Die Tauron Invasion 2

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08 Nov 2015 14:10 #76448 von Jack Hunter
Dem kann ich mich nur anschließen. Auch wenn ich leider noch immer 2 Kapitel zurück liege, bis her ist das literarisch wirklich grandios umgesetzt, sowohl diese zwischenmenchlichen Beziehungen wie auch all die technischen und wissenschaftlichen Dinge. Einfach klasse!^^

Und apropos technische und wissenschaftliche Dinge, tust du da immer im Voraus recherchieren, um das nicht nur authentisch, sondern, zumindest in einem Sci-Fi-Rahmen, logischen und nachvollziehbaren Aspekt rüberzubringen? Speziell bei der Züchtung dieses Gerok-Körpers mit all seinen medizinischen Hintergründen oder auch davor diese ganzen Neuentdeckungen bei den Waffen und Verteidigungssystemen. Wie machst du das da? Das interessiert mich schon recht lange.^^

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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12 Nov 2015 20:13 #76587 von frimi
frimi antwortete auf Die Tauron Invasion 2
So, muss ich mich auch mal wieder zu Wort melden. Hab jetzt innerhalb von vier Wochen ganz DTI (1,2) bis zum letzten Kapitel gelesen und muss sagen dass mich die Geschichte fesselt. Nicht nur die progression die Tg hingelegt hat bzgl. Schreibstil, sondern auch die Geschehnisse die in eine ganz andere Richtung gingen als man sie gewohnt ist.
Ferner kostet mich jedes Kapitel immer wieder ein schmunzeln über die alltäglichen Dinge die so eine KI anstellt oder die komischen Zwischenmenschlichen Szene. ;)
Bin schon gespannt auf das nächste Kapitel. :D

Btw.: Irgendwie gehörten die Rechtschreibfehler und Grammatikfehler schon mit zum Schreibstil. :P

Wer lesen kann ist klar im Vorteil!
Wer suchet der findet! FAQ

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14 Nov 2015 15:17 #76599 von Todesgleiter
@General Stefan: Das warten hat wieder ein vorläufufes Ende ;)

Und natürlich danke für die Blumen! Deinen Wunsch nach mehr Storys werde ich dir wohl erfüllen können, im Moment sieht es nicht so aus als würde ich demnächst aufhören, habe noch einige Ideen in Petto ;)

Freut mich das du Indiflarias Absätze genießt, hab mir da auch wirklich mühe gegeben.

@Jack Hunter: Nun ja gezielt recherchieren tue ich eigentlich eher weniger. Außer wenn ich nichtmehr weiter weiß lese ich mal nach udn befrage den allwssenden Googlegott mit seinem Helfer Wikipedia ;) Das alles so authentisch wirkt liegt wohl daran das ich immer versuche die dinge die ich schreibe mit meinem aus Schulzeiten stammden Naturwissenschaftlichen Wissen abzugleichen und versuche es selbst zu verstehen.

@frimi: Na hoffentlcih verklagst du mich dann nicht wegen Freiheitsberaubung wenn ich dich Fessele. :P
Du willst noch ein KApitel? Kommts sofort!

@all: Weiter geht's:

Kapitel 40: Ungeklärte Rätsel

Es war ruhig, nach Meinung von Admiral Ishiyama zu ruhig weshalb er nervös mit den Fingern auf der Armlehne seines Stuhles herum trommelte. Noch immer kreiste die Akuma um den fremden Planeten und fungierte als Flaggschiff der mittlerweile deutlich angewachsenen Expeditionsflotte der Allianz welche den Planeten genauestens analysierte. Von einigen weiteren Zusammenstößen mit einheimischen Raubtieren, die jedoch allesamt glimpflich ausgegangen waren, war nicht viel passiert seit die Akuma den Planeten erreicht hatte und das beunruhigte den Admiral. „Normal dauert es nie lange bis Schwierigkeiten auftauchen, wenn sie so lange auf sich warten lassen, müssen sie gewaltig sein.“ Dachte er sich gerade und versicherte sich mit einen Blick auf eine Anzeige ein weiteres mal davon das sie keine ungebetenen Gäste hatten. Insgeheim rechnete er jede Sekunde mit dem Auftauchen einer Feindlichen Flotte in deren Hinterhalt sie getappt waren, bislang hatte sich jedoch kein einziges Nicht Allianzschiff blicken lassen. „Sie wirken nervös Sir.“ Stellte Tnak , welcher vorrübergehend den Posten als erster Offizier übernommen hatte so lange sich Kapitän Smith in der Quarantäne befand, daher fest. „Dumme Angewohnheit meinerseits. Tut mir leid.“ Antwortete Admiral Ishiyama und zog eine Fratze während er seine Finger zwang still zu halten. „Ich fühlte mich nicht gestört Sir, es hat mich lediglich verunsichert. Immerhin sind wir bislang gut voran gekommen.“ Erwiderte Tnak, höflich und Korrekt wie immer. Admiral Ishiyama sparte sich daraufhin eine Antwort, er hatte schon früher versucht den streng analytischen Ahandra das Menschliche Bauchgefühl zu erklären und war dabei jedes Mal gescheitert, er hatte daher keine Lust auf eine Wiederholung.

Auf dem Medizindeck der Akuma war es unterdessen endlich soweit, die Quarantäne für den ersten Landetrupp neigte sich dem Ende. „Es wird Sie alle freuen zu hören das sich keine Veränderungen Ihres Gesundheitszustandes feststellen lassen. Ich bin daher gewillt die Quarantäne zu beenden, allerdings möchte ich Sie alle darum bitten sich sofort bei mir zu melden wenn sich irgendetwas an ihrem Zustand ändert, auch wenn sich diese Änderung zunächst nicht mit dem Aufenthalt auf Biosphäre 1 in Zusammenhang zu stehen scheint.“ Meinte Anuqual gerade. Etliche leise Seufzer waren daraufhin zu hören, der Quarantäne Bereich war zwar mit allem ausgestattet was man brauchte, inklusive einem Nassbereich zur Körperpflege, aber dennoch saß man den ganzen Tag nur aufeinander herum. „Können wir uns wieder zum Dienst melden?“ fragte Kapitän Smith dann. „Aus Medizinischer Sicht spricht nichts dagegen Kapitän.“ Antwortete Anuqual. „Wann dürfen wir gehen?“ fragte Has’rak umgehend darauf er und die anderen Vor’chok hatten wohl am meisten unter der Quarantäne gelitten, was sie sich natürlich nicht anmerken leisen, Vor’chok waren einfach nicht dafür geschaffen Tagelang still herum zu sitzen. „Umgehend. Es gibt keinen Grund Sie länger hier zu behalten.“ antwortet Anuqual worauf umgehend eine Aufbruchsstimmung einsetzte und jeder sich daran machte den Quarantäne Bereich nur möglichst schnell zu verlassen.

Anuqual sah den Leuten daraufhin kurz hinterher ehe er sich auf den Rückweg ins Medizinische Labor machte. Zwar hatte er tatsächlich nichts beunruhigendes fest gestellt, aber genau das beunruhigte ihn. Immerhin hatte sich Auf Biosphäre 1, wie der Planet mittlerweile Offiziell genannt wurde, ein komplett unabhängiges Ökosystem entwickelt. Eigentlich hätte es Probleme geben müssen wenn man einen Organismus der sich nicht dort entwickelt hatte den dortigen Mikroben aussetzt. „Es ist als wäre der Planet auf die Bedürfnisse der Allianz zugeschnitten worden...“ dachte er sich einmal mehr, obwohl ihm die Abstraktheit dieses Gedankens klar war, um ein Ökosystem derart genau in seiner Entwicklung zu manipulieren waren Kenntnisse und Möglichkeiten erforderlich die die aller bekannten Spezies überschritt, mit Ausnahme der Historikaner. Diese allerdings schieden aus offensichtlichen Gründen aus, als sie das bekannte Universum verlassen hatten war die Entwicklung der Allianz schließlich noch nicht absehbar gewesen. „Wir haben es hier wohl mit einem glücklichen, aber absolut unwahrscheinlichen Zufall zu tun.“ dachte er sich daher und versuchte sich mit diesem Gedanken zu beruhigen.

