Reise ins Unbekannte

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26 Apr 2019 14:36 #89734 by Jack Hunter
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Sorry, dass ich so lange kein Feedback gegeben habe, wollte das sammeln, aber anscheinend zieht sich die Bergung wohl doch noch etwas hin. Finde es aber trotzdem gut, dass du es auf mehrere Kapitel verteilt hast. Sehr gute Vorgehensweise bei der Bergung, erst untersuchen, dann Abschleppprobleme lösen. Nicht schlecht bis jetzt. Und das Interview ist dann sowas wie ein "Lückenfüller", der auch in Serien verwendet wird, nehme ich an, eine "zweite parallele Geschichte", damit das Kapitel (oder im Fall der Serie, die Episode^^) nicht zu kurz ist. Gute Idee! :D

Was die Verspätung angeht, die ist mir zwar aufgefallen, jedoch dachte ich, du wärst im Urlaub oder krank oder hättest Internetprobleme. Doch um ehrlich zu sein, kam mir das sehr gelegen, da ich in der Woche vor Ostern eh weniger Zeit hatte. ;)

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27 Apr 2019 13:58 #89735 by Todesgleiter
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@Jack Hunter: Na solange du das Feedback nicht Jagen musst (Wegen Sammler und Jäger und so ;) ) ist ja alles in Ordnung^^ Entschuldigen musst du dich jedoch für gar nichts, zwar stimmt es das ein bisschen verunsichernd ist gar keine Rückmeldung zu bekommen, aber mir wurde ja schon oftmals versichert dass das nix zu bedeuten hat. Von daher ist alles im lot =)

Freut mich das du Martins Vorgehen als "gut" befindest immerhin will ich meien Charaktäre Professionell wirken lassen (Was aufgrund begrenztem Wissen meiner Seits nicht immer so einfach ist^^) und ihr wart schon immer recht Anspuchsvoll wenn es um sow as geht.

@all: Weiter geht's:

Kapitel 66: Eine Überaschende Wendung

Skeptisch schaute Martin auf seinen Überwachungsschirm auf dem das Bergungsschiff abgebildet war, welches das Arachniden Schiff mittlerweile mit einem Chaotisch anmutenden Knäul aus Elastahl Kabeln an sich geschnürt hatte. Obwohl Martin wusste dass die Anordnung der einzelnen Kabel geplant und kalkuliert war, konnte er sich dem Eindruck nicht erwehren dass das alles reichlich planlos wirkte. Außerdem hatte er so seine Zweifel das die Konstruktion wirklich stark genug war um den Beschleunigungskräften standzuhalten welche auf das Arachniden Schiff einwirken würden sobald das Bergungsschiff seine Treibwerke zündete. Zwar war Elastahl ein verdammt robustes High-Tech Material das im Prinzip eine Legierung aus diversen Metallen und sogar Polymeren war. Die Zähigkeit des fertigen Produktes war dabei um das zehnfache höher als bei gewöhnlichem Stahl, was Elastahl zu dem idealen Werkstoff für Vorhaben wie dieses machte, aber trotzdem war Martin nicht restlos davon überzeugt dass die Neue Superlegierung dem gewachsen war was da auf sie zukam. Immerhin waren die Kabel im Vergleich zu dem ganzen Schiffsrumpf doch kaum mehr als Bindfäden. „UNSF ZB-01 für UNSF KS-21: Arretierungsarbeiten abgeschlossen, das Ziel ist gesichert, wir sind bereit zum Aufbruch auf Ihr Kommando.“ Meldete Kapitän Miller dann. Wenn sie sich dabei unwohl wegen der Arretierungsmethode war, verbarg sie es Professionell. Ihre Stimme wirkte völlig ruhig und kontrolliert. „Verstanden ZB-01, führen sie zunächst einige Beschleunigungstests durch. Ich möchte nicht Riskieren dass das Ziel sich los reist und Ihr Schiff beschädigt.“ Erwiderte Martin daraufhin. Auch wenn Kapitän Miller als Kommandierender Offizier bereit war das Risiko für ihr Schiff einzugehen, so hatte Martin als Geschwader Kommandant dennoch eine Fürsorge Pflicht für alle die ihm unterstellt waren. Er war daher nicht bereit ein Risiko ohne vorhergehende Tests einzugehen. „Verstanden und Bestätigt KS-21. Wir führen ein paar Beschleunigungsmanöver durch.“ Quittieret Kapitän Miller umgehend.

Im nächsten Moment bemerkter Martin dann wie das Bergungsschiff seine Triebwerke zündete, nur für einen kurzen Impuls. Dennoch wirkten in diesem Moment enorme Kräfte auf das Schiff und damit das daran befestigte Bergungsgut. „Hoffentlich geht das gut…“ Dachte sich Martin dann der jeden Moment damit rechnete dass eines oder mehrere der Kabel rissen und als gefährliche Geschosse durch das all rasten. Allerdings zeichnete sich nichts dergleichen ab. Das Arachniden Schiff verharrte statisch am Bauch des Bergungsschiffes, was eine beachtliche Leistung war. Immerhin war das ganze Arachniden Schiff nichts als tote Masse die von dem anderen Schiff mitgeschleift werden musste. Im nächsten Moment zündeten dann die Bremsraketen des Bergungsschiffes und brachten es samt seiner Ladung relativ zum Rest des Geschwaders wieder zum Stillstand. Auch dabei löste sich keines der Kabel, ganz offenbar hatten Konstantinos und seine Kollegen bei den Berechnungen ganze Arbeit geleistet. Im nächsten Moment begann das Bergungsschiff um mehre Achsen gleichzeitig zu rollen, Martin musste Kapitän Miller dabei lassen dass sie daran dachte. Immerhin konnten im Flug Beschleunigungskräfte auch in andere Richtungen als nur vorwärts oder zurück wirken. Doch auch diesen Test meisterten die Elastahlkabel, aus Martins Blickwinkel gab es nichts zu sehen dass dafür sprach dass sich auch nur eines der Kabel gelöst hatte. „UNSF ZB-01 für UNSF KS-21: Beschleunigungstest abgeschlossen. Wir überprüfen die Verankerungen der Kabel zur Sicherheit.“ Meldete Kapitän Miller dann. „UNSF KS-21 für UNSF ZB-01: Verstanden. Melden Sie sich wenn die Überprüfen abgeschlossen sind.“ Meinte Martin dann. Obwohl er ein schlechtes Gefühlt hatte, gab es im Moment keinen Grund zur Eile.

Plötzlich meldete sich dann jedoch Peter zu Wort: „Sir, das Arachniden Schiff hat begonnen bislang Unidentifizierte Signale zu senden.“, „Können Sie weitere Informationen über diese Signale erhalten?“ fragte Martin sofort alarmiert, es gefiel ihm nicht dass das bislang leblose Schiff plötzlich wieder irgendetwas tat. „Negativ Sir, ich weiß nur dass die abgesonderten Wellen ähnlich zu Hintergrundstrahlung sind die wir beim Kampf gegen die Arachniden Flotte aufgefangen haben.“ Antwortete Peter umgehend. „Eine Art vom Kommunikationssystem?“ fragte Martin sofort. „Möglich. Aber nicht unbedingt. Die Strahlen verlaufen in einem Spektrum das dem natürlicher Radioaktiver Elemente ähnelt. Es könnte sich daher womöglich auch um die Auswirkungen eines beschädigen Schiffsystems handeln.“ Antwortete Peter sofort. Martins Gedanken rasten daraufhin, sie wussten nicht wovon Arachniden Schiffe angetrieben wurden, wenn die Aliens jedoch ähnlich den Menschen die Kernfission zur Energiegewinnung nutzten und der Reaktor des Schiffes Beschädigt worden war und nun leckte, hatten sie ein gewaltiges Problem. Wenn es an Bord des Arachniden Schiffes zu einer Kernschmelze kam, konnten die Auswirkungen für das Bergungsschiff verheerend sein. Zwar würde keine Spektakuläre Explosion wie in Filmen gerne dargestellt die Folge sein, aber die immense Hitze des Kernbrennstoffes konnte sich mühelos durch die Hülle fressen und Munition oder Treibstoff zünden. Auf der anderen Seite konnte es sich bei den Strahlungswellen jedoch auch um eine völlig normale und ungefährliche Sachen hallten die nichts mit einer Bevorstehenden Kernschmelze zu tun hatte. Die Tatsache dass sie ähnliche Strahlenwellen im und kurz vor dem Gefecht mit den Arachniden aufgefangen hatten, sprach jedenfalls dafür das es sich um nichts direkt gefährliches handelte, immerhin bezweifelte Martin ernsthaft das die Arachniden ihre Reaktoren immer am Rande der Katastrophe betrieben, vorausgesetzt sie setzten überhaupt Nuklearreaktoren zur Energiegewinnung ein. „Können Sie einen Temperaturanstieg messen Kapitän-Leutnant?“ fragte Martin dann. „Negativ Sir. Mit Ausnahme der Strahlungspulse haben sich die Werte des Ziels nicht verändert.“ Antwortete Peter sofort. „UNSF KS-21 Haupt Kapitän Möllers für UNSF ZB-01, bitte umgehend melden!“ meinte Martin dann. „UNSF ZB-01 Kapitän Miller hört. Was ist denn los Haupt Kapitän?“ meldete sich dann Kapitän Miller fragend. „Das Arachniden Schiff sendet Strahlungswellen aus Kapitän, können ihre Instrumente das bestätigen?“ erwiderte Martin sofort. „Positiv Haupt Kapitän. Ich hielt das für natürliche Hintergrundstrahlung.“ Antwortete Kapitän Miller umgehend. „Können Sie Strahlenbelastung im inneren Ihres Schiffes messen Kapitän?“ fragte Martin dann, immerhin hatte er keine Ahnung ob das aus Ziviler Fertigung stammende Bergungsschiff die nötige Ausrüstung für so etwas an Bord hatte.

„Positiv Haupt Kapitän. Unsere Messungen ergeben jedoch keinen Grund zur Beunruhigung. Die Strahlenbelastung ist unter der Warngrenze.“ Antwortete Kapitän Miller routiniert und ein kleines Bisschen Stolz, wie als würde sie wissen dass sie Martin mit dieser Aussage überrascht hatte. „Sie überwachen die Strahlenbelastung Ihres Schiffes Konstant?“ fragte Martin dann etwas überrascht, an Bord von UNSF Schiffen gab es immerhin keine Dauerhafte Strahlenmessung im Innenraum, lediglich Handmessgeräte. „Positiv Haupt Kapitän, ein Erbe der Ursprünglichen Konzeptionierung dieses Schiffes als Bergbauschiff. Der Erzadern sind oftmals mit Radioaktiven Elementen verseucht.“ Erklärte Kapitän Miller Freundlich. „Verstanden ZB-01.“ Quittieret Martin daraufhin, wenn das Bergungsschiff die interne Strahlenbelastung die ganze Zeit überwachte, erachtete er das Risiko mit der Mission fortzufahren als kalkulierbar. „UNSF ZB-01 für UNSF KS-21: Überprüfung der Elastahlkabel abgeschlossen, wir haben keine Beschädigungen oder anderweitig besorgniserregende Dinge feststellen können.“ Meldete Kapitän Miller dann. „UNSF KS-21 für UNSF BG-01: Formieren für ÜLG Transfer zum Erdorbit.“ Befahl Martin dann, egal um was es sich bei diesen Strahlungswellen handelte, die Wissenschaftler auf der Lunar Forschungsstation waren definitiv besser ausgerüstet der Sache auf den Grund zu gehen. Er hielt es daher für die Erfolgversprechendste Taktik so schnell wie möglich mit der Mission fort zu fahren. „UNSF KS-11 bestätigt, leiten Vorbereitungen für ÜLG Flug ein, erwarten Aktivierung von Navleitstrahl zur Einnahme von Reiseformation.“ meldete Kapitän Domascic dann sofort. „UNSF KS-05 bestätigt Einleitung von ÜLG Flug Vorbereitungen, erwarten Aktivierung von Navleitstrahl für Transfer.“ Folgte dann Kapitän Sartori routiniert wie immer. „UNSF ZB-01 bestätigt Vorbereitungen für Rückkehr zur Erde.“ Meinte dann Kapitän Miller. Martin schaltete seinen Kommunikator daraufhin zurück auf Schiffsintern und befahl: „Leutnant Halley, Navleitstrahl aktivieren. Alle Abteilungen: Vorbereitungen für ÜLG Flug einleiten.“, „Navleistrahl aktiviert Sir.“ Meldete Aponi sofort während die Statuslampen der einzelnen Abteilungen auf grün wechselten.

