Die Chroniken des Feuers

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12 Jul 2014 13:42 #67214 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Kaum war die Frist, welche der Imperiale Patrouillenführer gestellt hatte abgelaufen, eröffneten die Imperialen Schiffe auch umgehend das Feuer. Gleißend helle Lichtstrahlen schnitten durch das All und trafen auf die mächtigen Schildsysteme der Unionsschiffe. Die Imperialen bewiesen dabei durchaus grundsätzlich Taktisches Verständnis und ignorierten die Efficacitas, die Schilde des Schlachtschiffes waren zu stark um sie mit der den Imperialen Truppen zur Verfügung stehenden Feuerkraft brechen zu können. Stattdessen nahm der Imperiale Kreuzer gemeinsam mit den beiden Zerstörern einen der Torpedozerstörer aufs Korn, wobei jeder der Laserstrahlen auf einen anderen Bereich der Schilde zielte, dies sorgte dafür dass die Schildsysteme nicht ihre gesamte Leistung auf einen Punkt konzentrieren konnten und schwächte sie bedeutend schneller. Lorence schien ein derartiges Vorgehen jedoch bereits erwartete zu haben und befahl: „Wende nach steuerbord, blockiert ihren Schusswinkel, Mr. Danna, alle Drohnen los, Mr. Dallas, Feuer auf den Kreuzer konzentrieren, unsere Kreuzer sollen die Zerstörer unter Feuer nehmen!“, „Aye Sir!“ hallte es daraufhin aus diversen Ecken des Raumes ehe die Anweisungen umgesetzt wurden.

Noch während die Efficacitas sich träge drehte und den beiden Zerstörer damit hinter ihrem Massigen Rumpf Deckung bot, starteten die Schwärme aus Kampfdrohnen aus den Hangars und die Torpedorohre erwachten zum Leben. Trotz dieses Imposanten Aufgebotes, zeigten sich die Imperialen weniger beeindruckt und versuchten ihrerseits in eine günstigere Feuerposition zu gelangen. Dies war jedoch aufgrund der Tatsache das Imperiale Schiffe aufgrund ihrer Dicken Panzer die trägsten und schwerfälligsten Schiffe des bekannten Raumes waren faktisch unmöglich. „Sie nehmen eine Feuertunnel Formation ein.“ meldete der Aufklärungsoffizier dann schnell. „Wie vorhersehbar...“ meinte Lorence schon fast gelangweilt. Auch Nathan hatte mit diesem Manöver gerechnet. Aufgrund der Tatsache das die Laserwaffen der Imperialen Patroulienschiffe nicht genügend Leistung hatten um die Schilde der größeren Unionsschiffe gefährlich zu werden, blieb ihnen im Moment nichts anderes übrig als ihre eigenen Torpedos zu verwenden. Um zu verhindern das diese Abgefangen wurden, hatten die Imperialen den Feuertunnel entwickelt, es handelte sich dabei um eine spezielle Formation bei der einige Schiffe, meist Geleitfregatten, mit ihren Lasern eine Art Korridor bis zum Ziel bilden. Durch beständiges bewegen der Laserstrahlen war es Kampfdrohnen und Defensivraketen dabei praktisch unmöglich in den Sicheren Korridor einzudringen, was die Trefferchance der Torpedos drastisch erhöhte.

Der Nachteil dieser Taktik war jedoch das die Schiffe ihre gesamte Feuerkraft bündeln mussten und sich in der Vereidigung komplett auf ihre Schilde und die Panzerrung verlassen mussten. „Mr. Danna bereiten Sie einen Drohnengroßangriff vor, Mr Dallas, bereithalten um das Feuer auf die Geleitfregatten zu Konzentrieren.“ befahl Admiral Lorence daraufhin, er hatte vor den Umstand aus zu nutzen das die Imperiale Punktverteidigung praktisch zusammenbrechen würde sobald sie den Feuertunnel bildeten. Dann war es soweit, mit einem durchaus eindrucksvollen Lichtspektakel flammten die Laser der Fregatten auf und bildeten eine rotierend Wand aus Laser licht um einen Teil des Raumes bis zu den Aufleuchtenden Schutzschilden der Efficacitas. Sofort darauf startete der Kreuzer mehrere Salven schwerer Angriffslenkwaffen. Nathan brauchte daraufhin keinen Angriffsbefehl und befahl sämtlichen Drohnen auf dem Schlachtfeld durch einen Simplen Tastendruck einen Großangriff auf die nun Schutzlosen Geleitfregatten. Umgehend setzte sich eine regelrechte Wolke aus Drohnen in Bewegung und stürzten sich auf die Wehrlosen Schiffe deren Schilde nur kurz aufglühten ehe sie zusammenbrachen. Sofort visierten die Kampfdrohnen daraufhin die Kuppelspiegel an um die Feindliche Bewaffnung außer Funktion zu setzen, die beiden Imperialen Zerstörer konnten sie nicht aufhalten da sie vollauf damit beschäftigt waren sich gegenseitig vor den Lenkwaffen der Unionskreuzer zu retten.

Dann schlugen sowohl die Imperialen Torpedos auf den Schilden der Efficacitas auf, als auch die Lenkwaffen der Union auf den Hüllen der Fregatten. Trotz der durchaus robusten Hüllenpanzerrung Imperialer Schiffe zerrissen die folgenden Detonationen die bemitleidenswerten Schiffe faktisch völlig. „Schilde halten Sir, aber das hat trotzdem ganz schön gesessenen.“ Stellte dann Mike fest nachdem das Schiff aufgehört hatte zu beben, die Imperialen Lenkwaffen waren zwar Technisch bei weitem nicht so ausgefeilt wie ihre eigenen, aber sie verfügten dennoch über eine rohe Schlagkraft die einen gewissen Respekt einforderte. „Spielt keine Rolle, die sind am Ende.“ Meinte Lorence daraufhin und sprach damit ein wahres Wort aus, der Kreuzer des Feindes musste sich nun selbst im Nahkampf verteidigen und seine verblieben Geleitschiffe kämpften ebenfalls einen längst verlorenen Kampf gegen die Übermacht der Union. Gerade als einer der beiden Imperialen Zerstörer der kombinierten Schlagkraft aus Drohnen und Lenkwaffen nicht mehr standhalten konnte, erreichte die zweite Imperiale Patrouille das Schlachtfeld und zögerte nicht lange das Feuer zu eröffnen. Durchaus Effizient nutzten die Imperialen den kurzen Moment der Unorganisertheit in den Reihen der Union und sandten alles verbrennende Lichtstrahlen in den feindlichen Verband, welche dutzende Drohnen auf der Stelle verdampften. Sofort darauf schickten die Imperialen Salvenweise Lenkwaffen los und landeten einige vernichtende Treffer da sowohl die Drohnen als auch die Punktverteidigung der Unionsschiffe von den Laserstrahlen zeitweilig überwältigt worden war.

„Wir haben einen Torpedozerstörer verloren! Außerdem meldet unser zweiter Zerstörer kritische Schäden am Schildsystem und auch einer unsere Kreuzer hat ordentlich was abbekommen.“ meldete der Kommunikationsoffizier umgehend und klang dabei Regelrecht schockiert. Lorence reagierte auf diese Meldung mit dem Ballen der Faust und murmelte: „Verdammt.“ Im selben Moment revanchierten sich die Unionsstreitkräfte und Liesen eine der Imperialen Trägerfregatten in Flammen aufgehen während der letzte Zerstörer sowie der Kreuzer und das bislang üblicherweise ignorierte Versorgungsschiff welche noch von der ersten Patrouille übrig war zu den Schiffen der zweiten Patrouille aufgeschlossen hatten.

Arianna ahnte unterdessen noch nichts davon das der offene Kampf zwischen ihren Truppen und der Union gekommen war und brütete stattdessen gemeinsam mit Wirtschaftswächter Rels über einer Reform der etwas in die Jahre gekommenen Schürf und Aufbereitungsvorschriften für Stellare Erze und Mineralien. Plötzlich ertönte dann jedoch ein dezenter Pieps Ton von der Tür her. Etwas überrascht, immerhin störte normalerweise niemand eine Lagebesprechung des Kaisers mit seinen engsten Untergebenen, meinte Arianna daraufhin: „Tretet ein.“ Sofort öffnete sich die Tür und ein Mann mittleren Alters der die Uniform der Flammengarde trug trat in den Raum. Kaum war er durch die Tür getreten senkte er den Blick, ballte die rechte Hand zur Faust und hieb sie sich auf die Brust während er die Hacken mit einem knallen zusammenschlug und untertänig meinte: „Kaiserin, eine Botschaft für euch. Sie ist mit der höchsten Prioritätsstufe gekennzeichnet.“ Arianna zog daraufhin eine Augenbraue hoch und griff sich den kleinen Handcomputer welchen der Gardist in der Hand hielt. Schon als sie den ersten Satz gelesen hatte verschlechterte sich ihre, bislang eigentlich recht gute, Laune. „Benachrichtigt alle Grenzposten und Patrouillen. Sämtliche Unionsschiffe sind ab jetzt als Feind einzustufen und umgehend zu bekämpfen. Ebenfalls werden jegliche Handelsbeziehungen auf der Stelle abgebrochen.“ Befahl Arianna dann mit fahler Stimme, ein großer Krieg gegen die Union war so ziemlich das letzte was sie jetzt gebrauchen konnte. „Ja Kaiserin.“ Bestätigte der Gardist umgehend ehe er sich verneigte und den Raum rückwärts verlies. „Wirtschaftswächter, ich fürchte wir müssen unser Gespräch später fortsetzen, ich muss mich mit General Militäradjutant Arkintec beraten.“, „Natürlich Kaiserin.“ meinte Wirtschaftwächter Rels umgehend ehe auch er den Raum verlies.