Auch Admiral Ishiyama musste sich mittlerweile ernsthaft fragen ob er nicht vielleicht unter Verfolgungswahn litt, immerhin war bisher alles nach Plan gelaufen. „Trotzdem irgendetwas stimmt hier nicht, das Ganze ist einfach zu Perfekt.“ Stellte er dann für sich selbst fest. Der Jahrelange entbehrungsreiche Krieg gegen die Tauron hatten ihn gelehrt das das es immer einen Haken gab. „Oder sollten wir vielleicht wirklich so unverschämtes Glück haben?“ fragte er sich dann, immerhin lag ihm Aiko sowieso damit in den Ohren das er ein notorischer Schwarzseher war und die Dinge doch etwas Positiver betrachten sollte. „Sir, eine Zivile Fähre bittet um Landeerlaubnis.“ Meinte dann die Stimme Quols und riss den Admiral damit aus seinen Gedanken. „Haben Sie gesagt warum?“ fragte Admiral Ishiyama umgehend, immerhin diente die Akuma mittlerweile nur noch als Nervenzentrum der Flotte die tatsächlichen Erkundungsflüge wurden von anderen Schiffen aus durchgeführt. „Sie haben einen Gast für Sie an Bord Sir, Doktor Aiko Nakamura.“ Antwortete Quol. Admiral Ishiyama zog daraufhin lediglich eine Augenbraue hoch, es sah Aiko ähnlich ihn überall auf zu suchen. Es gab wahrhaftig kein entrinnen vor ihr. „Genehmigen Sie die Landung. Wachoffizier übernehmen Sie.“ Erwiderte Admiral Ishiyama daraufhin und erhob sich aus seinem Stuhl um den Hangarbereich auf zu suchen.

Nur wenige Minuten später hatte Admiral Ishiyama dann auch den Hangar der Akuma erreicht und kam sogar noch rechtzeitig um die finale Landung von Aiko’s Fähre zu begutachten, die sachte auf dem dafür vorgesehenen Landeplatz aufsetzte. Nur kurz darauf öffnete sich die Personenluke der Fähre und Aiko trat mit wehenden Gewändern heraus, sie genoss es keine Uniformen tragen zu müssen und kleidete sich stets in weite Gewänder wann immer dies möglich war. „Herr Admiral, ich bin im Auftrag des Rates hier, ich soll mit den Planungen für eine Planetare Kolonie beginnen und benötige dafür die Möglichkeiten Ihres Schiffes.“ Meinte Aiko dann in einem ernsten Tonfall wobei man ihr deutlich ansah das sie ein Lachen nur mit Mühe zurück halten konnte. Admiral Ishiyama beschloss kurzerhand das Spiel mit zu spielen und setzte einen Strengen Gesichtsausdruck auf ehe er mit förmlicher Stimme meinte: „Ich werde dafür sorgen das Sie Zugriff auf alle benötigten Systeme erhalten.“ Kaum hatte er geendet konnte Aiko ihr Lachen nicht mehr zügeln und fragte: „Wie machst du das nur ohne ein Gesicht zu verziehen?“, „Jahrelange Übung.“ Antwortete Admiral Ishiyama ehe er seinerseits fragte: „Bist du wirklich hier um eine Kolonie zu planen?“, „Ja, naja auch. Ich hab mich einsam gefühlt, also hab ich dafür gesorgt das ich wieder zu dir komme, immerhin besteht bei diesem Einsatz ja keine unmittelbare Gefahr.“ Antwortete Aiko. Admiral Ishiyama schüttelte daraufhin lediglich den Kopf ehe er meinte: „Freut mich das du da bist, willst du ein eigenes Quartier?“ Aiko setzte daraufhin eine künstlich entsetzte Miene auf ehe sie antwortete: „Hast du etwa keinen Platz bei dir?“