Martin wechselte daraufhin zurück auf Flottenweit und befahl: „UNSF KS-21 für UNSF BG-01: Reiseformation einnehmen und Navigationssystem synchronisieren.“, „UNSF KS-05 meldet Synchronisierung von Navigationssystem abgeschlossen. Volle Reiseflugbereitschaft hergestellt.“ Quittierte Kapitän Sartori sofort, dicht gefolgt von Kapitän Domascic: „UNSF KS-11 meldet Synchronisierung von Navigationssystem abgeschlossen, Reiseflugbereitschaft hergestellt.“, „UNSF ZB-01 meldet Synchronisation mit Leitstrahl abgeschlossen, sind bereit für ÜLG Transfer.“ Meldete dann auch Kapitän Miller die wie immer den goldenen Abschluss machte. Martin wechselte daraufhin in den Kommunikationskanal den er verwendet hatte um Arlana das erste mal zu kontaktieren und meinte: „UNSF KS-21 Haupt Kapitän Möllers für Diplomatisches Gesandten Schiff des Vereinigten Reiches von Aphyn, bitte kommen.“, „Ich kann Sie deutlich hören Haupt Kapitän Möllers.“ Meinte Arlana umgehend. „Erbitte Rücktransfer für UNSF BG-01 in Erdorbit via Überlichtgeschwindigkeit.“ Meinte Martin dann formell. „Davon würde ich Ihnen abraten Haupt Kapitän Möllers.“ Stellte Arlana sofort fest. Martin legte die Stirn daraufhin in Falten und fragte: „Gibt es ein Problem?“, „Das kommt auf Ihre Definition von Problem an Haupt Kapitän, ich würde jedoch vorschlagen nicht in den niederen Erd Orbit zurück zu kehren.“ Antwortete Arlana ausweichend, was für Martin klarer Grund war alarmiert zu sein. „Was ist passiert Ga’quera?“ fragte er daher. „Sie werden es in kürze selbst fest stellen, bedauerlicher weiße werde ich dann jedoch nicht in der Lage sein Sie oder andere zu beschützen.“ Erwiderte Arlana betrübt während das Adrenalin in Martin hochkochte. „Werden wir Angegriffen? Sprechen Sie mit mir, bitte!“ meinte Martin daraufhin. „Sie könnten es wohl als einen Angriff bezeichnen, ja Haupt Kapitän Möllers.“ Antwortete Arlana bedauernd. „Verflucht, warum rückt sie nicht mit der Sprache raus?!“ fragte sich Martin dann selbst, mittlerweile war er sich praktisch sicher das irgendetwas überhaupt nicht nach Plan lief. Wie aus Reflex schaltete er daher auf den Flotten weiten Kommunikationskanal um und befahl: „Alle Schiffe: Volle Gefechtsbereitschaft Herstellen wir haben womöglich einen Code Rot!“, „Sir?“ fragte Peter umgehend. „Schiff abriegeln, alle Waffen in Zielsuchmodus Kapitän-Leutnant, es scheint als ob die Erde Angegriffen wird.“ Erwiderter Martin. „UNSF KS-11 bestätigt volle Gefechtsbereitschaft hergestellt Sir.“ Meldete dann Kapitän Domascic während gleichzeitig die Beleuchtung der Brücke in einen Rotton wechselte und der Bordcomputer verkündete: „Voller Gefechtsalarm auf allen Stationen!“
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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27 Apr 2019 14:02 #89736 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Noch während die massiven Panzerschotten daraufhin hinter Martin zu fuhren um die Brücke luftdicht abzuriegeln meldete sich auch Kapitän Sartori: „UNSF KS-05 meldete Gefechtsbereitschaft hergestellt, bereit für Gefecht!“, „UNSF ZB-01 meldet voller Gefechtsalarm, alles was wir an Waffen haben ist einsatzbereit.“ meldete sich dann auch Kapitän Miller, obwohl ihr Schiff nicht für den Kampf gebaut war, schien sie sich nicht verstecken zu wollen wofür Martin ihr und ihrer Besatzung offen Respekt zollen musste. Für jedes „echte“ Kriegsschiff war das Bergungsschiff trotz der leichten Bordbewaffnung kaum mehr als eine Zielscheibe. „Schiff abgeriegelt, NBW System in Automatischem Zielsuchmodus, Hauptgeschütze in Zielsuchmodus, Torpedorohre bestückt und bereit Sir!“ meldete dann auch Peter. Wie Martin bereits erwartet hatte vergeudete niemand Zeit mit Rückfragen, seine Anweisungen waren Professionell ohne Vorbehalt ausgeführt worden. Martin wechselte daher zurück auf seinen Kommunikationsverbindung mit Arlana und meinte: „UNSF KS-21 Haupt Kapitän Möllers für Diplomatisches Gesandten Schiff des Vereinten Reiches von Aphyn, bitte kommen!“, „Ich höre Sie noch immer Haupt Kapitän Möllers.“ Antwortete Arlana umgehend. „Erbitte umgehenden Überlichttransfer zurück zur Erde. Bitte Arlana, wenn Sie mir schon nicht sagen wollen was los ist, dann lassen Sie uns zumindest zurück.“, „Wenn Sie darauf bestehen, allerdings muss ich muss ich Ihnen mitteilen das ich das für keine gute Idee hallte.“ Erwiderte Arlana. „Ich bestehe darauf.“ Meinte Martin entschlossen, er würde es sich selbst nie verzeihen können wenn er sich wie ein Feigling verstecken würde während die Erde unter Belagerung stand. „Wie Sie wünschen.“ Meinte Arlana dann ehe sich Martins Sichtfeld erneut verzerrte als die Athene sich schneller als das Licht fortzubewegen begann.

Nur Sekundenbruchteile später normalisierte sich Martins Sichtfeld dann wieder und er erkannte dass sie sich auf einer äußeren Umlaufbahn um die Erde, nur wenige tausend Kilometer vom Mond entfernt befanden. Während der Computer daraufhin seine Obligatorische Absturzmeldung verkündete wurde die Athene bereits gerufen: „UNSF KSL-01 Kapitän Pawlak für UNSF KS-21 Haupt Kapitän Möllers, bitte kommen!“, „UNSF KS-21 Haupt Kapitän Möllers hört.“ Antwortete Martin sofort während ihm klar wurde das er jetzt Pawlaks vorgesetzter war, immerhin bekleidete er nun den höheren Rang. „Sie haben sich eine schlechte Zeit zum Heimkehren Ausgesucht Haupt Kapitän, hier herrscht das blanke Chaos!“ antwortete Pawlak während Martin sein Schiff ortete, die Liberty hielt einen Geostationären Orbit auf der Erdabgewandtme Seite des Mondes, ob aus Absicht um sich zu verstecken, oder aus einem anderen Grund wusste er dabei nicht. „Kurz nach Ihrer Abreise, gab es einen Staatstreich. Der ultranationalistisch- konservative Flügel hat das Parlament gestürmt und den Präsidenten samt dem Großteil der Regierung festsetzt. Kurz danach hat sich Tanja Wilmuth selbst zur neuen Übergangspräsidentin ernannt und von allen Staatlichen Institutionen einen Treueschwur verlangt. Seit dem sind wir praktisch im Bürgerkrieg. Der Großteil der UNSF hat sich zusammen mit Teilen der UNA geweigert der neuen Regierung die Treue zu schwören, das Hauptquartier ist genau wie die Pionierstation ein Kriegsgebiet, wir haben keinen Kontakt mehr zur Admiralität oder überhaupt zum Boden. Es wurden bereits Raketen von der Planetenoberfläche auf UNSF Schiffe abgefeuert.“ Erklärte Pawlak dann in Kurzform. „Ich verstehe, wer hat das Kommando?“ fragte Martin dann. „Unklar Sir, wie ich bereits sagte haben wir keinen Kontakt zur Oberfläche im Moment könnten das daher durchaus Sie sein.“ Antwortete Pawlak. „Ich?!“ fragte sich Martin daraufhin überrascht, ja er hatte das Kommando über ein kleines Geschwader, aber das Oberkommando über alle verblieben UNSF Einheiten war dann doch eine andere Liga.

„Wie ist der Status der Lunar Forschungsstation?“ fragte Martin dann, immerhin hatte er noch ein Arachniden Schiff abzuliefern. Außerdem wäre im deutlich wohler zu Mute wenn er wusste dass das Bergungsschiff aus der Schusslinie war. „Aktiv und von Loyalen Kräften gehalten Sir. Der Einfluss der Aufwiegler Regierung reicht nicht bis auf den Mond.“ Antwortete Pawlak. „Wenigstens eine gute Nachricht.“ Stellte Martin dann für sich selbst fest ehe er fragte: „Haben Sie Informationen über andere Einsatztaugliche Kräfte in Reichweite?“, „Positiv Sir. Ich sende Ihnen die Informationen und eine Aktualisierung für das Identifikationssystem ihres Bordcomputers aufgrund der Feindseligkeit vom Boden waren wir gezwungen unsere Kennungen zu maskieren.“ Antwortete Pawlak ehe der Bordcomputer der Athene meldete: „Empfange Datenpaket. UNSF Kodierung erkannt, Überprüfung auf Schadsoftware abgeschlossen. Freigabe des Kommandierenden Offiziers erforderlich.“ Martin überprüfte die Angaben auf seinem Bildschirm daraufhin Gewissenhaft immerhin war es durchaus denkbar dass Pawlak ein falsches Spiel spielte um sich für seine Degradierung und den Verlust seines Ansehens zu rächen. Allerdings konnte Martin genauso wie der Bordcomputer nichts entdecken das auch nur im entferntesten Verdacht erregte. Er genehmigte daher die Applikation des Datenpaketes in die Systeme des Schiffes mit einem kurzen Knopfdruck. „Wir haben Ihr Datenpaket erhalten Kapitän. Was ist Ihr Aktionsplan für die nähere Zukunft?“ erkundigte sich Martin dann. „Die Vorräte an Bord reichen noch für mehrere Monate, im Moment versuchen wir uns aus dem Konflikt herauszuhalten, ich möchte weder von den eigenen Leuten Beschossen werden noch auf sie schießen, wenn Sie verstehen Sir.“ Antwortete Pawlak umgehend. „Ich verstehe Sie voll und ganz Kapitän. Halten Sie vorläufig Ihre Position.“ Erwiderte Martin, der Pawlak in diesem Fall nicht wirklich einen Vorwurf machen konnte. Wenn die Aufwiegler Regierung wirklich Planetar stationierte Marschflugkörper auf Schiffe im Orbit abgefeuert hatte war es nur der Logische Schluss die Reichweite dieser Waffen zu verlassen um das Schiff und die Besatzung keinem unnötigen Risiko auszusetzen. „Bestätigt. UNSF KSL-01 hält Position und erwartet weitere Anweisungen.“ meldete Pawlak dann, welcher offenbar keine Problem damit hatte sich Martin unterzuordnen und das trotz der etwas Problematischen Vergangenheit der beiden. Martin wechselte daraufhin auf den Geschwader internen Kommunikationskanal und meinte: „UNSF KS-21 Haupt Kapitän Möllers für UNSF BG-01: Es scheint das sich die Situation in der wir uns alle befinden drastisch verändert hat. Offenbar wurde sowohl das Parlament der Vereinten Nationen als auch die Regierung in einem Staatsstreich entmachtet, das gesamte Territorium der Vereinten Nationen befindet sich daher im Moment in einem Bürgerkriegszustand, ich habe sogar Berichte erhalten wonach die neue Regierung Erdgestützte Marschflugkörper auf Raumschiffe im Orbit abgefeuert hat nachdem diese sich geweigert haben der neuen Ordnung Gefolgschaft zu schwören. Im Moment ist unsere Priorität daher verbündete Kräfte zu lokalisieren und unsere Stärke zu konsolidieren ehe wir versuchen werden den Kontakt mit dem Hauptquartier wiederherzustellen. Glücklicher weise befindet sich die Lunar Forschungsstation noch immer unter Loyalistischer Kontrolle. Ich habe daher beschlossen die Basis als vorübergehenden Hauptstützpunkt für alle Aktivitäten auszuwählen, jedenfalls bis es uns möglich ist einen besser geeigneten Ort zu sichern. Nehmen Sie daher bitte Transfer Formation für Transfer zu einem Geostationären Orbit über der Lunar Forschungsstation ein.“, „UNSF KS-11 bestätigt, Einnahme von Transferformation.“ Quittierte Kapitän Domascic sofort, genau wie Martin erwartete hatte Liesen sich die Veteranen nicht so einfach ohne weiteres aus dem Konzept bringen. Mit Sicherheit waren die anderen Offiziere genauso wie Martin völlig von den Ereignissen überrumpelt, behielten jedoch Professionell die Fassung und konzentrierten sich auf das was vor ihnen lag anstelle sich Gedanken über Dinge zu machen die man im Moment sowieso nicht ändern konnten. „UNSF KS-05 bestätigt ebenfalls einnähe von Transfer Formation für umgehenden Transfer zu Geostationärem Orbit über Lunar Forschungsstation.“ Quittierte dann auch Kapitän Sartori die sich zwar etwas Künstlich kontrolliert anhörte sich ansonsten jedoch nichts anmerken lies. „UNSF ZB-01 bestätigt, einnähme von Transferformation für umgehenden Transfer.“ Meldete sich dann auch Kapitän Miller die sich zwar auch etwas verunsichert anhörte, sich im Moment aber unnötige Fragen sparte.

