwohl sie eigentlich ganz anderer Meinung war. „Nun ich habe einen Vorschlag gemacht um das zu ändern.“ Meinte Sarah dann plötzlich von selbst. Augenblicklich horchte Nathalie auf versuchte sich ihre Neugier jedoch nicht anmerken zu lassen während sie möglichst beiläufig fragte: „Echt, was denn?“, „Ich habe vorgeschlagen die Führungsstruktur im Lager zu ändern. Wir müssen uns mehr selbst organisieren um gute Arbeit verrichten zu können. Deshalb habe ich angeregt das die Aufseher sich zurückziehen und wir eigenverantwortlich die Arbeiten einteilen.“ Erklärte Sarah umgehend. „Und darauf sind sie eingegangen?“ fragte Nathalie sofort nach. „Ja, sie finden die Idee gut, unter der Voraussetzung das jemand dem sie vertrauen die Führung übernimmt.“ Antwortete Sarah mit vor stolz anschwellender Brust. „Und wer soll das sein?“ fragte Nathalie mit gespielter Überraschung. „Ich. Ich habe auch schon mehrere gute Ideen wie wir das alles effizienter gestalten können.“ Erwiderte Sarah mit leuchtenden Augen. „Oh, was für Ideen hast du denn?“ fragte Nathalie dann sofort, dieses Mal musste sie ihre Neugierde nicht spielen. „Zum Beispiel denke ich das es an der Zeit wird das wir selbst für Nachschub an Arbeitskräften sorgen. Die können wir dann von Anfang an einlernen. Das wird die Effizienz drastisch erhöhen.“ Antwortete Sarah umgehend. „Aha, und wie stellst du dir das vor?“ fragte Nathalie nach, immerhin bezweifelte sie das Talshien es einem Menschen überlies neue Sklaven ein zu kaufen, selbst wenn es sich bei diesem Menschen um Sarah handelte.

„Das ist doch eines der einfachsten Dinge überhaupt. Immerhin haben wir alles was wir brauchen um Nachwuchs zu bekommen hier.“ Erwiderte Sarah dann was Nathalie wie einen Faustschlag in den Magen traf, Sarah hatte gar nicht vor Sklaven einzukaufen, sie wollte dafür sorgen das die Sklaven selbst Kinder bekamen um Kostengünstig weitere Arbeitskräfte zu erhalten. „Ich wage zu bezweifeln das irgendjemand ein Kind in diese Welt setzt.“ Stellte Nathalie dann fest. „Das wird einfach eine Pflicht, überlass das nur mir. Wir haben hier genügend weibliche Arbeiter im Reproduktionsfähigen Alter.“ Erwiderte Sarah. „Du willst die Leute zwingen Kinder zu bekommen?“ fragte Nathalie daraufhin entgeistert. „Manchmal muss man die Menschen zu ihrem Glück zwingen.“ antwortete Sarah lediglich. „Ähem, ok ich muss dann mal weiter machen...“ meinte Nathalie daraufhin und entfernte sich von Sarah während ihre Gedanken kreisten, sie traute es Sarah durchaus zu eine art von Kinderquote einzuführen die jede Frau zu erfüllen hatte, ein grausige Vorstellung. „Und?“ fragte dann Anna neugierig als Nathalie sie erreicht hatte. „Sarah ist noch verrückter als ich angenommen hatte.“ Antwortete Nathalie lediglich dumpf während sie in Richtung der Essenswagen ging, immerhin stand das Mittagessen unmittelbar bevor. „Warum was hat sie gesagt?“ fragte Anna neugierig weiter. „Später, nicht hier.“ Meinte Nathalie daraufhin, sie musste erst einmal selber über Sarah’s Worte nachdenken.

Als sie dann an der Essensausgabe angelangt waren, versicherte sich Ursula kurz das Sarah außer hör und Sichtweite war ehe sie fragte: „Was hattest du den mit unserer Möchtegern Königin zu besprechen?“, „Erzähl ich dir später, ich will nicht das sie Verdacht schöpft.“ Antwortete Nathalie. „Aha.“ Meinte Ursula daraufhin während sie die Klappe öffnete welche die Paste aus dem großen Pott in die kleineren Transporttöpfe auf dem Wagen laufen ließ. Sobald Nathalie dann gemeinsam mit Anna die Küche verlassen hatte und die Minen ansteuerte, meinte Anna: „Es ist noch schlimmer als du dachtest oder?“, „Ja.“ Stimmte Nathalie zu. „Das ist einfach nicht fair.“ Meinte Anna daraufhin düster während sie den Kopf und die Schultern hängen lies. „Nein ist es nicht.“ Stimmte Nathalie zu, wenn Sarah mit ihrem Plan durch kam, was leider sehr wahrscheinlich war, wäre das eine völlig neue Dimension von Unterdrückung.

