Reise ins Unbekannte

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16 Sep 2017 23:51 #88223 by General Stefan
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Hach Mensch das hat mich glatt an den Film Apollo 13 erinnert *_* Das VR-Spiel Lone Echo wäre eine tolle Inspiration für diese Geschichte. Kann man sich ganz nett auf youtube 2 stunden spielsequenzen zu anschauen, da gehts auch um schwerelosigkeit im weltall und komplikationen :D Auf jeden Fall war das wie immer ein super Kapitel und ich hatte wirklich Spass dabei es zu lesen! Freue mich auch nächste Woche!

LG Stefan

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23 Sep 2017 14:42 #88297 by Todesgleiter
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@General Stefan; Naja, so lange du nicht damit gerechnt hast das Martin das Schiff auch am Ende unterm Hintern in die Luft fliegt hab ich kein Problemd amit wenn du dich an Apollo 13 erinert fühlst :D
Lone Echo kenne ich jetzt nicht, aber vllt. Schau iche s kir ja mal an. In letzte Zeit hat das Scifi genere ja soweiso ne Widergeburt erfahren, isnbesodner im Sandbox/Survival bereich. Schön das es nichtmehr nur Weltkriegsszenarien gibt!

@all: Weiter geht's:

Kapitel 4: Trockenübungen

Martin schwitzte und keuchte während er sich gegen die Metallenen Träger stemmte. Doch das Computergesteuerte Trainingsgerät kannte kein Erbarmen und erhöhte den Gegendruck noch weiter. „Ja, mach mich doch kaputt.“ Dachte sich Martin daraufhin Missmutig. Die Extensiven Trainingseinheiten die jeder Raumsoldat jeden Tag absolvieren musste waren nicht nur äußerst anstrengend sondern nahmen auch einen nicht zu Unterschätzenden Teil der wachen Zeit eines jeden einzelnen ein. Der Grund hierfür war das der Menschliche Körper schon nach kurzer Zeit in der Schwerelosigkeit begann zu degenerieren. Muskeln bildeten sich zurück, Knochen wurden Schwächer und das Herz verlor an Kraft da der Organismus nicht mehr gegen die Schwerkraft ankämpfen musste. Die UNSF hatte daher einen speziellen Trainingsplan ausgearbeitet der eben diesen Degenerativen Prozessen entgegenwirken sollte und die volle Einsatzfähigkeit aller Raumsoldaten gewährleisten sollte. Es gehörte daher zu den Pflichten des Verantwortlichen Medizinischen Offiziers an Bord die Täglichen Trainingsberichte, welche der Bordcomputer anfertigte, nicht nur einzusehen sondern auch genauestens zu überprüfen. Das Training sausen zu lassen ging daher nicht. Selbst der Kapitän eines Schiffes hatte sich in diesem Thema gehorsam unterzuordnen. Gerade als Martin daher ein weiteres Mal leise in sich hinein ächzte, öffnete sich die Tür und Constantinos schwebte in den Raum. „Kapitän Möllers Sir.“ Grüßte er umgehend korrekt. „Ist schon gut Leutnant.“ Meinte Martin daraufhin wobei seine Stimme definitiv etwas vor Anstrengung verzerrt klang. Constantinos warf den Trainingsgeräten daraufhin einen missmutigen Blick zu ehe er leise aufstöhnte und sich seine Schicksal ergab.

„Haben wir bereits einen Auftrag Sir?“ fragte Constantinos dann während er selbst begann sich gegen die Bügel der Trainingsmaschine zu stemmen. „Nein, aber das wird wohl nicht mehr lange dauern.“ antwortete Martin Wahrheitskonform immerhin lag die Athene noch immer angedockt an der Pionierstation, was nicht viel zu sagen hatte. Der Start war immerhin erst knappe zehn Stunden her. „Hmmpf.“ Antwortete Constantinos daraufhin lediglich. Worauf Martin grinsen musste, er war nicht der einzige der sich in diesem Moment plagen musste, was die ganze Situation deutlich erträglicher machte. Seine Erlösung erreichte Martin jedoch nur wenige Minuten später durch den Bordcomputer über das Bordkommunikationssystem: „Kapitän Möllers, Sie werden auf der Kommandobrücke zur Einsatzbesprechung erwartet.“ Froh eine Ausrede zu haben seine Trainingseinheit zu unterbrechen, faltete sich Martin aus dem Apparat und meinte: „Kapitän- Leutnant Graham ebenfalls informieren.“, „Bestätigt.“ Quittierte der Bordcomputer umgehend. Das Computernetzwerk an Bord war zwar Meilenweit von einer echten KI entfernt, konnte jedoch durchaus einfache verbale Befehle verstehen und ausführen. „Viel Spaß noch Leutnant.“ Meinte Martin dann an Constantinos gewandt der zu Antwort lediglich gequält grinste. Martin wandte sich daraufhin gut gelaunt ab und verließ den Trainingsraum in Richtung der Besatzungsqaurtiere um sich umzuziehen. Immerhin wollte er nicht vollkommen verschwitzt auf der Brücke auflaufen.

Schnell darauf hatte Martin seine Private Unterkunft an Bord erreicht, die Besatzungsquartiere an Bord waren dabei bestenfalls als spartanisch zu bezeichnen, außer einer Schlafkammer, einem Kleiderschrank und einer Toilette gab es auf den ungefähr fünf Quadratmetern nicht viel. Das störte Martin jedoch nicht sonderlich, außer zum Schlafen hielt er sich sowieso nicht in diesen Räumen auf. Gekonnt schlüpfte er daraufhin aus dem Einteiler und beförderte das Schwebende Stoffknäul in einen Sammelbehälter der die Schmutzigen Wäschestücke mithilfe von Unterdruck einsaugte und im inneren hielt. Daraufhin schwebte Martin in die Hygiene Ecke der Kabine und begann sich den Schweiß vom Körper zu reiben. Wegen der Schwerelosigkeit konnte man an Bord weder Duschen noch Baden und musste sich daher mit einem Gerät das entfernt an einen selbstbefeuchtenden Fensterabzieher erinnerte säubern. Nach einer groben Selbstreinigung zog sich Martin einen frischen Einteiler über und schwebte schnurstracks in Richtung Kommandobrücke. Unterwegs begegnete er Peter der ebenfalls zielstrebig auf die Kommandobrücke zuhielt. „Sir.“ Grüßte Peter umgehend. „Kapitän-Leutnant.“ Grüßte Martin zurück während Peter kurz wartete um ihn vorzulassen was Martin ungeheuer erheiterte an Bord dieses Schiffes war er so etwas wie ein höheres Wesen. Nur zwei Korridorabzweige später schwebten Martin und Peter in die verwaiste Kommandobrücke, alle Stationen waren verlassen und die Holodispays waren im Bereitschaftsmodus. Das war nichts ungewöhnliches die meiste Zeit über würde das Schiff unbeaufsichtigt auf Autopilot fliegen, es gab keinen Grund die Stationen rund um die Uhr zu besetzen erst recht nicht wenn das Schiff angedockt an einer Station lag.

Martin schwebte daraufhin zum Stuhl des Kommandierenden Offiziers und aktivierte das Kommunikationssystem mit seiner ID. Schnell wählte er einen bereitstehenden Kanal des Flottenkommandos und meldete sich anwesend: „UNSF Flottenkommando, hier UNSF KS-21 Kapitän Möllers. Bereit für erhalten von Missionsparametern.“ Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: „UNSF KS-21 hier UNSF Flottenkommando, Admiral Wright. Zuerst einmal möchte ich Ihnen für Ihren geglückten Start gratulieren, für eine so junge und unerfahrene Besatzung war das wirklich bemerkenswert. Wir hatten hier eigentlich mit mehr Problemen gerechnet.“ Martin fühlte daraufhin wie der Stolz in ihm Aufstieg als er antwortete: „Danke Sir.“ Der Admiral fuhr daraufhin fort: „Ihr erster Auftrag umfasst vor allem die Erprobung des Schiffes. In diesem Moment wird ein Navmarker in ihr System geladen der Sie zu einem Rendezvous mit UNSF FF-05 führt. Sie werden ein Gefecht gegeneiander Simulieren. Bedenken Sie dabei das es nicht das Ziel ist die Simulation zu gewinnen sondern sämtliche Fähigkeiten ihres Schiffes auszutesten.“, „Verstanden Admiral. Wir brechen so schnell wie möglich auf.“, „Gut, wir werden Sie beobachten Kapitän. UNSF Flottenkommando Ende.“ Erwiderte der Admiral daraufhin ehe die Verbindung unterbrochen wurde. Martin warf daraufhin einen langen Blick zu Peter der meinte: „Auf jeden Fall wird das eine Herausforderrung. Eine Fregatte der Freedom Klasse ist uns Waffentechnisch überlegen.“, „Ich gedenke trotzdem einen harten Kampf zu liefern Kapitän-Leutnant.“ Erwiderte Martin entschlossen während er sich in seinen Stuhl setzte und in den Bordinternen Kommunikationskanal wechselte: „Achtung an alle Besatzungsmitglieder. Umgehende Abflugbereitschaft herstellen.“ Peter hatte sich unterdessen bereits in seinen Stuhl gesetzt. Trotz seiner Kontrollierten Bewegungen wirkte er regelrecht elektrisiert, was verständlich war immerhin konnte er bei der anstehende Übung zeigen was er konnte.

