Die Chroniken des Feuers

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03 May 2014 11:17 #65089 by Todesgleiter
@Jack Hunter: Tja um ehrlich zu sein hatte ich bei der Inferno eher den Avatar aus EVE Online im Kopf, sogar die Hauptwaffe passt ;) Aber die Eclipse ista uch ein recht treffender Vergleich.

Das Lasernet System des Imperiums hat jedoch sogut wie nichts mit dem Thollianischen Netz zu tun, immerhin handelt es sich lediglich um Laserstrahlen die zwischen verschiedenen Sonden hin und her reflektiert werden.


@Pa'ul: Willkommen an Bord :) Fühle mich geehrt das du deinen ersten Post in diesem Forum ausgerechnet hier machst ;)
Nun ja es war von vorneherein absehbar das die Arthan dem Imperium nichts entgegen zu setzen haben...

@all: So ich denke dann gehte s langsam aml weiter mit:


Kapitel 15:
Als Arkov und Herlan wieder erwachten fühlten sie zunächst nichts außer einem höllischen Schmerz der ihre Köpfe bei jeder Bewegung durchzuckte. „Verdammtes Hermolin.“ fluchte Arkov daher leise und rieb sich die Schläfen. „Oh man, was ein Tag.“ meinte Herlan dann. Nur kurz darauf trat einer der Imperialen Gefängniswärter vor die Zelle und schob wortlos ein Tablett auf dem zwei Schalen, gefüllt mit einer undefinierbaren Pampe, standen in das Innere der Zelle. Obwohl diese Mahlzeit alles andere als Appetitlich aussah überwanden sich Arkov und Herlan schnell, es war lange her das sie das letzte Mal etwas zu essen bekommen hatten. „Was ist das für ein Zeug?“ fragte Herlan dann während er zu sah wie die zähflüssige Pampe in seiner Schüssel herum schwappte. „Ich vermute eine Art Nährstoffbrei.“ antwortete Arkov Schulterzuckend. „Und was wenn da Gift drin ist? Gesund aussehen tuts ja schon mal nicht.“ Stellte Herlan dann fest. „Glaube ich nicht, wenn die uns töten wollten würden sie das sehr viel direkter angehen.“ Erwiderte Arkov und schluckte einen Löffel der Pampe herunter, sie schmeckte zwar nicht besonders, beruhigte aber den Magen. „Was denkst du passiert jetzt mit uns?“ fragte Herlan dann.“ Keine Ahnung.“ Gestand Arkov.

Einige Stockwerke weiter oben schockte Arianna Geheimrat Deskar unterdessen indem sie ihm ihren Plan für das weitere Vorgehen präsentierte. „Aber Kaiserin, wenn wir die beiden Freilassen könnte dies als Zeichen der Schwäche gewertet werden.“ meinte Deskar gerade in dem Versuch Arianna zu überzeugen. „Schon möglich, aber andererseits könnten wir viel Blutvergießen vermeiden wenn sich die Arthan Ergeben und dafür wäre es von Vorteil wenn wir sie überzeugen können das wir fähig sind Gnade walten zu lassen.“ erwiderte Arianna. „Die beiden sind Militärangehörige Kaisern, es ist sehr wahrscheinlich das sie sich nach ihrer Freilassung wieder der Arthanflotte anschließen. Wir würden unseren Feind dadurch stärken. Ich empfehle daher den ursprünglichen Plan weiter zu verfolgen.“ Meinte Deskar umgehend. „Möglich Geheimrat, aber glaubt Ihr wirklich das zwei Männer hin oder her einen Unterschied machen würden?“ erwiderte Arianna. „Nein Kaiserin, das ist unwahrscheinlich.“ gestand Deskar. „Also, ich denke es wird Zeit diese Spirale aus Gewalt zu durchbrechen. Sollte dieser Versuch scheitern, werde ich jedoch keine Gnade mehr walten lassen, darauf könnt Ihr euch verlassen Geheimrat.“ Meinte Arianna dann. „Wie ihr meint Kaiserin.“ erwiderte Deskar tief durchatmend. „Ihr könnt gehen.“ Meinet Arianna dann, worauf Deskar sich mit der Hand auf die Brust hieb, ehe er sich umdrehte und den Thronsaal verlies.

„Glaubst du wirklich dass das funktioniert?“ fragte dann Beldanna. „Es ist einen Versuch wert oder? Und wenn es nicht klappt, sowohl unsere Agenten als auch Arkintec stehen in Bereitschaft, dieser Krieg endet in kürze , so oder so.“ antwortete Arianna. „Wie du meinst.“ Erwiderte Beldanna darauf, ähnlich wie Deskar hatte auch sie so ihre Schwierigkeiten damit die, stellenweiße recht radikalen, Kursänderungen Ariannas zu folgen. „Mach dir keine Sorgen, das Imperium wird Siegen, dafür werde ich sorgen.“ Meinte Arianna dann. „Ich werde dich beim Wort nehmen Kaiserin Arianna I.“ erwiderte Beldanna daraufhin. „Nichts anderes habe ich erwartete Hüterin Beldanna.“ Konterte Arianna sofort ehe die beiden Frauen losprusten mussten. Nachdem sich Arianna dann wieder im Griff hatte fragte sie unvermittelt: „Alle Welt weiß wer mein Vater ist, aber wer ist eigentlich meine Mutter?“ Augenblicklich versteinerten sich Beldannas Gesichtszüge seit dem Tag als der im Sterben liegende Kaiser Regdulus ihr die Aufsicht über seine einzige Tochter übertragen hatte, hatte sie sich vor dieser einen Frage mehr gefürchtet als vor allem anderen. „Was ist denn los, du guckst so komisch.“ stellte Arianna dann schnell fest. „Ich weiß nicht wie ich es dir erklären soll.“ antwortete Beldanna während sie fieberhaft nachdachte. „Ist sie etwa auch tot?“ fragte Arianna dann seltsam gefasst für ein Mädchen ihres alters. „Nein. Viel Komplizierter.“ Antwortete Beldanna.

„Ich höre.“ Erwiderte Arianna daraufhin neugierig. „Nun rein Genetisch betrachtet hast du gar keine.“ Meinte Beldanna dann und versuchte sich damit vorsichtig an das höchst heikle und aus diesem Grund streng geheime, Thema heran zu Arbeiten. „Ich verstehe nicht.“ Meinte Arianna dann. „Du verfügst leidglich über das Erbmaterial deines Vaters, wenn auch neu organisiert, wodurch du kein Klon bist.“ Antwortet Beldanna. „Soll das heißen ich bin im Labor gezüchtet worden?“ fragte Arianna dann schockiert. „Nein, du wurdest von einer jungen Priesterin ausgetragen, das seltsame ist das niemand weiß wie sie schwanger wurde, da sie erwiesener Maßen bei deiner Geburt Jungfrau war.“ Erwiderte Beldanna. „Wie ist das möglich?“ fragte Arianna daraufhin. „Ich weiß es nicht, niemand weiß das.“ Antwortete Beldanna. „Was ist aus ihr geworden?“ fragte Arianna dann. „Um das Volk nicht zu verunsichern und zu ihrem eigenen Schutz wurde die ganze Sache vertuscht und deine Mutter einer Gedankenkonditionierung unterzogen. Sie erinnert sich an nichts mehr und ist den letzten Berichten des Geheimrates zu folge bei bester Gesundheit.“ Antwortete Beldanna. „Wie konntet ihr so etwas tun?“ fragte Arianna dann tief erschüttert. „Es geschah zu deinem, ihrem und dem Schutz des Imperiums. Was glaubst du währe los gewesen wenn herausgekommen das eine junge Priesterin die Tochter des Kaisers ausgetragen hat? Das wäre Wasser auf die Mühlen unserer Feinde gewesen.“ Antwortete Beldanna. „Aber wenn sie Jungfrau war, kann mein Vater sich unmöglich an ihr vergriffen haben.“ Meinte Arianna daraufhin. „Diese Tatsche währe in der Allgemeinheit vermutlich entweder ignoriert oder als Lüge abgetan worden.“ erwiderte Beldanna.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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03 May 2014 11:19 #65090 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Deshalb hättet ihr ja nicht ihr ganzes Gedächtnis löschen müssen.“ Meinte Arianna . „Das war nicht meine Entscheidung, aber ich denke das es die einzig richtige war. So kann diese Frau ihr eigenes Leben leben, ohne sich beständig zu fragen was geschehen ist oder als Lustsklavin verschrien zu werden.“ Erwiderte Beldanna, sie hatte damit gerechnet das Arianna alles andere als Begeistert auf die Nachricht von der Gedankenkonditionierung reagieren würde. „Ich denke man hätte auch eine Lösung finden können welche ohne eine Gedankenkonditionierung auskommt! Ich hätte nie erwartet das so etwas den eigenen Leuten angetan wird.“ Konterte Arianna. „Ich erwarte nicht das du die Entscheidung gut heißt, aber du musst sie akzeptieren. Immerhin wurde sie auch zu deinem wohl getroffen.“ Meinte Beldanna daraufhin. „Mag sein, aber gute Beweggründe alleine rechtfertigen nicht jede Tat.“ Erwiderte Arianna. Beldanna schüttelte daraufhin den Kopf und meinte: „Auch du wirst in deiner Laufbahn als Kaiserin noch äußerst strittige Entscheidungen treffen müssen, vielleicht verstehst du dann.“