Als sich der Tag dann nach weiteren quälenden Stunden dem Ende zu neigte, saßen die wenigen Arbeiter welche sich noch aufrecht halten konnten wie üblich in kleinen Gruppen im Schlafraum zusammen. Die Aufseher duldeten dies nach wie vor, vermutlich da sie wussten das ein Gewisses Maß an sozialer Interaktion notwendig war wenn man verhindern wollte das die Menschen wahnsinnig wurden den wahnsinnige Sklaven arbeiteten schlecht. „So jetzt erzähl aber mal.“ Meinte Ursula dann während sie sich im Schneidersitz niederlies. Nathalie warf daraufhin ein Blick über die Schulter um sich zu vergewissern das niemand mithörte ehe sie leise antwortete: „Anna hat mir erzählt das Sarah irgendwas ausheckt, irgendwas das über ihre üblichen Schikanen hinausgeht.“ Während Anna daraufhin zustimmend nickte fraget Ursula: „Noch übler als ihr sonstiges gehabe? Wow.“, „Mhm, noch schlimmer. Ich hätte mir das nie träumen lassen, aber offenbar will sich Sarah zu einer Art Hilfsaufseherin machen lassen und das Kommando über das Lager an sich reißen.“ Ursula zog daraufhin die Augenbrauen hoch ehe sie trocken meinte: „Das passt zu ihr.“, „Ja, das ist aber noch nicht alles. Sie hat vor uns dazu zu zwingen Kinder zu bekommen um den Nachschub an Arbeitskräften kostengünstig zu gestalten.“ meinte Nathalia daraufhin düster. „Was?!“ erwiderte Ursula umgehend schockiert während Anna auf keuchte. „Was ist mit Kindern?“ fragte dann Steve der sich in diesem Moment zu den drei setzte und einfach nur unendlich müde wirkte, die gute Laune für die er früher berühmt gewesen war, war dabei wie verfolgen.

Sarah schwelgt in Allmachtsphantasien.“ Meinte Ursula daraufhin lediglich knapp. „Das ist doch nichts neues.“ Erwiderte Steve während er sich vorsichtig im sitzen streckte. „An sich nicht, aber sie hat eine neue Dimension erreicht.“ Konterte Ursula. „Echt?“ fragte Steve lediglich. „Leider ja, sie will sich Befördern lassen um ein paar tolle Regeln wie eine Kinderquote durchzuboxen.“ Antwortete Nathalie. Steve schüttelte daraufhin den Kopf während er meinte: „Manche Leute sind wirklich Hoffnungslos. Mir ist es unverständlich wie sie denkt.“, „Nicht nur dir.“ Stellte Ursula fest. „Und was machen wir jetzt?“ fragte dann Anna voller Tatendrang. „Was sollen wir den machen?“ fragte Nathalie mit Hochgezogenen Augenbrauen, ihr aller Handlungsspielraum war bestenfalls beschränkt. „Keine Ahnung, aber irgendwas müssen wir doch dagegen unternehmen.“ Antwortete Anna. Steve grinste daraufhin schwach ehe er meinte: „Der Tatendrang der Jugend, immer wieder schön zu sehen.“, „Wir können leider nichts tun, jedenfalls fällt mir nichts ein. Wenn du eine Idee hast immer raus damit.“ Fügte dann Ursula an. Wie zu erwarten schwieg Anna daraufhin, die Situation war einfach verfahren und schien sich im Moment jeden Tag noch weiter zu verschlimmern. „Gibt’s auch erfreuliche Nachrichten?“ fragte Steve dann wobei man seiner Stimme anhörte das er nicht wirklich damit rechnete. „Nö, es sei den Du hast welche.“ Erwiderte Nathalie niedergeschlagen.