Martin stellte seinen Kommunikator daher auf Schiffsintern, immerhin war das Schiff noch immer abriegelt und sie flogen unter voller Gefechtsbereitschaft was bedeute das alle an Bord ihre Helmvisiere geschlossen hatten wodurch es nicht möglich war sich ohne Zuhilfenahme von Kommunikationssystemen zu verständigen und befahl: „Leutnant Halley, Kurs für Expresstransfer zu Geostationärem Orbit über der Lunar Forschungsstation berechnen.“, „Verstanden, berechne Kurs für Expresstransfer zu Geostationärem Orbit über der Lunar Forschungsstation.“ Bestätigte Aponi sofort obwohl sie mit Sicherheit auch noch ihre Fragen zu der ganzen Situation hatte, wie so ziemlich alle anderen auch. Nur unwesentliche Zeit später meldete Aponi dann: „Berechnungen Abgeschlossen, erwarte Freigabe für Navsequenz.“ Gleichzeitig erschien der besagte Plan auf einem von Martins Schirmen welcher der Schematischen Darstellung des Orbits mit diversen Angaben über Rotationswinkel und Brenndauer sowie stärke der Schiffstriebwerke nur einen kurzen Blick zuwarf ehe er ihn mit einen einzigen Knopfdruck freigab. „Navsequenz freigegeben, Übergabe Steuerung an Autopilot.“ Meldete Aponi dann sofort. Worauf der Bordcomputer sofort sein Mitteilungsbedürfnis zu stillen hatte und verkündete: „Automatischer Orbitalflug eingeleitet, bitte bleiben Sie an Ihren Stationen bis eine stabile Trägheitslage gewährleistet werden kann.“, „Darauf kannst du einen lassen.“ dachte sich Martin dann ehe seien Gedanken wieder begannen um ihre Momentane Situation zu kreisen, wenn er wirklich der Ranghöchste UNSF Offizier war der noch in der Lage war die Situation zu beeinflussen lastete eine gewaltige Verantwortung auf seinen Schultern, eine Verantwortung der sich Martin nur allzu bewusst war.
~~~Ende Kapitel 66~~~

mfg.: Tg

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03 May 2019 18:28 #89749 by Jack Hunter
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Ach du Schande, ein Bürgerkrieg! Ist ja schon fast wie bei Babylon 5 als Streitkräfte der Erdallianz gegeneinander kämpften weil der Vize-Präsident den Präsidenten ermodern ließ um selbst Präsident zu sein und nachdem die Beweise ans Tageslicht gelangten, einige diesen absetzen wollten und dadurch gegen ihre eigenen Leute kämpfen mussten, weil diese loyal zum Präsidenten standen. Der wurde zwar später nach 2 Jahren schließlich mithilfe von Captain Sheridan besiegt, doch hätte er beinahe die ganze Erde dabei verwüstet. Ich hoffe doch, solch ein Szenario wird sich nicht auch hier ereignen. allerdings ist das ja so gesehen Martin's Schuld, da er schließlich die gegenwärtige Regierungsform so ändern wollte, dass es vielen nicht passte und so zu dem Putsch führte, weil diese wohl ihre Macht nicht abgeben wollten. Bin ich mal gespannt wie er aus dieser Situation wieder rauskommen will. Ich glaube auch nicht, dass sämtliche seiner Vorgesetzten tot sind, vielleicht ein paar, aber bestimmt nicht alle, und tauchen dann später noch auf, während Martin vorübergehend das Kommando übernimmt und vermutlich irgendwie wieder was gutes vollbringt. ;)

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04 May 2019 17:13 #89750 by Todesgleiter
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@Jack Hunter: Bisher ist alles ein bisschen zu glatt verlaufen, es war daher an der Zeit dem Protagonsiten ein paar Steinchen in den Weg zu legen^^
Naja "vielen nicht passte" stimmt so nicht ganz, die Absoluten Gegner waren in der Minderheit allerdings sin es ja oft Minderheiten die zu drastsichen Mitteln greifen um ihre Vision durchzusetzen, koste es was es wolle.

@all: Weiter geht's:

Kapitel 67: Planungsrunde

Martin beobachtete die Anzeigen über das Flugverhalten seines Schiffes sehr genau während er die Aussicht aus dem Brückenfenster mehr oder weniger ignorierte, vor allem da dort sowieso nicht viel zu sehen war. Immerhin viel das Schiff mit dem Heck voraus auf die Oberfläche des Mondes zu, gemeinsam mit den beiden anderen Korvetten aus Martins Geschwader KS-05 und KS-11. Aufgrund der Tatsache das die neuen Ultranationalistische Regierung welche von der Ehemailgen Abgeordneten Tanja Wilmuth geführt wurde keine Möglichkeit hatte Raumschiffe außerhalb der effektiven Reichweite der Erdgestützten Raketenbasen anzugreifen, hatte Martin sich entschlossen seine Schiffe vorläufig nahe der Lunar Forschungsstation zu landen um nicht nur Persönliche Besprechungen möglich zu machen sondern auch Wartungsarbeiten an den Antriebssystemen vornehmen zu können. Außerdem war die Liberty ebenfalls im Mondorbit und konnte als Verteidigungsplattform dienen während die anderen Schiffe theoretisch verwundbar waren. Das Landungsmanöver selbst war dabei reichlich unspektakulär, immerhin war die Schwerkraft des Mondes bei weitem nicht so stark wie die der Erde, zudem gab es keine Atmosphäre die für Komplikationen sorgen konnte. „Distanz über Mondoberfläche: Sechzehntausend Kilometer schnell fallend, Annäherungswinkel: Ein Grad Süd und ein halbes Grad West, leite Zündung der Haupttriebwerke zur Verzögerung ein.“ Meldete Aponi dann ehe Martin von den plötzlich auftretenden Kräften in seinen Stuhl gepresst wurde. Obwohl die Landung auf dem Mond deutlich einfacher als auf der Erde war, wollte er im Moment doch nicht mit Aponi tauschen, eine einzige Fehlkalkulation oder Übersteuerrung konnte in der Zerstörung des Schiffes und dem Tod aller an Bord enden. Zwar waren die Haupttriebwerke stark genug die Athene auch wieder von der Oberfläche des Mondes zu katapultieren doch das konnten sie nur tun wenn sie exakt ausgerichtet waren. Wenn sich das Schiff im Anflug daher zu weit neigte, war ein katastrophaler Absturz eine wahrscheinliche Folge, jedenfalls in der Finalen Phase der Landung wenn keine Zeit mehr blieb das Schiff mithilfe der Lagekontrolltriebwerke oder Gyroskope neu auszurichten.

„Distanz über Mondoberfläche: Zehntausend Meter schnell fallend, Annäherungswinkel: Halbes Grad Nord, ein Grad West. Erhöhe Schub der Haupttriebwerke zur weiteren Verzögerung.“ Meldete Aponi dann während ihre Hände über ihr Bedienpult zu fliegen schienen. Ein weiteres mal stelle Martin dabei fest wie ruhig und konzentriert sie trotz der fordernden Situation blieb, das war bei weitem keine Selbstverständlichkeit. „Distanz über Mondoberfläche unter dreitausend Meter schnell fallend, fahre Landestützen aus.“ Meldete Aponi dann. In weiser Voraussicht verfügten alle Korvetten der Striker Klasse über Ladenstützen, die sich jedoch nicht wie in den meisten Filmen am Bauch des Schiffes, sondern am Heck befanden. Immerhin benötigten die Raumschiffe beim Start alle Schubkraft die sie zusammenbekommen konnten da es keine Antigravitationstechnologie gab, jedenfalls noch nicht. Den das derartige Apparate wohl möglich waren war mittlerweile offenkundig. Die Ymari konnten die Schwerkraft immerhin auch nach Belieben Manipulieren. „Distanz über Mondoberfläche unter einem Kilometer, erhöhe Schubkraft für finale Verzögerung.“ Meldet Aponi dann kontrolliert während Martin auf seinem Bildschirm den Landevorgang genau überwachte, nicht das er großartig hätte eingreifen können, in diesem Moment waren alle an Bord Aponi auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. „Distanz über Mondoberfläche, zehn Meter, fünf Meter, ein Meter, Kontakt.“ Meldet Aponi dann während die Athene in die Stoßdämpfer der Landestützen sackte um auch den letzten Rest des Trägheitsmomentes welches das Schiff besaß zu terminieren. Im nächsten Moment spürte Martin dann wie die Schubkraft er Haupttriebwerke endete und das Schiff damit wirklich zur Ruhe kam. „Haupttriebstoffventile geschlossen, Treibstoffpumpen auf Bereitschaftsdruck, Landestützen eingerastet. Landemanöver abgeschlossen Sir.“ Meldete Aponi dann und hörte sich dabei definitiv zufrieden mit sich selbst und ihrer Leistung an, was Martin ihr nicht mal übel nehmen konnte. Er selbst hätte es wohl nicht fertig gebracht die Athene so Bilderbuchmäßig auf der Oberfläche des Mondes zu landen. „Gute Arbeit Leutnant.“ Gratulierte er daher ehrlich ehe er das Kommunikationssystem bemühte: „UNSF KS-21 Haupt Kapitän Möllers für UNSF Lunarstation bitte kommen.“, „UNSF Lunarstation hört Haupt Kapitän, wir haben Ihre Landung verfolgt, ein absolutes Bilderbuchmanöver.“ Antwortete umgehend eine ältere Männliche Stimme. Martin grinste daraufhin kurz zufrieden ehe er meinte: „Erbitte Erlaubnis Ihre Station betreten zu dürfen.“, „Erlaubnis Erteilt Haupt Kapitän, ihre Anwesenheit hier ist eine Ehre für uns. Nutzen Sie Luftschleuse vier um an Bord zu kommen.“, „Verstanden Lunarstation, betrete Ihre Basis über Luftschleuse vier.“ Antwortete Martin umgehend während er sich bereits abschnallte. „Leutnant Halley, Sie haben das vorübergehende Kommando bis Kapitän-Leutnant Graham und ich zurück sind. Kapitän-Leutnant Graham, Sie folgen mir.“ Meinte Martin dann während er sich bereits Richtung Brückenschott bewegte. Dabei musste er sich an den Haltegriffen entlang hangelte, immerhin besaß der Mond eine Schwerkraft, freies Schweben war demnach nicht mehr möglich. Was Martin jedoch auch gar nicht vermisste. „Verstanden Sir, übernehme das vorübergehend Kommando.“ Quittierte Aponi sofort, auch wenn es sich dabei nur um eine Formale Angelegenheit handelte. Immerhin war die Athene gelandet, es gab also sowieso nicht viel das ein Kommandierender Offizier im Moment entscheiden müsste. „Verstanden Sir.“ Meinte dann auch Peter umgehend während Martin bereits seinen Kommunikator auf Schiffsintern gestellt hatte ehe er meinte: „Haupt Kapitän Möllers an alle: Leutnant Halley übernimmt das vorübergehende Kommando.“

Nur wenige Minuten später öffnete sich die äußere Schleusentür vor Martin und gab den Weg frei. Da die Lunar Forschungsstation über keine Andockmöglichkeiten für Schiffe größer als eine Transportfähre verfügte, was hauptsächlich der Tatsache geschuldet war das der Andockvorgang für größere Schiffe praktisch unmöglich war, musste Martin gemeinsam mit Peter einige Meter über die Öde Oberfläche des Mondes laufen um die Forschungsstation zu betreten. Sobald Martin dann aus der Luftschleuse gesprungen war und auf der sandigen Mondoberfläche gelandet war schaute er sich einmal um, immerhin war er noch nie auf dem Mond gewesen. Schnell stellte er jedoch fest dass er dabei auch nicht viel verpasst hatte. Der Mond wirkte ähnlich wenig einladend wie der Mars. Mit dem Unterschied das die Umgebung in diversen hellen Grau tönen anstelle Rost rot gefärbt war. „Was für ein ödes Loch.“ dachte sich Martin dann daher und hatte ehrlich Mitleid mit den Wissenschaftlern sowie der UNSF Garnison welche die Lunar Forschungsstation bemannte. An Bord eines Raumschiffes gab es zwar auch keine wirklich ansehnliche Umgebung aber dafür kam man wenigstens herum und konnte Dinge im Sonnensystem sehen von denen man sonst nur lesen konnte. Auf einer Basis außerhalb der Erde dagegen war man in der tristen Einöde regelrecht gefangen. „Sir?“ fragte Peter dann da Martin ohne sichtbaren Grund stehen geblieben war. „Nichts Kapitän-Leutnant ich habe nur festgestellt das ich kein Mondgrundstück erwerben werde, egal wie billig sie sind.“ Antwortete Martin mit einem Anflug von Sarkasmus. Peter gluckste daraufhin einmal amüsiert während Martin sich wieder auf dem Weg zur Luftschleuse der Basis machte. Die Basis war dabei kaum mehr als ein flaches Achteck das sich in der Mitte Pyramidenförmig zu einer Spitze vereinte. Martin ließ sich von diesem Eindruck jedoch nicht täuschen. Der Sichtbare Teil der Basis war lediglich der Fahrzeughangar für diverse Rover sowie das Logistikzentrum für den Austausch von Gütern mit Transportfähren die im Normalfall regelmäßig zwischen der Pionier Station und der Lunar Basis verkehrten. Der eigentliche Teil der Basis war, genau wie den Basen auf dem Mars unterirdisch.

Martin lief daher auf den Sichtbaren Teil der Basis zu in dem Wissen das die Besatzung der Basis wusste dass er sich näherte und daher wohl nicht von einem feindlichen Übernahme Versuch ausging. Während er dabei unweigerlich der Struktur näher kam bemerkte er das die Basis doch deutlich größer war als es zunächst den Anschein hatte, was durchaus begründet war, immerhin war die Lunar Forschungsstation die größte UNSF Basis außerhalb der Erde, sogar größer als Pionierstation. Kaum hatten Martin und Peter dann die über sechs Meter hohe Stahlbetonwand erreicht welche die Basis einfasste öffnete sich eine in der Wand eingelassene Luftschleuse zuvorkommend. Gleichzeitig hörte Martin aus den Lautsprechern in seinem Helm eine Stimme die vermutlich zur Kommandantin der Basis gehörte sprechen: „Haupt Kapitän Möllers, Kapitän-Leutnant Graham, im Namen der gesamten Besatzung heiße ich Sie an Bord der Lunar Forschungsstation willkommen. Wir alle hier hoffen das Sie eine Idee haben wie wir aus dieser Verfahrenen Situation wieder herauskommen.“, „Na Super, als hätte ich nicht schon genug Druck.“ Dachte sich Martin dann, konnte dem Sprecher seine Worte jedoch nicht übel nehmen. Es musste zermürbend sein zuschauen zu müssen wie alles für das man eigentlich kämpfte sich selbst Zerstörte ohne eingreifen zu können. Anschließend Trat Martin, dicht gefolgt von Peter in die Luftschleuse wo auf einem Interaktiven Bildschirme seine Autorisierung verlangt wurde. Das war im Angesicht der Tatsache das es sich bei der Lunar Forschungsstation, trotz des ansehnlichen Komplements an Zivilen Wissenschaftlern um eine Militärische Einrichtung handelte nichts Überraschendes. Martin hielt seinen linken Arm daher vor den Bildschirm ehe er mit der rechten Hand einen kurzen Befehl in das Bedienfeld eingab das an seinem rechten Unterarm angebracht war. Sofort sprang die Anzeige auf dem Luftschleusenmonitor auf grün und die äußere Schleusentür schloss ich.
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04 May 2019 17:15 - 04 May 2019 17:15 #89751 by Todesgleiter
