Die Chroniken des Feuers

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24 May 2014 12:48 #65419 by Todesgleiter
@Lord Pa'ul: Das wirst du gelich alles erfahren! ;)

@all: Viel Vergnügen bei:
Kapitel 18:

Eher gelangweilt als voller Spannung saß Arkintec auf seinem Kommandothron und wartete darauf dass das von Kaiserin Arianna verhängte Ultimatum an de Arthan ablief. Wie er vermutet hatte, hatten sie sich bisher nicht ergeben und würden dies aller Wahrscheinlichkeit nach auch nie tun. Dann registrierten die Sensoren urplötzlich etwas. Mit einem schnellen Seitenblick auf einen der Freischwebenden Holobildschirm auf dem die Gruppenkoordinatoren die Erkenntnisse ihrer Abteilungen mitteilten, wusste Arkintec, dank der Eintragung des leitenden Aufklärungsoffiziers, das es sich bei den Sensorwerten um eine typische Gravitataive Verlagerungswelle handelte, welche immer entstand wenn eine größere Flotte einen Raumsprung durchführte. „Warum ziehen sie sich zurück?“ fragte sich Arkintec dann überrascht, da die Langstreckensensoren bestätigten dass der Großteil der im Orbit um Arthan I befindlichen Flotte verschwunden war. Im selben Moment traf die Imperiale Verstärkung ein, aufgrund der Tatsache dass das Arthan System über mehrere Bewohnte Planeten und Monde sowie über einige Orbitale Lebensräume verfügte, waren zusätzliche Truppen für eine erfolgreiche Invasion notwendig. Noch während die Schiffe in den Normalraum zurückfielen machte das Langstreckenkommunikationssystem auf sich Aufmerksam, anhand der Kodierung welches das Signal trug, wusste Arkintec sofort das es von Pyrus I stammte weshalb er nicht lange zögerte und die Übertragung auf einen weiteren Holoschirm legte.

„Kaiserin“ grüßte Arkintec dann und senkte den Kopf. „General Militäradjutant, mir liegen keine Information über eine Kapitulation der Arthan vor. Haben sie sich bei Euch gemeldet?“ fragte Arianna dann unverblümt. „Nein Kaiserin.“ antwortete Arkintec wahrheitsgetreu. „Wie ihr sicherlich wisst läuft mein Ultimatum in wenigen Minuten aus, wenn sie sich bis dahin nicht ergeben haben erwarte ich von Euch das Ihr mit aller Härte zuschlagt. Ich möchte ein Exempel statuieren, jeder soll begreifen das man das Imperium ernst nehmen muss.“ Erwiderte Arianna. „Wie Ihr wünscht.“ Bestätigte Arkintec hoch zufrieden, es war seit langem sein Persönlicher wünsch das Arthan System in Schutt und Asche zu legen um sich für die Schmach welche die Arthan dem Imperium zugefügt hatten zu revanchieren. „Ich erwarte Eure Meldung.“ Meinte Arianna dann ehe sie die Verbindung unterbrach, wohl wissend das sie Arkintec mit der Anweisung zum Angriff eine große Freude gemacht hatte und vermutlich nicht nur ihm, die meisten Imperialen Bürger hassten die Arthan mindestens so sehr wie die Arthan das Imperium hassten.

Etliche Lichtjahre entfernt bereitete sich die Theta- 1 Anlage auf die Aktivierung des Singularitätsstrahlers, wie die gewaltige Ringförmige Apparatur, welche zwischen der Station und dem Planetoiden schwebte von Janush getauft worden war, vor. Zu diesem Zweck hatten sämtliche Schiffe das Gebiet rings um den Planetoiden geräumt, ebenso waren hunderte zusätzlicher Kampfdrohnen auf Patrouille um jedwede unautorisierte Annäherung zu entdecken und notfalls auch Gewaltsam zu bekämpfen. „Sicherheit meldet, alle Einheiten bereit.“ Meinte Nathan dann. „Gut, ich initialisiere die Gravitationsgeneratoren.“ antwortete Janusch ehe er ein paar Knöpfe drückte. Zunächst passierte daraufhin gar nichts, doch dann begann der überall her umschwebende Silikat Staub sich in Bewegung zu setzen, wie durch einen gewaltigen Ausguss im All wurden die Partikel durch den Ring gesaugt und in einem Konzentrierten Strahl auf den Planetoiden abgefeuert. „Teilchenbeschleunigung erreicht Sollwert jetzt. Gravitationsspulen innerhalb normaler Paramater.“ meldet Janush dann. Im selben Moment konnte man auch schon mit bloßen Auge erkenne wie die Oberfläche des Planetoiden wie von einem gewaltigen Schleifpapier abgeschliffen wurde. Ich glaube es funktioniert.“ stellte Ben daher fest. „Ich bestätige. Die Sensoren erfassen einen Masseverlust des Planetoiden.“ Meldete Josh nur kurz darauf.

Schon nach wenigen Minuten des Teilchenbeschusses begann die Oberfläche des Planetoiden regelrecht abzuplatzen und legte die Kristalline Struktur darunter frei, sofort rekonfigurierte Janush den Strahl, konnte jedoch nicht vermeiden das einige Teilchen trotzdem auf den Kristall trafen. Plötzlich explodierte der Planetoid regelrecht und eine mächtige Gravitationswelle erfasste sowohl den Beschleuniger als auch sämtliche Schiffe in der Nähe und auch die Station. „Scheiße“ dachte sich Nathan daher und rappelte sich wieder auf, das Künstliche Gravitationssystem hatte die Erschütterungen bei weitem nicht absorbieren können, was zur Folge gehabt hatte das er und viel, andere einen ziemliche unelegante Bruchlandung hingelegt hatten. „Jemand ernsthaft verletzt?“ fragte dann Ben der sich gerade am Stuhl des Operators auf dem Janush saß wieder auf die Füße zog. „Geht schon danke der Nachfrage.“ Meinet Nathan sofort. „Alles was wichtig ist, ist noch dran.“ Stellte dann Josh fest. „Meine Fingernägel sind abgebrochen, ansonsten nichts.“ Meinte dann Viktoria. „Ok, Janush?“ fragte Ben dann, doch Janush welcher mit dem Kopf auf der Konsole lag reagieret nicht. „Janush?“ fragte Ben daher noch einmal nach. Doch wieder rührte sich der Ingenieur nicht. „Oh Scheiße Jansuh!“ meinte Ben dann und hob seinen Freund und Mitarbeiter hoch, mitten auf seiner Stirn klaffte ein große Platzwunde in der noch ein Stück der geborstenen Kontrollkonsole stecke. „Scheiße!“ rief Ben daher aus. Nathan jedoch schaltete sofort und aktivierte das Bordkommunikationssytem: „Medizinischer Notfalltrupp sofort auf das Observationsdeck wir haben einen Schwerverletzten!“

Erst nachdem er den Notruf abgesetzte hatte warf Nathan dann einen Blick aus dem Panoramafenster durch welches man den Planetoiden gut beobachten konnte, er war jedoch nicht mehr da. An seiner statt schwebte ein Fremdartiges Gebilde inmitten einer schnell expandierenden Trümmerwolke. So bestand die fremde Apparatur scheinbar aus einem einzigen riesigen Kristall der in etwa auf halber Länge von einem Schwarzen Ring der sich mit zunehmenden Durchmesser beständig verjüngte umgeben war. „Was ist das?“ fragte er daher. Erst jetzt bemerkten die anderen das Objekt. „Ich habe keinen blassen Schimmer.“ Gestand Ben mit einem ehrfürchtigen Tonfall. „Ich mach mir ja eher um die Bruchstücke sorgen, einige der größeren nähern sich unserer Position gefährlich an.“ Stellte dann Josh fest der sich wieder hinter der Sensorstation positioniert hatte. „Debbie, mach die Waffen klar! Autorisierung Danna Echo fünf.“ Meinte Nathan dann. „Befehl kann nicht ausgeführt werden, Waffensysteme sind außer Funktion.“ Antwortete Debbie daraufhin. „Schlecht.“ stellte Nathan daraufhin nicht nur für sich selbst fest. „Offenbar hat die Gravitationswelle einige Systeme beschädigt.“ stellte Ben dann nüchtern fest. „Hoffen wir das eines der Schiffe noch Zugriff auf seine Waffen hat.“ Meinte Viktoria daraufhin. Nathan prüfte unterdessen den Status der von der Station kontrollierten Kampfdrohnen, sämtliche waren ausgefallen, offenbar hatte de Gravitationswelle eine Überladung in den Trägheitsdämpfern verursacht und die Energiequellen überladen weshalb sich die Drohnen selbst deaktiviert hatten um eine Überlast Detonation zu vermeiden.

