Ein neues Zeitalter - Wiedervereinigung

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08 Aug 2021 15:33 #90167 by Todesgleiter
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„Sie missverstehen die Situation Großadmiral. Wir haben nicht die Absicht uns auf die Seite der Kommission zu stellen. Aber wir können den Massenmord an ihren Mitgliedern dennoch nicht gutheißen. Ich versichere Ihnen das alle Mitglieder der Kommission ihrer Gerechten Strafe zugeführt werden, sobald unsere Kommandos sie fest gesetzt haben.“ Meinte Admiralin Domascic dann. „Sie sind noch immer zu weich.“ Dachte sich Amin dann. Seine Erfahrung hatte ihn gelehrt dass es unklug war den finalen Schlag hinaus zu zögern. „Damit gebt Ihr ihnen die Chance zu entkommen. Wir müssen die Bedrohung hier und jetzt beseitigen bevor die Kommission noch mehr Schaden anrichten kann. Ich verlange nicht einmal von Euch, euch zu beteiligen, räumt einfach die Schussbahn und ich und meine Männer werden beenden was wir angefangen haben.“ Meinte Amin dann mit äußerster Willensanstrengung, so langsam näherte sich sein Geduldsfaden dem Ende. „Es tut mir Leid Großadmiral, aber das werden wir nicht tun. Die Solari Föderation wird ihre Ideale nicht für einen Sieg verraten.“ Beharrte Admiralin Domascic dann. „In diesem Fall bin ich gezwungen Euch aus dem Weg zu räumen Admiralin.“ Stellte Amin dann kühl fest. „Damit würden Sie der Solari Föderation faktisch erneut den Krieg erklären Großadmiral! Dass kann nicht in Ihrem Interesse oder dem des Kaisers liegen.“ Meinte Admiralin Domascic dann. „Ihr habt es noch immer Verstanden oder? Wir fürchten keinen Feind egal wie mächtig er ist. Aufgrund unserer vergangen Kameradschaft und um des Bündnisses Willen gebe Ich Euch noch eine letzte Chance Euch zurück zu ziehen Admiralin. Wenn Ihr weise seid nehmt Ihr dieses Angebot an, nicht viele haben es jemals erhalten.“ Meinte Amin dann. „Wenn Sie die Afrika Angreifen, werden Sie schwere Verluste in Kauf nehmen müssen Großadmiral. Vermeidbare Verluste, denkt nach.“ Meinte Admiralin Domascic dann schon beinahe flehend. „Es ist die höchste Ehre im Kampf für Staat, Kaiser und Matrone zu sterben, wir sind alle mehr als bereit dazu, räumt das Feld jetzt!“ donnerte Amin dann, seine Geduld war nun wirklich am Ende. „Das kann ich nicht tun Großadmiral, ich habe meine Befehle und ich werde gegen Sie Kämpfen wenn es notwendig ist.“ Stellte Admiralin Domascic dann störrisch fest. „Was für eine Verschwendung…“ dachte sich Amin dann, auch wenn er nicht damit gelogen hatte als er gesagt hatte das er nicht damit zögern würde die Afrika anzugreifen, hatte er doch gehofft es vermeiden zu können. „In diesem Fall haben wir uns nichts mehr zu sagen Frau Admiralin. Ihr habt Euer Schicksal gewählt.“ Meinte Amin dann und unterbrach die Verbindung mit einem einzigen Knopfdruck. „Alle Einheiten: Feuer eröffnen, wir schießen uns zur Not durch die Föderale Flotte hindurch!“ befahl er dann, niemand, wirklich niemand konnte sich zwischen den Speer des Kaisers und sein Ziel stellen und erwarten damit durch zu kommen. „Alle Batterien eröffnen Feuer Sir.“ Bestätigte Kapitän Costa umgehend.

Der umgehend darauf einsetzende Geschosshagel schien daraufhin jedoch nahezu nutzlos vor den Schiffen der Föderation zu verpuffen. Die Abwehrfelder welche die Afrika und ihre Begleitflotte umgaben waren mächtig. „Nicht schlecht, aber nicht genug.“ Dachte sich Amin dann, er hatte nie erwartet in der Lage zu sein die Abwehrfelder einer Föderalen Flotte auf Artilleriedistanz durchschlagen zu können. Erst recht nicht wenn sich die betreffende Flotte zu einer Zitadellen Formation zusammengerottet hatte. „Gefechtsdistanz verkürzen!“ befahl er daher. „Sir wenn wir uns zu weit annähern riskieren wir in die Effektive Reichweite ihrer TEP Waffen zu gelangen.“ Warnte Kapitän Costa daraufhin. „Ich weiß. Seht und lernt Kapitän.“ Erwiderte Amin. Er hatte natürlich nicht vor blindlings in die Föderale Flotte zu stürmen auch wenn ein Frontaler Angriff vermutlich Erfolg haben würde, die Acharranische flotte war der Föderalen Eingreiftruppe Zahlenmäßig weit überlegen. Allerdings würde eine derartige Vorgehensweise nicht nur zu unnötigen und vermeidbaren Verlusten führen, eine Flotte der Föderation war nicht mit ein paar Söldnern vergleichbar, sondern würde Amins Schiffe auch in eine Taktisch schlechte Position gegenüber der Kommissionsflotte bringen welche die Verschnaufpause wohl dazu nutzte ihre Formation wieder herzustellen. „Raumminen Abwurfbereit machen.“ Befahl Amin dann kalt berechnend. „Raumminen werden für Auswurf vorbereit Sir.“ Bestätigte Kapitän Costa umgehend, an dem Gesichtsausdruck des Kapitäns konnte Amin dabei erkennen das er ahnte was Amin vorhatte. Noch bevor Amin dann jedoch den Befehl geben konnte seine Minen abzuwerfen und aufgrund des Trägheitsmoments und mit der Unterstützung durch die Planetare Gravitation in die Föderale Flotte treiben zu lassen die zu diesem Zeitpunkt auf die Acharranischen Kampfeinheiten konzentriert sein würde, meldete ein Kommunikationsoffizier: „Eingehender Ruf von Acharrus Sir, es ist die Kennung der Kronprinzessin.“, „Was?!“ dachte sich Amin daraufhin ehe er befahl: „Anflug abbrechen und zurückfallen lassen! Kapitän Ihr habt das vorrübergehende Kommando!“, „Jawohl übernehme Kommando Sir.“ Bestätigte Kapitän Costa während sich Amin umgehend seiner Kommunikationskonsole zuwandte, die Kronprinzessin würde ihn nicht inmitten eines Feldzuges Persönlich kontaktieren wenn es nicht wichtig wäre.

