Ein neues Zeitalter - Wiedervereinigung

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27 Dec 2020 14:31 #90066 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Ich verstehe… Ich befürchte leider dass wir dieses Versprechen unter realen Bedingungen Testen müssen. Denn ich teile eure Ansicht dass die radikalen Teile der Kommission und ihre Unterstützer vor einer Militärischen Intervention nicht zurückschrecken werden.“ Meinte der Botschafter dann „Wir werden bereit sein.“ Stellte Ahrissa lediglich überzeugt Fest, sie bezweifelte ernsthaft das der Astoria Konzern und seine Unterstützer eine Chance gegen die Kombinierte Macht der Föderation, Republik und des Acharrus Staates hatten, selbst wenn sich die gesamte Unionsflotte auf die Seite der Kommission schlagen sollte. „Ich weiß. Frau Schmidt hat mich bereits vor einiger Zeit über die Entschlossenheit der Acharranischen Regierung in Kenntnis gesetzt. Sie war es auch die mich davon überzeugt hat dieses Bündnis anzuregen.“ meinte Willis dann beinahe beiläufig. „Ich werde mich erkenntlich zeigen müssen…“ dachte sich Ahrissa daraufhin, sie war nicht so arrogant zu glauben dass alles was sie erreicht hatte ihr alleiniger Verdienst war. Ohne die bisweilen recht aufdringliche und bestimmte Unterstützung der Delegierten wäre nicht von all dem möglich gewesen. „Nun ich will euch nicht länger aufhalten Kronprinzessin. Aber wenn Ihr mir einen Hinweis gestattet: Ihr solltet vorläufig vor Ort bleiben, es könnte Vorurteilen und eventuellen Berührungsängsten entgegen wirken wenn Ihr gemeinsam mit den anderen Staatsoberhäuptern gesehen werdet. Im Moment seid Ihr für viele Bürger noch immer eher eine Schreckgestalt.“ Meinte der Botschafter dann. „Eine Schreckgestalt Herr Botschafter?“ fragte Ahrissa daraufhin überrascht und amüsiert. „Trotz aller Freude über das Bündnis haben die Leute nicht vergessend das Ihr es wart welche für die Zerstörung ganzer Städte verantwortlich war Kronprinzessin. Ich bin daher der Meinung es würde gut tun wenn die Menschen sehen könnten das Ihr auch nur ein Mensch seid.“ Antwortete Botschafter Willis umgehend und mit einem gewinnenden Lächeln auf den Lippen. „Vielleicht haben Sie recht.“ Willigte Ahrissa dann ein und wandte sich um, um die Stufen die sie erst vor wenigen Minuten hinunter gestiegen war wieder zu erklimmen.

„Also ist es jetzt offiziell. Wir sind verbündete der Solari Föderation.“ Stellte Königin Cyrene fest, die Nachricht hatte nicht lange gebraucht Acharrus zu erreichen. „Ja, wer hätte das vor wenigen Wochen noch für möglich gehalten.“ Meinet Achar gelassen während er nachdenklich die gegenüberliegende Wand betrachtete und dabei gemütlich aber weniger ehrfurchtgebietend in seinem Thron flanierte. „Denkst du dass der Senat Probleme machen wird?“ fragte Cyrene dann. „Nein. Das Bündnis ist gut für den Acharruss Staat, sie werden das erkennen.“ Antwortete Achar noch immer die Wand betrachtend. „Ich meine ja lediglich dass diese Entscheidung nicht so überstürzt getroffen werden hätte sollen.“ Meinte Cyrene dann in einem Tonfall wie als wolle sie sich rechtfertigen. Achar seufzte daraufhin und wandte seinen Blick von der Wand ab um stattdessen seine Frau zu betrachten ehe er meinte: „Die Entscheidung ist nicht überstürzt. Ich bin sicher das Ahrissa sich zuvor von dem Nutzen der Vereinbarung vergewissert hat.“, „Aber Ihr fehlt die Erfahrung, was wenn die Föderation sie hereingelegt hat?“ fragte Cyrene umgehend. Achar schnaubte daraufhin kurz ehe er geduldig meinte: „Ahrissa muss ihre Erfahrungen selbst machen Cyrene, wie oft müssen wir dieses Thema noch besprechen? Ich Persönlich vertraue Ihrem Urteil und das solltest du auch tun. In Kürze wird sie die Kaiserin sein und sehr viele Entscheidungen fällen müssen.“, „Also willst du es wirklich tun, zurücktreten meine ich?“ fragte Cyrene dann. „Ja, es wird Zeit. Ich bin alt und die Zeiten wandeln sich. Der Acharrus Staat braucht jetzt einen jungen und flexiblen Herrscher der sich an die neuen Gegebenheiten anpassen kann. Zudem wird es Ahrissa gut tun noch in jungen Jahren Kaiserin zu werden.“ Antwortete Achar umgehend, er hatte sich das sehr gut überlegt und war nach reichlicher Überlegung zu dem Schluss gelangt das es das Beste wäre nicht länger zu warten.

„Wann?“ fragte Cyrene dann lediglich. „Sobald Ahrissa zurückkehrt werde ich sie von meinen Absichten in Kenntnis setzen und die Vorbereitungen treffen lassen.“ Antwortet Achar den die Aussicht das Kaiser Amt abzugeben nicht im Mindesten schreckte, eher im Gegenteil. „Ich weiß nicht, du brichst damit ein Tabu.“ Stellte Cyrene dann nachdenklich fest. „Nicht alle Tabus sind Sinnvoll. Was ist falsch daran Platz für die nächste Generation zu machen?“ erwiderte Achar Schulterzuckend, immerhin stimmte es bislang hatte noch kein Kaiser Sein Amt zu Lebzeiten abgegeben aber das bedeutete nicht das es in irgendeiner Hinsicht verboten wäre, jedenfalls fand sich in den Schriften von Kaiser Achar dem Einiger, dem ersten Kaiser des Acharrus Staates, nichts diesbezügliches und nachdem die Schriften mehr oder weniger die Verfassung des Staates darstellten sah Achar als amtierender Kaiser kein Problem darin zurück zu treten. „Nein sind sie wohl nicht. Aber das bedeutet nicht dass man sie leichtfertig brechen sollte. Ahrissa ist noch so jung…“ setzte Cyrene dann an. „Und genau das wird ihre große Stärke sein Cyrene, hast du mir etwa nicht zugehört?“ erwiderte Achar und unterbrach seine Frau dabei untypischer weise rabiat. „Ich meine ja nur wir sollten ihr etwas mehr Zeit geben. Ahrissa hatte noch gar keine Zeit eine junge Erwachsene zu sein.“ beharrte Cyrene umgehend nachdrücklich. „Das ist nun mal ihr los. Niemand kann sich sein Schicksal heraussuchen.“ Erwiderte Achar Schulterzuckend. „Sie ist deine Tochter, nicht dein Eigentum Achar. Du weißt noch besser als ich welche bürde diese Krone und dieser Thron sind, willst du deiner eigenen Tochter denn die Chance nehmen zumindest einmal in ihrem Leben eine ganz normale junge Frau zu sein?“ fragte Cyrene unnachgiebig. „Sie ist die Kronprinzessin Cyrene, sie kann niemals einfach eine normale junge Frau sein, egal wie lange ich im Amt bleibe.“ Gab Achar daraufhin zu bedenken.