Die Schiffe scheinen ebenfalls Schwierigkeiten zu haben.“ Stellte Josh dann fest nachdem keines der anwesenden Militärschiffe eine Reaktion auf die Felsbrocken zeigte. Im selben Moment kam auch der Medizinische Notfalltrupp in den Raum gestürmt. „Da stimmt was nicht, das kann keine normale Gravitationswelle gewesen sein.“ meinte Nathan dann während Janush im Hintergrund auf eine Antigravitationstrage gehievt wurde. „Wird er durchkommen?“ fragte Viktoria dann einen der Sanitäter. „Keine Ahnung, er ist nicht der einzige der ordentlich was abgekriegt hat und viele unsere Medizinischen Geräte sind tot.“ Antwortete der Sanitäter. Dann meldete sich Debbie zu Wort: „Warnung! Kollisionsalarm!“, „Schlecht.“ Fasste Josh die Situation daraufhin mit einem einzigen Wort zusammen. Plötzlich schossen mehrere Schiffe aus dem Asteroidenfeld hervor, anhand ihrer Färbung erkannte man sie sofort als Kartellschiffe. „Die haben uns jetzt noch gefehlt.“ Stellte Nathan fest. Schließlich eröffneten die Schiffe des Kartells das Feuer, zur allgemeinen Überraschung jedoch auf die Trümmer. Dann meinet Debbie: „Eingehende Transmission.“, „Leg es auf meine Konsole.“ Erwiderte Nathan. Sofort darauf erschien das Bild Askors auf der Konsole. „Sie?“ fragte Nathan etwas überrascht. „Ich danke euch dafür das Artefakt frei zu legen, ich denke das Retten eurer Leben ist ein angemessener Dank.“ Stellte Askor dann fest während gleichzeitig mehrere Angriffsschiffe des Kartells sich zu dem Alienobjekt bewegten welches nach wie vor völlig unbeeindruckt im Raum schwebte.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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24 May 2014 12:51 #65420 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Was haben Sie vor?“ fragte Nathan daraufhin. „Das wirst du bald erfahren.“ antwortete Askor ehe er die Verbindung unterbrach. „Aus dem Typen soll mal einer Schlau werden.“ stellte Josh dann fest. „Sie werfen Gravitationsharpunen ab, ich glaube die wollen das Ding abschleppen.“ Meinte dann Ben welcher das Vorgehen der Kartelleinheiten genau beobachtete. „Das ist verrückt, wir wissen überhaupt nicht wie es reagiert wenn es mit dem immensen Energieausstoß eines Raumverzerrungsgenerators konfrontiert wird!“ erwiderte Viktoria schockiert. „Scheint so als ob wir das Bald erfahren, obwohl Moment ich erfasse Gravitationsanomalien von den Angriffsschiffen. Sie aktiven ihre Raumsprungantreibe!“ meinte dann Josh. „Die sind ja lebensmüde.“ Stellte Nathan umgehend fest. Schließlich zuckten mehrere Grelle Lichtblitze auf und die Schiffe des Kartells waren, inklusive des Alien Artefaktes, verschwunden. „Ich glaube das gibt noch ärger.“ Stellte Josh dann fest.

Weit von den Geschehnissen im Unionsraum entfernt blickte Arkov aus dem Fenster und betrachtete die Flotte. Nachdem der Stammesrat sich abgesetzt und die Imperialen Truppen sich für den Angriff klar gemacht hatten, hatte Arkov beschlossen so viele wie möglich zu Retten. Um dies zu erreichen hatte er es in Rekordzeit geschafft die Überreste der Raumflotte und auch etliche Zivile Schiffe dazu zu bewegen ihm zu Helfen und so viele Menschen wie möglich auf zu nehmen ehe sie sich in den Tiefraum zurückgezogen hatten. „General, die Auflistung der Versorgungsgüter.“ Meldete einer der zahllosen Jungen Soldaten welche die wenigen Kampffähigen Schiffe bemannten während er ein Holopad auf Arkov’s neuen Schreibtisch ablegte. „Danke.“ Meinet Arkov daraufhin und griff sich das Pad, schon nach einem kurzen Überflug über die Liste wusste er das es schlecht aussah, es war nur eine Frage von Tagen bis die Lebensmittel und das Trinkwasser zur Neige gingen und auch die Lebenserhaltungssystem einiger Schiffe würden in Absehbarer Zeit die Funktion aufgrund von Überbelastung einstellen. Ermattet seufzte er daher und lies sich auf den Bequemen Stuhl, der früher vermutlich einmal einem Gardegeneral gehört hatte, fallen.

Dann öffnete sich die Tür in den Raum erneut und Herlan trat herein. „Du siehst schlecht aus.“ Meinte er dann zur Begrüßung. „Ich habe keine Ahnung was wir jetzt tun sollen, die Flucht war einfach, aber wie sollen wir all diese Menschen versorgen? Uns fehlt es an allem, sogar an qualifiziertem Personal.“ Erwiderte Arkov während er sich mit der linken Hand durch das Haar fuhr. Auch Herlan setzte daraufhin eine Nachdenkliche Miene auf und meinte: „Nun ja in den Republikanischen Raum können wir nicht zurück, das Imperium wird ihn vermutlich wieder beanspruchen. So wie ich das sehe haben wir daher nur zwei Alternativen: Entweder bitten wir die Union um Asyl oder machen uns jenseits der Kartographierten Regionen auf die Suche nach einem Bewohnbaren Planeten um neu anzufangen.“ Antwortete Herlan. „Diese Gedanken sind mir auch schon gekommen, aber die Erfolgsaussichten sind in beiden Fällen nicht sonderlich. Die Beziehungen zwischen uns und der Union sind kaum besser als die zum Imperium vor dem Angriff auf Echelon V, sie werden uns wohl kaum einfach aufnehmen, insbesondere weil sie sich damit selbst zu Zielscheibe für das Imperiums machen. Andererseits ist es mehr als unwahrscheinlich das wir in der beschränkten Zeit die uns bleibt einen Bewohnbaren Planeten finden, die meisten sind erst nach Jahrelangen Terraforminganstrengungen Bewohnbar, wozu uns sowohl die Zeit als auch die Ressourcen fehlen.“ Erwiderte Arkov niedergeschlagen.

Dann öffnete sich die Tür erneut und Erlane trat in den Raum, die vergangen Tage hatten definitiv ihren Tribut von ihr gefordert deich trotzdem strahlten ihre Augen als sie ihre Beiden Männer an einem Stück wieder sah. „Mum?“ fragte Herlan überrascht. „Erlanne?“ fragte dann auch Arkov und stand ruckartig auf. „Ich dachte, ich sehe euch nie wieder nachdem raus gekommen ist das eure Flotte vernichtet wurde, tut mir sowas nie wieder an!“ erwiderte Erlanne mit vor Freudentränen glänzendem Gesicht. „Mir ging es ähnlich.“ Meinte Arkov etwas dumpf, nie in tausend Jahren hätte er damit gerechnet seine Frau wieder zu sehen. „Spielt doch keine Rolle, Hauptsache wir sind wieder zusammen.“ meinte Herlan. „Damit hast du recht.“ Stimmte Erlanne ihm umgehend zu. „Wir kommst du hier her?“ fragte Arkov dann. „Ich bin auf eigene Faust nach Arthan I. gereist um mehr über die Schlacht von Echelon in Erfahrung zu bringen und dann ging auf einmal alles drunter und drüber.“ Antwortete Erlanne. „Das kann ich mir gut vorstellen.“ stimmte Arkov zu und schloss seine Frau in die Arme. „Und wo wart ihr so lange?“ fragte Erlanne dann. „Wir haben einen kurzen Zwischenstopp auf Pyrus I. gemacht.“ Antwortete Herlan sarkastisch. „Pyrus I.? Was zur Hölle habt ihr da denn gemacht?“ fragte Erlanne neugierig. „Wir waren gefangene des IFM.“ Antwortete Arkov kurz angebunden die Erinnerungen an die eigene Gefangenschaft waren alles andre als Angenehm. „Das müsst ihr mir näher erklären.“ Stellte Erlanne fest. „Ist ne längere Geschichte.“ Erwiderte Herlan.