Nur Sekundenbruchteile später starrte Amin dann angestrengt seine Schuhspitzen an und grüßte respektvoll: „Eure Hoheit, ich fühle mich geehrt. Was verschafft mir die außerordentliche Freude Eurer Aufmerksamkeit?“, „Großadmiral, mir ist zu Ohren gekommen das Ihr eine Föderale Flotte angreift. Stellt das Feuer umgehend ein das ist ein Befehl!“ erwiderte die Kronprinzessin und hörte sich dabei alles andere als erbaut an. „Aber Herrin…“ setzte Amin an, in dem Versuch sich Recht zu fertigen. Natürlich war ihm klar gewesen das die Kronprinzessin nicht begeistert davon sein würde das er das Feuer auf Föderale Einheiten hatte eröffnen lassen, aber in der Hitze des Gefechtes hatte er keinen weiteren Gedanken daran verschwendet. „Keine Ausflüche Großadmiral! Ich erwarte das Ihr umgehend das Feuer einstellen werdet und zwar ohne Ausnahme.“ Meinte die Kronprinzessin mit einer Stimme die Amin die Nackenhaare zu Berge stehen ließ. Kronprinzessin Ahrissa konnte durchaus Autoritär auftreten wenn sie das wollte. „Wie Ihr wünscht Eure Hoheit.“ Knickte Amin dann ein, er war nicht so Arrogant zu glauben das er ein Kräftemessen mit Kronprinzessin Ahrissa von Acharrus gewann, zudem würde er einen direkten Befehl niemals verweigern egal wie schlecht durchdacht er seiner Ansicht nach auch sein mochte. „Kapitän: Mitteillung an alle Einheiten, es ist umgehend das Feuer einzustellen!“ wies Amin daher an. „Bestätigt, stellen Feuer ein. Erwarten weitere Befehle.“ Quittierte Kapitän Costa umgehend. „Das wird noch ein Nachspiel haben Großadmiral. Ihr habt mich heute schwer enttäuscht. Wartet vorläufig auf weitere Anweisungen und keine Alleingänge mehr, verstanden?!“ meinte die Kronprinzessin dann. „Ja Eure Hoheit.“ Bestätigte Amin geknickt, es war schon lange her dass er gemaßregelt worden war. Nachdem die Kronprinzessin die Verbindung unterbrochen hatte sank Amin regelrecht auf seinem Stuhl in sich zusammen. Die Enttäuschung in der Stimme der Kronprinzessin hatte ihn deutlich härter getroffen als ihr offensichtlicher Zorn, noch nie hatte er seine Vorgesetzten enttäuscht und erst recht nicht ein Mitglied der Kaiserlichen Familie. Sein Ruf kam schließlich nicht von ungefähr.

Bei der Vorstellung das Kronprinzessin Ahrissa ihn aufgrund seines Versagens seines Amtes entheben könnte ließ Amin daraufhin regelrecht übel werden, schließlich hatte er sich bei den Anonymen Gräbern seiner Verwandten Geschworen der Beste zu sein um die Grenzwelten zu einem sicheren Ort zu machen. „Alles in Ordnung Großadmiral?“ fragte Kapitän Costa dann und hörte sich aufrichtig besorgt an. „Nein Kapitän. Ich habe zugelassen dass meine Emotionen mein Urteilsvermögen getrübt haben und muss nun die Konsequenzen dafür tragen. Lasst euch das eine Lehre sein, Emotionen sind selten ein guter militärischer Ratgeber.“ Antwortete Amin und musste dabei fest stellen dass seine Stimme dumpf und Hohl klang. „Ihr habt das Kommando Kapitän. Ich ziehe mich zurück und erwarte das Urteil der Kronprinzessin.“ Meinte Amin dann und erhob sich steif auf dem Kommandothron. So hatte er sich seinen Abgang zwar eigentlich vorgestellt, aber seine Ehre gebot dass er sich dem Urteil der Kronprinzessin beugte, immerhin musste selbst er zugeben dass sie nicht ganz Unrecht hatte. Sein Befehl das Feuer auf die Flotte der Föderation zu eröffnen konnte sehr wohl alles zunichtemachen für was sie so lange und hart gearbeitet hatten. „Großadmiral?“ fragte Kapitän Costa dann in einem Fragenden Tonfall. „Ja Kapitän?“ erwiderte Amin während er langsam von der Empore auf welcher sich der Kommandostuhl befand herunter Schritt. „Handelt nicht übereilt oder Vorschnell.“ Meinte Kapitän Costa dann. „Ich werde daran denken Kapitän.“ Erwiderte Amin, der sehr wohl wusste was der jüngere Offizier meinte. Es war nicht unüblich für Hochrangige Offiziere der Kaiserlichen Streitkräfte sich selbst das Leben zu nehmen um ihre Ehre in Takt zu lassen nachdem sie auf der ganzen Linie versagt hatten. Amin wusste daraufhin das der Kapitän ihm nachsah und dachte sich: „Auf das mein Fall zumindest ihm eine Lehre ist, niemand ist so mächtig das er gegen das Scheitern gefreit ist.“
~~~Ende Kapitel 70~~~

mfg.: Tg

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14 Aug 2021 17:15 #90168 by Todesgleiter
Kapitel 71: Geburt einer neuen Ära

Obwohl Ahrissa regelrecht vor Wut schäumte zwang sie sich zur Beherrschung, nie hätte sie erwartet dass ein Renommierter Feldherr wie Amin Khouba derart die Beherrschung verlieren und etwas dermaßen Leichtsinniges tun könnte. Glücklicherweise waren schwere Schäden oder gar Todesfälle in der Föderationsflotte aus geblieben, weshalb sie hoffte die Sache Diplomatisch bereinigen zu können. Die Allianz hatte zu viel erreicht um sie nun wieder zerfallen zu lassen, immerhin hatte sogar ihr Vater eingesehen das sie gemeinsam stärker waren als sie es alleine jemals hätten hoffen können. „Tief durchatmen.“ dachte sich Ahrissa dann immerhin würde sie nun Versuchen müssen die Wogen zu glätten nachdem die Unmittelbare Gefahr abgewendet worden war. „Du siehst aufgewühlt aus.“ Stellte dann ihre Mutter fest die auf leisen Sohlen in den Raum getreten war. „Das ist eine Untertreibung Mutter.“ Antwortete Ahrissa umgehend. „Urteile nicht zu hart über den Großadmiral Ahrissa. Er wollte lediglich seine Pflicht erfüllen.“ Stellte Cyrene dann fest. „Ja, aber wie kann er so verdammt kurzsichtig sein?! Das Feuer auf Föderale Einheiten zu eröffnen war die schlechteste Entscheidung die man in dieser Situation hätte treffen können! Die Kommission ist Militärrisch am Ende wir hätten sie früher oder später so oder so erwischt, aber nein! Der Großadmiral musste ja unbedingt seinem eigenen Blutrausch erliegen und damit alles zunichtemachen was wir in letzter Zeit erreicht haben. Es würde mich nicht wundern wenn die Föderation unsere Allianz nun aufkündigt und wir zurück in einen kalten Krieg fallen und das nur weil ein einzelner Verdammter Soldat dachte er könnte es mit der ganzen Galaxis aufnehmen! Das ist einfach so verdammt unfair.“ Explodierte Ahrissa dann. Es war sehr, sehr selten dass es vorkam das ihr Temperament mit Ahrissa durchging, nicht einmal die erniedrigende Behandlung durch das Direktorat des Astoria Konzerns hatte es immerhin vermocht ihre Selbstbeherrschung zu brechen doch hier und jetzt war das Ende der Fahnenstange einfach erreicht. Eigentlich hatte Ahrissa immer große Stücke auf Großadmiral Khouba gehalten, genau wie ihr Vater. Immerhin hatte der Großadmiral die in ihn gesetzten Erwartungen steht’s nicht nur erfüllt sondern in aller Regel weit übertröffen, Ahrissas Vater bezeichnet ihn daher auch als ein Strategisches Ausnahme Talent wie man es selten vorfand, selbst in den Militaristisch geprägten Grenzzonen.