„Naja, ich habe gehört das Talshien wohl eine ganze Ladung neuer Sklaven gekauft hat. Ich weiß zwar nicht ob das erfreulich ist, aber immerhin ist es nicht so niederschmetternd.“ Antwortete Steve umgehend. „Oh Frischfleisch, ist ja schon en Weile her seit dem letzten mal.“ Stellte Ursula fest. „Das wird auf jeden Fall ne Abwechslung.“ Stimmte Nathalie zu, sie selbst war mit dem vorletzten Schwung angekommen und hatte daher schon eine Welle Neuankömmlinge erlebt. „Die armen Schweine haben keine Ahnung wo sie da rein kommen.“ Meinte dann Steve. „Ich bin ziemlich sicher das es dort wo sie herkommen auch nicht viel angenehmer ist als hier.“ Stellte Nathalie schulterzuckend fest. Soweit sie wusste gab es mittlerweile faktisch keine Menschen mehr die nicht unter der Erdrückenden Naquiim Herschafft lebten, immerhin hatten die Naquiim gewaltige Anstrengungen unternommen um die gesamte Spezies zu versklaven. Den Gerüchen nach zu urteilen ließ sich das auf den vergangenen Krieg zurück zu führen in dem die Naquiim schwere Verluste hatten hin nehmen müssen und sich daher insgeheim vor der Menschlichen Rasse fürchteten, ein Umstand den sie wohl niemals offen zugeben würden.
~~~Ende Kapitel 4~~~

mfg.: Tg

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05 Mär 2016 14:57 #78420 von General Stefan
Ohwei ohwei da braut sich ja ne Menge Stress zusammen :D Bin gespannt wies weiter geht!

Lg Stefan

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06 Mär 2016 11:45 - 06 Mär 2016 11:46 #78422 von Admiral Bartels
Ich stelle mal wieder Theorien auf:

Möglicherweise versucht Sahra auch nur den Menschen bei einer Flucht zu helfen, indem sie die Aufseher dazu bringt ihr zu trauen, aber im Hintergrund spinnt sie die Fäden für den Widerstand. Wenn die Aufseher sich nicht mehr so stark einmischen, kann man sich unauffällig zum Schiff schleichen. Und dann heißt es Tod den Unterdrückern! :B:

Jacob: Komm schon, Sam, das kann nicht komplizierter sein als eine Sonne zu sprengen.
Sam: Also wirklich! Da sprengt man eine Sonne und alle erwarten, dass man über Wasser laufen kann.
Jacob: ... Geschafft.
Sam: Und was kommt als nächstes?! Soll ich einen Ozean trennen?

:vortex2: :prior:...
Letzte Änderung: 06 Mär 2016 11:46 von Admiral Bartels.

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12 Mär 2016 13:00 #78482 von Todesgleiter
@General Stefan: Naja Stress braut sich nicht direkt zusammen, den macht mans ich nur selb t. Es kündigt ich nur ne menge unangenehme dinge an :D

@Admiral Bartels: Interressante Idee. Allerdings hat der Plan mehere Schwachstellen, die größte währe ja schon: Woher soll ein haufen Zwansgarbeiter die ihr dasein in einer unterirdischen Mine fristen wissen wie man ein Raumschiff fliegt? :D

@all: Weiter geht's:
Kapitel 5: Frischfleisch

Obwohl der Tag wie jeder andere auch mit dem nicht zu überhörenden Gong startete und auch sonst nichts anders war als sonst, lag eine Elektrisierende Erwartung in der Luft als sich Nathalie von ihrem Lager hochquälte. Der Grund hierfür war die Ankunft neuer Arbeiter, welche wohl während des Frühstücks zu den alteingesessenen stoßen würden. Durchaus neugierig auf ihre neuen Leidensgenossen richtete sich Nathalie etwas schneller als Gewöhnlich auf und reihte sich in der Schlange ein welche den Schlafraum verlies. „Bin ja mal gespant was das für Leute sind.“ Stellte Ursula kurz hinter Nathalie fest. Als dann alle den Essensraum erreicht und sich entlang der Rinnen aufgestellt hatten, traten zwei weitere Aufseher in den Raum welche einen Naquiim eskortierten. Wie üblich stellte sich der untergebene Talshiens nicht vor sondern kam direkt zur Sache: „Hört zu. Heute werden einige neue Arbeitskräfte in eure Gruppe integriert. Es wird von euch erwartete das ihr den neuen alles beibringt was ihr Wisst und das schnellstmöglich. Ansonsten würde es notwendig werden eurer Motivation erneut auf die Sprünge zu helfen.“ Obwohl die Selbstgefälligkeit des Naquiim zum Himmel stand, war seine Ansprache für die Verhältnisse seiner Art ziemlich höflich und kahm ohne schwere Beleidigungen gegen die Menschlichen Arbeiter aus, vermutlich gehörte er noch nicht lange zu Talshiens Truppe. „Ihr könnt euch jetzt zum Rest gesellen.“ Meinte der Naquiim dann zu den Neuankömmlingen ehe er mit seiner Eskorte von dannen zog.