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Nur Sekundenbruchteile nachdem die Tür sich geschlossen hatte hörte Martin, durch seinen Helm gedämpft, das typische Fauchen von Gas das durch eine kleine Öffnung in hoher Geschwindigkeit strömte. Nur kurz darauf verkündete ein Anzeige auf der Freischwebenden, auf die Innenseite von Martins visier projizierten Anzeige das der Umgebungsdruck in der Schleusenkammer Eintausend und Achtzig Hektopascal erreicht hatte, der Standard Atmosphärendruck auf Raumschiffen der in etwa dem Atmosphärischen Druck auf der Erde entsprach. Gleichzeitig verkündeten die rudimentären Atmosphärensensoren von Martins Anzug dass keine Toxischen Stoffe in der Atmosphäre feststellbar waren, was kein Wunder war. Immerhin war es unwahrscheinlich dass die eigenen Leute versuchen würden sie zu vergiften. „Atmosphärische Bedingungen sehen gut aus Sir.“ Meldete Peter dann, der Vollständigkeit halber. Martin öffnete daraufhin sein Helmvisier während sich gelichzeitig die innere Schleusentür öffnete hinter der bereits ihr Empfangskomitee wartete. „Haupt Kapitän Möllers, Kapitän-Leutnant Graham ein weiteres mal Willkommen an Bord. Ich bin Commander Sofia Alonso, das hier sind Leutnant Jules Mathieu unser leitender Taktischer Offizier sowie Frau Helena Petridis unsere leitende Wissenschaftlerin an Bord.“ Stellte Sofia sich selbst sowie ihren Stab vor. „Die Freude ist ganz unsererseits Commander, es tut gut zu wissen dass es noch Loyalisten gibt.“ Stellte Martin daraufhin fest. „Ein wahres Wort Haupt Kapitän Ich habe den Hauptbesprechungsraum vorbereiten lassen. Wenn Sie mir also folgen wollen?“ meinte Sofia dann. Martin machte daraufhin eine Handgeste die implizierte das sie vorgehen sollte während er meinte: „Aber natürlich Commander.“ Während er und Peter daraufhin der Basiskommandantin und ihrem Stab folgten meinte diese: „Verzeihen Sie mir meine Ungeduld Hauptkapitän, aber was ist nun Ihr Plan?“, „Ich habe noch keinen Commander. Ich wurde von dieser Situation vollkommen bei meiner Rückkehr überrascht. Zunächst möchte ich mir daher einen Überblick verschaffen.“ Antwortete Martin ehrlich. „Das wurden wir wohl alle.“ meinte Jules umgehend niedergeschlagen.

Wenige Minuten später hatten Sie dann den Hauptbesprechungsraum erreicht der sogar über bequeme Stühle verfügte. Zwar war die Mondschwerkraft viel schwächer als die der Erde, aber immerhin gab es eine Schwerkraft was es ermöglichte sich tatsächlich zu setzen und den Komfort einer bequemen Sitzgelegenheit zu genießen. Martin steuerte daraufhin einen der Sessel an worauf Sofia fragte: „Möchten Sie nicht den Platz des Ranghöchsten Offiziers in Anspruch nehmen?“ Martin folgte daraufhin Sofias Handgeste mit einem Blick ehe er meinte: „Sie haben wohl recht. Ich bin es nicht Gewohnt bei größeren Besprechungen auf einmal der Ranghöchste zu sein.“, „Sie sollten sich besser schnell daran Gewöhnen Haupt Kapitän. Das Schicksal der Vereinten Nationen könnte davon abhängen.“ Meinte Sofia daraufhin. „Ich weiß.“ Erwiderte Martin lediglich während er sich langsam und vorsichtig auf dem auslandenden Drehstuhl aus schwarzem Leder nieder lies. Zu seiner Erleichterung bewältigte er diese Aufgabe auch ohne Unfall, die Tatsache dass die Schwerkraft auf dem Mond schwächer war als auf der Erde war in diesem Fall wirklich Hilfreich. Sobald Martin sich dann Glücklich gesetzt hatte öffnete sich die Tür in den Raum erneut und drei Weitere Offiziere in UNSF Uniform traten in den Raum. Anhand Ihrer Rangabzeichen war schnell klar das es sich um Kapitän Sartori und Kapitän Domascic handelte die von einem Offizier der Lunar Forschungsstation in den Besprechungsraum gebracht worden waren. Sobald die beiden Martin bemerkt hatten salutierten beide und meinten beinahe Synchron: „Melden uns wie befohlen Sir.“, „Sie können sich Rühren und setzen.“ Antwortete Martin umgehend. Beide angesprochene nickten daraufhin und folgten der Anweisung umgehend in dem sie sich auf den bereitstehenden Stühlen niederließen.

Sobald sich dann alle gesetzt hatten holte Martin einmal tief Luft und wollte gerade Anfangen zu sprechen als sich die Tür ein weiteres Mal öffnete, Worauf Martin die Luft wieder ausatmete. Unter den Blicken der Anwesend trat daraufhin ein weitere Mann in den Raum, seien stolze Aufrechte Haltung machte dabei sofort klar das er nicht irgendjemand war. „Kapitän Pawlak meldet sich zur Besprechung Sir.“ Meinte Kapitän Pawlak dann. „Sie können sich Rühren Kapitän, setzen Sie sich.“ Antwortete Martin der bei dem Anblick des anderen Mannes gemischte Gefühle empfand, zwar sprach es glasklar für Pawlak das er sich bei der Besprechung eingefunden hatte, doch Martin konnte nicht so einfach vergessen was dieser Mann getan hatte. Aus dem Augenwinkel bemerkte Martin dabei dass auch Peter, der sich zu Martins rechten niedergelassen hatte, Pawlaks Bewegungen Argwöhnisch überwachte, scheinbar traute auch er der Sache nicht so ganz. Pawlak dagegen ließ sich nichts anmerken und lies sich auf einen der Stühle an den Flanken des Tisches nieder, womit er deutlich seine Unterlegenheit gegenüber Martin darstellte der am Kopfende saß. Obwohl Martin selbst nie ein Freund von derartigen Spielchen gewesen war, erfüllte ihn dieser Anblick mit einer gewissen Genugtuung. Es tat gut zu wissen dass er sich jetzt in der Überlegenen Situation befand und diese Tatsache auch jedem gegenwärtig war. Derartig zufriedengestellt setzte Martin ein weiteres mal zum sprechen an und wurde dieses Mal auch nicht Unterbrochen weshalb er meinte: „Sie alle Wissen in was für einer verfahrenen Situation wir uns befinden, ich möchte daher Ehrlich mit Ihnen sein und klar feststellen das Sie alle aufgefordert sind Ihre Ideen vorzubringen. Meine bisherige Planung sieht zunächst vor mehr Informationen zu sammeln, bevor ich mich für eine weiterführende Strategie entscheide. Haben Sie noch Anregungen?“, „Unter Anbetracht der Umstände würde ich zu einer direkteren Vorgehensweise raten Haupt Kapitän. Wir wissen dass es auf der Erde noch immer Kämpfe gibt. Die Putschisten konnten ihre Macht daher noch nicht festigen und wir müssen verhindern dass sie das jemals schaffen oder unsere Chancen irgendetwas auszurichten gehen gegen null. Auch wenn wir im hohen Orbit oder auf dem Mond vor allen Waffen die von der Erde aus abgefeuert werden können sicher sind, so gehen unsere Versorgungsgüter doch irgendwann zur Neige und wir müssen zurück zur Erde. Ich schlage daher vor alle verfügbaren Kräfte zu konsolidieren und zum Gegenangriff auszuhöhlen bevor der Feind eine Wirksame Verteidigung organisieren kann.“ Meinte Kapitän Domascic umgehend.

„Das wäre ein gewaltiges Risiko, sobald wir den tieferen Orbit erreichen werden unsere Schiffe zur Zielschiebe für Erdgestützte Langstreckenraketen.“ Warf Pawlak umgehend ein. „Ich denke Sie überschätzen die Fähigkeiten dieser Erdgestützten Lenkwaffen. Sie sind groß, langsam und folgen vorhersehbaren Flugbahnen, unsere NBW Systeme haben sich schon gegen ganz andere Herausforderungen bewährt. Sie waren selbst bei der Schlacht gegen die Arachniden zugegen und müssten das daher aus erster Hand Wissen.“ Stellte Martin umgehend klar, es gefiel ihm nicht das Pawlak sofort wieder versuchte sich selbst aus der Schusslinie zu bringen. Anschließend wandte sich Martin wieder an Kapitän Domascic und fragte: „Was würden Sie als erstes Ziel für eine Offensive auswählen? Unsere Kapazitäten für Planetare Angriffe sind äußerst beschränkt und ich würde es gerne vermeiden Zivilsten zu treffen.“, „Die Pionier Station Sir. Sie ist das offenkundige Ziel. Wenn wir die Kontrolle über Station erlangen, kontrollieren wir die Schnittstelle zwischen der Erde und dem Weltraum. Außerdem können wir mit der Kommunikationsausrüstung der Station eventuell eine Verbindung zum Hauptquartier herstellen.“ Antwortete Kapitän Domascic umgehend. „Hmm da ist was dran…“ dachte sich Martin daraufhin die Pionierstation verfügte über Leistungsfähige Sender die es der Station ermöglichten auch mit weit entfernten Schiffen oder Siedlungen auf dem Mars ohne zwischenschritte in Verbindung zu bleiben. Allerdings hatten sie das Problem dass sie über keine wirkliche Infanterie verfügten, das eigentliche Erobern der Station daher eine äußerste Prekäre Angelegenheit werden würde. Sie alle waren immerhin nicht wirklich für den Nahkampf, ob Bewaffnet oder nicht, ausgebildet worden. Das traf allerdings natürlich auch auf ihre mögliche Opposition zu. „Gibt es gesicherte Informationen über den Status der Pionierstation, verbleibende Loyalistische Kräfte, Schäden, irgendwas?“ fragte Martin daraufhin. „Der Kontrollraum der Station hat vor etwa vier Stunden einen Notruf abgesetzt in dem von heftigen Kämpfen auf allen Decks die Rede war, seit dem herrscht absolute Funkstille. Eine Abtastung der Station durch ein Ziviles Bergbauschiff etwa eine halbe Stunde später hat ergeben das die Haupthangarschotten wohl versiegelt worden sind. Kurz darauf wurde das Schiff zum Ziel von Erdgestützten Lenkwaffen und konnte nur dank dem Einschreiten von FF-05 entkommen, seit dem hallten sich alle Schiffe, sowohl Zivil als auch Militärisch von der Erde fern.“, „Also ist Harvey auch da draußen und aktiv, gut.“ Dachte sich Martin daraufhin, er hatte den Diensterfahrenen Kommandanten zu schätzen gelernt.

„Sir, ich würde auch von einem Angriff abraten. Unsere Schiffe mögen relativ gut vor Erdgestützten Lenkwaffen geschützt sein, die Station jedoch ist ein großes und langsames Ziel. Einfach zu treffen. Wir würden Riskieren eine Menge unserer begrenzten Ressourcen für einen Sieg einzusetzen der uns keinen Gewinn bringt.“ Stellte dann Kapitän Sartori fest. „Ein berechtigter Einwand Frau Kapitän, aber wenn wir die Station mit dem Synchronisierten NBW Netz unsere Schiffe decken, müssten wir genug Zeit haben um sie auf eine höhere Umlaufbahn zu evakuieren. Die Station ist nicht Bewegungsunfähig.“ Erwiderte dann Kapitän Domascic. „Sind Sie sicher das das möglich ist?“ fragte Martin dann, zwar wusste er das die Pionierstation, wie alle Orbitalkonstruktionen, über Manövertriebwerke verfügte um ihre Umlaufbahn zu stabilisieren, aber ein kompletter Rückzug aus der Niederen Umlaufbahn war etwas ganz anderes als eine einfache Kursstabilisierung. Ohne ausreichend Schub konnte ein solches Manöver Tage oder gar Monate dauern. Zeit in der die Station eine ideale Zielscheibe abgab wie seine Kollegin bereits fest gestellt hatte. „Ich war zu Beginn meiner Dienstzeit auf der Pionierstation eingesetzt Sir. In der Orbitkontrolle um genau zu sein, ich weiß daher sehr genau wozu die Station fähig ist und wozu nicht.“ Antwortete Kapitän Domascic. „Wie lange müssten wir die Station decken?“ fragte Martin dann. „Wenn alle Triebwerke einsatzbereit sind, vielleicht eine Stunde Sir.“ Antwortete Kapitän Domascic sofort. „Das ist zu lange Sir. Wir würden viel zu viel Munition bei diesem Vorhaben verbrauchen.“ Stellte Kapitän Pawlak umgehend fest. Obwohl es Martin nicht gefiel musste er Pawlak dabei recht geben in einer ganzen Stunde konnte man Eine Menge Lenkwaffen abfeuern. „Sir bedenken Sie auch die Tatsache dass sich mit hoher Wahrscheinlichkeit noch Loyalistische Kräfte auf der Station befinden, wir können Sie nicht in den Händen des Feindes lassen. Zudem verfügt die Station mit hoher Wahrscheinlichkeit über große Reserven an Munition und andere Versorgungsgütern. Sie ist Strategisch zu Wichtig um sie dem Feind in die Hände fallen zu lassen.“ Meinte dann Peter der sich bislang vollauf zurück gehalten hatte. Das war zugebener maßen ein Argument, sie konnten ihre Kameraden nicht im Stich lassen, vor allem wenn sie gleichzeitig auch große Mengen an Vorräten erbeuten konnten. Gerade als Martin sich dann entscheiden wollte fiel ihm ein weiterer Wichtiger Faktor ein: „Haben wir Informationen darüber was die Dynastie tut?“ fragte er daher immerhin war es gut möglich das der Kaiser die Chance nutzte um sich seines letzten Rivalen auf Erden zu entledigen und sich somit zum Alleinherrscher über die Menschheit aufzuschwingen. Ein Vorhaben das unter den gegeben Umständen durchaus Nachvollziehbar wäre.

„Kurz nach der Erklärung von Frau Wilmuth in der sie die Übernahme aller Regierungsgeschäfte verkündete und dem mehr oder weniger sofort ausbrechenden Bürgerkrieg der darauf folgte hat der Kaiser öffentlich verkündet das sich die Dynastie neutral verhalten wird, allerdings jeden Verstoß gegen ihre Souveränität hart ahnden wird. Gleichzeitig wurden alle Grenzen geschlossen. Es sieht so aus das die Asiaten die Situation aussitzen und abwarten wollen Sir.“ Antwortete Sofia in Kurzform. „Das ist überraschend.“ Dachte sich Martin dann, er hatte eigentlich gedacht dass der Kaiser eine solche Situation umgehend für sich nutzen würde. Allerdings war es durchaus möglich dass er von Arlana eingeschüchtert war und es nicht Riskieren wollte bei ihr in Ungnade zu fallen, keine Schlechte Taktik wie Martin befand. „Gibt es bestätigte Berichte welche die Absichten der Dynastie untermauern?“ fragte Martin daraufhin, wenn er eines über die Asiaten wusste dann das man sie niemals Unterschätzen sollte. „Es gibt so gut wie keine Bestätigten Berichte oder Informationen über irgendetwas Sir. Unsere Kommunikationsverbindungen sind alle unterbrochen.“ Antwortete Sofia sofort. „Schlecht.“ Dachte sich Martin daraufhin. Von seiner Ausbildung her wusste er dass es Essentiell war genau zu wissen mit was man es zu tun hatte wenn man wirklich erfolgreich sein wollte. „Unter diesen Voraussetzungen haben wir praktisch keine andere Wahl als die Pionier Station zurück zu Erobern. Wir brauchen sowohl Vorräte als auch Informationen. Beides finden wir mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der Station. Machen Sie Ihre Schiffe bereit für einen Kampfeinsatz.“ Befahl Martin dann. „Sir.“ Bestätigten Kapitän Sartori und Kapitän Domascic umgehend gleichzeitig während Pawlak kurz zögerte, wie als würde er abwägen ob er Protest erheben sollte. Er entschied sich wohl jedoch dagegen und betätigte auch mit einen kurzen „Sir.“ Anschließend wandte sich Martin an Sofia und meinte: „Commander Alonso versuchen Sie mithilfe Ihrer Kommunikationsausrüstung so viele Schiffe wie nur möglich zu Kontaktieren. Wir können alle Feuerkraft die wir bekommen können bitter gebrauchen.“, „Verstanden Sir.“ Bestätigte Sofia daraufhin.
~~~Ende Kapitel 67~~~