Das sich dieser geschätzte und eigentlich Professionelle Soldat dann einen derartigen Patzer leiste, den man schon beinahe als willentliche Sabotage bezeichnen konnte, war für Ahrissa einfach nur unbegreiflich. Eigentlich hätte sie einem Mann wie Amin Khouba etwas mehr Voraussicht zugestanden schließlich plante er auch auf dem Schlachtfeld nahezu jede Eventualität ein. „Er hat eine falsche Entscheidung mit fatalen Auswirkungen getroffen das ist nicht von der Hand zu weisen, aber vergiss die Umstände nicht. Großadmiral Khouba ist ein alteingesessener Krieger der schon viele Schlachten geschlagen hat und bislang galt stehst die Maxime das Ziel der Operation um jeden Preis zu erreichen, bisher hat ihm sein Blutrausch immer gute Dienste erwiesen es ist nur Verständlich das er keinen Gedanken daran verschwendet hat was für eine Katastrophe er mit seinem handeln heraufbeschwören könnte denn bislang hatte er nie Verbündete. Bisher war es für Soldaten wie ihn nie notwendig sich mit derartigen Situationen zu beschäftigen und Kompromisse zu finden den mit ihren Kontrahenten war es bislang nicht möglich zu verhandeln.“ Erwiderte Cyrene. „Er hat mehrere große Schlachten Seite an Seite mit unseren neuen Alliierten geschlagen Mutter.“ Entgegnete Ahrissa umgehend, für sie war das Verhalten des Großadmirales noch immer absolut unentschuldbar und seines Ranges unwürdig. Wenn es sich um einen jungen Heißsporn gehandelt hätte der versuchte sich einen Namen zu machen wäre das alles deutlich leichter Verständlich gewesen. Zum Glück für den Großadmiral oblag die endgültige Entscheidung über sein Schicksal allerdings nicht bei Ahrissa, noch war immerhin ihr Vater der amtierende Kaiser und Ahrissa war sich nicht sicher das er die Situation genauso drastisch wie sie bewertete. „Begehe nicht denselben Fehler wie der Großadmiral Ahrissa. Wut ist ein schlechter Ratgeber.“ stellte Cyrene dann mit einem beinahe tadelnden Unterton fest. Ahrissa seufzte daraufhin und meinte: „Ich weiß Mutter. Aber es ist nicht einfach seinen Zorn herunter zu schlucken, nicht wenn er derart von Herzen kommt.“, „Ich weiß Ahrissa ich weiß. Als die Abgesandte der Union das erste mal einen Fuß auf Acharransichen Boden setzte wollte ich ihr mit eigenen Händen das Herz aus der Brust reisen, als Strafe für das was dir angetan wurde. Aber ich habe mich beherrscht, weil es meine Pflicht dem Acharranischen Volk gegenüber ist. Wir müssen tun was für all diese Menschen das Beste ist, nicht was wir wollen.“ Antwortete Cyrene. „Du hast recht.“ Stimmte Ahrissa zu die merkte wie der unbändige Zorn in ihrem inneren begann in sich selbst zusammen zu fallen, die Wahrheit in den Worten ihrer Mutter war nicht zu leugnen. Der Großadmiral hatte lediglich getan was er schon unzählige mahle zuvor getan hatte, in dem glauben das es notwendig war um die Sicherheit des Acharranischen Volkes zu garantieren. Denn an seiner Loyalität wagte Ahrissa nicht zu zweifeln, dafür sprach schon seine betreten Reaktion nachdem sie ihn zu Recht gewiesen hatte, noch nie zuvor hatte sie einen solch Stolzen Mann so geknickt gesehen.

Ahrissa atmete daraufhin tief durch und meinte: „Ich werde versuchen objektiv zu blieben. Zum Wohle des Acharranischen Volkes. Aber garantieren kann ich es nicht.“, „Das erwartet auch niemand.“ Erwiderte Cyrene mitfühlend. „Danke Mama.“ Murmelte Ahrissa dann leise. „Dafür sind Mütter da Ahrissa. Ich habe viel zu lange den Fehler gemacht mich aus deinem Leben heraus zu halten um deinen Werdegang als Kaiserin nicht zu gefährden.“ Meinte Cyrene dann mit einem bedauernden Unterton. „Ich glaube wir haben alle einige Fehler in der Vergangenheit gemacht.“ Stellte Ahrissa dann fest. „Ja, es scheint dass es ist schwieriger eine normale Familie zu sein als ein Interstellares Imperium zu regieren.“ Meinte Cyrene dann Kopfschüttelnd. „Ich denke das ist die Verantwortung. Nur wenige realisieren den Druck der auf unseren Schultern lastet. Ich beneide den Präsidenten der Föderation weißt du? Er ist mächtig, aber muss nie alleine die Last der Verantwortung schultern.“ Meinte Ahrissa dann nachdenklich. „An seinen Herausforderungen wächst man Ahrissa.“ Stellte Cyrene dann fest. „Wie wahr…“ dachte sich Ahrissa dann ehe sie meinte: „Ich denke ich sollte mich nun Frau Schmidt unterhalten. Wir müssen noch immer den Fehltritt des Großadmirales ausgleichen, sofern möglich.“, „Du wirst es Schaffen Ahrissa.“ Meinte Cyrene dann überzeugt. „Wie kommst du darauf?“ fragte Ahrissa umgehend. „Weil du größer bist als du denkst, ich bin so ungeheuerlich stolz auf dich und dein Vater ebenfalls. Das Volk spricht deinen Namen mit einer Ehrfurcht aus die man sonst nur bei der Nennung des Namens von Königin Selara von Acharrus hört.“ Meinte Cyrene dann. „Ich würde mir nie Anmaßen in die Fußstapfen von Königin Selara treten zu können.“ Stellte Ahrissa dann fest. „Das sehen die meisten Leute anders. Ohne Königin Selara gäbe es keinen Acharrus Staat, aber du wirst diejenige sein die dem Acharrus Staat zu wahrer Größe Verhelfen wird. Die uns aus der selbstauferlegten Isolation hohlen und uns unseren Platz unter unseren Brüdern und Schwestern aus den Kernwelten wieder einnehmen lässt.“ Meinte Cyrene dann. „Vater sagte etwas Ähnliches als er mir Fellka übergab.“ Stellte Ahrissa dann fest und betrachtete den Speer ehrfürchtig, noch immer konnte sie nicht vollständig begreifen diese Legendäre Waffe in Händen halten zu können. „Weil es die Wahrheit ist Ahrissa. Ich bin sicher das dein Name in Zukunft in einem Atemzug mit dem von Kaiser Achar dem einiger und Königen Selara genannt werden wird.“ Stellte Cyrene dann fest.