Nur Wenige Sekunden später stand das Holographische Abbild Arkintecs mitten im Raum, pflichtbewusst wie er nun mal war, war Arkintec bereits im Bilde und wusste von dem offenen Übergriff einer kleinen Unionsflotte, welcher den im Raum stehenden Verdacht untermauerte das die Union auch für die Zerstörung einer weiteren Patrouille verantwortlich war. „Ich empfehle umgehend sämtliche Grenzgarnisionen zu verstärken Kaiserin. Die Streitkräfte der Union sind bedeutend Gefährlicher als die der Arthan.“, „Haben wir eine Flotte in der Nähe?“ fragte Arianna daraufhin. „Die vierte Flotte hat ihren Hauptstütztpunkt in der Nähe der Grenze Kaiserin.“ antwortete Arkintec sofort. „Mobilisiert die komplette Flotte. Sie soll sich in Bereitschaft halten bei einem größeren Übergriff einzuschreiten.“ Befahl Arianna daraufhin. „Wie Ihr wünscht Kaiserin, dürfte ich vorschlagen die zweite und die sechste Flotte ebenfalls an die Grenze zu verlegen?“ erwiderte Arkintec daraufhin. Arianna nickte zur Bestätigung lediglich ehe sie meinte: „Verlegt außerdem die Titanendivision an die Grenze und verstärkt die Planetaren Abwehrtruppen in der Region. Ihr werdet das geschehen direkt von dort aus überwachen.“, „Wie Ihr befehlt.“ Bestätigte Arkintec daraufhin. „Gut, beginnt sofort.“ Meinte Arianna ehe sie die Verbindung beendete und erst mal tief durchatmete, sie hätte nie gedacht das die Union unprovoziert zum Angriff blasen würde.

„Alles wird gut, er hat nur deinen Oberarm gestreift.“ Meinte einer der Sanitäter der sich über Arkov beugte und die Wunde betrachtete welche der Laserstrahl angerichtete hatte. Zwar war das Lasergewehr Technisch veraltet gewesen doch ganz offensichtlich hatte das seiner Effektivität keinen Abbruch getan. Während sein Arm daraufhin verbunden und desinfiziert wurde, rekapitulierte Arkov die Situation um heraus zu finden was schief gegangen war, es war alles furchtbar schnell gegangen. Er war dem fremden Mann in der Rüstung eines Imperialen Sturmsoldaten gegenüber gestanden und hatte seines Wissens nichts getan das als Provokation hätte aufgefasst werden können. Dann hatte der Mann mit seinem Lasergewehr das Feuer eröffnet und dabei glücklicherweise nur Arkovs Arm gestreift. Dies und die Tatsache das er innerhalb von Sekunden vom Rest des Trupps überwältigt werden konnte nährte Arkovs verdacht weiter das sich der Mann sich die Ausrüstung lediglich angeeignet hatte, jedoch nicht über das das Training eines Imperialen Sturmsoldaten verfügte, denn dann hätte er definitiv tödlich getroffen und währe nicht ohne Deckung mitten im Raum gestanden. „Bewacht ihn, ich will sofort informiert werden wenn er aufwacht.“ Befahl Arkov dann und nickte in Richtung des Mannes der, ohne seine Rüstung, gefesselt an einem der Träger lehnte. Dann schleifte sich Arkov wieder auf einen der Stühle vor der Kontrollkonsole und meinte leise. „So und jetzt wird es langsam mal Zeit für ein paar Antworten.“
~~~Ende Kapitel 25~~~

mfg.: Tg

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18 Jul 2014 14:51 #67451 by Jack Hunter
Oh oh, jetzt gibt's Haue von der Union für das Imperium.^^
Man, wie können die auch nur so doof sein und eine Flotte in deren Territorium zu schicken. Nun haben sie den Salat und es gibt noch einen Krieg. Allerdings ist das Gute, dass die Union technisch weiter fortgeschritten ist als das Imperium und diese nicht so einfach zu besiegen sind wie die Arthaner.^^

So wie es sich entwickelt läuft es bestimmt so ab, wie ich es mir schon mal gedacht hatte: Während die drei Parteien sich gegenseitig bekriegen und am Ende jede Seite geschwächt ist, kommen Aliens und greifen die drei wehrlosen Fraktionen an und besiegen sie, außer sie überwinden ihr Misstrauen, verbünden sich alle miteinander und stellen sich den Invasoren. Das Auftauchen dieses Kristallschiffes und die Vision von Arianna, in welcher sie und ihre Heimatwelt dem Kristallschiff zum Opfer fällt, untermauert zumindest den ersten Teil meiner Theorie.^^

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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19 Jul 2014 13:08 #67493 by Todesgleiter
@Jack Hunter: Tja die Union strebt den Fortschritt um jeden Preis an, das verursacht hin und wieder eben Probleme ode führt sogar zu direkten zerwürfnissen mit anderen Parteien... Zudem ist es lange her das die Union in einen richtigen Krieg verwickelt war, es ist Menschlich die risiken nach und nach herunter zu spielen und schlussendlich zu ignorieren.

Nun ja das Alienschiff war recht lange in dem Asteroiden gefangen, vuielleicht war das alles ja auch von den Aliens gar nicht geplant ;)

@all:

Kapitel 26:
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Die Nachricht weiterer Mobilmachungen im Imperialen Raum überflutete regelrecht die Medien innerhalb der Union, denn nachdem die Arthan bereits ausradiert waren gab es nur noch einen Gegner der eine solche Mobilmachung rechtfertigen würde, die Union. „Jetzt haben wir’s geschafft, jetzt sind sie wirklich angepisst.“ Stellte Josh fest und prostete mit seinem Becher quer über den Tisch ehe er sich einen großen Schluck von dem Alkoholischen Getränk darin gönnte. „So kann man es auch formulieren, Tatsache ist dass das Imperium jeden Unionsbürger in seinem Raum fest gesetzt hat und jegliche Diplomatischen Kommunikationskanäle blockiert hat.“ Erwiderte Janush. „Wen wundert es, nachdem was wir da abgezogen haben war es absehbar das Kaiserin Arianna die Schnauze voll hat.“ Meinte Josh Schulterzuckend und nahm einen weiteren Schluck. „Hoffen wir das die Sache nicht Eskaliert, ich glaube nicht das wir einen längeren Militärischen Konflikt gegen das Imperium auf Dauer überleben würden...“ stellte dann Ben fest. „Wen es schlecht läuft muss das Imperium nicht mal Truppen eisnetzen, wir haben drastisch unterschätzt wie sehr unser Wirstchaftssystem mit dem des Imperium verflochten ist. Während der Jahre des Waffenstillstandes haben zahllose Private Händler Waren über die Grenzen verschifft, zum beiderseitigen Profit. Dabei sind wir ziemlich von Rohmaterial und Nahrungslieferungen aus dem Imperialen Raum abhängig geworden. Die müssen einfach nur die Grenzen Dicht halten, dann geht unsere Wirtschaft recht schnell vor die Hunde.“ Meinte Janush dann griesgrämig.

„Trifft das nicht auch auf das Imperium zu? Soweit ich weiß exportieren wir große Menge an Technologiegütern in das Imperium.“ fragte Viktoria daraufhin. „Doch, aber die haben die Ressourcen um das recht schnell zu kompensieren, außerdem verfügen die Imperialen Streitkräfte über eigene, völlig unabhängige Wirtschaftssysteme. Selbst wenn die Zivilwirtschaft kollabiert, bleibt die Armee weiterhin voll Leistungsfähig.“ Antwortete Janush. „Verdammte Militaristen.“ meinte Josh daraufhin. Im nächsten Moment ließ sich Nathan auf einen weiteren freien Stuhl an dem Tisch seiner Freunde plumpsen und meinte nur: „Ihr habt die tollen Neuigkeiten bestimmt schon gehört oder?“, „Kann man ja kaum überhören...“ meinte Ben daraufhin. „Das schlimme daran ist, das wir wirklich für die Eskalation verantwortlich sind und das alles nur für ein paar Trümmer...“ meinte Nathan daraufhin. „Nun der Wissenschaftsrat ist offenbar der Ansicht das es das wert war.“ Meinte Janush. „Die wurden ja auch nicht beschossen und starben unter dem Verteidigungsfeuer Imperialer Kampfeinheiten. Manchmal würde ich wünschen der Rat würde etwas mehr an die Konsequenzen des Fortschrittes denken. Die Fortschritt um jeden Preis Mentalität hat schon so viele Probleme verursacht...“ erwiderte Nathan. „Haben wir den wenigstens Fortschritte erzielt?“ fragte Viktoria daraufhin., „Ja, es ist den Imperialen Verbänden offenbar gelungen die Verteidigung des Kristallschiffes zu durchdringen. Wir haben winzige Mengen einer uns unbekannten Legierung aus Silizium und einigen Metallen gefunden die nur von dem Kristallschiff stammen kann.“, „Wie haben die das den geschafft?“ fragte Josh überrascht und mit einer Spur Bewunderung in der Stimme. „Keine Ahnung.“ Gestand Nathan Schulterzuckend.

Arkov befand sich unterdessen noch immer im Kontrollraum des BIodecks und versuchte dahinter zu kommen was für ein Spiel auf dem alten Formschiff eigentlich getrieben wurde. Unglücklicherweise verweigerte der Bordcomputer jedoch den Zugriff auf die Logdateien und bislang waren alle Hacking versuche ins Leere gelaufen. „Ich ab noch nie so eine Verschlüsselung gesehen.“ Brummte Herlan leicht genervt während er geneinsam mit Arkov und Marcel einem der wenigen noch lebenden gut ausgebildeten Soldaten der ehemaligen Republikanischen Flotte und Computerspezialisten über den Konsole brütete. „Imperiale Verschlüsselungsprotokolle gelten aus gut Grund als unknackbar, der IFM beschäftigt tausende Leute die sich nur damit befassen die Computersysteme des Imperiums vor unautorisiertem Zugriff zu schützen.“ Meinte Arkov daraufhin und rieb sich die Stirn. „Spitze und dieses System hier ist schon mehrere Jahrhunderte alt, da will ich gar nicht wissen wie das bei aktuellen Systemen aussieht...“ antwortete Herlan. „Da brauchst du es gar nicht erst versuchen dir illegalen zugriff zu verschaffen, entweder du hast eine Zugriffsberechtigung oder du kannst nach Hause gehen. Ich selbst habe schon über ein Woche lang versucht die Navigationslogs eines Imperialen Frachtschiffes zu entschlüsseln, sinnlos.“ antwortete Marcel.

Plötzlich lenkte dann ein Stöhnen die Aufmerksamkeit sämtlicher Anwesenden auf den gefesselten Mann der auf Arkov geschossen hatte. Arkov erhob sich daraufhin von seinem Stuhl und lief, gestützt von Herlan, zu dem Mann. „Wer bist du?“ fragte Arkov dann barsch und stupste den Mann unsanft mit der Fußspitze an. Der Mann zuckte bei der Berührung ängstlich zusammen und schaute Arkov mit einem wirren Blick an, es war offensichtlich das er Todesängste durchlebte. „Noch einmal, wer bist du?“ fragte Arkov erneut und beugte sich dabei herab so dass er dem Mann genau in die Augen sehen konnte. Dieser versuchte den Blickkontakt durch wegdrehen des Kopfes zu unterbrechen doch Herlan packte umgehend beherzt zu und vereitelte dieses Vorhaben damit. „Mein Name ist Ainan Topek.“ Antwortete der Mann dann. „Na also, du kannst ja doch sprechen!“ meinte Arkov daraufhin in einem gehässigen Tonfall. Ainan schwieg daraufhin, weshalb Arkov sich entschloss die Befragung fortzusetzen: „Was machst du hier Ainan?“, „Ich wache über die Biokontrollsysteme und verhindere das die anderen sie ausversehen beschädigen.“ Antwortete Ainan niedergeschlagen, ganz offenbar hatte er eingesehen das es vorbei war. „Und woher kommst du? Du hast zwar die Ausrüstung eines Imperialen Sturmsoldaten getragen, aber ich habe schon genug von denen gesehen um zu wissen das du keiner bist.“ Meinte Arkov daraufhin. „Die Ausrüstung, wird wie das wissen zur Instandhaltung des Schiffes schon seit mehreren Generationen in meiner Familie vererbt. Ich wurde hier geboren.“ Antwortete Ainan.

„Gut, erzähl mir was hier los ist.“ befahl Arkov dann, allerdings nun in einem deutlich freundlicheren Tonfall. „Vor mehreren Jahrhunderten war dieses Schiff Bestandteil der Imperialen Terraforming Flotte und hatte den Auftrag den Planeten um den wir nun kreisen auf die Kolonisierung vorzubereiten. Als dann jedoch die Arthanrebellion ausbrach, begannen sich Viele Besatzungsmitglieder zu fragen ob ihre bisherigen Ideale die richtigen waren. Im Chaos des Konfliktes war es ein leichtes den Kontakt zum Imperium abzubrechen und das Schiff faktisch verschwinden zu lassen. Die Besatzung entschloss sich daraufhin den Planeten nicht zu Terraformen und stattdessen eine neue Gesellschaft an Bord zu gründen, eine Gesellschaft die ohne die selbstzerstörerische Kriegstreiberei der Menschheit auskommen sollte. Glücklicherweise war auch ein Agent des IFM an Bord der sich mit der Gedankenkonditionierung auskannte, weshalb das Gedächtnis der Besatzung fast komplett gelöscht wurde um wirklich einen Neustart durchführen zu können. Lediglich der Agent selbst, mein direkter vorfahr, unterzog sich der Prozedur nicht um das wissen über die Bedienung und Wartung des Schiffes nicht aus zu löschen. Seitdem wacht meine Familie über die anderen, welche eine Pazifistische Gesellschaft in den künstlichen Urwäldern aufgebaut haben.“ Erklärte Ainan. „Eine Frage, wenn dein Vorfahr der einzige war dessen Gedächtnis nicht gelöscht wurde und deine Familie sich von den anderen separiert hat, wie konnte er sich fortpflanzen?“ fraget Herlan dann umgehend. „Es ist brauch das dem Wächter eine junge Frau geopfert wird wenn er seine Aufgabe von seinem Vorgänger übernimmt.“ Antwortete Ainan. „Nicht schlecht, ich glaube das wär nen Job für mich...“ Meinte einer der Soldaten daraufhin die im Raum herumstanden worauf seine Kollegen lediglich glucksten.
~~~Fortsetzung im nächsten Post~~~