Auf Theta- 1 lagen mittlerweile die Ergebnisse des Tiefenscanns vor welcher von dem Planetoiden angefertigt worden war. „Damit steht fest das dieses Ding, nicht natürlichen Ursprungs ist.“ Stellte Admiral Lorence langsam fest während er sich selbst der Bedeutung seiner eigene Worte bewusst wurde. „Und es steht auch fest das, wer auch immer es geschaffen hat, uns Technologisch weit voraus ist.“ fügte Ben an. „Stellt sich die Frage ob er Feindselig ist.“ Meinte Nathan dann. „Hoffentlich nicht.“ Erwiderte Janush. „Naja andererseits wäre es gut Möglich das die Schöpfer gar Nichtmehr existieren. Überlegt mal: Die ganze Struktur ist von Meterdickem Fels der sich aus dem Raumstaub aufgebaut hat umgeben. Das hat tausende von Jahren gedauert und in dieser Zeitspanne wurde es offenbar weder gewartet noch bewegt noch wurde sonst irgendwas damit gemacht, es steht also nahe zu vermuten das seine Schöpfer entweder Nichtmehr existent sind oder aber das Interesse daran verloren haben.“ Meinte dann Josh. „Eine logische Schlussfolgerung.“ Stimmte Admiral Lorence zu. „Ich schlage vor dieses Ding weiter zu untersuchen, die Daten die wir dabei gewinnen könnten, würden unseren Technischen Fortschritt wohl um Jahrzehnte nach vorne Katapultieren, ich brauche wohl nicht zu erwähnen das dies sowohl dem Wissenschaftstribunal gefallen dürfte als auch einen bemerkenswerten Taktischen Vorteil darstellen würde wenn es zum Schlagabtausch mit dem Imperium kommt.“ Meinte Ben dann.

„Ich muss Ihnen zustimmen. Alleine diese Energieabsorptionstechnik könnte sich als unschätzbar wertvoll erweisen.“ stimmte Admiral Lorence zu ehe er meinte: „Ich muss das mit meinen Vorgesetzten klären. Ich werde Sie in Kürze über das weitere Vorgehen unterrichten.“, „Aye Sir.“ Bestätigten die Restlichen Anwesenden ehe der Admiral sich erhob und den Raum verlies. „Glückwunsch ihr habt die erste betätigte Nichtmenschliche Zivilisation des Universums entdeckt.“ meinte Nathan dann. „Nur die Ruhe, wir haben nur ein Stück Technologie gefunden.“ Erwiderte Ben obwohl er definitiv leicht hibbelig wirkte. „Wenn das Rauskommt ist das totale Chaos vorprogrammiert...“ stellte Janush dann realistisch fest, immerhin waren die Menschen, egal welcher der Parteien sie angehörten, bisher davon überzeugt gewesen die einzigen Intelligenten Wesen dieser Galaxis zu sein. „Aber vorenthalten kann man diese Erkenntnis der Öffentlichkeit auch nicht, vor allem da es nur eine Frage der Zeit ist bis der IFM von der Sache Wind bekommt, wenn die nicht längst Bescheid wissen.“ Meinte dann Viktoria. „Da sagst du was wahres, je länger das vertuscht wird desto größer wird der Knall wenn die Blase platzt.“ Stimmte Josh zu.

„Andererseits dürfte die Arbeit hier mit einer Bekanntmachung der bisherigen Erkenntnisse sehr viel schwerer werden. Ich rede hier von Journalisten und zivilen Wissenschaftlern welche uns belagern werden. Zusätzlich könnte diese Entdeckung für das Imperium ein Grund sein seine Kriegspläne zu beschleunigen...“ meinte dann Nathan. „Sei nicht immer so Pessimistisch. Das ist die wohl größte Entdeckung seit der Entwicklung des Raumverzerrungsantriebes. Das können wir unmöglich geheim halten.“ Tadelte Viktoria umgehend. „Auf Dauer wohl nicht.“ Stimmte Ben zu. „Tja da das alles sowieso nicht unsere Entscheidung ist sollten wir uns darüber nicht länger den Kopf zerbrechen, jemand Hunger?“ meinte Nathan dann. „Jau.“ Stimmte Josh umgehend zu und erhob sich schwungvoll aus seinen Stuhl. „Einen Happen in Ehren kann niemand verwehren.“ Meinte dann Janush grinsend während auch er sich erhob.

Arkov und Herlan saßen unterdessen zusammengesunken in ihrer Zelle, das Hermolin hatte schwere Kopfschmerzen verursacht, weshalb die beiden im Moment am liebsten sterben wollten. Plötzlich ertönte dann wieder das inzwischen allzu bekannte Schrittgeräusch der Polierten Imperialen Stiefel auf dem, ebenfalls blank polierten, Fußboden und nur wenig später tauchte eine Gruppe bewaffneter Imperialer Sicherheitsoffiziere vor der Zelle auf welche eine Frau mittleren Alters eskortierten. Sie trug einen kleinen Handkoffer in ihrer linken Hand und musterte die beiden Arthan mit einer Mischung aus Neugier und Abscheu. „Deaktiviert die Zelle.“ Meinte sie dann. Sobald die Gitterstäbe dann zurückgefahren waren trat sie in die Zelle und klappte ihren Koffer auf dem Boden, unter den Wachsamen Blicken von Herlan und Arkov, auf. Darin kam ein ganzes Register Ampullen voller Flüssigkeiten und eine Injektionspistole zum Vorschein. „Was hast du vor?“ fragte Arkov daher. Die Frau spannte unterdessen eine der Ampullen in die Pistole und meinte: „Das wird eure Schmerzen lindern sowie den Regenerationsprozess der von dem Hermolin angegriffenen Neuronen beschleunigen.“, „Woher wollen wir wissen das du nicht lügst?“ fragte Herlan dann während er die Nadel der Pistole kritisch beäugte. „Gar nicht, aber wenn ihr euch weigert werdet ihr eben zur Injektion ruhig gestellt. Ihr müsst euch Konzentrieren können.“ antwortete die Frau ruhig, ihr Tonfall war nicht so barsch wie der, der Sicherheitsoffiziere, Arkov vermutete es handelte sich um eine Art von Sanitäterin oder Krankenschwester, doch wirklich Freundlich wirkte sie auch nicht.

