Die Chroniken des Feuers

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15 Jun 2014 13:08 #65805 by Todesgleiter
@Jack Hunter: Naja wenn der IFM es wie die Borg halten würde, hätte das wohl eher so geklungen: "Wir sind IFM, sie werden festgenommen werden. Legen Sie ihre Waffen bei seite und ergeben Sie sich. Ihre Kultur wird sich anpassen und uns dienen. Widerstand ist zwecklos." ;) :P

Ja der IFM ist üerall und sie wissen alles :D Immerhin ist der IFM die zwiete große Machtversicherung des Kaisers.

@all: So dann geht es weiter:

Kapitel 21:
Würgend und schwer atmend viel Nathan aus der Stabilisationskapsel, oh ja er hasste Raumsprünge, genau wie so ziemlich jeder andere auch, aber es war nun mal ein notwendiges Übel. Als er sich dann nach einigen Minuten wieder einigermaßen im Griff hatte richtete sich Nathan dann auf und torkelte in Richtung der Tür los. Dabei musste er jedoch höllisch aufpassen nicht ausversehen auf einen sich am Boden wälzenden Menschen zu treten oder über ebenso einen zu stolpern. „Hey Nath, könntest du mir mal kurz helfen?“ fragte dann Viktoria die sich ebenfalls im Boden wand und es ganz offensichtlich nicht schaffte sich aus eigener Kraft auf die Beine zu ziehen. „Türlich.“ Meinte Nathan und streckte die Hand aus während er sich mit der andren vorsichtshalber an einem der Griffe an der Wand fest hielt, immerhin war er auch nicht allzu stabil auf den Beinen. Sobald Viktoria die Hand dann ergriffen hatte zog Nathan sie auf die Beine und war dabei Gott froh das er sich selbst festhalten konnte. „Danke, ich hasse das.“ Meinte Viktoria dann. „Bist nicht alleine.“ Antwortete Nathan ehe er die letzten Meter bis zur Tür in Angriff nahm.

Außerhalb des Stabilisationsdecks torkelten bereits weitere Leute in Richtung Ihrer Stationen, alles in allem war das alles ein ziemlich elender Anblick, vor allem wenn man bedachte das es sich dabei allesamt um angehörige der Raumflotte handelte, welche die Prozedur schon hunderte Male über sich ergehen lassen hatten. „Scheinbar wird das mit der Zeit nicht besser.“ Dachte sich Nathan daher ehe er langsam und vorsichtig weiter ging. „He wartete mal kurz!“ ertönte dann ein Ausruf und als Nathan sich umdrehte konnte er Ben sowie Josh und Janush erkenne die sich gegenseitig stützend aus dem Stabilisationsdeck traten. Froh eine Ausrede gefunden zu haben stehen zu bleiben, warteten Nathan und Viktoria darauf bis die Drei aufgeholt hatten ehe die fünf zusammen weiter gingen. „Hoffentlich ist das alles nicht nur nenn falscher Alarm gewesen.“ stellte dann Josh fest und bezog sich damit auf den Grund ihrer Anwesenheit. Immerhin befanden sie sich an Bord von Admiral Lorence Flaggschiff und waren gerade zu einigen Koordinaten gesprungen an denen Langstreckensensorbojen Energiewerte gemessen hatten die zu dem Kristallartefakt passten. „Nö, allerhöchstes ne Falle des Kartells.“ Meinte Janush daraufhin. „Unwahrscheinlich, dann währen wir längs geentert. Außerdem haben die vorgeschickten Sprungdrohnen keine Schiffsaktivität in direkter Umgebung aufgespürt.“ erwiderte Nathan.

Unterdessen bahnte sich auf Pyrus I. ein Denkwürdiges Ereignis an, die Vorbereitungen zu dem großen Schauprozess gegen die Überreste des Stammesrates der besiegten Arthanrepublik waren bereits abgeschlossen, nun wartete alles nur noch darauf das Angeklagten in die gewaltige Halle geführt wurden. Obwohl das ganze Spektakel eine reine Showveranstaltung war, immerhin wusste jeder das der Stammesrat so oder so exekutiert werden würde, legte sich erwartungsvolle Stille über den riesigen, extra zu diesem Zweck umgebauten, Saal als der Stammesrat der Republik in Fesseln von der Imperialen Garde in den Saal geführt wurde. Kaum waren die Mitglieder des Rates dann, unter Zuhilfenahme leichter Gewalt, auf ihre, mit Schusssicherem Glas umgebenen, Plätze dirigiert worden. Wurde die Beleuchtung reduziert so dass die Halle nur noch von dem flackernden Licht der an den Wänden entlang aufgestellten Feuerschalen erhellt wurde. Dann begann eine Stimme zu sprechen, sie war dunkel und schien aus jeder Ecke des Raumes zur gleichen Zeit zu kommen: „Vor vielen Tausend Jahren inmitten einer Riesigen unwirtlichen Wüste wurde ein Nomaden Volk erwählt. Erwählt von den Flammen selbst, erwählt das Universum zu beherrschen und alles Leben daran zu erinnern den Flammen den nötigen Respekt zu erweisen. Es war der Anfang einer großen Zivilisation. Das Imperium war geboren. Teilweise mit primitiver Gewalt, teilweise mit Überzeugungsarbeit gelang es dem Volk die anderen Nomaden unter sich zu vereinen. Nach vielen Generationen gelang es dem Imperium zu den Sternen zufliegen und seinen Einfluss aus zu weiten.“

„Im Laufe vieler Jahre entstand eine blühende Zivilisation die unter der weißen Herrschaft der von den Flammen eingesetzten Kaiser wuchs und gedieh. Doch niederträchtige Elemente der Menschheit wollten sich mit aller Gewalt gegen die Frieden und den Wohlstand stemmen, sie nannten sich Freiheitskämpfer, Individualisten oder selbstbestimmte Bürger. Doch sie alle waren lediglich Terroristen. Sie stürzten das Imperium in einen furchtbaren Bürgerkrieg und schafften es Schlussendlich einige Sternensystem zu besetzen und der Rechtmäßigen Kontrolle des Kaisers zu entziehen. Sie nannten sich fortan „Freie Republik von Arthan.“ Doch nun ist es Zeit ihre Nachkommen zu Rechenschaft zu ziehen, heute Endet der Bürgerkrieg, heute wird die Gerechtigkeit Siegen!“ mit dem letzten Wort loderte das Feuer hoch auf und am Kopfende der Halle, vor den Käfigen der Angeklagten öffnete sich Theatralisch langsam eine Reisige Türe die fast bis unter die über zehn Meter hohe Decke reichte. Durch den Spalt zwischen des Türflügeln strömte umgehend helles Licht und blendete sämtliche anwesenden. So das man nur schemenhaft wahrnahm wie ein imposantes Podest auf dem ein wuchtiger Thron ruhte durch die Türflügel schwebte.

Arianna bemühte sich eine Ausdruckslose Mine auf zu behalten während das Podest langsam in den Saal schwebte, sie wusste das alle Augen auf sie gerichtet sein würden sobald man wieder etwas sehen konnte und sie hatte nicht vor diesen Auftritt zu vermasseln. Schließlich kam das Podest mit einem kaum spürbaren Ruck zu stehen und die Beleuchtung in der Halle wurde wieder auf Normalwerte erhöht. Arianna zögerte daraufhin nicht lange mit dem sprechen und meinte: „Ich bin Kaiserin Arianna I. Rechtmäßige Erbin des Flammenden Thrones und Herrscherin über die Welten von Pyrus. Ich werde beenden was vor langer Zeit begann und das Universum zurück auf den rechtschaffenden Pfad führen.“ Daraufhin machte sie erst einmal eine kurze Pause damit ihre Worte wirken konnten ehe sie fortfuhr: „Euch wird vieles zur Last gelegt Terroristen Abschaum. Möchtet Ihr euch äußern?“ Drak warf seinen Kameraden darauf einen Missmutigen Blick zu und erwiderte: „Ich rechtfertige mich nicht vor einem Kind, du bist ja noch nicht mal eine Frau.“ Arianna hatte bereits damit gerechnet das die Arthan alles andere als höfliches sein würden und lies sich dem zu folge nicht aus der Ruhe bringen als sie antwortete: „Wie ihr meint. Euch wird vorgeworfen eine Terroristische Vereinigung mit dem Ziel die rechtmäßige Herrschaft des Imperiums zu stürzen und das Universum in das Chaos zu führen angehört zu haben. Die Strafe hierfür ist der Tod durch Rückverwandlung.“ Drak erwiderte Daraufhin trotzig, immerhin wusste er das er so oder so sterben musste: „Sprich wieder mit uns wenn du dein Bett mit einem Mann geteilt hast Mädchen.“

„Hast du noch etwas anderes außer Primitiven Beleidigungen zu sagen?“ fragte Arianna dann betont gelassen. Drak schüttelte daraufhin lediglich den Kopf. „Dann beginnen wir nun mit der Sichtung der Beweise eurer Schuld.“ erwiderte Arianna umgehend, worauf ein großer Holobildschirm aktiviert wurde auf welchem Archiv Bilder aus den Zeiten der Arthanrebellion gezeigt wurden. „Drei Milliarden Achthundertzweiundsiebzig Millionen Fünfhundertdreiundsechzig Tausend und Dreihundertfünfundfünfzig. Sagt euch diese Zahl etwas?“ fragte Arianna dann während im Hintergrund Bilder brennender Städte und Tempel zu sehen waren. Da niemand der angeklagten etwas antwortete meinte Arianna: „Das ist die Zahl der Opfer des von euren Vorfahren ausgelösten Bürgerkrieges. Über Drei Milliarden Menschen mussten wegen ihnen sterben.“, „Lüge! Sie mussten sterben weil deine Vorfahren genau wie du jetzt ihr Volk unterdrückten!“ erwiderte Drak mit vor Gift sprühenden Augen. „Ach dann waren es die Truppen des Imperiums die Brandschatzend durch die Städte gezogen sind und Krankenhäuser geplündert haben?“ erwiderte Arianna nicht minder giftig. „Ihnen blieb keine Wahl dieses Unrechtsregime musste gestürzt werden und muss es heute auch noch!“ konterte Drak. „Unrechtsregime? Du bezeichnest die älteste Regierung der Menschlichen Zivilisation, die Regierung die unsere Rasse zu den Sternen geführt und uns von unserem Nomadendasein erlöste als Unrechtsregime Arthan?“ fragte Arianna gefährlich leise während sie sich langsam aus ihrem Thron erhob. Zwar war sie nicht besonders groß doch dank des Winkels in dem das Licht auf sie traf sowie dem erhöht stehenden Thron sowie ihrer Ausladenden Robe wirkte sie trotzdem groß und furchteinflößend so das sogar einige der anderen Arthan schluckten und instinktiv in ihren Zellen zurück traten.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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15 Jun 2014 13:10 #65806 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Egal was die Kaiser erreicht haben, sie bleiben Ausbeuter.“ Erwiderte Drak nun jedoch bedeutend kleinlauter, die Beherrschtheit der Kaiserin machte sogar ihm Angst, sie war kaum älter als seine jüngste Tochter und doch strahlte sie bereits jetzt eine Aura der Unantastbarkeit aus. „Ach ja?“ fragte Arianna noch immer gefährlich Leise während im Hintergrund Bilder aus den Elendsviertel wie sie in viel Arthan Städten zu finden waren abgebildet wurden. „Ihr beschuldigt mich mein Volk zu knechten, ihr Beschuldigt das Imperium seine Bevölkerung gnadenlos aus zu beuten. Doch ich Frage dich Arthan, was ist das?“ fragte Arianna dann und deutet auf das Bild. Drak schluckte daraufhin, erwiderte jedoch nichts. „Wenn keiner von euch etwas sagen will übernehme ich das. Dies ist eine Typische Ansiedelung im Raum der sogenannten Republik. Der Großteil der Bevölkerung lebt in Verhältnissen die nach Imperialen Maßstäben unwürdig sind auch nur Vieh zu halten.“ Meinte Arianna dann. Da daraufhin immer noch niemand etwas sagte meinte Arianna: „Ihr seid erbärmlich Terroristen. Ich verurteile euch zum Tode durch Rückverwandlung. Das Urteil wird umgehend vollstreckt.“ Daraufhin ließ sich Arianna wieder auf ihrem Thron nieder während sich vor dem Beweglichen Podest, auf dem der Throns stand, einige Klappen im Boden öffneten und einige Seile von der Decke herunter kamen. Die Rückverwandlung war eine der grausamsten Strafen die das Imperiale Gesetzt kannte, so wurde der Verurteile an den Handgelenken festgebunden und über einer lodernden Flamme aufgehängt. Dabei wurde der Abstand zum Feuer so gewählt dass der Verurteilte nicht starb, sein Körper durch die Hitze jedoch langsam zu verkokeln begann. Sobald Füße und Beine dann bei Lebendigem Leibe verkokelt und abgefallen waren wurde der Verurteilte tiefer hinab gelassen. Diese Prozedur wurde so lange fortgesetzt bis er komplett verbrannt war, was unter Umständen mehrere Stunden dauern konnte.