Ahrissa schluckte daraufhin ehe sie meinte: „Nur wenn ich jetzt nicht versage.“ Immerhin hatte sie gesehen wie schnell eine große Persönlichkeit durch einen einzigen Fehler fallen konnte. „Das wirst du.“ Stellte Cyrene mit einem entschlossenen und endgültigen Tonfall fest. Ahrissa war sich daher sicher das ihre Mutter keinen Zweifel daran hatte das sie erfolgreich sein würde und das fühlte sich gut an. Den wie jedes Kind strebte auch Ahrissa nach der Anerkennung ihrer Eltern. „Danke.“ Meinte Ahrissa dann lediglich, da ihr keine bessere Antwort einfallen wollte. Cyrene lächelte daraufhin ehe sie meinte: „Du brauchst dich nicht zu bedanken und jetzt werde ich dich nicht länger aufhalten.“ Mit diesen Worten drehte sie dann um und verließ den Raum auf ebenso leisen Sohlen wie sie hereingekommen war und lies Ahrissa damit alleine zurück, jedenfalls wenn man von den Omnipräsenten Leibwächterrinen absah die Stumm wie Salzsäulen im Halbschatten verharrten. „Dann wollen wir mal.“ Dachte sich Ahrissa dann ahnend das dies alles andere als ein einfaches Gespräch werden würde. Zwar bezweifelte sie das die frühere Delegierte, ohne welche die momentane Allianz überhaupt nicht zustande gekommen wäre, sich einer Diplomatischen Lösung verschließen würde, allerdings befürchtete sie dass die geschickte Diplomatin die Situation dazu nutzen würde empfindliche Zugeständnisse einzufordern. Ein weiteres mal atmete Ahrissa daraufhin tief durch um sich zu beruhigen ehe sie ihre Gesichtszüge Glättete und eine unnahbare Miene zur Schau trug, erst dann aktivierte sie die Kommunikationskonsole und wartete darauf das die Verbindung hergestellt war.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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14 Aug 2021 17:16 #90169 by Todesgleiter
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Wie Ahrissa bereits erwartet und in Gewisser Weise befürchtet hatte, dauerte es nicht lange die Verbindung herzustellen. Immerhin war es die Delegierte gewesen welche Ahrissa auf die Taten des Großadmirales aufmerksam gemacht hatte. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hatte sie seit dem an ihrer Kommunikationsstation ausgeharrt und darauf gewartet das Ahrissa sich zurück meldete. „Eure Hoheit es ist mir erneut eine Ehre Euch zu sprechen.“ Stellte die Diplomatin dann mit gesenktem Haupt fest nachdem die Verbindung etabliert war. „Und ich danke Euch erneut für Eure Warnung Frau Schmidt. Es ist mir dank Eurer Warnung gelungen den Taten des Großadmirales Einhalt zu gebieten bevor es zu Verlusten gekommen ist.“ Antwortete Ahrissa. „Das ist erleichternd zu hören Eure Hoheit, es freut mich dass Ihr noch immer hinter unserem Bündnis steht. Ich hatte bereits das Schlimmste angenommen.“ Stellte Gesandte Schmidt dann fest. „Seid versichert dass der Großadmiral auf eigene Faust gehandelt hat. Hätte ich schon früher von den Ereignissen Kenntnis erhalten, wäre es erst gar nicht zu der Eskalation gekommen.“ Stellte Ahrissa sofort klar. „Ich hoffe euch ist Bewusst was für ein Licht dieses Ereignis auf Euch wirft Hoheit? Es gibt noch immer Zahlreiche Persönlichkeiten in den Kernkolonien die den Acharrus Staat mit Misstrauen betrachten. Die Taten des Großadmirales sind Wasser auf die Mühlen dieser Skeptiker und ich muss ihnen insofern recht geben das der Angriff auf Föderale Einheiten kein Kavaliersdelikt ist. Tatsächlich könnte er als Kriegserklärung aufgefasst werden. Wir müssen diesen Umstand daher umgehend bereinigen.“, „Das war ja klar… Jetzt folgen ihre Forderungen.“ Dachte sich Ahrissa dann und musste ihren erneut aufwallenden Zorn dabei herunterschlucken, wäre die Situation Seiten verkehrt würde sie ebenfalls die Situation nutzen und Forderungen stellen. Sie musste daher jetzt ihren Stolz herunterschlucken.

„Was schwebt Euch vor Frau Abgesandte?“ fragte Ahrissa daher etwas knapp. „Nun Eure Hoheit, zunächst einmal wäre es wohl Hilfreich wenn Ihr oder Vater Euch Öffentlich für den Übergriff entschuldigt, ebenso müssen Maßnahmen getroffen werden um derartiges in Zukunft zu vermeiden. Ebenfalls könnte es sich als Hilfreich herausstellen wenn der Acharrus Staat Offiziell den Verhandlungen über die Gründung des neuen Sternenbundes beitritt.“ Meinte die Abgesandte dann. „Der Sternenbund? Ich befürchte ich weiß nicht wovon Ihr sprecht.“ Fragte Ahrissa dann. „Die Solari Föderation und die Republik Centauri haben Verhandlungen über die Gründung einer neuen Föderalen Dachregierung begonnen die unsere Staaten unter sich vereinen soll. Ähnlich wie es die galaktische Union ursprünglich hätte tun sollen. Aufgrund der nahen Vergangenheit hielten wir es jedoch für nicht angebracht diesem neuen großen Bündnis denselben Namen wie seinem gescheiterten Vorgänger zu geben. Der Name ist jedoch noch immer verhandelbar.“ Erklärte die Abgesandte mit leuchtenden Augen, es war einfach zu erkennen wie viel von ihrem Herzblut in diesem neuen Sternenbund steckten. Schließlich war die Abgesandte schon immer für die Werte der Union gestanden, es wunderte Ahrissa daher nicht im Mindesten das sie bei der Gründung eines Nachfolgers ihre Hände im Spiel hatte. „Ihr werdet verstehen das ich und auch mein Vater nach allem was geschehen ist derartigen Staaten Bunden Kritisch gegenüber stehen.“ Stellte Ahrissa dann fest, ihr behagte die Vorstellung nicht den Acharrus Staat an eine neue Kommission zu binden und damit zum Spielball für Korrupte Mächte aus den Kernkolonien zu machen. Die Abgesandte nickte daraufhin und meinte: „Das verstehe ich sogar sehr gut Eure Hoheit, genau Deswegen ist es mir ein großes Anliegen Euch davon zu überzeugen dem Sternenbund zumindest eine Chance zu geben. Ich bin davon überzeugt das es uns zusammen gelingen würde einen Kompromiss zu finden der nicht nur alle ihr Gesicht und Individualität wahren lassen sondern auch stärker machen würde.“ Antwortete die Abgesandte. Ahrissa lehnte sich daraufhin in ihrem Stuhl zurück und dachte nach. Es war nicht von der Hand zu weisen das die Gelegenheit einer neuen Iteration der Galaktischen Union nicht nur beizutreten sondern sogar die Art und wiese wie dieses Bündnis funktionieren sollte beeinflussen zu können verlockend war. Immerhin hatte Ahrissa nie bezweifelt das die zugrunde liegende Vision der Galaktischen Union aufrichtig und Edelmütig war. „Ich kann Euch in diesem Zusammenhang nichts versprechen Frau Schmidt. Zu aller erst ist es noch der Thron meines Vaters, weshalb es nicht meine Entscheidung ist. Zum anderen werde ich keinerlei Versprechungen im Namen meines Volkes machen, solange ich nicht sicher bin das es die beste Entscheidung für das Acharranische Volk ist.“ Stellte Ahrissa dann fest.