„Das bedeutet aber nicht dass du ihr nicht zumindest etwas Freiraum zugestehen könntest.“ Erwiderte Cyrene sofort. Achar seufzte daraufhin einmal tief ehe er meinte: „Siehst du denn nicht das alles was ich tue, all die Restriktionen, all der Druck nur zu ihrem besten sind? Als Kaiserin wird Ahrissa ständig unter Druck stehen, wird sie ständig mit unkomfortablen Situationen und Entscheidungen konfrontiert ein. Alles was ich tue ist zu versuchen sie so gut wie möglich darauf vorzubereiten.“ Rechtfertigte sich Achar dann, ihm gefiel der Gedanke nicht das seine Frau und Tochter ihn als einen knallharten Machtmenschen betrachteten der sich nicht um sie scherte. „Ich weiß Achar und ich würde niemals etwas anders von dir denken, du bist ein guter Vater. Aber ich denke du übertreibst es im Moment ein wenig, lasse Ahrissa und dir einfach noch wenig Zeit.“ Erwiderte Cyrene umgehend beschwichtigend. „Meinst du?“ fragte Achar nach einer kurzen Bedenkzeit dann nachdenklich und unsicher. „Ja.“ Antwortete Cyrene bestimmt. Achar atmete daraufhin einmal lang und getragen aus, einmal mehr stellte er dabei für sich selbst fest dass es alles andere als einfach war in seiner Position zu sein. Zum einen war er der Kaiser des Acharrus Staates und damit in aller erster Linie dem Volk eben jenes Staates verpflichtet. Zum anderen war er allerdings auch ein Vater und wollte naturgemäß nur das Beste für seine einzige Tochter. Es stellte sich dabei häufiger als erstaunlich schwer heraus diese beiden Anliegen zu vereinen, insbesondere vor dem Hintergrund das seien Tochter auch seine eigenen Nachfolgerin werden sollte. „Ich fürchte lediglich es zu lange zu verschleppen verstehst du Cyrene? Das Amt des Kaisers ist kein leichtes ich möchte daher das Ahrissa nicht am Anfang alleine mit dieser Verantwortung da steht.“ Meinte Achar dann. „Das muss sie ja auch gar nicht. Alles was ich meine ist ein wenig mehr Zeit zu geben. Vielleicht ein paar Monate vielleicht ein oder zwei Jahre.“ Antwortete Cyrene umgehend. „Hmm. Na gut, wenn du dir da so sicher bist…“ stellte Achar dann weniger überzeugt fest, beugte sich jedoch der Meinung seiner Frau, zumindest vorläufig. Immerhin hatte Cyrene schon öfters beweisen das sie in derlei empathischen Angelegenheiten deutlich kompetenter als er selbst war.
~~~Ende Kapitel 40~~~

mfg.: Tg

P.S.: Guten Rutsch und nicht Ausrutschen!

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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02 Jan 2021 15:59 #90067 by Todesgleiter
Kapitel 41: Der große Bruch

Ahrissa war guter Dinge und im Moment bester Laune, zur Feier des geschlossenen Bündnisses hatte die Solari Föderation eine rauschende Feier organsiert auf welcher Ahrissa zum ersten Mal in ihrem Leben ihre Pflichten als Repräsentantin des Acharrus Staates wirklich genossen hatte. „Es kann also auch Spaß machen.“ Dachte sie sich daher zufrieden und ein bisschen dämlich grinsend, was vermutlich auch an ihrem erhöhten Blutalkoholwert lag. „Vielleicht ist es doch gar nicht so schlecht Kaiserin zu werden…“ dachte sie sich dann und lehnte sich in dem bequemen Sessel zurück in dem sie zurzeit, sehr undamenhaft, flanierte. „Zu schade das ich bald abreisen muss, diese Föderalisten sind… bemerkenswert.“ Dachte sich Ahrissa dann und hatte dabei mühe ihr denken fokussiert zu halten, der Alkohol entfaltete definitiv seine Wirkung. „Ihr habt zu viel getrunken Herrin.“ Hörte Ahrissa dann eine vorwurfsvolle Stimme fest stellen. „Ja, das habe ich wohl und es war eine gute Entscheidung.“ Antwortete Ahrissa und konnte gerade noch so ein peinliches mädchenhaftes Kichern unterdrücken. „Vergesst nicht wer Ihr seid.“ Meinte die Stimme dann. „Wie denn, wenn du mich dauernd daran erinnerst? Lass es bitte gut sein, du hörst dich schon an wie meine Mutter.“ Erwiderte Ahrissa lediglich und winkte lässig mit der Hand ab, wobei sie ausversehen eine Blumenvase vom Tisch fegte. Daraufhin war leidglich ein genervtes und halb unterdrücktes seufzen zu vernehmen auf das leise Schrittgeräusche folgten, offenbar hatte die Sprecherin entnervt aufgegeben und Ahrissa ihrem Suff überlassen. Sehr zur Freude von Ahrissa, im Moment war sie einfach nur so glücklich und zufrieden wie schon lange nicht mehr und hatte keine Lust sich den Kopf über mögliche Konsequenzen Gedanken zu machen.
Allerdings sollte dieser Zustand nicht mehr lange anhalten. Wie aus weiter Ferne vernahm Ahrissa einige Minuten nachdem sie sich niedergelassen hatte den Tür gong. „Oh verdammt.“ Dachte sie sich daraufhin denn ihr war durchaus klar dass sie im Moment kein sonderlich repräsentativer Anblick war. Zudem fühlte sie sich auch nicht wirklich in der Lage eine Verhandlung zu führen. „Herrin Botschafter Willis möchte euch sprechen, er sagt es sei dringend, sehr dringend.“ Meinte dann Marlene aus einer Verbeugung heraus. „Wimmle ihn ab.“ Antwortete Ahrissa beinahe flehentlich. In ihrem momentanen Zustand wollte sie lieber keine Besprechung mit dem Botschafter führen, dazu war er zu Intelligent. „Das habe ich bereits versucht Herrin. Der Botschafter ist ausgesprochen hartnäckig.“ Antwortete Marlene. „Dann versuche es weiter. Sag ihm ich wäre gerade unpässlich.“ Erwiderte Ahrissa umgehend. „Wie Ihr wünscht.“ Bestätigte Marlene und während sie höfisch knickste um sich anschließen rückwärts aus dem Zimmer zu entfernen. „Egal was es ist, es wird bis morgen warten können.“ Dachte sich Ahrissa dann und stemmte sich mühevoll aus dem Sessel hoch. Sobald sie sich dann aufgerichtete hatte streckte sie kurz die Arme aus um das Gleichgewicht wieder zu finden und nahm die Strecke zu ihrem Schlafzimmer in Angriff. Zwar war sie noch nicht so stark alkoholisiert das sie Gefahr lief um zu kippen aber dennoch benötigte sie deutlich mehr Konzentration als sonst üblich um auf den Beinen zu blieben.

Kaum hatte Ahrissa die Strecke dann bewältigt und sich auf ihr Bett fallen lassen erschien Marlene wieder in der Tür und meinte: „Herrin, der Botschafter hat mir eine Botschaft für euch überlassen gemeinsam mit der Nachdrücklichen Bitte das Ihr sie anhört. Möchtet Ihr sie hören?“, „Wenn es sich nicht vermeiden lässt, aber bitte mache es schnell. Ich bin müde.“ Erwiderte Ahrissa leidglich ohne sich auch nur auf zu setzen oder ihre Untergebenen an zu sehen. „Wie Ihr wünscht Herrin: Die Galaktische Union hat die Solari Föderation, die Republik Centauri und die Heilige Republik Echar als Abtrünnige gebrandmarkt und sämtliche ihrer Ressourcen zu konfiszieren versucht. Bislang ohne Erfolg. Im Gegenzug hat die Solari Föderation gemeinsam mit der Republik Centauri und der Heiligen Republik ihre sofortige Unabhängigkeit von der Union erklärt und droht mit einer offenen Kriegserklärung. Der Botschafter erhofft ich von Euch oder Eurem Vater ebenfalls eine deutliche Reaktion.“ Erlklärte Marlene dann. „Sind denn jetzt alle übergeschnappt?!“ fragte sich Ahrissa daraufhin selbst und schnellte von ihrem Bett hoch. „Weißt du wo sich der Botschafter jetzt befindet?“ fragte Ahrissa dann und verbannte dabei die Alkoholbedingte Trägheit aus ihren Gedanken. „Er sagte Ihr könnt ihn jederzeit über das Komsystem kontaktieren Herrin.“ Antwortete Marlene umgehend. „Danke.“ Erwiderte Ahrissa daraufhin und machte sich auf den Weg zu Ihrer Arbeitsecke. „Verdammt noch mal, da lässt man sich einmal gehen, nur ein einziges mal…“ dachte sie sich dabei verstimmt. Das Schicksal hatte wirklich einen schlechten Sinn für Humor. Ohne lange zu fackeln aktivierte sie dann das Komsysten und schaffte es tatsächlich eine Verbindung mit dem Botschafter her zu stellen. Dieser wirkte alles andere als überraschte und trug stattdessen ein Gewinnendes Lächeln auf den Lippen, das aufgrund seiner noch immer sichtbaren Abschürfungen im Gesichtsbereich irgendwie unfreiwillig schaurig wirkte.