„Das ist bestialisch.“ Meinte Herlan mit angeekelter Miene während er auf den Bildschirm schaute, die Bestrafung des Stammesrates wurde vom Imperium auf allen Frequenzen übertragen, sie wollten das wirklich jeder es mit bekam. „Wie kann ein Mensch nur so etwas einem anderen Menschen antun?“ fragte dann Erlanne Fassungslos. „Für die sind wir keine Menschen.“ erwiderte Arkov düster. „Wir müssen das beenden.“ Meinte dann Herlan entschlossen. „Vergiss es, jeder Versuch das Imperium gewaltsam zu vernichten hat bisher alles nur noch schlimmer gemacht. Außerdem haben wir keine Kapazitäten frei. Unsere Schiffe sind in Miserablem Zustand und voll gestopft mit Zivilisten. Wir können von Glück sagen wenn sie uns hier in Ruhe leben lassen.“ Konterte Arkov. „Glaubst du etwa das sie nach uns suchen?“ fragte Erlanne dann umgehend. „Wenn sie das würden, wären sie längst hier. Es wäre überheblich an zu nehmen das der IFM unsere Spur verloren hat nachdem sie sogar den Geheimstützpunkt des Rates Lokalisert haben.“ Antwortete Arkov. „Da sind ja tolle Zukunftsaussichten.“ stellte Herlan trocken fest. „Wer weiß vielleicht haben wir Glück.“ Antwortete Arkov schulterzuckend.

Nathan hatte unterdessen keine Zeit die Folterszenen auf einem Bildschirm zu verfolgen, immerhin war er von Lorence kurzerhand zum Drohnenkoordiantor befördert worden. Aus diesem Grund saß Nathan auf einem Bequem gepolsterten Stuhl und steuerte über ein VR Interface einen der von dem Imposanten Unionsschlachtschiff gestarteten Drohnenschwärme welche die Umgebung des Schiffes sicherten und bereit waren sich auf jedes Objekt zu stürzen welches das Pech hatte den Sicherheitsbereich zu verletzen. Plötzlich meldete sich dann die Stimme des Admirals Persönlich: „Energiesignatur entdeckt alle Drohnen auf Abfangkurs!“ Sofort änderte Nathan die Flugrichtung seines Schwarmes und hielt auf den, in der Virtuellen Realität in welcher er die Drohnen navigierte, eingeblendeten Weg Punkt. Dann registrierten auch die Sensoren der Drohnen die Energiesignatur, sowie eine gewaltige Masse welche der Signatur folgte. Nathan schlussfolgerte daher das es sich um ein großes Schiff handelte das sich mit extremer Geschwindigkeit fortbewegte. „Viel zu schnell.“ dachte ich dann Nathan und zog die Stirn kraus, das sich nähernde Objekt bewegte sich mit über vierfacher Lichtgeschwindigkeit, allerdings ohne das es dabei Rauminterferenzen erzeugte welche auf einen Verzerrungsantrieb hinweisen würden.

Plötzlich kam das Objekt dann in Sichtweite und Nathan lief ein eiskalter Schauer den Rücken herunter, es handelte sich um das vom Kartell entwendet Artefakt das mit immenser Geschwindigkeit durch das All raste. „Also ist es wirklich ein Schiff.“ Dachte sich Nathan dann. Urplötzlich verlangsamte das Fremde Schiff dann und näherte der sich der Unionskampfgruppe. Es schien dabei weder von den Drohnenschwärmen noch von den mächtigen Torpedowerfern sonderlich beeindruckt welche es ins Visier nahmen. „Was willst du?“ fragte sich Nathan dann selbst während er auf weitere Befehle wartete. Plötzlich heulten dann die Alarmsirenen auf und Lorence verkündete: „Feuer frei, es dringt in unser Militärisches Netzwerk ein!“ Sofort beschleunigten Zehntausende von Kampfdrohnen während hunderte von schweren Angriffstorpedos aus ihren Rohren schossen. Noch immer zeigte sich das Kristalline Raumschiff weniger beeindruckt und verharrte Regungslos an seiner Position. Dann erreichten die Drohnen die Feuerdistanz und eröffneten umgehend das Feuer. Gleichzeitig schlug die erste Salve Torpedos ein und schickte einen grellen Lichtblitz durch das All.

Nathan benötigte jedoch nur einen Blick auf die Sensorwerte um zu wissen das ihr Ziel nicht beschädigt wurde. Das einzige was sich geändert hatte war dass das Energielevel des Kristalles beständig anstieg. Plötzlich verschwamm dann Nathans Virtuelles Sichtfeld ehe das Bild Komplett verschwand. „Was zum?“ fragte er sich daher, immerhin waren de Drohnen nicht angegriffen worden und konnten demzufolge auch nicht zerstört worden sein. Ein kurzer Rundum Blick bestätigte Nathans Vermutung dann das etwas nicht stimmte, die andren Koordinatoren sahen sich nämlich ebenfalls etwas ratlos um. Plötzlich wurde das Schiff dann heftig durchgeschüttelt und Nathan krallte sich an seiner Konsole fest. In der Kommandozentrale des Schiffes herrschte unterdessen das blanke Chaos, der Kristall hatte es irgendwie geschafft die Kontrolle über die Drohnen zu Gewinnen und setzte sie nun gegen die Unionsschiffe ein. „Hauen Sie dieses verdammte Ding weg!“ brüllte Lorence dann über das allgemeine Chaos und deutete auf das Alien schiff. „Ich versuche es ja Sir, aber unsere Torpedos richten keine Schäden an, es ist als ob sämtlich Energie aufgesaugt wird ehe sie die Struktur des Ziels beschädigen kann.“ antwortete der Waffenoffizier. Plötzlich meldete dann der Leitende Aufklärungsoffizier: „Sir starker Energieanstieg in der Äquatorial ebene des Ziels!“

Noch ehe jemand daraufhin nachfragen stellen konnte, leuchtete ein schmaler Spalt an der Außenseite des den Kristall umgebenden Schwarzen Ringes auf und eine Sichelförmige Energiewelle wurde ein Richtung eines der begleitenden Unionskreuzer losgeschickt. Der Kreuzer hatte daraufhin keine Chance aus zu weichen und die Welle prallte auf die Schutzschilde des Schiffes welche hell aufflackerten ehe sie zusammenbrachen. „Die Schilde der Profectus sind kollabiert!“ meldete Lorence leitender Waffenoffizier, Uwe Egger. „Was nach nur einem Treffer?!“ fragte Lorence darauf schockiert. „Ja Sir, die Profectus hat schwere Schäden davon getragen, ihr Primäres Schildgitter hat sich überladen und etliche Systemüberlastungen ausgelöst.“ antwortete Egger sofort. „Verdammt, was war das?“ fragte Lorence daraufhin. „Den Sensoren zu Folge ein Form von Energetisierter Gravitonwelle.“ Antwortete Egger sofort. Admiral Lorence sparte sich daraufhin die Frage wie so etwas Technisch machbar war und befahl stattdessen: „Die Profectus soll sich zurück ziehen, beschäftigt die Drohnen irgendwie!“, „Ja Sir. Moment, sie feuern erneut!“ meldete Egger dann ehe eine weitere Schockwelle von dem Alienschiff abgegeben wurde. Erneut war die Profectus das Ziel und da die Schilde ausgefallen waren hatte das Schiff nicht den Hauch einer Chance.