Nur wenige Minuten später kam Aponi auf die Brücke geschwebt aufgrund der Tatsache das ihr Haar nicht zu einem Zopf geflochten war ließ sich dabei leicht erkennen das sie wohl bei der Persönlichen Selbstreinigung von dem Abflugbefehl überrascht worden war. Da die Anweisung zur Herstellung der Abflugbereitschaft ohne Vorwarnung gekommen war dauerte es daraufhin jedoch noch ein paar Minuten bis alle Stationen Status grün meldeten. Die meisten Offiziere waren Schlichtweg nicht auf ihren Posten gewesen. „Pionier Station Flugkontrolle hier KS-21 erbitten Freigabe für Start.“ Meinte Martin dann über das Kommunikationssystem. „UNSF KS-21, hier Pionier Station Flugkontrolle, Freigabe für Start erteilt, alle Schiffe in der Nähe sind angewiesen ihren Abflugvektor frei zu halten.“ Antwortete Prompt die Stimme eines Flugleitoffizieres. Rings um die Pionierstation gab es regen Verkehr, dutzende Zivile Orbitalgleiter und Transporter waren hier unterwegs, was in aller regel jedoch kein Problem darstellte, die Flugkontrolle hatte alles im griff, außerdem hatten Militärschiffe Priorität. „Danke Flugkontrolle.“ Erwiderte Martin daraufhin ehe er das Kommunikationssystem stumm schaltete und befahl: „Dockklammern lösen, und abdocken.“, „Verstanden Sir. Löse Dockklammern. Zünde untere Lagekontrolltriebwerke zwanzig Prozent Leistung, fünf Sekunden.“ Bestätigte Aponi umgehend ehe die Athene sich langsam in Bewegung setzte. Auf seinen Kontrollschirmen konnte Martin dabei beobachten dass die Athene sich langsam von der Station entfernte. Aufgrund der katastrophalen Auswirkungen die eine Kollision haben konnte war es nicht ungewöhnlich das sich Raumschiffe in großer Nähe zu einander oder zu einer Orbitalinstallation nur außerordentlich langsam fortbewegten.

„Abdocksequenz vollständig, leite Einflug in Parallelorbit zu Pionierstation ein.“ Meldete Aponi daraufhin. „Negativ Leutnant, setzen Sie Kurs auf folgende Koordinaten, kein Expresstransfer.“ Erwiderte Martin ehe er den Navmarker, welche lediglich eine Virtuelle Markierung auf der ebenfalls Virtuellen Karte des Sonnensystems im Navigationssystem war, an Aponis Station übermittelte. „Bestätigte, errechne notwendige Kurskorrekturen.“ Meldete Aponi umgehend. Erneut brauchte der Navigationscomputer nicht lange die Abfolge von Triebwerkszündungen zu berechnen. „Berechnung abgeschlossen, erwarte Freigabe für Navsequenz.“ Meldete Aponi dann während der Brennplan auf Martins Schirmen auftauchte. „Legen Sie los.“ Meinte Martin leidglich, der Navigationscomputer und Aponi hatten beide deutlich mehr Fachkenntnisse was die Navigation anging als er selbst, solange es keine Taktischen oder administrativen Gründe für einen anderen Kurs gab, würde Martin dem Vorgeschlagenen Kurs nie ablehnen. „Bestätigt. Navsequenz freigegeben, übergebe Steuerrung an Autopilot.“ Meldete Aponi ehe die Haupttriebwerke zündeten, die Rendezvous Koordinaten mit FF-05 lagen auf einem extrem hohen Orbit, noch hinter der Mondumlaufbahn was die Zündung der Haupttriebwerke notwendig machte um diese Distanz in einer vertretbaren Zeitspanne zu bewältigen. „Errechnete Zeit bis zur Ankunft an den Zielkoordinaten Leutnant?“ fragte Martin dann während er von dem Schub der Haupttriebwerke in den Sitz gepresst wurde. „Wir müssen eine komplette Umkreisung der Erde Vornehemen, errechnete Ankunft an Zielkoordinaten in t-fünfundzwanzig Minuten.“ Antwortete Aponi sofort. „Kapitän-Leutnant nutzen Sie diese Zeit für exakte Kalibrierungen und einen Simulierten Testlauf unserer Bordbewaffnung.“ Befahl Martin daraufhin, immerhin wollte er einen guten Eindruck in dem anstehenden Übungsgefecht hinterlassen. „Bestätigt Sir.“ Meinte Peter daraufhin während er bereits eine simulierte Gefechtsübung einrichtete, bei diesen Übungen ging es vor allem darum die Reaktionszeiten der Offiziere zu verbessern und den Fehlerlosen Ablauf der Befehlskette zu trainieren.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~


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23 Sep 2017 14:45 #88299 by Todesgleiter
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~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

Die Reisezeit zum Rendezvous Punkt verbrachte Martin daraufhin damit sich die neusten Berichte über die, bestenfalls als kompliziert zu bezeichnenden Beziehungen der Vereinten Nationen zu den beiden anderen großen Machtblöcken auf der Erde anzusehen um sich auf dem neusten Stand zu halten. Zwar waren die zersplitterten Nationalstaaten welche die Erde früher unter sich aufgeteilt hatten nach einem Konfliktreichen 21. Jahrhundert aufgelöst worden, doch trotzdem hatte die Menschheit die vollständige Einheit verpasst. So hatten sich die Staaten die früher als „Westliche Hemisphäre“ bezeichnet worden waren zur den Vereinten Nationen zusammengeschlossen die nun über Nord und Südamerika, Europa und den Nordwestlichen Teil von Afrika sowie Australien herrschte. Aufgrund der vergangen Konflikte hatten sich die, überwiegend Muslimischen Staaten der Arabischen Halbinsel daraufhin zur Religiös Motivierten Arabischen Liga zusammengeschlossen welche über Arabien, den Südöstlichen Teil von Afrika und Teile des Balkans herrschte. Die Staaten der „Östlichen Hemisphäre“ hatten sich daraufhin genötigt gefühlt ebenfalls eine eigene Machtposition aufzubauen und hatten sich zur Asiatischen Dynastie formiert welche das komplette Asien unter ihrer Kontrolle hatte. Während die Verhältnisse der drei Machtblöcke auf der Erde zwar Unterkühlt aber unter Kontrolle waren, entluden sich die Spannungen und der Wettkampf um neue Territorien und zusätzlichen Einfluss im Weltraum und auf den Kolonien auf dem Mars häufiger in kleineren Scharmützeln. Zwar schreckte jeder davor zurück einen Kompletten Krieg zu Riskieren aber das bewahrte einzelne Schiffe oder Siedlungen nicht vor Überfällen.

„Erreichen Rendezvous Punkt mit UNSF FF-05 in T-fünf Minuten.“ Meldete Aponi dann und riss Martin damit aus seiner Lektüre. „Kapitän-Leutnant bestätigen unsere Sensoren die Anwesenheit von FF-05?“ fragte Martin daraufhin. „Bestätigt Sir, wir können ein Schiff auf den Rendezvous Koordinaten erfassen dessen Größe zu einer Fregatte der Freedom Klasse passt.“ bestätigte Peter umgehend. Martin aktivierte daraufhin das Kommunikationssystem und wählte einen der UNSF Kommunikationskanäle: „UNSF FF-05 hier UNSF KS-21 unter dem Kommando von Kapitän Möllers, bitte Bestätigen Sie Ihre Anwesenheit an den Rendezvous Koordinaten für eine Gefechtsübung.“, „UNSF-KS-21 hier UNSF FF-05 unter dem Kommando von Kapitän Harvey. Bestätigen Anwesenheit an Rendezvous Koordinaten, wir haben Sie auf unseren Schirmen.“ Antwortete daraufhin eine Tiefe, autoritäre Stimme. „Verstanden UNSF FF-05, wir gleichen unseren Orbit an Ihre Flugbahn an.“ Meinte Martin dann. „Bestätigt UNSF KS-21.“ Antwortete Kapitän Harvey sofort. Martin schaltete das Kommunikationssystem daraufhin stumm und befahl: „Leutnant, Sie haben es gehört. Bringen Sie uns in einen Synchron Orbit, Separation ein Kilometer.“, „Bestätigt Sir. Leite Flugbahnangleichung ein.“ Antwortete Aponi sofort ehe die Lagekontrolltriebwerke mehrere kurze Stöße abgaben und die Athene relativ zu der Fregatte gesehen zum Stillstand brachten, natürlich bewegten sich beide Schiffe jedoch die ganze Zeit mit mehreren Tausend Metern die Sekunden fort, nichts im All war jemals wirklich im Stillstand. Martin reaktivieret daraufhin die Kommunikation und meinte: „UNSF FF-05, haben Synchron Orbit eingenommen. Haben Sie weitere Informationen über das Manöver?“, „Positiv UNSF KS-21 Übermitteln Missionsdaten an Ihr System.“ Antwortete Kapitän Harvey erneut. Nur Sekundenbruchteile später erschien das exakte Missionsdosier auf einem von Martins Schirmen. Die Übung war denkbar simpel, beide Schiffe starteten knapp außerhalb der Torpedoreichweite voneinander im freien Raum. Das Ziel war den Gegner entweder Kampfunfähig zu Schießen oder zum Rückzug zu zwingen. Kein besonders Realistisches Szenario, aber es ging ja auch primär um einen Test der Athene und vor allem ihrer Besatzung. „Bestätigen Empfang von Missionsdaten. Nehmen jetzt Startposition ein.“ Meldete Martin dann. „Positiv UNSF-KS-21 wir nehmen ebenfalls Startposition ein. Viel Erfolg Kapitän.“ Erwiderte Kapitän Harvey sofort. „Ihnen auch viel Erfolg, möge der bessere Gewinnen.“ Meinte Martin daraufhin während Aponi bereits damit begonnen hatte die Athene in Position zu bringen.

