Ein neues Zeitalter - Wiedervereinigung

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10 Apr 2021 19:11 #90098 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Nur wenige später kehrte Kremur dann zurück und meinte, erneut in einem Beiläufigen Tonfall: „Der Hauptmann hat eingewilligt das Tor nicht zu sprengen. Stattdessen werden er und seine Pioniere Versuchen diese Verwachsungen zu durchtrennen um das Tor eventuell zu entriegeln und öffnen zu können ohne es zu Beschädigen.“, „Wie haben Sie das Geschafft?“ fragte Virktoria dann überrascht. „Wie ich bereits sagte: Mit guten Argumenten. Der Hauptmann möchte leidglich seine Pflicht erfüllen und ich habe ihm eine Möglichkeit aufgezeigt wie er dies tun kann ohne unsere Arbeit zu behindern.“ Antwortete Kremur. „Unglaublich…“ murmelte Viktoria daraufhin zu sich selbst ehe sie meinte: „Danke Spezialist, ich denke Sie haben heute einen großen Erfolg erzielt.“ Kremur nickte daraufhin respektvoll ehe er erwiderte: „Danken Sie mir wenn wir überlebt haben was auch immer sich hinter dem Tor befindet. Denn in diesem Punkt teile ich die Meinung des Hauptmannes: Es muss wahrlich Gefährlich sein.“, „Macht mir nur alle Angst…“ dachte sich Viktoria dann verstimmt, beschloss jedoch nicht näher darauf ein zu gehen. Stattdessen konzentrierte sie sich nun wieder darauf das Tor zu vermessen und genaue Abtastungen seiner Oberfläche sowie der umgebenden Wände anzufertigen, waren sie doch alle mit komplizierten Reliefartigen Mustern aus geschwungenen Linien bedeckt die mit Sicherheit irgendeine Bedeutung hatten.

Die Soldaten benötigten daraufhin geschlagene sechs Stunden die Verwachsungen zu entfernen welche sich über das ganze Tor ausgebreitet hatten. Viktoria stellte dabei erstaunt und zufrieden fest das sich die Soldaten dabei ausgesprochen mühe gaben das darunter liegende Tor nicht aus Versehen mit ihren Plasmaschneidern oder Mechanischen Werkzeugen zu beschädigen, was auch immer Kremur zu dem Hauptmann gesagt hatte, es zeigte offensichtlich Wirkung und das nicht zu knapp. Plötzlich hallte dann eine laute Warnsirene durch die gesamte Halle während Viktoria bemerkte wie die Soldaten sich eilig von dem Tor entfernten das sich in diesem Moment selbstständig öffnete und dabei die letzten Reste der Verwachsungen die es geschlossen hielten in Fetzen riss. Dabei erzeugten die schweren Torflügel ein Scharrendes Geräusch während sie über den Boden glitten und dabei jedweden Reste der Verwachsungen, eventuelle Haufen aus Dreck und liegen gelassene Ausrüstung bei Seite fegten. Aus dem Augenwinkel sah Viktoria dann wie weitere Soldaten angestürmt kahmen um die Zahllosen Stellungen zu besetzen welche die Pioniertruppen angelegt hatten während das Tor von seiner Versiegelung befreit worden war. Als die Torflügel dann weit genug aufgeschwungen waren um einen Blick auf das zu Werfen was sich dahinter befand, ertönte ein lautes Zischen, wie wenn man eine unter Druck Gasflasche öffnete. Gleichzeitig begannen sich die Verwachsungen in direkter Umgebung des Tores sich in einem rapiden Tempo in eine art Schlacke zu verwandeln. „Eine Chemiewaffe…“ dachte sich Viktoria dann, vermutlich war hinter dem Tor eine hochentwickelte Alien Chemiewaffe freigesetzt worden die bei Kontakt organische Materie zersetzte und das in einem rapiden Tempo, kein Wunder das die Aliens sie eingedämmt hatten. „Chemiealarm auf interne Luftversorgung umschalten!“ dröhnte dann die Stimme von Hauptmann Nevec aus den Lautsprechern von Viktorias Helm, welche in diesem Moment ausgesprochen froh darüber war auf das drängen ihrer Acharranischen Kollegen hin einen Luftdichten und halbgepanzerten Schutzanzug zu tragen. Eilig machte sie sich daher daran die Anweisung des Hauptmannes zu befolgen, schon aus purer Selbsterhaltung heraus.

„Hoffen wir das diese Schutzanzüge dem Zeug standhalten das da ausströmt.“ Stellte Linda dann fest und hörte sich dabei durchaus verunsichert an. „Ich bin sicher dass die Gefahr von Korrosiven und Aggressiven Chemikalien bei der Entwicklung dieser Anzüge berücksichtigt worden ist…“ meinte Viktoria dann und versuchte dabei sohl ihrer Freundin als auch sich selbst Zuversicht zu zusprechen. Schließlich erreichte die Welle aus tödlichem Gas Viktoria, was man an den sich Ausbreitenden Schlacke Pfützen erkennen konnte. Instinktiv hielt sie daraufhin die Luft an obwohl diese Spezielle Chemiewaffe wohl auch Tödlich war wenn man sie nicht einatmete. „Unsere Anzüge scheinen zu halten, zumindest vorläufig.“ Stellte Linda dann neben Viktoria fest worauf diese geräuschvoll ausatmete. „Hast du etwa die Luft angehalten?“ fragte Linda daher in einem neckenden Tonfall. „Ja, Dummer Reflex ich weiß.“ Antwortete Viktoria umgehend. „Frau Ausgrabungsleiterin, wir sollten uns beeilen der Hauptmann stellt bereits einen Erkundungstrupp zusammen welchem wir uns besser anschließen sollten.“ Meinte dann Kremur neutral, wenn er wegen des um sie wabernden Gases besorgt war, so ließ er es sich zumindest nicht anhören. „Dann los.“ Stellte Viktoria umgehend fest, sie stimmte ihrem Acharranischen Kollegen darin zu das sie sich dem Erkundungstrupp anschließen sollten, schon um einen weiteren Sprengversuch schon im Keim zu ersticken.

Wenig später lief Viktoria dann hinter dem Trupp aus Soldaten her die den beständig abfallenden Korridor hinter dem Tor auskundschafteten. Im Gegensatz zu der Vorhalle waren sowohl Wände als auch Böden hier Blitzeblank sauber, wohl weil dieser Teil des Gebäudes Luftdicht abgeriegelt worden war. „Dieser Durchgang muss für die Bewohner dieser Welt von großer Bedeutung gewesen sein, vielleicht betreten wir im Moment ein Spirituelles Monument einer längst ausgestorbenen Art.“ Stellte dann Tahlan fest, er gehörte wie Kremur zu der Acharranischen Abordnung in Viktorias Gruppe und war soweit sie wusste auf Sozialhistorische Forschung spezialisiert. „Wie kommen Sie darauf?“ fragte sie daher. „Die Wände und der Boden sind ebenso wie die Decke reich verziert, ebenso spricht die extrem großzügige Dimensionierung dieses Durchganges dafür dass er nicht nur praktischen Gründen dient.“ Antwortete Tahlan umgehend. „Vielleicht waren die ursprünglichen Bewohner dieser Welt einfach viel größer als wir?“ meinte Linda dann. „Möglich aber, unwahrscheinlich. Durchlässe in anderen Gebäuden die wohl als Türen dienten sind sehr viel kleiner gehalten, ebenso wie die meisten Verbindungskorridore über uns.“ Antwortete Tahlan. „Nicht schlecht…“ dachte sich Viktoria dann, die Erklärungen Tahlans ergaben Sinn, auch wenn sie selbst niemals auf diese Theorie gekommen wäre. „Achtung, da Vorne öffnet sich der Korridor in einen größeren Saal, höchste Wachsamkeit!“ verlangte dann der Führende Soldat. Augenblicklich Verstummten Sowohl Viktoria als auch alle anderen und richteten ihre Aufmerksamkeit auf die gähnende Schwärze vor ihnen, immerhin hab es keinerlei Beleuchtung, vermutlich weil die Energie des Gebäudes schon vor sehr langer Zeit erschöpft worden war. Nach wenigen Schritten öffnete sich der Korridor dann in einen weiteren großen Saal in welchem hunderte wenn nicht gar Tausende von Eiförmigen Skulpturen auf kurzen Säulenpodesten ruhten. In der Mitte des Saals ragte dabei eine Zyinderartige Struktur auf die vom Boden bis zur Decke Reichte und irgendwie wichtig aussah.

Dadurch dass alle Skulpturen identisch wirkten und nicht weiter Verziert waren bezweifelte Viktoria das es sich dabei um Kunstwerke oder etwas Ähnliches handelte und fragte daher: „Irgendwelche Vorschläge was dass hier alles ist?“, „Schwer zu sagen es könnte sich um eine Ritualstätte handeln. Eventuell repräsentieren diese Skulpturen mehr als es den Anschein hat“ Antwortete Tahlan, hörte sich dabei allerdings ebenfalls ziemlich ratlos an. „Vielleicht ist es eine art Alien Munitionsbunker? Diese Dinger könnten eine Form von Transportmittel für das Gas sein das diese Kammern geflutet hat, vielleicht sind sie im Lauf der Jahrtausende undicht geworden.“ Meinte dann einer der Soldaten, es war für Viktoria dabei nicht sonderlich verwunderlich das ein Soldat zuerst einen Militärischen Ursprung annahm und nach ihrer bisherigen Faktenlage war die Theorie über Gasbomben immerhin so Wahrscheinlich wie jede andere. „In diesem Fall müssten die Ursprünglichen Bewohner dieser Welt reichlich fanatische Militaristen gewesen sein, wenn sie ein Lager für Massenvernichtungswaffen derart aufwändig gestalten.“ Stellte Tahlan dann fest. „Vielleicht haben sie sich deshalb selbst ausgelöscht, wenn dieses Gas ein Indikator ist waren sie ziemlich gut in der Erschaffung von Chemiewaffen.“ Meinte Linda dann. „Möglich.“ Gestand Tahlan umgehend zu. „Sehen wir uns eines dieser Dinger mal näher an.“ Meinte Viktoria dann während die Soldaten einen Perimeter rings um den Zugang aufbauten, vermutlich aus bloßer Gewohnheit.