„Verdammt!“ rief Lorence aus als die Profectus von der Alienwaffe in zwei Hälften gerissen wurde. „Kritische Energiekernüberladung, sie explodiert!“ meldet Egger dann ehe der hintere Teil der Profectus von einem Feuerball verzehrt wurde. „Überlebende?“ fragte Lorence daraufhin. „Keine Ahnung Sir.“ Gestand der Leitende Aufklärungsoffizier geknickt. „Sie feuern erneut!“ meldet Egger dann als eine weitere Schockwelle genau auf Lorence Flaggschiff zuhielt und direkt auf die Schilde traf. „Schilde offen, vordere Torpedorohre Blockiert Raketentürme ausgefallen. Punktverteidigung im Frontbereich wirkungslos. Strukturelle Schäden auf den Decks zwanzig bis Fünfundreisig.“ Meldet Egger unmittelbar nach dem Einschlag. Sofort nutzten die die von dem Alienschiff übernommenen Drohnen die Lücke in der Verteidigung des Schiffes und starteten einen massiven Großangriff. „Rückzug, Rückzug!“ befahl Lorence daraufhin, er wusste das er diese Schlacht unmöglich gewinnen konnte immerhin hatte das Alienschiff, trotzt anhaltendem Torpedobeschuss, bislang keine Erkennbaren Schäden erlitten. „Bestätigt, transferiere alle Rest Energie in die Strukturelle Integrität und den Verzerrungsantrieb!“ antwortet der Navigationsoffizier ehe die verblieben Unionsschiffe den etwas unkoordinierten Rückzug antraten. „Sie verfolgen uns nicht.“ meldete der Aufklärungsoffizier dann erleichtert worauf allen Anwesenden ein großer Stein vom Herzen fiel.
~~~Ende Kapitel 21~~~

mfg.: Tg

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21 Jun 2014 13:23 #66114 by Todesgleiter
Kapitel 22:

Die Stimmung war ziemlich angespannt während sämtliche Anwesenden darauf warteten das es losging. „Warum ich?“ Fragte sich Nathan unterdessen und zwang sich zur Ruhe während er versuchte sich ein zu Reden das es eigentlich eine große Ehre war die Ergebnisse der internen Untersuchung des letzten Zwischenfalls mit dem Kristallschiff vorzustellen. Trotzdem fühlte er sich alles andere als wohl bei dem Gedanken vor die versammelte Führung der Union zu treten. „Mach dir nicht so viele Gedanken, lass einfach deinen natürlichen Charme sprechen.“ Meinte Josh dann aufmunternd. „Witzbold.“ Erwiderte Nathan lediglich während er sich fragte warum Lorence ausgerechnet ihm diese Aufgabe übertragen hatte. Allerdings wollte ihm darauf partout keine Antwort einfallen weshalb er mit den Schultern zuckte, den Rücken durchdrückte und durch die Tür hinaus in den geräumigen Raum trat. Der Präsentationsraum in den Nathan daraufhin lief hatte erstaunliche Ähnlichkeiten mit einem typischen Hörsaal aus einer der unzähligen Akademien im Unionsraum. So war ein Halbkreis als Grundform gewählt worden an dessen gerade sich ein Podest mit Rednerpult befand während sich die Stühle der Zuhörer auf Rampen befanden die von den Wänden herab führten.

Nathan lief daraufhin zu dem Rednerpult und stellte sich dahinter ehe er den Blick kurz über die versammelten gleiten ließ, sie trugen Ausnahmslos Uniformen der Raumflotte und trugen einige Rangabzeichen zur Schau. Direkt gegenüber dem Rednerpult entdeckte Nathan dann einen besonders auffälligen Stuhl auf dem eine Frau mit strengem Blick und radikal kurz geschorenen Haaren saß, Nathan erkannte sie umgehend, ihr Name war Isabell Indira, sie war die Verteidigungsbeauftragte des Wissenschaftsrates und damit die Oberbefehlshaberin über die Flotte und die Bodentruppen. „Nathan Danna?“ fragte sie dann. „Ja, Ma’am.“ Bestätigte Nathan umgehend. „Gut fangen Sie an.“ Erwiderte Indira umgehend. „Wie Sie wünschen. Wie sie mit Sicherheit alle wissen ist vor ungefähr zwei Tagen eine unsere Grenzpatrouillen unter dem Kommando von Admiral Lorence auf eine ungewöhnliche Aktivität nahe der Grenze zum Arthanraum gestoßen. Bei der näheren Untersuchung stellte sich heraus dass es sich dabei um ein von uns Entdecktes und vom Kartell entwendetes Artefakt einer nicht menschlichen Zivilisation handelte das sich mittlerweile als Schiff entpuppt hat. Sobald sich die Kampfgruppe dem Alienschiff genähert hatte versuchte dieses in unser Militärisches Netzwerk ein zu dringen, weshalb Admiral Lorence den Angriff befahl. Unglücklicherweise gelang es dem Alienschiff unsere Sicherheitssperren zu überwinden und sich unserer Drohnen zu bemächtigen. Ebenfalls waren unsere Torpedos nicht in der Lage sein Defensivsystem zu überwinden. Während die Alienwaffen mit unseren Schilden kurzen Prozess gemacht haben.“ Erzählte Nathan wobei ihm ein kalter Schauer den Rücken herunter lief.

„Allerdings konnten wir während dieser Auseinandersetzung einige Wertvolle Daten sammeln, so wissen wir mittlerweile das nicht der Kristalls selbst die Energie absorbiert, vielmehr wird ein Kraftfeld knapp über der Oberfläche des Schiffes projiziert das die Energie absorbiert, ähnlich wie unsere Schilde nur bedeutend Effizienter und fortschrittlicher. Ebenfalls haben wir die Waffen des Schiffes analysiert, es scheint sie verfeuern einen starken Elektromagnetischen Impuls der von einer Gravitationswelle getragen wird. Die Frequenz der Elektromagnetischen Wellen war dabei exakt auf die unsere Schilde abgestimmt, weshalb sie nahezu nutzlos waren. Wir denken jedoch das wir durch Rotation der Schildharmonik in Zukunft verhindern können das unsere Schiffe nach nur zwei Treffern Kampfunfähig sind.“ Fuhr Nathan dann fort, froh zumindest von kleinen fortschritten berichten zu können. „Konnten Sie auch eine Möglichkeit entdecken die feindliche Verteidigung zu überwinden?“ fragte Indira dann. „Nein Ma’am. Die Feindlichen Schilde scheinen auftreffende Energie zu absorbieren und irgendwie in nutzbare Energie um zu wandeln. Jeder Treffer stärkt den Feind daher nur weiter.“, „Das sollte unsere oberste Priorität sein. Diese Aufforderung geht an alle anwesenden ich will das wir eine Möglichkeit finden dieses Schiff zu bekämpfen und zwar wirkungsvoll, zudem müssen unsere Verschlüsselungsprotokolle überabeitet werden, nie wieder darf e einem Feind gelingen unsere Drohnen gegen uns zu verwenden, haben sie alle verstanden?!“ erwiderte Indira daraufhin was einiges an unruhigem herumgerutschte und Geflüster zur Folge hatte. „Eine Frage noch Herr Danna, wo befindet sich dieses Schiff jetzt?“ fragte Indira dann. „Zuletzt haben unsere Sensoren es auf einem Kurs direkt in den Imperialen Raum geortet.“ Antwortete Nathan wahrheitsgemäß. „Vielleicht hat die Imperiale Sternenflotte ja mehr Glück mit diesem ding als wir.“ Meinte Indira daraufhin wobei ihr deutlich an zu hören war das sie eigentlich nur froh war das sich das Problem vorläufig von selbst erledigt hatte.

Arkov musste sich unterdessen in seiner neuen Rolle als Kolonialverwalter beweisen und hatte schon mehr als einmal fetz gestellt das diese Arbeit bei weitem nicht so leicht war wie er sich das immer vorgestellt hatte. So brütetet er im Moment über dem zur Zeit dringlichsten Problem, dem Mangel an Nahrung und Medizin. Zwar verfügte die ehemalige Kartellstation die ihnen als neue Kolonie diente über ein Wasseraufbereitungssystem weshalb sie sich zumindest um das Trinkwasser keine Gedanken machen mussten, doch die Nahrungs und Medizinvorräte waren praktisch erschöpft. „Wir müssen irgendwo was zu essen organisieren...“ dachte sich Arkov daher und überlegte fieberhaft wo er genügend Nahrungsmittel finden konnte. „Du solltest nicht so viel grübeln, sonst verschwinden die Falten nie wieder von deiner Stirn.“ Stellte dann Erlanne fest und legte Arkov wohlwollend die Hände auf die Schultern. „Das sagt sich so leicht.“ Entgegnete Arkov leicht gefrustet. „Manchmal fliegt einem die Lösung für das Problem erst zu wenn man sich nichtmehr damit beschäftigt.“ Erwiderte Erlanne. „Ich weiß, aber ich kann es mir nicht leisten auf einen Geistesblitz zu warten. Immerhin bin ich für hunderte Millionen Menschen verantwortlich.“ entgegnete Arkov mit säuerlicher Miene, er war Soldat und hatte nie vor gehabt Politiker zu werden.

„Und genau deshalb solltest du dir mal eine Ruhepause gönnen, bevor du vor lauter Übermüdung eine nicht korrekt durchdachte Entscheidung triffst, findest du nicht?“ erwiderte Erlanne. „Du hast recht. Genug für heute.“ Lenkte Arkov daraufhin ein und streckte sich genüsslich auf seinem Stuhl. Im nächsten Moment machte dann jedoch die Tür auf sich aufmerksam und Arkov brachte sich zurück in eine Aufrecht sitzenden Position ehe er meinte: „Komm rein.“ Sofort darauf öffnete sich die Tür und einer der vor der Tür wache stehenden Soldaten meinte: „General, der Überlebende möchte dich sprechen.“, „Lass ihn durch.“ Antwortete Arkov. Der Soldat nickte daraufhin knapp ehe er zur Seite trat und damit den Weg für Askor freimachte. Dieser sah sich kurz in dem Raum um ehe er begann zu sprechen: „Ich danke dir für meine Rettung und die mir gewährte Medizinische Hilfe, aber ich möchte gerne zu meinen Leuten zurück.“ Arkov nickte daraufhin und antwortete: „Das kann ich gut verstehen, aber du musst auch mich verstehen. Ich bin für die Sicherheit der Leute hier verantwortlich und das Kartell ist für Sklavenarbeit bekannt.“, „Ich schwöre dich und deine Leute nicht in Schwierigkeiten zu ringen, außerdem wäre ich Bereit dir bei einem deiner dringendsten Probleme zu helfen.“ Erwiderte Askor. „Was für ein Problem meinst du?“ fragte Arkov daraufhin. „Ich habe zwar keine Einsicht in die Inventarlisten aber man muss kein Hellseher sein um zu erraten das eure Vorräte bald zur Neige gehen.“ Antwortete Askor. „Und wie gedenkst du uns in diesem zusammenhang zu helfen?“ fragte Arkov umgehend, immerhin musste er jede Möglichkeit in Betracht ziehen um die desolate Versorgungssituation zu lösen.

„Vor einiger Zeit entdeckte eine unsere Patrouillen im Orbit eines Unbevölkerten Planeten ein Formschiff.“ Antwortete Askor. „Ein Formschiff? Die wurden alle während der Rebellion zerstört. Oder kurz danach verwertet.“ Erwiderte Arkov. „Das dachten wir auch. Unseren Analysen zufolge ist es jedoch in recht gutem Zustand und wurde von der Besatzung offenbar aufgegeben.“ Antwortete Askor. „Und das Kartell hat keine Verwendung dafür?“ fragte Arkov etwas ungläubig. „Nein, wozu sollten wir ein Formschiff benötigen, immerhin Terraformen wir keine Planeten.“ Antwortete Askor. „Wenn die Bioerhaltungssysteme nicht versagt haben und der Hauptreaktor noch funktionsfähig ist, könnte dieses Schiff unser Nahrungsmittelproblem langfristig lösen...“ dachte sich Arkov daraufhin immerhin waren Formschiffe im Prinzip nichts anderes als Riesige, mit einem Sprunganrieb ausgerüstete, Biosphären die dazu gedient hatten Leben zu neuen Welten zu transportieren. Vor der Arthanrebellion hatte das Imperium eine ganze Flotte dieser Schiffe, welche im Alleingang eine Wüstenwelt in ein Bewohnbares Ökosystem verwandeln konnten, unterhalten. Um die Expansion des Imperiums ein zu dämmen waren einige der Schiffe jedoch von den Aufständischen zerstört worden. Ebenso waren einige von der Besatzung gesprengt worden um zu verhindern das sie in die Hände der Aufständischen fallen und der Rest war vermutlich demontiert worden da die Imperiale Führung zu diesem Zeitpunkt wohl keinen Nutzen in den Reisigen Schiffen finden konnte.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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21 Jun 2014 13:25 #66115 by Todesgleiter
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„Wenn du die Wahrheit sagst, werde ich dich gehen lassen. Aber zuerst möchte ich mich von der Wahrheit diener Aussagen überzeugen.“ erwiderte Arkov dann. „Natürlich.“ Antwortete Askor weniger überrascht und zückte eine kleine Speicherkarte. „Sämtliche mir bekannten Informationen über das Schiff sind hierauf gespeichert, ebenso die Koordinaten. Überprüfe es wenn du willst.“ Erklärte Askor dann und legte die Karte vor Arkov auf den Schreibtisch. „Das werde ich.“ Erwiderte Arkov und nahm die Karte in die Hand. „Du kannst in deine Räumlichkeiten zurückkehren.“ meinet Arkov dann während er die Speicherkarte versonnen betrachtete. Askor nickte daraufhin kurz ehe er sich umdrehte und den Raum ohne ein weiteres Kommentar verlies. „Kann das wirklich wahr sein?“ fragte dann Erlanne und sprach damit aus was Arkov dachte, konnten sie wirklich so viel Glück haben? „Finden wir es heraus.“ Antwortete Arkov und steckte die Karte in eine Computerschnittstelle die in seinem Schreibtisch eingearbeitet war.

Zur selben Zeit im Grenzgebiet zwischen der Union und dem Imperium:
Majestätisch glitt die Patrouille durch den Raum, es war eine typische Imperiale Grenzpatrouille bestehend aus einem Kreuzer, einem Versorgungsschiff, einer Träger- sowie zwei Geleitfregatten und zwei Begleitenden Zerstörern. Niemand an Bord der Schiffe ahnte was ihnen in Kürze bevorstand und selbst wenn sie es gewusst hätten, es wäre ihnen egal gewesen. Trotz der tatsche das die Patrouillen an der Grenze zum Unionsraum in aller Regel ziemlich ereignislos verliefen da die Streitkräfte der Union klug genug waren einen respektvollen Sicherheitsabstand zur Grenze zu halten, Arbeitete die komplette Besatzung hoch konzentriert, weshalb auf dem Kommandodeck des führenden Kreuzers trotz der tatsche das über ein Dutzend Männer hier arbeiteten so leise war das man eine Stecknadel hätte fallen hören können. „Wachkapitän, ich erfasse einen nichtidentifizierten Kontakt der sich mit sechshundertfacher Lichtgeschwindigkeit nähert.“ Meldete der der Leitende Aufklärungsoffizier, Arman, sobald seine Sensoren entsprechende Werte anzeigte. „Wo wird der Kontakt die Grenze überqueren Aufklärungsoffizier?“ fragte Wachkapitän Tassmo umgehend. „Bei gleichbleibender Geschwindigkeit und Flugrichtung wird der Kontakt die Grenze in zehn Lichtjahren Entfernung in etwa fünf Minuten überqueren Wachkapitän.“ Antwortet Arman sofort. „Navigator, Abfangkurs setzen und maximale Geschwindigkeit.“ befahl Tasmo daraufhin. „Setze Abfangkurs bei maximaler Raumverzerrungsgeschwindigkeit Wachkapitän.“ Bestätigte Navigator Osman umgehend.

Nur wenig später erreichte die Patrouille die Abfangkoordinaten und Wachkapitän Tassmo befahl: „Störfelder aufbauen!“, „Bestätigt, Wachkapitän, aktiviere Störfeldgeneratoren!“ bestätigte der Kampfoffizier, Kestal. „Wachkapitän, ich kann keine Raumverzerrungen um das Ziel orten, ich bezweifle daher das unsere Störfelder etwas nützen werden.“ Meldete Arman dann. „Seid Ihr sicher Aufklärungsoffizier?“ fragte Tassmo daraufhin überrascht, soweit er wusste war es unmöglich ein Schiff ohne Technische Tricks auf Überlichtgeschwindigkeit zu beschleunigen. „Ja Wachkapitän.“ bestätigte Arman umgehend. Im nächsten Moment erreichte das Ziel dann jedoch auch die Position der Patrouille und verlangsamte umgehend. „Ich fürchte Ihr habt euch geirrt.“ stellte Tassmo dann fest. Während alle Anwesenden die fremdartige Erscheinung des Zielobjektes Professionell ignorierten. „Nein Wachkapitän, das fremde Schiff hat die Geschwindigkeit von sich aus gedrosselt.“ erwiderte Arman. „Könnt Ihr es Identifizieren?“ fragte Tassmo dann. „Negativ Wachkapitän, es imitiert eine Form von Energiefeld das von den Sensoren nicht durchdrungen werden kann.“ antwortete Arman. „Verständigungsoffizier, baut eine Kommunikationsverbindung auf.“ befahl Tassmo dann. „Ich kann keinen Empfänger lokalisieren Wachkapitän.“ Erwiderte Verständigungsoffizier Seham. „Dann sendet die Nachricht einfach auf Breitband.“ Erwiderte Tassmo sofort. „Ihr könnt sprechen Wachkapitän.“ Meinte Seham dann umgehend. „Ich bin Wachkapitän zweiter Klasse Tassmo, Kommandant der Imperialen Grenzgarnisionen. Identifiziert euch und nennt den Grund für die Verletzung unserer Grenzen!“sprach Tassmo daraufhin.

„Sie antworten nicht Wachkapitän, ich überwache alle Frequenzen.“ meinte Seham umgehend. „Ich wiederhohle meine Forderung, identifiziert euch oder wir werden euch vernichten.“ Meinte dann Tassmo erneut an das fremde Schiff gerichtet, doch erneut ignorierte das Kristallschiff die Aufforderung gekonnt. „Kampfoffizier, aktiviert alle Waffensysteme und erfasst das Fremde Schiff als Ziel.“ Befahl Tassmo dann, er hatte, typischer weiße für einen Imperialen Offizier, keine Skrupel das Feuer zu eröffnen wenn er es als notwendig erachtete um seinen Auftrag zu erfüllen. „Aktiviere Hauptwaffen und erfasse das Fremde Schiff Wachkapitän!“ bestätigte Kestal umgehend. Sofort darauf fuhren die Panzerplatten welche die Kuppelspiegel bisher verborgen hatten zurück und gaben damit das Schussfeld für die Waffensysteme der Imperialen Schiffe frei, eine eindeutige Drohgebärde. „Sie reagieren immer noch nicht Wachkapitän.“ meldete Seham umgehend. „Kampfoffizier: Nehmt das Ziel unter Beschuss.“ Befahl Tassmo dann. Sofort eröffneten sämtliche Imperialen Schiffe das Feuer und Liesen dutzende gleißender Lichtstrahlen aufflammen. „Keine Wirkung Wachkapitän, unsere Waffen können das Feindliche Verteidigungsfeld nicht durchschlagen.“ Meldete Kestal dann umgehend. „Richtete die Waffen neu aus nehmt verschiedene Punkte des Ziels Gleichzeitig unter Feuer.“ Erwiderte Tassmo.

Plötzlich tauchten dann hunderte von Kontakten auf den Sensorschirmen der Schiffe auf und Arman meldete: „Wachkapitän, ich erfasse viele kleine Flugkörper die sich schnell nähern!“, „Identifikation möglich?“ fragte Tassmo daraufhin. „Ja Wachkapitän, es sind Kampfdrohnen der Technokratischen Union.“ Antwortete Arman. „Verständigungsoffizier, sendet umgehend eine Meldung an die Zentrale das wir von einem neuartigen Schlachtschiff der Union angegriffen werden!“ befahl Tassmo daraufhin ehe das Feindliche Schiff das Feuer erwiderte. Mit brachialer Gewalt durchschlug das Energiegeschoss die Schilde des Kreuzers und schlug auf die gepanzerte hülle. „Schadensbericht!“ brüllte Tassmo daraufhin während er sich wieder auf seinen Kommandothron zog, der Einschlag hatte das Schiff heftig durchgeschüttelt. „Schilde offen, Steuerbordwaffenphalanx außer Funktion, Hüllenbrüche auf den Decks achtzehn bis zweiundzwanzig Mittelschiffssektion, Ausfall der Primären Stabilisatoren und Trägheitsdämpfer, Notfallsysteme haben übernommen.“ Antwortete Kestal umgehend. „Befehl an alle Geleitschiffe, Feuer nach eigenem Ermessen fortsetzen, Marschflugkörper und Jäger freigegeben!“ befahl Tassmo daraufhin ehe das Schiff erneut erbebte, dieses Mal waren es die Feindlichen Kampfdrohnen die über das wehrlose Schiff herfielen. Jedoch war sofort eine der Geleitfregatten zur Stelle und lies ihre Laserwaffen aufblitzen die mit erbarmungsloser Präzision eine Drohne nach der andren verdampften. „Navigator, wendet das Schiff um dem Feind unsere Backbordseite zu präsentieren, Kampfoffizier, haltet alle Geschütze an Backbord für einen Konzentrierten Beschuss bereit!“ , „Bestätigt Wachkapitän, wende Schiff!“ meldete Osman umgehend. „Waffen bereit Wachkapitän.“ Fügte Kestal umgehend an.

Doch dann feuerte das fremde Schiff erneut und traf den Kreuzer genau auf die Markante Axtförmige Front. Erneut wurde das Schiff heftig durchgeschüttelt und die Beleuchtung flackerte wehleidig auf, jedoch wurde das Schiff nicht zerstört. Imperiale Schiffe waren für ihre Nehmerqualitäten aus gutem Grund berüchtigt, sie überstanden Einschläge die andere Schiffe dieser Größe regelrecht Pulverisiert hätten. „Steuertriebwerke an der Front ausgefallen Wachkapitän, ich verliere die Kontrolle über die Flugrichtung!“ meldete Osman sofort nachdem er sich wieder auf seinen Stuhl gezogen hatte und seine blutende Schläfe dabei ignorierte. „Eine weiter welle Drohnen ist im Anflug, unsere Eskorte kann sie nicht alle abwehren Wachkapitän!“ meldete Arman umgehend. „Versucht die Backborseite in ihre Flugbahn zu drehen!“ befahl Tasmo sofort. Allerdings war das Schiff zu schwer beschädigt um sich schnell genug drehen zu können, weshalb die Drohnen ihre Flugbahn mühelos angleichen konnten und das Verteidigungsfeuer der beiden Geleitfregatten unterflogen. Noch während der Drohnenschwarm im Anflug war feuerte das Feindliche Schiff erneut, dieses Mal auf eine der beiden Zerstörer die um das Schiff kreisten und dabei aus allen Rohren feuerten. Erneut durchdrang das Energiegeschoss die Schilde mühelos und schlug direkt auf die Panzerrung. Der Einschlag riss die komplette Triebwerkssektion des Schiffes regelrecht vom Rumpf worauf es unkontrollierbar aus dem Schlachtgeschehen abdriftete.

„Die Intensität ihrer Schüsse steigt Wachkapitän.“ Meldete dann Arman sofort. Dann wurde der Kreuzer von den Drohnen erreicht und erbebte unter den Einschlägen. Im selben Moment feuerte das Feindlich Mutterschiff erneut und legt eine der Geleitfregatten lahm, sofort nutzten die Drohnen die Lücke in der imperialen Verteidigung und stürzten sich auf die verbliebene Geleitfregatte. Zwar taten die Jägerpiloten die von der Trägerfregatte aus operierten daraufhin ihr möglichstes doch der Zahlenmäßigen Überlegenheit ihres Feindes hatten sie nichts entgegen zu setzen und wurden immer weiter zu ihrem Mutterschiff abgedrängt. Nur Sekundenbruchteile darauf schoss das Schiff erneut und traf die Trägerfregatte direkt im Hangarbereich, augenblicklich rissen Sekundärexplosionen gewaltige Löcher in die Schiffshülle während sich die Detonationen entlang der Treibstoffleitungen durch das Schiff fraßen. Die beiden verblieben Imperialen Schiffe setzten daraufhin alles auf eine Karte und überluden ihre Waffensysteme ehe sie alle Geschütze auf einen einzigen Punkt richteten. Zur allgemeinen Überraschung erreichte der Kombinierte Laserstrahl auch die Hülle des Zielschiffes und hinterließ eine Rotleuchtende Spur geschmolzenen Materials aufs einem Weg über Hülle. Augenblicklich erhob sich Tasmo aus seinem Thron und machte einen Schritt auf den flackernden Hauptmonitor zu. „Macht sie fertig!“ dachte er sich dabei inständig, doch dann erstarb das Laserfeuer, die Drohnen hatten die Situation ausgenutzt und angegriffen, außerdem waren die Spiegel vermutlich aufgrund der Intensität des Lasers durchgebrannt. „Sie beschleunigen wieder Wachkapitän.“ Meinte Arman dann geknickt ehe das Feindliche Schiff verschwand als währe überhaupt nichts gewesen und die geschundene Patrouille zurücklies.
~~~Ende Kapitel 22~~~