„Was haben wir den für eine Wahl.“ Meinte Arkov dann resigniert und legte den Kopf zur Seite damit ihm der Inhalt der Ampulle direkt in die Hauptschlagader injiziert werden konnte, ein gängiges verfahren. Nur wenige Sekunden später war die Frau fertig und erhob Sich. „Ihr könnt sie nun wegbringen.“ Meinte sie dann noch zu den Wache stehende Sicherheitsoffiziere welche die Prozedur völlig Regungslos überwacht hatten, ehe sie zielstrebigen Schrittes davon lief. „Aufstehen.“ bellte dann einer der Offiziere. Arkov und Herlan gehorchten sofort, sie hatten keine Lust auf eine Handgreifliche Auseinandersetzung, welche die Imperialen sowieso für sich entscheiden würden. „Hände hinter den Rücken.“ bellte der Offizier dann während zwei seiner Kameraden hinter Arkov und Herlan traten und die Handfesseln bereithielten. Erneut fügten sich die beiden widerspruchlos. Sobald die kleine Gruppe dann los gelaufen war, wagte Arkov zu fragen: „Wo bringt ihr uns hin?“, „Das siehst du dann.“ Antwortete der Offizier nur kaltschnäuzig. „Das Zeug wirkt ich fühl mich schon besser.“ Stellte Herlan dann plötzlich fest. Arkov nickte kurz, auch seine Kopfschmerzen hatten nachgelassen.

Wenig später wurden Arkov und Herlan von ihrer Eskorte in einen kleinen Hangar bugsiert in dem ein kleines Raumschiff stand, es handelte sich um eine Typ-3 Barkasse. Ein kleines Schiff der Republik das Hauptsächlich zum Transport kleiner Mengen von Gütern und Personen über Sternensystemgrenzen hinweg diente. Arkov sparte sich daraufhin die Frage wie das Imperium in den Besitz des Schiffes gekommen war, vermutlich war die Barkasse von einem Elitekommando der Imperialen Marine geentert worden nachdem ein verdeckter IFM Agent das Schiff in den Imperialen Raum hatte springen lassen. „Kurz vor der Luftschleuse des Schiffes drehte sich der führende Offizier dann um und meinte zu Arkov und Herlan: „Sobald ihr gestartet seid, springt ihr Augenblicklich in den Republikanischen Raum. Danach seid ihr frei.“, „Was?“ fragte Arkov verblüfft, eine Freilassung wollte so Garnicht zu seinem Bild vom Imperium passen. „Ihr seid offiziell Freigelassen auf Befehl von Kaiserin Arianna I. und erhaltet freies Geleit durch den Imperialen Raum bis ihr eure Heimat erreicht habt.“ Antwortete der Offizier. „Das habe ich schon verstanden, aber warum?“ fragte Arkov umgehend nach. „Es steht mir nicht zu die Anweisungen der Kaiserin zu hinterfragen.“ antwortete der Offizier und trat zur Seite um den Weg in das Innere des Schiffes frei zu machen während Arkov und Herlan die Fesseln abgenommen wurden.