Im Orbit um Arthan I. ahnte Arkintec nichts von den Wiedervereinigungsfreuden an Bord der Republikanischen Flüchtlingsflotte und selbst wenn er es gewusst hätte, wäre es ihm völlig gleich gewesen. Immerhin musste er eine Invasion koordinieren. Angespannt ließ er seinen Blick daher zwischen verschieden Monitoren Kreisen, bislang war zwar alles glatt verlaufen, doch Arkintec wusste das man den Durchhaltewillen der Zivilbevölkerung nicht unterschätzen durfte. Aus diesem Grund hatte er flächendeckende Bombardierungen der Städte mit schweren Kanonenbooten und Raumjägern angeordnet. Immerhin lautete seine Anweisung mit aller Härte vor zu gehen. Noch während er mit einem Auge die Zerstörung auf der Planetenoberfläche und die Lichterloh brennenden Großstädte bewunderte, ordnete er bereits den nächsten Schritt des Angriffs an, die Landung der Bodentruppen. Sofort starteten Abertausende von, mit Millionen Soldaten und Hunderttausenden Kampffahrzeugen beladene, Landungsschiffen aus den Hangars der Truppentransporter und vielen wie ein die Sonne verdunkelnder Insektenschwarm auf die Oberfläche des Planeten zu, es war lange her das sich derartige Szenen im bekannten Raum abgespielt hatten und selbst Arkintec lief bei dem Anblick ein eiskalter Schauer den Rücken herunter.