Sobald beide Schiffe ihre Ausgangspositionen erreicht hatten übermittelte sowohl Martin als auch Harvey ein standartarisiertes Startsignal das allen beteiligen Signalisierte das die Übung beginnen konnte. Sofort darauf legte Peter los: „Kontakt, FF Identifikation Feindlich. Achthundert Kilometer vor Bug!“, „Identifizieren!“ befahl Martin daraufhin der spürte wie ihm das Adrenalin in die Adern sschoss obwohl das alles ja nur eine Übung war und keines der beiden Schiffe mit Scharfer Munition feuern würde. „Zielidentifikation: Fregatte, Freedom Klasse auf direkten Annäherungskurs.“ Antwortete Peter sofort. „Alarmstufe drei für alle Stationen, Schiff abriegeln, Druckanzüge versiegeln. Außerdem möchte ich eine Taktische Lageanalayse!“ meinte Martin daraufhin. Sofort darauf wechselte die Beleuchtung in den gedämpften Kampfmodus um zu verhindern das die Offiziere in ihren Stationen mit Spieglungen oder Blenderscheinungen zu kämpfen hatten während sich sämtliche Schotten verriegelten„ Bestätige Alarmstufe drei für alle Stationen, Schiff abgeriegelt. Sie haben den Vorteil der überlegenen Feuerkraft Sir. Es gibt keine Natürlichen Hindernisse die wir zu unserem Vorteil nutzen könnten. Unsere Chancen im Langstreckenkampf sind gering. Wir können nur Erfolgreich sein wenn wir unsere geringere Masse nutzen.“ Antwortete Peter sofort nachdem er seinen Anzug versigelt hatte. „Das sehe ich ähnlich Kapitän-Leutnant.“ Antwortete Martin Ehe Peter im selben Moment meldete: „Kontakt, Torpedos geortet, schnelle Annäherung von Bug!“, „Kapitän Leutnant, erwidern Sie das Feuer, NBW’s und ECM Systeme aktivieren. Leutnant Halley versuchen Sie den Torpedos auszuweichen und bringen Sie uns so schnell wie möglich näher ran!“, „Bestätige, erwidere Feuer mit Torpedos, erwartete Effektivität auf Ziel gering. NBW und ECM Systeme aktiv und in Bereitschaft!“ meldete Peter während Aponi Zeitgleich meldete: „Bestätige Ausweichmanöver wird eingeleitet, Zündung Steuerbord Manövertriebwerke volle Leistung fünf Sekunden. Zündung Hauptantrieb um Distanz zu verkürzen!“ Sofort darauf wurde die Athene gewaltsam aus ihrer Bisherigen Flugbahn gerissen in Gefechtssituationen waren Raumschiffe gewaltigen Beschleunigungskräften ausgesetzt was auch der Grund dafür war das man nicht einfach ein paar Waffen auf ein Zivil schiff schrauben konnte um es zu Militarisieren. Die gesamte Superstruktur des Schiffes musste fähig sein mehrere extreme Beschleunigungen in kurzer Zeit ohne Schäden zu überstehen.

„Torpedos unterwegs, Feindliche Torpedos gleichen Flugbahn an.“ Meldete Peter dann. „Wie lange bis wir in Feuerreichweite für die Ballistischen Kanonen Sind?“ fragte Martin daraufhin, ein Artillerie Duell gegen die Waffentechnisch überlegene Fregatte konnte er auf Dauer nur verlieren, die Fregatte hatte mehr Torpedorohre und NBW’s, welche eingehende Flugkörper eliminierten. Zwar galt das auch für die Geschützbewaffnung, doch Martin hoffte das Feuer der Fregatte im Nahbereich dadurch unterfliegen zu können das die Athene aufgrund ihrer geringeren Masse weniger mit der Massenträgheit zu kämpfen hatte als das größere Schiff. Allzu groß war der Vorteil jedoch nicht, immerhin verfügte die Fregatte auch über mehr Lagekontrollsysteme um ihre größere Masse zu kompensieren. „Feindliche Torpedos erreichen Verteidigungszone NBW’s haben Feuer eröffnet. Noch fünf Sekunden bis zur nächsten Torpedosalve.“ meldete Peter dann während die NBW’s auf der Hülle der Athene zum Leben erwachten und einen Regen aus Geschossen in Richtung der Torpedos sandten. Bei den NBW Systemen handelte es sich im Prinzip um ein Netzwerk von über die Schiffshülle verteilten Gatlingkanonen die mit ihren zwanzig Millimeter Geschossen auf Feindliche Torpedos feuerten um sie zu zerstören bevor sie das eigene Schiff treffen konnten. In absoluten Nahkampfszenarien konnten die NBW’s allerdings auch genutzt werden um ein Feindliches Schiff mit Tausenden Treffern regelrecht in Fetzen zu reißen auch wenn die relativ Kleinkalibrigen Waffen nicht Sonderlich effektiv gegen schwere Panzerungen waren. Schnell vielen die ersten Torpedos auch dem Sperrfeuer zum Opfer, allerdings wusste Martin das unter Umständen ein einziger Torpedo der das Abwehrnetz durchbrach reichte um ein Schiff Kampfunfähig zu schießen.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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23 Sep 2017 14:47 #88300 by Todesgleiter
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„Bereithalten für hohe G-Kräfte!“ warnte Aponi dann ehe sie rief: „Zündung haupttriebwerke volle Leistung, fünf Sekunden!“ Die Haupttriebwerke schleuderten die Athene daraufhin mit immenser Wucht aus ihrer Flugbahn, die Torpedos im Anflug waren nicht in der Lage auf der verbliebenen Distanz ihre Flugbahn zu Korrigieren und verfehlten die Athene um mehrere hundert Meter ehe sie sich selbst zerstörten. „Gutes Ausweichmanöver Leutnant.“ Stellte Martin fest. Aponi hatte bis zur letzten Sekunde gewartet und damit verhindert das die Torpedos eine Chance gehabt hatten die Abrupte Flugbahnänderung zu kompensieren. Anders als häufig angenommen war es nämlich etwas völlig anderes eine Raumflugtaugliche Lenkwaffe zu bauen als eine innerhalb einer Atmosphäre operierende Lenkwaffe. Die Lenkwaffen der vergangen Jahrhunderte hatten hauptsächlich Luftbremsen, ähnlich den Steuerklappen an Flugzeugen, genutzt um ihre Flugbahn innerhalb einer Atmosphäre zu kontrollieren, was die Flugkörper ausgesprochen Manövrierfähig gemacht hatte. Im Weltrauim funktionierte dieses System aufgrund des Fehlens der Luft jedoch nicht. Raumflugtaugliche Lenkwaffen mussten ihre Flugbahn daher anderweitig Kontrollieren und nebenbei, ebenso wie Raumschiffe, mit der Massenträgheit kämpfen da es keinen Luftwiderstand gab die Flugbahn stabileren konnte. Raumtorpedos waren daher bei weitem nicht so agil wie die meisten Lenkwaffen aus Science Fiction Filmen, selbst ein relativ großes Schiff konnte sie unter den richtigen Bedingungen ausmanövrieren, insbesondere da sie nur einen Anflug hatten, hatte ein Torpedo sein Ziel verfehlt, hatte er keine weitere Chance mehr. Die Waffen waren zu träge um eine volle Hundertachtzig Grad Wende zu bewerkstelligen. „Feindliche NBW’s haben unsere Torpedosalve neutralisiert Sir, Feuere weitere Salve.“ Meldete Peter dann. Natürlich hatte das Verteidigungsnetzwerk von FF-05 kurzen Prozess mit den Torpedos der Athene gemacht.

„Wie lange noch bis wir in Ballistischer Feuerreichweite sind?“ fragte Martin dann. „Noch etwa zehn Sekunden Bei momentaner Annäherungsgeschwindigkeit Sir.“ Antwortete Peter ehe ihr Kontrahent ebenfalls ein weitere Torpedosalve startete, dieses Mal schwärmten die Lenkwaffen jedoch über eine breite Fläche aus anstelle mehr oder weniger nebeneinander zu fliegen. „Eingehende Torpedos ein weiter Formation, die wollen unsere Verteidigung auseiander reißen. Greife Manuell in Zielerfassung von NBW Systemen ein.“ Meinte Peter dann. Nur kurz darauf feuerte FF-05 zwei weitere Torpedos ab die direkt auf die Athene zuhielten, die vorrausgegangen Slave war nur dafür dagewesen die Aufmerksamkeit der Abwehrgeschütze auf sich zu ziehen so dass die Zeitlich versetzt gefeuerten Torpedo freie Bahn hatten. „Nicht mit mir.“ Murmelte Pete daraufhin ehe die NBW’s der Athene die Torpedos aus dem All pusteten. Daraufhin ertönte ein kurzer Alarmton und Peter meldete: „Erreichen Ballistische Feuerreichweite!“, „Feuer Frei Kapitän-Leutnant, zielen Sie wenn möglich auf Ihre Waffen!“ erwiderte Martin sofort. „Bestätige eröffne Feuer mit zweihundertfünfzig Millimeter Geschützen!“ bestätigte Peter umgehend ehe mehrere kurze Vibrationswellen durch das Schiff gingen, die beiden Zweihundertfünzig Millimeter Zwillingsgeschütztürme des Schiffes hatten das Feuer eröffnet, natürlich ebenfalls mit ungefährlicher Übungsmunition. Derartige Ballistische Geschütze stellten auf allen UNSF Schiffen neben den Torpedos die Primäre Bordbewaffnung dar und waren auf Kurz bis Mittelstrecken tödlich effektiv, vor allem da NBW Systeme ihre Schwierigkeiten damit hatten die Ballistischen Geschosse abzufangen. Allerdings befanden sich die Athene nun auch in Feuerreichweite der Bordgeschütze von FF-05. Die Fregatte eröffnete daraufhin ebenfalls umgehend das Feuer. Im Gegensatz zu Torpedos waren die Ballistischen Geschosse dabei deutlich schneller unterwegs was es deutlich schwerer machte ihnen auszuweichen auch wenn sie nicht Zielsuchend waren.