Unterdessen erwartete Arkintec weitere Anweisungen und hatte die Flotte daher in einer warte Position knapp außerhalb des Nebels positioniert. Er hätte sich zwar auch im Nebel verstecken können, doch es war sehr unwahrscheinlich das jemand die Titanendivision Angreifen würde, vor allem nach ihrem letzten triumphalen Sieg und selbst wenn es jemand wagen würde, Arkintec und auch die anderen Schiffskapitäne fürchteten keinen Feind. Dann machte sich auch schon das Langstreckenkommunikationssystem bemerkbar und Arkintec erhob sich aus seinem Thron als die Verbindung aufgebaut wurde. Sofort als die Übertragung stand viel er dann auf die Knie und meinte: „Kaiserin.“, „Erhebt euch General Militäradjutant.“ Meinte das Holographische Abbild Ariannas dann. Sobald Arkintec sich aufgerichtet hatte meinte Arianna: „Ich habe euren letzten Bericht erhalten und freudig zur Kenntnis genommen das sämtliche Schiffe weder voll Einsatzbereit sind. Ich habe daher vor diesen Krieg schnell zu beenden. Euer nächte es Ziel ist das Arthan System selbst, genauer Arthan I. Einige unsere Agenten werden ihre Sensoren stören während Ihr hineinspringt so dass sie keinen Präventivschlag durchführen können.“, „Ich werde euch nicht enttäuschen die Städte und Stationen der Arthan werden brennen Kaiserin.“ Meinte Arkintec dann in der Annahme das er den Angriff unverzüglich durchführen sollte. „Nein, vorläufig nicht. Sobald Ihr mit Eurer Flotte das System erreicht habt, bleibt ihr, in Sichtweite, auf Warteposition und verteidigt euch lediglich. Ich hoffe das Arthan vernünftig genug sind das Kapitulationsangebot das ich ihnen machen werde zu Akzeptieren. Sollte dies jedoch scheitern, seid Ihr mein Ausweichplan.“ Erwiderte Arianna. Obwohl Arkintec nicht viel davon hielt die Arthan zu verschonen, wagte er es nicht der Kaiserin zu widersprechen und meinte: „Wie Ihr wünscht.“
~~~Ende Kapitel 15~~~

mfg.: Tg

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05 May 2014 20:35 #65130 by Lord Pa`ul
Replied by Lord Pa`ul on topic Die Chroniken des Feuers
Die armen Arthan, haben keine Chance. =( =(
Ausser die Union schafft es den Kristall als Waffe einzusetzen. :B:
Sind die eigentlich verbündet?
Und werden wir die Erbauer des Kristalls noch sehen?

PS: Seit DRG hast du deinen Schreibstil echt verbessert und eine gute Balanche aus Dialog und Action gefunden
Respekt!!! :thumbsup:

Todesgleiter-Fanboy!!!

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05 May 2014 21:18 #65133 by christ
Replied by christ on topic Die Chroniken des Feuers
hmm hab noch etwa 10 Kapitel die ich nachholen muss.

Aber wieder einmal schön geschrieben (und sehr kreative Waffen, die du dir da ausgedacht hast). Würde das liebend gerne mal als Mod sehen^^ . Mach weiter so, auch wenn du nicht immer eine Antwort bekommst gibts sicher viele die es lesen.

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10 May 2014 16:18 #65230 by Todesgleiter
@Lord Pa'ul: Nun die Arthan sind selber Schuld, hätten sie mal leiber die Füße still gehalten anstatt zum Großangriff zu blasen...

Nein die Union sit nciht mit den Arthan verbündet. Insgesammt sit das verhältniss der drei Machtblöcke recht kühl. So sind die Arthan und das Imperium, welches die Arthan nicht mal als Staat anerkennt, offen verfeindet während sie die Union um ein neutrales Verhältniss zu beiden Sieten bemüht um nicht zwischen die Fronten zu geraten.

Ob die Schöpfer des Kristalles vorkommen verate ich noch nicht, es werden keine Fragen über die Zukunft der Handlung beantwortet, as würde ja die ganez Spannung rausnehmen! ;)

Danke für's Lob und nette Signatur ;) Jetzt hab ich meinen ersten eigenen Fanboy Yippie! :P

@Christ: Dann solltest du Gas geben :D
Danke für's Lob =) Aber ihr immer mit euren mods :P :lol: Wisst doch alle das ich das nich kann :D

@all: So dann geht es jetzt mal weiter:

Kapitel 16:
Mit einem kurzen Lichtblitz viel das kleine Schiff im Orbit um Arthan I. in den Normalraum zurück. Obwohl seine Signatur eindeutig belegte das es sich um ein Schiff der Republik handelte bezogen umgehend zwei leichte Patroulienfregatten in seiner Nähe Position und warteten darauf das sich der oder die Piloten des Schiffes vom Raumsprung erholt hatten. An Bord waren Arkov und Herlan genau damit beschäftigt und wandten sich daher ziemlich unelegant auf dem Boden. „Oh wie ich das hasse.“ Stellte Herlan daher fest. „Glaub mir das tut jeder.“ Erwiderte Arkov schwer atmend. Aufgrund der großem Distanz welche das Schiff mittels des Raumsprunges bewältigt hatte, waren die Auswirkungen noch etwas schlimmer als sonst. Sobald sich die beiden dann einigermaßen erholt hatten zogen sie sich an, extra für diesen Zweck installierten, Griffen an der Wand hoch und stolperten Richtung Cockpit. Dort angekommen setzte sich Arkov auf den Platz des Piloten während Herlan den Platz des Bordtechnikers einnahm. „Zwei Patroullienfregatten in unmittelbarer Nähe.“ Meldete Herlan dann. „Das ist das Standard Vorgehen, mach dir keinen Kopf und ruf das Führende Schiff.“ erwiderte Arkov. Unmittelbar darauf erschien das Gesicht eines typisch Republikanischen Schiffskommandeurs auf einem kleinen Bildschirm. „Ich bin General Dritter Klasse Arkov Szewd letzter Befehlshaber der fünften Flotte der Republikanischen Verteidigung. Ich kehre zurück aus der Gefangenschaft des Imperiums.“ Stellte sich Arkov dann vor.

„Ich bin Schiffskommandant vierter Klasse Eduard Nerka, deine Angaben scheinen korrekt zu sein. Allerdings ist noch nie jemand lebendig aus Imperialer Gefangenschaft entkommen.“ Antwortete der Kommandant der Patroullienfregatte umgehend. „Ich bin auch nicht entkommen. Kaiserin Arianna I. hat mich offiziell frei gelassen und dieses Schiff zur Verfügung gestellt.“ erwiderte Arkov. „Was?“ fragte Eduard daraufhin ungläubig. „Ich verstehe es selbst nicht.“ Gestand Arkov. „Warte, ich muss meine Vorgesetzten Informieren.“ meinte Eduard dann ehe die Verbindung unterbrochen wurde. „Was passiert jetzt?“ fragte Herlan dann. „Vermutlich werden wir in Gewahrsam genommen und befragt.“ Antwortete Arkov schulterzuckend. „Aber wir gehören doch zur selben Seite.“ Meinte Herlan dann. „Ja, aber das wissen die nicht. Aus deren Sicht stinkt das hier ganz gewaltig nach Infiltrationsversuch.“ Erwiderte Arkov. „Als ob der IFM so eine Primitive Taktik nötig hätte.“ Brummelte Herlan darauf,. „Da hast du recht.“ stimmte Arkov zu.

Nathan saß unterdessen einmal mehr in einer der Lagebesprechungen welche Admiral Lorence offenbar recht gerne abhielt und hörte den Erörterungen der diversen Experten interessiert zu. Immerhin wurde nach einer schnellen, aber Schonenden Methode gesucht das Alienartefakt aus dem Planetoiden zu befreien, in der Hoffnung das es dann einige seiner Geheimnisse preisgab. „Warum sprengen wir den Planetoiden nicht einfach, wenn ich das richtig verstanden habe kann dieses Ding sowieso so gut wie gar nicht beschädigt werden.“ Meinte dann einer der Anwesenden Militärstrategen. „Damit haben Sie zwar recht, doch das Artefakt absorbiert irgendwie auf es einwirkende Energie. Mit einer großen Detonation würden wir ihm also eine große Menge Energie zu führen und da wir nicht wissen um was es sich eigentlich handelt wäre das wohl ziemlich unklug.“ Erwiderte Ben. „Aber die gesamte Oberfläche des Planetoiden Mechanisch ab zu tragen würde wohl Jahre dauern.“ meinte dann Josh. „Und aufgrund seiner Größe scheidet ein Einsatz von Ätzenden Chemikalien auch aus, wir würden viel zu viel davon benötigen.“ Meinte dann Viktoria. „Und was wäre wenn wir ihn einfach Sandstrahlen bis nur noch das Alienartefakt übrig ist?“ meinte dann Janush. „Das müssen Sie uns wohl näher erklären.“ stellte Admiral Lorence umgehend fest.

„Es handelt sich bei meinem Vorschlag um eine Experimentelle Bergbaumethode, bei der Winzige Partikel, von denen es hier mehr als genug gibt, mithilfe eines großen Singularitätsringes beschleunigt werden und gegen einen Asteroiden gejagt werden. Die Idee ist das die Partikel bei ihrem Aufprall eine winzige Menge des Oberflächengestein absplittern, welches dann von einer Gravitationsfalle eingefangen wird.“ Antwortete Janush. „Also im Prinzip ein Singularitätsbeschleuniger der anstatt einem einzigen Großen Geschoß Milliarden von Staubkörnern beschleunigt?“ fragte Nathan daraufhin nach. „Ja, so könnte man das beschreiben.“ stimmte Janush zu. „Würde sich das Artefakt nicht auch durch die Kinetische Energie der einschlage durch die Staubpartikel aufladen?“ fragte dann wieder einer Militärs. „Ja, vermutlich schon. Doch wir könnten den Partikelstrahl so lenken das er die bereits freigelegten Teile des Artefaktes nicht beschießt.“ antwortete Janush. „Das scheint mir der bislang beste Vorschlag zu sein. Fangen Sie mit den Vorbereitungen an.“ befahl Admiral Lorence dann. „Aye Sir.“ Bestätigten nahezu sämtliche anwesenden umgehend Chor ehe sie sich erhoben und den Raum Verliesen. „Du siehst irgendwie unglücklich aus.“ stellte Viktoria dann zu Nathan gewandt fest während sie den Besprechungsraum Verliesen. „Sagen wir einfach ich hab ein verdammt schlechtes Bauchgefühl was dieses Artefakt angeht.“ Antwortete Nathan. „Und was sollen wir deiner Meinung nach tun?“ fragte Viktoria dann. „Das verdammte ding so tief wie irgend möglich vergraben und hoffen das es niemand zu unseren Lebzeiten wieder findet.“ antwortete Nathan. „Ich weiß schon warum du kein Wissenschaftler geworden bist.“ Meinte Viktoria daraufhin grinsend.

An Bord der Inferno wartete Arkintec unterdessen auf seinen Sprungbefehl und hatte dabei mühe seine Emotionen im Zaum zu halten. Er würde der erste Imperiale Kommandant sein der das Arthan System nach über Zweihundert Jahren betrat und hoffentlich die Schmach des dunkeln Zeitalters überwinden. Zwar war er nicht gerade begeistert von seinem Befehl den Feind fürs erste zu verschonen, doch trotzdem in wenigen Stunde würde die Existenz der Arthan enden, auf die eine oder die andere weiße. Dann meldete sich plötzlich einer der Kommunikationsoffiziere über den Holoschirm und meinte: „Pyrus I. gibt grünes Licht für Sprung ins Arthan System.“, „Alle Schiffe, Sprungvorbereitungen auf folgenden Koordinaten treffen!“ befahl Arkintec daraufhin und übermittelte mittels eines simplen Tatsendrucks die Sprungkoordinaten die sein Navigationsoffizier errechnet hatte. Sofort darauf meldete sich die Synthetische Stimme des Bordcomputers: „Achtung, Raumsprung in Vorbereitung sämtlich Besatzungsmitglieder suchen umgehend ihre zugeteilten Stabilisationskammern auf. Sprung in T- zwanzig Minuten.“ Noch während dieser Durchsage begannen die Offiziere auf dem Kommandodeck sich geordnet zu erheben und ihre Stationen zu sichern, nur für den Fall das es einem Arthan Enter Kommando gelingen sollte an Bord zu kommen ehe das Schiff sich von den Auswirkungen des Raumsprunges erholt hatte. Auch Arkintec erhob sich und schritt gemessenen Tempos in Richtung Stabilisationsdeck.
~~~fotzsetzung im nächsten Post~~~

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10 May 2014 16:19 #65231 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Arianna hatte sich unterdessen, zum sichtlichen Missfallen ihrer direkten untergebenen, in den Kopf gesetzt ihre Leibliche Mutter aufzuspüren und nutzte zu diesem Zweck Gnadenlos ihre Autorität als Kaiserin aus, immerhin durfte man sie nicht belügen und musste jede ihrer Fragen beantworten. „Es ist also Korrekt das Ihr sie nach wie vor überwacht Geheimrat?“ Fragte Arianna daher nach. „Ja, das ist Korrekt meine Kaiserin.“ bestätigte Deskar ziemlich zerknirscht. „Gut, dann sollte es euch ja nicht schwer fallen ihren Aufenthaltsort zu bestimmen.“ Meinte Arianna daraufhin. „Nein meine Kaiserin, würde es nicht.“ stimmte Deksar zu. „Dann bringt ihn in Erfahrung und macht mir umgehen Meldung.“ erwiderte Arianna entschlossen. „Wie Ihr wünscht.“ bestätigte Deskar ehe er sich leicht geknickt verneigte und den Raum verlies. „Ich halte das immer noch für keine gute Idee.“ Stellte Beldanna dann fest. „Ich habe deine Einwände zur Kenntnis genommen.“ Erwiderte Arianna lediglich. „Es sind nicht nur meine Einwände. Dein Vater Persönlich wollte das diese Geschichte nicht wieder aufgewärmt wird.“ Meinte Beldanna daraufhin. „Tja, aber mein Vater ist tot und jetzt bin ich Kaiserin und ich will das sie gefunden wird.“ Erwiderte Arianna kurz angebunden. „Das ist überdeutlich.“ erwiderte Beldanna.

