Die Chroniken des Feuers

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27 Mar 2014 14:08 #64467 by Jack Hunter
So so, Gedankenkonditionierung und Schläferagenten. Das kommt mir doch irgendwie bekannt vor...^^

Die Ankunft von Arkintec erinnert doch stark an die von Darth Vader auf den Todesstern zu Beginn von Episode VI, wo er ebenfalls mit dem derzeitigen Kommandanten sprach, somal das ja auch ein Imperium ist. Aber das ist bestimmt wie immer nur reiner Zufall.^^

Und was die Schlachten angeht: Da ich letztens Starship Troopers: Invasion gesehen habe und da ebenfalls Schiffslaser zum Einsatz kamen, könnte ich mir die Raumschlachten genauso vorstellen.^^

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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29 Mar 2014 14:18 #64482 by Todesgleiter
@Jack Hunter: Tja was soll man dazu sagen :lol: Dir kommt immer alles irgendwie bekannt vor :P Du kennst einfach schon zu viel :D

Nuja, Laserwaffen sehen immer irgednwie gleich aus :D

@all: So dann geht es jetzt weiter:

Kapitel 12:
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Durchaus beeindruckt sah Nathan aus dem Fenster, so viel wie im Moment war bei Theta- 1 noch nie los gewesen. Innerhalb gerade einmal einem Tag war der Bergbauposten zu einer Militärischen Forschungsanalage mit Strategischer Bedeutung auf Level 4 von insgesamt fünf erklärt worden. Dies bedeutete das das Umfeld der Station nun Sperrgebiet war und sämtliche Bergbauaktivitäten zu den beiden anderen Bergbauposten, Theta- 2 und Theta- 3, verlegt worden waren und sämtliche Zivilen Schiffe das Gebiet hatten räumen müssen. „Tja sieht so aus als ob ich endlich von diesem Felsen weg komme, jetzt wo es interessant wird.“ Dachte sich Nathan und drehte sich seufzend herum um der letzen Gruppe Bergarbeiter und Zivilen Stationsangestellten dabei zu zusehen wie sie in eine der Transportfähren stiegen welche sie zu einem nahen Transportknoten bringen würde. „Mr. Danna?“ fragte dann eine Stimme. „Ich bin hier.“ Antwortete Nathan. Nur kurz darauf trat ein junger Mann neben ihn und stellte sich umgehend vor: „Unteroffizier Tekan Mr. Danna. Ich soll Sie umgehend zu Admiral Lorence bringen.“, „ Wissen Sie was der Admiral von mir will?“ antwortete Nathan während er sich daran machte dem etwas nervösen Mann zu folgen. „Nein.“ Antwortete dieser kurz und knapp.

Nur wenig später stand Nathan dem Admiral gegenüber, einem kleinen untersetzen Mann mit müden Augen. Insgesamt war er nicht gerade einer der Männer vor denen man ehrfürchtig zurückwich, allerdings war seine Stimme fest und Befehlsgewohnt als er meinte: „Mr. Danna schön das Sie für mich Zeit haben.“, „Keine Ursache Mr. Tekan meinte das sie mich sprechen wollten?“ erwiderte Nathan. „Ja das will ich, sehen Sie es ist so: Sie kennen diese Umgebung und die gefahren die hier durch die Asteroiden lauern, auch kennen Sie sich vermutlich gut damit aus wie man die Asteroiden zum Schutz vor Sensoren nutzen kann, kurzum sie sind die geeignetste Person um das Defensivnetzwerk um diese Anlage zu Planen und zu verwalten.“ Meinte Admiral Lorence. „Ich fühle mich geehrt, aber ich bin nur Ziviler Sicherheitsbeamter...“ erwiderte Nathan. Admiral Lorence nickte daraufhin wissend und antwortete: „Wenn ich mich nicht irre haben Sie sich vor einiger Zeit bei der Flotte beworben, oder nicht?“, „Das ist Korrekt.“ Bestätigte Nathan sofort. „Vorausgesetzt Sie haben noch Interesse könnte ich dafür sorgen das ihre Bewerbung neu bewertet wird und sie vorläufig in den Rang eines Leutnants erhoben werden.“ Meinte Admiral Lorence dann. Daraufhin verschlug es Nathan erst einmal die Sprache, von so einer Möglichkeit hatte er sein Leben lang geträumt, nun konnte er Beweisen das er es wirklich wert war in der Unionsflotte zudDienen. „Als was darf ich Ihr schweigen deuten?“ fragte Admiral Lorence dann. „Als Zustimmung, Sir.“ Antwortete Nathan unter Aufbietung seines ganzen Willens, er brauchte erst einmal Zeit das zu verarbeiten. „Sehr schön, dann können wir die Formalitäten gleich hinter uns bringen.“ erwiderte Admiral Lorence und aktivierte eine kleine Holoschnittschtelle.

Noch während Nathan sich durch die Formulare kämpfte erwachte Herlan aus dem Dämmerschlaf der jeden beim Raumsprung umfing und fühlte sofort wieder die aufkeimende Übel- und Atemlosigkeit, offenbar waren Imperiale Stabilisationskapseln auch nicht besser als die welche die Arthanflotte nutzte. Als sich die Kapsel dann öffnete viel Herlan daher ähnlich unelegant wie seinerzeit auf dem Transportschiff der Flotte vornüber und konnte sich nur mit Mühe abfangen während sich sein ganzer Körper verkrampfte. Aus dem Augenwinkel konnte er dabei sehen das es auch Arkov nicht wirklich besser ging, sein Vater hatte zwar Jahrelange Erfahrung mit Raumsprüngen, doch auch er atmete schwer und hielt sich den Bauch. Noch während die beiden nach Luft rangen und versuchten ihr Essen bei sich zu behalten, öffnete sich die Tür in den Raum und Marik trat mit zwei weiteren Offizieren in den Raum. Auch sie wirkten etwas bleich um die Nasenspitze und schienen sich durchaus etwas unwohl zu fühlen, doch immerhin konnten sie schon laufen, weshalb Herlan ihnen wiederwillig Respekt zollen musste, in Punkto Disziplin und Entschlossenheit machte den Imperialen so schnell wirklich keiner etwas vor. „Helft ihnen auf und bringt sie in ihre Zelle.“ Befahl Marik dann worauf die beiden Offiziere nickten und Herlan und Arkov auf die Füße zogen. „Ihr solltet euch besser schnell in den Griff bekommen, in zwanzig Minuten landen wir auf Pyrus I.“ meinte Marik dann zu seinen Gefangenen. „Spitze.“ Würgte Herlan hervor ehe er von dem Imperialen Soldaten mitgezogen wurde.

Auch Arkintec stolperte in diesem Moment aus einer Stabilisationskammer, allerdings an Bord der Inferno, welche vor wenigen Minuten in den äußeren Ausläufern des Sensennebels erschienen war. Genau wie die Arthanflotte wurde dabei auch die Signatur der gewaltigen Imperialen Kampfmaschinen von dem Nebel verschleiert weshalb es unwahrscheinlich war das die Arthan sie entdeckten bevor es zu spät sein würde. Sobald sich Arkintec dann wieder im Griff hatte steuerte er zielsicher die Tür zum Kommandodeck an, im Gegensatz zu den meisten anderen Imperialen Kriegsschiffen auf denen es ein Zentarles Stabilisationsdeck gab, verfügte die Inferno aufgrund ihrer Größe über mehrere , da es einfach zu lang e dauern würde die Besatzung von einem Deck aus über das ganze Schiff zu verteilen. Kaum hatte Arkintec sich dann in seinem Komandothron niedergelassen überprüfte er die Werte der Bordsensoren um eventuelle Anzeichen für einen frühen Konterangriff der Arthan zu finden. Soweit er es beurteilen konnte verhielt sich der Neble jedoch völlig normal. Dann begannen nach und nach die Gesichter der andren Schiffskapitäne als Holografische Darstellungen zu erschienen, obwohl man ihnen allen die Nachwirkungen des Raumsprunges ansah wusste Arkintec das ihre Entschlossenheit und ihr Kampfgeist in keiner weiße beeinträchtigt war.