„Kronprinzessin, gehe ich recht in der Annahme dass Ihr meine Mitteillung erhalten habt?“ fragte der Botschafter dann ruhig. „Ja das habe ich Herr Botschafter. Stimmt es das die Galaktische Union kurz vor einem Bürgerkrieg steht?“ erwiderte Ahrissa umgehend und hielt sich dabei nicht lange mit unnützem Geplänkel auf. „Ich fürchte ja. Einheiten der Unionsflotte haben versucht die Kontrolle über die Lunas Tor Station und andere Einrichtungen an sich zu reisen um die Föderation zu einem einlenken zu zwingen. Glücklicher weise waren diese Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt. Als direkte Reaktion darauf wurde die Leuchtfeuer Station komplett abgeschottet und der Präsident hat alle Einheiten der Union aus Föderalem Territorium verbannt, gleichzeitig hat er den Austritt der Föderation aus der Union verkündet. Im Moment warten wir noch auf die Reaktion der Kommission, aber ich denke es ist sicher anzunehmen dass die Feindseligkeiten weiter eskalieren werden. Vor diesem Hintergrund wollte ich Euch um eine klare Geste bitten.“ Führte der Botschafter aus, allerdings ohne dabei alles unnötig in die Länge zu ziehen. „Ich verstehe, was für ein Trauerspiel. Ich werde umgehend eine Mitteilung nach Acharrus senden um Verstärkungen anzufordern Herr Botschafter. Der Acharrus Staat wird seinen Verbündeten beistehen, komme was wolle.“ Erwiderte Ahrissa sofort entschlossen, wenn der Astoria Konzern und die Kommission einen Krieg wollten sollten sie einen bekommen. „Nichts anderes hatte ich von Euch erwartet Kronprinzessin. Es ist ein gutes Gefühl Endlich wieder wirklich in einer Allianz zu sein.“ Stellte Botschafter Willis daraufhin erleichtert fest. „Ich fürchte das Verstehe ich nicht Herr Botschafter. War die Galaktische Union nicht ebenfalls vergleichbar mit einer Allianz?“ fragte Ahrissa nach dieser Aussage überrascht.

„Theoretisch ja, allerdings war die Union von Anfang an nicht sonderlich… mmh, Homogen wenn ihr Versteht. Es gab schon immer Brüche und Unstimmigkeiten zwischen den Mitgliedern und seit der Erklärung des Astoria Konzerns zu einem selbständigen Staat treten diese Brüche und Unstimmigkeiten nur noch vermehrter auf. Es ist schon sehr, sehr lange her das die Solari Föderation sich auf andere Mitglieder der Galaktischen Union wirklich verlassen konnte.“ Erklärte Willis umgehend bereitwillig. „Wenn dies der Fall war Herr Botschafter. Warum hat die Solari Föderation dann solange gute Miene zum bösen Spiel gemacht? Ich meine Sie hätten doch Reformen durchdrücken können anstelle jetzt den letzten Spatenstich für das Grab der Union zu setzen.“ Fragte Ahrissa dann. „Das ist eine sehr gute Frage eure Hoheit und ich befürchte dass ich sie nicht zufriedenstellend beantworten kann. Vermutlich wollte die Föderation die Fehler ihrer eigenen Kreation nicht wahrnehmen. Vielleicht waren wir auch alle nur blind und über optimistisch indem wir hofften das sich die Probleme mit der Zeit von selbst lösen würden, das die unterschiedlichen Mitglieder zusammenwachsen würden wenn wir ihnen nur genug Zeit geben würden.“ antwortete der Botschafter und hörte sich dabei ratlos an, Ahrissa glaubte ihm daher das er die Antwort nicht kannte. „Man sieht nur was man sehen will, nicht wahr Herr Botschafter?“ meinte Ahrissa dann. „Bedauerlicherweise Ja.“ Stimmte Willis verbittert zu. „In diesem Fall sollten wir dafür sorgen das sich die Geschehnisse nicht wiederhohlen.“ Stellte Ahrissa dann entschlossen fest. „Ja das sollten wir und gemeinsam können wir das schaffen.“ Stimmte Willis umgehend zu.

„Wenn mir das jemand auch nur vor einer Woche gesagt hätte…“ dachte sich Amin Kopfschüttelnd während er ungeduldig mit den Fingern auf der Armlehne seines Kommandantenstuhles herumtappte. Immerhin hatten sich in letzter Zeit die Ereignisse geradezu überschlagen, so dass er und einige andere ihre Liebe not damit hatten die Ereignisse zu Verarbeiten. Das hielt Amin jedoch nicht davon ab seinen Befehlen Folge zu leisten so unorthodox sie auch sein mochten. „Wir erreichen das Solsystem in t-5 Minuten Großadmiral.“ Meldete Kapitän Costa dann. „Gebt Flottenweiten Gefechtsalarm, lasst alle Stationen besetzen wir wissen nicht was uns dort erwartet.“ Erwiderte Amin umgehend. Im nächsten Moment ertönte dann die kaum überhörbare Alarmsirene während die Beleuchtung in einen hellen Rotton wechselte. „Schiff bereit für Gefecht Großadmiral.“ Meldete Kapitän Costa nur kurze Zeit später. „Sehr gut, dann wollen wir mal sehen was uns erwartet.“ Stellte Amin düster fest. Fast rechnete er mit einem Hinterhalt durch die Truppen der Föderation. Allerdings bezweifelte er das es den Föderalisten so einfach gelungen wäre die Kronprinzessin über ihre wahren Absichten zu täuschen. Denn zwar war die Kronprinzessin noch jung und deutlich Risikofreudiger als es ihm oder dem Kaiser lieb war aber dennoch alles andere als Naiv, das hatte sie schon mehr als einmal unter Beweis gestellt. Amin bezweifelte daher zwar das sie in einen Hinterhalt tappten aber Vorsicht hatte noch niemandem geschadet. „Gibt es Sensordaten über das Zielgebiet?“ fragte Amin dann. „Negativ Sir wir haben keine Aufklährungsbojen im Sektor und bislang erhalten wir keine Ferntelemetrie der Solari Föderation.“ Schallte die Antwort aus dem Besatzungsdeck der Kommandobrücke. Es war dabei dem Einfallsreichtum der Ingenieure zu verdanken das sich Amin ohne Zuhilfenahme Technischer Hilfsmittel mühelos mit einem seiner Untergebenen unterhalten konnte, die Akustische Gestaltung der Kommandobrücken Acharranischer Schiffe waren ausgesprochen fortschrittlich, was auf die Abneigung der Acharranen gegen Technische Hilfsmittel zurück zu führen war. Jedes noch so robuste System konnte ausfallen, insbesondere an Bord eines Kriegsschiffes. Es wurden daher in der Regel Techniken angewandt die auch bei einem kompletten Energieverlust fehlerfrei funktionierten.
~~~fortsetzung im nächsten POst~~~