Die neuen Arbeitskräfte trotteten daraufhin mit missmutigen Blicken in den Raum und schauten kaum nach links oder rechts, es war offenkundig das sie alles andere als Glücklich mit ihrem los waren. Im Gegensatz zu den anderen neuen, welche allesamt ziemlich in sich zusammengesunken und mit gesenktem Kopf liefen, marschierte einer von ihnen mit erhobenem Haupt und gestraffter Muskulatur in den Raum. Nathalie schätzte den Mann auf knappe dreißig Jahre, allerdings wirkte er nicht wie die anderen dreißig Jährigen. Er wirkte nicht gebrochen, nicht abgearbeitet wie alle anderen. Im Gegenteil er versprühte ein Art von Stolz und Selbstsicherheit die selbst den Aufsehern auffiel. Auch hatte er keine Angst den Blick der Grewock zu erwidern und starrte mit unbekümmertem Blick in die Fratze eines Aufsehers. Dieser reagierte darauf wie üblich, er fletschte die Zähne und hob seinen Schlagstock während er auf den Provokateur zu lief. „Das passiert echt jedes Mal, armer Kerl.“ Meinte Ursula daraufhin während der Aufseher sich vor dem Sklaven aufbaute, welcher von dem Zähnefletschenden Gegner nicht im mindesten Beeindruckt schien. Mit Brachialer Geschwindigkeit und Kraft schlug der Aufseher daraufhin mit seinem Schlagstock zu und stieß ein überraschtes Knurren aus als seine Waffe ins leere fuhr, der Mann war der Attacke mit müheloser Eleganz ausgewichen und starrte den Ausfahre weiterhin unverwandt und mittlerweile auch herablassend an.

Erneut holte der Aufseher aus und schlug zu, doch auch dieses mal verdrosch er nichts als Luft, im Vergleich zu dem Menschen wirkten die Bewegungen des Grewock geradezu lethargisch und unbeholfen. „Wow, der ist gut.“ Stellte Ursula daher anerkennend fest. „Wo hat er sowas gelernt?“ fragte Nathalie daraufhin. „Jedenfalls nicht in einem Arbeitslager, das steht fest.“ Antwortete Steve nicht minder beeindruckt. Zwar waren Grewock nicht von Natur aus nennenswert schneller oder stärker als Menschen, aber es gehörte trotzdem einiges an Können dazu einem Schlag eines Aufsehers auszuweichen. Der Aufseher hatte mittlerweile Verstärkung erhalten, mit gesträubtem Nackenfell stürzten sich die zwei Aufseher umgehend auf ihr Opfer und bekamen wieder nur Luft zu fassen noch während beide überrascht nach Luft schnappten und versuchten das Gleichgewicht wieder zu finden, ging der Mann in den Gegenangriff über, mit einem einzigen Gezielten Schlag gegen den Unterkiefer brachte er einen der beiden Aufseher zu fall während er dem zweiten die Beine unter dem Körper wegzog und mit dem Ellenbogen nach seiner Kehle schlug. Unter lautem winseln gingen die beiden Aufseher daraufhin zu Boden und blieben überrumpelt liegen während sämtliche Blicke auf die Szenerie gerichtet waren, noch nie hatte es jemand gewagt sich den Aufsehern direkt zu widersetzen und sogar eine Handgreifliche Auseinandersetzung zu riskieren.

„Der war kein Sklave, nie und nimmer. Ich habe noch nie jemanden so Kämpfen sehen.“ Meinte Steve dann . Unterdessen stürmten weitere Aufseher zum Ort des Geschehens und stürzten sich mit all ihrer Brutalität auf den Mann. Allerdings wirkten ihre Bewegungen erneut unbeholfen und wie in Zeitlupe, sie waren so unendlich langsam und ineffektiv im Vergleich zu den Technisch herausragenden präzisen Bewegungen ihres Gegners. „Der macht die platt.“ Meinte Anna dann fassungslos während ein weitere Aufseher benommen zur Seite kippte und wie ein nasser Sack liegen blieb. Mittlerweile tat niemand mehr so als würde er Essen, sämtliche anwesenden beobachteten die skurrilen Kampf eines Mannes gegen die überzahl an Gegnern. Als der nächste Aufseher umkippte wie ein schlecht befestigter Pott Essenspaste, ertönte eine gereizte Stimme: „Genug jetzt!“ im nächsten Moment ertönte ein kurzes Summen und ein teil der Decke über den Kämpfenden bröselte herab. Nathalie hatte den Grund hierfür schnell gefunden: Der Kommandant der Aufseher stand im Zugang zum Speisesaal und hob ein Gewehr in seinen Händen. Augenblicklich entfernten sich die beiden kämpfenden Parteien voneinander während der Rest sich umgehend weder der Paste widmete, keiner hatte Lust sich eine Kugel einzufangen. „Los geh zu den anderen, du hast deinen Spaß gehabt.“ Meinte der Kommandant dann zu dem Mann gewandt welcher der Aufforderung nachkam und sich an eine der Rinnen stellte. Es folgte daraufhin eine ziemlich wütend klingende Ansage auf Grewock, vermutlich wurden die Aufseher für ihr Versagen zurechtgewiesen.