„Glatte Oberfläche, keine Schlitze oder Fugen erkennbar, diese Dinger sind aus einem Gus gefertigt.“ stellte Linda dann fest nachdem sie einmal um eines der Eiförmigen Objekte herumgelaufen war. „Oder die Fugen sind lediglich so klein das wir sie mit Bloßen Augen nicht sehen können.“ Warf Kremur umgehend ein. „Moment! Linda, schau das Ding nochmal so an wie gerade eben.“ Meinte Viktoria dann. Linda sparte sich daraufhin eine Frage und wandte sich erneut dem Objekt zu. „Es ist durchscheinend. Das Licht der Helmlampen ist auch auf der anderen Seite erkennbar, gut Aufgepasst Frau Ausgrabungsleiterin.“ Stellte Kremur dann fest. Viktoria war unterdessen direkt vor das Objekt getreten und wischte mit der Hand einmal über die schmutzig Graue Oberfläche, dabei entfernte sie eine Art ölige Flüssigkeit welche die Oberfläche bedeckte. „Das sind keine Skulpturen oder Bomben…“ meinte Viktoria dann uns musste ihren Würge Reiz unterdrücken im inneren des Eis schwammen die stark verwesten Überreste einer unbekannten Kreatur in einer dunkelgrünen Flüssigkeit. „Das ist kein Ritualort oder ein Waffenlager, es ist eine Gruft. Vermutlich für wichtige Persönlichkeiten. Das ergibt Sinn und erklärt die Aufwändige Dekoration.“ meinte Tahlan dann nachdem er selbst einen Blick in das Innere der Skulptur geworfen hatte. „Und das Gas?“ fragte Viktoria dann einen Würgereflex unterdrückend, die halb zersetzte Alienkreatur in ihrem Sarg sah aus wie aus einem Alptraum. „Eventuell eine Schutzvorkehrung um Grabschänder ab zu halten.“ Antwortete Tahlan umgehend, hörte sich dabei aber nicht sonderlich überzeugt von seiner eigenen Schlussfolgerung an.
~~~Ende Kapitel 55~~~

mfg.: Tg

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17 Apr 2021 18:23 #90099 by Todesgleiter
Kapitel 56: Antikes Wissen

„Warum ist eine Gruft mit Tödlichem Kampfgas geflutet und warum sind die sterblichen Überreste dieser Unbekannten Alienkreatur regelrecht Aufgebart, man könnte in einem Raum dieser Größe Tausende von Wesen Beerdigen wenn man den Platz effektiver nutzen würde.“ dachte sich Viktoria nachdenklich während zwischen den Alien Särgen hindurch lief die von hastig aufgestellten Standlampen erhellt wurden. „Da ist mehr dahinter ich weiß es…“ dachte sie sich dann während sie vor der Zentralen Säule zum stehen kam die im Mittelpunkt des Kreisförmiges Saales aufragte und von einem Komplizierten Muster verziert war das sie irgendwie an etwas erinnerte. Erst auf den zweiten Blick viel ihr dann auf wo sie ein ähnliches Muster schon einmal gesehen hatte: Das Alienartefakt das sie bislang untersucht hatte weiß eine ähnliche Oberflächenstrukturierung auf. „Also war dieser Planet wohl eine Welt der Schöpfer des Artefaktes… Aber warum Bewachen die Aliens dann die Überreste einer anderen Zivilisation, womöglich sind sie sogar für das Aussterben der ursprünglichen Bewohner dieser Welt verantwortlich…“ fragte sie sich dann selbst, im Moment wollte einfach nichts einen Sinn ergeben. „Zu schade dass wir keines der Aliens verhören können, ich bin sicher sie Wissen was es mit diesem Platz auf sich hat.“ Dachte sich Viktoria dann frustriert, obwohl sie natürlich wusste das es mehr wie unwahrscheinlich war das eine der Alien Kreaturen ihnen irgendetwas verriet, selbst wenn es gelingen sollte sich mit der Kreatur zu verständigen. Immerhin machten sie auf Viktoria den Eindruck simpler Bestien mit denen jedwede Verhandlung unmöglich war. Aus ihrer Perspektive war es schon ein Wunder wie es diese Kreaturen geschafft hatten Funktionstüchtige Raumschiffe zu Entwickeln und zu Bauen.

„Na am Rätseln?“ fragte dann Linda während sie neben Viktoria trat und ebenfalls den Blick über die Säule gleiten ließ. „Ja.“ Gestand Viktoria umgehend und etwas wortkarg, sie war im Moment nicht in der Stimmung für ausufernde Unterhaltungen, dieser Ort hatte einfach etwas Bedrückendes an sich. „Kann ich Verstehen, wir sind gerade in etwa so schlau wie zuvor.“ Meinte Linda dann während sie beiläufig mit der Hand über die Säule strich. Augenblicklich nach der Berührung begann das Muster auf der Säule mit Licht zu Pulsieren das von dem Punkt auszugehen schien an welche Linda die Säule berührt hatte. „Was hast du gemacht?!“ fragte Viktoria umgehend. „Weiß ich nicht.“ Gestand Linda umgehend während die beiden Frauen vor der Säule zurückwichen. Gleichzeitig hörten sie das wilde Fußgetrappel gepanzerter Soldaten die sich in diesem Moment näherten, natürlich war den Soldaten das aufleuchten der Bislang unauffälligen Säule nicht entgangen. „Nicht schießen!“ verlangte Viktoria dann umgehend, sie befürchtete das die Soldaten ohne großartig darüber nachzudenken das Feuer eröffnen würden und dadurch eventuell schweren Schaden anrichten würden. „Was geht hier vor?!“ fragte dann Hauptstürmer Karesh, welcher das Kommando über die Truppe Acharranischer Marineinfanteristen hatte welche Viktoria und ihre Gruppe als Eskorte begleiteten. „Das wissen wir nicht, aber es könnte bedeutsam sein.“ Antwortete Viktoria Wahrheitsgemäß. „Wenn Sie nicht Wissen was das ist, können Sie auch nicht Wissen das es ungefährlich ist.“ Stellte Hauptstürmer Karesh umgehend fest. „Richtig, aber wenn man Erfolg haben will muss man Gewisse Risiken eingehen.“ Erwiderte Viktoria. „Also gut.“ Lenkte Hauptstürmer Karesh dann ein, auch wenn er sich nicht wirklich überzeugt anhörte.

„Interessant.“ Stellte Kremur dann fest der in diesem Moment zu Viktoria und Linda aufschloss. „Was meinen Sie?“ fragte Viktoria umgehend. „Das eine Alientechnologie auf uns Reagiert natürlich.“ Antwortete Kremur und hörte sich dabei aufrichtig fasziniert an. „Haben Sie eine Idee was das ist?“ fragte Viktoria dann. „Nein. Aber ich denke wir werden es bald herausfinden, die Impulse werden schneller.“ Antwortete Kremur und wies damit darauf hin das die Frequenz der Lichtimpulse sich mittlerweile praktisch Verdoppelt hatte. „Hoffen wir einfach dass es keine Selbstzerstörungssequenz ist…“ unkte Linda dann. „Warum sollte jemand eine Gruft mit einem Selbstzerstörungsmechanismus ausrüsten?“ fragte Viktoria dann. „Weiß ich nicht, aber unmöglich ist es nicht.“ Antwortete Linda worauf Viktoria einmal schlucken musste, wenn das Killer Gas ein Indikator war, waren die ursprünglichen Bewohner dieses Planeten ziemlich gut darin gewesen Waffen zu Konstruieren. Plötzlich wurde die Säule dann durchscheinend und die Lichtimpulse hörten auf über ihre Oberfläche zu rasen, stattdessen erwachte die Beleuchtung der Halle wieder zum Leben und tauchte die gesamte Szenerie in ein unheimliches Grünes Licht. „Da drinnen, bewegt sich was!“ stellte dann Linda fest und deutete auf die nun Dursichtige Säule in welcher dieselbe Dunkelgrüne Flüssigkeit stand als in den Eiförmigen Gebilden. „Alle Mann auf Position!“ verlangte Hauptstürmer Karesh umgehend worauf die Gepanzerten Soldaten an Viktoria vorbei Stürmten und einen improvisierten Abwehrperimeter vor der Säule aufbauten. Im selben Moment erkannte auf Viktoria die Bewegungen in der Flüssigkeit und wich daher instinktiv einen Schritt zurück.

Dann kahm das was sich im inneren der Flüssigkeit bewegt hatte in Sicht es handelte sich um ein Wesen das erstaunliche Ähnlichkeiten mit den Aliens hatte welche den Planeten besetzt hatten, allerdings erkannte Viktoria auch einige klare Unterschiede dieses Wesen sah deutlich weniger aggressiv aus und verfügte weder über die großen Klauen noch die großen Reiszähne der Aliens an der Oberfläche, ebenso waren die Extremitäten deutlich kürzer und weniger stämmig, ebenso wie der Rest seines Körpers. Zudem machte seine Haut, anders als bei den Aliens auf der Oberfläche, nicht den Eindruck gepanzert zu sein sondern erinnerte eher an das Weiche Gewebe einer Qualle. „Ist das etwa ein Junges?“ fragte sie daher selbst. „Nicht Feuern!“ meinte Viktoria dann erneut um sicher zu stellen das die Soldaten nicht die Nerven verloren und das komplette Behältnis in einen Haufen Schweizer Käse zu verwandeln. Langsam schritt sie dann auf die Säule zu, der Kopf der Kreatur in seinem Tank folgte ihren Bewegungen dabei fokussiert und machte damit deutlich das es sich in der tat um ein Lebendiges Geschöpf und nicht um einen weiteren Kadaver handelte. „Kommen Sie dem Ding nicht zu nahe, die sind Gefährlich.“ Stellte Hauptstürmer Karesh dann fest und hörte sich dabei definitiv angespannt an. „Ich bitte Sie, es ist in einem Tank eingesperrt…“ erwiderte Viktoria umgehend. „Welcher bis vor wenigen Augenblicken noch eine massiv anmutende Säule war, ich traue diesem Tank nicht.“ Erwiderte Hauptstürmer Karesh. Die Kreatur in ihrem Tank hatte der Unterhaltung dabei scheinbar aufmerksam verfolgt, jedenfalls schloss Viktoria dass aus seinen Kopfbewegungen welche den Menschen gefolgt waren. „Bleiben Sie ruhig.“ meinte Viktoria dann ein weiteres mal an den Hauptstürmer gewandt ehe sie auf den Tank zuging und den Blick dabei fest auf das Gerichtet hielt das sie für den Kopf der Alienkreatur hielt. „Kannst du uns Verstehen?“ fragte sie dann und sprach dabei langsam und achtete extrem auf ihre Aussprache, zwar war es mehr wie unwahrscheinliche das eine Alien Lebensform in der Lage sein würde Menschliche Sprache zu verstehen, aber einen Versuch war es wert.

Die Kreatur reagierte auf diese Frage mit einem unverwandten Starren, entweder es konnte Viktoria nicht verstehen oder aber es wusste nicht wie es antworten sollte. „Ich will dir nicht schaden, ganz ruhig.“ meinte Viktoria dann, immerhin war es bei anderen Lebewesen erwiesen dass es sie beruhigte wenn man mit ihnen in einem entspannten Tonfall sprach selbst wenn sie die Worte nicht verstanden. Viktoria hoffte dabei einfach dass es sich bei diesem Außerirdischen Wesen ähnlich verhielt. Als sie dann vor dem Tank zum stehen gekommen war presste die Kreatur auf einmal eine seiner Tentakel flach gegen die Wandung des Behälters, wobei die Tentakel sich in fünf kleinere Fortsätze aufteilte um eine Form von Hand zu bilden die sich nun flach gegen die Wandung presste. Dabei erkannte Viktoria eine Öffnung in der Mitte Hand die von feinen Härchen bedeckt schien und beständig seinen Durchmesser veränderte, ähnlich den Nasenöffnungen eines Menschen. „Das wäre aber ein Denkbar ungünstiger Ort für eine Atemöffnung…“ dachte sich Viktoria dann nachdenklich während sie die Alienhandfläche betrachtete. „Was willst du von mir?“ fragte Viktoria dann an das Alien gerichtete das sie noch immer unverwandt anzustarren schien und ansonsten nahezu reglos verharrte wie wen es auf etwas warten würde. „Irgendwelche Fortschritte Ma‘am?“ erkundigte sich dann Hauptstürmer Karesh und hörte sich dabei definitiv angespannt und Nervös an. „Nein, aber ich glaube nicht dass von ihm eine Bedrohung ausgeht, Sie können Ihre Waffen sinken lassen.“ Meinte Viktoria dann. „Woher wissen dass es en Er ist? Und was unsere Waffen betrifft: Das entschieden wir selbst.“ Erwiderte Hauptstürmer Karesh und hörte sich dabei alles andere als Entspannt an. „Ich weiß es einfach, nennen Sie es Weibliche Intuition wenn Sie wollen.“ Erwiderte Viktoria umgehend genervt. Sie wusste zwar das die Soldaten nur Versuchten ihren Job zu machen und sie vor einer möglichen Bedrohung zu schützen, aber dennoch ging ihre die stellenweise Verfolgungswahn grenzende Vorsicht auf die Nerven. In der Wissenschaft musste man eben Risiken eingehen, ob man wollte oder nicht.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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17 Apr 2021 18:24 #90100 by Todesgleiter
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„Zwecklos…“ dachte sich Viktoria dann und wandte sich wieder dem Tank zu in welchem das Alien noch immer regungslos verharrte und wohl auf etwas warten zu schien. Das, oder es war eingeschlafen, was natürlich auch noch eine Möglichkeit war. „Ignoriere sie Einfach, sie fürchten was sie nicht kennen.“ Meinte Viktoria dann mit ruhiger Stimme und hoffte dabei auf eine wie auch immer geartete Reaktion des anderen Lebewesens. Dieses schien das jedoch nicht für notwendig zu halten und beschränkte sie weiterhin darauf eine seiner Extremitäten gegen die Wandung des Tankes zu pressen und Viktoria unverwandt anzustarren. Da sie im Moment keinen besseren Einfall hatte und das Alien definitiv den Eindruck machte als erwarte es etwas Bestimmtes von Viktoria legte sie ihre Hand auf die Außenseite des Tankes, so dass es den Eindruck erweckte als würde sie sich mit der fremden Kreatur abklatschen. Augenblicklich wurde Viktoria von einer Flut aus Bildern überwältigt die in ihr Bewusstsein strömten, Zahllose Bilder die sie weder verstehen noch auf die schnell erkennen konnte, aber es handelte sich um eine immense Menge an Informationen. Gleichzeitig vernahm sie aus den Winkeln ihres Bewusstseins das laute rufen der Soldaten die wohl in der Annahme waren dass das Aliens sie irgendwie Angriff. Fieberhaft versuchte sie daher etwas zu sagen um die Situation zu entschärfen, aber sie schaffte es nicht sich darauf zu Konzentrieren, jeder Bewusste Gedanke ihrerseits wurde einfach von der Flut aus Bildern hinweg geschwemmt. Gerade als sie dann davon ausging das sei wohl das Bewusstsein verlieren und die Soldaten das Feuer eröffnen würden, erstarb die Flut aus Bildern in ihrem Kopf und eine laute Stimme donnerte durch die Gruft: „Kinder der dritten Welle fürchtet Euch nicht, ich will Euch alle Eure Fragen beantworten, aber meine Zeit ist Begrenzt.“ Daraufhin herrschte eine Totenstille in der Gruft niemand, nicht einmal die Hart gesottenen Soldaten hatten wohl damit Gerechnet dass ein Alien das Wort an Sie richtete und dann auch noch absolut Akzentfrei.

„Wer bist du?“ fragte Viktoria dann während sie noch mit ihrer Atmung rang. „Mein Name ist Bedeutungslos und verlören in der Zeit, Verloren wie das meiste unseres Erbes.“ Antwortete die Stimme erneut wobei Viktoria keine Bewegung der Kreatur in seinem Tank erkennen konnte, was nur den Schluss zu lies das es sich Lautsprechern bediente um seine Stimme zu Projizieren, vielleicht kommunizierte es sogar Telepathisch mit der Technologie seiner Art. „Was willst du?“ fragte Viktoria dann während sie bemerkte wie weitere Soldaten in die Gruft gestürmt kamen, vermutlich hatte der Hauptstürmer Verstärkung angefordert. „Das Erbe meiner Art bewahren und verhindern das andere dieselben Fehler machen wie wir.“ Kam die schallende Antwort umgehend. „Und wie geht es dann jetzt weiter?“ fragte Viktoria sofort. „Wie ich schon sagte: Meine Zeit ist Begrenzt. Auch ich bin infiziert mit der Muchllekar Seuche die meine Art dahin gerafft hat und sie in die Geistlosen Multarn verwandelt hat. Es ist nur eine Frage der Zeit bis ich demselben Effekt zum Opfer falle, schon jetzt spüre ich wie die Seuche mein Nervensystem zersetzt. Kinder der dritten Welle, seht daher die Wahrheit über euren Ursprung.“ Meinte die Stimme dann ehe ein gewaltiges Hologramm aus dem nichts erschien. „So viel dazu das hier nichts mehr funktionsfähig ist…“ dachte sich Viktoria daraufhin, es schien dass das Volk der Bewohner dieses Planeten in der Lage gewesen war ausgesprochen langlebige Geräte zu erschaffen. „Das Artefakt!“ stellte dann Linda fest und deutete auf das Hologramm auf dem ein Objekt das dem geborgenen Artefakt verdächtig ähnlich sah, zu sehen war. Es zog dabei einen deutlich sichtbaren Abgasstrahl hinter sich her und steuerte geradezu auf einen Unwirtlich anmutenden Planeten zu dessen Oberfläche dem Aussehen nach größtenteils von Giftigen und heißen Schlammtümpeln und aktiven Vulkanen bedeckt war, eine klassische Primordiale Welt wie sie die meisten Planeten zu Beginn ihres Lebenszyklus gewesen waren, auch Heute Bewohnbare Welten wie die Erde. „Also lagen wir richtig, die Öffnungen sind tatsächlich Triebwerke.“ Dachte sich Viktoria dann selbstzufrieden während sie der Abbildung es Artefaktes dabei zu sah wie es die dünne Atmosphäre des Planeten durchdrang und rabiat auf der Oberfläche aufschlug.

Im nächsten Moment öffnete sich das Artefakt dann worauf seltsam anmutende Insektenähnliche Drohnen aus seinem inneren strömten. Die Größe der Drohnen war dabei bemerkenswert, eigentlich waren sie zu groß um alle im inneren des Artefaktes Platz gefunden zu haben. Viktoria verkniff sich diese Frage jedoch und schaute stattdessen fasziniert zu wie die Drohnen sowohl den giftigen Schlamm als auch flüssige Lava aufsogen und damit Lagerbehälter an ihren Unterseiten füllen ehe sie zu dem Artefakt zurückkehrten. Dort angekommen vollführten sowohl die Drohnen als auch das Artefakt eine eindrucksvolle Metamorphose um nun eine Art Zentrifuge dar zu stellen. Diese Zentrifuge begann sich daraufhin schnell zu drehen ehe sie eine Wolke aus undurchsichtigem Nebel freisetzte der sowohl die Sehen aus Magma zu Fels erstarren lies als auch die Gifttümpel austrocknete. Anschließend setzte ein plötzlicher Regen ein, der Nebel hatte sich zu Wolken verdichtet die nun ein wahres Unwetter über der Oberfläche niedergehen lies. Währenddessen transformierte sich die Zentrifuge erneut und nahm wieder die Ursprüngliche Form des Artefaktes an. Nur kurz darauf zündeten die Triebwerke des Artefaktes wieder und katapultierten es in den Regenverhangenen Himmel. Während seinem Flug stieß das Artefakt dabei Schwaden aus feinem Staub aus der sich kurz darauf auf dem Fels niederlies, worauf umgehend begannen primitive Moose und Flechten zu wachsen. Das Artefakt selbst schoss in der Zwischenzeit aus der Atmosphäre heraus und verschwand kurz darauf in einem kurzen Lichtblitz. „Das Artefakt ist ein Terraforming gerät!“ stellte Viktoria dann fest, wenn diese Holodarstellungen der Wahrheit entsprachen hatte es schließlich eine Lebensfeindliche Höllenwelt in wenigen Minute umgewandelt, eine mehr als beeindruckende Leistung. Moderne Terraforming Apparaturen benötigten Jahre um auch nur einen Bruchteil der Effekt zu erzielen.

„Was ihr gesehen habt war eine Aufzeichnung einer Säher Sonde die eure Heimatwelt zu dem gemacht hat was sie Heute ist. Wir starteten das Säher Programm als wir bemerkten dass die Seuche uns alle dahin raffen würde. Es hat drei Versuche gebraucht ein Funktionsfähiges Design zu erschaffen, doch nun nach all den Zyklen steht ihr hier. Unser wahres Vermächtnis an das Universum und unser Versuch unsere Taten aus zu gelichen.“ Meinte die Stimme des Aliens dann. „Aber dann müsstest du Millionen von Jahren alt sein!“ stellte Viktoria fest. „Zeit… Zeit ist relativ. Ich und viele meiner Brüder und Schwestern Liesen uns Konservieren in der Hoffnung das eines Tages eine weitere Intelligente Spezies unseren versiegelten Ruheort finden würde. Eine Spezies die stark genug sein würde die Multarn zu vernichten und die Würde unserer Art wieder herzustellen.“ Schalte die Antwort durch die Gruft. „Aber sind diese… Multarn nicht von der Selben Spezies wie du? Wenn wir sie alle Töten würden wie Eure Art auslöschen.“ Stellte Viktoria dann fest, ihr gefiel der Gedanke nicht einen Genozid zu verantworten. „Sie sind eine Genetische Mutation, eine Schande für unsere Art. Sie haben das Leben nicht Verdient. Es ist besser aus zu sterben als in dieser Form weiter zu existieren. Glaubt mir, wenn eure Art sich einer ähnliche Situation befinden würde, würdet ihr verstehen.“ Antwortete die Kreatur umgehend. „Kann man den Effekt der Seuche nicht Heilen?“ fragte Viktoria dann. „Nein. Wir haben es Versucht, mehrere Hundert Eurer Jahre lang. Doch wir sind gescheitert und zum Schluss blieb keine Zeit mehr. Es waren nur noch wenige Tausend von uns übrig von welchen die meisten bei dem Versuch starben den wenigen Auserwählten die sichere Passage zu den Konservierungskammern zu ermöglichen. Alle überlebenden die nicht Konserviert werden konnten, starben daraufhin als das Sterilisationsgas frei gesetzt wurde um zu Verhindern das die Multarn diesen Ort jemals in ihre Klauen bekommen. Wie es aussieht bin nur noch ich übrig, das Staseprotokoll musste die anderen Kapseln deaktivieren um Energie zu sparen …“ meinte das Alien dann und hörte sich dabei reichlich bedrückt an. Was kein Wunder war wenn man bedachte das es der letzte Überblende einer ganzen Art war.

„Diese Seuche… kann sie auch andere Lebensformen infizieren?“ fragte Viktoria dann alarmiert und verschob die Frage warum ausgerechnet dieses Alien am Leben war und einem weitaus geräumigeren Tank in Stase gesetzt worden war als seine Kameraden auf später. „Nein. Es ist keine Seuche im Herkömmlichen Sinne. Es ist die Strafe des Universums für unsere Selbstgefälligkeit. Eine Erinnerung daran das es Kräfte gibt mit denen man nicht spielen sollte.“, „Was für Kräfte meinst du?“ fragte Viktoria dann. „Die Kräfte des Lebens und der Evolution selbst. Wir versuchten uns einen unlauteren Vorteil zu sichern und erschufen ein Mutagen das unsere Physischen Defizite beheben sollte, die ersten Ergebnisse waren dabei mehr als Vielversprechend. Mithilfe des Mutagens waren wir in der Lage unsere Physische Erscheinung von schwächlichen Mollusken hin zu Imposanten Kreaturen zu verändern. Allerdings bemerkten wir zu spät, erst hundert Umläufe nach der ersten Behandlung, dass das Mutagen auf lange Sicht unser Nervensystem degenerierte und uns in Geistlose Bestien verwandelte. Als wir diesen Kritischen Fehler bemerkten, war es bereits zu spät. Wir hatten das Ende unserer eigenen Existenz mit unserer Arroganz besiegelt.“ Antwortete das Alien dann und hörte sich dabei definitiv traurig und wehmütig an. „Wie konnten die Multarn euch bezwingen wenn sie doch nur animalische Bestien sind?“ fragte Viktoria dann. „Bedauerlicherweise blieb die generelle Intelligenz der Multarn bestehen. Sie sind alles andere als dumm und vermögen sich schnell an sich ändernde Gegebenheiten an zu passen. Allerdings fehlt ihnen die Weitsicht und in gewisser weiße das Selbstverständnis das eine Intelligente Spezies aus zeichnet. Multarn leben im hier und jetzt, sie verschwenden keinen Gedanken an die Zukunft oder die Vergangenheit. Wenn Sie Hunger haben fressen sie wenn sie müde sind schlafen sie. Das macht es ihnen unmöglich sich jemals über das was sie sind hinaus zu entwickeln. Sie sind Tiere, intelligente Tiere ja, aber dennoch nur Tiere.“ erklärte das Alien umgehend und hatte dabei wohl seine liebe Not damit Worte zu finden welche den Umstand genau genug beschrieben aber gelichzeitig für Viktoria und die anderen zu verstehen waren. Aller Wahrscheinlichkeit machte die Tatsache dass es alle Worte aus einer eigenen Sprache auch noch übersetzen musste nicht einfacher.

„Nun das sind doch mal gute Neuigkeiten…“ dachte sich Viktoria dann, es war erleichternd zu Wissen das ihr neuer Feind auch über Schwächen verfügte. „Wie lange hast du noch zu leben?“ fragte Viktoria dann. „Meine Existenz nähert sich dem Ende, diese Konservierungskammer ist darauf Programmiert meiner Existenz ein Ende zu setzen bevor die Infektion ein kritisches Ausmaß erreicht und mein Bewusstsein auslöscht. Jetzt da ich aus der Konservierung geholt wurde wird es nicht mehr lange dauern. Vielleicht ein Kreislauf, vielleicht weniger. Lasst mich euch geben was ich in meiner kurzen verblieben Zeit noch kann.“ Meinte das Alien dann ehe eine Oktaeder förmige Struktur aus dem Boden zu wachsen schien nur um dann knapp über dem Boden in der Luft zu schweben. „Dies ist ein Datenspeicher auf welchem ich alles was von dem Wissen meiner Art noch übrig ist übertragen habe. Betrachtet es als Geschenk und Entschuldigung dafür dass wir euch in diesen Krieg mit hinein gezogen haben. Dafür das unsere Kinder unsere Fehler wieder ausbügeln müssen.“ Meinte das noch immer Namenlose Alien dann. „Wir haben eine eurer Terraforming Sonden gefunden, waren aber bislang nicht fähig auf ihren Datenspeicher zu zugreifen. Wie greifen wir daher auf das Wissen im inneren des Datenspeichers zu?“ fragte Viktoria dann. Alles Wissen des Universums war schließlich nutzlos wenn man nicht heran kam. „Der Datenspeicher wurde Konfiguriert sein Wissen mit jedem Organischen Wesen das kein Multarn ist bei Berührung zu teilen, ihr werdet keine Schwierigkeiten haben darauf zu zugreifen.“ Stellte das Alien dann fest. „In diesem Fall danke ich dir im Namen der Menschheit. Ich bin sicher dass das gesammelte Wissen deiner Art sich als Hilfreich erweisen wird.“ Meinte Viktoria dann. „Dies wird die Zeit zeigen. Ich hoffe es hilft euch unsere Fehler zu vermieden.“ Meinte das Alien dann.
~~~Ende Kapitel 56~~~