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02 Jan 2021 16:01 - 09 Jan 2021 14:39 #90068 by Todesgleiter
~~~forsetzung des vorherigen Post~~~

„Empfangen einfache Telemetriedaten inklusive präziser Absprungkoordinaten Sir.“ Meldete dann nach wenigen Minuten erneut eine Stimme aus dem Bestazungsdeck. „Absprung auf vorgegeben Koordinaten einleiten.“ Erwiderte Amin lediglich, er sah keinen Grund von den Spezifizierten Koordinaten abzuweichen insbesondere da er sich im Sol System nicht sonderlich Auskannte und daher nicht einschätzen konnte wie hoch das Risiko war bei einer Abweichung von den vorgegebenen Koordinaten ausversehen mit einem Stellarem Objekt wie Beispielsweise dem Erdmond zu Kollidieren und dabei das eigenen Schiff restlos zu zerstören. „Absprungkoordinaten eingegeben und fixiert. Absprung erfolgt in T-30 Sekunden!“ informierte die Stimme dann. Amin klammerte sich daraufhin sofort an seinen Armlehnen fest. Immerhin erinnerte er sich noch allzu gut an seinen ersten Flug direkt nach der Akademie während welchem er seinen jugendlichen Leichtsinn nicht nur mit Schädelfrakturen und diversen Blutergüssen sondern auch einem ordentlich ramponierten Ego bezahlt hatte. Mittlerweile verliefen die Absprünge zwar nicht mehr ganz so rabiat allerdings war dies kein Grund die Auftretenden Kräfte zu unterschätzen. „Achtung, Absprung eingeleitet. Fallen in Normalraum zurück!“ ertönte dann die Meldung kurz bevor ein mächtiger Ruck durch das ganze Schiff ging. Gleichzeitig setzte ein extremer Verzögerrungseffekt ein der Amin beinahe aus seinem Stuhl sog, allerdings nur beinahe als alteingesessener Veteran war er diesen Effekt schon gewöhnt und dementsprechend vorbereitet.

„Statusbericht!“ verlangte Amin dann sofort nachdem die Verzögerungskräfte abgeklungen waren. „Absprung an gewählten Koordinaten Sir, Flotte vollzählig und Einsatzbereit…“ setzte Kapitän Costa an ehe er von dem Bordcomputer unterbrochen wurde: „Warnung schwere Kampfhandlungen geortet!“, „Was?!“ fragte der Kapitän daraufhin wohl mehr sich selbst als irgendjemand anderen. Amin prüfte in der Zwischenzeit bereits die Warnung des Computers auf dem großen Holprojektor nach der den Großteil des Hauptkommandodecks einnahm und von seinem Stuhl aus genau vor den Sichtfenstern die in diesem Moment jedoch von geschlossenen Panzerschotten versigelt waren. „Es sieht so aus als hätte die Kronprinzessin nicht übertrieben, was für ein Chaos.“ Dachte sich Amin dann während er versuchte sich einen Überblick über den im Moment bestenfalls als „Tumultreich“ zu beschreibenden Erdorbit zu verschaffen. Überall waren kleinere Scharmützel zwischen Einheiten der Föderalen Sternenflotte Unterstützt von Sicherheitskräften und Waffenplattfomen und Verstreuten Kampfeinheiten der Unionsflotte ausgebrochen. Zwar waren die Einheiten der Union im Moment in der Überzahl, aber der Heimvorteil schien den Föderalen Schiffen aus zu helfen. „Alle Kommkanäle öffnen unverschlüsselt!“ befahl Amin dann er würde schon dafür sorgen dass im Orbit wieder Ordnung einkehrte, auf die eine oder die andere Weise. „Kommkanäle offen Großadmiral!“ ertönte nur Sekundenbruchteile später die Meldung. Amin zögerte daraufhin nicht lange sondern begann zu sprechen: „Hier spricht Großadmiral Khouba von der Kaiserlichen Sternenflotte, dieser Planet und sein Orbit stehen unter unserem Schutz. Ich fordere hiermit sämtliche Einheiten der Galaktischen Union auf die Kampfhandlungen umgehend ein zu stellen und sich zurück zu ziehen. Ansonsten werde ich Tödliche Gewalt anwenden. Dies ist Ihre erste und letzte Warnung zugleich. Sie haben zwei Minuten der Aufforderung Folge zu leisten.“, „Zwei Minuten?“ fragte Kapitän Costa nach der Ansprache seines Vorgesetzten mit einer hochgezogenen Augenbraue.

„Dann kann niemand behaupten wir währen inhuman oder würden ihre Rechte nicht ernst nehmen.“ Antwortete Amin schulterzuckend. „Verstehe.“ Bestätigte Kapitän Costa sofort auch wenn Amin sich ziemlich sicher war dass er das nicht tat, für gewöhnlich warnten Acharranische Offiziere ihren Feind nicht sondern eröffneten einfach das Feuer es war eine erprobte und sichere Methode. Wie zu erwarten zeigten die in Kämpfe verstrickten Schiffe der Union keine Anzeichen der Aufforderung zu folgen sondern reagierten auf ihre eigene weise. „Wir werden aufgeschaltet. Ich bezweifle das sie Eurer Aufforderung nachkommen werden Großadmiral.“ Stellte Kapitän Costa schon nach wenigen Sekunden zweifelnd fest. „Das war zu erwarten. Alle Einheiten: Feuer frei! Drängt die Schiffe der Union aus dem Erdorbit.“ Erwiderte Amin weniger überrascht, es hätte ihn mehr als nur ein wenig verwundert wenn die Kampfeinheiten der Galaktischen Union seiner Forderung folgschaft geleistet hätten. Umgehend auf diese Anweisung eröffnete die Acharransiche Flotte das Feuer und nahm dabei die Unionsschiffe in den tieferen Orbits zu erst unter Feuer in der Hoffnung sie damit aus eben jenem Orbit zu treiben und das Risiko für Trümmerstücke die mit hoher Geschwindigkeit die Oberfläche trafen zu minimieren. „Wir sind zu weit entfernt, unser Feuer ist ineffektiv Großadmiral“ stellte Kapitän Costa dann fest. „Ich weiß aber der Beschuss wird sie zwingen zu reagieren.“ Antwortete Amin und pokerte dabei darauf dass die Unionskommandanten ihre Bisherige Position aufgeben würden um sich den Acharranischen Schiffen an zu nehmen wenn er sie nur genug provozierte.

„Das sind schiffe der Primaris Flotte was für eine Ironie.“ Dachte sich Amin dann der das Emblem erkannt hatte das die Rümpfe der Unionsschiffe zierte. Gegründet um die Kernsektoren zu schützen und jetzt dabei sie in Schutt und Asche zu legen.“ Dachte er dann weiter während er innerlich Kopfschüttelnd den Blick über das Schlachtfeld gleiten ließ. Es war ihm unbegreiflich und beinahe schon unheimlich wie schnell die Situation eskaliert war. „Großadmiral! Wir werden von der Oberfläche gerufen. Die Signatur passt zu den Kommandofrequenzen die von der Solari Föderation verwendet werden.“ Meldete dann einer der Offiziere auf dem Besatzungsdeck. „Durchstellen.“ Befahl Amin leidglich, es wurde seiner Meinung nach auch Zeit dass der Zuständige Kommandostand sich meldete um nach Möglichkeit eine Vorgehensweise zu erörtern. Nur Sekundenbruchteile später blickte Amin dann in das müde aussehende Gesicht einer Frau im Mittleren Alter die ihre Haare streng nach hinten gekämmt hatte. „Identifizieren Sie sich.“ Verlangte Amin dann ohne Umschweife sie waren inmitten eines Gefechtes und hatten keine Zeit für Palaver. „Dasselbe könnte ich Sie fragen Großadmiral Khouba. Ich bin Stabsadmiralin Zecelka von der Solari Föderation. Entschuldigen Sie bitte die Verzögerung, aber wie Sie sehen können ist im Moment viel los.“ Sprach die Frau dann. Amin nahm diese Aussage regungslos zur Kenntnis, seiner Meinung nach musste er nichts Antworten und wollte daher keine Zeit mit unnötigen Floskeln vergeuden. Die Stabsadmiralin zog während sie kurz auf eine Antwort Amins wartete eine Augenbraue hoch ehe sie fortfuhr: „Sie konzentrieren sich auf das Wesentliche, ich mag Sie Großadmiral. Ihr Eingriff in das Geschehen zu unseren Gunsten wurde dankbar zur Kenntnis genommen. Ich werde Ihnen daher nun einige verschlüsselte Codes senden mit denen Sie Zugang zum Strategischen Netzwerk der Föderation erhalten auf das wir uns besser Koordinieren können.“, „Ohne irgendwelche Bedingungen oder Sicherheiten?“ fragte Amin dann überrascht eine Augenbraue hochziehend. „Wir sind Alliierte Großadmiral, haben Sie das schon vergessen? Zudem werden die Codes Ihnen nur Zugang zu Informationen gewähren die das Hauptquartier frei gegeben hat.“ Antwortete die Stabsadmiralin mit einem schon beinahe als neckisch zu bezeichnendem grinsen das nach Amins Meinung der Situation nicht wirklich angemessen war, immerhin tobte über der Erde noch immer eine Schlacht.

Diplomatisch verkniff er sich jedoch eine Diesbezügliche Bemerkung und meinte Stattdessen: „Verstanden. Haben Sie vorläufige Anweisungen?“, „Fahren Sie mit Ihrer Bisherigen Taktik fort, es ist eine gute Idee die feindlichen Kräfte aus dem niederen Orbit zu jagen. Versuchen Sie zudem die Feindkontakte zusammen zu treiben, es ist Verstärkung auf dem weg.“ Erwiderte Stabsadmiralin Zecelka und hörte sich dabei leicht überrumpelt an. Vermutlich hatte sie nicht damit gerechnet das ein Großadmiral der Kaiserlichen Flotte bereit war ihren Anweisungen zu folgen und das auch noch ohne vorhergehende Diskussion. „Verstanden, drängen Feindkräfte in höheren Orbit ab und versuchen Sie lokal einzudämmen.“ Bestätigte Amin dann knapp worauf die Stabsadmiralin nickte und die Verbindung beendete. „Befehl an alle Einheiten: Angriff auf Isolierte Feindziele in niedrigem Orbit konzentrieren. Schießt sie Kampfunfähig aber vermeidet Fangschüsse!“ orderte Amin dann. Er hatte vor ein weiteres Mal zu demonstrieren warum die Kaiserliche Sterneflotte in den Grenzzonen gefürchtet war. „Bestätigt, vermeiden Fangschüsse!“ ertönte daraufhin die Bestätigung aus dem Besatzungsdeck während die Flotte in ordentlicher Angriffsformation auf die Erde zur rückte um etwas mehr Nachdruck hinter ihre Argumente zu bekommen und die Verteidigungsfelder der Unionsschiffe zu überwinden. Dabei wählten sie auch ohne explizite Anweisung einen Anflugvektor der die auserkorene Formation aus fünf Schiffen der Unionsflotte genau zwischen den Acharranischen Schiffen und der Erde platzierte, die Erdgravitation würde den Kinetischen Geschossen dadurch ein kleines bisschen extra Durchschlagskraft geben die den Unterschied beim durchdringen der straken Verteidigungsfelder machen konnte. Allerdings waren die sich nähernden Kriegsschiffe der Kaiserlichen Flotte natürlich nicht unbemerkt geblieben da die Flotte von weiteren Einheiten der Union in die Flanke attackiert wurden während die angeschlagenen Einheiten der Föderalen Flotte, welche die Unionsschiffe bislang beschäftigt hatten, aufgrund ihrer Schäden zurückblieben.
~~~Ende Kapitel 41~~~