„Doch, ich müsste noch etwas Platz in der Küche schaffen können.“ Antwortete Admiral Ishiyama mit völlig unbewegter Miene. Aiko schnaubte daraufhin aufgebracht und meinte: „Das wäre dir grade recht oder?“ Admiral Ishiyama zuckte mit den Schultern ehe er erwiderte: „Natürlich, warum nicht. Aber wenn du darauf bestehst kannst du auch im Schlafzimmer nächtigen.“, „Ich bestehe drauf.“ Meinte Aiko und hakte sich bei ihm ein ehe sie gemeinsam den Hangar Verliesen. Unterwegs zum Quartier des Kommandierenden Offiziers fragte Aiko dann: „Stimmt es das dieser Planet so viel versprechend ist wie alle sagen?“, „Ich bin kein Terraforming experte, aber alleine die Tasche das sich auch ohne unser zu tun eine Komplexe Flora und Fauna bilden konnte, sollte für sich selbst sprechen. Es gibt weite Flächen die auch ohne weitere Veränderungen zur Kolorierung durch Menschen und Vor’chok geeignet sind, es gibt sogar einige große Seen die für die Aquianer interessant sein könnten.“ Antwortete Admiral Ishiyama. „Das sind doch großartige Neuigkeiten, nur irgendwie scheinst du dich darüber nicht zu freuen.“ Stellte Aiko dann fest. „Natürlich freue ich mich, aber ich denke eben etwas weiter. Im Moment mögen die Tauron diese Welt noch nicht gefunden haben, was aber machen wir wenn sie uns doch finden? Wir haben nicht die Kapazitäten diesen Planeten effektiv gegen eine Streitmacht dieser Größe zu Verteidigen.“ Antwortete Admiral Ishiyama. „Immer der Soldat.“ Stellte Aiko daraufhin grinsend fest.
~~~fortsetzung im nächsten~~~

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14 Nov 2015 15:19 #76600 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Nur wenig später hatte sich Admiral Ishiyama dann in seinem Arbeitszimmer niedergelassen während Aiko sich munter einrichtete. Die Berichte die er von den Wissenschaftlichen Teams von der Oberfläche erhielt waren jedoch kein Grund zur Entspannung, eher im Gegenteil. Sie erhärteten seinen Verdacht das hier irgendetwas nicht mit rechten Dingen zuging. So hatten Geologische Teams das Alter des Planeten auf Lächerliche zehn Millionen Jahre geschätzt, viel zu jung für eine derart üppige Biosphäre, zudem gab es keine Kernaktivität was eigentlich zu einem Zusammenbruch der Magnetosphäre führen müsste, eben jener natürlicher Schutzschild war jedoch sogar ungewöhnlich stark und schützte den Planeten, sowie die im Orbit befindlichen Schiffe zuverlässig vor der Strahlungswolke, Überreste einer nahen Supernova, welche durch das Sonnensystem trieb. Auch die Evolutionsbiologische Abteilung stand vor mehreren Rätseln, sie waren bislang unfähig gewesen eine nachvollziehbare Evolutionäre Entwicklung des Lebens auf Biosphäre 1 nach zu weißen, es war als wären es einfach eines Tages aufgetaucht und existierte seit dem eben. Sonden welche das restliche System kartographiert hatten ebenfalls weniger beruhigende Daten gesammelt, die restlichen Himmelskörper des Systems waren mehrere Milliarden Jahre alt, sehrt viel älter als Biosphäre 1, was jedoch überhaupt keinen Sinn machte, sämtliche Teile eines Sonnensystems entwickelten sich mehr oder weniger gleichzeitig, nicht im Abstand mehrere Milliarden Jahre von einander.

„Wird Zeit das sich die klügsten Köpfe der Allianz damit Auseinader setzen.“ stellte Admiral Ishiyama dann fest und übermittelte die Berichte in Gepackter Form an Trancenia, die KI würde die Daten schneller als jeder Organische Wissenschaftler auswerten und Interpretieren können. Anschließend lehnte er sich wieder zurück und grübelte selbst weiter über den Rätseln nach, je mehr sie über Biosphäre 1 in Erfahrung brachten desto weniger ergab einen Sinn. Nach ihrem Stand der Wissenschaft dürfte es weder den Planeten selbst noch das Leben darauf überhaupt geben. Allerdings wollte ihm keine plausible Lösung für diese Sachverhallte einfallen, ein Umstand den der Admiral offenbar mit den beschäftigten Wissenschaftlern teilte, keiner der Berichte hatte sich so gelesen als könnte sich irgendwer auch nur im entferntesten eine Reim auf das ganze machen. „Mach dir nicht so viele Gedanken.“ Meinte dann Aiko die, wie üblich, ohne Vorwarnung in der Tür erschienen war mit einem tadelnden Tonfall. Admiral Ishiyama sah daraufhin auf und erwiderte: „Es ergibt aber alles keinen Sinn und das beunruhigt mich.“Aiko verschränkte die Arme daraufhin vor der Brust und meinte: „Du sagst selbst immer wieder das du nur Soldat bist, überlass derartige Rätsel doch einfach den Leuten die dafür zuständig sind.“, „Wahrscheinlich hast du recht.“ Stimmte Admiral Ishiyama zu und seufzte einmal tief.

Unterdessen hatte sich innerhalb der Virtuellen Realität eine Inoffizielle Versammlung eingefunden. Trancenia hatte Admiral Ishiyamas Nachricht erhalten und die anderen beiden Ki’s umgehend mit einbezogen. „Die Erklärung für diese Mysterien ist einfach, der ganze Planet ist ein künstliches System.“ stellte Phönix schnell fest. Trancenia nickte und meinte: „Zu dem Schluss bin ich auch gelangt, aber das wirft eine weitere Frage auf.“, „Wer hat diese Welt und ihr Ökosystem erschaffen und zu welchem Zweck.“ Meinte Indiflaria umgehend nachdenklich. „Es gibt nur eine registrierte Spezies die überhaupt dazu fähig wäre einen Künstlichen Himmelsköroper dieser Größe samt Ökosystem zu erschaffen.“ Meinte Phönix umgehend. „Das ist korrekt, allerdings finden sich in meinen Datenbanken keinerlei Hinweise auf eine künstliche Erschaffung des besagten Planeten.“ Erwiderte Trancenia. Phönix legte die Stirn daraufhin in Falten, es gab nur außerordentlich wenige Präzedenzfälle in denen die Historikaner derart drastisch in die Entwicklung eines Sonnensystems eingegriffen hatten und dieser Planet gehörte nicht dazu. „Vielleicht müssen wir in Betracht ziehen das es eine weitere Technisch fortschrittliche Zivilisation gibt die dazu fähig ist, oder war.“ Meinte Indiflaria dann. „Das ist mehr als unwahrscheinlich. Die Existenz einer solchen Zivilisation währe bemerkt worden.“ Erwiderte Trancenia. „Ich glaube auch eher das es sich um ein Geheimprojekt als um das Werk einer unbekannte Macht handelt.“ meinte Phönix dann, immerhin waren die Datenbankend er KI’s nicht all umfassend, die Historikaner hatten einige der besonders Brisanten Informationen nur an ausgewählten Orten gespeichert.

„Wir haben bislang eine Option komplett ignoriert.“ Stellte Indiflaria dann fest. „Die währe?“ fragte Phönix. „Primadena.“ Antwortete Indiflaria. Augenblicklich senkte sich schweigen über die drei während alle darüber nachdachten die Ranghöchste KI des Historikanischen Imperiums hatte mit Sicherheit die nötigen Informationen um einen derartigen Eingriff vornehmen zu können auch wusste niemand wie viele andere KI’s übrig geblieben waren, es war durchaus denkbar das darunter auch einige KI’s waren die über die notwendigen praktischen Möglichkeiten verfügten. „Welchen Grund sollte sie haben so etwas zu tun?“ fragte Trancenia dann. „Ich habe es aufgegeben zu versuchen ihre Denkweise zu verstehen.“ stellte Phönix daraufhin schulter zuckend fest. „Laut ihrer eigenen Aussage beobachtete sie die Allianzspezeis schon länger und ich bin mir ziemlich sicher das sie auch schon länger über die Tauron Bescheid wusste, vermutlich war ihr Klar das es auf Dauer unvermeidlich ist das die Tauron über die Allainzspezies stolpern und sie besiegen.“ Meinte Indiflaria. „Weshalb sie eine neue Heimat für sie erschaffen hat um ihnen zu ermöglichen irgendwann das für sie vorgesehenen Schicksal zu erfüllen.“ Beendet Trancenia den Gedankengang. Indiflaria nickte daraufhin und meinte: „Genau.“, „Den Analysen der Wissenschaftlichen Teams der Allianz nach ist der Planet aber schon über eine Millionen Jahre alt.“ Gab Phönix dann zu bedenken, zu diesem Zeitpunkt war die Formierung der Allianz noch nicht absehbar gewesen, ebenso wenig wie die erfolgversprechende Entwicklung der einzelnen Spezies, auch die Tauron hatte es zum damaligen Zeitpunkt noch nicht gegeben.

„Der Planet selbst ist sogar noch viel älter. Ich habe Einträge in meiner Datenbank gefunden die noch auf die Hoch Zeit der Historikaner zurückgehen in denen seine Existenz belegt ist. Vor etwa einer Millionen Jahre hat sich dann nur offenbar jemand die Mühe gemacht ihn gründlich um zu gestalten.“ Erwiderte Trancenia. „Hmm, ob Primadena dermaßen weit in die Zukunft geplant hat?“ fragte Indiflaria dann. „Mittlerweile würde ich ihr das durchaus zutrauen.“ Meinte Phönix umgehend. „Sie muss den Planeten so gestaltet haben das er leicht und schnell auf eine Vielzahl von Biosphären angepasst werden kann. Sobald die Tauron Problematik absehbar war und sie ihre Kandidaten ausgewählt hat, hat sie nur noch den Feinschliff hinzu gefügt.“ Überlegte Trancenia. „Wir müssen diese Theorie überprüfen.“ Meinte Indiflaria umgehend, sollte der Planet tatsächlich Primadenas Werk sein, würde sie immerhin gewisse Sicherheitsmechanismen installiert haben um die Tauron, oder irgendjemand anderer, daran zu hindern ihre Pläne zu durchkreuzen. Was für die Allianz bedeutete das sie sich um ungebetene Gäste vorläufig keine Sorgen machen musste.
~~~Ende Kapitel 40~~~

mfg.: Tg

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14 Nov 2015 17:01 #76601 von General Stefan
Interesanntes Kapitel, bin mir aber fast zu einhundert Prozent sicher, dass die ganze Sache noch nen Haken hat! Ich frage mich ja auch, wenn Primadena so erpicht darauf ist, die Tauron zu beseitigen, warum sie nicht einfach eine gewaltige Flotte in Auftrag auf ihrem Heimatplaneten gegeben hat und dann selbst in die Schlacht gezogen ist!

Ich hab auch so langsam ein bisschen die Vermutung das Primadena evtl. selbst eine Historikanerin ist, die es geschafft hat ihr Bewusstsein zu digitalisieren, ein bisschen wie die Antiker.