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24 Apr 2021 15:51 #90106 by Todesgleiter
Kapitel 57: Vorbereitungen

„Das ändert unsere Prioritäten, wir müssen darauf reagieren.“ Stellte Achar fest während er die Daten überflog die von der Expedition auf dem Alienplaneten stammten. „Ich stimme euch zu eure Hoheit. Aber wir dürfen auch die Bedrohung durch die Unionsflotte nicht vergessen. Wenn wir zu viele unserer Ressourcen verlagern, besteht das Risiko das wir wertvolles Territorium einbüßen.“ Erwiderte Verteidigungsminister Schneider besorgt. „Die Unionsflotte ist berechenbar, im Gegensatz zu den Multarn. Mit entsprechender Vorbereitung sollte es uns daher möglich sein den Verlust kritischer Territorien zu vermeiden, selbst wenn wir einen Großteil unserer Ressourcen verlagern um mit der Bedrohung durch die Multarn umzugehen.“ Erwiderte Achar umgehend. „Ich werde keinem Plan zustimmen der Föderale Bürger schutzlos zurücklässt.“ Stellte Verteidigungsminister Schneider dann entschlossen fest. „Niemand hat verlangt dass Sie Ihre Bürger schutzlos zurücklassen sollen Herr Minister.“ Stellte Achar dann fest und hörte sich dabei ungeduldig an. Ahrissa sah daraufhin die Notwendigkeit einzugreifen und die Gemüter etwas zu beruhigen bevor sich ein weiterer Eklat entwickeln konnte und meinte daher: „Herr Minister, wenn Sie die Bevölkerung in den dünn besiedelten Zonen für die Dauer des Konfliktes Evakuieren, ist es mit deutlich weniger Militärischen Ressourcen möglich ihren Schutz zu Garantieren. Der Acharrus Staat nutzt zurzeit eine ähnliche Strategie für den Bevölkerungsschutz.“, „Das ist nicht akzeptabel, wir können nicht einfach Millionen von Menschen gegen ihren Willen umquartieren. Bei Euch mag das ja funktionieren aber unserer Bürger genießen gewisse Rechte.“ Stellte der Verteidigungsminister dann fest. „Mit dieser Einstellung werden Sie keinen Krieg gewinnen Herr Minister. Das Überleben erfordert manchmal unbequeme Entscheidungen.“ Erwiderte Ahrissa umgehend. „Ich bin eben nicht bereit unsere Bürgerrechte auf zu geben Eure Hoheit. Die Föderation ist nicht Bereit den Militärischen Sieg um jeden Preis voran zu treiben.“ Stellte Verteidigungsminister Schneider dann fest. Ahrissa bemerkte daraufhin wie ihr Vater neben ihr tief Luft holte und legte ihm daher beruhigend eine Hand auf die Schulter, worauf er tatsächlich wieder ausatmete anstelle ein Verbales Donnerwetter los zu lassen.

„Nun in diesem Fall Herr Minister, werden wir das zur Kenntnis nehmen. Weder ich noch mein Vater haben die Kompetenz über die Ressourcen der Föderation und ihrer Alliierten zu verfügen.“ Meinte Ahrissa dann worauf sie spürte wie ihr Vater ihr einen Verstohlenen Seitenblick zu warf, vermutlich wollte er herausfinden was sie beabsichtigte. Der Verteidigungsminister wirkte währenddessen zufrieden und meinte: „Sehr Richtig, es freut mich das Ihr auch zu diesem Schluss gelangt seid.“, „Allerdings…“ meinte Ahrissa dann in einem schneidenden Tonfall worauf der Verteidigungsminister sie umgehend wieder ins Visier nahm ehe sie fortfuhr: „Gilt dasselbe auch für Sie Herr Minister. Auch Sie verfügen über keine Kompetenz über die Ressourcen des Acharrus Staates zu verfügen. Wir behalten uns daher das Recht vor unsere Einheiten aus dem Föderalen Raum ab zu ziehen um der neuen Bedrohung zu begegnen.“, „Damit würdet Ihr Euer Bündnis Versprechen brechen Eure Hoheit, das kann nicht Euer ernst sein!“ stellte Verteidigungsminister Schneider dann fest. „In wie fern würden wir unser Bündnis Versprechen brechen Herr Minister? Wir haben nie Vertraglich zugesichert das Einheiten der Kaiserlichen Sternenflotte Föderale Welten oder Installationen schützen.“ Erwiderte Ahrissa kalt, wenn der Minister glaubte er konnte die Kaiserliche Sternenflotte als seine Private Armee benutzen um über die Versäumnisse seines eigenen Ministeriums hinweg zu täuschen, hatte er sich geirrt. „Ich werde mit dem Präsidenten über diesen Umstand sprechen.“ Stellte Verteidigungsminister Schneider dann fest, wohl in der Hoffnung das Ahrissa und Kaiser Achar aus irgendeinem Grund Angst vor dem Präsidenten haben würden. „Tun Sie das Herr Minister, wenn Sie denken dass es notwendig ist.“ Meine Ahrissa darauf lediglich. „Ich denke wir sind hier fertig.“ Stellte Achar dann in einem abschließenden Tonfall fest der klar machte dass er keine weitere Diskussion wünschte.

„Kurzsichtige Narren.“ Stellte Achar dann fest nachdem Ahrissa und er ihre eigenen Räumlichkeiten erreicht hatten. „Urteile nicht zu hart über den Minister Vater. Er tut nur was er für Richtig erachtet um sein Volk zu schützen.“ Meinte Ahrissa daraufhin, zwar war auch sie der Meinung das der Verteidigungsminister Kurzsichtig handelte und das große ganze aus dem Blick verloren hatte, aber dennoch war sie davon überzeugt das er so handelte weil er tatsächlich davon überzeugt war das seine Vorgehensweise das beste Ergebnisse für die Bevölkerung der Solari Föderation erzielen würde. „Du hast ja recht. Es ist lediglich ernüchternd wieder und wieder vor Augen geführt zu bekommen wie wenige unsere Verbündeten auf einen echten Krieg vorbereitet sind.“ Stellte Achar dann fest. „Sie lebten Jahrhunderte in relativem Frieden Vater, es ist nur natürlich das sie verlernt haben wie man effektiv Krieg führt.“ Erwiderte Ahrissa lediglich. „Vermutlich, aber das macht die Aufgabe für uns nicht einfacher. Wie es scheint wird der Acharrus Staat sich alleine um diese Alien Bedrohung kümmern müssen.“ Meinte Achar dann. „Wir müssen es auch ohne Hilfe schaffen, es könnte um die Zukunft der Menschlichen Rasse gehen. Wenn dieses Alien recht hat, werden die Multarn nicht eher ruhen bis sie uns Vernichtet haben.“ Meinte Ahrissa dann. „Und das werden wir. Der Acharrus Staat hat bislang auch auf sich selbst gestellt überlebt. Diese Multarn werden keine Chance haben, ich habe den Großadmiral bereits beauftragt eine Kampagne zu Planen um diese Bedrohung aus zu rotten bevor sie sich vollständig Manifestieren kann.“ Stellte Achar dann fest. „Was wird mit dem überlebenden Geschehen?“ fragte Ahrissa dann, immerhin hatte ihre Mission einen Überlebenden der Rasse gefunden welche die Multarn geschaffen hatten. „Vorläufig nichts. Sein Status scheint instabil zu sein und ich möchte nicht Riskieren das sich sein Zustand durch den Stress einer eventuell Gewaltsamen Verlegung noch schneller verschlechtert. Im Moment müssen wir daher darauf Vertrauen das die vor Ort befindlichen Spezialisten so viele Informationen wie möglich aus ihm heraus bekommen bevor dieses Mutagen ihn komplett erledigt.“ Antwortete Achar.

„Es ist Traurig, der letzte Überlebende einer Uralten Spezies und wir können nur dabei zu sehen wie er verendet.“ Stellte Ahrissa dann fest. „Sie haben Ihr Schicksal selbst besiegelt. Das sollte uns eine Warnung sein nicht mit Dingen herum zu Spielen die wir nicht vollständig verstehen.“ Antwortete Achar lediglich Achselzuckend. „Ja Vater.“ Meinte Ahrissa dann aus alter Gewohnheit, es viel ihr noch immer schwer ihm zu Widersprechen. Achar begnügte sich daraufhin mit einem entnervten Seufzen, sparte sich zu Ahrissa Erleichterung jedoch eine weitere Diskussion, sie meinte es ja nicht Böse und hatte es sich wirklich vorgenommen in Gegenwart ihres Vaters selbstbewusster auf zu treten. Aber manche Gewohnheiten Liesen sich eben nur sehr, sehr schwer ablegen und diese war eine davon. „Wissen wir eigentlich wo sich die Kernsysteme der Multarn befinden?“ fragte Ahrissa dann. Immerhin konnte eine Militärische Kampagne nur erfolgreich sein wenn sie überhaupt wussten wo sie zuschlagen mussten. Die Galaxis war schließlich ein reichlich großes Gebiet und sie Manuell abzusuchen würde selbst mit Unbemannten Sonden wohl eine Aufgabe für Generationen werden. „Ich hoffe das der Überlebende denn du erwähntest uns in diesem spezifischen Fall aushelfen kann. Alle Konventionellen Methoden inklusive Quantencomputer gestützte Wahrscheinlichkeitsrechnungen basierend auf den bisherigen Begegnungen mit den Multarn haben bislang zu keinem wirklichen Ergebnis geführt. Unsere Aufklärer konnten zwar weitere Trümmerwelten mit Feindlicher Präsenz lokalisieren, vermutlich die Überreste des Alienimperiums das die Multarn einst erschaffen hatte, aber sowohl der Großadmiral als auch ich bezweifeln das eine davon wirklich kritisch für die Kriegsanstrengungen ist. Sie sind wohl eher aus Sentimentalen Gründen besetzt.“ Antwortete Achar umgehend. „Quantencomputer Vater?“ fragte Ahrissa daraufhin. Ihrem Wissen nach verfügte der Acharrus Staat nicht über derartige Geräte. Sämtliche Acharranischen Rechensysteme basierten noch immer auf dem altbewährten Binärsystem.