mfg.: Tg

P.S.: FRohes neues Jahr, ich hoffe ihr seit alle gut rübergerutscht!

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Last edit: 09 Jan 2021 14:39 by Todesgleiter. Reason: Kapitel Nummer Korrigiert. mfg.: Tg

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09 Jan 2021 14:56 #90069 by Todesgleiter
Kapitel 42: Schlacht um Sol

„Tanzen wir.“ Meinte Amin daher mit gefährlich glänzenden Augen und dehnte seine Finger so dass die Knöchel knackten. „Harte Wende fünfzig Grad backbord, zehn Grad Positiv, rolle dreißig Grad über Steuerbord!“ befahl er dann worauf die Stolz von Acharrus sich mit, für ein Schiff ihrer Größe, beängstigender Geschwindigkeit herumwarf so dass sie die Gruppe an Unionsschiffen im Erdnahem Orbit schräg unter sich zu ihrer linken Breitseite hatte während die zweite Gruppe nun genau vor dem Bug lag. „Primärbatterie auf Feindgruppe beta konzentrieren, Eskorten: Angriff auf Feindgruppe alpha. Ursprüngliche Befehle haben bestand.“ Ordnete Amin dann an. Er würde nicht mit den Primärgeschützen in die Richtung der Erde Feuern lassen, nur zur Sicherheit, schließlich sollte das kein unfreiwilliges Orbitalbombardement werden. Im nächsten Moment eröffnete die Prmärbatterie der Stolz von Acharrus dann wie angeordnet das Feuer während die Eskorten des Flaggschiffes ihr Feuer auf die erste Feindgruppe in der tieferen Umlaufbahn fokussierten. Die deutlich kleineren Geschosse stellten dabei keine Bedrohung für die Erde dar, da sie unweigerlich in der Atmosphäre verglühen würden. „Fühlt den Zorn der Kaiserlichen Marine.“ Dachte sich Amin dann kurz bevor die erste Welle aus Geschossen die Unionsschiffe erreichte. Wie er erwartete hatte stellten die hauptsächlich Kreuzer großen Schiffe keine sonderliche Herausforderung für die Hauptgeschütze der Stolz von Acharrus dar, die Projektile waren zu schnell und schwer um rechtszeitig von den Verteidigungsfeldern abgelenkt oder ausgebremst zu werden.