Sobald dann sämtliche Schiffe der Taktischen Konferenzschaltung beigetreten waren befahl Arkintec: „Auf die letzte Bekannte Position der Arthan vorrücken, Raumverzerrungsantriebe nur auf ein Viertel Leistung.“ Praktisch umgehend setzten sich die Schiffe In Bewegung und pflügten durch den sie umgebenden Nebel. Durch die gedrosselte Geschwindigkeit hoffte Arkintec die Verwirbelungen und Gravitativen Anomalien im Gefüge des Nebels in Grenzen zu halten um die Arthan nicht frühzeitig über seine Anwesenheit zu informieren immerhin wusste er nicht genau wie groß die Flotte seines Feindes wirklich war, letzte Berichte der Aufklärung gingen jedoch von rund anderthalb Tausend Schiffen aller Größenkategorien aus. Seine eigene Flotte war nicht einmal halb so groß und bestand bei weitem nicht nur aus Schiffen der Titanenkategorie, der Großteil wurde von Konventionellen Schiffen gestellt, allerdings konnte jeder der Titanen es mühelos mit dutzenden Arthanschiffen aufnehmen, zusätzlich setzte Arkintec auf den Psycholgischen Effekt den die gewaltigen Kampfmaschinen auf seinen Feinde ausüben würden, immerhin kursierten im ganzen bevölkerten Raum Horrorgeschichten über die Schlagkraft der Imperialen Superschlachtschiffe. Plötzlich erschien dann ein Warnsymbol das für den Annäherungsalarm stand und Arkintec befahl: „Alle Mann bereithalten zu feuern, Raumverzerrungsantrieb voller Stopp!“
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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29 Mar 2014 14:20 #64483 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Sofort verlangsamte die Flotte und suchte ihre Umgebung nach eventuellen Feindkontakten ab. Schnell fanden die Schiffe den Auslöser für den Annäherungsalarm, hunderte, wen nicht gar tausende schwarze Schemen die aus den Wabernden Nebelwänden auftauchten und wieder verschwanden. Arkintec ließ die Ansicht seines Holoschirmes umgehend auf einen der Schemen zoomen und schluckte einmal fest, sie hatten offenbar die Überreste der letzten Schlacht im Sensennebel entdeckt, tausende von Schiffswracks deren geborstene Hüllen in Kombination mit dem Nebel sämtliche Sensorsignale verstümmelten trieben hier durch den Nebel und waren somit stille Zeugen der Schrecken des Dunklen Zeitalters. „Mögen eure Seelen den Frieden Finden der euch zu Lebzeiten verwehrt blieb.“ Murmelte Arkintec dann in Richtung der zerstörten Schiffe. Dann befahl er: „Manövriert um diese Trümmer herum, dann nehmt den Kurs in Richtung der Arthan Flotte wieder auf.“

Noch während Arkintec durch die absolut Blickdichten Nebelschwaden des Sensennebels Manövrierte, wurden Herlan und Arkov mit sanfter Gewalt durch einen Riesigen Zellentrakt bugsiert, obwohl die meisten Zellen leer waren, machte ihre schiere Anzahl mehr als deutlich dass die Imperiale Führung Bereit war ihren Einfluss um jeden Preis zu verteidigen. Sobald die beiden dann in einer Zelle eingeschlossen waren meinte Herlan sarkastisch zu Arkov: „Wer hätte gedacht das wir jemals einen Fuß auf Pyrus I setzen.“, „Ich hatte gehofft das dieses Ereignis unter etwas anderen Rahmenbedingungen stattfindet.“ erwiderte Arkov mit einer ordentliche Portion Galgenhumor. „Was glaubst du will die Kaiserin von uns?“ fragte Herlan dann nachdenklich. „Keine Ahnung, aber sie wird uns wohl kaum wegen einem netten plausch bei einem entspannten Abendessen hierher eingeladen haben...“ antwortete Arkov. „Schade eigentlich, ich habe gehört dass das Essen im Palast recht gut sein soll.“ erwiderte Herlan. Arkov schüttelte daraufhin grinsend den Kopf und meinte: „Du entwickelst dich zu sehr in die Richtung deines alten Herrn.“, „Warum, mein alter Her hat es immerhin bis zum General geschafft.“ Erwiderte Herlan augenzwinkernd. „Ja und führte seine ganze Flotte in die Gefangenschaft, tolle Leistung was?“ meinte Arkov. „Gib dir nicht die Schuld. Niemand hätte diese Schlacht gewinnen können.“ Erwiderte Herlan. „Ich weiß, aber ich hätte wissen müssen das es unklug währe so lange im Orbit zu bleiben.“ Konterte Arkov. „Hätte das den wirkliche eine Rolle gespielt? Arkintec hätte unsere Flotte auch bis ans Ende des Universums gejagt und das weißt du mindestens so gut wie ich.“ Meinte Herlan umgehend. „Ich schätze du hast recht.“ stimmte Arkov zu.

Währenddessen wurde Arianna von Marik mitgeteilt das die Gefangenen angekommen waren: „Meine Kaiserin die von euch erwünschten Gefangene wurden von mir überführt und erwarten euer weiteres Vorgehen.“, „Gute Arbeit Agent Sveron, ich denke ihr könnte euch über eine baldige Beförderung freuen.“ antwortete Arianna hochgradig zufrieden. „Euer Lob und Dank ist mir Lohn genug Kaiserin.“ antwortete Marik . Arianna grinste daraufhin schief, auch wenn dies durch ihre Nanogesichtspaste kaum wahrzunehmen war und meinte: „Wie Ihr meint, bringt mich zu ihnen.“ Marik wirkte daraufhin etwas überrumpelt bewahrte jedoch, wie für einen IFM Agenten üblich, die Fassung und erwiderte: „Wen Ihr das wünscht.“, „Sehr gut.“ Meinte Arianna dann und erhob sich aus ihrem Thron ehe sie die Stufen, welche auf das Podest auf dem der Thron stand, führten hin abschritt wobei ihr Gewand elegant über den Boden glitt und ein leise Flüsterndes Geräusch verursachte. Sobald sie dann neben Marik, der noch immer auf dem kleineren Podest stand, erreicht hatte meinte Sie. „Geht voran.“ Marik nickte daraufhin eilig und bemühte sich beim herumdrehen nicht in Ariannas Gesicht zu schauen. Diese bemerkte dies selbstverständlich und musste ein weiteres Mal grinsen. „Was so ein paar Kleider und eine Krone doch ausmachen...“ dachte sie sich dann amüsieret, da Marik ohne all ihre Pompöse Aufmachung wohl kaum von ihr Notiz genommen hätte.

Nur wenig später hatte Arianna samt Marik und ihrem Gefolge den Zellentrakt des Palastes erreicht und die Diensthabenden Wächter ordentlich erschreckt, immerhin waren sie es nicht gewohnt das sich der Kaiser Persönlich in den Zellentrakt verirrte. „Diese Zelle ist es Kaiserin.“ meinte Marik dann und deutete auf eine von Hunderten Zellen, alleine in diesem Korridor. Neugierig trat Arianna dann vor die Zelle und musterte die beiden Insassen, sie sahen etwas zerlumpt aus obwohl man ihnen offenbar neue Kleidung gegeben hatte und starrten sie ihrerseits leicht entgeistert an. „Ich bin Kaiserin Arianna die Erste von Pyrus, rechtmäßige Erbin des Flammenden Thrones und Herrscherin sämtliche Kolonien von Pyrus, nennt mit mir eure Namen!“ meinte Arianna dann obwohl das ganze vielleicht etwas dick aufgetragen war aber immerhin hatte sie ja einen Ruf zu verlieren. Schließlich trat der ältere der beiden Gefangenen ihr Gegenüber und schien, ganz im Gegensatz zu jedem Loyalen Diener des Imperiums, keine Probleme damit zu haben ihr genau in die Augen zu sehen. „Ich bin General Dritter Klasse der Republikanischen Verteidigung Arkov Szewd und das ist mein Sohn Herlan. Aber das weißt du bestimmt längst, den wer du bist Wissen wir nur all zu gut.“ Meinte Arkov dann mit Fester Stimme. Obwohl Arianna ganz genau wusste das es ihrem Gegenüber den Kopf kosten konnte so mit ihr zu Reden verkniff sie sich eine diesbezügliche Information, vermutlich wusste er es sowieso selbst und antwortete: „Dann sprich Arkov, General Dritter Klasse der Republikanischen Verteidigung. Was hat dich und deines gleichen dazu gebracht einen verachtenswerten und widerlichen sowie absolut unprovozierten Angriffskrieg zu führen?“