Achar grinste daraufhin hinterlistig ehe er antwortete: „Wir haben sicher gestellt das wir ebenfalls einige Vorteile aus diesem Bündnis ziehen Ahrissa. Einer dieser Vorteile war der Zugriff auf Föderale Rechenressourcen.“, „Ich Verstehe.“ Meinte Ahrissa beeindruckt, sie selbst hatte überhaupt nicht an derartige Möglichkeiten gedacht. „Ich hoffe so langsam wird dir klar was du dem Acharrus Staat möglich gemacht hast Ahrissa, alleine die Möglichkeiten für unsere Spezialisten und Wissenschaftler Föderale Ausrüstung zu testen hat unseren eigenen Fortschritt in vielen Bereichen um Jahre in die Zukunft katapultiert. Dein Volk hat dir schon jetzt viel zu verdanken.“ Stellte Achar dann fest. Ahrissa schluckte daraufhin und machte sich ein weiteres mal Bewusst wie weitreichend die Konsequenzen ihrer Handlungen sein konnten, schon jetzt. „Ich weiß nicht ob ich jemals Kaiserin werden will. Was wenn ich Falsch entscheide?“ fragte sie sich daher selbst. Um ihren Vater nichts von ihren Gedanken zu verraten Fragte sie dann schnell: „Und was werden wir dann jetzt tun? Nicht einmal Großadmiral Khouba kann bei all seiner Strategischen Brillanz einen Feind bekämpfen wenn er nicht weiß wo sich dieser Feind befindet.“, „Es ist Richtig das wir im Moment noch nicht zuschlagen können. Aber das bedeutete nicht dass wir zur Tatenlosigkeit verdammt sind. In diesem Moment stellt der Großadmiral zusammen mit weiteren Kommandanten die Invasionsstreitmacht zusammen. Sobald wir die Koordinaten der Feindlichen Operationsbasen lokalisiert haben werden wir bereit sein zu zuschlagen und den Feind zu zermalmen.“ Meinte Achar dann mit gefährlich aufblitzenden Augen. „Und die Föderation?“ fragte Ahrissa dann. Immerhin hatte sie indirekt angedroht jegliche Einheiten der Kaiserlichen Flotte aus dem Unionsraum ab zu ziehen. „Sie werden überleben. Sie sind stärker als sie selbst denken. Vielleicht braucht es ein paar Niederlagen für sie damit sie das selbst verstehen.“ Antwortete Achar umgehend. „Also werden wir sie wirklich ihrem Schicksal überlassen?“ fragte Ahrissa dann.
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24 Apr 2021 15:52 #90107 by Todesgleiter
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„Es bleibt uns nicht viel anderes übrig. Die Multarn stellen Potenziell eine Bedrohung für gesamte Menschheit dar, die Unionsflotte nicht. Und nachdem der Verteidigungsminister klar gemacht hat das die Föderation uns nicht im Kampf gegen die Multarn unterstützen wird benötigen wir all unsere Ressourcen selbst.“ Antwortete Achar schulterzuckend. Ahrissa nickte daraufhin ehe sie meinte: „Wir sollten noch etwas damit abwarten sämtliche Einheiten ab zu ziehen, eventuell überdenkt der Verteidigungsminister seine Aussage noch einmal.“, „Das kommt darauf an in wie weit der Botschafter auf Präsident Basuto einwirken kann. Aber wir wurden schon einmal in dieser Hinsicht überrascht. Ich bin daher geneigt deinem Vorschlag zu zustimmen, geben wir der Föderation eine Gnadenfrist.“ Meinte Achar dann. „Danke Vater.“ Stellte Ahrissa umgehend fest, sie hatte die Hoffnung noch nicht Aufgegeben was die Föderation an ging, die Föderation war zwar beinahe unerträglich träge in ihrer Entscheidungsfindung, aber sie war ähnlich wie ihr Vater davon überzeugt das die Solari Föderation in Wahrheit ein schlafender Juggernaut war, der nur wachgerüttelt werden musste. „Dennoch dürfen wir nicht zu lange zögern, Kriege werden nicht durch zaudern Gewonnen.“ Stellte Achar dann fest. „Was meinst du damit Vater?“ fragte Ahrissa umgehend. „Es wird Zeit für uns alle nach Acharrus zurück zu kehren Ahrissa. Wir müssen jetzt bei unserem Volk sein, insbesondere nachdem die Verträge alle ausgehadelt sind.“ Antwortete Achar. „Endlich…“ dachte sich Ahrissa daraufhin. Selbst hätte sie es zwar nie gewagt nach der Chance zu Fragen nach Hause zurück kehren zu dürfen, aber insgeheim verspürte sie schon lange Heimweh nach den Windgepeitschten Staubebenen von Acharrus. Trotz allen Annehmlichkeiten die sie auf der Erde genossen hatte, konnte dieser Planet nie ihre Heimat ersetzen, egal wie unwirtlich und Lebensfeindlich ihre Heimatwelt auch sein mochte. Sie war eine Tochter der Wüste und das würde sich nie ändern. „Wann brechen wir auf?“ fragte Ahrissa daher, vielleicht etwas zu schnell, da ihr Vater umgehend eine Augenbraue hochzog und mit einem amüsierten Unterton fest stellte: „Täusche ich mich, oder bist du nicht allzu Glücklich hier sein zu müssen?“, „Nein Vater, du Täuschst dich. Ich verspüre keine Abneigung gegen die Erde. Dies ist ein faszinierender und Geschichtsschwerer Ort und ich fühle mich privilegiert hier sein zu dürfen, aber es ist nicht meine Heimat.“ Antwortete Ahrissa umgehend. „Ich verstehe, sogar sehr gut.“ Meinte Achar daraufhin ehe er meinte: „Um auf deine Frage zu antworten: Ich habe meine Abreise für die nächsten Stunden angesetzt um den Bediensteten die Möglichkeit zu geben alles zusammen zu packen. Es liegt an dir ob dir dich anschließen möchtest oder zu einem späteren Zeitpunkt separat abreisen möchtest.“, „Ich werde dich begleiten, wenn du es erlaubst Vater. Es wird gut sein Einigkeit bei unsere Ankunft in der Heimat zu demonstrieren.“ Meinte Ahrissa umgehend. „Ich habe nichts dagegen ein zu Wenden und deine Mutter wird sich mit Sicherheit außerordentlich darüber freuen.“ Meinte Achar sofort. „Es ist auch schon lange her dass wir die Gelegenheit hatten Privat Zeit miteinander zu verbringen.“ Meinte Ahrissa sofort. „Ich weiß. Ich habe ja auch nicht gemeint dass ich das nicht verstehen kann. Verzeih mir für meine Formulierung.“ Antwortete Achar umgehend. „Du hast keinen Grund dich zu entschuldigen Vater.“ Stellte Ahrissa sofort klar.

„Das ist eine Katastrophe Herr Schneider.“ Stellte Präsident Basuto fest. „Ich habe gesagt was ich für Richtig hielt. Es ist meine Pflicht für den Schutz unserer Bevölkerung zu sorgen Herr Präsident. Vor diesem Hintergrund halte ich es für Unverantwortlich unsere knappen Ressourcen noch weiter aus zu dünnen um irgendwelchen Aliens nach zu jagen während wir eine sehr reale Bedrohung direkt vor unsere Haustüre haben.“ Rechtfertige sich der Verteidigungsminister. „Aber während sie das getan haben, Herr Minister haben sie den Schutz unserer Bevölkerung mit hoher Wahrscheinlichkeit unabsichtlich kompromittiert. Ohne die Kaiserliche Flotte können wir die angemessene Verteidigung unsere Handelsrouten nicht garantieren, wie sie sehr wohl Wissen.“ Mischte sich Hermann dann Innerlich seufzend ein. „Bei allem angemessenen Respekt Herr Botschafter, ich weiß nicht einmal warum Sie bei dieser Besprechung anwesend sind. Soweit ich weiß hat das Diplomatische Corps nichts mit dem Verteidigungsministerium zu tun.“ Stellte Verteidigungsminister Schneider dann fest, wobei er definitiv angefressen klang. „Botschafter Willis ist auf meine ausdrückliche Einladung hier, Herr Schneider. Zwar haben Sie recht das er nichts mit ihrem Resort zu tun hat, aber aufgrund unsere Situation hielt ich es für angebracht auch die Sichtweise der Diplomaten mit ein zu beziehen.“ Stellte Der Präsident dann fest. „Schon gut. Entschuldigung Herr Botschafter, ich stehe gerade nur unter einer Menge Stress.“ Knickte der Verteidigungsmintiser sofort ein. „Das ist Verständlich, wir alle tun das.“ Relativierte Hermann umgehend, er hatte die Aussage des Minister nicht Persönlich genommen, dies war für sie alle eine Ausnahme Situation und das nun schon seit einiger Zeit. „Also meine Herren, was tun wir jetzt?“ fragte der Präsident dann. „Wenn Sie gestatten, halte ich es für die beste Lösung unserem Alliierten entgegen zu kommen Herr Präsident. Wenn der Kaiser die Multarn als die größere Bedrohung ansieht, sollten wir uns auf seine Einschätzung verlassen.“ Meinte Hermann umgehend. „Und wie stellen Sie sich das vor? Sie haben selbst erwähnt das wir über zu wenige Ressourcen verfügen um unseren Raum zu schützen.“ Meinte Verteidigungsminister Schneider dann.

„Ich bin geneigt in diesem Fall Herrn Schneider zu zustimmen Herr Willis. Auch wenn ich ihnen darin zustimme das wir die Meinung von Kaiser Achar III. ernst nehmen sollten, könnten wir es nur schwer verantworten unsere Begrenzten Militärischen Ressourcen auf zu teilen um bei dem Kampf gegen die Multarn zu helfen und gleichzeitig unsere Eigene Bevölkerung ungeschützt zurücklassen. Primär bin ich, sind wir alle, schließlich dem Wohlergehen der Föderalen Bürger verpflichtet.“ Meinte Präsident Basuto dann nachdenklich. „Selbstverständlich sind wir das. Aber werden Sie beide nicht darin übereinstimmen das eine unkontrolliert Amoklaufende Armee von Misanthropen Alienkreaturen schlecht für das Wohlergehen unserer Bevölkerung ist?“, „Davon kann man wohl Ausgehen Herr Willis. Aber im Moment bedrohen diese Aliens unsere Grenzen nicht wirklich, die bisherigen Konfrontationen spielten sich ausschließlich in nicht Kolonisiertem Niemandsland ab und dazu in der Regel erst nach vorhergegangener Provokation. Ich denke nicht das die Bedrohung durch die Multarn so groß ist wie Sie, oder der Kaiser behaupten Herr Willis.“ Stellte Verteidigungsminister Schneider dann fest. „Vermutlich wie wir die Multarn überrumpelt haben. Wenn die Berichte des Landungstrupps stimmen, sind sie kaum mehr als Wilde Bestien. Zwar ausgesprochen Intelligent und gut darin akute Probleme zu lösen oder sich einem Kontrahenten an zu passen aber ohne jegliche Voraussicht.“ Erwiderte Hermann umgehend. „Na das ist doch großartig! Ich verstehe nicht warum Sie und der Kaiser sich solche Sorgen um einen Haufen wilder Tiere machen. Der Astoria Konzern ist die wahre Bedrohung, glauben Sie mir das Herr Willis und auch wenn es außerhalb meiner Kompetenz liegt ihnen zu sagen wie Sie ihren Beruf ausüben sollten, bin ich der Meinung das Sie ihre Diplomatischen Fähigkeiten dazu zu nutzen sollten das dem Kaiser ebenfalls klar zu machen.“ Meinte Verteidigungsminister Schneider dann begeistert in die Hände klatschend. „In etwa so wie sie es versucht haben Herr Schneider? Wenn ich mich nicht täusche haben wir diese Situation nur wegen ihrem Mangelnden Fingerspitzengefühl im Umgang mit einem Mann der es nicht gewohnt ist das ihm irgendjemand widerspricht.“ Schoss Hermann die Spitze zurück, zwar Respektierte er den Verteidigungsminister, wie alle anderen Mitglieder des Kabinetts, aber das bedeutete nicht das er sich derartige Äußerungen gefallen lies.

„Ich bitte Sie beide Meine Herren, diese Rivalität bringt uns auch nicht weiter.“ Fuhr Präsident Basuto dann bestimmt dazwischen. „Nein tut es nicht, aber so wie ich es sehe stecken wir in einer Zwickmühle in der es egal ist wie wir entscheiden, wir verlieren.“ Stellte Verteidigungsminister Schneider dann fest. „Und genau in diesem Punkt muss ich Ihnen wiedersprechen Herr Schneider. Wenn wir richtig entscheiden haben wir sogar sehr viel zu Gewinnen.“ Erwiderte Hermann sofort. „In wie fern Herr Willis?“ fragte dann Präsident Basuto neugierig, offenbar teilte er die etwas Pessimistische Sichtweise seines Verteidigungsminister. Hermann wählte seine Worte daraufhin bedächtig, er war sich Bewusst wie viel auf dem Spiel stand: „Wenn wir diesen Konflikt überstehen ohne unsere Alliierten zu vergrämen, wenn wir es schaffen sie von unsere Aufrichtigkeit zu überzeugen, dann stehen die Chancen gut das diese Momentane Allianz der Grundstein einer neuen Union wird. Eine Union die viel Stärker sein wird als ihre Vorgängerin. Wir alle haben gesehen was durch die Zusammenarbeit mit den Acharranen auf einmal möglich wird, zum beidseitigen Vorteil. Nun stellen Sie sich vor was wir in der Zukunft alles schaffen könnten.“, „Auch wenn Sie damit recht haben das wir in der kurzen Zeit seit diese Allianz besteht beeindruckendes bewältig haben das ich selbst bis vor kurzem noch für unschaffbar gehalten habe, so sehe ich nicht wie wir der Forderung des Kaisers nachkommen könnten ohne unsere Mandate zu verraten Herr Botschafter.“ Meinte Verteidigungsminister Schneider dann, nun deutlich gemäßigter als zuvor. „Wir werden nicht darum herum kommen Opfer zu Bringen, in diesem Punkt hat der Kaiser einfach recht, Krieg ist ein Dreckiges Geschäft, das wissen wir alle. Wir werden keine Fortschritte machen wenn wir weiterhin vor jeder drastischen Entscheidung zurück schrecken.“ Stellte Hermann dann fest, er war kein Soldat oder Stratege aber in diesem Fall waren die Unterschiede zu Diplomatischen Verhandlungen nicht all zu groß, auch in der Diplomatie kam man nicht weit wenn man nichts zu Riskieren bereit war.

„Dafür gibt es keinen Präzedenzfall, Herr Präsident bitte sagen Sie mir das Sie nicht in Erwägung ziehen der Forderung des Kaisers nach zu kommen?“ fragte der Verteidigungsminister dann. „Im Moment Herr Schneider, ziehe ich jede Option in Betracht. Denn in einem hat Botschafter Willis recht: Wenn wir vor jeder Kritischen Entscheidung zurückschrecken werden wir untergehen. Geschichte wurde noch nie von den Zauderern gemacht die sich von dem Schrecken eventueller Konsequenzen ihrer Handlungen lähmen Liesen. Geschichte wurde immer von denjenigen Gemacht die bereit waren alles zu Riskieren.“ Antwortete Präsident Basuto. „Nicht wenige haben dabei aber auch alles Verloren.“ Stellte Verteidigungsminister Schneider dann fest. „Nun meine Herren, schlussendlich ist es Ihre Entscheidung, aber ich kann nicht aufhören in Erinnerung zu rufen das eine Weigerung an dem Feldzug teil zu nehmen unter Umständen schwerere Folgen für uns haben könnte als wenn wir uns aktiv an dem Vorstoß beteiligen.“ Meinte Hermann dann, er merkte das er es fast geschafft hatte den Präsidenten auf seine Seite zu ziehen. „Was sagen Sie dazu Herr Schneider?“ fragte Präsident Basuto dann. „Nun, Herr Willis hat darin recht dass es für uns Fatal sein wird wen der Acharrus Staat uns all seine direkte Unterstützung entzieht. Unsere Handels und Kommunikationsverbindungen würden dann praktisch ungeschützt sein da alle unsere Einheiten für den Schutz der Bewohnten Planeten und Rauminstallationen benötigt würden.“ Antwortete Verteidigungsminister Schneider etwas zerknirscht. „Und der Astoria Konzern würde das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sehr gut für sie zu nutzen wissen.“ Stellte Präsident Basuto dann niedergeschlagen fest. „Davon ist wohl au zu gehen, ja Herr Präsident.“ Stimmte der Verteidigungsminister sofort zu, auch wenn er sich nicht allzu Glücklich darüber anhörte.