„Sie ziehen sich zurück Sir, aber wir Orten einen Schwarm kleiner Objekte die sich mit hoher Geschwindigkeit nähern.“ Meldete dann die Stimme eines Offiziers aus dem Besatzungsdeck. „Alle Einheiten: Ausweichmanöver einleiten.“ Befahl Amin dann, wenn er eines wusste dann das man die Technologischen Fähigkeiten der Galaktischen Union nicht unterschätzen durfte. Nur weil etwas klein war musste es daher noch lange nicht ungefährlich sein. „Sir die Objekte gleichen ihren Vektor an und beschleunigen.“ Ertönte umgehend die Meldung. „So, so.“ dachte sich Amin lediglich ehe er befahl: „Zündung der Haupttriebwerke inklusive Nachbrenner, Rotation um neunzig Grad Backbord vorbereiten, Sämtliche Geschütze an Backbord mit Splittermunition laden und Feuervektoren Synchronisieren!“ Sofort darauf schnellte die Stolz von Acharrus mit lodernden Triebwerken regelrecht nach vorne, genau auf die näher kommenden Objekte zu. „Rotation ausführen, Beschleunigung bei behalten!“ befahl Amin dann worauf das ganze Schiff sich herumwarf und mit der Breitseite voraus auf die ankommenden Objekte zu hielt. Diese waren mittlerweile auf wenige Kilometer herangekommen. „Geschütze Feuer!“ befahl Amin dann ehe das All in der Breitseite des Schiffes beinahe Taghell erleuchtet wurde als hunderte von Geschützen aller möglichen Kaliber Simultan Feuerten. Noch während die Breitseite darauf unterwegs war befahl Amin: „Harte Rotation Backbord 270 Grad!“ Gerade als die Stolz von Acharrus sich dann ein weiteres mal herumwarf entgegen der ursprünglichen Flugrichtung zu zeigen erreichten die Objekte die regelrechte Wand aus Geschossen der Breitseite. Obwohl die Annäherungszünder der Geschosse scheinbar nicht auf die, noch immer Unidentifizierten, Objekte reagierten sorgte die schiere Masse an Geschossen dafür das es unweigerlich Kollisionen gab. Darauf folgte erneut ein greller Lichtblitz als die Geschosse mehr oder wenige Zeitgleich detonierten. Gleichzeitig schossen hell leuchtende Strahlen aus der Explosionswolke hervor die vermutlich von den Objekten stammten.

Aufgrund der harten Wende war die Stolz von Acharrus in den wenigen Sekundenbruchteilen mittlerweile wieder in der Formation ihrer Eskorten angelangt welche den Rapiden Manövern ihres Flaggschiffes nicht gefolgt waren. Vermutlich weil sie sich zur selben Zeit in einem heftigen Schusswechsel mit einer immer größer werdenden Gruppe aus Unionschiffen befanden. Offenbar schien der Kommandierende Offizier der Unionseinheiten der Zerstörung der Acharranischen Flotte höher Priorität als die Bekämpfung der Föderalen Einheiten bei zu messen. Damit spielte er, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, unabsichtlicher weise den Verteidigern genau in die Hände. Nicht nur nahm seine Taktik Druck von den Kampfeinheiten der Föderation die dadurch die Chance erhielten ihre Kräfte zu Konsolidieren um anschließend geballt zuschlagen zu können, auch für die Acharransiche Flotte war dies nicht die schlechteste Situation, erlaubte es ihnen doch ihren größten Vorteil gegenüber den Unionsschiffen aus zuspielen: Ihre Effektive Kampfreichweite. Durch ein beständiges Feuern des Umkehrschubes konnten die Acharranischen Schiffe die Einheiten der Union eine ganze Weile auf Distanz halten und sie solange mit Geschossen spicken wie sie wollten. Während sie selbst nur von den Feindlichen Lenkwaffen überhaupt getroffen werden konnten. „Abfangjäger starten, ich will einen Abwehrschirm vor der Flotte haben.“ Befahl Amin dann. Zwar waren Acharransiche Schiffe nicht gerade für ihre Trägerkapazitäten bekannt, einige Geschwader zu selbstverteidigungszwecken und Waffendiverisifizierung beförderten sie jedoch dennoch. „Bestätigt, Start aller Alarmrotten.“ Quittierte umgehend eine Stimme aus dem Besatzungsdeck, Amin wusste nicht zu wem sie gehörte und es war ihm auch egal, die Besatzung der Stolz von Acharrus war viel zu Zahlreich um jeden kennen zu können. Amin pflegte daher ein Distanziertes Verhältnis zu den Männern und Frauen unter seinem Kommando, was jedoch nicht bedeutete dass sie ihm egal waren. „Ihre über Fokussierung wird ihr Untergang sein. Die Kräfte der Föderation haben beinahe freie Bahn.“ Stellte Kapitän Costa dann Kopfschüttelnd neben Amin fest. Amin nickte zustimmend wäre er meinte: „Ja, und genau deswegen ist es wichtig einen kühlen Kopf zu Bewahren und sich nicht von seinen Emotionen leiten zu lassen Kapitän. Emotionen sind gut um uns Kraft zu geben, aber schlechte Lehrmeister.“, „Ich weiß Großadmiral.“ Erwiderte Kapitän Costa mit einem Zustimmenden Unterton. „Er wird ein guter Offizier werden.“ Dachte sich Amin dann. Es war kein Zufall das der Kapitän oft an seiner Seite war, Amin hatte vor aus ihm zunächst einen geschätzten Kollegen und später Nachfolge auf zu bauen denn auch er wurde nicht jünger und Würde eines Tages durchs ein alter an der weiteren Ausführung seines Amtes gehindert werden.