~~~forstetzung im nächsten Post~~~

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12 Mär 2016 13:01 - 12 Mär 2016 14:48 #78483 von Todesgleiter
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Wenige Minuten später befand sich Nathalie gemeinem mit Anna und Ursula auf dem Weg in die Küche. Da keine Frauen bei der Lieferung neuer Sklaven dabei gewesen waren war es für sie ein Arbeitstag wie jeder andere auch, mit dem nicht ganz unwichtigen unterschied das es heute ein höchst interessantes Thema gab über das man sich unterhalten konnte. „Was glaubt ihr, wo kommt unser Mysteriöser Kampf Sklave her?“ fragte Ursula daher unmittelbar sobald sie sich in die Menschenschlage eingereiht hatten welche den Speisesaal verlies. „Wenn ich das wüsste.“ Antwortete Nathalie schulterzuckend. „Vielleicht kommt er aus einer anderen Realität.“ Meinte Anna dann. „Oder aus der Vergangenheit.“ Meinte dann eine Stimme hinter den drei. Erschrocken wirbelten die drei Frauen daher herum und blickten genau in das Grienende Gesicht des besagten Neuankömmlings. „Darf ich mich vorstellen?“ fragte er dann Höflich. „Äh..., Ja?“ antwortete Nathalie überrumpelt. „Dennis Pfeifer.“ Meinte der Mann dann und sah auffordernd in die Runde. „Nathalie.“ Meinte Nathalie lediglich, derart förmliche und Höfliche Konversationen war sie einfach nicht gewohnt. „Ursula.“ Meinte dann Ursula. „Ich bin Anna.“ Stellte Anna dann zu guter Letzt fest. „Es freut mich Sie alle Kennenzulernen.“ Stellte Dennis dann fest. „Wirst du nicht bestraft?“ fragte Anna dann. „Nein vermutlich nicht.“ Antwortete Dennis. „Warum?“ fragte Anna erneut verwundert immerhin hatte er sich mit den Aufsehern geprügelt. „Weil die Grewock eine Spezies mit Kampfehre sind. Ich habe sie im offenen Kampf besiegt das respektieren sie.“ Antwortete Dennis Schulterzuckend ehe sich Steve einmischte: „Ich stör ja nur ungern aber wir müssen hier abbiegen.“, „Dann verabschiede ich mich vorläufig und wünsche Ihnen einen angenehmen Arbeitstag.“ Meinte Dennis mit einer angedeuteten Verbeugung ehe er sich umwandte und Steve folgte.

„Der Typ ist mir suspekt.“ stellte Ursula dann fest. „Sagen wir es so: Er ist definitiv anders als alle die ich kenne.“ Erwiderte Nathalie. „Da seid ihr ja endlich!“ hallte ihnen dann schon die Stimme Sarah’s entgegen. „Deine Meisterin ruft dich.“ stellte Nathalie daher in Richtung Ursula gewandt fest. „Bad ist sie auch deine, also spar dir den Spott.“ Stellte Ursula daraufhin missmutig fest während sie sich in Richtung des großen Pottes auf den Weg machte um Sarah gar keine Gelegenheit zu geben sie wegen irgendetwas anzusprechen. „Dasselbe wie sonst?“ fragte Anna dann. „Jup, das selbe wie sonst. Du führst heute.“ Bestätigte Nathalie und deutete mit der Hand vor sich. Anna seufzte daraufhin kurz ehe sie sich auf den Weg zu den Putzutensilien machte. Nathalie wartete währenddessen in der Tür zur Küche und bereute das nahezu umgehend als Sarah zu ihr trat und fragte: „Hast du gesehen was sich im Speisesaal für eine Scheußlichkeit ereignet hat?“, „Ja ich konnte alles sehen, du nicht?“ erwiderte Nathalie immerhin hatte wohl wirklich jeder im Lager den Kampf gesehen und insgeheim jedes Mal aufgejubelt wenn einer der Aufseher zu Boden gegangen war, offenkundig jeder außer Sarah. „Nein, ich war schon hier. Immerhin wird von mir erwartet Pünktlich am Arbeitsplatz zu sein. Stimmt es denn das dieser ungehobelte Grobian so viel Unfrieden gestiftet hat?“ erwiderte Sarah umgehend. „Es gab eine heftige Handgreifliche Auseinandersetzung wenn du das meinst.“ antwortete Nathalie, sich bemühend unparteiisch zu klingen.