„Ausweichmanöver Leutnant!“ befahl Martin daher, zwar würde die Panzerrung den einen oder anderen Treffer wohl überleben aber allzu viele Treffer konnten sie sich nicht leisten. „Bestätigt Sir, Einstellung Gyroskopischer Lagekontrolle auf Rotation Zündung obere Lagekontrolltriebwerke zwanzig Prozent!“ erwiderte Aponi ehe die Athene begann in einer art Fassrolle auf die größere Fregatte zuzuhalten dadurch wurde sie zwar ein schwereres Ziel doch gleichzeitig litt die Präzision der eignen Waffen natürlich auch. Das spielte jedoch im Moment keine Rolle in einem reinen Schusswechsel würde die besser bewaffnete Fregatte die Athene mühelos aus dem All pusten. „Kapitän-Leutnant, was ist die Mindestreichweite für die Torpedos?“ fragte Martin dann. „Fünfhundert Meter Sir.“ Antwortete Peter sofort konzentriert während er versuchte die Fregatte im Visier zu behalten die ihrerseits Ausweichmanöver eingeleitet hatte. „Leutnant bringen Sie uns auf Fünfhundert Meter ran, achten Sie darauf das unser Bug auf den Feind gerichtet ist, Kapitän-Leutnant, halten Sie eine Torpedosalve bereit!“ befahl Martin daraufhin, er wusste das er nur diese eine Chance hatte. „Torpedos bereit Sir!“ meldete Peter während die Fregatte bedrohlich schnell näher kam. Durch die drastisch verkürzte Distanz fanden nun jedoch auch ein paar der Ballistischen Geschosse ihr Ziel. Während die Warnsirenen auf schrillten meldete Peter: „Direkte Treffer, Noch kein Hüllenbruch!“ Martin viel daraufhin auf das FF-05 nicht all seine Geschütze verwendete um auf die Korvette zu feuern, hatte jedoch keine Zeit mehr zu überlegen was der Kapitän des anderen Schiffes wohl vorhatte. „Minimale Feuerdistanz erreicht, alle Torpedos los!“ meldete Peter dann während Aponi Zeitgleich alle Lagekontrolltriebwerke zündete um die Athene von ihrem Kollisionskurs abzubringen. Allerdings schien ihr Gegner auf ein derartiges Manöver vorbereitet gewesen zu sein. Sämtliche NBW’S schossen Sperrfeuer und zwei der Hauptgeschütze feuerten mit Schrapnelladungen in den Flugvektor der Torpedos, kein einziger erreichte die Hülle von FF-05. „Scheiße, der ist gut.“ Dachte sich Martin daraufhin sein Kontrahent wusste offenbar ebenfalls ehr genau was er da tat.

„Leutnant versuchen Sie uns hinter die zu bringen!“ befahl Martin dann, immerhin war der Tote winkel faktisch aller UNSF Schiffe unmittelbar hinter dem Schiff, nur wenige Abwehrwaffen und keine einzige Offensivwaffen deckten diese Bereiche, der Grund hierfür war nicht Schlechtes Design sondern die simple Tatsache das der Hauptantrieb in aller Regel das komplette Heck in Anspruch nahm, es gab Schlichtweg keinen Platz für Geschütze an dieser Stelle. Gelichzeitig meldete Peter: „Treffer auf Ziel, eines ihrer Geschütze klemmt!“, „Guter Schuss Kapitän-Leutnant!“ erwiderte Martin aufgeregt. Ehe die Athene auf einmal aus ihrer Flugbahn gerissen wurde und zu taumeln begann. „Bericht!“ verlangte Martin umgehend. Wir wurden durch feindliches NBW Feuer getroffen, Treibwerk vier außer Betrieb!“ meldete Peter während Aponi darum kämpfte die Kontrolle über das Schiff wiederzuerlangen. Im nächsten Moment erzitterte das Schiff erneut und Peter rief: „Direkte Treffer durch feindliche Hauptgeschützte, Hüllenbruch, obere Geschützbatterie ausgefallen!“, „Triebwerksschub neu ausbalanciert, Flugbahn Stabilisiert, Anflugvektor wieder etabliert!“ meldete Aponi dann welche es geschafft hatte das taumelnde Schiff wieder unter Kontrolle zu bringen. Die Athene mochte beschädigt sein, aber das Gefecht war noch nicht vorbei. Mit voller Schubkraft raste die Korvette unter der Fregatte hindurch und wurde dabei nur von einigen vereinzelten NBW Geschossen getroffen welche die Panzerrung nicht zu durchbrechen vermochten ehe Aponi meinte: „Aktiveire Gyroskopische Lagekontrolle, alle Mann festhalten!“ Martin krallte sich daraufhin an den Armlehnen seines Stuhles fest ehe die Athene von den Lagekontrollgyroskopen rabiat um hundertachtzig Grad gewendet wurde so dass die Tragende Struktur kurz aufächzte. „Torpedos Feuer!“ meinte Peter daraufhin, sie waren nun annähernd hinter dem Feindlichen Schiff, niemals konnten sie dieses Mal alle Torpedos mit den NBW’s abfangen.

Allerdings hatte der Gegnerische Kapitän trotzdem noch ein Ass im Ärmel, als die Torpedos sich näherten, zündeten die Haupttriebwerke der Fregatte und äscherten die Torpedos mit ihrem Flammendens Schubstrahl ein ehe sie ihr Ziel erreichten, gleichzeitig begann sich die Fregatte unter Zuhilfenahme ihrer eigenen Gyroskope und Lagekontrolltriebwerke herum zu wuchten. Die Athene war zu schnell um ihren eigenen Flugvektor anpassen zu können und endete daher wieder im Feuerbereich der Feindlichen Geschütze. Peter eröffnete daraufhin zwar ebenfalls umgehend wieder das Feuer mit der verblieben unteren Geschützbatterie, doch Martin wusste das sie im Moment in einer taktisch gefährlichen Lage waren. „Leutnant wir Baruchen Winkelgeschwindigkeit sofort!“ meinte er daher. „Bestätigt, Aktiviere Gyroskopische Lagekontrolle, Zündung Hauptantrieb.“ Antwortete Aponi ehe der Bug der Athene erneut herumgerissen wurde so dass die Schiffe nun annähernd Parallel zueinander ausgerichtet waren ehe der Hauptantrieb zündete um das Schiff in Bewegung zu setzen. Da das ursprüngliche Bewegungsmoment jedoch noch nicht ausgeglichen worden war, driftete die Athene diagonal durch das all während die Lagekontrolltriebwerke versuchten die Flugbahn zu stabilisieren. Dann ging ein erneuter Ruck durch das ganze Schiff und Peter rief: „Direkter Treffer, Panzerrung hat gehalten.“ Wie sieht’s bei denen aus?“ fragte Martin daraufhin. „Mehrere leichtere Treffer. Nichts bedrohliches.“ Antwortete Peter. „Verflucht wenn wir so weiter machen war es das...“ dachte sich Martin leicht frustriert. „Wir versuchen noch mal eine Torpedosalve, Schiff wenden!“ befahl Martin dann, mit nur einem Ballistischen Zwillingsgeschütz hatten sie schlichtweg nicht genug Feuerkraft um die Fregatte zu bezwingen, sie brauchten die Torpedos. „Bestätigt, Gyroskopishce Lagekontrolle aktiv!“ meldete Aponi sofort ehe die Athene erneut herumwirbelte und sich dadurch einen bösen Treffer genau in den Bug einhandelte, die Geschütze der Fregatte schienen sich mittlerweile eingeschossen zu haben.