„Zerstörer: Diffus aus Formation ausscheren und Flankierposition einnehmen. Relative Distanz zum Feind: Mindestens einhundert Kilometer! Sekundärbatterien und restliche Eskorten: Nehmt den Anflugvektor des Feindes unter Trommelfeuer, maximale Kadenz, Genauigkeit ist zweitrangig. Primärbatterie: Feindliche Führungsschiffe anvisieren und ausschalten!“ befahl Amin dann, er hatte vor den Tunnelblick seiner Feinden aus zu nutzen. Sofort darauf nahm die Acharranische Flotte ihre Verfolger unter ein verheerendes Trommelfeuer das die volle Aufmerksamkeit der betroffenen auf sich zog und daher dafür sorgte das Zerstörerrotte scheinbar unbemerkt aus der Formation austreten konnte. Die Kapitäne Verliesen die Formation dabei nicht alle auf einmal sondern nacheinander mit unterschiedlich langen Zeiträumen dazwischen um es so wirken zu lassen als würden sie sich aufgrund von Schäden oder aus anderen Gründen aus dem Kampf zurück ziehen. Der Plan schien dabei auf zu gehen: Die Verfolgenden Unionsschiffe konzentrierten ihr Lenkwaffen Feuer weiterhin auf die Acharransiche Formation, ohne dabei nennenswerte Erfolge zu erzielen da die mittlerweile gestarteten Abfangjäger einen Großteil davon bereits neutralisierten bevor die Waffen überhaupt in die Verteidigungszone der Flotte gelangen konnten. Allerdings schien der kommandierende Offizier der Unionseinheiten genug davon zu haben durch den Feuersturm zu fliegen ohne selbst angreifen zu können da die Schiffe auf einmal rapide beschleunigten. „Feindliche Einheiten beschleunigen stark, vermutlich nutzen sie eine Form von Nachbrenner. Wir sind nicht länger in der Lage sie auf Distanz zu halten.“ Warnte daher einer der Offiziere auf dem Besatzungsdeck der Kommandobrücke der Stolz von Acharrus. „Zur Kenntnis genommen. Lasst sie kommen.“ Meinte Amin lediglich finster grinsend. Nur weil die Acharranischen Schiffe ihren Vorteil der höheren Effektiven Waffenreichweite nutzten solange es möglich war bedeute das nicht das sie kürzere Gefechtsdistanzen fürchteten, Eher im Gegenteil: Auf kürzeren Distanzen neigten Kinetische Waffen dazu noch effektiver zu sein da die Verteidigungsfelder eines Zieles nicht so viel Zeit hatten sie aus zu bremsen oder ab zu lenken. „Raumminen abwerfen, Automatische Zündung!“ befahl Amin dann. Es war aufgrund der hohen Annäherungsgeschwindigkeit unwahrscheinlich dass die Schiffe der Union die Minen zwischen all den Geschossen rechtzeitig bemerkten um ihnen ausweichen zu können. Währenddessen hatten sich die Kräfte der Föderation erfolgreich konsolidiert und machten Jagd auf die wenigen und Isolierten verblieben Unionsschiffe die sich nicht an dem Angriff auf die Acharranische Flotte beteiligten, mit durchschlagendem Erfolg. „Gut, Sie sind fähiger als ich dachte.“ Stellte Amin daher zufrieden für sich selbst fest. Schließlich würde diese Taktik der Lokalen Übermacht über kurz oder lang dazu führen das die Einheiten der Union zahlentechnisch stark Unterlegen sein würden.

~~~fortsetzung im nächsten Pots~~~

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09 Jan 2021 14:57 #90070 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Feindliches Führungsschiff fällt zurück Sir!“ meldete dann eine Stimme aus dem Besatzungsdeck während die Schiffe der Union ihre eigene effektive Gefechtsdistanz erreichten. Das Feuer der Primärbatterie der Stolz von Acharrus hatte offenbar Wirkung gezeigt und das Führungsschiff des feindlichen Verbandes, welches den Ausmaßen nach als Schlachtschiff zu klassifizieren war, übel zugerichtet. Die Sensoren registrierten mehre Hüllenbrüche und den Verlust von Atmosphäre und Flüssigkeit aus dem inneren des Schiffes. Die Kanoniere zögerten daraufhin nicht lange und nahmen umgehend das nächst größte Ziel ins Visier. „Dann lassen wir die Falle mal zuschnappen.“ Dachte sich Amin mit einem hinterhältigen Grinsen auf den Lippen ehe er befahl: „Zerstörer: Angriff!“ umgehend eröffneten die Zerstörer welche die Hauptformation verlassen und sich scheinbar unbemerkt in die Flanke der Unionsformation geschoben hatten das Feuer und erwischten die zurückfallenden Feindkräfte dabei offensichtlich völlig kalt. Das darauf in der Unionsformation ausbrechende Chaos sorgte wiederrum dafür dass das Brutale Sperrfeuer der Acharranischen Flotte weitere Schiffe schwer in Mitleidenschaft ziehen konnte. „Feindliche Flotte verzögert, sie brechen die Verfolgung ab!“hallte dann die Information durch die Kommandobrücke der Stolz von Acharrus. „Sie wollen ihr Führungsschiff schützen und die Bedrohung in ihrer Flanke beseitigen, nicht die schlechteste Idee.“ Dachte sich Amin daraufhin auch wenn der Feind ihm mit diesem Vorgehen mehr oder weniger in die Hand spielte, schließlich konnte der Großteil der Flotte nun bequem seinen Abstand halten und die Feindflotte weiter unter ein Sperrfeuer nehmen. „Zerstörer: Rückzug einleiten, Spiralvektor!“ ordnete Amin dann an, er hatte vor den Feind so lange wie möglich mehr oder weniger Stationär zu halten um den Einheiten der Föderation Zeit zu geben auf zu schließen.

Augenblicklich brachen die Zerstörer ihren Angriff ab und nutzten ihr Bewegungsmoment um Spiralförmig um die Feindliche Flotte zu kreisen und sich gleichzeitig von ihr zu entfernen, dabei hielten sie ihre Spinal verbauten Primärgeschütze jedoch immer auf den Feind gerichtet und setzten den Beschuss fort. „Eingehende Kommunikation, es ist das Hauptquartier der Föderation!“ ertönte dann eine Meldung. „Durchstellen.“ Befahl Amin sofort und wandte seinen Blick von dem Holoprojektor ab um seine Aufmerksamkeit auf die Kommunikationsanfrage des Föderalen Hauptquartiers zu richten, für den Moment war die Situation immerhin mehr oder weniger unter Kontrolle und zudem gab es da ja auch noch Kapitän Costa und die anderen Offiziere welche die Flotte für eine Zeit Kommandieren konnten. „Gute Arbeit Großadmiral, Ihr habt es geschafft den Feind an Ort und Stelle fest zu nageln ich muss gestehen ich bin beeindruckt.“ Meinte dann Stabsadmiralin Zecelka anerkennend. Amin gestatte sich ob des Lobes ein kurzes selbstzufriedenes Grinsen ehe er meinte: „Auch Ihre Einheiten leisten ganze Arbeit. Wenn diese Schlacht ein Ausblick auf das ist zu was wir in Zusammenarbeit fähig sind war es die beste Entscheidung seit Bestehen des Acharraus Staates sie ein zu gehen.“ Auch die Stabsadmiralin schien sich daraufhin geschmeichelt zu fühlen, blieb jedoch ähnlich wie Amin selbst Professionell und meinte daher: „Versucht den Feind noch etwas hin zu halten, unsere Verstärkung ist in kürze hier. Dann werden wir sie zerschmettern können.“, „Verstanden.“ Quittierte Amin lediglich. Er hatte kein Problem damit das die überlappende Gefechtsstrategie nicht von ihm kam, immerhin befanden sie sich in Föderalem Territorium es erschien ihm daher nur logisch das auch die Föderalen Kräfte den Oberbefehl über die Geschehnisse hatten. „Gut, FSHQ Ende.“ Meinte Stabsadmiralin Zecelka dann ehe die Verbindung unterbrochen wurde. Augenblicklich lenkte Amin seine Aufmerksamkeit dann wieder auf die rings um ihn tobende Schlacht und stellte daher schnell zu seiner Befriedigung fest dass sich nichts Maßgebendes verändert hatte. Noch immer versuchte die Flotte aus Unionsschiffen erfolglos gleichzeitig die Zerstörerrotte und den Kern der Acharranischen Flotte zu bekämpfen. In der Zwischenzeit hatten es die meisten Föderalen Einheiten jedoch geschafft ihre jeweiligen Gefechte für sich zu entscheiden was zur Folge hatte das nun mehrere Formationen der Föderalen Sternenflotte auf die Unionsflotte zu rückten und sie dabei regelrecht einkesselten. Wenn das Manöver der Föderalen Kräfte abgeschlossen war würden die Unionsschiffe unter Beschuss aus allen Richtungen sein, ihre Tunnelartige Fokussierung auf die Acharranischen Einheiten würde sie daher nach aller Voraussicht alles kosten.