„Wie furchtbar!“ stellte Sarah fest und schaffte es tatsächlich dabei bedrückt zu wirken. „Es sind Leute wie diese die unser Arbeitsplätze gefährden. Wir müssen dafür sorgen das so etwas nichtmehr passiert und wenn dann müssen wir einschreiten.“ stellte Sarah dann entschlossen fest. Nathalie hatte daraufhin ihre liebe Not ein lautes Auflachen zu unterdrücken, was Sarah komplett entging, sie schaute in eine ganz andere Richtung und fuhr fort: „Du darfst nie vergessen das wir ohne unsere Arbeit hier nichts mehr sind. Dann ist es vorbei mit dem schönen Leben.“ Nathalie schaffte es daraufhin ein schwaches nicken zustande zu bringen und war überglücklich das in diesem Moment Anna mit den Putzutensilien auftauchte und ihr damit einen Vorwand lieferte die Unterhaltung zu beenden. „Ich muss gehen.“ Meinte sie daher zu Sarah. Diese nickte daraufhin eifrig ehe sie meinte: „Gut, ich muss auch noch ein paar dinge erledigen.“ Ehe sie davon stolzierte, offenbar immer noch in dem glauben in Nathalie eine Verbündete, oder zumindest eine formbare Untergeben gefunden zu haben. „Diese alte Frau...“ meinet Nathalie und Kopfschüttelnd, so langsam konnte sie Ursulas Mordintensionen nachvollziehen. Sarah war wirklich nichtmehr ganz normal im Kopf. Es war gut vorstellbar das sie einen in den Wahnsinn treib wenn man sie länger ertragen musste.

Einige Stunden der harten aber immerhin ungestörten Arbeit später befanden sich Nathalie und Anna dann einmal mehr auf ihrem Rundgang zur Essensausgabe und steuerten zu diesem Zweck Zielstrebig in einen der Stollen. Wie üblich warteten die Mienenarbeiter nur darauf und lösten sich umgehend von ihren Arbeitsgeräten sobald sie das charakteristische quatschen und krachen des Wagens hörten. Während sich die meisten daraufhin in einer unorganisierten Meute regelrecht auf den Wagen stürzten und darum wetteiferten der erste zu sein der etwas zu Essen bekam, standen Steve und Dennis etwas abseits, unter dem wachsamen Blick eines Aufsehers und warteten darauf das sich das größte Gedrängel gelichtet hatte. „Es ist mir eine Freude Sie wieder zu sehen Ladys.“ Meinte Dennis dann zur Begrüßung während Anna ihm eine Schale mit einem ordentlichen Batzen Paste darin in die Hand drückte. „Hmpf, ich freu mich mehr übers Essen.“ Stellte Steve daraufhin fest. „Ich mag dich auch.“ Erwiderte Nathalie und drückte Steve die Schale etwas schwungvoller als üblich in die Hand. „Reagiere doch nicht gleich beleidigt.“ Meinte Steve daraufhin umgehend, mittlerweile hatte er zumindest etwas von seinem Früheren Humor zurück Gewonnen auch wenn die Schatten der jüngeren Vergangenheit über ihm wie über jedem anderen kreisten. „Ich bin nicht beleidigt das du diese stinkende Paste lieber magst als mich, nur enttäuscht.“ Stellte Nathalie daraufhin zwinkernd fest. „Interessant.“ Meinte dann plötzlich Dennis während er die Paste in seiner Schale musterte. „Interessant? Das ist das erste mal da sich das von einem neuen höre wenn er dieses Zeug betrachtet.“ Meinte Steve daraufhin. „Ja es ist interessant, dieses Nahrungsmittel scheint aus Synthetisierten Nährstoffen zu bestehen wodurch es einen wesentlich höheren Nährwert als Gewöhnliche Nahrung hat.“ erwiderte Dennis. „Was?“ fragte Anna daraufhin.