„Direkter Treffer in Bugsektion. Torpedorohe zwei, vier und sechs blockiert, Torpedorohr eins reagiert nicht.“ Meldete Peter sofort. „Das war’s dachte sich Martin resigniert, das Gefecht war vorbei in einer realen Gefechtssituation würde er sich spätestens jetzt zurückziehen. Zwar konnte er Theoretisch weiter machen, immerhin hatte er noch aktive Waffensysteme, doch ein Sieg war mittlerweile praktisch ausgeschlossen. Martin beschloss daher seinem Kontrahenten den verdienten Sieg zu gönnen, immerhin hatte er nicht nur durch das überlegene Schiff gewonnen sondern durchaus auch auf Grund von Taktischen Können. „An alle Stationen Übung beendet.“ Meinte Martin daher ehe er das Kommunikationssystem aktivierte und meinte: „UNSF FF-05, wir sind im rahmen der Simulation nicht länger Kampftauglich erwarte Bestätigung für Ende der Übung.“, „UNSF KS-21 Bestätigt. Übung beendet. Sie haben sich wacker geschlagen Kapitän, ich hoffe das Sie wenn es jemals zu einem Offenen Konflikt kommt an meiner Seite sind.“ Antwortete Kapitän Harvey umgehend. „Das gilt auch für Sie Kapitän.“ Erwiderte Martin. Kurz darauf meldete der Bordcomputer: „Übungssimulation beendet. Zurücksetzen aller Systeme auf Standard.“, „Irgendwelche Schäden Kapitän-Leutnant?“ fragte Martin daraufhin. „Nichts was die Diagnosesystem erkennen könnten Sir.“ Antwortete Peter, natürlich hatte keines der beiden Schiffe in dem Übungskampf realen Schaden genommen. Die Schäden waren lediglich vom Bordcomputer aufgrund der Treffer durch die ungefährlichen Übungsmunition hochgerechnet und Simuliert worden.
~~~Ende Kapitel 4~~~

mfg.: Tg

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23 Sep 2017 21:02 #88307 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Reise ins Unbekannte
Hey Tg, tolles Kapitel wie immer! :)
Finde es spannend, wie du es schaffst mal ein anderes Bild von Raumkämpfen zu projezieren, als jenes, das uns die meisten Filme zeigen! Ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig aber irgendwie auch cool!
Finde es ein bisschen unfair von der Admiralität ein kleines Schiff gegen ein viel größeres als Test antreten zu lassen, aber es ging ja auch nicht darum, zu siegen!
Freue mich sehr auf das nächste Kapitel!

LG Stefan

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30 Sep 2017 14:36 #88350 by Todesgleiter
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@General Stefan: Ich dachte dadurch das die Menschheit in dieser Story keine der ansonsten üblcihen Technsichen Gimmicks alla Trägheitsdämpfer, Küntsliche Gravitation etc. hat, währe es mir möglich das ganze deutlcih von anderen Sci-fi Gecshichten abzugrenzen.
Natürlkcih war das Gefecht gegen FF-05 nicht Fair, aber auf der anderen Seite: Wie könnte man eine Besatzung und ihr Schiff besser testen als wie wenn man sie gegen einen kalr überlegenen Kontrahenten antreten lässt? Zudem war gerade eventuell auch kein adneres Schiff verfügbar, durch das fehlen eiens ÜLG Antriebs eiert der großteil der UNSF Flotte die meiste Zeit durchs All.

@all: Weiter geht's:

Kapitel 5: Nachbesprechung

„Sir, soll ich wieder einen Paralellorbit zu FF-05 einnehmen?“ fragte Aponi vorsichtig nachdem Martin nach seiner Kapitulationsmitteilung für eine Minute lang geschwiegen hatte. „Ja, tun Sie das Leutnant.“ Bestätigte Martin ehe er den Kopf schüttelte. „Wir haben uns gut geschlagen Sir, sie waren von Anfang an überlegen.“ Stellte Peter dann fest natürlich wusste der imposante Schotte was Martin in diesen Minuten umtrieb. „Ich weiß Kapitän-Leutnant. Ich hätte nur gerade deshalb gerne gewonnen.“ Antwortete Martin mit einem leisen Stöhnen. „Wir mögen das Simulierte Gefecht verloren haben, aber wir haben Erfahrung und das Wissen das diese Besatzung gut funktioniert dazu gewonnen. Ich würde das nicht als Niederlage betrachten.“ Erwiderte Peter der definitiv mehr war als der Typische Muskelprotz, was nicht weiter verwunderte wenn man bedachte das er es von der Akademie an zum Stellvertretenden Kommandierenden Offizier im aktiven Dienst geschafft hatte. „Sie haben Recht.“ Stellte Martin daraufhin fest und verscheuchte das leicht deprimierte Gefühl der Neiderlage aus seinen Gedanken, schlussendlich war alles nur ein Spiel gewesen. „Einnahme von Synchron Orbit zu UNSF FF-05.“ Meldete Aponi dann während die Athene nur wenige Hundert Meter neben der Flanke der deutlich größeren Fregatte relativ betrachtete zum stehen kam so dass die beiden Schiffe nebeneiander um die Erde kreisten. Großartig Zeit daraufhin irgendetwas zu tun gab es jedoch nicht da sich umgehend das Kommunikationssystem meldete. Martin erkannte sofort das es sich um einen UNSF Kommandokanal handelte und aktivierte das System daher umgehend. „UNSF KS-21 bitte treten Sie der Konferenzschaltung mit UNSF FF-05 und dem UNSF Flottenkommando zu Zwecken der Nachbesprechung der abgehaltenen Übung bei.“ Verlangte umgehend die Stimme eines Martin unbekanntes Mannes vermutlich gehörte sie zu einem der Offiziere im Flottenkommando welche die Admiralität in einigen Aufgaben unterstützten.

„Bestätigt Flottenkommando, UNSF KS-21 tritt Konferenzschaltung bei.“ Bestätigte Martin umgehend ehe er die erforderlichen Einstellungen am Kommunikationssystem vornahm, es war nicht unüblich das der Kommandierende Offizier zeitgleich für die Kommunikation zuständig war. Immerhin bot dieses Verfahren den glasklaren Vorteil das alle Relevanten Informationen direkt bei der entscheidenden Stelle ankamen. Lediglich auf Großkampfschiffen, wie den UNSF Kreuzern der Liberty Klasse, die oftmals als Flaggschiff für Verbänd fungierten gab es zusätzliche Kommunikationsoffiziere um den Kommandierenden Offizier in banalen Kommunikationsanagelegenheiten zu entlasten. Sofort darauf erschien ein mehrgeteilter Holobildschirm vor Martins Stuhl der die anderen Konferenzteilnehmer darstellte, namentlich Kapitän William Harvey von der UNSF Fregatte „Thor“ mit der Kennung UNSF FF-05 und Martins Gegenspieler in der letzten Übung sowie Admiral Georg Wright vom UNSF Flottenkommando welche der Übung angesetzt und Überwacht hatte. „Admiral Sir.“ Grüßte Martin umgehend während er Salutierte. „Kapitän Möllers.“ Grüßte der Admiral zurück ehe er meinte: „Zunächst möchte ich Ihnen beiden und auch Ihren Besatzungen zu den Ergebnissen der Übung gratulieren. Beide Schiffe haben eine Leistung abgeliefert die über den allgemeinen Erwartungen liegt. Gut gemacht die UNSF braucht mehr Kampfeinheiten wie Sie beide.“, „Danke Sir.“ Antworteten Martin und Kapitän Harvey zeitgleich. „Wenden wir uns nun dem aktuellen Manöver selbst zu. Kapitän Harvey Sie haben Sich dafür entschlossen aus der Distanz heraus zu agieren weshalb?“ meinte Admiral Wright dann. „Ich wusste das mein Schiff in einem Artillerie Duell klar Überlegen ist und ich hier die Wahrscheinlichkeit für Schäden am Schiff und Verletzungen innerhalb der Besatzung minimal halten kann Sir.“ Antwortete Kapitän Harvey was eine absolut logische Erklärung war, wenn man einen Feind im Fernkampf ebenbürtig oder überlegen war, war es oftmals das klügste zu Versuchen das Gefecht über einen Artillerieschlagabtausch zu Gewinnen. Admiral Wright nickte daraufhin als er meinte: „Eine verständliche und logische Taktische Einschätzung, allerdings opfern Sie durch diese Zurückhaltende Taktik einen nicht zu unterschätzenden Teil Ihrer Feuerkraft, das sollte man immer bedenken. In diesem Fall kann ich mich Ihrer Einschätzung allerdings Lückenlos anschließen. Ihr Kontrahent verfügte über weniger Torpedorohre und ein dünneres NBW Netzwerk was Sie natürlich wussten und zu Ihrem Vorteil nutzen wollten. Nun zu Ihnen Kapitän Möllers, Ihre erste Aktion war es die Kampfdistanz radikal zu verkürzen. Damit haben Sie jegliche Option eines Artillerie Duells von Vorneherein ausgeschlagen. Warum?“

Obwohl Martin wusste das der Admiral diese Frage nicht stellte um ihn in eine Ecke zu drängen fühlte er daraufhin die aufsteigende Nervosität in sich, er war immerhin noch nicht einmal einen ganzen Tag auf seiner neuen Position. „Aufgrund meiner Waffentechnischen Unterlegenheit hielt ich es für das klügste zu versuchen den Feuerbereich meines Gegners zu verlassen, dazu war es notwendig die Distanz zu verkürzen Sir.“, „ Die Gedanken hinter Ihrer Taktik sind Nachvollziehbar, allerdings haben Sie mit Ihrer Entscheidung die Kampfdistanz extrem zu verkürzen das Risiko für ihr Eigenes Schiff und Ihre Besatzung ebenfalls drastisch erhöht. Warum haben Sie nicht versucht außerhalb der Reichweite ihres Kontrahenten zu bleiben in dem Sie ein Driftmanöver durchgeführt haben?“ erwiderte Admiral Wright. „Die Erfolgschancen waren gleich null Sir. Die NBW Systeme einer Voll einsatzbereiten Fregatte hätten die Torpedos mühelos abfangen können, zudem bin ich sicher das ein Erfahrener Kommandant wie Kapitän Harvay sich nicht hätte ohne weiteres hätte Ködern lassen.“, „Begründete Annahmen Kapitän. Ich Bewundere um ehrlich zu sein Ihren Mut. Nur wenige Offiziere stürzen sich gleich in ihrem ersten Übungsgefecht in einen hitzigen Nahkampf so wie Sie. Bedenken Sie jedoch das die Grenze zwischen Mut und Leichtsinn dünn ist.“ Meinte Admiral Wright daraufhin. „Natürlich Sir.“ Antwortete Martin umgehend. „Wenn Sie beide eine Manöver Kritik an Ihrer eigenen Vorgehensweiße durchführen müssten, was würden Sie bemängeln?“ fragte der Admiral dann. Martin war daraufhin von der ruhigen und wenig autoritären art des Admirals beeindruckt welcher es offenbar vorzog seine Untergebenen selbst denken zu lassen anstelle sie vor harte Fakten zu stellen.

Da Kapitän Harvey der Dienstältere von ihnen beiden war ließ Martin ihm daraufhin aus Höflichkeit und Respekt den Vortritt: „Ich habe mich zu sehr in die Reaktive Rolle drängen lassen Sir. Nach dem ersten Torpedowechsel habe ich lediglich Konstant reagiert. Nicht agiert.“, „Sehr gut erkannt Kapitän. Die Fähigkeit der Selbstkritik wird allgemein Unterbewertet. Sie haben natürlich völlig recht, Sie haben sich komplett einen Kampfstil aufzwingen lassen was ihren Kontrahenten in einer potenziell überlegen Taktischen Situation belässt.“ Stimmte Admiral Wright zu ehe er seinen Blick auf Martin richtete. „Ich war zu sehr auf einen Kill fokussiert Sir. Ich wollte unbedingt Gewinnen und habe dabei andere Optionen aus den Augen verloren.“ Antwortete Martin geknickt immerhin hätte er durchaus die Chance gehabt zu versuchen seinen Feind mit Taktischen Schlägen zu zermürben anstelle voll in die Offensive zu gehen. „Sehr richtig, sie haben Sich von Ihrem Stolz blenden lassen. Aber machen Sie sich deshalb keine Sorgen. Wir halten solche Übungen exakt zu diesem Zweck ab, damit alle beteiligten auf Ihre eigene Schwächen hin gewiesen werden können um diese zu minimeren und wie ich bereits sagte: Sie haben beide eine bemerkenswerte Leistung abgeliefert auf die Sie stolz sein können. „Ja Sir.“ Meinte Martin daraufhin, was hätte er auch sonst sagen sollen. „Als nächstes möchte ich Ihnen beiden noch nahe legen den offensiven Einsatz des NBW Netzwerkes zu verinnerlichen. Die Feuerkraft so vieler Koordiniert feuernder Geschütze ist nicht zu verachten, selbst wenn ihr Kaliber relativ klein ist. In diesem Übungskampf gab es mehrere Situation in denen der Konzentrieret Einsatz von NBW’s in der Offensive äußert Hilfreich gewesen wäre. Denken Sie immer daran: In einem Realen Kampf kommt es nicht darauf an wer die elegantere Taktik hat, sondern wer am Ende des Tages noch lebt und wer nicht.“ Stellte Admiral Wright dann fest, in seinem Tonfall lag dabei nichts anklagendes er wies lediglich auf diesen, durchaus realem, sachverhallt hin. Im Nahkampf konnten die NBW’s tödlicher sein als die eigentliche Offensivwaffen eines Raumschiffes, jedenfalls wenn der taktische Offizier sie schnell genug auf Schwachpunkte seines Ziels feuern lassen konnte. Sowohl Martin als auch Kapitän Harvey nickten daraufhin stumm, sie hatten verstanden. „Sehr gut. Ich hoffe Sie haben dieses Manöver als das wahrgenommen als das es geplant war, eine Möglichkeit die eigenen Fähigkeiten zu testen und zu verbessern. Ihre weiteren Befehle werden in diesem Moment an Ihre respektiven Netzwerke gesendet. Sie können wegtreten.“ Meinte Admiral Wright worauf Martin und Kapitän Harvey jeweils salutierten ehe die Konferenzschaltung abgeschaltet wurde.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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30 Sep 2017 14:38 #88351 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Reise ins Unbekannte