Hoch spannend das alles und ich bin beeindruckt wie tief du diese Geschichte spinnst, hoffe das geht noch lange so weiter!

LG Stefan

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21 Nov 2015 15:35 #76633 von Todesgleiter
@General Stefan: Nun ja Primandena kann keine Flotte in Auftrag geben. In ihrem Programcode sidn Sicherheitsmechanismen eingebaut die verhindern das sie weitere Schiffe Produzieren kann. Eine HIstorikanische Sciherheitsvorkehrung für den Fall das sie durchdreht ;) Das steht aber auch in Kapitel 26 "intervention".
Allerdings müsste sie gar keien neuen Schiffe bauen wenn sie die Tauron tatsächlcih vernichten wollte, alleine die Flotte aus Intervention währe schon schlagkräftiger asl alles was die Tauron auffahren könnten.
Für Primadena sind die Tauron keine Bedrohung, nur eine unanehmlcihkeit die nicht in ihren Zuständigkeitsbereich fällt. Das Ergebnis vieler Probleme im Universum die angegangen werden müssten, aber von niemandem angegangen werden da niemand da ist der es tun könnte.
Allzu lange ghet es ncihtmer weiter, wir nähern usn lasngamd er finalen Phase.

@all: Weiter geht's:

Kapitel 41: Unerwartete Hilfe
Admiral Johnson näherte sich gut gelaunt seinem Quartier und freute sich auf ein paar entspannte Stunden zu zweit weshalb er ein vergnügtes grinsen nicht unterdrücken konnte. Indiflaria mochte in einigen Bereichen noch ziemlichen Nachholbedarf haben aber ihre tollpatschige Unbeholfenheit machte sie in seinen Augen nur um so begehrenswerter, insbesondere da sie sich jedes Mal überschwänglich entschuldigte. Als er dann durch die Tür in sein Quartier schritt wurde sein zufriedenes Lächeln zu einem ausgewachsenen Grinsen, es stank einmal mehr verbrannt. Indiflaria hatte es sich in den Klopf gesetzt die Koch und Backkunst zu meistern und scheiterte, trotz Trancenia Hilfe, jedes Mal spektakulär dabei etwas Essbares zu Produzieren. Auch jetzt konnte Admiral Johnson die beiden Frauen aufgebracht mit einander Diskutieren hören, es war offensichtlich das sie sich bei ihrer Ehre gepackt fühlten und nicht eher aufgeben würden ehe sie es geschafft hatten etwas Essbares zu servieren. Admiral Johnson trat daher geräuschvoll in das Wohnzimmer um sich bemerkbar zu machen. Umgehend vernahm er hektische Aktivität aus der Küche, vermutlich versuchte Indiflaria in diesem Moment die Spuren ihres Missratenen Versuches zu beseitigen. Dann ertönte ein lautes klirren und Admiral Johnson setzte sich Alarmiert in Bewegung. Obwohl Indiflaria mittlerweile relativ gut laufen konnte, legte sie hin und wieder doch noch eine Bruchlandung hin, insbesondere wenn sie versuchte etwas schweres zu tragen, sich schnell zu bewegen, oder die hochhakigen Schuhe trug die ihr so sehr gefielen.

Als er in der Küche ankam entdeckte er Indiflaria auf dem Allerwertesten Sitzend, ihre Kochschürze war dabei komplett mit Flecken einer Schwarz-Braunen Substanz, vermutlich Überreste einer Soße, überzogen. „Alles in Ordnung?“ fragte Admiral Johnson dann, zwar wirkte sie unverletzt aber trotzdem wollte er auf Nummer sicher gehen.“ Meine Systeme Arbeiten mit voller Kapazität.“ Antwortete Indiflaria was Admiral Johnson erneut ein Grinsen auf das Gesicht zauberte. „Was habt ihr denn heute gezaubert?“ fragte Admiral Johnson dann während er sich einen Rußgeschwärzten Kochtopf näher besah. „Ähh, ist noch nicht ganz Servierfertig.“ Meinte Indiflaria während sie sich hastig aufrichtete. „Ich verstehe.“ Meinte Admiral Johnson und unterdrückte mit viel Mühe ein prusten. Indiflaria wischte sich unterdessen die, ebenfalls verschmierten, Hände an der Schürze ab und meinte: „Samuel, ich muss dich um einen gefallen bitten.“, „ Du weißt doch das ich für dich alles tun würde.“ Antwortete Admiral Johnson. Indiflaria tauschte daraufhin einen Blick mit Trancenias Hologramm ehe sie meinte: „Du musst mich unter irgend einem Vorwand in den Orbit von Biosphäre 1 bringen und mit mir meine ich meinen Schiffskörper.“ Admiral Johnson schaute daraufhin zwischen dem Hologramm und Indiflaria hin und her ehe er die Augenbrauen hochzog, die Hände verschränkte und fragte: „Was ist jetzt schon wieder los?“ Trancenia und Indiflaria tauschten daraufhin einen vielsagenden Blick ehe Trancenia meinte: „Wir haben eine Theorie die vor Ort überprüft werden muss, Indiflaria Sensoren sind sehr viel Genauer als die der Allianzschiffe.“, „Warum sagt ihr das der Admiralität Nicht einfach?“ fragte Admiral Johnson umgehend. „Wir wollen nichts Riskieren solange wir noch nicht sicher sind.“ Antwortete Trancenia. „Bitte Samuel.“ Meinte Indiflaria dann und ging regelrecht in die Knie. „Also schön, ich schau mal was ich erreichen kann.“ Meinte Admiral Johnson daraufhin seufzend ehe er anfügte: „Dafür schuldest du mir aber was.“ Indiflaria wirkte daraufhin ehrlich erleichtert und erwiderte: „Alles was du willst.“, „Sei vorsichtig mit solchen versprechen.“ stellte Admiral Johnson grinsend fest während er sich auf den Weg in sein Arbeitszimmer machte. So hatte er sich seinen Nachmittag zwar eigentlich nicht vorgestellt, aber immerhin konnte er Indiflaria Glücklich machen.

Admiral Ishiyama befand sich unterdessen ebenfalls in seinem Arbeitszimmer und sah weiterhin Berichte durch. Zwar war das keine Notwendigkeit, wenn etwas wirklich wichtiges vorfiel würde er so der so darüber in Kenntnis gesetzt werden, aber er betrachtete es als eine Art Verpflichtung sich dennoch auf dem laufenden zu halten, insbesondere da er sonst sowieso nichts zu tun hatte und keine Lust hatte sich auf der Brücke zu langweilen. Nach wie vor war nichts Aufsehen erregendes Passiert, auch wenn die Tatsache das es Biosphäre 1 samt seinem Ökosystem eigentlich gar nicht geben dürfte immer noch einigen Leuten heftige Kopfschmerzen bereitete. Plötzlich störte Quol dann seine Monotone lese Beschäftigung: „Sir, Admiral Samuel Johnson und die Indiflaria sind eingetroffen.“ Admiral Ishiyama sah daraufhin überrascht auf, er hatte nicht gewusst das die Indiflaria ebenfalls nach Biosphäre 1 verlegt werden sollte. „Etablieren Sie eine Verbindung, stellen Sie sie zu meinem Arbeitszimmer durch.“ befahl er dann umgehend. Nur Sekunden später erschien eine Holographischer Bildschirm über seinem Schreibtisch auf dem sein alter Freund Samuel zu sehen war der ihn selbstzufrieden angrinste. „Hey Akio, ich dachte ich leiste dir ein bisschen Gesellschaft.“ Grüßte Samuel dann. Admiral Ishiyama zog daraufhin eine Augenbraue hoch, er kannte Samuel gut genug um zu wissen das er sich ohne einen triftigen Grund niemals dazu aufgerafft hätte die Bequemlichkeiten seines Quartieres auf zu geben. „Das ist nett von dir, vielleicht kannst du mir ja auch bei ein paar Rätseln helfen.“ Erwiderte Admiral Ishiyama dann.