mfg.: Tg

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22 Jun 2014 15:31 #66136 by Jack Hunter
Oh man, dieses Kristallschiff ist ja echt fies. Dürfte kaum zu besiegen sein und wenn es davon mehr als eines gibt, gute Nacht.^^

Erst zerlegt es fast eine ganze Unionsflotte und nun auch noch eine Imperiale Patrouille. Da dürfte wohl selbst die Titanendivision nichts ausrichten können. Allerdings denken die Imperialen ja nun, aufgrund der gekaperten Drohnen, dass dieses Ding eine neue Waffe der Technokratischen Union ist, was wohl auch zu einem Krieg mit ihnen führen könnte. Man könnte fast denken, diese Aliens haben das so beabsichtigt, immerhin haben sie die Drohnen gegen die Imperialen Schiffe eingesetzt, jedoch nicht die gesamte Flotte vernicht, sodass die Überlebenden von der Schlacht berichten können. So dezimieren sich alle drei Fraktionen gegenseitig und eine Invasion dieser Aliens steht nichts mehr im Wege (was ja ganz nach deinem Geschmack ist, TG, den Feind gewinnen zu lassen^^).

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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28 Jun 2014 14:03 #66296 by Todesgleiter
@Jack Hunter: Ja das Kristallschiff ist heftig, aber noch ist nicht aller Tage abend ;) Die Uniosnflotet war schleislich nur eine kleine Eingreitruppe, kein Vergleich zu einer ganzen Flotte. Und auch die Patroullie der Imperialen kann wohl kaum als Maßsstab dienen. Immerhin war das größte verfügbare Schiff ein Kreuzer. Ein Imperiales Schlachtschiff ist mehr als dreimal so groß und verfügt über ein vielfaches der Feuerkraft und verteidigungskapazität.

Noch ahben die ALians also nciht gewonnen.