Präsident Basuto atmete daraufhin einmal tief durch und fuhr sich mit der Hand durch das Haar, es war nicht schwer zu erraten das er mit seiner eigenen Schlussfolgerung der Situation nicht zufrieden war. „Hohlen Sie Frau Liu her, wir werden ihr Resort für das was ansteht Brauchen.“, „Herr Präsident?“ fragte Verteidigungsminister schneider dann alarmiert. „Sehen Sie Herr Schneider, mir gefällt das wohl so wenig wie Ihnen aber Herr Willis hat recht: Wir können es uns kaum leisten diese Allianz in die Brüche gehen zu lassen. Im Zweifelsfall überwiegt das Wohlergehen von vielen die Rechte von wenigen.“ Antwortete Präsident Basuto umgehend. „Was meinen Sie damit, wir können doch nicht unsere Bevölkerung schutzlos zurücklassen!“ meinte Verteidigungsminister Schneider dann alarmiert. „Das habe ich auch nicht vor Herr Schneider. Aber nachdem wir nicht in der Lage sein werden unsere ganzes Territorium zu schützen, bleibt mir kaum eine Wahl als den Notstand zu verhängen und die Evakuierung abgelegener und schwer zu Verteidigender Populationsgebiete an zu Ordnen.“ Antwortete Präsident Basuto sehr langsam und auch ein wenig abgekämpft. „Ich hoffe Sie Wissen was Sie da tun Herr Präsident, man wird das nicht vergessen.“ stellte Verteidigungsminister Schneider dann fest. „Ich weiß. Deshalb werde ich zurück treten sobald diese Krise bewältigt ist um den Politischen Schaden für die gesamte Regierung zu begrenzen. Holen Sie jetzt bitte Frau Liu.“ Der Verteidigungsminister nickte daraufhin und erhob sich um seien Kollegin zu informieren. „Sie tun das Richtige.“ Stellte Hermann dann fest. „Ich hoffe es, sorgen Sie dafür das Kaiser Achar zu schätzen weiß was ich tue.“ Erwiderte der Präsident. „Das wird er, davon bin ich überzeugt.“ Beruhigte Hermann seinen Vorgesetzten sofort.
~~~Ende Kapitel 57~~~

mfg.: Tg

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08 May 2021 17:49 #90108 by Todesgleiter
Kapitel 58: Großoffensive

Amin schaute aus dem Fenster Messe, welche für die Kommandierenden Offiziere des Schiffes reserviert war, und betrachtete die Sterne die kalt und gleichgültig auf ihn und die Geschehnisse in der Milchstraße herab zu schauen schienen. Während er dabei Geistesversunken aus dem Fenster in die unendlichen Tiefen des Alls schaute ohne dabei einen bestimmten Punkt zu betrachten, umklammerte er mit seiner rechten Hand einen reichlich abgegriffen wirkenden Anhänger, der Früher einmal zu einer Mädchenhalskette gehört hatte. „Ich werde nicht scheitern.“ Dachte er sich dann und drückte den Anhänger dabei so fest das die Metallischen Kanten ihm in die Handfläche schnitten. Anschließend hob er die Hand um den Anhänger ein weiteres mal zu betrachten, wie er es schon unzählige mahle getan hatte, war er doch alles was ihm von seiner Familie geblieben war. Mit grauen erinnerte sich Amin an die Geschehnisse auf seiner Heimatwelt, eine typische Ödwelt des äußeren Randes auf der es außer nacktem Fels, Staub und Geröll nicht viel gab. Und trotzdem war er dort glücklich Gewesen, bis an den Tag an dem die Sklavenjäger gekommen waren und seine kleine Heile Welt so tief in ihren Grundfesten erschüttert hatten das sie nie wieder die selbe sein konnte. Sie hatten seinen Vater und Bruder in den Scharmützeln getötet und ihr gesamtes Dorf niedergebrannt, was aus seiner Mutter und Schwester geworden war nachdem sie in dem allgemeinen Tumult getrennt worden waren hatte er nie erfahren, ging aber vom schlimmsten aus. Der Horror hatte erst geendet als eine Vorhut der Kaiserlichen Flotte auf sie aufmerksam geworden und die Sklavenjäger zur Strecke gebracht hatte. Es war dieser Tag gewesen als er sich entschlossen hatte der Kaiserlichen Flotte beizutreten und die Galaxis von jedweder Gefahr für das Wohlergehen ihrer Bewohner zu Befreien, koste es was es wolle. „Sie werden meinen Zorn zu spüren bekommen, das Verspreche ich.“ Murmelte er dann zu dem Anhänger ehe er ihn wieder in einer der Taschen seiner Admiralsjacke verschwinden ließ, nur seine engsten Vertrauten wussten von dem Anhänger und den damit verbundenen Emotionen und Amin wollte es auch so hallten, das war etwas Persönliches das niemand anderen etwas anging, nicht einmal den Kaiser.

Dann vernahm er das Geräusch einer sich öffnenden Tür und Richtete sich daher steif auf. „Die Vorbereitungen sind Abgeschlossen Sir. Wir sind Bereit zum Auslaufen.“ Meldete dann Kapitän Costas Stimme von hinter Amin. „Sehr gute Arbeit Kapitän. Haben wir bereits Zielkoordinaten erhalten?“ erwiderte Amin, ohne sich herum zu drehen. „Negativ Sir. Es scheint das unser Geheimdienst auf unerwartete Schwierigkeiten gestoßen ist.“ Antwortete der Kapitän umgehend. „Hm. Verstehe, wir bleiben im Dock bis wir ein Ziel haben. Ich möchte der Besatzung die Erholungspause gönnen, wer weiß wann wir das nächste mal eine Möglichkeit dazu haben.“ Meinte Amin dann, er sah keinen Grund darin die Flotte außerhalb der Docks zu versammeln und alle Besatzungsmitglieder in ständiger Bereitschaft zu halten wenn sie noch nicht einmal wussten wann sie Auslaufen würden. „Verstanden Sir. Weitere Anweisungen?“ erwiderte Kapitän Costa dann routiniert. „Negativ Kapitän, Ihr könnt mit Euren Aufgeben fortfahren.“ Antwortete Amin ruhig und noch immer die Sterne betrachten. „Jawohl Sir.“ Quittierte Kapitän Costa dann und machte sich wohl daran die Messe zu verlassen, allerdings stoppte Amin ihn in dem er meinte: „Kapitän, wenn Ihr aus diesem Fernster sehr, was Seht Ihr?“ Kapitän Costa trat daraufhin neben Amin und schaute aus dem Fenster: „Die Ausläufer des Pferdekopfnebels Sir.“ Amin schmunzelte daraufhin ob der offensichtlichen Ahnungslosigkeit seines Untergebenen ehe er meinte: „Das ist Astronomisch zwar Richtig Kapitän, aber ich meinte eher das große ganze.“, „Ich fürchte Ich verstehe Eure Frage nicht Sir.“ Gestand Kapitän Costa dann und hörte sich dabei ratlos an. „Soll ich Euch verraten was ich sehe wenn ich aus diesem Fenster Sehe Kapitän?“ fragte Amin dann. „Sir, ich Verstehe nicht in wie fern das von Belang ist.“ Meinte Kapitän Costa dann. „Es ist von Belang weil es mehr Dinge zwischen Himmel und Hölle gibt als Ausbildung und Disziplin, Kapitän.“ Antwortete Amin umgehend. Kapitän Costa atmete daraufhin einmal Geräuschvoll durch, wohl noch immer unschlüssig was er von den Aussagen seines Vorgesetzten halten sollte und was nun von ihm erwartet wurde.

„Wenn ich aus diesem Fenster sehe Kapitän, sehe ich Endlose Möglichkeiten und Gefahren zur Selben Zeit. Ich sehe die Glorreiche Zukunft die der Menschheit bevorstehen kann, oder aber ihren Untergang.“ Meinte Amin dann. „Sir?“ fragte Kapitän Costa daraufhin hilflos. „Wir alle haben etwas das uns Antreibt Kapitän, etwas das uns dazu bringt unseren Kopf hin zu halten um alle anderen zu schützen. Er erinnert mich daran wie viel von mir abhängt, wir sind die erste und Letzte Verteidigungslinie der Menschheit Kapitän, vergessen Sie das nie.“ Meinte Amin dann ehe er sich von dem Fenster abwandte. „Ich werde es nicht Vergessen Sir, Ihr habt mein Versprechen.“ Stellte Kapitän Costa dann in brünstig fest. „Gut, denn es kommt auf uns alle an wenn wir die nähere Zukunft meistern wollen. Haben wir bereits Rückmeldung von der Erde erhalten?“ meinte Amin dann. „Positiv Sir. Es scheint dass die Föderale Militärführung zur Besinnung gekommen ist, Sie senden zwei Komplette Flottenverbände, inklusive der Afrika zu unserer Unterstützung. Die Centauri Republik will ebenfalls Verstärkungen Senden sobald sie in der Lage waren ihre Einheiten zu Konsolidieren.“ Antwortete Kapitän Costa. „Und da soll noch einer Sagen Diplomatie währe wertlos, nur ein Narr würde das Denken.“ Dachte sich Amin dann, obwohl er durch und durch Soldat war, wusste er doch dass es gute Gründe für Diplomatische Lösungen und Verfahren gab, da oftmals so überlegene Lösungen erzielt werden konnten. „Das sind in der Tat sehr gute Nachrichten Kapitän.“ Meinte er dann, insgeheim hatte er schon befürchtet dass die Kaiserliche Flotte den Kampf gegen die Multarn alleine Schultern hätte müssen. „Wenn die Gerüchte Stimmen haben Kaiser Achar und Kronprinzessin Ahrissa die Föderation ganz schön unter Druck gesetzt um sie zum Einlenken zu bewegen.“ Stellte Kapitän Costa dann fest. „Sie werden erkennen Richtig gehandelt zu haben. Die Anpassungsfähigkeit der Multan macht sie zu ausgesprochen Gefährlichen Gegnern die am besten in einem schnellen und entschlossenen Schlag bezwungen werden müssen.“ Stellte Amin dann fest, er hatte sämtliche Berichte der Zusammenstöße mit den Multarn studiert und war dabei zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen wie alle anderen Offiziere auch: Ein langsamer Zermürbungskrieg war gegen diesen Feind nicht von Vorteil. Da er sich hervorragend an die Taktiken und Strategien seiner Feinde an zu passen wusste. „Sie werden nicht Wissen was Sie getroffen hat, mit der Föderation im Rücken kann uns niemand stoppen.“ Stellte Kapitän Costa dann fest. „Damit habt Ihr Vollauf Recht, es wird Zeit das diese Aliens lernen was es Bedeutet sich den Zorn der Menschheit zu zuziehen.“ Stimmte Amin entschlossen zu, gemeinsam waren die Menschlichen Staaten seiner Meinung nach ein beinahe unaufhaltsamer Behemoth, jeder brachte seine Stärken ein um ein Ergebnis zu erzeugen das größer war als sie alle für sich selbst genommen.

Nur wenige Minuten später erhielt Amin einen als dringend gekennzeichneten Ruf, der von der Kommandozentrale zu ihm durchgestellt wurde. Die Signatur der Übertragung verriet dabei ihren Ursprung als Föderales Signal, Amin ging daher davon aus das es sich um den Kommandierenden Offizier der Föderalen Eingreifflotte handelte der die vorläufige Strategie besprechen wollte. Ohne zu zögern wandte er sich in Richtung eines Monitors um und richtete sich mit hinter dem Rücken verschränkten Armen auf um seinen Kollegen zu grüßen. Nur Sekundenbruchteile später erschien das Bild einer älteren Frau auf dem Bildschirm, ihre Kastanienbraunen Haare waren bereits von deutlichen silbergrauen Strähnen durchzogen und waren Militärisch kurz geschoren. Während ihre Hellblauen Augen noch immer lebendig in ihren Leicht verrunzelten Höhlen leuchteten, Amin schätzte sein Gegenüber auf Mitte bis Ende sechzig Jahre und ging daher davon aus einer Veteranin gegenüber zu stehen. „Großadmiral Khouba, ich hätte nicht erwartete Sie noch in diesem Leben kennen zu lernen nachdem Sie uns eine Lektion in Sachen Militärstrategie verpasst haben.“ Meinte die Frau dann. „Ihr habt mir etwas voraus. Mit wem spreche ich?“ fragte Amin daraufhin lediglich, er war nicht an belanglosem Palaver interessiert. „Immer auf den Punkt, Sie entsprechen dem Bild das ich von Ihnen hatte sehr Genau. Bitte verzeihen Sie, dass ich versäumte mich vor zu stellen. Ich bin Admiralin Gabriella Domascic, Kommandantin der FDS Afrika und neu ernannte Anführerin der ersten Eingreifflotte, ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit, vermutlich kann sogar ich noch etwas von Ihnen lernen.“ Meinte die Frau, welche sich Admiralin Domascic vorgestellt hatte. „Die Freude über unsere Zusammenarbeit beruht auf Gegenseitigkeit Admiral Domascic, kontaktiert Ihr mich um unsere Strategie zu besprechen?“ erwiderte Amin daraufhin.
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08 May 2021 17:50 #90109 by Todesgleiter
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„Unter anderem Großadmiral. Aber zunächst wollte ich Ihnen einige interessante Daten übermitteln die Sie mit Sicherheit als Hilfreich erkennen werden. Es ist unseren Analysten gelungen auf Basis der bisherigen Zusammenstöße mit den Multarn und unter Inspiration der Wahrscheinlichkeitsrechnungen die im Auftrag von Kaiser Achar III. Angestellt worden sind das Territorium der Multarn mit einer Trefferchance von immerhin zweiundsiebzig Prozent zu bestimmen.“ Meinte Admiralin Domascic dann. „Ihr habt recht, ich finde diese Daten tatsächlich ausgesprochen Interessant.“ Meinte Amin dann während er die Daten überflog welche ihm im selben Moment auf einen zweiten Nebenmonitor angezeigt wurden. „Das dachte ich mir bereits, Wissen ist Macht. Nicht war Großadmiral?“ stellte Admiralin Domascic dann fest. Amin nickte zur Bestätigung leicht ehe er meinte: „Man kann einen Feind nur besiegen wenn man so viel wie möglich über ihn weiß. Es freut mich dass Sie das ähnlich sehen Frau Admiral.“, „Nicht alle Föderalisten sind komplett unvorbereitet auf einen Krieg Großadmiral, eventuell werden Sie Ihr Urteil über uns noch einmal überdenken müssen.“ Stellte Admiralin Domascic dann fest. „Das werde ich, wenn ich einen Grund dafür sehe Admiralin.“ Meinte Amin zur Antwort leidglich mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht, die alte Admiralin war ihm Sympathisch, sie versteckte ihre Aussagen nicht hinter belanglosen Floskeln, sondern sagte was sie sagen wollte direkt. „Aufgrund Eurer Daten, können wir mit hoher Wahrscheinlichkeit unser Modell vervollständigen und die Zufluchtsorte der Multarn identifizieren Frau Admiralin. Ist Eure Flotte bereit auf Feindfahrt zu gehen oder benötigt Ihr zunächst Logistik Unterstützung?“ meinte Amin dann. „Wir sind Voll Einsatzbereit Großadmiral, alle Bestände sind auf Vorgeschriebenem Stand.“ Antwortet Admiralin Domascic umgehend. „Sehr gut, sie sind vorbereitet.“ Dachte sich Amin daraufhin, er hatte ja eigentlich gedacht das die Föderale Flotte erst einmal auf munitionieren musste. „In diesem Fall wartet bitte einen Moment, ich werde den Start meiner Flotte veranlassen. Dann können wir losschlagen.“ Meinte Amin dann. Admiralin Domascic quittierte die Bitte daraufhin mit einem kurzen nicken ehe sie die Verbindung beendete.

„Was für ein Anblick, Heute machen wir unsere Vorfahren Stolz.“ Dachte sich Amin ehrfürchtig als er den Blick über die versammelte Flotte der Menschheit gleiten ließ. Es war ein eindrucksvoller Anblick der Entschlossenheit und Einheit symbolisierte, war diese Flotte doch aus Einheiten von mehreren teils früher mit einander Verfeindeter Mächte zusammengestellt worden und gemeinsam formten sie eine Armada wie sie die Galaxis noch nie gesehen hatte. Schwere Acharranischen Schlachtkreuzer mit ihren von dutzenden Gefechten verbnarbten Hüllen die sie wie Trophäen stolz präsentierten, Seite an Seite mit den nahezu Klinische rein wirkenden High Tech Kriegsschiffen der Föderation und Republik Centauri. Selbst die heilige Republik hatte eine ganze Abordnung ihrer Lanzier Kriegsschiffe gesandt, welche rund dreißig Prozent der gesamten Republikanischen Militärmacht ausmachten. Amin war dabei durchaus bewusst das dieser Moment wohl für immer einen Platz in den Geschichtsbüchern haben würde, das erste mal seit Jahrhunderten stand die Menschheit wieder größtenteils vereint und leitete mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen neuen Abschnitt in ihrer eigenen Geschichte ein. Im nächsten Moment ertönte dann wieder die Türe und verriet Amin damit dass jemand eingetreten war, vermutlich Kapitän Costa in der Absicht seinem Vorgesetzten zu Berichten dass sie zum Sprung bereit waren. „Sir.“ Grüßte dann die Stimme des Kapitäns, zumindest was die Person anging hatte Amin also richtig gelegen. „Ja Kapitän?“ erwiderte Amin dann, auch um zu zeigen das er seinen Untergeben zur Kenntnis genommen hatte. „Alle Sprungvorbereitungen abgeschlossen, die Flotte erwartet Euren Befehl.“ Meinte Kapitän Costa dann routiniert, derartige Meldungen waren alles andere als etwas Besonderes. „Sind unsere Verbündeten schon informiert Kapitän?“ fragte Amin dann. „Positiv Sir, wir haben die Sprungsteuerrungen synchronisiert und alle Einheiten melden Status Grün.“, „Sehr gut. Dann wollen wir sie nicht länger warten lassen.“ Meinte Amin umgehend und wandte sich zu dem Kapitän um ehe sie beide die Messe Verliesen um auf die Kommandobrücke zurück zu kehren.

Nur wenig später viel die Kombinierte Flotte der Menschheit in den Normalraum zurück, in einem System in dem es keinerlei Feindaktivität gab. Dies war jedoch kein Fehler der Navigatoren oder Kommandierender Offiziere sondern pure Absicht. Aufgrund der Aufbereiteten Daten der Solari Föderation hatte Amin in Zusammenarbeit mit den Kommandierenden Offizieren der anderen Flotten und deren jeweiligem Stab ein System als Sammelpunkt und Ausgangspunkt ihrer Operationen auserkoren. Es lag nahe genug an dem Raum der vermutlicher weise von den Multarn beherrscht wurde um schnell Verstärkungen zu den Aufklärungsgeschwadern verschieben zu können welche die umgebenden Systeme nach Anzeichen von Feindaktivität absuchen sollten. Aber gleichzeitig weit genug von dem Raum entfernt um mehr oder weniger ungestört eventuelle Reparaturen oder Wiederaufmunitionierungen vornehmen zu können. „Einsatzsystem erreicht, alle Einheiten melden Bereitschaft.“ Quittierte Kapitän Costa umgehend. „Aufklärer starten Kapitän, Normales Suchmuster.“ Befahl Amin umgehend, je schneller sie begannen, desto schneller würden sie diesen Konflikt beenden und sich wieder der Bedrohung durch den Astoria Konzern zuwenden können. „Aufklärungsgeschwader entsandt Sir. Unsere Alliierten starten ebenfalls ihre Aufklärungseinheiten.“ Meldete Kapitän Costa dann und hörte sich dabei zufrieden an. Amin konnte das dabei Problemlos nachvollziehen, es war eine Angenehme Abwechslung mit Kompetenten Verbündeten zusammen zu Arbeiten. Die Söldnerarmeen die bisweilen von der Kaiserlichen Sternenflotte angeheuert wurden im bei Operationen zu Assistieren spielten bei weitem nicht in derselben Liga wie die Föderalen und Republikanischen Kräfte die trotz des Fehlens von Kampferfahrung Disziplinierte und Professionelle sowie gut ausgerüstete Streitkräfte waren.

„Ihr habt die Kommandobrücke Kapitän, ich befinde mich in meinem Bereitschaftsraum. Ihr habt die Erlaubnis auf eigene Verantwortung zu handeln, sollte sich einige Außergewöhnliche Situation entwickeln.“ Meinte Amin und erhob sich aus seinem Kommandothron, er sah die Zeit Günstig seinem Protege etwas mehr Führungserfahrung zukommen zu lassen und sein Selbstbewusstsein zu stärken, immerhin wurde auch ein Großadmiral nicht jünger. „Jawohl Sir.“ Bestätigte Kapitän Costa umgehend mit einer tiefen Stimme. Amin wusste dabei wie geehrt sich der Kapitän ob des in ihn gesetzten Vertrauens fühlte und musste daher in sich hinein schmunzeln während er die Brücke hinter sich ließ, die beiden Wache stehenden Marinesoldaten schlugen ihm dabei formell Salut und verschwendeten keine Sekunde damit ihn auf zu halten. In seinem Bereitschaftsraum angekommen, welcher sich nur wenige Meter von der Kommandobrücke entfernt befand, verdunkelte Amin umgehend die Beleuchtung und lies den Bordcomputer ein Hologramm des Umliegenden Weltraumsektors darstellen, Amin war nicht müde und hatte daher auch nicht vor sich Auszuruhen. Minutenlang starrte Amin das Hologramm dann nahezu ungerührt an, lediglich seine Augen bewegten sich und verrieten damit dass er nicht Eingeschlafen war. Auf einen Außenstehenden musste die Szenerie daher so wirken als ob der Großadmiral der Kaiserlichen Sternenflotte Meditierte oder eine andere Entspannungsübung vollzog. In Wahrheit jedoch rasten Amins Gedanken durch seinen Schädel, er war nicht in Rekordzeit zum Großadmiral und engem vertrauten des Kaisers aufgestiegen weil er seine Zeit verplemperte. Eher im Gegenteil, die Augenblicke in denen er nicht ausschließlich an neuen Strategien feilte waren außerordentlich rar, wäre seine Mutter noch am Leben würde sie ihn dafür wohl zurecht weißen, doch sie war nicht mehr am Leben wie Amin ein weiteres mal schmerzlich Bewusst wurde. Instinktiv griff er daher wieder nach dem Anhänger seiner Schwester und schloss ihn fest in seine Sonnengegerbten kräftigen Hände die schon viele Leben genommen hatten. Sowohl indirekt in seiner Position als auch direkt. Hatte Amin es doch zu einer seiner ersten Amtshandlungen gemacht sämtliche Personen die etwas mit dem Überfall auf seine Heimatwelt zu tun gehabt hatten und seinen sie bloß für das Auftanken der Schiffe der Saklavenjäger zuständig gewesen, auf zu spüren und wie die Tiere zu jagen. Es hatte ihm eine Sadistische Befriedigung verschafft die Menschen die er so sehr hasste verängstigt und zusammengekauert zu sehen während er sie eigenhändig einen nach den anderen mit bloßen Händen getötet hatte. Das Blut das er an diesem Tag vergossen hatte würde für immer an seinen Händen kleben, doch das störte Amin nicht. Eher im Gegenteil, es erinnerte ihn daran stets außerordentlich Gründlich vorzugehen, den wie er selbst bewiesen hatte: Nichts war Gefährlicher als ein Gegner der alles Verloren hatte außer sein eigenes Leben. Dies war sein finsteres Geheimnis das er stets behütete, niemand, nicht einmal Kaiser Achar III. wusste davon. Und wenn es nach Amin ging sollte das auch so bleiben. Zwar war er davon überzeugt das auch der Kaiser seine schmutzigen Geheimnisse hatte, schlussendlich hatte jeder in seiner Vergangenheit getan das als außerordentlich Fragwürdig bezeichnet werden konnte, aber dennoch war er sich Bewusst wie groß der Schaden für seinen Ruf sein würde wenn seien Taten ans Licht kommen sollten.

All dies schoss durch Amins Kopf ohne das er sich äußerlich anmerken lies, seine Fassade war über die Jahre hinweg Perfektioniert worden und nur wenige vermochten hinter sie zu sehen. „Nun, wo würde ich mich verkriechen wenn ich ein Genozidales schmieriges Alienwesen wäre?“ fragte sich Amin dann selbst während er die Sternenklarte betrachtete. Umgehend vielen ihm dabei einige System auf, die Aufgrund ihrer Strategisch günstigen Lage eine aufgezeichnete und dank eines nahen Pulsars von erstaunlichen Ausmaßen auch bestens versteckte, Operationsbasis darstellen würden. „Dieses Spiel funktioniert allerdings von beiden Seiten….“ Dachte sich Amin dann. Die Immense Schwerkraft und Strahlung des Pulsars maskierte nicht nur sämtliche Signale aus einem Einflussbereich, sie machte es auch faktisch unmöglich Sensordaten zu Empfangen wenn man sich in der Nähe des Toten Sterns befand. Umgehend formulierte Amin in seinem Kopf daher einen Plan, der sollte sich seine Theorie über den Aufenthaltsort der Multan bestätigen, für eine böse Überraschung bei den Aliens Sorgen würde. Zufrieden lehnte sich Amin daher in seinem Stuhl zurück und legte die Fingerspitzen aneinander während er verheißungsvoll Grinste.
~~~Ende Kapitel 58~~~