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Last edit: 04 May 2019 17:15 by Todesgleiter. Reason: center befehl repariert

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11 May 2019 13:33 #89768 by Todesgleiter
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Kapitel 68: Bürgerkrieg

„Zeit bis erreichen von Zielkoordinaten t-5 Minuten Sir.“ Meldete Aponi worauf Martin antwortete: „Volle Gefechtsbereitschaft für alle Stationen, Schiff abriegeln, NBW Systeme in Bereitschaft, Waffen in Zielsuchmodus!“, „Schiff abgeriegelt Sir, NBW System in Bereitschaft, Waffen in Zielsuchmodus Torpedorohre bestückt und bereit zum Feuern!“ antwortete Peter umgehend während die Beleuchtung in den Rotton wechselte der unter Gefechtsbedingungen auf UNSF Schiffen vorherrschend war. Ein kurzer Blick auf seinen Statusmonitor verriet Martin daraufhin dass auch alle anderen Stationen bereit für ein Gefecht waren, was nicht weiter verwunderte. Immerhin hatte jeder an Bord gewusst wohin sie flogen die Stationen waren daher schon zuvor besetzt worden. Martin nutzte daher zufrieden das Kommunikationssystem um mit seinem Geschwader zu sprechen: „UNSF KS-21 Haupt Kapitän Möllers für UNSF AG-01 bitte bestätigen Sie Kampfbereitschaft!“ AG-01 stand in diesem Fall für „Angriffsgruppe 01“ da Martin beschlossen hatte das Bergungsgruppe irgendwie keine passende Bezeichnung mehr war. „UNSF KS-05 bestätigt Kampfbereitschaft legen wir los!“ antwortete Kapitän Sartori sofort, dicht gefolgt von ihrem Kollegen Domascic: „UNSF KS-11 betätigt volle Kampfbereitschaft treten wir ein paar Ärsche ein Sir.“ Auch Kapitän Pawlak bestätigte die Kampfbereitschaft seines Schiffes wen auch etwas nüchterner: „UNSF KSL-01 bestätigt Kampfbereitschaft.“ Martin hatte dabei beschlossen nicht das Kommando über die Liberty zu übernehmen, obwohl es sein Recht als Geschwader Kommandant gewesen wäre. Pawlak kante das Schiff und die Besatzung besser und war in einer hektischen Situation daher die eindeutig bessere Wahl das Kommando über den Kreuzer inne zu haben. „Verstanden AG-01, bereithalten für Angriff.“ Erwiderte Martin daraufhin ehe er auf einen allgemeinem Kommunikationskanal wechselte und so Autoritär wie er es fertig brachte meinte: „UNSF KS-21 Haupt Kapitän Möllers für Pionierstation, bitte kommen.“ Daraufhin folgten einige Sekunden in denen Martin auf eine, wie auch immer geartete Antwort der Station wartete, doch die Kommunikationsverbindung blieb Still. Entweder weil die Station nicht antworten wollte oder weil sie es nicht konnte. „UNSF KS-21 Haupt Kapitän Möllers für Pionierstation dies ist die erste und letzte Warnung. Antworten Sie umgehend oder wir werden Ihre Station Angreifen.“ Meinte Martin dann mit einer Autoritären Stimmlage die er sich selbst nicht zugetraut hätte.

Nachdem daraufhin noch immer keine Antwort kam fragte Martin: „Kapitän-Leutnant Graham, gibt es irgendeine Reaktion von der Station?“ „Negativ Sir. Unsere Sensoren können keine Aktivität fest stellen.“ Antwortete Peter sofort. „Gut. Wer nicht hören will….“ Dachte sich Martin daraufhin während er wieder in den Geschwader Internen Kanal wechselte: „UNSF KS-21 für UNSF AG-01: Bereithalten für Entermanöver!“ Gleichzeitig kam die Station in Sichtweite, sie schwebte noch immer auf ihrem Standard Orbit um die Erde und schien äußerlich bislang unversehrt geblieben zu sein. Was nicht weiter verwunderlich war wenn man bedachte das die Putschisten über keine Raumschiffe verfügten. „Leutnant Halley bringen Sie uns auf unter fünfzig Meter an die Zentralachse der Station heran!“ befahl Martin dann. Während er überlegte wie genau sie die Enteroperation angehen sollten. So etwas war noch nie zuvor gemacht worden, er begab sich daher auf völlig unerforschtes Terrain. „Bestätigt Sir, Annäherung auf unter fünfzig Meter an Zentralachse der Station.“ Antwortete Aponi daraufhin umgehend. Jedoch meldete Peter umgehen darauf: „Kontakt, Aktivierung von NBW Systemen an Ziel festgestellt!“, „Die wollen doch nicht auf uns Schießen?!“ fragte sich Martin daraufhin. Die Station verfügte nur über leichte Bewaffnung um sich gegen vereinzelte Langstreckentorpedos oder Weltraumschrott schützen zu können. Gegen ein Vollwertiges Kriegsschiff hatte sie keine Chance, erst recht nicht gegen einen Vollwertigen Kreuzer der Liberty Klasse und das musste jedem an Bord der Station eigentlich auch klar sein. „Sie eröffnen das Feuer Sir!“ meldete Peter dann. „Die sind ja Wahnsinnig!“ dachte sich Martin daraufhin he er befahl: „Leutnant Halley, Anflug abbrechen. Kapitän-Leutnant Graham, erfassen Sie die Station als Ziel!“, „Bestätigt Sir, Anflug wird abgebrochen bringe Schiff auf Gefechtsdistanz!“ meldete Aponi sofort während die ersten Geschosse nutzlos von der Panzerrung der Athene abprallten. „Geschütztürme Alpha und Beta haben Ziel erfasst, Torpedos auf Ziel eingestellt.“ Meldete Peter umgehend darauf. Martin nutzte währenddessen das Kommunikationssystem um seinen Untergeben zu befehlen: „UNSF KS-21 für UNSF AG-01: Noch nicht feuern!“ Sofort darauf wechselte er den Kanal zurück zu dem allgemein Kanal und meinte: „Pionierstation Feuer sofort einstellen, oder wir sind gezwungen uns zu verteidigen!“ Wie er erwartete hatte folgte daraufhin keinerlei Reaktion, von den feuernden Geschützen einmal abgesehen. „Wie ihr wollt.“ Dachte sich Martin daraufhin, es gefiel ihm nicht das Feuer auf die Station zu eröffnen, aber sie hatten im Moment wohl kaum eine andere Wahl. „Kapitän-Leutnant Graham, Feuer erwiderten, nur NBW’s. versuchen Sie die feindlichen Waffenstellungen zu zerstören!“ befahl er daher. „Bestätigt Sir, erwiderte Feuer mit NBW Geschützen. Gezieltes Feuer auf feindliche Waffen!“ quittierte Peter sofort routiniert. „Feuer frei, Kapitän Leutnant!“ befahl Martin dann worauf die Geschützte auf der hülle der Athene ebenfalls zum leben erwachten und sich für die Metallhaltige Begrüßung Seitens der Station revanchierten. „UNSF KS-21 für UNSF AG-01: Sie haben Angriffsbefehl auf Pionierstation, zerstören Sie die Bewaffnung der Station, Waffenbeschränkung auf NBW’s, bitte bestätigen!“befahl Martin dann. „UNSF KS-05 betätigt Angriff auf Pionierstation mit NBW Bewaffnung, Primärziel ist die feindliche Bewaffnung.“ Antwortete Kapitän Sartori sofort, gefolgt von Pawlak: „UNSF KSL-01 bestätigt Angriff mit NBW Bewaffnung auf Pionierstation. Primärziel ist die feindliche Bewaffnung.“, „UNSF KS-11 bestätigt Angriff auf Bewaffnung der Pionierstation, Waffenbeschränkung auf NBW’s.“ folgte zu guter letzt dann Domascic.