„Ich meine lediglich das diese Paste ein Wissenschaftliches Meisterstück ist.“ Antwortete Dennis. „Sie schmeckt trotzdem schlecht.“ erwiderte Anna. „Hmm, das ist zwar korrekt aber nichts was sich nicht abändern lies. Wer ist für die Zubereitung zuständig?“ erwiderte Dennis. Steve, Nathalie und Anna sahen sich daraufhin kurz an ehe Nathalie meinte: „Sie heißt Sarah, aber wenn ich du währe würde ich nicht mit Ihr reden sie ist... sehr von ihren Leistungen überzeugt.“, „Ich verstehe, eine Sympathisantin?“ fragte Dennis umgehend. „Sympathie was?“ fragte Nathalie daraufhin leicht gereizt, es ärgerte sie mittlerweile gewaltig das sie so vieles von dem was Dennis sagte und offenbar für selbstverständlich hielt, nicht verstand. „Sie betrachte die Naquiim und Aufseher als Freunde.“ Erklärte Dennis dann umgehend, es störte ihn offenkundig nicht das Nathalie nachgefragt hatte. „Oh ja.“ Meinte Anna umgehend. „Es ist bedauernswert das es noch immer Menschen Gibt die ihre eigene Spezies im Tausch für ein minimal angenehmeres Leben verraten.“ Stellte Dennis dann fest ehe einer der Aufseher auf sie zu kahm, vermutlich um alle daran zu erinnern das sie Essen und nicht reden sollten.

Es vergingen weitere, stellenweiße äußert anstrengende, Stunden des Arbeitens in denen Nathalie nicht umhin kahm faktisch Pausenlos über Dennis nachzudenken. Einfach alles an ihm war anders als bei anderen Männern. Er verfügte über Fähigkeiten und auch über Wissen von dem sie nicht einmal gewusst hatte das es existierte. Dazu kam seine seltsam Distanzierte Art zu sprechen. „Ich muss unbedingt rausfinden wo er herkommt.“ Stellte sie daher für sich selbst fest während sie sich gemeinsam mit Anna in die Schlafhöhle schleppte. Dort ließ sich Nathalie in ihrer üblichen Ecke nieder und wartete darauf das die anderen ebenfalls eintrafen, wie üblich dauerte es nicht lange bis Ursula sich neben ihr Fallen lies und finster drein schaute, vermutlich hatte Sarah sie wieder mit irgendetwas genervt. „Du siehst heute aber mies gelaunt aus.“ Stellte Nathalie daher fest. „Hör mir auf. Ich hatte gerade eine Grundsatzdiskussion mit Sarah.“ Antwortete Ursula während Steve in Begleitung von Dennis auftauchte. Im Gegensatz zu Steve der sich einfach fallen ließ blieb Dennis etwas abseits stehen und fragte: „Hätten Sie ein Problem damit wenn ich mich zu Ihnen geselle?“ Ursula zog daraufhin eine Augenbraue hoch während Anna zur Seite rutsche und meinte: „Nein.“, „Sehr zuvorkommend und freundlich von Ihnen.“ meinte Dennis daraufhin ehe er sich niederlies, im Gegensatz zu allen anderen ließ er sich dabei nicht einfach fallen sondern sank in einem einzigen gleichmäßigen Bewegungsablauf langsam auf den Boden.

„Du warst nicht immer ein Sklave oder?“ fragte Steve dann nachdem Dennis sich gesetzt hatte und mit Kerzengeradem Rücken und erhobenem Kopf da saß. „Nein, das war ich tatsächlich nicht.“ Bestätigte Dennis wobei ein Hauch von Trauer in seiner Stimme mitschwang. „Wo kommst du dann her? Ich habe noch niemanden gesehen der so Kämpfen kann wie du.“ Fragte Steve dann. Dennis wirkte daraufhin etwas verlegen als er antwortete: „Würde es Ihnen etwas ausmachen wenn ich dieses Wissen für mich behalte?“, „Warum willst du uns das nicht sagen?“ fragte Ursula zurück. Dennis wirkte daraufhin mit einem mal sehr unnahbar als e antwortete: „Weil das Schicksal vieler anderer damit in unnötige Gefahr Gebracht werden würde. Ich kenne Sie alle nicht gut genug um Ihnen dieses Maß an Vertrauen entgegenbringen zu können.“, „Soll das heißen es gibt noch freie Menschen?“ fragte Anna daraufhin aufgeregt. „Ja.“ Antwortete Dennis extrem knapp. Diese Nachricht fuhr Nathalie in den Magen wie ein Faustschlag, bislang hatte sie gedacht das ihre gesamte Spezies versklavt war. Doch nun hatte Dennis ihr eröffnet dass das eine Fehlinformation war. „Dann gibt es eine Möglichkeit dieses Leben hinter sich zu lassen?“ fragte Ursula sofort eifrig. Dennis schaute daraufhin niedergeschlagen drein ehe er erwiderte: „Der Mensch ist immer seines eigenen Schicksales Schmied. Aber wie haben Sie den vor dieses Lager zu verlassen?“ Ursula schwieg daraufhin während sie über Dennis Worte nachdachte, genau wie alle anderen. Es war mehr als offensichtlich das er nicht nur ein ehemals freier Mann gewesen war, sondern noch deutlich mehr. Ebenso war es unwahrscheinlich das Talshien auch nur eine Geringfügige Ahnung davon hatte wen er sich da eingekauft hatte.