@all: Weiter geht's

Kapitel 23:
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Die Hitze schien einem regelrecht die Haut von den Knochen zu brennen während glühender Staub das Atmen zur Qual machte. Überall loderten Brände, doch die Flammen waren Eisblau anstatt gelb-orange. Vom Himmel regneten Trümmer und brennende Leichen und inmitten dieser fremdartigen Umgebung rannte eine Gestalt durch das allgemeine Chaos, sie rannte so schnell sie ihre Füße trugen und sprang dabei einfach über Halbverbrannte Körper hinweg deren leere Augen anklagend zum Himmel starrten. Auch die Gestalt warf immer wieder hektische blicke nach oben, sie wusste, dort war etwas, etwas böses. Mit einem kurzen Sprung sprang die Gestalt dann auf eine umgestürzte Säule welche über einen gewaltigen Abgrund führte und balancierte so schnell es ging hinüber. Unter der Säule schien ein endloser Fluss aus blauem Feuer dahinzutreiben aus dessen Oberfläche immer wieder Menschliche Körperteile auftauchten die verzweifelt versuchten sich irgendworan fest zu halten und heraus zu ziehen, doch vergebens. Doch für all das hatte die Gestalt keine Zeit, sie blickte nur ein weiteres Mal zum Wolkenverhangenen Himmel und dachte nur an zwei Wörter: Sie kommen! Das war alles was sie wusste, sie, wer auch immer das war, kamen und sie durften die Gestalt auf keinen Fall einholen. Dann brachen die Wolken plötzlich auf und ein gewaltiger, hell leuchtender, Kristall durchstieß die Wolkendecke. Sofort beschleunigte die Gestalt ihren Schritt daraufhin noch einmal und sprang von einer zerbröselnden Mauer zur Nächsten, doch sie war nicht schnell genug. Urplötzlich erstrahlte ein helles Licht von dem Kristall aus und erfasste die Gestalt. Augenblicklich wurde ihr daraufhin weiß vor Augen, sie konnte nichts mehr sehen und fühlte wie ihre die Lebenskraft aus den Adern gezogen wurde. Mit ihrer letzten Kraft stieß die Gestalt daraufhin einen schrillen Schrei aus ehe sie ins ich zusammensackte.

Der Schrei war noch nicht vollständig verklungen als sich Arianna ruckartig in ihrem Bett aufsetzte und schnell atmend ihre Umgebung musterte, alles wirkte vertraut und friedlich doch trotzdem fühlte die junge Kaiserin die Panik nach wie vor in ihren Knochen. Im selben Moment öffneten sich die Tür zu ihrem Schlafgemach und zwei Falmmengardisten stürmten mit eindrucksvoll wehendem Mantel und gezogenen Waffen in den Raum, bereit auf alles zu Feuern dass das Pech hatte ihnen vor den Lauf zu geraten. Da sie auf den ersten Blick keine Bedrohung ausmachen konnten entspannte sich ihre Haltung umgehend und einer Fragte unterwürfig: „Kaiserin, was ist geschehen?“, „Nichts, ich habe wohl nur schlecht geträumt.“ Erwiderte Arianna dumpf während sie bemerkte das sie Nassgeschwitzt war als hätte sie einen Marathonlauf absolviert. „Ich verstehe Kaiserin.“ meinte der Gardist ehe er sich mit seinem Kameraden zurück zog, allerdings nicht ohne jeden Millimeter des Raumes mit einem prüfenden Blick zu bedenken. „Das war ja mal abgefahren.“ Dachte sich Arianna dann. Ihr war der Traum so real vorgekommen, sie konnte schwören die Hitze auf ihrer Haut gespürt zu haben. „Dar ich eintreten Kasiern?“ fragte dann eine schüchterne Stimme, die Arianna sofort erkannte, es handelte sich unverkennbar um ihre Kammerzofe Ludiana. „Komm rein.“ antwortet Arianna froh jemandem zum Reden zu haben. Ludiana war selbst erst knapp volljährig und damit nur geringfügig älter als sie selbst, weshalb die bedien schnell eine Form von Freundschaft aufgebaut hatten die zu anderen Mitgliedern des Hofes aus Altersgründen nicht möglich war, so betrachtete Arianna Beldanna eher als eine Art Tante denn als Freundin.

„Was ist denn passiert?“ fragte Ludiana dann nachdem sie in das Zimmer getreten war und Arianna einer kurzen aber gründlichen optischen Überprüfung unterzogen hatte. „Furchtbarer Traum, setz dich.“ antwortete Arianna und klopfte mit der flachen Hand auf das gewaltige Bett in dem sie doch leicht verloren wirkte. Ludiana folgte der Anweisung und lies sich auf das Bett fallen das selbst für einen Überdurchschnittlich großen Menschen viel zu groß gewesen wäre ehe sie fragte: „Wollt ihr darüber sprechen?“, „Ich hab dir oft genug gesagt das du diese dämlichen Floskeln weglassen kannst.“ erwiderte Arianna während sie eine ihrer Schweißgetränkten Haarsträhnen zwischen den Fingern zwirbelte. „Tut mir leid. Aber so einfach ist das für mich nicht.“ Erwiderte Ludiana. „Dann musst du es wohl lernen. Ich habe jeden Tag mehr als genug unterwürfig herum wuselnde Diener um mich, da werde ich es schon überleben wenn eine Person in meinem Umfeld mich einfach wie einen normalen Menschen behandelt.“ Antwortete Arianna. „Ich werde mich bemühen, versprochen.“ meinte Ludiana. „Weiß ich doch.“ Erwiderte Arianna. „Was war denn jetzt los?“ fragte Ludiana dann neugierig und zog die Füße zum Schneidersitz unter den Körper. „So einen Traum hatte ich noch nie, er war so real.“ Meinet Ariana dann. „Wie meinst du das?“ fragte Ludiana daraufhin wobei sie scheinbar einiges an mühe kosten Arianna zu duzen. „Ich konnte die Bilder nicht nur sehen. Es schien alles zu passen, ich fühlte die Hitze auf der Haut und den Staub und Qualm in den Lungen, ich roch den Gestank der verbrennenden Leichen und hörte das Poltern der umstürzenden Mauern sowie das Knistern der Flammen.“ Antwortete Arianna. „Klingt wirklich nach einem furchtbaren Traum.“ stellte Ludiana umgehend fest.

„Das war das Schlimmste was ich jemals erlebt habe.“ Meinte Arianna daraufhin. „Vielleicht meldet sich dein Unterbewusstsein. Du weißt schon wegen der Geschichte mit den Arthan.“ mutmaßte Ludiana dann nachdenklich und spielte damit auf das Massaker an das Arkintec auf Befehl Ariannas im Arthan System veranstaltete an. „Ich habe schon früher schlecht geträumt, aber heute war das anders.“ Meinte Arianna daraufhin. Ludiana legte die Stirn daraufhin in Falten und meinte: „Ich kenne mich auf diesem Gebiet überhaupt nicht aus, aber ich habe gehört das die Flammen schon früher Kontakt zum Kaiser aufgenommen haben um ihm eine wichtige Botschaft zukommen zu lassen. Vieleicht war das ja eine Art Vision?“ Arianna überlegte daraufhin kurz und meinte: „Das wäre tatsächlich möglich, während meiner Meditationen in der Halle der Flammen habe ich schon öfters seltsame Dinge gespürt obwohl weit und breit nichts war.“, „Vielleicht solltest du die Flammen selbst befragen?“ meinte Ludiana daraufhin. Arianna schüttelte daraufhin den Kopf und erwiderte: „So funktioniert das nicht. Die Kommunikation mit den Flammen ist recht undeutlich und vage. Man kann keine direkten Fragen formulieren.“, „Ich sagte ja das ich mich auf diesem Gebiet nicht sonderlich auskenne.“ Antwortete Ludiana schulterzuckend. „Ich glaube ein Versuch kann nicht schaden. Ich werde bei meiner morgigen Mediation versuchen antworten zu erhalten.“ Meinte Arianna dann.