Obwohl Arkov selbst der Meinung war das der Angriff auf Echelon V ein Fehler und nebenbei ziemlich dumm gewesen war, sorgte die Jahrzehnte Lange Konditionierung der Republikanischen Medien, welche das Imperium und seine Herrscher allesamt als unbarmherzige Schreckgestalten, als absolute Verkörperung des Bösen, darstellten dafür das Arkov erwiderte: „Unprovoziert?! Du und deines Gleichen unterdrücken freie Menschen und zwingt sie unter eure selbstherrliche sowie Tyrannische Herschafft, es ist die Pflicht eines jeden freien Menschen das zu beenden!“ Arianna zog daraufhin eine Augenbraue hoch und meinte ruhig: „Soweit ich weiß geht es den Bürgern unter dieser Tyrannischen Herrschaft hervorragend. Was man von den angeblich freien und selbstbestimmten Mitgliedern der Arthan Terrorzelle nicht gerade behaupten kann.“ Arkov zuckte daraufhin merklich zusammen, mit dieser Aussage hatte Arianna einen wunden Punkt getroffen, es war ein offenes Geheimnis das die meisten Arthan ziemlich unzufrieden mit ihrem Staat waren. Die Wirtschaft lahmte chronisch und wurde durch die marodierenden Piratenbanden immer wieder beinahe abgewürgt, ebenso beherrschten Schutzgeld Erpresserbanden den Großteil der von den weniger Privilegierten bewohnten Zonen innerhalb der Städte der Republik. Zusätzlich waren die Behörden fast ausschließlich Korrupt und stellenweiße sogar in die kriminellen Machenschaften verstrickt. Allerdings war Arkov viel zu Stolz das gegenüber seinem Erzfeind Nummer eins zuzugeben und meinte stattdessen: „Wir erachten die Persönliche Freiheit als höchstes Gut, jeder kann seine Individualität frei ausleben. Das wirkt auf Außenstehende oftmals verwirrend.“, „Das glaubst du doch selbst nicht. Eure Komplette Führung ist ein von Korruption und Machtgier zerfressener Haufen alter Narren die versuchen ihren eigenen Einfluss weiter aus zu bauen. Der durchschnittliche Bürger interessierst sie nicht.“ Erwiderte Arianna.

„Unserer Führung mischt sich lediglich nicht in das Leben unserer Bürger ein und lässt sie selbst über ihr Schicksal entscheiden.“ Konterte Arkov obwohl er ganz genau wusste das sein gegenüber ihn längst durchschaut hatte. Die Kaiserin war zwar jung, er schätzte sie auf maximal zwanzig Jahre wobei das durch die viele Nanopaste die sie trug nur schwer zu beurteilen war, aber sie ließ sich nicht so leicht veräppeln. Arianna schnippte daraufhin mit dem Finger worauf ein Holoschirm eingeblendet wurde auf dem man Szenen von der Invasion Echelon V’s sehen konnte und meinte: „Das versteht ihr also unter Individueller Freiheit, Interessant. Ich denke es wird Zeit alle Arthan diese Gedanken spüren zu lassen.“ Bei dem Anblick der Marodierenden Soldaten schluckte Arkov ein weiteres Mal, er wusste nur allzu gut das seine Männer sich alles andere als Höflich verhallten hatten. Sie waren nicht wie Befreier sondern wie Plünderer aufgetreten und er wusste das dies keinesfalls dem Psychologischen Druck durch der Invasion zuzuschreiben war. Viele Mitglieder der Arthanflotte waren selbst nur bessere Piraten die Primär in einer der Privatarmeen der Ratsmitglieder dienten, welche oftmals ziemlich am Rande der Legalität operierten. „Die Männer standen unter großem Druck und waren gestresst.“ Meinte Arkov dann. „Ach ja?“ fragte Arianna weniger überzeugt. Da Arkov daraufhin nichts erwiderte drehte sich Arianna um und ging, fürs erste hatte sie genug gehört.