Im nächsten Moment brach die Hölle über der Station herein, ein regelrechter Sturm aus Geschossen prasselte auf die Hülle der Station nieder. Alleine die Menge an Geschützen auf dem Rumpf der Liberty überstieg die Waffenkapazität der Station um ein vielfaches. „Multiple Treffer am Ziel Sir.“ Meldete Peter dann. „Status der feindlichen Geschütze?“ fragte Martin dann. „Mehrere Ziele zerstört Sir. Die halten nicht mehr lange durch.“ Antwortete Peter sofort, was für Martin nicht wirklich überraschend kam. Er hoffte nur dass sie die Station nicht ausversehen so schwer beschädigten das sie für ihre eignen Pläne nutzlos war. Plötzlich gab es dann eine größere Explosion im äußeren Ring der Station und Trümmerteile wurden ins All geschleudert während sich eine Wolke aus schnell auskondensierendem Gas aus der Öffnung heraus ausbreitete. „Kritischer Treffer am Ziel, Großer Hüllenbruch geortet!“ meldete Peter sofort während das Abwehrfeuer der Station beinahe Zeitgleich fast vollständig zusammenbrach. Nur einige vereinzelte Geschützte stellten sich den vier UNSF Schiffen jetzt noch entgegen. Allerdings bekamen die Geschütze in diesem Moment auch weitere Verstärkung. „Kontakt, Marschflugkörperauf Kollisionskurs geortet. Identifikation Erdgestützte Langstreckenrakete, Typ MK. IV!“ meldete Peter daher. „Das hat ja nicht lange gedauert.“ Dachte sich Martin umgehend, auch wenn ihm schleierhaft war was für Erfolgschancen sich die Leute auf dem Boden von diesem Angriff ausmalten. „UNSF KS-21 für UNSF KSL-01, begeben Sie sich auf Abfangkurs und neutralisieren Sie alle eingehenden Erdgestützten Lenkwaffen!“ befahl Martin dann umgehend, auch wenn sie mehr als Fähig waren die Marschflugkörper abzufangen, so musste man sie doch ernst nehmen da die Sprengkraft mehr als ausreichend war eine Korvette mit einem Treffer zu zerstören. Noch während sich die Liberty daraufhin in Bewegung setzte quittierte Pawlak seine neue Order: „UNSF KSL-01 bestätigt Abfangkurs gegen Erdgestützte Lenkwaffen.“ Zeitgelich erstarb das Feuer von der Station vollständig obwohl offenkundig nicht alle Geschützte getroffen worden waren. Gleichzeitig bemerkte Martin eine Übertragung von der Station: „Feuer Einstellen, Feuer einstellen! Wir haben den Computerkern abstürzen lassen, die Station ist keine Bedrohung mehr!“, „UNSF KS-21 für UNSF AG-01: Feuer auf Pionierstation einstellen, alle Waffen in Bereitschaftsmodus!“ befahl Martin daraufhin ehe er auf denselben allgemeinen Kommunikationskanal wechselte welche auch die Station genutzt hatte: „UNSF KS-21 Haupt Kapitän Möllers für Pionier Station. Identifizieren Sie sich.“, „Hier Spricht Kapitän-Leutnant Giard, stellvertretender Kommandant der UNSF Pionier Station. Ich bestätige meine Identität mit meiner Persönlichen ID.“ Umgehend darauf erschien auf einem kleinen Statusmonitor neben Martins hauptschirm die Bestätigung über die Echtheit er ID sowie Rang und Funktion ihres Trägers. Martin konnte daher unter den gegebenen Umständen reaktiv sicher sein wirklich mit Kapitän-Leutnant Giard zu sprechen und nicht mit jemandem der sich als eben jener ausgab. „Schön von Ihnen zu Hören Kapitän-Leutnant, was ist mit Kapitän Ortega?“ fragte Martin dann. „Tot Sir. Bei der ursprünglichen Erstürmung der Kommandozentrale hat sie sich geweigert ihre Befehlscodes herauszugeben und wurde auf der Stelle wegen Hochverrates Exekutiert. Ich konnte dem Schicksal durch die Tatsache entkommen das ich mich nicht in der Kommandozentrale aufhielt als dieser dämliche Bürgerkrieg ausgebrochen ist.“ Erzählte Kapitän-Leutnant Giard bedauernd. „Das ist Wahnsinn, die Standrechtliche Erschießung der eigenen Leute ohne Gerichtsverfahren ist einfach nur durch geknallt, wie tief sind Wilmuths Anhänger nur gesunken?“ fragte sich Martin daraufhin selbst. „Wie ist Ihr Status und der Ihrer Station?“ fragte Martin dann und schob seine Gedanken erst mal bei Seite. „Mein Status ist zufriedenstellend Sir. Der Status der Station jedoch nicht. Die Kommandozentrale ist von Revolutionären Kräften besetzt, sie haben die Abriegelung der Station eingeleitet und sich dort verschanzt während sie versuchen jedwede Kommunikation zu stören. Ich habe keine verlässlichen Informationen über verbleibenden Loyalistischen Kräfte an Bord, allerdings lassen Kampfspuren darauf schließen das es noch mehr aktive Gruppen als uns an Bord gibt.“ Antwortete Kapitän-Leutnant Giard. „Verstanden Kapitän-Leutnant, wie können sie dann mit mir sprechen, wenn die Revolutionären die Kommunikation stören?“ fragte Martin daraufhin dem diese Kleinen Ungereimtheit aufgefallen war.
~~~fortsetzung im nächtsen Post~~~

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11 May 2019 13:34 #89769 by Todesgleiter
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~~fortsetzung des vorherige Post~~

„Das ist Ihr Verdienst Sir. Ihr Angriff hat für einige Schäden gesorgt und den Bordcomputer veranlasst diverse Notfallprotokolle in Kraft zu setzen, dazu gehört auch die Aktivierung eines Notfallfunkfeuers das ich als Transmitter für diese Verbindung nutze.“ Erklärte Kapitän-Leutnant Giard in Kurzform und hörte sich dabei durchaus stolz auf seinen Leistung an, was Martin durchaus verstehen konnte, auf so eine Idee musste man erst einmal kommen. „Ich verstehe Kapitän-Leutnant, sehr einfallsreich. Können Sie dafür Sorge tragen das die Stationsgeschütze auch weiterhin schweigen, damit wir Verstärkungen auf die Station bringen können?“ fragte Martin dann. „Positiv Sir, ich habe den automatischen Neustart überbrückt, das zentrale Computersystem ist offline. Um die Geschütze jetzt zu nutzen müsste man sie schon manuell bedienen.“ Antwortete Kapitän-Leutnant Giard. „Gute Arbeit halten Sie sich für die Ankunft weitere Truppen bereit, da Sie die Station kennen, werden Sie den Entertrupp anführen. Verstanden Kapitän-Leutnant?“ befahl Martin dann, er erkannte eine Chance wenn er sie sah und die Tatsache das die Computersysteme der Station durch die Sabotage des Stellvertretenden Kommandanten ausgefallen waren war eine ideale Gelegenheit, nicht nur das die NBW Geschütze damit schwiegen, ohne das Computernetzwerk waren die Revolutionären Kräfte in der Kommandozentrale auch effektiv blind und unfähig auf die Situation zu reagieren. Martin wusste daher dass er jetzt Angreifen musste. „Versranden Sir. Ich erwarte die Ankunft Ihrer Verstärkungen an der nächsten Luftschleuse.“ Bestätigte Kapitän-Leutnant Giard dann umgehend.

Martin wechselte daraufhin zufriedengestellt zurück in den Flotteninternen Kanal und befahl: „UNSF KS-21 für UNSF AG-01: KSL-01 Andockmanöver an Pionierstation für Entermanöver vorbereiten, KS-11 und KS-05 nehmen Sie die Abwehrposition von KSL-01 ein um die Station vor anfliegenden Marschflugkörpern zu schützen.“, „UNSF KS-11 bestätigt Einnahme von Verteidigungsformation.“ Meldete Kapitän Domascic sofort, während Kapitän Sartori seinem Beispiel folgte: „UNSF KS-05 bestätigt ebenfalls Einnahme von Verteidigungsformation.“, „UNSF KSL-01 bestätigt Einleitung von Andockmanöver an Pionierstation.“ Quittierte dann Kapitän Pawlak. Martin hatte dabei mit voller Absicht die Liberty abkommandiert das Entermanöver durchzuführen, der Schwere Kreuzer hatte schlichtweg viel mehr Personal an Bord als die Korvetten und konnte daher auch eher auf einige Besatzungsmitglieder verzichten wenn es ernst wurde. Noch während die Schiffe unter Martins Kommando sich daraufhin daran machten ihre Weißungen auszuführen und sich zu diesem Zweck in Bewegung setzten, registrierte Martin eine Übertragung von der Planetenoberfläche die unverschlüsselt übertragen wurde was den Schluss nahelegte das sie für die Allgemeinheit bestimmt war. Nach kurzer Überprüfung stellte Martin daraufhin fest das es sich bei der Übertragung um eine reine Audio Botschaft handelte die das Elektronische Siegel des Parlaments der vereinten Nationen trug. Aufgrund der Umstände ging Martin daraufhin von simpler Propaganda oder weniger überzeugenden Aufrufen zur Loyalität aus. Sobald Martin die Übertragung öffnete um zu erfahren worum es ging, bewahrheiten sich seine Vermutungen praktisch auf dem Fuße. Es handelte sich um eine Emotionale Ansprache von niemand geringerem als seiner alten Freundin Tanja Wilmuth die mit subtiler Musik unterlegt war. Der Inhalt der Ansprache war dabei so flach wie die Oberfläche eines Salzsees, im Prinzip waren die Worte an ihn und andere UNSF Sodalen gerichtet die sich zurück auf ihre Treue Schwüre besinnen sollten um der neuen Regierung Gefolgschaft zu leisten. Etwas das Martin unter keine Umständen zu tun gedachte, vor allem da er wusste das er in diesem Fall wohl den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen würde, falls ihn nicht beinahe umgehend dasselbe Schicksal ereilte wie Kapitän Ortega. Von den egoistischen Motiven einmal abgesehen, war Martin auch davon überzeugt dass der Kurs den die Revolutionäre Regierung fuhr die Vereinten Nationen und eventuell die ganze Menschheit ins Verderben stürzen würde. Ein Krieg gegen die Dynastie war unter dieser Führung mehr wie Wahrscheinlich, ebenso wie die Überzeugung den Arachniden oder gar den Chyranth alleine entgegentreten zu können, eine Einschätzung die einfach nur Wahnwitzig war. Während die Arachniden zumindest in einer vergleichbaren Liga wie die Menschen spielten, so waren die Chyranth zu fortgeschritten um einen Sieg auch nur Theoretisch möglich zu machen, Martin hatte immerhin mit eigene Augen gesehen was die Schiffe dieser Aliens aus einer anderen Galaxis anrichten konnten.

Angewidert verlies Martin den Kommunikationskanal daher wieder, sollte sich Tanja doch selbst beweihräuchern, er hatte besseres zu tun. Zum Beispiel die Schlacht um die Station zu gewinnen. Auch wenn die Station selbst nicht mehr Feuerte und es im allgemein recht ruhig zuging bedeutet das nicht das die Situation nicht jeden Moment entgleisen konnte. Zwar ging Martin davon aus das seine Schiffe relativ sicher waren, aber das war nur ein Temporärer zustand. Sollten Sie die Pionierstation nicht Erobern können, blieb ihnen nicht viel übrig als sich Zurück zu ziehen, da sie ohne weitere Vorräte und Verstärkungen nicht viel auszurichten vermochten. „UNSF KSL-01 für UNSF KS-21, Andockmanöver abgeschlossen, erwarten Freigabe für Beginn der Enteroperation.“ Meldete Pawlak dann Pflichtbewusst, Martin war dabei durchaus erstaunt wie Problemlos sein Verhältnis mit dem Veteranen bisher verlaufen war, eigentlich hatte er mit mehr Widerworten gerechnet. „UNSF KS-21 für UNSF KSL-01: Freigabe für Enteroperation erteilt. Ihre Truppen werden an Bord der Station unter dem Kommando von Kapitän-Leutnant Giard stehen.“ Antwortete Martin dann. „Verstanden KS-21. Beginnen Truppentransfer.“ Antwortete Pawlak daraufhin. „Hoffen wir dass das schnell über die Bühne geht.“ Dachte sich Martin dann, je länger sie in diesem Orbit verweilten eine desto größere Zielscheibe waren sie. „Kontakt, Marschflugkörper im Anflug!“ meldete Peter dann. „Sieht so aus als wollte Wilmuth auch noch mitreden.“ Stellte Martin daraufhin für sich selbst fest während er den Anflugvektor der Waffen prüfte. Wie er erwartet hatte bewegten sich die gewaltigen Raketen auf einer vorhersehbaren Flugbahn. Es sollte für KS-11 und KS-05 daher ein leichtes Spiel werden die Waffe abzufangen bevor sie Gefährlich werden konnten. Martin musste daraufhin schmunzeln als ihm klar wurde das diese ganze Situation sehr deutlich vor Augen führte warum die Vereinten Nationen auf sich alleine gestellt keine Chance hatten. Selbst das geballte Arsenal der Erde das über mehrere Jahrzehnte hinweg angehäuft worden war konnte nichts gegen eine Handvoll Raumschiffe Ausrichten. Raumschiffe die nicht mal annähernd so mächtig waren wie das was in den Tiefen des Alls lauerte. Einen besseren Beweis dafür dass sie Falsch lag hätte Tanja Wilmuth daher gar nicht erbringen können.

„Kapitän Leutnant Giard für UNSF KS-21, bitte kommen.“ Verlangte dann die Stimme des Stellvertretenden Stationskommandanten er die Station mit Unterstützung von Truppen der Liberty zurückerobern sollte. „UNFS KS-21 Haupt Kapitän Möllers hört Kapitän-Leutnant.“ Antwortete Martin sofort. „Entertrupp zusammengestellt Sir, erwarten Freigabe zum Vorrücken.“ Meinte Kapitän-Leutnant Giard dann. „Erlaubnis erteilt Kapitän-Leutnant. Rücken Sie eigenverantwortlich vor!“ befahl Martin sofort. Er selbst kannte sich auf der Station nicht wirklich gut aus und sah daher keinen großen Sinn darin das weitere Vorgehen explizit zu steuern. Kapitän-Leutnant Giard als Stellvertretender Stationskommandant war die definitiv geeignetere Wahl. „Verstanden Haupt Kapitän Möllers. Rücken jetzt vor.“ Quittierte Giard dann worauf er die Verbindung vermutlich stumm schaltete um mit den anderen Soldaten sprechen zu können ohne Martin die ganze Zeit in den Ohren zu liegen. „Kapitän-Leutnant Graham, allgemeiner Status.“ verlangte Martin dann. Zwar ging er nicht davon aus das sich eine brenzlige Situation ergeben hatte ohne das er davon Wind bekommen hatte, schon alleine aus dem Grund weil Peter das umgehend gemeldet hätte, aber trotzdem hielt er es für Angebracht sich nach dem aktuellen Stand der Dinge zu erkundigen. „Feindliche Lenkwaffen von der Planetenoberfläche im Anflug, Ziellösung: Unbekannt, Chance auf Treffer: Gering. Ansonsten ist der Orbit ruhig, sämtliche Schiffe scheinen sich aus der Reichweite Erdgestützter Waffen zurück gezogen zu haben.“ Antwortete Peter umgehend. „Das läuft bisher ein bisschen zu glatt…“dachte sich Martin dann, zwar war im Bewusst das die neue Revolutionäre Führung der Vereinten Nationen keine Militärischen Raumschiffe zur Verfügung hatte und ihre Optionen daher beschränkt waren wenn es um den Umgang mit Raumschiffen ging, aber trotzdem empfand er es bisher als zu einfach Wilmuth und ihren Anhängern auf der Nase herum zu tanzen.
~~~Ende Kapitel 68~~~