„Ich sollte Sie alleine lassen. Meine Worte können Sie alle in Gefahr bringen.“ Stellte Dennis dann verstimmt fest. „Wir können Strafen aushalten.“ Stellte Steve umgehend mit verzogenem Gesicht fest. „Daran zweifle ich nicht. Aber ich möchte nicht dafür verantwortlich sein das sich Ihr Schicksal noch weiter verschlimmert.“ Entgegnete Dennis ehe er sich ebenso geschmeidig erhob wie er sich gesetzt hatte und in Richtung der Wand davon lief. „Er ist mehr als es den Anschein hat.“ Stellte Ursula dann fest. „Oh ja.“ Stimmte Nathalie lediglich zu. „Ob er uns helfen kann hier weg zu kommen?“ fragte Anna dann mit vor Aufregung leuchtenden Augen. Nathalie warf daraufhin einen Blick in Richtung von Dennis der sich an der nächstbesten Wand niedergelassen hatte und die Umgebung aufmerksam aber seltsam distanziert betrachtete. „Mit Sicherheit, wenn er es will.“ Stellte sie dann fest. „Dann sollten wir ihm Beweisen das er uns trauen kann.“ Meinte Ursula sofort. „Und wie stellen wir das an?“ fragte Steve umgehend, alleine die kleine Hoffnung das Lager und Talshiens Willkürregime hinter sich lassen zu können reichte vollkommen aus seine Motivation zu wecken. „Ich weiß noch nicht, aber wir müssen es versuchen.“ Antwortete Ursula entschlossen. „Es wird Zeit brauchen und in dieser Zeit sollten wir besser nichts rum erzählen.“ Stellte Nathalie dann fest, zwar war außer Sarah niemand eindeutig auf der Seite der Aufseher aber sie war sich bei vielen nicht so sicher das sie aus Furcht vor Veränderungen nicht trotzdem die Aufseher über einen möglichen Plan informieren würden. „Das wäre klug.“ Stimmte Steve zu.
~~~Ende Kapitel 5~~~

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Letzte Änderung: 12 Mär 2016 14:48 von Todesgleiter.

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12 Mär 2016 13:38 #78484 von General Stefan
Oho ein ausgebildeter Soldat zerlegt eine ganze Einheit grobschlächtiger Schläger, ich bin beeindruckt und sehr gespannt, wie sich die Situation mit Dennis und den Sklaven weiterentwickelt! Habe ja das dumpfe Gefühl, das die Nahquiim, sich das nicht einfach so bieten lassen werden, wenn sie den Bericht über rebellierende Sklaven erhalten!

Freue mich aufs nächstes Mal und schreib bitte weiter so!

LG Stefan

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12 Mär 2016 14:35 #78487 von Jack Hunter
Kann es sein, dass da mindestens ein Satz beim Kopieren abhanden gekommen ist? Der zweite Post fängt nämlich etwas unlogisch an mit "in die Küche. Da keine Frauen bei der Lieferung neuer Sklaven dabei gewesen waren war es für sie ein Arbeitstag wie...". :what:

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12 Mär 2016 14:49 #78489 von Todesgleiter
Ups, bitte untertänigst um Verzeihung, ja da is was abhanden gekommen, hab das mal nachträglcih reineditiert.

Sorry nochmal.

mfg.: Tg

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12 Mär 2016 15:16 #78491 von Jack Hunter
Kein Problem, ist mir ja zum Glück aufgefallen. :)
Bin leider noch nicht dazu gekommen das neue hier zu lesen, bin noch bei denEnzyklopädieeinträgen zu DTI 2, habe nicht mehr so viel Zeit gehabt alles so schnell zu lesen, hole das aber alles noch nach so schnell es geht und gebe meine Meinung dazu ab. :afraid:

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