Arianna betrachtete die Bilder aus sichere Distanz auf Pyrus I. und trug eine unergründliche Miene zur Schau. Die Bilder der landenden Invasionsstreitkräfte und der Städte verschlingenden Feuersbrunst machten ihr nur allzu deutlich klar welche Auswirkungen ihre Anweisungen hatten. Ein einziges Wort ihrerseits hatte Auswirkungen auf das Leben von Millionen von Lebewesen. „Die Bilder werden Geschichte schreiben.“ Meinte Beldanna dann welche ebenfalls anwesend war und die Zerstörung mit gemischten Gefühlen betrachtete. „So viel Leid. So viel Zerstörung. Ist es das wirklich wert Beldanna?“ fragte Arianna dann während sie dabei zusah wie ein hunderte Meter hoher Wolkenkratzer in sich zusammenstürzte und vermutlich Hunderte Leben mit sich in die Tiefe riss. „Der Preis für den Frieden und die Sicherheit kann sehr hoch sein.“ antwortete Beldanna. „Vielleicht hin und wieder zu hoch.“ Stellte Ariana daraufhin fest da sie sich überhaupt nicht Mehr sicher war das richtige getan zu haben, zwar hatten die Arthan die Schrecken des Krieges entfesselt, aber war es deshalb gerechtfertigt einen regelrechten Völkermord zu starten?
~~~Ende Kapitel 18~~~

mfg.: Tg

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28 May 2014 19:14 #65526 by Lord Pa`ul
Replied by Lord Pa`ul on topic Die Chroniken des Feuers
Okay, das Kartell krallt sich das Artefakt, Arkov will in unbekannte Gebiete vorstoßen und das Imperium unterwirft die Arthan.
Ich glaube, das Imperium ist der einzige Gewinner.

Todesgleiter-Fanboy!!!

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31 May 2014 12:35 #65564 by Todesgleiter
@Lord Pa'ul: Tja im Moment steht das Imperium wohl wirklich am Besten da, aber noch ist die letzte Schlacht nicht geschlagen ;)

@all: Und weiter geht's:

Kapitel 19:
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Admiral Lorence wirkte ziemlich in sich gekehrt als er mit ruhiger Stimme verkündete: „Dieses Projekt ist mit sofortiger Wirkung beendet. Sämtliches Militärisches Personal und alle Kampfschiffe werden an die Grenze verlegt.“, „Aber Sir, was ist mit dem Alienartefakt? Wer weiß was das Kartell damit anstellt.“ Fragte Nathan umgehend. „Das ist nicht länger unsere Sorge Leutnant. Der Wissenschaftsrat hat beschlossen das wir unsere Prioritäten in naher Zukunft anders setzten müssen wenn wir überleben wollen.“ antwortete Admiral Lorence wobei ihm deutlich an zu sehen war das er damit eigentlich überhaupt nicht ein verstanden war. „Ich werde Sie alle in Kürze über Ihren neuen Stationierungsort informieren. Bis zu diesem Zeitpunkt können Sie sich als Freigestellt betrachten und sich etwas von den Strapazen der vergangene Zeit erholen. Ich danke Ihnen allen für Ihre exzellente Mitarbeit.“ Meinte Admiral Lorence dann ehe er noch anfügte: „Wegtreten.“ Sofort salutierten alle anwesenden daraufhin kurz ehe sich die Versammlung in lauter kleine Grüppchen auflöste die angeregt miteinander diskutierend den Raum Verliesen. „Tja Leute das wars dann wohl.“ meinte Nathan dann etwas geknickt. „Mach dir nichts draus. War nicht deine Schuld. Niemand hätte ahnen können das so etwas passiert.“ erwiderte Viktoria und legte ihren Arm aufmunternd um Nathans Schultern. „Ich weiß. Trotzdem fühle ich mich wie ein Versager.“ Stellte Nathan Fest. „Nimm’s nicht so schwer, ich glaube kaum dass das Kartell mit diesem Ding Irgendwas anfangen kann.“ Meinte Josh daraufhin.

„Mit etwas Glück legen sie sich sogar selbst damit um. Dies Gravitationswelle die von dem explodierenden Planetoiden ausging, war nicht natürlich. Exakt in die Signatur der Welle war ein Leistungsfähiger Elektromagnetischer Puls eingearbeitet der unsere System lahm gelegt hat.“ Meinte dann Ben. „Was meinst du damit?“ fragte Josh umgehend. „Das dieses Ding sich aktiv gegen uns zur Wehr gesetzt hat und das höchst erfolgreich. Das Kartell hat keine Ahnung was sie da geklaut haben.“ antwortete Nathan. „Genau. Ich glaube das es sich um ein Alienschifff handelt das seine Energie aus der Umgebung bezieht. So lange es in dem Planetodien eingeschlossen war, konnte es jedoch keinerlei Energie absorbieren da der Meterdicke Fesl alles abgehalten hat. Durch unsere Aktionen haben wir ihm aber wohl genügend Energie zur Verfügung gestellt um diesen Puls aus zu lösen und wer weiß was das Ding noch auf Lager hat.“ Stimmte Ben zu. „Wenn das stimmt steckt das Kartell in Schwierigkeiten. Bei einem Raumsprung werden Unmengen von Energie freigesetzt, wenn dieses Schiff das allez Absorbiert hat wird es wohl sämtliche Primärsysteme wieder aktivieren können.“ Meinte Josh daraufhin.

Noch immer trieb die Arthan Flüchtlingsflotte im Raum und so langsam machte sich Unruhe breit, immerhin waren die Schiffe komplett überladen weshalb die Passagiere sich teilweiße im wahrsten Sinne des Wortes auf den Füßen standen. Zusätzlich waren die Lebenserhaltungssysteme komplett überfordert was sich mit einer extrem stickigen und dicken Luft bemerkbar machte, ebenfalls war die Innenraumtemperatur um mehrere Grad gestiegen obwohl die Umweltkontrollen die Temperatur eigentlich reduziert hatten. „Wir müssen dringend einen sicheren Zufluchtsort finden und zwar schnell.“ Dachte sich Arkov daher während er in sich zusammengesunken auf dem Stuhl des Kommandierenden Offizier seines neuen Flaggschiffes saß. Zwar hatten sie bereits Raumsprungfähige Langstreckensonden gestartet um einen bislang nicht Kartographierten bewohnbaren Planeten zu finden, doch Arkov war realistisch genug um zu wissen das die Chancen so einen zu finden ziemlich Gering waren. Plötzlich meinte dann sein Kommunikationsoffizier, ein erfahrener Veteran namens Sargos: „General ich empfange interessante Telemetriedaten von einer der Sonden, es scheint als hätte sie eine Größere Raumstation entdeckt.“, „Das kann nicht sein, die Sonden wurden in nicht bewohnte Gebiete geschickt.“ stellte Herlan umgehend fest der seinem Vater als verlängerter Arm diente, fest. „Das ist zutreffend, dennoch empfange ich eindeutige Daten.“ antwortete Sargos.

„Um was für eine Art Station handelt es sich?“ fragte dann Arkov. „Schwer zu sagen, sie ist ziemlich groß. Ich würde daher einen Orbitalen Lebensraum vermuten.“ antwortete Sargos sofort. „Empfängt die Sonde irgendwelche Werte die auf Aktivitäten von Raumschiffen in der Nähe der Station hindeuten?“ fragte Arkov dann. „Nein. Es werden zwar eine Menge Ionenrückstände angezeigt die für Republikanische Schiffe üblich sind und es gibt auch einige Restenergiesignaturen die darauf hindeuten das dort bis vor kurzem einiges los war aber im Moment kann ich keine Aktivität fest stellen.“ Antwortete Sargos. „Gibt es Hinweise darauf ob Imperiale Streitkräfte in der Gegend waren?“ fragte Arkov dann nach. „Nein.“ Antwortete Sargos kurz und knapp. „Und die Station, ist sie intakt?“ fragte Arkov dann. „Das kann ich nicht beurteilen. Diese Sonden wurden für einfache Aufklärungsmissionen Konstruiert nicht für komplexe Analysen.“ erwiderte Sargos. „Du willst da doch nicht im Ernst hin springen oder?“ fragte Herlan dann Arkov. „Doch genau das habe ich vor.“ Erwiderte Arkov. „Was wenn das eine Falle des Imperiums ist um uns zu schnappen?“ fragte Herlan sofort darauf., „Das wäre nicht ihr Stil. Außerdem werden wir nicht mit der ganzen Flotte springen.“ Erwiderte Arkov.

Auf Pyrus I. versuchte sich Arianna von all dem Tod der und der Verwüstung ab zu lenken die auf ihr geheis hin gesät worden war und inspizierte aus diesem Grund den Fortschritt an ihrer Persönlichen Yacht. Seit ihrem letzten Besuch hatte sich auch bereits so einiges getan, so war die äußere Hülle Komplett und mit den für Imperiale Schiffe typischen Ocker bis Goldfarbenen Panzerplatten überzogen worden. Auch im Innenraum war der Fortschritt unverkennbar, zwar fehlten die Wandverkleidungen in den meisten Korridoren noch und Ingenieursgruppen schlossen Tausende von Kabeln an, doch im großen und ganzen war das Schiff nahezu fertig. „Kaiserin.“ Grüßte dann ein etwas ausgemergelt wirkender Mann in einem eleganten Gewand während er sich Schwungvoll verneigte. „Konstruktionsaufseher Sabion, wie ich sehe macht Ihr Fortschritte.“ Erwiderte Arianna. „Ja Kaiserin, wir liegen vor dem Zeitplan. Wen keine unvorhergesehen Störungen auftreten ist das Schiff in zwei vier Tagen einsatzbereit.“ Antwortete Sabion umgehend. „Sehr gut Konstruktionsaufseher. Ich bin sehr zufrieden mit euch und euren Untergebenen Teilt ihnen das mit.“ Erwiderte Arianna. „Euer Lob ist eine große Ehre Kaiserin.“ meinte Sabion daraufhin. „Würdet Ihr mich zu einem kurzen Rundgang durch das Schiff führen?“ fragte Arianna daraufhin. „Selbstverständlich Kaiserin!“ antwortete Sabion umgehend. Arianna grinste daraufhin kurz, sie hatte keine andere Antwort erwartet und meinte: „Dann geht vor.“, „Wie ihr wünscht.“ Erwiderte Sabion und verneigte sich während er sich umdrehte beständig.