Samuel zog daraufhin eine Fratze und meinte: „Du weißt doch wie schlecht ich immer im Rätselraten war.“, „Vielleicht zeigt deine bessere Hälfte in dieser Hinsicht ja mehr Ehrgeiz.“ Stellte Admiral Ishiyama daraufhin fest dem langsam eine Vermutung kahm was den wahren Anwesenheitsgrund der Indiflaria anging, was wenn die KI’s eine Theorie hatten was Biosphäre 1 betraf und diese nun zu bestätigen versuchten? Samuel setzte daraufhin eine vielsagende Miene auf ehe er antwortete: „Darauf kannst du dich verlassen.“ Damit stand für Admiral Ishiyama fest das Samuel nicht aus eigenen Antrieb her gekommen war, sondern das Indiflaria ihn darum gebeten hatte. „Ich verstehe. Dann freue ich mich schon auf die mit Sicherheit interessanten Theorien.“ Antwortete Admiral Ishiyama daher. Samuel grinste nun ebenfalls, als er erwiderte: „Die werden bestimmt nicht lange auf sich warten lassen.“, „Ich bin hier wenn ihr soweit seid.“ Stellte Admiral Ishiyama daraufhin schulter zuckend fest.

Auf der Raumstation bahnte sich unterdessen ein Durchbruch der ganz anderen Art an, höchst zufrieden betrachteten die Doktoren Brameier und Bierstedt ihr Werk. „Hätte nie gedacht das wir das noch hinbekommen.“ Stellte Doktor Brameier dann fest, immerhin hatten sie mehrere Rückschläge hinnehmen müssen. „Ich hab dir immer gesagt das du die Dinge zu negativ siehst.“ Stellte Doktor Bierstedt umgehend darauf fest. Im nächsten Moment öffnete sich dann die Tür zum Labor und Ratsherr Emmens trat in den Raum. „Sie haben gesagt das es Fortschritte gibt?“ fragte er dann. „Könnte man so sagen Ratsherr.“ antwortete Doktor Brameier und deutete auf einen großen Glaskasten hinter ihm. Im inneren dies Glaskastens lag regungslos eine kleine aber massiv anmutende Kreatur. „Es ist ihnen gelungen?“ fragte Ratsherr Emmens dann überrascht. „Ja, ein voll funktionsfähiger Gerok Körper.“ Antwortete Doktor Bremer, definitiv selbstzufrieden. „Sie sind kleiner als ich erwartete hatte.“ Stellte Ratsherr Emmens daraufhin fest, der Gerok würde voll aufgerichtet einem ausgewachsenen Mann immerhin gerademal bis zur Hüfte reichen. „Liegt vermutlich an ihrer Entwicklung auf einem unwirtlichen Planeten, je größer man ist desto schwieriger wird es sich an ungünstige Bedingungen an zu passen.“ Antwortete Doktor Bierstedt schulterzuckend.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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21 Nov 2015 15:36 #76634 von Todesgleiter
~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

„Ist er bei Bewusstsein?“ fragte Ratsherr Emmens dann. „Nein, er hat überhaupt keines. Sein Gehirn ist voll Funktionsfähig, aber mithilfe von Trancenia ist es uns gelungen die Entwicklung eines eigenständigen Bewusstseins verhindern.“ Antwortete Doktor Brameier, immer noch sichtlich stolz auf seine Leistung. Ratsherr Emmens sah daraufhin von dem regungslosen Körper zu den beiden Doktoren und fragte: „Glauben Sie das es möglich ist das Bewusstsein der Integrierten Gerok auf so einen Körper zu übertragen?“, „Das sollte ohne größere Schwierigkeiten möglich sein.“ Mischte sich Trancenia in die Unterhaltung ein. Ratsherr Emmens zog daraufhin kurz eine Augenbraue hoch, sparte sich jedoch einen Kommentar ehe er erfreut fest stellte: „Das sind die besten Neuigkeiten es heutigen Tages. Ich werde die Gerok Wissen lassen das wir einen Durchbruch erzielt haben und sie einen Freiwilligen aussuchen sollen der in diesen Körper transferiert wird.“ , „Wir werden die notwendigen Vorbereitungen Treffen Ratsherr.“ Meinte Doktor Brameier ehe Tranecnia meinte: „Das wird nicht möglich sein.“, „Warum?“ fragten Doktor Bierstedt, Brameier und Ratsherr Emmens daraufhin wie aus einem Mund. „Gemäß Ratsbeschluss ist es nicht Allianzspezies nicht gestattet diese Raumstation zu betreten.“ antwortete Trancenia. Doktor Brameier und Doktor Bierstedt sahen Ratsherr Emmens daraufhin fragend an ehe dieser meinte: „Ich werde mich darum kümmern, kümmern Sie sich nur darum das alles bereit ist.“, „Ja Ratsherr.“ bestätigten die beiden Doktoren umgehend ehe sich Ratsherr Emmens zum gehen wandte und den Raum verlies.

Indiflaria hatte unterdessen mit der Gründlichen Abtastung von Biosphäre 1 begonnen und hatte auch schnell erste Beweise für Eingriffe in die Planetare Entwicklung gefunden. Admiral Johnson wusste zwar das Indiflaria nach etwas suchte, hatte aber keinen Blassen Schimmer was, oder in wie weit sie schon erfolgreich gewesen war. Langsam wurde es ihm aber zu blöd lediglich so zu tun als er wüsste er Bescheid weshalb er Indiflaria fragte: „Und, hast du was du suchst?“, „Im Prinzip ja.“ Antwortete Indiflaria. „Was soll denn das heißen?“ fragte Admiral Johnson umgehend ungeduldig. „Es fehlt noch der finale Beweis.“ Antwortete Indiflaria. Admiral Johnson rollte daraufhin mit den Augen und meinte: „Es wäre wirklich nett von dir mich langsam mal ein zu weihen, die Besatzung wird schon etwas unruhig.“, „Bist du dir sicher das es die Besatzung ist die unruhig wird und nicht du?“ fragte Indiflaria daraufhin neckisch, immerhin konnte sie keinerlei anormales Verhaltens seitens der Besatzung fest stellen, die Soldaten waren es gewöhnt auf scheinbar Sinnlose Einsätze geschickt zu werden die sich im Nachhinein als extrem wichtig entpuppten. Admiral Johnson verschränkte daraufhin in gespielter Empörung die Arme und meinte: „Ich meine ja nur das es Sinnvoll wäre wenn der Kommandierende Offizier wüsste warum er eigentlich vor Ort ist.“, „Keine Sorge das wirst du bald wissen.“ Beruhigte Indiflaria ihn. Admiral Johnson wollte dann gerade zu einer Erwiderung ansetzen als sich vor der Allianzflotte auf einmal eine Raumanomalie bildete. „Was ist das?!“ fragte er umgehend während sämtliche anwesenden Gefechtspositionen einnahmen.