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„UNSF KS-21 hier UNSF FF-05. Es war uns eine Ehre mit Ihnen zu trainieren. Hoffentlich bekommen wir die Chance das zu Wiederholen, dann mit ebenbürtiger Ausrüstung Kapitän.“ Meinte Kapitän Harvey dann über das Kommunikationssystem. „UNSF FF-05, das können wir nur bestätigen.“ Antworte Martin daraufhin. „Viel Erfolg KS-21 wir verlassen jetzt die Formation und den Orbit.“ Erwiderte Kapitän Harvey während sein Schiff bereits den Hauptantrieb gezündet hatte. „Ihnen auch viel Erfolg FF-05.“ Meinte Martin zum Abschied ehe er sich seinem eigenen Missionsdossier zuwandte das, genau wie der Admiral vorausgesagt hatte, während seiner Konferenz in das Computersystem geladen worden war. „Zumindest kommen wir vom Dock weg.“ Dachte Martin daraufhin als er sich die Missionsparameter durchsah. Sie waren als Eskorte für einen Transporter Konvoy zugeteilt worden der die UNSF Siedlungen auf dem Mars mit Nachschub versorgte. Derartige Eskortaufträge waren für eine Korvette die definitiv häufigsten Aufträge und meistens absolut Ereignislos. Nur in den seltensten Fällen wagte Liga oder Dynastie einen Überfall auf einen Konvoy, schon alleine aus dem Grund das sie ansonsten Vergeltung fürchten müssten. Aus demselben Grund hielt sich auch die UNSF zurück wenn es darum ging Nachschubkonvoys auf dem Weg zum Mars oder den noch weiter abgelegen Tiefrauminstallationen wie den Bergbauposten im inneren Asteroidengürtel zu überfallen, keine Seite wollte eine unnötige Eskalation verhindern. „Leutnant Halley, bringen Sie uns zurück zu einem nahen Orbit an Pionier Station, kein Expresstransfer.“ Befahl Martin daraufhin, immerhin würde der Konvoy von der Station aus starten. „Bestätigt, Kursdaten werden errechnet.“ Meldete Aponi umgehend. Wie üblich brauchte der Computer nicht lange für die Berechnung der Brenndaten, derartige einfache Orbitangleichungen waren in keinster weiße eine Herausforderrung für das Navigationssystem. „Kursdaten, errechnet, erwarte Freigabe für Zündung.“ Meldete Aponi dann nachdem die entsprechenden Daten auf Martins Schirm auftauchten.

„Freigabe erteilt Leutnant.“ Meinte Martin daraufhin ohne sich den Plan allzu genau anzusehen. „Bestätigt, Zündsequenz autorisiert. Übergabe der Steuerrung an Autopilot.“ Meldet Aponi umgehend ehe sie sich in ihrem Stuhl zurücklehnte, was unter Schwerelosigkeit gar nicht so einfach war und das Schiff begann sich in Bewegung zu setzen. Martin beschloss daraufhin die Zeit bis zu Ankunft an Pionier Station dafür zu nutzen eine eigene Nachbesprechung des vergangen Manövers mit seiner Besatzung abzuhalten. Routiniert aktivierte er daraufhin das Kommunikationssystem und schaltete auf einend er Bordinternen Kanäle die für offizielle Angelegenheiten reserviert waren: „Kapitän Möllers an alle Besatzungsmitglieder. Bitte aktivieren Sie Ihr persönliches Interkom und treten Sie dem zurzeit aktiven Kommunikationskanal bei.“ Vor sich konnte Martin daraufhin Peter und Aponi beobachten welche der Anweisung umgehend Folge leisteten und ihre Kommunikationsgeräte aktivierten. Anhand einer Statusanzeige die Martin daraufhin beobachtete erkannte er das auch der Rest der Besatzung der Anweisung praktisch umgehend folgte, was in ihm eine Gefühl der Zufriedenheit aufsteigen ließ, es fühlte sich gut an derjenige zu sein der Anweisungen gab.

Nachdem dann alle Besatzungsmitglieder dem Kanal beigetreten waren und diszipliniert darauf warteten das Martin das Wort ergriff, tat Martin eben das und meinte: „Wie einige von Ihnen mittlerweile wohl schon Wissen hatte ich vor wenigen Minuten eine Nachbesprechung mit Admiral Wright bezüglich des abgehaltene Übungskampfes. Im Verlauf dieser Besprechung hat der Admiral wiederholt die ganze Besatzung dieses Schiffes für ihre hervorragende Arbeit gelobt. Ich wollte Ihnen dieses Lob zum einen weitergeben, zum anderen möchte ich diese Chance nutzen Ihnen die Möglichkeit zu geben Ihre Meinung abzugeben. Obwohl ich aus den vorläufigen Zusammenfassungen der Berichte aller Abteilung nichts erkennen konnte das auf akuten Handlungsbedarf hin weisen würde.“ Daraufhin herrschte erst einmal Schweigen, entweder weil die Offiziere Überlegen mussten ob sie etwas vorzutragen hatten und wenn ja, wie sie es formulieren sollten oder weil sie schlichtweg nichts zu sagen hatten. Um die Stille zu brechen meinte Martin daraufhin: „Soweit ich es beurteilen kann sind keine größeren Änderungen notwendig. Ich habe selbst in Stressigen Situationen der Übung keinen Verzögerung in der Ausführung von Befehlen Bemerkt. Denken Sie daher eher an Kleinigkeiten die zwar keinen großen Effizienz technischen Unterschied machen, Ihnen aber das Leben erleichtern können.“, „Nun Sir wenn Sie so fragen, möchte ich den Vorschlag unterbringen die Anordnung der Sitzplätze im Zentralen Maschinenraum abzuändern. Mit der momentanen Anordnung ist es aufwändig sowohl das Rektor als auch das Treibwerkskühlsystem im Blick zu behalten und gleichzeitig Manuelle Eingriffe in den Automatischen Schadensbegrenzungsroutinen zu tätigen.“ Meinte Constantinos daraufhin. „So viel zu den schlauen Köpfen welche diese Schiffsklasse entworfen haben.“ Dachte sich Martin daraufhin amüsiert meinte jedoch: „Sie haben meine Erlaubnis für eine Umbaumaßnahme sobald wir uns im Transit zum Mars befinden.“, „Danke Sir.“ Antwortete Constantinos umgehend zufrieden. Es war dabei nichts ungewöhnliches das eine Besatzung im Laufe der Zeit kleinere Bautechnische Veränderungen an ihrem Schiff vornahm. Zwar waren alle UNSF Schiffe einer Klasse standartarisierte Fließbandprodukte, doch im Laufe ihrer Dienstzeit wurde das Standard Design meistens Personalisiert um eine auf die jeweilige Besatzung abgestimmte Arbeitsumgebung zu erschaffen. Derlei Modifikationen waren vom Flottenkommando Offiziell erlaubt und sogar gewünscht, immerhin handelte es sich um Effizienz Steigernde Maßnahmen.

Nun da sie gemerkt hatten das Martin die Sache mit den Anregungen ernst gemeint hatte, schienen auch die anderen Offiziere aufzuwachen. „Sir, ich möchte anregen eine Echtzeiteinspeißung aller gemessenen Vitaldaten der Besatzungsmitglieder in Gefechtssituationen in das Medizinische Netzwerk einzurichten. Auf diese weiße hätte ich eine Chance zu erkennen wenn die Belastung zu groß wird und könnte eventuellen Ausfällen vorbeugen. Ich weiß das das kein Standard Vorgehen ist.“ Meinte Marco dann. „Wie wollen Sie in einer Gefechtssituation Eingreifen?“ fragte Martin dann immerhin war der Medizinische Offizier im Gefechtsfall genauso an seinen Stuhl gefesselt wie alle anderen auch. „Nicht mit Konventionellen Methoden, aber es gibt andere Möglichkeiten. In meinem Medizinischen Studium habe ich mich Intensiv mit den Auswirkungen von Tönen auf das Leistungsvermögen des Menschlichen Körpers befasst. Sprache und Töne können die Psyche eines Menschen tiefgreifend beeinflussen und Stress effektiver abbauen als ein Neuroselativum.“ Antwortete Marco. „Ich wusste gar nicht das Sie ein Esoteriker sind.“ Stellte Martin daraufhin fest. „Weil ich das nicht bin Kapitän. Alle meine Annahmen beruhen auf soliden Medizinisch Wissenschaftlichen belegten Studien. Sie können meine Abschlussarbeit gerne anfordern und einsehen, sie befindet ich im Medizinischen Archiv der UNSF.“ Erwiderte Marco umgehend. „Und sie sage das funktioniert wirklich?“ fragte Martin daraufhin zweifelnd. „Ich gebe Ihnen mein Wort bei meiner Ehre als Arzt Sir.“ Antwortete Marco. „Na gut, dann sollen Sie ihre Einspeisung bekommen.“ Stimmte Martin daraufhin zu, zwar war er nicht wirklich von dieser Klangtherapiegeschichte überzeugt aber zum einen war die Netzwerklast für eine solche Einspeisung minimal zum zweiten konnte es nicht Schaden wenn der Medizinische Offizier in Echtzeit über den Zustand aller Besatzungsmitglieder aufgeklärt wurde. Selbst wenn er nicht direkt eingreifen konnte, konnte er doch bereits eine Behandlung erarbeiten die er unmittelbar nach dem Gefecht anwenden konnte. „Ich danke Ihnen Kapitän.“ Meinte Marco daraufhin höflich ehe sich zu Martins Überraschung Peter zu Wort meldete: „Sir ich habe im letzten Übungsgefecht die Erfahrung gemacht das die Kommunikation mit den einzelnen Waffensystemoiffizieren unnötig lange ist und die Reaktionsgeschwindigkeit stark begrenzt.“ Obwohl Martin nicht den Eindruck gehabt hatte das Peter während der Übung irgendwelche, wie auch immer gearteten, Probleme gehabt hatte fragte er daraufhin: „Haben Sie auch einen Vorschlag wie wir das verbessern können?“ Peter wartete daraufhin nicht lange mit seiner Antwort: „Ich denke eine Kombination aus einem Separaten Kommunikationskanal in dem sich der Taktische Offizier sowie alle Waffensystemoffiziere in einer Konferenzschaltung befinden und einer temporären Aufhebung der durch die Dienstvorschriften auferlegten Restriktionen im Hinblick auf die Kommunikation sollten unsere Einsatzeffizienz erhöhen.“

Martin konnte den Impuls zu Peter nach vorne zu blicken daraufhin nicht unterdrücken, er war nun wirklich der letzte von dem Martin den Vorschlag zu einem Lockereren Umgangston erwartet hatte. Schon alleine aus diesem Grund nahm Martin Peters Anregung äußerst ernst, es gab da jedoch einen Haken: Die Dienstvorschriften waren außerhalb seines Einflussbereiches, in dieser Hinsicht hatte auch ein Kapitän absolut nichts zu melden. „Was den Kommunikationskanal angeht. Den sollen Sie bekommen Kapitän-Leutnant. Eine Änderung der Dienstvorschrift kann ich jedoch nicht genehmigen wie Sie wissen. Allerdings kann ich dafür sorgen das ich gewisse Abweichungen vom Protokoll nicht bemerke. Stimmen Sie sich mit Ihren Untergeben ab, jedwede Lösung die Sie untereiander treffen werde ich akzeptieren, auch wenn ich Offiziell weder von Ihr Kenntnis habe noch sie gestattet habe.“ Erwiderte Martin daraufhin. Vorschriften waren schön und gut, immerhin gab es die meisten aus gutem Grund, aber in diesem Fall glaubte er eine Ausnahme machen zu können, schließlich sollten sich die Besatzungsmitglieder untereiander wie eine Familie fühlen und da gehörten gewisse Freiheiten seiner Meinung nach dazu. „Ich verstehe Sir.“ Meinte Peter daraufhin nachdenklich, offenbar wägte er in diesem Moment ab ob er es wagen sollte schon am Beginn seiner Laufbahn gegen die Vorschriften zu verstoßen, auch wenn sein Vorgesetzter ihm eine indirekter Erlaubnis erteilt hatte. Martin wusste dabei das Peter mit Sicherheit eine rationale Entscheidung treffen würde und wartete höflich auf weitere Meldungen, welche jedoch ausblieben. „Ich danke Ihnen allen für diese Konstruktive Besprechung. Für den Rest unseres Transits zur Pionier Station sind Sie von Ihren Stationen befreit.“ Meinte Martin dann, immerhin würden sie noch über ein Stunde unterwegs sein, genug Zeit für die Besatzung sich etwas von dem vergangenen Manöver abzulenken und wieder einen klaren Kopf zu bekommen.
~~~Ende Kapitel 5~~~