„Das war unheimlich.“ stellte Herlan dann fest sobald die Kaiserin und ihre Gefolge außer Hörweite waren. Arkov nickte lediglich ehe er in sich zusammensackte und sich neben Herlan auf eine der Pritschen fallen ließ. „Sie ist anders als ich es erwartet hatte.“ Meinte er dann, da er selbst nicht so genau wusste wie er seine Empfindungen die Kaiserin betreffend beschreiben sollte. „Auf jeden Fall hat sich nicht den Eindruck erweckt schnell auf zu geben, ich glaube das der Rat bald richtig Probleme haben wird...“ meinte Herlan dann. „Sie wird die Republik komplett auslöschen. Sie ist entschlossen etwas zu ändern und deshalb wird sie niemand aufhalten können, weder der Rat noch die Flotte und auch sonst niemand.“ Antwortete Arkov dann bestimmt
~~~Ende Kapitel 12~~~

mfg.: Tg

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29 Mar 2014 16:36 #64488 by General Stefan
Also ich finde das ist bisher deine beste Geschichte lieber TG :) Schreib bitte weiter und veröffentliche ganz viele Scifi Bücher, ich verspreche auch jedes einzelne zu kaufen! Es macht wirklich eine heiden Freude deine Geschichten zu verschlingen! :)

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05 Apr 2014 15:31 #64579 by Todesgleiter
@General Stefan: Danke! Lob ist natürlich immer toll :D
Auf Richtge Bücher wirst du jedoch vergeblich warten müssen. Immerhin kann ich von einem Käufer allein nicht leben :P

@all:
So dann geht es mal weiter:

Kapitel 13:
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Es war für Nathan ziemlich gewöhnungsbedürftig das auf einmal wildfremde Menschen vor ihm Salutierten, allerdings hatte er sich alles in allem ziemlich gut in seiner neuen alten Rolle als Sicherheitsbeauftragter der zur Forschungsstation umfunktionierten Theta- 1 Minenkolonie ganz gut eingelebt. Auch die Tatsache das Ben und sein Team, welche ja sowieso für die Flotte arbeiteten, kurzer Hand für das hiesige Forschungsprojekt rekrutiert worden waren da sie am meisten Erfahrung mit dem Mysteriösen Planetoiden hatten sorgte dafür das sich Nathan an sich Pudel wohl fühlte und sich am vorläufigen Ziel seiner Träume wähnte. Etwas verträumt sah er daher aus dem gewaltigen Panorama Fenster das die komplette hintere Wand und auch einen Teil der Decke seines neuen Büros ausfüllte, früher hatte sich hier einer der Clubs befunden welche den Lokalen Bergarbeitern das Geld aus der Tasche gezogen hatten, nicht selten hatte Nathan daher hier eingreifen müssen. Plötzlich meldete sich dann Debbie zu Wort: „Leutnant Danna, Ihre Anwesenheit wird bei Sphäre Alpha erbeten.“, „Ich komme.“ Antwortete Nathan ehe er sich noch einmal kurz im Spiegel begutachtete, jetzt da er offiziell zur Flotte gehörte galt es auch gewisse Vorschriften die das Auftreten betrafen ein zu halten.

Nur wenige später traf Nathan vor dem Zugang zu Sphäre Alpha ein, hierbei handelte es sich um eine Halbkugelförmige Platte aus Massivem Titan welche den Einschlagskrater des Zerstörertrümmers und die dadurch freigelegte Kristallstruktur schürzte. Vor der gepanzerten, über einen Meter dicken, Zugangstür wartete auch bereits Ben samt Anhang. „Ihr schon wieder.“ Meinte Nathan daher grinsend. „Sorry, aber du musst wohl schon wieder auf uns aufpassen während wir versuchen diesen Planetoiden zu erforschen.“ Erwiderte Ben. „Wenn es den unbedingt sein muss.“ Meinte Nathan daraufhin während er sich von einem der Wache haltenden Soldaten eine Waffe geben lies. „Sind alle soweit?“ fragte Nathan dann. „Klar, wir warten nur noch auf dich.“ erwiderte Viktoria. Nathan verkniff sich daraufhin professionell einen Kommentar und meinte: „Debbie, Schleuse Aktivieren, Berechtigung Danna Omega drei.“, „Stimmerkennung und DNS Scan bestätigt, Zugangsberechtigung überprüft. Schleuse wird geöffnet.“ Antwortete Debbie sofort. Dann fuhren die Massiven Türen auch schon zur Seite und gaben den Blick auf ein weiteres Paar identischer Tore frei. Zwar war der Einschlagskrater durch die Titanhülle vom All abgeschnitten und der Innenraum unter Druck gesetzt wodurch man Atmen konnte, allerdings war aus Sicherheitsgründen trotzdem eine komplette Luftschleuse installiert worden, immerhin konnte man nicht vorhersehen wie sich die unbekannte Kristallstruktur verhallten würde oder ob sich im inneren des Planetoiden gar eine Art von Alien Seuche verbarg.

In den Tiefen des Sensennebels machte sich die Imperiale Flotte unterdessen bereit zum Angriff, den Informationen des Agenten an Bord eines der Feindlichen Schiffe war die Feindliche Flotte nur noch wenige hunderttausend Kilometer entfernt. Arkintec überprüfte daher zum wiederholten Mal die Sensoren, allerdings empfingen diese außer einer Menge Störgeräusche rein gar nichts. Da er seinen Feind nicht sehen konnte war es Arkintec auch unmöglich seine Schiffe optimal zu Positionieren oder ein Flankierungsmanöver ein zu leiten, der einzige Trost bestand daher darin das sein Feind genauso Blind wie er selbst sein musste und daher völlig überrumpelt sein würde wenn die Imperiale Flotte aus den Schwaden brach. Plötzlich schrillte dann eine Alarmsirene auf und Hunderte von roten Punkten wurden auf den Überwachungsschirmen angezeigt, im nächsten Moment brach die Inferno aus einer besonders undurchschaubaren Nebelbank und fand sich genau vor der feindlichen Flotte wieder. Aufgrund der Tatsache das die Arthanschiffe nicht umgehend das Feuer eröffneten und in einem kunterbunten Chaos durcheinander flogen, war leicht ab zu lesen das sie Komplet überrumpelt worden waren. „Alle Raketenschächte Abfeuern, maximale Streuung. Volles Sperrfeuer aus allen Geschützen!“ befahl Arkintec dann worauf die Imperialen Streitkräfte das Feuer eröffneten.

Augenblicklich zuckten grelle Laserstrahlen durch den trüben Nebel und sorgten dafür das die Rümpfe der Schiffe verzerrte Schatten auf die umliegenden Nebelschwaden warfen. Gleichzeitig starteten Tausende von Raketen und steuerten auf ihre Ziele zu. Zwar erwiderten erste Arthanschiffe bereits das Feuer, doch der ungezielte Beschuss vermochte den mächtigen Schildgeneratoren der Inferno, welche selbstverständlich das Primärziel des Feindlichen Feuers war, nichts an zu haben. „Primäre Lasergeneratoren entkoppeln, Gestreute Zielerfassung!“ befahl Arkintec dann und zog damit gleich zu Beginn der Schlacht einen seiner Trümpfe aus dem Ärmel, die gewaltige Hauptwaffe der Inferno. Sofort darauf leuchteten auf dem Schirmartigen Bug der Inferno zehn Streifen hell auf, es handelte sich dabei um die zehn Primären Lasergeneratoren deren Leistung durch ein komplexes Spiegelsystem zu einen einzigen alles verdampfenden Laserstrahl vereiniget werden konnte. Allerdings konnte jeder der Generatoren auch wie ein Gewöhnliches Lasergeschütz verwendet werden. Die Schlagkraft war dann zwar bei weitem nicht so hoch, allerdings konnten dann mehrere Ziele gleichzeitig angegriffen werden. Im nächsten Moment leuchteten die Strahlen auf und schnitten sich erbarmungslos ihren Weg durch alles was sich ihnen in den Weg stellte. Selbst als einzelne Geschütze hatten die Primärgeneratoren der Inferno noch immer mehr Feuerkraft als die komplette Breitseite eines Schlachtschiffes.

Doch auch die Arthan blieben nicht tatenlos, sie erkannten schnell das sie auf Distanz keine Chance gegen die Monströsen aber trägen Imperialen Schlachtschiffe hatten. Nicht wenige Arthanschiffe beschleunigten daher und versuchten offensichtlich den Feuerbereich der überschweren Hauptgeschütze ihrer Gegner zu verlassen und in den Nahkampf zu gelangen. Arkintec hatte diese Taktik jedoch vorhergesehen und befahl: „Schocktorpedos dreiergestaffelt jetzt!“Sofort darauf feuerte die Flammenschlag, ein gewaltiges Kriegsschiff das zum Abfeuern neuartiger Experimenteller Lenkwaffen entwickelt worden war, eine Breitseite der tödlichen Schoktorpedos, eine Vernichtende Waffe welche die Eigenschaften von Lenkwaffe und Laserwaffe verband. So trug jeder der Torpedos einen Lasergenerator in die Schlacht, anstatt die Energie jedoch in einem konzentrierten Strahl ab zu geben, wurden die hochenergetischen Photonen in einer komplexen Kristallmatrix gespeichert. Bei der Detonation der Waffe strahlten die Photonen dann Kegelförmig nach vorne aus und erzeugten damit eine Art Welle aus Energiereichem Laser licht. Noch während die Torpedos auf ihre Ziele zu rasten befahl Arkintec bereits: „Lasernet Netzwerk ausbringen!“ Augenblicklich startete die Schattenflamme, ein eher Unterstützend Orientiertes Kriegsschiff dessen Haupteinsatzgebiet der schnelle und großangelegte Einsatz des Experimentellen Lasernet Systems war, dutzende von gewaltigen Trägerraketen die dazu dienten die Bestandteile des Netzwerkes ins Einsatzgebiet zu befördern. Im selben Moment erreichte die erste Welle der Schocktorpedos ihre Zielkoordinaten und explodierte in einer, den Nebel Taghell erleuchtenden, Wand aus Laserstrahlen. Nur wenige Hundert Meter hinter der ersten Welle detonierten Sekundenbruchteile Später die nächsten Torpedos und erzeugten eine weitere Wand durch welche die bereits angeschlagenen Schiffe der Arthan fliegen mussten. Zusätzlich detoniert noch eine dritte Welle aus Torpedos und erzeugte somit eine dritte Barriere welche dutzende von bereits Angeschlagenen Arthanschiffen vernichtete.
~~~fortsetzung im nächtsen Post~~~

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05 Apr 2014 15:33 #64580 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Im selben Moment schleusten die Trägerraketen die Lasernetsonden aus und erzeugten somit eine vierte Barriere. Bei dem Lasernetsystem handelte es sich im Prinzip nur aus Abertausenden Minisonden deren Oberfläche von Miniaturvarianten der Kuppelspiegel welche zum Steuern eines Laserstrahles auf Imperialen Schiffen eingesetzt waren bedeckt war. Alleine Waren die Sonden nicht gefährlicher als ein Mikroasteroid, doch in Kombination mit Lasersonden, welche einen Laserstrahl erzeugten und auf die Restlichen Sonden abgaben, wurden sie absolut tödlich. Die Spiegel auf ihrer Oberfläche lenkten den Strahl daraufhin nämlich um und reflektierten ihn auch zwischen sich wodurch ein Regelrechtes Netz aus Laserstrahlen entstand durch welches ein Schiff fliegen musste wenn es die Sonden passierte. Die Anfliegenden Arthan, welche sich glücklich wähnten den Schocktorpedos entgangen zu sein, hatten keine Ahnung was ihnen bevorstand und flogen mitten in das Netzwerk hinein ehe die Hölle über ihnen hereinbrach.