Auch Admiral Ishiyama an Bord der Akuma hatte die Anomalie bemerkt, sie sah aus wie eine Ansammlung von Blitzen die ein einem komplexen Geometrischen Muster angeordnet waren. „Alle Systeme in Gefechtsbereitschaft!“ befahl er daher umgehend, er hatte zwar keine Ahnung worum es sich bei dieser Anomalie handelte, aber Anomalien verhießen meistens Ärger. Dann zogen sich die Blitze auf einmal zurück und hinterließen dabei die Trassen eines Schiffsrumpfes. „Das ist eine art Tarnvorrichtung!“ meldete Char’kar umgehend. „Tauron?“ fragte Admiral Ishiyama umgehend, immerhin waren die Tauron die einzige bekannte Spezies die über eine funktionsfähige Tarnvorrichtung verfügte. „Negativ.“ Antworte Char’kar ehe er eine Pause machte in der sich seine Augen weiteten und er die Luft scharf zwischen den Zähnen einsog eh er antwortete: „Historikaner.“ „Sir eingehender Kommunikationswunsch von der Indiflaria.“ Meldete Quol dann wobei man ans einer Stimme hörte das ihm die Situation nicht geheuer war. „Stellen Sie sie durch.“ befahl Admiral Ishiyama umgehend ehe er schluckte, das fremde Schiff war mittlerweile komplett sichtbar und eine wahrhaft imposante Erscheinung. Zwar war es bei weitem nicht so groß wie ein Basisschiff der Tauron aber dennoch strahlte es eine Aura der Dominanz aus die jeden umgehend in ihren Bann zog. „Eröffnen Sie auf keinen Fall das Feuer!“ ertönte dann Indiflarias Stimme aus der Kommunikationsverbindung. „Hatte ich auch nicht vor.“ Stellte Admiral Ishiyama daraufhin für sich selbst fest ehe er fragte: „Was ist das?“

„Korrekt währe die Frage wer das ist, es handelt ich um ein Schlachtschiff der Prodecruos Klasse, eines der mächtigsten Kriegsschiffe die jemals gebaut wurden.“ Antwortete Indiflaria ziemlich kleinlaut. Selbst sie wirkte in Anbetracht des Mechanischen Ungetüms eingeschüchtert. Ohne jede Vorwarnung erschien dann ein Hologramm mitten auf der Brücke der Akuma, wie üblich war die Illusion dabei praktisch Perfekt. Wenn man nicht wusste das es sich um ein Hologramm handelte gab es kaum eine Möglichkeit ein Historikansiches Hologramm als solches zu erkennen, sie leuchteten nicht, waren nicht durchscheinend und warfen sogar einen Schatten. Admiral Ishiyama erkannte das Hologramm umgehend und musste ein weiteres Mal Schlucken ehe er so freundlich wie möglich grüßte: „Primadena, was für eine Überraschung.“ Das Hologramm bedachte ihn und die anderen Offiziere daraufhin mit einem Abschätzenden Blick ehe Primadena meinte: „Sie erstaunen mich einmal mehr aufs neue. Warum können Sie ein Geschenk nicht einfach annehmen?“ Admiral Ishiyama war daraufhin ziemlich klar das Primadena auf Biosphäre 1 anspielte und antwortete: „Zu viele Dinge ergaben keinen Sinn. Wir mussten erst mehr in Erfahrung bringen.“ Primadena setzte daraufhin eine nachdenkliche Miene auf ehe sie antwortete: „Vielleicht hätte ich mir mehr Mühe geben müssen. Für die Gerok hatte es aber immerhin gereicht.“ Admiral Ishiyama stand das Staunen daraufhin ins Gesicht geschrieben als er fragte: „Sie wissen das wir die Koordinaten von den Gerok haben?“