Die Abgesandte lächelte daraufhin zufrieden als sie Ahrissa ansah und meinte: „Das verlange ich auch nicht Eure Hoheit. Ich habe, im Gegensatz zu vielen anderen, Begriffen wie ernst es der Acharranischen Führung um ihr Volk ist. Und genau deswegen möchte ich Euch dabei haben Hoheit. Denn Ihr und Euer Vater, sowie eventuelle Erben wenn die Zeit gekommen ist, werden sicher stellen dass niemand die Ideale des Sternenbundes verbiegen kann. Denn der Acharrus Staat ist immer zu seinen Idealen gestanden, egal wie unvorteilhaft die Konsequenzen auch sein mochten. Wir könnten ein wenige von Eurer Kompromisslosen Art und Weise benötigen, den sie würde uns auf Kurs halten und verhindern das wir derartig schlechte Kompromisse wie die Anerkennung des Astoria Konzerns erneut machen einfach weil es die bequemste Entscheidung war.“ Ahrissa war sich daraufhin nicht sicher ob sie ihre Gesprächspartnerin richtig verstanden hatte, bislang hatte praktisch jeder die Kompromisslose art und Weise der Acharranen als Undiplomatisch und nicht tragfähig kritisiert, auch die Abgesandte selbst. Jetzt das exakte Gegenteil zu hören kam daher unerwartet. „Wart nicht Ihr es die mir geraten habt mehr Kompromisse zu suchen Frau Schmidt?“ fragte Ahrissa daher irritiert, für Gewöhnlich stand die Abgesandte immerhin zu ihrem Wort auch wenn es unbequem war. „Das habe ich eure Hoheit und ich würde es euch in den meisten Situationen auch noch immer raten, allerdings kann ich nicht leugnen dass Eure kompromisslose Beharrung auf eurem Standpunkt durchaus auch Vorteile mit sich bringt.“ Antwortete die Abgesandte. „Ihr verwirrt mich Frau Schmidt. Ich gehe allerdings zu Eurem Vorteil davon aus das Ihr dies nicht mit Absicht tut.“ Stellte Ahrissa dann fest, ihrer Meinung nach widersprach sich die Abgesandte in diesem Moment selbst und das war eigentlich nicht ihr Stil. „Ganz gewiss nicht Eure Hoheit. Es lag nie in meiner Absicht Euch zu täuschen oder zu Verwirren. Es ist lediglich das ich in letzter Zeit viel Nachgedacht und dabei einige Dinge festgestellt habe. Unter anderem ist mir klar Geworden dass das nahezu zwanghafte suchen nach Kompromissen einer der Hauptgründe für das Scheitern der Galaktischen Union war. Aufgrund unserer beständige Bemühungen alle gleichermaßen zufrieden zu stellen haben wir um des einfachen und guten Zusammenlebens Willens zugelassen dass unser Werte Fundament nach und nach ausgehöhlt wurde. Und aufgrund unserer Selbstzufriedenheiten über die vermeintliche Stabilität und den ebenso vermeintlichen Frieden den wir mithilfe dieser Kompromisse erreichen haben wir das nicht einmal bemerkt. Euch wäre so etwas niemals passiert. Deswegen bin ich davon überzeugt das die unnachgiebige Haltung der Acharranen den Sternenbund stabiler machen wird als es die Galaktische Union jemals war.“ Erklärte die Abgesandte dann.

„Ich bezweifle dass dies der Fall wäre Frau Schmidt.“ Stellte Ahrissa dann fest, sie konnte sich schwer vorstellen das der Acharrus Staat in einem derartigen Gremium akzeptiert würde schließlich kam das beständige suchen nach einem Kompromiss der Kernkolonien nicht von ungefähr: Die Einwohner der Wohlhabenden Kernwelten waren durch all den Luxus der sie jeden Tag umgab bequem geworden, sie scheuten den offenen Konflikt der sie dazu zwingen würde ihre Komfortzone zu verlassen. Ahrissa war daher davon überzeugt das diese Mentalität dazu führen würde das sie eine geschlossenen Front gegen den Acharrus Staat bilden würden, sollte eben jener ihren Ruhigen und gewisser weiße auch Dekadenten Lebensstil stören. „Alles worum ich euch bitte Hoheit ist dem Sternenbund eine Chance zu geben. Wenn Ihr oder der gesandte Vertreter des Acharrus Staates während den Verhandlungen zu dem Schluss kommt dass es Sinnlos ist, werde ich das Akzeptieren und euch nie wieder deswegen belästigen.“ Antwortete die Abgesandte. „Euch ist dieser Sternenbund ausgesprochen wichtig Frau Schmidt, oder?“ fragte Ahrissa dann. „Ja das ist er. Wir haben alle erst erlebt was passiert wenn wir die Diplomatischen Bande zu sehr vernachlässigen, dieser Krieg hat viel unnötiges Leid über so viele Menschen gebracht. Ich möchte verhindern das so etwas jemals wieder geschieht und werde daher nichts unversucht lassen um alle Großmächte an einen Tisch zu bekommen an dem sie ihre Differenzen mit Worten anstelle von Waffen beilegen können. Der Sternenbund ist nicht nur eine Möglichkeit eure Hoheit, er ist eine Notwendigkeit wenn wir als Spezies vorankommen wollen.“ Meinte Abgesandte dann emotional. „Ihr seid auf jeden Fall von eurer Mission überzeugt Frau Schmidt und auch wenn ich Eure Ansicht nicht teile so schulde ich euch doch Respekt. Ich werde dem Sternenbund einen Chance gewähren Frau Schmidt und den Verhandlungen beiwohnen aber seid gewarnt: Sollte sich herausstellen dass dies nichts weiter als ein zweiter Versuch der Kernwelten ist sich auf Kosten der Randwelten zu bereichern, werde ich die Verhandlungen umgehend abbrechen.“ Meinte Ahrissa dann bestimmt. „Mehr kann ich nicht erwarten eure Hoheit, allerdings kann ich Euch versichern das eure bedenken unbegründet sind. Ich bin davon überzeugt das alle beteiligten aus den Geschehnissen gelernt haben, auf die eine oder die andere Art und Weise.“ Erwiderte die Abgesandte dann. „Wir werden sehen Frau Schmidt.“ Antwortete Ahrissa lediglich, sie war noch immer alles andere als überzeugt. War allerdings gewillt ihren Worten Taten folgen zu lassen denn es bestand ja durchaus die Chance dass der Sternenbund sein Versprechen halten konnte und nach all den Jahren die Einheit der Menschlichen Spezies wiederherzustellen vermochte.
~~~Ende Kapitel 71~~~

mfg.: Tg

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21 Aug 2021 19:32 #90171 by Todesgleiter
Epilog/Kapitel 72: Das neue Goldene Zeitalter

Der Wind fuhr Ahrissa durch das Kunstvoll geflochtene Haar und lies die darin eingewobenen goldenen Bändchen wild aufflattern, doch das störte Ahrissa nicht im Mindesten. Der Wind war beinahe unerträglich heiß und sie spürte die Zahllosen Sandkörner welche die Luft mit sich trug auf ihrer nackten Haut. Acharrus war noch immer ungezähmt und wild, selbst die hartgesottenen Acharrenen waren ihrer Meinung nach lediglich von dem Planeten Geduldet, aber mehr auch nicht. Und das war es was Ahrissa so sehr an ihrer Heimat gefiel, sie ließ sich nicht verbiegen, egal von wem. Allerdings bedeute das nicht das Acharrus sich nicht ändern konnte, der Planet hatte in seiner Kolonisierten Geschichte schon mehrere Änderungen des Plantaren Klimas sowie der Geologischen Aktivität erfahren, die meisten dieser Ereignisse waren dabei Menschengemacht gewesen. „So wie sich die ewigen Dünen ändern können, können auch wir das.“ Dachte sich Ahrissa daher und lies nachdenklich etwas Sand zwischen ihren Fingern hindurch rieseln. In dem letzten Jahr hatte sich immerhin einiges getan, das offensichtlichste Symbol dieser Ereignisse ragte dabei direkt vor Ahrissa aus dem Boden, das neu errichte Konzil der Sonnen das auf den Geheiß ihres Vaters Kaiser Achar III. in absoluter Rekordzeit aus dem Boden gestampft worden war und die neueste Ergänzung des Acharranischen Palastkomplexes darstellte. Es diente als Tagungsort für die Parlamentarische Versammlung des neu gegründeten Sternenbundes dem, entgegen aller Erwartungen, auch der Acharrus Staat beigetreten war. Zwar hatte der Sternenbund, ebenso wie die Galaktische Union vor ihm, seinen Sitz auf der Erde der angestammten Heimat der Zivilisation und Menschheit, aber es gehörte zu den neuen Regularien das die Parlamentarischen Voll Versammlungen abwechselnd am Regierungssitz eines jeden Mitgliedsstaates stattfanden, dadurch sollte gewährleistet werden das sich der Sternenbund nicht wie sein Vorgänger von seinen Mitgliedern entfremdete und die Abgeordneten mit eignen Augen sehen konnten wie viel verschiedene Kulturen sie vertraten. Weniger Überraschend hatte ihr Vater Ahrissa als Anführerin der Acharranischen Delegation bestimmt, weshalb es jetzt in Ahrissa Zuständigkeitsbereich viel die Interessen der Acharranischen Bevölkerung und im weiteren Sinne die der Grenzwelten allgemein, gegenüber dem Sternenbund zu vertreten. Eine Aufgabe die sie bislang relativ erfolgreich gemeistert hatte.