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15 May 2021 14:20 #90118 by Todesgleiter
Kapitel 59: Unaufhaltsame Macht

Amin lies den Blick über die Kommandobrücke der Stolz von Acharrus gleiten und beobachtete die wenigen anderen Offiziere in seinem Blickfeld dabei eher beiläufig. Er wusste das sie alle ihre zugewiesen Aufgaben vorbildlich erfüllen würden. Ansonsten wären sie nicht auf dem Flaggschiff der Kaiserlichen Marine Stationiert. „Alle Einheiten in Position Sir, wir können Phase eins des Angriffsplanes einleiten.“ Meldete Kapitän Costa dann. Amin warf daraufhin selbst einen Blick auf das Lagehologramm das in der Mitte des Kommandodecks Projiziert wurde und dabei die Positionen sämtlicher bekannter Einheiten sowie deren geplanten nächste Aktionen darstellte. Wie er bereits erwartete hatte konnte Amin in den Abbildungen keinen Fehler finden. Sowohl seine Untergebenen als auch ihre Alliierten waren hochgradig Professionell und führten ihre Befehle in aller Regel ohne Fehler aus. Das sowohl die Truppen der Föderation als auch der Republik dabei seinen Oberbefehl ohne vorhergehende Diskussion akzeptiert hatten war dabei zwar eine Überraschung gewesen, aber keine Unangenehme. Amin vermutete dabei das die verantwortlichen Offiziere erfahren genug waren um die Chance zu begreifen die sich ihnen bot: In dem sie seine Befehle ausführten und im Kontext zu der Gesamtsituation Betrachteten konnten sie eine Menge Lernen. Hatte er doch das was ihnen allen fehlte: Kampferfahrung. Amin störte es dabei nicht sonderlich das sich seine Kollegen und in Gewisser Weise Rivalen sich ein paar Tricks von ihm abschauten. Seine stärke lag darin sich nicht zu sehr auf eine Bestimmte Vorgehensweise zu verlassen sondern unberechenbar stets mit einer auf die Situation abgestimmten Taktik auf zu warten. „Also Schaut und lernt.“ Dachte er sich daher ehe er Befahl: „Phase Eins einleiten, wecken wir sie auf!“, „Jawohl Sir. Die Eingreiftruppe ist unterwegs.“ Quittierte Kapitän Costa sofort während sich zeitgleich einige Schiffe auf den Weg machten die Streitkräfte der Multan über eine komplett unter Wucherrungen erstickte Welt in einem frontalen Schusswechsel Anzugreifen. Amins Vorhersage hatte sich dabei bewahrheitet: Die Multarn nutzten den Schirm aus Strahlung und den Schwerkraftschatten des Pulsars geschickt als Deckung um sich vor einer ungewollten Entdeckung zu verstecken. Amin ging dabei davon aus das die ursprünglichen Erschaffer der Multarn eine Zeit lang den selben Trick verwendet hatten um sich zu schützen, so dass die Multarn diese Strategie nun kopierten nachdem sie gesehen hatten wie effektiv er war.

„Eingreiftruppe meldet Feindkontakt Sir, schwere Feindpräsenz im Zielorbit.“ Meldete Kapitän Costa dann absolut neutral. Amin warf daraufhin selbst einen Blick auf die, mittels diverser in mühevoller Kleinarbeit verteilten Kommbojen durch den Strahlenschleier des Pulsars gesendeten, Daten um sich einen Überblick über die Feindpräsenz zu verschaffen. Sollte die Eingreiftruppe in der Lage sein die Feindpräsenz alleine zu Bekämpfen gab es immerhin keinen Grund die nächste Phase des Planes ein zu Leiten und seine Asse zu spielen. Gerade als Amin dem Kommandierenden Offiziers der Eingreiftruppe die Freigabe geben wollte nach eigenem Ermessen weiter vor zu gehen und die Streitkräfte der Multarn auf Konventionelle weisen in einem Schusswechsel nieder zu ringen, tauchten plötzlich weitere Alienkampfeinheiten auf dem Schlachtfeld auf. Sie näherten sich schnell von der „Unterseite“ der Formation an und hatten bislang geschickt den Gravitationsschatten des Mondes, welcher die Welt über welcher die Schlacht stattfand umkreiste, genutzt um sich vor einer Entdeckung zu Verbergen und in einer günstigen Angriffsposition zu sein. „Sie haben gelernt.“ Dachte sich Amin daher anerkennend und musste den anderen Offizieren die den Multarn extreme Anpassungs und Lernfähigkeiten bescheinigt hatten recht geben. Dieser Feind lernte Schnell. „Eine Herausforderung, keine Unüberwindbare allerdings.“ Dachte sich Amin daher, schließlich hatte er vor gesorgt und sich nicht alleine auf die Schlagkraft der Eingreiftruppe verlassen. „Kapitän: Phase 2 Einleiten.“ Befahl er daher ruhig, im Moment hatte er noch immer alles unter Kontrolle. „Bestätigt, unsere Überraschung ist auf dem Weg. Eingreiftruppe zieht sich zurück.“ Quittierte Kapitän Costa sofort während Amin auf seinem Schirm dabei zu sah wie die Eingreiftruppe sich auf einem im Vorfeld abgeklärten Vektor von dem Planeten entfernte. Die Multarn setzten den sich zurück ziehenden Schiffen dabei wie erwartete mit aller Macht nach, vermutlich gingen sie davon aus einen Sieg erringen zu können.

Allerdings schienen die Aliens dabei nicht zu Ahnen das sie mitten in eine Ausgeklügelte Falle tappten: Im Vorfeld der Schlacht hatte Amin etliche von Intelligenten Lenkwaffen von einigen Schweren Kreuzern der Republikanischen Flotte in einer Parabolartigen Umlaufbahn um die Ziel Welt ausbringen lassen. Diese Waffen hatten durch ihre Umlaufbahn in der Zwischenzeit ein Immenses Bewegungsmoment erreicht ohne auch nur einen Tropfen ihres Treibstoffes zu verbrauchen. Die Umlaufbahn war dabei so gewählt dass die Waffen dem Planeten am Punkt ihrer höchsten Geschwindigkeit am nächsten wahren und ihre eigenen Treibstoffreserven daher lediglich für Kurskorrekturen aufwenden mussten. Eben diese Waffen wurden nun alle Zeitgelich aktiviert und bedienten sich des von den Kommbojen aufgebauten Netzwerkes um ihre Ziele zu finden. Aufgrund der Tatsache dass es sich bei den Raketen um Intelligente Waffen handelte passierte das vollauf automatisch anhand der Freund/Feind Kennung des Netzwerkes. Die Eingreiftruppe befand sich in der Zwischenzeit unter schwerem Beschuss, doch dank eines Föderalen Unterstützungsschiffes das in der Lage war einen Leistungsfähigen Schutzschirm um die gesamte Formation auf zu bauen und aktiv zu halten hielten sich die Schäden in Grenzen. Auch wenn die Multarn ihre Waffen offenbar ein weiteres mal optimiert hatten, so explodierten die Geschosse nun bei Kontakt mit einem Hindernis. Vermutlich waren die Aliens auf diesen Ansatz umgeschwenkt nachdem sie die Mündungsgeschwindigkeit ihrer Waffen nicht weiter hatten erhöhen können um den Kinetischen Schadenseffekt zu verstärken. Gelichzeitig stellten die Explosiven Granaten auch eine Anpassung an die Verteidigungsfelder der Menschlichen Schiffe dar, die reine Kinetische Wuchtgeschosse nahezu nutzlos machten. Viel zu spät bemerkten die Multarn dann die Lenkwaffen im Anflug die Aufgrund ihrer Geschwindigkeit und geringen Größe sowie Masse nicht eindeutig von den Sensoren erfasst werden konnten und zudem aus einer Richtung anflogen von der die Multarn wohl keinen Beschuss erwartet hatten, da sich dort keine Menschlichen Schiffe aufhielten.

Der Kommandierende Offizier der Eingreiftruppe sah daraufhin sofort die sich bietende Gelegenheit und wechselte von seinem Rückzug in eine Brutale Offensive. Dieses Schnelle umschalten hatten die Multarn dabei wohl nicht erwartet und zeigten zunächst überhaupt keine Reaktion. Vermutlich lag dies jedoch auch darin begründet dass sie noch vollauf damit beschäftigt waren sich um die ankommenden Lenkwaffen zu kümmern. Mit großer Innerlicher Befriedigung sah Amin daher dabei zu wie die Streitkräfte der Multarn zwischen dem Bombardement aus Hochleistungslenkwaffen und den vorrückenden Kriegsschiffen aufgerieben wurden. „Ihr mögt schnell Lernen, aber das Bedeutet nicht dass ihr schon alles Gelernt habt.“ Dachte er sich dann ehe Warnmarkierungen aufleuchteten, offenbar hatten auch die Multarn noch ein Ass im Ärmel. Mit Halsbrecherischer Geschwindigkeit schoss eine weitere Verstärkungsflotte aus dem Sensorschatten des Planeten hervor, ein weiteres Mal schien die Primäre Strategie der Multarn daher zu sein schlichtweg Unmengen von Material und Ressourcen in den Kampf zu werfen um eben jenen für sich zu entscheiden. Trotz ihrer erstaunlichen Lern und Anpassungsgabe Liesen sie daher jedwede Raffinesse in ihrem Vorgehen vermissen. Der Kommandierende Offizier der Eingreiftruppe hatte die sich ändernde Situation umgehend erkannt und lies seine Flotte ein Manöver vollziehen das dafür sorgen würde das die Verstärkungen der Multarn nicht wie geplant in der Flanke der Formation Eingreifen konnte sondern zusammen mit ihren übel dezimierten Verbündeten von der Front her Angreifen musste. „Sehr gut, aber wir gehen kein Risiko ein.“ Dachte sich Amin dann, jedes Schiff stellte immerhin eine Wertvoll Ressource dar. Insbesondere wenn man die immense Materielle Überlegenheit der Multan bedachte. „Kapitän, leiten Sie Phase drei ein.“ Befahl er daher. Kapitän Costa bestätigte umgehend: „Verstärkungen zum Einsatzort Unterwegs Sir.“ Noch ehe Amin, oder irgendjemand anderes, daraufhin etwas sagen konnte heulten Warnsirenen auf dem gesamten Kommandodeck auf und einer der Offiziere vom Besatzungsdeck meldete: „Kontakt! Starke Schwerkräfte geortet, keine Transpondersignatur erkennbar!“