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19 Jul 2014 13:11 #67495 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Arkov ignorierte diese Bemerkung gekonnt und fragte: „Wie viele Menschen leben an Bord?“, „Fünfhundertachtundsiebzig.“ Antwortete Ainan. „Ist aber ne kleine Bevölkerung wenn man bedenkt wie lange diese Gesellschaft schon existiert.“ Stellte Herlan fest. „Alle außer meiner Familie können die Technologie des Schiffes nicht nutzen und das Leben im Urwald ist entbehrungsreich. Trotzdem sind sie Glücklich.“ Antwortete Ainan. „Kein Wunder wen man nichts anderes kennt.“ meinte Herlan daraufhin weniger überzeugt. „Du sagtest das deine Familie das Schiff wartet, in welchem Zustand ist es?“ fragte Arkov dann. „Lebenserhaltung, Künstliche Gravitation und Bioerhaltungssystem arbeiten mit voller Effizienz. Allerdings forderte die Zeit im All ohne Ersatzteile ihren Tribut. Ich glaube nicht dass es ins einem jetzigen Zustand einen Raumsprung überleben würde.“ Antwortete Ainan. „Bring uns auf das Kommandodeck und verrate mir die Zugangscodes für den Computer.“ Verlangte Arkov dann. Ainan schaute daraufhin gequält und meinte: „Das kann ich nicht. Ihr seid Arthan, ich wollte diese Kolonie zerstören, das darf ich nicht zulassen!“ Du kannst uns sowieso nicht aufhalten, wir brauchen dieses Schiff sonst sterben Millionen von Menschen.“ erwiderte Arkov kalt.

Geheimrat Deskar wirkte unruhig, zwar bewahrte er größtenteils die Fassung und hielt die Fassade der Beherrschtheit oben, doch bei näherem hinsehen war es unübersehbar das der Geheimrat ziemlich nervös war. Auch Arianna war alles andere als Selbstsicher während sie gemeinsam mit Deskar und einer ganzen Abordnung Dienern und Zofen sowie der obligatorischen Leibwache, durch die Korridore Palastes lief. Schließlich erreichten sie ihr Ziel, den Wohnbereich der von Siandra, Ariannas Mutter, bewohnt wurde seit sie nach Pyrus I gebracht worden war. Ohne zu zögern öffneten die beiden Wachen vor der ersten Tür eben jene und gaben den Weg damit zur zweiten Tür frei. Arianna atmete daraufhin tief ein, straffte die Schultern und drückte den Rücken durch ehe sie den Klingelknopf betätigte, zwar hätte sie den Wachen auch einfach befehlen können die Tür zu öffnen, doch nach ihrer Meinung gebot es der Anstand beim Bewohner um Eintrittserlaubnis zu fragen. Wenige Sekunden später öffnete sich die Tür dann und Siandra schaute überrascht in die vielen Gesichter vor Ihrer Tür. „Kaiserin.“ Grüßte sie dann hastig und verneigte sich als sie Arianna erkannte, über welche sie zunächst hinweg gesehen hatte. „Ich habe dir schon so oft gesagt, das du das nicht tun sollst.“ Meinte Arianna daraufhin. „Verzeiht mir Kaiserin.“ erwiderte Siandra umgehend. „Dürfen wir eintreten?“ fragte Arianna dann. „Aber natürlich Kaiserin.“ antwortete Siandra, welche mittlerweile bedeutend sicherer im Umgang mit dem Hofadel geworden war und nichtmehr den Eindruck erweckte im Angesicht der geballten Autorität einem Herzinfarkt zu erliegen.

Kaum war die Prozession in den Raum getreten meinte Arianna: „Du fragst dich bestimmt was dies hier alles soll, oder?“, „Ja Kaiserin.“ gestand Siandra und blickte einmal über die Gruppe hinweg. „Du weißt es nichtmehr, aber vor ziemlich genau neuneinhalb Jahren wurdest du einer Gedankenkonditionierung unterzogen.“ Begann Arianna dann zu erklären und machte mit Absicht eine Pause damit Siandra Zeit hatte das gehörte zu begreifen. Siandra runzelte daraufhin die Stirn, schweig jedoch weiterhin weshalb Arianna fortfuhr: „Zum damaligen Zeitpunkt waren alle beteiligten, mein Vater, Geheimrat Deskar, Hüterin Beldanna, sowie meine Mutter der Meinung das es die beste Vorgehensweise wäre. Doch ich, denke nun anders darüber.“ Fuhr Arianna fort und machte eine weitere Pause. Zunächst schien Siandra Problem zu haben das Gehörte zu verstehen doch dann fraget sie: „Entschuldigt Kaiserin, aber Ihr habt mich nicht aufgezählt.“, „Doch das habe ich, Mutter.“ Antwortete Arianna und fühlte sich seltsam befreit als sie es endlich aussprechen konnte. Siandra wirkte daraufhin regelrecht schockiert und meinte: „Kaiserin, Ihr müsst euch irren, ich habe keine Tochter.“, „Ein Irrtum ist ausgeschlossen, ich selbst habe euch damals auf Tesk IV versteckt.“ mischte sich dann Deskar ein. „Aber, wieso? Und weshalb weiß ich von all dem nichts?“ fragte Siandra leicht hysterisch. „Deshalb sind wir hier. Geheimrat Deskar hat eine Methode entwickelt um die Auswirkungen der Konditionierung rückgängig zu machen.“ antwortete Arianna ruhig.