So herrschte zu Ahrissa Überraschung kein Klima der Abneigung mehr gegenüber ihr oder den Grenzwelten im Allgemeinen, es machte daher den Anschein dass die meisten Vertreter der Kernkolonien endlich ihre Vergangenen Fehler begriffen hatten. Plötzlich viel dann ein Schatten über Ahrissa und sie spürte wie ihr jemand die Hand auf die Schulter legte. „Ich dachte mir dass du hier bist, nachdem deine Gemächer verwaist waren.“ Stellte dann eine Stimme fest die Ahrissa umgehend ihrem Vater zu ordnete was keine Meisterleistung war. Jemand anderen hätte ihre Leibwache immerhin mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ohne Vorwarnung aufgehalten. „Hast du mich gesucht Vater?“ fragte Ahrissa dann und drehte sich zu ihrem Vater herum. „Ja. Die Präsidentin ist so eben mit ihrem Gefolge eingetroffen und hat nach dir gefragt. Sie möchte wohl den Ablauf für Morgen mit dir durchsprechen.“ Antwortete Achar. „Seit wann erledigst du Dienstbotengänge? Du bist der Acharranischen Kaiser, nicht irgendwer.“ Fragte Ahrissa dann es war offensichtlich dass ihr Vater ihr nicht die gesamte Wahrheit erzählte. „Du hast Recht das tue ich für Gewöhnlich nicht. Aber ich wollte mir etwas die Beine vertreten und außerdem wollte ich sowieso unter vier Augen mit dir Sprechen.“ Antwortete Achar. Ahrissa wohlste daraufhin umgehend auf Hab Acht Stellung, wenn ihr Vater mit ihr alleine Sprechen wollte konnte es nicht um viele Themen gehen. „Vater bitte…“ begann sie daher zu flehen. „Du weißt doch gar nicht was ich will?“ erwiderte Achar umgehend. „Nein, aber ich ahne es. Du möchtest nicht wegen vielen Dingen mit mir alleine Sprechen und in der Regel ist keiner der Gründe Sonderlich angenehm.“ Antwortete Ahrissa sachlich.

Achar kicherte daraufhin kurz ehe er meinte: „Ich sehe schon, ich muss an meiner Reputation Arbeiten.“ Da Ahrissa daraufhin schwieg fuhr er nach einer kurzen Pause fort: „Du hast Recht, vermutlich ist das Thema welches ich Ansprechen möchte für dich tatsächlich unangenehm, aber es ist Wichtig.“, „Ich weiß Vater. Es ist immer wichtig.“ Stellte Ahrissa seufzend fest. „Ahrissa ich möchte nicht das du selben Fehler wie ich machst. Das Amt des Kaisers ist ausgesprochen fordernd wie du weißt. Es ist nahezu unmöglich die Anforderungen gegenüber dem Volk gleichzeitig mit denen gegenüber der eigenen Familie zu stemmen. Ich war dieser Herausforderung nicht gewachsen wie du und deine Mutter leider erfahren habt. Und nun bin ich ein alter Mann der das Ende seiner Existenz nahen spürt.“ Meinte Achar dann. „Vater, sag so etwas nicht. Du bist noch immer stark und Gesund.“ Meinte Ahrissa dann beinahe ängstlich, sie konnte sich im Moment nicht Vorstellen ohne ihn zu Leben, trotz seinen Versäumnissen als Vater in ihrer Jugend. „Es ist nur eine Frage der Zeit bis sich das ändert. Auch Kaiser leben nicht Ewig Ahrissa. Ich fürchte mein Ende nicht und ich weiß das der Acharrus Staat bei dir in guten Händen sein wird aber wie ich bereits sagte: Du sollst nicht meine Fehler wiederhohlen. Ich werde wohl noch ein paar Jahre zu leben haben und du solltest diese Zeit nutzen Ahrissa. Nutzen für das eine was wirklich Zählt.“ Antwortete Achar. „Ich verstehe nicht Vater.“ Stellte Ahrissa dann verwirrt fest, für Gewöhnlich drückte sich ihr Vater nicht in Rätseln aus und kommunizierte klar und deutlich was er zu sagen hatte. „Ich spreche von deiner eignen Familie Ahrissa. Noch mag es dir fern erscheinen aber eines Tages wirst du einen Erben benötigen und dann wird es zu spät sein mit der suche anzufangen. Ich weiß dass dir die Vorstellung missfällt dich binden zu müssen aber du solltest nie Vergessen das ein wahrhaft Loyaler Partner mehr ist als jemand der das Bett mit dir teilt. Ohne deine Mutter wäre ich nicht wer ich Heute bin. Sie war immer für mich da wenn ich Hilfe benötigt habe und oftmals auch dann wenn ich es selbst nicht gesehen habe. Ich wusste immer das ich ihr alles erzählen kann und das sie mich Verstehen wird, irgendwie. Wir alle brauchen diese Speziellen Menschen in unserem Leben, insbesondere wir Kaiser.“ Erklärte Achar dann.

Ahrissa atmete daraufhin undamenhaft aus und lies die Schultern hängen, ihr Vater hatte wieder einmal recht: Ihr war dieses Thema ausgesprochen unangenehm. „Mir missfällt keine Vorstellung Vater, es ist nur das ich mich nicht wirklich zu irgendjemandem hingezogen fühle. Kann ich nicht einfach einen anderen Erben bestimmen?“ meinte sie dann hoffnungsvoll. „Ist das so? In diesem Fall hast du wohl lediglich noch nicht den Richtigen getroffen.“ Erwiderte Achar schmunzelnd und mit einer Hochgezogenen Augenbraue. „Ich bin Glücklich wie ich bin Vater. Ich benötige keinen Ehemann dafür.“ Protestierte Ahrissa umgehend. „Eventuell ist das alles meine Schuld, einmal mehr. Ich habe dir überhaupt keine Zeit gelassen eine normale junge Frau zu sein und deine Gefühle zu erkunden.“ Stellte Achar dann in einem Tonfall fest der klar machte dass er mehr zu sich selbst sprach als zu Ahrissa. „Unsinn! Ich bin eine Prinzessin und kann es mir nicht erlauben mich in eine Spirale von bedeutungslosen Beziehungen zu verlieren. Es gibt wichtigere Dinge.“ Beharrte Ahrissa umgehend der die Vorstellung eine eigene Familie zu gründen irgendwie Angst machte. „Wie lächerlich… Ich habe ganz andere Dinge überstanden.“ Dachte sie sich daher selbst. Achar schüttelte daraufhin langsam den Kopf und meinte: „Niemand verlangt von dir dich in Bedeutungslosen Beziehungen zu verlieren. Aber du solltest dir zumindest die Chance geben denjenigen zu finden mit dem du alt werden und deine Kinder großziehen willst.“, „Aber Vater die jungen Männer die mir aufgrund von Mutters Taktieren ständig zufällig über den Weg laufen sind größtenteils nicht auszustehen!“ erwiderte Ahrissa und rahmte das zufällig dabei mit ihren Fingern in Anführungszeichen, natürlich wusste sie das die meisten dieser Begegnungen alles andere als Zufällig waren und vielmehr auf die gut gemeinte aber dennoch nervige Intervention ihrer Mutter zurück gingen.