Arianna überlegte daraufhin kurz ob sie etwas erwidern sollte, entschied sich jedoch dagegen und betätigte einen kleinen Knopf an der Armlehne ihres Thrones, sofort wurde eine Schematische Sternenkarte, welche das gesamte Kartographierte Gebiet, abbildete angezeigt, inklusiver kleiner Symbole welche die Standpunkte Imperialer Kampfverbände repräsentierten. „Gut Arkintec bereitet sich auf den Sprung vor.“ Stellte Arianna dann fest während die Karte auf das Symbol der Titanendivison ein zoomte. Ab einer gewissen Vergrößerungsstufe wurde nun zusätzlich zu dem Symbol auch Schriftliche Informationen über den Verband angezeigt die sich hauptsächlich mit dem Aktuellen Status beschäftigten. „Hast du den Arthan bereits die Kapitulationsaufforderung zukommen lassen?“ fragte Beldanna daraufhin. „Nein damit will ich warten bis sie sich selbst davon überzeugen können das weiteres Kämpfen nur zu weiteren Toten ihrerseits führen wird.“ Erwiderte Arianna. „Ich denke sie werden die Geste schnell verstehen.“ stellte Beldanna fest, immerhin war ein ganzer Verband aus Kriegsschiffen welche in das eigene Sonnensystem sprang eine ziemlich eindeutige Botschaft.

Auf Arthan I. hatten sich Arkov und Herlan unterdessen in einem der Verhörzimmer des Republikanischen Geheimdienstes eingefunden und warteten darauf das jemand Zeit für sie hatte. „Ich wünschte, die würden sich etwas beeilen, ich will endlich nach Hause.“ Stellte Herlan dann fest. „Ich an deiner Stelle wäre nicht so sicher das wir so schnell Heim kommen.“ meinte Arkov daraufhin. „Warum?“ fragte Herlan sofort nach. „Weil wir garantiert im Verdacht stehen Imperiale Spione zu sein.“ Antwortete Arkov schulterzuckend. „Warum sollten wir für das Imperium Arbeiten?“ fragte Herlan daraufhin verwirrt. „Das Imperium hat noch nie Gefangen einfach so frei gelassen, es wäre daher möglich das wir eigentlich Agenten des IFM sind die sich nur als jemand anders ausgibt, oder aber das wir einer Gedankenkonditionierung unterzogen wurden. Man wird uns erst gehen lassen wenn all diese Bedenken ausgeräumt sind. Und selbst dann kommen wir vermutlich nicht manch Hause. Die Flotte braucht jeden Kampffähigen Mann um die Verluste der letzten Schlacht aus zu gleichen.“ erklärte Arkov. „Welche letzte Schlacht?“ fragte Herlan daraufhin. Offenbar haben unsere Leute eine Armada im Sensennebel zusammengezogen um Imperiales Kernterritorium angreifen zu können, doch Arkintec vereitelte den Plan und griff die Flotte mit der Titanedivision an.“ antwortete Arkov.

„Die Titanendivsion?“ fragte Herlan ungläubig. „Ja die Titanendivision, das war eine Machtdemonstration, eine ziemlich erfolgreiche.“ Bestätigte Arkov. Dann öffnete sich auf einmal die Tür welche in den Raum führte und zwei Männer sowie eine Frau welche alle drei in die Uniform eines Geheimdienstmitarbeiters gekleidet waren, traten in den Raum. „Ihr beide behauptet also dass das Imperium euch frei gelassen hat, nachdem ihr von einem IFM Agenten welcher die Flotte unterwandert hatte festgesetzt wurdet?“ fragte die Frau dann mit einem kurzen Blick auf ihren Handcomputer. „Das ist soweit Korrekt.“ stimmte Arkov umgehend zu. „Euch ist sicherlich bewusst dass das Imperium noch nie Gefangene ohne Grund auf freien Fuß gesetzt hat, warum wurdet ihr freigelassen?“ fragte die Frau weiter, ihre Stimme war Eiskalt. „Das wissen wir auch nicht.“ Gestand Arkov. Die Frau zog daraufhin eine Augenbraue hoch ehe sich umdrehte und sich ein paar Schritte entfernte, sofort nahm einer der beiden Männer, breit wie ein Einbauschrank, ihre Position ein und fragte in einem Befehlenden Tonfall: „Wer ist der größte Feind er Freiheit?“, „Der Imperiale Kaiser.“ Antwortete Arkov sofort. „Was ist die einzige Möglichkeit um der Menschheit endlich Frieden und Freiheit zu bringen?“ fragte der Mann weiter mit seinem Bellenden Tonfall. „Die Vernichtung des Imperiums und Liquidierung der herrschenden Kaste.“ Antwortete Arkov erneut, diese Fragen waren leicht zu beantworten, jedem Kindergartenkind wurde dieses Wissen mit aller Gewalt eingeprägt.

„Wie lautete der Name des ersten Imperialen Kaisers?“ fragte der Mann dann. Arkov sah ihn daraufhin verständnislos an, er hatte keine Ahnung wie der Name des ersten Imperialen Kaisers lautete. „Na los, antworte!“ befahl der Mann dann. „Ich weiß es nicht.“ Gestand Arkov. „Soso, du weißt es nicht. Weißt du was? Das glaube ich dir nicht!“ erwiderte der Mann . „Weshalb sollte ich den Namen des ersten Imperialen Kaisers kennen?“ fragte Arkov daraufhin zurück. „Ich stelle hier die Fragen!“ bellte der Mann daraufhin. Arkov schluckte daraufhin einmal, jedoch nicht weil er sich vor dem Mann fürchtete, sondern um seine eigenen aufkeimende Wut runter zu schlucken. „Gut, wann wurde die Republik gegründet?“ fragte der Mann dann weiter, offenbar in der Annahme sein gegenüber eingeschüchtert zu haben. „Die Republik wurde nach Imperialer Zeitrechnung im Jahr 1578 Gegründet, nach Republikanischer Zeitrechnung im Jahr Null.“ Antwortete Arkov sofort. „Hmm du spielst deine Rolle gut Imperialer, aber ich hatte auch nicht damit gerechnet das du bei der Befragung patzen würdest.“ stellte der Mann dann fest. „Zum letzten Mal, wir sind keine Imperialen Spione!“ meinte Arkov daraufhin ebenfalls recht Energisch für einen älteren Mann wie er es war. „Das werden wir noch sehen.“ Erwiderte dann der zweite Mann ehe er meinte: „Ich werde eine Neuroanalyse an beiden Vornehemen, dann sehen wir ob sie die Wahrheit sagen.“ Daraufhin verlies das Dreiergespann des Republikanische Geheimdienstes den Raum.

„Was für Arschlöcher.“ Stellte Herlan dann fest. „Wir stecken in der Patsche.“ Meinte dann Arkov. „Warum?“ fragte Herlan nach. „Unsere Neurotechnologie ist bei weitem nicht so effizient wie die der Union, in der Regel verursacht sie bleibende Schädigungen des Hirns.“ Antwortete Arkov. „Was?!“ rief Herlan daraufhin aus. „Auch wenn der Test unsere Aussagen untermauern wird, denke ich nicht das wir ein allzu entspanntes Leben führen werden, wer weiß vielleicht enden wir beide als Krüppel.“ Fuhr Arkov fort. „Das können die doch nicht machen.“ Meinte Herlan dann schockiert. „Doch können sie und werden sie.“ Erwiderte Arkov. „Das ist ja völlig idiotisch.“ meinte Herlan daraufhin. „Nicht aus ihrer Perspektive, seit dem offenen Kriegsausbruch vermutet der hohe Rat an jeder Ecke Imperiale Spione oder Attentäter. Ein Neuroscann ist die einzige Methode um zweifelsfrei die Motive einer Person zu ergründen.“, „Das beruhigt mich jetzt irgendwie gar nicht.“ stellte Herlan daraufhin fest, ihm Gefiel der Gedanke nicht das irgendeine Apparatur in seinem Kopf herum pfuschte, schon gar nicht wenn es dabei zu ernsthaften Komplikationen kommen konnte.