„Und sie sind sich absolut Sicher?“ fragte Admiral Lorence nach, zur Sicherheit. „Ja Sir. Das fremde Schiff hat eine Imperiale Patrouille Angegriffen und zerstört unsere Langstreckensensoren haben alles aufgezeichnet.“ Antwortete sein leitender Aufklärungsoffizier Oliver Stange. „Können Sie beurteilen ob auch unsere Drohnen beteiligt waren?“ fragte Lorence umgehend nach. Nein Sir, aber es steht zu vermuten.“ antwortete Stange umgehend. „Das ist nicht gut.“ Stellte Lorence sofort fest immerhin würde er an der Stelle der Imperialen dadurch auch die Union als Aggressor vermuten und man hatte ja im Rahmen des Arthanfeldzuges gesehen was die Imperiale Sternenflotte mit Aggressoren anstellte. „Sie können wegtreten.“ meinet Lorence dann leicht geistesabwesend während er angestrengt nachdachte. „Sir.“ Meinte Stange daraufhin während er Salutierte und dann den Raum verlies. Kaum hatte sich die Tür jedoch hinter dem Offizier geschlossen meldete sich der leitende Kommunikationsoffizier über das Schiffskommunikationsnetzwerk: „Sir, ich empfange eine Botschaft vom Oberkommando sie ist als Dringend Klassifiziert.“, „Stellen Sie sie mir in mein Büro durch.“ antwortete Lorence umgehend. Nur Sekundenbruchteile Später öffnete sich über seinem Schreibtisch ein Holobildschirm. „Admiral.“ Grüßte daraufhin umgehend Verteidigungsbeauftragte Indira kühl. „Ma’am.“ Erwiderte Lorence und salutierte kurz.
~~~forstetzung im nächsten Post~~~

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28 Jun 2014 14:05 #66297 by Todesgleiter
~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

„Sie wissen mit Sicherheit bereits dass dieses fremde Schiff die Grenze in den Imperialen Raum überquert hat und dabei eine Imperiale Patrouille angegriffen hat?“ fragte Indira daraufhin. „Ja Ma’am.“ bestätigte Lornece knapp. „Fliegen sie umgehend dorthin, die Daten die wir gewinnen können wenn wir die Schiffe untersuchen könnten extrem wertvoll sein wenn dieses Ding sich entschließt zurück zu kommen.“ Meinte Indira dann. „Aber Ma‘am wir würden die Grenze mit Kriegsschiffen überqueren das wäre eine offene Prvokation und könnte einen Verdacht nähren das wir für den Übergriff verantwortlich sind.“ Erwiderte Lorence schockiert. „Das ist mir bewusst Admiral, aber der Wissenschaftsrat ist der Ansicht das die möglichen Erkenntnisse die Risiken mehr als aufwiegen.“ Meinte Indira. „Ich halte das trotzdem für keine gute Idee Ma’am.“ beharrte Lorence. „Das ist in diesem Fall irrelevant Admiral. Dieser Befehl ist nicht verhandelbar. Indira ende.“ Erwiderte Indira ehe die Verbindung unterbrochen wurde. „Ja Ma’am.“ murmelte Lorence daraufhin noch obwohl er sich alles andere als wohl mit dem Gedanken fühlte die Grenze zu überqueren.
„Wir haben die Koordinaten erreicht General.“ Meldete der Steuermann des Zerstörers nachdem er sich nach dem Raumsprung zu seiner Konsole geschleppt hatte. „Anzeichen für andere Schiffe in der Nähe?“ fragte Arkov sofort. „Jedenfalls keine Aktiven.“ Antwortete der Sensoroffizier. „Startet eine Kurzstreckensonde zu den Koordinaten an denen sich das Formschiff aufhalten soll.“ befahl Arkov daraufhin, er trautet Askor noch immer nicht und wollte daher lieber auf Nummer sicher gehen. „Sonde gestartet General.“ bestätigte der Waffenoffizier umgehend. „Hoffen wir das Askor die Wahrheit gesagt hat.“ Stellte Herlan daraufhin fest. Arkov nickte leidglich, obwohl auch er inständig hoffte das die Sonde die Behauptungen Askors untermauerte, sonst hatten sie ziemlich bald ein ziemlich großes Humanitäres Problem. „Sonde erreicht Zielkoordinaten, ich erfasse ein großes Schiff aber nur Minimale Energiewerte, keine Ionenspuren feststellbar.“ meinte der Waffenoffizier dann umgehend. „Das passt ja schon mal.“ Murmelte Arkov daraufhin ehe er befahl: „Steuermann, Kurs setzen, fünfzig Prozent Schub.“

Nur wenig später hatte der Zerstörer den Planeten erreicht und schwenkte direkt neben dem riesigen Rumpf des Formschiffes in die Umlaufbahn ein. „Es ist gigantisch.“ stellte Herlan daraufhin fest während er seinen Blick an der vom alter gezeichneten Hülle des anderen Schiffes entlang gleiten ließ. „Und schon ziemlich alt.“ Fügte Erlanne an als einige scharten und Krater welche die Hülle verunzierten in Sicht kamen. „Ist die innere Hülle intakt?“ fragte Arkov daraufhin. „Es sieht so aus, die Hülle sowie die Luftschleusen scheinen noch Dicht zu sein.“ Antwortete der Sensoroffizier. „Energiewerte?“ fragte Arkov weiter. „Ja, die Hülle ist einige Grad wärmer als das All um sie herum außerdem orte ich Emissionen aus dem Heckbereich des Schiffes die auf einen aktiven Fusionsreaktor hinweisen.“ Antwortete der Sensoroffizier. „Eins muss man den Imperialen wirklich lassen, ihre Konstruktionen sind nicht unter zu bekommen.“ Meinte Herlan daraufhin, immerhin tendierten Republikanische Schiffe schon nach wenigen Tagen ohne Wartung dazu dutzende Fehlfunktionen zu Produzieren und dieses Schiff war über ein Jahrhundert durch das All gereist ohne gewartet zu werden. „Lokalisiert eine Luftschleuse.“ Meinte Arkov daraufhin während er sich auf seinem Stuhl aufrichtete, ein deutliches Zeichen dafür wie aufgeregt er war.

Langsamen Schrittes verlies Arianna den inneren Tempelkomplex, sie hatte versucht ihre Gedanken während der alltäglichen Meditation zu ordnen und hatte dabei darauf spekuliert das ihr einige Fragen beantwortete werden würden. Doch nichts davon war der Fall gewesen. Es war ihr während der ganzen Zeit unmöglich gewesen ihre Gedanken zu Ordnen da die ganze Zeit neue Bilder des Schreckens in ihrem Geist aufgetaucht waren. Dies nährte den Verdacht das der Alptraum der vergangenen Nacht eine Art Vorahnung oder Warnung war, allerdings wusste Arianna noch immer nicht wovor. Da sie jedoch mittlerweile kaum noch einen klaren Gedanken fassen konnte, beschloss Arianna das Thema erst mal ruhen zu lassen und sich stattdessen einem anderen Projekt zu widmen. Auch um den Kopf für ein anderes Problem frei zu bekommen, sie hatte Kunde davon erhalten das eine Patrouille an der Grenze zum Raum der Union angegriffen und übel zugerichtet worden war, ein schlechtes Omen auch wenn die Union vehement jegliche Beteiligung leugnete. Entschlossenen Schrittes marschierte sie daher in den Wohnbereich des Palast und Tempel Komplexes und kahm schlussendlich vor einer, von zwei Flammengardisten bewachten, Tür zum stehen. „Kaiserin.“ grüßten beide daraufhin synchron während sie sich mit der Hand auf die Brust hieben und den Blick senkten. „Öffnet die Tür.“ Befahl Arianna umgehend. Sofort öffnete sich die Tür und gab den Blick auf eine weitere Tür frei die jedoch im Gegensatz zu der vorherigen nicht bewacht war. Entschlossen betätigte Arianna daraufhin einen kleinen Knopf der links neben der Tür in der Wand montiert war.

Langsam schaffte es Siandra wieder zur Ruhe zu finden, zwar hatte sie noch immer keinen blassen Schimmer weshalb sie hier war und auch ihre letzte, etwas unfreiwillige, Audienz bei Kaiserin Arianna gab ihr noch einige Rätsel auf, doch trotzdem hatte ihre Selbstbeherrschung mittlerweile die Kontrolle übernommen. Plötzlich meldete sich dann die Tür mit einem dezenten, aber gut vernehmbaren, Glockenton zu Wort und Siandra dachte sich überrascht: „Ich hatte doch gar keine Zofe bestellt...“ schlenderte jedoch entspannt und in der Hoffnung einen Gesprächspartner zu finden zur Tür, zwar verfügte ihr neues Quartier über alle Annehmlichkeiten die man sich nur vorstellen konnte, trotzdem wurde es langsam langweilig. Sobald sie die Tür dann geöffnete hatte schaute Siandra direkt auf die Steckfrisur Kaiserin Ariannas und machte vor Schreck einen Satz rückwärts. „K...Kaiserin“ grüßte sie dann eilig und verneigte sich tief. „Kein Grund zur Panik Priesterin Siandra, erhebt euch wieder.“ Antwortete Arianna mit einen bewusst ruhigen Tonfall. Langsam richtete sich Siandra daraufhin wieder auf und achtet dabei tunlichst darauf den Blick soweit gesenkt zu halten das sie maximal die Spitzen von Ariannas Stiefeln sehen konnte. „Erzählt Priesterin Siandra, habt Ihr euch je Kinder gewünscht?“ fragte Arianna dann in einem beiläufigen Tonfall während sie entspannt durch das Zimmer schlenderte und dabei versuchte eine beruhigen Ausstrahlung auf zu bauen, mit mäßigem Erfolg. „Es gab nie einen geeigneten Partner Kaiserin.“ antwortete Siandra unterwürfig.

„Und wenn es einen gegeben hätte?“ fragte Arianna weiter. „Ich denke schon Kaiserin, laut der Lehre der Flammen ist es die größte Errungenschaft die ein Mensch in seinem Leben erreichen kann sich fort zu pflanzen.“ Antwortete Siandra. „Verstehe, aber erzählt wie kann es sein das eine attraktive Frau wie Ihr nie einen Partner gefunden hat?“ fragte Arianna daraufhin. „Ich weiß nicht Kaiserin, ich habe mein Leben schon früh dem Priestertum gewidmet da hat es sich eben nie ergeben.“ Antwortete Siandra obwohl ihr schleierhaft war weshalb sie die Kaiserin so für ihre Persönliche Vergangenheit interessierte. „Seid ihr euch da absolut sicher?“ fragte Arianna hoffnungsvoll weiter, sie beabsichtigte mit ihren fragen irgendwie die Erinnerung ihrer Mutter zu wecken. „Ja Kaiserin.“ Bestätigte Siandra leicht verwirrt, sie würde es ja wohl wissen wenn sie jemals etwas mit einem Mann gehabt hätte. Arianna atmete daraufhin leicht frustriert durch ehe sie meinte: „Ich danke euch für eure Zeit. Ist alles soweit zu euer Zufriedenheit?“, „Ja Kaiserin, diese Unterkunft ist äußerst luxuriös.“ Erwiderte Siandra welche die Welt mittlerweile nicht mehr so ganz verstand. „Gut. Fühlt euch weiterhin als mein persönlicher Gast.“ Meinte Arianna daraufhin ehe sie den Raum verlies.
~~~Ende Kapitel 23~~~

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05 Jul 2014 13:06 #66749 by Todesgleiter
Kapitel 24:
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Das alte Schott öffnete sich leicht zittrig als Herlan den Schalter betätigte. „Soweit so gut.“ Dachte er sich dann ehe er in den Schleusenraum Trat und den Blick dabei an den Wänden entlang gleiten ließ. Kaum hatte dann das letzte Mittglied der Truppe die Schleuse betreten schloss sich das Schott wieder worauf sich totale Finsternis über die Gruppe senkte. „Ob das Druckausgleichssystem noch funktioniert?“ fragte daraufhin einer der Marinesoldaten welche den Trupp begleiteten während sich diverse Helmlampen aktivierten. Plötzlich ging dann eine gut fühlbare Vibration durch den ganzen Raum der sämtlichen anwesenden furchtbar in den Magen fuhr. Dann öffnete sich unter lautem Poltern das zweite Schott. „Geräusche, das heißt es muss hier eine Atmosphäre geben.“ Stellte Arkov umgehend fest immerhin konnte man im Vakuum des Als überhaupt nichts hören außer dem was aus den Lautsprechern kam. „Ich bestätige General, es gibt eine Atmosphäre an Bord und die Zusammensetzung ist gut. Wir können hier atmen.“ Bestätigte sofort ein wissenschaftlicher Offizier. Augenblicklich ertönte ein multiples Klickgeräusch als sämtlich Anwesenden ihre Helme abnahmen um die Luftvorräte zu schonen. Zum allgemeinen erstaunen war die Luft nicht stickig sondern angenehm frisch weshalb Herlan erst einmal tief durchatmete. „Die Atmosphärischen Filter scheinen ganze Arbeit zu leisten.“ stellte Arkov dann beeindruckt fest immerhin tendierte die Luft auf allen Raumschiffen früher oder später dazu ziemlich muffig zu werden.

„Hoffen wir das die Biokapseln noch in Funktion sind.“ Meinte Herlan darauf, immerhin konnte das Schiff ihr Nahrungsproblem nur lösen wenn die in Kältestasis aufbewahrten Proben Genetischen Materials ausgewählter Pflanzen und Tiere noch intakt waren und auch die zugehörigen Biodecks auf denen die ersten Exemplare gezüchtet werden sollten noch funktionsfähig waren. „Finden wir es raus.“ meinte Arkov und lief auf die nächste Tür zu, der grobe Deckplan des Schiffes war ihm vertraut, immerhin wurden Schiffe im Imperium schon immer nach festen Standardvorgaben gebaut, kannte man ein Schiff einer Klasse kannte man alle. „Was sind das für Schriftzeichen?“ fragte Herlan dann neugierig während er einen der Fremdartigen Schriftzüge begutachte die an den Wänden angebracht waren. „Das ist Alt Pyrianisch, eine frühe Form des heute gebräuchlichen Neo Pyrianisch. Wird nur noch von den gelehrten des Imperiums verwendet soweit ich weiß.“ Antwortete Arkov schulterzuckend. „Also nutzen wir auch heute noch die Sprache unseres Feindes?“ fragte Herlan überrascht, bislang war er immer davon ausgegangen das die Arthan ihre eigen Sprache hatten und sämtliche Imperialen denen er bislang begegnet war diese auch sprechen konnten. „Ja, genau wie die Unionisten. Alte Laster wird man eben nur schwer wieder los.“ Antworte Arkov zwinkernd.

Entschlossen blickte Arianna auf die Türflügel der Prunkvollen Torartigen Zugangstür zum Thronsaal während sie darauf wartete das ihrer Weisung Folge geleistet wurde. Nur wenige Minuten später öffneten sich die Türflügel und Geheimrat Deskar marschierte in den Raum, er trug die Standard Uniform eines IFM bediensteten, Schwarze Blank polieret Stiefel die bis zur Hälfte des Schienbeins reichten, eine eng anliegende Graue Hose, ein leicht hellockerfarbenes Hemd und eine darüber getragene schwarze Jacke auf der das Flammenförmige Abzeichen des IFM in Gold prangte. Einzig die in seinem Hemdkragen und den Schulterpolstern eingearbeiteten Rangabzeichen wiesen dabei auf seine besondere Stellung hin. „Ihr habt mich gerufen Kaiserin.“ Meinte Deskar dann während er sich elegant verneigte. „Geheimrat, gehe ich recht in der Annahme das ihr mit der Technik der Gedankenkonditionierung vertraut seid?“ fragte Arianna daraufhin. „Selbstverständlich Kaiserin. Ich kenne sowohl die zugrundeliegenden Theorien als auch sämtliche notwendigen Praktischen Schritte um den Vorgang durch zu führen.“ Antwortete Deskar. „Sehr gut.“ Meinte Arianna daraufhin zufrieden. Obwohl es Deskar mittlerweile offensichtlich ziemlich juckte zu fragen weshalb sich Arianna dafür interessierte, schwieg er.