Achar lachte daraufhin auf ehe er meinte: „In dem Fall musst du denjenigen finden den du ausstehen kannst zudem hat niemand gesagt das es ein Adliger sein muss Ahrissa. Ich wäre der letzte der dir die Herkunft deines Partners vorhalten würde.“, „Und wie soll ich das anstellen?“ fragte Ahrissa umgehend. „Lerne sie kennen, sprich mit ihnen.“ Antwortete Achar mit einem belustigten Unterton. „Aber Vater, ich bin die Kronprinzessin! Wie soll ich mich ungezwungen mit jemand anderem Unterhalten?“ meinte Ahrissa dann. „Sehr Richtig du bist die Kronprinzessin und dazu die vermutlich letzte wirkliche Prinzessin der Galaxis. Eventuelle Bewerber würden wohl Schlange stehen um dir ihre Aufwartung zu machen. Nutze das, Organisiere Feste, Bälle was auch immer und siebe diejenigen Heraus die nur an deiner Position interessiert sind. Du wirst es Wissen wenn du den Richtigen gefunden hast, glaube mir.“ Antwortete Achar. „Aber das hört sich so schrecklich aufwändig an.“ stellte Ahrissa dann resigniert fest. „Dann lasse es bleiben und Mische dich anderweitig unter das Volk. Ich habe deine Mutter auch nicht auf einem Ball kennen Gelernt.“ Erwiderte Achar Schulterzuckend. „Wie denn dann?“ fragte Ahrissa sofort neugierig. „Eventuell erzähle ich dir diese Geschichte eines Tages Ahrissa, aber nicht Heute. Du hast im Moment keine Zeit zu verlieren weshalb ich dich vorläufig von allen Verpflichtungen entbinde um dir die Chance geben zu können eine normale junge Erwachsene zu sein. Genies es, dies werden die vermutlich besten Jahre deines Lebens also Verschwende sie nicht! Die Krone kann noch etwas auf dich warten, ich werde sie solange hüten.“ meinte Achar dann. „Aber Vater…!“ protestierte Ahrissa umgehend aufgebracht. „Keine Widerrede! Betrachte es als Kaiserliche Anordnung wenn es sein muss.“ Konterte Achar umgehend. „Wie du wünschst Vater.“ Grummelte Ahrissa daraufhin mit herabsinkenden Schultern, ihre Mutter würde ob dieser Neuigkeit wohl Freudensprünge machen, Ahrissa eigene Motivation lies dagegen ordentlich zu wünschen übrig.
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21 Aug 2021 19:39 #90172 by Todesgleiter
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Während Ahrissa noch ob der Worte ihres Vaters vor sich hin brütete ließ sich Sabine auf dem Stuhl nieder der hinter ihrem Schreibtisch bereit Stand. „Wie üblich an alles gedacht.“ Dachte sie sich daher schmunzelnd, eines musste man die Acharranen wirklich lassen: Sie gingen niemals unüberlegt an etwas heran egal ob es sich dabei um einen Feldzug oder um den Spontanen Bau eines Residenzpalates ging. „Himmel, nicht einmal Ihr Büro auf der Erde ist dermaßen einschüchternd.“ Stellte dann Roseanna fest während sie sich beinahe den Hals bei dem Versuch ausrenkte die eindrucksvolle Gewölbe Decke zu bestaunen die mit Fresken verziert waren. „Ich weiß das hier gleicht eher einem Thronsaal den einem Büro.“ Stimmte Sabine ihrer Assistentin zu und kahm währenddessen auf den Gedanken dass dies vermutlich der Realität entsprach. Das Konzept eines einfachen Arbeitsraumes oder Büros für einen Regierungschef war auf Acharrus schlichtweg nicht bekannt. „Eine Treffende Bezeichnung wenn Sie mich fragen.“ Stellte Roseanna dann fest und gab den Versuch auf die gesamte Decke auf einmal zu betrachten. Sabine zuckte daraufhin mit den Schultern und lockerte die Manschettenknöpfe ihrer Jacke, welche sie über einer Bluse trug. Sie hatte vollkommen vergessen wie warm es überall auf Acharrus war, die gnadenlose Hitze schien sogar aus den Fugen in Wände und Boden zu quellen. „Sie hätten meinen Rat befolgen Sollen. Hier wird ihr Kostüm definitiv niemanden Beeindrucken.“ Stellte Roseanna dann grinsend und mit einem Seitenblick auf Sabine fest. Selbst trug die junge Frau einen, nach Sabines Meinung, ungebührlich kurzen Rock der ihre langen und schlanken Beine präsentierte sowie ein ebenfalls reichlich knapp bemessenes Oberteil das außer ihren Brüsten nahezu die gesamte Haut frei lies. Zwar musste Sabine ihrer Assistentin dabei recht geben das ein derartiger Aufzug deutlich besser für das Lokale Klima geeignet war aber sie war nun einmal nicht irgendjemand sondern die Amtierende Präsidentin des Sternenbundes und wollte daher nicht in Strandmode zu einer Sitzung des Sternenrates auftauchen, egal wie unbequem das auch sein mochte.

„Für was wurde dieses Gebäude eigentlich früher genutzt, Wissen Sie das zufällig? Ich bezweifle das es sich um irgendeine Form von Lagerhalle oder Kaserne gehandelt hat.“ fragte Roseanna dann nachdem sie eine der Säulen näher betrachtet hatte. „Es wurde auf Geheiß von Kaiser Achar III. unmittelbar nach der Gründung des Sternenbundes eigens für seinen Momentanen Verwendungszweck gebaut Frau Rizzo. Soweit ich weiß gab es hier früher aus Ödland überhaupt nichts.“ Antwortete Sabine Wahrheitsgemäß. „Sie haben diesen Palast nur für den Sternenbund gebaut?“ fragte Roseanna dann überrascht. „Ja, wie üblich hat der Kaiser keine halben Sachen gemacht.“ Antwortete Sabine. „Keine halben Sachen gemacht ist eine ganz schöne Untertreibung Frau Präsident und das Wissen Sie auch. Keine andere Regierung hat es auch nur für notwendig erachtet neuen Räumlichkeiten für die Sitzungen des Sternenrates zu schaffen und Kaiser Achar, derjenige der lange Zeit als Brutaler Barbar gegolten hat, baut gleich einen ganzen Palast.“ Meinte Roseanna dann, womit sie Recht hatte. Das Konzil der Sonnen war weit mehr als nur ein einfaches Tagungsgebäude für die Regelmäßigen Sitzungen des Sternenrates, dem Parlament des Sternenbundes in dem Abgesandte aller Mitgliedsstaaten für alle Mitglieder verbindliche Gesetze und Richtlinien beschließen konnten. So verfügte das imposante Gebäude nicht nur über einen Imposanten Plenarsaal für die Sitzungen und diverse kleinere Besprechungsräume sondern auch über großzügige Wohn und Arbeitsräumlichkeiten für jedes Mitglied des Sternenrates. Zusätzlich gab es einen ebenso eindrucksvollen Speiße und Ballsaal der von der Palastküche aus Bewirtet wurde, mehrere Gartenartige Lichthöfe die durch die massiven Mauern des Gebäudes von der Erbarmungslosen Sonneneinstrahlung geschützt waren und daher weitaus üppiger als der Rest des Planeten bewachsen waren, einen Fitness und Sport sowie Schwimm und Spa Bereich inklusive des benötigten Personales. Und all das in der simplen aber überwältigten Designphilosophie der Bewohner von Acharrus welche auf Menschen aus den Kernkolonien beinahe erdrückend wirkte. Man konnte daher mit allem recht behaupten das Kaiser Achar einen eigenen Palast für den Sternenrat hatte errichten lassen und das alles ohne irgendeine Form von Finanzierungshilfe anzufordern. Soweit Sabine wusste war das Konzil alleine aus Mitteln der Kaiserlichen Familie bezahlt worden da es sich für die regierende Familie auf Acharrus nicht geziemte öffentliche Mittel für derartige Dinge auszugeben auch wenn sie die Legitimation dafür hatten. Schließlich war der Kaiser noch immer der nahezu unangefochtene Alleinherrscher des Acharrus Staates trotz einiger Reformen die Kaiser Achar III. im Rekordtempo durchgepeitscht hatte um seinen Staat gemäß den, zugegebener maßen nicht allzu strengen, Regeln des Sternenbundes anzupassen. So war der Acharrus Staat in der Zwischenzeit am ehesten als Konstitutionelle Monarchie zu klassifizieren in welcher der schon früher bestehende Senat festgeschrieben Rechte hatte die selbst der Kaiser nicht einschränken konnte.