Zwar im selben Sonnensystem aber dennoch eine ordentlich Stecke von den beiden Entfernt, flog eine kleine Republikanische Patrouille ihre Route ab als auf einmal sämtliche Sensoren Alarm gaben. „Was ist los?“ fragte der Kommandierende Offizier des führenden Zerstörers, Kapitän Tark. „Keine Ahnung, die Langstreckensensoren finden nichts, aber auf den Kurzstreckensensoren wird ein massiver Energieausbrauch angezeigt.“ Antwortete sein Aufklärungsoffizier Detrus. Tark zählte daraufhin eins und eins zusammen und befahl:“ Sofort Warnruf an alle Republikanischen Einheiten, das Imperium greift an!“, „Aber da ist doch nichts.“ meinte Detrus sofort. „Die haben einen Computervirus in das Taktische System geschmuggelt damit unsere Langstreckensensoren nicht Arbeiten, den selben Trick haben sie schon über Echelon angewandt.“ Antwortete Tark. Im selben Moment viel die Imperiale Flotte in den Normalraum und warf ihren Bedrohlichen Schatten auf die Patroullienschiffe. „Das ist die Inferno!“ rief Detrus dann überrascht als er das größte Schiff der Flotte identifiziert hatte, was Zugegebern maßen nicht sonderlich schwer war, außer der Inferno gab es kein Schiff dieser Größe. „Entertrupps losschicken, wir müssen uns beeilen bevor sie sich von dem Raumsprung erholt haben!“ brüllte Tark dann voller Tatendrang. „Bestätigt, nähere mich einer der Luftschleusen.“ meldet dann der Steuermann des Schiffes.
~~~Ende Kapitel 16~~~

mfg.: Tg

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11 May 2014 00:06 #65235 by Lord Pa`ul
Replied by Lord Pa`ul on topic Die Chroniken des Feuers
@TG: solange du FFs schreibtst(hoffentlich noch lange) wird die Signatur auch bleiben. :D

@Story:Tja, Arkov hat so ein Pech dass die Republikanische Technologie so Primitiv ist. :evil2:
Und die Union will den Kristall freilegen?
Hoffe da passiert noch was. :evil:

PS: Kriegt das Imperium eigentlich auch mal wieder aufs Maul?
Sonst wirds noch langweilig.

Todesgleiter-Fanboy!!!

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17 May 2014 14:17 #65350 by Todesgleiter
@ Lord Pa'ul:

Ich hoffe doch das ews nicht langweillig wird!!! ;)

@all: So dann geht es weiter:

Kapitel 17:
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Als Arkintec aus seiner Stabilisationskapsel trat war das erste was er registrierte die aufheulende Alarmsirene sowie die Stimme des Bordcomputers: „Eindringlinge geortet!“, „Verflucht!“ dachte sich Arkintec, musste sich jedoch trotzdem erst mal ab stützen, sein Gesichtsfeld war noch immer leicht verschwommen und sein Magen fühlte sich furchtbar an, zudem hatte er Schwierigkeiten Luft zu bekommen. Allerdings wusste Arkintec das jetzt jede Sekunde zählte je länger die Arthan sich unbehelligt an Bord bewegen konnten, desto gefährlicher wurden sie. Weshalb er sich, selbst für einen Imperialen Offizier, regelrechten Rekordzeit zusammenriss und in Richtung Kommandodeck lief. Kaum bei seinem Thron angelangt ließ sich Arkintec darauf fallen und aktivierte die internen Überwachungssysteme. Es war nicht schwer die Arthan zu finden, welche sich mittels Sprengladungen ihren Weg durch das Schiff bahnten. Zu seiner Erleichterung stellte Arkintec dann fest dass das Feindliche Enterkommando bislang keine Kritischen Bereiche erreicht hatte und das auch in näherer Zukunft nicht schaffen würde, da der Bordcomputer vorsorglich jedes Schott in ihrem Umkreis versiegelte. Allerdings würde es auch noch etwas dauern bis die Schiffssicherheit sich um den Vorfall kümmern konnte, zwar waren einige der Sicherheitsoffiziere und Marinesoldaten bereits wieder auf den Beinen, doch Gefechtsbereit waren sie definitiv noch nicht.

Zu allem Überfluss erfassten die Bordsensoren bereits weitere Landefähren, welche von weiteren Arthanschiffen starteten. „Wir Brauchen die Waffen.“ Stellte Arkintec daher für sich selbst fest, jedoch waren die Waffensysteme noch nicht wieder einsatzbereit. Im selben Moment traf eines der Arthan Enterkommando auf ersten Widerstand, einige Mitglieder der Besatzung hatten sich an einer Korridorabzweigung verschanzt und versuchten die Arthan daran zu hindern weiter in das Schiff vor zu Rücken. Vorläufig schien dieser Plan auch auf zu gehen, zwar handelte es sich bei den Kämpfenden Besatzungsmitgliedern nicht um Mitglieder der Sicherheit sondern um einfaches Betriebspersonal, doch trotzdem schafften sie es die Feindlichen Soldaten erst mal fest zu nageln. Gespannt verfolgte Arkintec daher das Duell, musste jedoch feststellen das seine Leute auf verlorenem Posten kämpften, die Arthan waren besser ausgerüstet und auch besser ausgebildet. So begannen sie mit gezielten Feuerstößen ihren Feind in Deckung zu zwingen während zwei weitere Soldaten geduckt durch den Korridor sprinteten und anschließend die verschanzten Manschaftsmitglieder niederschossen.

„Vorwärts, Vorwärts!“ brüllte Takip, er war der führende Offizier eines der Enterkommandos und wusste das die Zeit gegen sie Arbeitete, zwar lagen keine Verlässlichen Zahlen über die Besatzungsstärke der Inferno vor, doch aufgrund der simplen Größe des Schiffes war es naheliegend das es zu viele für die Enterkommandos waren. Schnell bewegte sich sein Trupp daher voran, ihr Auftrag war es kritische Schiffsysteme mittels Sprengladungen zu beschädigen oder gar zu zerstören. Allerdings war ihnen längst klar das es ein Ding der Unmöglichkeit war das Schiff komplett lahm zu legen, dazu war es einfach zu groß und die Zeit zu knapp. Plötzlich sausten dann erneut Kugeln auf Takip und seine Männer zu, reflexartig brachten sie sich daraufhin in Deckung und erwiderten das Feuer. Die Imperialen Soldaten welche sie angriffen, Kämpften zwar tapfer und ohne Furcht, wofür sie jeder Arthan aufrichtig bewunderte, doch es handelte sich offenbar ein weiteres mal lediglich um Schiffspersonal, es viel den gut ausgebildeten Marinesoldaten daher nicht schwer sie zu überwältigen. „Wenn das alles ist was die Haben wird das ein Kinderspiel.“ meinte dann Seskas, einer der altgedientesten Männer unter Takips Kommando. „Nur nicht übermütig werden.“ erwiderte Takip daraufhin während seien Männer ein weiteres Schott sprengten. Sobald sich der Rauch verzogen hatte schossen die Arthan umgehend erneut Kugeln entgegen, die Imperiale Schiffsbesatzung wollte ihnen offenbar keinen Millimeter ihres Schiffes Kampflos überlassen.

Plötzlich ertönte ein lautes Schrittgeräusch und Takip konnte zwei Hochgewachsene Gestalten erkennen die durch den Korridor auf sie zu kamen, aufgrund ihrer Bodenlangen Schwarzen Mäntel welche den Körper komplett verdeckten und den einzigartigen Helmen war Takip sofort klar um wen es sich handelte: „Imperiale Garde!“ brüllte er daher zur Warnung, die Imperiale Garde war die Eliteeinheit der Imperialen Truppen, aus denen sich auch die Leibwache des Kaisers, die Flammengarde, rekrutierte. Imperiale Gardisten standen nicht zu Unrecht in dem Ruf beinahe übernatürliche Kämpfer zu sein die ihre Waffen mit einer absolut vernichtenden Präzision führten und es scheinbar mühelos schafften feindlichem Beschuss zu entgehen. Sofort eröffneten zwei von Takips Männern auch das Feuer, doch die beiden Gardisten brachten sich mit einer eleganten Drehung, welche ihre Mäntel eindrucksvoll aufwirbeln lies, aus der Schuss Bahn und zückten noch in derselben Bewegung ihre eigenen Waffen. Sobald sie ihre Drehung vollendet hatten erwiderten die Gardisten das Feuer, mit jeweils nur einem gezielten Schuss vielen Takips Männer daraufhin zu Boden. Allerdings hatten die Gardisten keine Deckung und mussten gegen ein Überzahl kämpfen, weshalb einer der Beiden getroffen zu Boden ging als sich der restliche Entertrupp umgedreht und das Feuer eröffnet hatte.

Mit Bemerkenswerter Geschwindigkeit wirbelte der zweite Gardist daraufhin herum und zwang Takip samt seinem Untergeben mit einer kurzen Salve in Deckung, die Zeit welche sie daraufhin benötigten um erneut zu Zielen nutzte er um sich selbst hinter einem Wandvorsprung zu verschanzen. „Scheiße sind die Typen Schnell!“ fluchte Seskas daraufhin und betrachtete die Wunde welche eines der Feindliche Projektil in seinen Oberschenkel geschlagen hatte. Das Imperium ist nicht umsonst für seine Eliteeinheiten berüchtigt.“ Erwiderte Takip daraufhin und feuerte ein paarmal in Richtung ihres Feindes. Im selben Moment rückten von der andren Seite, hinter dem aufgesprengten Schott, weitere Imperiale Truppen vor und legten die Arthan unter ein Sperrfeuer. „Wir sind eingekreist.“ Schoss es Takip daraufhin durch den Kopf. Entweder mussten sie den Gardisten überwältigen um den Weg für den Rückzug frei zu machen oder aber sich durch die Zahlenmäßig überlegen Crewmitglieder kämpfen, er entschloss sich für den Gardisten und befahl: „Feuerdeckung!“ Ehe er losstürmte. Sein Plan ging vorläufig auch auf, der Gardist verschwand hinter seiner Deckung um dem Kugelhagel zu entkommen, wodurch er den Korridor jedoch nichtmehr beobachten konnte. Siegessicher stürmte Takip daher um die Ecke und wollte bereits abdrücken als er einen mächtigen Schlag gegens einen Schädel spürte und alles Schwarz wurde. Das letzte was Takip dann noch hörte war Seskas der vor Wut laut aufbrüllte ehe er das Bewusstsein verlor.

Langsam aber sicher stieg die Panik ins Seskas auf, er hatte gesehen wie der Gardist Takip mit dem Kolben seiner Waffe einfach niedergeschlagen hatte, ohne sich dabei zu exponieren. Gleichzeitig setzte das anhaltende Sperrfeuer aus der anderen Richtung ihm und dem Restlichen Männern ebenfalls zu. „Ihr zwei Deckt uns den Rücken, der Rest kommt mit!“rief Seskas dann ehe er Geduckt, um den weiter wild Feuernden Crewmitgliedern der Inferno kein Ziel zu bieten, auf die Stellung des Gardisten zu lief, er teilte Takips Einschätzung das es klüger war ihn zu überwältigen. Plötzlich ertönte weiteres Schrittgeräusch und fünf weitere Gardisten Traten in den Korridor, ihre Silbernen Gesichtsmasken waren auf Hochglanz poliert und entmenschlichten ihre Züge wodurch sie noch furchteinflößender wirkten. „Scheiße.“ Schoss es Seskas daraufhin durch den Kopf jetzt steckten sie wirklich bis zum Hals in der Kacke. „Zurück!“ befahl er dann ehe er den Abzug durchdrückte und den Neuankömmlingen einen Schwall aus Projektilen entgegen schickte. Doch auch dieses Mal beweisen die Gardisten das ihnen ihr Ruf zurecht vorauseilte, da sie dem Angriff erneut auswichen. Nun waren es die Arthan welche ohne Deckung mitten im Schussfeld kauerten. Dann ging alles furchtbar schnell in einem einzigen Wirbel aus Schwarzen Umhängen kamen die Gardisten aus ihrer Deckung und streckten das Enterkommando mühelos nieder.
~~~forstetzung im nächsten Post~~~