Zufrieden beobachtete Arkintec das Schauspiel aus gleisenden Laserstrahlen und explodierenden Schiffen vom Kommandothron der Inferno aus, die Schlacht lief gut, die Arthan hatten schwere Verluste und es war unwahrscheinlich das ihre Moral noch lange halten würde. Allerdings waren sie noch nicht besiegt, einige Arthanschiffe schafften es durch das Lasenetnetzwerk und entgingen damit den Tödlichen Hauptgeschützen der Inferno. Zwar waren die Titanen auch im Nahkampf alles andere als Wehrlos, doch trotzdem waren sofort dutzende von Imperialen Kreuzern und Schlachtschiffen zur Stelle um die durchbrechenden Arthan ab zu fangen und in eine Brutales Kurzstreckenduell zu verwickeln. Gleichzeitig rückten jedoch weitere Kampfeinheiten der Arthan vor und Feuerten Kinetische Splittergeschosse in das Lasernet Netzwerk um die Mikrosonden zu zerstören. Obwohl Kinetische Splittergeschosse eine ziemlich primitive Waffe waren, zeigten sie schnell Wirkung da die einzelnen Projektile die Spiegel auf der Oberfläche der Sonden beschädigten wodurch die Laserstrahlen nicht mehr ordentlich abgelenkt werden konnten. Arkintec erkannte schnell das die Arthan eine Art Korridor durch das Netzwerk schossen und befahl daher: „Leichte wende nach Backbord!“ Noch während sich die Inferno dann träge zu drehen begann, es dauerte eben seine Zeit zehntausende Tonnen in Bewegung zu setzen, Hatten die Arthan bereits eine Durchbruchsformation gebildet und flogen, mit den Schlachtkreuzern an der Front, durch die Schneise die ihre Geschosse in den Lasernetgürtel geschlagen hatten.

„Primärgeneratoren wieder Koppeln, Hauptwaffe laden, fünfzig Prozent Leistung!“ befahl Arkintec dann. Nur Sekunden später verkündete eine Statusanzeige das die Kondensatoren das nötige Energielevel erreicht hatten und Arkintec befahl : „Feuer.“ Sofort darauf flammten auf dem Bug der Inferno wieder die zehn Generatoren auf, doch dieses mal verbanden sich ihre Strahlen zwischen ihnen wodurch der Bug in zehn gleich große Segmente unterteilt wurde. Dann öffnete sich die Zentrale Fokuslinse und lies die geballte Laserenergie in einem Gewaltigen Lichtstrahl, dessen Durchmesser groß genug war um ein ganzes Schlachtschiff mühelos zu umschließen, nach vorne entweichen. Die Arthan hatten nicht den Hauch einer Chance zu entkommen, ihre durchbrechenden Schiffe wurden von dem Strahl regelrecht verschlungen und praktisch auf der Stelle verdampft. „Bug um zehn Grad anheben!“ befahl Arkintec dann worauf sich die Inferno neu ausrichtete und den alles verzehrenden Laserstrahl dabei quer durch die Feindliche Flotte schwenkte und dutzende von Kriegsschiffen vernichtete. In diesem Moment wurde den Arthan offenbar klar das sie diese Schlacht nichtmehr gewinnen konnten da ihre Schiffe ihre Raumverzerrungsantreibe aktivierten und ihr Heil in der Flucht suchten. „Sollen wir die Störfelder aktivieren?“ fragte daraufhin einer der Schiffskapitäne an. „Nein lasst sie gehen, sie haben eine Geschichte zu erzählen.“ Erwiderte Arkintec.

Obwohl die Schlacht im Sensennebel noch keine zehn Minuten vorbei war, verbreitet sich die Nachricht der Imperialen Machtdemonstration wie ein Lauffeuer durch den bewohnten Raum, immerhin hatten Wissenschaftliche Stationen aller Parteien die Auswirkungen der Schlacht auf den Nebel beobachtete insbesondere der Finale Angriff der Inferno und die Schocktorpedos , waren weithin sichtbar gewesen da die Laserstrahlen den ganzen Nebel illuminiert hatten. Arianna war daher hoch zufrieden, bisher machte es den Eindruck das der Angriff völlig Glatt verlaufen war. Allerdings wartete sie bis zu einer öffentlichen Stellungnahem noch bis zur Meldung Arkintecs, der Nebel blockierte die Langstreckenkommunikation bislang noch. „Ein großer Sieg der in die Geschichte eingehen wird, die zweite Schlacht am Sensennebel.“ Meinte dann Beldanna welche neben Ariannas Thron stand und ebenfalls auf den Holobildschirm blickte. Arianna nickt daraufhin kurz, auch ihr war die Bedeutung dieser Schlacht bewusst und sie hatte das Gefühl das sie sich schon jetzt einen Platz im Geschichtsunterricht neben den großen Kaisern der Vergangenheit verdient hatte. „Du wirst dir langsam Gedanken über deine Statue machen müssen.“ Bemerkte Beldanna dann. Arianna bedachte Beldanna daraufhin mit einem vernichtenden Blick und meinte: „Ich bin noch kein Jahr offiziell im Amt, das kann noch warten.“, „Natürlich aber die Statue wird dich für die Generationen nach dir repräsentieren, es sollte wohl überlegt sein welche Charakterzüge sie repräsentiert.“ Erwiderte Beldanna. „Ich weiß.“ Antwortete Arianna leicht desmotiviert, immerhin war sie nach wie vor der Meinung das der ganze Rummel um ihre Person übertrieben war.

Dann meldete sich Plötzlich das Kommunikationssystem zu Wort und war für Arianna daher eine willkommene Möglichkeit das Gesprächsthema zu wechseln. „Kaiserin.“ Grüßte dann das kniende Holographische Abbild Arkintecs. „Die Nachricht eures Sieges verbreitete sich im ganzen Universum General Militäradjutant, ich gehe doch recht in der Annahme das die Gerüchte keineswegs Übertrieben sind?“, „Wir haben die Feindliche Flotte in die Flucht geschlagen Kaiserin, sie hatten schwere Verluste.“ Antwortete Arkintec umgehend. Arianna lehnte sich daraufhin zufrieden zurück und erwiderte: „Seht Ihr euch im Stande eine Offensive in das Territorium der Rebellen zu starten?“, „Unsere Eigenen Verluste und Schäden sind nur Geringfügig, mit weiterer Verstärkung und Nachschublieferungen sollte ein Vorstoß keine Probleme bereiten Kaiserin.“ antwortete Arkintec. „Sehr gut ich schicke euch die zweite und dritte Flotte zur Verstärkung.“ Erwiderte Arianna. „Ich werde euch nicht enttäuschen Kaiserin.“ meinte Arkintec daraufhin,. „Ich weiß. Erwartete weitere Anweisungen mit dem Eintreffen der Verstärkung, Ihr könnt wegtreten.“ Entgegnete Arianna. Arkintec hieb sich daraufhin mit der Hand auf die Brust ehe sein Holographisches Abbild verblasste. Arianna zögerte jedoch nicht lange und betätigte einen weiteren Schalter ehe sie meinet: „Geheimrat, bereitet umgehend eine öffentliche Transmission vor.“, „Wie Ihr wünscht.“ bestätigte Deskars Stimme sofort darauf.

Kurz zuvor versuchte man in der Forschungsanlage Theta- 1 der Unionsstreitkräfte noch immer hinter das Geheimnis des Planetoiden A1D100 zu kommen, bislang mit eher bescheidenem Erfolg. „So ein Material habe ich noch nie gesehene.“ Stellte Janush fest während er die Oberfläche des schwach pulsierend leuchtenden Kristalles durch eine Art Mikroskop betrachtete. „Damit bist du nicht alleine. Es ist so hart wie Diamant, aber nicht spröde, jedenfalls zeigt es sich von Einfachen Mechanischen Werkzeugen völlig unbeeindruckt.“ meinte Viktoria nachdenklich. „Dann wird es Zeit das wir es anbohren.“ meinte Josh und betätigte ein paar Knöpfe an der Kontrollkonsole eines Roboterarmes der mit einem Bohr kopf ausgerüstet war. Augenblicklich setzte sich der Bohrer in Bewegung und der Arm begann damit die Schneidflächen gegen das unbekannte Material zu pressen. „Das gibt’s doch nicht.“ stellte Josh schon kurz darauf fest, immerhin schaffte es der Bohrer keinen Millimeter tief in das Material einzudringen. „Irgendwas passiert da.“ Stelle dann Nathan fest der im Gegensatz zu den Wissenschaftlern nicht auf irgendwelche Monitore starrte und daher den Kristall selbst beobachten konnte. Sofort sahen auch die anderen auf und betrachteten das Schauspiel interessiert. Sobald eine der Schneidfläche des Bohrers mit dem Kristall in Berührung kam jagte von der Berührungszone aus eine Heller leuchtende Schockwelle über die Oberfläche des Kristalles, durch die hohe Drehzahl des Bohrers sah es daher so aus als ob der ganze Kristall zu leuchten begann.