mfg.: Tg

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30 Sep 2017 20:32 #88352 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Reise ins Unbekannte
Hui schön zu sehen, dass alle Offiziere bei der Raumflotte so freundlich miteinander umgehen und kompetent zu seien scheinen xD Mich verwirrt diese ganze dreier-konstellation auf der Erde allerdings schon ein wenig ^^ Wenn einer der drei Blöcke als erster im All war, warum hat dieser dann nicht verhindert, dass andere ebenfalls ihre Macht und Technologie in den Weltall ausdehnen? Auf jeden Fall wie immer ein schönes Kapitel und ich freue mich schon auf nächste Woche!

LG Stefan

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06 Oct 2017 17:34 #88391 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Reise ins Unbekannte
Nicht schlecht, dieser simulierte Raumkampf. Ich nicht warum, aber irgendwie stelle mir diese Schiffe wie U-Boote im All vor, da es ja nicht ganz so modern wie bei üblichen Science-Fiction ist. ;)
Aber deine Beschreibungen sind so gut ausgearbeitet, dass es vermuten lässt, dass du bestimmt viel über die heute Raumfahrt gelesen hast und eventuell auch von Unterseekämpfen hast inspirieren lassen. :D

Die Idee mit den drei Machtblöcken auf der Erde ist gar nicht mal so schlecht und vor allem ganz gut vorstellbar, insbesondere diese Arabische Liga, die nach heutigen Ereignissen irgendwann mal in irgendeiner Form Realität werden könnte (Vereinigung aller muslimischen Länder, siehe Islamischer Staat).

Bin schon sehr gespannt auf die Mars-Kolonie und diese Einrichtung im Asteroidengürtel, welche hoffentlich bald besucht werden. :)

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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07 Oct 2017 15:27 #88395 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Reise ins Unbekannte
@General Stefan: Natürlich sind die Offiziere der RAumflotte kompetetent, immerhin sind sie die Elite der Elite. Schließlcih kann es sich die UNSF nicht leisten ein Schiff zu verlieren nur weil die Besatzung nicht Hundertprozentig da war.

Nun die Vereinten Nationen als direkter Erbe der Westlichen Hemissfähre hatte schon immer einen Fuß im Weltraum (ISS etc.) das selbe gillt allerdings auch für die Dyastie welche mit Chiona, Japan udn Russland auch große Raumfahrtnationen in sich vereint. Außerdem wie hätte man die Ausbreitung verhindern sollen ohne einen Krieg zu riskieren?

@Jack Hunter: Ich bemühe mich in dieser Geschichte zumindest den Menschlichen Schiffen, welche ohne die ansonsten üblichen Technischen Spiellerein auskommen müssen, ein voll Newtonisches Flugmodell zu verpassen. Daher keine Kämpfe wie zwischen Flugzeugen im Weltraum (Star Wars) oder Zweidimensionales 2 WK Kriegsschiffverhallten das in den meisten anderen Science Fiction Univesren verwendet wird. U-Boote im Wletraum passt daher ganz gut, bis auf die Tatsache das es im All kein Wasser gibt das die Bewegungen abbremst.

@all: Weiter geht's:

Kapitel 6: Routineauftrag

Höchst zufrieden stellte Martin fest das sie Pionier Station nicht nur vor der angesetzten Startzeit für den Konvoy erreicht hatten sondern sogar über eine halbe Stunde zu früh waren. „UNSF KS-21, hier Pionier Flugkontrolle bitte bestätigen Sie ihre Identifikation.“ Kam dann die übliche Aufforderung der Flugsicherung als die Athene sich der Station näherte. „Pionier Flugsicherung, hier UNSF KS-21 unter dem Kommando von Kapitän Möllers, bestätige Identifikation mit Persönlicher ID jetzt.“ Antwortete Martin daraufhin ehe er seinen Persönlichen ID Code übermittelte. „Bestätigt UNSF KS-21 Ihre ID ist in Ordnung, bitte nennen Sie den Grund für Ihre Annäherung.“ Erwiderte die Flugkontrolle umgehend, obwohl dieses ganze Vorgehen nach Martins Geschmack viel zu langwierig war, immerhin wusste die Flugkontrolle der Station ganz genau weshalb sich die Athene näherte, fügte er sich Widerspruchslos in das vom Protokoll vorgegebene Prozedere: „Anschluss an UNSF Versorgungskonvoy M-1 zu Eskortzwecken.“, „Bestätigt UNSF KS-21. Sie sind angekündigt. M-1 befindet sich noch in der Vorbereitungsphase. Bitte bestätigen Sie Bereitschaft und verweilen Sie in Stationsnahem Orbit.“, „Verstanden Pionier Flugkontrolle. UNSF KS-21 bestätigt Bereitschaft. Wir verweilen in Stationsnahem Orbit.“ Antwortete Martin daraufhin ehe er sich auf eine längere Wartezeit einstellte. Das korrekte Beladen und anschließende Sichern eines Weltraumfrachters war keine einfache Angelegenheit. Zwar war das absolute Gewicht der Fracht nur im Hinblick auf die Massenträgheit und damit für das Beschleunigungsverhalten von Belang, aber dafür musste hundertprozentig Sicher gestellt sein das sich nichts bewegen konnte. Bei Geschwindigkeiten von mehreren Tausend Metern pro Sekunde konnte schon ein nur wenige Zentimeter großes Objekt genug Energie beim Aufschlag entfesseln um ein Loch in eine Bordwand zu reißen.