Primadena lächelte daraufhin kurz überheblich ehe sie antwortete: „Selbstverständlich, immerhin habe ich ihre Art nur zu dem Zweck am Leben gehalten das sie diese Koordinaten teilen können.“, „Dann haben Sie die Gerok als eine Art Eignungstest benutzt?“ fragte Admiral Ishiyama ungläubig. „Wenn Sie es so formulieren wollen.“ Stellte Primadena Schulterzuckend fest. Admiral Ishiyama konnte es daraufhin nicht fassen, trotz allem behandelte Primadena die Rassen des Universums wie Tierherden die sie nach Lust und Laune manipulierte um ihre Ziele zu erreichen. Allerdings musste er sich eingestehen das der Mensch kein bisschen besser war, auch er meinte ständig sich in Belange von Lebewesen einmischen zu müssen die nicht über seine Möglichkeiten verfügten. „Wie dem auch sei, Sie haben einen weiteren Test gemeistert, auch wenn ich davon überrascht war das Sie die Gerok verschonen. Sie können nach freiem Belieben über diese Welt verfügen.“ Meinte Primadena dann. „Dann bedanke ich mich Namen der Allianz bei Ihnen.“ Stellte Admiral Ishiyama daraufhin fest. „Sie sind eine eigenartige Spezies.“ Stellte Primadena daraufhin fest ehe sich ihr Hologramm auflöste und das Schiff vor der Flotte beschleunigte ehe es verschwand.
~~~Ende Kapitel 41~~~

mfg.: Tg

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22 Nov 2015 13:01 #76638 von General Stefan
Also Primadena scheint ein sehr arogantes Wesen zu sein, aber ich schätze wenn man sich einbildet der Herr des Universums zu sein, kann einem das schonmal zu Kopf steigen :D

Auch die herrlichen Missgesicke in der Küche von Seitens Indiflaria sind einfach wirklich zum wegschmeißen :D

Freue mich auf die Nächsten Kapitel und bin mal gespannt wie sich alles zu einem Finale hin zuspitzen wird!

LG Stefan

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28 Nov 2015 14:10 #76716 von Todesgleiter
@General Stefan: Ja Primandena ist ziemlcih von sich eingenommen, aber immerhin trägt sie auch das Erbe der mächtisgten Rasse aller zeiten, da liegt der Gedanke etwas besseres als der Rest zu sein nunmal nahe :D

Dann hoiffe ich mal das deine Erwartungen nicht enttäuscht werden.

@all: Weiter geht's

Kapitel 42: Freunde auf Augenhöhe

Durchaus beeindruckt besah sich Admiral Ishiyama das vor ihm schwebende Hologramm. Es handelte sich dabei um eine Darstellung der ersten Allianzkolonie aller Zeiten. Nun da alle wussten das Primadena für die Erschaffung des Planeten und seines Ökosystems verantwortlich war hatten sich die Zweifel über eine Eignung von Biosphäre 1 für eine Kolonisierung schnell zerstreut. Umso drängender waren daher die Arbeiten an einer Kolonie um die etwas gedrängte Situation der Bevölkerung zu entschärfen. „Ihr habt an alles gedacht.“ Stellte Admiral Ishiyama dann beeindruckt fest während er den Entwurf genau unter die Lupe nahm, immerhin hatten Aiko und ihr Team sogar daran gedacht einen Teil der Kolonie unter Wasser zu bauen um den Aquianern ein Heim zu bieten ebenfalls war eine Art großer Gastank vorgesehen der die Umgebungsverhältnisse im inneren eines Gasriesen Simulierte und damit von Ahandra bewohnt werden konnte. Auch die Taktischen Belange waren berücksichtigt worden, neben einem großzügigen Hangar für Jäger und Bomber war auch ein Weltraumhafen soweit Garagen für Militärfahrzeuge und Grenzbefestigungen im Grundriss vorgesehen. „Natürlich haben wir das, immerhin ruhen große Erwartungen auf uns.“ Antwortete Aiko und verzog dabei das Gesicht. Admiral Ishiyama grinste daraufhin und meinte lediglich: „Jetzt weißt du wie es mir ständig geht wenn ich wieder irgend ein Selbstmord Kommando anführen muss das über die Zukunft der Allianz entscheidet.“

„Dieser Erfolgsruck ist grauenhaft.“ Meinte Aiko daraufhin. „Stimmt wohl, aber kannst du es den Leuten verdenken? Sie Brauchen etwas an das sie sich klammern können.“ Erwiderte Admiral Ishiyama. „Nein ich kann es Ihnen nicht verdenken.“ Antwortete Aiko umgehend, sie wusste nur allzu gut selbst wie schnell man depressiv werden konnte wenn man die Hoffnung verlor. „Ich hoffe nur das Primadenas Sicherheitsvorkehrungen die Tauron auch weiterhin fernhalten, ich will nicht noch eine Welt an sie verlieren.“ stellte Admiral Ishiyama dann fest. Aiko nickte daraufhin schwach die Erinnerungen an den Aussichtslosen Kampf um ihre Heimat, den FER Raum war allen noch immer präsent. Dann meldete sich ohne Vorwarnung das Kommunikationssystem und Quol meldete: „Sir eine Nachricht vom Rat, offenbar ist es gelungen einen Durchbruch im Bereich der Medizinischen Forschung zu erzielen, wir sind fähig den Gerok ihre Körper zurück zu geben. Unsere Anwesenheit wird erwünscht.“ Admiral Ishiyama hob daraufhin die Augenbraue ehe er erwiderte: „Dann bringen Sie uns zurück zur Station.“, „Verdammt.“ Meinte Aiko kurz darauf. „Was ist denn?“ fragte Admiral Ishiyama umgehend. „Ich habe nichts zum anziehen dabei das sie einem Anlass gerecht werden würde.“ Stellte AIko mit einem Gesicht wie sieben Tage Regenwetter fest. Admiral Ishiyama Gluckste daraufhin deutlich hörbar und erwiderte: „Ich bin sicher das die Gerok sich dadurch nicht gekränkt fühlen werden.“

Unterdessen liefen die Vorbereitungen für den Festakt auf Hochtouren, es geschah immerhin nicht jeden Tag das eine eigentlich ausgestorbene Rasse wieder auferstand. „Hoffentlich geht nichts schief.“ Stellte Doktor Brameier fest während er sich im Spiegel betrachtete. „Wird schon schief gehen.“ stellte Doktor Bierstedt ein paar Meter weiter fest. Während er sich die Anzughose glatt strich. Die beiden Doktoren sahen sich daraufhin kurz an, ehe sie mit den Schultern zuckten und ihre weißen Kittel überzogen ehe sie den kleinen Umkleideraum Verliesen und zurück in ihr Labor gingen. Dort wartete auch schon eine Abordnung des Allianzrates auf sie, im Gegensatz zu den Doktoren die bei ihrer Kleiderwahl noch darauf Rücksicht nehmen mussten ihre Aufgaben erfüllen zu können, waren die Rastherren und restlichen Gäste natürlich nicht an derartige Beschränkungen gebunden gewesen, was sich in ihrer exklusiven Kleiderwahl widerspiegelte. „Ahh, Doktor Brameier und Doktor Bierstedt, kommen Sie doch bitte kurz her.“ Meinte Ratsherr Emmens dann und winkte die beiden Doktoren zu sich heran. Schicksalsergeben wechselten die beiden daraufhin eine Blick ehe sie Schultern strafften und zu dem Ratsherr hinüber gingen. „Ist alles vorbereitet?“ fragte Ratsherr Emmens dann deutlich leiser, auch war die unbeschwerte Heiterkeit aus seiner Stimme verschwunden. „Ja Ratsherr, wir warten nur noch darauf das die Gerok ihre Vorbereitungen abgeschlossen haben, dann kann Trancenia anfangen.“ antwortete Doktor Bierstedt. „Trancenia?“ fragte Har’kar verwundert.

„Was das übertragen eines Bewusstseins angeht hat sie die Expertise Ratsherr.“ antwortete Doktor Bierstedt. Diese Antwort schien dem Vor’chok voll auf zu reichen weshalb er sich abwandte um mit zwei weiteren Vor’chok ein leises Gespräch auf ihrer eigenen Sprache zu führen. Plötzlich erschien dann Trancenias Hologramm neben der kleinen Gruppe, auch sie hatte ihr Aussehen angepasst und wirkte noch Strenger und unnahbarer als sonst, obwohl ihre Erscheinung durchaus attraktiv war. „Die Gerok sind so weit, sie haben jemanden ausgewählt und ich habe eine Kommunikationsschnittstelle mit ihrem Bordcomputer installieren können, wir können in wenigen Minuten beginnen.“ Stellte sie dann fest. „Glauben Sie dass es ein Erfolg wird?“ fragte Ratsherr Emmens dann umgehend. „Wenn nicht eine realistische Chance auf Erfolg bestünde würde ich es nicht versuchen Ratsherr.“ antwortete Trancenia daraufhin mit der kalt berechnenden Art eines Computers. Ratsherr Emmens zog daraufhin eine Augenbraue hoch, sparte sich jedoch einen Kommentar. Während der nun folgenden Minuten trat das Medizinische Team beständig unruhig von einem Fuß auf den anderen während immer weitere einflussreiche Persönlichkeiten eintrafen um dem Spektakel bei zu wohnen.