„Warum leuchtet der Kristall?“ fragte Josh dann sich den Schädel kratzend. „Ich habe keinen blassen Schimmer.“ Gestand Ben ehe er meinte: „Schalt den Bohrer ab, das bringt sowieso nichts.“ Josh zuckte daraufhin mit den Achseln und deaktivierte den Bohrer worauf der Kristall aufhörte zu leuchten und wieder schwach vor sich hin pulsierte. „Es reagiert offenbar direkt auf äußere Einwirkung.“ Stellte Janush daher fest. „Meinst du es könnte eine Form von Leben sein?“ fragte Ben dann ratlos. „Unserer Auffassung von Biologie nach wäre das unmöglich, aber wer weiß.“ Antwortete Janush. „Ich halte eine künstlich erschaffene Kristallstruktur mit speziellen Eigenschaften für wahrscheinlicher.“ Meinte dann Viktoria. „Tja solange wir da keine Proben rausbekommen können wir nur Spekulieren.“ meinte dann Josh und betrachtete die Überreste des Bohrkopfes nachdenklich, die kompletten Schneidflächen sahen aus als hätte man sie mit einem Schleifgerät abgehobelt von den Schneidkanten aus Kunstdiamanten war sogar gar nichts mehr übrig während der Kristall völlig unbeeindruckt wirkte, nicht einen Kratzer hatte das Mechanische Abbauwerkzeug in der Oberfläche hinterlassen. Dann meldete sich Plötzlich die Stimme von Admiral Lorence zu Wort: „Achtung alle Mann sofort in die Messe!“ Nathan zog daraufhin eine Augenbraue hoch, wenn die gesamte Besatzung der Basis versammelt wurde musste es um etwas wichtiges gehen.