„Identifizieren!“ Befahl Kapitän Costa umgehend während die Schotten vorsorglich zu fuhren, der Schiffscomputer ging von einer Bedrohungssituation aus und versetzte das Schiff daher automatisch in volle Gefechtsbereitschaft, niemand konnte ein Acharranisches Schiff mit Heruntergelassenen Hosen erwischen, dafür war gesorgt. „Signatur passt zu keiner Bekannten Quelle Sir. Vermutliche Identifikation: Multarn Sir.“ Antwortete der Offizier umgehend noch während eine gewaltige Flotte von Schiffen in den Normalraum zurück viel, offenbar war Amin nicht der Einzige gewesen der seinen Feinden eine Falle gestellt hatte. „Alle Einheiten in Gefechtsposition! Schützt die Versorgungs und Logistik Einheiten!“ ordnete Kapitän Costa dann eigenmächtig an ohne auf einen Befehl Amins zu warten. Dieser hielt sich jedoch vorläufig Bewusst zurück, zum einen weil er so hoffte den Kapitän weiter aufbauen zu können, zum anderen weil er für den Fall das die Multarn ihr Basissystem entdecken und Angreifen sollten Vorgesorgt hatte. „Besser als erwartet , aber immer noch nicht gut genug.“ Dachte er sich daher, während die Flotte in Gefechtsposition ging, auch die Schiffe der Föderation und Republik reagierten umgehend auf die eintreffenden Feindeinheiten, lediglich die Einheiten der Heilligen Republik waren etwas träge in ihrer Reaktion. „Kommunikation: Konferenzschaltung mit allen Verantwortlichen Offizieren!“ verlangte Amin dann, er hielt es für Sinnvoll sich selbst in der Hitze des Gefechtes direkt mit seinen Pendants verständigen zu können auch wenn diese seine Führungsrolle bislang akzeptiert hatten. Anstelle einer Verbalen Bestätigung seines Befehls sah Amin umgehend mehre Holoschirme auftauchen, jeder davon bildete das mehr oder weniger beunruhigt wirkende Gesicht eines anderen Admirales ab. „So viel zu unserer Sicheren Operationsbasis.“ Stellt Admiral Henderson, der Kommandierende Offizier der Republik Centauri umgehend mit einem säuerlichen Unterton in der Stimme fest. Ebenfalls glaubt Amin für einen Sekundenbruchteil so etwas wie Häme oder Schadenfreude in seinem Gesicht lesen zu können. „Die Chance entdeckt zu werden war von Beginn an einkalkuliert und war früher oder später ohnehin unvermeidbar. Wir befinden inmitten des vom Feind kontrollierten Territorium.“ Stellte Amin dann umgehend fest, zwar war von der Geschwindigkeit überrascht in welcher die Multarn sie aufgespürt hatten nicht aber von der Tatsache an sich.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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15 May 2021 14:23 #90119 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„In diesem Fall haben Sie mit Sicherheit an Sicherheitsvorkehrungen gedacht?“ fragte Admiral Henderson umgehend in einer definitiv Herausfordernden Tonlage. Amin hätte daraufhin ob des Verhaltens des Admirales beinahe los gelacht, hatte sich jedoch zu gut im Griff dafür. „Selbstverständlich Admiral.“ Antwortete er daher ohne die explizierten Maßnahmen zu nennen. Wenn dieser Emporkömmling dachte er könnte Amin Khouba mit seinem Verhalten einschüchtern oder Provozieren hatte er noch sehr, sehr viel zu lernen. „Ich denke ich muss nicht jedermann in Erinnerung rufen das wir im Moment Angegriffen werden oder? Jetzt ist nicht die Zeit für Machtspielchen.“ Fuhr Admiralin Domascic dann resolut dazwischen. „Nein das müsst ihr nicht Admiralin.“ Stellte Amin lediglich fest und vollführte mit der linken Hand eine winkende Geste. Umgehend erschien ein weiterer Holoschirm neben Amin der eine schematische Übersicht über die Umgebung abbildete und es damit erlaubte zu erkennen was vor sich ging. „In Erwartung eines Feindlichen Angriffes habe ich die Ausbringung mehrere Minen in den Angrenzenden Asteroidenfeldern ausbringen lassen, die Minen sind dabei durch die Asteroiden vor Entdeckung geschützt und können dank Einmalsprungsonden innerhalb von wenigen Augenblicken im Schlachtfeld platziert werden. Zusätzlich habe ich Angeordnet das sich mehre Geschwader im Tarnmodus von der Flotte absondern und auf verschieden Positionen im System Stellung beziehen, wir habend en Feind bereits eingekesselt ohne das er davon weiß.“ Erklärte Amin dann. „Minen mit Einmalsprungsonden? Von so etwas habe ich nie gehört.“ Stellte Admiral Malik, Kommandierender Offizier der Heilligen Republik, dann fest. „Das liegt daran das es eine relativ neue Entwicklung ist die auf der Föderalen Sprungträgerforschung basiert.“ Meinte Admiralin Domascic dann mit gefurchter Stirn. In der Zwischenzeit hatten sowohl die Multarn als auch die Menschliche Flotte ihre jeweiligen Formationen bezogen und belauerten sich gegenseitig, offenbar waren die Multarn sich mit ihrem Angriffsplan trotz ihrer Materiellen Überlegenheit nicht allzu sicher und versuchten zunächst die Situation zu analysieren, kein dummes vorgehen wie Amin befand. Schon zu oft waren die Aliens immerhin in die gelegten Fallen getappt, es war daher nur eine Frage der Zeit gewesen bis sie Vorsichtiger vorgehen würden.

„Verteidigungsplan Alpha ausführen!“ orderte Amin dann, er hatte nicht vor die Initiative seinem Feind zu überlassen. Seine Kollegen ignorierte er dabei völlig, jedes Mal Rücksprache mit den anderen Admiralen zu halten würde sie viel zu langsam machen. „Sprungfelder aktiviert, Minen Scharf!“ antwortete Kapitän Costa umgehend. Nur Augenblicke Später folgte ein eindrucksvolles Feuerwerk als die Minen mitten in die Formation der Multarn sprangen und diese dabei vollkommen unvorbereitet erwischten. „Alle Einheiten: Feuer frei.“ Ordnete Amin dann an die Flotte der Multarn war mehr als nur etwas durch die Minen und Unruhe gebracht worden und hatte auch etliche Verluste zu beklagen, Acharransiche Annihilationsminen waren ausgesprochen Destruktiv. Ohne zu zögern eröffnet die Menschliche Flotte dann das Feuer auf ihre unorganisierten Feinde, mit den zu erwartenden Zerstörerischen Resultaten. „Sollen wir die zweite Welle an Minen senden Sir?“ fragte Kapitän Costa dann, natürlich hatte Amin nicht alles auf eine Karte gesetzt. Im ganzen System waren über dutzend der Sprungminenfelder ausgelegt worden und warteten nun auf ihren Einsatz. „Negativ Kapitän.“ Antwortete Amin umgehend Kopfschüttelnd, er hatte den Feind bereits da wo er ihn haben wollte. Der Einsatz weiterer Ressourcen war daher weder notwendig noch Strategisch Sinnvoll, die Kombinierte Flotte der Menschheit hatte mehr als genügend Feuerkraft um mit der Multarn Flotte aufzuräumen.

„Ich muss Gestehen, das war ein Einfallsreicher Schachzug Großadmiral.“ Stellte Admiral Henderson dann fest, nun hörte er sich bei weitem nicht mehr so Herausfordernd an. Amin enthielt sich daraufhin eines Kommentars das Geplänkel mit dem Anderen Admiral würde ihn nur Ablenken. Stattdessen antwortete Admiralin Domascic: „Und genau das ist der Grund warum wir alle gut beraten sind dem Rat des Großadmirales zu folgen. Das die Kaiserliche Sternenflotte unsere Kombinierten Kräfte trotz Technischer und Materieller Unterlegenheit hat abwehren können hatte nichts mit Glück zu tun.“ Amin grinste ob dieser Aussage in sich hinein , es war offensichtlich das er schwer Eindruck auf die Dienstalte Admiralin gemacht hatte als er sie und alle ihre Kollegen und Kolleginnen während der Unionsinvasion des Acharranischen Territoriums vorgeführt hatte. „Hoffentlich erkennen sie dadurch wie viel ungenutztes Potenzial in ihnen selbst steckt…“ dachte sich Amin dann. Er war schließlich davon überzeugt dass jeder in der Lage war dieselben Leistungen wie er selbst zu vollbringen, wenn der betreffende nur lang und Hartnäckig genug dafür trainierte. Amin war schließlich kein Supermensch sondern nur ein Ausgesprochen beharrlicher Mann der es als seine Pflicht betrachtete das Übel in der gesamten Galaxis aus zu merzen. „Sir, die Feindliche Flotte startet einen Gegenangriff!“ warnte Kapitän Costa dann. „Lasst sie kommen Kapitän.“ Erwiderte Amin lediglich. Derartige Sturmangriffe waren nichts weiter als Sichtbare Zeichen der Verzweiflung. Offenbar wussten die Multarn nicht was sie noch tun sollten und hatten sich daher für eine Kamikazertige Vorgehensweise entschieden um auf diese Weise noch etwas Schaden anrichten zu können. Amin hatte diese Taktik jedoch bereits vorausgeahnt, sie passte perfekt zu dem Animalischen Verhalten der Multarn, zudem hatten die Aliens es schon zuvor getan und zwar mehr als einmal.

„Sie sind berechenbar, das ist ihre Schwäche.“ Dachte sich Amin daher. Wie die meisten Feinde die er bislang bekämpft hatte, inklusive der Galaktischen Union, vielen die Multarn auf leicht voraus zu ahnende Strategien und Taktiken zurück wenn die Situation für sie brenzlig wurde. Dies gab ihm die Möglichkeit sich entsprechend vorzubereiten und die Pläne seiner Feinde gegen sie selbst zu verwenden. „Munitionswechsel auf Splittergaranten, Ejektionswinkel dreißig Grad, Zeitzünder auf Detonation Einhundert Kilometer vor Ziel einstellen.“ Befahl Amin dann. „Munitionswechsel auf Splittergranaten, Ejektionswinkel: Dreißig Grad, Zeitzündung auf Minus Einhundert Kilometer zum Ziel.“ Bestätige Kapitän Costa umgehend. Es entstand dabei eine kurze Pause im bis dahin unablässigen Feuer der Schiffsgeschütze während die Automatischen Ladevorrichtungen die Fütterungsbänder, welche die Granaten die Abschusskammern transportierten, neu bestückten. Bisher hatten die Geschütze immerhin die Standard Munition, Panzerbrechende Trippletgranaten mit Hochexplosiver Wirkladung, verfeuert. Diese Feuerpause dauerte jedoch nicht lang, die Ingenieure hatten bei der Planung der Geschütztürme dafür Sorge getragen das eventuelle Munitionswechsel auch in der Hitze des Gefechtes schnell vonstattengingen um die Effizienz der Schiffe im Einsatz weiter zu erhöhen. Tatsächlich brauchte die Umstellung der Munition lediglich einige wenige Sekunden, da die Geschütze das Feuer schon wieder auf aufnahmen bevor die Fütterungsbänder komplett bestückt waren. Amins Plan funktionierte daraufhin nahezu perfekt. Die Zahllosen Splittergranaten bauten einen regelrechten Schirm aus Schrappnellen vor der Flotte auf durch welchen die Multarnschiffe mit hoher Geschwindigkeit stürmten und dadurch die Kinetische Aufschlagsenergie eines jeden Schrappnells noch weiter vergrößerten. Zwar waren Schrappnelle eigentlich nicht sonderlich effektiv darin schwere Schiffspanzerrungen oder gar Verteidigungsfelder zu durchdringen. Die relativ geringe Masse der Splitter machte es einfach sie ab zu lenken, was Splitterbomben nicht gerade zur Waffe der Wahl gegen Großkampfschiffe machte. Aber die Multarn verfügten über keine Schutzfelder und ihre Panzerrungen waren deutlich weicher und Elastischer als die Menschlicher Bauart, was die Splitterwaffen zu einer gangbaren Wahl machten, vorausgesetzt man setzte sie in ausreichender Menge ein. Ein einzelnes Schrappnel würde auch ein Multarnschiff kaum beschädigen. In großer Menge jedoch wirkten die zahllosen Einschläge jedoch wie der Effekt eines übergroßen Sandstrahlers und vermochten die Panzerrung des getroffenen Schiffes nach und nach zu zermürben sowie Ausrüstungsgegenstände außerhalb der schützenden Hülle zu Zerstören.

„Großadmiral, wir haben eine Experimentelle Waffe an Bord die sich in ihrer Momentanen Taktik als Effektiv erweisen könnte.“ Meinte Admiralin Domascic dann nachdem sie wohl den Schleier aus Schrappnellen bemerkt hatte den die Acharransichen Schiffe vor der Feindflotte aufbauten. Amins Interesse war natürlich sofort geweckt, die Waffensystem der Solari Föderation waren schlichtweg beeindruckend. „Ich höre Admiralin.“ Meinte er daher ohne sich dabei in der Stimmlage zu vergreifen. „Wir haben neuartige Kanistergranaten und Kanistergefechtsköpfe für Lenkwaffen an Bord Großadmiral, ich denke sie könnten sich im Moment als effektiv erweisen.“ Antwortetet Admiralin Domascic. „Kanistergranaten?“ fragte Amin leidglich, von so etwas hatte er noch nie gehört. „Im Prinzip eine mobile Lagereinheit für hoch verdichtete Antimaterie. Wir können die Sprengköpfe so einstellen dass sie die Antimaterie nach einer festgelegten Zeit freisetzen.“ Erklärte Admiralin Domascic in knappen Worten, natürlich wusste das Zeit im Moment kapp war und ausschweifende Erklärungen daher nicht wirklich angebracht waren. Amin erkannte dabei sofort das Potenzial dieser Waffen, eine Wolke aus Antimaterie würde verheerende Schäden an den Multarn Schiffen anrichten, sehr viel mehr als es jede Splitterbombe je vermögen würde. „Sind diese Kanistergranaten Einsatzbereit?“ fragte Amin dann. „Ja, ansonsten hätte ich es nicht erwähnt.“ Antwortete Admiralin Domascic umgehend und wirkte dabei sehr zufrieden mit sich selbst. „Ihr liegt in Eurer Annahme das diese Waffen in der momentanen Situation hilfreich sein würden sehr richtig Admiralin. Ich lasse unsere Feuerintervalle an Euren Bordcomputer übermitteln, auf das Ihr in der Lage seid Euer eigenes Feuer zu Synchronisieren.“ Meinte Amin dann. Admiralin Domascic nickte daraufhin entschlossen ehe sie meinte: „Dann treten wir denen mal in den Arsch!“

„Kapitän: Übersenden Sie unseren Feuerplan an die Afrika.“ Befahl Amin dann, er war neugierig darauf wie effektiv die Kanisterwaffen wirklich waren. Immerhin würde sich die Antimaterie im freien Raum schnell verflüchtigen. Um so zu funktionieren wie die Admiralin angedeutet hatte musste die Antimaterie schon sehr hoch verdichtet sein, sehr viel höher als es dem Acharrus Staat bislang selbst rein Theoretisch möglich war. Allerdings war Amin sehr wohl Bewusst das die Technischen Kapazitäten der Föderation die des Acharrus Staates um ein vielfaches übertrafen, es würde ihn daher nicht im mindesten Überraschen wenn die Kanistergranaten hielten was Admiralin Domascic angedeutet hatte. „Die Afrika feuert ihre ersten Salven ab Sir.“ Meldete Kapitän Costa dann worauf Amin die Flugbahn der Projektile auf seinem Status Schirm verfolgte, offenbar sandte auch die Afrika ihre Kampftelemtrie an die Stolz von Acharrus so das die beiden Flottenverbände besser zusammenarbeiten konnten. Wie erwartete waren die Granaten der Afrika absolut Präzise und landeten auf den Zentimeter genau dort wo sie hin gezielt worden waren. Die Präzision der Föderalen Geschütze war durchaus Beeindruckend, wenn auch der Acharranischer Geschütze unterlegen. Nur kurz darauf erreichen auch die Lenkwaffen mit einer geringeren Verzögerung die Einsatzzone und zerstörten sich selbst bevor sie in die Wolke aus Antimaterie eindringen konnten. Gleichzeitig pausierten die Acharranischen Schiffe ihren Beschuss mit Splitterwaffen um zu verhindern das die Schrappnelle in die Antimateriewolke gerieten und damit eine vorzeitige Anhilationsreaktion auslösten welche die Multarn über die Gefahr warnen und den Effekt auf die feindliche Flotte abschwächen würden.