Kaum war die Kleine Gruppe dann um die nächste Ecke in einen der Hauptkorridore welches das Schiff von der Front bis zum Heck durchliefen gebogen, erwischten sie ein Pärchen inflagranti das sich in diesem Moment Leidenschaftlich Küste. Da die Frau mit dem Rücken zur Korridoreinmündung stand konnte sie nicht sehen wer gerade hinter sie getreten war, ihr Partner jedoch konnte das und riss vor Schreck die Augen weit auf dies wiederrum veranlasste auch die Frau sich herum zu drehen. „Muss ich Ihnen beiden die Regelungen der Verbrüderung während der Dienstzeit ins Gedächtnis rufen?“ fragte Konstruktionsaufseher Sabion umgehend während die beiden offenbar am liebsten im Boden versunken währen und in ihrer Verneigung beinahe den Kopf auf den Fußboden legten. „Nein Konstruktionsaufseher. Diese Regelungen sind uns wohl vertraut. Ich bitte unser fehlverhalten zu entschuldigen.“ meinte der Mann dann mit leiser Stimme. „Entschuldigen? Wer weiß welche Fehler Ihnen beiden unterlaufen sind wenn sie mit den Gedanken den ganzen Tag wo anders sind.“ Erwiderte Sabion aufbrausend. „Es reicht Konstruktionsaufseher.“ Meinte dann Arianna und trat vor während Sabion umgehend verstummte. „Steht auf.“ Befahl Arianna dann. Sofort erhoben sich die beiden, wenn auch recht zittrig und hielten den Blick dabei tunlichst gesenkt. „Seid ihr vereinigt?“ fragte Arianna dann. „Nein Kaiserin, die Vereinigung fand noch nicht statt.“ Antwortete der Mann umgehend.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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31 May 2014 12:36 #65565 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Euch ist bewusst was das bedeutet?“ fragte Arianna dann. „Ja Kaiserin.“ Bestätigte der Mann umgehend. „Und dennoch seid ihr beiden das Risiko eingegangen?“ fragte Arianna weiter. „Ja Kaiserin, bitte vergebt uns.“ Meinte der Mann dann. „Ich vergebe euch, für diesen Vorfall wird keine Strafmaßnahme angeordnet werden, unter einer Bedingung.“ Erwiderte Arianna. Die beiden Schluckten daraufhin schwiegen jedoch. „Die Vereinigungszeremonie wird sobald wie möglich durchgeführt.“ Man konnte daraufhin sehen wie den beiden ein Stein vom Herzen fiel, sie wussten das sie ebenso gut auch hingerichtet hätten werden können. „Ich habe verstanden Kaiserin.“ meinte der Mann dann. „Gut, geht wieder an die Arbeit.“ Erwiderte Arianna. „Eure Gnade ist überwältigend Kaiserin.“ stellte Sabion dann fest während er dem Pärchen hinterher sah das sich schleunigst entfernte. „Ich sehe keinen Sinn darin die eignen Leute für solch nichtige Vergehen zu bestraffen, insbesondere da der Schock den sie erlebten wohl Strafe genug ist. Lasst ihre Arbeit überprüfen, wenn keine Fehler Vorliegen vergesst den Vorfall.“ Erwiderte Arianna daraufhin. „Wie Ihr wünscht.“ Bestätigte Sabion umgehend. „Gut, ich möchte noch den Rest des Schiffes sehen.“ meinte Arianna dann worauf Sabion sich erneut verneigte und den Korridor weiter entlang schritt.

Noch während Arianna sich durch das Schiff führen lies, erreichte Arkov, leicht torkelnd, die Brücke seines Flaggschiffes und warf einen schnellen Blick auf den Frontmonitor. Bei dem sich ihm bietenden Anblick stellten sich umgehend sämtliche Nackenhaare auf und Arkov flüsterte: „Bei allen mächten.“ Sie waren mitten in ein Trümmerfeld gesprungen, aufgrund der Tatsache das einige der Trümmerstücke noch immer elektrische Funkenfontänen ins All Schleuderten und die Beleuchtung stellenweiße noch flackerte war jedoch offensichtlich das diese Trümmer bis vor kurzem noch völlig intakte Schiffe gewesen waren. „Was ist denn hier passiert?“ fragte dann Herlan der in diesem Moment durch die Tür getorkelt kam. „Keine Ahnung, aber wir müssen das rausfinden.“ antwortete Arkov bestimmt. „General, das sind Schiffe des Kartells gewesen, womöglich haben wir eine ihrer geheimen Operationsbasen entdeckt.“ meldet dann der Leitende Aufklärungsoffizier, Jarkin. „Kannst du fest stellen was sie zerstört hat und wann?“ fragte Arkov umgehend. „Den Energiewerten nach zu urteilen kann die Schlacht noch nicht lange her sein, fünf oder sechs Stunden vielleicht. Der Angreifer lässt sich jedoch nicht identifizieren, das Schadensprofil passt zu keinen uns bekannten Waffen.“ Antwortetet Jarkin umgehend. „Eine Imperiale Geheimwaffe?“mutmaßte Herlan daraufhin. „Möglich.“ Meinte Arkov. „Ich bezweifle dass das Imperium hierfür verantwortlich ist General. Ich kann keine Anzeichen dafür entdecken das sich hier vor kurzem Imperiale Schiffe aufgehalten habe, weder Trümmer noch Antriebsignaturen oder sonst irgendwas.“ Meinte dann Jarkis nachdenklich.

„Wer war es dann, die Union?“ fragte Herlan nachdenklich. „Genau so unwahrscheinlich.“ Erwiderte Jarkis umgehend. „Vielleicht gab es einen Kartellinternen Konflikt den sie mit Waffengewalt zu klären versuchten...“ meinte dann Arkov und legte die Stirn in Falten. „Denkbar.“ Stimmte Jarkis zu. „Wie dem auch sei, in welchem Zustand befindet sich die Raumstation?“ fragte Arkov daraufhin. „Es gibt einige Brüche der inneren Hülle, mehrere Sektionen sind Drucklos und auch die Künstliche Schwerkraft scheint ausgefallen zu sein, aber alles in allem müsste man sie mit relativ geringem Aufwand wieder hin bekommen, material fliegt hier ja genug herum.“ Antwortete Jarkis. „Gut.“ Erwiderte Arkov zufrieden ehe er befahl. „Eine Abordnung bewaffneter in Druckanzügen soll umgehend mit der Untersuchung der Station beginnen, je schneller wir einen Platz für die Flüchtlinge finden desto besser.“, „Was machen wir wenn derjenige, oder das, was auch immer das hier angerichtet hat zurück kommt?“ fragte dann Herlan. „Hoffen wir das wir ihm klar machen können das wir nicht an Streitigkeiten interessiert sind. Mit etwas Glück handelte es sich um eine Vergeltungsaktion gegen das Kartell und die verantwortlichen kehren nie zurück.“ Antwortete Arkov schulterzuckend. „Wir hoffen also das beste?“ fragte Herlan grinsend. „So könnte man das auch formulieren.“ Stimmte Arkov zu.

Unterdessen bahnte sich auf der abgelegen Imperialen Kolonie Trest IV. ein großes Ereignis an, jedenfalls für die Verhältnisse der kleinen Kolonie. Mit einem letzten Blick überprüfte Siandra daher ob ihr Gewand korrekt saß, immerhin bekamen sie hier draußen nicht jeden Tag Besuch aus der Zentralwelt. Nachdem sie dann sicher war das ihr Gewand und auch die Frisur richtig saßen schritt sie die kurze Strecke hinaus ins Freie wo bereits weitere Würdenträger der Kolonie standen und versteinert gen Himmel blickten. Bereits jetzt kündete ein dumpfes röhren von den Dingen die da kamen auch wenn der Wolkenverhangene Himmel bislang alle Blicke blockierte. Wortlos stellte sich Sandra dann auf ihren Platz zwischen den zwei weiteren Priestern, mehr gab es hier nicht. Dann brach ein gewaltiges Goldglänzendes Objekt durch die Wolkendecke und setzt in einem tosenden Sturm zur Landung an. Sämtliche Anwesenden blickten daraufhin beindruckt auf die Gepanzerte Hülle des Schiffes, immerhin konnte man die Landungen von Schiffen dieser Größenkategorie auf ihrer Welt in den letzten zehn Jahren an einer Hand abzählen. Noch während der Kreuzer seinen Sinkflug fortsetzte vielen Siandra die Symbole an seiner Flanke auf, sie bestätigten die Zugehörigkeit des Schiffes zur Imperialen Garde, der Elite der Imperialen Armee.

Schließlich war der Kreuzer gelandet und ruhte auf seinen mächtigen Antigravitationsfelden sowie den Mechanischen Haltegriffen des Raumdocks. Umgehend öffnete sich eine der Luftschleusen und ein Ausleger fuhr aus dem Landeplatz hervor um als Ausstiegshilfe zu deinen. Nur Sekundenbruchteile später trat ein Mann der von vier Gardisten Eskortiert wurde aus der Schleuse und schritt schnell auf sein Empfangskomitee zu. Siandra musste schwer schlucken als sie den hageren hochgewachsenen Mann erkannte, es war Geheimrat Deskar. Aufgrund des Geräusches von Luft die Scharf zwischen den Zähnen hindurch gesaugt wurde, erkannte Siandra das auch die anderen ihren Besucher erkannt hatten. „Geheimrat, es ist uns eine Ehre.“ Meinte dann Verwalter Mark. Deskar erwiderte die angedeutet Verbeugung des Verwalters und meinte: „Verwalter ich will gleich zur Sache kommen. Ich bin wegen des dunklen Sterns hier.“ Mark schluckte daraufhin fest und meinte: „Ich verstehe. Darf ich erfahren weshalb ihr ihn aufsucht?“, „Die ewige Flamme benötigt seine Anwesenheit.“ antwortete Deskar. Obwohl Siandra keine Ahnung hatte worüber die beiden Männer redeten wusste sie doch das sie eine Geheimsprache nutzten. „Ich verstehe Geheimrat, in zwei Stunden ist es soweit.“ Erwiderte Mark dann. „Gut.“ Meinte Deskar daraufhin und drehte sich schwungvoll herum ehe er zu seinem Schiff zurückkehrte.

Etwas später saß Siandra alleine in ihrem persönlichen Wohnquartier, welche sich in direkter näher zu dem kleinen Tempel der Kolonie befand und grübelte noch immer über den rätselhaften Auftritt des Geheimrates. Kaum war dieser wieder ins einem Schiff verschwunden hatte Mark sie alle wieder weg geschickt und hatte dabei irgendwie extrem gealtert ausgesehen. Plötzlich klopfte es an der Tür. „Ist offen.“ meinte Siandra daraufhin, sofort darauf öffnete sich die Tür und eine Frau die ihr zum verwechseln ähnlich sah trat in den Raum. „Was?“ fraget Siandra daher verwirrt und stand auf. „Beruhigt euch.“ Meinte dann eine Männerstimme und Geheimrat Deskar trat hinter der Frau in den Raum. „Was, wie, warum...?“ fraget Siandra daraufhin völlig von der Rolle. „Ich werdet mich begleiten und sie wird euren Platz einnehmen damit das niemandem auffällt.“ Antwortete Deskar völlig Ruhig und nickte mit dem Kopf in Richtung der anderen Frau. „Weshalb soll ich euch begleiten?“ fragte Siandra dann da sie sich keinen Reim darauf machen konnte. „Ihr braucht euch keine Sorgen zu machen, es ist nichts schlimmes.“ Beruhigte Deskar umgehend. „Aber es unterliegt der Geheimhaltung?“ fragte Siandra dann kritisch. „Korrekt.“ Bestätigte Deskar umgehend. „Nun ich denke ich habe kaum eine andere Wahl oder?“ erwiderte Siandra dann und straffte die Schultern durch ehe sie meinte: „Ich muss noch packen.“, „Das wird nicht nötig sein.“ Erwiderte Deskar umgehend. „Na gut, geht voraus.“ Meinet Siandra dann. Deskar nickte daraufhin kurz mit dem Kopf ehe er den Raum mit der verwirrten Siandra im Schlepptau verlies.
~~~Ende Kapitel 19~~~