Nur wenig später hatten sich dann alle in der Messe eingefunden und Admiral Lorence meinte mit gewichtiger Miene: „Unsere Fernüberwachungssatelliten haben die Auswirkungen eines Schlagabtausches zwischen dem Imperium und en Arthan aufgezeichnet, es gibt Grund zu der Annahme das die Arthan vernichtend geschlagen wurden. Aber sehen sie selbst.“ Dann trat der Admiral zur Seite und gab den Blick auf einen Holoschirm frei. „Das ist der Sensennebel.“ Stellte Ben dann schnell bei der Betrachtung des Bildes fest. Plötzlich leuchtet der Nebel kurz auf. „Was zum?“ fragte sich Nathan , doch noch ehe er seine Frage formulieren konnte leuchtete der Nebel ein weiteres Mal auf, doch dieses mal konnte man klar erkennen das die Lichtquelle schnurgerade durch den Nebel lief. „Was Sie hier sehen sind die Auswirkungen der mächtigsten Waffen des Imperiums. Der erste Lichtblitz wurde vermutlich von Schocktorpedos verursacht, der zweite aller Wahrscheinlichkeit von der Hauptwaffe der Inferno. Es ist daher offensichtlich dass das Imperium seine mächtigsten Kriegsschiffe ausgeschickt hat um die Arthan zu vernichten. Daraus wiederum lässt sich ableiten das die neue Kaiserin offenbar gewillt ist das historische Territorium des Imperiums zurück zu erobern und wie sie alle Wissen war auch die Union einst Bestandteil des Imperiums...“ führte Admiral Lorence dann aus und lies die Worte auf seine Untergebenen wirken, es wusste sowieso jeder was das bedeutete, das Imperium, der schlafende Riese war erwacht, und forderte seine historischen Einflussgebiete und Privilegien mit aller Macht zurück und wer oder was auch immer dumm genug war sich dabei in den Weg zu stellen würde gnadenlos vernichtet werden.
~~~Ende Kapitel 13~~~

mfg.: Tg

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12 Apr 2014 11:15 #64725 by Todesgleiter
@ all: So und weiter geht's


Kapitel 14:
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Unruhig lief Arkov in seiner Zelle auf und ab, die Tatsache das sich bislang niemand mit ihnen befasste zeigte deutlich das irgendetwas großes vor sich ging und Arkov hatte diesbezüglich ein ganz mieses Gefühl. „Vielleicht ist das eine Art Psychologische Folter...“ überlegte Arkov gerade als Schritte die, ansonsten nur von dem leisen Summen der Gitterstäbe und dem Atmen Herlans der friedlich vor sich hin döste gestörten, Stille durchbrachen. Augenblicklich straffte Arkov den Rücken durch, niemand sollte denken das er so schnell klein bei gab. Dann konnte Arkov erkennen wer da anmarschiert kam und trat einen Schritt zurück, er blickte genau in das Gesicht des Imperialen Geheimrates, einem der, aus gutem Grund, meistgefürchtetsten Menschen des Universums. Zunächst hielt Deskar dann vor der Zelle inne und musterte die Insassen mit seinem Bohrenden Blick ganz genau. Schließlich meinte er: „Nun General dann wollen wir mal Anfangen.“ Arkov blickte daraufhin unverwandt zurück. Deskar wirkte nicht so als hätte er es eilig und das war kein gutes Zeichen. „Also fangen wir mit etwas einfachem an General: Wo befinden sich die Raketenabschusssilos auf Arthan I?“ fragte Deskar dann in einem Plaudertonfall. Arkov schwieg daraufhin, er hatte nicht vor dem Geheimrat auch nur irgendetwas zu verraten, auch wenn er die Positionen der Silos bestimmt längst kannte. Deskar verzog das Gesicht daraufhin zu einem Amüsierten grinsen ehe er meinte: „Wenn du wirklich glaubst das du dich uns auf Dauer widersetzen kannst irrst du, es wäre daher in deinem und dem Interesse deines Sohnes wenn du Kooperierst.“

Arkov schweig daraufhin immer noch, er wusste das der Geheimrat ein Experte darin war zwischen den Zeilen zu lesen und aus jedem Satz bedeutend mehr Informationen zu ziehen als es vom Sprecher beabsichtigt worden war. Deskar zog daraufhin eine Augenbraue hoch und fuhr fort: „Ich gebe dir noch eine Chance General. Nenne mir den Autorisierungscode um sich Zugang zum Planetaren Abwehrnetz um Arthan I zu verschaffen?“ wieder schwieg Arkov. „Wie schade. Ich hatte gedacht du wärst ein vernünftiger Mensch und wir könnten das auf zivilisierte Art und weiße klären.“ Meinte Deskar dann leicht enttäuscht ehe er mit dem Finger schnippte. Sofort trat ein grimmig dreinschauender Mann auf dessen Uniform das Abzeichen des IFM prangte heran und reichte Deskar ein Gerät das wie Arkov wusste zum injizieren von Stoffen in den Blutkreislauf genutzt wurde, soweit eine Kanüle mit einer klaren Flüssigkeit darin. „Das ist Hermolin, es wird deine Zunge etwas lockern.“ meinte Deskar dann sachlich ehe er einem der der ihn begleitenden Wachsoldaten zunickte. Sofort darauf öffneten sich die Gitterstäbe worauf Deskar in die Zelle trat und sowohl Arkov als auch Herlan, der mittlerweile aufgewacht war und das geschehen genau beobachtete eine kleine Dosis der Droge spritzte. In Arkovs Kopf rasten die Gedanken währenddessen er wusste was Hermolin war, im Volksmund wurde es auch als „Wahrheitsserum“ bezeichnet. Es handelte sich um ein vom IFM entwickeltes selektiv wirkendes Nervengift das gezielt die Regionen des Menschlichen Gehirnes außer Funktion setzte die für das Bewusstsein und die Willenskraft zuständig waren. „Ich denke ich überlasse euch zur weiteren Aufmunterung euch selbst.“ meinte Deskar dann und erhob sich.

Arianna inspizierte unterdessen die Arbeiten in dem neuen Hangar des Palastkomplexes der auf ihren geheis hin eingerichtet worden war. Während der Hangar selbst weitestgehend fertig war, befand sich das darin befindliche Schiff noch mitten in der Konstruktion. Das war für Arianna jedoch kein Grund sich so schnell zufrieden zu geben, betont gelassen schlenderte sie daher an der Wand des Raumes entlang und begutachtete ihre neue Yacht ausgiebig. Es war für sie völlig unklar warum noch keiner der Kaiser vor ihr auf die Idee gekommen war sich ein eigenes Schiff Konstruieren zu lassen um damit das eigene Territorium zu durchfliegen und die eigenen Untertanen auf anderen Welten zu besuchen. Allerdings vermutete Arianna das die meisten Kaiser dazu schlichtweg zu bequem gewesen waren, immerhin hatte man auf Pyrus I ja alles was man zu einem Leben im völligen Überfluss brauchte. „Ich bewundere immer wieder wie du auf diese Ideen kommst.“ stellte dann Beldanna fest während sie den Bug des Schlanken Schiffes begutachteten, es war nur wenig größer als eine typische Korvette. „Ich will eben nicht mein Leben lang hier fest sitzen. Außerdem können wir auf diese Weise vielleicht eine größere Zufriedenheit in der Bevölkerung erreichen und die Loyalität uns gegenüber stärken. Ich will den Leuten klar machen das ich mich um jeden kümmern will, nicht nur um den Privilegierten Bewohner des Pyrus Systems.“ Antwortete Arianna. „Genau das meine ich. Du bist so anders als die Kaiser vor dir.“ Erwiderte Beldanna Kopfschüttelnd. „Vielleicht wird es Zeit das etwas frischer Wind reinkommt, wir dürfen den Anschluss an die Zeit nicht verlieren sonst passiert das selbe wie während der Dunklen Epoche.“ Erwiderte Arianna. „Die Flammen scheinen viel zu dir zu sprechen.“ stellte Beldanna dann fest. Ariana grinste daraufhin gequält und erwiderte: „Meistens zu viel.“
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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12 Apr 2014 11:17 #64726 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Auf Theta- 1 bereitete sich die Besatzung unterdessen auf den nächsten Versuch vor dem Kristall im inneren des Planetoiden seine Geheimnisse zu entlocken. Da jedweder Versuch mit Mechanischen Werkzeugen eine Probe aus dem Kristall zu brechen gescheitert war hatte man sich zu einer neuen Taktik entschlossen. Mithilfe eines Modifizierten Plasmabohrtorpedos sollte eine Loch in die Oberfläche des Kristalles Geschmolzen werden, während Abertausende von Sensoren sämtliche Eigenschaften überwachten. Obwohl die Sprengladung sowie das Antriebssystem des Torpedos entfernt worden waren, wurde das Experiment aus Sicherheitsgründen von der Raumstation aus überwacht, die gesamte Umgebung des Planetoiden sowie die direkt installierten Beobachtungskuppeln waren geräumt worden. „Na dann wollen wir mal.“ meinte Ben und nickte Josh aufmunternd zu welcher umgehend ein paar Schalter betätigte. Sofort darauf setzte sich der Torpedo, welcher auf einem Magnetschlitten ruhte, in Bewegung und wurde mit der Spitze bis an die Oberfläche des Kristalles herangefahren. „Wir währen dann soweit, jetzt müssen wir das Ding nur noch zünden.“ stellte Janush fest. Nathan nickte daraufhin nur knapp, aufgrund der Tatsache das es sich bei dem Torpedo um eine Waffe handelte war seine Autorisierung als Sicherheitschef nötig um sie zu zünden. Schnell gab er daher seinen Code ein worauf Debbie umgehend meldete: „Torpedo Scharf, Zündung in zehn Sekunden!“

Die darauf folgenden zehn Sekunden vergingen wie in Zeitlupe während der Countdown auf jedem verfügbaren Bildschirm eingeblendet wurde. Schließlich war es soweit, der Countdown erreichte die null und Debbie meinte kurz: „Zündung.“ Sofort glühte die Spitze des Torpedos auf und schleuderte einen Flammenden Plasmastrom gegen den Kristall. Augenblicklich war ein ähnlicher Effekt zu beobachten der schon bei dem Bohrer zu sehen gewesen war, vom Aufschlagpunkt des Plasmastrahles aus raste eine leuchtende Schockwelle über den Kristall so dass dieser nun hell aufleuchtete. Nach nicht einmal einer Sekunde hatte der Torpedo seine Plasmaladung dann verbraucht und der Strahl erstarb, ebenso schnell verschwand das glühen des Kristalles wieder und er begann wieder langsam pulsierend zu leuchten. „Und?“ fragte Ben dann neugierig. Josh schüttelte daraufhin nur den Kopf und meinte: „Nicht einen Nanometer.“, „Verdammt.“ Meinte Ben daraufhin. „Wie kann dieses Ding eine Plasmaladung einfach absorbieren, ich meine das ist parktisch unmöglich die Hitze plasmisiert augenblicklich einfach jedes Material.“ Meinte dann Janush frustriert. „Außer dieses da.“ Stellte Viktoria nachdenklich fest und deutete auf den Überwachungsschirm. „Und jetzt?“ fragte Nathan dann zweckorientiert er war zwar kein Wissenschaftler, aber was mit diesem Kristall los war interessierte ihn trotzdem. „Keine Ahnung, dieses Material reagiert weder auf Basen noch auf Säuren, mechanische Werkzeuge können es nicht beschädigen und scheinbar kann selbst mehrere Millionen Grad heiße Materie ihm nichts anhaben. Ich bin offen für Vorschläge.“ Antwortete Ben.