„Ich dachte das ist unmöglich?“ fragte Siandra. „Das ist nicht korrekt, es hat nur noch nie jemand versucht.“ verbesserte Deskar. „Dann bin ich sozusagen das Testsubjekt?“ fragte Siandra. „Ich werde Geheimrat Deskar nicht gegen deinen willen befehlen die Prozedur durch zuführen.“ Meinte dann Arianna. Siandra blickte daraufhin in die Runde, straffte die Schultern und meinte: „Es klingt absolut surreal, aber niemand in diesem Raum hätte etwas davon zu Lügen, es muss also wahr sein. Ich bin einverstanden. Was muss ich tun?“, „Legt euch bequem hin und versucht euch zu entspannen. Es könnte jedoch recht schmerzhaft werden, bedauerlicher weise kann ich euch jedoch keine Schmerzmittel verabreichen da diese die Leistungsfähigkeit des Gehirnes beeinträchtigen. Zudem werde ich euch gegen Ende der Prozedur einige Fragen stellen, konzentriert euch dann genau und denkt gut über die Antworten nach.“ Antwortete Deskar umgehend. „Gut. Fangen wir an.“ meinte Siandra umgehend ehe sie sich auf ihrem Bett niederlies. „Kaiserin?“ fragte Deskar daraufhin noch einmal, nur zur Sicherheit. Arianna nickte lediglich und zog sich gemeinsam mit den restlichen anwesenden zur Wand zurück um nicht im Weg zu stehen, lediglich zwei Mediziner blieben bei Deskar und Siandra zurück, Ihre Aufgabe war es die Vitalfunktionen zu überwachen und im Notfall einzugreifen.

Unterdessen wartete Nathan darauf das Lorence aus der Besprechung zurück kehrte in welcher der Admiral nun seit geschlagenen zwei Stunden saß. „Warum hat er mir nur aufgetragen hier zu warten?“ fragte sich Nathan dann selbst. Dann öffnete sich die Tür und Lorence schleppte sich in den Korridor, der Admiral war nie ein von Kraft und Aktivität strotzendes Energiebündel gewesen, doch nun wirkte er völlig leergesaugt, ein schlechtes Zeichen. „Sir.“ grüßte Nathan dann und salutierte Pflichtbewusst. „Rühren, kommen Sie mit.“ erwiderte Lorence lediglich er wirkte müde. Nathan folgte dem Befehl umgehend und reihte sich neben Lorence ein. „Mr. Danna, kann ich Ihnen vertrauen?“ fragte Lorence dann. „Natürlich Sir.“ Antwortete Nathan obwohl ihm nicht ganz klar war worauf der Admiral hinauswollte. „Selbst unter ungewöhnlichen Umständen?“ fragte Lorence weiter. „Ich habe einen Diensteid geschworen Sir.“ Antwortete Nathan lediglich. „Dessen bin ich mir bewusst und ich bin davon überzeugt das Sie diesen Eid auch erfüllen, allerdings geht das was ich von Ihnen verlangen werde über diesen Eid hinaus.“ Antwortete Lorence. „Sie können mir vertrauen Sir.“ Wiederholte Nathan. „Gut. Sie wissen mit Sicherheit um unsere Prekäre Lage was den Konflikt mit dem Imperium angeht?“ erwiderte Lorence erleichtert. „Ja Sir.“ Bestätigte Nathan. „Sie wissen vermutlich ebenfalls das wir diesen Konflikt kaum für uns entschieden können?“ fragte Lorence weiter. „Ja Sir, auch wenn der Wissenschaftsrat da anderer Ansicht ist.“ Meinte Nathan.