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17 May 2014 14:20 - 17 May 2014 14:21 #65351 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Zufrieden beachtete Arkintec den Erfolg der Imperialen Garde auf den Überwachungsmonitoren, zwar hatten die Arthan mehrere dutzende Crewmitglieder erschossen, doch alles in allem hatten sie keinen Kritischen Schäden hervorrufen können. Im selben Moment meldete dann der Bordcomputer: „Rekalibrierung abgeschlossen, Waffensysteme einsatzbereit.“, „Sehr gut.“ Dachte sich Arkintec daraufhin zufrieden ehe er befahl: „Die nahen Arthan Schiffe anvisieren und Feuer!“ praktisch sofort begannen die Geschütze zum Leben zu erwachen, die wenigen Arthanschiffe hatten nicht den Hauch einer Chance, die kleineren Landefähren wurde praktisch umgehend verdampft und auch die größeren Zerstörer hatten keine Chance der geballten Feuerkraft zu widerstehen die ihnen nun entgegenschlug. Zufrieden beobachtete Arkintec das Blitzgewitter das sich nun in der Flotte abspielte und bedauerte das er Befehl hatte sich ausschließlich zu verteidigen. Im selben Moment wurde der einfang einer Langstreckenübermittlung aus Pyrus I angezeigt, umgehend aktivierte Arkintec einen der Holographischen Bildschirme und Blickte in das Gesicht von Kaiserin Arianna I. Da sie jedoch über ihn hinwegsah schlussfolgerte er das es sich um eine einseitige Übertragung handelte. Dann begann das Abbild er Kaiserin zu sprechen: „Menschen des Arthan Systems. Euer Kampf hat ein Ende, die Rebellion ist niedergeschlagen. Die Truppen des Imperiums stehen bereit um jedweden letzten widerstand mit aller härter zu Bekämpfen. Ich bin jedoch nicht an unnötigem Blutvergießen Interessiert. Ergebt euch und last euch widerstandslos wieder in das Imperium eingliedern. Ansonsten werden meine Truppen eure Schiffe Stationen und Städte zermalmen bis nur noch Staub übrig ist. Ihr habt vier Stunden.“

„Scheiße.“ Dachte sich Arkov als die Übermittlung geendet hatte. Aufgrund der jüngsten Ereignisse war seine Inhaftierung nämlich aufgehoben worden, da die Streitkräfte jeden Kampffähigen Mann brauchen konnten den sie Finden konnten. Immerhin machten die Imperialen Kampfmaschinen welche in das System eingedrungen waren mehr als Deutlich das Kaiserin bereit war ihren Worten Taten folgen zu lassen. „Das ist Wahnsinn, sie kann uns doch nicht alle töten lassen.“ Stellte Herlan dann fest. „Oh doch, sie kann und sie wird.“ Meinte Arkov daraufhin, immerhin hatte er schon am eigenen Leib erfahren wie Rücksichtslos Imperiale Truppen vorgingen wenn der Angriffsbefehl erst einmal erteilt war. „Aber in diesem System leben über zehn Milliarden Menschen!“ erwiderte Herlan. „Wenn die Imperialen hier fertig sind können wir uns Glücklich schätzen wenn es noch zehn Millionen sind.“ Meinet Arkov daraufhin. „Das dürfen wir nicht zulassen.“ Erwiderte Herlan entschlossen. „Was willst du tun? Wir haben nicht genug Schiffe im System um die Titanendivision angreifen zu können. Alles was uns jetzt noch bleibt ist bis zum letzten Mann zu kämpfen und mit Donnernden Geschützen unter zu gehen.“, „Warum erwägt unsere Führung denn nicht mal auf das Angebot ein zu gehen?“ fragte Herlan dann: „Bist du verrückt!?“ erwiderte Arkov daraufhin. „Nein, nur realistisch. Du sagst selber das wir besiegt sind, welchen Sinn hat es dann noch weiter zu kämpfen?“, „Aus Militärstrategischer Sicht keinen, aber das hat was mit Überzeugungen zu tun. Auch ich sterbe lieber als mich wieder dem Imperium unter zu ordnen.“ Antwortete Arkov.