„Eventuell müssen wir näher ran…“ dachte sich Amin dann, bislang schienen die Kombinierten Abwehrfelder der Unionseinheiten immerhin ziemlich effektiv darin zu sein die Schiffe vor dem Acharranischen Sperrfeuer zu bewahren und den Einsatz von Lenkwaffen um die Formation zu brechen stufte Amin als nicht Erfolgversprechend ein. Die Unionseinheiten würden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit über eine adäquate Punktverteidigung verfügen die kurzen Prozess mit allen Lenkwaffen machen würde die sich der Flotte näherten. Die Überlegungen des Großadmirales wurden jedoch nur nach kurzer Zeit von einem ertönenden Warnruf begleitet von einer Alarmsirene gestört: „Starke Scherkräfte geortet, keine Transpondersignatur erkennbar!“ Augenblicklich war Amin in voller Alarmstellung es war schließlich gut möglich das weitere Einheiten der Unionsflotte in den Erdorbit sprangen um das Blatt noch einmal zu wenden. „Klassifizieren!“ befahl Amin dann, er wollte Wissen mit was er es zu tun hatte. „Klasse fünf Sir.“ Antwortete Kapitän Costa umgehend neben ihm. „Seid Ihr sicher Kapitän?“ fragte Amin umgehend überrascht. „Ja Sir.“ Bestätigte Kapitän Costa umgehend. „Zerstörer: Rückkehr in Formation. Gesamte Formation, schwenk zwanzig Grad backbord, Neigung fünfzehn Grad Positiv!“ befahl Amin dann, er wollte sichergehen das was auch immer in wenigen Augenblicken in den Erdorbit kommen würde nicht eine günstige Flankierposition geriet und sich stattdessen im Schussbereich mehrerer Schiffe befand. „Achtung, starke Gravitationswellen!“ warnte dann einer der Offiziere von dem Besatzungseck. Zusammen mit den starken Scherkräften waren diese Wellen eins sicheres Indiz dafür das in kürze etwas sehr gro0ßes in die Erdumlaufbahn springen würde. Dann schob sich plötzlich der elegant geformte Bug eines mächtigen Schiffes aus der Gravitationsanomalie, noch während es sich zurück in den Normalraum schob eröffnete s dabei das Feuer auf die Schiffe der Union. „Die Afrika.“ Stellte Amin dann fest während das Flaggschiff der Föderalen Streitkräfte vollständig in die Erdumlaufbahn viel. „Zerstörer: Letzter Befehl aufgehoben, Flotte Wiederausrichtung auf Feindposition. Alle Einheiten vorwärts bringen wir es zu Ende.“ Befahl Amin dann mit der Unterstützung durch die Afrika waren die Chancen der Unionsseinheiten nun gleich null. Gleich gegen zwei Superdreadnoughts konnten sie unmöglich bestehen. Und das schienen sie auch zu Wissen da die verblieben Schiffe der Union in diesem Moment den Rückzug antraten. „Feindliche Flotte evakuiert. Erwarten Anweisungen.“ Meinte Kapitän Costa dann schließlich befanden sich noch immer Unionseinheiten im Orbit die durch ihre Schäden an einem Rückzug gehindert worden waren. Allen voran das Führungsschiff der Feindlichen Flotte das durch die Hauptgeschütze der Stolz von Acharrus sowie die Zerstörer Kampf und Manövrierunfähig geschossen worden war. „Feuer Einstellen, Alle Waffen in Bereitschaft.“ Befahl Amin dann. Er würde die Entscheidung des Hauptquartiers auf der Erde Abwarten bevor er irgendwelche weiteren Schritte einleitete. „Bestätigt, alle Waffen und Verteidigungssysteme in Bereitschaft, Feuer eingestellt, Jagdgeschwader in Verteidigungsposition.“ Bestätigte Kapitän Costa umgehend. Amin lehnte sich währenddessen seinerseits in seinem Stuhl zurück und nahm eine etwas bequemere Haltung ein während die Spannung, die ihn während eines Gefechtes jedes Mal befiel langsam aber sicher schwand.

Gerade einmal einige Sekunden später meldete sich einer der Offiziere aus dem Besatzungsdeck: „Wir werden von der Oberfläche gerufen.“, „Ursprung?“ fragte Amin leidglich. „Föderaler Regierungskomplex Großadmiral. Allerdings empfangen wir eines Acharranische Signatur.“ Antwortete der Offizier. „Eine Acharranische…“ dachte sich Amin daraufhin überrumpelt ehe er schnell meinte: „Durchstellen, sofort!“ Gleichzeitig erhob er sich eilig aus einem Stuhl und viel in eine tiefe Verneigung. Noch ehe der überraschte Kapitän neben ihm dann fragen konnte was los war. Erschien das Abbild von niemand geringerem als Kronprinzessin Ahrissa freischwebend mitten in der Kommandobrücke. „Kronprinzessin, was ist Euer Befehl?“ fragte Amin dann während Kapitän Costa neben ihm ebenfalls eilig in eine Verneigung viel. „Führt vorläufig Eure bestehenden Befehle weiter aus Großadmiral. Ich wollte mich lediglich nach dem aktuellen Status erkundigen. Gehe ich recht in der Annahme das Ihr die Situation im Orbit erfolgreich gelöst habt Großadmiral?“, „Ja Kronprinzessin. Die Flotte der Union wurde in die Flucht geschlagen. Der Erdorbit wurde erfolgreich gesichert, im Moment erwarten wir weitere Anweisungen aus dem Föderalen Befehlsstand.“ Antwortete Amin umgehend. „Sehr gute Arbeit Großadmiral. Gab es Verluste?“ erwiderte die Kronprinzessin und hörte sich dabei zu Amins Befriedigung zufrieden an. „Nein Herrin. Es ist uns gelungen Ausfälle zu vermeiden.“ Antwortete Amin und gab sich dabei keine Mühe seine Selbstzufriedenheit über diesen Umstand zu verbergen. „Sehr gut. Seid Euch bewusst dass Ihr in diesem Moment einen großen Beitrag für die Stabilität unserer neuen Allianz geleistet habt. Macht weiter so Großadmiral.“ Meinte Kronprinzessin Ahrissa dann mit diesem Lächeln im Gesicht das immer dafür sorgte das Amin das Herz bis zum Hals pochte, sie war in seinen Augen eine außerordentlich attraktive Frau auch wenn er wusste das jegliche Romantische Intentionen seinerseits aus mehreren Gründen von vorneherein zum Scheitern verurteilt war. Das änderte jedoch nichts daran dass seine Hormone jedes Mal durchdrehten wenn sie ihn so anlächelte. „Verdammt noch eins, beherrsch dich. Du bist ein Profi!“ schalt sich Amin dann in Gedanken selbst während er sich bemühte eine äußerlich unbewegte Mimik aufrecht zu erhalten. „Verstanden Eure Hoheit.“ Meinte Amin dann nach wenigen Sekunden die ihm jedoch wie eine Ewigkeit vorgekommen waren. „Gut. Weiterhin viel Erfolg Großadmiral.“ Meinte die Kronprinzessin dann ehe sie die Verbindung unterbrach. Kaum war die Verbindung dann unterbrochen atmete Amin einmal hörbar aus und richtete sich wieder auf. Ehe er sich wieder auf seinem Stuhl niederlies und damit fortfuhr auf weitere Anweisungen zu warten.

~~~Ende Kapitel 42~~~

mfg.: Tg

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