Lorence schnaubte daraufhin kurz verächtlich und meinte: „Die schweben so hoch in ihren Sphären das sie jegliches Taktische Verständnis haben fahren lassen. Deshalb ist meine nächste bitte auch inoffiziell, einige Leute könnten es sogar als Verrat bezeichnen.“, „Sir?“ fragte Nathan interessiert. Lorence zückte daraufhin einen Standard Datenchip wie er sowohl in der Union als auch im Imperium und bei den Arthan verwendet wurde. „Auf diesem Chip sind sämtliche Informationen zu dem Kristallschiff gespeichert über die wir im Moment verfügen. Ihre Aufgabe ist es diese Daten dem Imperium zu übergeben und ihnen zu erklären das dieses Schiff nicht in unserem Auftrag handelt.“, „Stolpert der IFM nicht früher oder später sowieso über diese Informationen?“ fragte Nathan umgehend überrascht. „Bestimmt, aber dann könnte es zu spät sein. Wir müssen den Ausbruch eines Krieges verhindern in dem Milliarden von unschuldigen Menschen leiden müssten.“ Antwortete Lorence. „Sie können sich auf mich verlassen Sir.“ Meinte Nathan daraufhin, ihm gefiel die Vorstellung als eine Form von Geheimagent zu operieren. „Gut, im sicheren Hangarbereich finden Sie ein Schiff, einen Prototypen mit einer neuen Tarntechnologie die es für Langstreckensensoren unauffindbar macht. Besorgen Sie sich eine Mannschaft aus Leuten denen wir vertrauen können und reisen Sie so schnell wie möglich ab. Ich sorge dafür dass die Wache Sie durchlässt.“ meinte Lorence dann verschwörerisch.
~~~Edne Kapitel 26~~~

mfg.: Tg

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26 Jul 2014 14:22 #67767 by Todesgleiter
Kapitel 27:
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Interessiert beobachtete Arkov das treiben vor sich durch seinen Feldstecher, er lag gemeinsam mit Herlan, AInan und einigen Marinesoldaten im Busch des Künstlichen Urwaldes der auf dem Formschiff wucherte und beobachtete eine Gruppierung der Einheimischen welche in einer Art Zeltdorf lebten, auch wenn Arkov schleierhaft war warum sie nicht einfach die Kabinen der Besatzung nutzten. „Ich sagte dir doch das sie Glücklich sind.“ Meinte Ainan daraufhin und spielte damit darauf an das die Menschen zwar recht mager, aber an sich Kerngesund und zufrieden mit sich und dem Universum wirkten, es spielten sogar einige kleinere Kinder auf dem Platz zwischen den Zelten der ansonsten von einer Feuerstelle beherrscht wurde. „Wissen Sie überhaupt das sie auf einem Raumschiff sind?“ fragte Herlan dann skeptisch während er die Feuerstelle fixierte, es war definitiv eine schwache Glut erkennbar. „Nein, sie wissen nicht mal was das ist.“ antwortete Ainan. „Ziemliche Rückentwicklung...“ kommentierte einer der Soldaten daraufhin. „Und was ist mit den Bordwänden, es muss ihnen ja aufgefallen sein das ihre Lebensraum recht eigenartig eingefasst wird.“ Fragte Arkov daraufhin. „Sie bezeichnen die Wände als die Wälle der Götter welche sie vor Unheil schützen.“ Antwortete Ainan.

„Nun die da unten haben definitiv nichts mit dem Imperium gemein und wirken völlig friedlich, wir würden unsere Prinzipien verraten wenn wir sie aus ihrer Heilen Welt reisen und einfach irgendwo absetzen würden.“ meinte Herlan dann. Arkov nickte daraufhin langsam, Herlan hatte völlig Recht, diese Leute hatten ihnen nichts getan und waren weit von dem Jahrhunderte alten Konflikt entfernt der im Moment den bewohnten Raum verwüstete. „Ziehen wir uns zurück, ich muss nachdenken.“ Meinte Arkov dann und schob sich selbst rückwärts aus dem Busch. Kaum war die Gruppe daraufhin aufgebrochen und kämpfte sich durch die dichte Vegetation, bemerkte Herlan eine Bewegung in einem Busch und alarmierte umgehend die anderen Arthan mit einem kurzen Handzeichen. Worauf sämtliche Waffen auf den Busch gerichtete waren, niemand hatte Lust von einem wilden Tier gebissen zu werden. Vorsichtig näherte sich Herlan dann dem Busch und meinte: „Komm langsam raus, wir sind bewaffnet!“ Plötzlich tauchte ein paar brauner Augen zwischen den Blättern auf die Herlan in seiner Kampfmontur argwöhnisch musterten. Dann trat eine junge Frau aus dem Busch und musterte die Fremden neugierig. Sie war lediglich mit einem kurzen Rock sowie einer Art Top aus Pflanzenfasern und Tierhäuten bekleidet was ihre durchaus attraktive Figur recht ordentlich zur Geltung brachte. Ihrerseits starrten die Arthan wie versteinert zurück da niemand wusste wie man sich in einer solchen Situation korrekt zu verhalten hatte.

Da Herlan ihr am nächsten war, fühlte er sich unter Zugzwang und meinte vorsichtig: „Hab keine Angst wir wollen dir nichts böses.“ Die Frau fixierte Herlan daraufhin und unterzog ihn einer gründlichen Musterung. Erst daraufhin viel Herlan die gezogene Waffe auf die er noch immer auf sie gerichtet hatte und lies eben jene schnell sinken, allerdings schien die Frau die Waffe sowieso nicht als Bedrohung empfunden zu haben da sich ihre Körpersprache nicht nennenswert veränderte. „Was, für Sprache ist das?“ fragte die Frau dann extrem abgehackt, es war offensichtlich das sie Probleme hatte die bedeutend moderner Sprache zu verstehen und zu sprechen die Herlan nutzte. „Wir kommen von weit her, wir sind reisende.“ Antwortete Herlan daraufhin. „Was ist ein Reisender?“ fragte die Frau dann neugierig und trat näher, dabei ließ sie sich von den restlichen Soldaten nicht sonderlich beeindrucken, offenbar hatte Ainan recht gehabt, diese Gesellschaft war vollkommen Pazifistisch, sie hatten noch nie schlechte Erfahrungen mit anderen Menschen gemacht, folglich gäb es für sie auch keinen Grund Angst zu haben. „Ein Mensch der große Strecken zurücklegt um andere Orte zu besuchen.“ erklärte Herlan. Die Augen der Frau leuchteten daraufhin regelrecht auf und sie fragte neugierig: „Von außerhalb?“ Dabei deutet sie mit der Hand auf eine der Bordwände, offenbar war ihr durchaus klar das ihre Artikulation nicht unbedingt verständlich war. Herlan warf daraufhin einen Hilfesuchenden Blick zu Arkov, welcher jedoch lediglich mit den Schultern zuckte. Herlan entschloss sich daher für die Wahrheit, die währte bekanntlich immerhin am längsten und antwortete: „Ja.“

„Sie wacht auf Kaiserin.“ Meldete Deskar Pflichtbewusst während er die Werte auf seinem Bildschirm mit Argusaugen überwachte, zwar war der Kritische Teil vorüber doch er wollte lieber auf Nummer sicher gehen, insbesondere da die ganze Prozedur nicht ganz ohne Komplikationen verlaufen war. Dann schreckte Siadnra mit einem scharfen Atemzug hoch und richtete sich Ruckartig auf während sie ihre Atmung extrem beschleunigte. „Wo bin ich?“ fragte sie dann verwirrt und musterte die Umgebung ratlos. Arianna warf Deskar daraufhin einen fragenden Blick zu, enthielt sich jedoch eines Kommentars. „Wisst Ihr das nicht?“ fragte Deskar daraufhin und hoffte inständig das Siandra sich erinnern konnte. Siandra legte die Stirn daraufhin in Falten und antwortete: „Nein, ich weiß nicht mal wer ich bin.“, „Denkt nach, Ihr könnt eure Fragen Allesamt selbst beantworten.“ Erwiderte Deskar dann. Plötzlich hellte sich Siandras Miene auf und sie meinte: „Entschuldigt Geheimrat, aber ich kann kaum einen klaren Gedanken fassen, es ist als ob in meinem Kopf ein Wirbelsturm wüten würde.“ Deskar wirkte daraufhin wirklich erleichtert und fragte: „Könnt Ihr euch an die Zeit vor Eurem Aufenthalt auf Tesk erinnern?“ Siandra legte die Stirn erneut in Falten, schüttelte dann jedoch den Kopf und antwortete: „Nein, es tut mir leid.“, „Ich verstehe.“ Meinte Deskar daraufhin. „Ich denke wir sollten Euch nun alleine lassen, ruht euch aus“ meinte dann Arianna mit einem befehlenden Unterton, es war jedem im Raum klar das sie mit dem Ergebnis der Prozedur nicht zufrieden war. „Ich danke Euch Kaiserin, ich benötige in der Tat etwas Ruhe um meine Gedanken zu ordnen.“ Meinte Siandra darauf und rieb sich die Stirn.

Kaum war die Tür daraufhin wenig später hinter dem letzten Mitglied von Ariannas Leibwache geschlossen fragte sie umgehend: „Geheimrat, was ist passiert, warum erinnert sie sich nicht?“, „Ich weiß es nicht Kaiserin. Wie ich bereits sagte wurde etwas derartiges noch nie versucht, ich habe also keinerlei Vergleichswerte.“ Antwortete Deskar. „Aber Ihr habt doch bestimmt eine Vermutung oder?“ fragte Arianna daraufhin und obwohl sich dies eigentlich wie ein völlig Harmlose Frage anhörte, wusste Deskar das er bei seinen Antworten Vorsicht walten lassen musste. Zwar war Arianna nicht für ihre Grausamkeit und strenge den eigenen Untergebenen gegenüber berühmt, doch man durfte ihr junges Alter nicht außer Acht lassen, es war gut möglich das sie bei einem derart emotionalen Thema die Beherrschung verlor und unberechenbar wurde. „Ja Kaiserin. Ich vermute dass das aufheben des künstlichen Traumas und die damit verbundenen Flut an Erinnerungen und Gefühlen dafür gesorgt hat dass das Gehirn eurer Mutter dazu gebracht hat das Langzeitgedächtnis aus Selbstschutz zu blockieren.“ Antwortete Deskar. „So etwas ist möglich?“ fragte Arianna überrascht. „Das Menschliche Gehirn ist unglaublich Komplex Kaiserin und ist zu erstaunlichen Dingen fähig.“ Antwortete Deskar. „Verstehe, wie sollten wir eurer Meinung nach nun vorgehen?“ fragte Arianna daraufhin. „Vorerst, sollten wir abwarten Kaiserin. Vielleicht löst sich die Gedächtnisblockade von selbst wenn das Stresslevel sinkt.“ Antwortete Deskar umgehend. „Gut.“ Meinte Arianna daraufhin und steuerte zielstrebig ihre Privaten Räumlichkeiten an. Deskar sah ihr kurz nach und hoffte dabei inständig das sich das Problem wirklich von selbst löste, da er nicht wusste was er sonst tun sollte.
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26 Jul 2014 14:23 #67768 by Todesgleiter
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„Du meinst also eine Inoffizielle Mission?“ fragte Viktoria interessiert während sie gemeinsam mit Nathan über das Vergnügungsdeck schlenderte und eine Tüte voller gerösteter Nüsse dezimierte. „Könnte man so sagen.“ Bestätigte Nathan. „Das klingt ja mal richtig aufregend, ich bin dabei!“ meinte Viktoria voller Vorfreude. „Danke für das Angebot, aber ich glaube nicht das eine Mineralogin auf dieser Mission gebraucht wird, ich hatte eigentlich gehofft das du ein paar gute Leute kennst.“ Erwiderte Nathan. „Hey beschränke mich nicht auf mein aktuelles Tätigkeitsfeld. Bevor ich zum Raumerkundungscorps der Unionsflotte gegangen bin war ich einige Zeit als Medizinische Assistentin auf einem Drohnenzerstörer Tätig.“ Konterte Viktoria und wedelte Nathan empört mit dem Finger vor der Nase herum. Nathan rollte daraufhin mit den Augen, meinte aber: „Also gut, wenigstens kann ich dir vertrauen das ist ja auch schon mal was wert.“, „Na also, da soll noch einer sagen Männer seien nicht zu vernünftigen Entscheidungen fähig.“ Erwiderte Viktoria glucksend. „Danke für das Kompliment.“ Meinte Nathan umgehend ehe die beiden losprusten mussten. „Um auf deine Frage zurück zu kommen, Josh kann nicht nur Saufen bis zum abwinken und Löcher in Asteroiden Bohren, er kann auch faktisch alles Reparieren wenn man ihm genug Zeit und Alkoholische Getränke zur Verfügung stellt. Janush ist zwar eigentlich Bergbauingenieur, ist jedoch ein leidenschaftlicher Astronom und kennt die Sterne auch ohne Karte und Ben ist ein echtes Multitalent, seit ich ihn kenne gab es nie eine Aufgabe der er nicht gewachsen gewesen wäre.“ Meinte Viktoria dann nachdem die beiden ihren Heiterkeitsanfall überwunden hatten.

„Kommt es mir nur so vor oder versuchst du grade die Herde zusammen zu halten?“ fragte Nathan daraufhin. „Nein, die Jungs sind wirklich qualifiziert außerdem kannst du ihnen auch vertrauen.“ Antwortete Viktoria. „Also gut, dann sammeln wir den Haufen mal zusammen!“ meinte Nathan daraufhin, immerhin wusste er das die Zeit knapp war, es war nur noch eine Frage der Zeit bis die Imperiale Sternenflotte zum Schlag ansetzte und die Grenze überquerte und dann war es faktisch unmöglich einen Waffenstillstand zu erwirken selbst wenn es ihm gelingen sollte Kaiserin Arianna davon zu überzeugen dass das Kristallschiff nicht unter der Kontrolle der Union stand. „Darf ich später noch packen?“ fragte Viktoria dann sofort. Nathan rollte daraufhin erneut mit den Augen und meinte: „Vickie, das ist eine verdeckte Operation, ich denke es wäre recht auffällig wenn wir mit Tonnenweise Koffern beladen zum Hangar deck marschieren oder?“, „Damit könntest du recht haben.“ stimmte Viktoria etwas niedergeschlagen zu. „Ich bin sicher das Lorence dafür gesorgt hat das alles was wir benötigen an Bord ist.“ Meinte Nathan daraufhin tröstend. „Vielleicht aber ich hab mir erst gestern eine neue Sommerkollektion gekauft, so ein Mist.“ Murmelte Viktoria lediglich niedergeschlagen vor sich hin. Nathan grinste daraufhin breit, enthielt sich jedoch Diplomatisch eines Kommentars.

Unterdessen folgten Arkov, Herlan sowie ihre Eskorte der jungen Frau an Bord des Formschiffes welche sich mittlerweile als Alina vorgestellt hatte zu ihrem Dorf. Zwar hatten die beiden redlich versucht Alina davon zu überzeugen das es keine Sonderlich gute Idee war ihr Dorf zu besuchen, aber sie hatte sich nicht beirren lassen und die beiden mit ihrer bedingungslosen Freundlichkeit schlussendlich doch rum gekriegt. Schließlich trat die Gruppe aus dem Unterholz und stand am Rande der Zeltsiedlung die sie kurz zuvor aus vermeintlich sicherer Distanz beobachtet hatten. Augenblicklich zogen die Männer in ihren Kampfmonturen die Aufmerksamkeit jedes Bewohners in Reichweite auf sich, worauf sich schnell eine Regelrechte Menschentraube um sie bildetet. Zwar hielten die Dorfbewohner Respektvollen Abstand, doch trotzdem fühlte sich Herlan ziemlich unwohl in seiner Haut. Dann trat ein älterer Mann aus der Menschentraube hervor, er stützte sich auf einen knorrigen Holz Stab und trug einen fast Bodenlangen dreckig weißen Bart. Augenblicklich trat Alina zu ihm und schien ihm etwas ins Ohr zu flüstern. Dann weiteten sich die Augen des Mannes plötzlich und er sprach: „Wir haben noch nie einen Reisenden gesehen. Seid Gäste unseres Dorfes.“ Arkov fühlte sich daraufhin genötigt zu antworten und meinte: „Wir danken für dieses Großzügige Angebot, aber wir müssen unsere Reise fortsetzen.“, „Dass kann ich euch nicht abschlagen, aber gestattet das wir euch einiges an Proviant und einen Führer zur Seite stellen.“ Antwortete der Mann umgehend. „Das wird nicht nötig sein auf unserem Schiff haben wir alles was wir benötigen.“ Erwiderte Arkov und fühlte sich dabei richtig schlecht, diese Menschen hatten so wenig und wollten es trotzdem mit ihnen teilen obwohl sie nicht mal wussten woher ihre Gäste kamen und er hatte ernsthaft in Erwägung gezogen sie gewaltsam zu vertreiben. „Schiff? Was ist das?“ fragte daraufhin Alina neugierig. Augenblicklich senkte sich erwartungsvolle Stille über die Dorfbewohner, niemand schien die Antwort verpassen zu wollen.

Arkov sah daraufhin Herlan an, er hatte keine Ahnung wie er einem Volk das noch nicht mal Bodengebundene Landfahrzeuge kannte erklären sollte was ein Raumschiff war, insbesondere da dieses spezielle Volk wohl noch nicht mal von den Sternen wusste. Auch Herlan sah sich daraufhin kurz um und erblickte ein Stämmig gebautes Tier mit langem Pelz das eine Art Sattel auf dem Rücken trug, was ihn auf eine Idee brachte. „Ein Schiff ist wie ein Reittier, es bringt uns schnell an Ferne Orte.“ Erklärte Herlan daher. „Wir würden dieses Schiff gerne sehen. „Meinte Alina dann mit leuchtenden Augen. „Das wird nicht möglich sein, es ist zu groß um durch den Wald zu kommen.“ Antwortete Herlan. „Zu groß um durch den Wald zu kommen? Wo habt ihr so etwas gefunden?“ fragte dann der alte Mann interessiert. „Nirgends, Schiffe werden Gebaut, wie ihr Zelte und Hütten baut.“ Antwortete Herlan. Daraufhin wurden die Augen der Dorfbewohner ganz groß und der alte Mann meinte beeindruckt: „Das Volk der Reisenden muss sehr klug sein wenn es so etwas kann. Wir würden gerne mehr über euch und diese Schiffe erfahren.“, „Ich denke wir können unsere Abreise noch etwas verzögern.“ Meinte Arkov daraufhin.

Der Raum war hell erleuchtet und dutzende Männer und Frauen in langen weisen Roben eilten aufgeregt umher. Plötzlich durchbrach ein schriller schrei die Stille und eine junge Frau auf einer Art Altar war zu erkennen, sie war schweißgebadet und schrie nach Leibeskräften obwohl sie weder gefesselt noch verletzt war. Die ganze Szene wirkte irgendwie leicht verschwommen und surreal. Dann schrie die Frau wieder auf während sich ihr ganzer Körper verkrampfte. Dann ertönte ein weiterer Schrei er hörte sich jedoch anders an. Dann erhob sich eine Frauen in den weißen Gewändern, welche bislang am Fußende des Altars gekniet hatte und hielt dabei ein winziges fast Rosafarbenes Kind in den Armen. Dann schlug Siandra die Augen auf und bemerkte ihre beschleunigte Atmung, auf einmal war alles wieder da. Sie wusste nun das Kaiserin Arianna die ganze Zeit die Wahrheit gesprochen hatte, sie wusste die Mutter der Kaiserin war und sie wusste noch so viel mehr. „Ich muss dringend ein paar Dinge klarstellen.“ Dachte sie sich dann und erhob sich von ihrem Lager. Sofort darauf lief sie schnurstracks in Richtung Kleiderschrank und suchte sich eine der Roben heraus die ihr zur Verfügung gestellt worden waren.

Nur wenige Minuten später trat Siandra aus ihrer Unterkunft und sah den Korridor davor kurz hinauf und hinunter während sie sich zu erinnern versuchte wo es in Richtung Thronsaal ging. Zu ihrer Erleichterung viel es ihr auch ein und sie marschierte entschlossenen Schrittes los. Aus dem Augenwinkel bemerkte sie wie sich die beiden vor ihrer Tür positionierten Wachposten umgehend an ihre Fersen hefteten, ob zu ihrem Schutz oder zur Überwachung wusste sie jedoch nicht. Kaum war Siandra dann in den nächsten Korridor gebogen der zum öffentlichen Teil des Plastes führte stand sie unmittelbar Geheimrat Deskar gegenüber der ziemlich überrascht wirkte sie hier an zu treffen. „Matriarchin, wohin des Weges?“ fragte Deskar dann höflich. „Ich muss unbedingt Kaiserin Arianna sprechen Geheimrat, es gibt da einige Dinge die ich klarstellen muss.“ Erwiderte Siandra. Deskar überlegte daraufhin kurz ehe er fragte: „Gehe ich dann recht in der Annahme das ihr euch wieder erinnern könnt?“, „Ja Geheimrat, das ist korrekt. Wenn Ihr mich nun entschuldigen würdet.“ Antwortete Siandra. „Natürlich, aber wenn Ihr Kaiseirn Arianna sucht solltet Ihr es lieber in Ihren Privaten Gemächern versuchen.“ Erwiderte Deskar mit einer knappen Verbeugung ehe er sich entfernte. Siandra sah ihm daraufhin kurz hinterher, sie hatte Deskar noch nie leiden können, er war für ihren Geschmack einfach zu schmierig, auch wenn dies vermutlich auf seine Geheimdiensttätigkeit zurück zu führten war und nichts mit seiner Person zu tun hatte.

Nur wenig später betrat Siandra dann den Bereich des Palastes der für den Kaiser und seine Familie reserviert war, selbst die Flammengarde zeigte hier nur minimal Präsenz um die Privatsphäre nicht zu beeinträchtigen. Auch Siandras Eskorte blieb vor der Tür stehen und schloss sich den dort bereits stehenden Soldaten an. Als dann die Tür hinter ihr ins Schloss viel fühlte sich Siandra auf einmal so alleine, der Korridor in dem sie stand war beinahe zehn Meter hoch und fast acht Meter breit, die Wände bestanden aus edelstem Marmor und waren mit einer Säulengalerie verziert und sie war das einzige Menschliche Wesen in Sicht und Hörweite. Etwas verunsichert lief sie daher weiter, vorbei an den Mannsdicken Säulen und den Feuerschalen in denen wie auf Magische Weise Flammen loderten obwohl kein Brennstoff zu sehen war. „Kann ich euch behilflich sein?“ fragte dann eine Stimme worauf Siandra erschrocken herum fuhr und genau in Beldannas Gesicht schaute. „Ja, ich denke schon ich möchte...“ begann Siandra erschrocken zu stammeln ehe sie Beldanna erkannte und fragte: „Beldanna?“ Beldanna erwiderte lediglich: „Hüterin Beldanna, verratet Ihr mir auch euren Namen?“, „Erkennst du mich den nicht, ich bins Siandra.“ Antwortete Siandra, sie und Beldanna waren früher, als sie noch Priesterin im Tempel auf Pyrus I und Beldanna noch einfache Zimmerzofe gewesen war gute Freundinnen gewesen. Beldanna stutzte daraufhin kurz und Mustertete Siandra genau ehe sie meinte: „Matriarchin, entschuldigt, ich habe euch nicht erkannt.“, „Halb so will, aber lass den blöden Titel weg.“ erwiderte Siandra. „Du bist definitiv Siandra. Du glaubst gar nicht wie sehr deine Tochter dir ähnelt.“ Erwiderte Beldanna daraufhin. „Täusche ich mich oder klang da leichte Verzweiflung durch?“ fragte Siandra umgehend grinsend. „Nein eher Resignation.“ Erwiderte Beldanna ebenfalls grinsend ehe sie meinte: „Komm mit, es wird Arianna gut tun dich zu sehen.“
~~~Ende Kapitel 27~~~