mfg.: Tg

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18 May 2019 12:56 #89794 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Reise ins Unbekannte
Kapitel 69: Temporärer Sieg

Aufgeregter als es die Situation auf den ersten Blick eigentlich vermuten lassen würde wartete Martin auf weitere Fortschrittsberichte von der Enteroperation auf der Pionierstation. Da er Kapitän-Leutnant Giard mehr oder weniger freie Hand bei der Operation gegeben hatte blieb ihm schlussendlich auch nicht viel mehr übrig. Zwar Schwiegen die Stationsgeschütze dank der Sabotage des Kapitän-Leutnants noch immer und auch die Salven von Marschflugkörpern die von der Erde aus auf das Geschwader abgefeuert worden waren, hatten keine wirklich Probleme verursacht aber trotzdem war Martin angespannt. Angespannt weil er nicht glaubte das ihm dieser Sieg so ohne weiteres geschenkt werden würde. Plötzlich meldete sich dann jedoch der Entertrupp und riss Martin damit aus seinen, sich ewig im Kreis drehenden Gedanken: „Kapitän-Leutnant Giard für Haupt Kapitän Möllers, bitte kommen.“, „Sprechen Sie.“ Forderte Martin daraufhin umgehend auf. „Sir, wir haben ein Problem. Die Rebellen haben die Schotten verschweißt, wir kommen nicht weiter.“, „Was soll das den nützen?!“ fragte sich Martin daraufhin, das verschweißen der Schotten würde den Rebellen an Bord nur Zeit erkaufen, mehr nicht. „Können Sie die Schotten Aufbrechen Kapitän-Leutnant?“ fragte Martin dann. „Positiv Sir. Aber das wird Zeit benötigen. Die Schotten sind dafür konstruiert gewaltsamen Öffnungsversuchen zu widerstehen. Zeit die wir vermutlich nicht haben.“, „Weshalb Kapitän-Leutnant?“ fragte Martin sofort alarmiert. „Sir, ich kann nur spekulieren. Aber den Rebellen muss klar sein dass das zu Schweißen der Schotten uns nicht aufhalten kann. Sobald wir daher beginnen uns einen Weg zu bahnen, wird ihnen die Ausweglosigkeit ihrer Situation wohl deutlich werden uns sie könnten zu dramatischen Mitteln greifen uns einen Sieg zu verwehren.“ Antwortete Kapitän-Leutnant Giard. „Haben die Rebellen die Selbstzerstörungscodes?“ fragte Martin sofort, die Selbstzerstörung war immerhin der Inbegriff einer drastischen Reaktion. „Negativ Sir. Kapitän Ortega hat die ihren mit ins Grab genommen und mich haben sie nie zu fassen bekommen. Allerdings haben die Rebellen die volle Kontrolle über die Manövertreibwerke. Sie könnten die Station mühelos auf einen abfallenden Orbit bringen um sie auf die Erdatmosphäre prallen zu lassen.“ Antwortete Kapitän-Leutnant Giard sofort. Reflexartig überprüfte Martin daraufhin die Navigationsdaten seines Schiffes und die der Station. Glücklicherweise stellte er dabei fest das die Station noch immer auf ihrem Standard Orbit verweilte, offenbar waren die Revolutionären Kräfte in der Kommandozentrale noch nicht auf die Idee gekommen den Orbit der Station zu manipulieren, oder aber sie waren noch nicht verzweifelt genug für eine derartige Aktion.

„Können Sie die Schotten umgehen ohne die Rebellen zu alarmieren Kapitän-Leutnant?“ fragte Martin dann. „Negativ Sir. Der ganze Sinn dieser Schotten ist es ja die Kommandozentrale abzuriegeln und Unautorisierte Kräfte so lange wie möglich auszusperren.“ Antwortete Kapitän-Leutnant Giard. „Mist“ dachte sich Martin daraufhin während ihm klar wurde dass das reale Leben eben kein Film war in dem die Helden immer eine Möglichkeit hatten ein Problem zu umgehen. „Gibt es eine Möglichkeit das Navigationssystem zu übersteuern?“ fragte Martin dann, er wollte es tunlichst vermeiden dass die Station auf die Erde stürzte. Ein Objekt von der Größe und Masse der Station würde nicht vollständig in der Atmosphäre verglühen und die Einschläge der Trümmer konnten mühelos mit der Energie taktischer Nuklearwaffen erfolgen. Mit so etwas war nicht zu Spaßen. „Negativ Sir. Die Manövertriebwerke sind bereits auf manueller Steuerrung weil das Computernetzwerk nicht aktiv ist. Wir müssten aktiv jegliche Kabelverbindung zwischen dem Kontrollzentrum und jedem einzelnen Manöverknoten unterbrechen um den Zugriff auf die Manövriertreibwerke zu unterbinden. Ich muss wohl nicht erwähnen dass das keine wirkliche Lösung ist Sir.“ Antwortete Kapitän-Leutnant Giard. „Nein müssen Sie nicht Leutnant. Bleiben Sie in Bereitschaft ich versuche mir was zu Überlegen.“ Befahl Martin dann Nachdenklich. „Verstanden Sir.“ Quittierte Kapitän-Leutnant Giard umgehend. „So ein Mist aber auch!“ fluchte Martin dann in sich hinein, er wusste dass sie die Zeit davon lief. Selbst wenn sie nicht weiter vorrückten war es mehr als wahrscheinlich das die Rebellen in der Kommandozentrale früher oder später Panik bekamen, immerhin standen sie mit dem Rücken zur Wand, im Wahrsten Sinne des Wortes. „Wir haben nur eine Wahl…“ dachte sich Martin dann, auch wenn ihm das nicht gefiel. Er aktivierte daher seinen Kommunikator erneut und verlangte: „UNSF KS-21 für Kapitän-Leutnant Giard, bitte kommen.“, „Kapitän-Leutnant Giard hört Sir.“ Meldete sich der aufgerufene sofort Pflichtbewusst. „Kapitän-Leutnant, gibt es einen Notfall Kontrollraum an Bord der Station?“ fragte Martin dann. „Der Computerkern kann als Notfallkontrollraum genutzt werden wenn die Kommandozentrale außer Gefecht gesetzt ist Sir. Allerdings müssten wir dafür die Kommandozentrale komplett von Netzwerk trennen um die Kontrollen umzuleiten.“ Antwortete Kapitän-Leutnant Giard sofort. „Wie lange dauert es die Kontrollen im Computerkern zu etablieren?“ fragte Martin dann. „Im Moment unendlich Sir. Das ist aus offensichtlichen Gründen nur möglich wenn der Hauptcomputer aktiv ist.“ Antwortete Kapitän-Leutnant Giard. „Wie lange dauert es den Hauptcomputer neu zu starten Kapitän-Leutnant?“ fragte Martin dann. „Vielleicht zwei Minuten Sir, aber ich würde davon abraten. Die Stationsgeschütze würdend dabei wieder aktiviert, außerdem würden die Rebellen die Kontrolle über die meisten Systeme, wie zum Bespiel das Notfallfunkfeuer erlangen.“ Antwortete Kapitän-Leutnant Giard. „Nur wenn Sie dann noch am Leben sind Kapitän-Leutnant, ziehen Sie sich zum Computerkern zurück und bereiten Sie die Reaktivierung des Hauptcomputers sowie die Übernahme der Stationskontrollen vor.“ Befahl Martin daraufhin. „Sir?“ fragte Kapitän-Leutnant Giard daraufhin alarmiert. „Wir werden die Kommandozentrale der Station zerstören Kapitän-Leutnant. Ein paar gut gezielte Schüsse der Hauptgeschütze müssten mehr als ausreichend sein.“ Antwortete Martin düster. Es gefiel ihm nicht die Station zu beschädigen, aber sie mussten etwas tun. „Ich verstehe Sir. Passen Sie nur auf worauf genau Sie schießen.“ Stellte Kapitän-Leutnant Giard dann fest. „Darauf können Sie sich Verlassen Kapitän-Leutnant. Diese Station ist zu wertvoll um sie zu verlieren.“ Antwortete Martin. „Gut, wir ziehen uns zurück und aktivieren den Hauptcomputer wieder sobald wir die Einschläge bemerken Sir.“ Meinte Kapitän-Leutnant Giard dann der sich erstaunlich gefasst anhörte obwohl er wusste das seine Station in kürze unter Feuer durch Alliierte kommen würde. „Bestätigt, hoffen wir dass das gut geht. Haupt Kapitän Möllers Ende.“ Meinte Martin dann.

„Sir, ich muss Sie vor den Risiken die Station zu beschießen warnen. Ich kann nicht garantieren das es zu keiner fatalen Kettenreaktion kommt welche die Station zerstören könnte.“ Meinte Peter dann. „Zur Kenntnis genommen Kapitän-Leutnant. Aber unsere Optionen sind bedauerlicher weiße stark eingeschränkt.“ Antwortete Martin. „Verstanden Sir, Visiere die Kommandozentrale der Station mit den Hauptgeschützen an.“ Antwortete Peter umgehend. „Leutnant Halley, bringen Sie uns auf einen Sicherheitsabstand zur Station, Separation einhundert Kilometer.“ Befahl Martin dann, für den Fall das etwas schief ging wollte er genug Abstand zwischen sich und der Station haben. „Verstanden, erhöhe Separation zur Pionierstation auf einhundert Kilometer.“ Bestätigte Aponi dann während Martin fühlte wie das Schiff sich in Bewegung Setzte. „UNSF KS-21 Haupt Kapitän Möllers, für UNSF AG-01: Begeben Sie sich auf einen Sicherheitsabstand zur Station. Wir werden das Feuer auf die Station eröffnen um die Kommandozentrale aufzuschalten.“ Wies Martin dann die restlichen Schiffe seines Geschwaders an welche er natürlich auch keinem unnötigen Risiko aussetzen wollte. „UNSF KSL-01 verstetigt, entfernen uns von Pionierstation.“ Bestätigte Kapitän Pawlak dann umgehend, es wunderte Martin nicht dass er dieser Order als einer der ersten nachkam. Mittlerweile war es mehr als offensichtlich dass Pawlak kein besonders mutiger Mann war. „UNSF KS-05 bestätigt, vergrössern Separation zu Pionierstation, behalten Defensiv Formation jedoch bei.“ quittierte dann Kapitän Sartori während Kapitän Domascic denn goldenen Abschluss machte: „UNSF KS-11 bestätigt vergrößern Separation in defensiv Formation zur Pionierstation.“
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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18 May 2019 12:58 #89795 by Todesgleiter
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~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