Arkov und Herlan saßen derweil noch immer in ihrer Zelle und wartete Schicksalsergeben darauf das ihre Befragung fortgesetzt wurde. „ Ich fühl mich richtig schlecht.“ stellte Herlan fest während er sich den Bauch hob. „Das kommt von dem Hermolin.“ Erwiderte Arkov der sich selbst nicht wirklich besser fühlte. „Was soll das alles eigentlich, ich meine die Standorte von Raketensilos kennen die doch bestimmt längst und deine Zugangscodes sind bestimmt gesperrt worden als die Flotte besiegt wurde. Was für Informationen wollen die eigentlich?“ fragte Herlan dann. „Ich weiß es nicht.“ Gestand Arkov. Dann ertönte wieder das rhythmische Schrittgeräusch blank polierter Stiefel auf dem harten Boden und wenige Sekunden später stand Deskar erneut vor der Zelle und meinte: „Ich denke es wird Zeit das wir unser Gespräch fortführen, meinst du nicht?“ Arkov wollte ein Kommentar daraufhin zwar unterdrücken schaffte es jedoch nicht: „Ich habe dir nichts zu sagen.“, „Ah wie Ich sehe wirkt mein kleiner Zungenlöser bereits. Nun denn, ich will das du mir die Transponder Signatur eines ganz bestimmten Schiffes verrätst.“ Erwiderte Deskar daraufhin. „Welches Schiff?“ fragte Arkov daraufhin während er schockiert fest stellte das er so gut wie keine Kontrolle mehr darüber hatte was er sagte. „Die Nachtschatten.“ Antwortete Deskar. „Die Nachtschatten wurde über Echelon V zerstört.“ Antwortet Arkov etwas verwirrt. „Das weiß ich.“ Erwiderte Deskar bestimmt. „Tu es nicht.“ meinte Herlan dann noch doch Arkov konnte sich nicht im Zaum halten und schrieb die Kombination auf einen Zettel den Deskar ihm gereicht hatte.

„Sehr gut, ich wusste du würdest noch zur Vernunft kommen.“ Meinte Deskar daraufhin zufrieden und reichte den Zettel einem weiteren IFM Agenten. „Und jetzt möchte ich das ihr beide mir verratet was ihr vom Republikanischen Rat haltet.“ Obwohl Arkov daraufhin keine Ahnung hatte was den Geheimrat seine Persönlichen Gefühle interessierten, antwortete er Schicksalsergeben: „Der Hohe Rat ist ein Haufen alter, korrupter, machgieriger Aasgeier.“ Deskar zog daraufhin eine Augenbraue hoch und meinte: „Das sind deutliche Worte.“ Mit einer gewaltigen Willensanstrengung schaffte es Arkov daraufhin einen Kommentar herunter zu würgen, was Deskar offenbar belustigt zu Kenntnis nahm. Dann drehte Deskar sich herum und verschwand ohne ein weiteres Wort. „Was war das denn?“ fragte Herlan daher verwirrt. „Keine Ahnung, aber ich habe das dumpfe Gefühl das uns die Antwort nicht gefallen wird.“ Antwortete Arkov, der sich auf die Fragen auch keinen wirklichen Reim machen konnte. Dann ertönte plötzlich wieder ein Schrittgeräusch und ehe sie sich versahen sahen Arkov und Herlan erneut auf die ausschweifenden Roben von Kaiserin Arianna I. „Geheimrat Deskar informierte mich das ihr nun bedeutend gesprächsbereiter seid.“ meinte sie dann zur Begrüßung. „Ja weil ihr uns unter Drogen gesetzt habt!“ brauste Herlan auf, das Hermolin löste die Zunge eben in jedem Zusammenhang. „Manchmal sind eben drastische Maßnahmen von Nöten. Nun da ihr offenkundig jedoch Kommunikationsbereit seit würde mich eine Persönliche Einschätzung über die Lage in der Republik interessieren.“ erwiderte Arianna gelassen.

Fast augenblicklich begann Arkov daraufhin, zu seinem eigenen entsetzen, zu reden wie ein Wasserfall: „Die Korruption hat die Republik längst gefressen unsere Ideale sind nur noch Werkzeuge für unser machtgierigen Führer denen jedes Mittel recht ist um ihren Persönlichen Wohlstand zu steigern. Die große Individuelle Freiheit für die unsere Vorfahren einst gegen die Unterdrückung durch die Imperialen Legionen ankämpften existiert schon lange nichtmehr da sie unter Schutzgeld Erpressungen und Bandenkriegen erstickt wird. Daher sind wir eigentlich auch keine Republik, die Wahlen werden von Schlägertrupps die im Auftrag der momentan herrschenden Kaste operieren komplett manipuliert.“. „Interessant.“ Meinte Arianna daraufhin und musste feststellen das ihre Vorstellung von Gesetzlosen Terroristen offenbar ziemlich gut auf die Realität der Arthan zutraf. „Trotzdem geht es uns besser als zu Zeiten des Imperiums.“ Meinte Herlan dann. „Ach ja?“ fragte Arianna. „Wir sind nichtmehr gezwungen einen Menschen an zu beten der das Glück hatte an der richtigen Stelle geboren zu werden oder unsere Kinder an irgendeinen Feuergott zu Opfern.“ Antwortete Herlan. „Ich weiß ja nicht woher deine Informationen stammen Arthan, aber weder werde ich Angebetet noch werden Kinder zu Ehren der Flammen geopfert.“ Antwortete Arianna ruhig. „Und was ist mit den Zwangsehen? Oder dem Recht hochrangiger Priester sich an jungen Frauen zu vergehen?“ meinte Herlan dann. „Im Imperium gibt es strenge Gesetze, aber weder werden Menschen gezwungen zusammen zu leben wen sie dies nicht möchten noch darf irgendwer seine Sexuellen Launen einfach ausleben.“ Meinte Arianna amüsiert, es war offensichtlich das die Propaganda der Arthan eine Menge Lügen über das Imperium verbreitete um den Hass der Bevölkerung zu schüren.

Leicht resigniert betrachtet Josh die Oberfläche des nach wie vor unverwandt leuchtenden Kristalles auf dem sich eine dünne Materie Schicht aus einem Glasartigen Material abgesetzt hatte, das erkaltete Plasma welches eigentlich ein Loch in den Kristall hatte brennen sollen. „Es sieht fast so aus als würde es uns verspotten.“ Meinte dann Janush mit verschränkten Armen während im Hintergrund die ausgebrannten Reste des Torpedos entsorgt wurden. „Es ist nur ein Kristall, ich glaube nicht das es sich um eine Art Intelligentes Leben handelt.“ meinte dann Viktoria. Hoffen wir’s sonst dürfte es ziemlich schlecht auf uns zu Sprechen sein nachdem was wir ihm angetan haben.“ erwiderte Ben schief grinsend. „Wir haben nicht mal nen Kratzer rein gemacht, kann also kaum so schlimm gewesen sein.“ konterte Josh. „Nun ja zumindest hat der Kristall auf unsere Versuche reagiert, irgendwie muss man also damit interagieren können.“ stellte Janush dann fest. „ Ja, er hat geblinkt.“ Meinte Josh realistisch. „Das ist es.“ Meinte Viktoria dann plötzlich. „Was ist was?“ fragte Josh verwirrt. Anstatt zu antworten lief Viktoria jedoch, unter den verwirrten Blicken ihrer Kollegen, zu einem Kontrollpult und rief die Videoaufzeichnung auf. „Was soll das?“ fragte Ben umgehend der ihr dabei über die Schulter schaute. „Sie selbst.“ Antwortete Viktoria und legte zwei verschiedene Aufzeichnungen übereinander, eine stammte aus der Zeit kurz nach Errichtung der Observationskuppel, die andere war ziemlich aktuell. „Es blinkt jetzt schneller.“ Stellte Ben dann schnell fest. „Ja, der Intervall zwischen dem aufleuchten hat sich um ungefähr eine zehntel Sekunde beschleunigt.“ bestätigte Viktoria.

„Aha und das sagt uns was?“ fragte Josh daraufhin der absolut keine Ahnung hatte was das zu bedeuten haben könnte. „Dieser Kristall absorbiert bekanntermaßen Energie, offenbar kann er Energie in faktisch jeder Form und Größenordnung absorbieren. Ich glaube unsere versuche die Oberfläche zu beschädigen haben ihn mit Energie aufgeladen und das beschleunigte Blinken ist ein Zeichen dafür.“ Antwortete Viktoria sofort. „Dann ist das eine Art Alienakku oder was?“ fragte Janush umgehend. „Ich weiß es nicht, aber ich halte es für unwahrscheinlich das es sich um ein natürliches Produkt handelt. Dieser Kristall wurde genau zu dem Zweck erschaffen den er jetzt ausführt: Absorbieren und speichern von Energie.“ Erwiderte Viktoria. „Mal ganz davon abgesehen das die Technologie und das Physikalische Verständnis die für sowas nötig sind unsere Vorstellungskraft sprengen, ergibt das alles nur Sinn wenn es auch etwas gibt an dass dieser Kristall die Energie abgibt.“ Meinte Janush daraufhin. „Der Planetoid ist groß. Wer weiß was sich noch alles unter der Felsigen Oberfläche verbirgt.“ Stellte Ben umgehend fest. „Das sollten wir besser schnell herausfinden.“ meinte Josh sofort.
~~~Ende Kapitel 14~~~

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28 Apr 2014 16:06 #65000 by Jack Hunter
Yeah, was für eine Schlacht (oder viel mehr Gemetzel^^) im Sensennebel. Da erlebt man die Inferno zum ersten Mal in Action und dann gleich sowas.^^

Die Superwaffe erinnert doch sehr an den Koaxiallaser des Todessterns, was die Inferno somit zum Equivalent zur Eclipse macht. Aber auch diese Schocktorpedos und das Lasernetzwerk aus Minisonden ist nicht schlecht. Gleich so viele neue Sachen. Ist bestimmt so ähnlich wie das Energienetz der Tholianer aus TOS (originale Star Trek Serie) und ENT (letzte Star Trek Serie über allererste Enterprise im 22. Jahrhundert), deren Schiffe ein Netz aus Energie um feindliche Schiffe erzeugen konnten, welches immer kleiner wurde, bis es eben jenes zerquetschte.^^

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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01 May 2014 21:47 #65063 by Lord Pa`ul
Replied by Lord Pa`ul on topic Die Chroniken des Feuers
Ich hoffe das du die Arthan noch aufrüstest, sonst wird das ja wie Tarlock vs. Luzianer!!!

Todesgleiter-Fanboy!!!

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