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03 Aug 2014 15:53 #67950 by Todesgleiter
Na sowas, da hätte ich ja fast was vergessen...
Kapitel 28

Durchaus beeindruckt musterte Nathan „sein“ neues Schiff, die Schattenschwinge. Es handelte sich um einen Prototypen einer Langstreckenaufklärungsfregatte die dazu gedacht war tief in feindliches Territorium vor zu stoßen und dort unentdeckt Aufklärungsarbeit oder Spezialaufträge aus zu führen. Zu diesem Zweck war die Schattenschwinge mit einem zu hundert Prozent effizienten Wasserwiederaufbereitungssystem, einem eigenen Hydroponischen Garten, neumodischen Elektronentriebwerken welche im Gegensatz zu konventionellen Ionentriebwerken keine Ionenspur erzeugten, einem hocheffizienten Raumverzerrungsantrieb sowie einer neuen Unionstechnologie, dem Tarnfeldgenerator, ausgerüstet. Zusätzlich verfügte das Schiff auch über einige weitere Technische Spielereien die Nathan nur immer wieder mit dem Kopf schütteln Liesen. „Wo hat Lorence so ein gerät her?“ fragte Ben tief beeindruckt. „Keine Ahnung, vermutlich auf halblegalem Weg aus einem Entwicklungslabor der Flotte abgezweigt.“ Antwortete Josh. „Hoffen wir das die Technik keine Probleme macht, ich denke es könnte ziemlich unangenehm werden wenn wir mitten im Imperialen Raum mit einem Systemausfall konfrontiert werden.“ meinte dann Nathan. „Sämtliche Primärsteme sowie einige Sekundärsysteme dieses Schiffes sind dreifach redundant ausgelegt Sir.“ Meinte daraufhin eine Stimme worauf alle anwesenden erst mal vor Schreck zusammen fuhren, da sie niemanden hatten Kommen ssehen.