Plötzlich wurde die Athene jedoch erneut gerufen: „UNSF KS-21 in Bereitschaft für Beitritt zu M-1 hier Pionier Flugkontrolle. Bitte aktivieren Sie Ihre Kommunikationssystem auf UNSF Kanal P-2.“, „P-2?“ fragte sich Martin daraufhin mit hochgezogenen Augenbrauen selbst. Die Kommunikationskanäle der „P“ Serie waren verschlüsselte Militärische Kanäle die nicht für alltägliches genutzt wurden und schon gar nicht um sich über die Zusammenstellung eines Versorgungskonvoys zu Unterhalten. Umgehend folgte Martin daher der Aufforderung und aktivierte die entsprechenden Verschlüsselungsprotokolle, wofür eine eigene Autorisation notwendig war. „UNSF KS-21, hier Kapitän Carvalho von UNSF KSL-2, bitte bestätigen Sie erfolgreichen Beitritt zu Kanal P-2.“ Meinte daraufhin eine volltönende Stimme die Autoristätsgewohnt klang. Martin brauchte daraufhin einige Sekundenbruchteile um sich zu sammeln. KSL war das Klassenkürzel für einen schweren Kreuzer der Liberty Klasse, den mächtigsten Kriegsschiffen des UNSF Arsenals. „UNSF KSL-2, UNSF KS-21 unter Kommando von Kapitän Möllers bestätigt beitritt zu Kanal P-2.“ Antwortete Martin dann während ihm das Herz bis zum Hals schlug, was um aller Welt wollte der Kommandierende Offizier eines schweren Kreuzers mit ihm besprechen? „Sehr schön Kapitän Möllers, Ich kontaktiere Sie um Ihnen mitzuteilen das in Ihrem Missionsdosier aufgrund von Geheimhaltungsründen nicht alle Informationen bezüglich Ihrer Eskortmission aufgeführt sind.“, „Ich verstehe Kapitän Carvalho, bitte warten Sie kurz, ich schalte auf Kopfhörer.“ Meinte Martin daraufhin, wenn es um vertrauliche Informationen ging war es immerhin gut möglich das er nicht einmal seine eigene Besatzung aufklären durfte. „Negativ Kapitän. Ihre Besatzung darf mithören.“ Erwiderte Carvalho umgehend entspannt worauf Martin in der Bewegung erstarrte ehe er seine Hände brav zurück auf die Armlehnen seines Stuhles legte.

„Ich werde es so kurz wie möglich machen Kapitän: Unsere Langstreckenaufklärung hat eine Gefechtsgruppe der Liga unter der Führung von AH PM-1 entdeckt der sich in etwa auf halber Strecke zwischen der Erde und dem Mars auf einer Umlaufbahn um die Sonne befindet die dafür sorgt das der Verband seine relative Position zwischen den Planeten und auf der Verbindungsroute hält. Wie Sie sich vorstellen können sorgt das im Flottenkommando für einiges an Kopfzerbrechen. Wir Wissen nicht was diese Schiffe da draußen tun, aber es besteht die Möglichkeit das Sie einen Angriff auf unsere Versorgungslinien Planen um eine Übernahme des Mars einzuleiten. Aus diesem Grund werde ich Sie auf dieser Mission begleiten.“ Erklärte Kapitän Carvalho daraufhin, worauf Martins Gedanken rasten. Ein Schwerer Zerstörer der Prophet Mohammed Klasse war das größte Kriegsschiff das die Arabische Liga auffahren konnte. Eine solches Schiff sandte man nicht zum Spaß an der Freude mitten wo ins Nirgendwo, insbesondere wenn man bedachte das die Liga nur über drei dieser Schiffe verfügte. „Ich verstehe, denke ich jedenfalls.“ Meinte Martin dann nach einigen Sekundenbruchteilen. „Gut Kapitän, wir werden außerhalb der Erdzone zu Ihnen stoßen. Erwähnen Sie den Zivilsten gegenüber nichts davon und sorgen Sie dafür das Ihre Besatzung bereit ist zur Not mit Waffengewalt den Konvoy zu schützen.“ Erwiderte Kapitän Carvalho worauf Martin erneut schlucken musste, alleine die Tatsache dass das Oberkommando tatsächlich davon ausging das ein Liberty Kreuzer angegriffen werden könnte sprach für die Brenzligkeit der Situation. Immerhin waren bisher Kapitolkampfschiffe noch nie in reale Kampfszenarien verwickelt gewesen, Ihre schiere Feuerkraft hatte dafür gesargt das kleinere Schiffe stets den Rückzug angetreten waren wenn sie mit den weit überlegenen Kapitolkampfschiffen konfrontiert wurden. In den extrem seltenen Fällen in denen sich zwei der mächtigen Kriegsschiffe direkt gegenüber gestanden waren, was bisher nur vier Mal überhaupt der Fall gewesen war, war ebenfalls nie etwas passiert. Beide Seiten hatten sich nach einem Wortgefecht zurückgezogen ohne einen Schuss abzufeuern.

„Wir werden bereit sein wenn es nötig Wird.“ Stellte Martin dann Schicksalsschwer fest, wo war er da nur hinein geraten? „Nichts anderes hatte ich von Ihnen erwartete Kapitän Möllers, Sie haben dieses Kommando nicht ohne Grund. Carvalho ende.“ Erwiderte Kapitän Carvalho daraufhin und beendete die Kommunikation womit er Martin wieder mit Peter und Aponi auf der Brücke der Athene alleine lies. Die beiden anderen Offiziere schien dabei genauso geschockt wie Martin selbst zu sein. Wenn die Situation wirklich so heikel war wie es den Anschein hatte, standen sie an der Schwelle zu einem realen Krieg, einem Krieg der die Menschheit auslöschen konnte wenn man die Feuerkraft moderner Waffen bedachte. Nachdem Martin ein weiteres Mal geschluckt hatte aktivierte er das Bordinterne Kommunikationssystem und meinte: „An alle Besatzungsmitglieder, ich habe so eben erfahren das uns ein schwerer Liberty Kreuzer bei unserem Eskortauftrag begleiten wird. Es besteht die reale Gefahr auf Kampfhandlungen mit einem schweren Zerstörer der Prophet Mohammed Klasse der Arabischen Liga. Bewahren Sie Stillschweigen über diese Information, aber bereiten Sie sich vor wenn nötig durch die Hölle zu gehen. Kapitän Möllers Ende.“ Daraufhin herrschte eine Gespenstische Stille an Bord ehe Peter meinte: „Dafür wurden wir ausgebildet, es war klar dass die Situation irgendwann eskaliert.“, „Ich weiß, aber trotzdem wäre es mir lieber wenn nichts passiert.“ Stellte Martin fest, zwar war er durchaus bereit für seine Werte und die der Vereinten Nationen zu Kämpfen, aber das bedeutete nicht das er sich darauf freute. „Leutnant Halley, sind Sie in Ordnung?“ fragte Peter dann plötzlich. Der sorgenvolle Tonfall den er dabei anschlug sorgte dafür das auch Martin einen Blick nach vorne warf. Aponi saß wie versteinert auf Ihrem Stuhl und bewegte sich überhaupt nicht. „Ja, alles in Ordnung. Danke der Nachfrage Herr Kapitän-Leutnant.“ Antwortete sie dann langsam.

Peter warf Martin daraufhin einen vielsagenden Blick zu ehe er sich abschnallte und von seiner Station davon nach vorne zu Aponi schwebte. „Sie sind nicht in Ordnung, das sehe ich.“ Stellte er dann fest als er neben Aponi zum Stillstand kam. „Es ist nur... Das ist alles etwas überwältigend.“ Antwortete Aponi. „Das ist zwar Korrekt Leutnant, aber ich habe Ihre Akte gelesen. Ich weiß daher das mehr dahinter stecken muss.“ Beharrte Peter gnadenlos. „Meine Tante und mein Onkel Sir, sie gehören zum Diplomatischen Corps. Sie haben immer geglaubt das Waffen nicht nötig sind. Sie sind derzeit bei Verhandlungen mit der Liga.“ Martin konnte daraufhin durchaus verstehen was in Aponi vorging, er selbst hatte seinen älteren Bruder verloren als die Dynastie ein Ziviles Bergbauschiff mit einem UNSF Kriegsschiff verwechselt hatte und das Schiff zerstört hatte. Das war der Grund gewesen weshalb er der UNSF beigetreten war, er hatte gehofft dabei helfen zu können die Sicherheit aller Menschen im All gewährleisten zu können. „Ich verstehe Leutnant. Das kann einen mitnehmen. Fühlen Sie sich in der Lage Ihren Pflichten dennoch nach zu kommen?“ fragte Peter dann mit deutlich sanfterem Tonfall, obwohl diese Frage es in sich hatte. Wenn die Gefahr bestand das die Psychische Stabilität eines Besatzungsmitglieds nicht mehr gewährleiste war, hatte der erste Offizier an Bord die Verpflichtung nicht nur den Kapitän darauf aufmerksam zu machen sondern auch dafür Sorge zu tragen das der betreffende entweder wieder in eine stabile emotionale Lage zurückkehrte oder aber das Schiff verlassen musste. Bei einer so kleinen Besatzung konnte man es sich Schlichtweg nicht leisten wenn einer der Offiziere einen Nervenzusammenbruch in einer ernsten Lage hatte.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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