Sobald dann alle Schiffe ihren Sicherheitsabstand eingenommen hatten aktivierte Martin final ein weiteres Mal das Kommunikationssystem und fragte: „UNSF KS-21 Haupt Kapitän Möllers für UNSF Pionier Station Kapitän-Leutnant Giard: Sind Sie und Ihre Truppen in Position?“, „Positiv Sir, wir sind in Position und bereit.“ Antwortete Kapitän-Leutnant Giard mit einem endgültigen Tonfall in der Stimme, ihm war Bewusst was jetzt folgen würde. Martin wechselte daraufhin auf den Schiffsinternen Kanal, da sie alle ihre Helmvisiere geschlossen hatte und befahl: „Kapitän-Leutnant Graham: Feuerbefehl auf Pionierstation erteilt, gezielter Einzelschuss auf die Kommandozentrale.“, „Bestätigt Sir, Geschützturm Alpha hat Ziel erfasst, Waffe geladen und bereit. Feuer auf Ihr Zeichen.“ Bestätigte Peter sofort. „Feuer.“ Meinte Martin daraufhin lediglich kurz angebunden. „Bestätigt, Feuere einen Schuss ab.“ Quittierte Peter umgehend ehe er die Order in die Tat umsetzte und die Athene einen einzigen Schuss aus einem ihrer beiden Hundertzwanzig Millimeter Doppelgefechtstürme auf die Station abfeuerte. Martins Blick folgte der Flugbahn der Granate daraufhin wie Zeitlupe, es war doch erstaunlich wie lange ihm die nicht einmal eine Sekunde dauernde Flugzeit vorkam ehe die Waffe Ihr Ziel traf. Mühelos durchbrach die Panzerbrechende Granate daraufhin die Hülle der Station. Die Hülle der Pionierstation war praktisch ungepanzert da bei der Konstruktion der Station davon ausgegangen worden war das sie niemals in ein wirkliches Gefecht verwickelt sein würde. Zudem war das Panzern einer so großen Struktur Teuer und Aufwendig, einer der Hauptgründe warum es nur so wenig Kriegsschiffe gab. Es dauerte lange selbst kleine Schiffe zu konstruieren. Anschließend folgte eine Detonation im inneren der Kommandozentrale der Station welche weitere Teile der Hülle nach außen ins All absprengte. „Direkter Treffer am Ziel, Zerstörung der Kommandozentrale wahrscheinlich.“ Meldete Peter sofort. Martin aktivierte daraufhin erneut das Kommunikationssystem und fragte: „Kapitän-Leutnant Giard, Status der Kontrollsysteme?“, „Wir aktivieren den Hauptcomputer in diesem Moment Sir, halten Sie sich für eventuellen Beschuss bereit. Es könnte kurze Zeit in Anspruch nehmen den Feuerbefehl aufzuheben.“ Antwortete Kapitän-Leutnant Giard umgehend. „Verstanden Kapitän-Leutnant.“ Antwortete Martin ehe er Schiffsintern befahl: „Leutnant Halley Ausweichmanöver vorbereiten.“, „Verstanden Sir, Manövertriebwerke bereit für Ausweichmanöver.“ quittierte Aponi sofort. Gleichzeitig warnte Martin die anderen Schiffe seines Geschwaders: „UNSF KS-21 für UNSF AG-01: Halten Sie sich für eingehenden Beschuss von der Station bereit.“ Nur Sekundenbruchteile darauf meldete sich Kapitän-Leutnant Giard wieder: „Kapitän-Leutnant Giard für UNSF KS-21 Haupt Kapitän Möllers. Aktivierung des Hauptcomputers eingeleitet, versuche Kontrollen umzuleiten.“ Im selben Moment eröffneten die verblieben Geschütze der Station wieder das Feuer auf die UNSF Schiffe, waren dabei jedoch ähnlich ineffektiv wie zu Beginn der Operation. Auf diese Distanz verfügten die kleinkalibrigen Geschütze über schlichtweg nicht genügend Feuerkraft um die gepanzerten Hüllen der Kriegsschiffe wirklich beschädigen zu können.

Allerdings empfing die Athene dann eine Übermittlung von der Oberfläche, anhand der Kodierung erkannte Martin umgehend dass es sich um eine weitere Mitteilung der neuen Regierung handelte. Anders als die erste Übertragung welche vergleichbar mit einer Radioübertragung gewesen war, handelte es sich dieses Mal jedoch um eine richtige Kommunikationsanfrage auf einem Separaten Kommunikationskanal. Offenbar wollte jemand auf der Oberfläche nun direkt mit ihm sprechen. Martin überlegte daraufhin kurz, entschloss sich jedoch sich zumindest anzuhören was die anderen zu sagen hatten. Immerhin war es ja noch möglich, wenn auch unwahrscheinlich dass sie eine Friedliche Lösung der ganzen Situation austüfteln konnten. Mit gebotenem Respekt stellte Martin daher seinen Kommunikator auf den Kommunikationskanal ein und erwartete von üblen Beleidigungen, über Drohungen und Flehen so ziemlich alles. „UNSF KS-21 Haupt Kapitän Möllers bitte kommen.“ Verlangte eine Martin bekannte Frauen Stimme in dem Kanal umgehend und in Dauerschleife. „Das kann ja jetzt heiter werden.“ Dachte sich Martin dann, wohl Wissend zu wem die Stimme gehörte: Seiner Freundin aus dem Parlament Tanja Wilmuth. Er holte daher einmal tief Luft ehe er antworten wollte, jedoch war Kapitän-Leutnant Giard schneller als er meldete: „Kapitän-Leutnant Giard für UNSF KS-21: Wir haben die Kontrolle über die Station zurück erlangt. Allerdings wurden einige System beschädigt und sind nicht länger Funktionsfähig.“ Martin entschloss sich daraufhin zunächst die Anweisungen an seine Untergeben herauszugeben bevor er sich mit Tanja befasste und antwortete daher: „UNSF KS-21: Verstanden Kapitän-Leutnant, können Sie die Station auf einen höheren Orbit bringen um die Reichweite der Erdgestützten Waffensystem zu verlassen?“ Im Moment war es das dringlichste Problem die Station aus dem Einflussbereich der Erde zu bringen, danach konnte man sich um eventuelle weitere Schäden kümmern.

„Positiv Sir, die Manöversystem sind noch beschränkt Einsatztauglich.“ Antwortete Kapitän-Leutnant Giard umgehend. „Sehr gut Kapitän-Leutnant, bringen Sie die Station aus der Gefahrenzone, so schnell wie möglich.“ Befahl Martin dann zufrieden. „Verstanden Sir, bringen die Pionierstation auf einen höheren Orbit.“ Bestätigte Kapitän-Leutnant Giard umgehend. Martin stellte seinen Kommunikator daraufhin auf den Flottenweiten Kanal um und befahl: „UNSF KS-21 für UNSF AG-01: Verteidigungsformation um Pionierstation halten, die Station wird nun auf einen höheren Orbit evakuiert.“, „UNSF KSL-01 bestätigt, decken den Rückzug der Pionierstation auf einen höheren Orbit.“ Bestätigte Pawlak umgehend der sich bislang ohne zu meckern an Martins Anweisungen gehalten hatte, was für diesen durchaus überraschend war. „UNSF KS-11 Bestätigt, schützen Rückzug der Pionierstation.“ meldete dann Kapitän Domascic welcher umgehend von seiner Kollegin Sartori gefolgt wurde: „UNSF KS-05 bestätigt Rückzug aus dem tieferen Orbit in Verteidigungsformation.“, „Leutnant Halley, bringen Sie uns in Formation.“ Befahl Martin dann, er sah keinen Grund sein eigenes Schiff zurückzuhalten. „Bestätigt Sir, nehme Verteidigungsformation für Pionierstation mit UNSF AG-01 ein.“ Quittierte Aponi sofort worauf sich das Schiff dann in Bewegung setzte. „Kapitän-Leutnant Graham, können sie Bewegungen von der Station erfassen?“ fragte Martin dann. „Positiv Sir, ich kann mehre aktive Manövertriebwerke erfassen welche die Station auf einen höheren Orbit drücken.“ Antwortete Peter umgehend. „Sehr schön, das läuft also nach Plan.“ Dachte sich Martin daraufhin zufrieden ehe er ein weiteres Mal tief Luft holte und sich mental auf das Gespräch mit der neuen Möchtegern Präsidentin vor. Nachdem er dann der Meinung war so bereit zu sein wie es unter den Umständen möglich war sprach er laut und deutlich in seinem Kommunikator: „UNSF KS-21 Haupt Kapitän Möllers hört.“

Umgehend brach die bisherige dauerschleife aus dem Aufruf an ihn sich zu melden daraufhin ab und Martin vernahm erneut Tanjas Stimme, dieses Mal jedoch Offenkunig in Echtzeit und nicht aus einer Aufzeichnung: „Wie ich Sehe haben Sie sich entschlossen doch noch zu Antworten Haupt Kapitän. Ich möchte Ihnen daher hiermit ganz offiziell die Möglichkeit geben sich zu Ergeben, Ich würde auch über Ihre Kleine Rebellion hinwegsehen und sie lediglich aus dem Dienst entlassen.“, „Die tickt ja nicht ganz Richtig.“ Dachte sich Martin daraufhin, er hatte keineswegs vor sich zu ergeben und entschloss sich daher in die Gegenoffensive zu gehen: „Erstaunlich, ich wollte Ihnen gerade ein ganz ähnliches Angebot Unterbreiten Frau Wilmuth. Ergeben Sie sich und ich garantiere Ihnen das Sie und Ihre Anhänger faire Gerichtsverfahren nach geltendem Recht bekommen werden.“, „Sie…!“ Setzte Tanja daraufhin an, fing sich jedoch wieder bevor sie ihren Satz beenden konnte. „Ich?“ fragte Martin daraufhin höflich aber Provokant, ja er konnte diese Frau nicht leiden und es war mehr als deutlich das dieser Umstand auf Gegenseitigkeit beruhte. Er sah daher keinen Grund sie mit Samthandschuhen anzufassen. „Seien Sie vernünftig Möllers, Sie können nicht gewinnen. Wir haben die Erde So gut wie Erobert, Sie haben keine Unterstützung mehr. Wenn Sie sich weigern sich zu Ergeben verdammen Sie sich selbst und alle die ihnen folgen zu einem langsamen und qualvollen Tod.“ Meinte Tanja dann mit angestrengt ruhiger Stimme. „Woher wollen Sie Wissen ob ich Gewinnen kann oder nicht Frau Wilmuth? Ich gedenke jedenfalls nicht mich zu Ergeben und alles wofür ich bisher gearbeitet habe über Bord zu Werfen und gleichzeitig die ganze Menschliche Rasse wegen Ihrer Engstirnigkeit zu verdammen.“, „Meine Engstirnigkeit? Dann sagen Sie mir doch wo Ihre so hoch geschätzten Alien Freunde jetzt sind? Unseren Teleskopen zufolge verharrt ihr Schiff noch immer Regungslos im äußeren Orbit. Sie haben nichts getan um Ihnen zu Helfen. Und genau so werden Sie es mit uns allen Handhaben, wir sind auf uns Gestellt, wie wir es schon immer waren.“ Erwiderte Tanja siegesgewiss. „Sie greifen nicht ein, weil Sie sich nicht in unsere Innenpolitischen Vorgänge einmischen wollen. Aber glauben Sie mir die Arachniden oder Chyrant werden nicht so nachsichtig sein.“ Beharrte Martin nicht minder entschlossen, wenn diese Frau ihn Umstimmen wollte, musste sie sich schone etwas besseres Ausdenken. „Jede Herausforderrung wird uns nur stärker machen. Ich werde jedenfalls nicht zulassen dass unsere großartige Nation von Aliens unterwandert wird die Ihre Aktionen mit künstlich geschürter Panik über imaginäre andere Aliens begründen. Ergeben Sie sich jetzt oder nicht, das ist Ihre letzte Chance!“ meinte Tanja dann nicht minder entschlossen. Martin wusste dabei nicht ob sie wirklich so dumm oder wahnsinnig War ihre eigenen Worte zu glauben oder ob sie lediglich eine talentierte Schauspielerin war. „Die Arachniden sind nicht Imaginär, sie haben einen nicht zu Unterschätzenden Teil unsere Flotte ausgelöscht. Ihre Existenz zu leugnen ist Wahnsinn.“ Erwiderte Martin umgehend, vielleicht gab es ja noch die Chance die selbsternannte Retterin der Menschheit von einer großen Dummheit abzuhalten, auch wenn dabei so seine Zweifel hatten. Tanja Wilmuth machte im Moment nicht den Eindruck sich durch Argumente überzeugen zu lassen. „Sie sind derjenige der Wahnsinnig ist. Sie verraten Ihre Spezies, verraten Sie mir wenigstens was sie Ihnen im Gegenzug angeboten hat, Macht, Geld, oder ist sie einfach nur gut im Bett?“ meinte Tanja dann. „Nichts. Sie hat überhaupt nichts damit zu tun.“ Antwortete Martin angewidert, nie hätte er gedacht dass eine ehemalige Parlamentsabgeordnete so tief sinken konnte und sich auf simple Persönliche Beleidigungen stützen würde um eine Diskussion zu führen. „Natürlich… Als ob ich Ihnen das glauben würde. Wir haben uns nichts weiter zu sagen.“ Stellte Tanja dann fest und beendete die Verbindung abrupt. Martin schüttelte daraufhin lediglich den Kopf, ihm war nach diesem Gespräch klarer als je zuvor dass sie die Situation auflösen mussten. Um jeden Preis, er konnte nicht zulassen dass eine Wahnsinnige die Regierungsgeschäfte der Vereinten Nationen übernahm.
~~~Ende Kapitel 69~~~

mfg.: Tg

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