„Identifizieren Sie sich.“ Meinte Nathan daraufhin. „Ihre Furcht ist unbegründet, ich bin Vikie und darauf programmiert Ihnen zu assistieren.“ Antwortete die Stimme umgehend. „Vikie?“ fragte Viktoria überrascht. „Virtuelle künstliche Interaktive Unterstützungseinheit.“ Antwortete Vikie wie aus der Pistole geschossen. „Ich glaube wir bleiben bei Vikie.“ Erwiderte Nathan daraufhin. „Wie Sie wünschen.“ Bestätigte Vikie. „Warum ist an Bord keine Debbie Einheit verbaut?“ fragte Ben dann. „Ich versichere Ihnen das ich diesen Einheiten weit überlegen bin. Es mangelte ihnen vor allem an Eigeninitiative, ein Problem das meiner Erschaffung berücksichtigt wurde, ich wurde darauf Programmiert hunderte von Parametern ungefragt zu analysieren und auf die Ergebnisse zu reagieren.“ Antwortete Vickie. „Verfügst du über ein eigenes Bewusstsein?“ fragte Janush dann vorsichtig. „Negativ, diese Einheit kann nur innerhalb er von ihrem Programm vorgegeben Parameter grenzen Operieren, selbstständige Abänderung oder Erweiterung der Programmierung ist nicht möglich.“ Antwortete Vickie, was eine allgemeine Welle der Erleichterung auslöste. Immerhin waren Ki’s die ein eigens Bewusstsein entwickelten in nahezu jedem Science Fiction Roman ein Problem.

Arkov und Herlan mussten unterdessen feststellen das die Bewohner des Formschiffes zwar Pazifistisch und recht Primitiv, aber dennoch voller Lebensfreude waren. So war zu ehren der „Reisenden“ wie sie genannt wurden kurzerhand eine regelrechte Party auf die Beine gestellt worden. „So schlecht scheint das leben hier gar nicht zu sein.“ Stellte Herlan dann an Arkov gewandt fest während er im Takt der Trommeln auf den Füßen wippte. „Diese Leute sind offensichtlich zufrieden.“ Stimmte Arkov zu und nahm einen Schluck eines von den Einheimischen hergestellten Honignektars der nicht nur zuckersüß schmeckte sondern auch dafür sorgte das sich eine wollige wärme in der Magengegend ausbreitete, vermutlich war der Nektar vergoren und verfügte über kleinere Mengen Alkohol. „Komm tanz mit mir, reisender!“ meinte dann ein Mädchen, vielleicht vierzehn Jahre alt und packte Herlan entschlossen an der Hand. „Tut mir leid ich kann das nicht...“ setzte Herlan an, hatte jedoch keine Chance und wurde mitten in die Traube aus ausgelassen herumtanzenden Leuten gezerrt. Aus dem Augenwinkel konnte er auch einige seiner Kameraden erblicken denen es ähnlich ergangen zu sein schien, ganz offensichtlich verstrahlten sie in den Augen der Einheimischen eine geheimnisvolle Aura die auf den weiblichen Teil der Bevölkerung offenbar recht anregend wirkte.

Arkov beobachtete das Treiben derweil aus einigen Metern Abstand, das Feiern war ein Privileg der Jugend. „Willst du nicht Spaß haben?“ fragte dann ein Mann mittleren Alters der herangetreten war ohne das Arkov ihn bemerkt hatte. „Ich bin zu alt für so etwas. Ich genieße einfach die Stimmung und das Essen.“ Antwortete Arkov. „Du solltest es probieren, Freude hällt den Körper jung und gesund.“ Meinte der Mann ehe er sich kurz herumdrehte und rief: „Malina, komm bitte her.“ Sofort darauf kam eine junge Frau mit langem Schwarzen Haar angelaufen und fragte: „Was ist Vater?“, „Begleite unseren Gast, er hat verlernt Freude zu haben.“, „Ich werde es ihn lehren.“ erwiderte Malina mit leuchtenden Augen eh sie sich zu Arkov herumdrehte. Im selben Moment meldete sich jedoch dessen Kommunikationseinheit mit einem Knacken zu Wort worauf die beiden Einheimischen verunsichert zurückwichen. „General, hörst du mich?“ fragte daraufhin die Stimme des Kommunikationsoffiziers. „Ja, was ist, ich sagte doch so wenig wie möglich Kommunikation.“ erwiderte Arkov. „Ich weiß General aber du hast dich seit dem betreten des Schiffes nicht gemeldet.“ erwiderte der Kommunikationsoffizier worauf sich Arkov innerlich mit der Hand auf die Stirn hieb, seine Meldung hatte er völlig vergessen, kein Wunder das die Besatzung seines Schiffes langsam unruhig geworden war.

„Hier ist alles in Ordnung, ich war lediglich etwas abgelenkt da sich an Bord eine unerwartet Situation entwickelt hat.“ meinte Arkov dann. „Ich verstehe General.“ Erwiderte der Kommunikationsoffizier. „Szewd Ende.“ Meinte Arkov dann und steckte den Kommunikator zurück an seine Weste. „Was ist das?“ fragte Malina dann vorsichtig und deutete auf den kleinen unscheinbaren schwarzen Kasten. „Ein Gerät zur Kommunikation über weite Strecken.“ Antwortete Arkov. „Wo ist der Mann der gesprochen hat?“ fragte dann der Mann und schüttelte ungläubig den Kopf, während er sich offenbar vor zu stellen versuchte wie man einen Mann in den kleinen Kasten bekommen sollte. „Weit weg, auf unserem Schiff. Dieser Kasten transportiert seine Stimme bis hierher und meine zurück zu ihm.“ Erwiderte Arkov. „Ihr Reisenden seit ein unglaubliches Volk.“ stellte der Mann dann dumpf fest. Arkov verkniff sich daraufhin eine Antwort, eigentlich hatten sie schon zu viel gesagt ihre Anwesenheit würde unabsehbare Folgen für die Kultur dieser Leute haben, weshalb Arkov die Auswirkungen so klein wie möglich halten wollte und meinte: „Ich fürchte wir werden euch nun verlassen müssen, entschuldigt mich.“ Dann lief er los in Richtung der feiernden Meute um seine Leute ein zu sammeln, bevor einer in dem Allgemeinen Freudentaumel noch etwas dummes tat oder sagte.
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03 Aug 2014 15:55 #67951 by Todesgleiter
~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

Arianna hatte unterdessen sämtliche sorgen die sie als Regentin plagten bei Seite geschoben und Kurzerhand beschlossen ihre neue Jacht ein zu weihen. „Musst du dich nicht um Regierungsgeschäfte kümmern, immerhin gibt es doch eine mittelschwere Krise an der Unionsgrenze was ich mitbekommen habe?“ fragte Siandra gerade als sie gemeinsam mit Arinna die Jacht betrat. „Das Imperium wird es schon überleben wenn ich mich ein paar Tage zurück ziehe. Ich habe vollstes Vertrauen in Arkintecs Fähigkeiten, immerhin bekommt man nicht jeden Tag seine Mutter zurück!“ erwiderte Arianna. Siandra fühlte daraufhin eine wollige wärme die sich in ihr ausbreitete das sich Arianna dermaßen darüber freute mit ihr zusammen zu sein lies ihr Mutter Herz höher schlagen. „Wir sind Startbereit Kaiserin, Matriarchin.“ Meinte dann Gardekapitän Astrus, welcher das Schiff Kommandieren würde, er war ein altgedienter Veteran der Imperialen Garde und hatte schon viele Schlachten geschlagen, zusätzlich war er bedingungslos Loyal. „Dann startete das Schiff und bringt uns in eine ruhige aber optisch ansprechende Region Gardekapitän.“ Befahl Arianna umgehend. „Wie Ihr wünscht Kaiserin.“ bestätigte Astrus mit einer tiefen Verneigung ehe er den Raum verlies um auf das Kommandodeck zurück zu kehren. Arianna und Siandra blieben daraufhin alleine zurück und standen etwas peinlich in der Gegend herum, da keine der beiden wusste was jetzt zu tun war. „Du bist ganz schön groß geworden.“ Meinte Siandra dann etwas unbeholfen. „Als du mich das letzte Mal gesehen hast war ich noch nicht mal ein Jahr alt, wäre doch schlecht wenn ich seitdem nicht gewachsen wäre oder?“ erwiderte Arianna und versuchte ein überzeugendes Grinsen zustande zu bringen um die ironische Bedeutung dieser Aussage zu untermauern.