mfg.: Tg

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31 May 2014 16:06 #65569 by Amelius
Replied by Amelius on topic Die Chroniken des Feuers
so dan melde ich mich auch mal wieder zu Wort^^
nettes Kapitel, is so nei kleine Ruhepause, bereitet aber gleich so ein paar größere Ereignisse vor, freu mich schon darauf zu lesen was demnächst so passiert ;)
Aber ganz ehrlich: Als Geheimrat mit nem Kreuzer auftauchen um dann vor versammelter Kolonie kurz verschlüsselte Befehle zu geben... ich hätte gedacht das er bei einer so delikaten Angelegenheit etwas...naja subtiler vorgeht, jetzt was schließlich jeder der auch nur halbwegs zugehört hat und nicht begriffsstutzig is, das irgendwas in der Kolonie sehr, sehr wichtig ist....was Untersuchungen von anderen Parteien oder zwielichtiger Gesellschaften geradezu provoziert.
Ich hätte eher erwartet das der sich nen Kreuzer krallt der landet dan unter irgendeinem Vorwand ka Reperaturen o.ä. und er taucht dan plötzlich bei ihr auf, sie wird dan ausgetauscht und niemand in der Kolonie kriegt irgendwas mit. (oder er taucht einfach so auf ;))
Aber gut is deine Geschichte und wenn der Geheimrat protzen will soll er doch ;)

-Does he know the location of Atlantis?
-More unnesessary detail. Well, obviously the answer is yes, an obviously you'll assume I'm lying, And obviously it won't matter because I know you can't take the chance either way.

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01 Jun 2014 10:28 #65575 by Lord Pa`ul
Replied by Lord Pa`ul on topic Die Chroniken des Feuers
Ich nehme mal an, die Kartellstation ist von dem Alienschiff zerstört worden?
Und mit der ewigen Flamme ist wohl die Kaiserin gemeint.

Todesgleiter-Fanboy!!!

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09 Jun 2014 22:33 #65718 by Todesgleiter
@Amelius: Naja Tesk IV lag absolut "in der Provinz" wie man so schön sagt. Schon die blose anwesenheit eines Kreuzers oder gar des Geheimrates macht jedem klar das irgendwas im Busch ist. Zudem verfügte die Kolonie über nichts was als Grund für eine Landung hätte dienen können.
Kurzum: Die Aktion hätte swoeiso staub aufgewirbelt alos lieber "ab durch die mitte" ;) Außerdem ist das ganze System mit Agenten es IFM überschwemmt, jeder der versucht nachforsxhungen an zu stellen würde wohl recht schnell aus dem Verkehr gezogen.

@Lord Pa'ul: Tja wer weiß vielleicht hat das Kartell auch blos den falschen Frachter überfallen...

@all: Weiter get's:

Kapitel 20

Wir müssen umgehend einen Gegenschlag organisieren! Wir können nicht zulassen dass das Imperium den Fortschritt von Jahrhunderten wieder zunichtemacht!“ meinte Hassal, einer der evakuierten Ratsmitglieder des Republikanischen Stammesrates. „Dein Mut und deine Überzeugung sind beeindruckend, aber womit sollen wir zurückschlagen? Soweit wir wissen hat sich die Flotte gemeinsam mit diesem Feigling Szewd an einen unbekannten Ort zurückgezogen und unsere Eigenen Schiffe können wir nicht riskieren.“ Erwiderte Ratsvorsitzender Drak. „Und was schlägst du dann vor was wir tun sollen?“ fragte Hassal. „Abwarten. Wir haben genügend Frauen dabei um einen Überlebensfähigen Genpool auf zu bauen wenn wir streng kontrollieren wer sich mit wem fortpflanzt.“ Erwiderte Drak. „Verstößt das nicht gegen unsere Prinzipien der unbegrenzten Persönlichen Freiheit?“ fragte dann Tomel, ebenfalls ein Mitglied des Rates. „Zum Wohle unseres Volkes müssen wir eben Opfer bringen.“ Erwiderte Drak kaltschnäuzig. Tomel wirkte daraufhin nicht wirklich überzeugt, aber offenbar viel ihm selbst auch keine bessere Lösung ein weshalb er meinte: „Nun gut, zum Wohle der Republik.“, „Zum Wohle der Republik.“ Murmelten die Restliche Ratsmitglieder.

„Das ist widerwärtig.“ Meinte dann eine Stimme aus der Dunkelheit. „Wer wagt es?“ fragte Drak umgehend aufbrausend und schaute in die Richtung aus der die Stimme gekommen war. „Ich.“ antwortete ein Jüngerer Mann der die Uniform der Republikanischen Freiheitswache trug. „Misch dich nicht in dinge ein von denen du nicht verstehst und jetzt verschwinde.“ Erwiderte Drak für den das Thema damit erledigt schien. „Nein werde ich nicht.“ antwortete der Mann ehe er seine Waffe blitzschnell zog und rief: „IFM Ihr seid alle ab sofort Gefangene des Imperiums, widerstand ist zwecklos!“ Augenblicklich zückten einige Ratsmitglieder selbst ihre Waffen und auch die restlichen Freiheitswachen machten sich umgehend Kampfbereit, doch wie üblich stellte sich heraus das der IFM die Sache Perfekt geplant hatte, mit einem lauten Knall wurden mehrere Platten der Deckenverkleidung weggesprengt und dutzende Männer in schwarzen Kampfanzügen seilten sich in den Raum ab, wobei sie mit bemerkenswerter Präzision sämtlich Bewaffneten mit einem einzigen Kopfschuss außer Gefecht setzten noch ehe diese reagieren konnten.
„Es scheint als müsstest du nun still sein.“ stellte der Mann dann fest und zückte einen handlichen kleinen Kommunikator: „Der Rat ist gesichert, benachrichtigt die Flotte.“, „Damit kommt ihr niemals durch, die Republik wird niemals untergehen!“ meinte Drak umgehend Kämpferrisch. „Sie hat nie existiert Terrorist.“ Erwiderte der Mann gelassen. Drak wollte sich daraufhin aus dem Griff eines weiteren IFM Agenten freiwinden, doch er hatte nicht den Hauch einer Chance sobald er sich gegen den eisernen Griff wehrte spürte er einen mächtigen Schlag gegen seine Schläfen und brach umgehend Bewusstlos in sich zusammen. Außerhalb der Ratskammer war die Intervention des IFM bislang unbemerkt geblieben, die dicken abhörsicheren Wände und Türen hatten jedwedes Geräusch geschluckt so dass selbst die Geschulten Freiheitswächter die vor den Zugängen Wachestanden nichts ahnten. Plötzlich schrillten dann jedoch sämtliche Alarmsirenen auf und die Soldaten griffen ihre Waffen fester. „Achtung Imperiale Kampfeineinheiten haben unsere Position ausgemacht, alle Mann bereit für Gefecht!“ brüllte dann die Stimme des Stationskommandanten durch die Lautsprecher.