Dann öffnete sich die Tür und Admiral Ishiyama trat in Begleitung von Admiral Johnson, Aiko Nakamura und einer weiteren jungen Frau in den Raum. Die beiden Admirale trugen Paradeuniformen und wirkten, wie sie einträchtig nebeneinander standen wahrhaft imposant, ihre weiblichen Begleiterinnen hatten sich dagegen für weite, elegante Kleider entscheiden und wirkten bei weitem nicht so einschüchternd wie ihre Männer. „War ja klar das er auch kommt.“ Stellte Doktor Bierstedt murmelnd fest. „Hast du was gegen den Admiral?“ fragte Doktor Brameier amüsiert. „Nein, aber ich fühle mich in seiner Nähe immer so unsicher.“ Antwortete Doktor Bierstedt verlegen. „Das geht fast allen so.“ meinte Doktor Brameier daraufhin schultert zuckend, Admiral Ishiyama hatte schon immer etwas an sich gehabt das einem Respekt gelehrt hatte, auch ohne das er etwas spezielles tat oder sagte. „Wir sollten besser noch mal alles checken.“ Stellte Doktor Brameier dann nach kurzer Zeit fest als er den Blick noch einmal über alle versammelten gleiten ließ, mittlerweile war der Komplette rat, sowie ein Großteil der Admiralität und einige weitere einflussreiche Vertreter des Zivilen Lebens anwesend. „Gute Idee, währe extrem peinlich wenn was schiefgeht.“ Stimmte Doktor Bierstedt zu ehe die beiden, unter neugierigen Blicken der Gäste, begannen ein Weiteeres mal ihre Apparate und Daten zu prüfen.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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28 Nov 2015 14:11 #76717 von Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherige Post~~~

„Ganz schön voll hier.“ Stellte Admiral Johnson fest während er den Blick über die Menge gleiten ließ. Er war gemeinsam mit Admiral Ishiyama, Aiko und Indiflaria erst vor wenigen Minuten auf der Station eingetroffen nachdem sie so schnell wie möglich von Biosphäre 1 zurück gekehrt waren. „Das ist ungewohnt.“ Stellte Indiflaria dann fest während sie sich an Admiral Johnsons Arm festhielt. „Geht es dir nicht gut?“ fragte Admiral Johnson umgehend alarmiert. „Ich weiß nicht, es ist ein seltsames Gefühl.“ Antwortete Indiflaria während sie schnell ein und aus atmete. Aiko warf Indiflaria daraufhin einen prüfenden Blick zu und meinte: „Sie reagiert klaustrophobisch. Vielleicht muten wir ihr zu viel zu.“, „Nein, ich steht das schon durch, ich bin immerhin ein Kriegsschiff.“ erwiderte Indiflaria. „Es ist keine Schande sich in so einem Gedränge leicht klaustrophobisch zu fühlen. Insbesondere wenn man den fast unendlichen Platz im All gewohnt ist.“ stellte Admiral Ishiyama daraufhin fest. „Ich schaff das schon.“ erwiderte Indiflaria entschlossen. „Wie du meinst, aber wenn es nicht mehr geht sag Bescheid.“ Meinte Admiral Johnson umgehend. Indiflaria schenkte Admiral Johnson daraufhin ein Lächeln ehe sich alle Aufmerksamkeit auf Trancenia richtete deren Hologramm selbstbewusst vor der versammelten Menge erschienen war.

„Wenn ich um Ruhe bitten dürfte?“ meinte Trancenia dann worauf die Gespräche, welche alle anwesenden bislang geführt hatten, nahezu umgehend verebbten. „Sie alle Wissen weshalb wir heute hier sind, ich werde mich daher kurz fassen. In wenigen Minuten werden wir versuchen den Gerok ihre Körper zurück zu geben. Da es sich dabei um eine höchst anspruchsvolle Aufgabe handelt die von allen Beteiligten höchste Konzentration erfordert, bitte ich Sie während des Vorgangs leise zu sein und das beteiligte Personal nicht ab zu lenken. Ich danke Ihnen bereits im Voraus.“ Kaum hatte Trancenia geendet ergriff Ratsherr Kwel das Wort: „Im Namen des Rates der Allianz der vier freien Völker der Milchstraße möchte ich zum Ausdruck bringen das dies heute ein großer Tag für die Allianz ist. Sollte es unserem fähigen und motivierten Personal gelingen die vor Ihnen liegende Aufgabe zu bewältigen wird dies ein großer Verdienst der Allianz sein. Da mir jedoch bekannt ist das meine Ansprachen für gewöhnlich die Zuhörer auf Dauer langweilen, werde ich hier enden.“ Als Kwel geendet hatte zog Admiral Ishiyama eine Augenbraue hoch und musste sich ein Grinsen verkneifen, Ahandra neigten wirklich dazu alles unnötig kompliziert zu formulieren. Dann ertönte die Grollende Stimme der Gerok, allerdings schwankte ihre Lautstärke und Intensität extrem, offenbar waren die Gerok ziemlich aufgeregt: „Wir Sind die Gerok. Die meisten von Ihnen kennen uns noch nicht. Wir hoffen aber diesem Umstand in kürze Abhilfe schaffen zu können. Zuvor möchten wir uns jedoch für Ihre Hilfe bedanken, ungeachtet des Ergebnisses. Es ist lange her das die Gerok Freunde hatten, wir sind Glücklich das sich das geändert hat.“

Die meisten anwesenden schwiegen daraufhin, die Stimme der Gerok klang einschüchternd, ähnlich der kräftigen Stimme der meisten Ahandra, aber dennoch hatte man deutlich hören können das der Sprecher vor Freude ernsthafte Schwierigkeiten gehabt hatte eine korrekte Aussprache zu behalten. Dies hatte den versammelten Würdenträgern erst wieder ins Gedächtnis gerufen das sie im Begriff waren die Existenz einer anderen Spezies zu retten, zum ersten mal in ihrer Geschichte tat die Allianz etwas nicht ausschließlich zum eigenen Vorteil, ein wahrhaft denkwürdiges Ereignis. „Ich denke wir sollten dann beginnen.“ Stellte Ratsherr Emmens fest und nickte dem Medizinischen Personal aufmunternd zu. Die Stille die daraufhin in dem Raum herrschte wurde nur von dem leisen Atemgeräsuch der anwesenden unterbrochen, man hätte im wahrsten Sinne des Wortes eine Stecknadel fallen hören können. „Ok wir sind soweit, Trancenia leg los.“ meinte Doktor Brameier dann wobei man ihm die Anspannung deutlich anhörte. „Bestätigt.“ Antwortete Trancenia lediglich, ihre Stimme hatte sich dabei nicht im mindesten verändert, es zählte zu den beneidenswerten Eigenschaften einer KI zwar Emotionen zu haben, sie aber im Zweifelsfall einfach ignorieren zu können.

Es folgten daraufhin einige wenige bange Minuten in denen sich alle fragten ob dieses, bislang einmalige, Experiment erfolgreich sein würde. „Wir haben Hirnaktivität!“ meldete dann Doktor Bierstedt wobei ihm die Aufregung deutlich an zu hören war. „Alle Körperfunktionen stabil.“ Meldete einer der Assistenzärzte umgehend daraufhin. „Die Prozedur ist abgeschlossen.“ Stellte Trancenia dann fest. „War es erfolgreich?“ fragte dann die Gerok Stimme aus den Lautsprechern. „Wissen wir noch nicht, geben Sie ihm die Aufwach spritze.“ Erwiderte Doktor Brameier. „Bestätige, ich injiziere das Aufwachmittel.“ Antwortete Doktor Biersted ehe er einen Schalter betätigte. Kurz darauf kam leben in den bislang regungslos verharrenden Gerok. Seine Gliedmaßen begannen unkoordiniert durch die gegen zu zucken während sein Blick wirr wirkte. Doch dann klarte sein Blick auf und er stieß einen grollenden Laut aus während er versuchte sich auf zu richten, es aber nicht schaffte seine Beine unter den Körper zu ziehen. Es folgte eine Reihe weiterer grollender Laute, welche außer Trancenia und den zugeschalteten Gerok wohl niemand verstand. „Es war erfolgreich.“ Meinte Trancenia dann. „Das ist ein großer Tag, wir danken der Allianz für diese einzigartige Möglichkeit.“ Meinten die Gerok dann mit einer Stimme die sich vor Freude fast überschlug. „Sieht so aus hätte die Allianz bald mehr als nur vier Mitglieder.“ Stellte Admiral Johnson dann fest.

„Wir wollen mal nichts überstürzen.“ Erwiderte Admiral Ishiyama. „Ich stimme Samuel zu. Ich habe noch nie jemanden so glücklich erlebt.“ Meinte Aiko umgehend. „Damit hast du allerdings recht.“ Stimmte Admiral Ishiyama umgehend zu, obwohl der Gerok zu menschlicher Mimik nicht fähig war, musste man nicht über Telepathische Fähigkeiten verfügen um zu erkennen das ihm nahezu die Freude aus jeder Pore schoss. „Was für ein großer Erfolg!“ stellte dann Ratsherr Emmens lautstark fest um die Menge wieder etwas zu beruhigen. „Wir stimmen Ihnen zu Ratsherr und erbitten in aller Form die Möglichkeit unser aller Bewusstsein wieder in Körper zu transferieren.“ Meinten dann die Gerok während ihre Kollektive Stimme stark bebte. Ratsherr Emmens warf daraufhin einen Blick auf die einfach nur erleichtert wirkenden Mediziner. Doktor Brameier hob daraufhin schwach den Daumen und nickte zuversichtlich, wenn sie es einmal geschafft hatten konnten sie es auch weitere Male schaffen. Anschließend ließ der Ratsherr den Blick über seinen Kollegen schweifen während sich eine erwartungsvolle Stille übe den Raum legte. Die Restlichen Ratsherren zögerten nicht lange damit ihre Zustimmung durch simple Gesten zu verdeutlichen. „Ich wüsste nicht was dagegen spräche.“ Meinte Ratsherr Emmens dann. „Damit stehen die Gerok für immer in der Schuld der Allianz, es gibt nichts das wir tun könnten um dieses Geschenk auch nur annähernd zurück zu zahlen.“ Stellten die Gerok daraufhin fest. „Ein Geschenk muss man auch nicht zurückzahlen. Besprechen Sie das weitere Vorgehen bitte mit Doktor Brameier und seinem Team. Der Rat steht Ohne für alle anderen Fragen natürlich weiterhin zur Verfügung.“ Meinte Ratsherr Emmens dann.
~~~Ende Kapitel 42~~~

mfg.:Tg

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