„Nun Geheimrat ich würde dann gerne von euch erfahren ob es möglich ist eine Konditionierung rückgängig zu machen?“ fragte Arianna dann unvermittelt. Deskar zögerte daraufhin einen Moment mit der Antwort, es war offensichtlich das er seine Worte sorgsam abwog. „Theoretisch ja Kaiserin. Allerdings wurde das noch nie versucht.“ Antwortete Deskar dann nachdenklich. „Ich habe vollstes Vertrauen in eure Fähigkeiten Geheimrat. Wie lange benötigt Ihr für die Vorbereitungen?“ erwiderte Arianna. „Ich fühle mich durch euer vertrauen Geehrt Kaiserin, aber ich muss dringend davon abraten.“ Meinte Deskar umgehend. „Weshalb Geheimrat?“ fragte Arianna nach. „Wie Ihr wisst wird die Gedankenkonditionierung nicht leichtfertig angewandt. Wenn jemand Konditioniert wurde hat dies immer einen triftigen Grund, schon alleine deshalb sollte man von einer Umkehrung absehen. Außerdem riskiert man schwerwiegende Psychische Traumata.“ Erklärte Deskar umgehend. „Weshalb riskiert man Traumata?“ fragte Arianna verunsichert nach. „Das hängt mit der Funktion der Konditionierung zusammen Kaiserin. Da es uns nicht möglich ist die Erinnerung einer Person direkt zu manipulieren bringen wir das Gehirn lediglich dazu auf bestimmte Erinnerungen nicht mehr zu zugreifen. Dazu nutzen wir die Tatsache aus dass das Menschliche Gehirn besonders Traumatische Erlebnisse aus selbstschutzgründen blockiert. Im Prinzip belegen wir gewisse Gedankengänge und Erinnerungen lediglich mit einem Künstlichen Trauma um zu verhindern dass das Gehirn des Konditionierten darauf zurückgreift.“ Erläuterte Deskar geduldig obwohl seine Stimme einen leicht Lehrerhaften Unterton bekam.

„Wie hoch ist das Risiko für eine Traumatisierung?“ fragte Arianna daraufhin nachdenklich. „Das kann ich nicht guten Gewissens beantworten Kaiserin. Wie ich bereits sagte, es wurde noch nie versucht.“ Antwortete Deskar. „Ich verstehe. Ich danke euch für eure Erläuterungen Geheimrat.“ meinte Arianna nachdenklich. „Ich freue mich euch zu Diensten gewesen zu sein Kaiserin, aber gestattet mir eine Frage.“ erwiderte Deskar. „Fragt.“ meinte Arianna lediglich. „Ich danke euch Kaiserin. Weshalb interessiert Ihr euch für die Möglichkeit der Umkehrung der Gedankenkonditionierung?“, „Ist das nicht offensichtlich Geheimrat?“ fragte Arianna zurück. Deskar überlegte darauf kurz ehe er meinte: „Ich verstehe, eure Mutter...“, „Exakt Geheimrat.“ bestätigte Arianna wobei sie alles andere als Glücklich wirkte. Deskar erwiderte daraufhin nichts, seiner Meinung nach wäre es am besten Gewesen Siandra dort zu lassen wo sie gewesen war, die ganze Aktion hatte trotz intensiver Bemühungen des IFM einiges an Staub aufgewirbelt. „Ihr könnt euch entfernen.“ Meinte Arianna dann.

Unterdessen herrschte im Leitstand der Efficacitas, Admiral Lorence Flaggschiff, massive Anspannung während das Schiff gemeinsam mit zwei schweren Tiefraumkreuzern, vier Geleitfregatten und zwei Torpedozerstörern sowie dem obligatorischen Versorgungsschiff mit Maximalgeschwindigkeit auf die Grenze zum Imperialen Raum zuhielten. Aus Sicherheitsgründen hatte sich Lorence nämlich geweigert direkt in Imperiales Territorium zu springen. „Irgendwas auf den Langstreckensensoren?“ fragte Lorence dann zum wiederholten Mal. „Negativ Sir, alles ruhig von den Beschädigten Schiffen am Zielpunkt abgesehen. Allerdings muss ich Sie daran erinnern das die Sensoren nur eingeschränkt arbeiten solange der Verzerrungsantrieb arbeitet.“ Antwortete der Sensoroffizier. Lorence nickte daraufhin nur knapp, natürlich wusste er das. „Passieren Grenze jetzt.“ Meldete dann der Navigationsoffizier. „Alle Waffen in Bereitschaft, Drohnen startklar machen.“ befahl Lorence umgehend, er rechnete jeden Moment damit in einem Imperialen Störfeld zu landen und von einer Grenzpatrouille aufgegriffen zu werden. Allerdings konnte der Unionsverband unbehelligt zu seinem Ziel vorstoßen und der Navigationsoffizier meinte sofort: „Erreichen Zielkoordinaten Admiral.“, „Verzerrungstriebwerke aus, aktive Sensoren abschalten!“, „Sir ohne die Aktiven Sensoren wäre es möglich das wir sich nähernde Imperiale Streitkräfte nicht bemerken.“ Erwiderte der Sensoroffizier sofort. „Ich weiß, aber es verringert auch die Chance überhaupt erst entdeckt zu werden.“ Meinte Lorence knapp, auch er war extrem angespannt.
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05 Jul 2014 13:08 #66750 by Todesgleiter
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Kaum hatte der Verband dann verlangsamt konnte man die Überreste des vergangen Gefechtes mit eigenen Augen betrachten. Zwar hatten Imperiale Bergungseinheiten die überlebenden sowie die noch zu rettenden Schiffe bereits evakuiert, doch trotzdem trieb noch eine größere Anzahl Trümmer durch das All, die vermutlich früher oder später von einem Schrottschlepper eingesammelt werden würden. „Mr. Danna richten sie ein Komplettes überwachungsnetzwerk ein ich will das der gesamte Bereich abgesichert wird.“ Befahl Lorence dann umgehend. „Ja Sir.“ Bestätigte Nathan der die Karriere Leiter einmal mehr hochgefallen war und nun endlich Drohnenoffizier war. Als solchem oblag ihm die Koordination der Drohnenverbände eines Unionsschiffes wodurch er die Kontrolle über den Großteil der Schlagkraft des Schiffes hatte, ein angesehener und bewunderter Posten, was Nathan sehr wohl wusste. „Lassen sie Proben der Trümmer an Bord schaffen und beginnen Sie sofort mit der Wissenschaftlichen Analyse, ich will hier so schnell wie möglich weg.“ Befahl Lorence dann, er wusste sehr wohl das ihre Anwesenheit hier einen Verstoß gegen den Waffenstillstandsvertrag zwischen der Union und dem Imperium bedeutete was von der Imperialen Führung als Grund für einen Großangriff auf die Union genutzt werden konnte.

An Bord des verlassenen Formschiffes lief der Stoßtrupp unter Arkovs Führung unterdessen in Richtung der Biodecks. „OK hinter dieser Tür müsste der Quarantäne Bereich beginnen in dem aus den Genproben vollwertige Lebewesen gezüchtet werden sollten.“ meinte Arkov dann und betätigte den Öffnungsschalter. Umgehend öffnete sich das Schott daraufhin laut knirschend und eine regelrechte Lawine aus Dreck und Pflanzenblättern rutschte in den Korridor. „Was zum?!“ rief Nathan überrascht aus und machte einen Satz nach hinten. „Das dürfte eigentlich nicht sein.“ stellte dann Arkov fest während er durch das offene Schott auf die dichte Vegetation blickte die sich in dem Korridor ausgebreitet hatte. „Ich glaube irgendwas ist hier nicht nach Plan gelaufen.“ Stellte Herlan dann fest. „Sieht so aus, vorsichtig jetzt, wer weiß was hier los ist.“ Meinet Arkov dann und kletterte mit vorgehaltener Waffe über den Haufen aus Biomasse der sich vor dem Durchgang angehäuft hatte.

„Das erklärt die gute Luft hier drin.“ Meinte Herlan dann während er ein Blatt eines kleinen Baumfarnes musterte der mitten im Korridor stand und wohl früher oder später Probleme mit der Decke bekommen würde. „Sieht so aus als wären die Aufzucht anlangen aktiviert worden und da niemand die Pflanzen entfernt hat haben sie sich langsam ausgebreitet.“ Stellte dann Arkov fest. „Das bedeutet aber auch das sich hier Tierische Organismen befinden müssen, sonst hätte tote Pflanzenmaterie nicht zu Humus umgesetzt werden können.“ Meinte Herlan umgehend während er die, gut einen halben Meter auf dem Boden aufgeschichtete Erde durch die Finger rieseln lies. „Sieht so aus als hätte sich hier ein komplettes Ökosystem gebildet.“ Fügte umgehend einer der Marinesoldaten an während er um die nächste Korridorkreuzung spähte, sämtliche Gänge waren komplett zu gewuchert. „Weiter zu Biokontrollstation. Vielleicht bekommen wir dort ja raus was hier los ist.“ meinte Arkov daraufhin. Worauf sich der Trupp wieder in Bewegung setzte. Plötzlich hob einer der Soldaten die geballte Faust worauf sämtliche anderen stehen blieben. „Da ist was in dem Busch.“ meinte der Soldat dann leise und deutete mit der Waffe auf einen unscheinbaren kleinen Busch der direkt an der Korridorwand wuchs. Kaum traten die bewaffneten Männer näher ertönte ein lautes Quieken und ein kleines Pelziges Wesen huschte aus dem Busch heraus den Korridor entlang. „Es gibt definitiv Tierisches Leben an Bord.“ Stellte Herlan daher fest.

Einige Meter weiter mündete der Korridor in einen großen Raum der nun mit Meterhohen Bäumen bewachsen war, während der Boden von verschiedenen Farn und Grasarten überwuchert war. „Biodeck vier.“ Las Arkov dann an einer der Wände. „Was für Tierarten wurden denn für gewöhnlich auf solchen Schiffen gezüchtet?“ fragte dann einer der Soldaten. „Alles was man für ein Gesundes Ökosystem und zur Versorgung einer Kolonie benötigt.“ antwortete Arkov. „Da gehören doch bestimmt auch Raubtiere dazu oder General?“ fragte der Soldat weiter. „Ja natürlich.“ Antwortete Arkov ehe ihm klar wurde worauf der Soldat hinaus wollte. „Behaltet die Umgebung im Auge Männer.“ Meinte er daher ehe er weiter ging. Einige Minuten und dutzende Begegnungen mit verschiedenen Pelzigen und gefiederten Vertretern der Bordfauna, welche zum Glück allesamt mehr Angst vor den Menschen hatten als umgekehrt, erreichte die Gruppe dann eine Lichtung in deren Zentrum sich eine Art Turm bis zur Decke erhob. „Das muss die Biokontrollstation sein.“ Stellte Herlan fest. Arkov nickte daraufhin lediglich und meinte: „Sehen wir uns das mal näher an.“

Während Arkov und seine Begleitung noch zu ergründen versuchten weshalb die mitgeführte Flora und Fauna langsam das Schiff übernahm, sah sich Arianna mit einem Moralischen Dilemma konfrontiert. Dank Geheimrat Deskar wusste sie zwar nun das es theoretisch möglich war die Gedankenkonditionierung welche die Erinnerungen ihrer Mutter blockierte rückgängig zu machen, doch dazu musste sie eben jene einem gewaltigen Risiko aussetzen. Unschlüssig was sie nun tun sollte schritt sie daher in einem ihrer unzähligen Privaträume auf und ab und versuchte ihre Gedanken zu Ordnen und die Sache Objektiv zu betrachten, wie Beldanna es sie gelehrt hatte. Dies stellte sich in der Praxis jedoch als bedeutend schwieriger dar als in der Theorie. „Kommst in letzter Zeit aber auch garnichtmehr zu ruhe oder?“ fragte dann auf einmal Ludiana die in den Raum getreten war ohne das Arianna sie bemerkt hatte. „Ich weiß. Ich glaube das Universum hasst mich.“ Antwortete Arianna niedergeschlagen. „Glaub ich nicht. Dein Problem ist lediglich das du dich schon in so jungen Jahren mit Dingen befassen musst an denen schon bedeutend ältere und erfahrenere Führer gescheitert sind.“ Erwiderte Ludiana. „Danke für die Aufmunterung.“ Brummte Arianna zurück. „Tut mir leid.“ Meinte Ludiana daraufhin. „Es ist aber nun mal die Wahrheit.“ Erwiderte Arianna die sich schon oft gewünscht hatte das jemand anders den Thron geerbt hätte.