Außerhalb der Station formierten sich die Schiffe welche dem Rat als Fluchtmöglichkeit gedient hatten zu einer klassischen Defensiv Formation. Allerdings waren es viel zu wenige um einem ernst gemeinten Angriff des Imperiums stand zu halten, immerhin war man davon ausgegangen das die Existenz der Station und damit auch ihr Standort niemandem außer einigen wenigen Auserwählten bekannt war. Ganz offensichtlich, das wurde vielen Kommandanten nun jedoch klar, hatte man den IFM einmal mehr tödlich unterschätzt. Dafür sprach zumindest die Tatsache das in eben diesem Moment hunderte von Imperialen Kriegsschiffen in den näheren Umkreis der Station drängten, sie hatten sich offenbar ganz in der Nähe aufgehalten und nur auf ein Zeichen zum Angriff gewartete da sie lediglich mit ihren Raumverzerrungsaggregaten reisten und nicht ins System springen mussten. „Das sind zu viele.“ Schoss es Wachgeneral Themlin durch den Kopf als er die Unmengen Imperialer Kriegsschiffe musterte die rings um seine Station auftauchten. „Weist die Schiffe an im Verteidigungsbereich der Station zu bleiben, wir konzentrieren uns nur auf die Verteidigung!“ befahl er dann umgehend, auch wenn er wusste das er lediglich auf Zeit spielen konnte, früher oder später würde die Imperiale Armada die Station und ihre Garnison einfach überrennen.

Ungeachtet dem sich anbahnenden Gemetzels fieberte Arianna unterdessen einem ganz anderen Ereignis entgegen und rutschte daher auf ihrem Thron nervös hin und her. „Jetzt beruhig dich endlich, was soll schon passieren.“ sagte sie dann leise zu sich selbst als die gewaltigen Türflügel sich öffneten und Geheimrat Deskar in den Raum schritt, er schaffte es dabei wie üblich eine perfekte Mischung aus Eleganz und eifer an den Tag zu legen ehe er in eine Verbeugung überging und Protokollgerecht grüßte: „Kaiserin, ich melde mich wie von euch erwünscht.“, „Habt Ihr euren Auftrag erfüllen können Geheimrat?“ fragte Arianna daraufhin obwohl sie längst wusste das der Geheimrat Erfolg gehabt hatte. „Ja Kaiserin.“ bestätigte Deskar umgehend. „Gut, bringt sie herein, Ihr dürft euch entfernen.“ Erwiderte Arianna. Deskar nickte daraufhin kurz, wobei sich Arianna fragte wie er es schaffte nicht um zu kippen und entfernte sich, noch immer verneigt aus dem Saal. Kaum hatte der Geheimrat den Saal dann verlassen kam eine Frau mittleren Alters durch die Türen gelaufen, im Gegensatz zu Deskar der gefasst gewirkt hatte, sah sich verstört um und schien ziemlich eingeschüchtert. Kaum hatte sie dann das Kleine Podest vor Ariannas Thron erreicht viel sie etwas unbeholfen auf die Knie und schien am ganzen Leib zu zittern.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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09 Jun 2014 22:35 #65719 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Ihr braucht euch nicht zu fürchten.“ Meinte Arianna daher so freundlich wie möglich. „W...W...Was wollt Ihr Kaiserin?“ fragte Siandra dann stotternd, es war offensichtlich dass dies alles etwas viel für sie war. „Steht auf.“ Meinte Arianna daraufhin. Siandra gehorchte umgehend auch wenn ihre Beine scheinbar kurz davor standen den Dienst zu verweigern. Da Arianna Mitleid mit der Armen Frau, die angeblich ihre Mutter sein sollte, hatte erhob sie sich aus ihrem Thron und lief die breiten Stufen zu ihr hinab. Leider schien das Siandra nicht im mindesten zu beruhigen eher im Gegenteil. „Seht mich an.“ Befahl Arianna dann. Langsam hob Siandra daraufhin den Blick bis sie Arianna genau ins Gesicht schaute. Auch Arianna schaute daraufhin in Siandras Gesicht und hoffte irgendetwas seltsam vertrautes zu finden, allerdings scheiterte sie Kläglich bei diesem Versuch und fragte daher Hoffnungsvoll: „Erkennt Ihr mich?“, „Natürlich, Ihr seid Kaiserin Arianna I. Rechtmäßige Erbin des Flammenden Thrones...“ setzte Siandra an wurde jedoch von Arianna unterbrochen: „Das weiß jeder. Erkennt Ihr den Menschen unter der Maske?“, „Ich verstehe nicht Kaiserin.“ erwiderte Siandra und schien einem Nervenzusammenbruch dabei nahe zu sein. „Ich verstehe. Ihr könnt euch entfernen.“ Meinte Arianna leicht frustriert. Siandra machte daraufhin einen kurzen Knicks ehe sie den Saal schleunigst verlies und eine Ratlose Arianna zurücklies.

„Ich sagte doch sie wird dich nicht erkennen.“ Meinte dann Beldanna die Bislang hinter der linken Hälfte des Thrones gestanden hatte und die sich bietenden Szenerie beobachtet hatte. „Diese Gedankenkonditionierung ist eine schreckliche Erfindung wenn sie erreicht das eine Mutter Ihr Kind nichtmehr erkennt.“ stellte Arianna dann fest während sie langsam wieder die Stufen zu ihrem Thron empor Stieg und sich dann etwas unelegant auf eben jenen plumpsen lies. „Manchmal erfordert die Situation eben den Einsatz schrecklicher Dinge.“ Erwiderte Beldanna umgehend. Arianna warf ihr daraufhin einen kurzen Blick zu und meinte: „Ich wünschte ich könnte das so Rational wie du sehen.“, „Das ist lediglich Übungssache, man muss lernen die eigenen Gefühle aus seinen Gedanken aus zu sperren.“ Antwortete Beldanna. „Werde ich eines Tages auch so abgestumpft sein?“ fragte sich Ariana dann während ihr ein kalter Schauer den Rücken herunter lief, langsam aber sicher musste sie sich eingestehen das auch die Vorurteile der Arthan gegenüber der Imperialen Führung, welche besagten das diese Herz und Gefühlslos war nicht ganz aus der Luft gegriffen waren.

Arkov war unterdessen auf dem Weg zum Medizindeck seines Schiffes, immerhin hatten seine Suchtrupps einen überlebenden Gefunden der jedoch übel zugerichtet worden war. „Wie geht es ihm?“ fragte er daher einen der Herum wuselnden Ärzte. „Schlecht aber stabil, seine Physiologie ist recht robust, das war sein Glück, oder Pech wie man es sehen will.“ Antwortete der Arzt mit einem Nachdenklichen Seitenblick auf das Krankenbett. „Kann ich mit ihm reden?“ fragte Arkov daraufhin. „Solange du es nicht übertreibst, eine normale Unterhaltung sollte keine Schwierigkeiten machen.“, „Gut.“ Erwiderte Arkov ehe er zu dem Bett herantrat und den darauf liegenden Mann musterte, er war ein echter Hühne, seine breiten Schultern und Kräftigen Arme verrieten sofort das er viel Wert auf Körperliche Ertüchtigung setzte. „Kannst du mich verstehen?“ fragte Arkov dann. Der Mann nickte daraufhin. „Gut ich bin Arkov Szewd General dritter Klasse der Republikanischen Verteidigung, wir haben dich auf einer Verlassen Raumstation gefunden die ein paar böse Treffer abbekommen hat, ebenso gibt es in der Umgebung eine Menge Trümmer. Mich würde interessieren was hier passiert ist.“ Der Mann schien daraufhin kurz Nachzudenken ehe er antwortete: „Ihr habt mein Leben gerettet, ich Schule euch was, ich bin Askor Arsrawck, ich war Sonderbeauftragter des Kartells. Unter meiner Führung haben wir ein Artefakt aus dem Gewahrsam der Union gestohlen.“ Antwortete Askor und erschauerte bei dem Gedanken an das Artefakt.