Es war für Sabine überraschend gekommen wie bereitwillig der Amtierende Kaiser einen Teil seiner Machte abgegeben hatte, es waren keinerlei überzeugungsversuche ihrerseits notwendig gewesen. Insgeheim vermutete sie daher dass Kaiser Achar III. schon länger ähnliche Pläne hegte und sich bislang lediglich zurückgehalten hatte da es ihm an einem guten Vorwand gemangelt hatte. Denn der Kaiser hatte trotz der Tatsche das es keine Möglichkeit gegeben hatte ihn aus dem Amt zu entfernen ausgesprochen großen Wert darauf gelegt beliebt bei seinem Volk zu sein. Und seine bemühungen zahlten sich aus. Das Acharranischen Volk liebt Paradoxer Weißes einen Autoritären Herrscher während die meisten Demokratisch gewählten Regierungschefs mit bestenfalls mangelnden Beliebtheitswerten zu kämpfen hatten. „Mit etwas Glück schwappt diese Welle der Sympathie für die Regierung ja über die Grenzen…“ dachte sich Sabine dann. Denn sie wusste das es auch etliche Bürger in den Kernwelten gab die ihrer Person gegenüber krisch eingestellt waren und sie lediglich als eine weitere Elitäre Machtpolitikern betrachteten welche Politik für die Eliten machte und das gemeine Volk dabei aus den Augen verlor. Sabine seufzte daraufhin einmal hörbar auf, sie konnte dem Volk dieses Denken nicht einmal übel nehmen denn in der Vergangenheit hatte es allzu oft der Wahrheit entsprochen. „Frau Präsidentin?“ fragte Roseanna daher, vermutlich hatte sie den Seufzer gehört. „Nichts Frau Rizzo. Es ist alle sin bester Ordnung, tatsächlich war es wohl schon lange nichtmehr so gut.“ Meinte Sabine dann. Roseanna warf ihr daraufhin einen zweifelnden Blick zu ehe sie meinte: „Nun objektiv betrachtet stimmt das wohl.“, „Aber?“ fragte Sabine umgehend. „Aber Frau Präsidentin, wir haben unser Ziel noch immer nicht erreicht. Es gibt noch immer Zahllose Menschen die auf sich alleine gestellt sind und unter prekären Verhältnissen leben müssen und das nicht nur in den Grenzzonen. Es sollte unser Anspruch sein das zu ändern.“ Antwortete Roseanna. „Haben Sie sich heimlich mit Kronprinzessin Ahrissa I. Unterhalten Frau Rizzo?“ fragte Sabine daraufhin, immerhin hatte sich Roseanna bislang eigentlich nie derartig flammend für die weniger Privilegierten Bevölkerungsschichten eingesetzte die es auch in den Wohlhabenden Kernkolonien gab. Auch wenn die dort verantwortlichen Regierungen das Problem gerne Totschwiegen.

„Nein, aber ich nehme meine Aufgabe als Assistentin sehr gründlich war und sie haben sich auf die Fahnen geschrieben die gesamte Menschheit unter dem Banner des Sternenbundes zu vereinen. Weshalb ich mich etwas informiert habe. Es ist, wenn Sie mich fragen eine Schande wie lange dieses Problem schon ignoriert worden ist.“, „Ich weiß Frau Rizzo, deshalb sind wir heute schon hier.“ Antwortete Sabine. „Ich fürchte ich kann Ihnen nicht folgen.“ Stellte Roseanna dann fest. „Auf Acharrus gibt es keine Armut, jedenfalls nicht in dem Ausmaß wie wir sie kennen. Irgendwie ist es den Kaisern gelungen eine Gesellschaft zu schaffen in welcher es keine Unterschicht gibt. Ich hatte gehofft mit der Kronprinzessin oder gar dem Kaiser selbst darüber sprechen zu können wie sie das Angestellt haben.“ Erklärte Sabine. Roseanna nickte daraufhin und meinte: „Jetzt verstehe ich was Sie meinten als Sie sagten das wir viel voneinander lernen können. Die Acharranen haben uns andere Dinge als Technologie oder Wissenschaftliche Erkenntnisse zu geben.“, „Sehr richtig. Sie können uns wieder lehren unsere Gesellschaft zusammenzuhalten und eine weitere Katstrophe wie den Astoria Konflikt schon von vorneherein zu vermeiden.“ Stimmte Sabine zu. „Also auf in das neue goldene Zeitalter?“ fragte Roseanna daraufhin mit hochgezogenen Augenbrauen. „Ja, ein goldenes Zeitalter unserer Schöpfung Frau Rizzo. Wohlstand, Glück und Frieden kommen und erhalten sich nicht von selbst, aber zusammen können wir das Schaffen. Merken Sie sich das Frau Rizzo.“ Stellte Sabine dann fest und blickte aus dem großen Fenster hinter ihrem Schreibtisch in die Aufgehende Sonne welche in diesem Moment ihre ersten Strahlen über die Dächer von Shamar warf. „Wie treffend.“ Dachte sich Sabine dann grinsend und wandte sich ab, sie hatte noch viel zu tun und musste irgendwie dafür sorgen das ihr bunter Haufen aus Alliierten auch weiterhin an einem Strang zog, doch sie war zuversichtlich der Aufgabe gewachsen zu sein. Denn sie hatte schon ganz anderes geschafft.

~~~Ende~~~

Nachwort
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Das war: Ein neues Zeitalter-Wiederverinigung
Von: Todesgleiter

Die nichtkommerzielle verbreitung meines Geistigen Eigentumes ist ohne einshcränkung gestattet solange auf den originalautor (mich!) verweisen wird.
Jegliche Kommerzielle Verbreitung oder verwendung meines Geistigen EIgentumes ist grudnsätzlich untersagt.
Die Verwendung von Caharktern, Hintergrunduniversen etc. für ein eigenes nichtkommerzielles Projekt ist unter der Vorraussetzung gestattet das mein Einverständniss eingeholt wird.

Danksagungen:
Ein großes Dankeschön geht an die Stargate Modding Group die mir das recht zugesteht ihr Forum als Veröffentlichungsorgan zu verwenden. Ihr seid spitze ;)
ein Danke geht auch an all die Stillen Leser die sich die mühe gemacht haben alles mitzulesen und ihre Zeit dafür geopfert haben.

mfg.: Tg

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31 Aug 2021 11:38 #90173 by frimi
Hallo Tg,
ich fand deine Geschichte sehr gut. Ich hab daran auch keine Zeit verschwendet, sondern habe es genossen die regelmäßig erscheinenden Kapitel zu lesen! ;)
Dein Schreibstil über die Jahre hat sich prächtig entwickelt.
Ich hoffe das war nicht die letzte Geschichte die wir von dir lesen dürfen.

LG frimi

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