„Dann bist du und unsere Führer genauso fanatisch wie die Imperialen, blind vor Hass. Wenn wir uns ergeben können wir zehn Milliarden Leben retten.“ Erwiderte Herlan. „Pass auf was du sagst, ich bin immer noch dein Vater!“ brauste dann auch Arkov auf. „Schön das dir das noch gegenwärtig ist, immerhin willst du mich wohl für deine Sinnlose Ideologie opfern.“ Konterte Herlan umgehend. Zwar schob auch er einen gewaltigen unterschwelligen Hass auf das Imperium, aber aufgrund seines jüngeren alters waren seine Denkweisen noch nicht derart festgefahren wie die älterer Menschen, weshalb er eingesehen hatte das es vorbei war. Arkov legte die Stirn daraufhin in Falten, wie immer wenn er nachdachte. „Ich glaube du hast recht. Wir müssen zum Rat, schnell!“ meinte er dann.

Im Unionsraum war die Botschaft der Kaiserin ebenfalls von Horchposten an der Grenze zum Arthanraum aufgefangen worden und zu sämtlichen Militärschiffen und Stationen weiter geleitet worden. „Jetzt machen sie ernst.“ Stellte Nathan daher fest. „Tja, wenn das Biest erst mal erwacht ist...“ stellte Josh daraufhin fest und kippte einen weiteren Becher alkoholischen Getränkes herunter. „Hoffen wir das es unseren Diplomaten gelingt das Gemüt der Kaiserin wieder etwas zu beruhigen, ich habe keine Lust das die Titanendivison demnächst im Unionsraum Amok läuft.“ stellte Janush dann fest. „Nun ja, im Gegensatz zu den Arthan sind wir vom Imperium als Staat anerkannt, es müssen also gewisse Regeln eingehalten werden. Während die Arthan noch immer als Abtrünnige gelten, womit sie praktisch Vogelfrei sind, jeder darf sie Angreifen ohne Konsequenzen fürchten zu müssen.“ Meinte dann Ben. „Hoffen wir das beste, so wie die Imperialen gerade wüten glaube ich nicht das wir sie lange abwehren könnten.“ Stellte dann Janush fest. Dann meldete sich plötzlich Debbie zu Wort: „ Außerordentliche Lagebesprechung in Zehn Minuten.“, „Lorence ist echt ein Fan von diesen Besprechungen oder?“ stellte Nathan daraufhin genervt fest. „Sieht so aus.“ stimmte Ben zu ehe sie sich allesamt erhoben und in Richtung des Besprechungsraums los marschierten.

Nur wenig später hatten sich daraufhin die üblichen Verdächtigen im Besprechungsraum eingefunden und warteten darauf das der Admiral die Besprechung eröffnete, dieser wartete auch nicht lange: „Ich will es kurz machen. Wir stehen etwas unter Zugzwang, die zuletzt deutlich aggressivere Haltung des Imperiums in Außenpolitischen Fragen bereitete dem Oberkommando und auch dem Wissenschaftsrat einige Sorgen. Insbesondere da das Ende des Arthanfeldzuges unmittelbar bevorsteht, soweit wir Wissen stehen die Imperialen Verbände schon im Arthan System. Es wäre durchaus Denkbar dass das Imperium die dadurch freu gewordene Ressourcen einsetzt um uns Anzugreifen. Das Oberkommando verlangt daher Ergebnisse, oder die meisten Ressourcen dieses Projektes werden zugunsten weiterer Grenzbefestigungen abgezogen.“, „Der Singularitätsprojektor ist so gut wie fertig, ich schätze wir könnten heute noch die ersten Testläufe starten.“ meinte Janush daraufhin. „Gut!“ meinte Admiral Lorence daraufhin und wirkte dabei ehrlich erleichtert. Immerhin war er als Ranghöchster Offizier auch direkt für den Fortschritt der Operation verantwortlich. „Ich kann die Umgebung des Planetoiden umgehend sperren lassen. Die Beobachtungskuppeln wurden ja bereits entfernt, wir könnten also direkt mit einem Test unter Praxisbedingungen starten.“ meinte Nathan dann. „Tun Sie das so schnell wie möglich.“ Meinte Admiral Lorence daraufhin. „Aye Sir.“ Bestätigten die anderen daraufhin lediglich.

Auf Arthan I fanden sich Arkov und Herlan unterdessen vor verschlossenen Türen wieder, sämtliche Zugänge zum Zenralen Regierungskomplex waren geradezu hermetisch abgeriegelt worden. „Was soll das denn?“ fragte Herlan umgehend. „Keine Ahnung, es scheint fast so als ob sich unsere Führung vor dem eigenen Volk abschotten will.“ Antwortete Arkov. Dann gab es ein kurzes Brummen und der gewaltige Bildschirm über dem Hauptzugang leuchtete auf ehe er das Gesicht des Ratsvorsitzenden, Lord Drak abbildete. „Bürger der Republik, das Imperium ist gekommen uns alle in die Sklaverei zurück zu führen. Bleibt standhaft, sie können vielleicht unsere Städte niederbrennen und unsere Schiffe zerstören, doch sie können uns niemals besiegen! Verwandelt jedes Haus in eine uneinnehmbare Festung und jede Straße in eine unüberwindbare Barrikade, kämpft für die Freiheit der Republik!“, „Die glauben doch nicht wirklich das wir diese Schlacht gewinnen können oder?“ fragte Herlan dann fassungslos. „Nein.“ Antwortete Arkov finster. „Was ist denn?“ fragte Herlan umgehend darauf während Drak im Hintergrund weiterhin lautstark en Kampfgeist der Bevölkerung anstachelte. „Sie haben das Protokoll Schwarz in Kraft gesetzt.“ antwortete Arkov immer noch ziemlich düster. „Protokoll Schwarz?“ fragte Herlan ahnungslos. „Ein Protokoll für den dringenden Notfall. Die Regierung und einige wichtigen Funktionäre sowie ausgewählte Bürger werden an einen geheimen Ort evakuiert, während die Flotte und der Rest der Bevölkerung zur Ablenkung zurück gelassen wird.“ Antworte Arkov.

„Das heißt sie werde die Forderung der Kaiserin nicht erfüllen, richtig?“ fragte Herlan daraufhin, nur zur Sicherheit. „Richtig. Das bei der Invasion Einsetzende Chaos eignet sich Perfekt um die Spuren zu vernichten und erhöht die Chance das die Evakuierung ein Erfolg ist.“ bestätigte Arkov. „Spitze, zurück gelassen wie Schlachtvieh.“ stellet Herlan dann fest und lies sich auf eine niedrige Mauer Plumpsen. Arkov nickte daraufhin nur Schicksalsschwere und lies sich neben Herlan auf die Mauer plumpsen. „Ich wünschte wir könnten diese letzten Minuten zu Hause verbringen.“ stellte Herlan dann fest. „Arkov nickte lediglich ehe er eine Idee hatte und meinte: „Komm beeil dich!“, „Was ist denn los?“ fragte Herlan überrascht während Arkov ihn bereits hinter sich her schleifte. „Ich habe eine Idee wie wir der Vernichtung doch noch entkommen können.“ Antwortete Arkov geheimnisvoll.
~~~Ende Kapitel 17~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.
Last edit: 17 May 2014 14:21 by Todesgleiter.

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18 May 2014 11:11 #65353 by Lord Pa`ul
Replied by Lord Pa`ul on topic Die Chroniken des Feuers
Will Arkov im Namen des Volkes kapitulieren und alle über Protokoll Schwarz informieren?
Oder will er alle Zivilisten aus dem System evakuieren lassen?

Todesgleiter-Fanboy!!!

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