„Du packst das schon.“ Meinte Ludiana dann aufmunternd und hoffte dabei inständig das sie recht hatte, den wen Arianna das Handtuch warf würde das Konsequenzen nach sich ziehen die sich im Moment niemand auch nur vor zu stellen wagte. „Es sind nicht die Regierungsgeschäfte die mich so belasten. Es ist ein privates Problem.“ erwiderte Arianna daraufhin. „Oh verstehe, die sind oft noch komplizierter.“ stimmte Ludiana umgehend zu. „Damit hast du recht. Ich brauche mal deinen Rat.“ Erwiderte Arianna. Ludiana zog daraufhin überrascht eine Augenbraue hoch meinte jedoch: „Ich werde nach bestem Wissen und Gewissen antworten.“, „Ich weiß.“ Meinte Arianna grinsend ehe sie fragte: „Angenommen du würdest ein lange verlorenes Familienmitglied wieder finden dessen Gedächtnis beeinträchtigt ist so dass es dich nicht wieder erkennt, du aber eine Möglichkeit kennst den Gedächtnisverlust Rückgängig zu machen, was jedoch mit erheblichen Risiken verbunden ist, was würdest du tun?“ Ludiana setzte daraufhin eine nachdenkliche Miene auf und überlegte gründlich bevor sie antwortete: „Das ist eine schwierige Frage.“, „Ich weiß.“ Stimmte Arianna zu. „Ich denke ich würde es tun. Vorausgesetzt die Chancen auf Erfolg sind realistisch.“ Meinte Ludiana dann nachdenklich. „Dank dir.“ Meinte Arianna daraufhin.
~~~Ende Kapitel 24~~~

mfg.: Tg

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12 Jul 2014 13:41 #67213 by Todesgleiter
Kapitel 25:
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Mit einem leisen ächzen öffnete sich das Schott und gab den Weg in das Innere des Turmartigen Gebäudes frei. Zur allgemeinen Erleichterung hatte es die Flora und Fauna bislang noch nicht geschafft auch diesen Bereich des Schiffes zu erobern. „Ich hätte nicht gedacht mich eines Tages einmal über den Anblick der nüchterne Imperialen Innenarchitektur zu freuen.“ stellte Herlan dann fest und klopfte gegen eine der Wände, das marschieren durch das Urwaldartige Gelände des BIodecks war ausgesprochen Kräftezehrend gewesen. „Weiter zum Kontrollraum.“ Meinte Arkov daraufhin während er bereits mit gutem Beispiel voran ging. Nur wenige Minuten später erreichten sie allesamt den Kontrollraum der sich knapp unter der Decke des Raumes befand wodurch man früher einmal wohl eine gute Aussicht über das ganze Deck gehabt haben musste, jedenfalls bevor die Pflanzen bis an die Decke gewuchert waren. „Hmm die Bioerhaltungssysteme Arbeiten auf voll last.“ stellte Herlan dann schnell fest während er einen kurzen Blick über das Instrumenten Pult warf. „Ja, aber warum?“ fragte Arkov mehr sich selbst als die anderen anwesenden. „Vielleicht finden wir einen Hinweis in den Logbüchern des Leitenden Botanischen Offiziers.“ Meinte Herlan daraufhin und setzte sich auf den Stuhl eines Überwachungsoffiziers ehe er versuchte mittels der Tastatur vor ihm Zugriff auf das Computersystem des Schiffes zu erlangen.

Plötzlich meinte dann eine leise Stimme: „Niemand darf die Maschinen stören wer seid ihr?“ Augenblicklich wirbelten die Männer herum und schauten direkt in das Gesicht eines kleinen Mädchens, vielleicht sechs Jahre alt. Sie war lediglich mit einer Art Kleid aus Pflanzenfasern bekleidet das ihr bis knapp an die Knie reichte, während ihr langes Dunkelbraunes Haar ihr fast bis zu den Hüften reichte. „Wer bist du kleines Mädchen und wo kommst du her?“ fragte Arkov dann so freundlich wie es ihm in seiner Überraschung möglich war. „Ihr müsst weg von den Maschinen sonst wird der Wächter furchtbar wütend werden.“ meinte das Mädchen dann. „Welcher Wächter? Und warum dürfen wir das Kontrollpult nicht berühren?“ fragte Arkov umgehend und legte dabei demonstrativ seine Waffe bei Seite, worauf auch die restlichen Arthan ihre Waffen zumindest sinken Liesen. „Weil es das Gesetz so will.“ Meinte dann ein hagerer Mann der hinter das Mädchen trat und die bis an die Zähne bewaffneten Eindringlinge dabei nervös beobachtete. „Welches Gesetz? Ich wäre über eine Aufklärung über die hiesigen Umstände sehr dankbar.“ meinte Arkov umgehend und erhob sich aus dem Stuhl auf dem er bisher gesessen hatte. Augenblicklich packte der Mann das Mädchen an den Schultern während sich seine Wadenmuskeln strafften. „Du musst keine Angst haben, wir wollen dir und deiner Tochter nichts tun.“ meinte Arkov umgehend.

Plötzlich ertönte dann ein schweres Schrittgeräusch und der Mann wurde kreidebleich während er panisch ausrief: „Er kommt! Ihr habt ihn wütend gemacht!“ Dann packte er das Mädchen und warf es sich über die Schulter ehe er panisch davon rannte. Arkov bedeutete seinen Leuten daraufhin schnell in Position zu gehen und ging seinerseits gegenüber der Tür hinter einem Träger in Deckung. Dann trat mit schwerem Schritt ein Mensch in der Rüstung eines Imperialen Sturmsoldaten um die Ecke, aufgrund der etwas unbeholfenen Bewegungen und des langsame Tempos mit dem er sich näherte sowie der Tatsache das er seine Waffe schlaf über den Boden schleifen ließ, verrieten Arkov jedoch das es sich dabei nicht um einen der gut ausgebildeten und Trainierten Soldaten handelte. „Wer wagt es die Ruhe der Maschinen zu stören?!“ fragte der Mann in dem Anzug dann und hob schwerfällig seine Waffe, ein veraltetes Laserstrahlgewehr wie es heutzutage allerhöchstens noch in Imperialen Militärmuseen oder Beutesammlungen alter Veteranen zu finden war. „Wir wussten nicht das es verboten ist diesen Raum zu betreten. Wir sind Reisende von weit her.“ meinte Arkov daraufhin. Augenblicklich fixierte der Mann Arkov und meinte schwer atmend: „Zeig dich mir.“ Arkov tat wie gehiesen und erhob sich vorsichtig aus seiner Deckung, die Waffe ließ er dabei vorsorglich auf dem Boden liegen, er war nicht gekommen um zu kämpfen. Der Mann musterte ihn dann kurz ehe er Wuterfüllt: „Arthan!“ brüllte und abdrückte.

An der Grenze zwischen dem Raum der Union und dem des Imperiums analysierten die Wissenschaftler an Bord der Unionseingreifgruppe noch immer die Trümmer der Imperialen Patrouille und hatten bereits einiges in Erfahrung gebracht, das meiste war nicht Sonderlich beruhigen gewesen. So stand mittlerweile aufgrund georteter Überreste einer schweren Angriffsdrohne fest dass das Fremde Schiff die gekaperten Drohnen noch immer einsetzte, wodurch für das Imperium der Schluss nahelag das die Union für den Angriff verantwortlich war. Ebenso schien die Imperialen den Waffen ihres Feindes gegenüber ähnlich machtlos gewesen zu sein wie die Union. „Sagen Sie den Weißkitteln das sie noch eine halbe Stunde haben alle benötigten Proben an Bord zu holen, wir sind schon viel zu lange hier.“ Befahl Lorence dann auf einmal, seit sie in den Imperialen Raum eingedrungen waren hatte er die Brücke nicht einmal verlassen und trommelte nervös mit den Fingern auf seiner Armlehne herum, er wollte eine Begegnung mit Imperialen Kampfeinheiten unbedingt vermeiden. Plötzlich meldet dann der leitende Aufklärungsoffizier: „Sir ich empfange Raumverzerrungen, die Signatur passt zu Imperialen Kriegsschiffen!“, „Wie lange bis sie uns erreichen?“ fragte Lorence umgehend „Wenn sie Kurs und Geschwindigkeit beibehalten fangen sie uns in zehn Minuten ab Sir.“ Antwortete der Aufklärungsoffizier. „In fünf Minuten fliegen wir hier weg, bis dahin muss alles an Bord sein was mit muss!“ meinte Lorence daraufhin.

Fünf Minuten später befahl Lorence auch umgehend: „Beschleunigen!“, „Ja Sir.“ Bestätigte der Navigationsoffizier ehe die Schiffe ihre eigenen Raumverzerrungsaggregate anwarfen. „Raumverzerrungsantrieb arbeitet mit einhundert Prozent der maximal Leistung Sir.“ meldete der Navigationsoffizier dann nach einem kurzen Systemcheck. „Gut.“ meinte Lorence erleichtert, die Verzerrungsantriebe der Union waren denen des Imperiums überlegen, es war daher unmöglich das die Imperialen Schiffe sie einholen konnten. Doch plötzlich begann das Schiff heftig zu Vibrieren und der Aufklärungsoffizier meldete: „Raumstörung direkt voraus!“, „Was?!“ fragte Lorence schockiert, in diesem Bereich des Raumes gab es keine natürlichen Phänomene welche eine Raumstörung verursachen konnten, Weshalb diese zwangsläufig eine künstliche Ursache haben musste. Dann kollabieret das Verzerrungsfeld auch schon und spie die Unionsschiffe wieder in den Normalraum aus, genau vor dem Bug einer Imperialen Patrouille. „Shit.“ Dachte sich Nathan darauf, man musste kein Genie sein um eins und eins zusammen zu zählen, das Imperium hatte sie längst entdeckt gehabt und die Fluchtwege abgesichert. „Wir empfangen eine Nachricht Sir.“ Meldete dann der Kommunikationsoffizier. „Lassen Sie hören.“ erwiderte Lorence. Augenblicklich darauf schallte ein barsche Stimme aus den Lautsprechern: „Kriegsschiffe der Union, Ihr habt widerrechtlich Imperialen Raum betreten und damit die Bedingungen des Waffenstillstandsvertrages verletzt. Ihr habt zwei Minuten zu kapitulieren, ansonsten wird dies als Akt der Aggression gewertet und sämtlich Vereinbarungen annulliert. Als direkte Reaktion werden Ihre Schiffe zerstört werden.“

„Ich mochte die Imperialen Schon immer, so höflich und zuvorkommend.“ Kommentierte der Waffenoffizier umgehend. „Taktische Analyse, wie sieht es aus?“ fragte Lorence daraufhin. „Sie sind uns Unterlegen Sir, sie haben nur einen Kreuzer, zwei Zerstörer und drei Unterstützungsfregatten.“, „Und die zweite Patrouille die uns verfolgt Sir.“ Fügte der Aufklärungsoffizier an. „Damit wären sie zwar Zahlenmäßig überlegen aber ihre Schiffe können es trotzdem nicht mit uns aufnehmen.“ erwiderte der Waffenoffizier. „Das sehe ich ähnlich, Kampfstationen besitzen, wir schießen uns den Weg frei wenn es sein muss!“ meinte Lorence umgehend. „Sir das wäre dann eine offene Kriegserklärung.“ Stellte Nathan fest, nur zur Sicherheit. „Das ist mit bewusst.“ antwortete Lorence sofort. Nachdem dann ungefähr anderthalb Minuten verstrichen waren, fuhren die Panzerplatten, welche die Imperialen Laserwaffen verbargen zurück, eine klare Drohgebärde in Richtung der Unionsschiffe. „Die müssen doch wissen das sie den kürzeren ziehen werden....“ meinte Waffenoffizier Mike Dallas, der neben Nathan an der Taktischen Konsole stand und ganz offensichtlich nicht viel über die Einstellung Imperialer Soldaten wusste. „Natürlich wissen die das. Es ist ihnen aber egal. Ein Imperialer Offizier würde sich sogar mit einer unbewaffneten Rettungskapsel einer Flotte Schlachtschiffe in den Weg stellen, die kennen keine Angst, schon gar nicht vor dem Tod.“ Antwortete Nathan daraufhin. „Spitze.“ Murmelte Mike daraufhin.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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