Auch Siandra bemühte sich daraufhin zu grinsen, bekam es jedoch irgendwie einfach nicht fertig, sicher sie wusste das Arianna ihre Tochter war, aber trotzdem wirkte sie so Fremd. Immerhin kannten sie sich eigentlich gar nicht und die Tatsache das Arianna Kaiserin war vereinfachte die Sache auch nicht gerade. „Also erzähl doch mal, wie ist es so als Kaiserin?“ fragte Siandra dann und unternahm damit einen weiteren Anlauf eine Unterhaltung an zu fachen. „Anstrengend.“ Antwortete Arianna einsilbig. Im selben Moment ging ein leichtes vibrieren durch das Schiff, sie waren gestartet. „Viel Stress?“ fragte Siandra daraufhin. „Ja und egal was ich mache, irgendeiner ist immer unzufrieden.“ Antwortete Arianna verstimmt. „Das ist das los eines Herrschers.“ Erwiderte Siandra. „Ich weiß, aber es ist alles so viel! Ich kann Nachts fast nichtmehr schlafen da mir dauernd irgendwelche Bilder des Grauens vor dem inneren Auge auftauchen. Ich sehe brennende Städte, tote Menschen, viel Leid. Ich weiß nicht wie lange ich das noch durchhalte.“ Meinte Arianna daraufhin und schien dabei regelrecht in sich zusammen zu sacken. „Du hast diese Kriege nicht begonnen.“ Erwiderte Siandra umgehend. „Nein, aber ich glaube manchmal das ich zu einem Monster mutiere. Ich habe keine Sekunde an die vielen Leben gedacht die ich mit meiner Anweisung das Arthan System zu verwüsten vernichte und ich habe nicht an die vielen Kinder gedacht die ihre Eltern niemals kennenlernen werden weil sie in der abscheulichsten Erfindung des Menschen umgekommen sind, dem Krieg.“ Konterte Arianna wobei auch der letzte Rest ihrer unantastbaren Fassade von ihr abfiel, bei den letzten Worten begann sie heftig zu schluchzen und einige Tränen kullerten ihre Wangen hinab.

„Du hast nur getan was du für richtig gehalten hast, diese Konflikte, waren unvermeidlich. Du hattest einfach Pech das du in so jungen Jahren mit so etwas konfrontiert wirst. Glaube mir der Krieg hat schon Große Männer gebrochen, es ist keine Schande wenn einen das emotional mitnimmt.“ Erwiderte Siandra und fasste sich ein Herz ehe sie Arianna vorsichtig in die Arme schloss. Arianna versenkte ihr Gesicht daraufhin in Siandras Robe und lies den Tränen freien Lauf, ihre Selbstbeherrschung war für ihr Alter herausragend, aber irgendwann erreichte man einfach einen Punkt an dem es nicht mehr ging. „Ist schon gut, das Schicksal war grausam zu dir. Wir stehen das gemeinsam bis zum bitteren Ende durch.“ Meinte Siandra dann leise und begann Arianna sanft hin und her zu wiegen. „Ich wünschte du wärst schon früher da gewesen.“ Meinte Arianna dann und sah nach oben, in dieses Gesicht das sie eigentlich kaum kannte, aber das trotzdem so vertraut wirkte. „Ich auch, ich auch. Das kannst du mir glauben. Dein Vater hatte nie gewollt das es soweit kommt, aber der Tot hält sich leider nicht an die Pläne von uns sterblichen.“ Erwiderte Siandra. „Mein Vater.... Er hätte dich niemals dazu zwingen dürfen.“ Meinte Arianna dann. „Er dachte es wäre das Beste für alle beteiligten. Dein Vater war kein Schlechter Mensch Arianna, aber der beständige Druck der Macht hatte ihn zerfressen.“ Erwiderte Siandra. „Kanntest du ihn denn?“ fragte Arianna umgehend nach. „Nicht wirklich.“ Gestand Siandra umgehend. „Weißt du wie das mit mir passiert ist?“ fragte Arianna dann nach.“ Nein, niemand konnte sich das erklären , bis heute ist das ein Mysterium.“ antwortete Siandra.

„Ich glaube ich bin ein Spielball der Flammen, wie eine Schachfigur, ein Avatar.“ Meinte Arianna dann. „Wir können uns unser Schicksal nicht heraussuchen. Aber egal welche Macht für deine Zeugung verantwortlich war, das ändert nichts daran das du meine Tochter bist, Gene hin oder her. Und das bedeutet wiederum das ich immer für dich da sein werde.“ Antwortete Siandra. „Danke, du glaubst nicht wie gut das tut.“ Meinet Arianna daraufhin. Im selben Moment erreichte die Jacht einen niedrigen Orbit um Pyrania, Kapitän Astrus hatte das Schiff zwar nah genug an den Stern herangebracht um seine Schönheit und scheinbar grenzenlose Kraft bewundern zu können, gleichzeitig war der Abstand jedoch groß genug um von dem regen Verkehr von und zu den Pyrania Werften verschont zu werden. Lediglich zwei Kreuzer der Flammengarde verharrten in unmittelbarer Nähe auf Synchronen Orbits, als Leibwache. „Es ist wunderschön.“ Stellte Siandra dann fest und bewunderte die glühende Oberfläche des Sterns der sich scheinbar besonders ins Zeug legte und einige Imposante Fontänen aus Stellarem Staub ins All Schoss. Arianna nickte lediglich, es war lange her das sich das letzte Mal Zeit genommen hatte einfach nur da zu stehen und die Schönheit eines Objektes zu bewundern.

Nathan hatte sich unterdessen auf dem Stuhl des Kommandierenden Offiziers der Schattenschwinge bequem gemacht und war regerecht überwältigt von den Möglichkeiten des Schiffes. Theoretisch konnte ein einziger Mann sämtliche Schiffsfunktionen von hier aus Kontrollieren und das Schiff ganz alleine, nur mit der Unterstützung von Vikie, oder Viks wie er die KI mittlerweile Freundschaftlich nannte, steuern. Dann kahmen plötzlich Ben und Josh durch die Tür gelaufen und wirkten nicht minder beeindruckt. „Diese Elektronentriebwerke sind der Hammer, sowas habe ich noch nie gesehen. Schubkraft wie eine Typ zehn Palsmaionenturbine, aber praktisch völlig emissionslos wenn mir das jemand erzählt hätte, hätte ich ihn für verrückt erklärt.“ Meinte Ben gerade. „Ich weiß was du meinst, die Technologie die beim Bau dieses Schiffes verwendet wurde sprengt praktisch alles was ich kenne.“ Stimmte Josh zu. Nathan hatte unterdessen das Sicherheitssystem entdeckt und schaltete zum Spaß durch sämtliche Kameras an Bord, dabei stolperte er auch über die kleine, aber effizient ausgerüstet Krankenstation in der Viktoria gerade ihren Assistenten, einen Medizindroiden, einer genauen Überprüfung unterzog. Plötzlich meldete sich dann Vikie zu Wort: „Eingehende Verschlüsselte Transmission.“, „Leg sie auf den Hauptschirm.“ befahl Nathan daraufhin und fühlte sich dabei richtig cool.

Umgehend darauf erschien Admiral Lorence Gesicht auf dem Schirm, der Admiral wirkte irgendwie in sich zusammengefallen und machte insgesamt keinen besonders fitten Eindruck mehr. „Sir.“ Grüßte Nathan dann Protokollgerecht obwohl seine Mission eigentlich außerhalb der Vorschriften der Flotte spielte. „Mr. Danna.“ Grüßte Lorence knapp zurück ehe er zu sprechen begann: „Die Situation hat sich verkompliziert. Indira hat irgendwie Wind von unserer Geplanten Aktion erfahren. Deshalb darf die Stationssicherheit Sie nicht beim Abdocken entdecken. In wenigen Stunden wird ein großer Versorgungsfrachter die Station erreichen, verlassen Sie den Hangar sobald der Frachter ihren Landungssteg passiert, mit etwas Glück überdeckt die Signatur des Frachters die Ihre. Springen Sie dann so schnell wie möglich, ich kann Ihnen im Zweifelsfall nicht helfen, die Disziplinaraufsicht ist sowieso schon hinter mir her. Kontakten Sie mich daher nur ein einem absoluten Notfall! Vermeiden Sie am besten sonst jedwede Kommunikation. Noch irgendwelche Fragen?“, „Ja Sir, was machen wir wenn die Imperialen uns nicht anhören sondern Abschießen wollen?“ fragte Nathan umgehend. „Ergeben Sie sich, vergessen Sie nicht es ist die Oberste Priorität einen Imperialen Angriff auf unser Territorium zu vermeiden.“ Antwortete Lorence. „Aye Sir.“ Bestätigte Nathan lediglich. „Wenn das alles war, Lorence out.“ Meinte Lorence dann ehe die Verbindung abbrach. „Das kann ja noch interessant werden.“ stellte Josh dann nüchtern fest.
~~~Ene Kapitel 28~~~

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03 Aug 2014 23:21 #67971 by General Stefan
FInd ich schön das du dich so erfolgreich, wie ich finde, an emotionaleren Zügen deiner Charachtäre versuchst! Gibt ihnen noch deutlich mehr Tiefe und es ist irgendwie interessant sich auszumalen wie einmal all diese Hauptcharachtäre aufeinander treffen! Schreib weiter, eine Woche Wartezeit ist immer viel zu Lang :(

Mfg Gen. Stefan

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04 Aug 2014 16:21 #67976 by Jack Hunter
So so, Vickie also, wie die aus I, Robot, was?^^
Allerdings passt die Bezeichnung "Virtuelle künstliche Interaktive Unterstützungseinheit" überhaupt nicht zur Abkürzung (wäre dann ja VkIU oder VIU^^). Wie wäre es daher sie "Virtuelle Interaktive Künstliche Intelligenz", also VIKI zu nennen? Ansonsten macht der Name Vickie meiner Meinung nach keinen Sinn, vor allem da man sie sonst mit Viktoria verwechseln könnte, die ja auch Vickie genannt wird.

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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