„Und dann? Was hat all die Schiffe zerstört und die Station lahm gelegt, die Union?“ fragte Arkov ungläubig. „Nein dieser Station war gut versteckt, deshalb haben wir das Artefakt hier hin gebracht, aber es... Es war aktiv.“ Antwortete Askor. „Aktiv?“ fragte Arkov und zog eine Augenbraue hoch. Askor nickte knapp und erklärte umgehend: „Wir dachten es wäre eine Art von Energiekollektor der jedwede Energie sammeln und speichern kann, unnötig zu erwähnen das kein Mensch so etwas jemals Konstruiert hat, doch es war etwas völlig anderes. Es war ein komplettes Raumschiff.“, „Dann hat die Union ein Alienschiff gefunden das du gestohlen hast worauf eben jenes Schiff eure Schiffe zerstört hat?“ fragte Arkov umgehend nach. „Könnte man so sagen.“ antwortete Askor. Arkov fuhr sich daraufhin nachdenklich mit der Hand durch den Bart, bislang war er, wie eigentlich alle Menschen, davon ausgegangen das sie, zumindest in dieser Galaxis, alleine waren. Gnatz offensichtlich war dem jedoch nicht so. „Und was ist mit dem Schiff geschehen nachdem es eure Flotte vernichtet hat?“ fragte Arkov dann nachdem er sich mit dem Gedanken vertraut gemacht hatte das es da draußen noch jemanden gab. „Ich weiße s nicht, ich war unter einem umgestürzten Träger eingeklemmt. Aber ich vermute das es Weggesprungen ist, wohin keine Ahnung.“ gestand Askor.

„Gut, danke. Ruh dich aus.“ Meinte Arkov dann und verlies nachdenklich das Medizindeck, dieses Mysteriöse Alienschiff von dem Askor erzählt hatte machte alles nur noch Komplizierter, immerhin waren die Aliens offensichtlich nicht friedlich und verfügten noch dazu über eine sehr viel fortschrittlichere Technologie, keine guten Voraussetzungen sollte es zu einem Kampf kommen, das war Arkov klar. „Aber warum sollten sie hierher zurück kommen, dafür hätten sie garkeinen Grund.“ Dachte sich Arkov dann und hoffte inständig das er recht hatte. „Was beschäftigt dich?“ fragte dann auf einmal Erlanne unvermittelt, Arkov war so in Gedanken gewesen das er gar nicht bemerkt hatte wie er die Kabine des Kommandanten erreicht hatte. „Die Antworten unseres Gastes von der Station werfen leider mehr Fragen auf als sie beantworten.“ antwortete Arkov resigniert und lies sich auf die nächstgelegene Sitzgelegenheit plumpsen. „Weißt du jetzt wer für das hier verantwortlich ist?“ fragte Erlanne weiter. „Ja und nein.“ Antwortete Arkov sofort geheimnisvoll. „Veräppel mich nicht.“ Erwiderte Erlanne. „Tu ich nicht.“ blockte Arkov ab ehe er begann seinen bisherigen Wissensstand über die hiesigen Geschehnisse zu erzählen.

Unterdessen stellte Nathan fest das sein ruhiges Leben als Sicherheitsoffizier garnicht so schlecht gewesen war, jedenfalls wenn er es mit dem Stress den er jetzt durchmachte verglich. Seit er aus der verwüsteten Forschungsstation abgezogen worden war, hatte er seine Zeit faktisch ausschließlich in Konferenzen, Lagebesprechungen und vor Untersuchungsausschüssen verbracht in denen es immer um das selbe Thema ging: Wie und warum war geschehen was geschehen war? Zusätzlich belagerte eine ganze Armee Journalisten jeden von Nathans schritten und versuchte Informationshäppchen aus ihm heraus zu pressen, bisher jedoch lediglich mit dem Ergebnis das Nathan die Beherrschung verloren und einem der besonders aufdringlichen Reporter die Nase sowie den Kiefer gebrochen hatte. Zwar war er sich sicher dass das noch Konsequenzen haben würde, aber immerhin hielten die restlichen Reporter nun einen gewissen Sicherheitsabstand zu ihm ein. „Endlich geschafft.“ seufzte er dann als die Tür zu seiner Momentanen Unterkunft sich hinter ihm schloss und ihn damit vor den Neugierigen Blicken der Reporter sowie ihren Kameras und Mikrofonen abschirmte. „Debs, lass doch bitte etwas Musik laufen.“ meinte er dann und latschte in Richtung Badezimmer.

Da jedoch nichts weiter passiere rollte er mit den Augen und meinte: „Debbie, Musik bitte.“, „Bitte Wunsch spezifizieren.“ Antwortete die Immer freundliche Stimme des Computers daraufhin. „Nimm meine Private Liste, fang einfach oben an.“ erwiderte Nathan und wünschte sich insgeheim „seine“ Debbie zurück. Zwar waren die Künstliche Intelligenzen sämtlicher Unionsschiffe und Einrichtungen mit den selben Parametern ausgestattet und ähnelten einander auch sonst wie ein Ei dem anderen, doch trotzdem entwickelte jedes Modul im Laufe der Zeit eine eigene individuelle, wenn auch stark beschränkte, Persönlichkeit. Kaum hatte sich Nathan dann entkleidet und sich unter die Dusche gestellt meldet sich die Tür dezent aber gut hörbar zu Wort. „Typisch.“ dachte sich Nathan genervt und meinte: „Debbie, Wasser aus.“ Sofort erstarb der Wasserstrahl und Nathan schlang sich Provisorisch ein Handtuch um die Hüften ehe er zur Tür schlurfte und den Knopf betätigte der die Tür veranlasste sich zu öffnen. „Was wollen...“ setzte Nathan dann bereits zum sprechen an ehe er bemerkte wer vor der Tür stand. „Vicki?“ fragte er daher überrascht. Viktoria warf ihrerseits einen teils interessierten, teils belustigen Blick auf Nathan der eine Spur aus Wassertropfen auf dem Fußboden hinterlassen hatte ehe sie antwortete: „Lorence will uns sehen und zwar möglichst vorgestern, hast du die Nachricht nicht bekommen?“, „Ich kam noch nicht dazu mein Postfach zu durchwühlen und da ich Debbie verboten habe mich wegen jeder Nachricht zu informieren...“ erwiderte Nathan.

„Kann ich gut verstehen.“ meinte Viktoria grinsend. „Komm doch kurz rein, ich zieh mir schnell was über.“ Meinte Nathan dann und verschwand in Richtung Schlafzimmer. Viktoria folgte der Aufforderung und sah sich interessiert in dem Raum um. „Weißt du was Lorence von uns will?“ fragte Nathan dann aus dem Schlafzimmer. „Nein, ich wusste nicht mal das er hier ist, ich dachte er würde einen Kampfverband an der Grenze zum Arthan Territorium Kommandieren.“ Antwortete Viktoria Wahrheitsgetreu während sie durch das nur oberflächlich aufgeräumte Wohnzimmer lief und die Umgebung musterte. „Seltsam. Das dachte ich auch.“ Meinte Nathan dann während er aus dem Schlafzimmer trat und sich noch die Haare trocken rubbelte. Während Nathan daraufhin den Kopf in den Schuhschrank steckte um nach einem Halbwegs ordentlich aussehenden Paar Stiefel zu suchen, begutachtet Viktoria einen Stapel Zeitschriften der auf dem Wohnzimmertisch lag. „Du liest den Sternenmagnet?“ fragte sich dann amüsiert. Nathan zuckte daraufhin mit den Schultern und erwiderte: „Warum den nicht, bin auch nur nen Kerl weißt du und da ich bisher keine Möglichkeit hatte ne Freundin zu finden...“, „Typisch Kerl. Immer nur ausreden.“ Meinte Viktoria daraufhin breit grinsend während sie die, einschlägig bekannte Zeitschrift, im Schnelldurchlauf durchblätterte. Ihr war dabei absolut rätselhaft was Männer nur dazu trieb Bilder von Halbnackten Frauen in seltsam verrenkten Posen an zu starren anstatt sich um eine reale Beziehung zu kümmern. „So bin soweit.“ meinte Nathan dann mit einem letzten prüfenden Blick in den Spiegel. „Dann wollen wir mal.“ antwortete Viktoria und legte den „Sternenmagneten“ zurück auf den Stapel.
~~~Ende Kapitel 20~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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14 Jun 2014 20:31 #65804 by Jack Hunter
Lol, "Widerstand ist zwecklos!". Das ist eigentlich der Slogen der Borg (Star Trek).^^

Und das IFM ist ja überall, also deren Agenten. Wie kann das sein? Die sind ja noch schlimmer als die STASI.^^

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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