Wenn die Multarn ob des versagenden Beschusses Nachdenklich geworden waren, lies sich daraufhin nicht fest stellen da die Aliens unbeirrt weiter voran stürmten und sich durch nichts und niemanden davon abbringen Liesen. Ungebremst rauschten die fordern Multarn Schiffe daher in die Wolke aus Antimaterie und vergingen nahezu umgehend in einer grellen Anhilationsreaktion, nichts blieb von ihnen übrig. Die Nachfolgenden Schiffe Liesen sich davon entweder nicht beeindrucken, oder aber konnten aufgrund ihrer Annäherungsgeschwindigkeit den Kurs nicht mehr rechtzeitig ändern und folgten in die Todeszone. Amin war dabei davon beeindruckt wie viel Antimaterie die Afrika auszubringen in der Lage war, die Geschütze des mächtigen Schiffes Feuerten ein unablässiges Dauerfeuer, ebenso die Lenkwaffenschächte. „Ein mächtiges Schiff, es wäre ein würdiger Feind gewesen.“ Dachte sich Amin dann. Immerhin wäre eine Konfrontation mit der Afrika und ihrem Schwesterschiff nur eine Frage der Zeit gewesen wenn der Krieg zwischen der Union und dem Acharrus Staat nicht beigelegt worden wäre. „Diese Kanisterwaffen sind ausgesprochen effektiv…“ stellte dann auch Kapitän Costa fest. „Ich stimme Euch zu, eventuell können wir mit der Föderation verhandeln um an einige ihrer Geheimnisse hinsichtlich der Eindämmung von Antimaterie zu kommen.“ Meinte Amin dann. Ihm war klar das Normale Panzerbrechende Garanten mit einer Antimateriewirkladung sehr viel effektiver sein würden als die bisherigen Chemischen Wirkladungen, vorausgesetzt man schaffte es die Antimaterie in den beengten Verhältnissen im inneren einer Granate einzudämmen. Etwas zu dem die Föderation offenbar in der Lage war, schließlich waren die Kanistergranaten nicht größer als die Konventionelle Munition welche die Massenbeschleuniger der Afrika verfeuerten. Von der Multarn Flotte war in der Zwischenzeit nicht mehr viel übrig, die wenigen Schiffe die es erfolgreich durch den Schrappnellhagel und die Antimateriewolke geschafft hatten ging nur eine geringe Bedrohung aus, immerhin konnte die Gesamte Flotte ihr Feuer auf sie Konzentrieren. „Und wir werden Euch die Bedeutung des Wortes Angst lehren.“ Dachte sich Amin während er die Überreste der Feindlichen Flotte betrachtete, es war offensichtlich das die Multarn noch nie mit einem Feind wie der Menschheit konfrontiert worden waren. Denn auch wenn sich die Menschheit selbst gerne als Friedliebend und Diplomatisch bezeichnete, entsprach es doch nicht wirklich der Wahrheit. Amin hatte schon lange erkannt das die Menschheit vor allem eines gut Konnte: Krieg führen. Das hatte die Geschichte wieder und wieder bewiesen und nun wehe dem der den Schlafenden Riesen weckte und sie alle dazu brachte ihre internen Differenzen zu Vergessen.
~~~Ende Kapitel 59~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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22 May 2021 19:00 #90120 by Todesgleiter
Kapitel 60: Heimat

Ahrissa beschattete ihre Augen mit der Hand um sie vor dem grellen Licht Laatias zu schützen, ihre Zeit auf der Erde hatte ihre Augen offenbar den Umgang mit dem sehr viel Intensiveren Licht ihres Heimatgestirns vergessen lassen. „Es ist trotzdem schön wieder Zuhause zu sein.“ Dachte sie sich dann und schlenderte den mit Sandsteinplatten ausgelegten Weg um das große Rechteckige Wasserbecken herum. Trotz der sengenden Hitze, die auch von den Platten zu ihren Füßen ausging, überkam Ahrissa im Moment ein Gefühl der Ruhe und Sicherheit. Dieser ganze Platz hatte etwas Beständiges und Gelichgültiges. Er war schon immer da gewesen so lange sie sich zurück erinnern konnte und war auch der Schauplatz einiger von Ahrissa schönsten Erinnerungen. „Nichts geht über die eigene Heimat, nicht wahr?“ stellte dann eine Stimme die Ahrissa nur allzu gut kannte hinter ihr fest. „Ja… Ich war schon zu lange weg.“ Antwortete Ahrissa und drehte sich zu ihrer Mutter herum die hinter ihr Stand und sie ganz genau betrachte. „Das musst du mir nicht erst sagen… Ich war ganz alleine hier und habe mir ständig Sorgen gemacht.“ Stellte Cyrene dann mit geschürzten Lippen fest, wenn Ahrissa es nicht besser gewusst hätte, würde sie ob dieser Pose denken dass Ihre Mutter schmollte. „Es war das Beste so. Vater hatte recht, wir brauchten einen Notfallplan für den Fall das die Dinge aus dem Ruder laufen.“ Meinte Ahrissa dann. „Ich sage ja nicht dass es falsch war, leicht war es dennoch nicht.“ Stellte Cyrene umgehend fest. „Das ist es nie. Manchmal wünschte ich, ich wäre nicht die Kronprinzessin und Vater nicht Kaiser. Manchmal denke ich das wir alle Glücklicher währen wenn wir nur eine normale Familie währen.“ Offenbarte Ahrissa dann. Cyrene atmete daraufhin einmal tief durch und meinte zustimmend: „Ich weiß was du meinst. Alles was ich immer wollte ist eine Familie haben und zusammen mit meinem Mann und meinen Kindern alt werden. Aber nein, ich musste ja unbedingt den Acharranischen Kaiser ehelichen.“

„Bist du denn unzufrieden?“ fragte Ahrissa dann. „Nein du und dein Vater, ihr seid die beiden wichtigsten Menschen in meinen Leben und ich würde euch gegen nichts und niemanden eintauschen wollen. Aber dennoch hat mein Leben nicht die Richtung genommen die ich mir gewünscht hatte.“ Antwortete Cyrene umgehend. „Nicht wenige beneiden dich um deine Position Mama. Ich denke sie würden dich als Undankbar bezeichnen wenn sie von diesen Worten hören würden.“ Stellte Ahrissa dann fest. „Ich weiß. Aber die haben alle keine Ahnung welche Bürde es ist die Frau des Kaisers zu sein.“ Antwortete Cyrene umgehend. „Das kann ich nur zu gut nachvollziehen.“ Stimmte Ahrissa sofort zu, immerhin hatte sie als Kronprinzessin auch so einige Neider. Daraufhin standen die beiden Frauen ein weile einfach nur da und schauten Gedankenverloren ins Nirgendwo, die geradezu stechende Sonne störte sie dabei nicht. „Die Ruhe vor dem Sturm…“ dachte sich Ahrissa dabei, sie ahnte bereits das ihr Tag noch um einiges Aufregender werden würde. Auch wenn sie daran eigentlich gar kein Interesse hatte. Wenn es nach Ahrissa ging konnte der ganze verdammte Krieg sich selbst führen, aber es ging in derlei Dingen nie nach ihr. „Du solltest zu deinem Vater gehen Ahrissa. Ich bin sicher er sucht dich bereits.“ Stellte Cyrene dann fest. „Weißt du weshalb?“ fragte Ahrissa umgehend. „Nein, aber ich bin mir ziemlich sicher dass es um den Krieg geht…. So wie immer.“ Antwortete Cyrene und hörte sich dabei irgendwie erschöpft an. „Wir müssen Kämpfen. Ansonsten tut es niemand.“ Stellte Ahrissa dann fest. Zwar konnte sie sehr gut nachvollziehen was ihre Mutter meinte, aber Persönliche Gefühle änderten nun einmal nichts an den Tatsachen. „Ich weiß und ich bin stolz auf dich wie stark du all das Erträgst Ahrissa. Ich wüsste nicht ob ich das an deiner Stelle könnte, du bist eben wahrlich eine Tochter der Kaiserlichen Linie.“ Stellte Cyrene dann fest. „Du erträgst das alles schon sehr viel länger als ich Mama. Wer weiß ob ich dieselbe Ausdauer zustanden bringe.“ Meinte Ahrissa dann mit einem Anflug von Humor. „Das tue ich nicht. Ich stand nie so sehr im Fokus wie du es tust. Ich habe mich stehts im Hintergrund gehalten, wie es sich für eine gute Königin gebührt.“ Relativiert Cyrene umgehend. „Ich bin sicher das Vater kein Problem damit hätte wenn du eine Aktivere Rolle einnimmst.“ Stellte Ahrissa dann fest. „So hatte ich das nicht gemeint Ahrissa, dein Vater hat mich nie in den Hintergrund gedrängt. Eher im Gegenteil. Ich blieb und bleibe im Hintergrund weil es mir so besser gefällt.“ Meinte Cyrene dann. „Ich verstehe.“ Meinte Ahrissa lediglich, sie konnte es sehr gut nachvollziehen das ihre Mutter sich aus dem Rampenlicht fernhalten wollte. Würde sie selbst eine Wahl haben würde sie schließlich genauso entscheiden. „Ich weiß, aber jetzt solltest du deinen Vater besser nicht länger warten lassen.“ Stellte Cyrene dann fest. „Er wird es überleben.“ Stellte Ahrissa umgehend sarkastisch fest worauf ihre Mutter verhalten prustete, derartige gebärden ziemten sich für eine Königin einfach nicht, allerdings sparte sie sich eine Erwiderung weshalb Ahrissa sich auf den Weg zurück zum Palast machte.

Unterwegs lies Ahrissa weiterhin den Blick wandern, den Weg über den Vorplatz in das Innere des Palastes und zu den Privaten Gemächern des Kaisers kannte sie auswendig und hätte ihn wohl auch mit verbundenen Augen fehlerfrei bewältigt. „Es sind ungewöhnlich viele Leute hier…“ stellte Ahrissa dann fest. Immerhin wimmelte der Säulengang der einmal um den Palast herum führte und durch das Massive Gebäude vor der Sonne geschützt war regelrecht vor Menschen. Natürlich war es nicht ungewöhnlich andere Menschen auf dem Palastgelände zu sehen, fungierte das Gebäude doch als Sitz der Acharranischen Regierung. Aber dennoch waren es mehr Leute als sonst, tatsächlich konnte sich Ahrissa nicht daran erinnern schon einmal so viele unbekannte Gesichter auf dem Palastgelände gesehen zu haben. „Vater wird Wissen was es damit auf sich hat.“ Dachte sie sich dann auch wenn sie selbst keine Idee hatte was vor sich gehen könnte. Auch wenn der Senat vollbesetzt tagte und alle Senatoren ihre Familien und Bediensteten bei sich hatten war das Gelände nicht derart voll. Zielsicheren Schrittes steuerte Ahrissa dann das Portal an das in das Innere des Gebäudes führte. Die zahlreichen Fremden machte ihr dabei ohne Umschweife Platz und verneigten sich gemäß der Etikette vor Ahrissa während sie an ihnen vorüber Schritt. Dabei kam Ahrissa nicht umhin zu bemerken das der absolut überproportionale Anteil der Gäste aus jungen Männern bestand. „Mutter wird doch wohl nicht…“ dachte sie sich dann mit einen flauen Gefühl im Magen. So sehr Ahrissa ihre Mutter auch mochte, Cyrenes andauernden Verkupplungsversuche schlugen Ahrissa so langsam auf das Gemüt, wenn sie einen Partner wollte würde sie sich schon einen Suchen, schließlich war sie die Kronprinzessin. Zu Ahrissa Erleichterung waren die Korridore des Palastes bei weitem, nicht so überlaufen wie der Vorhof, außer einigen herumeilenden Bediensteten und den obligatorisch Patrouillierenden Soldaten waren die ehrwürdigen Korridore Menschenleer. „Oder ist heute irgendein Festtag?“ fragte sie sich dann selbst nachdenklich während sie den Privaten Bereich des Palastes betrat in welchem außer der Kaiserlichen Familie und ihren Leibdienern nur enge Vertraute Zutritt hatten.

Nur wenig später hatte Ahrissa dann ihren Vater gefunden, er saß auf einem Ausladenden Sitzkissen und studierte einige Holoberichte die frei vor ihm Projiziert wurden, Vermutlich war er damit beschäftigt sich auf den neuesten Stand zu bringen, durch den Ausflug zur Erde waren mit Sicherheit einige Angelegenheiten liegen geblieben. Kaum hatte Ahrissa den Raum betreten schnippte Achar die Berichte dann davon und richtete sich aus seiner beinahe schon liegenden Position auf ehe er ruhig meinte: „Ah Ahrissa da bist du ja. Ich hatte dich schon erwartet.“, „Mutter sandte mich. Sie sagt du würdest mich suchen?“ erwiderte Ahrissa umgehend. „In der Tat, ich würde dir zwar gerne etwas mehr Zeit geben wieder zu Hause an zu kommen, aber bedauerlicher weise wartet das Universum nicht auf unsere Befindlichkeiten.“ Antwortete Achar. Ahrissa schwieg daraufhin, sie hatte dem Gesagten bis jetzt nichts hinzuzufügen. „Komm zu mir.“ Verlangte Achar dann. Ahrissa gehorchte umgehend und lies sich neben ihrem Vater auf dem Sitzkissen nieder das Problemlos groß genug für sie beide war, auch wenn sie für fremde Augen eventuell etwas unziemlich nahe beieinander saßen. „Großadmiral Khouba macht gute Fortschritte bei der Beseitigung der Multarn Bedrohung. Allerdings wird sich dieser Feldzug länger als erhofft ziehen. Es ist ausgesprochen Zeitaufwändig die Feindlichen Stellungen zu lokalisieren und auszuheben, immerhin hatten die Multarn Jahrtausende Zeit sich einzugraben. Das stellt uns jedoch vor ein Problem: Es ist nur eine Frage der Zeit bis unsere Feinde bemerken werden das wir im Moment nicht in der Lage sind ausgedehnte Operationen in Feindgebiet zu Unterhalten. Ein Umstand den sie zweifelsfrei ausnutzen werden.“ Erklärte Achar dann nachdem sich Ahrissa gesetzt hatte. „Aber unsere Verteidigungslinien werden doch halten?“ fragte Ahrissa dann erschrocken. „Ja, das werden sie. Keine Sorge, es wurden Maßnahmen ergriffen um die Bevölkerung zu schützen. Aber das ändert nicht die Tatsache das man unsere Grenzen testen und neue Bündnisse entstehen werden die das Kräftegleichgewicht in naher Zukunft nachhaltig beeinflussen werden.“ Antwortete Achar. „Ich fürchte ich Verstehe nicht?“ fragte Ahrissa dann Ahnungslos.

„Schon seit geraumer Zeit können wir den Trend beobachten dass sich die einzelnen Söldner und Piratenbanden mit den Kriegsfürsten der Grenzzonen zusammentun. Sie haben begriffen dass sie alleine keine Chance haben der Expansion des Acharrus Staates zu trotzen. Wenn nun unsere Offensiven größtenteils eingestellt werden um den Krieg gegen die Multarn führen zu können geben wir diesen oftmals wackeligen Allianzen Zeit sich zu festigen und ihren Mitgliedern die Gelegenheit festzustellen wie Vorteilhaft es sein kann zusammen zu Arbeiten.“ Erklärte Achar dann. „Du befürchtest also dass die Kriegsfürsten eine Allianz bilden können die uns ernsthaft bedroht?“ fragte Ahrissa dann, welche schon den Gedanken an so etwas merkwürdig fand. Die Kriegsfürsten der Grenzzonen waren allesamt Größenwahnsinnige Egomanen, das sie ihren Egoismus überwinden und zur Zusammenarbeit fähig waren war für sie daher sehr schwer vorstellbar. „Exakt. Vergiss nicht dass auch der Acharrus Staat einst klein Angefangen hat, aber durch internen Zusammenhalt in der Lage war sich seine momentane Machtposition zu erarbeiten. Das ist auch anderen möglich.“ Antwortete Achar sofort. „Bist du dir da sicher Vater?“ fragte Ahrissa dann, sie fand die Vorstellung einfach noch immer befremdlich, egal was ihr Vater sagte. „Unsere Aufklärungsdaten sowie die neuesten Erkenntnis des Geheimdienstes sprechen eine eindeutige Sprache Ahrissa.“ Beharrte Achar umgehend. „Also gut und was sollen wir dagegen unternehmen?“ fragte Ahrissa dann, sie war zwar alles andere als Restlos von der Theorie ihres Vaters überzeugt aber das hatte schlussendlich ja nichts zu sagen. „Dir ist mit Sicherheit aufgefallen das sich heute sehr viel mehr Menschen auf dem Palastgelände als Gewöhnlich aufhalten, oder Ahrissa?“ fragte Achar zurück. „Ja. Ich wollte dich bei Gelegenheit Fragen was es damit auf sich hat.“ Antwortete Ahrissa umgehend. „Nun das ist einfach. Es handelt sich um Vertreter und Eigentümer von Privatunternehmen die über eigene Sterneschiffe verfügen. Ich plane sie alle in die Dienste des Staates zu nehmen und damit eine Form von Millizflotte auf zu Bauen welche die Anzahl der zur Verfügung stehenden Einheiten erhöht.“ Erklärte Achar umgehend. „Zivilschiffe für Kampfeinsätze? Ist das wirklich notwendig Vater?“ fragte Ahrissa dann. Immerhin war kein Ziviles Schiff wirklich für die Frontlinien geschaffen selbst wenn sie Bewaffnet waren. „Mir gefällt das auch nicht. Aber wir benötigen mehr Einsatzfähige Einheiten.“ Erwiderte Achar. „Ich verstehe und wie überzeugen wie sie alle davon uns ihre Ressourcen zu überantworten?“ fragte Ahrissa dann, immerhin bezweifelte sie das Zivile Unternehmen Willens waren ihre Schiffe einfach so dem Staat zu überlassen. Schlussendlich waren Raumschiffe schließlich ausgesprochen Teure Ressourcen.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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